Corona Virus – ein Update zu entschleunigten Zeiten

Ich treffe im ersten Abschnitt dieses Artikels kurze Einschätzungen bezüglich der Auswirkungen des Corona Virus in zwei Wahrscheinlichkeitskategorien. Was also jeden Einzelnen von uns mit hoher Wahrscheinlichkeit und was jeden Einzelnen von uns mit geringerer Wahrscheinlichkeit treffen wird.

Eine Kurzeinschätzung

Mit hoher Wahrscheinlichkeit:
Das Schlechte vorweg: Es wird zunehmend auch in Deutschland zu schärferen Repressionen kommen, einige sind bereits in Kraft getreten (Schulschließungen, Veranstaltungsabsagen usw.), das ist allerdings erst der Anfang! Ich rechne auch bei uns mit einem vollständigen Stillstand (bis auf Supermärkte, Apotheken, Tankstellen und Banken). Der Rest wird geschlossen werden, wie es in anderen Ländern bereits der Fall ist. Da aber bei unseren Elite-Politikern die Birne nicht gerade hell leuchtet, dauert das jetzt bei uns ein paar Tage länger. Wie bei allem, was die Politik zu verantworten hat.
Das Schlechte vorweg: Es wird uns als Gesellschaft ganz gewaltig an den Geldbeutel gehen (mittelfristig und langfristig höhere Steuern aufgrund neuer Schulden!) und je nach Branche wirst Du persönlich massive Einschnitte erleben (Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Umsatzrückgang, Insolvenz). Leider, aber Rezessionen sind unvermeidbar. Depressionen ebenfalls nicht.
Das Gute vorweg: Du wirst hier statistisch betrachtet gesundheitlich relativ unbeschadet durchkommen.
Das Gute vorweg: Die Welt wird nicht untergehen und es werden sich unglaubliche Investmentchancen ergeben! Mir geht es hier nicht um Moralpredigten, sondern um eine sachliche Analyse.

Mit geringerer Wahrscheinlichkeit:
Das Schlechte vorweg: Es wird zu stärkeren gesundheitlichen Problemen kommen, für manche von uns wird es leider nicht nur bei gesundheitlichen Problemen bleiben.

Und genau da liegt das Problem. Analysen sind allgemeingültig. Aber die Rückschlüsse sind nie direkt übertragbar auf den Einzelnen. Es macht einen großen Unterschied, ob Du alt bist und erhebliche Vorerkrankungen hast und Dich auch sonst absolut ungesund ernährst und möglicherweise sogar (stark) übergewichtig bist. Oder ob Du jung und gesundheitlich top fit bist.

Guter Rat ist teuer

Die letzten Tage habe ich interessanterweise wieder mehr Kontakt zu Menschen, mit denen der Kontakt das restliche Jahr über für gewöhnlich geringer ist. Meistens geht es um einen Rat zu finanziellen Themen oder auch betreffend dem Corona Virus an sich. Das spricht kaum einer so offen aus, aber durch die Blume ist klar, dass hier Rat gefragt ist. Da denkst Du Dir nichts, bist mitten in Deinen Analysen. Auf einmal bimmelt das Telefon und auf der andere Seite ist ein alter Bekannter dran. Das war nun ein paar Mal so. Auffällig. Besonders im Vergleich zum letzten Artikel.

Denn da schrieb ich noch, dass meine Analysen scheinbar nicht „ankommen“ in meiner Umgebung. Das Blatt wendet sich inzwischen etwas. Es melden sich Personen, von denen ich es nicht erwartet hätte. Ich führte mehrere Gespräche. Die Menschen wachen langsam auf, kommt mir so vor. Wie auch nicht, wenn Schulen geschlossen werden. Wenn Home Office angeordnet wird. Wenn das Land mehr und mehr zum Erliegen kommt.

Ich bin zwar nur ein kleiner Blogger. Aber ich sehe hier einen Sinn gegenüber allen Lesern, meine Erkenntnisse und meinen aktuellen Informationsstand zu teilen. Ich bin nicht nur dazu da, mit tollen Frauengeschichten zu unterhalten. Auch wenn das der ursprüngliche Auftrag dieses Blogs war und langfristig betrachtet auch bleiben wird. Inzwischen ist aus dem Blog aber mehr geworden. Nicht mehr nur Sex, Drugs und Rock’n’Roll, sozusagen. Es kommt in letzter Zeit viel Politik dazu. Zunehmend mehr Wirtschaft. Viel Fitness und Gesundheit. Etwas Lifestyle. In dieser einzigartigen Gesamtmischung muss ich sagen: Es ist das echte Leben, mein echtes Leben!

Das Einzige, das in letzter Zeit etwas kürzer tritt, ist das Thema Frauen. Aber das ist vermutlich nur eine Phase, da ich gerade die anderen Themen im Leben anschieben möchte. Ein Partner bremst in erster Linie, mindestens zu Beginn. Eine gute Partnerschaft wird langfristig Potentiale freilegen, die zu gemeinsamem Wachstum führen können. Das streite ich keinesfalls ab. Aber „führen könn(t)en“ ist nicht „führen werden“.

Das bedeutet zwei Dinge:
1. Anfangs wird Dich eine Beziehung immer erstmal bremsen, in Bezug auf alle anderen Themen des Lebens, da das Kennenlernen und sich aufeinander Einstellen viel Kraft und vor allem Zeit kosten.
2. Ist überhaupt nicht gesagt, dass es etwas Langfristiges werden wird zwischen der neuen Partnerin und Dir. Meine letzte Beziehung hielt keine zwei Jahre, obwohl ich sie auf das restliche Leben ausgelegt hatte. Sich täuschen und getäuscht werden hängen eng zusammen.

Partnerschaftlicher Ballast

Das führt mich in der Gesamtschau dazu, dass ich zur Erkenntnis komme: Zumindest kurzfristig ist eine Partnerschaft Ballast bezüglich der oben angesprochenen anderen Themen des Lebens. Mittelfristig mögen die positiven Auswirkungen unter idealen Bedingungen überwiegen und langfristig ist eine Beziehung in einigen Fällen sogar profitabler/befruchtender/erfüllender (nenne es wie Du willst). Soweit nur ein paar Worte dazu, warum ich in letzter Zeit die Themenschwerpunkte hier im Blog verändert habe. Kurz gesagt: Eine mögliche Partnerin ist es mir momentan einfach nicht wert, in Anbetracht der Themenvielfalt, die das Leben zu bieten hat. Es ist so reichhaltig und kostbar, das eigene Leben. Es käme mir derzeit eher nach einer unnützen Suche und Zeitverschwendung vor, wieder sehr aktiv und ernstlich auf Frauensuche zu gehen.

Frauen sind in der heutigen Zeit nicht mehr das, was sie vor Jahrzehnten waren. Also sollte Mann das Thema so nehmen wie es ist: Nicht mehr ernst. Keinerlei Resignation. Kein Groll. Keine Ablehnung. Kein Wimmern, kein Jammern. Sondern reine erfahrungsbasierte Reaktion, nach reiflicher Analyse. Umgehen mit dem mangelhaften Angebot, das ist die einzige rationale und sinnvolle Chance, die Du als Mann hast. Wie im Supermarkt: Wenn das gute Shampoo aus ist, muss es eben die Kernseife tun. Aber dann soll auch keiner erwarten, dass ich einen Freudentanz aufführe, wenn ich mich nur mit Kernseife waschen „darf“. Kernseife ist kernseife. Sie erfüllt ihren Zweck, mehr nicht.

Ich habe öfter Nachfragen erhalten, was denn mit den Frauen sei. Ob ich da nicht mehr Gas gebe und nicht mehr ausgehen würde. Tatsächlich gehe ich aktuell kaum mehr weg. Und seit Corona gar nicht mehr. Mich trifft Corona so gesehen gar nicht hart. Ich war die meisten der letzten Wochenenden nicht mehr feiern. Einmal gab es eine Ausnahme, das war der Geburtstag von Herrn van Onnetuschn, worüber ich berichtete.

