Weil ich gerade einfach Lust habe zu schreiben…

Ich sage es mal so… seit Monaten gehe ich meinen ganz eigenen Weg. Tagein und tagaus geht es für mich nur um das Thema Fortbildung, Investments und Börse. Ja und Sport, nicht zu vergessen. Für einen ganz persönlichen Jahresrückblick ist es wohl noch ein paar Tage zu früh. Aber eines kann ich jetzt schon sagen: Es ist bis jetzt das beste Jahr meines Lebens! Aus zwei Perspektiven… aber nicht aus allen. Oder doch?

Der Herrscher über die Fernbedienung

Die letzten Monate waren durchaus turbulent, was weniger an meinem Innenleben lag. Das bewegt sich seit geraumer Zeit auf einer antrainierten emotionalen Nulllinie. Würde man mich an ein Emotionen-EKG anschließen, könnte es durchaus einen durchgehenden Piep-Ton geben. Bin ich so langweilig geworden? Mitnichten. Aber ich trainiere mich und meine (Nicht-)Emotionen, was das Außen betrifft. Ich versuche sozusagen soweit es geht mit meinen Gedanken und Emotionen in mich zu kehren. Am meisten aus mir heraus gehe ich nur in meinem Job, da schaffe ich es noch nicht so konsequent das zu unterlassen. Wenn wieder einmal in unendlich langen Meetings (und inzwischen Telkos) nur heiße Luft verzapft wird. Und an den wenigen interessanten Stellen die Anderen regelmäßig durch Inkompetenz glänzen. Hier muss ich definitiv besser werden, was meine Emotionalität betrifft. Es gelingt mir zuweilen sogar, in diesen Momenten ebenfalls auf der emotionalen Nulllinie zu balancieren. Aber eben nicht immer.

Grüße gehen an der Stelle raus an Eckhart Tolle. Du wärst wirklich Stolz auf mich. Nicht im Job. Aber im Privatleben. Das beste Training ist dabei tatsächlich mein tägliches Agieren an den Finanzmärkten. Wie meine ich das? Die Einflüsse auf die vielen Kursgeschehen stammen – da stimmt mir sicher jeder zu – nicht von mir. D.h. ich beeinflusse die Börse nicht. Gegenfrage: Warum sollte das dann im restlichen Leben anders sein? Und da beginnt für die meisten Menschen das Problem, so sehe ich es jedenfalls. Die meisten Menschen nehmen sich selbst viel zu wichtig und sehen sich selbst als den Mittelpunkt der Erde. Gerne verweise ich dazu auf einen meiner früheren Artikel (Philosophischer Sonntag – Wo ist der Mittelpunkt der Erde?). Diese Ansichtsweise führt jedenfalls regelmäßig zu Niederlagen. Denn genauso wenig wie an der Börse, setzen wir nicht die hauptsächlichen Ursachen für das initiale Geschehen im restlichen Leben um uns herum. Ja, ich weiß um Bruce Lipton und Joe Dispenza, keine Sorge. Quantenphysik und so. Der Einfluss der eigenen Gedanken auf die sich daraus ergebende Materie. Gedanken erschaffen Materie. Alles schön und recht. Aber das meine ich nicht. Will heißen: Du kannst zwar die Fernbedienung bedienen, was aber in dem Programm läuft, das bestimmst ganz sicher nicht Du. Und dieses Verständnis ist den meisten nicht klar.

Ich würde mich an der Stelle sogar auf eine Diskussion mit Anhängern von Dispenza und Lipton einlassen, keine Frage. Aber bleiben wir beim Börsengeschehen, dann ist das so: Ich komme mit einem kleinen bisschen Geld um die Ecke. Und dieses bisschen Geld bewegt den Kurs nicht (nahezu nicht!). Kommt aber ein Zuckerberg, Buffet oder Musk um die Ecke, mit einem großen Geldkoffer… hm… dann sieht das anders aus. Eine große Kauforder und der Kurs geht massiv in die Höhe. Jedenfalls geht es hier in meinem Beispiel um eine Analogie zwischen dem Kapitalmarkt und dem „echten“ Leben. Insofern versuche ich immer weiter zu lernen und zu verstehen, dass ich maximal der Herrscher über die Fernbedienung bin. Nicht aber der Programmdirektor von ARD, ZDF oder sonstiger Lügenpresse. Das ist wichtig, mag es noch so plump klingen. Wenn Du sehr bewusst darauf achtest, wirst Du nämlich genau wie ich feststellen, dass wir die Ursachen für Erfolge oder Misserfolge im eigentlichen Sinne viel zu häufig bei uns selbst suchen. Das ist aber nicht korrekt, jedenfalls nicht was den wahren Ursprung des Ganzen betrifft. Nochmal: Der Ursprung bist nicht Du. Der Ursprung liegt irgendwo im Außen. Nicht im Innen. Alles was wir tun können und sollten, ist ein guter Herrscher über die Fernbedienung zu sein. Und damit haben die meisten Menschen schon die größten Probleme. Sie verwechseln das Werkzeug, also die Fernbedienung, mit dem Gefühl eines tatsächlichen Einflusses auf das Fernsehprogramm. Klingt abstrakt? Is‘ aber so. Denk‘ drüber nach.

Kurzer Exkurs zum Thema Dating und Partnerschaft: Du kannst Dein Gegenüber nicht verbiegen. Und wenn es Dir doch gelingen sollte, ist das auf Dauer für Deinen Partner und Dich nicht gesund sowie karmatisch alles andere als gut. Es gibt in Wahrheit und aus einer Fülle heraus keinen Grund sein Gegenüber ändern zu wollen. Dein Gegenüber ist Dein Gegenüber. Dein Gegenüber bist nicht Du. Du hast aber ein viel mächtigeres Werkzeug an der Hand, mit dem Du selbst bestimmen kannst, wie Dein Gegenüber ist. Besser gesagt „wer“ Dein Gegenüber ist. Das geht Dank der Fernbedienung. Du musst Dich nicht treten, nicht drangsalieren, nicht verar***en, nicht unterdrücken und nicht klein halten lassen. Ja nicht einmal heiraten lassen musst Du Dich. Tust Du es dennoch, verstehst Du das Spiel mit der Fernbedienung nur noch nicht und wirst wieder der Spielball anderer. Es sind zwei Dinge, die also zusammen kommen: Das Nichtwissen um das Spiel der Fernbedienung und das Nichtwissen um die bewusste Wahrnehmung der Emotionalität. Seinen Werkzeugkoffer nicht zu kennen, ist das Eine. Dabei aber auch noch so emotional verhaftet zu sein und sich zu lassen, ist etwas ganz Anderes. Für beides bist Du alleine verantwortlich. Nicht er, nicht sie, nicht ich. Nur Du.

99% gegenüber 1%

Das bedeutet also, dass ich mir täglich versuche bewusst zu machen, dass ich mein Leben im Inneren leben… ja nicht nur muss… sondern tatsächlich wenn überhaupt auch maximal nur kann. Das wiederum bringt mich an den Punkt zu verstehen, dass das Außen – also externe Ereignisse – weder von mir abhängen noch durch mich beeinflusst werden können. Was ich aber beeinflussen kann, ist meine Art darauf zu reagieren. Und jetzt wird es spannend. Und der beste Lehrmeister für mich sind hierfür die Finanzmärkte. Du kommst also ins „Casino“, setzt Dich an den Tisch und musst ab der ersten Minute verstehen, dass Du keinen Einfluss darauf hast, ob die Kugel als nächtes bei Rot oder Schwarz liegt. Das dauert lange, das zu begreifen. Wir sind alle so Ego-verdorben und ich-bezogen, dass sich die Balken biegen. Hätte mir das vielleicht mal früher jemand gesagt… hätte ich mir viele Jahre der Mühe erspart und wäre schneller an den jetzigen Punkt gelangt. Was das Geld betrifft und noch mehr was das Thema Frauen und Beziehungen betrifft.

Du hast aber eine ganz reale Möglichkeiten als Sieger aus dem Casino (hier als Metapher für die Börse) zu gehen. Ich will sie Dir gerne nennen. Ich kaufe mir einfach das Casino oder jedenfalls Anteile daran. Nur ein Idiot setzt sich an den Tisch, um zu spielen. Es gibt immer 99% der Menschen auf der einen Seite und 1% auf der anderen. Die Einen zocken, die Anderen kaufen sich das Casino. Das ist in jeder Lebenslage so. Um ein paar Prozent hin oder her bezüglich der Verteilung wollen wir hier nicht streiten. Aber wie hoch ist der Anteil von Unternehmern gegenüber Angestellten und Beamten, also von Sklavenhaltern gegenüber Sklaven? Wie hoch ist der Anteil der Corona-Gläubigen gegenüber den Selbstdenkern (hierfür reichen ja Grundkenntnisse zu den einfachen Grundrechenarten)? Wie hoch ist der Anteil der Milliardäre gegenüber den Armen und dem Mittelstand? Wie oft wird Bayern München Meister, im Vergleich zu Schalke 04, dem Hamburger SV oder dem Freiburger SC? Es ist immer das gleiche Spiel. 99% gegen 1%. Ob Du zu den 99% gehörst, ist zunächst in aller Regel angeboren. Aber kein dauerhaftes Schicksal, definitiv nicht. Das eigene Leben habe ich mir nicht selbst gegeben. Nur irgendwann sollte ich verstehen, dass ich mir einfach die Fernbedienung schnappen und umschalten kann.

Es verschafft unendlichen Seelenfrieden, immer weniger von äußeren Dingen beeinflussbar zu sein. Vermutlich würden mir an der Stelle 99 von 100 Menschen zustimmen und für sich selbst proklamieren, dass sie sich nicht von außen triggern ließen. Aber ist es wirklich so? Ganz sicher nicht. Eher umgekehrt. 1 von 100 vielleicht, das muss dann aber schon ein buddhistischer Mönch in einem tibetanischen Kloster sein. Der Rest der Menschen ist ein Spielball des Lebens, gesteuert von Fremden, ohne es je zu merken. Aber eben der Spielball anderer. Jemand drückt ein paar Knöpfe hier und ein paar Knöpfe da und schon gehst Du in die Luft wie ein Hefekloß. Triggerpunkte mögen toll sein, für Triggerer. Aber nicht für Dich, wenn Du der Getriggerte bist. Wer ist schon gerne der Spielball anderer? Schau einfach mal, wie es jetzt wieder an Weihnachten abläuft. Wenn irgendwer in der Runde „alte Geschichten“ hervorholt oder „unliebsame“ Themen anspricht. Gerade an Weihnachten kommen ja bekanntlich die schlimmsten Familienstreits hoch. Genau das meine ich. „Schön“ an- und ausgetriggert, „schön“ triggern lassen, besser gesagt.

Ich bin noch lange nicht am Ziel angelangt. Momentan sehe ich mich auf einem guten Weg, sehr gut mit mir selbst klar zu kommen und meine eigenen Gedanken und Gefühle ganz gut beherrschen zu können. Das ist Arbeit genug. Sobald ich in Interaktion mit anderen trete, bin ich aber eben noch lange nicht am Ziel. Das kannst Du aber trainieren, versuche ich auch jeden Tag. Beispielsweise in der Arbeit. Da hast Du einen Hohlkopf vor Dir und Du kommst mit Deinen Argumenten einfach nicht durch…? Prima. Trainiere! Trainiere emotionslos zu bleiben. Heute glaube ich erkannt zu haben, dass das der Schlüssel zum Seelenfrieden ist. Eben weil Du das Außen nicht ändern kannst. Sehr wohl aber die Fernbedienung bedienen, also schalte einfach das Programm um und sei glücklich. Beschäftige Dich mit einem anderen Thema. Lass den Kollegen stehen, wer ist das schon. Und da ist die Analogie zur Börse: Ob die Aktie steigt oder fällt kannst Du nicht beeinflussen. Aber wenn sie gegen Dich läuft, trenne Dich von ihr. Und spring auf den nächsten Zug auf, der Dich so weit befördert, dass es dicke reicht.

Und das ganz ohne Frau

An mein letztes Date kann ich mich kaum mehr erinnern, so lange ist es her. Und noch nie habe ich das so wenig vermisst. Aus meiner ganz eigenen Sicht der Dinge fühle ich mich so glücklich wie noch nie. In totaler Ruhe. Auf dem höchsten körperlichen Fitnesslevel aller Zeiten. Finanziell so erfolgreich wie noch nie zuvor. Und Single. Was will man(n) mehr? Eine Frau? Vielleicht. Jetzt? Nein.

Vorgestern an der Schlage im Supermarkt war es dann mal wieder so weit. Nach zig Monaten Pause hab ich es dann mal wieder getan. Eine Frau angesprochen, mit der tatsächlichen Aussicht sie kennenlernen zu wollen. Also nicht nur für einen beiläufigen Plausch. Nein! Doch! Oh! Sie war ganz offensichtlich mit ihrer Mutter unterwegs. Und ich nahm Blickkontakt zu ihr auf. Das ist nicht so leicht, man muss dafür schon ganz bewusst an dem Maulkorb alias Stofflappen vorbei sehen, um die potentielle Schönheit einer Frau trotzdem noch zu erkennen. Das hat was von einem Ratespiel. Nicht so krass wie bei einer Burka. Aber ähnlich. Die Augen darf man noch sehen. Den Rest muss man sich dazu denken. Na gut, sie hatte eine lange Jacke an. Und irgendwie sah mir die Hose ein wenig sportlich… äh… naja… sehr sportlich aus. Man könnte auch schlicht und ergreifend Jogginghose dazu sagen. Du weißt ja was Karl Lagerfeld dazu zu sagen hatte, nehme ich an?

„Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren“

Karl Lagerfeld

Ja, dem schließe ich mich komplett an (außer zum Joggen natürlich). Aber wir leben nun einmal in einer Checker-Generation. Check one. Check two. Check nix. Aber da bin ich ja mal nicht so. Die Augen haben mir gefallen. Und ich bemerkte, dass sie auch öfter zu mir blickte. Unsere Blicke trafen sich im Laufe von 2 oder 3 Minuten zwischen den Regalen mehrmals. Echt schöne Augen. Groß. Braun. Durchaus anziehend. Die Jogginghose sprach – das muss ich zu ihrer Ehrenrettung dazu sagen – eher dafür, dass sie wenigstens eine „natürliche“ Frau sein könnte. Was mir grundsätzlich sehr sympathisch ist. Wir wollen ja eines Tages kein Tube Makeup heiraten. Bzw. ich jedenfalls eigentlich gar nicht (mehr)… heiraten… aber egal.

Und dann stand ich mit meinem Wagen in der Schlange. Und sie kam alleine mit ihrem Wagen angelaufen und reihte sich hinter mir ein. Gut. Da kann ich dann auch nicht mehr anders. Extra hin laufen tu‘ ich inzwischen ehrlich gesagt nicht mehr. Seit Monaten spreche ich keine Frau mehr aktiv an. Und dann noch extra hin laufen? Nee. Käse. Aber wenn sie dann schon mal direkt hinter mir ist? Geschenkt. Ich musste ja sowieso warten. Na gut, und das Spannendste für mich war tatsächlich die Beobachtung meines Innenlebens. „Endlich“ mal wieder eine Frau ansprechen. Und was spürte ich da, im Innenleben? Ehrlich gesagt diesen Piep-Ton, vom Anfang des Artikels. Du weißt schon, dieses Emotions-EKG mit Nulllinie. Ist das schlecht? Sicher nicht. Es heißt einfach nur, dass ich gut trainiert bin. Wenn mir inzwischen größere Trades an der Börse emotional kaum mehr etwas ausmachen, dann tut es das so ein winziges kleines Gespräch mit… – ja, mit wem eigentlich?- … sicher zweimal nicht.

Und das ist mir persönlich auch das Wichtigste an der Story. Der Rest verlief ganz nett, aber mehr auch nicht. Ich habe sie auf ihre Augen angesprochen. Eher nebenbei, sicher nicht plump. Dass sie mir aufgefallen sei usw. Sie freute sich sichtlich. Glaube ich ihr, schließlich hatte sie auch den charmantesten Mann der Stadt vor sich. Jedenfalls nahm ich kurz meine Maske (also den Maulkorb) ab und bat sie es mir gleich zu tun. Naja, der mega Fang des Jahrtausends wäre es nicht gewesen. Aber schon okay. Nun, noch ein kurzer Smalltalk. Dann kam schon ihre Mutter hinzu, die irgendwie auch schon in der Schlange anstand. Nur weiter vorne. Also folgte sie ihrer Mutter nach und war dann auch schon aus meiner Sphäre raus. Als sie zahlte, blickte sie sich noch einmal nach mir um und nickte mir zu. An ihren Augenwinkeln erkannte ich, dass sie gelächelt haben muss. So romantisch unromantisch geht also diese kleine Supermarkt-Geschichte zu Ende. Ohne dass daraus etwas geworden wäre.

Aber was bleibt ist die Erkenntnis, dass das Leben ein Wechselspiel ist. Früher war ich schüchtern, hatte Angst Frauen anzusprechen. Hatte mir aber unbedingt meine Traumfrau an meine Seite gewünscht. Heute bin ich alles andere als schüchtern. Ängste Frauen anzusprechen kenne ich ehrlich gesagt nicht einmal mehr. Emotionale Nulllinie und so. Aber nichts liegt mir ferner als eine Frau an der Backe zu haben. Jedenfalls als feste Partnerin. Ich bin zu 100% fokussiert auf mein Ziel. Und das heißt finanzielle Freiheit. Vor einiger Zeit hatte ich mir innerlich einen festen Betrag als Ziel gesetzt. Sozusagen die Summe an Geldvermögen, aus dessen Zinsen/Gewinnen ich zukünftig leben könnte, ohne mich weiter in einem Job knechten lassen zu müssen. Natürlich möchte ich dann auswandern, in ein Niedrigsteuerland (Zypern oder Georgien stehen aktuell auf meiner Beobachtungsliste). Ich bin an meinem Ziel noch lange nicht angelangt, aber auf einem guten Weg. Dazu gerne mal in einem der nächsten Artikel mehr. Was ich mir allerdings heute schon sagen kann: Der ursprünglich angepeilte Betrag ist mir inzwischen zu unrealistisch niedrig angesetzt, mit dem heutigen und jetzigen Wissen. Ich werde das – so meine Prognose – wesentlich schneller erreichen, als ich vielleicht noch letztes Jahr dachte. Ziele sollten nicht zu einfach erreichbar sein.

Genauso wie ich mich als Mann nicht mit einer 5 zufrieden geben würde. Es lohnt sich einfach nicht. Es würde nicht zum Verhältnis passen. Ich habe mehrere Jahre meines Lebens in das Training und in die Frage „wie lerne ich eine Frau kennen?“ investiert. Und tatsächlich von Fallobst bis zu modelmäßigen Frauen viel erlebt. In investierter Zeit gerechnet bin ich inzwischen auf dem Themengebiet „Kapitalmärkte“ noch weiter. Und deswegen kann ich mich nicht mehr im Ententempo fortbewegen. Es würde der investierten Zeit nicht gerecht werden. Erfolg setzt sich in erster Linie in Form von Fleiß durch. Wissen ist nicht angeboren, sondern erlernt. Wissen alleine reicht aber nicht. Talent auch nicht. Es ist die harte Knochenarbeit, die zum Ziel führt. Stehen die Treppen und den Aufzug zur Auswahl, nehme ich immer die Treppen. Niemand hat auf Dauer Glück. Und falls hier irgend ein Gutmenschen-Öko-Sozialist mitliest, an Dich sei gesagt: Nein, ich sitze nicht auf einem hohen Ross. Denn ich bin mir bewusst, dass Erfolg nicht gepachtet ist. Erfolg ist eine Kosequenz aus dem täglichen Einsatz. Und dennoch gibt es Misserfolge im Leben. Genauso wie Du eines Tages Deinen Parnter verlieren wirst (und ich meine nicht durch einen natürlichen Tod) – Stichwort Hypergamie (in Bezug auf Frauen) -, genauso wirst Du auch mal finanziell in den Dreck greifen. Das gehört alles dazu. Die Frage ist doch nur, was Du dann in dieser Situation tust, wenn Du Deine vermeintliche Traumfrau (mein Beileid für Dein Matrix-Gefangenen-Denken an der Stelle, hatte ich früher auch) verlierst. Oder was Du tust, wenn Du einen großen Betrag in den Sand gesetzt hast. Ich weiß jedenfalls was mir hilft. Es ist mein emotionales EKG. Das muss erstmal auf der Nulllinie sein, um von dort aus zu agieren. Und dann tue ich das, was ich seit meinem intensiven Einsatz am Kapitalmarkt tue: Die Fernbedienung benutzen.

Ich bin nicht das Pferd. Ich bin nicht die (Traum-)Frau. Ich bin nicht der Dreck, in den ich zweifelsfrei einmal vom „hohen Ross“ (sehe ich persönlich übrigens nicht als hohes Ross, sondern als ein Ross das mir ob der geleisteten Arbeit schlicht zusteht) fallen kann und auch werde. Aber ich habe die Fähigkeit meine Gedanken zu kontrollieren und im richtigen Moment das Programm zu wechseln. Um mich nicht in Selbstmitleid im Dreck zu suhlen. Sondern es im Falle eines Beziehungsendes mit Humor zu nehmen. Und mich daraüber zu freuen, dass ich danach wieder Single bin (wie jetzt, und das geht bald schon 2 Jahre so). Und im Falle eines Investment-Fehlschlages es vielleicht weniger mit Humor zu nehmen, sondern mehr als Lektion zu begreifen und den nächsten Trade oder das nächste Investment einfach besser zu analysieren. Und das ist mein persönlich größter Lernfortschritt dieses Jahres, vielleicht der größte meines ganzen bisherigen Lebens. Das Wissen um die Fernbedienung und die Notwendigen der emotionalen Nulllinie. Jedenfalls wenn Du Herr Deines eigenen selbstbestimmten und erfüllten Lebens sein möchtest.


PS: Es bedeutet nicht, keine Emotionen mehr empfinden zu sollen. Im Gegenteil. Emotionen sind das, was uns Menschen von Robotern unterscheidet. Es geht darum, die Schönheit der Momente zu leben. In Bewusstsein und in tiefer Emotion der Dankbarkeit und Liebe. Das kommt aus dem Innen. Nicht aus dem Außen. Das Außen darf Dich nicht triggern. Das ist der wesentliche Unterschied. Lässt Du Dich von außen triggern, bist Du verloren. Schönheit kommt von innen, sagt man. Das ist mit den eigenen Emotionen nicht anders. Emotionen aus dem Außen getriggert sind nicht schön. Meint man vielleicht. Sie sind jedoch der langfristige Untergang. Einfach weil auf Siege immer auch Niederlagen folgen. Mach Dich frei davon, Deinen Selbstwert von außen lenken zu lassen und Siege und Niederlagen von außen an Dich „herantragen zu lassen“.
PPS: Wenn Dir das alles zu verworren klingt, lies einfach Eckhart Tolle. Am besten mehrmals. Das hier ist meine eigene Interpretation seiner Lehren. Und der nahezu aussichtslose Versuch, das in eine Symbiose zwischen einem Börsen- und einem Datingleben zusammenzutragen. Meinem Börsen- und Datingleben.
PPPS: Frohe Weihnachten. Und lass Dich nicht triggern. 😉

Tag 5 im Mini Cut und die Demo-Frau

Und weiter gehts… heute mit einem Erfahrungsbericht von Tag 5 meiner kleinen 7-Tage-Diät, dem sog. Mini Cut. Und außerdem mit ein paar Eindrücken einer Demonstration vom letzten Samstag, bei der ich natürlich vor Ort war. Und dabei – oho, wie kann es anders sein – zufällig auch eine Frau angesprochen habe. Aber der Reihe nach…

1 kg Fleisch/Fisch, 1 kg Brokkoli, 3 g Omega 3

Den ungefähren Ablauf meiner Diät beschrieb ich bereits im letzten Artikel. Jetzt geht es mir weniger um die Organisation oder die theoretischen Fakten. Sondern um harte Einblicke in die mentale und physische Situation eines bedingungslos motivierten Mannes. So wie „Hauptsache hübsch“ (ich weiß, klingt verniedlichend und ist auch genau so gemeint) für das andere Geschlecht gilt, gilt für mich selbst als nächste Station „Hauptsache Sixpack“.

Ich hatte das hier früher schon einmal thematisiert. Der Sixpack ist weder ein heiliger Gral für mich noch messe ich der Sache an sich eine besondere Bedeutung zu. Es geht mir um den Weg. Den Willen, den das erfordert. Es geht im Leben aus meiner Sicht der Dinge immer um die Psyche. Es gibt Menschen, die verlieren einen Arm und ein Bein und quälen sich solange, bis sie erfolgreich und stolz einen Marathon bestreiten. Und es gibt andere, die verlieren ihren Job und werden depressiv. Da muss doch irgend etwas in der Rübe jedes einzelnen Menschen stattfinden, das den Unterschied macht. Und genau um diesen Unterschied geht es mir. Ich möchte herausfinden. Nicht nur ein bisschen. Sondern alles. Mich und das Leben.

Am 2. und 3. Tag bekam ich leichte Kopfschmerzen. Und nach allem was ich zum Thema Low Card früher bereits gelesen hatte, sind das wohl relativ übliche Entzugserscheinungen. Der Körper rebelliert gegen die verweigerte Zuckerzufuhr. Kohlenhydrate sind aber letztlich Gift für den Körper (Stichwort Diabetes) und deswegen schadet das gar nicht, auch das einmal miterlebt zu haben. Ich stelle mir das so vor wie wenn ein Heroin-Junkie auf Entzug ist, nur natürlich wesentlich milder. Aber Junkies sind wir in unserer Gesellschaft längst, was Kohlenhydrate betrifft. Nach dem 3. Tag sind die Kopfschmerzen aber wieder vorbei, alles gut.

Ich empfinde das „Experiment“, das ich derzeit mache, als durchaus spannend. Denn im Gegensatz zu meiner eigenen Erwartungshaltung verläuft sie äußert „angenehm“. Ich rechnete vorab damit, dass mich der Hunger auffressen würde. Dass ich innerlich schier zappelig werden würde. Typische Heißhungerattacken. Bei täglich ca. 1000 kcal Defizit, hätte ich nichts anderes erwartet. Aber wie ist es in der Realität? Nichts davon. Ich habe über die ersten 4 vollen Tage und auch heute am 5. Tag nicht ein einziges Mal das Gefühl empfunden, hungrig zu sein. Ist das nicht merkwürdig? Ich nehme ungefähr die Hälfte der Energie zu mir, die der Körper benötigt und habe keinen Hunger? Wie ist das möglich?

Ich bin kein Ernährungswissenschaftler. Aber ich kann beobachten. Und ich beobachte, dass die Menge, die ich täglich esse, recht viel ist. Nennen wir es „voluminös“. 1 kg Fisch will erstmal gegessen werden. 1 kg Brokkoli auch. Offenbar ist der Magen dann ausreichend voll. Was aber – so glaube ich zu erkennen – eine größere Rolle spielt, ist der permanent extrem niedrige Blutzuckerspiegel. Der Verzicht auf die Kohlenhydrate sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiel über den Tag verteilt nicht schwankt, sondern recht kontant niedrig bleibt. Das Fleisch bzw. der Fisch enthalten sogut wie keine Kohlenhydrate und der Brokkoli ist auch nicht gerade eine Zucker-Schleuder. Offenbar ist es also keine Theorie, dass alleine der überflüssige Konsum von Kohlenhydraten in reiner Form (Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot, Haferflocken usw…) – egal in welchen Mengen – zu weiterem Hunger führt. Ein Teufelskreis.

Ich hatte 3 Tage vor Beginn der Diät den Körper auf „Normallevel“ gebracht, indem ich mich zwar bewusst, aber gemischt ernährte. Ich aß also auch Kohlenhydrate, beispielsweise Nudeln. Weil sie einfach lecker sind, das steht für mich außer Frage. Ich aß – wie sonst auch – relativ viel Magerquark oder trank auch mal einen Cappuccino. In allen Milchprodukten ist (vergleichsweise) viel Zucker enthalten (Milchzucker). Letztens war Muttertag, da griff ich auch beim Kuchen zu. Ich achtete zwar auf die tägliche Gesamtkalorienmenge und darauf, die Schwelle des täglichen Verbrauchs nicht zu überschreiten… und das gelang mir auch gut… aber die Frage ist, was das bewirkte? Vielleicht kannst Du es erraten…

Falls nicht: Ständiger Hunger! Permanent! Ich hätte den ganzen Tag mehr essen können. Mehr Quark. Mehr Obst. Mehr Brot. Mehr mehr mehr. Hauptsache irgend etwas. Auf Gurke und Paprika hatte ich dabei interessanterweise kaum Lust bzw. empfand eher eine Ablehnung dagegen. Ich hatte mehr Lust auf eine Scheibe Brot mit Käse.

Und dann ist da ja auch noch der Sport…
Ich trainiere fast jeden Tag und habe mich letztlich doch für einern 2er-Split entschieden. Unterkörper/Oberkörper. Ursprünglich wollte ich meinen 3er-Split beibehalten. Aber dann wäre jede Muskelgruppe zu selten dran gewesen, während der Diät. So trainiere ich 6 mal pro Woche und treffe jeden Muskel 3 mal in 7 Tagen. Das passt. Dafür fallen manche Übungen weg und ich trainiere mehrgelenkig und komplex, also mache Übungen, die gleichzeitig mehr als nur eine Muskelgruppe ansprechen. Dadurch kann man am Gesamtumfang je Workout einsparen, aber trifft die Hauptmuskelgruppen pro Woche öfter. Und hier geht es um den reinen Muskelerhalt und nicht um einen Muskelaufbau. Es ist schon eine massive Belastung, das Training. Das merke ich enorm. Die Kraft fehlt. Ich schaffe wesentlich weniger Wiederholungen mit wesentlich weniger Gewicht. Aber genau so war das geplant und auch klar. Also hier gibt es – im Gegensatz zur Ernährung – keine Überraschung.

Wie geht es weiter?

Ich werde mindestens meine geplanten 7 Tage vollenden. Evtl. hänge ich noch den Freitag bis Sonntag dran, dann hätte ich 10 Tage voll. Und dann ist auch gut, finde ich. Danach folgen 3 Tage Essen auf „Normallevel“, um den leeren Energiespeicher wieder aufzufüllen. Und danach mache ich mit meiner leichten defizitären Ernährung weiter, d.h. ca. 300 kcal Defizit pro Tag. Was auf Dauer auch nicht gerade einfach ist. Denn wenn man Hunger hat, empfindet man 300 kcal an zusätzlicher Nahrungsaufnahme als reinen Segen. Rein gefühlt natürlich nur.

Wenn ich bedenke, wieviele Kalorien ich derzeit am Tagesende „übrig“ habe, dann ist das schon verrückt, im Vergleich zur „normalen“ Ernährung. Ich könnte mir also beispielsweise problemlos 4 Stücke Käsekuchen zu meiner derzeitigen Diät-Ernährung rein pfeiffen und wäre gerade einmal auf „Erhaltungskalorien“. Verrückt oder? Wer isst 4 Stücke Käsekuchen am Tag? Zu 1 kg Fleisch, 1 kg Brokkoli… blanke Theorie natürlich nur. Oder obwohl… wenn ich mir die Menschen da draußen ansehe, dann machen das vermutlich sogar einige. Die lassen aber das Fleisch und den Brokkoli weg und machen aus 4 Stücken Käsekuchen 10 Stücke. Und auf den Sport verzichten sie zusätzlich… 😉

Eine kritische Warnung!

Nichts im Leben geschieht bedingungslos. Nicht einmal die Liebe. Oh, das ist ein Fass, das ich jetzt gar nicht aufmachen will. Ich stelle es nur mal als provokante These in den Raum. Das reicht.

Jedenfalls gehört zu einer gültigen Betrachtung einer Situation immer die Abwägung zwischen „gut“ und „schlecht“ bzw. zwischen „Vorteilen“ und „Nachteilen“ oder auch zwischen „Chance“ und „Risiko“. Deswegen unterscheidet sich die Börse nicht vom Dating. Wirst Du zu gierig, verlierst Du alles. Bist Du zu ängstlich, bekommst Du nichts. Gier sorgt dafür, dass Du geblendet wirst durch die Attraktivität der Dame. Du wirst betört und verfällst fast in einen dauerhaften Hypnosezustand, ohne es erkennen zu können. Weil Du einfach nicht bei Dir bist und Deinen eigenen Wert nicht kennst. Es hat keinen „Wert“, wenn eine Frau attraktiv ist. Es ist Deine Interpretation, die eine Frau für Dich selbst „wertvoll“ erscheinen lässt, weil Du sie „besonders“ attraktiv empfindest. Aber Realität und Betrug hängen hier eng zusammen. Meistens betrügen wir uns selbst. Und werden am Ende betrogen. Und deswegen geschieden, verlieren Haus und Hof und dürfen dann alle 2 Wochen für 2 Tage unsere Kinder sehen. Wenn wir Glück haben.

An der Börse ist es nicht anders. Gier frisst Hirn. Dort verrennen sich Menschen in der Gier nach mehr Profit und lassen sich mental immer stärker ein. Sie schalten jede Rationalität aus und schrotten auf diese Weise jedes Depot. Auch hier kann man Haus und Hof verlieren. Aber wie sagt ein von mir sehr geschätzer Börsen-Kommentator immer: „Wer die Hitze nicht verträgt, hat in der Küche nichts zu suchen!“. Und deswegen sind Gier und Angst schlechte Ratgeber. Auch in Bezug auf Frauen, vielleicht gerade da. Ein paar Rundungen hier und ein paar Rundungen da und fertig ist die Stolperfalle. Gut, manche Rundungen schrecken auch eher ab. Aber an den richtigen Stellen ziehen sie magisch an, Magnete sind ein Dreck dagegen.

