Die hübsche Blonde gegen Geld?

Vor einigen Tagen begann ich diesen Artikel zu schreiben. Heute veröffentliche ich ihn, nachdem ich noch ein bisschen daran gefeilt habe. So war es kürzlich an einem Sonntag Nachmittag, wie immer bereite ich sonntags die laufende Woche nach und im Laufe des weiteren Nachmittages auch stets die neue Woche vor. Es gibt eine kleine Story, die es vielleicht wieder einmal Wert ist, erzählt zu werden. Es ist nur ein minimaler Ausschnitt aus meinem aktuellen Leben. Jedoch steht es für mich sinnbildlich für die auf Langfristigkeit und Erfolg ausgelegte Lebensphase.

Schau auch mal links und rechts

Eines Abends ging ich also zum Einkaufen, das ist nun ca. 2 Wochen her. In den letzten Wochen achtete ich übrigens darauf, dass ich beim Einkaufen auch mal nach dem einen oder anderen Rehlein ausschau halte. Nicht, dass ich aktuell auf der Suche wäre – wie Du weißt. Darum geht es nicht. Ich sage stattdessen inzwischen immer, dass es wichtig ist, sich auch mal nach links und rechts umzublicken. Weg von seinen eigentlichen Kernthemen. Mein Kernthema ist nicht mehr meine Traumfrau zu finden, das habe ich in den letzten Monaten deutlich genug gemacht und immer wieder wiederholt. Um es klar zu sagen: „Traumfrauen“ gibt es nicht. Es sind Träume. Es gibt Frauen. Aber keine Traumfrauen. Aber Seifenblasen und Luftschlösser. Frauen, die wir auf Podeste stellen und ihnen Attribute wie „Traumfrau“ zuschreiben. Es sind gedankliche Projektionen der eigenen Erwartungshaltung gegenüber anderen Menschen. Menschen sind aber nicht so, wie wir sie uns vorstellen. Sondern so wie sie sind. Und wie sie wirklich sind, das wirst Du nie herausfinden.

Glaubst Du vielleicht. Ist aber nicht so. Die allermeisten Menschen wissen selbst nicht im Ansatz wer sie sind und wozu. Da gibt es ja diesen einen Mainstream-Lackaffen, diese Propaganda-Marionette, die sich Philosoph nennt, der doch schon ein paar Bücher veröffentlicht hat und eines davon klingt auch so ähnlich wie „Wer bin ich und wenn ja, wozu?“. Den genauen Titel werde ich hier nicht nennen, nur um ungewollte Verwechslungen zu real existierenden Personen zu vermeiden. Aber Du weißt sicher wen ich meine. Das ist genau die selbe Corona-Propaganda-Marionette wie die ganzen Systemhu*en im TV und in den Zeitschriften. Das hat jetzt nichts mit meinem eigentlichen Artikel zu tun. Aber bei der Frage „wer bin ich und wozu?“ musste ich einfach an diesen sozialistischen Kasper denken. Von denen diese Welt zugenüge ihr eigen nennt. Ich distanziere mich weit von den Ansichten dieser Suppenpkasper.

Nun, weiter im Text. Dadurch, dass die wenigsten Menschen sich selbst kennen, können sie auch nicht von ihrem Partner gekannt werden. So passiert es, dass sie plötzlich und völlig unerwartet Dinge tun, die niemand im Umfeld nachvollziehen kann. Mich hat dieses Schicksal vor einigen Jahren auch getroffen. Es hatte mich beinahe alles gekostet. Meinen Job, meine Gesundheit und zuletzt vielleicht noch mehr. Aber ich fand meinen eigenen Ausweg. Dem Pickuppen sei Dank. Und rasch (wir sprechen hier von einem Prozess über 2 bis 3 Jahre) merkte ich, dass das Problem nicht die Frauenwelt war. Nicht die Umgebung. Nicht das System. Nicht einmal ich. Sondern, dass ich wie ein völlig naiver Holzkopf versuchte gesellschaftlichen Mustern zu entsprechen und die Erwartungshaltung anderer zu bedienen und zu erfüllen. „Erst die Meinung der anderen, dann komme ich.“. No fu**ing way, nicht mehr! Jetzt ist jetzt. Damals war damals. Das Pickuppen würde ich heute als Einstieg in eine andere Welt sehen. Zu mehr taugt das nicht. Mit Persönlichkeitsentwicklung hat das nur anfangs zu tun. Es ist wie als Baby die ersten Schritte zu lernen, ohne hinzufallen. Definitiv wichtig. Aber reicht das alleine, um den Mount Everest zu besteigen?!

Jedenfalls drehten sich damals meine Gedanken um Dinge, die für die meisten Menschen die elementaren täglichen Fragen darstellen, wenn sie partnerlos sind. Man dürfte nicht alleine sein. Man bräuchte eine Partnerin. Man müsse sich familiär binden. Und am besten doch (endlich) heiraten. Kinder sollten auch nicht fehlen. Attraktiv und gebildet solle sie sein, die liebe Frau. Ja genau, lieb sein natürlich auch. Und fleißig. Gerne auch häuslich. Keine Schlam**. Wow. Wo gibt es denn so jemanden? Das muss ja eine Tausendsassa-Frau sein! Gut, also was musste ich als Mann tun, um endlich endlich mein so gewünschtes und gesuchtes Gegenstück zu finden? Hart an mir arbeiten. Sport. Ernährung. Mentale Entwicklung. Persönlichkeitsentwicklung. Also das Gegenteil dessen, was ich zu diesem Zeitpunkt aktiv tat. So gab ich also Vollgas. Und ich erzielte meine Erfolge. Rasch sogar, wenn ich im Nachhinein darauf blicke. Solle mir niemand sagen, dass Entwicklung nicht möglich sei. Ganz im Gegenteil. Weit über 2000 Konversationen mit Frauen, unzählige Dates, viele peinliche und lustige Erlebnisse später gelang es mir, meine vermeintliche Traumfrau zu finden. Das dauerte „nur“ ein gutes Jahr. Inzwischen ist das Traumschloss längst der Geschichte zum Opfer gefallen, weswegen ich vor knapp 2 Jahren diesen Blog wieder aus der Mottenkiste hervor holte und das Projekt Beziehung Teil 2 zu neuem Leben erweckte.

Und rasch kehrte ich in meine alten und irgendwie doch neu erlernten Muster zurück. Ich machte mich wieder fit, nachdem ich mich in der Beziehung zuvor etwas habe schleifen lassen. Sport. Ernährung. Optik. Klamotten. Vollgas und ab auf die Piste. Wieder in die Clubs, wieder in die Bars. Wieder Pickuppen in Cafés, Restaurants, Lokalen, auf dem Weg zum Zug, in Parks, in Fußgängerzonen, in Buchläden, überall. Und es dauerte wieder nicht lange, dass der Erfolg sich einstellte. Damals konnte ich mir nicht sicher sein, ich kannte das Thema „Wiedereinstieg“ noch nicht. Ich kannte den Einstieg in die Welt des Pickuppens. Aber ich wusste nicht, ob es beim „zweiten“ und „nächsten“ Mal wieder so erfolgreich verlaufen würde.

Eine völlig neue Qualität und neue Herausforderungen

Die Unterschiede stellten sich auch rasch heraus. Das Prickeln war nicht mehr dasselbe, fast nicht mehr da. Andererseits galt: „Was Hänschen einmal lernte, wird er nie mehr verlernen“. Ich lernte wieder nette Mädls kenne, mehr oder weniger nette Mädls. Ein paar davon waren auch wirklich äußerst attraktiv, keine Frage. Da war von einem ukrainischen Amateur-Model, über eine Verkäuferin in einem Designer-Store bis zur 2-fachen häuslichen Mama viel Auswahl dabei. In vielen Altersabstufungen, Haarfarben, Dialekten und sozialen Hintergründen. Nicht immer wurde etwas daraus. Mit manchen wurde es intim. Mit anderen nicht. Es war lustig. Es brachte mir neue Erfahrungen. Die wertvollste war: „Ich kann es immer noch!“ Und das hat sich bereits damals als gegeben eingebrannt und gilt noch heute. Wie ein Tattoo. Aber ich habe etwas viel Wertvolleres dabei herausgefunden: Noch immer war ich der selbe Idiot, wie die meisten Typen da draußen. Sorry, ob der klaren und ehrlichen Worte. Es ist meine Empfindung, ich kann nichts dafür. Rechne mir wenigstens an, dass ich ehrlich bin. 😉 Ich meine das nicht verächtlich. Sondern eher aus Mitleid. Weil ich selbst lange zu diesen Typen zählte. Die vollkommen idiotisch gesellschaftlichen Erwartungshaltungen hinterher laufen. Man müsse eine Frau finden. Man könne doch nicht ständig alleine seine Zeit verbringen. Was würden denn die anderen über einen denken?! Und überhaupt könne man so schwer alleine einschlafen, es würde sich so leer anfühlen. Was ein Bullsh**. Das Einzige, das bei diesen Menschen mit diesem Mindset (und bei mir lange Zeit ebenfalls) wirklich leer ist, ist der Raum in ihrem Geist. Den sie mit nichts Sinnvollem zu füllen wissen. Selbsterkenntnis. Entwicklung. Ausrichtung. Handlung. Dinge sind das, die restlos fehl(t)en.

Ich hatte nach einigen Monaten des Pickuppens irgendwie den Sinn dahinter zunehmend stärker hinterfragt. Was auch daran lag, dass ich mich mehr und mehr in die Welt der tatsächlichen Persönlichkeitsentwicklung begab. Ich beschäftigte mich immer weniger mit dem Thema „wie lerne ich eine Frau kennen“, sondern nur noch damit, wie ich mich selbst kennen lernen konnte. Um endlich zu dem zu werden, was wir Männer uns alle wünschen: Sich von einem Pseudohelden zu einem echten Helden zu entwickeln. Ganz unabhängig der Bewertung anderer. Mich interessiert die Meinung anderer über mich zunächst überhaupt nicht. Außer es ist jemand, den ich als Vorbild ansehen kann. Die Realität ist, dass man das meiste Feedback von Menschen bekommt, die auf einer anderen Entwicklungsstufe stehen als man selbst. Um es klar zu sagen: Auf einer Entwicklungsstufe, die noch erhebliches Ausbaupotential aufweist. 😉 Oder anders gesagt: Feedback erhält man meist von unten. Während die Menschen oben die Klappe halten und gar keine Zeit dafür haben, sich um das Leben anderer Gedanken zu machen. Deswegen sagt gegebenes Feedback auch mehr über den Geisteszustand des Feedback-Gebenden als über den Feedback-Empfänger aus. Denk darüber nach.

Mein Leben erhielt einen neuen Sinn. Ich gab mir selbst den neuen Sinn. Weil ich meine Ziele fokussieren lernte. Mein Ziel ist die finanzielle Unabhängigkeit. Ich habe mich für einen askethischen Weg entschieden. Den brutalst möglichen. Manche könnten dazu auch „Mönch-Sein“ sagen. Wenn es um Selbstkritik geht, spare ich an mir selbst am wenigsten. Ich drehe jede Schraube um, tüftle an den letzten Feinheiten und versuche stets das Optimum herauszuholen. Aktuell arbeite ich wieder an meinem Sixpack, den ich bis letzten Sommer erreichen wollte und bis jetzt immer noch nicht erreicht habe. Zu mehr als einem sichtbaren Bauchmuskelansatz reichte es nie. Für mich war dieser Corona-Schwachsinn ein Geschenk des Himmels. Ständig Home-Office. Viel mehr Zeit für mich. Alles hat sich entschleunigt. Gut, die Bars und Clubs fehlen mir tatsächlich inzwischen ein wenig. Aber alles andere ist im Überfluss da, vor allem Zeit. Relativ im Überfluss natürlich nur. Verglichen mit der Pre-Corona-Zeit. Und Du kannst mir glauben, dass ich die Zeit so intensiv genutzt habe wie wahrscheinlich nur wenige Menschen. Ich habe einen 40-Stunden-Job. Aber ich sitze seit 1 Jahr so intensiv an meinem Rechner, dass ich mir währenddessen im Selbststudium eine eigene Ausbildung verpasst habe. Eine Ausbildung für einen Beruf, der eigentlich keinen richtigen Titel trägt. Ich würde sagen: Hedgefonds-Manager. Täglich zwischen 3 und 14 Stunden lernen, üben, lernen, üben und danach lernen und üben. Dazu 1 Stunde Sport. Nahrungsergänzungsmittel. Saubere Ernährung. Und ich befinde mich gerade in meiner Diät-Phase. Der Sixpack ist zum Greifen nah. Noch ein paar Wochen, dann ist der Frühling da und ich habe die absolute Topform meines Lebens. Nicht nur körperlich. Und nach all der investierten Zeit an den Börsen dieser Welt, könnte ich heute ziemlich sicher bei jedem Hedgefonds arbeiten. Will ich es? Interessant wäre es. Brauche ich es? Fu** you, nein! Ich presse den Erfolg schon selbst(ständig) aus der Zitrone! Wenn Du gut werden willst, musst Du alleine klar kommen. Immer. Besonders wenn das Glas verdammt fest zu ist!

Selbst ist der Mann! Arbeitest Du für einen Hedgefonds oder eine Vermögensverwaltung (das ist die Alman-Version eines Hedgefonds, d.h. etwas für den Typ „Finanzbeamter“), so kriechst Du doch wieder jeden Tag irgendwem in den Ar***, um abends beim Verlassen des Büros auch noch „Danke“ dafür zu sagen. Also gilt: Selbst ist der Mann! Ich habe verstanden, dass eine Frau nur ein Beiwerk des eigenen Lebenswerkes sein kann. Niemals der Mittelpunkt. Genauso wie ein Kapitän sich in erster Linie um sein Schiff kümmern sollte und nicht darum, ob im Speisesaal die Glühbirnen schon alle auf LED umgestellt sind oder nicht. Meine Vergleiche mögen manchmal absurd sein. Sind sie bestimmt, gebe ich gerne zu. Es geht darum zu plakatieren, zu provozieren, zu inspirieren. Absurditäten gehören zum Leben. Nimm nicht alles so ernst. Es ist viel zu irre, um zu ernst genommen zu werden. Meine Herausforderung sehe ich inzwischen darin, mich selbst weiter zu entwickeln und täglich selbst herauszufordern. Die Herausforderung ist das Mich-Selbst-Herausfordern! Dabei meine Psyche kennenzulernen und möglichst gut in den Griff zu bekommen. Die gesamte Klaviatur des Geistes kennen und spielen zu lernen.

Die Aktien- und Kapitalmärkte ermöglichen mir das. Es ist wie ein Eliteclub, in den doch jeder Hans-Wurst Eintritt erhält. Hier weist Dich kein Türsteher ab. Hier bist Du immer herzlich willkommen. Solange Du Deine Kohle da lässt. Wehe, wenn Du vor haben solltest, tatsächlich mit Kohle unterm Arm täglich den Laden verlassen zu wollen… Wehe! Dann schlägt das Imperium bitter zu. Hier trittst Du täglich gegen die Besten an. Dein Gegner sind nicht die anderen kleinen Kapitalanleger oder Zocker. Sondern die KI-gesteuerten Hochleistungsrechner in großen Bankhäusern und Hedgefonds. Dazu die jahrelange Erfahrung einiger weniger Vollblut-Trader. Zu letzteren entwickle ich mich Stück für Stück. Mit nicht geringem Stolz, wie Du bestimmt herauslesen kannst. Die Börse ist ein Abbild der Realität, Gier und Angst sind auch hier die treibenden Faktoren. Sie wechseln sich ab. Es liegt an Dir, als Kapitän die richtige Balance im Umgang mit dem Gaspedal zu finden. Es gelingt mir immer besser. Genaue Statistiken gibt es nicht. Aber schätzungsweise 80% der Menschen verlieren Geld an der Börse. Manche sagen es seien 90% oder gar 95%. Irgendwo in dieser Größenordnung wird die Realität liegen.

Zurück zum Anfang, die Story beim Einkaufen

Und da ich meine Mission im Leben gefunden habe, nämlich meine geistige Entwicklung, an dessen Ende ich dann mein langfristiges Ziel, die finanzielle Freiheit, erreicht haben werde, geht es mir so gut wie noch nie. Ich weiß inzwischen wofür ich morgens aufstehe. Mir fehlt niemand an meiner Seite. Mir genügt ein Mensch vollkommen. Ich mir. Mit dem habe ich genug zu tun. Das ist ein irrer Typ, das kann ich Dir aus Erfahrung sagen. Wenn der etwas tut, tut er es mit einer dermaßenen Überzeugung, dass manchen auf dem Weg dabei auch mal der Atem stocken kann. Wenn ich müde werde, erhöhe ich einfach das Tempo. Ich habe inzwischen verstanden, dass Erfolg eine bewusste Entscheidung ist. Erst musst Du Dich für den Erfolg entscheiden, danach folgen die Resultate. Es ist niemals anders herum. Auch so ein schwachsinniger Irrglaube dieser Matrix-Welt. Egal in welchem Lebensbereich. Disziplin ersetzt niemals Talent. Talent ist in Wahrheit nichst als Disziplin. Das was ich seit über 1 Jahr mit höchstem Fokus täglich abliefere, ist aus meiner persönlichen Sicht übermenschlich. Ja, nenne mich irre oder größenwahnsinnig. Aber nein. Auch das gehört dazu, endlich verstehen zu lernen, sich selbst richtig einschätzen lernen können zu müssen. Um erfolgreich sein und werden zu können. Wir werden gesellschaftlich dermaßen klein gehalten und gemacht und machen uns alle gegenseitig klein, dass wir fast schon eine Antipathie entwickeln gegenüber erfolgreichen Leuten. Und vor allem gegenüber uns selbst. Denk darüber nach, ob das natürlich und gesund ist?

Es ist jedenfalls nicht normal, neben seinem Job einen zweiten Job komplett von Grund auf zu lernen. Wobei mehr Zeit in den zweiten Job fließt als in den ersten. Aber es ist meine Passion und zum ersten Mal verstehe ich, woher wahrer Erfolg auf Dauer nur kommen kann. Aus Leidenschaft. Etwas, das wir Menschen in aller Regel nicht verspüren, wenn wir einem langweiligen unnützen 9-to-5-Job nachgehen. Leidenschaft bringen wir in der Regel weder im Job noch auf der Suche nach einer tollen Beziehung mit. In Wahrheit sind wir täglich auf der Suche nach Anerkennung und Bestätigung. Man muss zumindest so viel verdienen, dass man sich einen VW Passat leisten kann. Der Standard-Wagen für den Standard-Mann. Damit die Nachbarn nichts Blödes über einen denken. Man muss sich zumindest so viel leisten können, dass eine Frau einem eine Chance gibt. Was für eine beschi**ene Verlierer-Einstellung! Niemand muss Dir irgend eine Chance geben! Du hast das vollständige Recht Dir jederzeit alles zu holen, was Du möchtest. Erfolg ist nicht patentiert. Aber warum tun wir dann alle ständig so als sei er von einigen Wenigen gepachtet? Nochmal an die vollkommen gehirngewaschene Gesellschaft: F*ck you!

Danke für Deine Geduld. Jetzt geht es wirklich an die Hauptstory. 😉 Und so stand ich zwischen den Obst- und Gemüseregalen. Und erblickte ein Mädchen unter ihrer Enten-Maske. So sehen die tollen FFP2-Masken doch aus. Wie ein Entenschnabel. Die knallrote Jacke war aber zu auffällig, ich konnte sie nicht übersehen. Dazu glatte lange blonde Haare. Schlank. Mega. Obwohl ich nicht auf Blond stehe, aber gerade deshalb muss es dann schon eine Ausnahmeerscheinung sein. Ich kümmerte mich erstmal weiter um den Einkauf und dachte mir, dass ich sie bei passender Gelegenheit ansprechen würde. Noch ehe ich mein Gemüse in den Einkaufswagen gepackt hatte, war sie verschwunden. Hm. Pech gehabt. Sie. Nicht ich. Is klar.

Nach einigen Minuten des Schlenderns im Laden, begab ich mich zum Kassenbereich. Und auf dem Weg nach draußen erblickte ich sie sitzend beim Bäcker, der in dem Supermarkt integriert ist. Na dann, vielleicht sollte sie doch noch Glück haben? Also gut, kurz mal hallo sagen geht doch immer. Wir unterhielten uns ein paar Minuten. Sie war wirklich attraktiv. Allerdings doch keine Granate. So eine dämliche Entenmaske taugt maximal dazu, die Phantasie anzuregen. Witzig finde ich, wie die Mädls immer reagieren, wenn man die eigene Maske abnimmt und sie dann darum bittet, es einem gleich zu tun. In Wahrheit sind sie doch immer alle froh, wenn sie in dieser trostlosen Zeit angesprochen werden. Nun, sie war mit der Verkäuferin bei der Bäckerei befreundet und so band ich so gut es ging ihre Freundin mit in die Konversation ein. Und irgendwann… ich bemerkte, dass da definitiv Sympathie da war… wollte ich so langsam mal zum Thema Wiedersehen kommen. Allerdings kam mir ihre Freundin damit zuvor, dass sie in einem Nebensatz den Freund der blonden Schönheit erwähnte. Hm. Sie hat einen Freund? Also doch Pech gehabt. Sie. Nicht ich. Is klar.

Ich stellte mich auch nach dieser Information beiden vor, alles andere finde ich unerzogen. Innerlich musste ich grinsen. Ich amüsierte mich prächtig, als ich erfuhr, dass sie einen Freund hatte. Ich dachte mir nur: „Schade, wirklich Dein Pech.“ Und so genoss ich dennoch das restliche abwechslungsreiche Gespräch. Aber irgendwann war dann ja auch mal gut, also zog ich weiter. Im Auto angekommen dachte ich kurz über die Situation nach und kam zu folgender Erkenntnis. Wie Du weißt, beschönige ich nichts. Der Blog hier lebt davon, schonungslos offen und ehrlich zu sein. Mein Gedanke war: „Junge, das was Du die letzten Monate außerordentliches geleistet hast, hat Dich an einen Punkt gebracht, an dem Du alles haben kannst, was Du möchtest. Ob ein neues Auto. Oder eine neue Frau oder was auch immer. Aber Du hast Deine Mission. Und die Mission ist das Einzige, das Du noch nicht erfüllt hast. Und die Mission ist der askethische Lebensweg zum Ziel der finanziellen Freiheit. Meinst Du allen ernstes, dass Du die letzten 12 Monate mit einem Mädchen an Deiner Seite auch nur im Ansatz so weit gekommen wärst?“ Mir war sofort klar, dass ich derzeit unmöglich regelmäßig Frauen daten könnte. Es ist zeitlich schlichtweg nicht möglich. Ich würde weder meinen aktiven Handel an den Börsen schleifen lassen wollen noch meinen Sport.

Dafür bin ich einfach zu erfolgreich in meiner Entwicklung. Es existiert schlicht kein Grund einen anderen Pfad zu beschreiten. Eine Frau kann mir – in Abwägung zu meinen körperlichen, geistigen und finanziellen Leidenschaften – einfach zu wenig bieten. Umgekehrt wäre es sicher anders. Ich hätte genug zu bieten, bis auf eine Sache… Zeit! Ich könnte und würde ihr ganz sicher nicht ausreichend Zeit bieten (können/wollen). Und die Wahrscheinlichkeit, dass ich mein weibliches Pendant treffe, ist und bleibt statistisch abnormal gering. Damit meine ich eine Frau, die in etwa auf Höhe meines Lebensweges ist oder gar mir voraus. Also ist die Wahrheit für mich einerseits bitter. Aber andererseits auch bittersüß: Eine Frau an meiner Seite würde mich nur aufhalten und zurück ziehen. Und auf der Haben-Seite? Sie würde mir Abwechslung in meinen Alltag bringen und mir Spaß und Freude bereiten, keine Frage. Und umgekehrt sicher auch. Ich nehme das Leben auf eine ganz andere Art als früher nicht mehr so ernst, dafür andere Dinge richtig knackig ernst. Nicht mehr ernst nehme ich alles was das „normale“ Leben betrifft. Ausgehen, Spaß haben, Zeit verbringen, Herumblödeln, Beziehungen, solche Dinge. Aber ernst – verdammt ernst – nehme ich meine endlich entdeckten großen Leidenschaften: Gesund und erfolgreich zu sein, zu bleiben und weiter zu werden. Wachsen! Menschen inspirieren. Vor allem mich. Aber nicht nur.

Jetzt kannst Du natürlich zurecht entgegnen: „Was machst Du Dir Gedanken um das blonde Mädchen. Es wäre doch sowieso nichts mit ihr geworden, weil sie vielleicht einen Freund hat oder auch weil sie möglicherweise sowieso nicht „ja“ gesagt hätte.“ Dazu kann ich nur sagen: Was spielt es für eine Rolle? Diese Blonde. Oder jene Braunhaarige? Oder das Model da vorne oder eine andere? Die meisten Menschen ersetzen sich doch sowieso ständig gegenseitig, wie Schuhpaare. Nicht, dass ich das gut finde. Das weißt Du auch. Ich bin längst wieder auf den treuen Lebenspfad zurück gekehrt. Für immer! Definitves Ehrenwort! Aber ich bin nicht der Boxsack für die (Frauen-)Welt. Ich bin nicht deren emotionales Taschentuch. Und auch nicht deren netter Zeitvertreib. Es spielt für mich keine Rolle. Kennst Du Eine, kennst Du (fast) alle. Wir sind instinktgesteuerte Triebwesen. Das wars. Mehr nicht. Ich wäre schon enorm froh, wenn ich mal einer herzlichen, natürlichen und geistig-bewusst entwickelten Frau begegnen würde. Sie müsste mir nirgends voraus sein und auch nicht einmal auf Augenhöhe. Ich wäre mit wenig zufrieden. Aber wie wahrscheinlich ist das? Es gibt doch die Männer dazu auch nicht. Und so orientieren sich beide Geschlechter aneinander. Nur wenn Du über eine ganze Gesellschaft ausschließlich Blinde paarst, macht das noch lange keine Sehenden aus ihnen. Es fehlt vollständig an Spiritualität. An Achtsamkeit, Bewusstsein und echtem Sein. Grüße, wie immer, an Eckhart Tolle. Und solange ich nicht so jemandem begegne, brauche ich doch keine Minute darüber nachzudenken mich von jemandem länger als nötig aufhalten zu lassen.

Und auf dem Heimweg im Auto sinnierte ich noch etwas weiter: „Gerade die letzten Wochen waren die erfolgsreichsten seit Beginn mit meinem „Vollzeit-Trading“ (als Zweitjob!). Wäre es das bisschen Dating wirklich Wert, das Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit hinten anzustellen? Nur um zu? Was eigentlich? Ein bisschen Spaß? Abwechslung? Sex? Was eigentlich?“

Über konkrete Zahlen werde ich hier nicht sprechen. Viele in meinem Umfeld wissen von meiner neuen bzw. wahren Leidenschaft, aber absolute Werte spielen keine Rolle. Ich frage auch niemanden was er verdient. Wichtig sind vielmehr die Relationen. Das Prinzip ist einfach: Wenn Du kein Handwerker bist und auch sonst kein Dienstleister, bleibt nur die Börse. Geld verdienen mit Geld. So einfach würde ich das nennen. Nichts anderes ist die Börse. Und ich kenne auch viele Menschen, die mich noch so kennen wie vor einigen Jahren. Sparsam. Da hatte ich mich noch nicht sonderlich intensiv mit dem Thema Kapitalmarkt beschäftigt. Ich war also Durchschnitt, in den Finanzen genauso wie als „Mann“. Otto-Normal-Buckler eben. Hier im Blog kann ich etwas auf die Pauke hauen. Im echten Leben hingegen verschreibe ich mich weiterhin meinem Lieblingsstil des Understatements. Nicht, dass mich irgendwer falsch versteht: Ich bin von meinem Ziel der finanziellen Freiheit noch ein gutes Stück entfernt. Aber der Abstand schmilzt wie Vanielleeis in der Sonne. Wie ist das möglich? Lernen, üben, lernen, üben, lernen, üben… ständig konträr denken (!) und…? Vollgas. Im Schnitt 10 Stunden am Tag! Dazu hoher Fremdkapitaleinsatz. Meine zu Jahresanfang selbst ausgegebene Eigenkapital-Zielrendite für das laufende Jahr 2021 beträgt 20% (vor Steuern). Profis wissen wovon ich spreche: Das ist immens, wenn man es aufs Gesamteigenkapital rechnet. Nicht auf irgend ein einzelnes Portfolio. Nein, aufs Gesamtkapital!

Dazu zähle ich alles. Eigenkapital heißt auch Eigenkapital. Also zähle ich jeden Groschen rein, auch die aus der Spardose. Du kannst ja mal zusammen zählen was Dir gehört. Immobilien? Aktien? Spargeld? Lebensversicherung? Geld im Sparstrumpf? Alles addieren. Davon 20%. Das ist irre viel. Wirklich. Und im Moment liege ich bei ca. 35%, nach nicht einmal 6 Wochen im Jahr 2021. Also nicht 20% im Jahr, sondern 35% in 6 Wochen. Es ist eine pervers erfolgreiche Phase gerade. Ja. Genau deswegen gebe ich so viel Gas. Das Leben verläuft immer in Phasen, die erfolglosen ebenso wie die erfolgreichen. Wenn Du auf einer Welle reitest, reite sie aus! Den Schwung muss ich derzeit nutzen. Einerseits das Gaspedal voll durch gedrückt, andererseits ständig die Finger an der Handbremse, um die Vollbremsung einzulegen, sobald die Gewitterwolken auftauchen. Werden die auftauchen? Ganz sicher! Werde ich Schiffbruch erleiden können? Aber klar. Muss aber schon mit dem Teufel zugehen, wenn das passieren soll. Ich habe in der härtesten Marktphase des Jahres 2020 im Frühjahr mit dem Corona-Crash meine Depots auf neue Höchststände geschraubt. Klar gab es anfangs eine kleine Delle (ca. 10% Drawdown im Trading-Portfolio), aber bereits mitten im Abwärtsstrudel stand ich finanziell höher als vorher da. Wie ist das möglich? Nun… (eigener) Hedgefonds-Manager sein oder eben langweiliger Vermögensverwalter (Du weißt schon: Typ Finanzbeamter). Diese Schere geht eklatant weit auseinander. Und es ist wie immer im Leben: Man muss sich entscheiden auf welcher Seite man mitspielen möchte. Ich gebe mich nicht (mehr) mit durchschnittlich attraktiven Frauen zufrieden, also mime ich auch nicht den Finanzbeamten. So einfach ist das. Neige ich zur Überheblichkeit? Deine Entscheidung, Deine Bewertung. Ich beschreibe nur den Ist-Zustand. Es ist aber trotz oder gerade wegen allem nur eine Momentaufnahme. Aber immerhin eine süße. Auf das bisher Geleistete bin ich verdammt stolz. Aber ich ruhe mich nicht darauf aus. Ganz sicher nicht. Das ist ein Versprechen. Und ich bin mir der Risiken bewusst, keine Sorge. Ich bin schon groß, kann das ganz gut selbst entscheiden und handhaben. 🙂

Keinen Millimeter abrücken vom Fokus!

