Corona Virus – Ein paar persönlichkeitsentwickelnde Einsichten

Ob der Corona Virus nun gefährlich ist oder nicht, soll gar nicht mehr das Thema sein. Wer jetzt trotz inzwischen sehr breiter Datenlage noch immer der Meinung ist, dass das Ding ernsthaft gefährlicher sein soll als eine alljährliche „normale“ Influenza, dem ist nicht mehr zu helfen. Du weißt, dass ich ein Freund klarer Worte bin. Wenn es um Frauen und Dating geht, genauso wenn es um Politik und Finanzen geht. Herumschwurbeln und heiße Luft verzapfen tun viele Menschen derzeit genug. Überall kommen die Experten aus den Löchern gekrochen, mit der Angst der Menschen ist einfach gut Geld zu verdienen. Ich stehe allerdings nicht auf Menschen, die heiße Luft verbreiten, sondern auf Fakten. Ich stehe auf empirisch bewiesene Korrelationsanalysen und auf Kausalitäten.

Fakten zahlen sich aus. In allen Lebensbereichen. Jetzt ist die Zeit kommen in der Du Dich entscheiden musst, ob Du (noch immer?) ein Schaf sein oder lieber ein Hirte werden möchtest. Entweder wirst Du die nächsten Monate zerfleischt und Deine Knochen werden verwertet oder Du gehst hier gestärkt aus der Sache heraus. Ich hoffe für Dich, dass Du zur zweiten Gruppe gehörst. Die Zeit zum Spaßen ist nach 10 tollen wirtschaftlichen Boomjahren auch für den größten Schwachkopf allmählich zu Ende. Oder wie einer meiner liebsten Investment-Experte derzeit sehr oft sagt: „Wake up! This is really really fu**ing serious shit!“

Die letzten 10 Jahre konnte wirklich jeder Geld verdienen. Die Wirtschaft hat es Dir quasi hinterher getragen. Du konntest alles kaufen was Du wolltest und Du warst immer auf der Gewinnerseite. Die meisten „einfachen“ Leute haben sich für Immobilien entschieden. Bei (Netto-Kaltmiet-)Renditen weit unter 3%. In Großstädten nahe bei 2%. Dann gibt es natürlich noch die Glücksritter, die vor ein paar Jahren auch noch schnell auf den Bitcoin-Zug aufgesprungen sind (und sich genau wie jetzt den Hintern haben versohlen lassen). Und zuguterletzt wurden die Menschen wie verrückt in ETFs getrieben. Und am Jobmarkt wurde auch dem letzten Taugenichts noch ein horrendes Gehalt bezahlt. Firmen wie BMW oder Porsche schütteten an jeden (!) Mitarbeiter jährlich Boni in zigtausender Größenordnung aus. Von Bank(st)ern rede ich erst gar nicht.

Und wohin ging das Geld? Wofür haben es die Menschen verwendet? Außer für völlig überteuerte und viel zu große Immobilien? Oder Aktien zu Höchstkursen? Für neue Smartphones, viele tolle Urlaube, jede Menge sonstigen Konsumschrott (Amazon machts möglich!) und ständig neue Autos. Von Sparen habe ich bei den Meisten in meinem Umfeld nichts gesehen. Lange Zeit gelten Menschen wie ich als Knauser, als Miesepeter oder Spar-Wahnsinnige. Sparen, weil die Zahlen auf dem Kontoauszug Menschen wie mich erhaben machen? Sicher nicht. Sparen weil die Zeit zum Shoppen gehen kommen würde. Und die beginnt jetzt!

Mir war klar warum ich tat was ich tat. Keiner kann den Zeitpunkt eines Knalls exakt vorherbestimmen. Aber jeder wäre theoretisch in der Lage mit eigenen Augen aufmerksam zu beobachten, wenn viele Idioten einen Luftballon immer weiter aufpumpen. Die Erfahrung aus mehreren tausend Jahren Geldgeschichte zeigt mir sehr klar und zeigte mir rechtzeitig: Auch dieser Ballon würde bald platzen. Ob das nun Anfang 2020 geschehen würde oder vielleicht schon im Sommer 2019 geschehen hätte können oder erst Ende 2021, das ist nicht das Thema. Keiner ist Hellseher. Aber nichts wächst für immer. Gerade Geld nicht, das kehrt immer zu seinem wahren Wert zurück. Nämlich 0. Und wenn es noch nicht einmal echtes Papiergeld ist, sondern nur auf den Konten liegt (sog. Buchgeld), dann hat es noch nicht einmal einen Heizwert.

Ich trage hier hoffentlich meinen Teil bei, um Dich auf Deinem Weg etwas zu inspirieren oder zumindest zu informieren. Du warst – zumindest wenn Du den Blog schon länger kennst – auch für mich da, als es mir mal schlecht ging. Jetzt bin ich für Dich da. So einfach ist das. Das ist Menschlichkeit. In diesen Zeiten gibt es kaum Menschen, die einem eine ehrliche und zugleich bereichernde Richtung zeigen können. Oder die zumindest standhaft sind. Es gibt einfach zu viele Quaksalver da draußen. Aber ich habe keine Lust darauf mich mit 90% der Menschen messen zu lassen. Ich will mit Gauß nichts mehr zu tun haben. Jedenfalls nicht mit seinem unteren Ende.

Früher galt für mich immer: „Irgendwie durchkommen, Hauptsache nicht unter gehen! Der minimalste Aufwand genügt!“ Heute gilt: „Hauptsache hübsch!“ und „der 2. Platz ist der erste Verlierer!“. Das ist ein großer Unterschied! Oder wie der besagte Investment-Experte von vorhin auch gerne klar macht: „Heute gilt das The-Winner-Takes-It-All-Prinzip!“ Schau Dir Amazon und Zalando an. Und sieh Dir die Papiertonnen in den Wohnanlagen an. Dann weißt Du was ich meine! Das war in den 60ern, 70ern, 80ern und 90ern noch nicht so. Da durfte jeder „ein bisschen mitmachen“ am Wirtschaftsgeschehen. Zeiten ändern sich. Zeiten ändern Dich. Oder eben nicht. Muss jeder für sich selbst wissen. Fressen oder gefressen werden.

2020-03-25

#WeStayAtHome für Irre

Für die Gruppe der Corona-Anhänger (dieser dämliche Social Media #WeStayAtHome Schwachsinn) kann ich wirklich nichts mehr tun, sorry. Die Gruppe ist aus meiner Sicht hoffnungslos auf dem Irrweg. Aber um die Gruppe geht es mir hier ja auch nicht (mehr). Man kann Irre nicht überzeugen. Bodo Schäfer hat letztens einen ganz guten Spruch auf seinem Instagram-Kanal gepostet, der hieß in etwa: „Wenn Du mit einem Idioten diskutierst, bist Du selbst einer.“ Solche Dinge merke ich mir sehr genau. Es gibt so viele Bilder mit Sprüchen in den sozialen Medien. Oft geht es um Natur und Spiritualität. Um Auszeiten. Qualitätszeiten. Und was weiß ich nicht alles. Aber die einfachsten Dinge, finde ich am Klarsten und Prägnantesten. Der Spruch von vor ein paar Zeilen ist so einer.

Deswegen würde ich mich aktuell im echten Leben niemals mit irgendwem zu dem Thema austauschen, der anderer Meinung ist als ich. Ich poste hier meine Gedanken, gebe wirklich gut gemeinte Tipps und Hinweise sowie auch manchmal – wie ich finde sehr nützliche – Ratschläge. Wenn Du die an Dich heranlässt, dann ist gut. Wenn nicht…? Mir egal. Ein paar Mal habe ich es die letzten Tage versucht. Zumeist bei Gesprächen mit Menschen, die eher wegen finanziellen „Ratschlägen“ angerufen/geschrieben haben.

Kurzer Ausflug:
Die Fragen, die mir gestellt werden, starten fast immer gleich: „Wie läuft es bei Dir gerade mit der Börse?“
Meine Gegenfrage: „Hast Du Dir meine Videos schon angesehen, die ich Dir verlinkt habe und die Du in meinen Artikeln findest?“
Antwort im Prinzip immer in etwa: „Nein, bei dem Thema bin ich mir nicht sicher. Was Du Du da schreibst oder meinst… ich weiß ja nicht, das klingt für mich übertrieben.“
Daraufhin ich meist in etwa: „Dann wirst Du auch finanziell keine richtigen Rückschlüsse treffen können. Wenn Du Dich völlig verar***en lassen möchtest, dann tu das. Wie willst Du finanziell eigene (!) und richtige Entscheidungen treffen können, wenn Du Dich noch nicht einmal ausgewogen zu einem Thema informierst und Fakten nicht an Dich heran lässt?“

Mache ich mir auf die Art Freunde? Nein. Ist mir das wichtig? Nein. Warum? Weil es mir im Leben nichts bringt, wenn Menschen immer nur schnelle Antworten und einfache Lösungen für unglaublich komplexe Sachverhalte möchten. Warum? Weil die gleichen Menschen mir nicht werden helfen können, wenn ich sie eines Tages um Rat frage oder Hilfe benötige.Warum? Weil sie in einfachen Denkmustern verhaftet sind. Das zeigt mir alleine schon die Tatsache, dass ihnen wenige Minuten des Lesens oder Videoansehens offenbar zu mühsam sind. Und das, obwohl ich sie explizit empfehle. Was für eine bessere „Vorauswahl“ kann man bekommen?

Wie Du sehr schnell sehr viel lernen kannst

Klingt das überheblich? Mag sein. Ist es aber nicht. Warum? Es ist ganz einfach so, dass wir für uns im Stillen immer so vorgehen, sobald wir Bücher oder Artikel lesen. Nehmen wir an Du möchtest mit dem Angeln beginnen. Dann kannst Du entweder von 0 starten und irgendwie versuchen Deinen ersten Fisch aus dem Wasser zu holen oder Du lässt Dich durch Bücher/Artikel/Videos/Trainer anleiten. Kluge Leute nehmen hier tatsächlich eine Abkürzung, da sie auf die Erfahrung anderer Menschen bauen. Die Frage ist doch: Warum sollte ich mir das Angeln von 0 selbst beibringen, wenn ich mir einen „Lehrer“ nehmen kann? So kann ich mir in der gleichen Zeit viele andere Fähigkeiten aneignen. Machen wir von klein auf so. Bzw. es wird mit uns so gemacht. Beispiel?

Schule. Du setzt Dich an die Bank und hörst dem Lehrer zu und lernst lesen und schreiben. Eigentlich die normalste Sache der Welt, oder? Aber sobald wir „erwachsen“ werden, legen wir bewährte Methoden ab und meinen uns täglich alles selbst heraussuchen oder uns gar nicht erst mit irgenwelchen Dingen beschäftigen zu müssen. Das ist echter Stillstand. So wäre nie die Glühbirne erfunden worden und der Mensch würde heute noch meinen die Erde sei eine Scheibe. Na bravo. Tipp also: Hör auf Leute, die sich mit einem Thema schon ausgiebig beschäftigt haben. Mache ich den ganzen Tag so. Ich sammle Infos und leite sie direkt an mein Oberstübchen und danach an mein Umfeld weiter. Das ist doch schon eine Zusammenstellung der „besten“ Quellen. Sicherlich subjektiv aus meiner Sicht. Aber dann liegt es eben an Dir, dass Du Dir diejenigen Personen aussuchst, denen Du „zutraust“, dass sie „gute“ Quellen für Dich heraussuchen. Ist das wirklich so schwer?

Das Leben ist zu komplex, um mit einfachen und aus der Hüfte geschossenen Ratschlägen Bäume ausreißen zu können. So läuft das nicht. Und ich möchte wachsen. Miteinander. Aneinander. Aber das ist kein Wachsen. Das ist die simple Abkürzung, die jeder nehmen möchte. Den Fahrstuhl anstatt die Treppen. Das lasse ich für mich mental nicht (mehr) zu. Wir haben nur ein Leben. Und jeder von uns hat nur 24 Stunden pro Tag Zeit. Irgendwann geht der letzte Tag zuende. Und ich will das Geilste rausholen, das ich bekommen kann. Und dabei möchte ich andere Menschen inspirieren und mich inspirieren lassen. Deshalb versuche ich mir in solchen Momenten des Lebens die Frage zu stellen, ob ich die Gedanken anderer Menschen an mich heranlassen möchte. Nicht nur deren Gedanken, sondern auch deren „Spirit“, deren „Mentalität“. Anders gesagt: Ist das eine Siegermentalität (das „FC Bayern Gen“ – und ich bin kein Fan dieses Vereins!), die der Mensch da vor mir mit mir teilen möchte oder will er nur Blut saugen? Blutegel gibt es genug. Fahr mal zum Amazonas. Dafür braucht man mich nicht.

Ich lasse andere zu Wort kommen

Falls Du also doch noch zu der Gruppe der Corona-Jünger gehören solltest, kannst Du spätestens jetzt aufhören weiterzulesen. Du würdest den Rest des Artikels dann weder akzeptieren noch verstehen und geschweige denn irgendwie positiv für Dich nutzen können. Ich hoffe nicht, dass Du zu dieser Gruppe gehörst. Fall doch, beschäftige Dich einfach weiter mit irgendwelchen Horror-Infizierten-Zahlen. Glaub weiter an diesen ganzen Quatsch und lass Dich am Nasenring durch die Manege ziehen. Dich selbst und auch Dich selbst mit Deinem Geldbeutel. Dann führen Dich andere Menschen eben Gassi. Dann wirst Du gelebt. So ist das eben, manchmal ist man der Hund und manchmal ist man der Baum. In dem Fall wärst Du der Baum. Und hättest Dich bewusst unterbewusst (ja, genau so!) freiwillig dafür entschieden.

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Übrigens wird im stark vom schrecklichen Corona Virus betroffenen Hohenlohekreis in Baden-Württemberg nicht mehr auf Corona getestet (https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/hohenlohekreis-in-baden-wuerttemberg-will-nicht-mehr-auf-corona-testen-kuenftig-reicht-diagnose-vom-arzt-a3193060.html). Dort reicht jetzt laut der Leiterin des Gesundheitsamtes folgendes: „Stellt ein Arzt die Symptome fest, gilt die Covid-19-Infektion als nachgewiesen“. Also ein bisschen Husten, ein bisschen Schnupfen und als Kirsche auf der Torte maximal noch ein klein wenig Fieber… und tadaaaaa Du hast Corona! Ole Ole! Na das nenne ich doch mal Wissenschaftlichkeit und Beweisführung. Soll ich weinen oder lachen? Sag Du es mir. Bitte.

Für alle anderen – und ich hoffe von Herzen, dass Du zu den Menschen gehörst, die sich bereits stets (!) aktiv selbst eine Meinung bilden oder zumindest diesen Blog lesen, weil sie sich dahingend weiter entwickeln wollen und Inspirierung suchen, empfehle ich zwei richtig gute Videos von einem verdammt guten Kerl. Genau genommen ist er Fitness-Coach. Was der – Coach Burak – von sich gibt, gerade in Bezug auf das Thema Männer/Frauen und in Bezug auf das Thema Dating, ist richtig richtig Klasse. Ich verfolge ihn seit langem und freue mich immer tierisch auf jedes Video. Derzeit gibt er auch Statements zum Corona Virus ab. Ich finde das extrem ehrenwert. Dass Menschen mit einer gewissen Reichweite (immerhin ist er selbstständig) sich in die Öffentlichkeit stellen und klar positionieren. Wer hat denn schon so viel Mumm? Schau Dir die beiden Videos einfach an. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Es geht hier viel um Mindset und Persönlichkeit(sentwicklung). Und ich will hier im Blog auch meinen Kernthemen treu bleiben. Letztlich dreht sich alles im Leben um das eigene Denken. Sobald Du tatsächlich „frei“ wirst im Kopf (!), gehört Dir die Welt. Egal ob es Kohle, Gesundheit oder einen tollen Partner betrifft. Anderenfalls musst Du Dich mit den Resten zufrieden geben. Das gilt für alle Lebenslagen:

  • Die Reichen werfen die Knochen weg, an denen Du dann noch ein bisschen nagen darfst.
  • Die Ärzte geben Dir Medikamente, die Dich in einer Dämmerung zwischen Gesundung und Tod halten sollen.
  • Die echten Männer schnappen sich die Frauen mit Klasse, so dass Du Dich auch hier mit dem Rest zufrieden geben musst. #HauptsacheHübsch 😉

Und nun, sacken lassen bitte:

und

Dein Geld ist niemals futsch, es gehört jetzt einfach nur anderen

Seit langem schreibe ich ja immer wieder darüber, warum es so wichtig ist, finanziell frei zu werden. Gerade wenn Du abhängig beschäftigt bist. Eine krassere Versklavung ist kaum möglich. Und achja… meine Thesse zum Corona Virus kennst Du ja aus den anderen Artikeln schon. Es ist einfach nur, dass die „Großen“ wieder einmal einen richtig tollen Grund gebraucht haben, um die Finanzblase mal wieder zum Platzen zu bringen. Schön mit der Nadel in den Luftballon gestochen, sag ich nur! Bumm! 2000 war es eben eine Dotcom-Blase, 2008/2009 eine Lehman-Brothers-Pleite/Immobilienkrise und 2020 ist es eben der Corona Virus.

Mega Idee, besser gehts nicht. Warum? Nun, der Corona Virus ist doch ein idealer Grund, um sich als Hochfinanz/Regierung/Presse die Hände in Unschuld waschen zu können, oder? Die Meute feiert die Politik freiwilllig für den gesamten Abbau aller Bürgerrechte: Selbstisolation (= Knast in den eigenen 4 Wänden), Handydatenauswertung und -ortung sowie Handydatenprofiling, Social Media Einschränkungen/Sperren, Bargeldverbot und Geld drucken bis zum Abwinken. Was will man als Herrscher mehr, als eine Meute, die Dich dafür feiert was Du tust? Das ist so genial. Das hatte nicht einmal Adolf so gut hinbekommen. Jetzt hatte der aber den Göbbels für genau solche Zwecke. Nur heute ist eben 2020, da ist die Herrscherkaste propagandistisch einfach noch einen Zacken weiter. Und die Meute offenbar noch bereitwilliger auch den letzten Rotz zu glauben. Wie damals im Sportpalast, alá „Wollt ihr die totale Isolation? Wollt ihr sie, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir sie uns heute überhaupt erst vorstellen können?“. Ehrlich gesagt schaudert es mir da. Ich hoffe Dir auch.

Letztens hab ich auf Social Media einen richtig richtig guten Spruch gelesen. So eine Art von Ironie liebe ich ja: „Erst retten wir das Klima, dann retten wir die Umweltsau.“ Bei sowas könnte ich glatt eine Flasche Champagner köpfen. Das ist mein Humor! Leider geil. Wer den Hintergrund nicht versteht, gerne hier nachlesen, dann wird der Zusammenhang rasch klar: https://www.focus.de/kultur/kino_tv/meine-oma-ist-ne-alte-umweltsau-sturm-der-entruestung-nach-klima-lied-wdr-loescht-kinderchor-beitrag_id_11499595.html

Achja, die Hochfinanz… genau… da war ja noch was. Was sage ich ja seit jeher? Dass wir ausgezogen werden bis auf die Unterhosen. Seit Jahrtausenden. Die Großen verkaufen zu völlig überteuerten Preisen. Die Kleinen? Steigen oben ein und verkaufen unten. Während die Großen unten wieder zu Ramschpreisen einsammeln. Und das geht im Kreislauf so. Glaubst Du mir hoffentlich. Wenn nicht, jüngstes Beispiel: https://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Senatoren-stossen-Aktien-rechtzeitig-ab-article21658104.html

Analogien zum Pickuppen

Wie gesagt, mir geht es ja gar nicht darum irgendwen zu bekehren. Das ist hoffnungslos. Genauso wie man niemanden einfach so zum Christentum, zum Islam oder zum Buddhismus bekehren kann. Und auch nicht davon abhalten kann, freiwillig so dämlich zu sein und Kirchensteuer zu bezahlen. Jeder tut was er tut. Entweder kommt jemand von alleine auf ein Thema, weil er sich einfach auf sein Bauchgefühl verlässt… und anfängt selbst zu recherchieren… oder derjenige wird es niemals mehr lernen. Dann hat er aber auch leider so etwas wie ein gutes Bauchgefühl abgelegt. Dann haben Erziehung und gesellschaftlicher systematischer Druck gesiegt. Ich bin da anders gepolt. Ich plädiere für Herz, Verstand und Bauchgefühl. Dann kann im Leben wirklich nichts schief gehen, jedenfalls nicht auf Dauer.

Das ist übrigens ganz genauso, wenn Du Dich für das Thema „wie lerne ich eine Frau kennen“ interessierst. Nehmen wir an Du bist ein ganz normaler Mann (die nachfolgenden Ausführungen gelten im Prinzip ähnlich auch umgekehrt, falls Du eine Frau bist), ein gutes Wesen mit tollem Charakter. Aber Du hast nie gelernt Frauen gezielt kennen zu lernen. Wie auch, „sowas ergibt sich dann schon“. Haben uns Mama und Papa und die ganze Gesellschaft doch so beigebracht, stimmts? Ja stimmt. So und dann kommt der Junge vom Projekt Beziehung und saß eines Tages zu Hause auf seiner Couch. Depressiv. Tief depressiv. Weil er die Frau seines Lebens verloren hat. Und selbst Schuld daran war. Und das nun realisiert hat, wo es schon zu spät war. Das war weit vor der Zeit dieses Blogs.

Und das ging viele Monate so. Ich hatte nur noch funktioniert. Im Kaschieren bin ich gut. Ich habe meinen Job weiterhin ziemlich professionell erledigt. Obwohl ich innerlich völlig ausgebrannt war. Zu dieser Zeit habe ich in meinem Leben vieles gelernt, obwohl ich bereits in einem Alter war, in dem man auch schon „hätte weiter sein können“. Aber dazu gab es nie Anlass. Ich war seit Jahren in einer Beziehung. Ich hatte meinen Job. Alles war fein. Aber so funktioniert das im Leben nicht. Eckhart Tolle weist immer wieder darauf hin, dass nichts für die Ewigkeit ist. Das sind nur Gedankengebilde. Nichts ist für immer. Das hatte ich bis dahin nicht begriffen. Nur deshalb konnte ich überhaupt depressiv werden. Heute weine ich darüber nicht mehr. Ich lache vielmehr über mich selbst.

Für die Dinge, die damals zum Beziehungsaus geführt haben, würde ich heute nichmal eine Minute nachdenken. Ich würde es nie wieder so weit kommen lassen, dass ich einen Menschen aus eigener Schuld „abgeben“ muss. Das würde ich nicht zulassen. Habe ich es immer in der Hand? Nein. Aber ich kann stets mein Bestes geben. So wie ich es auch in meiner letzten Beziehung tat. Hatte ich es da in der Hand? Auch nein. Da wurde ich Gassi geführt. An der Stelle war ich der Baum, nicht der Hund.

Aber ich habe die Einblicke, die Lichtblicke waren, wie sich später herausstellte, genutzt. Ich habe alles hinterfragt. Ich habe mir – aus der Einsamkeit heraus – die Frage gestellt: „Wie lerne ich wieder eine tolle Frau kenne?“. Und ich fand meine Antwort in Büchern. Und bei tollen Lehrern. Die nichts anderes taten als ihre Erfahrungen niederzuschreiben oder zu unterrichten. Ich begriff zu diesem Zeitpunkt – das ist jetzt etwa 5 Jahre her – dass nichts im Leben so ist, wie ich es bis dahin dachte. Ich lebte in einer Illusion. Wie es heute noch 99% der Menschen tun. Glücklicherweise bin ich damals aufgewacht. Ich wollte nicht wahrhaben, dass ich als Mann „einfach so“ eine Frau kennenlernen konnte, wann immer ich wollte. Wenige Monate später hatte ich Date um Date. Gut, anfangs habe ich mich wohl ziemlich doof angestellt. Normal halt. Durchschnittsmann. Aber ich wurde besser. So gut, dass die anfängliche Einsamkeit einer Anstrengung wach. Eine Anstrengung ständig von Frauen umgeben zu sein. Waren sie alle hübsch? Anfangs nicht, danach schon. Übung ist der Schlüssel. Hübsch ist kein Kriterium für Erfolg. Weder für die Frau noch für Dich. Hübschsein ist ein Gedankenkonstrukt. Wenn Du Dich davon täuschen lässt, musst Du Dich eben mit den Resten zufrieden geben.

Und das war die Geburtsstunde für mich zu verstehen, dass im Leben alles möglich ist. Wo ich mir zuvor noch in die Hosen gemacht habe, als ich nur daran dachte, eine Frau ansprechen zu müssen (!). Training, Disziplin, Tränen und Schweiß brachten mich weiter. Irgendwann war es für mich wie ein Spiel. Und irgendwann später war es kein Spiel mehr. Denn dann war das mein neues Ich. Ich musste mich nicht mehr zusammenreißen, um eine Frau anzusprechen. Ich sprach einfach alle an, wenn mir danach war. Je hübscher, desto besser. Nur keine Mittelmäßigkeit im Leben! Das sollte für uns alle gelten. Ob sie einen tollen Charakter hat, sieht man sowieso nicht auf den ersten Blick. Also gebe ich doch lieber nur den Frauen eine Chance, die mir wirklich gefallen. Macht Sinn, oder? Und so läuft das nicht nur beim Kennenlernen des vermeintlichen Traumpartners.

Es läuft auch in den Finanzen so. Was haben denn all die klugen Super- und Möchtegerninvestoren die letzten Jahre empfohlen?! „Immobilien, Immobilien, Immobilien kaufen!“ Vor 10 Jahren noch, war das kein großes Thema. Aber spätestens die letzten 2 oder 3 Jahre war das eine große Blase. Alle haben sie sich Hals über Kopf verschuldet. 90% oder 100% Finanzierungen waren eher die Regel. Der Grund, warum ich mich aus dem Thema ferngehalten habe. Und bei immer neuen Höchstständen an den Börsen auch nur einen kleinen Teil meines Kapitals dort investiert hatte. Obwohl alle weiter in Immobilien oder Aktien trällerten. Oder Bitcoins. Damals, als er fast bei 20.000 Dollar war. Ich habe mich mit Bitcoins erst beschäftigt, als sie unten bei 3.500 Dollar waren. Laufe niemals der Herde hinterher. Es ist Schwachsinn, außer Du willst der Baum sein. Denk an das Sinnbild. Ein großer Börsenlehrer propagiert immer zwei Dinge, die nötig sind: Beständigkeit und Duplizierbarkeit. Keiner muss über Nacht reich werden. Das ist etwas für Illusionäre. So wie Du auch nicht von heute auf Morgen an Deine Traumfrau gerätst. Nimm einfach die Treppen und lass den dämlichen Fahrstuhl links liegen!