Und was hat das mit der Diät zu tun? Ich kann bis jetzt klar feststellen, wie oben beschrieben, dass ich kein Hungergefühl habe. Was heißt das nun für mich? Ich sehe die enormen Vorteile, in kürzester Zeit relativ (!) viel reines Körperfett verlieren zu können. Dafür schinde ich mich durch täglichen Kraftsport und esse jeden Tag dasselbe. Was nicht schön ist, aber machbar. Hilfe, um das Durchhalten zu können, erhalte ich durch die Art der Ernährung. Heißhunger empfinde ich nicht. Hunger empfinde ich nicht. Dadurch ist es auch – bis auf die genannte Eintönigkeit – keine echte Hereausforderung, wie ich feststelle. Gut, ein wenig „geschwächt“ fühle ich mich über den Tag hinweg schon. Aber es ist nicht wild. Ich kenne also meine Chancen und das Positive an dieser Form der Diät.

Ich habe aber auch das Negative und die Risiken darin erkannt. Und die finde ich ziemlich heftig. Nehmen wir an, dass Du ein mental schwacher Mensch bist. Möglicherweise in einer depressiven Phase. Oder Du empfindest Komplexe, in Bezug auf Deinen Körper. Und stößt auf so eine Form einer Diät. Was macht das mit Dir? Ich habe gestern nachgedacht, was diese Form der Ernährung mit mir anstellen würde, wenn ich nicht ich wäre. Und auch nicht sonst jemand, der voll bei Verstand ist. Ein wenig bin ich über meine Schlussfolgerungen erschrocken, denn in den Händen der falschen Person kann so eine Ernährung ins Verderben führen. Denk mal darüber nach, Du isst und hast gar keinen Hunger. Ich würde vermutlich auch mit deutlich weniger als 1 kg Fleisch/Fisch und 1 kg Brokkoli täglich auskommen. Aber wäre das gesund? Mitnichten! Es wäre auf Dauer der sichere Tod.

Und deswegen gilt hier dasselbe wie an der Börse oder beim Kennenlernen von Frauen. Sei Dir über die Risiken Deines Handelns bewusst. Notfalls frage Deinen Arzt oder lese die Packungsbeilage. Aber vor allem Hör auf Deinen Instinkt und Dein gesundes Bauchgefühl. Es kann nicht gesund sein, auf Dauer so wenig Energie zu sich zu nehmen. Und auch den permanenten Körperkult der Gesellschaft empfinde ich als krankhaft. Das Problem ist aus meiner Sicht nicht, dass einige in der Gesellschaft alles dafür tun einen tollen und gesunden Körper zu entwickeln, sondern mental damit nicht klarkommen, dass sie keinen tollen Körper haben.

Es ist wie mit der Arbeitslosigkeit. Die Menschen haben Angst vor Arbeitslosigkeit und Jobverlust. Der vielleicht eines Tages eintretende tatsächliche Verlust der Arbeit hingegen ist gar nicht das Problem. Das löst natürlich diverse Neuerungen im Leben aus, die übrigens nicht immer negativ sein müssen. Aber wenn ich Dir heute sage „stell Dir vor, dass Du morgen Deinen Job verlierst!“ und Du denkst eine Minute darüber nach, dann werden sich bei Dir Ängst einstellen. Jedenfalls dann, falls Du nicht schon finanziell frei bist und von Deinen passiven Einkünften leben kannst.

Anstatt sich also um den eigenen Körper zu kümmern, ist die Pflege des eigenen Geistes der wichtigste Schritt im Leben. Habe ich jedenfalls gemerkt. Aber wer will schon gerne Stillstand? Nach dem Geist ist jetzt eben der Körper dran. Das heißt nicht, dass ich das Eine gegen das Andere ersetze. Ein toller Körper ist eine Eintagsfliege, wenn ich nicht dauerhaft weiter trainiere. Aber ein gesunder Geist ist gleichfalls nur eine Eintagsfliege, wenn ich mich nicht weiterhin ständig darum kümmere. Deswegen meine ich: Keinen tollen Körper zu haben, ist das Eine. Und auch ein kleines bisschen Geschmackssache. Aber sich ein schlechtes Gewissen einzureden und nichts dagegen zu tun… das ist einfach nur schwach. Sich selbst gegenüber. Deswegen würde ich mir wünschen, dass wir uns als Gesellschaft nicht fertig machen und stattdessen die Energie umlenken ins Positive. Und ins Handeln kommen. Ein wenig Spazierengehen kann jeder. Und tun dennoch die Wenigsten.

Ich kann hier nur sagen, was ich immer sage. Sei Dir bewusst über das was Du täglich tust. Hinterfrage Dich selbst. Ich bin mein größter Kritiker, immer. Manchmal mag ich arrogant wirken, wie mir letztens ein guter Freund wieder sagte. Aber „wie nach außen, so auch nach innen“. D.h. wenn ich mit der Gesellschaft oder einzelnen Situationen hart ins Gericht gehe, dann bin ich längst selbst durch Fegefeuer gegangen. Und das unterscheidet aus meiner Sicht auch einen „arroganten“ Menschen von einem arroganten dummen Menschen. Einer ist einfach Realist und in meiner Sicht der Dinge nicht arrogant. Ein anderer ist einfach ein Schaumschläger. Wasser predigen und Wein trinken ist nichts für mich. Und das ist auch ein Hauptgrund, woher ich meine tägliche Motivation schöpfe, die Dinge so zu tun wie ich sie tue. Anstatt anderen Menschen zuerst etwas vorzuwerfen will ich selbst erstmal einen Nachweis erbringen.

Und dann war da noch eine Demonstration und eine Frau

Wenn du es bis hier her mit dem Lesen ausgehalten hast, dann… Trommelwirbel… folgt nun nach langer Zeit wieder eine kleine Dating-Story.

Wie Du ja weißt, halte ich von diesem ganzen Corona-Fake-Schwachsinn gar nichts. Sämtliche Statistiken und Zahlen belegen, dass es weder eine Übersterblichkeit gegenüber den Vorjahren noch überhaupt irgend einen Anlass gibt, diese ganzen Freiheitsbeschränkungen und Gängelungen einzuführen sowie Maulkörbe zu verteilen. Naja, nun… einen Anlass gibt es vielleicht doch. Nämlich die Börsenwerte der Unternehmen auf Talfahrt zu schicken und sich als Finanzadel dabei die Taschen vollzustopfen. Eine Krise ist dafür immer gut, war immer so und wird immer so bleiben. Und auch ich versuche bestmöglich an dem Schauspiel teilzuhaben. Wenn schon Mauskorbpflicht und Einführung einer sozialistischen Diktatur stattfinden, dann möchte ich zumindest prozentual meinen Geldbeutel genauso füllen dürfen, wie es der Finanzadel derzeit tut. In absoluten Zahlen kann ich nicht mitspielen. Aber relativ. Und das ist auch schon etwas. Jeder fängt mal klein an.

Jedenfalls habe ich mich Samstag auf den Weg gemacht in die große Stadt. Und habe mir das Treiben der Polizei-Roboter angesehen. Warum Polizei-Roboter? Nun, ein Roboter zeichnet sich dadurch aus, dass er Dinge tut, die sein Programmierer von ihm getan haben möchte. Der Programmierer eines Polizisten ist sein Herrchen, äh Politiker. Und so verhalten sich die Polizisten wie Polizei-Roboter und tun was die Herrchen, äh Poltiker, eben so programmieren. Wenn der Politiker programmieren würde „spring auf einem Bein“, dann würden das alle Polizei-Roboter tun. Das mag in guten und friedlichen Zeiten noch in Ordnung sein. Oder gar lustig. Aber derzeit ist nicht Frieden und alles gut. Es ist Chaos und es findet aus meiner Zeit gerade ein Putsch statt. Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) putschen die „legitimen“ Regierungen der Länder dieser Erde und installieren in diesen jeweils einen diktatorischen Sozialismus. Genau genommen ist das ein Prozess, der bereits seht vielen Jahren anhält. Aber jetzt wurde der Turbo gezündet.

Egal. Weiter mit der Demo… und irgendwo stand da eine Frau herum. Eher zierlich. Sie wirkte natürlich, sowohl im Kleidungsstil als auch optisch. Und da ich mich freute wie ein Honigkuchenpferd, dass ich endlich mal wieder draußen unter vielen Menschen war… habe ich sie natürlich auch angesprochen. Und war ziemlich überrascht darüber, dass sie sehr aufgeweckt, gut gelaunt und mit einer hohen Intuition ausgestattet sein muss. Wie konnte es anders sein, sonst wäre sie ja nicht auf der Demo. Sicherlich versteht sie nicht alle wirtschaftlichen Hintergründe im Detail, aber wir unterhielten uns auch über „Bauchgefühl“. Und hier war ich mal wieder froh einen Menschen vor mir zu haben, der mehr aus dem Gefühl heraus spricht und nicht aus dem Kopf heraus.

2020-05-19

Die meisten Menschen haben zwar einen Kopf, aber nutzen ihren Verstand sowieso nicht. Deswegen sind mir Menschen mit Herz und Bauchgefühl inzwischen die wesentlich lieberen. Kein Mensch muss Daten analysieren, um zum Ergebnis zu kommen, dass der Corona Virus ein Fake ist. Das kannst Du auch alleine aus der Beobachtung und Intuition heraus feststellen (Beispiel: Kassierer mit täglich hunderten direkten Kontakten zu Menschen stehen nun nach 3 Monaten immer noch an der Kasse und sind keinen Tag krank gewesen). Gesünder ist übrigens immer das eigene Bauchgefühl. Denn der Verstand spielt einem gerne Streiche. Ein gesundes Bauchgefühl kann nicht lügen. Erfordert allerdings bewusstsein. Und da die meisten Menschen weder ihren Verstand nutzen noch bewusst sind, stehen sie Polizei-Robotern in nichts nach. Also brauchen sie sich über Polizei-Roboter auch nicht beschweren.

Wir unterhielten uns vielleicht eine halbe Stunde und liefen ein wenig umher. Und für mich war es schon eine Weile her, dass ich eine Frau „gezielt“ angesprochen habe. Corona hat mir da schon eine Pause beschert. Aber ich muss sagen, wer einmal laufen gelernt hat, kann laufen. Ich hatte mein Handy nicht dabei und gab ihr meine Nummer. Sie sollte anklingeln lassen, was sie auch tat. Als ich später zu meinem Auto zurück kam und auf mein Handy blickte, sah ich allerdings keinen Anruf von ihr. Ich dachte mir: „Na toll, dann kam ihr Anruf nicht durch.“ Es war übrigens gar nicht so einfach aus einem politischen Demo-Geschehen ein einigermaßen zwischenmenschliches Gespräch zu zaubern. Die Überleitung von Politik auf Zweisamkeit. Ich würde auch nicht sagen, dass es mir vorzüglich gelang. Jedenfalls gab ich aber mein Bestes  und hatte das Gefühl, dass es zumindest relativ gut klappte. Gespräche über Impfzwang, politische Systeme, Parteien oder Polizei-Roboter sind nun einmal nicht romantisch. Dafür aber zumindest ansatzweise Themen wie Ihre Wünsche im Leben, Ihre Lebenssituation und Ihre Interessen… 😉

Mit dabei war übrigens Herr van Onnetuschn, der das Geschehen während der ganzen Zeit einigermaßen deduldig ertrug. Aber nur einigermaßen. Die Ungeduld machte sich bemerkbar. Und, das muss ich leider schon sagen, ist sehr nervig. Denn wenn ich mit ihm oder irgend einem Freund unterwegs bin und derjenige seine Partnerin dabei hat, dann muss ich das genauso geduldig hinnehmen, dass wir nicht unter uns zu zweit unterwegs sind. Und meistens bekommt man seine vergebenen Freunde selten alleine zu Gesicht. Die Partnerinnen kleben meistens wie Kaugummi an ihren Partnern. So ist das eben, nicht immer super schön, aber Realität. Und wenn ich „live“ gerade jemanden kennenlerne, dann ist das eben ein notwendiges Übel. Aber heute hat jeder sein Smartphone dabei, da kann man sich auch mal selbst beschäftigen oder jemanden anrufen oder meditieren oder sonst etwas tun. Und froh darüber sein, dass der Freund gerade jemanden kennenlernt. Aber auch hier gilt wie überall im Leben: Wenn man sein Leben nicht bewusst genug lebt, merkt man hier gar nicht was man tut. Leider nicht 1:0 für Dich, lieber Herr van Onnentuschn. Is so. Selbstreflexion ist hier angesagt. Bist aber dennoch ein feiner Kerl. 😉

In der Tat fiel ihm auch auf, dass die Demo-Frau ziemlich aktiv war. Sie schlug für ein Treffen auch vor, dass sie gerne zu mir in die Stadt fahren könne. Von sich aus. Ich erwähne so etwas extra, da es extra erwähnenswert ist. Da so etwas normal nicht vorkommt. Überhaupt war sie ziemlich gut gelaunt und… ja… aktiv. Passend zum Demo-Anlass haben wir uns natürlich zum Abschied umarmt, mit Küsschen links und rechts, versteht sich. Tut gut, mal einen „fremden“ Menschen vor sich zu haben, der genauso nicht an diesen Schwachsinn glaubt und einem nicht schon auf 5 Meter Entfernung um weitere 5 Meter zur Seite springt, als hätte er einen Geist gesehen.

Am nächsten Tag schrieb sie mich dann doch tatsächlich an. Das kommt höchst selten vor. Normalerweise schreibt eine Frau nicht von sich aus, wie ich hier früher schon immer berichtete. Das ist immer ein gutes Zeichen und signalisiert außerordentlich starkes Interesse. Sie scheint aber viel beschäftigt zu sein, weswegen die Kommunikation zunächst eher textuell und schleppend verlief. Ich lege es ja stattdessen immer auf ein Telefonat an. Und am Telefon wirkt sie erheblich interessanter als über Textnachrichten. Für nächste Woche haben wir ein Date vereinbart. Klingt recht interessant, die Frau. Ich glaube, dass man mit ihr echt eine schöne Zeit haben kann. Aber ich bezweifle, dass unsere Ansichten sich vertragen würden. Sie mag gegen Impfpflichten und gegen den Abbau der Demokratie sein, aber wie Herr van Onnetuschn mir später sagte, hatte sie wohl auf ihrer Tasche einen Anhänger von den Grünen. Da könnte ich glatt im Strahl kot***.

Egal. Mein Plan für nächste Woche: Kein Wort über Politik und Wirtschaft. Sonne genießen. Spaß haben. Fertig. Ein Manko bringt sie sowieso mit. Und wenn Du meine vielen Stories aus der Vergangenheit kennst, dann weißt Du vielleicht schon welches ich meine? Na…? 🙂 Ja. Richtig. Natürlich. Wieder mal eine Mama. Aber was solls. So läuft das Leben. Nach 3 Monaten Corona-Quarantäne freue ich mich, wenn ich draußen unter Menschen bin. Habe ich Samstag festgestellt. Und notfalls muss man eben auch mal ein bisschen Zeit mit einer Grünen verbringen. Herr van Onnetuschn sagte an dem Tag zu mir: „Deine Aufgabe ist es jetzt, dass Du aus ihr wieder einen echten Menschen machst.“ Wir haben beide laut gelacht. Ich bin ein sehr hoffnungsvoller Kerl. Aber ich bin auch Realist. Und einen Linken oder einen Grünen kannst Du nicht mehr zur Vernunft bringen. Keine Chance, mein Freund. Nicht einmal ich. Und auch nicht der große Houdini.

Aber ich fand sie irgendwie süß, weil sie einfach nicht so verkopft war. Herr van Onnetuschn sagte zu mir: „Das ist noch ein Kind.“ So extrem würde ich es nicht sehen. Und selbst wenn…? Besser ein Kind als eine Hexe. Wieviele Männer verbringen ihre Zeit/Beziehungen mit Hexen? Puh! Und außerdem ist mir doch sowieso nicht nach Beziehung. Da gibt es andere Prioritäten. Keine Lust auf Fesseln (in keinem Sinne!). Aber Lust durchaus auf Entspannung und Unterhaltung. Und eine Frau, die jünger ist als ich, kann auch nur mein Anspruch sein. Jünger, egal ob nach Ausweis oder mental. Gerne beides. Ich habe nichts gegen einen schönen Spaziergang bei Sonnenuntergang. Sonst bin ich ja die letzten Monate immer alleine unterwegs. Etwas Abwechslung schadet gar nicht. Und worauf ich gar keine Lust habe: Mir vorher schon Gedanken um etwas zu machen, das heute noch gar nicht Sache ist. Wer weiß was bis nächste Woche ist? Leben im Jetzt. Und jetzt ist erstmal weiter 1 kg Fisch, 1 kg Brokkoli und Kraftsport angesagt. 😉

Freunde, was ist denn hier los?!

Freunde, was ist denn hier passiert?!
5 Likes auf meinen letzten Artikel?!
Was ist denn mit Euch los?! 🙂

Danke dafür erstmal.

Das schreit ja förmlich danach, dass ich das doch für den heutigen Artikel aufgreife und versuche zu interpretieren. In Form einer Like-Analyse. Und erzähle nebenbei noch etwas, das nichts damit zu tun hat. Nämlich von meinem aktuellen Diätplan. Der morgen startet. Also gibt es heute außer ein wenig Grübelei und Philosphie auch wieder etwas aus der Rubrik „Wissen und Lifestyle“, wie Simon Teichmann sagen würde. Und damit nach meinem letzten Artikel durchaus erneut etwas, das zu meinen Kernthemen passt. Das ändert natürlich nichts daran, dass das vermeintlich wirr anmutet. Was hat eine Like-Analyse mit einer Diät zu tun? Nichts. Oder doch? … Oder doch!

Nun aber erstmal das Eine, dann das Andere

Also fangen wir mit dem Like-Thema an. Ein Like ist eine Information. Wirkt wie ein Lichtschalter:
An oder aus. Kein Like = Licht aus. Like = Licht an.

In der Informatik würde man von einem booleschen Wert sprechen. Es ist die kleinst mögliche Informationseinheit. Eine sog. Aussagevariable, die nur die beiden Zustände „wahr“ oder „falsch“ zulässt. Klingt jetzt arg steril, ist mir schon klar. Ist auch nicht ganz ernst gemeint, Du kennst mich ja ein bisschen.

Aus analytischer Sicht stelle ich also fest, dass die vielen Artikel vor meinem speziellen letzten allesamt weniger Zustimmung gefunden haben und ausgerechnet der letzte Artikel deutlich positivere Resonanz erzeugte.

Woran könnte das liegen? Alle hier veröffentlichten Artikel stammen von mir selbst, ich bin also Chefredakteur, Publizist, Reporter und Schreiber in einem. Damit biete ich die personell schlankest mögliche Organisationsform auf. D.h. bei mir kann sich manch ein Unternehmensberater nicht nur eine Scheibe abschneiden. Keine unnötigen Verwaltungskosten, keine Schmiergelder, dafür immer direkte Fakten. Absolut subjektive Fakten. Und dadurch uneingeschränkt gültig, jedenfalls aus meiner Sicht. Ich präsentiere also die Dinge, so wie ich sie sehe. Nicht so wie sie mir andere vorkauen. Bei mir bist Du ja nicht bei der Lügenpresse. Deswegen ist Subjektiv das neue Objektiv. Und nochmal anders gesagt: Ich bin definitiv für Demokratie, jeder Mensch hat das Recht auf meine Meinung! 😉

Da ich eben ausschließlich Text transportiere und kein Bewegtbild (Video), müssen sie also mit fast an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an den Inhalten meiner Artikel liegen, die Likes. Die relativ hohe Zustimmung, meine ich. Du weißt schon, Licht an, statt Licht aus.

Nun, die Wochen zuvor ging es viel um das Corona-Fake-Virus und noch mehr um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Drehbuchs durch die Herrschenden. Zu deutsch: Was uns in nächster Zeit und die vielen nächsten Jahre blüht, weil wir gerade so schön mental und finanziell durch den Fleischwolf gedreht werden. Und es gab außerdem einige Einblicke und eine Vorstellung in eines meiner liebsten Hobbys, nämlich das der täglichen intensiven Auseinandersetzung mit den Kapitalmärkten.

Aber genau für jene Artikel gab die letzten Wochen eben nur Licht aus, statt Licht an. Hab ich verstanden, ist gut.

Und in meinem letzten Beitrag ging es um zwischenmenschliche Beobachtungen der „realen“ Welt, jenseits von Drehbüchern und Kapitalmärkten. Die ich zwar für genauso real halte, aber die weitaus weniger direkt und weniger zwischenmenschlich sind. Das ist mir auch klar. Ich setzte mich also – zugegeben – nach wochenlanger Pause in Sachen Dating, Lifestyle und Persönlichkeitsentwicklung nun offenbar „endlich“ wieder mit meinen Kernkompetenzen auseinander. Das typische Mann-Frau-Ding, Aussehen, Dating, Unabhängigkeit, Mindset, Alpha hier und Status dort. Vielleicht könnte man es auch „die Reise zum wahren Selbst“ nennen, die ich hier textuell sonst bediene. Das findet also offenbar wesentlich mehr Anklang als Viren, Geld und Fleischwölfe.

Gut, das lässt mich natürlich zu dem Schluss kommen, dass Du – lieber Leser – ganz offenbar nicht hier bist, um über die Wirtschaft bzw. Börse, über die Politik sowie der Errichtung einer sozialistischen Diktatur informiert zu werden (diesmal übrigens seit zig tausenden Jahren der Menschheitsgeschichte erstmals global in einer konzertierten Aktion, da bekommt der Begriff „Globalismus“ eine noch perfidere Note als er meiner Meinung nach immer schon inne hat!). Das respektiere ich. Habe ich verstanden. Check. Okay.

Fullstop! Weiter geht’s mit der Diät…

Morgen starte ich mit einem sog. „Mini Cut“. Das wird für mich ein Experiment. Das ist eine Diätform, die für wenige Tage, maximal 10 – 14, durchgezogen werden kann. Danach würde sie ungesund werden. Nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen ist sie für einen sehr kurzen Zeitraum die idealste Variante, um einerseits so schnell wie möglich Körperfett zu verlieren und andererseits für einen maximalen Muskelerhalt zu sorgen.

Die Diät ist so effektiv wie simpel: Möglichst wenig Kalorien, aber viel Eiweiß, kein unnötiges Fett, keine unnötigen Kohlenhydrate und gleichzeitig möglichst viele Ballaststoffe. Wie sieht da die tägliche Ernährung aus?

Täglich:
– 1 kg mageres Fleisch/Fisch (–> Hühnerbrust, Thunfisch, Seelachs…)
– 1 kg Brokkoli oder Spinat
– Ca. 3g Omega 3 (nehme ich sowieso täglich in Kapselform zu mir)

Das teilt man sich dann auf 3 Portionen auf. D.h. das Kochen läuft für die Diätphase extrem einfach ab. Einmal am Tag in der Früh kochen und den restlichen Tag dann drei mal dasselbe essen. Hähnchen/Fisch und Brokkoli/Spinat. Und das über ein paar Tage hinweg, keine Abwechslung.

Klingt widerlich? Ist es ganz sicher auch. Aber ich werde es zum ersten Mal testen und hier natürlich berichten. Bin total gespannt. Kannst Du also auch sein.

Warum so viel Hähnchen bzw. magerer Fisch? Weil hier verdammt viel Eiweiß drinnen ist, ohne unnötiges Fett konsumieren zu müssen. Im Übrigen mag ich kein Fleisch und war eine ganze Weile Vegetarier (+ Fischesser). Allerdings habe ich festgestellt, dass das für den Muskelaufbau wesentlich einfacher ist, hin und wieder Fleisch mit in den Speiseplan einzubauen. Ich werde dennoch hauptsächlich auf Fisch setzen. In beiden Varianten sind jedenfalls keine Kohlenhydrate enthalten. Und Kohlenhydrate sind sowieso unnötig. Das grüne Gemüse enthält sehr viele Ballaststoffe und sorgt dafür, dass die Magen- und Verdauungsfunktionen während der Diät aufrecht erhalten bleiben. Das Omega 3 versorgt den Körper mit lebensnotwendigen Fetten. Damit solltest Du Dich idealerweise übrigens grundsätzlich beschäftigen, falls noch nicht geschehen. Auch wenn Du keine Diät machst. Mit dem Omega 3 meine ich.

Dazu kommt 5 – 6 Mal pro Woche ein möglichst kurzes und dennoch sehr intensives Krafttraining. D.h. ich werde 6 Mal pro Woche trainieren, wie jetzt auch schon. Nur die Cardio-Einheiten lasse ich voraussichtlich weg. Wenn mir danach ist, gehe ich vielleicht noch 10 Minuten nach einer Krafteinheit joggen. Aber wer weiß ob ich dazu körperlich noch im Stande sein werde. Ich behalte meinen 3er-Spilt-Plan einfach bei und trainiere weiterhin nach dem Schema Push-/Pull-/Leg. Dann ein Tag Pause und der Spaß geht von vorne los. So einfach ist das. Zumindest in der Theorie. Ich bin gespannt.

Nach 3 bis 4 Tagen soll der Körper wohl aufgrund des massiven Kaloriendefizits anfangen zu rebellieren. Das drückt er für gewöhnlich durch Müdigkeit und massiven Hunger aus. Auch hier bin ich gespannt. Wenn man es gar nicht aushält, kann man sicher mal mit ein bisschen magerem körnigen Frischkäse oder viel Salatgurke schummeln. Aber sinnvoll ist es nicht. Da jede eingesparte Kalorie pures Gold wert ist, was das Endergebnis betrifft.

Auf diese Art schaffst Du je nach individuellem täglichem Kalorienverbrauch ein Kaloriendefizit von 1000 – 1500 kcal. Das macht pro Woche mindestens 7000 kcal und damit 1 kg reines Körperfett (1kg Fett entspricht ca. 7000 kcal).

Zum Auftakt habe ich nicht vor das länger als 1 Woche durchzuziehen. Danach kommen 2 bis 3 Tage „normales“ Essen, also auch Kohlenhydrate (die ich sonst nicht esse!). Dadurch werden alle Speicher aufgefüllt und man ist wieder „startklar“ für alles Weitere. Ich werde dann anschließend wieder mit meinen täglichen 300 – 400 kcal Defizit weiter machen. D.h. die „Crash-Diät“ ist nur dazu da, um einfach ein paar unnötig lange Tage einer „langsamen Diät“ abzukürzen. Es geht jetzt auf den Sommer zu und da möchte ich, dass der Körperfettanteil am Optimum für mich liegt. Ich will in der Form meines Lebens sein. Warum? Weil gerade Krise ist. Deswegen. Das reicht als Grund. Ich habe diese Jammer-Gesellschaft satt. Es ist Corona-Krise. Aber nicht für mich. Ich lasse mich nicht negativ triggern. Pippi Langstrumpf macht sich ihre Welt auch so wie sie ihr gefällt. Gutes Vorbild. In der Krise werden Vermögen gemacht oder auch Waschbrettbäuche. Liegt an einem selbst. 😉

In der Familie sagen alle: „Was? Was willst Du denn noch abnehmen?!“ Dann hebe ich immer mein Shirt hoch und frage: „Siehst Du hier einen Sixpack? Nein? Na dann!“ Letzten Sommer ist es mir fast gelungen, allerdings hat mich eine Schulterverletzung ziemlich aus dem Tritt geworfen und ich musste das Training pausieren. Dadurch habe ich einerseits schon Muskeln verloren und oben drauf etwas Körperfett zugelegt. Normal in einer Trainingspause, wenn man nicht absolut konsequent auf seine Ernährung achtet. Alles im Rahmen, aber jetzt ist es Zeit für das nächste Level. Und die letzten Wochen war ich fleißig. Und jetzt gilt es den Turbo zu zünden.

Ich werde berichten und bin selbst ganz gespannt wie lange ich es durchhalten werde. Falls es nur 2 Tage werden sollten, dann ist das eben so. Dann bin ich auch nicht traurig. Aber 1 Woche ist das Ziel. Das Schöne ist, dass ich das nicht alleine machen muss. Wieviele zig tausend Menschen das gerade jetzt in diesem Moment auf der Welt wohl ebenfalls tun? Puh! Da bin ich also nur einer unter vielen. Außerdem wirst auch Du dabei sein, bei meiner persönlichen Challange! Hier im Blog. Herzlich willkommen und… Feuer frei!

Warum Like-Analysen und Diäten keine gegensätzlichen Themen sind

Nun, es besteht im Leben ein großer Unterschied zwischen der Erwartungshaltung von außen und der mentalen Einstellung im Inneren. Wie gesagt, bin ich inzwischen längst kein Mensch mehr, der sich wie ein Spielball über den Platz kicken lässt. Irgendwann einmal im Leben geschieht bei dem Einen oder Anderen von uns etwas, das ich „Aufwachen“ nennen würde. Mir ist das genau 2 mal in meinem Leben widerfahren. Nur nach dem ersten Mal bin ich leider wieder in meine alten Muster zurück gefallen und eingeschlafen. Seit dem letzten Beziehungsende meine ich an mir selbst erkannt zu haben, dass der Aufwachprozess nun abgeschlossen und von Dauer sein wird. Aber das werde ich die nächsten Jahre sehen. Für gewöhnlich fallen wir früher oder später alle wieder in alte Muster zurück. Bewusstsein ist das einzige Rezept und die einzige Medizin dafür.

Was ich damit sagen will? Mit dem heutigen Beitrag habe ich seit Juli 2016 insgesamt 304 Artikel veröffentlicht. 304! Lass Dir das mal auf der Zunge zergehen. Ingesamt sind in der Zeit ca. 415.000 Wörter zusammen gekommen, habe ich vorher extra nachgesehen. Ein Buch hat für gewöhnlich eine durchschnittliche Länge von ca. 100.000 Wörtern. Mein Blog entspricht also der Länge von mehr als 4 Büchern. Ohne je einen Cent dafür bekommen zu haben. Ganz im Gegenteil, es ist – jedenfalls in meinem Blog – größtenteils ein reines Geben, Geben, Geben. Eine Herzensangelegenheit. Zumindest inzwischen. In Teil 1 war ich froh und dankbar um alles, was mir der Blog und die Leser gaben. Also auch was Du mir gegeben hast. Deine Aufrufe. Deine Likes. Deine Kommentare. Der Blog gab mir letztlich Kraft, Mut, Stärke. Der Blog entstand in einer kritischen Schwächephase meines Lebens. Inzwischen ist es anders herum und ich nehme mich selbst auch so wahr. Ich bin hier um zu geben, zumindest spätestens seit dem Projekt Beziehung Teil 2.

Man soll sich nicht mit Anderen vergleichen. Aber ich bin ja nun auch schon ein paar Tage im Internet unterwegs und ich muss sagen, dass die durchschnittliche Lebensdauer eines Blogs erheblich kürzer als die bisherige Überlebenszeit meines Blogs ist. Ich hatte einmal eine Phase der Schreibpause, das gebe ich zu. Aber ich habe meinen Blog nicht abgeschaltet und ich habe auch in der Dürrephase stets auf Kommentare reagiert. Was das bedeuten soll? Ich bin hier sicher keine Eintagsfliege im Dschungel der Blogger-Szene. 415.000 Wörter in 304 Artikeln finde ich nicht sehr oft bei anderen. Und dann mit der Informationsdichte und Authentizität? Um in Metaphern zu sprechen: Kannst Du an einer Hand abzählen.

Ja, worauf will ich denn hinaus mit dem ganzen Blabla? Die Meisten von uns sehen sich ab und zu Serien an. Früher hat man sich DVD’s besorgt, heute gibts Netflix dafür. Aber wie ist das da denn? Du suchst Dir eine Serie heraus, die ungefähr Deinen Interessen entspricht, nicht wahr? Und dann siehst Du Dir die erste Folge oder auch die ersten paar an und entscheidest dann, ob Du dabei bleibst. Und im Laufe der Zeit wachsen Dir die Protagonisten irgendwie ans Herz, oder nicht? Meistens der Hauptdarsteller, manchmal auch jemand in einer Nebenrolle. Und nehmen wir an, der Hauptdarsteller sei leidenschaftlicher Musiker und die Serie drehe sich tagein und tagaus darum welche neuen Konzerte er abhalte und was er dabei so erlebe. Und plötzlich ist da ein Bruch. Er liebt die Musik zwar noch, aber er hat keine Lust mehr darauf Konzerte zu geben. Plötzlich interessiert er sich fürs Surfen. Wellenreiten. Sonne. Strand. Meinetwegen mit Cocktails und Frauen. Was machst Du dann? Kehrst Du ihm den Rücken?

Frage an Dich selbst: In was hast Du Dich in dieser Serie „verliebt“? Bist Du wegen dem Schauspieler da, weil Du den in echt so toll findest (wobei Du den persönlich vermutlich noch nie getroffen hast!)? Oder nur wegen seinen Konzerten in der Serie? Magst Du seine Musik? Oder ist es der Charakter, den der Schauspieler verkörpert, der Dir ans Herz gewachsen ist? Ich vermute letzteres. Aber eben nicht nur. Denn manchmal werden Schauspieler 1:1 in ihrer Rolle ersetzt. Und ganz selten finden wir das gut. Warum nur?

Und wie ist das bei einem Blog und seinem Schreiber? Wofür entscheidest Du Dich da? Ist es der reine Schreibstil, unabhängig der Themen des Schreibers? Sind es die Themen, unabhängig des Schreibstils? Ist es für Dich die perfekte Mischung aus beidem? Ist es vielleicht aber auch die Story hinter der Story? Geht es Dir um die reale Person? Warum liest Du seine Texte? Willst Du seine Gedanken verstehen? Warum? Warum seine und nicht die eines anderen Schreibers, die eines anderen Bloggers? Was suchst Du zu finden? Unterhaltung? Oder ist es Inspiration? Ist es Bildung? Möchtest Du nur „sehen“ und „beobachten“ oder auch etwas für Dich daraus „mitnehmen“? Daraus lernen? Lernen durch Inspiration? Nichts davon? Gut, was dann?