Also wozu eine Freundin? No way, Freunde. Ich hab meinen Fokus. Wenn Du Dich jetzt fragst, warum ich dann dennoch das Mädchen angesprochen habe…? Nun. Es ist für mich klar und überhaupt kein Widerspruch. Es gehört alles zum Leben. Man kann beim Fahren nicht nur geradeaus sehen, sondern muss sich auch mal nach links und rechts umblicken. Warum? Um zu erkennen, wo „geradeaus“ eigentlich ist. Um auf Spur zu bleiben. Ich schließe sicher nicht aus, hin und wieder ein Date einzuschieben. Aber es muss sich lohnen. Sie muss einfach verdammt attraktiv sein. Mein Leitspruch: „Hauptsache hübsch“ gilt nach wie vor zu 100%. Kochen kann ich selbst, mache ich jeden Tag. Putzen kann ich auch. Bügeln auch. Waschen auch. Geld habe ich genug, um mir leisten zu können was ich möchte. Meine geistige Unabhängigkeit habe ich mir in den letzten beiden Jahren (zurück-)erarbeitet. Was kann mir also eine Frau bieten? Nichts? Falsch! Sehr vieles sogar! Aber nichts, das mich entscheidend in meiner Entwicklung weiter bringen würde. Wenn sie nicht diese Ausnahme-Erscheinung ist. Wie oben schon geschrieben: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, keine geistig-bewusste oder gar spirituelle Frau kennen zu lernen? Alle anderen Frauen könnten im besten Fall das Salz in der Suppe sein, im schlechtesten Fall das Haar darin. Sie wäre im besten Fall wie die frischen Kräuter im Salat. Sie wäre wie ein leckerer Cocktail an einem Sonnenstrahlen erfüllten Tag auf der Dachterasse eines wundervollen Cafés. Aber sie wäre nicht das Gebäude. Sie wäre auch nicht die Sonne. Nicht einmal ein Teil der Sonnenstrahlen. Ich bekomme in meinem Umfeld oft gesagt, dass ich „falsch“ denken würde oder wie ich so „nur denken könne“. Leute… Leute… Puh! Wie war das mit dem Feedback? Blickt Euch um. Seht Euch Eure eigenen Beziehungen an, ganz sicher nicht böse gemeint. 90% der Beziehungen sind tot. Hüllen. Verblasste Zeiten. Konzepte, die sich überlebt haben. Seid mal ehrlich zu Euch selbst!

Ich denke sogar, dass es noch nie völlig anders war. Früher blieb man zusammen, früher spielten und beherrschten Frauen noch nicht so perfekt das Spiel der Hypergamie. Aber es gehört zur dringend nötigen Emanzipation des Mannes, mit dem kulturellen Wandel des Gender-Mainstream Schritt zu halten. In Zeiten von Frauen-Quoten müssen wir uns anpassen. Ob wir wollen oder nicht. Entweder verstehen wir, dass wir in einer vollkommenen Fake-Welt leben. In der derzeit die Frauen im Fokus der restlosen Gehirnwäsche stehen (Stichwort: Du bist mehr Wert als ein Mann! Du kannst genauso viel verdienen! Gib Deine Kinder in die Krippe! Geh arbeiten, Du Steuer-Sklavin!). Über Jahrtausende wurden die Männer ausgebeutet, indem man sie in sinnlose Kriege schickte und Schuften ließ. Damit die übrigen Frauen im Überfluss von der Herrscher-Kaste genommen werden konnten oder alternativ als Gebärmaschinen für die Nachzucht der nächsten Heeres-Armee herhielten. Der Mann hat die Pille längst geschluckt. Sterben fürs Vaterland. Nun vergreift man sich an den Frauen, wider jede Natur.

Ich klage an. Natürlich. Ich mahne. Ich zeige auf. Alles richtig. Doch ändern werde ich am System nichts können. Es gehören wie überall 2 dazu. Einer, der sich peiningen lässt und den Peiniger. Ich beteilige mich an diesem Spiel nicht mehr. Ich ziehe nur meine Konsequenzen daraus. Und die besteht in der vollständigen Selbstermächtigung. Dabei versuche ich so natürlich zu bleiben und zu sein, wie es nur möglich ist. Ein echter Held braucht keine Frau. Er steht für sich alleine. Er braucht niemanden. Zuletzt nicht einmal sich selbst. „Brauchen“ ist ein Ausdruck des „nötig habens“, es kommt nicht aus der Fülle, sondern aus der totalen Bedürftigkeit. Beziehungen scheitern daran, dass mindestens einer den anderen nötig hat. Anstatt etwas zu geben zu haben und dadurch für Mehrwert zu sorgen. Verlieren wir jemanden, sind wir traurig, weil derjenige unsere Leere nicht mehr füllt. Diese Denkweise führt zum Scheitern noch bevor eine Beziehung je beginnen konnte. Weil wir nichts über uns selbst wissen, aber meinen alles über den anderen zu wissen. Wie naiv ist das denn? Und so freue ich mich abnormal auf meinen weiteren Weg. Der von Rückschlägen gepflastert sein wird. Aber auch von enormen Erfolgen. Das fein dosierte Spiel mit dem Gas wird das Ergebnis des Rennens entscheidend. Immer weiter Richtung Horizont!

PS: Und beim nächsten Mal geht es darum, warum es nach meinen neuesten Erkenntnissen für Otto-Normal-Bürger besser ist, gar nichts anzusparen und auch niemals mit dem Investieren zu beginnen. Scherz? Kein Scherz! Auch etwas, das ich auf meinem finanziellen 2. Bildungsweg gelernt habe. Sei gespannt. Es wird vielleicht sogar ein Gamechanger für Dich. Wenn Du möchtest.

Welcome back to 2020! – Teil 2 von 2

In meinem letzten Artikel (Welcome back to 2020! – Teil 1 von 2) beschäftigten wir uns (wieder einmal, ich weiß) mit dem Stellenwert der eigenen Persönlichkeit und der Entwicklung selbiger. Sich damit aktiv auseinanderzusetzen, anstatt passiv verlebt zu werden. Dabei versuchte ich herauszustellen, dass Du ein Rohdiamant bist und selbst entscheidest, wie Du die Welt sehen möchtest und sie deshalb als Resultat auch so sehen wirst. Nicht umgekehrt. Was alle immer glauben. Irrglaube-Alarm! Dementsprechend kannst Du erkennen, dass es sehr wohl möglich ist, sich auf Zufriedenheit und auch auf Erfolg… ja… regelrecht zu… programmieren.

Die Kurzformel könnte auch lauten: „Glück ist ein Zufall, den nur der Faule benötigt.“ (Das ist eigentlich die heimliche Weiterentwicklung meines damaligen Artikels Philosophischer Sonntag – Warum man nicht viel Glück braucht.) Glück zu empfinden, ist hingegen die Kunst und sollte jeder lernen. Glück haben und Glück empfinden sind zweierlei. Glück zu empfinden ist erlernbar, wie ich gerade in meinem Leben selbst nochmal feststellen darf. Es liegt also an Dir selbst, was Du daraus machst, wie ich mit dem ersten Teil dieses Zweiteilers ausdrücken wollte. Ja gut, und dann ging es auch noch ein wenig um die Frage, was sich bei mir zuletzt in Sachen Partnerschaft und Traufrauensuche getan hat. „Nichts“, lautete die Kurzantwort. Und um es mit den berühmt gewordenen damaligen Worten Klaus Wowereits bei seinem Outing zu sagen: „Und das ist auch gut so!“

Als ich diesen Zweiteiler fertig schrieben hatte, war mir klar, dass ich das so unmöglich veöffentlichen könnte. Es wurden am Ende über 8000 Wörter. Damit hätte ich dann auch dem treuesten und an seiner eigenen Weiterentwicklung interessiertesten Leser zuviel zugemutet. Darum habe ich mich entschieden wesentliche Teile aus diesem zweiten Teil auszulagern und einen eigenen Artikel zu bringen. Der die Tage dann mal kommt. Du wirst den Bruch nicht merken. Der Inhalt bleibt gleich, der wird zu 100% geliefert. Versprochen! 😉

Warum ich Frauen weniger sexy finde und keine rote Clownsnase trage

Ich kündigte beim letzen Mal an, dass ich heute etwas zu meiner momentanen Motivation berichten würde. Die letztlich sicherlich auch dafür sorgt, dass ich Frauen gar nicht mehr so sexy finde. Im Moment sind andere Dinge sexier. Was ganz gut ist, denn das würde mir sonst nur massiv Zeit und Nerven für die Angelegenheiten rauben, deren Stellenwert für mich einfach höher ist. Und im Moment benötige ich einfach einen kühlen, sachlichen und analytischen Kopf. Und das war und ist meine größte Stärke. Schon immer. Auch wenn ich lange gebraucht habe, das zu erkennen. Der Mentor fehlte einfach. Bis Youtube daher kam und diesen leeren Platz besetzte. Jeder ehrgeizige Mensch hat einen Mentor verdient. Ich hoffe, dass ich irgendwann einen persönlichen haben werde.

Jeder hat Stärken. Vielleicht bist Du Dir Deiner bewusst? Das wäre prima. Dann spiele sie aus. Ich hatte in meiner letzten Partnerschaft in vielen Bereichen meine ursprünglichen Ambitionen beiseite geschoben. Was im Nachgang sehr schade ist, mich allerdings andererseits erst genau hier her gebracht hat. Hast Du plötzlich nicht nur eine Freundin, sondern eine echte Partnerin, und das auch noch mit wirklichen Gefühlen… man könnte es „Liebe“ nennen… dann geraten Dinge und ursprüngliche eigene Ambitionen in den Hintergrund. Zumindest wenn Du Deine Themen nicht im Fokus behältst. Wer kennt das nicht? Da lernen wir einen tollen Menschen kennen und verlieben uns (Hormone sei un-dank!) und wollen plötzlich alles vergessen und die Welt um uns herum aus anderen Augen betrachten. Kannst Du machen, defintiv. Aber irgendwann holt Dich die Realität ein. Und dann ist die Partnerin, gerne auch mit 2 Kindern (wenn auch nicht die eigenen) einfach weg. Und mit dazu der so lieb gewonnene kleine Hund. Den ich wirklich vermisse. Im Gegensatz zu seinem Frauchen.

Nun, und die eigenen Stärken und Ambitionen verblassen im Alltag des Familienlebens. Was nutzt es Dir, wenn Du der größte Analytiker vor dem Herrn bist. Youtube-Videos in der Regel mit 1,5-facher Geschwindigkeit schaust, weil Du Dich bei einfachem Sprechtempo der Menschen so langweilst, dass Du dazu neigst nebenbei sinnfremde Dinge zu tun, nur weil Du es aufgrund des gefühlten Informationsstaus sonst kaum aushältst? Du sitzt mit Deiner Freundin/Partnerin/Frau/Angebeteten oder was auch immer am Esstisch oder gehst Hand in Hand spazieren am See. Was bringen Dir Deine Fähigkeiten und Begabungen denn in dem Moment? Sie sind in dem Moment nicht wichtig, Du solltest Dich total auf Deine Partnerin konzentrieren. Das ist selbstverständlich. Aber die anderen Dinge sind gleichsam ein Teil von Dir. Und Du solltest sie trotz allem Familienleben hegen und pflegen! Lass Dir niemals das Gegenteil einreden!

Ich schreibe das hier nicht nieder, weil ich mich selbst geil finde. Ehrlich nicht. Es ist eher ein bisschen jammern, gepaart mit dem ehrgeizigen Versuch, einen Einblick in meine Welt zu bieten. Ob und dass ich mich selbst toll finde, das ist inzwischen seit langer Zeit auch ohne Blog dankenswerterweise so. Dafür schreibe ich sicher nicht, auch wenn das sicher nicht jeder Leser glauben mag. Ich hoffe Du schon. Es ist vielmehr so, dass ich weiß, dass es einzelnen Menschen da draußen in der einen oder anderen Sache genauso ergeht wie mir.

In einer Sache ergeht es sogar ganz sicher fast allen Menschen genauso wie es mir die längste Zeit im Leben ging: Ihnen fehlt das totale Selbstbewusstsein, weil sie von Kindheit an klein gemacht werden. Dank der systemischen Macht, bei der einfach alle mitmachen, unbewusst und ohne je auszubrechen. Nach unten treten und nach oben Speichellecken. Das ist das alte „Erfolgsrezept“. Kaum einer, der Dir beisteht, wenn Du etwas „Verrücktes“ tust und ausbrechen möchtest. Jeder weiß es, aber keiner macht es anders. Alle machen schön brav mit. „Ach, das klappt doch nie! Das ist ja verrückt!“, wie oft ich das gehört habe. Lächerlich. Einfach lächerlich. Was ist schon „verrückt“? Wer hat das Recht das zu bestimmen? Verrückt kommt von „verrücken“. Man verrückt einfach den Status Quo. Und schon ist man verrückt. Das ist ja einfach.

Eine kleine Botschaft von mir an alle, die mir das im Leben so oder so ähnlich schon einmal oder gar mehrmals gesagt haben, besonders in Bezug auf dieses Projekt hier und meinen ursprünglichen Selbstversuch „wieder eine Freundin zu finden“. Denn das waren die naive Initialzündung für das größte Projekt meines Lebens und der Stein, den ich seither ins Rollen gebracht habe: Lächerlich war nie, was ich versucht habe. Lächerlich ist wenn dann Eure Art gewesen, Eure Art die Welt zu betrachten. Und das alleine macht Euch ein gutes Stück weit lächerlich. Aber wenn Du jeden Tag mit einer roten Clownsnase durch die Welt laufen möchtest… bitteschön. Mach Dich zum Hampelmann, auch wenn das gesellschaftlich gemeingefährlich ist. Im Kino läuft gerade Joker. Ich möchte weder so sein noch so werden. Von den Typen haben wir schon genug.

Ich bin das Gegenteil dessen und versuche, mit den Worten von Tobias Beck gesprochen, anderen Menschen einfach nur Konfetti ins Leben zu streuen. Es ist erstaunlich, wie erfolgreich sich die meisten Menschen generell gegen so etwas wehren können. Wer vertritt denn die „systemische Macht“? Letztlich alle, von Anfag an, die eigenen Eltern, fremde Erzieher in der Kita oder im Kindergarten, dann die Lehrer in der Schule, später die Ausbilder oder Dozenten an der Uni. Und später die Chefs. Sicherlich auch (falsche) Freunde. Was soll da anderes heraus kommen, als am langen Ende ein gebrochener kleiner Mensch, der in Wahrheit so unendlich toll ist und es nur nicht weiß, weil es ihm niemand je gesagt hat! Schluss damit. Du bist toll. Versteh das endlich! Aber Du bekommst es nicht in den Schoß gelegt oder in den Hintern gepustet.

Schneide Dir mal besser nicht in den Finger

Und da ist es nur folgerichtig, dass aus einer gerade erst keimenden Sonnenblume ganz schnell ein verwelktes kleines Ding wird. Ehe Du in Deinem Leben auch nur dazu in die Lage gekommen bist, all Deine Energie zu nutzen, um Deine Potentiale zu entfalten, bist Du gefühlt bereits unter der Haube. Das soll keine Abwägung und Bewertung sein. Es ist kein „für“ Deine Potentiale und „gegen“ die eigene Familie oder die Partnerin. Es ist eine nüchterne Feststellung. Es gibt kein Gut und kein Schlecht. Bedenke nur: Was auch immer Du tust, Du wirst genau darin besser oder zumindest erfahrener darin. Beschäftigst Du Dich gerne mit Deiner Partnerin und Deiner Familie, dann wirst Du im Idealfall ein toller Partner und Familienvater. Die Chance ist zumindest da. Wenn ich mir die meisten Paare und Eltern ansehe, möchte ich mir eigentlich am Liebsten gleich wieder selbst widersprechen. Aber gut, Du verstehst was ich meine.

Was ist die Alternative? Und wenn Du Dich stattdessen auf Deine Fähigkeiten, Stärken, Hobbys und Bedürfnisse konzentrierst…? Dann bleibt natürlich weniger Zeit für andere Dinge. Aber Du wirst dann sicherlich in den Dingen „besser“, mit denen Du Dich auseinandersetzt. Das Leben ist so einfach, wenn wir verstehen würden, dass es ein einfaches Ursache-Wirkungs-Geflecht ist. Schon in der Bibel steht doch irgendwo, dass man die Früchte ernten wird, deren Samen man zuvor eingepflanzt hat. Das ist Ursache-Wirkung. Und warum verhalten wir uns gefühlt alle so, als würde das einfachste Lebensgesetz nicht existieren? Wir tun so, als wäre alles ein Zufall und wir dementsprechend für nichts verantworlich.

Es gibt keine Zufälle. Für gar nichts. Es gibt Ursachen, die zu Wirkungen führen. Ich weiß, dass das allgemein nicht ins Weltbild passen soll. Denn das würde ja bedeuten, dass man manchmal „selbst Schuld“ sein würde und es würde außerdem bedeuten, dass man Verantwortung für den selbst verursachten Mist zu tragen hätte. Plötzlich ergeben Konzepte wie ein religiöser Glaube keinen Sinn mehr. Der Papst wäre arbeitslos und mit ihm die ganzen Geistlichen und der gesamte kirchliche Luxus-Hofstaat. Gilt natürlich für alle Religionen. Guten Morgen. Und lass die frische Luft herein. Heute ist ein schöner Tag. Übernimm Verantwortung für diesen tollen Tag. Es ist Deiner.

„Schuld“ ist kein guter Begriff. Aber wenn Du es sehr extrem ausdrücken möchtest… ja, dann bist Du fast immer „Schuld“ an allem, das Dir widerfährt. Da Du in irgend einer Art immer an der Ursachensetzung beteiligt warst. Und dort, wo Du vielleicht wirklich einmal nichts Negatives zur Ursache beigetragen hast, ist es zumindest jeden Moment an der Zeit zu verstehen, dass Du (trotzdem) die volle Verantwortung dafür zu tragen hast. Ob Du möchtest oder nicht. Es spielt keine Rolle.

Ein Beispiel. Du stehst in der Küche und schneidest eine Zwiebel. Hast Du Dir dabei schon einmal in den Finger geschnitten, weil Du mit dem Messer abgerutscht bist? Ganz sicher. War das Pech? Sicher? Oder war es Unbewusstheit und Unachtsamkeit? Ganz sicher! Bitte nicht so salopp. Was heißt schon „unachtsam“? Achtsam zu sein heißt, den Messergriff bewusst mit der Hand und den Fingern zu umschließen, den Gegendruck beim Schneiden der Zwiebel bewusst wahrzunehmen. Bei jedem einzelnen Schnitt. Tun wir das wirklich? Wann immer wir solche Dinge in dieser völligen Achtsamkeit verrichten, sind Unfälle und damit „Pech“ nahezu ausgeschlossen. Das möchte ich also damit ausdrücken, wenn ich sage, dass wir die Ursachen für die daraus resultierenden Auswirkungen selbst setzen. Also bitte nicht danach beschweren.

2020-02-09

Über Politik und… Realitätsverleugnung

Ab Mitte 2018 – damals noch in der Beziehung mit Fr. Schlange – verbrachte ich wieder mehr und mehr Zeit am PC. Die sich um Recherchen zum politischen Weltgeschehen und vor allem dem Trauerspiel der absichtlichen (!) Staatenlosigkeit zum Thema Offene-Grenze-Hallo-Und-Herzlich-Willkommen-Für-Alle-Mentalität drehte. Das war zu der Zeit, als zumindest hin und wieder noch irgendwo über Vergewaltigungen und Messerstechereien berichtet wurde. Inzwischen ist es ja restlos friedlich hier und allen geht es gut. Straftaten gibt es nicht. Mama Merkel sei Dank. *Hust*

Aber ich bin ja nicht absichtlich blind und ignorant und deswegen per se schon kein links-grüner Faschist. D.h. ich sehe die Realität so wie sie ist und mache sie mir nicht wie Pipi Langstrumpf. Ändert nämlich auch nichts daran, dass Ursachen gesetzt werden und deren Auswirkungen real sind. Vielleicht mal an der Stelle ein passendes Zitat von Ayn Rand, das mir gerade einfällt, ich gebe es aus dem Kopf wieder (kurz mal auf Wikipedia nachgelesen: Das war wohl eine russisch-amerikanische Bestsellerautorin jüdischer Herkunft): „Du kannst die Realität verleugnen, aber damit kannst Du trotzdem nicht die Auswirkungen der Verleugnung der Realität verhindern.“

Das ganze Nachrichtenzeug ziehte mich damals zwangsläufig herunter. Ich fand es unerträglich, was jeden Tag zu lesen war (selten auf den Seiten der Propaganda-Mainstream-Medien). Über allerlei vergewaltigende Männer(horden) oder den flächendeckenden Einsatz von Meinungsverstärkern (Messer). Wenn irgendwo ein Deutscher einen Pups lässt, echauffiert sich die Einheitspresse und bekommt im Chor die geschauspielerte Schnappatmung. Die Leserschaft wird glücklicherweise inzwischen intelligenter und hinterfragt mehr, sieht man an den in den Keller rauschenden Auflagenzahlen der Lügenpresse (Online und Print). Aber diese hinterfragende Lesergruppe ist einfach noch viel zu klein. Wenn hingegen irgendwo eine Frau vergewaltigt wird, dann ist über die Herkunft des oder der Täter nichts zu lesen.

Manchmal heißt es dann „ein 16 jähriger Hamburger hat…“, woran man sofort erkennt: Das war alles, aber kein Deutscher. Sonst würd es dabei stehen. Auf die Deutschen wird immer schön drauf gehauen. „Ein 16 jähriger Hamburger“ ist Orwellsches Neusprech. In Wahrheit ist der vermutlich 20, weil er bei der illegalen Einreise falsche Angaben zu seinem Alter gemacht hat. Es lebt sich mit den Jugendtarifen in Deutschland einfach noch gleich viel angenehmer. Aber sei es drum. Das Alter ist geschenkt. Was kostet schon die Welt. Der Gabentisch ist reich gedeckt. Das einzig Wahre ist vermutlich, dass er derzeit in Hamburg lebt, deswegen ist es ein Hamburger. Das würde man ihm optisch aber nie zutrauen, ein Waschechter solcher zu sein. Das würde vermutlich auch eine blinde Oma erkennen können. Damit meine ich diese alten Menschen, Du weißt schon, das sind diese angeblichen Umweltsäue, wie sie der WDR per Kinderchor tituliert. Es ist beschämend! Auch wenn das ein jüngeres Ereignis und nicht aus 2018 ist, aber das ist gerade präsent. Also bringe ich es.

Merke:

  1. Wann immer die Nationalität eines Täters in einem Pressebericht nicht dabei steht, kannst Du zu 99,99% davon ausgehen, dass es kein Deutscher war. Besonders wenn nur sein aktueller Wohnort angegeben ist („der 16 jährige Hamburger…“), denn das suggeriert dem (leider oft ungebildeten und unhinterfragenden) Leser, dass es sich um eine „ganz normale“ Straftat handelt, die so oder in der Art in dem Land sowieso immer schon stattfand. So unter 16 jährigen waschechten Hamburger Jungs. Ja nee, is klar.
  2. Wann immer als Nationalität „der Deutsche…“ dabei steht, lese den Artikel aufmerksam und suche, ob Du den Vornamen des Täters (der Täter! denn oft treten die ja im Clan auf) findest. Wenn nicht? Dann war es zu 99,99% kein Deutscher. Oder kennst Du viele gebürtige deutsche Eltern, die Ihren Kindern arabische oder afrikanische Namen geben? Ich nicht.
    Gut, was ist schon deutsch. Reicht hierfür ein Pass? Reicht dafür hier geboren zu sein? Reicht dafür ein deutscher Elternteil oder müssen es zwei sein? Geschenkt. Sich zumindest mal darüber Gedanken zu machen, das ist schon ein riesiger Gewinn. Aber stattdessen verteilt man doppelte Staatsbürgerschaften wie Toilettenpapier. Manche von den Staatsbürgerschaftsempfängern spielen dann zwar sogar für die hiesige Fußballnationalmannschaft, während sie sich allerdings lieber werbewirksam mit der Regierung ihres wahren „Vaterlandes“ ablichten lassen.

Von der Politik zu den Finanzen

So, der kurze politische Ausritt musste sein. Du wirst später erkennen warum. Also weiter im Text. Diese Art der zunehmend propagandistischen Hofberichterstattung begann mich mehr und mehr herunter zu ziehen. Ich stellte bei all meinen Recherchen allerdings fest, dass die Auswirkung solcher links-grünen (Geld- und Kultur-)Vernichtungsmaßnahmen im Wesentlichen nur ein Problem der ungebildeten Volksschichten ist. Und auch der Nullzins trifft nur den Kleinsparer. Der Großadel macht es anders. Geld verlieren kann nur jemand, der sich dem politischen Diktat unterwerfen muss. Also Otto Normalbürger. Weil er „alternativlos“ ist und hier leben muss. Und eigentlich auch möchte, schließlich ist es seine Heimat.

Aber es ist nun einmal so, die Auswirkungen dieser ganzen Zwangsmaßnahmen führen nicht zu Problemen bei international aufgestellten Organisationen, Firmen und Personen. Die passen sich an, schneller als Du „muh“ oder „mäh“ sagen kannst. Sie beobachten die Ursachen, erkennen und bewerten die Auswirkungen und schlagen dann Profit daraus. Persönlich herunterziehen lassen die sich ganz sicher nicht. Deswegen bezahlt Starbucks in Deutschland keinen Cent Steuern auf ihre Gewinne. Amazon und Apple machen es nicht anders. Anders gesagt, zwei Dinge:

  1. Ob Dich die Nachrichten persönlich herunterziehen und damit auch Auswirkungen auf Dein (Familien-)Leben und Deine Laune bekommen, ist eine Frage der eigenen (Un-)Achtsamkeit, keine Frage der Medien. Eine (Mainstream-)Zeitung macht Propaganda, gut und (un)schön. Aber deswegen musst Du den Dreck nicht an Dich heran lassen. Lösung: Achtsam sein, so wie beim Schneiden der Zwiebel beim Festhalten des Messers. Dann hat auch der vermeintlich stärkste linke deutschlandhassende Redakteur keine Chance mehr gegen Dich.
  2. Beobachte die Gegebenheiten. Schau Dir also die Ursachen an. Und sieh Dir an, was daraus wird.
    Das will der typische linke Antifa-Steinewerfer nicht wahr haben, der „normale“ typische Linke oder Sehr-Gutmensch-Grüne auch nicht. Der klassische CDU’ler ist inzwischen linker als die Linken, außer er gehört zur WerteUnion. Dann ist er aber auch nur halb Fisch und halb Fleisch und labert nur herum, „mimimi“. Der von der FDP würde zwar gerne, der darf aber generell nix zu solchen Themen sagen. Von der SPD spreche ich gar nicht, die ist tot.
    Und aus all Deinen Beobachtungen kannst Du Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen schließen. Um selbst davon zu profitieren. Egal ob es dabei um das Thema (un)bezahlbaren Wohnraum oder um den p(!)ösen Diesel geht. Oder um Klimapakete, die uns einfach nur die Steuern aus der Tasche ziehen sollen, um sie Konzernen zuzuschanzen, die sich wiederum genau zu dem Zweck vorher selbst irgendwie einen grünen Anstrich verpassen.

Gerade zum zweiten Punkt bin ich damals noch nicht in der Tiefe vorgedrungen. Ich war noch in der Phase des „sich ärgerns“. Rückblickend betrachtet. Damals habe ich es einfach unreflektiert nicht wahrgenommen. Vermutlich hatte es also auch einen – wenn sicher nur kleinen – Einfluss darauf, dass Fr. Schlange sich nun lieber mit einem kletternden Abenteurer und selbsternannten Waldschrat abgibt. Beim Klettern ist Politik unwichtig und im Wald ist zwar alles Grün, aber da kann der Wald ja nix dafür.

Ich wollte „meine“ Familie also so gut es geht nach vorne bringen. So nahm ich mir vor, dass ich das Thema finanzielle Unabhängigkeit wieder verstärkt in den Fokus rücken muss. Ich hatte mich schon immer für Finanzen interessiert, handelte schon immer Aktien oder anderes Börsenzeug. Allerdings nicht mit Summen, die für die Familienplanung elementar wären. Ich wollte nun endlich auf die „Erfolgsspur“ kommen. Also schmiedete ich einen Plan. Der gepfeffert war…

Finanzen kommen, Frau geht

Und genau darum geht es hier. Es geht um die Frage, was mich derzeit umtreibt. Mich nächtelang beschäftigt, so dass ich teilweise meine 8-Stunden-Schlaf-Regel breche. Es geht um Finanzen. Um Börse. Ums Geld verdienen. Darum, ob ich weiter meckern und mich über die Politik und die Dummheit einer breiten Masse aufregen sollte. Oder ob ich das Heft stattdessen für mein eigenes Leben (und damals das meiner Familie) in die Hand nehmen sollte, mit dem Meckern aufhöre und „einfach“ Geld verdiene. Beim Meckern helfen analytische Fähigkeiten und Antizipationsfähigkeit.

