Monogamie, Polygamie und… Teil 2 von 2

Gestern erschien Teil 1 dieses Zweiteilers, der eigentlich auch ein Drei- oder Vierteiler sein könnte oder sogar müsste (Monogamie, Polygamie und… Teil 1 von 2). Heute geht es weiter mit der Pointe und dem Abschluss einer großen Story mit ausgebreiteter gestriger Herleitung und insbesondere durch diesen zweiten Teil mit hoffentlich für Euch wirklich mehrwertspendendem Inhalt. Viel Spaß!

Was für Lehren ziehen wir aus Teil 1 des Beitrags?

Zugegeben, gestern habe ich doch nochmal relativ viel aus meinem Leben erzählt. Aber es war notwendig, um die folgenden Argumente plastisch darstellen zu können. Beispiele aus dem echten Leben sind eben keine Märchen.

Werden wir konkret und kommen zum Kern dieses Artikels. Das Prinzip der Monogamie ist etwas, das der Urzeit entstammt. Der Mann bringt das Wildschwein heim, die Frau wartet auf ihren Helden in der Höhle. Die Frau benötigt den Mann, um zu überleben. Alleine deshalb ist dafür eine Monogamie einfach zweckmäßig für die Frau. Das lassen wir als Modell mal so dahin gestellt und akzeptieren es als gegebenes Relikt. Okay? Gut. 🙂

Nun entwickelte sich die Zivilisation weiter, jedenfalls die westliche. Mit welchem Resultat? Der Mann als Ernährer wurde zunehmend unwichtiger, der Feminismus löste das bisherige Rollenbild immer weiter ab. Plötzlich soll die Frau nicht nur gleichberechtigt sein – das wäre ja gut gewesen -, sondern plötzlich soll die Frau der eigentliche Mann sein. Sie soll auch arbeiten gehen, am Besten keine Kinder mehr bekommen. Kinder sind sowieso unwichtig, notfalls importieren wir sie eben in großer Zahl aus dem Ausland. Der Deutsche braucht keine Kinder. Deutschland mit seinen Deutschen und seiner Kultur stirbt aus bzw. soll um jeden Preis ausgestorben werden. Kein Problem, als Ablösung dafür gibt es schließlich die Migration. So. Das ist jetzt mal ein politisches Statement. Lassen wir mal so stehen und nehmen auch das als Gegeben an. Okay? Nein? Auch gut. 😉

Resultat daraus ist? Die Frau ist längst nicht mehr gleichberechtigt in unserer Gesellschaft, sondern über-berechtigt. Aus unter-berechtigt wurde über-berechtigt. Und das Traurige ist: Die Frau merkt nicht einmal, dass sie der größte Verlierer dieser Entwicklung ist. Sie soll ebenfalls Karriere machen, sie soll stark sein, alleine lebt es sich auch als Frau doch sowieso viel besser. Bis irgendwann wieder die biologische Uhr dazwischen funkt und ihr so etwas wie Mutterinstinkte in das längst verloren geglaubte Bewusstsein ruft. Dann setzt die bekannte Torschlusspanik ein und plötzlich soll aus einer verkappten Karrierefrau die liebevolle Mama werden. In welcher Welt leben wir?! Geistiger Dünnschiss! Und keiner merkt es. Dafür fallen aber alle auf diesen gesellschaftlichen Trick herein. Männer und Frauen. Mann-Sein wird inzwischen verteufelt. Frau-Sein auch. Männer müssen weich(er) sein, Frauen sollen hart sein. Heraus kommt? Richtig… die Gleichmachung. Was biologisch gar nicht möglich ist. Aber die meisten Menschen merken es auch nicht, wenn geradewegs vor ihren Augen die Quadratur eines Kreises stattfindet. Das bezeichnen diese (Gut-)Menschen dann noch als Kunst. „Kann aber weg“, sage ich.

Aus Platzgründen kann ich da nicht näher darauf eingehen woher das politisch rührt, es hat rein wirtschaftspolitische und herrschaftliche Hintergründe. Aber das war in der Menschheitsgeschichte schon immer so. Oben gibt es ein paar Wenige und unten da sind wir. Anderes Thema. Würde zu weit führen, egal. Aber wen es interessiert, gerne einfach einlesen.

Kommen wir zurück zum Rollenbild von Mann und Frau. Perfekt dargestellt wird das auf natürliche Art und Weise beispielsweise in den Büchern von Eva Hermann. Tolle Frau mit tollen Gedanken. Nah an der Natur. Nah an der Weiblichkeit. Nah an der Familie. Nah am Kind. Jedenfalls sind das für diejenigen Menschen tolle Gedanken, die der damaligen Hetzjagd-Kampagne gegen Frau Hermann nicht folgten. Und ich weiß inzwischen für mich längst: Wenn in der Presse zentral gegen eine Person geschossen wird, dann ist diese Person in der Regel kein Satan, sondern eher der Heilsbringer. Aber auch das muss jeder für sich selbst bewerten. Nur wer ständig die Gedanken anderer Menschen unreflektiert als seine eigenen übernimmt, ohne es zu merken, braucht sich am Ende nicht wundern, wenn er in der Gosse landet.

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Dass das aktuelle Gesellschaftsmodell nicht funktioniert, ist jedem Menschen (Frau und Mann!) klar, der vernünftig nachdenkt. Aber die Gesellschaft hat eben das monogame Rollenbild gesprengt. Überall Pornos, Sex und Drogen. Und die staatliche Absicherung für die Frau ersetzt die damalige Situation, in der die Frau in der Höhle auf den Mann mit dem Wildschwein warten musste. Scheidung ist in. Zusammenbleiben ist out. Was daraus folgt ist klar: Die Frau kann anfangen polygam zu leben. Beobachtet mal die Werbung. Beobachtet die Zeitungsberichte. Beobachtet und nehmt das wahr, was da stattfindet. Die Familie als Konstrukt soll um jeden Preis zerstört werden. Jedenfalls bei uns im Westen.

Das Thema Seitensprünge wurde dadurch zunehmend salonfähig. Bevor mich die Frauenwelt nun zu steinigen versucht: Natürlich gingen Männer auch schon seit jeher fremd. Aber das hier ist eine Beschreibung aus Männersicht. Es geht um partnerschaftliche Betrachtungen aus dem Blickwinkel eines (aufrichtigen) Mannes, d.h. wie sich aus so einer Sicht die Damenwelt verhält. Somit aus Sicht eines Mannes, der einfach Liebe spenden und empfangen möchte. Aber als Mann in einer Welt groß werden muss, die er in weiten Teilen für falsch, verlogen und irre hält.

Die Damen konnten fortan fremd gehen, weil sie – im Gegensatz zu früher – nicht zu befürchten haben, dass der betrogene Mann mit der Keule kommt und ihr eins drüber zieht. Die Höhlenmenschen-Zeiten sind vorbei. Und so nahm das Herumgehure seinen Lauf. Wie gesagt, man betrachte sich nur einmal die Porno- und Sexspielzeugindustrie. Was es da für Zeug gibt. Und was für riesige Umsätze damit gemacht werden. Unglaublich.

Von der Monogamie zur Polygamie und zur…?

Jetzt haben wir die Themen Monogamie und Polygamie im Schnelldurchlauf abgehandelt und kommen nun zur entscheidenden letzten soziologischen gesellschaftlichen Wandlung. Der Hypergamie. Jetzt wird es wirklich interessant und spannend. Die meisten Männer da draußen haben das hier gar nicht auf dem Schirm. Und sind deshalb völlig überrascht, wenn ihre Beziehung oder gar Ehe in die Brüche geht und die Frau mit einem anderen Kerl durchbrennt. Erzählt mir bitte nichts! Ich habe das gerade erst leidvoll erleben müssen dürfen sollen. Ich weiß ein bisschen wovon ich spreche, wenigstens ein bisschen. Glücklicherweise war ich nicht in einer Ehe und ihre Kinder sind auch nicht von mir. Wirklich glücklicherweise.

Worum geht es bei der Hypergamie?

Es geht ganz einfach darum, dass die Frau letztlich fortwährend ihren Instinkten folgt und Partner-Hopping betreibt. Sie hangelt und schläft sich von Typ zu Typ, mit einem Zweck, der fast wie eine Lebensaufgabe anmutet: „Ich nehme mir den best möglichen Kerl und bleibe bei ihm, solange bis mir IRGEND ein anderer Kerl MEHR von etwas bieten kann, das ich GERADE IM MOMENT wichtiger finde.“ Und da sich die Ansprüche im Laufe der Zeit menschlicherweise ändern, ist es eben auch nur eine Frage der Zeit, bis die Frau andere Charaktermerkmale oder Statussymbole oder äußere Aspekte eines anderen Mannes „viel toller“ findet als die, die ihr (im dümmsten Falle lieber und treuer) Mann zu Hause besitzt. D.h. es ist nur eine Frage der Zeit, bis Du als Mann ausgewechselt wirst. Es ist so! Fakt.

Ich rede natürlich von Beziehungen mit „guten“ Männern. Ich rede nicht von schlagenden Männern, von Alkoholikern oder sonstigen Männern mit krankhaften Störungen. Ich rede von „einfachen“, „lieben“ und aufrichtigen „Normalos“. Um die soll es hier gehen. Um Männer, bei denen eigentlich jede Frau sagen müsste: „Toller Kerl! Fleißig, treu, intelligent…“ Tut sie aber nicht, die überwältigend große Mehrheit der Frauen. Die findet solche Männer maximal in der Anfangsphase einer Beziehung toll. Und schon bald sehr langweilig! „Zu wenig Alpha-Verhalten“, denkt sich die Frau auf Instinktebene. Gerade diese Beziehungen mit den Normalos sind leider ganz oft von vornherein zum Scheitern verurteilt. Weil die Typen einfach irgendwann „zu langweilig“ für die Frau werden. Völlig absurd, möchte man meinen. Aber ich musste auch erst jetzt meine Augen aufmachen lernen und aufwachen. Jetzt hab ich es auch verstanden. Immerhin jetzt.

Und es geht nicht nur ums Geld. Es kann auch einfach so sein, dass sie zunächst einen Typen toll findet, der keinen Wert auf Karriere legt, aber trotzdem genug verdient, dass es für sie und die Kinder bis ans Lebensende in Hülle und Fülle reicht. Der auch genug Erspartes hat. Der sein Leben im Griff hat. Der sich für die Familie Zeit nehmen möchte. Und wenn sie so jemanden JETZT GERADE toll findet, dann nimmt sie sich den. Weil sie eben gerade auch viel Zeit mit einem Typen verbringen möchte. Vielleicht weil ihr Ex-Partner sie vernachlässigt hat, jedenfalls vorgeblich. Parallelen zu meinem Fall sind hier übrigens wenn dann rein zufällig zu sehen. 😉

Und so bekommt der Mann täglich Komplimente dafür, dass er sich so viel Zeit für die Familie nimmt. Dass ihm Familie so wichtig sei usw. Und bla bla bla. Und plötzlich ist er aber irgendwann einfach „langweilig“. Warum auch immer?! Was?! Der selbe Typ, der sich so aufopferungsvoll und voller Hingabe um seine Partnerin gekümmert hat, mit dem sie täglich unendlich Spaß hatte und in den sie sich (deshalb?) Hals über Kopf verliebt hat?! Der DESHALB der tollste Mann der Welt für sie war, mit dem sie FÜR IMMER zusammen sein mochte… ja dieser Mann… ist eigentlich ja einfach nur „langweilig“ und so viel Zeit mit ihm wollte sie eigentlich von Anfang an nicht verbringen?! Geht es noch?! Erde an Mars, was läuft hier schief? Das war ihr also irgendwie sowieso schon immer zuviel Nähe??? Weniger sei da mehr für die Frau? Auch hier sind Parallelen zu meiner Story erkennbar. 😉

Und der Neue? Ja der ist vielleicht total abenteuerlustig. Der unternimmt ganz viel, jedenfalls viel mehr als der Alte. Der macht dies und das und jenes. Plötzlich ist das gemeinsame Essen am Abendtisch nicht mehr so wichtig wie früher, plötzlich ist das Abenteuer beim Kajakfahren, Seilspringen oder Wellensittich-Züchten viel cooler. Was weiß ich. Spielt ja auch keine Rolle. Das Prinzip dürfte klar geworden sein. Und die Frage ist bei so einer Frau nur: WANN empfindet sie die Aspekte, die wiederum ein ganz anderer Typ mitbringt, auch WIEDER als viel toller als die Abenteuerlustigkeit des nun bisherigen neuen Typen?! Das ist der Grund, warum Frauen immer auf der Suche sind. Warum sie nie ankommen. Besonders immer auf der Suche nach dem „noch besseren“ Mann. Und sie springen dann von einem zum anderen, wie Tarzen mit den Lianen durch den Wald. Willkommen in der völlig beschissenen Welt der Hypergamie. Die Perversion der Polygamie!

Wichtig ist dabei alles übergreifend zu verstehen: Die Frau liebt NIE Dich. Sondern sie liebt die VORTEILE, die DU ihr bietest.

Unfassbar? War es für mich zunächst auch. Dann besser den Satz bitte nochmal lesen. Und nochmal. Und dann erst im Text darunter weiter machen!

Und dies ist größtenteils dem gesellschaftlichen Wandel geschuldet. Es muss mehr, weiter und höher sein. Immer. Und wenn eines nicht mehr passt, dann wird es durch ein anderes ersetzt. Ich sage nicht, dass die Frauen das alle bewusst so ausleben. Ich glaube sogar, dass den meisten Menschen gar nicht bewusst ist, dass sie völlig unbewusst handeln. Aber es ändert nun einmal nichts daran, dass sie SO handeln. Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Und ich kann die ganze Theorie hinter der Hypergamie nicht im Detail beschreiben, dann müsste ich einen 100-seitigen Artikel verfassen. Bitte ggf. einfach selbst einlesen, was es mit der Hypergamie aufsich hat. Gerne auch in diesem Zusammenhang einfach nach dem Stichwort „Redpill“ suchen.

Und was soll ich als Mann oder Frau mit diesem Wissen anfangen?

Das ist die richtige Frage! Gut so! Was kann ICH nun damit tun, mit diesem Wissen? Soll ich mich umbringen, weil es offenbar die „echte Liebe“ gar nicht gibt? Doch, es gibt sie schon noch, die echte Liebe. Und zwar folgendermaßen: Ein ganz ganz kleiner Prozentsatz an Frauen (und Männern) hat es geschafft, sich von seinen Instinkten (Statusdenken, Sicherheitsdenken, Machtgehabe usw.) zu lösen und seinen Verstand zu nutzen. Zu kommunizieren. Empathisch zu sein. Und dadurch auf Werte wie Moral und Anstand, auf Beständigkeit und Zuverlässigkeit zu setzen. Das geht aber nicht durch permanente Partnerwechsel. Das funktioniert nur über echte harte Arbeit an sich selbst und mit dem Partner. Gemeinsam. Dazu muss man sich mit Themen beschäftigen, die weh tun. Sich selbst ergründen und die eigenen Lebensziele. Bewusstsein schaffen für sich und die Mitmenschen. Empathie überhaupt erst entwickeln. Ich bin zu 100% davon überzeugt, dass dies der Schlüssel ist zur langfristigen Zufriedenheit im Leben.

Jetzt kann der Mann eben versuchen SO eine Frau zu finden. Das wird natürlich sehr lange dauern, es gibt solche Frauen selten. Vielleicht wird es eine Reise, bei der das Ziel von ihm nie erreicht werden wird. Die heutige Gesellschaft macht die ständigen Partnerwechsel zu leicht. Notfalls springt der bisherige Partner als neuer Unterhaltszahler eben ein und im aller schlimmsten Notfall der Staat und alimientiert die Frau. Wozu dann beim „langweiligen“ bisherigen Partner bleiben? Ruhig öfter mal fremdvögeln und sich dabei gerne oder am Besten auch mal neu verlieben! Und nur keine Angst… kann ja nichts passieren… kann ja nur besser werden. Oder?! Der Neue ist größer oder geldiger oder lustiger oder was weiß ich.

Ganz faktisch beschrieben schläft die Frau sich im Allgemeinen hoch. Einfach mal umsehen, in der Regel hat sich da an der alt hergebrachten Wirklichkeit nichts verändert. Die Frauen sind überwältigend auffällig mit Männern in Beziehungen, die im Rang bzw. Status über ihr stehen. Warum wohl? Diesmal nicht Tarzan mit der Liane, sondern eben Jane! Da wiederhole ich mich. Mit der Liane einfach von Baum zu Baum hangeln. Bzw. als Jane einfach von Bett zu Bett hoch arbeiten. Einige pervertieren das mit purer Absicht, die meisten Frauen machen das allerdings tatsächlich schlicht unbewusst. Ich will da gar nichts überwiegend Böses unterstellen.