Und so freue ich mich im Moment über den Ausverkauf an der Börse. Und in einigen Monaten vielleicht auch über echte Immobilien-Schnäppchen. Wie derzeit die Immobilienpreise einbrechen… gerade für Gewerbeimmobilien (Büros/Einzelhandel)… nur steht das eben auf keiner Kurstafel an der Frankfurter Börse. Aber puh! Wenn das Ganze mal ins Rollen kommt kann es sein, dass ich dann auch mal zugreife. Vielleicht auch nicht. An der Börse ist mehr zu holen. Ich habe die letzten Wochen vieles eingesammelt, was der Markt in totaler Panik abverkauft hat. Kerngesunde Unternehmen, die noch nicht einmal vom Corona Virus betroffen sind. Und besonders viele Rohstoffe und Rohstoffproduzenten. Einfach einen großen Sack rausholen und gezielt (!) alles reinrieseln lassen, was die Herde in totaler Panik und in totaler Irrationalität abstößt. Der Markt neigt zu brutalen Übertreibungen, das gilt immer in beide Richtungen. Egal ob Börse oder Corona Virus. Und diese Übertreibungen musst Du nutzen. Konträr denken! Sich trauen! Analysieren! Smart sein. Anders sein. In Krisen sind Krisenmanager gefragt. Klarer Verstand. Rationalität. Da zeigt sich erst, wie die echte Party gespielt wird. Du kannst Dir nichts davon kaufen, wenn Du immer alles tust, was alle tun. Seit ich die Börse verstanden habe, habe ich auch den Rest im Leben verstanden. Und umgekehrt.

Mir tun die Menschen leid, die ernsthaft gesundheitlich betroffen sind. Das steht außer Frage. Zum Glück sind das auch nur ganz wenige. Wieviele sind das? Ich kenne ein paar Menschen, die positiv auf den Corona Virus getestet wurden (bei bist zu 50% falsch-positiven Testergebnissen auch nicht sehr schwer!). Aber ich kenne niemanden, der derzeit mehr als ein bisschen Schnupfen hat. Und wenn wir alle Menschen testen würden, würden wir feststellen, dass sehr viele Menschen Corona positiv sind und noch nicht einmal etwas davon bemerken (wie bei jeder Grippewelle jedes Jahr). Ich kenne – so wie es Coach Burak im Video oben sagt – aber viele Menschen, die bereits jetzt in Kurzarbeit sind oder deren Unternehmen gerade massiv drohen in Schieflage zu geraten. Einige Unternehmen sind schon pleite. Vapiano beispielsweise. Oder Maredo.

Anekdote am Rande: Vor 10 Tagen wollte ich dieses Schrottunternehmen (Vapiano) leerverkaufen, ich hatte die Verkauforder schon ausgeführt. Leerverkaufen bedeutet, dass man davon profitiert wenn der Aktienkurs sinkt, anstatt wie üblich daran zu profitieren, wenn ein Aktienkurs steigt. Und dann kam von meinem Broker die Meldung, dass ich diesen Titel aus dieser bestimmten Kategorie leider nicht leerverkaufen könnte. Schade. Heute ist der Laden insolvent. Wären nette 75% Kursgewinn gewesen. Sehr häufig ist man eben auch der Baum, nicht der Hund. Aber ich habe genug andere Dinge leerverkauft in der Zeit. Man ist eben nicht immer nur der Baum.

Und es ist immer das Gleiche: Hüpfst Du bei der Party mit, weil alle hüpfen? Säufst Du Dein Bier, weil alle Bier saufen? „Gönnst“ Du Dir etwas, weil es gerade Zeit ist sich etwas zu gönnen und das alle so machen (in Wahrheit verwechselst Du „möchten“ mit „brauchen“!)? Und… sprichst Du die Frau da vorne nicht an, weil „man das nicht einfach so machen kann“? Dann hast Du definitiv Aufholpotenzial. Lerne Dich von all den Gesellschafts- und Gruppenzwängen abzukoppeln. Alleine läuft es sich auch ganz gut. Anfangs ist es hart. Irgendwann macht es nur noch Spaß! Es ist nur für eine Weile hart. Und schon bald werden sich Dir Menschen anschließen. Dann hast Du im Prinzip eine neue Gruppe gegründet. Die kleinste Gruppe beginnt aus meiner Sicht nicht bei 2, sondern bei 1. Ich bin der Startpunkt. Wo ich bin ist vorne. Alles andere kann kein Anspruch sein.

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Und – was ich schon lange nicht mehr tat – ich verlinke noch die neueste Ausgabe von „Me, Myself and Media„. Ausgabe 56. Auch da geht es um Corona. Aber auch um die Hintergründe in der Politik, der Finanzwelt und um den Abbau der Bürgerrechte. Sehr gelungen, wie immer, die neueste Folge. Aber vorsicht: Das ist definitiv nur etwas für Selbstdenker und nichts für Konformisten. Also genau das Richtige für mich. Und hoffentlich auch für Dich. Kostet Zeit, das anzusehen? Ja. Qualitätszeit. #F***OffNetflix

 

PS: Und im Moment kann ich mir kaum etwas Langweiligeres vorstellen, als mit einer Frau meine Zeit auf der Couch oder auch auf einer Party oder sogar auf einer einsamen Insel oder sonstwo verbringen… zu… müssen. Ja, richtig gelesen. Was für ein „verschwendetes“ Potential bei mir, oder? Ich könnte einfach durch die Stadt laufen, 20 Frauen ansprechen und würde vermutlich schon morgen Abend nicht alleine verbringen müssen. Gut, jetzt bei der Ausgangssperre geht es vielleicht gerade nicht so gut. Aber grundsätzlich ist das so. Nur habe ich derzeit echt besseres zu tun. Nämlich große Säcke aufspannen und das einsammeln, was die anderen Herdentiere in Panik und planlos an den Finanzmärkten abstoßen. Weil – oho oho – der Corona Virus so unglaublich gefährlich sei. Finde ich das geil? Definitiv nein. Mir tun die Menschen leid, die finanziell gerade massiv leiden und am Nasenring durch die Manege gezogen werden. Mich wird es ganz bestimmt auch treffen, wie Dich. Denn in Zukunft gibt es höhere Steuern und weniger Bürgerrechte! Aber hey. In Zeiten von #WeStayAtHome, wo in totaler Obrigkeitshörigkeit nichts mehr hinterfragt wird, kann ich auch nichts anderes tun als hier mit diesem Blog einer kleinen Menge von Menschen das Beste mitzugeben, was ich im Leisten zustande bin. Ich finde es auch nicht toll, dass nicht alle Männer die wirklich attraktiven und tollen Frauen abbekommen können. Aber muss ich deswegen ein schlechtes Gewissen haben, nur weil ich – wenn überhaupt – meine Zeit auschließlich mit attraktiven Frauen (#HauptsacheHübsch) verbringe? Definitiv nein. Und zur Zeit sowieso nicht. Ich lebe derzeit wie ein asketischer Mönch. Frauenlos. Sehr bewusst. Es gibt einfach Spannenderes als Frauen, für mich. Man kann seine Zeit – ein bisschen – mit einer Frau verbringen. Oder sie sich – lange – für sich selbst und seine Kernthemen nehmen. Frauen sind ein netter Zeitvertreib. Heutzutage, leider dazu verkommen. Keine Frage. Aber ich bin nicht darauf aus mir meine Zeit zu vertreiben. Dafür ist sie mir zu kostbar. Ich bin längst Hund und habe aufgehört der Baum sein zu wollen oder gar sein zu müssen. 😉

PPS: Ein Video, das ich die letzten Tage verlinkt habe, wurde inzwischen von Youtube gelöscht. Die Zensurwut greift mal wieder um sich, betrifft viele meiner Quellen. Das geht seit Monaten immer heftiger zu. In diesem zunehmend totalitären Staat. Der nicht Nordkorea heißt.

Corona Virus – Wichtige neue Erkenntnisse!

So Freunde, erstmal vorweg: Vielen Dank für die vielen Aufrufe. Meine beiden letzten Artikel zum Thema Corona Virus hatten die höchsten Aufrufzahlen seit Bestehen meines Blogs. Das freut mich natürlich. Verwundert mich einerseits aber auch, weil sie nichts mit meinen ursprünglichen Kernthemen Beziehungen und Dating zu tun haben. Verwundert mich andererseits wiederum aber auch nicht, weil wir uns derzeit in einer Ausnahmesituation befinden. In solchen Situationen sind Menschen auf der Suche nach Halt und Orientierung. Mir geht das nicht anders!

Worum wird es heute gehen? Natürlich um Mindset. Um die Wirtschaft. Analogien zwischen der Psyche eines Traders/Investors und der Psyche eines Pickuppers. Und zuletzt auch noch um die neuesten Erkenntnisse und Einschätzungen zum Corona Virus. Mit einem Videolink (unbedingt ansehen!). Der Reihe nach… dieser Artikel wird es in sich haben!

Ein Hobby-Vollzeitanalyst

Ich mache das hier zwar so gut es geht aus einer Position der Ruhe und Rationalität heraus, allerdings verbringe ich derzeit täglich zwischen 5 und 10 Stunden mit Recherchen und Analysen von Nachrichten und Meldungen. Warum? Weil wir gerade Geschichte schreiben! Und ich glaube, dass das den meisten Menschen nicht im Ansatz bewusst ist. Nicht bewusst ist, was hier gerade passiert. Weil draußen die Sonnenstrahlen anfangen wieder kräftiger zu scheinen. Und diese Geschichte, die gerade drehbuchartig abgespielt wird, ist zu spannend. Spannend zumindest für Menschen mit einem ausgeprägten Interessse für Wirtschaft und Finanzen. Alle anderen lassen sich leider einfach von den Ereignissen überrollen. Wieder einmal getreu dem Motto: „Was kann ich denn ändern? Ich kann ja sowieso nichts tun.“

Aber Eines nach dem Anderen. Wir gehen später noch auf das Thema „Drehbuch abspielen“ ein. Zuvor nochmal zurück zu den Aufrufzahlen. Wie gesagt, vielen Dank dafür. Die Zahl der Likes und Kommentare ist dazu allerdings verhältnismäßig gering. Ich sehe mir andere Blogs an, da posten Menschen ein Bild von irgend einem Dings und bekommen sofort 100 Likes. Es gibt solche Blogs, tatsächlich. Nicht wenige. Manche Blogger sind sogar kreativer und schreiben unter ein Foto sogar noch einen Satz. Oh mein Gott. Glanzleistung! Mir bleiben offenbar all „der Ruhm und die Ehre“ verwehrt. Wie ich das nun finde? Es ist mir egal. Aber auch das ist für mich nicht verwunderlich. Warum?

Denn ich glaube, dass hier nur wenige Rationalisten unterwegs sind. Es ging hier nie um Kapitalmarktthemen. Es ging hier immer um Werte und weiche Themen. Dass ich dann mit harten Fakten zu einem (für diesen Blog) bislang fremden Themengebiet auffahre und herausrattere wie ein Maschinengewehr, ist bestimmt für meine treuen Leser verwunderlich. Zumal ich bislang sowieso schon stets streitbare Ansichten vertrat. Selbst was Beziehungen und Dating betrifft. Ich folge keinem Mainstream und ich gehöre auch nicht der Lügenpresse oder der Lügenblogger-Szene an. Bei mir gibt es schonunglose Persönlichkeitsentwicklung und von Herzen freie Meinungen. Das tut weh. Und das ist kontrovers. Ich mache das nicht wie diese ganzen Möchtegern-Mindset-Coaches, die einen Haufen Geld für Ihre Veranstaltungen und Online-Coachings nehmen. Weil ich nicht darauf angewiesen bin. So einfach ist das. Ich verdiene mein Geld unabhängig der Meinung anderer. Ich kann es mir also leisten authentisch zu sein. Das hier ist ein Hobby. Und das ist die größte Stärke, die ein kleiner Blogger nur haben kann. Inzwischen geht das ja fast schon ins Journalistische, was ich hier tue. Ein unabhängiger Blogger ist auf seine Kundschaft nicht angewiesen. Er muss keinem nach dem Mund schreiben. Und anders herum sind die Leser, die es zu schätzen wissen, gerne hier. Aber dieser Blog ist ja für eines Tages gedacht und soll meinen Kindern gewidmet sein, falls ich jemals welche haben sollte. Die gestiegenen Aufrufzahlen freuen mich wirklich, auch ganz ohne Likes.

Lass mich aber zu diesen Zeiten eines ganz klar sagen: Die Zeit für Mindset, kuschel-kuschel und wir-haben-uns-alle-lieb ist gerade vorbei. Ich wundere mich tatsächlich, wie alle Welt sich gegenseitig pseudo-spirituell Trost spendet und noch immer den ganzen Lifestyle- und Motivationstrainern folgt und darauf hofft, dass irgendwie alles schon gut gehen wird. Ich bin viel auf Twitter, ein wenig auf Instagram und sehr viel auf Youtube unterwegs. Während da draußen harte Arbeitsplätze verloren gehen und Knete der kleinen Leute durch den Abfluss ins Nirwana verschwindet, rufen einige dieser Motivationstrainer den Followern noch so einen Rotz zu wie „alles wird gut, bleib entspannt!“ und „glaub an Deine Stärke!“. Sorry, aber das wird dieses Mal nicht reichen! Aus meinem direkten Familienkreis sind inzwischen mehrere Personen in Kurzarbeit. Genau das hatte ich vor über etlichen Wochen bereits unmittelbar (!) vorausgesagt. Und vor einem halben Jahr bereits relativ mittelbar davor gewarnt, dass wir kurz vor einer Kernschmelze im Finanzsystem stehen. Was hier passiert war absehbar, jedenfalls für den aufmerksamen Jetztzeit-Interessierten. Ob es nun Corona ist, das die Wirtschaft plättet oder ob es einen anderen Grund geben würde, der initiiert wird… ist ein anderes Thema. Wie gesagt, zum Thema „Drehbuch“ gibt es unten mehr Infos. Was hier gerade abläuft, hätte Hollywood nicht besser inszenieren können.
2020-03-20

Das Problem der mangelnden Antizipationsfähigkeit

Lass es mich also direkt und klipp und klar sagen: Wenn Du Dich bisher einen Sch*** um Deine Finanzen, Deine Absicherung und Dein zukünftiges berufliches Leben sowie Deine Einnahmequellen gekümmert hast, dann ist jetzt höchste Eisenbahn. Noch deutlicher: Die Welt wird in wenigen Monaten eine völlig andere sein. Wir stehen aus meiner Sicht gerade am Beginn der größten Wirtschaftskatastrophe seit dem 2. Weltkrieg. Das Problem dabei ist für die Meisten nun Folgendes: Was gerade passiert, ist für die menschliche Psyche nicht nachvollziehbar und die Folgen daraus sind nicht antizipierbar. Wie meine ich das? Ein Beispiel. Wenn für heute Abend ein extremer Sturm angesagt ist und eine Unwetterwarnung herausgegeben wird, was passiert in Deinem Kopf dann?

Dann hast Du womöglich umherfliegende Gegenstände auf den Straßen im Kopf. Dann denken wir an hin und her wippende Bäume. Einen pfeifenden Wind. Dann denken wir an teilweise abgedeckte Dächer. Dann denken wir an umfallende Blumentöpfe. Richtig? Natürlich. So. Und wenn nun gerade eine wirtschaftliche Komplettblockade stattfindet, woran denkst Du dann? Zunächst noch aus Angst maximal an geschlossene Geschäfte. Deswegen rennt jeder in den Laden und kauft wie wild Toilettenpapier. Okay gut. Und weiter? Woran denkst Du noch? Vielleicht noch an „oh, hab ich jetzt dann auch Home Office?“. Okay. Weiter? Möglicherweise schaust Du auf Dein Aktien-Portofolio (so Du eines hast) und siehst dicke rote Verluste. Okay, weiter? Und hier liegt das Problem. Hier paaren sich zwei essentielle Dinge. Erstens haben die meisten von uns grundsätzlich schon keinerlei blassen Schimmer davon, wie Wirtschaft und die Kapitalmärkte funktionieren. Und zweitens – und das ist das eigentliche Problem ! – ist so etwas wie gerade noch nie dagewesen.

Punkt 1 ließe sich „schnell“ aufholen. Man besorgt sich einige (gute!) Lektüre und liest nun wie wild nach. Ja, aber Punkt 2 ist das eigentliche Problem, selbst für Kapitalmarktexperten. Was gerade passiert… dafür gibt es keine Bücher. Allenfalls Erfahrungen aus der Zeit des zweiten Weltkriegs. Allerdings sind damals Bomben gefallen. Heute passiert das nicht. Man kann das also nicht vergleichen. Heute dürfen Unternehmen per Anordnung kein Geld mehr verdienen, sie werden dazu gezwungen den Laden dicht zu machen. Menschen werden unter Strafe in Quarantäne gestellt. Ausganssperren werden verhängt. Das war so noch nie vorher da! In Deutschland gab es so etwas in der schlimmsten Vergangenheit nur gegenüber ganz bestimmten Volksgruppen oder Andersdenkenden. Aber dass so etwas für ALLE gelten soll, ist restlos neu!

Zeiten, in denen Gurus gefragt sind

Vorgestern schrieb mich ein ehemaliger Kollege an, „Hallo, was sagt der Börsenguru? ;-)“ Nun, ich sagte ja im letzten Artikel bereits… dass aktuell die Ratgeber und die Ratsuchenden Hochkonjunktur feiern. Wie immer, in Krisenzeiten. Am selben Tag telefonierte ich mit einem anderen Kollegen. Er klagte mir sein Leid bezüglich seinen Verlusten im Aktiendepot. Zufall, dass mich an einem Tag zwei Menschen auf das Thema Finanzen ansprechen? Vieles, aber Zufall sicher nicht!

Ich kümmere mich derzeit mit hoher Leidenschaft und Energie um mein Portfolio. Da ist genug zu tun. Ich habe in meinem Leben noch nie soviel getradet wie aktuell. Weil ich reich werden will? Sicher nicht, nicht gerade. Das ist nicht die Zeit um reich zu werden. Das ist die Zeit für diejenigen, die möglichst smart Ihr Kapitel durch den Sturm bringen wollen, ohne zu kentern. Um danach gewappnet zu sein. Gerade gilt nur: Halte Dein Geld zusammen. Warum dann das ganze Traden an der Börse? Weil ich weiter lernen will! Ich möchte mich weiter kennen lernen. Meine Psyche. Mein Verhalten in Extremsituationen. Der Markt gegen meine Psyche, das ist das Spiel. Aber doch so verdammt real. Ob ich dabei gewinne oder verliere ist mir derzeit nicht so wichtig. Klingt verrückt? Ist es nicht. Es ist dasselbe wie beim Pickuppen. Es geht nicht darum eine Frau nach der anderen kennenzulernen. Es geht darum die eigene Psyche in den Griff zu bekommen. Um daran zu wachsen. Und letztlich nicht mehr pickuppen zu müssen, um tolle Frauen kennenzulernen. Das geschieht irgendwann von ganz alleine. Weil man es kann. Punkt. Mir geht es immer nur um inneres Wachstum. Alles andere ist etwas für Fahrstuhlfahrer, also für Looser. Nur ein Narr will den schnellen Erfolg.

Übrigens am gleichen Tag, schrieb noch jemand in einem Gruppenchat in meine Richtung adressiert: „In solchen Zeiten ist es besser, wenn man nur mit seinem eigenen Geld spekuliert und verliert.“ Das schrieb er deshalb, da er weiß, dass ich auch mit Fremdkapital handle. Ich entgegnete nur: „Man kann entweder sein eigenes Geld verlieren oder aber mit fremdem Geld Geld verdienen.“ Was für ein Schwachkopf, der liebe jenige. Vermeintliche Schadenfreude, die sich da bei ihm breit zu machen scheint. Allerdings ist seine vermeintliche Schadenfreude ziemlich stark gepaart mit Dummheit. Für die meisten Menschen gilt auch hier: Sie meinen, dass das Leben eine Einbahnstraße wäre. Ist es nicht. Es gibt immer zwei Richtungen. Wenn andere profitieren, heißt das noch nicht, dass man es selbst auch tut. Und umgekehrt. Im Moment stehe ich definitiv nicht auf der Verliererseite. Wenn der Herr nichts von Leerverkäufen versteht, soll das nicht mein Problem sein. Aber wenn Du ein dickes Aktienportfolio hast, solltest Du Dich damit auskennen. Ansonsten schmilzt Dir gerade das Eis in der prallen Sonne weg. Fazit: Menschen nehmen Dinge zu Themen an, von denen sie keine Ahnung haben. Wie immer. Kommt dann noch Schadenfreude oder Arroganz dazu, lange ich mir an den Kopf. Gerade Schadenfreude ist so ein mieses Ding. Nicht für mich, sondern für ihn.

Letztens habe ich eine schöne Geschichte gelesen: Wenn Du das höchste Haus der Stadt besitzen möchtest, dann kannst Du entweder einen Krieg beginnen und alle anderen Häuser zerstören oder Du baust Deines einfach Stockwerk für Stockwerk höher. Ich mag keine Menschen, die Kriege beginnen. Ich kümmere mich nur um mein Haus. Das reicht völlig.

Wirtschaftliche Folgen

Erstmal ein paar Dinge zum wirtschaftlichen Part. Im nächsten Kapitel gibt es dann das Finale. Da geht es um den Corona Virus als solchen.

Ich will Dich hier nicht ewig langweilen, das hier sollen nur Denkanstöße sein. Ich halte mich daher möglichst kurz, manches erscheint dadurch möglicherweise Zusammenhanglos. Aber ich kann hier keine 10 seitigen Artikel schreiben. Sieh es mir nach. Falls Du Fragen hast, gerne ab in die Kommentare damit. Kein Thema. In Wahrheit denke ich sowieso nur laut für mich. Ich möchte eines Tages in dieses Tagebuch zurück blicken können und sagen können: „Junge, Du hast das verdammt gut eingeschätzt und echt Klasse gelöst!“ oder mir eben eingestehen müssen, dass ich daneben lag. Und dann würde ich ebenfalls schonungslos aufarbeiten warum ich mich vertan gehabt haben werde. Ich gehe davon aus, dass das nicht die letzte Wirtschaftskrise meines Lebens sein wird. Deshalb ist es so wichtig jetzt die richtigen Rückschlüsse zu ziehen und alles an Lernwissen mitzunehmen, was der Markt nur hergibt. Die Erfahrungen kommen dabei von alleine.

Also: Es wird eine Deflation geben, d.h. die Preise werden fallen. Das findet jetzt gerade bereits statt. Alles fällt. Rohstoffpreise, Edelmetallpreise, Aktien, Anleihen. Relativ sicher sogar mit zeitlicher Verzögerung auch Immobilienpreise. Auf diese Deflation wird als nächstes eine massive Inflation folgen. Warum? Weil die Notenbanken wie wild Geld drucken, um alles und jeden zu retten und in Geld förmlich zu ersticken. Du musst Dir das so vorstellen, als wenn man auf einen Brandherd solange Papier wirft, bis das Feuer aus geht. Das klappt auch irgendwann, mit vielen Tonnen Papier. Aber drunter wird es weiter lodern und glimmen. Es wird irgendwann sogar richtig explodieren, aber eben erst später. Der Sinn hinter all den Maßnahmen? Hauptsache, dass dieses Schuldgeldsystem auf Biegen und Brechen erhalten bleiben kann. Dabei wandern die Verluste der Konzerne, Versicherungen und staatlichen Organisationen zu uns Bürgern. Aber bedenke: Die Verluste des Einen sind immer die Gewinne des Anderen.

Die Big-Player haben ihre Knete längst aus dem Markt gezogen. Zu Höchstständen! Haben sich also die riesigen Vermögenswerte privat vereinnahmt, während sie die Verluste nun sozialisieren (also uns „Dummen“ auftragen). Wir retten die Firmen dieser Ultrareichen nun mit unserem Geld, während die Ultrareichen sich das Geld, das wir ihnen nun bezahlen sollen, selbst jahrelang und auch unmittelbar vor dem Crash haben auscashen lassen. Und nun in diesem Crash sitzen sie (nicht als Privatpersonen!) auf riesigen unternehmerischen Verlusten. Wer trägt also diese Verluste? Der Steuerzahler! Das ist der Unterschied zwischen einer natürlichen Person und einer juristischen Person, einfach mal darüber nachdenken. Ein einfaches Beispiel? Tesla hat erst vor wenigen Wochen zu absoluten Höchstkursen an der Börse und in einer Phase der totalen Euphorie frisches Geld am Markt eingenommen (sog. Kapitalerhöhung). Heute würde ihnen niemand mehr etwas geben (können). Genauso bei Banken, dort gibt es seit jeher hohe Bonuszahlungen für Manager und dicke Dividenden für die Aktionäre. Aber wenn diese Banken nun in Schieflage geraten – und das tun sie gerade! – dann kommt der doofe Steuerzahler und löscht das Feuer mit seiner (selbst nicht vorhandenen) Kohle. Wie geht das? Durch neue Schulden. Schulden für sich und die nachfolgende Generation.

Nochmal zur Inflation, die als nächstes folgen wird. Das geschieht deshalb, da nun eine Unmenge an Geld in den Kreislauf gepumpt wird und demgegenüber einfach nicht genug Waren/Dienstleistungen zur Verfügung stehen. Man kann sich das ganz einfach vorstellen: Geh mal in Zeiten von Hamsterkäufen in den Supermarkt und versuche Klopapier zu kaufen. Oder Desinfektionsmittel. Geht nicht, weil es keines gibt. Richtig? Richtig. 🙂 So, und nun hast Du aber die Tasche voll Geld. Du kannst es aber nicht ausgeben. Sobald nun irgendwelche Waren zur Verfügung stehen (egal ob Klopapier oder Desinfektionsmittel oder etwas anderes), was passiert mit den Preisen dann? Viel Geld trifft auf wenig Ware…? Eben.

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Und die Dummheit der Konsumgesellschaft vielleicht noch. Im Moment sind bislang völlig überteuerte Konsumgegenstände plötzlich für die meisten Menschen nichts wert. Es ist jetzt gerade die Zeit, in der unsere tolle Jugend mit ihren dämlichen Markenklamotten (Nike Airs in der x-ten Sonderedition für 200 Euro und mehr!) nichts zerreißen kann. In Zeiten von Ausgangssperren nützen einem Gel-geschleckten Macho auch die teuren Sneakers und die goldenen Jogginghosen und seine 14-Karat Goldkette nichts. Aber das ist ja auch eine Chance, so ist es nicht. Zeit, sich mal über echte Werte Gedanken zu machen. Menschliche und materielle.

Also: Die Big-Player haben verkauft, bevor es der kleine Mann tut. Das war immer so. Das bleibt immer so. Der kleine Mann verkauft unten. Und schiebt auf diese Art riesige Verluste. Das war auch Gegenstand der Gespräche mit den Kollegen. Sie klagten allesamt über ihre Verluste in ihren Depots. Während ich auf meines blicken kann und völlig entspannt bin. Das tut mir wirlich leid für die vielen fleißigen Sparer. Aber Geld ist kein Spiel. Man muss sich damit einfach beschäftigen. Das ist das Gleiche wie bei mir in meiner letzten Beziehung. Ich wurde im Laufe meiner Zeit hier im Projekt Beziehung sicherlich ein ganz passabler „Frauen-Ansprecher“, aber blieb noch immer ein völlig naiver Beziehungsmensch. So habe ich über die gesamte Beziehung hinweg investiert, investiert und investiert. In die Frau (und ihre Kinder). Um am Ende den „Börsencrash“ im Sinne eines Beziehungsendes zu erleben und mit leeren Taschen zurück zu bleiben. Zum Glück nicht in Bezug auf meine Finanzen. Aber in Bezug auf mein Herz. Jetzt hab ich es doch noch geschafft, ein kleines bisschen Pickup und Dating in den Kontext mit rein zu bringen! 😉

Da im Moment wie wild Geld gedruckt wird und gleichzeitig zu wenige Güter zum Kaufen zur Verfügung stehen (Beispiel: Versuche jetzt gerade mal eine Couch bei Ikea zu kaufen! Pustekuchen!), wird als nächstes eine massive Inflation folgen müssen. In den USA wird demnächst jeder Geld vom Staat geschenkt bekommen, ist gerade in Vorbereitung. Irre. Absolut irre. Man zahlt sich also selbst. Damit dieses kranke System weiter gehen kann. Und wer dann in dieser Phase der Inflation seine Knete nicht in Sachwerten investiert hat, wird völlig entwertet. Auch das war schon immer so in einer Währungs- und Systemkrise. Und es wird auch diesmal so sein.

