Corona Virus – Aus dem Innenleben eines Traders

Hallo Welt!

Heute gibt es von mir vergleichweise nur wenig Schelte für all diejenigen, die diesen ganzen Corona Schwachsinn glauben. Es soll hier heute eher um die Positiv-Denker gehen. Falls Du aber zu dieser traurigen, aber überwältigenden Mehrheit der Menschen gehörst, die an die Allmacht des heiligen Corona-Gottes glauben, dann lass mich Dir ein paar Dich bestätigende Worte sagen: Glaub weiter an all das Zeug aus den Propagandamedien! Nur zu! Mach weiter so. Bravo. Applaus, Applaus. Mach Dich selbst richtig fertig. Mach Dir selbst Angst. Nein, mach am Besten auch Deinem gesamten Umfeld Angst! Sei traurig. Zittere. Trage einen Mundschutz. Verkriech Dich in Deinen Käfig, genannt Wohnung. Sperre unbedingt von innen zu! Erzähle allen davon, dass die Welt untergehen wird. Dass Millionen sterben werden. Dass die Krankenhäuser aus allen Nähten platzen (auch wenn das Gegenteil gerade der Fall ist). Erzähle allen davon! Verbreite Miesepeterstimmung! Das kann der Deutsche gut, Miesepeter spielen! Sei deutsch! Schrei nach mehr frewilliger Freiheitsberaubung durch die Regierung. Rufe ganz laut nach der uns alle rettenden Impfung (Bill Gates ist unser Retter)! Bettel weiter darum, dass sie auch Dir Deinen Job wegnehmen. Freu Dich auf die Kurzarbeit. Und danach direkt auf die Arbeitslosigkeit. Und auf die kommende Inflation! Backe einen Kuchen, um das gebührend zu feiern! Auch wenn Du alleine feiern musst, weil die anderen sich ja auch alle zu Hause eingesperrt haben. Aber denk dabei auch an die Kerzen darauf! Das gibt ein tolles Fest!

So. Genug Bestätigung für all die Schlafschafe und Lemminge da draußen. Ab jetzt geht es wieder wie gewohnt weiter für Klardenker, Selbstdenker und nicht-manipulierbare Menschen… und die, die es noch werden wollen! Der Weg ist das Ziel!

Ich will mich heute mit dem dämlich langweiligen Corona Virus gar nicht weiter beschäftigen, jedenfalls nicht direkt. *gähn* Vielmehr will ich ein wenig darüber berichten, was ich so tue. Den lieben langen Tag. Die letzten Tage. Denn der letzte Artikel ist nun auch schon wieder eine Woche her. Dazwischen ist ja auch etwas passiert, jedenfalls bei mir. Ich hoffe bei Dir auch. Und ich hoffe, dass es positive Dinge waren. Idealerweise hast Du Dir Zeit genommen für Dich. Sinnvolle Zeit. Qualitätszeit. Lesen, bilden, Sport. So etwas. Falls Du einen Partner hast… dann auch dafür. Oder für die Kinder.

Ich habe wie immer Sport getrieben und war oft spazieren, bei diesen endlich wärmeren Temperaturen. Wie immer habe ich fleißig gearbeitet. Derzeit aus dem Home Office. Corona sei es gedankt. Es ist ja nicht alles schlecht. Corona bringt uns Home Office. Immerhin. Wenigstens irgendwas. Ich habe derzeit ja zwei Jobs. Der eine ist der normale, der zweite dreht sich um mein Depot und das Börsengeschehen. Und um den zweiten Job soll es hier heute auch gehen. Weniger um Details, mehr um den Kontext.

Zwischenzeitlich war es vor ein paar Wochen tatsächlich etwas unschön, ich musste relativ starke Verluste hinnehmen. Weil ich – wie fast alle – auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Wie viele Anleger und Investoren, bei diesem Marktgeschehen. Zwar hatte ich sicherlich nicht so starke Verluste wie viele andere in ihren Depots, aber doch einen kurzen scharfen Einschnitt. Panik breitete sich aus. Nicht in mir. Aber drum herum. Ich hatte ja schon darüber geschrieben, dass mich täglich mehrere Leute kontaktierten und um Anlageempfehlungen oder Ratschläge fragten. Panik ist ein schlechter Ratgeber. Panik darfst Du auch nicht haben, wenn die schönste Frau der Welt vor Dir steht. Es muss ihr eine Ehre sein, dass sie ihre Zeit mit Dir verbringen darf. Und es muss Dir eine Ehre sein herauszufinden, ob Du Deine weiterhin mit ihr verbringen möchtest. Panik katapultiert Dich direkt ins aus. Das gilt beim Dating wie an der Börse.

Rationalität war also gefragt. Das Depot analysieren. Den Markt beobachten. Meldungen checken. Ich hatte mich die Wochen zuvor schon auf den Corona Virus konzentriert und täglich stundenlang Nachrichten gelesen. Weil mich das Weltgeschehen interessiert. Allerdings hatte ich meinen Schwerpunkt falsch gesetzt. Ich hatte mir zu wenige Gedanken um die möglichen Auswirkungen an den Aktien- und Rohstoffmärkten gemacht. Mein Depot war auf seinem Allzeithoch, was üblich ist, wenn auch die Märkte am Allzeithoch sind. Aber ich hatte zu wenige Absicherungspositionen im Markt. Das sind solche Positionen, die gegen Kursverfall schützen. Dass mein Depot vor dem Crash am Allzeithoch war, sollte ja nicht ungewöhnlich sein, denn sonst hätte man ja etwas falsch gemacht. Wenn alles am Höchststand ist, sollte auch das eigene Depot am Allzeithoch oder zumindest nahe daran sein. Aber merke: Je höher die Aktienmärkte steigen, desto größer sollte die eigene Cash-Quote sein (= Aktien verkaufen)! Deswegen habe ich die letzten Monate den größten Teil eben gerade nicht in Aktien investiert.

Und dann kam in wenigen Tagen eine harte Korrektur. Besser gesagt ein knüppeldicker Crash. Bzw. der Beginn dessen. Und was habe ich dann gemacht? Ich habe die Stimmung analysiert, nachdem ich zwischenzeitlich doch einige Prozente im Minus war. Nochmal, meine temporären Verluste waren bei weitem niedriger als die des Gesamtmarktes. Aber sie tun mir weh. Denn jeder verlorene Euro kostet wertvolle Lebenszeit. Lebenszeit, die ich durch noch längeres Schuften für fremde Menschen in der Zukunft weiterhin würde aufbringen müssen. Du kennst ja mein Prinzip: Reich werden sollte kein Selbstzweck sein, sondern nur dazu dienen, irgendwelchen Pseudo-Chefs nicht weiter in den Hintern kriechen zu müssen. Deswegen ist es wichtiger keinen Euro zu verlieren, als viele Euros zu gewinnen. Reich wird man nicht durch Gewinne, sondern dadurch, dass man keine Verluste macht. Das habe nicht ich erfunden, sondern das sagen Milliardäre. Verlustvermeidung ist der Schlüssel. Das ist an der Stelle tatsächlich etwas anders als beim Dating. Da kann man nicht verlieren. Nur lernen. Aber das ist vermutlich auch der einzige große Unterschied.

Nun, die Analyse musste kurz und knackig erfolgen. Denn die Verluste türmten sich von Handelstag zu Handelstag und sogar von Stunde zu Stunde. Dann zog ich die Reißleine. Ich analysierte also einerseits die Stimmung. Wofür auch mein Blog hier ein guter Indikator war. Warum, will ich hier erläutern. Ich merkte an den Aufrufzahlen meines Blogs, dass der Corona Virus tatsächlich für Interesse sorgt und meine Artikel verstärkt gelesen werden. Aber ich merkte an den ausbleibenden Kommentaren und an den sehr spärlichen Likes für meine Artikel, dass die meisten Menschen entweder a) in einer Schockstarre verharren oder b) nicht im Ansatz begriffen was gerade gespielt wird. Oder beides. Ziemlich sicher sogar. Außerdem haben mich zwischenzeitlich ein paar Follower de-abonniert. Worüber ich natürlich froh bin, da es sich offenbar um blinde Passagiere gehandelt hat. Man sollte sich von blinden Passagieren im Leben immer trennen. Besser, wenn sie es sogar freiwillig tun.

Dazu kamen die Erkenntnisse aus vielen Telefonaten oder WhatsApp Nachrichten von Freunden, Bekannten und aus der Familie. Börse ist zum großen Teil Psychologie. Als ich in meinen ersten Artikeln vor dem nahenden totalen Schwachsinn namens Corona Virus warnte, kam mir eine Welle der Empörung von allen Fronten entgegen bzw. jegliche Freude (z. B. in Form von Likes meiner Artikel) blieb aus. Die Empörung musste ich sogar von Menschen entgegen nehmen, denen ich eigentlich ein bisschen Restverstand zugetraut hatte. Das sind Menschen, die ich seit Jahren kenne. Aber Zeit des gegenseitigen Kennens korreliert nun einmal nicht mit dem Verstandbesitz der Akteure, zeigt mir das Leben gerade wieder. Wie auch, das Eine gibt es „geschenkt“ (Zeit) und das Andere muss man sich erarbeiten (Verstand). Was soll ich da erwarten? Eben. Nichts.

Das zeigte mir, dass ich mit meinen Einschätzungen Recht haben musste. Du kennst ja meine Lebensdevise: „Die Masse hat immer Unrecht, weil die Masse nicht selbst denkt. Weil die Masse nicht lebt. Die Masse wird gelebt. Die Masse wird gemolken.“ Ich spürte außerdem von allen Seiten, dass sich zunehmend Angst breit machte. Die sich täglich steigerte. Also wurde mir – abgesehen von allem Börsengeschehen – sehr schnell klar, dass wir uns in einem (Abwärts-)Trend befanden mussten. Übergeordnet betrachtet. Wenn der Pessimismus sich täglich verstärkt, dann sind Rationalität und Vernuft gefragt. Dann braucht es keine Schwarzmaler. Dann braucht es keine Besserwisser. Sondern dann braucht es handelnde Akteure, die mit rasiermesserscharfem Blick rational Entscheidungen treffen können. Die waren allerdings alle nicht da. Von allen Seiten hörte ich: „Jetzt verkaufe ich meine Aktien nicht, ist zwar echt richtig blöd gerade, aber die steigen schon wieder!“ Aha. Okay. Wenn alle das sagen…

In den diversen Foren, auf Youtube und sonstwo kamen sie alle aus ihren Löchern gekrochen. Die Finanzakrobaten. Und empfahlen jetzt die günstigen Kurse zum Einstieg zu nutzen. Das wäre DIE Gelegenheit. Und überhaupt gäbe es jetzt Aktien super billig, wie es sie vermutlich lange nicht mehr so billig geben würde. „Aha“, dachte ich mir abermals. Nun. Also die Finanzjongleure auf Youtube – und ich rede nicht von den Profis, sondern von den „kleinen“ Möchtegern-Youtubern – hatten zum Angriff geblasen. „Kaufen, kaufen, kaufen.“ Sehr gut. Und in meinem Umfeld verharrten die Meisten in Schockstarre und faselten wirres Zeug. Ich dachte mir nur: „Was haben die alle? Wozu Panik? Da ist doch gar nichts. Die Statistiken sind alle vollkommen falsch berechnet. Meine eigenen Berechnungen (Krankenhausbelegungszahlen, Todesraten pro 1 Million Bewohner je Land, Gesamtsterblichkeit usw…) sagen, dass wir hier von einer ganz normalen alljährlichen Grippe sprechen.“ Was soll der ganze Mist? Was läuft hier ab? Ich bin froh, dass ich beruflich viel im Bereich Datenanalysen zu tun habe. Statistik und so. Langweiliges Zeug eben. Hier waren es dann eben Infiziertenzahlen. Todesraten. Ausbreitungsgeschwindigkeiten. Korrelationen. Wetterdaten. Rauf und runter. Eines langweiliger als das Andere. Aber nicht für mich. 😉

Wie gesagt, es war eine Mischung aus Panik, Schockstarre und totale Ablehnung gegenüber meinen Recherchen, die mir leider von überall entgegen kam. Parallel habe ich mir die diversen Börsen weltweit angesehen. Ich habe mir angesehen was mit den Staatsanleihen passierte. Ich habe mir angesehen was mit den Rohstoffen passierte. Und mit den Kryptowährungen. Ich habe mir alle großen Indizes angesehen. Sektoren analysiert. Banken, Pharma, Rohstoffe, Tech-Werte, Automobil(zulieferer). Alles im Detail. Seziert mit dem Skalpell. Und das – gepaart mit der Stimmung in meinem Umfeld, hier im Blog und sonst wo – war für mich das Startsignal. Ich drehte einen Großteil der Positionen in meinem Depot, d.h. ich verkaufte fast alles. Und kaufte obendrein manche Sachen gezielt nach. Die in der völlig Panik vollkommen zu Unrecht unter die Räder gekommen sind. Und nahm dazu auch alle Stoppkurse raus (aufgrund der hohen Volatilität – Profis verstehen was ich meine) und verkaufte obendrein Aktien, Indizes und einzelne Branchen massiv leer. D.h. von da an würde ich nur noch gewinnen können, wenn die Kurse weiter fallen. Ich will das nicht weiter ausführen. Fakt ist: Heute bin ich mit meinem Depot ungefähr noch 0,5% unter meinem Allzeithoch. Der Crash ist sozusagen bis jetzt an mir vorbei gegangen. Aber ich weiß auch, dass die dicken Verwerfungen an den Märkten erst noch bevorstehen. Und da habe ich täglich weiterhin hellwach zu sein.

2020-04-03

Das ist natürlich nur eine Momentaufnahme. Aber es war auch nur eine Momentaufnahme als ich vor ein paar Wochen derbe im Minus war. Das ganze Leben besteht aus Momentaufnahmen. Aber aneinandergereiht ergeben sie eben Kurzfilme. Und daraus werden Spielfilme. Und dann ein ganzer Lebensfilm. Bis die Filmrolle aus geht, dann fällt der Vorhang. So ist das bei jeder Show. Und ich will nicht der Dummkopf sein, der nicht bemerkt, dass er in einem Kino sitzt, dafür auch noch übel blechen muss und dann auch noch am Tagesende artig Danke zu sagen hat. Für eine Show, die ich nie wollte. Von Veranstaltern, die ich verachte. Fu** off!

Jetzt gerade ist der Dow Jones noch knapp 30% unter seinem Allzeithoch. Ich bin 0,5% unter meinem Allzeithoch. Somit bin ich dem Markt 29,5% voraus. „Der Markt“ ist übrigens die Masse. Deswegen ist Börse auch das echte Leben. Viele werden gemolken. Wenige melken. Viele glauben an Corona und seine unglaubliche Tödlichkeit. Und ein paar eben nicht. Oder meinetwegen sogar doch, aber ziehen zumindest die richtigen Anlageentscheidungen daraus. Muss jeder für sich selbst wissen, wie ich immer sage. Mir ist das mittlerweile wirklich schnurz-piep-egal, was irgendwer denkt. Ich merke, dass in diesen Zeiten die Menschen kaum nach Kapitänen ausschau halten, leider. Lieber klammern sie sich aneinander, wie Matrosen. Und schauen was der Nebenmann tut. Ich will nie Recht behalten. Ich möchte immer nur lernen. Börse gibt einem nicht Recht. Recht haben kostet viel Geld an der Börse. Und wenn auf meinem Schiff keiner ein Quartier will, dann ist das okay für mich. Ich fahre meinen Dampfer auch alleine auf hoher See. Aber ich werde niemals ein Matrose sein. Dafür ist mir mein Leben zu schade. Ich habe dieses Schiff zu steuern. Egal bei welchem Wetter. Und da nützt es mir nichts, wenn alle Welt mir – vielleicht auch ein Stück weit aufgrund ganz bewusster Ablehnung meiner Meinung(en) – den Wind entgegen bläst. Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt. Mir ist beides egal. Ich pfeife auf Mitleid und ich pfeife auf Neid. Ich habe mein Schiff zu steuern. Ende der Durchsage.

Jammern bringt nichts! Manchmal ist das Leben eben anstrengend. 14 stündige Handelstage – über Wochen – sind mental belastend und anstrengend. Aber in solchen Zeiten kommt es eben darauf an, dass Du das Steuer in die Hand nimmst und (wieder) Kontrolle über Deine Angelegenheiten bekommst. Das betrifft in erster Linie Dein Leben, Dein Denken, Deine Verfassung. Aber das betrifft auch Dein Umfeld, Deine Familie. Deine Partnerin oder Deine Kinder, falls Du die hast. In solchen Zeiten wie momentan sind alle orientierungslos. Aber es nützt nichts, fuchtelnd im Nebel herumzustochern und sich panisch im Kreis zu drehen. Rational zu bleiben, klar zu analysieren und einen Weg aus dem Irrgarten zu finden, das sind die Dinge, auf die es ankommt.

Die meisten Menschen meinen wahrscheinlich, dass man an der Börse oder generell in Bezug auf Finanzen einfach das tun muss, was „eben so in der Presse gesagt wird“. Dass es noch immer richtig sei, sich eine Immobilie zu kaufen, nach 10 Jahren ununterbrochenem Boom. Dass es richtig sei, all sein Geld in Aktien zu investieren, wenn man am Allzeithoch steht, ebenfalls nach 10 Jahren Boom. Aber das ist nicht so. Es ist der sichere Gang in den Verlust. Kapitalmärkte ticken anders. Börsen ticken anders. Börsen nehmen Informationen vorweg. Sie antizipieren. Sie greifen also voraus. Sie verhalten sich ANDERS als es die Masse meint zu tun. Deswegen verlieren 95% an der Börse. Wenn in der Bildzeitung steht: „Kauf die Deutsche Bank! Der Tiefpunkt ist erreicht!“, dann heißt das für mich: „Verkaufe dieses Schrottunternehmen leer und setze auf fallende Kurse!“. Wenn in der Zeitung (wie über Jahre hinweg) stand: „Gold hat ausgedient! Das ist seit Jahren nicht mehr gestiegen!“, dann heißt das für mich: „Prima! Super günstige Kauf-Kurse!“ Verstehst Du was ich meine?

Meine Art der Heransgehensweise impliziert STETS konträr zu anderen Menschen zu sein. Nicht weil ich das per se geil finde. Ich könnte es mir ja viel einfacher machen und den selben Quark einfach mit quasseln, wie alle. Dann wäre ich immer der Liebling von allen. Der perfekte Schwiegersohn. Aber das ist nun einmal der falsche Weg, wenn Du im Leben Erfolg haben möchtest. Deswegen macht es Menschen wie mir auch nach all den Jahren der Erfahrung (wovon natürlich auch viele hart waren) nichts aus, dass sich Menchen von uns abwenden. Es gehört zu unserem Geschäft. Das ist im Gegenteil sogar eine Kür. Es ist eine Auszeichnung. Es ist inzwischen praktisch in unserer DNA, nicht-konform zu sein. Weil wir wissen, dass das der einzige Weg ist, zur Freiheit. Seelisch und finanziell. Meinst Du, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe? Nein. Aber ich denke nach. Da habe ich doch kein Patent drauf. Das kann jeder. Alles was dazu nötig ist, ist Mut. Mut und Armut hängen stark zusammen. Armut bedeutet in Wahrheit: „Arm an Mut“.

Und ich habe keine Lust arm zu sein. In keinem Lebensbereich. Reichtum geht nicht von heute auf morgen. Aber Mut… Mut geht schnell. Zu Mut kann man sich entwickeln. Wenn Du Dir heftige Körbe von bildhübschen Frauen vor den Augen vieler Menschen geholt hast, dann kann Dir egal sein, was irgendwelche Leute jemals wieder von Dir halten. Jetzt, zu Zeiten von Corona Corona, und auch danach. Das Leben ist – hoffentlich – noch lang. Und ich lasse mir da nicht von so einem Pseudo-Ereignis in die Suppe spucken! Solltest Du auch nicht tun. Denk dran: Mut! Fragen stellen. Sich selbst hinterfragen: „Ist mein Denken richtig? Wie komme ich auf diese Meinung? Was bzw. wer hat mich bis hierher beeinflusst? Könnte alles auch ganz anders sein?“ Und die Gretchenfrage lautet immer: „Wem nützt das hier gerade?“ Dann hast Du meist nicht nur schon die Antwort auf alles, sondern auch gleich die Lösung mit dazu. Frag mal Bill Gates. Und seine Foundation.

Und das ist auch meine Botschaft an Dich heute: Lass Dich niemals – niemals ! – von Deinem Weg abbringen. Egal wieviele Menschen Dir sagen, dass Du Unrecht hast… Du musst auf Deinen Verstand und auf Dein Herz hören! Im Moment bin ich Single. Und das seit über 1 Jahr inzwischen. Gut, dazwischen gab es ein paar Bekanntschaften. Aber zuvor hatte ich noch die Verantwortung für eine Frau und (deren) zwei Kinder. Mit meinem kleinen nagelneuen Segelschiff auf den Gewässern dieser Welt fährt es sich aber sehr leicht und unbeschwert. Und das genieße ich im Moment. Ich gebe zu, dass die letzten Wochen für mich sehr anstregend waren. Täglich sitze ich ca. 12 bis 14 Stunden vor dem PC. Ich habe so viel gehandelt wie noch nie in meinem Leben. Ich habe in den letzten Wochen an den verschiedenen Börsen dieser Welt ein Handelsvolumen von mehreren meiner Bruttojahresgehältern durch gejagt. Auch das sind teilweise neue Erfahrungen für mich. Ich lerne. Und ich freue mich jeden Tag wie ein Honigkuchenpferd darüber, dass ich ständig Neuland betreten kann. Ohne Ballast. Naja, stimmt nicht ganz. Der Ballast, der einem Menschen wie mir – der für seine klaren und unmissverständlichen Meinungen bekannt ist – entgegen schlägt, geht auch nicht immer ganz spurlos vorüber. Aber ich habe in meinem Leben gelernt, dass ich meine besten Ergebnisse immer dann erzielt habe, wenn ich von der Meinung aller Anderen ganz weit weg war.

