Ich kämpfe…

Die letzten 2 Wochen habe ich relativ gut abgenommen. Meine etwas engeren Hemden passen mir wieder, die ganz engen noch nicht. Zu meinen besten Zeiten trug ich nicht Slim Fit sondern Superslim Fit. Da will ich wieder hin.

Mit meinem Körper…

Ich mache jeden Tag Sport. Abwechselnd leichtes Krafttraining und Ausdauer, um weiter Fett zu verbrennen. Der Appetit kommt auch langsam wieder, wenn auch nur sehr langsam. Ich versuche dennoch allem zu widerstehen, was mich von meinem Ziel abhält. Klappt ganz gut bisher. Mein Ziel ist, mir wieder den Körper von vor 3 Jahren zu erarbeiten. Ich bin mir sicher, dass das Aussehen einen relativ großen Anteil an meinem Erfolg auf dem Weg zu meiner Traumfrau (für die ich bekanntlich wohl irgendwann aber nicht mehr der Traummann war) geleistet hatte. Auch wenn sie es in Gesprächen stets rational abstritt, vielmehr wäre ich „einfach so heiß“ (gewesen), unabhängig von meinem Körper.

Viele Dates damals, viele coole Erlebnisse. Und ein schöner Körper gibt auch Selbstvertrauen, das ist keine Frage. Wie ich heute feststelle, handelt es sich dabei um Selbstvertrauen auf einer anderen Ebene. Mental bin ich selbstbewusst genug im „echten Leben“, viele meinen sogar ich hätte manchmal einen Hang zum übertriebenen Selbstbewusstsein. In sachlichen Dingen des Alltags mag das stimmen. In meinen Lebenszielen mag das auch stimmen oder besser gesagt gestimmt haben.

In Bezug auf das andere Geschlecht sieht da die Welt anders aus. In der Beziehung hatte ich dieses Selbstbewusstsein ebenfalls voll und ganz gegenüber meiner Partnerin. Ich bestätigte sie immer wieder für ihre Optik, ganz besonders im natürlichen Zustand, d.h. ohne Schminke oder Haarspray usw. Sie tat das umgekehrt ebenfalls, selbst als ich ein paar Kilo zunahm. Wieso sollte ich da mein Selbstbewusstsein verlieren. Jetzt jedoch, wo ich wieder alleine dastehe, sieht die Sache anders aus. Meine geliebten Klamotten passen nicht mehr so wie früher, also muss ich auf weiter geschnittene Hemden oder Pullover zurückgreifen. Das ist eigentlich nicht meins.

Aktuell denke ich darüber nach, mich für ein Fitnessstudio anzumelden. Bislang trainierte ich stets mit dem eigenen Körpergewicht und Kurzhanteln zu Hause. Damals und heute wieder. Erfolge sind damit zweifelsfrei möglich, jedoch nicht so effizient. Mehr Geräte = mehr Möglichkeiten = mehr/schnellerer Erfolg. So lautet die Formel. Ich habe sowohl Ausdauersport (ohne Ball) als auch Krafttraining aber noch nie gemocht. Auch heute nicht. Ich tue das – wenn ich ganz ehrlich bin – auch nicht für mich. Sonst hätte ich das in der Beziehung auch nicht so schleifen lassen oder aufgegeben. Als ich das Gefühl hatte, dass es „einfach passt“ zwischen uns, sah ich keinen weiteren Sinn mehr in dieser unnatürlichen Körperschinderei. Ein kleines bisschen Rückentraining usw. schadet niemandem, im Gegenteil. Aber Gewichte stemmen? Regelmäßig eine Dreiviertelstunde joggen gehen? Ich ging lieber mit meinem Mädchen händchenhaltend spazieren oder führte tolle Gespräche mit ihr über alles Mögliche.

Selbst Schuld, könnte ich mir sagen. Aber kein Mensch weiß, wie lange eine Beziehung hält. Ich ging von der Ewigkeit aus. Und die letzten Wochen vor meinem aktuellen unfreiwilligen Single-Status hatte ich bereits wieder mit leichtem Lauftraining begonnen, ich hatte sie sogar gefragt, ob wir das zusammen machen wollten. Wir joggten auch insgesamt vielleicht nur zwei oder drei Mal in der ganzen Zeit der Beziehung miteinander. Schade eigentlich. Ich hätte mit ihr zusammen eine andere gemeinsame Sportart heraussuchen und finden „sollen“. Gemeinsame Erlebnisse schaffen, das kam zu kurz. Stattdessen zuviel Alltag.

Sie liebte das Klettern. Ich hätte hier bewusster und aufmerksamer sein müssen. Es soll nicht nur melancholisch klingen, was ich hier gerade schreibe. Es steckt auch eine ganze Portion Zuversicht für die Zukunft drinnen, auch wenn man dafür etwas unter die Fassade blicken muss. Ich merke ja, wie das Traurigsein stetig einem „nach vorne Blicken“ weicht. Aussagen wie „ich hätte dies oder jenes tun sollen“ sind der Ursprung. Nicht unerwähnt lassen möchte ich dabei, dass Ursprünge und Ursachen auch Folgen haben. Und so kann ich derlei Aussagen einfach ergänzen und abschließen mit „und beim nächsten Mal achte ich da von Anfang bis Ende drauf!“. Dann wird die Sache hoffentlich schon rund werden, sein und vor allem bleiben. Dann wird aus Melancholie Zuversicht und ein echter Beziehungsvorsatz.

