Chapeau! Ein bisschen ABC!

Anstatt die Welt zukünftig mit irgendwelchen teuflischen Stoffen zu impfen (WHO, Bill Gates Foundation), sollten alle Menschen dieser Erde mit diesem Video geimpft werden.

2020-04-05

Chapeau und danke Andreas Popp!

Andreas Popp ist einer der brilliantesten Denker der Neuzeit. Und alles was ich die letzten Wochen zu dem Thema geschrieben habe, ist hier in dem Video auf ausgezeichnete Weise zusammengefasst. Es gibt also Menschen, die Dinge noch prägnanter beschreiben können als ich! 😉

Wenn Du das hier verstanden hast, dann werden Dir Ursache, Problem und Lösung der gesamten Veranstaltung klar. Wenn Du das hingegen nicht verstehst oder nicht verstehen möchtest, dann wird Dir nicht zu helfen sein.

Ich empfehle die Wissensmanufaktur seit Jahren, allerdings habe ich in meinem Umfeld immer festgestellt, dass deren Publikationen kaum Anklang finden. Selbst in meinem direkten Freundeskreis. Schade, aber so ist es leider. Du weißt ja: Nicht mein Problem. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Aber ich gebe zumindest mein Bestes und verlinke hier – gerade in diesen Tagen – das Beste, was Dir hilfreich sein kann. Auch ganz ohne Danke.

Corona Virus – Ein paar persönlichkeitsentwickelnde Einsichten

Ob der Corona Virus nun gefährlich ist oder nicht, soll gar nicht mehr das Thema sein. Wer jetzt trotz inzwischen sehr breiter Datenlage noch immer der Meinung ist, dass das Ding ernsthaft gefährlicher sein soll als eine alljährliche „normale“ Influenza, dem ist nicht mehr zu helfen. Du weißt, dass ich ein Freund klarer Worte bin. Wenn es um Frauen und Dating geht, genauso wenn es um Politik und Finanzen geht. Herumschwurbeln und heiße Luft verzapfen tun viele Menschen derzeit genug. Überall kommen die Experten aus den Löchern gekrochen, mit der Angst der Menschen ist einfach gut Geld zu verdienen. Ich stehe allerdings nicht auf Menschen, die heiße Luft verbreiten, sondern auf Fakten. Ich stehe auf empirisch bewiesene Korrelationsanalysen und auf Kausalitäten.

Fakten zahlen sich aus. In allen Lebensbereichen. Jetzt ist die Zeit kommen in der Du Dich entscheiden musst, ob Du (noch immer?) ein Schaf sein oder lieber ein Hirte werden möchtest. Entweder wirst Du die nächsten Monate zerfleischt und Deine Knochen werden verwertet oder Du gehst hier gestärkt aus der Sache heraus. Ich hoffe für Dich, dass Du zur zweiten Gruppe gehörst. Die Zeit zum Spaßen ist nach 10 tollen wirtschaftlichen Boomjahren auch für den größten Schwachkopf allmählich zu Ende. Oder wie einer meiner liebsten Investment-Experte derzeit sehr oft sagt: „Wake up! This is really really fu**ing serious shit!“

Die letzten 10 Jahre konnte wirklich jeder Geld verdienen. Die Wirtschaft hat es Dir quasi hinterher getragen. Du konntest alles kaufen was Du wolltest und Du warst immer auf der Gewinnerseite. Die meisten „einfachen“ Leute haben sich für Immobilien entschieden. Bei (Netto-Kaltmiet-)Renditen weit unter 3%. In Großstädten nahe bei 2%. Dann gibt es natürlich noch die Glücksritter, die vor ein paar Jahren auch noch schnell auf den Bitcoin-Zug aufgesprungen sind (und sich genau wie jetzt den Hintern haben versohlen lassen). Und zuguterletzt wurden die Menschen wie verrückt in ETFs getrieben. Und am Jobmarkt wurde auch dem letzten Taugenichts noch ein horrendes Gehalt bezahlt. Firmen wie BMW oder Porsche schütteten an jeden (!) Mitarbeiter jährlich Boni in zigtausender Größenordnung aus. Von Bank(st)ern rede ich erst gar nicht.

Und wohin ging das Geld? Wofür haben es die Menschen verwendet? Außer für völlig überteuerte und viel zu große Immobilien? Oder Aktien zu Höchstkursen? Für neue Smartphones, viele tolle Urlaube, jede Menge sonstigen Konsumschrott (Amazon machts möglich!) und ständig neue Autos. Von Sparen habe ich bei den Meisten in meinem Umfeld nichts gesehen. Lange Zeit gelten Menschen wie ich als Knauser, als Miesepeter oder Spar-Wahnsinnige. Sparen, weil die Zahlen auf dem Kontoauszug Menschen wie mich erhaben machen? Sicher nicht. Sparen weil die Zeit zum Shoppen gehen kommen würde. Und die beginnt jetzt!

Mir war klar warum ich tat was ich tat. Keiner kann den Zeitpunkt eines Knalls exakt vorherbestimmen. Aber jeder wäre theoretisch in der Lage mit eigenen Augen aufmerksam zu beobachten, wenn viele Idioten einen Luftballon immer weiter aufpumpen. Die Erfahrung aus mehreren tausend Jahren Geldgeschichte zeigt mir sehr klar und zeigte mir rechtzeitig: Auch dieser Ballon würde bald platzen. Ob das nun Anfang 2020 geschehen würde oder vielleicht schon im Sommer 2019 geschehen hätte können oder erst Ende 2021, das ist nicht das Thema. Keiner ist Hellseher. Aber nichts wächst für immer. Gerade Geld nicht, das kehrt immer zu seinem wahren Wert zurück. Nämlich 0. Und wenn es noch nicht einmal echtes Papiergeld ist, sondern nur auf den Konten liegt (sog. Buchgeld), dann hat es noch nicht einmal einen Heizwert.

Ich trage hier hoffentlich meinen Teil bei, um Dich auf Deinem Weg etwas zu inspirieren oder zumindest zu informieren. Du warst – zumindest wenn Du den Blog schon länger kennst – auch für mich da, als es mir mal schlecht ging. Jetzt bin ich für Dich da. So einfach ist das. Das ist Menschlichkeit. In diesen Zeiten gibt es kaum Menschen, die einem eine ehrliche und zugleich bereichernde Richtung zeigen können. Oder die zumindest standhaft sind. Es gibt einfach zu viele Quaksalver da draußen. Aber ich habe keine Lust darauf mich mit 90% der Menschen messen zu lassen. Ich will mit Gauß nichts mehr zu tun haben. Jedenfalls nicht mit seinem unteren Ende.

Früher galt für mich immer: „Irgendwie durchkommen, Hauptsache nicht unter gehen! Der minimalste Aufwand genügt!“ Heute gilt: „Hauptsache hübsch!“ und „der 2. Platz ist der erste Verlierer!“. Das ist ein großer Unterschied! Oder wie der besagte Investment-Experte von vorhin auch gerne klar macht: „Heute gilt das The-Winner-Takes-It-All-Prinzip!“ Schau Dir Amazon und Zalando an. Und sieh Dir die Papiertonnen in den Wohnanlagen an. Dann weißt Du was ich meine! Das war in den 60ern, 70ern, 80ern und 90ern noch nicht so. Da durfte jeder „ein bisschen mitmachen“ am Wirtschaftsgeschehen. Zeiten ändern sich. Zeiten ändern Dich. Oder eben nicht. Muss jeder für sich selbst wissen. Fressen oder gefressen werden.

2020-03-25

#WeStayAtHome für Irre

Für die Gruppe der Corona-Anhänger (dieser dämliche Social Media #WeStayAtHome Schwachsinn) kann ich wirklich nichts mehr tun, sorry. Die Gruppe ist aus meiner Sicht hoffnungslos auf dem Irrweg. Aber um die Gruppe geht es mir hier ja auch nicht (mehr). Man kann Irre nicht überzeugen. Bodo Schäfer hat letztens einen ganz guten Spruch auf seinem Instagram-Kanal gepostet, der hieß in etwa: „Wenn Du mit einem Idioten diskutierst, bist Du selbst einer.“ Solche Dinge merke ich mir sehr genau. Es gibt so viele Bilder mit Sprüchen in den sozialen Medien. Oft geht es um Natur und Spiritualität. Um Auszeiten. Qualitätszeiten. Und was weiß ich nicht alles. Aber die einfachsten Dinge, finde ich am Klarsten und Prägnantesten. Der Spruch von vor ein paar Zeilen ist so einer.

Deswegen würde ich mich aktuell im echten Leben niemals mit irgendwem zu dem Thema austauschen, der anderer Meinung ist als ich. Ich poste hier meine Gedanken, gebe wirklich gut gemeinte Tipps und Hinweise sowie auch manchmal – wie ich finde sehr nützliche – Ratschläge. Wenn Du die an Dich heranlässt, dann ist gut. Wenn nicht…? Mir egal. Ein paar Mal habe ich es die letzten Tage versucht. Zumeist bei Gesprächen mit Menschen, die eher wegen finanziellen „Ratschlägen“ angerufen/geschrieben haben.

Kurzer Ausflug:
Die Fragen, die mir gestellt werden, starten fast immer gleich: „Wie läuft es bei Dir gerade mit der Börse?“
Meine Gegenfrage: „Hast Du Dir meine Videos schon angesehen, die ich Dir verlinkt habe und die Du in meinen Artikeln findest?“
Antwort im Prinzip immer in etwa: „Nein, bei dem Thema bin ich mir nicht sicher. Was Du Du da schreibst oder meinst… ich weiß ja nicht, das klingt für mich übertrieben.“
Daraufhin ich meist in etwa: „Dann wirst Du auch finanziell keine richtigen Rückschlüsse treffen können. Wenn Du Dich völlig verar***en lassen möchtest, dann tu das. Wie willst Du finanziell eigene (!) und richtige Entscheidungen treffen können, wenn Du Dich noch nicht einmal ausgewogen zu einem Thema informierst und Fakten nicht an Dich heran lässt?“

Mache ich mir auf die Art Freunde? Nein. Ist mir das wichtig? Nein. Warum? Weil es mir im Leben nichts bringt, wenn Menschen immer nur schnelle Antworten und einfache Lösungen für unglaublich komplexe Sachverhalte möchten. Warum? Weil die gleichen Menschen mir nicht werden helfen können, wenn ich sie eines Tages um Rat frage oder Hilfe benötige.Warum? Weil sie in einfachen Denkmustern verhaftet sind. Das zeigt mir alleine schon die Tatsache, dass ihnen wenige Minuten des Lesens oder Videoansehens offenbar zu mühsam sind. Und das, obwohl ich sie explizit empfehle. Was für eine bessere „Vorauswahl“ kann man bekommen?

Wie Du sehr schnell sehr viel lernen kannst

Klingt das überheblich? Mag sein. Ist es aber nicht. Warum? Es ist ganz einfach so, dass wir für uns im Stillen immer so vorgehen, sobald wir Bücher oder Artikel lesen. Nehmen wir an Du möchtest mit dem Angeln beginnen. Dann kannst Du entweder von 0 starten und irgendwie versuchen Deinen ersten Fisch aus dem Wasser zu holen oder Du lässt Dich durch Bücher/Artikel/Videos/Trainer anleiten. Kluge Leute nehmen hier tatsächlich eine Abkürzung, da sie auf die Erfahrung anderer Menschen bauen. Die Frage ist doch: Warum sollte ich mir das Angeln von 0 selbst beibringen, wenn ich mir einen „Lehrer“ nehmen kann? So kann ich mir in der gleichen Zeit viele andere Fähigkeiten aneignen. Machen wir von klein auf so. Bzw. es wird mit uns so gemacht. Beispiel?

Schule. Du setzt Dich an die Bank und hörst dem Lehrer zu und lernst lesen und schreiben. Eigentlich die normalste Sache der Welt, oder? Aber sobald wir „erwachsen“ werden, legen wir bewährte Methoden ab und meinen uns täglich alles selbst heraussuchen oder uns gar nicht erst mit irgenwelchen Dingen beschäftigen zu müssen. Das ist echter Stillstand. So wäre nie die Glühbirne erfunden worden und der Mensch würde heute noch meinen die Erde sei eine Scheibe. Na bravo. Tipp also: Hör auf Leute, die sich mit einem Thema schon ausgiebig beschäftigt haben. Mache ich den ganzen Tag so. Ich sammle Infos und leite sie direkt an mein Oberstübchen und danach an mein Umfeld weiter. Das ist doch schon eine Zusammenstellung der „besten“ Quellen. Sicherlich subjektiv aus meiner Sicht. Aber dann liegt es eben an Dir, dass Du Dir diejenigen Personen aussuchst, denen Du „zutraust“, dass sie „gute“ Quellen für Dich heraussuchen. Ist das wirklich so schwer?

Das Leben ist zu komplex, um mit einfachen und aus der Hüfte geschossenen Ratschlägen Bäume ausreißen zu können. So läuft das nicht. Und ich möchte wachsen. Miteinander. Aneinander. Aber das ist kein Wachsen. Das ist die simple Abkürzung, die jeder nehmen möchte. Den Fahrstuhl anstatt die Treppen. Das lasse ich für mich mental nicht (mehr) zu. Wir haben nur ein Leben. Und jeder von uns hat nur 24 Stunden pro Tag Zeit. Irgendwann geht der letzte Tag zuende. Und ich will das Geilste rausholen, das ich bekommen kann. Und dabei möchte ich andere Menschen inspirieren und mich inspirieren lassen. Deshalb versuche ich mir in solchen Momenten des Lebens die Frage zu stellen, ob ich die Gedanken anderer Menschen an mich heranlassen möchte. Nicht nur deren Gedanken, sondern auch deren „Spirit“, deren „Mentalität“. Anders gesagt: Ist das eine Siegermentalität (das „FC Bayern Gen“ – und ich bin kein Fan dieses Vereins!), die der Mensch da vor mir mit mir teilen möchte oder will er nur Blut saugen? Blutegel gibt es genug. Fahr mal zum Amazonas. Dafür braucht man mich nicht.

Ich lasse andere zu Wort kommen

Falls Du also doch noch zu der Gruppe der Corona-Jünger gehören solltest, kannst Du spätestens jetzt aufhören weiterzulesen. Du würdest den Rest des Artikels dann weder akzeptieren noch verstehen und geschweige denn irgendwie positiv für Dich nutzen können. Ich hoffe nicht, dass Du zu dieser Gruppe gehörst. Fall doch, beschäftige Dich einfach weiter mit irgendwelchen Horror-Infizierten-Zahlen. Glaub weiter an diesen ganzen Quatsch und lass Dich am Nasenring durch die Manege ziehen. Dich selbst und auch Dich selbst mit Deinem Geldbeutel. Dann führen Dich andere Menschen eben Gassi. Dann wirst Du gelebt. So ist das eben, manchmal ist man der Hund und manchmal ist man der Baum. In dem Fall wärst Du der Baum. Und hättest Dich bewusst unterbewusst (ja, genau so!) freiwillig dafür entschieden.

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Übrigens wird im stark vom schrecklichen Corona Virus betroffenen Hohenlohekreis in Baden-Württemberg nicht mehr auf Corona getestet (https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/hohenlohekreis-in-baden-wuerttemberg-will-nicht-mehr-auf-corona-testen-kuenftig-reicht-diagnose-vom-arzt-a3193060.html). Dort reicht jetzt laut der Leiterin des Gesundheitsamtes folgendes: „Stellt ein Arzt die Symptome fest, gilt die Covid-19-Infektion als nachgewiesen“. Also ein bisschen Husten, ein bisschen Schnupfen und als Kirsche auf der Torte maximal noch ein klein wenig Fieber… und tadaaaaa Du hast Corona! Ole Ole! Na das nenne ich doch mal Wissenschaftlichkeit und Beweisführung. Soll ich weinen oder lachen? Sag Du es mir. Bitte.

Für alle anderen – und ich hoffe von Herzen, dass Du zu den Menschen gehörst, die sich bereits stets (!) aktiv selbst eine Meinung bilden oder zumindest diesen Blog lesen, weil sie sich dahingend weiter entwickeln wollen und Inspirierung suchen, empfehle ich zwei richtig gute Videos von einem verdammt guten Kerl. Genau genommen ist er Fitness-Coach. Was der – Coach Burak – von sich gibt, gerade in Bezug auf das Thema Männer/Frauen und in Bezug auf das Thema Dating, ist richtig richtig Klasse. Ich verfolge ihn seit langem und freue mich immer tierisch auf jedes Video. Derzeit gibt er auch Statements zum Corona Virus ab. Ich finde das extrem ehrenwert. Dass Menschen mit einer gewissen Reichweite (immerhin ist er selbstständig) sich in die Öffentlichkeit stellen und klar positionieren. Wer hat denn schon so viel Mumm? Schau Dir die beiden Videos einfach an. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Es geht hier viel um Mindset und Persönlichkeit(sentwicklung). Und ich will hier im Blog auch meinen Kernthemen treu bleiben. Letztlich dreht sich alles im Leben um das eigene Denken. Sobald Du tatsächlich „frei“ wirst im Kopf (!), gehört Dir die Welt. Egal ob es Kohle, Gesundheit oder einen tollen Partner betrifft. Anderenfalls musst Du Dich mit den Resten zufrieden geben. Das gilt für alle Lebenslagen:

  • Die Reichen werfen die Knochen weg, an denen Du dann noch ein bisschen nagen darfst.
  • Die Ärzte geben Dir Medikamente, die Dich in einer Dämmerung zwischen Gesundung und Tod halten sollen.
  • Die echten Männer schnappen sich die Frauen mit Klasse, so dass Du Dich auch hier mit dem Rest zufrieden geben musst. #HauptsacheHübsch 😉

Und nun, sacken lassen bitte:

und

Dein Geld ist niemals futsch, es gehört jetzt einfach nur anderen

Seit langem schreibe ich ja immer wieder darüber, warum es so wichtig ist, finanziell frei zu werden. Gerade wenn Du abhängig beschäftigt bist. Eine krassere Versklavung ist kaum möglich. Und achja… meine Thesse zum Corona Virus kennst Du ja aus den anderen Artikeln schon. Es ist einfach nur, dass die „Großen“ wieder einmal einen richtig tollen Grund gebraucht haben, um die Finanzblase mal wieder zum Platzen zu bringen. Schön mit der Nadel in den Luftballon gestochen, sag ich nur! Bumm! 2000 war es eben eine Dotcom-Blase, 2008/2009 eine Lehman-Brothers-Pleite/Immobilienkrise und 2020 ist es eben der Corona Virus.

Mega Idee, besser gehts nicht. Warum? Nun, der Corona Virus ist doch ein idealer Grund, um sich als Hochfinanz/Regierung/Presse die Hände in Unschuld waschen zu können, oder? Die Meute feiert die Politik freiwilllig für den gesamten Abbau aller Bürgerrechte: Selbstisolation (= Knast in den eigenen 4 Wänden), Handydatenauswertung und -ortung sowie Handydatenprofiling, Social Media Einschränkungen/Sperren, Bargeldverbot und Geld drucken bis zum Abwinken. Was will man als Herrscher mehr, als eine Meute, die Dich dafür feiert was Du tust? Das ist so genial. Das hatte nicht einmal Adolf so gut hinbekommen. Jetzt hatte der aber den Göbbels für genau solche Zwecke. Nur heute ist eben 2020, da ist die Herrscherkaste propagandistisch einfach noch einen Zacken weiter. Und die Meute offenbar noch bereitwilliger auch den letzten Rotz zu glauben. Wie damals im Sportpalast, alá „Wollt ihr die totale Isolation? Wollt ihr sie, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir sie uns heute überhaupt erst vorstellen können?“. Ehrlich gesagt schaudert es mir da. Ich hoffe Dir auch.

Letztens hab ich auf Social Media einen richtig richtig guten Spruch gelesen. So eine Art von Ironie liebe ich ja: „Erst retten wir das Klima, dann retten wir die Umweltsau.“ Bei sowas könnte ich glatt eine Flasche Champagner köpfen. Das ist mein Humor! Leider geil. Wer den Hintergrund nicht versteht, gerne hier nachlesen, dann wird der Zusammenhang rasch klar: https://www.focus.de/kultur/kino_tv/meine-oma-ist-ne-alte-umweltsau-sturm-der-entruestung-nach-klima-lied-wdr-loescht-kinderchor-beitrag_id_11499595.html

Achja, die Hochfinanz… genau… da war ja noch was. Was sage ich ja seit jeher? Dass wir ausgezogen werden bis auf die Unterhosen. Seit Jahrtausenden. Die Großen verkaufen zu völlig überteuerten Preisen. Die Kleinen? Steigen oben ein und verkaufen unten. Während die Großen unten wieder zu Ramschpreisen einsammeln. Und das geht im Kreislauf so. Glaubst Du mir hoffentlich. Wenn nicht, jüngstes Beispiel: https://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Senatoren-stossen-Aktien-rechtzeitig-ab-article21658104.html

Analogien zum Pickuppen

Wie gesagt, mir geht es ja gar nicht darum irgendwen zu bekehren. Das ist hoffnungslos. Genauso wie man niemanden einfach so zum Christentum, zum Islam oder zum Buddhismus bekehren kann. Und auch nicht davon abhalten kann, freiwillig so dämlich zu sein und Kirchensteuer zu bezahlen. Jeder tut was er tut. Entweder kommt jemand von alleine auf ein Thema, weil er sich einfach auf sein Bauchgefühl verlässt… und anfängt selbst zu recherchieren… oder derjenige wird es niemals mehr lernen. Dann hat er aber auch leider so etwas wie ein gutes Bauchgefühl abgelegt. Dann haben Erziehung und gesellschaftlicher systematischer Druck gesiegt. Ich bin da anders gepolt. Ich plädiere für Herz, Verstand und Bauchgefühl. Dann kann im Leben wirklich nichts schief gehen, jedenfalls nicht auf Dauer.

Das ist übrigens ganz genauso, wenn Du Dich für das Thema „wie lerne ich eine Frau kennen“ interessierst. Nehmen wir an Du bist ein ganz normaler Mann (die nachfolgenden Ausführungen gelten im Prinzip ähnlich auch umgekehrt, falls Du eine Frau bist), ein gutes Wesen mit tollem Charakter. Aber Du hast nie gelernt Frauen gezielt kennen zu lernen. Wie auch, „sowas ergibt sich dann schon“. Haben uns Mama und Papa und die ganze Gesellschaft doch so beigebracht, stimmts? Ja stimmt. So und dann kommt der Junge vom Projekt Beziehung und saß eines Tages zu Hause auf seiner Couch. Depressiv. Tief depressiv. Weil er die Frau seines Lebens verloren hat. Und selbst Schuld daran war. Und das nun realisiert hat, wo es schon zu spät war. Das war weit vor der Zeit dieses Blogs.