Wir werden sehen wie das alles ausgeht. Aber eines ist mir klar: Ich bin kein Lemming und auch kein Schlafschaf. Und was auch immer da draußen in der Welt passiert, ich sage es ganz deutlich: Ich werde mich nicht freiwillig zur Schlachtbank führen lassen! Vergiss es! Ich werde sicher nicht ja und Amen zu dem sagen, was die Regierung gerade mit uns abzieht. Impstoffe lehne ich kategorisch ab! Besonders wenn sie von Bill kommen. Und ich habe ein wenig Verständnis für Statistik. Das kann ich übrigens jedem nur empfehlen. Einfach nochmal die Grundrechenarten üben. Plus, Minus, Mal und Geteilt. Und dann mal schauen wie die Statistiken zu irgenwelchen Infiziertenzahlen berechnet werden. Das ist so unterirdisch schlecht! Aber wer selbst (!) rechnen kann, der kommt eben auf richtige Ergebnisse. War es nicht in der Schule auch so? Einer hatte immer eine 1. Ein paar eine 2 und der Rest? Frag Gauss. Nichts anderes geschieht hier gerade weltweit. Jetzt musst Du ja eigentlich noch nicht einmal rechnen können. Es würde ja vollkommen reichen, wenn Du den richtigen „Experten“ folgen würdest. Tja, wie kann man die nur aus der ganzen Masse an „Experten“ herauspicken? Wie ich immer sage, es gibt 2 Möglichkeiten:

  1. Mache es mit Deinem Verstand. Prüfe deren Aussagen auf Plausibilität. Prüfe deren Berechnungen selbst (!) nach. Prüfe die Quellen, Zahlen, Daten und Fakten. So entlarvst Du die Schwindler. Da gibt es ja den einen großen Schwindler, auf den die Regierung die ganze Zeit hört und der den ganzen Tag in den Nachrichten überall zitiert wird. Ich nennen seinen Namen jetzt nicht. Du kennst den Kasper bestimmt. Das ist der von der Charité in Berlin. Aber mit Minus, Plus, Mal und Geteilt kommst Du sehr schnell auf die richtigen Ergebnisse. Da brauche ich keinen Prof. Dr. dazu. Kann ich selbst.
  2. Möchtest Du es nicht über den Verstand lösen, gibt es eine zweite Möglichkeit. Das ist das Herz. Du gehst in Dich. Ins Bauch- und Herzgefühl. Sieh den Menschen in die Augen, die jeden Tag im Fernsehen kommen. Beobachte sie genau. Spiritualität ist kein Hokus-Pokus, sondern das echte Leben. Hier danke ich abermals Eckhart Tolle. Und versuche zu spüren (!), ob das die Wahrheit sein kann, was sie sagen. Oder ob Dich instinktiv (!) ein mulmiges Gefühl beschleicht. Und wenn Du wirklich bei Dir bist, dann wirst Du auch auf diese Art die Lügner von den Ehrlichen unterscheiden können. Nur leider haben wir Menschen verlernt auf unser Herz zu hören. Verlernt heißt aber nicht, dass wir es nicht wieder zurück erlernen können. Fang damit an.

Das Leben bietet Werkzeugkästen. Und wir haben 2 unglaublich kostbare Werkzeuge in die Wiege gelegt bekommen: Herz und Verstand. Alles was Du tun musst, ist Dich einer dieser beiden Dinge zu bedienen. Mehr nicht. Das ist alles. Und ich versuche eben beides zu nutzen. Nachdenken, analysieren. Und meditieren und spüren. Ist das so schwer? Nein. Kann das jeder? Klar. Warum tut es kaum jemand? Ich weiß es nicht. Ehrlich. Ich kann nur sagen, dass Du mit Herz UND Verstand im Leben die besten Resultate erzielst. Denn nicht in jeder Situation hilft Dir Herz ODER Verstand jeweils einzeln. Oft ist die Kombination oder auch ganz gezielt eines davon die Lösung. Wenn Dich ein Tiger angreift, dann nützt Dir Dein Herz wenig. Wenn ein Lügner vor Dir steht, der sehr plausibel argumentiert (und Du die Rohdaten nicht für eigene Recherchen bekommst) hilft Dir Dein Herz. Beides in Kombination… ist unschlagbar.

Und ich habe zwei gesunde Augen. Und eine Birne auf meinem Hals, die auch noch ganz gut funktioniert. Ich kann also selbst sehen und denken. Und damit komme ich zu Rückschlüssen, die ich aus meinen Beobachtungen auf dieser Welt ziehe. Und meine Beobachtungen fühlen sich tatsächlich völlig surreal an. Wir haben 8 Milliarden Menschen, die wie wild von links nach rechts steuern. Alle einem Phantom hinterher. Diesmal nennen sie es Corona. So gut wie niemand kennt jemanden, der daran ernsthaft erkrankt ist. Statistik bedeutet nicht, dass es „viel“ ist, wenn man eine Person kennt. Statistik sagt, dass es sehr sehr wenig ist, wenn kaum jemand überhaupt jemanden kennt. 8 Milliarden zu 1 ist nicht viel. Aber das soll jeder für sich bewerten. Du kannst auch weiter Lotto spielen und meinen, dass Du es eines Tages schaffen wirst, die 6 mit Superzahl.

Ich bin die Tage oft draußen spazieren oder joggen gewesen. Ich habe allerdings keine Leichenberge gesehen. Auch nicht Menschen, die wie die Fliegen überall vor mir tot umfallen. Aber ich habe Menschen gesehen, die sich völlig eigenartig verhalten. Und ich schaue mir im Internet die Live-Belegungszahlen der Krankenhäuser in Deutschland an. Überall gähnende leere. Und gespentisch viele freie Intensivbetten. Aber es springen die Menschen da draußen fast zur Seite, wenn Du in ihre Nähe kommst. Menschen, die Mundschutz tragen. Und Plastihandschuhe. Ich habe nichts dagegen. Soll jeder tun was er will. Meinetwegen kann auch jeder pinke Unterwäsche tragen und im Sack durch die Gegend hüpfen. Ich bin da ganz frei. Oder jeder klebt sich eine Clownsnase auf. Auch okay. Wäre wenigstens witzig. Kein Thema, wenn jemand vor 4 Wochen auf seinen persönlichen Schutz geachtet hätte. Da war auch ich noch ziemlich im Unklaren, was die Situation betrifft. Ob Corona nun gefährlich ist oder nicht. Aber vor 4 Wochen trug niemand einen Mundschutz oder Handschuhe. Da wäre es sinnvoll gewesen. Aber heute? Mit all den vorhandenen Daten aus zig Ländern. Mit all den inzwischen aufgedeckten Methoden, nach denen diese Zahlen bewusst (!) falsch in die Höhe berechnet werden… tststs. Sorry, ich bin da raus. Ich kann mich nur wundern über all die Dummheit, ehrlich. Denk dran: Plus, Minus, Mal und Geteilt! Das würde reichen.

Aber am Meisten tun mir die Menschen leid, die heute ihren Mundschutz und ihre Einmalhandschuhe beim Einkaufen tragen, weil sie nicht verstehen, dass das wahre Problem bald ein ganz anderes sein wird. Sie werden schlichtweg keine Kohle mehr haben. Nicht einmal mehr für die dämlichen Einmalhandschuhe. Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit bezahlt keine Handschuhe. Aber macht arm. Und einsam. Und ängstlich. Und panisch. Und senkt deshalb nachgewiesenermaßen (!) die Lebenserwartung. Wie gut ich es schaffe, durch die anstehende finanzielle Krise zu kommen, werde ich sehen. Treffen wird es mich auch, wie hart – im Vergleich zu anderen – ist die Frage. Ich mache mir tatsächlich ernsthafte Gedanken. Aber nicht um den Corona Virus. Sondern um unsere Gesellschaft. Die leider nur noch aus dämlichen Schlafschafen und Lemmingen besteht. Obrigkeitshörig bis zum Anschlag. Die Dummheit, die durch deren Arterien fließt, kann ich wahrlich pumpen hören. Das Selbstdenken restlos verlernt. Thilo Sarrazin sagte es damals schon ganz richtig: „Deutschland schafft sich ab“. Und diesmal nicht nur Deutschland, die ganze Welt macht mit. Also stell Dir die Frage, ob Du Kapitän oder Matrose sein willst. Wenigstens für Dein eigenes Leben.

Corona Virus – ein Update zu entschleunigten Zeiten

Ich treffe im ersten Abschnitt dieses Artikels kurze Einschätzungen bezüglich der Auswirkungen des Corona Virus in zwei Wahrscheinlichkeitskategorien. Was also jeden Einzelnen von uns mit hoher Wahrscheinlichkeit und was jeden Einzelnen von uns mit geringerer Wahrscheinlichkeit treffen wird.

Eine Kurzeinschätzung

Mit hoher Wahrscheinlichkeit:
Das Schlechte vorweg: Es wird zunehmend auch in Deutschland zu schärferen Repressionen kommen, einige sind bereits in Kraft getreten (Schulschließungen, Veranstaltungsabsagen usw.), das ist allerdings erst der Anfang! Ich rechne auch bei uns mit einem vollständigen Stillstand (bis auf Supermärkte, Apotheken, Tankstellen und Banken). Der Rest wird geschlossen werden, wie es in anderen Ländern bereits der Fall ist. Da aber bei unseren Elite-Politikern die Birne nicht gerade hell leuchtet, dauert das jetzt bei uns ein paar Tage länger. Wie bei allem, was die Politik zu verantworten hat.
Das Schlechte vorweg: Es wird uns als Gesellschaft ganz gewaltig an den Geldbeutel gehen (mittelfristig und langfristig höhere Steuern aufgrund neuer Schulden!) und je nach Branche wirst Du persönlich massive Einschnitte erleben (Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Umsatzrückgang, Insolvenz). Leider, aber Rezessionen sind unvermeidbar. Depressionen ebenfalls nicht.
Das Gute vorweg: Du wirst hier statistisch betrachtet gesundheitlich relativ unbeschadet durchkommen.
Das Gute vorweg: Die Welt wird nicht untergehen und es werden sich unglaubliche Investmentchancen ergeben! Mir geht es hier nicht um Moralpredigten, sondern um eine sachliche Analyse.

Mit geringerer Wahrscheinlichkeit:
Das Schlechte vorweg: Es wird zu stärkeren gesundheitlichen Problemen kommen, für manche von uns wird es leider nicht nur bei gesundheitlichen Problemen bleiben.

Und genau da liegt das Problem. Analysen sind allgemeingültig. Aber die Rückschlüsse sind nie direkt übertragbar auf den Einzelnen. Es macht einen großen Unterschied, ob Du alt bist und erhebliche Vorerkrankungen hast und Dich auch sonst absolut ungesund ernährst und möglicherweise sogar (stark) übergewichtig bist. Oder ob Du jung und gesundheitlich top fit bist.

Guter Rat ist teuer

Die letzten Tage habe ich interessanterweise wieder mehr Kontakt zu Menschen, mit denen der Kontakt das restliche Jahr über für gewöhnlich geringer ist. Meistens geht es um einen Rat zu finanziellen Themen oder auch betreffend dem Corona Virus an sich. Das spricht kaum einer so offen aus, aber durch die Blume ist klar, dass hier Rat gefragt ist. Da denkst Du Dir nichts, bist mitten in Deinen Analysen. Auf einmal bimmelt das Telefon und auf der andere Seite ist ein alter Bekannter dran. Das war nun ein paar Mal so. Auffällig. Besonders im Vergleich zum letzten Artikel.

Denn da schrieb ich noch, dass meine Analysen scheinbar nicht „ankommen“ in meiner Umgebung. Das Blatt wendet sich inzwischen etwas. Es melden sich Personen, von denen ich es nicht erwartet hätte. Ich führte mehrere Gespräche. Die Menschen wachen langsam auf, kommt mir so vor. Wie auch nicht, wenn Schulen geschlossen werden. Wenn Home Office angeordnet wird. Wenn das Land mehr und mehr zum Erliegen kommt.

Ich bin zwar nur ein kleiner Blogger. Aber ich sehe hier einen Sinn gegenüber allen Lesern, meine Erkenntnisse und meinen aktuellen Informationsstand zu teilen. Ich bin nicht nur dazu da, mit tollen Frauengeschichten zu unterhalten. Auch wenn das der ursprüngliche Auftrag dieses Blogs war und langfristig betrachtet auch bleiben wird. Inzwischen ist aus dem Blog aber mehr geworden. Nicht mehr nur Sex, Drugs und Rock’n’Roll, sozusagen. Es kommt in letzter Zeit viel Politik dazu. Zunehmend mehr Wirtschaft. Viel Fitness und Gesundheit. Etwas Lifestyle. In dieser einzigartigen Gesamtmischung muss ich sagen: Es ist das echte Leben, mein echtes Leben!

Das Einzige, das in letzter Zeit etwas kürzer tritt, ist das Thema Frauen. Aber das ist vermutlich nur eine Phase, da ich gerade die anderen Themen im Leben anschieben möchte. Ein Partner bremst in erster Linie, mindestens zu Beginn. Eine gute Partnerschaft wird langfristig Potentiale freilegen, die zu gemeinsamem Wachstum führen können. Das streite ich keinesfalls ab. Aber „führen könn(t)en“ ist nicht „führen werden“.

Das bedeutet zwei Dinge:
1. Anfangs wird Dich eine Beziehung immer erstmal bremsen, in Bezug auf alle anderen Themen des Lebens, da das Kennenlernen und sich aufeinander Einstellen viel Kraft und vor allem Zeit kosten.
2. Ist überhaupt nicht gesagt, dass es etwas Langfristiges werden wird zwischen der neuen Partnerin und Dir. Meine letzte Beziehung hielt keine zwei Jahre, obwohl ich sie auf das restliche Leben ausgelegt hatte. Sich täuschen und getäuscht werden hängen eng zusammen.

Partnerschaftlicher Ballast

Das führt mich in der Gesamtschau dazu, dass ich zur Erkenntnis komme: Zumindest kurzfristig ist eine Partnerschaft Ballast bezüglich der oben angesprochenen anderen Themen des Lebens. Mittelfristig mögen die positiven Auswirkungen unter idealen Bedingungen überwiegen und langfristig ist eine Beziehung in einigen Fällen sogar profitabler/befruchtender/erfüllender (nenne es wie Du willst). Soweit nur ein paar Worte dazu, warum ich in letzter Zeit die Themenschwerpunkte hier im Blog verändert habe. Kurz gesagt: Eine mögliche Partnerin ist es mir momentan einfach nicht wert, in Anbetracht der Themenvielfalt, die das Leben zu bieten hat. Es ist so reichhaltig und kostbar, das eigene Leben. Es käme mir derzeit eher nach einer unnützen Suche und Zeitverschwendung vor, wieder sehr aktiv und ernstlich auf Frauensuche zu gehen.

Frauen sind in der heutigen Zeit nicht mehr das, was sie vor Jahrzehnten waren. Also sollte Mann das Thema so nehmen wie es ist: Nicht mehr ernst. Keinerlei Resignation. Kein Groll. Keine Ablehnung. Kein Wimmern, kein Jammern. Sondern reine erfahrungsbasierte Reaktion, nach reiflicher Analyse. Umgehen mit dem mangelhaften Angebot, das ist die einzige rationale und sinnvolle Chance, die Du als Mann hast. Wie im Supermarkt: Wenn das gute Shampoo aus ist, muss es eben die Kernseife tun. Aber dann soll auch keiner erwarten, dass ich einen Freudentanz aufführe, wenn ich mich nur mit Kernseife waschen „darf“. Kernseife ist kernseife. Sie erfüllt ihren Zweck, mehr nicht.

Ich habe öfter Nachfragen erhalten, was denn mit den Frauen sei. Ob ich da nicht mehr Gas gebe und nicht mehr ausgehen würde. Tatsächlich gehe ich aktuell kaum mehr weg. Und seit Corona gar nicht mehr. Mich trifft Corona so gesehen gar nicht hart. Ich war die meisten der letzten Wochenenden nicht mehr feiern. Einmal gab es eine Ausnahme, das war der Geburtstag von Herrn van Onnetuschn, worüber ich berichtete.

Kontakt zu alten Bekannten

Zum aktuellen Corona Virus kommt ja gerade auch noch ein ziemlich heftiger Börseneinbruch. Und so mischen sich die Ängste der Menschen nachvollziehbarerweise miteinander. Jetzt findet sozusagen ein hybrider Angriff gegen jeden von uns statt. Von links kommt der Haken gegen die Gesundheit und von rechts der Haken gegen das Ersparte/Vermögen. Dann stellt sich natürlich Panik ein. Dann wird es turbulent. Und dann wird guter Rat teuer. Ich bin kein Anlageberater, das ist klar. Aber ich bin mein eigener Berater. Und wie ich aktuell feststelle, scheinbar – da die Krise gerade ausbricht – doch wieder gefragter. Als Berater, als Analyst, als Querdenker, als „Einschätzer“, als Kontra-Meinungsgeber oder -Meinungsmacher. Keine Ahnung. Ich bilde mir nichts darauf ein. Ich sehe mich als eine Windschutzscheibe, gegen die der Fahrtwind weht. Immer. Tagein, tagaus. Das Wetter drum herum ist mir egal. Manchmal prasselt der Regen dagegen und manchmal sind es Hagelkörner. Die Windschutzscheibe hält das aus, selbst wenn sie geparkt verharrt. Das sollte das Ziel eines jeden Menschen sein, vollkommen in seine Mitte zu kommen.

Es freut mich allerdings, die zunehmenden Kontakte. Anhand der Kontakte merke ich, dass die Menschen gerade sensibler sind und werden. Aber gleich vorweg: Ich merke auch, dass es den meisten Menschen immer noch „zu gut“ geht. Die ersten Dinge, die ich anspreche, werden noch aufgenommen. Und je klarer und deutlicher ich Dinge anspreche, desto eher gehen – wie üblicherweise – die Scheuklappen hoch und die Denkblockaden setzen ein. Nicht anders zu erwarten. Aber was solls. Das Positive ist, dass die Menschen derzeit zumindest wieder nach Rat suchen. Sicher überall, das hat nichts mit mir zu tun. Sondern ist eine Feststellung, dass viele eben gerade „auf Suche“ sind. Negativ wird allerdings bleiben: Sie werden wieder den gleichen Mechanismen unterliegen und Rattenfängern in die Arme laufen, wie seit Beginn der Menschheitsgeschichte. Sobald die eigene Komfortzone verlassen werden muss, ist es dann doch wieder zu mühsam. Die Kontakte werden wieder abebben, sobald die Turbulenzen vorbei sind, darüber bin ich mir auch im Klaren.

Interessant eigentlich. Wenn ich also meiner Zeit voraus bin und vorab warne, werde ich belächelt. Wenn es dann schon fast „zu spät“ ist, rennt der Letzte auch noch panisch zur Palette mit dem Toilettenpapier und wundert sich, dass es keines mehr gibt. Verrückt. Aber ja, jedem das Seine. Ich werde also aus Anlass der Anfragen aus meinem Bekanntenkreis/Familienkreis/Freundeskreis hier ein paar Einschätzungen abgeben und mich sowohl bezüglich den gesundheitlichen als auch bezüglich den finanziellen Verwerfungen positionieren. In solchen Zeiten – wie gerade – sind Klarheit, Strukturiertheit, Verlässlichkeit und Standhaftigkeit vielleicht die kostbarsten Güter. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

2020-03-14

Was ich gesundheitlich und finanziell tue

Fangen wir vielleicht mit der Gesundheit an. Die meisten Menschen werden dazu mehr Bezug haben als zu ihrem Geldbeutel. Machen zwar beides falsch, aber unter einem Apfel können sich die meisten Menschen mehr vorstellen als unter einer Aktie. Obwohl ich beides für wichtig halte. Wenn Du dauerhaft ohne Socken bei minus 10 Grad unter der Brücke leben müsstest, würdest Du vermutlich keine lange Lebenserwartung haben. So einfach ist das.

Gesundheitlich werde ich nicht viel ändern (müssen). Ich mache mehrmals pro Woche Sport. Krafttraining und Cardio. Außerdem achte ich auf guten und ausreichenden Schlaf. Ich ernähre mich sehr kohlenhydratarm, Low Carb also. Damit verzichte ich auf den langfristig potentiell größten Feind, was Übergewicht und diverse Immunerkrankungen betrifft. Kohlenhydrate machen dick und sind für eine gut funktionierende Gesundheit nicht nötig, im Gegenteil. Sie sind schädlich. Aber sie sind sehr gut für die Pharmaindustrie. Fett werden fördert Diabetes, eine der ganz großen neumodischen Volkskrankheiten. Und selbst wenn Du duch Kohlenhydrate nicht Fett wirst, zerstörst Du Dir damit doch Deine Bauchspeicheldrüse. Ein riesiger Trend! Und das führt zu einem reißenden Absatz von Insulin und allen damit in Verbindung stehenden weiteren Medikamenten. Na bravo.

Ich esse täglich zwischen 500g und 1000g Gemüse. Täglich? Ja, täglich. Solltest Du auch tun. Außerdem achte ich auf ca. 1,5g bis 2g Proteinzufuhr pro kg Körpergewicht. Das brauchst Du nicht in der Menge, wenn Du kein Krafttraining betreibst. Aber 1g sollte es schon sein, selbst für unsportliche Menschen. Außerdem nehme ich allerlei Nahrungsergänzungsmittel zu mir. Was die ideale Vorbeugung gegen Viren ist. Mehr geht nicht. Man kann natürlich noch über Curcuma, OPC oder Gerstengras usw. sprechen, aber ich will Dich damit nicht langweilen.

Was nehme ich inzwischen seit ca. 1 Jahr konkret?

– Allen voran Vitamin D, je nach Lust und Laune entweder 15.000 oder 20.000 Einheiten täglich (in Tropfenform, sonst müsste ich ja zig Tabletten schlucken), zur Zeit eher 20.000 Einheiten. Ist das viel? Kommt darauf an wem Du glauben möchtest. Glaubst Du der Lügenpresse, dann brauchst Du kein Vitamin D. Wobei ich sagen muss, dass das Blatt sich langsam wendet, auch die Schmierfinken von der Presse berichten inzwischen öfter über den chronischen Vitamin D Mangel des Volkes. Allerdings sind die Empfehlungen absurd lächerlich. Da ist meist die Rede von 1.000 Einheiten pro Tag. Das ist aus meiner Sicht – entschuldige den Ausdruck – eher ein Fliegenschi**. Glaubst du einem Standard-Schuldmediziner (Arzt), dann brauchst Du Vitamine per se sowieso nicht. Glaubst Du der unabhängigen (!) und ungeschmierten (!) Wissenschaft und den frei denkenden Ärzten und Praktikern, dann brauchst Du unter 10.000 Einheiten pro Tag gar nicht anfangen großartig nachzudenken. Entscheide selbst. Ich nehme mindestens 15.000 Einheiten. Bin ich bis jetzt gestorben? Nein. Werde ich daran sterben? Daran nicht, aber ohne Vitamin D ziemlich sicher deutlich früher. So mein jetziger Stand. Aber das nur als Hinweis für die allgemeinen Reichsbedenkenträger bezüglich der Menge. Es gibt genügend Menschen, die nehmen 30.000 Einheiten und mehr, täglich. Läuft.

– Ca. 1g natürliches Vitamin C (keine Ascorbinsäure oder so einen chemischen Mist!), über den Tag verteilt.

– Omega 3 (Fischölkapseln) über den Tag verteilt, ca. 3,6g (mit ca. 2,5g EPA und DHA Anteil).

– 12mg Astaxanthin

– Spirulina und Chlorella Algen als Tabletten

– Multivitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in hoher Dosierung (ein mehrfaches der offiziell (!) empfohlenen Tagesdosis) in Tablettenform

– Zusätzlich Eisen

– Zusätzlich Zink (ebenfalls enorm wichtig für das Immunsystem!)

Ich hatte es in mehreren Artikeln immer wieder erwähnt, dass das elementare Dinge sind. Und ich fühle mich seit der regelmäßigen (täglichen) Einnahme dieser Stoffe erheblich wacher, konzentrationsfähiger, besser gelaunt und regelrecht energiegeladen. Meine Hauterkrankung (Leser von früher wissen das wahrscheinlich noch) ist seither fast weg. Nur mal so nebenbei. Natürlich sehe ich das in Kombination mit der Ernährung und mit dem Sport. Was nun für was verantwortlich ist, vermag ich nicht im Detail zu sagen. Auch das Meditieren, Spazieren und Sinnieren haben sicherlich maßgeblichen Einflusss auf mein Wohlbefinden.