Gemeinsamer Sport bietet unschätzbare Vorteile. Man ist zusammen, hat gemeinsam Spaß, trainiert zugleich den Körper, für sich selbst und gleichfalls auch für den Partner. Attraktivität und so. Dabei werden Glückshormone ausgeschüttet, wo wir wieder beim Thema Hormone wären. Und gegen positive Hormone können wir Menschen uns nicht wehren. Wir müssen ihnen folgen.

Und darum werde ich auch die nächsten Wochen ins Solarium gehen. Sonne (selbst künstliche) sorgt auch hier für einen positiveren Hormonhaushalt. Vor wenigen Wochen wollte Fr. Schlange wieder ins Solarium gehen, ich riet ihr ab. Es sei schädlich für die Haut und außerdem hätten wir zwei uns doch, zumal sie für mich so oder so die attraktivste Frau der Welt sei. Waren meine Worte. Absurd. Heute möchte ich selbst ins Solarium. Im Wissen, dass es schädlich ist für die Haut. Aber im Wissen, dass es – in mildem Maße – die optische Attraktivität für die potentielle neue Partnerin steigert. Plötzlich ist man angebräunt. Und das heißt? Ja klar, das heißt, dass dieser Typ bestimmt ganz abenteuerlustig und viel draußen ist und viel Sport macht. Ein echt heißer aufregender Kerl. Man man man. Wieder dieses Hollywood.

Und ich spiele mit, zwangsläufig. Ich fühle mich derzeit in einer Situation, in der es sich für mich anfühlt, als würde mir jemand unentwegt zurufen: „Schach!“ Und nach Schach kommt matt. Und das will ich nicht. Ich kämpfe so gut ich kann. Wieder auf allen Ebenen. Körperlich. Kleidung. Verhalten. Aufmerksamkeit. Ich gehe raus, wie damals. Aber vor allem geht es um die Lebenseinstellung. Und die muss ich positivieren. Muss ich nicht nur, möchte ich auch. Das Leben ist schön. Punkt. Muss ich nur noch an den Punkt kommen. Ich kämpfe. Ich kämpfe. Ich kämpfe. Und ich werde es schaffen, weil ich vor meiner Beziehung so war. Jeden Tag draußen unterwegs, immer auf der Suche nach meiner Traumfrau. Und so will ich wieder sein, positiv. Denn das bin ich. Ich wurde nur behäbig in der – vielleicht auch durch die – Beziehung. Ich wiederhole mich, ich weiß, aber es ist elementar selbst zu verstehen und einzusehen, dass ich behäbig wurde. So bin ich eigentlich nicht (mehr). So war ich vorher nicht. Warum sonst habe ich all das hier zugelassen? Keine Ahnung was in mich gekehrt war. Ich will zurück zu mir.

Um was es jetzt geht…

Die Traumfrau war die 1. Traumfrau im Projekt Beziehung, das Ganze ist bekanntlich gescheitert. Und nun geht es darum, die 2. Traumfrau zu finden. Oder besser gesagt die „richtige 1. Traumfrau“. Die echte Traumfrau konnte die 1. kaum gewesen sein, wenn ich nach nicht einmal 2 Jahren auf dem kalten Tablett abserviert werde. Ich bin ein Romantiker und für mich sollte eine Liebe ein Leben lang halten, wenn sich beide wirlich darum bemühen. Selten hält die erste Liebe ein Leben lang, allerdings lernen wir aus unseren Erlebnissen. Deshalb war es auch nicht unsere erste Liebe. Wir sind keine Teens mehr. Und ich hatte genug in meinem bisherigen Leben gelernt, um diese Frau nie wieder alleine lassen zu wollen.

Es fehlte wohl das beiderseitige Bemühen. Das miteinander Sprechen über die „wahren Probleme“. Ich tat das immer, allerdings gibt es für mich keine „Probleme“ im Leben. So ernst ich oft wirken mag, so sehr bin ich aber auch nicht durch „Probleme“ klein zu kriegen. Ich nehme das sachlich, gehe aktiv damit um und wische sie meist mit einem Handstreich vom Tisch. So bin ich. Ich bin ruhig und gelassen, selbst in vermeintlich hektischen Situationen oder Lebensherausforderungen. Bis jetzt fand ich in meinem Leben noch immer ein vernünftige und meist sogar sehr gute Lösung für allerlei Herausforderungen. Deswegen spreche ich auch stets die Kleinigkeiten offen an, in einer Beziehung gleichfalls wie in einer Freundschaft oder in der Familie. Es sind wohl nicht alle Menschen so. Und so entfremdet sich irgendwann der Eine vom Anderen. Oder besser auf mich zutreffend, die Eine von mir.
Aber es wird schon, gestern war ich  zum ersten Mal seit Ende der ersten Reise zu meiner Traumfrau zum Daygamen draußen. Ich wohne nicht mehr so zentral in der Stadt wie früher. Entsprechend habe ich ein mittelschweres Problem leicht an einen Ort zu gelangen, wo eine ausreichend große Fluktuation vorherrscht. Fluktuation an potentiellen Traumfrauen. Also fuhr ich extra zu einem bekannten großen Möbelhaus und machte einen Themenabend daraus, unter dem Motto: „Finde Deine schwedische Traumfrau!“