Kontakt zu alten Bekannten

Zum aktuellen Corona Virus kommt ja gerade auch noch ein ziemlich heftiger Börseneinbruch. Und so mischen sich die Ängste der Menschen nachvollziehbarerweise miteinander. Jetzt findet sozusagen ein hybrider Angriff gegen jeden von uns statt. Von links kommt der Haken gegen die Gesundheit und von rechts der Haken gegen das Ersparte/Vermögen. Dann stellt sich natürlich Panik ein. Dann wird es turbulent. Und dann wird guter Rat teuer. Ich bin kein Anlageberater, das ist klar. Aber ich bin mein eigener Berater. Und wie ich aktuell feststelle, scheinbar – da die Krise gerade ausbricht – doch wieder gefragter. Als Berater, als Analyst, als Querdenker, als „Einschätzer“, als Kontra-Meinungsgeber oder -Meinungsmacher. Keine Ahnung. Ich bilde mir nichts darauf ein. Ich sehe mich als eine Windschutzscheibe, gegen die der Fahrtwind weht. Immer. Tagein, tagaus. Das Wetter drum herum ist mir egal. Manchmal prasselt der Regen dagegen und manchmal sind es Hagelkörner. Die Windschutzscheibe hält das aus, selbst wenn sie geparkt verharrt. Das sollte das Ziel eines jeden Menschen sein, vollkommen in seine Mitte zu kommen.

Es freut mich allerdings, die zunehmenden Kontakte. Anhand der Kontakte merke ich, dass die Menschen gerade sensibler sind und werden. Aber gleich vorweg: Ich merke auch, dass es den meisten Menschen immer noch „zu gut“ geht. Die ersten Dinge, die ich anspreche, werden noch aufgenommen. Und je klarer und deutlicher ich Dinge anspreche, desto eher gehen – wie üblicherweise – die Scheuklappen hoch und die Denkblockaden setzen ein. Nicht anders zu erwarten. Aber was solls. Das Positive ist, dass die Menschen derzeit zumindest wieder nach Rat suchen. Sicher überall, das hat nichts mit mir zu tun. Sondern ist eine Feststellung, dass viele eben gerade „auf Suche“ sind. Negativ wird allerdings bleiben: Sie werden wieder den gleichen Mechanismen unterliegen und Rattenfängern in die Arme laufen, wie seit Beginn der Menschheitsgeschichte. Sobald die eigene Komfortzone verlassen werden muss, ist es dann doch wieder zu mühsam. Die Kontakte werden wieder abebben, sobald die Turbulenzen vorbei sind, darüber bin ich mir auch im Klaren.

Interessant eigentlich. Wenn ich also meiner Zeit voraus bin und vorab warne, werde ich belächelt. Wenn es dann schon fast „zu spät“ ist, rennt der Letzte auch noch panisch zur Palette mit dem Toilettenpapier und wundert sich, dass es keines mehr gibt. Verrückt. Aber ja, jedem das Seine. Ich werde also aus Anlass der Anfragen aus meinem Bekanntenkreis/Familienkreis/Freundeskreis hier ein paar Einschätzungen abgeben und mich sowohl bezüglich den gesundheitlichen als auch bezüglich den finanziellen Verwerfungen positionieren. In solchen Zeiten – wie gerade – sind Klarheit, Strukturiertheit, Verlässlichkeit und Standhaftigkeit vielleicht die kostbarsten Güter. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

2020-03-14

Was ich gesundheitlich und finanziell tue

Fangen wir vielleicht mit der Gesundheit an. Die meisten Menschen werden dazu mehr Bezug haben als zu ihrem Geldbeutel. Machen zwar beides falsch, aber unter einem Apfel können sich die meisten Menschen mehr vorstellen als unter einer Aktie. Obwohl ich beides für wichtig halte. Wenn Du dauerhaft ohne Socken bei minus 10 Grad unter der Brücke leben müsstest, würdest Du vermutlich keine lange Lebenserwartung haben. So einfach ist das.

Gesundheitlich werde ich nicht viel ändern (müssen). Ich mache mehrmals pro Woche Sport. Krafttraining und Cardio. Außerdem achte ich auf guten und ausreichenden Schlaf. Ich ernähre mich sehr kohlenhydratarm, Low Carb also. Damit verzichte ich auf den langfristig potentiell größten Feind, was Übergewicht und diverse Immunerkrankungen betrifft. Kohlenhydrate machen dick und sind für eine gut funktionierende Gesundheit nicht nötig, im Gegenteil. Sie sind schädlich. Aber sie sind sehr gut für die Pharmaindustrie. Fett werden fördert Diabetes, eine der ganz großen neumodischen Volkskrankheiten. Und selbst wenn Du duch Kohlenhydrate nicht Fett wirst, zerstörst Du Dir damit doch Deine Bauchspeicheldrüse. Ein riesiger Trend! Und das führt zu einem reißenden Absatz von Insulin und allen damit in Verbindung stehenden weiteren Medikamenten. Na bravo.

Ich esse täglich zwischen 500g und 1000g Gemüse. Täglich? Ja, täglich. Solltest Du auch tun. Außerdem achte ich auf ca. 1,5g bis 2g Proteinzufuhr pro kg Körpergewicht. Das brauchst Du nicht in der Menge, wenn Du kein Krafttraining betreibst. Aber 1g sollte es schon sein, selbst für unsportliche Menschen. Außerdem nehme ich allerlei Nahrungsergänzungsmittel zu mir. Was die ideale Vorbeugung gegen Viren ist. Mehr geht nicht. Man kann natürlich noch über Curcuma, OPC oder Gerstengras usw. sprechen, aber ich will Dich damit nicht langweilen.

Was nehme ich inzwischen seit ca. 1 Jahr konkret?

– Allen voran Vitamin D, je nach Lust und Laune entweder 15.000 oder 20.000 Einheiten täglich (in Tropfenform, sonst müsste ich ja zig Tabletten schlucken), zur Zeit eher 20.000 Einheiten. Ist das viel? Kommt darauf an wem Du glauben möchtest. Glaubst Du der Lügenpresse, dann brauchst Du kein Vitamin D. Wobei ich sagen muss, dass das Blatt sich langsam wendet, auch die Schmierfinken von der Presse berichten inzwischen öfter über den chronischen Vitamin D Mangel des Volkes. Allerdings sind die Empfehlungen absurd lächerlich. Da ist meist die Rede von 1.000 Einheiten pro Tag. Das ist aus meiner Sicht – entschuldige den Ausdruck – eher ein Fliegenschi**. Glaubst du einem Standard-Schuldmediziner (Arzt), dann brauchst Du Vitamine per se sowieso nicht. Glaubst Du der unabhängigen (!) und ungeschmierten (!) Wissenschaft und den frei denkenden Ärzten und Praktikern, dann brauchst Du unter 10.000 Einheiten pro Tag gar nicht anfangen großartig nachzudenken. Entscheide selbst. Ich nehme mindestens 15.000 Einheiten. Bin ich bis jetzt gestorben? Nein. Werde ich daran sterben? Daran nicht, aber ohne Vitamin D ziemlich sicher deutlich früher. So mein jetziger Stand. Aber das nur als Hinweis für die allgemeinen Reichsbedenkenträger bezüglich der Menge. Es gibt genügend Menschen, die nehmen 30.000 Einheiten und mehr, täglich. Läuft.

– Ca. 1g natürliches Vitamin C (keine Ascorbinsäure oder so einen chemischen Mist!), über den Tag verteilt.

– Omega 3 (Fischölkapseln) über den Tag verteilt, ca. 3,6g (mit ca. 2,5g EPA und DHA Anteil).

– 12mg Astaxanthin

– Spirulina und Chlorella Algen als Tabletten

– Multivitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in hoher Dosierung (ein mehrfaches der offiziell (!) empfohlenen Tagesdosis) in Tablettenform

– Zusätzlich Eisen

– Zusätzlich Zink (ebenfalls enorm wichtig für das Immunsystem!)

Ich hatte es in mehreren Artikeln immer wieder erwähnt, dass das elementare Dinge sind. Und ich fühle mich seit der regelmäßigen (täglichen) Einnahme dieser Stoffe erheblich wacher, konzentrationsfähiger, besser gelaunt und regelrecht energiegeladen. Meine Hauterkrankung (Leser von früher wissen das wahrscheinlich noch) ist seither fast weg. Nur mal so nebenbei. Natürlich sehe ich das in Kombination mit der Ernährung und mit dem Sport. Was nun für was verantwortlich ist, vermag ich nicht im Detail zu sagen. Auch das Meditieren, Spazieren und Sinnieren haben sicherlich maßgeblichen Einflusss auf mein Wohlbefinden.