Und nebenbei habe ich noch etwas anderes wertvolles feststellen können: Ich wurde nochmals freier von der Meinung anderer Menschen. Es geht mir inzwischen ehrlich gesagt ziemlich am Allerwertesten vorbei, was irgendwer sagt, der in wichtigen Themen des Lebens grundlegend anderer Meinung ist als ich. Nicht, wenn er das faktisch begründen kann. Aber außer Ideologien und heißer Luft kommt ja argumentativ in der Regel nichts. Es macht mir also nichts mehr aus, unkonform zu sein. Im Gegenteil. Ich sehe es inzwischen als Ritterschlag, nicht mehr der Masse(nmeinung) anzugehören. Der eigene Geist ist der Schlüssel zu allem. Achja, und irgendwie tut es richtig gut, keine Partnerin an der Seite zu haben. Fühlt sich derzeit richtig richtig an. Man mag es nicht glauben, ist aber so. Was für eine Freiheit. Was für eine Leichtigkeit. Was für eine Möglichkeit zu fliegen.

Und nun noch ein paar Worte zum Thema Finanzen. Wie Du vielleicht weißt, ist das eines meiner Hobbys. Allerdings ist das ein so ernstes, dass man das entweder professionell oder gar nicht betreiben sollte. Es ist kein müder Dorffußballkick und auch keine amateurhafte Partie Schach. Wenn man das so betreiben möchte, kann man das natürlich. Aber dann wird man die Taschen anderer Menschen füllen. Will ich das? Nein. Meine sind leer genug, da ist noch Platz. Also positioniere ich mich lieber auf der Gegenseite und freue mich über Geldeingänge mehr als über Geldausgänge.

Bevor ich aber zu etwas konkreteren Ansichten in Sachen Finanzen gelange, möchte ich noch einen kurzen Exkurs zu grundlegenden Chancen im Leben starten, die diese außergewöhnliche Corona Virus Situation bietet. Es geht nicht immer direkt ums Geld. Besonders da ich weiß, dass viele (die meisten?) Menschen gar nicht bis zum Sparen kommen und sich nicht bewusst sind, dass sie sparen könnten. Da brächten auch die tollsten Anlageempfehlungen nichts. Deswegen starte ich lieber eine Stufe vorher.

Es wird harte Einschnitte geben!

Es sind so viele Dinge. In jeder Krise gibt es Sieger und Verlierer. Auch wenn das Ungleich verteilt ist. Aber die Zeiten der Grundschule sind vorbei. Da mag vielleicht jeder Teilnehmer irgend eine Urkunde bekommen. Aber im Erwachsenenleben gibt es nur wenige Sieger und meistens ganz ganz viele Verlierer. Muss man sich damit abfinden? Nein. Werden alle zu Siegern werden können? Auch nein. Aber Du kannst Dich positionieren. Besonders einfach deshalb, weil die anderen sich nicht positionieren. Jede genommene Treppenstufe im Leben ist bereits eine mehr als die auf dem Konto eines anderen. Du bist also bereits mit der ersten genommenen Treppenstufe der Mehrheit weit voraus. Sieh es relativ. Du wirst kein Milliardär mehr werden. Ich auch nicht. Aber müssen wir das wirklich, um gut und frei leben zu können? Und selbstbestimmt und glücklich zu sein?

Die Chancen in Zeiten von drohender Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und möglicherweise Insolvenzen sind definitiv gegeben. Ja, ich rechne stark mit flächendeckender Kurzarbeit. Der Bundestag hat in einem Eilverfahren gerade erst ein passendes Gesetz dafür durchgeboxt. Die sind zwar doof (und großenteils korrupt), die Politiker. Aber sie wissen was zu tun ist, um sich die Macht zu sichern und die Menschenmassen von der Straße fern zu halten. Hat man in der Eurokrise in Griechenland gesehen. Wenn die Menschen, auf deutsch gesagt, nichts mehr zu fressen haben, dann knallt es auf der Straße. Das weiß der geneigte Laien-Politiker zumindest zu verhindern. Also wird wieder einmal die große Gelddruckmaschine angeworfen werden. Der Bund und die EZB werden es schon richten. Das nenne ich Gottvertrauen. *Ironie* Draghi hat dafür übrigens erst letztens einen Orden bekommen. Das wäre beinahe so, als wenn man den Führer posthum für seine Schandtaten ehren würde. Aber das ist nur meine Meinung, hart und fair.

Die ersten Unternehmen haben bereits vor Wochen Kurzarbeit angekündigt, da war der Corona Virus noch gar nicht präsent. Die Wirtschaft geriet da bereits ins Stocken. Nachdem nun Lieferketten unterbrochen sind und fast ganz Europa wirtschaftlich eingefroren wird, wird sich das beschleunigen. Unternehmen brechen die Einnahmen weg. Denk doch mal nach, Du hast einen kleinen Firseurladen und Dir wird nun von heute auf morgen gesagt, dass nur noch Supermärkte und Apotheken und Banken aufhaben dürfen, was machst Du dann? Du hast nicht nur Dein privates Leben zu bezahlen (Miete, Auto, Nahrung usw.), sondern auch noch die Miete für den Laden, Fixkosten und möglicherweise Angestelltengehälter. Wie soll das gehen, wenn Dir auf Wochen oder gar Monate die Einnahmen wegbrechen? Vergiss es. Wir schauen immer auf die großen Konzerne. Die werden gerettet werden, keine Sorge. Die liegen im selben Bett mit der Presse und der Politik. Aber was ist mit den kleinen Leuten? Puh!

Meine Prognose also hier: Es wird flächendeckend Pleiten geben, Privatinsolvenzen und auch einige Insolvenzen von Unternehmen. Die Frage ist nur wie heftig es die Wirtschaft treffen wird. Das wird von einer entscheidenden Frage abhängen: Wie lange lässt man die Wirtschaft in diesem eingefrorenen Zustand im Ruhemodus verharren? Je länger das andauern wird, desto heftiger werden die Ausfälle und Pleiten werden. Irgendwann wird die Politik gezwungen sein, rein aus wirtschaftlichen Gründen, den Motor wieder anzuwerfen. Dann werden Schulen wieder öffnen, alles wird wieder weiter gehen. China macht es gerade vor. Dort rollt der Laden langsam wieder an. Auf Dauer sind die wirtschaftlichen Interessen eben der einzige Stabilitätsfaktor einer Gesellschaft. Bricht die Wirtschaft weg, halten sich Menschen an keine Ordnung mehr. Und werden damit zum Problem der herrschenden Klasse. Wir werden sehen. Aber wir werden sehen.

Mein Rat seit Jahren: Geld zur Seite bringen, sparsam sein. Unter (!) den Verhältnissen leben. Am Besten weit unter den Verhältnissen. Jahrelang wurde ich dafür belächelt. Erst vor kurzem sagten mir Menschen (aus dem näheren Umfeld): „Du bist viel zu sparsam. Genieße Dein Leben!“ Was für ein Schwachsinn. Als könnte mir Geld Lebensfreude schenken. Gibt es reiche Menschen, die sich umbringen? Schon mal gehört, ständig eigentlich sogar, dass Stars sich umbringen. Oder nicht? Dürfte es nach der Logik ja gar nicht geben. Alle Reichen müssten glücklich sein, wenn Geld doch angeblich so glücklich machen würde. Ein Trugschluss. Das Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall. Also gut, zurück zum Thema. Ich hoffe, dass Du in den wirtschaftlich tollen Zeiten der letzten Jahre genug Geld zur Seite gebracht hast. Falls nein, dann ist das in Krisenzeiten ungut. Zumindest kannst Du aber in Erinnerungen schwelgen, wie toll die Urlaube und all die Konsumgüter aus der Vergangenheit doch waren. Davon wird man zwar nicht satt, aber ja… ist auch eine Logik. Bitter ernst, tut mir leid.

Konkret auf jetzt bezogen: Rechne mit Lohnausfällen bzw. Lohnkürzungen. Fahre massiv alles herunter, was an Ausgaben herunterfahrbar ist. Besser gestern als heute, besser heute als morgen.

Worin bestehen die tieferen Chancen dieser Krise?

Es ist an der Zeit, generell Lebensgewohnheiten zu überdenken. Spätestens jetzt: Ist es wirklich richtig und nötig, Kinder in die Kita (oder in den Kindergarten) zu geben? Kitas sind eine Katastrophe für Kinder, Fremdbetreuung eigener Kinder sorgt für fremdgesteuerte Kinder (ich verweise hier gerne auf die Ausarbeitungen von Eva Herman). Über den Kindergarten lässt sich sprechen, das bringt zumindest auch soziale Vorteile für die Kleinen. Aber dann bitte nicht lange, keine Nachmittagsbetreuung. Ein paar Stunden in der Früh zum Toben und Spielen und Basteln ist okay. Alles darüber hinaus ist zuviel. Aber meistens kommt da nun das Gegenargument, dass es doch finanziell sonst nicht gehen würde, wenn die Kinder nicht in der Kita wären. Das halte ich für mindestens 80% aller Familien für einen riesigen Irrglauben.

Warum? In Zeiten, in denen 2 (oder 3?) Autos, auf Schuldenbasis natürlich, im Haushalt zu haben normal ist, in der Küche und Küchengeräte auf Schulden gekauft werden… in Zeiten, in denen unzählige unnütze Verträge für jeden Mist abgeschlossen werden… ja da muss ich zustimmen: Dann ist es tatsächlich „nötig“ die eigenen Kinder in die Fremdbetreuung abzuschieben, damit die Frau (auch noch) arbeiten und Steuern bezahlen gehen kann. Und Frau das selbst auch noch als Bereicherung empfindet (die größte Perversion aller Zeiten!). Dass die gesamte Familie darunter leidet, ist den Feministinnen heute leider nicht im Ansatz klar. Aber alle stimmen mit ein in den Chor. Der Konsumwahn ist einfach geil. Koste es was es wolle. Am Ende eben auch die eigene Familie, die eigene Gesundheit und das eigene Glück.

Die Männer finden das eben auch (leider) geil, wenn sie ihre Frau mindestens die Hälfte des Tages nicht sehen brauchen, nur um dann ein- oder zweimal im Jahr einen 2-wöchigen Urlaub zusammen verbringen zu „müssen“. Aus meiner Sicht kann man das einfacher haben. Mach einfach jeden Tag möglichst zu einem gemeinsamen Urlaubstag! Lass die Kinder zu Hause, senke die Fixkosten (kein zweites Auto nötig! Möglicherweise sogar das Erste nicht!), keine Kitagebühren usw. und dann rechne mal das zweite Gehalt der Frau dagegen. Die Rechnung sieht gar nicht so dramatisch aus, wie man anfangs meint. Ich trainiere beispielsweise ausschließlich zu Hause, ein Fitnesstudio ist nicht nötig. Das ist nur ein Beispiel für ein mögliches Einsparpotential.

Wir Menschen können die aktuelle Phase nun außerdem auch sinnvoll nutzen, zum Nachdenken. Die Mutti lässt die Grenzen weiter auf. Jeder darf rein und jeder darf raus. Der Rest von Europa und außerhalb schottet sich ab. Aber nach Deutschland darf jeder. Wäre ja auch schwer vermittelbar, wenn man Italiener an der Grenze abweisen, aber einem Wirtschaftsmigranten (das sind diese „Asyl, Asyl“ rufenden Menschen) „herzlich willkommen!“ zurufen würde. Also lassen wir beide passieren. Anstatt also die richtigen Dinge richtig zu tun, tun wir die falschen Dinge konsequent falsch. Geht ja auch nicht anders, denn dann würde das Volk begreifen, dass es sehr wohl möglich ist, Grenzen zu schützen, abzuriegeln und gegen Invasionen (hart ausgedrückt, aber nichts anderes geschieht seit 2015!) zu verteidigen.

Jahrelang hieß es: „Wir können die Grenzen nicht schließen! Wir brauchen ein Europa der freien Grenzen!“ Und dann kommt so ein Virus um die Ecke und plötzlich wird die Reisefreiheit für EU-Bürger innerhalb der EU-Länder gestoppt. Und nicht nur das. Auch in die USA können wir nicht mehr reisen, aktuell. Oder in diverse weitere Länder außerhalb der EU. Verrückt oder? Plötzlich gibt es Grenzkontrollen (wie auch immer die konkret aussehen mögen). Ich lange mir tatsächlich an den Kopf. Es ist wirklich zum Erbrechen. Diese Medienhetze der letzten Jahre, gegen alle konservativ und klar denkenden Menschen… Wozu ich mich zähle.

Und das Irrste ist, dass die Mutti aus einem Regime stammt (und dem auch als Funktionärin angehörte!), das sehr erfolgreich mehrere Jahrzehnte (!) sehr erfolgreich Grenzen schützte, allerdings nicht gegen Menschen die rein wollten, sondern gegen Menschen die raus wollten, aus der DDR. Alles steht Kopf. Es ist verrückt. Wirklich nicht zu begreifen, was hier passiert.

Überall um Deutschland herum werden die Grenzen gerade geschlossen. Als Deutscher darfst Du nun nicht mehr raus oder rein. Außer Du kommst von draußen und rufst „Asyl“ und siehst nicht ganz deutsch aus. Dann sind die Grenzen weiter offen für Dich. Diese gesellschaftliche Ignoranz und Dummheit ist nicht zu überbieten. Aber in solchen Krisenzeiten gibt es nun die Chance, das perverse Schauspiel zu erkennen. Die „normalen Zeiten“ haben das offenbar nicht vollbringen können. Vielleicht nutzt das Virus zumindest dafür? Während unsere Wirtschaft absäuft, hören wir zum Glück nichts mehr von Fridays For Future, nichts mehr von irgendwelchen Verteilungskontingenten der Wirtschaftsmigranten.

Vernünftig und klar und frei denkende Menschen fordern seit Jahren eine absolut restriktive Einwanderungspolitik. Wir wurden und werden noch immer als „rechtsextrem“ abgestempelt. Dabei hat das mit extrem nichts zu tun. Und mit rechts auch nicht. Eine Prognose von mir: Die aktuelle Wirtschaftskrise wird sich ausweiten. Sie wird zu großen finanziellen Problemen für und in dieser Gesellschaft führen, fürchte ich. Was dann passiert, sieht man in der Türkei. Dort sind die Menschen es leid, noch länger wirtschaftliche Einschränkungen hinnehmen zu müssen. Und suchen und meinen einen Sündenbock gefunden zu haben: Die Syrer. Es ist seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte so, dass eine Gesellschaft in guten Zeiten alles mit sich machen lässt. Und sobald die Zeiten rauer werden, werden Schuldige gesucht.

Dann kommt etwas auf, das ich mir für dieses Land und für den Rest der Welt nie gewünscht habe: Fremdenfeindlichkeit. Und das Schlimme ist, dass dann die Menschen, die vor Jahren noch winkend mit Teddybären am Bahnhof standen oder gegen den (welcher überhaupt?) Klimawandel demonstrierten, plötzlich zu echten Fremdenfeinden werden. Einfach deshalb, weil sie bis dahin so harte finanzielle Einschnitte verspüren werden, dass sie ihre eigene Dummheit und Ignoranz der letzten Jahre auf den Schultern anderer Menschen abladen wollen werden. Menschen wie ich, die aus reiner Vernunft eine Massenmigration ablehnen, sind dann plötzlich in der Minderheit und werden von einer fremdenfeindlichen Masse übertönt werden. Es schaudert mir. Vernunft wird dann wieder einmal verlieren. Emotionen werden gewinnen. Das hat damals vor dem 2. Weltkrieg schon traurigerweise perfekt funktioniert, um ein ganzes Volk in den totalen Wahnsinn zu steuern. Was in der Türkei gerade mit den dortigen Migraten geschieht, ist die Blaupause für jede Gesellschaft. Sobald die eigene Wirtschaft wackelt, geht das Fingerzeigen los. Was für ein altes Schauspiel. Ich sehe mich hier als Mahner.

Und nun konkret zum Geld

Ich rechne damit, dass es im Extremfall auch einige Banken erwischen wird. Parke Dein Geld auf möglichst vielen Banken. Noch besser wäre es, Dein Geld außerhalb des Bankensystems zu parken. Im Moment brechen die Anlageklasse alle im Wert ein. Egal ob Aktien, Edelmetalle, Anleihen, Kryptowährungen. Ob die Immobilien im Preis sich auf Dauer auf diesem Blasenniveau werden halten können, bleibt ebenfalls abzuwarten. Derzeit gibt es nur eine Anlageklasse, die enorm profitiert. Das ist (Bar-)Geld. Dessen Wert steigt gerade relativ zu allen anderen Anlageklasse enorm.

Ich bin mir dessen bewusst, dass die meisten Menschen nichts oder sehr wenig zum Anlegen besitzen. Aber das ist kein Grund Trübsal zu blasen. Die Preise brechen ein, okay. Ist das schlecht? Ansichtssache. Bist du 70 Jahre alt und hast ein dickes Aktiendepot, dann wäre das schlecht. Bist Du 25, 30 oder 40 und hast keine Aktien? Dann kannst Du als großer Gewinner aus der Krise gehen. Aktiendepots schmelzen derzeit zusammen wie Eis in der Sonne. Kryptowährungen ebenfalls, Edelmetalle aber auch. Als nächstes sind möglicherweise die Anleihen im großen Stil dran. Derzeit wird an der Börse ein großes Schlachtfest gefeiert und alles versilbert, was es zu versilbern gibt.

Nun ist aber auch nicht jeder Mensch ein Kenner der Finanzmärkte. Die Formel ist für die allermeisten Menschen derzeit sehr einfach: Cash halten. Nicht zu früh rein in den Markt. Da wird gerade alles ausgebombt. Und ich glaube nicht, dass die ganzen wirtschaftlichen Verwerfungen trotz der starken Einbrüche an der Börse bereits vollends eingepreist sind. Heißt: Es wird weiter fallen. Das ist meine klare Prognose.

Was mache ich? Ich verfolge ja einen deutlich aktiveren Ansatz. Der nicht für jeden gelten kann, da er einiges ein Einarbeitung und Wissen erfordert. Seit den letzten Tagen bin ich mit relativ großen Leerverkaufspositionen gegen den Markt aktiv. Das bedeutet einfach gesagt, dass ich nur dann profitiere, wenn die Börsen weiter abstürzen. Ich verliere hingegen Geld, wenn die Märkte nun wieder anfangen würden zu steigen. Dabei bin ich allerdings nicht blind aktiv, keine Sorge. Und es steckt nur ein kleiner Teil meiner Finanzen derzeit an der Börse. Ist das eine Wette, die ich da betreibe? Zweifelsfrei. Für jeden empfehlenswert? Defnitiv nicht. Daher: Wenn Du nicht weißt was Du tust, lass die Finger von so etwas. Das kann restlos Pleite machen. Halte aber Dein Geld zusammen. Das reicht als Tipp. Die richtige Zeit wird kommen, und dann musst Du aus allen Kanonen donnern und kaufen. Edelmetalle, Aktien, Kryptowährungen.

Fazit?

Ich kann nach allen Medienrecherchen und Quellenanalysen derzeit tatsächlich nicht sagen, wie „schlimm“ der Corona Virus an sich ist oder wird, rein medizinisch betrachtet. Die Zahlen und Daten gehen himmelweit auseinander. In Italien ist die Rate der Menschen, die intensivste medizinische Betreuung benötigen, exorbinant hoch. Viel viel höher als bei einer normalen Influenza. Woran das liegt? Keine Ahnung. Kommt das so heftig auch auf uns zu? Keine Ahnung, ehrlich nicht. Vermutlich ja. Trotz der Tatsache, dass ich täglich Stunden vor den Bildschirmen verbringe und Nachrichten studiere und Daten analysiere, aus dem Inland und Ausland… ist mir eine belastbare Einschätzung nicht möglich.

Die Frage ist, wie jeder Einzelne damit umgehen möchte. Was habe ich zu gewinnen wenn ich mich auf die eine Art verhalte oder was habe ich zu verlieren wenn ich mich auf die andere Art verhalte, das sind die Fragen, die es sich zu stellen gilt. Mir war nur schon vor Wochen klar, dass das eine heftige Nummer werden würde. Dass innerhalb Europas Grenzen geschlossen werden, war mir nicht klar. Keiner ist Hellseher. Ich würde aktuell einfach Menschenmassen meiden. Ich würde mich gesundheitlich fit halten. Ich würde mich gesund ernähren. Das ist alles, was man aus meiner Sicht kurzfristig tun kann.

Alle reden von Hände waschen, klar. Desinfizieren, wenn nötig. Aber was soll man mehr tun? Es bleibt jedem selbst überlassen wieviel Zeit er mit anderen Menschen verbringt und wieviel Risiko sich jeder Einzelne aussetzt. Vermutlich werden wir uns früher oder später alle den Virus einfangen. Für die Meisten wird es absolut glimpflich ausgehen, sagt die Statistik derzeit. Im Prinzip ist jeder Tag, den die Mediziner mehr Erkenntnisse sammeln können, ein gewonnener Tag für einen selbst. Zumindest im Extremfall.

Und dann gibt es in der freien Presse, die ich sehr aufmerksam verfolge, auch noch die Gegenmeinung. Da wird darauf hingewiesen, dass das alles eine riesige Panikwelle sei. Die nur dazu genutzt werden wird, unliebsame Gesetze oder Maßnahmen gegen die Völker durchzudrücken. Oder auch was den Börsencrash betrifft, dass das eine geplante Aktion sei. Mag alles sein. Das ist genau das Problem, es „mag sein“. Wer kann das einschätzen? Im Moment widersprechen sich selbst die freien Medien. Die sonst in vielen Themen einer Meinung sind. Da sind sehr gute Journalisten dabei, die ich seit Jahren hoch schätze. Aber was den Corona Virus betrifft, widersprechen sie sich leider einander teilweise massiv. Wem glaube ich? Gute Frage. Niemandem!

Ich wäge einfach ab: Was bringt mir ein Party-Abend in einem Club zwischen 500 Menschen gegenüber der Gefahr mich jetzt in diesem frühen Stadium zu infizieren und möglicherweise dadurch meine Mitmenschen in meinem engsten Umfeld? Demgegenüber steht, dass ich ein paar Wochen weitere Tage und Abende zu Hause verbringe. Vermutlich sind diese Gedanken allerdings in Kürze sowieso hinfällig. Denn dann werden keine Clubs und Bars mehr geöffnet haben. Ich schätze in ein paar Tagen ist es deutschlandweit so. Europa macht es gerade vor. Zu Hause tue ich das, was ich sowieso tue. Bücher lesen, mich weiterbilden. Relaxen. Sport treiben. An den Kapitalmärkten aktiv sein. Soweit sie noch geöffnet haben, warten wir mal ab. Für mich ist das alles keine starke Einschränkung. Mir tun die Menschen ein wenig leid, die sich sonst das ganze Jahr nicht selbst zu beschäftigen wissen. Denen derzeit die Decke auf den Kopf fällt.