Es geht hier nicht um mich. Sondern um Dich. Frage Dich bitte, warum Du hier bist. Und sage es mir gerne. Ich bin gespannt, ich freue mich hier wirklich über Antworten. Eines ist klar, jeder von uns denkt anders und fühlt anders und verändert sich im Laufe der Zeit. Manche bekommen Kinder. Andere ziehen ins Ausland. Manche verlieren ihren Job. Manche werden alkoholsüchtig. Andere bauen in derselben Zeit ein Unternehmen auf. Manche von uns waren vorher Musiker und gaben Konzerte. Und wurden neuerdings zu Surfern auf Wellen, mit Cocktails unter Palmen. Ob mit oder ohne Frauen.

Das Resümee

Als Resümee kann hier doch nur stehen: Frag Dich selbst was Du an jemandem schätzt. Warum schaust Du Dir die Serie mit dem Musiker und seinen Konzerten an? Warum? Was fesselt Dich so daran? Und genau so ist es mit Bloggern, deren Artikel Du liest. Was ist es denn, warum Du ein Follower oder regelmäßiger Leser bist? Ich konzentriere mich in der Beurteilung, ob ich meine Zeit mit einem Menschen verbringen will, in erster Linie darauf, ob ich den Menschen interessant finde und ob wir uns bereichern können. Hier im Internet ist das natürlich nur abgespeckt möglich, also die Gegenseitigkeit. Hier ist das eher eindimensional. Du liest nur die Gedanken eines Anderen. Mit denen Du nicht immer konform gehen musst.

Ich respektiere jeden Leserwunsch. Aber ich schreibe in erster Linie was mich beschäftigt und umtreibt. Ich versuche damit zu geben, nicht zu nehmen. Nimm Dir das Beste für Dich heraus und lass den Lachs und den Kaviar stehen. Oder mach es anders herum, vielleicht stehst Du auf Kavier und Lachs und lässt den Rest stehen. Es ist Deine Entscheidung. Wer sagt schon was gut oder schlecht ist. Außer Du selbst. Aber stell Dir auch die Frage, warum Du Dich mit einer bestimmten Sache – wie einem Blog – beschäftigst.

Sind es meine Inhalte? Ist es mein Schreibstil? Beides? Ist es meine Art? Meine Art zu denken? Zu hinterfragen? Ist es pure Unterhaltung? Findest Du meine ironische Art oder meinen Humor toll? Wir leben. Leben und Lebendigkeit gehören zusammen. Jeder von uns entwickelt sich. Alles ändert sich. Permanent. Ich weiß, warum ich eine Serie schaue, wenn ich das mal tue. Weil mir der Protagonist ans Herz gewachsen ist. Und dann ist mir auch egal, ob er Konzerte spielt oder surft. Ich finde seine Art toll und bleibe dran oder eben nicht. Dann kann er gerne unter Palmen seinen Lebensabend verbringen oder auch eine Diät machen. Seine Art mit dem Leben umzugehen fixt mich an oder eben nicht. Aber das ist nur meine Meinung. Du wirst Deine eigenen Antworten finden.

Und deswegen bitte ich Dich genauso darum meinen Schreiberwunsch zu respektieren, wie ich Deinen Leserwunsch respektiere. 😉 Das heißt? Wenn ich von Börse und Wirtschaft berichte oder von Dates mit Frauen, dann bin das noch immer ich. Ob in einer Diät oder nicht. Immer noch ich, die ganze Zeit. Der gleiche Hauptdarsteller. Ich mag mich verändern. Aber das bin immer noch ich. Zu mir gehörte vor ein paar Jahren das Kapitel „wie spreche ich eine Frau an“. Darauf folgte das Kapitel „ich weiß jetzt wie ich eine Frau anspreche“. Danach kam „ich habe schon verdammt viele Frauen angesprochen“. Danach kam „wow, jetzt bin ich in einer Beziehung“. Danach kam „ups, jetzt hat sie mich verlassen“. Ich habe meine Traumfrau gesucht. Und letztlich doch nicht gefunden. Weil ich mich noch nicht gefunden hatte.

Jetzt bin ich erneut auf der Suche. Aber nicht mehr nach einer Traumfrau. Sondern nach Antworten des Lebens, meines Lebens. Da gehören sicherlich wieder viele Basketball-Session dazu (das ist das was ich tue, wenn ich Frauen anspreche und mir dabei viele Körbe einfange!). Viele tolle Begegnungen erlebe. Aber eben nicht nur. Ich mache auch mal eine Diät. Sei es um Körperfett zu reduzieren oder auch eine Dität, um von Frauen und dem Daten Abstand zu gewinnen. Oder versuche dem Finanzmarkt ein paar Euros zu entziehen. Oder mir Gedanken über die Politik zu machen. Manchmal gibt es mehr Dating-Themen und manchmal nicht. Zur Zeit ist mir nicht nach Daten. Tut mir leid, wenn das der Hauptgrund ist, warum Du hier mitliest. Aber ich kann Dir versichern, dass Du wieder mehr auf Deine Kosten kommen wirst. Ganz sicher. Sobald ich wieder da draußen unterwegs bin, in dieser irren Welt. Aber hierfür gibt es kein Drehbuch. Das ist der Preis, den ein Leser zu zahlen bereit sein muss. Dafür erhält er die Exklusivität stets live dabei zu sein. Sowohl an der Börse als auch bei meiner Suche nach der Traumfrau bzw. nach Antworten meines Lebens.

2020-05-14

Shakespear würde hier sagen: „Like oder nicht Like, das ist hier die Frage!“
Ich bin aber nicht Shakespear und deswegen mag das seine Frage sein. Aber es ist nicht meine. Ich suche keine Likes, sondern Antworten in meinem Leben. In meinem Leben. Aber ich nehme Likes natürlich gerne an. Weil auch sie Teil des Lebens sind. Das hier ist die wahrste Teilhabe, die Dir ein Mensch anbieten kann. Du lernst damit den Musiker und Surfer ein großes Stück weit persönlich kennen. Allerdings außerhab seiner Rolle. Du tauchst jetzt in die Gedankenwelt des Schauspielers ein. Der kein Schauspieler mehr ist. Sondern ein Mensch. Ein Schauspieler schauspielert. Er macht das, was der Regisseur möchte. Er ist nur eine bezahlte Marionette. Das hier findet unbezahlt statt. Es kommt, wie gesagt, von Herzen. Frei. Denk darüber nach und finde Deine eigenen Antworten auf all die Fragen. Danke für Deine Treue über die Zeit. Und Du kannst mir sehr gerne Deine Meinung mitteilen. Auch wenn sie hart ist. Vielleicht gerade dann. Aber treu zu sein oder zu bleiben, ist letztlich immer Deine eigene Entscheidung. Und damit auch Deine Entscheidung, welchem Blog Du ein treuer Leser sein möchtest. Und welche Artikel Du toll findest und welche nicht. Und ob Du den Blogger, ganz abseits der Datingwelt, erstmal bei seiner Diät begleitest… 😉

PS: Like oder nicht Like? Licht an oder Licht aus?

8 Wochen gegen ein Jahr

Das wird heute ein Artikel anderer Art. Einer mit vielen Zitaten. Zitate von – aus meiner Sicht – großartigen Denkern. Echten Vorbildern. Echten Lehrern. Ich werde etwas weniger als gewohnt von mir selbst berichten, sondern eher Zitate aufgreifen und kommentieren. Weil ich einfach keine große Lust darauf habe viel eigenen Stoff zu schreiben. Bzw. überhaupt zu schreiben. Der Vollständigkeit halber tue ich es trotzdem. Lust ist ein Luxus der keinen Erfolg verschafft. Nur Gewohnheiten vermögen das zu leisten. Also mache ich einen Artikel aus Gewohnheit. Und vor allem zur Selbstreflexion. Und zur Dokumentation. Immerhin ist das eine Art Tagebuch für mich. Jeder Marketing- und Gehirnwäscheexperte (im Grunde ist beides dasselbe, denn Marketing = Gehirnwäsche = betreutes Denken!) würde mich dafür lynchen, einen Artikel damit zu beginnen, dass ich erkläre in Wahrheit keine Lust darauf zu haben, diesen Artikel zu schreiben. Mir egal. Ich habe keine Lust und schreibe trotzdem. Gewohnheit schafft Erfolg.

„Was habe ich davon?“

Die letzten 2 1/2 Wochen hatte ich mir oft überlegt, ob ich mal wieder etwas zum Besten geben sollte. Es passiert so viel zur Zeit. Wirtschaftlich und politisch. Und bei jedem aufkommenden Gedanken an einen potentiellen neuen Artikel habe ich mich dann doch immer wieder bewusst dagegen entschieden. Die Frage, die ich mir gestellt habe, war stets: „Was habe ich davon?“ Und ich muss es sagen wie es ist: Derzeit nichts. Was bringt mir das Schreiben vieler neuer Artikel? Derzeit nichts. Einfach nichts. Ich hätte viel zu sagen. Und viel, das anderen Menschen hilfreich sein könnte, wenn sie es zuließen. Aber wozu? Kommentare sind rar. Sowohl im Blog – nicht verwunderlich bei so wenigen Followern 😉 – aber auch aus dem privaten Umfeld.

Ich bekomme weiterhin Anrufe und Anfragen zum Thema Geld und Geldanlage. Das ja. Aber ohne Bezug zu diesem Blog. Die meisten Menschen aus meinem Privatleben kennen diesen Blog gar nicht. Ein bisschen Abstand schadet da nicht. Manches ist mir zu privat und das ist gut so. Aber die Frage nach dem „was habe ich davon?“ stelle ich für mich umso stärker in Anbetracht der Resonanz auf meine Artikel in den Vordergrund. Ich bin ja ein Mensch, natürlich tue ich das. Ich schreibe für mich, klar. Aber ich schreibe nicht nur für mich. Und wenn die Resonanz auf mein Bemühen größtenteils ausbleibt oder gar negativer Art ist, dann stelle ich mir gerne die Anschlussfrage: „Ist die (egal ob negative oder ausbleibende) Resonanz inhaltlich fundiert oder unreflektiert?“

Unreflektiert ist dabei noch ein Kompliment! Und ich merkte es in unzähligen Gesprächen zuletzt. Die meisten Menschen sind anstregend für mich. Nicht weil sie nichts wissen. Was abgesehen davon aber tatsächlich auch so ist. Aber wer weiß schon was. Sie sind für mich auch nicht alleine deshalb anstrengend, weil sie nicht denken könnten. Sondern weil sie sich selbst geistige Maulkörbe verpassen und es ihnen aus meiner Sicht noch immer viel zu gut geht. Die Gesellschaft lehnt nach wie vor zum größten Teil jegliches Hinterfragen ab. Schlimmerweise selbst dann, wenn man ihr auf einem Silbertablett Hinweise präsentiert, die sie nur aufzugreifen braucht. Aber so ist das nun einmal. Damit muss ich leben. Menschen gehen dann auf die Straße, wenn sie nichts mehr zu (fr)essen haben. Vorher offenbar nicht. Kerker ist die neue Freiheit. Freiwillig. Botschaft an mich selbst, um es positiv zu formulieren: Sei zufrieden mit der Welt wie sie ist, es gibt nur diese eine.

Einstein sagte einmal: „Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten“. Das ist einer der Gründe, warum ich mich in den letzten Wochen auch insgesamt sehr zurückgezogen habe. Corona geht mir am Allerwertesten vorbei. Und ich fühle mich sicher nicht einsam. Auch ganz ohne Partnerin. Ich weiß meist abends nicht wo mir der Kopf steht, so viel habe ich zu tun. Weil ich es möchte. Wieso sollte ich also meine Zeit mit sinnlosen elendigen Diskussionen oder Menschen verbringen wollen, die einfach anstrengend sind? Ich merkte das zuletzt in unzähligen Telefonaten und Chats. Corona erlaubt ja kaum mehr persönlichen Kontakt. Aber ich war immer wieder verwundert. Auch über die Rückmeldungen zu meinen Artikeln in den letzten Wochen (aus dem privaten Umfeld meine ich, hier im Blog gibt es ja seit Wochen keine mehr). Deswegen ist mir in letzter Zeit gedanklich mehr danach mir ein Segelboot zu schnappen und alleine um die Welt zu segeln. Für ganz lange Zeit. Corona ist mir egal. Und wenn sie wieder alle Bars und Clubs aufsperren würden, mir ist trotzdem mehr nach Alleinesein auf einem Boot. Freiheit ist mir wichtiger als Unterhaltung. Freiheit ist mir wichtiger als Kurven und Rundungen.

Im Grunde genommen habe ich nicht viel von den meisten Gesprächen im Alltag. Und auch nicht mehr sehr viel von meinen Artikeln in diesem Blog. Inzwischen nicht mehr. Und das ist auch gut so. Der Blog hat(te) seine Berechtigung für mich. Und der Sinn hat sich erfüllt. Ich bin nun bei mir. Und auch das ist gut so. Da ich ein Mensch bin, der kontrovers denkt… um nicht zu sagen überhaupt selbst denken kann… stoße ich zwangsläufig regelmäßig an. Überall. Man könnte es sich einfacher machen. Ich könnte es mir einfacher machen. Und tolle Kommentare einsammeln. Fishing for compliments ist so einfach. Ein paar schöne Katzenbilder. Ein paar nette Sprüche darunter. Fertig ist der Eintopf. Ein paar hundert Follower mehr in wenigen Wochen? Das wäre keine Challenge für mich. Echt nicht. Ich müsste nur den selben schwachsinnigen aalglatten Rotz von mir geben, den Du jeden Tag in der Presse liest und den Dir jeden Tag jeder 08/15-Mitbürger entgegnet. Das ist so einfach. Zeitung aufschlagen. Lesen. Wiederkauen. Fertig.

Die Sache mit den 95%

Das ist nicht mein Weg. Ich bin keine Kuh. Ich kann selbst denken, wie gesagt. Und die einzige Frage, die Du Dir irgendwann einmal im Leben stellen solltest, ist diese: „Ich schaue mir die Gesellschaft an und sehe ca. 95% der Menschen, die alle mehr oder weniger dem selben Alltag nachgehen. Wie Kühe, die nur auf ihre Schlachtung warten. Möchte ich so sein wie 95%?“

Ja? Okay. Schön für Dich.

Nein? Okay. Sehr gut! Dann aufgehts! In die Hände spucken und stell Dir die nächsten Fragen: „Welche Gewohnheiten machen diese 95% der Menschen zu eben diesen 95% der Menschen? Welche Gemeinsamkeiten bestehen zwischen den Menschen in dieser Masse?“ Das ist spannend. Sie lesen die gleichen Zeitungen (Lügenpresse). Sie wählen die selben Parteien (alle korrupt, von links bis rechts, von vorne bis hinten, von oben bis unten!). Sie (fr)essen denselben ungesunden Fraß. Sie fahren an die selben Orte in den Urlaub, um sich dann in einer Schlage anzustellen. Sie hören auf die selben Einflüsterer. Sie werden geplagt von den selben Ängsten. Von morgens bis abends. Angst, Angst, Angst. Jobangst. Ansprechangst (das ist das, wenn Du eine attraktive Frau siehst und Dich nicht traust sie anzusprechen). Und so weiter und so weiter. Die Masse verhält sich heute so wie gestern. Und morgen so wie vor 10 Jahren. Will ich so leben (müssen)? Will ich so sein (müssen)? Will ich ein Leben führen, bei dem jeder Einbrecher auf die Minute genau weiß wann ich aufstehe, das Licht anschalten werde, aus dem Haus gehe und wieder zurück komme? Ich gehe aus dem Haus weil mein Chef mich ruf. Und komme zurück, wenn er das Tor des Zwingers wieder aufsperrt. Will ich das? No fu**ing way!

Ich also nicht. Du?

Vielleicht mal ein paar Zitate, die mir die letzten Wochen so über den Weg gelaufen sind. Ich lese ja sehr viel, wie Du weißt. Und ich beschäftige mich weitestgehend nur mit Menschen, von denen ich lernen kann. Das sind nicht die 95%. Nicht mal die restlichen 5%. Ich orientiere mich an 0,0001% von 100%, so gut es nur geht. Dabei lasse ich alles zu. Jede Denkrichtung. Egal aus welchem Themengebiet. Hauptsache ich kann wachsen und erfahre etwas, das mich inspiriert. Ken Jebsen sagt immer: „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!“ Und deswegen lese ich die Bücher dieser – für mich – 0,0001%. Verfolge deren Leben. Schaue deren Vorträge. Besuche deren Veranstaltungen. Weil sie mich inspirieren. Und eines der besten Zitate aus meiner letzten Zeit ist: „Ich wache nicht jeden Morgen auf, um ein durchschnittliches Leben zu führen.“ Danke Bodo.

Und dann schließe ich direkt das nächste Zitat an: „Eine Kuh kann man lange melken, aber nur einmal schlachten. Reiche Menschen sammeln kühe, arme Menschen schlachten Kühe.“ Ich lasse das einfach mal so stehen. Der Kreis schließt sich dann am Ende des Artikels schon von alleine.

Und dann ist da dieses hier: „Umso mehr Du beginnst, Deine eigenen Entscheidungen zu treffen und sie zu lieben, desto weniger wirst Du die Bestätigung anderer Menschen brauchen! Deshalb frage Dich nicht, was andere davon halten werden, sondern ob es Dich glücklich macht!“

Und deshalb steht das hier eigentlich genau sinnbildlich für meine Einleitung: „Hör auf, Menschen mehr zu sagen, als sie wissen müssen.“ Das ist wohl ein Punkt, an dem ich wirklich an mir arbeiten muss. Um in die Stille zu kommen. Ich tue mir zunehmend schwer damit, wenn mein Gegenüber kein Interesse hat, sich weiter zu entwickeln. Und versuche immer aus tiefem Herzen einen Anstoß auf einen guten Weg zu geben. Aber in 99,9% der Fälle verhallt das. Das raubt wirklich Energie. Beides übrigens. Mein Versuch zuerst. Die Blockade meines Gegenübers anschließend. Stattdessen einfach still zu sein würde mir besser tun. Deswegen schreibe ich inzwischen auch wieder seltener. Du eröffnest auch kein Theater und führst jeden Tag auf der Bühne lange und mit viel Schweiß und Engagement einstudierte Werke auf, wenn niemand im Publikum sitzt. Oder? Aber nur weil ich die Werke nicht mehr aufführe, heißt das nicht, dass ich sie nicht dennoch einstudiere. Aber ich brauche das Theater nicht. Ich kann für mich alleine schwitzen und studieren.

Deine eigene Show, mit Rückenwind

Auf der anderen Seite denke ich mir dann immer: „Wenn der Klügere immer nachgibt, regieren die Dummen die Welt.“ Auch ein Zitat, das mir zuletzt über den Weg lief. Und das ist mein Problem. Wir Wenigen leiden unter der Dummheit aller anderen. Wir leiden unter deren Wahlentscheidungen. Wir leiden unter deren wirtschaftlicher Ungebildetheit. Wir leiden unter deren Ignoranz und Faulheit. Teilweise sogar unter deren Faschismus. Egal ob Öko-Faschismus oder Impf-Faschismus, Atemmasken-Fachismus oder Diesel-Faschismus oder Plastiktüten-Faschismus. Verbot über Verbot. Wahnsinn! Alles steuert gerade auf das Enspiel zwischen einem Giftcocktail aus Sozialismus und Diktatur zu. Nicht erst seit 2015. Schon viel länger. Es beschleunigt sich gerade nur. Und deswegen kannst Du das auch langsam bemerken, auch wenn Du Dir die Augen zu hältst. Denn wenn man Dich gerade zwingt Dir im wahrsten Sinne einen Maulkorb um den Mund zu binden, dann… ja spätestens dann merkst Du es. Und die, die es schon immer bemerkten und für eine Änderung eingestanden sind? Wir sind eben nur 5%. Das ist das Problem!

Und da passt auch dieses Zitat wie kein zweites: „Glaubst Du, dass die Menschen grundsätzlich gut oder böse sind? Dumm. Grundsätzlich dumm.“

Kommen wir langsam mit diesem Artikel also auf die Kurve Richtung Ziel… in Richtung Ausweg… in Richtung Lösung…

Darum passt das hier zu meiner Devise wie die Faust aufs Auge: „Work Life Balance ist das Schlagwort der zukünftigen Mittelschicht, um ihr Leben mit Leasing-Audi und Eigenheim auf Pump noch rechtfertigen zu können.“ Danke Gerald. Und von ihm ist auch: „Vor allem wenn die Mehrheit der Leute wie die kopflosen Hühner panisch im Kreis rennt, heißt es für einen Investor stay rational & stay cool“. Danke auch dafür. Und genau das ist die letzten Wochen passiert und passiert noch heute. Die Leute sind noch immer völlig im Corona Fake-Virus Wahn und taumeln immer noch von links nach rechts. 95% sind eben 95%. Nie gelernt selbst zu denken. Nie gelernt selbst Fakten zu checken.

Der hier ist ebenfalls ein Augenöffner, wenn Du es zulässt: „Die meisten Menschen scheitern im Leben nicht, weil sie zu hoch zielen und verfehlen, sondern weil sie zu niedrig zielen und treffen.“

Und deswegen gilt für mich: „Wenn Du das Gefühl einer Zielscheibe auf Deinem Rücken hast, dann liegt das wahrscheinlich daran, weil Du in Führung liegst. Lass Dich nicht verunsichern, gib weiter Vollgas.“ Danke Julian.

Und genau das tue ich. Ich mache weiter fleißig Sport. Ich bin weiter fleißig draußen unterwegs und genieße die Sonne (Vitamin D!). Oft schnappe ich mir mein Auto – das gerade wieder frisch TÜV bekommen hat und jetzt stramm auf die 30 zu geht -, hole mir irgendwo etwas zu essen, setze mich wieder ins Auto und höre mir Youtube-Vorträge an oder setze mich irgendwohin und lese ein Buch. Und wenn ich all diese wundervollen Dinge nicht tue, dann sitze ich am PC und verfolge das Weltgeschehen und versuche einigermaßen gestärkt finanziell durch diesen Wahnsinn durch zu kommen. Und zu den 5% zu gehören. Nicht zu den 95%, die geschlachtet werden wie Kühe. Und völlig idiotischerweise dabei auch noch ihrem Schlachter applaudieren. Es wäre so als wenn Du als Frau nach einer Vergewaltigung Deinem Peiniger auch Danke sagen würdest. Danke? Nein Danke!

Analysiere jeden Fehler, lerne daraus! Mach es besser!

Die letzten Wochen waren sehr anstrengend für mich, in der Tat. Ich saß teilweise mehr als 10 Stunden täglich vor dem Rechner. Blinkende Bildschirme. Die Börse ist irre volatil die letzten Wochen. Kurse rauf. Kurse runter. Und wieder rauf. Und wieder runter. In einem Affentempo. Und das aktiv zu verfolgen kostet Energie. Jedenfalls wenn Du da gut durch kommen möchtest. Ich habe leider einige Euros liegen lassen müssen, aufgrund von ein paar getroffenen Fehlentscheidungen. Hauptsächlich mentale Fehler. Aber ich sehe jeden Misserfolg als Chance weiter daraus zu lernen. So intensives Trading ist auch für mich neu. Mein Tradingdepot habe ich in dieser Intensität erst Anfang letzten Jahres gestartet. Größtenteils war ich bisher eher passiver Investor. Inzwischen habe ich – aufgrund der irren wirtschaftlichen Situation das Investieren größtenteils angehalten und mich stattdessen mehr aufs Traden fokussiert. Denn in diesem Marktumfeld Geld langfristig long-only in Aktien zu bunkern halte ich für waghalsig bis bekloppt!

D.h. ich habe Kapital aus allen möglichen Anlagen abgezogen und große Teile ins Tradingdepot verlagert. Auf die genauen Zahlen kommt es mir hier nicht an, das tut letztlich nichts zur Sache. Jeder sollte auf seinen eigenen Kontoauszug blicken und damit das Beste anstellen. Aber da es mich auch interessieren würde, wenn ich einen Blog von jemandem lese, um welche Größenordnung es denn überhaupt geht… nenne ich eine ungefähre Hausnummer… denn ansonsten könnte ich als Leser nicht ansatzweise den Stand meines Gegenübers einschätzen und das Potential dessen, was ich möglicherweise von demjenigen lernen kann. Schließlich sollte man sich immer nach oben orientieren, anstatt nach unten zu spucken. Und wenn man zumindest rasch erkennen kann, dass das Gegenüber auch nicht weiter als man selbst in einer Sache ist, spart das einem viel Zeit. Es geht mir also wieder einmal nicht um mich dabei, wenn Du verstehst wie ich meine.

Ich habe mir deshalb vorhin einen aktuellen Depotauszug herausgelassen und in Excel analysiert. Seit 01.01. diesen Jahres liegt mein Handelsvolumen über alle bisherigen abgeschlossenen Trades bei ca. dem Preis eines neuen Ferraris, wie er frisch aus dem Werk kommt. Aber Handeslvolumen ist nicht Gewinn. Handelsvolumen ist Umsatz. Ich kann mir also davon keinen Ferrari kaufen. Aber es gibt einen Eindruck dessen, in welcher Größenordnung ich trade. Und da habe ich Leerverkäufe genauso mit einrechnet wie Käufe. Aktuell habe ich 52 offene Positionen in meinem Depot. Das ist ziemlich bunt gemischt. Aktien, Rohstoffe, Anleihen. Also im Prinzip verwalte ich meinen eigenen Fonds, kann man sagen. Macht mir wesentlich mehr Freude als mein eigentlicher Job. Und wenn ich das mit der Performance der meisten bekannten Fondsmanager aus TV und der Presse vergleiche, habe ich eine herausragende Leistung abgeliefert. Die Performance meines Depots liegt nicht nur aktuell – sondern lag selbst im Tiefpunkt des Börsencrashs – gegenüber mehr als 95% der aktiven und passiven Fonds weit vorne. Vielleicht sogar gegenüber mehr als 99% der Fonds, keine Ahnung. Und das, obwohl ich kein dekorierter Fondsmanager bin, aber im Gegensatz zu jenen Herren zu 100% für mein Kapital hafte. Und nicht wie die (oder wie die nicht weniger lumpigen Bankverkäufer) das Geld anderer Menschen Gassi führe (jedenfalls nicht ohne dafür zu haften) und dafür auch noch Geld kassiere, selbst wenn ich das Geld meines Herrchens verzocke. Denk mal darüber nach, falls Du Dein Geld anderen Menschen anvertraust. Das gehört sich nicht. Du vertraust Deinen Partner auch nicht einem anderen Menschen an und sagst: „Hier mach mal!“ Oder doch?! Geld gehört in die eigenen Hände. Nicht in die Hände von Menschen mit Anzügen, denen das Hemd zu groß ist. Und die nichts können außer heiße Luft für viel Geld verkaufen.

Meine Performance ist trotz ein paar echter derb blöder Fehlentscheidungen (ausnahmslos handwerkliche Fehler!) dennoch sehr zufriedenstellend. Mein Depot ist wieder auf einem Allzeithoch. Nicht nur ein bisschen. Ordentlich über dem Stand von vor dem Corona-Fake-Virus. Trotz der Delle, die mir der Fake-Schwachsinn kurzzeitig ins Depot riss. Der Wertzuwachs meines Tradingdepots seit Beginn der Corona Virus (Fake-)Krise liegt inzwischen höher als der Wertzuwachs aus dem gesamten davor liegenden Jahr. Anders gesagt: 8 Wochen gegen ein Jahr. Oder einfacher ausgedrückt: Ich konnte meinen bisherigen Gewinn in 8 Wochen mehr als verdoppeln. Und das hat mit zocken nichts zu tun. Striktes Risikomanagement, klare Positionsgrößen, klare Einstiege und Ausstiege. Klare Stopps.

Und damit bin ich – trotz aller Fehlgriffe (die definitiv vermeidbar waren und die Performance nochmal ganz anders angeschoben hätten!) – absolut zufrieden. Der Dow Jones liegt noch immer 20% unter seinem Allzeithoch. Mein Depot hat hingegen ein paar Prozent zugelegt. Bis jetzt. Und von der Vergangenheit kann man sich nichts kaufen. Deswegen ist jetzt auch kein Grund nachzulassen oder sich auszuruhen. Jeder Moment ist ein neuer Moment. Und das Feuer brennt. Mein Feuer jedenfalls. Ich hoffe Deines auch! Nutze die Zeit. So eine Zeit wie jetzt bekommen wir nie wieder. Es gibt einzigartige Investmentchancen und man kann dem ganzen Mist, der derzeit geschieht, tatenlos zusehen oder versuchen hier bestmöglich durch zu kommen. Und „bestmöglich“ heißt BESTmöglich und nicht bestMÖGLICH. Es ist eine Frage Deines Fokusses.

Abschließen möchte ich nochmal mit einem Zitat von Bodo Schäfer: „Ich kann es tun. Ich verdiene es. Ich werde es bekommen. Ende der Geschichte!“

2020-04-24

PS: Derzeit beschäftige ich mich abseits der Börse und des Sports mit Dr. Joe Dispenza. Vielleicht kennst Du ihn? Falls nicht, es geht um Quantenphysik. Hochspannend. Habe ich vor kurzem empfohlen bekommen. Vielleicht eine der besten Empfehlungen, die mir jemand in den letzten 12 Monaten gab. Und das, obwohhl oder gerade weil sie nichts mit der Börse zu tun hat. Sie kam von einem Physiotherapeuten, bei dem ich für ein paar Wochen war (mal wieder muskuläre Schulterprobleme gehabt). Im Prinzip geht das in die Richtung Eckhart Tolle, allerdings eine andere Nummer und ein anderer Ansatz. Da arbeite ich mich gerade ein. Ich stehe am Anfang dieser Reise. Wie auch insgesamt in meinem Leben… immer.

PPS: Tut mir leid, immer noch keine neuen Frauen- oder Datinggeschichten… Aber ich vermisse sie auch keineswegs. Eine Partnerin wäre für mich im Moment wie ein Anker. Aber ein ganz mieser, der mich nur unnötig an meinem aktuellen Standpunkt festhalten würde. Wieder viel Blabla warum ich so sparsam sei, wieder der innerliche Druck Geld für Rotz ausgeben zu müssen… Keine Rundungen und keine Kurven inspirieren mich derzeit mehr als die Charts, die auf meinen Monitoren blinken. Und nach mehr als nur nach Kurven und Rundungen würde ich außerhalb der Welt meiner Monitore sowieso keine Ausschau halten. Nicht weil ich so oberflächlich geworden wäre. Sondern weil es in der heutigen Zeit völlig irre wäre anzunehmen, dass man so etwas wie echte Liebe wirklich finden kann, wenn man danach sucht. Das haben mich die letzten Jahre genug gelehrt. Wenn etwas kommt, kommt es. Aber suchen werde ich danach nicht mehr. Suchen und finden kannst Du Kurven und Rundungen. An der Börse genauso wie auf der Straße oder in Clubs und Bars. Wir leben in einer Streaming-Gesellschaft, wie ich schon öfter schrieb. Ausleihen, benutzen, auspressen und zurück zu Amazon damit. Nicht meine Art. Aber so machen das alle. Nicht wahr? Traurig! Aber Realität. Und ich mache leider nicht die Regeln, sonst könnte ich etwas daran ändern. Nur eines sage ich klar: Ich bin weder die Kuh, die geschlachtet werden will noch erstrecht die, die geschlachtet wird. Und noch weniger werde ich dafür danke sagen. „Der Himmel muss warten“, würde Sido sagen.

Corona Virus – Ein paar persönlichkeitsentwickelnde Einsichten

Ob der Corona Virus nun gefährlich ist oder nicht, soll gar nicht mehr das Thema sein. Wer jetzt trotz inzwischen sehr breiter Datenlage noch immer der Meinung ist, dass das Ding ernsthaft gefährlicher sein soll als eine alljährliche „normale“ Influenza, dem ist nicht mehr zu helfen. Du weißt, dass ich ein Freund klarer Worte bin. Wenn es um Frauen und Dating geht, genauso wenn es um Politik und Finanzen geht. Herumschwurbeln und heiße Luft verzapfen tun viele Menschen derzeit genug. Überall kommen die Experten aus den Löchern gekrochen, mit der Angst der Menschen ist einfach gut Geld zu verdienen. Ich stehe allerdings nicht auf Menschen, die heiße Luft verbreiten, sondern auf Fakten. Ich stehe auf empirisch bewiesene Korrelationsanalysen und auf Kausalitäten.

Fakten zahlen sich aus. In allen Lebensbereichen. Jetzt ist die Zeit kommen in der Du Dich entscheiden musst, ob Du (noch immer?) ein Schaf sein oder lieber ein Hirte werden möchtest. Entweder wirst Du die nächsten Monate zerfleischt und Deine Knochen werden verwertet oder Du gehst hier gestärkt aus der Sache heraus. Ich hoffe für Dich, dass Du zur zweiten Gruppe gehörst. Die Zeit zum Spaßen ist nach 10 tollen wirtschaftlichen Boomjahren auch für den größten Schwachkopf allmählich zu Ende. Oder wie einer meiner liebsten Investment-Experte derzeit sehr oft sagt: „Wake up! This is really really fu**ing serious shit!“

Die letzten 10 Jahre konnte wirklich jeder Geld verdienen. Die Wirtschaft hat es Dir quasi hinterher getragen. Du konntest alles kaufen was Du wolltest und Du warst immer auf der Gewinnerseite. Die meisten „einfachen“ Leute haben sich für Immobilien entschieden. Bei (Netto-Kaltmiet-)Renditen weit unter 3%. In Großstädten nahe bei 2%. Dann gibt es natürlich noch die Glücksritter, die vor ein paar Jahren auch noch schnell auf den Bitcoin-Zug aufgesprungen sind (und sich genau wie jetzt den Hintern haben versohlen lassen). Und zuguterletzt wurden die Menschen wie verrückt in ETFs getrieben. Und am Jobmarkt wurde auch dem letzten Taugenichts noch ein horrendes Gehalt bezahlt. Firmen wie BMW oder Porsche schütteten an jeden (!) Mitarbeiter jährlich Boni in zigtausender Größenordnung aus. Von Bank(st)ern rede ich erst gar nicht.