Möglicherweise wird die herrschende Klasse das wie immer raffiniert machen (wie auch schon in Griechenland und in Zypern während der Eurokrise): Evtl. werden die Banken für Bargeldgeschäfte geschlossen bzw. Auszahlungen an den Automaten limitiert. Es wird aktuell auch diskutiert die Börsen zu schließen. Wenn das passieren sollte, ist die Frage: Wohin mit dem eigenen Geld? Das geht dann ja nicht (mehr). Es ist auf dem Konto „gefangen“. Ist das ein Schreckensszenario? Definitiv. Aber eines mit erheblichem Realpotential!

Freiheitsrechte werden abgeschafft und alle jubeln

Ich mache hier keine Anlageberatung, deswegen stoppe ich an der Stelle. Es soll auch nicht nur um Knete gehen, sondern mehr um die Gefahren für unsere Freiheit. Was nun gerade stattfindet sind erhebliche Einschränkungen der bürgerlichen Freiheitsrechte. Ausgangssperren (wie prognostiziert), ein drohendes Bargeldverbot (die Regierungen arbeiten gerade im Hintergrund an der Einführung/Entwicklung von staatlichen Kryptowährungen), Impfzwang (wahnsinn!!!), Handy-Massendatenauswertungen (ohne gesetzliche Grundlage!) usw. usw. usw…

Und nach der Inflation kann/wird es vermutlich zu einem Zusammenbruch der Währung kommen. Die Wahrscheinlichkeit ist dieses Mal viel größer als nach der letzten Krise. Ob das sicher ist? Was ist schon sicher. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten. Wie es danach genau weiter geht, ist völlig unklar. Es kann genauso gut sein, dass der Euro und die EU auseinanderbrechen, aber ich würde eher davon ausgehen, dass die Globalisten gewinnen werden. Und dann werden wir eher eine globale Regierung bekommen. Science Fiction in ganz real. Die letzten Jahre haben diese ganzen Sozialismus-Arsch****** von links und grün und rot bereits alles in die Wege geleitet. Und jetzt können sie nach dieser Krise schön ernten und alles dem Kapitalismus in die Schuhe schieben. Wie pervers das ist. Denn wir leben bereits in einem (Finanz- und wirtschafts-)Sozialismus. Schuld an der Krise ist nicht der Kapitalismus, sondern der Sozialismus. Aber die Menschen werden nach noch mehr Sozialismus betteln, freiwillig. Erst bettelten sie um eine CO2-Steuer, um „Humanität“ mit (Wirtschafts-)Migranten und als Krönung der Torte mit der Kirsche werden sie um eine Globalregierung betteln. Und sie werden sie vermutlich bekommen.

Jetzt gerade laufen diverse Gesetzesänderungen in verschiedenen Ländern, die den Staaten erhebliche Bürgerrechtseingriffe ermöglichen. Teilweise finden Eingriffe bereits ohne jede Rechtsgrundlage statt. So wie derzeit in verschiedenen Ländern Massendaten der Handynutzer durch die Netzbetreiber ausgewertet und den Regierungen zur Verfügung gestellt werden. Aber in Zeiten, in denen sich die Menschen freiwillig Alexas in die Wohnung stellen, fällt das natürlich kaum mehr jemandem auf. Mir schon. Mir sagt der Name „George Orwell“ etwas und ich denke eben genauso gerne nach vorne, so wie er damals. Ich lasse mich einfach nicht gerne überfahren und noch weniger gerne verar****en. Es ist höchst gefährlich, was hier gerade abgespielt wird.

Und nun zum Corona Virus Drehbuch

Nach allen Recherchen, die ich angestellt habe, sah das Virus vor etlichen Wochen aus wie eine massive Problematik, die auf die Menschheit zukommt. Ich warnte alle möglichen Leute in meinem Umfeld vor der drohenden Gefahr aus China. Die Ausbreitungszahlen waren brutal. Die Bilder aus China waren schockierend. Die ersten wirtschaftlichen Auswirkungen waren unübersehbar.

Und nun? Nun gibt es zunehmend mehr Virologen, die nicht der Lügenpresse angehören, und ihre Meinung als Experten äußern. Ich empfehle Dir dringend das nachfolgende Video anzusehen. Es ist ein Interview zwischen einem Virologen (ehemaliger SPD Bundestagsabgeordneter) und Eva Herman (für mich eine der besten deutschen Journalisten, jemand also, der die Berufsbezeichnung „Journalistin“ verdient hat!):

Es zeichnet sich alleine aufgrund der nicht vorhandenen statistischen Auffälligkeiten ab, dass das Virus ein riesen Bullsh** ist. Das scheint also eine Propagandamaschine zu sein, wie immer. Vor wenigen Wochen konnte das noch keiner ahnen, da die Zahlen und Daten aus China alarmierend waren. Aber heute… sehen wir die Fallzahlen, die Toten und die Ausbreitungsgeschwindigkeit. Während wir hier hyperventilieren, ist in China schon wieder fast alles bei der Normalität. Wäre es ein „echter schlimmer Virus“, wäre das unmöglich.

Ich muss sagen, dass ich mit meiner Einschätzung, dass das Virus gefährlich ist, also vor Wochen vermutlich falsch lag. Sowas gehört dazu. Es geht in Ausnahmesituationen darum, sich bestmöglich anzupassen und sich nicht wie ein Stück Treibholz davon tragen zu lassen. Wenn ich nach einer reiflichen Analyse feststelle, dass ich falsch liege, dann drehe ich eben um. Genauso wie ich Verluste im Depot sofort konsequent begrenze, wenn ich feststelle, dass meine Handelsrichtung sich als falsch herausstellt. Reich wird man im Leben nicht dadurch, dass man Recht behalten will. Reich wird man dadurch, dass man Verluste vermeidet. So einfach ist das. Das gilt im Übrigen nicht nur für Kohle. Die Analogie zu menschlichen Beziehungen in definitiv gegeben! Wieviele Paare leben in toxischen Beziehungen und erleiden so gesehen erhebliche „Verluste“? Es sind so unglaublich viele! Wäre es nicht klüger, eine Beziehung, die einfach falsch ist, zu beenden? Und tun wir das alle (sofort)? Nein. Warum? Weil wir mit Verlusten nicht umgehen wollen. Wir verdrängen. Führt uns das in den Abgrund? Langfristig gewiss. Während man noch mit einer toxischen Partnerin seine Zeit verbringt, könnte man stattdessen längst in den Armen einer wundervollen inspirierenden Frau liegen. So ist das auch an der Börse. Aber das zu können, erfordert Konsequenz und einen klaren Plan.

Zumindest lag ich vor Wochen nicht falsch mit der Einschätzung, dass da „etwas Gewaltiges“ auf uns zukommen würde. Ganz im Gegenteil. Du sitzt gerade vielleicht genau wie ich im Home Office. Und vielleicht ist Dein Arbeitsplatz gefährdet. Das ist sehr real. Aber es ist jetzt Zeit, auf die Feinheiten in der Kommunikation der (Lügen-)Presse zu achten. Was die Presse derzeit tut, ist nicht seriös. Im Gegenteil. Bestimmte Experten werden nach vorne geschoben und andere Experten werden im Mainstream ignoriert, sogar diffamiert. Das ist mir immer dann ein besonderes Warnsignal, wenn Menschen in der Presse diffamiert werden. Hier höre ich sehr gerne hin. Denn meistens werden auf diese Art unliebsame Menschen beiseite geräumt. Aber das oben stehende Video hat innerhalb von 24 Stunden über 1 Million Aufrufe auf Youtube zusammen bekommen. Das ist phänomenal! Und es freut mich für diese herausragende Journalistin, die vor Jahren bereits von der Dreckspresse diffamiert und aus der ARD Tagesschau geworfen wurde. Mein Dank geht hier an Eva Herman, für ihre jahrelange tolle Arbeit!

Fazit

So ein langer Artikel soll auch ein Fazit mitbringen. Ich fasse Dinge auch gerne nochmal zusammen. Wenn meine Artikel schon so lang sein müssen, können sie wenigstens ein angemessenes Ende haben. 🙂

Positiv ist:

  • „Das Virus“ ist aller Voraussicht nach ein riesiger Schwindel. Es handelt sich um einen ganz normalen Grippevirus, wie er jedes Jahr kommt und geht. Die Zahl der Infizierten ist nicht höher als sonst, nur dieses mal werden hysterisch Messungen durchgeführt, das treibt die bekannten (!) Fallzahlen in die Höhe. Und genau darüber wird dann medial berichtet. Im Endeffekt ist es eine Luftnummer. Es sterben derzeit nicht mehr Menschen als sonst in den Jahren zuvor zur gleichen Zeit. Wir haben also keine besondere Gefahr für unsere Gesundheit zu befürchten. Was die Medien derzeit geschickt aufbauschen: Die Menschen sterben nicht AN Corona, sondern MIT Corona. Das ist ein großer Unterschied. Das ist 1. Klasse Statistik! Es ist ein wesentlicher Unterschied, ob etwas korreliert (gleichzeitig auftritt) oder ob etwas kausal (ursächlich) ist. Wenn ich viele Corona Messungen mache, dann werden viele Menschen bekanntermaßen Corona haben. Und genau diese Zahlen vermeldet die Presse. Lügenpresse, Lügenpresse, hey hey hey!
  • Viele Menschen befinden sich derzeit in Kurzarbeit, drohender Arbeitslosigkeit oder im Home Office. Wir können uns nun die Zeit nehmen, um uns zu besinnen. Darauf zu besinnen, dass wir als Wirtschaftssubjekte nicht wichtig sind. Wir sollten endlich anfangen zu verstehen, dass wir nur die Lohnsklaven einer herrschenden Kaste sind. Wir haben nun die Zeit, in dieser entschleunigten Welt, uns auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu fokussieren. Familie, Freunde, innere Entwicklung. Wie viele Menschen fragte ich in den letzten Monaten immer mal wieder, ob wir uns treffen wollen? Und immer wieder hörte ich von manchen ähnliche Dinge: „Du, diese Woche ist echt schwer. Ich hab echt viel zu tun in der Arbeit und komme spät raus und hab noch Termine.“ Es tut mir leid, das diesen Menschen so klipp und klar sagen zu müssen, aber es ist die Wahrheit: Ihr seid Narren! Wen ich meine, kann sich angesprochen fühlen. Die anderen meine ich nicht. Auch wenn ich Euch echt gerne mag. Aber ihr seid Narren. Ihr habt nichts verstanden in Eurem Leben. Aber absolut gar nichts. Ihr seid Konsumsklaven, für Euch ist der Materialismus zu Eurem Lebenszweck geworden. Zeit mit Menschen zu verbringen ist Euch einfach nicht genug wert. Und jetzt, in Zeiten von Ausgangssperren, werdet Ihr vermutlich innerlich und psychisch echte Probleme bekommen. Plötzlich muss man sich nämlich mit sich selbst beschäftigen. Und kann nicht mehr dämliche Instagram-Bilder von irgendwelchen Stränden oder Städtetrips posten.

John Lennon sagte einmal:

Als ich 5 Jahre alt war, hat meine Mutter mir immer gesagt, dass Glück der Schlüssel zum Leben ist. Als ich zur Schule ging, fragten mich die Lehrer was ich einmal werden will, wenn ich groß bin.
Ich schrieb: „Glücklich“.
Sie sagten mir, dass ich die Aufgabe nicht verstanden hätte, aber ich sagte ihnen, dass sie das Leben nicht verstanden hätten.

Meine Botschaft daher an alle, die sich 365 Tage im Jahr über ihren Job definieren und meinen ein echter „Teil“ eines Unternehmen zu sein: Besinne Dich bitte. Dein Job ist nichts besonderes. Er ist im besten Fall eine gute Einkommensquelle. Mehr ist das nicht. Du bist nicht Dein Job. Schon gar nicht, wenn Du Angestellter bist. Ein Unternehmen ist eine juristische Person. Juristische Personen werden durch eine Eröffnungsbilanz ins Leben gerufen. Unternehmen haben kein Herz und es pumpt kein Blut in ihren Adern. Wenn man sich mit „seinem“ Unternehmen identifiziert, dann hat man aus meiner Sicht per se einen an der Klatsche. Aber genau das tut die Mittelschicht, sich mit Dingen identifizieren. Ich empfehle an der Stelle unbedingt die Bücher/Hörbücher von Eckhart Tolle. Mehr als Gold wert, in diesen Zeiten!

Geht es auch anders? Klar. Einerseits gibt es die Sozialschmarotzer, wozu auch all diejenigen zählen, die speziell seit 2015 (Muttis offene Grenzen!) ins Land spazieren und sich hier in die soziale Hängematte legen. Arbeiten diese Menschen für irgend ein „Unternehmen“? Nee. Und dann gibt es auch noch die Ultrareichen, die machen es auch nicht anders. Die besitzen Unternehmen (ohne zu arbeiten, genau wie die Sozialschmarotzer) aber sie fahren sie genauso kalkuliert an die Wand, wenn es ihrem eigenen Profit dient. Geht also auch ganz ohne Identifikation mit einem Unternehmen, zufrieden und glücklich sein zu können oder zumindest „ganz gut“ zu leben. Das ist also eine mentale Frage, keine Frage der Zugehörigkeit zu einem Unternehmen. Man muss sich also mit keinen Dingen und schon gar nicht mit Unternehmen identifizieren. Das kann man im Bewerbungsgespräch tun, aber das sollte nur ein Schauspiel sein.

Identifizierst Du Dich (noch immer) mit einem Unternehmen? Dann bist Du die Mittelschicht und als solche bist Du immer jemand, der ständig jemand anderem ganz tief in den Ar*** kriechen und nach dem Mund des Chefs reden muss. In solchen Zeiten wie jetzt, ist es eine riesige Chance endlich aufzuwachen. Nutze diese Zeit! Die nächste fette Krise kommt erst wieder in einigen Jahren, nehme ich an. Es wären verschwendete Jahre, wenn Du bis dahin so weiter machen würdest wie bisher. Diese aktuelle Krise wird vorüber gehen. Was genau folgen wird, ist für niemanden zu 100% vorhersehbar. Ich vermute, dass danach alle Menschen genauso unachtsam weiter machen werden wie bisher. Aber es ist dennoch gerade eine riesige Chance da, für das eigene Leben reicher durch diese Krise zu gehen. Und damit meine ich nicht Deinen Geldbeutel!

Wenn Du zu diesen mental abhängigen Lohnsklaven zählst, dann magst Du die tollste Position in Deinem Job haben, einen geilen Wagen durch die Gegend schieben, teure Klamotten tragen und viele wichtige Meetings haben… aber so ein „kleines bisschen Drehbuch“ wie das Corona Virus Drehbuch der herrschenden Klasse reicht, um alles wie Seifenblasen zum Platzen zu bringen. Sei nicht länger ein Schlumpf! Wach auf!

Bin ich ein fauler Kerl, weil ich Arbeit als Lohnsklave ablehne? Sicher nicht. Ich arbeite jeden Tag hart, das kannst Du mir glauben. Aber sicher nicht für den Geldbeutel anderer. Da reicht das Minimum an Aufwand, das ist mir gut genug. Ich arbeite in erster Linie für mich. In einem System, in dem mir mehr als die Hälfte weggenommen und den Reichen (und auch den Sozialschmarotzern) bedingungslos gegeben wird. Dagegen kann ich alleine nichts ausrichten. Ich muss mich fügen. Es hilft nichts. Aber ich muss mich nicht auch noch jeden Tag auf den Arm nehmen lassen, ohne es zu merken. Denn das wäre dann das Traurigste daran! Das überlasse ich lieber anderen.

Also: Bitte nutzt die Zeit, um nachzudenken. Bleib rational. Gerate nicht in Panik. Der Corona Virus ist – mit höchster Wahrscheinlichkeit – ein riesiger Schwindel. Corona Viren gibt es jedes Jahr. Und nie war und ist es ein Thema. Aber warum ausgerechnet bei Höchstständen an der Börse und an den Immobilienpreisen so ein Virus aus dem Hut gezaubert wird, ist aus meiner Sicht inzwischen kaum mehr ein Zufall. Bleib also entspannt. Der gesundheitliche Aspekt der ganzen Sache ist vernachlässigbar. Es sollte jetzt nur noch um eines gehen: Ruhe. Rationalität. Und einen besonnenen Umgang mit den eigenen Finanzen und der Jobsituation. Die wirtschaftlichen Folgen werden so oder so immens sein, das ist hart genug. Und das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist: Es gibt gar keine „gefährliche“ Pandemie. Und die gute Nachricht ist auch: Wenn Du nun klug und rational handelst, wirst Du auch finanziell als großer Gewinner aus der Situation gehen können. In den schlimmsten Zeiten tun sich die besten Geschäfte auf! Bleib entspannt. Bleib cool. Und schlag im richtigen Moment zu.

PS: Was Menschen am Meisten herunterzieht und womöglich, gerade alte Menschen, letztlich auch töten kann, ist die Angst. Angst löst Herzinfarkte und Schlaganfälle aus. Kümmere Dich um das Thema Angst. Die eigene Psyche! Wenn Du hier sattelfest bist, kann Dir auch Corona nichts anhaben.

Ein paar Gedanken zum Corona Virus

Nun, gleich mal vorab: Ich habe auch keine Lösung für das Problem. Und das ist schon höchst selten, meistens finde ich für jedes Problem eine Lösung. Diesmal nicht. Man kann nur versuchen sich bestmöglich zu schützen und vorzubereiten.

Mach Dir Dein eigenes Bild

Wer mich kennt weißt, dass ich den halben Tag nichts anderes tue als mich weiterzubilden. Dazu gehört nun einmal viel zu lesen. Viel zu lesen heißt auch viel zu lesen. Und ich lese auch sehr viel ausländische Presse bzw. Presse, die sich auf Presse aus dem Ausland bezieht.

Und überhaupt bin ich gerne am Puls der Zeit. Große Verwerfungen ermöglichen nämlich schon seit jeher großartige Chancen. Übrigens, viele ultra reiche Menschen haben ihre Vermögen nicht in den Boomphasen gemacht, sondern in den Krisenzeiten. Und da ich mich grundsätzlich antizyklisch verhalte, möchte und muss ich stets über alles informiert sein, das mich betrifft. Antizyklisches Verhalten an den Tag zu legen ist nicht schwer, erfordert aber Mut und Standhaftigkeit. Wenn alle links lang laufen, gehst Du bewusst rechts. Nicht unbedingt deshalb, weil rechts herum besser wäre. Klar musst Du immer analysieren und abwägen.

Aber dann kommt eben noch der Faktor Dummheit dazu. Wenn Du verstanden hast, dass die Masse (fast) immer Unrecht hat, fällt es nicht mehr schwer, sich antizyklisch zu verhalten. Warum erzählen das die tollen Life-Coaches nicht? Weil sie ihre Kurse und Bücher verkaufen wollen. Von denen wird (öffentlich!) keiner sagen: „Freunde, die Masse ist doof wie Brot und schläft!“ Findest Du so jemanden sympathisch, wenn er solche Nachrichten an die Welt verschickt? So einfach ist das. Deswegen spielen die nur das Plüschebäckchen-Hamsterbäcken-Spiel. Lieb grinsen. Bisschen nett tun. Auch dem Dümmsten noch zurufen: „AUCH DU WIRST ES SCHAFFEN!!!“ Und schon verkauft sich sein Buch tausendfach. Ich verkaufe aber nichts. Darum kann ich hier raushauen was wahr ist. Was ich für wahr empfinde. Geil, wenn man ein Hobby hat, das nicht der eigene Beruf ist! Das ist großes Stück Freiheit.

Natürlich klappt das auch nicht immer, dass man sich antizyklisch verhält. Also klappen schon, aber ob es Erfolg bringt, steht auf einem anderen Papier. Das ist mir aber egal. 6 von 10 Fällen reichen mir. Das Spiel der Wahrscheinlichkeit macht reich. Ein Selbstläufer. Wenn ich 6 mal gewinne und nur 4 mal verliere…? Ich könnte das Spiel den ganzen Tag spielen!

Wer weiß das also vorher schon, wie es als nächstes kommt? Es geht doch in Wahrheit nie um ein einzelnes Ereignis. Wenn man nur auf einzelne Ereignisse blickt, ist man ein Narr. Es geht um den großen Lauf. Das Leben ist kein Sprint, sondern ein Marathon! Und die Masse liegt in fast allen Themen falsch. So einfach ist das. Glaubt sicher kaum jemand, aber zum Glück hat das Leben nicht viel mit Glauben zu tun. Sondern mit Realität. Und wenn jeder Menschen antizyklisch denken würde, gäbe es keine Möglichkeit zum antizyklischen Verhalten mehr für die wenigen Anderen, denn dann würde jeder seinen eigenen Weg gehen und es gäbe keine Trends mehr. Das wäre beispielsweise für diejenigen Personen schlecht, die gerne antizyklisch investieren.

Und so habe ich vor einigen Wochen nichts anderes getan als das, was ich immer tue. Lesen. Ausländische Presse. Und auch Berichte von Menschen vor Ort. Und eigentlich ist das Leben auf der sachlichen Ebene so einfach. Irgendwer hat uns 2 gesunde Augen gegeben und ein gesundes Gehirn. Die Augen sind die Linse in die Welt, das Gehirn setzt das einfallende Licht der Linse zu Bildern zusammen. Deshalb ist jedes Sehen perspektivisches Sehen (Philosophischer Sonntag – Perspektivisches Sehen). Denn das Zusammensetzen der Bilder im Kopf findet bei jedem von uns unterschiedlich statt. Hauptsächlich beruht dieser Prozess auf Erfahrungen und Wissen und natürlich auf Grundlage der eigenen Meinung zu Themen. Deshalb ist niemand von uns objektiv. Nie. Kann auch keiner sein.

Wieviel weißt Du tatsächlich?

Aber wir können versuchen objektiv zu sein. Und mir hilft eine Meinung zu haben, in den meisten Themen des Lebens nicht viel. Aus Meinungen lässt sich nichts ableiten. Warum? Weil eine einzelne Meinung kein Gewicht auf einer Erde hat, die aus ca. 8 Milliarden Menschen besteht. Meinungen gibt es wie Sand am mehr. Belanglos also. Viel wichtiger ist sogar die Erkenntnis zu erlangen, dass man nichts weiß. Gar nichts. Immer wenn man denkt man wüsste etwas zu einem Thema, wird man feststellen, dass man bis dahin noch gar nicht wusste, wieviel man nicht wusste. Es ist wie mit einer Taschenlampe in einen dunklen Raum hinein zu leuchten. Zunächst denkt man, dass das nur ein kleiner Geräteschuppen sein müsste. Und irgendwann, je mehr man von dem Raum ausgeleuchtet hat, stellt sich heraus, dass es kein Geräteschuppen, sondern eine große Lagerhalle ist. Wichtige Erkenntnis! Bitte aufschreiben.

Die meisten Menschen meinen, dass sie etwas wüssten. Lassen wir sie in ihrem Glauben. Die Realität ist, dass nur die Dümmsten meinen, dass sie wirklich etwas wüssten. Das kommt der Wahrheit viel näher. Und deshalb täte mehr Demut gut. Weiß man viel zu einer Sache oder über ein Thema, gilt das immer nur relativ zu anderen. In Wahrheit hat man eben nur ein paar Quadratmeter der großen Lagerhalle mehr ausgeleuchtet als seine Mitmenschen. Das wars. Mehr ist es nicht. Will keiner wahrhaben. Aber deswegen findet eben auch bei den Wenigsten geistiges Wachstum statt. Ständig zu meinen man wüsste alles zu einem Thema bringt einen Menschen letztlich nur zur relativ folgerichtigen – und dennoch absolut falschen ! – Schlussfolgerung: Nämlich nichts mehr dazulernen zu brauchen oder gar zu können.

Wie begegnen wir dem Dilemma? Nun, Du kannst trotz oder gerade aufgrund dieser Erkenntnis analysieren. Dazu beobachte ich die Gegebenheiten, setze sie ins Verhältnis zu anderen Gegebenheiten und beobachte weiter. Und in der zeitlichen Entwicklung kann man bestimmte Dinge oder Tendenzen erkennen oder ableiten. Und so sagten meine Quellen bereits vor vielen Monaten, dass da „etwas nicht stimmt, in China“. Mit diesem Virus. Dass das keine Eintagsfliege sei. Dass da etwas Größeres auf uns zukommmen könnte und vermutlich auch würde.

Die hiesige Lügenpresse

Dann verglich ich mit der hiesigen Presse. Und stellte fest…? Keine Berichte über Corona. Kaum ein Wort. Wenn dann nur am Rande. Gleichzeitig überschlugen sich die Medien wegen Thüringen oder wegen den Ereignissen in Hanau. Und die Presselandschaft war voll von Propaganda gegen konservative Parteien oder konservative Meinungen. In den letzten Jahren zunehmend mehr, ist jeder rechts, der nicht ganz links ist. Die Mauermörderpartei soll also gut sein und jeder, der sie wählt, sei somit ein ganz toller Mensch. Jeder der die Linke hingegen ablehnt – und sei es auf noch so demokratische Weise – sei damit mindestens ein Nazi. Vielleicht sogar etwas noch Schlimmeres. So oder so ähnlich läuft die Propaganda derzeit rauf und runter. Aber seit der Mutti-Ära hat sich das massiv verschärft. Wir gleiten ab in einen Totalitarismus, aus meiner Sicht hat der Faschismus längst die Überhand gewonnen. Diesmal kommt er eben im Gewand von rot-grün-links. Beim letzten Mal war er braun. Im Endeffekt ist beides die gleiche Suppe.

Bei uns ging es also um Hanau und die Thrüngen-Wahl (die nur eine Schauwahl war, wie wir später feststellten, Kemmerich wurde ja von Mutti geputscht). Während in China hunderte, wenn nicht tausende Menschen starben. Nichts genaues weiß man nicht, dafür sind die offiziellen Berichte aus China nicht glaubwürdig genug. Aber Südkorea ist da schon wesentlich glaubwürdiger. Und so war es aus meiner Sicht bereits vor etlichen Wochen abzusehen, dass da offenbar mehr dahinter steckt.

2020-03-02

Man schaue sich einfach die Ausbreitungsrate und Fallzahlen an. Das bedarf aber, dass man nicht nur Propaganda Lügenpresse liest. Also einfach mal die Frankfurter Allgemeine oder die Süddeutsche oder den Spiegel oder den Stern oder den Fokus oder wie die ganze rot-grün-versiffte Presse auch immer heißen mag, beiseite lassen. Und aus den gemeldeten Zahlen und den Maßnahmen bestimmter Regierungen lässt sich viel ableiten. Russland schloss früh die Grenze zu China, beispielsweise. Nun sind das ja zwei befreundete Staaten. Und trotzdem kommt es zu solch drastischen Maßnahmen, gerade zwischen befreundeten Staaten. Während bei uns Hanau das Thema der Woche war und blieb. Und auch sonst recht munter Karneval gefeiert wurde.

