Warum geht das im Job so einfach

Vor ein paar Tagen schrieb ich darüber, dass es meiner Abteilung in der Arbeit an den Kragen geht. Was hauptsächlich daran liegt, dass der bisherige Leiter seinen Job nicht gemacht hat. Nämlich schlicht den Bereich zu leiten.
Mir war das klar, dass dann früher oder später so etwas folgen würde. Dass man bei uns den Rotstift ansetzt. Ich hatte meine Kollegen und meine beiden Vorgesetzten gewarnt. Nur hören will man ja nicht immer. Macht nichts, ich kann das aussitzen… Inzwischen schon. 😉

Daher erging der Auftrag an mich eine Präsentation über unseren Bereich zu erstellen und Donnerstag vorzutragen. Innerhalb von zwei Tagen sollte das ganze Ding über die Bühne gehen. Dienstag der Auftrag. Donnerstag die Präsentation. So ist das oft im Job. Man soll dann in kürzester Zeit alles gut darstellen, was ein Anderer verbrochen und unterlassen hat. Monatelang kann jeder seinen Eiertanz aufführen. Aber man selbst soll dann in zwei Tagen liefern.

Ja gut, dann mach ich das eben. Kurz mal einen Gang runter schalten. Gaspedal durch drücken. Wie im Pickup. 40 Folien, schön untermalt mit allerlei Fakten und haste nicht gesehn.
Dann vorher noch mit den Leitern der anderen Abteilungen alles schön eingefädelt und hier und dort ein bisschen für gutes Wetter gesorgt. So funktioniert Hollywood.

Und dann der große Auftritt. Ich wusste, dass wir eigentlich keine Chance haben würden. Zu sehr stand die Meinung des Gesamtleiters schon fest, zwitscherten die Vögel schon von den Dächern. Nun gut. Durchsetzen gegen den Willen meines direkten Vorgesetzten, eine ach so lange Präsentation vorzubereiten. Bei mir gibts aber nur ganz oder gar nicht. Nix kurzes dahin Gerotztes. Wenn ich den Laden schön reden soll, dann mach ich das ganz oder gar nicht. Bei mir gibts nur das volle Programm, aber ohne Weichspüler.

Wie auch immer. Die Präsentation lief wie am Schnürchen. Gute 1,5 Stunden schön durch die Präsentation geleitet. Alle zu Wort kommen lassen. Aus einer sonst üblichen faden Vorstellung stattdessen eine offene Gesprächsrunde gemacht. Präsentation 2.0 nenne ich das. Bälle zugespielt bekommen und zurück gespielt. Fast wie Basketball. Nur hab ich keine Körbe bekommen. Wie sonst vom Pickuppen gewohnt. Sondern ich hab sie einfach versenkt. Und zwar einen nach dem anderen Korb. Das ist mein Element. Ein bisschen Hollywood eingestreut. Reden kann ich ja. Immerhin das. 😉

Resultat: Unser Leiter wechselt ab sofort die Abteilung. Neuer Leiter bin ich. Gut, war so jetzt auch nicht direkt beabsichtigt, aber es war klar, dass er wechseln würde. Nur stand nicht wirklich fest wann. Jetzt steht es fest. Ab sofort.

2016-11-12

Na also, geht doch. Glückwunsch für die Leistung, Chef. Hätte man auch mal früher drauf kommen können, den richtigen Mann an die Position zu setzen.

Es war keinesfalls absehbar, dass das am Ende so gut ausgehen würde. Aber die Situation zwischen den handelnden Personen im Raum, die Vorbereitung und die Präsenz auf den Punkt waren wohl an diesem Tag entscheidend dafür, dass eine eigentlich bereits feststehende Entscheidung nochmal revidiert wurde. So etwas kommt sehr selten vor. Aber das gibt es.

Was will ich damit sagen und was hat das mit Pickup zu tun, bzw. eben genau nicht zu tun?

Es ist so: Im Job sind solche Situationen immer mal wieder da. Nicht oft, aber sie kommen vor. Ich habe mir das diesmal seit Monaten aus dem Hintergrund angesehen und die beteiligten Akteure mit regelmäßiger Hartnäckigkeit vor dem drohenden Exodus gewarnt. Man wollte oder konnte nicht auf mich hören (mangelnder Intellekt?). Man hat das Spiel im Hintergrund nicht verstanden und auch nicht überblickt. Dafür kann ich nichts. Manche bauen sich eben rechtzeitig ihre Arche. Andere bauen sich keine und spielen nur den Noah, ohne Arche. Dann werden sie eben weg gespült. Wichtig ist für mich dabei nur, dass ich noch vor dem ersten Tag in der Abteilung verstanden hatte, wie das läuft. Zu viele Bereiche hatte ich schon gesehen. Und in Lehre für firmenpolitische Machenschaften könnte ich wohl selbst längst schon einen Kurs geben, und zwar einen für Hochbegabte. Immer hilfreich. Man muss nichts böses tun und niemandem etwas böses wollen. Aber dämliche Leute sägen sich früher oder später stets selbst ab.

Beim Pickuppen ist es manchmal ähnlich: Nicht verbissen auf die Frau schielen und unbedingt zum Erfolg kommen wollen. Sondern einfach mal in die Runde rein kommen. Hallo sagen. Ein bisschen plaudern, spüren wer denn Interesse haben könnte. Und dann einfach nur mit ein bisschen Strategie das Ding durch laufen lassen. Bis irgendwann… irgendwann… die passende Gelegenheit da ist. Und dann! Voll zuschnappen! Voll drauf. Auf den Punkt präsent.

Soweit lief das ähnlich wie beim Pickuppen.

Einen Unterschied gibt es dennoch: Im Job funktioniert so etwas sehr gut. Relativ gut wiederholbar. Weil es auf die eigenen Stärken ankommt. Äußere Faktoren sind da, aber spielen allesamt nur eine untergeordnete Rolle. In erster Linie geht es darum was ich leiste und abliefere. Und das wird bewertet.

Im Pickup ist das anders. Da werde ich auch bewertet. Aber da spielen viele hinzu kommende Faktoren eine große Rolle. Das Spiel läuft größtenteils ohne mich ab. Möchte man nicht wahr haben. Man denkt ja: „Da ist nur sie und ich!“ Aber so ist das nicht. In Wahrheit ist das so: „Da ist sieeeeeeeeeeeeeeeeeeee… und ganz da hinten am Horizont bin ein bisschen ich.“ Warum? Weil jeder noch so kleine äußere Einfluss in einer Gesprächseröffnung oder im Verlaufe des Gesprächs dafür sorgen kann, dass sie den Dieter Bohlen macht. Und auf den Buzzer drückt. MÄÄÄÄÄP. Und raus bist Du. Dann kannst Du aber schon froh sein, denn dann durftest Du wenigstens kurz auf der Bühne vor ihr tanzen. Oft ist es noch so, dass sie vorher auf den Buzzer drückt und Du gar nicht erst ins Gespräch kommst. Wie auch immer. Du wirst einfach weg-gebuzzert, noch bevor sie sich überhaupt ein Bild über Dich macht. Und eigentlich würde sie sich nichts sehnlicher wünschen als einen Menschen an der Seite, der sie erfüllt. Sie buzzert Dich weg, obwohl Du genau dieser Mensch wärst. Paradox. Und ja, ein großes Stück weit einfach dämlich.

Jedenfalls: Ich habe weniger Einfluss auf eine Frau, als mir lieb wäre. In der Masse sowieso nicht. Es sind einzelne Damen dabei, bei denen man merkt, dass man Einfluss entwickeln kann. Aber sie sind selten, und zwar so selten, dass es egal war wie gut man sein Spiel gespielt hat. Es hängt quantitativ gesehen deutlich weniger vom eigenen Können ab, was als Ergebnis raus kommt. Die Resultate sind also beim Pickuppen weniger vorhersehbar. Besonders nicht im konkreten Einzelfall.

Im Job ist das anders. Da setzt sich Qualität deutlich besser durch. In der Früh frisch rasieren. Wie immer ein schickes Hemd anziehen. Schicke Hose und saubere Schuhe. Innerliche Ruhe. Zwei Tage voll durch ackern für eine Präsentation. Vom anderen Stern. Und dann einfach das tun was man kann, plappern. Und dann am Ende steht ein Ergebnis, das die eigene Erwartung weit übertrifft.

Es war nicht das erste Mal im Leben, dass etwas im Job so rund lief.

Ich wünschte es wäre auch so einfach beim Pickuppen. Aber ich arbeite ja dran…

Es war soweit, ich hab abgesagt – Und: Ein richtig guter Clubabend – Teil 2 von 2

Gestern gabs den ersten Teil. Heute den zweiten. Los gehts.

Wir gehen heute ein auf die offenen Fragen:

„Was war mit dem Junggesellinnenabschied noch so?“
„Welche Stars hast Du dort in dem Laden gesehen?“
„Und bist Du mit einem 0 zu 0 nach Hause gefahren?“

Ich war mir um 2 Uhr dann langsam sicher, dass es für mich ein 0 zu 0 werden wird. Ich hatte ein paar kleinere Versuche gestartet in ein Gespräch zu kommen. Aber es sollte nicht so recht klappen. Es ist eben kein Daygame. Wie ich gestern schon schrieb: Die Gesetze sind in so einem Laden einfach andere. Das Übliche funktioniert da nicht so. Wenn man aber auf Daygame trainiert ist, dann muss man lernen umzuschalten. Und außer ein paar kleinere Gespräche gab es erst mal nichts. Ich hab dennoch die Zeit mit meinem Wingman genossen.
Er war an seiner Braunhaarigen dran. Und das war gut so. Immer der Traube der Damen aus dem Junggesellinnenabend hinterher. Sie waren nicht aus unserer Stadt. Gerne würden sie aber noch was Anderes sehen wollen. Also ging die Beratschlagung los, wo sie noch hinziehen würden. Sie möchten noch in einen anderen Club. Ich bin dann derweil ein bisschen zum Tanzen gegangen. Zuviel Gelaber ist dann doch nix für mich. Kostet mich nur Zeit. Das 0 zu 0 wollte ich so eigentlich nicht auf mir sitzen lassen. Schon bevor ich aus dem Haus ging, hatte ich mir für den Abend vorgenommen ein paar Körbe zu kassieren. Genau so. Wirklich. Es war schon später und ich hab noch nix Zählbares erreicht an dem Abend. Zumindest einen Korb oder zwei Körbe hätte ich gerne genommen, dachte ich mir. Warum auch nicht, wenn ich schon mal da bin. Hehe.

Na gut, beim Tanzen fielen mir dann zwei solcher super bekannten Mega-Stars auf. Wenige Meter neben mir. Saßen sie da. Einer von ihnen wie ein Haufen Elend. Total betrunken. Echt peinlich eigentlich. Musste gestützt werden, beim raus Gehen später. Da war es fast 4 Uhr in der Früh. Der andere blieb wohl noch, rauchend und mega cool.
Am nächsten Tag hab ich ein Foto von dem Raucher gesehen, aufgenommen in der Früh. „Bei der Arbeit“ sozusagen. Und er sah aus, als wenn nichts gewesen wäre. Beeindruckend. Was für Leistungen ihr abliefern könnt. Trotz rauchen und saufen. Ich könnte das nicht.
Frage: Was für Leistungen könntet ihr zwei Knallköpfe erst abliefern, wenn ihr diesen Mist weglassen würdet?!

Ja ich weiß, ich wollte nicht lang bleiben, sagte ich schon. Spätestens um 2 Uhr wollte ich mich nach Hause auf machen. Aber irgendwie war ich noch nicht „zufrieden“ mit dem Abend. Also bin ich geblieben, ohne genau zu wissen warum. Ein kurzer Versuch ein Mädl auf der Tanzfläche anzusprechen misslang zwar nicht, aber ihre Freundin wollte unbedingt raus zum Rauchen. Schade. Ich fand Dich süß. Zu mehr als einem kurzen „hallo“ kam es nicht.