Und nebenbei habe ich noch etwas anderes wertvolles feststellen können: Ich wurde nochmals freier von der Meinung anderer Menschen. Es geht mir inzwischen ehrlich gesagt ziemlich am Allerwertesten vorbei, was irgendwer sagt, der in wichtigen Themen des Lebens grundlegend anderer Meinung ist als ich. Nicht, wenn er das faktisch begründen kann. Aber außer Ideologien und heißer Luft kommt ja argumentativ in der Regel nichts. Es macht mir also nichts mehr aus, unkonform zu sein. Im Gegenteil. Ich sehe es inzwischen als Ritterschlag, nicht mehr der Masse(nmeinung) anzugehören. Der eigene Geist ist der Schlüssel zu allem. Achja, und irgendwie tut es richtig gut, keine Partnerin an der Seite zu haben. Fühlt sich derzeit richtig richtig an. Man mag es nicht glauben, ist aber so. Was für eine Freiheit. Was für eine Leichtigkeit. Was für eine Möglichkeit zu fliegen.

Und nun noch ein paar Worte zum Thema Finanzen. Wie Du vielleicht weißt, ist das eines meiner Hobbys. Allerdings ist das ein so ernstes, dass man das entweder professionell oder gar nicht betreiben sollte. Es ist kein müder Dorffußballkick und auch keine amateurhafte Partie Schach. Wenn man das so betreiben möchte, kann man das natürlich. Aber dann wird man die Taschen anderer Menschen füllen. Will ich das? Nein. Meine sind leer genug, da ist noch Platz. Also positioniere ich mich lieber auf der Gegenseite und freue mich über Geldeingänge mehr als über Geldausgänge.

Bevor ich aber zu etwas konkreteren Ansichten in Sachen Finanzen gelange, möchte ich noch einen kurzen Exkurs zu grundlegenden Chancen im Leben starten, die diese außergewöhnliche Corona Virus Situation bietet. Es geht nicht immer direkt ums Geld. Besonders da ich weiß, dass viele (die meisten?) Menschen gar nicht bis zum Sparen kommen und sich nicht bewusst sind, dass sie sparen könnten. Da brächten auch die tollsten Anlageempfehlungen nichts. Deswegen starte ich lieber eine Stufe vorher.

Es wird harte Einschnitte geben!

Es sind so viele Dinge. In jeder Krise gibt es Sieger und Verlierer. Auch wenn das Ungleich verteilt ist. Aber die Zeiten der Grundschule sind vorbei. Da mag vielleicht jeder Teilnehmer irgend eine Urkunde bekommen. Aber im Erwachsenenleben gibt es nur wenige Sieger und meistens ganz ganz viele Verlierer. Muss man sich damit abfinden? Nein. Werden alle zu Siegern werden können? Auch nein. Aber Du kannst Dich positionieren. Besonders einfach deshalb, weil die anderen sich nicht positionieren. Jede genommene Treppenstufe im Leben ist bereits eine mehr als die auf dem Konto eines anderen. Du bist also bereits mit der ersten genommenen Treppenstufe der Mehrheit weit voraus. Sieh es relativ. Du wirst kein Milliardär mehr werden. Ich auch nicht. Aber müssen wir das wirklich, um gut und frei leben zu können? Und selbstbestimmt und glücklich zu sein?

Die Chancen in Zeiten von drohender Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und möglicherweise Insolvenzen sind definitiv gegeben. Ja, ich rechne stark mit flächendeckender Kurzarbeit. Der Bundestag hat in einem Eilverfahren gerade erst ein passendes Gesetz dafür durchgeboxt. Die sind zwar doof (und großenteils korrupt), die Politiker. Aber sie wissen was zu tun ist, um sich die Macht zu sichern und die Menschenmassen von der Straße fern zu halten. Hat man in der Eurokrise in Griechenland gesehen. Wenn die Menschen, auf deutsch gesagt, nichts mehr zu fressen haben, dann knallt es auf der Straße. Das weiß der geneigte Laien-Politiker zumindest zu verhindern. Also wird wieder einmal die große Gelddruckmaschine angeworfen werden. Der Bund und die EZB werden es schon richten. Das nenne ich Gottvertrauen. *Ironie* Draghi hat dafür übrigens erst letztens einen Orden bekommen. Das wäre beinahe so, als wenn man den Führer posthum für seine Schandtaten ehren würde. Aber das ist nur meine Meinung, hart und fair.

Die ersten Unternehmen haben bereits vor Wochen Kurzarbeit angekündigt, da war der Corona Virus noch gar nicht präsent. Die Wirtschaft geriet da bereits ins Stocken. Nachdem nun Lieferketten unterbrochen sind und fast ganz Europa wirtschaftlich eingefroren wird, wird sich das beschleunigen. Unternehmen brechen die Einnahmen weg. Denk doch mal nach, Du hast einen kleinen Firseurladen und Dir wird nun von heute auf morgen gesagt, dass nur noch Supermärkte und Apotheken und Banken aufhaben dürfen, was machst Du dann? Du hast nicht nur Dein privates Leben zu bezahlen (Miete, Auto, Nahrung usw.), sondern auch noch die Miete für den Laden, Fixkosten und möglicherweise Angestelltengehälter. Wie soll das gehen, wenn Dir auf Wochen oder gar Monate die Einnahmen wegbrechen? Vergiss es. Wir schauen immer auf die großen Konzerne. Die werden gerettet werden, keine Sorge. Die liegen im selben Bett mit der Presse und der Politik. Aber was ist mit den kleinen Leuten? Puh!

Meine Prognose also hier: Es wird flächendeckend Pleiten geben, Privatinsolvenzen und auch einige Insolvenzen von Unternehmen. Die Frage ist nur wie heftig es die Wirtschaft treffen wird. Das wird von einer entscheidenden Frage abhängen: Wie lange lässt man die Wirtschaft in diesem eingefrorenen Zustand im Ruhemodus verharren? Je länger das andauern wird, desto heftiger werden die Ausfälle und Pleiten werden. Irgendwann wird die Politik gezwungen sein, rein aus wirtschaftlichen Gründen, den Motor wieder anzuwerfen. Dann werden Schulen wieder öffnen, alles wird wieder weiter gehen. China macht es gerade vor. Dort rollt der Laden langsam wieder an. Auf Dauer sind die wirtschaftlichen Interessen eben der einzige Stabilitätsfaktor einer Gesellschaft. Bricht die Wirtschaft weg, halten sich Menschen an keine Ordnung mehr. Und werden damit zum Problem der herrschenden Klasse. Wir werden sehen. Aber wir werden sehen.

Mein Rat seit Jahren: Geld zur Seite bringen, sparsam sein. Unter (!) den Verhältnissen leben. Am Besten weit unter den Verhältnissen. Jahrelang wurde ich dafür belächelt. Erst vor kurzem sagten mir Menschen (aus dem näheren Umfeld): „Du bist viel zu sparsam. Genieße Dein Leben!“ Was für ein Schwachsinn. Als könnte mir Geld Lebensfreude schenken. Gibt es reiche Menschen, die sich umbringen? Schon mal gehört, ständig eigentlich sogar, dass Stars sich umbringen. Oder nicht? Dürfte es nach der Logik ja gar nicht geben. Alle Reichen müssten glücklich sein, wenn Geld doch angeblich so glücklich machen würde. Ein Trugschluss. Das Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall. Also gut, zurück zum Thema. Ich hoffe, dass Du in den wirtschaftlich tollen Zeiten der letzten Jahre genug Geld zur Seite gebracht hast. Falls nein, dann ist das in Krisenzeiten ungut. Zumindest kannst Du aber in Erinnerungen schwelgen, wie toll die Urlaube und all die Konsumgüter aus der Vergangenheit doch waren. Davon wird man zwar nicht satt, aber ja… ist auch eine Logik. Bitter ernst, tut mir leid.

Konkret auf jetzt bezogen: Rechne mit Lohnausfällen bzw. Lohnkürzungen. Fahre massiv alles herunter, was an Ausgaben herunterfahrbar ist. Besser gestern als heute, besser heute als morgen.