Und wohin ging das Geld? Wofür haben es die Menschen verwendet? Außer für völlig überteuerte und viel zu große Immobilien? Oder Aktien zu Höchstkursen? Für neue Smartphones, viele tolle Urlaube, jede Menge sonstigen Konsumschrott (Amazon machts möglich!) und ständig neue Autos. Von Sparen habe ich bei den Meisten in meinem Umfeld nichts gesehen. Lange Zeit gelten Menschen wie ich als Knauser, als Miesepeter oder Spar-Wahnsinnige. Sparen, weil die Zahlen auf dem Kontoauszug Menschen wie mich erhaben machen? Sicher nicht. Sparen weil die Zeit zum Shoppen gehen kommen würde. Und die beginnt jetzt!

Mir war klar warum ich tat was ich tat. Keiner kann den Zeitpunkt eines Knalls exakt vorherbestimmen. Aber jeder wäre theoretisch in der Lage mit eigenen Augen aufmerksam zu beobachten, wenn viele Idioten einen Luftballon immer weiter aufpumpen. Die Erfahrung aus mehreren tausend Jahren Geldgeschichte zeigt mir sehr klar und zeigte mir rechtzeitig: Auch dieser Ballon würde bald platzen. Ob das nun Anfang 2020 geschehen würde oder vielleicht schon im Sommer 2019 geschehen hätte können oder erst Ende 2021, das ist nicht das Thema. Keiner ist Hellseher. Aber nichts wächst für immer. Gerade Geld nicht, das kehrt immer zu seinem wahren Wert zurück. Nämlich 0. Und wenn es noch nicht einmal echtes Papiergeld ist, sondern nur auf den Konten liegt (sog. Buchgeld), dann hat es noch nicht einmal einen Heizwert.

Ich trage hier hoffentlich meinen Teil bei, um Dich auf Deinem Weg etwas zu inspirieren oder zumindest zu informieren. Du warst – zumindest wenn Du den Blog schon länger kennst – auch für mich da, als es mir mal schlecht ging. Jetzt bin ich für Dich da. So einfach ist das. Das ist Menschlichkeit. In diesen Zeiten gibt es kaum Menschen, die einem eine ehrliche und zugleich bereichernde Richtung zeigen können. Oder die zumindest standhaft sind. Es gibt einfach zu viele Quaksalver da draußen. Aber ich habe keine Lust darauf mich mit 90% der Menschen messen zu lassen. Ich will mit Gauß nichts mehr zu tun haben. Jedenfalls nicht mit seinem unteren Ende.

Früher galt für mich immer: „Irgendwie durchkommen, Hauptsache nicht unter gehen! Der minimalste Aufwand genügt!“ Heute gilt: „Hauptsache hübsch!“ und „der 2. Platz ist der erste Verlierer!“. Das ist ein großer Unterschied! Oder wie der besagte Investment-Experte von vorhin auch gerne klar macht: „Heute gilt das The-Winner-Takes-It-All-Prinzip!“ Schau Dir Amazon und Zalando an. Und sieh Dir die Papiertonnen in den Wohnanlagen an. Dann weißt Du was ich meine! Das war in den 60ern, 70ern, 80ern und 90ern noch nicht so. Da durfte jeder „ein bisschen mitmachen“ am Wirtschaftsgeschehen. Zeiten ändern sich. Zeiten ändern Dich. Oder eben nicht. Muss jeder für sich selbst wissen. Fressen oder gefressen werden.

2020-03-25

#WeStayAtHome für Irre

Für die Gruppe der Corona-Anhänger (dieser dämliche Social Media #WeStayAtHome Schwachsinn) kann ich wirklich nichts mehr tun, sorry. Die Gruppe ist aus meiner Sicht hoffnungslos auf dem Irrweg. Aber um die Gruppe geht es mir hier ja auch nicht (mehr). Man kann Irre nicht überzeugen. Bodo Schäfer hat letztens einen ganz guten Spruch auf seinem Instagram-Kanal gepostet, der hieß in etwa: „Wenn Du mit einem Idioten diskutierst, bist Du selbst einer.“ Solche Dinge merke ich mir sehr genau. Es gibt so viele Bilder mit Sprüchen in den sozialen Medien. Oft geht es um Natur und Spiritualität. Um Auszeiten. Qualitätszeiten. Und was weiß ich nicht alles. Aber die einfachsten Dinge, finde ich am Klarsten und Prägnantesten. Der Spruch von vor ein paar Zeilen ist so einer.

Deswegen würde ich mich aktuell im echten Leben niemals mit irgendwem zu dem Thema austauschen, der anderer Meinung ist als ich. Ich poste hier meine Gedanken, gebe wirklich gut gemeinte Tipps und Hinweise sowie auch manchmal – wie ich finde sehr nützliche – Ratschläge. Wenn Du die an Dich heranlässt, dann ist gut. Wenn nicht…? Mir egal. Ein paar Mal habe ich es die letzten Tage versucht. Zumeist bei Gesprächen mit Menschen, die eher wegen finanziellen „Ratschlägen“ angerufen/geschrieben haben.

Kurzer Ausflug:
Die Fragen, die mir gestellt werden, starten fast immer gleich: „Wie läuft es bei Dir gerade mit der Börse?“
Meine Gegenfrage: „Hast Du Dir meine Videos schon angesehen, die ich Dir verlinkt habe und die Du in meinen Artikeln findest?“
Antwort im Prinzip immer in etwa: „Nein, bei dem Thema bin ich mir nicht sicher. Was Du Du da schreibst oder meinst… ich weiß ja nicht, das klingt für mich übertrieben.“
Daraufhin ich meist in etwa: „Dann wirst Du auch finanziell keine richtigen Rückschlüsse treffen können. Wenn Du Dich völlig verar***en lassen möchtest, dann tu das. Wie willst Du finanziell eigene (!) und richtige Entscheidungen treffen können, wenn Du Dich noch nicht einmal ausgewogen zu einem Thema informierst und Fakten nicht an Dich heran lässt?“

Mache ich mir auf die Art Freunde? Nein. Ist mir das wichtig? Nein. Warum? Weil es mir im Leben nichts bringt, wenn Menschen immer nur schnelle Antworten und einfache Lösungen für unglaublich komplexe Sachverhalte möchten. Warum? Weil die gleichen Menschen mir nicht werden helfen können, wenn ich sie eines Tages um Rat frage oder Hilfe benötige.Warum? Weil sie in einfachen Denkmustern verhaftet sind. Das zeigt mir alleine schon die Tatsache, dass ihnen wenige Minuten des Lesens oder Videoansehens offenbar zu mühsam sind. Und das, obwohl ich sie explizit empfehle. Was für eine bessere „Vorauswahl“ kann man bekommen?

Wie Du sehr schnell sehr viel lernen kannst

Klingt das überheblich? Mag sein. Ist es aber nicht. Warum? Es ist ganz einfach so, dass wir für uns im Stillen immer so vorgehen, sobald wir Bücher oder Artikel lesen. Nehmen wir an Du möchtest mit dem Angeln beginnen. Dann kannst Du entweder von 0 starten und irgendwie versuchen Deinen ersten Fisch aus dem Wasser zu holen oder Du lässt Dich durch Bücher/Artikel/Videos/Trainer anleiten. Kluge Leute nehmen hier tatsächlich eine Abkürzung, da sie auf die Erfahrung anderer Menschen bauen. Die Frage ist doch: Warum sollte ich mir das Angeln von 0 selbst beibringen, wenn ich mir einen „Lehrer“ nehmen kann? So kann ich mir in der gleichen Zeit viele andere Fähigkeiten aneignen. Machen wir von klein auf so. Bzw. es wird mit uns so gemacht. Beispiel?

Schule. Du setzt Dich an die Bank und hörst dem Lehrer zu und lernst lesen und schreiben. Eigentlich die normalste Sache der Welt, oder? Aber sobald wir „erwachsen“ werden, legen wir bewährte Methoden ab und meinen uns täglich alles selbst heraussuchen oder uns gar nicht erst mit irgenwelchen Dingen beschäftigen zu müssen. Das ist echter Stillstand. So wäre nie die Glühbirne erfunden worden und der Mensch würde heute noch meinen die Erde sei eine Scheibe. Na bravo. Tipp also: Hör auf Leute, die sich mit einem Thema schon ausgiebig beschäftigt haben. Mache ich den ganzen Tag so. Ich sammle Infos und leite sie direkt an mein Oberstübchen und danach an mein Umfeld weiter. Das ist doch schon eine Zusammenstellung der „besten“ Quellen. Sicherlich subjektiv aus meiner Sicht. Aber dann liegt es eben an Dir, dass Du Dir diejenigen Personen aussuchst, denen Du „zutraust“, dass sie „gute“ Quellen für Dich heraussuchen. Ist das wirklich so schwer?

Das Leben ist zu komplex, um mit einfachen und aus der Hüfte geschossenen Ratschlägen Bäume ausreißen zu können. So läuft das nicht. Und ich möchte wachsen. Miteinander. Aneinander. Aber das ist kein Wachsen. Das ist die simple Abkürzung, die jeder nehmen möchte. Den Fahrstuhl anstatt die Treppen. Das lasse ich für mich mental nicht (mehr) zu. Wir haben nur ein Leben. Und jeder von uns hat nur 24 Stunden pro Tag Zeit. Irgendwann geht der letzte Tag zuende. Und ich will das Geilste rausholen, das ich bekommen kann. Und dabei möchte ich andere Menschen inspirieren und mich inspirieren lassen. Deshalb versuche ich mir in solchen Momenten des Lebens die Frage zu stellen, ob ich die Gedanken anderer Menschen an mich heranlassen möchte. Nicht nur deren Gedanken, sondern auch deren „Spirit“, deren „Mentalität“. Anders gesagt: Ist das eine Siegermentalität (das „FC Bayern Gen“ – und ich bin kein Fan dieses Vereins!), die der Mensch da vor mir mit mir teilen möchte oder will er nur Blut saugen? Blutegel gibt es genug. Fahr mal zum Amazonas. Dafür braucht man mich nicht.

Ich lasse andere zu Wort kommen

Falls Du also doch noch zu der Gruppe der Corona-Jünger gehören solltest, kannst Du spätestens jetzt aufhören weiterzulesen. Du würdest den Rest des Artikels dann weder akzeptieren noch verstehen und geschweige denn irgendwie positiv für Dich nutzen können. Ich hoffe nicht, dass Du zu dieser Gruppe gehörst. Fall doch, beschäftige Dich einfach weiter mit irgendwelchen Horror-Infizierten-Zahlen. Glaub weiter an diesen ganzen Quatsch und lass Dich am Nasenring durch die Manege ziehen. Dich selbst und auch Dich selbst mit Deinem Geldbeutel. Dann führen Dich andere Menschen eben Gassi. Dann wirst Du gelebt. So ist das eben, manchmal ist man der Hund und manchmal ist man der Baum. In dem Fall wärst Du der Baum. Und hättest Dich bewusst unterbewusst (ja, genau so!) freiwillig dafür entschieden.

2020-03-25_3

Übrigens wird im stark vom schrecklichen Corona Virus betroffenen Hohenlohekreis in Baden-Württemberg nicht mehr auf Corona getestet (https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/hohenlohekreis-in-baden-wuerttemberg-will-nicht-mehr-auf-corona-testen-kuenftig-reicht-diagnose-vom-arzt-a3193060.html). Dort reicht jetzt laut der Leiterin des Gesundheitsamtes folgendes: „Stellt ein Arzt die Symptome fest, gilt die Covid-19-Infektion als nachgewiesen“. Also ein bisschen Husten, ein bisschen Schnupfen und als Kirsche auf der Torte maximal noch ein klein wenig Fieber… und tadaaaaa Du hast Corona! Ole Ole! Na das nenne ich doch mal Wissenschaftlichkeit und Beweisführung. Soll ich weinen oder lachen? Sag Du es mir. Bitte.

Für alle anderen – und ich hoffe von Herzen, dass Du zu den Menschen gehörst, die sich bereits stets (!) aktiv selbst eine Meinung bilden oder zumindest diesen Blog lesen, weil sie sich dahingend weiter entwickeln wollen und Inspirierung suchen, empfehle ich zwei richtig gute Videos von einem verdammt guten Kerl. Genau genommen ist er Fitness-Coach. Was der – Coach Burak – von sich gibt, gerade in Bezug auf das Thema Männer/Frauen und in Bezug auf das Thema Dating, ist richtig richtig Klasse. Ich verfolge ihn seit langem und freue mich immer tierisch auf jedes Video. Derzeit gibt er auch Statements zum Corona Virus ab. Ich finde das extrem ehrenwert. Dass Menschen mit einer gewissen Reichweite (immerhin ist er selbstständig) sich in die Öffentlichkeit stellen und klar positionieren. Wer hat denn schon so viel Mumm? Schau Dir die beiden Videos einfach an. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Es geht hier viel um Mindset und Persönlichkeit(sentwicklung). Und ich will hier im Blog auch meinen Kernthemen treu bleiben. Letztlich dreht sich alles im Leben um das eigene Denken. Sobald Du tatsächlich „frei“ wirst im Kopf (!), gehört Dir die Welt. Egal ob es Kohle, Gesundheit oder einen tollen Partner betrifft. Anderenfalls musst Du Dich mit den Resten zufrieden geben. Das gilt für alle Lebenslagen:

  • Die Reichen werfen die Knochen weg, an denen Du dann noch ein bisschen nagen darfst.
  • Die Ärzte geben Dir Medikamente, die Dich in einer Dämmerung zwischen Gesundung und Tod halten sollen.
  • Die echten Männer schnappen sich die Frauen mit Klasse, so dass Du Dich auch hier mit dem Rest zufrieden geben musst. #HauptsacheHübsch 😉

Und nun, sacken lassen bitte:

und

Dein Geld ist niemals futsch, es gehört jetzt einfach nur anderen

Seit langem schreibe ich ja immer wieder darüber, warum es so wichtig ist, finanziell frei zu werden. Gerade wenn Du abhängig beschäftigt bist. Eine krassere Versklavung ist kaum möglich. Und achja… meine Thesse zum Corona Virus kennst Du ja aus den anderen Artikeln schon. Es ist einfach nur, dass die „Großen“ wieder einmal einen richtig tollen Grund gebraucht haben, um die Finanzblase mal wieder zum Platzen zu bringen. Schön mit der Nadel in den Luftballon gestochen, sag ich nur! Bumm! 2000 war es eben eine Dotcom-Blase, 2008/2009 eine Lehman-Brothers-Pleite/Immobilienkrise und 2020 ist es eben der Corona Virus.

Mega Idee, besser gehts nicht. Warum? Nun, der Corona Virus ist doch ein idealer Grund, um sich als Hochfinanz/Regierung/Presse die Hände in Unschuld waschen zu können, oder? Die Meute feiert die Politik freiwilllig für den gesamten Abbau aller Bürgerrechte: Selbstisolation (= Knast in den eigenen 4 Wänden), Handydatenauswertung und -ortung sowie Handydatenprofiling, Social Media Einschränkungen/Sperren, Bargeldverbot und Geld drucken bis zum Abwinken. Was will man als Herrscher mehr, als eine Meute, die Dich dafür feiert was Du tust? Das ist so genial. Das hatte nicht einmal Adolf so gut hinbekommen. Jetzt hatte der aber den Göbbels für genau solche Zwecke. Nur heute ist eben 2020, da ist die Herrscherkaste propagandistisch einfach noch einen Zacken weiter. Und die Meute offenbar noch bereitwilliger auch den letzten Rotz zu glauben. Wie damals im Sportpalast, alá „Wollt ihr die totale Isolation? Wollt ihr sie, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir sie uns heute überhaupt erst vorstellen können?“. Ehrlich gesagt schaudert es mir da. Ich hoffe Dir auch.

Letztens hab ich auf Social Media einen richtig richtig guten Spruch gelesen. So eine Art von Ironie liebe ich ja: „Erst retten wir das Klima, dann retten wir die Umweltsau.“ Bei sowas könnte ich glatt eine Flasche Champagner köpfen. Das ist mein Humor! Leider geil. Wer den Hintergrund nicht versteht, gerne hier nachlesen, dann wird der Zusammenhang rasch klar: https://www.focus.de/kultur/kino_tv/meine-oma-ist-ne-alte-umweltsau-sturm-der-entruestung-nach-klima-lied-wdr-loescht-kinderchor-beitrag_id_11499595.html

Achja, die Hochfinanz… genau… da war ja noch was. Was sage ich ja seit jeher? Dass wir ausgezogen werden bis auf die Unterhosen. Seit Jahrtausenden. Die Großen verkaufen zu völlig überteuerten Preisen. Die Kleinen? Steigen oben ein und verkaufen unten. Während die Großen unten wieder zu Ramschpreisen einsammeln. Und das geht im Kreislauf so. Glaubst Du mir hoffentlich. Wenn nicht, jüngstes Beispiel: https://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Senatoren-stossen-Aktien-rechtzeitig-ab-article21658104.html

Analogien zum Pickuppen

Wie gesagt, mir geht es ja gar nicht darum irgendwen zu bekehren. Das ist hoffnungslos. Genauso wie man niemanden einfach so zum Christentum, zum Islam oder zum Buddhismus bekehren kann. Und auch nicht davon abhalten kann, freiwillig so dämlich zu sein und Kirchensteuer zu bezahlen. Jeder tut was er tut. Entweder kommt jemand von alleine auf ein Thema, weil er sich einfach auf sein Bauchgefühl verlässt… und anfängt selbst zu recherchieren… oder derjenige wird es niemals mehr lernen. Dann hat er aber auch leider so etwas wie ein gutes Bauchgefühl abgelegt. Dann haben Erziehung und gesellschaftlicher systematischer Druck gesiegt. Ich bin da anders gepolt. Ich plädiere für Herz, Verstand und Bauchgefühl. Dann kann im Leben wirklich nichts schief gehen, jedenfalls nicht auf Dauer.

Das ist übrigens ganz genauso, wenn Du Dich für das Thema „wie lerne ich eine Frau kennen“ interessierst. Nehmen wir an Du bist ein ganz normaler Mann (die nachfolgenden Ausführungen gelten im Prinzip ähnlich auch umgekehrt, falls Du eine Frau bist), ein gutes Wesen mit tollem Charakter. Aber Du hast nie gelernt Frauen gezielt kennen zu lernen. Wie auch, „sowas ergibt sich dann schon“. Haben uns Mama und Papa und die ganze Gesellschaft doch so beigebracht, stimmts? Ja stimmt. So und dann kommt der Junge vom Projekt Beziehung und saß eines Tages zu Hause auf seiner Couch. Depressiv. Tief depressiv. Weil er die Frau seines Lebens verloren hat. Und selbst Schuld daran war. Und das nun realisiert hat, wo es schon zu spät war. Das war weit vor der Zeit dieses Blogs.

Und das ging viele Monate so. Ich hatte nur noch funktioniert. Im Kaschieren bin ich gut. Ich habe meinen Job weiterhin ziemlich professionell erledigt. Obwohl ich innerlich völlig ausgebrannt war. Zu dieser Zeit habe ich in meinem Leben vieles gelernt, obwohl ich bereits in einem Alter war, in dem man auch schon „hätte weiter sein können“. Aber dazu gab es nie Anlass. Ich war seit Jahren in einer Beziehung. Ich hatte meinen Job. Alles war fein. Aber so funktioniert das im Leben nicht. Eckhart Tolle weist immer wieder darauf hin, dass nichts für die Ewigkeit ist. Das sind nur Gedankengebilde. Nichts ist für immer. Das hatte ich bis dahin nicht begriffen. Nur deshalb konnte ich überhaupt depressiv werden. Heute weine ich darüber nicht mehr. Ich lache vielmehr über mich selbst.

Für die Dinge, die damals zum Beziehungsaus geführt haben, würde ich heute nichmal eine Minute nachdenken. Ich würde es nie wieder so weit kommen lassen, dass ich einen Menschen aus eigener Schuld „abgeben“ muss. Das würde ich nicht zulassen. Habe ich es immer in der Hand? Nein. Aber ich kann stets mein Bestes geben. So wie ich es auch in meiner letzten Beziehung tat. Hatte ich es da in der Hand? Auch nein. Da wurde ich Gassi geführt. An der Stelle war ich der Baum, nicht der Hund.

Aber ich habe die Einblicke, die Lichtblicke waren, wie sich später herausstellte, genutzt. Ich habe alles hinterfragt. Ich habe mir – aus der Einsamkeit heraus – die Frage gestellt: „Wie lerne ich wieder eine tolle Frau kenne?“. Und ich fand meine Antwort in Büchern. Und bei tollen Lehrern. Die nichts anderes taten als ihre Erfahrungen niederzuschreiben oder zu unterrichten. Ich begriff zu diesem Zeitpunkt – das ist jetzt etwa 5 Jahre her – dass nichts im Leben so ist, wie ich es bis dahin dachte. Ich lebte in einer Illusion. Wie es heute noch 99% der Menschen tun. Glücklicherweise bin ich damals aufgewacht. Ich wollte nicht wahrhaben, dass ich als Mann „einfach so“ eine Frau kennenlernen konnte, wann immer ich wollte. Wenige Monate später hatte ich Date um Date. Gut, anfangs habe ich mich wohl ziemlich doof angestellt. Normal halt. Durchschnittsmann. Aber ich wurde besser. So gut, dass die anfängliche Einsamkeit einer Anstrengung wach. Eine Anstrengung ständig von Frauen umgeben zu sein. Waren sie alle hübsch? Anfangs nicht, danach schon. Übung ist der Schlüssel. Hübsch ist kein Kriterium für Erfolg. Weder für die Frau noch für Dich. Hübschsein ist ein Gedankenkonstrukt. Wenn Du Dich davon täuschen lässt, musst Du Dich eben mit den Resten zufrieden geben.

Und das war die Geburtsstunde für mich zu verstehen, dass im Leben alles möglich ist. Wo ich mir zuvor noch in die Hosen gemacht habe, als ich nur daran dachte, eine Frau ansprechen zu müssen (!). Training, Disziplin, Tränen und Schweiß brachten mich weiter. Irgendwann war es für mich wie ein Spiel. Und irgendwann später war es kein Spiel mehr. Denn dann war das mein neues Ich. Ich musste mich nicht mehr zusammenreißen, um eine Frau anzusprechen. Ich sprach einfach alle an, wenn mir danach war. Je hübscher, desto besser. Nur keine Mittelmäßigkeit im Leben! Das sollte für uns alle gelten. Ob sie einen tollen Charakter hat, sieht man sowieso nicht auf den ersten Blick. Also gebe ich doch lieber nur den Frauen eine Chance, die mir wirklich gefallen. Macht Sinn, oder? Und so läuft das nicht nur beim Kennenlernen des vermeintlichen Traumpartners.

Es läuft auch in den Finanzen so. Was haben denn all die klugen Super- und Möchtegerninvestoren die letzten Jahre empfohlen?! „Immobilien, Immobilien, Immobilien kaufen!“ Vor 10 Jahren noch, war das kein großes Thema. Aber spätestens die letzten 2 oder 3 Jahre war das eine große Blase. Alle haben sie sich Hals über Kopf verschuldet. 90% oder 100% Finanzierungen waren eher die Regel. Der Grund, warum ich mich aus dem Thema ferngehalten habe. Und bei immer neuen Höchstständen an den Börsen auch nur einen kleinen Teil meines Kapitals dort investiert hatte. Obwohl alle weiter in Immobilien oder Aktien trällerten. Oder Bitcoins. Damals, als er fast bei 20.000 Dollar war. Ich habe mich mit Bitcoins erst beschäftigt, als sie unten bei 3.500 Dollar waren. Laufe niemals der Herde hinterher. Es ist Schwachsinn, außer Du willst der Baum sein. Denk an das Sinnbild. Ein großer Börsenlehrer propagiert immer zwei Dinge, die nötig sind: Beständigkeit und Duplizierbarkeit. Keiner muss über Nacht reich werden. Das ist etwas für Illusionäre. So wie Du auch nicht von heute auf Morgen an Deine Traumfrau gerätst. Nimm einfach die Treppen und lass den dämlichen Fahrstuhl links liegen!

Und so freue ich mich im Moment über den Ausverkauf an der Börse. Und in einigen Monaten vielleicht auch über echte Immobilien-Schnäppchen. Wie derzeit die Immobilienpreise einbrechen… gerade für Gewerbeimmobilien (Büros/Einzelhandel)… nur steht das eben auf keiner Kurstafel an der Frankfurter Börse. Aber puh! Wenn das Ganze mal ins Rollen kommt kann es sein, dass ich dann auch mal zugreife. Vielleicht auch nicht. An der Börse ist mehr zu holen. Ich habe die letzten Wochen vieles eingesammelt, was der Markt in totaler Panik abverkauft hat. Kerngesunde Unternehmen, die noch nicht einmal vom Corona Virus betroffen sind. Und besonders viele Rohstoffe und Rohstoffproduzenten. Einfach einen großen Sack rausholen und gezielt (!) alles reinrieseln lassen, was die Herde in totaler Panik und in totaler Irrationalität abstößt. Der Markt neigt zu brutalen Übertreibungen, das gilt immer in beide Richtungen. Egal ob Börse oder Corona Virus. Und diese Übertreibungen musst Du nutzen. Konträr denken! Sich trauen! Analysieren! Smart sein. Anders sein. In Krisen sind Krisenmanager gefragt. Klarer Verstand. Rationalität. Da zeigt sich erst, wie die echte Party gespielt wird. Du kannst Dir nichts davon kaufen, wenn Du immer alles tust, was alle tun. Seit ich die Börse verstanden habe, habe ich auch den Rest im Leben verstanden. Und umgekehrt.

Mir tun die Menschen leid, die ernsthaft gesundheitlich betroffen sind. Das steht außer Frage. Zum Glück sind das auch nur ganz wenige. Wieviele sind das? Ich kenne ein paar Menschen, die positiv auf den Corona Virus getestet wurden (bei bist zu 50% falsch-positiven Testergebnissen auch nicht sehr schwer!). Aber ich kenne niemanden, der derzeit mehr als ein bisschen Schnupfen hat. Und wenn wir alle Menschen testen würden, würden wir feststellen, dass sehr viele Menschen Corona positiv sind und noch nicht einmal etwas davon bemerken (wie bei jeder Grippewelle jedes Jahr). Ich kenne – so wie es Coach Burak im Video oben sagt – aber viele Menschen, die bereits jetzt in Kurzarbeit sind oder deren Unternehmen gerade massiv drohen in Schieflage zu geraten. Einige Unternehmen sind schon pleite. Vapiano beispielsweise. Oder Maredo.

Anekdote am Rande: Vor 10 Tagen wollte ich dieses Schrottunternehmen (Vapiano) leerverkaufen, ich hatte die Verkauforder schon ausgeführt. Leerverkaufen bedeutet, dass man davon profitiert wenn der Aktienkurs sinkt, anstatt wie üblich daran zu profitieren, wenn ein Aktienkurs steigt. Und dann kam von meinem Broker die Meldung, dass ich diesen Titel aus dieser bestimmten Kategorie leider nicht leerverkaufen könnte. Schade. Heute ist der Laden insolvent. Wären nette 75% Kursgewinn gewesen. Sehr häufig ist man eben auch der Baum, nicht der Hund. Aber ich habe genug andere Dinge leerverkauft in der Zeit. Man ist eben nicht immer nur der Baum.

Und es ist immer das Gleiche: Hüpfst Du bei der Party mit, weil alle hüpfen? Säufst Du Dein Bier, weil alle Bier saufen? „Gönnst“ Du Dir etwas, weil es gerade Zeit ist sich etwas zu gönnen und das alle so machen (in Wahrheit verwechselst Du „möchten“ mit „brauchen“!)? Und… sprichst Du die Frau da vorne nicht an, weil „man das nicht einfach so machen kann“? Dann hast Du definitiv Aufholpotenzial. Lerne Dich von all den Gesellschafts- und Gruppenzwängen abzukoppeln. Alleine läuft es sich auch ganz gut. Anfangs ist es hart. Irgendwann macht es nur noch Spaß! Es ist nur für eine Weile hart. Und schon bald werden sich Dir Menschen anschließen. Dann hast Du im Prinzip eine neue Gruppe gegründet. Die kleinste Gruppe beginnt aus meiner Sicht nicht bei 2, sondern bei 1. Ich bin der Startpunkt. Wo ich bin ist vorne. Alles andere kann kein Anspruch sein.

2020-03-25_2

Und – was ich schon lange nicht mehr tat – ich verlinke noch die neueste Ausgabe von „Me, Myself and Media„. Ausgabe 56. Auch da geht es um Corona. Aber auch um die Hintergründe in der Politik, der Finanzwelt und um den Abbau der Bürgerrechte. Sehr gelungen, wie immer, die neueste Folge. Aber vorsicht: Das ist definitiv nur etwas für Selbstdenker und nichts für Konformisten. Also genau das Richtige für mich. Und hoffentlich auch für Dich. Kostet Zeit, das anzusehen? Ja. Qualitätszeit. #F***OffNetflix

 

PS: Und im Moment kann ich mir kaum etwas Langweiligeres vorstellen, als mit einer Frau meine Zeit auf der Couch oder auch auf einer Party oder sogar auf einer einsamen Insel oder sonstwo verbringen… zu… müssen. Ja, richtig gelesen. Was für ein „verschwendetes“ Potential bei mir, oder? Ich könnte einfach durch die Stadt laufen, 20 Frauen ansprechen und würde vermutlich schon morgen Abend nicht alleine verbringen müssen. Gut, jetzt bei der Ausgangssperre geht es vielleicht gerade nicht so gut. Aber grundsätzlich ist das so. Nur habe ich derzeit echt besseres zu tun. Nämlich große Säcke aufspannen und das einsammeln, was die anderen Herdentiere in Panik und planlos an den Finanzmärkten abstoßen. Weil – oho oho – der Corona Virus so unglaublich gefährlich sei. Finde ich das geil? Definitiv nein. Mir tun die Menschen leid, die finanziell gerade massiv leiden und am Nasenring durch die Manege gezogen werden. Mich wird es ganz bestimmt auch treffen, wie Dich. Denn in Zukunft gibt es höhere Steuern und weniger Bürgerrechte! Aber hey. In Zeiten von #WeStayAtHome, wo in totaler Obrigkeitshörigkeit nichts mehr hinterfragt wird, kann ich auch nichts anderes tun als hier mit diesem Blog einer kleinen Menge von Menschen das Beste mitzugeben, was ich im Leisten zustande bin. Ich finde es auch nicht toll, dass nicht alle Männer die wirklich attraktiven und tollen Frauen abbekommen können. Aber muss ich deswegen ein schlechtes Gewissen haben, nur weil ich – wenn überhaupt – meine Zeit auschließlich mit attraktiven Frauen (#HauptsacheHübsch) verbringe? Definitiv nein. Und zur Zeit sowieso nicht. Ich lebe derzeit wie ein asketischer Mönch. Frauenlos. Sehr bewusst. Es gibt einfach Spannenderes als Frauen, für mich. Man kann seine Zeit – ein bisschen – mit einer Frau verbringen. Oder sie sich – lange – für sich selbst und seine Kernthemen nehmen. Frauen sind ein netter Zeitvertreib. Heutzutage, leider dazu verkommen. Keine Frage. Aber ich bin nicht darauf aus mir meine Zeit zu vertreiben. Dafür ist sie mir zu kostbar. Ich bin längst Hund und habe aufgehört der Baum sein zu wollen oder gar sein zu müssen. 😉

PPS: Ein Video, das ich die letzten Tage verlinkt habe, wurde inzwischen von Youtube gelöscht. Die Zensurwut greift mal wieder um sich, betrifft viele meiner Quellen. Das geht seit Monaten immer heftiger zu. In diesem zunehmend totalitären Staat. Der nicht Nordkorea heißt.

Corona Virus – Wichtige neue Erkenntnisse!

So Freunde, erstmal vorweg: Vielen Dank für die vielen Aufrufe. Meine beiden letzten Artikel zum Thema Corona Virus hatten die höchsten Aufrufzahlen seit Bestehen meines Blogs. Das freut mich natürlich. Verwundert mich einerseits aber auch, weil sie nichts mit meinen ursprünglichen Kernthemen Beziehungen und Dating zu tun haben. Verwundert mich andererseits wiederum aber auch nicht, weil wir uns derzeit in einer Ausnahmesituation befinden. In solchen Situationen sind Menschen auf der Suche nach Halt und Orientierung. Mir geht das nicht anders!

Worum wird es heute gehen? Natürlich um Mindset. Um die Wirtschaft. Analogien zwischen der Psyche eines Traders/Investors und der Psyche eines Pickuppers. Und zuletzt auch noch um die neuesten Erkenntnisse und Einschätzungen zum Corona Virus. Mit einem Videolink (unbedingt ansehen!). Der Reihe nach… dieser Artikel wird es in sich haben!

