Die hübsche Blonde gegen Geld?

Vor einigen Tagen begann ich diesen Artikel zu schreiben. Heute veröffentliche ich ihn, nachdem ich noch ein bisschen daran gefeilt habe. So war es kürzlich an einem Sonntag Nachmittag, wie immer bereite ich sonntags die laufende Woche nach und im Laufe des weiteren Nachmittages auch stets die neue Woche vor. Es gibt eine kleine Story, die es vielleicht wieder einmal Wert ist, erzählt zu werden. Es ist nur ein minimaler Ausschnitt aus meinem aktuellen Leben. Jedoch steht es für mich sinnbildlich für die auf Langfristigkeit und Erfolg ausgelegte Lebensphase.

Schau auch mal links und rechts

Eines Abends ging ich also zum Einkaufen, das ist nun ca. 2 Wochen her. In den letzten Wochen achtete ich übrigens darauf, dass ich beim Einkaufen auch mal nach dem einen oder anderen Rehlein ausschau halte. Nicht, dass ich aktuell auf der Suche wäre – wie Du weißt. Darum geht es nicht. Ich sage stattdessen inzwischen immer, dass es wichtig ist, sich auch mal nach links und rechts umzublicken. Weg von seinen eigentlichen Kernthemen. Mein Kernthema ist nicht mehr meine Traumfrau zu finden, das habe ich in den letzten Monaten deutlich genug gemacht und immer wieder wiederholt. Um es klar zu sagen: „Traumfrauen“ gibt es nicht. Es sind Träume. Es gibt Frauen. Aber keine Traumfrauen. Aber Seifenblasen und Luftschlösser. Frauen, die wir auf Podeste stellen und ihnen Attribute wie „Traumfrau“ zuschreiben. Es sind gedankliche Projektionen der eigenen Erwartungshaltung gegenüber anderen Menschen. Menschen sind aber nicht so, wie wir sie uns vorstellen. Sondern so wie sie sind. Und wie sie wirklich sind, das wirst Du nie herausfinden.

Glaubst Du vielleicht. Ist aber nicht so. Die allermeisten Menschen wissen selbst nicht im Ansatz wer sie sind und wozu. Da gibt es ja diesen einen Mainstream-Lackaffen, diese Propaganda-Marionette, die sich Philosoph nennt, der doch schon ein paar Bücher veröffentlicht hat und eines davon klingt auch so ähnlich wie „Wer bin ich und wenn ja, wozu?“. Den genauen Titel werde ich hier nicht nennen, nur um ungewollte Verwechslungen zu real existierenden Personen zu vermeiden. Aber Du weißt sicher wen ich meine. Das ist genau die selbe Corona-Propaganda-Marionette wie die ganzen Systemhu*en im TV und in den Zeitschriften. Das hat jetzt nichts mit meinem eigentlichen Artikel zu tun. Aber bei der Frage „wer bin ich und wozu?“ musste ich einfach an diesen sozialistischen Kasper denken. Von denen diese Welt zugenüge ihr eigen nennt. Ich distanziere mich weit von den Ansichten dieser Suppenpkasper.

Nun, weiter im Text. Dadurch, dass die wenigsten Menschen sich selbst kennen, können sie auch nicht von ihrem Partner gekannt werden. So passiert es, dass sie plötzlich und völlig unerwartet Dinge tun, die niemand im Umfeld nachvollziehen kann. Mich hat dieses Schicksal vor einigen Jahren auch getroffen. Es hatte mich beinahe alles gekostet. Meinen Job, meine Gesundheit und zuletzt vielleicht noch mehr. Aber ich fand meinen eigenen Ausweg. Dem Pickuppen sei Dank. Und rasch (wir sprechen hier von einem Prozess über 2 bis 3 Jahre) merkte ich, dass das Problem nicht die Frauenwelt war. Nicht die Umgebung. Nicht das System. Nicht einmal ich. Sondern, dass ich wie ein völlig naiver Holzkopf versuchte gesellschaftlichen Mustern zu entsprechen und die Erwartungshaltung anderer zu bedienen und zu erfüllen. „Erst die Meinung der anderen, dann komme ich.“. No fu**ing way, nicht mehr! Jetzt ist jetzt. Damals war damals. Das Pickuppen würde ich heute als Einstieg in eine andere Welt sehen. Zu mehr taugt das nicht. Mit Persönlichkeitsentwicklung hat das nur anfangs zu tun. Es ist wie als Baby die ersten Schritte zu lernen, ohne hinzufallen. Definitiv wichtig. Aber reicht das alleine, um den Mount Everest zu besteigen?!

Jedenfalls drehten sich damals meine Gedanken um Dinge, die für die meisten Menschen die elementaren täglichen Fragen darstellen, wenn sie partnerlos sind. Man dürfte nicht alleine sein. Man bräuchte eine Partnerin. Man müsse sich familiär binden. Und am besten doch (endlich) heiraten. Kinder sollten auch nicht fehlen. Attraktiv und gebildet solle sie sein, die liebe Frau. Ja genau, lieb sein natürlich auch. Und fleißig. Gerne auch häuslich. Keine Schlam**. Wow. Wo gibt es denn so jemanden? Das muss ja eine Tausendsassa-Frau sein! Gut, also was musste ich als Mann tun, um endlich endlich mein so gewünschtes und gesuchtes Gegenstück zu finden? Hart an mir arbeiten. Sport. Ernährung. Mentale Entwicklung. Persönlichkeitsentwicklung. Also das Gegenteil dessen, was ich zu diesem Zeitpunkt aktiv tat. So gab ich also Vollgas. Und ich erzielte meine Erfolge. Rasch sogar, wenn ich im Nachhinein darauf blicke. Solle mir niemand sagen, dass Entwicklung nicht möglich sei. Ganz im Gegenteil. Weit über 2000 Konversationen mit Frauen, unzählige Dates, viele peinliche und lustige Erlebnisse später gelang es mir, meine vermeintliche Traumfrau zu finden. Das dauerte „nur“ ein gutes Jahr. Inzwischen ist das Traumschloss längst der Geschichte zum Opfer gefallen, weswegen ich vor knapp 2 Jahren diesen Blog wieder aus der Mottenkiste hervor holte und das Projekt Beziehung Teil 2 zu neuem Leben erweckte.

Und rasch kehrte ich in meine alten und irgendwie doch neu erlernten Muster zurück. Ich machte mich wieder fit, nachdem ich mich in der Beziehung zuvor etwas habe schleifen lassen. Sport. Ernährung. Optik. Klamotten. Vollgas und ab auf die Piste. Wieder in die Clubs, wieder in die Bars. Wieder Pickuppen in Cafés, Restaurants, Lokalen, auf dem Weg zum Zug, in Parks, in Fußgängerzonen, in Buchläden, überall. Und es dauerte wieder nicht lange, dass der Erfolg sich einstellte. Damals konnte ich mir nicht sicher sein, ich kannte das Thema „Wiedereinstieg“ noch nicht. Ich kannte den Einstieg in die Welt des Pickuppens. Aber ich wusste nicht, ob es beim „zweiten“ und „nächsten“ Mal wieder so erfolgreich verlaufen würde.

Eine völlig neue Qualität und neue Herausforderungen

Die Unterschiede stellten sich auch rasch heraus. Das Prickeln war nicht mehr dasselbe, fast nicht mehr da. Andererseits galt: „Was Hänschen einmal lernte, wird er nie mehr verlernen“. Ich lernte wieder nette Mädls kenne, mehr oder weniger nette Mädls. Ein paar davon waren auch wirklich äußerst attraktiv, keine Frage. Da war von einem ukrainischen Amateur-Model, über eine Verkäuferin in einem Designer-Store bis zur 2-fachen häuslichen Mama viel Auswahl dabei. In vielen Altersabstufungen, Haarfarben, Dialekten und sozialen Hintergründen. Nicht immer wurde etwas daraus. Mit manchen wurde es intim. Mit anderen nicht. Es war lustig. Es brachte mir neue Erfahrungen. Die wertvollste war: „Ich kann es immer noch!“ Und das hat sich bereits damals als gegeben eingebrannt und gilt noch heute. Wie ein Tattoo. Aber ich habe etwas viel Wertvolleres dabei herausgefunden: Noch immer war ich der selbe Idiot, wie die meisten Typen da draußen. Sorry, ob der klaren und ehrlichen Worte. Es ist meine Empfindung, ich kann nichts dafür. Rechne mir wenigstens an, dass ich ehrlich bin. 😉 Ich meine das nicht verächtlich. Sondern eher aus Mitleid. Weil ich selbst lange zu diesen Typen zählte. Die vollkommen idiotisch gesellschaftlichen Erwartungshaltungen hinterher laufen. Man müsse eine Frau finden. Man könne doch nicht ständig alleine seine Zeit verbringen. Was würden denn die anderen über einen denken?! Und überhaupt könne man so schwer alleine einschlafen, es würde sich so leer anfühlen. Was ein Bullsh**. Das Einzige, das bei diesen Menschen mit diesem Mindset (und bei mir lange Zeit ebenfalls) wirklich leer ist, ist der Raum in ihrem Geist. Den sie mit nichts Sinnvollem zu füllen wissen. Selbsterkenntnis. Entwicklung. Ausrichtung. Handlung. Dinge sind das, die restlos fehl(t)en.

Ich hatte nach einigen Monaten des Pickuppens irgendwie den Sinn dahinter zunehmend stärker hinterfragt. Was auch daran lag, dass ich mich mehr und mehr in die Welt der tatsächlichen Persönlichkeitsentwicklung begab. Ich beschäftigte mich immer weniger mit dem Thema „wie lerne ich eine Frau kennen“, sondern nur noch damit, wie ich mich selbst kennen lernen konnte. Um endlich zu dem zu werden, was wir Männer uns alle wünschen: Sich von einem Pseudohelden zu einem echten Helden zu entwickeln. Ganz unabhängig der Bewertung anderer. Mich interessiert die Meinung anderer über mich zunächst überhaupt nicht. Außer es ist jemand, den ich als Vorbild ansehen kann. Die Realität ist, dass man das meiste Feedback von Menschen bekommt, die auf einer anderen Entwicklungsstufe stehen als man selbst. Um es klar zu sagen: Auf einer Entwicklungsstufe, die noch erhebliches Ausbaupotential aufweist. 😉 Oder anders gesagt: Feedback erhält man meist von unten. Während die Menschen oben die Klappe halten und gar keine Zeit dafür haben, sich um das Leben anderer Gedanken zu machen. Deswegen sagt gegebenes Feedback auch mehr über den Geisteszustand des Feedback-Gebenden als über den Feedback-Empfänger aus. Denk darüber nach.

Mein Leben erhielt einen neuen Sinn. Ich gab mir selbst den neuen Sinn. Weil ich meine Ziele fokussieren lernte. Mein Ziel ist die finanzielle Unabhängigkeit. Ich habe mich für einen askethischen Weg entschieden. Den brutalst möglichen. Manche könnten dazu auch „Mönch-Sein“ sagen. Wenn es um Selbstkritik geht, spare ich an mir selbst am wenigsten. Ich drehe jede Schraube um, tüftle an den letzten Feinheiten und versuche stets das Optimum herauszuholen. Aktuell arbeite ich wieder an meinem Sixpack, den ich bis letzten Sommer erreichen wollte und bis jetzt immer noch nicht erreicht habe. Zu mehr als einem sichtbaren Bauchmuskelansatz reichte es nie. Für mich war dieser Corona-Schwachsinn ein Geschenk des Himmels. Ständig Home-Office. Viel mehr Zeit für mich. Alles hat sich entschleunigt. Gut, die Bars und Clubs fehlen mir tatsächlich inzwischen ein wenig. Aber alles andere ist im Überfluss da, vor allem Zeit. Relativ im Überfluss natürlich nur. Verglichen mit der Pre-Corona-Zeit. Und Du kannst mir glauben, dass ich die Zeit so intensiv genutzt habe wie wahrscheinlich nur wenige Menschen. Ich habe einen 40-Stunden-Job. Aber ich sitze seit 1 Jahr so intensiv an meinem Rechner, dass ich mir währenddessen im Selbststudium eine eigene Ausbildung verpasst habe. Eine Ausbildung für einen Beruf, der eigentlich keinen richtigen Titel trägt. Ich würde sagen: Hedgefonds-Manager. Täglich zwischen 3 und 14 Stunden lernen, üben, lernen, üben und danach lernen und üben. Dazu 1 Stunde Sport. Nahrungsergänzungsmittel. Saubere Ernährung. Und ich befinde mich gerade in meiner Diät-Phase. Der Sixpack ist zum Greifen nah. Noch ein paar Wochen, dann ist der Frühling da und ich habe die absolute Topform meines Lebens. Nicht nur körperlich. Und nach all der investierten Zeit an den Börsen dieser Welt, könnte ich heute ziemlich sicher bei jedem Hedgefonds arbeiten. Will ich es? Interessant wäre es. Brauche ich es? Fu** you, nein! Ich presse den Erfolg schon selbst(ständig) aus der Zitrone! Wenn Du gut werden willst, musst Du alleine klar kommen. Immer. Besonders wenn das Glas verdammt fest zu ist!

Selbst ist der Mann! Arbeitest Du für einen Hedgefonds oder eine Vermögensverwaltung (das ist die Alman-Version eines Hedgefonds, d.h. etwas für den Typ „Finanzbeamter“), so kriechst Du doch wieder jeden Tag irgendwem in den Ar***, um abends beim Verlassen des Büros auch noch „Danke“ dafür zu sagen. Also gilt: Selbst ist der Mann! Ich habe verstanden, dass eine Frau nur ein Beiwerk des eigenen Lebenswerkes sein kann. Niemals der Mittelpunkt. Genauso wie ein Kapitän sich in erster Linie um sein Schiff kümmern sollte und nicht darum, ob im Speisesaal die Glühbirnen schon alle auf LED umgestellt sind oder nicht. Meine Vergleiche mögen manchmal absurd sein. Sind sie bestimmt, gebe ich gerne zu. Es geht darum zu plakatieren, zu provozieren, zu inspirieren. Absurditäten gehören zum Leben. Nimm nicht alles so ernst. Es ist viel zu irre, um zu ernst genommen zu werden. Meine Herausforderung sehe ich inzwischen darin, mich selbst weiter zu entwickeln und täglich selbst herauszufordern. Die Herausforderung ist das Mich-Selbst-Herausfordern! Dabei meine Psyche kennenzulernen und möglichst gut in den Griff zu bekommen. Die gesamte Klaviatur des Geistes kennen und spielen zu lernen.