Und das ging viele Monate so. Ich hatte nur noch funktioniert. Im Kaschieren bin ich gut. Ich habe meinen Job weiterhin ziemlich professionell erledigt. Obwohl ich innerlich völlig ausgebrannt war. Zu dieser Zeit habe ich in meinem Leben vieles gelernt, obwohl ich bereits in einem Alter war, in dem man auch schon „hätte weiter sein können“. Aber dazu gab es nie Anlass. Ich war seit Jahren in einer Beziehung. Ich hatte meinen Job. Alles war fein. Aber so funktioniert das im Leben nicht. Eckhart Tolle weist immer wieder darauf hin, dass nichts für die Ewigkeit ist. Das sind nur Gedankengebilde. Nichts ist für immer. Das hatte ich bis dahin nicht begriffen. Nur deshalb konnte ich überhaupt depressiv werden. Heute weine ich darüber nicht mehr. Ich lache vielmehr über mich selbst.

Für die Dinge, die damals zum Beziehungsaus geführt haben, würde ich heute nichmal eine Minute nachdenken. Ich würde es nie wieder so weit kommen lassen, dass ich einen Menschen aus eigener Schuld „abgeben“ muss. Das würde ich nicht zulassen. Habe ich es immer in der Hand? Nein. Aber ich kann stets mein Bestes geben. So wie ich es auch in meiner letzten Beziehung tat. Hatte ich es da in der Hand? Auch nein. Da wurde ich Gassi geführt. An der Stelle war ich der Baum, nicht der Hund.

Aber ich habe die Einblicke, die Lichtblicke waren, wie sich später herausstellte, genutzt. Ich habe alles hinterfragt. Ich habe mir – aus der Einsamkeit heraus – die Frage gestellt: „Wie lerne ich wieder eine tolle Frau kenne?“. Und ich fand meine Antwort in Büchern. Und bei tollen Lehrern. Die nichts anderes taten als ihre Erfahrungen niederzuschreiben oder zu unterrichten. Ich begriff zu diesem Zeitpunkt – das ist jetzt etwa 5 Jahre her – dass nichts im Leben so ist, wie ich es bis dahin dachte. Ich lebte in einer Illusion. Wie es heute noch 99% der Menschen tun. Glücklicherweise bin ich damals aufgewacht. Ich wollte nicht wahrhaben, dass ich als Mann „einfach so“ eine Frau kennenlernen konnte, wann immer ich wollte. Wenige Monate später hatte ich Date um Date. Gut, anfangs habe ich mich wohl ziemlich doof angestellt. Normal halt. Durchschnittsmann. Aber ich wurde besser. So gut, dass die anfängliche Einsamkeit einer Anstrengung wach. Eine Anstrengung ständig von Frauen umgeben zu sein. Waren sie alle hübsch? Anfangs nicht, danach schon. Übung ist der Schlüssel. Hübsch ist kein Kriterium für Erfolg. Weder für die Frau noch für Dich. Hübschsein ist ein Gedankenkonstrukt. Wenn Du Dich davon täuschen lässt, musst Du Dich eben mit den Resten zufrieden geben.

Und das war die Geburtsstunde für mich zu verstehen, dass im Leben alles möglich ist. Wo ich mir zuvor noch in die Hosen gemacht habe, als ich nur daran dachte, eine Frau ansprechen zu müssen (!). Training, Disziplin, Tränen und Schweiß brachten mich weiter. Irgendwann war es für mich wie ein Spiel. Und irgendwann später war es kein Spiel mehr. Denn dann war das mein neues Ich. Ich musste mich nicht mehr zusammenreißen, um eine Frau anzusprechen. Ich sprach einfach alle an, wenn mir danach war. Je hübscher, desto besser. Nur keine Mittelmäßigkeit im Leben! Das sollte für uns alle gelten. Ob sie einen tollen Charakter hat, sieht man sowieso nicht auf den ersten Blick. Also gebe ich doch lieber nur den Frauen eine Chance, die mir wirklich gefallen. Macht Sinn, oder? Und so läuft das nicht nur beim Kennenlernen des vermeintlichen Traumpartners.

Es läuft auch in den Finanzen so. Was haben denn all die klugen Super- und Möchtegerninvestoren die letzten Jahre empfohlen?! „Immobilien, Immobilien, Immobilien kaufen!“ Vor 10 Jahren noch, war das kein großes Thema. Aber spätestens die letzten 2 oder 3 Jahre war das eine große Blase. Alle haben sie sich Hals über Kopf verschuldet. 90% oder 100% Finanzierungen waren eher die Regel. Der Grund, warum ich mich aus dem Thema ferngehalten habe. Und bei immer neuen Höchstständen an den Börsen auch nur einen kleinen Teil meines Kapitals dort investiert hatte. Obwohl alle weiter in Immobilien oder Aktien trällerten. Oder Bitcoins. Damals, als er fast bei 20.000 Dollar war. Ich habe mich mit Bitcoins erst beschäftigt, als sie unten bei 3.500 Dollar waren. Laufe niemals der Herde hinterher. Es ist Schwachsinn, außer Du willst der Baum sein. Denk an das Sinnbild. Ein großer Börsenlehrer propagiert immer zwei Dinge, die nötig sind: Beständigkeit und Duplizierbarkeit. Keiner muss über Nacht reich werden. Das ist etwas für Illusionäre. So wie Du auch nicht von heute auf Morgen an Deine Traumfrau gerätst. Nimm einfach die Treppen und lass den dämlichen Fahrstuhl links liegen!

Und so freue ich mich im Moment über den Ausverkauf an der Börse. Und in einigen Monaten vielleicht auch über echte Immobilien-Schnäppchen. Wie derzeit die Immobilienpreise einbrechen… gerade für Gewerbeimmobilien (Büros/Einzelhandel)… nur steht das eben auf keiner Kurstafel an der Frankfurter Börse. Aber puh! Wenn das Ganze mal ins Rollen kommt kann es sein, dass ich dann auch mal zugreife. Vielleicht auch nicht. An der Börse ist mehr zu holen. Ich habe die letzten Wochen vieles eingesammelt, was der Markt in totaler Panik abverkauft hat. Kerngesunde Unternehmen, die noch nicht einmal vom Corona Virus betroffen sind. Und besonders viele Rohstoffe und Rohstoffproduzenten. Einfach einen großen Sack rausholen und gezielt (!) alles reinrieseln lassen, was die Herde in totaler Panik und in totaler Irrationalität abstößt. Der Markt neigt zu brutalen Übertreibungen, das gilt immer in beide Richtungen. Egal ob Börse oder Corona Virus. Und diese Übertreibungen musst Du nutzen. Konträr denken! Sich trauen! Analysieren! Smart sein. Anders sein. In Krisen sind Krisenmanager gefragt. Klarer Verstand. Rationalität. Da zeigt sich erst, wie die echte Party gespielt wird. Du kannst Dir nichts davon kaufen, wenn Du immer alles tust, was alle tun. Seit ich die Börse verstanden habe, habe ich auch den Rest im Leben verstanden. Und umgekehrt.

Mir tun die Menschen leid, die ernsthaft gesundheitlich betroffen sind. Das steht außer Frage. Zum Glück sind das auch nur ganz wenige. Wieviele sind das? Ich kenne ein paar Menschen, die positiv auf den Corona Virus getestet wurden (bei bist zu 50% falsch-positiven Testergebnissen auch nicht sehr schwer!). Aber ich kenne niemanden, der derzeit mehr als ein bisschen Schnupfen hat. Und wenn wir alle Menschen testen würden, würden wir feststellen, dass sehr viele Menschen Corona positiv sind und noch nicht einmal etwas davon bemerken (wie bei jeder Grippewelle jedes Jahr). Ich kenne – so wie es Coach Burak im Video oben sagt – aber viele Menschen, die bereits jetzt in Kurzarbeit sind oder deren Unternehmen gerade massiv drohen in Schieflage zu geraten. Einige Unternehmen sind schon pleite. Vapiano beispielsweise. Oder Maredo.

Anekdote am Rande: Vor 10 Tagen wollte ich dieses Schrottunternehmen (Vapiano) leerverkaufen, ich hatte die Verkauforder schon ausgeführt. Leerverkaufen bedeutet, dass man davon profitiert wenn der Aktienkurs sinkt, anstatt wie üblich daran zu profitieren, wenn ein Aktienkurs steigt. Und dann kam von meinem Broker die Meldung, dass ich diesen Titel aus dieser bestimmten Kategorie leider nicht leerverkaufen könnte. Schade. Heute ist der Laden insolvent. Wären nette 75% Kursgewinn gewesen. Sehr häufig ist man eben auch der Baum, nicht der Hund. Aber ich habe genug andere Dinge leerverkauft in der Zeit. Man ist eben nicht immer nur der Baum.

Und es ist immer das Gleiche: Hüpfst Du bei der Party mit, weil alle hüpfen? Säufst Du Dein Bier, weil alle Bier saufen? „Gönnst“ Du Dir etwas, weil es gerade Zeit ist sich etwas zu gönnen und das alle so machen (in Wahrheit verwechselst Du „möchten“ mit „brauchen“!)? Und… sprichst Du die Frau da vorne nicht an, weil „man das nicht einfach so machen kann“? Dann hast Du definitiv Aufholpotenzial. Lerne Dich von all den Gesellschafts- und Gruppenzwängen abzukoppeln. Alleine läuft es sich auch ganz gut. Anfangs ist es hart. Irgendwann macht es nur noch Spaß! Es ist nur für eine Weile hart. Und schon bald werden sich Dir Menschen anschließen. Dann hast Du im Prinzip eine neue Gruppe gegründet. Die kleinste Gruppe beginnt aus meiner Sicht nicht bei 2, sondern bei 1. Ich bin der Startpunkt. Wo ich bin ist vorne. Alles andere kann kein Anspruch sein.

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Und – was ich schon lange nicht mehr tat – ich verlinke noch die neueste Ausgabe von „Me, Myself and Media„. Ausgabe 56. Auch da geht es um Corona. Aber auch um die Hintergründe in der Politik, der Finanzwelt und um den Abbau der Bürgerrechte. Sehr gelungen, wie immer, die neueste Folge. Aber vorsicht: Das ist definitiv nur etwas für Selbstdenker und nichts für Konformisten. Also genau das Richtige für mich. Und hoffentlich auch für Dich. Kostet Zeit, das anzusehen? Ja. Qualitätszeit. #F***OffNetflix

 

PS: Und im Moment kann ich mir kaum etwas Langweiligeres vorstellen, als mit einer Frau meine Zeit auf der Couch oder auch auf einer Party oder sogar auf einer einsamen Insel oder sonstwo verbringen… zu… müssen. Ja, richtig gelesen. Was für ein „verschwendetes“ Potential bei mir, oder? Ich könnte einfach durch die Stadt laufen, 20 Frauen ansprechen und würde vermutlich schon morgen Abend nicht alleine verbringen müssen. Gut, jetzt bei der Ausgangssperre geht es vielleicht gerade nicht so gut. Aber grundsätzlich ist das so. Nur habe ich derzeit echt besseres zu tun. Nämlich große Säcke aufspannen und das einsammeln, was die anderen Herdentiere in Panik und planlos an den Finanzmärkten abstoßen. Weil – oho oho – der Corona Virus so unglaublich gefährlich sei. Finde ich das geil? Definitiv nein. Mir tun die Menschen leid, die finanziell gerade massiv leiden und am Nasenring durch die Manege gezogen werden. Mich wird es ganz bestimmt auch treffen, wie Dich. Denn in Zukunft gibt es höhere Steuern und weniger Bürgerrechte! Aber hey. In Zeiten von #WeStayAtHome, wo in totaler Obrigkeitshörigkeit nichts mehr hinterfragt wird, kann ich auch nichts anderes tun als hier mit diesem Blog einer kleinen Menge von Menschen das Beste mitzugeben, was ich im Leisten zustande bin. Ich finde es auch nicht toll, dass nicht alle Männer die wirklich attraktiven und tollen Frauen abbekommen können. Aber muss ich deswegen ein schlechtes Gewissen haben, nur weil ich – wenn überhaupt – meine Zeit auschließlich mit attraktiven Frauen (#HauptsacheHübsch) verbringe? Definitiv nein. Und zur Zeit sowieso nicht. Ich lebe derzeit wie ein asketischer Mönch. Frauenlos. Sehr bewusst. Es gibt einfach Spannenderes als Frauen, für mich. Man kann seine Zeit – ein bisschen – mit einer Frau verbringen. Oder sie sich – lange – für sich selbst und seine Kernthemen nehmen. Frauen sind ein netter Zeitvertreib. Heutzutage, leider dazu verkommen. Keine Frage. Aber ich bin nicht darauf aus mir meine Zeit zu vertreiben. Dafür ist sie mir zu kostbar. Ich bin längst Hund und habe aufgehört der Baum sein zu wollen oder gar sein zu müssen. 😉

PPS: Ein Video, das ich die letzten Tage verlinkt habe, wurde inzwischen von Youtube gelöscht. Die Zensurwut greift mal wieder um sich, betrifft viele meiner Quellen. Das geht seit Monaten immer heftiger zu. In diesem zunehmend totalitären Staat. Der nicht Nordkorea heißt.

Corona Virus: Ich bin schockiert, was für eine Ignoranz der Fakten!

Heute wird es ein sehr kurzer Artikel, aber was raus muss, muss raus.

Es ist eine ganz simple Message, die es heute gibt: ICH BIN SCHOCKIERT von der Ignoranz der Masse gegenüber vorhandenen Fakten!

Zur Zeit frage ich mich noch mehr als sonst: Sind wir denn von allen guten Geistern verlassen?! Sind wir denn vollkommen von Sinnen?! Sind wir komplett bescheuert geworden?!

2020-03-21

Liebe Freunde, liebe Familie, liebe Bekannte, liebe Blogleser. Heute habe ich eine sehr direkte Botschaft an Euch und wechsle deswegen in die direkte Du-Form.

Ich mache seit ca. 6 Wochen nichts anderes als Analysen zu fahren. Ich lese so viel und quer und lese aus so VIELEN VERSCHIEDENEN (!) vorhandenen Quellen. Ich lese n-tv, ich lese sehr gerne Bild Online (sehr guter Kontraindikator!), ich lese Stern, ich lese Spiegel, ich lese Fokus, ich lese die Zeit, die Süddeutsche, die Frankfurter Allgemeine, ich lese alles das, was Du vermutlich sonst ausschließlich liest.

Ich lese aber auch Epoch Times, die Neue Züricher Zeitung, RT Deutsch, viele viele andere Zeitungen und ganz viele viele Blogs (Tichyseinblick beispielsweise) und Presseportale (kenfm) und folge ganz vielen weiteren Journalisten direkt auf ihren Twitter- oder Telegram-Kanälen.

Was ich damit sagen will: Ich informiere mich und bilde mich aus ALLEN (!) Quellen- und Presserichtungen fort. Und ich bin schockiert darüber, was mit den Menschen gerade los ist.

Gestern schrieb mich Fr. Distanz an, vielleicht kennst Du sie noch. Sie war mal Thema vor einigen Wochen. Wir stehen noch im losen Kontakt, da wir auch beruflich (fast auschließlich telefonisch) miteinander zu tun haben. Ich schickte Ihr das verlinkte Video aus meinem letzten Beitrag, mit der Bitte es sich anzusehen. Das war meine Antwort auf ihre Frage, wie es mir gehe und ob bei mir und meinem Umfeld alles okay sei.

Von ihr kam als Antwort: „Ich weigere mich so etwas anzusehen! Ich bin schockiert, dass Du Dir solche Verschwörungstheorien überhaupt ansiehst!“

Meine Antwort: „Alles okay, kein Ding. Musst Du nicht schauen. Wenn Du Dir Meinungen bildest, ohne Gegenmeinungen zu hören, dann ist das Deine Entscheidung. Ich sehe mir zu allen Themen immer beide Seiten an. Ich habe meinen Kopf auf meinen Schultern, damit ich ihn zum Denken nutzen kann. Lass uns gerne über andere Dinge unterhalten, bei Corona kommen wir nicht zusammen.“

Und so höre ich es derzeit von allen möglichen Seiten. Es gibt wenige Ausnahmen in meinem Umfeld, die offen sind für Fakten. Die adressiere ich auch gar nicht. Aber ich telefoniere doch täglich mit Menschen und schreibe viel. Das da oben ist nur ein Beispiel. Ein trauriges. Was gerade passiert ist Hollywood, sonst nichts.

Meine klare Message an Dich lautet, es ist eine eindringliche Bitte:

Verfalle nicht in Panik und bitte bitte schalte Dein Gehirn nicht aus! Es gibt so viele Medien und Quellen, aber im Endeffekt suggerieren sie einem momentan nur Panik und blanke Horrorszenarien. Falle doch auf so einen Schwachsinn nicht herein, solange es ÜBERHAUPT KEINE Fakten dazu gibt. Außer Du möchtest auf der Verliererseite stehen.

Wenn aus Italien Kolonnen von Armeefahrzeugen in Videos gezeigt und verbreitet werden, wieso macht eine Regierung so etwas? Hilft das irgendwem auf sinnvolle und rationale Art? Oder sollen mit solchen Bildern Schock-Szenarien aufgebauscht werden? Würde man als besonnener Politiker nicht eher alles dafür tun, das Volk souverän zu führen und sie vor Angst und Schrecken zu schützen? Warum werden solche Bilder veröffentlicht?! Warum müssen das Armee-Laster mit Blaulicht sein?

Bitte verlasse Dich auf Daten, auf Zahlen und Statistiken. Aber beschäftigte Dich auch damit, wie sie erstellt werden. Schau nicht plump auf die Zahl der „Infizierten“. Beschäftige Dich damit, wie sicher diese Tests sind (Falsch-Positiv-Quote!) und beschäftige Dich damit, wieviele Menschen tatsächlich sterben. Wie alt (!) diese Menschen sind und welche (!) Vorerkrankungen sie in über 95% der Fällen haben.

Ich sage es nochmal: Ich bin schockiert ob der Dummheit der breiten Masse, ehrlich. Ich kann es nicht mehr anders ausdrücken als so direkt und hart. Fakten zählen in diesen Zeiten noch weniger als jemals schon.

Anfangs befürchtete ich zugegebenermaßen (damit habe ich überhaupt kein Problem!), dass hier aus China ein „Killervirus“ auf uns zu kommen würde. Zu diesem Zeitpunkt hat uns die Politik erstmal gar nichts gesagt. Mit einigen Tagen Verzögerung hat sie uns dann tagelang eingeredet, dass Deutschland bestens gerüstet sei und uns nichts anhaben könnte. Dass unsere Grenzen weiter offen bleiben könnten. Und was war wenige Tage später? Die gleichen Gesundheitsspähne und Seehofers und Mutti Merkels traten vor die Presse und machten eine Kehrtwende um 180 Grad und redeten uns nun ein, dass jeder Einzelne von uns hochgefährlich sei und wir zu Hause bleiben müssten (!).

DA LACHE ICH MIR DEN AR*** AB, FREUNDE. Und sonst gar nichts!

Es ist wirklich nicht an der Zeit, hier noch kuschel-kuschel zu spielen. Auch nicht im Ton. Der wird rauer, dessen bin ich mir bewusst. Irgendwann ist echt mal gut. Selbst für einen so langatmigen Menschen wie mich. Irgendwann erstaunt mich nur noch die Ignoranz der Masse vor definitiv vorhandenen Fakten, die allerdings NIRGENDS (!) in der Systempresse thematisiert werden. Und wenn dann werden diese Fakten diffamiert. Ich werde meinen Schock auch wieder überwinden, keine Sorge. Und dann gibt es wieder gemäßigtere Töne. Aber nicht im Moment! 🙂

Anders herum berichten die freien Medien sehr wohl über die Massenmeldungen der Lügenpresse. Dort kommen beide Ansichten zu Wort. Im Mainstream wird eine Einbahnstraße gespielt. Pluralismus sieht anders aus.

Wie gesagt, das hier wird kein langer Artikel heute. Ich hab gestern genug veröffentlich.

Aber das Wichtigste: Die Regierungen drucken wie wild Geld. Anders als Du es momentan vielleicht meinst, wird definitiv NICHT ALLES GUT AUSGEHEN für uns. Nein. Wird es nicht. Das Ding wird wirtschaftliche immense Folgen haben. Wenn Dir das vollkommen egal ist und Du hier den Regierungen und der Systempresse glauben möchtest, dann bitteschön. Nicht mein Problem. Ehrlich nicht. Sei schockiert von irgendwelchen „Infirzierten-Zahlen“ und irgenwelchen Meldungen von angeblichen Toten, die am Corona Virus gestorben sein sollen.

Beispiel: Gestern ging eine Meldung herum, dass in Berlin der Erste Mensch am Corona Virus gestorben sei. Hey!!! Dieser Mann war 95 Jahre alt! Und wie ein freier Journalist ganz richtig dazu sagte: Wäre diese mediale Panik- und Angstmache nicht am Werk, dann wäre der gute Mann vermutlich 100 geworden. Das ist die Realität. Ich kann doch solche Meldungen kaum ernst nehmen. 95 Jahre!!! Hallo?! Mit 95 darf man nicht sterben oder was?!

Und was den Virus betrifft: Wenn Du Dich jetzt – trotz aller Gegenargumente und Fakten! – weiterhin verrückt machen möchtest, dann auch bitteschön. Auch nicht mein Problem.

Ich sage es ganz ganz deutlich:
In Hochzeiten, wenn der Gabentisch reich gedeckt ist, sind alle Menschen Klugsch***er und wissen von Finanzen und von allem extrem viel. So war es die letzten Jahre. Aber die Realität sieht so aus, dass sich in der Krise entscheidet, wer ein Dummkopf ist und wer nicht. Wenn der Honig in strömen fließt, geht es allen gut. Aber JETZT entscheidet sich, wer an die Wand geklatscht wird und wer nicht.

Jetzt hast Du die Wahl, jetzt bist verdammt nochmal Du selbst gefragt:
Möchtest Du als Lemming durch diese Situation gehen oder einigermaßen rational und dadurch mit möglichst wenig Schaden heraus kommen?!

