Corona Virus – Aus dem Innenleben eines Traders

Hallo Welt!

Heute gibt es von mir vergleichweise nur wenig Schelte für all diejenigen, die diesen ganzen Corona Schwachsinn glauben. Es soll hier heute eher um die Positiv-Denker gehen. Falls Du aber zu dieser traurigen, aber überwältigenden Mehrheit der Menschen gehörst, die an die Allmacht des heiligen Corona-Gottes glauben, dann lass mich Dir ein paar Dich bestätigende Worte sagen: Glaub weiter an all das Zeug aus den Propagandamedien! Nur zu! Mach weiter so. Bravo. Applaus, Applaus. Mach Dich selbst richtig fertig. Mach Dir selbst Angst. Nein, mach am Besten auch Deinem gesamten Umfeld Angst! Sei traurig. Zittere. Trage einen Mundschutz. Verkriech Dich in Deinen Käfig, genannt Wohnung. Sperre unbedingt von innen zu! Erzähle allen davon, dass die Welt untergehen wird. Dass Millionen sterben werden. Dass die Krankenhäuser aus allen Nähten platzen (auch wenn das Gegenteil gerade der Fall ist). Erzähle allen davon! Verbreite Miesepeterstimmung! Das kann der Deutsche gut, Miesepeter spielen! Sei deutsch! Schrei nach mehr frewilliger Freiheitsberaubung durch die Regierung. Rufe ganz laut nach der uns alle rettenden Impfung (Bill Gates ist unser Retter)! Bettel weiter darum, dass sie auch Dir Deinen Job wegnehmen. Freu Dich auf die Kurzarbeit. Und danach direkt auf die Arbeitslosigkeit. Und auf die kommende Inflation! Backe einen Kuchen, um das gebührend zu feiern! Auch wenn Du alleine feiern musst, weil die anderen sich ja auch alle zu Hause eingesperrt haben. Aber denk dabei auch an die Kerzen darauf! Das gibt ein tolles Fest!

So. Genug Bestätigung für all die Schlafschafe und Lemminge da draußen. Ab jetzt geht es wieder wie gewohnt weiter für Klardenker, Selbstdenker und nicht-manipulierbare Menschen… und die, die es noch werden wollen! Der Weg ist das Ziel!

Ich will mich heute mit dem dämlich langweiligen Corona Virus gar nicht weiter beschäftigen, jedenfalls nicht direkt. *gähn* Vielmehr will ich ein wenig darüber berichten, was ich so tue. Den lieben langen Tag. Die letzten Tage. Denn der letzte Artikel ist nun auch schon wieder eine Woche her. Dazwischen ist ja auch etwas passiert, jedenfalls bei mir. Ich hoffe bei Dir auch. Und ich hoffe, dass es positive Dinge waren. Idealerweise hast Du Dir Zeit genommen für Dich. Sinnvolle Zeit. Qualitätszeit. Lesen, bilden, Sport. So etwas. Falls Du einen Partner hast… dann auch dafür. Oder für die Kinder.

Ich habe wie immer Sport getrieben und war oft spazieren, bei diesen endlich wärmeren Temperaturen. Wie immer habe ich fleißig gearbeitet. Derzeit aus dem Home Office. Corona sei es gedankt. Es ist ja nicht alles schlecht. Corona bringt uns Home Office. Immerhin. Wenigstens irgendwas. Ich habe derzeit ja zwei Jobs. Der eine ist der normale, der zweite dreht sich um mein Depot und das Börsengeschehen. Und um den zweiten Job soll es hier heute auch gehen. Weniger um Details, mehr um den Kontext.

Zwischenzeitlich war es vor ein paar Wochen tatsächlich etwas unschön, ich musste relativ starke Verluste hinnehmen. Weil ich – wie fast alle – auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Wie viele Anleger und Investoren, bei diesem Marktgeschehen. Zwar hatte ich sicherlich nicht so starke Verluste wie viele andere in ihren Depots, aber doch einen kurzen scharfen Einschnitt. Panik breitete sich aus. Nicht in mir. Aber drum herum. Ich hatte ja schon darüber geschrieben, dass mich täglich mehrere Leute kontaktierten und um Anlageempfehlungen oder Ratschläge fragten. Panik ist ein schlechter Ratgeber. Panik darfst Du auch nicht haben, wenn die schönste Frau der Welt vor Dir steht. Es muss ihr eine Ehre sein, dass sie ihre Zeit mit Dir verbringen darf. Und es muss Dir eine Ehre sein herauszufinden, ob Du Deine weiterhin mit ihr verbringen möchtest. Panik katapultiert Dich direkt ins aus. Das gilt beim Dating wie an der Börse.

Rationalität war also gefragt. Das Depot analysieren. Den Markt beobachten. Meldungen checken. Ich hatte mich die Wochen zuvor schon auf den Corona Virus konzentriert und täglich stundenlang Nachrichten gelesen. Weil mich das Weltgeschehen interessiert. Allerdings hatte ich meinen Schwerpunkt falsch gesetzt. Ich hatte mir zu wenige Gedanken um die möglichen Auswirkungen an den Aktien- und Rohstoffmärkten gemacht. Mein Depot war auf seinem Allzeithoch, was üblich ist, wenn auch die Märkte am Allzeithoch sind. Aber ich hatte zu wenige Absicherungspositionen im Markt. Das sind solche Positionen, die gegen Kursverfall schützen. Dass mein Depot vor dem Crash am Allzeithoch war, sollte ja nicht ungewöhnlich sein, denn sonst hätte man ja etwas falsch gemacht. Wenn alles am Höchststand ist, sollte auch das eigene Depot am Allzeithoch oder zumindest nahe daran sein. Aber merke: Je höher die Aktienmärkte steigen, desto größer sollte die eigene Cash-Quote sein (= Aktien verkaufen)! Deswegen habe ich die letzten Monate den größten Teil eben gerade nicht in Aktien investiert.

Und dann kam in wenigen Tagen eine harte Korrektur. Besser gesagt ein knüppeldicker Crash. Bzw. der Beginn dessen. Und was habe ich dann gemacht? Ich habe die Stimmung analysiert, nachdem ich zwischenzeitlich doch einige Prozente im Minus war. Nochmal, meine temporären Verluste waren bei weitem niedriger als die des Gesamtmarktes. Aber sie tun mir weh. Denn jeder verlorene Euro kostet wertvolle Lebenszeit. Lebenszeit, die ich durch noch längeres Schuften für fremde Menschen in der Zukunft weiterhin würde aufbringen müssen. Du kennst ja mein Prinzip: Reich werden sollte kein Selbstzweck sein, sondern nur dazu dienen, irgendwelchen Pseudo-Chefs nicht weiter in den Hintern kriechen zu müssen. Deswegen ist es wichtiger keinen Euro zu verlieren, als viele Euros zu gewinnen. Reich wird man nicht durch Gewinne, sondern dadurch, dass man keine Verluste macht. Das habe nicht ich erfunden, sondern das sagen Milliardäre. Verlustvermeidung ist der Schlüssel. Das ist an der Stelle tatsächlich etwas anders als beim Dating. Da kann man nicht verlieren. Nur lernen. Aber das ist vermutlich auch der einzige große Unterschied.

Nun, die Analyse musste kurz und knackig erfolgen. Denn die Verluste türmten sich von Handelstag zu Handelstag und sogar von Stunde zu Stunde. Dann zog ich die Reißleine. Ich analysierte also einerseits die Stimmung. Wofür auch mein Blog hier ein guter Indikator war. Warum, will ich hier erläutern. Ich merkte an den Aufrufzahlen meines Blogs, dass der Corona Virus tatsächlich für Interesse sorgt und meine Artikel verstärkt gelesen werden. Aber ich merkte an den ausbleibenden Kommentaren und an den sehr spärlichen Likes für meine Artikel, dass die meisten Menschen entweder a) in einer Schockstarre verharren oder b) nicht im Ansatz begriffen was gerade gespielt wird. Oder beides. Ziemlich sicher sogar. Außerdem haben mich zwischenzeitlich ein paar Follower de-abonniert. Worüber ich natürlich froh bin, da es sich offenbar um blinde Passagiere gehandelt hat. Man sollte sich von blinden Passagieren im Leben immer trennen. Besser, wenn sie es sogar freiwillig tun.

Dazu kamen die Erkenntnisse aus vielen Telefonaten oder WhatsApp Nachrichten von Freunden, Bekannten und aus der Familie. Börse ist zum großen Teil Psychologie. Als ich in meinen ersten Artikeln vor dem nahenden totalen Schwachsinn namens Corona Virus warnte, kam mir eine Welle der Empörung von allen Fronten entgegen bzw. jegliche Freude (z. B. in Form von Likes meiner Artikel) blieb aus. Die Empörung musste ich sogar von Menschen entgegen nehmen, denen ich eigentlich ein bisschen Restverstand zugetraut hatte. Das sind Menschen, die ich seit Jahren kenne. Aber Zeit des gegenseitigen Kennens korreliert nun einmal nicht mit dem Verstandbesitz der Akteure, zeigt mir das Leben gerade wieder. Wie auch, das Eine gibt es „geschenkt“ (Zeit) und das Andere muss man sich erarbeiten (Verstand). Was soll ich da erwarten? Eben. Nichts.

Das zeigte mir, dass ich mit meinen Einschätzungen Recht haben musste. Du kennst ja meine Lebensdevise: „Die Masse hat immer Unrecht, weil die Masse nicht selbst denkt. Weil die Masse nicht lebt. Die Masse wird gelebt. Die Masse wird gemolken.“ Ich spürte außerdem von allen Seiten, dass sich zunehmend Angst breit machte. Die sich täglich steigerte. Also wurde mir – abgesehen von allem Börsengeschehen – sehr schnell klar, dass wir uns in einem (Abwärts-)Trend befanden mussten. Übergeordnet betrachtet. Wenn der Pessimismus sich täglich verstärkt, dann sind Rationalität und Vernuft gefragt. Dann braucht es keine Schwarzmaler. Dann braucht es keine Besserwisser. Sondern dann braucht es handelnde Akteure, die mit rasiermesserscharfem Blick rational Entscheidungen treffen können. Die waren allerdings alle nicht da. Von allen Seiten hörte ich: „Jetzt verkaufe ich meine Aktien nicht, ist zwar echt richtig blöd gerade, aber die steigen schon wieder!“ Aha. Okay. Wenn alle das sagen…

In den diversen Foren, auf Youtube und sonstwo kamen sie alle aus ihren Löchern gekrochen. Die Finanzakrobaten. Und empfahlen jetzt die günstigen Kurse zum Einstieg zu nutzen. Das wäre DIE Gelegenheit. Und überhaupt gäbe es jetzt Aktien super billig, wie es sie vermutlich lange nicht mehr so billig geben würde. „Aha“, dachte ich mir abermals. Nun. Also die Finanzjongleure auf Youtube – und ich rede nicht von den Profis, sondern von den „kleinen“ Möchtegern-Youtubern – hatten zum Angriff geblasen. „Kaufen, kaufen, kaufen.“ Sehr gut. Und in meinem Umfeld verharrten die Meisten in Schockstarre und faselten wirres Zeug. Ich dachte mir nur: „Was haben die alle? Wozu Panik? Da ist doch gar nichts. Die Statistiken sind alle vollkommen falsch berechnet. Meine eigenen Berechnungen (Krankenhausbelegungszahlen, Todesraten pro 1 Million Bewohner je Land, Gesamtsterblichkeit usw…) sagen, dass wir hier von einer ganz normalen alljährlichen Grippe sprechen.“ Was soll der ganze Mist? Was läuft hier ab? Ich bin froh, dass ich beruflich viel im Bereich Datenanalysen zu tun habe. Statistik und so. Langweiliges Zeug eben. Hier waren es dann eben Infiziertenzahlen. Todesraten. Ausbreitungsgeschwindigkeiten. Korrelationen. Wetterdaten. Rauf und runter. Eines langweiliger als das Andere. Aber nicht für mich. 😉

Wie gesagt, es war eine Mischung aus Panik, Schockstarre und totale Ablehnung gegenüber meinen Recherchen, die mir leider von überall entgegen kam. Parallel habe ich mir die diversen Börsen weltweit angesehen. Ich habe mir angesehen was mit den Staatsanleihen passierte. Ich habe mir angesehen was mit den Rohstoffen passierte. Und mit den Kryptowährungen. Ich habe mir alle großen Indizes angesehen. Sektoren analysiert. Banken, Pharma, Rohstoffe, Tech-Werte, Automobil(zulieferer). Alles im Detail. Seziert mit dem Skalpell. Und das – gepaart mit der Stimmung in meinem Umfeld, hier im Blog und sonst wo – war für mich das Startsignal. Ich drehte einen Großteil der Positionen in meinem Depot, d.h. ich verkaufte fast alles. Und kaufte obendrein manche Sachen gezielt nach. Die in der völlig Panik vollkommen zu Unrecht unter die Räder gekommen sind. Und nahm dazu auch alle Stoppkurse raus (aufgrund der hohen Volatilität – Profis verstehen was ich meine) und verkaufte obendrein Aktien, Indizes und einzelne Branchen massiv leer. D.h. von da an würde ich nur noch gewinnen können, wenn die Kurse weiter fallen. Ich will das nicht weiter ausführen. Fakt ist: Heute bin ich mit meinem Depot ungefähr noch 0,5% unter meinem Allzeithoch. Der Crash ist sozusagen bis jetzt an mir vorbei gegangen. Aber ich weiß auch, dass die dicken Verwerfungen an den Märkten erst noch bevorstehen. Und da habe ich täglich weiterhin hellwach zu sein.

2020-04-03

Das ist natürlich nur eine Momentaufnahme. Aber es war auch nur eine Momentaufnahme als ich vor ein paar Wochen derbe im Minus war. Das ganze Leben besteht aus Momentaufnahmen. Aber aneinandergereiht ergeben sie eben Kurzfilme. Und daraus werden Spielfilme. Und dann ein ganzer Lebensfilm. Bis die Filmrolle aus geht, dann fällt der Vorhang. So ist das bei jeder Show. Und ich will nicht der Dummkopf sein, der nicht bemerkt, dass er in einem Kino sitzt, dafür auch noch übel blechen muss und dann auch noch am Tagesende artig Danke zu sagen hat. Für eine Show, die ich nie wollte. Von Veranstaltern, die ich verachte. Fu** off!

Jetzt gerade ist der Dow Jones noch knapp 30% unter seinem Allzeithoch. Ich bin 0,5% unter meinem Allzeithoch. Somit bin ich dem Markt 29,5% voraus. „Der Markt“ ist übrigens die Masse. Deswegen ist Börse auch das echte Leben. Viele werden gemolken. Wenige melken. Viele glauben an Corona und seine unglaubliche Tödlichkeit. Und ein paar eben nicht. Oder meinetwegen sogar doch, aber ziehen zumindest die richtigen Anlageentscheidungen daraus. Muss jeder für sich selbst wissen, wie ich immer sage. Mir ist das mittlerweile wirklich schnurz-piep-egal, was irgendwer denkt. Ich merke, dass in diesen Zeiten die Menschen kaum nach Kapitänen ausschau halten, leider. Lieber klammern sie sich aneinander, wie Matrosen. Und schauen was der Nebenmann tut. Ich will nie Recht behalten. Ich möchte immer nur lernen. Börse gibt einem nicht Recht. Recht haben kostet viel Geld an der Börse. Und wenn auf meinem Schiff keiner ein Quartier will, dann ist das okay für mich. Ich fahre meinen Dampfer auch alleine auf hoher See. Aber ich werde niemals ein Matrose sein. Dafür ist mir mein Leben zu schade. Ich habe dieses Schiff zu steuern. Egal bei welchem Wetter. Und da nützt es mir nichts, wenn alle Welt mir – vielleicht auch ein Stück weit aufgrund ganz bewusster Ablehnung meiner Meinung(en) – den Wind entgegen bläst. Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt. Mir ist beides egal. Ich pfeife auf Mitleid und ich pfeife auf Neid. Ich habe mein Schiff zu steuern. Ende der Durchsage.

Jammern bringt nichts! Manchmal ist das Leben eben anstrengend. 14 stündige Handelstage – über Wochen – sind mental belastend und anstrengend. Aber in solchen Zeiten kommt es eben darauf an, dass Du das Steuer in die Hand nimmst und (wieder) Kontrolle über Deine Angelegenheiten bekommst. Das betrifft in erster Linie Dein Leben, Dein Denken, Deine Verfassung. Aber das betrifft auch Dein Umfeld, Deine Familie. Deine Partnerin oder Deine Kinder, falls Du die hast. In solchen Zeiten wie momentan sind alle orientierungslos. Aber es nützt nichts, fuchtelnd im Nebel herumzustochern und sich panisch im Kreis zu drehen. Rational zu bleiben, klar zu analysieren und einen Weg aus dem Irrgarten zu finden, das sind die Dinge, auf die es ankommt.

Die meisten Menschen meinen wahrscheinlich, dass man an der Börse oder generell in Bezug auf Finanzen einfach das tun muss, was „eben so in der Presse gesagt wird“. Dass es noch immer richtig sei, sich eine Immobilie zu kaufen, nach 10 Jahren ununterbrochenem Boom. Dass es richtig sei, all sein Geld in Aktien zu investieren, wenn man am Allzeithoch steht, ebenfalls nach 10 Jahren Boom. Aber das ist nicht so. Es ist der sichere Gang in den Verlust. Kapitalmärkte ticken anders. Börsen ticken anders. Börsen nehmen Informationen vorweg. Sie antizipieren. Sie greifen also voraus. Sie verhalten sich ANDERS als es die Masse meint zu tun. Deswegen verlieren 95% an der Börse. Wenn in der Bildzeitung steht: „Kauf die Deutsche Bank! Der Tiefpunkt ist erreicht!“, dann heißt das für mich: „Verkaufe dieses Schrottunternehmen leer und setze auf fallende Kurse!“. Wenn in der Zeitung (wie über Jahre hinweg) stand: „Gold hat ausgedient! Das ist seit Jahren nicht mehr gestiegen!“, dann heißt das für mich: „Prima! Super günstige Kauf-Kurse!“ Verstehst Du was ich meine?

Meine Art der Heransgehensweise impliziert STETS konträr zu anderen Menschen zu sein. Nicht weil ich das per se geil finde. Ich könnte es mir ja viel einfacher machen und den selben Quark einfach mit quasseln, wie alle. Dann wäre ich immer der Liebling von allen. Der perfekte Schwiegersohn. Aber das ist nun einmal der falsche Weg, wenn Du im Leben Erfolg haben möchtest. Deswegen macht es Menschen wie mir auch nach all den Jahren der Erfahrung (wovon natürlich auch viele hart waren) nichts aus, dass sich Menchen von uns abwenden. Es gehört zu unserem Geschäft. Das ist im Gegenteil sogar eine Kür. Es ist eine Auszeichnung. Es ist inzwischen praktisch in unserer DNA, nicht-konform zu sein. Weil wir wissen, dass das der einzige Weg ist, zur Freiheit. Seelisch und finanziell. Meinst Du, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe? Nein. Aber ich denke nach. Da habe ich doch kein Patent drauf. Das kann jeder. Alles was dazu nötig ist, ist Mut. Mut und Armut hängen stark zusammen. Armut bedeutet in Wahrheit: „Arm an Mut“.

Und ich habe keine Lust arm zu sein. In keinem Lebensbereich. Reichtum geht nicht von heute auf morgen. Aber Mut… Mut geht schnell. Zu Mut kann man sich entwickeln. Wenn Du Dir heftige Körbe von bildhübschen Frauen vor den Augen vieler Menschen geholt hast, dann kann Dir egal sein, was irgendwelche Leute jemals wieder von Dir halten. Jetzt, zu Zeiten von Corona Corona, und auch danach. Das Leben ist – hoffentlich – noch lang. Und ich lasse mir da nicht von so einem Pseudo-Ereignis in die Suppe spucken! Solltest Du auch nicht tun. Denk dran: Mut! Fragen stellen. Sich selbst hinterfragen: „Ist mein Denken richtig? Wie komme ich auf diese Meinung? Was bzw. wer hat mich bis hierher beeinflusst? Könnte alles auch ganz anders sein?“ Und die Gretchenfrage lautet immer: „Wem nützt das hier gerade?“ Dann hast Du meist nicht nur schon die Antwort auf alles, sondern auch gleich die Lösung mit dazu. Frag mal Bill Gates. Und seine Foundation.

Und das ist auch meine Botschaft an Dich heute: Lass Dich niemals – niemals ! – von Deinem Weg abbringen. Egal wieviele Menschen Dir sagen, dass Du Unrecht hast… Du musst auf Deinen Verstand und auf Dein Herz hören! Im Moment bin ich Single. Und das seit über 1 Jahr inzwischen. Gut, dazwischen gab es ein paar Bekanntschaften. Aber zuvor hatte ich noch die Verantwortung für eine Frau und (deren) zwei Kinder. Mit meinem kleinen nagelneuen Segelschiff auf den Gewässern dieser Welt fährt es sich aber sehr leicht und unbeschwert. Und das genieße ich im Moment. Ich gebe zu, dass die letzten Wochen für mich sehr anstregend waren. Täglich sitze ich ca. 12 bis 14 Stunden vor dem PC. Ich habe so viel gehandelt wie noch nie in meinem Leben. Ich habe in den letzten Wochen an den verschiedenen Börsen dieser Welt ein Handelsvolumen von mehreren meiner Bruttojahresgehältern durch gejagt. Auch das sind teilweise neue Erfahrungen für mich. Ich lerne. Und ich freue mich jeden Tag wie ein Honigkuchenpferd darüber, dass ich ständig Neuland betreten kann. Ohne Ballast. Naja, stimmt nicht ganz. Der Ballast, der einem Menschen wie mir – der für seine klaren und unmissverständlichen Meinungen bekannt ist – entgegen schlägt, geht auch nicht immer ganz spurlos vorüber. Aber ich habe in meinem Leben gelernt, dass ich meine besten Ergebnisse immer dann erzielt habe, wenn ich von der Meinung aller Anderen ganz weit weg war.

Wir werden sehen wie das alles ausgeht. Aber eines ist mir klar: Ich bin kein Lemming und auch kein Schlafschaf. Und was auch immer da draußen in der Welt passiert, ich sage es ganz deutlich: Ich werde mich nicht freiwillig zur Schlachtbank führen lassen! Vergiss es! Ich werde sicher nicht ja und Amen zu dem sagen, was die Regierung gerade mit uns abzieht. Impstoffe lehne ich kategorisch ab! Besonders wenn sie von Bill kommen. Und ich habe ein wenig Verständnis für Statistik. Das kann ich übrigens jedem nur empfehlen. Einfach nochmal die Grundrechenarten üben. Plus, Minus, Mal und Geteilt. Und dann mal schauen wie die Statistiken zu irgenwelchen Infiziertenzahlen berechnet werden. Das ist so unterirdisch schlecht! Aber wer selbst (!) rechnen kann, der kommt eben auf richtige Ergebnisse. War es nicht in der Schule auch so? Einer hatte immer eine 1. Ein paar eine 2 und der Rest? Frag Gauss. Nichts anderes geschieht hier gerade weltweit. Jetzt musst Du ja eigentlich noch nicht einmal rechnen können. Es würde ja vollkommen reichen, wenn Du den richtigen „Experten“ folgen würdest. Tja, wie kann man die nur aus der ganzen Masse an „Experten“ herauspicken? Wie ich immer sage, es gibt 2 Möglichkeiten:

  1. Mache es mit Deinem Verstand. Prüfe deren Aussagen auf Plausibilität. Prüfe deren Berechnungen selbst (!) nach. Prüfe die Quellen, Zahlen, Daten und Fakten. So entlarvst Du die Schwindler. Da gibt es ja den einen großen Schwindler, auf den die Regierung die ganze Zeit hört und der den ganzen Tag in den Nachrichten überall zitiert wird. Ich nennen seinen Namen jetzt nicht. Du kennst den Kasper bestimmt. Das ist der von der Charité in Berlin. Aber mit Minus, Plus, Mal und Geteilt kommst Du sehr schnell auf die richtigen Ergebnisse. Da brauche ich keinen Prof. Dr. dazu. Kann ich selbst.
  2. Möchtest Du es nicht über den Verstand lösen, gibt es eine zweite Möglichkeit. Das ist das Herz. Du gehst in Dich. Ins Bauch- und Herzgefühl. Sieh den Menschen in die Augen, die jeden Tag im Fernsehen kommen. Beobachte sie genau. Spiritualität ist kein Hokus-Pokus, sondern das echte Leben. Hier danke ich abermals Eckhart Tolle. Und versuche zu spüren (!), ob das die Wahrheit sein kann, was sie sagen. Oder ob Dich instinktiv (!) ein mulmiges Gefühl beschleicht. Und wenn Du wirklich bei Dir bist, dann wirst Du auch auf diese Art die Lügner von den Ehrlichen unterscheiden können. Nur leider haben wir Menschen verlernt auf unser Herz zu hören. Verlernt heißt aber nicht, dass wir es nicht wieder zurück erlernen können. Fang damit an.

Das Leben bietet Werkzeugkästen. Und wir haben 2 unglaublich kostbare Werkzeuge in die Wiege gelegt bekommen: Herz und Verstand. Alles was Du tun musst, ist Dich einer dieser beiden Dinge zu bedienen. Mehr nicht. Das ist alles. Und ich versuche eben beides zu nutzen. Nachdenken, analysieren. Und meditieren und spüren. Ist das so schwer? Nein. Kann das jeder? Klar. Warum tut es kaum jemand? Ich weiß es nicht. Ehrlich. Ich kann nur sagen, dass Du mit Herz UND Verstand im Leben die besten Resultate erzielst. Denn nicht in jeder Situation hilft Dir Herz ODER Verstand jeweils einzeln. Oft ist die Kombination oder auch ganz gezielt eines davon die Lösung. Wenn Dich ein Tiger angreift, dann nützt Dir Dein Herz wenig. Wenn ein Lügner vor Dir steht, der sehr plausibel argumentiert (und Du die Rohdaten nicht für eigene Recherchen bekommst) hilft Dir Dein Herz. Beides in Kombination… ist unschlagbar.

Und ich habe zwei gesunde Augen. Und eine Birne auf meinem Hals, die auch noch ganz gut funktioniert. Ich kann also selbst sehen und denken. Und damit komme ich zu Rückschlüssen, die ich aus meinen Beobachtungen auf dieser Welt ziehe. Und meine Beobachtungen fühlen sich tatsächlich völlig surreal an. Wir haben 8 Milliarden Menschen, die wie wild von links nach rechts steuern. Alle einem Phantom hinterher. Diesmal nennen sie es Corona. So gut wie niemand kennt jemanden, der daran ernsthaft erkrankt ist. Statistik bedeutet nicht, dass es „viel“ ist, wenn man eine Person kennt. Statistik sagt, dass es sehr sehr wenig ist, wenn kaum jemand überhaupt jemanden kennt. 8 Milliarden zu 1 ist nicht viel. Aber das soll jeder für sich bewerten. Du kannst auch weiter Lotto spielen und meinen, dass Du es eines Tages schaffen wirst, die 6 mit Superzahl.

Ich bin die Tage oft draußen spazieren oder joggen gewesen. Ich habe allerdings keine Leichenberge gesehen. Auch nicht Menschen, die wie die Fliegen überall vor mir tot umfallen. Aber ich habe Menschen gesehen, die sich völlig eigenartig verhalten. Und ich schaue mir im Internet die Live-Belegungszahlen der Krankenhäuser in Deutschland an. Überall gähnende leere. Und gespentisch viele freie Intensivbetten. Aber es springen die Menschen da draußen fast zur Seite, wenn Du in ihre Nähe kommst. Menschen, die Mundschutz tragen. Und Plastihandschuhe. Ich habe nichts dagegen. Soll jeder tun was er will. Meinetwegen kann auch jeder pinke Unterwäsche tragen und im Sack durch die Gegend hüpfen. Ich bin da ganz frei. Oder jeder klebt sich eine Clownsnase auf. Auch okay. Wäre wenigstens witzig. Kein Thema, wenn jemand vor 4 Wochen auf seinen persönlichen Schutz geachtet hätte. Da war auch ich noch ziemlich im Unklaren, was die Situation betrifft. Ob Corona nun gefährlich ist oder nicht. Aber vor 4 Wochen trug niemand einen Mundschutz oder Handschuhe. Da wäre es sinnvoll gewesen. Aber heute? Mit all den vorhandenen Daten aus zig Ländern. Mit all den inzwischen aufgedeckten Methoden, nach denen diese Zahlen bewusst (!) falsch in die Höhe berechnet werden… tststs. Sorry, ich bin da raus. Ich kann mich nur wundern über all die Dummheit, ehrlich. Denk dran: Plus, Minus, Mal und Geteilt! Das würde reichen.

Aber am Meisten tun mir die Menschen leid, die heute ihren Mundschutz und ihre Einmalhandschuhe beim Einkaufen tragen, weil sie nicht verstehen, dass das wahre Problem bald ein ganz anderes sein wird. Sie werden schlichtweg keine Kohle mehr haben. Nicht einmal mehr für die dämlichen Einmalhandschuhe. Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit bezahlt keine Handschuhe. Aber macht arm. Und einsam. Und ängstlich. Und panisch. Und senkt deshalb nachgewiesenermaßen (!) die Lebenserwartung. Wie gut ich es schaffe, durch die anstehende finanzielle Krise zu kommen, werde ich sehen. Treffen wird es mich auch, wie hart – im Vergleich zu anderen – ist die Frage. Ich mache mir tatsächlich ernsthafte Gedanken. Aber nicht um den Corona Virus. Sondern um unsere Gesellschaft. Die leider nur noch aus dämlichen Schlafschafen und Lemmingen besteht. Obrigkeitshörig bis zum Anschlag. Die Dummheit, die durch deren Arterien fließt, kann ich wahrlich pumpen hören. Das Selbstdenken restlos verlernt. Thilo Sarrazin sagte es damals schon ganz richtig: „Deutschland schafft sich ab“. Und diesmal nicht nur Deutschland, die ganze Welt macht mit. Also stell Dir die Frage, ob Du Kapitän oder Matrose sein willst. Wenigstens für Dein eigenes Leben.

Corona Virus – Ein paar persönlichkeitsentwickelnde Einsichten

Ob der Corona Virus nun gefährlich ist oder nicht, soll gar nicht mehr das Thema sein. Wer jetzt trotz inzwischen sehr breiter Datenlage noch immer der Meinung ist, dass das Ding ernsthaft gefährlicher sein soll als eine alljährliche „normale“ Influenza, dem ist nicht mehr zu helfen. Du weißt, dass ich ein Freund klarer Worte bin. Wenn es um Frauen und Dating geht, genauso wenn es um Politik und Finanzen geht. Herumschwurbeln und heiße Luft verzapfen tun viele Menschen derzeit genug. Überall kommen die Experten aus den Löchern gekrochen, mit der Angst der Menschen ist einfach gut Geld zu verdienen. Ich stehe allerdings nicht auf Menschen, die heiße Luft verbreiten, sondern auf Fakten. Ich stehe auf empirisch bewiesene Korrelationsanalysen und auf Kausalitäten.

Fakten zahlen sich aus. In allen Lebensbereichen. Jetzt ist die Zeit kommen in der Du Dich entscheiden musst, ob Du (noch immer?) ein Schaf sein oder lieber ein Hirte werden möchtest. Entweder wirst Du die nächsten Monate zerfleischt und Deine Knochen werden verwertet oder Du gehst hier gestärkt aus der Sache heraus. Ich hoffe für Dich, dass Du zur zweiten Gruppe gehörst. Die Zeit zum Spaßen ist nach 10 tollen wirtschaftlichen Boomjahren auch für den größten Schwachkopf allmählich zu Ende. Oder wie einer meiner liebsten Investment-Experte derzeit sehr oft sagt: „Wake up! This is really really fu**ing serious shit!“

Die letzten 10 Jahre konnte wirklich jeder Geld verdienen. Die Wirtschaft hat es Dir quasi hinterher getragen. Du konntest alles kaufen was Du wolltest und Du warst immer auf der Gewinnerseite. Die meisten „einfachen“ Leute haben sich für Immobilien entschieden. Bei (Netto-Kaltmiet-)Renditen weit unter 3%. In Großstädten nahe bei 2%. Dann gibt es natürlich noch die Glücksritter, die vor ein paar Jahren auch noch schnell auf den Bitcoin-Zug aufgesprungen sind (und sich genau wie jetzt den Hintern haben versohlen lassen). Und zuguterletzt wurden die Menschen wie verrückt in ETFs getrieben. Und am Jobmarkt wurde auch dem letzten Taugenichts noch ein horrendes Gehalt bezahlt. Firmen wie BMW oder Porsche schütteten an jeden (!) Mitarbeiter jährlich Boni in zigtausender Größenordnung aus. Von Bank(st)ern rede ich erst gar nicht.

Und wohin ging das Geld? Wofür haben es die Menschen verwendet? Außer für völlig überteuerte und viel zu große Immobilien? Oder Aktien zu Höchstkursen? Für neue Smartphones, viele tolle Urlaube, jede Menge sonstigen Konsumschrott (Amazon machts möglich!) und ständig neue Autos. Von Sparen habe ich bei den Meisten in meinem Umfeld nichts gesehen. Lange Zeit gelten Menschen wie ich als Knauser, als Miesepeter oder Spar-Wahnsinnige. Sparen, weil die Zahlen auf dem Kontoauszug Menschen wie mich erhaben machen? Sicher nicht. Sparen weil die Zeit zum Shoppen gehen kommen würde. Und die beginnt jetzt!

Mir war klar warum ich tat was ich tat. Keiner kann den Zeitpunkt eines Knalls exakt vorherbestimmen. Aber jeder wäre theoretisch in der Lage mit eigenen Augen aufmerksam zu beobachten, wenn viele Idioten einen Luftballon immer weiter aufpumpen. Die Erfahrung aus mehreren tausend Jahren Geldgeschichte zeigt mir sehr klar und zeigte mir rechtzeitig: Auch dieser Ballon würde bald platzen. Ob das nun Anfang 2020 geschehen würde oder vielleicht schon im Sommer 2019 geschehen hätte können oder erst Ende 2021, das ist nicht das Thema. Keiner ist Hellseher. Aber nichts wächst für immer. Gerade Geld nicht, das kehrt immer zu seinem wahren Wert zurück. Nämlich 0. Und wenn es noch nicht einmal echtes Papiergeld ist, sondern nur auf den Konten liegt (sog. Buchgeld), dann hat es noch nicht einmal einen Heizwert.

Ich trage hier hoffentlich meinen Teil bei, um Dich auf Deinem Weg etwas zu inspirieren oder zumindest zu informieren. Du warst – zumindest wenn Du den Blog schon länger kennst – auch für mich da, als es mir mal schlecht ging. Jetzt bin ich für Dich da. So einfach ist das. Das ist Menschlichkeit. In diesen Zeiten gibt es kaum Menschen, die einem eine ehrliche und zugleich bereichernde Richtung zeigen können. Oder die zumindest standhaft sind. Es gibt einfach zu viele Quaksalver da draußen. Aber ich habe keine Lust darauf mich mit 90% der Menschen messen zu lassen. Ich will mit Gauß nichts mehr zu tun haben. Jedenfalls nicht mit seinem unteren Ende.

Früher galt für mich immer: „Irgendwie durchkommen, Hauptsache nicht unter gehen! Der minimalste Aufwand genügt!“ Heute gilt: „Hauptsache hübsch!“ und „der 2. Platz ist der erste Verlierer!“. Das ist ein großer Unterschied! Oder wie der besagte Investment-Experte von vorhin auch gerne klar macht: „Heute gilt das The-Winner-Takes-It-All-Prinzip!“ Schau Dir Amazon und Zalando an. Und sieh Dir die Papiertonnen in den Wohnanlagen an. Dann weißt Du was ich meine! Das war in den 60ern, 70ern, 80ern und 90ern noch nicht so. Da durfte jeder „ein bisschen mitmachen“ am Wirtschaftsgeschehen. Zeiten ändern sich. Zeiten ändern Dich. Oder eben nicht. Muss jeder für sich selbst wissen. Fressen oder gefressen werden.

2020-03-25

#WeStayAtHome für Irre

Für die Gruppe der Corona-Anhänger (dieser dämliche Social Media #WeStayAtHome Schwachsinn) kann ich wirklich nichts mehr tun, sorry. Die Gruppe ist aus meiner Sicht hoffnungslos auf dem Irrweg. Aber um die Gruppe geht es mir hier ja auch nicht (mehr). Man kann Irre nicht überzeugen. Bodo Schäfer hat letztens einen ganz guten Spruch auf seinem Instagram-Kanal gepostet, der hieß in etwa: „Wenn Du mit einem Idioten diskutierst, bist Du selbst einer.“ Solche Dinge merke ich mir sehr genau. Es gibt so viele Bilder mit Sprüchen in den sozialen Medien. Oft geht es um Natur und Spiritualität. Um Auszeiten. Qualitätszeiten. Und was weiß ich nicht alles. Aber die einfachsten Dinge, finde ich am Klarsten und Prägnantesten. Der Spruch von vor ein paar Zeilen ist so einer.

Deswegen würde ich mich aktuell im echten Leben niemals mit irgendwem zu dem Thema austauschen, der anderer Meinung ist als ich. Ich poste hier meine Gedanken, gebe wirklich gut gemeinte Tipps und Hinweise sowie auch manchmal – wie ich finde sehr nützliche – Ratschläge. Wenn Du die an Dich heranlässt, dann ist gut. Wenn nicht…? Mir egal. Ein paar Mal habe ich es die letzten Tage versucht. Zumeist bei Gesprächen mit Menschen, die eher wegen finanziellen „Ratschlägen“ angerufen/geschrieben haben.