Aber es bringt Dir im Endeffekt nichts. Wenn Du diskutierst, diskutierst Du entweder mehrheitlich mit ungebildeten und verkappten Linken oder Grünen und kommst sowieso auf keinen „grünen“ Zweig. Das ist ja gerade der Kern dieser Menschen, dass sie für Sach(!)argumente unzugänglich sind. Sie ticken in ihrer politischen Weltanschauung wie andere Menschen religiös sind. Deswegen ist da kein Durchkommen. Es ist also verschwendete Lebensmühe. Und mit den Anderen, also mit Libertären (Freiheitlichen) oder zumindest politisch bürgerlichen Menschen brauche ich nicht zu diskutieren, da haben wir sowieso größtenteils die gleiche Meinung. Das ist also alles nur bla bla. Da stelle ich mir die Frage, was nutzt mir das?

Da fällt mir gerade der kurze Witz ein, woran man einen Veganer erkennt.
Er sagt es Dir.

Nicht falsch verstehen, ich habe gar nichts gegen Veganer. Aber in der breiten Masse folgen die doch leider einer rücksichtslosen links-rot-grüne Lebensweise, die nur mit Verboten für alle anderen Menschen arbeitet. Wo CO2 giftig sein soll. Wo alle einfach herzlich willkommen sind, egal wer das ist, Straftäter und Terroristen gleichermaßen. Wo ich Menschen aus Unrechtsstaaten so lange hierher importiere, dass nicht aus deren Unrechtsstaaten je ein Rechtsstaat werden würde, sondern umgekehrt. Liebe Grüne, wie ist das denn nochmal in der Natur, wenn ich zu einem Korb vieler frischer Äpfel einen faulenden lege? Heilen die frischen den faulenden oder faulen dann alle, und zwar in kürzester Zeit? Wahnsinn.

Und wie ich das Thema Finanzen angegangen bin, darum geht es beim nächsten Artikel. Für diesen Zweiteiler soll es das mal gewesen sein. Jetzt weißt Du, womit ich mich derzeit beschäftige. Jede verdammte Minute. Ich lese Bücher, schaue Videos, studiere und vergleiche Bilanzen und Geschäftsberichte. Analysiere. Das ist jetzt ein gewaltiger Sprung in der Story. Da fehlt der Mittelteil, nämlich der Weg vom plötzlichen Verlust der Beziehung zum aktuellen Hauptbetätigungsfeld, den Finanzen. Der Beginn lief tatsächlich nahezu zeitgleich ab. Ich entdeckte meine Passion fürs Geldverdienen wieder und musste zeitgleich meine Beziehung aufgeben. Du erhältst im Leben also das Eine und gibst dafür das Andere ab. Es ist immer ein Kommen und ein Gehen. Toll ist das nicht immer. Aber es ist die Realität.

Die Zusammenfassung dieses Artikels lautet also: Ich habe Dinge (Nachrichten) derart an mich herangelassen, dass sie mich heruntergezogen haben. So weit, dass es vermutlich Auswirkungen auf meine Laune hatte. Weil ich nicht ins Handeln gekommen bin. Meckern macht schlapp. Die gleichen Fakten existieren heute noch immer. Es wird genauso gemeuchelt und vergewaltigt. Oder mit Mama Merkels Hilfe eine ganze Nation in den Untergang geführt, das hatte so perfide zuletzt nur Adolf geschafft. Aber ich lasse das alles nicht mehr so an mich heran. Stattdessen analysiere ich nur noch Dinge und komme ins Handeln. Ich lasse Dinge, die mich nicht unmittelbar nach vorne bringen, einfach beiseite. Ich nehme sie zwar wahr, überlege mir aber noch nicht einmal mehr was „wir“ als Gesellschaft oder „ich“ als Einzelner dagegen tun können. Stattdesen überlege ich mir nur noch, wie ich mit der Masse mitschwimmen kann, ausschließlich um davon zu profitieren.

Denn eines ist klar: Je mehr wir die Quote der Analphabeten hier künstlich erhöhen und je mehr fremde Personen wir in die soziale Hängematte legen, desto tiefer sinkt das Gesamtniveau. Macht es das jetzt für den smarten und ehrgeizigen Menschen einfacher sich durchzusetzen oder schwieriger? Wenn in einer Schulklasse fast keiner deutsch spricht, wie einfach hat es dann ein deutsch sprechendes Kind eine gute Note zu schreiben? Einfacher oder schwieriger? Na also. So muss man das sehen, überall stecken Chancen. 😉

Aus meiner Sicht gibt es einen Markt für das Getummel mehrheitlicher Unintelligenz. Das ist der Finanzmarkt. Es ist zugleich dennoch der intelligenteste Markt der Welt. Da wie überall das Defizit einer breiten Masse durch eine Minderheit einfach ausgeglichen wird. Anders gesagt: An der Börse machen sich ca. 20% die Taschen voll, während 80% auf Dauer verlieren. Das ist Champions League. Sobald Du da einen Euro reinsetzt, trittst Du sofort gegen die Besten der Besten an. Ca. 75% des Handels an der Börse findet automatisiert durch Computer statt. Die sind schneller als Du und schneller als der Schatten von Lucky Luke.

Trotzdem spiele ich da mit. Weil es eine Herausforderung ist, in diesem Haifischbecken bestehen zu können. Endlich mal eine Challenge. Endlich mal messen mit den Besten. Endlich mal nicht mehr nur so tun müssen als ob. Und vor allem: Mir von keinem halbstarken Chef oder sonstwem sagen lassen müssen was gut oder falsch ist. Hier kann ich eigenverantworlich sein. Und den Beweis erbringen, ob ich den Mund nicht zu voll nehme. Wem beweisen? Na mir. Anderen gegenüber muss ich nichts beweisen. Du auch nicht. Meinen wir immer. Ist aber nicht so. Kommt sowieso nicht an beim Gegenüber. Entweder „war es sowieso schon immer klar, ich habe es doch gesagt!“ oder das Gegenüber ist still. Auf das Niveau solltest Du Dich nie begeben. Lass die Anderen quatschen, fertig.

Finanzmärkte kennen keine Arroganz

An den Finanzmärkten lehnt Dich niemand persönlich ab. Da kommt keiner und labert Dich dumm voll. Ob Du „gut“ oder „smart“ bist, siehst Du an Deiner Handelsbilanz, abzüglich Kosten und Steuern. Das ist der Return. Daran siehst Du zu jeder Sekunde, wie „gut“ oder „clever“ Du bist, ganz emotionslos. Da ist niemand dazwischen, der Dir den Tag versaut. Wenn dann hast Du ihn Dir selbst versaut. So einfach ist das. Und deswegen macht mir das derzeit so viel Spaß. Endlich mal weg von dieser ganzen zwischenmenschlichen Bewerterei. „Oh, Du bist aber überheblich!“ oder „wenn man Dich nicht kennen würde, würde man meinen, dass Du arrogant wärst“, das sind Sprüche, die ich in meinem Leben öfter gehört habe.

Was sagt das über mich aus? Nichts. Es sagt gar nichts aus, außer vielleicht, dass das Gegenüber mir nicht folgen kann. Es sagt also mehr über ihn aus als über mich. Komischerweise finde ich immer die Menschen am Interessantesten, die andere als arrogant empfinden. Es gibt arrogante Schwachköpfe, zweifelsfrei. Von denen spreche ich nicht. Aber ein Mensch ist selten so etwas wie „arrogant“ ohne Grund. So einen ähnlichen Vorwurf musste ich mir letztens auch von Fr. Respektina machen lassen, als sie mich mal wieder mit Vorwürfen per Textnachrichten vollgeballert hat. Und ich nur sagte: „Es tut mir leid, dass Du das so empfindest. Aber wenn Du Dich nicht nur mir gegenüber so destruktiv verhältst, dann wirst Du nicht nur in Bezug auf mich zwischenmenschliche Schwierigkeiten haben. Denke bitte darüber nach.“

Als Antwort kam, dass ich nicht das Recht hätte, über sie zu urteilen. Stimmt. Das Recht habe ich nicht. Aber ich gebe von Herzen gerne gut gemeinte Ratschläge. Auch ungefragte. Warum? Weil ich es kann. Das reicht als Erklärung. Bin ich deshalb arrogant? Meinetwegen. Wichtiger finde ich allerdings, für andere Menschen da zu sein. Und Menschen, die für andere „da“ sind, geben in irgend einer Art etwas (von sich). Vielleicht weil sie etwas zu geben haben. Vielleicht weil sie es einfach können. Gebende Charaktere sind mir lieber als nehmende, auch wenn das nicht zum Zeitgeist passt. Alle wollen immer und wollen und wollen. Und wenn man dann mal seinen Mund aufmacht und etwas sagt, gilt man schnell als arrogant oder überheblich.

Wenn ich mir ein Youtube-Video eines Coaches ansehe, egal ob zu den Themen Finanzen, Pickup, Persönlichkeitsentwicklung, dann halte ich manchmal 2 Stunden lang meine Klappe. Und höre einfach zu, einfach so. Und sage gar nichts. Weil ich nichts zu sagen habe. Der Coach schon. Er ist besser in einer Sache als ich. Ist er deswegen arrogant? Nur weil er „besser“ ist? Zu erkennen, dass jemand in einer Sache besser ist als man selbst, das ist die Kunst. Sich auch einfach mal hinten anstellen können. Egofrei. Und deswegen versuche ich im Moment alles aufzusaugen, was es aufzusaugen gibt. Mit starkem Fokus auf die Finanzwelt.

Fazit: Den Weg zur finanziellen Freiheit kannst Du Dir nicht durch Reden ebnen, sondern nur durch Handeln. Ignoriere Dinge, die Du nicht ändern kannst. Versuche stattdessen direkt oder indirekt von allem zu profitieren. Begreife Ärgernisse als Chancen. Und wenn Dich Deine Partnerin verlässt, besinne Dich spätestens dann wieder auf das, was Du – ganz unabhängig einer Partnerin – gerne tust. Und sei es nur Geld verdienen, um nicht ein Leben lang für Andere schuften zu müssen. Geld verdienen verträgt sich übrigens prima mit Frugalismus… 😉

PS: Sparquote vom Nettoverdienst? Derzeit ca. 40%. Und das ganz ohne mir von irgendwem anhören zu müssen, dass ich zu knickrig wäre. Singlesein hat auch sein Gutes. 😉

PPS: Beim nächsten Mal gibts dann den angesprochenen fehlenden Mittelteil. Also was genau geschah, kurz bevor Fr. Schlange es beendete. Wie ich also meinen Wiedereinstieg in die Finanzwelt fand. Und warum genau ich nun so viel zu tun habe. So viel, dass ich keine Zeit und keine Lust dazu habe, eine Partnerin kennenzulernen. Und warum ich mich stattdessen aktuell lieber mit der Gründung einer Kapitalgesellschaft beschäftige.

PPPS: Ob es hier deswegen keine Frauengeschichten mehr geben wird? Weniger, vermutlich. Aber keine Sorge, ich werde trotzdem hin und wieder noch rausgehen. Und dann umso härter malochen, damit ich immer noch Geschichten erlebe, die ich dann hier zum Besten geben kann! Einfach als Ausgleich. Denn auch Frauen sind die Realität. Genau wie Männer.

Warum mir (wieder!) einmal die Knie weich wurden

Es geht um eine Geschichte von Samstagnacht. Diese möchte ich zum Besten geben. Also tue ich es. Viel Spaß und gute Unterhaltung. 🙂

Zunächst ging es mit meinem Wingman in eine Tanzbar. Es war voll, endlich mal. Zuletzt ging ich an einem Freitag aus und ich weiß nicht wie es in Deiner Stadt ist, aber hier bei mir kommt es mir so vor, als wenn die jungen Menschen ihr Ausgehverhalten restlos auf Samstag konzentrieren. Es ist freitags verhältnismäßig gähnende Leere, jedenfalls in den von mir bevorzugten Läden. Und wenn Du dann auch sowieso nur noch sehr selten ausgehst, ist es doppelt hart, wenn es an einem Freitag Abend leer ist. Immerhin ist der Aufwand der Gleiche, ob Du Freitag oder Samstag am Start bist.

Samstag war jedenfalls viel los und das ist immer gut, da lässt es sich besser unter die Masse mischen. Du kennst ja eines meiner Mottos: Reinschleichen, Auftrag ausführen, rausschleichen. Grüße an Sean Connery. 😉

Der „ich hab die Haare schön“-Contest

Und da saßen sie, die Beiden. An der Bar. Eine etwas naja… sagen wir… wohlproportionierter… und Eine eher zierlich. Welche wohl mein Geschmack ist…? Nun, ich stehe eigentlich nicht auf blond. Aber ich bin auch nicht übertrieben oberflächlich. „Jede Frau hat eine Chance verdient“, muss das Motto sein. Und „Hauptsache hübsch“ kann Frau auch in blond sein. Kann. Nun. Ich wollte eigentlich nur ein wenig Quatschen.

Da sie beide lange blonde Haare hatten, allerdings unterschiedlich lange, war mein Eröffner genauso einfach wie unterhaltsam: „Macht ihr Zwei einen Haar-Contest, wer die längeren blonden Haare hat?!“ Auf so einen Spruch siehst Du sofort was Sache ist. Du wirst Dir vielleicht denken: „Was ist das für ein plumpes Ding?!“ Nun, darum geht es aber nicht. Ich sag es anders herum: Du kannst auch wie Einstein mit der Erklärung der Relativitästheorie einsteigen, aber wenn sie Dich schei** findet, findet sie Dich schei**. Over und aus. Deswegen ist das Wichtigste: Machen! Egal was, egal welche Eröffnung, egal was Du sagst und tust. Sprich sie einfach an. Je weniger Du überlegst, desto einfacher. Nimm das Erste, das Dir in den Sinn kommt.

Ich unterhielt mich eine Weile mit der… sagen wir… Wohlproportionierten und merke was? Natürlich… dass die Kleine daneben das nicht gewohnt ist. Wenig Beachtung für sie, viel Beachtung für ihre Freundin. Sind aber auch ungeduldig, manche Mädls. Nun, irgendwann habe ich dann übergeleitet und mich mehr mit der Anderen unterhalten, der zierlichen Kleinen, die mit den längeren blonden Haaren. Ehrlich gesagt war sie schon einigermaßen angetrunken, aber es war noch ganz erträglich. Es ging recht schnell um die Themen Liebe, Partnerschaft, Kinder und Sex. Moment mal… Kinder?! Ja. Du ahnst es. Wenn Du die Artikel der letzten Monate etwas verfolgt hast… dann weißt Du, dass ich von irgend einem Heiratsgott mit einem Fluch belegt wurde. Und der heißt: „Du wirst fortan nur noch Frauen mit Kindern kennenlernen!“

Wenn ich den Typen mal treffe, der dafür verantwortlich ist… dann gibts zwischen die Hörner!

Jetzt ist sie zwar mega jung gewesen, auch echt attraktiv… aber da war sie eben doch schon Mama. Und? Ja. Getrennt. Natürlich. Wahnsinn. Was ist nur los mit der Welt. Ihr seid verrückt geworden. Alle haben sie Kinder. Alle sind sie getrennt. Und ich war lange Single bzw. bin es wieder. Habe keine Kinder und keine Frau. Wieso versucht die Natur (oder das Schicksal?) immer Menschen zusammen zu bringen, die nicht zueinander passen? Wie wäre es mal damit einfach Tetris zu spielen?

Also: Ich bin Single, unverheiratet, ohne Kinder. Gibt es vielleicht eine Frau auf der Welt, idealerweise auch ohne Kinder, die einfach nur frei und glücklich in einer Partnerschaft leben möchte? Irgendwooooo da drauuuuußeeeeeen??? Halloooooooo. Kann mich jemaaaaand höööööööreeeeeeen?

Falls ja: Hier bin ich. Falls nein: Ich finde Dich auch so. Versprochen. Dauert nur etwas in diesem ganzen Dschungel!

Nun, das Gespräch wurde langsam zum Flirt und das lief dann vielleicht eine Viertelstunde. Eigentlich wollte ich aber in den nächsten Laden, in meine Lieblingslocation. Und meinen Wingman wollte ich auch nicht die ganze Zeit alleine an der Bar lassen. Er hat mich zwar zwischendurch ständig ermuntert ordentlich Gas bei der jungen Blonden zu geben, aber ich habe ihm immer wieder gesagt: „Ich bin nicht der von früher. Ich möchte mich nur ein wenig mit den Mädchen unterhalten. Alles ohne Stress. Hauptsache ein bisschen Interaktion und Spaß. Und was dabei rauskommt, sehen wir dann. Also mach Dich locker. Sie ist zwar süß, aber übertreib es mal nicht. Es gibt viele tolle Frauen. ;-)“

Nun, wir haben noch Nummern getauscht. Und dann gings auch schon auf in den nächsten Laden. War jedenfalls bis hierhin ein guter Einstieg für den Abend, alles schön locker, so gefällt mir das am Besten. Besonders wichtig ist für mich gerade zum (Wieder-)Einstieg immer eine schnelle Interaktionen zu suchen. Ich habe kein Problem mit Ansprechängsten. Das existiert bei mir gar nicht mehr, wie ich immer wieder feststelle. Die Übung ist natürlich eine andere Sache, da bin ich inzwischen ziemlich raus. Aber dafür bringe ich eine ordentliche Portion Natürlichkeit mit. Und das ist wesentlich mehr wert, kann ich jedem Mann gleichfalls nur wünschen.

Location Nr. 2

Es war voll. Der eine oder andere Star war auch da. Die Teenies tuscheln dann immer so witzig hinter vorgehaltener Hand. Mir ist das egal. Mich interessieren Stars genauso viel wie Nicht-Stars, kein Unterschied. Deswegen quatsche ich den Einen oder Anderen auch mal an, wenn ich gerade Lust darauf habe, wie zum Beispiel damals auf Mallorca (Pickup auf Spanisch).

Frauen waren Samstag extrem viele am Start und wie immer dort extrem herausgeputzt. Einfach toll zu sehen, dieses Schaulaufen der Elfen und Gazellen. Und irgendwo dazwischen ich. Mein Sternzeichen ist ja Löwe. Passt also! 😉

Ich lief ein wenig mit meinem Wingman umher. Die eine oder andere Begrüßung hier oder dort… aber ich merke, dass die Weggeh-Pause in den letzten Monaten auch nicht an mir spurlos vorüber gegangen ist. Denn viele neue Gesichter sind mir eben unbekannt. Aber an der Türe ist noch immer dieses süße kleine Mädchen, das sich jedes Wochenende um den Einlass kümmert. Ich könnte sie ja direkt heiraten. Würde ich tun. Zum Verlieben, diese Frau. Eine mega Figur und ein zuckersüßes Gesicht. Und in ihrer Art dezent. Auf den ersten Blick jedenfalls ein Sahnestück. Ich werd das langsam angehen. Immer wenn ich zuletzt den Laden betreten habe, bin ich ein wenig später auf sie zu, um mich kurz mit ihr zu unterhalten. Inzwischen erkennt sie mich beim Einlass, was manchmal auch seine Vorteile hat. Besonders wenn der Laden manchmal brechend voll ist und die Gorillas an der Türe sonst doof Fragen stellen oder Probleme machen. So ist das halt in In-Schuppen.

Jedenfalls ging ich irgendwann zum Tanzen. Es war um die frühen Stunden noch nicht so voll. Es tanzten ein paar Frauen, und mein Wingman ist, was das Tanzen betrifft, immer recht zurückhaltend. Also bleibt nur alleine zu tanzen oder nicht zu tanzen. Und es gibt nichts affigeres denn als Mann nur da zu stehen und nichts zu tun und auf die Tanzfläche zu glotzen. Also bewege ich mich eben auch, aber von Stimmung möchte ich noch nicht sprechen. Ich bin ja kein Roboter, der von 0 auf 100 in 3 Sekunden springt. Zumal ich mich Samstag auch etwas müde gefühlt habe. Vielleicht vom Krafttraining am Nachmittag? Es war eine lange Einheit, die schlaucht schon.

Und so lief auch die passende Musik, genau das, worauf ich stehe. Black und R’n’B. Während sich die Tanzfläche langsam etwas füllte, sah ich sie. Eine Frau in einem weißen langen Kleid. Braune lange Haare. Tolle Figur. Süßes Gesicht. Wow. Das weiße Kleid hat es mir angetan, glaube ich. In der Regel laufen die meisten Frauen dort herum wie Damen vom horizontalen Gewerbe. Und das ist definitiv nicht mein Fall. Sie aber hatte Stil. Das war mein erster Gedanke. Sie bewegte sich grazil. Tanzte. Ich tanzte auch. Ich lächelte sie an, vielleicht aus 5 Metern Entfernung. Sie lächelte zurück. Passt.

Also sagte ich zu meinem Wingman: „Sieh mal, die in dem weißen Kleid. Das ist genau mein Fall. Und Lächeln kann sie auch. Mal sehen ob sie mit raus kommt.“

Und so ging das noch einige Minuten, tanzen, lächeln, tanzen. Und irgendwann war es dann soweit, ich bin hin und habe ihr genau das gesagt, was mir auch zuerst in den Kopf kam, als ich sieh sah: „Hi, ich finde, dass Du hier im Gegensatz zu vielen wirklich Stil hast. Lass uns mal kurz raus gehen. Hier ist es sehr laut, draußen können wir in Ruhe sprechen. Ich entführe Dich auch nicht, versprochen! ;-)“

Sie reagierte positiv und kam mit. Ihre beiden Freundinnen blieben derweil da. Das ist oft das größte Hindernis, die (lieben?) Freundinnen. Oft einfach nur zum Auf-den-Mond-Schießen. Draußen auf dem Gang konnten wir uns zumindest kurz in Ruhe unterhalten. Ich habe meine Stärken nicht auf dem Parkett. Sondern beim Quatschen. Und welcher Löwe begibt sich ohne Schlittschuhe schon aufs Glatteis, um eine Gazelle zu jagen? Schon mal Gazellen auf Eis gesehen? Eben.

Wie kann sie nur so eine Figur haben?

Nun, was hatte sie zu sagen? Das „Was“ war nicht so entscheidend. Das „Wie“ war entscheidender. Und was soll ich dazu sagen? Ich stehe nicht auf osteuropäischen Akzent. Ehrlich nicht. Das hab ich hier schon öfter gesagt. Hm. Ich finde, dass die Frauen aus diesen Ländern – möglicherweise gerade aufgrund ihres (unsexy) Akzents – wirken wie ein alter Kühlschrank mit defektem Eisfach. Obwohl sie sichtlich bemüht war Interesse zu zeigen. Das kommt dann bei mir nur immer nicht so an, keine Ahnung warum. Nun, dann hab ich mich darauf fokussiert meine Vorurteile beiseite zu schieben und den Menschen so zu nehmen wie er war. Kurzer Smalltalk. Was sie hier so macht und so. Bla bla. Und…? Ja, jetzt darfst Du raten, was die Frau so wenig von den anderen Damen unterscheidet, die ich zuletzt kennenlernte. Du ahnst es? Ja? Glückwünsch. Wieder einmal eine Mama. Aber mit verdammt heißer Figur.

Ich könnte mich langsam wirklich wegwerfen. Nichts gegen Euch Mamas. Es gibt bestimmt unendlich tolle Frauen da draußen, die Kinder haben. Meine eigene Mama zum Beispiel. 🙂 Mit einer Mama war ich ja selbst knappe 2 Jahre zusammen. Aber hey. Es ist jetzt Zeit für etwas Neues für mich. Etwas Eigenes. Ich dachte, ich hätte karmatisch das Thema „kümmere Dich auch mal um eine alleinstehende Frau mit Kindern, ganz aufopferungsvoll“ endgültig abgehakt. Ich hatte mein Bestes gegeben und das hatte dieser einen Dame nicht gereicht. Aber dass ich dann nur noch Frauen mit Kindern kennenlernen würde, seit einigen Monaten… das langweilt mich inzwischen wirklich. Denn ich merke ja, wie es das Kennenlernen extrem verkompliziert. Für eine Frau mit Kind ist das Kind die absolute Nummer 1 im Leben. Passt ja. Aber dann ist da eben kein Platz für einen Mann. Das ist jedenfalls meine Erfahrung inzwischen. Natürlich kann das klappen. Das sind allerdings die wenigsten Frauen, wirklich bereit einen neuen Mann gleichwertig zum eigenen Kind kennenzulernen. Oder zumindest kennenelernen zu wollen. Denn beim Wollen fängt alles an. Aber Du hast da einfach die Situation und Hürde vor Dir, der Frau beweisen zu müssen, dass Du „es ernst meinst“. So jedenfalls ihre Erwartungshaltung. Für gewöhnlich. Und ich verstehe, dass die meisten Männer keinen Bock auf fremde Kinder haben, das kommt ja noch erschwerend hinzu.

Der Unterschied zwischen Mathematik und Physik im Balzverhalten

Also fasse ich mal den Regelfall zusammen: Einerseits haben die meisten Männer schon mal grundsätzlich keinen Bock auf fremde Kinder. Das ist sicherlich „oberflächlich“, klar. Wir vergeben hier mal an der Stelle ein Minus, okay? Gut. Notiert. So. Und dann kommt der Gegenpart. Und der heißt Frau mit Kind. Und da sieht – nach meiner Erfahrung – die Welt meist so aus, dass die Frau eben ihr Kind (manchmal auch mehrere) mit weitem Abstand auf Platz 1 der Prioritätenskala stellt. Danach kommt, wie gesagt, lange nichts. Dann kommt sie. Gleich dahinter kommen ihre ganz ganz tollen vielen Freundinnen. Dann kommt wieder lange nichts (bestimmt auch aufgrund schlechter Erfahrungen) und irgendwann kommt ihr echtes (?) Interesse an die Reihe, nämlich das, einen Mann kennenlernen zu wollen. Was vergeben wir hierfür? Richtig, wieder ein Minus.

Du ahnst auch hier vielleicht, worauf ich hinaus möchte. Es ist Mathe angesagt. Und die Grundrechenarten sind doch ganz einfach, möchte man meinen. Minus und Minus ergibt? Richtig, Plus. Läuft bei Dir. Nicht! Denn es ist nicht Mathe, sondern Physik. Es geht ja nicht um Roboter, Algorythmen und Strom an oder Strom aus. Es ist Physik angesagt, vielleicht gemischt mit viel Biologie. Und in der Physik ergeben Minus und Minus? Ganz klar zwei sich einander abstoßende Teilchen.

Und das ist auch schon das Geheimnis, warum das Kennenlern-Ding zwischen Mann und Frau mit Kind nicht wirklich funktioniert. Jedenfalls meistens nicht. Und wenn dann nur mit Sand im Getriebe. Du hast auf der einen Seite den Mann, der stark veranlagt ist mit seinem dritten Bein zu denken, eine Hand stets allerdings nicht am Revolver hat, sondern schützend um seinen Geldbeutel. Und auf der anderen Seite ist die Frau mit dem Kind auf dem Arm oder an der Hand, die in erster Linie Interesse an Deinem Geldbeutel hat. Und wenn dann noch Zeit ist, vielleicht auch an Deinem dritten Bein.

Seien wir mal ehrlich, so läuft die Nummer doch. Männer sind sexuell gesteuert. Frauen hingegen sind ausgeprägte Sicherheits-Fanatikerinnen. Das meine ich beides nicht wertend, schon gar nicht mit „ab“ davor. Es ist einfach eine Feststellung. Aber wenn sich eine der beiden Seiten nicht bewegt, wird nichts passieren können. Das verstehen sie irgendwie nur alle nicht. Weder die Männer noch die Frauen. Darum: „Lieber Mann, nimm mal für einen kurzen Moment die Hand von Deinem Geldbeutel. Du musst ihn ja nicht herausrücken, aber Du musst auch nicht so tun als ginge es im ganzen Leben nur um Kohle.“ Und mein Rat an die Frauen: „Lasst doch mal kurz das ganze Sicherheitsdenken und den langen Lauf links liegen, nur kurz. Schenk dem Mann wirklich einmal echte Aufmerksamkeit, ganz ohne Vorurteile. Und gehe mal auf ihn zu, ohne ihm von Anfang an klar zu machen, dass erst Deine Kinder kommen. Achja, und frag ihn mal einfach nicht direkt nach seinem Beruf. Mensch!“

Ich sage nicht, dass es nicht fiese Männer oder Frauen gibt. Beides ist real. Aber es gibt eben auch echt tolle Kerle. Und die lassen dann vielleicht aufgrund schlechter Erfahrungen die tollen Frauen mit Kindern unbeachtet. Ich könnte aufgrund meiner eigenen Erfahrungen stark dazu tendieren. Aber ich rufe mir immer wieder ins Bewusstsein: „Nein Junge, Du wirst nicht so oberflächlich wie all die anderen Typen. Und auch wenn gefühlt 90% aller alleinerziehenden Mamas mit Kindern einen an der Klatsche haben, Du suchst die anderen 10%!“

Ich weiß schon, harte Aussage. Das mit der Klatsche. Aber sieh es mal nüchtern: Warum geht eine Frau nachts aus? Richtig, im Endeffekt auch nur um einen Mann kennenzulernen. In Wahrheit ist das so. Da kann mir jeder erzählen was er will. „Ich will ja nur mal wieder tanzen oder tolle Musik hören…“, bla bla bla. Erzähl das wem Du willst. Mir nicht. Ist aber auch egal. Fakt ist aber: Die Frauen (mit Kindern, aber ohne Mann) gehen nachts aus. Und wenn man sie dann anspricht, sind sie genauso „offen“ wie die Frauen ohne Kinder. Ist so. Meine Erfahrung. Nach ein paar hundert angesprochenen Frauen (wir gehen mit Sicherheit inzwischen steil auf die Vierstelligkeit zu!), kann ich schon von einer statistischen Signifikanz sprechen.