Die Aktien- und Kapitalmärkte ermöglichen mir das. Es ist wie ein Eliteclub, in den doch jeder Hans-Wurst Eintritt erhält. Hier weist Dich kein Türsteher ab. Hier bist Du immer herzlich willkommen. Solange Du Deine Kohle da lässt. Wehe, wenn Du vor haben solltest, tatsächlich mit Kohle unterm Arm täglich den Laden verlassen zu wollen… Wehe! Dann schlägt das Imperium bitter zu. Hier trittst Du täglich gegen die Besten an. Dein Gegner sind nicht die anderen kleinen Kapitalanleger oder Zocker. Sondern die KI-gesteuerten Hochleistungsrechner in großen Bankhäusern und Hedgefonds. Dazu die jahrelange Erfahrung einiger weniger Vollblut-Trader. Zu letzteren entwickle ich mich Stück für Stück. Mit nicht geringem Stolz, wie Du bestimmt herauslesen kannst. Die Börse ist ein Abbild der Realität, Gier und Angst sind auch hier die treibenden Faktoren. Sie wechseln sich ab. Es liegt an Dir, als Kapitän die richtige Balance im Umgang mit dem Gaspedal zu finden. Es gelingt mir immer besser. Genaue Statistiken gibt es nicht. Aber schätzungsweise 80% der Menschen verlieren Geld an der Börse. Manche sagen es seien 90% oder gar 95%. Irgendwo in dieser Größenordnung wird die Realität liegen.

Zurück zum Anfang, die Story beim Einkaufen

Und da ich meine Mission im Leben gefunden habe, nämlich meine geistige Entwicklung, an dessen Ende ich dann mein langfristiges Ziel, die finanzielle Freiheit, erreicht haben werde, geht es mir so gut wie noch nie. Ich weiß inzwischen wofür ich morgens aufstehe. Mir fehlt niemand an meiner Seite. Mir genügt ein Mensch vollkommen. Ich mir. Mit dem habe ich genug zu tun. Das ist ein irrer Typ, das kann ich Dir aus Erfahrung sagen. Wenn der etwas tut, tut er es mit einer dermaßenen Überzeugung, dass manchen auf dem Weg dabei auch mal der Atem stocken kann. Wenn ich müde werde, erhöhe ich einfach das Tempo. Ich habe inzwischen verstanden, dass Erfolg eine bewusste Entscheidung ist. Erst musst Du Dich für den Erfolg entscheiden, danach folgen die Resultate. Es ist niemals anders herum. Auch so ein schwachsinniger Irrglaube dieser Matrix-Welt. Egal in welchem Lebensbereich. Disziplin ersetzt niemals Talent. Talent ist in Wahrheit nichst als Disziplin. Das was ich seit über 1 Jahr mit höchstem Fokus täglich abliefere, ist aus meiner persönlichen Sicht übermenschlich. Ja, nenne mich irre oder größenwahnsinnig. Aber nein. Auch das gehört dazu, endlich verstehen zu lernen, sich selbst richtig einschätzen lernen können zu müssen. Um erfolgreich sein und werden zu können. Wir werden gesellschaftlich dermaßen klein gehalten und gemacht und machen uns alle gegenseitig klein, dass wir fast schon eine Antipathie entwickeln gegenüber erfolgreichen Leuten. Und vor allem gegenüber uns selbst. Denk darüber nach, ob das natürlich und gesund ist?

Es ist jedenfalls nicht normal, neben seinem Job einen zweiten Job komplett von Grund auf zu lernen. Wobei mehr Zeit in den zweiten Job fließt als in den ersten. Aber es ist meine Passion und zum ersten Mal verstehe ich, woher wahrer Erfolg auf Dauer nur kommen kann. Aus Leidenschaft. Etwas, das wir Menschen in aller Regel nicht verspüren, wenn wir einem langweiligen unnützen 9-to-5-Job nachgehen. Leidenschaft bringen wir in der Regel weder im Job noch auf der Suche nach einer tollen Beziehung mit. In Wahrheit sind wir täglich auf der Suche nach Anerkennung und Bestätigung. Man muss zumindest so viel verdienen, dass man sich einen VW Passat leisten kann. Der Standard-Wagen für den Standard-Mann. Damit die Nachbarn nichts Blödes über einen denken. Man muss sich zumindest so viel leisten können, dass eine Frau einem eine Chance gibt. Was für eine beschi**ene Verlierer-Einstellung! Niemand muss Dir irgend eine Chance geben! Du hast das vollständige Recht Dir jederzeit alles zu holen, was Du möchtest. Erfolg ist nicht patentiert. Aber warum tun wir dann alle ständig so als sei er von einigen Wenigen gepachtet? Nochmal an die vollkommen gehirngewaschene Gesellschaft: F*ck you!

Danke für Deine Geduld. Jetzt geht es wirklich an die Hauptstory. 😉 Und so stand ich zwischen den Obst- und Gemüseregalen. Und erblickte ein Mädchen unter ihrer Enten-Maske. So sehen die tollen FFP2-Masken doch aus. Wie ein Entenschnabel. Die knallrote Jacke war aber zu auffällig, ich konnte sie nicht übersehen. Dazu glatte lange blonde Haare. Schlank. Mega. Obwohl ich nicht auf Blond stehe, aber gerade deshalb muss es dann schon eine Ausnahmeerscheinung sein. Ich kümmerte mich erstmal weiter um den Einkauf und dachte mir, dass ich sie bei passender Gelegenheit ansprechen würde. Noch ehe ich mein Gemüse in den Einkaufswagen gepackt hatte, war sie verschwunden. Hm. Pech gehabt. Sie. Nicht ich. Is klar.

Nach einigen Minuten des Schlenderns im Laden, begab ich mich zum Kassenbereich. Und auf dem Weg nach draußen erblickte ich sie sitzend beim Bäcker, der in dem Supermarkt integriert ist. Na dann, vielleicht sollte sie doch noch Glück haben? Also gut, kurz mal hallo sagen geht doch immer. Wir unterhielten uns ein paar Minuten. Sie war wirklich attraktiv. Allerdings doch keine Granate. So eine dämliche Entenmaske taugt maximal dazu, die Phantasie anzuregen. Witzig finde ich, wie die Mädls immer reagieren, wenn man die eigene Maske abnimmt und sie dann darum bittet, es einem gleich zu tun. In Wahrheit sind sie doch immer alle froh, wenn sie in dieser trostlosen Zeit angesprochen werden. Nun, sie war mit der Verkäuferin bei der Bäckerei befreundet und so band ich so gut es ging ihre Freundin mit in die Konversation ein. Und irgendwann… ich bemerkte, dass da definitiv Sympathie da war… wollte ich so langsam mal zum Thema Wiedersehen kommen. Allerdings kam mir ihre Freundin damit zuvor, dass sie in einem Nebensatz den Freund der blonden Schönheit erwähnte. Hm. Sie hat einen Freund? Also doch Pech gehabt. Sie. Nicht ich. Is klar.

Ich stellte mich auch nach dieser Information beiden vor, alles andere finde ich unerzogen. Innerlich musste ich grinsen. Ich amüsierte mich prächtig, als ich erfuhr, dass sie einen Freund hatte. Ich dachte mir nur: „Schade, wirklich Dein Pech.“ Und so genoss ich dennoch das restliche abwechslungsreiche Gespräch. Aber irgendwann war dann ja auch mal gut, also zog ich weiter. Im Auto angekommen dachte ich kurz über die Situation nach und kam zu folgender Erkenntnis. Wie Du weißt, beschönige ich nichts. Der Blog hier lebt davon, schonungslos offen und ehrlich zu sein. Mein Gedanke war: „Junge, das was Du die letzten Monate außerordentliches geleistet hast, hat Dich an einen Punkt gebracht, an dem Du alles haben kannst, was Du möchtest. Ob ein neues Auto. Oder eine neue Frau oder was auch immer. Aber Du hast Deine Mission. Und die Mission ist das Einzige, das Du noch nicht erfüllt hast. Und die Mission ist der askethische Lebensweg zum Ziel der finanziellen Freiheit. Meinst Du allen ernstes, dass Du die letzten 12 Monate mit einem Mädchen an Deiner Seite auch nur im Ansatz so weit gekommen wärst?“ Mir war sofort klar, dass ich derzeit unmöglich regelmäßig Frauen daten könnte. Es ist zeitlich schlichtweg nicht möglich. Ich würde weder meinen aktiven Handel an den Börsen schleifen lassen wollen noch meinen Sport.

Dafür bin ich einfach zu erfolgreich in meiner Entwicklung. Es existiert schlicht kein Grund einen anderen Pfad zu beschreiten. Eine Frau kann mir – in Abwägung zu meinen körperlichen, geistigen und finanziellen Leidenschaften – einfach zu wenig bieten. Umgekehrt wäre es sicher anders. Ich hätte genug zu bieten, bis auf eine Sache… Zeit! Ich könnte und würde ihr ganz sicher nicht ausreichend Zeit bieten (können/wollen). Und die Wahrscheinlichkeit, dass ich mein weibliches Pendant treffe, ist und bleibt statistisch abnormal gering. Damit meine ich eine Frau, die in etwa auf Höhe meines Lebensweges ist oder gar mir voraus. Also ist die Wahrheit für mich einerseits bitter. Aber andererseits auch bittersüß: Eine Frau an meiner Seite würde mich nur aufhalten und zurück ziehen. Und auf der Haben-Seite? Sie würde mir Abwechslung in meinen Alltag bringen und mir Spaß und Freude bereiten, keine Frage. Und umgekehrt sicher auch. Ich nehme das Leben auf eine ganz andere Art als früher nicht mehr so ernst, dafür andere Dinge richtig knackig ernst. Nicht mehr ernst nehme ich alles was das „normale“ Leben betrifft. Ausgehen, Spaß haben, Zeit verbringen, Herumblödeln, Beziehungen, solche Dinge. Aber ernst – verdammt ernst – nehme ich meine endlich entdeckten großen Leidenschaften: Gesund und erfolgreich zu sein, zu bleiben und weiter zu werden. Wachsen! Menschen inspirieren. Vor allem mich. Aber nicht nur.

Jetzt kannst Du natürlich zurecht entgegnen: „Was machst Du Dir Gedanken um das blonde Mädchen. Es wäre doch sowieso nichts mit ihr geworden, weil sie vielleicht einen Freund hat oder auch weil sie möglicherweise sowieso nicht „ja“ gesagt hätte.“ Dazu kann ich nur sagen: Was spielt es für eine Rolle? Diese Blonde. Oder jene Braunhaarige? Oder das Model da vorne oder eine andere? Die meisten Menschen ersetzen sich doch sowieso ständig gegenseitig, wie Schuhpaare. Nicht, dass ich das gut finde. Das weißt Du auch. Ich bin längst wieder auf den treuen Lebenspfad zurück gekehrt. Für immer! Definitves Ehrenwort! Aber ich bin nicht der Boxsack für die (Frauen-)Welt. Ich bin nicht deren emotionales Taschentuch. Und auch nicht deren netter Zeitvertreib. Es spielt für mich keine Rolle. Kennst Du Eine, kennst Du (fast) alle. Wir sind instinktgesteuerte Triebwesen. Das wars. Mehr nicht. Ich wäre schon enorm froh, wenn ich mal einer herzlichen, natürlichen und geistig-bewusst entwickelten Frau begegnen würde. Sie müsste mir nirgends voraus sein und auch nicht einmal auf Augenhöhe. Ich wäre mit wenig zufrieden. Aber wie wahrscheinlich ist das? Es gibt doch die Männer dazu auch nicht. Und so orientieren sich beide Geschlechter aneinander. Nur wenn Du über eine ganze Gesellschaft ausschließlich Blinde paarst, macht das noch lange keine Sehenden aus ihnen. Es fehlt vollständig an Spiritualität. An Achtsamkeit, Bewusstsein und echtem Sein. Grüße, wie immer, an Eckhart Tolle. Und solange ich nicht so jemandem begegne, brauche ich doch keine Minute darüber nachzudenken mich von jemandem länger als nötig aufhalten zu lassen.

Und auf dem Heimweg im Auto sinnierte ich noch etwas weiter: „Gerade die letzten Wochen waren die erfolgsreichsten seit Beginn mit meinem „Vollzeit-Trading“ (als Zweitjob!). Wäre es das bisschen Dating wirklich Wert, das Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit hinten anzustellen? Nur um zu? Was eigentlich? Ein bisschen Spaß? Abwechslung? Sex? Was eigentlich?“

Über konkrete Zahlen werde ich hier nicht sprechen. Viele in meinem Umfeld wissen von meiner neuen bzw. wahren Leidenschaft, aber absolute Werte spielen keine Rolle. Ich frage auch niemanden was er verdient. Wichtig sind vielmehr die Relationen. Das Prinzip ist einfach: Wenn Du kein Handwerker bist und auch sonst kein Dienstleister, bleibt nur die Börse. Geld verdienen mit Geld. So einfach würde ich das nennen. Nichts anderes ist die Börse. Und ich kenne auch viele Menschen, die mich noch so kennen wie vor einigen Jahren. Sparsam. Da hatte ich mich noch nicht sonderlich intensiv mit dem Thema Kapitalmarkt beschäftigt. Ich war also Durchschnitt, in den Finanzen genauso wie als „Mann“. Otto-Normal-Buckler eben. Hier im Blog kann ich etwas auf die Pauke hauen. Im echten Leben hingegen verschreibe ich mich weiterhin meinem Lieblingsstil des Understatements. Nicht, dass mich irgendwer falsch versteht: Ich bin von meinem Ziel der finanziellen Freiheit noch ein gutes Stück entfernt. Aber der Abstand schmilzt wie Vanielleeis in der Sonne. Wie ist das möglich? Lernen, üben, lernen, üben, lernen, üben… ständig konträr denken (!) und…? Vollgas. Im Schnitt 10 Stunden am Tag! Dazu hoher Fremdkapitaleinsatz. Meine zu Jahresanfang selbst ausgegebene Eigenkapital-Zielrendite für das laufende Jahr 2021 beträgt 20% (vor Steuern). Profis wissen wovon ich spreche: Das ist immens, wenn man es aufs Gesamteigenkapital rechnet. Nicht auf irgend ein einzelnes Portfolio. Nein, aufs Gesamtkapital!