Die Frage ist also noch immer, was mir dieses Wissen als Mann nun nützt? Nun, es ist doch schon mal gut zu wissen, dass es im Allgemeinen keine echte Liebe gibt. Muss man eben so akzeptieren (wir klammern die 0,X % bewussten Menschen aus). Aber es gibt dafür ja den neuen Begriff der Lebensabschnittsgefährtenschaft. Wie ein Leasing-Fahrzeug. Man fährt es 2 Jahre oder 3 oder 4 und dann wird es eben ersetzt. So läuft das heute. Die Frau ersetzt Dich. Ende. Aber dieses Wissen kann der Mann auch für sich nutzen und das Beste daraus machen. Er weiß ja aufgrund des Wissens um die Ursachen auch die richtigen Gegenmittel zu finden. Hoffentlich. Redpill sei Dank.

Er muss der Frau eben ständig (nicht jeden Tag, aber oft!) ein Feuerwerk zünden. Dazu muss er zunächst an sich arbeiten und überhaupt erst einmal ein Mann werden. Das ist aber nicht damit erledigt, dass er lernt einige Frauen anzusprechen. Pickup alleine ist keine Lösung. Es ist nur ein Werkzeug auf dem weiten Weg zu sich selbst. Wie ich lernen dürfen musste. Nicht jeder Mann muss oder soll pickuppen gehen, aber wenn er sich nicht mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt, wird er verlieren. Über kurz oder lang. Ende.

Er muss einen tollen Körper haben! Krafttraining! Er muss sich kleiden, egal wann er aus dem Haus geht, als ob er auf dem Weg zum nächsten Date wäre. Egal ob seine Partnerin mitkommt oder nicht. Er sollte immer ein tolles Parfüm auftragen. Als würde er gleich die bezauberndste Frau der Welt zum romantischen Dinner einladen. Aber idealerweise ohne seine eigene Frau dabei zu haben. Mir blutet das Herz dabei, diese Zeilen schreiben zu müssen. Aber so sieht es real aus. Das habe ich erkennen müssen.

Solche Dinge nimmt die eigene Frau zu Hause wahr. Sie sieht: „Was für ein Typ?! Mega! Wie er auf sich achtet und seinen Weg geht!“ Außerdem muss er möglichst erfolgreich sein im Job. Und sich stets unabhängig zeigen. Und auch wenn er am Liebsten einfach den Abend mit der Frau kuschelnd zu Hause verbringen würde, muss er ihr einfach öfter zwischendurch klar machen: „Hör mal, ich brauche auch mal meine Zeit nur für mich. Ich möchte auch was mit meinen Freunden machen. Deswegen bin ich heute Abend erst später wieder zurück.“

Er muss sich rar machen. Und die Frau auf der anderen Seite immer wieder überraschen. Durch spontane Einladungen… wohin auch immer… ins Kino… in eine Bar… zum Tanzen… auf einen Wochenendtripp usw. Aber vor allem muss er sich „künstlich“ rar machen. Gegen jeden inneren Widerstand. Bis er diesem neuen Selbstbild am Ende tatsächlich glaubt und diesen Lifestyle tatsächlich lebt. Er muss draußen Spaß haben, besonders mit anderen Menschen – ohne seine Frau an der Seite. Diesen Lifestyle wird die Frau spüren. Sie wird merken, dass sie nur an Stelle 2 in seinem Leben steht. „Erst der Lifestyle, dann die Frau“, lautet die Devise! Und so wird sie ihm hechelnd nachlaufen, überall hin – immer. Das ist die einzig mögliche Antwort auf die Hypergamie. Nur wenn die Frau ständig das Gefühl bekommt, um Dich kämpfen zu müssen, wird sie um Dich kämpfen und Dich begehrenswert finden. Glaub es nicht, meinetwegen. Aber wundere Dich dann bitte auch nicht, wenn Du eines Tages ebenfalls (wieder?!) ersetzt wirst.

Du musst stets der best mögliche Mann sein, den die Frau bekommen kann. Dann – und nur dann – kannst Du die Frau (auch nur!) MÖGLICHST lange an Deiner Seite (be)halten. Nicht einmal dafür gibt es eine Garantie, für gar nichts. Irgendwann kommt ein Typ mit einem Ferrari um die Ecke gefahren und auch wenn er eine Wampe vor sich her schiebt und Du nicht, wird ihr möglicherweise der Ferrari einfach mehr zusagen in diesem Moment. Und das Spiel beginnt von vorne… Du wirst wieder ersetzt und es heißt wieder: „Herzlich willkommen in der Welt der Hypergamie!“ Aber zu wissen, dass eine Beziehung nur ein Zusammenkommen auf Zeit ist, zu wissen, dass ich nur ein Lebensabschnittsgefährte in den Augen der Frau bin, bringt auch Vorteile. Sich nie wieder gehen zu lassen und ständig Optionen zu haben, schafft Freiheit. Optionen haben und Optionen wahrnehmen sind zweierlei. Man(n) kann trotzdem treu sein und Rückgrat haben. Und dennoch wissen, jederzeit eine andere Frau kennen lernen zu können.

Aber wenn ich dann wieder einmal abgeschossen werde, für irgend einen Typen… der auch ganz sicher wieder nicht ihr letzter sein wird… hab ich wenigstens noch meinen trainierten Körper, meine Ausstrahlung, mein Charisma, meinen Lifestyle, meine Unabhängigkeit, meine männliche Stärke, meine eigenen Ziele und es wird nicht lange dauern und ich habe die nächste Hypergamie-Tussi an meiner Seite. Die ja durchaus auch viele Vorteile bietet. So wie ein Leasing-Fahrzeug. Nicht wahr?

Traurig? Irgendwie ja. Und irgendwie aber auch durchaus akzeptabel. Als Mann kenne ich dann die Wirkmechanismen und kann eben damit umgehen. Ich weiß, dass es eine Hülle ist, die neben mir liegt. Im besten Fall ist sie eine feminine Frau, da ich ein Alpha bin. Aber sie ist und bleibt ein instinkt-gesteuertes Wesen, das mich im Fall der Fälle am nächsten Baum aufhängen würde und meine Seele verkaufen und mich zu Satan in die Hölle schicken würde. Immerhin kann ich aber bis dahin eine schöne Zeit mit ihr haben und versuchen alle Vorteile dieser Zweisamkeit für mich zu nutzen.

Beim Autokauf ist es auch nicht anders

Wenn jemand ein Auto kauft und den heiligen Bund der Auto-Ehe eingeht, weiß er oder sie doch auch, dass es nicht das letzte Auto im Leben gewesen sein wird, oder? Dennoch erfolgt der Kauf (bzw. die Finanzierung), oder? Und dennoch macht das Fahren doch über die ganze Zeit Spaß, oder? Eben! Darum geht es. Nicht mehr, nicht weniger. Leben im Moment. Leben im Jetzt. Wo wir wieder bei Eckhart Tolle wären. Es ist eben eine Lebensabschnittsgefährtin, mehr nicht. Und was ist wenn sie doch anders tickt? Wenn sie sich vielleicht sogar mit spirituellen Themen befasst hat und selbst „die echte Liebe“ leben möchte? Wenn sie so tickt wie Du und tatsächlich für IMMER mit DIR zusammen sein möchte und alles dafür tut und dafür durch dick und dünn mit Dir gehen würde? Dann sei froh, nimm es an. Lass es zu. Vielleicht ist es tatsächlich so. Das wirst Du erst am Ende wissen, wenn sie Dich dann doch wieder nur verlassen hat. 😉

Das ist kein neu entwickelter oder entdeckter Pessimismus von mir. Ich habe einfach nur die rote Pille geschluckt und glaube an keine Zufälle mehr. Ich habe mich einfach endlich intensiv mit dem Thema Mann/Frau-Beziehungen beschäftigt. Und wer das nicht entweder längst auch getan hat oder schleunigst nachholt, wird mit großer statistischer Wahrscheinlichkeit ebenfalls (immer wieder!) sein blaues Wunder erleben. Denkt drüber nach. Seid ehrlich mit und zu Euch selbst.

Wenn also „die echte Liebe“ nur Illusion ist, dann bleibt ja nur noch „das echte Spaßhaben“ als einzige Handlungsoption. Diese Variante kann man eben greifen oder auch nicht. Es ist dann wie heiraten mit Ehevertrag.

Lasst es mich so sagen:
Als Mann sollte man nicht in ein Flugzeug mit seiner Frau einsteigen und blind los fliegen, wenn man sich nicht ganz sicher sein kann, dass sie nicht schon länger mit dem Piloten fremd vögelt. Aber noch weniger sollte Mann (!) so dumm sein und ohne Fallschirm in die Maschine steigen. Und selbst mit Fallschirm gibt es keine vollständige Sicherheit. Das einzig Sichere ist die Unsicherheit. Denn wenn sie mit dem Piloten fremd vögelt, hat sie vermutlich längst auch das Sicherungsseil deines Fallschirms durchtrennt. Das ist die Quintessenz dieser Geschichte. Auch meiner Geschichte. Dieses Artikels.

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Bildet Euch bitte fort. Bildet Euch weiter. Lest beispielsweise die Bücher von erfahrenen Pickup-Trainern oder Kiefer Art von echten Persönlichkeitsentwicklern. Egal ob Du eine Frau bist oder ein Mann. Das spielt keine Rolle. Wenn Euch Pickup-Coaches nicht so zusagen, dann gerne auch alternativ die Bücher von Beziehungstherapeuthen meinetwegen oder sonst von Menschen, die inzwischen ihre Augen geöffnet haben. Von Menschen, die sich mit Frauen, Männern und Paaren beschäftigt und deshalb die wiederkehrenden Muster verstanden haben. Die Abläufe sind immer die Gleichen. Es ist einfach zu berechenbar geworden in unserer Generation.

Aber man kann das Spiel ein Stück weit mitspielen und eine Frau an seine Seite ziehen, mit der es sich mehr lohnt zusammen anstatt Single zu sein. Eine Frau, bei der man am Ende der Beziehung wenigstens für sich sagen kann: „Wenigstens war sie hübsch!“ Das ist auch der einzige Trost, der mir in meiner ganz persönlichen Geschichte in Phase 3 geblieben ist. Passt also. Alles gut. Was solls.

Ich weiß nun, worauf ich achten muss. Nämlich weiterhin in aller erster Linie auf mich und mein Glück. Daran darf die nächste Frau dann gerne teilhaben. Falls sie „nicht SO Eine“ ist, gut. Aber wie wir wissen, sind ja alle Frauen „nicht SO Eine“. 😉 Wer sind denn dann all die SOLCHEN, wenn es nicht die eigene Frau auch ist?! Na?! Ich jedenfalls habe gelernt meine Naivität abzulegen, was dieses Thema betrifft. Ich lasse mich natürlich gerne überraschen. Es gibt ja auch einen Restprozentsatz an „erwachten“ Frauen (0,X %). Keine Frage. Natürlich würde ich mich riesig freuen, wenn ich so eine Frau kennen lernen würde. Aber es ist ja auch nicht unbedingt total verkehrt mit einer hypergamen Frau. Wie gesagt, Man(n) muss eben die Vorteile für sich aus der Partnerschaft auf Zeit zu nutzen wissen und „ihr“ Spiel vordergründig mitspielen. Um im Hintergrund der heimliche Dirigent zu bleiben. Dann kann man so eine Frau auch möglichst lange in der Beziehung haben, diese Zeit einfach intensiv nutzen und verleben. Und immer schön den Fallschirm mitnehmen… denn… Du weißt nie… ob sie nicht gerade erst aus der Kabine des Piloten zu Dir auf Deinen Schoß zurück gekehrt ist… 😉

PS: Ken Jebsen sagt immer: „Ich sehe das Leben wie ein Computerspiel! Und ich weiß ja jetzt schon, dass am Ende GAME OVER sein wird. Also scheiß drauf und mach das Beste bis dahin. Es endet sowieso tödlich!“

Wie denkt Ihr darüber? Ich freue mich über Eure Kommentare. Andere Meinungen? Gleiche Erfahrungen? Andere Ideen? Buchtipps für mich? Immer her damit! 😉

PPS: Nein, ich habe kein verkapptes Frauenbild. Bin nicht völlig frustiert. Bin auch nicht drauf und dran mir die Kugel zu geben. Es geht mir inzwischen wieder gut. Ich bin nur aufgewacht. Das ist alles. Und dafür war das Beziehungsende gut. Die Frau hat mir die Augen geöffnet und mich aus dem Tiefschlaf erwachen lassen. Es war das erst Mal in einer richtigen Beziehung für mich, dass eine Frau Schluss mit mir gemacht hat. Das kannte ich vorher nicht. Und das ist eine wertvolle Erfahrung. Keine gute, aber eine wertvolle. Aus der ich sehr wohl sehr viel gelernt habe. Und in dieser Form wird mir das Ganze nicht noch einmal passieren. Wetten?! 😉 In Zukunft weiß ich um die Wirkungsweisen der weiblichen Beziehungsmechnismen und werde sie entsprechend für mich zu nutzen wissen. Wenn ich also die Frau total toll finde, werde ich eben immer wieder für dieses „Knistern“ sorgen. Sie immer wieder überraschen. Das Spiel von Nähe und Distanz spielen. Mich rar machen, von Zeit zu Zeit. Ihr das Gefühl geben, meine wahre Nummer 2 zu sein! 😉 Und ich bin mir fast sicher, dass ich dann auch auf ganz lange Dauer ein unglaublich interessanter und begehrenswerter Mann in ihren Augen nicht nur bin, sondern BLEIBE. Verrückt, oder? Dass es so einfach ist…! Und das ist doch Trost und Seelenbalsam genug! Für denjenigen, der es endlich verstanden hat und sein Leben danach ausrichtet. Ab geht’s jetzt zum nächsten Workout… mein Körper wartet! 😉

PPPS: Zu dem Thema ist längst nicht alles gesagt. Bestimmt werde ich in irgendeiner Form noch öfter auf das Thema Hypergamie eingehen. Mal sehen. Dieser heutige Blogbeitrag hat über 4000 Wörter. Wer es bis hier her zu lesen geschafft hat, dem gebührt Respekt und Ehre! 😉

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Monogamie, Polygamie und… Teil 1 von 2

Heute gibt es ernstere Kost. Es wird ein längerer Artikel. Den ich in 2 Teilen veröffentliche. Aber ich habe auch eine ganze Weile an dem Artikel geschrieben, insgesamt an zwei Tagen daran gearbeitet. Eigentlich sollte er schon letzte Woche erscheinen, aber ich kam nicht eher dazu ihn fertig zu erstellen.

Und nun…

Dieses „Wissen“ aus diesem Artikel ist so ernst, dass es jeder Mann kennen und im Bestfall die Erkenntnisse daraus in sein tägliches Handeln übernehmen sollte. Für Frauen ist das Thema nicht minder interessant, da sie dadurch die Möglichkeit erhalten, ihr eigenes Tun zu reflektieren. Und vielleicht aus dem unbewussten Hamsterrad auszubrechen. Denn um sie geht es im Kern dieses Beitrags, um die lieben Frauen. Die lieben Frauen und ihr (nicht so) liebes Verhalten. Es geht um die Themen Monogamie, Polygamie und… noch mehr. Und darum, warum Beziehungen wechseln. Und warum zumindest wir Männer damit „gerne“ Schriffbruch erleiden ohne zu verstehen woran das eigentlich (immer wieder) liegt.

Ein kleiner Disclaimer vorweg: Ich erhebe keinerlei Anspruch auf Wissenschaftlichkeit oder Faktentreue. Ganz im Gegenteil. Auf die verkopfte Wissenschaft gebe ich generell gar nichts. Denn jedenfalls auf dem Gebiet der Soziologie sind größteneils sowie nur links-rot-grün-verblendete (versiffte) Ideologen am Werk. Sie erforschen das, was an Ergebnissen schon längst feststeht. Sie finden keine (neuen echten) Ergebnisse, sondern machen eigene (konstruierte) Wege zu den bereits feststehenden Ergebnissen. Klassische Auftragsforschung heißt man das. Bleibt mir bitte fern mit dem Zeug!