Immer diese toten Einzeltäter

Achja, Hanau. Wo wieder einmal ein „rechter (!) Einzeltäter“ Menschen getötet haben soll. Und – wie fast immer bei Anschlägen auf der Welt – am Ende sich selbst. Praktisch für die Politik und die Presse. Auf tote Einzeltäter kann man wunderbar ganze Theorien packen, Einzeltäter können sich so schlecht wehren. Besonders tote. NSU lässt grüßen. Da waren es im Wesentlichen zwei. Aber am Ende auch tot. Was solls. Man braucht einen Täter? Dann nimmt man sich am Besten jemanden, auf den das Prädikat „rechts“ passt und sorgt dafür, dass derjenige irgendwie in der Nähe eines Tatorts auftaucht und auf jeden Fall am Ende tot ist. Fertig ist die Story. Rechts ist Schuld. Rot-Grün ist gut. So einfach lässt sich Propaganda machen. So baut man eine Gesellschaft um. Die Hamburger Wahlen haben es gezeigt. Links-grün legt zu. Konservativ und liberal verlieren. Traurig, aber Menschen sind so. Ihnen ist nicht zu helfen.

„Also hilf Dir lieber selbst“, ist mein Lebensmotto geworden. Nächstenliebe wäre nötiger denn je, allerdings kann ich aus Erfahrung sagen, dass man dafür nur auf die Fresse bekommt. Warum? Weil die meisten Menschen meinen, dass sie etwas wissen. Und in Wahrheit doch nur stumpf – nichts Böses ahnend – für (!) den Faschismus auf die Straße gehen… während sie ein CO2-Schild hochhalten und für Greta sind. Sie meinen sie täten etwas gegen das Böse und für das Gute. In Wahrheit verkörpern sie genau das, wogegen sie zu demonstrieren glauben. Es ist unbeschreiblich. Diese Dummheit der Masse auszuhalten ist manchmal wirklich hart für mich. Ich gebe es zu. Aber gut, ich kann es eben nicht ändern. Daher habe ich auch meine Prioritäten verschoben. Deshalb gibt es eben weniger Buddhismus von meiner Seite für die Welt. Das ist die einzige Antwort, die wir Wenigen (wir werden trotzdem mehr!) auf friedliche Art der Masse geben können. Man kann den Bösen, den Dummen und den Schlafenden weder das Gute, das Schlaue noch die Bewusstheit zukommen lassen. Aber man kann sich selbst abwenden und dieser Masse die Energie entziehen. Das versuche ich täglich. Ich spreche beispielsweise kaum mehr mit Kollegen in der Arbeit über Politik, es ist unsinnig. Dafür wende ich mich den verbliebenen anderen zu.

Nun zurück zum Corona Virus. Ich informierte meine Freunde, Bekannten und die Familie über meine Erkenntnisse und warnte vor den sich abzeichnenden Entwicklungen. Und sprach eine klare Empfehlung aus: „Besorgt Euch bitte ausreichend Bargeld, haltbare Lebensmittel (vor allem Konserven), viel Wasser.“ Die Reaktion fiel im Allgemeinen wie erwartet aus: Stilles Schweigen bis hin zu lustigen Kommentaren. Mir ist das egal. Ich nehme mein nächstes Umfeld so gut es geht mit, nicht um auf die Schulter geklopft zu bekommen. Sondern aus reiner Nächstenliebe, ein bisschen Buddhismus steckt also doch noch in mir. Ich legte ein paar meiner Quellen offen und zeigte auf, wie ich auf meine Erkenntnisse und Befürchtungen kam. Es half nichts. Fast nichts. Ein paar wenige Menschen folgten meiner Empfehlung.

Sie waren dadurch früh dran, auf der Informationsspur. Das sagte ich auch von Anfang an dazu: „Jetzt habt Ihr noch ausreichend Zeit, die meisten Menschen sind so doof und uninformiert, dass das erst in 1 oder 2 Wochen bei uns in den Medien sein wird. Seid einfach einen Schritt voraus, denn es kann auch schneller gehen und dann habt Ihr das Meiste schon besorgt. Kauft einfach jeden Tag ein, dafür eben die doppelte Menge und in 1 oder 2 Wochen habt Ihr einen ausreichend großen Vorrat. Das wars. Alles einfach. Keine Panik.“

Und wieder einmal kann ich nur sagen, was ich öfter schon in meinen Artikeln angemerkt habe. Je älter ich werde… und so alt bin ich nun noch nicht… aber… je älter ich werde, desto klarer wird mir, dass die meisten Menschen schlicht zu doof sind, zu unterscheiden wie belastbar Informationen sind, die sie von einer bestimmten Person erhalten. Klar geht es jetzt um mich, in dieser Story. Aber es geht mir nicht um mich. Ich erlebe das täglich in der Arbeit oder sonstwo. Ich erzähle etwas, man glaubt mir nicht. Ich lege Quellen offen, selbst Quellen, denen diese Menschen normalerweise folgen… und man glaubt mir trotzdem nicht.

Kognitive Dissonanz ist der Fachbegriff dafür. Gepaart mit Normopathie. Beides im Zweifel einfach googlen, bitte. An beiden Dingen ist übrigens immer die eigene Angst Schuld. Wir lehnen Dinge fast immer ab, wenn sie uns neu erscheinen. Weil wir Angst haben, immer Angst Angst Angst. Das mag vor Millionen von Jahren okay gewesen sein. Aber heute ist 2020! Aufwachen! Kopf benutzen! Bei uns laufen keine Säbelzahntiger mehr hungrig auf der Straße herum! Bei uns ist alles cool. Gut, Du wirst vielleicht mal hier oder da abgestochen oder vergewaltigt. Passiert ja seit 2015 häufiger. Auch so ein Trend. Aber von einem Tiger wirst Du bei uns wirklich nicht gefressen, keine Sorge.Wenn Du zur falschen Zeit dem falschen Menschen aus bestimmten Kulturkreisen begegnest aber gerne vergewaltigt. Bei manchen Kulturkreisen gibt es einfach statistische Auffälligkeiten.

Ich weiß, man gilt dann als Rassist, wenn man solche Fakten klar benannt. Die Nazi-Keule wieder. Klar. Langweilig! Aber ich bin nicht links und auch nichts rechts. Beides ist für mich Faschismus! Zwei Beispiele: Wie hoch ist der Anteil der Sexualstraftäter seit 2015 (seit Mutti die Grenzen geöffnet hat), die einen Migrationshintergrund haben? Und jetzt bitte ins Verhältnis zum Anteil an der Bevölkerung setzen! Puh, da wirst Du erschrecken! Aber hey, ich hab auch ein Gegenbeispiel, das meine These bezüglich dem kulturellen Hintergrund und den Unterschieden zwischen Kulturen untermauert!

Achtung: Wieviele Imame gibt es, die kleine Jungen missbrauchen? Ich habe noch nie davon gehört. Und hast Du schon mal davon gehört, dass christliche Geistliche das taten? Merkwürdig, oder! Also manche Männer aus bestimmten Kulturkreisen schnappen sich gerne eine Frau gegen ihren Willen, lassen aber kleine Jungs in Ruhe. Und dann gibt es andere Kulturkreise (wozu unsere zählt), da schnappen sich die Männer gerne kleine Jungs, aber lassen eine Frau in Ruhe. Selbst auf einem abgelegenen Weg im Dunkeln. Wo es eigentlich so einfach wäre.

Was sagt uns das? Nur weil in einer Kultur Football die Sportart Nummer 1 ist, heißt es nicht, dass die gleiche Kultur nicht auch Atombomben abwerfen wird. Aufwachen bitte. Einfach aufwachen. Es ist nicht alles gleich. Jeder ist anders. Kulturen sind anders. Und ich bin gegen jede Vermischung. Ich bin für deren Erhalt. Wenn ich ein Footballspiel sehen will, fliege ich in die Staaten. So einfach ist das. Und alle könnten so einfach glücklich sein.

Es geht auch anders

Zurück zum Thema wer mir etwas glaubte oder nicht, als ich die Empfehlung zum Anlegen von Lebensmittelvorräten empfahl. Es gibt auch Gegenbeispiele. Herr Van Onnetuschn ist so jemand. Hat sicher auch etwas mit Vertrauen zu tun. Freundschaft und so, kennst Du bestimmt. Aber in dem Fall glaube ich, nicht nur. Herr Van Onnetuschn weiß einfach: Wenn der Junge aus dem Projekt Beziehung etwas ernst meint und sagt, dann ist da etwas dahinter und dann kann man nicht nur im Zweifelsfall der Empfehlung folgen. So einfach ist das. Ich mache das umgekehrt übrigens nicht anders. Wenn ich weiß, dass jemand in bestimmten Themen oder auch einfach in methodischer Hinsicht extrem kompetent ist… dann höre ich einfach zu!

Aber muss ich immer jemandem erst persönlich vertrauen, um einschätzen „zu können“, ob derjenige „Ahnung“ hat von dem, was er da tut oder erzählt? Ist das wirklich nötig? vertraut irgendwer hier Michael Schuhmacher? Kennst Du den überhaupt persönlich? Ich nicht. Aber wenn er – wenn er noch gesund wäre – nun vor Dir stehen würde und Dir etwas vom Rennfahren erzählen würde, würdest Du ihm glauben? Ja. Warum? Weil er nachgwiesenermaßen Erfahrung in dem hat, worüber er spricht. Interessant ist in dem Zusammenhang für mich, dass große Teile meines Umfeldes (Bekannte, Familie, Freunde, Arbeitskollegen) mich offenbar in analytischer Hinsicht für nicht glaubwürdig genug halten. Dass ich kein Virologe bin ist schon klar. Aber ich kann also noch so viele eigene Recherchen anstellen, Zahlen ermitteln, zusammensetzen, Risikoeinschätzungen vornehmen… und richtig liegen… es kommt in einem wichtigen Moment scheinbar nicht an. Wahrscheinlich weil ich kein Star bin. Wenn ich einer wäre, würde man mir aus der Hand fressen.

Es muss Dir egal sein, wenn andere nicht auf Dich hören, selbst wenn es Deine Liebsten sind

Sagt das nun mehr über mich aus oder mehr über die Anderen, wenn sie meinen Rat nicht ernst nehmen? Die Antwort erspare ich mir. Bin ich ihnen deswegen böse? Keinesfalls. Es ist mir egal. Es soll jeder machen was er für richtig hält. Aber ich sage es mal so: Wann immer jemand etwas erzählt, der etwas in irgend einem Gebiet zu erzählen hat, dann höre ich ihm zu. Es gibt sowieso kaum Menschen, die sich – egal worin – auskennen. Die Meisten haben eben keine Ahnung von nichts. Das meine ich aber nicht abwertend, sondern beschreibend. Es ist schade. Schließlich haben wir alle im Großen und Ganzen die gleichen Fähigkeiten mitbekommen. Wir alle sind in der Lage zu denken. Kaum einer tut es jedoch. Rein meine Sicht der Dinge, mein Empfinden. Ich kann mich täuschen, klar. Dann können aber auch Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen.

Und so kann ich nur zum Abschluss das Fazit ziehen: Ich habe keine Lösung für das Problem mit dem Corona Virus. Die Ursache für das Corona Virus ist – nach meinen Quellen – mit hoher Wahrscheinlichkeit entweder ein Fehler oder Absicht. In jedem Fall aber scheint der Virus künstlich gezüchtet worden zu sein. „Fake News!“. Ja. Ich weiß, Fake News. Bla bla. Manch einer schreit jetzt vielleicht nach dem Faktencheck. Mir egal. Derjenige soll dann einfach weiter Schlaftabelleten schlucken und weiter Lügenpresse lesen.

Ich hoffe, dass Du Dich ausreichend gut vorbereitet hast. Falls nicht, es ist noch immer etwas Zeit. Nutze sie. Falls doch, prima. Dann hast Du keinen Stress und hast alles nötige zu Hause. Denn eines ist klar: Was hast Du denn zu verlieren? Was ist Dein Risiko? Wenn Corona uns verschont, dann hast Du eben einige Konserven mehr. Und falls Corona auf dem Hochpunkt zuschlägt, bin ich froh, wenn ich in der ersten großen Panikwelle nicht zwischen Menschenmassen einkaufen gehen muss, sondern das Zeug zu Hause habe. Wo liegt das Risiko? 0. Genau null. Es gibt kein Risiko. Haltbare Ware wirst Du über die nächsten Jahre problemlos essen können, Du wirst keinen Schaden haben. Nicht einmal finanzieller Art.

Die Chancen sind allerdings enorm. So einfach geht Risikomanagement. So einfach funktionieren Analysen. Sachlichkeit ist wichtig. Falls Corona nur zu einer Panik führt, ohne echte gesundheitliche Auswirkungen… was dann? Dann gibt es im Laden trotzdem erstmal nichts mehr. Egal ob jemand gestorben ist oder nicht. Dann nützt Dir jede ablehnende Haltung nichts. Dann nützt Dir jede Leichtsinnigkeit nichts. Dann ist es einfach besser, vorbereitet zu sein. Fertig.

Wie sagt unser Gesundheitsspahn so schön: Es gäbe keinen Grund zur Sorge oder zur Panik. Hamsterkäufe seien nicht nötig. Derselbe Gesundheitsspahn sagt aber auch: „Wenn Sie am Corona Virus erkanken sollten, bleiben Sie bitte unbedingt 14 Tage in Quarantäne zu Hause!“ Okay, ich frage Dich nun eindeutig: Wovon, verdammt nochmal, soll ich mich denn dann ernähren, wenn ich vorher nichts gehamstert habe?!

Kein Mensch hinterfragt mehr irgendetwas. Niemand. Es ist wirklich ein Gefühl der blanken Fassungslosigkeit, das sich in mir breit macht. Aber es darf mir egal sein. Ich kümmere mich um mich. Und sehr gerne auch weiterhin um die wenigen Menschen, die einzuschätzen wissen, wem sie glauben sollen und können oder nicht. Denn heute glauben sie Dir wegen Corona nicht. Morgen ist es schon wieder wegen einer anderen Sache. Greta vielleicht. Oder was weiß ich. Und übermorgen mag es schon wieder das nächste Thema sein. Aber eines kannst Du tun: Du kannst Dir Dein Umfeld bewusst aussuchen und Dich mit den Menschen umgeben, die Dir charakterlich oder hinsichtlich Deiner Weltanschauung ähneln. Das ist auf Dauer wesentlich befruchtender und gesünder. Gilt übrigens auch in Bezug auf Partnerschaften…

Ich wünsche uns, dass wir gesund bleiben. Damit das Projekt Beziehung Teil 2 irgendwann auch einmal zuende gehen kann. Ob mit Traumfrau oder ohne. Ich tendiere inzwischen ja fast schon zu… ohne… 😉

PS: Wenige Tage nach meiner Ankündigung gegenüber meinem Umfeld war es ja dann soweit. Erstmal waren in vielen Orten in den Supermärkten Reis, Nudeln und Tomatensoßen aus. Und Desinfektionsmittel. Auch davon hatte ich mir ganz in Ruhe welches besorgt. Das hat etwas mit Antizyklik zu tun. Klappt nicht nur an den Kapitalmärkten, sondern eben auch im wahren Leben. Man kann im Leben auch ganz gut durch kommen. Man kann zwar nicht in den Kopf der Partnerin schauen. Aber man kann auf Massenphänomene blicken und daraus für sich Schlussfolgerungen ableiten. Oder eben lieber weiter so tun als wäre alles reine Panikmache und übertrieben. Was sicher nicht die eigene Meinung sein kann, sondern die übernommene Meinung aus der Lügenpresse. Oder hat jeder, der die Klappe aufmacht, ebenfalls viel Zeit für Analysen investiert? Muss jeder selbst entscheiden, was er tut. Am Ende bin ich aber froh, wenn ich meine Nahrungsmittel und mein Deinfektionsmittel habe. Egal, ob die Anderen anderer Meinung sind. Es ist mir wirklich egal. Sollte es Dir auch sein. Geh Deinen Weg. Lass Dich nicht beirren. Achte nicht auf Mehrheitsverhältnisse. Die wertvollste Mehrheit, die es gibt, ist die eigene Mehrheit. Und dazu brauche ich nur eine Person. Mich.

Philosophischer Sonntag – Wem wir uns überlegen fühlen sollten

Es wird einmal wieder Zeit für den nächsten Philosophischen Sonntag. Der ist ja inzwischen wirklich zu einer Rarität geworden. Bei sonst so aller gelebten Sachlichkeit und der energiegeballten Lebenseinstellung „nach vorne, nach vorne, nach vorne!“ zu gehen, ist es mehr als ratsam zwischenzeitlich auch mal inne zu halten. Um wieder mehr aus der Mitte sprechen zu können. Von irgendwo zwischen Bauch und Herz. Nicht aus dem Kopf. Das ist wirklich nötig, aleine schon um unsere Mitte mit unserem Verstand abzugleichen. Denn dieser spielt uns manchmal gerne Streiche. Und oft merken wir es gar nicht.

Philosophischer_Sonntag

Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich täglich auf einem schmalen Grat wandere, wenn es darum geht die richtige Balance zu finden zwischen Hochmut und Demut. Ziehen wir einmal zwischen diesen beiden Extremen des Sozialverhaltens eine gedachte Linie. Eine Grenze. Dabei möchte ich weder ein Stück weiter auf der einen Seite wandern noch ein bisschen weiter auf der anderen Seite. Aus meiner Sicht ist der gesündeste Ort die ausgeglichene Mitte. Wo ich es sonst strikt ablehne, erhält genau an der Stelle der Begriff „Linientreue“ ausnahmsweise eine positive Notation.

Wo genau verläuft die Grenze?

Das individuell zu beantworten ist unmöglich. Für jeden von uns wird sie woanders liegen. Hilfreich ist hier allerdings in jedem Fall wieder allgemeingültige Verhaltensweisen zu verstehen. Uns selbst zu verstehen. Unsere Psyche und die Psyche der Anderen. Deswegen nehme ich Dich mit auf einen kurzen Ausflug. Komm mit.

Wo die Grenze zwischen Hochmut und Demut liegt, ist sehr individuell. Für die meisten Menschen liegt sie aus meiner Sicht aufgrund unserer Erziehung und Kultur in einem ungesunden Maße verschoben zu weit auf der Seite des Demuts. Evolutionär bedingt können Menschen bei Gefahr nur mittels instinktiver Reflexe reagieren. Flucht, Angriff oder Starre. In der Moderne jedenfalls entscheiden sich die meisten Menschen für die Flucht. Beispielsweise bei einer Straßenschlägerei. Kaum einer würde sich als Unbeteiligter mitten ins Getümmel stürzen. Was sicherlich auch vernünftig ist. Aber es ist eben keine starke Wahl. Es ist eine vernünftige Wahl. Wahrscheinlich auch eine gute Wahl. Aber nicht stark im Sinne von kräftig.

So tickt allerdings unsere gesamte Gesellschaft. Und eben nicht nur bei Straßenschlägereien, sondern leider auch im Job. In Anlageentscheidungen. In der Beziehung. In Freundschaften. In der Familie. In Nachbarschaften usw. „Nur nichts falsch machen!“, lautet die Standardparole. Meine lautet anders, und das tue ich auch offen kund. Sowohl im Job als auch sonstwo: „Wo ich bin ist vorne!“ Und nicht immer ist Flucht die beste Variante. Und erstrecht nicht die vernünftigste. Selten sogar nur! Oft wäre die Starre, im Sinne von „einfach aushalten“ deutlich besser. Nicht immer müssen wir uns verstellen und davonlaufen, um zu überleben. Das war früher. Heute ist Angriff aus meiner Sicht oft die bessere Variante. Da wir selbst bei Niederlagen höchstens ein bisschen Geld verlieren würden. Aber sicher nicht mehr gleich unser Leben. Proaktiv ersetzt reaktiv. Gilt überall, wie gesagt. Auch in der Partnerwahl und in Beziehungen.

Wir sind geprägt und durchsetzt von Angst. Angst den Job zu verlieren. Angst unseren Partner zu verlieren. Angst, dass unser Umfeld uns nicht mehr mag. Im Endeffekt ist der Urinstinkt des Menschen sein Überlebenswille. Was einerseits unsere Erhaltung garantiert, uns andererseits aber brutal hemmt uns selbst zu entfalten. Ein Beispiel? Wenn wir uns selbst in Situationen aufkommender Angst ehrlich die Frage stellen: „Und warum habe ich Angst davor ?“, dann würden wir feststellen, dass wir letztlich Angst haben zu sterben. Das ist die Kehrseite unseres Urinstinktes. Das ist die Basis von allem.

– Warum sagst Du Deinem Chef nie Deine Meinung, obwohl Dir danach ist?
– Weil Du Angst hast, dass Du Deinen Job verlieren könntest.
– Warum hast Du Angst Deinen Job zu verlieren?
– Weil Du Dir dann Deine Kredite auf Dein Haus und Dein Auto nicht mehr leisten kannst. Und Deine Frau (oder Deinen Mann) und Kinder auch nicht mehr. Und Dein eigenes Leben genausowenig.
– Und warum hast Du Angst davor?
– Weil Du Deinen schuldfinanzierten materiellen Mist dann verlieren würdest und Deine geliebten Menschen dann gehen könnten und Du alleine wärst.
– Warum hast Du Angst davor?
– Weil Du dann nichst mehr hättest, woran Du Dich festhalten kannst.
– Und warum hast Du Angst davor?
– Weil Du dann nichts mehr zu Essen kaufen könntest und mental schwach wirst.
– Und waurm hast Du Angst davor?
– Weil Du dann vereinsamen und verhungern würdest.
– Und warum hast Du Angst davor?
– Weil Du dann stirbst!

Zwischen Hochmut und Demut und Angst

Wie immer habe ich soeben ein bisschen ausgeholt. Aber es ist Sonntag. Da sollten wir in Ruhe tun. Uns Zeit nehmen. Es liegt also an Dir, wo Du Deine Grenze ziehst. Aber Du solltest verstanden haben, dass das hauptsächlich an Deinem Umfeld und an Deiner Erziehung liegt. Eine Frau in einem Café anzusprechen, auf sie zuzugehen, während das 20 andere Personen mitbekommen, ist das nun hochmütig oder demütig? Ist es auch hochmütig eine Frau anzusprechen, die „viel besser“ aussieht, als ich? Oder muss ich demütig sein, „so eine attraktive Frau“ überhaupt sprechen zu dürfen, da sie sich sonst doch nur mit Instagram-Models abgibt?

Es sind die falschen Fragen! Falscher Kontext! Es erfordert Mut, das ja. Aber es ist weder Hochmut noch Demut im Spiel. Es gibt hierbei kein Über- oder Unterordnungsverhältnis. Da würdest Du mir vermutlich zustimmen. Aber aus welchem Grund sollte man eine Frau nicht in einem Café ansprechen? Es ist die eigene Angst. Und das hat erstmal nichts mit Hochmut und Demut zu tun. Da würdest Du mir vermutlich ebenfalls zustimmen. Wie wäre das, wenn jemand anderen Menschen davon erzählt, dass er letzte Woche richtig dick Geld verdient hat? Wie wirkt das? Hochmütig? Demütig? Weder noch? Die Frage ist doch, warum derjenige das erzählt? Vielleicht ist er ein Trainer und möchte gerade Anderen genau das beibringen?! Achso…

Vielleicht denkst Du Dir gerade auch einfach nur: „Was will er mir damit sagen? Die Fragen haben doch nichts mit der Sache zu tun!“ Ja. Eben. Sie haben nichts mit der Sache zu tun. Ob also jemand hochmütig oder demütig ist, entscheidest Du für Dich. Und derjenige für sich. Das muss sich nicht decken. Wenn jemand Dir einen Spiegel vorhält und Dir zeigt, dass Du auf dem Holzweg bist… ist derjenige dann hochmütig? Besonders weil er sich erlaubt ungefragt Ratschläge zu erteilen? Ja? Okay. Für einen Anderen ist er einfach nur mutig, weil er sich der Gefahr aussetzt, dass Du ihn dafür verurteilst. Und sein Angebot zu lernen lieber ausschlägst.

Manche verwenden an Stelle des Begriffs „Hochmut“ auch den Begriff „Arroganz“, das geht uns für gewöhnlich leichter über die Lippen. Es ist der gefühlt modernere Begriff. „Man, ist der aber arrogant!“ oder „Hochmut kommt vor dem Fall!“. Ich glaube, dass wir uns alle selbst solche Dinge öfter haben sagen hören. Im Laufe unseres Lebens. Ist es nicht so? Die Frage ist doch, ob solche Aussagen nicht in Wahrheit pauschale Werturteile über Menschen darstellen, die wir in den seltensten Fällen gar nicht wirklich kennen. Wir maßen uns damit Urteile an über Lebewesen mit Gefühlen und Gedanken. Menschen haben Gefühle. Wir degradieren sie pauschal zu bloßen Objekten, wenn wir ihnen den Stempel „arrogant!“ aufdrücken. Was abgestempelt ist, kann weg. Oder?

Nicht meine Art. Nicht meine Variante. Was tun wir denn in so einem Moment in Wahrheit? Wir verhalten uns nicht anders als die Person, der wir vorwerfen sich „falsch“ zu verhalten. Wir bescheinigen ihr beispielsweise Arroganz und merken im selben Atemzug nicht, dass es die höchste Form der Missachtung ist, einen einzelnen konkreten Menschen pauschal zu verurteilen mit einem Prädikat, das uns selbst in diesem Moment wesentlich treffender beschreibt. Man könnte auch sagen: „Zeigst Du mit dem Finger auf jemanden, dann bedenke, dass dabei gleichzeitig 4 Finger auf Dich zeigen!“

Irren ist menschlich. Wir alle neigen dazu, zu urteilen. Besonders gegenüber unbekannten (Menschen-)Massen. „Die sind alle nicht klug!“, denken wir uns manchmal. Und meinen in Wahrheit „Die sind alle nicht so klug wie ich!“. Wir denken manchmal auch „die leben alle so unbewusst und ungesund!“ und meinen in Wahrheit „die leben alle so unbewusst und ungesund, im Gegensatz zu mir!“. Das ist doch alles normal, dass wir Dinge oder Abläufe in Beziehung zu uns selbst setzen. Selbstverständlich pauschalisieren wir mit solchen Aussagen. Aber die Frage ist eine andere.

Der Unterschied zwischen universell und individuell

Der Unterschied ist doch, dass wir damit niemanden persönlich adressieren. Wir sollten Menschen individuell betrachten, wenn es um einzelne geht. Wir können pauschalisieren, wenn es um Massen geht. So funktioniert Statistik. Sonst müsste die Auswertung einer Befragung von 1000 Personen grafisch auch auf 1000 Seiten abgebildet werden. Für jeden Befragten eine eigene Auswertung.  Was würde das aussagen? Nichts. Sprechen wir über Phänomene, helfen uns Pauschalisierungen. Sprechen wir über Individuen, schaden sie uns. Jeder Mensch ist einzigartig. Einzigartig wundervoll. Die meisten Menschen sind sich dessen nur selbst nicht bewusst. Dafür gibt es aber auch Blogs wie diesen. Sich bewusst zu werden. „Jeder bekommt die Medien, die er verdient hat.“, ist auch so einer meiner Lieblingssprüche. Wobei ich das sonst immer auf die üblichen Medien beziehe. Die Schlafschafe schauen Mainstreammedien. Während einer Minderheit klar ist, dass die Masse immer Unrecht hat. Deswegen liest sie eben andere Medien. Es liegt an jedem selbst zu tun was er für richtig hält. Das ist letztlich auch eine pauschalisierende Aussage. Aber so funktioniert das Leben nun einmal. Ich habe es nicht erfunden.