„Hauptsache hübsch“ vs. „Hauptsache ohne Kinder“

Was lerne ich daraus? Es ist wie mit meinem Leitspruch „Hauptsache hübsch“, den könnte (!) ich bedenkenlos ergänzen um „Hauptsache ohne Kinder“. Warum? Nun, hässliche Frauen sind genauso gnadenlos beim Körbeverteilen wie die Top Models. Und Mütter sind oft genauso verschlossen wie Nicht-Mütter. Was habe ich also davon, wenn ich versuche eine Mama kennenzulernen? Richtig, nicht viel. Und spätestens seit Anbeginn der Mannwerdung sollte Dir das Leitmotiv eines selbstbewussten Mannes klar sein. Er sollte sich nämlich stets bei allem im Leben die Frage stellen: „Was habe ich davon?“

Aber falls Du eine Frau mit Kindern bist: Verstehe Du bitte auch, dass ich genauso keinen Bock habe, mit allen 08/15-Männern in einen Topf geworfen zu werden. Nein, ich will nicht nur Sex. Stell Dir mal vor! Unglaublich, oder? Ja, ich würde mich wirklich freuen, wenn ich mal eine Frau finde, die ich „echte Liebe“ nennen könnte. Nein, ich würde Dein Kind nicht vernachlässigen. Ja, ich würde Dich trotzdem lieben. Aber ich habe einfach keine Lust mehr darauf unter Generalverdacht gestellt zu werden: „Der will doch bloß das Eine, wie alle anderen.“ Es gehören immer Zwei dazu. Zu allem. Das ist immer so. In jedem Thema. Du bekommst das, was Du aussendest. Wenn Du den Männern immer erst ein Stöckchen hinhältst, über das sie springen können müssen, damit Du sie an Dich heran lässt…. dann ist das Deine Sache. Aber ich bin kein Dressurpferd und ich springe nicht über Stöckchen. Ende der Ansage.

Nun, in Bezug auf die Frau in dem weißen Kleid ist das nicht so wichtig. Ich wollte die paar Gedankengänge da oben nur einschieben. Jedenfalls finde ich erfreulich, dass sie mit dem Thema Kind gleich von sich aus herauskam. Schön, wenn eine Frau so offen damit umgeht. Aber natürlich fehlte nicht die Aussage: „Ich komme super zurecht, alleien mit dem Kind.“ Da war er wieder, der Standardspruch aller alleinerziehenden Frauen. Wir unterhielten uns noch kurz und sie fragte, ob ich wieder mit rein zum Tanzen kommen wollte. Ich ging mit, obwohl ich auf Tanzen zu zweit keine Lust hatte.

Warum? Nicht meine Stärke. Da fehlt mir jede Übung. Alleine tanzen ist total mein Ding. Zu zweit? Puh. Der Löwe auf dem Eis… ohne Schlittschuhe… beim Gazellen jagen? Du erinnerst Dich…

Sie ging zu ihren Freundinnen und setzt sich erstmal. Es war inzwischen auch recht voll und irgendwie fühlte ich mich Fehl am Platz. Zumal ich mir nicht sicher sein konnte, wie stark ihr Interesse in diesem Moment war. Sie wollte schließlich wieder rein zum Tanzen. Sie fragte zwar, ob ich mitkommen würde. Aber das alleine heißt noch nicht viel. Nachdem sie mich ihren Freundinnen auch nicht vorstellte, wollte ich deren Runde auch nicht kalt sprengen. Also sagte ich ihr ins Ohr: „Ich lass Dich mal mit Deinen Freundinnen alleine und schaue später nochmal vorbei, habt Ihr derweil Spaß. Ich schaue nochmal raus.“

Grund war auch, dass ich in der Zwischenzeit eine süße Blonde gesehen hatte, die an mir vorbei ging. Wobei sich unsere Blicke etwas länger trafen. Das ist immer das Startsignal. Dann mache ich mich auf den Weg… für gewöhnlich… außer ich werde von einer Frau in einem weißen Kleid aufgehalten… 🙂

Draußen sah ich sie dann, die Blonde. Sitzend mit einer Freundin und einem mindestens dreimal so alten Mann neben sich. Wir sahen uns erneut an, aber wenn besetzt ist, ist besetzt. Pech gehabt. Ihres natürlich. Nicht meines.

Plötzlich wirst Du an der Hand gepackt und durch den Club gezogen

Ich lief erstmal weiter umher, einige Minuten. Irgendwann machte ich mich auf einem Zwischengang wieder auf in Richtung Tanzfläche und wer lief einige Meter neben mir zufällig des Weges? Die Dame im weißen Kleid. Ich hatte sie im Augenwinkel gesehen, aber ich wollte ihr das nicht zu verstehen geben, also drehte ich mich bewusst etwas zur Seite. Manchmal muss man den Köder auswerfen und warten. Ich wollte bewusst sehen, ob sie einfach an mir vorbeilaufen oder mich ansprechen würde. Dann weißt Du wenigstens was Sache ist. Und? Sie sprach mich an. Was ich hier machen würde und ob ich Lust hätte zu tanzen. Ähhh… ja…

Und ehe ich antworten konnte, fasste sie meine Hand, zog mich hinter sich her durch den Gang auf die Tanzfläche. Mitten ins Getümmel. Alter Schwede. Die hat mich wirklich ganz schön auf die Tanzfläche gezerrt. Wenn die so robust auch beim Kinderwagenschieben ist, dann Gnade dem Baby Gott. Da war sie also, die Situation, auf die ich so gerne verzichte. Eine Frau und ich beim Tanzen. Ja verdammt nochmal, ich gebe es zu: Das ist nicht meine Stärke, okay?! 🙂

Und sie schaffte das, was zuletzt eine Frau im Januar 2017 schaffte (Samstag bin ich an meine Grenze gestoßen – Teil 1 von 2 und Samstag bin ich an meine Grenze gestoßen – Teil 2 von 2). Ich wurde nervös. Ja, tatsächlich. Das passiert mir wirklich nur beim Tanzen. Mir würde nichts Anderes einfallen, das mich in der Interaktion mit einer Frau sonst nervös macht. Aber es ist schon für einen ungeübten Zu-Zweit-Tänzer eine heftige Herausforderung, wenn die Dame Dich in die Mitte der gefüllten Tanzfläche zieht und ihren Körper an Dich presst.

2019-11-26

Ich habe das natürlich genossen, aber genauso ungeschickt habe ich mich vermutlich angestellt. Keine Ahnung. Rythmusgefühl habe ich, aber nicht für zwei. Doof. Und irgendwie schade. Denn Tanzen ist Körpersprache. Und wir Menschen funktionieren so. Körpersprache ist so viel wichtiger als das Geblubber und Gebrabbel. Deswegen sind Berührungen bei einem Date so wichtig, nur nicht aufgesetzt oder übertrieben dürfen sie sein. Und auch so wichtig ist der Blickkontakt, ohne zu sprechen.

Nun, es hat dennoch Spaß gemacht. Mein Wingman hat sich derweil vor Freude nicht mehr eingekriegt. Er weiß ja, dass ich Tanzen mit einer Frau (mit der ich noch nicht zusammen bin) ziemlich… naja… fast… hasse. Andererseits war es natürlich toll, mit einer heißen Frau auf der Tanzfläche gemeinsam die Hüften zu schwingen.

Für mich war an dem Abend schon jetzt mehr erreicht als vorgenommen. Ich bin einfach zu wenig unterwegs in den letzten Monaten, als dass ich riesige Ergebnisse am ersten Abend erwarten würde. Dennoch war der gestrige ein guter. Später haben wir noch Nummern getauscht und über ein mögliches Date gesprochen. Ob was dabei herauskommt? Keine Ahnung. Letztlich nicht wichtig. Es kommt wie es kommt.

Fazit für den Abend?

  1. Samstags weg zu gehen ist besser als freitags! Unbedingt öfter machen! Ich muss Samstag wieder zu einem festen Standard-Ausgeh-Tag machen, so wie früher.
  2. Es gibt anscheinend nur noch Frauen mit Kindern für mich, keine Ahnung warum. Aber es nervt. Daran kann ich nichts ändern. Außer die Schlagzahl zu erhöhen. Also: Mehr Frauen ansprechen! Dann gibts auch mehr ohne Kinder.
  3. Auch ich stoße gelegentlich noch an Grenzen. Wenigstens kenne ich sie. Die Grenze ist: Ich bin ein schlechter Zu-Zweit-Tänzer. Da bin ich sehr selbstkritisch. Lohnt es sich aber wirklich hier Zeit zu investieren? Hm… wenn ich so überlege, wie oft ich mit fremden Frauen tanze…? Dann ist die Zeit anderweitig besser aufgehoben. Man(n) kann nicht alles haben und muss nicht in allem perfekt sein.
  4. Der Abend lief bombenmäßig. Und so, wie ich es seit Monaten vermutete und immer wieder bestätigt bekam (zuletzt auch mit Fr. Respektina): Ich strahle zur Zeit scheinbar etwas aus, das für verdammt gute Ergebnisse sorgt. Und diese Phase sollte ich dringend nutzen, um mehr daraus zu machen. Es wäre echt schade darum. Insofern werde ich die nächsten Wochen(enden) definitiv Gas geben. Weihnachten steht vor der Türe. Weihnachtsmärkte, Kaufhäuser… ich komme! 🙂

Grüße aus dem Urlaub und Parallelgeschichten

So, zunächst mal Werbung in eigener Sache. Mein letzter Artikel hat so gar nicht eingeschlagen wie eine Bombe. Extrem wenige Aufrufe. Warum? Ich kann nur mutmaßen, aber vermutlich lag es am von mir gewählten Titel:
„Philosophischer Sonntag – Wem wir uns überlegen fühlen sollten“

Ja, ich weiß, klingt provokativ. Vielleicht auch alleine schon durch den philosophischen Touch abschreckend für Manche. Nun, meine Philosophischen Sonntage sind Kult und deswegen auch nicht verhandelbar! 🙂 Aber hey, gerade dieser Beitrag ist viel mehr eine Überraschungskiste. Der Titel lockt definitiv auf die falsche Fährte. Mein Tipp: Einfach lesen, wenn Du es noch nicht getan hast. Du wirst überrascht sein und vermutlich wirst Du auch wirklich etwas für Dich mitnehmen können. Wenn Du es möchtest. Wie immer.

Und jetzt geht es um heute um die neuesten Lach- und Sachgeschichten. Und um Grüße aus dem Urlaub, mit interessanten Parallelgeschichten.

Grüße aus dem Urlaub!

Ich bin ja nun schon eine Woche im Urlaub. Wo? Irgendwo in einem moslemischen Land. Sicher keine Pauschalreise. Stattdessen Urlaub in einer Metropole. Mitten im Herzen des Landes. Ganz ohne Fertigessen. Kein Hotel. Kein immer gleiches übertriebenes Buffet, von dem man sich nach 3 Tagen komplett satt gesehen hat und doch in Wahrheit sowieso nur wieder und wieder nach denselben paar Gerichten greift. Überflüssig! Ich koche lieber selbst. Und bin frei.

Muss ich Angst haben bei der Rückreise direkt am Flughaften verhaftet zu werden? Wenn ich den Aussagen mancher Arbeitskollegen glauben schenken würde, ja. Dann wäre ich aber bei der Einreise in das Land hier her schon weggesperrt worden. So schlimm soll es hier sein. Angeblich. Davon bekomme ich allerdings gar nichts mit. Alle sind super freundlich und zuvorkommend.

Exklusiv an (die glücklicherweise wenigen) Dauernörgler: Kommt davon, wenn man (West-)Medien zuviel (überhaupt!!!) Glauben schenkt. Immer schön in der eigenen Filterblase leben. Alle sind buh und bäh, nur das eigene Land und die eigene Region ist toll. Die EU sowieso. Reiten auf dem hohen Ross. Erhaben über allem. Beim Deutschlandlandlied die erste Strophe ablehnen, sich aber gedankenverhaftet der ganzen Welt gegenüber genau so verhalten. Ohne es selbst zu merken. Wie doppelmoralisch! Aber gut, jedem wie er möchte.

Ich finde Land und Leute hier super. Die Kultur mag ich. Es ist anders, alles anders. Nachts wirst Du manchmal vom lauten Gebet geweckt. Ich liebe das frische Obst und Gemüse. Die Gurken schmecken hier nach Gurke. Nicht nach grüner Masse mit Wasser. Sondern tragen diesen typischen Gurkengeschmack in sich. Sensationell. Das Gleiche gilt für die Karotten. Sie schmecken viel süßer als zu Hause. Und was ich einfach nur liebe: Frische rote Beete. Hmmm… Aufgeschnitten in Scheiben. Darüber etwas Olivenöl. Viel Zitronensaft. Viel frisch gepressten Knoblauch dazu. Salz und Pfeffer. Einfach nur himmlisch.

Heute also mal kein Beautytipp, sondern ein einfaches Rezept. Kochrezept dazu zu sagen, wäre übertrieben. Die Frage ist nur: Wo zum Teufel nochmal bekommt man in Deutschland frische rote Beete?! Meistens gibt es doch diese vorgekochten abgepackten Dinger. Bei Lidl und Aldi. Die sind auch gut. Aber eben nicht frisch. Vermutlich müsste ich dazu in den Edeka gehen, nehme ich an. Oder zu speziellen Gemüsehändlern? In Läden wie Edeka bin ich so gut wie nie. Die Auswahl in diesen Märkten ist mir einfach zu dekadent. Dreiunddrölfzig verschiedene Ketchups oder 700 verschiedene Joghurts und 67 verschiedene Olivenölsorten! Gehts noch?! Wozu?! Und das Ganze dann auch noch völlig überteuert. Aber Auswahl kostet eben, zunächst Lagerfläche. Danach Dein Geld.

Toll ist hier im Land, dass der Euro (die butterweiche Schrottwährung) noch einen Gegenwert hat. Übrigens tausche ich wieder (!) seit geraumer Zeit sukzessive größere Teile meiner Finanzen in Sachwerte. Ursprünglich hatte ich mit der Knete etwas anderes vor, daraus wurde allerdings nichts. Hauptsache raus aus dem Euro. Alles ist besser als das. Anderes Thema, egal. Ich kann da draußen so günstig essen und trinken, dass das Selbstkochen kaum lohnt. Für mich alleine. Denn ich esse anders als die Anderen, bekanntlich. Viel Protein, viel Gemüse, keine oder möglichst wenig Kohlenhydrate.

Bei einem wirklich üppigen Essen mit Fisch bzw. Fleisch und viel Gemüse und Salaten liege ich inklusive Wasser bei ca. 5 Euro. Und der schwarze Tee danach ist auch schon inklusive. Verrückt. Das ist der Grund, warum ich so gerne Urlaub in Ländern mache, wo das Hintragen unseres Geldes den Menschen vor Ort tatsächlich etwas bringt. Hilfe vor Ort anstatt scheinheilig im eigenen Land vom Sessel aus dem grotesken Wahn zu fröhnen als Gutmenschen-Deutschland die ganze Welt retten zu wollen. Und alle zu uns einzuladen, die über Jahrtausende auch ganz gut in ihrer Heimat gelebt haben. Wie wäre es mit weniger Schwingen der Moralkeule und dafür tatsächlich mehr Unterstützung der Menschen vor Ort? So wäre jedem geholfen und jeder Mensch könnte ganz natürlich in seiner Heimat bleiben und selbige behalten.

Letztens war ich doch auf Mallorca. Dort ist alles so teuer wie in Deutschland. Dort sind die Menschen genauso satt wie wir. Dort, wo ich gerade bin, ist das noch anders. Und das wird vermutlich noch einige Jahre anhalten. Das Land befindet sich gerade in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. In einer, die Deutschland demnächst auch blühen wird, so meine Prognose. Wenn auch nicht vergleichbar. Aus anderen Gründen. Dafür aber nachhaltiger und verheerender, so ebenfalls meine Prognose. Ich jedenfalls liebe dieses Land und die Menschen. Willkommen in der Türkei. Viele Grüße von hier.

Wie geht es Fr. Respektina?

Nun der lieben Fr. Respektina geht es ganz gut. Bevor ich in den Urlaub gestartet bin, hatten wir noch zwei Dates. Davon hatte ich berichtet. Und wäre ich nicht in den Urlaub aufgebrochen, wäre wohl mindestens noch ein Date gefolgt. Ich denke immer nur von Date zu Date. Von Tag zu Tag. Außer in Finanzanlagen, da wäre das eine schlechte Devise. In anderen Lebensbereichen ist es allerdings ein Erfolgsrezept, kurzfristig zu denken. Zu viele Unbekannte halten zuviele unverhoffte Ereignisse bereit.

Mein Urlaub dauert 2 Wochen. Und es ist schon eine komische Situation, nach zwei echt tollen Dates dann eine „Pause“ zu machen. Machen zu müssen, besser gesagt. Ich finde sie nach wie vor cool. Sie ist so sehr anders als all die anderen Frauen, die ich auf meinem Weg bis hier her kennen gelernt habe. Bei der Aussage bleibe ich. Sie ist einfach anders. Für mich auch noch nicht vollkommen zu durchschauen. Vielleicht auch deshalb so interessant? Sie ist ziemlich ruhig, dafür extrem aufmerksam. Sie ist klug, hat einen tollen Humor. Und sie gibt mir das Gefühl, mir folgen zu können. Wie selten! Wie selten!

Ich hatte zwar die Befürchtung, dass wir uns in den 2 Wochen etwas aus den Augen verlieren würden. Das geht ja in der heutigen Zeit so schnell, durch die immerwährende Beliebigkeit. Tatsächlich kam es anders. Wir telefonieren täglich. Meistens videofonieren wir dabei. So ist es ein Kennenlernen auf Raten. Aus der Distanz heraus. Nachdem das nun einige Tage schon so geht, muss ich ehrlich sagen, dass ich sie schon wieder gerne in echt sehen möchte. Der Urlaub bremst also das Kennerlernen etwas im Tempo, allerdings ist es offensichtlich kein Hindernis. Meine Rede ist ja immer: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und Manche finden Wege, Andere finden Gründe. Ich bin für die Wege.

War da nicht auch noch Fr. Distanz?

Apropos Entfernung und Distanz. Wie skurril. Aber ja, Fr. Distanz kann irgendwie dann doch nicht ganz loslassen. Und sie würde mich gerne weiterhin beim nächsten beruflichen Termin treffen, auch wenn das doch noch einige Wochen dauern würde. Dazwischen wäre sie sogar demnächst mal ganz in meiner Nähe und könnte sogar „plötzlich“ für ein Wochenende da bleiben. Sie sei sich etwas unsicher, ob das nicht „zuviel“ wäre, da wir uns doch gerade erst ein oder zwei Mal gedatet hätten. Wir telefonierten gestern Abend relativ lange und sprachen auch darüber.

Es war ihr Wunsch zu telefonieren, da sie das derzeit zwischen uns beschäftige. Sie wisse nicht so recht, „was das da zwischen uns ist“ und wie wir damit umgehen sollten. Für mich ist das alles kein großes Ding. Wozu auch. Ehrlich gesagt hatte ich das schon abgehakt. Witzig finde ich das schon. Sie macht sich Gedanken um Dinge, die mir total unwichtig sind. Und das gab ich ihr auch durch mehrere Whatsapp-Nachrichten zu verstehen. Ich habe es wirklich aufrichtig versucht ihr klar zu machen, dass für mich gar kein Kontakt nötig ist und dennoch alles okay sei zwischen uns. Irgendwie kommt sie damit allerdings nicht so recht klar, habe ich den Eindruck. Sie wolle das nicht einfach so stehen lassen. Sie finde mich nach wie vor interessant, würde mich gerne kennenlernen, „nur nicht so schnell“, finde meine Augen toll, meine Stimme und meine Art. Hm. Danke. Du hast Geschmack. 😉

An solchen Beispielen erkenne ich, wie unterschiedlich weit wir Menschen sind. Ich glaube, dass solche Situationen viel mit der Angst zu tun haben. Mit Ängsten Dinge oder Menschen zu verlieren bzw. verlieren zu können. Der Verlust ist in der Regel nicht das größte Problem. Das größte Problem ist in der Regel die Angst vor Verlust. Ist ein Verlust erst eingetreten, füllen wir das entstandene Vakuum nach einer gewissen Weile wieder auf die eine oder andere Art. Ich muss ehrlicherweise dazu sagen, dass ich inzwischen doch auf Verlust und Loslassen programmiert bin. Zig Dates sind die besten Lehrmeister. Das habe ich nicht vergessen und an Fähigkeit aus dem Projekt Beziehung Teil 1 behalten. Aber gerade für nicht so stark erfahrungsgeprägte Menschen kann ich verstehen, dass eine „ungeklärte Situation“ Kopfzerbrechen bereitet.

Grotesk ist das aus meinem Mindset heraus natürlich schon. Denn die Frau macht sich Gedanken um Nonsense. Um Dinge, die gar nicht real sind. Weder empfinde ich etwas für sie. Noch sie für mich, vermutlich. Und dennoch mag sie mich nicht einfach gehen lassen, habe ich den Eindruck. Ich bin jedoch nicht auf sie angewiesen. Weder auf sie noch auf sonst jemandem. Ich fühle mich nur einem Menschen auf der Welt gegenüber verpflichtet: Mir selbst! Fairerweise muss ich dazu sagen: Falls ich wieder in einer Beziehung sein sollte, dann auch wieder meiner Partnerin gegenüber. Allerdings beim nächsten Mal defintiv ebenfalls aus einem anderen Mindset heraus. Die letzte Erfahrung war es nicht wert. Ich handelte völlig blind. Die naive bedingungslose Liebe gibt es nicht. Darüber hatte ich vor etlichen Wochen nach dem Ende der Beziehung berichtet. Ich habe mir hinter die Löffel geschrieben und verinnerlicht: „Eine Frau liebt niemals Dich, sie liebt nur Deinen Lifestyle!“

Schade? Traurig? Irgendwie doof? Mag alles sein. Aber so funktioniert die menschliche Psyche. Kurzer Schwenk: Wie sonst kann es sein, dass ich mir kurz nach dem Ende der Beziehung mit Fr. Schlange einen Korb nach dem anderen eingefangen habe?! Und demgegenüber die letzten Wochen aus wenigen Gesprächen mit Frauen einen „Kontakt“ nach dem anderen herstellen konnte? Bin ich ein anderer Mensch? Nein! Bin ich ein anderer Mensch? Ja! Also nein und ja! Ich bin Derselbe, aber ich bin nicht mehr Derselbe. Körperlich mag ich gleich geblieben sein, aber selbst das stimmt nicht. Ich bin in der körperlichen Höchstform meines Lebens. Der Körperfettanteil müsste inzwischen bei ca. 14 % liegen. Keine Sorge, quetschen wir schon auch noch unter die 10! 😉 Aber egal, lassen wir den Körper einmal beiseite. Die optische Hülle ist doch einigermaßen gleich geblieben. Deswegen bin ich noch derselbe Mensch. Aber der Geist, die Aussttrahlung und die Lebenseinstellung sind Neu. So wie sie vor Fr. Schlange schon einmal waren, nur jetzt eben potenziert. Und das ist der Schlüssel zu allem. Das hat einen Magneteffekt. Ich merke das doch. Und das ist keine Einbildung.

Obwohl mich das Thema eigentlich langweilte, ließ ich mich also auf ein Gespräch mit Fr. Distanz ein. Eine Frau, der ich „zu zweit weg“ wohne, hat eine Einstellung zum Leben, „die mir zu weit weg“ ist. So einfach. Aber andererseits ist sie schon ein guter Mensch. Und im Moment fühle ich mich noch niemandem verpflichtet, also handhabe ich es so wie im Projekt Beziehung Teil 1. Ich bleibe offen für die Situationen des Lebens. Ohne Absicht und ohne Plan. Genau das könnte jetzt dann allerdings etwas kompliziert werden.

Denn einerseits habe ich meine Zeit (wenn auch nicht immer physisch präsent) in den letzten Wochen doch relativ intensiv mit Fr. Respektina verbracht, andererseits ist das eine Sache, bei der ich in Wahrheit noch nicht einmal sagen kann, dass wir „ganz am Anfang“ stehen. Genau genommen haben wir uns doch erst zwei mal gedatet. Das ist, verglichen mit all meiner bisherigen Erfahrung, schlicht und ergreifend noch gar nichts. Andererseits schwingt da irgendwie so ein Gefühl mit, dass es eben doch mehr… werden… könnte. Und das spüre ich bei ihr auch, sonst würde ich das alles mit ihr nicht tun.

Die Frage ist also, wie das gehen soll. Ein Wochenende mit einer Frau zu verbringen, während ich intensiv mit einer anderen Frau in Kontakt bin. Ein Abend ist kein Problem. Ein Date noch weniger. Aber ein ganzes Wochenende? Die Moral lasse ich mal gänzlich beiseite. Die bringt an der Stelle nichts. Es lohnt sich nicht über Moral Gedanken zu machen, solange man nicht in einer festen Beziehung ist. So sehe ich das. Sonst zerbrichst Du Dir den Kopf über etwas, worüber die Frau sich womöglich selbst gar keinen Kopf zerbricht. Mal sehen wie sich das nach dem Urlaub mit Fr. Respektina weiter entwickelt, evtl. sage ich das mit Fr. Distanz auch einfach ab. In dem Fall bin ich lieber nicht der Lidl oder Aldi, sondern der Edeka mit der vielen Auswahl. Auch wenn es zwar kein Geld, aber viel Energie kostet. 🙂 Wer sagt denn übrigens nicht, dass die beiden Damen ihrerseits nicht parallel daten? Weiß ich es?! Nein. Ich weiß sogar umgekehrt aus totaler Gewissheit, dass es Frauen gibt, die trotz laufender Beziehung parallel daten. 😉 Und Dich dann verlassen. Einfach so. Schwuppdiwupp. Trallala. Wie Pipi Langstrumpf.

Also Fr. Distanz hat für mich sicherlich keinen hohen Stellenwert, eigentlich gar keinen. Aber so lange nicht klar ist, was mit Fr. Respektina oder sonst einer Frau ernsthaft passiert, so lange nehme ich das ganze Datingding auch nicht wirklich ernst. Sondern betrachte es mit Humor und Neugierde. Zwei der schönsten Antriebe im Leben.

Wieder zurück zu Hause

Soweit bin ich noch nicht. Ich genieße noch meine Tage hier im Urlaub. Allerdings bin ich mir bewusst, dass ich bald wieder zurück sein werde. Dabei bin ich etwas hin und her gerissen wie ich mit dem Thema Dating weiter machen soll. Meine Akkus sind echt aufgefüllt. Ich hatte darüber auch schon öfter hier geschrieben. Deswegen bin ich im letzten Urlaub auf Mallorca auch beim Sport gewesen, während mein Miturlauber um die Häuser zog. Ich tat das bewusst. Ich ging ins Meer, ich ging spazieren. Ich sah viele schöne Frauen. Gut, tendenziell sind sie nicht gerade die hellsten am Ballermann. Gilt für Frauen wie Männer. Wer fährt schon an den Ballermann? Gut, ich war auch da. Aber ich gehe auch im Hemd auf eine Hartz-IV-Party. Mir egal. Jedenfalls habe ich auf Mallorca viel geschaut und wenig gemacht. Vielleicht kann man auch „Appetit holen“ dazu sagen? Keine Ahnung.

Jedenfalls habe ich mir vorgenommen zu Hause hin und wieder eine Spaßwoche einzulegen. Ich habe vor, mir zwischendurch eine Woche herauszupicken, in der ich bei jeder Gelegenheit Frauen anspreche. Ganz wie früher. Einfach so. Nur um dann wieder ein paar Wochen komplette Pause zu machen. So wie zuletzt. Einfach so. Ich habe nämlich festgestellt, dass eine Partnerin nicht das Glück der Erde ist. War ja in meiner letzten Partnerschaft auch nicht so. Ganz im Gegenteil. Es war nur eine Illusion. Am Ende gibts die Faust aufs Auge. Aber ich habe etwas gelernt, besonders dank Fr. Respektina: Die Interaktion mit Menschen, besonders Frauen, bringt mir viele tolle Dinge. Freude, Spaß, Spannung, Spiel und Überraschungen. Es ist das Salz in der Suppe. Eine Beziehung ist das Eine. Nicht unbedingt nötig, schon gar nicht um jeden Preis. Aber neben Fitness, Ernährung und Persönlichkeitsentwicklung ist die Zeit mit einer tollen Frau ein weiterer Baustein des Lebens. Und irgendwann wird auch die dabei sein, die die letzte ist, in diesem Projekt Beziehung.

Deswegen freue ich mich darauf, mich auch in diesem Thema endlich selbst von der Leine zu lassen. Genug Akkus aufgeladen. Genug umgesehen. Genug Appetit geholt. Genug zugesehen, abgewartet. Erkennen, erwachen, verändern! Es ist Zeit den Lifestyle auf die nächste Stufe zu bringen, zurück dahin wo ich damals war. Und noch weiter! Frauen lieben Deinen Lifestyle, nicht Dich. Aber sie sind toll. Sie können unheimlich tolle Lehrer sein. Wie Fr. Respektina. Sie sind ein Aspekt des Lebens. Ein wichtiger. Die Balance ist entscheidend. Die letzten Monate habe ich meinen Geist und meinen Körper gereinigt. Jetzt ist es Zeit… und ich zitiere da gerne Tobias Beck… ANDEREN MENSCHEN KONFETTI INS LEBEN ZU STREUEN!!!

2019-09-12

PS: Die Energie ist da. Die Fähigkeiten sind es auch. Also ist es doch echt an der Zeit auch auf der Ebene den buddhistischen Ansatz zu leben und anderen Menschen eine tolle Zeit zu bescheren. Gerne dürfen sie weiblich sein. Und hübsch. 😉

Von 2 Dates und Marktwerten (Teil 3 von 3)

Im zweiten Teil dieser Serie (Von 2 Dates und Marktwerten (Teil 2 von 3)) behandelten wir das Thema Marktwerte von Frauen und Männern auf dem Datingmarkt. Außerdem gab ich sehr konkrete Ratschläge allgemeiner Art, für beide Geschlechter, um sich auf dem Tummelplatz der Liebenden bestmöglich positionieren zu können. Keine Platitüden, sondern harte Fakten. Dabei gab es sehr konkrekte Hinweise dazu, warum Vorsorge besser als Nachsorge ist. Ich schrieb außerdem zwei sehr persönliche Botschaften an alle Menschen meines bisherigen Lebensweges und außerdem an Eckhart Tolle. Desweiteren distanzierte ich mich von diesen ganzen psychologischen Verhaltensmustern und Gesetzmäßigkeiten des Datingmarktes. Es ist allerdings wichtig zu verstehen wie dieser funktioniert, was dort passiert und warum das alles so wirkt. Ablehnung bringt uns alle schließlich keinen Schritt weiter. Und zu guter Letzt gab es dann die Details des Date-Reviews mit Fr. Distanz.