Vielmehr habe ich die letzten Wochen Folgendes getan: Ich habe mir unzählige Videos zu den Themen Pickup, Beziehungen und den mit Beziehungen einhergehenden Illusionen angesehen. Dazu lese ich sehr viel. Die gesammelten neuen Eindrücke aus den letzten Wochen habe ich dann mit meinen bisherigen Lebenserfahrungen abgeglichen. Ich teile das – also mein Leben – in 4 Phasen ein, wobei die erste Phase für die Betrachtung hier keinerlei Rolle spielt:

  1. Die Zeit vor dem Pickuppen, d.h. vor dem Start des Projekts Beziehung
  2. Meine Zeit im Projekt Beziehung (Teil 1)
  3. Die Zeit in der Beziehung zu Fr. Schlange
  4. Die Zeit seit der letzten Beziehung (Projekt Beziehung Teil 2)

Den Start des Projekts Beziehung im Juli 2016 sehe ich dabei als Stunde Null an. Natürlich hatte ich damals einige Wochen vorher schon im Stillen mit dem Pickuppen begonnen, als blutiger Anfänger, ohne gleich diesen Blog zu starten. Bis ich verstanden habe, dass das Ding tatsächlich funktioniert. Und ab da gab es kein Halten mehr, ich wollte Vollgas geben und alles niederschreiben, was mir auf meinem Weg widerfuhr. Und bis zum Beginn des Pickuppens war ich noch immer ein naiver kleiner Junge, so würde ich mich rückblickend beschreiben. Davon ein Mann zu sein, war ich (noch) weit entfernt, meilenweit. Obwohl es mein Alter damals schon mit sich hätte bringen können. Ich glaubte an die bedingungslose Liebe und an das Gute in Mann und besonders Frau. Schließlich ist die Frau ein edles Wesen, emotional, nah an der Liebe. Näher als der Mann. Viel mehr Herzmensch als ein Mann. Kommt mir direkt lächerlich vor, wenn ich das hier gerade zum Besten gebe. Wie naiv, mein Denken. Damals!

Frauen sind genauso (oder mehr!) triebgesteuert wie Männer. Nur anders. Frauen sind emotional unterwegs, Männer rational. Eigentlich wäre damit schon alles gesagt. Aber wir gehen natürlich noch etwas ins Detail. Jedenfalls gehen Männer mehr mit ihrer Rationalität fremd und kehren – weil sie ihre Frauen wirklich (!) lieben – stets wieder nach Hause zurück und es ist für sie „kein Problem“. Frauen hingegen gehen erst fremd, verlieben sich dann dabei allerdings, in den Neuen natürlich, nicht in den bisherigen (alten) Typen. Und verlassen ihren Mann anschließend gerne, nachdem sie fremd gegangen sind. Männer machen aus dem Fremdgehen weiter kein großes Ding. Sie können Sex und Liebe trennen. Sie können ihre Frau lieben und dennoch mit einer anderen schlafen. Frauen sind da einfach anders, da sie eine andere Beziehung zur Sexualität verspüren, eine emotionalere. Sie sind deutlich weniger rein-körperlich gesteuert unterwegs. Männer haben eben ein drittes Bein, mit dem sie denken. Frauen nicht. Deswegen können Männer „einfach so“ fremdgehen. Frauen haben hingegen ein hochsensibles emotional tickendes Gehirn. Das aber ebenso leicht ausgetrickst werden kann. Sobald von einem Typen irgendwo ein bisschen Charme versprüht wird, erliegen sie diesem einfach. Also dem Charme, meine ich. Gut, und dem Typen auch. Beidem eigentlich. Insgesamt gesehen sind Frauen hinsichtlich Treue keinesfalls das „bessere“ Geschlecht. Fakt!

„Sie ist nicht SO Eine!“

Die Motive liegen schlicht anderen (hormonellen) Ursachen zugrunde. Im Resultat würde ich sogar so weit gehen zu sagen: Frauen sind die verlogeneren Fremdgeher(innen). Kennt Ihr solche Sprüche wie: „Das würde meine Frau nie tun! Sie ist nicht SO Eine!“ Das hebt eine Frau kognitiv aus Sicht des Mannes wieder auf ein unbeflecktes Podest. Was für eine Farce! Vorsicht lieber Mann. Wenn Du denkst bei Deiner Frau wäre alles anders… dann hast Du an der Stelle schon verloren. Dann wird es Dich mit großer Wahrscheinlichkeit eines Tages auch erwischen wie mich. Aber anders herum wird ein Schuh draus, ich sage es mal so: Wenn die Frau mit Dir in die Kiste gestiegen ist, dann tut sie das potenziell auch mit jedem anderen Typen. Du bist auch nur ein Mensch. Und Du bist nicht der Beste der Welt. Du bist ein Typ. Punkt. Heute Du. Morgen ein Anderer. Warum? Das beschreibe ich noch… bitte noch etwas Geduld… 🙂

Um mal auf meine eigene Geschichte zu schauen: Alles war schick und fein. Und ich war in einer langjährigen Beziehung, in dieser Phase 1, also in meiner ersten Beziehung. Um die es hier gar nicht schwerpunktmäßig gehen soll. Aber ein paar Worte dazu sind im Kontext nötig. Es war eine Beziehung mit allem, was sich ein naiver kleiner Junge in seiner kleinen verträumten Welt nur wünschen kann. Es war alles gut. Es gab keine bösen Wölfe und auch keine Alpträume. Und ja… dann machte es bumm. Die Hintergründe dazu spielen gerade nicht die Rolle. Aber so war es. Es änderte sich für mich gefühlt von heute auf morgen alles. Und plötzlich stand ich da, umgeben von jaulenden Wölfen mit fletschenden Zähnen und im freien Fall von Klippen und Hochhäusern. Einmal aufwachen bitte! Achso, ich täume gar nicht? Also ist das hier alles real?! Ich war „Schuld“ am Scheitern, das weiß ich aber auch. Das ist mein Paket, das ich für den Rest meines Lebens karmatisch mit mir herum tragen werde. Aber ich kämpfe wie ein Berserker daran, dass ich mein Karma wieder in den grünen Bereich schiebe. Darum habe ich auch in meiner letzten (zweiten) Beziehung (= Phase 3) alles für diese neue Frau getan, was mir menschenmöglich war. Ich wollte der beste Beziehungsmensch aller Zeiten sein, die beste Beziehungs-Version von mir selbst, sozusagen. Es gelang mir aus meiner Sicht vollkommen! Aus meiner Sicht. Aber eben nur aus meiner Sicht.

Ich mache es kurz, für alle, die meine alten Rückblenden von hier nicht kennen: Ich fiel noch während dem schleichenden Ende dieser ersten Beziehung in eine Depression, inkl. fast vollständigem Rückzug aus sämtlichen sozialen Interaktionen. Das ist inzwischen grob gesagt 3 Jahre her. Das Ganze depressive Dilemma zog sich einige Monate. Bis ich eines Tages auf das Thema Pickup gestoßen bin und mich vor allem dadurch lernte selbst aus der Lethargie zu befreien. Ich beschäftigte mich mit allen möglichen Aspekten der Persönlichkeitsentwicklung. Ziel war zunächst eine „neue“ Frau zu finden. Aber es sollte dann auch gleich meine (neue) Traumfrau werden müssen. Allerdings nun zum ersten Mal in meinem Leben durch systematisches Vorgehen. Ich reifte als Mensch und als Mann. Ich lernte den Umgang mit Frauen. Ich lernte ein Stück weit auch die Regeln der Verführung, dank Pickup.

Ich war allerdings auch noch weit weg von „sehr gut“, denn ich beschäftigte mich gerade einmal insgesamt vielleicht 1,5 Jahre mit dem Pickuppen, davon nur etwas über ein Jahr mit rein praktischer Erfahrung. Es war durchaus intenstiv, allerdings eben nicht sehr lange. Von großer Erfahrung kann also keine Rede sein. Aber für meine Verhältnisse waren das Fortschritte, die unbeschreiblich sind. Und es sollte zum Schluss auch klappen, ich lernte tatsächlich eine Traumfrau kennen. Die dann meine Traumfrau werden sollte. Um nach knapp 2 Jahren zu erkennen, dass es nicht meine Traumfrau gewesen war. Dass sie – aufgrund ihrer Art – gar keine Traumfrau sein kann. Nicht einmal für den neuen Typen an ihrer Seite.

Willkommen Aphrodite!

Der weiß nur noch nichts von seinem Glück. Aber das ist nicht mein Problem. Es ist seines bzw. es wird vermutlich eines Tages seines werden. Das wird er selbst noch sehen und erfahren (müssen). Grüße gehen raus an Dich, auch wenn Du das hier nicht liest Herr Schlangen-Mann. Genieße die süße Kost, die Dir diese Frau häppchenweise reichen wird, um Dich abhängig von ihr zu machen. Aphrodite war ein Dreck gegen sie!

2019-05-13

Dir wird es genauso gehen wie mir, wage ich zu prognostizieren. Und wenn nicht, sei es Dir gegönnt! Aber den Menschen, den Du nun an Deiner Seite hast… diese Frau… hat zwei Gesichter. Wie das bei Schlangen nun einmal so ist. Ich meine das alles wirklich nicht böse. Ich versuche stets nur meine aufrichtige Sicht zu beschreiben. Sie ist ein wundervoller Mensch. Genauso wie Volkswagen wundervolle und hervorragende Diesel baut. Wenn da nicht die Sache mit dem Betrügen und Bescheißen der Kunden gewesen wäre. Kunden zu betrügen und mit allen weiteren parallelen Handlungen in gutem Glauben zu lassen. Volkswagen hat eine tolle Welt vorgespielt und den Menschen gleichzeitig ein X für ein U vorgemacht. Und das konstant, lange und geplant. Ich kann von Glück sprechen, dass für mich keine „schlimmeren“ sachlichen Schäden hinterlassen wurden. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Das reicht. Körperliche Schäden hinterließ es leider schon, meine Hauterkrankung von damals hat sich wieder verschlimmert. Ich merke, dass es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Stress und dieser Krankheit gibt. Solche Ereignisse im Leben sind einfach toxisch. Und wir sind alle nur aus Fleisch und Blut. Da kann ich Mann sein so viel ich möchte. Ich bin verwundbar, ist so.

Jedenfalls lernte ich das Spiel der Verführung allmählich. Und erzielte gute bis sehr gute Resultate. Ich hatte in einem Jahr nicht nur mehr Interaktionen mit Frauen (und Männern) als in meinem ganzen bisherigen Leben zuvor, sondern auch mehr Erfolge mit Frauen als je zuvor. An die Qualität meiner ersten Beziehung (ich hatte so gesehen erst 2 in meinem Leben) kam trotzdem nie wieder etwas heran, nicht einmal die Zweite. Das liegt aber grundsätzlich weniger an den Frauen, sondern am Umstand, dass es in der „ersten echten Liebe“ bzw. ersten echten Beziehung nun einmal keine bösen Wölfe gibt. Jedenfalls war das bei mir so. Es gab eine bedingungslose Liebe auf einem weißen Feld. Da gab es keine Lebenserfahrungen, die beide Seiten bis dahin beziehungstechnisch hätten negativ prägen können. Jeder, der sich an seinen ersten Partner oder an seine erste Partnerin erinnert, weiß was ich meine. Man liebt von Herzen, ohne sich vorstellen zu können oder zu müssen, dass es je eines Tages auch wieder auseinander gehen könnte. So wie die eigene Mama immer die eigene Mama bleiben wird und der eigene Papa immer der eigene Papa bleiben wird.

Nun, das Pickuppen lehrte mich, auf den Pfad zu kommen, der schnurstracks in die Frauenwelt führt. Frauen ansprechen. Körbe kassieren. Noch mehr Frauen ansprechen. Noch mehr Körbe kassieren. Noch viel mehr Frauen ansprechen. Treffen! Bumm. Basketball spielen. Rockstar-Momente feiern. Die Zahl der Körbe wurde im Laufe der Zeit geringer. Die Treffer wurden mehr. Und die Resultate atemberaubend. Es war wie ein Rausch, der sich über Monate zog. Jeden Tag Adrenalin und Glückshormone! Ich genoss es. Ich wurde ein Mann. Dachte ich.

Aus einer Sicht heraus stimmt das auch: Ich wurde enorm selbstbewusst. Auch nach außen hin. Ich lernte auch alleine weg zu gehen, alleine in Clubs und Bars. Wer tut das schon?! Seid mal ehrlich zu Euch selbst. Wer tut das? Welcher Typ? 1 von 1000? Nee. 1 von 10.000 vielleicht. Sich stark fühlen kann jeder, aber wer kann schon stark handeln? Wer kann schon in einem Club oder in einer Bar, in der 4 Frauen exponiert an einem Tisch sitzen, direkt auf die Damen zugehen, sie ansprechen und sich „rotzfrech“ zu ihnen setzen, während der ganze Laden das mitbekommt?! Wer kann das? Verdammt Wenige! So einer wurde ich. Darauf war ich enorm stolz. Ich hatte mein Ego zerstört, was eine enorm gute Sache ist! Das schafft Freiheit! Ich hatte gelernt mir auch Körbe vor den Augen aller Menschen abholen zu können. Oder eben auch Volltreffer zu erzielen. Nur wer viel wagt, gewinnt auch viel. So läuft das Leben eben.

Der weiterhin naive Idiot

Und was ich dabei stets völlig außer Acht ließ, naiv wie ich im Kern noch immer geblieben war, ist das Thema Beziehung. Ich Idiot – muss ich heute sagen – beschäftigte mich ausschließlich mit dem Thema „Frauen verführen“, also mit der Ansprechphase des Pickuppens. Aber ich hatte keine Minute investiert in „wie kann ich eine Frau auch an meiner Seite halten“ bzw. „wie ticken Frauen in Beziehungen“ oder „wie funktionieren die Instinkte einer Frau außerhalb der ersten Anbahnungsversuche“. Das war mein großer Schwachpunkt… geblieben, muss ich leidlich eingestehen. Selbst Schuld! Da war ich noch der kleine naive Junge von damals aus Phase 1, siehe oben. In Phase 1 in meiner ersten Beziehung war das so noch okay, weil die Frau an meiner Seite genauso war wie ich. Naiv und ein Herzmensch. Ich sollte leider erst in Phase 4 spüren lernen müssen, dass ich nichts, aber auch gar nichts, in Bezug auf Beziehungen dazu gelernt hatte, trotz aller Erfolge beim Pickuppen. Aber das war ja auch logisch. Ich konnte ansprechen, ich konnte verführen. Aber ich konnte genauso gut oder schlecht eine Beziehung führen wie vorher. Eigentlich sogar schlechter. Da die neue Frau kein naives Mädchen war, sondern ein Raubtier. Aber ich war noch immer der brave Hase. Und Hasen werden von Wölfen nun einmal gerissen. So ist die Natur.

Ich verlebte also die Phase 2 (meine Zeit im Projekt Beziehung Teil 1) mit viel Spaß und Freude und lernte viel. Ich verlebte die Phase 3 (die Zeit in der Beziehung zu Fr. Schlange) aus oben genannten Gründen wieder ähnlich kindlich naiv wie meine erste Beziehung der Phase 1. Allerdings war meine Partnerin ein völlig anderer Mensch als es meine Partnerin in meiner ersten Beziehung gewesen war. Unvergleichbar. Für die Eine war ich der erste Freund, für die andere einer von vielen. Auch wenn sie sich redlich bemühte mir ein anderes Gefühl zu geben. Aber Realitäten kann man auf Dauer nicht leugnen und maximal auch nur falsch suggerieren. Das schafft nicht einmal ein super Schauspieler wie Christoph Waltz, das auf Dauer erfolgreich hinzubekommen. Trotz aller bester schauspielerischer Ausbildung. Und ich nehme die Realität sehr bewusst war. Es waren zwei völlig verschiedene Frauen und deshalb gab es auch große Unterschiede in der Beziehung. Ganz normal und auch gut so. Aber? Ja, eine hatte ein Herz aus purem Gold, die Andere – wie ich Naivling erst danach erkannte – beschäftigte sich auch mit Herzen. Allerdings nur damit, durch ihre gespitzten Krallen in regelmäßiger Abwechslung die Herzen ihrer eroberten Männer zu zerfetzten wie es sonst nur der Bombenhagel eines Krieges mit Kinderbäuchen zu schaffen vermag.

