Der stille Weg zurück

Der stille Weg zurück. Es ist ein Weg, der sich nach seinen ganz eigenen Gesetzen bahnt. Und zum Ziel hat, mich wieder zu mir zurück zu führen. Zurück, nur wohin zurück?

Zurück an den Ausgangspunkt der Misere! Und der Ausgangspunkt war im Prinzip die Club-Nacht des Kennenlernens der Frau aus meiner letzten Beziehung, vor ca. 2 Jahren. Da möchte ich wieder hin kommen, am Liebsten allerdings ohne die sich anschließende Schmach des weiteren gemeinsamen Lebensweges. Wenn ich die Zeit also zurückdrehen könnte, würde ich zurück springen wollen an den selben Tag… allerdings den selben Abend stattdessen in einem anderen Club verbringen. Ich betrachte die Beziehung als eine Schmach, trotz der Zeit voller toller Erlebnisse und Erfahrungen.

Warum?

Einfach weil das dicke Ende am Schluss kam. Insgesamt bringt mich die Zeit natürlich nach vorne, aber muss man wirklich jede Erfahrung im Leben machen? Muss man wirklich Bunjee Jumpen gehen, nur um „das eben auch mal gemacht zu haben“? Nein! Kein Mensch kann alles im Leben gemacht haben, was möglich ist. Man kann es sich natürlich schön reden und sich selbst suggerieren, dass es „doch als Erfahrung“ diene. Aber so sehe ich die Beziehung nicht. Kristallisiert sich für mich immer mehr heraus. Es hätte potenziell auf dieser Welt viele millionen ehrlichere Frauen gegeben. Frauen mit Charakter und Anstand. Frauen, die glücklich und froh gewesen wären, dass sie mich – so wie ich bin – „bekommen“ hätten. So eine Frau hätte es im besten Fall aus meiner Sicht werden „sollen“. Wurde es aber leider nicht.

Und nur weil es viele schöne Erlebnisse und auch viele schöne Momente in der Beziehung gab, heißt das nicht, dass das gesamte Erlebnis mit dieser Frau lebenswert war. Das war es nicht. Der Schmerz am Ende hat alles aufgewogen. Ich würde alles gerne eintauschen und zurück reisen können… Danke, aber auf diese Lebenserfahrung hätte ich gerne verzichtet! Egal wie schön die Zeiten dazwischen auch gewesen sein mögen. Das Problem dabei ist ja: Ich weiß gar nicht, ab wann sie denn nur FÜR MICH schön waren und ab wann sie eben NICHT MEHR für sie schön waren. Es ist ja auch müßig sich darüber Gedanken zu machen. Ich möchte ja bei mir bleiben, in meiner Mitte. Nicht in der Mitte anderer Menschen. Aber weil das eben nicht ergründbar ist, kann ich auch einfach ein Ei drüber hauen.

Jetzt können wir alle aber weder Zeit zurückdrehen noch sonstige Dinge ungeschehen machen. D.h. wir müssen vielmehr lernen mit den Gegebenheiten klar zu kommen, sie zu respektieren, zu akzeptieren und sie auf lange Sicht langsam aus dem eigenen Fokus dahin gleiten zu lassen… um sie… letztlich zu vergessen. Dabei helfen sicherlich neue Erfahrungen und neue Eindrücke. Aber auch die kann kein Mensch auf Knopfdruck generieren. Auch das ist wieder ein Weg für mich, bis ich wieder dahin komme, wo ich Erfahrungen und Eindrücke aktiv generieren kann.

Und so fahre ich derzeit zweigleisig

Einerseits versuche ich derzeit die angesprochenen neuen Erfahrungen und Eindrücke in meinem (neuen) Leben(sabschnitt) zu erschaffen und zu sammeln. Und andererseits versuche ich gleichzeitig zurück an die ebenfalls bereits genannte Ausgangsbasis zurück zu kehren, mental versteht sich.

Wie sah diese damalige Ausgangsbasis vor ca. 2 Jahren denn aus? Wenn wir mal nur das objektiv Beurteilbare betrachten, muss ich resümieren:

  • Ich hatte meine eigene coole große Wohnung in einer echt guten Lage in einer tollen Stadt
  • Die Wohnung ermöglichte es mir jeden Tag nach der Arbeit mich direkt ins „Getümmel“ zu stürzen (z. B. pickuppen zu gehen)
  • Ich hatte einen echt coolen Sportwagen (der allerdings zugegebenermaßen oft nur herum stand)
  • Ich hatte regelmäßig Dates, gegen Ende des Projekts Beziehung Teil 1 eher qualitativ hochwertigere als zu Beginn des Pickuppens
  • Ich hatte einen athletischen Körper, mit dem ich hochzufrieden war

Was ich allerdings viel lieber betrachten möchte, ist die subjektive mentale Situation von damals. Ich habe dazu einige meiner alten Chatverläufe aus dieser Zeit nachgelesen. Und was entdeckte ich da:

  • Ich strotzte nur vor Selbstbewusstsein
  • Ich fand meinen eigenen Lifestyle selbst schlicht und ergreifend mega gut
  • Ich hatte neben den regelmäßigen Dates vor allem auch „festere“… ja… nennen wir es „Bekanntschaften“ („Fr. Tinder“ / „Die Klette“ / und eine andere Dame aus dem Daygame, die allerdings nie einen Namen bekommen hatte)
  • Ich fühlte mich wie ein Rockstar! Und das jeden Tag! Mir gehörte die Welt.

Woher soll ein Mann wissen, welche „die Richtige“ für ihn ist?

Den letzten Aspekt aus der obigen Aufzählung möchte ich präzisieren:
Aufgrund der regelmäßigen Dates war ich auch nicht „einsam“. Ganz im Gegenteil. Teilweise war ich regelrecht froh, wenn sich eine dieser „Kontakte“ auflöste. Das lag daran, dass sie einfach nicht „die Richtigen“ für mich waren. Das war mir damals dabei stets bewusst. Allerdings brachten diese Begegnungen mir gute wertvolle Lebenserfahrungen. Ich steigerte mich nie hinein. Ich sah die Begegnungen mit den verschiedenen Frauen als wertvolle Lehrstunden meines Lebens an. Klingt poetisch, ist aber eigentlich ganz nüchtern gemeint.

Sie halfen ganz unbestreitbar beiden Seiten. Ich hatte damals viel zu geben und steckte sicherlich mit meiner positiven Lebensart an. Dafür bekam ich Lebenseindrücke und Ansichten von einer Reihe völlig unterschiedlicher Frauen zurück. Das half mir zu erkennen, was ich denn eigenlich wirklich möchte und womit ich mich wirklich wohl fühlen würde. Ja was denn eigentlich „die Richtige“ für mich wäre. Ich gebe zu, ein bisschen kostete ich das Ganze auch aus. „Spielte“ mit meinem Leben. Kein russisches Roulette, aber gewiss ein bisschen Poker. Sehr oft traf ich gar kein Blatt. Wenn ich alleine an die vielen Dates ohne Wiedersehen oder an die vielen Dateabsagen denke. Aber hin und wieder hatte ich einen Drilling (einmal sogar nicht nur im übertragenen Sinne!). Viele Rockstar-Momente. Und ganz selten dann auch mal einen Flush. Der Royal Flush allerdings steht noch aus. Der ist noch offen für meine „echte“ Traumfrau.

Wie soll ein durchschnittlicher Mann denn die Erfahrung erlangen, um so eine wesentliche Entscheidung wie wer „die richtige Frau“ im Leben ist, für sich überhaupt treffen zu können? Ohne so und so viele Frauen kennengerlernt und erlebt zu haben? Keine Chance. Vermutlich einer der Hauptgründe, warum viele Männer (und umgekehrt auch Frauen) sich mit maximal „mittelmäßigen“ Beziehungen abfinden. Am Ende verlieren nur beide Seiten. Beide Partner sind nicht glücklich, aber „es hat sich halt so ergeben“. Genau so eine Art von Beziehung wollte ich nie führen müssen. Und tat es auch nicht. Weil ich aktiv wurde und mir meine Beziehung selbst in mein Leben gezogen habe.

Ganz egal, ob sie sich dann im Nachgang als eine (einseitig) verlogene Beziehung herausstellte. Ob ich dabei verarscht wurde und menschlich respektlos behandelt wurde. Darum soll es hier nicht gehen. *Opfermodus wieder aus* Das kann man vorher nie sicher wissen. Man kann immer nur Wahrscheinlichkeiten abwägen. Und das ist das Einzige, womit ich mich noch – in Bezug auf meine vergangene Beziehung – beschäftigen möchte. Analyse der eigenen Fehler, um daraus fürs nächste Mal zu lernen. Man muss ja nicht mit Absicht zwei Mal in die gleiche Pfütze treten. Auch wenn uns dabei noch so liebevoll lächelnd täglich das Murmeltier grüßen mag.

Es geht also zusammenfassend gesagt darum, in die selbe mentale Ausgangsbasis zurück zu finden, die mir Freude in mein Leben brachte. Dazu gehört, das Selbstbewusstsein von damals wieder aufzubauen. Meinen eigenen Lifestyle (neu? oder wieder?) zu finden und danach zu leben. Und diesen dann genau so wie damals tagtäglich selbst zu feiern. Mich selbst zu feiern. Ganz, oder fast ganz, ohne Größenwahn. 😉 Meinen Körper wieder so ästhetisch aufzubauen und zu empfinden wie damals. Derzeit mache ich wieder viel Sport. Krafttraining und Ausdauer. Die meisten meiner Hemden passen mir inzwischen übrigens wieder. Die Superslim Fit Hemden noch nicht, aber die Slim Fit Hemden zumindest schon. 😉 So einfach kann man sich selbst übrigens „neu“ einkleiden. Plötzlich passen wieder viele („alte“) Hosen und Hemden. Es ist wie ein zweiter Frühling.

Und was tue ich aktuell, um „zurück“ zu mir zu finden?

Es ist eine Menge kleiner Dinge. Die Mischung macht es, denke ich.

  • Ich mache fast täglich bewusst Sport
  • Ich war zum ersten Mal im Leben beim Kosmetiker (Augenbrauen zupfen!) – also achte ich doch wieder sehr aufs Äußere
  • Ich gehe – zumindest an den freien Tagen und den letzten Feiertagen – alleine oder mit Bekannten raus, in Bars oder in Clubs
  • Ich führe vor dem Schlafengehen täglich eine Liste (eine Art Tagebuch) und notiere mir dabei mindestens 5 Dinge, die ich im Laufe des Tages gut gemacht habe. Hab ich in einem Video von einem Pickup-Coach gesehen. Vor dem Schlafengehen mache ich das deshalb, weil die Dinge sich so besser ins Unterbewusstsein einprägen. Ziel: Je öfter man sich vergegenwärtigt, dass man viele Dinge echt gut gemacht hat, desto stärker steigt das Selbstbewusstsein. Raus aus der Verlierer- oder Negativmentalität und rein in den positiven Energiefluss!
  • Ich hab mir wieder ein paar neue Klamotten gegönnt. Echt tolle Hemden. Ich trage auch wieder in der Arbeit öfter Hemden und achte generell mehr auf mein Äußeres. Das fiel und fällt auch den Kollegen auf.
  • Ich schaue täglich Videos zur Persönlichkeitsentwicklung. Themen: Selbstbewusstsein stärken, Ex-Partner loslassen, Frauen, Pickup, Lifestyle, Äußeres, Parfüm… total verschiedene wichtige Mosaik-Steine im Leben.
  • Nicht so entscheidend, aber trotzdem der Rede wert: Ich hab mir auf Tipp eines Kollegen eine Hyaluron-Hautcreme gegönnt. 35 Euro für 100ml. Soll Wunder wirken. Er schwört drauf. Ich bin gespannt. Soll wohl der letzte Schrei sein, nicht nur in Hollywood. Mal sehen. Was kostet schon die Welt.
  • usw…

Gerade zum Selbstbewusstsein kann ich sagen, dass es echt wieder am Zurückkehren ist. Vor wenigen Wochen habe ich noch massiv an mir gezweifelt und mir täglich den Kopf darüber zerbrochen, was ich denn in der Beziehung „falsch“ gemacht habe. Ich habe wirklich „Fehler“ entdeckt. Aber in erster Linie habe ich bei den meisten „Fehlern“ nur gemeint, dass es (meine) Fehler sind. Ich habe diese „Fehler“ auch völlig übergewichtet. DAS ist oder war ein wahrer Fehler. Jeder Mensch macht Dinge nicht so gut, andere dafür verdammt gut. Und in der Analyse hatte ich den Fokus fast nur auf meinen „Fehlern“, die aus meiner Sicht zum Scheitern der Beziehung führten, betrachtet.

Dabei habe ich außer Acht gelassen, dass ich mich vollkommen für die Frau, ihre Kinder und die Beziehung als Ganzes aufgeopfert habe. Tagtäglich. Aus tiefstem Herzen. Mit reiner Seele. Und DAS ist kein Fehler gewesen, sondern – davon bin ich 100% überzeugt – war und ist absolut hervorragend von mir. DAS war und ist etwas, worauf vermutlich eine große Zahl von Frauen stolz wäre. So einen Mann zu haben, der sie liebt, der für sie da ist, der 100% hinter ihr steht usw. DAS alleine sind Aspekte, die viele meiner „Fehler“ (aus Sicht der Frau) mehr als ausbügeln müssten. Aber vor allem hat die Frau nie ihren Mund aufgemacht. Und ich hatte deshalb nie die Chance etwas zu ändern. DAS ist nicht mein Fehler gewesen.

Meine rückblickenden Betrachtungen lassen mich inzwischen zunehmend sogar die Erkenntnis erlangen, dass ich… (fast) perfekt war. Das „neue“ Selbstbewusstsein trägt zu diesem „neuen“ Denken sicherlich seinen Teil bei. Deswegen arbeite ich gerade wieder jeden Tag hart an mir. Von nichts kommt nichts. Aber hey! Verdammt nochmal, ich hab mein Zeug echt gut gemacht! Ich hab mich komplett hinter die Familie gestellt, jeden Tag. Bin meinen Verpflichtungen nachgegangen und habe dabei auch die Verpflichtungen meiner Partnerin (mit ihren Kindern) stets im Blick gehabt. DAS ist doch erstmal das aller Wichtigste in einer Beziehung. Oder was?! DAS ist die Basis.