Heute geht es um das Date 2 der inzwischen vergangenen Woche. Das mir viel gegeben hat. Auf ganz eigene Weise. Viel Spaß, wenn Du erfahren möchtest warum. Und wir gehen dabei auch der Frage nach, wie meine Fremdwahrnehmung derzeit aussieht. Über mich selbst – die Selbstwahrnehmung – gibt es ja ständig ellenlange Berichte von mir. Die Frage ist doch: Wie sehen mich Andere? Besonders außerhalb dieses Blogs.

Warum mir wichtig ist, wie mich Andere sehen

Ist das nicht ein Widerspruch, da ich doch sonst immer so felsenfest behaupte, mich nicht von außen triggern zu lassen und auf ablehnende Meinungen anderer Personen keinen Pfifferling zu geben? Mitnichten. Es ist kein Widerspruch, ganz einfach: Es gibt 2 Perspektiven. Die beiden oben genannten, Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung. Die zweifellos wichtigere der beiden ist das Selbstbild und die Selbstwahrnehmung. Weil wir subjektive Wesen sind und jeder Mensch für sich selbst denken und handeln muss. Niemand blickt aus den Augen Anderer (vom Themenfeld „Remote Viewing“ einmal abgesehen, aber damit habe ich mich noch nie beschäftigt). Wir sind keine Maschinen, denn die besitzen keine Selbstwahrnehmung. Jedenfalls noch nicht. Aber wir, wir schon.

Warum ist mir nun die Fremdwahrnehmung wichtig? Ist sie und ist sie auch wiederum nicht!
Hä? Wie nun?! Ganz einfach, wir nehmen zwei Fallkonstellationen an.

Beispiel 1:
Du tust etwas, von dem Du völlig überzeugt bist, etwas das Dir Spaß macht. Wir nehmen an Du bist beim Tanzen. Du tanzt für Dein Leben gerne. Du machst und tust und bist in Deinem Element. Du hast die größte Freude. Und nun kommt jemand (meistens ein Niemand) und erklärt Dir, dass Du „falsch“ tanzen würdest. Dass es „lächerlich“ aussehen würde. Dass „man so nicht tanzt“. Und sowieso wärst Du so gar nicht im Takt.

Lösung:
Gib genau null Komma gar nichts auf die Meinung dieser anderen Person! Diese Art von Meinungsäußerungen begegnen mir täglich. Überall. In der Arbeit, privat, in der Familie, ganz ganz selten selbst auch unter Freunden, hier im Blog auch. Es ist menschlich. Überall. Aber was bringt Dir das, Dir eine ablehnende Meinung zu etwas anhören… ja sogar anhören zu MÜSSEN… während Du zeitgleich die größte Freude im Leben daran hast, das zu tun was Du tust?! Nichts. Gib einfach nichts darauf. Hör es Dir am Besten gar nicht erst an, aber manchmal ist es aus sozialen Gründen nicht möglich vollkommen die Scheuklappen hoch zu ziehen. Manchmal müssen wir so einen Mist über uns ergehen lassen. Gut, dann lass Dein Gegenüber eben palavern. Geht auch vorbei. Mein Rat: Bleib bei Dir. Lass Dich nicht triggern. So lange Du Spaß und Freude daran hast, was Du tust… solange mach genau das weiter. Und je größer die Ablehnung ist, desto eher solltest Du Dir darüber im Klaren werden, dass Du mit großer Wahrscheinlichkeit alles richtig machst! Die Masse hast fast immer Unrecht! Bitte merken. Es gelten bis zum Anschlag zwei essentielle Devisen, womöglich zwei der wertvollsten Ratschläge fürs Leben:

  1. Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich erarbeiten!
  2. Das Feedback des Anderen sagt mehr über den Anderen aus als über Dich!

Denk darüber nach. Macht frei. Deswegen perlt negatives Feedback, das rein auf Meinungsäußerungen (!) basiert, an mir ab wie Regen von einem frisch gewachsten Lamborghini.

Und nun zur zweiten Fallkonstellation. Wo die Meinung Anderer und Dein Fremdbild plötzlich elementar wichtig werden.

Beispiel 2:
Wir nehmen wieder das Beispiel Tanzen. Du tanzt wieder für Dein Leben gerne und hast die größte Freude daran. Nun bist Du also auf dem Parkett und tanzt in einem Wettbewerb, die Weltmeisterschaft meinetwegen. Jetzt mag Deine Selbstwahrnehmung konstant gleich geblieben sein. Du empfindest Dich selbst womöglich als den besten Tänzer des Wettbewerbs, vielleicht sogar als den besten Tänzer der Welt. Alles gut. Nur hast Du jetzt eine entscheidende Komponente in diesem Fallbeispiel verändert bzw. unterliegst anderen Gesetzmäßigkeiten: Du hängst hier unmittelbar von der Gunst und dem Geschmack der Jury ab. Du magst aus eigener Selbstwahrnehmung heraus noch so toll tanzen. Das spielt aber für diesen Fall keinerlei Rolle. Faktisch ist es sogar umgekehrt: Du könntest Dich selbst als den miserabelsten Tänzer der Welt betrachten und erfüllt sein von Selbstzweifeln. Wichtig? Faktisch betrachtet nicht. Wichtig ist nur wie Dich die Anderen sehen, die Jury. Jetzt rückt das Fremdbild in den Fokus.

Lösung:
Spannend. Bevor Du überhaupt irgend etwas tust, musst Du zunächst verstanden haben auf welchem Terrain Du Dich bewegst. Spielst Du in Fallbeispiel 1 oder in Fallbeispiel 2? Ich behaupte: Die meisten Menschen merken gar nicht um was es gerade geht. Sie verhalten sich stets gleich. Sie „sind halt wie sie sind“. Klar, ist auch eine Möglichkeit. Eine kluge? Rhetorische Frage!
Du musst verstehen und wissen in wessen Show Du gerade spielst. Das Leben ist eine einzige Show. Und nichts ist schlimmer, als nicht verstanden zu haben, dass Du den ganzen Tag in ganz verschiedenen Shows spielst. Shows, deren Regeln NICHT Du machst. Du kannst entweder nach den Regeln des Regisseurs spielen und in dessen abgestecktem Rahmen gewinnen oder Du wirst täglich Deinen Kopf gegen Beton schlagen und Dich wundern, warum sich nie etwas für Dich zum Positiven ändert. „Ja, aber ich habe doch mein Bestes gegeben und verstehe nicht, warum ich so schlecht abgeschnitten habe!“ Kennst Du so vielleicht auch noch ganz gut aus Deiner Schulzeit? Aufwachen! Halloooo! Ja. Du sagst es doch. „Dein“ Bestes. Das ist aber nicht unbedingt auch „das Beste“ für den Regisseur oder für die Jury. Du hast das falsche Mindset! Eigentlich hast Du gar keins. Du bist ein unbewusster unreflektierender kleiner Junge (oder ein unreflektierendes kleines Mädchen). Nimm den Lolly aus dem Mund. Werde erwachsen. Und falls Du bereits erwachsen bist und noch tiefer in die Materie eintauchen möchtest, dann beschäftige Dich auf philosophischer Ebene gerne einmal mit dem sog. Höhengleichnis von Platon. Wikipedia oder so, zum Einstieg.

Zusammenfassung:
Feststellen, in wessen Show ich mich befinde! Sich selbst Fragen stellen: Wer ist hier der Regisseur? Nach wessen Pfeife soll ich tanzen? Wem muss meine Nase gefallen? Für wen hab ich hier zu performen? Dann schalte Deine Selbstwahrnehmung am Besten völlig aus. Sei einfach. Mach einfach. Fast wie eine Maschine. Du tust das gerade für Andere, nicht für Dich. Dein Lohn kommt danach. Wenn Du die Goldmedaille nach Deiner Performance und für Deine Show erhalten hast. Dann erst schlägt Deine Stunde.

Mir kann keiner erzählen, dass das Tanzen hier im Vordergrund steht. Du musst ja nicht zu diesem Wettbewerb fahren. Du kannst schließlich auch alleine zu Hause vor Deinem Spiegel tanzen. Dieselbe Choreografie. Oder nicht? Ich höre den Einen oder Anderen jetzt schon sagen: „Ja, aber mir ist das egal wie die Jury mich findet. Ich gebe mein Bestes, wenn es der Jury reicht, dann ist gut, wenn nicht, dann eben nicht. Mir egal. Hauptsache Spaß!“ Vergiss es, Du bist ein Narr, wenn Du so denkst. Damit nimmst Du Dich doch selbst nicht mehr ernst. Du hast den Kontext in diesem Fall nicht verstanden. Du befindest Dich in diesem Beispiel gerade in Fallkonstellation 1. Aber jeder halbwegs nicht komplett benebelte Mensch fährt nicht zu einem Wettbewerb ohne ihn nicht auch gewinnen oder bestmöglich abschneiden zu wollen. Also hör auf Dir in die Tasche zu lügen. Wenn Du wirklich kein Interesse am Ergebnis hast, dann bleib zu Hause. Und mache den Platz frei für Andere, die den Wettbewerb ernster nehmen. Aber davon gehe ich bei Dir einfach nicht aus. Sonst wärst Du nicht hier auf meinem Blog, richtig?! Richtig?! RICHTIG! 😉

Was hat das alles mit mir zu tun?

Wenn ich eine Frau date, dann muss mir die Frau gefallen. Keine Frage. Aber es gehören immer 2 Personen zu dieser Show. Es gibt 2 Regisseure. D.h. ich muss auch der Frau gefallen. Es ist – gar nicht einmal auf eine einzelne Frau bezogen – nichts anderes als ein Wettbewerb. Der Dating-Wettbewerb. Du kannst hier immer „so sein wie Du bist“ und hoffen, dass irgend eine Jury Dich toll findet. Oder Du kannst speziell für den Wettbewerb trainieren. Entscheide selbst. Ich kann nur sagen, dass ich durch den Weg der Persönlichkeitsentwicklung und die vielen Tränen und den Schweiß, den das Ganze mich gekostet hat, viel weiter gekommen bin als in meinem gesamten Leben zuvor ohne all die Anstrengung. Mach bitte nicht den Fehler zu glauben, dass ich mich verstellen würde, um einer Frau zu gefallen. Sicher nicht.

Das sind getrennte Dinge. Aber wenn ich weiß, dass Frauen nun einmal nichts von Politik, der Börse oder der Wirtschaft hören wollen, dann erzähle ich ihnen davon auch nichts, jedenfalls nicht beim ersten Date. Habe ich früher gemacht, hat aber so gar nichts gebracht. Wenn ich inzwischen (zig Dates weiter in der Entwicklung) weiß, dass Frauen emotionale Wesen sind (exorbitant stärker als Männer), dann spreche ich doch lieber über Freiheit, Wünsche, Abenteuer, Sehnsüchte. Das triggert andere Gehirnregionen. Und jetzt könntest Du wieder sagen: „Oh mein Gott!!! Du bist ja so ein abgestumpfter Pickupper, der Dinge nur sagt, damit sie der Frau gefallen. Du spielst ja mit der Frau! Widerlich! Du bist ein menschenverachtender kleiner Manipulator!“ Ich spiele gar nichts. Und menschenverachtend bin ich sicher nicht. Falls Du so denken solltest, was ich nicht glaube… aber falls, dann scroll nochmal hoch, was waren oben die beiden essentiellen Ratschläge, die ich gab? 🙂 Ratschlag 2 lautete: Das Feedback des Anderen sagt mehr über den Anderen aus als über Dich!

Sollte also jemand tatsächlich auf solche absurden Gedanken kommen, dann könnte ich das nicht ernst nehmen. Sorry. Aber ich weiß ja, dass hier durchaus auch mal ganz vereinzelt (zum Glück nur vereinzelt!) Beta-Männer mitlesen oder Möchtegern-Alpha-Frauen. Ich will für diese kleine Minderheit (!) nur klarstellen, dass ich NICHT so denke. Okay? Alles gut. Dann können wir jetzt fortfahren. Also nicht Ford fahren, sondern fortfahren. Danke. 🙂

Weiter in der Story: Ich habe mich entwickelt. Inzwischen macht es mir einfach mehr Spaß mit Frauen über Sehnsüchte, Kindheitsträume, Wünsche, Abenteuer und Reisen zu sprechen. Und über die Börse spreche ich mit anderen Menschen. So easy. Das ist die Lösung. Ich sorge weniger mehr „künstlich“ für Knistern auf Dates. Eine riesige Schwäche war das von mir früher, deshalb haben so viele Dates am Anfang kein Folgedate ergeben. Bin ich mir heute jedenfalls sicher. Ich brauchte ca. 50 erste Dates (haha, ein Filmtitel!), um das zu verstehen. Weil ich zu wenig selbstkritisch war. Ich hatte es einfach nicht verstanden. „Ich war einfach ich selbst“, so wie die ganzen tollen klugen Ratschläge von Freunden und der Familie für gewöhnlich lauten. Mit dieser Herangehensweise gewinnst Du allerdings keinen Blumentopf. Nicht einmal eine Plastikrose auf dem Volksfest. Ich hatte viele Frauen angesprochen und dementsprechend viele Dates erreicht. Ehrlich gesagt waren da Mega-Granaten dabei. Optische Sahne-Hasen. Ganz viele 7er, einige 8er, ein paar 9er. Eine 10 habe ich in meinem Leben noch nie vergeben, da bin ich zu kritisch glaube ich. 🙂 Und die Dates liefen immer relativ ähnlich ab, ich dachte mir immer nur „ich könnte einfach ich selbst sein“. Kannst Du. Aber so verlierst Du!

Das läuft überall im Leben so

Nehmen wir an, Du möchtest Geld verdienen. Und Du hast die Idee des Jahrtausends und hast einen wahnsinnig tollen neuen Kühlschrank entwickelt. Den Fluxbox-Kühlschrank-1000. Den hast Du konzeptioniert, entwickelt und produziert. Nun gehts ans Marketing und an den Vertrieb. Wie machst Du das? Ich würde mir erst einmal Gedanken machen wo Du gerade stehst. Bist Du in der Wüste oder in der Antarktis?! Ich hoffe Du verstehst die Metapher. Und ich merke, dass die meisten Menschen schlichtweg nicht das Bewusstsein besitzen, um sich über so etwas Gedanken zu machen. Die Meisten möchten Kühlschränke in der Antarktis verkaufen. Da es „sowieso schon so kalt ist!“ Hääää?! Waaaas?! Was ist das für eine Logik? Kühlschränke verkaufen wo es „sowieso schon so kalt ist“?! Waaaas? Erde an Kühlschrank-Verkäufer: „Housten, wir haben ein Problem!“

Versteh mich nicht falsch, Dein Kühlschrank ist bestimmt gut. Du bist studiert, ein echt kluges Kerlchen oder eine kluge Kerline. Aber es ist die falsche Show! Aufwachen. Nimm die Kiste mit, geh in die Wüste und Du wirst der reichste Mann von Babylon! Dein Produkt ist doch gut. Alles steckt doch längst in Dir. Aber Du musst Deine Qualitäten an den Markt adaptieren. Und nicht versuchen den Markt an Deine Qualitäten zu adaptieren. Das schaffst Du nicht. Der Markt ist der Markt. Der hat eigene Regeln. Du bist nicht der Erfinder und auch nicht der Regisseur des Marktes, merk Dir das! Aber vielleicht schadet es Dir auch nicht, wenn Du erst Deine eigenen 50 ersten Dates haben musst, um das zu verstehen! 😉 Ich zeige Dir hier nur die Abkürzung, das ist alles. Nimm es als Angebot an. Oder geh Deinen Weg weiter. Feel free.

Echte Verhaltensänderung ist möglich. Persönlichkeitsänderung. Sonst würde ich das alles doch nicht machen. Du wirst von Tag zu Tag besser. Du musst Dich mit dem von Dir gewünschten Thema in der Tiefe beschäftigen. Also habe ich angefangen zu studieren. Thema: „Wie lerne ich eine Frau kennen?“ Anfangs war es eher eine Therapie für mich, mit dem Pickuppen zu beginnen. Daraus wurde ein Selbststudium. Inzwischen könnte ich vielleicht sogar schon Dozent sein. Vielleicht bin ich es auch schon, wer weiß. Es macht mir Spaß. Und ich weiß, dass das funktioniert, was ich tue. Ich bin nur „beziehungsunerfahren“, aber nicht datingunerfahren. Das sind zwei verschiedene Dinge. Und ich bin stolz darauf, kein abgestumpfter Holzklotz zu sein. In mein Herz sind bisher nur sehr wenige Menschen hinein gekommen. Wer kann das schon von sich behaupten. Selbstwert. Selbstachtung.

Wie lief das Date 2 dieser Woche?

Ich habe bis jetzt noch kein Wort über die Frau verloren. Es gab dafür eine lange Herleitung. Du wirst später verstehen warum. Zuerst möchte ich ihr einen Namen geben, aus Respekt ihr gegenüber. Weil ich ihre Art respektvoll fand, sehr sehr respektvoll. So eine Frau habe ich so noch nie erlebt. Sie ist feminin, sie ist höflich, gut erzogen, extrem darauf bedacht, dass auch ich mich wohl fühlte. Aber das Herausragende war ihre respektvoll zurückhaltende Art. Sie war sehr darauf bedacht nichts Falsches zu sagen. Keine blöden Sprüche, kein dummes Getue. Das Gegenteil eines normalen Dates. So noch nie erlebt. Danke an den Himmel dafür, dass ich das auch noch mal erleben durfte.

Deswegen nenne ich Dich – aus respekt – einfach Fr. Respektina. 🙂

Das Date war für mich sehr besonders, da ich viel über mich lernen durfte. Und den Spiegel vorgehalten bekam. Warum? Ich frage Frauen auf Dates sehr gerne spielerisch (wichtig!) solche Dinge wie:

  • Wann war Dir klar, dass ich Interesse an Dir haben könnte?
  • Wann warst Du Dir sogar sicher, dass ich Interesse an Dir habe?
  • Wann war Dir klar, dass ich Dich wiedersehen möchte?

Und umgekehrt auch:

  • Wann hast Du Dir gedacht, dass Du mich sympathisch findest?
  • Wann hast Du Dir gedacht, dass Du mich wiedersehen wollen würdest?
  • Hättest Du mich nach einem Date gefragt, wenn ich es nicht getan hätte? Und wenn ja, wann?

Fragen dieser Art liefern Antworten, die Du von niemand anderem dieser Welt bekommen kannst. Es ist kein „was wäre wenn“, sondern Du bekommst direktes Feedback. Ich kann Dir das nur empfehlen mir gleich zu tun. Das sind Antworten, bei denen Du extrem gut zuhören musst. Halt Deine Klappe und höre Deinem Gegenüber einfach zu! Jetzt lernst Du extrem viel über Dich. Über Deine Fremdwahrnehmung! Bingo! Genau darum die lange Herleitung! Meine Texte sind kein Selbstzweck, jede Zeile ist es wert gelesen zu werden. Geduld zahlt sich hier aus. 😉

Ich kann Dir auch versichern, dass es unendlich viel Spaß macht über diese Fragen zu sprechen. Für beide ist es in der Regel eine „knisternde“ Situation, die „Wahrheit“ Preis zu geben. So war das auch an dem Tag. Wir haben gelacht, wir haben überlegt. Wir haben zugegeben. Wir waren verwundert. Wir waren überrascht. Wir haben uns gefreut. Und dabei geflirtet.

Du kannst also ein tolles Date verbringen und etwas über Dich lernen und auch dem Anderen die Möglichkeit bieten, über sich zu lernen. Und es muss nicht über Börse, Finanzen und Politik gehen. Auch wenn Du für diese Themen brennst. Es gibt also auch andere Themen, die Spaß machen. Für die Du brennen kannst. Und wenn Du damit das Ziel erreichen kannst, nämlich mit dem anderen Menschen eine tolle Zeit zu verbringen, dann tu das. Deswegen hast Du Dich weder verstellt noch bist Du ein routinierter Pickupper gewesen, der irgendwen manipuliert hat. Das wird den Pickuppern für gewöhnlich gerne vorgeworfen. Ich kann mich dem allgemeinen Vorwurf nicht einmal erwehren. Aber für mich gilt dieser Mist nicht. Ich bin ich. Mir egal, was irgendwelche anderen Typen tun.

Und wie ist nun mein Fremdbild?

Wie mich Fr. Distanz sieht, hatte ich ja schon in den beiden letzten Artikeln angerissen. Fr. Respektina hatte ich ja auf der Terasse eines Lokals angesprochen. Sie saß mit ihren beiden Freundinnen an einem 4er Tisch. Ich saß am Nachbartisch, alleine. Mit meinen Kopfhörern beim Youtube-Vorträge-Hören.

Und jetzt beschreibe ich zunächst das Ganze aus meinem Selbstbild, die Ich-Perspektive:
Ich setzte mich an den Tisch, es hätte auch andere freie Tische gegeben. Aber ich setze mich immer gerne in die direkte Nähe von Frauen. Besonders wenn sie ohne männliche Begleitung sind. Ich sprach sie sehr früh schon sehr allgemein an. „Guten Appetit“, oder „was habt Ihr da in Euren Gläsern? Kenne ich noch gar nicht!“ (es war Lillet Wild Berry). Einfacher Smalltalk. Dabei versuche ich mich auf alle 3 Damen gleichermaßen zu konzentrieren und dabei allen 3 in die Augen zu blicken. In dem Fall gefiel mir nur die spätere Fr. Respektina. Dennoch unterhalte ich mich erst einmal mit allen weiter. Mache zwischendurch auch Pausen, habe wieder meine Kopfhörer eingesetzt und weiter meinen Youtube-Vortrag angehört. Nur keine Bedürftigkeit. Bis jetzt ist ja nichts passiert, Angel auswerfen und nicht gleich wie wild versuchen sofort einzuholen. Einfach mal 2 Schritte zurück treten. Nach ein paar Minuten, als die Gerichte serviert wurden, habe ich mich wieder ins Gespräch begeben. Plötzlich passierte etwas seltenes: Fr. Respektina stellte mir vereinzelt Fragen. Das ist immer ein starkes Interessenssignal. Ich sprach etwas mehr mit ihr, danach wieder mehr mit den Anderen. Und gegen Ende wieder mehr mit ihr. Dabei drehte ich mich etwa zu Beginn des letzten Drittels der gesamten Konversationszeit etwas in ihre Richtung, da sie mir schräg gegenüber saß. Ich drehte also Füße und Körper in ihre Richtung und unterhielt mich weiterhin mit ihr und vereinzelt auch mit den anderen beiden Damen.

Und nun beschreibe ich das aus meinem Fremdbild, also aus der Fr. Respektina-Perspektive:
Ich sei von Anfang an sehr charmant gewesen, überhaupt nicht aufdringlich. Auch als ich mich zwischendurch wieder meinen Kopfhörern gewidmet hätte, fand sie das nicht merkwürdig, sondern unaufdringlich und gut. Dass ich ihnen auch genug Freiraum gegeben hatte, sich wieder untereinander zu beschäftigen. Sie hätte mich sehr früh schon als sehr sympathisch empfunden. Ihr habe gefallen, wie ich mich mit allen unterhalten habe, welche Fragen ich gestellt hätte und welche Themen ich angerissen hätte. Sie fand mich charmant, aber gleichzeitig sehr direkt und offen. Das schätze sie sehr, wenn ein Mann auch direkt sei. Ihr sei klar gewesen, dass ich Interesse an ihr hatte, ab dem Zeitpunkt, an dem ich begonnen hatte, ihr erste konkrete Fragen zu stellen, beispielsweise über ihren Wohnort und ihre Gegend. Bis dahin sei ihr das nicht klar gewesen, da ich mich mit allen 3 gleichermaßen unterhalten hätte. Übers Feiern und Weggehen am Wochenende und sonstige allgemeine Themen. Als ich allerdings anfing, mich etwas mehr ihr zu widmen, spürte sie ein intensiveres Interesse meinerseits. Außerdem hätte sie dieses Lächeln in meinem Blick bemerkt. Sie sei sehr aufmerksam und achte sehr auf ihr Bauchgefühl. Ihr wäre sehr früh (!) bereits klar gewesen, dass sie auf ein Date-Angebot von mir eingehen würde. Und absolut sicher, dass ich starkes Interesse an ihr gehabt habe, sei sie sich gewesen, als ich mich mit meinem Körper etwas in ihre Richtung drehte. Sowohl mit den Beinen als auch mit dem Oberkörper. Sie hätte es toll gefunden, dass ich sie ganz konkret nach einem Date gefragt hätte. Und sie habe sich über mein Kompliment bezüglich ihres süßen Lächelns gefreut.

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Was lerne ich daraus?

Nicht neu daran ist für mich wieder einmal die totale Bestätigung dafür erhalten zu haben, was der vermutlich wichtigste Leitsatz eines Mannes auf dem Weg zu seiner Traumfrau ist: ATTRACTION ISN’T A CHOICE!
Bitte aufschreiben. Merken. Einrahmen. Laminieren. Übers Bett hängen!

Dieses Date war für mich ein 6er im Lotto!
Selbstbild und Fremdbild passen hier zu 100% überein! Wie die Faust aufs Auge! Bingo!

Nicht nur, dass ich mich so verhielt, wie ich mich verhalten wollte und wie ich auch bin. Sondern es kam auch genau so an, wie ich möchte, dass ich ankommen soll. Außerdem bemerkte sie sowohl, dass ich mal ihr und mal der ganzen Gruppe mehr Aufmerksamkeit zukommen ließ als auch, dass ich meine Körpersprache und Haltung ihr zuwendete. All das tat ich bewusst. Ich ging absichtlich nicht von Anfang an nur auf sie ein, sondern unterhielt mich sogar sehr bewusst stärker mit einer ihrer Freundinnen. Wobei diese Freundin gar nicht mein Typ war.

Exakt! Genau darum ging es mir. Genau das wollte ich erreichen. Sowohl die Show mit der Verteilung meiner Aufmerksamkeit den Dreien bzw. ihr gegenüber als auch der sehr bewusste und gezielte Einsatz meiner Körpersprache waren von mir genau so gewollt und bezweckt. Und genau so kam es auch noch „charmant“, „offen“ und gleichzeitig „direkt“ an.

Nochmal, für mich ist dieses Date ein 6er im Lotto. Weil ich in dieser frühen Phase des Projekts Beziehung Teil 2 erfahren durfte, dass mein Selbstbild das repräsentiert, was an Fremdbild auch gut ankommt. Man nennt das „kongruent sein“. Authentisch. Man tut das was man tut nicht verstellt, sondern „weil man so ist“. Perfekt. Das ist für mich die größte Motivation auf meinem aktuellen Weg. Es ist für mich wie eine Auszeichnung. Dass meine Körpersprache, meine Gesprächsthemen und meine Art genau das repräsentieren was es repräsentieren soll. Eine charmante und zugleich männliche Art. James Bond näher als einem Rocker. Ihr war also von Anfang an klar, dass das eine Sache zwischen Mann und Frau werden würde. Und genau das ist mir wichtig. Dass ich als Mann wirke, nicht als Nice-Guy. Können Rocker bestimmt auch, aber ich mag es eben lieber geschüttelt, nicht gerührt.

Und gleichzeitig merke ich damit, dass mein derzeitiges starkes Mindset genau das Richtige ist. Innere Stärke strahlt aus. Zieht an. Ohne überheblich zu sein. Ich kann innerlich extrem stark sein und nach außen hin total charmant wirken. Das widerspricht sich gar nicht. Ich würde es umgekehrt behaupten: Vielleicht ist das Eine auch die Bedingung für das Andere? Zumindest wenn es authentisch sein soll. Sich selbst permanent Fragen zu stellen und neugierig zu sein, spornt mich total an. Nur dadurch kann ich lernen und als Mensch wachsen.

Wie ging oder geht es mit ihr weiter?

Um ehrlich zu sein ist mir das in der Phase nicht wichtig. Dafür habe ich zu viele erste Dates gehabt. Ich finde sie toll, das Date verflog zeitlich gefühlt wie der Wind. Es machte Spaß. Sie ist eine wirklich „andersartige“ Frau, positiv gesprochen. Aber es gibt auch hier rote Flaggen. Marktwerttechnisch betrachtet ist das nämlich wieder meine alt bekannte Nummer: Frau mit Kind(ern). Ohje. Was ist da nur los?! Was soll das, liebes Schicksal?! Warum wirfst Du mir immer Frauen mit Kindern auf den Weg?!

Aber gut, spielt sowieso nur eine untergeordnete Rolle. Der Kontakt war zunächst danach nur sehr kurz und knapp, auch wenn sie sich unmittelbar nach dem Date für den tollen Abend bedankte. Irgend etwas wirkte auf mich seither erstmal merkwürdig. Ein Telefonversuch blieb unbeantwortet. Am nächsten Tag die kurze Nachricht, dass sie schon geschlafen hätte. Auch wenn noch die Frage angehängt war, was ich denn so gemacht hätte. Jedoch kein Rückruf. Komisch, wenn ich mehr Interesse habe, dann rufe ich zurück. Oder nicht? Ich glaube ich bin einfach anders als alle anderen. Egal, geschenkt. Aber auf nochmalige Nachfrage zu telefonieren, kam Stunden später nur, dass sie unterwegs sei. Gut, auch geschenkt. Aber dann bin ich auch geschenkt. Und eigentlich war für Sonntag ein Date vereinbart. Aber ohne eine Uhrzeit oder einen Ort auszumachen, empfinde ich das nicht als große Bemühung ihrerseits. Wirkt einfach desinteressiert.

Es ist immer so: Es ist immer irgendwas, mein alt bekannter Spruch hier. Es kann noch so gut laufen auf dem Date. Aber irgendetwas stimmt danach meistens nicht mehr. Wer weiß, vielleicht nimmt sie so ein Date auch einfach nicht so ernst wie ich. Ich bin da anders. Für mich ist ein Date ein Date. Und nicht ein „ich habe mir mal kurz die Zähne geputzt“ oder „Moment, ich muss noch schnell den Müll herunter bringen“. Es ist für die meisten Menschen wohl eher mehr Pflicht als Sahnehübchen des Lebens, so ein Date. Kommt mir so vor. Es ist für mich schon ein Unterschied, ob ich mit einem Menschen Zeit verbringe oder nicht. Und Menschen lässt man nicht stehen.