Ich fasse es nicht, ehrlich. Diese Ignoranz der Menschen gegenüber Fakten. Ich verstehe die psychologischen Hintergründe sehr genau. Es hat etwas mit Bewusstsein und Unterbewusstsein zu tun. Gepaart mit kognitiver Dissonanz. Wir sind Tiere, deshalb funktioniert unser Unterbewusstsein dominant und unser Bewusstsein wird ausgehebelt. Deswegen lassen Menschen „neue Fakten“ nicht zu, wenn sie nicht ins bisherige eigene Weltbild/Meinungsbild passen. Aber die Frage, die Du Dir stellen musst: WOHER ZUM TEUFEL HAST DU DEINE MEINUNG?! WIE HAST DU SIE DIR GEBILDET? Hast Du sie Dir überhaupt selbst (!) gebildet?

Dass dieser Killervirus unglaublich killerhaft sein soll, woher kommt diese „Meinung“? Frag Dich einfach selbst. Hast Du den Virus? Bist Du daran gestorben? Kennst Du Menschen, die derzeit an einer Lungenmaschine hängen? Hast Du von irgendwem gehört, der jemanden persönlich (!) kennt, der an solch einer Maschine hängt? Ja? Dann tut mir das wirklich leid, das steht außer Frage. Aber dann bist Du einer von Millionen, die betroffen sind. Der große Rest kennt höchstens Menschen, die ein wenig Husten und Schnupfen haben. Wie jedes Jahr. Und wie jedes Jahr stecken sich Menschen mit Corona Viren an, nur dieses Mal wird darüber berichtet. Das ist der einzige Unterschied. Nichts anderes sagen die Zahlen derzeit.

Und nun kommt zu dieser „Meinung“ eine Gegenmeinung. Ich verstehe ja, dass das schmerzt, wenn man plötzlich etwas anderes glauben soll als die Masse. Aber hey, die Masse hat Unrecht. Immer. Immer. Und immer. Warum? Weil die Masse nicht selbst denken kann. Sondern nur Meinungen übernimmt. Vorgekaute Meinungen durch das Sprachrohr der Presse. Meinungen der herrschenden Klasse. Wie oft habe ich das in den letzten Monaten hier thematisiert. ICH BIN SCHOCKIERT von dieser Ignoranz. Ehrlich.

Ich werde hier weiter meine Rechercheergebnisse auf Faktenbasis veröffentlichen. Und wenn mir noch so viele Leute erzählen wollen, dass es ein Killervirus sei. Das dachte ich anfangs auch, aber die Lage hat sich aufgrund der inzwischen mehr und mehr verfügbaren Daten erheblich verändert. Und wer das nicht einsehen möchte, dem ist nicht zu helfen.

Was gerade stattfindet ist der Ausverkauf und das Aussterben des stationären Einzelhandels. Siegen werden wieder die Tech-Giganten und die Online-Händler. Macht es nicht Sinn, sich über so etwas mehr Gedanken zu machen und hier ggf. die Ursachen für diese ganze Situation zu suchen? Oder sich zumindest mit den zukünftigen Entwicklungen zu beschäftigen? Tu es in Deinem eigenen Interesse oder Du wirst verlieren. Ganz gewaltig sogar.

Wir sprechen uns in ein paar Monaten wieder. Wenn die Wirtschaft vollkommen in Trümmern steht, wenn wir nicht bald zur Vernunft zurück kehren. Aber nachträglich Recht zu bekommen, darauf pfeife ich. Das interessiert mich nicht die Bohne! Ich brauche das nicht für mein Ego. Davon habe ich nichs, davon kann ich mir nichts kaufen. Keine Freiheit, keine Gesundheit und auch keine Partnerin (für die Blogleser mit Dating-Ambitionen 😉 ).

Mir ist das alles egal, was irgendwer tut. Ich bereite mich auf die folgenden Szenarien vor. Im nächsten Jahr werden wir die Statistiken der Toten von 2020 lesen (Gesamtstatistik aller Verstorbenen!) und dann können wir eine Abrechnung machen, ob mehr Menschen gestorben sind als 2019. Das was gerade passiert, ist eine absolut Hetze, Panikmache und wenn ich nur für 5 Cent Denkleistung aufbringen kann, würde ich mir aktuell eher die Frage stellen: WARUM MACHEN DIE REGIERUNGEN DAS GERADE ALLES?

Bitte bitte bitte: Selbst denken! Oder eben mit der Masse untergehen. Deine Wahl.

PS: Sorry, falls Du Dich etwas scharf angefahren fühlst. Aber versetz Dich mal in die Lage eines Klardenkers. Wie muss derjenige sich fühlen, wenn ihm soviel Ignoranz und Dummheit widerfährt?! Also sieh es mir nach. Und wenn Du nicht zu diesen ignoranten Fakten-Verdrehern zählst, dann ist doch eh alles gut. Dann bist Du auch absolut nicht gemeint. Dann ist dieser Artikel Balsam für Deine Seele. 😉

PPS: Mich interessiert wirklich Deine Meinung dazu, schreibs gerne in die Kommentare. Ich würde wirklich gerne wissen, wie die Leser dieses Blogs denken. Das ist defintiv spannend. Gestern gab es schon einen Kommentar. Mich würden weitere Meinungen sehr interessieren! Danke.

PPPS: Hier nochmal zwei Videos, bitte anschauen:

Corona Virus – Wichtige neue Erkenntnisse!

So Freunde, erstmal vorweg: Vielen Dank für die vielen Aufrufe. Meine beiden letzten Artikel zum Thema Corona Virus hatten die höchsten Aufrufzahlen seit Bestehen meines Blogs. Das freut mich natürlich. Verwundert mich einerseits aber auch, weil sie nichts mit meinen ursprünglichen Kernthemen Beziehungen und Dating zu tun haben. Verwundert mich andererseits wiederum aber auch nicht, weil wir uns derzeit in einer Ausnahmesituation befinden. In solchen Situationen sind Menschen auf der Suche nach Halt und Orientierung. Mir geht das nicht anders!

Worum wird es heute gehen? Natürlich um Mindset. Um die Wirtschaft. Analogien zwischen der Psyche eines Traders/Investors und der Psyche eines Pickuppers. Und zuletzt auch noch um die neuesten Erkenntnisse und Einschätzungen zum Corona Virus. Mit einem Videolink (unbedingt ansehen!). Der Reihe nach… dieser Artikel wird es in sich haben!

Ein Hobby-Vollzeitanalyst

Ich mache das hier zwar so gut es geht aus einer Position der Ruhe und Rationalität heraus, allerdings verbringe ich derzeit täglich zwischen 5 und 10 Stunden mit Recherchen und Analysen von Nachrichten und Meldungen. Warum? Weil wir gerade Geschichte schreiben! Und ich glaube, dass das den meisten Menschen nicht im Ansatz bewusst ist. Nicht bewusst ist, was hier gerade passiert. Weil draußen die Sonnenstrahlen anfangen wieder kräftiger zu scheinen. Und diese Geschichte, die gerade drehbuchartig abgespielt wird, ist zu spannend. Spannend zumindest für Menschen mit einem ausgeprägten Interessse für Wirtschaft und Finanzen. Alle anderen lassen sich leider einfach von den Ereignissen überrollen. Wieder einmal getreu dem Motto: „Was kann ich denn ändern? Ich kann ja sowieso nichts tun.“

Aber Eines nach dem Anderen. Wir gehen später noch auf das Thema „Drehbuch abspielen“ ein. Zuvor nochmal zurück zu den Aufrufzahlen. Wie gesagt, vielen Dank dafür. Die Zahl der Likes und Kommentare ist dazu allerdings verhältnismäßig gering. Ich sehe mir andere Blogs an, da posten Menschen ein Bild von irgend einem Dings und bekommen sofort 100 Likes. Es gibt solche Blogs, tatsächlich. Nicht wenige. Manche Blogger sind sogar kreativer und schreiben unter ein Foto sogar noch einen Satz. Oh mein Gott. Glanzleistung! Mir bleiben offenbar all „der Ruhm und die Ehre“ verwehrt. Wie ich das nun finde? Es ist mir egal. Aber auch das ist für mich nicht verwunderlich. Warum?

Denn ich glaube, dass hier nur wenige Rationalisten unterwegs sind. Es ging hier nie um Kapitalmarktthemen. Es ging hier immer um Werte und weiche Themen. Dass ich dann mit harten Fakten zu einem (für diesen Blog) bislang fremden Themengebiet auffahre und herausrattere wie ein Maschinengewehr, ist bestimmt für meine treuen Leser verwunderlich. Zumal ich bislang sowieso schon stets streitbare Ansichten vertrat. Selbst was Beziehungen und Dating betrifft. Ich folge keinem Mainstream und ich gehöre auch nicht der Lügenpresse oder der Lügenblogger-Szene an. Bei mir gibt es schonunglose Persönlichkeitsentwicklung und von Herzen freie Meinungen. Das tut weh. Und das ist kontrovers. Ich mache das nicht wie diese ganzen Möchtegern-Mindset-Coaches, die einen Haufen Geld für Ihre Veranstaltungen und Online-Coachings nehmen. Weil ich nicht darauf angewiesen bin. So einfach ist das. Ich verdiene mein Geld unabhängig der Meinung anderer. Ich kann es mir also leisten authentisch zu sein. Das hier ist ein Hobby. Und das ist die größte Stärke, die ein kleiner Blogger nur haben kann. Inzwischen geht das ja fast schon ins Journalistische, was ich hier tue. Ein unabhängiger Blogger ist auf seine Kundschaft nicht angewiesen. Er muss keinem nach dem Mund schreiben. Und anders herum sind die Leser, die es zu schätzen wissen, gerne hier. Aber dieser Blog ist ja für eines Tages gedacht und soll meinen Kindern gewidmet sein, falls ich jemals welche haben sollte. Die gestiegenen Aufrufzahlen freuen mich wirklich, auch ganz ohne Likes.

Lass mich aber zu diesen Zeiten eines ganz klar sagen: Die Zeit für Mindset, kuschel-kuschel und wir-haben-uns-alle-lieb ist gerade vorbei. Ich wundere mich tatsächlich, wie alle Welt sich gegenseitig pseudo-spirituell Trost spendet und noch immer den ganzen Lifestyle- und Motivationstrainern folgt und darauf hofft, dass irgendwie alles schon gut gehen wird. Ich bin viel auf Twitter, ein wenig auf Instagram und sehr viel auf Youtube unterwegs. Während da draußen harte Arbeitsplätze verloren gehen und Knete der kleinen Leute durch den Abfluss ins Nirwana verschwindet, rufen einige dieser Motivationstrainer den Followern noch so einen Rotz zu wie „alles wird gut, bleib entspannt!“ und „glaub an Deine Stärke!“. Sorry, aber das wird dieses Mal nicht reichen! Aus meinem direkten Familienkreis sind inzwischen mehrere Personen in Kurzarbeit. Genau das hatte ich vor über etlichen Wochen bereits unmittelbar (!) vorausgesagt. Und vor einem halben Jahr bereits relativ mittelbar davor gewarnt, dass wir kurz vor einer Kernschmelze im Finanzsystem stehen. Was hier passiert war absehbar, jedenfalls für den aufmerksamen Jetztzeit-Interessierten. Ob es nun Corona ist, das die Wirtschaft plättet oder ob es einen anderen Grund geben würde, der initiiert wird… ist ein anderes Thema. Wie gesagt, zum Thema „Drehbuch“ gibt es unten mehr Infos. Was hier gerade abläuft, hätte Hollywood nicht besser inszenieren können.
2020-03-20

Das Problem der mangelnden Antizipationsfähigkeit

Lass es mich also direkt und klipp und klar sagen: Wenn Du Dich bisher einen Sch*** um Deine Finanzen, Deine Absicherung und Dein zukünftiges berufliches Leben sowie Deine Einnahmequellen gekümmert hast, dann ist jetzt höchste Eisenbahn. Noch deutlicher: Die Welt wird in wenigen Monaten eine völlig andere sein. Wir stehen aus meiner Sicht gerade am Beginn der größten Wirtschaftskatastrophe seit dem 2. Weltkrieg. Das Problem dabei ist für die Meisten nun Folgendes: Was gerade passiert, ist für die menschliche Psyche nicht nachvollziehbar und die Folgen daraus sind nicht antizipierbar. Wie meine ich das? Ein Beispiel. Wenn für heute Abend ein extremer Sturm angesagt ist und eine Unwetterwarnung herausgegeben wird, was passiert in Deinem Kopf dann?

Dann hast Du womöglich umherfliegende Gegenstände auf den Straßen im Kopf. Dann denken wir an hin und her wippende Bäume. Einen pfeifenden Wind. Dann denken wir an teilweise abgedeckte Dächer. Dann denken wir an umfallende Blumentöpfe. Richtig? Natürlich. So. Und wenn nun gerade eine wirtschaftliche Komplettblockade stattfindet, woran denkst Du dann? Zunächst noch aus Angst maximal an geschlossene Geschäfte. Deswegen rennt jeder in den Laden und kauft wie wild Toilettenpapier. Okay gut. Und weiter? Woran denkst Du noch? Vielleicht noch an „oh, hab ich jetzt dann auch Home Office?“. Okay. Weiter? Möglicherweise schaust Du auf Dein Aktien-Portofolio (so Du eines hast) und siehst dicke rote Verluste. Okay, weiter? Und hier liegt das Problem. Hier paaren sich zwei essentielle Dinge. Erstens haben die meisten von uns grundsätzlich schon keinerlei blassen Schimmer davon, wie Wirtschaft und die Kapitalmärkte funktionieren. Und zweitens – und das ist das eigentliche Problem ! – ist so etwas wie gerade noch nie dagewesen.

Punkt 1 ließe sich „schnell“ aufholen. Man besorgt sich einige (gute!) Lektüre und liest nun wie wild nach. Ja, aber Punkt 2 ist das eigentliche Problem, selbst für Kapitalmarktexperten. Was gerade passiert… dafür gibt es keine Bücher. Allenfalls Erfahrungen aus der Zeit des zweiten Weltkriegs. Allerdings sind damals Bomben gefallen. Heute passiert das nicht. Man kann das also nicht vergleichen. Heute dürfen Unternehmen per Anordnung kein Geld mehr verdienen, sie werden dazu gezwungen den Laden dicht zu machen. Menschen werden unter Strafe in Quarantäne gestellt. Ausganssperren werden verhängt. Das war so noch nie vorher da! In Deutschland gab es so etwas in der schlimmsten Vergangenheit nur gegenüber ganz bestimmten Volksgruppen oder Andersdenkenden. Aber dass so etwas für ALLE gelten soll, ist restlos neu!

Zeiten, in denen Gurus gefragt sind

Vorgestern schrieb mich ein ehemaliger Kollege an, „Hallo, was sagt der Börsenguru? ;-)“ Nun, ich sagte ja im letzten Artikel bereits… dass aktuell die Ratgeber und die Ratsuchenden Hochkonjunktur feiern. Wie immer, in Krisenzeiten. Am selben Tag telefonierte ich mit einem anderen Kollegen. Er klagte mir sein Leid bezüglich seinen Verlusten im Aktiendepot. Zufall, dass mich an einem Tag zwei Menschen auf das Thema Finanzen ansprechen? Vieles, aber Zufall sicher nicht!

Ich kümmere mich derzeit mit hoher Leidenschaft und Energie um mein Portfolio. Da ist genug zu tun. Ich habe in meinem Leben noch nie soviel getradet wie aktuell. Weil ich reich werden will? Sicher nicht, nicht gerade. Das ist nicht die Zeit um reich zu werden. Das ist die Zeit für diejenigen, die möglichst smart Ihr Kapitel durch den Sturm bringen wollen, ohne zu kentern. Um danach gewappnet zu sein. Gerade gilt nur: Halte Dein Geld zusammen. Warum dann das ganze Traden an der Börse? Weil ich weiter lernen will! Ich möchte mich weiter kennen lernen. Meine Psyche. Mein Verhalten in Extremsituationen. Der Markt gegen meine Psyche, das ist das Spiel. Aber doch so verdammt real. Ob ich dabei gewinne oder verliere ist mir derzeit nicht so wichtig. Klingt verrückt? Ist es nicht. Es ist dasselbe wie beim Pickuppen. Es geht nicht darum eine Frau nach der anderen kennenzulernen. Es geht darum die eigene Psyche in den Griff zu bekommen. Um daran zu wachsen. Und letztlich nicht mehr pickuppen zu müssen, um tolle Frauen kennenzulernen. Das geschieht irgendwann von ganz alleine. Weil man es kann. Punkt. Mir geht es immer nur um inneres Wachstum. Alles andere ist etwas für Fahrstuhlfahrer, also für Looser. Nur ein Narr will den schnellen Erfolg.

Übrigens am gleichen Tag, schrieb noch jemand in einem Gruppenchat in meine Richtung adressiert: „In solchen Zeiten ist es besser, wenn man nur mit seinem eigenen Geld spekuliert und verliert.“ Das schrieb er deshalb, da er weiß, dass ich auch mit Fremdkapital handle. Ich entgegnete nur: „Man kann entweder sein eigenes Geld verlieren oder aber mit fremdem Geld Geld verdienen.“ Was für ein Schwachkopf, der liebe jenige. Vermeintliche Schadenfreude, die sich da bei ihm breit zu machen scheint. Allerdings ist seine vermeintliche Schadenfreude ziemlich stark gepaart mit Dummheit. Für die meisten Menschen gilt auch hier: Sie meinen, dass das Leben eine Einbahnstraße wäre. Ist es nicht. Es gibt immer zwei Richtungen. Wenn andere profitieren, heißt das noch nicht, dass man es selbst auch tut. Und umgekehrt. Im Moment stehe ich definitiv nicht auf der Verliererseite. Wenn der Herr nichts von Leerverkäufen versteht, soll das nicht mein Problem sein. Aber wenn Du ein dickes Aktienportfolio hast, solltest Du Dich damit auskennen. Ansonsten schmilzt Dir gerade das Eis in der prallen Sonne weg. Fazit: Menschen nehmen Dinge zu Themen an, von denen sie keine Ahnung haben. Wie immer. Kommt dann noch Schadenfreude oder Arroganz dazu, lange ich mir an den Kopf. Gerade Schadenfreude ist so ein mieses Ding. Nicht für mich, sondern für ihn.

Letztens habe ich eine schöne Geschichte gelesen: Wenn Du das höchste Haus der Stadt besitzen möchtest, dann kannst Du entweder einen Krieg beginnen und alle anderen Häuser zerstören oder Du baust Deines einfach Stockwerk für Stockwerk höher. Ich mag keine Menschen, die Kriege beginnen. Ich kümmere mich nur um mein Haus. Das reicht völlig.

Wirtschaftliche Folgen

Erstmal ein paar Dinge zum wirtschaftlichen Part. Im nächsten Kapitel gibt es dann das Finale. Da geht es um den Corona Virus als solchen.

Ich will Dich hier nicht ewig langweilen, das hier sollen nur Denkanstöße sein. Ich halte mich daher möglichst kurz, manches erscheint dadurch möglicherweise Zusammenhanglos. Aber ich kann hier keine 10 seitigen Artikel schreiben. Sieh es mir nach. Falls Du Fragen hast, gerne ab in die Kommentare damit. Kein Thema. In Wahrheit denke ich sowieso nur laut für mich. Ich möchte eines Tages in dieses Tagebuch zurück blicken können und sagen können: „Junge, Du hast das verdammt gut eingeschätzt und echt Klasse gelöst!“ oder mir eben eingestehen müssen, dass ich daneben lag. Und dann würde ich ebenfalls schonungslos aufarbeiten warum ich mich vertan gehabt haben werde. Ich gehe davon aus, dass das nicht die letzte Wirtschaftskrise meines Lebens sein wird. Deshalb ist es so wichtig jetzt die richtigen Rückschlüsse zu ziehen und alles an Lernwissen mitzunehmen, was der Markt nur hergibt. Die Erfahrungen kommen dabei von alleine.

Also: Es wird eine Deflation geben, d.h. die Preise werden fallen. Das findet jetzt gerade bereits statt. Alles fällt. Rohstoffpreise, Edelmetallpreise, Aktien, Anleihen. Relativ sicher sogar mit zeitlicher Verzögerung auch Immobilienpreise. Auf diese Deflation wird als nächstes eine massive Inflation folgen. Warum? Weil die Notenbanken wie wild Geld drucken, um alles und jeden zu retten und in Geld förmlich zu ersticken. Du musst Dir das so vorstellen, als wenn man auf einen Brandherd solange Papier wirft, bis das Feuer aus geht. Das klappt auch irgendwann, mit vielen Tonnen Papier. Aber drunter wird es weiter lodern und glimmen. Es wird irgendwann sogar richtig explodieren, aber eben erst später. Der Sinn hinter all den Maßnahmen? Hauptsache, dass dieses Schuldgeldsystem auf Biegen und Brechen erhalten bleiben kann. Dabei wandern die Verluste der Konzerne, Versicherungen und staatlichen Organisationen zu uns Bürgern. Aber bedenke: Die Verluste des Einen sind immer die Gewinne des Anderen.

Die Big-Player haben ihre Knete längst aus dem Markt gezogen. Zu Höchstständen! Haben sich also die riesigen Vermögenswerte privat vereinnahmt, während sie die Verluste nun sozialisieren (also uns „Dummen“ auftragen). Wir retten die Firmen dieser Ultrareichen nun mit unserem Geld, während die Ultrareichen sich das Geld, das wir ihnen nun bezahlen sollen, selbst jahrelang und auch unmittelbar vor dem Crash haben auscashen lassen. Und nun in diesem Crash sitzen sie (nicht als Privatpersonen!) auf riesigen unternehmerischen Verlusten. Wer trägt also diese Verluste? Der Steuerzahler! Das ist der Unterschied zwischen einer natürlichen Person und einer juristischen Person, einfach mal darüber nachdenken. Ein einfaches Beispiel? Tesla hat erst vor wenigen Wochen zu absoluten Höchstkursen an der Börse und in einer Phase der totalen Euphorie frisches Geld am Markt eingenommen (sog. Kapitalerhöhung). Heute würde ihnen niemand mehr etwas geben (können). Genauso bei Banken, dort gibt es seit jeher hohe Bonuszahlungen für Manager und dicke Dividenden für die Aktionäre. Aber wenn diese Banken nun in Schieflage geraten – und das tun sie gerade! – dann kommt der doofe Steuerzahler und löscht das Feuer mit seiner (selbst nicht vorhandenen) Kohle. Wie geht das? Durch neue Schulden. Schulden für sich und die nachfolgende Generation.