Kurzer Ausflug:
Die Fragen, die mir gestellt werden, starten fast immer gleich: „Wie läuft es bei Dir gerade mit der Börse?“
Meine Gegenfrage: „Hast Du Dir meine Videos schon angesehen, die ich Dir verlinkt habe und die Du in meinen Artikeln findest?“
Antwort im Prinzip immer in etwa: „Nein, bei dem Thema bin ich mir nicht sicher. Was Du Du da schreibst oder meinst… ich weiß ja nicht, das klingt für mich übertrieben.“
Daraufhin ich meist in etwa: „Dann wirst Du auch finanziell keine richtigen Rückschlüsse treffen können. Wenn Du Dich völlig verar***en lassen möchtest, dann tu das. Wie willst Du finanziell eigene (!) und richtige Entscheidungen treffen können, wenn Du Dich noch nicht einmal ausgewogen zu einem Thema informierst und Fakten nicht an Dich heran lässt?“

Mache ich mir auf die Art Freunde? Nein. Ist mir das wichtig? Nein. Warum? Weil es mir im Leben nichts bringt, wenn Menschen immer nur schnelle Antworten und einfache Lösungen für unglaublich komplexe Sachverhalte möchten. Warum? Weil die gleichen Menschen mir nicht werden helfen können, wenn ich sie eines Tages um Rat frage oder Hilfe benötige.Warum? Weil sie in einfachen Denkmustern verhaftet sind. Das zeigt mir alleine schon die Tatsache, dass ihnen wenige Minuten des Lesens oder Videoansehens offenbar zu mühsam sind. Und das, obwohl ich sie explizit empfehle. Was für eine bessere „Vorauswahl“ kann man bekommen?

Wie Du sehr schnell sehr viel lernen kannst

Klingt das überheblich? Mag sein. Ist es aber nicht. Warum? Es ist ganz einfach so, dass wir für uns im Stillen immer so vorgehen, sobald wir Bücher oder Artikel lesen. Nehmen wir an Du möchtest mit dem Angeln beginnen. Dann kannst Du entweder von 0 starten und irgendwie versuchen Deinen ersten Fisch aus dem Wasser zu holen oder Du lässt Dich durch Bücher/Artikel/Videos/Trainer anleiten. Kluge Leute nehmen hier tatsächlich eine Abkürzung, da sie auf die Erfahrung anderer Menschen bauen. Die Frage ist doch: Warum sollte ich mir das Angeln von 0 selbst beibringen, wenn ich mir einen „Lehrer“ nehmen kann? So kann ich mir in der gleichen Zeit viele andere Fähigkeiten aneignen. Machen wir von klein auf so. Bzw. es wird mit uns so gemacht. Beispiel?

Schule. Du setzt Dich an die Bank und hörst dem Lehrer zu und lernst lesen und schreiben. Eigentlich die normalste Sache der Welt, oder? Aber sobald wir „erwachsen“ werden, legen wir bewährte Methoden ab und meinen uns täglich alles selbst heraussuchen oder uns gar nicht erst mit irgenwelchen Dingen beschäftigen zu müssen. Das ist echter Stillstand. So wäre nie die Glühbirne erfunden worden und der Mensch würde heute noch meinen die Erde sei eine Scheibe. Na bravo. Tipp also: Hör auf Leute, die sich mit einem Thema schon ausgiebig beschäftigt haben. Mache ich den ganzen Tag so. Ich sammle Infos und leite sie direkt an mein Oberstübchen und danach an mein Umfeld weiter. Das ist doch schon eine Zusammenstellung der „besten“ Quellen. Sicherlich subjektiv aus meiner Sicht. Aber dann liegt es eben an Dir, dass Du Dir diejenigen Personen aussuchst, denen Du „zutraust“, dass sie „gute“ Quellen für Dich heraussuchen. Ist das wirklich so schwer?

Das Leben ist zu komplex, um mit einfachen und aus der Hüfte geschossenen Ratschlägen Bäume ausreißen zu können. So läuft das nicht. Und ich möchte wachsen. Miteinander. Aneinander. Aber das ist kein Wachsen. Das ist die simple Abkürzung, die jeder nehmen möchte. Den Fahrstuhl anstatt die Treppen. Das lasse ich für mich mental nicht (mehr) zu. Wir haben nur ein Leben. Und jeder von uns hat nur 24 Stunden pro Tag Zeit. Irgendwann geht der letzte Tag zuende. Und ich will das Geilste rausholen, das ich bekommen kann. Und dabei möchte ich andere Menschen inspirieren und mich inspirieren lassen. Deshalb versuche ich mir in solchen Momenten des Lebens die Frage zu stellen, ob ich die Gedanken anderer Menschen an mich heranlassen möchte. Nicht nur deren Gedanken, sondern auch deren „Spirit“, deren „Mentalität“. Anders gesagt: Ist das eine Siegermentalität (das „FC Bayern Gen“ – und ich bin kein Fan dieses Vereins!), die der Mensch da vor mir mit mir teilen möchte oder will er nur Blut saugen? Blutegel gibt es genug. Fahr mal zum Amazonas. Dafür braucht man mich nicht.

Ich lasse andere zu Wort kommen

Falls Du also doch noch zu der Gruppe der Corona-Jünger gehören solltest, kannst Du spätestens jetzt aufhören weiterzulesen. Du würdest den Rest des Artikels dann weder akzeptieren noch verstehen und geschweige denn irgendwie positiv für Dich nutzen können. Ich hoffe nicht, dass Du zu dieser Gruppe gehörst. Fall doch, beschäftige Dich einfach weiter mit irgendwelchen Horror-Infizierten-Zahlen. Glaub weiter an diesen ganzen Quatsch und lass Dich am Nasenring durch die Manege ziehen. Dich selbst und auch Dich selbst mit Deinem Geldbeutel. Dann führen Dich andere Menschen eben Gassi. Dann wirst Du gelebt. So ist das eben, manchmal ist man der Hund und manchmal ist man der Baum. In dem Fall wärst Du der Baum. Und hättest Dich bewusst unterbewusst (ja, genau so!) freiwillig dafür entschieden.

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Übrigens wird im stark vom schrecklichen Corona Virus betroffenen Hohenlohekreis in Baden-Württemberg nicht mehr auf Corona getestet (https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/hohenlohekreis-in-baden-wuerttemberg-will-nicht-mehr-auf-corona-testen-kuenftig-reicht-diagnose-vom-arzt-a3193060.html). Dort reicht jetzt laut der Leiterin des Gesundheitsamtes folgendes: „Stellt ein Arzt die Symptome fest, gilt die Covid-19-Infektion als nachgewiesen“. Also ein bisschen Husten, ein bisschen Schnupfen und als Kirsche auf der Torte maximal noch ein klein wenig Fieber… und tadaaaaa Du hast Corona! Ole Ole! Na das nenne ich doch mal Wissenschaftlichkeit und Beweisführung. Soll ich weinen oder lachen? Sag Du es mir. Bitte.

Für alle anderen – und ich hoffe von Herzen, dass Du zu den Menschen gehörst, die sich bereits stets (!) aktiv selbst eine Meinung bilden oder zumindest diesen Blog lesen, weil sie sich dahingend weiter entwickeln wollen und Inspirierung suchen, empfehle ich zwei richtig gute Videos von einem verdammt guten Kerl. Genau genommen ist er Fitness-Coach. Was der – Coach Burak – von sich gibt, gerade in Bezug auf das Thema Männer/Frauen und in Bezug auf das Thema Dating, ist richtig richtig Klasse. Ich verfolge ihn seit langem und freue mich immer tierisch auf jedes Video. Derzeit gibt er auch Statements zum Corona Virus ab. Ich finde das extrem ehrenwert. Dass Menschen mit einer gewissen Reichweite (immerhin ist er selbstständig) sich in die Öffentlichkeit stellen und klar positionieren. Wer hat denn schon so viel Mumm? Schau Dir die beiden Videos einfach an. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Es geht hier viel um Mindset und Persönlichkeit(sentwicklung). Und ich will hier im Blog auch meinen Kernthemen treu bleiben. Letztlich dreht sich alles im Leben um das eigene Denken. Sobald Du tatsächlich „frei“ wirst im Kopf (!), gehört Dir die Welt. Egal ob es Kohle, Gesundheit oder einen tollen Partner betrifft. Anderenfalls musst Du Dich mit den Resten zufrieden geben. Das gilt für alle Lebenslagen:

  • Die Reichen werfen die Knochen weg, an denen Du dann noch ein bisschen nagen darfst.
  • Die Ärzte geben Dir Medikamente, die Dich in einer Dämmerung zwischen Gesundung und Tod halten sollen.
  • Die echten Männer schnappen sich die Frauen mit Klasse, so dass Du Dich auch hier mit dem Rest zufrieden geben musst. #HauptsacheHübsch 😉

Und nun, sacken lassen bitte:

und

Dein Geld ist niemals futsch, es gehört jetzt einfach nur anderen

Seit langem schreibe ich ja immer wieder darüber, warum es so wichtig ist, finanziell frei zu werden. Gerade wenn Du abhängig beschäftigt bist. Eine krassere Versklavung ist kaum möglich. Und achja… meine Thesse zum Corona Virus kennst Du ja aus den anderen Artikeln schon. Es ist einfach nur, dass die „Großen“ wieder einmal einen richtig tollen Grund gebraucht haben, um die Finanzblase mal wieder zum Platzen zu bringen. Schön mit der Nadel in den Luftballon gestochen, sag ich nur! Bumm! 2000 war es eben eine Dotcom-Blase, 2008/2009 eine Lehman-Brothers-Pleite/Immobilienkrise und 2020 ist es eben der Corona Virus.

Mega Idee, besser gehts nicht. Warum? Nun, der Corona Virus ist doch ein idealer Grund, um sich als Hochfinanz/Regierung/Presse die Hände in Unschuld waschen zu können, oder? Die Meute feiert die Politik freiwilllig für den gesamten Abbau aller Bürgerrechte: Selbstisolation (= Knast in den eigenen 4 Wänden), Handydatenauswertung und -ortung sowie Handydatenprofiling, Social Media Einschränkungen/Sperren, Bargeldverbot und Geld drucken bis zum Abwinken. Was will man als Herrscher mehr, als eine Meute, die Dich dafür feiert was Du tust? Das ist so genial. Das hatte nicht einmal Adolf so gut hinbekommen. Jetzt hatte der aber den Göbbels für genau solche Zwecke. Nur heute ist eben 2020, da ist die Herrscherkaste propagandistisch einfach noch einen Zacken weiter. Und die Meute offenbar noch bereitwilliger auch den letzten Rotz zu glauben. Wie damals im Sportpalast, alá „Wollt ihr die totale Isolation? Wollt ihr sie, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir sie uns heute überhaupt erst vorstellen können?“. Ehrlich gesagt schaudert es mir da. Ich hoffe Dir auch.

Letztens hab ich auf Social Media einen richtig richtig guten Spruch gelesen. So eine Art von Ironie liebe ich ja: „Erst retten wir das Klima, dann retten wir die Umweltsau.“ Bei sowas könnte ich glatt eine Flasche Champagner köpfen. Das ist mein Humor! Leider geil. Wer den Hintergrund nicht versteht, gerne hier nachlesen, dann wird der Zusammenhang rasch klar: https://www.focus.de/kultur/kino_tv/meine-oma-ist-ne-alte-umweltsau-sturm-der-entruestung-nach-klima-lied-wdr-loescht-kinderchor-beitrag_id_11499595.html

Achja, die Hochfinanz… genau… da war ja noch was. Was sage ich ja seit jeher? Dass wir ausgezogen werden bis auf die Unterhosen. Seit Jahrtausenden. Die Großen verkaufen zu völlig überteuerten Preisen. Die Kleinen? Steigen oben ein und verkaufen unten. Während die Großen unten wieder zu Ramschpreisen einsammeln. Und das geht im Kreislauf so. Glaubst Du mir hoffentlich. Wenn nicht, jüngstes Beispiel: https://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Senatoren-stossen-Aktien-rechtzeitig-ab-article21658104.html

Analogien zum Pickuppen

Wie gesagt, mir geht es ja gar nicht darum irgendwen zu bekehren. Das ist hoffnungslos. Genauso wie man niemanden einfach so zum Christentum, zum Islam oder zum Buddhismus bekehren kann. Und auch nicht davon abhalten kann, freiwillig so dämlich zu sein und Kirchensteuer zu bezahlen. Jeder tut was er tut. Entweder kommt jemand von alleine auf ein Thema, weil er sich einfach auf sein Bauchgefühl verlässt… und anfängt selbst zu recherchieren… oder derjenige wird es niemals mehr lernen. Dann hat er aber auch leider so etwas wie ein gutes Bauchgefühl abgelegt. Dann haben Erziehung und gesellschaftlicher systematischer Druck gesiegt. Ich bin da anders gepolt. Ich plädiere für Herz, Verstand und Bauchgefühl. Dann kann im Leben wirklich nichts schief gehen, jedenfalls nicht auf Dauer.

Das ist übrigens ganz genauso, wenn Du Dich für das Thema „wie lerne ich eine Frau kennen“ interessierst. Nehmen wir an Du bist ein ganz normaler Mann (die nachfolgenden Ausführungen gelten im Prinzip ähnlich auch umgekehrt, falls Du eine Frau bist), ein gutes Wesen mit tollem Charakter. Aber Du hast nie gelernt Frauen gezielt kennen zu lernen. Wie auch, „sowas ergibt sich dann schon“. Haben uns Mama und Papa und die ganze Gesellschaft doch so beigebracht, stimmts? Ja stimmt. So und dann kommt der Junge vom Projekt Beziehung und saß eines Tages zu Hause auf seiner Couch. Depressiv. Tief depressiv. Weil er die Frau seines Lebens verloren hat. Und selbst Schuld daran war. Und das nun realisiert hat, wo es schon zu spät war. Das war weit vor der Zeit dieses Blogs.

Und das ging viele Monate so. Ich hatte nur noch funktioniert. Im Kaschieren bin ich gut. Ich habe meinen Job weiterhin ziemlich professionell erledigt. Obwohl ich innerlich völlig ausgebrannt war. Zu dieser Zeit habe ich in meinem Leben vieles gelernt, obwohl ich bereits in einem Alter war, in dem man auch schon „hätte weiter sein können“. Aber dazu gab es nie Anlass. Ich war seit Jahren in einer Beziehung. Ich hatte meinen Job. Alles war fein. Aber so funktioniert das im Leben nicht. Eckhart Tolle weist immer wieder darauf hin, dass nichts für die Ewigkeit ist. Das sind nur Gedankengebilde. Nichts ist für immer. Das hatte ich bis dahin nicht begriffen. Nur deshalb konnte ich überhaupt depressiv werden. Heute weine ich darüber nicht mehr. Ich lache vielmehr über mich selbst.

Für die Dinge, die damals zum Beziehungsaus geführt haben, würde ich heute nichmal eine Minute nachdenken. Ich würde es nie wieder so weit kommen lassen, dass ich einen Menschen aus eigener Schuld „abgeben“ muss. Das würde ich nicht zulassen. Habe ich es immer in der Hand? Nein. Aber ich kann stets mein Bestes geben. So wie ich es auch in meiner letzten Beziehung tat. Hatte ich es da in der Hand? Auch nein. Da wurde ich Gassi geführt. An der Stelle war ich der Baum, nicht der Hund.

Aber ich habe die Einblicke, die Lichtblicke waren, wie sich später herausstellte, genutzt. Ich habe alles hinterfragt. Ich habe mir – aus der Einsamkeit heraus – die Frage gestellt: „Wie lerne ich wieder eine tolle Frau kenne?“. Und ich fand meine Antwort in Büchern. Und bei tollen Lehrern. Die nichts anderes taten als ihre Erfahrungen niederzuschreiben oder zu unterrichten. Ich begriff zu diesem Zeitpunkt – das ist jetzt etwa 5 Jahre her – dass nichts im Leben so ist, wie ich es bis dahin dachte. Ich lebte in einer Illusion. Wie es heute noch 99% der Menschen tun. Glücklicherweise bin ich damals aufgewacht. Ich wollte nicht wahrhaben, dass ich als Mann „einfach so“ eine Frau kennenlernen konnte, wann immer ich wollte. Wenige Monate später hatte ich Date um Date. Gut, anfangs habe ich mich wohl ziemlich doof angestellt. Normal halt. Durchschnittsmann. Aber ich wurde besser. So gut, dass die anfängliche Einsamkeit einer Anstrengung wach. Eine Anstrengung ständig von Frauen umgeben zu sein. Waren sie alle hübsch? Anfangs nicht, danach schon. Übung ist der Schlüssel. Hübsch ist kein Kriterium für Erfolg. Weder für die Frau noch für Dich. Hübschsein ist ein Gedankenkonstrukt. Wenn Du Dich davon täuschen lässt, musst Du Dich eben mit den Resten zufrieden geben.

Und das war die Geburtsstunde für mich zu verstehen, dass im Leben alles möglich ist. Wo ich mir zuvor noch in die Hosen gemacht habe, als ich nur daran dachte, eine Frau ansprechen zu müssen (!). Training, Disziplin, Tränen und Schweiß brachten mich weiter. Irgendwann war es für mich wie ein Spiel. Und irgendwann später war es kein Spiel mehr. Denn dann war das mein neues Ich. Ich musste mich nicht mehr zusammenreißen, um eine Frau anzusprechen. Ich sprach einfach alle an, wenn mir danach war. Je hübscher, desto besser. Nur keine Mittelmäßigkeit im Leben! Das sollte für uns alle gelten. Ob sie einen tollen Charakter hat, sieht man sowieso nicht auf den ersten Blick. Also gebe ich doch lieber nur den Frauen eine Chance, die mir wirklich gefallen. Macht Sinn, oder? Und so läuft das nicht nur beim Kennenlernen des vermeintlichen Traumpartners.

Es läuft auch in den Finanzen so. Was haben denn all die klugen Super- und Möchtegerninvestoren die letzten Jahre empfohlen?! „Immobilien, Immobilien, Immobilien kaufen!“ Vor 10 Jahren noch, war das kein großes Thema. Aber spätestens die letzten 2 oder 3 Jahre war das eine große Blase. Alle haben sie sich Hals über Kopf verschuldet. 90% oder 100% Finanzierungen waren eher die Regel. Der Grund, warum ich mich aus dem Thema ferngehalten habe. Und bei immer neuen Höchstständen an den Börsen auch nur einen kleinen Teil meines Kapitals dort investiert hatte. Obwohl alle weiter in Immobilien oder Aktien trällerten. Oder Bitcoins. Damals, als er fast bei 20.000 Dollar war. Ich habe mich mit Bitcoins erst beschäftigt, als sie unten bei 3.500 Dollar waren. Laufe niemals der Herde hinterher. Es ist Schwachsinn, außer Du willst der Baum sein. Denk an das Sinnbild. Ein großer Börsenlehrer propagiert immer zwei Dinge, die nötig sind: Beständigkeit und Duplizierbarkeit. Keiner muss über Nacht reich werden. Das ist etwas für Illusionäre. So wie Du auch nicht von heute auf Morgen an Deine Traumfrau gerätst. Nimm einfach die Treppen und lass den dämlichen Fahrstuhl links liegen!

Und so freue ich mich im Moment über den Ausverkauf an der Börse. Und in einigen Monaten vielleicht auch über echte Immobilien-Schnäppchen. Wie derzeit die Immobilienpreise einbrechen… gerade für Gewerbeimmobilien (Büros/Einzelhandel)… nur steht das eben auf keiner Kurstafel an der Frankfurter Börse. Aber puh! Wenn das Ganze mal ins Rollen kommt kann es sein, dass ich dann auch mal zugreife. Vielleicht auch nicht. An der Börse ist mehr zu holen. Ich habe die letzten Wochen vieles eingesammelt, was der Markt in totaler Panik abverkauft hat. Kerngesunde Unternehmen, die noch nicht einmal vom Corona Virus betroffen sind. Und besonders viele Rohstoffe und Rohstoffproduzenten. Einfach einen großen Sack rausholen und gezielt (!) alles reinrieseln lassen, was die Herde in totaler Panik und in totaler Irrationalität abstößt. Der Markt neigt zu brutalen Übertreibungen, das gilt immer in beide Richtungen. Egal ob Börse oder Corona Virus. Und diese Übertreibungen musst Du nutzen. Konträr denken! Sich trauen! Analysieren! Smart sein. Anders sein. In Krisen sind Krisenmanager gefragt. Klarer Verstand. Rationalität. Da zeigt sich erst, wie die echte Party gespielt wird. Du kannst Dir nichts davon kaufen, wenn Du immer alles tust, was alle tun. Seit ich die Börse verstanden habe, habe ich auch den Rest im Leben verstanden. Und umgekehrt.

Mir tun die Menschen leid, die ernsthaft gesundheitlich betroffen sind. Das steht außer Frage. Zum Glück sind das auch nur ganz wenige. Wieviele sind das? Ich kenne ein paar Menschen, die positiv auf den Corona Virus getestet wurden (bei bist zu 50% falsch-positiven Testergebnissen auch nicht sehr schwer!). Aber ich kenne niemanden, der derzeit mehr als ein bisschen Schnupfen hat. Und wenn wir alle Menschen testen würden, würden wir feststellen, dass sehr viele Menschen Corona positiv sind und noch nicht einmal etwas davon bemerken (wie bei jeder Grippewelle jedes Jahr). Ich kenne – so wie es Coach Burak im Video oben sagt – aber viele Menschen, die bereits jetzt in Kurzarbeit sind oder deren Unternehmen gerade massiv drohen in Schieflage zu geraten. Einige Unternehmen sind schon pleite. Vapiano beispielsweise. Oder Maredo.

Anekdote am Rande: Vor 10 Tagen wollte ich dieses Schrottunternehmen (Vapiano) leerverkaufen, ich hatte die Verkauforder schon ausgeführt. Leerverkaufen bedeutet, dass man davon profitiert wenn der Aktienkurs sinkt, anstatt wie üblich daran zu profitieren, wenn ein Aktienkurs steigt. Und dann kam von meinem Broker die Meldung, dass ich diesen Titel aus dieser bestimmten Kategorie leider nicht leerverkaufen könnte. Schade. Heute ist der Laden insolvent. Wären nette 75% Kursgewinn gewesen. Sehr häufig ist man eben auch der Baum, nicht der Hund. Aber ich habe genug andere Dinge leerverkauft in der Zeit. Man ist eben nicht immer nur der Baum.

Und es ist immer das Gleiche: Hüpfst Du bei der Party mit, weil alle hüpfen? Säufst Du Dein Bier, weil alle Bier saufen? „Gönnst“ Du Dir etwas, weil es gerade Zeit ist sich etwas zu gönnen und das alle so machen (in Wahrheit verwechselst Du „möchten“ mit „brauchen“!)? Und… sprichst Du die Frau da vorne nicht an, weil „man das nicht einfach so machen kann“? Dann hast Du definitiv Aufholpotenzial. Lerne Dich von all den Gesellschafts- und Gruppenzwängen abzukoppeln. Alleine läuft es sich auch ganz gut. Anfangs ist es hart. Irgendwann macht es nur noch Spaß! Es ist nur für eine Weile hart. Und schon bald werden sich Dir Menschen anschließen. Dann hast Du im Prinzip eine neue Gruppe gegründet. Die kleinste Gruppe beginnt aus meiner Sicht nicht bei 2, sondern bei 1. Ich bin der Startpunkt. Wo ich bin ist vorne. Alles andere kann kein Anspruch sein.

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Und – was ich schon lange nicht mehr tat – ich verlinke noch die neueste Ausgabe von „Me, Myself and Media„. Ausgabe 56. Auch da geht es um Corona. Aber auch um die Hintergründe in der Politik, der Finanzwelt und um den Abbau der Bürgerrechte. Sehr gelungen, wie immer, die neueste Folge. Aber vorsicht: Das ist definitiv nur etwas für Selbstdenker und nichts für Konformisten. Also genau das Richtige für mich. Und hoffentlich auch für Dich. Kostet Zeit, das anzusehen? Ja. Qualitätszeit. #F***OffNetflix

 

PS: Und im Moment kann ich mir kaum etwas Langweiligeres vorstellen, als mit einer Frau meine Zeit auf der Couch oder auch auf einer Party oder sogar auf einer einsamen Insel oder sonstwo verbringen… zu… müssen. Ja, richtig gelesen. Was für ein „verschwendetes“ Potential bei mir, oder? Ich könnte einfach durch die Stadt laufen, 20 Frauen ansprechen und würde vermutlich schon morgen Abend nicht alleine verbringen müssen. Gut, jetzt bei der Ausgangssperre geht es vielleicht gerade nicht so gut. Aber grundsätzlich ist das so. Nur habe ich derzeit echt besseres zu tun. Nämlich große Säcke aufspannen und das einsammeln, was die anderen Herdentiere in Panik und planlos an den Finanzmärkten abstoßen. Weil – oho oho – der Corona Virus so unglaublich gefährlich sei. Finde ich das geil? Definitiv nein. Mir tun die Menschen leid, die finanziell gerade massiv leiden und am Nasenring durch die Manege gezogen werden. Mich wird es ganz bestimmt auch treffen, wie Dich. Denn in Zukunft gibt es höhere Steuern und weniger Bürgerrechte! Aber hey. In Zeiten von #WeStayAtHome, wo in totaler Obrigkeitshörigkeit nichts mehr hinterfragt wird, kann ich auch nichts anderes tun als hier mit diesem Blog einer kleinen Menge von Menschen das Beste mitzugeben, was ich im Leisten zustande bin. Ich finde es auch nicht toll, dass nicht alle Männer die wirklich attraktiven und tollen Frauen abbekommen können. Aber muss ich deswegen ein schlechtes Gewissen haben, nur weil ich – wenn überhaupt – meine Zeit auschließlich mit attraktiven Frauen (#HauptsacheHübsch) verbringe? Definitiv nein. Und zur Zeit sowieso nicht. Ich lebe derzeit wie ein asketischer Mönch. Frauenlos. Sehr bewusst. Es gibt einfach Spannenderes als Frauen, für mich. Man kann seine Zeit – ein bisschen – mit einer Frau verbringen. Oder sie sich – lange – für sich selbst und seine Kernthemen nehmen. Frauen sind ein netter Zeitvertreib. Heutzutage, leider dazu verkommen. Keine Frage. Aber ich bin nicht darauf aus mir meine Zeit zu vertreiben. Dafür ist sie mir zu kostbar. Ich bin längst Hund und habe aufgehört der Baum sein zu wollen oder gar sein zu müssen. 😉

PPS: Ein Video, das ich die letzten Tage verlinkt habe, wurde inzwischen von Youtube gelöscht. Die Zensurwut greift mal wieder um sich, betrifft viele meiner Quellen. Das geht seit Monaten immer heftiger zu. In diesem zunehmend totalitären Staat. Der nicht Nordkorea heißt.

Corona Virus – ein Update zu entschleunigten Zeiten

Ich treffe im ersten Abschnitt dieses Artikels kurze Einschätzungen bezüglich der Auswirkungen des Corona Virus in zwei Wahrscheinlichkeitskategorien. Was also jeden Einzelnen von uns mit hoher Wahrscheinlichkeit und was jeden Einzelnen von uns mit geringerer Wahrscheinlichkeit treffen wird.

Eine Kurzeinschätzung

Mit hoher Wahrscheinlichkeit:
Das Schlechte vorweg: Es wird zunehmend auch in Deutschland zu schärferen Repressionen kommen, einige sind bereits in Kraft getreten (Schulschließungen, Veranstaltungsabsagen usw.), das ist allerdings erst der Anfang! Ich rechne auch bei uns mit einem vollständigen Stillstand (bis auf Supermärkte, Apotheken, Tankstellen und Banken). Der Rest wird geschlossen werden, wie es in anderen Ländern bereits der Fall ist. Da aber bei unseren Elite-Politikern die Birne nicht gerade hell leuchtet, dauert das jetzt bei uns ein paar Tage länger. Wie bei allem, was die Politik zu verantworten hat.
Das Schlechte vorweg: Es wird uns als Gesellschaft ganz gewaltig an den Geldbeutel gehen (mittelfristig und langfristig höhere Steuern aufgrund neuer Schulden!) und je nach Branche wirst Du persönlich massive Einschnitte erleben (Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Umsatzrückgang, Insolvenz). Leider, aber Rezessionen sind unvermeidbar. Depressionen ebenfalls nicht.
Das Gute vorweg: Du wirst hier statistisch betrachtet gesundheitlich relativ unbeschadet durchkommen.
Das Gute vorweg: Die Welt wird nicht untergehen und es werden sich unglaubliche Investmentchancen ergeben! Mir geht es hier nicht um Moralpredigten, sondern um eine sachliche Analyse.

Mit geringerer Wahrscheinlichkeit:
Das Schlechte vorweg: Es wird zu stärkeren gesundheitlichen Problemen kommen, für manche von uns wird es leider nicht nur bei gesundheitlichen Problemen bleiben.

Und genau da liegt das Problem. Analysen sind allgemeingültig. Aber die Rückschlüsse sind nie direkt übertragbar auf den Einzelnen. Es macht einen großen Unterschied, ob Du alt bist und erhebliche Vorerkrankungen hast und Dich auch sonst absolut ungesund ernährst und möglicherweise sogar (stark) übergewichtig bist. Oder ob Du jung und gesundheitlich top fit bist.

Guter Rat ist teuer

Die letzten Tage habe ich interessanterweise wieder mehr Kontakt zu Menschen, mit denen der Kontakt das restliche Jahr über für gewöhnlich geringer ist. Meistens geht es um einen Rat zu finanziellen Themen oder auch betreffend dem Corona Virus an sich. Das spricht kaum einer so offen aus, aber durch die Blume ist klar, dass hier Rat gefragt ist. Da denkst Du Dir nichts, bist mitten in Deinen Analysen. Auf einmal bimmelt das Telefon und auf der andere Seite ist ein alter Bekannter dran. Das war nun ein paar Mal so. Auffällig. Besonders im Vergleich zum letzten Artikel.

Denn da schrieb ich noch, dass meine Analysen scheinbar nicht „ankommen“ in meiner Umgebung. Das Blatt wendet sich inzwischen etwas. Es melden sich Personen, von denen ich es nicht erwartet hätte. Ich führte mehrere Gespräche. Die Menschen wachen langsam auf, kommt mir so vor. Wie auch nicht, wenn Schulen geschlossen werden. Wenn Home Office angeordnet wird. Wenn das Land mehr und mehr zum Erliegen kommt.

Ich bin zwar nur ein kleiner Blogger. Aber ich sehe hier einen Sinn gegenüber allen Lesern, meine Erkenntnisse und meinen aktuellen Informationsstand zu teilen. Ich bin nicht nur dazu da, mit tollen Frauengeschichten zu unterhalten. Auch wenn das der ursprüngliche Auftrag dieses Blogs war und langfristig betrachtet auch bleiben wird. Inzwischen ist aus dem Blog aber mehr geworden. Nicht mehr nur Sex, Drugs und Rock’n’Roll, sozusagen. Es kommt in letzter Zeit viel Politik dazu. Zunehmend mehr Wirtschaft. Viel Fitness und Gesundheit. Etwas Lifestyle. In dieser einzigartigen Gesamtmischung muss ich sagen: Es ist das echte Leben, mein echtes Leben!

Das Einzige, das in letzter Zeit etwas kürzer tritt, ist das Thema Frauen. Aber das ist vermutlich nur eine Phase, da ich gerade die anderen Themen im Leben anschieben möchte. Ein Partner bremst in erster Linie, mindestens zu Beginn. Eine gute Partnerschaft wird langfristig Potentiale freilegen, die zu gemeinsamem Wachstum führen können. Das streite ich keinesfalls ab. Aber „führen könn(t)en“ ist nicht „führen werden“.

Das bedeutet zwei Dinge:
1. Anfangs wird Dich eine Beziehung immer erstmal bremsen, in Bezug auf alle anderen Themen des Lebens, da das Kennenlernen und sich aufeinander Einstellen viel Kraft und vor allem Zeit kosten.
2. Ist überhaupt nicht gesagt, dass es etwas Langfristiges werden wird zwischen der neuen Partnerin und Dir. Meine letzte Beziehung hielt keine zwei Jahre, obwohl ich sie auf das restliche Leben ausgelegt hatte. Sich täuschen und getäuscht werden hängen eng zusammen.

Partnerschaftlicher Ballast

Das führt mich in der Gesamtschau dazu, dass ich zur Erkenntnis komme: Zumindest kurzfristig ist eine Partnerschaft Ballast bezüglich der oben angesprochenen anderen Themen des Lebens. Mittelfristig mögen die positiven Auswirkungen unter idealen Bedingungen überwiegen und langfristig ist eine Beziehung in einigen Fällen sogar profitabler/befruchtender/erfüllender (nenne es wie Du willst). Soweit nur ein paar Worte dazu, warum ich in letzter Zeit die Themenschwerpunkte hier im Blog verändert habe. Kurz gesagt: Eine mögliche Partnerin ist es mir momentan einfach nicht wert, in Anbetracht der Themenvielfalt, die das Leben zu bieten hat. Es ist so reichhaltig und kostbar, das eigene Leben. Es käme mir derzeit eher nach einer unnützen Suche und Zeitverschwendung vor, wieder sehr aktiv und ernstlich auf Frauensuche zu gehen.

Frauen sind in der heutigen Zeit nicht mehr das, was sie vor Jahrzehnten waren. Also sollte Mann das Thema so nehmen wie es ist: Nicht mehr ernst. Keinerlei Resignation. Kein Groll. Keine Ablehnung. Kein Wimmern, kein Jammern. Sondern reine erfahrungsbasierte Reaktion, nach reiflicher Analyse. Umgehen mit dem mangelhaften Angebot, das ist die einzige rationale und sinnvolle Chance, die Du als Mann hast. Wie im Supermarkt: Wenn das gute Shampoo aus ist, muss es eben die Kernseife tun. Aber dann soll auch keiner erwarten, dass ich einen Freudentanz aufführe, wenn ich mich nur mit Kernseife waschen „darf“. Kernseife ist kernseife. Sie erfüllt ihren Zweck, mehr nicht.

Ich habe öfter Nachfragen erhalten, was denn mit den Frauen sei. Ob ich da nicht mehr Gas gebe und nicht mehr ausgehen würde. Tatsächlich gehe ich aktuell kaum mehr weg. Und seit Corona gar nicht mehr. Mich trifft Corona so gesehen gar nicht hart. Ich war die meisten der letzten Wochenenden nicht mehr feiern. Einmal gab es eine Ausnahme, das war der Geburtstag von Herrn van Onnetuschn, worüber ich berichtete.

Kontakt zu alten Bekannten

Zum aktuellen Corona Virus kommt ja gerade auch noch ein ziemlich heftiger Börseneinbruch. Und so mischen sich die Ängste der Menschen nachvollziehbarerweise miteinander. Jetzt findet sozusagen ein hybrider Angriff gegen jeden von uns statt. Von links kommt der Haken gegen die Gesundheit und von rechts der Haken gegen das Ersparte/Vermögen. Dann stellt sich natürlich Panik ein. Dann wird es turbulent. Und dann wird guter Rat teuer. Ich bin kein Anlageberater, das ist klar. Aber ich bin mein eigener Berater. Und wie ich aktuell feststelle, scheinbar – da die Krise gerade ausbricht – doch wieder gefragter. Als Berater, als Analyst, als Querdenker, als „Einschätzer“, als Kontra-Meinungsgeber oder -Meinungsmacher. Keine Ahnung. Ich bilde mir nichts darauf ein. Ich sehe mich als eine Windschutzscheibe, gegen die der Fahrtwind weht. Immer. Tagein, tagaus. Das Wetter drum herum ist mir egal. Manchmal prasselt der Regen dagegen und manchmal sind es Hagelkörner. Die Windschutzscheibe hält das aus, selbst wenn sie geparkt verharrt. Das sollte das Ziel eines jeden Menschen sein, vollkommen in seine Mitte zu kommen.

Es freut mich allerdings, die zunehmenden Kontakte. Anhand der Kontakte merke ich, dass die Menschen gerade sensibler sind und werden. Aber gleich vorweg: Ich merke auch, dass es den meisten Menschen immer noch „zu gut“ geht. Die ersten Dinge, die ich anspreche, werden noch aufgenommen. Und je klarer und deutlicher ich Dinge anspreche, desto eher gehen – wie üblicherweise – die Scheuklappen hoch und die Denkblockaden setzen ein. Nicht anders zu erwarten. Aber was solls. Das Positive ist, dass die Menschen derzeit zumindest wieder nach Rat suchen. Sicher überall, das hat nichts mit mir zu tun. Sondern ist eine Feststellung, dass viele eben gerade „auf Suche“ sind. Negativ wird allerdings bleiben: Sie werden wieder den gleichen Mechanismen unterliegen und Rattenfängern in die Arme laufen, wie seit Beginn der Menschheitsgeschichte. Sobald die eigene Komfortzone verlassen werden muss, ist es dann doch wieder zu mühsam. Die Kontakte werden wieder abebben, sobald die Turbulenzen vorbei sind, darüber bin ich mir auch im Klaren.

Interessant eigentlich. Wenn ich also meiner Zeit voraus bin und vorab warne, werde ich belächelt. Wenn es dann schon fast „zu spät“ ist, rennt der Letzte auch noch panisch zur Palette mit dem Toilettenpapier und wundert sich, dass es keines mehr gibt. Verrückt. Aber ja, jedem das Seine. Ich werde also aus Anlass der Anfragen aus meinem Bekanntenkreis/Familienkreis/Freundeskreis hier ein paar Einschätzungen abgeben und mich sowohl bezüglich den gesundheitlichen als auch bezüglich den finanziellen Verwerfungen positionieren. In solchen Zeiten – wie gerade – sind Klarheit, Strukturiertheit, Verlässlichkeit und Standhaftigkeit vielleicht die kostbarsten Güter. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

2020-03-14

Was ich gesundheitlich und finanziell tue

Fangen wir vielleicht mit der Gesundheit an. Die meisten Menschen werden dazu mehr Bezug haben als zu ihrem Geldbeutel. Machen zwar beides falsch, aber unter einem Apfel können sich die meisten Menschen mehr vorstellen als unter einer Aktie. Obwohl ich beides für wichtig halte. Wenn Du dauerhaft ohne Socken bei minus 10 Grad unter der Brücke leben müsstest, würdest Du vermutlich keine lange Lebenserwartung haben. So einfach ist das.

Gesundheitlich werde ich nicht viel ändern (müssen). Ich mache mehrmals pro Woche Sport. Krafttraining und Cardio. Außerdem achte ich auf guten und ausreichenden Schlaf. Ich ernähre mich sehr kohlenhydratarm, Low Carb also. Damit verzichte ich auf den langfristig potentiell größten Feind, was Übergewicht und diverse Immunerkrankungen betrifft. Kohlenhydrate machen dick und sind für eine gut funktionierende Gesundheit nicht nötig, im Gegenteil. Sie sind schädlich. Aber sie sind sehr gut für die Pharmaindustrie. Fett werden fördert Diabetes, eine der ganz großen neumodischen Volkskrankheiten. Und selbst wenn Du duch Kohlenhydrate nicht Fett wirst, zerstörst Du Dir damit doch Deine Bauchspeicheldrüse. Ein riesiger Trend! Und das führt zu einem reißenden Absatz von Insulin und allen damit in Verbindung stehenden weiteren Medikamenten. Na bravo.