Also wieder zu meinem Wing rüber gegangen, er war noch schön unter den Damen gemischt. Läuft bei Dir.
Einige Zeit – und einen Bitter Lemon später – wollten sie alle weiter ziehen. Also hab ich zu meinem Wing gesagt: „Na gut, dann geh ich auch mal. Ist ja eh schon spät.“

Und in einem Gang, man kann sagen ein Wartebereich, saß sie. Ein blondes Mädchen. Alleine auf einem Stuhl. Und wartete offensichtlich. Kein Minirock. Kein Mega-Auschnitt. Eher schlicht. Das ist mein Typ. Gedanklich war ich schon auf Abschied aus dem Laden, nun aber nochmal kurz rauf fahren. Ein letzter Versuch für heute. Eher nebenbei und locker. Es war wirklich spät. Und ich hatte keine Lust viel Zeit zu investieren. Lieber nach Hause und die Steuererklärung am nächsten Tag fertig machen können. Fit sein. Einigermaßen.

Der Gesprächseinstieg lief easy. Sie hatte schon etwas getrunken, war gut drauf. Nicht so platt wie der oben beschriebene Star. Und ich? Natürlich vollkommen nüchtern. Wie immer. Yes! Man, bin ich in solchen Momenten froh, dass ich Herr meiner Sinne bin. Alkohol macht Dich und Deinen Geist kaputt beim Pickuppen. Auch sonst. Aber gerade beim Pickuppen ist es unglaublich wichtig „da“ zu sein.

Nach wenigen Sätzen sagte sie zu mir, dass ich mich neben sie setzen soll. Na gut, wenn eine Frau schon mal so nett frägt. Dann mache ich das doch. Ich bin ja nicht so. Einige Minuten über den Laden abgelästert, bzw. sie ablästern lassen. Wie schrieb ich letztens: Assoziative und deskriptive Gespräche führen. Nichts Negatives. Es war aber auch süß wie sie sich ständig für ihre Klamotten fast entschuldigte. Sie sei nicht so hübsch angezogen wie all die anderen Mädls. Sie habe nur eine schlichte Jeans an und ein normales Top. Echt süß, wie Frauen sein können. Wenn man versteht was sie einem damit sagen will. 🙂

Solche Elfmeter nehme ich natürlich gerne an. Und hau sie inzwischen nicht mehr vorbei. Und auch nicht an die Latte oder an den Pfosten, sondern direkt in den Winkel: „Ich verstehe Dich. Weißt Du, das ist schon okay wenn man so rum läuft wie all die anderen da. Mit diesen Miniröcken und diesen mega Absätzen. Das sieht für viele Männer sicher schick aus. Aber ich steh so gar nicht drauf. Du kannst so was bestimmt anziehen und das würde Dir bestimmt gut stehen. Nur mich würdest Du damit in kein Gespräch bekommen. Ich wäre geradewegs an Dir vorbei gelaufen. So ist das der Grund warum ich Dich angesprochen habe. Weil Du natürlich bist. Ich mag das an Dir. Weil Du eine Frau bist, wie Du bist.“

Und wie las ich letztens, Weiterbildungslektüre sozusagen, man solle die Frau konditionieren. Erzählt sie ein bisschen von ihrem Leid und ihrer Missstimmung gegenüber irgendwem oder irgendwas, dann schau sie nicht an. Besonders nicht in die Augen. Lenke das Gespräch in eine positive Richtung. Und wenn es emotionaler wird, dann suche den Blickkontakt. Anfangs nur wenig. Und je emotionaler die Themen werden, desto mehr und länger suchst Du den Blickkontakt. Du konditionierst die Frau dahingehend, dass sie nicht alles auf dem Präsentierteller bekommt. Vor allem nicht Dich. Und vor allem nicht solange sie Dich mit Negativ-Käse voll labert.
Ja, auf so ein Zeug achte ich in solchen Gesprächen mittlerweile. Aber nicht nur. Auf noch viel mehr. Und ich sage klar dazu und mache mir bewusst: Ich stehe erst am Anfang!

So saßen wir also bestimmt 20 Minuten nebeneinander zum Quatschen. Was wir so machen, wo wir her kommen. Hobbys und so weiter. Meinem Wing hab ich zwischenzeitlich längst gesagt, dass ich noch bleibe. Meine blonde Gesprächspartnerin ließ ich derweil durch unser Gespräch fröhlicher werden. Sie entspannte sich zunehmend. Das gefiel mir.

Innerlich geht dann während dem Gespräch – aber eher noch zu Anfang – genau das in mir vor, ich sage mir: „Ruhig. Stimme tief, Junge. Bring das Ding ganz entspannt durch. Langsam und tief atmen. In den Bauch rein. Und raus. Nimm Dich etwas raus aus dem Gespräch. Lass sie mehr machen. Sie gibt maschinenpistolenartig zu viel Gas. Lass Dich durch das Impulsive nicht aus der Bahn bringen. Ziehe Dein Ding durch. Bleib ruhig. Atme tief ein. Und tief aus. Du hast einen einzigen Grund hier zu sein. Jetzt und genau hier. Nur einen einzigen Grund. Und der lautet: Du hast die Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Frau jetzt versteht wie großartig Du bist. Was für ein toller Mensch Du bist.“

Sie war mit zwei Arbeitskollegen dort. Einer männlich, eine weiblich. Der Kollege kam auf uns zu und sagte ihr, dass er langsam gehen möchte. Und ob die beiden mitkommen würden.
Ich merkte meiner Blonden an, dass sie eigentlich nicht gehen wollte. Noch nicht. Und deshalb sagte ich ihr, dass ich noch ein bisschen bleiben würde, wenn sie auch bleiben möchte. Aber vielleicht nur noch eine halbe Stunde. Es sei schon spät und ich würde dann auch gerne nach Hause gehen. Weil ich morgen noch viel zu tun hätte. Sie überlegte. Ich merkte ihre Unsicherheit natürlich. Sie überlegte wirklich extrem offensichtlich, ob sie bleiben oder gehen sollte. Das ist dann der Moment wo Du voll fokussiert einen Impuls in eine Richtung geben musst. Vor einigen Wochen tat ich das mal anders, da hab ich es einfach laufen lassen. Diesmal nicht. Diesmal gab ich den Impuls.
Ihre Kollegin hatte zuvor einen Typen im Club kennen gelernt und war bereits am Anbandeln. Auch sie überlegte wie der Abend ausgehen würde. Sie hatten zusammen eine Bahnkarte gekauft. Der Kollege allerdings habe ein eigenes Ticket.

Na gut, dann bringen wir eine Portion Freiheit rein und ich sagte zu ihr:

„Sieh mal, ich bin nicht mehr lange da, aber wenn Du möchtest, dann bleiben wir noch etwas. Ich bin aber mit dem Auto da. Gerne fahre ich Dich danach nach Hause. Nur es tut mir leid, ich kann Deine Kollegin leider nicht mitnehmen. Würde ich gerne. Aber ich fahre nur einen Zweisitzer.“

Understatement. Ich eben.

Bumm. Der hat gesessen, hab ich gemerkt. Auf einmal war ihr „heim-gehen-Problem“ wie weggewischt. Es ratterte kurz in ihr und sie sagte:
„Ja wie kommt es eigentlich, dass Du jetzt noch Auto fährst??“

Klassiker, also darauf die klassische Antwort von mir: „Ich trinke keinen Alkohol beim Feiern. Weißt Du, schau Dich um, fast alle Männer sind betrunken. Das ist nichts für mich. Ich steh auf gute und intensive Gespräche und auf Spaß. Und Spaß habe ich ohne Alkohol am Meisten.“

Bumm der hat schon wieder gesessen. Denke ich mir nicht nur. Ich spüre es eben auch in dem Moment. Das waren zwei Volltreffer direkt hintereinander. Die würden selbst den guten alten Joe Frazier umwerfen.

Der Rest war ein Selbstläufer. Die Fahrkarte hat sie ihrer Kollegin gegeben. Die mit ihrer Errungenschaft, einem Typen mit dem ich dann auch noch lustigerweise kurz gequatscht hatte, weiter zog. Der Arbeitskollege ging alleine heim.
Tja und so blieben nur noch sie und ich übrig. Nicht mehr lange. Und gehen wollten wir beide sowieso. Also auf zum Auto. Ein paar Minuten zu Fuß.

Draußen vor dem Club neben ihr sagte ich natürlich gleich: „Komm, hak Dich ein.“ Und so schlenderten wir zu Fuß Richtung Auto in die Nacht. Mein Auto ist mir ja bekannt. Und es ist für mich inzwischen wieder gewohnt und normal etwas Sportliches zu fahren. Für sie aber wohl nicht. Sie kam aus dem Staunen und Schwärmen nicht mehr raus. Es war mir etwas unangenehm. Nicht weil sie es toll fand. Sondern weil ich da nicht drauf einsteigen kann „mit zu schwärmen“. Es ist nur ein Auto. That’s it. Und der Preis bin ich. Nicht mein Auto.
Weil es in eine etwas oberflächliche Richtung abdriftete, musste ich kurz Gas raus nehmen und das Gespräch schnell mal wieder lenken. Wie sagte Bushido schon:
„Von der Skyline zum Bordstein zurück“
… Aber verzeihen wir ihr mal. Vielleicht ist der Alkohol schuld. Also öffne ich ihr die Beifahrertüre (Gentleman, natürlich! Ich wünschte es gäbe noch Frauen, die sowas wirklich zu schätzen wüssten. Vielleicht gibt es sie?! Dann melde Dich bitte bei mir. Ich suche Dich. Wirklich!) und nach kurzem Losfahren halte ich ihre Hand. Ihre Hände waren warm, meine waren kalt. Am Ende der Fahrt waren meine Hände auch warm. Besser als die Heizung im Auto.

Der Rest lief wie geschnitten Brot.

Und das ist hier kein Coolness-Blog, sondern ein authentischer. Und als solcher sei es mir erlaubt zu sagen, dass das das (3 mal das!) erste Mal in meinem Leben war, eine Frau direkt am ersten Abend nach Hause zu fahren. Und mit ihr hoch zu gehen. Und über Nacht zum Bleiben eingeladen zu werden. Und über Nacht geblieben zu sein.

2016-11-02

Damit ging das Basketballspiel Samstag 1 zu 1 aus.
Das ist so ein Rockstar-Moment.

Gute Nacht und Peace!

Es war soweit, ich hab abgesagt – Und: Ein richtig guter Clubabend – Teil 1 von 2

Gestern hatte ich angekündigt, dass ich ein Date am Abend haben würde. Mit einer echt kecken Frau. Sie hab ich letzte Woche auf einer Party kennen gelernt, ich hab darüber ja schon geschrieben…

Ich hab das Date abgesagt. Zum ersten Mal. Nein??!! Ich hab es wirklich getan. Das erste Mal, dass ich ein Date abgesagt habe. Wie konnte ich nur? Schande über mich?!

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Nun, ich habe gerade ein relativ anstrengendes Wochenende hinter mir. Wirklich anstrengend. Samstag Nacht ist es deutlich später geworden als mir eigentlich lieb ist. Dazu aber weiter unten mehr.

Jedenfalls ist mir das alles zuviel geworden. Ich hatte Donnerstag und Freitag Besuch. Deshalb wollte ich den Freitag Abend für mich nutzen. Und mein Artikel von gestern (der Zweiteiler) handelte unter anderem ja von der 6,5er Frau auf der Parkbank. Wir wollten  uns Donnerstag treffen – also übermorgen- so war es lose vereinbart. Es gab nun nach drei Tagen eine Absage. Läuft. Nummer gelöscht. Alles gut.