Nochmal zur Inflation, die als nächstes folgen wird. Das geschieht deshalb, da nun eine Unmenge an Geld in den Kreislauf gepumpt wird und demgegenüber einfach nicht genug Waren/Dienstleistungen zur Verfügung stehen. Man kann sich das ganz einfach vorstellen: Geh mal in Zeiten von Hamsterkäufen in den Supermarkt und versuche Klopapier zu kaufen. Oder Desinfektionsmittel. Geht nicht, weil es keines gibt. Richtig? Richtig. 🙂 So, und nun hast Du aber die Tasche voll Geld. Du kannst es aber nicht ausgeben. Sobald nun irgendwelche Waren zur Verfügung stehen (egal ob Klopapier oder Desinfektionsmittel oder etwas anderes), was passiert mit den Preisen dann? Viel Geld trifft auf wenig Ware…? Eben.

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Und die Dummheit der Konsumgesellschaft vielleicht noch. Im Moment sind bislang völlig überteuerte Konsumgegenstände plötzlich für die meisten Menschen nichts wert. Es ist jetzt gerade die Zeit, in der unsere tolle Jugend mit ihren dämlichen Markenklamotten (Nike Airs in der x-ten Sonderedition für 200 Euro und mehr!) nichts zerreißen kann. In Zeiten von Ausgangssperren nützen einem Gel-geschleckten Macho auch die teuren Sneakers und die goldenen Jogginghosen und seine 14-Karat Goldkette nichts. Aber das ist ja auch eine Chance, so ist es nicht. Zeit, sich mal über echte Werte Gedanken zu machen. Menschliche und materielle.

Also: Die Big-Player haben verkauft, bevor es der kleine Mann tut. Das war immer so. Das bleibt immer so. Der kleine Mann verkauft unten. Und schiebt auf diese Art riesige Verluste. Das war auch Gegenstand der Gespräche mit den Kollegen. Sie klagten allesamt über ihre Verluste in ihren Depots. Während ich auf meines blicken kann und völlig entspannt bin. Das tut mir wirlich leid für die vielen fleißigen Sparer. Aber Geld ist kein Spiel. Man muss sich damit einfach beschäftigen. Das ist das Gleiche wie bei mir in meiner letzten Beziehung. Ich wurde im Laufe meiner Zeit hier im Projekt Beziehung sicherlich ein ganz passabler „Frauen-Ansprecher“, aber blieb noch immer ein völlig naiver Beziehungsmensch. So habe ich über die gesamte Beziehung hinweg investiert, investiert und investiert. In die Frau (und ihre Kinder). Um am Ende den „Börsencrash“ im Sinne eines Beziehungsendes zu erleben und mit leeren Taschen zurück zu bleiben. Zum Glück nicht in Bezug auf meine Finanzen. Aber in Bezug auf mein Herz. Jetzt hab ich es doch noch geschafft, ein kleines bisschen Pickup und Dating in den Kontext mit rein zu bringen! 😉

Da im Moment wie wild Geld gedruckt wird und gleichzeitig zu wenige Güter zum Kaufen zur Verfügung stehen (Beispiel: Versuche jetzt gerade mal eine Couch bei Ikea zu kaufen! Pustekuchen!), wird als nächstes eine massive Inflation folgen müssen. In den USA wird demnächst jeder Geld vom Staat geschenkt bekommen, ist gerade in Vorbereitung. Irre. Absolut irre. Man zahlt sich also selbst. Damit dieses kranke System weiter gehen kann. Und wer dann in dieser Phase der Inflation seine Knete nicht in Sachwerten investiert hat, wird völlig entwertet. Auch das war schon immer so in einer Währungs- und Systemkrise. Und es wird auch diesmal so sein.

Möglicherweise wird die herrschende Klasse das wie immer raffiniert machen (wie auch schon in Griechenland und in Zypern während der Eurokrise): Evtl. werden die Banken für Bargeldgeschäfte geschlossen bzw. Auszahlungen an den Automaten limitiert. Es wird aktuell auch diskutiert die Börsen zu schließen. Wenn das passieren sollte, ist die Frage: Wohin mit dem eigenen Geld? Das geht dann ja nicht (mehr). Es ist auf dem Konto „gefangen“. Ist das ein Schreckensszenario? Definitiv. Aber eines mit erheblichem Realpotential!

Freiheitsrechte werden abgeschafft und alle jubeln

Ich mache hier keine Anlageberatung, deswegen stoppe ich an der Stelle. Es soll auch nicht nur um Knete gehen, sondern mehr um die Gefahren für unsere Freiheit. Was nun gerade stattfindet sind erhebliche Einschränkungen der bürgerlichen Freiheitsrechte. Ausgangssperren (wie prognostiziert), ein drohendes Bargeldverbot (die Regierungen arbeiten gerade im Hintergrund an der Einführung/Entwicklung von staatlichen Kryptowährungen), Impfzwang (wahnsinn!!!), Handy-Massendatenauswertungen (ohne gesetzliche Grundlage!) usw. usw. usw…

Und nach der Inflation kann/wird es vermutlich zu einem Zusammenbruch der Währung kommen. Die Wahrscheinlichkeit ist dieses Mal viel größer als nach der letzten Krise. Ob das sicher ist? Was ist schon sicher. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten. Wie es danach genau weiter geht, ist völlig unklar. Es kann genauso gut sein, dass der Euro und die EU auseinanderbrechen, aber ich würde eher davon ausgehen, dass die Globalisten gewinnen werden. Und dann werden wir eher eine globale Regierung bekommen. Science Fiction in ganz real. Die letzten Jahre haben diese ganzen Sozialismus-Arsch****** von links und grün und rot bereits alles in die Wege geleitet. Und jetzt können sie nach dieser Krise schön ernten und alles dem Kapitalismus in die Schuhe schieben. Wie pervers das ist. Denn wir leben bereits in einem (Finanz- und wirtschafts-)Sozialismus. Schuld an der Krise ist nicht der Kapitalismus, sondern der Sozialismus. Aber die Menschen werden nach noch mehr Sozialismus betteln, freiwillig. Erst bettelten sie um eine CO2-Steuer, um „Humanität“ mit (Wirtschafts-)Migranten und als Krönung der Torte mit der Kirsche werden sie um eine Globalregierung betteln. Und sie werden sie vermutlich bekommen.

Jetzt gerade laufen diverse Gesetzesänderungen in verschiedenen Ländern, die den Staaten erhebliche Bürgerrechtseingriffe ermöglichen. Teilweise finden Eingriffe bereits ohne jede Rechtsgrundlage statt. So wie derzeit in verschiedenen Ländern Massendaten der Handynutzer durch die Netzbetreiber ausgewertet und den Regierungen zur Verfügung gestellt werden. Aber in Zeiten, in denen sich die Menschen freiwillig Alexas in die Wohnung stellen, fällt das natürlich kaum mehr jemandem auf. Mir schon. Mir sagt der Name „George Orwell“ etwas und ich denke eben genauso gerne nach vorne, so wie er damals. Ich lasse mich einfach nicht gerne überfahren und noch weniger gerne verar****en. Es ist höchst gefährlich, was hier gerade abgespielt wird.

Und nun zum Corona Virus Drehbuch

Nach allen Recherchen, die ich angestellt habe, sah das Virus vor etlichen Wochen aus wie eine massive Problematik, die auf die Menschheit zukommt. Ich warnte alle möglichen Leute in meinem Umfeld vor der drohenden Gefahr aus China. Die Ausbreitungszahlen waren brutal. Die Bilder aus China waren schockierend. Die ersten wirtschaftlichen Auswirkungen waren unübersehbar.

Und nun? Nun gibt es zunehmend mehr Virologen, die nicht der Lügenpresse angehören, und ihre Meinung als Experten äußern. Ich empfehle Dir dringend das nachfolgende Video anzusehen. Es ist ein Interview zwischen einem Virologen (ehemaliger SPD Bundestagsabgeordneter) und Eva Herman (für mich eine der besten deutschen Journalisten, jemand also, der die Berufsbezeichnung „Journalistin“ verdient hat!):

Es zeichnet sich alleine aufgrund der nicht vorhandenen statistischen Auffälligkeiten ab, dass das Virus ein riesen Bullsh** ist. Das scheint also eine Propagandamaschine zu sein, wie immer. Vor wenigen Wochen konnte das noch keiner ahnen, da die Zahlen und Daten aus China alarmierend waren. Aber heute… sehen wir die Fallzahlen, die Toten und die Ausbreitungsgeschwindigkeit. Während wir hier hyperventilieren, ist in China schon wieder fast alles bei der Normalität. Wäre es ein „echter schlimmer Virus“, wäre das unmöglich.

Ich muss sagen, dass ich mit meiner Einschätzung, dass das Virus gefährlich ist, also vor Wochen vermutlich falsch lag. Sowas gehört dazu. Es geht in Ausnahmesituationen darum, sich bestmöglich anzupassen und sich nicht wie ein Stück Treibholz davon tragen zu lassen. Wenn ich nach einer reiflichen Analyse feststelle, dass ich falsch liege, dann drehe ich eben um. Genauso wie ich Verluste im Depot sofort konsequent begrenze, wenn ich feststelle, dass meine Handelsrichtung sich als falsch herausstellt. Reich wird man im Leben nicht dadurch, dass man Recht behalten will. Reich wird man dadurch, dass man Verluste vermeidet. So einfach ist das. Das gilt im Übrigen nicht nur für Kohle. Die Analogie zu menschlichen Beziehungen in definitiv gegeben! Wieviele Paare leben in toxischen Beziehungen und erleiden so gesehen erhebliche „Verluste“? Es sind so unglaublich viele! Wäre es nicht klüger, eine Beziehung, die einfach falsch ist, zu beenden? Und tun wir das alle (sofort)? Nein. Warum? Weil wir mit Verlusten nicht umgehen wollen. Wir verdrängen. Führt uns das in den Abgrund? Langfristig gewiss. Während man noch mit einer toxischen Partnerin seine Zeit verbringt, könnte man stattdessen längst in den Armen einer wundervollen inspirierenden Frau liegen. So ist das auch an der Börse. Aber das zu können, erfordert Konsequenz und einen klaren Plan.

Zumindest lag ich vor Wochen nicht falsch mit der Einschätzung, dass da „etwas Gewaltiges“ auf uns zukommen würde. Ganz im Gegenteil. Du sitzt gerade vielleicht genau wie ich im Home Office. Und vielleicht ist Dein Arbeitsplatz gefährdet. Das ist sehr real. Aber es ist jetzt Zeit, auf die Feinheiten in der Kommunikation der (Lügen-)Presse zu achten. Was die Presse derzeit tut, ist nicht seriös. Im Gegenteil. Bestimmte Experten werden nach vorne geschoben und andere Experten werden im Mainstream ignoriert, sogar diffamiert. Das ist mir immer dann ein besonderes Warnsignal, wenn Menschen in der Presse diffamiert werden. Hier höre ich sehr gerne hin. Denn meistens werden auf diese Art unliebsame Menschen beiseite geräumt. Aber das oben stehende Video hat innerhalb von 24 Stunden über 1 Million Aufrufe auf Youtube zusammen bekommen. Das ist phänomenal! Und es freut mich für diese herausragende Journalistin, die vor Jahren bereits von der Dreckspresse diffamiert und aus der ARD Tagesschau geworfen wurde. Mein Dank geht hier an Eva Herman, für ihre jahrelange tolle Arbeit!

Fazit

So ein langer Artikel soll auch ein Fazit mitbringen. Ich fasse Dinge auch gerne nochmal zusammen. Wenn meine Artikel schon so lang sein müssen, können sie wenigstens ein angemessenes Ende haben. 🙂

Positiv ist:

  • „Das Virus“ ist aller Voraussicht nach ein riesiger Schwindel. Es handelt sich um einen ganz normalen Grippevirus, wie er jedes Jahr kommt und geht. Die Zahl der Infizierten ist nicht höher als sonst, nur dieses mal werden hysterisch Messungen durchgeführt, das treibt die bekannten (!) Fallzahlen in die Höhe. Und genau darüber wird dann medial berichtet. Im Endeffekt ist es eine Luftnummer. Es sterben derzeit nicht mehr Menschen als sonst in den Jahren zuvor zur gleichen Zeit. Wir haben also keine besondere Gefahr für unsere Gesundheit zu befürchten. Was die Medien derzeit geschickt aufbauschen: Die Menschen sterben nicht AN Corona, sondern MIT Corona. Das ist ein großer Unterschied. Das ist 1. Klasse Statistik! Es ist ein wesentlicher Unterschied, ob etwas korreliert (gleichzeitig auftritt) oder ob etwas kausal (ursächlich) ist. Wenn ich viele Corona Messungen mache, dann werden viele Menschen bekanntermaßen Corona haben. Und genau diese Zahlen vermeldet die Presse. Lügenpresse, Lügenpresse, hey hey hey!
  • Viele Menschen befinden sich derzeit in Kurzarbeit, drohender Arbeitslosigkeit oder im Home Office. Wir können uns nun die Zeit nehmen, um uns zu besinnen. Darauf zu besinnen, dass wir als Wirtschaftssubjekte nicht wichtig sind. Wir sollten endlich anfangen zu verstehen, dass wir nur die Lohnsklaven einer herrschenden Kaste sind. Wir haben nun die Zeit, in dieser entschleunigten Welt, uns auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu fokussieren. Familie, Freunde, innere Entwicklung. Wie viele Menschen fragte ich in den letzten Monaten immer mal wieder, ob wir uns treffen wollen? Und immer wieder hörte ich von manchen ähnliche Dinge: „Du, diese Woche ist echt schwer. Ich hab echt viel zu tun in der Arbeit und komme spät raus und hab noch Termine.“ Es tut mir leid, das diesen Menschen so klipp und klar sagen zu müssen, aber es ist die Wahrheit: Ihr seid Narren! Wen ich meine, kann sich angesprochen fühlen. Die anderen meine ich nicht. Auch wenn ich Euch echt gerne mag. Aber ihr seid Narren. Ihr habt nichts verstanden in Eurem Leben. Aber absolut gar nichts. Ihr seid Konsumsklaven, für Euch ist der Materialismus zu Eurem Lebenszweck geworden. Zeit mit Menschen zu verbringen ist Euch einfach nicht genug wert. Und jetzt, in Zeiten von Ausgangssperren, werdet Ihr vermutlich innerlich und psychisch echte Probleme bekommen. Plötzlich muss man sich nämlich mit sich selbst beschäftigen. Und kann nicht mehr dämliche Instagram-Bilder von irgendwelchen Stränden oder Städtetrips posten.

John Lennon sagte einmal:

Als ich 5 Jahre alt war, hat meine Mutter mir immer gesagt, dass Glück der Schlüssel zum Leben ist. Als ich zur Schule ging, fragten mich die Lehrer was ich einmal werden will, wenn ich groß bin.
Ich schrieb: „Glücklich“.
Sie sagten mir, dass ich die Aufgabe nicht verstanden hätte, aber ich sagte ihnen, dass sie das Leben nicht verstanden hätten.

Meine Botschaft daher an alle, die sich 365 Tage im Jahr über ihren Job definieren und meinen ein echter „Teil“ eines Unternehmen zu sein: Besinne Dich bitte. Dein Job ist nichts besonderes. Er ist im besten Fall eine gute Einkommensquelle. Mehr ist das nicht. Du bist nicht Dein Job. Schon gar nicht, wenn Du Angestellter bist. Ein Unternehmen ist eine juristische Person. Juristische Personen werden durch eine Eröffnungsbilanz ins Leben gerufen. Unternehmen haben kein Herz und es pumpt kein Blut in ihren Adern. Wenn man sich mit „seinem“ Unternehmen identifiziert, dann hat man aus meiner Sicht per se einen an der Klatsche. Aber genau das tut die Mittelschicht, sich mit Dingen identifizieren. Ich empfehle an der Stelle unbedingt die Bücher/Hörbücher von Eckhart Tolle. Mehr als Gold wert, in diesen Zeiten!

Geht es auch anders? Klar. Einerseits gibt es die Sozialschmarotzer, wozu auch all diejenigen zählen, die speziell seit 2015 (Muttis offene Grenzen!) ins Land spazieren und sich hier in die soziale Hängematte legen. Arbeiten diese Menschen für irgend ein „Unternehmen“? Nee. Und dann gibt es auch noch die Ultrareichen, die machen es auch nicht anders. Die besitzen Unternehmen (ohne zu arbeiten, genau wie die Sozialschmarotzer) aber sie fahren sie genauso kalkuliert an die Wand, wenn es ihrem eigenen Profit dient. Geht also auch ganz ohne Identifikation mit einem Unternehmen, zufrieden und glücklich sein zu können oder zumindest „ganz gut“ zu leben. Das ist also eine mentale Frage, keine Frage der Zugehörigkeit zu einem Unternehmen. Man muss sich also mit keinen Dingen und schon gar nicht mit Unternehmen identifizieren. Das kann man im Bewerbungsgespräch tun, aber das sollte nur ein Schauspiel sein.

Identifizierst Du Dich (noch immer) mit einem Unternehmen? Dann bist Du die Mittelschicht und als solche bist Du immer jemand, der ständig jemand anderem ganz tief in den Ar*** kriechen und nach dem Mund des Chefs reden muss. In solchen Zeiten wie jetzt, ist es eine riesige Chance endlich aufzuwachen. Nutze diese Zeit! Die nächste fette Krise kommt erst wieder in einigen Jahren, nehme ich an. Es wären verschwendete Jahre, wenn Du bis dahin so weiter machen würdest wie bisher. Diese aktuelle Krise wird vorüber gehen. Was genau folgen wird, ist für niemanden zu 100% vorhersehbar. Ich vermute, dass danach alle Menschen genauso unachtsam weiter machen werden wie bisher. Aber es ist dennoch gerade eine riesige Chance da, für das eigene Leben reicher durch diese Krise zu gehen. Und damit meine ich nicht Deinen Geldbeutel!

Wenn Du zu diesen mental abhängigen Lohnsklaven zählst, dann magst Du die tollste Position in Deinem Job haben, einen geilen Wagen durch die Gegend schieben, teure Klamotten tragen und viele wichtige Meetings haben… aber so ein „kleines bisschen Drehbuch“ wie das Corona Virus Drehbuch der herrschenden Klasse reicht, um alles wie Seifenblasen zum Platzen zu bringen. Sei nicht länger ein Schlumpf! Wach auf!

Bin ich ein fauler Kerl, weil ich Arbeit als Lohnsklave ablehne? Sicher nicht. Ich arbeite jeden Tag hart, das kannst Du mir glauben. Aber sicher nicht für den Geldbeutel anderer. Da reicht das Minimum an Aufwand, das ist mir gut genug. Ich arbeite in erster Linie für mich. In einem System, in dem mir mehr als die Hälfte weggenommen und den Reichen (und auch den Sozialschmarotzern) bedingungslos gegeben wird. Dagegen kann ich alleine nichts ausrichten. Ich muss mich fügen. Es hilft nichts. Aber ich muss mich nicht auch noch jeden Tag auf den Arm nehmen lassen, ohne es zu merken. Denn das wäre dann das Traurigste daran! Das überlasse ich lieber anderen.

Also: Bitte nutzt die Zeit, um nachzudenken. Bleib rational. Gerate nicht in Panik. Der Corona Virus ist – mit höchster Wahrscheinlichkeit – ein riesiger Schwindel. Corona Viren gibt es jedes Jahr. Und nie war und ist es ein Thema. Aber warum ausgerechnet bei Höchstständen an der Börse und an den Immobilienpreisen so ein Virus aus dem Hut gezaubert wird, ist aus meiner Sicht inzwischen kaum mehr ein Zufall. Bleib also entspannt. Der gesundheitliche Aspekt der ganzen Sache ist vernachlässigbar. Es sollte jetzt nur noch um eines gehen: Ruhe. Rationalität. Und einen besonnenen Umgang mit den eigenen Finanzen und der Jobsituation. Die wirtschaftlichen Folgen werden so oder so immens sein, das ist hart genug. Und das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist: Es gibt gar keine „gefährliche“ Pandemie. Und die gute Nachricht ist auch: Wenn Du nun klug und rational handelst, wirst Du auch finanziell als großer Gewinner aus der Situation gehen können. In den schlimmsten Zeiten tun sich die besten Geschäfte auf! Bleib entspannt. Bleib cool. Und schlag im richtigen Moment zu.

PS: Was Menschen am Meisten herunterzieht und womöglich, gerade alte Menschen, letztlich auch töten kann, ist die Angst. Angst löst Herzinfarkte und Schlaganfälle aus. Kümmere Dich um das Thema Angst. Die eigene Psyche! Wenn Du hier sattelfest bist, kann Dir auch Corona nichts anhaben.

Die gefühlte Leere nach dem Erfolg

Nein, es geht hier nicht um ein Wahnsinnsereignis. Nein, ich habe keinen riesigen neuen Erfolg zu verzeichnen. Nichts, das es spektakulär zu berichten gäbe. Vielmehr geht es mir um eine übergeordnete, eine allgemeinere Selbstreflexion.

Inspiriert zum heutigen Artikel haben mich zwei Dinge:

  1.  War ich zum Zeitpunkt der Artikelerstellung unterwegs auf einer Fortbildung. Nennen wir es eine Fortbildung aus der Kategorie „ich will nicht, aber sinnvollerweise mache ich es einfach“. Viele Stunden Anreise. Kosten für eine extra Unterkunft aufgrund der notwendigen frühzeitigen Anreise. Kosten für die Fortbildung an sich. Kosten für das Benzin. Die Anreise zu dieser Fortbildung hat mich nicht inspiriert, wozu auch. Was mich inspiert hat, war die Leere und Stille am Tag vor Beginn der Fortbildung. Als ich alleine war. Im Hotel.
  2. Ein Blogartikel von Romy Hausmann von mymonk.de (Warum Du Dich nach großen Erfolgen so leer fühlst). Aus irgend einem Grund lädt sich die Webseite bei mir allerdings seit gestern nicht mehr.

Doch zunächst der Reihe nach…

Die lange Anreise bis zum Hotel habe ich – wie immer auf meinen Fahrten – mit dem Lauschen vieler verschiedener Vorträge von Youtube ganz gut gefüllt. Irgend etwas muss schließlich von den Rückenschmerzen durch das lange Sitzen beim Fahren ablenken. 37 Grad. Keine Klimaanlage. Ich bin nämlich nicht mit meinem Auto gefahren. Hätte auch nichts geändert. Das hat nämlich auch keine Klima! 😉 Die Zeiten der Sportwagen sind für mich inzwischen vorbei. Diese Zeiten stammen aus Teil 1. Heute ist Teil 2. Mit Beginn meiner letzten Beziehung ging folgerichtig Teil 1 zuende und damit auch ein großer Teil meiner damaligen Lebensführung. Ich tauschte Spaß und Freerider-Sein gegen Vernunft, als neu gebackener Stiefpapa und (für mich zumindest gefühlt Ehe-)Partner. Stiefpapa bin ich nicht mehr. Partner auch nicht. Die Vernunft ist aber geblieben. Das Freerider-Sein kehrt langsam wieder zurück. Nur ohne Sportwagen. Mal sehen.