Worin bestehen die tieferen Chancen dieser Krise?

Es ist an der Zeit, generell Lebensgewohnheiten zu überdenken. Spätestens jetzt: Ist es wirklich richtig und nötig, Kinder in die Kita (oder in den Kindergarten) zu geben? Kitas sind eine Katastrophe für Kinder, Fremdbetreuung eigener Kinder sorgt für fremdgesteuerte Kinder (ich verweise hier gerne auf die Ausarbeitungen von Eva Herman). Über den Kindergarten lässt sich sprechen, das bringt zumindest auch soziale Vorteile für die Kleinen. Aber dann bitte nicht lange, keine Nachmittagsbetreuung. Ein paar Stunden in der Früh zum Toben und Spielen und Basteln ist okay. Alles darüber hinaus ist zuviel. Aber meistens kommt da nun das Gegenargument, dass es doch finanziell sonst nicht gehen würde, wenn die Kinder nicht in der Kita wären. Das halte ich für mindestens 80% aller Familien für einen riesigen Irrglauben.

Warum? In Zeiten, in denen 2 (oder 3?) Autos, auf Schuldenbasis natürlich, im Haushalt zu haben normal ist, in der Küche und Küchengeräte auf Schulden gekauft werden… in Zeiten, in denen unzählige unnütze Verträge für jeden Mist abgeschlossen werden… ja da muss ich zustimmen: Dann ist es tatsächlich „nötig“ die eigenen Kinder in die Fremdbetreuung abzuschieben, damit die Frau (auch noch) arbeiten und Steuern bezahlen gehen kann. Und Frau das selbst auch noch als Bereicherung empfindet (die größte Perversion aller Zeiten!). Dass die gesamte Familie darunter leidet, ist den Feministinnen heute leider nicht im Ansatz klar. Aber alle stimmen mit ein in den Chor. Der Konsumwahn ist einfach geil. Koste es was es wolle. Am Ende eben auch die eigene Familie, die eigene Gesundheit und das eigene Glück.

Die Männer finden das eben auch (leider) geil, wenn sie ihre Frau mindestens die Hälfte des Tages nicht sehen brauchen, nur um dann ein- oder zweimal im Jahr einen 2-wöchigen Urlaub zusammen verbringen zu „müssen“. Aus meiner Sicht kann man das einfacher haben. Mach einfach jeden Tag möglichst zu einem gemeinsamen Urlaubstag! Lass die Kinder zu Hause, senke die Fixkosten (kein zweites Auto nötig! Möglicherweise sogar das Erste nicht!), keine Kitagebühren usw. und dann rechne mal das zweite Gehalt der Frau dagegen. Die Rechnung sieht gar nicht so dramatisch aus, wie man anfangs meint. Ich trainiere beispielsweise ausschließlich zu Hause, ein Fitnesstudio ist nicht nötig. Das ist nur ein Beispiel für ein mögliches Einsparpotential.

Wir Menschen können die aktuelle Phase nun außerdem auch sinnvoll nutzen, zum Nachdenken. Die Mutti lässt die Grenzen weiter auf. Jeder darf rein und jeder darf raus. Der Rest von Europa und außerhalb schottet sich ab. Aber nach Deutschland darf jeder. Wäre ja auch schwer vermittelbar, wenn man Italiener an der Grenze abweisen, aber einem Wirtschaftsmigranten (das sind diese „Asyl, Asyl“ rufenden Menschen) „herzlich willkommen!“ zurufen würde. Also lassen wir beide passieren. Anstatt also die richtigen Dinge richtig zu tun, tun wir die falschen Dinge konsequent falsch. Geht ja auch nicht anders, denn dann würde das Volk begreifen, dass es sehr wohl möglich ist, Grenzen zu schützen, abzuriegeln und gegen Invasionen (hart ausgedrückt, aber nichts anderes geschieht seit 2015!) zu verteidigen.

Jahrelang hieß es: „Wir können die Grenzen nicht schließen! Wir brauchen ein Europa der freien Grenzen!“ Und dann kommt so ein Virus um die Ecke und plötzlich wird die Reisefreiheit für EU-Bürger innerhalb der EU-Länder gestoppt. Und nicht nur das. Auch in die USA können wir nicht mehr reisen, aktuell. Oder in diverse weitere Länder außerhalb der EU. Verrückt oder? Plötzlich gibt es Grenzkontrollen (wie auch immer die konkret aussehen mögen). Ich lange mir tatsächlich an den Kopf. Es ist wirklich zum Erbrechen. Diese Medienhetze der letzten Jahre, gegen alle konservativ und klar denkenden Menschen… Wozu ich mich zähle.

Und das Irrste ist, dass die Mutti aus einem Regime stammt (und dem auch als Funktionärin angehörte!), das sehr erfolgreich mehrere Jahrzehnte (!) sehr erfolgreich Grenzen schützte, allerdings nicht gegen Menschen die rein wollten, sondern gegen Menschen die raus wollten, aus der DDR. Alles steht Kopf. Es ist verrückt. Wirklich nicht zu begreifen, was hier passiert.

Überall um Deutschland herum werden die Grenzen gerade geschlossen. Als Deutscher darfst Du nun nicht mehr raus oder rein. Außer Du kommst von draußen und rufst „Asyl“ und siehst nicht ganz deutsch aus. Dann sind die Grenzen weiter offen für Dich. Diese gesellschaftliche Ignoranz und Dummheit ist nicht zu überbieten. Aber in solchen Krisenzeiten gibt es nun die Chance, das perverse Schauspiel zu erkennen. Die „normalen Zeiten“ haben das offenbar nicht vollbringen können. Vielleicht nutzt das Virus zumindest dafür? Während unsere Wirtschaft absäuft, hören wir zum Glück nichts mehr von Fridays For Future, nichts mehr von irgendwelchen Verteilungskontingenten der Wirtschaftsmigranten.

Vernünftig und klar und frei denkende Menschen fordern seit Jahren eine absolut restriktive Einwanderungspolitik. Wir wurden und werden noch immer als „rechtsextrem“ abgestempelt. Dabei hat das mit extrem nichts zu tun. Und mit rechts auch nicht. Eine Prognose von mir: Die aktuelle Wirtschaftskrise wird sich ausweiten. Sie wird zu großen finanziellen Problemen für und in dieser Gesellschaft führen, fürchte ich. Was dann passiert, sieht man in der Türkei. Dort sind die Menschen es leid, noch länger wirtschaftliche Einschränkungen hinnehmen zu müssen. Und suchen und meinen einen Sündenbock gefunden zu haben: Die Syrer. Es ist seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte so, dass eine Gesellschaft in guten Zeiten alles mit sich machen lässt. Und sobald die Zeiten rauer werden, werden Schuldige gesucht.

Dann kommt etwas auf, das ich mir für dieses Land und für den Rest der Welt nie gewünscht habe: Fremdenfeindlichkeit. Und das Schlimme ist, dass dann die Menschen, die vor Jahren noch winkend mit Teddybären am Bahnhof standen oder gegen den (welcher überhaupt?) Klimawandel demonstrierten, plötzlich zu echten Fremdenfeinden werden. Einfach deshalb, weil sie bis dahin so harte finanzielle Einschnitte verspüren werden, dass sie ihre eigene Dummheit und Ignoranz der letzten Jahre auf den Schultern anderer Menschen abladen wollen werden. Menschen wie ich, die aus reiner Vernunft eine Massenmigration ablehnen, sind dann plötzlich in der Minderheit und werden von einer fremdenfeindlichen Masse übertönt werden. Es schaudert mir. Vernunft wird dann wieder einmal verlieren. Emotionen werden gewinnen. Das hat damals vor dem 2. Weltkrieg schon traurigerweise perfekt funktioniert, um ein ganzes Volk in den totalen Wahnsinn zu steuern. Was in der Türkei gerade mit den dortigen Migraten geschieht, ist die Blaupause für jede Gesellschaft. Sobald die eigene Wirtschaft wackelt, geht das Fingerzeigen los. Was für ein altes Schauspiel. Ich sehe mich hier als Mahner.