So ist das, man schreibt Artikel(-Serien) über Gespräche und Gesprächsinhalte mit Frauen und ehe man sich versieht, ist diese eine spezielle Frau längst passé. Darum schreibe ich nicht für die Frauen. Nicht wegen den Gesprächsinhalten (auch wenn meine Leser die immer besonders gerne mögen), sondern wegen dem großen Ganzen. Es geht um den Weg. Alles ist vergänglich. Auch ein noch so solider Number Close, wie ich es bei der Frau angenommen hatte. Aber so ist das halt mal.

Ein Date wird einem abgesagt. Und ein Anderes sagt man selbst ab. Das ist wie Ebbe und Flut. Wie die Wellen am Strand. Sie kommen an und ziehen sich wieder zurück.
Moment mal, hab ich das gerade wirklich gesagt? Klingt ja so, als würde ich zukünftig mich in das Gruselkabinett einreihen und ebenso arschig Dates am Fließband absagen wollen wie es mir geschieht.
Nein, sicher nicht. Es soll eine Ausnahme bleiben. Dieses Mal.

Jedenfalls hab ich das Date für gestern abgesagt. Es ist auch mal Zeit etwas zur Ruhe zu kommen. Und so herausfordernd und keck sie auch sein mag, die liebe Frau, aber so anstrengend ist sie eben auch. Das war sie schon auf der Party. Sie genießt es den Mittelpunkt des gemeinsamen Gesprächs darzustellen. Spotlights an und drauf auf sie. Ja schon. Nur das ging an dem Tag gut, weil ich ausgeruht war. Gut drauf. Aber jetzt zu Beginn der Woche bin ich irgendwie erstmal richtig platt. Warum?

Nun ja, schon am Freitag war ich mit einem Freund unterwegs. Und am Samstag nochmal. Nur dazwischen war ich den ganzen Samstag mit meiner Steuererklärung beschäftigt. Das ist lecker. Eine tolle Arbeit jedes Jahr. Ich will da gar keine weiteren Zeilen dafür verschwenden, ich bin froh, dass ich das Ding durch habe. Puh.
Und am Samstagnachmittag klingelt dann mein Telefon: „Hey, wie schauts aus, heute Abend kurz mal raus schauen, nicht lang, nur so. Du weißt schon. Ein oder zwei kleine Getränke, dann gehen wir wieder.“

Im ersten Moment donnert es in meinem Kopf. Man, ich sitze gerade noch mitten in der Steuererklärung, bin gerade erst zur Hälfte durch und morgen muss ich die andere Hälfte noch machen. Gedanklich voll auf Quittungen hier und rechtliches Nachschlagen dort. Ordnerweise Unterlagen. Lauter Hefter und Einschubblätter. Wusch. Das ist so wie wenn man ganz gemütlich duscht und plötzlich dreht Dir jemand unerwartet das heiße Wasser ab und stellt volldampf auf eiskalt!

Junge, durchatmen. Was willst Du? Steuererklärung machen?! Nein. Muss ich aber. Was willst Du wirklich? Überhaupt nichts. Gerade einfach überhaupt nichts. Ich hatte mir zu dem Zeitpunkt schon überlegt am Abend eine Serie gemütlich anzuschauen. Einfach nur auf der Couch. Etwas müde vom Vortag war ich sowieso noch.

Und dann kommt das, was ich seit Monaten trainiere. Ich packe alles zusammen was in mir ist – oder eben in diesem Moment noch nicht in mir ist – und packe meinen inneren Schweinehund mit einer Hand aus voller Kraft am Hals und presse ihn an den letzten Felsen einer Klippe und werde mir bewusst was gerade ist. Ich schaue dem Schweinehund direkt ins Gesicht, ich bin über ihm. Unter uns ist die Klippe.

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Bewusst, dass es wichtig ist genau dann, wenn Du etwas nicht möchtest, vielleicht am allerwenigsten, voll durch zu drücken. Also antworte ich meinem Wingman:
„Okay, coole Idee. Du weißt, dass ich meinen Steuermist noch machen muss, und morgen den Rest auch noch, da mag ich einigermaßen fit sein. Aber ja, warum nicht, wenn es nicht so spät wird. Lass uns später dann mal losziehen.“

Und so war es auch. Die Standard-Tour. Inzwischen ist es die Standard-Tour. Erst in die eine Bar und dann in die andere Bar bzw. einen Club. Erstmal ein bisschen unter die normalen Leute. Dann wieder in den schickimicki Laden.
Die erste Bar war brechend voll. Ich schaue mich in dem Laden um, versuche ein bisschen in Stimmung zu kommen und mich ein wenig zu bewegen. Es läuft Enrique Iglesias, ich mag diese rythmische Musik. Da ist Feuer im Blut. Es gibt zu diesem Zeitpunkt kaum potenzielle Frauen für mich. Aber ich entdecke eine 8 oder 9 an der Theke. Ich will sie unbedingt ansprechen. Sie sitzt da mit ihrer Freundin. Überall drücken die Menschen von links und rechts an dem schmalen Gang entlang an der Theke herein und heraus. Es geht mir überhaupt nicht der Gedanke durch den Kopf wie ich sie anspreche, sondern nur noch wie ich das logistisch machen soll. Wenn man ständig nur herum geschoben wird. Schwierig. Also gehe ich in die Nähe, warte eine günstige Gelegenheit ab und tippe ihr drei mal von hinten auf die Schulter. Und sie wird genau in dem Moment gerade vom Barkeeper abgelenkt. Die zwei oder drei Sekunden Verzögerung reichen, um meinerseits geradewegs wieder am Gang entlang weg gedrückt zu werden.

Wunderbar!

Also gehe ich zu meinem Wingman und sage ihm: „Tut mir leid, das ist nicht cool hier. Die 8 an der Bar wäre was für mich. Aber das geht gar nicht. Ich komm hier nicht mal dazu jemanden anzuquatschen. Es ist zu voll. Lass uns woanders hin gehen.“

Also auf in den schickimicki Club. So viel vorweg: Es wurde später als geplant. Vieeel später. Angekommen, ein bisschen rumgeschaut. Zum Aufwärmen erstmal ein kleines Gespräch mit dem Personal. Sie war nicht gerade hübsch, aber nett. Und alleine herum gestanden. Also geb ich ihr die Chance auf ein bisschen Smalltalk, anstatt nur zu arbeiten. So bin ich eben.
Und dann weiter Richtung Tanzbereich. Oho. Junggesellinnenabschied. Leider nicht ganz mein Alter. Alle 10 Jahre über mir. Puh. Aber egal. Spaß haben geht trotzdem. Mein Wing fühlt sich pudelwohl. Das ist doch prima. Also ein bisschen mit den Damen getanzt und rumgealbert.

Ein Club voller 8er und 9er Frauen. Okay, die meisten gekleidet wie Damen aus dem horizontalen Gewerbe, aber es sind 8er und 9er Frauen. Ehrlicherweise muss man sagen: Einige sind auch nur 4er und 5er Frauen, aber sie halten sich für 8er und 9er. Je kürzer die Röcke, desto hässlicher meistens die Frau darin. Das geht direkt proportional einher. Nur meine Erfahrung. In solchen Clubs und Bars meist schon. Egal jetzt, genug drum herum geredet.

Wir feiern also mit den Damen ganz entspannt. Dadurch, dass die Fronten direkt geklärt waren, gibt es auch keine falschen Vorstellungen. Mit einer von den Damen hab ich mich dann hauptsächlich beschäftigt, sie war deutlich älter als ich, mir zu alt, und ich war deutlich jünger als sie, ihr zu jung. Perfekt. Warum? Weil ich damit die Möglichkeit hatte ausgelassen Spaß zu haben, sich gegenseitig zu umarmen, auch mal ein Bussi zu geben und zu bekommen, ohne dass etwas daraus folgen würde. Ja klar, und was bringt mir das? Nichts weiter als sozialen Status. In dem Moment ist im Club klar: „Der Typ ist cool. Der feiert, der hat Spaß. Und die Frauen um ihn herum fühlen sich offensichtlich wohl. Er kann hin gehen zu ihnen, sie anfassen, sie umarmen, mit ihnen eng tanzen und tun und lassen was er will.“

Genau, nur darum geht es. Es ist nicht das Ziel. Es ist nur ein Zwischenziel. Spaß einerseits, Energie tanken einerseits, aber vorbereiten auf das Ziel andererseits.
Welches Ziel??? Nicht so ungeduldig! Kommt noch.

Mein Wing war derweil mit einer wirklich hübschen braunhaarigen Dame intensiver beschäftigt, wäre sie nicht so alt gewesen… ich hätte es vorher definitiv versucht bei ihr… als Mutter zweier Kinder… wow, sah sie echt toll aus. Ich hab mich für meinen Wing gefreut. Es macht mir Spaß die Menschen in meiner Umgebung glücklich zu sehen.

Dennoch bin ich – und das gebe ich offen zu – in solchen Clubs ob der schieren Masse an 7er, 8er und 9er Frauen noch immer massiv beeindruckt. Auf der Straße im Daygame gehe ich jede 8 oder 9 an, die mir vor die Flinte kommt. Egal wo, egal wann. 7er, 8er und 9er Frauen sind selten. Also muss man jede Chance am Schopfe packen. Aber in so einem Club überfordert mich das trotz aller Souveränität zeitweise massiv. Es ist ein völlig anderes Spiel, das dort gespielt wird. Die Damen in so einem Laden sind extrem arrogant und tun auf „unnahbar“. Damit musst Du klar kommen. Da ich in solchen Clubs nicht täglich bin, aber inzwischen zumindest fast wöchentlich (hehe!), fehlt noch etwas die Übung. Es ist noch immer etwas „Ungewohntes“ für mich. Aber es wird besser.

In dem Laden zuvor war das zum Beispiel ganz anders. Dort sind die „Normalos“. Menschen wie Du und ich. Aber in so einem Möchte-Gern-Laden sieht die Welt anders aus. Die Uhren laufen anders. Die Beleuchtung ist anders. Die Mimik und Gestik ist anders. Die Klamotten sind anders. Die Ferraris und Lamborghinis vor dem Club sind anders. Oder überhaupt welche. Wie auch immer. Alles ist anders. Man kann es nicht perfekt in Worte fassen. Es ist ein anderes Gefühl.

Nehmen wir an:
Wenn Du 18 Jahre alt wärst und nie wirklich richtig weg warst, in teuren Clubs, und Du gehst in so einen Laden, dann kann ich für 95% der Fälle garantieren, dass Du traumatisiert sein wirst. Und erstmal eine Weile wie K.O. geschlagen in der Ecke liegen wirst. Du wirst Dich fragen ob Du das letzte Stück Elend dieser Welt bist. Weil alle so „cool“ und „mega“ sind. Und man selbst das doch nicht ist. Denkt man. Denkt man…

Es ist wie ein Haifischbecken. Wirklich. Du gehst da rein. Alles ist dekadent ohne Ende. Jeder meint er sei der Größte. Und ihm gehöre die Welt. Gut, viele wissen, dass sie nicht die Größten sind, aber tun halt so als ob. Halt, eigentlich sind es sogar fast alle. So-als-ob-Tuer. Aber das ist ja egal. Die Frauen jedenfalls sind nur an zwei Dingen interessiert:

  1. Was arbeitest Du?
  2. Hast Du sonst viel Kohle?

Moment mal, denkt man sich da… hm… das ist doch fast das Gleiche! Arbeit und Kohle. Also hast Du keinen Job, aber einen Haufen Kohle, dann ist das auch okay? Klar! Noch besser.
Du hast einen guten Job und viel Kohle? Naja, dann bist Du halt auch so ein fleißiger schuftender Kerl, aber fast schon langweilig. Weil Du ja arbeiten gehen musst. Wie uncool.

Das ist hier sicher alles etwas platt dargestellt. Aber wer öfter in solchen Läden war, der weiß, dass es nur darum geht. Das. Und sonst gar nichts.