Es ist natürlich ein bisschen unfair die Rückblende alleine als Bewertungsmaßstab herzuhalten. Natürlich war Fr. Schlange im Nachgang betrachtet eine Schlange, nach dem Lug und Betrug und all den parallel stattgefundenen Handlungen ihrerseits, die mir eine weiter gefestigtere gemeinsame Zukunft suggerierten. Beispiele? Ein Wohnungskauf stand an. Der nächste gemeinsame Urlaub mit den Kindern war schon gebucht. Ein gemeinsames Auto hatten wir gerade erst erworben. Anfangs war sie ein Engel, aber auch nur, weil ich die Warnzeichen allesamt übersehen habe bzw. bewusst weggesehen habe. Eckhart Tolle hat aus mir einen bedingungslos akzeptierenden Menschen gemacht. Damit wurde ich stark verwundbar. Ich wurde ein Mensch, der eine Frau einfach nur lieben wollte und einfach nur Liebe empfangen wollte. Ich sah nur das Gute in der Frau. In Wahrheit aber sprang ich aus einem Flugzeug, ohne einen Fallschirm mitzunehmen. Mein Fehler. Einfach nur meiner. Fertig.

Und jetzt kommen wir zu den dahinter liegenden Mechanismen. Ich glaubte in Phase 1 bis 3 an die Monogamie. Ich glaubte daran, dass Partnerschaft bedeutet, dass man einander treu ist. Das bedeutet nicht, dass keiner Fehler macht. Meine Fehler in Phase 1 wiegen bis heute schwer genug. Aber wir Menschen lernen für gewöhnlich daraus. Das sollte doch der Sinn dahinter sein. Wir lernen aus unserem Handeln und den Erfahrungen. Und das Ziel einer Partnerschaft sollte die gelebte Monogamie sein. Oder was?! Was sonst wäre denn der Sinn einer festen Partnerschaft? So dachte ich. Also lebte ich so. Ich tat in Phase 3, also in der Beziehung, mehr und mehr für die Frau, ihre Kinder und die Beziehung als Ganzes. Ich schraubte meine eigenen Interessen etwas zurück, um dadurch das Wertvollste und Kostbarste im Leben zu erhalten und zu fördern, Liebe. Und gleichzeitig bereitet mir seit jeher das Geben mehr Freude als das Nehmen in einer Beziehung. Das klappte eine Weile auch. Und erfasste mich dann leider wie eine Bugwelle gegen Ende. Ich hatte mich eben nicht mit den Wirkmechanismen der menschlichen bzw. fraulichen Instinkte beschäftigt. Mein Fehler. Alleine mein Fehler.

Fortsetzung mit Teil 2 folgt…

Ein Date für heute… oder nicht…?

So Freunde, hier gab es doch glatt mal wieder ein paar Tage Schreibpause. Grund ist hauptsächlich, dass ich derzeit wie ein Berserker trainiere. Krafttraining vor allem. Dazu halte ich mich aufs Äußerste an meine Ernährungsziele. D.h. ich koche fast täglich selbst für mich und muss regelmäßig entsprechende Lebensmittel einkaufen. Ich wohne zwar derzeit bei meiner Familie, natürlich wird dort auch gekocht und gegessen. Allerdings meist zu ganz anderen Uhrzeiten, nicht so regelmäßig und vor allem nicht das, was ich für mein zielgerichtetes Training brauche.

Ich fahre derzeit eine sehr eiweißreiche Schiene, das Ganze im leichten Kaloriendefizit. So dass ich einerseits Muskeln aufbaue und gleichzeitig schon Fett abnehme. In 2 Monaten habe ich jetzt ca. 5 bis 6 Kilogramm runter bekommen. Die letzten 2 Wochen änderte sich allerdings am Gewicht nichts mehr, was wohl daran liegt, dass mehr Muskelmasse dazu kam und Muskeln sind bekanntlich schwerer als Fett. Mir passen meine Slimfit-Hemden allesamt wieder. Nur die Superslimfit-Hemden noch immer nicht ganz. Dafür muss noch etwas von den Hüften runter. Dann bin ich wieder in der Form wie vor 3 Jahren. Und dabei soll es dann ja auch nicht bleiben. Mein Ziel ist eine Maschine zu werden!

Ich bin allerdings extrem erstaunt darüber, was in nur 2 Monaten an Resultaten zu erzielen möglich ist. Derzeit ordne ich dem Training alles unter. Selbst das Pickuppen. 🙂 Bin gespannt wie weit mich das bringt und wohin das führt. Ich muss allerdings auch zugeben, dass dieses viele Eiweißzeug mir echt zwischenzeitlich zum Hals heraus hängt. Und das Einzige, das mir hilft ist, dass ich mein Shirt ausziehe und mich im Spiel ansehe und so die aufgebauten Muskelpartien erblicke. Brust… Bizeps… Trizeps… Rücken… Bauch… und denke mir nur: „Wow!“

Ich trainiere ca. 5 bis 6 mal die Woche. Wechselnde Muskelgruppen. Und Bauchmuskeltraining mache ich fast täglich. Völlig irre. Zwischenzeitlich muss ich den ursprünglichen Trainingsplan etwas umgestalten, da ich nach einzelnen Trainingseinheiten oft noch Muskelkater bekomme. Das wird noch ein paar Wochen dauern, bis sich alle Muskelgruppen an die neuen Belastungen gewöhnt haben.

Und nun zum Freitag

Unterwegs mit einem Wingman. Erstmal durch die Stadt laufen. Wir waren beide gut drauf und haben uns aufeinander gefreut. Ich hatte Hunger, noch kein Abendessen intus und wollte zielgerichtet in einen Imbiss. Dann blicke ich nach rechts und siehe da, mein Wing ist schon im Gespräch mit zwei Frauen. Ich war erst etwas gelangweilt, weil ich mir dachte: „Oh je, die sehen ja mal irgendwie nicht so toll aus.“ Es täuschte etwas. Denn es war eine obdachlose Dame im Gespräch mit den zwei Frauen. Und irgendwie wirkte das auf mich wohl direkt unsexy. Als ich dann allerdings die Rechte der beiden Frauen erblickte, dachte ich mir: „Hmm… glatte dunkle Haare… eine gute Figur… ein ganz süßes Gesicht…“

2019-05-12

Mein Wing war schon mitten im Gespräch. Die Obdachlose erzählte noch kurz etwas und war dann weg. Da standen wir nun, wir vier. Ich stieg gleich mit ein, wir lachten, machten Spaß. Die zwei Mädls waren gut drauf. Zwei Au-pairs aus einem osteuropäischen Land. Gerade dabei Deutsch zu lernen. „Hm?! Mal was ganz Anderes!“, dachte ich mir. Hab ich so auch noch nicht gehabt. Ich muss ja ehrlich sagen: Einen osteuropäischen Akzent in der Stimme finde ich an Frauen irgendwie nicht so attraktiv. Keine Ahnung. Das wirkt so… äh… 😉 … sagen wir: Hart. :-p Aber auch hier sage ich mir: „Get out of your comfort zone!“

Wir 4 standen uns also gegenüber. Gegenüber von mir befand sich die unattraktivere der beiden Frauen. Rechts neben mir mein Wing. Und gegenüber meines Wings stand die Attraktive. Hm… Kommt komisch, wenn ich mit ihm einfach Platz tauschen würde. Also mussten wir zumindest ein paar Sätze so wechseln wie wir standen. Ich sprach also zum Einstieg mehr mit der Linken. Und zwischendurch unterhielten sich die beiden Frauen auch mal kurz in ihrer Muttersprache. Ich blickte meinen Wing an… und er mich… Ich rollte mit meinen Augen nach rechts zur Hübschen und deutete ihm auf diese Art mein Interesse an ihr. Er lachte nur und sagte: „Ich weiß schon!“ Wir haben beide laut los lachen müssen. An der Stelle einfach ein fettes Danke an Dich. Du bist einfach ein geiler Typ, und Deine Menschenkenntnis in Ehren!

Also schnell im Gespräch geschickt die Plätze gewechselt und fortan gehörte sie mir, die Braunhaare attraktive Osteuropäerin. Selten so ein aufgeschlossenes Gespräch mit einer Frau geführt. Ein bisschen über ihre Situation gesprochen, wo sie arbeitet, was sie tut, woher sie kommt, was sie in Deutschland für Ziele hat usw. Immer immer auch alles auf schön emotionale Art verpackt, bildgewaltige Erzählungen. Viel Geschmalze von mir. Ist ja meine aktuelle Baustelle, an der ich arbeite. Emotionaler erzählen zu lernen.

Und ab der ersten Sekunde merkte ich, wie sie sich um jeden Preis zu qualifizieren versuchte. Im Pickup bedeutet das, dass die Frau jeder meiner Aussagen zustimmt bzw. versucht meine Meinungen zu bestärken oder gar zu übertreffen. Beispiel? Ich sagte: „Ich finde deutsche Frauen oft schrecklich, die können nicht einmal kochen. Aber ich liebe gutes Essen, wenn die Frau kocht.“ Ihre Reaktion: „Ich koche sehr gerne und sehr oft!“ So in diesem Stil. Noch ein Beispiel? Ich hab hier ein noch viel Lustigeres! 🙂 Nachdem die Unterhaltung nun schon humorvoll einige Minuten lief, gingen wir zusammen ein paar Meter weiter.

Auf dem Weg lief sie neben mir und ich fragte sie, was sie essen wolle. Sie war noch unentschlossen. Daraufhin ich: „Naja, ich muss ich immer ein bisschen schauen wo es etwas für mich gibt, ich bin Vegetarier und esse deswegen kein Fleisch.“ Ihre Körpersprache verriet mir in diesem Moment, dass sie eher geschockt war. Sie fragte dementsprechend auch nach: „Was, Du isst kein Fleisch?!“ Ich sagte: „Nein, aber Fisch. Fisch mag ich! Und natürlich Gemüse und Obst!“ Und nun folgte ihre für mich sehr witzige Reaktion: Ihr geschockter Gesichtsausdruck wandelte sich zu einem Lächeln und sie strahlte mich an: „Ja. Ich liebe Gemüse und Obst.“

Hahaha. Ich dachte mir nur: „Alter, was geht denn mit der ab?!“ So etwas hast Du beim Pickuppen extrem selten, dass eine Frau Dir quasi aus den Händen frisst. So ging das noch die ganze restliche Zeit. Wir setzten uns zu viert in einen Imbiss und verbrachten immerhin fast 1,5 Stunden zusammen. Ich baute im Laufe des spontanen Dates verschiedenen Körperkontakt auf. Beispielsweise stand ich vom Tisch auf, nahm ihre Hand und sagte: „Na komm. Wir gehen vor an die Theke und holen uns etwas.“ Sie hielt meine Hand, zog sie nicht weg. Und ähnlich war es beim Herausgehen, sie hakte sich bei mir ein, nachdem ich ihr meinen Arm bot. Alles extrem gute Signale.

Ich will das jetzt hier nicht unnötig in die Länge ziehen, deswegen kürze ich etwas ab. Wir tauschten jedenfalls Telefonnummern und machten ein Date für heute aus. Sie fragte auch nochmal: „Bitte schreib mir morgen nochmal, damit ich auch weiß ob wir uns Sonntag wirklich treffen.“ Innerlich musste ich wieder schmunzeln und gab ihr zu verstehen, dass mein Wort immer zähle. Und da wir das Treffen vereinbart hätten, zähle es nun auch. Sie könne sich auf mich verlassen. Küsschen links und rechts und mein Wing und ich zogen weiter. Wir hätten auch noch zu viert zusammen bleiben können, die zwei Frauen wollten sowieso auch noch in eine Bar gehen und meine Braunhaarige fragte auch vorher schon, ob wir noch zusammen irgendwohin gehen würden.

Allerdings war mir der Abend mit meinem Wing wichtiger, ich wollte noch Spaß mit ihm haben, beim Feiern und Tanzen. Und 1,5 Stunden Spontandate reichen zum Einstieg in den Abend, so mein Gedanke. Am selben Abend habe ich ihr noch kurz in ihrer Muttersprache etwas geschrieben, eine Antwort hab ich auch erhalten. Auch ein gutes Zeichen. Vorhin hab ich ihr kurz geschrieben und darum gebeten das Date um eine halbe Stunde nach vorne zu verlegen, wenn möglich. Schauen wir mal was noch kommt. Ich rechne ja immer mit einer potenziellen Absage. Allerdings stehen in diesem Fall die Chancen gut, dass es zum Date kommt. Was statistisch dafür spricht: Die „viele“ Zeit, die wir bereits miteinander verbracht haben und der relativ intensive Körperkontakt und das aufgebaute Vertrauen.

Ich war an diesem Tag mal wieder im James Bond Style gekleidet und so realistisch bin ich dann schon auch, zu wissen, dass ich auf sie ziemlich geldig gewirkt haben könnte. Frau aus Osteuropa in einer großen deutschen Stadt. Lernt einen attraktiven Mann (ja, ich finde schon! 🙂 ) kennen, der verdammt gut gekleidet ist. Ich bilde mir da nicht ein, dass sie sich Hals über Kopf in mein Herz verliebt hat. Ihr versteht was ich meine. Aber das ist mir an der Stelle egal. Ich bin nicht naiv und nicht dumm. Und so läuft das Spiel eben. Falls das Date heute zustande kommt und je nachdem was sich daraus entwickelt, wäre es jedenfalls lustig zu sehen wie das dann in Zukunft weiter laufen soll. Schließlich wohnt sie bei einer Gastfamilie und ich… streng genommen auch… *hehe*

Wie wir den Laden gerockt haben

Mein Wing und ich kamen also in der ersten Bar an. Kurz durchlaufen, schauen. Nicht viel los. Wieder einmal viele Männer, wenige Frauen. Hm. Also weiter in den nächsten Laden. Dort waren wir noch nie, ich hatte mir aber letztes Wochenende den Tipp von zwei Frauen geholt, unbedingt mal dort vorbei zu schauen. Eher auch ein edlerer Schuppen. Wir kamen rein und BUMM standen wir erstmal gefühlt vor einer Wand. Viele Menschen, wieder viele Männer. Alle um eine Bar herum. Ich benötige für gewöhnlich immer ein paar Minuten, bis ich mich an einem neuen Ort akklimatisiere. Also erstmal zwei Getränke organisieren, ich war durstig. Keine Chance! Die Bar war komplett besetzt, die Barkeeper hoffnungslos überfordert. Hm. Dumm herumstehen wollten wir aber auch nicht. Also gingen wir ein paar Meter weiter. Da es eigentlich eine Art Restaurant ist, gab es auch einige Tische und Sitzmöglichkeiten. Dorthin verlagerten wir.

Dort – logischerweise – saßen zwar alle Personen und keiner tanzte, aber egal. Hauptsache wir bekamen erst einmal zwei Getränke. Gar nicht so einfach, möchte man meinen. Ich sprach eine Bedienung an und sagte ihr: „Ganz ehrlich, Du musst unser Leben retten. Wir versuchen verzweifelt Getränke zu bekommen.“ Daraufhin sie: „Ja, bitte an der Bar vorne.“ Worauf ich antwortete: „Keine Chance, die sind völlig überfordert. Da bekommt man in 10 Jahren keine Getränke.“ Sie entschuldigte sich und huschte schnell weiter. Hm. Abgetropft…

Also ging mein Wing zu einem Platzzuweiser und organisierte einen Tisch für 2. Da saßen wir nun und die Bedienung von gerade eben kam wieder zu mir und frage: „Okay, was wollt ihr trinken?“ Ich antworte: „Na, zwei Bitterlemon auf Eis.“ Und sie sah mich an wie ein schockiertes Huhn auf der Autobahn: „Das ist nicht euer Ernst, Leute?!“ Mein Wing und ich lachten köstlich und deshalb wiederholte ich meine Bestellung. Sie zog davon und nach kurzer Zeit hatten wir endlich unsere Getränke. Da saßen wir nun. Kurz ausruhen, anstoßen und mal sehen was das für ein Schuppen ist. Und es dauerte keine 2 Minuten und es lief ab da nur noch unsere Musik. Ein Megakracher nach dem anderen. Es hielt uns nicht auf den Stühlen wir und packten unsere Getränke, standen auf und tanzten.