Netflix wird es schon richten. Ansonsten hält der Partner oder die Partnerin (leider) „gerne“ als Boxsack her. Langeweile macht ja aggressiv. Wenn man plötzlich zwangsweise so viel Zeit mit seinem Partner verbringen muss, ist schon irgendwie doof, oder? Gilt nicht für alle. Aber ich bin mir sicher, dass viele so empfinden. Ich höre die blöden Sprüche der Kollegen beinahe täglich: „Zum Glück ist meine Frau heute Abend aus, dann hab ich den Abend für mich alleine zu Hause“ Warum zum Teufel bist Du dann mit Deiner Frau noch zusammen?! Unbegreiflich. Aber andererseits bin ich mir sicher, dass die angeordneten Quarantänen in 9 bis 10 Monaten auch für allerlei Nachwuchs sorgen werden. Es wird sich aufteilen, die Einen werden sich in der Beziehung aufgrund der neuartigen vielen Zeit zusammen gegenseitig an die Gurgel gehen, die Anderen werden sich ob der Langeweile wie die Karnickel vermehren.

Noch immer nehmen viele Menschen das Thema Corona Virus nicht ernst. Es sei nur eine kleine Grippe, reine Panikmache. Ich halte solche Meinungen für verantwortungslos. Die Wenigsten von uns sind Virologen. Wer weiß schon tatsächlich genau, wie gefährlich so ein Virus nun ist? Momentan gibt es immernoch nur wenige Daten, die zu analysieren möglich sind. Ich würde mich da also mit Verharmlosungen absolut zurück halten. Ich enthalte mich generell einer Einschätzung zu Themen, von denen ich keine Ahnung habe. Und ich würde mir das von vielen Menschen ebenfalls wünschen, die derzeit alles herunterspielen und wieder einmal nur heiße Luft von sich geben. Wenn sich in wenigen Wochen zeigt, dass alles nur eine Ente war… okay… aber was, wenn nicht? Mach einfach mal eine vernünftige (!) Risikoeinschätzung für Dich selbst. Unabhängig der Presse und „was Dein Nachbar meint“.

Ich hoffe, dass Du, lieber Leser, gesund bleibst. Dass Du besonnen mit der Situation umgehst. Dass Du die Gefahren siehst, aber auch die Chancen. Aber Dir nicht jeden Mist von der Regierung einfach gefallen lässt, höre auf Dein Bauchgefühl. Wenn nun Bargeld abgeschafft werden soll, weil „da Viren dran kleben“, dann sei misstrauisch. Dann wird Corona das Trojanische Pferd sein, mit dem Repressionen durchgesetzt werden. Wenn Grenzen geschlossen werden, und Italiener nicht mehr nach Deutschland sollen, aber aus allen Herrenländern weiterhin jeder Wirtschaftsmigrant herzlich willkommen geheißen wird, dann sei bitte misstrauisch. Solche Dinge sind es, die letztlich Gesellschaften umbauen, umfunktionieren und letztlich zerreißen.

Krisen nützen nur den „Großen“. Nicht alles können wir wissen oder vorausahnen. Aber wir können und sollten wachsam sein! Nutze diese entschleunigten Zeiten um ernsthaft über alles nachzudenken. Gesundheit, Familie, Gesellschaft, Fitness, Finanzen, Lebensführung. Das ist meine Bitte an Dich.

Ein paar Gedanken zum Corona Virus

Nun, gleich mal vorab: Ich habe auch keine Lösung für das Problem. Und das ist schon höchst selten, meistens finde ich für jedes Problem eine Lösung. Diesmal nicht. Man kann nur versuchen sich bestmöglich zu schützen und vorzubereiten.

Mach Dir Dein eigenes Bild

Wer mich kennt weißt, dass ich den halben Tag nichts anderes tue als mich weiterzubilden. Dazu gehört nun einmal viel zu lesen. Viel zu lesen heißt auch viel zu lesen. Und ich lese auch sehr viel ausländische Presse bzw. Presse, die sich auf Presse aus dem Ausland bezieht.

Und überhaupt bin ich gerne am Puls der Zeit. Große Verwerfungen ermöglichen nämlich schon seit jeher großartige Chancen. Übrigens, viele ultra reiche Menschen haben ihre Vermögen nicht in den Boomphasen gemacht, sondern in den Krisenzeiten. Und da ich mich grundsätzlich antizyklisch verhalte, möchte und muss ich stets über alles informiert sein, das mich betrifft. Antizyklisches Verhalten an den Tag zu legen ist nicht schwer, erfordert aber Mut und Standhaftigkeit. Wenn alle links lang laufen, gehst Du bewusst rechts. Nicht unbedingt deshalb, weil rechts herum besser wäre. Klar musst Du immer analysieren und abwägen.

Aber dann kommt eben noch der Faktor Dummheit dazu. Wenn Du verstanden hast, dass die Masse (fast) immer Unrecht hat, fällt es nicht mehr schwer, sich antizyklisch zu verhalten. Warum erzählen das die tollen Life-Coaches nicht? Weil sie ihre Kurse und Bücher verkaufen wollen. Von denen wird (öffentlich!) keiner sagen: „Freunde, die Masse ist doof wie Brot und schläft!“ Findest Du so jemanden sympathisch, wenn er solche Nachrichten an die Welt verschickt? So einfach ist das. Deswegen spielen die nur das Plüschebäckchen-Hamsterbäcken-Spiel. Lieb grinsen. Bisschen nett tun. Auch dem Dümmsten noch zurufen: „AUCH DU WIRST ES SCHAFFEN!!!“ Und schon verkauft sich sein Buch tausendfach. Ich verkaufe aber nichts. Darum kann ich hier raushauen was wahr ist. Was ich für wahr empfinde. Geil, wenn man ein Hobby hat, das nicht der eigene Beruf ist! Das ist großes Stück Freiheit.

Natürlich klappt das auch nicht immer, dass man sich antizyklisch verhält. Also klappen schon, aber ob es Erfolg bringt, steht auf einem anderen Papier. Das ist mir aber egal. 6 von 10 Fällen reichen mir. Das Spiel der Wahrscheinlichkeit macht reich. Ein Selbstläufer. Wenn ich 6 mal gewinne und nur 4 mal verliere…? Ich könnte das Spiel den ganzen Tag spielen!

Wer weiß das also vorher schon, wie es als nächstes kommt? Es geht doch in Wahrheit nie um ein einzelnes Ereignis. Wenn man nur auf einzelne Ereignisse blickt, ist man ein Narr. Es geht um den großen Lauf. Das Leben ist kein Sprint, sondern ein Marathon! Und die Masse liegt in fast allen Themen falsch. So einfach ist das. Glaubt sicher kaum jemand, aber zum Glück hat das Leben nicht viel mit Glauben zu tun. Sondern mit Realität. Und wenn jeder Menschen antizyklisch denken würde, gäbe es keine Möglichkeit zum antizyklischen Verhalten mehr für die wenigen Anderen, denn dann würde jeder seinen eigenen Weg gehen und es gäbe keine Trends mehr. Das wäre beispielsweise für diejenigen Personen schlecht, die gerne antizyklisch investieren.

Und so habe ich vor einigen Wochen nichts anderes getan als das, was ich immer tue. Lesen. Ausländische Presse. Und auch Berichte von Menschen vor Ort. Und eigentlich ist das Leben auf der sachlichen Ebene so einfach. Irgendwer hat uns 2 gesunde Augen gegeben und ein gesundes Gehirn. Die Augen sind die Linse in die Welt, das Gehirn setzt das einfallende Licht der Linse zu Bildern zusammen. Deshalb ist jedes Sehen perspektivisches Sehen (Philosophischer Sonntag – Perspektivisches Sehen). Denn das Zusammensetzen der Bilder im Kopf findet bei jedem von uns unterschiedlich statt. Hauptsächlich beruht dieser Prozess auf Erfahrungen und Wissen und natürlich auf Grundlage der eigenen Meinung zu Themen. Deshalb ist niemand von uns objektiv. Nie. Kann auch keiner sein.

Wieviel weißt Du tatsächlich?

Aber wir können versuchen objektiv zu sein. Und mir hilft eine Meinung zu haben, in den meisten Themen des Lebens nicht viel. Aus Meinungen lässt sich nichts ableiten. Warum? Weil eine einzelne Meinung kein Gewicht auf einer Erde hat, die aus ca. 8 Milliarden Menschen besteht. Meinungen gibt es wie Sand am mehr. Belanglos also. Viel wichtiger ist sogar die Erkenntnis zu erlangen, dass man nichts weiß. Gar nichts. Immer wenn man denkt man wüsste etwas zu einem Thema, wird man feststellen, dass man bis dahin noch gar nicht wusste, wieviel man nicht wusste. Es ist wie mit einer Taschenlampe in einen dunklen Raum hinein zu leuchten. Zunächst denkt man, dass das nur ein kleiner Geräteschuppen sein müsste. Und irgendwann, je mehr man von dem Raum ausgeleuchtet hat, stellt sich heraus, dass es kein Geräteschuppen, sondern eine große Lagerhalle ist. Wichtige Erkenntnis! Bitte aufschreiben.

Die meisten Menschen meinen, dass sie etwas wüssten. Lassen wir sie in ihrem Glauben. Die Realität ist, dass nur die Dümmsten meinen, dass sie wirklich etwas wüssten. Das kommt der Wahrheit viel näher. Und deshalb täte mehr Demut gut. Weiß man viel zu einer Sache oder über ein Thema, gilt das immer nur relativ zu anderen. In Wahrheit hat man eben nur ein paar Quadratmeter der großen Lagerhalle mehr ausgeleuchtet als seine Mitmenschen. Das wars. Mehr ist es nicht. Will keiner wahrhaben. Aber deswegen findet eben auch bei den Wenigsten geistiges Wachstum statt. Ständig zu meinen man wüsste alles zu einem Thema bringt einen Menschen letztlich nur zur relativ folgerichtigen – und dennoch absolut falschen ! – Schlussfolgerung: Nämlich nichts mehr dazulernen zu brauchen oder gar zu können.

Wie begegnen wir dem Dilemma? Nun, Du kannst trotz oder gerade aufgrund dieser Erkenntnis analysieren. Dazu beobachte ich die Gegebenheiten, setze sie ins Verhältnis zu anderen Gegebenheiten und beobachte weiter. Und in der zeitlichen Entwicklung kann man bestimmte Dinge oder Tendenzen erkennen oder ableiten. Und so sagten meine Quellen bereits vor vielen Monaten, dass da „etwas nicht stimmt, in China“. Mit diesem Virus. Dass das keine Eintagsfliege sei. Dass da etwas Größeres auf uns zukommmen könnte und vermutlich auch würde.

Die hiesige Lügenpresse

Dann verglich ich mit der hiesigen Presse. Und stellte fest…? Keine Berichte über Corona. Kaum ein Wort. Wenn dann nur am Rande. Gleichzeitig überschlugen sich die Medien wegen Thüringen oder wegen den Ereignissen in Hanau. Und die Presselandschaft war voll von Propaganda gegen konservative Parteien oder konservative Meinungen. In den letzten Jahren zunehmend mehr, ist jeder rechts, der nicht ganz links ist. Die Mauermörderpartei soll also gut sein und jeder, der sie wählt, sei somit ein ganz toller Mensch. Jeder der die Linke hingegen ablehnt – und sei es auf noch so demokratische Weise – sei damit mindestens ein Nazi. Vielleicht sogar etwas noch Schlimmeres. So oder so ähnlich läuft die Propaganda derzeit rauf und runter. Aber seit der Mutti-Ära hat sich das massiv verschärft. Wir gleiten ab in einen Totalitarismus, aus meiner Sicht hat der Faschismus längst die Überhand gewonnen. Diesmal kommt er eben im Gewand von rot-grün-links. Beim letzten Mal war er braun. Im Endeffekt ist beides die gleiche Suppe.

Bei uns ging es also um Hanau und die Thrüngen-Wahl (die nur eine Schauwahl war, wie wir später feststellten, Kemmerich wurde ja von Mutti geputscht). Während in China hunderte, wenn nicht tausende Menschen starben. Nichts genaues weiß man nicht, dafür sind die offiziellen Berichte aus China nicht glaubwürdig genug. Aber Südkorea ist da schon wesentlich glaubwürdiger. Und so war es aus meiner Sicht bereits vor etlichen Wochen abzusehen, dass da offenbar mehr dahinter steckt.

2020-03-02

Man schaue sich einfach die Ausbreitungsrate und Fallzahlen an. Das bedarf aber, dass man nicht nur Propaganda Lügenpresse liest. Also einfach mal die Frankfurter Allgemeine oder die Süddeutsche oder den Spiegel oder den Stern oder den Fokus oder wie die ganze rot-grün-versiffte Presse auch immer heißen mag, beiseite lassen. Und aus den gemeldeten Zahlen und den Maßnahmen bestimmter Regierungen lässt sich viel ableiten. Russland schloss früh die Grenze zu China, beispielsweise. Nun sind das ja zwei befreundete Staaten. Und trotzdem kommt es zu solch drastischen Maßnahmen, gerade zwischen befreundeten Staaten. Während bei uns Hanau das Thema der Woche war und blieb. Und auch sonst recht munter Karneval gefeiert wurde.

Immer diese toten Einzeltäter

Achja, Hanau. Wo wieder einmal ein „rechter (!) Einzeltäter“ Menschen getötet haben soll. Und – wie fast immer bei Anschlägen auf der Welt – am Ende sich selbst. Praktisch für die Politik und die Presse. Auf tote Einzeltäter kann man wunderbar ganze Theorien packen, Einzeltäter können sich so schlecht wehren. Besonders tote. NSU lässt grüßen. Da waren es im Wesentlichen zwei. Aber am Ende auch tot. Was solls. Man braucht einen Täter? Dann nimmt man sich am Besten jemanden, auf den das Prädikat „rechts“ passt und sorgt dafür, dass derjenige irgendwie in der Nähe eines Tatorts auftaucht und auf jeden Fall am Ende tot ist. Fertig ist die Story. Rechts ist Schuld. Rot-Grün ist gut. So einfach lässt sich Propaganda machen. So baut man eine Gesellschaft um. Die Hamburger Wahlen haben es gezeigt. Links-grün legt zu. Konservativ und liberal verlieren. Traurig, aber Menschen sind so. Ihnen ist nicht zu helfen.

„Also hilf Dir lieber selbst“, ist mein Lebensmotto geworden. Nächstenliebe wäre nötiger denn je, allerdings kann ich aus Erfahrung sagen, dass man dafür nur auf die Fresse bekommt. Warum? Weil die meisten Menschen meinen, dass sie etwas wissen. Und in Wahrheit doch nur stumpf – nichts Böses ahnend – für (!) den Faschismus auf die Straße gehen… während sie ein CO2-Schild hochhalten und für Greta sind. Sie meinen sie täten etwas gegen das Böse und für das Gute. In Wahrheit verkörpern sie genau das, wogegen sie zu demonstrieren glauben. Es ist unbeschreiblich. Diese Dummheit der Masse auszuhalten ist manchmal wirklich hart für mich. Ich gebe es zu. Aber gut, ich kann es eben nicht ändern. Daher habe ich auch meine Prioritäten verschoben. Deshalb gibt es eben weniger Buddhismus von meiner Seite für die Welt. Das ist die einzige Antwort, die wir Wenigen (wir werden trotzdem mehr!) auf friedliche Art der Masse geben können. Man kann den Bösen, den Dummen und den Schlafenden weder das Gute, das Schlaue noch die Bewusstheit zukommen lassen. Aber man kann sich selbst abwenden und dieser Masse die Energie entziehen. Das versuche ich täglich. Ich spreche beispielsweise kaum mehr mit Kollegen in der Arbeit über Politik, es ist unsinnig. Dafür wende ich mich den verbliebenen anderen zu.

Nun zurück zum Corona Virus. Ich informierte meine Freunde, Bekannten und die Familie über meine Erkenntnisse und warnte vor den sich abzeichnenden Entwicklungen. Und sprach eine klare Empfehlung aus: „Besorgt Euch bitte ausreichend Bargeld, haltbare Lebensmittel (vor allem Konserven), viel Wasser.“ Die Reaktion fiel im Allgemeinen wie erwartet aus: Stilles Schweigen bis hin zu lustigen Kommentaren. Mir ist das egal. Ich nehme mein nächstes Umfeld so gut es geht mit, nicht um auf die Schulter geklopft zu bekommen. Sondern aus reiner Nächstenliebe, ein bisschen Buddhismus steckt also doch noch in mir. Ich legte ein paar meiner Quellen offen und zeigte auf, wie ich auf meine Erkenntnisse und Befürchtungen kam. Es half nichts. Fast nichts. Ein paar wenige Menschen folgten meiner Empfehlung.

Sie waren dadurch früh dran, auf der Informationsspur. Das sagte ich auch von Anfang an dazu: „Jetzt habt Ihr noch ausreichend Zeit, die meisten Menschen sind so doof und uninformiert, dass das erst in 1 oder 2 Wochen bei uns in den Medien sein wird. Seid einfach einen Schritt voraus, denn es kann auch schneller gehen und dann habt Ihr das Meiste schon besorgt. Kauft einfach jeden Tag ein, dafür eben die doppelte Menge und in 1 oder 2 Wochen habt Ihr einen ausreichend großen Vorrat. Das wars. Alles einfach. Keine Panik.“

Und wieder einmal kann ich nur sagen, was ich öfter schon in meinen Artikeln angemerkt habe. Je älter ich werde… und so alt bin ich nun noch nicht… aber… je älter ich werde, desto klarer wird mir, dass die meisten Menschen schlicht zu doof sind, zu unterscheiden wie belastbar Informationen sind, die sie von einer bestimmten Person erhalten. Klar geht es jetzt um mich, in dieser Story. Aber es geht mir nicht um mich. Ich erlebe das täglich in der Arbeit oder sonstwo. Ich erzähle etwas, man glaubt mir nicht. Ich lege Quellen offen, selbst Quellen, denen diese Menschen normalerweise folgen… und man glaubt mir trotzdem nicht.

Kognitive Dissonanz ist der Fachbegriff dafür. Gepaart mit Normopathie. Beides im Zweifel einfach googlen, bitte. An beiden Dingen ist übrigens immer die eigene Angst Schuld. Wir lehnen Dinge fast immer ab, wenn sie uns neu erscheinen. Weil wir Angst haben, immer Angst Angst Angst. Das mag vor Millionen von Jahren okay gewesen sein. Aber heute ist 2020! Aufwachen! Kopf benutzen! Bei uns laufen keine Säbelzahntiger mehr hungrig auf der Straße herum! Bei uns ist alles cool. Gut, Du wirst vielleicht mal hier oder da abgestochen oder vergewaltigt. Passiert ja seit 2015 häufiger. Auch so ein Trend. Aber von einem Tiger wirst Du bei uns wirklich nicht gefressen, keine Sorge.Wenn Du zur falschen Zeit dem falschen Menschen aus bestimmten Kulturkreisen begegnest aber gerne vergewaltigt. Bei manchen Kulturkreisen gibt es einfach statistische Auffälligkeiten.

Ich weiß, man gilt dann als Rassist, wenn man solche Fakten klar benannt. Die Nazi-Keule wieder. Klar. Langweilig! Aber ich bin nicht links und auch nichts rechts. Beides ist für mich Faschismus! Zwei Beispiele: Wie hoch ist der Anteil der Sexualstraftäter seit 2015 (seit Mutti die Grenzen geöffnet hat), die einen Migrationshintergrund haben? Und jetzt bitte ins Verhältnis zum Anteil an der Bevölkerung setzen! Puh, da wirst Du erschrecken! Aber hey, ich hab auch ein Gegenbeispiel, das meine These bezüglich dem kulturellen Hintergrund und den Unterschieden zwischen Kulturen untermauert!

Achtung: Wieviele Imame gibt es, die kleine Jungen missbrauchen? Ich habe noch nie davon gehört. Und hast Du schon mal davon gehört, dass christliche Geistliche das taten? Merkwürdig, oder! Also manche Männer aus bestimmten Kulturkreisen schnappen sich gerne eine Frau gegen ihren Willen, lassen aber kleine Jungs in Ruhe. Und dann gibt es andere Kulturkreise (wozu unsere zählt), da schnappen sich die Männer gerne kleine Jungs, aber lassen eine Frau in Ruhe. Selbst auf einem abgelegenen Weg im Dunkeln. Wo es eigentlich so einfach wäre.

Was sagt uns das? Nur weil in einer Kultur Football die Sportart Nummer 1 ist, heißt es nicht, dass die gleiche Kultur nicht auch Atombomben abwerfen wird. Aufwachen bitte. Einfach aufwachen. Es ist nicht alles gleich. Jeder ist anders. Kulturen sind anders. Und ich bin gegen jede Vermischung. Ich bin für deren Erhalt. Wenn ich ein Footballspiel sehen will, fliege ich in die Staaten. So einfach ist das. Und alle könnten so einfach glücklich sein.

Es geht auch anders

Zurück zum Thema wer mir etwas glaubte oder nicht, als ich die Empfehlung zum Anlegen von Lebensmittelvorräten empfahl. Es gibt auch Gegenbeispiele. Herr Van Onnetuschn ist so jemand. Hat sicher auch etwas mit Vertrauen zu tun. Freundschaft und so, kennst Du bestimmt. Aber in dem Fall glaube ich, nicht nur. Herr Van Onnetuschn weiß einfach: Wenn der Junge aus dem Projekt Beziehung etwas ernst meint und sagt, dann ist da etwas dahinter und dann kann man nicht nur im Zweifelsfall der Empfehlung folgen. So einfach ist das. Ich mache das umgekehrt übrigens nicht anders. Wenn ich weiß, dass jemand in bestimmten Themen oder auch einfach in methodischer Hinsicht extrem kompetent ist… dann höre ich einfach zu!

Aber muss ich immer jemandem erst persönlich vertrauen, um einschätzen „zu können“, ob derjenige „Ahnung“ hat von dem, was er da tut oder erzählt? Ist das wirklich nötig? vertraut irgendwer hier Michael Schuhmacher? Kennst Du den überhaupt persönlich? Ich nicht. Aber wenn er – wenn er noch gesund wäre – nun vor Dir stehen würde und Dir etwas vom Rennfahren erzählen würde, würdest Du ihm glauben? Ja. Warum? Weil er nachgwiesenermaßen Erfahrung in dem hat, worüber er spricht. Interessant ist in dem Zusammenhang für mich, dass große Teile meines Umfeldes (Bekannte, Familie, Freunde, Arbeitskollegen) mich offenbar in analytischer Hinsicht für nicht glaubwürdig genug halten. Dass ich kein Virologe bin ist schon klar. Aber ich kann also noch so viele eigene Recherchen anstellen, Zahlen ermitteln, zusammensetzen, Risikoeinschätzungen vornehmen… und richtig liegen… es kommt in einem wichtigen Moment scheinbar nicht an. Wahrscheinlich weil ich kein Star bin. Wenn ich einer wäre, würde man mir aus der Hand fressen.