Inzwischen kenne ich viele Gesichter da drinnen. Es sind eben doch immer wieder die gleichen Menschen dort. Ein gewisser Bodensatz, wie beim türkischen Kaffee, klebt da immer rum. Nur mir macht das den Eindruck, dass das die Menschen tun, weil sie nicht wissen wohin sonst mit sich selbst.

Sehe ich mich auch als Bodensatz dort? Der nur da rum klebt, Woche für Woche, weil ich nicht weiß wohin sonst mit mir. Weil ich ja auch öfter mal meine Zeit dort verbringe? Hm. Gute Frage. Ich hoffe, dass ich die Kurve stets bekomme. Ich bin dort, ja. Definitiv auch. Aber ich bin nicht zum Selbstzweck dort. Ich habe eine Mission. Und das mit Passion. Mein Projekt.

Es bleibt spannend. Damit es jetzt nicht zu lang wird, gehts morgen weiter mit den Fragen:

„Was war mit dem Jungesellinnenabschied noch so?“
„Welche Stars hast Du dort in dem Laden gesehen?“
„Und bist Du mit einem 0 zu 0 nach Hause gefahren?“

The Story continues…

Selbstreflexion – Schonungsloser geht es nicht – Teil 2 von 2

Gestern gab es Teil 1. Heute Teil 2.
Ohne viele einleitende Worte. Los gehts!

Also nach 10 bis 15 Minuten draußen unter dem Heizstrahler folgten nach etwas Pause nochmal 30 bis 40 Minuten drinnen im Club im Lounge Bereich.

Da saß sie also. Die 7,5. Rechts neben mir. Und in Greifweite noch ein paar andere Frauen um „unseren“ (gar nicht wahr! ich bin nur dazu gekommen!) Tisch.
Die Musik läuft. House und Dance. Ich mag das nicht. Zum Anhören und unterhalten ja, aber nicht zum Tanzen. Insofern gut, dass wir nicht getanzt haben.

Wir unterhielten uns über Gott und die Welt. Sie arbeite in einem Hotel, zusammen mit all ihren Kolleginnen, mit denen sie da sei. Wichtige Info übrigens, dann weißt Du in welchem Verhältnis sie zu den anderen steht. Weiter über das Leben, Ihre Jugend und Kindheit. Ihre letzten Urlaube. Wünsche und Ziele im Leben. Das Standard-Programm für intensivere Gespräche.
Und ich war mir so unglaublich sicher, dass das ein Selbstläufer werden würde. Für einige Minuten habe ich ein totales Verständnis zwischen uns gespürt. Daher auch diese Sicherheit.

Zu sicher?! Ja, letztlich zu sicher!

Faktisch sah es so aus:
Draußen eröffnet und im ruhigen Bereich unterhalten, das ist gut. Das kommt dem Daygame nahe, das kann ich gut. Dann etwas Pause, einige Minuten. Rein in den Club. Zu ihr an den Tisch mit dazu und nochmal 30 bis 40 Minuten unterhalten. Soweit nach außen hin alles in Butter.

Dann kam die Selbstsicherheit dazu, und die hat mir gesagt: „Frag sie jetzt mal nach einem Treffen auf einen Kaffee“, weil ich sie ja so unglaublich sympathisch finde. Und ich echt das Gefühl hätte, dass wir uns prima verstehen und tolle Gemeinsamkeiten haben.

Wusch, bumm.
„Nee, Du weißt ja wo ich arbeite. Du kannst ja mich mal in dem Hotel besuchen kommen.“

Okay, da ist das Ding eigentlich schon ins Wasser gefallen, zu 99%. Lass aber jetzt nicht direkt locker. Probier es mal weiterhin schön selbstsicher. Ich nehme mein Handy raus, tippe ihren Namen rein und drehe es ihr hin, um die Nummer eintippen zu lassen. Und sage dazu:
„Schau mal, ich hab immer viel zu tun und nicht jeden Tag Zeit für ein Treffen. Und das würde dann bei mir untergehen. Und Du würdest es dann im ganzen Alltagsstress und Arbeit auch vergessen. Außerdem fahre ich nicht einfach so durch die Gegend, ohne das vorher zu vereinbaren. Also lass uns einfach schreiben und was ausmachen.“

„Mimimi… ja nee… bla… trallala… blubb… haha… ui ui… la la la“.
Okay gut. Dann eben nicht.
Relativ galant und trotzdem möglichst schnell raus aus dem Gespräch, eine heiße Kartoffel soll man eben fallen lassen.

2016-10-27

Muss man sich also einiges im Nachhinein eingestehen. Was hatte ich „falsch“ gemacht?
Nun zur Analyse:

  1. Zu große Selbstsicherheit, denn die macht blind. Nimm die 7,5 nicht so wichtig. Bleib locker. Denn sonst übersiehst Du wichtige Anzeichen. Sei nicht aufgeregt, schau und achte auf eine kontrollierte und ruhige Atmung.
  2. Ich hab mir den Korb zu früh abgeholt. Zu früh??? Nach ca. 45 Minuten bis eine Stunde Palaver? Ja! Zu früh, definitiv. Ich hätte erstmal weiter eskalieren müssen. Siehe die nächsten Punkte…
  3. Zu wenig Beachtung ihrer Körpersprache. Das ist das Problem, wenn es eben eine echt hübsche Frau wird. Dann pumpert das eigene Herz ein paar Schläge schneller, und das macht fehleranfällig. Daran muss ich arbeiten. Mentaltraining: „Nimm die 7,5 nicht so wichtig“. Du bist selbst eine 11. Also bleib cool. Sie kann sich glücklich schätzen, dass sie Dich gerade am Tisch dabei hat und neben Dir sitzen darf.
  4. Zu wenig emotionale Themen. Wir haben bereits über Urlaub, Kindheit, Jugend, Eltern, Familie und weiß sonst nur Aladin und sein Flaschengeist worüber noch, geredet. Und gelacht. Und gealbert. Ja. Aber es war wohl noch zu wenig. Sie war eine 7,5. Also hätte ich auch für eine 7,5 investieren müssen. Und 7,5er Frauen sind selten im eigenen Leben. Jedenfalls bei einem Pickup-Anfänger wie mir.
  5. Zu wenig körperliche Eskalation. Ich hätte mehr berühren müssen. Das Spiel wie immer: Kette anfassen, Armbändchen anfassen, Ohrring anfassen. Sich zeigen lassen. Hier berühren und da berühren. Und irgendwann den Nacken und den Rücken streicheln usw.
  6. Und der vermutlich wichtigste Aspekt: Ich hätte sie nochmal isolieren müssen. D.h. erneut raus vor den Club. Alleine sein, alleine unterhalten. Weg von den Kolleginnen. Und erst dort nach dem Date fragen. So nehme ich ihr den sozialen Druck in der Umgebung der Kolleginnen. Das war defintiv ein Fehler von mir. Der Selbstsicherheit sei Dank. Hm.

So, und wenn ich die Punkte alle beachtet hätte, wäre dann ein Date raus gesprungen?
Ein definitives VIELLEICHT.
Nichts Genaues weiß man nicht. Und darum geht es auch gar nicht.

Es geht um etwas Anderes, viel Wichtigeres und Nachhaltigeres.
Um die Fragen:
Habe ich alle Komponenten beachtet, alles gegeben, war ich vollkommen präsent und „professionell“? Und vor allem: War ich kalibriert genug?

Jetzt kann man mir natürlich vorwerfen „professionell“ sein zu wollen, wie es ein Kumpel von mir immer wieder tut:
„Hör mal auf mit diesem Pickup-Quatsch und mach Dich mal locker.“
Ja, und was wäre das Resultat? Zu Hause alleine auf der Couch zu sitzen und meine schöne rote Wand gegenüber anzuschauen…? Und was…? Nix.
Genau. Eben.
Ich sag ihm aber auch nicht: „Hör mal auf mit Deinem ganzen Tinder-Quatsch. Mach Dich mal locker. Irgendwann spricht Dich schon mal Eine an. Irgendwo. Vielleicht.“
Genau. Und wenn nicht, dann gehst Du eben als ewiger Single ins Grab.
So einen Stuss kann ich kaum mehr hören. Wenn Du was im Leben erreichen willst, dann musst Du kämpfen. Und die Resultate sehe ich bei aller „Anfänger-Professionalität“ auch bei mir sehr stark inzwischen.

Es gilt wie immer im Leben: Lass Dich nicht abbringen von Deinem Weg. Höre nicht auf Menschen mit Meinungen, die Dich nur nach links oder rechts runter von der Fahrbahn ziehen (vgl. meinen Artikel: Zitat – Dr. Seuss).

Wenn Du vor der Situation stehst einen Job anzunehmen, dann musst Du was tun? Ja, richtig! „Mach Dich mal locker, irgendwann kommt schon ein Job für Dich!“
Echt? Bei mir war das noch nie so. Ich musste immer zumindest ein paar Bewerbungen verschicken. Aktiv werden. Mich aktiv bemühen. Hinfahren. Bewerbungsgespräch. Auch mal eine Niederlage einstecken. Und ohne Jobangebot heim kommen. Ja gut, das ist mir selten passiert. Bisher hab ich noch fast jedes Jobangebot bekommen. Das ist im Pickup natürlich anders. 🙂

Ihr versteht was ich meine. Deshalb ist es wichtig „professioneller“ zu werden. Nicht rumstochern mit dem Zahnstocher, bis man mal was trifft. Das machen alle (Männer) so. Das sind keine Tappas, wo man die Oliven mit dem Zahnstocher nach viel gestocher irgendwann schon mal aufgespießt bekommt. Da kommt es tatsächlich nicht drauf an mit einer Spießbewegung zu treffen. Stocher also nicht wild rum wie Chucky die Mörderpuppe. Sondern gehe kalibiert vor. Und weil das kaum ein Mann kann, trifft kaum einer gezielt und regelmäßig.

Man fährt auch nicht mit einem 40 Tonner über eine kleine Holzbrücke. Hier ist dann ein Fahrrad oder ein kleines Auto das Maximum. Man kalibiert. Und wenn man spürt, dass die Brücke trägt, dann nimmt man vielleicht einen Kleintransporter usw… man geht gestuft und gestaffelt vor. Wenn man mal zurück rudern muss, dann macht man das. Um dann wieder neu anzugreifen.

Aaaaber: Ich hätte den Korb verhindern können. Und das alleine wäre schon nicht so schlecht gewesen.
Beispiele?
Wenn ich mehr auf die Körpersprache geachtet hätte, dann hätte ich besser merken können, wie groß das Interesse wirklich war. Spiegelt sie meine Bewegungen, mal als Beispiel. Wenn ich meine Arme hoch nehme, nimmt sie sie dann auch hoch? Wenn ich mich im Gesicht berühre, fasst sie sich dann durchs Haar und solche Dinge.
Außerdem:
Wenn ich eskaliert hätte, durch körperliche Berührungen, dann hätte ich an dem Punkt schon festgestellt, ob Interesse da ist. Wäre sie zurück gewichen, dann hätte ich gewusst, dass eine Frage nach einem Date noch zu früh kommen würde.
Aber vor allem hätte ich sie aus dem sozialen Umfeld herausbringen müssen, isolieren nennt man das. Dann hätten wir draußen unter dem coolsten Heizstrahler der Welt (was nicht stimmt, aber wenn es mit der 7,5 zu einem Date geführt hätte, dann wäre es defintiv der coolste Heiztrahler der Welt für mich geworden!) weiter Nähe aufbauen können. Ich hätte da draußen noch ein bisschen Hollywood gemacht. Und dann ganz kalibriert mehr sog. Comfort aufgebaut.

Und dabei hätte ich dann merken können, ob es etwas geworden wäre. Hätte.
Sicher wissen kann man es nie.Aber was ich sicher weiß: Ich habe Fehler gemacht. Und davon nicht zu wenige an diesem Abend, bei dieser Frau.