Und nun konkret zum Geld

Ich rechne damit, dass es im Extremfall auch einige Banken erwischen wird. Parke Dein Geld auf möglichst vielen Banken. Noch besser wäre es, Dein Geld außerhalb des Bankensystems zu parken. Im Moment brechen die Anlageklasse alle im Wert ein. Egal ob Aktien, Edelmetalle, Anleihen, Kryptowährungen. Ob die Immobilien im Preis sich auf Dauer auf diesem Blasenniveau werden halten können, bleibt ebenfalls abzuwarten. Derzeit gibt es nur eine Anlageklasse, die enorm profitiert. Das ist (Bar-)Geld. Dessen Wert steigt gerade relativ zu allen anderen Anlageklasse enorm.

Ich bin mir dessen bewusst, dass die meisten Menschen nichts oder sehr wenig zum Anlegen besitzen. Aber das ist kein Grund Trübsal zu blasen. Die Preise brechen ein, okay. Ist das schlecht? Ansichtssache. Bist du 70 Jahre alt und hast ein dickes Aktiendepot, dann wäre das schlecht. Bist Du 25, 30 oder 40 und hast keine Aktien? Dann kannst Du als großer Gewinner aus der Krise gehen. Aktiendepots schmelzen derzeit zusammen wie Eis in der Sonne. Kryptowährungen ebenfalls, Edelmetalle aber auch. Als nächstes sind möglicherweise die Anleihen im großen Stil dran. Derzeit wird an der Börse ein großes Schlachtfest gefeiert und alles versilbert, was es zu versilbern gibt.

Nun ist aber auch nicht jeder Mensch ein Kenner der Finanzmärkte. Die Formel ist für die allermeisten Menschen derzeit sehr einfach: Cash halten. Nicht zu früh rein in den Markt. Da wird gerade alles ausgebombt. Und ich glaube nicht, dass die ganzen wirtschaftlichen Verwerfungen trotz der starken Einbrüche an der Börse bereits vollends eingepreist sind. Heißt: Es wird weiter fallen. Das ist meine klare Prognose.

Was mache ich? Ich verfolge ja einen deutlich aktiveren Ansatz. Der nicht für jeden gelten kann, da er einiges ein Einarbeitung und Wissen erfordert. Seit den letzten Tagen bin ich mit relativ großen Leerverkaufspositionen gegen den Markt aktiv. Das bedeutet einfach gesagt, dass ich nur dann profitiere, wenn die Börsen weiter abstürzen. Ich verliere hingegen Geld, wenn die Märkte nun wieder anfangen würden zu steigen. Dabei bin ich allerdings nicht blind aktiv, keine Sorge. Und es steckt nur ein kleiner Teil meiner Finanzen derzeit an der Börse. Ist das eine Wette, die ich da betreibe? Zweifelsfrei. Für jeden empfehlenswert? Defnitiv nicht. Daher: Wenn Du nicht weißt was Du tust, lass die Finger von so etwas. Das kann restlos Pleite machen. Halte aber Dein Geld zusammen. Das reicht als Tipp. Die richtige Zeit wird kommen, und dann musst Du aus allen Kanonen donnern und kaufen. Edelmetalle, Aktien, Kryptowährungen.

Fazit?

Ich kann nach allen Medienrecherchen und Quellenanalysen derzeit tatsächlich nicht sagen, wie „schlimm“ der Corona Virus an sich ist oder wird, rein medizinisch betrachtet. Die Zahlen und Daten gehen himmelweit auseinander. In Italien ist die Rate der Menschen, die intensivste medizinische Betreuung benötigen, exorbinant hoch. Viel viel höher als bei einer normalen Influenza. Woran das liegt? Keine Ahnung. Kommt das so heftig auch auf uns zu? Keine Ahnung, ehrlich nicht. Vermutlich ja. Trotz der Tatsache, dass ich täglich Stunden vor den Bildschirmen verbringe und Nachrichten studiere und Daten analysiere, aus dem Inland und Ausland… ist mir eine belastbare Einschätzung nicht möglich.

Die Frage ist, wie jeder Einzelne damit umgehen möchte. Was habe ich zu gewinnen wenn ich mich auf die eine Art verhalte oder was habe ich zu verlieren wenn ich mich auf die andere Art verhalte, das sind die Fragen, die es sich zu stellen gilt. Mir war nur schon vor Wochen klar, dass das eine heftige Nummer werden würde. Dass innerhalb Europas Grenzen geschlossen werden, war mir nicht klar. Keiner ist Hellseher. Ich würde aktuell einfach Menschenmassen meiden. Ich würde mich gesundheitlich fit halten. Ich würde mich gesund ernähren. Das ist alles, was man aus meiner Sicht kurzfristig tun kann.

Alle reden von Hände waschen, klar. Desinfizieren, wenn nötig. Aber was soll man mehr tun? Es bleibt jedem selbst überlassen wieviel Zeit er mit anderen Menschen verbringt und wieviel Risiko sich jeder Einzelne aussetzt. Vermutlich werden wir uns früher oder später alle den Virus einfangen. Für die Meisten wird es absolut glimpflich ausgehen, sagt die Statistik derzeit. Im Prinzip ist jeder Tag, den die Mediziner mehr Erkenntnisse sammeln können, ein gewonnener Tag für einen selbst. Zumindest im Extremfall.

Und dann gibt es in der freien Presse, die ich sehr aufmerksam verfolge, auch noch die Gegenmeinung. Da wird darauf hingewiesen, dass das alles eine riesige Panikwelle sei. Die nur dazu genutzt werden wird, unliebsame Gesetze oder Maßnahmen gegen die Völker durchzudrücken. Oder auch was den Börsencrash betrifft, dass das eine geplante Aktion sei. Mag alles sein. Das ist genau das Problem, es „mag sein“. Wer kann das einschätzen? Im Moment widersprechen sich selbst die freien Medien. Die sonst in vielen Themen einer Meinung sind. Da sind sehr gute Journalisten dabei, die ich seit Jahren hoch schätze. Aber was den Corona Virus betrifft, widersprechen sie sich leider einander teilweise massiv. Wem glaube ich? Gute Frage. Niemandem!

Ich wäge einfach ab: Was bringt mir ein Party-Abend in einem Club zwischen 500 Menschen gegenüber der Gefahr mich jetzt in diesem frühen Stadium zu infizieren und möglicherweise dadurch meine Mitmenschen in meinem engsten Umfeld? Demgegenüber steht, dass ich ein paar Wochen weitere Tage und Abende zu Hause verbringe. Vermutlich sind diese Gedanken allerdings in Kürze sowieso hinfällig. Denn dann werden keine Clubs und Bars mehr geöffnet haben. Ich schätze in ein paar Tagen ist es deutschlandweit so. Europa macht es gerade vor. Zu Hause tue ich das, was ich sowieso tue. Bücher lesen, mich weiterbilden. Relaxen. Sport treiben. An den Kapitalmärkten aktiv sein. Soweit sie noch geöffnet haben, warten wir mal ab. Für mich ist das alles keine starke Einschränkung. Mir tun die Menschen ein wenig leid, die sich sonst das ganze Jahr nicht selbst zu beschäftigen wissen. Denen derzeit die Decke auf den Kopf fällt.

Netflix wird es schon richten. Ansonsten hält der Partner oder die Partnerin (leider) „gerne“ als Boxsack her. Langeweile macht ja aggressiv. Wenn man plötzlich zwangsweise so viel Zeit mit seinem Partner verbringen muss, ist schon irgendwie doof, oder? Gilt nicht für alle. Aber ich bin mir sicher, dass viele so empfinden. Ich höre die blöden Sprüche der Kollegen beinahe täglich: „Zum Glück ist meine Frau heute Abend aus, dann hab ich den Abend für mich alleine zu Hause“ Warum zum Teufel bist Du dann mit Deiner Frau noch zusammen?! Unbegreiflich. Aber andererseits bin ich mir sicher, dass die angeordneten Quarantänen in 9 bis 10 Monaten auch für allerlei Nachwuchs sorgen werden. Es wird sich aufteilen, die Einen werden sich in der Beziehung aufgrund der neuartigen vielen Zeit zusammen gegenseitig an die Gurgel gehen, die Anderen werden sich ob der Langeweile wie die Karnickel vermehren.