Jetzt mal etwas, das ich bisher noch nie in einem meiner Artikel gemacht habe. Ich unterbreche mal kurz, rufe sie mal eben an und schreibe dann hier weiter. Live-Event! 😉

So, Telefonat vorbei. Sie hob sogar ab, Weltwunder. Also sie hätte sich nichts dabei gedacht, dass sie so kurz geantwortet hätte. Sie würde mich gerne heute sehen (zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ist es Sonntag). Sie war sich auch nicht sicher, ob ich denn schon wach sei, da ich an den Wochenenden gerne auch feiern gehen würde. Sie entschuldigte sich dafür, dass das wohl falsch bei mir angekommen sei. Ihre Absicht sei nicht gewesen mir den Eindruck zu vermitteln, dass sie kein Interesse mehr an einem weiteren Date hätte. Da haben wir sie wieder, die Fr. Respektina. Entschuldigung sagen kann sie also. Nun, ich habe ihr am Telefon schon gesagt, dass ich damit rechnete, dass das Date heute nicht mehr zustande kommt. Und ich meine Zeit einigermaßen einplanen müsse, da ich so viele Dinge zu tun hätte. Also erklärte ich ihr, dass ich in jedem Fall zunächst noch Sport machen würde und kochen und wir uns dann erst am späten Nachmittag treffen könnten.

Was genau so stimmt. Sport und Ernährung sind sowieso die beiden größten Zeitfresser. Danach Lesen und Weiterbildung. Danach meine Finanzen. Dann ist der Tag auch ohne Date ganz gut vorbei. Wenn ich da noch ein Date reinquetschen soll, möchte ich das gerne schon einen Tag vorher wissen, besser zwei. Ich bin nicht Netflix und ich bin kein Stream, der auf Abruf bereit steht. Was ist nur aus dieser Welt geworden?!

PS: Das zweite Date mit Fr. Respektina war ebenfalls echt toll. Ich will mal noch nicht zuviele Worte darüber verlieren. Sie ist und bleibt eine interessante Frau. Etwas geheimnisvoll. Meine ersten Eindrücke haben sich bestätigt. Sie ist respektvoll. Respektina passt so. Sie bringt die klassischen femininen Attribute einer Südländerin mit. Gepaart mit deutschen Tugenden. Ideale Konstellation. War vermutlich nicht das letzte Date. Und so wie ich das sehe, sucht sie ebenfalls etwas Festes. Ob ich überhaupt schon wieder eine Beziehung möchte? Puh! Aber ich werde jetzt erstmal in den Urlaub fliegen. Komisch irgendwie, in dieser frühen Phase des Kennenlernens.

PPS: Ich würde sie schon gerne wiedersehen. Ich mag sie. Ich finde sie cool, obwohl sie gar nicht cool wirkt. Sie ist natürlich und fast komplett ungeschminkt. Das alleine macht sie schon sympathisch.

PPPS: Ihr seht also: Wie gering meine Ansprüche eigentlich sind, ist schon der Wahnsinn. Ich freue mich wie ein kleiner Junge im Süßigkeitenladen, wenn ich einfach mal einen normalen Menschen daten darf. Traurig, dass ich das so sagen muss. Schön, dass ich es gerade deswegen nach langer Zeit mal wieder erleben darf.

PPPPS: Vergleiche zwischen vergangenen Partnerinnen soll man nicht tun. Ganz vermeiden kann das aber auch niemand, glaube ich. Fakt ist aber: Im Gegensatz zu Fr. Schlange habe ich sie nicht in einem Edel-Club kennen gelernt. Sondern einfach im Alltag (Essen in einem Lokal). Das wäre ja schon mal ein besseres Omen, um nicht wieder von einem Party-Girl restlos über den Tisch gezogen zu werden. 😉 Andererseits bezweifle ich, dass mir das je wieder in der Form passieren könnte. Schließlich sind wir hier in Teil 2 und nicht mehr in Teil 1. Teil 1 handelte darum wie ich eine Frau kennen lerne. Das kann ich inzwischen. Teil 2 geht nicht mehr darum. Teil 2 geht darum, wie ich mit meiner Traumfrau glücklich bleiben kann. Nicht nur werden. Sondern bleiben. Andere Show, anderes Spielfeld. Vorhang zu. Danke.

2 Dates in einer Woche?

Jetzt, wo ich beginne diesen Artikel zu schreiben, ist es 23:35 Uhr. Montag. Gehen wir es mal rückwärts an. Ich komme gerade vom Duschen. Und davor vom Joggen. 1 Stunde. Und davor? Von der Arbeit. Und davor? Vom Krafttraining, 1 Stunde. Brust und Trizeps.

Was?! 2 Mal Training an einem Tag?

Jop! In letzter Zeit schiebe ich zwischendurch hin und wieder eine zweite Einheit Sport am Tag ein. Warum? Weil es mir so viel Spaß macht?! Super nicht! Ich finde sowohl Joggen als auch Krafttraining ziemlich stumpf. Aber der Mehrwert kommt eben erst danach bzw. dadurch. Nicht beim Sport. Warum also dann 2 Einheiten pro Tag? Nun… ich bin insgesamt mit dem bisherigen Resultat ziemlich zufrieden. Aber nicht mit dem aktuellen Fortschritt. Das geht mir zu träge. Der Sixpack kommt gefühlt im Schneckentempo. Und das auch nur, wenn ich den Zeitraffer auf Turbo stelle. Das ist mir einfach zu langsam. Kann ja nicht wahr sein.

Es ist aber auch echt eine krasse Nummer, über viele Wochen im Kaloriendefizit zu leben. Inzwischen schaffe ich das schon nicht mehr täglich. Der Hunger holt mich gelegentlich ein und da ich ein Genussesser bin, ist das doppelt hart. Nun, gestern war ich beim Schwimmen und in der Sauna. Gut, das Schwimmen fiel ziemlich kurz aus. Das mache ich noch weniger gerne als Joggen und Krafttraining. Hauptaugenmerk lag auf dem Entspannen und den Saunagängen.

Und ich sah mich im Schwimmbad um. Und sah was? Größtenteils übergewichtige Menschen. Fairerweise muss ich dazu sagen, dass es auch ein Freibad gegeben hätte. Dort waren wahrscheinlich die heißen Hasen, leicht bekleidet, Eine athletischer als die Andere. Aber da gibt es eben keine Sauna. Also blieb nur die Wahl ins Schwimmbad zu gehen. Ich bin selten in Freibädern, also ist das nur so eine Vermutung. Aber warum geht ein Mensch ins Freibad? Vermutlich um seinen Ferrari zur Schau zu stellen. Respektive sein Fahrgestell bzw. seine Fahrgestellin. Ich würde 5 Euro – nein halt, 100 Euro ! – wetten, dass das durchschnittliche Körpergewicht der über 18 Jährigen in Freibädern deutlich niedriger als das der Menschen in Hallenbädern ist. Ich habe keinen Beweis dafür, nur so eine Vermutung. Wieder so eine meiner bekannten kruden Thesen. Aber ganz vermutlich eben auch wieder zu 99% wahr. Vielleicht könnt Ihr aus Erfahrung etwas dazu sagen? Ich bin so selten beim Schwimmen, keine Ahnung. Aber wäre nur logisch.

Und da mir also die Sache mit dem Sixpack einfach zu langsam vonstatten geht, drücke ich etwas auf den Turbo und bringe zusätzlichen Druck in den Kessel. Manch Einer hält meinen Ehrgeiz inzwischen für übertrieben. Aber der Gewöhnungseffekt tritt inzwischen auch in meinem engsten Umfeld ein. So dass es „ganz normal“ geworden ist, dass ich „schon wieder“ Sport treibe. Steter Tropfen höhlt den Stein, heißt es. Betriebsblindheit würde man das im Job nennen. Der Fleißige ist eben immer fleißig und der Faule immer faul, beides doch längst nicht mehr der Rede wert, oder. Kennst Du bestimmt auch bei Dir aus dem Job. Man ist halt da. Inventar. Dabei rufen die Guten jeden Tag Höchstleistung ab. Ein roter Teppich gehört ihnen dafür eigentlich ausgerollt. In der Realität gibt es aber eher einen Arschtritt für die Fleißigen, dazu mehr Arbeit. Und die Faulen werden noch mehr in Ruhe gelassen. Wissenschaftliche Studien zeigen immer wieder klar, dass in Unternehmen 80% der Arbeit von nur 20% der Belegschaft gemacht wird. Nicht meine Zahlen. Ist aber so. Pareto gilt überall. Und deswegen sind mir der größte Lohn und die größten Anerkennungen meine eigenen. Macht frei. Ausprobieren!

Im Hallenbad gestern gab es nichts fürs männliche Auge. Viele Mütter mit Kindern. Einige Paare. Ich ging aber auch nicht zum Schwimmen, um jemanden kennen zu lernen. Allerdings ließ ich mich durchaus motivieren, als ich insgesamt gerade einmal 2 (!) athletische Männer gesehen habe. Und ich dachte mir: „Dahin will ich auch noch kommen! Schön niedriger Körperfettanteil. Ordentlicher Oberkörper. Sichtbare Bauchmuskulatur. Guter Mann. Top Typ.“

Hinter so etwas steckt richtig viel Arbeit. Früher hätte ich das nicht für möglich gehalten, jemals selbst zu erreichen. Ehrlich gesagt hatte ich das auch nie im Fokus. Heute weiß ich es gewiss, dass ich es schaffen werde. Zeitweise stecken da eben auch 2 Einheiten pro Tag drinnen. Von nichts kommt nichts. Mich hat das jedenfalls enorm motiviert zu sehen, dass es Menschen gibt, die das bereits geschafft haben. Die bereits da sind, wohin ich noch kommen möchte. Inzwischen habe ich einen echten Respekt vor solchen Menschen. Es geht nicht um ihren Körper. Es geht um den Aufwand, die Zeit und die Schinderei, die sie betreiben, um in solch eine brutale Form zu kommen. „Meine“ Trainer sagen ja einheitlich man solle als Anfänger langsam tun. Wenn man jahrelang kaum Sport getrieben hatte, sollten zu Beginn 2 oder höchstens 3 Einheiten wöchentlich reichen. Da sonst erfahrungsgemäß die Motivation abnehmen würde und die Gefahr drohe nachzulassen oder gar aufzuhören. Glaube ich gerne. Gilt aber ganz offensichtlich nicht für mich. Ich war schon immer ein Extremist. In allem. Begeistert mich etwas… begeistert mich etwas! Ende. So einfach. Nicht quatschen, machen!
Solche Menschen haben Energie. Und ich rede nicht von den Disko-Pumpern mit fetten Oberarmen, nach vorne gewölbter Brust und Schultern (muskuläre Disbalance) sowie einem Ranzen unten dran. Gerne dunklen Typs mit schwarzem Bart, südländischer Phänotypus. Ja ja, meine Stereotype, ich weiß. Wie immer. Ist aber so und selten anders. Egal. Ich spreche auch nicht von steroiden Bodybuildern. Sondern von natürlicher Athletik, so etwas:

2019-08-27

Früher wäre ich an ihnen vorbei gelaufen. Vor 10 Jahren hätte ich mir vielleicht sogar noch gedacht: „So ein Schönling!“ Heute würde ich mich vor jedem verneigen, der das geschafft hat. Da steckt so viel Arbeit drinnen, wie sich andere Menschen in ihrem gesamten Berufsleben nicht machen. Fall sie jemals überhaupt arbeiten gehen. Ach Gott, lassen wir das.

Immer gut anziehen, immer ein gutes Parfüm auftragen!

Das wäre kein echter Blog, wenn ich dem Zeitgeist entsprechend nicht auch mal (Beauty-)Tipps raushauen würde. 🙂 Und so war ich gestern eher sportlich gekleidet. Kurze Hose (super selten bei mir!) und ein hautenges Shirt. Dazu eines meiner Lieblingsparfüms. Warum ist das so wichtig? Nun, Geduld!

Nach 3 ausgiebigen Saunagängen mit einem Aufguss (mein erster im Leben, echt mega!) war es irgendwann auch wieder Zeit den Weg nach Hause zu bestreiten. Ich zog mich also an und sprühte nochmal 2 Stöße von meinem Parfüm auf. Meinem Liebglingsparfüm. John Varvatos – Vintage. Beauty Tipp 1! 😉 Kennst Du diese kleinen Fläschen zum selbst Nachfüllen und mitnehmen? Man zieht den Kopf der originalen Parfümflasche ab, so dass nur noch dieser weiße „Strohhalm“ heraus ragt. Dann setzt man sein „Reise-Nachfüll-Fläschchen“ oben drauf und pumpt sich auf die Art jedes gewünschte Parfüm im Hosentaschenformat selbst um. Das mobile Parfümfläschchen ist dabei kleiner als ein Lippenstift. Und inzwischen gehört dieses Utensil zu meinem festen Repertoire. Eigentlich immer in Griffweite. Genial. Also nichts zum Hineinkippen, sondern tatsächlich zum „abpumpen“. Sifft nicht, läuft nicht aus. Weltklasse. 8 Euro bei Müller. Gut, 7,99 Euro. Erbsenzähler. Gut investiertes Geld! Und das Richtige für den Mann von heute. Also liebe Beauty-Bloggerinnen, was Ihr könnt, kann ich auch. Das war Beauty-Tipp Nr. 2! 😉

Auf dem Weg nach Hause kam mir die Idee mich noch irgendwo zu einem Mahl niederzulassen. Zur Feier des Tages. Immerhin war Sonntag. Grund genug zu feiern. In aller Ruhe. Ein Tag zur Entspannung. Das Ende der Woche. Der letzte Tag von 7. Sozusagen der Gute-Nacht-Tag von 7. Und so fuhr ich noch zu einem Griechen. Ich setzte mich an einen 4er-Tisch im Terassenbereich. Neben mir saßen am Nachbartisch bereits 3 Frauen. Als die Bedienung kam fragte sie uns: „Gehören Sie zusammen?!“ Ich antworte sogleich: „Noch nicht!“, und lachte dabei schelmisch. Das wiederum fanden auch die 3 Frauen recht amüsant. Ab da war das Eis gebrochen und wir unterhielten uns über Diverses. Gut, in Wahrheit brauche ich keine Eisbrecher mehr. Aber sagt man doch so, „das Eis brechen“. Wenn wir davon ausgehen, dass die Titanic nicht gesprengt worden ist, sondern der offiziellen Theorie bzw. Geschichtsschreibung glauben schenken möchten, dann wäre ich, wäre ich die Titanic, einfach durch den Einblock durch gefahren. Aber das kommt nicht gut an beim Eisblock. Und in so einem Fall auch nicht bei den Frauen. Also bricht man das Eis erst. Für gewöhnlich. So auch da.

Wo sie herkommen, was sie gemacht haben. Woher ich komme usw. Das Übliche. Dabei versuchte ich allen 3 gleichermaßen Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und interesierte mich für sie. Obwohl mir tatsächlich nur die Eine gefiel. Wirklich gefiel. Was für eine süße Frau. Und nach ein paar Statements meinerseits kam von ihr auch schon aktiv die erste Frage an mich. Gutes Zeichen, machen Frauen selten. Ich nahm die Situation gerne an, unterhielt mich dennoch weiter mit allen gleichermaßen. Und das war nicht kalkuliert gespielt, sondern inzwischen ist das integraler Bestandteil von mir. Ich bin mir natürlich um die Wirkung bewusst in dem Moment. Aber ich spiele nicht damit. Es ist wie zu atmen. Jeder tut es, aber darüber nachzudenken ist nicht nötig. Automatismus.

Das ging so über das ganze Essen hinweg. Und irgendwann war es dann so weit. Ich drehte mich etwas in Richtung der Braunhaarigen (wie immer!), grinste sie an und sagte: „Ich finde Dein Lächeln so mega süß!“, verzögerte kurz, bis sie das Kompliment aufgenommen hatte, und schob hinterher: „Wir sollten unbedingt mal zusammen etwas trinken gehen!“. Sie reagierte spontan und freudig, sagte sofort zu. Anschließend unterhielten wir uns alle noch etwas über dies und das. Nichts Dramatisches. Keine große Zaubershow. Später tauschten wir noch Nummern und vereinbarten direkt für diese Woche ein Date am Abend. Was mir an ihr besonders gefiel? Ihre natürliche Art. Kaum Schminke. Und vor allem? Ihre wahnsinnig feminine Art. Ich bin überwältigt, wenn ich so etwas erleben „darf“, muss ich beinahe sagen. Keine Power-Möchtegern-Emanze. Einfach eine liebe Frau, dem ersten Eindruck nach. Und es blieb mir nicht verborgen, dass sie ursprünglich auch nichtdeutsche Wurzeln haben musste. Ich hatte richtig geraten. Südländisch. Perfekt. Absolut perfekt. So. Genug glorifiziert. Jedenfalls schrieb ich sie noch am Abend kurz an und heute Früh kam auch eine Antwort von ihr, sogar mit einer Frage, was ich noch so gemacht hätte. Oho! Warten wir es ab. Ende der Woche wissen wir mehr. Ich rechne mit einer Dateabsage. Wie immer! 😉

Was ist nun mit dem Style?

Was hat die ganze Story mit den Klamotten und dem Parfüm zu tun? Ganz einfach: Ich rechnete sicher nicht damit, dass ich nach der Sauna in einem Griechischen Restaurant 3 Frauen begegnen würde, wovon mir eine unheimlich gefallen könnte. In der Regel habe ich solche Situationen derzeit auch kaum, da ich sie nicht aktiv suche. Aber ich weiß auch, dass sie manchmal aus heiterem Himmel zugeflogen kommen. Wie ein 10 Euro Schein, der vor Dir auf dem Boden liegt. Einfach so. Und wenn Du ihn haben möchtest, musst Du ihn nur aufheben. So ist das auch beim Frauen Kennenlernen. Das Gute beim Essen in dieser Situation war natürlich, dass keiner einfach „weglaufen“ kann. So ist genügend Zeit um sich etwas „kennen zu lernen“. Perfekt für mich. Und ich fühlte mich wohl in meinen Klamotten, obwohl es ausnahmsweise definitiv kein James Bond Style war. Spielt aber keine Rolle. Ich hatte meine Klamotten bewusst ausgewählt für den Tag. Und mein Parfüm hat sie vielleicht auch bei der Verabschiedung vernommen. Falls nicht? Nicht schlimm. Es hat jedenfalls unmöglich geschadet. 😉
Wir merken uns: Bist Du ein Mann, dann ziehe Dich immer gut an! Mindestens aber wähle Deine Klamotten bewusst aus. Einfach irgend etwas über den Körper zu ziehen, nur damit da draußen niemand Deinen Pipi nackig sieht, ist zu wenig. Außer Du bist glücklich vergeben. Dann kannst Du Dich anziehen wie Du möchtest und einfach gehen lassen. Allerdings musst Du dabei in Kauf nehmen, dass Du auf die Art früher oder später wieder Single wirst. Aber das führt jetzt hier zu weit, ich hatte vor einigen Wochen mehr zu dem Thema geschrieben. Stichwort: „Bleib attraktiv für Deine Partnerin, sonst ist sie es früher oder später die längste Zeit gewesen… Deine Partnerin.“

Und das zweite Date?

Das ist eigentlich das erste. Das habe ich heute Abend, also Dienstag. Und zwar diesmal… wie soll ich sagen… eher aus dem sozialen Kreis. Nun, wir kennen uns schon bestimmt seit 2 Jahren. Wir haben beruflich miteinander zu tun, wobei sie in einer anderen Stadt arbeitet. Anfangs – vor vielen Monaten – telefonierten wir immer dann, wenn es einen beruflichen Anlass dazu gab. Das hat sich im Laufe der Zeit etwas gewandelt. Inzwischen telefonieren wir zwar immer noch nur, wenn es einen beruflichen Anlass gibt, allerdings nutzen wir beide regelmäßig gerne Gelegenheiten, um einen solchen beruflichen Anlass zu konstruieren. Dann plaudern wir ein wenig über das Berufliche und recht schnell geht es um Urlaub, Familie, Freizeit, Wünsche, Ziele, Sport usw. Habe ich in der Form auch noch nie erlebt. Auf die Art ein Date zu erreichen. Fast nur übers Telefon und ein paar mal Hände schütteln?! Was mich dazu neigen lässt zu meinen, dass ich wohl besser spreche als ich aussehe. Haha! 🙂

Und alle paar Monate bin ich dann auch mal in ihrer Stadt, ebenfalls beruflich bedingt. Natürlich lasse ich es mir nicht nehmen auch bei ihr im Büro freundlich anzuklopfen und der lieben Frau hallo zu sagen. Wenn ich sowieso in den Nachbarabteilungen Termine habe. Übrigens waren wir ewig lang per Sie. Vor ein paar Monaten erst habe ich ihr dann persönlich das Du angeboten. Interessant sind doch auch wieder 2 Dinge an Ihr, neben ihrer humorvollen und charmanten sowie extrem aufmerksamen Art: Erstens ist sie ein paar Jährchen älter als ich, was ich niemals dachte. Ich ging davon aus, dass sie ein paar Jahre jünger als ich wäre. Offenbar hat sie da extrem gute Gene. Und zweitens ist sie Mama. Tadaaaaaa. Ich und meine Mamas. Mann!!! Warum immer ich?! Warum müssen Mamas immer so süß sein?!

Was das allerdings in einem Mann auslöst, wenn man sich über so lange Zeit langsam und Zug um Zug kennen lernt…? Langsam verstehe ich, warum so viele Beziehungen oder Techtelmechtel im beruflichen Umfeld entstehen. Man ist lange Zeit fast „gezwungen“ mit der anderen Person Zeit zu verbringen. Und dabei lernt man sich kennen. Irgendwann stellt man fest, dass man sich sympathisch findet. So war das hier in meinem Fall. Also die Sache mit der Sympathie. Zu Beginn war das ganz anders. Ich bin – beruflich bedingt – ihr gegenüber eher aufgetreten wie die Axt im Walde. Aber keiner hat gesagt, dass man mich nicht auch weich klopfen kann. Nun, außerdem wusste ich bereits, dass sie ein Kind hat. Aber ich bin da ja nicht so. Mütter mit Kindern haben genauso einen tollen Mann verdient!

Und so gehe ich mit verschiedenen Gedanken in die anstehenden Situationen:

1. Wieviele der 2 Dates werden tatsächlich stattfinden? Beim heutigen rechne ich fest damit. Beim zweiten bin ich mir da nicht sicher, wie immer. Das ist erfahrungsgemäß auch reine „Glückssache“. Ein Spiel mit dem Zufall. Meistens kommt doch die Absage oder nicht mal die.

2. Falls beide stattfinden, wäre das die erste Woche mit mehr als 1 Date seit…? Über 2 Jahren! Wahnsinn. Witzig ist für mich ja, dass ich solche Situationen derzeit gar nicht bewusst suche. Wenn sich eine Chance ergibt, nehme ich sie gerne wahr. Bin ja sowieso alleine unterwegs, 1 + 0 = 1. Aber aus 1 + 1 kann ja auch mehr als 2 werden. Insofern gibts immer etwas zu gewinnen. Offen bleiben. Tschakka!

3. Frage ich mich, was wohl passieren würde, wenn ich wieder aktiv pickuppen gehe. Dabei weniger dieser Pickupper zu sein wie damals, sondern mehr aus meiner Mitte heraus. So wie ich momentan eben drauf bin. Ich sprühe vor Energie, das hatte ich zuletzt schon geschrieben. Was passiert erst, wenn ich diese Energie einsetzen würde, um wieder so richtig aktiv Alltagssituationen mit Frauen zu suchen? Gesetz der Resonanz. Mir geht es derzeit echt gut. Ich fühle mich ziemlich frei und unabhängig. Um nicht zu sagen: Großartig. Mein Sport ist mein täglicher Antrieb. Die Frauen sind es nicht. Aber ich merke, dass es Spaß macht, beides. Und ich glaube, dass Spaß eine gute Voraussetzung ist, um ganz passabel Frauen kennen zu lernen. Ich gehe sogar davon aus, dass ich mich – dank meiner aktuellen Verfassung – kaum vor Dates retten könnte, wenn ich wieder richtig aktiv pickuppen gehen würde. Die Aussage setzt natürlich die Messlatte schon ziemlich hoch. Aber genau darum geht es im Leben: Seine Komfortzone immer wieder ein Stück weiter zu verschieben. Natürliches Wachstum. Aber dann seinem eigenen Anspruch auch gerecht zu werden. Exakt daran scheitern doch die Meisten! Ist es nicht so? Arrogant ist für mich, wer ein Maulheld ist. Ein Star ist für mich, wer ankündigt und dabei Wort hält! Warum ist der stille Macher für mich kein Star? Nun, er kann in Ruhe machen. Ohne Publikum. Wenn ihm etwas gelingt, ist gut. Wenn nicht, hat nie jemand etwas davon erfahren und er kann seinen Misserfolg unter dem Teppich für sich behalten. Das ist für mich ein bisschen wie Angsthasenfußball. Auf sicher spielen. Möglichst kein Tor kassieren. Nichts für mich. Aber immerhin hat er es probiert, das muss man anerkennen, der gemeine Angsthase. Die Meisten machen nicht mal das. Weder ankündigen noch überhaupt ausprobieren und starten.

Muhammad Ali, übrigens einer meiner größten Vorbilder seit Kindheitstagen, hat in seinen 20ern regelmäßig die Runde angekündigt, in der er seinen Gegner ins K.O. schicken würde. Er hatte dabei erwiesenermaßen atemberaubende Wahrsagerqualitäten. Was ihn zum Erzfeind Vieler und außerdem unabhängig davon in Bezug auf seine Äußerungen bezüglich der Schwarzenrechte zum Verhassten des Establishments machte. Jahrzehnte später wurde er zum Sportler des Jahrhunderts gekürt und durfte das Olympische Feuer entzünden. Du verstehst worauf ich hinaus möchte, hoffe ich. Ganz ohne Überheblichkeit oder Größenwahn. Man kann von sich überzeugt sein und trotzdem ganz real bleiben. Natürlich. Die Frage ist nur was Andere als „natürlich“ an Anderen empfinden. Unwichtig. Lass Dich nicht ungewollt triggern von außen, ganz ganz essientiell im Leben! Wichtig ist nur wie Du Dich fühlst. Was Du an Dir selbst als natürlich empfindest. Damit glaube ich, haben die meisten Menschen ein Problem. Sie versuchen in Raster zu passen und „der Norm“ zu entsprechen. Ohne zu merken, dass wir alle einzigartig sind. Und ich glaube – nein, ich bin überzeugt davon -, dass in jedem von uns etwas Einzigartiges steckt. Jeder müsste nur endlich mal seine Angst über Board werfen und schwimmen. Das ist alles. Und das aktive Pickuppen habe ich mir für die Zeit nach meinem im Kürze anstehenden Urlaub vorgenommen. Nicht um meine Traumfrau zu finden. Sondern einfach nur… zum Spaß. Irgendwo will die ganze Energie hin. Und ich merke, dass ich derzeit in einer echt guten Ausgangslage bin. Nur Finanzen, Persönlichkeitsentwicklung und Sport sind mir zu wenig. Vorhin beim Joggen habe ich übrigens gespürt, dass demnächst irgendwelche großartigen Dinge passieren werden. Eine oder mehrere große Veränderungen stehen an. Ich weiß noch nicht wie und ich weiß noch nicht was. Aber ich fühle mich wie eine Kugel, die auf einer Steinschleuder nach hinten gezogen wird. Immer weiter gespannt. Um ehrlich zu sein habe ich sogar das Gefühl ich sei die Kugel und gleichzeitig derjenige, der die Steinschleuder spannt. Verrückt. Und irgendwann fliege ich los. Und ich glaube es ist nicht mehr lange hin. Beschreiben kann ich es nicht, aber es wird etwas Großes und vielleicht sogar Großartiges passieren. Ich freue mich jedenfalls darauf, auch ohne zu wissen was da genau kommt.

PS: Nur so ein Gefühl. Aber ein sehr reales! To be continued… 😉

Und ab in den nächsten Urlaub sowie sonstige Gedanken zu attraktiven Frauen

Ich war ja vor ein paar Wochen erst auf Mallorca. Nun gehts bald schon wieder ins nächste Urlaubsziel. Wieso auch nicht, so ganz frei und ungebunden. Ich kann mir kaufen was ich möchte, was für eine Freiheit! Und vor allem: Ich kaufe mir nicht, was ich nicht möchte. Was für eine Freiheit! Warum das so wichtig für mich ist? Nun, gibt es keine eigene kleine Familie mehr, kann sich auch der Fokus wieder verschieben. Und für mich sind die Finanzen nun wieder im Vordergrund. Und da fahre ich derzeit wieder auf der Überholspur. Frugalismus und so.

Warum Umrechnungskurse sexy sind

Im Prinzip mache ich das mit dem Urlaub gerne so: Ich schaue, wo der Umrechnungskurs gerade recht günstig zum Euro steht. Und dann kommen überhaupt nur jene Länder in Frage, in denen 1 Euro mehr wert ist als 1 Euro. Jedenfalls dort gegenüber hier. Als Sparfuchs ist mir das einfach viel wert. Ich mache nämlich gerne Urlaub. Und für mich ist die Sonne von Thailand (ohne je dort gewesen zu sein), die Sonne von den Malediven (ohne je dort gewesen zu sein) oder die Sonne von Südafrika (ohne je dort gewesen zu sein) noch immer die gleiche Sonne wie die, die in all den anderen Ländern dieser Welt scheint. Merkwürdig, aber wahr. Und mein Spruch von früher gilt auch noch immer: „Egal wo Du bist, Du nimmst Dich immer selbst mit.“

Wer mich kennt, der weiß, dass Zeit für mich alles entscheidend ist im Leben. Wir gehen generell viel zu sorglos damit um. Geld ist aber Lebenszeit. Gespeicherte Lebenszeit. Weiß fast niemand, interessiert auch fast niemanden. Außer die, die es haben. Und die, die es noch haben wollen. Die die keins haben, für die ist Geld maximal ein Tauschmittel, für die total Unbewussten sogar eines mit Überziehungsfunktion. Die leben dann in der Zukunft.

