Date-Review zu Fr. Tinder – Teil 1 von 3

Wie angekündigt, gibt es von mir noch das Date-Review zu letzten Freitag. Mein aller aller aller erstes Tinder-Date meines Lebens. Premiere. Unglaublich. Wahnsinn. ICH und Tinder?! Ja, ich und Tinder!
OH MEIN GOTT! ICH HAB ES GETAN! 🙂

Wobei ich in dem Fall ein paar Worte voraus schicken muss. Tatsächlich habe ich keine Ahnung wie Tinder-Dates normalerweise zustande kommen. Keine Ahnung, keine Erfahrung. Also hab ich es einfach mal laufen lassen. Bis es neben all den anderen Matches zu einem Match kam, mit der späteren – nennen wir sie – Fr. Tinder.

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Nur ein Foto von Fr. Tinder ohne Text

Keine Beschreibung im Text. Nur ein Foto.
Hm. Okay.
Erfüllt ja den Zweck, denke ich mir. Reduziert bis aufs Minimum. Passt ja perfekt. Tinder ist für Minimalisten, ein Bild reicht. 😉
Tinder ist ja nicht zum Kennenlernen da, sondern bereitet nur den Weg dorthin. Es ist sozusagen das Vehikel. Genauso wie Whatsapp beim Pickuppen nur das Vehikel zum Transport zum nächsten Date darstellt. Und selbst das idealerweise nicht mal. Je weniger man schreiben muss, um zum Date zu kommen, desto mehr Grundanziehung ist da und desto wahrscheinlicher wird das Erscheinen der Frau zum Date.
Ein großer Fehler, den viele Männer machen, wenn sie ellenlange Texte schreiben, noch vor dem ersten Date. Weil sie die Realität ausblenden. Wenn eine Frau nicht will, dann will sie nicht plötzlich nur deshalb, weil Du ihr den Tim Bendzko machst. Vergiss das Ding mit „Nur noch kurz die Welt retten“ und 148 Mails checken. Das läuft so nicht.

Wenn sie Dich attraktiv findet (nicht nur optisch, sondern Attraktivität durch Ausstrahlung), dann brauchst Du keine Romane schreiben. Dann will sie Dich wieder sehen. Am liebsten Jetzt. Dann steigt sie ins Auto und fährt sofort los. Punkt.

„Knutschen ist für eine Frau kein großer Deal“

Letztens habe ich in einem „Lehrvideo“ – ich bilde mich ja ständig weiter fort – folgende Aussage eines Pickuppers gesehen und gehört: „Und wenn eine Frau mit Dir im Club knutscht… Männer denken dann sofort, dass die Frau unbedingt mehr will. Das ist nicht so. Für Frauen ist das sehr oft gar kein großer Deal. Sie hat mit Dir geknutscht, fertig.“

Als ich das Video letztens sah, dachte ich mir: „Ja, kann ich nach meiner Erfahrung bestätigen.“
Meiner kleinen Traumwelt des kleinen Jungen (von früher, muss ich inzwischen – leider – dazu sagen) versetzt das einen derben Schlag ins Gesicht, ich sehe die Traumblasen platzen, plopp plopp, und so sah das für mich bislang bis zu meiner Zeit vor dem Abtauchen in die Untiefen des Pickuppens so aus:

Ich finde ein Mädchen toll.
Irgendwie nehme ich Kontakt zu ihr auf (schüchtern war ich noch nie).
Alles ohne Plan und Verstand natürlich, woher auch.
Ist ja an sich auch gar nicht nötig.
Und dann machte ich irgendwann und irgendwie ein Treffen aus.
Im Rückblick betrachtet muss ich feststellen: Wann immer es etwas „Festeres“ geworden ist, hatten wir beim ersten Date geknutscht.
Und umgekehrt: Wann immer geknutscht wurde, wurde es etwas „Festeres“.
So war ich viele Jahre lang gepolt.
Das war meine Erfahrung und mein Horizont.
Ich dachte, dass das immer so wäre.
Knutschen ohne Gefühl kam für mich nicht in Frage.

Und daran musste ich nie wieder etwas ändern.
Bis… ja… bis… zum Ende meiner mehrjährigen Beziehung.

Seither stelle ich genau das Gegenteil fest und kann dem jungen Mann aus dem Video nur Recht geben. Knutschen? Ganz offensichtlich kein großer Deal für die Frau. Für mich? Inzwischen auch nicht mehr. Nicht weil ich es nicht wollen würde, sondern weil ich es nicht mehr kann, da etwas rein zu interpretieren was offensichtlich nur von einer Seite vorhanden ist, nämlich von meiner. Gefühle, oder zumindest der Anflug davon. So viele neue Erfahrungen verdrängten die alten. Ich habe seit meinem Beginn mit dem Pickuppen so unglaublich merkwürdige Situationen erlebt, unvorstellbar. Man fällt dann zwangsläufig irgendwann vom Glauben ab, ich jedenfalls. Aber ein bisschen Rest-Menschlichkeit habe ich mir bewahrt, keine Sorge. Ich bin immer noch keine Maschine geworden und werde es auch nie werden. Für mich wird sich zu küssen immer etwas besonderes sein und bleiben, nur bilde ich mir nichts mehr darauf ein. Das ist der einzige Unterschied zu früher, ein zwangsläufiger Fortschritt der eigenen Evolution. Auch wenn ich im Herzen immer der kleine Junge bleiben werde, wenigstens ein Stück weit. Und darauf bin ich stolz.

Früher ging ich dann noch von einem „Oh, sie mag mich und will mit mir zusammen sein!“ aus. Heute weiß ich hingegen: „Sie küsst mich, weil sie gerade Bock auf küssen hat. Das ist alles. Punkt.“

Ich bin ganz schön abgeschwiffen vom Thema Date-Review zu Fr. Tinder.
Aber ich musste diese kleine Hommage an das Besondere des Küssens einfach los werden. Von Herzen gerne bin ich Poet.

Fr. Tinder ist nicht gleich, Fr. Tinder ist anders

Aufgrund meines „Lernstresses“, kann man schon so sagen, in den letzten Wochen, haben wir das Kennenlernen kurzerhand auf häufiges Chatten und viel Telefonieren verlegt.

Der aufmerksame Leser wird jetzt einen direkten Widerspruch zum ersten Teil meines Artikels erkennen können. Kennenlernen über Telefon?!
So bin ich eben. Ein Mensch der Gegensätze.

Im Grundgesetz ist das sog. Willkürverbot verankert. Staatsrecht mag ich. Regelt es doch die Rechte der Bürger gegenüber dem Staat, zumindest theoretisch. (Aber lassen wir das an der Stelle.)

Zurück zum Willkürverbot, Art. 3 Abs. 1 Grundgesetz. Es besagt:
„Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“

Und es gibt da einen Satz, den ich mir für mein Leben gemerkt habe, als ich ihn zum ersten mal hörte:
„Der Staat darf nicht willkürlich wesentlich Gleiches ungleich bzw. wesentlich Ungleiches gleich behandeln.“

Nun bin ich nicht der Staat. Und Fr. Tinder ist auch nicht meine Bürgerin. Nur was sie eben auch nicht ist: Gleich. Also muss ich Ungleiches ungleich behandeln. Sie ist anders. Und in diesem Fall nahm ich mir vor von meiner Norm abzuweichen.