Ich esse täglich zwischen 500g und 1000g Gemüse. Täglich? Ja, täglich. Solltest Du auch tun. Außerdem achte ich auf ca. 1,5g bis 2g Proteinzufuhr pro kg Körpergewicht. Das brauchst Du nicht in der Menge, wenn Du kein Krafttraining betreibst. Aber 1g sollte es schon sein, selbst für unsportliche Menschen. Außerdem nehme ich allerlei Nahrungsergänzungsmittel zu mir. Was die ideale Vorbeugung gegen Viren ist. Mehr geht nicht. Man kann natürlich noch über Curcuma, OPC oder Gerstengras usw. sprechen, aber ich will Dich damit nicht langweilen.

Was nehme ich inzwischen seit ca. 1 Jahr konkret?

– Allen voran Vitamin D, je nach Lust und Laune entweder 15.000 oder 20.000 Einheiten täglich (in Tropfenform, sonst müsste ich ja zig Tabletten schlucken), zur Zeit eher 20.000 Einheiten. Ist das viel? Kommt darauf an wem Du glauben möchtest. Glaubst Du der Lügenpresse, dann brauchst Du kein Vitamin D. Wobei ich sagen muss, dass das Blatt sich langsam wendet, auch die Schmierfinken von der Presse berichten inzwischen öfter über den chronischen Vitamin D Mangel des Volkes. Allerdings sind die Empfehlungen absurd lächerlich. Da ist meist die Rede von 1.000 Einheiten pro Tag. Das ist aus meiner Sicht – entschuldige den Ausdruck – eher ein Fliegenschi**. Glaubst du einem Standard-Schuldmediziner (Arzt), dann brauchst Du Vitamine per se sowieso nicht. Glaubst Du der unabhängigen (!) und ungeschmierten (!) Wissenschaft und den frei denkenden Ärzten und Praktikern, dann brauchst Du unter 10.000 Einheiten pro Tag gar nicht anfangen großartig nachzudenken. Entscheide selbst. Ich nehme mindestens 15.000 Einheiten. Bin ich bis jetzt gestorben? Nein. Werde ich daran sterben? Daran nicht, aber ohne Vitamin D ziemlich sicher deutlich früher. So mein jetziger Stand. Aber das nur als Hinweis für die allgemeinen Reichsbedenkenträger bezüglich der Menge. Es gibt genügend Menschen, die nehmen 30.000 Einheiten und mehr, täglich. Läuft.

– Ca. 1g natürliches Vitamin C (keine Ascorbinsäure oder so einen chemischen Mist!), über den Tag verteilt.

– Omega 3 (Fischölkapseln) über den Tag verteilt, ca. 3,6g (mit ca. 2,5g EPA und DHA Anteil).

– 12mg Astaxanthin

– Spirulina und Chlorella Algen als Tabletten

– Multivitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in hoher Dosierung (ein mehrfaches der offiziell (!) empfohlenen Tagesdosis) in Tablettenform

– Zusätzlich Eisen

– Zusätzlich Zink (ebenfalls enorm wichtig für das Immunsystem!)

Ich hatte es in mehreren Artikeln immer wieder erwähnt, dass das elementare Dinge sind. Und ich fühle mich seit der regelmäßigen (täglichen) Einnahme dieser Stoffe erheblich wacher, konzentrationsfähiger, besser gelaunt und regelrecht energiegeladen. Meine Hauterkrankung (Leser von früher wissen das wahrscheinlich noch) ist seither fast weg. Nur mal so nebenbei. Natürlich sehe ich das in Kombination mit der Ernährung und mit dem Sport. Was nun für was verantwortlich ist, vermag ich nicht im Detail zu sagen. Auch das Meditieren, Spazieren und Sinnieren haben sicherlich maßgeblichen Einflusss auf mein Wohlbefinden.

Und nebenbei habe ich noch etwas anderes wertvolles feststellen können: Ich wurde nochmals freier von der Meinung anderer Menschen. Es geht mir inzwischen ehrlich gesagt ziemlich am Allerwertesten vorbei, was irgendwer sagt, der in wichtigen Themen des Lebens grundlegend anderer Meinung ist als ich. Nicht, wenn er das faktisch begründen kann. Aber außer Ideologien und heißer Luft kommt ja argumentativ in der Regel nichts. Es macht mir also nichts mehr aus, unkonform zu sein. Im Gegenteil. Ich sehe es inzwischen als Ritterschlag, nicht mehr der Masse(nmeinung) anzugehören. Der eigene Geist ist der Schlüssel zu allem. Achja, und irgendwie tut es richtig gut, keine Partnerin an der Seite zu haben. Fühlt sich derzeit richtig richtig an. Man mag es nicht glauben, ist aber so. Was für eine Freiheit. Was für eine Leichtigkeit. Was für eine Möglichkeit zu fliegen.

Und nun noch ein paar Worte zum Thema Finanzen. Wie Du vielleicht weißt, ist das eines meiner Hobbys. Allerdings ist das ein so ernstes, dass man das entweder professionell oder gar nicht betreiben sollte. Es ist kein müder Dorffußballkick und auch keine amateurhafte Partie Schach. Wenn man das so betreiben möchte, kann man das natürlich. Aber dann wird man die Taschen anderer Menschen füllen. Will ich das? Nein. Meine sind leer genug, da ist noch Platz. Also positioniere ich mich lieber auf der Gegenseite und freue mich über Geldeingänge mehr als über Geldausgänge.

Bevor ich aber zu etwas konkreteren Ansichten in Sachen Finanzen gelange, möchte ich noch einen kurzen Exkurs zu grundlegenden Chancen im Leben starten, die diese außergewöhnliche Corona Virus Situation bietet. Es geht nicht immer direkt ums Geld. Besonders da ich weiß, dass viele (die meisten?) Menschen gar nicht bis zum Sparen kommen und sich nicht bewusst sind, dass sie sparen könnten. Da brächten auch die tollsten Anlageempfehlungen nichts. Deswegen starte ich lieber eine Stufe vorher.

Es wird harte Einschnitte geben!

Es sind so viele Dinge. In jeder Krise gibt es Sieger und Verlierer. Auch wenn das Ungleich verteilt ist. Aber die Zeiten der Grundschule sind vorbei. Da mag vielleicht jeder Teilnehmer irgend eine Urkunde bekommen. Aber im Erwachsenenleben gibt es nur wenige Sieger und meistens ganz ganz viele Verlierer. Muss man sich damit abfinden? Nein. Werden alle zu Siegern werden können? Auch nein. Aber Du kannst Dich positionieren. Besonders einfach deshalb, weil die anderen sich nicht positionieren. Jede genommene Treppenstufe im Leben ist bereits eine mehr als die auf dem Konto eines anderen. Du bist also bereits mit der ersten genommenen Treppenstufe der Mehrheit weit voraus. Sieh es relativ. Du wirst kein Milliardär mehr werden. Ich auch nicht. Aber müssen wir das wirklich, um gut und frei leben zu können? Und selbstbestimmt und glücklich zu sein?

Die Chancen in Zeiten von drohender Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und möglicherweise Insolvenzen sind definitiv gegeben. Ja, ich rechne stark mit flächendeckender Kurzarbeit. Der Bundestag hat in einem Eilverfahren gerade erst ein passendes Gesetz dafür durchgeboxt. Die sind zwar doof (und großenteils korrupt), die Politiker. Aber sie wissen was zu tun ist, um sich die Macht zu sichern und die Menschenmassen von der Straße fern zu halten. Hat man in der Eurokrise in Griechenland gesehen. Wenn die Menschen, auf deutsch gesagt, nichts mehr zu fressen haben, dann knallt es auf der Straße. Das weiß der geneigte Laien-Politiker zumindest zu verhindern. Also wird wieder einmal die große Gelddruckmaschine angeworfen werden. Der Bund und die EZB werden es schon richten. Das nenne ich Gottvertrauen. *Ironie* Draghi hat dafür übrigens erst letztens einen Orden bekommen. Das wäre beinahe so, als wenn man den Führer posthum für seine Schandtaten ehren würde. Aber das ist nur meine Meinung, hart und fair.

Die ersten Unternehmen haben bereits vor Wochen Kurzarbeit angekündigt, da war der Corona Virus noch gar nicht präsent. Die Wirtschaft geriet da bereits ins Stocken. Nachdem nun Lieferketten unterbrochen sind und fast ganz Europa wirtschaftlich eingefroren wird, wird sich das beschleunigen. Unternehmen brechen die Einnahmen weg. Denk doch mal nach, Du hast einen kleinen Firseurladen und Dir wird nun von heute auf morgen gesagt, dass nur noch Supermärkte und Apotheken und Banken aufhaben dürfen, was machst Du dann? Du hast nicht nur Dein privates Leben zu bezahlen (Miete, Auto, Nahrung usw.), sondern auch noch die Miete für den Laden, Fixkosten und möglicherweise Angestelltengehälter. Wie soll das gehen, wenn Dir auf Wochen oder gar Monate die Einnahmen wegbrechen? Vergiss es. Wir schauen immer auf die großen Konzerne. Die werden gerettet werden, keine Sorge. Die liegen im selben Bett mit der Presse und der Politik. Aber was ist mit den kleinen Leuten? Puh!

Meine Prognose also hier: Es wird flächendeckend Pleiten geben, Privatinsolvenzen und auch einige Insolvenzen von Unternehmen. Die Frage ist nur wie heftig es die Wirtschaft treffen wird. Das wird von einer entscheidenden Frage abhängen: Wie lange lässt man die Wirtschaft in diesem eingefrorenen Zustand im Ruhemodus verharren? Je länger das andauern wird, desto heftiger werden die Ausfälle und Pleiten werden. Irgendwann wird die Politik gezwungen sein, rein aus wirtschaftlichen Gründen, den Motor wieder anzuwerfen. Dann werden Schulen wieder öffnen, alles wird wieder weiter gehen. China macht es gerade vor. Dort rollt der Laden langsam wieder an. Auf Dauer sind die wirtschaftlichen Interessen eben der einzige Stabilitätsfaktor einer Gesellschaft. Bricht die Wirtschaft weg, halten sich Menschen an keine Ordnung mehr. Und werden damit zum Problem der herrschenden Klasse. Wir werden sehen. Aber wir werden sehen.

Mein Rat seit Jahren: Geld zur Seite bringen, sparsam sein. Unter (!) den Verhältnissen leben. Am Besten weit unter den Verhältnissen. Jahrelang wurde ich dafür belächelt. Erst vor kurzem sagten mir Menschen (aus dem näheren Umfeld): „Du bist viel zu sparsam. Genieße Dein Leben!“ Was für ein Schwachsinn. Als könnte mir Geld Lebensfreude schenken. Gibt es reiche Menschen, die sich umbringen? Schon mal gehört, ständig eigentlich sogar, dass Stars sich umbringen. Oder nicht? Dürfte es nach der Logik ja gar nicht geben. Alle Reichen müssten glücklich sein, wenn Geld doch angeblich so glücklich machen würde. Ein Trugschluss. Das Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall. Also gut, zurück zum Thema. Ich hoffe, dass Du in den wirtschaftlich tollen Zeiten der letzten Jahre genug Geld zur Seite gebracht hast. Falls nein, dann ist das in Krisenzeiten ungut. Zumindest kannst Du aber in Erinnerungen schwelgen, wie toll die Urlaube und all die Konsumgüter aus der Vergangenheit doch waren. Davon wird man zwar nicht satt, aber ja… ist auch eine Logik. Bitter ernst, tut mir leid.

Konkret auf jetzt bezogen: Rechne mit Lohnausfällen bzw. Lohnkürzungen. Fahre massiv alles herunter, was an Ausgaben herunterfahrbar ist. Besser gestern als heute, besser heute als morgen.

Worin bestehen die tieferen Chancen dieser Krise?

Es ist an der Zeit, generell Lebensgewohnheiten zu überdenken. Spätestens jetzt: Ist es wirklich richtig und nötig, Kinder in die Kita (oder in den Kindergarten) zu geben? Kitas sind eine Katastrophe für Kinder, Fremdbetreuung eigener Kinder sorgt für fremdgesteuerte Kinder (ich verweise hier gerne auf die Ausarbeitungen von Eva Herman). Über den Kindergarten lässt sich sprechen, das bringt zumindest auch soziale Vorteile für die Kleinen. Aber dann bitte nicht lange, keine Nachmittagsbetreuung. Ein paar Stunden in der Früh zum Toben und Spielen und Basteln ist okay. Alles darüber hinaus ist zuviel. Aber meistens kommt da nun das Gegenargument, dass es doch finanziell sonst nicht gehen würde, wenn die Kinder nicht in der Kita wären. Das halte ich für mindestens 80% aller Familien für einen riesigen Irrglauben.

Warum? In Zeiten, in denen 2 (oder 3?) Autos, auf Schuldenbasis natürlich, im Haushalt zu haben normal ist, in der Küche und Küchengeräte auf Schulden gekauft werden… in Zeiten, in denen unzählige unnütze Verträge für jeden Mist abgeschlossen werden… ja da muss ich zustimmen: Dann ist es tatsächlich „nötig“ die eigenen Kinder in die Fremdbetreuung abzuschieben, damit die Frau (auch noch) arbeiten und Steuern bezahlen gehen kann. Und Frau das selbst auch noch als Bereicherung empfindet (die größte Perversion aller Zeiten!). Dass die gesamte Familie darunter leidet, ist den Feministinnen heute leider nicht im Ansatz klar. Aber alle stimmen mit ein in den Chor. Der Konsumwahn ist einfach geil. Koste es was es wolle. Am Ende eben auch die eigene Familie, die eigene Gesundheit und das eigene Glück.

Die Männer finden das eben auch (leider) geil, wenn sie ihre Frau mindestens die Hälfte des Tages nicht sehen brauchen, nur um dann ein- oder zweimal im Jahr einen 2-wöchigen Urlaub zusammen verbringen zu „müssen“. Aus meiner Sicht kann man das einfacher haben. Mach einfach jeden Tag möglichst zu einem gemeinsamen Urlaubstag! Lass die Kinder zu Hause, senke die Fixkosten (kein zweites Auto nötig! Möglicherweise sogar das Erste nicht!), keine Kitagebühren usw. und dann rechne mal das zweite Gehalt der Frau dagegen. Die Rechnung sieht gar nicht so dramatisch aus, wie man anfangs meint. Ich trainiere beispielsweise ausschließlich zu Hause, ein Fitnesstudio ist nicht nötig. Das ist nur ein Beispiel für ein mögliches Einsparpotential.

Wir Menschen können die aktuelle Phase nun außerdem auch sinnvoll nutzen, zum Nachdenken. Die Mutti lässt die Grenzen weiter auf. Jeder darf rein und jeder darf raus. Der Rest von Europa und außerhalb schottet sich ab. Aber nach Deutschland darf jeder. Wäre ja auch schwer vermittelbar, wenn man Italiener an der Grenze abweisen, aber einem Wirtschaftsmigranten (das sind diese „Asyl, Asyl“ rufenden Menschen) „herzlich willkommen!“ zurufen würde. Also lassen wir beide passieren. Anstatt also die richtigen Dinge richtig zu tun, tun wir die falschen Dinge konsequent falsch. Geht ja auch nicht anders, denn dann würde das Volk begreifen, dass es sehr wohl möglich ist, Grenzen zu schützen, abzuriegeln und gegen Invasionen (hart ausgedrückt, aber nichts anderes geschieht seit 2015!) zu verteidigen.

Jahrelang hieß es: „Wir können die Grenzen nicht schließen! Wir brauchen ein Europa der freien Grenzen!“ Und dann kommt so ein Virus um die Ecke und plötzlich wird die Reisefreiheit für EU-Bürger innerhalb der EU-Länder gestoppt. Und nicht nur das. Auch in die USA können wir nicht mehr reisen, aktuell. Oder in diverse weitere Länder außerhalb der EU. Verrückt oder? Plötzlich gibt es Grenzkontrollen (wie auch immer die konkret aussehen mögen). Ich lange mir tatsächlich an den Kopf. Es ist wirklich zum Erbrechen. Diese Medienhetze der letzten Jahre, gegen alle konservativ und klar denkenden Menschen… Wozu ich mich zähle.

Und das Irrste ist, dass die Mutti aus einem Regime stammt (und dem auch als Funktionärin angehörte!), das sehr erfolgreich mehrere Jahrzehnte (!) sehr erfolgreich Grenzen schützte, allerdings nicht gegen Menschen die rein wollten, sondern gegen Menschen die raus wollten, aus der DDR. Alles steht Kopf. Es ist verrückt. Wirklich nicht zu begreifen, was hier passiert.

Überall um Deutschland herum werden die Grenzen gerade geschlossen. Als Deutscher darfst Du nun nicht mehr raus oder rein. Außer Du kommst von draußen und rufst „Asyl“ und siehst nicht ganz deutsch aus. Dann sind die Grenzen weiter offen für Dich. Diese gesellschaftliche Ignoranz und Dummheit ist nicht zu überbieten. Aber in solchen Krisenzeiten gibt es nun die Chance, das perverse Schauspiel zu erkennen. Die „normalen Zeiten“ haben das offenbar nicht vollbringen können. Vielleicht nutzt das Virus zumindest dafür? Während unsere Wirtschaft absäuft, hören wir zum Glück nichts mehr von Fridays For Future, nichts mehr von irgendwelchen Verteilungskontingenten der Wirtschaftsmigranten.

Vernünftig und klar und frei denkende Menschen fordern seit Jahren eine absolut restriktive Einwanderungspolitik. Wir wurden und werden noch immer als „rechtsextrem“ abgestempelt. Dabei hat das mit extrem nichts zu tun. Und mit rechts auch nicht. Eine Prognose von mir: Die aktuelle Wirtschaftskrise wird sich ausweiten. Sie wird zu großen finanziellen Problemen für und in dieser Gesellschaft führen, fürchte ich. Was dann passiert, sieht man in der Türkei. Dort sind die Menschen es leid, noch länger wirtschaftliche Einschränkungen hinnehmen zu müssen. Und suchen und meinen einen Sündenbock gefunden zu haben: Die Syrer. Es ist seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte so, dass eine Gesellschaft in guten Zeiten alles mit sich machen lässt. Und sobald die Zeiten rauer werden, werden Schuldige gesucht.

Dann kommt etwas auf, das ich mir für dieses Land und für den Rest der Welt nie gewünscht habe: Fremdenfeindlichkeit. Und das Schlimme ist, dass dann die Menschen, die vor Jahren noch winkend mit Teddybären am Bahnhof standen oder gegen den (welcher überhaupt?) Klimawandel demonstrierten, plötzlich zu echten Fremdenfeinden werden. Einfach deshalb, weil sie bis dahin so harte finanzielle Einschnitte verspüren werden, dass sie ihre eigene Dummheit und Ignoranz der letzten Jahre auf den Schultern anderer Menschen abladen wollen werden. Menschen wie ich, die aus reiner Vernunft eine Massenmigration ablehnen, sind dann plötzlich in der Minderheit und werden von einer fremdenfeindlichen Masse übertönt werden. Es schaudert mir. Vernunft wird dann wieder einmal verlieren. Emotionen werden gewinnen. Das hat damals vor dem 2. Weltkrieg schon traurigerweise perfekt funktioniert, um ein ganzes Volk in den totalen Wahnsinn zu steuern. Was in der Türkei gerade mit den dortigen Migraten geschieht, ist die Blaupause für jede Gesellschaft. Sobald die eigene Wirtschaft wackelt, geht das Fingerzeigen los. Was für ein altes Schauspiel. Ich sehe mich hier als Mahner.

Und nun konkret zum Geld

Ich rechne damit, dass es im Extremfall auch einige Banken erwischen wird. Parke Dein Geld auf möglichst vielen Banken. Noch besser wäre es, Dein Geld außerhalb des Bankensystems zu parken. Im Moment brechen die Anlageklasse alle im Wert ein. Egal ob Aktien, Edelmetalle, Anleihen, Kryptowährungen. Ob die Immobilien im Preis sich auf Dauer auf diesem Blasenniveau werden halten können, bleibt ebenfalls abzuwarten. Derzeit gibt es nur eine Anlageklasse, die enorm profitiert. Das ist (Bar-)Geld. Dessen Wert steigt gerade relativ zu allen anderen Anlageklasse enorm.

Ich bin mir dessen bewusst, dass die meisten Menschen nichts oder sehr wenig zum Anlegen besitzen. Aber das ist kein Grund Trübsal zu blasen. Die Preise brechen ein, okay. Ist das schlecht? Ansichtssache. Bist du 70 Jahre alt und hast ein dickes Aktiendepot, dann wäre das schlecht. Bist Du 25, 30 oder 40 und hast keine Aktien? Dann kannst Du als großer Gewinner aus der Krise gehen. Aktiendepots schmelzen derzeit zusammen wie Eis in der Sonne. Kryptowährungen ebenfalls, Edelmetalle aber auch. Als nächstes sind möglicherweise die Anleihen im großen Stil dran. Derzeit wird an der Börse ein großes Schlachtfest gefeiert und alles versilbert, was es zu versilbern gibt.

Nun ist aber auch nicht jeder Mensch ein Kenner der Finanzmärkte. Die Formel ist für die allermeisten Menschen derzeit sehr einfach: Cash halten. Nicht zu früh rein in den Markt. Da wird gerade alles ausgebombt. Und ich glaube nicht, dass die ganzen wirtschaftlichen Verwerfungen trotz der starken Einbrüche an der Börse bereits vollends eingepreist sind. Heißt: Es wird weiter fallen. Das ist meine klare Prognose.

Was mache ich? Ich verfolge ja einen deutlich aktiveren Ansatz. Der nicht für jeden gelten kann, da er einiges ein Einarbeitung und Wissen erfordert. Seit den letzten Tagen bin ich mit relativ großen Leerverkaufspositionen gegen den Markt aktiv. Das bedeutet einfach gesagt, dass ich nur dann profitiere, wenn die Börsen weiter abstürzen. Ich verliere hingegen Geld, wenn die Märkte nun wieder anfangen würden zu steigen. Dabei bin ich allerdings nicht blind aktiv, keine Sorge. Und es steckt nur ein kleiner Teil meiner Finanzen derzeit an der Börse. Ist das eine Wette, die ich da betreibe? Zweifelsfrei. Für jeden empfehlenswert? Defnitiv nicht. Daher: Wenn Du nicht weißt was Du tust, lass die Finger von so etwas. Das kann restlos Pleite machen. Halte aber Dein Geld zusammen. Das reicht als Tipp. Die richtige Zeit wird kommen, und dann musst Du aus allen Kanonen donnern und kaufen. Edelmetalle, Aktien, Kryptowährungen.

Fazit?

Ich kann nach allen Medienrecherchen und Quellenanalysen derzeit tatsächlich nicht sagen, wie „schlimm“ der Corona Virus an sich ist oder wird, rein medizinisch betrachtet. Die Zahlen und Daten gehen himmelweit auseinander. In Italien ist die Rate der Menschen, die intensivste medizinische Betreuung benötigen, exorbinant hoch. Viel viel höher als bei einer normalen Influenza. Woran das liegt? Keine Ahnung. Kommt das so heftig auch auf uns zu? Keine Ahnung, ehrlich nicht. Vermutlich ja. Trotz der Tatsache, dass ich täglich Stunden vor den Bildschirmen verbringe und Nachrichten studiere und Daten analysiere, aus dem Inland und Ausland… ist mir eine belastbare Einschätzung nicht möglich.

Die Frage ist, wie jeder Einzelne damit umgehen möchte. Was habe ich zu gewinnen wenn ich mich auf die eine Art verhalte oder was habe ich zu verlieren wenn ich mich auf die andere Art verhalte, das sind die Fragen, die es sich zu stellen gilt. Mir war nur schon vor Wochen klar, dass das eine heftige Nummer werden würde. Dass innerhalb Europas Grenzen geschlossen werden, war mir nicht klar. Keiner ist Hellseher. Ich würde aktuell einfach Menschenmassen meiden. Ich würde mich gesundheitlich fit halten. Ich würde mich gesund ernähren. Das ist alles, was man aus meiner Sicht kurzfristig tun kann.

Alle reden von Hände waschen, klar. Desinfizieren, wenn nötig. Aber was soll man mehr tun? Es bleibt jedem selbst überlassen wieviel Zeit er mit anderen Menschen verbringt und wieviel Risiko sich jeder Einzelne aussetzt. Vermutlich werden wir uns früher oder später alle den Virus einfangen. Für die Meisten wird es absolut glimpflich ausgehen, sagt die Statistik derzeit. Im Prinzip ist jeder Tag, den die Mediziner mehr Erkenntnisse sammeln können, ein gewonnener Tag für einen selbst. Zumindest im Extremfall.

Und dann gibt es in der freien Presse, die ich sehr aufmerksam verfolge, auch noch die Gegenmeinung. Da wird darauf hingewiesen, dass das alles eine riesige Panikwelle sei. Die nur dazu genutzt werden wird, unliebsame Gesetze oder Maßnahmen gegen die Völker durchzudrücken. Oder auch was den Börsencrash betrifft, dass das eine geplante Aktion sei. Mag alles sein. Das ist genau das Problem, es „mag sein“. Wer kann das einschätzen? Im Moment widersprechen sich selbst die freien Medien. Die sonst in vielen Themen einer Meinung sind. Da sind sehr gute Journalisten dabei, die ich seit Jahren hoch schätze. Aber was den Corona Virus betrifft, widersprechen sie sich leider einander teilweise massiv. Wem glaube ich? Gute Frage. Niemandem!

Ich wäge einfach ab: Was bringt mir ein Party-Abend in einem Club zwischen 500 Menschen gegenüber der Gefahr mich jetzt in diesem frühen Stadium zu infizieren und möglicherweise dadurch meine Mitmenschen in meinem engsten Umfeld? Demgegenüber steht, dass ich ein paar Wochen weitere Tage und Abende zu Hause verbringe. Vermutlich sind diese Gedanken allerdings in Kürze sowieso hinfällig. Denn dann werden keine Clubs und Bars mehr geöffnet haben. Ich schätze in ein paar Tagen ist es deutschlandweit so. Europa macht es gerade vor. Zu Hause tue ich das, was ich sowieso tue. Bücher lesen, mich weiterbilden. Relaxen. Sport treiben. An den Kapitalmärkten aktiv sein. Soweit sie noch geöffnet haben, warten wir mal ab. Für mich ist das alles keine starke Einschränkung. Mir tun die Menschen ein wenig leid, die sich sonst das ganze Jahr nicht selbst zu beschäftigen wissen. Denen derzeit die Decke auf den Kopf fällt.

Netflix wird es schon richten. Ansonsten hält der Partner oder die Partnerin (leider) „gerne“ als Boxsack her. Langeweile macht ja aggressiv. Wenn man plötzlich zwangsweise so viel Zeit mit seinem Partner verbringen muss, ist schon irgendwie doof, oder? Gilt nicht für alle. Aber ich bin mir sicher, dass viele so empfinden. Ich höre die blöden Sprüche der Kollegen beinahe täglich: „Zum Glück ist meine Frau heute Abend aus, dann hab ich den Abend für mich alleine zu Hause“ Warum zum Teufel bist Du dann mit Deiner Frau noch zusammen?! Unbegreiflich. Aber andererseits bin ich mir sicher, dass die angeordneten Quarantänen in 9 bis 10 Monaten auch für allerlei Nachwuchs sorgen werden. Es wird sich aufteilen, die Einen werden sich in der Beziehung aufgrund der neuartigen vielen Zeit zusammen gegenseitig an die Gurgel gehen, die Anderen werden sich ob der Langeweile wie die Karnickel vermehren.

Noch immer nehmen viele Menschen das Thema Corona Virus nicht ernst. Es sei nur eine kleine Grippe, reine Panikmache. Ich halte solche Meinungen für verantwortungslos. Die Wenigsten von uns sind Virologen. Wer weiß schon tatsächlich genau, wie gefährlich so ein Virus nun ist? Momentan gibt es immernoch nur wenige Daten, die zu analysieren möglich sind. Ich würde mich da also mit Verharmlosungen absolut zurück halten. Ich enthalte mich generell einer Einschätzung zu Themen, von denen ich keine Ahnung habe. Und ich würde mir das von vielen Menschen ebenfalls wünschen, die derzeit alles herunterspielen und wieder einmal nur heiße Luft von sich geben. Wenn sich in wenigen Wochen zeigt, dass alles nur eine Ente war… okay… aber was, wenn nicht? Mach einfach mal eine vernünftige (!) Risikoeinschätzung für Dich selbst. Unabhängig der Presse und „was Dein Nachbar meint“.

Ich hoffe, dass Du, lieber Leser, gesund bleibst. Dass Du besonnen mit der Situation umgehst. Dass Du die Gefahren siehst, aber auch die Chancen. Aber Dir nicht jeden Mist von der Regierung einfach gefallen lässt, höre auf Dein Bauchgefühl. Wenn nun Bargeld abgeschafft werden soll, weil „da Viren dran kleben“, dann sei misstrauisch. Dann wird Corona das Trojanische Pferd sein, mit dem Repressionen durchgesetzt werden. Wenn Grenzen geschlossen werden, und Italiener nicht mehr nach Deutschland sollen, aber aus allen Herrenländern weiterhin jeder Wirtschaftsmigrant herzlich willkommen geheißen wird, dann sei bitte misstrauisch. Solche Dinge sind es, die letztlich Gesellschaften umbauen, umfunktionieren und letztlich zerreißen.

Krisen nützen nur den „Großen“. Nicht alles können wir wissen oder vorausahnen. Aber wir können und sollten wachsam sein! Nutze diese entschleunigten Zeiten um ernsthaft über alles nachzudenken. Gesundheit, Familie, Gesellschaft, Fitness, Finanzen, Lebensführung. Das ist meine Bitte an Dich.

Ein paar Gedanken zum Corona Virus

Nun, gleich mal vorab: Ich habe auch keine Lösung für das Problem. Und das ist schon höchst selten, meistens finde ich für jedes Problem eine Lösung. Diesmal nicht. Man kann nur versuchen sich bestmöglich zu schützen und vorzubereiten.

Mach Dir Dein eigenes Bild

Wer mich kennt weißt, dass ich den halben Tag nichts anderes tue als mich weiterzubilden. Dazu gehört nun einmal viel zu lesen. Viel zu lesen heißt auch viel zu lesen. Und ich lese auch sehr viel ausländische Presse bzw. Presse, die sich auf Presse aus dem Ausland bezieht.

Und überhaupt bin ich gerne am Puls der Zeit. Große Verwerfungen ermöglichen nämlich schon seit jeher großartige Chancen. Übrigens, viele ultra reiche Menschen haben ihre Vermögen nicht in den Boomphasen gemacht, sondern in den Krisenzeiten. Und da ich mich grundsätzlich antizyklisch verhalte, möchte und muss ich stets über alles informiert sein, das mich betrifft. Antizyklisches Verhalten an den Tag zu legen ist nicht schwer, erfordert aber Mut und Standhaftigkeit. Wenn alle links lang laufen, gehst Du bewusst rechts. Nicht unbedingt deshalb, weil rechts herum besser wäre. Klar musst Du immer analysieren und abwägen.

Aber dann kommt eben noch der Faktor Dummheit dazu. Wenn Du verstanden hast, dass die Masse (fast) immer Unrecht hat, fällt es nicht mehr schwer, sich antizyklisch zu verhalten. Warum erzählen das die tollen Life-Coaches nicht? Weil sie ihre Kurse und Bücher verkaufen wollen. Von denen wird (öffentlich!) keiner sagen: „Freunde, die Masse ist doof wie Brot und schläft!“ Findest Du so jemanden sympathisch, wenn er solche Nachrichten an die Welt verschickt? So einfach ist das. Deswegen spielen die nur das Plüschebäckchen-Hamsterbäcken-Spiel. Lieb grinsen. Bisschen nett tun. Auch dem Dümmsten noch zurufen: „AUCH DU WIRST ES SCHAFFEN!!!“ Und schon verkauft sich sein Buch tausendfach. Ich verkaufe aber nichts. Darum kann ich hier raushauen was wahr ist. Was ich für wahr empfinde. Geil, wenn man ein Hobby hat, das nicht der eigene Beruf ist! Das ist großes Stück Freiheit.

Natürlich klappt das auch nicht immer, dass man sich antizyklisch verhält. Also klappen schon, aber ob es Erfolg bringt, steht auf einem anderen Papier. Das ist mir aber egal. 6 von 10 Fällen reichen mir. Das Spiel der Wahrscheinlichkeit macht reich. Ein Selbstläufer. Wenn ich 6 mal gewinne und nur 4 mal verliere…? Ich könnte das Spiel den ganzen Tag spielen!

Wer weiß das also vorher schon, wie es als nächstes kommt? Es geht doch in Wahrheit nie um ein einzelnes Ereignis. Wenn man nur auf einzelne Ereignisse blickt, ist man ein Narr. Es geht um den großen Lauf. Das Leben ist kein Sprint, sondern ein Marathon! Und die Masse liegt in fast allen Themen falsch. So einfach ist das. Glaubt sicher kaum jemand, aber zum Glück hat das Leben nicht viel mit Glauben zu tun. Sondern mit Realität. Und wenn jeder Menschen antizyklisch denken würde, gäbe es keine Möglichkeit zum antizyklischen Verhalten mehr für die wenigen Anderen, denn dann würde jeder seinen eigenen Weg gehen und es gäbe keine Trends mehr. Das wäre beispielsweise für diejenigen Personen schlecht, die gerne antizyklisch investieren.

Und so habe ich vor einigen Wochen nichts anderes getan als das, was ich immer tue. Lesen. Ausländische Presse. Und auch Berichte von Menschen vor Ort. Und eigentlich ist das Leben auf der sachlichen Ebene so einfach. Irgendwer hat uns 2 gesunde Augen gegeben und ein gesundes Gehirn. Die Augen sind die Linse in die Welt, das Gehirn setzt das einfallende Licht der Linse zu Bildern zusammen. Deshalb ist jedes Sehen perspektivisches Sehen (Philosophischer Sonntag – Perspektivisches Sehen). Denn das Zusammensetzen der Bilder im Kopf findet bei jedem von uns unterschiedlich statt. Hauptsächlich beruht dieser Prozess auf Erfahrungen und Wissen und natürlich auf Grundlage der eigenen Meinung zu Themen. Deshalb ist niemand von uns objektiv. Nie. Kann auch keiner sein.

Wieviel weißt Du tatsächlich?

Aber wir können versuchen objektiv zu sein. Und mir hilft eine Meinung zu haben, in den meisten Themen des Lebens nicht viel. Aus Meinungen lässt sich nichts ableiten. Warum? Weil eine einzelne Meinung kein Gewicht auf einer Erde hat, die aus ca. 8 Milliarden Menschen besteht. Meinungen gibt es wie Sand am mehr. Belanglos also. Viel wichtiger ist sogar die Erkenntnis zu erlangen, dass man nichts weiß. Gar nichts. Immer wenn man denkt man wüsste etwas zu einem Thema, wird man feststellen, dass man bis dahin noch gar nicht wusste, wieviel man nicht wusste. Es ist wie mit einer Taschenlampe in einen dunklen Raum hinein zu leuchten. Zunächst denkt man, dass das nur ein kleiner Geräteschuppen sein müsste. Und irgendwann, je mehr man von dem Raum ausgeleuchtet hat, stellt sich heraus, dass es kein Geräteschuppen, sondern eine große Lagerhalle ist. Wichtige Erkenntnis! Bitte aufschreiben.

Die meisten Menschen meinen, dass sie etwas wüssten. Lassen wir sie in ihrem Glauben. Die Realität ist, dass nur die Dümmsten meinen, dass sie wirklich etwas wüssten. Das kommt der Wahrheit viel näher. Und deshalb täte mehr Demut gut. Weiß man viel zu einer Sache oder über ein Thema, gilt das immer nur relativ zu anderen. In Wahrheit hat man eben nur ein paar Quadratmeter der großen Lagerhalle mehr ausgeleuchtet als seine Mitmenschen. Das wars. Mehr ist es nicht. Will keiner wahrhaben. Aber deswegen findet eben auch bei den Wenigsten geistiges Wachstum statt. Ständig zu meinen man wüsste alles zu einem Thema bringt einen Menschen letztlich nur zur relativ folgerichtigen – und dennoch absolut falschen ! – Schlussfolgerung: Nämlich nichts mehr dazulernen zu brauchen oder gar zu können.

Wie begegnen wir dem Dilemma? Nun, Du kannst trotz oder gerade aufgrund dieser Erkenntnis analysieren. Dazu beobachte ich die Gegebenheiten, setze sie ins Verhältnis zu anderen Gegebenheiten und beobachte weiter. Und in der zeitlichen Entwicklung kann man bestimmte Dinge oder Tendenzen erkennen oder ableiten. Und so sagten meine Quellen bereits vor vielen Monaten, dass da „etwas nicht stimmt, in China“. Mit diesem Virus. Dass das keine Eintagsfliege sei. Dass da etwas Größeres auf uns zukommmen könnte und vermutlich auch würde.

Die hiesige Lügenpresse

Dann verglich ich mit der hiesigen Presse. Und stellte fest…? Keine Berichte über Corona. Kaum ein Wort. Wenn dann nur am Rande. Gleichzeitig überschlugen sich die Medien wegen Thüringen oder wegen den Ereignissen in Hanau. Und die Presselandschaft war voll von Propaganda gegen konservative Parteien oder konservative Meinungen. In den letzten Jahren zunehmend mehr, ist jeder rechts, der nicht ganz links ist. Die Mauermörderpartei soll also gut sein und jeder, der sie wählt, sei somit ein ganz toller Mensch. Jeder der die Linke hingegen ablehnt – und sei es auf noch so demokratische Weise – sei damit mindestens ein Nazi. Vielleicht sogar etwas noch Schlimmeres. So oder so ähnlich läuft die Propaganda derzeit rauf und runter. Aber seit der Mutti-Ära hat sich das massiv verschärft. Wir gleiten ab in einen Totalitarismus, aus meiner Sicht hat der Faschismus längst die Überhand gewonnen. Diesmal kommt er eben im Gewand von rot-grün-links. Beim letzten Mal war er braun. Im Endeffekt ist beides die gleiche Suppe.