Die Pausen jede Stunde auf der Autobahn bringen nur einen kurzen lindernden Effekt für die Rückenmuskulatur. Außerdem habe ich zum Zeitvertreib immer wieder telefoniert mit Freunden. Und Nachrichten und Sprachnachrichten mit einer Frau ausgetauscht, die ich vor kurzem kennen gelernt habe.

Der Unterschied zwischen „Mädchen“ und „Frau“

Vielleicht ein kurzer Einschub diesbezüglich:
Sie ist eine Frau, die ich menschlich echt Klasse finde. Mir fällt dabei gerade auf, dass ich meine Bekanntschaften manchmal „Mädchen“ nenne und manchmal „Frau“. Sie ist eine Frau, kein Mädchen. Das ist keine Wertung, es ist eine Feststellung. Eine, die ich am jeweiligen Charakter und an der Reife der Person festmache. Sie hat Klasse und Stil. Und das Kennenlernen war eine echt witzige Begebenheit. Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich unsere erste Begegnung in einem meiner Artikel bereits berichtet habe. Hm. Egal.

Ich hatte sie jedenfalls in einer Bar angesprochen, als sie recht gelangweilt wirkend herumstand. Ich war gerade auf dem Sprung nach draußen, um nach Hause zu gehen, allerdings konnte ich die Location nicht verlassen, da es aus allen Eimern geregnet hatte. Also habe ich die Zwischenzeit nutzen wollen und sie angesprochen. Ich rechnete mit einer bitteren Reaktion, etwas wie „ach komm, lass mich einfach in Ruhe!“. Ja wirklich, so wirkte sie. So stand sie da, angelehnt an die Wand. Genervter Blick. Keine Ahnung warum. Körpersprache ist ja meins. „Wie ansprechen“, war die Frage? Einen Mega-Korb abholen? Klar! Immer nur zu. Was solls. Schlimmer im Leben kann es nicht kommen, als Single zu sein, beziehungstechnisch betrachtet. Im schlimmsten Falle bleibe ich auch nach dem Ansprechen noch Single. 😉 Und ein Korb tut nicht weh. Der prallt ab. Yes! Früher hätte ich noch gesagt: „Abgehärtet. Hart wie Krupp-Stahl.“ Heute ist das anders, da kann ich durchaus stolz sagen: „Ja und, ein Korb. Kein Korb? Egal. Ein Korb? Egal. Ändert nichts daran, dass ich ein toller Mensch bin.“

Es ist ein mentaler Unterschied. Mindset 2.0. Ein Unterschied, der mit Worten nicht beschreibbar ist. Jedenfalls „wollte ich es wissen“. Also sprach ich sie an. Es hatte mich tatsächlich interessiert, warum sie so schlecht gelaunt ist. Und es hat mich tatsächlich interessiert, ob ich einen mega Korb bekomme. Oder nicht… Oder nicht! Ich hatte sowieso keine Gelegenheit die Bar zu verlassen, außer ich wollte mich auf eine Wildwasserfahrt mittem im Tsunami begeben. Nein danke. Dann lieber den mega Korb mitnehmen, anstatt die Zeit nur zu verbummeln. Also habe ich einfach mit dem eröffnet, was auf der Hand lag. Ihrer offenbar nicht gerade perfekten Laune. Es entwickelte sich daraus doch ca. eine Stunde Gespräch. Im Zwischengang einer Bar, wohlgemerkt! Im Stillen. Der Regen hatte in unserer Quatscherei längst aufgehört. Und sie war wieder gut gelaunt. Einen Menschen „zu heben“ hat was, ich mag das. Inzwischen tauschen wir uns täglich aus, im Moment würde ich da eher von dem Beginn einer Freundschaft sprechen als vom Beginn etwas anderem. So betrachte ich das auch, ein Kennenlernen des Menschen. Sie interessiert mich. Ich bin neugierig. Aber ich weiß auch, dass sie ein paar Jahre älter ist als ich. Ist mir aber egal, die Seele interessiert mich in dem Fall mehr als irgend ein „Ergebnis“. Ich möchte sie kennen lernen. Und sie mich. Das wars. Oder auch nicht. Was weiß ich.

Zurück zum Hotel, am Vortag der Fortbildung:
Als ich im Hotel angekommen bin, war ich ziemlich geschlaucht. Einfach fertig. Allerdings hatte ich für diesen Tag noch keinen Sport gemacht, also bin ich erstmal los gezogen. Joggen und Freiluft-Ganzkörpertraining. Nur nicht rosten. Der Sixpack kommt nicht vom Herumliegen, sondern vom sich schinden. Ich war echt müde und so wurde es zwar nur eine kurze Schinderei, aber eine wertvolle. Denn sich zu schinden, obwohl man müde ist und keine Lust hat, das unterscheidet den Macher vom… ja… nennen wir ihn… äh… „faulen Sack“.

Doch nach dem anschließenden Duschen passierte es. Ich fühlte diese Stille und Ruhe in dem gelinde gesagt doch sehr kleinen Hotelzimmer. Es war günstig, keine Frage. Es erfüllte seinen Zweck. Aber Komfort ist etwas anderes. Was gönnt man sich (eben nicht), wenn man Hotels aus eigener Tasche bezahlen muss. 😉

Stille und Einsamkeit bewirken…?

Und so saß ich auf meinem Bett und stellte fest, dass es nicht nur im Zimmer ruhig war. Ich wurde ruhig. So ruhig, dass es unbehaglich wurde. Etwas fühlte sich anders an als sonst. Die letzten Wochen zuvor war ich bereits tagein und tagaus alleine. Dabei befand ich mich in meiner neuen inzwischen gewohnten Umgebung und das Alleinsein tat vielleicht auch deshalb gut. Nun aber verweilte ich in der Fremde. Irgendwo im Nirgendwo. Gefühlt am anderen Ende des Landes. In einem (viel zu) kleinen Hotelzimmer. Alles etwas abgewirtschaftet, das Licht im Bad viel zu dunkel. Die Vorhänge alt, dafür gab es Lärm von der Hauptstraße. Sauber war es immerhin, das ist ja das Wichtigste. Und ich wurde still und nachdenklich. Einfach mal kein Youtube. Kein neuer Input. Und auch keine körperliche Anstregung durch Krafttraining.

Stille bewirkt regelmäßig etwas in uns. Besonders jedoch dann, wenn wir in der Fremde sind. So jedenfalls meine gerade getane bewusste Erfahrung. Zeit zum Nachdenken, aber viel mehr Zeit zum in sich hinein horchen. Irgendwie fühlte es sich beklemmend an. Ich weiß nicht einmal was genau. Es war ein Gefühl der Einsamkeit, vielleicht gemischt mit einem Gefühl der Orientierungslosigkeit. Vermutlich hat es damit zu tun, dass ich eine Fortbildung besuche, die ich nicht gerne besuche. Vielleicht geht es uns allen so, wenn wir etwas tun müssen, das wir nicht tun wollen, besonders an einem Ort, an dem wir nicht sein wollen, aber sein müssen.

Ich habe das Gefühl nur wahrgenommen und gar nicht versucht dagegen anzukämpfen. Das hätte ich vielleicht ganz früher noch getan, dagegen anzukämpfen. Das Gefühl versuchen zu kaschieren, zu überspielen oder auch mal zu ertränken. Heute ist das anders, da nehme ich mein Gefühl wahr als das was es ist. Nur ein Gefühl. Das gekommen ist, um ein bisschen zu bleiben. Mich vielleicht auch ein bisschen zu ärgern, wer weiß. Und schon bald wieder gehen wird. Gefühle lösen Gefühle ab. Dessen bin ich mir längst bewusst. Da ist sie wieder, die so oft von mir angesprochene Beobachterperspektive. Ich bin dankbar um meine eigene Entwicklung. Dankbar für all die Wege, Mühen, Tränen, Qualen, Diskussionen und Ausprobierereien, bis ich letzlich in den letzten Jahren dahin gekommen bin, wo ich nun stehe. Wenn wir ein schlechtes Gefühl verspüren, dann haben wir es selbst in der Hand diese Gefühle nicht zu durchleben. Sondern sie nur wahrzunehmen, zu benennen und vorüber ziehen zu lassen. Das ist Gedankenfreiheit. Und Gefühlsfreiheit.

In dem oben verlinkten Artikel geht es um Erfolg und darum, warum wir uns nach einem Erfolg so leer fühlen. Die Quintessenz ist, dass wir zwar das Erreichen eines Zieles als Erfolg definieren und auch so empfinden, jedoch dann eine Leere spüren. Warum?

Sie bringt ein Zitat, das ich hier gerne 1 zu 1 übernehme, weil es einfach passt:

„Wonach sich die menschliche Natur in ihrem Inneren sehnt, ist gar nicht Erfolg, sondern Wachstum. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Wenn wir etwas erreicht haben und uns dann plötzlich auf dem Gipfel des Berges wiederfinden, wird uns bewusst, dass es nun eigentlich keinen anderen Weg mehr gibt, als den Abstieg. Daher führen Erfolg, Ruhm und Reichtum oft zu Melancholie und Depressionen. Dabei ist es nicht so, dass wir undankbar wären oder nicht zu schätzen wüssten, was wir erreicht haben. Nur wird uns bewusst, dass es nicht das Stehen auf dem Gipfel ist, was uns erfüllt. Es war der Aufstieg.“

Die Autorin des Artikels erklärt, dass Wachstum und Erfolg voneinander getrennt zu betrachten seien. Und dass diese beiden Dinge im Wechsel stattfinden würden. Wobei in uns Glücksempfinden ausschließlich durch das Wachstum, also durch den Aufstieg auf den Gipfel des Berges, entsteht. Erfolg an sich ist also nur die letzte Spitze des Eisbergs. Und wenn man da oben auf dem Gipfel steht, kann es anschließend nur bergab gehen.

Chancen-Risiko-Verhältnis

Und was hat das mit mir und meinem Alleinsein im Hotelzimmer zu tun? Ich habe nachgedacht. Irgendwie empfinde ich meine persönliche Weiterentwicklung in den letzten Wochen als einen großen Erfolg. Aus der an sich depressiven Situation sich selbst wieder ins Lachen drehen zu können, ist ein Erfolg. Einer, den kein Mensch mit Geld bezahlen kann. Inzwischen pumpt mein Herz das Lebenselexier wieder durch meine Adern. Ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Aber ich verspüre dabei auch, dass ich bereits Erfolg habe. Und irgendwie fühlt es sich derzeit für mich auch ein wenig so an, dass ich bereits da oben auf dem Gipfel stehe. Oder fast ganz oben.

Ich verspüre kein sonderliches Bedürfnis mehr eine neue Partnerin kennen zu lernen. Ich lerne lieber wieder Menschen kennen. Aller Art. Aber nicht speziell eine Partnerin. Wenn es doch so kommt, okay. Wenn nicht, ist es mir inzwischen egal. Weil es keine große Rolle spielt. Es würden sich lediglich negative Erlebnisse auf der einen Seite als Single mit positiven Erlebnissen auf der anderen Seite einer Partnerschaft abwechseln. Toll, oder? Ja. Zweifelsfrei. Aber es würde sich eben auch umgekehrt abwechseln. Ich müsste positive Dinge des Alleinseins tauschen gegen Negatives einer Partnerschaft.

Lassen wir auch mal den Kopf zu Wort kommen, nicht nur das Herz:
An der Börse spricht man vom Chancen-Risiko-Verhältnis. Ein kluger Investor macht den Deal nur, wenn es hinsichtlich den Chancen zum Risiko mindestens 2 zu 1 für ihn steht. Also mindestens eine 2 mal so lange potenzielle Upside einer maximal einfachen Downside gegenüber steht. Aus der Sicht ist der Deal einer Partnerschaft kaum ein 2 zu 1. Nicht einmal. Anfänglich sieht es vielleicht so aus, ja. Später…? Hm. An der Börse mache ich gerne Trades mit einem Chancen-Risiko-Verhältnis von 3:1 oder besser mehr. Also ist ein 2:1 schon nichts besonderes. Das wäre eine Durchschnitts-Frau, so betrachtet. Es wäre ein Durchschnitts-Trade. Einer, den man gerne mitnimmt. Aber er bringt nicht die ganz große Performance in den Jahresabschluss. Wäre vielleicht eine 5, wenn wir das rein auf die Optik einer Frau reduzieren. Wie groß ist die Chance, dass eine Beziehung für immer hält? Hm. 1 zu wieviel? Wieviele Partner hatte ein Mensch in der westlichen Welt, bevor er stirbt? Wieviele Beziehungen führte ein Mensch, bevor er stirbt? Wieviele Frauen hat ein Mann „verschleißen“ müssen, ohne zu merken von ihnen selbst verschlissen zu werden, bis er endlich seine „letzte“ Frau kennen lernen darf und mit ihr (vielleicht glücklich?) stirbt? Es ist einfach ein maximal schlechter Deal. Von 2:1 ist man meilenweit weg. Es ist ein 1 zu X oder 1 zu XX. An der Börse würde ich von so einem Trade die Finger lassen. Es wäre ein Zock. Mehr nicht.

Ich hatte die letzten Tage Stress bis zum Anschlag. Eine Projektarbeit termingerecht zu erledigen zum Beispiel. Wieder einmal habe ich geliefert. Ergebnis abwarten. Eine Fortbildung ewig weit entfernt über mehrere Tage hinter mich gebracht. Und dann ist zu allem Überfluss auch noch der Auspuff meines Autos kaputt gegangen und einfach abgebrochen, weil abgerostet. Ja, ich fahre eine alte Kiste. Nicht mehr (zusätzlich) einen nagelneuen Sportwagen wie in Teil 1. Brauche ich derzeit nicht. Und es war wahnwitzig wieviele Kilometer ich die letzten Tage auf den Autobahnen herunter gerissen habe. Hätte ich eine Partnerin, hätte sie organisatorisch geholfen. So war es in der letzten Beziehung. Ich wäre bei der Fortbildung gewesen. Derweil hätte sie sich um den Auspuff und die Werkstatt gekümmert. So allerdings habe ich alles alleine erledigt.

Und was habe ich dabei wieder einmal gesehen? Ich kann das alleine auch. Auch wenn es noch so anstrengend ist. Na und. Und musste mich dabei weder betrügen noch verarschen noch vereinnahmen lassen. Das soll nicht gequält klingen. Eine Partnerschaft bringt viele Vorteile mit und ist über weite Strecken echt schön. Sage ich doch auch ehrlich. Aber sie ist das eben nicht nur. Das Dicke Ende kommt (in der Regel) zum Schluss. Und das ist die Illusion, die mir in den letzten Wochen langsam aber stetig klarer wird und sich in Luft auflöst. Nochmal: Eine Partnerin zu haben, bringt Vorteile.

Und Nachteile! Du tauschst etwas gegen etwas anderes. Aber ob das Eine oder das Andere unter dem Strich einen größeren Mehrwert bringt, ist in jedem Fall noch ungewiss. Das bleibt also abzuwarten. Und zeigt sich dann im Laufe der Zeit. Aber am Ende zeigt sich (fast immer) was?

Ihr kennt mich inzwischen ja, mich und meine (neue) Einstellung… 🙂 Eben, am Ende zeigt sich (fast immer), dass alles für die Katz war. Weil es aus irgend einem Grund wieder einmal zu Ende ist. Außer man hat das Glück unter all den Bekanntschaften endlich „die Eine“ gefunden zu haben. Mit der man alt wird und gemeinsam die Erde verlässt. Unglücklicherweise kann das keiner vorher wissen. Es ist also jedes neue Mal eine weitere Reise ins Ungewisse. Und jedes Mal hauen wir uns den Kopf an. Und jedes Mal hoffen wir wieder, dass diesmal alles anders werden würde. Erst lieben wir uns. Und am Ende wünschen wir uns am liebsten eine Zeitmaschine, um zurück zu reisen. Wer mir etwas anderes erzählen möchte…? Behaltet es für Euch. Ich glaub das nicht. 😉

Und ich weiß, dass ich gerade Erfolg habe. Mein ganz persönlicher Erfolg. Wieder sehr frei zu sein. Unabhängig. Auf einem guten Weg, das spüre ich. Aber eben nicht nur auf dem Weg. Sondern teilweise schon am Ziel. Viel früher als gedacht. Und vermutlich habe ich im Hotelzimmer, alleine, deshalb eine Leere verspürt. Ich hatte mich selbst gefragt: „Und jetzt? Du brauchst keine Frau mehr. Du hast so gekämpft, um frei zu sein. Jetzt bist Du frei. Und nun?“

Gute Frage, oder? Und nun? Hm.

Zwischen Freiheit und Fesseln.

Neue Ziele anvisieren. Neue Wege gehen. Neue Erfolge verbuchen. Ich bin motiviert bis in die Haarspitzen. Ich werde wieder im finanzwirtschaftlichen Bereich angreifen und mich wieder aktiv um meine Investments kümmern. Denn Schönheit vergeht, trotz all dem „Hauptsache hübsch“. Geld aber bleibt. Aus einer 8 oder 9 oder 10 wird irgendwann auch eine alte Frau. Eigentlich ist doch alles egal, was solls. Frau hin, Frau her. Geld hin, Geld her. Was ändert es. Spaß und Zufriedenheit im Leben sind wichtig. 🙂

Und Dummheit bleibt übrigens auch. Herzlosigkeit meistens ebenfalls, erst recht. Ich will keine Entscheidung treffen zwischen erfolgreich sein in finanzieller Angelegenheit oder erfolgreich sein in Sachen Beziehung. Derzeit zieht es mich allerdings eher in Richtung Unabhängigkeit und Freiheit. Und eine Frau steht nicht gerade für diese beiden Aspekte des Lebens.

Wenn überhaupt jemand absolut verlässlich auf der Welt ehrlich sein kann, dann nur jeder Einzelne sich selbst gegenüber. Am Meisten. Ich habe mein erstes Etappenziel erreicht, noch viel früher als mir klar war. Viel früher als mir überhaupt bewusst war, dass es ein Etappenziel darstellt. Frei zu sein. Frei vom Wunsch eine Partnerin zu finden. Besonders schnell eine Partnerin zu finden. Brauche ich nicht. Nicht wieder dieses ganze Hollywood-Drama von vorne. Wieder dieses „ich liebe Dich, Du bist so toll, mit Dir möchte ich für immer zusammen sein“, gefolgt von einem „verpiss Dich“. Auch wenn letzteres so wörtlich nie gefallen ist, in Wahrheit ist das aber Tatsache und doch das, was ein „ich möchte Dich nicht mehr“ bedeutet.

Ich weiß, dass ich mich selbst möchte. Und schon habe. Wozu dann noch strampeln. Um eine Frau, die mir was geben kann? Aufmerksamkeit. Okay. Aber ich gebe mir doch längst die maximale Aufmerksamkeit. Früher hat die Frau einen großen Teil meiner Aufmerksamkeit bekommen. Die ich jetzt wieder zurück erhalten habe. Mag es der viele Sport sein, 5 bis 7 mal pro Woche.  Mag es meine konsequent durchgezogene Ernährung sein. Mögen es Ausflüge, mein nächster Urlaub oder auch meine wochenendlichen Bar- und Clubbesuche sein. Ich habe doch schon die Aufmerksamkeit von dem Menschen bekommen, der mir am Wichtigsten ist. Die von mir selbst. Wird Zeit, endlich.. Ich will nicht sagen, dass ich schon bei 100% bin. Aber nicht mehr weit weg. Und ich weiß, dass ich bei 100% ankommen werde.

Was bringen mir dann noch die weiteren Prozente einer anderen Person, die das im Fall der Fälle als Druckmittel in die Waagschale werfen wird. Die mir zwangsläufig – nicht einmal böse gemeint – Aufmerksamkeit, die ich mir im Moment selbst schenke, absaugen wird. Und sich dann aller Voraussicht nach mit all den Prozenten (wieder) aus dem Staub machen wird. Wie all die Shopper mit den Prozenten beim Mid-Summer-Sale. Statistisch betrachtet wird das höchstwahrscheinlich passieren. So wie es höchstwahrscheinlich auch nächstes Jahr wieder einen Mid-Summer-Sale geben wird. Geschichten wiederholen sich leider. Schön, dass beim Mid-Summer-Sale alle ihre Einkaufstaschen voll packen und aus dem Laden verschwinden. Ich musste kürzlich erst all meine Umzugskartons packen und verschwinden. Mein ganz eigener Mid-Summer-Sale. Ich wurde eben ausverkauft. Leider geil.

Außer…? Ich weiß es nicht. Vielleicht „außer, wenn wir aufhören irgendwelche Geschichten schreiben zu wollen“. Vielleicht passieren dann Wunder. Andere Dinge. Magische Dinge. Miracles. Keine Ahnung. Aus jetziger Sicht ist es mir auch wirklich egal. Soll eine Frau in mein Leben treten. Oder es bleiben lassen. Klar würde ich gerne Papa werden. Und wenn nicht? Dann habe ich einige Vorteile gegen einige andere eben nicht eingetauscht. Und behalte meine Nachteile ohne sie gegen andere Nachteile einzutauschen. Kein schlechter Deal, so gesehen. Nix für nix. Passt doch. Chancen-Risiko-Verhältnis von 1:1. Ein No-Deal. Ein Münzwurf. In 50 Prozent aller Fälle gewinnst Du. Wie der Brexit ein No-Event ist. Das sagte ich schon vor Monaten einem meiner Kollegen voraus. Wer nicht ganz doof ist und selbst denken kann, den überrascht das alles doch nicht. Der No-Brexit genauso wenig wie die Geschichten mit bzw. von all den Frauen. Alles also nicht schlechter als vorher. 😉

Ich glaube es ist die Zeit gekommen, in der ich nun vollständig unabhängig und frei werden kann und das auch tun sollte. Und so wie ich mein bisheriges Leben kenne, kommt genau dann wieder „die Eine“ um die Ecke. So war es beim letzten Mal. Ich hatte das damals hier beschrieben. Als ich anfing keine Freundin mehr zu wollen bzw. zumindest deutlich weniger aktiv draußen in Bezug auf Frauen zu sein… ja genau zu dem Zeitpunkt hat mich die Granate meines Lebens getroffen. Zunächst im Positiven doppelten Sinne. Um mir danach granatenartig alle Gliedmaßen zu zerfetzten. Wer mit dem Feuer spielt… verbrennt sich. Das sind eben diese Granten mit Zeitzünder. Besonders fies. Die explodieren nicht gleich, sondern dann, wenn Du es am wenigsten erwartest. Das demoralisiert den Feind ganz besonders, wenn im Hinterland die Bomben hochgehen.