Noch immer nehmen viele Menschen das Thema Corona Virus nicht ernst. Es sei nur eine kleine Grippe, reine Panikmache. Ich halte solche Meinungen für verantwortungslos. Die Wenigsten von uns sind Virologen. Wer weiß schon tatsächlich genau, wie gefährlich so ein Virus nun ist? Momentan gibt es immernoch nur wenige Daten, die zu analysieren möglich sind. Ich würde mich da also mit Verharmlosungen absolut zurück halten. Ich enthalte mich generell einer Einschätzung zu Themen, von denen ich keine Ahnung habe. Und ich würde mir das von vielen Menschen ebenfalls wünschen, die derzeit alles herunterspielen und wieder einmal nur heiße Luft von sich geben. Wenn sich in wenigen Wochen zeigt, dass alles nur eine Ente war… okay… aber was, wenn nicht? Mach einfach mal eine vernünftige (!) Risikoeinschätzung für Dich selbst. Unabhängig der Presse und „was Dein Nachbar meint“.

Ich hoffe, dass Du, lieber Leser, gesund bleibst. Dass Du besonnen mit der Situation umgehst. Dass Du die Gefahren siehst, aber auch die Chancen. Aber Dir nicht jeden Mist von der Regierung einfach gefallen lässt, höre auf Dein Bauchgefühl. Wenn nun Bargeld abgeschafft werden soll, weil „da Viren dran kleben“, dann sei misstrauisch. Dann wird Corona das Trojanische Pferd sein, mit dem Repressionen durchgesetzt werden. Wenn Grenzen geschlossen werden, und Italiener nicht mehr nach Deutschland sollen, aber aus allen Herrenländern weiterhin jeder Wirtschaftsmigrant herzlich willkommen geheißen wird, dann sei bitte misstrauisch. Solche Dinge sind es, die letztlich Gesellschaften umbauen, umfunktionieren und letztlich zerreißen.

Krisen nützen nur den „Großen“. Nicht alles können wir wissen oder vorausahnen. Aber wir können und sollten wachsam sein! Nutze diese entschleunigten Zeiten um ernsthaft über alles nachzudenken. Gesundheit, Familie, Gesellschaft, Fitness, Finanzen, Lebensführung. Das ist meine Bitte an Dich.

Wie es um Fr. Respektina bestellt ist

Es ist schon mega spät, jetzt, während ich diesen Artikel beginne zu schreiben. Es ist fast 0 Uhr. Und ein Telefonat mit Fr. Respektina ist gerade zuende gegangen.

Das heute wird ein etwas anderer Artikel. Es ist kein poetischer. Es ist wird einer aus der Praxis. Und es wird ein Artikel aus der Kategorie #Mindset.

Wie läuft das denn derzeit mit Fr. Respektina?

Mir geht es weniger um die Details der letzten Tage mit Fr. Respektina. Letztens verbrachte ich einen Abend bei Ihr zu Hause. Es war schön. Punkt. Mehr aber auch nicht, um ehrlich zu sein. Erwarte ich generell Weltwunder? Nein. Aber irgendwie dann doch schon ein besonderes Etwas. Ich will es aber auch nicht schlecht reden. Es war schön. Und… Punkt.

Dann hatten wir vor, aufgrund des Feiertags, uns nochmals zu sehen. Es kam ihr etwas dazwischen, wofür sie nichts kann. Jedenfalls wurde es nichts. Wir sahen uns nicht. Kommt vor. Nicht so wichtig, aus Sicht des langes Laufs. Aber wer betrachtet schon den langen Lauf, in einer Zeit, in der keiner mehr läuft. Und lange schon gar nicht.

So… da fällt mir gerade etwas ein. Letztens haben wir uns ausgesprochen, darüber wie unsere Vorstellungen von diesem „Kennenlernen“ sind. Wir hatten beide das Gefühl falsch verstanden zu werden. Da mir egal ist, ob ich eine Frau loslassen muss, gibt es bei nur geradeaus und klare Ansagen. Immer Vollgas, aber dosiert. Es stand kurzzeitig auf der Kippe, um ehrlich zu sein. Ich war kurz davor die Flinte ins Korn zu werfen. Im Laufe der Aussprache konnten wir unsere Ansichten dann jedoch doch übereinander bringen, bzw. besser gesagt sogar klarstellen, dass wir uns bislang in manchen Dingen missverstanden hatten. Und der Plan war fortan: Wir wollen einander kennenlernen, ehrlich und mit so viel möglicher gemeinsamer Zeit wie möglich.

Klingt ja alles fein, oder? Abwarten! 😉
Fr. Respektina schreibt nicht viel. WhtasApp und so. Sie telefoniert auch nicht viel. Außer unsere abendlichen Videofonate. Aber untertags…? Existiert sie für mich quasi nicht. Ist sie bei Anrufen von mir fast nie greifbar. Ruft sie maximal zurück, mit mehr oder weniger starker Verzögerung. Wie bei einer Zeitverschiebung zwischen Mexiko und Berlin. Zu ganz bestimmten Zeiten ruft sie auch mal von sich aus an. In einem ganz schmalen Zeitkorridor, an dem sie „bei ihrem durchgetakteten Tag überhaupt einmal kurz dazu kommt“. Achso. Ja, stimmt ja. Nachvollziehbar. Sie hat ja nur 24 Stunden. Und ich habe bei meinen Tagen wahrscheinlich noch mal einige Stunden mehr als sie. Was auch der Grund dafür ist, dass ich viel mehr Zeit dazu habe, mal kurz eine Nachricht zu schreiben oder warum ich lieber Telefoniere als nichts voneinander zu hören oder zu lesen. Mein Tag hat eben mehr als 24 Stunden, wusste ich bisher nur noch nicht. Danke für die Aufklärung.

Warum viele sog. „Coaches“ trotz ihrem Erfolg für mich keine sind

Es gibt doch dafür Zeitmanagement, oder? Um solche Probleme des Alltags zu meistern. Aber halt, wie gute Coaches heute sagen: „Zeit kann man nicht managen.“ Man kann seine 24 Stunden nur so aufteilen, wie man es für richtig hält. Manche Menschen bekommen dann Zeit ab. Andere eben nicht. Das ist kein Managen, denn wir haben immer genau 24 Stunden! Also auch ich. Aber eben auch Fr. Respektina. Haben die meisten Menschen aber nicht verstanden. Deswegen erzählen die meisten Coaches noch immer von der Mär des Zeitmanagements. Da sieht man mal, wie selbst hochbezahlte Coaches Zeug plappern, ohne sich Gedanken zu machen. Das ist wie mit dem Quantensprung und genauso wie mit der Olympiade. Ich lache mich jedes mal wieder halbtot, wenn Menschen davon sprechen. Okay ich gebe es zu, der Letzte hier ist nur für Hartgesottene nachzuvollziehen. 😉

Egal, es dürfen auch mal kleine Rätsel eingebaut werden. Habe ich hier übrigens noch nie gemacht. Aber coole Sache, eigentlich. Rätsel in meine Artikel einzubauen. Das würde es sogar noch interaktiver machen. Leider habe ich nicht genug Leser, die Zuschriften wären deshalb extrem rar. Aber eine mega Idee eigentlich, die Youtuber machen das inzwischen so, dass sie ganz viele Dinge verlosen. Verlosen finde ich aber albern. Da kann ja jeder teilnehmen. Wie blinde Passagiere. Aber irgend eine NGO kommt dann schon und rettet Dich. Und bringt Dir auch noch Deinen Gewinn von der Verlosung vorbei. Nun, Rätsel sind cooler! #RätselSindCooler

Die Aussprache

Ach, das war wieder so ein Gedankenausflug. Zurück zum Text. Der Tag nach der Aussprache war wie ausgewechselt. Plötzlich flatterten die Textnachrichten nur so rein. Wir telefonierten untertags. Wow. Geht doch. Doch halt?! Ja?! Zu früh gefreut… die nächsten Tage liefen wieder wie alles beim Alten. Kaum Nachrichten. Und der Gipfel war heute. In der Früh zwei kurze Nachrichten zugeflattert bekommen und den restlichen Tag keinerlei Interaktion. Nichts. Als wäre sie gestorben. Bis spät abends. Oder solche Dinge wie letztens auch schon mehrmals, dass Fr. Respektina plötzlich an einem Samstag Abend „einfach eingeschlafen ist“, obwohl wir gerade eben kurz aus dem Auto heraus telefoniert hatten und vereinbarten, dass wir in 15 Minuten in Ruhe weiter sprechen würden, wenn wir beide zu Hause angekommen sein würden. Es war noch nicht einmal 22 Uhr. Ja ne, ist klar.