Leider war es während der Woche. Es war nicht viel los. Und wenn jemand unterwegs war, dann Pärchen. Eine Konversation mit zwei Mädls habe ich nach dem zweiten Rundlauf durch das ganze Gebäude endlich starten können. Indirekter Approach (indirektes Ansprechen). Es war nett. Unterhalten über einen Flauscheteppich, den die Eine in der Hand hielt. Sie suchten gerade ein paar Dinge für die neue Wohnung der Freundin und ihren Freund, meinte die Eine über die Andere. Dazu hätten sie beide ihre Männer zu Hause gelassen. Bumm. Okay. Danke. Tschüsschen und so. Nett wars.

Ich hatte mich doch so einigermaßen halb in Schale geworfen. Lederjacke, Hemd, enge Jeans. Und mein Lieblingsparfüm. Und ein bisschen Bestätigung bekam ich dann doch auch. Ich folgte gemütlich und lächelnd dem vorgesehenen Pfad des Möbelhauses. Jeder kennt doch diese Pfeile am Boden. Jedenfalls sah ich aus einiger Entfernung eine recht hübsche Frau zu meiner rechten Seite an einem Regel stehen. Und zu meiner linken den ihr zugehörigen Mann, gedankenversunken umherblickend. Hm. Okay. Scanner wieder ausgeschaltet. Kurz bevor ich dann auf Höhe der Frau angelangt bin, drehte sie sich, um zu ihrem Mann auf der anderen Seite des Ganges zurück zu gehen. Sie sah mich. Und sah mich einmal von oben nach unten wieder zurück nach oben an. Du Schlingel. Aber danke für Dein stilles Kompliment!

An dem Abend gestern kam nichts Zählbares heraus. Ich führte insgesamt nur zwei kurze Gespräche. Aber ich kann es noch. Ich weiß nicht warum, aber ich war extrem locker in den Gesprächen. Ich fühlte mich, als wäre eigentlich alles egal. Kein zwanghaftes Verhalten. Adrenalin war allerdings dabei. Es ging schon im Auto auf dem Weg dorthin los. Ich spürte, wie ich wacher wurde und besser gelaunt. Daygamen ist eben ein Hormonbooster. Es tat gut zu sehen, dass ich es auch untertags noch genauso kann. Ich hatte ehrlich gesagt sogar das Gefühl, dass ich irgendwie „besser“ als früher war. Nicht was den Werkzeugkasten und alle Kniffe und Tricks betrifft. Da muss ich erst wieder rein kommen. Sondern die innere Einstellung war anders. Schwer zu beschreiben gerade. Vielleicht resultiert es aus der Haltung heraus, dass ich mir denke: „Ich hatte fast 2 Jahre eine wundervolle Frau (zumindest habe ICH das über sie gedacht!) an meiner Seite und ES hat schon einmal geklappt. Dann klappt es auch wieder!“

Ich weiß noch, wie ich während dem Projekt Beziehung Teil 1 (also damals) oft meinen Freund Herr van Onnetuschn fragte: „Sag mal, glaubst Du, dass ich sie irgendwann finde oder dass ich noch jahrelang weiter pickuppen gehen und mich knechten muss? Kann doch nicht sein oder. Irgendwann finde ich sie doch bestimmt endlich mal??!!“ Ich bin mir nicht sicher, ob er auch nicht irgendwann genervt von meinen vielen kleinen Geschichten war. Aber er äußerte stets die (zwangsläufige?) Zuversicht, dass es bestimmt bald so weit sein würde. Es könne nicht mehr so lange dauern, wenn wir bedenken würden, wieviel ich bereits erlebt hätte. Ich solle nur dran bleiben, meinte er. Ich blieb dran. Und es dauerte tatsächlich – so gesehen – nicht mehr lange. Besser wäre im Nachgang betrachtet (falsche Sicht, ich weiß!), wenn es noch etwas länger gedauert hätte (das Single-Dasein) und dafür die (oder eine andere) Beziehung länger (oder für immer?!) gehalten hätte. Spekulation.