Auch hier will ich es wieder etwas abkürzen. Mein Wing ist ein mega Tänzer, wenn es jemand wirklich drauf hat mit einer Frau heiß und lasziv zu tanzen, dann er. Und es sollte nicht lange dauern, bis die erste heiße Frau an der Angel war. Fortan gehörte uns der Laden und wir konnten uns vor Frauen um uns herum kaum retten. Wir tanzten, lachten und feierten mehr als alle Frauen (und die vielen Männer) in dem Schuppen zusammen. Völlig ausgelassen und mit dem breitesten Lachen der Welt. Eine Frau zwischenzeitlich zu mir: „Ihr tanzt beide so gut, ich könnte Euch stundenlang beim Tanzen zuschauen.“

Was hatte ich am Tag zuvor noch in dem Buch von Maximilian Pütz gelesen. Er schreibt darin zum Clubgamen, dass das Ziel sein muss MEHR gute Laune in einen Club zu bringen. Ausgelassener zu tanzen. Auffallend besser gelaunt zu sein als alle Anderen. Das Resultat würde sein – so er -, dass die Frauen von ganz alleine die Nähe suchen würden. Er empfiehlt beim Weggehen unbedingt einmal darauf zu achten wie sich die Frauen verhalten würden. Was daran liegt, dass Frauen dort einfach Spaß haben wollen. Bietest Du Spaß, bist Du der (Frauen-)Magnet. So einfach. Nicht nur das, ein Typ fragte mich zwischendurch auch: „Sagmal, wo bekomm ich hier ne Nase?“ Damit kann ich nicht dienen, sorry! Nicht meine Welt. 🙂

Und ich kann das nur zu 100% bestätigen, was der Pickup-Trainer da in seinem Buch schreibt! Es war geradezu pervers was da abging. Frauen sprachen uns von sich aus an. Frauen kamen in unsere Nähe. Frauen tanzten mit uns. Ich ziehe klassischerweise immer eher die ruhigeren Damen an, er mehr die heißeren (Typ: Nur für eine Nacht!), aber das ist eine gute Aufteilung. Damit kann ich sehr gut leben.

Was ist das Fazit?

  • Es war ein geiler Abend! Einer, der uns BEIDEN so viel Freude bereitet hat wie selten.
  • Manchmal muss man zwei Frauen (die Osteuropäerinnen) ziehen lassen, nicht bedürftig sein und sich alleine auf sich selbst, seinen Wing und das Feiern konzentrieren… und der Abend wird pervers gut!
  • Männer, die beim Feiern keinen Alkohol brauchen, um gut gelaunt zu sein, sind die besten! Besonders auf Bitterlemon mit Eis! Das hat dann sicherlich auch die Bedienung kapiert! 😉

PS: Soeben kam ihre Antwort. Sie müsse spontan auf das Gast-Kind aufpassen am Abend und hätte leider keine Zeit. Sie schickte noch ein kurzes Video von ihrer Fahrt aus der Bahn und fragte wie es mir geht. Daraufhin hab ich gerade mal spontan angerufen, sie hob sogar ab. Oho oho. Aufgemerkt! War ein nettes Gespräch über 15 Minuten, sie entschuldigte sich für die Absage und wir verschoben unser Treffen auf nächsten Freitag. Dort hätte sie sicher Zeit, sagte sie. Witzig fand ich ihre Frage: „Wenn wir uns Freitag erst sehen, kann ich Dir dann zwischendurch mal schreiben oder stört Dich das?“ Einfach süß, dieses Mädchen, irgendwie. Muss eben nur noch ein Treffen zustande kommen. So ganz ohne Absage und so. In echt. Und wirklich. Und real. Und so.

PPS: In letzter Zeit gehe ich mit meinen Berichten bzgl. Frauen schon öfter ins Detail. Viel mehr als damals hier im Blog. Das wird sich auch wieder ändern, wenn mehr Interaktionen mit den Frauen zustande kommen. Da kann ich nicht mehr jedes Ansprechen beschreiben, jeden Witz oder jede Anekdote zum Besten geben. Aber derzeit hilft es mir sehr, selbst zu reflektieren was passiert. Wie ich mich entwickle. Das soll die einzelnen Erlebnisse keinesfalls übergewichten, denn das wäre falsch. Keine einzige einzelne Interaktion ist so wichtig, dass sie andere überlagern sollte. Ich will bei mir bleiben. Und das für den Rest des Lebens. Und genau deswegen schreibe ich das nieder. Das geht im Moment auch nur deshalb so detailliert, da ich die Vielzahl der Optionen nicht habe. Noch nicht. Das war damals anders. Damals konnte ich mich phasenweise kaum retten vor Frauen. Aber das kommt wieder, ganz sicher. Und bis dahin kommt erstmal mein Körper dran. Heute mit Brust, Schulter und Trizeps. Und… Sixpack…!

Ein Review vom Wochenende

Es war Wochenendeeeeeee. Also hieß das: Zwei Mal raus zum Clubgamen! Freitag war ich in einer Location, die ich im Teil 1 des Projekts Beziehung zuletzt besucht hatte. Also doch schon viele Monate her. Es lief coole Musik. Genau meins. R’n’B und Black. In Clubs alleine war ich eigentlich auch schon lange nicht mehr. Meistens gehe ich in Bars, wenn ich alleine bin. Die Kosten eben auch keinen Einritt und mit meinen 1 oder 2 Getränken am Abend komme ich mit unter 10 Euro gut durch. Wieso die Barbesitzer reich machen. Ich bin ja nicht zum Saufen da, sondern zum Frauen kennen lernen. Und Frauen kosten in der frühen Phase nichts. Getränke gibt man einer Frau nicht am ersten Abend aus. Außer man will dabei zusehen, wie sie das Gratisgetränk schlürft und dann husch husch verschwindet und mit einem anderen Typen Spaß hat.

Da mein Wingman dieses Wochenende körperliche Beschwerden hatte, durfe oder musste ich zwei Mal alleine das Haus verlassen. Freitag auf Samstag war dazu schon ein bisschen Aufraffen nötig, gebe ich zu. Ich lief von Bar zu Bar, um am Ende in einen Club zu gehen. So war der Plan. So hab ich es auch gemacht. Und zum Aufwärmen vor der ersten Bar direkt mal eine 4er Gruppe Mädchen angesprochen, die es sich draußen vor der Bar an einem Tisch gemütlich gemacht hatte. Ui, waren die jung. Eigentlich zu jung. Aber es waren die einzigen weiblichen Personen dort, die alleine waren. Also hab ich das Gespräch eröffnet, mich dann auch noch dazu gesetzt. Aber oh mein Gott, die waren gerade erst volljährig geworden. Gefühlte Lichtjahre Distanz.

Aber egal, wichtig ist für mich die reine Interaktion. Ein Mann muss sich auf alle Personen einlassen können. Mit allen sprechen und alle unterhalten können. Optisch waren sie auch alle nicht der Bringer, bis auf eine vielleicht. Eine 5,5 geben wir ihr mal. Sie war auch die Einzige in der Runde, die einigermaßen weit war für ihr Alter. Sie war auch die Einzige, der der Altersunterschied von ein paar Jährchen auch nichts auszumachen scheinte. Sie fragte mich viel. Zeigte viel Interesse an meinen Themen. Ich denke, dass ich es auf ein Date hätte anlegen können. Aber ich wollte nicht. Erstens war sie mir nicht attraktiv genug und zweitens vor allem zu jung. Was bringt mir das denn. Aber es war eine lustige Konversation, die sich doch bestimmt 15 oder 20 Minuten hinzog. Ein guter Einstieg in den Abend.

Ansonsten war nicht wirklich was los, also ging ich direkt in den Club. Alleine. Eintritt bezahlt. Der Laden war zu den frühen Nachtstunden noch ziemlich leer. Nun, das ist eben so. Bars sind um die Zeit schon langsam wieder leer. Clubs hingegen noch gar nicht erst voll. Im Club hab ich jedenfalls 2 Körbe mitgenommen. Nur 2? Nur 2. Es war dann schon 1:30 Uhr und ich dachte mir, dass das für heute reicht. Irgendwie hatte ich gar nicht so viel Lust etwas zu tun. Und da ich nur die Frauen anspreche, die mich irgendwie wirklich reizen… waren es in der Zeit eben nur 2. Pickuppen mit angezogener Handbremse, nenne ich das. Nennenswerte Ergebnisse gibts dann zwangsläufig natürlich eher nicht. Ich wollte danach noch in eine andere Bar, also zog ich weiter. Dort angekommen stellte ich fest, dass nichts los war. Hm. Kaum Frauen, hohe Männerquote. Also beschloss ich heim zu fahren, was solls. Der Freitag geht also eher in die Kategorie „naja, ich hab mich halt aufgerafft und bin raus“ ein. Klingt jetzt nicht so spannend, ich weiß. Aber so ist das Pickupper-Dasein nun einmal. Es ist nicht jeden Tag ein riesiges Highlight dabei.

Fliegender Wechsel von Blond auf Braun

Der Tag darauf sollte besser werden. Ich ging wieder in eine Bar. Ein bisschen umher blicken. Ein bisschen herum laufen. Und schwupp, stand ich an einem Durchgang vor einer Traube Frauen. Die erste – nennen wir sie „die Blonde“ – blickte mich direkt mit großen Augen an. Und ich hatte den Eindruck, dass sie irgend etwas sagen wollte. Also lehnte ich mich nach vorne und fragte lächelnd: „Hi. Was willst Du sagen?“
Sie antwortete: „Ach weißt Du. Es ist einfach ein komischer Laden hier!“ Ich ging drauf ein, indem ich den Zuhörer spielte. Da sie auch schon angetrunken war, kam sie in einen direkten Redefluss. Ideal. Dann hab ich schon mal zum Einstieg ein bisschen was Lockeres um mich herum, dachte ich mir. Und die anderen Frauen aus ihrer Gruppe blickten auch immer wieder rüber zu uns beiden. Witzigerweise wurde ein relativ gutes Gespräch daraus. Ich hatte sogar ein wenig das Gefühl, dass da eine echte kleine Verbindung entstanden war.

Sie wollte sich von sich aus sogar über spirituelle Themen unterhalten. Das ist selten, in einer Bar bei lauter Musik. Weiß Gott nicht der richtige Ort für so etwas, umso lustiger fand ich es allerdings. Nicht gerade Sexy Themen, aber ich versuchte das Gespräch trotz der unsexy Themen einigermaßen zu sexualisieren. Das gelang mir hauptsächlich durch den Körperkontakt. Dies fiel wohl auch den anderen Damen auf. Als es anfing für mich wirklich interessanter zu werden, stellte ich allerding fest, dass die Frau von spirituellen Themen maximal an einem lauwarmen Herbsttag etwas in der Bildzeitung gelesen hatte. Sehr tief ging das nicht. Optisch war sie nun auch nicht ganz meine Kragenweite. Aber das ist ja nicht immer das Wichtigste. Reden um zu lernen, üben um zu lernen. Darum geht es momentan wieder. Wieder rein kommen ins Business eines Pickuppers. Deshalb ist jedes Gespräch ein Gewinn. Und wenn es nur dazu dient für andere umherstehende Frauen attraktiv(er) zu wirken. Sozialer Status und so.

Und als meine – ja eigentlich eher – Möchtegern-Spirituelle zu mir sagte: „Ich glaube ich gehe jetzt mal tanzen“, antwortete ich ihr: „Tu das, tu Dir keinen Zwang an.“ Ich bin mir nicht sicher, ob sie eher damit gerechnet hatte, dass ich mich wie eine Klette an ihre Fersen hefte. Keine Ahnung. Ich blieb einfach stehen. Keine Lust zum Tanzen. Ich bin da um Frauen kennen zu lernen. Das mache ich durch Sprechen besser als durch Tanzen. So einfach ist das. Und ehe ich mich versehen konnte, kam eine andere Frau aus der Gruppe direkt zu mir rüber und nahm mich vollkommen in Beschlag. Nennen wir sie „die Braunhaarige“. Als hätte sie nur darauf gewartet, dass die Blonde aus der Gruppe endlich abzog. Witzig, diese gruppendynamischen Prozesse unter Frauen.

Direkt mal viel Körperkontakt von ihr bekommen. Viele Fragen. Total interessiert. Viel gestaunt und viel gelacht über meine Sprüche oder Storys. Alles sie. Nicht ich. Ich fand sie schon nett, klar. Und von ihrer Art her witzig bis frech. Sehr unterhaltsam. Ich mochte ihre Art. Aber der aktive Part war absolut sie. Ich nahm die Situation gerne an. Denn Plötzlich stand ich mitten in der Gruppe an einer Theke und fühlte mich etwas wie der Hahn im Korb. Ich wurde den anderen Damen in der Runde nacheinander vorgestellt, als sei ich der langjährige Bekannte oder der neue Freund. Wie auch immer. Es war einfach witzig. Und die Konversation mit der Braunhaarigen gefiel mir zunehmend besser. Irgendwann sagte sie zu mir: „Sag mal, was ist das für ein Parfüm das Du trägst. Das riecht verdammt gut!“

Ich dachte mir nur: „Was ist denn hier los?“ Das war das erste Mal in meinem Leben, dass mir eine Frau in einem Club ein Kompliment für mein Parfüm gemacht hat. Referenzerfahrung! Und Premiere! BUMM! Klingt banal, ist es aber nicht. Ich habe mich gefreut wie ein Kind, innerlich natürlich nur. Nach außen hin blieb ich souverän.

Okay, aber warum habe ich mich so gefreut?

Nun, ich habe mich erst vor wenigen Wochen – im Rahmen meines Projekts Beziehung Teil 2 – mit weiterführenden Themen der Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt. Und dabei bin ich auch in die Welt der Parfüms eingetaucht. Ich habe mir Vorträge darüber angesehen, wie und wo ein Mann Parfüm an sich auftragen sollte. Früher hatte ich einen oder höchstens zwei Sprüher mittig auf mein Hemd verteilt, zwar im Halsbereich, aber das war es dann auch. Ich bekam dafür nur nie ein Kompliment. Seit kurzem ist mir klar, dass das im Club anders ist. Dass es anders sein muss! Dort ist alles schrill, laut und jeder trägt Perfüm. Unendlich viele Sinneseindrücke. Dort muss Mann herausstechen! Also sind andere Körperstellen auch wichtig.

Welche? Ein Stoß hinter das eine Ohr. Ein zweiter Stoß hinter das andere Ohr. Ein dritter Sprüher hinten mitten zwischen Nacken und Hemd. Ein vierter und fünfter Stoß auf den Hemdkragen links und rechts. Warum? Weil eine Frau Dir beim Begrüßen gerne ein Küsschen links und rechts gibt. Und dabei was? Richtig, Dein Parfüm riecht. Aber wann die Frau den Duft noch viel besser vernimmt: Wenn sie sich im Club mit Dir unterhält. Denn wohin zeigt ihre Nase denn in dem Moment? Na entweder vorne an Dein Hemd… oder bei intensiveren Gespräch klebt sie direkt an Deinem Ohr. Also die Nase. Und die Frau. D.h. sie bekommt für ihre Ohren eine Dauerbeschallung vom DJ. Und für ihre Nase eine Dauerbeschnupperung durch mein Parfüm. Passt. Ich bin dann sozusagen Ihr DJ für die Nase.

Warum freut mich das jetzt aber so? Nicht wegen dem Kompliment an sich. Das wäre platt. Das wäre bedürftig. Ich freue mich aus einem ganz anderen Grund: Ich habe wieder einmal an mir gearbeitet. Wieder einmal mich mit weiterführenden Themen der Entwicklung beschäftigt. Hier mit dem Thema Parfüm. Und prompt (!!!) ein Kompliment dafür erhalten. Also umgehend eine Bestätigung für mein Investment erhalten. Das ist ein riesiger Benefit, wie ich finde. DAS motiviert mich. DAS treibt mich an. Ich investiere Zeit und Energie in meine eigene Ausbildung und BUMM gibts dafür eine positive Quittung.

