Date-Review mit der Frau aus dem Kaufhaus

Gestern hatte ich ein Date angekündigt. Und ja, es fand auch statt. Wunder geschehen immer wieder! 😉

Vorweg gleich mal, es wurde ein recht langes Date. So lange, dass ich am Ende die letzte Bahn verpasst habe und deshalb mit dem Taxi heim fahren musste. Ist mir noch nie passiert. Buh!

Aber jetzt mal der Reihe nach: Sie war pünktlich auf die Minute (wow!). Kurze Begrüßung, Umarmung. Sie strahlte. Und ich freute mich wirklich auf das Date. Sie hatte mir nachmittags am Telefon einfach Lust gemacht auf mehr, durch ihr Lachen und ihre freudige Art.

Fan von mir selbst

Ein witziger Einschub: Ich hatte das gar nicht als etwas „Besonderes“ angesehen, aber ich habe in meinem Handy als Hintergrundbild…? Mich selbst! Ja, tatsächlich. Ein Bild aus dem Fotoshooting kürzlich. Und ich finde meine eigenen Bilder immer noch so cool, dass ich eines davon doch glatt als Hintergrundbild eingestellt habe. Sie sah das und fragte ganz erstaunt: „Du hast ein Bild von Dir selbst als Hintergrund?!“
Ich dachte mir: „Äh. Oh. Stimmt. Hm. Kommt vielleicht komisch, haben wohl die Wenigsten. Aber ich find es Hammer!“ und antwortete: „Ja klar!“

Jetzt könnte man meinen, dass das ein riesen Thema werden würde. Ob ich selbstverliebt sein könnte. Oder überheblich. Oder oder oder. Nein, ich finde mich einfach (wieder!) toll. Punkt. Mehr nicht. So toll, dass ich doch lieber mich ansehe als irgend ein Trival oder Pseudo-Strandfoto von den Malediven. Oder ein Wappen meines Lieblings-Fußballvereins. Ich muss mich jeden Tag ertragen. Also kann ich auch einfach den Spieß umdrehen und mich selbst einfach toll finden. Ich dachte mir dann in dem Moment ehrlich, dass sie das irgendwie „abschreckt“. Tatsächlich lächelte sie nur kurz darüber und das Thema war vom Tisch und kam auch nie wieder zur Sprache. Was sie sich dazu dachte, weiß ich nicht. Vielleicht irgendwas, vielleicht auch nichts. Was ich damit sagen will ist: Steh zu Dir selbst! Und wenn Du etwas tust, sei kongruent! Wenn Du Dein Bild cool findest, dann mach das. Wenn die Frau das dämlich findet? Nicht mein Problem! Wenn sie es außergewöhnlich findet? Auch gut! Mach, worauf Du Lust hast. Das ist die Devise. Ich stelle kein Bild von mir selbst rein, UM einer Frau ZU zeigen oder auszusagen: „Ich finde mich selbst toll, sieh mal!“, sondern UM ZU…? GAR NICHTS! Kein „um zu“!

Ich vermute, dass ich wohl derzeit auch einen erhöhten Testosteronspiegel habe. Das Krafttraining ist bestimmt ein Auslöser dafür. Adrenalin mit Testosteron ist wohl teuflisch. Aber dann doch lieber auf Testo als depri. Oder? Ehrlich sein, bitte. Wenn ich mich selbst betrachte, muss ich sagen: Nach dem jüngsten dicken Beziehungaus ist das schon eine irrsinnige Leistung, nach gerade einmal 2,5 Monaten so einen Schub zu machen. Ich fühle mich, als wäre ich 10 Jahre gewachsen. Vor wenigen Wochen noch fühlte ich mich so, als wäre ich auf offener See unter gegangen. Ausgesetzt worden, ganz ohne Rettungsinsel. Einfach mit einem Arschtritt raus und über Board. Kein Mensch auf dieser Welt kann in das Innenleben eines Anderen blicken. Wahrscheinlich auch gut so. Gerade deshalb versuche ich auch selbst mein größter Motivator zu sein! Wer, wenn nicht ich selbst, kann mich am Besten aus dem Dreck ziehen?

Ich schlug also direkt eine Bar zum Einstieg vor. Eine, die sie noch nicht kannte.
Ihre Reaktion: „Ja, dann gehen wir doch da hin, was Du vorschlägst.“
Ich dachte mir: „Passt. Gutes Mädchen.“
Warum? Es ist nicht so einfach das direkt in Worte zu fassen. Aber es ein Gefühl, das die Frau einem in diesem Moment direkt zum Start vermittelt. Die Botschaft dahinter lautet sub-kommunikativ: „Du bist der Mann. Wenn Du den Weg vorgibst, folge ich Dir.“

Die letzten Wochen hatte ich ja schon immer wieder mal dazu ein paar Worte verloren, wie wichtig es aus meiner Sicht ist, dass der Mann führt und die Frau sich auch führen lassen möchte (!). Sie ist definitiv eine Frau, die kein Problem damit hat ihre Meinungen klar zu äußern und dahinter zu stehen. Auch wenn sie merkt, dass ich eine andere Meinung vertrete. Das zeugt zunächst von äußerer Sträke. Im Laufe des Dates kristallisiert sich dann doch meist heraus, dass die Frau eigentlich eine eher unsichere Persönlichkeit hat. So ist das auch bei ihr. Und das ist ganz normal. Das ist okay so. Aber vordergründig ist sie stark. D.h. als Mann darf man sich dann einfach nicht von der einen oder anderen Äußerung beeindrucken lassen. Und einfach weiter im eigenen Frame und Mindset bleiben: „Ich bin der Mann. Punkt.“
Das soweit mal nur als Gedankeneinschub.

Nun zum Date an sich.
In der ersten Bar angekommen, hielt ich ihr selbstverständlich die Türe auf. Sie: „Oh, danke. Ganz klassisch!“ Ich dachte mir nur: „Oh Wunder geschehen. Endlich wieder eine Frau, die das überhaupt bemerkt!“

Eine Frau, die nicht um Führung kämpft

Wir sprachen erstmal darüber was wir uns zum Trinken bestellen möchten und sinnierten über verschiedene Getränke. Anti-Alkoholisch? Oder lieber Weißen oder Roten. Ich legte mich auf einen Weißwein fest. Sie schwankte zunächst zwischen verschiedenen Möglichkeiten und sagte dann: „Ich kenne mich bei Weißwein nicht so aus. Ich nehme einfach das Gleiche, das Du nimmst. Ich mag ja auch wissen was Dir schmeckt!“ Der hat gesessen! Das ist ’ne Ansage. Hat mich verzückt. Nicht wegen mir, sondern wegen ihr. Sie ließ mich einfach machen. Und wann immer das in meinem bisherigen Dating-Leben passierte, dass ich machen sollte und durfte, verhieß das nur Positives. Letztlich für beide.

Wir streiften verschiedene einfache Themen und kamen dabei immer weiter zu nicht gerade typischen Dating-Themen. Ich hatte mir vorgenommen, wieder – wie auch letztens mit Ms. Osteuropa – mehr zuzuhören als zu sprechen. Und langsam zu sprechen. Der Vorsatz war nicht durchhaltbar. Zumindest ersterer. Sie stellte unentwegt Fragen. Sie zeigte so viel Interesse, dass es mir schier unmöglich war weniger zu sprechen als sie. Selbst Versuche meinerseits, das Gespräch immer wieder auf sie zu lenken, umkurvte sie hartnäckig. Ich fühlte mich etwas, als wäre ich der Star des abends. Und müsste Autogrammkarten verteilen. Ohne eigentlich der Star sein zu wollen. Ich wollte eher der genießende Mann auf den hinteren mittleren Spitzenplätzen eines großartigen Konzerts sein und mich entspannt unterhalten lassen. Mich zurücklehnen dürfen und zuhören. Aber keine Chance, die Rechnung hatte ich ohne die Frau gemacht. 🙂

Sie spiegelte meine Körpersprache beispielsweise immer wieder. Außerdem streifte sie sich immer wieder durch die Haare und spielte damit. Ich liebe glatte dunkle Haare. Und ich finde das schon ein bisschen erregend, wenn die Körpersprache der Frau so eindeutig Interesse signalisiert. Früher – in Teil 1 – habe das Spiegeln der Körpersprache teilweise bewusst selbst eingebaut. Das mache ich heute gar nicht mehr bewusst. Aber sehr wohl nehme ich bewusst wahr, wenn die Frau mich spiegelt. Ich bin im Moment. Es gelingt mir nicht ein gesamtes Date lang. Aber phasenweise immer wieder. Ich versuche so fokussiert und im Moment zu sein wie nur irgendwie möglich. Und das brachte mir am Meisten Genuss gestern, die Szenerie wahrzunehmen wie sie war.

Das Gespräch verlief intensiv, witzig. Wir verstanden uns gut. Ich hatte das Gefühl, dass sie mich anhimmelt. Das, also ich, ist übrigens der selbe Junge, der beim letzten Date mit Ms. Osteuropa offenbar nocht so total langweilig gewesen sein soll. Hm. Ich weiß nur, dass ich immer noch der selbe Mensch bin, sowohl beim letzten Date mit dieser einen anderen Frau und auch gestern beim Date mit einer weiteren Frau. Ich hatte mir für gestern Abend aber auch vorgenommen, etwas mehr für „Knistern“ und „Spannung“ zu sorgen. Es gelang mir irgendwie ganz offensichtlich auch. Aber?

Selbstläufertum!

Ja, aber! Ich muss ganz eindeutig dazu sagen: Es ist einfach merkwürdig! Gestern Abend war das Ganze irgendwie ein Selbstläufer. Ich musste keine großen Feuerwerke zünden und ständig „so tun als ob“. Und sie war dennoch gut unterhalten, sogar bisweilen fasziniert. Keine Ahnung, ob ich das hier gut genug beschreiben kann, um verständlich auszudrücken worum es mir geht. Ich möchte damit sagen: Es ist ein Irrglaub zu denken, dass man als Mann alleine (!) dafür verantwortlich sein soll, die Frau zu begeistern. Mitnichten! Gestern war es einfach gefühlt ein Selbstläufer, die Frau machte mit. Und so wurde ein Tanz daraus. Und bei Ms. Osteuropa hatte ich eher den Eindruck, dass ich ein Bildhauer sein sollte oder sein müsste. Ich, bewaffnet mit Hammer und Meißel. Und sollte aus dem Klotz im Alleingang eine Figur zaubern. Wie kühl. Wie unmöglich!

Ich konnte gestern tatsächlich viel mehr ich selbst sein, obwohl ich mir vorgenommen hatte, überhaupt nicht über „Nicht-Dating-Themen“ zu sprechen. Ich wollte unbedingt nicht der nette Mann sein, der ich eigentlich bin. Ich wollte nicht zu nett sein. Nicht zu „gewöhnlich“. Und wie kam es dann? Ich war mehr ich selbst als ich dachte. Weil sie es zuließ und selbst bei Themen, die ich umschiffen wollte, immer weiter nachhakte. Selbst als ich mehrmals etwas in der Art sagte, wie beispielsweise: „Hey, mein Job ist zwar mega spannend für mich. Und ich mache total gerne was ich tue. Aber das ist doch nichts Spannendes für Dich.“, reagierte sie immer wieder in der Art wie: „Nein nein. Ich finde das total interessant. Erzähl mir unbedingt mehr davon! Ich möchte das wissen!“ Und so ging das mit Themen wie Job bis hin zu Themen wie Spiritualität und Eckhart Tolle. Es ist selten, dass ich über Tolle spreche und meinen Weg der Persönlichkeitsentwicklung. Doch sie wollte all das erfahren, ohne zugleich zu persönlich zu den Hintergründen zu werden. Sie war neugierig, allerdings überschritt sie keine Grenzen, was meine Vergangenheit betraf. Sie blieb respektvoll und hakte nicht weiter nach, wenn ich im Abstrakten bleiben wollte. Das gefiel mir.

Ich hätte mir gewünscht mehr über sie zu erfahren. Es war nicht einfach. Sie hörte nicht auf, an meinen Worten zu kleben. Ich musste meine Themen geschickt nutzen, um dadurch auf sie zu lenken. Was ihre Ziele, Wünsche und Träume sind. So bekam ich dann ab der Hälfte des Dates doch noch die Kurve zu ihr. Das war wohl auch deshalb möglich, da wir die Örtlichkeit verlagert hatten. Von Sesseln in einer Bar in eine Location, auf der wir auf einer Couch Platz nehmen konnten. Nah beieinander.

Endlich wurde etwas auch etwas körperlicher. Ich rutschte etwas rüber zu ihr. Es gefiel mir, ihre Hand zu halten. Und es gefiel mir, einen Arm um ihren Rücken zu legen. Und es gefiel ihr, dass ich sie am Rücken streichelte und leicht massierte. Das Interessanteste aus meiner Sicht spielte sich allerdings in mir ab, in meinem Inner-Game. Nicht im Äußeren. Denn ich spürte etwas Besonderes in mir, das sich bei Ms. Osteuropa schon abzeichnete:

Ich muss nicht, aber ich kann und tue – wenn ich will

Ich war nicht so gedankenfixiert auf „was muss ich als Nächstes tun“. Ich tat einfach wonach mir war. Deshalb hielt ich auch nicht die Hand der Frau meines vorherigen Dates letztens, Ms. Osteuropa. Ich hatte bei dem Date vor einigen Tagen schlicht keine Lust beim Spazieren ihre Hand zu halten. Nicht in dem Moment. Und gestern Abend hingegen war es so, dass ich die Hand der Frau halten wollte. Und dann frage ich auch nicht um Erlaubnis, sondern tue das einfach. Weil ich es will. Weil ich es kann. Allerdings reichte mir das auch genau so, das Handhalten. Im Projekt Beziehung Teil 1 taktierte ich dagegen sehr. Legte großen Wert darauf den „richtigen“ Moment zu finden, um sie beispielsweise küssen zu können. Den frühest möglichen Zeitpunkt zu „finden“ bzw. besser gesagt „zu provozieren“. Ja, Pickup war damals eine neue Welt für mich. Und die Erfahrungen, die ich machte, waren so gesehen extrem wertvoll. Auch wenn ich aus heutiger Sicht schon extrem verkopft war. Aber ich habe mich glücklicherweise weiterentwickelt.

Gestern spürte ich, dass ich sie küssen könnte, wenn ich wollte. Auf der Couch. Vielleicht auch vorher. Aber mir war nicht danach. Ich wollte den Moment genießen. Ich wollte einfach nur genießen und Gedanken ans Taktieren kamen mir nur für Sekundenbruchteile. Ich konnte solcherlei Gedanken sofort beiseite schieben und mir selbst antworten: „Das war Teil 1, das war die Vergangenheit. Du bist jetzt einen Schritt weiter. Du brauchst gar nichts. Du musst nichts. Du machst nur noch wonach Dir ist. Sei Du selbst. Bleib Du selbst. Sei glücklich mit Dir selbst.“

Und so verging die Zeit wie im Flug und ich verpasste die letzte Bahn. Was mir noch nie passierte. Ich hatte auch übersehen mich darum zu kümmern, wann die letzte Bahn kommen würde. Also musste ich mit dem Taxi heim fahren. Was ihr auch Leid tat, dass sie ebenfalls die Uhr aus dem Blick verlor und ich nun erstmal überlegen musste, welche Optionen ich hätte, um nach Hause zu kommen. Es war spät. Die Mitarbeiter in der Bar fingen an aufzuräumen und zum Ende zu kommen. Also beschlossen wir zu zahlen und raus zu gehen und nach einem Taxi für mich zu sehen. Es regnete.