Es muss Dir egal sein, wenn andere nicht auf Dich hören, selbst wenn es Deine Liebsten sind

Sagt das nun mehr über mich aus oder mehr über die Anderen, wenn sie meinen Rat nicht ernst nehmen? Die Antwort erspare ich mir. Bin ich ihnen deswegen böse? Keinesfalls. Es ist mir egal. Es soll jeder machen was er für richtig hält. Aber ich sage es mal so: Wann immer jemand etwas erzählt, der etwas in irgend einem Gebiet zu erzählen hat, dann höre ich ihm zu. Es gibt sowieso kaum Menschen, die sich – egal worin – auskennen. Die Meisten haben eben keine Ahnung von nichts. Das meine ich aber nicht abwertend, sondern beschreibend. Es ist schade. Schließlich haben wir alle im Großen und Ganzen die gleichen Fähigkeiten mitbekommen. Wir alle sind in der Lage zu denken. Kaum einer tut es jedoch. Rein meine Sicht der Dinge, mein Empfinden. Ich kann mich täuschen, klar. Dann können aber auch Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen.

Und so kann ich nur zum Abschluss das Fazit ziehen: Ich habe keine Lösung für das Problem mit dem Corona Virus. Die Ursache für das Corona Virus ist – nach meinen Quellen – mit hoher Wahrscheinlichkeit entweder ein Fehler oder Absicht. In jedem Fall aber scheint der Virus künstlich gezüchtet worden zu sein. „Fake News!“. Ja. Ich weiß, Fake News. Bla bla. Manch einer schreit jetzt vielleicht nach dem Faktencheck. Mir egal. Derjenige soll dann einfach weiter Schlaftabelleten schlucken und weiter Lügenpresse lesen.

Ich hoffe, dass Du Dich ausreichend gut vorbereitet hast. Falls nicht, es ist noch immer etwas Zeit. Nutze sie. Falls doch, prima. Dann hast Du keinen Stress und hast alles nötige zu Hause. Denn eines ist klar: Was hast Du denn zu verlieren? Was ist Dein Risiko? Wenn Corona uns verschont, dann hast Du eben einige Konserven mehr. Und falls Corona auf dem Hochpunkt zuschlägt, bin ich froh, wenn ich in der ersten großen Panikwelle nicht zwischen Menschenmassen einkaufen gehen muss, sondern das Zeug zu Hause habe. Wo liegt das Risiko? 0. Genau null. Es gibt kein Risiko. Haltbare Ware wirst Du über die nächsten Jahre problemlos essen können, Du wirst keinen Schaden haben. Nicht einmal finanzieller Art.

Die Chancen sind allerdings enorm. So einfach geht Risikomanagement. So einfach funktionieren Analysen. Sachlichkeit ist wichtig. Falls Corona nur zu einer Panik führt, ohne echte gesundheitliche Auswirkungen… was dann? Dann gibt es im Laden trotzdem erstmal nichts mehr. Egal ob jemand gestorben ist oder nicht. Dann nützt Dir jede ablehnende Haltung nichts. Dann nützt Dir jede Leichtsinnigkeit nichts. Dann ist es einfach besser, vorbereitet zu sein. Fertig.

Wie sagt unser Gesundheitsspahn so schön: Es gäbe keinen Grund zur Sorge oder zur Panik. Hamsterkäufe seien nicht nötig. Derselbe Gesundheitsspahn sagt aber auch: „Wenn Sie am Corona Virus erkanken sollten, bleiben Sie bitte unbedingt 14 Tage in Quarantäne zu Hause!“ Okay, ich frage Dich nun eindeutig: Wovon, verdammt nochmal, soll ich mich denn dann ernähren, wenn ich vorher nichts gehamstert habe?!

Kein Mensch hinterfragt mehr irgendetwas. Niemand. Es ist wirklich ein Gefühl der blanken Fassungslosigkeit, das sich in mir breit macht. Aber es darf mir egal sein. Ich kümmere mich um mich. Und sehr gerne auch weiterhin um die wenigen Menschen, die einzuschätzen wissen, wem sie glauben sollen und können oder nicht. Denn heute glauben sie Dir wegen Corona nicht. Morgen ist es schon wieder wegen einer anderen Sache. Greta vielleicht. Oder was weiß ich. Und übermorgen mag es schon wieder das nächste Thema sein. Aber eines kannst Du tun: Du kannst Dir Dein Umfeld bewusst aussuchen und Dich mit den Menschen umgeben, die Dir charakterlich oder hinsichtlich Deiner Weltanschauung ähneln. Das ist auf Dauer wesentlich befruchtender und gesünder. Gilt übrigens auch in Bezug auf Partnerschaften…

Ich wünsche uns, dass wir gesund bleiben. Damit das Projekt Beziehung Teil 2 irgendwann auch einmal zuende gehen kann. Ob mit Traumfrau oder ohne. Ich tendiere inzwischen ja fast schon zu… ohne… 😉

PS: Wenige Tage nach meiner Ankündigung gegenüber meinem Umfeld war es ja dann soweit. Erstmal waren in vielen Orten in den Supermärkten Reis, Nudeln und Tomatensoßen aus. Und Desinfektionsmittel. Auch davon hatte ich mir ganz in Ruhe welches besorgt. Das hat etwas mit Antizyklik zu tun. Klappt nicht nur an den Kapitalmärkten, sondern eben auch im wahren Leben. Man kann im Leben auch ganz gut durch kommen. Man kann zwar nicht in den Kopf der Partnerin schauen. Aber man kann auf Massenphänomene blicken und daraus für sich Schlussfolgerungen ableiten. Oder eben lieber weiter so tun als wäre alles reine Panikmache und übertrieben. Was sicher nicht die eigene Meinung sein kann, sondern die übernommene Meinung aus der Lügenpresse. Oder hat jeder, der die Klappe aufmacht, ebenfalls viel Zeit für Analysen investiert? Muss jeder selbst entscheiden, was er tut. Am Ende bin ich aber froh, wenn ich meine Nahrungsmittel und mein Deinfektionsmittel habe. Egal, ob die Anderen anderer Meinung sind. Es ist mir wirklich egal. Sollte es Dir auch sein. Geh Deinen Weg. Lass Dich nicht beirren. Achte nicht auf Mehrheitsverhältnisse. Die wertvollste Mehrheit, die es gibt, ist die eigene Mehrheit. Und dazu brauche ich nur eine Person. Mich.

Auch Top-Speaker sind nur Menschen, in Wahrheit manchmal kein Schritt voraus

Vielleicht hast Du es die letzten Tage mitbekommen, falls Du die Speakerszene in Deutschland verfolgst. Da ist eine regelrechte Schlammschlacht ausgebrochen. Anlass war ein Zeitungsartikel zu einer Veranstaltung von Tobias Beck.

Wer ist Tobias Beck? Tobias Beck ist einer der bekanntesten Coaches und Speaker in Deutschland. Und zweifelsfrei vermittelt er gute Botschaften und eine Lebenseinstellung, die inspirierend ist. Ich verfolge seine Youtube Videos, wenn auch nicht alle. Manche Themen sind mir einfach zu langweilig und teilweise sind seine Gäste auch nicht interessant genug. Das ist aber ganz normal und kein Problem von diesem Speaker. Es können nicht immer alle Themen super spannend sein.

Wenn ich also beispielsweise irgend einer Psycho-Tante zuhören soll, die mir eben etwas über das menschliche Gehirn und dessen Funktionsweise erzählen will, dann höre ich genau 2 Minuten lang zu. Und wenn dann nur schulkluges Geschwätz kommt, schalte ich ab. Da nutzt es mir auch nichts, wenn ein Top-Speaker moderiert. Wenn schulkluge Streber interviewt werden, bin ich raus. Schulkluge gibt es genug. Danke. Aber nein danke.

Nun, in dem Zeitungsartikel wurde Tobias Beck offensichtlich zerrissen. Er sei auf der Bühne verbal so lange auf eine Teilnehmer losgegangen, bis diese zu weinen begonnen habe. Die Leute hätten stundenlang nicht auf die Toilette gehen dürfen und hätten bis tief in die Nacht wach bleiben müssen. Es soll wohl irgend eine Gruppenübung durchgeführt worden sein. Und aufgrund der fortgeschrittenen Zeit, sei Tobias Beck derweil nach Hause gefahren und habe sein Team den Rest der Veranstaltung durchführen lassen.

Soweit alles nicht speaktakulär. Aber was macht die Story für mich so interessant?

Das gegenseitige Zerfleischen einer Branche

Nun, ich folge beispielsweise auch Dirk Kreuter. Auch den kann man kennen, wenn man sich für Persönlichkeitsentwicklung interessiert. Wobei er eher aus dem Bereich Vertrieb kommt und mehr mit Verkaufsschulung und Marketing zu tun hat.

Da haut der gute Dirk Kreuter ein Video raus und zerfetzt den Tobias Beck. Kommt vor, sowas. Aber Achtung: Ausschließlich auf Basis dieses oben erwähnten Zeitungsartikels!

What???!!!

Er fällt sein Urteil auf Basis eines (!) Artikels von irgendwem (!). Ich habe den originalen Artikel nicht gelesen. Ich habe mir nur die Video-Statements von Tobias Beck und Dirk Kreuter angesehen. Der originale Artikel interessiert mich gar nicht. Schrott lese ich nicht. Ich beschäftige mich lieber direkt mit den Menschen. In dem Fall Tobias und Dirk.

Jedenfalls ist es ein Wahnsinn, wie ein millionenfach bekannter Mann einen anderen Menschen aus der gleichen Branche (!) so niedermachen kann. Er würde niemals seine Veranstaltungsteilnehmer vom Gang auf die Toilette abhalten. Er würde niemals einen Teilnehmer auf der Bühne zum Weinen bringen. Er würde sowieso alles ganz anders machen als dieser Tobias Beck und die Message zu Ende: „Kommt lieber in meine Veranstaltungen!“

Einen Kommentar auf einen Zeitungsartikel zu stützen und mit in den Canon einzustimmen, halte ich für äußerst fragwürdig. Wenn ich nicht selbst auf einer Veranstaltung war, dann würde ich mich mit angreifenden Kommentaren zu einer Person zurückhalten. Um nicht zu sagen: Ich lasse solche Gedanken gar nicht erst aufkommen.

Es gibt auch Coaches mit Hirn

Ich meine das nicht abfällig und auch nicht abwertend. Aber das was der Dirk da getan hat, ist für mich nicht analytisch. Es ist einfach emotional. Vielleicht ist es auch kaluliert, dass er einen Branchenkollegen in die Pfanne haut. Vielleicht steckt da nur ein Marketinggag dahinter. Um all das geht es mir gar nicht. Es geht mir um etwas anderes.

Ich habe nämlich auch ein drittes Video gesehen. Von einem weiteren Speaker. Julian Hosp. Der ist vielleicht nicht so bekannt in der Speakerszene, aber ihm fühle ich mich geistig näher als den anderen beiden. Er kommt mehr aus einer realen Betrachtungsschiene und kerngesunden Weltanschauung. Wie Du weißt, sehe ich Dinge gerne so wie sie sind. Nicht übertrieben in eine und nicht übertrieben in eine andere Richtung.

Julian Hosp analysiert mehr. Er geht auf Wahrscheinlichkeiten und Statistiken. Und das bei einem kerngesunden Mindset. Man muss also nicht immer nur seinen Namen tanzend im Kreis singen und dazu ein paar Räucherstäbchen abfackeln, um erfolgreich und fokussiert zu sein oder sein zu können. Ich will dem Tobias und dem Dirk nix abtun. Beide halte ich insgesamt für gut bis sehr gut. Aber während der Tobias mir die Haare einfach zu schön hat, ist mir der Dirk zu verkaufslastig. Der verkauft Dir seine Oma auch noch als Jungfrau, würde ich annehmen. Das ist mir zu geschleckt und zu manipulativ. Dennoch werde ich dieses Jahr eine seiner Veranstaltungen besuchen. Das Eine schließt das Andere nicht aus. Gegen den Tobias habe ich nix, auch wenn er die Haare schön hat. Aber den ganzen Tag nur grinsend in die Kamera zu lächeln und alles und jeden toll zu finden, halte ich für unreal. Dennoch: Von beiden kannst Du viel lernen. Von beiden durfte ich viel lernen. Danke Euch beiden, ist also gut gemeinte Kritik! 😉

Was dieser Julian Hosp allerdings so toll gemacht hat: Er ging professionell an das Thema heran. Er nahm einen neutralen Standpunkt ein. Er kennt beide Speaker persönlich, nehme ich an. Er kritisierte den Dirk Kreuter scharf für dessen platte Angriffe. Er lobte allerdings auch nicht den Tobias Beck in den Himmel hoch. Er zeigte Unterschiede zwischen den anderen beiden und sich auf. Er brachte dabei ein paar wesentliche Denkanstöße mit: Glaubt denn heute – im Jahre 2020 – irgendwer ernsthaft, dass man bei einer Veranstaltung „einsperrt“ wird? Glaubt denn jemand ernsthaft, dass man nicht auf die Toilette gehen darf? Glaubt denn jemand ernsthaft, dass bei hunderten oder tausenden von Teilnehmern es nicht auch mal sein kann, dass ein Teilnehmer auf der Bühne emotional wird und vielleicht zu weinen beginnt?

Es ist ganz normal und statistisch völlig im Rahmen, dass auch mal (!) irgendwer irgendwas als nicht so toll empfindet. Mir geht das in meinem Leben sogar recht häufig so, stelle ich zur Zeit immer wieder fest. Menschen, die mich kaum kennen oder meinen zu kennen, kritisieren mich am lautesten. Oft Arbeitskollegen. Mal sind es meine Investments. Mal mein Style. Mal meine Lebensweise. Heute dies und morgen das. Es geht mir am Ar*** vorbei. Der Neidfaktor ist eklatant hoch. Ich habe gestern einen tollen Spruch gelesen, von einem anderen wahnsinnig guten Coach: „Wenn Du mit einem Idioten diskutierst, bist Du selbst einer!“

Daher: Danke Julian, für Deine nüchterne Analyse und Deine faire Herangehensweise und den Umgang mit zwei potentiellen „Konkurrenten“. Du zeigst, dass man auch mit Hirn und Verstand und aus einer Positionen des Abstands anständig Themen und Situationen und Menschen (!) beleuchten kann. Das ist ein sehr sehr seltenes Gut heutzutage. Ich denke da nur an die aktuelle Medienberichterstattung zu Hanau. Da würgt es mich im Magen. Aber lassen wir das, das ist ein anderes Thema. Um Politik soll es heute nicht gehen. Alle gegen einen oder alle gegen ein Thema. Da ist immer etwas faul, mehr sag ich nicht. Menschen sind Herdentiere, klar dass dann alle der Masse folgen.

Was mich an der ganzen Sache so erstaunt hat

2 Dinge:
1. Wie persönlich Tobias Beck diesen reißerischen Artikel über seine Veranstaltung und über sich genommen hat. Er war richtig angefressen und rechtfertigend in seinen Statements. Ich sage dazu nur: „Junge, das ist Deiner nicht würdig!“
2. Wie ein so anerkannter Top-Speaker einfach einen Berufskollegen attackiert.

Hallo?! Junge?! Du bist Bestseller-Autor. Du bist Top-Speaker. Du bist vermutlich Multimillionär. Hallo?! Was ist denn los mit Dir. Komm mal klar. Das war ein (!) blöder Artikel zu Deiner Arbeit. Du lachst den ganzen Tag, wie oben geschrieben, in die Kamera. Jeder scheint Dich zu lieben und ganz toll zu finden. Everybodys Darling. Dem die Sonne gefühlt von morgens bis abends aus dem Hintern scheint. Und da kommt irgendwer (!) um die Ecke und bricht Dich mit einem lächerlichen Artikel? Und spätestens komplett knickst Du weg, nur weil ein Kollege aus der Branche mit drauf drischt?!

Was ist denn hier los?! Ich dachte, dass Du da bist, um den Menschen den Geist zu öffnen. Ihnen den Weg zur inneren Erfüllung, zum Erfolg, zum Glücklichsein und zum Abrufen ihres Potentials zu verhelfen. Der stabil und stark ist. Hä?! Hab ich was verpasst. Verdammt nochmal! Wenn der größte Sturm tobt und der Kälteeinbruch kommt, dann hast Du wie eine deutsche Eiche stehen zu bleiben! Man. Was ist da los?! Du kannst zig hunderttausend Menschen doch nicht Wasser predigen und selbst Wein trinken. Ich bin schockiert!

Hater gehören dazu. Dem muss ich mich täglich genauso aussetzen. Das haben wir so an uns. Wenn wir polarisieren. Wenn wir von der Masse abweichen. Wenn wir herausragen. Das ist ganz normal, dass das anderen Menschen nicht gefällt. Menschen mögen es nicht sonderlich, wenn sie mit anderen Menschen zu tun haben, die ihnen voraus sind. Das ist der Grund, warum echter Hass nur von Taugenichtsen kommt. Nicht meine Spielwiese. Da bin ich raus.

Und dennoch, was Dirk Kreuter da abgeliefert hat, war eine Null-Leistung. Unter null, sogar. Man man man. Was ist das denn. Wer bist Du denn? Ja mag sein, dass ich Deine Veranstaltung besuche, dieses Jahr. Aber hey, man kann doch nicht auf Basis eines dämlichen Artikels einen anderen Menschen in der Öffentlichkeit attackieren. Was geht da bei mir sofort in meinem Kopf vor? Ganz einfach: Wenn Du die Inhalte, die Du Deinen Kunden (dazu zähle auch ich) vermittelst, genauso „toll“ recherchierst und reflektierst, wie die Kritik an Tobias Beck… was erwartet mich dann? Ich kann Top-Inhalte nur liefern, wenn ich Top-Leistung von mir selbst abrufe. Aber eine Null-Leistung abzurufen führt nicht zu Top-Inhalten. Ich erwarte von einem Top-Speaker eine absolut saubere Leistung, nimm Dir ein Beispiel an Julian Hosp. Und vor allem: Bleib fair! Hier geht es um Menschen!

Wahnsinn!

2020-02-23

Und zu guter Letzt noch eine Schelte!

Ein wenig habe ich mich ja echt gefreut. Warum? Darüber, dass selbst die tolle Branche der Persönlichkeitsentwickler auch mal sein Fett abbekommt. Im politischen Bereich wird durch die Mainstream Propaganda- und Lügenpresse ständig nur auf die Kernbereiche eingedroschen, für die ich mich interessiere. Kapitalismus ist böse. Wer Geld an der Börse verdient ist böse. Konservativ zu sein ist böse. Nazi ist so jemand sogar. Eigenverantwortung ist böse. Und auf der Gegenseite? Sozialismus ist gut. Soziale Hängematte für alle ist gut. Wenn die CDU mit Links paktiert, dann ist das das neue Deutschland. So geht Thüringen 2020. Es ist immer das gleiche Schauspiel.

Und nun hat es mal eine eigentlich überhaupt nicht politisch relevante Branche erwischt. Jetzt hat der Mainstream seine hässliche Fratze auch mal gegenüber anderen ehrenwerten Menschen gezeigt. Leute wie ich, die freiheitlich, konservativ und marktwirtschaftlich denken, gelten in der Masse und in der Lügenpresse ja als alles mögliche, nur nicht als Menschen. Armes Deutschland. Aber in diesem Fall, hat es jemand abbekommen, der sich sonst so für Arme, für Benachteiligte und vom Schicksal getroffene einsetzt. How dare you!

Dieses mal hat die Lügenpresse auf jemanden eingeschlagen, auf den man nicht einschlagen darf, weil es nichts einzuschlagen gibt. Kritik ist immer okay. Kritik darf hart sein. Ich kritisiere auch viele. Und hart. Aber immer fair und nie unter der Gütellinie. Und wenn ich jemanden kritisiere, habe ich vorher mein eigenes Handeln bereits 2 mal kritisiert. Und meine Kritik ist immer gut gemeint. Sie soll zum Nachdenken anregen. Ich will nicht verdammen. Ich will nicht zerstören. Ich wachse nicht dadurch, dass ich andere unter Wasser drücke.

Und das ist meine ganz einfache Message für heute:

Wann immer wir über andere sprechen, sollten wir vorher denken. Und uns nicht von der Emotion und vom Moment überrollen lassen. Sonst posaunen wir selbst als Top-Speaker und Multimillionär einen Rotz raus, dass sich die Balken biegen!

PS: Und wer der Lügenpresse auch nur eine Story glaubt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen. Da nützt es auch nichts, wenn ich Top-Speaker bin. Gerade dann nicht.

PPS: Wir sind ganz offensichtlich alle nur Menschen. Selbst als Persönlichkeits-Coach…

Ich glaub, ich muss da mal ein Video hinterher schieben

Heute mal ein Video, als Ergänzung zum gestrigen Artikel. Es ist also irgendwie ein bisschen ein Teil 2 von einem Beitrag, der gar kein Teil 1 ist. Denn er steht für sich alleine.

Der Artikel gestern war lang. Heute lasse ich einmal jemand anderen sprechen. Einen der Youtuber, die ich sonst so gerne als „meine Trainer“ bezeichne. Ich öffne also die Büchse der Pandorra. 😉 Und so hat jeder Leser auch die Chance einmal ganz konkret zu erfahren, wen ich mir da so täglich in die Birne knalle. Vielleicht mache ich das in Zukunft öfter, ich habe inzwischen eine unendlich lange Playlist mit unendlich wertvollen Videos. Die Playlist habe ich einmal angelegt, ohne genau zu wissen wofür. Aber jetzt weiß ich es. Für mich habe ich die Playlist nicht angelegt, denn ich kenne ja jedes einzelne dieser Videos. Manche schaue ich auch öfter.

Das ist das erste Mal, dass ich hier jemanden aus dem Bereich Persönlichkeitsentwicklung namentlich vorstelle, bis auf Eckhart Tolle vielleicht. Dieser jemand ist eigentlich Fitness-Trainer. Aber das Eine gehört zum Anderen. Ich bin inzwischen davon überzeugt: Ohne guten Körper kein gesunder Geist.

Fun Fact:
Oder auf mich selbst bezogen zu Teil 1: Ich hatte einen guten athletischen Körper und habe viele Frauen kennen gelernt. Dann habe ich meine vermeintliche Traumfrau gefunden und später im Laufe der Beziehung mich selbst schleifen lassen. Geistig und körperlich! Dann wollte die Frau unbedingt das Weite suchen. Ich stand aber mit meinem Körper immer noch da und mein Geist hat mich immer noch begleitet. Nun habe ich wieder einen athletischen Körper, besser als in Teil 1. Und einen ziemlich fokussierten Geist. Wie in Teil 1. Wenn das Eine mit dem Anderen korreliert, sollte bald auch wieder eine Traumfrau aufkreuzen.

Super? Es ist mir egal. Es ist mir einfach egal geworden. Ich habe mich. Das reicht.

Nun, ich will zu meinem Artikel gestern gar nichts mehr persönlich ergänzen, außer dieses Video vorzustellen. Und mein Artikel entstand umgekehrt nicht wegen diesem Video, denn ich habe das Video erst heute zum ersten Mal in meinem Leben gesehen. Aber ich sehe viele solcher Videos, lese viele Bücher von „solchen“ Menschen, die „solche“ Dinge sagen wie dieser Typ in diesem Video. Dafür bin ich all diesen Youtubern und Buchautoren dankbar. Dass es sie gibt. Weil ich von ihnen lernen darf. Weil sie mir ähnlich sind. Weil sie ähnliche Ziele haben. Und selbst wenn die Ziele abweichen: Weil sie ein ähnliches Mindset haben. Weil deren Methoden ähnlich sind.