Das Parfüm kannte sie übrigens, obwohl es kein Massenartikel ist. Das hatte mich schon sehr verwundert. Der Designer meines Parfüms ist nicht so bekannt. Das Zeug steht nicht in jedem Douglas direkt im Regal der Beststeller. Sie sagte ja, dass sie Parfüm liebt und sich da schon ein bisschen auskennt. Hat mich überrascht, Respekt. Vor ihr hatte ich noch nie eine Frau getroffen, die diesen Designer kennt. Okay okay, ich lasse es raus. Es ist „Vintage“ von John Varvatos. Ich liebe diesen Duft. Mega. Süß. Maskulin. Elegant. Einfach alles. Ich finde diesen Duft sowohl für Dates als auch im Club absolut geeignet. Geht in Richtung Tom Ford Black Orchid, nur für meinen Geschmack noch besser. Und billiger. 😉

Die Braunhaarige und ich hatten wirklich viel Spaß. Zusammen getanzt. Zusammen gelacht. Angestoßen. Hab mich auch abwechselnd mit ihren Freundinnen unterhalten. Es war eine coole Gruppe. Eine schöne Interaktion an diesem Abend, dafür dass ich mal wieder alleine unterwegs war. Die Frau stellte auch viele Fragen zu meinem Job, zu meiner Herkunft usw. Und ich merkte ihr sichtlich an, wie sie die Zweisamkeit genoss. Ich legte nun fast durchgehend meinen Arm an ihren unteren Rücken und streichelte sie dabei auch dezent. Und irgendwann – wie aus dem nichts – kam von ihr ein: „Du bist schon so ein Womanizer, richtig?!“

2019-05-08

Jackpot!!! Das ist nur ein Spruch, ja. Aber das ist NICHT nur ein Spruch! Das ist genau die Art von Ausstrahlung, für die ich derzeit trainiere. Genau DAS möchte ich subkommunizieren, wenn ich mit Frauen spreche. Ich bin nicht der Kumpel von nebenan. Ich bin zumindest der potentielle Mann der kurzzeitigen Träume, aber idealerweise der echte Traummann. Gut, dass mit dem Traummann kann die Frau ja nun nicht im Club feststellen. Aber Friendzone geht gar nicht! Und ich freute mich nun ein zweites Mal an diesem Abend mit dieser Frau wiederum auf vollkommen kindliche Art. Denn wieder bekam ich ein Feedback für mein aktuelles Verhalten. Hier meine Subkommunikaton alá „ich bin der Mann, Du bist die Frau!“.

Nun soll das Review des Wochenendes auch langsam sein Ende nehmen. Jetzt wo es begann spannend zu werden? 🙂 Ja. Denn die Frau war… ihr ahnt es… vielleicht…? Getreu meinem Dauermotto „es ist immer irgendwas“…? Sie war verheiratet. Juhu. Oh mein Gott. Immer wieder diese noch oder schon Verheirateten. Finger weg davon. Einmal die Finger verbrannt ist genug. Aber sie fand mich einfach toll. Und deshalb wollte ich ihr die Option offen lassen, dass sie sich eines Tages bei mir melden könnte… wenn es Ihre Situation dann aufgrund nicht mehr vorhandener Bindung zulässt und sie die Gelegenheit ergreifen möchte, dann ihren möglicherweise richtigen Traummann kennen zu lernen. 😉 Wir tauschten Nummern. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Für mich war das alleine deshalb ein mega Abend. Erst das Ding mit dem Parfüm und dann das Ding mit dem Womanzier. Wahnsinn. Wie ich früher schon schrieb: Es geht beim Generieren von Erfolg immer um Duplizierbarkeit und Beständigkeit. Das mit dem Parfüm ist definitiv beides, duplizierbar und beständig möglich. Das Ding mit dem Womanzier muss ich einfach wieder dermaßen ins Blut übergehen lassen, bis sämtliche Arterien auf Anschlag mit Testosteron gefüllt sind. Nächstes Ziel: Immer der Womanizer werden, sein und bleiben!

Mein erstes Fotoshooting

Heute war es soweit! Ich hatte ein ganz persönliches Fotoshooting! Premiere! Referenzerfahrung! Was für ein cooler Abend. Ein cooler Abend mit einem alten Bekannten, eigentlich wäre er ein idealer Freund. Ein aufrichtiger Mensch. Ein intellektueller Mensch. Ein hilfsbereiter Mensch. Ein Mensch, den ich gerne einen Freund nennen können würde. Er ist eher ruhig, auch eher sachlich unterwegs, sehr belesen auf den verschiedensten Gebieten. Keiner mit dem ich Feiern gehen kann. Eher mal auf einen Wein oder ein Bier in eine Kneipe, wie gestern nach dem Fotoshooting. Ja, ich hab mir gestern tatsächlich ein 0,33er Bier gegönnt.

Wir haben uns vor vielen Jahren beruflich kennen gelernt und damals regelmäßig etwas zusammen unternommen. Später haben sich unsere Wege getrennt und wir verloren uns etwas aus den Augen. Telefonieren zusammen vielleicht einmal im Jahr. Sehen uns vielleicht alle zwei Jahre. So in diesem Rythmus. Er war und ist beruflich stark eingespannt. Ich war bis vor 3 oder 4 Jahren beruflich stark eingespannt, seither nicht mehr. Prioritäten ändern sich. Meine änderten sich mehr und mehr in Richtung Privatleben: Studium und Pickuppen. Das ging ziemlich zeitlich einher, so vor ca. 3 Jahren. Ja gut, und dann kam da diese Beziehung, vor ca. 2 Jahren. Damit änderte sich alles noch mehr ins Private. Beruf? Egal (übrigens ganz schlecht, um bei Frauen zu landen! Der Beruf ist DAS Statussymbol! Bzw. die Motivation im Beruf!). Bin ich gut im Job? Weltklasse! Ich behaupte, dass mir kaum einer das Wasser reichen kann, dort wo ich arbeite. Brachte oder bringt mir das etwas? Nein! Dazu müsste ich woanders nochmal neu richtig durchstarten. Macht für mich aber keinen Sinn. Dann verdiene ich ein paar Tausender mehr im Jahr. Na und. Was ist schon Geld wert, das man mit unnützen Dinge verdient, die keinen Spaß machen. Ich habe keinen Spaß an meiner Arbeit. Arbeit an sich macht mir keinen Spaß. Spaß macht mir meine Familie, machen mir meine Freunde. Gut, meine eigene kleine Familie ist nun weg. Aber dafür geht es eben wieder mit dem Pickuppen los. Habe ich ich es ruhig und angenehm in der Arbeit? Ja! Mit „fast nichts tun“ noch immer herausragend gut zu sein, ermöglicht mir viele Freiheiten und Freizeiten. Die nutz(t)e ich. Studium und Pickuppen… und dann die Beziehung… so in diesem Kreislauf.

Aber wieso Kreislauf?

Nun, jetzt wiederholt sich die Geschichte. Ich konzentriere mich jetzt wieder mehr aufs Studium, das ich für die Beziehung und die vermeintliche Frau meiner Träume etwas nach hinten schob. Und ich konzentriere mich zunehmend mehr aufs Pickuppen. Und dann eines Tages auch wieder auf die nächste neue Beziehung… irgendwann…. wenn ich SIE finde! Und ich werde SIE finden! Ich habe noch ein paar Jährchen vor mir im Leben, glaube ich. Vor einigen Monaten sagte ich mal zu meiner EX-Freundin, als wir abends zusammen im Bett lagen:

„Weißt Du, jetzt wo ich gerade in Deinen Armen liege und ich nun weiß wie es ist mit zwei Kindern… auch wenn sie nicht meine sind… wenn ich JETZT sterben würde hier in Deinen Armen… wäre es für mich insgesamt ein schönes Leben gewesen. Ich habe so viel vor Dir erlebt, Dinge, die ich mir im Traum nicht gedacht hätte. Dich kennen gelernt zu haben und all die schöne Zeit mit Dir und den Kindern verlebt zu haben. Ich habe viele Frauen bis zu Dir kennen gelernt, seit ich mich auf meine Reise zu mir selbst begeben habe. Aber keine Frau hat meiner Seele etwas Ernsthaftes gegeben. Mit Dir ist das anders. Du bist umwerfend. Und dazu darf ich nun auch so etwas wie ein Papa sein und weiß wie es ist, Kinder groß zu ziehen und bei mir zu haben. Ich bin glücklich. Ich liebe Dich. Ich habe alles was ich brauche und möchte. Mit diesem Leben bin ich auf der Ebene durch. Wenn ich jetzt gehen müsste, würde ich glücklich von dieser Welt gehen.“

Verrückt eigentlich, wie sich alles so ändern kann. Heute habe ich das Gefühl, dass ich noch lange nicht fertig bin. Ganz anders als erst vor wenigen Monaten. Wie kommt so eine Gedankenänderung zustande? Ich weiß es nicht. Damals war ich einfach glücklich, mit ihr. Heute bin ich (noch) nicht glücklich mit mir. Aber auf dem Weg dahin. So wie damals vor ihr. Und ich werde wieder dahin kommen und glücklich sein mit mir ganz alleine. Und vermutlich werde ich dann auch wieder nicht mehr länger alleine sein. So funktionieren die Natur und die Welt. Wir bekommen oft das, was wir eigentlich gar nicht mehr brauchen.

Deswegen habe ich mich selbst ins Welpenschutzprogramm gesteckt, d.h. derzeit spreche ich fast keine Frauen an. Was wollen die auch mit einem (zwar nur noch halb) gebrochenen Mann? Macht keinen Sinn. Aber ich taue auf. Das spüre ich jeden Tag wenn ich draußen bin. Ich finde zurück zu mir und kämpfe mich täglich einen Schritt zurück ins echte Leben. Wie mein Tagesablauf derzeit aussieht, müsste ich eigentlich auch mal einen Artikel spendieren. Echt verrückt. Doch, darüber schreib ich auch mal noch etwas… nun zurück zum Fotoshooting.

Und so kam es, dass mein alter Bekannter und ich kaum mehr etwas zusammen machten. Was sehr schade ist. Aber wir sind uns noch immer sehr vertraut. Und so erzählte ich ihm vor ein paar Wochen, dass ich wieder Single bin. Und da ich wusste, dass er in seiner Freizeit unter anderem Models fotografiert, hab ich ihn einfach gefragt, ob wir uns mal auf einen Kaffee und gerne auch für ein paar Stunden zum Fotografieren treffen könnten. Er nahm sich Zeit sich in meine aktuelle Lebenssituation hineinzufinden und sagte außerdem sofort zu. Ein feiner Kerl. Einer der Marke „Freund fürs Leben“.

Gestern Abend war es dann soweit. Er und ich durch die Stadt. Er bewaffnet mit der Kamera. Ich bewaffnet mit meinem unnachahmlichen Astral-Körper – *hehehe* – und in tollen Klamotten. Ich hatte vorher schon einige seiner Aufnahmen gesehen, fotografieren kann er definitiv. Auch wenn es meistens Frauen sind. Und nur leicht bekleidet. Hm… Ich sollte vielleicht Pickup-Fotograf werden?! 🙂

2019-05-03

Ich hatte mehrere Outfits dabei. Einmal etwas Elegantes. Einmal etwas Sportliches. Wir liefen in der Stadt umher. Machten Fotos vor Gebäuden, in Gebäuden, in Bars und auf Plätzen. Das war mal wirklich eine interessante Erfahrung. Anfangs wusste ich gar nicht wie ich mich hinstellen, verhalten oder schauen soll. Viele Fotos sind nichts geworden, weil mal die Position nicht passt oder auch sehr oft mein Blick nicht passt. Woher auch wissen, wenn man nie derart fotografiert wird? Nach 1 Stunde ging es dann allmählich, ich wurde langsam warm. Und es war nichts mehr Aufregendes, sondern wurde etwas Schönes. Es fühlte sich lebendig an. Ich fühlte mich lebendig.

Ich bin gespannt auf die Ergebnisse. Und ich frage mich, was ich damit tun soll. Ich habe bisher auf jeden Fall eine echte Verwendung. So simpel es klingt: Ich werde die Fotos abwechslungsweise als Whatsapp-Profilbilder nutzen. Immerhin ist das der einzige Eindruck, den eine Frau nach einem Nummerntausch von mir erhalten kann. Und ich mag keine Selfies rein stellen, wie all die anderen Menschen. Ich leiste mir lieber einen Fotografen. Oder auch mehrere, im Laufe der Zeit. Andere Orte, andere Stilrichtungen. Das hat mich auf den Geschmack gebracht. Ist echt cool, so richtig gute Bilder von sich zu haben. Selbst gut in Szene gesetzt zu werden. Und da komme ich auch schon zur zweiten Idee.

Ich überlege mir doch tatsächlich unter meinem echten Namen einen Instagram Account zu erstellen. Ohne private Details. Keine Bilder mit Freunden oder der Familie. Nur Fotos von mir. An verschiedenen Orten in verschiedenen Outfits. Nichts Übertriebenes, aber als eine Art Visitenkarte. Falls mal jemand nach meinem Namen sucht, soll er ein paar richtig tolle Bilder finden. Derzeit findet man (sogut wie) nichts über mich im www. Bewusst und gewollt nicht. Hab ich noch nie gemocht. Datenschutz und so. Privatsphäre. Ich wollte immer schon mich und meine eigene zukünftige kleine Familie schützen. Hat mit Paranoia nichts zu tun. Es sollte nur einfach nicht jeder in mein Wohnzimmer gaffen können wie bei den Kardashians. Aber Instagram ist wohl heute so ein wichtiges Werkzeug, dass man es haben sollte, denke ich mir?! Wenn man sich dann noch von der Masse abhebt, weil man keine Poser-Fotos von sich reinstellt, sondern nur „richtige“ Bilder… dann sollte das in Ordnung sein. Und über den einen oder anderen zusätzlich Kontakt… kann man ja nicht nein sagen… Hollywood halt mal wieder.

Ich werde hier im Blog natürlich weiterhin keine Bilder, echten Orte, echte Namen usw. veröffentlichen. Sorry Freunde. 🙂 Aber ich werde meine Eindrücke von den Ergebnissen mitteilen. Ergebnisse der Bilder. Und Ergebnisse, die ich durch das Nutzen der Bilder erzielen werde. Jedenfalls bin ich gespannt zu sehen, was denn richtig gute Fotos bringen werden in meinem Spiel der Spiele… auf dem Weg zur Traumfrau.

PS: Auch wenn Du das hier nicht liest: Danke für den tollen Tag. Danke für Deine Arbeit und Deine Mühe. Du bist ein klasse Typ. Und vielleicht wird das ja noch eine richtige Freundschaft zwischen uns… und aus Dir ein großer Fotograf. Ich wünsche es Dir. 😉

Warum ich anfange Romane zu lesen

Derzeit lese ich „Der perfekte Eroberer“ von Maximilian Pütz, vom vielleicht bekanntesten und erfahrendsten Deutschen Pickup-Trainer. Mittlerweile ist er Autor dreier solcher Bücher zum Thema Pickup und Verführung.

Dieses erste Werk von ihm stammt aus dem Jahr 2011 und obwohl ich etliche Pickup-Lektüren und -Videos kenne, fasziniert mich der Inhalt dieses Buches doch enorm. Ich hatte mich mit Maximilian Pütz bislang kaum auseinander gesetzt. Der erste Eindruck sprach schon damals – vor ca. 3 Jahren – irgendwie gefühlt gegen ihn. Er ist nicht gerade der optisch Attraktivste, ganz im Gegenteil. Kommt irgendwie auch erst mal etwas plump an. Mit zunehmendem Alter wurde er etwas übergewichtig und auch sein Klamottenstil ist mit meinem nicht gerade kompatibel. Aber er verkörper etwas, das kaum ein anderer Pickup-Trainer mitbringt: Ehrlichkeit und Authentizität. Und das habe ich erst bei näherer Betrachtung vor wenigen Tagen festgestellt.

Er lebt seinen eigenen Lifestyle, schert sich nicht um die Meinung anderer Menschen und zieht sein Ding durch. Dabei scheint er sehr integer, aber humorvoll und authentisch zu sein. Das schätze ich an ihm. Es geht in seinem Werk weniger um coole Aktionen und „wie stehe ich gut da?“-Fragen. Sondern er propagiert Freiheit, eigene Gedankenfreiheit und sich anschließende Handlungsfreiheit. Jeder Mensch sollte tun und lassen was er möchte, ohne Ängste. Und was ihn für mich so außergewöhnlich lesenswert macht: Er ist ein Positivmensch, der nach dem Motto „alles darf, nichts muss“ lebt. Das finde ich tatsächlich einzigartig. Er hält die echte Liebe hoch und ist kein „möglichst viele Frauen“-Flachleger. Und an der Stelle werden wir kompatibel.

Ihm gaben und geben Beziehungen wesentlich mehr im Leben als viele One-Night-Stands, schreibt er. Das begeistert mich. Das kenne ich so in der Form von anderen Pickuppern nicht. Ich könnte fast das Gefühl bekommen, dass er der ideale Coach für das Projekt Beziehung Teil 2 sein könnte. 🙂 Und er spricht die Dinge von ihrer natürlichen Seite an. Beispiel: Er lehrt keine auswendig gelernten Floskeln, also keine Routinen, wie es im Pickup-Jargon heißt. Sondern er lebt die Authentizität mit Leib und Seele. Und seinen eigenen Erzählungen nach ist er ein hoch emotionales Wesen.