Dazu zähle ich alles. Eigenkapital heißt auch Eigenkapital. Also zähle ich jeden Groschen rein, auch die aus der Spardose. Du kannst ja mal zusammen zählen was Dir gehört. Immobilien? Aktien? Spargeld? Lebensversicherung? Geld im Sparstrumpf? Alles addieren. Davon 20%. Das ist irre viel. Wirklich. Und im Moment liege ich bei ca. 35%, nach nicht einmal 6 Wochen im Jahr 2021. Also nicht 20% im Jahr, sondern 35% in 6 Wochen. Es ist eine pervers erfolgreiche Phase gerade. Ja. Genau deswegen gebe ich so viel Gas. Das Leben verläuft immer in Phasen, die erfolglosen ebenso wie die erfolgreichen. Wenn Du auf einer Welle reitest, reite sie aus! Den Schwung muss ich derzeit nutzen. Einerseits das Gaspedal voll durch gedrückt, andererseits ständig die Finger an der Handbremse, um die Vollbremsung einzulegen, sobald die Gewitterwolken auftauchen. Werden die auftauchen? Ganz sicher! Werde ich Schiffbruch erleiden können? Aber klar. Muss aber schon mit dem Teufel zugehen, wenn das passieren soll. Ich habe in der härtesten Marktphase des Jahres 2020 im Frühjahr mit dem Corona-Crash meine Depots auf neue Höchststände geschraubt. Klar gab es anfangs eine kleine Delle (ca. 10% Drawdown im Trading-Portfolio), aber bereits mitten im Abwärtsstrudel stand ich finanziell höher als vorher da. Wie ist das möglich? Nun… (eigener) Hedgefonds-Manager sein oder eben langweiliger Vermögensverwalter (Du weißt schon: Typ Finanzbeamter). Diese Schere geht eklatant weit auseinander. Und es ist wie immer im Leben: Man muss sich entscheiden auf welcher Seite man mitspielen möchte. Ich gebe mich nicht (mehr) mit durchschnittlich attraktiven Frauen zufrieden, also mime ich auch nicht den Finanzbeamten. So einfach ist das. Neige ich zur Überheblichkeit? Deine Entscheidung, Deine Bewertung. Ich beschreibe nur den Ist-Zustand. Es ist aber trotz oder gerade wegen allem nur eine Momentaufnahme. Aber immerhin eine süße. Auf das bisher Geleistete bin ich verdammt stolz. Aber ich ruhe mich nicht darauf aus. Ganz sicher nicht. Das ist ein Versprechen. Und ich bin mir der Risiken bewusst, keine Sorge. Ich bin schon groß, kann das ganz gut selbst entscheiden und handhaben. 🙂

Keinen Millimeter abrücken vom Fokus!

Also wozu eine Freundin? No way, Freunde. Ich hab meinen Fokus. Wenn Du Dich jetzt fragst, warum ich dann dennoch das Mädchen angesprochen habe…? Nun. Es ist für mich klar und überhaupt kein Widerspruch. Es gehört alles zum Leben. Man kann beim Fahren nicht nur geradeaus sehen, sondern muss sich auch mal nach links und rechts umblicken. Warum? Um zu erkennen, wo „geradeaus“ eigentlich ist. Um auf Spur zu bleiben. Ich schließe sicher nicht aus, hin und wieder ein Date einzuschieben. Aber es muss sich lohnen. Sie muss einfach verdammt attraktiv sein. Mein Leitspruch: „Hauptsache hübsch“ gilt nach wie vor zu 100%. Kochen kann ich selbst, mache ich jeden Tag. Putzen kann ich auch. Bügeln auch. Waschen auch. Geld habe ich genug, um mir leisten zu können was ich möchte. Meine geistige Unabhängigkeit habe ich mir in den letzten beiden Jahren (zurück-)erarbeitet. Was kann mir also eine Frau bieten? Nichts? Falsch! Sehr vieles sogar! Aber nichts, das mich entscheidend in meiner Entwicklung weiter bringen würde. Wenn sie nicht diese Ausnahme-Erscheinung ist. Wie oben schon geschrieben: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, keine geistig-bewusste oder gar spirituelle Frau kennen zu lernen? Alle anderen Frauen könnten im besten Fall das Salz in der Suppe sein, im schlechtesten Fall das Haar darin. Sie wäre im besten Fall wie die frischen Kräuter im Salat. Sie wäre wie ein leckerer Cocktail an einem Sonnenstrahlen erfüllten Tag auf der Dachterasse eines wundervollen Cafés. Aber sie wäre nicht das Gebäude. Sie wäre auch nicht die Sonne. Nicht einmal ein Teil der Sonnenstrahlen. Ich bekomme in meinem Umfeld oft gesagt, dass ich „falsch“ denken würde oder wie ich so „nur denken könne“. Leute… Leute… Puh! Wie war das mit dem Feedback? Blickt Euch um. Seht Euch Eure eigenen Beziehungen an, ganz sicher nicht böse gemeint. 90% der Beziehungen sind tot. Hüllen. Verblasste Zeiten. Konzepte, die sich überlebt haben. Seid mal ehrlich zu Euch selbst!

Ich denke sogar, dass es noch nie völlig anders war. Früher blieb man zusammen, früher spielten und beherrschten Frauen noch nicht so perfekt das Spiel der Hypergamie. Aber es gehört zur dringend nötigen Emanzipation des Mannes, mit dem kulturellen Wandel des Gender-Mainstream Schritt zu halten. In Zeiten von Frauen-Quoten müssen wir uns anpassen. Ob wir wollen oder nicht. Entweder verstehen wir, dass wir in einer vollkommenen Fake-Welt leben. In der derzeit die Frauen im Fokus der restlosen Gehirnwäsche stehen (Stichwort: Du bist mehr Wert als ein Mann! Du kannst genauso viel verdienen! Gib Deine Kinder in die Krippe! Geh arbeiten, Du Steuer-Sklavin!). Über Jahrtausende wurden die Männer ausgebeutet, indem man sie in sinnlose Kriege schickte und Schuften ließ. Damit die übrigen Frauen im Überfluss von der Herrscher-Kaste genommen werden konnten oder alternativ als Gebärmaschinen für die Nachzucht der nächsten Heeres-Armee herhielten. Der Mann hat die Pille längst geschluckt. Sterben fürs Vaterland. Nun vergreift man sich an den Frauen, wider jede Natur.

Ich klage an. Natürlich. Ich mahne. Ich zeige auf. Alles richtig. Doch ändern werde ich am System nichts können. Es gehören wie überall 2 dazu. Einer, der sich peiningen lässt und den Peiniger. Ich beteilige mich an diesem Spiel nicht mehr. Ich ziehe nur meine Konsequenzen daraus. Und die besteht in der vollständigen Selbstermächtigung. Dabei versuche ich so natürlich zu bleiben und zu sein, wie es nur möglich ist. Ein echter Held braucht keine Frau. Er steht für sich alleine. Er braucht niemanden. Zuletzt nicht einmal sich selbst. „Brauchen“ ist ein Ausdruck des „nötig habens“, es kommt nicht aus der Fülle, sondern aus der totalen Bedürftigkeit. Beziehungen scheitern daran, dass mindestens einer den anderen nötig hat. Anstatt etwas zu geben zu haben und dadurch für Mehrwert zu sorgen. Verlieren wir jemanden, sind wir traurig, weil derjenige unsere Leere nicht mehr füllt. Diese Denkweise führt zum Scheitern noch bevor eine Beziehung je beginnen konnte. Weil wir nichts über uns selbst wissen, aber meinen alles über den anderen zu wissen. Wie naiv ist das denn? Und so freue ich mich abnormal auf meinen weiteren Weg. Der von Rückschlägen gepflastert sein wird. Aber auch von enormen Erfolgen. Das fein dosierte Spiel mit dem Gas wird das Ergebnis des Rennens entscheidend. Immer weiter Richtung Horizont!

PS: Und beim nächsten Mal geht es darum, warum es nach meinen neuesten Erkenntnissen für Otto-Normal-Bürger besser ist, gar nichts anzusparen und auch niemals mit dem Investieren zu beginnen. Scherz? Kein Scherz! Auch etwas, das ich auf meinem finanziellen 2. Bildungsweg gelernt habe. Sei gespannt. Es wird vielleicht sogar ein Gamechanger für Dich. Wenn Du möchtest.

8 Wochen gegen ein Jahr

Das wird heute ein Artikel anderer Art. Einer mit vielen Zitaten. Zitate von – aus meiner Sicht – großartigen Denkern. Echten Vorbildern. Echten Lehrern. Ich werde etwas weniger als gewohnt von mir selbst berichten, sondern eher Zitate aufgreifen und kommentieren. Weil ich einfach keine große Lust darauf habe viel eigenen Stoff zu schreiben. Bzw. überhaupt zu schreiben. Der Vollständigkeit halber tue ich es trotzdem. Lust ist ein Luxus der keinen Erfolg verschafft. Nur Gewohnheiten vermögen das zu leisten. Also mache ich einen Artikel aus Gewohnheit. Und vor allem zur Selbstreflexion. Und zur Dokumentation. Immerhin ist das eine Art Tagebuch für mich. Jeder Marketing- und Gehirnwäscheexperte (im Grunde ist beides dasselbe, denn Marketing = Gehirnwäsche = betreutes Denken!) würde mich dafür lynchen, einen Artikel damit zu beginnen, dass ich erkläre in Wahrheit keine Lust darauf zu haben, diesen Artikel zu schreiben. Mir egal. Ich habe keine Lust und schreibe trotzdem. Gewohnheit schafft Erfolg.

„Was habe ich davon?“

Die letzten 2 1/2 Wochen hatte ich mir oft überlegt, ob ich mal wieder etwas zum Besten geben sollte. Es passiert so viel zur Zeit. Wirtschaftlich und politisch. Und bei jedem aufkommenden Gedanken an einen potentiellen neuen Artikel habe ich mich dann doch immer wieder bewusst dagegen entschieden. Die Frage, die ich mir gestellt habe, war stets: „Was habe ich davon?“ Und ich muss es sagen wie es ist: Derzeit nichts. Was bringt mir das Schreiben vieler neuer Artikel? Derzeit nichts. Einfach nichts. Ich hätte viel zu sagen. Und viel, das anderen Menschen hilfreich sein könnte, wenn sie es zuließen. Aber wozu? Kommentare sind rar. Sowohl im Blog – nicht verwunderlich bei so wenigen Followern 😉 – aber auch aus dem privaten Umfeld.

Ich bekomme weiterhin Anrufe und Anfragen zum Thema Geld und Geldanlage. Das ja. Aber ohne Bezug zu diesem Blog. Die meisten Menschen aus meinem Privatleben kennen diesen Blog gar nicht. Ein bisschen Abstand schadet da nicht. Manches ist mir zu privat und das ist gut so. Aber die Frage nach dem „was habe ich davon?“ stelle ich für mich umso stärker in Anbetracht der Resonanz auf meine Artikel in den Vordergrund. Ich bin ja ein Mensch, natürlich tue ich das. Ich schreibe für mich, klar. Aber ich schreibe nicht nur für mich. Und wenn die Resonanz auf mein Bemühen größtenteils ausbleibt oder gar negativer Art ist, dann stelle ich mir gerne die Anschlussfrage: „Ist die (egal ob negative oder ausbleibende) Resonanz inhaltlich fundiert oder unreflektiert?“

Unreflektiert ist dabei noch ein Kompliment! Und ich merkte es in unzähligen Gesprächen zuletzt. Die meisten Menschen sind anstregend für mich. Nicht weil sie nichts wissen. Was abgesehen davon aber tatsächlich auch so ist. Aber wer weiß schon was. Sie sind für mich auch nicht alleine deshalb anstrengend, weil sie nicht denken könnten. Sondern weil sie sich selbst geistige Maulkörbe verpassen und es ihnen aus meiner Sicht noch immer viel zu gut geht. Die Gesellschaft lehnt nach wie vor zum größten Teil jegliches Hinterfragen ab. Schlimmerweise selbst dann, wenn man ihr auf einem Silbertablett Hinweise präsentiert, die sie nur aufzugreifen braucht. Aber so ist das nun einmal. Damit muss ich leben. Menschen gehen dann auf die Straße, wenn sie nichts mehr zu (fr)essen haben. Vorher offenbar nicht. Kerker ist die neue Freiheit. Freiwillig. Botschaft an mich selbst, um es positiv zu formulieren: Sei zufrieden mit der Welt wie sie ist, es gibt nur diese eine.

Einstein sagte einmal: „Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten“. Das ist einer der Gründe, warum ich mich in den letzten Wochen auch insgesamt sehr zurückgezogen habe. Corona geht mir am Allerwertesten vorbei. Und ich fühle mich sicher nicht einsam. Auch ganz ohne Partnerin. Ich weiß meist abends nicht wo mir der Kopf steht, so viel habe ich zu tun. Weil ich es möchte. Wieso sollte ich also meine Zeit mit sinnlosen elendigen Diskussionen oder Menschen verbringen wollen, die einfach anstrengend sind? Ich merkte das zuletzt in unzähligen Telefonaten und Chats. Corona erlaubt ja kaum mehr persönlichen Kontakt. Aber ich war immer wieder verwundert. Auch über die Rückmeldungen zu meinen Artikeln in den letzten Wochen (aus dem privaten Umfeld meine ich, hier im Blog gibt es ja seit Wochen keine mehr). Deswegen ist mir in letzter Zeit gedanklich mehr danach mir ein Segelboot zu schnappen und alleine um die Welt zu segeln. Für ganz lange Zeit. Corona ist mir egal. Und wenn sie wieder alle Bars und Clubs aufsperren würden, mir ist trotzdem mehr nach Alleinesein auf einem Boot. Freiheit ist mir wichtiger als Unterhaltung. Freiheit ist mir wichtiger als Kurven und Rundungen.

Im Grunde genommen habe ich nicht viel von den meisten Gesprächen im Alltag. Und auch nicht mehr sehr viel von meinen Artikeln in diesem Blog. Inzwischen nicht mehr. Und das ist auch gut so. Der Blog hat(te) seine Berechtigung für mich. Und der Sinn hat sich erfüllt. Ich bin nun bei mir. Und auch das ist gut so. Da ich ein Mensch bin, der kontrovers denkt… um nicht zu sagen überhaupt selbst denken kann… stoße ich zwangsläufig regelmäßig an. Überall. Man könnte es sich einfacher machen. Ich könnte es mir einfacher machen. Und tolle Kommentare einsammeln. Fishing for compliments ist so einfach. Ein paar schöne Katzenbilder. Ein paar nette Sprüche darunter. Fertig ist der Eintopf. Ein paar hundert Follower mehr in wenigen Wochen? Das wäre keine Challenge für mich. Echt nicht. Ich müsste nur den selben schwachsinnigen aalglatten Rotz von mir geben, den Du jeden Tag in der Presse liest und den Dir jeden Tag jeder 08/15-Mitbürger entgegnet. Das ist so einfach. Zeitung aufschlagen. Lesen. Wiederkauen. Fertig.

Die Sache mit den 95%

Das ist nicht mein Weg. Ich bin keine Kuh. Ich kann selbst denken, wie gesagt. Und die einzige Frage, die Du Dir irgendwann einmal im Leben stellen solltest, ist diese: „Ich schaue mir die Gesellschaft an und sehe ca. 95% der Menschen, die alle mehr oder weniger dem selben Alltag nachgehen. Wie Kühe, die nur auf ihre Schlachtung warten. Möchte ich so sein wie 95%?“

Ja? Okay. Schön für Dich.

