Der Tag an dem Frau Tinder Schluss machte

ist ja jetzt schon wieder ein paar Wochenenden her und… war für mich der schwärzeste Tag meines Lebens und ich habe mich seither nicht wieder von diesem Schock erholt. Noch immer sitze ich wie paralysiert dran und frage mich, was ich nur falsch gemacht habe. Ich! War ich zu offen, oder zu verschlossen oder war ich als Mensch insgesamt einfach nicht gut genug? Diese Fragen quälen mich.

So oder so ähnlich

… wäre es mir vor einem Jahr vielleicht noch gegangen. Gerade und bis hier her schrieb ein Stück weit mein altes Ich. Etwas überspitzt vielleicht schon, zugegeben. Das alte Ich existiert glücklicherweise nur noch in meinen Erinnerungen. Und ab nun schreibe ich. Mein neues selbiges. Herzlich willkommen in meinem Leben. Fr. Tinder hatte es ja ganz „anständig“, nach einer kurzen Abwesenheitspause, telefonisch beendet. Hüstel. Schrieb ich ja im letzten Vierteiler. Besser gesagt im vierten Teil des eigentlichen Dreiteilers. Genug der Verwirrung. Let’s go.

Wie ging es denn dann weiter? Nun, als sie anrief, befand ich mich gerade auf der Autobahn, das weiß ich noch genau. Warum? Es fühlte sich so befreiend an. Endlich diesen Ballast los haben. Dieses ständige Genörgle, diese ständigen Spitzen gegen meinen Humor und diese letztlich Die-Ganze-Welt-Macht-Es-Mir-So-Schwer-Mentalität zehrten einfach zu sehr an meinen Nerven. Nein Mädchen, niemand hat sich gegen Dich verschworen. Noch nicht einmal ich. Im Gegenteil, ich habe echt auf Dich geachtet so gut es nur ging. Dafür habe ich meine eigenen Sachen schleifen lassen. Aber gut, wäre es nicht so ausgegangen wie es ausging, wäre das ja auch komisch, bei diesen Voraussetzungen. Konnte ja gar nicht anders kommen. Gut so. Meine Cousine sagt bei jeder gescheiterten meiner Liebeleien immer nur vier Buchstaben, die ein Wort ergeben, und schickt mir dies als Bild im Projekt Beziehung-Family&Friends-WhatsApp-Chat:

NEXT

Damit ist wirklich alles Wichtige gesagt. Mehr bedarf es nicht. Sofort ohne Umschweife weiter machen. Gesagt, getan. Ein paar Kumpels angeschrieben, wegen abends. Einer sagte sofort zu. Ab ins Clubgame. Treffen jedoch erst um 22.30 im Club. Puh. Und bis dahin? Es war ja erst Nachmittag. Ich wurde müde. Gegen 20 Uhr hätte ich ihm am liebsten abgesagt. Und dann waren ja noch 2 Stunden drüber zu bringen. Hm, so passierte dann, was ich inzwischen durch mein Projekt gelernt hatte. „Lauf die extra Meile!“

Immer wenn Du mal überhaupt keinen Bock hast… steh auf und kämpfe! Tu etwas (es!) einfach trotzdem! Das ist der eigentliche und wahre Unterschied zwischen den erfolglosen und den erfolgreichen Menschen. Denn etwas tun, wozu man sowieso Lust hat, kann jeder… Das ist zu einfach. Billig. Alleine dieser Absatz rechtfertigt einen eigenen Artikel für einen meiner Philosophischen Sonntage. Muss zur Zeit aber warten.

Ich war pünktlich im Club, alleine. Der Wingman mit seinem Kumpel sollte bald eintreffen. Ich lief gar nicht groß umher, blieb im Eingangsbereich, sah mich wie immer scannend um. Da war nichts besonderes für den ersten Blick für mich dabei. Also bestellte ich mir schon mal zur Trauer des Tages etwas passendes, um die Schmerzen zu ertränken. Bitterlemon auf Eis, mein Lieblingsgetränk. Das haut so schön rein, wenn man down ist. Ironiemodus wieder aus. Hab ich das hier schon mal verraten? Hm. Nun ist es raus. Bitterlemon. Tatsächlich. Immer wenn ich aus gehe. Ich… was für ein Draufgänger, gell.

Da kam mein Kumpel mit seinem Kumpel auch schon. Kurze Begrüßung, abklatschen, umarmen. Kurzes Vorstellen. Und da standen zwei Mädels nur zwei Meter weg von mir. Ich sagte zu meinem Wing: „Lass uns mal weiter gehen, aber ich quatsche die beiden noch kurz an.“

Damit konnte ich nicht rechnen

Guter Einstieg. Situative Eröffnung. Und ich musste kleben bleiben. Geht auch ganz ohne Schleimspur. Die blonde Kleine fand ich süß. Die braunhaarige Freundin nicht. Typ Attention-Bit**. Dennoch waren sie im Doppelpack cool, und ich merkte, dass die Blonde – nennen wir sie Sweetie – mehr und mehr Interesse an mir hatte. Die geldgeile und nur so mit Job und Wohnung protzende Göre hingegen spürte, dass Sweetie ihr gerade den Rang abzulaufen drohte. Also erhöhte auch sie ihr Investment, köstlich. „Lass uns unbedingt mal Pizza essen gehen“, sagte sie zwischendurch. Ich dachte mir nur: „Ja, klar. Schau sie Dir an. Platz zwei reicht Dir wohl nicht.“

Also zusammen an die Bar, Sweetie war mega offen für mich. Sofort mit viel scharfem Humor, Sarkasmus, um die Ecke lachen. Danke, endlich mal. Endlich mal mein Humor bei einer Frau. Dachte ich bei Fr. Tinder ja auch, allerdings nur anfangs. Die Fassade begann ja bald zu bröckeln. Egal. Es gibt also auch Menschen neben Herrn van Onnetuschn, die mir da ähnlich sind. An der Bar kurz zusammen mit Sweetie getanzt. Ich hab einfach nur schrittweise durcheskaliert. Lehrbuchmäßig.

Dazwischen kam auch mal zur Sprache, was ich für gewöhnlich so trinken würde. Für sich und ihre Freundin bestellte Sweetie 15 Minuten später Gin Tonic. Ich tanzte weiter, inzwischen kam ein weiterer Kumpel in den Club zu uns dazu. Ich ließ die Mädels mal machen. Und als ich mich mal umdrehte, blickte mich Sweetie lächelnd an und streckte mir ein Glas mit Eis und eine Flasche…? Bitterlemon! entgegen. Wie süß. Jetzt hatte sie mich für sich gewonnen. Endgültig. Nicht wegen dem Getränk. Zwei Mark fufzig hab ich auch selbst gerade noch in der Hosentasche, aber ihre unglaubliche Aufmerksamkeit. Ich weiß liebe Leser, was ist daran schon besonders aufmerksam? Doch ist es! Das ist meine persönliche traurige Wahrheit, solchen Mädels begegne ich verdammt selten. Woran das liegt? Ich weiß es nicht. War für den Moment auch nicht wichtig. Ich genoss einfach, dass da mal eine Frau war, die zuhören, aufmerksam sein und sogar aktiv sein konnte. Natürlich gibt’s immer auch Haken. Beide rauchen. Also fragte sie mich (seltene Sache bei Frauen nach so kurzer Zeit!), ob ich mit raus kommen wolle. Klar. Draußen zu viert weiter gequatscht. Und nach den Kippen trennten sich die Wege. Von uns Vieren, nicht aber von Sweetie und mir. Wir blieben draußen und setzten uns im Außenbereich auf die Stühle.

Die Gesprächsinhalte wurden zunehmend persönlicher. Ich baute mehr und mehr emotionale und private Themen ein. Romantische Dinge zum Beispiel, da ich ja längst wusste, dass sie eher eine klassische Frau war, denn so eine neumodische Poweremanze. In ihren Augen sah ich ihr die sich langsam steigernde Erregung durch das Gespräch und durch die Körpersprache die ersten leichten „zufälligen“ Berührungen an. Und es war mir ein Hochgenuss damit zu spielen und die Situation zu kitzeln. Also küsste ich sie einfach… nicht. Sondern streichelte sie und massierte ihr den Nacken. Noch nicht genug der Sinneseindrücke und Gedankengänge für sie? Doch, bestimmt. Für mich? Nein.

Bewusst hab ich uns einen Platz in der Nähe der Türsteher ausgewählt. Warum? Damit diese mich dort auffällig mit einem Mädchen sehen. Wofür? Nun… Es ist eine harte Türe. Und nicht immer kam ich anfangs problemlos in den Schuppen. Je nachdem welcher Gorilla die Tür machte. Seit dem Abend erkennen sie mich wenigstens und ich muss nicht mehr unnötig ein paar Sekunden mit Warten verbringen, bis auch ich Einlass finde. Das ist Hollywood. Für so einen Gedankenwirrwarr habe ich neben Flirten, Streicheln, gestreichelt werden, Händchen halten und massieren Zeit? That’s it. Willkommen in der Welt der Persönlichkeitsentwicklung 2.0.

Irgendwann wird auch mir das schönste Spiel zu bunt und die Erregung zu hoch, um sie weiter leiden zu lassen, die Kleine. Also streichelte ich ihren Hals, zog sie zu mir und… Der Rest ist Geschichte.