Ich werde beim nächsten Mal meine Finger von Frauen lassen, die nicht aus vollständig geklärten familiären oder beziehungstechnischen Situationen kommen. Ich werde meine Finger von Frauen lassen, deren Umfeld aus nicht-integeren Party-Girls besteht. Ich werde meine Finger von Frauen lassen, die mir suggerieren, dass zwischen uns alles absolut perfekt sei. Ich werde nicht mehr wegsehen, wenn ich kleine Dinge entdecke, die mich viel mehr stutzig machen sollten, anstatt mir selbst einzureden, dass es „bestimmt eine vernünftige Erklärung“ für das oder jenes Verhalten der Frau geben würde. Nicht Wert jetzt ins Detail zu gehen, soll reichen.

Ich werde einfach nicht mehr illusorisch eine Frau kennen lernen. Ich game allerdings auch nicht mehr. Ich pickuppe also nicht mehr. Wenn ich inzwischen merke, dass hinter dem hübschen Gesicht nur eine leere Hülle steckt, bin ich weg. So einfach ist das. So habe ich das die letzten Wochen auch mit all meinen Gesprächspartnerinnen gemacht. Ich will den Menschen kennen lernen. Keine Erwartung. Vielleicht sogar das Gegenteil einer Erwartung. Ich gehe rein und schaue was passiert. Mehr nicht.

Es spart Nerven. Es spart Zeit. Und es bewahrt meine Unabhängigkeit. Es ist ein Luxus, einer Frau sagen zu „können“, dass ich sie in dem Moment nicht mehr in meiner Nähe oder in meiner Wohnung haben möchte und sie gehen solle. Wie bei Fr. Kaufhaus letztens. Wenn sie einfach dämlich, dreist, unerzogen, unaufmerksam oder eine Möchtegern-Poweremanze ist. Oder auch eine Mischung aus all den Dingen. Dann erst recht. Tschüsschen. Geh einfach. Geh mit Gott, aber geh.

Ich könnte längst joggen gehen, stattdessen soll ich mich mit ihr unterhalten oder Schlimmeres, vielleicht sogar körperlich werden? Weil ich mich selbst in so eine Situation manövriere. Weil ich ich bin. Weil ich offenbar interessant genug bin, dass man (bzw. Frau) seine Zeit mit mir verbringen möchte. Weil ich nicht einer von vielen bin. Weil ich weiß was ich möchte. Macht attraktiv. Weiß ich inzwischen doch. Die Miss Universum auf dem goldenen Podest. Drauf geschi****n. Peep. Aber wer fragt mich, ob ich sie attraktiv finde? Ihre Art? Die Optik mag okay sein, bisweilen auch granatenartig. Und weiter…?

Endstation Freiheit

Und ich sage: Geh Deinen eigenen Weg, ganz ohne Frau. Und irgendwann wird da am Wegesrand eine Frau stehen. Eine, die es nicht mit jedem für einen Fuffi macht. Sondern die da wartet, weil sie der letzte Mann mit einem Arschtritt aus dem Wagen befördert hat. Genau wie ich mit einem Arschtritt aus dem Wagen befördert wurde. Ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen, ganz im Gegenteil. Und dafür dennoch den Arschtritt bekommen. Es gibt ganz bestimmt Frauen da draußen, denen es genauso erging. Die zu schätzen wissen, wen sie nun kennen lernen dürfen und vor sich haben. Und die erkennen, dass ich jemand bin, der es Ernst meint. In allen Belangen. Zu ernst, für viele. Gerade recht ernst genug, für die eine ganz Bestimmte.

Und besonders ernst meine ich es nun mit mir. Es geht nun um neues Wachstum. Der letzte Erfolg ist verbucht. Freiheit. Ist abgehakt. Passt. Neues Ziel: Die totale Unabhängigkeit. Von allem. Bis auf von mir selbst. Mich möchte ich nie wieder hergeben müssen, nicht mal an eine Frau, die mir einreden möchte, dass ich etwas Besonderes wäre. Weiß ich schon. Nicht böse gemeint, aber ich weiß es schon. Danke für die lieben Worte. Es geht nun um mich. Und ob es auch um Dich geht, das sehen wir dann. Nicht sofort. Nicht jetzt. Sondern dann. Wachstum ist angesagt, den Gipfel hoch steigen. Auf dem Gipfelkreuz weiß ich schon, was stehen wird: „Endstation Unabhängigkeit“.

2019-07-03

PS: Ich habe mir gerade ein Glas Sekt eingeschenkt. Der erste Alkohol seit Wochen. Darf auch mal sein. Trotz Training und Ernährung und sonst was. Zum Wohl. Und auf mich selbst…! 😉

Der Himmel soll warten

Heute nur ein ganz kleiner Beitrag von mir.

Gestern Nacht, auf dem Weg nach Hause von einer Bar… habe ich ein Lied von früher wieder entdeckt. Mein Smartphone ist für mich längst mehr ein Abspielgerät für Youtube-Videos denn ein Kommunikationsmedium geworden. Der Rum war übrigens verdammt gut und teuer. Plantation Pineapple. Ein Hochgenuss, Prädikat: Besonders empfehlenswert! Diese Ananas-Note. Meine Flasche zu Hause ist vor ein paar Wochen zuneige gegangen. Genuss-Trinker. Einmal im Monat vielleicht.

Die Location war hammermäßig, ein Rum passt dort einfach wie die Faust aufs Auge. Erhaben. Etwas laut da vielleicht, aber Musik muss auch mal hinten anstehen können, wenn dafür die Menschen gut gekleidet und gepflegt sind. Vor allem die Damen. Da passe ich hin. Wobei ich gestern abwechslungsweise mal kein Hemd und auch kein Poloshirt getragen habe. Stattdessen ein Henley, langärmlig. Hauteng. Gut so. Wobei ich im Vergleich zu vielen Typen in solchen Locations noch immer ein Lauch bin. Ärmchen wie Zahnstocher. Selbstwahrnehmung. Auch so eine Sache im Auge des Betrachters. Für die Einen top, für die anderen ein Lauch. Für mich selbst…? Irgendwo auf dem Weg.

Es gibt eine eindeutige Korrelation zwischen Körper und Geld. Da kann mir jemand sagen was er will. Wenn ich in diesen Edel-Schuppen unterwegs bin, ist es fast immer das Gleiche: Die Typen sind braun gebrannt (sicherlich Solarium-Bräune), haben einen trainierten Körper, tragen enge stylische Klamotten, sehen ultra-gepflegt aus und vor allem strahlen sie diese „mir gehört die Welt“-Botschaft aus. Nicht alle, natürlich nicht. Aber einige. Und in deren Nähe – meistens direkt daneben – hält sich eine Frau auf. Meistens nicht nur eine.

Mein Lied von gestern Abend, einfach gut zuhören und genießen:

Klar, ein paar Tage alt. Spielt aber keine Rolle. Der Text ist Hammer. Die Message stimmt. Auch die passt wie die Faust auf (mein) Auge. Ich hab derzeit einfach wieder richtig Lust. Lust zu leben. Lust das auszuprobieren was ich vorher noch nie tat. Das herauszufinden, was ich vorher noch nie herausgefunden habe. Dinge zu machen, die andere sich nicht trauen oder zu denen sie zu schwach sind. Wobei das total egal ist. Was andere tun interessiert mich insofern nicht. Ich möchte Dinge tun, einfach so. Nicht einmal deshalb weil sie sinnvoll sein können. Sondern weil ich es kann. Können will. Mir selbst zeigen möchte, dass das Leben ein großer Witz ist. Und das meine einzige Antwort sein kann. Wie Herr van Onnetuschn manchmal sagt: „Das Leben ist ein großer Witz.“ Du hast Recht. Mehr ist es tatsächlich nicht. Sehe ich inzwischen auch so. Und wie Peter Maffay sagt, wollte ich auch nie derart erwachsen sein, wie ich mich heute fühle. Ich wollte erwachsen sein, aber nicht auf diese Art werden. Es war ein Frontalaufprall. Ich dachte, dass das Leben einem einen Streich spielt. Einen bitteren. Das ist schon ein paar Jahre her.

Dass das Leben Streiche wiederholt, wie nun zuletzt, war mir damals nicht klar. Im Gegenteil, ich schloss das für mich restlos aus. Einmal Unglück zu haben, sollte reichen. Einmal ins Unglück geraten und dem Unglück entgegen treten, sollte reichen. Oder? Heute verstehe ich, dass es noch nicht einmal Wiederholungen sind. Das Leben an sich ist ein einziger Streich. Es ist System. Von Menschen geschaffen. Ich mag ein Gesellschaftskritiker sein, ja. Wenn ein stiller Beobachter ein Gesellschaftskritiker ist, dann bin ich gerne Gesellschaftskritiker. Es ist einfach absurd, wenn das Leben so einfach sein könnte und wir Menschen es uns anstatt einfach zu machen, gegenseitig Stöcke in die Speichen stecken. Und Knüppel zwischen die Beine werfen.

Sido sagt das in dem Lied schon ganz richtig: „…Heute will ich mit Frauchen im ’nem Haus leben und gesund bleiben…“
Will ich das wirklich? Der nächste Streich?!

Es gibt so viele Dinge im Leben, die ich beeinflussen kann. Dinge, bei denen sich Ehrlichkeit auszahlt. Krafttraining zum Beispiel. Selbst im Job ist es ziemlich beeinflussbar. Aber bleiben wir beim Krafttraining. Wenn Du systematisch trainierst, wirst Du stärker. Das Muskelwachstum setzt ein. Dazu Proteine und Du wirst Dein Lauch-Dasein hinter Dir lassen. Ganz sicher. Egal was Andere sagen oder denken. Denken und sagen spielt keine Rolle. Tun spielt eine Rolle. Gewichte stemmen. Nicht planlos, sondern mit Plan. Und die Resultate werden kommen. Nötig? Nein. Machbar? Ja. Sinnvoll? Bedingt. Spaßbringend? Nicht wirklich. Trotzdem tun? Definitiv. Warum? Ausprobieren.

PS: Apropos Solarium-Bräune… bin auf dem Weg. Einmal die Woche. 😉 Danach Schulter, Brust und Trizeps Workout. Danach viel grünes Gemüse und Fisch. Bis dahin ist es schon später Nachmittag. So gehen die Stunden auch langsam vorbei. Einfach tun. Nicht hadern, weder mit der Gesellschaft noch mit dem eigenen Leben. Handeln! Aktiv sein! Einfach tun. Sinn? Egal. Unsinn? Egal. Einfach tun. Projekt Maschine. Es ist sowieso alles ein großer Witz, nicht wahr? Nein?! Sicher…? Abwarten. 😉

PPS: Nein, ich bin nicht frustriert. Enttäuscht vom Leben. Das ja. Aber ich habe dafür die Chance bekommen es als das zu sehen was es ist: Ein großer Witz, der am Ende ganz sicher tödlich ausgeht. Dazwischen gibt es manchmal schöne und manchmal böse Ereignisse. Wenn Ihr nicht nur wisst, sondern Euch tatsächlich komplett gewahr seid, dass es allerdings enden wird… dass vor allem das Leben enden wird… welche Einschränkungen solltet Ihr dann noch in dieser begrenzten Zeit für Euch in Kauf nehmen? Eben. Also streif den Ballast ab und flieg! Seit mir klar geworden ist, dass das alles ein großer Witz ist, fällt es mir leichter die Pointen des Alltags zu erkennen und mit zu lachen. Schauen wir mal wie ich das in ein paar Monaten sehe. Im Prinzip sind es keine Enttäuschungen. Erst unsere Bewertung lässt Ereignisse zu Enttäuschungen werden. Es sind Ereignisse. Die wir uns selbst ins Leben holen. Dafür gibts Quittungen. Wie an der Kasse. Auch wenn Du die selten möchtest, reicht sie Dir die Kassiererin meistens trotzdem ungefragt. 😉

Sich jeden Tag neu zu motivieren

Wenn ich da draußen in der Welt unterwegs bin, habe ich das Gefühl, dass die alle gerne wollten, aber es nicht tun. Sie wollen immer alles Mögliche. „Ich hätte gern dies und ich hätte gern das…“, aber was genau tun sie dafür?! Nichts. Schön wärs. „Nichts“, wäre ja noch gut. Nein. Die Menschen tun alles dafür, dass sie noch weiter von ihren Träumen und Zielen weg kommen.

Beispiel?

In den vielen Gesprächen, die ich derzeit wieder vermehrt beim Weggehen führe, geht es wiederkehrend um ähnliche Themen. DAS Hauptthema ist oft das Körperliche. Da wird berichtet von Rückenschmerzen. Oder dass sich ein „paar“ Gramm zuviel auf die Hüften abgelegt hätten. Gerne auch beides in Kombination. Und während die Menschen das erzählen, schlürfen sie an ihrem Sahne-Cocktail, alternativ auch gerne einem Zucker-Cocktail (Mojito oder so). Gift also. Purem Gift.

Was für ein psychologisches Laienschauspiel. Ich wünsche mir A und tue GLEICHZEITIG B. Verrückt, oder? Und so geht es dann weiter mit der Ernährung im Allgemeinen. Wenn ich schon übergewichtig bin und vor allem, wenn ich DAS schon erkannt habe (sehr gut, immerhin!)… warum stoppe ich es dann nicht zumindest? Warum schaufele ich mir weiter kiloweise Zeug in den Magen, das das Gegenteil dessen bewirkt, was ich mir erträume?

Soll es hier heute um Ernährung gehen? Nein. Es soll darum gehen, warum Menschen A wünschen und gleichzeitig B tun. Und viel wichtiger für mich persönlich ist dabei das Thema Mann-/Frau-Beziehung. Denn dort findet das Gleiche in grün statt.

Frau wünscht sich tatsächlich (in der Regel!) A: „Ich wünsche mir einen lieben, einen netten, einen fürsorglichen, einen romantischen tollen Mann.“

Frau handelt (in der Regel!) hingegen B: „Der Typ da vorne ist mega. Der hat einen irren Körper und sein Style ist einfach cool. Die Tattoos und dieser gebräunte Teint. Hmmm… und wie der die Menschen um sich herum in seinen Bann zieht… was für ein MANN!“

Sie wünschen sich den Versorger. Sie schnappen sich (denken sie! In Wahrheit werden sie geschnappt, ohne es zu merken 😉 ) allerdings den Alpha. Der Versorger ist recht selten ein Alpha. Der Alpha versorgt nicht, außer sich selbst. Er ist, wenn ich ihm symbolisch einen Beruf zuordnen müsste, der Party-Organisator. Du kannst Gast auf seiner Party sein, klar. Da bist Du sogar durchaus willkommen. Nur solltest Du als Gast auf seiner Party eben wissen, dass er außer Dir noch viele andere Gäste „betreut“. Und vor allem, dass das hier nicht die einzige Party ist, die er „organisiert“. Im Sport würde man sagen: Du bist also sicher nicht DAS alles entscheidende Endspiel für ihn. Du bist noch nicht einmal wichtiger Teil des Turniers für ihn. Du bist nur eine Partie in einer Reihe von Turnieren. Du bist also noch nicht einmal die Kategorie 2 für ihn. Du bist auf 3 oder 4. Also sei am Ende nicht traurig, dass Du zwar den trainierten Alpha hast, aber als leere Hülle hinterlassen wirst.

Bewusstheit würde hier helfen. Schau mal genau hin.

Dunning-Kruger-Effekt

Dieses weibliche Verhalten ist definitiv ein Widerspruch in sich. Für die „moderne“ Frau. Für die Frau, die meint. Die meint dies oder dies zu brauchen und deshalb dies oder das zu tun. Ja. Meint sie. Weil sie nullkommanull bewusst lebt. Und das ist es auch, was sie am aller Meisten ablehnen würde, wenn man es ihr vorhält und sie darauf anspricht. „Nein, also ich bin nicht so. Ich mache meine Sachen immer sehr bewusst.“ Ja, ganz sicher. So bewusst, wie der Teenager total erfolgreich in seinem Job ist. Träum‘ weiter. Mein‘ weiter.

Andererseits sind es sowieso immer die anderen Menschen, die viel dümmer sind als man selbst. Man selbst ist stets viel weiter. Man selbst „ist nicht so wie die Anderen“. Da schließe ich mich und mein Denken schon mit ein, keine Sorge. Gelegentlich neige ich auch zu geistigen Höhenflügen und verliere dabei den Erdboden aus den Augen. Sagt man mir gemeinhin nach. Jedem von uns geht es manchmal so. Gut, vielleicht nicht ganz so extrem… 😉 Aber ich mache mir zumindest Gedanken darüber. Und ich bin mir bewusst, dass es da draußen auch tolle Menschen gibt, die auf vielen Gebieten mir weit voraus sind. Auch wenn ich das leider selten erlebe, dass ich Menschen treffe, die mir in Gebieten, die mich auch wirklich interessieren, ernsthaft voraus sind. Das liegt aber an meinem Naturell. Wenn mich etwas interessiert, mache ich es selbst schon zu 110%. Da wird es natürlich schwer, andere zu finden, die mir etwas beibringen können. Zu denen ich thematisch aufblicken kann.

Es ist allerdings ein großer Irrglaube zu meinen, dass man selbst IMMER besser ist als all die Anderen. Dunning-Kruger-Effekt. Wikipedia sagt dazu: „Als Dunning-Kruger-Effekt wird die systematische fehlerhafte Neigung relativ inkompetenter Menschen bezeichnet, das eigene Wissen und Können zu überschätzen und die Kompetenz anderer zu unterschätzen.“

Bin ich gerade selbst dem Dunning-Kruger-Effekt unterlegen? Mit meinen letzten paar Sätzen, zwei Absätze zuvor? Wer weiß. Aber ich mache mir Gedanken darum. Ich bin mir bewusst. Ich denke. Also bin ich. Hat dochmal jemand gesagt, oder? Viele Grüße, René Descartes.

1 + 1 = 3

Unbestreitbar klar sein muss und ist mir, dass andere Menschen eben ANDERE Dinge ganz toll können. Deshalb suche ich als Mann – so sehe ich mich selbst ! – eine feminine Frau. Meinen Gegenpart. Menschen sollten sich ergänzen. Ich glaube an die Polarität und die Erfüllung durch das Prinzip 1 + 1 = 3. Deshalb wünsche ich mir eine Frau, die zu ihrer Weiblichkeit steht und genug Selbstvertrauen hat, sich und ihre feminine Seite auszuleben. Selbstvertrauen, das nötig ist in einer Welt mit verquerten Werten. Solchen Werten, die systematisch künstlich gezüchtet wurden von Männern in Anzügen, die nur das Ziel hatten und haben, allen Frauen einen Schnurbart zu verpassen und sie so in den Kampf gegen die ursprünglichen Männer, die mit den echten Bärten, zu schicken. Verlieren tun am Ende beide. Die mit den aufgeklebten Bärten, weil sie nicht merken, dass sie Fasching spielen. Und die mit den echten Bärten, weil sie nicht merken, dass sie längst rasiert wurden.

Dieses ganze Gebahren ergibt sich erst aus der totalen Unbewusstheit. Der kollektiven Unbewusstheit einer ganzen Gesellschaft und vor allem der aktuellen Generation von Frauen (und Männern). Alles soll ablenken. Alles ist schnelllebig. Alles muss rasend stattfinden. Langsam und in Ruhe gibt es kaum mehr. Ständig läuft der Fernseher oder das Radio. Wer hält es 30 Minuten zu Hause im Wohnzimmer ohne jeden Ton aus? Wo doch bekannt sein müsste, selbst den Letzten, dass eine Fülle nur aus einer Stille entstehen kann. Wie sagt Eckhart Tolle auch so schön: „Musik, wie wir sie wahrnehmen, kann nur deshalb entstehen, weil zwischen den einzelnen Tönen gerade keine Töne stattfinden. Weil dort Stille ist. Weil da ganz viele kleine Pausen sind.“

Es ist keine Frage der Betrachtung. Sondern es ist die Betrachtung an sich, die überhaupt nötig ist. Zu verstehen bedingt zu betrachten. Betrachte ich nicht, verstehe ich nicht. Betrachte ich nicht, nehme ich nichts wahr. Betrachte ich nicht, bin ich unbewusst. Und aus einer Unbewusstheit heraus tue ich Dinge, ohne sie zu merken. Wenn ich Dich frage, was Du gestern Abend gegessen hast? Was dann? Ich muss auch kurz überlegen. Kurz, ja. Aber ich kann Dir fast aufs Gramm genau sagen was ich gegessen habe. Und in welcher Reihenfolge. Weil ich es bewusst tue. Weil ich nicht rein schaufele. Ich weiß welches Lied ich gestern beim Spazieren gehen gehört habe. Weil ich EIN Lied gehört habe, das ICH hören wollte. Weil nicht das (Internet-)Radio nebenbei läuft.

Und wenn Du überlegst, was Du gestern Abend gegessen hast… das ist doch nicht lange her… was war es? War es wenigstens in Ruhe oder eher hektisch? War es Kreuz und quer oder „geordnet“? War es so, dass es nach dem „ich bin satt“ später nochmal etwas gab? Das ist keine Anklage. Ich bin kein Richter. Ich bin nur der Beobachter. Und ich beobachte genau dieses Verhalten jeden Tag da draußen bei der Masse der Menschen. Auch wenn ich in Metaphern spreche, spreche ich hintergründig über das Verhalten von Mann und Frau beim Kennenlernen.

Es ist kein Klagen. Es ist ein beobachten. Und beobachten macht bewusst. Bewusst zu sein, ermöglicht zu erkennen. Den Unterschied zu erkennen. Und für sich selbst herausfinden zu können, was ICH in meinem Leben an meine Seite lassen möchte. Nichts zu beobachten ist auch möglich. Dann hast Du irgendwen oder besser gesagt irgendetwas an Deiner Seite, früher oder später. Dann lebst Du kein Leben, sondern wirst gelebt. Ohne es zu merken. Ja gut, dann ist es so gesehen gar nicht schlimm. Provokativ gesagt: Wenn Du nicht wenigstens bemerkst oder sogar weißt, dass Du überhaupt existierst, spielt es auch keine Rolle, wenn Du verschwunden bist oder Deine Existenz nur anderen dient.

Auch gestern war ich wieder unterwegs. Es war ein schöner Abend, nicht sehr lange, aber spaßig. Sehr unterhaltsam. Gespickt mit Unterhaltungen. Ich war in einer Bar, wie meistens. 😉 Und dort über den Abend hinweg durchgehend in Gesprächen mit Frauen. Es war fast wie beim Speed-Daten, obwohl ich da noch nie mitgemacht habe. Wäre das etwas für mich? Hm. Egal.