Ja, lieber Bachelor vom Projekt Beziehung… „Du machst Dir da aber viel zu viel Kopf um die Sache“, höre ich es gerade beim einen oder anderen Leser laut Denken. Oder… alternativ auch: „Du stresst Dich da aber ganz schön rein! Bleib mal locker. Wie oft habt Ihr Euch bislang erst gesehen…?“ Yes. Wenn ich das Spiel nur inzwischen nicht genauso verdammt gut beherrschen würde. Es ist nie nur „ein Ding alleine“, sondern es ist die Mischung aus dem Gesamtverhalten, das mich misstrauisch werden lässt. Parallelen zu Fr. Kaufhaus werden sichtbar. Parallelen zu Fr. Schlange kommen ebenfalls hoch, wie kann es anders sein. Parallelen zu meinem eigenen Fehlverhalten, viele Jahre vor Fr. Schlange, triggert das in mir ebenfalls. Nur dass ich damals auf der „falschen Seite“ stand. Ich kenne das Spiel inzwischen aus zwei Perspektiven. Aus der Perspektive des Gelackmeierten und aus der Sicht des Lackmeierers. Für mich persönlich habe ich vor ein paar Jahren bereits beschlossen nie wieder irgendwen zu lackieren. Versprochen an mich selbst! Es muss auch wenigstens noch ein paar wenige ehrliche Menschen auf dieser Welt geben. In der trostlosen Zeit des Datinglebens.

Aber ich bin eben sensibel, wenn es… nennen wir es diplomatisch… „Ungereimtheiten“ gibt. Und das habe ich heute – leider wieder mal nur per Videochat – angesprochen. Sie hat ja kaum Zeit, die Gute. Und dabei habe ich der lieben Fr. Respektina etwas erklärt. Ich sagte ihr, dass ich ihr Lächeln süß finden würde, wie am ersten Tag. Dass sie eine intelligente Frau sei. Und attraktiv. Sie hätte mich nicht nötig. Sie würde ganz bestimmt immer wieder jemanden kennenlernen können. Sie sah mich etwas fragend an. Ich merkte, dass sie heute wie ausgewechselt war. Ich nehme ihr ehrlich gesagt kein Wort ab, von dem was sie erzählte. Details spielen keine Rolle. Sie wirkt einfach unglaubwürdig. Sich den ganzen Tag nicht zu melden, obwohl wenige Tage vorher noch vereinbart war, dass wir das fortan anders handhaben würden. Wasser predigen, Wein trinken? Ja sicher. Nicht mit mir.

Und dann holte ich kurz aus und teilte ihr unmissverständlich noch etwas mit. Nichts mehr über sie, denn das tat ich ja gerade. Ein paar Komplimente verteilen. Jetzt ging es uns mich! Und ich erklärte: „Mädchen, sieh mal. Es geht hier um Dich. Mach was Dich glücklich macht, kümmere Dich um Dich. Ich spiele keine Rolle. Sieh zu, dass Du glücklich bist. Was auch immer Dich glücklich macht. Kümmere Dich nicht um mich. Du bist eine selbstständige Frau. Und ich schaffe es auch alleine, in der Pfanne ein Spiegelei zu braten. Das bekomme ich gerade noch so in meinem Leben hin. Und weil das so ist, kann ich Dir sagen, dass ich bestimmte Dinge nicht mache. Und auch nicht nötig habe. Ich tue dann einfach das was ich früher immer tat. Ich bin dann eben wieder Freitag und Samstag nachts in dem Club A, dem Club B und in der Bar C. Da gibt es genug Mädchen, die nur spielen wollen. Ich will nicht spielen. Aber da gibt es genug davon. Ich bin kein Spieler. Aber ich komme damit klar. Mach Dir also um mich keine Sorgen. Aber sei Dir bitte klar, dass es das dann für mich war, wenn ich das Gefühl habe, gespielt zu werden.“

Ich weiß nicht ob meine Message wirklich angekommen ist. Wenn jemand spielt, spielt er. Manchmal ist ein Mensch auch in einer Situation, in der er mental nicht anders kann. Aber das ist nicht mein Problem. Ich kann mental anders. Ganz anders. Wie sagt Coach Cecil immer: #MentalIsAlles! 😉

So und darum sollte es mir im heutigen Artikel auch gehen: Was interessiert mich die eine Frau, die mir nicht das Gefühl geben kann, dass ich DER EINE bin. Suche ich IRGENDEINE? Nein. Suche ich DIE EINE? Absolut! Vielleicht interpretiere ich Dinge falsch. Vielleicht „meint sie es gar nicht so“. Darauf geschi**en. Es geht hier um mich und meine Gefühle. Es geht darum, wie Dinge bei MIR ankommen. Und letztlich, ob ich mich damit wohl und glücklich fühle. Mich interessiert nicht, ob sie den Nachbarn von gegenüber glücklich macht, ihren Chef oder sonstwen. Es geht um mich. Und das Recht nehme ich mir nicht nur heraus, sondern ich habe es gepachtet. Erbpacht. Notariell bestätigt.

Es ist ein extrem gutes Gefühl jederzeit eine Frau loslassen zu können. Ehrlich gesagt bringt es fast einen Hauch von Spaß mit sich, eine Frau loszulassen. Aber nur dann, wenn sie einfach nichts für mich ist. So wie Fr. Kaufhaus. Ihr einfach sagen zu können: „Es ist Zeit zu gehen!“. Weil ich mir nichts erhoffe. Wieso auch. Hoffnung ist etwas für die Menschen, die auf Glück angewiesen sind. In gesundheitlichen Angelegenheiten ist das manchmal nötig. Aber nicht wenn es um Beziehungen geht. Sind wir alle nur Dreck füreinander, oder wie? Ich mache mich nie wieder abhängig von irgend einer Frau. Jedes Nahrungsmittel hat ein eingebautes Ablaufdatum. Das gilt auch für Beziehungen, geplante Obsoleszenz, sozusagen. Sogar für die Phase des Kennenlernens gilt das. Nix mit Romantik, ja. Leider. So ist das Leben. #Redpill

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Aber was will ich mit all dem sagen? Einfach: Du kannst andere Menschen und ihr (Miss-)Verhalten nicht ändern. Du kannst unaufrichtige Menschen nicht korrigieren. Du kannst selbst ehrliche Menschen nicht korrigieren. Die sind zwar ehrlich, aber sie verhalten sich nicht so, wie es Dir gut tut. Du empfindest Dinge oder Verhaltensweisen dieser Menschen als „irgendwie nicht richtig“. Aber was kannst Du ändern? „Dein Denken!“, würden manche Persönlichkeitstrainierte jetzt sagen. „Klar, Du kannst jederzeit ändern WIE Du eine Situation betrachtest!“. Mental und so. Mindset und so. Das ist keine schlechte Aussage. Keine schlechte Antwort bzw. kein schlechter Rat. Aber ich gehe einen riesigen Schritt weiter: Ich will hier gar nichts daran kändern WIE ich es betrachte. Wenn MIR etwas nicht gut tut oder es sich FÜR MICH nicht gut anfühlt, dann ändere ich nicht meine Ansicht oder mein Gefühl. Weil ich weiß was ich will! Das ist der springende Punkt! Ich hoffe Du weißt das für Dich auch.

Sondern?

Ich kann die Situation nicht ändern. Das ist richtig. Ich könnte mein Denken aber ändern. Das ist auch richtig. Will ich aber nicht, haben wir gerade festgestellt. Also bleibt? Ich ändere nicht die Situation. Ich ändere den Menschen. Ich lasse los. Und suche mir einen neuen Lieblingsmenschen. So einfach ist das. Und früher hätte mir Pickup dazu geholfen. Da ich mich heute aber nicht mehr als Pickupper sehe, weil ich es „auch ganz natürlich“ schaffe neue Frauen kennenzulernen, ist es irgendwie einfacher als je zuvor. Ich kann das leider noch nicht statistisch unterlegen, seit Fr. Schlange. Seit dem Projekt Beziehung Teil 2. Das muss ich aber auch nicht. Ich beweise niemandem etwas, außer mir selbst. Es gibt keine Rechenschaft abzulegen. Fakefreie Zone.