Und genau so wie es ihre Motivation ist, das für uns zu tun… für uns Menschen, die genau das gut finden, was diese Menschen tun, genauso ist das Bloggen hier meine Motivation genau das zu tun für Menschen, die das gut finden, was ich tue.

Im Übrigen ist das was dieser Trainer zu seiner Lebensgeschichte erzählt, besonders was die Jugendzeit betrifft, zu meiner sehr ähnlich verlaufen. Nur habe ich damals nicht mit dem Basketballspielen begonnen und bin kein Basketballnationalspieler geworden. Aber inzwischen spiele ich ja auch Basketball. Wenn auch auf andere Art. 😉

Nun viel Spaß mit dem Video. Gute Unterhaltung wünsche ich dazu nicht, denn es hat mit Unterhaltung nichts zu tun. 🙂 Einfach wirken lassen. Und annehmen. Oder einfach ablehnen. Freie Wahl, wie bei Kopf oder Zahl.

Titel des Videos:

„Warum du auf NIEMANDEN HÖREN DARFST 😡‼️ Emotionales Video 😔“

PS: Ich hab auch gleich mal eine neue Kategorie gegründet: „Projekt wertvolle Videos“.

Was ist mit anderen Meinungen? Mein Meta-Meta-Ebenen-Prinzip!

Nur allzu gerne beschäftige ich mich mental, wie jeder – der mich kennt – weiß. Gehirnnahrung, wie Walnüsse. Es macht einfach Spaß auf diese knusprigen Hülsenfrüchte zu beißen und diese nussige Geschmacksexplosion auf dem Gaumen entfalten zu lassen. Genauso bereit es mir große Freude, in jede Art mentaler Herausforderung oder Themenstellung sprichwörtlich hinein zu beißen.

2019-08-09

Vielleicht hat das Eine auch unmittelbar mit dem Anderen zu tun. Die richtige Ernährung setzt körperliche Energie frei. Wenn ich vergleiche, meine Situation vor ein paar Monaten, wird mir das ein Stück weit klar. Damals ernährte ich mich stark kohlenhydratlastig und auch sonst nicht nur gesund, vollwertig und bewusst. Sowohl mittags im Job als auch abends zu Hause. Ich bin Vegetarier (der allerdings Fisch isst), wenn man sich dann keine Gedanken um seine Makronährstoffe (Protein/Kohlenhydrat/Fett) macht, kommt man schnell in ein ungesundes Verhältnis und liefert seinem Körper vieles, nur nicht das was er benötigt. Oft gab es abends beispielsweise Nudeln, weil ich sie einfach geliebt habe. Oder ein frisches Brot mit knuspriger Rinde. Davon konnte ich nie genug bekommen.

Inzwischen bin ich bei Low Carb, manche sagen auch „zuckerreduziert“, das klingt für die auf diesem Gebiet weniger Interessierten („Ernährungsunreflektierte“, würde ich dazu sagen) etwas kompatibler. Glaubenssätze und so. Wobei das inzwischen besser wird, stelle ich fest. Die Zahl der dummen Sprüche nimmt über die letzten Jahre ab, wenn ich irgendwo nur Fisch mit Gemüse esse. Kollegen, Bekannte, Familie. Den Meisten fehlen zwar weiterhin ihre Kartoffeln, Nudeln oder das Brot bei so einer Komposition. Aber zumindest tun sie das sachlicher kund als noch vor einiger Zeit. Danke dafür. Die Zeit schreitet voran und manchmal ist man auf der (Zeit-)Achse einfach weiter vorne. Als Juri Gagarin als erster Mensch im Weltall war, haben ihn die anderen auf der Erde vermutlich auch ungläubig angesehen und vielleicht das gesamte Vorhaben spöttisch oder argwöhnisch betrachtet. Heute sind Reisen in den Weltraum fast eine massentouristische Attraktion.

Und warum komme ich auf dieses Thema? Nun, vor einigen Monaten begann einer meiner Kollegen morgens bereits Gemüse zu essen, mit Käse. Mittags Fisch, mit Gemüse. Dazwischen öfter Äpfel. Aber das klassische Brot gab es bei ihm nicht. Er sagte, er wolle abnehmen. Damals entgegnete ich: „Sag mal, wie machst Du das? Ich würde nie satt werden davon, wenn da keine Nudeln oder kein Brot dabei sind!“ Er sagte immer nur: „Ach, das geht schon. Man gewöhnt sich daran.“ Ich glaubte ihm kein Wort. Heute weiß ich: Nicht der Verzicht auf Kohlenhydrate macht Heißhunger, sondern die Kohlenhydrate ansich lösen den nächsten Heißhunger danach aus. Es ist also nicht die Lösung, Kohlenhydrate zu essen, um „nicht mehr hungrig“ zu sein. Sondern Kohlenhydrate lösen Hunger aus, Insulintal und so weiter. Ihr wisst schon.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nachdem er mich in der Arbeit regelmäßig Skyr (so etwas wie Magerquark!) essen sieht, war er ganz interessiert. Inzwischen isst er zu all seinem Gemüse, dem Käse und Fisch und seinen Äpfeln fast täglich Skyr. Er wollte genau wissen, was ich seit kurzem „anders“ mache, weil ich:
a) Abgenommen hätte
b) Athletischer aussehen würde

Öfter mal was Neues, oder einfach ANDERS!

Ich sagte ihm, dass ich ALLES anders mache. So ist es tatsächlich. Alles anders als vorher. Und wenn ich „alles“ sage, meine ich das auch. Ich war in einem relativ gemütlichen Zustand, es ging mir „ganz gut“. Kennt Ihr Menschen, die auf die Frage „wie geht es Dir?“ mit „ganz gut“ antworten. Standard. In Wahrheit ging es mir – aus heutiger Sicht – gar nicht gut. Ich war vollgepumpt mit Kohlenhydraten, die mich schlapp machten. Deswegen nahm ich im Laufe der Beziehung auch etwas zu und reduzierte gleichzeitig meine Bewegung. Ein Teufelskreis. Dann bist Du zu Hause vielleicht nicht immer so gut drauf. Das spürt Deine Partnerin. Gut, dann gibt es solche und solche. Die Einen arbeiten dann mit Dir, die anderen dann irgendwann gegen Dich. Aber darum soll es jetzt nicht gehen. Schnee von gestern. 🙂

Jedenfalls mache ich seither alles anders, nicht nur im Bereich der Ernährung. Die Ernährung ist einer meiner Liebings-Lebensmittelpunkte geworden. Genau wie der Sport. Genau wie wieder viel viel mehr zu lesen. Genau wie mein völlig anderer Fokus auf die Persönlichkeitsentwicklung und Weiterbildung, vor allem im menschlichen/charakterlichen Bereich. „Persönlichkeit kommt vor Frauen“, könnte man meine Prioritätenverschiebung auch nennen.

Und so habe ich mich zuletzt in meinem Artikel „Die Sinnfrage und das schweizer Uhrwerk“ mit meiner gegenwärtigen mentalen Situation beschäftigt. Das Fazit lautete im Prinzip, dass ich keinen tiefergehenden Sinn mehr im bzw. am Leben sehe. Und dennoch top motiviert weiter mache, wie ein schweizer Uhrwerk. Vielleicht sind die Walnüsse Schuld daran.

Und es kam wie es kommen musste. Viele Gespräche dazu, persönliche. Und auch viele Kommentare hier. Euch allen danke ich dafür. Zusammen mit meinen Antworten hat es der letzte Artikel auf 23 Kommentare gebracht. Das ist, glaube ich, hier noch nie dagewesen. Ihr bereichert mich ungemein, auf unterschiedliche Art. Die „lieben“ Kommentare freuen mich, die „harten“ Kommentare bringen mich zum Nachdenken, die „ablehenden“ Kommentare treiben mich weiter an, genau so weiter zu machen wie bisher, und ich weiß insbesondere an denen, dass ich richtig bin. Nur die zustimmenden Kommentare sind äußerst selten. Aber das ist nicht so schlimm, die meiste Zustimmung gebe ich mir sowieso stets selbst. Also bleibt wie Ihr seid, haut rein in die Tasten, was immer ihr denkt. Ich freue mich über jede Eurer Meinungen. Und wenn es neben vielen Meinungen auch die einen oder anderen faktischen oder sachlichen Ratschläge (Buchtipps. Videos, Vorträge, Veranstaltungen, Orte, was auch immer) in die Kommentare oder Gespräche schaffen, freue ich mich besonders. Denn Meinungen sind… ja… Meinungen. Aber Meinungen sind nicht die Realität. Meinungen sind Glaubenssätze. Glaubenssätze sind nicht die Realität. Glaubenssätze sind Teil einer Realität. Mehr nicht. Die Realität ist komplexer als ein einzelner Glaubenssatz. Und die wechseln manchmal. Hat auch was mit dem Alter und der Reife zu tun. Wie oft ich wohl meine Glaubenssätze noch wechseln werde…?

Die Einen glauben dies, die Anderen das

So wie ich vor kurzem meinem Kollegen nicht glaubte, dass man von Gemüse, Fisch, Käse und Äpfeln in der Früh, mittags und abends satt werden und lange bleiben könne. Das war mein Glaubenssatz: „Kohlenhydrate machen und halten satt!“

Heute weiß ich, dass das – gelinge gesagt – Bulls*** ist. So ist das mit vielen Meinungen. Gelegenheitlich höre ich auch nicht gut genug hin, wenn andere Menschen andere Meinungen haben, das ist die Kehrseite der Medaille. Ich hätte früher auf meinen Kollegen hören können oder sollen, um früher an den Punk zu kommen, an dem er damals schon war. Dafür bin ich heute auf diesem Gebiet weiter als er. Er isst inzwischen zusätzlich Skyr und auch Eier. Und Leinsamen, Chiasamen und knusprig-knackige Nüsse. Und vielerlei weiteres Zeug. Ob er das wohl von mir aufgeschnappt hat…? Hmm…

So ist das nun einmal. Wir tun was wir tun. Wir essen was wir essen. Aber in der Regel tun und essen wir nur das, was wir kennen. Was der Bauer nicht kennt… Ich bin aber kein Bauer. Und was ich nicht kenne, macht mich in der Regel neugierig. Jedenfalls spätestens seit Teil 2 hier! Auch damals schon in Teil 1. Und dazwischen wurde ich wieder unbewusst. Selbst Schuld!

Und um auf meinen letzten Artikel zurück zu kommen… ich bin neugierig zu entdecken, ob es mir gelingt (wieder) einen Sinn im Leben zu finden oder aber überzeugt sinnlos weiter zu machen. Wie ein schweizer Uhrwerk. Ist doch geil, ist wie Sport. Du hast heute keinen Bock und tust es trotzdem. Du fühlst Dich danach oft gut, weil Du es getan hast. Oft aber auch nicht besser oder anders als vorher. Aber Du hast es getan. Und das unterscheidet den Macher vom Mit-Sich-Machen-Lasser.

Wir haben immer 2 grundsätzliche Möglichkeiten im Leben

Wir tun Dinge „einfach“. Wir tun „einfache“ Dinge. Und die meisten tun „einfache Dinge“ „einfach“. Das sind, wenn sie ausschließlich „einfache Dinge“ „einfach“ tun, die Mit-Sich-Machen-Lasser. Die gehen auf die Straße und demonstrieren gegen CO2 oder Pro-Asyl oder was weiß ich nicht alles, wovon sie sich das Hirn durch Medien oder ihr Umfeld weichkochen haben lassen. Anstatt selbst zu denken und zu recherchieren. Ich will da jetzt gar nicht tiefer einsteigen, ein bisschen provokante Thesen in den Raum stellen und dann verschwinden macht mehr Spaß. 🙂
Jedenfalls tun diese Menschen Dinge recht unreflektiert. Die Gründe sind vielfältig, meist Stress und Bequemlichkeit. Gerne in Kombination. „Einfache Dinge“ möglichst „einfach“ tun. Gut, klar. Führt auch zum Tod. Immerhin.

Und dann gibts die andere Möglichkeit im Leben: Du machst meinetwegen auch nur „einfache Dinge“ ganz „einfach“ oder herausfordernde Dinge ganz einfach oder auch ganz kompliziert. Völlig egal. Aber jetzt kommt der entscheidende Punkt: Du denkst darüber nach was Du tust. Du reflektierst und Du machst somit die Dinge bewusst. So werden „einfache Dinge“ zu „reflektierten einfachen Dingen“. Oder „einfaches“ Tun wird zu „reflektiert einfaches Tun“. Bewusst eben. Das ist DER wesentliche Schlüssel im mentalen Bereich. Die Meta-Ebene.

Und dann kommen die Gegenmeinungen

Die Frage ist, wozu die Gegenmeinungen kommen. Zur 1. Möglichkeit oder zur 2.? Sprechen Menschen mit Dir über „einfache Dinge“ „einfach“? Oder sprechen sie mit Dir reflektiert über „einfache Dinge“? Und auch über Dinge, „reflektiert einfach“? Hier weiß ich sehr genau zu unterscheiden. Und hier weiß ich auch, warum ich Kritik kaum mehr an mich heranlasse. Ich klopfe Aussagen, ganz besonders wenn sie „einfache“ Glaubenssätze – sind, nach diesen zwei Kategorien ab. Und fast immer – das ist aber ganz natürlich – bewegen wir uns im Rahmen der 1. Möglichkeit. Wir sind so. Wir sind Menschen, wir sind nicht immer super bewusst.

Aber mein Ziel ist es, das möglichst oft zu sein. Besonders wenn es für mich wichtig wird. Und wenn mich ein Thema interessiert, zum Beispiel über den Sinn des Lebens nachzudenken, dann passe ich schon sehr genau auf. Der lange Lauf zählt für mich. Und das ist kein Widerspruch zum „Leben im Jetzt“ (Eckhart Tolle). Denn jeder lange Lauf beginnt immer im Jetzt. Jeder neue Moment ist Teil des langen Laufes. Und wenn wir jetzt nicht anfangen, wird es weder ein Lauf und erstrecht noch kein langer.

Jetzt kannst Du aber nicht immer den eigenen Maßstab an alle anderen anlegen. Gut, kannst Du schon. Aber die Erwartungshaltung ist nicht erfüllbar. Kein Mensch ist exakt auf dem Stand des Anderen. Das geht gar nicht. Das mag bisweilen Frust erzeugen. Frust, nicht verstanden zu werden. Das mag sich mein Kollege auch gedacht haben, als ich ihm damals schockiert entgegnete: „Ohne Brot wirst Du satt davon?!“

Achtung, Meta-Ebene: Die Frage ist also, wie gehe ICH damit um, wenn andere Menschen andere Meinungen haben? Andere Glaubenssätze. Soll ich diese annehmen? Sollen ich mich beeinflussen lassen (was ein Stück weit mindestens unterbewusst sowieso passiert)? Soll ich das gegen meine Meinungen und Glaubenssätze abgleichen? Was ist richtig und was ist falsch? Willkommen in der Welt der Persönlichkeitsentwicklung.

Und jetzt sind wir in der Meta-Meta-Ebene

Du machst nicht mehr einfache Dinge einfach. Du machst sie nicht einmal mehr reflektiert, Meta-Ebene. Sondern Du denkst über die Meta-Ebene nach. Meta-Meta. Meta im Quadrat, könnte man sagen. Hoch 2. Mit Stern. Am Horizont.

Kein Mensch kann sagen was richtig und falsch ist. Jeder muss einen Weg im Leben finden mit den Dingen dieser Welt zurecht zu kommen. Ich glaube aber nicht nur, sondern bin davon überzeugt, dass die meisten Menschen in Möglichkeit 1 (siehe oben) feststecken und da auch nie herauskommen. Sie glauben es vielleicht, manchmal Möglichkeit 2 wahrzunehmen. Aber jedem das Seine. Es muss Gazellen geben, die gefressen werden. Und es muss Löwen geben. So ist die Natur. Ob das gerecht ist? Hat niemand versprochen! Ob das sinnvoll ist? Ich finde das Leben – zumindest derzeit – an sich bereits ziemlich sinnlos. Wie können dann einzelne Teile des großen Ganzen sinnvoll sein? Fehlanzeige.

Ich kann aber sagen, was FÜR MICH richtig oder falsch ist. Und das sind ganz wenige einfache Punkte.

  1. Bleibe ich nicht in Möglichkeit 1 kleben, Tat ich früher, brauche ich heute nicht mehr. Sondern ich versuche immer (was kaum ganz gelingt, außer vielleicht Eckhart Tolle 🙂 ) möglichst rasch in Möglichkeit 2 zu kommen. Danke liebe Walnüsse (nur als Metapher, macht bitte nicht im nächsten Supermarkt das Regal mit den Walnüssen leer!).
  2. Mache ich mir Gedanken um meine Gedanken und gehe in die Meta-Meta-Ebene. Und checke die Meinungen und Glaubenssätze anderer Menschen, egal ob Buchautoren, Youtuber oder persönliche Gesprächspartner oder Blog-Kommentatoren dahingehend gegen meine eigenen ab. Mache mir Gedanken um deren Gedanken, im Abgleich gegen meine Gedanken. Und denke darüber nach, warum sie so denken, was sie antreibt, wie sie auf ihre Meinungen gekommen sind und ob deren Quellen „gültig“ sind.

Gut, wie wird da jetzt ein Schuh draus?

Wenn ich feststelle, dass wir auf unterschiedlichen Ebenen miteinander sprechen, macht es keinen Sinn. Das ist so wie wenn Einer Englisch spricht und Einer Französisch. Und dabei meinen sich miteinander unterhalten zu können. Mag lustig sein, bringt aber nix. Gut, Italienisch und Spanisch finde ich noch sexy, selbst wenn ich kein Wort verstehen würde. Aber Englisch und Französisch sind wirklich nur noch von slawischen Sprachen zu unterbieten, wenn es um das Sexappeal geht. 😉 Auch wenn ja alle immer auf die französische Sprache abfahren, besonders die Männer, hab ich mir sagen lassen.

Also prüfe ich einfach die Ebenen. Und auf der Meta-Ebene miteinander zu sprechen ist nicht nötig, um sich zu entwickeln. Es reicht auch die einfache Kommunikation nach Möglichkeit 1. Aber ich versuche zumindest auf der Ebene zueinander zu finden oder es eben bleiben zu lassen. Das ist schon mal essentiell. Ohne die selbe Ebene geht gar nichts. Du kannst nicht mit jemandem, der mit seiner Bierflasche und Chips in der Hand vor Dir sitzt und sich dessen nicht bewusst ist, dass er das gerade tut, darüber sprechen, ob er das bewusst tut oder nicht. Wenn er es nicht bewusst tut, was er tut, macht es keinen Sinn. Er wird Dir nicht folgen können. Aber so kannst Du Dir einen Feind erzeugen, wenn Du mit ihm darüber sprichst. Das ja. Erstrebenswert? Nee.

Also: Ebenen-Check!

Jetzt kommt das Aber!

Selbst wenn Dein Gegenüber auf einer Ebene mit Dir spricht, so bleiben die meisten Kommunikationen dennoch oft „unnachhaltig“ für einen selbst. Was woran liegt?

Und das ist genau mein Problem! Es ist meines, okay. Es muss nicht Deines sein. Es ist meines. Mein Problem. Etwas, das ich seit meiner Kindheit habe. Damit muss ich alleine klar kommen. Und das ist hart genug. Glückwunsch an alle, die dieses Problem nicht kennen. Kommt von Herzen, wirklich. Diese Menschen sind auf eine Art gesegnet. Aber dennoch möchte ich nicht den Platz mit ihnen tauschen. Auch wenn es „einfacher“ ist. Da ich dann ebenso die „einfachen“ Dinge „einfach“ tun könnte. Will ich aber gar nicht! Insofern betrachte ich es weniger als Problem denn als Gabe. Inzwischen ist es eine Gabe für mich. Glaubenssätze? Auf den Kopf gestellt!

Und ich kann nur für mich sprechen, nochmal! Ich kann nur für mich sprechen. Was andere tun, tun andere. Ich weiß jedenfalls, dass das Ebenen-Modell nicht ausreicht, um für mich selbst sagen zu können, dass ich eine gute Kommunikation hatte. Wenn es um die Kommunikation als Selbstzweck geht, mag das noch ausreichen. Aber ich will lernen. Ich will reflektieren. Ich will besser werden. In allen Bereich, auf allen Ebenen.

Und wie erreiche ich das? Das ist ja mein Problem. Das ist mir interaktiv super selten möglich! Ich versuche mich stets an Menschen (und natürlich deren Meinungen und Glaubenssätzen!) zu orientieren, die etwas BESSER können als ich und WEITER sind. „Lerne von den Besten“, ist das Motto. Orientiere Dich an ihnen, sauge auf wie ein Schwamm, passe es an Dich und Deine Ziele an und dann… VOLLGAS!

Einfach gesagt gibt es also zwei Probleme, mit denen ich persönlich stets zu kämpfen habe:

  1. Bin ich nur selten mit Menschen auf der selben Ebene. Und gemeinsam auf der Meta-Ebene schon gar nur super super selten. Also folgen zwangsläufig Gespräche nach dem Schema: „Findest Du die Grünen besser oder die Roten?“, Fuck off! Weder noch! Du wirst von beiden verarscht, checkst Du das nicht?!“ Meta-Ebene ist DA und „einfache Dinge“ „einfach“ tun ist DORT. Geht einfach nicht. Und immer nur „einfach“ mag ich nicht. Ich brauche Walnüsse. Bitte die extra knusprigen!
  2. Selbst wenn wir auf der selben Ebene sind, wobei es nicht um eine Wertung dessen geht, ob es gerade „nur“ um „einfache Dinge“ geht, ist mein Gegenüber höchst selten „besser“ in einem Gebiet. Ja ich weiß, klingt überheblich. Sei es drum, lassen wir das einfach mal so stehen. Kurz mal drauf gepfiffen, wonach es nun für Dich klingt und wie es Dich triggert, okay? 🙂 Danke. Also weiter im Text… Deswegen suche ich mir ständig Herausforderungen. Weil ich gemerkt habe, dass ich mich dann zwangsläufig mit Dingen beschäftigen muss, in denen sich ANDERE besser auskennen. Gehirnnahrung. Meine Walnüsse, sozusagen.

    Anders gesagt: Menschen, die etwas auf einem bestimmten Gebiet wirklich richtig richtig gut können oder wissen, sind generell vergleichweise selten. Es gibt nicht viele Christiano Ronaldos, nur als Beispiel. Eigentlich nur einen. Das ist der Haken. Oder wie ist es beispielsweise beim Musizieren…? Wieviele Menschen können ein Musikinstrument zumindest einigermaßen „gut“ spielen? Wenige überhaupt, im Vergleich zum Rest der Bevölkerung. Und wieviele davon sind zumindest sogar „richtig gut“? Fast keiner. Das ist ja genau mein Problem, das weiß ich aber inzwischen (!) auch. Wie soll ich also die richtig guten Musiker finden? Wenn ich selbst doch schon ganz ordentlich spielen kann. Die Luft wird einfach verdammt dünn. Ich hoffe, ich konnte das klar genug herüber bringen. 🙂 Und dann kommt noch abschließend besonders erschwerend hinzu, dass Einen selbst auch das interessieren muss, was der Andere so toll kann. Mich interessiert angeln nicht, ich würde dem amtierenden Weltmeister zwar zuhören, aber ich würde nicht brennen dafür. Schwierig.