Warum?

Fr. Tinder ist sehr tiefgründig. Sie ist ein bisschen älter als ich, für mich sehr ungewohnt so etwas. Sie hat Humor, nicht irgend einen Humor. Meinen Humor. Und umgekehrt ich ihren. Wow. Oft mal sarkastisch und meistens knackig. Gerne mal von hinten durch die Brust ins Auge.

Da fällt mir ein, ein ehemaliger Mathelehrer sagte mal zu mir: „Sie drehen aber immer gerne eine Pirouette auf dem Weg zur Lösung, gell?!“
Recht hat er. Das bin ich. Ein guter Mann, er. Nicht ich. Das müssen andere beurteilen. Einer der wenigen Lehrer jedenfalls, die ich gut fand. Ihm hab ich mein Fachabitur zu verdanken. Danke an der Stelle an Sie. Oder an Dich, heute bist Du ja nicht mehr mein Lehrer und ich nicht mehr Dein Schüler. Heute sind wir normale Menschen. Also nehme ich das Du. Danke Dir!

Und da es ein langer Artikel wurde, teile ich ihn hier zum ersten Mal auf.
Teil 2 folgt… 😉

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Und dann war da noch Valentin und ein ganz besonderer Geburtstag…

Und dann war da doch noch etwas. Genau, Valentinstag. Also schreibe ich natürlich auch ein paar Zeilen zum Valentinstag.

Wenn heute Weihnachten gewesen wäre, dann hätte ich über Weihnachten und den tieferen Sinn und Unsinn der Großindustrie dahinter geschrieben. Moment, ich erinnere mich… Das habe ich sogar schon mal. Hier: Philosophischer Sonntag – Weihnachten 🙂

Okay. Mist. Ich probiere es nochmal. Neustart.

Wenn heute Ostern gewesen wäre, dann hätte ich über Ostern ein paar Worte verloren. Und wenn heute der Tag der Deutschen Einheit gewesen wäre, dann hätte ich auch dazu etwas in die Tasten hauen können. Ist aber nicht, weder Ostern noch Tag der Deutschen Einheit. Hm… Ich hätte aber auch über Mario Draghi und die für den kleinen Mann (also Dich und mich) desaströse – weil enteignende – EZB-Politik referieren können.

Oder auch über das Paarungsverhalten von thailändischen Erdmännchen in der Regenzeit. Wobei ich gar nicht genau weiß, ob es in Thailand Erdmännchen gibt. Aber das spielt ja auch erst mal keine Rolle. Machen unsere (meine sind es nicht!) Journalisten mit der Politik auch nicht anders, einfach darüber etwas zu schreiben, wozu sie keinen Hauch von Ahnung haben. Besonders nicht über Politik und Wirtschaft. Nicht mal einen blassen Schimmer. Oder sie sind bösartig?
Wenn das Geld nur nicht so verlockend wäre… Aber ich will keinem Journalisten etwas unterstellen. Mit meinem Blog bin ich ja streng genommen auch einer. So einer. So ein Journalist. Da fällt mir ein Zitat ein… „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“. Der Zweck heiligt offebar alle Mittel.
Damit ist doch alles dazu gesagt.

Da fällt mir ferner noch ein, dass ich mit meinem Blog im Gegensatz zu denen gar kein Geld verdiene. Hm. Könnte man mir natürlich jetzt vorwerfen, dass ich dann wohl ehrlich bin mit dem was ich hier schreibe. Schließlich verdiene ich ja nix damit. Tragisch, aber ja. So ist es. Wenn das die Anklage ist…? Dann bekenne ich mich schuldig im Sinne der Anklage! 🙂

Da kann das ja wirklich nicht schlimm sein, wenn ich Fake-News über Erdmännchen in Thailand verbreite. Oder? Fr. Dr. Schlaftablette (manche sagen auch Fr. Ferkel zu ihr, jedoch nur, um jegliche Namensähnlichkeit zu vermeiden), komme ich jetzt ins Gefängnis?
Eigentlich nicht, oder? Also noch nicht. Denn bis jetzt hab ich doch nur angekündigt, dass ich über thailändische Erdmännchen schreiben könnte. Ist der Versuch also hier auch schon strafbar? Bezogen auf die Fake-News. Und ist der Versuch dann darüber hinaus auch noch dazu schon strafbar, wenn ich etwas nur im Konjunktiv halb angekündigt habe? Denn ich hab ja nix über thailändische Erdmännchen geschrieben. Aber ich könnte.
Irre! Also nicht die Erdmännchen, die können nix dafür.

Da fällt mir ein Witz ein. Zum Konjunktiv.

Ein Finanzbeamter macht Außenkontrolle bei einem Bauern und stellt fest, dass dieser eine Schnapsbrennanlage besitzt.
Beamter: „Guter Mann, dafür müssen Sie aber Steuern zahlen!“
Bauer: „Aber wieso, ich brenne doch gar keinen Schnaps!“
Beamter: „Möglich, aber sie besitzen das Gerät dafür!“
Tags darauf geht der Bauer in die Stadt und direkt zum Finanzamt, zum selben Beamten: „Ich möchte gern Kindergeld beantragen!“
Beamter: „Wieso, Sie haben doch gar keine Kinder?“
Bauer: „Aber ich habe das Gerät dafür!“

So viel zum Thema „ich könnte, wenn ich wollte“.

Und Nu?

Zurück zum Valentinstag.

Da hab ich heute ein nettes kleines Video aus Österreich gesehen.
Darin fragt sie ihn: „Schatz, heute ist doch Valentinstag!“
Er: „Heißt Du Valentin?“
Sie: „Nein!“
Er: „Na dann halt Dei Goschn!“

Ich lass das mal so unkommentiert stehen. 😉

Und jetzt wird es persönlich.

An der Stelle Grüße ich meinen besten Freund, da vorne den, denn der hat heute Geburtstag.
„Hallo Werner!!!“ 😉
Nein, er heißt nicht Werner. Aber er weiß was ich meine, gell Jung!
Wir kennen uns seit vielen Jahren, genau genommen seit der ersten Klasse. Außer meiner Familie gibt es niemanden auf der Welt, der mich länger kennt als er. Wir haben den größten Quatsch schon miteinander gemacht. Und ich bin froh, dass er in meiner Gegenwart noch immer das kleine Kind von früher ist. Geht mir dann genauso, ich kann mit Dir Facetten des Lebens ausleben, die sonst für immer verborgen bleiben würden. In seiner Gegenwart kann ich versuchen erwachsen zu sein so sehr ich nur will, es gelingt einfach nicht.
Das wird bisweilen aberwitzig, wenn Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung Dinge sagen und wir beide uns nur ansehen und innerlich fast platzen, weil wir uns am liebsten einfach nur laut und herzlich kringelig lachen würden.
So viele verschiedene Szenen verbinden wir mit dem Alltag, dass wir mittlerweile einfach wissen wann es dem anderen gerade gut oder schlecht geht. Die Stimme reicht. Das erste „hallo“ am Telefon reicht aus, um zu wissen in welcher Lage der Andere gerade ist.