Oder anders gesagt: Es ist zulässig, von vielen gleichartigen einzelnen Individuen auf Eigenschaften einer Ähnlichkeitsgruppe zu schließen. Dann clustern wir. Wir bilden Gruppen, in dem wir ähnliche „Objekte“ zusammenfassen. Das können Menschen mit bestimmten Eigenschaften oder Fähigkeiten oder Verhaltensweisen sein. Ein Cluster könnte sein: „Der überwiegende Teil der Männer trägt mindestens Schuhgröße 40.“ Mit dieser Aussage sind wahrscheinlich 95% aller Männer erfasst (nur eine Schätzung!). Damit bilden wir ein Cluster (eine Gruppe) und packen dort pauschal diese breite Masse der Männer hinein. Dass wir damit nicht alle abdecken, nehmen wir billigend in Kauf. Anders wäre das Leben nicht gestalt- und handhabbar. Wir benötigen Gesetzmäßigkeiten, die auf Ähnlichkeiten und Wiederholungen basieren. Wenn Du beim Hautarzt einen Termin möchtest, dann tust Du das, weil Du ein Problem mit Deiner Haut hast. Und nicht mit den Zähnen. Sonst wärst Du zum Zahnarzt gegangen. Wir schreiben also der Gruppe der Hautärzte bestimmte Eigenschaften zu, beispielsweise Hauterkrankungen behandeln zu können. Zahnärzten schreiben wir andere Eigenschaften zu. Für gewöhnlich ist die Gruppe der Hautärzte in der Lage Hautkrankheiten zu behandeln. Und die Gruppe der Zahnärzte hat die Fähigkeit Zahnerkrankungen zu behandeln. Dabei gibt es dann jeweils gute und schlechte. Sind alle guten Hautärzte auch sportlich? Oder reisen sie gerne? Oder essen sie viel Fisch?

Mach niemals umgekeht den Fehler, aus einer bestimmten Gruppe (einem Cluster) auf einzelne Individuen in anderen Kontexten zu schließen. Auch dazu neigen wir sehr gerne. Das kann uns allerdings Kopf und Kragen kosten. Beispielsweise gehen wir davon aus, dass Menschen, die regelmäßig Fastfood konsumieren, eher krank, faul und depressiv… und übergewichtig sind. Was mit Sicherheit zweifelsfrei stimmen wird. Allerdings heißt das nicht umgekehrt, dass sich in diesem Cluter nicht Personen befinden können, die beispielsweise Profifußballer sind. Oder Literaturnobelpreisträger. Oder Dein Partner, der so viele wundervolle Eigenschaften in sich trägt.

Die Ausage, dass viel Fastfood fett macht, ist sicher richtig. Pauschalisierend, aber wahr! Aber die Aussage, dass Fastfood-Esser keine guten Angler, Schreiner oder Verkäufer sein können, wäre absurd. Mir ist klar, dass das alles völlig logisch erscheint und für viele Menschen eigentlich keinen eigenen Artikel wert wäre. Ist es doch, sage ich! Denn wir sind viel zu schnell und zu platt und zu pauschal, wenn es darum geht, wie wir mit einzelnen anderen Menschen umgehen. Wie wir sie zuerst BEurteilen, um sie im nächsten Atemzug zu VERurteilen. Und uns damit selbst der Möglichkeit berauben, wundervolle Möglichkeiten und Eigenschaften anderer Menschen entdecken zu könen. Und daraus zu lernen.

Wann ist jemand für Dich hochmütig oder demütig?

Ob jemand für Dich also hochmütig oder demütig ist oder sogar aus Deinem Idealbild heraus genau auf dem schmalen Grat wandert und die perfekte Balance hält, kann ich Dir also nicht beantworten. Beim besten Willen nicht. Aber ich kann mein Bestes geben darzustellen, welchen Regeln Du Dich selbst unterwirfst und warum Du den Grat für Dich genau dort verlaufen lässt wo Du ihn verlaufen lässt. Es ist Deine Entscheidung, dass Du Dinge als hochmütig betrachtest, die ich vielleicht als relativ demütig ansehe. Oder umgekehrt.

Jeder von uns ist anders. Das ist immer so und nicht neu. Aber uns das bewusst zu machen ist so wichtig. Das entscheidet über die tägliche Lebensqualität. Aus meiner Sicht gibt es hierfür 2 grundlegende Dinge zu befolgen und Dir wird es weder passieren, dass Du zu hochmütig noch zu demütig wirst. Und das sind die Achtsamkeit und die Bewusstheit. Das sind Dinge, auf die mich vor ein paar Jahren Eckhart Tolle brachte. Andere wiederum lassen sich eher von Thích Nhất Hạnh inspirieren. Viele Wege führen zum Ziel.

Du solltest Dir also, anstatt mit dem Finger auf Andere zu zeigen und sie als hochmütig zu be- und verurteilen, gewahr sein, dass Du dabei mit 4 Fingern auf Dich zeigst. Du solltest Dir lieber die Frage stellen, ob Du ein freier Mensch bist. Gedankenfrei. Ob Du es Dir selbst erlaubst frei zu denken. Frei von Konventionen. Ob Du den Verlauf des schmalens Grats zwischen Hochmut und Demut wirklich bewusst festgelegt hast. Oder ist Dir das von der Gesellschaft bzw. durch die Erziehung so beigebracht worden? Beschäftige Dich lieber mit Dir selbst als mit anderen Menschen. Kehre vor Deinem eigenen Teppich, dort ist in aller Regel gut zu kehren. Deswegen bin ich so gerne mein härtester Richter. Mein nörgelndster Kritiker. Mein unzufriedenster Erzieher. Wenn ich mir die Zeit nehme mich mit mir zu beschäftigen, brauche ich mich nicht mehr so viel mit anderen Menschen beschäftigen. Höchstens hier im Blog. Aber das ist in Wahrheit auch nur ein Tagebuch, indem es um mich geht.

Und ich möchte den heutigen Artikel mit einem Zitat abschließen. Einem, das ich gestern Nacht entdeckt habe. Das mich wirklich aus den Socken gehauen hat. Weil es sich so wunderbar natürlich richtig für mich anfühlt und gleichzeitig auch schon lange mein täglicher Antrieb ist. Aber ich hätte es nicht besser in Worte fassen können. Darum verneige ich mich dafür vor dem Literaturnobelpreisträger Ernest Hemingway:

„Es hat nichts Edles, sich seinen Mitmenschen überlegen zu fühlen. Wahrhaft edel ist, wer sich seinem früheren Ich überlegen fühlt.“

PS: Dass Manches von mir manchmal hochmütig wirken mag, verstehe ich. Das liegt am definierten jeweiligen Verlauf des Grats zwischen Hochmut und Demut jedes Einzelnen. Wie mir in diesem Artikel heute hoffentlich herauszuarbeiten gelungen ist. Aber es geht für mich um nichts Geringeres als das Besagte in diesem Zitat. Jeden Tag die neue beste Version von mir selbst zu sein! Ich kann mir nichts davon kaufen klüger zu sein als Andere. Oder schöner. Oder reicher. Oder trainierter. Oder was weiß ich. Aber ich gehe jeden Tag in eine neue Herausforderung. Die Challange gegen mich selbst, besser zu werden! Dass ich dabei automatisch den Einen oder Anderen überholen werde, liegt in der Natur der Sache. Aber es ist mir einfach egal. Es ist mir egal! Ich kehre vor meinem Teppich. Der ist schmutzig genug. Jetzt ist damit auch die Antwort auf den Titel des heutigen Artikels gegeben. Wem wir uns überlegen fühlen sollten.

Was ist mit anderen Meinungen? Mein Meta-Meta-Ebenen-Prinzip!

Nur allzu gerne beschäftige ich mich mental, wie jeder – der mich kennt – weiß. Gehirnnahrung, wie Walnüsse. Es macht einfach Spaß auf diese knusprigen Hülsenfrüchte zu beißen und diese nussige Geschmacksexplosion auf dem Gaumen entfalten zu lassen. Genauso bereit es mir große Freude, in jede Art mentaler Herausforderung oder Themenstellung sprichwörtlich hinein zu beißen.

2019-08-09

Vielleicht hat das Eine auch unmittelbar mit dem Anderen zu tun. Die richtige Ernährung setzt körperliche Energie frei. Wenn ich vergleiche, meine Situation vor ein paar Monaten, wird mir das ein Stück weit klar. Damals ernährte ich mich stark kohlenhydratlastig und auch sonst nicht nur gesund, vollwertig und bewusst. Sowohl mittags im Job als auch abends zu Hause. Ich bin Vegetarier (der allerdings Fisch isst), wenn man sich dann keine Gedanken um seine Makronährstoffe (Protein/Kohlenhydrat/Fett) macht, kommt man schnell in ein ungesundes Verhältnis und liefert seinem Körper vieles, nur nicht das was er benötigt. Oft gab es abends beispielsweise Nudeln, weil ich sie einfach geliebt habe. Oder ein frisches Brot mit knuspriger Rinde. Davon konnte ich nie genug bekommen.

Inzwischen bin ich bei Low Carb, manche sagen auch „zuckerreduziert“, das klingt für die auf diesem Gebiet weniger Interessierten („Ernährungsunreflektierte“, würde ich dazu sagen) etwas kompatibler. Glaubenssätze und so. Wobei das inzwischen besser wird, stelle ich fest. Die Zahl der dummen Sprüche nimmt über die letzten Jahre ab, wenn ich irgendwo nur Fisch mit Gemüse esse. Kollegen, Bekannte, Familie. Den Meisten fehlen zwar weiterhin ihre Kartoffeln, Nudeln oder das Brot bei so einer Komposition. Aber zumindest tun sie das sachlicher kund als noch vor einiger Zeit. Danke dafür. Die Zeit schreitet voran und manchmal ist man auf der (Zeit-)Achse einfach weiter vorne. Als Juri Gagarin als erster Mensch im Weltall war, haben ihn die anderen auf der Erde vermutlich auch ungläubig angesehen und vielleicht das gesamte Vorhaben spöttisch oder argwöhnisch betrachtet. Heute sind Reisen in den Weltraum fast eine massentouristische Attraktion.

Und warum komme ich auf dieses Thema? Nun, vor einigen Monaten begann einer meiner Kollegen morgens bereits Gemüse zu essen, mit Käse. Mittags Fisch, mit Gemüse. Dazwischen öfter Äpfel. Aber das klassische Brot gab es bei ihm nicht. Er sagte, er wolle abnehmen. Damals entgegnete ich: „Sag mal, wie machst Du das? Ich würde nie satt werden davon, wenn da keine Nudeln oder kein Brot dabei sind!“ Er sagte immer nur: „Ach, das geht schon. Man gewöhnt sich daran.“ Ich glaubte ihm kein Wort. Heute weiß ich: Nicht der Verzicht auf Kohlenhydrate macht Heißhunger, sondern die Kohlenhydrate ansich lösen den nächsten Heißhunger danach aus. Es ist also nicht die Lösung, Kohlenhydrate zu essen, um „nicht mehr hungrig“ zu sein. Sondern Kohlenhydrate lösen Hunger aus, Insulintal und so weiter. Ihr wisst schon.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nachdem er mich in der Arbeit regelmäßig Skyr (so etwas wie Magerquark!) essen sieht, war er ganz interessiert. Inzwischen isst er zu all seinem Gemüse, dem Käse und Fisch und seinen Äpfeln fast täglich Skyr. Er wollte genau wissen, was ich seit kurzem „anders“ mache, weil ich:
a) Abgenommen hätte
b) Athletischer aussehen würde

Öfter mal was Neues, oder einfach ANDERS!

Ich sagte ihm, dass ich ALLES anders mache. So ist es tatsächlich. Alles anders als vorher. Und wenn ich „alles“ sage, meine ich das auch. Ich war in einem relativ gemütlichen Zustand, es ging mir „ganz gut“. Kennt Ihr Menschen, die auf die Frage „wie geht es Dir?“ mit „ganz gut“ antworten. Standard. In Wahrheit ging es mir – aus heutiger Sicht – gar nicht gut. Ich war vollgepumpt mit Kohlenhydraten, die mich schlapp machten. Deswegen nahm ich im Laufe der Beziehung auch etwas zu und reduzierte gleichzeitig meine Bewegung. Ein Teufelskreis. Dann bist Du zu Hause vielleicht nicht immer so gut drauf. Das spürt Deine Partnerin. Gut, dann gibt es solche und solche. Die Einen arbeiten dann mit Dir, die anderen dann irgendwann gegen Dich. Aber darum soll es jetzt nicht gehen. Schnee von gestern. 🙂

Jedenfalls mache ich seither alles anders, nicht nur im Bereich der Ernährung. Die Ernährung ist einer meiner Liebings-Lebensmittelpunkte geworden. Genau wie der Sport. Genau wie wieder viel viel mehr zu lesen. Genau wie mein völlig anderer Fokus auf die Persönlichkeitsentwicklung und Weiterbildung, vor allem im menschlichen/charakterlichen Bereich. „Persönlichkeit kommt vor Frauen“, könnte man meine Prioritätenverschiebung auch nennen.

Und so habe ich mich zuletzt in meinem Artikel „Die Sinnfrage und das schweizer Uhrwerk“ mit meiner gegenwärtigen mentalen Situation beschäftigt. Das Fazit lautete im Prinzip, dass ich keinen tiefergehenden Sinn mehr im bzw. am Leben sehe. Und dennoch top motiviert weiter mache, wie ein schweizer Uhrwerk. Vielleicht sind die Walnüsse Schuld daran.

Und es kam wie es kommen musste. Viele Gespräche dazu, persönliche. Und auch viele Kommentare hier. Euch allen danke ich dafür. Zusammen mit meinen Antworten hat es der letzte Artikel auf 23 Kommentare gebracht. Das ist, glaube ich, hier noch nie dagewesen. Ihr bereichert mich ungemein, auf unterschiedliche Art. Die „lieben“ Kommentare freuen mich, die „harten“ Kommentare bringen mich zum Nachdenken, die „ablehenden“ Kommentare treiben mich weiter an, genau so weiter zu machen wie bisher, und ich weiß insbesondere an denen, dass ich richtig bin. Nur die zustimmenden Kommentare sind äußerst selten. Aber das ist nicht so schlimm, die meiste Zustimmung gebe ich mir sowieso stets selbst. Also bleibt wie Ihr seid, haut rein in die Tasten, was immer ihr denkt. Ich freue mich über jede Eurer Meinungen. Und wenn es neben vielen Meinungen auch die einen oder anderen faktischen oder sachlichen Ratschläge (Buchtipps. Videos, Vorträge, Veranstaltungen, Orte, was auch immer) in die Kommentare oder Gespräche schaffen, freue ich mich besonders. Denn Meinungen sind… ja… Meinungen. Aber Meinungen sind nicht die Realität. Meinungen sind Glaubenssätze. Glaubenssätze sind nicht die Realität. Glaubenssätze sind Teil einer Realität. Mehr nicht. Die Realität ist komplexer als ein einzelner Glaubenssatz. Und die wechseln manchmal. Hat auch was mit dem Alter und der Reife zu tun. Wie oft ich wohl meine Glaubenssätze noch wechseln werde…?

Die Einen glauben dies, die Anderen das

So wie ich vor kurzem meinem Kollegen nicht glaubte, dass man von Gemüse, Fisch, Käse und Äpfeln in der Früh, mittags und abends satt werden und lange bleiben könne. Das war mein Glaubenssatz: „Kohlenhydrate machen und halten satt!“

Heute weiß ich, dass das – gelinge gesagt – Bulls*** ist. So ist das mit vielen Meinungen. Gelegenheitlich höre ich auch nicht gut genug hin, wenn andere Menschen andere Meinungen haben, das ist die Kehrseite der Medaille. Ich hätte früher auf meinen Kollegen hören können oder sollen, um früher an den Punk zu kommen, an dem er damals schon war. Dafür bin ich heute auf diesem Gebiet weiter als er. Er isst inzwischen zusätzlich Skyr und auch Eier. Und Leinsamen, Chiasamen und knusprig-knackige Nüsse. Und vielerlei weiteres Zeug. Ob er das wohl von mir aufgeschnappt hat…? Hmm…

So ist das nun einmal. Wir tun was wir tun. Wir essen was wir essen. Aber in der Regel tun und essen wir nur das, was wir kennen. Was der Bauer nicht kennt… Ich bin aber kein Bauer. Und was ich nicht kenne, macht mich in der Regel neugierig. Jedenfalls spätestens seit Teil 2 hier! Auch damals schon in Teil 1. Und dazwischen wurde ich wieder unbewusst. Selbst Schuld!

Und um auf meinen letzten Artikel zurück zu kommen… ich bin neugierig zu entdecken, ob es mir gelingt (wieder) einen Sinn im Leben zu finden oder aber überzeugt sinnlos weiter zu machen. Wie ein schweizer Uhrwerk. Ist doch geil, ist wie Sport. Du hast heute keinen Bock und tust es trotzdem. Du fühlst Dich danach oft gut, weil Du es getan hast. Oft aber auch nicht besser oder anders als vorher. Aber Du hast es getan. Und das unterscheidet den Macher vom Mit-Sich-Machen-Lasser.

Wir haben immer 2 grundsätzliche Möglichkeiten im Leben

Wir tun Dinge „einfach“. Wir tun „einfache“ Dinge. Und die meisten tun „einfache Dinge“ „einfach“. Das sind, wenn sie ausschließlich „einfache Dinge“ „einfach“ tun, die Mit-Sich-Machen-Lasser. Die gehen auf die Straße und demonstrieren gegen CO2 oder Pro-Asyl oder was weiß ich nicht alles, wovon sie sich das Hirn durch Medien oder ihr Umfeld weichkochen haben lassen. Anstatt selbst zu denken und zu recherchieren. Ich will da jetzt gar nicht tiefer einsteigen, ein bisschen provokante Thesen in den Raum stellen und dann verschwinden macht mehr Spaß. 🙂
Jedenfalls tun diese Menschen Dinge recht unreflektiert. Die Gründe sind vielfältig, meist Stress und Bequemlichkeit. Gerne in Kombination. „Einfache Dinge“ möglichst „einfach“ tun. Gut, klar. Führt auch zum Tod. Immerhin.

Und dann gibts die andere Möglichkeit im Leben: Du machst meinetwegen auch nur „einfache Dinge“ ganz „einfach“ oder herausfordernde Dinge ganz einfach oder auch ganz kompliziert. Völlig egal. Aber jetzt kommt der entscheidende Punkt: Du denkst darüber nach was Du tust. Du reflektierst und Du machst somit die Dinge bewusst. So werden „einfache Dinge“ zu „reflektierten einfachen Dingen“. Oder „einfaches“ Tun wird zu „reflektiert einfaches Tun“. Bewusst eben. Das ist DER wesentliche Schlüssel im mentalen Bereich. Die Meta-Ebene.

Und dann kommen die Gegenmeinungen

Die Frage ist, wozu die Gegenmeinungen kommen. Zur 1. Möglichkeit oder zur 2.? Sprechen Menschen mit Dir über „einfache Dinge“ „einfach“? Oder sprechen sie mit Dir reflektiert über „einfache Dinge“? Und auch über Dinge, „reflektiert einfach“? Hier weiß ich sehr genau zu unterscheiden. Und hier weiß ich auch, warum ich Kritik kaum mehr an mich heranlasse. Ich klopfe Aussagen, ganz besonders wenn sie „einfache“ Glaubenssätze – sind, nach diesen zwei Kategorien ab. Und fast immer – das ist aber ganz natürlich – bewegen wir uns im Rahmen der 1. Möglichkeit. Wir sind so. Wir sind Menschen, wir sind nicht immer super bewusst.

Aber mein Ziel ist es, das möglichst oft zu sein. Besonders wenn es für mich wichtig wird. Und wenn mich ein Thema interessiert, zum Beispiel über den Sinn des Lebens nachzudenken, dann passe ich schon sehr genau auf. Der lange Lauf zählt für mich. Und das ist kein Widerspruch zum „Leben im Jetzt“ (Eckhart Tolle). Denn jeder lange Lauf beginnt immer im Jetzt. Jeder neue Moment ist Teil des langen Laufes. Und wenn wir jetzt nicht anfangen, wird es weder ein Lauf und erstrecht noch kein langer.

Jetzt kannst Du aber nicht immer den eigenen Maßstab an alle anderen anlegen. Gut, kannst Du schon. Aber die Erwartungshaltung ist nicht erfüllbar. Kein Mensch ist exakt auf dem Stand des Anderen. Das geht gar nicht. Das mag bisweilen Frust erzeugen. Frust, nicht verstanden zu werden. Das mag sich mein Kollege auch gedacht haben, als ich ihm damals schockiert entgegnete: „Ohne Brot wirst Du satt davon?!“

Achtung, Meta-Ebene: Die Frage ist also, wie gehe ICH damit um, wenn andere Menschen andere Meinungen haben? Andere Glaubenssätze. Soll ich diese annehmen? Sollen ich mich beeinflussen lassen (was ein Stück weit mindestens unterbewusst sowieso passiert)? Soll ich das gegen meine Meinungen und Glaubenssätze abgleichen? Was ist richtig und was ist falsch? Willkommen in der Welt der Persönlichkeitsentwicklung.

Und jetzt sind wir in der Meta-Meta-Ebene

Du machst nicht mehr einfache Dinge einfach. Du machst sie nicht einmal mehr reflektiert, Meta-Ebene. Sondern Du denkst über die Meta-Ebene nach. Meta-Meta. Meta im Quadrat, könnte man sagen. Hoch 2. Mit Stern. Am Horizont.

Kein Mensch kann sagen was richtig und falsch ist. Jeder muss einen Weg im Leben finden mit den Dingen dieser Welt zurecht zu kommen. Ich glaube aber nicht nur, sondern bin davon überzeugt, dass die meisten Menschen in Möglichkeit 1 (siehe oben) feststecken und da auch nie herauskommen. Sie glauben es vielleicht, manchmal Möglichkeit 2 wahrzunehmen. Aber jedem das Seine. Es muss Gazellen geben, die gefressen werden. Und es muss Löwen geben. So ist die Natur. Ob das gerecht ist? Hat niemand versprochen! Ob das sinnvoll ist? Ich finde das Leben – zumindest derzeit – an sich bereits ziemlich sinnlos. Wie können dann einzelne Teile des großen Ganzen sinnvoll sein? Fehlanzeige.

Ich kann aber sagen, was FÜR MICH richtig oder falsch ist. Und das sind ganz wenige einfache Punkte.

  1. Bleibe ich nicht in Möglichkeit 1 kleben, Tat ich früher, brauche ich heute nicht mehr. Sondern ich versuche immer (was kaum ganz gelingt, außer vielleicht Eckhart Tolle 🙂 ) möglichst rasch in Möglichkeit 2 zu kommen. Danke liebe Walnüsse (nur als Metapher, macht bitte nicht im nächsten Supermarkt das Regal mit den Walnüssen leer!).
  2. Mache ich mir Gedanken um meine Gedanken und gehe in die Meta-Meta-Ebene. Und checke die Meinungen und Glaubenssätze anderer Menschen, egal ob Buchautoren, Youtuber oder persönliche Gesprächspartner oder Blog-Kommentatoren dahingehend gegen meine eigenen ab. Mache mir Gedanken um deren Gedanken, im Abgleich gegen meine Gedanken. Und denke darüber nach, warum sie so denken, was sie antreibt, wie sie auf ihre Meinungen gekommen sind und ob deren Quellen „gültig“ sind.

Gut, wie wird da jetzt ein Schuh draus?

Wenn ich feststelle, dass wir auf unterschiedlichen Ebenen miteinander sprechen, macht es keinen Sinn. Das ist so wie wenn Einer Englisch spricht und Einer Französisch. Und dabei meinen sich miteinander unterhalten zu können. Mag lustig sein, bringt aber nix. Gut, Italienisch und Spanisch finde ich noch sexy, selbst wenn ich kein Wort verstehen würde. Aber Englisch und Französisch sind wirklich nur noch von slawischen Sprachen zu unterbieten, wenn es um das Sexappeal geht. 😉 Auch wenn ja alle immer auf die französische Sprache abfahren, besonders die Männer, hab ich mir sagen lassen.

Also prüfe ich einfach die Ebenen. Und auf der Meta-Ebene miteinander zu sprechen ist nicht nötig, um sich zu entwickeln. Es reicht auch die einfache Kommunikation nach Möglichkeit 1. Aber ich versuche zumindest auf der Ebene zueinander zu finden oder es eben bleiben zu lassen. Das ist schon mal essentiell. Ohne die selbe Ebene geht gar nichts. Du kannst nicht mit jemandem, der mit seiner Bierflasche und Chips in der Hand vor Dir sitzt und sich dessen nicht bewusst ist, dass er das gerade tut, darüber sprechen, ob er das bewusst tut oder nicht. Wenn er es nicht bewusst tut, was er tut, macht es keinen Sinn. Er wird Dir nicht folgen können. Aber so kannst Du Dir einen Feind erzeugen, wenn Du mit ihm darüber sprichst. Das ja. Erstrebenswert? Nee.

Also: Ebenen-Check!

Jetzt kommt das Aber!

Selbst wenn Dein Gegenüber auf einer Ebene mit Dir spricht, so bleiben die meisten Kommunikationen dennoch oft „unnachhaltig“ für einen selbst. Was woran liegt?

Und das ist genau mein Problem! Es ist meines, okay. Es muss nicht Deines sein. Es ist meines. Mein Problem. Etwas, das ich seit meiner Kindheit habe. Damit muss ich alleine klar kommen. Und das ist hart genug. Glückwunsch an alle, die dieses Problem nicht kennen. Kommt von Herzen, wirklich. Diese Menschen sind auf eine Art gesegnet. Aber dennoch möchte ich nicht den Platz mit ihnen tauschen. Auch wenn es „einfacher“ ist. Da ich dann ebenso die „einfachen“ Dinge „einfach“ tun könnte. Will ich aber gar nicht! Insofern betrachte ich es weniger als Problem denn als Gabe. Inzwischen ist es eine Gabe für mich. Glaubenssätze? Auf den Kopf gestellt!

Und ich kann nur für mich sprechen, nochmal! Ich kann nur für mich sprechen. Was andere tun, tun andere. Ich weiß jedenfalls, dass das Ebenen-Modell nicht ausreicht, um für mich selbst sagen zu können, dass ich eine gute Kommunikation hatte. Wenn es um die Kommunikation als Selbstzweck geht, mag das noch ausreichen. Aber ich will lernen. Ich will reflektieren. Ich will besser werden. In allen Bereich, auf allen Ebenen.