Genau an dem Punkt hat er mich erwischt. Er predigt immer wieder, DEN wesentlichen Unterschied zwischen Frauen und Männern verstehen zu lernen. Frauen sind emotionale Wesen, Männer dagegen rationale. Klingt so banal, aber was heißt das genau? Deshalb entstünden oft keine echten Flirts. Der Mann sei meist zu roboterartig. Zu sachlich. Damit am Ziel vorbei und somit langweilig, aus Sicht einer Frau. Einer der wesentlichen Aspekte in der Beziehung zwischen Mann und Frau sei seiner Erfahrung nach die Emotionalität. Der Kontakt und das Bewusstsein für die eigenen Gefühle. Nur dadurch sei es einem Mann möglich, die Gefühle einer Frau anzusprechen und ihr Herz im Sturm zu erobern. Es klingt so einfach bei ihm. Auch in seinen Videos. Ich nehme ihm das definitiv ab. Nicht ohne Grund war er bestimmt im Laufe seines Wirkens immer wieder auch Gast in Talkshows und Sendungen als „deutschlands bekanntester Verführungstrainer“.

Und neben vielen anderen Aspekten rät er dringend dazu, eben an der eigenen Emotionalität zu arbeiten. Obwohl ich das Buch erst zur Hälfte durch habe, ist es für mich jetzt schon Gold wert. Ich werde mir die anderen beiden Nachfolgewerke auch noch organisieren. Jedenfalls gibt er eine Reihe von Tipps, wie Mann an sich selbst arbeiten kann, hinsichtlich der eigenen Emotionen. Seine Ansätze sind ganzheitlich. Erstmal sollte der Mann begreifen, dass er nicht nur alleine zurecht kommen sollte, sondern lernen sollte sich selbst zu genügen. Erst wenn er glücklich mit sich selbst sei, wäre es möglich weiteres Glück durch das Hinzukommen einer Frau im eigenen Leben zu empfinden. Anderenfalls verfalle der Mann wieder in die Beta-Rolle, werde unglücklich, sehe die Beziehung und die Frau als das einzig wahre im Leben an und wundere sich dann doch nur wieder, dass es „mal wieder“ nicht geklappt habe.

Kurzer Exkurs zu mir: Ich wurde zwar nicht betaisiert, eher die Frau wurde mein Lebensmittelpunkt. Auch keine gute Voraussetzung für das Gelingen einer Beziehung. Sich selbst schleifen zu lassen bedeutet immer auch die Partnerin schleifen zu lassen. Ich denke, dass dies eine zwangsweise Folge darstellt. Eine, die wir erst ganz spät – zu spät – erkennen können.

Ich erkenne da Parallelen zu mir: Damals vor der Beziehung war ich ziemlich glücklich mit mir selbst. Natürlich dank dem Pickuppen und meinen ganzen Erfolgen. Der größte Erfolg war für mich allerdings nicht, viele Frauenkontakte zu haben, sondern es war der Durchbruch zu meinem Selbst. Ich fand mich. Ich fand keine Frauen, sondern mich. Ich habe mich entdeckt und gelernt zu verstehen wer ich bin und was ich möchte. Dabei stellte ich fest, dass eine Frau mir nicht DIE totale Erfüllung bringen muss und auch nicht kann. Tatsächlich, so war es. Es gibt nicht DIE Erfüllung, sondern wenn dann schöne und zueinander passende Lebensumstände zwischen Menschen. Menschen kommen und gehen jedoch. Oft ungewollt. Besonders dann, wenn wir den Weg zu uns selbst verlassen. So bei mir geschehen. Die Beziehung wurde also mein Lebensmittelpunkt. Und ich war als Pickupper zuvor ein guter Zuhörer geworden, ruhig, stiller als früher. Gefühlsmensch und Herzmensch. Das lernte ich. Mich mehr am Gegenüber zu erfreuen als an mir selbst. Geben statt nehmen. Etwas, das Maximilian Pütz für Essentiell hält. Ein guter Zuhörer, aufrichtig und durchdrungen voll Liebe zu sein.

2019-04-30

Diesen Weg zu mir selbst habe ich in der Beziehung verlassen. Ich hatte aufgehört der gute stille Zuhörer zu sein. Die Frau wurde also der Lebensmittelpunkt. Alles andere wurde unwichtig. Und dies, so sagt er, sei fast immer – früher oder später das Todesurteil für eine Beziehung. Es nimmt jeden Reiz aus einer Beziehung heraus. Denn das sei der Grundstein fürs Fremdgehen. Das ist jetzt vereinfacht dargestellt. Aber ich kann das bestätigen. So war es auch bei ihr. Nicht bei mir, denn ich bin anders. Ich liebe oder liebe nicht. Und wenn ich liebe, bleibe ich dabei. Aber egal. Nicht alle Menschen sind aufrichtig und Kämpfer. Anderes Thema.

Der Autor geht schonungslos offen mit dem Unterschied zwischen Frau und Mann um, beispielsweise was eine Beziehung aus deren jeweiliger Sicht unterscheidet. Ich kann nicht alle Inhalte dieses Buches an der Stelle wiedergeben. Aber ich kann sagen was ich für mich mitnehme, jetzt schon. Bei der Hälfte. Und das ist sein Tipp, an der eigenen Emotionalität zu arbeiten. Tanzen, singen, Tagebuch schreiben, sich mehr mit Kindern beschäftigen… alles Dinge, die mit Gefühlen und Emotionen zu tun haben. Tagebuch schreibe ich ja nun wirklich recht fleißig. Meine Geschichten sind nun in der Regel nicht gerade literarisch blumige Erzählungen, allerdings spiele das nicht so die Rolle. Wichtiger sei, sich mit seinen eigenen Gefühle auseinanderzusetzen. Das tue ich hier jedes Mal.

Und dann kommt ein weiterer Wichtiger Tipp: Romane lesen! Etwas, das ich bis jetzt in meinem Leben gemieden habe wie der Teufel das Weihwasser. Zeitverschwendung, dachte ich immer. Aber Maximilian Pütz hat Recht wenn er sagt: Frauen stehen auf Gefühle. Diese werden auch durch die Sprache transportiert und erzeugt. Also solle man viele Romane lesen, gerne Liebesromane. So entwickle sich das Gefühl für die emotionale Welt. Und als Mann solle man lernen, so zu sprechen wie die Schriftsteller in solchen Büchern schreiben. Nicht geschwollen, völlig klar, sondern lernen bildgewaltig zu sprechen.

Die Frau solle sich köstlich außergewöhnlich unterhalten fühlen. Die Emotionalität ist dabei nur ein Baustein. Er benennt noch weitere. Beispielsweise: Respekt vor sich und dem Gegenüber. Das ist allerdings kein Schwachpunkt von mir. Als spiritueller Mensch respektiere ich jeden. Klassendenken habe ich nicht. Ich verhalte mich einem Anzugträger gegenüber genauso wie einem Straßenverkäufer. Auch die Selbstachtung spielt da mit rein. Das ist auch keine Schwäche. Ich war auch in der Beziehung kein Beta. Und ich zeige klare Grenzen auf, wie er auch in seinem Buch fordert. Aber man solle neben all dem vor allem aufrichtig und ehrlich lieben. Und wenn ich etwas kann, dann das. Scheinbar erdrücke ich regelrecht mit Liebe. Das ist wohl eher das Manko.

Auch solle man täglich versuchen an sich zu arbeiten. Das ist keine neue Erkenntnis. Aber er gibt auch hier wertvolle Tipps: Geh auf Arbeitskollegen zu und spreche ganz bewusst Gefühle an. Drücke Dich gefühlvoll aus und äußere Deine inneren Gefühle. Gute oder schlechte gleichermaßen. Nichts sei schlimmer als ein sachlich sprechender Roboter. Frauen langweile das. Das war mir schon irgendwie immer klar. Aber ich bin schon eher ein verkopfter Mensch, wenn es um die Interaktion mit anderen Menschen geht. Ich bin zwar ein unglaublich tiefgründiger Mensch und durchlebe auch meine Gefühle. Allerdings tue ich mir im Äußeren und Zeigen teilweise schwer. Gesehen werden kann allerdings nur was ich auch ausdrücke und zeige. Also muss ich hieran arbeiten.

Gestern gleich mal meinen Kollegen auf sein tolles Parfüm angesprochen und ihm im Verlaufe des Gesprächs gesagt, dass ich ihn sehr mag und schätze für das, was er die letzten Jahre immer wieder mal für mich getan hat. Dies zauberte ihm ein Lächeln ins Gesicht. Was mich wiederum gefreut hat. Ich hatte gegeben ohne zu nehmen. Ohne zu erwarten, dass er sich „freuen soll“. Er freute sich einfach. Ein schöner kleiner Moment. Ich tue im Zwischenmenschlichen zwar fast nie etwas in einer bestimmten Erwartung, allerdings nehme ich solche Situationen auch viel zu selten bewusst wahr und erzeuge sie gleich doppelt selten.

Und so habe ich mir gestern erstmal einen Buchtipp von einem belesenen Menschen geholt und sofort das Buch „Gut gegen Nordwind“ bestellt. Bin gespannt und freue mich auf meinen ersten Roman nach vielen vielen vielen Jahren. Den letzten las ich vielleicht in der Jugend, keine Ahnung. Ich tue das, weil ich erkannt habe, dass ich hier eine Schwäche habe. Ich bin der perfekte Sachbuchleser. bzw. auch Youtube-Video-Schauer, aber mit Romanen konnte ich bisher nichts anfangen. Deswegen kann ich vielleicht auch in beruflichen Gesprächen brilliant glänzen und alles und jeden in Grund und Boden argumentieren und durch Wissen auftrumpfen. Ich weiß, dass das mein Feld ist. Aber ich weiß jetzt besser denn je, dass ich zu sachlich unterwegs bin. Ich bin gespannt wohin mich diese Reise führt. Maximilian Pütz sagt, dass die Frauen sich reihenweise in ihn verlieben würden. Obwohl er kein Athlet oder Model sei. Seine Art fasziniere die Frauen und auch Männer gleichermaßen. Ein Baustein sei eben seine ausgeprägte Gefühlsader. Das ist doch mal ein guter Ansatz für mich, denke ich mir. Wir sind alle hier auf der Welt, um Erfahrungen zu machen. Also lasse ich mich fort auf die Erfahrung „mehr Emotion und Gefühl“ ein.

PS: Viele Grüße an Lotusblume, letztens sprachen wir noch kurz über das Thema Romane. Da siehst Du mal, wie sich unser – in diesem Fall mein – Denken doch innerhalb weniger Tage ändern kann. Plötzlich bin ich offen für etwas, wogegen ich mich mein Leben lang bewusst verschloss. 🙂

PPS: Maximilian Pütz sagt auch, dass man – wenn man von seiner Freundin verlassen wurde – doch aufhören solle mit dem Quatsch sofort wieder Frauen anzusprechen. Nur weil man Pickuppen könne und es einmal gelernt habe. Stattdessen erstmal Zeit nehmen. Zu sich kommen. Die eigenen Gefühle wirklich zulassen und dadurch verarbeiten. Es sei doch echt egal ob man nun eine neue Freundin an der Seite habe oder nicht, nachdem es aus ist. Ganz im Gegenteil, wie sei denn Entwicklung möglich, fragt er, wenn ein Mann sich sofort in die nächste Beziehung stürzt. Oder auch nur in das nächste Abenteuer. Der Werkzeugkasten sei da, das sei gut. Aber manchmal solle man ihn eine Weile verschlossen im Keller stehen lassen. Hat mir gefallen, als er das in einem seiner Videos sagte. Guter Mann. Respekt vor Dir. Und ich hatte das vor kurzem selbst erkannt. Dass es besser sei, ein paar Schritte zurück zu treten. Um dann erst wieder mit Anlauf loszusprinten. Es fühlt sich richtig an, dass ich vor ein paar Wochen die Reißleine zog und erstmal bewusst nicht mehr Frauen angesprochen habe, um meine Akkus erst wieder zu laden. Noch sind sie nicht voll. Wie auch. Aber ich merke täglich mehr, dass ich frei werde im Kopf. Und der Samstag war der erste Tag in den letzten Wochen, an dem ich spürte, dass ich „Erfolg“ an dem Abend haben werde. Die Sicherheit war da, noch nicht komplett. Aber ich fühlte sie. Es wird gerade wieder ein bisschen wie früher…

„Ich bin echt froh, wieder Single zu sein!“

Das Zitat der Artikelüberschrift stammt von gestern Nacht aus meinem Munde. Und es lässt erahnen, dass es gestern ein guter Abend war. Einer, den ich mit Siebenmeilenstiefeln verleben durfte.

Aber der Reihe nach. Erstmal duschen, fertig machen und anziehen. Gestern sollte es mal wieder elegant werden. Also schnappte ich mir etwas ganz Klassisches. Extrem klassisch. James-Bond-Style. Letztens habe ich übrigens in einem Video gesehen, dass psychologisch die Farbkominationen blau mit weiß oder schwarz mit weiß optimal sein sollen, was den Erfolg beim Ansprechen von Frauen betrifft. Noch besser soll es allerdings mit einem lilanen Oberteil funktionieren. Hätten diverse Studien ergeben.

Also hab ich mir die Woche gleich mal zwei dezent lilafarbene Hemden bestellt. Ich werde berichten, ob es etwas bringt, nachdem ich sie mal draußen tragen konnte… 😉 Beim Weggehen sehe ich Hemden oder Oberteile in lilatönen extrem selten an Männern. Die Herren der Schöpfung meinen wohl damit etwas homoartig rüber zu kommen. Mir egal. Ich verlasse mich da lieber auf die Wissenschaft. Und wenn die Wissenschaft sagt: „Lila ist DIE Top-Farbe, was die Resultate betrifft!“, dann mach ich das. Ich würde mir auch ein Clowns-Kostüm anziehen, dem Erfolg ordne ich alles unter.

Jedenfalls ging es erstmal in eine Tanzbar. Auf dem Weg dorthin liegt ein Imbiss. Mein Wingman war bereits dort, also kam ich mit dazu. Er war schon am Essen, ich hingegen hatte eigentlich nur einen kleinen Hunger. Und selbst wenn es ein großer gewesen wäre, hätte ich nichts Ernstes gegessen. Derzeit läuft im Projekt Beziehung parallel das Projekt „Maschine“. Und das heißt: Kraftraining und Fettreduzierung. Gut, von Krafttraining sieht man bei mir jetzt noch nicht wirklich viel. Aber die Fettreduzierung hat schon ganz gut angeschlagen. Anfangs bekam ich keinen Bissen runter, aufgrund der Trauer. Inzwischen esse ich teilweise extra mehr – extrem eiweißreich -, um schnellstmöglich wahrnehmbare Resultate zu erzielen. Ich bekomme auch von meiner Schwester gesagt: „Du bist extrem diszipliniert! Wahnsinn!“

Ja. Das bin ich. DAS bin ICH. Wenn ich etwas will, tue ich es. Und ordne dem alles unter. Am Ende sogar mich selbst, wenn es sein muss. „Ich lebe nur einmal“, denke ich mir. Und in diesem Leben möchte ich einmal auch eine Maschine sein. Ich werde bestimmt kein Bodybuilder werden und möchte das auch gar nicht. Aber einmal im Leben möchte ich eine Phase auskosten können, in der ich das ganze Hemd ausfülle und es keine Falten wirft. Warten wir es ab.