Und diese damalige Einstellung zeigt, dass für mich DIE Traumfrau durchs Pickuppen zu finden, noch nicht Realität gewesen war. Ich hatte viele potentielle Damen gefunden und gedated. Aber nicht die Eine, mit der ich in eine Beziehung gehen wollte und schon gar nicht die Eine, mit der es auch klappen sollte. Jetzt ist das Mindset ein anderes. Ich weiß, dass es einmal geklappt hat. Ich hatte heiße Frauen kennengelernt. Ich weiß, dass ich auch heiße Frauen haben kann. Nicht nur kennenlernen. Ich hatte eine heiße Frau, die – für mich – heißeste, und ich habe sie zwar wieder verloren…

…aber eine ausgereifte Methode sorgt für reproduzierbaren Erfolg. Ich habe das Pickuppen. Es ist in mir. Alles was die Traumfrau 2.0 tun muss, ist da draußen zu sein und sich ansprechen zu lassen. Um der Zwischenüberschrift die Antwort zu liefern, geht es also darum, weiter zu machen und die Eine zu finden. So einfach eigentlich. Jedoch keinen Ersatz. Sondern die Eine. Das Leben ist zu kurz, um noch länger aufeinander warten zu müssen. Ich bin hier. Sie ist dort, wo auch immer. Lass Dich finden!

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Heute ist Freitag. Heute ist der Beginn des Wochenendes. Jeder Tag kann der Tag sein, an dem das Projekt Beziehung Teil 2 ebenfalls wieder zuende geht. Aber nicht mehr der Blog als Ganzes (!). Und jeder Tag ist der erste Tag vom Rest unseres Lebens. Also keine Zeit verlieren. Auch wenn ich mich wirklich motivieren muss, raus zu gehen. Aber ich werde rausgehen und ihrem stillen Ruf folgen. Denn sie ist bestimmt da draußen in der Welt und denkt sich: „Wie gerne hätte ich einen tollen Mann an meiner Seite!“ Und was ja dann doch noch immer in jeder Beziehung bei mir der Fall war, dass ich hören durfte: „Ich bin so froh, dass wir uns gefunden haben! Auf Dich habe ich gewartet!“

Hört vermutlich jeder Mann, schon klar. Aber ich bin überzeugt davon, dass die Frauen das zumindest in diesem Moment des Aussprechens auch tatsächlich so fühlen. Geschichte wiederholt sich. Beziehungsanfänge wiederholen sich. Beziehungen generell kommen und gehen. Ich möchte keine Beziehungsanfänge mehr. Auch keine kommenden und gehenden Beziehungen. Ich möchte die eine Beziehung. Es muss nicht die perfekte sein. Ich bin genügsam, auf eine Art. Aber menschlich tiefgreifend zu mir stehen, sollte sie. Selbstverständlich eigentlich. Möchte Mann meinen.

Manchmal hilft also der Blick nach vorne nur ein bisschen. Aber der Blick zwei Schritte weiter, um in der gedanklichen Zukunft gleich wieder einen Schritt rückwärts zu denken („Ich bin so froh, dass wir uns gefunden haben!“) ist der bessere Blick nach vorne. So wird der Erfolg von morgen schon mental in der Gegenwart greifbar. Träumerei ist das nicht. Ich weiß, dass ich Erfolg haben werde. Weil ich Erfolg haben möchte. Und mich dafür schinden werde. Dazu muss der Körper wieder her. Proteinpulver hab ich mir gestern schon bestellt, meine alte (noch ungeöffnete) Packung lief 12/2017 ab. Das neue soll nicht mehr ablaufen müssen, auch mit Beziehung nicht! 😉

PS: Danke an Starks7 (starksdreams.wordpress.com) für Deinen verdammt guten Kommentar auf meinen letzten Artikel (Beim Tanzen sieht man sich immer zweimal…). Wir sollten uns mal privat schreiben, nicht nur um über Werder zu philosophieren… 😉

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Projekt politisch – KenFM – Me, Myself and Media 34

Endlich

Ein kleiner Artikel für mich, ein großer Artikel für die Menschheit. Und ein Link auf eine neue Folge von…

Me, Myself and Media!

Endlich, die letzte Folge ist lange her. Zu lange. Es kann gar nicht genug Alternativen zum Mainstream-Schund geben. Alles ist besser als wenig. Also besser mehr. Mehr Meinungen, mehr Ansichten, mehr Einblicke. Aber bitte andere als immer den gleichen Quatsch aus der Einerlei-Lügenpresse. Pluralismus nach vorne! Demokratie mal zur Abwechslung nicht nur wagen, sondern einfach mal machen. Wir haben viele Zeitungen, Zeitschriften und auch Radio- und Fernsehensender. Nur bringt das nichts, wenn sie eben in bester SED-Manier alle auf Linie eingenordet sind.

Natürlich geht es auch diesmal wieder darum, wie wir täglich, wöchentlich monatlich, jährlich und überhaupt übers Ohr gehauen, hinters Licht geführt und schlichtweg verarscht werden.

Was für ein Witz in Frankreich

Unter anderem geht’s um die Wahl in Frankreich. Persönlich bin ich davon überzeugt, dass das für Europa keine gute war. Die Wahl. Die Wahl an sich sowieso nicht, denn es ist letztlich keine. Weder in Frankreich noch in Deutschland noch sonst wo. Solange wir nur zwischen Pest und Cholera entscheiden dürfen. Gnädigerweise, muss man dazu sagen. Dürfen. So lange bleibt es eine Farce, auch nur im Ansatz von einer Wahl zu sprechen.