Bei uns ging es also um Hanau und die Thrüngen-Wahl (die nur eine Schauwahl war, wie wir später feststellten, Kemmerich wurde ja von Mutti geputscht). Während in China hunderte, wenn nicht tausende Menschen starben. Nichts genaues weiß man nicht, dafür sind die offiziellen Berichte aus China nicht glaubwürdig genug. Aber Südkorea ist da schon wesentlich glaubwürdiger. Und so war es aus meiner Sicht bereits vor etlichen Wochen abzusehen, dass da offenbar mehr dahinter steckt.

2020-03-02

Man schaue sich einfach die Ausbreitungsrate und Fallzahlen an. Das bedarf aber, dass man nicht nur Propaganda Lügenpresse liest. Also einfach mal die Frankfurter Allgemeine oder die Süddeutsche oder den Spiegel oder den Stern oder den Fokus oder wie die ganze rot-grün-versiffte Presse auch immer heißen mag, beiseite lassen. Und aus den gemeldeten Zahlen und den Maßnahmen bestimmter Regierungen lässt sich viel ableiten. Russland schloss früh die Grenze zu China, beispielsweise. Nun sind das ja zwei befreundete Staaten. Und trotzdem kommt es zu solch drastischen Maßnahmen, gerade zwischen befreundeten Staaten. Während bei uns Hanau das Thema der Woche war und blieb. Und auch sonst recht munter Karneval gefeiert wurde.

Immer diese toten Einzeltäter

Achja, Hanau. Wo wieder einmal ein „rechter (!) Einzeltäter“ Menschen getötet haben soll. Und – wie fast immer bei Anschlägen auf der Welt – am Ende sich selbst. Praktisch für die Politik und die Presse. Auf tote Einzeltäter kann man wunderbar ganze Theorien packen, Einzeltäter können sich so schlecht wehren. Besonders tote. NSU lässt grüßen. Da waren es im Wesentlichen zwei. Aber am Ende auch tot. Was solls. Man braucht einen Täter? Dann nimmt man sich am Besten jemanden, auf den das Prädikat „rechts“ passt und sorgt dafür, dass derjenige irgendwie in der Nähe eines Tatorts auftaucht und auf jeden Fall am Ende tot ist. Fertig ist die Story. Rechts ist Schuld. Rot-Grün ist gut. So einfach lässt sich Propaganda machen. So baut man eine Gesellschaft um. Die Hamburger Wahlen haben es gezeigt. Links-grün legt zu. Konservativ und liberal verlieren. Traurig, aber Menschen sind so. Ihnen ist nicht zu helfen.

„Also hilf Dir lieber selbst“, ist mein Lebensmotto geworden. Nächstenliebe wäre nötiger denn je, allerdings kann ich aus Erfahrung sagen, dass man dafür nur auf die Fresse bekommt. Warum? Weil die meisten Menschen meinen, dass sie etwas wissen. Und in Wahrheit doch nur stumpf – nichts Böses ahnend – für (!) den Faschismus auf die Straße gehen… während sie ein CO2-Schild hochhalten und für Greta sind. Sie meinen sie täten etwas gegen das Böse und für das Gute. In Wahrheit verkörpern sie genau das, wogegen sie zu demonstrieren glauben. Es ist unbeschreiblich. Diese Dummheit der Masse auszuhalten ist manchmal wirklich hart für mich. Ich gebe es zu. Aber gut, ich kann es eben nicht ändern. Daher habe ich auch meine Prioritäten verschoben. Deshalb gibt es eben weniger Buddhismus von meiner Seite für die Welt. Das ist die einzige Antwort, die wir Wenigen (wir werden trotzdem mehr!) auf friedliche Art der Masse geben können. Man kann den Bösen, den Dummen und den Schlafenden weder das Gute, das Schlaue noch die Bewusstheit zukommen lassen. Aber man kann sich selbst abwenden und dieser Masse die Energie entziehen. Das versuche ich täglich. Ich spreche beispielsweise kaum mehr mit Kollegen in der Arbeit über Politik, es ist unsinnig. Dafür wende ich mich den verbliebenen anderen zu.

Nun zurück zum Corona Virus. Ich informierte meine Freunde, Bekannten und die Familie über meine Erkenntnisse und warnte vor den sich abzeichnenden Entwicklungen. Und sprach eine klare Empfehlung aus: „Besorgt Euch bitte ausreichend Bargeld, haltbare Lebensmittel (vor allem Konserven), viel Wasser.“ Die Reaktion fiel im Allgemeinen wie erwartet aus: Stilles Schweigen bis hin zu lustigen Kommentaren. Mir ist das egal. Ich nehme mein nächstes Umfeld so gut es geht mit, nicht um auf die Schulter geklopft zu bekommen. Sondern aus reiner Nächstenliebe, ein bisschen Buddhismus steckt also doch noch in mir. Ich legte ein paar meiner Quellen offen und zeigte auf, wie ich auf meine Erkenntnisse und Befürchtungen kam. Es half nichts. Fast nichts. Ein paar wenige Menschen folgten meiner Empfehlung.

Sie waren dadurch früh dran, auf der Informationsspur. Das sagte ich auch von Anfang an dazu: „Jetzt habt Ihr noch ausreichend Zeit, die meisten Menschen sind so doof und uninformiert, dass das erst in 1 oder 2 Wochen bei uns in den Medien sein wird. Seid einfach einen Schritt voraus, denn es kann auch schneller gehen und dann habt Ihr das Meiste schon besorgt. Kauft einfach jeden Tag ein, dafür eben die doppelte Menge und in 1 oder 2 Wochen habt Ihr einen ausreichend großen Vorrat. Das wars. Alles einfach. Keine Panik.“

Und wieder einmal kann ich nur sagen, was ich öfter schon in meinen Artikeln angemerkt habe. Je älter ich werde… und so alt bin ich nun noch nicht… aber… je älter ich werde, desto klarer wird mir, dass die meisten Menschen schlicht zu doof sind, zu unterscheiden wie belastbar Informationen sind, die sie von einer bestimmten Person erhalten. Klar geht es jetzt um mich, in dieser Story. Aber es geht mir nicht um mich. Ich erlebe das täglich in der Arbeit oder sonstwo. Ich erzähle etwas, man glaubt mir nicht. Ich lege Quellen offen, selbst Quellen, denen diese Menschen normalerweise folgen… und man glaubt mir trotzdem nicht.

Kognitive Dissonanz ist der Fachbegriff dafür. Gepaart mit Normopathie. Beides im Zweifel einfach googlen, bitte. An beiden Dingen ist übrigens immer die eigene Angst Schuld. Wir lehnen Dinge fast immer ab, wenn sie uns neu erscheinen. Weil wir Angst haben, immer Angst Angst Angst. Das mag vor Millionen von Jahren okay gewesen sein. Aber heute ist 2020! Aufwachen! Kopf benutzen! Bei uns laufen keine Säbelzahntiger mehr hungrig auf der Straße herum! Bei uns ist alles cool. Gut, Du wirst vielleicht mal hier oder da abgestochen oder vergewaltigt. Passiert ja seit 2015 häufiger. Auch so ein Trend. Aber von einem Tiger wirst Du bei uns wirklich nicht gefressen, keine Sorge.Wenn Du zur falschen Zeit dem falschen Menschen aus bestimmten Kulturkreisen begegnest aber gerne vergewaltigt. Bei manchen Kulturkreisen gibt es einfach statistische Auffälligkeiten.

Ich weiß, man gilt dann als Rassist, wenn man solche Fakten klar benannt. Die Nazi-Keule wieder. Klar. Langweilig! Aber ich bin nicht links und auch nichts rechts. Beides ist für mich Faschismus! Zwei Beispiele: Wie hoch ist der Anteil der Sexualstraftäter seit 2015 (seit Mutti die Grenzen geöffnet hat), die einen Migrationshintergrund haben? Und jetzt bitte ins Verhältnis zum Anteil an der Bevölkerung setzen! Puh, da wirst Du erschrecken! Aber hey, ich hab auch ein Gegenbeispiel, das meine These bezüglich dem kulturellen Hintergrund und den Unterschieden zwischen Kulturen untermauert!

Achtung: Wieviele Imame gibt es, die kleine Jungen missbrauchen? Ich habe noch nie davon gehört. Und hast Du schon mal davon gehört, dass christliche Geistliche das taten? Merkwürdig, oder! Also manche Männer aus bestimmten Kulturkreisen schnappen sich gerne eine Frau gegen ihren Willen, lassen aber kleine Jungs in Ruhe. Und dann gibt es andere Kulturkreise (wozu unsere zählt), da schnappen sich die Männer gerne kleine Jungs, aber lassen eine Frau in Ruhe. Selbst auf einem abgelegenen Weg im Dunkeln. Wo es eigentlich so einfach wäre.

Was sagt uns das? Nur weil in einer Kultur Football die Sportart Nummer 1 ist, heißt es nicht, dass die gleiche Kultur nicht auch Atombomben abwerfen wird. Aufwachen bitte. Einfach aufwachen. Es ist nicht alles gleich. Jeder ist anders. Kulturen sind anders. Und ich bin gegen jede Vermischung. Ich bin für deren Erhalt. Wenn ich ein Footballspiel sehen will, fliege ich in die Staaten. So einfach ist das. Und alle könnten so einfach glücklich sein.

Es geht auch anders

Zurück zum Thema wer mir etwas glaubte oder nicht, als ich die Empfehlung zum Anlegen von Lebensmittelvorräten empfahl. Es gibt auch Gegenbeispiele. Herr Van Onnetuschn ist so jemand. Hat sicher auch etwas mit Vertrauen zu tun. Freundschaft und so, kennst Du bestimmt. Aber in dem Fall glaube ich, nicht nur. Herr Van Onnetuschn weiß einfach: Wenn der Junge aus dem Projekt Beziehung etwas ernst meint und sagt, dann ist da etwas dahinter und dann kann man nicht nur im Zweifelsfall der Empfehlung folgen. So einfach ist das. Ich mache das umgekehrt übrigens nicht anders. Wenn ich weiß, dass jemand in bestimmten Themen oder auch einfach in methodischer Hinsicht extrem kompetent ist… dann höre ich einfach zu!

Aber muss ich immer jemandem erst persönlich vertrauen, um einschätzen „zu können“, ob derjenige „Ahnung“ hat von dem, was er da tut oder erzählt? Ist das wirklich nötig? vertraut irgendwer hier Michael Schuhmacher? Kennst Du den überhaupt persönlich? Ich nicht. Aber wenn er – wenn er noch gesund wäre – nun vor Dir stehen würde und Dir etwas vom Rennfahren erzählen würde, würdest Du ihm glauben? Ja. Warum? Weil er nachgwiesenermaßen Erfahrung in dem hat, worüber er spricht. Interessant ist in dem Zusammenhang für mich, dass große Teile meines Umfeldes (Bekannte, Familie, Freunde, Arbeitskollegen) mich offenbar in analytischer Hinsicht für nicht glaubwürdig genug halten. Dass ich kein Virologe bin ist schon klar. Aber ich kann also noch so viele eigene Recherchen anstellen, Zahlen ermitteln, zusammensetzen, Risikoeinschätzungen vornehmen… und richtig liegen… es kommt in einem wichtigen Moment scheinbar nicht an. Wahrscheinlich weil ich kein Star bin. Wenn ich einer wäre, würde man mir aus der Hand fressen.

Es muss Dir egal sein, wenn andere nicht auf Dich hören, selbst wenn es Deine Liebsten sind

Sagt das nun mehr über mich aus oder mehr über die Anderen, wenn sie meinen Rat nicht ernst nehmen? Die Antwort erspare ich mir. Bin ich ihnen deswegen böse? Keinesfalls. Es ist mir egal. Es soll jeder machen was er für richtig hält. Aber ich sage es mal so: Wann immer jemand etwas erzählt, der etwas in irgend einem Gebiet zu erzählen hat, dann höre ich ihm zu. Es gibt sowieso kaum Menschen, die sich – egal worin – auskennen. Die Meisten haben eben keine Ahnung von nichts. Das meine ich aber nicht abwertend, sondern beschreibend. Es ist schade. Schließlich haben wir alle im Großen und Ganzen die gleichen Fähigkeiten mitbekommen. Wir alle sind in der Lage zu denken. Kaum einer tut es jedoch. Rein meine Sicht der Dinge, mein Empfinden. Ich kann mich täuschen, klar. Dann können aber auch Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen.

Und so kann ich nur zum Abschluss das Fazit ziehen: Ich habe keine Lösung für das Problem mit dem Corona Virus. Die Ursache für das Corona Virus ist – nach meinen Quellen – mit hoher Wahrscheinlichkeit entweder ein Fehler oder Absicht. In jedem Fall aber scheint der Virus künstlich gezüchtet worden zu sein. „Fake News!“. Ja. Ich weiß, Fake News. Bla bla. Manch einer schreit jetzt vielleicht nach dem Faktencheck. Mir egal. Derjenige soll dann einfach weiter Schlaftabelleten schlucken und weiter Lügenpresse lesen.

Ich hoffe, dass Du Dich ausreichend gut vorbereitet hast. Falls nicht, es ist noch immer etwas Zeit. Nutze sie. Falls doch, prima. Dann hast Du keinen Stress und hast alles nötige zu Hause. Denn eines ist klar: Was hast Du denn zu verlieren? Was ist Dein Risiko? Wenn Corona uns verschont, dann hast Du eben einige Konserven mehr. Und falls Corona auf dem Hochpunkt zuschlägt, bin ich froh, wenn ich in der ersten großen Panikwelle nicht zwischen Menschenmassen einkaufen gehen muss, sondern das Zeug zu Hause habe. Wo liegt das Risiko? 0. Genau null. Es gibt kein Risiko. Haltbare Ware wirst Du über die nächsten Jahre problemlos essen können, Du wirst keinen Schaden haben. Nicht einmal finanzieller Art.

Die Chancen sind allerdings enorm. So einfach geht Risikomanagement. So einfach funktionieren Analysen. Sachlichkeit ist wichtig. Falls Corona nur zu einer Panik führt, ohne echte gesundheitliche Auswirkungen… was dann? Dann gibt es im Laden trotzdem erstmal nichts mehr. Egal ob jemand gestorben ist oder nicht. Dann nützt Dir jede ablehnende Haltung nichts. Dann nützt Dir jede Leichtsinnigkeit nichts. Dann ist es einfach besser, vorbereitet zu sein. Fertig.

Wie sagt unser Gesundheitsspahn so schön: Es gäbe keinen Grund zur Sorge oder zur Panik. Hamsterkäufe seien nicht nötig. Derselbe Gesundheitsspahn sagt aber auch: „Wenn Sie am Corona Virus erkanken sollten, bleiben Sie bitte unbedingt 14 Tage in Quarantäne zu Hause!“ Okay, ich frage Dich nun eindeutig: Wovon, verdammt nochmal, soll ich mich denn dann ernähren, wenn ich vorher nichts gehamstert habe?!

Kein Mensch hinterfragt mehr irgendetwas. Niemand. Es ist wirklich ein Gefühl der blanken Fassungslosigkeit, das sich in mir breit macht. Aber es darf mir egal sein. Ich kümmere mich um mich. Und sehr gerne auch weiterhin um die wenigen Menschen, die einzuschätzen wissen, wem sie glauben sollen und können oder nicht. Denn heute glauben sie Dir wegen Corona nicht. Morgen ist es schon wieder wegen einer anderen Sache. Greta vielleicht. Oder was weiß ich. Und übermorgen mag es schon wieder das nächste Thema sein. Aber eines kannst Du tun: Du kannst Dir Dein Umfeld bewusst aussuchen und Dich mit den Menschen umgeben, die Dir charakterlich oder hinsichtlich Deiner Weltanschauung ähneln. Das ist auf Dauer wesentlich befruchtender und gesünder. Gilt übrigens auch in Bezug auf Partnerschaften…

Ich wünsche uns, dass wir gesund bleiben. Damit das Projekt Beziehung Teil 2 irgendwann auch einmal zuende gehen kann. Ob mit Traumfrau oder ohne. Ich tendiere inzwischen ja fast schon zu… ohne… 😉

PS: Wenige Tage nach meiner Ankündigung gegenüber meinem Umfeld war es ja dann soweit. Erstmal waren in vielen Orten in den Supermärkten Reis, Nudeln und Tomatensoßen aus. Und Desinfektionsmittel. Auch davon hatte ich mir ganz in Ruhe welches besorgt. Das hat etwas mit Antizyklik zu tun. Klappt nicht nur an den Kapitalmärkten, sondern eben auch im wahren Leben. Man kann im Leben auch ganz gut durch kommen. Man kann zwar nicht in den Kopf der Partnerin schauen. Aber man kann auf Massenphänomene blicken und daraus für sich Schlussfolgerungen ableiten. Oder eben lieber weiter so tun als wäre alles reine Panikmache und übertrieben. Was sicher nicht die eigene Meinung sein kann, sondern die übernommene Meinung aus der Lügenpresse. Oder hat jeder, der die Klappe aufmacht, ebenfalls viel Zeit für Analysen investiert? Muss jeder selbst entscheiden, was er tut. Am Ende bin ich aber froh, wenn ich meine Nahrungsmittel und mein Deinfektionsmittel habe. Egal, ob die Anderen anderer Meinung sind. Es ist mir wirklich egal. Sollte es Dir auch sein. Geh Deinen Weg. Lass Dich nicht beirren. Achte nicht auf Mehrheitsverhältnisse. Die wertvollste Mehrheit, die es gibt, ist die eigene Mehrheit. Und dazu brauche ich nur eine Person. Mich.

Welcome back to 2020! – Teil 2 von 2

In meinem letzten Artikel (Welcome back to 2020! – Teil 1 von 2) beschäftigten wir uns (wieder einmal, ich weiß) mit dem Stellenwert der eigenen Persönlichkeit und der Entwicklung selbiger. Sich damit aktiv auseinanderzusetzen, anstatt passiv verlebt zu werden. Dabei versuchte ich herauszustellen, dass Du ein Rohdiamant bist und selbst entscheidest, wie Du die Welt sehen möchtest und sie deshalb als Resultat auch so sehen wirst. Nicht umgekehrt. Was alle immer glauben. Irrglaube-Alarm! Dementsprechend kannst Du erkennen, dass es sehr wohl möglich ist, sich auf Zufriedenheit und auch auf Erfolg… ja… regelrecht zu… programmieren.

Die Kurzformel könnte auch lauten: „Glück ist ein Zufall, den nur der Faule benötigt.“ (Das ist eigentlich die heimliche Weiterentwicklung meines damaligen Artikels Philosophischer Sonntag – Warum man nicht viel Glück braucht.) Glück zu empfinden, ist hingegen die Kunst und sollte jeder lernen. Glück haben und Glück empfinden sind zweierlei. Glück zu empfinden ist erlernbar, wie ich gerade in meinem Leben selbst nochmal feststellen darf. Es liegt also an Dir selbst, was Du daraus machst, wie ich mit dem ersten Teil dieses Zweiteilers ausdrücken wollte. Ja gut, und dann ging es auch noch ein wenig um die Frage, was sich bei mir zuletzt in Sachen Partnerschaft und Traufrauensuche getan hat. „Nichts“, lautete die Kurzantwort. Und um es mit den berühmt gewordenen damaligen Worten Klaus Wowereits bei seinem Outing zu sagen: „Und das ist auch gut so!“

Als ich diesen Zweiteiler fertig schrieben hatte, war mir klar, dass ich das so unmöglich veöffentlichen könnte. Es wurden am Ende über 8000 Wörter. Damit hätte ich dann auch dem treuesten und an seiner eigenen Weiterentwicklung interessiertesten Leser zuviel zugemutet. Darum habe ich mich entschieden wesentliche Teile aus diesem zweiten Teil auszulagern und einen eigenen Artikel zu bringen. Der die Tage dann mal kommt. Du wirst den Bruch nicht merken. Der Inhalt bleibt gleich, der wird zu 100% geliefert. Versprochen! 😉

Warum ich Frauen weniger sexy finde und keine rote Clownsnase trage

Ich kündigte beim letzen Mal an, dass ich heute etwas zu meiner momentanen Motivation berichten würde. Die letztlich sicherlich auch dafür sorgt, dass ich Frauen gar nicht mehr so sexy finde. Im Moment sind andere Dinge sexier. Was ganz gut ist, denn das würde mir sonst nur massiv Zeit und Nerven für die Angelegenheiten rauben, deren Stellenwert für mich einfach höher ist. Und im Moment benötige ich einfach einen kühlen, sachlichen und analytischen Kopf. Und das war und ist meine größte Stärke. Schon immer. Auch wenn ich lange gebraucht habe, das zu erkennen. Der Mentor fehlte einfach. Bis Youtube daher kam und diesen leeren Platz besetzte. Jeder ehrgeizige Mensch hat einen Mentor verdient. Ich hoffe, dass ich irgendwann einen persönlichen haben werde.

Jeder hat Stärken. Vielleicht bist Du Dir Deiner bewusst? Das wäre prima. Dann spiele sie aus. Ich hatte in meiner letzten Partnerschaft in vielen Bereichen meine ursprünglichen Ambitionen beiseite geschoben. Was im Nachgang sehr schade ist, mich allerdings andererseits erst genau hier her gebracht hat. Hast Du plötzlich nicht nur eine Freundin, sondern eine echte Partnerin, und das auch noch mit wirklichen Gefühlen… man könnte es „Liebe“ nennen… dann geraten Dinge und ursprüngliche eigene Ambitionen in den Hintergrund. Zumindest wenn Du Deine Themen nicht im Fokus behältst. Wer kennt das nicht? Da lernen wir einen tollen Menschen kennen und verlieben uns (Hormone sei un-dank!) und wollen plötzlich alles vergessen und die Welt um uns herum aus anderen Augen betrachten. Kannst Du machen, defintiv. Aber irgendwann holt Dich die Realität ein. Und dann ist die Partnerin, gerne auch mit 2 Kindern (wenn auch nicht die eigenen) einfach weg. Und mit dazu der so lieb gewonnene kleine Hund. Den ich wirklich vermisse. Im Gegensatz zu seinem Frauchen.

Nun, und die eigenen Stärken und Ambitionen verblassen im Alltag des Familienlebens. Was nutzt es Dir, wenn Du der größte Analytiker vor dem Herrn bist. Youtube-Videos in der Regel mit 1,5-facher Geschwindigkeit schaust, weil Du Dich bei einfachem Sprechtempo der Menschen so langweilst, dass Du dazu neigst nebenbei sinnfremde Dinge zu tun, nur weil Du es aufgrund des gefühlten Informationsstaus sonst kaum aushältst? Du sitzt mit Deiner Freundin/Partnerin/Frau/Angebeteten oder was auch immer am Esstisch oder gehst Hand in Hand spazieren am See. Was bringen Dir Deine Fähigkeiten und Begabungen denn in dem Moment? Sie sind in dem Moment nicht wichtig, Du solltest Dich total auf Deine Partnerin konzentrieren. Das ist selbstverständlich. Aber die anderen Dinge sind gleichsam ein Teil von Dir. Und Du solltest sie trotz allem Familienleben hegen und pflegen! Lass Dir niemals das Gegenteil einreden!

Ich schreibe das hier nicht nieder, weil ich mich selbst geil finde. Ehrlich nicht. Es ist eher ein bisschen jammern, gepaart mit dem ehrgeizigen Versuch, einen Einblick in meine Welt zu bieten. Ob und dass ich mich selbst toll finde, das ist inzwischen seit langer Zeit auch ohne Blog dankenswerterweise so. Dafür schreibe ich sicher nicht, auch wenn das sicher nicht jeder Leser glauben mag. Ich hoffe Du schon. Es ist vielmehr so, dass ich weiß, dass es einzelnen Menschen da draußen in der einen oder anderen Sache genauso ergeht wie mir.

In einer Sache ergeht es sogar ganz sicher fast allen Menschen genauso wie es mir die längste Zeit im Leben ging: Ihnen fehlt das totale Selbstbewusstsein, weil sie von Kindheit an klein gemacht werden. Dank der systemischen Macht, bei der einfach alle mitmachen, unbewusst und ohne je auszubrechen. Nach unten treten und nach oben Speichellecken. Das ist das alte „Erfolgsrezept“. Kaum einer, der Dir beisteht, wenn Du etwas „Verrücktes“ tust und ausbrechen möchtest. Jeder weiß es, aber keiner macht es anders. Alle machen schön brav mit. „Ach, das klappt doch nie! Das ist ja verrückt!“, wie oft ich das gehört habe. Lächerlich. Einfach lächerlich. Was ist schon „verrückt“? Wer hat das Recht das zu bestimmen? Verrückt kommt von „verrücken“. Man verrückt einfach den Status Quo. Und schon ist man verrückt. Das ist ja einfach.

Eine kleine Botschaft von mir an alle, die mir das im Leben so oder so ähnlich schon einmal oder gar mehrmals gesagt haben, besonders in Bezug auf dieses Projekt hier und meinen ursprünglichen Selbstversuch „wieder eine Freundin zu finden“. Denn das waren die naive Initialzündung für das größte Projekt meines Lebens und der Stein, den ich seither ins Rollen gebracht habe: Lächerlich war nie, was ich versucht habe. Lächerlich ist wenn dann Eure Art gewesen, Eure Art die Welt zu betrachten. Und das alleine macht Euch ein gutes Stück weit lächerlich. Aber wenn Du jeden Tag mit einer roten Clownsnase durch die Welt laufen möchtest… bitteschön. Mach Dich zum Hampelmann, auch wenn das gesellschaftlich gemeingefährlich ist. Im Kino läuft gerade Joker. Ich möchte weder so sein noch so werden. Von den Typen haben wir schon genug.

Ich bin das Gegenteil dessen und versuche, mit den Worten von Tobias Beck gesprochen, anderen Menschen einfach nur Konfetti ins Leben zu streuen. Es ist erstaunlich, wie erfolgreich sich die meisten Menschen generell gegen so etwas wehren können. Wer vertritt denn die „systemische Macht“? Letztlich alle, von Anfag an, die eigenen Eltern, fremde Erzieher in der Kita oder im Kindergarten, dann die Lehrer in der Schule, später die Ausbilder oder Dozenten an der Uni. Und später die Chefs. Sicherlich auch (falsche) Freunde. Was soll da anderes heraus kommen, als am langen Ende ein gebrochener kleiner Mensch, der in Wahrheit so unendlich toll ist und es nur nicht weiß, weil es ihm niemand je gesagt hat! Schluss damit. Du bist toll. Versteh das endlich! Aber Du bekommst es nicht in den Schoß gelegt oder in den Hintern gepustet.

Schneide Dir mal besser nicht in den Finger

Und da ist es nur folgerichtig, dass aus einer gerade erst keimenden Sonnenblume ganz schnell ein verwelktes kleines Ding wird. Ehe Du in Deinem Leben auch nur dazu in die Lage gekommen bist, all Deine Energie zu nutzen, um Deine Potentiale zu entfalten, bist Du gefühlt bereits unter der Haube. Das soll keine Abwägung und Bewertung sein. Es ist kein „für“ Deine Potentiale und „gegen“ die eigene Familie oder die Partnerin. Es ist eine nüchterne Feststellung. Es gibt kein Gut und kein Schlecht. Bedenke nur: Was auch immer Du tust, Du wirst genau darin besser oder zumindest erfahrener darin. Beschäftigst Du Dich gerne mit Deiner Partnerin und Deiner Familie, dann wirst Du im Idealfall ein toller Partner und Familienvater. Die Chance ist zumindest da. Wenn ich mir die meisten Paare und Eltern ansehe, möchte ich mir eigentlich am Liebsten gleich wieder selbst widersprechen. Aber gut, Du verstehst was ich meine.

Was ist die Alternative? Und wenn Du Dich stattdessen auf Deine Fähigkeiten, Stärken, Hobbys und Bedürfnisse konzentrierst…? Dann bleibt natürlich weniger Zeit für andere Dinge. Aber Du wirst dann sicherlich in den Dingen „besser“, mit denen Du Dich auseinandersetzt. Das Leben ist so einfach, wenn wir verstehen würden, dass es ein einfaches Ursache-Wirkungs-Geflecht ist. Schon in der Bibel steht doch irgendwo, dass man die Früchte ernten wird, deren Samen man zuvor eingepflanzt hat. Das ist Ursache-Wirkung. Und warum verhalten wir uns gefühlt alle so, als würde das einfachste Lebensgesetz nicht existieren? Wir tun so, als wäre alles ein Zufall und wir dementsprechend für nichts verantworlich.

Es gibt keine Zufälle. Für gar nichts. Es gibt Ursachen, die zu Wirkungen führen. Ich weiß, dass das allgemein nicht ins Weltbild passen soll. Denn das würde ja bedeuten, dass man manchmal „selbst Schuld“ sein würde und es würde außerdem bedeuten, dass man Verantwortung für den selbst verursachten Mist zu tragen hätte. Plötzlich ergeben Konzepte wie ein religiöser Glaube keinen Sinn mehr. Der Papst wäre arbeitslos und mit ihm die ganzen Geistlichen und der gesamte kirchliche Luxus-Hofstaat. Gilt natürlich für alle Religionen. Guten Morgen. Und lass die frische Luft herein. Heute ist ein schöner Tag. Übernimm Verantwortung für diesen tollen Tag. Es ist Deiner.

„Schuld“ ist kein guter Begriff. Aber wenn Du es sehr extrem ausdrücken möchtest… ja, dann bist Du fast immer „Schuld“ an allem, das Dir widerfährt. Da Du in irgend einer Art immer an der Ursachensetzung beteiligt warst. Und dort, wo Du vielleicht wirklich einmal nichts Negatives zur Ursache beigetragen hast, ist es zumindest jeden Moment an der Zeit zu verstehen, dass Du (trotzdem) die volle Verantwortung dafür zu tragen hast. Ob Du möchtest oder nicht. Es spielt keine Rolle.

Ein Beispiel. Du stehst in der Küche und schneidest eine Zwiebel. Hast Du Dir dabei schon einmal in den Finger geschnitten, weil Du mit dem Messer abgerutscht bist? Ganz sicher. War das Pech? Sicher? Oder war es Unbewusstheit und Unachtsamkeit? Ganz sicher! Bitte nicht so salopp. Was heißt schon „unachtsam“? Achtsam zu sein heißt, den Messergriff bewusst mit der Hand und den Fingern zu umschließen, den Gegendruck beim Schneiden der Zwiebel bewusst wahrzunehmen. Bei jedem einzelnen Schnitt. Tun wir das wirklich? Wann immer wir solche Dinge in dieser völligen Achtsamkeit verrichten, sind Unfälle und damit „Pech“ nahezu ausgeschlossen. Das möchte ich also damit ausdrücken, wenn ich sage, dass wir die Ursachen für die daraus resultierenden Auswirkungen selbst setzen. Also bitte nicht danach beschweren.

2020-02-09

Über Politik und… Realitätsverleugnung

Ab Mitte 2018 – damals noch in der Beziehung mit Fr. Schlange – verbrachte ich wieder mehr und mehr Zeit am PC. Die sich um Recherchen zum politischen Weltgeschehen und vor allem dem Trauerspiel der absichtlichen (!) Staatenlosigkeit zum Thema Offene-Grenze-Hallo-Und-Herzlich-Willkommen-Für-Alle-Mentalität drehte. Das war zu der Zeit, als zumindest hin und wieder noch irgendwo über Vergewaltigungen und Messerstechereien berichtet wurde. Inzwischen ist es ja restlos friedlich hier und allen geht es gut. Straftaten gibt es nicht. Mama Merkel sei Dank. *Hust*

Aber ich bin ja nicht absichtlich blind und ignorant und deswegen per se schon kein links-grüner Faschist. D.h. ich sehe die Realität so wie sie ist und mache sie mir nicht wie Pipi Langstrumpf. Ändert nämlich auch nichts daran, dass Ursachen gesetzt werden und deren Auswirkungen real sind. Vielleicht mal an der Stelle ein passendes Zitat von Ayn Rand, das mir gerade einfällt, ich gebe es aus dem Kopf wieder (kurz mal auf Wikipedia nachgelesen: Das war wohl eine russisch-amerikanische Bestsellerautorin jüdischer Herkunft): „Du kannst die Realität verleugnen, aber damit kannst Du trotzdem nicht die Auswirkungen der Verleugnung der Realität verhindern.“

Das ganze Nachrichtenzeug ziehte mich damals zwangsläufig herunter. Ich fand es unerträglich, was jeden Tag zu lesen war (selten auf den Seiten der Propaganda-Mainstream-Medien). Über allerlei vergewaltigende Männer(horden) oder den flächendeckenden Einsatz von Meinungsverstärkern (Messer). Wenn irgendwo ein Deutscher einen Pups lässt, echauffiert sich die Einheitspresse und bekommt im Chor die geschauspielerte Schnappatmung. Die Leserschaft wird glücklicherweise inzwischen intelligenter und hinterfragt mehr, sieht man an den in den Keller rauschenden Auflagenzahlen der Lügenpresse (Online und Print). Aber diese hinterfragende Lesergruppe ist einfach noch viel zu klein. Wenn hingegen irgendwo eine Frau vergewaltigt wird, dann ist über die Herkunft des oder der Täter nichts zu lesen.

Manchmal heißt es dann „ein 16 jähriger Hamburger hat…“, woran man sofort erkennt: Das war alles, aber kein Deutscher. Sonst würd es dabei stehen. Auf die Deutschen wird immer schön drauf gehauen. „Ein 16 jähriger Hamburger“ ist Orwellsches Neusprech. In Wahrheit ist der vermutlich 20, weil er bei der illegalen Einreise falsche Angaben zu seinem Alter gemacht hat. Es lebt sich mit den Jugendtarifen in Deutschland einfach noch gleich viel angenehmer. Aber sei es drum. Das Alter ist geschenkt. Was kostet schon die Welt. Der Gabentisch ist reich gedeckt. Das einzig Wahre ist vermutlich, dass er derzeit in Hamburg lebt, deswegen ist es ein Hamburger. Das würde man ihm optisch aber nie zutrauen, ein Waschechter solcher zu sein. Das würde vermutlich auch eine blinde Oma erkennen können. Damit meine ich diese alten Menschen, Du weißt schon, das sind diese angeblichen Umweltsäue, wie sie der WDR per Kinderchor tituliert. Es ist beschämend! Auch wenn das ein jüngeres Ereignis und nicht aus 2018 ist, aber das ist gerade präsent. Also bringe ich es.

Merke:

  1. Wann immer die Nationalität eines Täters in einem Pressebericht nicht dabei steht, kannst Du zu 99,99% davon ausgehen, dass es kein Deutscher war. Besonders wenn nur sein aktueller Wohnort angegeben ist („der 16 jährige Hamburger…“), denn das suggeriert dem (leider oft ungebildeten und unhinterfragenden) Leser, dass es sich um eine „ganz normale“ Straftat handelt, die so oder in der Art in dem Land sowieso immer schon stattfand. So unter 16 jährigen waschechten Hamburger Jungs. Ja nee, is klar.
  2. Wann immer als Nationalität „der Deutsche…“ dabei steht, lese den Artikel aufmerksam und suche, ob Du den Vornamen des Täters (der Täter! denn oft treten die ja im Clan auf) findest. Wenn nicht? Dann war es zu 99,99% kein Deutscher. Oder kennst Du viele gebürtige deutsche Eltern, die Ihren Kindern arabische oder afrikanische Namen geben? Ich nicht.
    Gut, was ist schon deutsch. Reicht hierfür ein Pass? Reicht dafür hier geboren zu sein? Reicht dafür ein deutscher Elternteil oder müssen es zwei sein? Geschenkt. Sich zumindest mal darüber Gedanken zu machen, das ist schon ein riesiger Gewinn. Aber stattdessen verteilt man doppelte Staatsbürgerschaften wie Toilettenpapier. Manche von den Staatsbürgerschaftsempfängern spielen dann zwar sogar für die hiesige Fußballnationalmannschaft, während sie sich allerdings lieber werbewirksam mit der Regierung ihres wahren „Vaterlandes“ ablichten lassen.

Von der Politik zu den Finanzen

So, der kurze politische Ausritt musste sein. Du wirst später erkennen warum. Also weiter im Text. Diese Art der zunehmend propagandistischen Hofberichterstattung begann mich mehr und mehr herunter zu ziehen. Ich stellte bei all meinen Recherchen allerdings fest, dass die Auswirkung solcher links-grünen (Geld- und Kultur-)Vernichtungsmaßnahmen im Wesentlichen nur ein Problem der ungebildeten Volksschichten ist. Und auch der Nullzins trifft nur den Kleinsparer. Der Großadel macht es anders. Geld verlieren kann nur jemand, der sich dem politischen Diktat unterwerfen muss. Also Otto Normalbürger. Weil er „alternativlos“ ist und hier leben muss. Und eigentlich auch möchte, schließlich ist es seine Heimat.

Aber es ist nun einmal so, die Auswirkungen dieser ganzen Zwangsmaßnahmen führen nicht zu Problemen bei international aufgestellten Organisationen, Firmen und Personen. Die passen sich an, schneller als Du „muh“ oder „mäh“ sagen kannst. Sie beobachten die Ursachen, erkennen und bewerten die Auswirkungen und schlagen dann Profit daraus. Persönlich herunterziehen lassen die sich ganz sicher nicht. Deswegen bezahlt Starbucks in Deutschland keinen Cent Steuern auf ihre Gewinne. Amazon und Apple machen es nicht anders. Anders gesagt, zwei Dinge:

  1. Ob Dich die Nachrichten persönlich herunterziehen und damit auch Auswirkungen auf Dein (Familien-)Leben und Deine Laune bekommen, ist eine Frage der eigenen (Un-)Achtsamkeit, keine Frage der Medien. Eine (Mainstream-)Zeitung macht Propaganda, gut und (un)schön. Aber deswegen musst Du den Dreck nicht an Dich heran lassen. Lösung: Achtsam sein, so wie beim Schneiden der Zwiebel beim Festhalten des Messers. Dann hat auch der vermeintlich stärkste linke deutschlandhassende Redakteur keine Chance mehr gegen Dich.
  2. Beobachte die Gegebenheiten. Schau Dir also die Ursachen an. Und sieh Dir an, was daraus wird.
    Das will der typische linke Antifa-Steinewerfer nicht wahr haben, der „normale“ typische Linke oder Sehr-Gutmensch-Grüne auch nicht. Der klassische CDU’ler ist inzwischen linker als die Linken, außer er gehört zur WerteUnion. Dann ist er aber auch nur halb Fisch und halb Fleisch und labert nur herum, „mimimi“. Der von der FDP würde zwar gerne, der darf aber generell nix zu solchen Themen sagen. Von der SPD spreche ich gar nicht, die ist tot.
    Und aus all Deinen Beobachtungen kannst Du Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen schließen. Um selbst davon zu profitieren. Egal ob es dabei um das Thema (un)bezahlbaren Wohnraum oder um den p(!)ösen Diesel geht. Oder um Klimapakete, die uns einfach nur die Steuern aus der Tasche ziehen sollen, um sie Konzernen zuzuschanzen, die sich wiederum genau zu dem Zweck vorher selbst irgendwie einen grünen Anstrich verpassen.