Und wie erreiche ich das? Das ist ja mein Problem. Das ist mir interaktiv super selten möglich! Ich versuche mich stets an Menschen (und natürlich deren Meinungen und Glaubenssätzen!) zu orientieren, die etwas BESSER können als ich und WEITER sind. „Lerne von den Besten“, ist das Motto. Orientiere Dich an ihnen, sauge auf wie ein Schwamm, passe es an Dich und Deine Ziele an und dann… VOLLGAS!

Einfach gesagt gibt es also zwei Probleme, mit denen ich persönlich stets zu kämpfen habe:

  1. Bin ich nur selten mit Menschen auf der selben Ebene. Und gemeinsam auf der Meta-Ebene schon gar nur super super selten. Also folgen zwangsläufig Gespräche nach dem Schema: „Findest Du die Grünen besser oder die Roten?“, Fuck off! Weder noch! Du wirst von beiden verarscht, checkst Du das nicht?!“ Meta-Ebene ist DA und „einfache Dinge“ „einfach“ tun ist DORT. Geht einfach nicht. Und immer nur „einfach“ mag ich nicht. Ich brauche Walnüsse. Bitte die extra knusprigen!
  2. Selbst wenn wir auf der selben Ebene sind, wobei es nicht um eine Wertung dessen geht, ob es gerade „nur“ um „einfache Dinge“ geht, ist mein Gegenüber höchst selten „besser“ in einem Gebiet. Ja ich weiß, klingt überheblich. Sei es drum, lassen wir das einfach mal so stehen. Kurz mal drauf gepfiffen, wonach es nun für Dich klingt und wie es Dich triggert, okay? 🙂 Danke. Also weiter im Text… Deswegen suche ich mir ständig Herausforderungen. Weil ich gemerkt habe, dass ich mich dann zwangsläufig mit Dingen beschäftigen muss, in denen sich ANDERE besser auskennen. Gehirnnahrung. Meine Walnüsse, sozusagen.

    Anders gesagt: Menschen, die etwas auf einem bestimmten Gebiet wirklich richtig richtig gut können oder wissen, sind generell vergleichweise selten. Es gibt nicht viele Christiano Ronaldos, nur als Beispiel. Eigentlich nur einen. Das ist der Haken. Oder wie ist es beispielsweise beim Musizieren…? Wieviele Menschen können ein Musikinstrument zumindest einigermaßen „gut“ spielen? Wenige überhaupt, im Vergleich zum Rest der Bevölkerung. Und wieviele davon sind zumindest sogar „richtig gut“? Fast keiner. Das ist ja genau mein Problem, das weiß ich aber inzwischen (!) auch. Wie soll ich also die richtig guten Musiker finden? Wenn ich selbst doch schon ganz ordentlich spielen kann. Die Luft wird einfach verdammt dünn. Ich hoffe, ich konnte das klar genug herüber bringen. 🙂 Und dann kommt noch abschließend besonders erschwerend hinzu, dass Einen selbst auch das interessieren muss, was der Andere so toll kann. Mich interessiert angeln nicht, ich würde dem amtierenden Weltmeister zwar zuhören, aber ich würde nicht brennen dafür. Schwierig.

    Eine kleine Ergänzung noch an der Stelle sei mir erlaubt: Das Paradoxe ist außerdem: Wir entwickeln uns ja weiter. Präziser gesagt: Wir wollen uns weiter entwickeln. Aber unser Umfeld bleibt für gewöhnlich das Gleiche. Das kann eigentlich fast gar nicht mit Dir korrelieren. Das schließt sich fast gegenseitig aus. Deswegen entwickeln wir uns auch kaum. Zu diesem Zweck gibt es Bücher, das Internet, Vorträge usw. Gäbe es das nicht… puh! Ich wäre verloren. Die Menschen, denen wir begegnen, die etwas VIEL besser als wir können… für diese Menschen sind alle anderen umgekehrt aber zu weit weg von ihnen. Für sie lohnt es sich schlicht nicht sich mit Dir zu beschäftigen. Sie haben nichts davon ihre Zeit mit Dir zu verbringen. Deswegen kommen wir kaum an „Stars“ heran. Damit meine ich aber nicht die Promis, sondern die echten Stars. Die, die wirklich etwas können. Nicht die, die doof und einfach nur bekannt sind. Was bleibt? Hoch hangeln! Wie bei einer Leiter. Frauen können das im Allgemeinen sehr gut in Sachen Beziehungen. Ich habe dazu letztens ein paar Artikel verfasst. Hypergamie. 😉 Okay, okay. Ich hör schon auf. Ein bisschen Zynismus muss sein.

Und übrigens geht es ganz sicher nicht nur mir so. Ich weiß, dass es da draußen in der Welt auch andere wie mich gibt. Aber sie sind selten. Selten begegne ich solchen, zum Beispiel beim Weggehen und in Gesprächen. Aber die Luft wird rein quantitativ verdammt dünn da oben. Und dann passiert es eben umgekehrt auch schnell, dass mein Gegenüber merkt, dass er mit mir dasselbe Problem hat, wie ich sonst überall mit den Anderen. Das ist wie es ist, aber es ist ein echtes Problem, diese Gabe. Für alle Beteiligten. Wir sind immer bestrebt danach wachsen zu können. Jeder auf seine eigene Art.

Und ich bin froh, dass ich zumindest in der Lage bin, mir über Ebenen, Meta-Ebenen und Meta-Meta-Ebenen Gedanken zu machen. Auch wenn ich dabei Gefahr laufe, als „überheblich“ oder sonst etwas bezeichnet oder wahrgenommen zu werden. Ich glaube, dass vieles verwechselt wird. Ich spreche mit jedem Menschen. Aber? Aber (!) ich muss nicht alles an mich heran lassen, was andere äußern. Es sind ihre Gedanken, ihre Glaubenssätze. Sollen sie danach leben und glücklich werden. Passt. Und wenn ich sehe, dass ein Mensch irgend etwas besser kann als ich, auf einem Gebiet, das mich interessiert… dann versuche ich mit ihm auf derselben Ebene zu kommunizieren, damit Kommuniaktion rein faktisch überhaupt möglich ist. Wie gesagt, auf Englisch mit jemandem zu sprechen, der nur Französich spricht, macht keinen Sinn. Und wenn die Ebenen stimmen, höre ich gespannt zu und halte gerne meine Klappe. Aber das ist so selten. Lasst die Taschentücher stecken. Ich habe einigermaßen gelernt damit umzugehen. 🙂

Und fast zum Schluss vielleicht noch ein Filmtipp, der ganz gut zum Thema passt. „Inception“, mit Leonardo DiCaprio. Da geht es ein bisschen um so etwas ähnliches, auch um Ebenen. Wer den Film nicht kennt oder nochmal auf eine andere Art nachvollziehen können möchte, was ich hier in genau 3978 Wörtern von mir gegeben habe… einfach anschauen. Und gerne berichten! Sowohl vom Film als auch von Euren Meinungen und Ideen zu diesem Artikel oder wonach Euch sonst so der Sinn steht. Feuer frei.

Warum ich zwar provoziere, aber gerade darin der Mehrwert liegt

Da meine – zugegeben – provokanten Artikel hin und wieder auch gerne mal etwas anders verstanden werden können, als sie eigentlich gemeint sind… erlaubt mir nur eine kleine Präzisierung: Es gibt nicht per se „solche“ und „solche“ Menschen. Sondern nur „solche“ und „solche“ Situationen. Wir sind einander alle Lehrer und Schüler. Wechselseitig! Das wechselt je nach Situation ständig, das ist ganz wichtig zu betonen! Es geht nicht um Überheblichkeit oder Dinge besser zu wissen. Genau das Gegenteil ist der Fall. Es geht darum, Dinge die man selbst eben gerade NICHT besser weiß, an sich heran zu lassen und an Anderen zu wachsen. Deswegen bin ich offen für Input. Aber ich weiß eben auch sehr genau und strikt auszusortieren. Ich bin kein Gummiball für alle Anderen und diese Erkenntnis wünsche ich jedem, auch für sich selbst zu erlangen.

Jede Materie entstammt Gedanken. Nichts was existiert, existiert ohne vorangegangene Gedanken Anderer. Ein Auto ist ein Auto, weil sich jemand dachte eines zu bauen und es dann auch tatsächlich gebaut hat. Deswegen gibt es immer Menschen, die etwas besser können als man selbst! Weil nicht jeder von uns Autobauer ist und mit Vornamen „Volks“ und mit Nachnamen „Wagen“ heißt. Aber je nach Standpunkt „wird manchmal die Luft eben dünn“. Und ich stehe zu 100% dazu, dass ich das Problem schon immer hatte und vermutlich in exzessiver(er) Form immer weiter haben und noch ausbauen werde. Aber ich bin so reflektiert und gehe damit um. Aktiv. Proaktiv. Meta-Meta. 😉

Fazit, ganz allgemein: Achte auf die Ebene, in der Du mit Deinem Gegenüber sprichst. Und jedenfalls wenn es Dir nicht um reine Unterhaltung geht, dann sieh zu, dass Dein Gegenüber in einem Thema (materiell oder kognitiv) etwas „besser“ kann als Du oder zumindest etwas so kann, wie Du es auch können möchtest. Und ganz wichtig dabei: Lerne „NEIN“ zu sagen und verwirf ablehnende Meinungen umgehend, wenn sie von Menschen mit anderen Zielen stammen. Wenn deren Ziele nicht zu Deinen passen. Und wenn es Dich faktisch in keiner Form weiter bringt. Denke daran: Es sind die Glaubenssätze anderer Menschen, nicht Deine!

Und deshalb zum Abschluss noch ein bekanntes Zitat, das ich mir stets vor Augen führe. Im Projekt Beziehung Teil 2 mehr als je zuvor! Ich dachte auch lange Zeit es geht „einfach“. Geht es nicht! In Wahrheit nicht. Früher oder später macht es bumm… aber das muss jeder für sich selbst herausfinden und dann entweder daraus lernen oder „einfach“ immer weiter „einfache Dinge“ machen. Und dann auch nur das, ganz unreflektiert.

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Und ich erlaube mir hier noch eine Zeile von mir persönlich zu ergänzen:

Achte auf die Menschen, mit denen Du Dich umgibst, denn sie sind Deine Lehrer!

Es liegt an Dir alleine mit was oder wem Du Dich umgibst. Du hast die Wahl. Mach das Beste daraus!

Und in diesem Sinne wünsche ich viel Glück den Einen (Philosophischer Sonntag – Warum man nicht viel Glück braucht). Und viel Erfolg den Anderen. Und nun ran an den Speck! Sonst gibts auf die (Wal-)Nüsse! 😉

Tage im Zeitraffer und Höhenflüge?

Aufgrund meiner aktuellen studentischen Tätigkeiten als eigentlich Vollzeitbeschäftigter kommen manche Dinge gerade etwas kurz. So auch meine schriftstellerischen Betätigungen. Nicht jedoch mein Kraft- und Ausdauertraining, das mich täglich ein Stück näher in Richtung meines ersten Etappenzieles schiebt: Dem Sixpack (um jeden Preis versteht sich!)!

Ich schreibe die letzten Tage wie ein wildgewordener Berserker an der Studienarbeit, die zwingend bis spätestens Freitag fertig werden muss. Naja, was muss schon. „Sollte“, ist der richtigere Begriff. Es ist eng, es ist knapp, es wird nicht das absolut optimale Ergebnis (aus eigener Sicht) werden, aber es wird vermutlich rechtzeitig irgend eine einreichbare Version werden. Immerhin. Aber ich will den Tag nicht vor dem Abend loben. Mal sehen.

Und nun noch ein paar Worte zum Wochenende: Ich war natürlich weg, wobei man das nicht direkt Clubgame nennen kann. Da es eine Tages-Veranstaltung war. Live Musik von einem DJ. Beachclub-Feeling. Schönes Wetter. Also durchaus eine Abwechslung zu meinen sonst so stattfindenen nächtlichen Ausflügen alá Batman. Natürlich habe ich ein paar Frauen angesprochen. Natürlich hat sich etwas ergeben. Zwei Telefonnummern, davon ein direkt vereinbartes Date, wobei ich aufgrund des zeitlichen Abstands nicht davon ausgehe, dass es stattfinden wird. Frauen vergessen allzugerne und zu schnell den Mann, mit dem sie sich 30 Minuten so köstlich unterhalten haben und Spaß hatten. Und der der Traummann sein könnte, auf den sie ihr Leben lang gewartet haben. 😉 Ich habe das Date bewusst erst für nächste Woche vereinbart, da ich diese Woche keine Zeit für so einen Krims-Krams habe. Studium ist mir derzeit wichtiger. Mein Körper noch mehr.

2019-06-05

Und außerdem habe ich Samstag Abend das Date mit Fr. Fashion. Wir wollen zusammen kochen. Sie besorgt den Weißwein. Ich den Rest. Lustig ist die Frau ja schon irgendwie, sie schreibt in der Abwesendheitszeit nichts bis fast nichts, angerufen hat sie mich inzwischen einmal von sich aus, aber sobald ich sie anrufe (was ich auch nur alle 2 bis 3 Tage mal tue) habe ich das Gefühl, dass ich mit einem anderen Menschen spreche. Plötzlich ist sie total aufgeschlossen, lustig, freundlich, fürsorglich („Steht unser gemeinsames Kochen am Samstag noch? Ich wollte nur sichergehen, dass das auch für Dich klappt?“… „Wollen wir zusammen einkaufen gehen? Soll ich etwas vorher besorgen?“… „Danke für Deinen Anruf!“). Passt alles gar nicht zum sonstigen WhatsApp- und Telefonieverhalten. Da soll mal einer daraus schlau werden. Für mich wirkt das so, als solle das einfach so eine relativ distanzierte Spaß-Veranstaltung zwischen uns zwei werden. So nach dem Motto: „Wenn ich Dich sehe, gibts Vollgas. Ansonsten komm ich gut ohne Dich zurecht!“ Hab ich so noch nie erlebt, aber gut… öfter mal etwas Neues. Generation Tinder eben. Dabei habe ich sie doch eigentlich ganz klassisch (?) kennen gelernt. Also einfach im Alltag angesprochen. Für mich ist das „klassisch“. Hm.

Und das vereinbarte Date für nächste Woche, also die oben zuerst genannte Frau von der Beach-Veranstaltung, fand ich im Nachhinein gar nicht so cool. Ich weiß, ich springe gerade etwas zwischen den Themen, fällt mir auf. Aber der Artikel muss schnell fertig werden. Inhalt vor Leserlichkeit. 🙂
Jedenfalls war sie cool gekleidet. Hatte ziemlich auffälligen Kopfschmuck getragen. Und die halbe Welt dort war uns am Anglotzen. War ja schon sehr cool, jedenfalls hatte ich das Gefühl, dass ich mit ihr zusammen die Attraktion des Nachmittags war. Die Blicke der vielen verschiedenen vorbeilaufenden und nebendran stehenden Frauen sind schon außergewöhnlich. Und als dann ein Mädchen kam, um mich erstmal mit einer Umarmung und einem Bussi zu begrüßen, hat auch unsere Kopfschmuck-Angebetete verstanden, dass ich kein Axtmörder sein kann.

Ich muss mir eben auch immer die auffällig(st)en Frauen zum Ansprechen heraussuchen. Tatsächlich fand ich einfach ihren Kopfschmuck witzig. Und so ergab sich ein doch recht langes Gespräch, aus dem sie einfach nicht aussteigen wollte, wie ich merkte. Und da ich alleine unterwegs war, nehme ich grundsätzlich eine interessante Unterhaltung doch gerne mit. Aber so richtig cool war die Frau dann eben nicht. Eher spießig. Etwas selbstverliebt. Sehr pseudo-emanzipiert. Und in meinen Augen eher mehr Möchtegern-Frau-Von-Welt. Ich stehe ja eigentlich gar nicht auf Frauen, die wie lackierte Drag Queens daher kommen. Aber sie hatte irgend etwas an sich, das mich im Gespräch hielt. Vielleicht war es ihre Andersartigkeit. Keine Ahung. Tatsächlich war die Konversation aber gar nicht so spannend. Deshalb überlege ich auch das Date abzusagen. Mal sehen. Meine Zeit ist mir im Moment einfach (wieder) viel mehr Wert. 🙂

Dafür hab ich auf der Veranstaltung eben auch noch eine weitere Frau kennen gelernt. Nummern getauscht und lose vereinbart, dass wir mal was Kühles trinken gehen. Mal sehen. Falls es dazu kommt, berichte ich nach. Ich habe gar nicht das Bedürfnis mehr, irgendetwas zu „müssen“ oder zwanghaft zu wollen. Wenn ich draußen unterwegs bin, habe ich wieder mehr und mehr das Gefühl, dass meine Gelassenheit gerade besser zu mir passt und die Resultate vielleicht gerade dadurch im Moment durchaus sehenswert sind.

Jedenfalls schrieb sie mir am nächsten Tag, dass sie sich sehr gefreut hätte mich kennen zu lernen (von sich aus!). Der Teil zu ihr hier ist an sich viel zu kurz in diesem Artikel. Aber ich kann gerade nicht mehr dazu sagen als: Sie ist eine hammermäßige Frau. Leider aber eben auch ein paar wenige Jahre älter als ich. Zu alt vermutlich. Aber echt ein Gerät. In jeder Hinsicht. Hm. Vorallem menschlich, interessant. Eine Frau von Format. Aber das ist eben der Unterschied zwischen so einer jüngeren Möchtegern-Frau-Von-Welt wie im oberen Beispiel und einer tatsächlichen Powerfrau. Schön, dass mir mein neuer Lebensweg ermöglicht mit allen in Kontakt zu treten. Und wen von den vielen/wenigen Damen ich am Ende date, entscheide ich. 😉

Und gestern Nacht ging ich für 60 Minuten joggen. Zum ersten Mal seit einigen Jahren. Also nicht joggen generell. Sondern volle 60 Minuten! Aber das verbrennt nach Adam Ries etwa 650 Kalorien. Und auf dem Weg zum Sixpack ist mir jede Abkürzung recht. Es ist Anfang Juni. Mitte Juli soll es mit einem Freund nach Mallorca gehen. Mega! Zeiten und Geschichten wiederholen sich (Pickup auf Spanisch). Die Resultate nach meiner letzten Mallarco-Reise waren phänomenal (so phänomenal wie bei Pietro Lombardi!). Aber bis dahin könnte ich es noch schaffen, das mit dem Waschbrettbauch. Ich gebe mein Bestes. Versprochen an mich selbst.

Mehr gibt es mangels der Zeit nicht zu sagen. Achja, aber ich merke, dass mein Selbstbewusstsein derzeit zu neuen Höhenflügen ansetzt. Vielleicht dem Kraft- und Ausdauertraining zu verdanken. Und auch Teile meines nächsten Umfeldes machen mich derzeit auf mein verändertes Verhalten aufmerksam. Ich übertreibe manchmal, heißt es hier und da. Oder ich würde wieder beginnen Sprüche zu klopfen. Ich solle nicht so selbstverliebt sein. Solches Zeug.

Ja gut, aber die Gegenfrage muss gestattet sein: Als ich vor ein paar Wochen noch traurig und weinend meine Tage verbrachte, hatte es den selben Menschen teilweise auch nicht gepasst. Was denn nun? Beides nicht recht? Was lernen wir daraus: Mach immer das, wonach Dir ist und höre nicht auf Menschen, die Dir sagen, dass Du nicht „gut“ bist, wie Du bist. Du bist gut. Punkt! Perfekt sogar. Und wenn es eine Möglichkeit gibt, noch mehr aus Dir heraus zu holen, dann hole das heraus. Leb Dein Leben. Du weißt nämlich nie, wann Du das nächste Mal wieder betrogen wirst.

Okay, der war übel. Ich gebs zu. Nein. 🙂 Vielleicht ist mein Testosteronspiegel einfach im Moment sehr hoch. Vielleicht ist es auch der wieder zurückkehrende Erfolg bei den Frauen, der mich etwas unabhängiger erscheinen und sogar werden lässt. Vielleicht ist es die Freude über meinen „neuen“ Körper. Vielleicht mein genereller neuer – aber eigentlich alter – Lifestyle. Hemden und Parfüm bei jeder Gelegenheit und die Was-Kostet-Schon-Die-Welt-Einstellung. Vielleicht ist es aber auch eine Mélange aus all den Dingen. Und dann darf ich nicht „meinen“ aktuellen Persönlichkeitstrainer vergessen. Der hat wohl derzeit den größten Einfluss auf mich. Und zur Abwechslung heißt der einmal nicht Eckhart Tolle. Möchte man nicht glauben, ist aber so. Ich fühle mich jedenfalls täglich wohler, habe das Gefühl ich könnte Bäume ausreißen und die Welt gehört mir sowieso (bald wieder).

Verrückt oder. Vor 2 Monaten war ich noch restlos am Ende. Aber so klein bekommt mich nicht einmal eine Verflossene. Ich habe schon nicht einmal mehr Lust sie bei ihrem Pseudonym zu nennen. Vergangenheit. Lehrreich. Gut so. Bin aufgewacht. Redpill. Freiheit. Also Einigkeit und Recht und Freiheit. Nicht für die BRD, sondern für mich. Gebe jeden Tag Gas als wäre es mein letzter. Jedenfalls ist jeder Tag der Erste vom Rest meines Lebens. Wird schon. „Alles auf dem Weg“, wie Herbert Grönemeyer in Mensch sagt. 😉

Gute Nacht Freunde. Hab Euch lieb. So wie Ihr seid. Und mich hab ich auch (wieder) lieb. Bald vermutlich schon wieder mehr als je zuvor. Also vorsicht! 😉

Monogamie, Polygamie und… Teil 2 von 2

Gestern erschien Teil 1 dieses Zweiteilers, der eigentlich auch ein Drei- oder Vierteiler sein könnte oder sogar müsste (Monogamie, Polygamie und… Teil 1 von 2). Heute geht es weiter mit der Pointe und dem Abschluss einer großen Story mit ausgebreiteter gestriger Herleitung und insbesondere durch diesen zweiten Teil mit hoffentlich für Euch wirklich mehrwertspendendem Inhalt. Viel Spaß!

Was für Lehren ziehen wir aus Teil 1 des Beitrags?

Zugegeben, gestern habe ich doch nochmal relativ viel aus meinem Leben erzählt. Aber es war notwendig, um die folgenden Argumente plastisch darstellen zu können. Beispiele aus dem echten Leben sind eben keine Märchen.

Werden wir konkret und kommen zum Kern dieses Artikels. Das Prinzip der Monogamie ist etwas, das der Urzeit entstammt. Der Mann bringt das Wildschwein heim, die Frau wartet auf ihren Helden in der Höhle. Die Frau benötigt den Mann, um zu überleben. Alleine deshalb ist dafür eine Monogamie einfach zweckmäßig für die Frau. Das lassen wir als Modell mal so dahin gestellt und akzeptieren es als gegebenes Relikt. Okay? Gut. 🙂

Nun entwickelte sich die Zivilisation weiter, jedenfalls die westliche. Mit welchem Resultat? Der Mann als Ernährer wurde zunehmend unwichtiger, der Feminismus löste das bisherige Rollenbild immer weiter ab. Plötzlich soll die Frau nicht nur gleichberechtigt sein – das wäre ja gut gewesen -, sondern plötzlich soll die Frau der eigentliche Mann sein. Sie soll auch arbeiten gehen, am Besten keine Kinder mehr bekommen. Kinder sind sowieso unwichtig, notfalls importieren wir sie eben in großer Zahl aus dem Ausland. Der Deutsche braucht keine Kinder. Deutschland mit seinen Deutschen und seiner Kultur stirbt aus bzw. soll um jeden Preis ausgestorben werden. Kein Problem, als Ablösung dafür gibt es schließlich die Migration. So. Das ist jetzt mal ein politisches Statement. Lassen wir mal so stehen und nehmen auch das als Gegeben an. Okay? Nein? Auch gut. 😉

Resultat daraus ist? Die Frau ist längst nicht mehr gleichberechtigt in unserer Gesellschaft, sondern über-berechtigt. Aus unter-berechtigt wurde über-berechtigt. Und das Traurige ist: Die Frau merkt nicht einmal, dass sie der größte Verlierer dieser Entwicklung ist. Sie soll ebenfalls Karriere machen, sie soll stark sein, alleine lebt es sich auch als Frau doch sowieso viel besser. Bis irgendwann wieder die biologische Uhr dazwischen funkt und ihr so etwas wie Mutterinstinkte in das längst verloren geglaubte Bewusstsein ruft. Dann setzt die bekannte Torschlusspanik ein und plötzlich soll aus einer verkappten Karrierefrau die liebevolle Mama werden. In welcher Welt leben wir?! Geistiger Dünnschiss! Und keiner merkt es. Dafür fallen aber alle auf diesen gesellschaftlichen Trick herein. Männer und Frauen. Mann-Sein wird inzwischen verteufelt. Frau-Sein auch. Männer müssen weich(er) sein, Frauen sollen hart sein. Heraus kommt? Richtig… die Gleichmachung. Was biologisch gar nicht möglich ist. Aber die meisten Menschen merken es auch nicht, wenn geradewegs vor ihren Augen die Quadratur eines Kreises stattfindet. Das bezeichnen diese (Gut-)Menschen dann noch als Kunst. „Kann aber weg“, sage ich.

Aus Platzgründen kann ich da nicht näher darauf eingehen woher das politisch rührt, es hat rein wirtschaftspolitische und herrschaftliche Hintergründe. Aber das war in der Menschheitsgeschichte schon immer so. Oben gibt es ein paar Wenige und unten da sind wir. Anderes Thema. Würde zu weit führen, egal. Aber wen es interessiert, gerne einfach einlesen.

Kommen wir zurück zum Rollenbild von Mann und Frau. Perfekt dargestellt wird das auf natürliche Art und Weise beispielsweise in den Büchern von Eva Hermann. Tolle Frau mit tollen Gedanken. Nah an der Natur. Nah an der Weiblichkeit. Nah an der Familie. Nah am Kind. Jedenfalls sind das für diejenigen Menschen tolle Gedanken, die der damaligen Hetzjagd-Kampagne gegen Frau Hermann nicht folgten. Und ich weiß inzwischen für mich längst: Wenn in der Presse zentral gegen eine Person geschossen wird, dann ist diese Person in der Regel kein Satan, sondern eher der Heilsbringer. Aber auch das muss jeder für sich selbst bewerten. Nur wer ständig die Gedanken anderer Menschen unreflektiert als seine eigenen übernimmt, ohne es zu merken, braucht sich am Ende nicht wundern, wenn er in der Gosse landet.

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Dass das aktuelle Gesellschaftsmodell nicht funktioniert, ist jedem Menschen (Frau und Mann!) klar, der vernünftig nachdenkt. Aber die Gesellschaft hat eben das monogame Rollenbild gesprengt. Überall Pornos, Sex und Drogen. Und die staatliche Absicherung für die Frau ersetzt die damalige Situation, in der die Frau in der Höhle auf den Mann mit dem Wildschwein warten musste. Scheidung ist in. Zusammenbleiben ist out. Was daraus folgt ist klar: Die Frau kann anfangen polygam zu leben. Beobachtet mal die Werbung. Beobachtet die Zeitungsberichte. Beobachtet und nehmt das wahr, was da stattfindet. Die Familie als Konstrukt soll um jeden Preis zerstört werden. Jedenfalls bei uns im Westen.