Ich schlug vor, uns nochmal kurz unterzustellen zur Verabschiedung. Wir klappten unsere Schirme zu. Und ich spürte, dass es etwas unentspannt wurde, da ich kurzzeitig etwas in Hektik geriet, als ich feststellte, dass ich meine Bahn verpasste. Eigentlich wäre es nicht der Rede Wert gewesen. Objektiv betrachtet. Allerdings bin ich in meinem Leben noch nie aufgrund so einer Situation mit dem Taxi gefahren. Klingt banal, aber ich verpasse normal keine bestimmten Uhrzeiten oder Termine. Und das löste in mir etwas aus, das ich als „ungewohnt“ beschreiben würde. Nichts Dramatisches, klar. Aber neu für mich, so eine Situation. Deshalb verlor ich kurzzeitig die Orientierung und deshalb meine Entspannung. Ich kam aus dem Bauch und dem Herz plötzlich in den Kopf. Als wäre ich mit einem Eimer kalten Wassers übergossen worden.

Etwas schade für das Ende eines schönes Dates, dachte ich mir. Also versuchte ich den Abschied möglichst sanft zu gestalten. Wir sprachen kurz über den schönen Abend. Und zum Schluss nahm ich ihre Hand, blickte ihr in die Augen, beugte mich zu ihr hinüber bzw. leicht hinunter und gab ihr ein Küsschen zum Abschied auf den Mund. Dabei spürte ich, dass sie es am Liebsten nicht bei einem einfachen Küsschen belassen würde. Aber mir war genau danach, nach einem einfachen Küsschen.

2019-05-28

Nicht, weil ich grundsätzlich mit ihr nicht mehr hätten haben wollen. Sondern weil ich es derzeit genieße, dass ich nichts mehr muss. Ich habe das Gefühl, dass nach dem Ende meiner letzten Beziehung etwas in mir gestorben ist. So ehrlich bin ich. Ein Teil von mir und ein großer Teil meines Herzens sind zumindest im Moment nicht mehr da. Vielleicht auch für immer weg, ich weiß nicht. Ich gab alles und noch mehr. Und ich verlor alles und noch mehr. Und ein großes Stück weit sehe ich keinen unmittelbaren Sinn mehr dahinter – jedenfalls im Moment – nach meiner Traumfrau zu suchen. Ich habe mehr das Bedürfnis jegliche Suche aufzugeben. Und stattdessen mich selbst zu finden. Und dabei mehr zu beobachten, was auf mich zukommt bzw. was ich anziehe. Ein großartiger Persönlichkeitscoach sagt dazu: „Wenn Du ein Magnet bist, kommen die Stecknadeln zu Dir. Und nicht der Magnet folgt den Stecknadeln! Sei ein Magnet!“

Es reicht mir, dass ich den gestrigen Abend sehr genießen konnte. Und ich hatte kein Bedürfnis, die Situation – auch nicht auf der Couch in der Bar – zu eskalieren. Jedenfalls nicht weiter als mir danach war. Es reichte mir ihre Hand zu halten und sie zu streicheln. Es reichte mir, in ihre Augen zu blicken und zu spüren, dass ihr der Abend Freude bereitete. Aber ich bin kein Schulbub mehr. Und ich brauche keinem etwas beweisen. Zuletzt nicht einmal mir selbst. Ich bin auf dem Weg mir selbst zu genügen. Das reicht. Und das fühlt sich so verdammt toll an. Ich weiß, dass ich ein großartiger Mensch bin. Daran kann auch das Beziehungsende mit Fr. Schlange nichts ändern. Ganz im Gegenteil. Das Ende an sich und die Art und Weise, wie sie es enden ließ, lassen mich zurück zu mir selbst finden. Ich bin dabei mich mit der Mannwerdung zu beschäftigen. Frauen sind dabei gar kein Baustein. Sondern vielmehr und stattdessen Früchte, die ich auf dem Weg ernten kann, wenn mir danach ist. Und ich tue nur noch wonach mir ist. Das fühlt sich natürlicher an, als alles was ich zuvor je tat.

Wir wollen uns die Woche wiedersehen und haben ein Folgedate vereinbart. Schon während dem Date wurde klar, dass wir uns wiedersehen wollen. Es freut mich sehr, dass der selbe „langweilige Mr. Projekt Beziehung“, der vorletzte Woche noch abserviert wurde aufgrund jener Langeweile, gestern Abend ganz und gar nicht langweilig zu sein schien. Ich lerne daraus, obwohl es sicherlich nicht mein erstes Date im Leben war: Es gehören einfach immer 2 Menschen dazu. Wenn die Frau mitmacht, wird es ganz automatisch ein schöner Abend. Ich bin nicht David Copperfield und kann schlicht nicht im Alleingang weiße Kaninchen aus dem Hut zaubern. Es sind 2 Menschen verantwortlich für das Geschehen. Alles andere ist eine Illusion.

Nicht Selbstreflexion, sondern Fremdreflexion

Ich fragte sie übrigens auch, wie sie es empfand, als ich sie im Kaufhaus ansprach. Sie lachte und sagte, dass sie zunächst etwas gelangweilt war. Weil viele Kunden auch einfach so ein Gespräch suchen würden. Und ich stellte wohl ähnliche Fragen, was das für Artikel seien, die sie verkaufen würden usw. Aber sie merkte schnell, dass ich echtes Interesse an ihr gehabt hätte. Sie empfand es als sehr sympathisch, wie ich sie ansprach, was und wie ich es sagte und ich sei nicht mit einem „typischen Anmachspruch“ auf sie zu gekommen. Sie fand meine Art einfach toll, sagte sie. Ihr sei relativ schnell klar geworden, dass sie sich mit mir treffen wollte. Und eine Aussage von ihr fand ich faszinierend. Ich fragte sie: „Sag mal, wann war Dir klar, dass es mir um Dich geht und ich Dich wieder sehen möchte?“
Sie: „Nach 1 Minute.“
Puh! Ich musste laut lachen und sagte zu ihr: „Was??? Nach 1 Minute war mir das selbst noch nicht einmal klar!“

Da sehen wir wieder einmal: Frauen nehmen unterbewusst und auf emotionaler Ebene offenbar mehr war, als wir Männer uns rational selbst erklären können. Was für eine Lehrstunde für mich.

Ein toller Abend. Sie sorgte für mehrere Rockstar-Momente für mich. Ich freue mich, wenn wir uns wiedersehen.

PS: Ich hatte in letzter Zeit darüber nachgedacht, mir ein paar Accessoires zu besorgen. Ein Armband, einen Ring, evtl. eine Kette. Und auch eine Uhr. Gestern unterhielten wir uns auch über ihren Schmuck. Ich fand ihren Goldschmuck wirklich schön, alles aufeinander abgestimmt. Und was sagte sie zu mir? Eine Uhr würde mir gut stehen, würde gut zu meinem Style passen. Nehm ich doch gerne an, den Hinweis.

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Verschiedenes. Also dies und das. Hart, aber ehrlich.

Puh. Ein paar Tage Schreibpause. Könnte man meinen!

Ihr habt mir viele Kommentare da gelassen. Danke Euch allen dafür. Deshalb hatte ich auch ohne neue Artikel zu veröffentlich einiges zu beantworten. Es ging auf meine letzten Artikel, insbesondere zu Monogamie, Polygamie und… Teil 2 von 2, ziemlich ab. Es ging aber auch in meiner Whatsapp-Gruppe ganz gut ab, Family&Friends. Wie Ihr von früher her wisst, nehme ich nicht nur mit diesem Blog die Welt mit auf meine Reise zu meiner Traumfrau. Meine Familie und engsten Freunde eben auch parallel auf einem weiteren Kanal, live und mit mehr Details. Das wäre für hier zu persönlich. Dort mache ich mich über einzelne Situationen lustig und nehme mich auch mal selbst auf die Schippe. Jedenfalls wurde auch in unserem Familienchat diskutiert, durchaus kontrovers.

Ich glaube auch, dass die meisten Menschen tatsächlich nicht verstehen (können), worum es mir tatsächlich geht. Was ich gut nachvollziehen kann. Warum sollte man auch versuchen mich zu verstehen?

Ein Beispiel: Ich bin gerade im Stadion und schaue Fußball und dann kommt plötzlich jemand und will mir sagen, dass die Regeln in dem Spiel ganz anders auszulegen sind. Wer will das schon hören? „Der Ball soll doch einfach nur ins Eckige.“ Das tut er doch regelmäßig. Bumm. Tor. Jubeln. Flasche Bier auf. Fertig.
Was soll da jetzt jemand um die Ecke kommen und mir sagen, dass ich bisher „falsch“ unterwegs gewesen sein könnte.

Schon vergessen, dass wir schon ganz oft die Sorten und die Marken gewechselt haben?

Das Bier hat doch schon immer so gut geschmeckt! Ja, kann man so sehen. Oberflächlich betrachtet. Aber hat das Bier bisher wirklich IMMER geschmeckt? Oder war das Bier in Wahrheit in unserem Leben manchmal auch schon verdorben oder einfach abgestanden? Und wie oft haben wir auch schon die Sorte und die Marke gewechselt? Schon vergessen? Alles weg? Alles wie weggefegt? Schade. Aber ja, ich kann es verstehen.

Die Wahrheit tut eben oft weh. Und so lange das Fußballspiel sich schick ansehen lässt und das Bier gut schmeckt und alle weiter feiern, warum sollte man dann sein eigenes Handeln hinterfragen? Ist doch ganz normal. Alles läuft so vor sich hin. Es gibt doch keinen Grund sich aktiv Gedanken über sich selbst zu machen, oder? Naja… bis…? Bis eines Tages die Party aus ist und Du alleine da stehst, weil alle anderen gegangen sind.

Einfacher formuliert: Möchten die Menschen einfach keine Fehler an sich selbst feststellen müssen oder möchten sie – falls sie einen Fehler erkannt haben – einfach nichts an sich ändern müssen?

Vermutlich beides. Aber überwiegt eines? Irgendetwas muss ja der Grund sein, warum wir dazu neigen andere Meinungen pauschal als „falsch“ oder „total abgedreht“ oder „extrem“ abzutun.

Ich kann auch nur vermuten, warum die meisten Menschen so sind, dass sie sich selbst oder auch abstrakt bestimmte Themen, die sie momentan vermeintlich nicht betreffen, gar nicht erst hinterfragen. Ist es die Angst? Angst sich selbst einzugestehen, dass man falsch liegen könnte? Also ist es die Angst sich einen (Denk-)Fehler einzugestehen? Oder ist es vielmehr die Angst, die sich aus der Notwendigkeit von Folgemaßnahmen aus den identifizierten Fehlern ergibt? Könnte es sich hier um klassische Fälle einer Normopathie handeln? Einfach mal nachschlagen.

Wikipedia (Vorsicht bei politischen Themen! Wikipedia ist nicht neutral! – bei vielen wissenschaftlichen Themen allerdings durchaus zu gebrauchen) sagt dazu:
„Unter Normopathie wird eine Persönlichkeitsstörung des Menschen verstanden, die sich in einer zwanghaften Form von Anpassung an vermeintlich vorherrschende und normgerechte Verhaltensweisen und Regelwerke innerhalb von sozialen Beziehungen und Lebensräumen ausdrückt.“

Mehr will ich dazu nicht sagen. Weil es mir auch nichts bringt. Soll jeder tun was er für richtig hält. Die Quittung gibts immer am Ende. So wie beim Einkaufen. Auch wenn man das nicht wahrhaben möchte, während man seinen Warenkorb immer schön weiter voll lädt.

Woher kommen denn sonst für gewöhnlich Gedankenänderungen und daraus resultierend Verhaltensänderungen? Sie entstehen sicher nicht aus dem Nichts. Meist geht ein mehr oder weniger gravierendes Ereignis voraus, vielleicht eine gravierende Veränderung der Lebenssituation. Man selbst oder ein naher Angehöriger oder der Partner wird schwer krank oder eine Beziehung geht zuende. Solche Dinge lassen uns in der Regel umdenken, das sind Klassiker. In solchen Lebenssituationen greifen wir zu Selbsthilferatgebern. Zum Buddhismus. Zur Meditation. Zur Persönlichkeitsentwicklung. Zu was auch immer. Aber ist das wirklich nötig, immer erst auf ein tragisches Ereignis zu warten? Können wir unsere doch so zahlreich vorhandenen Gehirnzellen nicht viel früher schon anzapfen? Müssen wir uns immer allem verschließen, das eigentlich so offenbar auf der Hand liegt? Müssen wir immer erst so lange zum Brunnen gehen, bis der Krug bricht?

Ich hatte heute nicht vor einen philosophischen Artikel zu schreiben. Aber die paar Fragen da oben drängen sich ja förmlich auf, wenn ich die Reaktionen mancher meiner Leser sehe. Ich erkenne ja durchaus die guten Absichten dahinter. Aber gute Absichten alleine ändern die Realität nicht. Naja, es gibt ja auch viele zustimmende Äußerungen. Die kommen dann in der Regel allerdings nicht als Kommentare unter meine Artikel und auch weniger in meiner Whatsapp-Gruppe. Sondern die bekomme ich dann persönlich mitgeteilt. Ist doch auch okay.

Präzisierungen eines jungen Redpillers

Aber nun auch nochmal ein paar Worte zu meinen zuletzt geäußerten „neuen“ Ansichten der letzten Artikel. Ansichten, die ich jüngst durch das „Aufwachen“ erlangen habe dürfen. Ja, meine Beziehung wurde mir gegenüber beendet. Soweit mal der Fakt. Aber nein, ich werde nicht weiter machen wie bisher. Das ist auch Fakt.

Ich möchte gar nicht so viele weitere Worte zu meinen letzten Artikeln verlieren. Wem Statistiken nicht reichen als hinreichender Beleg der Realität, dem ist nicht zu helfen. Eine Scheidungsquote von ca. 50% und eine Fremdgeherquote von 50 – 70 % (je nach Umfrage) müssten jedem geblendeten Menschen reichen, um sich zumindest mal dem Fokus des Lichtstrahls zu entziehen. Man kann aber auch immer weiter hinein laufen in den Laserstrahl, dann wird man eben weggelasert. Wer mir dann noch mit „Du hattest halt mal Pech, bleib cool“ kommt,  hat nichts verstanden. Tut mir leid. Das mag ja auch okay sein für manch anderen. Aber es ist nicht mein Weg. Eine Scheidungsquote von 50%, da steckt noch nicht einmal eine Aussage dazu drinnen, wieviele Menschen sich zum x-ten Mal scheiden lassen. Das gibts nämlich auch. Ständig die Biersorten wechseln (zu müssen?). Egal.

Eines nur noch dazu: Ihr müsst Euch keine Sorgen um mich machen. 🙂 Ich bin jetzt nicht abgedreht. Ich bin nicht abgestumpft. Bin nicht total verkopft. Bin nicht psychisch krank. Bin nicht zu einem verbitterten Pickupper geworden, der es der Frauenwelt heimzahlen möchte. Nichts davon. Was soll das denn? Ich beschreibe meine Realität. Das wars. Mehr nicht. Und ich habe nirgends auch nur eine verachtende Zeile über Frauen geschrieben, nicht nach meiner Weltanschauung. Ansonsten hätte ich den Blognamen geändert, z. B. zu „Projekt Heimzahlung – Eine Reise. Meine Reise. Zu so vielen Frauen wie möglich. Benutzen und liegen lassen!“. Liebe Leser, es ist alles gut. Mir geht es (inzwischen) wieder recht gut. Ich bin gerade nur dabei meine Denkmuster zu hinterfragen und aus der Vergangenheit zu lernen.