Gerade zum zweiten Punkt bin ich damals noch nicht in der Tiefe vorgedrungen. Ich war noch in der Phase des „sich ärgerns“. Rückblickend betrachtet. Damals habe ich es einfach unreflektiert nicht wahrgenommen. Vermutlich hatte es also auch einen – wenn sicher nur kleinen – Einfluss darauf, dass Fr. Schlange sich nun lieber mit einem kletternden Abenteurer und selbsternannten Waldschrat abgibt. Beim Klettern ist Politik unwichtig und im Wald ist zwar alles Grün, aber da kann der Wald ja nix dafür.

Ich wollte „meine“ Familie also so gut es geht nach vorne bringen. So nahm ich mir vor, dass ich das Thema finanzielle Unabhängigkeit wieder verstärkt in den Fokus rücken muss. Ich hatte mich schon immer für Finanzen interessiert, handelte schon immer Aktien oder anderes Börsenzeug. Allerdings nicht mit Summen, die für die Familienplanung elementar wären. Ich wollte nun endlich auf die „Erfolgsspur“ kommen. Also schmiedete ich einen Plan. Der gepfeffert war…

Finanzen kommen, Frau geht

Und genau darum geht es hier. Es geht um die Frage, was mich derzeit umtreibt. Mich nächtelang beschäftigt, so dass ich teilweise meine 8-Stunden-Schlaf-Regel breche. Es geht um Finanzen. Um Börse. Ums Geld verdienen. Darum, ob ich weiter meckern und mich über die Politik und die Dummheit einer breiten Masse aufregen sollte. Oder ob ich das Heft stattdessen für mein eigenes Leben (und damals das meiner Familie) in die Hand nehmen sollte, mit dem Meckern aufhöre und „einfach“ Geld verdiene. Beim Meckern helfen analytische Fähigkeiten und Antizipationsfähigkeit.

Aber es bringt Dir im Endeffekt nichts. Wenn Du diskutierst, diskutierst Du entweder mehrheitlich mit ungebildeten und verkappten Linken oder Grünen und kommst sowieso auf keinen „grünen“ Zweig. Das ist ja gerade der Kern dieser Menschen, dass sie für Sach(!)argumente unzugänglich sind. Sie ticken in ihrer politischen Weltanschauung wie andere Menschen religiös sind. Deswegen ist da kein Durchkommen. Es ist also verschwendete Lebensmühe. Und mit den Anderen, also mit Libertären (Freiheitlichen) oder zumindest politisch bürgerlichen Menschen brauche ich nicht zu diskutieren, da haben wir sowieso größtenteils die gleiche Meinung. Das ist also alles nur bla bla. Da stelle ich mir die Frage, was nutzt mir das?

Da fällt mir gerade der kurze Witz ein, woran man einen Veganer erkennt.
Er sagt es Dir.

Nicht falsch verstehen, ich habe gar nichts gegen Veganer. Aber in der breiten Masse folgen die doch leider einer rücksichtslosen links-rot-grüne Lebensweise, die nur mit Verboten für alle anderen Menschen arbeitet. Wo CO2 giftig sein soll. Wo alle einfach herzlich willkommen sind, egal wer das ist, Straftäter und Terroristen gleichermaßen. Wo ich Menschen aus Unrechtsstaaten so lange hierher importiere, dass nicht aus deren Unrechtsstaaten je ein Rechtsstaat werden würde, sondern umgekehrt. Liebe Grüne, wie ist das denn nochmal in der Natur, wenn ich zu einem Korb vieler frischer Äpfel einen faulenden lege? Heilen die frischen den faulenden oder faulen dann alle, und zwar in kürzester Zeit? Wahnsinn.

Und wie ich das Thema Finanzen angegangen bin, darum geht es beim nächsten Artikel. Für diesen Zweiteiler soll es das mal gewesen sein. Jetzt weißt Du, womit ich mich derzeit beschäftige. Jede verdammte Minute. Ich lese Bücher, schaue Videos, studiere und vergleiche Bilanzen und Geschäftsberichte. Analysiere. Das ist jetzt ein gewaltiger Sprung in der Story. Da fehlt der Mittelteil, nämlich der Weg vom plötzlichen Verlust der Beziehung zum aktuellen Hauptbetätigungsfeld, den Finanzen. Der Beginn lief tatsächlich nahezu zeitgleich ab. Ich entdeckte meine Passion fürs Geldverdienen wieder und musste zeitgleich meine Beziehung aufgeben. Du erhältst im Leben also das Eine und gibst dafür das Andere ab. Es ist immer ein Kommen und ein Gehen. Toll ist das nicht immer. Aber es ist die Realität.

Die Zusammenfassung dieses Artikels lautet also: Ich habe Dinge (Nachrichten) derart an mich herangelassen, dass sie mich heruntergezogen haben. So weit, dass es vermutlich Auswirkungen auf meine Laune hatte. Weil ich nicht ins Handeln gekommen bin. Meckern macht schlapp. Die gleichen Fakten existieren heute noch immer. Es wird genauso gemeuchelt und vergewaltigt. Oder mit Mama Merkels Hilfe eine ganze Nation in den Untergang geführt, das hatte so perfide zuletzt nur Adolf geschafft. Aber ich lasse das alles nicht mehr so an mich heran. Stattdessen analysiere ich nur noch Dinge und komme ins Handeln. Ich lasse Dinge, die mich nicht unmittelbar nach vorne bringen, einfach beiseite. Ich nehme sie zwar wahr, überlege mir aber noch nicht einmal mehr was „wir“ als Gesellschaft oder „ich“ als Einzelner dagegen tun können. Stattdesen überlege ich mir nur noch, wie ich mit der Masse mitschwimmen kann, ausschließlich um davon zu profitieren.

Denn eines ist klar: Je mehr wir die Quote der Analphabeten hier künstlich erhöhen und je mehr fremde Personen wir in die soziale Hängematte legen, desto tiefer sinkt das Gesamtniveau. Macht es das jetzt für den smarten und ehrgeizigen Menschen einfacher sich durchzusetzen oder schwieriger? Wenn in einer Schulklasse fast keiner deutsch spricht, wie einfach hat es dann ein deutsch sprechendes Kind eine gute Note zu schreiben? Einfacher oder schwieriger? Na also. So muss man das sehen, überall stecken Chancen. 😉

Aus meiner Sicht gibt es einen Markt für das Getummel mehrheitlicher Unintelligenz. Das ist der Finanzmarkt. Es ist zugleich dennoch der intelligenteste Markt der Welt. Da wie überall das Defizit einer breiten Masse durch eine Minderheit einfach ausgeglichen wird. Anders gesagt: An der Börse machen sich ca. 20% die Taschen voll, während 80% auf Dauer verlieren. Das ist Champions League. Sobald Du da einen Euro reinsetzt, trittst Du sofort gegen die Besten der Besten an. Ca. 75% des Handels an der Börse findet automatisiert durch Computer statt. Die sind schneller als Du und schneller als der Schatten von Lucky Luke.

Trotzdem spiele ich da mit. Weil es eine Herausforderung ist, in diesem Haifischbecken bestehen zu können. Endlich mal eine Challenge. Endlich mal messen mit den Besten. Endlich mal nicht mehr nur so tun müssen als ob. Und vor allem: Mir von keinem halbstarken Chef oder sonstwem sagen lassen müssen was gut oder falsch ist. Hier kann ich eigenverantworlich sein. Und den Beweis erbringen, ob ich den Mund nicht zu voll nehme. Wem beweisen? Na mir. Anderen gegenüber muss ich nichts beweisen. Du auch nicht. Meinen wir immer. Ist aber nicht so. Kommt sowieso nicht an beim Gegenüber. Entweder „war es sowieso schon immer klar, ich habe es doch gesagt!“ oder das Gegenüber ist still. Auf das Niveau solltest Du Dich nie begeben. Lass die Anderen quatschen, fertig.

Finanzmärkte kennen keine Arroganz

An den Finanzmärkten lehnt Dich niemand persönlich ab. Da kommt keiner und labert Dich dumm voll. Ob Du „gut“ oder „smart“ bist, siehst Du an Deiner Handelsbilanz, abzüglich Kosten und Steuern. Das ist der Return. Daran siehst Du zu jeder Sekunde, wie „gut“ oder „clever“ Du bist, ganz emotionslos. Da ist niemand dazwischen, der Dir den Tag versaut. Wenn dann hast Du ihn Dir selbst versaut. So einfach ist das. Und deswegen macht mir das derzeit so viel Spaß. Endlich mal weg von dieser ganzen zwischenmenschlichen Bewerterei. „Oh, Du bist aber überheblich!“ oder „wenn man Dich nicht kennen würde, würde man meinen, dass Du arrogant wärst“, das sind Sprüche, die ich in meinem Leben öfter gehört habe.

Was sagt das über mich aus? Nichts. Es sagt gar nichts aus, außer vielleicht, dass das Gegenüber mir nicht folgen kann. Es sagt also mehr über ihn aus als über mich. Komischerweise finde ich immer die Menschen am Interessantesten, die andere als arrogant empfinden. Es gibt arrogante Schwachköpfe, zweifelsfrei. Von denen spreche ich nicht. Aber ein Mensch ist selten so etwas wie „arrogant“ ohne Grund. So einen ähnlichen Vorwurf musste ich mir letztens auch von Fr. Respektina machen lassen, als sie mich mal wieder mit Vorwürfen per Textnachrichten vollgeballert hat. Und ich nur sagte: „Es tut mir leid, dass Du das so empfindest. Aber wenn Du Dich nicht nur mir gegenüber so destruktiv verhältst, dann wirst Du nicht nur in Bezug auf mich zwischenmenschliche Schwierigkeiten haben. Denke bitte darüber nach.“

Als Antwort kam, dass ich nicht das Recht hätte, über sie zu urteilen. Stimmt. Das Recht habe ich nicht. Aber ich gebe von Herzen gerne gut gemeinte Ratschläge. Auch ungefragte. Warum? Weil ich es kann. Das reicht als Erklärung. Bin ich deshalb arrogant? Meinetwegen. Wichtiger finde ich allerdings, für andere Menschen da zu sein. Und Menschen, die für andere „da“ sind, geben in irgend einer Art etwas (von sich). Vielleicht weil sie etwas zu geben haben. Vielleicht weil sie es einfach können. Gebende Charaktere sind mir lieber als nehmende, auch wenn das nicht zum Zeitgeist passt. Alle wollen immer und wollen und wollen. Und wenn man dann mal seinen Mund aufmacht und etwas sagt, gilt man schnell als arrogant oder überheblich.

Wenn ich mir ein Youtube-Video eines Coaches ansehe, egal ob zu den Themen Finanzen, Pickup, Persönlichkeitsentwicklung, dann halte ich manchmal 2 Stunden lang meine Klappe. Und höre einfach zu, einfach so. Und sage gar nichts. Weil ich nichts zu sagen habe. Der Coach schon. Er ist besser in einer Sache als ich. Ist er deswegen arrogant? Nur weil er „besser“ ist? Zu erkennen, dass jemand in einer Sache besser ist als man selbst, das ist die Kunst. Sich auch einfach mal hinten anstellen können. Egofrei. Und deswegen versuche ich im Moment alles aufzusaugen, was es aufzusaugen gibt. Mit starkem Fokus auf die Finanzwelt.

Fazit: Den Weg zur finanziellen Freiheit kannst Du Dir nicht durch Reden ebnen, sondern nur durch Handeln. Ignoriere Dinge, die Du nicht ändern kannst. Versuche stattdessen direkt oder indirekt von allem zu profitieren. Begreife Ärgernisse als Chancen. Und wenn Dich Deine Partnerin verlässt, besinne Dich spätestens dann wieder auf das, was Du – ganz unabhängig einer Partnerin – gerne tust. Und sei es nur Geld verdienen, um nicht ein Leben lang für Andere schuften zu müssen. Geld verdienen verträgt sich übrigens prima mit Frugalismus… 😉

PS: Sparquote vom Nettoverdienst? Derzeit ca. 40%. Und das ganz ohne mir von irgendwem anhören zu müssen, dass ich zu knickrig wäre. Singlesein hat auch sein Gutes. 😉

PPS: Beim nächsten Mal gibts dann den angesprochenen fehlenden Mittelteil. Also was genau geschah, kurz bevor Fr. Schlange es beendete. Wie ich also meinen Wiedereinstieg in die Finanzwelt fand. Und warum genau ich nun so viel zu tun habe. So viel, dass ich keine Zeit und keine Lust dazu habe, eine Partnerin kennenzulernen. Und warum ich mich stattdessen aktuell lieber mit der Gründung einer Kapitalgesellschaft beschäftige.

PPPS: Ob es hier deswegen keine Frauengeschichten mehr geben wird? Weniger, vermutlich. Aber keine Sorge, ich werde trotzdem hin und wieder noch rausgehen. Und dann umso härter malochen, damit ich immer noch Geschichten erlebe, die ich dann hier zum Besten geben kann! Einfach als Ausgleich. Denn auch Frauen sind die Realität. Genau wie Männer.

Welcome back to 2020! – Teil 1 von 2

Es ist mehr ein „Willkommen zurück“ denn ein einfaches „Willkommen“, schließlich ist das Jahr 2020 nun schon 33 Tage alt und die Hürde für mich persönlich war online größer, die Rückkehr hierher zu nehmen, als offline und real ins Jahr 2020 zu starten. Denn das Jahr läuft soweit ganz gut an bei mir. Ich hoffe bei Dir auch. Deshalb hatte ich nicht so das Bedürfnis etwas zu schreiben, aber ich war und bin derzeit auch ziemlich ausgelastet mit diversen Themen. Näheres dazu folgt…

Also herzlich willkommen zurück hier und natürlich auch willkommen im Jahr 2020, danke, dass Du weiterhin meinen Weg begleitest und teilhast bei den Abenteuern des jungen Padawan. Dass Du dabei bist, wenn ein junger Wortakrobat die Leserschaft beschäftigt, nicht nur aufgrund der zugegeben langen Artikel. Sondern stellenweise auch mal zu entzweien vermag, dabei stets unterhält, aber auch zum Nachdenken anregt und es schafft, am Ende doch immer wieder alle zu vereinen. 😉

Das Spiel mit den Reizen

Warum? Weil zwar vieles von dem, das ich so den lieben langen Tag schreibe oder tue, provoziert. Wer mich kennt, weiß allerdings, dass ich stets aus dem Herzen spreche. Und dabei in guter Absicht unterwegs bin. Ich habe im Laufe dieses Blogs selbst erst gelernt zu verstehen, dass es doch genau darum geht. Zu provozieren. Nicht Dich. Sondern mich. Mich zur besten Version meines Ichs zu provozieren. Wenn Persönlichkeitsentwicklung „bleib einfach da wo Du gerade bist“ bedeuten würde, müssten sie das Lexikon umschreiben. „Entwicklung“ bedeutet etwas zu verändern. Mich. Meine Persönlichkeit.

Das geht nur durch das Setzen neuer Reize. Bewusste neue Reize. Sich selbst nicht nur ein bisschen kitzeln. Sondern zwicken. Aufschrecken. Erschrecken. Gelegentlich auch aufschreien. Aber stets einen Schritt wacher zu werden und weiter zu kommen. Darum geht es hier. Und ich glaube inzwischen nicht nur, sondern weiß, dass das den Kern dieses Blogs ausmacht. Das hat sich entwickelt, natürlich. Wenn ich schreibe, schreibe ich mit Freude. Ich habe keine Werbeeinnahmen und vertreibe keine Produkte. Was ich mache, mache ich aus meiner Mitte.

Und ich denke, dass das die authentischste Variante ist, die ein Mensch von sich präsentieren und von sich geben kann. Und was ich die letzten wenigen Jahre erlebt habe, war oft polarisierend. Was daran liegt, dass ich in die teilweise hellen, aber oft auch sehr dunklen Geisteswinkel der Gesellschaft und ihrer Individuen vorgedrungen bin. Wer mehr als 1000 Frauen auf der Straße, in Bars oder in Cafés, in Discotheken oder auf Veranstaltungen angesprochen hat, unzählige Dates und Fehlversuche hinter sich hat… ja der ist noch lange nicht am Ziel. 1000 ist noch gar nichts, Freunde! Aber eines kann ich sicher sagen: Ich hatte so viele schöne Momente und bin in Siebenmeilenstifeln nur so gen Horizont marschiert. Dabei habe ich nicht sie gefunden, die Traumfrau. Aber mich. Den Traummann.

Ist die Traumfrau, die ich auf meinem Weg zu finden glaubte, an meiner Seite? Jetzt in diesem Moment? Nein. Gibt es sie zumindest? Sicher. Irgendwo bestimmt. 1000 sind erst der Anfang. Wie einst Udo Jürgens sang, „… ein Augenblick, ein Stundenschlag, 1000 Jahre… sind ein Tag…!“

Dankbar bin ich um die vielen schönen Dinge des Lebens und ich habe erkannt, dass ich meinen Teil davon zurückgeben möchte. Ausdruck meines Tuns ist dieser Blog. Du kennst bestimmt mein Motto: Wenn ich es schaffe, damit auch nur einen einzigen Menschen positiv mitzunehmen und ihm einen Anschub in eine gute Richtung zu geben, dann reicht mir das. Dann bin ich an der Stelle glücklich.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass es mich sehr freut, dass die Aufrufzahlen dieses Blogs selbst in meiner immerhin über zweimonatigen Abwesenheit nicht in den Keller gerauscht sind. Dazu gabs auf meinen letzten Artikel erst die Tage einen Kommentar und den dezenten Hinweis, dass ich hier doch mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben möge.

Das tue ich hiermit! 🙂 Es geht mir gut. Sehr gut. Ganz ohne Frau.

Geschichten von und mit Fr. Respektina

Nun, ich könnte sicherlich gar nicht alles niederschriftlich aufholen, um nachträglich für eine lückenlose Chronik zu sorgen. Möchte ich auch gar nicht. Ich war in all der Zeit ganz sicher nicht untätig, deswegen versuche es das Wichtigste kompakt (wie Du weißt, kann ich keine kurzen Artikel schreiben!) zu transportieren. Auch wenn es nur in einen Zweiteiler passt. Ich liebe Mehrteiler! Aber auch das weißt Du ja schon.

Manch einer fragt sich vielleicht, was mit Fr. Respektina passiert ist. Oder auch ob nichts passiert ist. Schließlich geht es hier ja immer noch primär um Frauen und deren Stellenwert in meinem Leben. Also fangen wir mit diesem Part an. Die lieben Frauen. Nun, Fr. Respektina lebt noch. Wir hatten – trotz all meiner Skepsis – immer wieder ca. alle 2 Wochen auch mal etwas Zeit zusammen verbracht. Wenn ihre Kinder anderweitig untergebracht waren. Nun ist aber Funkstille. Ich habe sie gelöscht, mal wieder.

Mal wieder?

Nun, das klingt komplizierter als es ist. Mir war das schon mehrfach genug des Guten. Jedoch kam die liebe Dame immer wieder mit allerlei Enschuldigungen und ausgestreckten Armen um die Ecke. Wie ich nun nachträglich sagen kann, ist sie ein eher (selbst-)zerstörerischer Mensch. Gut, das sind die meisten Menschen. Leider. Das alleine macht die Sache weder kompliziert noch unerträglich. Schließlich darf ein jeder sich noch selbst überlegen, ob er mit einer solchen Person seine Zeit verbringen möchte. Soll ich zuerst von mir oder von ihr berichten? Nun, der Esel nennt sich immer zuerst. Also fang ich mit mir an. Ih-ah.

Wie Du sicher weißt, mangelt es mir weder an Selbstvertrauen und spätestens aufgrund der glorreichen Lehren aus meiner letzten Beziehung – Ruhe in Frieden (also die Beziehung, nicht die Fr. Schlange) – auch nicht mehr an Achtsamkeit und Bewusstsein. D.h. was ich tue, tue ich inzwischen sehr sehr reflektiert. Was ich nicht tue, tue ich genauso reflektiert. Wenn ich also meine Zeit mit einem zerstörerischen Menschen verbringe, soll das was sein? Ich will es mal so sagen, es ist eine Herausforderung und eine Möglichkeit selbst zu weiter zu wachsen. Ich will nicht in alle Details eingehen, dafür ist sie weder interessant noch herausfordernd genug, die Gute. Nur stell Dir einmal vor, dass Du Samstag Abend bei Dir auf der Coach liegst. In Ruhe und Gemütlichkeit. Und nun komme ich daher und drücke Dir ungefragt und plötzlch eine heiße Kartoffel in die Hand. Ist das dann easy cheesy, wenn Du Dir gerade die Pfoten verbrennst? Oder hast Du dann zumindest kurzfristig eine echte Herausforderung an der Backe? Bizarres Beispiel, findest Du? Fr. Respektina ist als Person nicht minder bizarr. Nur dass sie Dir ständig heiße Kartoffeln in die Hand drückt. Und Du zunächst eben gar nicht weißt, was Du damit anfangen sollst.

Aber die Marktwirtschaft funktioniert so. Angebot und Nachfrage. Gibt es eine Nachfrage (wenn auch nur auf meiner Seite) für eine Heiße-Kartoffel-Herausforderungs-Bewältigungsmaschine, dann gibt es früher oder später auch einen Erfinder für solch ein Gerät. Und irgendwann kommt das Ding zur Marktreife. Und am Ende wird jemand reich damit. Ich bin nun Nachfrager (Kunde), Erfinder und Produzent dieser Maschine. Und die funktioniert wie eine eins. Und kann und wird ziemlich sicher nicht nur treue Dienste bei Fr. Respektina geleistet haben. Es gibt weit mehr Frauen da draußen mit einem… sagen wir… Problem bezüglich der eigenen Persönlichkeit. Die Meisten haben keine Persönlichkeit, das alleine wäre jedoch gar nicht schlimm. Problematisch wird es aber immer dann, wenn ein kleines Ding meint sich aufführen zu müssen wie ein Elefant. Und dann unbedingt im Porzellanladen die Sau herauslassen möchte. Die Frage, die Du Dir als Mann dann stellen musst, ist die: Möchte ich der Eigentümmer des Prozellanladens sein oder lieber ein Dompteur?

Okay, ich gebe zu, das ist alle sehr kryptisch niedergeschrieben. Einfach gesagt: Wenn jemand einen an der Waffel hat, dann musst Du erstmal damit umgehen können. Das ist wirklich eine Herausforderung. Erstens das zu erkennen, zweitens das zu meistern. Ich habe das alles als eine Challange an und gegen mich selbst gesehen. Es hatte teilweise etwas Meditatives an sich. Eine Weile lang war ich mir nicht sicher, was das alles soll und woher ihre „ich habe zwei Masken, die setze ich abwechseln auf, aber mein wahres Gesicht siehst Du nie“-Attitüde stammt. Bis ich langsam begriffen habe: Das sind keine zwei Masken. Das ist sie. Einfach so. Sie hat einfach einen Dachschaden. Vielleicht aufgrund ihrer letzten Trennung. Vielleicht ist es aber auch der Grund für ihre letzte Trennung. Nach allem was ich von ihr kennengelernt habe, könnte ich ihren Ex-Mann jedenfalls gut verstehen. Das ist nicht negativ gemeint, ehrlich nicht. Ich habe es immer gut mit ihr gemeint. Zu Weihnachten habe ich ihr, aus ganz bestimmtem Grund, ein Buch von Eckhart Tolle geschenkt. Hätte sie es lieber mal gelesen. Besser 100 mal. Es gibt aber auch sehr hoffnungslose Fälle. Da nützt selbst Eckhart Tolle nichts mehr, wie ich später gemerkt habe. Was mir für sie leid tut. Um mich geht es gar nicht.

Also alles gut. Ich habe einfach lernen wollen und die Herausforderung angenommen, einen neuen Menschen- bzw. Charaktertyp kennenlernen zu dürfen. Darum geht es doch. Wachsen. Besser werden. Es ist als wenn Du keinen Bock auf Kitesurfen hast, aber Dich selbst zwingst es dennoch immer wieder zu tun. Nicht verhaftet. Völlig bewusst. Probiere es aus! Ersetze Kitesurfen durch irgendwas, das Du eigentlich bizarr findest. Teste es mal. Und mache jeden Schritt bewusst. Mir hat das viel gegeben! So einfach ist das. „Die Wegen des Herrn sind unergründlich“, heißt es doch. Dasselbe gilt für die Frauen, aus meiner kleinen maskulinen Sicht. Aber man kann besser werden. Und üben, üben, üben. Darum ging es mir. Dass sie nicht ernsthaft eine Frau fürs Leben sein würde, ja nicht mal für einen Lebensabschnitt taugen, war mir schnell klar. Nur anders herum wohl nicht. Obwohl ich klare Ansagen gemacht habe. Vielleicht hat gerade das für eine magnetenhafte Anziehung gesorgt? Was weiß ich. Das war keine Absicht von mir. Ein Stück weit ist ja alles lustig. Aber irgendwann ist auch wieder gut.

Ein paar Tage Dolce Vita

Übrigens war ich nach Neujahr ein paar Tage mit ihr in Italien. Haha. Was Du Dir jetzt wohl denkst? „Wie kann der Typ mit dieser Frau auch noch in den Urlaub fahren, wo er doch kaum etwas von ihr hält?“ Nun, ich liebe dieses Land. Das ist doch Grund genug. Da ich Mailand immer schon einmal sehen wollte, nahm ich die Gelegenheit wahr, mir die Stadt mit ihr ein paar Tage anzusehen. Bot sich einfach an. Natürlich im Wissen, dass das keine Sache für die Ewigkeit sein oder bleiben wird. Entweder es macht „bumm“, wenn Du Zeit mit einer Frau verbringst, und zwar von Anfang an… oder es wird niemals „bumm“ machen. Und es machte niemals „bumm“, von Anfang an nicht. Aber es muss auch nicht immer „bumm“ machen, wie ich gelernt habe.

Erlaube mir den klaren Vergleich: Gehst Du hin und wieder ins Kino bzw. schaust Du über einen der Streaming-Anbieter Filme/Serien an? Ja? Vermutlich doch. Also. Gehört Dir deswegen das Kino oder der Streaming-Anbieter? Nein. Vermutlich nich. Vielleicht hast Du ein paar Aktien von Netflix oder Amazon, aber deswegen gehört Dir der Laden nicht. Ist die Zeit des Film/Serien-Sehens (trotzdem) schön? Ja. Na also. Mir muss nicht gleich das ganze Kino gehören, nur um mal einen Film genießen zu können. Ist jede Stelle an jedem Film toll? Ist alles immer super-spannend? Nein. Kann ein Film am Ende sich trotzdem gelohnt haben? Auch wenn man dafür 10 Euro Eintritt los ist und nicht alle Stellen super toll fand? Ja? Na also. So einfach ist das.

Vielleicht fragst Du Dich jetzt immer noch, warum ich – nach all meiner Erkenntnisse über sie – mit ihr dennoch ein paar Tage weggefahren bin. Es ist eigentlich ganz einfach, weil nicht alles immer so oder immer so ist. Nicht alles an ihr ist schlecht. Nicht alles an ihr ist gut. Der Fokus ist die Frage. Dein Fokus. Wie Du die Welt siehst, hat nichts damit zu tun wie die Welt ist. Es hat alleine damit zu tun wie Du die Welt sehen möchtest. Und wenn Du Dinge bewusst tust, findest Du auch beim Schleppen von Steinen in einem sibirischen Gulag positive Dinge daran. Jedenfalls Dinge, die Dich reifen lassen. Der einzige Unterschied ist natürlich, dass ich meine Dinge freiwillig machen oder beenden kann. Deswegen verbietet sich dabei der Vergleich zu Menschen, die gezwungenermaßen in einem sibirischen Gulag Steine schleppen mussten. Aber Du verstehst, was ich meine. Es kann sehr meditativ sein, wie ich schon schrieb. Probiere es aus. Aber mache es bewusst, mache es achtsam. Und Du wirst oft Schmunzeln können und immer wieder eigene Denkmuster erkennen. Die Du teilweise überwinden kannst oder überwinden möchtest. Jedenfalls wenn Du reifen willst.

Das hier mag ein Blog sein, der eigentlich das Thema Frau in den Vordergrund rückt. Aber auf meinem Weg habe ich erkannt, dass es niemals um Frauen geht. Oder um Männer. Sondern um Dich selbst. Es geht um Dich und Deine Persönlichkeit. Arbeite an Deiner Persönlichkeit oder Du gehst als ungeschliffener Rohdiamant in die Holzkiste, 2 Meter tief unter der Erde. Eines Tages zwar erst. Aber das ist gewiss. Es ist Deine Wahl.

Vielleicht noch ein paar Worte, was das Ganze aus ihrer Sicht so „erstrebenswert“ machte, Zeit mit mir zu verbringen. Es gehören ja immer 2 zu einer Sache zwishen Mann und Frau. Nun, ihren Äußerungen nach fand/findet sie mich wohl attraktiv, meine klaren Meinungen und Positionen zu bestimmten Dingen und meine klare Lebensführung toll. Aber sie war eben auf einer anderen Straße unterwegs als ich. Ich habe sowieso ständig versucht die Geschwindigkeit für sie zu drosseln. Damit sie hinterher kommt. Darum geht es mir gar nicht. Mir ist das egal, ob eine Frau mir voraus oder hinterher ist. Ich schaffe beides, wenn nötig. Tempo aufnehmen oder bremsen. Aber sie findet es, ihrer Aussage nach, „besonders“, dass mich nichts aus der Ruhe bringt und dass ich weiß was ich im Leben möchte und meine Ziele so klar verfolge.

Fels in der Brandung. Klar. „Danke Pickup“, wie ich immer sage. Du warst meine Einstiegsdroge. Nun bin ich süchtig, süchtig nach mehr. Mehr Persönlichkeit. Mehr Werkzeuge. Mehr Plan. Mehr Kompass. Mehr Richtung. Mehr Themen. Mehr Abwechselung. Mehr von allem. Aber nicht mehr mehr Frauen.

2020-02-02

Was ich nicht mehr brauche: Ablenkung, Zurückhaltung, manipulieren lassen, unbewusst wie ein Gummiball durch den Raum gekickt zu werden und solche Dinge. Ich denke nicht nur – nein ich bin zu 100% überzeugt! – dass das Dinge sind, denen die meisten Menschen völlig unbewusst unterliegen. Ein Leben lang, vermutlich. Manche kommen am Sterbebett zur Einsicht, dass sie nie ein echtes Leben gelebt haben. Sondern immer nur das der anderen Menschen um sie herum. Ich bin nun kein Teenager mehr, aber ich bin so froh, dass ich das selbst lernen durfte und zumindest statistisch noch einigermaßen viel Zeit vor mir habe, um meine Erkenntnisse auch in die tägliche Anwendung zu bringen.

Herz schlägt Verstand und Intelligenz

Lotusblume sagte einmal vor ein paar Jahren zu mir: „Eine Frau hat es mit Dir auch nicht einfach beim Kennenlernen, Du bist so weit, dass sich eine Frau auch mal überfordert fühlen kann, weil sie Dir nicht hinterher kommt.“

Das stimmt, den Eindruck habe ich auch immer. Damit solltest Du, liebe Lotusblume, definitiv immer Recht behalten, bis heute. Bis jetzt habe ich keine Frau in meinem Leben kennengelernt, die mir in sachlichen Dingen insgesamt voraus wäre. Aber das ist nicht schlimm, wichtig ist für mich nur, dass sie ihr Herz am rechten Fleck hat. Und idealerweise dabei keinen Sprung in der Schüssel. Und diese Kombination – man mag es nicht meinen – ist schon außergewöhnlich exquisit. Natürlich ist „Sprung in der Schüssel“ sehr plakativ ausgedrückt. Man könnte es auch milder als „unreflektiert“, „(selbst-)zerstörerisch“, „unbewusst“, „egoistisch“ und „kurzfristig denkend“ titulieren. Mir geht es also eher um die Bereiche Herz und Bauchgefühl. Ich meine nicht einfach „dumm“. Dumm ist relativ, wie alles. Dumm darf ein Mensch doch sein, warum nicht. Dumm ist nicht böse. Aber böse ist böse. Herzlos ist böse. Lieb soll sie sein, wenigstens das. (Ja ja, und Hauptsache hübsch! 😉 )

Und andere (Männer) suchen was? Einen Titel soll sie haben. Studiert muss sie sein. Vorzeigbare Intelligenz aufweisen. Idealerweise eigenes Geld verdienen. Eine finanziell gute Partie sein. Ich schei** auf all diese Dinge. Die Gesellschaft ist völlig verrückt geworden. Anders kann ich es nicht sagen. Ich werde dabei auch nicht satt, das ständig zu wiederholen.

Ich denke Du verstehst was ich meine. Aber je mehr Zeit vergeht und je mehr ich seit einigen Monaten überhaupt nicht (!) mehr auf der Suche nach einer Partnerin bin – wie ich selbst gemerkt habe -, desto deutlicher erkenne ich die großen „Grundprobleme“ unserer Gesellschaft. Wenn man sich selbst herauszieht aus dem alltäglichen „Klein-Klein“ und in die Meta-Ebene geht, werden so viele Dinge so unwichtig. Und gleichzeitig so klar. So deutlich. Nichts „muss“ mehr. Plötzlich bist Du nicht mehr gefangen in Deinem eigenen Korsett, sondern kannst Dein Leben aktiv selbst gestalten und nur noch Dinge zulassen, die Du für zulassungswürdig erachtest. Dazu gehören auch Frauen. Die letzten sprach ich im letzten Jahr an. Das ist eine ziemlich lange Pause. Fehlt mir etwas? Mitnichten.

Ein Date mit einem jungen Mädchen

Achja, aber das nur der Vollständigkeithalber, ich hatte zwischendurch auch mal ein anderes Date. Mit einer Blonden. Totale Ausnahme für mich. Ich glaube, dass ich sie hier mal erwähnt hatte. Blutjung das Ding. Aber schon Mama. Natürlich. Wer meine Storys kennt, weiß, dass ich zuletzt immer an Mamas gerate. Egal welchen Alters. Hauptsache Kinder im Schlepptau. Nun, zumindest war sie hübsch.

Ich habe ja die letzten Monate öfter mal Frauen gedatet, die älter waren. Und im Projekt Beziehung Teil 1 meistens Frauen, die knapp jünger waren als ich. Deutlich jüngere Frauen waren eher eine Seltenheit. Aber ich muss sagen: Hat was. Immernoch.

So saßen wir in einer Bar, die ich ganz gerne zum ersten Date aufsuche. Ich mache es kurz. Wir unterhielten uns über dies und das. Wie Du vielleicht weißt, stehe ich nicht auf Blond. Aber James Bond spielte auch mal den Fim „Sag niemals nie“. Offen bleiben. Und sie hatte ein ganz hübsches Gesicht, tolle lange Haare und einen heißen Körper. Genug Argumente, um ein wenig Zeit bei ein paar Getränken miteinander zu verbringen. Sie bemühte sich sichtlich mir klar zu machen, dass der Altersunterschied für sie keine Rolle spiele und sie sowieso lieber mit Älteren Zeit verbringe. Bla bla bla. Nun. Ich hatte das gar nicht zum Thema gemacht. Ist doch süß, die Kleine. Immerhin. Alles gut und schön. Aber das ändert nichts daran, dass sie eher vom Typ „Checker-Tussi“ war. Und ich stehe nicht auf so eine Art von Frauen. Da können sie den tollsten Hintern der Welt haben. Da sie aber noch als Beimischung eine Portion Überheblichkeit – mit welcher Berechtigung?! – mitbrachte, war das Thema für mich zumindest aus der Sicht erledigt.

Es war ein unterhaltsames Date. Mehr wurde nicht daraus. Auch wenn wir uns noch ein paar mal schrieben, aber da sie unmittelbar nach dem Date für 2 Wochen in den Urlaub fuhr, hat sich das Ganze verlaufen und ich habe mich da auch nicht angestrengt, um noch etwas daraus zu machen. Sie ist nicht mein Typ, maximal hübsch, aber nicht mehr. Toll trotzdem, auch mal wieder mit so einem Mädchen (Frau?) ein Date zu verbringen und – zugegeben – mich an einer meiner Haupt-Locations blicken zu lassen. Das Leben ist kein Zufall, auch wenn wir das glauben. Nimm Dein Schicksal selbst in die Hand und gestalte es. Sozialer Status spielt definitiv eine Rolle. Manche der Bedienungen in der Bar kennen mich. Und wenn sie mich sehen, sehen sie mich dort in der Bar gerne in Begleitung. Das hat schon alles seinen Sinn.

Die Guten gab es früher einmal

Ich kann die ganzen Älteren (so alt bin ich nun aber wirklich nicht!) verstehen, die gerne eine jüngere Frau an der Seite haben. Das hat was. Aber früher oder später geht es meistens doch auseinander, aufgrund des Altersunterschieds. Siehe Sky du Mont und seine Ex-Frau Mirja. Mal nur als Beispiel, nicht um zu verallgemeinern. Aber irgendwann ist der Frau der Typ dann doch zu alt. Spielt das für mich eine Rolle? Nein, nicht mehr. In meiner Welt – wo ich endlich aus der Matrix heraus bin – ist mir sowieso klar, dass fast keine Beziehungen auf ewig halten. Warum also dann nicht „Hauptsache hübsch“ potenzieren zu „Hauptsache hübsch-hübsch“? Eben.