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Ich richte jetzt ein paar Worte persönlich an Dich:

Du bist mir in meinem Leben so sehr ans Herz gewachsen, dass es mir an vielen Stellen mehr gibt, als es eine Frau je könnte. Du hast über all die Jahre die eine oder andere Frau (inzwischen viele Frauen 😉 ), aber auch den einen oder anderen Freund, an meiner Seite kommen und auch gehen sehen. Wir haben Dinge füreinander getan, die andere nie füreinander tun würden.

Legendär sind zum Beispiel unsere Fifa-Nachmittage. Damals. Du wohntest zusammen mit Deiner Freundin und ich kam mittags zu Dir. Wir setzten uns gleich an die Konsole und zockten los. Deine Freundin verließ kurz darauf das Haus, um zur Arbeit zu gehen. Spätschicht. Als sie am Abend heim kam, fand sie uns noch immer sitzend und hochkonzentriert Fifa spielend in Eurem Wohnzimmer vor. Wir zockten weiter, bis es spät Abends wurde und sie ins Bett ging. Das hielt uns nicht davon ab, einfach immer weiter zu spielen. Und als sie morgens aufstand, saßen wir noch immer da und spielten.

Was auch immer wieder in mir aufkommt und legendär ist, war Deine Show auf meinem Besichtigungstermin mit einer Wohnungsverkäuferin. Ich hatte damals vor eine Wohnung zu kaufen und ich wollte, dass Du mitkommst. Du sagtest noch vorher zu mir am Telefon: „Soll ich mitkommen, ohne duschen?“ Und keine Ahnung, ob Du dann bis zum Termin noch geduscht hast oder nicht, ich weiß es nicht mehr. Ist auch egal.
Jedenfalls trafen wir dann draußen die Verkäuferin, um uns die Wohnung zeigen zu lassen. Und ich stellte mich ganz normal vor und reichte der Dame die Hand. Daraufhin stellte sie sich Dir vor und fragte Dich wer Du seist. Und dann hast Du Einen rausgelassen: „Guten Tag, mein Name ist van Onnetuschn.“
Ich stand da und verstand die Welt nicht mehr. Hey! Das war ein Besichtigungstermin für eine Wohnung mit echter Kaufabsicht! Ich musste mich so dermaßen zusammen reißen, dass ich nicht vollends sämtliche Mundflüssigkeit auf den Asphalt vor mir auspustete.

Du bist ein irrer Vogel!

Das waren Zeiten, total verrückt. Wir hatten so viel Spaß. Damals war ich Single. Das war noch vor meiner Zeit meiner langen Beziehung. An die sich schlussendlich nach einem harten Leidensweg dieses Projekt Beziehung anschloss. Die beiden Frauen haben wir heute beide nicht mehr. Du Deine lange Beziehung nicht mehr, ich meine nicht mehr.
Aber geblieben ist unsere Freundschaft. Die für mich eine besondere ist, so besonders, dass ich dafür keine Worte finden könnte, um die tiefe Dankbarkeit und Anerkennung für Dich als Mensch auszudrücken.

Und ich will nicht nur in der Vergangenheit und in unseren entfernten Erinnerungen schwelgen. Auch heute gehen wir miteinander um wie schon immer. Auch heute noch schaffen wir neue Erinnerungen. Auch wenn die Zeit miteinander knapper geworden ist. Zeit ist das Kostbarste, das wir haben. Jeder von uns. Deshalb genieße ich es immer sehr, wenn wir uns sehen. Auch wenn wir keine Kinder mehr sind, versuche ich es in Deiner Gegenwart so gut es geht zu bleiben. Du bist kein Alltag. Du bist außergewöhnlich!

Wenn ich Dich nachts anrufe und wirklich brauche, bist Du wenige Minuten später da. So wie letztens, als mir bei meinem alten Auto (ja, ich hab zwei) die Batterie leer ging. Und es echt kalt war und ich mich einfach nur richtig mies gefühlt habe. Zwar in der Stadt, aber innerlich einfach alleine am Straßenrand.

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute zum Geburtstag. Bleib einfach nur wie Du bist. Du bist für mich perfekt so.

Du bist längst mein Bruder und ich hab Dich unglaublich lieb. 🙂

Für diese Woche (KW 07/2017) gibt es nur ein Ziel

Das klingt ja erst einmal ganz schön bombastisch.
„Für diese Woche gibt es nur ein Ziel“.
Klingt so wie bei Highlander: Es kann nur Einen geben!

Aber hier wird heute kein Feuerwerk gezündet. Es wird nur eine kleine Nachricht, vor allem als (Denk-)Zettel an mich selbst. Das Projekt Beziehung verpasst nun auch Denkzettel. Einen Reminder. Einen Erinnerer, auf deutsch. Eine Art Mahnmal für all die vielen sinnlos vergeudeten Stunden der letzten Jahre, die ich noch nachts wach mit allerlei unsinnigem Quatsch verbracht habe.

Daher steht diese Woche ganz im Zeichen des Schlafes.
Der Schlaf ist ein gerissener Zeitgenosse. Er lässt Dir mit zunehmendem Abend die völlige (Handlungs-)Freiheit. Er macht Dich sogar stark, sagt Deinem Biorythmus, dass Du – wenn die Sonne längst unter gegangen ist – nochmal richtig Gas geben kannst. (Anmerkung: Damit ist nicht das Pupsen gemeint.) Du fühlst Dich besser als am Morgen. Du bist fitter und kraftvoller. Du hast Elan, um Dir noch dies oder das anzuschauen. Sogar lesen ist noch locker möglich. Hoch konzentriert Fachlektüre lesen geht wie selbstverständlich von der Hand. Sinnvollen oder sinnlosen Sendungen im Fernsehen folgen allemal. Und so wechselt sich das Naturschauspiel zwischen Sonnenuntergang und Mondaufgang ab. Die beiden geben sich sichtbar die Klinke in die Hand. Und Du sitzt immer noch da. Und machst, und tust.
Manchmal bist Du um die Zeit auch noch gar nicht erst zu Hause. Dann triffst Du Dich draußen mit Freunden. Vielleicht auf ein Bier, vielleicht auch nur auf eine Apfelschorle. Wenn Du eine Frau bist, vielleicht auch auf einen Hugo. Und immer noch steht der Mond am Himmel und erleuchtet inzwischen längst die Straßen in einem weißkalten Licht, das ich sonst nur von den LED-Scheinwerfern meines Autos kenne. In geselliger Runde vergeht die Zeit schneller als Dir selbst lieb ist. Stunden um Stunden.

Und plötzlich siehst Du auf die Uhr, top fit, aber im Bewusstsein, dass Dich morgen Früh die harte grässliche Hand der Kehrseite des Schlafes treffen wird. Sie wird Dich treffen wie ein Hammer den Nagel. Auf den Kopf. Schlimmer noch als die Hand Gottes, Maradona ist sanft dagegen. Schon eher wie die Bud Spencer Faust. Der Dampfhammer. Von oben mitten auf die Birne. Bumm.