England wäre übrigens derzeit eine „günstige“ Reise-Option:

2019-08-12

Quelle: Google Finance (nicht dass ich auf meinem Blog Quellenagaben für wichtig erachte, aber die vielen Projektarbeiten im Studium haben mich das Zitieren irgendwie angewöhnen lassen 🙂 Das wirkt dann gleich viel seriöser. Wenn da Google steht. Google ist nämlich nicht nur seriös, sondern Google weiß alles. Und deswegen ist Google gut. Eigene Erfahrungen sind nicht gut, die sind böse. Deswegen gilt das auch nicht, wenn man sich selbst zitiert. Jedenfalls nicht als seriös. Und auch nicht als gut. Ich bin da ja anders, wenn ich die Wahl habe Google zu vertrauen oder meiner Erfahrung, dann würde ich immer meine Erfahrung wählen. Bauch und Herz anstatt Kopf. Aber in der Wissenschaft zählt das nix. Da zählen nur „Fakten“. Gerne auch alternative selbige. Wobei vieles Fake-News sind. Fake-Fakten. Aber die zählen eben gerne mehr als echte Erfahrungen. Vielleicht ist das der Grund, warum so viele Wissenschaftler/Professoren sich kaum die Schuhe binden können ohne sich einen Knoten in die Hände zu machen? Schon eine witzige Zunft. Bodo Schäfer nennt das dann „Schulklug“ anstatt „Straßenschlau“.)

Schweiz und England – zwei Gegensätze

Die Schweiz wäre ein perfektes Gegenbeispiel. Die Schweizer sind aus meiner Sicht ein Paradebeispiel für ein vergleichweise „intelligentes“ Volk. Nicht umsonst zählen die Schweizer zu den wohlhabendsten Menschen dieser Welt. Woran das wohl liegt. Hm… gut, aber das würde jetzt wieder stark ins Politische und Wirtschaftliche abdriften. Und eigentlich sollte es ja hier um Frauen gehen.

Ich tue mir damit nur derzeit sehr schwer, weil es da sogut wie nichts zu berichten gibt. Neben Sport und Ernährung und Finanzen habe ich einfach keine Zeit und noch viel weniger Lust mich um das andere Geschlecht zu kümmern.

Egal, England war das Thema. Da ist der Euro so viel wert wie vor ca. 10 Jahren zuletzt. Gut, England ist jetzt vergleichweise generell eher ein teures Plaster… und abgesehen davon ist England nun nicht mein Wunsch-Reiseziel Nummer 1. Aber es gibt ja genug Insel-Fans. Für die wäre das was. Würde mich mal interessieren, wieviele Menschen sich über Umrechnungskurse Gedanken machen und sich ihr Reiseland nach Kaufkraft ihrer eigenen Währung heraussuchen.

Und wenn ich für das gleiche Geld 2 Urlaube machen kann, dann mache ich gerne… trotzdem nur einen! 🙂 Und den Rest lege ich zur Seite. „Das haben wir schon immer so gemacht!“, bekommt in diesem Zusammenhang wenigstens einen Sinn.

Da ich es gerne heiß mag, generell im Leben, habe ich mir natürlich auch ein heißes Land herausgesucht. Es ist ja auch Sommer, da darf man gerne mal in Länder fliegen, die noch heißer sind. Ja hallo! Sommer ist Sommer. Aber mehr Sommer ist mehr Sommer. Also Meer-Sommer mit mehr Sommer.

Viel mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Ich freue mich drauf. Und nehme natürlich auch meinen Laptop mit. Um meine letzte Projektarbeit fertig zu stellen. Der Projektarbeit ist es nämlich egal, von wo aus sie geschrieben wird. Mir aber nicht. Und wenn ich damit fertig bin, dann steht nur noch die Masterarbeit an. Das Erste, was ich mir im Urlaub suchen werde, ist aber nicht der perfekte Ort zum Schreiben. Sondern gute Möglichkeiten zum Trainieren. Es bleibt dabei: Fit bleiben im Kopf, Fit bleiben im Körper. Alles andere ist momentan einfach niedriger priorisiert.

Warum? „Weil ich es kann“

Was der Grund für meinen erneuten Urlaub ist, wo ich doch sonst immer mit Urlaubsreisen recht sparsam umgegangen bin? Nun… weil ich es kann. Punkt. Und weil es alleine anstatt zu viert einfach viel günstiger ist. Auch so ein Vorteil des Single-Daseins. Alles eine Frage der Betrachtung. Oder wie der Coach aus dem letzten Artikel immer so schön sagt: „Mental ist alles!“

Damit mir keiner vorwerfen kann, dass ich in Sachen Frauen eingerostet sei… gibts zum Schluss dieses Artikels doch noch etwas aus der wunderbaren Welt der Frauen. Ich werde am Wochenende eine Frau besuchen, die ich vor einigen Wochen beim Weggehen kennen gelernt habe. Seither haben wir fast täglich Kontakt. Uns aber noch nicht wieder gesehen, da sie relativ weit weg wohnt. Den Kontakt haben wir dennoch auf eine für mich so noch nie dagewesene Art gehalten… wir tauschen 1 mal bis öfter täglich Text- und Sprachnachrichten aus. Wir sind uns dadurch über die vielen Wochen relativ vertraut geworden, ohne dass wir extrem in die Tiefe gegangen sind. Gefühle habe ich keine für sie. Aber ein gewisses Vertrauen. Interessant eigentlich. Hatte ich so echt noch nie. Wir erzählen uns was wir täglich so tun und erleben. Schicken uns Fotos von dem was uns so widerfährt und was wir erleben. Unsere Ansichten stimmen interessanterweise größtenteils überein. Und was mir an ihr gefällt: Sie hat Anstand und ist oldschool. Frau eben. 😉

Da es so mit der Frauen-Schlagzahl so bescheiden aussieht, derzeit bei mir… habe ich mir für die Zeit nach meinem Urlaub etwas vorgenommen. Ich merke nämlich, dass ich die alten Frauengeschichten von früher (Ihr wisst schon, die vielen Kuriositäten!) etwas vermisse. Obwohl ich derzeit keinen tieferen Sinn mehr darin sehe mich ernsthaft um eine neue Beziehung zu bemühen. 😉 Aber ich vermisse den Spaß daran, an den Geschichten und Geschehnissen. Es geht mir nicht um die Frauen. Es geht mir um den reinen Spaß. Es ist einfach lustig Dateabsagen zu bekommen. Es ist witzig, dass Frauen sich einfach nicht mehr melden. Es ist amüsant, dass Frauen auf Dates wie ausgewechselt sind. Aber manchmal ist es auch toll zu sehen, wenn eine Frau tatsächlich nicht nur biologisch eine Frau ist. Und dann wird es für mich spannend.

Aber ganz unabhängig davon, ob dann daraus etwas wird oder nicht… vermisse ich einfach ein bisschen den Spaß an der Sache. Ich glaube ich würde in Zukunft wesentlich weniger ernsthaft daten als früher. Früher habe ich gedated „um zu“. Traumfrau und so Zeug. Bla bla. Heute nicht mehr. Heute würde ich daten und mal sehen. Fertig. Und deswegen habe ich nach meinem Urlaub Folgendes vor: Ich werde mir einen Spaß daraus machen und wieder ein bisschen pickuppen gehen, wie in alten Zeiten. So richtig, Ihr wisst schon… Eine nach der Anderen ansprechen, bei jeder Gelegenheit. Zig Körbe pro Tag. So richtig klassisch. Basketball eben. Auf der Straße, in Cafés, in Kaufhäusern. Überall. Einfach so.

Und das möchte ich in Form von „Intensivwochen“ machen. Also zwischendurch einfach eine ganze Woche pickuppen. Und dann wieder Pause. Warum? Weil ich es kann. Punkt. Dann gibts hier auch wieder mehr Frauengeschichten und ich muss nicht mehr aushilfsweise so viel über meinen Weg der Persönlichkeitsentwicklung schreiben. Ich glaube nämlich, dass ich damit weniger den Nerv der Leserschaft treffe. Also Euren. Ist aber nur so ein Gefühl, bis jetzt. Interpretiere ich einfach in die Kommentare und in diverse Gespräche. Also werde ich wieder versuchen etwas mehr Pickup-Kost zu liefern. Mehr Unterhaltung. Mehr Netflix sozusagen.

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Obwohl es immer auch eine Frage des eigenen Anspruchs eines Autors ist: Möchte ich möglichst massentauglich schreiben oder möchte ich das schreiben, wozu ICH Bock habe? Vielleicht gelingt ein Spagat. Früher haben mir die vielen Stunden des Schreibens literarischer Frauengeschichten Spaß bereitet. Heute finde ich persönlich das etwas stumpf. Es wiederholt sich doch irgendwie, oder nicht?

Eigentlich ist es doch immer das Gleiche

Frau ansprechen… bla bla… Korb…
Frau ansprechen… bla bla… Korb… oh Wunder!
Frau ansprechen… bla bla… Korb…

Und nach der x-ten Schleife gibts eben auch mal einen Treffer. Dann bekommst Du ihre Nummer oder gehst direkt mit ihr auf ein kleines spontanes Date. Hast Du ihre Nummer, gibts vielleicht (neben all den Absagen!) auch ein Folgedate. Und dann meistens kein zweites. Nach dem ersten Date wars das dann. Bei mir jedenfalls. So. Und manchmal, aber nur manchmal, gibts viele Folgedates. Und dazwischen kannst Du viel… „Spaß“ haben… wenn Dir Spaß wichtig ist. Was – darauf bezogen – nicht mein Ding ist. Ich bin mir noch immer etwas wert, auch als Mann.

Aber ob es die „Traumfrau“ ist, habe ich bis jetzt noch immer am selben Abend gemerkt. In 99,9% der Fälle war sie es nicht. Einmal war sie es. Habe ich zumindest anfänglich gedacht. Und mich Hals über Kopf verliebt und mich in eine Beziehung gestürzt, die viel mehr einer Ehe glich. Und so läuft nun einmal der Kreislauf des Lebens. Aufs und Abs. Früher oder später kommt die Niederlage, ganz gewiss. Keiner gewinnt auf Dauer. Das gehört dazu. Und am Bittersten kommen die unterwartetsten Schläge. Dann, wenn Du die Deckung unten hast. Und Dich der Uppercut trifft, wie man im Boxen sagt.

Korb… Korb… Korb… Treffer. Wozu der Treffer führt, ist am Anfang nicht bekannt. Das Einzige, das sicher ist: Du wirst Treffer haben. Und je höher die Schlagzahl, desto mehr Treffer. Nur Treffer für was? Und das muss jeder für sich selbst beantworten. Die Einen wollen lernen, das war mein Hauptaspekt zu Beginn des Teil 1, damals. Dann kommt die Phase, in der Du beginnst langsam auszukosten, was Du gelernt hast. Und dann stellt sich die entscheidende Frage, die die meisten Pickupper wahrscheinlich für sich anders beantworten als ich. Nämlich: Möchte ich das Auskosten zum Selbstzweck… naja… aus meiner Sicht „degradieren“? Ich nicht. Also habe ich die Phase des Auskostens parallel zur immer währenden Phase der Traumfrauen-Suche laufen lassen. Ich hatte also mein übergeordnetes Ziel. Immer.

Was heiße Frauen und Lamborghinis gemeinsam haben

Keine Ahnung wie das heute wäre. Wo ich doch gar nicht aktiv auf Traumfrauen-Suche bin und auch gar nicht sein möchte. Noch nicht. Irgendwann vielleicht wieder. Irgendwie ein witziger Gedanke, wieder so viele Dates zu haben. Mehrere pro Woche. Aber darauf hätte ich auch keine Lust mehr. Das ist einfach zu anstrengend. Eins pro Woche reicht. Wahrscheinlich habe ich damals tatsächlich – gerade am Anfang – ziemlich bedürftig gewirkt. Je attraktiver die Frau war zumindest, ganz bestimmt. Aber wenn Du einmal mehrere heiße Frauen gedatet hast, dann lässt das nach. Inzwischen sehe ich es eben anders herum: Sieht sie nicht heiß aus oder hat etwas extrem Anziehendes an sich, dann ist sie mir es einfach nicht wert. Die treuen Leser von früher wissen ja: Körbe von hässlichen Frauen sind auch nicht anders als Körbe von attraktiven.

Und es macht definitiv mehr Spaß attraktive Frauen zu daten. So wie es mehr Spaß macht Lamborghini zu fahren als Opel. Ein Lügner, wer das Gegenteil behauptet. Behaupte ich. Und gestern habe ich in meinen Projekt Beziehung WhatsApp-Familienchat geschrieben, dass ich schlicht und ergreifend keine Lust mehr auf dieses ewige Mittelmaß in allen Lebenslagen habe. Klar hatte ich attraktive Frauen kennen gelernt. Aber die nächste Beziehung soll dahingehend alles toppen, so mein Vorhaben. Mittelmaß im Job, Mittelmaß in den Finanzen. Überall soll man „gut dabei“ sein. Nein danke. „Gut dabei“ ist einfach beschissen zu wenig, entschuldigt die Wortwahl. Sagt mal, wie oft leben wir eigentlich? 10 Mal? Das hier ist keine Generelaprobe. Es ist zum Teufel nochmal die Uraufführung. Die einzige. Danach kommt keine Vorstellung mehr. Das wars dann. Irgendwann gehen die Lichte aus und Ende. Und darum gibt es jetzt wieder Vollgas.

Und falls ich mich mit meinem Ziel übernehme? Sagt wer? Was, wenn irgendwer aus seinem Loch gekrochen kommt und mir sagen möchte: „Hör mal, bist Du Dir wirklich sicher, dass sie wirklich so attraktiv sein muss. Kann sie nicht auch etwas weniger attraktiv sein, das erhöht doch Deine Chancen, wenn Du nicht so hohe Ansprüche hast!“ Behaltet das bitte für Euch. 🙂 Soviel vorweg. Das ist einfach Quatsch. Das Selbstbild ist entscheidend. Gegenfrage: Gibt es da draußen attraktive Frauen in Beziehungen? Gibt es heiße Frauen in Beziehungen? Gibt es so etwas? Oder sind alle hässlich und „normal“ attraktiv? Nein?! Ja?! Eben.

Und wenn ich bis zum Rest meines Lebens gar keine Frau mehr hätte. Mir egal, dann werde ich eben zur neuen ewigen Jungfrau. Aber ich schmeiße mich fürs Mittelmaß nicht weg. Nur um nicht alleine zu sein? Nein danke. Die Devise hat beim letzten Mal auch vorzüglich funktioniert: „Hauptsache hübsch!“ Und davon weiche ich nicht ab. Weil es am Ende sowieso egal ist. Schluss wird mit jeder irgendwann sein (sagt die Statistik!) und die Holzkiste kommt am Ende auch sowieso, sagt Herr van Onnetuschn. Aber Lamborghini fahren ist eben Lamborghini fahren, sage ich. Und das meine ich nicht nur in Bezug auf Beziehungen, sondern in Bezug auf das ganze Leben. Job, Finanzen, Gesundheit, Körper, Lebenserfahrungen, Spaß. Einfach alles. Und Lamborghinis sind selten, vergleichsweise. Trotzdem gibt es sie, oder? Und es gibt Menschen, die sie fahren, oder? Eben. 😉

PS: Heute kein PS.

Tage im Zeitraffer und Höhenflüge?

Aufgrund meiner aktuellen studentischen Tätigkeiten als eigentlich Vollzeitbeschäftigter kommen manche Dinge gerade etwas kurz. So auch meine schriftstellerischen Betätigungen. Nicht jedoch mein Kraft- und Ausdauertraining, das mich täglich ein Stück näher in Richtung meines ersten Etappenzieles schiebt: Dem Sixpack (um jeden Preis versteht sich!)!

Ich schreibe die letzten Tage wie ein wildgewordener Berserker an der Studienarbeit, die zwingend bis spätestens Freitag fertig werden muss. Naja, was muss schon. „Sollte“, ist der richtigere Begriff. Es ist eng, es ist knapp, es wird nicht das absolut optimale Ergebnis (aus eigener Sicht) werden, aber es wird vermutlich rechtzeitig irgend eine einreichbare Version werden. Immerhin. Aber ich will den Tag nicht vor dem Abend loben. Mal sehen.

Und nun noch ein paar Worte zum Wochenende: Ich war natürlich weg, wobei man das nicht direkt Clubgame nennen kann. Da es eine Tages-Veranstaltung war. Live Musik von einem DJ. Beachclub-Feeling. Schönes Wetter. Also durchaus eine Abwechslung zu meinen sonst so stattfindenen nächtlichen Ausflügen alá Batman. Natürlich habe ich ein paar Frauen angesprochen. Natürlich hat sich etwas ergeben. Zwei Telefonnummern, davon ein direkt vereinbartes Date, wobei ich aufgrund des zeitlichen Abstands nicht davon ausgehe, dass es stattfinden wird. Frauen vergessen allzugerne und zu schnell den Mann, mit dem sie sich 30 Minuten so köstlich unterhalten haben und Spaß hatten. Und der der Traummann sein könnte, auf den sie ihr Leben lang gewartet haben. 😉 Ich habe das Date bewusst erst für nächste Woche vereinbart, da ich diese Woche keine Zeit für so einen Krims-Krams habe. Studium ist mir derzeit wichtiger. Mein Körper noch mehr.

2019-06-05

Und außerdem habe ich Samstag Abend das Date mit Fr. Fashion. Wir wollen zusammen kochen. Sie besorgt den Weißwein. Ich den Rest. Lustig ist die Frau ja schon irgendwie, sie schreibt in der Abwesendheitszeit nichts bis fast nichts, angerufen hat sie mich inzwischen einmal von sich aus, aber sobald ich sie anrufe (was ich auch nur alle 2 bis 3 Tage mal tue) habe ich das Gefühl, dass ich mit einem anderen Menschen spreche. Plötzlich ist sie total aufgeschlossen, lustig, freundlich, fürsorglich („Steht unser gemeinsames Kochen am Samstag noch? Ich wollte nur sichergehen, dass das auch für Dich klappt?“… „Wollen wir zusammen einkaufen gehen? Soll ich etwas vorher besorgen?“… „Danke für Deinen Anruf!“). Passt alles gar nicht zum sonstigen WhatsApp- und Telefonieverhalten. Da soll mal einer daraus schlau werden. Für mich wirkt das so, als solle das einfach so eine relativ distanzierte Spaß-Veranstaltung zwischen uns zwei werden. So nach dem Motto: „Wenn ich Dich sehe, gibts Vollgas. Ansonsten komm ich gut ohne Dich zurecht!“ Hab ich so noch nie erlebt, aber gut… öfter mal etwas Neues. Generation Tinder eben. Dabei habe ich sie doch eigentlich ganz klassisch (?) kennen gelernt. Also einfach im Alltag angesprochen. Für mich ist das „klassisch“. Hm.

Und das vereinbarte Date für nächste Woche, also die oben zuerst genannte Frau von der Beach-Veranstaltung, fand ich im Nachhinein gar nicht so cool. Ich weiß, ich springe gerade etwas zwischen den Themen, fällt mir auf. Aber der Artikel muss schnell fertig werden. Inhalt vor Leserlichkeit. 🙂
Jedenfalls war sie cool gekleidet. Hatte ziemlich auffälligen Kopfschmuck getragen. Und die halbe Welt dort war uns am Anglotzen. War ja schon sehr cool, jedenfalls hatte ich das Gefühl, dass ich mit ihr zusammen die Attraktion des Nachmittags war. Die Blicke der vielen verschiedenen vorbeilaufenden und nebendran stehenden Frauen sind schon außergewöhnlich. Und als dann ein Mädchen kam, um mich erstmal mit einer Umarmung und einem Bussi zu begrüßen, hat auch unsere Kopfschmuck-Angebetete verstanden, dass ich kein Axtmörder sein kann.

Ich muss mir eben auch immer die auffällig(st)en Frauen zum Ansprechen heraussuchen. Tatsächlich fand ich einfach ihren Kopfschmuck witzig. Und so ergab sich ein doch recht langes Gespräch, aus dem sie einfach nicht aussteigen wollte, wie ich merkte. Und da ich alleine unterwegs war, nehme ich grundsätzlich eine interessante Unterhaltung doch gerne mit. Aber so richtig cool war die Frau dann eben nicht. Eher spießig. Etwas selbstverliebt. Sehr pseudo-emanzipiert. Und in meinen Augen eher mehr Möchtegern-Frau-Von-Welt. Ich stehe ja eigentlich gar nicht auf Frauen, die wie lackierte Drag Queens daher kommen. Aber sie hatte irgend etwas an sich, das mich im Gespräch hielt. Vielleicht war es ihre Andersartigkeit. Keine Ahung. Tatsächlich war die Konversation aber gar nicht so spannend. Deshalb überlege ich auch das Date abzusagen. Mal sehen. Meine Zeit ist mir im Moment einfach (wieder) viel mehr Wert. 🙂

Dafür hab ich auf der Veranstaltung eben auch noch eine weitere Frau kennen gelernt. Nummern getauscht und lose vereinbart, dass wir mal was Kühles trinken gehen. Mal sehen. Falls es dazu kommt, berichte ich nach. Ich habe gar nicht das Bedürfnis mehr, irgendetwas zu „müssen“ oder zwanghaft zu wollen. Wenn ich draußen unterwegs bin, habe ich wieder mehr und mehr das Gefühl, dass meine Gelassenheit gerade besser zu mir passt und die Resultate vielleicht gerade dadurch im Moment durchaus sehenswert sind.

Jedenfalls schrieb sie mir am nächsten Tag, dass sie sich sehr gefreut hätte mich kennen zu lernen (von sich aus!). Der Teil zu ihr hier ist an sich viel zu kurz in diesem Artikel. Aber ich kann gerade nicht mehr dazu sagen als: Sie ist eine hammermäßige Frau. Leider aber eben auch ein paar wenige Jahre älter als ich. Zu alt vermutlich. Aber echt ein Gerät. In jeder Hinsicht. Hm. Vorallem menschlich, interessant. Eine Frau von Format. Aber das ist eben der Unterschied zwischen so einer jüngeren Möchtegern-Frau-Von-Welt wie im oberen Beispiel und einer tatsächlichen Powerfrau. Schön, dass mir mein neuer Lebensweg ermöglicht mit allen in Kontakt zu treten. Und wen von den vielen/wenigen Damen ich am Ende date, entscheide ich. 😉

Und gestern Nacht ging ich für 60 Minuten joggen. Zum ersten Mal seit einigen Jahren. Also nicht joggen generell. Sondern volle 60 Minuten! Aber das verbrennt nach Adam Ries etwa 650 Kalorien. Und auf dem Weg zum Sixpack ist mir jede Abkürzung recht. Es ist Anfang Juni. Mitte Juli soll es mit einem Freund nach Mallorca gehen. Mega! Zeiten und Geschichten wiederholen sich (Pickup auf Spanisch). Die Resultate nach meiner letzten Mallarco-Reise waren phänomenal (so phänomenal wie bei Pietro Lombardi!). Aber bis dahin könnte ich es noch schaffen, das mit dem Waschbrettbauch. Ich gebe mein Bestes. Versprochen an mich selbst.

Mehr gibt es mangels der Zeit nicht zu sagen. Achja, aber ich merke, dass mein Selbstbewusstsein derzeit zu neuen Höhenflügen ansetzt. Vielleicht dem Kraft- und Ausdauertraining zu verdanken. Und auch Teile meines nächsten Umfeldes machen mich derzeit auf mein verändertes Verhalten aufmerksam. Ich übertreibe manchmal, heißt es hier und da. Oder ich würde wieder beginnen Sprüche zu klopfen. Ich solle nicht so selbstverliebt sein. Solches Zeug.

Ja gut, aber die Gegenfrage muss gestattet sein: Als ich vor ein paar Wochen noch traurig und weinend meine Tage verbrachte, hatte es den selben Menschen teilweise auch nicht gepasst. Was denn nun? Beides nicht recht? Was lernen wir daraus: Mach immer das, wonach Dir ist und höre nicht auf Menschen, die Dir sagen, dass Du nicht „gut“ bist, wie Du bist. Du bist gut. Punkt! Perfekt sogar. Und wenn es eine Möglichkeit gibt, noch mehr aus Dir heraus zu holen, dann hole das heraus. Leb Dein Leben. Du weißt nämlich nie, wann Du das nächste Mal wieder betrogen wirst.

Okay, der war übel. Ich gebs zu. Nein. 🙂 Vielleicht ist mein Testosteronspiegel einfach im Moment sehr hoch. Vielleicht ist es auch der wieder zurückkehrende Erfolg bei den Frauen, der mich etwas unabhängiger erscheinen und sogar werden lässt. Vielleicht ist es die Freude über meinen „neuen“ Körper. Vielleicht mein genereller neuer – aber eigentlich alter – Lifestyle. Hemden und Parfüm bei jeder Gelegenheit und die Was-Kostet-Schon-Die-Welt-Einstellung. Vielleicht ist es aber auch eine Mélange aus all den Dingen. Und dann darf ich nicht „meinen“ aktuellen Persönlichkeitstrainer vergessen. Der hat wohl derzeit den größten Einfluss auf mich. Und zur Abwechslung heißt der einmal nicht Eckhart Tolle. Möchte man nicht glauben, ist aber so. Ich fühle mich jedenfalls täglich wohler, habe das Gefühl ich könnte Bäume ausreißen und die Welt gehört mir sowieso (bald wieder).

Verrückt oder. Vor 2 Monaten war ich noch restlos am Ende. Aber so klein bekommt mich nicht einmal eine Verflossene. Ich habe schon nicht einmal mehr Lust sie bei ihrem Pseudonym zu nennen. Vergangenheit. Lehrreich. Gut so. Bin aufgewacht. Redpill. Freiheit. Also Einigkeit und Recht und Freiheit. Nicht für die BRD, sondern für mich. Gebe jeden Tag Gas als wäre es mein letzter. Jedenfalls ist jeder Tag der Erste vom Rest meines Lebens. Wird schon. „Alles auf dem Weg“, wie Herbert Grönemeyer in Mensch sagt. 😉

Gute Nacht Freunde. Hab Euch lieb. So wie Ihr seid. Und mich hab ich auch (wieder) lieb. Bald vermutlich schon wieder mehr als je zuvor. Also vorsicht! 😉

Date-Review mit der Frau aus dem Kaufhaus

Gestern hatte ich ein Date angekündigt. Und ja, es fand auch statt. Wunder geschehen immer wieder! 😉

Vorweg gleich mal, es wurde ein recht langes Date. So lange, dass ich am Ende die letzte Bahn verpasst habe und deshalb mit dem Taxi heim fahren musste. Ist mir noch nie passiert. Buh!

Aber jetzt mal der Reihe nach: Sie war pünktlich auf die Minute (wow!). Kurze Begrüßung, Umarmung. Sie strahlte. Und ich freute mich wirklich auf das Date. Sie hatte mir nachmittags am Telefon einfach Lust gemacht auf mehr, durch ihr Lachen und ihre freudige Art.

Fan von mir selbst

Ein witziger Einschub: Ich hatte das gar nicht als etwas „Besonderes“ angesehen, aber ich habe in meinem Handy als Hintergrundbild…? Mich selbst! Ja, tatsächlich. Ein Bild aus dem Fotoshooting kürzlich. Und ich finde meine eigenen Bilder immer noch so cool, dass ich eines davon doch glatt als Hintergrundbild eingestellt habe. Sie sah das und fragte ganz erstaunt: „Du hast ein Bild von Dir selbst als Hintergrund?!“
Ich dachte mir: „Äh. Oh. Stimmt. Hm. Kommt vielleicht komisch, haben wohl die Wenigsten. Aber ich find es Hammer!“ und antwortete: „Ja klar!“

Jetzt könnte man meinen, dass das ein riesen Thema werden würde. Ob ich selbstverliebt sein könnte. Oder überheblich. Oder oder oder. Nein, ich finde mich einfach (wieder!) toll. Punkt. Mehr nicht. So toll, dass ich doch lieber mich ansehe als irgend ein Trival oder Pseudo-Strandfoto von den Malediven. Oder ein Wappen meines Lieblings-Fußballvereins. Ich muss mich jeden Tag ertragen. Also kann ich auch einfach den Spieß umdrehen und mich selbst einfach toll finden. Ich dachte mir dann in dem Moment ehrlich, dass sie das irgendwie „abschreckt“. Tatsächlich lächelte sie nur kurz darüber und das Thema war vom Tisch und kam auch nie wieder zur Sprache. Was sie sich dazu dachte, weiß ich nicht. Vielleicht irgendwas, vielleicht auch nichts. Was ich damit sagen will ist: Steh zu Dir selbst! Und wenn Du etwas tust, sei kongruent! Wenn Du Dein Bild cool findest, dann mach das. Wenn die Frau das dämlich findet? Nicht mein Problem! Wenn sie es außergewöhnlich findet? Auch gut! Mach, worauf Du Lust hast. Das ist die Devise. Ich stelle kein Bild von mir selbst rein, UM einer Frau ZU zeigen oder auszusagen: „Ich finde mich selbst toll, sieh mal!“, sondern UM ZU…? GAR NICHTS! Kein „um zu“!

Ich vermute, dass ich wohl derzeit auch einen erhöhten Testosteronspiegel habe. Das Krafttraining ist bestimmt ein Auslöser dafür. Adrenalin mit Testosteron ist wohl teuflisch. Aber dann doch lieber auf Testo als depri. Oder? Ehrlich sein, bitte. Wenn ich mich selbst betrachte, muss ich sagen: Nach dem jüngsten dicken Beziehungaus ist das schon eine irrsinnige Leistung, nach gerade einmal 2,5 Monaten so einen Schub zu machen. Ich fühle mich, als wäre ich 10 Jahre gewachsen. Vor wenigen Wochen noch fühlte ich mich so, als wäre ich auf offener See unter gegangen. Ausgesetzt worden, ganz ohne Rettungsinsel. Einfach mit einem Arschtritt raus und über Board. Kein Mensch auf dieser Welt kann in das Innenleben eines Anderen blicken. Wahrscheinlich auch gut so. Gerade deshalb versuche ich auch selbst mein größter Motivator zu sein! Wer, wenn nicht ich selbst, kann mich am Besten aus dem Dreck ziehen?