Nimm das leben wie ein Konsument eines Streaming-Anbieters und alles ist gut. So sind die Zeichen der Zeit. Du kannst Dich nicht dagegen stellen. Es ist wie nach Gold zu suchen, in einem Claim, das schon restlos leer gebuddelt wurde. Die tollen Frauen (bzw. falls Du eine Frau bist, gilt das natürlich auch umgekehrt für Dich in Bezug auf die Männer) sind eben schon vor Jahrenzehnten vergeben worden. Das war vor meiner Zeit. Die Zeiten sind vorbei. Nun gibt es leider nur noch diesen neumodischen Rest dieser unreflektierten und unbewussten Reste-Nullwerte-Gesellschaft. Paradoxe Beispiele? Jute-Beutel tragen, weil Plastik schädlich ist, freitags demonstrieren, obwohl der Masse stattdessen ein bisschen Bildung in der Zeit in der Schule ganz gut tun würde. Sehr-Gutmenschen gegenüber allem und jedem sein, nur nicht denen gegenüber, die eine abweichende Meinung haben. CO2 soll Gift sein, aber das IPhone, das ist gesund. Ich kann da echt nur lachen und gehe konsequent meinen eigenen Weg: „You’ve mastered the selfie. Now master the self!“

Und das bringt mich schon zum nächsten großen Thema, das allerdings in Teil 2 dieses Artikels fortgesetzt wird. Es ist DAS große Thema für mich seit den letzten Monaten. Besonders in meiner Abwesenheit hier im Blog, hat sich da einiges getan. Es ist außerdem DAS Thema, das mich derzeit täglich enorm motiviert. Mehr als der Sport und die Ernährung und zigfach mehr als das Thema Frauen. Was kann das sein? Sei gespannt… 😉

PS: Keine Sorge, ich bin nicht frustriert. Überhaupt nicht. Nicht, dass da etwas falsch verstanden wird. Ich hab den geilsten Werkzeugkoffer aller Zeiten bei mir. Wann immer ich möchte, kann ich mich dessen bedienen und mir holen was ich will. Frauen gibt es genug. Sie kommen und gehen. Bleiben tun sie selten. Leider. Und wenn dann sind es die, die Du nicht unbedingt bei Dir haben möchtest. Spielt keine Rolle. Mein Werkzeugkoffer bleibt. Mir. Den nimmt mir keiner. Und ich habe gerade erst erkannt, dass da noch viel coolere andere Dinge drinnen sind, als nur eine eins zu eins Anleitung alá „wie spreche ich eine Frau an“. Definitv ein Level-Up zur Zeit bei mir. Mega! Zeit wurde es, zu erkennen, dass es Wichtigeres im Leben gibt, als die Suche nach der Traumfrau… to be continued…

Wie aus Fr. Respektina Fr. Unrespektina wurde

So, Schreibpause von 6 Wochen vorbei. Endlich ein neuer Beitrag von mir. Ich lebe noch.

Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll, denn das soll ja nicht ein kilometerlanger Artikel werden. Auch wenn es am Ende doch über 4500 Wörter sind. Andererseits passieren in so einem relativ langen Zeitlauf auch genügend Dinge, um wesentliche davon herauszupicken und daraus eine erzählenswerte Story zu basteln.

Wie Du weißt, hatte ich vor einigen Wochen Fr. Respektina kennen gelernt. Ihr Name ist dabei Programm. WAR, besser gesagt. Was war passiert? Nun… nach ein paar Dates… bzw. eigentlich schon nach dem zweiten, musste (aus Sicht der Kennenlernphase) / durfte (aus restlicher Sicht meines Lebens) ich mich für einen 2-wöchigen Urlaub in die Türkei verabschieden. Blieb zum „Kennenlernen“ also nur noch Videochat. Was ich grundsätzlich ganz cool finde.

Nun, es ist relativ normal, dass Menschen gerade am Anfang etwas „gehemmt“ oder „distanziert“ oder „reserviert“ sind. Aber es gibt eben neben allgemeingültigen Verhaltensmustern auch so etwas wie Bauchgefühl und Instinkt. Im Allgemeinen können wir „das Bauchgefühl“ gar nicht so genau erfassen oder erklären. Wir spüren es einfach. Was übrigens wissenschaftlich belegt inzwischen einen Großteil dieses sog. „Bauchgefühls“ ausmacht, ist Lebenserfahrung. Tatsächlich. Es ist also nicht eine rein sprituelle oder gar esoterische Sache. Spiritualität spielt da sicher auch mit rein. Kann, jedenfalls. Wenn Du offen für so etwas bist und gelernt hast nicht nur durch die Augen zu sehen. Man kann auch Energien spüren. Auch das führt zu einem „Bauchgefühl“. Anderes Thema.

Mein Bauchgefühl sagte mir von Anfang an: Interessante Frau. Sehr respektvoll. Humor. Intelligent. Sehr standardkonform zwar (mit anderen Worten: „Etwas langweilig“), aber zumindest teilweise wertkonservativ (heute schon wieder etwas Besonderes!). Ich bin so außergewöhnlich abweichend vom Mainstream, dass ich das Defizit einer Frau in diesem Bereich sicher mehrfach ausgleichen kann. Und die Eine oder Andere damit ganz sicher auch verschrecke. Und auch verschrecken möchte! Beispielsweise alle Möchtegern-Alice-Schwarzer-Doubles oder sonstigen Power-Emanzen und Divers-Versteher(innen – ich hasse diese Vergewaltigung der deutschen Sprache… „innen“…).

Jedenfalls ist sie eine Frau, eher vom alten Schlag. Das machte sie per se schon sympathisch. Ja, tatsächlich. So einfach geht das bei mir. Ein bisschen Frau sein, fertig ist das Erfolgsrezept. Ansprüche meinerseits an eine Frau? In Wahrheit knapp über der Absatzhöhe meiner Herrenschuhe. Da ich keine High Heels trage, fallen sie also sehr gering aus. Die niedrige Erwartungshaltung sehe ich allerdings gar nicht als Hindernis an oder gar als mangelnde Selbstachtung. Im Gegenteil, eigentlich ist alles doch so einfach in einer Partnerschaft.

Heruntergebrochen ist es doch nichts anderes als die Botschaft (an sich selbst und den Partner): „Ich will nicht alleine sein und ich will Körperlichkeit.“ Ist es mehr? Faktisch nicht. Um nicht alleine zu sein, holen sich viele einen Hund. Des Deutschen liebster Freund. Körperlichkeit gibt es für Normaltickende allerdings nur zwischen Menschen. Deshalb fällt der Hund da raus. Und mit einem Partner hast Du 2 in 1. Du musst nicht alleine sein und kannst obendrein körperlich werden. Bist Du neu in diesem Blog, dann denkst Du Dir vielleicht: „Wie flach ist der Typ denn?!“ Nein, bin ich nicht. Weder weil ich keinen dicken Bauch habe noch weil ich gelernt habe Dinge auch mal nüchtern zu sehen. Es ist wirklich so simpel wie einleuchtend: „Hast Du keine Erwartungshaltung, kannst Du auch nicht enttäuscht werden.“ Also hab Geduld, lies Dir meine Artikel lieber komplett durch. Du wirst vielleicht überrascht sein, wie wenig flach sie sind.

Das mit der Erwartungshaltung stimmt ja in Wahrheit nicht ganz. Meine fast einzige Erwartungshaltung kennt Ihr ja und davon weiche ich nicht ab: „Hauptsache hübsch!“ Ich stehe dazu mehr denn je, denn ich habe – auch Dank Fr. Respektina – wieder einmal gelernt, dass es das Einzige ist, das (wenigstens für die wenigen nächsten Jahre) unter allen normalen Umständen (tragische Schicksalsschläge wie entstellende Autounfälle mal beiseite gelassen) bleibt. Und mehr als ein paar wenige Jahre würde ich heute gar nicht mehr planen. Ich finde eine Planung auf 1 Jahr schon schwierig. Komm lieber im Jetzt an. Und jetzt darf sie gerne hübsch sein.

Dass sie keine Alice Schwarzer sein soll, sehe ich außerdem nicht als Anspruch, sondern als natürliche Grundbedingung. Ich würde schließlich auch kein Gift trinken, selbst wenn ich Durst habe. Das lasse ich nicht als Anspruchsaspekt gelten, sorry. 🙂 Ein bisschen Natur zwischen Mann und Frau darf auch noch sein, wir müssen nicht überall einen grünen Ökofaschisten-Aufkleber drauf kleben. Ich packe mein Obst wirklich gerne in eine saubere Plastiktüte, anstatt es hüllenlos auf ein versifftes Kassenband zu legen. Hüllenlos ist etwas, das zwischen Mann und Frau sein darf. Aber nicht bei Essen und Trinken, damit spielt man nicht. Hat Mama mir auch schon immer gesagt. Wie komme ich jetzt nur auf diesen Themenwechsel?

Wie alt ist Dein Auto?

Der Unterschied ist übrigens, dass ich diese unglaublichen Plastikberge an Abfall auch ganz korrekt in einer Mülltonne entsorge. Ich werfe außer Obst- oder Gemüsereste nie etwas in die Natur. Ganz im Gegenteil, ich sammle sogar die eine oder andere Pfandflasche auf. Oder Dose. Meistens Red Bull, denn die Jugend hat es ja (dicke in der Tasche oder in der Hose, was weiß ich).

Das Problem ist doch ein Anderes, oder! Wie alt ist Dein Auto? Du hast keines? Sehr gut. Umwelttechnisch bin ich auf Deiner Seite, jedenfalls moralisch. Aber angenommen Du hast eines und statistisch ist das sehr wahrscheinlich… wie alt ist es? Ich habe neulich die Diskussion über die Plastiktüten im Supermarkt mit meinen Arbeitskollegen (und innen – wieder dieses „innen“ an dieser Stelle) geführt. Schnell war ich der Plastik-Buhmann. „Hoecker, Sie sind raus!“, hat es sozusagen geheißen. Für die ganz ganz junge Generation, das war eine Kunstfigur in der ProSieben-Sendung „Switch“.

Zurück zu Deinem Auto. Wie alt ist es? In Deutschland wird ein Auto ca. 7 Jahre alt, bevor es ins Ausland wandert. Auswandert sozusagen. Auf Rädern. Nicht in Booten übers Mittelmeer. Meines ist inzwischen über 4 mal so alt. 4 mal??? Was??? Ja, richtig. Mal 4. Also 4 mal 7 ist dann kein feiner Sand, sondern 28. Und jetzt meine Gegenfrage: Wieviele Plastiktüten darf ich also in meinem restlichen Leben noch ver(sch)wenden (ich verschwende sie nicht!) und korrekt entsorgen (! was ich immer tue), bevor ich auch nur auf 1% der Rohstoffverschwendung komme, die Du statistisch gesehen mit Deiner Karre durch Deinen ökologischen Fußabdruck hinterlässt? Ich kann das schwer in Plastik umrechnen, ich bin nicht vom Fach. Aber wenn ich bedenke viele Bauteile so ein Auto hat, plus die Entsorgung des ganzen Altmetalls und Schrotts… puh… ich glaub ich könnte sämtliche Plastiktüten aller Supermärkte aus einem ganzen Bundesland zusammensammeln und würde noch nicht annähernd auf den Rohstoffverbrauch von 4 Fahrzeugen kommen.

Das ist aber keine Anklage an Jungwagen-Fahrer (ohne -innen, es reicht langsam!). Ich gönne jedem sein neues Auto. Ich sage es immer so: Wir sind nicht der Gegenpart zur Natur. Wir sind Teil der Natur. Ein Konzept, das die wenigsten Menschen verstanden haben. Die meisten neumodischen Öko-Menschen sehen die Menschheit als „ein Virus in der Natur“. Selbsthass, sozusagen. Aus den Augen von Mr. Smith aus dem Film „Matrix“. Mag sein, aber das ändert nichts daran, dass wir Teil von ihr sind, der Natur. Bitte darüber nachdenken. Wir sind nicht „auf der anderen Seite“ gegenüber der Natur. Wir sind Teil davon. Wie die Pflanzen und Tiere. Und ich sehe es als legitim an, dass wir die Ressourcen dieser Erde auch verwenden dürfen, ohne „sch“. Nicht hemmungslos und auch nicht absichtlich böse. Aber natürlich dürfen wir Benzin verfahren. Natürlich dürfen wir neue Autos produzieren. Ob es dann alle paar Jahre ein neues sein muss, soll jeder für sich entscheiden. Man kann das durch steuerliche (Nicht-)Anreize regeln. Aber mir braucht niemand eine Bergpredigt zum Thema Umwelt halten. Ich werfe keinen Plastik in die Gegend. Und auch keine Mc Donald’s Tüten aus dem Auto. Weil ich diesen Mist gar nicht erst kaufe. Du? Und solange das der Fall ist, mag ich möglichst unversifftes Obst bei mir zu Hause auf dem Teller haben. Und dafür werde ich solange Plastiktüten verwenden, solange es erlaubt ist. Notfalls bringe ich meine eigenen mit. So teuer sind die nicht. Aber ich werde definitiv keine Mehrweg-Jutebeutel verwenden. Und wenn ich meine Plastiktüten dafür aus dem Ausland importieren muss!

Also wie Du siehst, alles relativ. Bitte immer bei den großen „Umweltsünden“ anfangen. Eigenes Auto? Jedes Jahr ein neues Handy? Vielleicht sogar ein Elektrofahrzeug? Pfui! Mein Wunsch an Dich: Lass mir bitte meine wenigen Plastiktüten und ich bin glücklich. 😉

Zurück zu Fr. Respektina

Was mir nach dem zweiten Date allerdings zunehmend merkwürdig vorkam: Ihre sehr zurückhaltende und bisweilen sogar etwas kalte Art. Sie schaffte es bis zuletzt auch nicht aufzutauen. Ganz im Gegenteil. Was ich anfangs als respektvoll verstand, entpuppte sich nachträglich betrachtet eher als „ich lasse niemanden an mich heran“-Syndrom. Okay, läuft bei Dir. Aber nicht bei mir.

Ich versuchte es mehrfach und klingelte immer wieder mal leise oder auch lauter, um zu verstehen zu geben, dass das so nichts wird mit dem Kennenlernen. Wenn man jemanden nicht an sich heranlassen und ihn kaum am Alltag teilhaben lassen möchte… dann wird das nichts. Es ist für mich nicht normal, dass man auf WhatsApp-Nachrichten eine Reaktionszeit von oft mehreren Stunden bis zu einem halben Tag hat. Und auch nicht, dass ein Rückruf mehrere Stunden dauern kann. Ja gut, ist schon normal. Aber dann ist die Frau für mich eben nicht ganz normal. Oder so eingespannt, dass ich nicht der Einzige bin. Und diesen Eindruck vermittelte sie mir relativ früh. Ich bin natürlich hellhörig inzwischen, dank der „tollen“ Erfahrung mit Fr. Schlange. Und ich höre das Gras wachsen.

Gras kann man wachsen hören, man muss sich nur in die Horizontale begeben und mit dem Ohr ganz nah ran gehen. Und still sein und horchen. Dem Gegenüber einfach mal zuhören, was ich durchaus kann, auch wenn Du mir das nicht sofort glauben magst… 🙂 Und ich höre genau hin, wenn eine Frau etwas äußert, das mich an ihrer Integrität zweifeln lässt. Bzw. auch einfach auf sog. „Red Flags“. Das sind Warnzeichen einer Frau, die darauf hindeuten, dass „etwas nicht stimmt“. Im Nachgang muss ich sagen, dass ich gar nicht mehr glaube, dass „ich nicht der Einzige war“. Sie ist einfach abwesend. Erst zählen ihre Kinder. Dann was weiß ich. Und wenn dann irgendwann mal Zeit ist, kommt noch ein bisschen die neue Bekanntschaft. Jeder hat eben seine eigene Prioritätenliste. Sei es der Dame gegönnt. Hab ich auch schon ganz anders erlebt. Da war die Lücke zwischen den Kindern und „der neuen Bekanntschaft“ faktisch nicht vorhanden. Andere Mütter sind nicht nur auch hübsch, sondern bekommen auch beides unter einen Hut. Eigene Kinder und neue Bekanntschaft. Nicht alle, aber es gibt sie. 😉

Ich habe mit solchen Dingen inzwischen doch längst meinen eigenen Frieden gemacht. Du kannst Deine Umgebung nicht oder nur kaum beeinflussen, das ist Fakt. Aber was Du kannst, ist Dich selbst beeinflussen und Deinen Umgang und Deine Denkweise in Bezug auf die Umgebung. Du kannst Dir Deine eigene Umgebung kreieren! Im Sinne von: Aussuchen! Und in solchen Situationen „ziehe ich mich mental aus der Situation heraus“. Ich könnte jetzt viele Beispiele nennen, die ihr Auftreten für mich einfach absurd erscheinen ließen. Aber ich möchte es bei zwei belassen, nur um ein wenig den Geschmack zu vermitteln. „Wir haben uns erst 2 mal getroffen und ansonsten sehen wir uns jeden Tag per Videochat. Ich kann da keine Bindung aufbauen oder Dich auf diese Art kennenlernen.“ Das war vor ein paar Wochen, im Urlaub. Falscher Fokus. Einfach falscher Fokus, Mädchen!

Witzig fand ich übrigens oft, dass sie mir klar machen wollte, dass ich „auch nicht viel anders bin als die anderen Männer“. Das fand ich wirklich lustig. Wirklich lustig. Ich kehrte bei ihr immer die Besonderheiten heraus und „hob sie“ damit. Sie tat eher das Gegenteil. Aber das ist vermutlich so eine Unterwerfungstaktik von gescheiterten Persönlichkeiten, mal ganz hart ausgedrückt. Später dazu mehr. Jedenfalls kann ich dazu nur sagen: Gute Menschen werden Dich immer eher motivieren, loben und das Gute in der Dir sehen. Andere sind eben eher gleichmacherisch veranlagt. Kennt man ja aus dem Job. Viele Kollegen können sich nur dadurch in den Vordergrund stellen, indem sie Andere in den Hintergrund (d)rücken. Bin ich froh, solche Dinge erkennen zu können. Das ist so wertvoll. So wertvoll! Danke an alle meine Lehrer. 🙂

Benjamin Franklin soll einmal gesagt haben: „Wer im Leben selbst kein Ziel hat, kann wenigstens das Vorankommen der anderen stören.“

Weiteres Beispiel, gerade erst vor wenigen Tagen geschehen: Da jammert sie mir vor, wieviele Freiheiten ich doch hätte. Ich könnte tun und lassen was ich will und weggehen wann ich möchte. Und meine Zeit verbringen mit wem ich möchte. „Aber ich, ich habe hier zwei Kinder und mein Alltag ist von morgens bis abends ausgefüllt und ich habe keine Möglichkeit mich einmal zurück zu ziehen. Man kann Dein Leben nicht mit meinem Vergleichen! Es ist nicht einfach, was ich hier jeden Tag tue!“

Okay, Quizfrage: Wenn Du so etwas von jemandem hörst… wieviel „Lust“ hast Du dann noch diesen Menschen ernsthaft kennenlernen… Achtung… zu WOLLEN?

Gandhi sagte einmal: „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir von der Welt wünschst.“

Und ich wünsche mir im Moment nicht mal eine Veränderung von der Welt, sondern bin schon zufrieden wenn ich mich selbst verändere. Und das habe ich. Was meinst Du wie meine Gegenreaktion ausfiel? Rechtfertigungen? Nein. Entschuldigungen? Nein, sicher nicht. Irgend ein anderes Gesülze, „wie schwer ich es doch auch hätte im Leben“? Sorry, nicht mein Weg. 🙂

Ich habe folgendes gesagt: „Sieh mal, Dein Fokus ist aus meiner Sicht stark verschoben. Natürlich hast Du mit den Kindern sehr viel Verantwortung. Und Du kannst nicht jederzeit alles tun und lassen was Du für Dich alleine möchtest. Ich würde es aber an Deiner Stelle wesentlich neutraler sehen. Dass die Kinder da sind, ist Fakt. Für mich klingt da aber von Dir mehr Negatives heraus als Positives. Sieh es einmal andersherum: Ich bin alleine. Ich habe keine Kinder. Somit habe ich auch den ganzen Tag niemanden um mich herum, der zu mir sagt: „Papa, ich hab Dich lieb.“. Das heißt, wenn das bei Dir auch so wäre, dann wärst Du immer alleine und müsstest alles mit Dir selbst ausmachen. Das ist für mich kein Problem, weil ich mental damit mehr als nur gut klar komme. Ich sehe die guten Seiten daran. Aber würdest Du lieber jeden Tag alleine zu Hause sein wollen oder hat es stattdessen doch etwas unendlich Schönes, dass Du da zwei kleine Jungs neben Dir hast, die Dich auch auf Deinem Lebensweg überall begleiten? Nicht nur Du sie. Sondern sie auch Dich?!“

Frage 1 in den Raum geworfen: Warum tust Du es dann, mit mir videofonieren? Wenn Dir das nichts bringt. Wieso dann das alles? Wieso „ein bisschen kennenlernen“, wenn doch eigentlich gar keine Zeit ist. Weil nur die Kinder wichtig sind und Du sowieso kein eigenes Leben hast… Liegt es wirklich an der mangelnden Zeit? 😉
Frage 2: Warum setzt Du Deinen Fokus ständig auf Dinge, die „nicht gut sind“? Anstatt Dich auf die Dinge zu konzentrieren, die gut sind.

So wie ich die letzten Monate (zum Glück wieder) drauf bin, leuchtet Negativität auf meinem Radar in meiner Umgebung sofort rot auf. Es blinkt. Und macht sogar einen schrillen Pfeifton dazu. Ich kann mich davor nicht verschließen und das auch nicht übersehen. Aber sie ist nun einmal ein Mensch, der nicht nur langweilig ist. Sondern auch negativ. Und irgendwann ist zuviel einfach zuviel. Für mich. Und ich ziehe inzwischen sehr gerne Leinen, meistens Reißleinen.

Wie Eckhart Tolle oder Coach Cecil das sehen würden

Eckhart Tolle würde sagen: „Das Leben ist immer problematisch, wenn wir es als etwas Problematisches sehen wollen! 2 Kinder zu haben ist zunächst einfach so wie es ist. Du hast 2 Kinder. Das ist nicht gut. Und nicht schlecht. Es sind 2 Kinder. Das ist alles. Die Frage ist, wie Du es betrachten möchtest. Ein Mensch wird sich sehr darüber freuen. Ein anderer wird es als Last sehen. Die Kinder können nichts dafür. Es ist Dein Denken. Deswegen ist Denken nicht gut. Denke nicht. Fühle. Dann ergibt sich der Rest automatisch.“

Coach Cecil hat mich durch einen Spruch von ihm vor einigen Wochen auf etwas gebracht, das ich abartig wertvoll finde. Er sagt immer, wenn er Menschen sieht, die an sich oder an etwas zweifeln: „Stell Dir die Frage: Gibt es wenigstens EINEN EINZIGEN Menschen auf der Welt, der das anders sieht als Du? Der damit gut klar kommt? Gibt es so jemanden?“

Adaptiert würde es also heißen: „Gibt es auf der Welt WENIGSTENS EINE EINZIGE FRAU, die alleine zwei Kinder erzieht und damit glücklich ist bzw. es wenigstens gut annimmt? Kannst Du Dir das vorstellen? Oder meinst Du, dass ALLE alleinerziehenden Mamas per se unglücklich sind? Alle. Restlos alle?!“

Das ist auch der größte Tipp, den ich an der Stelle geben kann. Wann immer Du mit einer Situation nicht so gut klar kommst, dann stell Dir die Frage, ob es WENIGSTENS EINEN Menschen auf der Welt gibt, der das anders sieht als Du. Und wenn Du das mit „ja“ beantworten kannst, dann renn los! Verdammt nochmal. Renn!

Wenn Du genau hinsiehst, stellst Du übrigens einen elementaren Unterschied zwischen Eckhart Tolle und beispielsweise Coach Cecil fest. Deswegen liebe ich beide so von Herzen. Der Erste schaltet seine Gedanken restlos aus. Der fühlt und spürt nur noch was ist. Der denkt nicht darüber nach, ob 2 Kinder nun problematisch sind. Probleme entstehen im Kopf, nicht in der Realität. Die Realität kennt das Vorhandensein von 2 Kindern. Punkt. Mehr nicht.

Coach Cecil ist dagegen wesentlich mehr auf der Motivationsschiene unterwegs. Der hat Power und Antrieb und „will“ einfach. Egal was. Er schiebt an. Immer. Das ist der Unterschied zu Tolle. Tolle, ich sage es mal so, „hat das gar nicht mehr nötig“. Ohne ihn als jemanden darstellen zu wollen, der sich „als etwas Besseres sieht“. Das ist mitnichten der Fall. Er hat es nur verstanden, dass Bewertungen subjektiv sind. Und Bewertungen ändern sich. Du änderst Dich. Ich ändere mich. Und damit ändern sich im Laufe eines Lebens, oft innerhalb weniger Tage oder Stunden, manchmal innerhalb von Minuten, komplette Ansichten über ein und dieselbe Sache. Das kennst Du sicher. Es reicht ein einfaches „Entschuldigung“ manchmal aus und Du bist Deinem Gegenüber nicht mehr böse. Was hat es an der Realität geändert? Nichts. Was hat sich als Einziges geändert? Dein Denken.

Ich sage nicht, dass Tolle das Maß aller Dinge ist. Nur Tolle, Tolle, Tolle wäre mir zu „langweilig“, da es wertvolle Gehirnkapazitäten ungenutzt lässt. Nur Coach Cecil wäre mir zu aufgedreht, zuviel „immer das Maximum herausholen wollen“. Ich finde eine Mischung perfekt.

Und so bin ich es auch bei Fr. Respektina angegangen. Ich habe die Frau einfach machen lassen. Beispielsweise an einem Wochenende, als wir uns trafen. Am nächsten Tag wollte sie am Abend etwas mit ihrer Freundin machen. Also… wie soll ich das ausdrücken… bin ich eben wieder gefahren. Klar, Frau möchte auch was mit ihrer Freundin machen. Verständlich.

Aber wie war das mit der Zeit und den 2 Kindern nochmal? „Keine Zeit wegen Kindern.“ Achso. Kennenlernen wolltest Du mich aber auch? Hä?! Wie nun. Also ich würde eine Frau, die ich kennenlernen möchte und die Gelegenheit hätte, ein ganzes Wochenende mit ihr zu verbringen, nicht „einfach nach Hause schicken“.

Jetzt denkst Du Dir vielleicht: „Wie hast Du Dich in dem Moment gefühlt?“ Nun, ich habe mich gar nicht irgendwie gefühlt. In dem Moment war ich Tolle. Nicht denken, einfach akzeptieren was ist. Heim fahren. Bzw. in die Stadt fahren oder mit Freunden treffen. Was auch immer. Ein Mann (! einen Pipi zu haben reicht dafür nicht) hat immer etwas zu tun und kommt immer gut mit sich selbst zurecht. Aber was ich bis dahin eben auch längst nicht mehr war: Gefühlsmäßig bei ihr. Nicht nur an diesem Tag nicht mehr. Schon Wochen vorher nicht mehr.

Akzeptieren was ist

Wenn mir eine Frau nicht das Gefühl gibt, dass ich absolut richtig an ihrer Seite bin, dann kann ich (wahrscheinlich aufgrund hunderter Körbe auf der Straße, in Bars, in Clubs oder auch auf ersten Dates) einfach abschalten. Dann lasse ich einfach laufen was passiert. Ich achte dann nur noch auf eine Sache. Und das bringt Dich vermutlich zur zweiten Frage: „Warum zum Teufel verbringst Du mit dieser Frau dann noch Zeit?“ Habe ich Recht? Keine Erkenntnisse ohne Selbstreflexion… 😉

Das ist nicht schwer zu beantworten. Die reale Zeit mit ihr ist schön. Sie ist in der Realität gar nicht so kalt wie sie es am Telefon oder in der Distanz ist. Sie ist zwar mental immer noch zurückhaltend, aber sie gibt (gab) mir in der unmittelbaren Nähe ein anderes Gefühl. Und ich bin inzwischen eben soweit zu wissen, dass ich mir die Welt nicht einfach bauen kann wie sie mir gefällt. Ich kann nur andere Menschen und andere Umgebungen anziehen. Meine kleine Welt in mir kann ich verändern, ja, aber nicht wie die anderen Menschen in dieser kleinen Welt sind. Das bedeutet, dass ich akzeptieren muss was ist. Das heißt konkret in Bezug auf diese Frau, dass ich die Distanz einfach „laufen lasse“, mental abwesend. Und die Zeit in der unmittelbaren Nähe – also in der Realität – „genieße“. Dazu kommt ein weiterer wesentlicher Punkt: Lernen. Ich nehme sie und ihren Charakter auf eine Art an, die mich herausfordert. Ich möchte wachsen. Und dabei lernen mit Menschen klarzukommen, die „anders“ sind als ich. Wenn auch „ganz anders“. Mit Gleichgesinnten ist es einfach. Aber unterhalte Dich mal mit Menschen, für die blau in ihrer Welt braun ist. Oder mit Menschen, die tatsächlich der Meinung sind, dass die Erde eine Scheibe ist. Oder unterhalte Dich mal mit Veganern. Coach Cecil nennt diese einingen wenigen Bestimmten davon auch „Veganatiker“. Viel Spaß. Wenn Du das aushältst, kannst Du nur wachsen. 🙂

Mein Fokus lautet dann nicht: „Ohje, ich will sie unbedingt kennenlernen und sie verhält sich nicht so wie ich mir das vorstelle. Ich muss sie dazu bringen, dass sie mich mehr sehen will oder mehr Nähe möchte. Oder mich öfter anruft.“

Mein Fokus ist dann einfach: „Wunderbar, dann sehen wir uns einfach alle 2 Wochen für 1 Tag. Die restliche Zeit ist ihr offensichtlich relativ „egal“ was ich tue. Telefoniert wird höchstens einmal am Abend. Untertags gibt es schnell ein oder zwei Alibi-WhatsApp-Nachrichten von ihr. Perfekt, dann kann ich meine restliche Zeit frei, ungezwungen und entspannt für mich nutzen.“

Gleiche Situation. Nur ein ganz anderes Mindset. Oder? Ich tue das was mir gut tut. Und die Zeit auf den Dates mit ihr macht mir durchaus Spaß. Tatsächlich. Und nur darum geht es. Die Zeit gut zu nutzen. Sie ist endlich. Auch wenn sie nicht die Frau meines Lebens sein wird, das weiß ich auch. Aber wir Menschen besuchen ja hin und wieder auch gute Kinofilme. Vielleicht sehen wir uns den neuesten James Bond oder Herr der Ringe an. Ohne gleichzeitig zu denken, dass wir jemals James Bond werden würden. Oder wie Legolas. Oder? Genieße das Leben wie es kommt! Es ist kurz. Macht Dir keine Gedanken um Dinge, die Du nicht ändern kannst. Aber ändere die Dinge, die Du ändern kannst. Sei eine Mischung aus Tolle und Cecil.

Und allmählich wurde sie zu Fr. Unrespektina

Dieses Kapitel mache ich kurz. Denn die meisten Weisheiten habe ich für mich aus der Story bis zu diesem Punkt gezogen. Jetzt kommt nur noch der Knall. Wie an Silvester. Wenn die Sektkorken fliegen. Oder eine Fensterscheibe klirrend zu bruch geht. Ansichtssache. 🙂

Sie wurde die letzten Wochen zunehmend… „fordernder“… ohne jedoch zugleich auch nur einen Hauch mehr zu „liefern“. Ich drücke das bewusst so kalt und hart aus, denn es ist nicht meine Art. Es ist mein Empfinden auf Ihr Verhalten. Ich sage es mal so, wenn Du bei Amazon etwas in den Warenkorb legst, dann bezahlst Du dafür und bekommst einen Tag später die Lieferung. Richtig? Gut.

Fr. Unrespektina ist aber nicht Amazon. Meint sie vielleicht. Sie legt manchmal etwas in den Warenkorb, bezahlt nicht dafür und erwartet am nächsten Tag dennoch die Lieferung. Gut? Naja. Kauf auf Kredit. Normal inzwischen. Man kann ja auch mal einen Kredit gewähren. Soweit also so gut. Nun kommt die Absurdität. Hast Du jemals etwas bei Amazon NICHT in den Warenkorb gelegt und NICHT bezahlt und dann trotzdem erwartet, dass am nächsten Tag die Lieferung kommt? Hä?!

Was soll denn bitteschön geliefert werden? Ich weiß, dass das sehr abstrakt klingt. Aber nimm es einfach so an. Es sind so viele Kleinigkeiten. Sie wolle mich mehr sehen, beispielsweise. „Okay, aber Du weißt schon, dass Du Dir dafür auch die Zeit nehmen musst. Du machst doch am Samstagabend etwas mit Deinen Freundinnen anstatt mit mir?!“ Das ist jetzt nur ein kleines Beispiel. Absurd. Sag ich doch! 😉

Einmal hat sie den Vogel abgeschossen

Sie hielt mir einmal so eine eingangs dieses Artikels genannte Bergpredigt. Ein Monolog. Ich ließ sie natürlich reden. Da sie sonst so still ist. Wenn sie dann mal spricht, soll sie ruhig reden. Gedanklich war ich – wieder einmal – längst weg. Denn die Zeit mit ihr war bislang schön. Aber eben nur die in der direkten Nähe. Sobald Distanz da war und wir uns nicht mehr in räumlicher Nähe zueinander befanden, schob sie Drama.

Kennst Du das, wenn jemand in der totalen Emotionalität solche Dinge sagt wie „Gib doch zu, dass Du das extra deswegen gemacht hast, weil…?!“ Kennst Du sicher. Vielleicht auch von Dir selbst. Aber mal ehrlich… was bringt das? Ich kann da nur müde lächeln. Manchmal nicht einmal mehr das. Was soll ich auf Suggestivfragen antworten? „Ja!“? Oder „nein!“? Ich ziehe mich stattdessen einfach zurück und sage dazu gar nichts mehr. Und das wiederum hat sie dazu bewogen das Telefonat einfach eigenständig zu beenden. Tüüüt. Tüüüt. Tüüüt. Davor fielen noch ein paar komische Wörter, die ich selbst vom Hörensagen kenne, aber nie nutze.

„Okaaaaaay“, dachte ich mir. Was macht man? Man greift zum Telefon und ruft die Dame an, möglicherweise um sich zu entschuldigen. Wofür? Egal. Hauptsache entschuldigen! Dackelblick aufsetzen. Bücken. Kriechen. Dann kommt schon wieder alles ins Lot. Richtig? Hast Du ihn erkannt, wer das ist? Darf ich vorstellen: Der moderne Mann von heute. 🙂

Du kannst Dir denken, dass ich als völlig unmoderner Mann anders reagiert habe. Wie? Nun, ich mag re-agieren gar nicht. Ich mag agieren. Ich habe also gar nicht re-agiert. Und da sie mich gelangweilt hat, habe ich auch nicht agiert. Stattdessen habe ich es einfach gut sein lassen und mich schöneren Dingen gewidmet. Beispielsweise meine Finanzen. Darum geht es bestimmt in einem der nächsten Artikel im Detail. Denn ich habe derzeit viel damit zu tun und bin hochgradig beschäftigt. Deswegen gibts hier auch kaum neue Blogbeiträge. Obwohl ich Euch wirklich vermisst habe. Also nicht Euch, liebe Blogbeiträge. Sondern Euch, liebe Leser. Ob nun mit Pipi oder ohne. Beide Geschlechter gleichermaßen. Einfach „Leser“.

Und es kam, wie es kommen musste. Sie schrieb mir am nächsten Tag. Sie habe es nicht so gemeint. Und bla bla. Und nachdem ich auch da noch nicht gleich geantwortet habe (sie erwartet schnelle Antworten, hat aber selbst eine halbtägige Reaktionsszeit), klingelte auch schon das Telefon. Sie hat sich mehrfach entschuldigt und wollte natürlich wissen, warum ich mich nicht mehr gemeldet hätte. „Nun, Du hast Worte benutzt, die ich gegenüber einer Frau niemals verwende. Egal ob Du die Worte einfach in den Raum wirfst oder mich direkt damit meinst, spielt für mich keine Rolle. So kannst Du meinetwegen mit jedem Menschen dieser Erde sprechen, aber nicht mit mir.“ Damit war mein Statement platziert.

2019-11-19

Ein wenig kam mir das auch so vor, als hätte ich den Bösewicht aus einem Comic demaskiert. Ab dem Tag war sie „sehr freundlich“ und sehr bemüht wieder Fr. Respektina zu sein und ihr „Un“ wieder abzulegen. Aber „dumm ist nur, wer Dummes tut“, sagte Forrest Gump. Und ich bin nicht dumm, d.h. wenn Du einen Bösewicht demaskierst, bedeutet das nicht, dass er nie wieder seine Maske aufsetzen wird. Es heißt nur, dass er sie im Moment nicht mehr auf hat. Stell die Uhr danach und Du kannst Dir sicher sein, dass es irgendwann wieder von vorne los geht. Natürlich sollte ich Recht behalten. 😉

Ich mache es nun kurz. Sie weiß aus meiner Sicht nicht was sie will, in ihrem Leben. Sie jammert zwar nach außen selten, aber innerlich ist sie – glaube ich – hoch unzufrieden. Natürlich sind eine gescheiterte Ehe und 2 Kinder kein Zuckerschlecken. Aber ich komme selbst aus einer ähnlichen Situation und stehe mit beiden Beinen wieder gerade da. Ihr Situation ist deutlich länger her. Es geht dabei nicht um mich. Ich will damit nur sagen: Es liegt nun einmal an Dir selbst, was Du aus Deiner Situation tust. Du kannst Dich hinstellen und jammern oder Du richtest Dich auf und gehst nach vorne.

Jetzt bin ich aber kein Arsch und kein Egoist. Jeder der mich kennt, weiß, dass ich eine stark ausgeprägte Helferader habe. Ich habe ihr natürlich versucht das Eine oder Andere zu zeigen. Einstellungsfragen. Mindset. Zuletzt nannte sich mich – ironisch gemeint, aber eben auch nicht sonderlich anerkennend – „Coach“. Ich musste innerlich lächeln. Denn die Frage ist für mich nicht, wie sie mich sieht. Sie ist einfach blind, ganz sachlich betrachtet. Die Frage ist für mich viel mehr, ob ich so wirken möchte. Und mir ist es allemale lieber, wie ein „Coach“ zu wirken anstatt wie ein umherfliegender Fluffi-Gummiball, der noch nicht einmal auf Orientierungssuche ist.

Ich kann mein Bestes geben, jedem gegenüber. Das tue ich. Aber ich kann nicht die ganze Welt retten. Und manchmal kann ich auch nicht einmal der Welt nur ein wenig helfen. Nicht einmal einem einzelnen Menschen. Schade eigentlich. Aber ich kann ganz bei mir bleiben. Mich nicht triggern lassen. Wozu auch. Um (wieder) so zu werden wie die anderen 99%? Ich denke mir einfach: Wer sich meinem Weg anschließen möchte, ist herzlich eingeladen. Für alle anderen Damen gilt: Such Dir Deinen eigenen Boxsack für Deine Probleme.