Du gehst – zu später Stunde – nach Hause. Oder Du warst zwar zu Hause, dann musst Du eben von der Couch ins Bett rüber wandern. Es wird eine Pilgerreise. Und Du willst eigentlich gar nicht. Zu schön ist der Moment. Egal ob alleine oder zu zweit. Du willst Dich festklammern, an den Film. An das Buch. Oder draußen an Dein letztes… oder doch erst mal nur vorletztes… Glas unter Freunden.

Am nächsten Tag in der Früh wachst Du auf. Du wirst vielmehr aufgewacht.

Und da kommt er. Der Hammer trifft Dich. Du drehst Dich, BRRRRRRRR BRRRRRRRR weckt Dich Dein Wecker. Er macht seinem Namen alle Ehre. Der Wecker weckt Dich nicht nur, er geht Dir auch auf den Wecker. Wer will schon gerne geweckt werden. Der Biorythmus gibt den Takt eigentlich perfekt vor: Genug Schlaf hast Du immer dann, wenn Du von ganz alleine aufwachst.
Auch das haben wir verlernt, auf unseren Körper zu hören. Anstatt auf den Kopf. Wir lassen uns lieber triggern von einem elektronischen Gerät, das unser Bedürfnis des Körpers überlisten und ausschalten soll. Schlaf lässt sich nicht überlisten. Tageweise vielleicht. Wochenweise vielleicht auch. Aber nicht monatsweise.

Der Schlaf – vielmehr der Mangel des selbigen – wird Dich einholen!

Diese Woche steht ganz im Zeichen des Schlafes.
Heute ist Montag, da ist man doch noch gedanklich im Wochenende. Also schleppt und schläft man sich erst mal rein in den Morgen am Arbeitsplatz, schläft in der Arbeit und wird dann rechtzeitig zum Arbeitsende langsam fit und wach. Soweit so gut.
Den Dienstag kann ich sowieso komplett verschlafen. Für mich gilt der Valendienstag nicht. Wie gut, dass ich partnerlos bin. Single zu sein hat Vorteile. Es bleibt mehr kostbare köstliche Zeit für den wertvollen kostbaren köstlichen Schlaf. Generell sollte man den 14.02. natürlich nie verschlafen. Das ist noch schlimmer als den Advent zu verpennen. Zumindest, wenn man sich keinen Ärger mit seinem Partner einhandeln möchte. Ob es cool kommt, wenn man am Valentinstag seinem Partner eine Schlafmütze schenkt? So eine mit Bommel?

2017-02-13

(Anmerkung: Harter Schnitt! Untypisch für eine literarische Abhandlung dieser Art an dieser Stelle.)
Ich habe nie eine spanische Frau näher kennen gelernt. NOCH nicht! 🙂
Aber ich habe mir mal diese kleine witzige mahnende Weisheit erzählen lassen:

Du wirst von Deiner Partnerin zum Essen nach Hause gerufen. Und Du hast… ja richtig! Du hast verschlafen!
Hier gibt es völlig unterschiedliche Charaktertypen. Picken wir uns zwei der Stereotypen heraus.

  1. Eine italienische Frau macht Dir richtig Terz, giftet Dich an und liefert Dir eine Szene vom anderen Stern.
  2. Aber eine spanische Frau! Eine spanische Frau!!! Die wirft Dir gleich mal direkt Deine Sachen zum Fenster raus!

Daher lautet mein Plädoyer für diese Woche: Mindestens 8 Stunden gesunden Schlaf pro Nacht!

Wie ich es schaffe jeden Tag Einen raus zu hauen – Danke an mein Redaktionsteam

Jeden Tag Einen raus hauen. 🙂
Ja, einen Artikel pro Tag. Sieben Tage die Woche. Nicht verwechseln mit „Sieben Tage Sieben Köpfe“.
Seit 31. Juli 2016 schreibe ich hier regelmäßig. So dass dieser Beitrag hier der 190. Artikel wird. Bis auf ein paar einzelne Tage der krankheitsbedingten Unterbrechung gab es von mir stets ein paar Zeilen. Manchmal auch ein paar mehr. Und manchmal ganz viele.

Ich versuche inzwischen nicht mehr nur lange Beiträge zu schreiben bzw. sie wenn dann ggf. aufzuteilen. Meist in Zweiteiler. Es gab aber auch schon längere Serien. Das ist dann fast schon wie in diese Fernsehserien. Am Höhepunkt ist Ende und bis zum nächsten mal bleibt es dann so spannend, dass es einen selbst fast zerreißt. Okay gut, jetzt wollen wir mal nicht übertreiben. Ich schreib ja hier keine Romane.
Halt mal, warum eigentlich nicht??? Hm… gute Idee. 😉

Spannend ist es dann bei Zwei- und Mehrteilern besonders für mich, wenn ich oft zwar schon ein Konzept im Kopf habe, ein paar Stichwörter in die einzelnen Teile verorte und dann erst danach beginne jeweils den kompletten Artikel drum herum zu bauen. Jetzt ist das hier schon ziemlich „Projekt Insight“.
Ich verrate hier gerade doch glatt wie das hinter den Kulissen so abläuft, bis meine Artikel online gehen. Nun, meistens schreibe ich die Artikel am Tag zuvor. Oft aber auch zwei Tage zuvor. Dabei stelle ich dann den Zeitgeber so ein, dass ein Artikel täglich um 17:30 Uhr online geht. Warum 17:30 Uhr? Ich hab keine Ahnung, das hab ich mir mal so überlegt und bleibe seither dabei.
Und es gibt auch einen Leser, der jeden Tag um fast genau 17:30 Uhr online rein schaut. Und mich dann fast immer anruft oder anschreibt, wenn der Artikel nicht pünktlich online ging. Grüße an Dich, Papa. 😉

Aber manchmal habe ich den Artikel eben am Abend des Vortags noch nicht fertig und nehme mir vor ihn dann am nächsten Tag rund zu machen. Das klappt oft, aber selten auch mal nicht und halb fertige Artikel stelle ich nicht online. Also verzögert sich das Ganze dann um ein paar Minuten. Oder Stunden.
Das kam zuletzt ein paar Mal deshalb vor, weil ich… sagen wir… aufgehalten wurde. Nicht von der Polizei. Sondern meist von den Frauen. Gut, ich lass mich aber auch echt zu leicht ablenken und schwupp, gebe ich zu früh nach, lasse mich windelweich klopfen und allzu leicht dazu verleiten das Date doch nicht rigoros genug zu beenden, um rechtzeitig und schnell genug nach Hause zum Laptop zu laufen und wieder pünktlich Einen raus zu hauen. Ich vernachlässige in diesen Momenten tatsächlich meine treuen Leser. 17:30 Uhr mitten in Deutschland. Alle schauen gespannt auf ihr Smartphone bzw. hängen schon mit dem Kopf auf den Handflächen der aufgestützten Ellbogen vor den Monitoren. Nur um zu lauschen was der Junge heute wieder von sich gibt. Sorry an der Stelle. Nicht nur an Papa, sondern an alle Leser. Aber seid Euch gewiss: Wenn ein Artikel nicht um 17:30 Uhr online ging, dann hatte es wirklich seinen Grund. Meistens hatte dieser Grund dann lange dunkle Haare, ich stehe nicht so sehr auf blond.