Ich schlug also direkt eine Bar zum Einstieg vor. Eine, die sie noch nicht kannte.
Ihre Reaktion: „Ja, dann gehen wir doch da hin, was Du vorschlägst.“
Ich dachte mir: „Passt. Gutes Mädchen.“
Warum? Es ist nicht so einfach das direkt in Worte zu fassen. Aber es ein Gefühl, das die Frau einem in diesem Moment direkt zum Start vermittelt. Die Botschaft dahinter lautet sub-kommunikativ: „Du bist der Mann. Wenn Du den Weg vorgibst, folge ich Dir.“

Die letzten Wochen hatte ich ja schon immer wieder mal dazu ein paar Worte verloren, wie wichtig es aus meiner Sicht ist, dass der Mann führt und die Frau sich auch führen lassen möchte (!). Sie ist definitiv eine Frau, die kein Problem damit hat ihre Meinungen klar zu äußern und dahinter zu stehen. Auch wenn sie merkt, dass ich eine andere Meinung vertrete. Das zeugt zunächst von äußerer Sträke. Im Laufe des Dates kristallisiert sich dann doch meist heraus, dass die Frau eigentlich eine eher unsichere Persönlichkeit hat. So ist das auch bei ihr. Und das ist ganz normal. Das ist okay so. Aber vordergründig ist sie stark. D.h. als Mann darf man sich dann einfach nicht von der einen oder anderen Äußerung beeindrucken lassen. Und einfach weiter im eigenen Frame und Mindset bleiben: „Ich bin der Mann. Punkt.“
Das soweit mal nur als Gedankeneinschub.

Nun zum Date an sich.
In der ersten Bar angekommen, hielt ich ihr selbstverständlich die Türe auf. Sie: „Oh, danke. Ganz klassisch!“ Ich dachte mir nur: „Oh Wunder geschehen. Endlich wieder eine Frau, die das überhaupt bemerkt!“

Eine Frau, die nicht um Führung kämpft

Wir sprachen erstmal darüber was wir uns zum Trinken bestellen möchten und sinnierten über verschiedene Getränke. Anti-Alkoholisch? Oder lieber Weißen oder Roten. Ich legte mich auf einen Weißwein fest. Sie schwankte zunächst zwischen verschiedenen Möglichkeiten und sagte dann: „Ich kenne mich bei Weißwein nicht so aus. Ich nehme einfach das Gleiche, das Du nimmst. Ich mag ja auch wissen was Dir schmeckt!“ Der hat gesessen! Das ist ’ne Ansage. Hat mich verzückt. Nicht wegen mir, sondern wegen ihr. Sie ließ mich einfach machen. Und wann immer das in meinem bisherigen Dating-Leben passierte, dass ich machen sollte und durfte, verhieß das nur Positives. Letztlich für beide.

Wir streiften verschiedene einfache Themen und kamen dabei immer weiter zu nicht gerade typischen Dating-Themen. Ich hatte mir vorgenommen, wieder – wie auch letztens mit Ms. Osteuropa – mehr zuzuhören als zu sprechen. Und langsam zu sprechen. Der Vorsatz war nicht durchhaltbar. Zumindest ersterer. Sie stellte unentwegt Fragen. Sie zeigte so viel Interesse, dass es mir schier unmöglich war weniger zu sprechen als sie. Selbst Versuche meinerseits, das Gespräch immer wieder auf sie zu lenken, umkurvte sie hartnäckig. Ich fühlte mich etwas, als wäre ich der Star des abends. Und müsste Autogrammkarten verteilen. Ohne eigentlich der Star sein zu wollen. Ich wollte eher der genießende Mann auf den hinteren mittleren Spitzenplätzen eines großartigen Konzerts sein und mich entspannt unterhalten lassen. Mich zurücklehnen dürfen und zuhören. Aber keine Chance, die Rechnung hatte ich ohne die Frau gemacht. 🙂

Sie spiegelte meine Körpersprache beispielsweise immer wieder. Außerdem streifte sie sich immer wieder durch die Haare und spielte damit. Ich liebe glatte dunkle Haare. Und ich finde das schon ein bisschen erregend, wenn die Körpersprache der Frau so eindeutig Interesse signalisiert. Früher – in Teil 1 – habe das Spiegeln der Körpersprache teilweise bewusst selbst eingebaut. Das mache ich heute gar nicht mehr bewusst. Aber sehr wohl nehme ich bewusst wahr, wenn die Frau mich spiegelt. Ich bin im Moment. Es gelingt mir nicht ein gesamtes Date lang. Aber phasenweise immer wieder. Ich versuche so fokussiert und im Moment zu sein wie nur irgendwie möglich. Und das brachte mir am Meisten Genuss gestern, die Szenerie wahrzunehmen wie sie war.

Das Gespräch verlief intensiv, witzig. Wir verstanden uns gut. Ich hatte das Gefühl, dass sie mich anhimmelt. Das, also ich, ist übrigens der selbe Junge, der beim letzten Date mit Ms. Osteuropa offenbar nocht so total langweilig gewesen sein soll. Hm. Ich weiß nur, dass ich immer noch der selbe Mensch bin, sowohl beim letzten Date mit dieser einen anderen Frau und auch gestern beim Date mit einer weiteren Frau. Ich hatte mir für gestern Abend aber auch vorgenommen, etwas mehr für „Knistern“ und „Spannung“ zu sorgen. Es gelang mir irgendwie ganz offensichtlich auch. Aber?

Selbstläufertum!

Ja, aber! Ich muss ganz eindeutig dazu sagen: Es ist einfach merkwürdig! Gestern Abend war das Ganze irgendwie ein Selbstläufer. Ich musste keine großen Feuerwerke zünden und ständig „so tun als ob“. Und sie war dennoch gut unterhalten, sogar bisweilen fasziniert. Keine Ahnung, ob ich das hier gut genug beschreiben kann, um verständlich auszudrücken worum es mir geht. Ich möchte damit sagen: Es ist ein Irrglaub zu denken, dass man als Mann alleine (!) dafür verantwortlich sein soll, die Frau zu begeistern. Mitnichten! Gestern war es einfach gefühlt ein Selbstläufer, die Frau machte mit. Und so wurde ein Tanz daraus. Und bei Ms. Osteuropa hatte ich eher den Eindruck, dass ich ein Bildhauer sein sollte oder sein müsste. Ich, bewaffnet mit Hammer und Meißel. Und sollte aus dem Klotz im Alleingang eine Figur zaubern. Wie kühl. Wie unmöglich!

Ich konnte gestern tatsächlich viel mehr ich selbst sein, obwohl ich mir vorgenommen hatte, überhaupt nicht über „Nicht-Dating-Themen“ zu sprechen. Ich wollte unbedingt nicht der nette Mann sein, der ich eigentlich bin. Ich wollte nicht zu nett sein. Nicht zu „gewöhnlich“. Und wie kam es dann? Ich war mehr ich selbst als ich dachte. Weil sie es zuließ und selbst bei Themen, die ich umschiffen wollte, immer weiter nachhakte. Selbst als ich mehrmals etwas in der Art sagte, wie beispielsweise: „Hey, mein Job ist zwar mega spannend für mich. Und ich mache total gerne was ich tue. Aber das ist doch nichts Spannendes für Dich.“, reagierte sie immer wieder in der Art wie: „Nein nein. Ich finde das total interessant. Erzähl mir unbedingt mehr davon! Ich möchte das wissen!“ Und so ging das mit Themen wie Job bis hin zu Themen wie Spiritualität und Eckhart Tolle. Es ist selten, dass ich über Tolle spreche und meinen Weg der Persönlichkeitsentwicklung. Doch sie wollte all das erfahren, ohne zugleich zu persönlich zu den Hintergründen zu werden. Sie war neugierig, allerdings überschritt sie keine Grenzen, was meine Vergangenheit betraf. Sie blieb respektvoll und hakte nicht weiter nach, wenn ich im Abstrakten bleiben wollte. Das gefiel mir.

Ich hätte mir gewünscht mehr über sie zu erfahren. Es war nicht einfach. Sie hörte nicht auf, an meinen Worten zu kleben. Ich musste meine Themen geschickt nutzen, um dadurch auf sie zu lenken. Was ihre Ziele, Wünsche und Träume sind. So bekam ich dann ab der Hälfte des Dates doch noch die Kurve zu ihr. Das war wohl auch deshalb möglich, da wir die Örtlichkeit verlagert hatten. Von Sesseln in einer Bar in eine Location, auf der wir auf einer Couch Platz nehmen konnten. Nah beieinander.

Endlich wurde etwas auch etwas körperlicher. Ich rutschte etwas rüber zu ihr. Es gefiel mir, ihre Hand zu halten. Und es gefiel mir, einen Arm um ihren Rücken zu legen. Und es gefiel ihr, dass ich sie am Rücken streichelte und leicht massierte. Das Interessanteste aus meiner Sicht spielte sich allerdings in mir ab, in meinem Inner-Game. Nicht im Äußeren. Denn ich spürte etwas Besonderes in mir, das sich bei Ms. Osteuropa schon abzeichnete:

Ich muss nicht, aber ich kann und tue – wenn ich will

Ich war nicht so gedankenfixiert auf „was muss ich als Nächstes tun“. Ich tat einfach wonach mir war. Deshalb hielt ich auch nicht die Hand der Frau meines vorherigen Dates letztens, Ms. Osteuropa. Ich hatte bei dem Date vor einigen Tagen schlicht keine Lust beim Spazieren ihre Hand zu halten. Nicht in dem Moment. Und gestern Abend hingegen war es so, dass ich die Hand der Frau halten wollte. Und dann frage ich auch nicht um Erlaubnis, sondern tue das einfach. Weil ich es will. Weil ich es kann. Allerdings reichte mir das auch genau so, das Handhalten. Im Projekt Beziehung Teil 1 taktierte ich dagegen sehr. Legte großen Wert darauf den „richtigen“ Moment zu finden, um sie beispielsweise küssen zu können. Den frühest möglichen Zeitpunkt zu „finden“ bzw. besser gesagt „zu provozieren“. Ja, Pickup war damals eine neue Welt für mich. Und die Erfahrungen, die ich machte, waren so gesehen extrem wertvoll. Auch wenn ich aus heutiger Sicht schon extrem verkopft war. Aber ich habe mich glücklicherweise weiterentwickelt.

Gestern spürte ich, dass ich sie küssen könnte, wenn ich wollte. Auf der Couch. Vielleicht auch vorher. Aber mir war nicht danach. Ich wollte den Moment genießen. Ich wollte einfach nur genießen und Gedanken ans Taktieren kamen mir nur für Sekundenbruchteile. Ich konnte solcherlei Gedanken sofort beiseite schieben und mir selbst antworten: „Das war Teil 1, das war die Vergangenheit. Du bist jetzt einen Schritt weiter. Du brauchst gar nichts. Du musst nichts. Du machst nur noch wonach Dir ist. Sei Du selbst. Bleib Du selbst. Sei glücklich mit Dir selbst.“

Und so verging die Zeit wie im Flug und ich verpasste die letzte Bahn. Was mir noch nie passierte. Ich hatte auch übersehen mich darum zu kümmern, wann die letzte Bahn kommen würde. Also musste ich mit dem Taxi heim fahren. Was ihr auch Leid tat, dass sie ebenfalls die Uhr aus dem Blick verlor und ich nun erstmal überlegen musste, welche Optionen ich hätte, um nach Hause zu kommen. Es war spät. Die Mitarbeiter in der Bar fingen an aufzuräumen und zum Ende zu kommen. Also beschlossen wir zu zahlen und raus zu gehen und nach einem Taxi für mich zu sehen. Es regnete.

Ich schlug vor, uns nochmal kurz unterzustellen zur Verabschiedung. Wir klappten unsere Schirme zu. Und ich spürte, dass es etwas unentspannt wurde, da ich kurzzeitig etwas in Hektik geriet, als ich feststellte, dass ich meine Bahn verpasste. Eigentlich wäre es nicht der Rede Wert gewesen. Objektiv betrachtet. Allerdings bin ich in meinem Leben noch nie aufgrund so einer Situation mit dem Taxi gefahren. Klingt banal, aber ich verpasse normal keine bestimmten Uhrzeiten oder Termine. Und das löste in mir etwas aus, das ich als „ungewohnt“ beschreiben würde. Nichts Dramatisches, klar. Aber neu für mich, so eine Situation. Deshalb verlor ich kurzzeitig die Orientierung und deshalb meine Entspannung. Ich kam aus dem Bauch und dem Herz plötzlich in den Kopf. Als wäre ich mit einem Eimer kalten Wassers übergossen worden.

Etwas schade für das Ende eines schönes Dates, dachte ich mir. Also versuchte ich den Abschied möglichst sanft zu gestalten. Wir sprachen kurz über den schönen Abend. Und zum Schluss nahm ich ihre Hand, blickte ihr in die Augen, beugte mich zu ihr hinüber bzw. leicht hinunter und gab ihr ein Küsschen zum Abschied auf den Mund. Dabei spürte ich, dass sie es am Liebsten nicht bei einem einfachen Küsschen belassen würde. Aber mir war genau danach, nach einem einfachen Küsschen.

2019-05-28

Nicht, weil ich grundsätzlich mit ihr nicht mehr hätten haben wollen. Sondern weil ich es derzeit genieße, dass ich nichts mehr muss. Ich habe das Gefühl, dass nach dem Ende meiner letzten Beziehung etwas in mir gestorben ist. So ehrlich bin ich. Ein Teil von mir und ein großer Teil meines Herzens sind zumindest im Moment nicht mehr da. Vielleicht auch für immer weg, ich weiß nicht. Ich gab alles und noch mehr. Und ich verlor alles und noch mehr. Und ein großes Stück weit sehe ich keinen unmittelbaren Sinn mehr dahinter – jedenfalls im Moment – nach meiner Traumfrau zu suchen. Ich habe mehr das Bedürfnis jegliche Suche aufzugeben. Und stattdessen mich selbst zu finden. Und dabei mehr zu beobachten, was auf mich zukommt bzw. was ich anziehe. Ein großartiger Persönlichkeitscoach sagt dazu: „Wenn Du ein Magnet bist, kommen die Stecknadeln zu Dir. Und nicht der Magnet folgt den Stecknadeln! Sei ein Magnet!“

Es reicht mir, dass ich den gestrigen Abend sehr genießen konnte. Und ich hatte kein Bedürfnis, die Situation – auch nicht auf der Couch in der Bar – zu eskalieren. Jedenfalls nicht weiter als mir danach war. Es reichte mir ihre Hand zu halten und sie zu streicheln. Es reichte mir, in ihre Augen zu blicken und zu spüren, dass ihr der Abend Freude bereitete. Aber ich bin kein Schulbub mehr. Und ich brauche keinem etwas beweisen. Zuletzt nicht einmal mir selbst. Ich bin auf dem Weg mir selbst zu genügen. Das reicht. Und das fühlt sich so verdammt toll an. Ich weiß, dass ich ein großartiger Mensch bin. Daran kann auch das Beziehungsende mit Fr. Schlange nichts ändern. Ganz im Gegenteil. Das Ende an sich und die Art und Weise, wie sie es enden ließ, lassen mich zurück zu mir selbst finden. Ich bin dabei mich mit der Mannwerdung zu beschäftigen. Frauen sind dabei gar kein Baustein. Sondern vielmehr und stattdessen Früchte, die ich auf dem Weg ernten kann, wenn mir danach ist. Und ich tue nur noch wonach mir ist. Das fühlt sich natürlicher an, als alles was ich zuvor je tat.

Wir wollen uns die Woche wiedersehen und haben ein Folgedate vereinbart. Schon während dem Date wurde klar, dass wir uns wiedersehen wollen. Es freut mich sehr, dass der selbe „langweilige Mr. Projekt Beziehung“, der vorletzte Woche noch abserviert wurde aufgrund jener Langeweile, gestern Abend ganz und gar nicht langweilig zu sein schien. Ich lerne daraus, obwohl es sicherlich nicht mein erstes Date im Leben war: Es gehören einfach immer 2 Menschen dazu. Wenn die Frau mitmacht, wird es ganz automatisch ein schöner Abend. Ich bin nicht David Copperfield und kann schlicht nicht im Alleingang weiße Kaninchen aus dem Hut zaubern. Es sind 2 Menschen verantwortlich für das Geschehen. Alles andere ist eine Illusion.

Nicht Selbstreflexion, sondern Fremdreflexion

Ich fragte sie übrigens auch, wie sie es empfand, als ich sie im Kaufhaus ansprach. Sie lachte und sagte, dass sie zunächst etwas gelangweilt war. Weil viele Kunden auch einfach so ein Gespräch suchen würden. Und ich stellte wohl ähnliche Fragen, was das für Artikel seien, die sie verkaufen würden usw. Aber sie merkte schnell, dass ich echtes Interesse an ihr gehabt hätte. Sie empfand es als sehr sympathisch, wie ich sie ansprach, was und wie ich es sagte und ich sei nicht mit einem „typischen Anmachspruch“ auf sie zu gekommen. Sie fand meine Art einfach toll, sagte sie. Ihr sei relativ schnell klar geworden, dass sie sich mit mir treffen wollte. Und eine Aussage von ihr fand ich faszinierend. Ich fragte sie: „Sag mal, wann war Dir klar, dass es mir um Dich geht und ich Dich wieder sehen möchte?“
Sie: „Nach 1 Minute.“
Puh! Ich musste laut lachen und sagte zu ihr: „Was??? Nach 1 Minute war mir das selbst noch nicht einmal klar!“

Da sehen wir wieder einmal: Frauen nehmen unterbewusst und auf emotionaler Ebene offenbar mehr war, als wir Männer uns rational selbst erklären können. Was für eine Lehrstunde für mich.

Ein toller Abend. Sie sorgte für mehrere Rockstar-Momente für mich. Ich freue mich, wenn wir uns wiedersehen.

PS: Ich hatte in letzter Zeit darüber nachgedacht, mir ein paar Accessoires zu besorgen. Ein Armband, einen Ring, evtl. eine Kette. Und auch eine Uhr. Gestern unterhielten wir uns auch über ihren Schmuck. Ich fand ihren Goldschmuck wirklich schön, alles aufeinander abgestimmt. Und was sagte sie zu mir? Eine Uhr würde mir gut stehen, würde gut zu meinem Style passen. Nehm ich doch gerne an, den Hinweis.

Ein ruhiges Wochenende vor dem heutigen Date

Neue Woche, neuer Start, neues Glück.

Das Wochenende war diesmal ruhig. Gar kein Clubgamen?! Exakt! Geht auch mal ohne. Samstag bin ich dafür wieder in die Stadt gefahren, um einfach nur ein bisschen herum zu laufen und zu schauen was in der Welt so los ist.
Es gibt übrigtens immer noch Menschen in der Stadt. Es stehen immer noch die selben Gebäude. Und auch ich bin immer noch ich.

Und was bietet sich da mehr an als auch den großen Sportgeschäften einen Besuch abzustatten?! Es war uhrzeittechnisch nicht mehr weit weg vom Ladenschluss. Wenig los. Kaum mehr Kunden unterwegs. Egal, dann schaue ich mir eben weniger die Kundinnen an, sondern mehr das Warenangebot. Und da war ich in diesem großen Kaufhaus in einem der oberen Etagen und laufe durch die Gänge. Und was zeigt mir mein Radar an? Oh! Glatte lange braune Haare. Und zumindest aus einigen Metern Entfernung erkenne ich schemenhaft ein sehr feines Gesicht. Ich denke mir in diesem Moment nur: „Könnte eine Granate sein!“

Ich erkenne, dass sie dort arbeitet. Also dass es keine Kundin ist. Auch gut. Also laufe ich etwas durch die Regale zwischen Klamotten und Sportartikel hindurch. Ihr etwas entgegen, um mehr von ihrem Äußeren zu erhaschen. Mein Blick ist fixiert auf ihr Gesicht. Und so erkenne ich immer besser, dass sie tatsächlich hübsch ist. Gute Sache. Der nächste Blick wandert nach unten. Und ich sehe… hm… dass sie nicht gerade die athletischste Figur der Welt ihr eigen nennen kann. Verdammt. „Aber sie sieht eigentlich so süß aus“, denke ich mir. Sie kommt mir näher, mit ein paar Klamotten in der Hand läuft sie in meine Richtung und fragt mich: „Kann ich helfen?“ Dabei strahlt sie über das gesamte Gesicht. Ich bedanke mich und lehne ab. Sie läuft ein paar Meter weiter.

Im nächsten Moment drehe ich um, laufe ihr ein paar Meter nach. Sie kommt an einem Kleiderständer zum stehen. Ideal.
Ich lächle sie an und sage: „Deine Aufmerksamkeit ist außergewöhnlich!“
Sie: „Echt? Findest Du?“
Ich: „Bin ich nicht gewöhnt! Ich bin gerade erst in Deine Nähe gekommen und Du hast mich schon wahrgenommen!“

Über das Kompliment freute sie sich sichtlich und so ergab sich ein ca. 5 minütiger Smalltalk. Woher sie kommt, was sie so macht, sie sei relativ neu in der Stadt. Und ja, sie würde sich gerne mit mir Treffen. Bumm. Passt. Ähhh ja, fast! Sie wisse ihre Nummer nicht auswendig und habe ihr Handy nicht dabei, sagte sie. Aber ganz süß lief sie schnell, um einen Zettel und einen Stift zu holen. Ich scherzte noch: „Das ist bestimmt dieser fiese Trick, den Frauen immer bringen, wenn sie sich den Typen vom Hals halten wollen!“ und zwinkerte ihr dabei zu. Sie bestritt es lächelnd.

Um 20 Uhr habe sie aus und dann schreibe sie mir gleich, sprudelte es nur so vor Energie aus ihr. Ich dachte mir: „Nehme ich Dir sogar ab. So wie Du wirkst. Müsste ich 5 Euro wetten, würde ich das tun. Ich glaube Du wirst Dich melden, so wie Du Dich über mein Erscheinen gefreut hast.“

Wir verabschiedeten uns und so stand es an dem Tag 1 zu 1. Ich spreche derzeit nicht jede Frau an, sondern nur dann, wenn es nebenbei einfach geht. Darüber habe ich ja immer wieder geschrieben. Es gibt andere Prioriäten für mich derzeit, Frauen sind es nicht primär. Ich mache gerade viel mehr die Reise zu mir selbst. Meine eigene Heldenreise. Darüber werde ich demnächst mehr berichten. Es geht um die Mannwerdung. Das ist eine Heldenreise.

An dem Tag ging es dann noch 2 zu 1 aus. D.h. ich habe 2 Frauen angesprochen, davon 1 Nummer bekommen. Das Ganze passierte Samstag. Heute ist Montag. Die Sportgeschäft-Frau meldete sich?

Nicht! Die 5 Euro hätte ich also verloren. Verrückt. Es ist einfach nicht vorhersehbar, auch wenn Du noch so sicher bist. Mein Fehler war nur, dass ich nicht direkt ein festes Date vereinbart habe. Aber es klang so sicher, dass sie sich melden würde. So sicher, dass ich das nicht für nötig hielt. Hinterher ist Mann immer klüger. Frauen ergreifen einfach keinerlei Initiative. Warum auch. Bei dem Überangebot an Männern. Prinzesschen auf der Erbse.

Wir lernen 2 Dinge daraus:

1. Wieder einmal: Auch „nicht dünne“ Frauen flaken (melden sich nicht mehr!). Wozu dann „nicht dünne“ Frauen überhaupt ansprechen?! Nonsens. Sie wissen es genauso wenig zu schätzen wie dünne Frauen. Und da ich auf figurbewusste Frauen stehe, bleibt mein Fokus auch darauf gerichtet. Wenn es sich ergibt, spreche ich zwar auch in Zukunft das eine oder andere Mal eine Frau an, die ein paar Kilo zu viel auf die Waage bringt… wenn sie ansonsten ein wahnsinnig süßes Gesicht hat und eine tolle Ausstrahlung. Aber das bringt es unter dem Strich einfach nicht.
Das ist ein fauler Kompromiss gegenüber meinen eigenen Prioritäten. Letztlich betrüge ich mich damit nur selbst und gebe Menschen eine Chance, die ich eigentlich gar nicht auswählen würde. Nur um dann immer wieder festzustellen, dass die Erweiterung des eigenen Auswahlkreises keinen Mehrwert bietet. Höchstens Kopfschütteln in mir selbst löst es aus. Mag überheblich klingen, was ich nun sage: Aber ich denke mir da tatsächlich immer: „Mensch Mädchen, sei doch froh, dass ich Dich anspreche.“ Wenn sie nun ein graziles Topmodel in Topmodel-Maßen wäre, würde ich das nicht so extrem sehen. Aber hey?! Hey! Schwamm drüber.

2. Gib nichts auf flakende Frauen. Hau ein Ei drüber. Sprich einfach mehr Frauen an. Sprich überhaupt Frauen an. So hab ich das am Wochenende zuvor gemacht. Nicht viele Frauen angesprochen, aber ÜBERHAUPT eine Frau angesprochen. Und deswegen habe ich heute Abend ein Date. Auch mit einem Mädchen, das in einem Kaufhaus arbeitet. Allerdings in einem anderen. 🙂 Hat sich auch zufällig ergeben, das Ansprechen. Auch sie wirkte süß.

Vorhin habe ich in der Mittagspause kurz mit ihr telefoniert. Sie war mega nervös am Telefon. Während dem gesamten Telefonat hat sie gelacht. Fand alles witzig was ich sagte. Wollte unbedingt genau wissen wo wir uns treffen und was wir dann machen würden usw. Sehr süß, wirklich. Ich mag aufgeregte Frauen. Ich mag es, die ihre Vorfreude, die in der Luft liegt, ebenfalls verspüren zu dürfen. Menschlichkeit. Und ich kann dann das tun, was ich am Liebsten tue. Führen. Das ist meine Rolle in dem Spiel. Das ist das, was ich kann. Und das ist das, worin ich mich wohlfühle. Einer Frau Stabilität bieten.

Und für heute gibt es einen Aspekt, der den Fokus vom Date letztens mit Ms. Osteuropa (Date-Review mit Ms. Osteuropa) erweitern soll.
Zuletzt galt mein Fokus während dem Date hauptsächlich folgenden beiden Dingen:
– Langsam sprechen
– Zuhören, die Frau (mehr) sprechen lassen
Und ich denke, dass mir beides sehr gut gelungen ist. Insofern: Check!

Und heute kommt zusätzlich hinzu:
– Für „Knistern“ sorgen, nicht zu freundlich sein! Sie zum Glühen bringen!

2019-05-27

Wie sagte Ms. Osteuropa beim letzten Date zu mir: „Ich bin müde und möchte heim.“
Das ist die freundliche Übersetzung von: „Du Nudel bist so scheiße langweilig, geh mir aus den Augen!“

Kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber als gottgegeben akzeptieren kann ich es. Den Moment einfach zulassen, wie er ist. Ohne Bewertung einfach hinnehmen. Hab ich von Eckhart Tolle gelernt. 😉 Und so besteht die einzige Herausforderung nur noch darin, das Beste daraus machen.

Und das wird mein Ziel heute sein. Warten wir es ab, wie ich mich schlagen werde. Das wäre dann mein zweites Date innerhalb der letzten 3 Wochen. Dafür, dass ich kaum draußen aktiv Frauen anspreche, ist das schon eine ganz gute Quote. Die angezogenen Handbremsen wirken also gar nicht so übel. Was dann wohl erst passiert, wenn ich sie löse und Vollgas das Gaspedal bis zum Bodenblech durchdrücke?! Kommt noch. Ich baue gerade mein Mindset auf.
Und so wie damals in Teil 1 des Projekts Beziehung mit teilweise 4 Dates (mit 4 unterschiedlichen Frauen) pro Woche, muss jetzt momentan auch nicht sein.

Überhaupt hab ich eigentlich für eine „feste“ Beziehung gar keine Zeit, wenn ich ehrlich bin. Mein Körper ist mir wichtiger. Mein Projekt „Maschine“ ist zu wichtig. Ich will den Sixpack um jeden Preis. Und bei all dem Training ist keine Zeit für irgend eine Hypergamie-Tussi, äh Entschuldigung, Hypergamie-Frau. Sorry. Das war jetzt über das Ziel hinaus geschossen, zu pauschal. Es gibt ja auch noch die 0,x % Frauen, die das Hypergamie-Spiel nicht spielen. Denen möchte ich absolut und sicher nicht Unrecht tun. Aber wo soll ich die finden? Ich drehe doch sowieso schon jeden Stein um.

PS: Wann immer ich am Tag eines Dates mit einer Frau telefoniert habe, hat bislang auch jedes Mal das Date stattgefunden. Gutes Omen für heute. Dennoch gilt: Abwarten. Könnte ja ein anderer Typ bis zum Date dazwischen funken. Der hat vielleicht ein tolleres Auto. Oder kann mehr Big Macs im Wettessen verdrücken und ist deswegen cooler oder er ist amtierender Weltmeister im Weitspucken, was weiß ich. 😉

PPS: Klingt unglaubwürdig? Keinesfalls! Ein ironisches unfassbares Beispiel gefällig? Ich hab eine meiner alten Bekanntschaften aus Teil 1 reaktivieren wollen. Eine Frau, mit der ich damals einige Wochen zu tun hatte. Ich hatte die Idee vorgebracht, mit ihr spontan in den Urlaub zu fliegen. Sie hielt das zunächst für einen Scherz. Da sie allerdings selbst sowieso auch noch in den Urlaub wollte, fand sie die Idee doch Klasse. Ich setzte mich ran und suchte ein paar mögliche Destinationen aus. Mallorca. Lissabon. Oder irgendwas in Griechenland sollte es werden. Und als ich dann kurz davor war, den Urlaub terminlich mit meinem Job zu klären… hm?
Telefonierten wir und sie sagte: „Auch wenn das jetzt doof rüber kommt, aber einer Freundin hatte ich vor Dir auch schon zugesagt, dass wir in den Urlaub fliegen könnten. Sie hatte sich nicht mehr gemeldet. Bis gestern Abend. Jetzt muss ich das erst mit ihr abklären. Sei mir nicht böse bitte.“
Ich: „Hm. Dann klär das mal alsbald. Sonst wird das nix. Wenn ich ja sage, dann ist es ein ja. Bis morgen muss ich das wissen, sonst plane ich anders.“
Am Tag darauf kam die WhatApp-Nachricht von ihr. Ich solle nicht böse sein bitte. Es sei nun gerade zeitlich dumm übereinander gelaufen.
Und am Wochenende sehe ich in ihrem WhatsApp-Profil in etwa folgenden Status: „Mit meinem Hasen in der Toskana!“, dazu viele verliebte Smileys und Herzen. Noch Worte Euer Ehren? Nein?! Gut, dann gehört der Zeuge jetzt Ihnen!