Was mich gerade an der französischen Wahl besonders negativ beeindruckt, ist der unglaubliche Ausgang. Auf der einen Seite haben wir eine Marie Le Pen, das Monster, vor dem uns alle warnen. Warum eigentlich? Aber auf der anderen Seite haben wir eben auch einen großen Teil der Bevölkerung, der die Schnauze von dieser EZB-Drangsalierungspolitik gestrichen voll hat. Die zu noch mehr Ungerechtigkeit und Verarmung führt. Und es schien von Anfang an knapp werden zu können. Die Wahl. Die eigentlich ja keine ist, wie ich schon sagte. Und dann? Kommt das Ergebnis und da steht sie. Nicht Le Pen, sondern sie, diese rein gewaschene samtweiche Kunstfigur von einem Banken-Eurokraten. Macron, wird die Marionette diesmal genannt. Der macht den Franzosen jetzt den neuen Präsidenten. Verstehe das wer will. Es soll also allen ernstes MEHR Europolitik und MEHR EU-Gemeinschaftshaftungspolitik gewählt worden sein? Wo doch alles gerade in Europa in Fetzen fliegt, was mühsam seit Ende des 2. Weltkriegs an Völkerverständigung und Frieden in Europa aufgebaut wurde?

April April – Verarschen kann ich mich auch selbst

Das wäre so in etwa wie wenn ein an Diabetes leidender Mensch sagt, dass er jetzt seine Diagnose bekommen hat und weiß, keine Cola mehr trinken zu dürfen und dies auch nicht mehr tun werden würde. Und flupp, öffnet er sich ne Flasche davon und lässt sie in sich rein laufen. Und dem davon fliegenden Kronkorken, sich noch in Zeitlupe drehend in der Luft, zwinkert er dabei zu.

Überall haben die Menschen die Nase voll von dieser inhumanen Einwanderungspolitik, wo Menschen auf den Meeren in Booten umkommen, wo Menschen in Syrien aus ihren Häusern gebombt werden (von uns! Ja, von uns. Unsere Waffen, unsere Logistik!) und wo es letztlich zu nichts als Spannungen in Frankreich, in Deutschland und sonst wo in Europa kommt. Aber gerade dann… Kommt dieser Mann in Frankreich nach vorne, der doch wieder nur eine Vergangenheit aus dem korrupten Bankensystem inne hat. Ja nee, is klar.

Die Insel der Glückseligen

Und deshalb ist es so unglaublich wichtig zu verstehen was da passiert. Ich weiß schon, uns geht’s ja gut und so. Klar. Kenne ich doch, diese Sprüche. Nur das haben sich die Griechen vor ein paar Jahren auch noch gedacht. Und die Spanier. Und die Portugiesen. Und die Italiener. Eigentlich alle in Europa. Aber ja, bei uns ist ja alles okay. Wir… Ja wir leben auf der Insel der Glückseligen. Stimmt’s? Uns in Deutschland kann nichts passieren. Logisch, schließlich haben wir ja… Äh was eigentlich, was denn, das uns so unabhängig macht vom Rest? Nichts. Wir gehören zur EU und zur EZB-Finanzpolitik genauso dazu wie alle anderen in €uro-pa. Alles ist mit allem verbunden. Nicht nur spirituell, sondern auch ganz sachlich. Ob wir wollen oder nicht. Wir sollten besser darauf Acht geben, dass aus der vermeintlichen Insel der Glückseligen am Ende nicht ganz real eine einsame wird. Die Enteignungspolitik von fleißig nach reich geht schamlos und unaufhörlich weiter. Mathematisch beleg- und nachprüfbar für jedermann. Schuldgeldsystem ist das Stichwort, das zur Quelle führt.

Deshalb ist es so wichtig, sich damit zu beschäftigen. Für Menschen, denen Nächstenliebe tatsächlich etwas bedeutet. Menschen wie mich. Aber auch genauso für Egoisten. Denn auch bei uns in good old Germany werden sich die Zeiten weiter und zunehmend negativ entwickeln. Der Turbolader ist in Deutschland freilich noch nicht gezündet. Ein bisschen hält der dumme Deutsche schon noch aus. Unmündig wie er ist. Aber auch der Egoist unter uns sollte sich aus purem Eigennutz mit dem System im Scheinsystem beschäftigen. „Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können…“

PS: Diesen Artikel habe ich vor kurzem bereits einmal online gestellt. Allerdings von meinem Tablet aus. Ich befand mich zu dem Zeitpunkt unterwegs im Urlaub. Irgendwie gabs dabei wohl Probleme. Daher auf diesem Wege nochmal neu.

Film-Review „Revolver“

Nach meinem letzten Film-Review zu „The Revenant“ (Ein Film-Samstag/Sonntag), mit Leonardo DiCaprio, gibt es heute ein Film-Review zu „Revolver“, mit Jason Statham.