Wieder drinnen im Club angekommen, tanzten wir nochmal kurz und ab da wusste auch Miss Geldgöre, dass sie heute nur Platz zwei bekommt. Ich wäre aber nicht längst auch ich, wenn ich nicht wüsste, dass Du Dir besonders Deinen Feind zu Deinem Freund machen musst. Sweetie war nur die eine Nacht bei Miss Geldgöre zu Besuch. Also in meiner Stadt. Inzwischen – auch doch durch meine Toleranz und Lebensfreude – kann ich aber nahezu jeden Menschen nehmen wie er ist und Spaß mit ihm haben. Also sorgte ich dafür, dass Miss Geldgöre sich dennoch wohl fühlte, auch mit Platz zwei. 😉 Und stellte ihr ein gemeinsames Pizza Essen in Aussicht. Urkomisch fand ich ihre Frage an Sweetie: „Sag mal, ist schon für Dich okay, wenn ich mit ihm mal zum Pizza Essen gehe, oder?“ Das ist mal ein Machtkampf und ein Ringen um Aufmerksamkeit par excellence. Sweetie schaute ganz schön verdattert aus der Wäsche.

Ich geb auch mal einen aus

Die Fame-Göre wollte noch in einen anderen Club zum Feiern weiter ziehen. Und so liefen wir des Weges zu dritt aus dem einen Club schnurstracks in den nächsten. Sweetie und ich dabei Hand in Hand. Sie hatte etwas an sich, das sich für mich nicht nur weiblich, sondern vor allem natürlich anfühlte. Und sie ließ nicht nur mit sich machen, wie fast alle bisherigen Frauen meines Projektes, sondern Sweetie war proaktiv. Vorwärts verteidigen, wie es in Neusprech heißt. Unsere (Angriffs-)Kriegsministerin Ursula lässt grüßen.
Zurück zum Thema, Sweetie streichelte, sie nahm meine Hand von sich aus. Im Club an der Bar angekommen, bestellte ich uns etwas zu trinken. Natürlich bezahlte diesmal ich. Revanche. Dann ist das auch in Ordnung. In meinem Leben habe ich noch nie einer Frau ein erstes Getränk ausgegeben, weil ich irgendwelche Absichten hatte. Wie billig ist das denn. Entweder bin ich der Preis oder nicht. Sicher ist der Preis aber nicht mein Geldbeutel.

Du kannst gerne…

An der Bar gaben wir uns weiter wie ein verliebtes Pärchen. Pattex in Reinkultur. Kaum drehte ich mich mal um, suchte ihre Hand meine. Ich nahm sie in den Arm und sie streichelte mich. Wir tanzten und genossen die Nähe, besonders die emotionale. Es fühlte sich an, als wäre sie seit langem meine Freundin und als wären wir seit langem schon und noch immer frisch verliebt. So etwas ist ein emotionales und auch zugleich unbeschreibliches Gefühl für mich. Endlich mal kein Hollywood. Weder für mich noch von ihr. So etwas habe ich in der Art noch nicht erlebt. Diese Nähe und dieses füreinander da sein. Kaum in Worte zu fassen in so einem kurzen Text.

Und unsere Geldgöre? Sie wollte sich unbedingt auch einen angeln. Dazwischen sagte sie zu Sweetie und mir: „Also Du bist mir so sympathisch, Du kannst gerne heute Nacht bei mir in der Wohnung bleiben, ihr seid so süß zusammen. Du bist eingeladen.“ Oh, das ist mal das Gegenteil von einem Blocker. Läuft bei Dir! Sweetie war damit kurz überfordert. Ihr Blick verriet umso mehr ihre Freude bei dem Gedanken daran, dass das kurze Märchen noch etwas andauern würde. Geldgörchen grinste ständig nur. Und sie selbst? Sie angelte sich ihren eigenen Prinzen. Bei ihr ging das ganz schnell, Hauptsache irgendwer. Hehe. Schwupp hatte sie einen. So läuft das also bei einer „Pickupperin“, ohne dass sie sich dessen bewusst ist, eine solche zu sein. Die Grundvoraussetzung dazu bringt sie mit. Die Zutaten heißen, ähhh, moment, ich überlege kurz…: „Weiblich“
Gut, das war jetzt nur eine Zutat. Reicht aber auch für eine Pickupperin. Mehr bedarf es für die Männerwelt gemeinhin nicht. Dafür hat die Evolution gesorgt. Es ist für ein Mädchen nicht schwer erfolgreich zu angeln. Da beißen irgendwelche Fische auch ganz ohne Köder an. Irgendwelche Männer… Der Unterschied zwischen Pickuppern und Pickuppern, übrigens. Einer, auf den ich großen Wert lege.

Einfach nur schweineteuer

Mit Sweetie in meinem Auto zur Geldgöre gefahren, ein Zweisitzer erlaubt nichts anderes. Die anderen beiden fuhren mit dem Taxi. Angekommen. Drei Zimmer Wohnung, 100 Quadratmeter, Bestlage. Puh. Mit meinem Wagen musste ich mich da in der Gesellschaft wahrlich nicht verstecken. Der machte sich da ganz gut. Hollywood ist Hollywood. Sweetie ist das egal. Gut so. Richtig so. Echt dekadent eigentlich, so wie sie wohnt. Die Gastgeberin. Wer aber mit 90.000 Jahresgehalt prahlt (brutto, die Zahl muss sich ja groß anhören), darf das Geld auch per Schaufel zum Fenster raus werfen. Meine Erlaubnis erteilt. Geile Wohnung, definitiv. Neubau vom Feinsten. Große lange Räume. Extra Bad im bzw. am Schlafzimmer. Küche im Wohnzimmer, versteht sich an der Stelle von selbst.

2017-05-28

Eine echte Freundin

Sweetie war die gesamte Zeit eine echte Freundin für mich. Meine. Und ich ihr Freund, vielleicht sogar ihr Mann. Aber eben nicht für ein ganzes restliches Leben. Und so blieb es bei einem wunderschönen und gefühlvollen Abend, einem gemeinsamen Einschlafen Arm in Arm, kuscheln und jedenfalls für mich dem Gefühl „es könnte so einfach sein“…

Sie wäre eine tolle Frau. Definitiv intelligent. Sehr fürsorglich, sehr aufmerksam, warmherzig. Eigenschaften einer potentiellen Traumfrau für den Bachelor vom Projekt Beziehung. Und dann folgt der nächste Morgen und der fällige Abschied. Zuvor richtete Frau Geldgöre ein Frühstück für vier her. Sehr gastfreundlich. Muss ich schon sagen. Frühstück mit vier Menschen, die ich vor wenigen Stunden noch nicht einmal kannte. Undenkbar früher für mich. Scheinbar normal heute. Der Abschied fiel kurz und herzlich aus. Die Aussicht auf einen Gegenbesuch meinerseits in ihrer Stadt inklusive. Womit ich natürlich nicht ernsthaft rechnete. Ihr wisst ja…

PS: Wer war Fr. Tinder nochmal?

PPS: In der Zwischenzeit, es war eine Woche vergangen, schrieben wir uns ein paar wenige Male… Und meine Frage nach einem konkreten Treffen am Wochenende, schob sie auf. Gerade viel zu tun und so. Wir würden das später noch klären. „Okay“, dachte ich mir. Ich weiß längst was das bedeutet. Und so war es selbstverständlich auch. Die Nummer mit dem Exfreund kam wieder aus der Schublade. Deshalb würde sich das nun für sie nicht richtig anfühlen, sich erneut zu treffen. Der Alte wäre nun wieder in ihrem Leben. Und sie meinte damit nicht den aus der Fernsehserie, glaube ich. Sie dankte mir nochmals sehr für den schönen Abend, wie auch schon mehrfach persönlich. Und das war es. Wie immer bisher. Wenn es nur nicht immer schon vorher irgendwie klar wäre. Entweder stirbt der Wellensittich einer Frau und kommt allem weiteren dazwischen oder der Exfreund, der eigentlich längst tot war, steigt aus seinem Grab und kommt dazwischen. Glaube ich ihr das? Unwichtig. Aber nein, natürlich nicht. Keiner Frau glaube ich mehr irgendwas. Generell nicht. Auch sonst keinem „neuen“ Menschen. Ich glaube nur noch was ich sehe und während dem ich selbst dabei bin. Alles andere ist, da wiederhole ich mich immer wieder allzu gerne, nicht meine Realität. Es ist die Realität der Frau. Aus der Welt von Grimms Märchen. Und auch diese (Lügen-?)Geschichten haben ihre Berechtigung auf dieser Welt. Sonst hätten viele kleine Kinder und liebevolle Eltern keine nette gemeinsame Unterhaltung und Gute Nacht Geschichten zum Einschlafen…

PPPS: Das erste Mal in meinem Leben, dass ich es erlebt habe, am selben Clubabend zur Frau heim zu fahren, während sie nicht alleine in der Wohnung ist. Premiere. Referenzerfahrung. Auch das ist möglich. Haken dran, weiter gehts.

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Der besondere Kick im Orangensanft

Gestern saß ich am Abend auf der Couch. Ursprünglich war Bar- und Clubgame geplant. Hatte ich hier sogar angekündigt. Und dann hat mir der heilige St. Erkälterus einen Strich durch die Rechnung gemacht, sich am Tag zuvor schon angekündigt und gestern dann vollends zugeschlagen. Autsch in der Nase.

Es könnte schlimmer sein, es ist aushaltbar. Aber wir Männer jammern bekanntlich liebevoll gerne, wenn wir krank sind. Oder auch nur kränkeln. Genug Melankolie, wir wollen mal nicht übertreiben jetzt.
Also saß ich alleine auf meiner schönen Couch. Der Fernseher lief nicht. Ich chattete ein wenig in Whatsapp mit Freunden und Bekannten und mit der Familie. Und irgendwann hatte ich Durst. Einfach nur durst. Mir fiel auf, dass ich den Tag über schon zu wenig getrunken hatte.