Mir geht es auch alleine gut! 🙂

PS: Seit gestern ist der Kontakt zwischen uns beendet. Sie stellte mir ein paar Suggestivfragen. Ich habe freundlicherweise dennoch geantwortet, mit dem Hinweis, dass ich der Meinung bin, dass meine Antworten sowieso nicht so ankommen werden, wie ich es beabsichtige. Und? Natürlich nicht. Aber es ist eben auch ein sehr schönes Gefühl, wieder Ruhe zu haben. So schön die gemeinsame Zeit (in unmittelbarer Nähe) auch gewesen sein mag. Immer nur stundenweise James Bond oder Herr der Ringe Filme anzusehen ist auf Dauer einfach nix. Besonders nicht, wenn es immer die gleiche Folge ist. So spannend ist das dann doch wieder nicht.

PPS: Und die Moral von der Geschicht‘?
Verwechsle Respekt mit einem psychischen Knacks nicht! 😉

PPPS: Vielen Dank Euch allen, jedem Einzelnen. Seit gestern habe ich 50 Follower. Unglaublich. Das habe ich mir nie gedacht, dass eines Tages 50 Menschen meine Geschichten mögen würden. Und ich mache keinerlei Werbung dafür, unter dem Aspekt sind das immerhin ca. 3 Fußballmannschaften. Wow! Und ich stehe echt gerne da vorne. Für mich, aber auch für Euch. Danke und meinen tiefen Respekt für Eure Entscheidung, die hier durchaus kontroversen Ansichten (fernab des Mainstreams) offenbar nicht nur auszuhalten, sondern vermutlich sogar ein großes Stück weit ganz gut zu finden. Das ist definitiv nicht „normal“ und erfordert Mut von Dir. Mach weiter so und glaube an Dich! Du bist auf dem richtigen Weg!

Warum kleine Krankheiten gut sind

Mein letzter Artikel ist 2 Wochen alt. Den hatte ich noch im Urlaub geschrieben, als es mir körperlich ganz gut ging. Ging? Dazu später mehr.

Ich beschrieb darin ein paar Unterschiede zwischen dem Urlaubsland und meiner Heimat. Insbesondere was die Frische und Schmackhaftigkeit des Obstes und Gemüses betrifft. Ich hatte mitten in den Text auch ein kleines „Kochrezept“ eingebaut, besser gesagt ein Salatrezept. Außerdem erklärte ich, wieso ich für gewöhnlich ausschließlich bei Aldi und Lidl einkaufe. Desweiteren erklärte ich, wieso Hilfe für Menschen vor Ort die einzig sinnvolle Variante von Hilfe ist (kleiner Einschub: Willst Du einem hungernden Menschen helfen, so kaufe ihm keinen Fisch, sondern eine Angel!).

Deshalb wurde ich auch kurz ungehalten und politisch. Darüberhinaus zeichnete ich ein Bild über die von mir erwartete zukünftige wirtschaftliche Entwicklung deutschlands. Zudem widmete ich auch Fr. Respektina und Fr. Distanz jeweils eigene Absätze und versuchte mögliche psychologische Gründe für das Verhalten von Fr. Distanz zu beleuchten. Sigmund Freud ist ja bekanntlich mein Freund. Mit n.

Außerdem gab es auch wieder einmal eine meiner vielen Weisheiten zum Mitschreiben, Merken und Einrahmen. Da sie so elementar ist, wiederhole ich sie gerne. Ich zitiere mich also selbst, was ich recht witzig finde: „Eine Frau liebt niemals Dich, sie liebt nur Deinen Lifestyle!“
Ich ging auch der moralischen Frage nach, ob es „okay“ sei mehrere Frauen gleichzeitig zu daten. Und zu guter Letzt kündigte ich an, wieder zurück zu Hause, „Intensivwochen“ einlegen zu wollen, was das Thema „Frauen kennenlernen“ betrifft. Beendet hatte ich den Artikel mit der Ankündigung, aufgrund meiner derzeitigen herausragenden mentalen Verfassung, „anderen Menschen Konfetti ins Leben streuen zu wollen“.

Wie Du siehst, sind das schon verdammt viele Inhalte. Ich stehe auf Vielfalt, in allgemeinen Zeiten der Einfältigkeit. 🙂

Zwischen Hitze, Kälte und der Suche nach gesunden Lebensmitteln

Nun, inzwischen bin ich wieder zu Hause. Aber der Reihe nach. Ich bin die letzten paar Tage vor Antritt meines Rückfluges erkrankt. Vermutlich deshalb, weil die Kombination aus Hitze (schwitzen) mit Kälte (Klimaanlagen bzw. offene Balkontüren mit Windstößen) nicht sehr gut ist. Ich liebe Hitze, das macht mir nichts aus. Allerdings schlief ich nachts immer mit freiem Oberkörper bei offener Balkontüre. Das bin ich so nicht gewöhnt. Und auch untertags sind sämtliche Geschäfte, Busse und Wohnungen in der Regel klimatisiert. Von Klimaanlagen halte ich grundsätzlich gar nichts. Es gibt ein viel besseres Rezept gegen Hitze an Stelle von Klimaanlagen, ein viel nachhaltigeres: Abnehmen! Wenn ich eine Speck-Robbe wäre, wäre mir auch sofort zu (!) heiß, sobald die Temperaturen über 20 Grad steigen. Wenn wir so einen niedlichen Pinguin bei 35 Grad bei uns in den Schatten stellen, freut der sich sicher auch nicht. Hören die Übergewichtigen sicher nicht gerne, ist aber die Realität. Fett wärmt, deswegen sind Robben so niedlich dick. Wir allerdings haben Jacken. Und leben nicht mehr in Höhlen. Deswegen müssen wir auch nicht dick sein. Und niedlich sieht das bei Menschen sowieso nicht aus.

Natürlich ist das Problem der Übergewichtigkeit auch in Südländern weit verbreitet. Übrigens gibt es dort keinen Skyr (Magerquark). Auch sonst war es für mich sehr schwer, bewusst (!) proteinhaltige Lebensmittel zu bekommen. Es gibt beispielsweise keinen Mozarella light (bzw. die bessere Variante davon, beispielsweise bei Lidl: Skyrella). Es gibt eben auch keinen Magerquark. Von körnigem Frischkäse brauchen wir auch nicht zu sprechen. Das ist schon schade. Da tut sich der ernährungsbewusste Westeuropäer schon schwer. Und bei gleichzeitig wachsendem Anteil an Menschen mit Übergewicht in der Gesellschaft, steigt glücklicherweise auch der Anteil der ernährungsbewussten Menschen in der Gesellschaft. Was mich sehr freut einerseits. Was ich aber schade finde andererseits. Auch hier verschwindet zunehmend die „Mittelschicht“. Es gibt nur noch ein „entweder oder“. Entweder bist Du Fett oder Du bist schlank und sportlich. Absolut nötig ist weder das Eine noch das Andere. Die Mitte wäre für die Masse okay. Die Mitte gibt es aber kaum mehr. Gilt übrigens auch im Politischen.

Weil ich nicht anders kann, auch ein paar Statements zur aktuellen politischen Lage

Die Masse ist doof links-grün versifft, verblendet und schafft Deutschland ab. Das ist soweit nichts Neues. Früher hätte ich noch „doof links-rot-grün versifft“ gesagt, aber Rot spielt ja keine Rolle mehr. Grün ist ja das neue Rot, nur im Quadrat. Jedenfalls rennt die dämliche Masse derzeit hysterisch einer total durchgeknallten armen kleinen Gretel hinterher, die mehr denn je dringend psychologische Betreuung benötigen würde anstatt schamlos für irgendwelche Progapanda-Reden missbraucht zu werden. Dann gibt es noch ein paar wenige aufrichtige Gallier, die es gut meinen und versuchen dem gesamten satanischen Wahnsinn verzweifelt ein paar AFD’ler in den Weg zu stellen. Die letzte Bastion sozusagen. Und dann gibt es noch eine kleinste Menge an Wählern (Nicht-Wählern!), die das Ganze sowieso für ein ganz groß angelegtes abgekartetes Laienschauspiel halten. Ich glaube ich brauche nicht erwähnen zu welcher Gruppe ich mich zähle? Du kennst mich, nehme ich an. 🙂

Viel mehr möchte ich zu dem Thema eigentlich gar nicht sagen. Es ist jedes Wort zu schade darum. Aber eines vielleicht, ja: In Frankreich gehen die Bürger seit Monaten in Gelbwesten auf die Straße, unter anderem um wegen zu hoher Kosten für die Energie (vor allem Benzin!) zu protestieren. Und in Deutschland? In Deutschland gehen die Leute auf die Straße wofür? Um für (!) höhere (!) Kosten zu protestieren. Es kann ja nicht teuer genug sein. Strom, Benzin, Öl. Eine persönliche Message an die Anhänger dieses Wahns: Ihr habt sie doch nicht mehr alle! Deutschland wird gerade wirtschaftlich voll gegen die Wand gefahren und Ihr protestiert aufgrund völlig unwissenschaftlicher Propaganda-Thesen (menschengemachte Klimaerwärmung) für höhere Kosten und damit für noch mehr Knete für die Reichen. Man man man. Aber ich prognostiziere Euch etwas: Das Lachen wird Euch noch vergehen. Aber dann jammert bitte nicht eines Tages im Stile von: „Ja wir wussten es damals nicht besser und haben geglaubt, dass…“

Bulls**t! Alle Infos sind (relativ) frei verfügbar im Netz. Alle. Einfach selbst recherchieren! Nichts anderes tue ich auch. Dabei wären und sind die üblichen zu stellenden Fragen seit Jahrhunderten immer dieselben und so einfach. Das ganze absurde Schauspiel wäre und ist so einfach zu durchschauen, wenn die Menschen die richtigen Fragen stellen würden:

  1. Wem (!) nützt das und wer hat etwas davon, dass die Leute das denken, was sie denken?
  2. Wieviel verdienen diese Menschen damit (an uns)?
  3. Welche Agenda (!) verfolgen die Eigentümer dieser Konzerne neben dem Geldverdienen ganz besonders?
  4. Warum (!) sollen die Menschen das Denken was sie derzeit denken (beispielsweise das Märchen der menschengemachten Klimaerwärmung)? Was bringt es den adressierten Personen aus Frage 1? Was ist damit langfristig geplant und gesellschaftlich möglich, was vorher nicht möglich war?

Zurück zur Gesundheit

2 oder 3 Absätze zur Politik müssen manchmal drinnen sein. 😉 Jetzt geht es wieder weiter im eigentlichen Thema. Nämlich der Gesundheit. Jedenfalls hatte ich im Urlaub noch leichtes Fieber bekommen, dazu Husten, Schnupfen, Schwindel und Schlappheit. Und in dem Zustand bin ich auch zurück geflogen. Nicht sehr angenehm. Ich war froh, als ich endlich zu Hause ankam. Das war letzte Woche. Und ich merkte, dass ich so unmöglich wieder arbeiten gehen könnte. Also bin ich seither krankgeschrieben. Vermutlich kann ich ab nächster Woche wieder arbeiten. Klingt alles nicht so spannend, ich weiß. Aber…! Aber?

Ja. Aber aber! 🙂 Die Erkenntnisse, die ich aus dieser Krankenzeit gewinnen konnte, finde ich hochgradig spannend. Mit Krankenzeit meine ich tatsächlich die Zeit der Krankheit. Nicht die generell kranke Zeit, in der wir leben. 😉

Inwiefern? Nun, bei zuletzt aller Euphorie, bei allen guten Vorhaben, auch bei den sich abzeichnenden Erfolgen, sei es körperlich aufgrund des Sports oder auch in Sachen Frauen, bei allen finanziellen Erfolgen in letzter Zeit, bei der Freude über die Urlaube (Spanien und Türkei) und das Abschalten, bei allen eigenen Entwicklungen in mentaler Hinsicht, besonders was das Kapitel Fr. Schlange betrifft, bei allen Lehren und gezogenen Konsequenzen aus dem Wissen der Persönlichkeitsentwicklung, vergaß ich dennoch etwas.

Es war nicht die Achtsamkeit und auch nicht die Bewusstheit. Bewusst zu sein. Achtsam zu sein. Ich bin seit einiger Zeit – so kann ich schon behaupten – hellwach. Extrem bewusst und auch sehr achtsam im Umgang mit meinen Mitmenschen. Aber etwas habe ich völlig außen vor gelassen. Und das ist die Dankbarkeit.

Die oft vergessene Dankbarkeit

Dankbar zu sein für die kleinen Dinge des Lebens. Es geht nicht um Freude. Es geht wirklich einfach nur darum dankbar zu sein. Besonders was die eigene Gesundheit betrifft. Ich hatte im Urlaub trainiert, recht fleißig sogar. Aber seit fast 2 Wochen mache ich inzwischen keinen Sport mehr. Dazu kommt auch noch ein muskuläres Problem an einem Arm. Ich hoffe, dass das bald ausheilt. Mache bereits jeden Tag Dehnübungen. Aber die fast 2 Wochen ohne Training inzwischen werfen mich in meinem Fortschrittsplan ziemlich zurück. Zu Unrecht, könnte ich sagen. Aber wer hat schon das Recht immer gesund zu sein? Ist es nicht vielmehr so, dass wir verdammt froh sein können, wenn es uns körperlich gut geht? Gesundheit ist kein Recht. Es ist ein Prädikat. Etwas, wofür wir dankbar sein sollten. Darüber hatte ich mir kaum Gedanken gemacht in den letzten Monaten. Natürlich tue ich vieles dafür, um gesund zu sein oder gesund zu bleiben. Gute Ernährung und eine Reihe von passenden Nahrungsergänzungsmitteln. Aber von Dankbarkeit um den Stutus Quo fehlte jede Spur.

Und das ist auch der Grund, warum kleine Krankheiten gut sind. Wie es im Titel heißt. Wenn wir außer Gefecht gesetzt werden, wird uns etwas genommen, Gesundheit. Wenn wir außer Gefecht gesetzt werden, wird uns etwas gegeben, Zeit. Zeit zum Nachdenken. Zeit zum Innehalten. Zeit dankbar zu sein. Nicht nur für die Gesundheit, sondern für viele Dinge.

Wir Menschen neigen dazu uns in Dinge, Ansichten oder Situationen festzufahren. Ich glaube davon kann jeder ein Lied singen. Wir sind von Zeit zu Zeit verhaftet in sicher geglaubgter Ausweglosigkeit. Wir verharren in ungesunden Job-Konstellationen. Tolerieren Kollegen oder Chefs, die uns nicht gut tun. Halten aus. Harren aus. „Weil es eben nicht anders geht.“ Doch, geht sehr wohl anders! Wir verharren in ungesunden Beziehungen, weil wir meinen, dass dieser eine Mensch der einzig wahre Richtige ist. Das zu glauben ist völlig okay. Aber nicht, wenn uns dieser Mensch längst nicht mehr gut tut. Das ist sehr ironisch für mich, warum? Weil ich es sogar insofern sehr gut kenne, wie es ist, wenn ich glaube, dass ein Mensch mir sehr gut (!) tut und der (!) Richtige für mich ist und an dessen Seite bin und bleibe und sich dann erst ganz am Schluss mit dem Zeigerdrehen auf Punkt 12:00 Uhr herausstellt, dass es der Falsche (!) ist. Dass der ganze Mensch durch und durch falsch ist. Klassischer Fall von „einem Schwindel aufgesessen“. Andere verharren sogar unfreiwillig freiwillig in schlechten, ungesunden oder giftigen Beziehungen. Das tat ich gar nicht. Und dennoch war es eine schlechte Situation, festzustellen erst am Ende möglich. Das ist Ironie.

Jedenfalls sehen wir oft den Wald vor lauter Bäumen nicht (mehr). Am Wenigsten sehen wir die sich immer (!) bietenden unendlichen Möglichkeiten im Leben. Wir kennen nur das was wir haben. Wir kennen unsere Wohnung, unseren Job, unsere Freunde, unsere Familie und unser Auto. Das wars. Ende. Aber andere Menschen haben andere Wohnungen, andere Jobs, andere Freunde, andere Autos. Viel größere, teurere oder hübschere. 😉 Wir betrachten uns viel zu sehr aus unserer eigenen Perspektive, wenn wir auf uns selbst schauen, auch wenn jedes Sehen perspektivisches Sehen ist (Philosophischer Sonntag – Perspektivisches Sehen).

Dabei gibt es doch auch dabei andere Möglichkeiten, oder nicht? Können wir nicht auch aus unserer eigenen Perspektive auf Andere schauen anstatt immer nur auf uns selbst? Oder – womöglich viel wertvoller ! – aus der Perspektive Anderer auf uns selbst zu blicken! Um daraus Schlüsse zu ziehen. Zum Beispiel was gut ist oder schlecht, für uns selbst. Reflektieren. Und um letztlich dankbar dafür zu sein, was wir haben. Das geht bei der Gesundheit los.

Ich neige ja in letzter Zeit oft dazu groß zu denken. Und das ist auch richtig. Aber es gibt auch eine Kehrseite. Wachstum ist nicht alles. Zufriedenheit und Dankbarkeit mit dem, was wir bereits besitzen, ist ebenso wichtig. Das vergessen wir oft. Wer setzt sich schon bewusst auf die Couch, schließt die Augen und visualisiert die Dinge, für die er tiefgründig dankbar ist?

Ein Plädoyer für die Dankbarkeit

Kleine Krankheiten können uns ganz schön ärgern. Sie können uns zurückwerfen. (Trainings-)Pläne durchkreuzen. Aber wozu sie in erster Linie im Stande sind, ist uns wieder ein bisschen mehr zur Besinnung zu bringen. Durch Zeit. Zeit nachzudenken. Krankheit lähmt in gewisser Weise. Meist nur körperlich, selten auch geistig. Vielleicht ist es ganz sinnvoll, die körperliche Lähmung zu nutzen, um den Geist stärker zu aktivieren. Ich jedenfalls habe gemerkt wieviel mir meine Gesundheit bedeutet. In einer Art zu Hause gefangen zu sein, fehlt mir der Freigang. Normalerweise gehe ich ca. 2 mal wöchentlich joggen. Jeweils ca. 7,5 bis 10 km. Daran ist aktuell noch nicht zu denken. Es fehlt mir. Obwohl ich das Joggen ansich nicht mag. Aber ich weiß um die positiven Effekte. Ich bin dankbar um sie. Sie bringen mich voran. Genau wie mein Krafttraining. Ich mag es nicht. Aber ich bin dankbar um die positiven Effekte. Sie bringen mich voran.

Das Leben kann zu schön sein um wahr zu sein. Etwas, das wir oft übersehen. Weil wir zwar einerseits vielleicht achtsam sind und bewusst. Aber wenn wir nicht auch dankbar sind, wissen wir doch gar nicht was uns wirklich wichtig ist und schätzenswert. Das ist heute also ganz bewusst ein Plädoyer für die Dankbarkeit.

Was ist eigentlich mit Fr. Respektina?

Jetzt ging es doch heute sehr stark um politische und spirituelle Themen. Dabei gibt es doch auch noch andere interessante Themen und Fragen. Beispielsweise die brennende Frage was mit Fr. Respektina ist, nicht wahr? Obwohl es mir nicht gut ging – und ihr übrigens auch nicht – trafen wir uns am Wochenende bei ihr zu Hause. Das war dann Date Nummer 3. Das wäre natürlich einen eigenen Artikel wert. Ich will das eigentlich auch gar nicht so kurz abhandeln, andererseits verspüre ich im Moment wirklich nicht den Drang viel dazu im Detail zu sagen. Keine Ahnung warum. Ganz wertfrei.

Gut, eine Sache vielleicht doch. Etwas Übergeordnetes. Nicht direkt Fr. Respektina betreffend. Sondern mich. Ich kenne mich ja doch selbst ganz gut, nun schon ein paar Jahre. Und ich weiß, dass ich manchmal wie ein kleines Kind sein kann. Wie ein Kind, das in der Früh auf dem Weg in die Schule zum Schulbus spaziert. Und dabei zu sehr auf den Boden sieht und nach Käfern, Steinchen oder anderen Ablenkerchen Ausschau hält. Mit dem Effekt hin und wieder zu spät zum Schulbus zu gelangen und selbigen zu verpassen. So oder so ähnlich habe ich mich selbst auch dabei ertappt, dass es mir mit Fr. Respektina anfängt zu ergehen. Sie ist zwar kein Käfer, auch kein Steinchen. Aber ein Ablenkerchen, gewissermaßen. Wenn auch eine willkommene Ablenkung. Aber eine Ablenkung. Wovon? Nun. Das zu reflektieren ist eine Kunst und zugleich nicht so einfach.

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Aber kurz gesagt: Eine Ablenkung von meinem Weg. Und die letzten Jahre ging es viel darum eine Traumfrau zu finden, was mir auch vermeintlich gelang, für diese da zu sein und „meine Sachen gut zu machen“. Aber „meine Sachen“ bezog sich dabei oft gar nicht auf mich, wie ich später feststellte. Besser müsste es also heißen „meine Sachen für die Traumfrau gut zu machen“. Und das reicht jetzt auch einmal. Es ist an der Zeit mich um mich zu kümmern. Ich wiederhole mich da gerne.

Es geht um meine Gesundheit, meinen Körper, meine Ernährung, meinen Sport, meine Persönlichkeitsentwicklung, meine Ziele, meine Träume und meinen Weg. Ich muss versuchen mich in erster Linie nicht ablenken zu lassen. Damit ich mich nicht wieder verliere. Ich weiß wie ich bin und sein kann und ehe ich mich sonst versehe, bin ich in einer Situation, die mit wacheren Augen vorhersehbar gewesen wäre. Auf diese Erkenntnis bin ich gestoßen, da mich derzeit nichts davon abbringen kann in mich hinein zu horchen. Da ich zu Hause bin. Keine Arbeit, keine Kollegen, keine Besuche bei Freunden und erst Recht kein Clubbesuche. Es ist Stille und Zeit.

Ich verschließe mich nicht vor dem Guten. Allerdings ist die Versuchung einfach groß, dass ich mich ablenken lasse. Ablenken von meinem Weg. Den ich mir sehr mühsam über Monate aufgebaut habe und bei dem ich spüre, dass ich noch lange nicht am Ziel bin. Es fängt gerade erst an Spaß zu machen. Ich habe gesät und bis zur Ernte darf nicht nur, sondern muss genügend Zeit vergehen. In Ruhe. Keine Hektik. Ich bin im perfekten Alter. Niemand hetzt hier. Mit gar nichts. Und hetzen lassen tue ich mich sowieso nie wieder. Geduld, junger Padawan. 🙂

PS: Da vorne ist der Schulbus. Und da gehe ich jetzt schnurstracks darauf zu und steige ein. Ohne mich ablenken zu lassen. Nächster Halt, erstmal: Dankbarkeit.

Philosophischer Sonntag – Wem wir uns überlegen fühlen sollten

Es wird einmal wieder Zeit für den nächsten Philosophischen Sonntag. Der ist ja inzwischen wirklich zu einer Rarität geworden. Bei sonst so aller gelebten Sachlichkeit und der energiegeballten Lebenseinstellung „nach vorne, nach vorne, nach vorne!“ zu gehen, ist es mehr als ratsam zwischenzeitlich auch mal inne zu halten. Um wieder mehr aus der Mitte sprechen zu können. Von irgendwo zwischen Bauch und Herz. Nicht aus dem Kopf. Das ist wirklich nötig, aleine schon um unsere Mitte mit unserem Verstand abzugleichen. Denn dieser spielt uns manchmal gerne Streiche. Und oft merken wir es gar nicht.

Philosophischer_Sonntag

Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich täglich auf einem schmalen Grat wandere, wenn es darum geht die richtige Balance zu finden zwischen Hochmut und Demut. Ziehen wir einmal zwischen diesen beiden Extremen des Sozialverhaltens eine gedachte Linie. Eine Grenze. Dabei möchte ich weder ein Stück weiter auf der einen Seite wandern noch ein bisschen weiter auf der anderen Seite. Aus meiner Sicht ist der gesündeste Ort die ausgeglichene Mitte. Wo ich es sonst strikt ablehne, erhält genau an der Stelle der Begriff „Linientreue“ ausnahmsweise eine positive Notation.

Wo genau verläuft die Grenze?

Das individuell zu beantworten ist unmöglich. Für jeden von uns wird sie woanders liegen. Hilfreich ist hier allerdings in jedem Fall wieder allgemeingültige Verhaltensweisen zu verstehen. Uns selbst zu verstehen. Unsere Psyche und die Psyche der Anderen. Deswegen nehme ich Dich mit auf einen kurzen Ausflug. Komm mit.

Wo die Grenze zwischen Hochmut und Demut liegt, ist sehr individuell. Für die meisten Menschen liegt sie aus meiner Sicht aufgrund unserer Erziehung und Kultur in einem ungesunden Maße verschoben zu weit auf der Seite des Demuts. Evolutionär bedingt können Menschen bei Gefahr nur mittels instinktiver Reflexe reagieren. Flucht, Angriff oder Starre. In der Moderne jedenfalls entscheiden sich die meisten Menschen für die Flucht. Beispielsweise bei einer Straßenschlägerei. Kaum einer würde sich als Unbeteiligter mitten ins Getümmel stürzen. Was sicherlich auch vernünftig ist. Aber es ist eben keine starke Wahl. Es ist eine vernünftige Wahl. Wahrscheinlich auch eine gute Wahl. Aber nicht stark im Sinne von kräftig.

So tickt allerdings unsere gesamte Gesellschaft. Und eben nicht nur bei Straßenschlägereien, sondern leider auch im Job. In Anlageentscheidungen. In der Beziehung. In Freundschaften. In der Familie. In Nachbarschaften usw. „Nur nichts falsch machen!“, lautet die Standardparole. Meine lautet anders, und das tue ich auch offen kund. Sowohl im Job als auch sonstwo: „Wo ich bin ist vorne!“ Und nicht immer ist Flucht die beste Variante. Und erstrecht nicht die vernünftigste. Selten sogar nur! Oft wäre die Starre, im Sinne von „einfach aushalten“ deutlich besser. Nicht immer müssen wir uns verstellen und davonlaufen, um zu überleben. Das war früher. Heute ist Angriff aus meiner Sicht oft die bessere Variante. Da wir selbst bei Niederlagen höchstens ein bisschen Geld verlieren würden. Aber sicher nicht mehr gleich unser Leben. Proaktiv ersetzt reaktiv. Gilt überall, wie gesagt. Auch in der Partnerwahl und in Beziehungen.

Wir sind geprägt und durchsetzt von Angst. Angst den Job zu verlieren. Angst unseren Partner zu verlieren. Angst, dass unser Umfeld uns nicht mehr mag. Im Endeffekt ist der Urinstinkt des Menschen sein Überlebenswille. Was einerseits unsere Erhaltung garantiert, uns andererseits aber brutal hemmt uns selbst zu entfalten. Ein Beispiel? Wenn wir uns selbst in Situationen aufkommender Angst ehrlich die Frage stellen: „Und warum habe ich Angst davor ?“, dann würden wir feststellen, dass wir letztlich Angst haben zu sterben. Das ist die Kehrseite unseres Urinstinktes. Das ist die Basis von allem.

– Warum sagst Du Deinem Chef nie Deine Meinung, obwohl Dir danach ist?
– Weil Du Angst hast, dass Du Deinen Job verlieren könntest.
– Warum hast Du Angst Deinen Job zu verlieren?
– Weil Du Dir dann Deine Kredite auf Dein Haus und Dein Auto nicht mehr leisten kannst. Und Deine Frau (oder Deinen Mann) und Kinder auch nicht mehr. Und Dein eigenes Leben genausowenig.
– Und warum hast Du Angst davor?
– Weil Du Deinen schuldfinanzierten materiellen Mist dann verlieren würdest und Deine geliebten Menschen dann gehen könnten und Du alleine wärst.
– Warum hast Du Angst davor?
– Weil Du dann nichst mehr hättest, woran Du Dich festhalten kannst.
– Und warum hast Du Angst davor?
– Weil Du dann nichts mehr zu Essen kaufen könntest und mental schwach wirst.
– Und waurm hast Du Angst davor?
– Weil Du dann vereinsamen und verhungern würdest.
– Und warum hast Du Angst davor?
– Weil Du dann stirbst!

Zwischen Hochmut und Demut und Angst

Wie immer habe ich soeben ein bisschen ausgeholt. Aber es ist Sonntag. Da sollten wir in Ruhe tun. Uns Zeit nehmen. Es liegt also an Dir, wo Du Deine Grenze ziehst. Aber Du solltest verstanden haben, dass das hauptsächlich an Deinem Umfeld und an Deiner Erziehung liegt. Eine Frau in einem Café anzusprechen, auf sie zuzugehen, während das 20 andere Personen mitbekommen, ist das nun hochmütig oder demütig? Ist es auch hochmütig eine Frau anzusprechen, die „viel besser“ aussieht, als ich? Oder muss ich demütig sein, „so eine attraktive Frau“ überhaupt sprechen zu dürfen, da sie sich sonst doch nur mit Instagram-Models abgibt?

Es sind die falschen Fragen! Falscher Kontext! Es erfordert Mut, das ja. Aber es ist weder Hochmut noch Demut im Spiel. Es gibt hierbei kein Über- oder Unterordnungsverhältnis. Da würdest Du mir vermutlich zustimmen. Aber aus welchem Grund sollte man eine Frau nicht in einem Café ansprechen? Es ist die eigene Angst. Und das hat erstmal nichts mit Hochmut und Demut zu tun. Da würdest Du mir vermutlich ebenfalls zustimmen. Wie wäre das, wenn jemand anderen Menschen davon erzählt, dass er letzte Woche richtig dick Geld verdient hat? Wie wirkt das? Hochmütig? Demütig? Weder noch? Die Frage ist doch, warum derjenige das erzählt? Vielleicht ist er ein Trainer und möchte gerade Anderen genau das beibringen?! Achso…

Vielleicht denkst Du Dir gerade auch einfach nur: „Was will er mir damit sagen? Die Fragen haben doch nichts mit der Sache zu tun!“ Ja. Eben. Sie haben nichts mit der Sache zu tun. Ob also jemand hochmütig oder demütig ist, entscheidest Du für Dich. Und derjenige für sich. Das muss sich nicht decken. Wenn jemand Dir einen Spiegel vorhält und Dir zeigt, dass Du auf dem Holzweg bist… ist derjenige dann hochmütig? Besonders weil er sich erlaubt ungefragt Ratschläge zu erteilen? Ja? Okay. Für einen Anderen ist er einfach nur mutig, weil er sich der Gefahr aussetzt, dass Du ihn dafür verurteilst. Und sein Angebot zu lernen lieber ausschlägst.

Manche verwenden an Stelle des Begriffs „Hochmut“ auch den Begriff „Arroganz“, das geht uns für gewöhnlich leichter über die Lippen. Es ist der gefühlt modernere Begriff. „Man, ist der aber arrogant!“ oder „Hochmut kommt vor dem Fall!“. Ich glaube, dass wir uns alle selbst solche Dinge öfter haben sagen hören. Im Laufe unseres Lebens. Ist es nicht so? Die Frage ist doch, ob solche Aussagen nicht in Wahrheit pauschale Werturteile über Menschen darstellen, die wir in den seltensten Fällen gar nicht wirklich kennen. Wir maßen uns damit Urteile an über Lebewesen mit Gefühlen und Gedanken. Menschen haben Gefühle. Wir degradieren sie pauschal zu bloßen Objekten, wenn wir ihnen den Stempel „arrogant!“ aufdrücken. Was abgestempelt ist, kann weg. Oder?

Nicht meine Art. Nicht meine Variante. Was tun wir denn in so einem Moment in Wahrheit? Wir verhalten uns nicht anders als die Person, der wir vorwerfen sich „falsch“ zu verhalten. Wir bescheinigen ihr beispielsweise Arroganz und merken im selben Atemzug nicht, dass es die höchste Form der Missachtung ist, einen einzelnen konkreten Menschen pauschal zu verurteilen mit einem Prädikat, das uns selbst in diesem Moment wesentlich treffender beschreibt. Man könnte auch sagen: „Zeigst Du mit dem Finger auf jemanden, dann bedenke, dass dabei gleichzeitig 4 Finger auf Dich zeigen!“

Irren ist menschlich. Wir alle neigen dazu, zu urteilen. Besonders gegenüber unbekannten (Menschen-)Massen. „Die sind alle nicht klug!“, denken wir uns manchmal. Und meinen in Wahrheit „Die sind alle nicht so klug wie ich!“. Wir denken manchmal auch „die leben alle so unbewusst und ungesund!“ und meinen in Wahrheit „die leben alle so unbewusst und ungesund, im Gegensatz zu mir!“. Das ist doch alles normal, dass wir Dinge oder Abläufe in Beziehung zu uns selbst setzen. Selbstverständlich pauschalisieren wir mit solchen Aussagen. Aber die Frage ist eine andere.

Der Unterschied zwischen universell und individuell

Der Unterschied ist doch, dass wir damit niemanden persönlich adressieren. Wir sollten Menschen individuell betrachten, wenn es um einzelne geht. Wir können pauschalisieren, wenn es um Massen geht. So funktioniert Statistik. Sonst müsste die Auswertung einer Befragung von 1000 Personen grafisch auch auf 1000 Seiten abgebildet werden. Für jeden Befragten eine eigene Auswertung.  Was würde das aussagen? Nichts. Sprechen wir über Phänomene, helfen uns Pauschalisierungen. Sprechen wir über Individuen, schaden sie uns. Jeder Mensch ist einzigartig. Einzigartig wundervoll. Die meisten Menschen sind sich dessen nur selbst nicht bewusst. Dafür gibt es aber auch Blogs wie diesen. Sich bewusst zu werden. „Jeder bekommt die Medien, die er verdient hat.“, ist auch so einer meiner Lieblingssprüche. Wobei ich das sonst immer auf die üblichen Medien beziehe. Die Schlafschafe schauen Mainstreammedien. Während einer Minderheit klar ist, dass die Masse immer Unrecht hat. Deswegen liest sie eben andere Medien. Es liegt an jedem selbst zu tun was er für richtig hält. Das ist letztlich auch eine pauschalisierende Aussage. Aber so funktioniert das Leben nun einmal. Ich habe es nicht erfunden.

Oder anders gesagt: Es ist zulässig, von vielen gleichartigen einzelnen Individuen auf Eigenschaften einer Ähnlichkeitsgruppe zu schließen. Dann clustern wir. Wir bilden Gruppen, in dem wir ähnliche „Objekte“ zusammenfassen. Das können Menschen mit bestimmten Eigenschaften oder Fähigkeiten oder Verhaltensweisen sein. Ein Cluster könnte sein: „Der überwiegende Teil der Männer trägt mindestens Schuhgröße 40.“ Mit dieser Aussage sind wahrscheinlich 95% aller Männer erfasst (nur eine Schätzung!). Damit bilden wir ein Cluster (eine Gruppe) und packen dort pauschal diese breite Masse der Männer hinein. Dass wir damit nicht alle abdecken, nehmen wir billigend in Kauf. Anders wäre das Leben nicht gestalt- und handhabbar. Wir benötigen Gesetzmäßigkeiten, die auf Ähnlichkeiten und Wiederholungen basieren. Wenn Du beim Hautarzt einen Termin möchtest, dann tust Du das, weil Du ein Problem mit Deiner Haut hast. Und nicht mit den Zähnen. Sonst wärst Du zum Zahnarzt gegangen. Wir schreiben also der Gruppe der Hautärzte bestimmte Eigenschaften zu, beispielsweise Hauterkrankungen behandeln zu können. Zahnärzten schreiben wir andere Eigenschaften zu. Für gewöhnlich ist die Gruppe der Hautärzte in der Lage Hautkrankheiten zu behandeln. Und die Gruppe der Zahnärzte hat die Fähigkeit Zahnerkrankungen zu behandeln. Dabei gibt es dann jeweils gute und schlechte. Sind alle guten Hautärzte auch sportlich? Oder reisen sie gerne? Oder essen sie viel Fisch?

Mach niemals umgekeht den Fehler, aus einer bestimmten Gruppe (einem Cluster) auf einzelne Individuen in anderen Kontexten zu schließen. Auch dazu neigen wir sehr gerne. Das kann uns allerdings Kopf und Kragen kosten. Beispielsweise gehen wir davon aus, dass Menschen, die regelmäßig Fastfood konsumieren, eher krank, faul und depressiv… und übergewichtig sind. Was mit Sicherheit zweifelsfrei stimmen wird. Allerdings heißt das nicht umgekehrt, dass sich in diesem Cluter nicht Personen befinden können, die beispielsweise Profifußballer sind. Oder Literaturnobelpreisträger. Oder Dein Partner, der so viele wundervolle Eigenschaften in sich trägt.

Die Ausage, dass viel Fastfood fett macht, ist sicher richtig. Pauschalisierend, aber wahr! Aber die Aussage, dass Fastfood-Esser keine guten Angler, Schreiner oder Verkäufer sein können, wäre absurd. Mir ist klar, dass das alles völlig logisch erscheint und für viele Menschen eigentlich keinen eigenen Artikel wert wäre. Ist es doch, sage ich! Denn wir sind viel zu schnell und zu platt und zu pauschal, wenn es darum geht, wie wir mit einzelnen anderen Menschen umgehen. Wie wir sie zuerst BEurteilen, um sie im nächsten Atemzug zu VERurteilen. Und uns damit selbst der Möglichkeit berauben, wundervolle Möglichkeiten und Eigenschaften anderer Menschen entdecken zu könen. Und daraus zu lernen.

Wann ist jemand für Dich hochmütig oder demütig?

Ob jemand für Dich also hochmütig oder demütig ist oder sogar aus Deinem Idealbild heraus genau auf dem schmalen Grat wandert und die perfekte Balance hält, kann ich Dir also nicht beantworten. Beim besten Willen nicht. Aber ich kann mein Bestes geben darzustellen, welchen Regeln Du Dich selbst unterwirfst und warum Du den Grat für Dich genau dort verlaufen lässt wo Du ihn verlaufen lässt. Es ist Deine Entscheidung, dass Du Dinge als hochmütig betrachtest, die ich vielleicht als relativ demütig ansehe. Oder umgekehrt.

Jeder von uns ist anders. Das ist immer so und nicht neu. Aber uns das bewusst zu machen ist so wichtig. Das entscheidet über die tägliche Lebensqualität. Aus meiner Sicht gibt es hierfür 2 grundlegende Dinge zu befolgen und Dir wird es weder passieren, dass Du zu hochmütig noch zu demütig wirst. Und das sind die Achtsamkeit und die Bewusstheit. Das sind Dinge, auf die mich vor ein paar Jahren Eckhart Tolle brachte. Andere wiederum lassen sich eher von Thích Nhất Hạnh inspirieren. Viele Wege führen zum Ziel.