Nein? Okay. Sehr gut! Dann aufgehts! In die Hände spucken und stell Dir die nächsten Fragen: „Welche Gewohnheiten machen diese 95% der Menschen zu eben diesen 95% der Menschen? Welche Gemeinsamkeiten bestehen zwischen den Menschen in dieser Masse?“ Das ist spannend. Sie lesen die gleichen Zeitungen (Lügenpresse). Sie wählen die selben Parteien (alle korrupt, von links bis rechts, von vorne bis hinten, von oben bis unten!). Sie (fr)essen denselben ungesunden Fraß. Sie fahren an die selben Orte in den Urlaub, um sich dann in einer Schlage anzustellen. Sie hören auf die selben Einflüsterer. Sie werden geplagt von den selben Ängsten. Von morgens bis abends. Angst, Angst, Angst. Jobangst. Ansprechangst (das ist das, wenn Du eine attraktive Frau siehst und Dich nicht traust sie anzusprechen). Und so weiter und so weiter. Die Masse verhält sich heute so wie gestern. Und morgen so wie vor 10 Jahren. Will ich so leben (müssen)? Will ich so sein (müssen)? Will ich ein Leben führen, bei dem jeder Einbrecher auf die Minute genau weiß wann ich aufstehe, das Licht anschalten werde, aus dem Haus gehe und wieder zurück komme? Ich gehe aus dem Haus weil mein Chef mich ruf. Und komme zurück, wenn er das Tor des Zwingers wieder aufsperrt. Will ich das? No fu**ing way!

Ich also nicht. Du?

Vielleicht mal ein paar Zitate, die mir die letzten Wochen so über den Weg gelaufen sind. Ich lese ja sehr viel, wie Du weißt. Und ich beschäftige mich weitestgehend nur mit Menschen, von denen ich lernen kann. Das sind nicht die 95%. Nicht mal die restlichen 5%. Ich orientiere mich an 0,0001% von 100%, so gut es nur geht. Dabei lasse ich alles zu. Jede Denkrichtung. Egal aus welchem Themengebiet. Hauptsache ich kann wachsen und erfahre etwas, das mich inspiriert. Ken Jebsen sagt immer: „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!“ Und deswegen lese ich die Bücher dieser – für mich – 0,0001%. Verfolge deren Leben. Schaue deren Vorträge. Besuche deren Veranstaltungen. Weil sie mich inspirieren. Und eines der besten Zitate aus meiner letzten Zeit ist: „Ich wache nicht jeden Morgen auf, um ein durchschnittliches Leben zu führen.“ Danke Bodo.

Und dann schließe ich direkt das nächste Zitat an: „Eine Kuh kann man lange melken, aber nur einmal schlachten. Reiche Menschen sammeln kühe, arme Menschen schlachten Kühe.“ Ich lasse das einfach mal so stehen. Der Kreis schließt sich dann am Ende des Artikels schon von alleine.

Und dann ist da dieses hier: „Umso mehr Du beginnst, Deine eigenen Entscheidungen zu treffen und sie zu lieben, desto weniger wirst Du die Bestätigung anderer Menschen brauchen! Deshalb frage Dich nicht, was andere davon halten werden, sondern ob es Dich glücklich macht!“

Und deshalb steht das hier eigentlich genau sinnbildlich für meine Einleitung: „Hör auf, Menschen mehr zu sagen, als sie wissen müssen.“ Das ist wohl ein Punkt, an dem ich wirklich an mir arbeiten muss. Um in die Stille zu kommen. Ich tue mir zunehmend schwer damit, wenn mein Gegenüber kein Interesse hat, sich weiter zu entwickeln. Und versuche immer aus tiefem Herzen einen Anstoß auf einen guten Weg zu geben. Aber in 99,9% der Fälle verhallt das. Das raubt wirklich Energie. Beides übrigens. Mein Versuch zuerst. Die Blockade meines Gegenübers anschließend. Stattdessen einfach still zu sein würde mir besser tun. Deswegen schreibe ich inzwischen auch wieder seltener. Du eröffnest auch kein Theater und führst jeden Tag auf der Bühne lange und mit viel Schweiß und Engagement einstudierte Werke auf, wenn niemand im Publikum sitzt. Oder? Aber nur weil ich die Werke nicht mehr aufführe, heißt das nicht, dass ich sie nicht dennoch einstudiere. Aber ich brauche das Theater nicht. Ich kann für mich alleine schwitzen und studieren.

Deine eigene Show, mit Rückenwind

Auf der anderen Seite denke ich mir dann immer: „Wenn der Klügere immer nachgibt, regieren die Dummen die Welt.“ Auch ein Zitat, das mir zuletzt über den Weg lief. Und das ist mein Problem. Wir Wenigen leiden unter der Dummheit aller anderen. Wir leiden unter deren Wahlentscheidungen. Wir leiden unter deren wirtschaftlicher Ungebildetheit. Wir leiden unter deren Ignoranz und Faulheit. Teilweise sogar unter deren Faschismus. Egal ob Öko-Faschismus oder Impf-Faschismus, Atemmasken-Fachismus oder Diesel-Faschismus oder Plastiktüten-Faschismus. Verbot über Verbot. Wahnsinn! Alles steuert gerade auf das Enspiel zwischen einem Giftcocktail aus Sozialismus und Diktatur zu. Nicht erst seit 2015. Schon viel länger. Es beschleunigt sich gerade nur. Und deswegen kannst Du das auch langsam bemerken, auch wenn Du Dir die Augen zu hältst. Denn wenn man Dich gerade zwingt Dir im wahrsten Sinne einen Maulkorb um den Mund zu binden, dann… ja spätestens dann merkst Du es. Und die, die es schon immer bemerkten und für eine Änderung eingestanden sind? Wir sind eben nur 5%. Das ist das Problem!

Und da passt auch dieses Zitat wie kein zweites: „Glaubst Du, dass die Menschen grundsätzlich gut oder böse sind? Dumm. Grundsätzlich dumm.“

Kommen wir langsam mit diesem Artikel also auf die Kurve Richtung Ziel… in Richtung Ausweg… in Richtung Lösung…

Darum passt das hier zu meiner Devise wie die Faust aufs Auge: „Work Life Balance ist das Schlagwort der zukünftigen Mittelschicht, um ihr Leben mit Leasing-Audi und Eigenheim auf Pump noch rechtfertigen zu können.“ Danke Gerald. Und von ihm ist auch: „Vor allem wenn die Mehrheit der Leute wie die kopflosen Hühner panisch im Kreis rennt, heißt es für einen Investor stay rational & stay cool“. Danke auch dafür. Und genau das ist die letzten Wochen passiert und passiert noch heute. Die Leute sind noch immer völlig im Corona Fake-Virus Wahn und taumeln immer noch von links nach rechts. 95% sind eben 95%. Nie gelernt selbst zu denken. Nie gelernt selbst Fakten zu checken.

Der hier ist ebenfalls ein Augenöffner, wenn Du es zulässt: „Die meisten Menschen scheitern im Leben nicht, weil sie zu hoch zielen und verfehlen, sondern weil sie zu niedrig zielen und treffen.“

Und deswegen gilt für mich: „Wenn Du das Gefühl einer Zielscheibe auf Deinem Rücken hast, dann liegt das wahrscheinlich daran, weil Du in Führung liegst. Lass Dich nicht verunsichern, gib weiter Vollgas.“ Danke Julian.

Und genau das tue ich. Ich mache weiter fleißig Sport. Ich bin weiter fleißig draußen unterwegs und genieße die Sonne (Vitamin D!). Oft schnappe ich mir mein Auto – das gerade wieder frisch TÜV bekommen hat und jetzt stramm auf die 30 zu geht -, hole mir irgendwo etwas zu essen, setze mich wieder ins Auto und höre mir Youtube-Vorträge an oder setze mich irgendwohin und lese ein Buch. Und wenn ich all diese wundervollen Dinge nicht tue, dann sitze ich am PC und verfolge das Weltgeschehen und versuche einigermaßen gestärkt finanziell durch diesen Wahnsinn durch zu kommen. Und zu den 5% zu gehören. Nicht zu den 95%, die geschlachtet werden wie Kühe. Und völlig idiotischerweise dabei auch noch ihrem Schlachter applaudieren. Es wäre so als wenn Du als Frau nach einer Vergewaltigung Deinem Peiniger auch Danke sagen würdest. Danke? Nein Danke!

Analysiere jeden Fehler, lerne daraus! Mach es besser!

Die letzten Wochen waren sehr anstrengend für mich, in der Tat. Ich saß teilweise mehr als 10 Stunden täglich vor dem Rechner. Blinkende Bildschirme. Die Börse ist irre volatil die letzten Wochen. Kurse rauf. Kurse runter. Und wieder rauf. Und wieder runter. In einem Affentempo. Und das aktiv zu verfolgen kostet Energie. Jedenfalls wenn Du da gut durch kommen möchtest. Ich habe leider einige Euros liegen lassen müssen, aufgrund von ein paar getroffenen Fehlentscheidungen. Hauptsächlich mentale Fehler. Aber ich sehe jeden Misserfolg als Chance weiter daraus zu lernen. So intensives Trading ist auch für mich neu. Mein Tradingdepot habe ich in dieser Intensität erst Anfang letzten Jahres gestartet. Größtenteils war ich bisher eher passiver Investor. Inzwischen habe ich – aufgrund der irren wirtschaftlichen Situation das Investieren größtenteils angehalten und mich stattdessen mehr aufs Traden fokussiert. Denn in diesem Marktumfeld Geld langfristig long-only in Aktien zu bunkern halte ich für waghalsig bis bekloppt!

D.h. ich habe Kapital aus allen möglichen Anlagen abgezogen und große Teile ins Tradingdepot verlagert. Auf die genauen Zahlen kommt es mir hier nicht an, das tut letztlich nichts zur Sache. Jeder sollte auf seinen eigenen Kontoauszug blicken und damit das Beste anstellen. Aber da es mich auch interessieren würde, wenn ich einen Blog von jemandem lese, um welche Größenordnung es denn überhaupt geht… nenne ich eine ungefähre Hausnummer… denn ansonsten könnte ich als Leser nicht ansatzweise den Stand meines Gegenübers einschätzen und das Potential dessen, was ich möglicherweise von demjenigen lernen kann. Schließlich sollte man sich immer nach oben orientieren, anstatt nach unten zu spucken. Und wenn man zumindest rasch erkennen kann, dass das Gegenüber auch nicht weiter als man selbst in einer Sache ist, spart das einem viel Zeit. Es geht mir also wieder einmal nicht um mich dabei, wenn Du verstehst wie ich meine.

Ich habe mir deshalb vorhin einen aktuellen Depotauszug herausgelassen und in Excel analysiert. Seit 01.01. diesen Jahres liegt mein Handelsvolumen über alle bisherigen abgeschlossenen Trades bei ca. dem Preis eines neuen Ferraris, wie er frisch aus dem Werk kommt. Aber Handeslvolumen ist nicht Gewinn. Handelsvolumen ist Umsatz. Ich kann mir also davon keinen Ferrari kaufen. Aber es gibt einen Eindruck dessen, in welcher Größenordnung ich trade. Und da habe ich Leerverkäufe genauso mit einrechnet wie Käufe. Aktuell habe ich 52 offene Positionen in meinem Depot. Das ist ziemlich bunt gemischt. Aktien, Rohstoffe, Anleihen. Also im Prinzip verwalte ich meinen eigenen Fonds, kann man sagen. Macht mir wesentlich mehr Freude als mein eigentlicher Job. Und wenn ich das mit der Performance der meisten bekannten Fondsmanager aus TV und der Presse vergleiche, habe ich eine herausragende Leistung abgeliefert. Die Performance meines Depots liegt nicht nur aktuell – sondern lag selbst im Tiefpunkt des Börsencrashs – gegenüber mehr als 95% der aktiven und passiven Fonds weit vorne. Vielleicht sogar gegenüber mehr als 99% der Fonds, keine Ahnung. Und das, obwohl ich kein dekorierter Fondsmanager bin, aber im Gegensatz zu jenen Herren zu 100% für mein Kapital hafte. Und nicht wie die (oder wie die nicht weniger lumpigen Bankverkäufer) das Geld anderer Menschen Gassi führe (jedenfalls nicht ohne dafür zu haften) und dafür auch noch Geld kassiere, selbst wenn ich das Geld meines Herrchens verzocke. Denk mal darüber nach, falls Du Dein Geld anderen Menschen anvertraust. Das gehört sich nicht. Du vertraust Deinen Partner auch nicht einem anderen Menschen an und sagst: „Hier mach mal!“ Oder doch?! Geld gehört in die eigenen Hände. Nicht in die Hände von Menschen mit Anzügen, denen das Hemd zu groß ist. Und die nichts können außer heiße Luft für viel Geld verkaufen.

Meine Performance ist trotz ein paar echter derb blöder Fehlentscheidungen (ausnahmslos handwerkliche Fehler!) dennoch sehr zufriedenstellend. Mein Depot ist wieder auf einem Allzeithoch. Nicht nur ein bisschen. Ordentlich über dem Stand von vor dem Corona-Fake-Virus. Trotz der Delle, die mir der Fake-Schwachsinn kurzzeitig ins Depot riss. Der Wertzuwachs meines Tradingdepots seit Beginn der Corona Virus (Fake-)Krise liegt inzwischen höher als der Wertzuwachs aus dem gesamten davor liegenden Jahr. Anders gesagt: 8 Wochen gegen ein Jahr. Oder einfacher ausgedrückt: Ich konnte meinen bisherigen Gewinn in 8 Wochen mehr als verdoppeln. Und das hat mit zocken nichts zu tun. Striktes Risikomanagement, klare Positionsgrößen, klare Einstiege und Ausstiege. Klare Stopps.

Und damit bin ich – trotz aller Fehlgriffe (die definitiv vermeidbar waren und die Performance nochmal ganz anders angeschoben hätten!) – absolut zufrieden. Der Dow Jones liegt noch immer 20% unter seinem Allzeithoch. Mein Depot hat hingegen ein paar Prozent zugelegt. Bis jetzt. Und von der Vergangenheit kann man sich nichts kaufen. Deswegen ist jetzt auch kein Grund nachzulassen oder sich auszuruhen. Jeder Moment ist ein neuer Moment. Und das Feuer brennt. Mein Feuer jedenfalls. Ich hoffe Deines auch! Nutze die Zeit. So eine Zeit wie jetzt bekommen wir nie wieder. Es gibt einzigartige Investmentchancen und man kann dem ganzen Mist, der derzeit geschieht, tatenlos zusehen oder versuchen hier bestmöglich durch zu kommen. Und „bestmöglich“ heißt BESTmöglich und nicht bestMÖGLICH. Es ist eine Frage Deines Fokusses.

Abschließen möchte ich nochmal mit einem Zitat von Bodo Schäfer: „Ich kann es tun. Ich verdiene es. Ich werde es bekommen. Ende der Geschichte!“

2020-04-24

PS: Derzeit beschäftige ich mich abseits der Börse und des Sports mit Dr. Joe Dispenza. Vielleicht kennst Du ihn? Falls nicht, es geht um Quantenphysik. Hochspannend. Habe ich vor kurzem empfohlen bekommen. Vielleicht eine der besten Empfehlungen, die mir jemand in den letzten 12 Monaten gab. Und das, obwohhl oder gerade weil sie nichts mit der Börse zu tun hat. Sie kam von einem Physiotherapeuten, bei dem ich für ein paar Wochen war (mal wieder muskuläre Schulterprobleme gehabt). Im Prinzip geht das in die Richtung Eckhart Tolle, allerdings eine andere Nummer und ein anderer Ansatz. Da arbeite ich mich gerade ein. Ich stehe am Anfang dieser Reise. Wie auch insgesamt in meinem Leben… immer.