„Trink was“, hört man doch an jeder Ecke. Man soll immer trinken, trinken, trinken. Trinken ist total in. Es gibt gefühlt jede Woche fünf neue Softdrinks, Säfte oder allerlei anderes flüssiges Zeug mit den wildesten Geschmäckern. Es ist wohl so eine Boomphase der Getränkeindustrie. Es sei ihnen vergönnt. Ich frage mich nur wer diesen ganzen Mist kauft. Für mich habe ich aus all dem neumodischen Gesöff nichts entdecken können, und zwar schon die letzten Jahre nicht. Habt Ihr etwas leckeres für Euch gefunden? Ich nicht.

Und gestern hatte ich ganz besonders Lust auf etwas mit Geschmack. Jetzt könnte man zur Cola greifen oder zu irgend einer anderen Süßstoff-verseuchten Plörre. Einfach mal nicht nur Wasser. Dachte ich mir auch. Hauptsache mal nicht wieder nur Wasser. Also?
Also ab zum Kühlschrank. Da gibts bei mir immer irgend etwas Leckeres. Und mir kamen direkt zwei Netze voll mit Orangen entgegen. Was daran liegt, dass ich das zweite Netz gekauft hatte, obwohl ich noch über ein ganz volles im Kühlschrank hatte. Die waren so herrlich toll reduziert, 50%. Wer mich kennt, der weiß, dass ich so mal ungefähr der größte Schnäppchenjäger der Menschheitsgeschichte bin.

Also ab und raus aus dem Kühlschrank mit den kleinen und großen orangen Orangen. Und rein in die Presse. Drei Orangen mit dem Schwert geteilt, wie St. Martin seinen Mantel. Nur gerechter! Denn ich bekam beide Hälften der Orangen. Aller drei orangen Orangen sogar! Alleine, nur für mich. Und zu guter letzt ab damit in ein großes Glas. Mmmhhh…

Kennt Ihr dieses Gefühl von frisch gepresstem Orangensaft am Gaumen?
Wie fühlt es sich an?
Sehr süß. Wann immer ich frisch gepressten O-Saft trank, fühlte es sich ziemlich süß an. Und wenn man ehrlich ist, irgendwie ist das dann auch ein Stück weit einfach nur… süß! Und sonst nix. Fiel mir bisher auch nicht groß auf. Dass da kein Pep dahinter war. Es ist doch nur Orangensaft.

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Und jetzt kommt der Clou.
Achtung. Anschnallen!

Gestern hab ich nach den drei orangen Orangen einfach noch eine halbe gelbe Zitrone mit rein gepresst. Und siehe da! Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Immer noch süß, aber nicht mehr pappsüß.
Prädikat: Besonders empfehlenswert!

Natürlich weiß ich nicht, ob das der Beginn einer Kochserie wird. Vielleicht werde ich mit meinem Blog eines Tages auch Chefkoch überholen. Keine Ahnung. Jedenfalls geht es mal mit einer Orange, halt, mit drei Orangen, geht es mal los. Und dazu kommt eine halbe Zitrone.

Einfach lecker. Und still. Am Abend. Alleine. Auf der Couch. Frieden.

PS: Chefkoch habe ich längst überholt. Bei mir gibts es wesentlich mehr Rezepte. Jedenfalls zum Thema „wie lerne ich eine Frau bzw. einen Mann kennen“. Das sind mehr Rezepte, als es bei Chefkoch mit ziemlicher Sicherheit je der Fall sein wird. Es ist also alles eine Frage des Blickwinkels! 😉

Experiment – Kein Anstand, keine Erziehung

Gestern schrieb ich über Whatsapp mit meiner Cousine. So kam der Stein für diese Geschichte ins Rollen.

Hintergrund war mein gestriges Date mit der Klette. Draußen in einem Lokal, danach in einer Bar. Alles ganz gemütlich, kam mir sehr entgegen, da ich mir eine Erkältung eingefangen habe.

Jedenfalls nach dem Date, zu Hause angekommen, schickte ich erst mal einen kurzen Status per Sprachnachricht zu meiner Cousine. Und schilderte ihr kurz meine gestrigen Erlebnisse mit der Klette.
Ich klagte mein Leid (ja, total dramatisch! 😉 ), dass die Frau – wie eigentlich fast alle Frauen, die ich in meinem Leben bisher kennen gelernt habe – echt einen Abtörner nach dem anderen bringt.

Beispiele? Wo soll ich anfangen?! 😉

Beispiel 1:
Wir bestellen Getränke. Genau genommen noch nicht. Ich fragte sie erst mal, ob sie schon wisse, was sie trinken möchte. Sie verneinte, also sagte ich dem Kellner, dass er in ein paar Minuten nochmal auf uns zu kommen möge.
Kaum war der Kellner wie gewünscht wieder da, bestellte sie ihr Getränk.
Wer zum Teufel sagt in diesem Moment denn, dass ICH schon weiß was ICH möchte?!
Sehr unaufmerksam. Ich fragte sie schließlich vorher, um nicht ohne sie alleine schon zu bestellen. Sie hingegen fragte mich nicht, als sie bestellte. Achja, es geht mir nicht um die explizite Frage. Es hätte auch ein Blick gereicht, mir sowieso. Es geht einfach um die Aufmerksamkeit, das Mitdenken an den Anderen. Irgendwie glaube ich gar nicht, dass es Unaufmerksamkeit an sich ist. Sondern einfach Kälte. Ein Stück weit Kälte.

Beispiel 2:
Einige Minuten nach der Getränkebestellung, ging es an die Essensbestellung. Zack, bumm, wusch! Sie bestellte ihre Pizza. Ja gut, dachte ich mir. Okay. Kann man so machen. Finde ich nur komisch. Weil? Und jetzt wird es arg oldschool, dessen bin ich mir bewusst. In meiner Welt äußert die Frau was sie möchte und meine Aufgabe als Mann ist es dann auf sie einzugehen und das Essen für uns beide zu bestellen. Der Frau Wertschätzung entgegen zu bringen. Das ist mein Part. So verstehe ich das. Ja, oldschool. Mag sein. Eine Frau auf Händen tragen. Aber so bin ich eben. Und genau darauf bin ich verdammt stolz.
Danke und schönen Gruß an der Stelle an die Emanzipation. Die Emanzipation und ihre hässliche Fratze. Frau will nicht mehr Frau sein. Und Mann darf nicht mehr Mann sein. Schade, sehr sehr schade. Sind wir alle von Sinnen?

Beispiel 3:
Sie bestellte ihre Pizza. Raus gedonnert. Bumm. Okay.
Ich bestellte vorweg ein Schälchen Oliven zu meiner Hauptspeise, einen Teller Nudeln. Mit Trüffeln. Ich liebe frische Trüffel. Mmmhhh…
Und nach ein paar Minuten brachte der Kellner die Oliven. Achtung, Reaktion der Frau: „Was bringt der Kellner denn da. Hast Du Oliven bestellt?!“
Oh mein Gott! JAAAAA. JAAAAAAHAAAAAAA. Ich hab Oliven bestellt. Unglaublich. Wahnsinn. Irre. Total krass. Mega. Unvorstellbar super hyper verrückt. Aber was noch krasser ist, sind meine Gedanken dazu: „Warum weiß ich was Du bestellt hast und Du hörst nicht mal zu was ich bestelle?!“
Sprachlosigkeit machte sich in mir breit.

Beispiel 4:
Zwei Getränke auf dem Tisch. Zwei Personen am Tisch. Last man standing sozusagen. Und dann macht Mann (!) was? Na klar, er möchte das Glas erheben, der Frau in die Augen sehen und mit ihr anstoßen: „Schön, dass wir zwei hier sind. Ich freue mich auf den Abend mit Dir.“
Was auch immer. Irgend so etwas eben. Und dann?
Ja dann… macht Frau ihre eigene Show draus. Und wie sieht die aus? Der geneigte Leser wird an der Stelle sicher wissen was passiert ist. Beispiel 1 bis 3 ist ja wohl aussagekräftig genug. 🙂
Richtig, ja. Die Frau trinkt einfach los. Nix Gläser erheben. Nix nette Worte. Stattdessen einfach nur… auf die Plätze, fertig, los.
Toll.

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Vier Beispiele reichen, um zu erklären worauf ich hinaus will. Meine Cousine sagte dann zu mir: „Wenn ich mich mit jemandem treffe, egal mit wem, egal ob mit Kollegen oder Geschäftsessen oder Date oder sonst etwas, dann spreche ich solche Situationen sofort an. Wenn ein Mann mir die Türe vor der Nase zu knallt oder einfach los trinkt.“

Ich fragte sie, wie denn die überwiegende Mehrheit der Reaktionen aussehe?
Die Männer seien dann wohl peinlich berührt, würden rot werden und ihr Verhalten dann damit rechtfertigen und halb entschuldigen, dass „die moderne Frau doch gar nicht wolle, dass der Mann ein Gentleman sei“.
Sie regt das nicht Vorhandensein von echten Männern genauso auf wie mich das nicht Vorhandensein von echten Frauen.

Liebe Cousine, sind wir denn die einzigen Menschen auf dieser Welt, die ein bisschen Anstand und Erziehung genossen haben?! Wirklich…?