Das Thema Seitensprünge wurde dadurch zunehmend salonfähig. Bevor mich die Frauenwelt nun zu steinigen versucht: Natürlich gingen Männer auch schon seit jeher fremd. Aber das hier ist eine Beschreibung aus Männersicht. Es geht um partnerschaftliche Betrachtungen aus dem Blickwinkel eines (aufrichtigen) Mannes, d.h. wie sich aus so einer Sicht die Damenwelt verhält. Somit aus Sicht eines Mannes, der einfach Liebe spenden und empfangen möchte. Aber als Mann in einer Welt groß werden muss, die er in weiten Teilen für falsch, verlogen und irre hält.

Die Damen konnten fortan fremd gehen, weil sie – im Gegensatz zu früher – nicht zu befürchten haben, dass der betrogene Mann mit der Keule kommt und ihr eins drüber zieht. Die Höhlenmenschen-Zeiten sind vorbei. Und so nahm das Herumgehure seinen Lauf. Wie gesagt, man betrachte sich nur einmal die Porno- und Sexspielzeugindustrie. Was es da für Zeug gibt. Und was für riesige Umsätze damit gemacht werden. Unglaublich.

Von der Monogamie zur Polygamie und zur…?

Jetzt haben wir die Themen Monogamie und Polygamie im Schnelldurchlauf abgehandelt und kommen nun zur entscheidenden letzten soziologischen gesellschaftlichen Wandlung. Der Hypergamie. Jetzt wird es wirklich interessant und spannend. Die meisten Männer da draußen haben das hier gar nicht auf dem Schirm. Und sind deshalb völlig überrascht, wenn ihre Beziehung oder gar Ehe in die Brüche geht und die Frau mit einem anderen Kerl durchbrennt. Erzählt mir bitte nichts! Ich habe das gerade erst leidvoll erleben müssen dürfen sollen. Ich weiß ein bisschen wovon ich spreche, wenigstens ein bisschen. Glücklicherweise war ich nicht in einer Ehe und ihre Kinder sind auch nicht von mir. Wirklich glücklicherweise.

Worum geht es bei der Hypergamie?

Es geht ganz einfach darum, dass die Frau letztlich fortwährend ihren Instinkten folgt und Partner-Hopping betreibt. Sie hangelt und schläft sich von Typ zu Typ, mit einem Zweck, der fast wie eine Lebensaufgabe anmutet: „Ich nehme mir den best möglichen Kerl und bleibe bei ihm, solange bis mir IRGEND ein anderer Kerl MEHR von etwas bieten kann, das ich GERADE IM MOMENT wichtiger finde.“ Und da sich die Ansprüche im Laufe der Zeit menschlicherweise ändern, ist es eben auch nur eine Frage der Zeit, bis die Frau andere Charaktermerkmale oder Statussymbole oder äußere Aspekte eines anderen Mannes „viel toller“ findet als die, die ihr (im dümmsten Falle lieber und treuer) Mann zu Hause besitzt. D.h. es ist nur eine Frage der Zeit, bis Du als Mann ausgewechselt wirst. Es ist so! Fakt.

Ich rede natürlich von Beziehungen mit „guten“ Männern. Ich rede nicht von schlagenden Männern, von Alkoholikern oder sonstigen Männern mit krankhaften Störungen. Ich rede von „einfachen“, „lieben“ und aufrichtigen „Normalos“. Um die soll es hier gehen. Um Männer, bei denen eigentlich jede Frau sagen müsste: „Toller Kerl! Fleißig, treu, intelligent…“ Tut sie aber nicht, die überwältigend große Mehrheit der Frauen. Die findet solche Männer maximal in der Anfangsphase einer Beziehung toll. Und schon bald sehr langweilig! „Zu wenig Alpha-Verhalten“, denkt sich die Frau auf Instinktebene. Gerade diese Beziehungen mit den Normalos sind leider ganz oft von vornherein zum Scheitern verurteilt. Weil die Typen einfach irgendwann „zu langweilig“ für die Frau werden. Völlig absurd, möchte man meinen. Aber ich musste auch erst jetzt meine Augen aufmachen lernen und aufwachen. Jetzt hab ich es auch verstanden. Immerhin jetzt.

Und es geht nicht nur ums Geld. Es kann auch einfach so sein, dass sie zunächst einen Typen toll findet, der keinen Wert auf Karriere legt, aber trotzdem genug verdient, dass es für sie und die Kinder bis ans Lebensende in Hülle und Fülle reicht. Der auch genug Erspartes hat. Der sein Leben im Griff hat. Der sich für die Familie Zeit nehmen möchte. Und wenn sie so jemanden JETZT GERADE toll findet, dann nimmt sie sich den. Weil sie eben gerade auch viel Zeit mit einem Typen verbringen möchte. Vielleicht weil ihr Ex-Partner sie vernachlässigt hat, jedenfalls vorgeblich. Parallelen zu meinem Fall sind hier übrigens wenn dann rein zufällig zu sehen. 😉

Und so bekommt der Mann täglich Komplimente dafür, dass er sich so viel Zeit für die Familie nimmt. Dass ihm Familie so wichtig sei usw. Und bla bla bla. Und plötzlich ist er aber irgendwann einfach „langweilig“. Warum auch immer?! Was?! Der selbe Typ, der sich so aufopferungsvoll und voller Hingabe um seine Partnerin gekümmert hat, mit dem sie täglich unendlich Spaß hatte und in den sie sich (deshalb?) Hals über Kopf verliebt hat?! Der DESHALB der tollste Mann der Welt für sie war, mit dem sie FÜR IMMER zusammen sein mochte… ja dieser Mann… ist eigentlich ja einfach nur „langweilig“ und so viel Zeit mit ihm wollte sie eigentlich von Anfang an nicht verbringen?! Geht es noch?! Erde an Mars, was läuft hier schief? Das war ihr also irgendwie sowieso schon immer zuviel Nähe??? Weniger sei da mehr für die Frau? Auch hier sind Parallelen zu meiner Story erkennbar. 😉

Und der Neue? Ja der ist vielleicht total abenteuerlustig. Der unternimmt ganz viel, jedenfalls viel mehr als der Alte. Der macht dies und das und jenes. Plötzlich ist das gemeinsame Essen am Abendtisch nicht mehr so wichtig wie früher, plötzlich ist das Abenteuer beim Kajakfahren, Seilspringen oder Wellensittich-Züchten viel cooler. Was weiß ich. Spielt ja auch keine Rolle. Das Prinzip dürfte klar geworden sein. Und die Frage ist bei so einer Frau nur: WANN empfindet sie die Aspekte, die wiederum ein ganz anderer Typ mitbringt, auch WIEDER als viel toller als die Abenteuerlustigkeit des nun bisherigen neuen Typen?! Das ist der Grund, warum Frauen immer auf der Suche sind. Warum sie nie ankommen. Besonders immer auf der Suche nach dem „noch besseren“ Mann. Und sie springen dann von einem zum anderen, wie Tarzen mit den Lianen durch den Wald. Willkommen in der völlig beschissenen Welt der Hypergamie. Die Perversion der Polygamie!

Wichtig ist dabei alles übergreifend zu verstehen: Die Frau liebt NIE Dich. Sondern sie liebt die VORTEILE, die DU ihr bietest.

Unfassbar? War es für mich zunächst auch. Dann besser den Satz bitte nochmal lesen. Und nochmal. Und dann erst im Text darunter weiter machen!

Und dies ist größtenteils dem gesellschaftlichen Wandel geschuldet. Es muss mehr, weiter und höher sein. Immer. Und wenn eines nicht mehr passt, dann wird es durch ein anderes ersetzt. Ich sage nicht, dass die Frauen das alle bewusst so ausleben. Ich glaube sogar, dass den meisten Menschen gar nicht bewusst ist, dass sie völlig unbewusst handeln. Aber es ändert nun einmal nichts daran, dass sie SO handeln. Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Und ich kann die ganze Theorie hinter der Hypergamie nicht im Detail beschreiben, dann müsste ich einen 100-seitigen Artikel verfassen. Bitte ggf. einfach selbst einlesen, was es mit der Hypergamie aufsich hat. Gerne auch in diesem Zusammenhang einfach nach dem Stichwort „Redpill“ suchen.

Und was soll ich als Mann oder Frau mit diesem Wissen anfangen?

Das ist die richtige Frage! Gut so! Was kann ICH nun damit tun, mit diesem Wissen? Soll ich mich umbringen, weil es offenbar die „echte Liebe“ gar nicht gibt? Doch, es gibt sie schon noch, die echte Liebe. Und zwar folgendermaßen: Ein ganz ganz kleiner Prozentsatz an Frauen (und Männern) hat es geschafft, sich von seinen Instinkten (Statusdenken, Sicherheitsdenken, Machtgehabe usw.) zu lösen und seinen Verstand zu nutzen. Zu kommunizieren. Empathisch zu sein. Und dadurch auf Werte wie Moral und Anstand, auf Beständigkeit und Zuverlässigkeit zu setzen. Das geht aber nicht durch permanente Partnerwechsel. Das funktioniert nur über echte harte Arbeit an sich selbst und mit dem Partner. Gemeinsam. Dazu muss man sich mit Themen beschäftigen, die weh tun. Sich selbst ergründen und die eigenen Lebensziele. Bewusstsein schaffen für sich und die Mitmenschen. Empathie überhaupt erst entwickeln. Ich bin zu 100% davon überzeugt, dass dies der Schlüssel ist zur langfristigen Zufriedenheit im Leben.

Jetzt kann der Mann eben versuchen SO eine Frau zu finden. Das wird natürlich sehr lange dauern, es gibt solche Frauen selten. Vielleicht wird es eine Reise, bei der das Ziel von ihm nie erreicht werden wird. Die heutige Gesellschaft macht die ständigen Partnerwechsel zu leicht. Notfalls springt der bisherige Partner als neuer Unterhaltszahler eben ein und im aller schlimmsten Notfall der Staat und alimientiert die Frau. Wozu dann beim „langweiligen“ bisherigen Partner bleiben? Ruhig öfter mal fremdvögeln und sich dabei gerne oder am Besten auch mal neu verlieben! Und nur keine Angst… kann ja nichts passieren… kann ja nur besser werden. Oder?! Der Neue ist größer oder geldiger oder lustiger oder was weiß ich.

Ganz faktisch beschrieben schläft die Frau sich im Allgemeinen hoch. Einfach mal umsehen, in der Regel hat sich da an der alt hergebrachten Wirklichkeit nichts verändert. Die Frauen sind überwältigend auffällig mit Männern in Beziehungen, die im Rang bzw. Status über ihr stehen. Warum wohl? Diesmal nicht Tarzan mit der Liane, sondern eben Jane! Da wiederhole ich mich. Mit der Liane einfach von Baum zu Baum hangeln. Bzw. als Jane einfach von Bett zu Bett hoch arbeiten. Einige pervertieren das mit purer Absicht, die meisten Frauen machen das allerdings tatsächlich schlicht unbewusst. Ich will da gar nichts überwiegend Böses unterstellen.

Die Frage ist also noch immer, was mir dieses Wissen als Mann nun nützt? Nun, es ist doch schon mal gut zu wissen, dass es im Allgemeinen keine echte Liebe gibt. Muss man eben so akzeptieren (wir klammern die 0,X % bewussten Menschen aus). Aber es gibt dafür ja den neuen Begriff der Lebensabschnittsgefährtenschaft. Wie ein Leasing-Fahrzeug. Man fährt es 2 Jahre oder 3 oder 4 und dann wird es eben ersetzt. So läuft das heute. Die Frau ersetzt Dich. Ende. Aber dieses Wissen kann der Mann auch für sich nutzen und das Beste daraus machen. Er weiß ja aufgrund des Wissens um die Ursachen auch die richtigen Gegenmittel zu finden. Hoffentlich. Redpill sei Dank.

Er muss der Frau eben ständig (nicht jeden Tag, aber oft!) ein Feuerwerk zünden. Dazu muss er zunächst an sich arbeiten und überhaupt erst einmal ein Mann werden. Das ist aber nicht damit erledigt, dass er lernt einige Frauen anzusprechen. Pickup alleine ist keine Lösung. Es ist nur ein Werkzeug auf dem weiten Weg zu sich selbst. Wie ich lernen dürfen musste. Nicht jeder Mann muss oder soll pickuppen gehen, aber wenn er sich nicht mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt, wird er verlieren. Über kurz oder lang. Ende.

Er muss einen tollen Körper haben! Krafttraining! Er muss sich kleiden, egal wann er aus dem Haus geht, als ob er auf dem Weg zum nächsten Date wäre. Egal ob seine Partnerin mitkommt oder nicht. Er sollte immer ein tolles Parfüm auftragen. Als würde er gleich die bezauberndste Frau der Welt zum romantischen Dinner einladen. Aber idealerweise ohne seine eigene Frau dabei zu haben. Mir blutet das Herz dabei, diese Zeilen schreiben zu müssen. Aber so sieht es real aus. Das habe ich erkennen müssen.

Solche Dinge nimmt die eigene Frau zu Hause wahr. Sie sieht: „Was für ein Typ?! Mega! Wie er auf sich achtet und seinen Weg geht!“ Außerdem muss er möglichst erfolgreich sein im Job. Und sich stets unabhängig zeigen. Und auch wenn er am Liebsten einfach den Abend mit der Frau kuschelnd zu Hause verbringen würde, muss er ihr einfach öfter zwischendurch klar machen: „Hör mal, ich brauche auch mal meine Zeit nur für mich. Ich möchte auch was mit meinen Freunden machen. Deswegen bin ich heute Abend erst später wieder zurück.“

Er muss sich rar machen. Und die Frau auf der anderen Seite immer wieder überraschen. Durch spontane Einladungen… wohin auch immer… ins Kino… in eine Bar… zum Tanzen… auf einen Wochenendtripp usw. Aber vor allem muss er sich „künstlich“ rar machen. Gegen jeden inneren Widerstand. Bis er diesem neuen Selbstbild am Ende tatsächlich glaubt und diesen Lifestyle tatsächlich lebt. Er muss draußen Spaß haben, besonders mit anderen Menschen – ohne seine Frau an der Seite. Diesen Lifestyle wird die Frau spüren. Sie wird merken, dass sie nur an Stelle 2 in seinem Leben steht. „Erst der Lifestyle, dann die Frau“, lautet die Devise! Und so wird sie ihm hechelnd nachlaufen, überall hin – immer. Das ist die einzig mögliche Antwort auf die Hypergamie. Nur wenn die Frau ständig das Gefühl bekommt, um Dich kämpfen zu müssen, wird sie um Dich kämpfen und Dich begehrenswert finden. Glaub es nicht, meinetwegen. Aber wundere Dich dann bitte auch nicht, wenn Du eines Tages ebenfalls (wieder?!) ersetzt wirst.

Du musst stets der best mögliche Mann sein, den die Frau bekommen kann. Dann – und nur dann – kannst Du die Frau (auch nur!) MÖGLICHST lange an Deiner Seite (be)halten. Nicht einmal dafür gibt es eine Garantie, für gar nichts. Irgendwann kommt ein Typ mit einem Ferrari um die Ecke gefahren und auch wenn er eine Wampe vor sich her schiebt und Du nicht, wird ihr möglicherweise der Ferrari einfach mehr zusagen in diesem Moment. Und das Spiel beginnt von vorne… Du wirst wieder ersetzt und es heißt wieder: „Herzlich willkommen in der Welt der Hypergamie!“ Aber zu wissen, dass eine Beziehung nur ein Zusammenkommen auf Zeit ist, zu wissen, dass ich nur ein Lebensabschnittsgefährte in den Augen der Frau bin, bringt auch Vorteile. Sich nie wieder gehen zu lassen und ständig Optionen zu haben, schafft Freiheit. Optionen haben und Optionen wahrnehmen sind zweierlei. Man(n) kann trotzdem treu sein und Rückgrat haben. Und dennoch wissen, jederzeit eine andere Frau kennen lernen zu können.

Aber wenn ich dann wieder einmal abgeschossen werde, für irgend einen Typen… der auch ganz sicher wieder nicht ihr letzter sein wird… hab ich wenigstens noch meinen trainierten Körper, meine Ausstrahlung, mein Charisma, meinen Lifestyle, meine Unabhängigkeit, meine männliche Stärke, meine eigenen Ziele und es wird nicht lange dauern und ich habe die nächste Hypergamie-Tussi an meiner Seite. Die ja durchaus auch viele Vorteile bietet. So wie ein Leasing-Fahrzeug. Nicht wahr?

Traurig? Irgendwie ja. Und irgendwie aber auch durchaus akzeptabel. Als Mann kenne ich dann die Wirkmechanismen und kann eben damit umgehen. Ich weiß, dass es eine Hülle ist, die neben mir liegt. Im besten Fall ist sie eine feminine Frau, da ich ein Alpha bin. Aber sie ist und bleibt ein instinkt-gesteuertes Wesen, das mich im Fall der Fälle am nächsten Baum aufhängen würde und meine Seele verkaufen und mich zu Satan in die Hölle schicken würde. Immerhin kann ich aber bis dahin eine schöne Zeit mit ihr haben und versuchen alle Vorteile dieser Zweisamkeit für mich zu nutzen.

Beim Autokauf ist es auch nicht anders

Wenn jemand ein Auto kauft und den heiligen Bund der Auto-Ehe eingeht, weiß er oder sie doch auch, dass es nicht das letzte Auto im Leben gewesen sein wird, oder? Dennoch erfolgt der Kauf (bzw. die Finanzierung), oder? Und dennoch macht das Fahren doch über die ganze Zeit Spaß, oder? Eben! Darum geht es. Nicht mehr, nicht weniger. Leben im Moment. Leben im Jetzt. Wo wir wieder bei Eckhart Tolle wären. Es ist eben eine Lebensabschnittsgefährtin, mehr nicht. Und was ist wenn sie doch anders tickt? Wenn sie sich vielleicht sogar mit spirituellen Themen befasst hat und selbst „die echte Liebe“ leben möchte? Wenn sie so tickt wie Du und tatsächlich für IMMER mit DIR zusammen sein möchte und alles dafür tut und dafür durch dick und dünn mit Dir gehen würde? Dann sei froh, nimm es an. Lass es zu. Vielleicht ist es tatsächlich so. Das wirst Du erst am Ende wissen, wenn sie Dich dann doch wieder nur verlassen hat. 😉

Das ist kein neu entwickelter oder entdeckter Pessimismus von mir. Ich habe einfach nur die rote Pille geschluckt und glaube an keine Zufälle mehr. Ich habe mich einfach endlich intensiv mit dem Thema Mann/Frau-Beziehungen beschäftigt. Und wer das nicht entweder längst auch getan hat oder schleunigst nachholt, wird mit großer statistischer Wahrscheinlichkeit ebenfalls (immer wieder!) sein blaues Wunder erleben. Denkt drüber nach. Seid ehrlich mit und zu Euch selbst.

Wenn also „die echte Liebe“ nur Illusion ist, dann bleibt ja nur noch „das echte Spaßhaben“ als einzige Handlungsoption. Diese Variante kann man eben greifen oder auch nicht. Es ist dann wie heiraten mit Ehevertrag.

Lasst es mich so sagen:
Als Mann sollte man nicht in ein Flugzeug mit seiner Frau einsteigen und blind los fliegen, wenn man sich nicht ganz sicher sein kann, dass sie nicht schon länger mit dem Piloten fremd vögelt. Aber noch weniger sollte Mann (!) so dumm sein und ohne Fallschirm in die Maschine steigen. Und selbst mit Fallschirm gibt es keine vollständige Sicherheit. Das einzig Sichere ist die Unsicherheit. Denn wenn sie mit dem Piloten fremd vögelt, hat sie vermutlich längst auch das Sicherungsseil deines Fallschirms durchtrennt. Das ist die Quintessenz dieser Geschichte. Auch meiner Geschichte. Dieses Artikels.

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Bildet Euch bitte fort. Bildet Euch weiter. Lest beispielsweise die Bücher von erfahrenen Pickup-Trainern oder jeder Art von echten Persönlichkeitsentwicklern. Egal ob Du eine Frau bist oder ein Mann. Das spielt keine Rolle. Wenn Euch Pickup-Coaches nicht so zusagen, dann gerne auch alternativ die Bücher von Beziehungstherapeuthen meinetwegen oder sonst von Menschen, die inzwischen ihre Augen geöffnet haben. Von Menschen, die sich mit Frauen, Männern und Paaren beschäftigt und deshalb die wiederkehrenden Muster verstanden haben. Die Abläufe sind immer die Gleichen. Es ist einfach zu berechenbar geworden in unserer Generation.

Aber man kann das Spiel ein Stück weit mitspielen und eine Frau an seine Seite ziehen, mit der es sich mehr lohnt zusammen anstatt Single zu sein. Eine Frau, bei der man am Ende der Beziehung wenigstens für sich sagen kann: „Wenigstens war sie hübsch!“ Das ist auch der einzige Trost, der mir in meiner ganz persönlichen Geschichte in Phase 3 geblieben ist. Passt also. Alles gut. Was solls.

Ich weiß nun, worauf ich achten muss. Nämlich weiterhin in aller erster Linie auf mich und mein Glück. Daran darf die nächste Frau dann gerne teilhaben. Falls sie „nicht SO Eine“ ist, gut. Aber wie wir wissen, sind ja alle Frauen „nicht SO Eine“. 😉 Wer sind denn dann all die SOLCHEN, wenn es nicht die eigene Frau auch ist?! Na?! Ich jedenfalls habe gelernt meine Naivität abzulegen, was dieses Thema betrifft. Ich lasse mich natürlich gerne überraschen. Es gibt ja auch einen Restprozentsatz an „erwachten“ Frauen (0,X %). Keine Frage. Natürlich würde ich mich riesig freuen, wenn ich so eine Frau kennen lernen würde. Aber es ist ja auch nicht unbedingt total verkehrt mit einer hypergamen Frau. Wie gesagt, Man(n) muss eben die Vorteile für sich aus der Partnerschaft auf Zeit zu nutzen wissen und „ihr“ Spiel vordergründig mitspielen. Um im Hintergrund der heimliche Dirigent zu bleiben. Dann kann man so eine Frau auch möglichst lange in der Beziehung haben, diese Zeit einfach intensiv nutzen und verleben. Und immer schön den Fallschirm mitnehmen… denn… Du weißt nie… ob sie nicht gerade erst aus der Kabine des Piloten zu Dir auf Deinen Schoß zurück gekehrt ist… 😉

PS: Ken Jebsen sagt immer: „Ich sehe das Leben wie ein Computerspiel! Und ich weiß ja jetzt schon, dass am Ende GAME OVER sein wird. Also scheiß drauf und mach das Beste bis dahin. Es endet sowieso tödlich!“

Wie denkt Ihr darüber? Ich freue mich über Eure Kommentare. Andere Meinungen? Gleiche Erfahrungen? Andere Ideen? Buchtipps für mich? Immer her damit! 😉

PPS: Nein, ich habe kein verkapptes Frauenbild. Bin nicht völlig frustiert. Bin auch nicht drauf und dran mir die Kugel zu geben. Es geht mir inzwischen wieder gut. Ich bin nur aufgewacht. Das ist alles. Und dafür war das Beziehungsende gut. Die Frau hat mir die Augen geöffnet und mich aus dem Tiefschlaf erwachen lassen. Es war das erst Mal in einer richtigen Beziehung für mich, dass eine Frau Schluss mit mir gemacht hat. Das kannte ich vorher nicht. Und das ist eine wertvolle Erfahrung. Keine gute, aber eine wertvolle. Aus der ich sehr wohl sehr viel gelernt habe. Und in dieser Form wird mir das Ganze nicht noch einmal passieren. Wetten?! 😉 In Zukunft weiß ich um die Wirkungsweisen der weiblichen Beziehungsmechnismen und werde sie entsprechend für mich zu nutzen wissen. Wenn ich also die Frau total toll finde, werde ich eben immer wieder für dieses „Knistern“ sorgen. Sie immer wieder überraschen. Das Spiel von Nähe und Distanz spielen. Mich rar machen, von Zeit zu Zeit. Ihr das Gefühl geben, meine wahre Nummer 2 zu sein! 😉 Und ich bin mir fast sicher, dass ich dann auch auf ganz lange Dauer ein unglaublich interessanter und begehrenswerter Mann in ihren Augen nicht nur bin, sondern BLEIBE. Verrückt, oder? Dass es so einfach ist…! Und das ist doch Trost und Seelenbalsam genug! Für denjenigen, der es endlich verstanden hat und sein Leben danach ausrichtet. Ab geht’s jetzt zum nächsten Workout… mein Körper wartet! 😉

PPPS: Zu dem Thema ist längst nicht alles gesagt. Bestimmt werde ich in irgendeiner Form noch öfter auf das Thema Hypergamie eingehen. Mal sehen. Dieser heutige Blogbeitrag hat über 4000 Wörter. Wer es bis hier her zu lesen geschafft hat, dem gebührt Respekt und Ehre! 😉

Das Gute rausziehen und verschwinden

Heute habe ich mir ein Video von einem Fitness-Coach angesehen. Und darin hat er eine ganz interessante und perfekt zu meiner Situation passende Lebenserfahrung geschildert.

Es ging um das Thema Aussehen vs. Charakter (von Frauen)

Er trainiert Frauen und Männer und begleitet sie so auf ihrem Weg zum sportlichen Fitness-Erfolg. Dabei kam er auf die Themen Aussehen und Charakter, vorrangig der Frauen, zu sprechen. Da er hauptsächlich Frauen trainiert, hat er entsprechende Erfahrung vorzuweisen. Die Beziehung zwischen Athlet(in) und Trainer verlaufe immer wieder, so sagte er, im Prinzip nach folgendem Schema:

Eine – wie auch immer geartete – körperlich unzufriedene Frau kommt zu ihm und bittet ihn darum, dass er ihr doch bitte helfen möge auf ihrem Weg eine „sexy athletische“ Frau zu werden. Da sie in ihrem Leben unglücklich und nicht erfolgreich sei. Nie wirklich etwas gewuppt bekomme und endlich aus ihrer gefühlten Abwärtsspirale ausbrechen wolle. Mimimi und so.

Dieser Coach hat sich in der Vergangenheit jedenfalls den Ruf erarbeitet, entsprechende Resultate mit seinen Schützlingen bis hin zu Meisterschaften zu erzielen. Mit seinem eigenen Erfolg als Bodybuilder kam zunehmend auch der Erfolg als gefragter Coach. Er begleitet diese Frauen dann teilweise über mehrere Jahre auf ihrem Weg zur körperlichen Höchstleistung.

Und dann passiert etwas ganz Erstaunliches. Sobald die Frauen ein gewisses Ziel erreicht haben, nämlich einen top attraktiven Körper zu besitzen, sagen sie sich von ihm los. Plötzlich wird der Kontakt abgebrochen, da sie „ja jetzt ganz gut alleine weiter zurecht kommen“ würden. Dass die geschäftliche Beziehung zuende geht, ist nachvollziehbar. Die Athleten müssen ja für nichts bezahlen, was sie nicht auch benötigen. Ganz klar. Das ist auch gar nicht der Punkt. Der Schandfleck ist aus seiner Sicht, dass – vor allem die Frauen – ab einem gewissen Level jeglichen Kontakt abbrechen, den gesamten gemeinsamen positiven Weg vergessen und das auch recht deutlich so sagen: „Ich komm jetzt alleine zurecht und brauche Dich nicht mehr! Außerdem habe ich Dich auch immer gut bezahlt und das war echt viel Geld!“

Er sagte in seinem Video, dass das den wahren Charakter vieler Frauen immer wieder offenlegt. Zu Beginn des gemeinsamen Weges bettelten die Frauen förmlich um Unterstützung, um gemeinsam dafür zu sorgen ihr Selbstwertgefühl durch entsprechende Trainingsresulstate zu steigern. Dazu sei ein harter, steiniger, langwieriger Weg mit diversen Einschnitten nötig. Der auch zwischenzeitlich öfter zu Frust bei der Frau führt, verständlich. Es komme mitunter auch zu Reibereien. Auch verständlich, bei solch einem ambitionierten Weg.