Sobald ich einen Artikel fertig geschrieben habe, geht er an meinen persönlichen Lektor. Der liest jeden Artikel mehr oder weniger sorgfältig gegen. Und korrigiert. Meistens nur Grammatik, oft aber auch Sinnzusammenhänge. Besonders wenn Referenzierungen nicht passen. Fragt mich nicht was das auf Lateinisch heißt, ich hab diese Fremdwörter in der Schule nie gemocht und es stets abgelehnt sie zu lernen. Mein Abitur hab ich damit trotzdem erreicht. Hah! Wäre ja auch gelacht. Wer braucht schon Latein. Obwohl halt, da gibts so ein Land, dort wird das noch gesprochen. Ich war noch nicht dort, aber wenn man ein ganzes Land danach benennt, dann muss Latein schon noch wichtig sein. Wie hieß dieses Land doch noch. Irgendwo in der Nähe von Amerika muss das sein. Ach, halt. Ja, jetzt fällt mir wieder ein. Lateinamerika heißt es. Da leben zwar nur Amerikaner, aber die sprechen nur Latein, die können quasi gar nichts anderes als Latein zu sprechen. Oder müsste es nicht „lateinisch zu sprechen“ heißen. Egal, jedenfalls hab ich es schon immer gesagt: Die spinnen, die Amis. Da sehen wir es wieder. Wie wird man eigentlich zu einem Latein-Amerikaner? Wenn man jetzt amerikanisch spricht und dann noch Latein(isch?) dazu, hat man sich dann qualifiziert und kann man dann so einen Antrag stellen, Lateinamerikaner zu werden?
Aber Ihr wisst schon, wenn man sich in einem Satz auf etwas beziehen will, das jedoch unlogisch bis unmöglich ist. Unmöglich-logisch. Weil die Referenzierung nicht stimmt. Was weiß ich, was das lateinische Ding dazu ist. Jedenfalls korrigiert das der Lektor. Dankenswerterweise. Aber auch der macht manchmal Fehler. Der Schelm, dieser. Aber auch ein Schelm, wer böses dahinter vermutet. Übersieht er vielleicht auch deshalb etwas, weil er selbst Zeitdruck hat oder weil er gerade keine Nerven dazu hat sich meinen niedergeschrieben teils regelrechten Stuss durchzulesen?

Der Lektor lektoriert jedoch nicht nur, er markiert mir dann auch die Schlüsselsätze oder Schlüsselpassagen in rot. Service für den Leser. Und wörtliche Reden färbt er in blau, wenn sie von (fremden) Protagonisten stammen. Und in rot, wenn sie von mir stammen.

Ist der Lektor fertig, übergibt er den Artikel Lektor-fertig zurück. An mich natürlich.

Jetzt kommt mein Bildredakteur zum Zuge. Nicht Redakteur der Bild. Sondern nur der Bildredakteur. Der schaut nach einem passenden Bild. „Kein Artikel ohne Bild“, hab ich ihm am Anfang des Projekts schon in scharfer Stimme die Leviten gelesen. „Ich will von Dir zu jedem Artikel ein aussagekräftiges oder zumindest interessantes Bild eingeschoben bekommen!“, stellte ich ihm gegenüber klar.
Der Leser heißt zwar so, weil er hauptsächlich liest. Aber er guckt auch gerne bunte Bilder. Das bin ich dem Leser einfach schuldig. Das Auge liest, äh isst, ja schließlich mit.

Ich spreche ja auch keine Frauen ohne Gesicht an. Ah, jetzt wird es makaber. Stopp. Zurück aufs Spielfeld.
Der Experte aus der Bildredaktion pflegt also dank seinem ästhetisch geschulten Auge ein ansprechendes Bild in meine literarische hochglanz-Prosa ein und schiebt mir den Artikel zurück.

Dann lese ich mir den nochmal durch, schaue ob auch wirklich alles passt. Ob auch wirklich alles alles passt. Und dann geht er an meinen SEO (search engine optimization) Mann.
Dort wird der Artikel mit allerlei Schlagworten verschlagwortet. Und korrekt kategorisiert. Damit der große Bruder übern Teich mich leichter findet, Ihr wisst schon. Diese Datenkrake Google. Diese Raupe Nimmersatt, der große Bruder von Orwells Monster. Sorry George Orwell, ich weiß, wir sind selbst Schuld. Du hattest damals schon recht.

Und wenn auch der Part erledigt ist und auch der SEO-Onkel seinen Job gut gemacht hat, dann geht der Artikel mit Zeitschaltuhr auf 17:30 Uhr aufs Fließband, pünktlich zur Veröffentlichung. Genau rechtzeitig zum Feierabend. So dass meine zigmillionen Leser im deutschsprachigen Raum mit der halben Bier in der Hand pünktlich auf dem Weg nach Hause oder bereits zu Hause auf dem alten klapprigen Sofa noch rechtzeitig vor der Propagandaschau, äh Tagesschau, fast live mitverfolgen können, was dieser junge Mann da auf seiner Reise alles erlebt. Und ob er es denn heute schafft, seine Traumfrau zu finden. Fast wie beim Dschungelcamp.
Nur dass ich keine Kakerlaken esse. Und ohne Kameras in meiner Wohnung. Das fehlt noch, gell. Ja. 😉

Wer sind jetzt nur die Personen im Hintergrund, hinter diesem Blog? Die diese unglaubliche Schlagzahl an Artikeln ermöglichen. Mir ist bewusst, dass 7 Artikel in 7 Tagen viel sind. Macht 14 Artikel in 14 Tagen. Oder sogar 30 im Monat. Jeden zweiten sogar 31. Manchmal aber auch nur 28 im Monat, außer alle vier Jahre, dann gibts einen Extra. Das wird dann 2020 erst wieder der Fall sein. Denn am 29. Februar 2016 gabs meinen Blog noch nicht.
Da war ich noch depressiv und oft verheult alleine in meiner Wohnung gesessen und habe meine rote Wand gegenüber meiner Couch bedröppelt dabei beobachtet, wie sie trotz aller Depression und trotz meiner Beobachtungsgabe ihre Farbe nie änderte. Alleine bin ich heute zwar in meiner Wohnung noch immer. Aber: Erstens nicht ständig, ab und zu gibts Besuch. Und zweitens bin ich inzwischen meist sogar ganz gerne auch alleine.

Der Lektor, der Bildredakteuer und der SEO-Onkel. Den Dreien hab ich viel zu verdanken. Sie sorgen für die nötige Qualität meines Schriftgutes. Sie kümmern sich zwar selten – aber hin und wieder auch – um das Inhaltliche. Wenn ich mit meinem Geschreibsel unverständlich werde und mich missverständlich ausdrücke. Und so für mehr Konfusion denn für Entwirrung des Tohuwabohus beim Leser sorge. Passiert selbst dem größten Literaten. Also besonders auch mir. 🙂

Ohne die helfenden Hände wäre es mir in der Tat nicht möglich so regelmäßig und getaktet meine Artikel raus zu donnern. Auch wenn ich viele Geschichten erlebe und auf diese Art Geschichte schreibe, müssen die Geschichten dazu erst noch geschrieben werden. Das ist verdammt viel Arbeit. Zum Glück kann ich das zeitlich so legen, dass das großenteils Freizeit-neutral geschehen kann, wenn ihr versteht was ich meine.