Kurzum die Fehler auf den Punkt gebracht, in zwei Kategorien:
Nach außen: Zu wenige emotionale Themen, zu wenige Berührungen, keine Isolation.
Nach innen: ZU SELBSTVERLIEBT! ZU SELBSTSICHER!

Dass es einen Korb gab, juckt mich inzwischen nicht mehr. Es ist Teil des Spiels. Körbe sind da um sie mitzunehmen. Ohne Korb gibt es keinen Treffer. Deshalb freue ich mich auf jeden Korb. So wie es ohne die Stille keine Musik geben kann (Eckhart Tolle… 😉 ).

Sondern was dann am Ende am Schlimmsten ist:
Die verlorene Zeit. Es war zwar eine Erfahrung. Aber es war auch eine verlorene Zeit. In der Zeit des Schnatterns mit der Frau liefen einige richtig tolle Lieder im Club. Und ich hätte gerne getanzt, mit meinem Wingman an dem Abend. Das haben wir danach auch noch. Aber eben nicht mehr lange. Und es war ein geiles Gefühl, dass in so einem Nobel-Schuppen die ganzen Typen zwar dicke Kohle haben mögen (was definitiv natürlich nicht stimmt), aber alle nur um die Bar herum stehen, mit ihrem Getränk in der Hand. Und auf der Tanzfläche sind dann nur Frauen und mein Wingman und ich. Da weißt Du wer Du bist, wenn Du da ausgelassen feiern und tanzen kannst. Weil kein Ego mehr existiert. Kein: „Mimimi, ich trau mich nicht.“
Und es gibt noch einen Grund, warum es eine verlorene Zeit war: Ich hätte sinnvollerweise in der Zeit ein bis zwei andere Frauen ansprechen können. Und diese Chance hat mir die 7,5 genommen. Ich war ihr gut genug, um eine Stunde mit mir quatschend zu verbringen. Aber eben nicht potenziell ein ganzes Leben. Und das muss ich lernen schneller, zielgerichteter und exakter herauszufinden. Selektion.

Aber ihr könnt mir glauben: Ich hab mir echt ans Schienbein getreten danach. Es tat weh. So lernt man.
Und ich hab es gleich während der Woche besser gemacht…

Selbstreflexion – Schonungsloser geht es nicht – Teil 1 von 2

Also kommen wir, wie gestern angekündigt, zum Bar- und Clubgame am Wochenende.

Da war ich also erst in einer Bar, kurz mal meinen Kumpel hinter der Theke begrüßen. Kurz einen Bitter Lemon trinken. Mit drei Mädls aus London zum warm werden los starten. Englisch. Puh. Okay. Ihr hattet echt einen coolen Dialekt. Oder eine coole Aussprache. Ich mag das. Und Euch drei mochte ich auch irgendwie. Ich fand Euch cool. Man konnte Spaß haben beim Reden. Ein bisschen rumblödeln. Einfach aufwärmen. Auf Mädls aus dem Ausland hab ich eigentlich kein Interesse. Ich hatte mal vor ein paar Wochen ein Date mit einem Mädchen aus Aserbaidschan. Eine 7,5 würde ich sagen. Das war schon lustig. Den ganzen Tag in Englisch zu verbringen war schon cool. Ich hätte sie geheiratet. Sie war klug und familiär. Aber sich danach nicht mehr sehen zu können war eben nicht so cool. Was solls. Jedenfalls bin ich seit dem etwas gebrandmarkt, was ausländische Frauen betrifft, die nur mal eben zum Urlaub hier sind. Es heißt ja Projekt Beziehung. Nicht Projekt Horizontale.

Die Älteste von den Dreien fand ich am coolsten. Sie hat mich gefragt, also hab ich ihr dann noch eine andere Bar empfohlen. Gleich ums Eck. Und ihr gesagt, dass wir – ich war nicht alleine unterwegs – später auch noch dort seien.
Also kurze Verabschiedung, ein paar High Fives verteilt. Und raus.
Draußen vor der Bar war mein Wingman schon im Gespräch mit ein paar anderen Frauen. Okay also ab mit ihnen in die nächste Bar. Da sie auch nicht aus der Stadt waren, haben wir sie einfach mitgenommen. Wir sind einfach unglaublich nett.

Also. Und los in die nächste Bar. Puh war das Ding voll. Aber eine gute Stimmung in dem Schuppen. Aufgewärmt durch die drei London-Mädls war ich also auch schon energetisch aufgeladen. Wichtig fürs Clubgame. Noch viel wichtiger als im Daygame. Clubgame ist Hollywood. Clubgame ist Action. Da musst Du auf die Pauke hauen. Trommeln. Einen Regentanz aufführen. Egal was. Aber mach was! Später mehr dazu.

Irgendwohin zu gehen und schon ein paar Frauen im Schlepptau zu haben ist immer gut, egal ob hübsch oder hässlich. Das Spiel keine Rolle. Wichtig ist der soziale Status. Im Clubgame besonders. Hast Du eine Frau dabei, dann hast Du eine Frau dabei. Erstmal Punkt. Also weiter mit den Frauen und meinem Wingman unterhalten. Spaß gemacht. Show gemacht. Hollywood eben. Und immer wieder das hin-und-weg-Spiel gespielt. Rein ins Gespräch. Wieder raus aus dem Gespräch. Keine Bedürftigkeit. Wozu auch. Frauen gibt es genug dort. An der Bar entlang saßen drei ganz attraktive Mädls, sofort hin. Spring von einer zur nächsten. Oh. Total offen und nett, alle drei. Aber eben auch alle aus Slowenien. Puh. Wieder Englisch. Auch wenn sie mir ganz lieb von ihren Taccos angeboten haben, aber für mehr als ein bisschen mit ihnen sehen lassen, hatte ich keine Lust. Wichtig ist trotzdem weiter den eigenen Fluss auf- und auszubauen. Immer schön Energie und Stimmung tanken. Nein, das ist nicht egoistisch. Denn ich geb auch gut was ab von meiner Stimmung. Es ist ein Geben und ein Nehmen. Also alles gut, auch buddhistisch gesehen. 🙂

Dann wieder zurück zu meinem Wingman, der noch mit seinen Bekanntschaften am Quatschen war. Dann war es einfach so eng an der Bar, dass ich mich nur umgedreht habe und da saßen drei weitere Mädls. Eine 1, eine 5,5 und eine 6. WAS??? EINE 6???? Los gehts!

Unglaublich, aber war. In normalen Bars ist eine 6 schon echt etwas Besonderes, an manchen Tagen. Zumindest wenn sie nicht abgekapselt irgendwo an einem Tisch sitzen, weit weg außerhalb der eigenen Reichweite. Man könnte Kellner spielen und versuchen den Tisch zu sprengen, klar. Gelegentlich mache ich das auch. Aber geht das Ding schief, dann bist Du in dem Laden „verbrannt“, zumindest in dem Sichtfeld der nächsten Gäste. Dennoch ein interessanter Punkt. Denn manchmal muss man das einfach machen. Willst Du die 7 oder die 8, dann musst Du auch eine 7er oder 8er Aktion bringen.

Aber meine Zeit sollte noch kommen…

Also zu meinem Wing gesagt: „Schau mal da, die wäre was für mich. Die find ich attraktiv.“
Dann hat er mal direkt die Eröffnung übernommen für mich. Manchmal rast er dann einfach los. Und ich lass ihn gerne machen. So hab ich mich dazu gesellt. Kurz Hollywood. Bla bla. Und herausgefunden, dass nur eine von den Dreien aus meiner Stadt ist. Hm. Gut, dann schwenke ich eben auf die 5,5, immerhin ist sie von hier. Sie war ganz nett und aufgeschlossen. Wieder das hin-und-weg-Spiel gespielt. Ein paar mal gesprungen von den anderen Frauen von vorhin zu den Sloweninnen. Und wieder zurück zu meiner 5,5.

Mein Wing wollte weiter gehen, in eine andere Bar. Also musste ich etwas drauf drücken. Sie ist erst seit kurzem in der Stadt und so. Jedenfalls hat es für ein Date gereicht. Vereinbart, Nummern getauscht. Klassiker. Zu dem Date gibts dann nochmal einen eigenen Artikel.
Es war mein 2 zu 1 an dem Abend. Denn das 1 zu 0 hab ich mir vorher noch im Daygame auf der Straße abgeholt. Mit dem 2 zu 1 im Gepäck ging es dann weiter in einen Nobel-Schuppen.
Also gut, noch mehr Hollywood. Noch mehr Action. Wir waren in Stimmung. Wir waren in Fahrt. Also volle Fahrt voraus.

2016-10-26

Angekommen, rein gekommen, Handbremse lösen. Einen Gang nochmal runter schalten. Und drauf drücken. Und das nicht mal bewusst. Denn wenn man super gut drauf ist, dann ist man super gut drauf. Ja, natürlich ohne einen Tropfen Alkohol! Genau das ist einer der Schlüssel!

Oh, was höre ich da. Ein paar Mädls unter einem Heizstrahler. Vier nebeneinander. Läuft bei Dir. Also schwupp und eröffnet. Und schon war ich mitten drinnen. Mein Wing kam dann kurz darauf mit dazu, so musste ich hier nicht mehr den Alleinunterhalter spielen. Da war ich froh. Das kostet schon Kraft vier Frauen gleichzeitig auf Trab zu halten. Inzwischen weiß ich wie sich die Animateure auf Mallorca fühlen müssen. Ich hab echt Mitleid mit Euch. Ihr seid echt hart.

Ich hab es auf die blonde Große abgesehen, ich würde ihr aber „nur“ eine 6 geben. Sie sah mir aber am „einfachsten“ aus. Puh bist Du jung. Hätte ich nicht gedacht. Liegt wohl an Deiner Größe. Und das Zeug das Du laberst ist jetzt nicht so sonderlich attraktiv für mich. Okay, und was macht mein Wing? Der hat sich die links daneben ins Gespräch gezogen. Sie war die definitiv Hübschere. Eine 7. Oder doch eher eine 7,5. Meinem Wing zu verstehen gegeben, dass wir tauschen müssen. Geiles Ding. Der richtige Wingman an der Seite ist einfach Gold wert! Danke Dir!

Charmant getauscht. Er versteht mich inzwischen blind in diesen Dingen.

Fortan mit ihr im Gespräch geblieben. 10 Minuten unter dem Heizstrahler. Dann das hin-und-weg-Spiel, aber diesmal eingeleitet durch sie. Sie wolle mal wieder rein an ihren Tisch, wo sie auch reserviert haben. Dort sind auch die anderen Kolleginnen. Oh, dachte ich mir. Da brauch man so ein Bändchen, sonst kommt man nicht in den Bereich. Hm… okay… also gut, dann ist die nächste Aufgabe so ein Bändchen zu organisieren.

Auch die Hürde nach ein paar Minuten genommen. Das muss man sich alles dynamisch vorstellen. Man macht einfach. Man ist im Fluss.
Und direkt den Tisch von meiner neuen 7,5 angesteuert. Lounge Bereich. Super Musik. Nicht zu voll. Und sie sitzen schön abgetrennt auf einer Couch um eine drei Liter Flasche Sekt oder Champagner auf Eis herum. Was weiß ich. Die Flasche interessiert mich ja nicht. Von hinten angeschlichen, am Hals leicht gedrückt und nochmal begrüßt. Ob sie einen Platz für mich neben sich frei hat. Bei all den Mädls. Ja klar, ich solle einfach dazu kommen.
Na das lass ich mir bestimmt nicht zweimal sagen.

YES! Dachte ich mir. Das ist der Jackpot in dem Club. 5 oder 6 Mädls und ich. Vorher hatte ich ja schon alle unterhalten, also war ich auch erstmal für alle schon bekannt. Und offensichtlich sympathisch, denn auch die anderen haben immer mal wieder mit mir geredet. Ich hab die Zeit da sehr genossen.
Wie ich denn jetzt rein gekommen bin, wollte sie wissen. Ja, kein Thema. Man muss sich halt was einfallen lassen, ein bisschen Show und so, hab ich ihr gesagt, dann bekommt man so ein Bändchen halt. Nicht mehr dazu gesagt. Understatement. Das ist in diesen Situationen meins.