Jedenfalls bestellte ich mir einen kleinen Salat. An den Straßenverkauf kamen zwei Damen und bestellten etwas. Mein Wingman: „Hey, schau mal da. Die sind was für Dich!“

Ich: „Ja, die Rechte schon. Die Linke nicht.“

Er: „Mach!“

Und ich lief… einmal aus dem Laden raus, rum ums Eck und direkt drauf zu. Mit hoher Energie in die Gesprächseröffnung… Ich war einfach verdammt gut drauf an dem Abend. Obwohl bisher noch gar nichts los war… außer…? Ja… außer, meinem James-Bond-Style natürlich. Sie kamen nicht von hier, müssen jetzt dann auch gleich zum Bus und dann zum Zug. Egal. Die Eine eine 6,5 oder 7, sah süß aus, das Mädchen. „Würde ich heiraten“, dachte ich mir. Nach ganz kurzem Smalltalk (wo geht ihr hin, was macht ihr so…), sagte sie: „Ich komme aus der Stadt X.“

Ich: „Oh mein Gott, d.h. wenn wir heiraten muss einer von uns auf jeden Fall umziehen, so weit ist das weg!“

Sie: *lacht*

Und in dem Stil ging das noch 1 oder 2 Minuten, es war eine kurze Konversation, da sie schnell weiter mussten und ich auch in die Tanzbar wollte. Ich sagte ihr: „Hey, hör mal. Ich weiß nicht wann ich in Deiner Stadt bin oder wann Du wieder hier bist. Aber vielleicht bin ich genau der Mann, auf den Du Dein ganzes Leben gewartet hast! Und deshalb sollten wir uns wiedersehen! Lass uns Nummern tauschen.“

Sie: „Ich gebe meine Nummer nicht einfach her, aber lass uns Facebook-Kontakte tauschen.“

Ich: „Ich habe kein Facebook, so ein Zeug brauche ich nicht. Das ist nichts für echte Männer. Ich schau Dir lieber in die Augen beim Sprechen.“

Sie: „Was? Echt? Du hast kein Facebook???“

Ich: „Nee, ich steh darauf, wenn wir Menschen ehrlich sind. Wenn es passt, passt es. Wenn nicht, nicht. Auch okay. Deswegen bin ich immer persönlich.“

Sie: „Die Nummer gebe ich nicht einfach so her…“

Dabei merkte ich ihr ihre Unsicherheit an, aber da sie schnell weiter mussten, konnte ich jetzt kein Vertrauen aufbauen und sie auf die Art für mich gewinnen. Ich hatte das zu akzeptieren. Passt. Also sagte ich, was ich immer sagte, wenn eine Frau keine eindeutige positive Rückmeldung gibt: „Mädls, alles klar. Dann wünsche ich Euch noch einen schönen Abend“, dabei streichelte ich beide gleichzeitig an ihren Schultern und drehte mich direkt um und ging wieder in den Laden zurück, ohne auf eine Reaktion zu warten. Dort angekommen, waren mein Wingman und die Mitarbeiter im Laden ganz gespannt, was denn nun herausgekommen sei. „Nichts“, sagte ich, „ich habe kein Facebook, und wenn die Frau nur irgendwas über Facebook machen möchte, dann… weg damit.“

Ich aß also erst mal weiter meinen Salat. Und nach… hmmm… 2 oder 3 Minuten rief mich einer der Mitarbeiter und deutete mir, dass ich raus kommen solle. Und da sah ich wieder sie. Sie war zurück gekommen und führte das Gespräch fort: „Ich hab es mir nochmal überlegt. Du hast mich so sympathisch angesprochen, dass ich das jetzt nicht einfach so stehen lassen möchte. Gib mir Du doch Deine Nummer, dann kann ich mich bei Dir melden.“

BÄÄÄM. Hab ich so noch NIE erlebt. Dass eine Frau NACH einem Gespräch nochmal ZURÜCK kommt, um sich von MIR die Nummer zu holen. Ich war erstmal innerlich platt und erklärte ihr nochmal: „Sieh mal, ist doch alles cool. Ich bin da echt ganz relaxed. Wir schauen einfach wie es passt und alles ist in Ordnung. Auch wenn Du nicht willst, ist das doch auch kein Ding. Dann sagst Du das einfach und die Welt dreht sich einfach weiter für uns. Aber es ist halt eine einmalige Möglichkeit, die wir nutzen können uns kennen zu lernen. So sehe ich das.“

Ich hab dann auch gar nicht weiter nach ihrer Nummer gefragt, sondern ihr einfach meine Gegeben. Hat mir in dem Moment gereicht. Auch wenn mir in dem Moment klar war, dass das wie – FAST – immer ablaufen wird: Die Frau wird sich nicht mehr melden. Tat sie im Übrigen bis heute auch nicht. Ganz normal. So sind Frauen. Sich immer alle Optionen offen halten, immer ja keine Entscheidung treffen. Nicht festlegen. Lieber zögern. Genetik sei dank.

Völlig egal. Ich nehme für mich mit:

a) Ich hab eine hübsche Frau angesprochen, die meine Art und mich definitiv „sympathisch“ fand. Das ist ein super Feedback, seit den vielen Körben nach dem Beziehungsaus.
b) Sie kam von SICH AUS zurück, um sich MEINE Nummer zu holen. Noch NIE erlebt. Referenzerfahrung!

Mit dieser Motivation und der guten Laune ging es dann erst in die Tanzbar, wo sich allerdings für mich nichts ergab. Und anschließend zogen wir weiter in eine andere Bar. Dort sollte der Abend dann noch verrückter werden.

Wir kommen also dort an, ich bin vielleicht 5 Meter im Laden und sehe direkt zwei Frauen an der Bar lächeln. Ich habe noch nicht mal ein Drittel der Location wahrgenommen, tatsächlich erst frisch dort rein, außer eben dieses Lächeln der einen Frau. Ich grinse sie an, sie grinst zurück. Passt. Läuft bei Dir. Direkt drauf und los.

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Gesprächseröffnung. Und was sehe ich? Die Linke eine 6, die Rechte eine 8. Die Rechte war definitiv eine Granate, allerdings auch arrogant, selbstverliebt, extrem geschmikt… und… mal wieder eine Mama. Hahahahaha. Die Arroganz löste sich dann doch recht bald auf, nachdem sie merkte, dass ich anders bin. Ich unterhielt mich auch mehr mit der 6. Charakterlich allerdings beide nicht mein Fall. Aber sie waren zumindest nett. Ihr wisst ja was das heißt, „nett“, die kleine Schwester von Arschloch. 😉

Unwichtig. Ich hatte zwei attraktive Frauen vor mir und blieb in diesem Set doch recht lange, keine Ahnung… aber bestimmt 15 oder 20 Minuten, vielleicht sogar 30? Ich hatte kein Zeitgefühl. Gutes Aufwärmprogramm für den Abend, dachte ich mir. Ich wäre länger im Set geblieben, allerdings wollten sie einen Locationwechsel. Dort wollte bzw. konnte ich allerdings nicht mit hin. Und so trennten sich die Wege. „Nicht wild“, dachte ich mir. Wir würden uns dann später evtl. nochmal sehen. Und wenn nicht? Who cares. Übrigens sahen wir uns auch nicht mehr… Wichtig ist für mich immer nur, dass ich in den Gesprächen besser werde. Und ein Gespräch so lange unterhaltsam mit einer 8 zu führen, ist gut. Irgendwann ist wieder eine 8 oder 9 extrem angetan von mir und dann hätte ich keinerlei Erfahrung mit so einer Granate umzugehen. DARUM geht es. Üben üben üben.

Im Tanzbereich war derweil mein Wingman schon am Anbandeln mit einem Tross aus 4 Frauen. Alle älter als ich. Eine davon eine Granate. Die anderen 3 eher Fallobst. Eins von dem Fallobst hatte mein Wingman schon an der Angel. Und als ich dazu kam, leitete er die Szene irgendwie auf mich um. Mann! Was soll das?! Plötzlich fing sie an, mich zu umgarnen. Ich dachte mir nur: „Oh je, bitte nicht!“ Nun, zunächst einmal war sie deutlich älter als ich und außerdem optisch gar nichts. Aber ich erinnerte mich an die letzten Gespräche mit meinem Wing und Herrn van Onnetuschn. Besonders Herr van Onnetuschn sagte ja zu mir, dass ich für kleine Erfolge sorgen solle. Hm… muss ich das wirklich wörtlich nehmen?! „Was weiß ich“, dachte ich mir. „Im Zweifel ja.“ Ihr Säcke! Das bekommt ihr zurück!

Und so ließ ich mich von ihr separieren, sie packte meine Hand und zog mich auf eine Couch und ähhh… ja… hmm… zum Glück blieb es beim Knutschen. Scheiß drauf. Ich ging danach direkt zum Mundwaschen. Hahaha. Schäbig irgendwie, andererseits ging es mir doch gar nicht darum! Es ging um EIN Erfolgserlebnis. Es war die erste Frau, die ich nach meiner Beziehung geküsst habe. So muss ich das sehen. Außerdem wollte sie unbedingt mich. Nicht umgekehrt. Ja, ich war zig Ligen über ihr. Aber hey. Egal. Entschuldigung. Nennt es schäbig. Okay. Das Argument nehme ich an. Aber ich tat es nur für DAS Erfolgserlebnis. Alles ist besser als gar nichts. Und Herr van Onnetuschn sagte ja: „Hol Dir was vor die Flinte kommt, dann kannst Du dir auf diese Art auch wieder die heißen Frauen erarbeiten.“

Gut, also ich beließ es beim Knutschen und wir verständigten uns darauf, dass es das für den Abend auch gewesen sein wird. Sie hielt sich an den Deal und ließ mich fortan im in der Location in Ruhe. Passt. Mein Wingman hat sich derweil tot gelacht. Blöd nur, dass ich mir sämtliche Chancen bei der heißen Granaten-Freundin in dem Moment natürlich verspielt hatte. Pech gehabt. Man(n) kann nicht immer alles haben, auch wenn man will. Aber ich hatte Spaß, das ist die Hauptsache. Und ich hatte in diesem Moment – in Summe mit dem Erlebnis vor dem Imbiss – ein leichtes (! nur ein leichtes !) Gefühl wie früher… einer dieser Rockstar-Momente… und donnerte meinem Wingman entgegen: „Ich bin echt froh, wieder Single zu sein!“
Klar sagte ich das bestimmt auch teilweise aus der Laune heraus. Allerdings nicht nur! Vielmehr überkam mich in diesem Moment das Bewusstsein darüber, was ich eigentlich wieder in meinem Leben zurück gewonnen habe, nachdem meine Beziehung ins Aus lief: Meine Freiheit und Lebensfreude.
Dieses Gefühl, so war mir klar, würde ich beim nächsten Mal wieder in die Beziehung mitnehmen und DIESES MAL auch bewusst über die gesamte Beziehung HALTEN!
Ich spürte in dieser Situation: „Ich bin auf dem richtigen Weg zurück zu mir!“

Mein Wingman ging dann etwas später. Und obwohl ich an dem Abend keine passende Dame mehr für mich ausmachte, verließ ich den Laden – sogar – später als gewöhnlich. Ich packte meinen Mantel, ging in Richtung Ausgang und…

Dann standen da zwei Frauen. Eine blickte mir tief in die Augen und sagte: „Hi. Wir kennen uns!“

Darauf hin dachte ich mir nur: „Du bist eine 4 oder 4,5. Woher soll ich Dich denn kennen? Solche Frauen wie Dich spreche ich nie an! Ich kann Dich nicht kennen. Du willst mich doch nur angraben!“

Also antwortete ich: „Echt?! Cool. Kann sein. Bin oft unterwegs. Erzähl mal wo Du Dich immer so rumtreibst, dann sag ich Dir, ob wir uns von dort irgendwoher kennen!“

Sie: „Äh… ich weiß es nicht. Aber ich kenne Dich. Wir haben uns schon einmal gesehen!“

Ich: „Das ist spannend. Erzähl mir mehr davon!“

Sie: „Hmm… ich hab auch etwas getrunken… deswegen erinnere ich mich gerade nicht so gut daran.“

Ich: „Das merke ich. Schau, ich trinke keinen Alkohol.“

Sie zu ihrer Freundin: „Oh je, er sagt er merkt, dass wir Alkohol getrunken haben.“

In mir meldete sich wieder der kleine Aufpasser und flüsterte mir gedanklich zu: „Gott bewahre, was ist das denn hier. Kannst Du nicht einfach hübsch sein?!“ (Ihr kennt ja mein Motto: „Hauptsache hübsch!“ 🙂 )

Kurzer Smalltalk mit ihr und der Freundin, anschließend wollte sie auf die Toilette. Ich bot ihr meinen Arm zum Einhaken und sagte: „Das machen wir ganz oldschool, ich bring Dich hin, komm.“

Als wir uns vor dem Damenbereich trennen mussten, sagte sie: „Wartest Du hier auf mich?“

Ich dachte mir wieder nur: „Süß ist sie ja schon, die Kleine. Hahaha.“

Ich antworte: „Das sehen wir dann. Vielleicht bin ich noch hier. Vielleicht auch nicht. Geh Du mal. Lass Dich überraschen!“

Derweil quatschte ich mit ihrer Freundin, die irgendwie auch von mir angetan zu sein schien und mich auf meine Klamotten und meinen Beruf ansprach. Das war dann das… ich glaube… dritte Mal… an dem Abend, dass mich jemand auf meinen Kleidungsstil ansprach. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich mich gestern fühlte wie ein Halbgott. Ich fühlte mich wohl in meiner Haut und wohl mit meinem Style. Ich glaube, dass es – wenn es um die Eleganz geht – niemanden männlichen sonst dort gab, der mir das Wasser reichen hätte können. James Bond eben. Klar sind andere Typen muskulöser, einer trug sogar einen quitsch-bunten Anzug. Klar machen einige auf Fasching. Andere haben Tattoos und tun so als wären sie Rambo. Oder die Checker vom Neckar. Aber James Bond? Keiner! Außer mir. Das ist eine andere Liga. Einen Porsche fahren kann jeder. Aber Aston Martin?!

Als die Kleine wieder zurück war, streichelte sie mich kurz Rücken und ich scherzte mit ihr noch ein bisschen herum. Wir gingen langsam ein paar Meter weiter. Und ich dachte mir: „Hm. Auch sie ist nicht wirklich hübsch. Aber es ist später und ich will nach Hause. Ich mach jetzt einfach was nach dem Motto: High risk, high benefit!“ Also nahm ich ihre Hände, drehte sie und drückte sie leicht an die Wand und kam ihr näher.

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Dabei bemerkte ich, dass es für einen Kuss für sie zu früh war. Sie drehte ihren Kopf leicht weg. Also küsste ich an ihrem Hals entlang und stoppte, bevor ich zum Mund kam. Es war zu früh für den Kissclose. Definitiv. Es war unkalibriert. Aber es war mir egal. Ich wollte heim. Und was hatte ich zu verlieren? Eine 4,5? Eine 4,5 kann ich nicht verlieren. Die kann man höchstens gewinnen, aber niemals verlieren.

Sie war überrascht, irgendwie angetan… aber es war noch zu früh. Ich hätte ein paar Minuten mit ihr tanzen oder durch ein Gespräch weiter Vertrauen aufbauen müssen und dann hätte ich das gut durchziehen können… da bin ich mir ganz sicher. Aber das war mir alles egal. Es ging mir nur um eins: Ich wollte meine Komfortzone verlassen. Dinge tun, die ich normal nicht tun würde. Dinge, die ich fast 2 Jahre nicht mehr tat. Dinge, die in den nächsten Wochen und Monaten enorm wichtig sein werden für meine Entwicklung. Heute die 4,5. Morgen eine 6. Übermorgen eine 8. Und die wird dann vielleicht die Mutter meiner Kinder. Egal ob ich sie nun im Club kennenlerne (eher unwahrscheinlich) oder beim Daygamen (eher dort).

Ich ging mit den beiden Frauen noch ein paar Meter, umfasste sie von hinten an ihren Schultern und sprach ihr leise ins Ohr. Sie war etwas verdattert darüber, dass ich gehe. So ist das Leben eben. Mann kann nicht alles haben. Frau aber auch nicht.

Auf dem Heimweg fühlte ich mich, als hätte ich einen riesen Sprung gemacht. Und auch am Tag danach fühlt es sich jetzt so an:

  1. Hat eine Frau eine Nummer aktiv von mir gewollt und kam deshalb extra zu mir zurück.
  2. Hatte ich wieder eine Frau geküsst. Egal wie toll oder nicht toll sie nun war.
  3. Hat mich eine zweite Frau angegraben und ich habe meine Komfortzone durch hartes Eskalieren gesprengt, im Wissen sie vermutlich zu verlieren. Ich bin sozusagen ein Stück weit durch die Angst gegangen einen Move zu machen. Ich hab den Move gemacht. Passt. Bei der Richtigen würde ich das etwas kalibrierter tun und dann wird das optimal sein.

Ein verrückter Abend!

Und das coolste ist: Noch auf dem Weg von der ersten Tanzbar zur zweiten Location sagte ich zu meinem Wingman noch: „Heute Abend wird ein guter Abend! Ich hab richtig Lust etwas zu tun!“
Sollte ja auch genau so kommen.

Kann so weitergehen… wird so weitergehen! Gas geben! Immer der Traumfrau entgegen. Beim Fallobst gehts halt erstmal los. Wieder ran kämpfen…! 😉