Jason Statham vs. Leonardo DiCaprio?

Nein nein. Das wäre ein unglicher Kampf.

DiCaprio hätte keine Chance. Das wäre wie Mann gegen Frau. Oder Tiger gegen Maus. Oder Kuchen gegen Krümel. DiCaprio ist ein Milchbub. Statham ist eine Kante.

2017-02-22

Ich spreche selbstverständlich nicht über die Privatpersonen, die kenne ich ja nicht, sondern über deren Alter Egos. Über das, was sie gemeinhin ausstrahlen und verkörpern. Es sind Schauspieler, in den Filmen. Mindestens in den Filmen sind sie Schauspieler. Ich glaube, dass wir alle mehr Schauspieler sind als uns bewusst ist. Aber das führt zu weit, das ist ein anderes Thema. Zurück zum Film.

Der Regisseur, warum nicht 08/15?

Revolver ist ein Film aus dem Jahr 2005, gedreht von Guy Ritchie, den kennt man vielleicht als Ex-Ehemann von Madonna. Oder auch durch seine Erstlingswerke „Bube, Dame, König, grAS“ oder „Snatch- Schweine und Diamanten“. Er ist definitv ein andersartiger Regisseur. Kein 08/15. Dafür polarisierend und somit echt Geschmackssache. Revolver fand ich über die gesamte Zeit hinweg außergewöhnlich. Schrille Farben, ein ständiges Spiel mit dem Licht. Mal sehr dunkel, mal völlig verzerrte Farbwerte. Außerdem gibt es kurze Comic-Szenen im Film, die den brutaleren Stellen des Films wohl die Wirkung der Gewalt nehmen sollen. Jedenfalls ist der Film anders als andere Filme.

Und der Inhalt?

Da ist der Hauptdarsteller, Jason Statham, der nach sieben Jahren aus dem Knast kommt. Es geht um illegales Glücksspiel, um Schlägertypen, um viel Kohle und echte Kerle. Es ist ein klarer Actionfilm. Auf die eigentliche Handlung will ich gar nicht so sehr eingehen, dafür ist sie zu komplex, es wird mit Rückblenden gearbeitet und Perspektivwechseln der Protagonisten. Ständig, was für ein hin und her. Da werden Zitate eingeblendet, mal hier und mal da. Komplex ist fast mehr eine Beleidigung denn eine Beschreibung des Films. Komplex ist die kleine Schwester dieses Films. Was hat mich an dem Film so fasziniert, wenn es nicht die Handlung an sich ist?

Gedanken als Lösung?

Es sind die Gedanken des Hauptdarstellers, die Erzählweise des Regisseurs. Die Gedanken der anderen Darsteller im Film.
Ab der ersten Sekunde geht es in dem Film ausschließlich um die Gefühle und Gedanken eines Mannes. Beispiel: Da hat er Angst im Fahrstuhl zu fahren und daran darf der Zuschauer teilhaben.
Da setzt sich ein gestandener Mann mit seinen Ängsten auseinander. Wägt ab zwischen Vernunft und Gefühl. Permanent. Er ist mehr am sich selbst Hinterfragen, um zu lernen. Lernen an sich selbst, durch Analyse, durch Abwägen, durch vorausschauendes Handeln. Er ist Schachspieler und Trickbetrüger in diesem Film. Das sind seine Stärken. Und er wird sich zunehmend selbst bewusst, dass das eigene Leben im Kopf beginnt und stattfindet. Dazu muss man sich mit sich selbst beschäftigen. Der härteste aller Wege. Ohne starke Gedanken und klare Absicht, gibt es keine starken und klaren Handlungen.

Gedanken um die eigene Angst als Lösung!

Das hat mir irrsinnig gut gefallen. Denn das Leben ist immer auch die Beschäftigung mit der eigenen Angst. Zu bewältigen was gerade an Aufgaben vor einem Menschen steht. Dieser Film hat mich nicht inhaltlich fasziniert, dazu ist mir die Geschichte zu abgedreht. An diesem Film hat mich die Herangehensweise des Regisseurs an das Erzählen der Geschichte fasziniert. Das ist für sich schon Geschichte genug.

Menschen mit Ängsten, Menschen mit Zweifeln und Menschen mit Selbstzweifeln, bekommen hier schonungslos einen Spiegel vorgehalten. Auch wenn es nur der Spiegel des Darstellers mit dessen Konterfei sein mag, auf den ersten Blick.
In Wahrheit hat das durchaus mit dem eigenen Leben mehr zu tun, wenn man sich darauf einlassen kann die Handlungen und Gedanken Jasons Stathams als Anlass zur Selbstreflexion des eigenen (täglichen) Handelns zu nehmen.
Vor allem auch als Ansporn zur Überwindung der eigenen Ängste…

Der Film wird erst kurz vor Ende wirklich verstehbar. Und selbst dann nicht. Und im Gegensatz zum eigenen echten Leben kann man sich den Film ein zweites mal ansehen, um ihn vollends (?) zu verstehen. Das eigene Leben kennt hingegen kein Stopp, Replay und Start. Und das ist die heimliche Kernaussage meines Artikels!