Der komplette Tagesablauf müsse geändert werden, das Thema Ernährung rücke derart in den Vordergrund, dass die Athleten aufgrund der nötigen Disziplin und dadurch folgende positive mentale Effekte auch positive Ergebnisse für sämtliche weiteren Lebensbereiche erzielen würden. Beispielsweise wären sie motivierter im Job oder in der Stukturierung der eigenen Freizeitplanungen usw. Auch das Thema Schlaf erhalte dadurch einen völlig neuen Stellenwert. Ohne guten und gesunden Schlaf ist nun einmal kein gutes Muskelwachstum möglich. Die Frauen werden – trotz oder wegen – aller Strapazen auf ihrem Weg täglich ein Stück glücklicher und zufriedener. Plötzlich seien sie in der Männerwelt überall begehrt und auch das eigene Leben laufe insgesamt „mehr wie von alleine“.

Und irgendwann einmal hat die Frau aus dem Trainer alles herausgesaugt, was aus ihrer Sicht an positiven Dingen mitzunehmen ist. Aus einer Frau mit Speckrollen wurde am Ende eine Frau, die in Bodybuilding-Wettbewerben plötzlich um die ersten Plätze kämpft. Und dann… so sagt der Coach… und ERST DANN… zeigt sich der wahre Charakter der Person. Männer seien da anders, die äußerten sich in aller Regel über Schwierigkeiten und Meinungsverschiedenheiten bereits während des gesamten gemeinsamen Weges. Frauen hingegen sammelten und stauten Frust oder Wut über die gesamte Zeit an, bis sie einen Punkt erreicht hätten, ab dem sie auch gut alleine zurecht kommen würden und machten sich vom Acker.

Ich musste sofort an meine gegenwärtige Situation denken. Kommt mir wahnsinnig bekannt vor. Alles was ich ab und mehr noch während der Beziehung gab, war stets recht, nein, war für die Frau stets absolut perfekt! So hieß es auch immer. Sie profitierte in sämtlichen Lebensbereichen enorm von mir. Ich war für die Kinder da (ihre! Kinder), für ihre Wehwehchen, für ihre Ängste und ihre Sorgen. Probleme im Job. Probleme mit ihrer Gesundheit. Probleme mit ihrem Körper. Probleme in der Bewältigung des Alltagsstresses usw. Wer hat mich denn mal gefragt, wie gut ich zurecht komme?! Eigentlich irgendwie egal.

Dabei schob ich sie in alltäglichen – vorrangig – sachlichen Dingen ganz massiv an. Ist so, ich hab mein Leben nun einmal gut im Griff und weiß wie man gerade aus läuft ohne hinzufallen. Und das hab ich ihr eben beigebracht. Rüstzeug für die Welt. Auch für die Berufswelt. Wissen und Hintergründe zu verschiedenen enorm essentiellen Lebensbereichen. Die rote Pille sozusagen. Aufwachen aus der Matrix bitte! Mit mir geht das.

Sogar für ihre letzte Gehaltsverhandlung hab ich sie über Tage vorher gecoacht und sie vorbereitet. Erfolgreich. Natürlich. Wie kann es auch anders sein! Es ist und war immer so. Was ich tue, tue ich mit Erfolg. Ich zeigte ihr nahezu in jedem Lebensbereich, wie sie mindestens eine deutliche Verbesserung für sich und die Kinder erzielen kann, oft sogar das Optimum erreicht. Und all das saugte sie auf wie ein Schwamm. Dumm ist sie nicht. Nur unbelesen, ungeübt und methodisch ungebildet. Aber das ist alles keine Kunst. Mit einem so vorzüglichen Coach an ihrer Seite… Da könnte selbst der dümmste Pinguin innerhalb von 2 Jahren beachtliche Kunststücke vollbringen. Und irgendwann… als sie alles aus ihrer Sicht Notwendige verinnerlicht und anwendbar erlernt hatte… machte sie sich vom Acker. Genau wie die Athletinnen des Fitness-Trainers.

Jetzt ist das bei dem Fitness-Trainer allerdings eben Business und kann ein Stück weit in die professionelle Welt verortet werden. Man solle es sachlich sehen und so weiter. Klugscheißereien. Ja, mag sein. Kann man alles sachlich sehen. Aber nein, kann Man(n) nicht! Wir sind Menschen! Wir alle. Frauen und Männer. Leider vergessen das die meisten Menschen. Hey. Wir sind keine Roboter!

Die Aussagen des Fitness-Trainers gelten natürlich auch unbedingt für das „echte Leben“ gleichfalls fort. Seine Aussage war auch: „Gebe einem Mann macht und Geld. Dann siehst Du seinen wahren Charakter. Und gebe einer Frau einen tollen Körper und Schönheit. Dann siehst Du ihren wahren Charakter.“

2019-04-24

Das gilt selbstredend nicht für sämtliche seiner Athleten. Männer verspüren auch nach Ende ihrer Geschäftsbeziehung auch nach Jahren oft noch eine tiefe Dankbarkeit und sie bleiben in Kontakt. Schließlich hat der Trainer aus einer kompletten Null eine Maschine gemacht. In seltenen Fällen allerdings besteht zu Frauen noch ein langfristiger Kontakt. Das sei die Ausnahme. Oft würden von ihm trainierte Frauen eines Tages selbst Athletinnen trainieren und in die Trainer-Branche einsteigen. Das sei im übrigen nicht nur seine Erfahrung, sondern auch die befreundeter weiterer Fitness-Trainer.

Ein interessantes Phänomen, wie ich finde. Und an solchen Alltagsgeschichten sehen wir überall in der menschlichen Natur bzw. Gesellschaft diverse wiederkehrende Verhaltensmuster. Diese zu verstehen hilft enorm für das eigene Leben, davon bin ich überzeugt.

Was hat der Trainer denn für Möglichkeiten damit umzugehen?

Diese Frage stelle ich mir ernsthaft. Wenn der Trainer vorher schon weiß: „Diese Frau ist gerade mental eine Null, ein Haufen Elend, so wie sie zu Kreuze gekrochen kommt und um Hilfe bettelt.“ Da sie in ihrem Leben generell und wohl auch besonders sexuell unausgelastet bzw. frustriert ist. Von einem Trainer also für das ganze weitere Leben eine Start-Motivation erhalten möchte. Viele Tage, gar Monate oder Jahre des harten Schweißes würden dafür gemeinsam fließen müssen. Harte Arbeit. Und er ist und bleibt dabei stets ihr persönlicher Motivator. Ist da, wenn es ihr schlecht geht. Wenn sie mal keine gewünschten Resulstate erzielt. Dann baut er sie auf. Immer wieder. Allerdings im Wissen, dass die Frau dafür zwar bezahlt, sich am Ende allerdings aus dem Staub machen wird. Ohne jede Menschlichkeit walten zu lassen. Keine Dankbarkeit mehr zu empfinden und dem Menschen mit dem größten Positiv-Impuls ihres Lebens den Rücken zu kehren.

Wie soll er damit nur umgehen?

Ich finde er hat nur zwei Möglichkeiten:

  1. Er steigert sich von Anfang an immer wieder neu rein. Lässt sich wieder komplett auf jede Frau ein, als wäre es seine erste Athletin, die er auf dem Weg zur Meisterschaft formen und begleiten muss. Im Wissen, am Ende wieder das totale Brett der Undankbarkeit von ihr zu bekommen. Das kann ihm aufgrund der Erfahrung ja niemand mehr nehmen. Einmal erkannt, immer erkannt. Hier würde ich sagen, dass so ein Vorgehen einen naiven Ansatz darstellt. Er kann versuchen seine Lebensfreude aus dem gemeinsamen Erfolg zu ziehen. Obwohl er weiß, dass der Erfolgsweg endlich ist und sie ihn fallen lassen wird wie eine heiße Kartoffel. Es wäre ein bisschen der Weg einer Mutter Theresa. Hingabe. Aufopferung. Und eigentlich müsste er konsequenterweise am Ende des Erfolgsweges mit der Frau auch fast darum betteln, dass sie ihm ins Gesicht spuckt. Und lächeln und sich daran erfreuen. Ich übertreibe gerade, schon klar. Aber die Message soll ankommen. Und das tut sie so garantiert.
  2. Oder aber er geht rational damit um. Betrachtet die gemeinsame Beziehung als eine Geschäftsbeziehung. Kalkuliert klar ein, dass der Tag kommen wird, an dem die Frau sich zwischenmenschlich wie das Allerletzte verhalten wird. Nimmt sich mental selbst raus und geht auf innerliche Distanz. Er weiß sogar, dass manche Frau sich sogar nachträglich schlecht über ihn auslassen wird, um sich selbst gegenüber psychisch zu rechtfertigen, dass sie diesen Trainer nicht mehr benötigen würde. Auch das berichtete er in seinem Video. Jedenfalls würde solch eine beschreibene Vorgehensweise eines Trainers klar einem rationalen Credo folgen. Also weniger Mutter Theresa, sondern mehr homo oeconomicus. Sie bezahlt. Er trainiert sie. Fertig. Sie wird irgendwann ghosten (also einfach verschwinden), das weiß er allerdings und zieht für sich seinerseits vorrangig auch nur die Vorteile dieser Zusammenkünfte für sich heraus: Nämlich, dass sie ihm so seinen Lebensunterhalt ermöglicht. Knowhow gegen Kohle. Und das auf Zeit. Fertig. Keine weitere Zwischenmenschlichkeit. Er mag sie zwar täglich nett begrüßen und auch Witze machen und die Zeit mag sich für sie schön anfühlen, allerdings ist es im Wesentlichen von seiner Seite aus „professionell gespielt.“

Fairer Deal oder?

Genau so erging es mir eben auch. Nur dass ich die Vorstufe zu Typ 1 war, jedenfalls in Bezug auf meine Beziehung. Für mich stand gar nicht zur Debetta, dass die Frau eines Tages einfach das Spielfeld verlassen würde. Wenn es regnet. Und ich da zurück bleibe. Ich glaubte an das Gute im Menschen und daran, dass die Frau es ernst meint. Meinte sie auch. Aber eben nur Lebensabschnittsgefährten-mäßig. Bis… ja bis… der Punkt erreicht war, an dem sie alles für sich mitgenommen hatte, was sie an Nützlichem von mir mitnehmen konnte. Wir sprechen hier wohlgemerkt ausschließlich von mentalen Aspekten.

Die Frage ist doch wirklich, wie dieser Trainer nun in diesem Wissen – und er ist nicht nur ein guter Athlet, sondern auch ziemlich clever und gebildet! – weiter in seinem Leben damit umgehen mag.

Ich bin überzeugt davon, dass die Schilderungen dieses Coaches auf 95% aller Frauen im übrigen echten Leben zutreffen. Eben nicht nur im Fitness-Bereich. Denn er sprach explizit vom „Charakter“ einer Frau. Davon, dass die Frau ihr wahres Gesicht stets erst dann zeige, wenn sie einen anderen Menschen (vergleichbar einer Partnerschaft) nicht mehr benötige. Die Rede ist also nicht von einem einzelnen Verhalten, sondern tatsächlich vom Charakter dieses Menschen. Das ist keine einmalige Sache. Das ist etwas Langfristiges.

Ich habe pauschal gerade auch keine Antwort darauf. Ich weiß nur, dass ich in Zukunft deutlich weniger Typ 1 sein werde. Bestimmt werde ich auch nicht plötzlich zu Typ 2. Allerdings ist eine gesunde Mischung aus beiden Varianten wohl ganz angebracht. Damit geht das Wertvollste im Leben kaputt, nämlich die kindliche Naivität… die Romantik… die Träumerei… die Einfachheit und damit auch die Freiheit. Es ist ein Dilemma.

Typ 2 möchte ich eigentlich gar nicht werden. Versuche ich es weiter als Typ 1? Oder halte ich von Beginn an emotionale Distanz? Nein, das kann es doch auch nicht sein. Oder doch zumindest erstmal? Zumindest…? Hm… zumindest so lange ich nicht zu 100% überzeugt bin, dass es „DIE RICHTIGE“ ist. DIE EINE, die nicht „so“ ist wie die anderen. Die Eine, die loyal ist und kein Blutegel, das nur das beste für sich raus zieht und sich dann einen neuen Wirt sucht. Und genau das dachte ich ja auch in meiner Beziehung von dieser Frau. Und genau da beißt sich die Katze in den Schwanz. Zum Teufel nochmal.

Philosophischer Sonntag – Alles über nichts

Der heutige Philosophische Sonntag wird ein kurzer. Einer zum kurzen knackigen Nachdenken. Wenige Worte statt vieler.

Philosophischer_Sonntag

Heute geht es um Besserwisser und Expertentum

Das ist nicht nur auf den Job zu beziehen. Es geht auch um das Privatleben. Die Tendenz auf unserer Welt geht immer mehr in Richtung Expertentum. Wer ist denn heute noch in der Lage relativ viel selbst zu tun? Kaum tropft mal ein Wasserhahn, benötigen wir einen Handwerker. Geht mal der PC nicht, dann muss irgendwer aus der Familie oder dem Freundeskreis einspringen. Bei Versicherungen haben wir schon drei mal keine Ahnung welche nun nötig ist und welche nicht. Sofort muss der Vertreter her. Beim Kochen wird nur noch exakt nach Rezept nachgemacht. Eigene Entscheidungen auf fremdem Terrain? Fehlanzeige! Alles Beispiele aus dem Privatleben.

Und im Job sieht es noch schlimmer aus. Da gibt es zig verschiedene Experten für jedes unterschiedliche System. Egal welcher Art. In der Produktion das Gleiche. Am Fließband macht jeder Arbeiter fast nur noch einen Handgriff, dafür den ganzen Tag immer den gleichen. Wie ein Roboter. Aber seinen Nachbarn am Posten daneben kann er nicht ersetzen. Selbst in den einfachsten Tätigkeiten sind wir Experten geworden. Experte für dies, Experte für das.

Ist das wirklich gut?

Es gibt einen weisen Mann, den ich sehr verfolge. Besser gesagt seine Reden und Texte. Und er sagt so schön:

„Die Menschen wissen immer mehr von immer weniger. Bis sie irgendwann alles über nichts wissen. Dann überschlägt es sich.“

Quid pro quo – Viel Kohle gegen einen tollen Körper

So saß ich des Abends auf der Couch und telefonierte mit meinem besten Freund. Nennen wir ihn ab heute einfach Herr van Onnetuschn.

Wer ist nochmal Herr van Onnetuschn?

Da fällt mir gerade auf: Ich gebe seit meinem Artikel Frauen in Pseudonymen jeder Dame, die mehr oder weniger (neu) in mein Leben tritt, einen Namen. Möglicherweise das eine oder andere mal auch posthum, um hier im Blog besser zwischen den verschiedenen Protagonisten und Protagonistinnen unterscheiden zu können. Meist wird es wohl mehr um die Protagonistinnen gehen. Ich bin ja nicht auf der Suche nach Mr. Right, sondern nach meiner Traumfrau. No homo.

Jedenfalls bekommt mein bester Freund nun einen Namen. Besser gesagt, er bekommt ein Pseudonym. Denn einen Namen hat er ja schon. Sonst könnte ihn ja keiner ansprechen. Es gibt inzwischen zwar einen Haufen Gesetzlose in Deutschland , aber Namenlose wahrscheinlich keine.
Außer derjenige wurde als Baby im Wald ausgesetzt und von Wölfen großgezogen. Dann ist es ein klassisches Wolfskind. Soll auch schon vorgekommen sein, der Sage nach. Wobei dann interessant wäre, ob die Wolfsmama dem Kind einen Namen gibt, in Lautform, so etwas wie „aaaaahuuuuuu“. Treiben wir es auf die Spitze: Vergeben Wölfe auch zweite Namen? Sowas wie „Eugen Thorsten“ oder „Franz Xaver“ oder „Ben Luca“ (soll übrigens der beliebteste Doppelname des Jahres 2013 sein).

So, und hiermit taufe ich Dich, mein Freund. Ab heute bist Du hier im Blog Herr van Onnetuschn. Wie ich auf diesen ganz besonderen, einzigartigen, Namen für ihn komme, kann man hier nachlesen: Und dann war da noch Valentin und ein ganz besonderer Geburtstag…
Ich muss diesen wichtigen Schritt gehen, damit Du meinen Lesern ein Begriff wirst. Immer von „einem Freund“ zu sprechen ist nicht persönlich genug. Aber als Herr van Onnetuschn habe ich Dich personifiziert. Herzlich willkommen in meinem Blog. Ich werde dafür sorgen, dass Du in allen folgenden Geschichten stets eine gute Figur abgibst. Ähh, okay, das geht jetzt zu weit. Ich kann nichts versprechen, das ich nicht auch einhalten kann. Sagen wir es so: Ich werde dafür sorgen, dass Du zumindest immer eine lustige Figur abgibst. Muss Dir reichen. 😉

Quid pro quo – oder die Frage nach einer heißen Kolumbianerin

Im Gespräch ging es ausnahmsweise mal wieder um mein Daygame. Und um einen Bericht, den ich letztens las. Geschrieben von einem fortgeschrittenen recht erfolgreichen Pickupper. Dem Bericht nach sei er in Kolumbien gewesen und könne eine solche Reise zu Pickup-Zwecken nur jedem europäischen bzw. deutschen Mann empfehlen. Denn dort sei das Verhalten der Frauen exakt umgekehrt zum Verhalten der Frauen in Deutschland gegenüber deutschen Männern.
Der Pickupper beschrieb, dass kolumbianische Frauen deutsche Männer ansprechen und auch verhältnismäßig exorbitant schnell mit ihnen in die Kiste wollen. Die Aussage des Pickuppers war im Kern: „Ich empfehle so eine Reise JEDEM deutschen Mann, einfach um mal zu sehen und nachempfinden zu können, wie sich eine Frau in Deutschland fühlen müsse.“ Wie es also hierzulande für eine Frau läuft, wenn sie ihren Fuß vor die Tür setzt. Ständig angeglotzt und oft auch angesprochen zu werden. Wenn eine Frau zum Freiwild wird. Es würde den eigenen Horizont erweitern, diese Erfahrung zu machen, so dem Bericht nach.

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Das glaube ich aufs Wort. Definitiv. Es geht auch nicht darum eine Abenteuerreise dorthin zu machen. Das war gar nicht seine Intention, denke ich. Sondern tatsächlich mal einen Rollenwechsel zu vollziehen und sich für kurze Zeit mal als das Geschlecht oben auf dem Podest zu fühlen.
Um zu…? Ja, um zurück hier in Deutschland das eigene Game voran zu bringen und besser zu werden. Auch in dem zuvor mal wieder die oft von mir besagten Grenzen überschritten zu haben und so den eigenen Horizont weiter in Richtung Sonne hoch oben zu verschieben.

Konversation zwischen Hr. van Onnetuschn und mir, über geile Körper und viel Kohle

Ich sagte zu Hr. van Onnetuschn am Telefon: „Das finde ich nachvollziehbar. Die wollen sicher einfach nur die Kohle von den Männern. Ein Europäer hat gemeinhin sicherlich mehr Kohle als ein durchschnittlicher Kolumbianer. Klar, dass die Frauen sich dann einen Deutschen angeln wollen.“

Er, wortkarg: „Ja…“

Und ich holte weiter aus: „…das ist wie bei uns hier. Du siehst eine Frau, deren Optik Du Klasse findest und sprichst sie an. Was ist – um mal ehrlich zu sein – das Ziel des Ganzen. Ganz elementar gesehen und mal frei von Moral! Zumindest mittel- bis langfristig? Klar, sie in die Kiste zu bekommen. Also worauf achtest Du bei einer Frau, wenn Du sie zum ersten Mal siehst?“

Hr. van Onnetuschn: „Auf den Körper, klar.“

Ich: „Genau. Also wir Männer schauen auf das Äußere der Frau. Die Kolumbianerinnen – laut dem Bericht des Pickuppers – auf unsere Kohle.“

Hr. van Onnetuschn haute daraufhin ganz trocken Einen raus: „Quid pro quo!“

Ich, nie lateinisch gelernt, völlig verwirrt: „Quip quo tro…was???“

„Quit pro quo!“

Kurz in den Unterricht für Anti-Lateiner: „Quid pro quo“ heißt übersetzt soviel wie „dies für das“. Dem Sinne nach ist das so zu verstehen, dass jemand für eine Leistung stets eine Gegenleistung erhalten soll.

Ist das jetzt gut oder schlecht?

Also diesen Artikel kurz zusammengefasst kann man sagen:
Männer wollen einen – ich werde mal kurz sehr direkt – geilen Körper. Dieter Bohlen würde sagen: „Hammermäßig Du!“
Frauen wollen die Kohle.
Jedenfalls die im Text genannten Kolumbianerinnen, mindestens die im Text genannten Kolumbianerinnen. 😉

Ob das gut oder schlecht ist, werde ich nicht bewerten. Weil es Nonsens ist. Als Mann weißt Du, worauf Du Dich einlässt, wenn Du „eine solche“ Frau an der Seite hast. Als Frau weißt Du aber auch was Du bekommst, wenn Du „einen solchen“ Mann an der Seite haben möchtest.
Das ist definitiv ein faires Spiel. Herr von Onnetuschn trifft ins Schwarze, wenn er dazu nur sagt „quid pro quo“.

Unlustig wird es nur, wenn der Mann dann von echter Liebe ausgeht. Oder die Frau denkt, dass sie mich über den Tisch ziehen kann. MICH jedenfalls nicht. Andere Männer vielleicht, die bilden sich dann möglicherweise persönlich etwas darauf ein. Wenn sie eine Katalog-Asiatin oder Katalog-Latina kaufen konnten. Wenn sich beide darüber im Klaren sind was da gespielt wird, dann ist das ein faires Spiel. Und damit weder gut noch schlecht. Es ist ein Spiel, dessen Spielregeln beide Parteien kennen. Beide Seiten sind volljährig. Also sollen sie spielen und glücklich dabei sein.

Darf es auch ein bisschen politisch inkorrekt werden? Die Frage hat keine Antwort verdient!

Politisch inkorrekt heißt Zensur.Da ich per se für Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt bin, darf es ein auch ein bisschen von allem sein. Auch politisch. Inkorrekt gibt es nicht. Es gibt kein politisch inkorrekt. Wer maßt sich denn schon an zu sagen was richtig oder falsch ist?
Nur eine Zensurstelle. Die gibt es hier im Blog bestimmt nicht. Und deshalb darf es auch ein bisschen politisch werden. Ob korrekt oder inkorrekt hat niemand zu entscheiden. Nicht für mich jedenfalls. Ich bin meine eigene (Moral-)Instanz. Und korrekt ist immer das, was man selbst als korrekt empfindet.

Sonderbare Paare – Hässlich trifft hübsch

Schlimm wird es erst, wenn eine Seite beginnt zu heucheln und so zu tun als ginge es um echte Liebe. Und das passiert sicher öfter als gedacht. Ich denke mir das oft, wenn ich hier bei uns im Lande unterwegs bin und dann – sorry, aber – eine wenig attraktive Frau (man könnte auch hässlich sagen) und einen ausländischen Mann, mit Migrationshintergrund aus einem weit entfernten Land, Hand in Hand spazieren gehen sehe. Nennen wir ihn politisch -un-korrekt einfach Asylant.

Ganz böses Klischee jetzt, ich weiß. Nein. Kein Klischee! Ich glaube, dass das gerade täglich mehr und mehr passiert. Ist doch völlig normal. Immer mehr zugereiste Menschen wollen auch ankommen. Und bei einigen Männern ist das wie bei den einheimischen: Die sehen gut aus. Auch wenn ich eingangs schon sagte „no homo“, aber wenn ein Typ gut aussieht, dann kann ich das auch mal sagen.

Der anderen Geschlechterrolle begegne ich dann übrigens auch, oft in den Edelschuppen in denen ich zum Bar- und Clubgamen bin. Da steht dann eine Frau an der Bar und räkelt sich. Deren ethnische Herkunft ist definitiv nicht europäisch, das ist optisch einfach nicht von der Hand zu weisen, wenn sie eine dunkle Hautfarbe hat. Spricht eben nur mit geringster Wahrscheinlichkeit für eine Herkunft innerhalb Europas. Jedenfalls häuft sich dieses Bild von Monat zu Monat zunehmend. Auch eine völlig logische Entwicklung.

Ich streite nicht ab, dass es zwischen einigen dieser Paare durchaus auch „echte Liebe“ sein kann. Aber nicht umsonst gibt es seit vielen Jahrzehnten auch den Begriff der sog. Scheinehe. Das Phänomen ist zumindest nicht von der Hand zu weisen. Da aber alle diese Menschen volljährig sind, sind sie für ihr Handeln auch selbst verantwortlich. Wenn es echte Liebe ist, dann gönne ich das jedem von Herzen. Wenn sich jemand aber wie eine Weihnachtsgans ausnehmen lassen möchte, dann gönne ich ihm oder ihr das eben auch. Das Geld verschwindet ja nicht. Es hat am Ende dann einfach nur ein Anderer. 😉

Was für die Einen ein Monatslohn, das für die Anderen nur eine Flasche Schampus

Übrigens: Ich beschreibe nur was ich sehe, nicht dass hier jemand sagt ich würde irgend wen oder irgend etwas verurteilen. Nein, mache ich nicht. Ich beschreibe. Und manchmal fange ich dann auch kurz das Denken an, wenn ich eine hübsche schwarze Frau in übertrieben engem Kleid neben einem gut betuchten Mann sehe. Beide trinken Champagner.
Was ich mir dann oft denke, ist: „Diese Flasche Champagner hier kostet mehr als das Durchschnittseinkommen eines Mannes aus den meisten afrikanischen Ländern.“
Schon krass, eigentlich. Da müssen Menschen einen vollen Monat schwer schuften. Und wir saufen so eine Monatsleistung mit ein paar Schluck Sprudelgetränk einfach weg.

Wenn man in vielen Ländern dieser Erde nicht einmal 100 Euro im Monat verdient und dann in ein Land kommt, in dem Menschen das 20-fache dessen verdienen, monatlich versteht sich, muss das schon ein Kulturschock sein.
Ich stelle mir gerade vor, dass ich in ein fremdes Land auswandere, ohne jegliches Hab und Gut und dort jeder Otto-Normal-Bürger 40.000 bis 50.000 Euro im Monat netto verdient. Irre. Jedenfalls würde mir das surreal vorkommen. Alice im Wunderland.

Und wo ich nun am Ende des Artikels angekommen bin, merke ich, dass er auch für einen allsonntaglichen Beitrag im Philosophischen Sonntag herhalten hätte können…
Es ist nur eine Frage der gewünschten Betrachtung und der Pointe!
In jedem Fall ist es aber „quid pro quo“.