PPS: Tut mir leid, immer noch keine neuen Frauen- oder Datinggeschichten… Aber ich vermisse sie auch keineswegs. Eine Partnerin wäre für mich im Moment wie ein Anker. Aber ein ganz mieser, der mich nur unnötig an meinem aktuellen Standpunkt festhalten würde. Wieder viel Blabla warum ich so sparsam sei, wieder der innerliche Druck Geld für Rotz ausgeben zu müssen… Keine Rundungen und keine Kurven inspirieren mich derzeit mehr als die Charts, die auf meinen Monitoren blinken. Und nach mehr als nur nach Kurven und Rundungen würde ich außerhalb der Welt meiner Monitore sowieso keine Ausschau halten. Nicht weil ich so oberflächlich geworden wäre. Sondern weil es in der heutigen Zeit völlig irre wäre anzunehmen, dass man so etwas wie echte Liebe wirklich finden kann, wenn man danach sucht. Das haben mich die letzten Jahre genug gelehrt. Wenn etwas kommt, kommt es. Aber suchen werde ich danach nicht mehr. Suchen und finden kannst Du Kurven und Rundungen. An der Börse genauso wie auf der Straße oder in Clubs und Bars. Wir leben in einer Streaming-Gesellschaft, wie ich schon öfter schrieb. Ausleihen, benutzen, auspressen und zurück zu Amazon damit. Nicht meine Art. Aber so machen das alle. Nicht wahr? Traurig! Aber Realität. Und ich mache leider nicht die Regeln, sonst könnte ich etwas daran ändern. Nur eines sage ich klar: Ich bin weder die Kuh, die geschlachtet werden will noch erstrecht die, die geschlachtet wird. Und noch weniger werde ich dafür danke sagen. „Der Himmel muss warten“, würde Sido sagen.

Blog-Statistik und die Sinnfrage (Teil 2 von 2)

Und nun die Fortsetzung zu Teil 1, Blog-Statistik und die Sinnfrage (Teil 1 von 2). Es ist mehr ein Sequel als ein zweiter Teil.

Heute wird es kitzelig

Gestern habe ich im Artikel festgestellt, dass die Besucherzahlen über die letzten Wochen auf meinem Blog ansteigen. Es ging außerdem um solche Fragen wie :
Hat sich die Qualität meiner Beiträge im Laufe der letzten Monate verändert?
Will ich überhaupt mehr Leser auf meinem Blog?
Spielen Zahlen dabei für mich eine Rolle und wenn ja, welche?
Außerdem habe ich mich freudig gezeigt über die zunehmende Zahl der Kommentare hier.

Und heute geht es weiter mit dem Thema „Zahl der Blogbesucher“ und einem Ausflug zum Thema Zahlentypen, bzw. einem Vergleich verschiedener Geldtypen.
So viel sei verraten: Die Auflistung ist nicht zugleich als Abschluss zu verstehen und mein zweiter Teil heute soll eher kitzeln als wirklich eine Antwort oder gar eine Lösung zu präsentieren. Er soll zum Nachdenken anregen. Dich, ganz persönlich.

Was hat die Zahl der Blogbesucher mit der Zahl auf dem eigenen Kontoauszug zu tun?

Es ist wie mit dem Geld. Da gibt es drei Typen von Menschen.
Und da Geld eines meiner Hobbys ist, genauer gesagt Finanzwirtschaft im Allgemeinen und Börse im Speziellen, gehe ich heute mal diesen Weg mit dem Vergleich. Keine Sorge, Geld hab ich keines. Aber reden und philosophieren darüber liebe ich. Das ist wie beim Essen. Ich muss nicht Koch gelernt haben, um zu beurteilen, ob mir das Essen schmeckt. 😉

Ich skizziere sie, die drei Geldtypen.

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Typ 1: Nennen wir ihn den Konsum-Junkie!
Sobald er Geld hat, gibt er es postwendend aus. Noch ehe er die 5 Euro in der Hand liegen sieht, sind sie auch schon für einen mehr oder weniger (meistens weniger!) brauchbaren Krimskrams ausgegeben. Das ist so das Milieu der Schuldner. Der Extrem-Konsumenten. Wenn jedem neuen Trend nachgejagt und nachgekauft wird. 5 Euro in der Hand bedeuten nach 5 Minuten 0 Euro in der Hand und oben drauf noch 10 neue Euro Schulden. Freut die Industrie und die Kapitalgeber. Freut allerdings nicht die Um- und Tierwelt. Verbrauchen, verbrauchen, verbrauchen – lautet die Devise. Er genießt in Wahrheit gar nicht so sehr das Leben, sondern den Konsum. Er könnte sich auch in eine dreckig Regenrinne setzen, wichtig ist nur, dass er ständig neuen Schund kaufen kann. Neues Ei-Phone, neue Klamotten, neuen Firlefanz. Zigaretten hier, unsinnigen zusätzlichen Füllstoff (es Nahrungsmittel zu nennen wäre eine Beleidigung) dort. Oft ist er deshalb übergewichtig. Immer kaufen, kaufen, kaufen. Egal was, immer irgend etwas. Er freut sich doch so sehr, wie ein kleines Kind, wenn er sich etwas leisten kann. Zumindest denkt er das. Und das macht ihn froh und munter.

Typ 2: Nennen wir ihn Zahlen-Junkie!
Der Zahlen-Junkie hat nur ein Ziel. Er macht den ganzen Tag nichts anderes als sich an der schier unendlich größer werdenden Zahlenkolonne auf seinem Kontoauszug zu erfreuen. Er ist gewissermaßen ebenfalls ein Junkie, nur auf andere Art. Er konsumiert, im Gegensatz zu Typ 1 fast gar nichts. Er ist ein Asket. Je größer das Scheingeld auf dem Konto, desto größer sein Ego. Viele schwarze Nullen vor einer führenden 1 bis 9 sind sein Bestreben. Hier fühlt sich der Zahlen-Junkie stark. Am meisten freut er sich, wenn das Bankkonto so dick ist, dass der Kontoauszugdrucker an seine Grenze stößt und einen Zeilenumbruch einschieben muss. Angesparte Kohle als Selbstzweck. Mehr, mehr, mehr! Er pflastert seinen Weg dabei natürlich mit Leichen, um voran zu kommen. Geiz ist geil. Mehr Geiz ist mehr geiler.

Typ 3: Nennen wir ihn Hedonist!
Der Hedonist freut sich über die dicken Zahlen auf dem Kontoauszug. Allerdings nicht aus Selbstzweck. Er ist eine Mischung aus Typ 1 und Typ 2. Allerdings eine relativ gesunde, könnte man auf den ersten Blick vermuten! Er weiß, dass er jederzeit kaufen könnte, wenn er wollte. Er konsumiert, wenn er konsumieren möchte, aber er möchte nicht oft. Er weiß, dass er könnte. Das reicht ihm. Er hat sich schon früh eine Scheibe von Typ 2 abgeschnitten. Und eine von Typ 1. Er ist sparsam und sieht hin und wieder nach, ob schon wieder ein paar Nullen mehr hinten dran stehen, auf dem Kontoauszug. Er freut sich jedoch nicht an den vielen Nullen und der dicken Zahl. Es reicht ihm, dass er weiß, dass er nicht nur könnte, sondern wirklich kann. Wann immer er will. Aber er will ja nur selten, er erfreut sich an der bloßen gedanklichen Möglichkeit. Für ihn ist das Realität genug. Das freut ihn.

Und so bleibt die Frage, welcher Kategorie man sich selbst zuordnen würde.
Nicht in Sachen Finanzen, sondern als Blogbetreiber.

Kurzer Ausflug zu Herzblatt

Stell Dir vor Du müsstest einen von den Dreien heiraten!

Nimmst Du Kandidat(in) 1, der von der linken in die rechte Tasche lebt, heute Mittag noch nicht weiß was es heute Abend zu essen gibt, der immer für ein Abenteuer bereit ist und sich dafür gerne mal einen Haufen Ärger einfängt? „Koste es was es wolle…“

Oder möchtest Du Kandidat(in) 2, der ein reicher Spießer ist. Den MacMonneysack aus Entenhausen (für die Freunde von Duck Tales). Der der Überzeugung ist, dass man alles und jeden mit Geld kaufen kann. „Die Geister, die ich rief …“. Der Leute wie Sepp Blatter kauft, um eine WM ins eigene Land zu holen. Oder eine Hillary Clinton, um auf der ganzen Welt schön weiter Krieg machen zu können. Der irgendwann alles und jeden auf der Welt gekauft hat und am Ende nicht merkt, dass er doch einsam und alleine sterben wird, obwohl ihm Tag ein und Tag aus jeder ins Gesicht lacht? Aber hey, dafür ist er stink reich!

Oder nimmst Du Kandidat(in) 3, den Träumer. Der zum Fenster raus schaut und die vielen Tiere und tollen Farben sieht. Im Frühling und im Herbst. Der ausgeglichen ist und glücklich, im Reinen mit sich, denkt er. Der es jedoch nicht für nötig hält seinen Fuß vor die Türe zu setzen, denn der Blick aus dem Fenster reicht ihm vollends, um das pure Glück zu empfinden. Spazieren gehen ist für ihn nicht nötig. Denn er weiß ja, dass er spazieren gehen kann, wenn er möchte. Er möchte aber nicht, wozu auch. Der Gedanke ans Spazieren gehen fühlt sich für ihn so real an, als würde er gerade spazieren gehen. Mit ihm kannst Du nicht viel erleben, außer gemeinsame Gedankenausflüge.

Welchen Kandidaten würdest Du wählen?

Und so, oder so ähnlich, musst Du Dich als Blogbetreiber auch selbst fragen:
Will ich überhaupt mehr Leser auf meinem Blog?
Spielen Zahlen dabei für mich eine Rolle und wenn ja, welche?

Die Antwort wird eine höchst individuelle sein. Es kann nur eine höchst individuelle sein.
Und das alleine schließt eine Fixierung auf Typ 1, 2 oder 3 aus.
Aber ob Du wirklich richtig stehst, siehst Du wenn das Licht an geht…

Blog-Statistik und die Sinnfrage (Teil 1 von 2)

Pinky und der Brain

Mir fiel die letzten Wochen unübersehbar auf, dass die Zahl meiner Blogleser angestiegen ist und weiter ansteigt. Projekt Beziehung im Aufwind! Projekt Beziehung erobert die Welt?!
Na na! Füße still halten! Schließlich bin ich weder Pinky noch der Brain. Und dass deren immer gleichen Versuche die Weltherrschaft an sich zu reißen gescheitert sind, wissen wir dank deren 65 kläglichen Versuchen in 65 erfolglosen Folgen. Also nicht erfolglose Folgen im Sinne von erfolglose Serie, sondern erfolglose Folgen im Sinne von erfolglose Versuche in erfolglosen Folgen einer erfolgreichen Serie. Denn das war sie, erfolgreich. Die Serie.

(Anmerkung: Immer gleich kann man „immer gleich“ oder „immergleich“ schreiben. Ist wohl nach neuer Rechtschreibung Geschmacksache. Warum ich das extra erwähne? Weil ich als ausgewiesener Perfektionst selbst beim Schreiben einer Einleitung eines Blogartikels mit solchen Nebensächlichkeiten viel Zeit zubringen kann.)

Gut, die 65 Folgen habe ich hier mit meinen eigenen selbigen jedenfalls schon geknackt, dafür habe ich noch 65 Versuche – um die Weltherrschaft an mich zu reißen – übrig. Schade, dass die Serie irgendwann zu Ende ging. Und wenn ich es mir so recht überlege: Ich will weder Pinky noch Brain sein. Beide finde ich auf ihre ganz eigene Art unsexy.

Heute ein bisschen was für die Statistik-Freunde

Verhältnismäßig läuft das alles hier noch auf sehr niedrigem Niveau ab, keine Frage. Also die Zahl der Leser befindet sich auf niedrigem Niveau, will ich damit sagen. Nicht die Leser selbst, Gott bewahre. Und meine Artikel auch nicht. Die sind hochintellektuell, wie ich finde. Beide, also die Leser und die Artikel. 😉

Ohne aggressive Werbung meinerseits ist das jedoch kein Wunder. Und ich mache weder aggressive Werbung noch überhaupt Werbung für meinen Blog. Warum auch?

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Ja, warum auch?

Ich hab bewusst die absoluten Zahlen in dieser Statistik rausgelassen. Ich weiß schon, ich bin oft selbst neugierig und ertappte mich zuletzt mehrfach dabei, wie ich nochmal schnell nachgesehen habe, ob sich die Reichweite meiner Artikel erhöht hat. Aber selbst wenn… nicht…? Na und?

Und jetzt beginnt das Grübeln. Ich glaube, dass sich die Qualität meiner Beiträge im Laufe der letzten Monate verändert hat. Aus persönlicher Sicht würde ich klar sagen: Verbessert!

Objektiv würde ich sagen (schließt sich an sich schon aus! Wie kann man denn selbst über sich objektiv berichten?! Verrückt! 🙂 ), dass sich sicherlich der Inhalt dieses Blogs verändert hat. Der Fokus ist ein Anderer als zu Beginn. Anfangs ging es um das Game als solches:
Wieviele Frauen habe ich gestern angesprochen, wieviele Telefonnummern hab ich bekommen. Wieviele Dates hab ich ausgemacht? Weviele Dates hatte ich dann tatsächlich?

Zahlen hier und Zahlen da.
Zahlen sind in Wahrheit Makulatur! Nichts als Schall und Rauch!

Zahlen sind etwas für Menschen, die ganz viel weißes Papier mit schwarzer Tinte schmutzig machen. Nennen wir sie zum Beispiel Banker. Oder Bankster. Oh, wieder diese Kapitalismus-Kritik. Mensch. Reiß Dich am Riemen Junge, es geht hier nicht immer um Politik und die Systemfrage, manchmal geht es doch auch einfach um Frauen und Männer!

Also weiter ohne Politik und Systemfrage. Bleiben wir bei den nackten Frauen, äh nackten Zahlen. Wenn mir Zahlen wichtig wären, Zahlen an sich, dann müsste ich mir selbst die Frage stellen: „Was unterscheidet mich ab dem Moment von einem Zahlenjunkie?!“ Wo wir wieder bei den Bankstern wären. Da wollen wir aber nicht hin. Wir sind ja anders.