Du solltest Dir also, anstatt mit dem Finger auf Andere zu zeigen und sie als hochmütig zu be- und verurteilen, gewahr sein, dass Du dabei mit 4 Fingern auf Dich zeigst. Du solltest Dir lieber die Frage stellen, ob Du ein freier Mensch bist. Gedankenfrei. Ob Du es Dir selbst erlaubst frei zu denken. Frei von Konventionen. Ob Du den Verlauf des schmalens Grats zwischen Hochmut und Demut wirklich bewusst festgelegt hast. Oder ist Dir das von der Gesellschaft bzw. durch die Erziehung so beigebracht worden? Beschäftige Dich lieber mit Dir selbst als mit anderen Menschen. Kehre vor Deinem eigenen Teppich, dort ist in aller Regel gut zu kehren. Deswegen bin ich so gerne mein härtester Richter. Mein nörgelndster Kritiker. Mein unzufriedenster Erzieher. Wenn ich mir die Zeit nehme mich mit mir zu beschäftigen, brauche ich mich nicht mehr so viel mit anderen Menschen beschäftigen. Höchstens hier im Blog. Aber das ist in Wahrheit auch nur ein Tagebuch, indem es um mich geht.

Und ich möchte den heutigen Artikel mit einem Zitat abschließen. Einem, das ich gestern Nacht entdeckt habe. Das mich wirklich aus den Socken gehauen hat. Weil es sich so wunderbar natürlich richtig für mich anfühlt und gleichzeitig auch schon lange mein täglicher Antrieb ist. Aber ich hätte es nicht besser in Worte fassen können. Darum verneige ich mich dafür vor dem Literaturnobelpreisträger Ernest Hemingway:

„Es hat nichts Edles, sich seinen Mitmenschen überlegen zu fühlen. Wahrhaft edel ist, wer sich seinem früheren Ich überlegen fühlt.“

PS: Dass Manches von mir manchmal hochmütig wirken mag, verstehe ich. Das liegt am definierten jeweiligen Verlauf des Grats zwischen Hochmut und Demut jedes Einzelnen. Wie mir in diesem Artikel heute hoffentlich herauszuarbeiten gelungen ist. Aber es geht für mich um nichts Geringeres als das Besagte in diesem Zitat. Jeden Tag die neue beste Version von mir selbst zu sein! Ich kann mir nichts davon kaufen klüger zu sein als Andere. Oder schöner. Oder reicher. Oder trainierter. Oder was weiß ich. Aber ich gehe jeden Tag in eine neue Herausforderung. Die Challange gegen mich selbst, besser zu werden! Dass ich dabei automatisch den Einen oder Anderen überholen werde, liegt in der Natur der Sache. Aber es ist mir einfach egal. Es ist mir egal! Ich kehre vor meinem Teppich. Der ist schmutzig genug. Jetzt ist damit auch die Antwort auf den Titel des heutigen Artikels gegeben. Wem wir uns überlegen fühlen sollten.

Von 2 Dates und Marktwerten (Teil 2 von 3)

Gestern gab es Teil 1 dieses 3-Teilers (Von 2 Dates und Marktwerten (Teil 1 von 3)), darin ging es unter anderem um das erste von 2 meiner Dates dieser Woche, um Fr. Distanz. Außerdem drehte es sich darum, welchen kognitiven Verzerrungen wir Menschen gerne im Lebenserfahrungsprozess unterliegen. Darüber hinaus erklärte ich, warum der von mir so geschätzte Eckhart Tolle nicht mit allem Recht hat (sorry, lieber Eckhart) und außerdem beleuchtete ich die Eigenschaften, die einen qualitativen Mann auszeichnen. Ich zählte dabei „harte Fakten“ auf und verglich dies mit einem Quartett-Spiel. Du kennst ja diese Spielkarten, bei denen es um größere Traktoren, schnellere Flugzeuge oder auch PS-stärkere Autos geht. Ich versuchte das auf die Marktwerte und Gesetzmäßigkeiten des Datingmarktes zu adaptieren und meine gegenwärtige Situation realistisch einzuschätzen. „Positionierung im Markt“, würde ein Vertriebler dazu sagen. Du bist das Produkt, in dem Fall respektive ich.

Heute geht es um die andere Hälfte der Wahrheit, nämlich den Marktwert der Frauen. Um diesen ins Verhältnis zu dem der Männer zu setzen. Verkreuzen, sozusagen. Schnittmengen bilden. Natürlich geht es dabei auch noch weiterhin ein wenig um Fr. Distanz. Im dritten Teil dieser Miniserie werde ich mein zweites Date dieser Woche in den Fokus rücken, Geduld und jetzt erst einmal viel Spaß! 🙂

Ein kurzer Exkurs in die Marktwerte von Mann und Frau

Nun, weil ich immer wieder schmunzeln muss darüber, was Frauen manchmal (nicht alle!) von sich halten. Wie sie ihren Marktwerk völlig überschätzen und den Marktwert mancher Männer völlig unterschätzen. Als wären wir Männer alle gleich. Okay, ich gebe es zu. Wir sind alle gleich. Aber psssssst, ich verrate Dir was: Manche von uns sind gleicher! 😉

Das hätte jetzt einen eigenen Artikel verdient, wahrscheinlich ein 5-Teiler. Ich kann es nur kurz anreißen, was nun kommt: Der Marktwertk einer Frau ist aufgrund ihrer Schönheit (und das ist der wichtigste Aspekt aus Sicht eines Mannes, evulutionär bedingt) am Höchsten bis ca. zu ihrem 25. Lebensjahr. Spätestens ab ca. 30 nimmt der Marktwert alleine schon biologisch bedingt langsam ab, da hier zunehmend Themen wie Risikoschwangerschaft eine Rolle spielen und erste Falten den Körper zieren. Der Körper verliert langsam aber stetig seine Makellosigkeit. Der Marktwerk eines Mannes ist bis zu seinem 25. Lebensjahr hingegen extrem flach, praktisch nicht vorhanden. Warum? Harte Fakten: Kein Geld, keine Bildung, keine Erfolge, noch (!) kein gut bezahlter Job (= keine Sicherheiten), keinerlei Persönlichkeit. Aber der Marktwert wird zunehmend steigen, da sich der Mann in all diesen Bereichen entwickeln wird. Den Höhepunkt erreicht er dann bis ca. 35 und ist in der Spitze bei ca. 40.

Für junge Frauen ist das Aussehen eines Mannes überproportional wichtig, nimmt aber an Stellenwert im Laufe der ihr verbleibenden wenigen nächsten „hochpreisigen“ Jahre drastisch ab und der soziale Status eines Mannes spielt für die „langsam alternde“ Frau zunehmend die elementare Rolle in der Partnerwahl (Stichwort Hypergamie). D.h. nun kann der Alpha-Mann im „guten“ Alter zunehmend Punkten. Dabei spielt das Aussehen des Mannes nicht mehr die erste Rolle, da für die Frauen dessen Status wichtiger geworden ist. Das sind Kurvenverläufe, die sich irgendwann kreuzen. Die Marktwertkurve der Frau gegenüber der Marktwertkurve des Mannes. Deswegen bekommen Top-Männer jenseits der 30 auch noch immer Sahne-Hasen um die 25 (oder jünger). Während ein Top-Mann ab Ende 20 bis ca. 40 (oder sogar 45) es wirklich nicht nötig hat, sich an irgend eine sich selbst im Marktwerkt überschätzende alleinerziehende Mama fest zu tackern. Und sei sie optisch noch so heiß. Das ist jetzt mal wieder Realtalk, wie man in Neudeutsch sagt. Aber es ist sooo sooo wichtig. Bitte.

Ich war mir beim Schreiben dieses Artikels nicht ganz schlüssig, wie klipp und klar ich alles formulieren soll, damit ich auf den Punkt bringte worum es geht. Für gewöhlich gilt die Formel: Je klarer meine Artikel formuliert sind, desto mehr Leser fühlen sich tendenziell auf die Füße getreten. Das ist aber nicht meine Absicht. Meine Absicht ist, dass Du, wenn Du etwas für Dich mitnehmen möchtest (das ist Deine Entscheidung und hängt von Deiner inneren Einstellung ab!), etwas für Dich mitnehmen kannst. Wenn Du Dir dabei auf die Füße getreten fühlst, ist mir das relativ egal. Ich freue mich aber, wenn Du für Dich einen Mehrwert siehst. Was, wenn Du Dich in all diesen Dingen schon auskennst? Sehr gut, dann freue Dich, dass es hier einen Blog-Autor gibt, der so tickt wie Du. 🙂 Wenn aber stattdessen alles immer schön „smooth“ formuliert ist, dann wirken solche Artikel zwar „schön rund“, ziehen vielleicht auch viele Leser an, allerdings bleiben beim Leser kognitiv nur Dinge haften, die uns herausfordern. Und deshalb habe ich mich entschieden, nachträglich noch die zwei folgenden Absätze einzubauen. Disclaimer: Ich möchte niemandem auf die Füße treten, wenn es aber nötig ist, um Mehrwerte für Dich zu schaffen, dann nehme ich das aus reiner Nächstenliebe in Kauf. Um es mal sentimental auszudrücken. 🙂 Es muss auch niemand Danke sagen. Ich mache das pro bono, kostenlos. Kommt von Herzen. 🙂

Die ultimativen Tipps an Dich, als Mann!

Absatz 1:
Also eine kurze knackige Zusammenfassung: Junge Frauen sind hübsch und wollen Spaß. Deshalb nehmen sie sich im Teenageralter und bis ca. 25 nur die extrem attraktiven Jungs. In dem Alter spielen Geld und Sicherheit für eine Frau keine Rolle, die geistige Reife ist einfach noch nicht vorhanden. Schnee von morgen, gell. Aber der Schnee von morgen wird schneller der Schnee von heute, als man (Frau!) glaubt. Männer in dem gleichen Alter sehen das ganz ähnlich. Deswegen kannst Du in dem Alter als Mann hauptsächlich nur dann punkten, wenn Du gut aussiehst. Bist Du als Mann kein Top-Modell und steckst gerade noch maximal in den frühen 20ern, dann hast Du ein „kleines Problem“. Aber für Dich gilt in dem Fall: Geduld! Deine Zeit wird kommen! Jenfalls wenn Du clever bist! Das Erfolgsrezept: Arbeite an Dir! Job, Bildung und Persönlichkeit sind essentiell. Das sind die Schlüssel! Ich wünsche Dir an der Stelle das Beste, denn es liegt alleine in Deiner Hand, mit wievielen heißen Hasen Du Dich fortan abgeben kannst. Beweg Deinen Arsch und alles kommt ins Lot. Vertrau mir! 😉

Die ultimativen Tipps an Dich, als Frau!

Absatz 2:
Bist Du eine Frau, ebenfalls maximal 25 oder höchtens Ende 20. Was gilt dann für Dich? Nun, das musst Du selbst entscheiden. 🙂 Aber Du kannst das clever angehen oder Dich treiben lassen und mal sehen was kommt, da Du ja so unglaublich attraktiv bist und Dir alle Männer hinterher hecheln. Instagram-Kussmund-Selfie-Fake-Generation eben. Dann wirst Du aber irgendwann aufwachen und merken, dass sich das Blatt gewendet hat. Da Du inzwischen Falten, aber noch immer keinen qualitativen Partner an Deiner Seite hast. Dann ist der Zug ziemlich abgefahren. Denn die richtig guten Männer haben sich inzwischen Dein Alter-Ego in der 25-Jahre-alt-Variante geholt und brauchen Dich mit Deinen inzwischen 35 Jahren nicht mehr. Pech gehabt, könnte man sagen. Oder einfach nicht nachgedacht, würde ich sagen. Deswegen mein Rat an Dich: Sei clever! Nutze Deine Blütezeit durchaus zum Feiern und Spaß haben und Männer kennen lernen, damit Du herausfindest, was zu Dir passt. Aaaaaber schmeiß Dich nicht für jeden Typen weg. Springe nicht mit jedem in die Kiste. Du ruinierst damit Deine eigene Selbstwahrnehmung und degradierst Dich zu einem Objekt. Mehr mehr mehr ist nicht besser besser besser. Eher anders herum. Achte auf Deine Qualität. Sorge vor, d.h. achte auf Deine Bildung und Ausbildung. Warum? Wenn Deine spätere Beziehung (womöglich sogar noch mit Kindern) sich trennt, dann hast Du ein zweites Standbein und kannst immer noch beruflich versuchen Glück zu empfinden, voran zu kommen oder zumindest später immer noch für Dich selbst sorgen. Spielst Du allerdings immer nur auf „faule hübsche Hausmama“, die ja bisher immer nur die tollsten (attraktivsten) Typen hatte, dann könntest Du Dich ziemlich verzocken. Nicht gut. Dann ist nämlich vielleicht irgendwann aus irgend einem Grund der Mann weg und wenn die Kinder auch noch aus dem Haus sind, hast Du ein Problem. Das merkst Du aber nicht jetzt, sondern erst mit 40 oder 45 aufwärts. Wer will Dich dann noch?! Sicher kein qualitativer Mann. Harte Worte, aber denk darüber nach. Ich würde das ernst nehmen. Also ist was das Beste für Dich? Aus meiner Sicht: Bildung und Ausbildung (durchaus ein Studium), ohne sich darin zu verbeißen und eine Karriere anzustreben. Es geht nur darum, „sicherheitshalber“ schon einmal einen Motorradführerschein zu machen, ohne zunächst ernsthaft vor zu haben überhaupt Motorrad zu fahren. Lass den Schein in der Schublade. Vielleicht brauchst Du ihn später mal. Vertrau mir! 😉 So und dann? Dann solltest Du bereits in den 20ern, idealerweise sogar Mitte der 20er nach einem qualitativen Mann Ausschau halten. Der kann gerne 30, 35 oder auch 40 sein. Spielt keine Rolle. Jetzt bekommst Du das Beste, was Du bekommen kannst. Wer gibt Dir denn die Garantie, dass dieser tolle feierlaunige gel-geschleckte Sunny-Boy-20-jährige-Surfertyp, in den Du sooooo verliebt bist, Dir auch in 5 oder 10 Jahren noch gefällt? Dass er nicht beim Feiern kleben bleiben wird, nichts in der Birne hat und dementsprechend auch nicht an seiner Weiterentwicklung arbeiten wird…? Niemand. Es kann Dir also passieren, dass dieser Typ „dumm“ bleibt oder „faul“, vielleicht beides. Dann hast Du einen toll aussehenden „Mann“ an Deiner Seite, der sich auf seinem Aussehen ausruht. Und ausruht… und ausruht… Und links und rechts von allen qualitativen Männern überholt wird. Deine Freundinnen werden ein paar Jahre später ein erfülltes und tolles Leben haben und Du? Du hast bis dahin im ungünstigen Falle vielleicht einen dickbäuchigen und faulen Nichtsnutz zu Hause auf der Couch liegen. Der früher mal ganz attraktiv war und vielleicht auch noch (bis auf seinen Bauch) ist. So schleimig wie das Gel in seinem Haar. Kein Geld, kein Bock, keine Perspektive. Herzlichen Glückwunsch. Überlege Dir also gut, ob Du Dich in dem Alter an einen Schönling binden möchtest, wenn er sonst nichts zu bieten hat. In die Zukunft kann niemand sehen, klar. Mir ist das egal. Musst Du selbst wissen. Ich würde es anders machen. Nochmal: Hab Spaß und geh feiern, aber übertreibe es nicht. Besonders was Deine Körperlichkeit betrifft, Du wirst dabei sonst seelisch verkümmern. Was ist denn später einmal für Dich anderenfalls noch das Besondere an Sex?! Generation Tinder macht viel kaputt. Kümmere Dich neben dem Feiern um Deine (Aus-)Bildung und sieh zu, dass Du rechtzeitig den Absprung vom Feiern schaffst. Dass Du Dir bis Mitte 20 und aller spätestens bis Ende 20 einen tollen Mann an die Seite ziehst. Einen qualitativen Mann. Was einen qualitativen Mann auszeichnet? Lies Teil 1, da habe ich das (ja, auch mich selbst) beschrieben. Lies meinen Blog. Dann weißt Du was Qualität ist und wie jemand mit Qualität tickt. 😉

Warum es Ausnahmemänner gibt und eine sehr persönliche Botschaft an alle Menschen meines Lebensweges

Power-Emanzen (alá Alice Schwarzer) dürfen jetzt ihre Keulen rausholen und mich mit Steinen bewerfen, aber die Gesetzmäßigkeiten der Natur werden sie niemals verändern können. Ich habe die Natur nicht erschaffen. Ich bin nicht der Erfinder der Botschaft. Ich bin nur der Überbringer, ein einfacher Beobachter. Steinigt nicht den Botschafter, es würde den falschen Treffen. Manches hätte ich mir auch gerne anders gewünscht. Beispielsweise die Schei** mit der Hypergamie. Ich wurde selbst Opfer davon, weil ich mich zu wenig mit dem Thema beschäftigt hatte. Mein Fehler. Wenn man irgendwo mitspielen möchte, sollte man auch die Spielmechanismen verstanden haben. Hatte ich bis dahin nicht. Falls ich mal dem Schöpfer begegnen sollte, werde ich ein ernstes Wort mit ihm reden und ihm erklären, dass er sich in manchen Dingen vertan hat. Versprochen! Bis dahin gelten allerdings die gegenwärtigen natürlichen Gesetze weiter. Schlucken und das Beste daraus machen oder sich aufreiben und versuchen wider die Natur zu arbeiten? Dumme Frage von mir. Nächste Frage!

So. Nun begegne ich also einer Frau, die bereits ein Kind hat. So auch Date 1 dieser Woche. Das ist rein marktwerttechnisch betrachtet schlecht. Standpunktfrage, klar. Aus meiner Sicht ist das jedenfalls schon mal nicht gut. Für sie müsste es hingegen ein Jackpot sein (Stichwort: Was sagten wir, zeichnet nochmal einen qualitativen Mann aus?!). Kein Mann hat in der Regel Lust auf ein „Kuckuckskind“. Es gibt aber viele „Ausnahmemänner“, das sind die, die in der Regel sonst keine Alternativen haben. Deswegen sind es keine Ausnahmen, sondern eher die „Normalos“. Für die ist eine Frau mit Kind das Einzige, was für sie greifbar und realistisch ist.

Ich bin sicher eine Ausnahme von der Ausnahme. Ausnahme der „Normalos“, sozusagen. Warum? Ich habe Alternativen, wenn ich will, sogar fast auf Knopfdruck, jedenfalls wenn ich es absolut provoziere. Aber ich brauche das nicht und bin trotzdem offen für Frauen mit Kindern. Weil für mich diese ganze Marktwertschei** so ein Dummfug ist und ich mich als ein Seelenwesen betrachte. Ich fühle mit dem Herzen, nicht mit dem Kopf. Ich finde den Teil unserer gesellschaftlichen Abläufe hochgradig dumm und den Hauptgrund für großes Unglück der Meisten. Hypergamie und dieser ganze Rotz. Ich würde am Liebsten einfach nur eine liebe, moralisch integre Frau an meiner Seite haben. Gerne darf sie attraktiv sein, klar. Aber in erster Linie sollte sie moralisch einwandfrei sein, Herz und Seele besitzen. Mein Pendant. Zu finden extrem schwierig. Gelang mir in meinem Leben erst einmal. Damals war ich selbst aber noch nicht so weit, das zu erkennen. Unreife gepaart mit Unbewusstheit. Deswegen ließ ich meine damlige Partnerin ziehen. Deswegen ist daraus damals das Projekt Beziehung (Teil 1) entstanden. Und deswegen bin ich heute anders als früher, sehr viel anders. So gesehen war es eine schmerzvolle, aber notwendige und im Ergebnis sehr gute Entwicklung für mich.

Eine persönliche Botschaft an alle Menschen, mit denen ich in meinem Leben je zu tun hatte: Danke an alle Menschen, die Anteil an meiner Entwicklung bis hier her hatten. Ich denke da an ganz wundervolle Menschen. Die für mich da waren, in besonderen Zeiten. In Hochphasen, genauso wie in den Tiefs. Besonders in den Tiefs. Der größte Dank gilt meinen Eltern, die immer für mich da waren und es noch immer sind.
Ich danke den guten von Euch allen, genauso wie den schlechten Menschen meines Lebensweges. Ihr habt mich zu dem gemacht, der ich heute bin. Und ich finde mich so gut wie noch nie zuvor, so wie ich jetzt bin. Die guten von Euch verehre ich, selbst wenn ich keinen Kontakt mehr zu Euch haben sollte. Und manche tollen Menschen verliert man leider im Laufe des Lebens. Ich denke da besonders an meinen Opa, Du bist zu früh gegangen. Und den schlechten von Euch danke ich ebenfalls und lächle Euch durch meinen Rückspiegel zu!

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Zurück zum Thema: Was mich von „Normalos“ unterscheidet, jetzt in Bezug auf mein Date 1 dieser Woche:

  1. Ich habe „jederzeit“ Alternativen, wenn ich möchte. Pickup hat mein Leben definitiv auf ein neues Level gehoben. Damals schon. Und heute nochmals auf eine ganze andere Art. Was hauptsächlich an meinen „neuen“ bzw. anderen Trainern liegt. So ist beispielsweise auch Date 2 entstanden, kommt in Teil 3 dieser Serie.
  2. Ich denke dennoch anders als Andere. Eine Frau mit Kind ist für mich nicht „mehr“ oder „weniger“ Wert. Das sind Kategorien, die auf dem Datingmarkt gelten. Aber ich übernehme nicht die Kategorien der Masse für mich. Ich mache meine eigenen Regeln. Ich date nach eigenen Maßstäben und bewerte nach eigenen Kriterien, aber ich verurteile nicht pauschal.

Es hat ehrlicherweise gesagt allerdings auch meist handfeste Gründe, warum eine Frau beispielsweise schon 1 oder 2 mal verheiratet war und mehrere Kinder hat und mit keinem der Partner mehr zusammen ist. Naiv wäre es zu glauben, dass sie immer „nur Pech“ hatte, die liebe Dame. Systemisch bedingt lohnt es sich hier genau hinzusehen, wo der Fehler im Detail steckt. Es waren sicher nicht alle ihre Männer dumm, blöd, faul, missachtend oder sonst etwas. Und „einfach so“ lebt sich auch niemand auseinander, auch wenn das immer so gesagt wird. Da sind einfach 2 extrem unbewusste Menschen zusammen gewesen. Natürlich „lebt man“ sich dann auseinander. Wer ist denn „man“? Übernimm Verantwortung für Dich selbst!

Ich wünschte, ich könnte mit diesem Wissen zurück in Teil 1 reisen, besser noch weiter zurück. Meine treuen Leser wissen sicher warum… Fr. Schlange… der Grund für das Projekt Beziehung Teil 2. Es gilt aber auch hier nie zu pauschalisieren. Es gilt wachsam zu sein, die kindliche Naivität abzulegen. Und jetzt in Teil 2 bin ich soweit. Ich habe es verstanden! *Die Hände in Richtung Himmel zusammen faltend*
Und manchmal sollte man auch nicht auf Eckhart Tolle hören. Nicht alles ist immer „gut so“ wie es ist. Deshalb hätte ich mich auch nicht blind auf eine Frau mit 2 Kindern einlassen dürfen, die 2 mal verheiratet war. Es hat, wie gesagt, Gründe. Ich hätte die äußeren Umstände und ihr Umfeld stärker in meiner Entscheidungsfindung beachten müssen. Es gab klare rote Flaggen. Ich habe sie übersehen, wahrscheinlich übersehen wollen. Nicht-Danke Eckhart. Aber es sind nicht andere „Schuld“. Selbstverantwortung ist das Stichwort. Ich hatte eine Wahl getroffen. Und selbst wenn die Frau mir ein Bein abgehackt hätte, so bliebe doch die Tatsache, dass ICH mich für diese Frau entschieden hatte. Zum Glück ließ sie mein Bein ganz. Nur das Herz ist vernarbt. Aber das wird schon wieder, bin auf gutem Wege! 😉

Eine persönliche Botschaft an Eckhart Tolle

Lieber Eckhart, ich habe das noch nie so gesagt, aber heute ist es soweit: Ich respektiere Dich sehr und Du hast mir damals in meiner schwersten Zeit mein Leben gerettet. Dafür danke ich Dir von Herzen. Aber alle Gedanken immer auszuschalten und alles anzunehmen was kommt, ist nicht pauschal richtig und gut. Manche Pilze sind nämlich verdammt giftig! Auch wenn sie toll aussehen und für sie mein Spruch „Hauptsache hübsch“ absolut gelten mag. Auch wenn Du der Millionenbestseller-Autor bist und ich nur ein popeliger Blog-Autor mit aus Sicht vereinzelter Menschen angeblich wirren Phantasien (aber einem großen Herzen!), in dem Punkt bist Du weiterhin der Naive. Während ich mich weiterentwickeln durfte/musste. Dank meiner hoffnungslos kindlichen Blindheit (bedingt durch Deine Lehren) habe ich den für mich bislang giftigsten Pilz der Erde geschluckt. Das ist kein Vorwurf an Dich, ehrlich. Als positiven Ausfluss meiner eigenen Naivität gibt es jetzt einen Teil 2. Ich übernehme die volle Verantwortung für mein vergangenes und zukünftiges Handeln. Und falls Du möchtest, können wir uns jederzeit einmal treffen, um über diese Punkte ins Gespräch zu gehen und die Frage zu klären, ob immer „alles ist wie es ist“ und „gut so ist, wie es ist, weil es gar nicht anders sein kann“. Ist es nämlich nicht. 😉

Weiter im Text

Aber das bedeutet umgekehrt nicht, dass ich gezielt nach Frauen mit Kindern suche. Der Rückschluss ist unzulässig. Jetzt datet ein Mann mit all den genannten qualitativen Eigenschaft (siehe Teil 1 dieser 3er-Serie) eine Frau (egal welchen Alters), die bereits ein Kind hat, und angenommen die Frau wäre bereits jenseits der 25… und trifft auf einen Mann, der in der Blütezeit seines Lebens steht und all die oben genannten Voraussetzungen mitbringt… dann?

Dann muss ich mich schon fragen, was in den Gedanken einer Frau vorgeht, die sich nicht schleunigst so einen Typen krallt?! Wahnsinn. Aufwachen bitte. Liebe solche Frauen, ein ganz gut gemeinter Appell an Euch: Kommt bitte etwas von Eurem hohen Ross herunter. Bist du 20, okay, dann sei arrogant oder leg Deinen Fokus auf was auch immer Du für nötig erachtest. Dann tu auf Diva. Nimm Dir die Typen, die Dir nur schnellen Spaß garantieren und sonst nix auf dem Kasten haben. Aber bist Du älter, womöglich mit Kind… dann bitte… und das meine ich absolut ehrlich und wirklich gutmütig… dann bitte bitte schätze Deinen Marktwert realistisch ein! Lies Bücher zu dem Thema. Lass Dich beraten. Beschäftige Dich damit. Was auch immer. Frag mich, sicher auch eine gute Wahl. Egal was. Aber tu etwas! Ansonsten wirst Du entweder einen Typen bekommen, den Du eigentlich gar nicht möchtest und irgendwann aus purer Verzweiflung an Deine Seite holst oder aber Du bleibt die meiste Zeit Deines Lebens Alleinerziehend bzw. ab den 40ern dann für immer Solo. Wahnsinn.

Warum sie nun Fr. Distanz heißen soll?

Nun… wir sehen uns beruflich bedingt nur alle paar Monate. Das Date lief insgesamt recht zurückhaltend ab, keine Körperlichkeiten. Ich hab es aber auch nicht (mehr) nötig zu „eskalieren“. Nichts mehr davon. Ich mache das worauf ich Bock habe. Wenn ich ihre Hand halten will, dann tue ich es. Wenn nicht, dann nicht. Aber ich achte darauf, was für Signale ich bekomme. Anders als als Pickup-Anfänger. Ich sehe mich aber nicht mehr wirklich als Pickupper. Und in dem Fall gab es keine Anzeichen. Und so schlug ich ihr vor meiner Abreise noch vor, dass wir uns früher als erst in ein paar Monaten wieder sehen könnten. Und dann kam von ihr… „Naja weißt Du. Die Distanz zwischen uns ist schon sehr groß. Das sind jetzt nicht die besten Voraussetzungen, um da irgendwas zusammen zu starten. Ich möchte meinen Partner schon in meiner Nähe haben. Wir sehen uns ja dann, wenn Du das nächste Mal wieder hier bist und wir können ja auch dazwischen öfter mal privat telefonieren. Für mich ist das Tempo gerade gut so.“

Deswegen könnte Fr. Distanz auch Fr. Tempo heißen, bzw. Fr. Nicht-Tempo. Oder Fr. Schnecke? Aber ich habe mich für ersteres entschieden.

Frage von mir in die Runde: Was denken Frauen sich, wenn sie so etwas sagen?! Soll ich jetzt halb gar und lauwarm auf dem Abstellgleis warten, bis ich wieder mal oder überhaupt auf den Zug aufspringen darf? Bis der Schaffner dann in seine Trillerpfeife pustet?!

Ernsthaft?!

Jetzt verstehst Du vielleicht, warum ich meine Aspekte in den Ring geworfen habe. Alles was ich als Paket mitbringe. Jetzt ergibt sich hoffentlich ein Gesamtbild. Ich brauche niemanden. Ganz im Gegenteil. Als ich abreiste, wusste ich, dass ich am nächsten Tag vermutlich wieder ein Date haben würde („vermutlich“, weil man nie sicher sagen kann, ob es nicht kurz davor abgesagt wird). Date 2 dieser Woche. Ich bin ein Mann. Ein Mann hat Auswahl, ein qualitativer Mann! Kein Normalo. Kein Angsthase. Kein Herumsitzer. Aber jeder Mann, der einigermaßen was in der Birne hat, auf sich achtet und sich nicht gleich ins Hemd macht, wenn er auf Menschen zugehen muss… tut mir leid… derjenige hat so ein Ding nicht nötig. Was er aber noch weniger hat: Zeit zu warten. Ein Mann wartet nicht. Ein Mann macht. Nimmt sich was er für gut hält. Und wenn er es nicht bekommt, zieht er weiter.

Ich habe ihr natürlich erklärt, dass sich solche Dinge dann immer verlaufen würden, wenn viel Zeit verstreicht und ich da auch nicht fixiert sei. Es sei für mich okay, wenn eben nichts entstünde. „Wenn nicht, nicht. Ist doch okay. Wir müssen uns ja auch nicht gezwungen beim nächsten Mal wieder treffen.“

Der sofortige und geordnete Rückzug

Für mich waren ihre Worte jedenfalls ein großer Abtörner. Ich habe innerlich gespürt, wie es in mir das getriggert hat, was ich früher Dank der vielen Körbe (besonders nach Dates!) entwickelt habe: Die einzigartige Fähigkeit eine Frau sofort loszulassen (ehrlicher Zusatz: Zumindest wenn ich sie noch nicht liebe), sobald ich den Hauch von mangelnder Anziehung ihrerseits verspüre. Ich zog mich innerlich also stark zurück, was mein Interesse an ihr betrifft. Das ist wie bei einer zarten Pflanze, wenn sie gerade erst dabei ist überhaupt zu keimen… und sie dann schon verwelken soll. Passt. Sparen wir uns den ganzen Zyklus der Keimung, des Austriebs und der Blüte. Spart Energie für andere Pflanzen. 😉

Das Leben ist wie es ist und es kommt wie es kommen soll. Und mein Spruch von früher gilt ja noch immer: „Und so packe ich meine Sachen und ziehe weiter…“

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Für die Einen ist Distanz ein Grund. Für die anderen eine Herausforderung und Chance. Ich sehe nur Chancen im Leben, Fr. Schlange hat mich da dankenswerterweise aufgeweckt. Ich war (war!) Dank Teil 1 schon so und jetzt bin ich es mehr als je zuvor wieder.

Auf dem Weg zurück, bald angekommen, erhielt ich am Abend noch eine Nachricht von ihr auf mein Handy. Ob ich gut angekommen sei. Ich antwortete kurz angebunden mit wenigen Worten. So bin ich, wenn ich merke, dass es sich nicht mehr lohnt für eine Sache zu investieren: Lasse ich los. Auf Abstellgleise stellen Dich nur solche Menschen, die sich nicht entscheiden können. Die Gleise sind überall voll davon, von armen Zügen, die gerade nicht für die Deutsche Bahn im Einsatz sind. Hier geht es aber nicht um Züge, sondern um Menschen und deren Gefühle. Wir kennen nie die wahren Beweggründe, warum Menschen uns auf Abstellgleise stellen. Spielt aber auch keine Rolle. Es ist mir egal, warum eine Frau dies oder das tut. Wichtiger ist das Wissen um das Thema der falschen oder richtigen Zeitfenster (zwei meiner besten Artikel aus meiner Sicht, aus dem Jahr 2017: Philosophischer Sonntag – Über Zeitfenster im Leben und Deine Rolle darin (Teil 1 von 2) und Philosophischer Sonntag – Über Zeitfenster im Leben und Deine Rolle darin (Teil 2 von 2)).

Am nächsten Tag, gestern, erhielt ich erneut eine Nachricht. Wie es mir gehe, ob ich das gemeinsame Eis vom Nachmittag schon wieder abtrainiert hätte. Lustig, ein bisschen frech, ihr Humor ist schon gut. Passt ja alles. Ich las die Nachricht allerdings erst nach meinem Date Nummer 2 dieser Woche, mitten in der Nacht. Und da der Artikel so lange geworden ist, gibts die Fortsetzung dieses Artikels und die Story mit Date Nummer 2 dieser Woche in nächsten und abschließenden dritten Teil… 🙂

PS: Ist doch interessant, oder? Ich fahre das Interesse stark zurück – nicht gespielt -, Fr. Distanz schreibt aber trotzdem weiter von sich aus Nachrichten und fragt nach mir. Wie war das noch gleich…? Es würde sich doch „eigentlich gar nicht lohnen“, so in etwa, dass wir da etwas gemeinsam „versuchen würden“. Aber ja, immer schön warm halten. Wie alte Bratwürste in der Auslage beim Metzger. Die schon schrumpelig sind. Die mag zwar niemand wirklich kaufen. Aber manchmal kommt ein sehr hungriger Handwerker herein und ist froh, wenn er überhaupt etwas zum Beißen bekommt. Nicht wahr? Ich bin aber kein Handwerker und hungrig auch nicht. Ich habe genug zu Essen und – wenn ich möchte – auch die Auswahl zwischen anderen Gerichten. Auch solchen, deren Marktwert oberhalb von Bratwürsten liegt. Ich liebe Metaphern!

PPS: Als ich diesen Artikel gestern schon fertig stellte, kam nochmal eine Nachricht von ihr. Ich antworte wieder nur kurz. Andererseits bin ich aber auch ein Mann der klaren Worte und da sie um ein Telefonat fragte, kam ich dem nach. Es wurde ein langes Telefonat. Wir sprachen offen über alles, es war ein gutes Gespräch. Wir kennen uns ja nun auch schon eine Weile, da fallen solche Gespräche leichter. Für sie sei tatsächlich die Distanz der Hauptgrund, warum das zwischen uns aus ihrer Sicht nichts werden würde. Würde ich in ihrer Stadt wohnen, sähe alles anders aus. Sie fände mich sehr attraktiv, meine Augen und auch meine Sportlichkeit würden ihr sehr gefallen, sie fände auch meine Art gut, wie ich gekleidet sei und meine Lebenseinstellung brächte sie auch im Nachgang immer positiv ins Nachdenken. Aha, okay. Aber die Distanz verhindere für sie, dass sie überhaupt mehr investieren möchte. Ich erklärte ihr, dass das für mich vollkommen in Ordnung sei, wenn sie das so sähe. Fairerweise erkläre ich – gut gemeint für sie – auch, dass ich mich an ihrer Stelle im Leben mehr auf die Chancen konzentrieren würde als auf Hürden und Hindernisse. Aber da ich keine weiblichen Freundschaften pflege, teilte ich ihr mit, dass für mich dann die privaten Telefonate und Nachrichten zukünftig zu Ende seien. Auch die beruflichen Korrespondenzen würde ich wieder auf das reduzieren, das Berufliche. Das respektierte sie, auch wenn sie es schade fände. Ich erklärte ihr, dass ich das aus Prinzip machen würde, da ich mich grundsätzlich lieber einer Sache verschreiben würde. Nämlich meiner Partnerin bzw. der Energie auf dem Weg zur nächsten Partnerin. Ich sagte ihr auch klar, dass ich anstelle mit ihr zu telefonieren ein Date mit einer anderen Frau haben könnte. Ganz wertneutral betrachtet, brächte mich das weiter. Sie verstand das alles. Und hätte ich den Eindruck gehabt, dass sie nicht dennoch ein guter Mensch sei, hätte ich von all dem nichts erklärt. Aber ich mag sie, sie ist ein lieber Mensch. Wenn auch etwas unbewusst und vermutlich beziehungstechnisch betrachtet deshalb nicht auf meiner Wellenlänge. Sie ist schon eher „einfach“ und manchmal als Typ sogar eher negativ eingestellt. So wie die meisten Menschen. Das langweilt mich eher. Das zeigt ja auch das Beispiel mit der Distanz. Mir wäre die Distanz egal. Dann ziehe ich eben um, was ist schon dabei. Aber wenn alles immer nur Gründe sind, anstatt Herausforderungen, dann sind derartige Menschen für mich einfach nicht die richtigen. Das spüre ich selbst ja im Gespräch schon. Ich bin es auch leid, irgend eine Frau erst mental „anheben“ zu müssen, damit sie gerade aus laufen kann. Ich bin weder Missionar noch heiliger Samariter. Und so „packe ich einfach wie immer meine Sachen und ziehe weiter“, Du weißt ja. 🙂
Und nun wird es witzig, Achtung: In wenigen Monaten bin ich beruflich bedingt erneut in ihrer Stadt. Sie würde mich dennoch sehr gerne an dem Abend wieder treffen. Ich entgegnete, dass ich mich nie freundschaftlich mit einer Frau treffen würde. Ich würde Frauen daten, nicht weniger. Freundschaft zwischen Mann und Frau käme für mich nicht in Frage. Grüße an Lotusblume, Du bist die einzige Ausnahme! 😉 Sie verstand das und sagte mir, dass sie mich auch nicht nur freundschaftlich treffen wollen würde. WHAT?! Freunde… Freunde…