Einstein sagte einmal:
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

Ich bin zwar nicht Einstein, aber ich bin auch nicht wahnsinnig. Und deshalb ändere ich gerade wieder einmal alles. Und zwar dahin zurück woher ich gekommen bin. Der Punkt vor zwei Jahren. Der Punkt, an dem ich in Teil 1 bereits war. Damals war ich weiter als heute. Nicht in allen Aspekten des Lebens. Natürlich war ich ärmer in Sachen Lebens- und Beziehungserfahrung. Aber ich war glücklicher, fröhlicher, hatte mehr Kontakt zu Menschen, war öfter draußen, hatte mehr Spaß und Abwechslung, habe mein Leben genossen. War ständig unterwegs. Und das hatte sich durch die Beziehung geändert. Was per se nicht schlecht ist. Aber ICH habe mich verändert. Leider teilweise zum Negativen. Ich wurde teilweise faul, träge und vielleicht auch dadurch ein Stück weit unausstehlich (?). Aber vor allem habe ich nicht an der Entwicklung meiner Männlichkeit gearbeitet. Ich hatte meine Frau an meiner Seite, das hatte mir gereicht. Und das soll, darf und kann mir hoffentlich nicht noch einmal passieren. Den Lebenssinn auf eine Frau zu reduzieren. Ich versuche dieses mal – im Teil 2 des Projekts – so an mir zu feilen und zu schleifen, dass sich bestimmte Lebenseinstellungen betonieren. Ich will auch in Zukunft immer einen guten Körper haben, weiterhin meine Freunde regelmäßig treffen, auch mal alleine raus gehen. Egal wie toll die Frau sein mag. Es muss mir einfach egal sein. Es wird mir egal sein.

Herr van Onnetuschn sagte – auch gestern auf unserem „Männerabend“ wieder einmal zu mir: „Wir sind alleine auf die Welt gekommen und wir gehen auch wieder alleine.“

Er will damit ausdrücken, dass wir verdammt nochmal auch auf UNS SELBST achten sollen. Welche Frau bleibt an Deiner Seite, wenn Du ein Bein verlierst? Welche? Mal ehrlich? Wie lange spielt sie das Spiel mit? Okay, vielleicht geht es ja mit einer Prothese. Aber was ist wenn Du halbseitig gelähmt wirst? Was ist, wenn Du keinen Sex mehr haben kannst mit ihr? Bleibt sie dann auch noch an Deiner Seite? Sicher? Oder holt sie sich mindestens den Sex woanders? Vergiss es. Wäre ich an der Seite meiner Frau geblieben? Ja verdammt nochmal. Bis zum letzten Atemzug. So bin ich. Aber so ist nicht die Welt. Akzeptieren. Abhaken. Die Welt als das begreifen was sie ist: Eine überwiegend verkappte Gesellschaft, die nichts kann außer leasen.

Verantwortlichkeiten existieren nicht mehr. Und die Ausnahmen kannst Du nicht bewusst suchen. Die kommen dann, wenn sie kommen sollen, ins eigene Leben. Also kannst Du nur versuchen so gut es geht Spaß zu haben. So waren meine Artikel gemeint. Mehr möchte ich zu meinen Artikeln im Sinne einer Präzisierung nicht mehr hinzufügen. Versteht es wie ich es gemeint habe oder lasst es einfach. Beides für mich okay. Aber ich weiß – an einigen Reaktionen -, dass es Menschen da draußen gibt, die ich damit inspirieren konnte. Und für Euch mache ich das. Nicht für die Nein-Sager. Für Euch und mich schreibe ich diesen Blog. Und aus den selben Beweggründen lese ich Artikel anderer Menschen, die es auch höchst positiv meinen mit ihren Ideen.

Meine letzten paar Artikel sind absolut positiv gemeint, sie kommen aus einer positiven Grundeinstellung für die Zukunft aus meiner Mitte. Und wer nicht geerdet ist, für den mögen sich meine Ansichten negativ anhören. Aber was positiv und was negativ ist, ist kein Fakt, sondern erfährt diese Bewertung erst durch eigene aktive Denkprozesse. Und in den kann ich nicht eingreifen, Freunde. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, ob für ihn das Glas halb leer oder halb voll ist. Aber für mich ist es einfach halb. Punkt. Nix leer, nix voll. Halb. Realität an Erde. Einmal aufwachen bitte. Ende.

Der neue Fokus (und ich meine nicht das Schundblatt an der Tanke)

Derzeit beschäftige ich mich höchst intensiv mit einem neuen Fokus auf dem Thema Persönlichkeitsentwicklung. Es geht nicht mehr (nur) ums Pickuppen. Das Thema „Frauen Ansprechen“ kann ich inzwischen ganz passabel. Das reicht für den Haus- und Hofgebrauch. Ich beschäftige mich derzeit damit, vom Thema „Frau kennen lernen“ Abstand zu gewinnen. Und dem Thema zwangsläufig durch die Hintertüre näher zu kommen, das wird sich ganz automatisch ergeben. Wie meine ich das?

Ich beschäftige mich derzeit damit, mein eigenes Leben zu ordnen. Selbst wieder zufrieden zu sein mit mir alleine. Mir Sinnfragen zu stellen. Mir Ziele zu setzen. Mich zu ändern. Meine Zeit auch wieder gerne alleine zu verbringen. Klar auch mit Freunden. Aber auch alleine. Ich gehe oft raus, laufe durch die Stadt. Spreche auch mal Frauen an, ja. Aber ungezwungen. Nicht so besessen oder fixiert. Eher nebenbei. Ich laufe stattdessen durch die Stadt, weil ich die Sonne genieße. Oder weil ich mich mit Parfüms beschäftige und neue Düfte in Kaufhäusern teste. Oder auch einfach so gerne spazieren gehe und mir bewusst und achtsam Dinge ansehe. Mir zwischendurch einen Espresso in einer Bar gönne, einfach so. Wenn mir danach ist. Ich bewusst Menschen beobachte. Und Blicke und Reaktionen auf meine Outfits oder mein Verhalten versuche wahrzunehmen. Frauen gaffen genauso, nur dezenter. Ich verteile auch manchmal Komplimente an Frauen und Männer, ohne eine Reaktion (zumindest bei den Frauen) abzuwarten. Geben statt nehmen. Einfach weiterlaufen. Keine Bedürftigkeit. Gebermentalität. Siegermentalität. Ich konzentiere mich auch wieder mehr auf mein Studium. Und derzeit vor allem auf meinen Kraftsport und das Projekt „Maschine“.

Das Projekt „Maschine“

Derzeit dreht sich mein Tagesablauf im Großen und Ganzen um zwei Themen:

1. Was esse ich und wann esse ich es?
2. Was und wann trainiere ich?

Ich lebe zielich wie ein Asket. Süßigkeiten gibt es gar nicht. Hab ich auch noch nie gemocht. Aber es gibt auch sonst keine Knabbereien. Dafür viele nicht so gut schmeckende Eiweißshakes. Viel Fisch. Viel Skyr (eine Art Magerquark). Viele Eier. Viel Obst. Viele Nüsse. Viel Gemüse. Und wenige Kohlenhydrate.

Es ist anstrengend. Aber es ist ein geiles Gefühl, seinen Körper zu spüren. Regelmäßig Muskelkater an Stellen, an denen ich bisher nie Muskelkater hatte. Letztens war ich zur Abwechslung im Gym. War gut. Wieder etwas andere Reize. Der Brustumfang ist schon gestiegen. Arme ebenfalls. Rücken vermutlich auch, aber das sehe ich selbst nicht so gut im Spiegel. Das Körperfett schwindet langsam. Aber von einem Sixpack fehlt noch (fast) jede Spur. Obwohl ich fast täglich Bauchmuskeln trainiere. Nur das hilft nichts, solange das Fett die Muskulatur überlagert. Mein erstes Ziel ist, den Körperfettanteil so weit runter zu bringen, dass man die Bauchmuskulatur sieht. Einmal im Leben möchte ich das auch mal an mir selbst erleben düfen. Die ganzen Fitness-Youtuber haben das auch geschafft. Und die ganzen Nasen in den Hochglanzprospekten. Es ist etwas, das ich bisher noch nie so intensiv gemacht habe, auf Ernährung und Sport Wert zu legen. Aber immer alles so zu tun wie bisher, ist ganz sicher nicht mein Anspruch.

2019-05-24

Letztens kam mir auch der Gedanke, dass ich mal Fallschirmspringen möchte. Einfach so. Weil ich es bisher noch nicht getan habe. Das reicht mir als Argument. Ken Jebsen sagt dazu immer: „In die Tür und Exit!“

Solche Dinge tat ich vor meiner Zeit meiner letzten Beziehung. Ich ging in die Tür und Exit. Regelmäßig. Ich wurde dadurch unabhängig, frei und glücklich. Ganz ohne Frau. Und was war das Resultat? Ich konnte mich vor Frauen gefühlt nicht mehr retten. Ich ging raus und wusste: Das wird wieder nicht lange dauern, dann habe ich die nächste Bekanntschaft. Und die Zahl der Dates wurde weniger, dafür die Kontakte umso intensiver. Geht auch gar nicht anders. Und die Erlebnisse wurden qualitativer, teilweise auch skurriler. Es war lustig. Es war Spaß pur. Mit diesem Thema befasse ich mich derzeit deshalb am Meisten: Mit der Wechselwirkung zwischen der Unabhängigkeit eines Mannes und seinen sich daraus zwangläufig ergebenden „Erfolgen“ bei Frauen.

Nur wenn Du in Dir selbst ein Mann bist und weißt was Du möchtest, wird eine Frau das spüren. Und ich bin noch nicht an dem Punkt, an dem ich jetzt sagen könnte: In mir ist alles 100% geordnet und gefestigt und ich weiß was ich will. Ich arbeite daran. Und ich fange bei meinem Körper an.

Ich merke, dass meine engen Poloshirts und engen Hemden einfach andere Blicke aufsich ziehen als vor ein paar Monaten noch meine Pullover. Obwohl auch die nicht hässlich waren. Aber sie waren eben nicht (haut)eng. Ich zog sie an, weil meine engen Hemden nicht mehr passten. Ich fühlte mich unwohl. Auch so etwas überträgt sich dann auf eine Beziehung. Attraktivität geht flöten. So einfach ist das. Innerliche Unattraktivität wird so zur äußerlichen Unattraktivität.

Gestern sagte Herr van Onnetuschn zu mir: „Du hast echt ganz schön abgenommen. Da im Bauchbereich ist ja nichts mehr dran. Willst Du so dünn sein?!“

Ich antworte: „Keine Sorge. Dünn ist nicht das Ziel. Das Ziel ist, dass ich meinen Sixpack sehen kann. Bis dahin kämpfe ich bis zum Umfallen. Und bei mir ist das leider auch Veranlagung, d.h. ich hatte noch nie einen ganz niedrigen Körperfettanteil. Es wird ein harter Weg.“

Aber das Krafttraining gibt mir derzeit einen Tagesablauf, Stabilität. Und es hat eben mit MIR zu tun. Und nicht mit dem Pickuppen und Erfolgen bei Frauen. Im Moment geht es mir mehr darum zurück zu mir zu finden, das hatte ich schon öfter beschrieben. Aber ich bin vor ein paar Tagen auf einen anderen Persönlichkeitsentwickler gestoßen, der mir gefühlt nochmal so richtig ins Kreuz getreten hat. Danke an der Stelle an Dich, auch wenn Du meinen Blog natürlich nicht liest. Dafür gibts viele Videos von Dir, die ich mir ansehe. Du bist ein guter Mann. Ein echter Mann. Also etwas, das ich auch noch werden möchte. Ein Mann. Daran arbeite ich.

PS: Dieser Artikel ist mal wieder lang geworden. Dafür schreibe ich aber auch nicht mehr jeden Tag. Gleicht sich also aus. 😉

PPS: Zeit für die nächste Einheit Krafttraining, Schulter und Brust. Auf gehts!

PPPS: Wer sich für die zahlreichen Kommentare meines kontrovers diskutierten Artikels interessiert, hier ist alles nachzulesen: Monogamie, Polygamie und… Teil 2 von 2. Darin bin ich nochmal auf viele inhaltliche Details eingegangen, wie ich es in einem normalen Artikel nicht tun kann. Das würde den Rahmen sprengen. Interessant und bereichernd finde ich das allemale. Ich freue mich auch über jeden Kommentar, auch wenn er noch so viel Gegenwind mitsich bringt. Meistens ist es doch so: Je heftiger der Gegenwind, desto richtiger ist der eingeschlagene Weg. Stichwort Normopathie… Peace out! 🙂

Monogamie, Polygamie und… Teil 2 von 2

Gestern erschien Teil 1 dieses Zweiteilers, der eigentlich auch ein Drei- oder Vierteiler sein könnte oder sogar müsste (Monogamie, Polygamie und… Teil 1 von 2). Heute geht es weiter mit der Pointe und dem Abschluss einer großen Story mit ausgebreiteter gestriger Herleitung und insbesondere durch diesen zweiten Teil mit hoffentlich für Euch wirklich mehrwertspendendem Inhalt. Viel Spaß!

Was für Lehren ziehen wir aus Teil 1 des Beitrags?

Zugegeben, gestern habe ich doch nochmal relativ viel aus meinem Leben erzählt. Aber es war notwendig, um die folgenden Argumente plastisch darstellen zu können. Beispiele aus dem echten Leben sind eben keine Märchen.

Werden wir konkret und kommen zum Kern dieses Artikels. Das Prinzip der Monogamie ist etwas, das der Urzeit entstammt. Der Mann bringt das Wildschwein heim, die Frau wartet auf ihren Helden in der Höhle. Die Frau benötigt den Mann, um zu überleben. Alleine deshalb ist dafür eine Monogamie einfach zweckmäßig für die Frau. Das lassen wir als Modell mal so dahin gestellt und akzeptieren es als gegebenes Relikt. Okay? Gut. 🙂

Nun entwickelte sich die Zivilisation weiter, jedenfalls die westliche. Mit welchem Resultat? Der Mann als Ernährer wurde zunehmend unwichtiger, der Feminismus löste das bisherige Rollenbild immer weiter ab. Plötzlich soll die Frau nicht nur gleichberechtigt sein – das wäre ja gut gewesen -, sondern plötzlich soll die Frau der eigentliche Mann sein. Sie soll auch arbeiten gehen, am Besten keine Kinder mehr bekommen. Kinder sind sowieso unwichtig, notfalls importieren wir sie eben in großer Zahl aus dem Ausland. Der Deutsche braucht keine Kinder. Deutschland mit seinen Deutschen und seiner Kultur stirbt aus bzw. soll um jeden Preis ausgestorben werden. Kein Problem, als Ablösung dafür gibt es schließlich die Migration. So. Das ist jetzt mal ein politisches Statement. Lassen wir mal so stehen und nehmen auch das als Gegeben an. Okay? Nein? Auch gut. 😉

Resultat daraus ist? Die Frau ist längst nicht mehr gleichberechtigt in unserer Gesellschaft, sondern über-berechtigt. Aus unter-berechtigt wurde über-berechtigt. Und das Traurige ist: Die Frau merkt nicht einmal, dass sie der größte Verlierer dieser Entwicklung ist. Sie soll ebenfalls Karriere machen, sie soll stark sein, alleine lebt es sich auch als Frau doch sowieso viel besser. Bis irgendwann wieder die biologische Uhr dazwischen funkt und ihr so etwas wie Mutterinstinkte in das längst verloren geglaubte Bewusstsein ruft. Dann setzt die bekannte Torschlusspanik ein und plötzlich soll aus einer verkappten Karrierefrau die liebevolle Mama werden. In welcher Welt leben wir?! Geistiger Dünnschiss! Und keiner merkt es. Dafür fallen aber alle auf diesen gesellschaftlichen Trick herein. Männer und Frauen. Mann-Sein wird inzwischen verteufelt. Frau-Sein auch. Männer müssen weich(er) sein, Frauen sollen hart sein. Heraus kommt? Richtig… die Gleichmachung. Was biologisch gar nicht möglich ist. Aber die meisten Menschen merken es auch nicht, wenn geradewegs vor ihren Augen die Quadratur eines Kreises stattfindet. Das bezeichnen diese (Gut-)Menschen dann noch als Kunst. „Kann aber weg“, sage ich.