Und so stelle ich mir selbst die Frage

Will ich mehr Leser auf meinem Blog? Oder reicht es mir nicht auch schon zu wissen, dass es täglich überhaupt welche gibt? Ich bin also nicht alleine hier. Andere Menschen nehmen teil an meinem Leben. Oder anders gesagt: Andere Leben nehmen teil an meinem Leben.
Ich gehe sogar einen Schritt weiter und sage, dass es nicht nur ein „teilnehmen“ ist, sondern bisweilen sogar ein „Anteil nehmen“. Das ist mehr als lediglich teilzunehmen. Teilnehmen ist eher ein „dabei sein“. Anteil nehmen ist mehr ein „ich fühle und denke mich auch hinein“.
Ein schöner Gedanke.

Spielt die Zahl dabei eine Rolle?
Ja und nein. Eigentlich sogar nein und nein. Aber irgendwie auch ein bisschen ja.
Unmittelbar betrachtet: Nein. Denn eine Zahl ist eine Zahl. Die bringt mir per se gar nichts.
Mittelbar betrachtet: Ja. Denn, und das darf ich inzwischen regelmäßig selbst spüren, mehr Leser bedeuten auch mehr Kommentare. Und mehr Kommentare bedeuten für mich mehr andere Ansichten. Und das erweitert meinen Horizont. Bei der relativ geringen Zahl an Lesern bzw. in dem Fall besser gesagt Kommentierern ist das zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Druckbetankung für mich, aber es gibt sie… die Kommentierer(innen) und ihre Kommentare.

Und das freut mich.

Eine Hommage an den Leser

Wie ich dargestellt habe, sind Kommentare zu meinen Artikeln für mich mehr wert, als blanke Zahlen. Habe ich stille Leser, freut mich das. Habe ich aktive Leser, die kommentieren, freut mich das noch viel mehr. Denn dann nehmen die Leser nicht nur (An-)teil am Leben des Schreibers. Sondern der Schreiber auch am Leben des Lesers bzw. des dann schreibenden Lesers. Also des Lesers, der ebenfalls zum Schreiber wird. Dann tun wir einander Schreiben schreiben. Unförmlich zum Glück.

Also schreibt mir. Danke! 😉

Morgen gehts weiter mit Teil 2, der irgendwie zu Teil 1 gehört, aber irgendwie auch total für sich alleine stehen könnte.
So wie die Dollar-Trilogie mit Clint Eastwood. Die drei Teile gehören irgendwie zusammen, haben aber dennoch nichts miteinander zu tun. Und mein Zweiteiler hier hat zwar nichts mit einer Trillogie gemein, dafür ist es ein Teil zu wenig. Spannend wie die Dollar-Trillogie bleibt es trotzdem. Daher.. Fortsetzung folgt…

200!!! Ein echter Zufall!

Was für ein Zufall! 200!!!

Dieser Blog erblickte das Licht der Welt am 31.07.2016.
Heute ist der 17.02.2017.

Ich hätte mit dem Zeigefinger am Wandkalender alle Tage einzeln Revue passieren lassen und durchzählen können. Über den letzten Sommer, hinein in den Herbst und weiter bis jetzt in den zum Glück inzwischen nicht mehr nur eiskalten Winter. Und mein Wandkalender, oder viel mehr meine Zählkunst, hätte mir verraten, dass dieser Blog heute 200 Tage alt geworden ist. Rekord. Heute. Tadaaaaa!

Und jetzt kommt der echte Hit!
Meine Administrationsoberfläche in WordPress verrät mir natürlich ebenso etwas. Und zwar sagt sie mir, dass dies der 200. Artikel ist! Tadaaaa!

200 Artikel in 200 Tagen!?
Unglaublich! Verrückt! Wahnsinn! Total durchgeknallt! Absolut irre!

Während Jules Verne in 80 Tagen einmal um die Erde rum ist, hab ich das jetzt schon 2,5 mal geschafft! Nebenbei überholt. Auf der linken Spur sozusagen. Gaspedal durchgedrückt und BRRRRRR mit donnernd vibrierendem Auspuffrohr vorbei. Sorry Jules!
Ich hab Dich nie kennen gelernt. Dafür bist Du 112 Jahre zu früh gestorben oder anders gesagt, ich lebe 112 Jahre zu spät für Dich. Da Du aber Franzose warst, wäre es mit der Verständigung kompliziert geworden.

Französisch hatte ich mal freiwillig im Nachmittagsunterricht in der Schule. Das ist schon eine Zeit lang her. Gemerkt hab ich mir gar nichts davon. Vielleicht lag es auch an der alten Französisch-Lehrerin, die war didaktisch so mega schlecht wie das Kratzen der Kreide an einer alten rauhen Tafel. Pfui. Rote Karte.

Nichts gegen das Alter eines Menschen, ganz im Gegenteil. Ich stehe auf Gespräche und den Umgang mit älteren Menschen, deren Sicht auf die Dinge ist in aller Regel weit weniger ich-bezogen.
Bei der besagten Lehrerin ist es jedoch so, dass ich empfohlen hätte sie vorzeitig in den Ruhestand zu schicken. Ihr hat das Alter zwar nicht geschadet, würde ich behaupten, aber geholfen hat es ihr auch nichts. Und das ist tragisch.
Da gibts einen Spruch, den hab ich von meinem Papa, der passt gut zu solchen Situationen: „Dumm geboren und nichts dazu gelernt!“
Wenn das Alter einem Menschen schon nichts bringt, was denn dann? Wenn das Letzte, das niemand aufhalten kann, – Zeit – im Leben eines Menschen auch noch obsolet wird, weil es ihm einfach nichts bringt, die letzte Bastion sozusagen auch noch gefallen ist, dann… ja dann…?

Okay, jetzt aber schnell wieder die Kurve kriegen, vom düster neblig deprimierten Endzeit-Gefühl zum leicht verdaulichen Humor. Apocalypse not now anymore.
Wenn ich damals schon der heutige Dieter Bohlen gewesen wäre, dann hätte ich im Unterricht bei ihr auf den roten Buzzer gedrückt. MÄÄÄÄÄÄP!

Französisch klingt zwar toll, aber ich empfand es als Zumutung diese Sprache zu lernen. Nicht falsch verstehen, nichts gegen die Sprache. Sie ist schön. Sie ist nur wahnsinnig kompliziert. Das ist der Grund, warum ich froh bin mit Deutsch aufgewachsen zu sein. Deutsch ist – glaube ich – ähnlich schwer. Anders ähnlich schwer. Als Ausländer Deutsch zu lernen muss auch eine Zumutung sein. Egal ob freudig oder nicht. Zumutung bleibt Zumutung. 🙂

200 Artikel in Deutsch!
Könnte ich Französisch, hätte ich auch mal einen in Französisch rausgehauen. Kann ja noch kommen.

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Englisch ist herrlich einfach dagegen. Italienisch ist auch noch verhältnismäßig einfach. Aber Französisch…
Ich hatte aber auch noch nie eine französische Freundin, vielleicht würde ich das dann anders sehen…? Ganz sicher würde ich das dann ganz anders sehen! 😉

Von Jules Verne habe ich noch nie etwas gelesen. Am Rande jedoch mit halb offenem Auge mitbekommen, dass er da ein paar Meisterwerke für sich verbuchen kann. Aber für Romane hatte ich auch noch nie viel über. Das kommt erst im Alter wahrscheinlich…? Wenn man bis dahin als junger Rebell erkannt hat, dass alles Wissen und Verstehen auch nicht viel am großen Ganzen ändert. Dann kann man Romane lesen. Nein, das ist nicht pessimistisch gemeint, sondern real.200 Artikel in 200 Tagen. An ein paar vereinzelten Tagen gab es auch mal keinen Beitrag von mir, aufgrund Krankheit. Dafür hatte ich insgesamt über die Zeit auch sehr vereinzelt mal zwei Artikel an einem Tag veröffentlicht. Ein schöner Zufall, der sich da ergeben hat. Manche würden dabei von Wunder sprechen, 200 in 200. So exakt. So punktgenau. So magisch. So einzigartig. 😉Ist das bei 6 Richtigen im Lotto Zufall oder ein Wunder, wenn man derjenige ist, der die Gewinnbenachrichtigung erhält?
Ich will das hier nicht weiter ausführen. Das wäre stattdessen etwas für den Philosophischen Sonntag… *hehe*
Ob es in 400 Tagen dann 400 Artikel sein werden? Ich weiß es nicht. Wie auch. Aber eines kann ich sicher sagen: Mein Projekt Beziehung ging ganz anders los, als es sich bis jetzt entwickelt hat. Die Zielrichtung hat sich bis jetzt nicht verändert. Aber die Sicht auf die Dinge. Und der Weg. Und die Grautöne zwischen Schwarz und Weiß. Wundervoll! Die Zeit hat mir gut getan. Dazu morgen mehr.

Apropos hohes Alter… ich befürchte, dass ich auch im hohen Alter immer noch ein junger Rebell sein werde…! Und immer noch keine Romane mag. Aber bis dahin einen geschrieben haben werde. Vielleicht über einen jungen Rebell, der keine Romane mag.

Steigende Besucherzahlen – und ein Kommentar zu Trump

Was mir über die letzten Wochen hinweg aufgefallen ist, sind die steigenden Besucherzahlen auf meinem Blog. Darüber freue ich mich. Besonders auch über die ersten Kommentare von Euch. Ich denke, dass das für mich erst der Anfang ist. 🙂
Wann immer Euch etwas einfällt, lasst es raus. Ich nehme das gerne an und wenn es passt, dann baue ich das eine oder andere mal auch einen Artikel drum herum.

Was mir sonst so aufgefallen ist:
Wenn man nach „Projekt Beziehung“ über Google sucht, dann bin ich hinter brigitte.de mit dieser Webseite inzwischen auf Platz zwei der Ergebnisse. Das war vor einigen Wochen noch anders. Da tauchte ich recht weit hinten erst auf.
Aber nach inzwischen fast 200 Artikeln hält mich Google dann offenbar für wichtig genug, um auch mit dem Namen dieses Blogs oben zu erscheinen.

Das ist für mich dann in Zukunft angenehmer, wenn ich jemandem sagen kann: „Gib in Google einfach „Projekt Beziehung“ ein und Du kommst mit dem zweiten Ergebnis direkt hier her.“
Bisher musste ich immer umständlich den Zusatz „wordpress.com“ mit erwähnen, was nicht unbedingt intuitiv klingt und erst recht nicht intuitiv ist. Kennt Ihr sicher, das Problem.

Alles nimmt schleichend Fahrt an. Ohne aktive Werbung ist das bestimmt auch ganz normal so. Ich nenne das ein gesundes Wachstum. Es reift, es dauert und dann wird es auch gut. 🙂

Was mir ganz nebenbei aufgefallen ist: Das Schreiben macht mir weiterhin und machmal sogar noch mehr Spaß. Und ich entwickle langsam einen eigenen Schreibstil, habe ich für mich selbst jedenfalls das Gefühl. Es flutscht oft einfach, manchmal auch in ganz kurzer Zeit. Dann ist so ein Artikel auch mal in wenigen Minuten fertig. Erst das Ausfeilen eines Beitrags kostet dann wirklich Zeit und Muße. Die Ideen sprießen hingegen einfach. Ich frage mich, ob ein Artikel pro Tag von mir für einem Follower nicht zuviel ist?!

Ich selbst merke beim Korrigieren, dass das Lesen eines langen Artikels schon etwas Zeit kostet. Und aus dem Grund schaffe ich das leider auch nicht immer. Ich verlege das dann oft auf die Mittagspause, auf die Zeit auf dem Weg von und zur Arbeit oder auch auf die Zeit abends auf der Couch. Mit dem Laptop auf dem Schoß.

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Was gibt es heute sonst zu sagen, neben der Tatsache, dass die Besucherzahlen zur Zeit hoch gehen? Eigentlich nicht viel.
Es wird insgesamt alles etwas ruhiger gerade bei mir. Gefühlt ist es die Ruhe vor dem Sturm. Draußen zum Daygamen war ich schon länger nicht mehr. Das ist im Moment aber auch nicht nötig. Ich habe das Approachen ein bisschen herunter gefahren, aber natürlich nicht aufgehört.
Die Kontakte, die ich im Moment habe, reichen so erst mal. Übergangsweise vermutlich zwar nur, aber es reicht. Der Kopf ist voll. Mehr Kontakte und erst recht neue Kontakte wären da einfach zu viel.

Durch das Lesen der Blogs meiner Follower bin ich auf eine gute Idee gekommen, was meine Geschichten hier mit den Frauen betrifft. Darüber schreibe ich morgen…

Für heute reicht auch mal ein kurzer Artikel. 🙂

PS: Während ich diesen Artkel schreibe (Mitten in der Nacht), läuft bei mir gerade ZDF, wieder mal das Übliche. Ausschließliches Trump-Bashing. Unvorstellbar, unfassbar. Trump könnte sogar übers Wasser laufen und selbst dann würden die Medien hierzulande wahrscheinlich nicht das unvorstellbarste Phänomen der Menschheitsgeschichte bejubeln, sondern auch noch schreiben: „Schaut Euch diesen Vollidioten an, der ist zu blöd zum Schwimmen.“
Ich bin gespannt was die Menschen in vier Jahren sagen werden. Im Moment plappern alle den Unsinn aus den Mainstreammedien nach. Trump sei so doof. Ein Unmensch. Er sei dies und er sei das. Ein Dummkopf. Alles mögliche soll er angeblich sein, aber auf jeden Fall ein ganz fürchterlicher Präsident.
Also ich maße mir da noch kein Urteil an. Ich wäre nur schon erstaunt, wenn die vier Jahre überlebt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Der letzte „gute“ Präsident war J.F.K. Und den wollte man ganz offensichtlich auch nicht mehr. Also hat man ihn weg gemacht. Er wurde unbequem. Warum weiß fast niemand. Außer man beschäftigt sich mit Geopolitik und Finanzwirtschaft, und dabei dann mit den Untiefen seiner eingeleiteten Amtshandlungen. Die sind recherchierbar. Für jeden. Aber natürlich kostet das Mühe. Mir macht so etwas Spaß.
Zurück zu Trump.
Ich kenne diesen Mann nicht persönlich. Und deswegen schaue ich mir erstmal seine Handlungen an. Und urteile für mich danach. Nicht davor. Auch so etwas, das manchmal ganz hilfreich ist.
Aber eines ist für mich jetzt schon klar: Der Mann hat in wenigen Tag mehr FÜR sein Land getan als Angela Merkel in gefühlten 100 Jahren. Und oftmals ist Handlung wichtig, anstatt alles aus-zu-schlafen. Ob „A“ oder „B“ ist gar nicht so wichtig, Hauptsache jemand tut etwas. Kein Aktionismus wo keiner hin gehört. Aber wenn Handlungen nötig sind, dann ist es mehr als angebracht zu handeln. Wirklich egal wie, Hauptsache zu handeln. Und ob seine Handlungen gut oder schlecht sind, wird sich sowieso erst noch zeigen. Da kann man ganz geteilter Meinung sein. Alles ist besser als eine Schlaftablette an der Spitze der Regierung zu haben. Und mit Abwesenheit glänzt Trump sicher nicht. Das kann ich von uns in Deutschland nicht behaupten.
Nur diesen Eindruck habe ich eben jetzt schon: Er handelt FÜR sein Land. Seine Antrittsrede ist schon ein guter Vorgeschmack auf das was da noch kommen mag. Ich habe mir natürlich die Mühe gemacht und sie mir angehört, auf Englisch. In den deutschen Medien sind natürlich nur ein paar Fetzen aus seiner Rede zu hören. Und die werden dann entweder in der Luft zerrissen oder von all seinen Äußerungen, die jeder normal tickende Mensch gut finden würde, ist dann nichts mehr zu hören und zu lesen in der sogenannten Qualitätspresse. Und wenn man etwas von seinen Äußerunge liest, dann werden sie so hin kommentiert, dass sie sich schlecht und widerlich anhören. Dass ich nicht lache. Dann lieber die Quellen im Original selbst anschauen. Danke. Dafür brauche ich keinen Kommentator und auch keinen Journalisten.
Ja ich weiß, es tut weh anderer Meinung zu sein. Es ist irgendwie unbequem, jedenfalls fühlt es sich so an. Und ich weiß, dass es komisch ist, wenn alle Menschen sagen, dass A richtig ist und nun jemand anders kommt und das Gegenteil behauptet. Auf einmal soll  B richtig sein. Aber wenn man sich wirklich selbst die Mühe macht und eigenhändig recherchiert, sich auch mal Reden ganz im Originalwortlaut anhört (und nicht verfälscht durch die Medien!), dann kommt man von ganz alleine wirklich recht simpel darauf, dass B oft richtiger ist als A. Es hat immer einen Grund, warum alle denken sollen, dass A richtig sei. Die Quizfrage lautet also immer: „Wem nützt es?“
Mir ist das einfach zu simpel, wenn alle gegen einen sind. Das ist mir schon immer zu einfach gewesen im Leben. Auch schon in der Schule. Alle auf einen. Nein, Danke. Und fast immer hat es einen Grund, wenn die Jagd auf einen Menschen eröffnet wird. Und der ist in aller Regel kein ehrenwerter. Ganz im Gegenteil. Das hat jetzt nichts mehr mit meinem ursprünglichen Artikel zu tun. Aber wenn mir akut etwas auf der Zunge brennt, dann hau ich das hier in die Tasten. 😉