Ein Hobby-Vollzeitanalyst

Ich mache das hier zwar so gut es geht aus einer Position der Ruhe und Rationalität heraus, allerdings verbringe ich derzeit täglich zwischen 5 und 10 Stunden mit Recherchen und Analysen von Nachrichten und Meldungen. Warum? Weil wir gerade Geschichte schreiben! Und ich glaube, dass das den meisten Menschen nicht im Ansatz bewusst ist. Nicht bewusst ist, was hier gerade passiert. Weil draußen die Sonnenstrahlen anfangen wieder kräftiger zu scheinen. Und diese Geschichte, die gerade drehbuchartig abgespielt wird, ist zu spannend. Spannend zumindest für Menschen mit einem ausgeprägten Interessse für Wirtschaft und Finanzen. Alle anderen lassen sich leider einfach von den Ereignissen überrollen. Wieder einmal getreu dem Motto: „Was kann ich denn ändern? Ich kann ja sowieso nichts tun.“

Aber Eines nach dem Anderen. Wir gehen später noch auf das Thema „Drehbuch abspielen“ ein. Zuvor nochmal zurück zu den Aufrufzahlen. Wie gesagt, vielen Dank dafür. Die Zahl der Likes und Kommentare ist dazu allerdings verhältnismäßig gering. Ich sehe mir andere Blogs an, da posten Menschen ein Bild von irgend einem Dings und bekommen sofort 100 Likes. Es gibt solche Blogs, tatsächlich. Nicht wenige. Manche Blogger sind sogar kreativer und schreiben unter ein Foto sogar noch einen Satz. Oh mein Gott. Glanzleistung! Mir bleiben offenbar all „der Ruhm und die Ehre“ verwehrt. Wie ich das nun finde? Es ist mir egal. Aber auch das ist für mich nicht verwunderlich. Warum?

Denn ich glaube, dass hier nur wenige Rationalisten unterwegs sind. Es ging hier nie um Kapitalmarktthemen. Es ging hier immer um Werte und weiche Themen. Dass ich dann mit harten Fakten zu einem (für diesen Blog) bislang fremden Themengebiet auffahre und herausrattere wie ein Maschinengewehr, ist bestimmt für meine treuen Leser verwunderlich. Zumal ich bislang sowieso schon stets streitbare Ansichten vertrat. Selbst was Beziehungen und Dating betrifft. Ich folge keinem Mainstream und ich gehöre auch nicht der Lügenpresse oder der Lügenblogger-Szene an. Bei mir gibt es schonunglose Persönlichkeitsentwicklung und von Herzen freie Meinungen. Das tut weh. Und das ist kontrovers. Ich mache das nicht wie diese ganzen Möchtegern-Mindset-Coaches, die einen Haufen Geld für Ihre Veranstaltungen und Online-Coachings nehmen. Weil ich nicht darauf angewiesen bin. So einfach ist das. Ich verdiene mein Geld unabhängig der Meinung anderer. Ich kann es mir also leisten authentisch zu sein. Das hier ist ein Hobby. Und das ist die größte Stärke, die ein kleiner Blogger nur haben kann. Inzwischen geht das ja fast schon ins Journalistische, was ich hier tue. Ein unabhängiger Blogger ist auf seine Kundschaft nicht angewiesen. Er muss keinem nach dem Mund schreiben. Und anders herum sind die Leser, die es zu schätzen wissen, gerne hier. Aber dieser Blog ist ja für eines Tages gedacht und soll meinen Kindern gewidmet sein, falls ich jemals welche haben sollte. Die gestiegenen Aufrufzahlen freuen mich wirklich, auch ganz ohne Likes.

Lass mich aber zu diesen Zeiten eines ganz klar sagen: Die Zeit für Mindset, kuschel-kuschel und wir-haben-uns-alle-lieb ist gerade vorbei. Ich wundere mich tatsächlich, wie alle Welt sich gegenseitig pseudo-spirituell Trost spendet und noch immer den ganzen Lifestyle- und Motivationstrainern folgt und darauf hofft, dass irgendwie alles schon gut gehen wird. Ich bin viel auf Twitter, ein wenig auf Instagram und sehr viel auf Youtube unterwegs. Während da draußen harte Arbeitsplätze verloren gehen und Knete der kleinen Leute durch den Abfluss ins Nirwana verschwindet, rufen einige dieser Motivationstrainer den Followern noch so einen Rotz zu wie „alles wird gut, bleib entspannt!“ und „glaub an Deine Stärke!“. Sorry, aber das wird dieses Mal nicht reichen! Aus meinem direkten Familienkreis sind inzwischen mehrere Personen in Kurzarbeit. Genau das hatte ich vor über etlichen Wochen bereits unmittelbar (!) vorausgesagt. Und vor einem halben Jahr bereits relativ mittelbar davor gewarnt, dass wir kurz vor einer Kernschmelze im Finanzsystem stehen. Was hier passiert war absehbar, jedenfalls für den aufmerksamen Jetztzeit-Interessierten. Ob es nun Corona ist, das die Wirtschaft plättet oder ob es einen anderen Grund geben würde, der initiiert wird… ist ein anderes Thema. Wie gesagt, zum Thema „Drehbuch“ gibt es unten mehr Infos. Was hier gerade abläuft, hätte Hollywood nicht besser inszenieren können.
2020-03-20

Das Problem der mangelnden Antizipationsfähigkeit

Lass es mich also direkt und klipp und klar sagen: Wenn Du Dich bisher einen Sch*** um Deine Finanzen, Deine Absicherung und Dein zukünftiges berufliches Leben sowie Deine Einnahmequellen gekümmert hast, dann ist jetzt höchste Eisenbahn. Noch deutlicher: Die Welt wird in wenigen Monaten eine völlig andere sein. Wir stehen aus meiner Sicht gerade am Beginn der größten Wirtschaftskatastrophe seit dem 2. Weltkrieg. Das Problem dabei ist für die Meisten nun Folgendes: Was gerade passiert, ist für die menschliche Psyche nicht nachvollziehbar und die Folgen daraus sind nicht antizipierbar. Wie meine ich das? Ein Beispiel. Wenn für heute Abend ein extremer Sturm angesagt ist und eine Unwetterwarnung herausgegeben wird, was passiert in Deinem Kopf dann?

Dann hast Du womöglich umherfliegende Gegenstände auf den Straßen im Kopf. Dann denken wir an hin und her wippende Bäume. Einen pfeifenden Wind. Dann denken wir an teilweise abgedeckte Dächer. Dann denken wir an umfallende Blumentöpfe. Richtig? Natürlich. So. Und wenn nun gerade eine wirtschaftliche Komplettblockade stattfindet, woran denkst Du dann? Zunächst noch aus Angst maximal an geschlossene Geschäfte. Deswegen rennt jeder in den Laden und kauft wie wild Toilettenpapier. Okay gut. Und weiter? Woran denkst Du noch? Vielleicht noch an „oh, hab ich jetzt dann auch Home Office?“. Okay. Weiter? Möglicherweise schaust Du auf Dein Aktien-Portofolio (so Du eines hast) und siehst dicke rote Verluste. Okay, weiter? Und hier liegt das Problem. Hier paaren sich zwei essentielle Dinge. Erstens haben die meisten von uns grundsätzlich schon keinerlei blassen Schimmer davon, wie Wirtschaft und die Kapitalmärkte funktionieren. Und zweitens – und das ist das eigentliche Problem ! – ist so etwas wie gerade noch nie dagewesen.

Punkt 1 ließe sich „schnell“ aufholen. Man besorgt sich einige (gute!) Lektüre und liest nun wie wild nach. Ja, aber Punkt 2 ist das eigentliche Problem, selbst für Kapitalmarktexperten. Was gerade passiert… dafür gibt es keine Bücher. Allenfalls Erfahrungen aus der Zeit des zweiten Weltkriegs. Allerdings sind damals Bomben gefallen. Heute passiert das nicht. Man kann das also nicht vergleichen. Heute dürfen Unternehmen per Anordnung kein Geld mehr verdienen, sie werden dazu gezwungen den Laden dicht zu machen. Menschen werden unter Strafe in Quarantäne gestellt. Ausganssperren werden verhängt. Das war so noch nie vorher da! In Deutschland gab es so etwas in der schlimmsten Vergangenheit nur gegenüber ganz bestimmten Volksgruppen oder Andersdenkenden. Aber dass so etwas für ALLE gelten soll, ist restlos neu!

Zeiten, in denen Gurus gefragt sind

Vorgestern schrieb mich ein ehemaliger Kollege an, „Hallo, was sagt der Börsenguru? ;-)“ Nun, ich sagte ja im letzten Artikel bereits… dass aktuell die Ratgeber und die Ratsuchenden Hochkonjunktur feiern. Wie immer, in Krisenzeiten. Am selben Tag telefonierte ich mit einem anderen Kollegen. Er klagte mir sein Leid bezüglich seinen Verlusten im Aktiendepot. Zufall, dass mich an einem Tag zwei Menschen auf das Thema Finanzen ansprechen? Vieles, aber Zufall sicher nicht!

Ich kümmere mich derzeit mit hoher Leidenschaft und Energie um mein Portfolio. Da ist genug zu tun. Ich habe in meinem Leben noch nie soviel getradet wie aktuell. Weil ich reich werden will? Sicher nicht, nicht gerade. Das ist nicht die Zeit um reich zu werden. Das ist die Zeit für diejenigen, die möglichst smart Ihr Kapitel durch den Sturm bringen wollen, ohne zu kentern. Um danach gewappnet zu sein. Gerade gilt nur: Halte Dein Geld zusammen. Warum dann das ganze Traden an der Börse? Weil ich weiter lernen will! Ich möchte mich weiter kennen lernen. Meine Psyche. Mein Verhalten in Extremsituationen. Der Markt gegen meine Psyche, das ist das Spiel. Aber doch so verdammt real. Ob ich dabei gewinne oder verliere ist mir derzeit nicht so wichtig. Klingt verrückt? Ist es nicht. Es ist dasselbe wie beim Pickuppen. Es geht nicht darum eine Frau nach der anderen kennenzulernen. Es geht darum die eigene Psyche in den Griff zu bekommen. Um daran zu wachsen. Und letztlich nicht mehr pickuppen zu müssen, um tolle Frauen kennenzulernen. Das geschieht irgendwann von ganz alleine. Weil man es kann. Punkt. Mir geht es immer nur um inneres Wachstum. Alles andere ist etwas für Fahrstuhlfahrer, also für Looser. Nur ein Narr will den schnellen Erfolg.

Übrigens am gleichen Tag, schrieb noch jemand in einem Gruppenchat in meine Richtung adressiert: „In solchen Zeiten ist es besser, wenn man nur mit seinem eigenen Geld spekuliert und verliert.“ Das schrieb er deshalb, da er weiß, dass ich auch mit Fremdkapital handle. Ich entgegnete nur: „Man kann entweder sein eigenes Geld verlieren oder aber mit fremdem Geld Geld verdienen.“ Was für ein Schwachkopf, der liebe jenige. Vermeintliche Schadenfreude, die sich da bei ihm breit zu machen scheint. Allerdings ist seine vermeintliche Schadenfreude ziemlich stark gepaart mit Dummheit. Für die meisten Menschen gilt auch hier: Sie meinen, dass das Leben eine Einbahnstraße wäre. Ist es nicht. Es gibt immer zwei Richtungen. Wenn andere profitieren, heißt das noch nicht, dass man es selbst auch tut. Und umgekehrt. Im Moment stehe ich definitiv nicht auf der Verliererseite. Wenn der Herr nichts von Leerverkäufen versteht, soll das nicht mein Problem sein. Aber wenn Du ein dickes Aktienportfolio hast, solltest Du Dich damit auskennen. Ansonsten schmilzt Dir gerade das Eis in der prallen Sonne weg. Fazit: Menschen nehmen Dinge zu Themen an, von denen sie keine Ahnung haben. Wie immer. Kommt dann noch Schadenfreude oder Arroganz dazu, lange ich mir an den Kopf. Gerade Schadenfreude ist so ein mieses Ding. Nicht für mich, sondern für ihn.

Letztens habe ich eine schöne Geschichte gelesen: Wenn Du das höchste Haus der Stadt besitzen möchtest, dann kannst Du entweder einen Krieg beginnen und alle anderen Häuser zerstören oder Du baust Deines einfach Stockwerk für Stockwerk höher. Ich mag keine Menschen, die Kriege beginnen. Ich kümmere mich nur um mein Haus. Das reicht völlig.

Wirtschaftliche Folgen

Erstmal ein paar Dinge zum wirtschaftlichen Part. Im nächsten Kapitel gibt es dann das Finale. Da geht es um den Corona Virus als solchen.

Ich will Dich hier nicht ewig langweilen, das hier sollen nur Denkanstöße sein. Ich halte mich daher möglichst kurz, manches erscheint dadurch möglicherweise Zusammenhanglos. Aber ich kann hier keine 10 seitigen Artikel schreiben. Sieh es mir nach. Falls Du Fragen hast, gerne ab in die Kommentare damit. Kein Thema. In Wahrheit denke ich sowieso nur laut für mich. Ich möchte eines Tages in dieses Tagebuch zurück blicken können und sagen können: „Junge, Du hast das verdammt gut eingeschätzt und echt Klasse gelöst!“ oder mir eben eingestehen müssen, dass ich daneben lag. Und dann würde ich ebenfalls schonungslos aufarbeiten warum ich mich vertan gehabt haben werde. Ich gehe davon aus, dass das nicht die letzte Wirtschaftskrise meines Lebens sein wird. Deshalb ist es so wichtig jetzt die richtigen Rückschlüsse zu ziehen und alles an Lernwissen mitzunehmen, was der Markt nur hergibt. Die Erfahrungen kommen dabei von alleine.

Also: Es wird eine Deflation geben, d.h. die Preise werden fallen. Das findet jetzt gerade bereits statt. Alles fällt. Rohstoffpreise, Edelmetallpreise, Aktien, Anleihen. Relativ sicher sogar mit zeitlicher Verzögerung auch Immobilienpreise. Auf diese Deflation wird als nächstes eine massive Inflation folgen. Warum? Weil die Notenbanken wie wild Geld drucken, um alles und jeden zu retten und in Geld förmlich zu ersticken. Du musst Dir das so vorstellen, als wenn man auf einen Brandherd solange Papier wirft, bis das Feuer aus geht. Das klappt auch irgendwann, mit vielen Tonnen Papier. Aber drunter wird es weiter lodern und glimmen. Es wird irgendwann sogar richtig explodieren, aber eben erst später. Der Sinn hinter all den Maßnahmen? Hauptsache, dass dieses Schuldgeldsystem auf Biegen und Brechen erhalten bleiben kann. Dabei wandern die Verluste der Konzerne, Versicherungen und staatlichen Organisationen zu uns Bürgern. Aber bedenke: Die Verluste des Einen sind immer die Gewinne des Anderen.

Die Big-Player haben ihre Knete längst aus dem Markt gezogen. Zu Höchstständen! Haben sich also die riesigen Vermögenswerte privat vereinnahmt, während sie die Verluste nun sozialisieren (also uns „Dummen“ auftragen). Wir retten die Firmen dieser Ultrareichen nun mit unserem Geld, während die Ultrareichen sich das Geld, das wir ihnen nun bezahlen sollen, selbst jahrelang und auch unmittelbar vor dem Crash haben auscashen lassen. Und nun in diesem Crash sitzen sie (nicht als Privatpersonen!) auf riesigen unternehmerischen Verlusten. Wer trägt also diese Verluste? Der Steuerzahler! Das ist der Unterschied zwischen einer natürlichen Person und einer juristischen Person, einfach mal darüber nachdenken. Ein einfaches Beispiel? Tesla hat erst vor wenigen Wochen zu absoluten Höchstkursen an der Börse und in einer Phase der totalen Euphorie frisches Geld am Markt eingenommen (sog. Kapitalerhöhung). Heute würde ihnen niemand mehr etwas geben (können). Genauso bei Banken, dort gibt es seit jeher hohe Bonuszahlungen für Manager und dicke Dividenden für die Aktionäre. Aber wenn diese Banken nun in Schieflage geraten – und das tun sie gerade! – dann kommt der doofe Steuerzahler und löscht das Feuer mit seiner (selbst nicht vorhandenen) Kohle. Wie geht das? Durch neue Schulden. Schulden für sich und die nachfolgende Generation.

Nochmal zur Inflation, die als nächstes folgen wird. Das geschieht deshalb, da nun eine Unmenge an Geld in den Kreislauf gepumpt wird und demgegenüber einfach nicht genug Waren/Dienstleistungen zur Verfügung stehen. Man kann sich das ganz einfach vorstellen: Geh mal in Zeiten von Hamsterkäufen in den Supermarkt und versuche Klopapier zu kaufen. Oder Desinfektionsmittel. Geht nicht, weil es keines gibt. Richtig? Richtig. 🙂 So, und nun hast Du aber die Tasche voll Geld. Du kannst es aber nicht ausgeben. Sobald nun irgendwelche Waren zur Verfügung stehen (egal ob Klopapier oder Desinfektionsmittel oder etwas anderes), was passiert mit den Preisen dann? Viel Geld trifft auf wenig Ware…? Eben.

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Und die Dummheit der Konsumgesellschaft vielleicht noch. Im Moment sind bislang völlig überteuerte Konsumgegenstände plötzlich für die meisten Menschen nichts wert. Es ist jetzt gerade die Zeit, in der unsere tolle Jugend mit ihren dämlichen Markenklamotten (Nike Airs in der x-ten Sonderedition für 200 Euro und mehr!) nichts zerreißen kann. In Zeiten von Ausgangssperren nützen einem Gel-geschleckten Macho auch die teuren Sneakers und die goldenen Jogginghosen und seine 14-Karat Goldkette nichts. Aber das ist ja auch eine Chance, so ist es nicht. Zeit, sich mal über echte Werte Gedanken zu machen. Menschliche und materielle.

Also: Die Big-Player haben verkauft, bevor es der kleine Mann tut. Das war immer so. Das bleibt immer so. Der kleine Mann verkauft unten. Und schiebt auf diese Art riesige Verluste. Das war auch Gegenstand der Gespräche mit den Kollegen. Sie klagten allesamt über ihre Verluste in ihren Depots. Während ich auf meines blicken kann und völlig entspannt bin. Das tut mir wirlich leid für die vielen fleißigen Sparer. Aber Geld ist kein Spiel. Man muss sich damit einfach beschäftigen. Das ist das Gleiche wie bei mir in meiner letzten Beziehung. Ich wurde im Laufe meiner Zeit hier im Projekt Beziehung sicherlich ein ganz passabler „Frauen-Ansprecher“, aber blieb noch immer ein völlig naiver Beziehungsmensch. So habe ich über die gesamte Beziehung hinweg investiert, investiert und investiert. In die Frau (und ihre Kinder). Um am Ende den „Börsencrash“ im Sinne eines Beziehungsendes zu erleben und mit leeren Taschen zurück zu bleiben. Zum Glück nicht in Bezug auf meine Finanzen. Aber in Bezug auf mein Herz. Jetzt hab ich es doch noch geschafft, ein kleines bisschen Pickup und Dating in den Kontext mit rein zu bringen! 😉

Da im Moment wie wild Geld gedruckt wird und gleichzeitig zu wenige Güter zum Kaufen zur Verfügung stehen (Beispiel: Versuche jetzt gerade mal eine Couch bei Ikea zu kaufen! Pustekuchen!), wird als nächstes eine massive Inflation folgen müssen. In den USA wird demnächst jeder Geld vom Staat geschenkt bekommen, ist gerade in Vorbereitung. Irre. Absolut irre. Man zahlt sich also selbst. Damit dieses kranke System weiter gehen kann. Und wer dann in dieser Phase der Inflation seine Knete nicht in Sachwerten investiert hat, wird völlig entwertet. Auch das war schon immer so in einer Währungs- und Systemkrise. Und es wird auch diesmal so sein.

Möglicherweise wird die herrschende Klasse das wie immer raffiniert machen (wie auch schon in Griechenland und in Zypern während der Eurokrise): Evtl. werden die Banken für Bargeldgeschäfte geschlossen bzw. Auszahlungen an den Automaten limitiert. Es wird aktuell auch diskutiert die Börsen zu schließen. Wenn das passieren sollte, ist die Frage: Wohin mit dem eigenen Geld? Das geht dann ja nicht (mehr). Es ist auf dem Konto „gefangen“. Ist das ein Schreckensszenario? Definitiv. Aber eines mit erheblichem Realpotential!

Freiheitsrechte werden abgeschafft und alle jubeln

Ich mache hier keine Anlageberatung, deswegen stoppe ich an der Stelle. Es soll auch nicht nur um Knete gehen, sondern mehr um die Gefahren für unsere Freiheit. Was nun gerade stattfindet sind erhebliche Einschränkungen der bürgerlichen Freiheitsrechte. Ausgangssperren (wie prognostiziert), ein drohendes Bargeldverbot (die Regierungen arbeiten gerade im Hintergrund an der Einführung/Entwicklung von staatlichen Kryptowährungen), Impfzwang (wahnsinn!!!), Handy-Massendatenauswertungen (ohne gesetzliche Grundlage!) usw. usw. usw…

Und nach der Inflation kann/wird es vermutlich zu einem Zusammenbruch der Währung kommen. Die Wahrscheinlichkeit ist dieses Mal viel größer als nach der letzten Krise. Ob das sicher ist? Was ist schon sicher. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten. Wie es danach genau weiter geht, ist völlig unklar. Es kann genauso gut sein, dass der Euro und die EU auseinanderbrechen, aber ich würde eher davon ausgehen, dass die Globalisten gewinnen werden. Und dann werden wir eher eine globale Regierung bekommen. Science Fiction in ganz real. Die letzten Jahre haben diese ganzen Sozialismus-Arsch****** von links und grün und rot bereits alles in die Wege geleitet. Und jetzt können sie nach dieser Krise schön ernten und alles dem Kapitalismus in die Schuhe schieben. Wie pervers das ist. Denn wir leben bereits in einem (Finanz- und wirtschafts-)Sozialismus. Schuld an der Krise ist nicht der Kapitalismus, sondern der Sozialismus. Aber die Menschen werden nach noch mehr Sozialismus betteln, freiwillig. Erst bettelten sie um eine CO2-Steuer, um „Humanität“ mit (Wirtschafts-)Migranten und als Krönung der Torte mit der Kirsche werden sie um eine Globalregierung betteln. Und sie werden sie vermutlich bekommen.

Jetzt gerade laufen diverse Gesetzesänderungen in verschiedenen Ländern, die den Staaten erhebliche Bürgerrechtseingriffe ermöglichen. Teilweise finden Eingriffe bereits ohne jede Rechtsgrundlage statt. So wie derzeit in verschiedenen Ländern Massendaten der Handynutzer durch die Netzbetreiber ausgewertet und den Regierungen zur Verfügung gestellt werden. Aber in Zeiten, in denen sich die Menschen freiwillig Alexas in die Wohnung stellen, fällt das natürlich kaum mehr jemandem auf. Mir schon. Mir sagt der Name „George Orwell“ etwas und ich denke eben genauso gerne nach vorne, so wie er damals. Ich lasse mich einfach nicht gerne überfahren und noch weniger gerne verar****en. Es ist höchst gefährlich, was hier gerade abgespielt wird.

Und nun zum Corona Virus Drehbuch

Nach allen Recherchen, die ich angestellt habe, sah das Virus vor etlichen Wochen aus wie eine massive Problematik, die auf die Menschheit zukommt. Ich warnte alle möglichen Leute in meinem Umfeld vor der drohenden Gefahr aus China. Die Ausbreitungszahlen waren brutal. Die Bilder aus China waren schockierend. Die ersten wirtschaftlichen Auswirkungen waren unübersehbar.

Und nun? Nun gibt es zunehmend mehr Virologen, die nicht der Lügenpresse angehören, und ihre Meinung als Experten äußern. Ich empfehle Dir dringend das nachfolgende Video anzusehen. Es ist ein Interview zwischen einem Virologen (ehemaliger SPD Bundestagsabgeordneter) und Eva Herman (für mich eine der besten deutschen Journalisten, jemand also, der die Berufsbezeichnung „Journalistin“ verdient hat!):

Es zeichnet sich alleine aufgrund der nicht vorhandenen statistischen Auffälligkeiten ab, dass das Virus ein riesen Bullsh** ist. Das scheint also eine Propagandamaschine zu sein, wie immer. Vor wenigen Wochen konnte das noch keiner ahnen, da die Zahlen und Daten aus China alarmierend waren. Aber heute… sehen wir die Fallzahlen, die Toten und die Ausbreitungsgeschwindigkeit. Während wir hier hyperventilieren, ist in China schon wieder fast alles bei der Normalität. Wäre es ein „echter schlimmer Virus“, wäre das unmöglich.

Ich muss sagen, dass ich mit meiner Einschätzung, dass das Virus gefährlich ist, also vor Wochen vermutlich falsch lag. Sowas gehört dazu. Es geht in Ausnahmesituationen darum, sich bestmöglich anzupassen und sich nicht wie ein Stück Treibholz davon tragen zu lassen. Wenn ich nach einer reiflichen Analyse feststelle, dass ich falsch liege, dann drehe ich eben um. Genauso wie ich Verluste im Depot sofort konsequent begrenze, wenn ich feststelle, dass meine Handelsrichtung sich als falsch herausstellt. Reich wird man im Leben nicht dadurch, dass man Recht behalten will. Reich wird man dadurch, dass man Verluste vermeidet. So einfach ist das. Das gilt im Übrigen nicht nur für Kohle. Die Analogie zu menschlichen Beziehungen in definitiv gegeben! Wieviele Paare leben in toxischen Beziehungen und erleiden so gesehen erhebliche „Verluste“? Es sind so unglaublich viele! Wäre es nicht klüger, eine Beziehung, die einfach falsch ist, zu beenden? Und tun wir das alle (sofort)? Nein. Warum? Weil wir mit Verlusten nicht umgehen wollen. Wir verdrängen. Führt uns das in den Abgrund? Langfristig gewiss. Während man noch mit einer toxischen Partnerin seine Zeit verbringt, könnte man stattdessen längst in den Armen einer wundervollen inspirierenden Frau liegen. So ist das auch an der Börse. Aber das zu können, erfordert Konsequenz und einen klaren Plan.

Zumindest lag ich vor Wochen nicht falsch mit der Einschätzung, dass da „etwas Gewaltiges“ auf uns zukommen würde. Ganz im Gegenteil. Du sitzt gerade vielleicht genau wie ich im Home Office. Und vielleicht ist Dein Arbeitsplatz gefährdet. Das ist sehr real. Aber es ist jetzt Zeit, auf die Feinheiten in der Kommunikation der (Lügen-)Presse zu achten. Was die Presse derzeit tut, ist nicht seriös. Im Gegenteil. Bestimmte Experten werden nach vorne geschoben und andere Experten werden im Mainstream ignoriert, sogar diffamiert. Das ist mir immer dann ein besonderes Warnsignal, wenn Menschen in der Presse diffamiert werden. Hier höre ich sehr gerne hin. Denn meistens werden auf diese Art unliebsame Menschen beiseite geräumt. Aber das oben stehende Video hat innerhalb von 24 Stunden über 1 Million Aufrufe auf Youtube zusammen bekommen. Das ist phänomenal! Und es freut mich für diese herausragende Journalistin, die vor Jahren bereits von der Dreckspresse diffamiert und aus der ARD Tagesschau geworfen wurde. Mein Dank geht hier an Eva Herman, für ihre jahrelange tolle Arbeit!

Fazit

So ein langer Artikel soll auch ein Fazit mitbringen. Ich fasse Dinge auch gerne nochmal zusammen. Wenn meine Artikel schon so lang sein müssen, können sie wenigstens ein angemessenes Ende haben. 🙂

Positiv ist:

  • „Das Virus“ ist aller Voraussicht nach ein riesiger Schwindel. Es handelt sich um einen ganz normalen Grippevirus, wie er jedes Jahr kommt und geht. Die Zahl der Infizierten ist nicht höher als sonst, nur dieses mal werden hysterisch Messungen durchgeführt, das treibt die bekannten (!) Fallzahlen in die Höhe. Und genau darüber wird dann medial berichtet. Im Endeffekt ist es eine Luftnummer. Es sterben derzeit nicht mehr Menschen als sonst in den Jahren zuvor zur gleichen Zeit. Wir haben also keine besondere Gefahr für unsere Gesundheit zu befürchten. Was die Medien derzeit geschickt aufbauschen: Die Menschen sterben nicht AN Corona, sondern MIT Corona. Das ist ein großer Unterschied. Das ist 1. Klasse Statistik! Es ist ein wesentlicher Unterschied, ob etwas korreliert (gleichzeitig auftritt) oder ob etwas kausal (ursächlich) ist. Wenn ich viele Corona Messungen mache, dann werden viele Menschen bekanntermaßen Corona haben. Und genau diese Zahlen vermeldet die Presse. Lügenpresse, Lügenpresse, hey hey hey!
  • Viele Menschen befinden sich derzeit in Kurzarbeit, drohender Arbeitslosigkeit oder im Home Office. Wir können uns nun die Zeit nehmen, um uns zu besinnen. Darauf zu besinnen, dass wir als Wirtschaftssubjekte nicht wichtig sind. Wir sollten endlich anfangen zu verstehen, dass wir nur die Lohnsklaven einer herrschenden Kaste sind. Wir haben nun die Zeit, in dieser entschleunigten Welt, uns auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu fokussieren. Familie, Freunde, innere Entwicklung. Wie viele Menschen fragte ich in den letzten Monaten immer mal wieder, ob wir uns treffen wollen? Und immer wieder hörte ich von manchen ähnliche Dinge: „Du, diese Woche ist echt schwer. Ich hab echt viel zu tun in der Arbeit und komme spät raus und hab noch Termine.“ Es tut mir leid, das diesen Menschen so klipp und klar sagen zu müssen, aber es ist die Wahrheit: Ihr seid Narren! Wen ich meine, kann sich angesprochen fühlen. Die anderen meine ich nicht. Auch wenn ich Euch echt gerne mag. Aber ihr seid Narren. Ihr habt nichts verstanden in Eurem Leben. Aber absolut gar nichts. Ihr seid Konsumsklaven, für Euch ist der Materialismus zu Eurem Lebenszweck geworden. Zeit mit Menschen zu verbringen ist Euch einfach nicht genug wert. Und jetzt, in Zeiten von Ausgangssperren, werdet Ihr vermutlich innerlich und psychisch echte Probleme bekommen. Plötzlich muss man sich nämlich mit sich selbst beschäftigen. Und kann nicht mehr dämliche Instagram-Bilder von irgendwelchen Stränden oder Städtetrips posten.

John Lennon sagte einmal:

Als ich 5 Jahre alt war, hat meine Mutter mir immer gesagt, dass Glück der Schlüssel zum Leben ist. Als ich zur Schule ging, fragten mich die Lehrer was ich einmal werden will, wenn ich groß bin.
Ich schrieb: „Glücklich“.
Sie sagten mir, dass ich die Aufgabe nicht verstanden hätte, aber ich sagte ihnen, dass sie das Leben nicht verstanden hätten.

Meine Botschaft daher an alle, die sich 365 Tage im Jahr über ihren Job definieren und meinen ein echter „Teil“ eines Unternehmen zu sein: Besinne Dich bitte. Dein Job ist nichts besonderes. Er ist im besten Fall eine gute Einkommensquelle. Mehr ist das nicht. Du bist nicht Dein Job. Schon gar nicht, wenn Du Angestellter bist. Ein Unternehmen ist eine juristische Person. Juristische Personen werden durch eine Eröffnungsbilanz ins Leben gerufen. Unternehmen haben kein Herz und es pumpt kein Blut in ihren Adern. Wenn man sich mit „seinem“ Unternehmen identifiziert, dann hat man aus meiner Sicht per se einen an der Klatsche. Aber genau das tut die Mittelschicht, sich mit Dingen identifizieren. Ich empfehle an der Stelle unbedingt die Bücher/Hörbücher von Eckhart Tolle. Mehr als Gold wert, in diesen Zeiten!

Geht es auch anders? Klar. Einerseits gibt es die Sozialschmarotzer, wozu auch all diejenigen zählen, die speziell seit 2015 (Muttis offene Grenzen!) ins Land spazieren und sich hier in die soziale Hängematte legen. Arbeiten diese Menschen für irgend ein „Unternehmen“? Nee. Und dann gibt es auch noch die Ultrareichen, die machen es auch nicht anders. Die besitzen Unternehmen (ohne zu arbeiten, genau wie die Sozialschmarotzer) aber sie fahren sie genauso kalkuliert an die Wand, wenn es ihrem eigenen Profit dient. Geht also auch ganz ohne Identifikation mit einem Unternehmen, zufrieden und glücklich sein zu können oder zumindest „ganz gut“ zu leben. Das ist also eine mentale Frage, keine Frage der Zugehörigkeit zu einem Unternehmen. Man muss sich also mit keinen Dingen und schon gar nicht mit Unternehmen identifizieren. Das kann man im Bewerbungsgespräch tun, aber das sollte nur ein Schauspiel sein.

Identifizierst Du Dich (noch immer) mit einem Unternehmen? Dann bist Du die Mittelschicht und als solche bist Du immer jemand, der ständig jemand anderem ganz tief in den Ar*** kriechen und nach dem Mund des Chefs reden muss. In solchen Zeiten wie jetzt, ist es eine riesige Chance endlich aufzuwachen. Nutze diese Zeit! Die nächste fette Krise kommt erst wieder in einigen Jahren, nehme ich an. Es wären verschwendete Jahre, wenn Du bis dahin so weiter machen würdest wie bisher. Diese aktuelle Krise wird vorüber gehen. Was genau folgen wird, ist für niemanden zu 100% vorhersehbar. Ich vermute, dass danach alle Menschen genauso unachtsam weiter machen werden wie bisher. Aber es ist dennoch gerade eine riesige Chance da, für das eigene Leben reicher durch diese Krise zu gehen. Und damit meine ich nicht Deinen Geldbeutel!

Wenn Du zu diesen mental abhängigen Lohnsklaven zählst, dann magst Du die tollste Position in Deinem Job haben, einen geilen Wagen durch die Gegend schieben, teure Klamotten tragen und viele wichtige Meetings haben… aber so ein „kleines bisschen Drehbuch“ wie das Corona Virus Drehbuch der herrschenden Klasse reicht, um alles wie Seifenblasen zum Platzen zu bringen. Sei nicht länger ein Schlumpf! Wach auf!