Aus Platzgründen kann ich da nicht näher darauf eingehen woher das politisch rührt, es hat rein wirtschaftspolitische und herrschaftliche Hintergründe. Aber das war in der Menschheitsgeschichte schon immer so. Oben gibt es ein paar Wenige und unten da sind wir. Anderes Thema. Würde zu weit führen, egal. Aber wen es interessiert, gerne einfach einlesen.

Kommen wir zurück zum Rollenbild von Mann und Frau. Perfekt dargestellt wird das auf natürliche Art und Weise beispielsweise in den Büchern von Eva Hermann. Tolle Frau mit tollen Gedanken. Nah an der Natur. Nah an der Weiblichkeit. Nah an der Familie. Nah am Kind. Jedenfalls sind das für diejenigen Menschen tolle Gedanken, die der damaligen Hetzjagd-Kampagne gegen Frau Hermann nicht folgten. Und ich weiß inzwischen für mich längst: Wenn in der Presse zentral gegen eine Person geschossen wird, dann ist diese Person in der Regel kein Satan, sondern eher der Heilsbringer. Aber auch das muss jeder für sich selbst bewerten. Nur wer ständig die Gedanken anderer Menschen unreflektiert als seine eigenen übernimmt, ohne es zu merken, braucht sich am Ende nicht wundern, wenn er in der Gosse landet.

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Dass das aktuelle Gesellschaftsmodell nicht funktioniert, ist jedem Menschen (Frau und Mann!) klar, der vernünftig nachdenkt. Aber die Gesellschaft hat eben das monogame Rollenbild gesprengt. Überall Pornos, Sex und Drogen. Und die staatliche Absicherung für die Frau ersetzt die damalige Situation, in der die Frau in der Höhle auf den Mann mit dem Wildschwein warten musste. Scheidung ist in. Zusammenbleiben ist out. Was daraus folgt ist klar: Die Frau kann anfangen polygam zu leben. Beobachtet mal die Werbung. Beobachtet die Zeitungsberichte. Beobachtet und nehmt das wahr, was da stattfindet. Die Familie als Konstrukt soll um jeden Preis zerstört werden. Jedenfalls bei uns im Westen.

Das Thema Seitensprünge wurde dadurch zunehmend salonfähig. Bevor mich die Frauenwelt nun zu steinigen versucht: Natürlich gingen Männer auch schon seit jeher fremd. Aber das hier ist eine Beschreibung aus Männersicht. Es geht um partnerschaftliche Betrachtungen aus dem Blickwinkel eines (aufrichtigen) Mannes, d.h. wie sich aus so einer Sicht die Damenwelt verhält. Somit aus Sicht eines Mannes, der einfach Liebe spenden und empfangen möchte. Aber als Mann in einer Welt groß werden muss, die er in weiten Teilen für falsch, verlogen und irre hält.

Die Damen konnten fortan fremd gehen, weil sie – im Gegensatz zu früher – nicht zu befürchten haben, dass der betrogene Mann mit der Keule kommt und ihr eins drüber zieht. Die Höhlenmenschen-Zeiten sind vorbei. Und so nahm das Herumgehure seinen Lauf. Wie gesagt, man betrachte sich nur einmal die Porno- und Sexspielzeugindustrie. Was es da für Zeug gibt. Und was für riesige Umsätze damit gemacht werden. Unglaublich.

Von der Monogamie zur Polygamie und zur…?

Jetzt haben wir die Themen Monogamie und Polygamie im Schnelldurchlauf abgehandelt und kommen nun zur entscheidenden letzten soziologischen gesellschaftlichen Wandlung. Der Hypergamie. Jetzt wird es wirklich interessant und spannend. Die meisten Männer da draußen haben das hier gar nicht auf dem Schirm. Und sind deshalb völlig überrascht, wenn ihre Beziehung oder gar Ehe in die Brüche geht und die Frau mit einem anderen Kerl durchbrennt. Erzählt mir bitte nichts! Ich habe das gerade erst leidvoll erleben müssen dürfen sollen. Ich weiß ein bisschen wovon ich spreche, wenigstens ein bisschen. Glücklicherweise war ich nicht in einer Ehe und ihre Kinder sind auch nicht von mir. Wirklich glücklicherweise.

Worum geht es bei der Hypergamie?

Es geht ganz einfach darum, dass die Frau letztlich fortwährend ihren Instinkten folgt und Partner-Hopping betreibt. Sie hangelt und schläft sich von Typ zu Typ, mit einem Zweck, der fast wie eine Lebensaufgabe anmutet: „Ich nehme mir den best möglichen Kerl und bleibe bei ihm, solange bis mir IRGEND ein anderer Kerl MEHR von etwas bieten kann, das ich GERADE IM MOMENT wichtiger finde.“ Und da sich die Ansprüche im Laufe der Zeit menschlicherweise ändern, ist es eben auch nur eine Frage der Zeit, bis die Frau andere Charaktermerkmale oder Statussymbole oder äußere Aspekte eines anderen Mannes „viel toller“ findet als die, die ihr (im dümmsten Falle lieber und treuer) Mann zu Hause besitzt. D.h. es ist nur eine Frage der Zeit, bis Du als Mann ausgewechselt wirst. Es ist so! Fakt.

Ich rede natürlich von Beziehungen mit „guten“ Männern. Ich rede nicht von schlagenden Männern, von Alkoholikern oder sonstigen Männern mit krankhaften Störungen. Ich rede von „einfachen“, „lieben“ und aufrichtigen „Normalos“. Um die soll es hier gehen. Um Männer, bei denen eigentlich jede Frau sagen müsste: „Toller Kerl! Fleißig, treu, intelligent…“ Tut sie aber nicht, die überwältigend große Mehrheit der Frauen. Die findet solche Männer maximal in der Anfangsphase einer Beziehung toll. Und schon bald sehr langweilig! „Zu wenig Alpha-Verhalten“, denkt sich die Frau auf Instinktebene. Gerade diese Beziehungen mit den Normalos sind leider ganz oft von vornherein zum Scheitern verurteilt. Weil die Typen einfach irgendwann „zu langweilig“ für die Frau werden. Völlig absurd, möchte man meinen. Aber ich musste auch erst jetzt meine Augen aufmachen lernen und aufwachen. Jetzt hab ich es auch verstanden. Immerhin jetzt.

Und es geht nicht nur ums Geld. Es kann auch einfach so sein, dass sie zunächst einen Typen toll findet, der keinen Wert auf Karriere legt, aber trotzdem genug verdient, dass es für sie und die Kinder bis ans Lebensende in Hülle und Fülle reicht. Der auch genug Erspartes hat. Der sein Leben im Griff hat. Der sich für die Familie Zeit nehmen möchte. Und wenn sie so jemanden JETZT GERADE toll findet, dann nimmt sie sich den. Weil sie eben gerade auch viel Zeit mit einem Typen verbringen möchte. Vielleicht weil ihr Ex-Partner sie vernachlässigt hat, jedenfalls vorgeblich. Parallelen zu meinem Fall sind hier übrigens wenn dann rein zufällig zu sehen. 😉

Und so bekommt der Mann täglich Komplimente dafür, dass er sich so viel Zeit für die Familie nimmt. Dass ihm Familie so wichtig sei usw. Und bla bla bla. Und plötzlich ist er aber irgendwann einfach „langweilig“. Warum auch immer?! Was?! Der selbe Typ, der sich so aufopferungsvoll und voller Hingabe um seine Partnerin gekümmert hat, mit dem sie täglich unendlich Spaß hatte und in den sie sich (deshalb?) Hals über Kopf verliebt hat?! Der DESHALB der tollste Mann der Welt für sie war, mit dem sie FÜR IMMER zusammen sein mochte… ja dieser Mann… ist eigentlich ja einfach nur „langweilig“ und so viel Zeit mit ihm wollte sie eigentlich von Anfang an nicht verbringen?! Geht es noch?! Erde an Mars, was läuft hier schief? Das war ihr also irgendwie sowieso schon immer zuviel Nähe??? Weniger sei da mehr für die Frau? Auch hier sind Parallelen zu meiner Story erkennbar. 😉

Und der Neue? Ja der ist vielleicht total abenteuerlustig. Der unternimmt ganz viel, jedenfalls viel mehr als der Alte. Der macht dies und das und jenes. Plötzlich ist das gemeinsame Essen am Abendtisch nicht mehr so wichtig wie früher, plötzlich ist das Abenteuer beim Kajakfahren, Seilspringen oder Wellensittich-Züchten viel cooler. Was weiß ich. Spielt ja auch keine Rolle. Das Prinzip dürfte klar geworden sein. Und die Frage ist bei so einer Frau nur: WANN empfindet sie die Aspekte, die wiederum ein ganz anderer Typ mitbringt, auch WIEDER als viel toller als die Abenteuerlustigkeit des nun bisherigen neuen Typen?! Das ist der Grund, warum Frauen immer auf der Suche sind. Warum sie nie ankommen. Besonders immer auf der Suche nach dem „noch besseren“ Mann. Und sie springen dann von einem zum anderen, wie Tarzen mit den Lianen durch den Wald. Willkommen in der völlig beschissenen Welt der Hypergamie. Die Perversion der Polygamie!

Wichtig ist dabei alles übergreifend zu verstehen: Die Frau liebt NIE Dich. Sondern sie liebt die VORTEILE, die DU ihr bietest.

Unfassbar? War es für mich zunächst auch. Dann besser den Satz bitte nochmal lesen. Und nochmal. Und dann erst im Text darunter weiter machen!

Und dies ist größtenteils dem gesellschaftlichen Wandel geschuldet. Es muss mehr, weiter und höher sein. Immer. Und wenn eines nicht mehr passt, dann wird es durch ein anderes ersetzt. Ich sage nicht, dass die Frauen das alle bewusst so ausleben. Ich glaube sogar, dass den meisten Menschen gar nicht bewusst ist, dass sie völlig unbewusst handeln. Aber es ändert nun einmal nichts daran, dass sie SO handeln. Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Und ich kann die ganze Theorie hinter der Hypergamie nicht im Detail beschreiben, dann müsste ich einen 100-seitigen Artikel verfassen. Bitte ggf. einfach selbst einlesen, was es mit der Hypergamie aufsich hat. Gerne auch in diesem Zusammenhang einfach nach dem Stichwort „Redpill“ suchen.

Und was soll ich als Mann oder Frau mit diesem Wissen anfangen?

Das ist die richtige Frage! Gut so! Was kann ICH nun damit tun, mit diesem Wissen? Soll ich mich umbringen, weil es offenbar die „echte Liebe“ gar nicht gibt? Doch, es gibt sie schon noch, die echte Liebe. Und zwar folgendermaßen: Ein ganz ganz kleiner Prozentsatz an Frauen (und Männern) hat es geschafft, sich von seinen Instinkten (Statusdenken, Sicherheitsdenken, Machtgehabe usw.) zu lösen und seinen Verstand zu nutzen. Zu kommunizieren. Empathisch zu sein. Und dadurch auf Werte wie Moral und Anstand, auf Beständigkeit und Zuverlässigkeit zu setzen. Das geht aber nicht durch permanente Partnerwechsel. Das funktioniert nur über echte harte Arbeit an sich selbst und mit dem Partner. Gemeinsam. Dazu muss man sich mit Themen beschäftigen, die weh tun. Sich selbst ergründen und die eigenen Lebensziele. Bewusstsein schaffen für sich und die Mitmenschen. Empathie überhaupt erst entwickeln. Ich bin zu 100% davon überzeugt, dass dies der Schlüssel ist zur langfristigen Zufriedenheit im Leben.

Jetzt kann der Mann eben versuchen SO eine Frau zu finden. Das wird natürlich sehr lange dauern, es gibt solche Frauen selten. Vielleicht wird es eine Reise, bei der das Ziel von ihm nie erreicht werden wird. Die heutige Gesellschaft macht die ständigen Partnerwechsel zu leicht. Notfalls springt der bisherige Partner als neuer Unterhaltszahler eben ein und im aller schlimmsten Notfall der Staat und alimientiert die Frau. Wozu dann beim „langweiligen“ bisherigen Partner bleiben? Ruhig öfter mal fremdvögeln und sich dabei gerne oder am Besten auch mal neu verlieben! Und nur keine Angst… kann ja nichts passieren… kann ja nur besser werden. Oder?! Der Neue ist größer oder geldiger oder lustiger oder was weiß ich.

Ganz faktisch beschrieben schläft die Frau sich im Allgemeinen hoch. Einfach mal umsehen, in der Regel hat sich da an der alt hergebrachten Wirklichkeit nichts verändert. Die Frauen sind überwältigend auffällig mit Männern in Beziehungen, die im Rang bzw. Status über ihr stehen. Warum wohl? Diesmal nicht Tarzan mit der Liane, sondern eben Jane! Da wiederhole ich mich. Mit der Liane einfach von Baum zu Baum hangeln. Bzw. als Jane einfach von Bett zu Bett hoch arbeiten. Einige pervertieren das mit purer Absicht, die meisten Frauen machen das allerdings tatsächlich schlicht unbewusst. Ich will da gar nichts überwiegend Böses unterstellen.

Die Frage ist also noch immer, was mir dieses Wissen als Mann nun nützt? Nun, es ist doch schon mal gut zu wissen, dass es im Allgemeinen keine echte Liebe gibt. Muss man eben so akzeptieren (wir klammern die 0,X % bewussten Menschen aus). Aber es gibt dafür ja den neuen Begriff der Lebensabschnittsgefährtenschaft. Wie ein Leasing-Fahrzeug. Man fährt es 2 Jahre oder 3 oder 4 und dann wird es eben ersetzt. So läuft das heute. Die Frau ersetzt Dich. Ende. Aber dieses Wissen kann der Mann auch für sich nutzen und das Beste daraus machen. Er weiß ja aufgrund des Wissens um die Ursachen auch die richtigen Gegenmittel zu finden. Hoffentlich. Redpill sei Dank.