Ich merke, dass es bis hier in ein langer Artikel wurde. Für den Teil mit der Selbstreflexion muss ich Euch auf morgen vertagen. Wir sind schon bei über 1300 Wörtern. Ich hab mir vorgenommen die Artikel nicht mehr allzu lang zu machen. Also… Schnitt am Höhepunkt. Bis morgen…!

Wochenrückblick 2016 KW 42

Wie gestern angekündigt, gibt es heute einen Wochen(end)rückblick.

Über den Anfang der letzten Woche habe ich in meinen vorangegangenen Artikeln ja immer wieder ausführlich berichtet. Also legen wir direkt mit dem Wochenende los.

2016-08-16

Es war ein Gutes. Aus mehrerlei Gründen.

Ich gehe mal priorisiert vor… von weniger wichtig bis nach unten hin zu wichtig…

  • Ich habe mittlerweile meinen Gin erstanden. Den mit der Vanille (vgl. den Betrag: Gin). Nur probiert hab ich ihn noch nicht. Weil ich vor ein paar Tagen, genauer gesagt letzten Donnerstag, ein bisschen Alkohol (zuviel) getrunken habe. Was normal nie vor kommt, da ich so gut wie nie trinke, aber dann finde ich das so ekelhaft, dass ich erst mal eine Zeit lang gar keinen Alkohol mehr mag.
    Also bleibt der Gin erstmal weiter zu in der Vitrine, bis ich ihn mal genießen kann. Sieht auch so schön aus.
  • Die Zeit um zwischendurch zu entspannen war da. Wenn es auch hauptsächlich ansonsten eher Action am Wochenende war.
  • Am Sonntag bin ich mit einem Hund Gassi gegangen und habe dabei ein Mädchen angesprochen. Also auch mit Hund geht das. Ja. 1 zu 0. Aber immerhin wollte sie meine Telefonnummer, für den Fall, dass sie irgendwann mal Single ist. Dann würde sie sich bei mir melden. Ja. Weihnachten und Ostern fallen irgendwann vielleicht auch mal auf einen Tag. Nur ob man das in diesem Leben noch erleben wird, das ist die Frage.
    Gute Erfahrung, ganz unabhängig von dem einen Mädl. Generell finden sie so einen Hund wohl alle ganz putzig. Ist mir so aufgefallen. An den Blicken. Erst der Hund. Dann ich. Dann die Augen wieder geradeaus.
    Aber einen Hund mag ich zur Zeit trotzdem nicht haben. Ich wüsste gar nicht wann ich mich um ihn kümmern soll. Das ist dann was für die Zeit mit Familie und so. Wer weiß.
  • Am Wochenende war ich draußen. Bar- und Clubgame. Wieder mal ein bisschen eintauchen und mitspielen bei Hollywood. Zuletzt bin ich kaum mehr im Daygame draußen gewesen. Eigentlich gar nicht mehr. Zur Zeit ist nur Bar- und Clubgame angesagt. Aber das passt schon so. Gefällt mir zur Zeit besser. Abwechslung schadet nicht.
    Es lief wirklich verdammt gut. Dachte ich.
    Aber was solls. Es war ein echt verdammt guter Abend dabei. Einer, der Lust auf mehr macht. Und das werde ich tun. Mehr.

Was mir dabei im Clubgame passiert ist, darüber schreib ich morgen. Es wird ein schonungsloser Selbstreflexionsbericht. Nur so viel: Es ging am Wochenende insgesamt 4 zu 1 aus. Und ich schreib nicht über die 1, sondern über die 0 aus dem Clubgame…

Nur ein Auto? Nur ein Sportwagen! – Warum es mir wichtig ist, authentisch zu sein!

Ich wollte diese Woche unbedingt noch etwas über Materielles schreiben. Also hau ich rein in die Tasten. Es tut sich viel zur Zeit. In meinem Leben. Vor kurzem Urlaub gehabt. Endlich mal. Und weg geflogen. Was erlebt. Shoppen gewesen. Neue Klamotten. Mehr Klamotten. Mehr Auswahl.

Aber mein persönliches Highlight hab ich seit Ende letzter Woche nun auf der Straße stehen. Ein neues Auto. Nur ein Auto? Nein. Nur ein Sportwagen! Passend zu meiner neuen Lederjacke. Schwarz wie die Nacht. Obwohl es in meiner Seele durchaus bunt aussieht.

2016-10-13

Wie sagte mir kürzlich jemand: „Man muss nicht unbedingt einen Porsche oder Ferrari haben. Aber geil ist es halt schon!“
Ja, das stimmt. Kann ich bestätigen. Dabei spielt es gar keine so große Rolle, ob es nun ein Porsche ist oder ein anderes Auto. Aber wenn Dich das Ding in den Sitz presst, wenn Du aufs Gas drückst, dann ist das einfach ein tolles Gefühl. Und dann macht auch die Fahrt auf der Landstraße wieder Spaß.

Warum habe ich dieses Auto nun?

Ich bin gerade dabei mein Leben von Grund auf neu aufzubauen. Ich gehe in anderen Clubs weg. Mit anderen Menschen. Ich kleide mich anders. Kleidung ist das Erste, das man wechseln kann. Es gibt aber viele Felder, auf denen man sich bewegen kann. Die eigene Wohnung aufwerten, dafür sorgen, dass man sich dort wohl fühlt. Sich wohl fühlt und auch dass andere Menschen sich dort wohl fühlen. So ein Auto ist also für mich nicht DAS Elementare. Es ist ein Elementarteilchen.

In nächster Zeit folgt da auch auf materieller Ebene noch etwas mehr.

Es wird noch eine passende Uhr dazu geben. Und noch etwas ganz Anderes. Ich liebe guten Kaffee. Deshalb will ich eine Kaffeemaschine, so einen schmucken Siebträger. Preislich kalkuliere ich da schon was ein. Um auch fast mal Zahlen zu nennen. Brauche ich so eine teure Siebträger Maschine? Klar. Absolut. Wenn man Kaffee mag, ist das das Maß aller Dinge. Alles andere ist Plörre. Vielleicht sollte ich darüber einen eigenen Artikel schreiben, noch vor dem Kauf. Und dann später nach dem Kauf. Vorher-Nachher. Erfahrungsbericht.

Nun, okay. Guter Kaffee ist das eine. Aber brauche ich auch eine teure Uhr? Was heißt schon brauchen?! Sicher nicht. Das ist Hollywood. Eine Uhr für 5 Euro ist – bis auf einen materiellen Unterschied – genauso gut im Anzeigen der Uhrzeit wie eine Uhr für ein paar tausend Euro. Aber es geht um den Lebensstil, den ich verändern möchte. Und ich will im Moment die Schotten auf machen. Fließen lassen. Kürzlich habe ich in einem Buch gelesen, dass man 28.000 Tage lebt. Dann ist man weg. Und so sehe ich das inzwischen. Es gibt diesen Spruch… „jetzt ist der erste Tag vom Rest Deines Lebens“. Und der Rest wird nun mal nicht länger. Also lebe ich mehr, und spare weniger. Auf materieller Ebene ein großer Unterschied zu früher. Früher hab ich mehr gelebt, um zu sparen. Heute spare ich weniger, um zu leben. Es ist kein Selbstzweck. Sicher nicht. Ich bin nicht wahnsinnig geworden. Aber ich will das Projekt hier ganz angehen. Nicht nur halb. Und Körper, Geist und Seele sind schön und gut. Nur das erste was die gedankenvernebelte Welt da draußen von einem wahrnimmt, ist nunmal das Äußere. Toller Körper, prima. Tolle Uhr (oder das, was wir durch Gehirnwäsche für toll halten – Werbung für Marken sei Dank!), auch prima. Tolles Auto, wow.
Der Siebträger ist ausschließlich für mich, so ein verchromtes Ding in der Küche ist aber auch echt schick. Den führe ich ja draußen nicht Gassi. Mein Auto übrigens auch nicht.

Ich gehöre nicht zu den Menschen, die ein Auto nutzen um Eindruck zu machen. Im Gegenteil, das finde ich selten dämlich. Um genau zu sein ist es anders herum: Ich parke mein Auto (selbst wenn es nicht teuer ist) eher weit weg vom Trubel, damit mir keiner einen Kratzer rein macht. Und momentan hab ich zwei Autos. Ein sehr altes und ein ganz neues. Wenn ich an den Wochenenden weg gehe und mein Auto in Clubnähe parken muss, weil ich nicht anders hin komme (Öffentliche!), dann werde ich mein Altes dafür nutzen. Das ist nämlich auch cool. Und da ist der Neidfaktor nicht so hoch. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass mir da kein Spiegel abgetreten wird, ist einfach größer. So habe ich das vor einigen Jahren auch schon gemacht, damals hatte ich auch so einen schicken neuen Sportwagen. Es ist mein persönliches Revival. Ein Comeback. Mmmhhh… da kommen Erinnerungen auf.

Es war damals schon toll mit dem Auto einen Hang hoch zu fahren, in den Bergen. Und runter zu schauen. Ins Tal. In der Nacht. Und dort unten leuchten die Häuser und die Seebeleuchtung, an der Promenade. Und Du machst Dein Handschuhfach auf, holst Dir ein paar DVDs raus, überlegst Dir welchen Film Du mit dieser Kulisse im Vordergrund anschauen willst, legst die DVD ein und spürst, dass Du hier gerade genau richtig bist. Damals hab ich dazu noch das Dach ausgefahren, unter einer sternenklaren Sommernacht ist das einfach toll. Dort oben funkeln die Sterne. Und unten, da leuchtest Du. Und ich hab es genossen, jung und naiv. Ich wusste noch nicht viel von der Welt. Und damals war ich auch Single. Das ist diesmal anders. Nicht das mit dem Single-Dasein. Sondern der Roadster gegen das Coupe.

Muss ich nun aber so ein teures neues Auto haben?
Um das Experiment hier voll auszukosten schon, denn ich will das Leben spüren. Und ich will am Ende des Experiments – unabhängig vom Ergebnis – zu mir selbst sagen können: Du hast alles gegeben und alles versucht! Du bist jeden Berg hoch, den es hoch zu gehen gab. Du hast Dir neue Berge gesucht, selbst da wo andere keine mehr gesehen haben. Und hast immer wieder Deinen Rucksack gepackt und bist wieder hoch marschiert. Und wieder. Und wieder. Und dann Du bist angekommen. Erst bei Dir selbst und wenn es so sein soll, dann am Ende auch bei der Traumfrau meines Lebens.

Wo wir schon bei Materiellem sind, ich hatte ursprünglich fest vor, dass ich mich nach meinem Urlaub im Fitness-Studio anmelde. Das für mich passende Studio habe ich auch schon heraus gesucht. Nur leider macht mir mein Muskel zwischen Schulter und Nacken noch immer Probleme. Diese Woche gibts den nächsten Termin beim Heilpraktiker. Worauf ich mich schon wieder sehr freue. Darüber hatte ich ja schon geschrieben, dass der Mann einfach klasse ist. Jedenfalls kann ich seit diesem Muskelproblem leider nicht trainieren. Aber hoffentlich bald. Mir ist wichtig, dass die Menschen um mich herum auch zu mir passen. Ich mag keine Anabolika-Gorillas um mich herum haben. In günstigen Studios ist das definitiv öfter der Fall. Pauschal gesagt. Aber auf die Mehrheit trifft das da einfach zu. Das kenne ich noch von früher. Da war ich auch mal in so einem Studio für 20 Euro im Monat. Mit den Geräten hat das gar nichts zu tun. Nur muss man sich immer überlegen ob man auch authentisch ist, in dem was man tut.