Also, ab heute gibts ein Experiment, sowohl für das nächste Date mit der Klette, als auch mit allen nächsten folgenden Dates mit anderen Frauen:
Ich werde mir da nicht mehr nur meinen Teil denken, wenn solche Szenen wie die Beispiele 1 bis 4 auftauchen, sondern ihr das vor den Latz knallen. Charmant natürlich, aber ich werde der Frau sagen, was ich davon halte und was ich mir wünsche, wie es stattdessen aussieht.
Mal ausprobieren. Ein Experiment.

Ich habe das bisher so nie gemacht, aber nicht weil es mir etwas ausmachen würde, sondern weil ich mir dabei denke: „Sie ist bestimmt ein toller Mensch. Jeder hat seine Eigenheiten. Akzeptiere sie so wie sie ist.“
Tue ich dann auch weiterhin. Aber zwischendurch werde ich einfach mal klar äußern wo bestimmte Grenzen sind.
Es ist anderenfalls eine Art sich selbst anzulügen, wenn man tatsächlich versucht einen anderen Menschen so zu akzeptieren wie er ist, wenn man selbst jedoch etwas ganz anderes möchte.

Warten wir mal ab wie die Frauenwelt auf so viel Direktheit reagieren wird… 😉

PS: Die Frau, die Anstand und Erziehung mitbringt, darf sich gerne auch von sich aus bei mir melden. Meine Cousine tut das ja auch. 😉

PPS: Warum treffe ich mich mit der Klette dann trotzdem weiterhin? Ganz einfach deshalb, weil ja auch ein paar tolle Charakterzüge bei ihr vorhanden sind. Auch wenn ich mir bewusst bin, dass sie nicht die Frau ist, die ich wirklich suche.

Date-Review zu einer potentiellen Traumfrau (?)

Mittwoch Nacht kam es zum großen Fußballspiel. Ich hatte darüber hier berichtet (Date-Vorschau im Stile eines Fußballspiels).

Und das Date ging wirklich lange. Über 7 Stunden, um genau zu sein. Zwei mal die Location gewechselt. Immer gut.

Der Reihen nach.
Erstmal gab es eine freudige Begrüßung, umarmen. Herzlich ihrerseits. Nicht kühl. Guter Start.

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Wir trafen uns mit den Autos vor einem Lokal. Das hatte jedoch geschlossen, so dass wir von dort aus kurzfristig mit einem Auto weiterfuhren. Mit meinem.
Wir gingen in Richtung meines Autos. Dort standen mehrere Fahrzeuge und sie fragte mich etwas ungläubig: „Wo stehst Du denn?“
In diesem Moment hatte sie längst verstanden, welches mein Auto ist. Der schwarze Sportliche. Es nahm etwas vom Glanz, ihre Reaktion. Denn es zeigte mir für einen kurzen Moment, dass sie mir nicht zutrauen würde „so ein Auto“ zu fahren.

Ja gut, dann weißt Du schon mal, dass Du zumindest bisher nicht High-Value für sie in Ihrer Gedankenwelt gewesen sein konntest. Denn hätte sie mir das vorab schon zugeschrieben (zugetraut?!), wäre ihre Reaktion anders ausgefallen. Aber so ist das nun mal, wenn man kein Allerweltsauto fährt und gleichzeitig darüber nie spricht. So als wäre es ein Allerweltsauto. Wozu auch. Einer Frau gegenüber nicht der Rede wert. Ich erzähle ja auch nichts über mein Faible für Edelmetalle. Das hat Zeit. Es ist für mich nur ein Auto. Von der einen Seite her betrachtet. Aber es ist umgekehrt eben auch nur ein Auto (!). Von der anderen Seite her betrachtet. Aus ihrer Sicht eben. So sollte es jedenfalls sein.

Ich hoffe, dass ich damit rüberbringen konnte, was ich sagen möchte: Etwas kann aus meiner Perspektive normal sein. Aber ich wünsche mir eben, dass es aus der Sicht der Frau dann auch normal ist, dass dieses Etwas auch für mich normal ist. Und nicht so nach dem Motto: „Wie kann DER sich das leisten?!“ Es kam einfach so rüber. Und das ist nicht schön. Bestimmt nachvollziehbar. Vielleicht wollte sie das so auch nicht rüber bringen. Was letztlich aber völlig Schnuppe ist. Denn wichtig ist was ankommt. Nicht was vielleicht versucht oder nicht versucht wird auszustrahlen. Es geht immer um Gefühle im Leben. Und dabei sollten die eigenen Gefühle aus gesundem Grund an erster Stelle stehen.

Die Reaktion zeigte mir außerdem, dass sie selbst mehr auf High-Value macht als sie wirklich ist. Jemandem, der wirklich begriffen hat worauf es ankommt, ist es egal was für ein Auto Du fährst. Wenn das Auto beeindruckt, in diesem Fall mit fadem Beigeschmack, dann ist sie das eben selbst nicht, High-Value. Jedenfalls nicht für mich. Auch wenn das eine ganz andere Art der Auslegung ist. Es ist meine Auslegung.
Für mich blieb deshalb der Eindruck zurück, dass auch da der Schein größer ist als das Sein. Es passte für mich nicht ins sonst so perfekte Gesamtbild dieses Menschen bis dahin. Schade. Ich kann das schwer beschreiben, es war einfach mein Gefühl. Ein bisschen nahm das für mich etwas vom Glanz dieser Frau.

Materielles ist mir völlig unwichtig. Aber eben tatsächlich so unwichtig, dass ich mich weder beeindrucken lasse davon, wenn jemand etwas besitzt, noch umgekehrt davon beeindrucken lasse, wenn jemand etwas nicht besitzt.
Kurz: Ich bin dann weder negativ beeindruckt, wenn ich mir vorher dachte, dass jemand etwas besitzen könnte und feststelle, dass derjenige Arm wie eine Kirchenmaus ist. Noch bin ich positiv beeindruckt, wenn ich mir vorher dachte, dass jemand ein armer Schlucker sein müsste und ich plötzlich erfahre, dass er eine Villa besitzt. Es ist mir einfach egal. Wirklich egal. Beides ist gleich gut für mich. Herz ist wichtig. Seele ist wichtig. Alles andere kann ich mit einer großen Ausholbewegung vom Tisch fegen! Es spielt keine Rolle. Für mich einfach keine Rolle. Alles ist vergänglich. Materielles oft viel eher als der Mensch. Und manchmal ist der Mensch noch vergänglicher als Materielles.
Alles hat ein Ende. Das müssen wir alle noch lernen, spätestens aber erleben.
Aber um jetzt nicht nur zu bitter ernst zu sein: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. 😉

Diese Reaktion von ihr war zwar nur eine kleine, für mich aber eine eher große. Denn sie stellte eben ihre Sicht der Dinge für mich verständlich dar. Man könnte auch von einem Fettnäpfchen sprechen.
Bis dahin war sie sehr frei, sehr tolerant. Sehr mit sich im Reinen und Klaren. Sie wirkte für mich bis dahin völlig frei von äußeren Einflüssen unbeeindruckt als Person. Das hatte für mich etwas Magisches. Danach nicht mehr in der Form. Um zum Edelmetall zu zurück zu kehren: Vorher war sie für mich noch ein riesiger Goldbarren. Und plötzlich nur noch eine Figur, überzogen mit Blattgold. Und das Ganze fing auch noch an abzublättern. Die Frage war dann nur noch: Was ist darunter…?

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich das nicht sofort wieder beiseite schieben könnte. Also hielt ich ihr selbstverständlich die Türe des Autos auf und wir fuhren in eine Bar.

Erstmal einen Wein trinken. Rosé, um genau zu sein. So einen hatte ich bisher noch nie getrunken. Ich kenn mich mit Wein nicht so gut aus, aber dieser Rosé war etwas Besonderes. Hat mir geschmeckt. Copper Ridge, Zinfandel. Interessant. Der Duft. Hat mich an Whiskey oder braunen Rum erinnert. Und geschmacklich eher süß, was mir sehr entgegen kommt. Kann ich empfehlen, wenn man einfach mal „etwas anderes“ probieren will. Definitiv nicht normal.

Es war von Minute eins an klar:
Das wird ein extrem klassisches Date. Sie ist da eher vom alten Schlag. Bleibt von sich aus vor der Türe stehen, bis ich sie aufmache. Da sie weiß, dass ich Türen aufhalte. Dann kommt die zweite Durchgangstüre zur Bar, wieder bleibt sie stehen, damit ich sie mit zwei schnellen Schritten überholen konnte, um auch diese Türe zu öffnen. Zwei mal Danke mit einem netten Lächeln. Ja, so ist das schon gut, finde ich. Geht doch.
(Anmerkung: Sie ist die erste Frau in meinem Projekt, die das in Gänze checkt. Allen anderen konnte ich die Türe aufhalten so oft ich wollte, aber sobald da eine zweite Türe kommt, rennt sie wieder voraus. Ohne jede Chance für mich auch die zweite Türe öffnen zu können.)

Aber eines ist dann auch klar: Es wird dann eben ein klassisches Date. Ich denke da an die Werbung zum Ei-Phone. „Wenn Du kein i-Phone hast, dann hast Du kein Ei-Phone.“
In dem Fall von dem Date ist das so: Hast Du ein klassisches Date, dann hast Du ein klassisches Date. Punkt.
Da weißt Du was gespielt wird. Das Terrain ist klar abgesteckt. Das Spiel ist also eher vornehm. Eher etepetete. Ist ja okay, man muss eben damit umgehen können und ein bisschen auch drauf stehen. So ein Date in der Form hatte ich länger nicht. Aber sie ist eben eine Frau, kein Mädchen. Und eine vom alten Schlag. Aber das sagte ich ja bereits.