Und an der Stelle danke ich meinen fleißigen Helferlein. Denn ohne Euch gäbe es all die vielen tollen Artikel hier nicht. Ich brauche Euch jeden Tag wirklich sehr, denn ich verbringe einen großen Teil meiner Freizeit da draußen auf der Straße. Spreche Frauen an. Gehe in Bars und Clubs und treffe mich mit Freunden und einigermaßen regelmäßig auch mit Frauen zum Date. Meine Helfer hier halten mir dafür den Rücken und die nötige Zeit frei.
Danke an den Lektor, danke an meinen Bildredakteuer und danke an Onkel SEO.
Zu viert bin ich alleine einfach ein tolles Team! 🙂

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PS: Ich suche noch einen fürs Marketing. Habe gerade eine Stellenausschreibung laufen. Und es gibt auch schon einen aussichtsreichen Bewerber. Mich.

PPS: Danke liebe „tagebuchschreiberin“ für die Inspiration zu diesem Artikel.

Date-Vorschau im Stile eines Fußballspiels

Eine Date-Vorschau. Premiere! Wusch! Sind wir hier im Kino oder was?

Eigentlich nicht, aber spannender könnte es für mich im Moment in der Tat nicht sein.
Alle Zeitungen berichten seit Tagen über das große anstehende Match. Die zwei punkt- und torgleichen Ersten gegeneinander.
Vorgestern habe ich im Wochenausblick darüber geschrieben, dass für heute ein Date ansteht (Wochenausblick auf KW 04/2017). Nicht mit irgend einer Frau, nein. Mit DER Frau. Das erinnert mich spontan an die VW Werbung. DAS AUTO.

Zurück zum Fußball.
Sonntag Abend telefonierten wir doch über eine Stunde und machten ein Date für heute aus.“ Ja ja“, dachte ich mir nur. Mal abwarten. Irgend eine Katze vom Nachbarn wird schon wieder krank werden. Oder der Specht hat sich kurzfristig einschieden ein Loch in den Holzrahmen ihres Fensters zu picken und das müssen die Handwerker dringend spachteln. Irgend so ein Rotz kommt doch meistens, besonders bei den Frauen, die mich auch am meisten interessieren. Merkwürdigkeiten gibt es. Ist das nur so ein Gefühl, dass das miteinander zusammen hängt oder bilde ich mir das nur ein?! Wer weiß.
In der Bundesliga ist das auch so. Du spielst 90 Minuten nur auf ein Tor, fühlst Dich immer sicherer, drückst und drückst. Versiebst eine Großchance nach der anderen. Und in der Nachspielzeit bekommst Du das Ding dann eingeschenkt und fährst mit einem 0:1 völlig desillusioniert nach Hause.
Gut, Fußball ist gerecht. Denn solche Spiele gibt es nur selten. Pickup ist anders. Da stehen solche Ergebnisse an der Tagesordnung. Da kommen die Dateabsagen in der Nachspielzeit wie am Fließband. Aber hey, wenigstens lernt man dabei professionell zu verlieren. Und das ist auch was wert! 😉

Gestern morgen hab ich ihr also eine aufrichtig-schnulzige Nachricht geschickt. Mit einem Vorschlag für einen Ort in ihrer Nähe, dort wo sie wohnt, und eine Zeit. Ein paar liebe Worte dazu. Eine Schleife drum und per Brieftaube abgeschickt.

Einige Minuten später flattert sie ein. Die Brieftaube. Nicht die Frau. So schnell gehts nicht. Leider, welch ein Katzenjammer. 🙂
(Anmerkung: Das Wort fiel mir gerade ein, echt cool. Hab ich lange nicht mehr gehört.)
Gut, und zu meinen doch ganz charmanten Worten kam nur ein kurzes „lass uns nach der Arbeit telefonieren?“ zurück. Ich dachte mir bei so viel Euphorie nur: „Ja ja, da kommt sie noch, die Absage.“
Andererseits hatte ich kurz gegrübelt, dass es komisch wäre wenn sie mir per Telefon absagen würde. Das macht Frau nicht. Frau sagt entweder per billiger Whatsapp ab. Oder gar nicht. Im Zweifel lieber gar nicht. Und meldet sich einfach nicht mehr. Aber per Telefon?! Diese Frau ist und bleibt mir ein Rätsel.

Also schreib ich zurück: „Wann hast Du denn aus?“
Worauf nur eine Uhrzeit zurück kam. Ohne weitere Ausführungen. Keine Smileys. Kein Schnick-Schnack. Puristisch gerade aus, die Frau. Holla die Waldfee. Die Frau liefert mehr Statements als Fragen.
Poker würde ich gerne mal gegen sie spielen. Das wäre was. Ihre Psyche gegen meine. Puh! Im Tanzen verliere ich, das weiß ich ja. Aber kein Mensch sagt ja, dass wir immer nur auf ihrem Terrain spielen müssen.

Wie wäre das wohl im Fußball?

Ich bin überzeugt davon, dass sie eine tolle Stürmerin abgegeben würde. Ich hab in meinem Blog ja ein paar wenige Male anklingeln lassen, dass ich dem Fußball sehr zugeneigt bin. Allerdings als Trainer. Weniger als Spieler. Spielen kann jeder, sage ich immer. Spieler trainieren können nur wenige. Und selbst von denen, die das tun, behaupte ich, dass es kaum einer wirklich kann. Egal. Ich trainiere Spieler lieber. Macht mir mehr Spaß.
Aber sie… sie wäre definitiv Stürmerin bei mir geworden. Charakterlich würde ich sie als eine vollendet veredelte Kreuzung zwischen Miroslav Klose und Luca Toni beschreiben. Die Geradlinigkeit und Schnörkellosigkeit eines Miroslav Klose, gepaart mit der lebendig fröhlichen Art eines Luca Toni. Ein idealer menschlicher Mix. Einnetzen würde sie in jedem Fall am Fließband. Ich glaube sie wäre eine Tor-Maschine!
Sie wäre definitiv eine tolle Stürmerin. Nicht nur ob der vielen Tore und der demzufolge gepachteten jährlichen Torjägerkanone auf Lebzeit, sie wüsste auch immer wo sie zu stehen hätte. Wie im echten Leben. Instinktfußballer, nennt man das. Außerdem so charakterstark, dass sie selbst bei (Fehl)Entscheidungen des Schiedsrichters nicht meckern, sondern es dem Herrn in schwarz mit weiteren Toren quittieren würde. Immer im Training sein. Stets mehr geben als die anderen, ohne es selbst so zu empfinden.

Okay, ich sollte zu so später Stunde keine Texte mehr schreiben. Da kommt echt viel Phatasie raus. Oder rein.
Oder so ein halbes Psychogramm. Sigmund Freud und ich, wir hätten gerade unseren Spaß. So ist das, wenn man am Tag vor dem Erscheinen des Artikels mitten in der Nacht zum Schreiberling wird.