Ein Leser(in) Kommentar – Danke, mit einem eigenen Artikel

Tatsächlich hab ich zunächst darüber nachgedacht, ob ich einen eigenen Artikel zu einem Kommentar einer Leserin auf meinen Artikel vom vorletzten Sonntag – Philosophischer Sonntag – Über Zeitfenster im Leben und Deine Rolle darin (Teil 2 von 2) bastle.

Es ging in diesem Artikel um aufkommende und verschwindende Zeitfenster und welche Rolle wir in diesem Leben innerhalb dieser Zeitfenster einnehmen. Es ist nicht umsonst ein Zweiteiler über zwei Philosophische Sonntage geworden. Daher empfehle ich sehr, die beiden Artikel (Teil 1 und Teil 2) von mir zu lesen. Sie stellen (m)eine Sicht auf das Leben dar. Elementar.

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Nun zum Kommentar von „lunarterminiert“ (Seelenfunkeln), den ihr exakt so auch unter dem ursprünglichen Artikel findet.

Danke schon mal vorab für Deinen ehrlichen Kommentar. Und das schätze ich am Bloggen im Allgemeinen, und an Deinen wirklich durchdachten Kommentaren im Speziellen, sehr, dass es in dieser Welt einen Rückkanal gibt. Es ist eben keine Einbahnstraße mehr, was wir hier tun.
Ein Tagebuch im Nachttisch neben dem Bett sieht hingegen niemand. Einen Blog im www sieht jeder, der ihn sehen möchte. Und jeder, der ihn finden möchte. Passendes findet übrigens immer zueinander, auch im echten Leben… früher oder später, wenn das richtige Zeitfenster da ist! 😉

Der Leserkommentar war für mich so wertvoll, dass ich auch eine sehr ausführliche Antwort darauf schrieb. Und schmunzeln musste ich innerlich, weil ich den Eindruck beim Lesen ihres Kommentars bekam, dass wir mit unserer Sicht gar nicht so weit auseinander liegen. Meine Antwort hätte aus meiner Sicht alleine schon inhaltlich fast das Potential zu einem eigenen Artikel. So viel Information steckt da drinnen, inklusive einem (Hör)Buchtipp. Deshalb will ich das in diesem Gesamtkontext mit dem ursprünglichen Artikel, dem Leserkommentar und meinem Leserkommentarkommentar gesammelt bringen.

Und nun viel Spaß! 🙂

lunarterminiert schrieb mir also, ich zitiere:

„ALSO, mich regt dieser Post immer wieder auf, seitdem ich ihn kurz nach Veröffentlichung gelesen habe! Ja, ich folge Blogs, die mich touchen. Manchmal sinds schöne Fotos oder Kopfkino, manchmal regen Blogs mich zum Nachdenken an oder bringen mich auf neue Ideen oder beleuchten ein Thema einfach mal auf andere Art und Weise als ich das tun würde. Und wenn ich meine, dass ich gern auch andere Sichtweisen aufgezeigt bekomme, dann ist es für mich elementar, dass diese vom Grundsatz her positiv/optimistisch sind. Weil für mich das Glas IMMER halbvoll ist.

Nein, mich regt nicht der Negativismus des Posts auf, sondern der Absolutismus, die Überzeugung oder auch der Unglaube dahinter. Denn man kann den Sachverhalt ebenso andersherum sehen. Was also alles passiert ist/ dass es passieren musste, damit ich an dieser Stelle (evtl. mit Mr. Right) stehe. Schon mal was von Seele gehört? Die Entwicklung der Ahnen bis zu dem Punkt, der mich gezeugt hat, dann weiter mein Weg und der des Mr. Right. Es sind immer bestimmte Erfahrungen mit absolut vorherbestimmten Menschen, die die Seele machen will. Das sieht für unser „Ameisenbewußtsein“ zusammenhanglos aus, ist aber m.E. Teil eines großen Plans. (Der normale Menschenverstand bezeichnet das immer gern als Wunder.) Und ja, ich glaube daran – die Physik übrigens auch, nennt sich determiniertes Chaos. Vielleicht schreib ich dazu mal was…nämlich, dass ich an Wunder und das Universum glaube.

PS: nicht falsch verstehen, Mr. Right ist nicht unbedingt für ein ganzes Leben gedacht, sondern solange er für die Entwicklung wichtig ist – und andersherum auch.“

Meine Antwort dazu an „lunarterminiert“:

„Vielen Dank für Deinen kritischen Kommentar. Das schätze ich an Dir.

Irgend etwas hat mein Artikel also in Dir hinterlassen. Das freut mich sehr. Egal welche Meinung Du dazu entwickelt hast. Wichtig ist für mich nur, dass ich Dich bzw. meine Leser, berühren konnte. Und wenn Du jetzt im Nachgang für DICH festgestellt hast, dass Du anders denkst, dann ist das prima. Dann hast Du nämlich so gesehen NOCH DEUTLICHER WEITERHIN DEINE Meinung. Das finde ich gut. Wichtig ist nicht ob a oder b richtig ist, sondern selbst klar zu wissen ob man a oder b möchte.