Sie ist höflich. Sie hat Stil. Sie weiß was sich gehört. Ich aber auch. Hat Mama mir schon früh beigebracht. Gell Mama. 😉
(Selbsttest für Anfänger: Ein halbes Hähnchen komplett mit Messer und Gabel essen, ohne sich die Finger schmutzig zu machen und ohne Fleisch an den Knochen zurück zu lassen. Tipp: Vorher unbedingt mit der Anatomie eines Huhnes beschäftigen. Macht es einfacher. Zwei geübte Schnitte benötigt es, sonst wird das nix mit dem Huhn. Ganz wie im echten Leben. :-))

Es war ein durchwegs tolles Gespräch, über den ganzen Abend hinweg. Körperkontakt hingegen war schwer aufzubauen, dazu hat ihr wohl noch Vertrauen gefehlt, wie ich gemerkt habe. Obwohl sie umgekehrt auch hin und wieder Körperkontakt gesucht hat. Was sehr positiv ist. Aber ansonsten war es schwierig. Steigern konnte ich es zu keinem Zeitpunkt. Nur immer wieder einstreuen. Ich fühlte mich zwar wohl im Gespräch, aber irgendwie nicht wohl auf der Ebene ihr näher zu kommen. Selbst bei einfachen Berührungen fühlte ich mich nicht zu 100% wohl.
Warum? Das hab ich für mich auf der Rückfahrt schon versucht zu ergründen. Später mehr dazu.

Zum Wein gab es noch etwas zu Essen. Sie kannte den Barchef. Schon mal keine gute Voraussetzung übrigens. Das war das erste Mal, dass ein Date irgendwo stattfand, wo die Frau bekannt war und nicht ich. Man selbst fühlt sich dann etwas beobachtet. Umgekehrt ist das kein Problem, wenn ich irgendwo mit einer Frau bin und man mich kennt. Denn ich zeige der Frau ab der ersten Sekunde, dass wir uns deshalb in keiner Form zurückhalten müssen. Aber an diesem Abend wusste ich nicht so recht etwas damit anzufangen. Und sie löste das auch nicht gleich auf. Besonders nicht mit der Erklärung, dass es sich beim Barchef um die Verwandtschaft einer Freundin handelt.
Wie soll ich das werten? Was schließe ich daraus für den restlichen Abend?
Muss ich mich jetzt zurück halten?! Weniger Berührungen?! Keine?! Oder kann ich trotzdem ganz normal auf Tuchfühlung gehen?!

Nach dem Essen und dem Bezahlen ging es noch in eine andere Bar. Eigentlich mega cool. So eine Shisha-Bar. Ein paar komische Leute in der verrauchten Bar um uns herum. Wir haben uns lustig gemacht über die Location. Über die Menschen und über uns. Das war das totale Kontrastprogramm zu vorher. Aber sie ist spontan. Also hatte sie die spontane Idee dahin zu gehen. Sie ist auf eine Art locker. Das gefällt mir. Sie kann etepetete. Aber sie kann auch mal einfach sein.

In den Laden sind wir übrigens nur gegangen, weil sie in der Bar zuvor mein Angebot – zu ihr auf einen Tee zu gehen – ausschlug. „Auf keinen Fall!“, trällerte sie mir entgegen und lachte verschmitzt dabei.

Später fuhr ich sie zurück zu ihrem Auto. Es war spät. Nach 1 Uhr bereits, und am nächsten Tag musste ich wieder arbeiten. Im Auto war es nun mal langsam an der Zeit einen Gang hochzuschalten. Der Wagen hat ja ein Doppelkupplungsgetriebe. So sanft schaltet der für mich die Gänge hoch und runter.
Aber ihr gegenüber war ich an der Reihe. Ohne Doppelkupplungsdingda. Jetzt war ich gefragt. Und bis dahin hat sich das für mich einfach irgendwie nicht 100% richtig angefühlt. Im Auto wollte ich dann mal Druck aus dem Kessel lassen. Habe sie beim Fahren kurz angesehen und mit meiner rechten Hand ihre linke Hand angefasst. Kurz weg wieder gesehen, zurück auf die Straße. Denn ein bisschen fahren musste ich auch noch. Einfach weiter unterhalten. Ganz normal. Und wieder kurz zu ihr gesehen. Sie zog die Hand nicht weg. Und ich meine auch nicht. Ich fing an während der Fahrt ihre Hand zu streicheln. Und nach ein oder zwei Minuten tat sie es mir gleich. Das ging so bis zum Parkplatz mit ihrem Auto. Einige Minuten lang.
Sie kann zärtlich sein, das habe ich gemerkt. Sie hat definitiv Bandbreite.

Sie erzählte mir im Laufe des Abends viele tolle Dinge. Viel im Bereich Persönlichkeitsentwicklung. Viel von ihrer Vorliebe für Meditation, Entspannung und Ruhe.
Ihre Erzählungen aus dem Alltag widersprachem dem Ganzen jedoch etwas. Sie erzählte von einem großen Freundeskreis. Sie erzählte vom Feiern und vom Ausgehen. Von Champagner und von Wein. Sie kennt sicher viele Menschen und ist gern gesehen und viel gefragt. Ja. Schön. Für sie. Schön für sie.

Und irgendwie machte das trotz der sehr tiefgründigen Gespräche über das Leben für mich diese Frau im Laufe des Abends zunehmend unattraktiv. Unattraktiv ist vielleicht das falsche Wort. Hm. Sagen wir es so:
Ich suche kein Glamour-Girl. Keine Sause-Brause-Frau. Es ist für mich vielmehr an der Zeit zur Ruhe zu kommen. Auch mal – und öfter – meine Zeit mit meiner Partnerin in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Sesshafter zu werden. Weniger Kasperletheater. Das hatte ich die letzten Jahre genug. Und mit dem Projekt nochmal im Qudrat. Es langt. Es reicht wirklich.

Meditation, Ruhe und Entspannung waren gute Themen. Aber ihr Leben drum herum ist nicht meins. Und ich merkte für mich:
Mit dieser Frau würde ich – ganz unabhängig davon was sie überhaupt von mir hält – zwar vermutlich die cleverste Frau meines Lebens (nicht jedoch die gebildetste!) an der Seite haben. Sie würde in vielen Dingen vorausdenken. Sicher für uns beide. Sie würde mir in vielen Dingen auch neue Wege aufzeigen können und mich voran bringen. Andererseits würde ich jedoch auch immer einen Pol an der Seite haben, an dem man sich reiben könnte. Ja müsste. Oder eben immer wieder zurückzustecken hätte.
Denn ihr eigener Kopf, ihr eigener Charakter und ihre eigenen Wertevorstellungen sind schon stark ausgeprägt.

Und ich will doch nur leicht und unbeschwert sein.

Zum Kuss habe ich zur Verabschiedung nicht angesetzt. Es hätte nicht gepasst. Irgendwie nicht. Ich habe mich in dem Moment mit dem Gedanken auch nicht wohl gefühlt. Und glaube, dass sie das auch nicht gewollt hätte. Die Feine. Weil ich etwas schon spürte, was daraufhin folgte…

Die letzten Tage nach dem Date schrieben wir uns täglich ein bis zweimal kurz. Kein großes Engagement von ihr. Das war nur am Anfang in der Nacht im Club bei unserem Kennenlernen einmalig so. Danach war die treibende Kraft stets ich.
Und das Engagement habe ich inzwischen runter gefahren. Ich habe mir sie einfach zum Vorbild genommen. Sie macht wenig. Dann ich eben auch.
Ein paar Tage Denkpause taten mir nun gut. Dabei spüre ich, dass sie es auch nicht ist – die Richtige.
So toll sie sein mag als Mensch. Als Frau. Aber nicht als meine Frau. Als die Frau eines anderen bestimmt. Einen, der in ihren Augen vielleicht mehr High-Value ist. Ich weiß es nicht. Ist mir auch egal eigentlich.

Bei ihr ist das irgendwie anders als bei anderen Frauen bisher. Mein Gefühl sagt mir einfach, dass es nicht das Richtige ist für mich. Andere tolle Frauen, die ich bisher gedatet habe, hinterließen bei mir ein anderes Gefühl. Teilweise ein Gefühl von Sehnsucht. Bei ihr ist das anders.

Ich glaube es ist etwas Einschneidendes passiert über die letzten Monate: Ich bin mir mehr wert als je zuvor. Und weiß was ich kann und wer ich bin. Wenn mir jemand dann nicht klar das Gefühl gibt, dass ich der Richtige bin, dann bin ich schneller weg wie ein herrenloser Geldbeutel zwischen zehn Langfingern.
Und das ist für mich insofern eine wundervolle Erfahrung. Unabhängig zu sein. Mehr als je zuvor. Unabhängig als Mensch sowieso. Und mindestens dafür tat mir dieses Date richtig gut. Aber jetzt auch unabhängig vom Gefühl unbedingt eine Frau kennenlernen zu wollen oder gar zu müssen. Deswegen bin ich glücklich darüber, dass es lief wie es lief. Und ich diese Frau kennen lernen durfte.

=> Ich komm ganz gut auch ohne klar. Danke Pickup.

Es war nichtsdestotrotz wirklich ein menschlich toller Abend mit ihr. Da will ich der Sache nichts abtun. Genauer kann ich es im Moment auch nicht beschreiben. Keine Ahnung.

Und am Ende ist es wie immer: Es ist immer irgendwas!