Früher hätte ich mir bis zu ihrem Anruf wahnsinnige Gedanken gemacht. Ohje. Und wann ruft sie an. Und was ist wenn nicht. Und was ist wenn sie dies sagt. Oder dann wieder jenes. Ohje, Ohje.
Wie gut, dass das mittlerweile alles anders ist. Ich machte mir nur kurz Gedanken, da ich die zwei kurzen Text-Antworten von ihr nicht interpretieren konnte. Dafür wären sie zwar kurz genug gewesen, so nach dem Motto: „Ich werde Dir dann später eine ausführliche Rechtfertigung mitteilen, warum das Date nicht klappen wird.“
Andererseits passt das nicht zu ihrer Ankündigung mich anzurufen.
Und ganz außerdem ist sie nicht der Typ für Rechtfertigungen. Sie würde es wie Miroslav Klose machen. Schnörkellos. Wenn sie nicht will, dann haut sie Dir das Ding um die Ohren und rennt ganz profihaft zum Anstoßpunkt zurück. Ohne nach Deiner Meinung zu fragen. So schätze ich das ein.
Dieser Absatz hier wirkt sicher nicht so wie ich es formuliere, man könnte sicher den Eindruck gewinnen, dass ich mir sehr wohl riesige Gedanken bis zum Telefonat gemacht hätte.
Habe ich nicht. Selbst bei dieser Frau, die mich wirklich interessiert, nicht. Kurze Gedanken ja. Danach aber sofort weg damit. Wieder ankommen im Moment. Kein Blick auf später. Die Mühe ist es meist nicht wert. Zu oft kommt es anders als man denkt.

Und dann klingelte mein Telefon auch schon. Ich saß noch am PC im Büro. Und ich war gedanklich auf Absagemodus eingestellt. Konditionierung nennt man das. Wenn man das immer und immer wieder so erlebt. Irgendwann reagiert man, basierend auf dem reichhaltigen Erfahrungsschatz, und geht bei jedem weiteren Male davon aus, dass es so sein wird wie die letzten Male auch. Pawlow und sein Hund lassen grüßen. Nicht verwechseln mit Maslow und seiner Pyramide. Das war ein anderer. Egal.

Und da kommt ein lang gezooooogenes „naaaaaa, wie gehts Dir?“ durch die Leitung.
Ich dachte mir nur: „So fängt kein Telefonat mit einer Date-Absage an! Irgendwas ist hier faul!“
Und das war es auch. Sie war ab der ersten Sekunde mega nett, humorvoll. Machte sich Gedanken wo wir zum Date hingehen könnten. Was denn passend für uns wäre. Und sie kenne sich da in der Gegend nicht so gut aus. Ich war mal wieder fasziniert. Diese Frau zeigt so viele Facetten von sich, ein Fächer ist nichts dagegen. Ihr wisst schon, diese Fächer, zum Wedeln, wenn es heiß ist.

Irgendwann hat sie mir dann einen Elfmeter beschert, also wirklich mustergültig. Den Ball auf den Punkt gelegt, ist ein paar Schritte zur Seite gegangen und hat ja fast danach gebettelt, dass ich den versenke. Besser geht es nicht. Ich nehme also Anlauf…
„Ich war da auch noch nie. Ja ich hoffe, dass das Lokal, das ich mir überlegt habe, toll ist.“, hörte ich für einen Moment eine klitzekleine Unsicherheit ihrerseits heraus. „Aber danke Dir für Deine Vorlage. Den Elfer hau ich Dir rein, kannst Dir nur noch aussuchen ob links oder rechts oben in den Winkel.“, freue ich mich schon innerlich händereibend.
„Weißt Du, das kannst Du ganz entspannt sehen mit dem Ort. Egal wo wir dann sein werden oder zusammen hingehen. Das Tollste für mich bist morgen definitiv Du!“, entgegnete ich wirklich aufrichtig.
Sie kicherte kurz verlegen und freute sich hörbar mit „das geht jetzt aber runter wie Öl!“.

Wir redeten noch ein wenig über den Arbeitstag und ein wenig über uns. Und über privates. Und kurz vor Ende des Telefonats sagte sie zu mir: „Du hast eine echt schöne Telefon-Stimme!“
Das habe ich lange nicht mehr in meinem Leben gehört. Was aber sicher daran liegt, dass die meisten Frauen inzwischen kaum mehr telefonieren möchten. Ihr Satz hat mich wirklich gefreut. Aus einem ganz bestimmten Grund.
Vor einigen Wochen begann ich mich autodidaktisch mit einem Stimmen-Training zu befassen. Das ist ein viel zu unterschätztes Thema. Die eigene Stimme. Die eigene Art zu sprechen. Sobald ich mit einer Frau spreche, spreche ich anders als normalerweise. Ich spreche Freunden oder der Familie gegenüber meist schnell und viel. Und wenn ich dann sehr oft (sehr sehr oft!) gesagt bekomme „Red nicht so viel. Ich komme nicht mehr mit!“, dann antworte ich in aller Regel nur mit: „Ich rede nicht zu schnell. Du denkst nur zu langsam.“
Ich weiß, nicht ganz charmant. Aber hey, es ist meine Familie. Und es sind meine Freunde. Die müssen das abkönnen. Sagte so ähnlich auch schon Jürgen Prochnow als Kaleun in „Das Boot“, „Das muss das Boot abkönnen!“.
Gut, dass Menschen keine Boote sind. Menschen sind lernfähig. Boote nicht.

Zurück zum Thema.
Es ist immer eine Frage der Betrachtungsweise. Aber ich arbeite an mir und versuche längst auch insgesamt weniger und langsamer zu sprechen. Aber in völlig vertrauter Umgebung nicht so bewusst wie mit einer Frau. Mit einer Frau spreche ich mit dem gesamten Resonanzkörper, nicht nur mit dem Kopf. Ein großer Unterschied. Das ist vielleicht mal einen eigenen Artikel wert.

Es hat mich deshalb so sehr gefreut dieses Kompliment von der Frau zu hören, weil es immer wieder etwas im Leben bringt, wenn man an sich arbeitet. Zumindest wird es erstmal wahr genommen. Und das ist doch schon mal was. Dass dann dabei gleich ein Kompliment heraus springt, ist doch toll. Es ist aber auch wirklich harte Arbeit, dieses Persönlichkeitsentwicklungsprogramm der letzten Monate. Pickup ist da wirklich wirklich nur ein kleiner Baustein des Ganzen. Es steckt viel mehr dahinter.

Aufgewärmt bin ich jetzt definitiv für heute. Leicht angeschwitzt, nennt man das im Sport. Die Frage wird nur noch sein, ob das Date heute stattfindet. Sehen wir mal. Und die nächste Frage wird sein, wie die 90 Minuten ausgehen. Otto Rehhagel hat mal gesagt: „Die Wahrheit liegt auf dem Platz.“
Na dann. Ab auf’n Platz und drei Punkte holen!

2017-01-25

Philosophischer Sonntag – Momente überholen sich

Endlich Sonntag. Zeit für etwas Philosophisches.