Bin ich ein fauler Kerl, weil ich Arbeit als Lohnsklave ablehne? Sicher nicht. Ich arbeite jeden Tag hart, das kannst Du mir glauben. Aber sicher nicht für den Geldbeutel anderer. Da reicht das Minimum an Aufwand, das ist mir gut genug. Ich arbeite in erster Linie für mich. In einem System, in dem mir mehr als die Hälfte weggenommen und den Reichen (und auch den Sozialschmarotzern) bedingungslos gegeben wird. Dagegen kann ich alleine nichts ausrichten. Ich muss mich fügen. Es hilft nichts. Aber ich muss mich nicht auch noch jeden Tag auf den Arm nehmen lassen, ohne es zu merken. Denn das wäre dann das Traurigste daran! Das überlasse ich lieber anderen.

Also: Bitte nutzt die Zeit, um nachzudenken. Bleib rational. Gerate nicht in Panik. Der Corona Virus ist – mit höchster Wahrscheinlichkeit – ein riesiger Schwindel. Corona Viren gibt es jedes Jahr. Und nie war und ist es ein Thema. Aber warum ausgerechnet bei Höchstständen an der Börse und an den Immobilienpreisen so ein Virus aus dem Hut gezaubert wird, ist aus meiner Sicht inzwischen kaum mehr ein Zufall. Bleib also entspannt. Der gesundheitliche Aspekt der ganzen Sache ist vernachlässigbar. Es sollte jetzt nur noch um eines gehen: Ruhe. Rationalität. Und einen besonnenen Umgang mit den eigenen Finanzen und der Jobsituation. Die wirtschaftlichen Folgen werden so oder so immens sein, das ist hart genug. Und das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist: Es gibt gar keine „gefährliche“ Pandemie. Und die gute Nachricht ist auch: Wenn Du nun klug und rational handelst, wirst Du auch finanziell als großer Gewinner aus der Situation gehen können. In den schlimmsten Zeiten tun sich die besten Geschäfte auf! Bleib entspannt. Bleib cool. Und schlag im richtigen Moment zu.

PS: Was Menschen am Meisten herunterzieht und womöglich, gerade alte Menschen, letztlich auch töten kann, ist die Angst. Angst löst Herzinfarkte und Schlaganfälle aus. Kümmere Dich um das Thema Angst. Die eigene Psyche! Wenn Du hier sattelfest bist, kann Dir auch Corona nichts anhaben.

Auch Top-Speaker sind nur Menschen, in Wahrheit manchmal kein Schritt voraus

Vielleicht hast Du es die letzten Tage mitbekommen, falls Du die Speakerszene in Deutschland verfolgst. Da ist eine regelrechte Schlammschlacht ausgebrochen. Anlass war ein Zeitungsartikel zu einer Veranstaltung von Tobias Beck.

Wer ist Tobias Beck? Tobias Beck ist einer der bekanntesten Coaches und Speaker in Deutschland. Und zweifelsfrei vermittelt er gute Botschaften und eine Lebenseinstellung, die inspirierend ist. Ich verfolge seine Youtube Videos, wenn auch nicht alle. Manche Themen sind mir einfach zu langweilig und teilweise sind seine Gäste auch nicht interessant genug. Das ist aber ganz normal und kein Problem von diesem Speaker. Es können nicht immer alle Themen super spannend sein.

Wenn ich also beispielsweise irgend einer Psycho-Tante zuhören soll, die mir eben etwas über das menschliche Gehirn und dessen Funktionsweise erzählen will, dann höre ich genau 2 Minuten lang zu. Und wenn dann nur schulkluges Geschwätz kommt, schalte ich ab. Da nutzt es mir auch nichts, wenn ein Top-Speaker moderiert. Wenn schulkluge Streber interviewt werden, bin ich raus. Schulkluge gibt es genug. Danke. Aber nein danke.

Nun, in dem Zeitungsartikel wurde Tobias Beck offensichtlich zerrissen. Er sei auf der Bühne verbal so lange auf eine Teilnehmer losgegangen, bis diese zu weinen begonnen habe. Die Leute hätten stundenlang nicht auf die Toilette gehen dürfen und hätten bis tief in die Nacht wach bleiben müssen. Es soll wohl irgend eine Gruppenübung durchgeführt worden sein. Und aufgrund der fortgeschrittenen Zeit, sei Tobias Beck derweil nach Hause gefahren und habe sein Team den Rest der Veranstaltung durchführen lassen.

Soweit alles nicht speaktakulär. Aber was macht die Story für mich so interessant?

Das gegenseitige Zerfleischen einer Branche

Nun, ich folge beispielsweise auch Dirk Kreuter. Auch den kann man kennen, wenn man sich für Persönlichkeitsentwicklung interessiert. Wobei er eher aus dem Bereich Vertrieb kommt und mehr mit Verkaufsschulung und Marketing zu tun hat.

Da haut der gute Dirk Kreuter ein Video raus und zerfetzt den Tobias Beck. Kommt vor, sowas. Aber Achtung: Ausschließlich auf Basis dieses oben erwähnten Zeitungsartikels!

What???!!!

Er fällt sein Urteil auf Basis eines (!) Artikels von irgendwem (!). Ich habe den originalen Artikel nicht gelesen. Ich habe mir nur die Video-Statements von Tobias Beck und Dirk Kreuter angesehen. Der originale Artikel interessiert mich gar nicht. Schrott lese ich nicht. Ich beschäftige mich lieber direkt mit den Menschen. In dem Fall Tobias und Dirk.

Jedenfalls ist es ein Wahnsinn, wie ein millionenfach bekannter Mann einen anderen Menschen aus der gleichen Branche (!) so niedermachen kann. Er würde niemals seine Veranstaltungsteilnehmer vom Gang auf die Toilette abhalten. Er würde niemals einen Teilnehmer auf der Bühne zum Weinen bringen. Er würde sowieso alles ganz anders machen als dieser Tobias Beck und die Message zu Ende: „Kommt lieber in meine Veranstaltungen!“

Einen Kommentar auf einen Zeitungsartikel zu stützen und mit in den Canon einzustimmen, halte ich für äußerst fragwürdig. Wenn ich nicht selbst auf einer Veranstaltung war, dann würde ich mich mit angreifenden Kommentaren zu einer Person zurückhalten. Um nicht zu sagen: Ich lasse solche Gedanken gar nicht erst aufkommen.

Es gibt auch Coaches mit Hirn

Ich meine das nicht abfällig und auch nicht abwertend. Aber das was der Dirk da getan hat, ist für mich nicht analytisch. Es ist einfach emotional. Vielleicht ist es auch kaluliert, dass er einen Branchenkollegen in die Pfanne haut. Vielleicht steckt da nur ein Marketinggag dahinter. Um all das geht es mir gar nicht. Es geht mir um etwas anderes.

Ich habe nämlich auch ein drittes Video gesehen. Von einem weiteren Speaker. Julian Hosp. Der ist vielleicht nicht so bekannt in der Speakerszene, aber ihm fühle ich mich geistig näher als den anderen beiden. Er kommt mehr aus einer realen Betrachtungsschiene und kerngesunden Weltanschauung. Wie Du weißt, sehe ich Dinge gerne so wie sie sind. Nicht übertrieben in eine und nicht übertrieben in eine andere Richtung.

Julian Hosp analysiert mehr. Er geht auf Wahrscheinlichkeiten und Statistiken. Und das bei einem kerngesunden Mindset. Man muss also nicht immer nur seinen Namen tanzend im Kreis singen und dazu ein paar Räucherstäbchen abfackeln, um erfolgreich und fokussiert zu sein oder sein zu können. Ich will dem Tobias und dem Dirk nix abtun. Beide halte ich insgesamt für gut bis sehr gut. Aber während der Tobias mir die Haare einfach zu schön hat, ist mir der Dirk zu verkaufslastig. Der verkauft Dir seine Oma auch noch als Jungfrau, würde ich annehmen. Das ist mir zu geschleckt und zu manipulativ. Dennoch werde ich dieses Jahr eine seiner Veranstaltungen besuchen. Das Eine schließt das Andere nicht aus. Gegen den Tobias habe ich nix, auch wenn er die Haare schön hat. Aber den ganzen Tag nur grinsend in die Kamera zu lächeln und alles und jeden toll zu finden, halte ich für unreal. Dennoch: Von beiden kannst Du viel lernen. Von beiden durfte ich viel lernen. Danke Euch beiden, ist also gut gemeinte Kritik! 😉

Was dieser Julian Hosp allerdings so toll gemacht hat: Er ging professionell an das Thema heran. Er nahm einen neutralen Standpunkt ein. Er kennt beide Speaker persönlich, nehme ich an. Er kritisierte den Dirk Kreuter scharf für dessen platte Angriffe. Er lobte allerdings auch nicht den Tobias Beck in den Himmel hoch. Er zeigte Unterschiede zwischen den anderen beiden und sich auf. Er brachte dabei ein paar wesentliche Denkanstöße mit: Glaubt denn heute – im Jahre 2020 – irgendwer ernsthaft, dass man bei einer Veranstaltung „einsperrt“ wird? Glaubt denn jemand ernsthaft, dass man nicht auf die Toilette gehen darf? Glaubt denn jemand ernsthaft, dass bei hunderten oder tausenden von Teilnehmern es nicht auch mal sein kann, dass ein Teilnehmer auf der Bühne emotional wird und vielleicht zu weinen beginnt?

Es ist ganz normal und statistisch völlig im Rahmen, dass auch mal (!) irgendwer irgendwas als nicht so toll empfindet. Mir geht das in meinem Leben sogar recht häufig so, stelle ich zur Zeit immer wieder fest. Menschen, die mich kaum kennen oder meinen zu kennen, kritisieren mich am lautesten. Oft Arbeitskollegen. Mal sind es meine Investments. Mal mein Style. Mal meine Lebensweise. Heute dies und morgen das. Es geht mir am Ar*** vorbei. Der Neidfaktor ist eklatant hoch. Ich habe gestern einen tollen Spruch gelesen, von einem anderen wahnsinnig guten Coach: „Wenn Du mit einem Idioten diskutierst, bist Du selbst einer!“

Daher: Danke Julian, für Deine nüchterne Analyse und Deine faire Herangehensweise und den Umgang mit zwei potentiellen „Konkurrenten“. Du zeigst, dass man auch mit Hirn und Verstand und aus einer Positionen des Abstands anständig Themen und Situationen und Menschen (!) beleuchten kann. Das ist ein sehr sehr seltenes Gut heutzutage. Ich denke da nur an die aktuelle Medienberichterstattung zu Hanau. Da würgt es mich im Magen. Aber lassen wir das, das ist ein anderes Thema. Um Politik soll es heute nicht gehen. Alle gegen einen oder alle gegen ein Thema. Da ist immer etwas faul, mehr sag ich nicht. Menschen sind Herdentiere, klar dass dann alle der Masse folgen.

Was mich an der ganzen Sache so erstaunt hat

2 Dinge:
1. Wie persönlich Tobias Beck diesen reißerischen Artikel über seine Veranstaltung und über sich genommen hat. Er war richtig angefressen und rechtfertigend in seinen Statements. Ich sage dazu nur: „Junge, das ist Deiner nicht würdig!“
2. Wie ein so anerkannter Top-Speaker einfach einen Berufskollegen attackiert.

Hallo?! Junge?! Du bist Bestseller-Autor. Du bist Top-Speaker. Du bist vermutlich Multimillionär. Hallo?! Was ist denn los mit Dir. Komm mal klar. Das war ein (!) blöder Artikel zu Deiner Arbeit. Du lachst den ganzen Tag, wie oben geschrieben, in die Kamera. Jeder scheint Dich zu lieben und ganz toll zu finden. Everybodys Darling. Dem die Sonne gefühlt von morgens bis abends aus dem Hintern scheint. Und da kommt irgendwer (!) um die Ecke und bricht Dich mit einem lächerlichen Artikel? Und spätestens komplett knickst Du weg, nur weil ein Kollege aus der Branche mit drauf drischt?!

Was ist denn hier los?! Ich dachte, dass Du da bist, um den Menschen den Geist zu öffnen. Ihnen den Weg zur inneren Erfüllung, zum Erfolg, zum Glücklichsein und zum Abrufen ihres Potentials zu verhelfen. Der stabil und stark ist. Hä?! Hab ich was verpasst. Verdammt nochmal! Wenn der größte Sturm tobt und der Kälteeinbruch kommt, dann hast Du wie eine deutsche Eiche stehen zu bleiben! Man. Was ist da los?! Du kannst zig hunderttausend Menschen doch nicht Wasser predigen und selbst Wein trinken. Ich bin schockiert!

Hater gehören dazu. Dem muss ich mich täglich genauso aussetzen. Das haben wir so an uns. Wenn wir polarisieren. Wenn wir von der Masse abweichen. Wenn wir herausragen. Das ist ganz normal, dass das anderen Menschen nicht gefällt. Menschen mögen es nicht sonderlich, wenn sie mit anderen Menschen zu tun haben, die ihnen voraus sind. Das ist der Grund, warum echter Hass nur von Taugenichtsen kommt. Nicht meine Spielwiese. Da bin ich raus.

Und dennoch, was Dirk Kreuter da abgeliefert hat, war eine Null-Leistung. Unter null, sogar. Man man man. Was ist das denn. Wer bist Du denn? Ja mag sein, dass ich Deine Veranstaltung besuche, dieses Jahr. Aber hey, man kann doch nicht auf Basis eines dämlichen Artikels einen anderen Menschen in der Öffentlichkeit attackieren. Was geht da bei mir sofort in meinem Kopf vor? Ganz einfach: Wenn Du die Inhalte, die Du Deinen Kunden (dazu zähle auch ich) vermittelst, genauso „toll“ recherchierst und reflektierst, wie die Kritik an Tobias Beck… was erwartet mich dann? Ich kann Top-Inhalte nur liefern, wenn ich Top-Leistung von mir selbst abrufe. Aber eine Null-Leistung abzurufen führt nicht zu Top-Inhalten. Ich erwarte von einem Top-Speaker eine absolut saubere Leistung, nimm Dir ein Beispiel an Julian Hosp. Und vor allem: Bleib fair! Hier geht es um Menschen!

Wahnsinn!

2020-02-23

Und zu guter Letzt noch eine Schelte!

Ein wenig habe ich mich ja echt gefreut. Warum? Darüber, dass selbst die tolle Branche der Persönlichkeitsentwickler auch mal sein Fett abbekommt. Im politischen Bereich wird durch die Mainstream Propaganda- und Lügenpresse ständig nur auf die Kernbereiche eingedroschen, für die ich mich interessiere. Kapitalismus ist böse. Wer Geld an der Börse verdient ist böse. Konservativ zu sein ist böse. Nazi ist so jemand sogar. Eigenverantwortung ist böse. Und auf der Gegenseite? Sozialismus ist gut. Soziale Hängematte für alle ist gut. Wenn die CDU mit Links paktiert, dann ist das das neue Deutschland. So geht Thüringen 2020. Es ist immer das gleiche Schauspiel.

Und nun hat es mal eine eigentlich überhaupt nicht politisch relevante Branche erwischt. Jetzt hat der Mainstream seine hässliche Fratze auch mal gegenüber anderen ehrenwerten Menschen gezeigt. Leute wie ich, die freiheitlich, konservativ und marktwirtschaftlich denken, gelten in der Masse und in der Lügenpresse ja als alles mögliche, nur nicht als Menschen. Armes Deutschland. Aber in diesem Fall, hat es jemand abbekommen, der sich sonst so für Arme, für Benachteiligte und vom Schicksal getroffene einsetzt. How dare you!

Dieses mal hat die Lügenpresse auf jemanden eingeschlagen, auf den man nicht einschlagen darf, weil es nichts einzuschlagen gibt. Kritik ist immer okay. Kritik darf hart sein. Ich kritisiere auch viele. Und hart. Aber immer fair und nie unter der Gütellinie. Und wenn ich jemanden kritisiere, habe ich vorher mein eigenes Handeln bereits 2 mal kritisiert. Und meine Kritik ist immer gut gemeint. Sie soll zum Nachdenken anregen. Ich will nicht verdammen. Ich will nicht zerstören. Ich wachse nicht dadurch, dass ich andere unter Wasser drücke.

Und das ist meine ganz einfache Message für heute:

Wann immer wir über andere sprechen, sollten wir vorher denken. Und uns nicht von der Emotion und vom Moment überrollen lassen. Sonst posaunen wir selbst als Top-Speaker und Multimillionär einen Rotz raus, dass sich die Balken biegen!

PS: Und wer der Lügenpresse auch nur eine Story glaubt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen. Da nützt es auch nichts, wenn ich Top-Speaker bin. Gerade dann nicht.

PPS: Wir sind ganz offensichtlich alle nur Menschen. Selbst als Persönlichkeits-Coach…

Welcome back to 2020! – Teil 2 von 2

In meinem letzten Artikel (Welcome back to 2020! – Teil 1 von 2) beschäftigten wir uns (wieder einmal, ich weiß) mit dem Stellenwert der eigenen Persönlichkeit und der Entwicklung selbiger. Sich damit aktiv auseinanderzusetzen, anstatt passiv verlebt zu werden. Dabei versuchte ich herauszustellen, dass Du ein Rohdiamant bist und selbst entscheidest, wie Du die Welt sehen möchtest und sie deshalb als Resultat auch so sehen wirst. Nicht umgekehrt. Was alle immer glauben. Irrglaube-Alarm! Dementsprechend kannst Du erkennen, dass es sehr wohl möglich ist, sich auf Zufriedenheit und auch auf Erfolg… ja… regelrecht zu… programmieren.

Die Kurzformel könnte auch lauten: „Glück ist ein Zufall, den nur der Faule benötigt.“ (Das ist eigentlich die heimliche Weiterentwicklung meines damaligen Artikels Philosophischer Sonntag – Warum man nicht viel Glück braucht.) Glück zu empfinden, ist hingegen die Kunst und sollte jeder lernen. Glück haben und Glück empfinden sind zweierlei. Glück zu empfinden ist erlernbar, wie ich gerade in meinem Leben selbst nochmal feststellen darf. Es liegt also an Dir selbst, was Du daraus machst, wie ich mit dem ersten Teil dieses Zweiteilers ausdrücken wollte. Ja gut, und dann ging es auch noch ein wenig um die Frage, was sich bei mir zuletzt in Sachen Partnerschaft und Traufrauensuche getan hat. „Nichts“, lautete die Kurzantwort. Und um es mit den berühmt gewordenen damaligen Worten Klaus Wowereits bei seinem Outing zu sagen: „Und das ist auch gut so!“

Als ich diesen Zweiteiler fertig schrieben hatte, war mir klar, dass ich das so unmöglich veöffentlichen könnte. Es wurden am Ende über 8000 Wörter. Damit hätte ich dann auch dem treuesten und an seiner eigenen Weiterentwicklung interessiertesten Leser zuviel zugemutet. Darum habe ich mich entschieden wesentliche Teile aus diesem zweiten Teil auszulagern und einen eigenen Artikel zu bringen. Der die Tage dann mal kommt. Du wirst den Bruch nicht merken. Der Inhalt bleibt gleich, der wird zu 100% geliefert. Versprochen! 😉

Warum ich Frauen weniger sexy finde und keine rote Clownsnase trage

Ich kündigte beim letzen Mal an, dass ich heute etwas zu meiner momentanen Motivation berichten würde. Die letztlich sicherlich auch dafür sorgt, dass ich Frauen gar nicht mehr so sexy finde. Im Moment sind andere Dinge sexier. Was ganz gut ist, denn das würde mir sonst nur massiv Zeit und Nerven für die Angelegenheiten rauben, deren Stellenwert für mich einfach höher ist. Und im Moment benötige ich einfach einen kühlen, sachlichen und analytischen Kopf. Und das war und ist meine größte Stärke. Schon immer. Auch wenn ich lange gebraucht habe, das zu erkennen. Der Mentor fehlte einfach. Bis Youtube daher kam und diesen leeren Platz besetzte. Jeder ehrgeizige Mensch hat einen Mentor verdient. Ich hoffe, dass ich irgendwann einen persönlichen haben werde.

Jeder hat Stärken. Vielleicht bist Du Dir Deiner bewusst? Das wäre prima. Dann spiele sie aus. Ich hatte in meiner letzten Partnerschaft in vielen Bereichen meine ursprünglichen Ambitionen beiseite geschoben. Was im Nachgang sehr schade ist, mich allerdings andererseits erst genau hier her gebracht hat. Hast Du plötzlich nicht nur eine Freundin, sondern eine echte Partnerin, und das auch noch mit wirklichen Gefühlen… man könnte es „Liebe“ nennen… dann geraten Dinge und ursprüngliche eigene Ambitionen in den Hintergrund. Zumindest wenn Du Deine Themen nicht im Fokus behältst. Wer kennt das nicht? Da lernen wir einen tollen Menschen kennen und verlieben uns (Hormone sei un-dank!) und wollen plötzlich alles vergessen und die Welt um uns herum aus anderen Augen betrachten. Kannst Du machen, defintiv. Aber irgendwann holt Dich die Realität ein. Und dann ist die Partnerin, gerne auch mit 2 Kindern (wenn auch nicht die eigenen) einfach weg. Und mit dazu der so lieb gewonnene kleine Hund. Den ich wirklich vermisse. Im Gegensatz zu seinem Frauchen.

Nun, und die eigenen Stärken und Ambitionen verblassen im Alltag des Familienlebens. Was nutzt es Dir, wenn Du der größte Analytiker vor dem Herrn bist. Youtube-Videos in der Regel mit 1,5-facher Geschwindigkeit schaust, weil Du Dich bei einfachem Sprechtempo der Menschen so langweilst, dass Du dazu neigst nebenbei sinnfremde Dinge zu tun, nur weil Du es aufgrund des gefühlten Informationsstaus sonst kaum aushältst? Du sitzt mit Deiner Freundin/Partnerin/Frau/Angebeteten oder was auch immer am Esstisch oder gehst Hand in Hand spazieren am See. Was bringen Dir Deine Fähigkeiten und Begabungen denn in dem Moment? Sie sind in dem Moment nicht wichtig, Du solltest Dich total auf Deine Partnerin konzentrieren. Das ist selbstverständlich. Aber die anderen Dinge sind gleichsam ein Teil von Dir. Und Du solltest sie trotz allem Familienleben hegen und pflegen! Lass Dir niemals das Gegenteil einreden!

Ich schreibe das hier nicht nieder, weil ich mich selbst geil finde. Ehrlich nicht. Es ist eher ein bisschen jammern, gepaart mit dem ehrgeizigen Versuch, einen Einblick in meine Welt zu bieten. Ob und dass ich mich selbst toll finde, das ist inzwischen seit langer Zeit auch ohne Blog dankenswerterweise so. Dafür schreibe ich sicher nicht, auch wenn das sicher nicht jeder Leser glauben mag. Ich hoffe Du schon. Es ist vielmehr so, dass ich weiß, dass es einzelnen Menschen da draußen in der einen oder anderen Sache genauso ergeht wie mir.

In einer Sache ergeht es sogar ganz sicher fast allen Menschen genauso wie es mir die längste Zeit im Leben ging: Ihnen fehlt das totale Selbstbewusstsein, weil sie von Kindheit an klein gemacht werden. Dank der systemischen Macht, bei der einfach alle mitmachen, unbewusst und ohne je auszubrechen. Nach unten treten und nach oben Speichellecken. Das ist das alte „Erfolgsrezept“. Kaum einer, der Dir beisteht, wenn Du etwas „Verrücktes“ tust und ausbrechen möchtest. Jeder weiß es, aber keiner macht es anders. Alle machen schön brav mit. „Ach, das klappt doch nie! Das ist ja verrückt!“, wie oft ich das gehört habe. Lächerlich. Einfach lächerlich. Was ist schon „verrückt“? Wer hat das Recht das zu bestimmen? Verrückt kommt von „verrücken“. Man verrückt einfach den Status Quo. Und schon ist man verrückt. Das ist ja einfach.

Eine kleine Botschaft von mir an alle, die mir das im Leben so oder so ähnlich schon einmal oder gar mehrmals gesagt haben, besonders in Bezug auf dieses Projekt hier und meinen ursprünglichen Selbstversuch „wieder eine Freundin zu finden“. Denn das waren die naive Initialzündung für das größte Projekt meines Lebens und der Stein, den ich seither ins Rollen gebracht habe: Lächerlich war nie, was ich versucht habe. Lächerlich ist wenn dann Eure Art gewesen, Eure Art die Welt zu betrachten. Und das alleine macht Euch ein gutes Stück weit lächerlich. Aber wenn Du jeden Tag mit einer roten Clownsnase durch die Welt laufen möchtest… bitteschön. Mach Dich zum Hampelmann, auch wenn das gesellschaftlich gemeingefährlich ist. Im Kino läuft gerade Joker. Ich möchte weder so sein noch so werden. Von den Typen haben wir schon genug.

Ich bin das Gegenteil dessen und versuche, mit den Worten von Tobias Beck gesprochen, anderen Menschen einfach nur Konfetti ins Leben zu streuen. Es ist erstaunlich, wie erfolgreich sich die meisten Menschen generell gegen so etwas wehren können. Wer vertritt denn die „systemische Macht“? Letztlich alle, von Anfag an, die eigenen Eltern, fremde Erzieher in der Kita oder im Kindergarten, dann die Lehrer in der Schule, später die Ausbilder oder Dozenten an der Uni. Und später die Chefs. Sicherlich auch (falsche) Freunde. Was soll da anderes heraus kommen, als am langen Ende ein gebrochener kleiner Mensch, der in Wahrheit so unendlich toll ist und es nur nicht weiß, weil es ihm niemand je gesagt hat! Schluss damit. Du bist toll. Versteh das endlich! Aber Du bekommst es nicht in den Schoß gelegt oder in den Hintern gepustet.

Schneide Dir mal besser nicht in den Finger

Und da ist es nur folgerichtig, dass aus einer gerade erst keimenden Sonnenblume ganz schnell ein verwelktes kleines Ding wird. Ehe Du in Deinem Leben auch nur dazu in die Lage gekommen bist, all Deine Energie zu nutzen, um Deine Potentiale zu entfalten, bist Du gefühlt bereits unter der Haube. Das soll keine Abwägung und Bewertung sein. Es ist kein „für“ Deine Potentiale und „gegen“ die eigene Familie oder die Partnerin. Es ist eine nüchterne Feststellung. Es gibt kein Gut und kein Schlecht. Bedenke nur: Was auch immer Du tust, Du wirst genau darin besser oder zumindest erfahrener darin. Beschäftigst Du Dich gerne mit Deiner Partnerin und Deiner Familie, dann wirst Du im Idealfall ein toller Partner und Familienvater. Die Chance ist zumindest da. Wenn ich mir die meisten Paare und Eltern ansehe, möchte ich mir eigentlich am Liebsten gleich wieder selbst widersprechen. Aber gut, Du verstehst was ich meine.

Was ist die Alternative? Und wenn Du Dich stattdessen auf Deine Fähigkeiten, Stärken, Hobbys und Bedürfnisse konzentrierst…? Dann bleibt natürlich weniger Zeit für andere Dinge. Aber Du wirst dann sicherlich in den Dingen „besser“, mit denen Du Dich auseinandersetzt. Das Leben ist so einfach, wenn wir verstehen würden, dass es ein einfaches Ursache-Wirkungs-Geflecht ist. Schon in der Bibel steht doch irgendwo, dass man die Früchte ernten wird, deren Samen man zuvor eingepflanzt hat. Das ist Ursache-Wirkung. Und warum verhalten wir uns gefühlt alle so, als würde das einfachste Lebensgesetz nicht existieren? Wir tun so, als wäre alles ein Zufall und wir dementsprechend für nichts verantworlich.

Es gibt keine Zufälle. Für gar nichts. Es gibt Ursachen, die zu Wirkungen führen. Ich weiß, dass das allgemein nicht ins Weltbild passen soll. Denn das würde ja bedeuten, dass man manchmal „selbst Schuld“ sein würde und es würde außerdem bedeuten, dass man Verantwortung für den selbst verursachten Mist zu tragen hätte. Plötzlich ergeben Konzepte wie ein religiöser Glaube keinen Sinn mehr. Der Papst wäre arbeitslos und mit ihm die ganzen Geistlichen und der gesamte kirchliche Luxus-Hofstaat. Gilt natürlich für alle Religionen. Guten Morgen. Und lass die frische Luft herein. Heute ist ein schöner Tag. Übernimm Verantwortung für diesen tollen Tag. Es ist Deiner.

„Schuld“ ist kein guter Begriff. Aber wenn Du es sehr extrem ausdrücken möchtest… ja, dann bist Du fast immer „Schuld“ an allem, das Dir widerfährt. Da Du in irgend einer Art immer an der Ursachensetzung beteiligt warst. Und dort, wo Du vielleicht wirklich einmal nichts Negatives zur Ursache beigetragen hast, ist es zumindest jeden Moment an der Zeit zu verstehen, dass Du (trotzdem) die volle Verantwortung dafür zu tragen hast. Ob Du möchtest oder nicht. Es spielt keine Rolle.

Ein Beispiel. Du stehst in der Küche und schneidest eine Zwiebel. Hast Du Dir dabei schon einmal in den Finger geschnitten, weil Du mit dem Messer abgerutscht bist? Ganz sicher. War das Pech? Sicher? Oder war es Unbewusstheit und Unachtsamkeit? Ganz sicher! Bitte nicht so salopp. Was heißt schon „unachtsam“? Achtsam zu sein heißt, den Messergriff bewusst mit der Hand und den Fingern zu umschließen, den Gegendruck beim Schneiden der Zwiebel bewusst wahrzunehmen. Bei jedem einzelnen Schnitt. Tun wir das wirklich? Wann immer wir solche Dinge in dieser völligen Achtsamkeit verrichten, sind Unfälle und damit „Pech“ nahezu ausgeschlossen. Das möchte ich also damit ausdrücken, wenn ich sage, dass wir die Ursachen für die daraus resultierenden Auswirkungen selbst setzen. Also bitte nicht danach beschweren.

2020-02-09

Über Politik und… Realitätsverleugnung

Ab Mitte 2018 – damals noch in der Beziehung mit Fr. Schlange – verbrachte ich wieder mehr und mehr Zeit am PC. Die sich um Recherchen zum politischen Weltgeschehen und vor allem dem Trauerspiel der absichtlichen (!) Staatenlosigkeit zum Thema Offene-Grenze-Hallo-Und-Herzlich-Willkommen-Für-Alle-Mentalität drehte. Das war zu der Zeit, als zumindest hin und wieder noch irgendwo über Vergewaltigungen und Messerstechereien berichtet wurde. Inzwischen ist es ja restlos friedlich hier und allen geht es gut. Straftaten gibt es nicht. Mama Merkel sei Dank. *Hust*

Aber ich bin ja nicht absichtlich blind und ignorant und deswegen per se schon kein links-grüner Faschist. D.h. ich sehe die Realität so wie sie ist und mache sie mir nicht wie Pipi Langstrumpf. Ändert nämlich auch nichts daran, dass Ursachen gesetzt werden und deren Auswirkungen real sind. Vielleicht mal an der Stelle ein passendes Zitat von Ayn Rand, das mir gerade einfällt, ich gebe es aus dem Kopf wieder (kurz mal auf Wikipedia nachgelesen: Das war wohl eine russisch-amerikanische Bestsellerautorin jüdischer Herkunft): „Du kannst die Realität verleugnen, aber damit kannst Du trotzdem nicht die Auswirkungen der Verleugnung der Realität verhindern.“

Das ganze Nachrichtenzeug ziehte mich damals zwangsläufig herunter. Ich fand es unerträglich, was jeden Tag zu lesen war (selten auf den Seiten der Propaganda-Mainstream-Medien). Über allerlei vergewaltigende Männer(horden) oder den flächendeckenden Einsatz von Meinungsverstärkern (Messer). Wenn irgendwo ein Deutscher einen Pups lässt, echauffiert sich die Einheitspresse und bekommt im Chor die geschauspielerte Schnappatmung. Die Leserschaft wird glücklicherweise inzwischen intelligenter und hinterfragt mehr, sieht man an den in den Keller rauschenden Auflagenzahlen der Lügenpresse (Online und Print). Aber diese hinterfragende Lesergruppe ist einfach noch viel zu klein. Wenn hingegen irgendwo eine Frau vergewaltigt wird, dann ist über die Herkunft des oder der Täter nichts zu lesen.

Manchmal heißt es dann „ein 16 jähriger Hamburger hat…“, woran man sofort erkennt: Das war alles, aber kein Deutscher. Sonst würd es dabei stehen. Auf die Deutschen wird immer schön drauf gehauen. „Ein 16 jähriger Hamburger“ ist Orwellsches Neusprech. In Wahrheit ist der vermutlich 20, weil er bei der illegalen Einreise falsche Angaben zu seinem Alter gemacht hat. Es lebt sich mit den Jugendtarifen in Deutschland einfach noch gleich viel angenehmer. Aber sei es drum. Das Alter ist geschenkt. Was kostet schon die Welt. Der Gabentisch ist reich gedeckt. Das einzig Wahre ist vermutlich, dass er derzeit in Hamburg lebt, deswegen ist es ein Hamburger. Das würde man ihm optisch aber nie zutrauen, ein Waschechter solcher zu sein. Das würde vermutlich auch eine blinde Oma erkennen können. Damit meine ich diese alten Menschen, Du weißt schon, das sind diese angeblichen Umweltsäue, wie sie der WDR per Kinderchor tituliert. Es ist beschämend! Auch wenn das ein jüngeres Ereignis und nicht aus 2018 ist, aber das ist gerade präsent. Also bringe ich es.