PS: Zurück zu Beginn des Textes:
Versteht mich nicht falsch. Jede Frau darf in Fettnäpfchen treten. Jede Frau darf auch mal etwas sagen, das vielleicht nicht ganz okay für mich ist. Wer weiß was ich alles „uncooles“ aus Sicht manch einer Frau tue. Oder sage. Alles okay. Jede Frau hat ihre eigenen Ansichten und ihre eigene Meinung. Das ist alles prima und auch die Fettnäpfchen sind bis zu einem gewissen Grad in Ordnung und gesund.
Jetzt kommt das aaaaber, oder? Ja! 😉
Aaaaaaaaaber: Wenn ich selbst keine Lichtgestalt bin, dann tue ich einfach auch nicht so. Einfach mal etwas tiefstapeln ist nämlich auch gut. Hochstapeln kann jeder.

PPS: Seit einem Tag kam keine Antwort mehr von ihr auf meine letzte Nachricht. Ich glaube wir machen es wie immer: Lasst uns ein Ei drauf hauen. Da gibts doch diese Spiegeleierformen. Gibts die auch mit einem Winke-Winke anstatt in Herzform? 🙂

PPPS: Vielleicht fragt sich der eine oder andere ja, warum ich dann im Auto ihre Hand genommen habe? Ich kann es nicht mal sicher sagen. Vielleicht weil ich spürte, dass es das letzte mal sein würde, dass wir uns sehen? Ich weiß es nicht. Vielleicht weil ich ihr einfach zeigen wollte, dass ich sie toll finde. Was auch wirklich stimmt. Vielleicht auch nur für den Nervenkitzel. Auch das weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass es kein Nervenkitzel war in dem Moment, das hab ich ja gleich darauf gemerkt. Ich blieb ruhig und gelassen. Es ist nichts Besonderes mehr eine Hand einer Frau zu halten. Es hat sich einfach abgenutzt. Nicht mal die Hand einer Frau, die ich toll finde. Pickup sei Un-Dank.

Date-Review – 3 Dates mit viel Gelaber

Gestern hatte ich mein drittes Date mit einer Frau. Das ist schon mal selten. Meistens kommt es nicht einmal zu einem zweiten Date. Ich scheine eben einfach so merkwürdig zu sein, dass ich alle verschrecke! 😉

Gut, also Date Nummer 3 mit einer Frau, die zwar nett, aufmerksam, aber langweilig ist.

Ein paar Dinge sind erzählenswert. Das meiste nicht. Also erzähle ich erstmal die langweiligen Situationen aus dem Date gestern. Gut? Nee!
Also okay, überspringen wir den Teil. Kommen wir zum knackigen, interessanten, humorvollen. Hm. Auch Fehlanzeige! Na gut, also dann erzähle ich zumindest die Auffälligkeiten.

Wir trafen uns in der Stadt und liefen gemeinsam zu einem Lokal zum Essen. So ein Lokal, in dem jeder beim Eintreten seine eigene Chipkarte bekommt. Da wird dann das Essen drauf gebucht. Und beim Rausgehen bezahlt man dann. Jeder seine eigene Karte. Außer man macht einen gemeinsamen Haufen daraus. Aber dazu später mehr.

Dort angekommen und die Chipkarten empfangen, sagte ich zu ihr: „Lass uns heute mal zusammen bezahlen. Das finde ich viel schöner, als alles getrennt zu machen.“

Antwort von ihr: „Ach das muss nicht sein.Wir haben ja die getrennten Karten. Gemeinsam bezahlen können wir dann, wenn wir mal wieder irgendwo essen gehen wo man bedient wird.“

Bumm. Okay. Sehr gemeinsam, der Abend. *hüstel*

Bei der Essenswahl und der Getränkebestellung (unterschiedliche Gerichte und Getränke zu unterschiedlichen Preisen!)  an der Theke fragte der Koch nach der Speisenzubereitung: „Alles auf eine Karte?“

Und jetzt fing sie an: „Können Sie das genau halbe halbe auf die Karten buchen?“

Ich dachte mir nur: „Oh mein Gott. Wieder so eine Kühlschrank-Erbsenzähler-Frau mit ausgeprägtem Sinn für korrekt berechnete Gerechtigkeit.“ Romantik pur.
Daraufhin sagte ich ihr: „Deshalb hab ich vorhin gemeint, dass es einfacher ist, wenn man zusammen bezahlt. Dafür wechseln wir uns einfach ab. Kommt auf das Gleiche raus.“

Der Koch sah sie und mich fragend an. Und da er der deutschen Sprache nur mittelmäßig bis kaum mächtig war, konnte ich die drei Fragezeichen über seiner Stirn schon fast in Zeitlupe beim zu uns ins Gesicht springen beobachten.

Das sah sie wenigstens dann ein. Dann. Also dann wenn ein fremder (!) Koch ihr das klar macht, dann (!) sieht sie das ein. Wenn ein dreifach gedateter Mann ihr das sagt, dann natürlich nicht. Klar. Logisch. Und zeigt mir, dass die Frau mir vertraut bzw. sich auf mich einlässt. Ähmmm, nee. Eben nicht. Auch gut. Was solls. Wir wollen uns ja nicht aufeinander einlassen, sondern schön weiter getrennte Wege gehen…

(Ich weiß, ich und mein ständig übertriebener Sarkasmus, nur ich bin halt so und kann auch nicht anders. Meine Art das gedanklich zu verarbeiten. Wie, wenn nicht durch maßlos übertriebenen Sarkasmus?! Wenn es nicht irgendwie auch lustig wäre, dann könnte man darüber weinen.)

Gut, sie hielt ihre Karte hin und alles wurde auf ihren Chip gebucht. Ein wenig hab ich das in dem Moment auch so provoziert. Ich hab mich einfach zurück gehalten in dem Moment. Sie war zuvor nämlich schon so schnell und wollte alles geklärt haben, nämlich halbe halbe. Also hab ich sie machen lassen. Dann gabs für sie halt statt halbe halbe eben ganze ganze. Situationen und Spannungen aushalten kann ich.
Normal bin ich nicht so. Ich hatte die beiden Abende zuvor schon jeweils ein Getränk von ihr bezahlt. Nicht alles. Aber jeweils ein Getränk. Ich finde das kann man so machen, wenn man sich für den anderen interessiert. Dann zahlt man einfach mal ein Getränk mit. Warum nicht.

Der Abend verlief bei italienischer Standardkost recht ruhig und unspektakulär ab. Wenn ich nicht zwischendurch immer dank eingestreuter neuer Gesprächsthemen den Redefluss am Leben gehalten hätte, dann wäre es tatsächlich etwas ins Stocken geraten. Also hab ich gemacht was ich inzwischen immer dann mache, wenn es an sich sehr langweilig wird oder zu werden droht. Ich fange dann einfach an mehr über mich zu erzählen bzw. darüber was mich bewegt oder begeistert. Das habe ich früher auf den Dates so in der Art nicht gemacht. Inzwischen schon. Damals habe ich versucht die Frau dazu zu bringen von sich zu erzählen. Viele Fragen gestellt. Damit sie sich wohl und ernst genommen fühlt. Es war von meiner Seite jederzeit aufrichtig, immer. Aber dann muss ich mir eben auch klar darüber werden, dass die Themen dann noch langweiliger zu werden drohen.
Schluss damit. Bevor es langweilig wird, mache ich die Themen.

Ich denke mir das so: Wenn es schon langweilig mit einer Frau sein muss, dann soll es wenigstens um die Themen gehen, die mich noch ansatzweise interessieren. Nichts ist langweiliger als einer langweiligen Frau dabei zuhören zu müssen, dass sie sich eine mega langweilige Handtasche gekauft hat. Also geb ich einfach ein Thema vor, indem ich es in den Raum werfe. Und dann frage ich sie etwas dazu. Wenn sie was dazu sagen kann, dann lasse ich sie erzählen. Wenn nicht, dann erzähle ich was dazu. So geht der Abend mit verschiedenen Themen rum und ich hab es dann auch geschafft wenigstens nicht einzuschlafen. Schlafen kann ich nämlich zu Hause.
Auf meinem neuen Kissen, diesmal aus Dinkelkernen. Was tut man nicht alles, um seinem Nacken das Bestmögliche zukommen zu lassen. Mal ausprobieren…

Nach dem Essen bestellte ich auf meine Karte noch zwei Getränke. Dazu gleich mehr.

Nach ca. drei Stunden sind wir aufgebrochen und haben uns ans Bezahlen gemacht. An der Kasse angekommen sagte ich zu ihr: „Okay, also die Getränke zahle ich. So können wir das aufteilen.“
Woraufhin sie antwortete: „Nein nein, das zahle ich heute alles. Beim nächsten Mal dann Du.“

Bingo. Danke. Immerhin war dann der Abend für mich kostenlos. Und gleichzeitig hat die Frau auch mal etwas investiert. Das ist wichtig. Ich denke mir das so: Wenn eine Frau nicht gerade durch Emotionalität und Temperament besticht… wenn ihre Gefühlsebene also eher im Versuchslabor von Schöller oder Langnese angesiedelt ist, dann erwischt man so eine Frau vielleicht über den Geldbeutel. Also kann sie investieren… in was eigentlich? 😉

Im Laufe des Abends habe ich mehrfach versucht ihre Hand zu halten. Sie ist so mega schüchtern oder merkwürdig, jedenfalls zieht sie ihre Hand nach wenigen Sekunden stets langsam weg. So als würde sie mir sagen: „Oh, was ist das denn. Hilfe. Ohje. Nein. Ich komme damit nicht klar. Ich nehme da meine Hand mal weg.“

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Klar. Kannst Du schon machen. Genau wie Du auch mit einem Bussi links und rechts noch große Schwierigkeiten hast. Hand halten geht dann gar nicht. Verstehe ich auch. Ich würde mich auch drei mal mit einer Frau treffen, wenn ich andererseits aber ihre Hand nicht halten will. Macht ja auch Sinn, ne?