Neuer Rekord – 10 Follower!

Herzlich willkommen!

Vor einem halben Jahr habe ich nicht gedacht, dass sich jemand außerhalb meines Familen- und Freundeskreises für meine Story interessiert. Inzwischen sehe ich, dass schon 10 Menschen Interesse an meinen Texten und Teilhabe an meinem Leben haben.

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Ich freue mich darüber!
Sehr gerne würde ich erfahren, was Euch an meinem Blog gefällt. Oder auch nicht gefällt. Nicht um eine Statistik zu erheben. Nicht um in Kategorien zu denken und mir zu überlegen „was gefällt meinen Lesern und davon bringe ich dann mehr“. Sondern aus einfachem Interesse. Individuell. So wie Ihr Interesse an meinem Leben habt, so habe ich Interesse an Euren Gedanken, die zum Interesse an der Verbindung hier her führten und führen. Ihr wisst von mir wirklich relativ viel, ich schreibe ja jeden Tag was mir so passiert. Lustiges und Unlustiges. Sinnvolles und Sinnloses. Von Euch weiß ich in aller Regel nicht viel, außer Ihr habt einen eigenen Blog. Dann schaue ich da natürlich auch regelmäßig mal rein. 😉

Ohne den Anspruch zu erheben auf meine Leser eingehen zu wollen oder zu können, interessiere ich mich doch sehr für Euch. Denn auf die eine oder andere Art treten Schreiber und Leser immer in Resonanz zueinander. Oft nur anonym durch Klickzahlen. Oder etwas weniger anonym durch Likes und noch weniger anonym durchs Folgen. Follower zu sein ist auch ein Statement, wie ich finde.

Mir ist bewusst, dass ich keinen massentauglichen Blog betreibe. Keinen, der überall für Jubelstürme oder für große Umsätze der Kosmetik- oder Fleischindustrie (Rezepte mit viel Fleisch!) sorgt. Aber genau darum geht es mir ja. Mit Menschen in Kontakt zu kommen, die aus ehrenwerten Gründen einen Kontakt möchten. Auch wenn er für viele Leser nur eindimensional verlaufen soll (nur empfangen). Übrigens ist es mir im Web 2.0 genauso wichtig wie beim Day- und Clubgamen, der Kontakt zu Menschen mit ehrenwerten Absichten. 😉

Mir ist auch bewusst, dass 10 nicht viel ist. 10.000 wäre vielleicht viel? Ein Bekannter von mir hat einen Instagram Account mit mehreren zehntausend Followern. Noch dazu sieht er verdammt gut aus. Resultat: Inzwischen modelt er und wird von allerlei Firmen mit Klamotten bombardiert. Nur um von sich selbst Fotos machen zu lassen und sie bei sich online zu stellen oder der Firma zu schicken. Verrückt, dieses Web 2.0. Dazu immer diese schleimigen Texte von ihm unter jedes Bild und schon sind ihm nochmal mehrere tausend Likes garantiert. Von potenziellen Käufern, Teenies vorrangig.

Ich gönne es ihm von Herzen. Wirklich. Aber es ist Hollywood und alle fallen darauf rein. In echt bringt er kaum ein Wort raus, so schüchtern ist er. Wenn der pickuppen gehen würde, könnte wahrscheinlich die Pickup-Szene in Deutschland zu machen. Die Straßen wären leer approached. Kann er aber nicht.Zu schüchtern, wie gesagt. Ein paar Teeny-taugliche Texte reichen und schwupp… Klingelt die Kasse. Auch ein Ziel. Warum nicht.

Ja, genau solche Follower würde ich nicht wollen. 🙂 Zahlen sind mir nicht wichtig. Menschen schon.

Wann immer Euch etwas einfällt, auffällt oder es sonst irgendetwas gibt, das Ihr mit mir teilen wollt, dann tut es. Ich bin froh um jede Art der Inspiration. Und in allem steckt eine Chance selbst zu wachsen. Nutzt die Kommentarfunktion. Oder bin ich etwa schon so perfekt, dass es bei mir nichts mehr anzumerken gibt?!

Also herzlich willkommen in meinem Leben, den bisherigen Lesern genauso wie den neuen! 🙂

PS: Und als ich den Text vorbereitet hatte, waren es noch 10. Bis der Text nun online geht sind es schon 11. Bekomme ich jetzt auch Klamotten zugeschickt? 😉

Date-Review – 3 Dates mit viel Gelaber

Gestern hatte ich mein drittes Date mit einer Frau. Das ist schon mal selten. Meistens kommt es nicht einmal zu einem zweiten Date. Ich scheine eben einfach so merkwürdig zu sein, dass ich alle verschrecke! 😉

Gut, also Date Nummer 3 mit einer Frau, die zwar nett, aufmerksam, aber langweilig ist.

Ein paar Dinge sind erzählenswert. Das meiste nicht. Also erzähle ich erstmal die langweiligen Situationen aus dem Date gestern. Gut? Nee!
Also okay, überspringen wir den Teil. Kommen wir zum knackigen, interessanten, humorvollen. Hm. Auch Fehlanzeige! Na gut, also dann erzähle ich zumindest die Auffälligkeiten.

Wir trafen uns in der Stadt und liefen gemeinsam zu einem Lokal zum Essen. So ein Lokal, in dem jeder beim Eintreten seine eigene Chipkarte bekommt. Da wird dann das Essen drauf gebucht. Und beim Rausgehen bezahlt man dann. Jeder seine eigene Karte. Außer man macht einen gemeinsamen Haufen daraus. Aber dazu später mehr.

Dort angekommen und die Chipkarten empfangen, sagte ich zu ihr: „Lass uns heute mal zusammen bezahlen. Das finde ich viel schöner, als alles getrennt zu machen.“

Antwort von ihr: „Ach das muss nicht sein.Wir haben ja die getrennten Karten. Gemeinsam bezahlen können wir dann, wenn wir mal wieder irgendwo essen gehen wo man bedient wird.“

Bumm. Okay. Sehr gemeinsam, der Abend. *hüstel*

Bei der Essenswahl und der Getränkebestellung (unterschiedliche Gerichte und Getränke zu unterschiedlichen Preisen!)  an der Theke fragte der Koch nach der Speisenzubereitung: „Alles auf eine Karte?“

Und jetzt fing sie an: „Können Sie das genau halbe halbe auf die Karten buchen?“

Ich dachte mir nur: „Oh mein Gott. Wieder so eine Kühlschrank-Erbsenzähler-Frau mit ausgeprägtem Sinn für korrekt berechnete Gerechtigkeit.“ Romantik pur.
Daraufhin sagte ich ihr: „Deshalb hab ich vorhin gemeint, dass es einfacher ist, wenn man zusammen bezahlt. Dafür wechseln wir uns einfach ab. Kommt auf das Gleiche raus.“

Der Koch sah sie und mich fragend an. Und da er der deutschen Sprache nur mittelmäßig bis kaum mächtig war, konnte ich die drei Fragezeichen über seiner Stirn schon fast in Zeitlupe beim zu uns ins Gesicht springen beobachten.

Das sah sie wenigstens dann ein. Dann. Also dann wenn ein fremder (!) Koch ihr das klar macht, dann (!) sieht sie das ein. Wenn ein dreifach gedateter Mann ihr das sagt, dann natürlich nicht. Klar. Logisch. Und zeigt mir, dass die Frau mir vertraut bzw. sich auf mich einlässt. Ähmmm, nee. Eben nicht. Auch gut. Was solls. Wir wollen uns ja nicht aufeinander einlassen, sondern schön weiter getrennte Wege gehen…

(Ich weiß, ich und mein ständig übertriebener Sarkasmus, nur ich bin halt so und kann auch nicht anders. Meine Art das gedanklich zu verarbeiten. Wie, wenn nicht durch maßlos übertriebenen Sarkasmus?! Wenn es nicht irgendwie auch lustig wäre, dann könnte man darüber weinen.)

Gut, sie hielt ihre Karte hin und alles wurde auf ihren Chip gebucht. Ein wenig hab ich das in dem Moment auch so provoziert. Ich hab mich einfach zurück gehalten in dem Moment. Sie war zuvor nämlich schon so schnell und wollte alles geklärt haben, nämlich halbe halbe. Also hab ich sie machen lassen. Dann gabs für sie halt statt halbe halbe eben ganze ganze. Situationen und Spannungen aushalten kann ich.
Normal bin ich nicht so. Ich hatte die beiden Abende zuvor schon jeweils ein Getränk von ihr bezahlt. Nicht alles. Aber jeweils ein Getränk. Ich finde das kann man so machen, wenn man sich für den anderen interessiert. Dann zahlt man einfach mal ein Getränk mit. Warum nicht.

Der Abend verlief bei italienischer Standardkost recht ruhig und unspektakulär ab. Wenn ich nicht zwischendurch immer dank eingestreuter neuer Gesprächsthemen den Redefluss am Leben gehalten hätte, dann wäre es tatsächlich etwas ins Stocken geraten. Also hab ich gemacht was ich inzwischen immer dann mache, wenn es an sich sehr langweilig wird oder zu werden droht. Ich fange dann einfach an mehr über mich zu erzählen bzw. darüber was mich bewegt oder begeistert. Das habe ich früher auf den Dates so in der Art nicht gemacht. Inzwischen schon. Damals habe ich versucht die Frau dazu zu bringen von sich zu erzählen. Viele Fragen gestellt. Damit sie sich wohl und ernst genommen fühlt. Es war von meiner Seite jederzeit aufrichtig, immer. Aber dann muss ich mir eben auch klar darüber werden, dass die Themen dann noch langweiliger zu werden drohen.
Schluss damit. Bevor es langweilig wird, mache ich die Themen.

Ich denke mir das so: Wenn es schon langweilig mit einer Frau sein muss, dann soll es wenigstens um die Themen gehen, die mich noch ansatzweise interessieren. Nichts ist langweiliger als einer langweiligen Frau dabei zuhören zu müssen, dass sie sich eine mega langweilige Handtasche gekauft hat. Also geb ich einfach ein Thema vor, indem ich es in den Raum werfe. Und dann frage ich sie etwas dazu. Wenn sie was dazu sagen kann, dann lasse ich sie erzählen. Wenn nicht, dann erzähle ich was dazu. So geht der Abend mit verschiedenen Themen rum und ich hab es dann auch geschafft wenigstens nicht einzuschlafen. Schlafen kann ich nämlich zu Hause.
Auf meinem neuen Kissen, diesmal aus Dinkelkernen. Was tut man nicht alles, um seinem Nacken das Bestmögliche zukommen zu lassen. Mal ausprobieren…

Nach dem Essen bestellte ich auf meine Karte noch zwei Getränke. Dazu gleich mehr.

Nach ca. drei Stunden sind wir aufgebrochen und haben uns ans Bezahlen gemacht. An der Kasse angekommen sagte ich zu ihr: „Okay, also die Getränke zahle ich. So können wir das aufteilen.“
Woraufhin sie antwortete: „Nein nein, das zahle ich heute alles. Beim nächsten Mal dann Du.“

Bingo. Danke. Immerhin war dann der Abend für mich kostenlos. Und gleichzeitig hat die Frau auch mal etwas investiert. Das ist wichtig. Ich denke mir das so: Wenn eine Frau nicht gerade durch Emotionalität und Temperament besticht… wenn ihre Gefühlsebene also eher im Versuchslabor von Schöller oder Langnese angesiedelt ist, dann erwischt man so eine Frau vielleicht über den Geldbeutel. Also kann sie investieren… in was eigentlich? 😉

Im Laufe des Abends habe ich mehrfach versucht ihre Hand zu halten. Sie ist so mega schüchtern oder merkwürdig, jedenfalls zieht sie ihre Hand nach wenigen Sekunden stets langsam weg. So als würde sie mir sagen: „Oh, was ist das denn. Hilfe. Ohje. Nein. Ich komme damit nicht klar. Ich nehme da meine Hand mal weg.“

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Klar. Kannst Du schon machen. Genau wie Du auch mit einem Bussi links und rechts noch große Schwierigkeiten hast. Hand halten geht dann gar nicht. Verstehe ich auch. Ich würde mich auch drei mal mit einer Frau treffen, wenn ich andererseits aber ihre Hand nicht halten will. Macht ja auch Sinn, ne?

Beim ersten Date okay. Beim zweiten schon irgendwie auch nicht mehr. Beim dritten aber spätestens…? Möchte man meinen. Die Wahrheit ist doch eher so: Wenn eine Frau beim ersten Date schon nicht auftaut, dann wird sie das auch 10 Dates später nicht. Bzw. wenn sie dann auftauht, dann hast Du eine extrem mühsame Person vor Dir. Eine, die mit ihrer eigenen Sexualität große Probleme hat. Will man das wirklich? Will ich das wirklich? Wir reden hier wirklich erstmal nur von einer einfachen Berührung für ein paar Sekunden und maximal einem Kuss.