Merke:

  1. Wann immer die Nationalität eines Täters in einem Pressebericht nicht dabei steht, kannst Du zu 99,99% davon ausgehen, dass es kein Deutscher war. Besonders wenn nur sein aktueller Wohnort angegeben ist („der 16 jährige Hamburger…“), denn das suggeriert dem (leider oft ungebildeten und unhinterfragenden) Leser, dass es sich um eine „ganz normale“ Straftat handelt, die so oder in der Art in dem Land sowieso immer schon stattfand. So unter 16 jährigen waschechten Hamburger Jungs. Ja nee, is klar.
  2. Wann immer als Nationalität „der Deutsche…“ dabei steht, lese den Artikel aufmerksam und suche, ob Du den Vornamen des Täters (der Täter! denn oft treten die ja im Clan auf) findest. Wenn nicht? Dann war es zu 99,99% kein Deutscher. Oder kennst Du viele gebürtige deutsche Eltern, die Ihren Kindern arabische oder afrikanische Namen geben? Ich nicht.
    Gut, was ist schon deutsch. Reicht hierfür ein Pass? Reicht dafür hier geboren zu sein? Reicht dafür ein deutscher Elternteil oder müssen es zwei sein? Geschenkt. Sich zumindest mal darüber Gedanken zu machen, das ist schon ein riesiger Gewinn. Aber stattdessen verteilt man doppelte Staatsbürgerschaften wie Toilettenpapier. Manche von den Staatsbürgerschaftsempfängern spielen dann zwar sogar für die hiesige Fußballnationalmannschaft, während sie sich allerdings lieber werbewirksam mit der Regierung ihres wahren „Vaterlandes“ ablichten lassen.

Von der Politik zu den Finanzen

So, der kurze politische Ausritt musste sein. Du wirst später erkennen warum. Also weiter im Text. Diese Art der zunehmend propagandistischen Hofberichterstattung begann mich mehr und mehr herunter zu ziehen. Ich stellte bei all meinen Recherchen allerdings fest, dass die Auswirkung solcher links-grünen (Geld- und Kultur-)Vernichtungsmaßnahmen im Wesentlichen nur ein Problem der ungebildeten Volksschichten ist. Und auch der Nullzins trifft nur den Kleinsparer. Der Großadel macht es anders. Geld verlieren kann nur jemand, der sich dem politischen Diktat unterwerfen muss. Also Otto Normalbürger. Weil er „alternativlos“ ist und hier leben muss. Und eigentlich auch möchte, schließlich ist es seine Heimat.

Aber es ist nun einmal so, die Auswirkungen dieser ganzen Zwangsmaßnahmen führen nicht zu Problemen bei international aufgestellten Organisationen, Firmen und Personen. Die passen sich an, schneller als Du „muh“ oder „mäh“ sagen kannst. Sie beobachten die Ursachen, erkennen und bewerten die Auswirkungen und schlagen dann Profit daraus. Persönlich herunterziehen lassen die sich ganz sicher nicht. Deswegen bezahlt Starbucks in Deutschland keinen Cent Steuern auf ihre Gewinne. Amazon und Apple machen es nicht anders. Anders gesagt, zwei Dinge:

  1. Ob Dich die Nachrichten persönlich herunterziehen und damit auch Auswirkungen auf Dein (Familien-)Leben und Deine Laune bekommen, ist eine Frage der eigenen (Un-)Achtsamkeit, keine Frage der Medien. Eine (Mainstream-)Zeitung macht Propaganda, gut und (un)schön. Aber deswegen musst Du den Dreck nicht an Dich heran lassen. Lösung: Achtsam sein, so wie beim Schneiden der Zwiebel beim Festhalten des Messers. Dann hat auch der vermeintlich stärkste linke deutschlandhassende Redakteur keine Chance mehr gegen Dich.
  2. Beobachte die Gegebenheiten. Schau Dir also die Ursachen an. Und sieh Dir an, was daraus wird.
    Das will der typische linke Antifa-Steinewerfer nicht wahr haben, der „normale“ typische Linke oder Sehr-Gutmensch-Grüne auch nicht. Der klassische CDU’ler ist inzwischen linker als die Linken, außer er gehört zur WerteUnion. Dann ist er aber auch nur halb Fisch und halb Fleisch und labert nur herum, „mimimi“. Der von der FDP würde zwar gerne, der darf aber generell nix zu solchen Themen sagen. Von der SPD spreche ich gar nicht, die ist tot.
    Und aus all Deinen Beobachtungen kannst Du Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen schließen. Um selbst davon zu profitieren. Egal ob es dabei um das Thema (un)bezahlbaren Wohnraum oder um den p(!)ösen Diesel geht. Oder um Klimapakete, die uns einfach nur die Steuern aus der Tasche ziehen sollen, um sie Konzernen zuzuschanzen, die sich wiederum genau zu dem Zweck vorher selbst irgendwie einen grünen Anstrich verpassen.

Gerade zum zweiten Punkt bin ich damals noch nicht in der Tiefe vorgedrungen. Ich war noch in der Phase des „sich ärgerns“. Rückblickend betrachtet. Damals habe ich es einfach unreflektiert nicht wahrgenommen. Vermutlich hatte es also auch einen – wenn sicher nur kleinen – Einfluss darauf, dass Fr. Schlange sich nun lieber mit einem kletternden Abenteurer und selbsternannten Waldschrat abgibt. Beim Klettern ist Politik unwichtig und im Wald ist zwar alles Grün, aber da kann der Wald ja nix dafür.

Ich wollte „meine“ Familie also so gut es geht nach vorne bringen. So nahm ich mir vor, dass ich das Thema finanzielle Unabhängigkeit wieder verstärkt in den Fokus rücken muss. Ich hatte mich schon immer für Finanzen interessiert, handelte schon immer Aktien oder anderes Börsenzeug. Allerdings nicht mit Summen, die für die Familienplanung elementar wären. Ich wollte nun endlich auf die „Erfolgsspur“ kommen. Also schmiedete ich einen Plan. Der gepfeffert war…

Finanzen kommen, Frau geht

Und genau darum geht es hier. Es geht um die Frage, was mich derzeit umtreibt. Mich nächtelang beschäftigt, so dass ich teilweise meine 8-Stunden-Schlaf-Regel breche. Es geht um Finanzen. Um Börse. Ums Geld verdienen. Darum, ob ich weiter meckern und mich über die Politik und die Dummheit einer breiten Masse aufregen sollte. Oder ob ich das Heft stattdessen für mein eigenes Leben (und damals das meiner Familie) in die Hand nehmen sollte, mit dem Meckern aufhöre und „einfach“ Geld verdiene. Beim Meckern helfen analytische Fähigkeiten und Antizipationsfähigkeit.

Aber es bringt Dir im Endeffekt nichts. Wenn Du diskutierst, diskutierst Du entweder mehrheitlich mit ungebildeten und verkappten Linken oder Grünen und kommst sowieso auf keinen „grünen“ Zweig. Das ist ja gerade der Kern dieser Menschen, dass sie für Sach(!)argumente unzugänglich sind. Sie ticken in ihrer politischen Weltanschauung wie andere Menschen religiös sind. Deswegen ist da kein Durchkommen. Es ist also verschwendete Lebensmühe. Und mit den Anderen, also mit Libertären (Freiheitlichen) oder zumindest politisch bürgerlichen Menschen brauche ich nicht zu diskutieren, da haben wir sowieso größtenteils die gleiche Meinung. Das ist also alles nur bla bla. Da stelle ich mir die Frage, was nutzt mir das?

Da fällt mir gerade der kurze Witz ein, woran man einen Veganer erkennt.
Er sagt es Dir.

Nicht falsch verstehen, ich habe gar nichts gegen Veganer. Aber in der breiten Masse folgen die doch leider einer rücksichtslosen links-rot-grüne Lebensweise, die nur mit Verboten für alle anderen Menschen arbeitet. Wo CO2 giftig sein soll. Wo alle einfach herzlich willkommen sind, egal wer das ist, Straftäter und Terroristen gleichermaßen. Wo ich Menschen aus Unrechtsstaaten so lange hierher importiere, dass nicht aus deren Unrechtsstaaten je ein Rechtsstaat werden würde, sondern umgekehrt. Liebe Grüne, wie ist das denn nochmal in der Natur, wenn ich zu einem Korb vieler frischer Äpfel einen faulenden lege? Heilen die frischen den faulenden oder faulen dann alle, und zwar in kürzester Zeit? Wahnsinn.

Und wie ich das Thema Finanzen angegangen bin, darum geht es beim nächsten Artikel. Für diesen Zweiteiler soll es das mal gewesen sein. Jetzt weißt Du, womit ich mich derzeit beschäftige. Jede verdammte Minute. Ich lese Bücher, schaue Videos, studiere und vergleiche Bilanzen und Geschäftsberichte. Analysiere. Das ist jetzt ein gewaltiger Sprung in der Story. Da fehlt der Mittelteil, nämlich der Weg vom plötzlichen Verlust der Beziehung zum aktuellen Hauptbetätigungsfeld, den Finanzen. Der Beginn lief tatsächlich nahezu zeitgleich ab. Ich entdeckte meine Passion fürs Geldverdienen wieder und musste zeitgleich meine Beziehung aufgeben. Du erhältst im Leben also das Eine und gibst dafür das Andere ab. Es ist immer ein Kommen und ein Gehen. Toll ist das nicht immer. Aber es ist die Realität.

Die Zusammenfassung dieses Artikels lautet also: Ich habe Dinge (Nachrichten) derart an mich herangelassen, dass sie mich heruntergezogen haben. So weit, dass es vermutlich Auswirkungen auf meine Laune hatte. Weil ich nicht ins Handeln gekommen bin. Meckern macht schlapp. Die gleichen Fakten existieren heute noch immer. Es wird genauso gemeuchelt und vergewaltigt. Oder mit Mama Merkels Hilfe eine ganze Nation in den Untergang geführt, das hatte so perfide zuletzt nur Adolf geschafft. Aber ich lasse das alles nicht mehr so an mich heran. Stattdessen analysiere ich nur noch Dinge und komme ins Handeln. Ich lasse Dinge, die mich nicht unmittelbar nach vorne bringen, einfach beiseite. Ich nehme sie zwar wahr, überlege mir aber noch nicht einmal mehr was „wir“ als Gesellschaft oder „ich“ als Einzelner dagegen tun können. Stattdesen überlege ich mir nur noch, wie ich mit der Masse mitschwimmen kann, ausschließlich um davon zu profitieren.

Denn eines ist klar: Je mehr wir die Quote der Analphabeten hier künstlich erhöhen und je mehr fremde Personen wir in die soziale Hängematte legen, desto tiefer sinkt das Gesamtniveau. Macht es das jetzt für den smarten und ehrgeizigen Menschen einfacher sich durchzusetzen oder schwieriger? Wenn in einer Schulklasse fast keiner deutsch spricht, wie einfach hat es dann ein deutsch sprechendes Kind eine gute Note zu schreiben? Einfacher oder schwieriger? Na also. So muss man das sehen, überall stecken Chancen. 😉

Aus meiner Sicht gibt es einen Markt für das Getummel mehrheitlicher Unintelligenz. Das ist der Finanzmarkt. Es ist zugleich dennoch der intelligenteste Markt der Welt. Da wie überall das Defizit einer breiten Masse durch eine Minderheit einfach ausgeglichen wird. Anders gesagt: An der Börse machen sich ca. 20% die Taschen voll, während 80% auf Dauer verlieren. Das ist Champions League. Sobald Du da einen Euro reinsetzt, trittst Du sofort gegen die Besten der Besten an. Ca. 75% des Handels an der Börse findet automatisiert durch Computer statt. Die sind schneller als Du und schneller als der Schatten von Lucky Luke.

Trotzdem spiele ich da mit. Weil es eine Herausforderung ist, in diesem Haifischbecken bestehen zu können. Endlich mal eine Challenge. Endlich mal messen mit den Besten. Endlich mal nicht mehr nur so tun müssen als ob. Und vor allem: Mir von keinem halbstarken Chef oder sonstwem sagen lassen müssen was gut oder falsch ist. Hier kann ich eigenverantworlich sein. Und den Beweis erbringen, ob ich den Mund nicht zu voll nehme. Wem beweisen? Na mir. Anderen gegenüber muss ich nichts beweisen. Du auch nicht. Meinen wir immer. Ist aber nicht so. Kommt sowieso nicht an beim Gegenüber. Entweder „war es sowieso schon immer klar, ich habe es doch gesagt!“ oder das Gegenüber ist still. Auf das Niveau solltest Du Dich nie begeben. Lass die Anderen quatschen, fertig.

Finanzmärkte kennen keine Arroganz

An den Finanzmärkten lehnt Dich niemand persönlich ab. Da kommt keiner und labert Dich dumm voll. Ob Du „gut“ oder „smart“ bist, siehst Du an Deiner Handelsbilanz, abzüglich Kosten und Steuern. Das ist der Return. Daran siehst Du zu jeder Sekunde, wie „gut“ oder „clever“ Du bist, ganz emotionslos. Da ist niemand dazwischen, der Dir den Tag versaut. Wenn dann hast Du ihn Dir selbst versaut. So einfach ist das. Und deswegen macht mir das derzeit so viel Spaß. Endlich mal weg von dieser ganzen zwischenmenschlichen Bewerterei. „Oh, Du bist aber überheblich!“ oder „wenn man Dich nicht kennen würde, würde man meinen, dass Du arrogant wärst“, das sind Sprüche, die ich in meinem Leben öfter gehört habe.

Was sagt das über mich aus? Nichts. Es sagt gar nichts aus, außer vielleicht, dass das Gegenüber mir nicht folgen kann. Es sagt also mehr über ihn aus als über mich. Komischerweise finde ich immer die Menschen am Interessantesten, die andere als arrogant empfinden. Es gibt arrogante Schwachköpfe, zweifelsfrei. Von denen spreche ich nicht. Aber ein Mensch ist selten so etwas wie „arrogant“ ohne Grund. So einen ähnlichen Vorwurf musste ich mir letztens auch von Fr. Respektina machen lassen, als sie mich mal wieder mit Vorwürfen per Textnachrichten vollgeballert hat. Und ich nur sagte: „Es tut mir leid, dass Du das so empfindest. Aber wenn Du Dich nicht nur mir gegenüber so destruktiv verhältst, dann wirst Du nicht nur in Bezug auf mich zwischenmenschliche Schwierigkeiten haben. Denke bitte darüber nach.“

Als Antwort kam, dass ich nicht das Recht hätte, über sie zu urteilen. Stimmt. Das Recht habe ich nicht. Aber ich gebe von Herzen gerne gut gemeinte Ratschläge. Auch ungefragte. Warum? Weil ich es kann. Das reicht als Erklärung. Bin ich deshalb arrogant? Meinetwegen. Wichtiger finde ich allerdings, für andere Menschen da zu sein. Und Menschen, die für andere „da“ sind, geben in irgend einer Art etwas (von sich). Vielleicht weil sie etwas zu geben haben. Vielleicht weil sie es einfach können. Gebende Charaktere sind mir lieber als nehmende, auch wenn das nicht zum Zeitgeist passt. Alle wollen immer und wollen und wollen. Und wenn man dann mal seinen Mund aufmacht und etwas sagt, gilt man schnell als arrogant oder überheblich.

Wenn ich mir ein Youtube-Video eines Coaches ansehe, egal ob zu den Themen Finanzen, Pickup, Persönlichkeitsentwicklung, dann halte ich manchmal 2 Stunden lang meine Klappe. Und höre einfach zu, einfach so. Und sage gar nichts. Weil ich nichts zu sagen habe. Der Coach schon. Er ist besser in einer Sache als ich. Ist er deswegen arrogant? Nur weil er „besser“ ist? Zu erkennen, dass jemand in einer Sache besser ist als man selbst, das ist die Kunst. Sich auch einfach mal hinten anstellen können. Egofrei. Und deswegen versuche ich im Moment alles aufzusaugen, was es aufzusaugen gibt. Mit starkem Fokus auf die Finanzwelt.

Fazit: Den Weg zur finanziellen Freiheit kannst Du Dir nicht durch Reden ebnen, sondern nur durch Handeln. Ignoriere Dinge, die Du nicht ändern kannst. Versuche stattdessen direkt oder indirekt von allem zu profitieren. Begreife Ärgernisse als Chancen. Und wenn Dich Deine Partnerin verlässt, besinne Dich spätestens dann wieder auf das, was Du – ganz unabhängig einer Partnerin – gerne tust. Und sei es nur Geld verdienen, um nicht ein Leben lang für Andere schuften zu müssen. Geld verdienen verträgt sich übrigens prima mit Frugalismus… 😉

PS: Sparquote vom Nettoverdienst? Derzeit ca. 40%. Und das ganz ohne mir von irgendwem anhören zu müssen, dass ich zu knickrig wäre. Singlesein hat auch sein Gutes. 😉

PPS: Beim nächsten Mal gibts dann den angesprochenen fehlenden Mittelteil. Also was genau geschah, kurz bevor Fr. Schlange es beendete. Wie ich also meinen Wiedereinstieg in die Finanzwelt fand. Und warum genau ich nun so viel zu tun habe. So viel, dass ich keine Zeit und keine Lust dazu habe, eine Partnerin kennenzulernen. Und warum ich mich stattdessen aktuell lieber mit der Gründung einer Kapitalgesellschaft beschäftige.

PPPS: Ob es hier deswegen keine Frauengeschichten mehr geben wird? Weniger, vermutlich. Aber keine Sorge, ich werde trotzdem hin und wieder noch rausgehen. Und dann umso härter malochen, damit ich immer noch Geschichten erlebe, die ich dann hier zum Besten geben kann! Einfach als Ausgleich. Denn auch Frauen sind die Realität. Genau wie Männer.

Warum kleine Krankheiten gut sind

Mein letzter Artikel ist 2 Wochen alt. Den hatte ich noch im Urlaub geschrieben, als es mir körperlich ganz gut ging. Ging? Dazu später mehr.

Ich beschrieb darin ein paar Unterschiede zwischen dem Urlaubsland und meiner Heimat. Insbesondere was die Frische und Schmackhaftigkeit des Obstes und Gemüses betrifft. Ich hatte mitten in den Text auch ein kleines „Kochrezept“ eingebaut, besser gesagt ein Salatrezept. Außerdem erklärte ich, wieso ich für gewöhnlich ausschließlich bei Aldi und Lidl einkaufe. Desweiteren erklärte ich, wieso Hilfe für Menschen vor Ort die einzig sinnvolle Variante von Hilfe ist (kleiner Einschub: Willst Du einem hungernden Menschen helfen, so kaufe ihm keinen Fisch, sondern eine Angel!).

Deshalb wurde ich auch kurz ungehalten und politisch. Darüberhinaus zeichnete ich ein Bild über die von mir erwartete zukünftige wirtschaftliche Entwicklung deutschlands. Zudem widmete ich auch Fr. Respektina und Fr. Distanz jeweils eigene Absätze und versuchte mögliche psychologische Gründe für das Verhalten von Fr. Distanz zu beleuchten. Sigmund Freud ist ja bekanntlich mein Freund. Mit n.

Außerdem gab es auch wieder einmal eine meiner vielen Weisheiten zum Mitschreiben, Merken und Einrahmen. Da sie so elementar ist, wiederhole ich sie gerne. Ich zitiere mich also selbst, was ich recht witzig finde: „Eine Frau liebt niemals Dich, sie liebt nur Deinen Lifestyle!“
Ich ging auch der moralischen Frage nach, ob es „okay“ sei mehrere Frauen gleichzeitig zu daten. Und zu guter Letzt kündigte ich an, wieder zurück zu Hause, „Intensivwochen“ einlegen zu wollen, was das Thema „Frauen kennenlernen“ betrifft. Beendet hatte ich den Artikel mit der Ankündigung, aufgrund meiner derzeitigen herausragenden mentalen Verfassung, „anderen Menschen Konfetti ins Leben streuen zu wollen“.

Wie Du siehst, sind das schon verdammt viele Inhalte. Ich stehe auf Vielfalt, in allgemeinen Zeiten der Einfältigkeit. 🙂

Zwischen Hitze, Kälte und der Suche nach gesunden Lebensmitteln

Nun, inzwischen bin ich wieder zu Hause. Aber der Reihe nach. Ich bin die letzten paar Tage vor Antritt meines Rückfluges erkrankt. Vermutlich deshalb, weil die Kombination aus Hitze (schwitzen) mit Kälte (Klimaanlagen bzw. offene Balkontüren mit Windstößen) nicht sehr gut ist. Ich liebe Hitze, das macht mir nichts aus. Allerdings schlief ich nachts immer mit freiem Oberkörper bei offener Balkontüre. Das bin ich so nicht gewöhnt. Und auch untertags sind sämtliche Geschäfte, Busse und Wohnungen in der Regel klimatisiert. Von Klimaanlagen halte ich grundsätzlich gar nichts. Es gibt ein viel besseres Rezept gegen Hitze an Stelle von Klimaanlagen, ein viel nachhaltigeres: Abnehmen! Wenn ich eine Speck-Robbe wäre, wäre mir auch sofort zu (!) heiß, sobald die Temperaturen über 20 Grad steigen. Wenn wir so einen niedlichen Pinguin bei 35 Grad bei uns in den Schatten stellen, freut der sich sicher auch nicht. Hören die Übergewichtigen sicher nicht gerne, ist aber die Realität. Fett wärmt, deswegen sind Robben so niedlich dick. Wir allerdings haben Jacken. Und leben nicht mehr in Höhlen. Deswegen müssen wir auch nicht dick sein. Und niedlich sieht das bei Menschen sowieso nicht aus.

Natürlich ist das Problem der Übergewichtigkeit auch in Südländern weit verbreitet. Übrigens gibt es dort keinen Skyr (Magerquark). Auch sonst war es für mich sehr schwer, bewusst (!) proteinhaltige Lebensmittel zu bekommen. Es gibt beispielsweise keinen Mozarella light (bzw. die bessere Variante davon, beispielsweise bei Lidl: Skyrella). Es gibt eben auch keinen Magerquark. Von körnigem Frischkäse brauchen wir auch nicht zu sprechen. Das ist schon schade. Da tut sich der ernährungsbewusste Westeuropäer schon schwer. Und bei gleichzeitig wachsendem Anteil an Menschen mit Übergewicht in der Gesellschaft, steigt glücklicherweise auch der Anteil der ernährungsbewussten Menschen in der Gesellschaft. Was mich sehr freut einerseits. Was ich aber schade finde andererseits. Auch hier verschwindet zunehmend die „Mittelschicht“. Es gibt nur noch ein „entweder oder“. Entweder bist Du Fett oder Du bist schlank und sportlich. Absolut nötig ist weder das Eine noch das Andere. Die Mitte wäre für die Masse okay. Die Mitte gibt es aber kaum mehr. Gilt übrigens auch im Politischen.

Weil ich nicht anders kann, auch ein paar Statements zur aktuellen politischen Lage

Die Masse ist doof links-grün versifft, verblendet und schafft Deutschland ab. Das ist soweit nichts Neues. Früher hätte ich noch „doof links-rot-grün versifft“ gesagt, aber Rot spielt ja keine Rolle mehr. Grün ist ja das neue Rot, nur im Quadrat. Jedenfalls rennt die dämliche Masse derzeit hysterisch einer total durchgeknallten armen kleinen Gretel hinterher, die mehr denn je dringend psychologische Betreuung benötigen würde anstatt schamlos für irgendwelche Progapanda-Reden missbraucht zu werden. Dann gibt es noch ein paar wenige aufrichtige Gallier, die es gut meinen und versuchen dem gesamten satanischen Wahnsinn verzweifelt ein paar AFD’ler in den Weg zu stellen. Die letzte Bastion sozusagen. Und dann gibt es noch eine kleinste Menge an Wählern (Nicht-Wählern!), die das Ganze sowieso für ein ganz groß angelegtes abgekartetes Laienschauspiel halten. Ich glaube ich brauche nicht erwähnen zu welcher Gruppe ich mich zähle? Du kennst mich, nehme ich an. 🙂

Viel mehr möchte ich zu dem Thema eigentlich gar nicht sagen. Es ist jedes Wort zu schade darum. Aber eines vielleicht, ja: In Frankreich gehen die Bürger seit Monaten in Gelbwesten auf die Straße, unter anderem um wegen zu hoher Kosten für die Energie (vor allem Benzin!) zu protestieren. Und in Deutschland? In Deutschland gehen die Leute auf die Straße wofür? Um für (!) höhere (!) Kosten zu protestieren. Es kann ja nicht teuer genug sein. Strom, Benzin, Öl. Eine persönliche Message an die Anhänger dieses Wahns: Ihr habt sie doch nicht mehr alle! Deutschland wird gerade wirtschaftlich voll gegen die Wand gefahren und Ihr protestiert aufgrund völlig unwissenschaftlicher Propaganda-Thesen (menschengemachte Klimaerwärmung) für höhere Kosten und damit für noch mehr Knete für die Reichen. Man man man. Aber ich prognostiziere Euch etwas: Das Lachen wird Euch noch vergehen. Aber dann jammert bitte nicht eines Tages im Stile von: „Ja wir wussten es damals nicht besser und haben geglaubt, dass…“

Bulls**t! Alle Infos sind (relativ) frei verfügbar im Netz. Alle. Einfach selbst recherchieren! Nichts anderes tue ich auch. Dabei wären und sind die üblichen zu stellenden Fragen seit Jahrhunderten immer dieselben und so einfach. Das ganze absurde Schauspiel wäre und ist so einfach zu durchschauen, wenn die Menschen die richtigen Fragen stellen würden:

  1. Wem (!) nützt das und wer hat etwas davon, dass die Leute das denken, was sie denken?
  2. Wieviel verdienen diese Menschen damit (an uns)?
  3. Welche Agenda (!) verfolgen die Eigentümer dieser Konzerne neben dem Geldverdienen ganz besonders?
  4. Warum (!) sollen die Menschen das Denken was sie derzeit denken (beispielsweise das Märchen der menschengemachten Klimaerwärmung)? Was bringt es den adressierten Personen aus Frage 1? Was ist damit langfristig geplant und gesellschaftlich möglich, was vorher nicht möglich war?

Zurück zur Gesundheit

2 oder 3 Absätze zur Politik müssen manchmal drinnen sein. 😉 Jetzt geht es wieder weiter im eigentlichen Thema. Nämlich der Gesundheit. Jedenfalls hatte ich im Urlaub noch leichtes Fieber bekommen, dazu Husten, Schnupfen, Schwindel und Schlappheit. Und in dem Zustand bin ich auch zurück geflogen. Nicht sehr angenehm. Ich war froh, als ich endlich zu Hause ankam. Das war letzte Woche. Und ich merkte, dass ich so unmöglich wieder arbeiten gehen könnte. Also bin ich seither krankgeschrieben. Vermutlich kann ich ab nächster Woche wieder arbeiten. Klingt alles nicht so spannend, ich weiß. Aber…! Aber?

Ja. Aber aber! 🙂 Die Erkenntnisse, die ich aus dieser Krankenzeit gewinnen konnte, finde ich hochgradig spannend. Mit Krankenzeit meine ich tatsächlich die Zeit der Krankheit. Nicht die generell kranke Zeit, in der wir leben. 😉

Inwiefern? Nun, bei zuletzt aller Euphorie, bei allen guten Vorhaben, auch bei den sich abzeichnenden Erfolgen, sei es körperlich aufgrund des Sports oder auch in Sachen Frauen, bei allen finanziellen Erfolgen in letzter Zeit, bei der Freude über die Urlaube (Spanien und Türkei) und das Abschalten, bei allen eigenen Entwicklungen in mentaler Hinsicht, besonders was das Kapitel Fr. Schlange betrifft, bei allen Lehren und gezogenen Konsequenzen aus dem Wissen der Persönlichkeitsentwicklung, vergaß ich dennoch etwas.

Es war nicht die Achtsamkeit und auch nicht die Bewusstheit. Bewusst zu sein. Achtsam zu sein. Ich bin seit einiger Zeit – so kann ich schon behaupten – hellwach. Extrem bewusst und auch sehr achtsam im Umgang mit meinen Mitmenschen. Aber etwas habe ich völlig außen vor gelassen. Und das ist die Dankbarkeit.

Die oft vergessene Dankbarkeit

Dankbar zu sein für die kleinen Dinge des Lebens. Es geht nicht um Freude. Es geht wirklich einfach nur darum dankbar zu sein. Besonders was die eigene Gesundheit betrifft. Ich hatte im Urlaub trainiert, recht fleißig sogar. Aber seit fast 2 Wochen mache ich inzwischen keinen Sport mehr. Dazu kommt auch noch ein muskuläres Problem an einem Arm. Ich hoffe, dass das bald ausheilt. Mache bereits jeden Tag Dehnübungen. Aber die fast 2 Wochen ohne Training inzwischen werfen mich in meinem Fortschrittsplan ziemlich zurück. Zu Unrecht, könnte ich sagen. Aber wer hat schon das Recht immer gesund zu sein? Ist es nicht vielmehr so, dass wir verdammt froh sein können, wenn es uns körperlich gut geht? Gesundheit ist kein Recht. Es ist ein Prädikat. Etwas, wofür wir dankbar sein sollten. Darüber hatte ich mir kaum Gedanken gemacht in den letzten Monaten. Natürlich tue ich vieles dafür, um gesund zu sein oder gesund zu bleiben. Gute Ernährung und eine Reihe von passenden Nahrungsergänzungsmitteln. Aber von Dankbarkeit um den Stutus Quo fehlte jede Spur.

Und das ist auch der Grund, warum kleine Krankheiten gut sind. Wie es im Titel heißt. Wenn wir außer Gefecht gesetzt werden, wird uns etwas genommen, Gesundheit. Wenn wir außer Gefecht gesetzt werden, wird uns etwas gegeben, Zeit. Zeit zum Nachdenken. Zeit zum Innehalten. Zeit dankbar zu sein. Nicht nur für die Gesundheit, sondern für viele Dinge.

Wir Menschen neigen dazu uns in Dinge, Ansichten oder Situationen festzufahren. Ich glaube davon kann jeder ein Lied singen. Wir sind von Zeit zu Zeit verhaftet in sicher geglaubgter Ausweglosigkeit. Wir verharren in ungesunden Job-Konstellationen. Tolerieren Kollegen oder Chefs, die uns nicht gut tun. Halten aus. Harren aus. „Weil es eben nicht anders geht.“ Doch, geht sehr wohl anders! Wir verharren in ungesunden Beziehungen, weil wir meinen, dass dieser eine Mensch der einzig wahre Richtige ist. Das zu glauben ist völlig okay. Aber nicht, wenn uns dieser Mensch längst nicht mehr gut tut. Das ist sehr ironisch für mich, warum? Weil ich es sogar insofern sehr gut kenne, wie es ist, wenn ich glaube, dass ein Mensch mir sehr gut (!) tut und der (!) Richtige für mich ist und an dessen Seite bin und bleibe und sich dann erst ganz am Schluss mit dem Zeigerdrehen auf Punkt 12:00 Uhr herausstellt, dass es der Falsche (!) ist. Dass der ganze Mensch durch und durch falsch ist. Klassischer Fall von „einem Schwindel aufgesessen“. Andere verharren sogar unfreiwillig freiwillig in schlechten, ungesunden oder giftigen Beziehungen. Das tat ich gar nicht. Und dennoch war es eine schlechte Situation, festzustellen erst am Ende möglich. Das ist Ironie.

Jedenfalls sehen wir oft den Wald vor lauter Bäumen nicht (mehr). Am Wenigsten sehen wir die sich immer (!) bietenden unendlichen Möglichkeiten im Leben. Wir kennen nur das was wir haben. Wir kennen unsere Wohnung, unseren Job, unsere Freunde, unsere Familie und unser Auto. Das wars. Ende. Aber andere Menschen haben andere Wohnungen, andere Jobs, andere Freunde, andere Autos. Viel größere, teurere oder hübschere. 😉 Wir betrachten uns viel zu sehr aus unserer eigenen Perspektive, wenn wir auf uns selbst schauen, auch wenn jedes Sehen perspektivisches Sehen ist (Philosophischer Sonntag – Perspektivisches Sehen).

Dabei gibt es doch auch dabei andere Möglichkeiten, oder nicht? Können wir nicht auch aus unserer eigenen Perspektive auf Andere schauen anstatt immer nur auf uns selbst? Oder – womöglich viel wertvoller ! – aus der Perspektive Anderer auf uns selbst zu blicken! Um daraus Schlüsse zu ziehen. Zum Beispiel was gut ist oder schlecht, für uns selbst. Reflektieren. Und um letztlich dankbar dafür zu sein, was wir haben. Das geht bei der Gesundheit los.

Ich neige ja in letzter Zeit oft dazu groß zu denken. Und das ist auch richtig. Aber es gibt auch eine Kehrseite. Wachstum ist nicht alles. Zufriedenheit und Dankbarkeit mit dem, was wir bereits besitzen, ist ebenso wichtig. Das vergessen wir oft. Wer setzt sich schon bewusst auf die Couch, schließt die Augen und visualisiert die Dinge, für die er tiefgründig dankbar ist?

Ein Plädoyer für die Dankbarkeit

Kleine Krankheiten können uns ganz schön ärgern. Sie können uns zurückwerfen. (Trainings-)Pläne durchkreuzen. Aber wozu sie in erster Linie im Stande sind, ist uns wieder ein bisschen mehr zur Besinnung zu bringen. Durch Zeit. Zeit nachzudenken. Krankheit lähmt in gewisser Weise. Meist nur körperlich, selten auch geistig. Vielleicht ist es ganz sinnvoll, die körperliche Lähmung zu nutzen, um den Geist stärker zu aktivieren. Ich jedenfalls habe gemerkt wieviel mir meine Gesundheit bedeutet. In einer Art zu Hause gefangen zu sein, fehlt mir der Freigang. Normalerweise gehe ich ca. 2 mal wöchentlich joggen. Jeweils ca. 7,5 bis 10 km. Daran ist aktuell noch nicht zu denken. Es fehlt mir. Obwohl ich das Joggen ansich nicht mag. Aber ich weiß um die positiven Effekte. Ich bin dankbar um sie. Sie bringen mich voran. Genau wie mein Krafttraining. Ich mag es nicht. Aber ich bin dankbar um die positiven Effekte. Sie bringen mich voran.