Beim ersten Date okay. Beim zweiten schon irgendwie auch nicht mehr. Beim dritten aber spätestens…? Möchte man meinen. Die Wahrheit ist doch eher so: Wenn eine Frau beim ersten Date schon nicht auftaut, dann wird sie das auch 10 Dates später nicht. Bzw. wenn sie dann auftauht, dann hast Du eine extrem mühsame Person vor Dir. Eine, die mit ihrer eigenen Sexualität große Probleme hat. Will man das wirklich? Will ich das wirklich? Wir reden hier wirklich erstmal nur von einer einfachen Berührung für ein paar Sekunden und maximal einem Kuss.

Einmal habe ich ihr ein Kompliment zu ihrem Ohrring machen wollen. Weil das prima zu ihrer Uhr passte. Es war aufrichtig so gemeint. Und so berührte ich sie an den Haaren am Ohr entlang, um auf ihr Ohrring zu zeigen. Sie schreckte total zurück, als würde ich ihr das Ohr abreißen. Es ist schon eine lustige Situation gewesen. Deswegen erzähle ich es hier. So etwas habe ich in der Form noch nicht erlebt. Dass es einer Frau „zu früh“ oder „unangenehm“ war, das ja. Das kenne ich. Aber aufschrecken? Das wirkt auf mich, als hätte da jemand ein Problem. Sie. Undzwar ein ernstes. Ich hinterfrage es nicht weiter. Es ist ja im Moment für mich nicht wichtig. Aber ich bin froh, dass ich durch solche Situationen den Menschen kennen lerne. Und das gehört nun einmal dazu.

Beim Abschied habe ich das mit dem Handhalten nochmal probiert. Nachdem ich sie zur Bahn begleitet hatte. Ich spürte, dass ein Kussversuch nicht angebracht wäre. Sie kam ja so schon selbst kaum mit der Mann-Frau-Situation klar, wie ich mehrmals merken durfte.

Und so kommen wir über ein Bussi links und Bussi rechts auch beim dritten Date nicht wirklich weiter.

Das ist Rekord! Noch nie in meinem Leben habe ich eine Frau drei mal gedatet ohne sie zu küssen. Premiere! Lasst uns darauf mit einem 2012er Domaine du Bouscat Caduce anstoßen. Ein Bordeaux. Trocken natürlich, wie alle Bordeaux. Ca. 9 Euro pro Flasche. Der Wein ist geschmacklich deutlich besser als sein niedriger Preis es vermuten lässt. Kleine Empfehlung am Rande… 😉

PS: Widerlich fand ich zwei Situationen, in denen sie mich ganz offensichtlich mit jemand anderem verwechselt hat. „Du hast mir doch schon von Deinen Eltern erzählt, was die arbeiten oder?“, kam da einmal. Ich dachte mir nur: „Nein, hab ich nicht. Sicher nicht.“ Und das zweite Ding weiß ich gar nicht mehr. Ist auch nicht so wichtig. Aber es bekommt schon ein merkwürdiges Geschmäckle, wenn eine Frau nicht mehr unterscheiden kann welcher Typ ihr was erzählt hat. Ich hab auch viele Dates, aber bisher habe ich noch immer auseinander halten können, mit welcher Dame ich welche Erlebnisse, Erinnerungen und Erfahrungen ausgetauscht habe. Wenn ich das mal nicht mehr schaffen sollte, dann muss ich es wohl in den quantitativen Olymp geschafft haben. Wie sie?! Wie sie!

PPS: Zurecht kann dann die Frage aufkommen: „Was willst Du denn dann noch mit dieser Frau?“ Ich bin ehrlich. Ich weiß es nicht. Vielleicht meine Hoffnung, dass sie (an der Stelle symbolisch für alle Frauen die ich bisher gedatet habe bzw. noch daten werde!) irgendwann aus ihrem riesigen Gefrierschrank eine Siebträgermaschine heraus zieht und mir meinen heißen Lieblings-Espresso zubereitet.

PPPS: Sonntag will sie mich besuchen kommen. Auf einen Chai-Latte und gemeinsames Kochen. Ich bin fassungslos.

Ein freundliches Nein

Gestern Abend hatte ich mein zweites Date mit einer Frau. Ja, sie ist schüchtern. Ja, sie braucht wohl Zeit, bis sie etwas auftaut. Ja, sie ist wirklich nett. Aber ja, sie ist auch irgendwie langweilig. Und langweilig und Zeit brauchen sind in Kombination zwei Komponenten, die eine exklusiv-langamtige Mischung garantieren. Jemandem Zeit geben, den man wirklich will… ja gut. Jemandem Zeit geben, den man noch nicht sicher will… besser nein.
Egal. Wie auch immer. Es war dennoch ein ganz unterhaltsamer Abend, aber eher wie unter Freunden. Flirtstimmung kam nicht auf, ging einfach nicht. Egal was ich versuchte, es ging nicht. Schreiben tut sie mir trotzdem, auch heute. Wie beim ersten Treffen auch schon. Man merkt ihr Interesse, aber es ist so zäh. Und so wenig prickelnd. Langweilig eben. Wäre sie ein Kumpel von mir, dann würde ich mich mit ihr freiwillig nicht öfter treffen als absolut nötig. Nämlich gar nicht.
Nicht weil es ein unfreundlicher Kumpel wäre. Sondern weil es ein langweiliger Kumpel wäre. Er würde mir nichts geben. Und ich ihm vermutlich auch nicht. Irgendwo sollte ja ein Mehrwert entstehen, wenn zwei Menschen Zeit miteinander verbringen. Das ist doch der Sinn einer glücklichen Beziehung. Übrigens immer, egal ob zwischen Freunden, in der Familie oder eben in einer Beziehung.
Das Gesamte sollte größer sein als seine einzelnen Zutaten.

Selbst beim Kochen ist das so: Es gibt Kartoffeln, es gibt Gurken, es gibt Zwiebeln, es gibt Essig, es gibt Brühe, es gibt Pfeffer, es gibt Petersilie und Öl. Erst wenn ich die Zutaten alle vernünftig Mische, entsteht ein Kartoffelsalat. Und der schmeckt doch besser als abwechselnd einmal von einer Kartoffel, einer Gurke, einer Zwiebel und der Petersilie abzubeißen. Und einen Schluck Essig dazu zu gurgeln. Und mit Öl zu spülen.
Richtig? 😉
Ich glaube ich konnte meine Intention bildlich genug darstellen.

Es ist aber auch einfach mega unsexy, wenn es ums Bezahlen geht und sie ganz exklusiv sofort auf getrennte Rechnungen besteht. Na gut, beim ersten Treffen ja. Aber beim zweiten Treffen kann man das auch etwas „persönlicher“ machen. So zum Beispiel „Hey, das Essen zahle ich und wenn wir später noch einen Cocktail trinken gehen, dann zahlst Du. Abgemacht?“
Es kommt einfach keine Flirtstimmung auf, wenn dann korrekt mit Geldscheinen abgerechnet wird. Das langweilt mich. Wie gesagt, es ist das zweite Date.

Zuerst waren wir gemütlich etwas essen und später ging es in eine Bar. Meine Lieblingsbar. Wo ich inzwischen die meisten Menschen ganz gut kenne, jedenfalls das Personal. Witzig eigentlich, es war das erste Mal, dass ich mit einem Date in diese Bar gegangen bin. Sonst gehe ich da immer hin, um zu gamen. War auch mal ein witziges Gefühl gestern, sollte ich wiederholen in der Bar. Ein Date im Wohnzimmer, sozusagen. 😉

Dort traf ich einen Freund von mir und wir zogen nach meinem Date noch weiter. Hab sie noch zur Bahn begleitet, Gentleman-Like. Klar.
Es ist ein gutes Gefühl, dass man nicht so abhängig ist. Otto-Normal-Mann würde nach so einem Date nach Hause fahren, sich Mega-Gedanken um den Abend machen und hoffen und beten, dass sie sich doch bitte bitte melden möge.
Ich nicht. Ich bin weder Otto-Normal-Mann noch hoffe und bete ich. Stattdessen gehe ich einfach weiter und schaue was der Abend bzw. die Nacht noch bringt. Wobei ich gestern nicht groß vor hatte noch anzugreifen, eher tatsächlich nur zu entspannen. Ich war irgendwie innerlich zufrieden mit meinem Date. Oder vielleicht war es auch nur ein Gefühl von „ich brauch jetzt erst mal Ruhe“. Und so hab ich kaum den Drang verspürt irgend eine Frau in dem Club anzuschauen. Und erst recht nicht anzuquatschen. Ich wollte Musik hören und etwas runter kommen. So ein Date ist auch anstrengend. Besonders wenn man etwas müde ist.

Da ich mich ja um mich selbst mehr kümmern sollte in nächster Zeit, hab ich gestern Abend gleich mal damit begonnen. Und bin nicht gleich wieder los gesprintet, um zu schauen was möglich ist. Stattdessen hab ich mich erst mal fast eine Stunde lang hingesetzt und einfach die Szenerie auf mich wirken lassen. Das ist auch mal gut.

Später bin ich in den Clubbereich und bin einmal quer über die Tanzfläche gelaufen, um mich an die Bar zu stellen. Und nach nicht einmal zwei Minuten kommt eine Frau auf mich zu. Stellt sich einen halben Meter vor mir und frägt mich: „Möchte tanzen?“

What??? „Möchte tanzen?“, denke ich mir.