Er muss der Frau eben ständig (nicht jeden Tag, aber oft!) ein Feuerwerk zünden. Dazu muss er zunächst an sich arbeiten und überhaupt erst einmal ein Mann werden. Das ist aber nicht damit erledigt, dass er lernt einige Frauen anzusprechen. Pickup alleine ist keine Lösung. Es ist nur ein Werkzeug auf dem weiten Weg zu sich selbst. Wie ich lernen dürfen musste. Nicht jeder Mann muss oder soll pickuppen gehen, aber wenn er sich nicht mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt, wird er verlieren. Über kurz oder lang. Ende.

Er muss einen tollen Körper haben! Krafttraining! Er muss sich kleiden, egal wann er aus dem Haus geht, als ob er auf dem Weg zum nächsten Date wäre. Egal ob seine Partnerin mitkommt oder nicht. Er sollte immer ein tolles Parfüm auftragen. Als würde er gleich die bezauberndste Frau der Welt zum romantischen Dinner einladen. Aber idealerweise ohne seine eigene Frau dabei zu haben. Mir blutet das Herz dabei, diese Zeilen schreiben zu müssen. Aber so sieht es real aus. Das habe ich erkennen müssen.

Solche Dinge nimmt die eigene Frau zu Hause wahr. Sie sieht: „Was für ein Typ?! Mega! Wie er auf sich achtet und seinen Weg geht!“ Außerdem muss er möglichst erfolgreich sein im Job. Und sich stets unabhängig zeigen. Und auch wenn er am Liebsten einfach den Abend mit der Frau kuschelnd zu Hause verbringen würde, muss er ihr einfach öfter zwischendurch klar machen: „Hör mal, ich brauche auch mal meine Zeit nur für mich. Ich möchte auch was mit meinen Freunden machen. Deswegen bin ich heute Abend erst später wieder zurück.“

Er muss sich rar machen. Und die Frau auf der anderen Seite immer wieder überraschen. Durch spontane Einladungen… wohin auch immer… ins Kino… in eine Bar… zum Tanzen… auf einen Wochenendtripp usw. Aber vor allem muss er sich „künstlich“ rar machen. Gegen jeden inneren Widerstand. Bis er diesem neuen Selbstbild am Ende tatsächlich glaubt und diesen Lifestyle tatsächlich lebt. Er muss draußen Spaß haben, besonders mit anderen Menschen – ohne seine Frau an der Seite. Diesen Lifestyle wird die Frau spüren. Sie wird merken, dass sie nur an Stelle 2 in seinem Leben steht. „Erst der Lifestyle, dann die Frau“, lautet die Devise! Und so wird sie ihm hechelnd nachlaufen, überall hin – immer. Das ist die einzig mögliche Antwort auf die Hypergamie. Nur wenn die Frau ständig das Gefühl bekommt, um Dich kämpfen zu müssen, wird sie um Dich kämpfen und Dich begehrenswert finden. Glaub es nicht, meinetwegen. Aber wundere Dich dann bitte auch nicht, wenn Du eines Tages ebenfalls (wieder?!) ersetzt wirst.

Du musst stets der best mögliche Mann sein, den die Frau bekommen kann. Dann – und nur dann – kannst Du die Frau (auch nur!) MÖGLICHST lange an Deiner Seite (be)halten. Nicht einmal dafür gibt es eine Garantie, für gar nichts. Irgendwann kommt ein Typ mit einem Ferrari um die Ecke gefahren und auch wenn er eine Wampe vor sich her schiebt und Du nicht, wird ihr möglicherweise der Ferrari einfach mehr zusagen in diesem Moment. Und das Spiel beginnt von vorne… Du wirst wieder ersetzt und es heißt wieder: „Herzlich willkommen in der Welt der Hypergamie!“ Aber zu wissen, dass eine Beziehung nur ein Zusammenkommen auf Zeit ist, zu wissen, dass ich nur ein Lebensabschnittsgefährte in den Augen der Frau bin, bringt auch Vorteile. Sich nie wieder gehen zu lassen und ständig Optionen zu haben, schafft Freiheit. Optionen haben und Optionen wahrnehmen sind zweierlei. Man(n) kann trotzdem treu sein und Rückgrat haben. Und dennoch wissen, jederzeit eine andere Frau kennen lernen zu können.

Aber wenn ich dann wieder einmal abgeschossen werde, für irgend einen Typen… der auch ganz sicher wieder nicht ihr letzter sein wird… hab ich wenigstens noch meinen trainierten Körper, meine Ausstrahlung, mein Charisma, meinen Lifestyle, meine Unabhängigkeit, meine männliche Stärke, meine eigenen Ziele und es wird nicht lange dauern und ich habe die nächste Hypergamie-Tussi an meiner Seite. Die ja durchaus auch viele Vorteile bietet. So wie ein Leasing-Fahrzeug. Nicht wahr?

Traurig? Irgendwie ja. Und irgendwie aber auch durchaus akzeptabel. Als Mann kenne ich dann die Wirkmechanismen und kann eben damit umgehen. Ich weiß, dass es eine Hülle ist, die neben mir liegt. Im besten Fall ist sie eine feminine Frau, da ich ein Alpha bin. Aber sie ist und bleibt ein instinkt-gesteuertes Wesen, das mich im Fall der Fälle am nächsten Baum aufhängen würde und meine Seele verkaufen und mich zu Satan in die Hölle schicken würde. Immerhin kann ich aber bis dahin eine schöne Zeit mit ihr haben und versuchen alle Vorteile dieser Zweisamkeit für mich zu nutzen.

Beim Autokauf ist es auch nicht anders

Wenn jemand ein Auto kauft und den heiligen Bund der Auto-Ehe eingeht, weiß er oder sie doch auch, dass es nicht das letzte Auto im Leben gewesen sein wird, oder? Dennoch erfolgt der Kauf (bzw. die Finanzierung), oder? Und dennoch macht das Fahren doch über die ganze Zeit Spaß, oder? Eben! Darum geht es. Nicht mehr, nicht weniger. Leben im Moment. Leben im Jetzt. Wo wir wieder bei Eckhart Tolle wären. Es ist eben eine Lebensabschnittsgefährtin, mehr nicht. Und was ist wenn sie doch anders tickt? Wenn sie sich vielleicht sogar mit spirituellen Themen befasst hat und selbst „die echte Liebe“ leben möchte? Wenn sie so tickt wie Du und tatsächlich für IMMER mit DIR zusammen sein möchte und alles dafür tut und dafür durch dick und dünn mit Dir gehen würde? Dann sei froh, nimm es an. Lass es zu. Vielleicht ist es tatsächlich so. Das wirst Du erst am Ende wissen, wenn sie Dich dann doch wieder nur verlassen hat. 😉

Das ist kein neu entwickelter oder entdeckter Pessimismus von mir. Ich habe einfach nur die rote Pille geschluckt und glaube an keine Zufälle mehr. Ich habe mich einfach endlich intensiv mit dem Thema Mann/Frau-Beziehungen beschäftigt. Und wer das nicht entweder längst auch getan hat oder schleunigst nachholt, wird mit großer statistischer Wahrscheinlichkeit ebenfalls (immer wieder!) sein blaues Wunder erleben. Denkt drüber nach. Seid ehrlich mit und zu Euch selbst.

Wenn also „die echte Liebe“ nur Illusion ist, dann bleibt ja nur noch „das echte Spaßhaben“ als einzige Handlungsoption. Diese Variante kann man eben greifen oder auch nicht. Es ist dann wie heiraten mit Ehevertrag.

Lasst es mich so sagen:
Als Mann sollte man nicht in ein Flugzeug mit seiner Frau einsteigen und blind los fliegen, wenn man sich nicht ganz sicher sein kann, dass sie nicht schon länger mit dem Piloten fremd vögelt. Aber noch weniger sollte Mann (!) so dumm sein und ohne Fallschirm in die Maschine steigen. Und selbst mit Fallschirm gibt es keine vollständige Sicherheit. Das einzig Sichere ist die Unsicherheit. Denn wenn sie mit dem Piloten fremd vögelt, hat sie vermutlich längst auch das Sicherungsseil deines Fallschirms durchtrennt. Das ist die Quintessenz dieser Geschichte. Auch meiner Geschichte. Dieses Artikels.

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Bildet Euch bitte fort. Bildet Euch weiter. Lest beispielsweise die Bücher von erfahrenen Pickup-Trainern oder Kiefer Art von echten Persönlichkeitsentwicklern. Egal ob Du eine Frau bist oder ein Mann. Das spielt keine Rolle. Wenn Euch Pickup-Coaches nicht so zusagen, dann gerne auch alternativ die Bücher von Beziehungstherapeuthen meinetwegen oder sonst von Menschen, die inzwischen ihre Augen geöffnet haben. Von Menschen, die sich mit Frauen, Männern und Paaren beschäftigt und deshalb die wiederkehrenden Muster verstanden haben. Die Abläufe sind immer die Gleichen. Es ist einfach zu berechenbar geworden in unserer Generation.

Aber man kann das Spiel ein Stück weit mitspielen und eine Frau an seine Seite ziehen, mit der es sich mehr lohnt zusammen anstatt Single zu sein. Eine Frau, bei der man am Ende der Beziehung wenigstens für sich sagen kann: „Wenigstens war sie hübsch!“ Das ist auch der einzige Trost, der mir in meiner ganz persönlichen Geschichte in Phase 3 geblieben ist. Passt also. Alles gut. Was solls.

Ich weiß nun, worauf ich achten muss. Nämlich weiterhin in aller erster Linie auf mich und mein Glück. Daran darf die nächste Frau dann gerne teilhaben. Falls sie „nicht SO Eine“ ist, gut. Aber wie wir wissen, sind ja alle Frauen „nicht SO Eine“. 😉 Wer sind denn dann all die SOLCHEN, wenn es nicht die eigene Frau auch ist?! Na?! Ich jedenfalls habe gelernt meine Naivität abzulegen, was dieses Thema betrifft. Ich lasse mich natürlich gerne überraschen. Es gibt ja auch einen Restprozentsatz an „erwachten“ Frauen (0,X %). Keine Frage. Natürlich würde ich mich riesig freuen, wenn ich so eine Frau kennen lernen würde. Aber es ist ja auch nicht unbedingt total verkehrt mit einer hypergamen Frau. Wie gesagt, Man(n) muss eben die Vorteile für sich aus der Partnerschaft auf Zeit zu nutzen wissen und „ihr“ Spiel vordergründig mitspielen. Um im Hintergrund der heimliche Dirigent zu bleiben. Dann kann man so eine Frau auch möglichst lange in der Beziehung haben, diese Zeit einfach intensiv nutzen und verleben. Und immer schön den Fallschirm mitnehmen… denn… Du weißt nie… ob sie nicht gerade erst aus der Kabine des Piloten zu Dir auf Deinen Schoß zurück gekehrt ist… 😉

PS: Ken Jebsen sagt immer: „Ich sehe das Leben wie ein Computerspiel! Und ich weiß ja jetzt schon, dass am Ende GAME OVER sein wird. Also scheiß drauf und mach das Beste bis dahin. Es endet sowieso tödlich!“

Wie denkt Ihr darüber? Ich freue mich über Eure Kommentare. Andere Meinungen? Gleiche Erfahrungen? Andere Ideen? Buchtipps für mich? Immer her damit! 😉

PPS: Nein, ich habe kein verkapptes Frauenbild. Bin nicht völlig frustiert. Bin auch nicht drauf und dran mir die Kugel zu geben. Es geht mir inzwischen wieder gut. Ich bin nur aufgewacht. Das ist alles. Und dafür war das Beziehungsende gut. Die Frau hat mir die Augen geöffnet und mich aus dem Tiefschlaf erwachen lassen. Es war das erst Mal in einer richtigen Beziehung für mich, dass eine Frau Schluss mit mir gemacht hat. Das kannte ich vorher nicht. Und das ist eine wertvolle Erfahrung. Keine gute, aber eine wertvolle. Aus der ich sehr wohl sehr viel gelernt habe. Und in dieser Form wird mir das Ganze nicht noch einmal passieren. Wetten?! 😉 In Zukunft weiß ich um die Wirkungsweisen der weiblichen Beziehungsmechnismen und werde sie entsprechend für mich zu nutzen wissen. Wenn ich also die Frau total toll finde, werde ich eben immer wieder für dieses „Knistern“ sorgen. Sie immer wieder überraschen. Das Spiel von Nähe und Distanz spielen. Mich rar machen, von Zeit zu Zeit. Ihr das Gefühl geben, meine wahre Nummer 2 zu sein! 😉 Und ich bin mir fast sicher, dass ich dann auch auf ganz lange Dauer ein unglaublich interessanter und begehrenswerter Mann in ihren Augen nicht nur bin, sondern BLEIBE. Verrückt, oder? Dass es so einfach ist…! Und das ist doch Trost und Seelenbalsam genug! Für denjenigen, der es endlich verstanden hat und sein Leben danach ausrichtet. Ab geht’s jetzt zum nächsten Workout… mein Körper wartet! 😉

PPPS: Zu dem Thema ist längst nicht alles gesagt. Bestimmt werde ich in irgendeiner Form noch öfter auf das Thema Hypergamie eingehen. Mal sehen. Dieser heutige Blogbeitrag hat über 4000 Wörter. Wer es bis hier her zu lesen geschafft hat, dem gebührt Respekt und Ehre! 😉

Monogamie, Polygamie und… Teil 1 von 2

Heute gibt es ernstere Kost. Es wird ein längerer Artikel. Den ich in 2 Teilen veröffentliche. Aber ich habe auch eine ganze Weile an dem Artikel geschrieben, insgesamt an zwei Tagen daran gearbeitet. Eigentlich sollte er schon letzte Woche erscheinen, aber ich kam nicht eher dazu ihn fertig zu erstellen.

Und nun…

Dieses „Wissen“ aus diesem Artikel ist so ernst, dass es jeder Mann kennen und im Bestfall die Erkenntnisse daraus in sein tägliches Handeln übernehmen sollte. Für Frauen ist das Thema nicht minder interessant, da sie dadurch die Möglichkeit erhalten, ihr eigenes Tun zu reflektieren. Und vielleicht aus dem unbewussten Hamsterrad auszubrechen. Denn um sie geht es im Kern dieses Beitrags, um die lieben Frauen. Die lieben Frauen und ihr (nicht so) liebes Verhalten. Es geht um die Themen Monogamie, Polygamie und… noch mehr. Und darum, warum Beziehungen wechseln. Und warum zumindest wir Männer damit „gerne“ Schriffbruch erleiden ohne zu verstehen woran das eigentlich (immer wieder) liegt.

Ein kleiner Disclaimer vorweg: Ich erhebe keinerlei Anspruch auf Wissenschaftlichkeit oder Faktentreue. Ganz im Gegenteil. Auf die verkopfte Wissenschaft gebe ich generell gar nichts. Denn jedenfalls auf dem Gebiet der Soziologie sind größteneils sowie nur links-rot-grün-verblendete (versiffte) Ideologen am Werk. Sie erforschen das, was an Ergebnissen schon längst feststeht. Sie finden keine (neuen echten) Ergebnisse, sondern machen eigene (konstruierte) Wege zu den bereits feststehenden Ergebnissen. Klassische Auftragsforschung heißt man das. Bleibt mir bitte fern mit dem Zeug!