Einmal habe ich ihr ein Kompliment zu ihrem Ohrring machen wollen. Weil das prima zu ihrer Uhr passte. Es war aufrichtig so gemeint. Und so berührte ich sie an den Haaren am Ohr entlang, um auf ihr Ohrring zu zeigen. Sie schreckte total zurück, als würde ich ihr das Ohr abreißen. Es ist schon eine lustige Situation gewesen. Deswegen erzähle ich es hier. So etwas habe ich in der Form noch nicht erlebt. Dass es einer Frau „zu früh“ oder „unangenehm“ war, das ja. Das kenne ich. Aber aufschrecken? Das wirkt auf mich, als hätte da jemand ein Problem. Sie. Undzwar ein ernstes. Ich hinterfrage es nicht weiter. Es ist ja im Moment für mich nicht wichtig. Aber ich bin froh, dass ich durch solche Situationen den Menschen kennen lerne. Und das gehört nun einmal dazu.

Beim Abschied habe ich das mit dem Handhalten nochmal probiert. Nachdem ich sie zur Bahn begleitet hatte. Ich spürte, dass ein Kussversuch nicht angebracht wäre. Sie kam ja so schon selbst kaum mit der Mann-Frau-Situation klar, wie ich mehrmals merken durfte.

Und so kommen wir über ein Bussi links und Bussi rechts auch beim dritten Date nicht wirklich weiter.

Das ist Rekord! Noch nie in meinem Leben habe ich eine Frau drei mal gedatet ohne sie zu küssen. Premiere! Lasst uns darauf mit einem 2012er Domaine du Bouscat Caduce anstoßen. Ein Bordeaux. Trocken natürlich, wie alle Bordeaux. Ca. 9 Euro pro Flasche. Der Wein ist geschmacklich deutlich besser als sein niedriger Preis es vermuten lässt. Kleine Empfehlung am Rande… 😉

PS: Widerlich fand ich zwei Situationen, in denen sie mich ganz offensichtlich mit jemand anderem verwechselt hat. „Du hast mir doch schon von Deinen Eltern erzählt, was die arbeiten oder?“, kam da einmal. Ich dachte mir nur: „Nein, hab ich nicht. Sicher nicht.“ Und das zweite Ding weiß ich gar nicht mehr. Ist auch nicht so wichtig. Aber es bekommt schon ein merkwürdiges Geschmäckle, wenn eine Frau nicht mehr unterscheiden kann welcher Typ ihr was erzählt hat. Ich hab auch viele Dates, aber bisher habe ich noch immer auseinander halten können, mit welcher Dame ich welche Erlebnisse, Erinnerungen und Erfahrungen ausgetauscht habe. Wenn ich das mal nicht mehr schaffen sollte, dann muss ich es wohl in den quantitativen Olymp geschafft haben. Wie sie?! Wie sie!

PPS: Zurecht kann dann die Frage aufkommen: „Was willst Du denn dann noch mit dieser Frau?“ Ich bin ehrlich. Ich weiß es nicht. Vielleicht meine Hoffnung, dass sie (an der Stelle symbolisch für alle Frauen die ich bisher gedatet habe bzw. noch daten werde!) irgendwann aus ihrem riesigen Gefrierschrank eine Siebträgermaschine heraus zieht und mir meinen heißen Lieblings-Espresso zubereitet.

PPPS: Sonntag will sie mich besuchen kommen. Auf einen Chai-Latte und gemeinsames Kochen. Ich bin fassungslos.

Ein Samstag zum Davonlaufen

Ich und davonlaufen? Sicher nicht!

Mein Artikel heute kommt mit über 1,5 Stunden Verspätung online. Da ich vorhin noch mit einem Freund auf einen Kaffee in der Stadt war. Und wir uns etwas verquatscht haben. So ist das eben, ganz ganz selten mal kommt ein Artikel etwas später online. Aber er kommt. Außerhalb der Regel, außerhalb der Gesetzmäßigkeit.

„Gesetze sind dazu dazu, um sie zu brechen.“
Von wem stammt dieses wundervolle Zitat? Es stammt von mir selbst. 🙂

Warum ist jetzt also der Samstag zum Davonlaufen?

Naja es steht heute 5 zu 0. Das ist an sich gesehen gut so. 5 an einem Tag ist vernünftig. Aber wenn 4 davon nahezu einfach weiter gehen und sich auf keinen Fall in ein Gespräch bringen lassen, dann ist das schon irgendwie zum Davonlaufen. Zumindest für die 4.

So viele Frauen, die keinerlei Interesse an einem Gespräch haben, hatte ich hintereinander noch nie. 4 auf einen Streich. Rekord.

Und später habe ich in einem Cafe an der Bar eine Dame seitlich angetippt und sie auf ihr Buch angesprochen. Keine Reaktion. „Hm“, dachte ich mir, „passt ja heute prima zum ganzen Tag“.
Nach ein paar Minuten entstand dann doch noch ein ganz angeregtes Gespräch. Sie hatte ein Buch dabei, das mich thematisch interessierte. Es ging um den IS. Ihr wisst schon. Dieses böse Phantom, das für all die Gräueltaten auf der Welt verantwortlich ist (gemacht wird bzw. sein soll). Da mich Geopolitik sehr interessiert, frage ich dann natürlich auch gerne nach. Überhaupt im Leben finde ich es wichtig, dass man den Dingen nach geht, die einen persönlich sehr interessieren. Zu stark sind wir täglich verhaftet und lassen uns verhaften in und für Themen, die andere Menschen interessieren, nur letztlich uns selbst nicht.
Und so bin ich immer weiter auf der Suche nach Menschen, die mir in irgend einem Bereich voraus sind. Deshalb lasse ich mich so gerne inspirieren und spreche Menschen an, die etwas tun, das mich interessiert.

Ein bisschen Smalltalk über Geopolitik. Geht das? Smalltalk über Geopolitik. Ja. Geht. Auch das geht. Solange man nicht zu tief geht. Gesellschaftskonform bleiben. Dann ist Smalltalk auch darüber möglich. Bohrt man etwas. Stellt man Fragen. Hakt man nach. Dann… ja dann… ist es gerade dabei natürlich schnell vorbei mit dem Smalltalk. Das ist normal.
Nun zu Dir, da ich Dir ja sagte, dass ich auch über unsere Begegnung vielleicht ein paar Sätze schreibe. Siehst Du, schwupp und schon tauchst Du hier auf! 😉 Du bist eine Frau, mit der man sich auch über andere Dinge unterhalten kann.
Nach ein paar Minuten über Land, Leute und die Berge ging es dann kurz um meinen Blog hier. Für den ich normalerweise überhaupt keine Werbung mache, weil das gar nicht meine Absicht ist. Nur fand ich das Gespräch mit ihr einfach frei und offen. Und da sie so lieb gefragt hat, hab ich ihr die Adresse von hier verraten.

Und wenn Du magst, hinterlasse ruhig einen Kommentar oder meld Dich mal. Falls Du weiter über Geopolitik fachsimpeln möchtest. Oder alternativ auch über Land, Leute und die Berge. Auch wenn Du in Zürich sein solltest. Viele Grüße an Dich an der Stelle. 😉

Was gibts sonst noch zu sagen?
Gestern war ich natürlich wieder unterwegs zum Clubgamen. Es war mega lustig für mich, weniger wegen irgendwelchen Erfolgen, sondern weil gestern auch mal abwechslungsweise mein bester Freund mit dazu gekommen ist. War cool mit Euch, zumindest meistens! 😉

Prima ungewohnt für mich ist die Fülle an Schlaf, die ich von gestern auf heute hatte. Es wurden ganze 8,5 Stunden! Unglaublich. Das schaffe ich in letzter Zeit kaum mehr. Der Bio-Rythmus ist etwas durcheinander geraten. Aufgrund dem vielen Weggehen, aber auch ansonsten laufe ich zur Zeit biologisch nicht ganz rund. Erkältet bin ich ja auch noch leicht. Nur zu Hause sitzen macht noch mehr krank. So zieht sich zwar dank der Kälte die Erkältung etwas länger hin, dafür tue ich im Gegenzug etwas für meine Seele. Und Spaß ist definitiv Balsam für die Seele. Da bin ich mir sicher! 🙂

Klingelingeling an der Türe! Gerade kam ein Päckchen vom Postboten. Es gibt ein paar Flaschen Rum für mich. Was??? Für mich, der doch nie Alkohol trinkt?! YES! Für mich. Ich hab eine halbe Vitrine inzwischen voll mit verschiedenen Alkoholika. Und bei jeder Flasche könnte man noch denken, dass sie noch nie geöffnet wurde. So einen hohen Durchsatz habe ich. Vielleicht vergleichbar mit einem 3-Liter-Lupo. Gibts die noch? Jede Flasche einmal angenippt und gut ist! Sie sind einfach toll anzusehen. Ich liebe Design. Und jede Flasche ist ein Unikat. Und es ist kein Fusel dabei. Ich probiere gerne aus. Alles im Leben. Einfach das Gaspedal durchdrücken. Ganz einfach.
Diesmal hab ich mir gegönnt, jeweils eine Falsche von:

Pam­pe­ro Ani­ver­sa­rio Re­ser­va Ex­clu­si­va Anejo
Cu­ba­ney Ex­qui­si­to 21 Years Old
Plantation XO 20th Anniversary

2017-01-07

Die Rum-Kenner werden die Sorten kennen. Und zu schätzen wissen, habe mir die Rums von einem Barkeeper empfehlen lassen. Einem der sich auskennt. Na dann schauen wir mal. 😉

Heute Abend gehts wieder raus. Bar- und Clubgame. Viel Spaß an mich selbst. 🙂

Das erste Date im neuen Jahr 2017

Halli hallo hallöle.

Heute steht das erste Date 2017 an. Eigentlich für 13 Uhr. Sie hat frei. Und ich auch. Daher geht das so früh schon. Mein erstes Date diesen Jahres und dann auch noch mein erstes Date während der Woche zu einer so frühen Stunde. Premiere in der Premiere. Wahnsinn. Fulminant.
Dabei bin ich eigentlich noch so müde.

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Wenn der Artikel online geht ist es 17:30 Uhr. Wie immer. Aber das Date wird bis dahin möglicherweise schon aus sein. Oder gar nicht erst stattgefunden haben. Weiß man ja nie. Sieht diesmal jedoch gar nicht danach aus. Denn…?

Denn… das Date hätte schon gestern Abend stattfinden sollen. Da es mir aber nicht so gut geht zur Zeit, haben wir es um einen Tag verschoben. Eigentlich wollte ich es partout nicht verschieben, denn das sieht immer so aus als wäre es eine Ausrede und als hätte man kein Interesse an der anderen Person. Das ist was für die Frauen. Die machen das so. Öfter als einem Mann lieb sein kann. Da stehe ich gar nicht drauf. Lieber tauche ich mit dem Kopf unter dem Arm zum Date auf als gar nicht. Was soll das denn.

Also hab ich das geschickt versucht einzufädeln. Ich hab ihr geschrieben, ob wir uns irgendwo gemütlich treffen könnten. Irgendwo, wo es warm ist und nicht laut. Alternativ bei mir zu einem frisch gebrühten Chai Latte. Ich mache echt guten Chai Latte. Wer den schon mal von mir bekommen hat, weiß das. 🙂 Frisch gemörserte Gewürze. Frischer Bio-Schwarztee. Etwas Milch. Dieser Duft… lecker… Das erinnert mich an Weihnachten.

Aber gut, nicht jede Frau kommt zum ersten Date direkt in die Wohnung eines Mannes. Nicht jede. Sie antwortete und war online. Ich schrieb ihr, dass ich sie kurz anrufe. Und oh Wunder! Sie hob ab!!! Sie hob ab!!! Wahnsinn. Sie hob ab!!! Einfach so. Eine Frau, die ans Telefon geht. Ich bin fast empört. Die traut sich aber was. So eine Draufgängerin! Okay gut, also ich hab mich jedenfalls gefreut darüber, dass wir ein paar Minuten telefoniert haben. Und sie gab mir zu verstehen, dass das völlig okay sei und wir das Date auf morgen verschieben. Und sie sehe meine gute Absicht dahinter, dass ich das Date nicht verschieben wollte. Und sie freue sich auf morgen. Na geht doch.

Zwischen drinnen musste ich einmal laut lachen. Ich fragte sie: „Sag mal, in welchem Stadtteil wohnst Du?“

Woraufhin sie fast verstört antwortete: „Warum willst Du das wissen???!!!“

Ich fragte nochmal nach, was denn so schlimm daran sei, wenn ich wüsste in welchem Stadtteil sie wohne.

Daraufhin lachte sie laut los: „Achso. Ich hab verstanden in welchem Stockwerk ich wohne?! Ich hab mich schon gewundert warum Du das wissen willst!“

„Na, ich wollte schon mal eine Drehleiter bei der Feuerwehr organisieren und bei Dir über die Balkontür einsteigen, deshalb fragte ich Dich das!“, erklärte ich sachlich und bestimmt meine Nachfrage. 😉

Wir kicherten und scherzten noch ein wenig herum und verabschiedeten uns freudig.

Na dann schauen wir mal, ob das Date zustande kommt bzw. kam und was daraus wurde. Sie ist – so wie ich das einschätze – ein sehr natürliches Mädchen. Eher lieb als böse. Irre, wenn ich Menschen fast nur noch so elementar unterscheiden kann. Gut oder böse. Wie tief ist die Welt gesunken? Oder bin ich so tief gesunken? Hm. Das wäre mal eine nachdenkenswerte ruhige Minute wert…

Wie auch immer, sei es drum. Wenn tiefergehende Charaktereigenschaften keine Rolle mehr zu spielen scheinen, ist das jedenfalls bedenklich. Entweder hab ich ein falsches Weltbild oder das Bild der Welt ist kein gutes. Als wir uns letzte Woche in einer Bar kennen gelernt haben, war sie jedenfalls zwischenmenschlich einfach lieb. Das hat in mir die Lust geweckt sie kennen zu lernen.

So einfach ist das. Ich habe keine hohen Ansprüche. Ein bisschen lieb sein reicht für mich schon. Unglaublich eigentlich, dass das umgekehrt für die meisten Frauen so schwer zu sein scheint… lieb zu sein.

Gestern morgen habe ich einen Spruch gelesen, der passt hier ganz gut:
„Menschen soll man lieben und Gegenstände benutzen. In der heutigen Welt ist es leider anders herum. Gegenstände werden geliebt und Menschen nur noch benutzt.“

Mal sehen ob sie anders ist. Die Chancen stehen jedenfalls gut. Wie vor jedem Date. Sie stehen immer gut. Immer gleich gut. Oder gleich schlecht. Eine Frage des Betrachtungswinkels. Ich sehe das Gute darin, deswegen stehen die Chancen gut, zum ersten Date des Jahres 2017.