Nur Spaß und Freude zu haben geht auch. Nur Feiern geht auch. Aber das ist doch keine Basis für eine Beziehung? Das ist die Basis für eine Vielzahl One Night Stands. Genau das suchte ich aber NICHT. Und wenn die Basis erst stimmt, sollten doch danach erst für die Frau die kleinen Wehwehchen vielleicht in den Fokus rücken. Und ich finde das alles so lächerlich, also das ganze Ende der Beziehung und der vorausgegangene Betrug, dass ich das fast nicht mehr ernst nehmen kann. Ich bin froh, dass sich meine mentale Betrachtung so massiv gedreht hat. Alles andere wäre ja der Untergang!

Ich bin ein Mann. Und der bleibe ich auch. Ich bin kein Schoßhund. Und ich weiß was ich zu geben habe. Ich weiß wer ich bin. Ich hatte nur manche Aspekte in der Beziehung schleifen lassen. Ich hörte nicht mehr so gut zu und hin, das nehme ich als Verbesserungspunkt mit. Aber hauptsächlich wurde die Frau zu meinem „ein und alles“. Und DAS war sicherlich ein Fehler von mir. Denn sonst würden mir heute noch meine Superslim Fit Hemden passen und ich hätte noch immer den athletischen Körper von damals. Egal ob sie mich betrogen hat oder nicht. Was bleibt… bin ICH. Und ich bin gut. Verdammt gut. Egal was mir jemand einreden will. Punkt. Ich bin der Preis. Kein verbiegen, Prioritäten setzen! Und ich kann bei jeder Interaktion nur für die Frau gegenüber hoffen, dass sie das erkennt. Wäre gut für sie. Das muss die Einstellung sein! Ich bin kein Vampir, der Energie saugt. Ich bin bzw. werde wieder der, der Energie gibt!

2019-04-22

Das Feuer kehrt zurück

Seit ein paar Tagen merke ich, dass es wieder anfängt in mir zu brodeln. Ich spreche kaum Frauen draußen an. Nur mal wenn es sich „ergibt“, beispielsweise weil ich draußen etwas esse und am Nachbartisch eine Frau sitzt. Dabei merke ich besonders, dass ich langsam wieder in den Modus zurückkehre, der mich früher ausgemacht hat. Damals sagte ich: „Ich bin der Preis!“ Und dieses Denken ist vor ein paar Wochen noch nicht da gewesen. Ich ging draußen mit der Einstellung auf Frauen zu: „Hoffentlich findet die Frau mich toll!“ Wie bedürftig. Gar nix! Ich bin der Preis. Basta. Und ob sie cool ist oder nicht, das herauszufinden ist mein Anliegen und meine Mission. Nicht mehr und nicht weniger.

Heute hatte ich dank dem Social Game ein kleines „Date“. Mit einer 8. War nett. Aber wie Ihr ja wisst, „nett“ ist die kleine Schwester von „Arschloch“. Die Dame ist ein paar Jährchen älter als ich und hat ebenfalls… Achtung Achtung… ha ha… eine… Tochter! Tadaaaaaa. Schon wieder eine Frau mit Kind. Hehehehe. Als gäbe es keine Frauen mehr ohne Kinder und ohne Ehering. Wir haben uns gut verstanden. Aber mehr auch nicht. Ich will das Date hier nicht im Detail analysieren, allerdings hab ich recht schnell gemerkt, dass ihr Hauptaugenmerk ihre kleine Tochter ist. Danke. Läuft bei Dir. Dann werd glücklich mit Deiner Tochter. Sei Mama.

Falsches Zeitfenster. Ich suche eine Frau, eine Partnerin. Egal ob mit Kind oder nicht. Aber ich suche eine Partnerin. Das bedingt, dass die Frau auch einen Partner „aktiv“ möchte. Wenn das nicht der Fall ist, heißt es: NEXT! Trotzdem war es schön, mal wieder ein Date gehabt zu haben. Mein erstes, seit meiner letzten Beziehung. Ich gebe mir noch 1 oder 2 Wochen „Verschnauf-“ und „Selbstfindungspause“, danach gebe ich wieder Gas. Das Feuer brodelt langsam immer mehr, wie ich schon sagte. Und diese Situation will ich derzeit erstmal noch laufen lassen. Den Druck im Kessel weiter steigern.

Ich laufe ja wieder draußen herum und die letzten Tage war ich 2 mal in Clubs. Es gab über Ostern einen brutalen Männerüberschuss überall, richtig widerlich. Aber egal. Ich war draußen. Und ich habe gestern beispielsweise im Laufe des Abends mehrmals Frauen angesprochen, obwohl sie mir nicht gefallen haben. Es hatte sich einfach angeboten. Einfach so. Weil mir langweilig war und ich sowieso schon den halben Abend ohne weibliche Interaktion (aber dennoch mit Spaß) verbrachte. Da war keine Bedürftigkeit in mir. Ich hab das Gespräch gesucht, weil ICH es wollte. Weil ich Spaß wollte. Und natürlich auch ein bisschen üben wollte. Leider gab es keine hübschen Frauen. Aber ich kann nur wiederholen, was ich immer schon sagte: Die hässlichen Frauen sind auch nicht „besser“ als die Hübschen. Deswegen bleibe ich bei meiner Devise: Hauptsache hübsch! 😉

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Das Können von Christoph Waltz

Zur Zeit habe ich es mit der Musik. Zuletzt mit „Du Bist“ von Prinz Pi. Es war in die Vergangenheit gerichtet, beleuchtete (m)eine vergangene Frau aus meiner erst nachträglich erlangten Sicht. Aus einer für mich wohl erst nachträglich erlangbaren Sicht. Denn wie ich immer mehr für mich feststelle, ist dies eine (Ein-)Sicht, die ich tatsächlich erst nachträglich erhalten konnte. Ein perfektes Schauspiel ist nicht zu durchschauen.

Einer meiner Lieblingsschauspieler ist Christoph Waltz, seine Interpretation beispielsweise der Rolle in Django ist so genial einzigartig, dass beim Ansehen dieses Films in mir gar nicht der Gedanke aufkommen kann, dass es sich lediglich um eine gespielte Rolle von ihm handeln würde. Er verkörpert auf eine so perfekte Weise das Schauspiel, lässt die Grenzen zwischen Spiel und Realität verschwimmen. Selbst – meiner Meinung nach – als bewusster Zuschauer seiner Filme gelingt es ihm, durch seine Einzigartigkeit der Darstellung seiner Rollen wieder und wieder zu faszinieren. So sehr, dass ich ihm beim Beispiel Django tatsächlich abnehme, dass hier ein echter Kopfgeldjäger vor mir steht, spricht und tut.

Tatsächlich…? Ist es nur eine künstlerisch perfekt erschaffene Illusion! Christoph Waltz hat in seinem ganzen Leben vermutlich noch nie einem Menschen ein Haar gekrümmt. Während des Films kommt es mir jedoch vor, als wäre er der perfekte und intelligente Kopfgeldjäger. Damit gelingt ihm, was nur wenigen wirklich guten Schauspielern gelingt, nämlich die perfekte Illusion zu erschaffen.

Als Kinobesucher oder auch als Zuschauer auf meiner Couch ist mir klar, dass es sich nur um einen Film handelt. Das weiß ich vorher, bevor der Film beginnt. Dass ich es vor mir mit Schauspielern zu tun habe. Dass Christoph Waltz nur eine Rolle ausfüllt. So war das aber aus meiner Sicht nicht in meiner vergangenen Beziehung. Die Frau mag die Einzigartigkeit und das großartige Talent einer Meister-Schauspielerin in sich tragen. Das sind ganz gefährliche Waffen im Umgang mit sensiblen Menschen. Einem wie mir. Christoph Waltz mag ein Schauspieler sein, er tut dies aus Berufung und sicherlich auch um Menschen zu unterhalten. Von Berufung kann ich an der Stelle bei Fr. Schlange auch sprechen.

Es gehören allerdings immer 2 Menschen zu einem Duett. Die Frage ist immer noch aktuell, wie aus mir ein Protagonist in einem Film werden konnte. Denkfalle. Wie ist das gemeint? Nun, wenn wir uns einen Film von Christoph Waltz herauspicken, wirkt alles perfekt. Er und die Nebendarsteller spielen alle die ihnen zugewiesenen Rollen. Als Zuschauer gewinnen wir dabei nicht den Eindruck, dass sich die vielen handelnden Akteure im Film Gedanken darüber machen, welche Rolle sie spielen oder ob sie nur (Neben-)Darsteller sind. Alle tun einfach. Jeder erfüllt seine Aufgaben und füllt seine Rolle aus. So wird ein Meisterwerk daraus.

In meiner Realität stellt sich das Erlebte für mich hingegen anders dar. Zunächst fühlte sich alles vollkommen real und köstlich an. Wir nennen das Liebe. Dadurch werden wir blind. Jedenfalls wir Herzmenschen. Und dann… wurde offenbar aus der Realität, die sich Beziehung nannte, eine Fiktion. Eine Illusion. Ein Film. Ein Film in dem ich zu einem Nebendarsteller wurde. Ohne zu merken, dass die Hauptdarstellerin im Hintergrund auch die Fäden als Regisserin zieht. Und das Drehbuch heimlich umschrieb.

Ein Film, der nie mit einem Happy End abschließen sollte, da es dort oben auf der Bühne keine Traurigkeit und keinerlei Drama gab. Ohne Trauer ist kein Happy End nötig. Es konnte also kein Drama sein. Es war eher ein Familien-Abenteuerfilm. Einer, der einfach schön war wie er war. Zeichnen mit Bleistift ohne Radiergummi. Weich und sanft. Bis am Ende das Tintenfass darüber ausgeschüttet wurde.

In jeder Lebenserfahrung stecken verborgene Potenziale. Richtig betrachtet, bringen sie uns nach vorne, diese Erfahrungen. Zuviel Analyse ist aber auch nicht gut, sagt Lotusblume. Sagt übrigens nicht nur Lotusblume. Ich merke, dass mir das schwer fällt… die Situation verständnislos loszulassen. Gerade nicht zu versuchen zu verstehen. Da ich glaube, dass das Verstehen auch einen großen Beitrag für meine positive Zukunft mitsich bringt. Richtig angepackt jedenfalls.

Ein Pickup-Coach sagte in einem seiner Videos letztens: „Wenn sie Schluss mit Dir gemacht hat, dann halt in diesem Moment einfach die Klappe. Hör genau zu was sie nun sagt. Hör einfach zu und halt Deinen Mund. Das was sie da jetzt sagt ist bares Gold für Dich wert! Für Deine nächste Beziehung…!“

Und unter dem Aspekt betrachte ich auch alles. Ich analysiere nur, um mich selbst zu verstehen und vorallem um in Zukunft sofort erkennen zu können, dass ich erneut zu einem Nebendarsteller in einem der Filme von Christoph Waltz gemacht werden soll. So ist Hollywood nun einmal. Falls es jemals wieder so weit kommen würde. Hätte würde könnte. Meistens kommt ja dann doch wieder alles anders… und von Hollywood habe ich absolut genug. Mir reicht auch das einfachste Landleben. Hoffentlich…

Greenhornyme schrieb mir letztens, dass ich in dieser Frau meine „Meisterin“ gefunden hätte. Ganz ehrlich, selbst Christoph Waltz hätte in dieser Frau seine Meister-Schauspielerin gefunden. Und das ohne zu merken, dass sie zugleich auch die Regisserin des Films ist… und die Drehbuchautorin…

2019-04-16

… es wäre nicht ich, wenn nicht nach jedem Rückblick auch immer der Blick nach vorne folgen würde… Und deswegen stelle ich im nächsten Artikel ein Lied für und an meine zukünftige Traumfrau vor. Einen der für mich schönsten Songs der Welt. Ein deutsches Lied…

Zwischen Aufarbeitung und Vorwärtsblick

Derzeit befinde ich mich ziemlich genau in der Mitte zwischen Aufarbeitung und Vorwärtsblick. Aufarbeitung dabei nicht rückwärtsgewandt, sondern selbst diese bereits vorwärtsgerichtet.

Ich merke, wie ich DEN totalen Knockout inzwischen weggesteckt habe. Ich brauchte ein paar Tage zum Realisieren, in dieser Zeit taumelte ich. Dann fiel ich. Dort blieb ich ein paar Tage liegen. Es kam nur kein Ringrichter. Niemand zählte mich an. Ich lag einfach da. In den folgenden Tage startete ich mehrere Aufstehversuche. Ich konnte mich immer wieder aufrichten, jedoch nicht auf den Beinen halten, die Nachwirkung des Knockouts sollte mich immer wieder einholen und erneut fallen lassen. Inzwischen stehe ich. Bislang ohne Rückfall. Auch das bin ich, inzwischen. Dank Teil 1 des Projekts Beziehung. Es hatte aus mir einen Mann gemacht.

Auch dank der lieben, gut gemeinten und aufrichtigen Kommentare zweier meiner Follower, reflektiere ich derzeit mein eigenes Verhalten in der Beziehung. Danke an Euch beide! Reflektieren tue ich fast gar nicht mehr aus der Perspektive „was hätte ich besser machen können oder müssen… damit ich die Frau und die Beziehung zu ihr hätte halten können?“ Das wäre rückwärtsgewandt. Negativ perspektivisch. Sondern ich bin inzwischen in der Perspektive „was habe ich getan, was ich selbst gar nicht bewusst wollte… und was möchte ich beim nächsten mal definitiv anders machen, um die beste Version aller Zeiten von mir selbst zu werden, zu sein und zu bleiben?“.

Ich bin zwar ein enormer Herzmensch. Aber auch ein Kopfmensch. Mein Kopf funktionierte immer schon weit über die Maßen hinaus hervorragend, eine echte Stärke. Deshalb spürte ich irgendwann auch, dass ich an meinem Herz-Dasein arbeiten möchte. Das war der Anstoß zum Projekt Beziehung (Teil 1). Es gelang mir. Wie ihr wisst, aufgrund fortwährend täglicher harter Arbeit an meiner Persönlichkeit. Ich änderte meinen Charakter, Stück für Stück. Das ist möglich. Mir muss niemand sagen, dass das nicht geht. Es geht! Und zwar sowas von! Die Frage ist nur, ob man dies dann konsequent für den Rest des Lebens beibehält oder wieder ins Unbewusste zurück fällt.

Ich hatte mich nie verstellt, vor meiner gerade zerstörten Beziehung. Ich war einfach so geworden wie ich war. Gut drauf, offen auf Menschen zugehend, wurde beliebt. Weil ich diese Geber-Mentalität ausstrahlte, die die Menschen so sehr an anderen Menschen lieben. Wenn ich auf mich selbst rückblicke, erkenne ich mich damals als einen Positiv-Energielieferanten. Ich hatte täglich Spaß, nahm alles mit Humor. Natürlich wirkte es irgendwann mal zwischendurch auch ein wenig unreal, denn das Leben ist nicht nur super lila laune mäßig. Aber die Hormone suggerierten mir das.