    Eine kleine Ergänzung noch an der Stelle sei mir erlaubt: Das Paradoxe ist außerdem: Wir entwickeln uns ja weiter. Präziser gesagt: Wir wollen uns weiter entwickeln. Aber unser Umfeld bleibt für gewöhnlich das Gleiche. Das kann eigentlich fast gar nicht mit Dir korrelieren. Das schließt sich fast gegenseitig aus. Deswegen entwickeln wir uns auch kaum. Zu diesem Zweck gibt es Bücher, das Internet, Vorträge usw. Gäbe es das nicht… puh! Ich wäre verloren. Die Menschen, denen wir begegnen, die etwas VIEL besser als wir können… für diese Menschen sind alle anderen umgekehrt aber zu weit weg von ihnen. Für sie lohnt es sich schlicht nicht sich mit Dir zu beschäftigen. Sie haben nichts davon ihre Zeit mit Dir zu verbringen. Deswegen kommen wir kaum an „Stars“ heran. Damit meine ich aber nicht die Promis, sondern die echten Stars. Die, die wirklich etwas können. Nicht die, die doof und einfach nur bekannt sind. Was bleibt? Hoch hangeln! Wie bei einer Leiter. Frauen können das im Allgemeinen sehr gut in Sachen Beziehungen. Ich habe dazu letztens ein paar Artikel verfasst. Hypergamie. 😉 Okay, okay. Ich hör schon auf. Ein bisschen Zynismus muss sein.

Und übrigens geht es ganz sicher nicht nur mir so. Ich weiß, dass es da draußen in der Welt auch andere wie mich gibt. Aber sie sind selten. Selten begegne ich solchen, zum Beispiel beim Weggehen und in Gesprächen. Aber die Luft wird rein quantitativ verdammt dünn da oben. Und dann passiert es eben umgekehrt auch schnell, dass mein Gegenüber merkt, dass er mit mir dasselbe Problem hat, wie ich sonst überall mit den Anderen. Das ist wie es ist, aber es ist ein echtes Problem, diese Gabe. Für alle Beteiligten. Wir sind immer bestrebt danach wachsen zu können. Jeder auf seine eigene Art.

Und ich bin froh, dass ich zumindest in der Lage bin, mir über Ebenen, Meta-Ebenen und Meta-Meta-Ebenen Gedanken zu machen. Auch wenn ich dabei Gefahr laufe, als „überheblich“ oder sonst etwas bezeichnet oder wahrgenommen zu werden. Ich glaube, dass vieles verwechselt wird. Ich spreche mit jedem Menschen. Aber? Aber (!) ich muss nicht alles an mich heran lassen, was andere äußern. Es sind ihre Gedanken, ihre Glaubenssätze. Sollen sie danach leben und glücklich werden. Passt. Und wenn ich sehe, dass ein Mensch irgend etwas besser kann als ich, auf einem Gebiet, das mich interessiert… dann versuche ich mit ihm auf derselben Ebene zu kommunizieren, damit Kommuniaktion rein faktisch überhaupt möglich ist. Wie gesagt, auf Englisch mit jemandem zu sprechen, der nur Französich spricht, macht keinen Sinn. Und wenn die Ebenen stimmen, höre ich gespannt zu und halte gerne meine Klappe. Aber das ist so selten. Lasst die Taschentücher stecken. Ich habe einigermaßen gelernt damit umzugehen. 🙂

Und fast zum Schluss vielleicht noch ein Filmtipp, der ganz gut zum Thema passt. „Inception“, mit Leonardo DiCaprio. Da geht es ein bisschen um so etwas ähnliches, auch um Ebenen. Wer den Film nicht kennt oder nochmal auf eine andere Art nachvollziehen können möchte, was ich hier in genau 3978 Wörtern von mir gegeben habe… einfach anschauen. Und gerne berichten! Sowohl vom Film als auch von Euren Meinungen und Ideen zu diesem Artikel oder wonach Euch sonst so der Sinn steht. Feuer frei.

Warum ich zwar provoziere, aber gerade darin der Mehrwert liegt

Da meine – zugegeben – provokanten Artikel hin und wieder auch gerne mal etwas anders verstanden werden können, als sie eigentlich gemeint sind… erlaubt mir nur eine kleine Präzisierung: Es gibt nicht per se „solche“ und „solche“ Menschen. Sondern nur „solche“ und „solche“ Situationen. Wir sind einander alle Lehrer und Schüler. Wechselseitig! Das wechselt je nach Situation ständig, das ist ganz wichtig zu betonen! Es geht nicht um Überheblichkeit oder Dinge besser zu wissen. Genau das Gegenteil ist der Fall. Es geht darum, Dinge die man selbst eben gerade NICHT besser weiß, an sich heran zu lassen und an Anderen zu wachsen. Deswegen bin ich offen für Input. Aber ich weiß eben auch sehr genau und strikt auszusortieren. Ich bin kein Gummiball für alle Anderen und diese Erkenntnis wünsche ich jedem, auch für sich selbst zu erlangen.

Jede Materie entstammt Gedanken. Nichts was existiert, existiert ohne vorangegangene Gedanken Anderer. Ein Auto ist ein Auto, weil sich jemand dachte eines zu bauen und es dann auch tatsächlich gebaut hat. Deswegen gibt es immer Menschen, die etwas besser können als man selbst! Weil nicht jeder von uns Autobauer ist und mit Vornamen „Volks“ und mit Nachnamen „Wagen“ heißt. Aber je nach Standpunkt „wird manchmal die Luft eben dünn“. Und ich stehe zu 100% dazu, dass ich das Problem schon immer hatte und vermutlich in exzessiver(er) Form immer weiter haben und noch ausbauen werde. Aber ich bin so reflektiert und gehe damit um. Aktiv. Proaktiv. Meta-Meta. 😉

Fazit, ganz allgemein: Achte auf die Ebene, in der Du mit Deinem Gegenüber sprichst. Und jedenfalls wenn es Dir nicht um reine Unterhaltung geht, dann sieh zu, dass Dein Gegenüber in einem Thema (materiell oder kognitiv) etwas „besser“ kann als Du oder zumindest etwas so kann, wie Du es auch können möchtest. Und ganz wichtig dabei: Lerne „NEIN“ zu sagen und verwirf ablehnende Meinungen umgehend, wenn sie von Menschen mit anderen Zielen stammen. Wenn deren Ziele nicht zu Deinen passen. Und wenn es Dich faktisch in keiner Form weiter bringt. Denke daran: Es sind die Glaubenssätze anderer Menschen, nicht Deine!

Und deshalb zum Abschluss noch ein bekanntes Zitat, das ich mir stets vor Augen führe. Im Projekt Beziehung Teil 2 mehr als je zuvor! Ich dachte auch lange Zeit es geht „einfach“. Geht es nicht! In Wahrheit nicht. Früher oder später macht es bumm… aber das muss jeder für sich selbst herausfinden und dann entweder daraus lernen oder „einfach“ immer weiter „einfache Dinge“ machen. Und dann auch nur das, ganz unreflektiert.

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Und ich erlaube mir hier noch eine Zeile von mir persönlich zu ergänzen:

Achte auf die Menschen, mit denen Du Dich umgibst, denn sie sind Deine Lehrer!

Es liegt an Dir alleine mit was oder wem Du Dich umgibst. Du hast die Wahl. Mach das Beste daraus!

Und in diesem Sinne wünsche ich viel Glück den Einen (Philosophischer Sonntag – Warum man nicht viel Glück braucht). Und viel Erfolg den Anderen. Und nun ran an den Speck! Sonst gibts auf die (Wal-)Nüsse! 😉

Ich kämpfe…

Die letzten 2 Wochen habe ich relativ gut abgenommen. Meine etwas engeren Hemden passen mir wieder, die ganz engen noch nicht. Zu meinen besten Zeiten trug ich nicht Slim Fit sondern Superslim Fit. Da will ich wieder hin.

Mit meinem Körper…

Ich mache jeden Tag Sport. Abwechselnd leichtes Krafttraining und Ausdauer, um weiter Fett zu verbrennen. Der Appetit kommt auch langsam wieder, wenn auch nur sehr langsam. Ich versuche dennoch allem zu widerstehen, was mich von meinem Ziel abhält. Klappt ganz gut bisher. Mein Ziel ist, mir wieder den Körper von vor 3 Jahren zu erarbeiten. Ich bin mir sicher, dass das Aussehen einen relativ großen Anteil an meinem Erfolg auf dem Weg zu meiner Traumfrau (für die ich bekanntlich wohl irgendwann aber nicht mehr der Traummann war) geleistet hatte. Auch wenn sie es in Gesprächen stets rational abstritt, vielmehr wäre ich „einfach so heiß“ (gewesen), unabhängig von meinem Körper.

Viele Dates damals, viele coole Erlebnisse. Und ein schöner Körper gibt auch Selbstvertrauen, das ist keine Frage. Wie ich heute feststelle, handelt es sich dabei um Selbstvertrauen auf einer anderen Ebene. Mental bin ich selbstbewusst genug im „echten Leben“, viele meinen sogar ich hätte manchmal einen Hang zum übertriebenen Selbstbewusstsein. In sachlichen Dingen des Alltags mag das stimmen. In meinen Lebenszielen mag das auch stimmen oder besser gesagt gestimmt haben.

In Bezug auf das andere Geschlecht sieht da die Welt anders aus. In der Beziehung hatte ich dieses Selbstbewusstsein ebenfalls voll und ganz gegenüber meiner Partnerin. Ich bestätigte sie immer wieder für ihre Optik, ganz besonders im natürlichen Zustand, d.h. ohne Schminke oder Haarspray usw. Sie tat das umgekehrt ebenfalls, selbst als ich ein paar Kilo zunahm. Wieso sollte ich da mein Selbstbewusstsein verlieren. Jetzt jedoch, wo ich wieder alleine dastehe, sieht die Sache anders aus. Meine geliebten Klamotten passen nicht mehr so wie früher, also muss ich auf weiter geschnittene Hemden oder Pullover zurückgreifen. Das ist eigentlich nicht meins.

Aktuell denke ich darüber nach, mich für ein Fitnessstudio anzumelden. Bislang trainierte ich stets mit dem eigenen Körpergewicht und Kurzhanteln zu Hause. Damals und heute wieder. Erfolge sind damit zweifelsfrei möglich, jedoch nicht so effizient. Mehr Geräte = mehr Möglichkeiten = mehr/schnellerer Erfolg. So lautet die Formel. Ich habe sowohl Ausdauersport (ohne Ball) als auch Krafttraining aber noch nie gemocht. Auch heute nicht. Ich tue das – wenn ich ganz ehrlich bin – auch nicht für mich. Sonst hätte ich das in der Beziehung auch nicht so schleifen lassen oder aufgegeben. Als ich das Gefühl hatte, dass es „einfach passt“ zwischen uns, sah ich keinen weiteren Sinn mehr in dieser unnatürlichen Körperschinderei. Ein kleines bisschen Rückentraining usw. schadet niemandem, im Gegenteil. Aber Gewichte stemmen? Regelmäßig eine Dreiviertelstunde joggen gehen? Ich ging lieber mit meinem Mädchen händchenhaltend spazieren oder führte tolle Gespräche mit ihr über alles Mögliche.

Selbst Schuld, könnte ich mir sagen. Aber kein Mensch weiß, wie lange eine Beziehung hält. Ich ging von der Ewigkeit aus. Und die letzten Wochen vor meinem aktuellen unfreiwilligen Single-Status hatte ich bereits wieder mit leichtem Lauftraining begonnen, ich hatte sie sogar gefragt, ob wir das zusammen machen wollten. Wir joggten auch insgesamt vielleicht nur zwei oder drei Mal in der ganzen Zeit der Beziehung miteinander. Schade eigentlich. Ich hätte mit ihr zusammen eine andere gemeinsame Sportart heraussuchen und finden „sollen“. Gemeinsame Erlebnisse schaffen, das kam zu kurz. Stattdessen zuviel Alltag.

Sie liebte das Klettern. Ich hätte hier bewusster und aufmerksamer sein müssen. Es soll nicht nur melancholisch klingen, was ich hier gerade schreibe. Es steckt auch eine ganze Portion Zuversicht für die Zukunft drinnen, auch wenn man dafür etwas unter die Fassade blicken muss. Ich merke ja, wie das Traurigsein stetig einem „nach vorne Blicken“ weicht. Aussagen wie „ich hätte dies oder jenes tun sollen“ sind der Ursprung. Nicht unerwähnt lassen möchte ich dabei, dass Ursprünge und Ursachen auch Folgen haben. Und so kann ich derlei Aussagen einfach ergänzen und abschließen mit „und beim nächsten Mal achte ich da von Anfang bis Ende drauf!“. Dann wird die Sache hoffentlich schon rund werden, sein und vor allem bleiben. Dann wird aus Melancholie Zuversicht und ein echter Beziehungsvorsatz.

Gemeinsamer Sport bietet unschätzbare Vorteile. Man ist zusammen, hat gemeinsam Spaß, trainiert zugleich den Körper, für sich selbst und gleichfalls auch für den Partner. Attraktivität und so. Dabei werden Glückshormone ausgeschüttet, wo wir wieder beim Thema Hormone wären. Und gegen positive Hormone können wir Menschen uns nicht wehren. Wir müssen ihnen folgen.

Und darum werde ich auch die nächsten Wochen ins Solarium gehen. Sonne (selbst künstliche) sorgt auch hier für einen positiveren Hormonhaushalt. Vor wenigen Wochen wollte Fr. Schlange wieder ins Solarium gehen, ich riet ihr ab. Es sei schädlich für die Haut und außerdem hätten wir zwei uns doch, zumal sie für mich so oder so die attraktivste Frau der Welt sei. Waren meine Worte. Absurd. Heute möchte ich selbst ins Solarium. Im Wissen, dass es schädlich ist für die Haut. Aber im Wissen, dass es – in mildem Maße – die optische Attraktivität für die potentielle neue Partnerin steigert. Plötzlich ist man angebräunt. Und das heißt? Ja klar, das heißt, dass dieser Typ bestimmt ganz abenteuerlustig und viel draußen ist und viel Sport macht. Ein echt heißer aufregender Kerl. Man man man. Wieder dieses Hollywood.

Und ich spiele mit, zwangsläufig. Ich fühle mich derzeit in einer Situation, in der es sich für mich anfühlt, als würde mir jemand unentwegt zurufen: „Schach!“ Und nach Schach kommt matt. Und das will ich nicht. Ich kämpfe so gut ich kann. Wieder auf allen Ebenen. Körperlich. Kleidung. Verhalten. Aufmerksamkeit. Ich gehe raus, wie damals. Aber vor allem geht es um die Lebenseinstellung. Und die muss ich positivieren. Muss ich nicht nur, möchte ich auch. Das Leben ist schön. Punkt. Muss ich nur noch an den Punkt kommen. Ich kämpfe. Ich kämpfe. Ich kämpfe. Und ich werde es schaffen, weil ich vor meiner Beziehung so war. Jeden Tag draußen unterwegs, immer auf der Suche nach meiner Traumfrau. Und so will ich wieder sein, positiv. Denn das bin ich. Ich wurde nur behäbig in der – vielleicht auch durch die – Beziehung. Ich wiederhole mich, ich weiß, aber es ist elementar selbst zu verstehen und einzusehen, dass ich behäbig wurde. So bin ich eigentlich nicht (mehr). So war ich vorher nicht. Warum sonst habe ich all das hier zugelassen? Keine Ahnung was in mich gekehrt war. Ich will zurück zu mir.

Um was es jetzt geht…

Die Traumfrau war die 1. Traumfrau im Projekt Beziehung, das Ganze ist bekanntlich gescheitert. Und nun geht es darum, die 2. Traumfrau zu finden. Oder besser gesagt die „richtige 1. Traumfrau“. Die echte Traumfrau konnte die 1. kaum gewesen sein, wenn ich nach nicht einmal 2 Jahren auf dem kalten Tablett abserviert werde. Ich bin ein Romantiker und für mich sollte eine Liebe ein Leben lang halten, wenn sich beide wirlich darum bemühen. Selten hält die erste Liebe ein Leben lang, allerdings lernen wir aus unseren Erlebnissen. Deshalb war es auch nicht unsere erste Liebe. Wir sind keine Teens mehr. Und ich hatte genug in meinem bisherigen Leben gelernt, um diese Frau nie wieder alleine lassen zu wollen.

Es fehlte wohl das beiderseitige Bemühen. Das miteinander Sprechen über die „wahren Probleme“. Ich tat das immer, allerdings gibt es für mich keine „Probleme“ im Leben. So ernst ich oft wirken mag, so sehr bin ich aber auch nicht durch „Probleme“ klein zu kriegen. Ich nehme das sachlich, gehe aktiv damit um und wische sie meist mit einem Handstreich vom Tisch. So bin ich. Ich bin ruhig und gelassen, selbst in vermeintlich hektischen Situationen oder Lebensherausforderungen. Bis jetzt fand ich in meinem Leben noch immer ein vernünftige und meist sogar sehr gute Lösung für allerlei Herausforderungen. Deswegen spreche ich auch stets die Kleinigkeiten offen an, in einer Beziehung gleichfalls wie in einer Freundschaft oder in der Familie. Es sind wohl nicht alle Menschen so. Und so entfremdet sich irgendwann der Eine vom Anderen. Oder besser auf mich zutreffend, die Eine von mir.
Aber es wird schon, gestern war ich  zum ersten Mal seit Ende der ersten Reise zu meiner Traumfrau zum Daygamen draußen. Ich wohne nicht mehr so zentral in der Stadt wie früher. Entsprechend habe ich ein mittelschweres Problem leicht an einen Ort zu gelangen, wo eine ausreichend große Fluktuation vorherrscht. Fluktuation an potentiellen Traumfrauen. Also fuhr ich extra zu einem bekannten großen Möbelhaus und machte einen Themenabend daraus, unter dem Motto: „Finde Deine schwedische Traumfrau!“

Leider war es während der Woche. Es war nicht viel los. Und wenn jemand unterwegs war, dann Pärchen. Eine Konversation mit zwei Mädls habe ich nach dem zweiten Rundlauf durch das ganze Gebäude endlich starten können. Indirekter Approach (indirektes Ansprechen). Es war nett. Unterhalten über einen Flauscheteppich, den die Eine in der Hand hielt. Sie suchten gerade ein paar Dinge für die neue Wohnung der Freundin und ihren Freund, meinte die Eine über die Andere. Dazu hätten sie beide ihre Männer zu Hause gelassen. Bumm. Okay. Danke. Tschüsschen und so. Nett wars.

Ich hatte mich doch so einigermaßen halb in Schale geworfen. Lederjacke, Hemd, enge Jeans. Und mein Lieblingsparfüm. Und ein bisschen Bestätigung bekam ich dann doch auch. Ich folgte gemütlich und lächelnd dem vorgesehenen Pfad des Möbelhauses. Jeder kennt doch diese Pfeile am Boden. Jedenfalls sah ich aus einiger Entfernung eine recht hübsche Frau zu meiner rechten Seite an einem Regel stehen. Und zu meiner linken den ihr zugehörigen Mann, gedankenversunken umherblickend. Hm. Okay. Scanner wieder ausgeschaltet. Kurz bevor ich dann auf Höhe der Frau angelangt bin, drehte sie sich, um zu ihrem Mann auf der anderen Seite des Ganges zurück zu gehen. Sie sah mich. Und sah mich einmal von oben nach unten wieder zurück nach oben an. Du Schlingel. Aber danke für Dein stilles Kompliment!

An dem Abend gestern kam nichts Zählbares heraus. Ich führte insgesamt nur zwei kurze Gespräche. Aber ich kann es noch. Ich weiß nicht warum, aber ich war extrem locker in den Gesprächen. Ich fühlte mich, als wäre eigentlich alles egal. Kein zwanghaftes Verhalten. Adrenalin war allerdings dabei. Es ging schon im Auto auf dem Weg dorthin los. Ich spürte, wie ich wacher wurde und besser gelaunt. Daygamen ist eben ein Hormonbooster. Es tat gut zu sehen, dass ich es auch untertags noch genauso kann. Ich hatte ehrlich gesagt sogar das Gefühl, dass ich irgendwie „besser“ als früher war. Nicht was den Werkzeugkasten und alle Kniffe und Tricks betrifft. Da muss ich erst wieder rein kommen. Sondern die innere Einstellung war anders. Schwer zu beschreiben gerade. Vielleicht resultiert es aus der Haltung heraus, dass ich mir denke: „Ich hatte fast 2 Jahre eine wundervolle Frau (zumindest habe ICH das über sie gedacht!) an meiner Seite und ES hat schon einmal geklappt. Dann klappt es auch wieder!“

Ich weiß noch, wie ich während dem Projekt Beziehung Teil 1 (also damals) oft meinen Freund Herr van Onnetuschn fragte: „Sag mal, glaubst Du, dass ich sie irgendwann finde oder dass ich noch jahrelang weiter pickuppen gehen und mich knechten muss? Kann doch nicht sein oder. Irgendwann finde ich sie doch bestimmt endlich mal??!!“ Ich bin mir nicht sicher, ob er auch nicht irgendwann genervt von meinen vielen kleinen Geschichten war. Aber er äußerte stets die (zwangsläufige?) Zuversicht, dass es bestimmt bald so weit sein würde. Es könne nicht mehr so lange dauern, wenn wir bedenken würden, wieviel ich bereits erlebt hätte. Ich solle nur dran bleiben, meinte er. Ich blieb dran. Und es dauerte tatsächlich – so gesehen – nicht mehr lange. Besser wäre im Nachgang betrachtet (falsche Sicht, ich weiß!), wenn es noch etwas länger gedauert hätte (das Single-Dasein) und dafür die (oder eine andere) Beziehung länger (oder für immer?!) gehalten hätte. Spekulation.

Und diese damalige Einstellung zeigt, dass für mich DIE Traumfrau durchs Pickuppen zu finden, noch nicht Realität gewesen war. Ich hatte viele potentielle Damen gefunden und gedated. Aber nicht die Eine, mit der ich in eine Beziehung gehen wollte und schon gar nicht die Eine, mit der es auch klappen sollte. Jetzt ist das Mindset ein anderes. Ich weiß, dass es einmal geklappt hat. Ich hatte heiße Frauen kennengelernt. Ich weiß, dass ich auch heiße Frauen haben kann. Nicht nur kennenlernen. Ich hatte eine heiße Frau, die – für mich – heißeste, und ich habe sie zwar wieder verloren…

…aber eine ausgereifte Methode sorgt für reproduzierbaren Erfolg. Ich habe das Pickuppen. Es ist in mir. Alles was die Traumfrau 2.0 tun muss, ist da draußen zu sein und sich ansprechen zu lassen. Um der Zwischenüberschrift die Antwort zu liefern, geht es also darum, weiter zu machen und die Eine zu finden. So einfach eigentlich. Jedoch keinen Ersatz. Sondern die Eine. Das Leben ist zu kurz, um noch länger aufeinander warten zu müssen. Ich bin hier. Sie ist dort, wo auch immer. Lass Dich finden!