Ich verstehe Deine positive Lebenseinstellung. Und das ist wirklich toll für Dich. Früher war ich auch so. Ich nahm alles als gut an oder gut auf. Aber schlechte Dinge stimmten mich auch schnell traurig oder ich bezog sie auf mich. Und legte damit mein Schicksal in die Hände anderer. Das stürzte mich dann vor einiger Zeit geradewegs ins Verderben. Heute kann ich sagen, dass ICH mich ins Verderben stürzen ließ. Nur im Sinne dessen, dass ich Verantwortung abgegeben habe. Keine Schuldzuweisung an andere in meinem bisherigen Leben, sondern an meine eigene Entscheidung Verantwortung abzugeben. Das habe ich seither nicht mehr. Weil ich nicht mehr per se positiv auf Menschen oder Situationen zu gehe, sondern zunächst beobachtend. Erst DANACH fange ich für mich zu fühlen an. Und spüre dann ob mir etwas gut oder schlecht tut. Dank dieser Sichtweise bin ich wesentlich freier von Enttäuschungen und ermögliche mir selbst sogar MEHR Freude als früher.
Das ist ein mega komplexes Feld. Darüber hab ich heute mit der Klette auch gesprochen. Sie hat kein Wort verstanden davon. Das ist aber auch ganz normal. Das kann ich wirklich nicht in wenigen Minuten oder Worten erklären.

Ich kann Dir aber sagen, dass wenn Dich mein Denken wirklich interessiert, Du einfach mal ein Buch oder Hörbuch von Eckhart Tolle lesen oder anhören kannst. Das ist der Mann, der mich im Denken in meinem Leben mehr beeinflusst hat, als jeder Mensch vor ihm und bisher auch nach ihm. Wenn Du seine Bücher (oder zumindest eines) kennst, wirst Du mein Handeln und Denken verstehen können.

Dennoch zurück zu Deinem Kommentar:
Tatsächlich sehe ich meinen Artikel weder Pessimistisch, noch absolut. Sondern nur realistisch. Es ist keine Wertung in die eine oder andere Richtung, das was ich da beschreibe. Sondern es ist meine Beobachtung. Dass der Artikel negativ sein soll, entstammt dabei Deinem Denken. Deine Gedanken lassen ihn negativ oder positiv erscheinen, nur für Dich. Ein anderer Mensch mag da anders denken. Aber natürlich ist der Artikel im ersten Moment ein Knaller.

Dessen war ich mir vorher schon bewusst, ich denke immer voraus… 😉
Darum schrieb ich im Artikel extra dazu:

Achtung:
Ich warne an der Stelle ausdrücklich davor weiter zu lesen. Bei sensiblen Menschen mit geringem Selbstwertgefühl können die nachfolgenden Zeilen ungewünschte Nebenwirkungen auslösen. Diese beabsichtige ich zwar nicht, kann und will sie aber auch nicht verhindern. 🙂

Und jetzt zurück zum für mich wichtigsten Punkt in Deinem Kommentar:

Die Sache mit der Seele, den Ahnen und der Vorherbestimmung:
Ob Du es glaubst oder nicht – ICH SEHE DAS GENAU WIE DU!
Hammer, oder? 🙂
Und an der Stelle treffen wir uns wieder mit unseren Ansichten. Nur der Einstieg bzw. der Weg dahin ist ein anderer. Und das ist in Ordnung so.

Erst diese Woche schrieb mir eine praktizierende Buddhistin, die eine sehr gute Bekannte und mittlerweile echte Freundin (meine einzige freundschaftliche Freundin in meinem Leben!) ist, dass ich inzwischen längst ein Buddhist sei, in meinem täglichen Handeln.

Ich sehe das Leben wesentlich spiritueller als es für Außenstehende in diesem Artikel erscheinen mag.
Gerade deshalb kann ich seit einiger Zeit glücklicherweise das Werten aufhören und die Realität mehr denn bisher in meinem Leben wahrnehmen, akzeptieren und beeinflussen.
An das Universum glaube ich dabei exakt auch.
Und an das von Dir genannte Wunder ebenso, ich würde es nur anders bezeichnen. Eher als Zufall, es haben einfach die Zeitfenster übereinander gepasst…! Um im Sinne meines Artikels zu bleiben.

Aber Achtung: Ist das nicht genau Wunder genug? 😉

PS: Zum Beispiel mit Deinem halb vollen oder halb leeren Glas kann ich nur sagen wie ich es sehe.
Für mich ist das Glas weder halb voll noch halb leer. Es ist als Metapher gesagt: „einfach halb“.
An Stelle von halb voll oder halb leer ist es für mich so gesehen einfach nur „halb“. Das ist jetzt natürlich abstrakt, aber so denke ich. Die Wertung „voll“ oder „leer“ habe ich nicht mehr, seit meinem inzwischen eingeschlagenen Weg.“