Das ist mir im Moment wirklich wichtig. Wenn ich mich schon entwickle, dann bitte überall gleichermaßen. Und dann nicht herum gestochert, sondern authentisch. Ich will nicht nur kurz als kleiner Junge an der Hand eines Nationalspielers aufs Fußballfeld raus und für fünf Minuten beim Einlaufen das Gefühl bekommen ich wäre ein Star. Um die fünf Minuten geht es gar nicht. Aber selbst wenn, sie reichen nicht. Und wenn es schon fünf Minuten sein müssen, in denen es hier um Star-Gefühle geht, dann bin ich der Nationalspieler und ich nehme den kleinen Jungen mit. Und zeige ihm, dass das alles nur ein Gedankenspiel ist. Es gibt keine Stars. Es gibt nur Hollywood. Und diesen Spagat möchte ich meistern. Ich bin der Preis. Dieser Satz gefällt mir so gut.

Und ein hochwertiges Auto, mit tollen Klamotten, einer außergewöhnlichen Uhr, gehobenen Clubs und eine alles in allem hochwertigere Lebensweise (dazu gehört auch gutes Essen!), passen nun mal besser zu einem entsprechenden Fitness-Studio. Ich will mir was Gutes tun. Immer und überall. Klar, kostet was. Aber das soll es ja auch. Und auf das Studio freue ich mich schon. Es ist im oberen Preissegment. Aber es ist einfach auch etwas anderes, wenn man in der Umkleide ist und eine Echtholz-Türe am Spint zu macht, anstatt Plastik oder Alu.

Ich steh auf echtes Holz. Buche vorzugsweise. Wie in meinem Wohnzimmer.

Sie raucht, ist das akzeptabel?

Gute Frage, oder?

Gestern hab ich darüber geschrieben was den eigenen Wert ausmacht. Meinen Wert. Und darüber, dass ich aus meiner Sicht echt viel zu bieten habe.

Muss ich dann eine Frau an meiner Seite akzeptieren, die raucht? Ich lasse das als Frage stehen. Ich habe selbst noch keine Antwort darauf.
Ich kann nur sagen, dass es unglaublich stinkt und ekelhaft ist. Schade eigentlich für eine Frau, die an sich „Potenzial“ hat, wie ich es gestern ausgedrückt habe.

Aber es geht auch nicht nur darum ob sie raucht. Sondern auch darum was sie sonst so aus macht.

2016-10-12

Nun, was ist in der Zwischenzeit passiert, seit sie mich besucht hatte?
Vorher hatten wir täglich häufig geschrieben und abends meist sehr lange telefoniert. Es war eine Leichtigkeit und Freude da zwischen uns. Das ist etwas gewichen. Es wurde plötzlich stiller und es war auf einmal nicht mehr so leicht und frei. Der Kontakt wurde weniger. Dass dann etwas nicht stimmt, spüre ich inzwischen meistens schon innerhalb eines Tages. Obwohl man sich nicht sieht. Nur über den Chat. Noch nicht mal am Telefon. Man wird erfahrener im Umgang mit Menschen, dank dem Projekt. Das weiß ich an mir selbst inzwischen sehr zu schätzen. Ich spüre mehr. Ich denke nicht mehr, sondern spüre mehr. Ich sagte noch zu meinem besten Freund: „Du, irgendwas passt da nicht ganz. Sie meldet sich teilweise nur noch kurz bzw. auch nicht mehr in der Art wie vorher. Auch wenn wir uns am Abend hören, aber es ist nicht mehr das Gleiche.“ Und dann hab ich eine Theorie aufgestellt, woran das liegen könnte. Und sagte so in etwa: „Es macht keinen Unterschied, ob ich mir nun ewig Gedanken darum mache, warum das so ist. Gedanken darüber was vielleicht ist oder auch nicht ist. Aber eines kann ich sagen: Es passt was nicht. Und ich gehe davon aus, dass da jemand anders mit zu tun hat. Irgendwie ist sie plötzlich sehr beschäftigt.“

Ich habe mal in einem meiner letzten Bücher gelesen, dass wann immer eine Frau beginnt sich merkwürdig zu verhalten. Anders zu sein. Nicht mehr durchgängig Zeit zu haben… fast immer ein anderer Typ dahinter steckt. Wahrscheinlich sogar eher mehrere andere Typen. Man soll sich selbst nichts vor machen. Das ist in fast allen Fällen einfach die Wahrheit. Akzeptiere es und werde Teil des Spiels. Aber spiel dabei Dein eigenes Spiel!

Natürlich hab ich sie dann im Telefonat darauf angesprochen. Und bingo. Da ist der Treffer. Nun, seit zwei Tagen hätte sich ihr Ex-Freund wieder bei ihr gemeldet. Und jetzt sei doch alles so kompliziert. Und ohje. Und sie wisse gar nicht so recht was sie gerade will. Und es geht ihr im Moment gerade auch nicht so gut. Und dies und das. Wer kennt nicht meinen Artikel Philosophischer Sonntag – Es ist immer irgendwas? Den werde ich hier sicher noch öfter bringen. Denn es ist mein Leitspruch geworden. Es ist immer irgendwas.
Diese Ex-Freund Geschichte hat mich amüsiert. Ja wirklich. Ich sehe es als Spiel. Nein, keinerlei Eifersucht. Wirklich nicht. Ich nehme es inzwischen sportlich. Warum? Zwei Dinge dazu, einmal allgemein und einmal auf das Mädchen bezogen:

  1. In all der Zeit seit Beginn des Pickups ist es bei jedem Mädchen bisher noch immer so gewesen, dass „immer irgendwas war“. Das ist scheinbar Teil des Spiels. Also akzeptiere es und spiel einfach mit! Nimm es lustig. Nimm es locker. Juhu! Nur weil andere Menschen sich selbst Probleme basteln (wollen!), musst Du sie nicht zu Deinen Problemen machen. Wenn nicht immer irgendwas gewesen wäre, dann wäre ich ja längst wieder in einer festen Beziehung. Nach ca. 250 angesprochenen Frauen in 2,5 Monaten… war „die Eine“ halt noch nicht dabei. 250?! Ja. 250. Aber die letzten 3 Wochen war Pause. Sonst wären wir längst bei über 300. 🙂
  2. Dieses Mädchen hat Potenzial, definitiv. Im Fußball würde man sagen: „Talent“. Aus meiner Sicht. Talent eine Traumfrau zu sein. Irgendwann. Davon ist sie im Moment sowieso noch weit weg. Sie raucht. Hab ich oben schon geschrieben. Nun kommt noch der Ex-Freund hinzu. Prima. Also was ist faktisch nun der Fall: Wir sprechen hier von einer Frau, die nicht voll bei der Sache ist. Auf allen Ebenen. Körper, Geist und Seele. Sie raucht, das passt mal gar nicht zu meiner Lebensphilosophie. Sie ist geistig soweit ganz gut auf der Höhe, in Ordnung. Aber seelisch ist das natürlich Rotz. Ihre letzte Beziehung ist nicht lange her. Sie könne nicht frei sein. Noch nicht, sagte sie.

Ja gut, ich hab auch meine Zeit gebraucht, um mich überhaupt wieder auf eine Frau einzulassen. In der Tiefe war das bisher ja noch nicht mal der Fall. Ich verstehe das also alles. So nun kommt nur meine Situation dazu. Und die sehe ich nüchtern:

An sich ist sie – zumindest gegenwärtig – sicher keine 100%-Traumfrau. Aus meiner Sicht. Aber in Bezug auf MICH (und um nichts weniger als das geht es mir ja), gibt sie nun auch nicht mal 100%.

Was bleibt mir da als Mensch, der wieder (!) mit beiden Beinen im Leben steht anderes übrig als zu sagen: „Dann lass es, Mädchen!“

Es ist einfach amüsant zu sehen, wie es täglich im Leben Neuigkeiten gibt. Und so sehr ich begonnen habe es „zu lassen“. So sehr fing sie an mich nicht los zu lassen. Wie sich ständig etwas ändert und sich das Blatt täglich wendet, irre. Ich weiß beim besten Willen nicht wie es weiter geht. Woher auch. Ich kann nicht in die Zukunft schauen. Zum Glück, so bleibt es wenigstens ein bisschen spannend. Haha. Denn das Einzige was ich inzwischen sicher weiß – und worauf ich mich bei allen Frauen bisher immer verlassen kann – ist:
„Es ist immer irgendwas!“

Und deswegen ist es für mich wie beim Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Der Mann tritt immer wieder in die Pfütze. Und so ist das auch bei meinem Projekt. Nicht, dass es echt genau so gewesen wäre, aber es kommt einem echt so vor:

Bei der Einen ist ihr das Wetter zu hell und die Uhrzeit zu spät. Bei der anderen ist ihr Regenschirm nicht grün genug. Bei der anderen ist ihr die Pizza zu tomatig. Der Nächsten ist der Mond zu weiß. Oder die Sonne zu weit weg. Die Uhr zu rund oder das Wasser zu nass. Wieder einer Anderen sind ihr die Eltern zu anstrengend oder der Job zu wichtig. Die Nächste hat die Haare schön. Oder der Wellensittich hat Geburtstag, deswegen gehts heut leider nicht.

Ja ne, is klar.

Aber sie wolle mich doch unbedingt kennen lernen, nur sei sie für eine Beziehung so schnell noch nicht bereit.
Mädchen. Wenn Du wüsstest. Dank meinem neuen Lebensweg und meiner neuen Lebensart habe ich erstmal auch die Möglichkeit mir selbst auszusuchen ob ich DICH überhaupt möchte. Das war früher anders. Man musste nehmen was kommt. Oder warten bis „das Richtige“ dabei ist.
Danke. Nein. Nicht mehr. Es gibt viele hübsche Mädls da draußen. Und das Einzige, worauf ich mich verlassen kann, ist: Es ist sowieso immer irgendwas. Also hau ein Ei drüber. Nimm es locker. Nimm es lustig. Nimm es sportlich:

Daygame. Clubgame. Social Game. Ja. Aber eben auch ein Kennenlernen-Game.

Auch das ist Teil des Spiels. Und ich verinnerliche inzwischen, dass es tatsächlich nur ein Spiel ist. Das wollte ich nie. Aber ich realisiere, dass es täglich Hollywood ist, wo wir leben. Eckhart Tolle hat sowas von recht, wenn er sagt, dass wir nur in einer Gedankenwelt leben, wenn wir nicht bei uns selbst sind. Das hab ich am Anfang nicht richtig verstanden, was er damit meint. Es klang so abstrakt. Inzwischen kann ich es für mich aber in der Praxis anwenden. Und es hilft mir ständig weiter. Auf so vielfältige Art.

Soll ich ihr nun böse sein, dass sie wieder Kontakt zu ihrem Ex-Freund hat? Nee. Sicher nicht. Es ist ihr Drama, was sie ausleben möchte. Lass sie. Aber halt Dich geistig raus. Geistig und seelisch. Lass sie machen was sie will.

Soll ich sie deshalb zum Teufel jagen? Sicher nicht. Sie ist ein guter und lieber Mensch. Sie kann nichts dafür was sie gerade tut. Spirituelle sehen in so etwas eine (vorübergehende?) „Krankheit“ bei einem Menschen. Der Mensch ist krank, weil er verhaftet ist in seiner Gedankenwelt. Ohne es zu merken. Wie kann ich einem kranken Menschen böse sein? Sicher nicht. Also was tue ich dann? Ich ziehe mich zurück. Wie immer. Und schaue mir das aus der Entfernung an. Ein Stück weit habe ich sie in mein Leben gelassen, aber ich wusste warum ich vorsichtig bleiben würde. Gesund vorsichtig. Kein Misstrauen. Nur Vorsicht. Und nun mache ich das, was angebracht ist: Ich ziehe mich geistig zurück und schaue was passiert. Reines Lauschen. Reines Beobachten. Zulassen was passiert. Ohne Wertung in ihren oder meinen Handlungen.