Spaß auf der einen Seite, bestehende Sehnsüchte auf der anderen

Und die Hormone bestimmten die aktuelle Verfassung. Es wurde zu einem Selbstläufer. So vergingen die Tage. Gefüllt mit Spaß und Freude im Leben. Mit vielen Menschen, neue Bekannte, auch viele männliche neue Bekannte. Rational betrachtet entwickelte ich meine Persönlichkeit hin zu einem besseren Selbst. Nur DIE Partnerin fehlte noch. Klar hätte ich noch ein paar Jahre Pickuppen können. Weiter schön Spaß haben. Kuriose, aberwitzige Dinge erleben usw. In mir steckte jedoch – wie heute wieder – die tiefe Sehnsucht nach meiner seelenverwandten Partnerin, sie zu finden!

Die Frage ist daher für mich, was ich aus der vergangenen gescheiterten Beziehung mitnehmen kann! Nicht von Fr. Schlange, sie ist so weit weg von mir wie der Mars von der Erde. Sondern aus den Erkenntnissen meines Ichs. Was habe ICH getan, und zwar unabhängig davon, ob SIE darauf reagierte und DESWEGEN irgendwann anfing mich zu betrügen und zu hintergehen, anzulügen und ein großes Stück weit auszunutzen. Nein, das ist nicht der Punkt. Die Frage ist: Was habe ICH getan, was ICH gar nicht hätte tun wollen, wenn ich in den Momenten meines Lebens BEWUSST gelebt und achtsamer gewesen wäre.

Nach hinten können wir nichts verändern! Aber nach vorne!

Ich bin so schonungslos offen im Umgang mit mir selbst, wie ich es auch von anderen Menschen einfordere. In meinem Umfeld weise ich andere Menschen gerne auf Verbesserungspotenziale hin. Das Recht nehme ich mir deshalb heraus, weil ich gleichzeitig mir selbst gegenüber mein größer Kritiker bin. Und ich jeden Rat und jede Kritik annehme, wenn ich darin erkenne, dass sie aufrichtig gemeint ist oder mir helfen kann. Zumindest sollten wir alle darüber nachdenken, ablehnen geht später immer noch.

Ich lamentiere nicht mehr herum und trauere, weil ich mich hier oder da „falsch“ verhalten habe gegenüber Fr. Schlange. Egal wie ich wann und wo gehandelt habe, ich tat alles aus einem reinen Herzen heraus und immer in zutiefst absolut positiver Intention. Selbst wenn ich nicht mehr der totale Positiv-Energielieferant war. Vermutlich sogar stellenweise das Gegenteil. Ich saugte bestimmt Energie ab, von ihr oder mittelbar auch von ihrem Umfeld. Sie wurde über die letzten Monate selbst immer weniger gut gelaunt, allerdings für mich alles in einem ganz normalen Maße. Es fühlte sich für mich eher „nach dem echten Leben an“. Ankommen in der Wirklichkeit. Weniger feiern und trallalala. Einfach das normale Leben. Aber normal ist vielen eben nicht gut genug.

Was ist schon normal?

Normal ist für mich Geborgenheit und Stabilität, beispielsweise. Werte zählen nicht für alle Menschen gleichermaßen. Für manche Menschen ist normal vielleicht auch, rum zu springen wie ein aufgeschrecktes Huhn. Von Kiste zu Kiste zu hüpfen, immer auf der Jagd nach Bestätigung und Anerkennung. In Wahrheit sind das aus meiner Sicht ganz starke negative Komplexe mit ganz bestimmten Ursachen. Die es dringend zu ergründen  bedüfte. Wozu ich bedingungslos bereits gewesen wäre. Aber das ist nicht mehr mein Problem.

Es geht nicht darum. Denn ich habe in der Aufarbeitung meiner jüngsten Lebensgeschichte erkannt, dass immer 2 Personen zu einer Beziehung gehören. Und beispielsweise schätzte meine Followerin Greenhory in einem ihrer Kommentare auf meinen Artikel „Wieso ist da ein Loch?“ ein, dass es sich zwischen Fr. Schlange und mir um eine toxische Beziehung gehandelt haben müsse. Wenn ich ihre beiden Kommentare korrekt verstanden habe, dann sei ich mehr Opfer innerhalb der Beziehung gewesen. Sie schrieb: „Du wurdest benutzt, benutzt dazu, ihre Grossartigkeit zu bestätigen.“

Dieser Hinweis von Dir hat mich inspiriert. Danke! Und das jedenfalls ist mit Sicherheit richtig. Ich kann sicher sagen, dass ich ihre Großartigkeit zu jeder Zeit bestätigt habe. Ab dem ersten Tag. Ich fand sie schließlich auch großartig. Ich tat allerdings eben nie etwas, um mich umgekehrt mit ihr großartig zu fühlen. Ich nahm ihr nichts. Ich gab immer. Diese Geber-Mentalität – da ist sie wieder. Ganz objektiv betrachtet kann das aber umgekehrt nicht gegolten haben, jedenfalls ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr. Kein normal tickender Mensch verlässt seinen Partner, wenn er mit ihm glücklich ist. D.h., dass sie nicht (mehr) glücklich war. Seitensprünge kommen in vielen Beziehungen vor, meistens erfährt der Partner davon auch nie etwas. Und so gesehen ist es dann für beide „nicht schlimm“, je nach moralischer Veranlagung des Fremdgehers eben. Aber seinen Partner zu verlassen, ist schon eine andere Hausnummer.

Natürlich bestätigte sie auch meine Großartigkeit über fast die gesamte Zeit. Sie hob mein Selbstwertgefühl auf ein ganz neues Level. Hollywood-reif inszeniert, muss ich im Nachgang erkennen. Sie hat das Talent für Titanic Teil 2. Wenn Leonardo DiCaprio in Teil 1 überlebt hätte, dann würden sie ihn nach einer erneuten herzzerreißenden Romanze in Teil 2 definitiv absichtlich unter Wasser drücken. So ist das doch eigentlich mit mir gewesen, oder?

Ziemlich sicher aber auch aufgrund ihres zusätzlichen Schubs bezüglich meines Selbstwertgefühls fällt es mir nach fast 2 Jahren Pickup-Pause so leicht, alle Frauen anzusprechen. Besonders die heißen Frauen. Ich merke richtig, wie in mir ein Feuer brodelt mir die Körbe ganz besonders von den optischen Leckerbissen abzuholen. Umgekehrt wird mir – etwas übertrieben gesagt – fast übel beim Gedanken, wenn ich eine optische Durschnittsfrau ansprechen müsste. Eine 5 geht heute gar nicht mehr. Ich schaffe das nicht mal um wieder zu üben. Ich schaffe das mental nicht mehr. Ich hatte vorher eine optische und noch viel mehr charismatische Sahne-Frau. Eine, nach der sich jeder Mann umdreht, wenn sie in den Raum kommt. Nicht so sehr alleine wegen der Optik. Aber das Charisma war schon… stark. Erfolge schaffen eben Ansprüche. Deswegen kann ich mich derzeit unmöglich mit dem Durchschnitt zufrieden geben, so meine derzeitige Gefühlswelt.

Sorry, aber notwendigerweise Off-Topic

Auch wenn es jetzt etwas Off-Topic wird, aber dazu fällt mir noch was ein. Mein Motto war ja damals – wie heute – „Hauptsache hübsch!“. Das hatte ich damals ja meiner Mama und jedem gesagt, der mich fragte was für eine Frau ich denn überhaupt suche. Ich hatte das hier auch schon beschrieben. Geld hab ich „genug“. Intelligent genug fühle ich mich auch, jedenfalls schaffte ich es bislang ganz gut meinen Namen fehlerfrei auf Geschäftsbriefe zu kritzeln ohne mich zu verschreiben. Ich kann Haushalt, bügeln, kochen, putzen. Das ganze Programm. Wenn es mir darum gehen würde, dass ich das nicht könnte, würde ich mir 2 mal pro Woche eine Haushaltshilfe holen. Dafür brauche ich keine Frau an meiner Seite. „Hauptsache hübsch“, ist natürlich etwas provokant. In Wahrheit müsste es heißen und heißt es auch: „Sie muss liebevoll und ein Herzmensch sein.“ Das ist meine oberste Prämisse. Aber natürlich gefolgt von einem „dabei aber Hauptsache hübsch!“.

Warum?

Ganz einfach zu erklären, wie wir jetzt erst wieder mit Fr. Schlange sehen. Wenn sie nur durchschnittlich gut ausgesehen hätte (oder womöglich gar hässlich), wäre jetzt vielleicht genauso Schluss gewesen. Schließlich gehen die unterschiedlichsten Beziehungen auseinander. Nicht nur die mit hübschen Frauen! So aber konnte ich mich jeden Tag darüber freuen sie anzusehen. Und der wichtigste Indikator für die Attraktivität einer Frau ist für mich: Wenn ich mich morgens (!!!) umdrehe und der Frau in die Augen sehe, wie ich mich dann fühle? Bei ihr dachte ich mir jeden Tag: Du bist es!

So. Und so blöd das klingt… aber wie wir sehen vergeht gerne mal alles. Die angebliche Liebe (Herz) vergeht. Geld kann gehen. Menschen werden nachlässig. Den Haushalt hatte sie immer perfekt gemacht, wofür ich ihr stets Respekt zollte. Aber all diese Dinge sind es eben nicht, die hängen bleiben. Wer denkt an die toll geputzte Küche zurück? Niemand. Wer an das tolle Essen? Vielleicht manchmal, okay. Aber am Ende bleibt was in mir zurück? Nicht der tolle Haushalt, den ich doch selbst verrichten kann und vor ihr auch verrichtet hatte. Nicht das Geld, das sie im Übrigen auch nicht hatte. Nicht die Kinder, die auch nicht einmal meine waren (und wovon eines mich auch nicht mehr wollte – irrerweise!). Nicht das Herzliche, denn mein Herz hat sie mit Füßen getreten und zerfetzt. Nein, was übrig bleibt ist eine Erkenntnis: Ich hatte eine echt heiße Frau an meiner Seite. Das klingt plump. Ist so aber gar nicht gemeint!

Warum?

Auch hier ganz einfach. Wieviele Männer geben sich mit Durschnittstussen zufrieden? Mangels Alternativen, vor allem aufgrund fehlenden Selbstwertgefühls. Mein Selbstwertgefühl war vor Fr. Schlange schon enorm. Mein Selbstwertgefühl ist – mit ein paar Wochen Abstand nach dem Aus – REIN AUF MICH SELBST BEZOGEN irgendwie sogar größer als vor Fr. Schlange. Weil ich weiß, dass ich aktiv war und mir meine „Traumfrau“ eigenständig in mein Leben zog. DAS ist es, was bleibt. Zu wissen, dass ich „gut genug“ bin für heiße Frauen. Kochen können viele oder auch viele nicht. Intelligent sind – zumindest vergleichweise – viele nicht. Das ist aber alles auch nicht wichtig, aus meiner Sicht. Herzmensch muss sie sein, sonst würde ich gar nicht mit ihr in eine Beziehung gehen können, das ist der kleinste gemeinsame Nenner, aber auch der wichtigste! Ja gut, und dann bleibt da nur noch…? Dass sie Hauptsache hübsch war. Die liebe Fr. Schlange.

Es geht dabei auch wieder gar nicht um Fr. Schlange, sondern um die mentale Einstellung in Richtung der nächsten Frau. Ich kann heiße Frauen haben. Punkt. Viel Arbeit, ja. Zuviel Arbeit? Nein! Das ist es wert, weil es eines der wenigen Dinge ist, die positiv zurück bleiben. „Schönheit vergeht“, klar. Stimmt schon auch. Aber so alt bin ich noch nicht. Da sowieso alles vergeht, selbst das Leben an sich, spielt unter dem Strich alles keine Rolle, ganz genau genommen. Herr van Onnetuschn sagt ja immer: „Am Ende kommen wir alle in dieselbe Holzkiste!“
Recht hat er unter dem Strich damit absolut. Alles ist relativ.

Zurück zum eigentlichen Thema

Die Aufarbeitung. Ich möchte für mich mitnehmen was nur möglich ist aus meiner Erfahrung und mich auf- und nach vorne richten. Ich will wieder zu mir finden. Gestern hatte ich ein gutes Telefonat mit einem alten Freund. Auch ein Spiritueller. Tut gut, solche Gespräche. Er sagte so ungefähr etwas wie: „Das ist wieder typisch von Dir. Kaum ist es aus, machst Du mit dem Pickuppen weiter. Mit dem Kopf durch die Wand!“ und „Komm erstmal zu Dir, finde die Ruhe, fühle in Dich hinein und lasse alle Gefühle zu. Geh in die Beobachterperspektive und komm mit Dir selbst absolut ins Reine, danach kannst Du weitermachen. Das ist sonst auch nicht fair der neuen Frau gegenüber, wenn Du Dich jetzt nur ablenken möchtest.“

Ja. Ich will nur in kein mentales Loch geraten und ich bin ein extremer Kämpfer geworden, durch das Projekt Beziehung Teil 1. Aufgeben kommt nicht mehr in Frage. Weil ich weiß, dass ich mir den Erfolg erarbeitet hatte – damals – und ihn mir auch heute wieder jederzeit erarbeiten kann. Und gerade auch das Erarbeiten-Möchten wieder zurück kehrt.

2019-04-11

Ich gebe zu, dass meine erste Reaktion, sofort wieder alle Frauen anzusprechen, tatsächlich eine Kompentation war. Deshalb hagelte es auch erstmal nur Körbe, vermute ich. 18 nacheinander an einem Tag sind mir vorher noch nie gelungen, so schlecht war ich nie. Aber kein Wunder, in der Verfassung.