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Heute ist Freitag. Heute ist der Beginn des Wochenendes. Jeder Tag kann der Tag sein, an dem das Projekt Beziehung Teil 2 ebenfalls wieder zuende geht. Aber nicht mehr der Blog als Ganzes (!). Und jeder Tag ist der erste Tag vom Rest unseres Lebens. Also keine Zeit verlieren. Auch wenn ich mich wirklich motivieren muss, raus zu gehen. Aber ich werde rausgehen und ihrem stillen Ruf folgen. Denn sie ist bestimmt da draußen in der Welt und denkt sich: „Wie gerne hätte ich einen tollen Mann an meiner Seite!“ Und was ja dann doch noch immer in jeder Beziehung bei mir der Fall war, dass ich hören durfte: „Ich bin so froh, dass wir uns gefunden haben! Auf Dich habe ich gewartet!“

Hört vermutlich jeder Mann, schon klar. Aber ich bin überzeugt davon, dass die Frauen das zumindest in diesem Moment des Aussprechens auch tatsächlich so fühlen. Geschichte wiederholt sich. Beziehungsanfänge wiederholen sich. Beziehungen generell kommen und gehen. Ich möchte keine Beziehungsanfänge mehr. Auch keine kommenden und gehenden Beziehungen. Ich möchte die eine Beziehung. Es muss nicht die perfekte sein. Ich bin genügsam, auf eine Art. Aber menschlich tiefgreifend zu mir stehen, sollte sie. Selbstverständlich eigentlich. Möchte Mann meinen.

Manchmal hilft also der Blick nach vorne nur ein bisschen. Aber der Blick zwei Schritte weiter, um in der gedanklichen Zukunft gleich wieder einen Schritt rückwärts zu denken („Ich bin so froh, dass wir uns gefunden haben!“) ist der bessere Blick nach vorne. So wird der Erfolg von morgen schon mental in der Gegenwart greifbar. Träumerei ist das nicht. Ich weiß, dass ich Erfolg haben werde. Weil ich Erfolg haben möchte. Und mich dafür schinden werde. Dazu muss der Körper wieder her. Proteinpulver hab ich mir gestern schon bestellt, meine alte (noch ungeöffnete) Packung lief 12/2017 ab. Das neue soll nicht mehr ablaufen müssen, auch mit Beziehung nicht! 😉

PS: Danke an Starks7 (starksdreams.wordpress.com) für Deinen verdammt guten Kommentar auf meinen letzten Artikel (Beim Tanzen sieht man sich immer zweimal…). Wir sollten uns mal privat schreiben, nicht nur um über Werder zu philosophieren… 😉

Projekt politisch – KenFM – Me, Myself and Media 34

Endlich

Ein kleiner Artikel für mich, ein großer Artikel für die Menschheit. Und ein Link auf eine neue Folge von…

Me, Myself and Media!

Endlich, die letzte Folge ist lange her. Zu lange. Es kann gar nicht genug Alternativen zum Mainstream-Schund geben. Alles ist besser als wenig. Also besser mehr. Mehr Meinungen, mehr Ansichten, mehr Einblicke. Aber bitte andere als immer den gleichen Quatsch aus der Einerlei-Lügenpresse. Pluralismus nach vorne! Demokratie mal zur Abwechslung nicht nur wagen, sondern einfach mal machen. Wir haben viele Zeitungen, Zeitschriften und auch Radio- und Fernsehensender. Nur bringt das nichts, wenn sie eben in bester SED-Manier alle auf Linie eingenordet sind.

Natürlich geht es auch diesmal wieder darum, wie wir täglich, wöchentlich monatlich, jährlich und überhaupt übers Ohr gehauen, hinters Licht geführt und schlichtweg verarscht werden.

Was für ein Witz in Frankreich

Unter anderem geht’s um die Wahl in Frankreich. Persönlich bin ich davon überzeugt, dass das für Europa keine gute war. Die Wahl. Die Wahl an sich sowieso nicht, denn es ist letztlich keine. Weder in Frankreich noch in Deutschland noch sonst wo. Solange wir nur zwischen Pest und Cholera entscheiden dürfen. Gnädigerweise, muss man dazu sagen. Dürfen. So lange bleibt es eine Farce, auch nur im Ansatz von einer Wahl zu sprechen.

Was mich gerade an der französischen Wahl besonders negativ beeindruckt, ist der unglaubliche Ausgang. Auf der einen Seite haben wir eine Marie Le Pen, das Monster, vor dem uns alle warnen. Warum eigentlich? Aber auf der anderen Seite haben wir eben auch einen großen Teil der Bevölkerung, der die Schnauze von dieser EZB-Drangsalierungspolitik gestrichen voll hat. Die zu noch mehr Ungerechtigkeit und Verarmung führt. Und es schien von Anfang an knapp werden zu können. Die Wahl. Die eigentlich ja keine ist, wie ich schon sagte. Und dann? Kommt das Ergebnis und da steht sie. Nicht Le Pen, sondern sie, diese rein gewaschene samtweiche Kunstfigur von einem Banken-Eurokraten. Macron, wird die Marionette diesmal genannt. Der macht den Franzosen jetzt den neuen Präsidenten. Verstehe das wer will. Es soll also allen ernstes MEHR Europolitik und MEHR EU-Gemeinschaftshaftungspolitik gewählt worden sein? Wo doch alles gerade in Europa in Fetzen fliegt, was mühsam seit Ende des 2. Weltkriegs an Völkerverständigung und Frieden in Europa aufgebaut wurde?

April April – Verarschen kann ich mich auch selbst

Das wäre so in etwa wie wenn ein an Diabetes leidender Mensch sagt, dass er jetzt seine Diagnose bekommen hat und weiß, keine Cola mehr trinken zu dürfen und dies auch nicht mehr tun werden würde. Und flupp, öffnet er sich ne Flasche davon und lässt sie in sich rein laufen. Und dem davon fliegenden Kronkorken, sich noch in Zeitlupe drehend in der Luft, zwinkert er dabei zu.

Überall haben die Menschen die Nase voll von dieser inhumanen Einwanderungspolitik, wo Menschen auf den Meeren in Booten umkommen, wo Menschen in Syrien aus ihren Häusern gebombt werden (von uns! Ja, von uns. Unsere Waffen, unsere Logistik!) und wo es letztlich zu nichts als Spannungen in Frankreich, in Deutschland und sonst wo in Europa kommt. Aber gerade dann… Kommt dieser Mann in Frankreich nach vorne, der doch wieder nur eine Vergangenheit aus dem korrupten Bankensystem inne hat. Ja nee, is klar.

Die Insel der Glückseligen

Und deshalb ist es so unglaublich wichtig zu verstehen was da passiert. Ich weiß schon, uns geht’s ja gut und so. Klar. Kenne ich doch, diese Sprüche. Nur das haben sich die Griechen vor ein paar Jahren auch noch gedacht. Und die Spanier. Und die Portugiesen. Und die Italiener. Eigentlich alle in Europa. Aber ja, bei uns ist ja alles okay. Wir… Ja wir leben auf der Insel der Glückseligen. Stimmt’s? Uns in Deutschland kann nichts passieren. Logisch, schließlich haben wir ja… Äh was eigentlich, was denn, das uns so unabhängig macht vom Rest? Nichts. Wir gehören zur EU und zur EZB-Finanzpolitik genauso dazu wie alle anderen in €uro-pa. Alles ist mit allem verbunden. Nicht nur spirituell, sondern auch ganz sachlich. Ob wir wollen oder nicht. Wir sollten besser darauf Acht geben, dass aus der vermeintlichen Insel der Glückseligen am Ende nicht ganz real eine einsame wird. Die Enteignungspolitik von fleißig nach reich geht schamlos und unaufhörlich weiter. Mathematisch beleg- und nachprüfbar für jedermann. Schuldgeldsystem ist das Stichwort, das zur Quelle führt.

Deshalb ist es so wichtig, sich damit zu beschäftigen. Für Menschen, denen Nächstenliebe tatsächlich etwas bedeutet. Menschen wie mich. Aber auch genauso für Egoisten. Denn auch bei uns in good old Germany werden sich die Zeiten weiter und zunehmend negativ entwickeln. Der Turbolader ist in Deutschland freilich noch nicht gezündet. Ein bisschen hält der dumme Deutsche schon noch aus. Unmündig wie er ist. Aber auch der Egoist unter uns sollte sich aus purem Eigennutz mit dem System im Scheinsystem beschäftigen. „Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können…“

PS: Diesen Artikel habe ich vor kurzem bereits einmal online gestellt. Allerdings von meinem Tablet aus. Ich befand mich zu dem Zeitpunkt unterwegs im Urlaub. Irgendwie gabs dabei wohl Probleme. Daher auf diesem Wege nochmal neu.

Film-Review „Revolver“

Nach meinem letzten Film-Review zu „The Revenant“ (Ein Film-Samstag/Sonntag), mit Leonardo DiCaprio, gibt es heute ein Film-Review zu „Revolver“, mit Jason Statham.

Jason Statham vs. Leonardo DiCaprio?

Nein nein. Das wäre ein unglicher Kampf.

DiCaprio hätte keine Chance. Das wäre wie Mann gegen Frau. Oder Tiger gegen Maus. Oder Kuchen gegen Krümel. DiCaprio ist ein Milchbub. Statham ist eine Kante.

2017-02-22

Ich spreche selbstverständlich nicht über die Privatpersonen, die kenne ich ja nicht, sondern über deren Alter Egos. Über das, was sie gemeinhin ausstrahlen und verkörpern. Es sind Schauspieler, in den Filmen. Mindestens in den Filmen sind sie Schauspieler. Ich glaube, dass wir alle mehr Schauspieler sind als uns bewusst ist. Aber das führt zu weit, das ist ein anderes Thema. Zurück zum Film.

Der Regisseur, warum nicht 08/15?

Revolver ist ein Film aus dem Jahr 2005, gedreht von Guy Ritchie, den kennt man vielleicht als Ex-Ehemann von Madonna. Oder auch durch seine Erstlingswerke „Bube, Dame, König, grAS“ oder „Snatch- Schweine und Diamanten“. Er ist definitv ein andersartiger Regisseur. Kein 08/15. Dafür polarisierend und somit echt Geschmackssache. Revolver fand ich über die gesamte Zeit hinweg außergewöhnlich. Schrille Farben, ein ständiges Spiel mit dem Licht. Mal sehr dunkel, mal völlig verzerrte Farbwerte. Außerdem gibt es kurze Comic-Szenen im Film, die den brutaleren Stellen des Films wohl die Wirkung der Gewalt nehmen sollen. Jedenfalls ist der Film anders als andere Filme.

Und der Inhalt?

Da ist der Hauptdarsteller, Jason Statham, der nach sieben Jahren aus dem Knast kommt. Es geht um illegales Glücksspiel, um Schlägertypen, um viel Kohle und echte Kerle. Es ist ein klarer Actionfilm. Auf die eigentliche Handlung will ich gar nicht so sehr eingehen, dafür ist sie zu komplex, es wird mit Rückblenden gearbeitet und Perspektivwechseln der Protagonisten. Ständig, was für ein hin und her. Da werden Zitate eingeblendet, mal hier und mal da. Komplex ist fast mehr eine Beleidigung denn eine Beschreibung des Films. Komplex ist die kleine Schwester dieses Films. Was hat mich an dem Film so fasziniert, wenn es nicht die Handlung an sich ist?

Gedanken als Lösung?

Es sind die Gedanken des Hauptdarstellers, die Erzählweise des Regisseurs. Die Gedanken der anderen Darsteller im Film.
Ab der ersten Sekunde geht es in dem Film ausschließlich um die Gefühle und Gedanken eines Mannes. Beispiel: Da hat er Angst im Fahrstuhl zu fahren und daran darf der Zuschauer teilhaben.
Da setzt sich ein gestandener Mann mit seinen Ängsten auseinander. Wägt ab zwischen Vernunft und Gefühl. Permanent. Er ist mehr am sich selbst Hinterfragen, um zu lernen. Lernen an sich selbst, durch Analyse, durch Abwägen, durch vorausschauendes Handeln. Er ist Schachspieler und Trickbetrüger in diesem Film. Das sind seine Stärken. Und er wird sich zunehmend selbst bewusst, dass das eigene Leben im Kopf beginnt und stattfindet. Dazu muss man sich mit sich selbst beschäftigen. Der härteste aller Wege. Ohne starke Gedanken und klare Absicht, gibt es keine starken und klaren Handlungen.

Gedanken um die eigene Angst als Lösung!

Das hat mir irrsinnig gut gefallen. Denn das Leben ist immer auch die Beschäftigung mit der eigenen Angst. Zu bewältigen was gerade an Aufgaben vor einem Menschen steht. Dieser Film hat mich nicht inhaltlich fasziniert, dazu ist mir die Geschichte zu abgedreht. An diesem Film hat mich die Herangehensweise des Regisseurs an das Erzählen der Geschichte fasziniert. Das ist für sich schon Geschichte genug.

Menschen mit Ängsten, Menschen mit Zweifeln und Menschen mit Selbstzweifeln, bekommen hier schonungslos einen Spiegel vorgehalten. Auch wenn es nur der Spiegel des Darstellers mit dessen Konterfei sein mag, auf den ersten Blick.
In Wahrheit hat das durchaus mit dem eigenen Leben mehr zu tun, wenn man sich darauf einlassen kann die Handlungen und Gedanken Jasons Stathams als Anlass zur Selbstreflexion des eigenen (täglichen) Handelns zu nehmen.
Vor allem auch als Ansporn zur Überwindung der eigenen Ängste…

Der Film wird erst kurz vor Ende wirklich verstehbar. Und selbst dann nicht. Und im Gegensatz zum eigenen echten Leben kann man sich den Film ein zweites mal ansehen, um ihn vollends (?) zu verstehen. Das eigene Leben kennt hingegen kein Stopp, Replay und Start. Und das ist die heimliche Kernaussage meines Artikels!

Ein Leser(in) Kommentar – Danke, mit einem eigenen Artikel

Tatsächlich hab ich zunächst darüber nachgedacht, ob ich einen eigenen Artikel zu einem Kommentar einer Leserin auf meinen Artikel vom vorletzten Sonntag – Philosophischer Sonntag – Über Zeitfenster im Leben und Deine Rolle darin (Teil 2 von 2) bastle.

Es ging in diesem Artikel um aufkommende und verschwindende Zeitfenster und welche Rolle wir in diesem Leben innerhalb dieser Zeitfenster einnehmen. Es ist nicht umsonst ein Zweiteiler über zwei Philosophische Sonntage geworden. Daher empfehle ich sehr, die beiden Artikel (Teil 1 und Teil 2) von mir zu lesen. Sie stellen (m)eine Sicht auf das Leben dar. Elementar.

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Nun zum Kommentar von „lunarterminiert“ (Seelenfunkeln), den ihr exakt so auch unter dem ursprünglichen Artikel findet.

Danke schon mal vorab für Deinen ehrlichen Kommentar. Und das schätze ich am Bloggen im Allgemeinen, und an Deinen wirklich durchdachten Kommentaren im Speziellen, sehr, dass es in dieser Welt einen Rückkanal gibt. Es ist eben keine Einbahnstraße mehr, was wir hier tun.
Ein Tagebuch im Nachttisch neben dem Bett sieht hingegen niemand. Einen Blog im www sieht jeder, der ihn sehen möchte. Und jeder, der ihn finden möchte. Passendes findet übrigens immer zueinander, auch im echten Leben… früher oder später, wenn das richtige Zeitfenster da ist! 😉

Der Leserkommentar war für mich so wertvoll, dass ich auch eine sehr ausführliche Antwort darauf schrieb. Und schmunzeln musste ich innerlich, weil ich den Eindruck beim Lesen ihres Kommentars bekam, dass wir mit unserer Sicht gar nicht so weit auseinander liegen. Meine Antwort hätte aus meiner Sicht alleine schon inhaltlich fast das Potential zu einem eigenen Artikel. So viel Information steckt da drinnen, inklusive einem (Hör)Buchtipp. Deshalb will ich das in diesem Gesamtkontext mit dem ursprünglichen Artikel, dem Leserkommentar und meinem Leserkommentarkommentar gesammelt bringen.

Und nun viel Spaß! 🙂

lunarterminiert schrieb mir also, ich zitiere:

„ALSO, mich regt dieser Post immer wieder auf, seitdem ich ihn kurz nach Veröffentlichung gelesen habe! Ja, ich folge Blogs, die mich touchen. Manchmal sinds schöne Fotos oder Kopfkino, manchmal regen Blogs mich zum Nachdenken an oder bringen mich auf neue Ideen oder beleuchten ein Thema einfach mal auf andere Art und Weise als ich das tun würde. Und wenn ich meine, dass ich gern auch andere Sichtweisen aufgezeigt bekomme, dann ist es für mich elementar, dass diese vom Grundsatz her positiv/optimistisch sind. Weil für mich das Glas IMMER halbvoll ist.

Nein, mich regt nicht der Negativismus des Posts auf, sondern der Absolutismus, die Überzeugung oder auch der Unglaube dahinter. Denn man kann den Sachverhalt ebenso andersherum sehen. Was also alles passiert ist/ dass es passieren musste, damit ich an dieser Stelle (evtl. mit Mr. Right) stehe. Schon mal was von Seele gehört? Die Entwicklung der Ahnen bis zu dem Punkt, der mich gezeugt hat, dann weiter mein Weg und der des Mr. Right. Es sind immer bestimmte Erfahrungen mit absolut vorherbestimmten Menschen, die die Seele machen will. Das sieht für unser „Ameisenbewußtsein“ zusammenhanglos aus, ist aber m.E. Teil eines großen Plans. (Der normale Menschenverstand bezeichnet das immer gern als Wunder.) Und ja, ich glaube daran – die Physik übrigens auch, nennt sich determiniertes Chaos. Vielleicht schreib ich dazu mal was…nämlich, dass ich an Wunder und das Universum glaube.

PS: nicht falsch verstehen, Mr. Right ist nicht unbedingt für ein ganzes Leben gedacht, sondern solange er für die Entwicklung wichtig ist – und andersherum auch.“

Meine Antwort dazu an „lunarterminiert“:

„Vielen Dank für Deinen kritischen Kommentar. Das schätze ich an Dir.

Irgend etwas hat mein Artikel also in Dir hinterlassen. Das freut mich sehr. Egal welche Meinung Du dazu entwickelt hast. Wichtig ist für mich nur, dass ich Dich bzw. meine Leser, berühren konnte. Und wenn Du jetzt im Nachgang für DICH festgestellt hast, dass Du anders denkst, dann ist das prima. Dann hast Du nämlich so gesehen NOCH DEUTLICHER WEITERHIN DEINE Meinung. Das finde ich gut. Wichtig ist nicht ob a oder b richtig ist, sondern selbst klar zu wissen ob man a oder b möchte.

Ich verstehe Deine positive Lebenseinstellung. Und das ist wirklich toll für Dich. Früher war ich auch so. Ich nahm alles als gut an oder gut auf. Aber schlechte Dinge stimmten mich auch schnell traurig oder ich bezog sie auf mich. Und legte damit mein Schicksal in die Hände anderer. Das stürzte mich dann vor einiger Zeit geradewegs ins Verderben. Heute kann ich sagen, dass ICH mich ins Verderben stürzen ließ. Nur im Sinne dessen, dass ich Verantwortung abgegeben habe. Keine Schuldzuweisung an andere in meinem bisherigen Leben, sondern an meine eigene Entscheidung Verantwortung abzugeben. Das habe ich seither nicht mehr. Weil ich nicht mehr per se positiv auf Menschen oder Situationen zu gehe, sondern zunächst beobachtend. Erst DANACH fange ich für mich zu fühlen an. Und spüre dann ob mir etwas gut oder schlecht tut. Dank dieser Sichtweise bin ich wesentlich freier von Enttäuschungen und ermögliche mir selbst sogar MEHR Freude als früher.
Das ist ein mega komplexes Feld. Darüber hab ich heute mit der Klette auch gesprochen. Sie hat kein Wort verstanden davon. Das ist aber auch ganz normal. Das kann ich wirklich nicht in wenigen Minuten oder Worten erklären.

Ich kann Dir aber sagen, dass wenn Dich mein Denken wirklich interessiert, Du einfach mal ein Buch oder Hörbuch von Eckhart Tolle lesen oder anhören kannst. Das ist der Mann, der mich im Denken in meinem Leben mehr beeinflusst hat, als jeder Mensch vor ihm und bisher auch nach ihm. Wenn Du seine Bücher (oder zumindest eines) kennst, wirst Du mein Handeln und Denken verstehen können.

Dennoch zurück zu Deinem Kommentar:
Tatsächlich sehe ich meinen Artikel weder Pessimistisch, noch absolut. Sondern nur realistisch. Es ist keine Wertung in die eine oder andere Richtung, das was ich da beschreibe. Sondern es ist meine Beobachtung. Dass der Artikel negativ sein soll, entstammt dabei Deinem Denken. Deine Gedanken lassen ihn negativ oder positiv erscheinen, nur für Dich. Ein anderer Mensch mag da anders denken. Aber natürlich ist der Artikel im ersten Moment ein Knaller.

Dessen war ich mir vorher schon bewusst, ich denke immer voraus… 😉
Darum schrieb ich im Artikel extra dazu:

Achtung:
Ich warne an der Stelle ausdrücklich davor weiter zu lesen. Bei sensiblen Menschen mit geringem Selbstwertgefühl können die nachfolgenden Zeilen ungewünschte Nebenwirkungen auslösen. Diese beabsichtige ich zwar nicht, kann und will sie aber auch nicht verhindern. 🙂

Und jetzt zurück zum für mich wichtigsten Punkt in Deinem Kommentar:

Die Sache mit der Seele, den Ahnen und der Vorherbestimmung:
Ob Du es glaubst oder nicht – ICH SEHE DAS GENAU WIE DU!
Hammer, oder? 🙂
Und an der Stelle treffen wir uns wieder mit unseren Ansichten. Nur der Einstieg bzw. der Weg dahin ist ein anderer. Und das ist in Ordnung so.

Erst diese Woche schrieb mir eine praktizierende Buddhistin, die eine sehr gute Bekannte und mittlerweile echte Freundin (meine einzige freundschaftliche Freundin in meinem Leben!) ist, dass ich inzwischen längst ein Buddhist sei, in meinem täglichen Handeln.

Ich sehe das Leben wesentlich spiritueller als es für Außenstehende in diesem Artikel erscheinen mag.
Gerade deshalb kann ich seit einiger Zeit glücklicherweise das Werten aufhören und die Realität mehr denn bisher in meinem Leben wahrnehmen, akzeptieren und beeinflussen.
An das Universum glaube ich dabei exakt auch.
Und an das von Dir genannte Wunder ebenso, ich würde es nur anders bezeichnen. Eher als Zufall, es haben einfach die Zeitfenster übereinander gepasst…! Um im Sinne meines Artikels zu bleiben.

Aber Achtung: Ist das nicht genau Wunder genug? 😉

PS: Zum Beispiel mit Deinem halb vollen oder halb leeren Glas kann ich nur sagen wie ich es sehe.
Für mich ist das Glas weder halb voll noch halb leer. Es ist als Metapher gesagt: „einfach halb“.
An Stelle von halb voll oder halb leer ist es für mich so gesehen einfach nur „halb“. Das ist jetzt natürlich abstrakt, aber so denke ich. Die Wertung „voll“ oder „leer“ habe ich nicht mehr, seit meinem inzwischen eingeschlagenen Weg.“