Vielmehr habe ich die letzten Wochen Folgendes getan: Ich habe mir unzählige Videos zu den Themen Pickup, Beziehungen und den mit Beziehungen einhergehenden Illusionen angesehen. Dazu lese ich sehr viel. Die gesammelten neuen Eindrücke aus den letzten Wochen habe ich dann mit meinen bisherigen Lebenserfahrungen abgeglichen. Ich teile das – also mein Leben – in 4 Phasen ein, wobei die erste Phase für die Betrachtung hier keinerlei Rolle spielt:

  1. Die Zeit vor dem Pickuppen, d.h. vor dem Start des Projekts Beziehung
  2. Meine Zeit im Projekt Beziehung (Teil 1)
  3. Die Zeit in der Beziehung zu Fr. Schlange
  4. Die Zeit seit der letzten Beziehung (Projekt Beziehung Teil 2)

Den Start des Projekts Beziehung im Juli 2016 sehe ich dabei als Stunde Null an. Natürlich hatte ich damals einige Wochen vorher schon im Stillen mit dem Pickuppen begonnen, als blutiger Anfänger, ohne gleich diesen Blog zu starten. Bis ich verstanden habe, dass das Ding tatsächlich funktioniert. Und ab da gab es kein Halten mehr, ich wollte Vollgas geben und alles niederschreiben, was mir auf meinem Weg widerfuhr. Und bis zum Beginn des Pickuppens war ich noch immer ein naiver kleiner Junge, so würde ich mich rückblickend beschreiben. Davon ein Mann zu sein, war ich (noch) weit entfernt, meilenweit. Obwohl es mein Alter damals schon mit sich hätte bringen können. Ich glaubte an die bedingungslose Liebe und an das Gute in Mann und besonders Frau. Schließlich ist die Frau ein edles Wesen, emotional, nah an der Liebe. Näher als der Mann. Viel mehr Herzmensch als ein Mann. Kommt mir direkt lächerlich vor, wenn ich das hier gerade zum Besten gebe. Wie naiv, mein Denken. Damals!

Frauen sind genauso (oder mehr!) triebgesteuert wie Männer. Nur anders. Frauen sind emotional unterwegs, Männer rational. Eigentlich wäre damit schon alles gesagt. Aber wir gehen natürlich noch etwas ins Detail. Jedenfalls gehen Männer mehr mit ihrer Rationalität fremd und kehren – weil sie ihre Frauen wirklich (!) lieben – stets wieder nach Hause zurück und es ist für sie „kein Problem“. Frauen hingegen gehen erst fremd, verlieben sich dann dabei allerdings, in den Neuen natürlich, nicht in den bisherigen (alten) Typen. Und verlassen ihren Mann anschließend gerne, nachdem sie fremd gegangen sind. Männer machen aus dem Fremdgehen weiter kein großes Ding. Sie können Sex und Liebe trennen. Sie können ihre Frau lieben und dennoch mit einer anderen schlafen. Frauen sind da einfach anders, da sie eine andere Beziehung zur Sexualität verspüren, eine emotionalere. Sie sind deutlich weniger rein-körperlich gesteuert unterwegs. Männer haben eben ein drittes Bein, mit dem sie denken. Frauen nicht. Deswegen können Männer „einfach so“ fremdgehen. Frauen haben hingegen ein hochsensibles emotional tickendes Gehirn. Das aber ebenso leicht ausgetrickst werden kann. Sobald von einem Typen irgendwo ein bisschen Charme versprüht wird, erliegen sie diesem einfach. Also dem Charme, meine ich. Gut, und dem Typen auch. Beidem eigentlich. Insgesamt gesehen sind Frauen hinsichtlich Treue keinesfalls das „bessere“ Geschlecht. Fakt!

„Sie ist nicht SO Eine!“

Die Motive liegen schlicht anderen (hormonellen) Ursachen zugrunde. Im Resultat würde ich sogar so weit gehen zu sagen: Frauen sind die verlogeneren Fremdgeher(innen). Kennt Ihr solche Sprüche wie: „Das würde meine Frau nie tun! Sie ist nicht SO Eine!“ Das hebt eine Frau kognitiv aus Sicht des Mannes wieder auf ein unbeflecktes Podest. Was für eine Farce! Vorsicht lieber Mann. Wenn Du denkst bei Deiner Frau wäre alles anders… dann hast Du an der Stelle schon verloren. Dann wird es Dich mit großer Wahrscheinlichkeit eines Tages auch erwischen wie mich. Aber anders herum wird ein Schuh draus, ich sage es mal so: Wenn die Frau mit Dir in die Kiste gestiegen ist, dann tut sie das potenziell auch mit jedem anderen Typen. Du bist auch nur ein Mensch. Und Du bist nicht der Beste der Welt. Du bist ein Typ. Punkt. Heute Du. Morgen ein Anderer. Warum? Das beschreibe ich noch… bitte noch etwas Geduld… 🙂

Um mal auf meine eigene Geschichte zu schauen: Alles war schick und fein. Und ich war in einer langjährigen Beziehung, in dieser Phase 1, also in meiner ersten Beziehung. Um die es hier gar nicht schwerpunktmäßig gehen soll. Aber ein paar Worte dazu sind im Kontext nötig. Es war eine Beziehung mit allem, was sich ein naiver kleiner Junge in seiner kleinen verträumten Welt nur wünschen kann. Es war alles gut. Es gab keine bösen Wölfe und auch keine Alpträume. Und ja… dann machte es bumm. Die Hintergründe dazu spielen gerade nicht die Rolle. Aber so war es. Es änderte sich für mich gefühlt von heute auf morgen alles. Und plötzlich stand ich da, umgeben von jaulenden Wölfen mit fletschenden Zähnen und im freien Fall von Klippen und Hochhäusern. Einmal aufwachen bitte! Achso, ich täume gar nicht? Also ist das hier alles real?! Ich war „Schuld“ am Scheitern, das weiß ich aber auch. Das ist mein Paket, das ich für den Rest meines Lebens karmatisch mit mir herum tragen werde. Aber ich kämpfe wie ein Berserker daran, dass ich mein Karma wieder in den grünen Bereich schiebe. Darum habe ich auch in meiner letzten (zweiten) Beziehung (= Phase 3) alles für diese neue Frau getan, was mir menschenmöglich war. Ich wollte der beste Beziehungsmensch aller Zeiten sein, die beste Beziehungs-Version von mir selbst, sozusagen. Es gelang mir aus meiner Sicht vollkommen! Aus meiner Sicht. Aber eben nur aus meiner Sicht.

Ich mache es kurz, für alle, die meine alten Rückblenden von hier nicht kennen: Ich fiel noch während dem schleichenden Ende dieser ersten Beziehung in eine Depression, inkl. fast vollständigem Rückzug aus sämtlichen sozialen Interaktionen. Das ist inzwischen grob gesagt 3 Jahre her. Das Ganze depressive Dilemma zog sich einige Monate. Bis ich eines Tages auf das Thema Pickup gestoßen bin und mich vor allem dadurch lernte selbst aus der Lethargie zu befreien. Ich beschäftigte mich mit allen möglichen Aspekten der Persönlichkeitsentwicklung. Ziel war zunächst eine „neue“ Frau zu finden. Aber es sollte dann auch gleich meine (neue) Traumfrau werden müssen. Allerdings nun zum ersten Mal in meinem Leben durch systematisches Vorgehen. Ich reifte als Mensch und als Mann. Ich lernte den Umgang mit Frauen. Ich lernte ein Stück weit auch die Regeln der Verführung, dank Pickup.

Ich war allerdings auch noch weit weg von „sehr gut“, denn ich beschäftigte mich gerade einmal insgesamt vielleicht 1,5 Jahre mit dem Pickuppen, davon nur etwas über ein Jahr mit rein praktischer Erfahrung. Es war durchaus intenstiv, allerdings eben nicht sehr lange. Von großer Erfahrung kann also keine Rede sein. Aber für meine Verhältnisse waren das Fortschritte, die unbeschreiblich sind. Und es sollte zum Schluss auch klappen, ich lernte tatsächlich eine Traumfrau kennen. Die dann meine Traumfrau werden sollte. Um nach knapp 2 Jahren zu erkennen, dass es nicht meine Traumfrau gewesen war. Dass sie – aufgrund ihrer Art – gar keine Traumfrau sein kann. Nicht einmal für den neuen Typen an ihrer Seite.

Willkommen Aphrodite!

Der weiß nur noch nichts von seinem Glück. Aber das ist nicht mein Problem. Es ist seines bzw. es wird vermutlich eines Tages seines werden. Das wird er selbst noch sehen und erfahren (müssen). Grüße gehen raus an Dich, auch wenn Du das hier nicht liest Herr Schlangen-Mann. Genieße die süße Kost, die Dir diese Frau häppchenweise reichen wird, um Dich abhängig von ihr zu machen. Aphrodite war ein Dreck gegen sie!

2019-05-13

Dir wird es genauso gehen wie mir, wage ich zu prognostizieren. Und wenn nicht, sei es Dir gegönnt! Aber den Menschen, den Du nun an Deiner Seite hast… diese Frau… hat zwei Gesichter. Wie das bei Schlangen nun einmal so ist. Ich meine das alles wirklich nicht böse. Ich versuche stets nur meine aufrichtige Sicht zu beschreiben. Sie ist ein wundervoller Mensch. Genauso wie Volkswagen wundervolle und hervorragende Diesel baut. Wenn da nicht die Sache mit dem Betrügen und Bescheißen der Kunden gewesen wäre. Kunden zu betrügen und mit allen weiteren parallelen Handlungen in gutem Glauben zu lassen. Volkswagen hat eine tolle Welt vorgespielt und den Menschen gleichzeitig ein X für ein U vorgemacht. Und das konstant, lange und geplant. Ich kann von Glück sprechen, dass für mich keine „schlimmeren“ sachlichen Schäden hinterlassen wurden. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Das reicht. Körperliche Schäden hinterließ es leider schon, meine Hauterkrankung von damals hat sich wieder verschlimmert. Ich merke, dass es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Stress und dieser Krankheit gibt. Solche Ereignisse im Leben sind einfach toxisch. Und wir sind alle nur aus Fleisch und Blut. Da kann ich Mann sein so viel ich möchte. Ich bin verwundbar, ist so.

Jedenfalls lernte ich das Spiel der Verführung allmählich. Und erzielte gute bis sehr gute Resultate. Ich hatte in einem Jahr nicht nur mehr Interaktionen mit Frauen (und Männern) als in meinem ganzen bisherigen Leben zuvor, sondern auch mehr Erfolge mit Frauen als je zuvor. An die Qualität meiner ersten Beziehung (ich hatte so gesehen erst 2 in meinem Leben) kam trotzdem nie wieder etwas heran, nicht einmal die Zweite. Das liegt aber grundsätzlich weniger an den Frauen, sondern am Umstand, dass es in der „ersten echten Liebe“ bzw. ersten echten Beziehung nun einmal keine bösen Wölfe gibt. Jedenfalls war das bei mir so. Es gab eine bedingungslose Liebe auf einem weißen Feld. Da gab es keine Lebenserfahrungen, die beide Seiten bis dahin beziehungstechnisch hätten negativ prägen können. Jeder, der sich an seinen ersten Partner oder an seine erste Partnerin erinnert, weiß was ich meine. Man liebt von Herzen, ohne sich vorstellen zu können oder zu müssen, dass es je eines Tages auch wieder auseinander gehen könnte. So wie die eigene Mama immer die eigene Mama bleiben wird und der eigene Papa immer der eigene Papa bleiben wird.

Nun, das Pickuppen lehrte mich, auf den Pfad zu kommen, der schnurstracks in die Frauenwelt führt. Frauen ansprechen. Körbe kassieren. Noch mehr Frauen ansprechen. Noch mehr Körbe kassieren. Noch viel mehr Frauen ansprechen. Treffen! Bumm. Basketball spielen. Rockstar-Momente feiern. Die Zahl der Körbe wurde im Laufe der Zeit geringer. Die Treffer wurden mehr. Und die Resultate atemberaubend. Es war wie ein Rausch, der sich über Monate zog. Jeden Tag Adrenalin und Glückshormone! Ich genoss es. Ich wurde ein Mann. Dachte ich.

Aus einer Sicht heraus stimmt das auch: Ich wurde enorm selbstbewusst. Auch nach außen hin. Ich lernte auch alleine weg zu gehen, alleine in Clubs und Bars. Wer tut das schon?! Seid mal ehrlich zu Euch selbst. Wer tut das? Welcher Typ? 1 von 1000? Nee. 1 von 10.000 vielleicht. Sich stark fühlen kann jeder, aber wer kann schon stark handeln? Wer kann schon in einem Club oder in einer Bar, in der 4 Frauen exponiert an einem Tisch sitzen, direkt auf die Damen zugehen, sie ansprechen und sich „rotzfrech“ zu ihnen setzen, während der ganze Laden das mitbekommt?! Wer kann das? Verdammt Wenige! So einer wurde ich. Darauf war ich enorm stolz. Ich hatte mein Ego zerstört, was eine enorm gute Sache ist! Das schafft Freiheit! Ich hatte gelernt mir auch Körbe vor den Augen aller Menschen abholen zu können. Oder eben auch Volltreffer zu erzielen. Nur wer viel wagt, gewinnt auch viel. So läuft das Leben eben.

Der weiterhin naive Idiot

Und was ich dabei stets völlig außer Acht ließ, naiv wie ich im Kern noch immer geblieben war, ist das Thema Beziehung. Ich Idiot – muss ich heute sagen – beschäftigte mich ausschließlich mit dem Thema „Frauen verführen“, also mit der Ansprechphase des Pickuppens. Aber ich hatte keine Minute investiert in „wie kann ich eine Frau auch an meiner Seite halten“ bzw. „wie ticken Frauen in Beziehungen“ oder „wie funktionieren die Instinkte einer Frau außerhalb der ersten Anbahnungsversuche“. Das war mein großer Schwachpunkt… geblieben, muss ich leidlich eingestehen. Selbst Schuld! Da war ich noch der kleine naive Junge von damals aus Phase 1, siehe oben. In Phase 1 in meiner ersten Beziehung war das so noch okay, weil die Frau an meiner Seite genauso war wie ich. Naiv und ein Herzmensch. Ich sollte leider erst in Phase 4 spüren lernen müssen, dass ich nichts, aber auch gar nichts, in Bezug auf Beziehungen dazu gelernt hatte, trotz aller Erfolge beim Pickuppen. Aber das war ja auch logisch. Ich konnte ansprechen, ich konnte verführen. Aber ich konnte genauso gut oder schlecht eine Beziehung führen wie vorher. Eigentlich sogar schlechter. Da die neue Frau kein naives Mädchen war, sondern ein Raubtier. Aber ich war noch immer der brave Hase. Und Hasen werden von Wölfen nun einmal gerissen. So ist die Natur.

Ich verlebte also die Phase 2 (meine Zeit im Projekt Beziehung Teil 1) mit viel Spaß und Freude und lernte viel. Ich verlebte die Phase 3 (die Zeit in der Beziehung zu Fr. Schlange) aus oben genannten Gründen wieder ähnlich kindlich naiv wie meine erste Beziehung der Phase 1. Allerdings war meine Partnerin ein völlig anderer Mensch als es meine Partnerin in meiner ersten Beziehung gewesen war. Unvergleichbar. Für die Eine war ich der erste Freund, für die andere einer von vielen. Auch wenn sie sich redlich bemühte mir ein anderes Gefühl zu geben. Aber Realitäten kann man auf Dauer nicht leugnen und maximal auch nur falsch suggerieren. Das schafft nicht einmal ein super Schauspieler wie Christoph Waltz, das auf Dauer erfolgreich hinzubekommen. Trotz aller bester schauspielerischer Ausbildung. Und ich nehme die Realität sehr bewusst war. Es waren zwei völlig verschiedene Frauen und deshalb gab es auch große Unterschiede in der Beziehung. Ganz normal und auch gut so. Aber? Ja, eine hatte ein Herz aus purem Gold, die Andere – wie ich Naivling erst danach erkannte – beschäftigte sich auch mit Herzen. Allerdings nur damit, durch ihre gespitzten Krallen in regelmäßiger Abwechslung die Herzen ihrer eroberten Männer zu zerfetzten wie es sonst nur der Bombenhagel eines Krieges mit Kinderbäuchen zu schaffen vermag.