Also nehme ich all Eure Hinweise an. Finde jetzt erstmal überwiegend zu mir zurück und den Spaß an Dingen, ganz ohne Frauen. Werde dennoch nebenbei Pickuppen, auch wenn ich weiß, dass keine großen Erfolge mit „ein bisschen Pickuppen“ möglich sind. Üben darf ich ja, so ist es ja nicht. 😉

PS: Am Wochenende hole ich meine restlichen Sachen und Möbel aus unserer (ehemaligen) gemeinsamen Wohnung. Ich sagte ihr, dass sie nicht anwesend sein sollte, damit wir einander nicht mehr sehen müssten. Dann werde ich diese Frau zumindest geplant vermutlich nur noch einmal wieder sehen, nämlich zum gemeinsamen Entsorgen restlicher Teile aus Keller und Speicher. Ich bin froh, wenn wir uns so wenig wie möglich wieder sehen. So sehr ich sie geliebt hatte, so sehr (oder umso mehr!) ist das alles aus meiner Sicht nicht im Ansatz gerechtfertigt, was passiert ist. Ich will damit nichts mehr zu tun haben. Das ist Vergangenheit. Und zwar eine von Lügen, Schauspiel und Betrug geprägte Vergangenheit.
Lebe wohl! Werde glücklich! Mach fortan ohne mich (und dafür mit so viel besseren Menschen) all die tollen Dinge, die Du mit mir niemals tun konntest und nie hättest tun können, weil ich ein so unglaublich schlechter, böser, dreister, spaßbefreiter, dummer, fauler, eiskalter Mensch war, bin, geblieben wäre und weiterhin sowieso für immer sein würde. Und sowieso nie bereit war auch nur auf einen Deiner Wünsche einzugehen. 😉

Aber hey! Die nächste Frau – hoffentlich dann die letzte in meinem Leben – werde ich wieder auf Händen tragen! Vermutlich mehr als je zuvor, wenn auch auf eine etwas andere Art. Ich werde mehr im Moment leben als bislang und mehr bei mir selbst bleiben. Nichts weniger als das hat die Traumfrau 2.0 verdient. Die nächste Frau kann nichts für die Charakterzüge von Fr. Schlange und ihre Art, stets den einfachsten, kürzesten aber auch kurzgedachtesten Weg zu wählen und so in einem Hamsterrad zu laufen. Keine Macht der Vergangenheit! Aber ich werde darauf achten nicht nur fürsorglich zu sein, sondern immer wieder Reize zu setzen in der Beziehung. Ich werde mir mindestens ein gemeinsames Hobby mit ihr suchen, vielleicht klettern. Um selbst nicht wieder einzurosten und mich auch nicht (selbst?) zu betaisieren. Bewusst und achtsam bleiben! Weil ich es mir selbst wert bin! Und dann werde ich sehen, ob die nächste Frau keine Schlange, sondern vielleicht eine echte Königin sein wird. Um das Projekt Beziehung in Teil 2 zum krönenden Abschluss zu bringen! 😉

PPS: Für Kommentare bin ich immer dankbar. Nur keine Zurückhaltung. Wir Menschen lernen aneinander! Danke.

Wild tanzende Frauen haben manchmal einen an der Klatsche

Es war Wochenende, und ich war mal wieder beim Clubgamen. Ja, ich weiß… Asche auf mein Haupt… ich war Clubgamen, obwohl ich doch wissen müsste, dass da nur… diese eine „besondere“ Sorte von Frauen anzutreffen ist.

Ich weiß, ich weiß. Wie mir auch mal mein damaliger Physio sagte: „Sie gehen doch auch nicht in den Penny, um Kavier zu kaufen“.

Gut, stimmt schon. Deswegen werde ich in Zukunft auch öfter auf ganz unterschiedliche Veranstaltungen gehen. Um mehr die „normalen“ Frauen kennenzulernen. Das ist dann zwar fast nur übers Daygamen möglich, aber die Trefferchance auf „die Richtige“ ist dabei sicher höher als beim Clubgamen. Alternativ sollte ich vielleicht öfter ins Bars gehen, anstatt in Clubs. Nur in Bars ist einfach wenig Bewegung. Da kannst Du rein, sprichst eine oder zwei Frauen – möglichst unbemerkt – an, aber dann bist Du eben auch schon „verbrannt“. Von Tisch zu Tisch zu springen, ist nicht möglich. Schwierige Sache. Hm.

Die heißeste oder zumindest auffälligste Frau im Club

Egal. Also am Wochenende war ich mal wieder in einem Club. Und ich ging erstmal eine kleine Runde umher, langsam. Beobachtend. Und dann fiel mir eine echt heiße 7,5 oder 8 auf. Wie sie da mit ihren Freundinnen tanzte. Lasziv. Hm. Drum herum viele Typen. Allerdings stehen die alle nur mit ihren Getränken um die Frauen-Traube und tun…? Nichts! Richtig. So sind sie, die Supertypen. Fast alle gleich. Nach außen hin optisch auf „dicker Macker“ machen, aber in der Realität nur glotzen statt ansprechen und handeln können.

Ich bin anders. Ich sah mich um. Langsame Bewegungen. Möglichst erhaben. Keine hektischen Dinge tun, keine Unruhe ausstrahlen. Die Situation im Club mit der lauten Musik und der Hollywood-Umgebung zwischen all den Gören einfach aufsaugen und wirken lassen. In die Mentalität der Situation eintauchen.

Na gut, dann stellte ich mich in die Nähe von ihr. Vielleicht 2 Meter entfernt. Uns trennte ein Tisch. Nicht zu viel Abstand, auch nicht zu wenig. Unsere Blicke trafen sich zum ersten Mal. Den Augenkontakt nahm ich bewusst an. Und der hielt schon mal erstaunlich lange. Kein kurzer Blick, sondern schon eher dieses typische „Abchecken“. Sie strahlte mich an. Ich grinste zurück. „Guter Start in die Nacht“, dachte ich mir. Ich beobachtete die restliche Szenerie. Drehte mich auch mal um, lief nochmal ein paar Meter in die eine und in die andere Richtung und sah mich nach weiteren Frauen um. Ist ja immer das gleiche Schauspiel: Sehen und gesehen werden. Jedenfalls in der „ehrenwerten Gesellschaft.“ Hier kennt man sich.

Ich kam wieder in ihre Nähe und nahm nochmals Blickkontakt auf. Sie tanzte wie wild. Fast in Extase. Eigentlich irgendwie auch übertrieben. Die auffälligste Person im Laden. Natürlich richten sich dann alle anderen Blicke ebenfalls auf sie. Aber ich spürte da etwas. Also blieb ich in der Situation, lächelte ihr zwischendurch zu und gestikulierte mit ihr. Spätestens an Gegengesten sieht man, ob die Frau interessiert ist. Es entstand eine kleine Körpersprachen-Interaktion. Na gut. Das war das Zeichen zum Starten für mich. Der Startschuss zum Ansprechen.

Plötzlich kam die Bedienung mit der Rechnung an ihren Tisch. Alle zückten ihre Handtaschen und legten zusammen. Ich dachte mir: „Okay, dann lass sie das Finanzielle mal machen, danach aber keine Zeit mit dem Ansprechen verlieren, bevor sie sonst weg ist!“

Und… Action!

Gesagt, getan. Als sie ihre Kohle los war, ging ich an mitten durch die ganzen Typen, zielgerade auf die heiße Frau zu und quatschte sie an. Das hätte ich schließlich nicht zulassen können, dass sie den Laden verlässt, ohne mir wenigstens einen Korb abzuholen.

Sie war ab Sekunde eins total „on“. Lächelte mich an, strahlte. Ich kam ihr sofort auch körperlich sehr nahe. Direkt in die sogenannte intime Zone, also Abstand unter 30 cm. Alpha-Verhalten. Stärke zeigen.

Ich sagte ihr, dass ich sie heiß finde, weil sie im Gegensatz zu den meisten anderen Frauen hier im Laden so eine Freude und Spaß ausstrahle. Kurzer Smalltalk. Ich stellte mich vor, hielt ihre Hand etwas länger als üblich und küsste sie direkt auf die linke und rechte Wange. Etwas, das eher selten passiert. Direkt zum Start zwei Küsschen, weil man sich vorstellt? Das ist wirklich selten. Andererseits hatten mich unsere Blickkontakte und nonverbalen Gesten vorher eindeutig gepushed. Sie war in guter Laune, natürlich auch alkoholisiert. Nachdem ich geklärt hatte, dass sie noch nicht geht, sondern weiter tanzen wollte, hatte ich keine Eile mehr. Sie sagte zu mir: „Wir gehen gleich zum Tanzen in den anderen Bereich, kommst Du mit?“

Bingo. Mega Ding! Was willst Du mehr?! Ich sagte ihr zu, in ein paar Minuten nachzukommen. Sie könne ruhig schon vorgehen. „Nur nicht bedürftig sein“, lautet die Devise.

Seht her, seht her! Wer ist die Schönste im ganzen Land?

Als ich kurze Zeit später in den anderen Bereich wechselte, befand sie sich bereits wieder mit einer ihrer Freundinnen tanzend auf einem leicht erhöhten Podest. Ich dachte mir nur: „Na gut, so eine bist Du also. Tanzen auf dem Boden reicht Dir nicht. Es muss Dich also wirklich jeder hier erhöht sehen und wahrnehmen können!?“

Ich bin von der Seite auf sie zugegangen, hab sie an der Schulter gestreichelt und kurz auf ihre Reaktion gewartet. Sie streckte mir die Hand aus, um mir zu signalisieren, dass ich ebenfalls aufs den Vorsprung steigen sollte. Die Hand nahm ich und stieg hoch. Ich kam ihr nahe, fasste ihr an die Hüften und tanzte relativ eng mit ihr. Das ging vielleicht nur 1 oder 2 Minuten so. Ihre Freundin befand sich neben uns und tanzte ebenfalls.

2019-04-09

„Endlich“ wieder mal ein kleines „Highlight“ beim Clubgamen. Eine Interaktion mit einer doch ganz heißen Frau. Ich spürte aber auch, dass mir das Ergebnis gar nicht so wichtig war. Ich freute mich schlicht über die Interaktion. Irgendwie auch klar, nach den vielen Körben aus dem letzten Daygame. Clubgame war ja noch nie meine ganz ganz große Stärke. Auch wenn ich Fr. Schlange dabei kennen gelernt hatte. Und auch die eine oder andere Dame. Aber meine Stärke ist es eben trotzdem nicht. Ich habe mir damals über die Zeit aber auch da ein ganz passables Game antrainiert.

Und dann? Ja. Haha! Es ist immer irgendwas…

Wir tanzten also Hüfte an Hüfte. Dann nahm ich ihre beiden Hände, um einen anderen Tanzmove zu bringen. Und kurz darauf drehte sie sich zu ihrer Freundin – mit dem Rücken zu mir – und tanzte lasziv mit dieser weiter. Ließ mich kurzerhand links liegen. Hab ich so auch noch nicht erlebt, allerdings habe ich auch noch nicht oft mit „fremden“ Frauen getanzt. Nach so viel Anziehung zu Beginn, im Gespräch und auch noch bis gerade… war ich etwas irritiert. Ich tanzte dann noch kurz neben den beiden weiter und stieg wieder vom Podest. War mir echt egal, ich war nur verwundert.

Anschließend ging ich wieder zu meinem Wingman zurück. Es wurde auch Zeit nach Hause zu gehen. Also drehte ich im Club noch eine Runde und vor Verlassen des Clubs ging ich nochmal zurück zur Fr. „Ich genieße kurz Deine Aufmerksamkeit – aber eigentlich bist Du mir egal“. Ich stieg wieder hoch auf den Vorsprung und sagte zu ihr: „Hey, ich muss leider los. Aber komm jetzt kurz mal mit raus, dann können wir noch 2 Minuten quatschen, bevor ich weg bin.“

Sie antwortete mir: „Nein nein, ich bleib hier.“ Damit hatte ich gerechnet, ohne es allerdings im Gesamtkontext nachvollziehen zu können. Also sagte ich: „Okay, dann machs gut. Bis irgendwann mal.“ Sie lächelte und sagte zuerst „schön Dich kennen gelernt zu haben“, gefolgt von einem verschmitzten „… hey… und behalte mich in guter Erinnerung! Wir sehen uns bestimmt mal wieder hier!“ Wir gaben uns zum Abschied wieder zwei Küsschen auf die Wange. Ende.

Hä?! Hast Du noch alle Latten am Zaun? Ich soll Dich in „guter Erinnerung“ behalten?! Hahaha. Du musst ja echt meinen, dass Dir jeder hinterher hechelt. Was für ein verkorkstes Selbstbild. Wieso in guter Erinnerung behalten? Aufgrund von was? Wegen zwei Bussis und ein paar gemeinsamen Hüftschwüngen?! Woran soll ich mich denn erinnern? Hä?! 🙂

Du Freak und Effekt-Hascherin! Eine klassische sog. Attention-Bi***!

Und die Moral von der Geschicht‘:
Gute Frauen gibt es in solchen Edel-Clubs eben (fast?!) nicht! 😉

PS: Alles gut! Es geht immer ums Machen. Ich habe gemacht! Auch wenn nicht viel Zählbares heraus kam. Aber hey, ich habe die auffälligste Frau im Club angesprochen. Das wurde sicher wahrgenommen, nicht nur von ihr… Sozialer Status und so… Ich habe mit der auffälligsten Frau im Club zumindest kurz Spaß gehabt und getanzt. Ja, war nicht lange und wurde gleich wieder abgeschoben. Aber es geht um den inneren Erfolg. Die Tussi ist mir egal. Wichtig ist, dass ICH aktiv war. Und dann wird da an einem anderen Tag auch wieder eine Frau sein, die länger mit mir… interagiert… und… tanzt… oder so… 🙂

Ich kämpfe…

Die letzten 2 Wochen habe ich relativ gut abgenommen. Meine etwas engeren Hemden passen mir wieder, die ganz engen noch nicht. Zu meinen besten Zeiten trug ich nicht Slim Fit sondern Superslim Fit. Da will ich wieder hin.

Mit meinem Körper…

Ich mache jeden Tag Sport. Abwechselnd leichtes Krafttraining und Ausdauer, um weiter Fett zu verbrennen. Der Appetit kommt auch langsam wieder, wenn auch nur sehr langsam. Ich versuche dennoch allem zu widerstehen, was mich von meinem Ziel abhält. Klappt ganz gut bisher. Mein Ziel ist, mir wieder den Körper von vor 3 Jahren zu erarbeiten. Ich bin mir sicher, dass das Aussehen einen relativ großen Anteil an meinem Erfolg auf dem Weg zu meiner Traumfrau (für die ich bekanntlich wohl irgendwann aber nicht mehr der Traummann war) geleistet hatte. Auch wenn sie es in Gesprächen stets rational abstritt, vielmehr wäre ich „einfach so heiß“ (gewesen), unabhängig von meinem Körper.