Philosophischer_Sonntag

Gestern fuhr ich nachts mit dem Auto auf der Autobahn zurück vom Familienbesuch nach Hause. Stockdunkel. Alleine, nur alle paar Minuten mal ein Auto. Ich genoss die Fahrt und wollte nicht früher ankommen als nötig. 130 maximal. Auf der mittleren Spur. Die weißen LED Scheinwerfer leuchteten die Fahrbahn aus. Links und rechts breiteten sich die Spuren gefühlt zu einer Flugbahn aus. Und ich empfand die Fahrt als eine in Richtung Horizont. Weite und Breite. Weit und breit alleine.

Die Boxen donnerten einen meiner Lieblingssongs, „Halo“ von Beyonce. Erhaben. Großartig. Gefühlvoll.

Und ich spürte in dem Moment eine Glücklichkeit. Glücklichkeit im Moment zu sein. Nicht glücklich über den Moment an sich und nicht glücklich über das Jetzt an sich. Nicht darüber, dass alles genau so ist wie es ist in meinem Leben. Sondern eine reine Glücklichkeit im Moment zu sein, ihn wahr zu nehmen. Als einen Moment. Natürlich kamen mir auf der Fahrt Gedanken zu früher und zu den letzten Monaten. Einzelne Ereignisse hier und da. Und ich konnte all diese Gedanken jeweils sofort und ohne umschweife wieder beiseite schieben.

Während mir Beyonce mit ihrem Songtext die Zukunft vorweg zu nehmen schien (wer den Songtext kennt…), hob ich ab. Eine Ebene nach oben. Von der Mikro-  zur Makro-Ebene. Raus aus dem einzelnen Gedanken. Rein in die Über-Gedanken. Und ich beobachtete mich selbst. Die Beobachter-Perspektive ist oft viel wichtiger als die eigene. So stellte ich mir selbst die Frage: „Wie lange mag dieses schöne Gefühl gerade anhalten?“

Das Leben im Jetzt fordert eine streng schonungslose Besinnung auf den stets aktuellen Moment. Moment für Moment. Sie lösen einander ab. Alles ist vergänglich, ist so eine zwangsläufige Erkenntnis. Wir alle machen unsere Erfahrungen mit der Vergänglichkeit, früher oder später. Leben im Jetzt heißt auch leben im Moment. Durch die Ablösung eines jeden Moments durch den nächsten, vergrößert sich auch die Erkenntnis über die stete Änderung von allem.

Mir fiel während der Fahrt bildhaft eine Gruppe Rennradfahrer ein. Wenn sie hintereinander im höchsten Tempo dicht an dicht den Weg entlang kurbeln. Bis der Hinterste ausbricht, alle überholt und sich ganz vorne einreiht. Damit die neuen Hinteren im Windschatten fahren können. Der sportliche Askpekt soll an der Stelle keine Rolle spielen. Das Überholen und erneute überholt werden ist Symbol für die Abwechslung der Momente. Zurecht kann man bemerken, dass das Überholen der Momente ein Selbstzweck des Lebens zu sein scheint.
Wir sind nicht gefangen im Eis. Also wechseln sich Momente stets ab. Sie überholen sich. Einer den nächsten.

Und bei allem Leben im Jetzt wird klar, was die Beobachter-Perspektive hervor bringt. Die sichere Erkenntnis, dass sich alles abwechselt. Auch der schönste Song mitten in der Nacht. Auch das schönste Gefühl, das man in dem Moment empfindet.

Im Jetzt zu leben wäre zu kurz gegriffen. Es ist weiter noch die Erkenntnis, dass sich ständig alles ändert. Selbst das tolle Gefühl mit Beyonce, alleine auf der Fahrt. Niemand anders der in dem Moment irgend etwas besser weiß. Niemand anders, der in dem Moment für einen entscheidet. Niemand anders, der Dich gerade beeinflusst.

Und das ist für mich das Besonderste dahinter. Zu wissen, dass – egal was passiert sein mag – dieses Gefühl von gerade, im Jetzt, wieder vergehen wird. Alles ist vergänglich. Wie die schönsten, so auch die schlimmsten Momente des Lebens. Es ist eine neue Stufe des Lebens im Jetzt. Es ist eine Erweiterung. Raus aus der Mikro-Ebene. Rein in die Makro-Ebene.

Alles wechselt sich ständig ab. So wie mit den Rennradfahrern. Das schenkt Trost in schlimmen Momenten. Und nimmt überschwängliche Euphorie in den schönsten Momenten. Die Kunst hinter dieser Erkenntnis liegt darin im vollständigen Bewusstsein im Jetzt zu Leben, ohne den Moment als integralen Bestandteil der eigenen Zukunft wichtig zu nehmen. Keine Vergangenheit. Keine Zukunft. Nur Jetzt. Wir sind nur da um zu lauschen. Und wir haben das sichere Wissen, dass sich stets alles abwechselt. Auch die schönste Fahrt auf der Autobahn im Dunkeln wird abgelöst werden. Durch den nächsten Moment. Vielleicht wenn man Zuhause ankommt. Vielleicht schon früher.

Momente lösen tatsächlich stets einander ab. Mehr noch, sie überholen sich. Lass Dich nicht überholen, sondern lausche. Und sei der Überholer. Oft genug kannst Du es nicht beeinflussen, wann ein Moment zuende geht. Kannst Du es aber, dann überhole, ohne überholt zu werden.
Und wann immer es nicht gelingt, kannt Du wissen, dass ein nächster Moment bereits um die Ecke wartet. Er wird kommen. Und Dich wieder ein Stück weiter mitnehmen auf Deiner Reise. Das Leben ist eine einzige Überholspur von Momenten. Nimm es an wie es ist und wann immer Dir ein Moment gefällt, kannst Du versuchen ihn zu entschleunigen. Und ein Stückchen länger zu genießen… im sicheren Wissen, dass auch der schönste und längste Moment überholt werden wird.

Und immer immer wieder geht die Sonne auf

Nach einem sehr langen Zweiteiler gestern und vorgestern gibt es heute etwas kürzeres von mir. Nur ein kleines Video, ohne viele Worte. Der Song spricht für sich.

Mit einem so wundervollen Lied eines großartigen Künstlers gehen wir in meinen 171. Artikel. Auch wenn Udo Jürgens inzwischen leider verstorben ist (* 30. September 1934, † 21. Dezember 2014), hat er uns sodann ein Erbe hinterlassen.
Anlässlich seines 80. Geburtstages interpretierte Yvonne Catterfeld einen seiner Songs. Einen meiner Lieblingssongs. In einer tollen Art mit ihrer bezaubernden Stimme. Die gibt diesem Stück eine besonders grazile Note.

Den Anfang des Liedes zitiere ich hier, es passt einfach zu gut zu meinem Projekt. Nicht nur der Anfang, in Wahrheit passt der ganze Song zu gut.

„Wenn ein Traum, irgendein Traum sich nicht erfüllt,
wenn die Liebe zu Ende geht,
wenn selbst die Hoffnung nicht mehr besteht,
nur Einsamkeit,
wenn ein Blatt, Irgendein Blatt vom Baume fällt,
weil der Herbstwind es so bestimmt,
wenn das Schicksal uns etwas nimmt,
vertraue der Zeit.“

Und immer wieder geht die Sonne auf.

Danke Udo.