Es ist natürlich ein bisschen unfair die Rückblende alleine als Bewertungsmaßstab herzuhalten. Natürlich war Fr. Schlange im Nachgang betrachtet eine Schlange, nach dem Lug und Betrug und all den parallel stattgefundenen Handlungen ihrerseits, die mir eine weiter gefestigtere gemeinsame Zukunft suggerierten. Beispiele? Ein Wohnungskauf stand an. Der nächste gemeinsame Urlaub mit den Kindern war schon gebucht. Ein gemeinsames Auto hatten wir gerade erst erworben. Anfangs war sie ein Engel, aber auch nur, weil ich die Warnzeichen allesamt übersehen habe bzw. bewusst weggesehen habe. Eckhart Tolle hat aus mir einen bedingungslos akzeptierenden Menschen gemacht. Damit wurde ich stark verwundbar. Ich wurde ein Mensch, der eine Frau einfach nur lieben wollte und einfach nur Liebe empfangen wollte. Ich sah nur das Gute in der Frau. In Wahrheit aber sprang ich aus einem Flugzeug, ohne einen Fallschirm mitzunehmen. Mein Fehler. Einfach nur meiner. Fertig.

Und jetzt kommen wir zu den dahinter liegenden Mechanismen. Ich glaubte in Phase 1 bis 3 an die Monogamie. Ich glaubte daran, dass Partnerschaft bedeutet, dass man einander treu ist. Das bedeutet nicht, dass keiner Fehler macht. Meine Fehler in Phase 1 wiegen bis heute schwer genug. Aber wir Menschen lernen für gewöhnlich daraus. Das sollte doch der Sinn dahinter sein. Wir lernen aus unserem Handeln und den Erfahrungen. Und das Ziel einer Partnerschaft sollte die gelebte Monogamie sein. Oder was?! Was sonst wäre denn der Sinn einer festen Partnerschaft? So dachte ich. Also lebte ich so. Ich tat in Phase 3, also in der Beziehung, mehr und mehr für die Frau, ihre Kinder und die Beziehung als Ganzes. Ich schraubte meine eigenen Interessen etwas zurück, um dadurch das Wertvollste und Kostbarste im Leben zu erhalten und zu fördern, Liebe. Und gleichzeitig bereitet mir seit jeher das Geben mehr Freude als das Nehmen in einer Beziehung. Das klappte eine Weile auch. Und erfasste mich dann leider wie eine Bugwelle gegen Ende. Ich hatte mich eben nicht mit den Wirkmechanismen der menschlichen bzw. fraulichen Instinkte beschäftigt. Mein Fehler. Alleine mein Fehler.

Fortsetzung mit Teil 2 folgt…

Ein Song für und an meine zukünftige Traumfrau

Auch wenn wir Menschen nach außen meistens hart tun, steckt in fast jedem von uns ein kleiner weicher Kern. Das trifft auch auf Männer zu. Nicht auf alle natürlich, aber auf die meisten. Was ich schon auch glaube ist, dass die meisten auch tatsächlich nur einen kleinen weichen Kern innerhalb ihrer Umschalung in sich tragen. Denn wenn ich mir manchmal so ansehe wie Menschen miteinander umgehen… oft besonders Männer mit ihren Frauen. Respektlos. Gering- anstatt wertschätzend.

Einen weichen Kern zu besitzen bedeutet für mich nicht in erster Linie selbst verletzlich zu sein, sondern viel mehr emotional mitfühlend zu sein. Sozusagen das Herz der Frau zu spüren, es zu einem großen Teil mit meinem eigenen Fühlen zu verschmelzen. Symbiose. Ich glaube außerdem, dass ich einen besonders weichen Kern habe. Und dass es nicht nur ein weicher kleiner Kern ist, sondern ein ziemlich großer. Mit relativ wenigen Schalen drum herum. In Fragen des Alltags – fernab jeder Beziehung – sind da eine ganze Menge Verschalungen drum herum. Resistent gegen Bedrohungen von außen also. Allerdings sieht das in mir ganz anders aus, wenn es um die Liebe zu meiner Partnerin geht.

Und so kommt es auch, dass ich sehr auf romantische und ruhige Musik stehe. Auch deutsche Musik mag ich gerne. So mag ich ein paar Lieder von jemandem sehr, der sicherlich nicht jedermanns Geschmack trifft. Ich spreche von Herbert Grönemeyer.

In den letzten Monaten hörte ich sehr selten Musik. Komisch eigentlich, ist mir gar nicht so aufgefallen. Vor einigen Wochen hatte ich ein paar alte Songs von James Blunt wieder entdeckt, einem weiteren Lieblingssänger. Nur die Songs von James Blunt packe ich im Moment nicht. Das ist mir zu harter Tobak. Solche Lieder kann ich nur hören, wenn ich innerlich vollkommen zufrieden und glücklich bin. Die ziehen sonst richtig runter und das geht im Moment einfach gar nicht.

Deshalb hatte ich die Songs von James Blunt auch erst vor wenigen Wochen zum ersten Mal seit Jahren abends vor dem Einschlafen im Bett liegend und kuschelnd Fr. Schlange gezeigt. Sie weinte beim Hören dieser Songs von ihm und kannte auch nicht alle seine Lieder. Im Nachhinein ist mir auch klar, warum sie weinte. Sie war gedanklich längst nicht mehr bei mir und die Songs lösten Emotionen in ihr aus, die sie in diesem Moment nicht verbergen konnte. Ich dachte, ich hätte sie emotional damit positiv getroffen und ihr wieder eine Facette mehr von mir gezeigt. Songs gezeigt, auf die ich stehe. Sie wieder ein Stück weiter in mein Herz gelassen und vielleicht auch ihr Herz wieder ein Stückchen berührt. Gefehlt! Alles anders.

Und so blicke ich nach vorne und teile heute meine Gedanken und ein Lied in Richtung meiner nächsten Traumfrau. Meiner dann eigentlichen, wirklichen, ja echten Traumfrau, hoffe ich. Nicht wieder nur eine Zwischenetappe oder Illusion. Bitte nicht wieder eine Fata Morgana. Deswegen ist das Projekt Beziehung Teil 2 eigentlich in Wahrheit gar nicht Teil 2. Eigentlich ist es noch immer Teil 1. Bzw. einfach DAS… Projekt Beziehung.

Ich muss es eigentlich so sehen: Das Projekt Beziehung hat nie wirklich aufgehört zu existieren. Ich hatte nur eine Pause gemacht, weil die Kontrollleuchte im Auto anzeigte, dass ich rechts ran fahren soll. Ohne zu verstehen warum. Das tat ich dann eben. Ich fuhr rechts ran und blieb dort fast 2 Jahre lang am Straßenrand stehen. Bin tagein und tagaus ums Auto herum gelaufen wie ein Verrückter, habe mir über alles Gedanken gemacht und mir den Motorraum angesehen und versucht den Grund für das Aufleuchten der Warnlampe zu finden. Um den Fehler auf meinem Weg zu finden. Eigentlich sogar meinen eigenen Fehler zu finden. Ich fand ihn aber einfach nicht. Das Universum hat die Warnleuchte angeschaltet. Gut gemeint. Von Anfang an. Danke dafür. Aber ohne mir verstehen zu geben wieso. Die Lampe leuchtete einfach auf und sagte: „Fahr rechts ran.“ Und ich Idiot hab die Leuchte einfach abgeklemmt. Sich um sich selbst kümmern sieht anders aus.

Zeitverschwendung irgendwie, finde ich. Viele sagen mir auch: „Sieh es nicht so. Du hattest doch unglaublich viele schöne Momente mit ihr. Behalte die positiven Dinge in Erinnerung.“ Ja. Mag sein. Aber die derbe Enttäuschung am Ende…? Der Verrat und das Gestoßenwerden ins eiskalte Wasser lösten einen Schock in mir aus. Sich auseinanderzuleben wäre die eine Sache gewesen, akzeptabel. So ist es bestimmt bei vielen Paaren. Aber so war es nicht für mich, jedenfalls fühlte sich das so nicht an. Ganz im Gegenteil. Es standen große geplante Veränderungen bevor bzw. waren schon eingeleitet. Umzug, Auto, Urlaub. Alles. Alles in Richtung immer festerer gemeinsamer Zukunft. Allerdings wie ein ahnungsloses gutmütiges Tier einfach schutzlos zu wilden Raubkatzen ins Gehege gestoßen zu werden, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Eines, das das Prädikat „besonders widerlich“ verdient hat.

Und auch wenn ich trotz intensiver Suche den vermeintlichen Grund für das Aufleuchten der Kontrollampe nicht entdecken konnte… oder wollte… stehe ich mit dem Wagen immer noch rechts am Straßenrand. Was ich aber bemerken musste und bemerkt habe: Es ist drigend ein Ölwechsel nötig! Der läuft gerade. Das wird noch ein paar Wochen dauern vermutlich. Aber dann steige ich wieder ein und fahre los. Richtung Sonne und Leben. Und in Richtung Traumfrau.

Vielleicht nicht so verbissen wie früher, vielleicht aber auch nur nicht mehr so verbissen wie am Anfang früher. Nach 1 Jahr Pickuppen damals war ich nicht mehr verbissen. Es war wirklich nur anfangs. Es war eben alles neu für mich. Frauen ansprechen, einfach so. Einfach überall. Einfach immer. Dass es anfangs eine Verbissenheit gab, habe ich durchs Reflektieren ergründet. Was wohl der Grund war, warum meine Resultate „erst“ im Laufe der Zeit besser und intensiver wurden. Und was letztlich auch Fr. Schlange in mein Leben treten ließ. Ich zog sie aufgrund meiner damaligen extrem autarken Art an. Ich war mit mir im Reinen, happy und zufrieden. Extrem selbstbewusst. Ich war damals längst nicht mehr bedürftig. Das zeigen meine alten Artikel. Die ich mir zwischendurch gerne immer wieder durchlese. Um mich selbst wieder zu entdecken. Alleine dafür hat sich das Niederschreiben meiner Erlebnisse sehr gelohnt.

Und nun… wenn sie mir begegnet… die Frau… die Traumfrau… die ich eigentlich bereits in Teil 1 suchte… also der Teil 1, der gar nicht Teil 1 war, wie sich herausstellte… dann nehme ich sie mit. Und werde zusehen, dass sie jeden Grund von dieser Erde von mir bekommt mich nicht mehr herzugeben!

Und deswegen liebe Traumfrau, geht der Song an Dich! Ich kenne Deinen Namen nicht. Ich weiß nicht wie alt Du bist oder woher Du kommst. Ich weiß nicht, ob Du schon Kinder hast, noch Kinder bekommen kannst oder Dir Kinder wünschst. Ich wünsche mir welche. Das weiß ich, nachdem ich fast 2 Jahre merken durfte, dass mir Kinder sehr liegen und ich schon ein bisschen Papa sein durfte. Und dachte, das wars… ich bin dann eben so ein „Bonuspapa“. Hätte mir gereicht, wirklich. Sollte aber nicht sein. Deswegen ist der Bonuspapa weder mehr ein Papa noch ein Bonus. Aber ich kann Papa.

Keine Ahnung, meine Traumfrau, auf welche Musik Du stehst. Keine Ahnung welchen Charakter Du hast. Ob Du meine Eigenheiten, Ecken und Kanten nicht nur akzeptieren sondern sogar schätzen kannst. Aber eines weiß ich… ich hoffe, dass Du so ein Herzmensch bist wie ich! Dann mache ich Dich zur glücklichsten Frau der Welt. Ich kann nicht nur Papa. Ich kann auch Mann.

Und deshalb dieses Lied für Dich. Lass Dich finden und wir fahren gemeinsam Richtung Sonne ins Leben. Der Ölwechsel ist erledigt. Es kann los gehen.

Lasst die Zeilen einfach wirken! Hört Euch den Song an. Komplett. Versucht dabei zu sein, mittendrinnen! Da steckt so viel Hoffnung und Zuversicht drinnen! Oder wie Xavier Naidoo schon sang: „Volle Kraft voraus!“

Und ich empfehle den Song auf 2 Arten zu hören: Erst in seiner originalen Version und danach bitte unbedingt in dieser bestimmten Live Version und da finde ich besonders das Ende einfach herausragend. Wie Herbert Grönemeyer da ab geht, das ist genau das, wie es in mir aussieht, wenn ich an sie denke… an meine zukünftige Traumfrau! Das bin ich!

PS: Den Songtext gibts unter den Videos, so könnt ihr mitlesen…

 

 

Demo (Letzter Tag)

Weiß man, wie oft ein Herz brechen kann?
Wie viel Sinne hat der Wahn?
Lohnen sich Gefühle?

Wie viele Tränen passen in einen Kanal?
Leben wir noch mal?
Warum wacht man auf?
Was heilt die Zeit?

Ich bin dein 7. Sinn,
Dein doppelter Boden,
Dein zweites Gesicht.
Du bist eine kluge Prognose,
das Prinzip Hoffnung,
ein Leuchtstreifen aus der Nacht.
Irgendwann find und lieb ich dich …

Ich bin eine deiner Farben,
kannst mich wählen, kannst sie tragen,
Kannst sie bleichen.
Verrat dir alle Geheimzahlen,
Werd dir die kühnsten Träume ausmalen,
Werd dir erklären, wovon ich nichts versteh.

Ich bin dein 7. Sinn,
Dein doppelter Boden,
Dein zweites Gesicht.
Du bist eine sichere Prognose,
das Prinzip Hoffnung,
ein Leuchtstreifen aus der Nacht.
Irgendwann find und lieb ich dich …

Das Leben fließt rot in unseren Venen,
Ich servier dir’s auf einem goldenen Tablett.
Du holst mich aus dem grauen Tal der Tränen,
Lässt alle Wunder auf einmal geschehen,
Dass mir Hören und Sehen vergeht.

Ich bin dein 7. Sinn,
Dein doppelter Boden,
Dein zweites Gesicht.
Eine Lieblingsfarbe,
Dein sportlichster Wagen,
Dein tiefster Tauchgang,
Dein Segelflug.

Du bist eine gute Prognose,
Das Prinzip Hoffnung,
Ein Leuchtstreifen aus der Nacht.
Ich find dich und lieb dich mehr als mich.
Ich lieb dich mehr als mich.
Irgendwann find ich dich.
Ich find dich oder nicht.
Ich lieb dich mehr als mich und ich finde dich.
Ich find dich oder nicht.

Das Können von Christoph Waltz

Zur Zeit habe ich es mit der Musik. Zuletzt mit „Du Bist“ von Prinz Pi. Es war in die Vergangenheit gerichtet, beleuchtete (m)eine vergangene Frau aus meiner erst nachträglich erlangten Sicht. Aus einer für mich wohl erst nachträglich erlangbaren Sicht. Denn wie ich immer mehr für mich feststelle, ist dies eine (Ein-)Sicht, die ich tatsächlich erst nachträglich erhalten konnte. Ein perfektes Schauspiel ist nicht zu durchschauen.