Viele Dates damals, viele coole Erlebnisse. Und ein schöner Körper gibt auch Selbstvertrauen, das ist keine Frage. Wie ich heute feststelle, handelt es sich dabei um Selbstvertrauen auf einer anderen Ebene. Mental bin ich selbstbewusst genug im „echten Leben“, viele meinen sogar ich hätte manchmal einen Hang zum übertriebenen Selbstbewusstsein. In sachlichen Dingen des Alltags mag das stimmen. In meinen Lebenszielen mag das auch stimmen oder besser gesagt gestimmt haben.

In Bezug auf das andere Geschlecht sieht da die Welt anders aus. In der Beziehung hatte ich dieses Selbstbewusstsein ebenfalls voll und ganz gegenüber meiner Partnerin. Ich bestätigte sie immer wieder für ihre Optik, ganz besonders im natürlichen Zustand, d.h. ohne Schminke oder Haarspray usw. Sie tat das umgekehrt ebenfalls, selbst als ich ein paar Kilo zunahm. Wieso sollte ich da mein Selbstbewusstsein verlieren. Jetzt jedoch, wo ich wieder alleine dastehe, sieht die Sache anders aus. Meine geliebten Klamotten passen nicht mehr so wie früher, also muss ich auf weiter geschnittene Hemden oder Pullover zurückgreifen. Das ist eigentlich nicht meins.

Aktuell denke ich darüber nach, mich für ein Fitnessstudio anzumelden. Bislang trainierte ich stets mit dem eigenen Körpergewicht und Kurzhanteln zu Hause. Damals und heute wieder. Erfolge sind damit zweifelsfrei möglich, jedoch nicht so effizient. Mehr Geräte = mehr Möglichkeiten = mehr/schnellerer Erfolg. So lautet die Formel. Ich habe sowohl Ausdauersport (ohne Ball) als auch Krafttraining aber noch nie gemocht. Auch heute nicht. Ich tue das – wenn ich ganz ehrlich bin – auch nicht für mich. Sonst hätte ich das in der Beziehung auch nicht so schleifen lassen oder aufgegeben. Als ich das Gefühl hatte, dass es „einfach passt“ zwischen uns, sah ich keinen weiteren Sinn mehr in dieser unnatürlichen Körperschinderei. Ein kleines bisschen Rückentraining usw. schadet niemandem, im Gegenteil. Aber Gewichte stemmen? Regelmäßig eine Dreiviertelstunde joggen gehen? Ich ging lieber mit meinem Mädchen händchenhaltend spazieren oder führte tolle Gespräche mit ihr über alles Mögliche.

Selbst Schuld, könnte ich mir sagen. Aber kein Mensch weiß, wie lange eine Beziehung hält. Ich ging von der Ewigkeit aus. Und die letzten Wochen vor meinem aktuellen unfreiwilligen Single-Status hatte ich bereits wieder mit leichtem Lauftraining begonnen, ich hatte sie sogar gefragt, ob wir das zusammen machen wollten. Wir joggten auch insgesamt vielleicht nur zwei oder drei Mal in der ganzen Zeit der Beziehung miteinander. Schade eigentlich. Ich hätte mit ihr zusammen eine andere gemeinsame Sportart heraussuchen und finden „sollen“. Gemeinsame Erlebnisse schaffen, das kam zu kurz. Stattdessen zuviel Alltag.

Sie liebte das Klettern. Ich hätte hier bewusster und aufmerksamer sein müssen. Es soll nicht nur melancholisch klingen, was ich hier gerade schreibe. Es steckt auch eine ganze Portion Zuversicht für die Zukunft drinnen, auch wenn man dafür etwas unter die Fassade blicken muss. Ich merke ja, wie das Traurigsein stetig einem „nach vorne Blicken“ weicht. Aussagen wie „ich hätte dies oder jenes tun sollen“ sind der Ursprung. Nicht unerwähnt lassen möchte ich dabei, dass Ursprünge und Ursachen auch Folgen haben. Und so kann ich derlei Aussagen einfach ergänzen und abschließen mit „und beim nächsten Mal achte ich da von Anfang bis Ende drauf!“. Dann wird die Sache hoffentlich schon rund werden, sein und vor allem bleiben. Dann wird aus Melancholie Zuversicht und ein echter Beziehungsvorsatz.

Gemeinsamer Sport bietet unschätzbare Vorteile. Man ist zusammen, hat gemeinsam Spaß, trainiert zugleich den Körper, für sich selbst und gleichfalls auch für den Partner. Attraktivität und so. Dabei werden Glückshormone ausgeschüttet, wo wir wieder beim Thema Hormone wären. Und gegen positive Hormone können wir Menschen uns nicht wehren. Wir müssen ihnen folgen.

Und darum werde ich auch die nächsten Wochen ins Solarium gehen. Sonne (selbst künstliche) sorgt auch hier für einen positiveren Hormonhaushalt. Vor wenigen Wochen wollte Fr. Schlange wieder ins Solarium gehen, ich riet ihr ab. Es sei schädlich für die Haut und außerdem hätten wir zwei uns doch, zumal sie für mich so oder so die attraktivste Frau der Welt sei. Waren meine Worte. Absurd. Heute möchte ich selbst ins Solarium. Im Wissen, dass es schädlich ist für die Haut. Aber im Wissen, dass es – in mildem Maße – die optische Attraktivität für die potentielle neue Partnerin steigert. Plötzlich ist man angebräunt. Und das heißt? Ja klar, das heißt, dass dieser Typ bestimmt ganz abenteuerlustig und viel draußen ist und viel Sport macht. Ein echt heißer aufregender Kerl. Man man man. Wieder dieses Hollywood.

Und ich spiele mit, zwangsläufig. Ich fühle mich derzeit in einer Situation, in der es sich für mich anfühlt, als würde mir jemand unentwegt zurufen: „Schach!“ Und nach Schach kommt matt. Und das will ich nicht. Ich kämpfe so gut ich kann. Wieder auf allen Ebenen. Körperlich. Kleidung. Verhalten. Aufmerksamkeit. Ich gehe raus, wie damals. Aber vor allem geht es um die Lebenseinstellung. Und die muss ich positivieren. Muss ich nicht nur, möchte ich auch. Das Leben ist schön. Punkt. Muss ich nur noch an den Punkt kommen. Ich kämpfe. Ich kämpfe. Ich kämpfe. Und ich werde es schaffen, weil ich vor meiner Beziehung so war. Jeden Tag draußen unterwegs, immer auf der Suche nach meiner Traumfrau. Und so will ich wieder sein, positiv. Denn das bin ich. Ich wurde nur behäbig in der – vielleicht auch durch die – Beziehung. Ich wiederhole mich, ich weiß, aber es ist elementar selbst zu verstehen und einzusehen, dass ich behäbig wurde. So bin ich eigentlich nicht (mehr). So war ich vorher nicht. Warum sonst habe ich all das hier zugelassen? Keine Ahnung was in mich gekehrt war. Ich will zurück zu mir.

Um was es jetzt geht…

Die Traumfrau war die 1. Traumfrau im Projekt Beziehung, das Ganze ist bekanntlich gescheitert. Und nun geht es darum, die 2. Traumfrau zu finden. Oder besser gesagt die „richtige 1. Traumfrau“. Die echte Traumfrau konnte die 1. kaum gewesen sein, wenn ich nach nicht einmal 2 Jahren auf dem kalten Tablett abserviert werde. Ich bin ein Romantiker und für mich sollte eine Liebe ein Leben lang halten, wenn sich beide wirlich darum bemühen. Selten hält die erste Liebe ein Leben lang, allerdings lernen wir aus unseren Erlebnissen. Deshalb war es auch nicht unsere erste Liebe. Wir sind keine Teens mehr. Und ich hatte genug in meinem bisherigen Leben gelernt, um diese Frau nie wieder alleine lassen zu wollen.

Es fehlte wohl das beiderseitige Bemühen. Das miteinander Sprechen über die „wahren Probleme“. Ich tat das immer, allerdings gibt es für mich keine „Probleme“ im Leben. So ernst ich oft wirken mag, so sehr bin ich aber auch nicht durch „Probleme“ klein zu kriegen. Ich nehme das sachlich, gehe aktiv damit um und wische sie meist mit einem Handstreich vom Tisch. So bin ich. Ich bin ruhig und gelassen, selbst in vermeintlich hektischen Situationen oder Lebensherausforderungen. Bis jetzt fand ich in meinem Leben noch immer ein vernünftige und meist sogar sehr gute Lösung für allerlei Herausforderungen. Deswegen spreche ich auch stets die Kleinigkeiten offen an, in einer Beziehung gleichfalls wie in einer Freundschaft oder in der Familie. Es sind wohl nicht alle Menschen so. Und so entfremdet sich irgendwann der Eine vom Anderen. Oder besser auf mich zutreffend, die Eine von mir.
Aber es wird schon, gestern war ich  zum ersten Mal seit Ende der ersten Reise zu meiner Traumfrau zum Daygamen draußen. Ich wohne nicht mehr so zentral in der Stadt wie früher. Entsprechend habe ich ein mittelschweres Problem leicht an einen Ort zu gelangen, wo eine ausreichend große Fluktuation vorherrscht. Fluktuation an potentiellen Traumfrauen. Also fuhr ich extra zu einem bekannten großen Möbelhaus und machte einen Themenabend daraus, unter dem Motto: „Finde Deine schwedische Traumfrau!“

Leider war es während der Woche. Es war nicht viel los. Und wenn jemand unterwegs war, dann Pärchen. Eine Konversation mit zwei Mädls habe ich nach dem zweiten Rundlauf durch das ganze Gebäude endlich starten können. Indirekter Approach (indirektes Ansprechen). Es war nett. Unterhalten über einen Flauscheteppich, den die Eine in der Hand hielt. Sie suchten gerade ein paar Dinge für die neue Wohnung der Freundin und ihren Freund, meinte die Eine über die Andere. Dazu hätten sie beide ihre Männer zu Hause gelassen. Bumm. Okay. Danke. Tschüsschen und so. Nett wars.

Ich hatte mich doch so einigermaßen halb in Schale geworfen. Lederjacke, Hemd, enge Jeans. Und mein Lieblingsparfüm. Und ein bisschen Bestätigung bekam ich dann doch auch. Ich folgte gemütlich und lächelnd dem vorgesehenen Pfad des Möbelhauses. Jeder kennt doch diese Pfeile am Boden. Jedenfalls sah ich aus einiger Entfernung eine recht hübsche Frau zu meiner rechten Seite an einem Regel stehen. Und zu meiner linken den ihr zugehörigen Mann, gedankenversunken umherblickend. Hm. Okay. Scanner wieder ausgeschaltet. Kurz bevor ich dann auf Höhe der Frau angelangt bin, drehte sie sich, um zu ihrem Mann auf der anderen Seite des Ganges zurück zu gehen. Sie sah mich. Und sah mich einmal von oben nach unten wieder zurück nach oben an. Du Schlingel. Aber danke für Dein stilles Kompliment!

An dem Abend gestern kam nichts Zählbares heraus. Ich führte insgesamt nur zwei kurze Gespräche. Aber ich kann es noch. Ich weiß nicht warum, aber ich war extrem locker in den Gesprächen. Ich fühlte mich, als wäre eigentlich alles egal. Kein zwanghaftes Verhalten. Adrenalin war allerdings dabei. Es ging schon im Auto auf dem Weg dorthin los. Ich spürte, wie ich wacher wurde und besser gelaunt. Daygamen ist eben ein Hormonbooster. Es tat gut zu sehen, dass ich es auch untertags noch genauso kann. Ich hatte ehrlich gesagt sogar das Gefühl, dass ich irgendwie „besser“ als früher war. Nicht was den Werkzeugkasten und alle Kniffe und Tricks betrifft. Da muss ich erst wieder rein kommen. Sondern die innere Einstellung war anders. Schwer zu beschreiben gerade. Vielleicht resultiert es aus der Haltung heraus, dass ich mir denke: „Ich hatte fast 2 Jahre eine wundervolle Frau (zumindest habe ICH das über sie gedacht!) an meiner Seite und ES hat schon einmal geklappt. Dann klappt es auch wieder!“

Ich weiß noch, wie ich während dem Projekt Beziehung Teil 1 (also damals) oft meinen Freund Herr van Onnetuschn fragte: „Sag mal, glaubst Du, dass ich sie irgendwann finde oder dass ich noch jahrelang weiter pickuppen gehen und mich knechten muss? Kann doch nicht sein oder. Irgendwann finde ich sie doch bestimmt endlich mal??!!“ Ich bin mir nicht sicher, ob er auch nicht irgendwann genervt von meinen vielen kleinen Geschichten war. Aber er äußerte stets die (zwangsläufige?) Zuversicht, dass es bestimmt bald so weit sein würde. Es könne nicht mehr so lange dauern, wenn wir bedenken würden, wieviel ich bereits erlebt hätte. Ich solle nur dran bleiben, meinte er. Ich blieb dran. Und es dauerte tatsächlich – so gesehen – nicht mehr lange. Besser wäre im Nachgang betrachtet (falsche Sicht, ich weiß!), wenn es noch etwas länger gedauert hätte (das Single-Dasein) und dafür die (oder eine andere) Beziehung länger (oder für immer?!) gehalten hätte. Spekulation.

Und diese damalige Einstellung zeigt, dass für mich DIE Traumfrau durchs Pickuppen zu finden, noch nicht Realität gewesen war. Ich hatte viele potentielle Damen gefunden und gedated. Aber nicht die Eine, mit der ich in eine Beziehung gehen wollte und schon gar nicht die Eine, mit der es auch klappen sollte. Jetzt ist das Mindset ein anderes. Ich weiß, dass es einmal geklappt hat. Ich hatte heiße Frauen kennengelernt. Ich weiß, dass ich auch heiße Frauen haben kann. Nicht nur kennenlernen. Ich hatte eine heiße Frau, die – für mich – heißeste, und ich habe sie zwar wieder verloren…

…aber eine ausgereifte Methode sorgt für reproduzierbaren Erfolg. Ich habe das Pickuppen. Es ist in mir. Alles was die Traumfrau 2.0 tun muss, ist da draußen zu sein und sich ansprechen zu lassen. Um der Zwischenüberschrift die Antwort zu liefern, geht es also darum, weiter zu machen und die Eine zu finden. So einfach eigentlich. Jedoch keinen Ersatz. Sondern die Eine. Das Leben ist zu kurz, um noch länger aufeinander warten zu müssen. Ich bin hier. Sie ist dort, wo auch immer. Lass Dich finden!