Aber eines ist auch klar: Mein Leben geht weiter. Sicher nicht mit irgendwelchen Ex-Freunden. Sicher nicht. Aber ganz sicher nicht. Danke, damit hab ich genug Erfahrung gemacht in meinem Leben. Das reicht für die nächsten paar Wiedergeburten erstmal. 🙂

Am Wochenende möchte sie mich gerne sehen. Oha. Und evtl. verlängere ich mein Wochenende, so dass sie erneut ein oder zwei Tage bei mir bleibt. Ja. Einfach mal auf mich zu kommen lassen. Keine Wertungen. Einfach schauen. Ist doch alles nur ein Spiel, oder?

Und so bleibt es interessant und spannend zu sehen, ob das kommt, was bisher bei allen Frauen kam: Ich würde meine Sachen packen und weiter ziehen. Immer auf der Suche nach der Frau meines Lebens.
Wir werden sehen.

Aber bis dahin ist noch etwas Zeit… denn dafür bemüht sich die liebe Dame im Moment doch noch zu sehr, als dass ich es einfach beende. Noch schaue ich. Es sieht mir nicht nach einem harten Schnitt aus, im Moment würde ich eher auf ein Ausbluten setzen. Nicht ich. Ich mach gar nix. Ich schau nur. Aber die Situation sieht nach meiner Einschätzung so aus. Und das wäre okay. So wie alles okay ist. Inzwischen schon.

Und, ist es okay, dass sie raucht? Spielt so gesehen erstmal kaum eine Rolle oder… 😉

Und ja, mein Leben steht derweil auch nicht still.
Wir haben uns inzwischen einmal kurz gesehen, auf dem Rückweg vom Flughafen. Sie hatte den selben Flieger wie ich. So ein Zufall. Der gleiche Flieger hin und der gleiche Flieger zurück. Telefoniert haben wir am Wochenende auch zum ersten Mal. Und seither chatten wir hin und wieder. Es wird mehr. Der Kontakt. Freitag haben wir unser erstes Date. Vermutlich! Nichts ist sicher im Leben. Aber vermutlich. Moment mal, mit wem eigentlich? Die treuen Leser können sich sicher noch erinnern… 🙂
Na sie: Mein erstes 0 zu 1

Immer noch danke Mama.

Philosophischer Sonntag – Immer wieder einen Gang hoch schalten

Morgen feiern wir. Den Tag der Wiedervereinigung. Also ist Feiertag. Und damit ist frei. Was mich sehr freut. Ich finde, dass der Osten und der Westen zusammen gehören, weil wir ein Volk sind. Und ich freue mich auch darüber, weil wir damit einen bezahlten Tag im Jahr mehr frei haben. Mehr frei als ohne den Tag der Wiedervereinigung.
Ich wünschte, dass uns das ganze Drama um die Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands und die damit verbundenen tragischen Einzelschicksale erspart geblieben wären. Es ist sicher viel Leid passiert und bis zur Wiedervereinigung mussten Menschen deshalb ihr Leben lassen. Wieder einmal mal weil eine Hand voll Menschen über das Schicksal weniger entschieden hat. Anstatt dass man die Hand voll Menschen über ihr eigenes Schicksal hat entscheiden lassen. Und zwar nur über ihr eigenes.

Philosophischer_Sonntag

Soviel zum Feiertag. Ich halte mich bewusst allgemein. Aber das ist grundsätzlich Aussage genug.

Ich jedenfalls nehme mein Schicksal so gut es geht selbst in die Hand. Und ich habe mir vorgenommen nach meinem kurzen Urlaub nochmal einen Gang hoch zu schalten. Der Urlaub ist vorbei. Und das heißt für mich nun nochmal drauf zu drücken. Mindestens in körperlicher Hinsicht. Konkret heißt das, dass ich fortan nicht mehr nur zu Hause trainieren werde. Sondern im Studio. Die bisherigen Ergebnisse aus den letzten zwei Jahren sind im gesamten betrachtet zwar atemberaubend, aber es geht immer noch mehr. Und darum schalte ich einen Gang rauf. Mehr Fitness. Mehr Muskeln. Mehr Aufmerksamkeit?

Mache ich das für mich, ist die Frage? Ja und nein. Aus gesundheitlicher Sicht ist mein jetziger körperlicher Zustand nahezu ein Idealzustand. Athletisch. Gesund.
Bin ich damit aber ein Blickfang? Eher nicht. Nicht durch den Körper. Maximal durch die Kleidung und das Auftreten.

Weiterentwicklung findet aber auf allen Ebenen statt. Und damit auch rein auf der körperlichen. Der Körper passt sich idealerweise den schönen Klamotten an. Man passt sie an. Und nicht umgekehrt. Zumindest wenn in dem Körper ein gesunder Geist wohnt. Will heißen, man trainiert solange, bis man das tragen kann, was toll aussieht. Was einem selbst gefällt.

Also trainiere ich für mich? Ja und nein, sagte ich.
Nein. Weil ich meinen gesundheitlichen Idealzustand nahezu erreicht habe. Alles was nun folgt ist „on top“. Aber ab nun ist es ein Stück weit reine Zeitverschwendung. Aus gesundheitlicher Sicht. Mehr als gesund geht nicht. Über-Gesund ist nicht möglich. So wie ein bisschen schwanger auch nicht geht. Aus dieser Sicht macht trainieren in meinem jetzigen Stadium keinerlei Sinn. Die Zeit wäre anders besser aufgehoben. Zum Beispiel im Approachen. Raus vor die Tür und los gehts. Ich kann das schließlich auch ohne auszusehen wie Silvester Stallone in seinen besten Tagen.

Also trainiere ich für mich? Ja und nein, sagte ich.
Ja. Für mich, weil ich weiß, dass die Aufmerksamkeit anderer auf mich damit steigt. Ich mache es aber nicht der Aufmerksamkeit wegen. Wer micht kennt, der weiß das. Das brauche ich nicht. Aber das Spiel wird so nun mal gespielt. Es gibt zwei Dinge, worauf die Frauen achten, beim Kennen lernen. Zuerst auf Dein Aussehen und nach wenigen Minuten bereits kommt in 90% aller Appraoches die Frage nach dem Job. Also gehts um Kohle. Traurig aber wahr. Ich bin nicht der Typ, der mit einem Packen Geld herumwedelt. Das finde ich lächerlich. Aber ein aufgepumpter Körper wird eben auch wahr genommen, obwohl man passiv bleibt. Ich habe schon oft darüber geschrieben, als wie lächerlich und widerwärtig ich das menschliche Verhalten oft beim Kennen lernen empfinde. Besonders das Verhalten der Frauen. Evolutionsbedingt verstehe ich das noch. Da musste ein gesunder Mann auch stark sein. Heute geht es eben um den Job. Er musste die Frau durch bringen und für ihre Sicherheit sorgen. Verstehe ich alles. Aber in Zeiten von Hartz IV und offenen Schleusen für alle hereinströmenden Menschen aus den entlegendsten Flecken dieser Erde, gibt es keinen Grund mehr nach wenigen Minuten nach dem Job zu fragen. Ich mache das im Gespräch nie, nicht zu Beginn. Dennoch regiert der schnöde Mammon. Trotz dem samtig weichen sozialen Kopfkissen in Deutschland. Ja, das ist eine Anklage. Definitiv. Ich steh dazu.
Zurück zur Frage. Ja. Ich mache es (auch) für mich. Denn wenn ich die Quote von 8 zu 1 Approaches auf 7 zu 1 senken kann, dann ist das ein Erfolg. Also mache ich es letztlich (auch) für mich.

Und was das Ganze heute für mich zu einem philosophischen Artikel qualifziert ist die Grundaussage. Und die lautet: Ruh Dich nicht aus auf Deinen Lorbeeren, sondern drück drauf. Immer wieder. Immer weiter. Das, womit Du schon zufrieden bist, kannst Du jederzeit trotzdem noch weiter ausbauen und verbessern! Schalt rauf! Nochmal.

Franz Beckenbauer hat doch damals schon gesagt: „A bisserl was geht immer!“

PS: Es geht auch ganz anders. Mein aktuelles Date vom Wochenende ist das komplette Gegenteil dessen. Aber man kann sich nicht darauf verlassen, dass alle Menschen so sind. Also spielst Du ein Stück weit mit. „Willst Du denn wirklich eine Frau kennen lernen, die so einen Charakter hat, dass sie nur auf Dein Äußeres und Deine Kohle schaut?!“ Nein, sicher nicht. Aber ich bin stark genug, um so etwas zu drehen. Das ist dann mein Beitrag und mein Verständnis von Nächstenliebe.

PPS: Mir ist bekannt, dass die ganzen Pickup-Bücher etwas anderes sagen als dass das Aussehen an Stelle eins steht und das Geld an Stelle zwei. Ist mir bekannt. Bisher ist das aber mein Horizont. Bisher empfinde ich das so. Aber ich arbeite daran auch diese bisherigen Erfahrungen zu kippen. 😉

Warum ich zur Zeit kaum Basketball spiele

Nun, das hat einen Grund. Ich stecke etwas in den Urlaubsvorbereitungen. Und da macht es für mich einfach keinen Sinn noch groß Ansprechen zu gehen.

Was bringen mir neue Nummern, wenn ich keine Dates vereinbaren kann.

Deswegen, seht es mir nach, dass zur Zeit eher Dinge aus meinem normalen Alltag hier kommen und ich eher aus meinem Innenleben berichte.
Zur Zeit also weniger Show, weniger Hollywood, weniger Bildzeitung. Nur versuche ich ja schon mein Bestes und bringe trotzdem etwas Boulevard mit rein. Ich weiß, dass ich unterschiedliche Leser habe. Ein Teil interessiert sich wirklich für den Weg der Persönlichkeitsentwicklung. Ein anderer – vielleicht der deutlich größere Teil – interessiert sich eher für die Action. Sie wollen einen Jason Statham sehen. Live. Und in Farbe. Und bunt.
Ich weiß, dass das mitunter am meisten interessiert. „Wieviele hat er diese Woche angesprochen?“, „Wieviele Nummern hat er bekommen?“, „Hat er neue Frauen gedatet?“. Ich weiß. Aber nein. Zur Zeit bin ich echt gut ausgelastet. Wie gesagt, Urlaubsvorbereitung. Auf der anderen Seite bin ich auch noch dabei meine bisherigen Kontakte aufrecht zu erhalten. Das kostet genauso Zeit und ein Date ist ein Date. Ob nun das zweite oder dritte mit einer Frau oder das erste. Insofern bleibt im Moment einfach keine Zeit für neue Approaches bzw. es wäre sinnfrei.

Ich spüre außerdem eine zunehmende Unlust den bisherigen Frauen gegenüber. Man stellt eben irgendwann mal fest, dass es das dann doch nicht so ganz ist. Und dann sattelt man gedanklich die Pferde und macht das was Bushido über Kay One sagt, nämlich wieder wie ein Cowboy durch die Stadt zu reiten. Oder eben am Strand.

2016-09-17

Und das mache ich dann nach meinem Urlaub wieder mit Volldampf. Ich suche mir neue Locations und werde neue Wege gehen. Nicht mehr die bisherigen bekannten Orte, sondern ich werde mal mehr aufs Land raus fahren und eher kleinere Ortschaften angreifen. Denn da werden Frauen definitiv seltener angesprochen als in einer größeren Stadt. Ich schreibe Montag einen Artikel über eine Situation mit einem Approach von letzter Woche. Über eine selten dämliche Frau. Aber dafür sicher ein interessanter Artikel. Da sieht man mal, auch die dämlichste Frau kann mich zu eiem Artikel inspirieren. Zu mehr aber auch nicht. 🙂