Ich war mir nicht sicher, ob ich es richtig verstanden habe und fragte nochmal nach: „Was sagst Du?“

Sie: „Möchte mit mir tanzen?“

Okay, jetzt hab ichs verstanden. Ich hab sie angelächelt, freundlich nein gesagt und ihr, als sie meine Botschaft verstand, mit einem Daumen hoch zu verstehen gegeben, dass es nett war und alles okay ist. Ein Like. Fast wie bei diesem Facebook-Ding.
Sie drehte sich um und ging wieder ein paar Meter weg.

So, und nun zu der Frau:
Sie war garantiert 15 Jahre älter als ich. Sie hatte ein paar Kilo zuviel auf den Rippen und hübsch war sie auch nicht.

Ich war etwas irritiert. Insgesamt. Bei dem ganzen Auftritt. Danach hab ich mir nämlich überlegt ob ich vielleicht voreilig gehandelt habe. Ich hätte sie heiraten können. Vielleicht hat sie Kohle? Ihrer Sprache nach zu urteilen („Möchte tanzen mit mir?“) könnte sie möglicherweise eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis für die Bundesrepublik Deutschland brauchen.
Da ich ja sowieso Single bin… hmm… und falls sie wirklich reich ist… was in diesem Edel-Club sogar durchaus manchmal vorkommt… wäre es ein ernst zu nehmender Versuch wert gewesen.
Ich hätte ausgesorgt. Wäre für den Rest meines Lebens unter Palmen gelegen. Mit zwei tollen Frauen (vorzugsweise Südamerikanerinnen) links und rechts, die mit Palmwedeln für die nötige kühle frische Brise sorgen. Während ich am Strohhalm meines Pina Colada auf meiner Liege sauge. Oder in der Hängematte. Jeden Tag Sonne. Jeden Tag rythmische Klänge von feuriger Latino-Musik an einer Strandbar. Mhhhh…

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AUFWACHEN!
Tickst Du noch ganz sauber, Junge?! Pfui!

  1. Brauch ich keine Kohle, ich hab genug. Jedenfalls genug, um mir regelmäßig auch noch am Monatsdreißigsten eine Käsesemmel leisten zu können.
  2. Was wäre, wenn die Frau nicht wegen den Papieren heiraten wollen würde, sondern weil sie mich attraktiv findet? Doppelpfui.

So, Ironiemodus aus.

Werden wir wieder sachlich:
Ich nehme aus der Sache für mich etwas Tolles mit. Ohne zu denken, habe ich die Frau angelächelt und danke gesagt. „Nein, danke“. Und ihr danach noch mit einer kleinen Geste zu verstehen gegeben, dass ich ihre Aktion wertschätze.
Und das war nicht gespielt von mir. Sondern das war in dem Moment ich. Spontan. Einfach so.

Was ich mir danach wirklich dachte, war:
Ich kann also definitiv selbst anders auf einen Approach (nichts anderes war es ja!) reagieren als viele Frauen da draußen.
Die meisten Frauen lächeln, wenn ich sie anspreche. Aber es gibt auch viele Frauen, die einen mehr oder weniger ignorieren. Und überhaupt nicht in der Lage sind so etwas wie Wertschätzung zu empfinden.

Die Frau in dem Club hatte Mut. Und dafür Respekt an Dich!

Ein Samstag zum Davonlaufen

Ich und davonlaufen? Sicher nicht!

Mein Artikel heute kommt mit über 1,5 Stunden Verspätung online. Da ich vorhin noch mit einem Freund auf einen Kaffee in der Stadt war. Und wir uns etwas verquatscht haben. So ist das eben, ganz ganz selten mal kommt ein Artikel etwas später online. Aber er kommt. Außerhalb der Regel, außerhalb der Gesetzmäßigkeit.

„Gesetze sind dazu dazu, um sie zu brechen.“
Von wem stammt dieses wundervolle Zitat? Es stammt von mir selbst. 🙂

Warum ist jetzt also der Samstag zum Davonlaufen?

Naja es steht heute 5 zu 0. Das ist an sich gesehen gut so. 5 an einem Tag ist vernünftig. Aber wenn 4 davon nahezu einfach weiter gehen und sich auf keinen Fall in ein Gespräch bringen lassen, dann ist das schon irgendwie zum Davonlaufen. Zumindest für die 4.

So viele Frauen, die keinerlei Interesse an einem Gespräch haben, hatte ich hintereinander noch nie. 4 auf einen Streich. Rekord.

Und später habe ich in einem Cafe an der Bar eine Dame seitlich angetippt und sie auf ihr Buch angesprochen. Keine Reaktion. „Hm“, dachte ich mir, „passt ja heute prima zum ganzen Tag“.
Nach ein paar Minuten entstand dann doch noch ein ganz angeregtes Gespräch. Sie hatte ein Buch dabei, das mich thematisch interessierte. Es ging um den IS. Ihr wisst schon. Dieses böse Phantom, das für all die Gräueltaten auf der Welt verantwortlich ist (gemacht wird bzw. sein soll). Da mich Geopolitik sehr interessiert, frage ich dann natürlich auch gerne nach. Überhaupt im Leben finde ich es wichtig, dass man den Dingen nach geht, die einen persönlich sehr interessieren. Zu stark sind wir täglich verhaftet und lassen uns verhaften in und für Themen, die andere Menschen interessieren, nur letztlich uns selbst nicht.
Und so bin ich immer weiter auf der Suche nach Menschen, die mir in irgend einem Bereich voraus sind. Deshalb lasse ich mich so gerne inspirieren und spreche Menschen an, die etwas tun, das mich interessiert.

Ein bisschen Smalltalk über Geopolitik. Geht das? Smalltalk über Geopolitik. Ja. Geht. Auch das geht. Solange man nicht zu tief geht. Gesellschaftskonform bleiben. Dann ist Smalltalk auch darüber möglich. Bohrt man etwas. Stellt man Fragen. Hakt man nach. Dann… ja dann… ist es gerade dabei natürlich schnell vorbei mit dem Smalltalk. Das ist normal.
Nun zu Dir, da ich Dir ja sagte, dass ich auch über unsere Begegnung vielleicht ein paar Sätze schreibe. Siehst Du, schwupp und schon tauchst Du hier auf! 😉 Du bist eine Frau, mit der man sich auch über andere Dinge unterhalten kann.
Nach ein paar Minuten über Land, Leute und die Berge ging es dann kurz um meinen Blog hier. Für den ich normalerweise überhaupt keine Werbung mache, weil das gar nicht meine Absicht ist. Nur fand ich das Gespräch mit ihr einfach frei und offen. Und da sie so lieb gefragt hat, hab ich ihr die Adresse von hier verraten.

Und wenn Du magst, hinterlasse ruhig einen Kommentar oder meld Dich mal. Falls Du weiter über Geopolitik fachsimpeln möchtest. Oder alternativ auch über Land, Leute und die Berge. Auch wenn Du in Zürich sein solltest. Viele Grüße an Dich an der Stelle. 😉

Was gibts sonst noch zu sagen?
Gestern war ich natürlich wieder unterwegs zum Clubgamen. Es war mega lustig für mich, weniger wegen irgendwelchen Erfolgen, sondern weil gestern auch mal abwechslungsweise mein bester Freund mit dazu gekommen ist. War cool mit Euch, zumindest meistens! 😉

Prima ungewohnt für mich ist die Fülle an Schlaf, die ich von gestern auf heute hatte. Es wurden ganze 8,5 Stunden! Unglaublich. Das schaffe ich in letzter Zeit kaum mehr. Der Bio-Rythmus ist etwas durcheinander geraten. Aufgrund dem vielen Weggehen, aber auch ansonsten laufe ich zur Zeit biologisch nicht ganz rund. Erkältet bin ich ja auch noch leicht. Nur zu Hause sitzen macht noch mehr krank. So zieht sich zwar dank der Kälte die Erkältung etwas länger hin, dafür tue ich im Gegenzug etwas für meine Seele. Und Spaß ist definitiv Balsam für die Seele. Da bin ich mir sicher! 🙂

Klingelingeling an der Türe! Gerade kam ein Päckchen vom Postboten. Es gibt ein paar Flaschen Rum für mich. Was??? Für mich, der doch nie Alkohol trinkt?! YES! Für mich. Ich hab eine halbe Vitrine inzwischen voll mit verschiedenen Alkoholika. Und bei jeder Flasche könnte man noch denken, dass sie noch nie geöffnet wurde. So einen hohen Durchsatz habe ich. Vielleicht vergleichbar mit einem 3-Liter-Lupo. Gibts die noch? Jede Flasche einmal angenippt und gut ist! Sie sind einfach toll anzusehen. Ich liebe Design. Und jede Flasche ist ein Unikat. Und es ist kein Fusel dabei. Ich probiere gerne aus. Alles im Leben. Einfach das Gaspedal durchdrücken. Ganz einfach.
Diesmal hab ich mir gegönnt, jeweils eine Falsche von:

Pam­pe­ro Ani­ver­sa­rio Re­ser­va Ex­clu­si­va Anejo
Cu­ba­ney Ex­qui­si­to 21 Years Old
Plantation XO 20th Anniversary

2017-01-07

Die Rum-Kenner werden die Sorten kennen. Und zu schätzen wissen, habe mir die Rums von einem Barkeeper empfehlen lassen. Einem der sich auskennt. Na dann schauen wir mal. 😉

Heute Abend gehts wieder raus. Bar- und Clubgame. Viel Spaß an mich selbst. 🙂