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Heute ist Freitag. Heute ist der Beginn des Wochenendes. Jeder Tag kann der Tag sein, an dem das Projekt Beziehung Teil 2 ebenfalls wieder zuende geht. Aber nicht mehr der Blog als Ganzes (!). Und jeder Tag ist der erste Tag vom Rest unseres Lebens. Also keine Zeit verlieren. Auch wenn ich mich wirklich motivieren muss, raus zu gehen. Aber ich werde rausgehen und ihrem stillen Ruf folgen. Denn sie ist bestimmt da draußen in der Welt und denkt sich: „Wie gerne hätte ich einen tollen Mann an meiner Seite!“ Und was ja dann doch noch immer in jeder Beziehung bei mir der Fall war, dass ich hören durfte: „Ich bin so froh, dass wir uns gefunden haben! Auf Dich habe ich gewartet!“

Hört vermutlich jeder Mann, schon klar. Aber ich bin überzeugt davon, dass die Frauen das zumindest in diesem Moment des Aussprechens auch tatsächlich so fühlen. Geschichte wiederholt sich. Beziehungsanfänge wiederholen sich. Beziehungen generell kommen und gehen. Ich möchte keine Beziehungsanfänge mehr. Auch keine kommenden und gehenden Beziehungen. Ich möchte die eine Beziehung. Es muss nicht die perfekte sein. Ich bin genügsam, auf eine Art. Aber menschlich tiefgreifend zu mir stehen, sollte sie. Selbstverständlich eigentlich. Möchte Mann meinen.

Manchmal hilft also der Blick nach vorne nur ein bisschen. Aber der Blick zwei Schritte weiter, um in der gedanklichen Zukunft gleich wieder einen Schritt rückwärts zu denken („Ich bin so froh, dass wir uns gefunden haben!“) ist der bessere Blick nach vorne. So wird der Erfolg von morgen schon mental in der Gegenwart greifbar. Träumerei ist das nicht. Ich weiß, dass ich Erfolg haben werde. Weil ich Erfolg haben möchte. Und mich dafür schinden werde. Dazu muss der Körper wieder her. Proteinpulver hab ich mir gestern schon bestellt, meine alte (noch ungeöffnete) Packung lief 12/2017 ab. Das neue soll nicht mehr ablaufen müssen, auch mit Beziehung nicht! 😉

PS: Danke an Starks7 (starksdreams.wordpress.com) für Deinen verdammt guten Kommentar auf meinen letzten Artikel (Beim Tanzen sieht man sich immer zweimal…). Wir sollten uns mal privat schreiben, nicht nur um über Werder zu philosophieren… 😉

Ich taufe Dich auf den Namen „Fr. Schlange“

Gestern erschien mein neuester Philosophischer Sonntag ©. Darin ging es bereits fast ausschließlich um Sie. Um Verhaltensmuster. Ein Stück weit auch um Ursachenforschung. Größtenteils um Beobachtung meines Erlebten. Und auch um mein eigenes Durchleben des gerade geschehenen Crashs.

Und ich nannte sie Fr. Schlange. Die Story kann ich jetzt sicherlich nicht mehr mit einem großen Spannungsbogen aufbauen. Es geht ja zuletzt nur um sie. Ich möchte der Schlange aber dennoch einen eigenen Blogbeitrag widmen. Vielleicht mein Abschiedsbeitrag an sie. Ich weiß es nicht. Innerlich bin ich zwiegespalten. Einerseits möchte ich irgendwie verstehen lernen was denn überhaupt los war. Und was mein Anteil an der Geschichte ist. Wo ich als einer der beiden Hauptprotagonisten eigentlich geblieben bin. Andererseits habe ich Angst diese Zeilen zu schreiben, Angst davor, dass ich dadurch oder danach wieder einfach nur traurig bin und wieder ganz tief runter gezogen verharre. Ich fühle mich, als wäre ich noch immer im Traum. Ein Albtraum der ganz besonders miesen und schlechten Sorte. Als wäre ich mit dem Flieger irgendwo im Dschungel abgesetzt worden und muss nun schauen, wie ich wieder in die normale Welt zurück gelange.

Mir ist bewusst, dass ich mich damit in eine Opferrolle begebe. Dieses Mindset (neudeutsch) ist nicht sonderlich hilfreich für die erfolgsreiche Vorwärtsbewältigung, völlig klar. Es hilft mir aber im Moment auch nicht, so zu tun als müsste ich nur 3 mal laut aus dem Fenster rufen, dass ich der Größte sei und alles gut wäre. Es ist nichts gut. Gar nichts. Und ich bin nicht der Größte. Nicht mehr. Ich war es. Was sicherlich auch mitursächlich war für das Scheitern. Sie hatte mich aufgebaut, konsequent und stetig. Über die ganze Zeit der Beziehung hinweg. Natürlich wurde ich dann selbstsicher. So selbstsicher, dass ich nicht mehr realisieren konnte, dass in ihr irgendetwas einen anderen Lauf nahm, als außerhalb von ihr. Und ich mich davon entwickelte. Wie auch immer das möglich gewesen sein konnte. Es fühlte sich genau nach dem Gegenteil an.

Ein schlechtes Drehbuch

Das alleine rechtfertigt dennoch nicht die Geschichte. In Hollywood würde ich als Lektor des Drehbuchs sagen: „Ja gut, und was soll der Mist. Warum hat die Frau das getan? Sie hatte doch nie ernsthaft mit ihm über ihre Probleme geredet. Was ist das für eine einseitige Story? Wo bleibt der Gegenpart? Der Gegenschlag? Wo ist das Drama? Die Geschichte ist ja einfach aus, ohne sich nach außen hin je aufgebaut zu haben. Die Story kauft Dir niemand ab!“

Vor etwas über 2 Jahren hatte ich mal angekündigt, an wesentlichen Stellen meines Selbstfindungsweges Frauen nicht mehr anonym zu beschreiben, sondern sie zu pseudonymisieren, siehe meinen alten Beitrag Frauen in Pseudonymen. Jede Frau hat ein eigenes Gesicht, also sollen die wesentlichen Frauen auf meinem Weg auch einen eigenen Namen erhalten. Meine EX-Freundin (man beachte das große „EX“) wird nun auch mit einem eigenen Namen von mir getauft. Du bist jetzt Fr. Schlange. Und so soll es sein.

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Fr. Schlange, nenne ich sie hier, doch ohne Groll und erst recht nicht mit so etwas wie Hass in mir. Ich bin ein friedlicher und im Kern äußerst sensibler und ruhiger harmoniebedürftiger Mensch. Manchmal komme ich aus mir raus und kann auch mal stakkatoartig Plappern. Das habe ich wohl auch zu oft gemacht in der Beziehung. Aber so war ich nicht, als ich noch Pickupper war. Und auch nicht, als ich sie kennen gerlernt hatte. Meditationen sei dank. Ich hatte ich mich davon losgelöst mein eigenes Ich nach vorne zu stellen, früher war das bestimmt anders. Ich wurde wieder unbewusst und unachtsam. Niemals böse, ganz im Gegenteil. Immer mit der großen Absicht, das Beste für mein Gegenüber zu wollen. Für sie und die Kinder. In dem Fall war sie wohl leider mehr zu meinem GEGENüber als zu meinem MITüber geworden, aus ihrer Sicht. Jedenfalls zum Schluss. Und so ist Fr. Schlange mein ganz persönlicher harter Schlag im Leben, an dem ich vielleicht noch lange taumeln werde. Ich hoffe es nicht. Mike Tyson lässt grüßen. Dong!

Du hast falsch gespielt. Du hast überhaupt gespielt. Ich nicht. Nie spielt. Im Leben nicht (mehr) und mit Dir niemals. Ich habe Dich immer gefühlt und geliebt. Ich habe Dir nicht nur mein Herz geschenkt, ich habe mein Herz auch Deinen Kindern geschenkt. Die gar nicht meine waren. Aber zu meinen wurden, Schritt für Schritt immer mehr. Alles dahin. Auf und davon. So weit der Wind Dich tragen kann. Warum sagtest Du nie etwas? Warum musste es dazu kommen? Echt Antworten werde ich nie erfahren. Und selbst wenn, ist nicht gesagt, dass sie mir für die Zukunft helfen würden. Antworten erzeugen neue Fragen. Ist so.

Die nächste Frau mag vielleicht wiedrum alles an mir so lieben, wie ich bin und wer ich. Ohne oder mit Veränderungen an mir selbst, egal welchen Weg ich für mich bis dahin gehe. Keiner kann in die Zukunft sehen. Das Ende und alles war einfach nicht nötig. Das war alles so unnötig, wirklich. Dein falsches Spiel, die Hinterlistigkeit in meinem Rücken. An meinem verwundbarsten Punkt, meinem Vertrauen, hast Du zugebissen wie eine Schlange. Ich hatte von Anfang an Skepsis ob Deiner Lebenslinien, ob Deinem Verhalten und ob Deinen und damit unseren Grundvoraussetzungen.

Aber ich hatte mir durch das Pickuppen und meinen vorangegangenen Weg der Selbsterkenntnis beigebracht, mich wertfrei zu verhalten. So gut es nur geht. Nicht mehr zu (ver)urteilen, sondern zu beobachten. Zu akzeptieren was kommt im Leben. Frei, mit offenen Armen dem warmen Wind der Sonne entgegen zu gehen und dabei den wohltuenden Duft eines sonnigen Lavendelfeldes in der Nase zu spüren. Egal ob Du schon mehrmals verheiratet sein mochtest, Kinder hattest oder auch keine mehr bekommen konntest. Alles geschenkt.

Ein Wahnsinn, im Rückblick betrachtet, wie ich dafür so ins Abseits rücken musste. Da ist sie wieder, die Opferrolle, ich weiß. Tut mir leid. Aber Dein Biss in meinem Rücken sitzt hart und kam extrem platziert und plötzlich. Und ich spüre in meiner Lendenwirbelsäule noch immer die giftigen Zähne, wie sie sich durch mein offenes und frei zugängliches Fleisch gestoßen haben. Deswegen Fr. Schlange. Nur deswegen.

Ich bin Dir dankbar für alles. Selbst für den Betrug. Mehr aber für fast die gesamte Zeit. Ich weiß nicht wie lange das mit dem Schauspiel ging. Ich nehme an, dass es ein paar Monate waren. Vielleicht 2 oder 3 oder 4. Du hast sehr gut geschauspielert, so gut, dass ich es erst ca. 4 Wochen vor dem Ende merken konnte, dass irgendwas in Dir nicht ganz passt. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, dass Du einen Anderen parallel kennen gelernt hast und zweigleisig fährst

Aber die restlichen ca. 1,5 Jahre waren atemberaubend schön. Du warst meine Traumfrau, das definitiv. Du warst mir gegenüber vollkommen und perfekt. Das hätte ich mir nie zu träumen gewagt, dass ich so etwas je über eine Partnerin sagen würde können. Umso härter ist der Schmerz. Sogar den Betrug hätte ich Dir im Nachgang noch verzeihen können, mit harter Arbeit an uns beiden, letztlich nur im Sinne für uns beide. Auch das mag verrückt klingen, kann sich mancher Außenstehender denken. Vielleicht bin ich verrückt, ja. Aber auch hier finde ich die Ursache meiner eigenen Art in der Spiritualität und Eckhart Tolle. Es sollte jedoch nicht nur ein Betrug werden. Es sollte das werden, was Du immer tatest. Ein nahtloser Partnerwechsel. Damit war zum zweiten Mal für uns jede Chance vertan, alles gut zu machen. Die erste Chance ergab sich, als Du merktest, dass Dir irgendetwas zwischen uns nicht mehr ganz passt und Du offen und empfänglich für Gefühle mit einem anderen Menschen wurdest. Die zweite Chance ergab sich, als ich merkte, dass irgendetwas zwischen uns nicht mehr ganz passt und Du bereits starke Gefühle für einen anderen Menschen hattest. Beide Chancen ausgelassen. Und so haben wir unser gemeinsames Leben verloren. Jetzt hat wieder jeder seins.

Abschied nehmen. Alles gute für Dich. Für Euch. Ich bleibe wie ich bin. Rücksichtsvoll, menschlich. Ich habe mir nichts vorzuwerfen. War nicht perfekt und habe auch meine Macken und Kanten, das ist doch menschlich. Aber ich habe mir nichts vorzuwerfen. Das ist mein einziger echter Trost. Ich werde bestmöglich versuchen meiner nächsten Frau – wann auch immer das sein mag – wieder mit offenem Herzen und offenen Armen zu begegnen. Erfahrungen aus der Vergangenheit sind kein Garant für die Geschehnisse in der Zukunft. Ich hoffe ich kann mir in meinem eigenen Vorsatz treu sein.

Aber wo Licht, da auch Schatten

Und die Realität ist nun einmal, dass Du eine ganz besondere Frau und tolle Mutter bist. Die Realität ist nun einmal allerdings nicht nur ebenso, sondern viel mehr, dass Du eine Schlange bist. Und ziemlich sicher aufgrund bestimmter psychischer Ereignisse in Deinem Leben in das Ausleben eines Musters des ständigen Verlassens Deiner Partner verfällst. Betrug und Partnerwechsel kamen und gingen. Ich dachte und hoffte wohl auch ein Stück weit, dass ich nun der Richtige für Dich sei und Du nun angekommen wärst. Vielleicht auch, dass ich Dein Seelenverwandter bin. So vermitteltest Du mir das immer. So zeigtest Du mir das immer. So behandelten wir uns in den – aus meiner Sicht – wichtigen Dingen und Weichenstellungen im Leben. Ich weiß es ja nicht, so sagten es mir immer mein Gefühl und Deine Worte. Andererseits äußertest Du auch oft viele kleine Dinge, die Du anders machen würdest. Aber nie so deutlich, dass ich es als ernstzunehmend verstehen hätte können…

Seit dem Ende mit Dir und von Dir, habe ich gemerkt, dass ich schlagartig aus meinem unreflektierten Verhalten erwacht bin. Ich verhalte mich Dir und anderen Menschen gegenüber seit dem Knall so, wie ich eigentlich sein möchte und vor Dir gelernt habe zu sein und auch war. Ich hatte meinen Charakter tiefgehend geändert. Das geht, jeder der sich mit ganzheitlicher Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt hat, weiß das. Das erfordert allerdings auch kontinuierliche harte Arbeit an sich selbst. Viel Hingabe. Und genau da wurde ich nachlässig. Mein Fehler. Das ist zweifelsfrei. Ich bin froh, dass ich jetzt so viel lernen durfte durch Dich, wenn auch auf so bittere Art. Heute bin ich wieder ganz stark in meiner Mitte und achtsam im Umgang mit Arbeitskollegen, Eltern, Familie und Freunden. In dem Punkt hast Du mich aus meinem Winterschlaf erweckt. Dafür danke ich Dir bittersüß. Aber aufrichtig.