Das Leben kann zu schön sein um wahr zu sein. Etwas, das wir oft übersehen. Weil wir zwar einerseits vielleicht achtsam sind und bewusst. Aber wenn wir nicht auch dankbar sind, wissen wir doch gar nicht was uns wirklich wichtig ist und schätzenswert. Das ist heute also ganz bewusst ein Plädoyer für die Dankbarkeit.

Was ist eigentlich mit Fr. Respektina?

Jetzt ging es doch heute sehr stark um politische und spirituelle Themen. Dabei gibt es doch auch noch andere interessante Themen und Fragen. Beispielsweise die brennende Frage was mit Fr. Respektina ist, nicht wahr? Obwohl es mir nicht gut ging – und ihr übrigens auch nicht – trafen wir uns am Wochenende bei ihr zu Hause. Das war dann Date Nummer 3. Das wäre natürlich einen eigenen Artikel wert. Ich will das eigentlich auch gar nicht so kurz abhandeln, andererseits verspüre ich im Moment wirklich nicht den Drang viel dazu im Detail zu sagen. Keine Ahnung warum. Ganz wertfrei.

Gut, eine Sache vielleicht doch. Etwas Übergeordnetes. Nicht direkt Fr. Respektina betreffend. Sondern mich. Ich kenne mich ja doch selbst ganz gut, nun schon ein paar Jahre. Und ich weiß, dass ich manchmal wie ein kleines Kind sein kann. Wie ein Kind, das in der Früh auf dem Weg in die Schule zum Schulbus spaziert. Und dabei zu sehr auf den Boden sieht und nach Käfern, Steinchen oder anderen Ablenkerchen Ausschau hält. Mit dem Effekt hin und wieder zu spät zum Schulbus zu gelangen und selbigen zu verpassen. So oder so ähnlich habe ich mich selbst auch dabei ertappt, dass es mir mit Fr. Respektina anfängt zu ergehen. Sie ist zwar kein Käfer, auch kein Steinchen. Aber ein Ablenkerchen, gewissermaßen. Wenn auch eine willkommene Ablenkung. Aber eine Ablenkung. Wovon? Nun. Das zu reflektieren ist eine Kunst und zugleich nicht so einfach.

2019-09-26.jpg

Aber kurz gesagt: Eine Ablenkung von meinem Weg. Und die letzten Jahre ging es viel darum eine Traumfrau zu finden, was mir auch vermeintlich gelang, für diese da zu sein und „meine Sachen gut zu machen“. Aber „meine Sachen“ bezog sich dabei oft gar nicht auf mich, wie ich später feststellte. Besser müsste es also heißen „meine Sachen für die Traumfrau gut zu machen“. Und das reicht jetzt auch einmal. Es ist an der Zeit mich um mich zu kümmern. Ich wiederhole mich da gerne.

Es geht um meine Gesundheit, meinen Körper, meine Ernährung, meinen Sport, meine Persönlichkeitsentwicklung, meine Ziele, meine Träume und meinen Weg. Ich muss versuchen mich in erster Linie nicht ablenken zu lassen. Damit ich mich nicht wieder verliere. Ich weiß wie ich bin und sein kann und ehe ich mich sonst versehe, bin ich in einer Situation, die mit wacheren Augen vorhersehbar gewesen wäre. Auf diese Erkenntnis bin ich gestoßen, da mich derzeit nichts davon abbringen kann in mich hinein zu horchen. Da ich zu Hause bin. Keine Arbeit, keine Kollegen, keine Besuche bei Freunden und erst Recht kein Clubbesuche. Es ist Stille und Zeit.

Ich verschließe mich nicht vor dem Guten. Allerdings ist die Versuchung einfach groß, dass ich mich ablenken lasse. Ablenken von meinem Weg. Den ich mir sehr mühsam über Monate aufgebaut habe und bei dem ich spüre, dass ich noch lange nicht am Ziel bin. Es fängt gerade erst an Spaß zu machen. Ich habe gesät und bis zur Ernte darf nicht nur, sondern muss genügend Zeit vergehen. In Ruhe. Keine Hektik. Ich bin im perfekten Alter. Niemand hetzt hier. Mit gar nichts. Und hetzen lassen tue ich mich sowieso nie wieder. Geduld, junger Padawan. 🙂

PS: Da vorne ist der Schulbus. Und da gehe ich jetzt schnurstracks darauf zu und steige ein. Ohne mich ablenken zu lassen. Nächster Halt, erstmal: Dankbarkeit.

Was ist mit anderen Meinungen? Mein Meta-Meta-Ebenen-Prinzip!

Nur allzu gerne beschäftige ich mich mental, wie jeder – der mich kennt – weiß. Gehirnnahrung, wie Walnüsse. Es macht einfach Spaß auf diese knusprigen Hülsenfrüchte zu beißen und diese nussige Geschmacksexplosion auf dem Gaumen entfalten zu lassen. Genauso bereit es mir große Freude, in jede Art mentaler Herausforderung oder Themenstellung sprichwörtlich hinein zu beißen.

2019-08-09

Vielleicht hat das Eine auch unmittelbar mit dem Anderen zu tun. Die richtige Ernährung setzt körperliche Energie frei. Wenn ich vergleiche, meine Situation vor ein paar Monaten, wird mir das ein Stück weit klar. Damals ernährte ich mich stark kohlenhydratlastig und auch sonst nicht nur gesund, vollwertig und bewusst. Sowohl mittags im Job als auch abends zu Hause. Ich bin Vegetarier (der allerdings Fisch isst), wenn man sich dann keine Gedanken um seine Makronährstoffe (Protein/Kohlenhydrat/Fett) macht, kommt man schnell in ein ungesundes Verhältnis und liefert seinem Körper vieles, nur nicht das was er benötigt. Oft gab es abends beispielsweise Nudeln, weil ich sie einfach geliebt habe. Oder ein frisches Brot mit knuspriger Rinde. Davon konnte ich nie genug bekommen.

Inzwischen bin ich bei Low Carb, manche sagen auch „zuckerreduziert“, das klingt für die auf diesem Gebiet weniger Interessierten („Ernährungsunreflektierte“, würde ich dazu sagen) etwas kompatibler. Glaubenssätze und so. Wobei das inzwischen besser wird, stelle ich fest. Die Zahl der dummen Sprüche nimmt über die letzten Jahre ab, wenn ich irgendwo nur Fisch mit Gemüse esse. Kollegen, Bekannte, Familie. Den Meisten fehlen zwar weiterhin ihre Kartoffeln, Nudeln oder das Brot bei so einer Komposition. Aber zumindest tun sie das sachlicher kund als noch vor einiger Zeit. Danke dafür. Die Zeit schreitet voran und manchmal ist man auf der (Zeit-)Achse einfach weiter vorne. Als Juri Gagarin als erster Mensch im Weltall war, haben ihn die anderen auf der Erde vermutlich auch ungläubig angesehen und vielleicht das gesamte Vorhaben spöttisch oder argwöhnisch betrachtet. Heute sind Reisen in den Weltraum fast eine massentouristische Attraktion.

Und warum komme ich auf dieses Thema? Nun, vor einigen Monaten begann einer meiner Kollegen morgens bereits Gemüse zu essen, mit Käse. Mittags Fisch, mit Gemüse. Dazwischen öfter Äpfel. Aber das klassische Brot gab es bei ihm nicht. Er sagte, er wolle abnehmen. Damals entgegnete ich: „Sag mal, wie machst Du das? Ich würde nie satt werden davon, wenn da keine Nudeln oder kein Brot dabei sind!“ Er sagte immer nur: „Ach, das geht schon. Man gewöhnt sich daran.“ Ich glaubte ihm kein Wort. Heute weiß ich: Nicht der Verzicht auf Kohlenhydrate macht Heißhunger, sondern die Kohlenhydrate ansich lösen den nächsten Heißhunger danach aus. Es ist also nicht die Lösung, Kohlenhydrate zu essen, um „nicht mehr hungrig“ zu sein. Sondern Kohlenhydrate lösen Hunger aus, Insulintal und so weiter. Ihr wisst schon.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nachdem er mich in der Arbeit regelmäßig Skyr (so etwas wie Magerquark!) essen sieht, war er ganz interessiert. Inzwischen isst er zu all seinem Gemüse, dem Käse und Fisch und seinen Äpfeln fast täglich Skyr. Er wollte genau wissen, was ich seit kurzem „anders“ mache, weil ich:
a) Abgenommen hätte
b) Athletischer aussehen würde

Öfter mal was Neues, oder einfach ANDERS!

Ich sagte ihm, dass ich ALLES anders mache. So ist es tatsächlich. Alles anders als vorher. Und wenn ich „alles“ sage, meine ich das auch. Ich war in einem relativ gemütlichen Zustand, es ging mir „ganz gut“. Kennt Ihr Menschen, die auf die Frage „wie geht es Dir?“ mit „ganz gut“ antworten. Standard. In Wahrheit ging es mir – aus heutiger Sicht – gar nicht gut. Ich war vollgepumpt mit Kohlenhydraten, die mich schlapp machten. Deswegen nahm ich im Laufe der Beziehung auch etwas zu und reduzierte gleichzeitig meine Bewegung. Ein Teufelskreis. Dann bist Du zu Hause vielleicht nicht immer so gut drauf. Das spürt Deine Partnerin. Gut, dann gibt es solche und solche. Die Einen arbeiten dann mit Dir, die anderen dann irgendwann gegen Dich. Aber darum soll es jetzt nicht gehen. Schnee von gestern. 🙂

Jedenfalls mache ich seither alles anders, nicht nur im Bereich der Ernährung. Die Ernährung ist einer meiner Liebings-Lebensmittelpunkte geworden. Genau wie der Sport. Genau wie wieder viel viel mehr zu lesen. Genau wie mein völlig anderer Fokus auf die Persönlichkeitsentwicklung und Weiterbildung, vor allem im menschlichen/charakterlichen Bereich. „Persönlichkeit kommt vor Frauen“, könnte man meine Prioritätenverschiebung auch nennen.

Und so habe ich mich zuletzt in meinem Artikel „Die Sinnfrage und das schweizer Uhrwerk“ mit meiner gegenwärtigen mentalen Situation beschäftigt. Das Fazit lautete im Prinzip, dass ich keinen tiefergehenden Sinn mehr im bzw. am Leben sehe. Und dennoch top motiviert weiter mache, wie ein schweizer Uhrwerk. Vielleicht sind die Walnüsse Schuld daran.

Und es kam wie es kommen musste. Viele Gespräche dazu, persönliche. Und auch viele Kommentare hier. Euch allen danke ich dafür. Zusammen mit meinen Antworten hat es der letzte Artikel auf 23 Kommentare gebracht. Das ist, glaube ich, hier noch nie dagewesen. Ihr bereichert mich ungemein, auf unterschiedliche Art. Die „lieben“ Kommentare freuen mich, die „harten“ Kommentare bringen mich zum Nachdenken, die „ablehenden“ Kommentare treiben mich weiter an, genau so weiter zu machen wie bisher, und ich weiß insbesondere an denen, dass ich richtig bin. Nur die zustimmenden Kommentare sind äußerst selten. Aber das ist nicht so schlimm, die meiste Zustimmung gebe ich mir sowieso stets selbst. Also bleibt wie Ihr seid, haut rein in die Tasten, was immer ihr denkt. Ich freue mich über jede Eurer Meinungen. Und wenn es neben vielen Meinungen auch die einen oder anderen faktischen oder sachlichen Ratschläge (Buchtipps. Videos, Vorträge, Veranstaltungen, Orte, was auch immer) in die Kommentare oder Gespräche schaffen, freue ich mich besonders. Denn Meinungen sind… ja… Meinungen. Aber Meinungen sind nicht die Realität. Meinungen sind Glaubenssätze. Glaubenssätze sind nicht die Realität. Glaubenssätze sind Teil einer Realität. Mehr nicht. Die Realität ist komplexer als ein einzelner Glaubenssatz. Und die wechseln manchmal. Hat auch was mit dem Alter und der Reife zu tun. Wie oft ich wohl meine Glaubenssätze noch wechseln werde…?

Die Einen glauben dies, die Anderen das

So wie ich vor kurzem meinem Kollegen nicht glaubte, dass man von Gemüse, Fisch, Käse und Äpfeln in der Früh, mittags und abends satt werden und lange bleiben könne. Das war mein Glaubenssatz: „Kohlenhydrate machen und halten satt!“

Heute weiß ich, dass das – gelinge gesagt – Bulls*** ist. So ist das mit vielen Meinungen. Gelegenheitlich höre ich auch nicht gut genug hin, wenn andere Menschen andere Meinungen haben, das ist die Kehrseite der Medaille. Ich hätte früher auf meinen Kollegen hören können oder sollen, um früher an den Punk zu kommen, an dem er damals schon war. Dafür bin ich heute auf diesem Gebiet weiter als er. Er isst inzwischen zusätzlich Skyr und auch Eier. Und Leinsamen, Chiasamen und knusprig-knackige Nüsse. Und vielerlei weiteres Zeug. Ob er das wohl von mir aufgeschnappt hat…? Hmm…

So ist das nun einmal. Wir tun was wir tun. Wir essen was wir essen. Aber in der Regel tun und essen wir nur das, was wir kennen. Was der Bauer nicht kennt… Ich bin aber kein Bauer. Und was ich nicht kenne, macht mich in der Regel neugierig. Jedenfalls spätestens seit Teil 2 hier! Auch damals schon in Teil 1. Und dazwischen wurde ich wieder unbewusst. Selbst Schuld!

Und um auf meinen letzten Artikel zurück zu kommen… ich bin neugierig zu entdecken, ob es mir gelingt (wieder) einen Sinn im Leben zu finden oder aber überzeugt sinnlos weiter zu machen. Wie ein schweizer Uhrwerk. Ist doch geil, ist wie Sport. Du hast heute keinen Bock und tust es trotzdem. Du fühlst Dich danach oft gut, weil Du es getan hast. Oft aber auch nicht besser oder anders als vorher. Aber Du hast es getan. Und das unterscheidet den Macher vom Mit-Sich-Machen-Lasser.

Wir haben immer 2 grundsätzliche Möglichkeiten im Leben

Wir tun Dinge „einfach“. Wir tun „einfache“ Dinge. Und die meisten tun „einfache Dinge“ „einfach“. Das sind, wenn sie ausschließlich „einfache Dinge“ „einfach“ tun, die Mit-Sich-Machen-Lasser. Die gehen auf die Straße und demonstrieren gegen CO2 oder Pro-Asyl oder was weiß ich nicht alles, wovon sie sich das Hirn durch Medien oder ihr Umfeld weichkochen haben lassen. Anstatt selbst zu denken und zu recherchieren. Ich will da jetzt gar nicht tiefer einsteigen, ein bisschen provokante Thesen in den Raum stellen und dann verschwinden macht mehr Spaß. 🙂
Jedenfalls tun diese Menschen Dinge recht unreflektiert. Die Gründe sind vielfältig, meist Stress und Bequemlichkeit. Gerne in Kombination. „Einfache Dinge“ möglichst „einfach“ tun. Gut, klar. Führt auch zum Tod. Immerhin.

Und dann gibts die andere Möglichkeit im Leben: Du machst meinetwegen auch nur „einfache Dinge“ ganz „einfach“ oder herausfordernde Dinge ganz einfach oder auch ganz kompliziert. Völlig egal. Aber jetzt kommt der entscheidende Punkt: Du denkst darüber nach was Du tust. Du reflektierst und Du machst somit die Dinge bewusst. So werden „einfache Dinge“ zu „reflektierten einfachen Dingen“. Oder „einfaches“ Tun wird zu „reflektiert einfaches Tun“. Bewusst eben. Das ist DER wesentliche Schlüssel im mentalen Bereich. Die Meta-Ebene.

Und dann kommen die Gegenmeinungen

Die Frage ist, wozu die Gegenmeinungen kommen. Zur 1. Möglichkeit oder zur 2.? Sprechen Menschen mit Dir über „einfache Dinge“ „einfach“? Oder sprechen sie mit Dir reflektiert über „einfache Dinge“? Und auch über Dinge, „reflektiert einfach“? Hier weiß ich sehr genau zu unterscheiden. Und hier weiß ich auch, warum ich Kritik kaum mehr an mich heranlasse. Ich klopfe Aussagen, ganz besonders wenn sie „einfache“ Glaubenssätze – sind, nach diesen zwei Kategorien ab. Und fast immer – das ist aber ganz natürlich – bewegen wir uns im Rahmen der 1. Möglichkeit. Wir sind so. Wir sind Menschen, wir sind nicht immer super bewusst.

Aber mein Ziel ist es, das möglichst oft zu sein. Besonders wenn es für mich wichtig wird. Und wenn mich ein Thema interessiert, zum Beispiel über den Sinn des Lebens nachzudenken, dann passe ich schon sehr genau auf. Der lange Lauf zählt für mich. Und das ist kein Widerspruch zum „Leben im Jetzt“ (Eckhart Tolle). Denn jeder lange Lauf beginnt immer im Jetzt. Jeder neue Moment ist Teil des langen Laufes. Und wenn wir jetzt nicht anfangen, wird es weder ein Lauf und erstrecht noch kein langer.

Jetzt kannst Du aber nicht immer den eigenen Maßstab an alle anderen anlegen. Gut, kannst Du schon. Aber die Erwartungshaltung ist nicht erfüllbar. Kein Mensch ist exakt auf dem Stand des Anderen. Das geht gar nicht. Das mag bisweilen Frust erzeugen. Frust, nicht verstanden zu werden. Das mag sich mein Kollege auch gedacht haben, als ich ihm damals schockiert entgegnete: „Ohne Brot wirst Du satt davon?!“

Achtung, Meta-Ebene: Die Frage ist also, wie gehe ICH damit um, wenn andere Menschen andere Meinungen haben? Andere Glaubenssätze. Soll ich diese annehmen? Sollen ich mich beeinflussen lassen (was ein Stück weit mindestens unterbewusst sowieso passiert)? Soll ich das gegen meine Meinungen und Glaubenssätze abgleichen? Was ist richtig und was ist falsch? Willkommen in der Welt der Persönlichkeitsentwicklung.

Und jetzt sind wir in der Meta-Meta-Ebene

Du machst nicht mehr einfache Dinge einfach. Du machst sie nicht einmal mehr reflektiert, Meta-Ebene. Sondern Du denkst über die Meta-Ebene nach. Meta-Meta. Meta im Quadrat, könnte man sagen. Hoch 2. Mit Stern. Am Horizont.

Kein Mensch kann sagen was richtig und falsch ist. Jeder muss einen Weg im Leben finden mit den Dingen dieser Welt zurecht zu kommen. Ich glaube aber nicht nur, sondern bin davon überzeugt, dass die meisten Menschen in Möglichkeit 1 (siehe oben) feststecken und da auch nie herauskommen. Sie glauben es vielleicht, manchmal Möglichkeit 2 wahrzunehmen. Aber jedem das Seine. Es muss Gazellen geben, die gefressen werden. Und es muss Löwen geben. So ist die Natur. Ob das gerecht ist? Hat niemand versprochen! Ob das sinnvoll ist? Ich finde das Leben – zumindest derzeit – an sich bereits ziemlich sinnlos. Wie können dann einzelne Teile des großen Ganzen sinnvoll sein? Fehlanzeige.

Ich kann aber sagen, was FÜR MICH richtig oder falsch ist. Und das sind ganz wenige einfache Punkte.

  1. Bleibe ich nicht in Möglichkeit 1 kleben, Tat ich früher, brauche ich heute nicht mehr. Sondern ich versuche immer (was kaum ganz gelingt, außer vielleicht Eckhart Tolle 🙂 ) möglichst rasch in Möglichkeit 2 zu kommen. Danke liebe Walnüsse (nur als Metapher, macht bitte nicht im nächsten Supermarkt das Regal mit den Walnüssen leer!).
  2. Mache ich mir Gedanken um meine Gedanken und gehe in die Meta-Meta-Ebene. Und checke die Meinungen und Glaubenssätze anderer Menschen, egal ob Buchautoren, Youtuber oder persönliche Gesprächspartner oder Blog-Kommentatoren dahingehend gegen meine eigenen ab. Mache mir Gedanken um deren Gedanken, im Abgleich gegen meine Gedanken. Und denke darüber nach, warum sie so denken, was sie antreibt, wie sie auf ihre Meinungen gekommen sind und ob deren Quellen „gültig“ sind.

Gut, wie wird da jetzt ein Schuh draus?

Wenn ich feststelle, dass wir auf unterschiedlichen Ebenen miteinander sprechen, macht es keinen Sinn. Das ist so wie wenn Einer Englisch spricht und Einer Französisch. Und dabei meinen sich miteinander unterhalten zu können. Mag lustig sein, bringt aber nix. Gut, Italienisch und Spanisch finde ich noch sexy, selbst wenn ich kein Wort verstehen würde. Aber Englisch und Französisch sind wirklich nur noch von slawischen Sprachen zu unterbieten, wenn es um das Sexappeal geht. 😉 Auch wenn ja alle immer auf die französische Sprache abfahren, besonders die Männer, hab ich mir sagen lassen.

Also prüfe ich einfach die Ebenen. Und auf der Meta-Ebene miteinander zu sprechen ist nicht nötig, um sich zu entwickeln. Es reicht auch die einfache Kommunikation nach Möglichkeit 1. Aber ich versuche zumindest auf der Ebene zueinander zu finden oder es eben bleiben zu lassen. Das ist schon mal essentiell. Ohne die selbe Ebene geht gar nichts. Du kannst nicht mit jemandem, der mit seiner Bierflasche und Chips in der Hand vor Dir sitzt und sich dessen nicht bewusst ist, dass er das gerade tut, darüber sprechen, ob er das bewusst tut oder nicht. Wenn er es nicht bewusst tut, was er tut, macht es keinen Sinn. Er wird Dir nicht folgen können. Aber so kannst Du Dir einen Feind erzeugen, wenn Du mit ihm darüber sprichst. Das ja. Erstrebenswert? Nee.

Also: Ebenen-Check!

Jetzt kommt das Aber!

Selbst wenn Dein Gegenüber auf einer Ebene mit Dir spricht, so bleiben die meisten Kommunikationen dennoch oft „unnachhaltig“ für einen selbst. Was woran liegt?

Und das ist genau mein Problem! Es ist meines, okay. Es muss nicht Deines sein. Es ist meines. Mein Problem. Etwas, das ich seit meiner Kindheit habe. Damit muss ich alleine klar kommen. Und das ist hart genug. Glückwunsch an alle, die dieses Problem nicht kennen. Kommt von Herzen, wirklich. Diese Menschen sind auf eine Art gesegnet. Aber dennoch möchte ich nicht den Platz mit ihnen tauschen. Auch wenn es „einfacher“ ist. Da ich dann ebenso die „einfachen“ Dinge „einfach“ tun könnte. Will ich aber gar nicht! Insofern betrachte ich es weniger als Problem denn als Gabe. Inzwischen ist es eine Gabe für mich. Glaubenssätze? Auf den Kopf gestellt!

Und ich kann nur für mich sprechen, nochmal! Ich kann nur für mich sprechen. Was andere tun, tun andere. Ich weiß jedenfalls, dass das Ebenen-Modell nicht ausreicht, um für mich selbst sagen zu können, dass ich eine gute Kommunikation hatte. Wenn es um die Kommunikation als Selbstzweck geht, mag das noch ausreichen. Aber ich will lernen. Ich will reflektieren. Ich will besser werden. In allen Bereich, auf allen Ebenen.

Und wie erreiche ich das? Das ist ja mein Problem. Das ist mir interaktiv super selten möglich! Ich versuche mich stets an Menschen (und natürlich deren Meinungen und Glaubenssätzen!) zu orientieren, die etwas BESSER können als ich und WEITER sind. „Lerne von den Besten“, ist das Motto. Orientiere Dich an ihnen, sauge auf wie ein Schwamm, passe es an Dich und Deine Ziele an und dann… VOLLGAS!

Einfach gesagt gibt es also zwei Probleme, mit denen ich persönlich stets zu kämpfen habe:

  1. Bin ich nur selten mit Menschen auf der selben Ebene. Und gemeinsam auf der Meta-Ebene schon gar nur super super selten. Also folgen zwangsläufig Gespräche nach dem Schema: „Findest Du die Grünen besser oder die Roten?“, Fuck off! Weder noch! Du wirst von beiden verarscht, checkst Du das nicht?!“ Meta-Ebene ist DA und „einfache Dinge“ „einfach“ tun ist DORT. Geht einfach nicht. Und immer nur „einfach“ mag ich nicht. Ich brauche Walnüsse. Bitte die extra knusprigen!
  2. Selbst wenn wir auf der selben Ebene sind, wobei es nicht um eine Wertung dessen geht, ob es gerade „nur“ um „einfache Dinge“ geht, ist mein Gegenüber höchst selten „besser“ in einem Gebiet. Ja ich weiß, klingt überheblich. Sei es drum, lassen wir das einfach mal so stehen. Kurz mal drauf gepfiffen, wonach es nun für Dich klingt und wie es Dich triggert, okay? 🙂 Danke. Also weiter im Text… Deswegen suche ich mir ständig Herausforderungen. Weil ich gemerkt habe, dass ich mich dann zwangsläufig mit Dingen beschäftigen muss, in denen sich ANDERE besser auskennen. Gehirnnahrung. Meine Walnüsse, sozusagen.

    Anders gesagt: Menschen, die etwas auf einem bestimmten Gebiet wirklich richtig richtig gut können oder wissen, sind generell vergleichweise selten. Es gibt nicht viele Christiano Ronaldos, nur als Beispiel. Eigentlich nur einen. Das ist der Haken. Oder wie ist es beispielsweise beim Musizieren…? Wieviele Menschen können ein Musikinstrument zumindest einigermaßen „gut“ spielen? Wenige überhaupt, im Vergleich zum Rest der Bevölkerung. Und wieviele davon sind zumindest sogar „richtig gut“? Fast keiner. Das ist ja genau mein Problem, das weiß ich aber inzwischen (!) auch. Wie soll ich also die richtig guten Musiker finden? Wenn ich selbst doch schon ganz ordentlich spielen kann. Die Luft wird einfach verdammt dünn. Ich hoffe, ich konnte das klar genug herüber bringen. 🙂 Und dann kommt noch abschließend besonders erschwerend hinzu, dass Einen selbst auch das interessieren muss, was der Andere so toll kann. Mich interessiert angeln nicht, ich würde dem amtierenden Weltmeister zwar zuhören, aber ich würde nicht brennen dafür. Schwierig.

    Eine kleine Ergänzung noch an der Stelle sei mir erlaubt: Das Paradoxe ist außerdem: Wir entwickeln uns ja weiter. Präziser gesagt: Wir wollen uns weiter entwickeln. Aber unser Umfeld bleibt für gewöhnlich das Gleiche. Das kann eigentlich fast gar nicht mit Dir korrelieren. Das schließt sich fast gegenseitig aus. Deswegen entwickeln wir uns auch kaum. Zu diesem Zweck gibt es Bücher, das Internet, Vorträge usw. Gäbe es das nicht… puh! Ich wäre verloren. Die Menschen, denen wir begegnen, die etwas VIEL besser als wir können… für diese Menschen sind alle anderen umgekehrt aber zu weit weg von ihnen. Für sie lohnt es sich schlicht nicht sich mit Dir zu beschäftigen. Sie haben nichts davon ihre Zeit mit Dir zu verbringen. Deswegen kommen wir kaum an „Stars“ heran. Damit meine ich aber nicht die Promis, sondern die echten Stars. Die, die wirklich etwas können. Nicht die, die doof und einfach nur bekannt sind. Was bleibt? Hoch hangeln! Wie bei einer Leiter. Frauen können das im Allgemeinen sehr gut in Sachen Beziehungen. Ich habe dazu letztens ein paar Artikel verfasst. Hypergamie. 😉 Okay, okay. Ich hör schon auf. Ein bisschen Zynismus muss sein.

Und übrigens geht es ganz sicher nicht nur mir so. Ich weiß, dass es da draußen in der Welt auch andere wie mich gibt. Aber sie sind selten. Selten begegne ich solchen, zum Beispiel beim Weggehen und in Gesprächen. Aber die Luft wird rein quantitativ verdammt dünn da oben. Und dann passiert es eben umgekehrt auch schnell, dass mein Gegenüber merkt, dass er mit mir dasselbe Problem hat, wie ich sonst überall mit den Anderen. Das ist wie es ist, aber es ist ein echtes Problem, diese Gabe. Für alle Beteiligten. Wir sind immer bestrebt danach wachsen zu können. Jeder auf seine eigene Art.

Und ich bin froh, dass ich zumindest in der Lage bin, mir über Ebenen, Meta-Ebenen und Meta-Meta-Ebenen Gedanken zu machen. Auch wenn ich dabei Gefahr laufe, als „überheblich“ oder sonst etwas bezeichnet oder wahrgenommen zu werden. Ich glaube, dass vieles verwechselt wird. Ich spreche mit jedem Menschen. Aber? Aber (!) ich muss nicht alles an mich heran lassen, was andere äußern. Es sind ihre Gedanken, ihre Glaubenssätze. Sollen sie danach leben und glücklich werden. Passt. Und wenn ich sehe, dass ein Mensch irgend etwas besser kann als ich, auf einem Gebiet, das mich interessiert… dann versuche ich mit ihm auf derselben Ebene zu kommunizieren, damit Kommuniaktion rein faktisch überhaupt möglich ist. Wie gesagt, auf Englisch mit jemandem zu sprechen, der nur Französich spricht, macht keinen Sinn. Und wenn die Ebenen stimmen, höre ich gespannt zu und halte gerne meine Klappe. Aber das ist so selten. Lasst die Taschentücher stecken. Ich habe einigermaßen gelernt damit umzugehen. 🙂

Und fast zum Schluss vielleicht noch ein Filmtipp, der ganz gut zum Thema passt. „Inception“, mit Leonardo DiCaprio. Da geht es ein bisschen um so etwas ähnliches, auch um Ebenen. Wer den Film nicht kennt oder nochmal auf eine andere Art nachvollziehen können möchte, was ich hier in genau 3978 Wörtern von mir gegeben habe… einfach anschauen. Und gerne berichten! Sowohl vom Film als auch von Euren Meinungen und Ideen zu diesem Artikel oder wonach Euch sonst so der Sinn steht. Feuer frei.

Warum ich zwar provoziere, aber gerade darin der Mehrwert liegt

Da meine – zugegeben – provokanten Artikel hin und wieder auch gerne mal etwas anders verstanden werden können, als sie eigentlich gemeint sind… erlaubt mir nur eine kleine Präzisierung: Es gibt nicht per se „solche“ und „solche“ Menschen. Sondern nur „solche“ und „solche“ Situationen. Wir sind einander alle Lehrer und Schüler. Wechselseitig! Das wechselt je nach Situation ständig, das ist ganz wichtig zu betonen! Es geht nicht um Überheblichkeit oder Dinge besser zu wissen. Genau das Gegenteil ist der Fall. Es geht darum, Dinge die man selbst eben gerade NICHT besser weiß, an sich heran zu lassen und an Anderen zu wachsen. Deswegen bin ich offen für Input. Aber ich weiß eben auch sehr genau und strikt auszusortieren. Ich bin kein Gummiball für alle Anderen und diese Erkenntnis wünsche ich jedem, auch für sich selbst zu erlangen.

Jede Materie entstammt Gedanken. Nichts was existiert, existiert ohne vorangegangene Gedanken Anderer. Ein Auto ist ein Auto, weil sich jemand dachte eines zu bauen und es dann auch tatsächlich gebaut hat. Deswegen gibt es immer Menschen, die etwas besser können als man selbst! Weil nicht jeder von uns Autobauer ist und mit Vornamen „Volks“ und mit Nachnamen „Wagen“ heißt. Aber je nach Standpunkt „wird manchmal die Luft eben dünn“. Und ich stehe zu 100% dazu, dass ich das Problem schon immer hatte und vermutlich in exzessiver(er) Form immer weiter haben und noch ausbauen werde. Aber ich bin so reflektiert und gehe damit um. Aktiv. Proaktiv. Meta-Meta. 😉

Fazit, ganz allgemein: Achte auf die Ebene, in der Du mit Deinem Gegenüber sprichst. Und jedenfalls wenn es Dir nicht um reine Unterhaltung geht, dann sieh zu, dass Dein Gegenüber in einem Thema (materiell oder kognitiv) etwas „besser“ kann als Du oder zumindest etwas so kann, wie Du es auch können möchtest. Und ganz wichtig dabei: Lerne „NEIN“ zu sagen und verwirf ablehnende Meinungen umgehend, wenn sie von Menschen mit anderen Zielen stammen. Wenn deren Ziele nicht zu Deinen passen. Und wenn es Dich faktisch in keiner Form weiter bringt. Denke daran: Es sind die Glaubenssätze anderer Menschen, nicht Deine!

Und deshalb zum Abschluss noch ein bekanntes Zitat, das ich mir stets vor Augen führe. Im Projekt Beziehung Teil 2 mehr als je zuvor! Ich dachte auch lange Zeit es geht „einfach“. Geht es nicht! In Wahrheit nicht. Früher oder später macht es bumm… aber das muss jeder für sich selbst herausfinden und dann entweder daraus lernen oder „einfach“ immer weiter „einfache Dinge“ machen. Und dann auch nur das, ganz unreflektiert.

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Und ich erlaube mir hier noch eine Zeile von mir persönlich zu ergänzen:

Achte auf die Menschen, mit denen Du Dich umgibst, denn sie sind Deine Lehrer!

Es liegt an Dir alleine mit was oder wem Du Dich umgibst. Du hast die Wahl. Mach das Beste daraus!

Und in diesem Sinne wünsche ich viel Glück den Einen (Philosophischer Sonntag – Warum man nicht viel Glück braucht). Und viel Erfolg den Anderen. Und nun ran an den Speck! Sonst gibts auf die (Wal-)Nüsse! 😉