Rein in die Bar, direkt von einer Frau angelächelt worden. Zurück gelächt, dabei kurz und schnell die Augenbrauen hochgezogen. „Hab Dich gesehen und finde Dich attraktiv“, heißt Mann das. An ihr vorbei gelaufen, mit dem Rücken zu ihr gestellt. Sie war in ihrer Frauen-Gruppe. Nur kein Stress. Also drehe ich mich einige Sekunden später in Ruhe um und spreche sie an. Ich merke, dass da grundsätzlich Interesse ist. Aber ich merke auch, dass sie nicht mein Fall ist. Jedenfalls nicht ernsthaft. Meistens reichen ein paar wenige Aussagen, die mich zu einem „sie ist es nicht“ führen.

Vor allem merke ich aber, dass ich anders wahrnehme als früher. Früher hätte ich „durcheskaliert“ bis zum Ende. Egal „wie“ die Frau ist. Um zu? Um zu sehen, wo das Ende liegt. Ob das Ende ein Korb ist. Oder ihre Nummer. Oder eine Nummer.

Vom Teenager-Dasein

Heute ist das anders. Ich bin mir zu wertvoll geworden für so Manches. Projekt Beziehung Teil 1 war für meine persönliche Entwicklung sicher nötig. Ich habe mir Fähigkeiten beigebracht und trainiert, von denen ich heute enorm profitiere. Aber ich merke jedes Mal wieder, auch gestern Nacht, dass es längst Zeit ist für Teil 2. Sowohl im Projekt Beziehung als auch vor allem was meine Persönlichkeit betrifft. Gefühlt war ich in Teil 1 der Teenager, der da raus geht, um die Welt zu entdecken und sich selbst zu finden. Beides ist mir gelungen. Allerdings nur auf dem Niveau eines Teenagers. Für einen Teenager war ich dann recht weit, so gesehen. Aber ist sich ein Teenager denn bewusst darüber, dass er „nur“ ein Teenager im Vergleich zu Anderen ist? Machen sich Teenager darüber Gedanken? Hast Du Dir früher darüber Gedanken gemacht, dass Du noch „klein“ bist?

Gestern hat sich neben mir in der Bar ein junger Kerl, einer dieser Teenager, mit zwei Mädchen unterhalten. Ich hörte ihn sagen: „Ich bin zur Zeit echt erfolgreich in meinem Job. Und Ihr, was arbeitet Ihr?“ Typische Standard-Frage, die ich nie stelle. Mich interessiert ihr (Scheiß-)Job nicht. Ich verdiene mein eigenes Geld. Womit sie ihres verdient, interessiert mich doch nicht am Anfang. Jetzt könnte man einwerfen: „Ja, aber der Job ist doch auch Teil des Lebens dieser Person. Warum interessiert Dich das denn nicht?“ Es interessiert mich deshalb vorwiegend nicht, weil die wenigsten Menschen in unserer (westlichen) Gesellschaft den Job machen, der ihnen Spaß macht. Mir kann keiner erzählen, dass Akten sortieren geil ist. Mir kann auch keiner erzählen, dass Putzen gehen geil ist. Mir kann auch keiner erzählen, dass… Steuererklärungen zu erstellen… befriedigt. Wir Menschen haben keine Berufe. Wir haben Einkommensquellen. Wir sind Maschinen geworden (geblieben), in einer Zeit, in der das aufgrund des technologischen Fortschritts gar nicht nötig wäre.

Es ist ein totales Privileg von nur 1% der Menschen, den Job auszuführen, der ihnen wirklich Spaß macht. Im Sinne echter Berufung. Ein Job, bei dem Arbeit und Freizeit verschwimmen. Aber wenn ein Teenager etwas von Erfolg im Beruf schwafelt, spätestens dann wird klar, warum Bewusstsein nötig ist. Ein Teenager ist ein Teenager. Woher soll er wissen, dass er „nur“ ein Teenager ist. Das ist keine Abwertung, definitiv nicht. Es geht nicht um eine Bewertung im Sinne von „gut“ und „schlecht“, sondern um die Beobachtung und Wahrnehmung dessen, wo vorne und hinten oder oben und unten sind. Standortbestimmung. Es muss als Rennfahrer doch mein Ziel sein zu wissen, in der wievielten Runde ich mich befinde, oder? Wenn ich das nicht weiß und einfach immer weiter fahre, werde ich nie bemerken, dass das Rennen längst aus ist und ich noch immer stur weiter Runden drehe. Kann man machen, aber so wird man selten als Sieger aus dem Rennen gehen. Dass das „alle“ so machen, macht es nicht richtiger. Schwarmintelligenz funktioniert nur bei Tieren.

Und für mich ist dieser Teil 2 meines eigenen Lebensprojektes nötig. Witzigerweise heißt das Projekt zwar immer noch Beziehung. Aber gerade das ist für mich ziemlich in der Prioritätenskala nach unten gerutscht. Erst komme ich. Dann kommt mein Sport (Projekt Maschine). Dann kommt lange nichts. Und dann kommt der (inzwischen) stille Wunsch eine Partnerin fürs Leben zu finden. Und dazwischen kommen allerdings noch meine Familie und meine Freunde.

Vorgestern bin ich nachts nach 0 Uhr heim gekommen und hatte an dem Tag noch nicht trainiert. Also hab ich wenigstens noch 10 Minuten die Bauchmuskulatur bearbeitet. Ein gutes Gefühl. Ausreden gelten nicht. Und dass „die Anderen“ doch auch (fast) alle dick sind, interessiert mich nicht. Ich war früher auch unbewusst. Meine Beziehung hatte mich dazu gebracht. Ich hatte angefangen mein Leben nicht mehr bewusst zu leben. Ein Stück weit wurde ich gelebt. Das ist nun zum Glück vorbei. Und ich hoffe und arbeite hart daran, dass mir das nie wieder passiert. Besonders dann nicht, wenn ich „die Eine“ gefunden habe. Ich bin ein toller Mensch. Einer, der alleine schon so toll ist, dass er „die Eine“ nicht benötigt, um komplett zu sein.

2019-06-20

Auch das musste ich erkennen lernen. Halt, ich durfte es (erneut) erkennen lernen. Aber ich hatte es nach Teil 1 leider vergessen. Die Frau hatte mich eben blind gemacht. Mein Fehler. Als Mann bin ich heute nur bereit für eine Frau, die aus 1 + 1 eben genauso 3 machen möchte. Und dann sollen auch noch Kinder dazu kommen… 1 + 1 + 1 wäre dann 4, usw.

Teenager mit Falten

Es war gut gestern Nacht. Die Gespräche mit den Frauen machten Spaß. Es macht Spaß, aus dieser Location ein Stück weit mein Wohnzimmer zu machen. Und dieses Spiel mit dem sozialen Status ist pervers. Sprichst Du mit einer Frau nach der anderen, wobei Du die Frauen durchgehend zum Lachen bringst und die ganze Gruppe unterhältst… und die Frauen instiktiv Deine Nähe suchen… dann ist das schon cool. Pervers bleibt es trotzdem. Es ist natürlich ein dämliches „sehen und gesehen werden“. Es ist ein besonderes Gefühl, sich mit einer Frau eng an eng zu unterhalten und dabei gleichzeitig den eigenen Blick schweifen zu lassen und dabei die Blicke anderer Frauen zu treffen. Manchmal grinsen sie einen dann an, ganz als würden sie Dir sagen wollen: „Ich find Dich heiß.“ Ja, kann sein. Vielleicht bilde ich mir das auch ein. Aber eines ist klar: Ich kann nicht überall sein. Aber ich werde wieder da sein. Schon beim nächsten Mal. 😉

Und so hast Du viele viele Gespräche, tauschst Nummern. Spielst das Spiel wie immer ein Stück weit mit. Auch wenn Du merkst, dass „die Eine“ bisher nicht dabei ist. Klar, das Projekt Beziehung Teil 2 läuft ja auch erst seit kurzem. Die Ergebnisse sind jetzt schon verdammt gut. Fast so als hätte ich die Pause durch die letzte Beziehung nie gehabt. Aber es kostet auch Kraft. Die vielen Gespräche. Immer wieder zu erkennen, dass ich mich mit Teenagern unterhalte. Obwohl die Frauen manchmal schon Falten haben. Dunning-Kruger-Effekt? Oder auch nicht! Was solls.

Worauf es also ankommt? Sich jeden Tag neu zu motivieren! Mein HIIT-Training steht an. 30 Minuten für mich. Nur für mich. Und dazu brauche ich keine Frau.

Mein erstes Fotoshooting

Heute war es soweit! Ich hatte ein ganz persönliches Fotoshooting! Premiere! Referenzerfahrung! Was für ein cooler Abend. Ein cooler Abend mit einem alten Bekannten, eigentlich wäre er ein idealer Freund. Ein aufrichtiger Mensch. Ein intellektueller Mensch. Ein hilfsbereiter Mensch. Ein Mensch, den ich gerne einen Freund nennen können würde. Er ist eher ruhig, auch eher sachlich unterwegs, sehr belesen auf den verschiedensten Gebieten. Keiner mit dem ich Feiern gehen kann. Eher mal auf einen Wein oder ein Bier in eine Kneipe, wie gestern nach dem Fotoshooting. Ja, ich hab mir gestern tatsächlich ein 0,33er Bier gegönnt.

Wir haben uns vor vielen Jahren beruflich kennen gelernt und damals regelmäßig etwas zusammen unternommen. Später haben sich unsere Wege getrennt und wir verloren uns etwas aus den Augen. Telefonieren zusammen vielleicht einmal im Jahr. Sehen uns vielleicht alle zwei Jahre. So in diesem Rythmus. Er war und ist beruflich stark eingespannt. Ich war bis vor 3 oder 4 Jahren beruflich stark eingespannt, seither nicht mehr. Prioritäten ändern sich. Meine änderten sich mehr und mehr in Richtung Privatleben: Studium und Pickuppen. Das ging ziemlich zeitlich einher, so vor ca. 3 Jahren. Ja gut, und dann kam da diese Beziehung, vor ca. 2 Jahren. Damit änderte sich alles noch mehr ins Private. Beruf? Egal (übrigens ganz schlecht, um bei Frauen zu landen! Der Beruf ist DAS Statussymbol! Bzw. die Motivation im Beruf!). Bin ich gut im Job? Weltklasse! Ich behaupte, dass mir kaum einer das Wasser reichen kann, dort wo ich arbeite. Brachte oder bringt mir das etwas? Nein! Dazu müsste ich woanders nochmal neu richtig durchstarten. Macht für mich aber keinen Sinn. Dann verdiene ich ein paar Tausender mehr im Jahr. Na und. Was ist schon Geld wert, das man mit unnützen Dinge verdient, die keinen Spaß machen. Ich habe keinen Spaß an meiner Arbeit. Arbeit an sich macht mir keinen Spaß. Spaß macht mir meine Familie, machen mir meine Freunde. Gut, meine eigene kleine Familie ist nun weg. Aber dafür geht es eben wieder mit dem Pickuppen los. Habe ich ich es ruhig und angenehm in der Arbeit? Ja! Mit „fast nichts tun“ noch immer herausragend gut zu sein, ermöglicht mir viele Freiheiten und Freizeiten. Die nutz(t)e ich. Studium und Pickuppen… und dann die Beziehung… so in diesem Kreislauf.

Aber wieso Kreislauf?

Nun, jetzt wiederholt sich die Geschichte. Ich konzentriere mich jetzt wieder mehr aufs Studium, das ich für die Beziehung und die vermeintliche Frau meiner Träume etwas nach hinten schob. Und ich konzentriere mich zunehmend mehr aufs Pickuppen. Und dann eines Tages auch wieder auf die nächste neue Beziehung… irgendwann…. wenn ich SIE finde! Und ich werde SIE finden! Ich habe noch ein paar Jährchen vor mir im Leben, glaube ich. Vor einigen Monaten sagte ich mal zu meiner EX-Freundin, als wir abends zusammen im Bett lagen:

„Weißt Du, jetzt wo ich gerade in Deinen Armen liege und ich nun weiß wie es ist mit zwei Kindern… auch wenn sie nicht meine sind… wenn ich JETZT sterben würde hier in Deinen Armen… wäre es für mich insgesamt ein schönes Leben gewesen. Ich habe so viel vor Dir erlebt, Dinge, die ich mir im Traum nicht gedacht hätte. Dich kennen gelernt zu haben und all die schöne Zeit mit Dir und den Kindern verlebt zu haben. Ich habe viele Frauen bis zu Dir kennen gelernt, seit ich mich auf meine Reise zu mir selbst begeben habe. Aber keine Frau hat meiner Seele etwas Ernsthaftes gegeben. Mit Dir ist das anders. Du bist umwerfend. Und dazu darf ich nun auch so etwas wie ein Papa sein und weiß wie es ist, Kinder groß zu ziehen und bei mir zu haben. Ich bin glücklich. Ich liebe Dich. Ich habe alles was ich brauche und möchte. Mit diesem Leben bin ich auf der Ebene durch. Wenn ich jetzt gehen müsste, würde ich glücklich von dieser Welt gehen.“

Verrückt eigentlich, wie sich alles so ändern kann. Heute habe ich das Gefühl, dass ich noch lange nicht fertig bin. Ganz anders als erst vor wenigen Monaten. Wie kommt so eine Gedankenänderung zustande? Ich weiß es nicht. Damals war ich einfach glücklich, mit ihr. Heute bin ich (noch) nicht glücklich mit mir. Aber auf dem Weg dahin. So wie damals vor ihr. Und ich werde wieder dahin kommen und glücklich sein mit mir ganz alleine. Und vermutlich werde ich dann auch wieder nicht mehr länger alleine sein. So funktionieren die Natur und die Welt. Wir bekommen oft das, was wir eigentlich gar nicht mehr brauchen.

Deswegen habe ich mich selbst ins Welpenschutzprogramm gesteckt, d.h. derzeit spreche ich fast keine Frauen an. Was wollen die auch mit einem (zwar nur noch halb) gebrochenen Mann? Macht keinen Sinn. Aber ich taue auf. Das spüre ich jeden Tag wenn ich draußen bin. Ich finde zurück zu mir und kämpfe mich täglich einen Schritt zurück ins echte Leben. Wie mein Tagesablauf derzeit aussieht, müsste ich eigentlich auch mal einen Artikel spendieren. Echt verrückt. Doch, darüber schreib ich auch mal noch etwas… nun zurück zum Fotoshooting.

Und so kam es, dass mein alter Bekannter und ich kaum mehr etwas zusammen machten. Was sehr schade ist. Aber wir sind uns noch immer sehr vertraut. Und so erzählte ich ihm vor ein paar Wochen, dass ich wieder Single bin. Und da ich wusste, dass er in seiner Freizeit unter anderem Models fotografiert, hab ich ihn einfach gefragt, ob wir uns mal auf einen Kaffee und gerne auch für ein paar Stunden zum Fotografieren treffen könnten. Er nahm sich Zeit sich in meine aktuelle Lebenssituation hineinzufinden und sagte außerdem sofort zu. Ein feiner Kerl. Einer der Marke „Freund fürs Leben“.

Gestern Abend war es dann soweit. Er und ich durch die Stadt. Er bewaffnet mit der Kamera. Ich bewaffnet mit meinem unnachahmlichen Astral-Körper – *hehehe* – und in tollen Klamotten. Ich hatte vorher schon einige seiner Aufnahmen gesehen, fotografieren kann er definitiv. Auch wenn es meistens Frauen sind. Und nur leicht bekleidet. Hm… Ich sollte vielleicht Pickup-Fotograf werden?! 🙂

2019-05-03

Ich hatte mehrere Outfits dabei. Einmal etwas Elegantes. Einmal etwas Sportliches. Wir liefen in der Stadt umher. Machten Fotos vor Gebäuden, in Gebäuden, in Bars und auf Plätzen. Das war mal wirklich eine interessante Erfahrung. Anfangs wusste ich gar nicht wie ich mich hinstellen, verhalten oder schauen soll. Viele Fotos sind nichts geworden, weil mal die Position nicht passt oder auch sehr oft mein Blick nicht passt. Woher auch wissen, wenn man nie derart fotografiert wird? Nach 1 Stunde ging es dann allmählich, ich wurde langsam warm. Und es war nichts mehr Aufregendes, sondern wurde etwas Schönes. Es fühlte sich lebendig an. Ich fühlte mich lebendig.

Ich bin gespannt auf die Ergebnisse. Und ich frage mich, was ich damit tun soll. Ich habe bisher auf jeden Fall eine echte Verwendung. So simpel es klingt: Ich werde die Fotos abwechslungsweise als Whatsapp-Profilbilder nutzen. Immerhin ist das der einzige Eindruck, den eine Frau nach einem Nummerntausch von mir erhalten kann. Und ich mag keine Selfies rein stellen, wie all die anderen Menschen. Ich leiste mir lieber einen Fotografen. Oder auch mehrere, im Laufe der Zeit. Andere Orte, andere Stilrichtungen. Das hat mich auf den Geschmack gebracht. Ist echt cool, so richtig gute Bilder von sich zu haben. Selbst gut in Szene gesetzt zu werden. Und da komme ich auch schon zur zweiten Idee.

Ich überlege mir doch tatsächlich unter meinem echten Namen einen Instagram Account zu erstellen. Ohne private Details. Keine Bilder mit Freunden oder der Familie. Nur Fotos von mir. An verschiedenen Orten in verschiedenen Outfits. Nichts Übertriebenes, aber als eine Art Visitenkarte. Falls mal jemand nach meinem Namen sucht, soll er ein paar richtig tolle Bilder finden. Derzeit findet man (sogut wie) nichts über mich im www. Bewusst und gewollt nicht. Hab ich noch nie gemocht. Datenschutz und so. Privatsphäre. Ich wollte immer schon mich und meine eigene zukünftige kleine Familie schützen. Hat mit Paranoia nichts zu tun. Es sollte nur einfach nicht jeder in mein Wohnzimmer gaffen können wie bei den Kardashians. Aber Instagram ist wohl heute so ein wichtiges Werkzeug, dass man es haben sollte, denke ich mir?! Wenn man sich dann noch von der Masse abhebt, weil man keine Poser-Fotos von sich reinstellt, sondern nur „richtige“ Bilder… dann sollte das in Ordnung sein. Und über den einen oder anderen zusätzlich Kontakt… kann man ja nicht nein sagen… Hollywood halt mal wieder.

Ich werde hier im Blog natürlich weiterhin keine Bilder, echten Orte, echte Namen usw. veröffentlichen. Sorry Freunde. 🙂 Aber ich werde meine Eindrücke von den Ergebnissen mitteilen. Ergebnisse der Bilder. Und Ergebnisse, die ich durch das Nutzen der Bilder erzielen werde. Jedenfalls bin ich gespannt zu sehen, was denn richtig gute Fotos bringen werden in meinem Spiel der Spiele… auf dem Weg zur Traumfrau.

PS: Auch wenn Du das hier nicht liest: Danke für den tollen Tag. Danke für Deine Arbeit und Deine Mühe. Du bist ein klasse Typ. Und vielleicht wird das ja noch eine richtige Freundschaft zwischen uns… und aus Dir ein großer Fotograf. Ich wünsche es Dir. 😉

Der stille Weg zurück

Der stille Weg zurück. Es ist ein Weg, der sich nach seinen ganz eigenen Gesetzen bahnt. Und zum Ziel hat, mich wieder zu mir zurück zu führen. Zurück, nur wohin zurück?

Zurück an den Ausgangspunkt der Misere! Und der Ausgangspunkt war im Prinzip die Club-Nacht des Kennenlernens der Frau aus meiner letzten Beziehung, vor ca. 2 Jahren. Da möchte ich wieder hin kommen, am Liebsten allerdings ohne die sich anschließende Schmach des weiteren gemeinsamen Lebensweges. Wenn ich die Zeit also zurückdrehen könnte, würde ich zurück springen wollen an den selben Tag… allerdings den selben Abend stattdessen in einem anderen Club verbringen. Ich betrachte die Beziehung als eine Schmach, trotz der Zeit voller toller Erlebnisse und Erfahrungen.

Warum?

Einfach weil das dicke Ende am Schluss kam. Insgesamt bringt mich die Zeit natürlich nach vorne, aber muss man wirklich jede Erfahrung im Leben machen? Muss man wirklich Bunjee Jumpen gehen, nur um „das eben auch mal gemacht zu haben“? Nein! Kein Mensch kann alles im Leben gemacht haben, was möglich ist. Man kann es sich natürlich schön reden und sich selbst suggerieren, dass es „doch als Erfahrung“ diene. Aber so sehe ich die Beziehung nicht. Kristallisiert sich für mich immer mehr heraus. Es hätte potenziell auf dieser Welt viele millionen ehrlichere Frauen gegeben. Frauen mit Charakter und Anstand. Frauen, die glücklich und froh gewesen wären, dass sie mich – so wie ich bin – „bekommen“ hätten. So eine Frau hätte es im besten Fall aus meiner Sicht werden „sollen“. Wurde es aber leider nicht.

Und nur weil es viele schöne Erlebnisse und auch viele schöne Momente in der Beziehung gab, heißt das nicht, dass das gesamte Erlebnis mit dieser Frau lebenswert war. Das war es nicht. Der Schmerz am Ende hat alles aufgewogen. Ich würde alles gerne eintauschen und zurück reisen können… Danke, aber auf diese Lebenserfahrung hätte ich gerne verzichtet! Egal wie schön die Zeiten dazwischen auch gewesen sein mögen. Das Problem dabei ist ja: Ich weiß gar nicht, ab wann sie denn nur FÜR MICH schön waren und ab wann sie eben NICHT MEHR für sie schön waren. Es ist ja auch müßig sich darüber Gedanken zu machen. Ich möchte ja bei mir bleiben, in meiner Mitte. Nicht in der Mitte anderer Menschen. Aber weil das eben nicht ergründbar ist, kann ich auch einfach ein Ei drüber hauen.

Jetzt können wir alle aber weder Zeit zurückdrehen noch sonstige Dinge ungeschehen machen. D.h. wir müssen vielmehr lernen mit den Gegebenheiten klar zu kommen, sie zu respektieren, zu akzeptieren und sie auf lange Sicht langsam aus dem eigenen Fokus dahin gleiten zu lassen… um sie… letztlich zu vergessen. Dabei helfen sicherlich neue Erfahrungen und neue Eindrücke. Aber auch die kann kein Mensch auf Knopfdruck generieren. Auch das ist wieder ein Weg für mich, bis ich wieder dahin komme, wo ich Erfahrungen und Eindrücke aktiv generieren kann.