Wäre ich während der ganzen Beziehung so geblieben (!), hätte ich erste Anzeichen in der Beziehung viel viel früher, noch im Keimstadium, wahrgenommen. Wenn, ja wenn… ich nicht so unbewusst und unachtsam gewesen wäre. Ich werde in Zukunft wieder meditieren, um ruhiger, ausgeglichener und achtsamer zu sein. Bereits jetzt gehe ich mit Dir – in den kurzen Telefonaten wegen sachlicher Dinge – so um, wie ich in Zukunft zu allen Menschen am Liebsten immer sein möchte und alles dafür tue auch zu sein. Ich spreche ruhiger mit Dir, höre sicherlich auch mehr zu. Nehme noch mehr (!) Rücksicht auf Dich und Deine Belange, auch wenn Du mir eigentlich restlos egal sein müsstest. Ich bin Dir so dankbar für die schöne Zeit und alles was Du getan hast für mich. Für die Kinder warst Du immer eine wundervolle Mutter, was mich nur noch mehr dazu brachte, Dich zu lieben.

Ich weiß auch, dass ich fast meinen gesamten Tagesablauf und meine komplette Lebensstruktur auf Dich eingestellt habe. Job, Wohnort, usw. Ich habe damals meine Wohnung aufgegeben, um zu Dir in Deine neue Wohnung zu ziehen. Weil Du die nötige Sicherheit brauchtest, dass ich Dich mit den Kindern nicht einfach rauswerfen würde, falls es nicht geklappt hätte zwischen uns. So sagtest Du. Habe ich damalsch schon verstanden. Habe ich respektiert. Aber ich war mir bereits damals sicher, dass ich das niemals tun würde. So bin ich nicht als Mensch. Und so blieb es auch. Stattdessen musste ich nun gehen und bin derzeit dabei meine Sachen zu holen. Und stehe vor einem Scherbenhaufen. Viele hatten mir abgeraten meine Wohnung aufzugeben, damals. Was hätte ich tun sollen? Ich wollte die Nähe zu Dir. Und Du zu mir. Deswegen war uns alles Recht und gut. Jedes Mittel. Und es funktionierte. Ich wurde nur sehr schnell unbewusst und hatte mir nur anfangs sehr viel Zeit auch für die Kinder genommen. Später weniger. Aber das auch alles erst mal zu stemmen, Vollzeitarbeit und dazu ein laufendes Studium. Dazu Dich als Lebensgefährtin und noch die zwei Kinder. Ich war immer liebevoll zu Euch dreien. Ganz sicher. Ich habe mein Herz bei Euch gehabt. Aber ich bin kein Zauberer. Nur auch ich bin endlich. Meine Kräfte sind endlich.

Du sollst nicht gehen

Gestern habe ich einige Sachen aus Ihrer Wohnung abgeholt. Sie lieh mir für den Transport ihr (eigentlich unser) neues Auto. Wir kommen sachlich sehr gut miteinander aus. Immerhin. Sie kam aber immer mit allen ihren Ex-Partnern hervorragend aus. Sie ist wirklich ein guter Mensch. Streit ist nie ihre Absicht. Bleib so bitte, allen gegenüber.

Jedenfalls habe ich am Abend das Auto zurück gebracht und bin kurz in die Wohnung, um ihr den Autoschlüssel zu bringen und noch ein paar Dinge zu klären. Da war auch ihr Sohn. Er blickte mich an, blieb aber am Tisch sitzen. Sonst stand er immer auf, um mich zu umarmen zur Begrüßung. Da war in seinem Blick aber keinerlei Freude, mich zu sehen. Und er stand eben auch nicht auf. Fast ein Blick des Schocks, als ich ihm in die Augen sah.

Er hatte sich die letzten Monate von mir davon gelebt. Es fühlte sich für ihn wohl so an, als würde ich ihm seine Mama wegnehmen. Irgend etwas hat ihm missfallen. Vermutlich, dass ich überhaupt mit seiner Mama zusammen war. Der kleine Junge war es gewöhnt, dass seine Mama immer nur für ihn und höchstens noch für seine kleine Schwester da war. Nun gab es da diesen neuen Mann an der Seite seiner Mama. Aber hey, ich hab Dich immer lieb gehabt, kleiner Junge, und Dich immer gerne ins Bett gebracht und mit Dir gespielt. Ich hatte nur zu wenig mit Dir gemacht zuletzt, sehe ich auch im Nachhinein. Tut mir leid. In ein paar Jahren wirst Du alles vergessen haben, wahrscheinlich. Mich vergessen haben. Aber in ein paar Jahren würdest Du ganz sicher froh sein, wenn Du einen so klaren und strukturierten „zweiten Papa“ wie mich haben würdest. Der immer für Dich da ist, wenn es darauf ankommt. Ich hatte immer versucht Dir Werte und Halt vorzuleben. Für Dich dazu sein, wenn es schwer wurde für Dich. Zum Beispiel letztens als Dir ein Mädchen in der Schule mit der Faust aufs Auge schlug. Wir redeten und ich versuchte Dich stark zu machen. Nur so eine Erinnerung von vielen.

Und die kleine Schwester? Als sie aus dem Zimmer kam und mich sah, stürmte sie auf mich zu und rief: „Warum gehst Du? Warum bleibst Du nicht hier? Bleib bitte hier!“ Sofort hab ich sie hochgeboben und fest gehalten und gestreichelt. Ich bekomme nasse Augen, wenn ich nur daran denke. Ich habe Dich genauso lieb, wie Deinen Bruder. Und an Dir sehe ich auch, dass ich kein schlechter Mensch sein kann. Anders als Dein Bruder, hast Du mich richtig lieb. Auch Dich habe ich immer gerne auf dem Schoß gehabt und mit Dir Spaß gemacht. Ich möchte nicht mehr Worte verlieren über Dich, es macht mich traurig auch Dich loslassen zu müssen.

2019-03-25

Ich könnte gerade 100 Seiten schreiben, gefühlt. Fr. Schlange hat jetzt einen Neuen Mann. Und ich meine alte Frau nicht mehr. Eckhart Tolle würde sagen, dass Formen im Leben kommen und gehen. So ist die Natur. Eine Beziehung ist letztlich auch nur eine äußere Form. Etwas Gegenständliches. Nichts ist für die Ewigkeit. Spätestens mit dem Tod trennt es sich, jede Beziehung. Selbst riesige Bauwerke von heute, werden in wenigen hundert Jahren in der Form fast alle nicht mehr existieren. Zivilisationen gehen unter. Häuser werden abgerissen. Und eben auch Beziehungen eingerissen.

Du bist eine Schlage, zweifelsfrei. Aber ich hoffe für Dich, dass Du aus dem immerwährenden Strudel herauskommst. Und es beschert mir ein Lächeln auf mein Herz, wenn ich trotz dieser, unserer, Story weiterhin und noch mehr denn je warmherzig, rücksichtsvoll und verständnisvoll mit Dir umgehe. Ich weiß, dass ich ein wundervoller Mann und auch Zweitpapa war. Und irgendwann wieder sein werde, wenn da wieder Kinder sind oder ich welche haben würde. Nur aus einer für mich bedauernswerten Wendung im Leben bin ich scheinbar für Dich nicht mehr der passende Papa Deiner Kinder. Vielleicht siehst Du es irgendwann anders. Wer weiß. Deine Tochter sieht es bereits heute anders. Dein Sohn sah es mal anders.

Schade, einfach bitter schade. Das musste nicht sein. Ich wollte das alles nicht. Aber ich konnte aus meiner Sicht wirklich nicht mal einen Hauch dazu beitragen, dass auch Du für immer glücklich hättest bleiben oder wenigstens wieder werden können, mit mir. Ich weiß nur, dass ich in Zukunft bewusster und achtsamer in einer Beziehung werden und vor allem bleiben muss.

Das hast Du mich gelehrt. Danke Dir. Du bist also nicht nur eine Schlange. Sondern eine Schlange, die mir eine lehrreiche Lektion erteilt hat. Du bist für diesen Abschnitt meine Lehrerin auf meinem Lebensweg gewesen. Ich will nicht so viele sentimentale weitere Dinge über Dich schreiben. Du bist toll. Du warst toll. Ende.

Ich muss nach vorne schauen. Im Moment versuche ich das mit Gewalt. So sehr es nur geht. Die Wochenenden werde ich wieder unterwegs sein. Auf den Straßen die Frauen ansprechen. In den Bars und Clubs ebenso.

Am Wochenende ging es übrigens 7 zu 0 aus. Ein erwartbarer Einstieg würde ich sagen. 7 Körbe für michi. Zwei mal Clubgamen, ohne Erfolg. Aber ich bin auch im Moment ein Haufen Elend, das strahle ich vermutlich aus. Ein Schatten meiner selbst. Aber ich habe keine Ansprechangst, gar nicht. Das ist schon hervorragend. Ein voller Erfolg. Nur die Übung fehlt, das hab ich gleich gemerkt. Trotz meiner derzeitigen Verfassung bin ich am Wochenende los gezogen in die Nächte. Wo ich auch Dich mit Deinem Neuen gesehen habe. Händchen haltend und tanzend. Mann.

Aber es wird wieder funktionieren. Es wird nur dauern bei mir. Jedoch bin ich nun nicht mehr der selbe Junge von damals. Sondern Erfahrungsreicher. Ich bin schlagartig anders geworden, durch den Crash. Und jetzt wieder mehr so, wie ich vor der Beziehung war. Ruhiger als Mensch. Achtsamer. Bewusster. Und das will ich aufrecht erhalten. Fehlt nur noch mein Selbstbewusstsein von damals, das ich ebenfalls schlagartig mit dem Crash verlor.
Beides ist aber nötig für mich, Selbstbewusstsein und Bewusstsein. Und mit beidem habe ich Dich kennen gelernt. Und einige andere Frauen vor Dir. Und so wird es bestimmt wieder sein. Frauen gibt es viele. Schwierig zu finden ist nur DIE EINE.

Das hier ist ein Ruf raus in die Welt: „HIER BIN ICH! UND ICH WERDE DICH FINDEN!“

Pickup auf Spanisch

Hallo Freunde,
nach etlichen Wochen mal wieder ein Bericht von mir. Es wurde still. Und es wird erstmal relativ still bleiben. Dennoch hier einen Artikel, den ich über mehrere Wochen hinweg immer mal wieder komplettiert habe.
Es ist so viel passiert zuletzt, dass ich das nicht in einen Artikel packen könnte. Also fange ich mit diesem hier an und schieße dann in den nächsten Tagen eine kurze Zusammenfassung aller wissenswerten Randinformationen hinterher zu den letzten Wochen. So seid ihr zumindest auf dem aktuellen Stand, wenn auch nicht in der Detailtiefe. Tut mir leid, dass ich hier ziemlich kurz treten muss. Nur so viel: Es geht mir gut. Und ich freue mich wieder auf die Zeit, in der ich mehr schreiben kann… ich freue mich auf Euch. 🙂
Los gehts…

Ja, vor kurzem war ich eine ganze Woche – unglaublich, Wahnsinn, eine ganze Woche auf einmal, und dann auch noch am Stück! – im Urlaub.
Ich hab es mir geleistet. Inklusive Flug. Und mit Hotel. Sogar zum Essen gab es was. Wenn auch meist fettig und frittiert, bah!

Spontan wie ich ja inzwischen bin, habe ich gerade mal ein paar Tage vor Abflug gebucht. Auf gehts mit einem Freund nach…? Ja wohin eigentlich.

Ein Mann von Welt

Er war ja schon ein paar mal dort. Ich noch nie. Spanien sollte es werden. Genauer gesagt Mallorca! Mallorca?! Das hat mit Spanien doch nichts zu tun, oder? Da wird doch nur gesoffen und so? Ja. Auch. Nur? Nein!

Mallorca ist eine Insel, die ich bis dahin noch nie bereist hatte. Diesmal habe ich außerdem ein Reiseziel ausgesucht, das für mich noch jungfräulich war. Streng genommen habe ich es nicht mal ausgesucht, sondern bin stattdessen ganz freundschaftlich der Reiseempfehlung meines Wingmans gefolgt. Apropos jüngfräulich… ich muss natürlich dazu sagen, dass das nicht sonderlich schwer ist. Was daran liegt, dass ich bisher verhältnismäßig gesehen kaum verreist bin. Dafür bin ich völlig konträr dazu jedoch bereits einmal zu Fuß über die Alpen gelaufen. Europäischer Fernwanderweg E5… wuhuuuu. Ein Mann von Welt! Naja, nein. Reisetechnisch eher nicht. Aber dafür rede ich zumindest über die große Welt und die großen Themen der Welt schon wie ein ganz Großer. 😉

Das haben wir also ausschweifend geklärt. Ein Mann von Welt bin ich schon mal. Next Level gefällig? Klar! Auf zur Trophäe! Next stop: Elder Statesman werden!

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Next Level Pickup

Ich werde erst noch ein paar Worte zum Pickuppen schreiben, anschließend gehe ich auf Mallorca an sich ein. Es soll ja kein reiner Kultur- und Landschaftsreisebericht werden. Ich bin ja schließlich nicht der verlängerte Arm von National Geographic.

Die Reise hat mich definitiv nochmal gehoben. Mein Game. Durch neue Referenzerfahrungen. Durch andere Aktionen, verrücktere Dinge. Durch noch konsequenteres Eskalieren. Und außerdem hat es mir auch geholfen einen Teil des Ballastes in Deutschland zurück zu lassen. Eine Woche abschalten! Eine Woche saufen? Nein. Sicher nicht. Wer den Blog verfolgt, weiß ja bereits, dass ich beim Weggehen keinen Alkohol trinke. Gut, es wäre gelogen zu sagen, dass ich gar gar gar keinen Alkohol dort getrunken hätte… es war an manchen Tagen sogar mal ein Bier dabei. Den restlichen Tag gab es allerdings nur Wasser. Und das ist auch gut so. Das Leben ist ein Spiel. Und ich bin da um zu spielen. Professionelle Spieler trinken nichts. Amateure schon. Also weg mit dem Zeug und her mit dem Wasser. Gut wars. Zum Wohl!

Alle Geschichten einzeln darzustellen wäre zu aufwendig an dieser Stelle. Bis auf einen oder zwei Tage/Abende hatte ich jedenfalls täglich in Sachen Pickup genug Beschäftigung. Und auch das Kulturelle kam nicht zu kurz. Teilweise konnte ich das eine auch mit dem anderen kombinieren. Mehr dazu unten.