Einer meiner Lieblingsschauspieler ist Christoph Waltz, seine Interpretation beispielsweise der Rolle in Django ist so genial einzigartig, dass beim Ansehen dieses Films in mir gar nicht der Gedanke aufkommen kann, dass es sich lediglich um eine gespielte Rolle von ihm handeln würde. Er verkörpert auf eine so perfekte Weise das Schauspiel, lässt die Grenzen zwischen Spiel und Realität verschwimmen. Selbst – meiner Meinung nach – als bewusster Zuschauer seiner Filme gelingt es ihm, durch seine Einzigartigkeit der Darstellung seiner Rollen wieder und wieder zu faszinieren. So sehr, dass ich ihm beim Beispiel Django tatsächlich abnehme, dass hier ein echter Kopfgeldjäger vor mir steht, spricht und tut.

Tatsächlich…? Ist es nur eine künstlerisch perfekt erschaffene Illusion! Christoph Waltz hat in seinem ganzen Leben vermutlich noch nie einem Menschen ein Haar gekrümmt. Während des Films kommt es mir jedoch vor, als wäre er der perfekte und intelligente Kopfgeldjäger. Damit gelingt ihm, was nur wenigen wirklich guten Schauspielern gelingt, nämlich die perfekte Illusion zu erschaffen.

Als Kinobesucher oder auch als Zuschauer auf meiner Couch ist mir klar, dass es sich nur um einen Film handelt. Das weiß ich vorher, bevor der Film beginnt. Dass ich es vor mir mit Schauspielern zu tun habe. Dass Christoph Waltz nur eine Rolle ausfüllt. So war das aber aus meiner Sicht nicht in meiner vergangenen Beziehung. Die Frau mag die Einzigartigkeit und das großartige Talent einer Meister-Schauspielerin in sich tragen. Das sind ganz gefährliche Waffen im Umgang mit sensiblen Menschen. Einem wie mir. Christoph Waltz mag ein Schauspieler sein, er tut dies aus Berufung und sicherlich auch um Menschen zu unterhalten. Von Berufung kann ich an der Stelle bei Fr. Schlange auch sprechen.

Es gehören allerdings immer 2 Menschen zu einem Duett. Die Frage ist immer noch aktuell, wie aus mir ein Protagonist in einem Film werden konnte. Denkfalle. Wie ist das gemeint? Nun, wenn wir uns einen Film von Christoph Waltz herauspicken, wirkt alles perfekt. Er und die Nebendarsteller spielen alle die ihnen zugewiesenen Rollen. Als Zuschauer gewinnen wir dabei nicht den Eindruck, dass sich die vielen handelnden Akteure im Film Gedanken darüber machen, welche Rolle sie spielen oder ob sie nur (Neben-)Darsteller sind. Alle tun einfach. Jeder erfüllt seine Aufgaben und füllt seine Rolle aus. So wird ein Meisterwerk daraus.

In meiner Realität stellt sich das Erlebte für mich hingegen anders dar. Zunächst fühlte sich alles vollkommen real und köstlich an. Wir nennen das Liebe. Dadurch werden wir blind. Jedenfalls wir Herzmenschen. Und dann… wurde offenbar aus der Realität, die sich Beziehung nannte, eine Fiktion. Eine Illusion. Ein Film. Ein Film in dem ich zu einem Nebendarsteller wurde. Ohne zu merken, dass die Hauptdarstellerin im Hintergrund auch die Fäden als Regisserin zieht. Und das Drehbuch heimlich umschrieb.

Ein Film, der nie mit einem Happy End abschließen sollte, da es dort oben auf der Bühne keine Traurigkeit und keinerlei Drama gab. Ohne Trauer ist kein Happy End nötig. Es konnte also kein Drama sein. Es war eher ein Familien-Abenteuerfilm. Einer, der einfach schön war wie er war. Zeichnen mit Bleistift ohne Radiergummi. Weich und sanft. Bis am Ende das Tintenfass darüber ausgeschüttet wurde.

In jeder Lebenserfahrung stecken verborgene Potenziale. Richtig betrachtet, bringen sie uns nach vorne, diese Erfahrungen. Zuviel Analyse ist aber auch nicht gut, sagt Lotusblume. Sagt übrigens nicht nur Lotusblume. Ich merke, dass mir das schwer fällt… die Situation verständnislos loszulassen. Gerade nicht zu versuchen zu verstehen. Da ich glaube, dass das Verstehen auch einen großen Beitrag für meine positive Zukunft mitsich bringt. Richtig angepackt jedenfalls.

Ein Pickup-Coach sagte in einem seiner Videos letztens: „Wenn sie Schluss mit Dir gemacht hat, dann halt in diesem Moment einfach die Klappe. Hör genau zu was sie nun sagt. Hör einfach zu und halt Deinen Mund. Das was sie da jetzt sagt ist bares Gold für Dich wert! Für Deine nächste Beziehung…!“

Und unter dem Aspekt betrachte ich auch alles. Ich analysiere nur, um mich selbst zu verstehen und vorallem um in Zukunft sofort erkennen zu können, dass ich erneut zu einem Nebendarsteller in einem der Filme von Christoph Waltz gemacht werden soll. So ist Hollywood nun einmal. Falls es jemals wieder so weit kommen würde. Hätte würde könnte. Meistens kommt ja dann doch wieder alles anders… und von Hollywood habe ich absolut genug. Mir reicht auch das einfachste Landleben. Hoffentlich…

Greenhornyme schrieb mir letztens, dass ich in dieser Frau meine „Meisterin“ gefunden hätte. Ganz ehrlich, selbst Christoph Waltz hätte in dieser Frau seine Meister-Schauspielerin gefunden. Und das ohne zu merken, dass sie zugleich auch die Regisserin des Films ist… und die Drehbuchautorin…

2019-04-16

… es wäre nicht ich, wenn nicht nach jedem Rückblick auch immer der Blick nach vorne folgen würde… Und deswegen stelle ich im nächsten Artikel ein Lied für und an meine zukünftige Traumfrau vor. Einen der für mich schönsten Songs der Welt. Ein deutsches Lied…

Du bist

Vor ein paar Tagen wollte ich hier ein Lied vorstellen, das ich bereits vor einigen Jahren entdeckt hatte. Es ist von Prinz Pi. Es gefiel mir immer sehr, passte jedoch inhaltlich nie wirklich zu mir oder zu einer meiner Lebenssituationen. Nie dachte ich, dass ich einmal so eine Frau kennen lernen würde. So eine Frau, deren Lebenssituation zu meiner werden würde und deren Art so sein würde, wie sie von Prinz Pi Revue passierend besungen wird. Worum ich jetzt und heute froh wäre, wenn dies noch immer für mich gelten würde. Was würde ich dafür geben! Aber hilft nicht. Realität ist Realität!

Nur so ist es eben nicht… Heute passt der Song zu meinen jüngsten Ereignissen wie die Faust aufs Auge oder die Hand Bud Spencers gegen die Backe der vielen dumpfen Hohlköpfe. Ich wurde selbst so einer, irgendwie. Ein dumpfer Hohlkopf. Ursache und Wirkung darf ich dabei nicht außer Acht lassen. Wir Menschen müssen Verantwortung tragen (lernen) für das was wir selbst verursacht haben. Erst wurde ich ein dumpfer Hohlkopf… diese verdammt Unbewusstheit ließ ich wie einen Satan wieder Besitz über mich ergreifen.

Das Bild hier passt zu Dir. Das beschreibt Dich vollständig!

2019-04-12

Aber als wäre mein gesamter steiniger lehrreicher Weg der Persönlichkeitsentwicklung für den Allerwertesten gewesen. Mensch! Wie konnte ich in alte Muster zurückfallen! Damit meine ich noch nicht einmal mein teilweise unbewusstes Verhalten und die Unachtsamkeit gegenüber Fr. Schlange im Alltag der Beziehung. Sondern viel mehr sogar muss ich diese Selbstreflexion auf MICH und MEINE Wahrnehmung beziehen: Hätte ich die vielen negativen Vorzeichen nicht bewusster wahrnehmen müssen?! Früher die Reißleine ziehen?! Sie gar nicht erst so sehr in mein Leben lassen?! Ihr nicht mein gesamtes Herz schenken, mich völlig blank ziehen (lassen)?!

Ich hatte so viele Frauen ge-nextet. So viele! Permanenter Nachschub sicherte mir meine Unabhängigkeit und Freiheit auf dem Weg zur Traumfrau. Es gab nie einen Grund die „Nächstbeste“ zu nehmen. Warum habe ich mich aber für sie entschieden?! Nicht die Entscheidung an sich sehe ich so selbstkritisch, sondern…

WARUM ICH DIE NEGATIVEN VORZEICHEN ALLE AUSGEBLENDET HABE! Selbst dann in der Beziehung! Ich hatte ihr anfangs die ersten Unwahrheiten verziehen und auch sonst völlig wertfrei über alle Vorgeschichten hinweg gesehen. WARUM? Und immer weiter hinter ihr gestanden. Warum?! Ich könnte gerade meinen Kopf stundenlang gegen die Wand hauen. Nicht wegen Fr. Schlange! Sondern wegen mir selbst. Meine Entscheidungen sind die Ursache für mein eigenes Schicksal! Ich! Nicht sie. Sie ist egal. Was sie tat, tat sie. Nicht ich. Aber was ICH tat oder eben NICHT tat, das muss ich hinterfragen!

Warum? Damit mir das nicht einfach so wieder passiert!

Wie konnte aus einem so starken Mann ein völlig naiver kleiner Junge werden. Nur weil sie mir schöne Augen gemacht hat?! Mensch! Schäm Dich, Du Hohlkopf!
Folgerichtig, dass ich dafür die harte Faust aufs Auge bzw. die flache Hand Bud Spencers gegen meine Backe durchgezogen bekommen musste.

Nun zum Song

Nicht jeder mag deutschen Rap. Egal. Darum soll es hier nicht gehen. Wer sich für meine Ansichten und für die Gefühlswelt bezüglich Fr. Schlange interessiert, hört sich dennoch genau jedes Wort des Songs an und lässt einfach wirken. Darin steckt ein Großteil der Wahrheit, die Fr. Schlange ausmacht. Wer partout keinen Deutschrap mag, kann sich alternativ den Songtext darunter durchlesen. Das ist dann für die notorischen „solche Musik mag ich nicht!“-Neinsager.

Nun, viel „Spaß“. Aber vor allem ist dies ein weiteres Mosaiksteichen im Verstehen meiner aktuellen Situation. Für mich ein musikalischer Ausdruck meines selbst gewählten und ver“schuld“eten Schicksals, wie Prinzi Pi für sich selbst resümiert.

Die ganz besonders zutreffenden Zeilen des Songtextes habe ich in Blau markiert. Hier erkenne ich sie oder mich oder uns beide komplett wieder. Leider.
Und der Refrain passt insgesamt so sehr! Deswegen habe ich ihn in rot markiert.

 

Prinz Pi – Du bist

Ich komme wie Jimmy, gehe wie Kurt
Mit einem Knall so laut das ihn jeder hört
Altes Manowar Shirt, die Jeans mit Loch
Chucks war’n weiß, sind grau, viel gerockt
Stets mit Andrew aus Illinois in die Base
Stets mit meiner Entourage, Vinnie Chase
Blauer Stern der Jugend, Verrückte am abhäng‘
Unschuld bleibt sitzen auf der Rückbank des Mustang
Leb die Raubkopie von dem Traum der Angst
Dreh‘ mein eigenen Film, schreib mein eigenes Lied
Herz schlägt manisch seinen eigenen Beat
Viele gekriegt, viele verbraucht, Eine geliebt

Du hast die hohen Schuhe an
und trägst deine Tattoos um die Schultern und den Hals wie ein seidenes Tuch
Ich bin verliebt wie ein Junge mit dem Bauch und darunter
Weiß unter deinem Kleid warten tausende Wunder
Meine Eltern ha’m gewarnt, meine Freunde geflucht
Doch die Schrift auf deinem Rücken ist mein heiliges Buch
Ich bin das Wild in dem Scheinwerferlicht deines Blicks

Ich hab den Glauben doch mir fehlen die Beweise für dich
Die Nächte sind gegen Ende intensiver denn je
Zeit war nie so zäh wie warten drauf dich wieder zu sehen
Auf dem Boden von der Flasche liegt ein tieferer See,
als man glaubt, wenn man taucht, ist die Liebe zu seh’n
Meine Sonnenbrille sitzt im Gesicht wie geklebt
Die Kompassnadel dreht weg vom richtigen Weg
Meine Beine die sind müde von den Treppen der Frauen
Sie applaudieren immernoch für den lächelnden Clown
Und…

Du bist, alles für mich, alles das was mir Angst macht
Meine silberne Kugel, mein Kryptonit und mein Anthrax
Du bist, das was ich vom Schicksal verlangt hab
Die Patrone für mein Kopf in der Kammer der Pumpgun

Wenn der Whiskey mir nicht hilft fahr ich Nachts ohne Licht,
durch die Vorstadt auf der Suche nach dem was du nicht bist
Die Sms die ich will hast du nie abgeschickt
Unter der Laterne wartet meine Seele auf dich
Deine Augen lügen nie, nur dein Mund ist ein Dieb
Der jeden Coup mit ei’m Lächeln und ein Kuss unterschrieb
In dei’m Bett bin ich sicher vor den Klippen der Welt
Meine Rebellion ist an dein‘ Lippen zerschellt
Du bist der Abspann vom Film und ich sitze noch da
Du bist besser als du glaubst, auch wenn du es nicht magst
Ich weiß alle deine komischen Geschichten sind wahr
Der Tag hat gestimmt es war nur nicht das richtige Jahr
Was du denkst oder fühlst hast du niemals gesagt
Wir liegen auf der Decke und ich rieche dein Haar
Ich bin zuhause wo du bist, egal welches Hotel
Dein dunkler Zauber lenkt die Zeit darum fließt sie so schnell
Und…

Du bist, alles für mich, alles das was mir Angst macht
Meine silberne Kugel, mein Kryptonit und mein Anthrax
Du bist, das was ich vom Schicksal verlangt hab
Die Patrone für mein Kopf in der Kammer der Pumpgun

Meine Finger, erinnern jede Narbe von dir
Deine Augen lassen Dinge ihre Farbe verlier’n
Du lehrst mich die Wunder die die Welt mir verschwieg
Seit der Typ mit den Tafeln von dem Berg runter stieg
Die Bilder auf deiner Haut sind die Karte zu dir
Auch wenn dein Bus nie kommen wird, ich warte noch hier
Melancholie ist die Lederjacke meines Vereins
Ich trag sie weil das Leder meine Zeilen beweist
Du bist das Logo meines Clubs, die Hymne der Guten
Die traurige, rauchige Stimme der Jugend
Der Sound der Nacht, Stille und Gebell von ei’m Hund
Besser Rebell ohne Grund, als Rebell ohne Mund!
Und…

Du bist, alles für mich, alles das was mir Angst macht
Meine silberne Kugel, mein Kryptonit und mein Anthrax
Du bist, das was ich vom Schicksal verlangt hab
Die Patrone für mein Kopf in der Kammer der Pumpgun