Und so fahre ich derzeit zweigleisig

Einerseits versuche ich derzeit die angesprochenen neuen Erfahrungen und Eindrücke in meinem (neuen) Leben(sabschnitt) zu erschaffen und zu sammeln. Und andererseits versuche ich gleichzeitig zurück an die ebenfalls bereits genannte Ausgangsbasis zurück zu kehren, mental versteht sich.

Wie sah diese damalige Ausgangsbasis vor ca. 2 Jahren denn aus? Wenn wir mal nur das objektiv Beurteilbare betrachten, muss ich resümieren:

  • Ich hatte meine eigene coole große Wohnung in einer echt guten Lage in einer tollen Stadt
  • Die Wohnung ermöglichte es mir jeden Tag nach der Arbeit mich direkt ins „Getümmel“ zu stürzen (z. B. pickuppen zu gehen)
  • Ich hatte einen echt coolen Sportwagen (der allerdings zugegebenermaßen oft nur herum stand)
  • Ich hatte regelmäßig Dates, gegen Ende des Projekts Beziehung Teil 1 eher qualitativ hochwertigere als zu Beginn des Pickuppens
  • Ich hatte einen athletischen Körper, mit dem ich hochzufrieden war

Was ich allerdings viel lieber betrachten möchte, ist die subjektive mentale Situation von damals. Ich habe dazu einige meiner alten Chatverläufe aus dieser Zeit nachgelesen. Und was entdeckte ich da:

  • Ich strotzte nur vor Selbstbewusstsein
  • Ich fand meinen eigenen Lifestyle selbst schlicht und ergreifend mega gut
  • Ich hatte neben den regelmäßigen Dates vor allem auch „festere“… ja… nennen wir es „Bekanntschaften“ („Fr. Tinder“ / „Die Klette“ / und eine andere Dame aus dem Daygame, die allerdings nie einen Namen bekommen hatte)
  • Ich fühlte mich wie ein Rockstar! Und das jeden Tag! Mir gehörte die Welt.

Woher soll ein Mann wissen, welche „die Richtige“ für ihn ist?

Den letzten Aspekt aus der obigen Aufzählung möchte ich präzisieren:
Aufgrund der regelmäßigen Dates war ich auch nicht „einsam“. Ganz im Gegenteil. Teilweise war ich regelrecht froh, wenn sich eine dieser „Kontakte“ auflöste. Das lag daran, dass sie einfach nicht „die Richtigen“ für mich waren. Das war mir damals dabei stets bewusst. Allerdings brachten diese Begegnungen mir gute wertvolle Lebenserfahrungen. Ich steigerte mich nie hinein. Ich sah die Begegnungen mit den verschiedenen Frauen als wertvolle Lehrstunden meines Lebens an. Klingt poetisch, ist aber eigentlich ganz nüchtern gemeint.

Sie halfen ganz unbestreitbar beiden Seiten. Ich hatte damals viel zu geben und steckte sicherlich mit meiner positiven Lebensart an. Dafür bekam ich Lebenseindrücke und Ansichten von einer Reihe völlig unterschiedlicher Frauen zurück. Das half mir zu erkennen, was ich denn eigenlich wirklich möchte und womit ich mich wirklich wohl fühlen würde. Ja was denn eigentlich „die Richtige“ für mich wäre. Ich gebe zu, ein bisschen kostete ich das Ganze auch aus. „Spielte“ mit meinem Leben. Kein russisches Roulette, aber gewiss ein bisschen Poker. Sehr oft traf ich gar kein Blatt. Wenn ich alleine an die vielen Dates ohne Wiedersehen oder an die vielen Dateabsagen denke. Aber hin und wieder hatte ich einen Drilling (einmal sogar nicht nur im übertragenen Sinne!). Viele Rockstar-Momente. Und ganz selten dann auch mal einen Flush. Der Royal Flush allerdings steht noch aus. Der ist noch offen für meine „echte“ Traumfrau.

Wie soll ein durchschnittlicher Mann denn die Erfahrung erlangen, um so eine wesentliche Entscheidung wie wer „die richtige Frau“ im Leben ist, für sich überhaupt treffen zu können? Ohne so und so viele Frauen kennengerlernt und erlebt zu haben? Keine Chance. Vermutlich einer der Hauptgründe, warum viele Männer (und umgekehrt auch Frauen) sich mit maximal „mittelmäßigen“ Beziehungen abfinden. Am Ende verlieren nur beide Seiten. Beide Partner sind nicht glücklich, aber „es hat sich halt so ergeben“. Genau so eine Art von Beziehung wollte ich nie führen müssen. Und tat es auch nicht. Weil ich aktiv wurde und mir meine Beziehung selbst in mein Leben gezogen habe.

Ganz egal, ob sie sich dann im Nachgang als eine (einseitig) verlogene Beziehung herausstellte. Ob ich dabei verarscht wurde und menschlich respektlos behandelt wurde. Darum soll es hier nicht gehen. *Opfermodus wieder aus* Das kann man vorher nie sicher wissen. Man kann immer nur Wahrscheinlichkeiten abwägen. Und das ist das Einzige, womit ich mich noch – in Bezug auf meine vergangene Beziehung – beschäftigen möchte. Analyse der eigenen Fehler, um daraus fürs nächste Mal zu lernen. Man muss ja nicht mit Absicht zwei Mal in die gleiche Pfütze treten. Auch wenn uns dabei noch so liebevoll lächelnd täglich das Murmeltier grüßen mag.

Es geht also zusammenfassend gesagt darum, in die selbe mentale Ausgangsbasis zurück zu finden, die mir Freude in mein Leben brachte. Dazu gehört, das Selbstbewusstsein von damals wieder aufzubauen. Meinen eigenen Lifestyle (neu? oder wieder?) zu finden und danach zu leben. Und diesen dann genau so wie damals tagtäglich selbst zu feiern. Mich selbst zu feiern. Ganz, oder fast ganz, ohne Größenwahn. 😉 Meinen Körper wieder so ästhetisch aufzubauen und zu empfinden wie damals. Derzeit mache ich wieder viel Sport. Krafttraining und Ausdauer. Die meisten meiner Hemden passen mir inzwischen übrigens wieder. Die Superslim Fit Hemden noch nicht, aber die Slim Fit Hemden zumindest schon. 😉 So einfach kann man sich selbst übrigens „neu“ einkleiden. Plötzlich passen wieder viele („alte“) Hosen und Hemden. Es ist wie ein zweiter Frühling.

Und was tue ich aktuell, um „zurück“ zu mir zu finden?

Es ist eine Menge kleiner Dinge. Die Mischung macht es, denke ich.

  • Ich mache fast täglich bewusst Sport
  • Ich war zum ersten Mal im Leben beim Kosmetiker (Augenbrauen zupfen!) – also achte ich doch wieder sehr aufs Äußere
  • Ich gehe – zumindest an den freien Tagen und den letzten Feiertagen – alleine oder mit Bekannten raus, in Bars oder in Clubs
  • Ich führe vor dem Schlafengehen täglich eine Liste (eine Art Tagebuch) und notiere mir dabei mindestens 5 Dinge, die ich im Laufe des Tages gut gemacht habe. Hab ich in einem Video von einem Pickup-Coach gesehen. Vor dem Schlafengehen mache ich das deshalb, weil die Dinge sich so besser ins Unterbewusstsein einprägen. Ziel: Je öfter man sich vergegenwärtigt, dass man viele Dinge echt gut gemacht hat, desto stärker steigt das Selbstbewusstsein. Raus aus der Verlierer- oder Negativmentalität und rein in den positiven Energiefluss!
  • Ich hab mir wieder ein paar neue Klamotten gegönnt. Echt tolle Hemden. Ich trage auch wieder in der Arbeit öfter Hemden und achte generell mehr auf mein Äußeres. Das fiel und fällt auch den Kollegen auf.
  • Ich schaue täglich Videos zur Persönlichkeitsentwicklung. Themen: Selbstbewusstsein stärken, Ex-Partner loslassen, Frauen, Pickup, Lifestyle, Äußeres, Parfüm… total verschiedene wichtige Mosaik-Steine im Leben.
  • Nicht so entscheidend, aber trotzdem der Rede wert: Ich hab mir auf Tipp eines Kollegen eine Hyaluron-Hautcreme gegönnt. 35 Euro für 100ml. Soll Wunder wirken. Er schwört drauf. Ich bin gespannt. Soll wohl der letzte Schrei sein, nicht nur in Hollywood. Mal sehen. Was kostet schon die Welt.
  • usw…

Gerade zum Selbstbewusstsein kann ich sagen, dass es echt wieder am Zurückkehren ist. Vor wenigen Wochen habe ich noch massiv an mir gezweifelt und mir täglich den Kopf darüber zerbrochen, was ich denn in der Beziehung „falsch“ gemacht habe. Ich habe wirklich „Fehler“ entdeckt. Aber in erster Linie habe ich bei den meisten „Fehlern“ nur gemeint, dass es (meine) Fehler sind. Ich habe diese „Fehler“ auch völlig übergewichtet. DAS ist oder war ein wahrer Fehler. Jeder Mensch macht Dinge nicht so gut, andere dafür verdammt gut. Und in der Analyse hatte ich den Fokus fast nur auf meinen „Fehlern“, die aus meiner Sicht zum Scheitern der Beziehung führten, betrachtet.

Dabei habe ich außer Acht gelassen, dass ich mich vollkommen für die Frau, ihre Kinder und die Beziehung als Ganzes aufgeopfert habe. Tagtäglich. Aus tiefstem Herzen. Mit reiner Seele. Und DAS ist kein Fehler gewesen, sondern – davon bin ich 100% überzeugt – war und ist absolut hervorragend von mir. DAS war und ist etwas, worauf vermutlich eine große Zahl von Frauen stolz wäre. So einen Mann zu haben, der sie liebt, der für sie da ist, der 100% hinter ihr steht usw. DAS alleine sind Aspekte, die viele meiner „Fehler“ (aus Sicht der Frau) mehr als ausbügeln müssten. Aber vor allem hat die Frau nie ihren Mund aufgemacht. Und ich hatte deshalb nie die Chance etwas zu ändern. DAS ist nicht mein Fehler gewesen.

Meine rückblickenden Betrachtungen lassen mich inzwischen zunehmend sogar die Erkenntnis erlangen, dass ich… (fast) perfekt war. Das „neue“ Selbstbewusstsein trägt zu diesem „neuen“ Denken sicherlich seinen Teil bei. Deswegen arbeite ich gerade wieder jeden Tag hart an mir. Von nichts kommt nichts. Aber hey! Verdammt nochmal, ich hab mein Zeug echt gut gemacht! Ich hab mich komplett hinter die Familie gestellt, jeden Tag. Bin meinen Verpflichtungen nachgegangen und habe dabei auch die Verpflichtungen meiner Partnerin (mit ihren Kindern) stets im Blick gehabt. DAS ist doch erstmal das aller Wichtigste in einer Beziehung. Oder was?! DAS ist die Basis.

Nur Spaß und Freude zu haben geht auch. Nur Feiern geht auch. Aber das ist doch keine Basis für eine Beziehung? Das ist die Basis für eine Vielzahl One Night Stands. Genau das suchte ich aber NICHT. Und wenn die Basis erst stimmt, sollten doch danach erst für die Frau die kleinen Wehwehchen vielleicht in den Fokus rücken. Und ich finde das alles so lächerlich, also das ganze Ende der Beziehung und der vorausgegangene Betrug, dass ich das fast nicht mehr ernst nehmen kann. Ich bin froh, dass sich meine mentale Betrachtung so massiv gedreht hat. Alles andere wäre ja der Untergang!

Ich bin ein Mann. Und der bleibe ich auch. Ich bin kein Schoßhund. Und ich weiß was ich zu geben habe. Ich weiß wer ich bin. Ich hatte nur manche Aspekte in der Beziehung schleifen lassen. Ich hörte nicht mehr so gut zu und hin, das nehme ich als Verbesserungspunkt mit. Aber hauptsächlich wurde die Frau zu meinem „ein und alles“. Und DAS war sicherlich ein Fehler von mir. Denn sonst würden mir heute noch meine Superslim Fit Hemden passen und ich hätte noch immer den athletischen Körper von damals. Egal ob sie mich betrogen hat oder nicht. Was bleibt… bin ICH. Und ich bin gut. Verdammt gut. Egal was mir jemand einreden will. Punkt. Ich bin der Preis. Kein verbiegen, Prioritäten setzen! Und ich kann bei jeder Interaktion nur für die Frau gegenüber hoffen, dass sie das erkennt. Wäre gut für sie. Das muss die Einstellung sein! Ich bin kein Vampir, der Energie saugt. Ich bin bzw. werde wieder der, der Energie gibt!

2019-04-22

Das Feuer kehrt zurück

Seit ein paar Tagen merke ich, dass es wieder anfängt in mir zu brodeln. Ich spreche kaum Frauen draußen an. Nur mal wenn es sich „ergibt“, beispielsweise weil ich draußen etwas esse und am Nachbartisch eine Frau sitzt. Dabei merke ich besonders, dass ich langsam wieder in den Modus zurückkehre, der mich früher ausgemacht hat. Damals sagte ich: „Ich bin der Preis!“ Und dieses Denken ist vor ein paar Wochen noch nicht da gewesen. Ich ging draußen mit der Einstellung auf Frauen zu: „Hoffentlich findet die Frau mich toll!“ Wie bedürftig. Gar nix! Ich bin der Preis. Basta. Und ob sie cool ist oder nicht, das herauszufinden ist mein Anliegen und meine Mission. Nicht mehr und nicht weniger.

Heute hatte ich dank dem Social Game ein kleines „Date“. Mit einer 8. War nett. Aber wie Ihr ja wisst, „nett“ ist die kleine Schwester von „Arschloch“. Die Dame ist ein paar Jährchen älter als ich und hat ebenfalls… Achtung Achtung… ha ha… eine… Tochter! Tadaaaaaa. Schon wieder eine Frau mit Kind. Hehehehe. Als gäbe es keine Frauen mehr ohne Kinder und ohne Ehering. Wir haben uns gut verstanden. Aber mehr auch nicht. Ich will das Date hier nicht im Detail analysieren, allerdings hab ich recht schnell gemerkt, dass ihr Hauptaugenmerk ihre kleine Tochter ist. Danke. Läuft bei Dir. Dann werd glücklich mit Deiner Tochter. Sei Mama.

Falsches Zeitfenster. Ich suche eine Frau, eine Partnerin. Egal ob mit Kind oder nicht. Aber ich suche eine Partnerin. Das bedingt, dass die Frau auch einen Partner „aktiv“ möchte. Wenn das nicht der Fall ist, heißt es: NEXT! Trotzdem war es schön, mal wieder ein Date gehabt zu haben. Mein erstes, seit meiner letzten Beziehung. Ich gebe mir noch 1 oder 2 Wochen „Verschnauf-“ und „Selbstfindungspause“, danach gebe ich wieder Gas. Das Feuer brodelt langsam immer mehr, wie ich schon sagte. Und diese Situation will ich derzeit erstmal noch laufen lassen. Den Druck im Kessel weiter steigern.

Ich laufe ja wieder draußen herum und die letzten Tage war ich 2 mal in Clubs. Es gab über Ostern einen brutalen Männerüberschuss überall, richtig widerlich. Aber egal. Ich war draußen. Und ich habe gestern beispielsweise im Laufe des Abends mehrmals Frauen angesprochen, obwohl sie mir nicht gefallen haben. Es hatte sich einfach angeboten. Einfach so. Weil mir langweilig war und ich sowieso schon den halben Abend ohne weibliche Interaktion (aber dennoch mit Spaß) verbrachte. Da war keine Bedürftigkeit in mir. Ich hab das Gespräch gesucht, weil ICH es wollte. Weil ich Spaß wollte. Und natürlich auch ein bisschen üben wollte. Leider gab es keine hübschen Frauen. Aber ich kann nur wiederholen, was ich immer schon sagte: Die hässlichen Frauen sind auch nicht „besser“ als die Hübschen. Deswegen bleibe ich bei meiner Devise: Hauptsache hübsch! 😉

Das Können von Christoph Waltz

Zur Zeit habe ich es mit der Musik. Zuletzt mit „Du Bist“ von Prinz Pi. Es war in die Vergangenheit gerichtet, beleuchtete (m)eine vergangene Frau aus meiner erst nachträglich erlangten Sicht. Aus einer für mich wohl erst nachträglich erlangbaren Sicht. Denn wie ich immer mehr für mich feststelle, ist dies eine (Ein-)Sicht, die ich tatsächlich erst nachträglich erhalten konnte. Ein perfektes Schauspiel ist nicht zu durchschauen.

Einer meiner Lieblingsschauspieler ist Christoph Waltz, seine Interpretation beispielsweise der Rolle in Django ist so genial einzigartig, dass beim Ansehen dieses Films in mir gar nicht der Gedanke aufkommen kann, dass es sich lediglich um eine gespielte Rolle von ihm handeln würde. Er verkörpert auf eine so perfekte Weise das Schauspiel, lässt die Grenzen zwischen Spiel und Realität verschwimmen. Selbst – meiner Meinung nach – als bewusster Zuschauer seiner Filme gelingt es ihm, durch seine Einzigartigkeit der Darstellung seiner Rollen wieder und wieder zu faszinieren. So sehr, dass ich ihm beim Beispiel Django tatsächlich abnehme, dass hier ein echter Kopfgeldjäger vor mir steht, spricht und tut.

Tatsächlich…? Ist es nur eine künstlerisch perfekt erschaffene Illusion! Christoph Waltz hat in seinem ganzen Leben vermutlich noch nie einem Menschen ein Haar gekrümmt. Während des Films kommt es mir jedoch vor, als wäre er der perfekte und intelligente Kopfgeldjäger. Damit gelingt ihm, was nur wenigen wirklich guten Schauspielern gelingt, nämlich die perfekte Illusion zu erschaffen.

Als Kinobesucher oder auch als Zuschauer auf meiner Couch ist mir klar, dass es sich nur um einen Film handelt. Das weiß ich vorher, bevor der Film beginnt. Dass ich es vor mir mit Schauspielern zu tun habe. Dass Christoph Waltz nur eine Rolle ausfüllt. So war das aber aus meiner Sicht nicht in meiner vergangenen Beziehung. Die Frau mag die Einzigartigkeit und das großartige Talent einer Meister-Schauspielerin in sich tragen. Das sind ganz gefährliche Waffen im Umgang mit sensiblen Menschen. Einem wie mir. Christoph Waltz mag ein Schauspieler sein, er tut dies aus Berufung und sicherlich auch um Menschen zu unterhalten. Von Berufung kann ich an der Stelle bei Fr. Schlange auch sprechen.

Es gehören allerdings immer 2 Menschen zu einem Duett. Die Frage ist immer noch aktuell, wie aus mir ein Protagonist in einem Film werden konnte. Denkfalle. Wie ist das gemeint? Nun, wenn wir uns einen Film von Christoph Waltz herauspicken, wirkt alles perfekt. Er und die Nebendarsteller spielen alle die ihnen zugewiesenen Rollen. Als Zuschauer gewinnen wir dabei nicht den Eindruck, dass sich die vielen handelnden Akteure im Film Gedanken darüber machen, welche Rolle sie spielen oder ob sie nur (Neben-)Darsteller sind. Alle tun einfach. Jeder erfüllt seine Aufgaben und füllt seine Rolle aus. So wird ein Meisterwerk daraus.

In meiner Realität stellt sich das Erlebte für mich hingegen anders dar. Zunächst fühlte sich alles vollkommen real und köstlich an. Wir nennen das Liebe. Dadurch werden wir blind. Jedenfalls wir Herzmenschen. Und dann… wurde offenbar aus der Realität, die sich Beziehung nannte, eine Fiktion. Eine Illusion. Ein Film. Ein Film in dem ich zu einem Nebendarsteller wurde. Ohne zu merken, dass die Hauptdarstellerin im Hintergrund auch die Fäden als Regisserin zieht. Und das Drehbuch heimlich umschrieb.

Ein Film, der nie mit einem Happy End abschließen sollte, da es dort oben auf der Bühne keine Traurigkeit und keinerlei Drama gab. Ohne Trauer ist kein Happy End nötig. Es konnte also kein Drama sein. Es war eher ein Familien-Abenteuerfilm. Einer, der einfach schön war wie er war. Zeichnen mit Bleistift ohne Radiergummi. Weich und sanft. Bis am Ende das Tintenfass darüber ausgeschüttet wurde.

In jeder Lebenserfahrung stecken verborgene Potenziale. Richtig betrachtet, bringen sie uns nach vorne, diese Erfahrungen. Zuviel Analyse ist aber auch nicht gut, sagt Lotusblume. Sagt übrigens nicht nur Lotusblume. Ich merke, dass mir das schwer fällt… die Situation verständnislos loszulassen. Gerade nicht zu versuchen zu verstehen. Da ich glaube, dass das Verstehen auch einen großen Beitrag für meine positive Zukunft mitsich bringt. Richtig angepackt jedenfalls.

Ein Pickup-Coach sagte in einem seiner Videos letztens: „Wenn sie Schluss mit Dir gemacht hat, dann halt in diesem Moment einfach die Klappe. Hör genau zu was sie nun sagt. Hör einfach zu und halt Deinen Mund. Das was sie da jetzt sagt ist bares Gold für Dich wert! Für Deine nächste Beziehung…!“

Und unter dem Aspekt betrachte ich auch alles. Ich analysiere nur, um mich selbst zu verstehen und vorallem um in Zukunft sofort erkennen zu können, dass ich erneut zu einem Nebendarsteller in einem der Filme von Christoph Waltz gemacht werden soll. So ist Hollywood nun einmal. Falls es jemals wieder so weit kommen würde. Hätte würde könnte. Meistens kommt ja dann doch wieder alles anders… und von Hollywood habe ich absolut genug. Mir reicht auch das einfachste Landleben. Hoffentlich…

Greenhornyme schrieb mir letztens, dass ich in dieser Frau meine „Meisterin“ gefunden hätte. Ganz ehrlich, selbst Christoph Waltz hätte in dieser Frau seine Meister-Schauspielerin gefunden. Und das ohne zu merken, dass sie zugleich auch die Regisserin des Films ist… und die Drehbuchautorin…

2019-04-16

… es wäre nicht ich, wenn nicht nach jedem Rückblick auch immer der Blick nach vorne folgen würde… Und deswegen stelle ich im nächsten Artikel ein Lied für und an meine zukünftige Traumfrau vor. Einen der für mich schönsten Songs der Welt. Ein deutsches Lied…