Die Menschen dort am Ballermann sind extrem locker drauf. Es sind sowieso fast nur Deutsche dort anzutreffen, die Verständigung ist also schon mal kein Problem. Sofern sie sich noch artikulieren können, die Suffköpfe. Hehe. Klar ist das alles eine Künstlichkeit dort, die seinesgleichen sucht. Jedem scheint die Sonne aus dem Arsch, jeder macht auf mega cool. Und ich hatte oft den Eindruck, dass – gerade die jungen Mädls – gerne mal betrunken tun, obwohl sie fast nichts gekippt hatten. Der Gruppeneffekt spielt da eine große Rolle. „Es ist halt Malle, also benehm ich mich eben auch so und mach mal einen auf Assi!“ So oder so ähnlich dürfte das Motto der meisten (jungen) Urlauber dort lauten. In Deutschland im wahren Leben ne Null, auf Malle der Star. Kam mir jedenfalls so vor. Da kann man mal die Sau raus lassen. Jemand anders sein als sonst. Klar. Kann ich aber auch haben, wenn ich zum Karneval gehe. Dafür brauch ich nicht nach Mallorca fliegen. 😉
#GesellschaftskritikAus

Um meinen persönlichen Eindruck an der Stelle etwas zurück zu nehmen und wieder objektiver zu werden: Ja, die Menschen dort sind gut drauf. Und das ist auch verdammt gut so. Natürlich hab ich das auch genutzt, um selbst zu entspannen und den Alltag aus der Heimat hinter mir zu lassen.

Es ist definitiv klar, dass die Mischung aus Alkohol, feiern, gute Laune und pickup mit konsequentem Game dort Erfolge beschert. Welcher Art auch immer. Für Anfänger, für Fortgeschrittene und für Profis gleichermaßen. Für jeden ist etwas dabei. Allerdings ist auch klar: Frauen mit Klasse sind dort selten anzutreffen. Es ist – verglichen mit dem was ich von zu Hause gewöhnt bin – schon eher eine Absteige. Aber eine rieeeesige, da gibts den Bierkönig, da gibts das Oberbayern und da gibts den Megapark. Es machte mir auch den Eindruck: „Was auf Malle passiert, bleibt auf Malle!“

Ja klar, die Traumfrau um das Projekt Beziehung zu Ende zu bringen, hab ich dort nicht gefunden. Allerdings kein Grund traurig zu sein. Der Weg ist das Ziel. Während Mallorca und auch danach – also seither – sind viele interessante Dinge passiert in meinem Leben. Insofern hat auch Mallorca seinen Anteil daran. Im Moment läufts.

Es ist schon interessant im Leben beim Frühstücken eine Frau zu sehen, die mir optisch gefällt. Und wenige Stunden später sitzen wir knutschend aufeinander.

Nirgends sonst gibt es so viele Möglichkeiten das eigene Game mal von einer ganz anderen Seite her laufen zu lassen, völligs alltagslos. Die Wahrscheinlichkeit die Traumfrau fürs Leben zu finden, ist im Ausland nun mal sehr gering. Gerade deshalb habe ich während einer Woche Urlaub auf Mallorca die Erfahrung gemacht, dass ich das Ziel an sich abermals weniger wichtig nahm. Noch deutlicher stand der Weg im Fokus. Lernen. Live. Permanent.

Ja, definitiv habe ich in Mallorca mein Game verbessert. Das sollte sich schon bald auszahlen. Dazu gibts sicher demnächst einen eigenen Artikel. Alles ist Teil von allem. Nichts ist getrennt. Wir sind nicht getrennt. Eine Handlung von heute, ist der Stein den Du ins Rollen bringst von morgen. Und das wirkt sich aus auf… alles! Nichts ist vergebens. Nie im Leben.

Als ich einen ganz normalen Menschen traf – manche würden ihn auch einen Star nennen

Da liefen mein Wingman und ich also zu zweit den Strand entlang… und sehen wenige Meter neben dem Wasser auf einer Liege einen Fußballstar. Für mich einer der ganz Großen. Und ich sagte zu meinem Wingman: „Schau mal wer da ist, das ist…“

Natürlich – ganz in Pickup-Manier – habe ich ihn angesprochen. Vor ein paar Jahren hatte ich mit diesem Fußballer bereits ein kurzes Gespräch. Er ist mir als unglaublich freundlich, lebendig und auch lebensfreudig in Erinnerung geblieben. Eine Ausnahmeerscheinung. An so einen Menschen werde ich mich immer wieder im Leben erinnern, davon gibt es nicht viele. Immer ein Lächeln auf den Lippen… wer hat das schon?

So ging ich die paar Meter auf ihn zu, habe ihn kurz begrüßt und mit ihm ein bisschen über meine Stadt gesprochen, denn er hatte bis vor nicht allzu langer Zeit mal hier gewohnt. Außerdem haben wir über unsere Begegnung von vor ein paar Jahren gequatscht. Er konnte sich daran nicht mehr direkt erinnern, nicht schlimm. Jedenfalls weiß ich, dass er hin und wieder abends auch in den Clubs unterwegs ist, in denen ich bin. Also hab ich ihm gesagt: „Wenn Du das nächste mal wieder in dem Club bist, komm ich wieder auf Dich zu.“ Er grinste breit und entgegnete: „Klar, mach das.“ Danach haben wir uns kurz abgeklatscht und ich bin weiter gezogen.

Und mein Wingman? Der hatte am Anfang gleich mal sein Handy gezückt und ihn gefragt, ob er ein Foto von ihm machen dürfte. „Oh man“, dachte ich mir nur. Natürlich wollte der „Star“ das nicht und bat darum keine Fotos zu schießen.
Das ist genau die gleiche Art von „ich stell Dich auf ein Podest!“, die alle Männer gegenüber einer gut aussehenden Frau an den Tag legen. Fürchterlich.
Er ist ein Mensch. Er ist kein Objekt. Er ist ein Mensch, der gerade Urlaub macht. Nach einer harten Saison. Der ist ein Mensch, der mal nicht der Star sein will, sondern einfach nur ein sonnentankender Strandurlauber. Und genau so hab ich ihn behandelt. Und er mich. Fertig.

Kein Podest. Kein Star. Nicht in dem Moment. Ein Mensch. Punkt.

Mit dem Roller entlang dem Unesco Weltkulturerbe

Wie oben geschrieben, habe ich auch das Pickuppen mit dem Kulturellen verbinden können.
Das liegt daran, dass ich eines abends am Ballermann ein kleines dunkelhaariges ganz süßes Mädchen gesehen habe. Sie sah mir irgendwie nicht touristisch aus. Also hab ich sie angesprochen. Sie hatte optisch etwas an sich, das mich interessiert hat. Nach zwei Sätzen war klar, dass wir auf Englisch weiter reden würden. War nicht mein erster Approach auf Englisch.
Das Gespräch war kurz, da sie nach einem harten Arbeitstag nach Hause und ich meinen Wingman nicht allzu lange alleine lassen wollte. Nummern getauscht und für den nächsten Abend direkt etwas ausgemacht.

Heraus kam ein geliehener 125er Roller und ein echt wunderschöner Tag zu zweit. Der Start war in Palma. Und es ging entlang der Küste, Straßen wie Formel-1-Rennstrecken, weit und breit kein Auto. Wer von Euch je auf Mallorca sein sollte… BITTE BITTE fahrt diese Strecke entlang! Ihr werdet an diese Empfehlung hier denken. Versprochen!

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Achja, zur Strecke. Ruhe für sich. Und nach vielen Kilometern hin und wieder mal auch ein kleines Dorf. Mediterraner Stil der kleinen Häuser am Hang. Ganz mein Geschmack. Und hinter mir die kleine Tschechin. Süß war sie. Und ich war überwältigt ob des unendlich schönen Naturbildes, das sich mir die komplette Zeit bot. Ein bisschen paradiesisch. So einen Weg entlang zu fahren, dabei festgehalten und umarmt zu werden und zu zweit die Zeit zu genießen.

Das Foto hier stammt nicht von mir, aber von der Straße aus ließ ich bei warmem Fahrtwind auf dem Roller meinen Blick immer wieder aufs Meer gleiten. Die Felsen und die Abhänge hinab. Was ich sah, sah für mich aus wie die Unwirklich selbst. Traumhaft. Als gäbe es so etwas gar nicht. So wie auf diesem Foto. Aber doch. Das war die Realität.

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Mallorca ist eine wundervolle Insel. Und jedenfalls an der Stelle gibt es keinen Alkohol aus Strohhalmen und auch keinen Ballermann. Ich war angekommen. Mit dem Mädchen auf Tour, im doppelten Sinne.

Ursprünglich hatten wir uns sogar verfahren. Wir wollten einen anderen Weg nehmen. Nur unser ausgesprochen schlechter Sinn für Navigation bescherte uns die oben eingezeichnete Route. Glücklicherweise den vermutlich schönsten Teil der Insel entlang. Denn wie ich später erfahren habe, handelt es sich bei dem Küstenstück um ein Unesco Weltkulturerbe. Passt. Dann gibt es offenbar auch andere Menschen mit tollem Geschmack. 😉

Wir trafen uns noch an einem weiteren Abend, bevor ich abreisen und unser kurzes, aber wirklich tolles Zusammentreffen hinter mir lassen musste. Was auf Malle passiert, bleibt auf Malle. Wisst Ihr noch. Oben hab ich das geschrieben. Leider trifft das auch auf die Frauen zu. Die Frauen, die Du dort triffst. Auch die bleiben auf Malle. Schade.

Auch habe ich von ihr viel über mich erfahren. Wie ich gewirkt habe. Was sie empfunden hat, als ich sie angesprochen habe. Warum dies so oder so war. Wie sie sich dabei gefühlt hat. Was sie toll an mir fand oder auch nicht so toll. Viele kleine Details. Ich frage das in den letzten Monaten öfter explizit nach. Niemand antwortet Dir auf solche Fragen ehrlicher, als ein Mensch, dem Du bereits nahe gekommen bist.

Was ich ganz nebenbei als eine große Bereicherung empfinde, ist der gemeinsame Tag auf Englisch. Das trainiert so unglaublich den Wortschatz. Für mich ehemals faulen Vokal-Pauker war das natürlich ein Offenbarungseid. Die Mädls in Tschechien können definitiv Englisch. Jedenfalls die Vokabeln besser als ich. Wo ich auch wieder merke: Es kommt auf das (Sprach-)Gefühl an. Sie hatte die Vokabeln drauf, Worte, die ich kaum benutze und selten gehört habe. Aber an der Grammatik scheiterte es regelmäßig. Ich spreche die Sprache intuitiver. Weniger gelernter. Mehr verstandener.
Und so sehe ich das auch in Bezug auf mein Thema hier im Blog. Es geht um die Intuition, nicht um das auswendig Gelernte.

Ich sagte schon vor vielen Jahren zu meinen Eltern und zu Freunden: „Ein Buch in die Hand nehmen und auswendig lernen kann jeder. Das ist nicht die Kunst.“
Deshalb langweilen mich auch Prüfungen jeder Art. Es kommt nicht auf Dein Können an. Nicht auf Dein Verstehen. Das ist beides belanglos. Jede Pappnase kann sich so lange hin setzen, bis er den letzten Rotz auch noch einigermaßen Fehlerfrei aufs Papier bringt. Das beweist gar nichts. Nichts außer die Fähigkeit stupide Zeit mit immer der selben Tätigkeit verbringen zu können. Wie ein fleischgewordener Roboter, sozusagen. Ich schweife gerade ab.
Nur das ist mir schon sehr wichtig. Auch nach tausend Approaches gibt es nicht den einen perfekten Spruch und schon gar nicht die eine perfekte Masche. Es geht um das Gefühl und die innere Haltung (zu sich selbst). Das kann man nicht trainieren. Wenn jemand ein Holzkopf ist, dann wird er es auch nach 10.000 Approaches nicht raffen. Nicht raffen worum es bei dem Ganzen geht. Und das ist der Unterschied zwischen Erfolg und… probieren. Erfolg findet im Kopf statt. Nicht durch Noten oder Bewertungen auf einem Zettel. Nicht durch die Anerkennung durch andere. Ich muss nicht auf die Anerkennung anderer warten. Ich erkenne mir meine eigene Leistung selbst am meisten an. Es ist mit Abstand einer der wesentlichsten Aspekte meiner Entwicklung im Projekt Beziehung.
Wozu noch auf einen Schulterklopfer von irgendwem hoffen und warten? Und das wünsche ich mir für jeden Menschen sehr, dass er auch auf den Weg zu dieser Erkenntnis gelangt. Es macht frei.

Danke an meinen Wingman

Auch wenn Du meine Artikel nicht liest und das hier nicht siehst… danke ich Dir trotzdem für Deine wirklich gute Idee mir das Ding mal zu zeigen. Jetzt weiß ich nicht nur wie ein Teil von Mallorca aussieht, sondern weiß auch wo ich definitiv immer wieder hin zurück kehren kann, wenn mir entweder langweilig ist oder ich einfach eine wundervolle Natur sehen möchte. Die Zeit hat mich sehr entspannt, auch wenn es phasenweise anstrengend war. Wenig Schlaf und so. Vor allem aber sind wir gesund zurück gekommen. Und mein Reisegepäck war auf dem Rückflug schwerer als zu Beginn. Gemachte Erfahrungen wiegen eben schwer. Ich hab wieder mal wichtige Schritte getan. Es geht nie um eine bestimmte Aktion. Nie um Routinen. Es geht immer um das große Ganze. Das Repertoire. Erfahrungen, die mir in den folgenden Wochen bis heute wieder Situationen beschert haben, die ich vielleicht sonst nicht in der Art bekommen hätte. Wer weiß das schon.
Ich lerne jedenfalls gerne. Und weiterhin. Übrigens: Die Cappuccini mit Dir waren lecker. Und noch dazu vor allem kostenlos. Gewusst wie. 😉

PS: Mein nächster Artikel wird ein Rundumschlag. Viele Eck- und Rahmendaten. Wenig in die Tiefe. Mehr in die Breite. Es passiert einfach viel in meinem Leben momentan. Und wenn ich nicht mehr jeden Tag schreiben kann, möchte ich Euch und mir selbst dennoch die Möglichkeit geben dennoch ein großes Stück weit an meinen Erlebnissen teilhaben zu können. Ich hoffe es geht Euch gut. Peace.