Ich sagte anfangs, dass das ein mentaler Artikel wird. Darum geht es bei mir ja seit Monaten. Gehirnwäsche der besonderen Art. Der bisweilen sogar brutalen Art. Einmal spülen bitte. Reset. Nie ganz fertig, aber immer auf dem Weg. Und es ist ein so unglaublich unglaublich unglaublich befreiendes Gefühl… jederzeit… loslassen zu können. Aber nicht zu müssen. Und wenn es soweit ist, ist da eine Leere. Frei nach Eckhart Tolle. Stille, die entsteht durch die Leere. Und die Leere kann wieder mit wundervollen Dingen und Menschen gefüllt werden.

Morgen wollen wir uns treffen. Ich bin auf alles vorbereitet. Nach dem „heftigen“ Telefonat heute rechne ich mit allem. Auch mit einer Absage. Ideal, dann kann ich am Abend weggehen. Club A oder Club B oder Bar C, Ihr wisst schon… und wenn nicht? Dann verbringe ich die Zeit mit einem Menschen, bei dem ich mir nicht sicher bin, was er eigentlich möchte. Spielen oder künstlich gebremste Kennenlernphase spielen. Beides ist mir zu doof. Ich mache trotzdem mit. Mental bin ich aber nicht mehr dabei. Ich mime den stillen Teilhaber. Einfach nur zum Spaß. Um wieder einmal neue verrückte Facetten eines verrückten Lebens kennenzulernen. Wer weiß wozu das gut ist. Ich lasse mich also spielen. Meint sie. Meine aber nicht ich. Eigentlich cool, oder? Mental ist alles! 😉

Und das ist auch die Quintessenz des Artikels: Sieh zu, dass Du alleine klar kommst. Und zwar immer. Jederzeit. Überall. Lerne das Spiel. Lerne zu sehen, wirklich zu sehen, wenn jemand meint Dich zu spielen. Wie ein Computerspiel. Lerne zu sehen wenn Dich jemand verar***** möchte. Ob es tatsächlich so ist? Spielt keine Rolle. Es geht um Dein Gefühl. Deine Ansicht. Deine Sicht der Dinge. Es geht darum, ob die Frau Dir ein gutes Gefühl geben kann. Kann sie? Fein! Kann sie nicht? Lass sie los. Oder spiel mit. Aber lass Dich nicht spielen.

Und dafür ist es einfach nur Gold Wert, Optionen zu haben. Bzw. generieren zu können. Es gibt bei ca. 8 Milliarden Menschen auf der Welt, davon ca. 4 Milliarden Frauen, davon vielleicht 1 Milliarde im für mich interessanten und gebährfähigen Alter, garantiert IRGENDWO… DIE EINE… die cool ist. Die nicht spielen möchte. Bei der ich ich sein kann. Die einfach sie ist. Fertig aus, Mickey Maus. So einfach ist das. Dazu muss ich einfach nur etwas länger weiter meinen Weg gehen. Wird bestimmt noch cool. Freuen wir uns auf viele weitere Geschichten hier.

PS: Mit Fr. Distanz habe ich mich letztens nicht getroffen, wegen Fr. Respektina. Obwohl sie es mir angeboten hatte, weil sie relativ in der Nähe zu einer Schulung in einem Hotel war. Aber das ist es immer, was ich sage: „Mache Dir keine ernsthaften Gedanken zu irgendeiner Frau, solange Du nicht jeden Tag Deine Nächte mit ihr verbringst.“ Wenn sie die Richtige wäre und ist, dann ist sie nicht dort und Du bist da. Sondern sie ist neben Dir. Bedingungslos. Das alles ohne Mindfu**, auf Neudeutsch. Nicht nötig.

PPS: Ich hätte den Abend mit Fr. Distanz verbringen und ihr Angebot annehmen sollen, an dem Abend, wo es mal keine Distanz gab. 😉

PPPS: Mit Fr. Distanz habe ich seit ein paar Tagen wieder intensiveren Kontakt. Sie ist einfach cool, ich mag sie wirklich. Sie erzählt viel. Sie hat einen frechen und coolen Humor. So können sich Dinge ändern. Ich hatte sie schon fast ganz abgestoßen, nachdem sie – für mich gefühlt – nicht genug Interesse zeigte. Seither ist sie es, die ständig Kontakt sucht. Im November bin ich zwar erst wieder in ihrer Stadt. Aber inzwischen sind wir so weit, dass ich doch „bitte wieder dieses fliederfarbene Hemd“ tragen solle. Und wir könnten bei ihr kochen… danke, geht doch. Gute Frau.

PPPPS: Loslassen (können) ist der Schlüssel zu allem. Das ist so wertvoll. Aber es dauerte ein ganzes „verdammtes“ Projekt Beziehung inklusive Fr. Schlange lang, bis ich das begriffen habe. #MGTOW

Von 2 Dates und Marktwerten (Teil 3 von 3)

Im zweiten Teil dieser Serie (Von 2 Dates und Marktwerten (Teil 2 von 3)) behandelten wir das Thema Marktwerte von Frauen und Männern auf dem Datingmarkt. Außerdem gab ich sehr konkrete Ratschläge allgemeiner Art, für beide Geschlechter, um sich auf dem Tummelplatz der Liebenden bestmöglich positionieren zu können. Keine Platitüden, sondern harte Fakten. Dabei gab es sehr konkrekte Hinweise dazu, warum Vorsorge besser als Nachsorge ist. Ich schrieb außerdem zwei sehr persönliche Botschaften an alle Menschen meines bisherigen Lebensweges und außerdem an Eckhart Tolle. Desweiteren distanzierte ich mich von diesen ganzen psychologischen Verhaltensmustern und Gesetzmäßigkeiten des Datingmarktes. Es ist allerdings wichtig zu verstehen wie dieser funktioniert, was dort passiert und warum das alles so wirkt. Ablehnung bringt uns alle schließlich keinen Schritt weiter. Und zu guter Letzt gab es dann die Details des Date-Reviews mit Fr. Distanz.

Heute geht es um das Date 2 der inzwischen vergangenen Woche. Das mir viel gegeben hat. Auf ganz eigene Weise. Viel Spaß, wenn Du erfahren möchtest warum. Und wir gehen dabei auch der Frage nach, wie meine Fremdwahrnehmung derzeit aussieht. Über mich selbst – die Selbstwahrnehmung – gibt es ja ständig ellenlange Berichte von mir. Die Frage ist doch: Wie sehen mich Andere? Besonders außerhalb dieses Blogs.

Warum mir wichtig ist, wie mich Andere sehen

Ist das nicht ein Widerspruch, da ich doch sonst immer so felsenfest behaupte, mich nicht von außen triggern zu lassen und auf ablehnende Meinungen anderer Personen keinen Pfifferling zu geben? Mitnichten. Es ist kein Widerspruch, ganz einfach: Es gibt 2 Perspektiven. Die beiden oben genannten, Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung. Die zweifellos wichtigere der beiden ist das Selbstbild und die Selbstwahrnehmung. Weil wir subjektive Wesen sind und jeder Mensch für sich selbst denken und handeln muss. Niemand blickt aus den Augen Anderer (vom Themenfeld „Remote Viewing“ einmal abgesehen, aber damit habe ich mich noch nie beschäftigt). Wir sind keine Maschinen, denn die besitzen keine Selbstwahrnehmung. Jedenfalls noch nicht. Aber wir, wir schon.

Warum ist mir nun die Fremdwahrnehmung wichtig? Ist sie und ist sie auch wiederum nicht!
Hä? Wie nun?! Ganz einfach, wir nehmen zwei Fallkonstellationen an.

Beispiel 1:
Du tust etwas, von dem Du völlig überzeugt bist, etwas das Dir Spaß macht. Wir nehmen an Du bist beim Tanzen. Du tanzt für Dein Leben gerne. Du machst und tust und bist in Deinem Element. Du hast die größte Freude. Und nun kommt jemand (meistens ein Niemand) und erklärt Dir, dass Du „falsch“ tanzen würdest. Dass es „lächerlich“ aussehen würde. Dass „man so nicht tanzt“. Und sowieso wärst Du so gar nicht im Takt.

Lösung:
Gib genau null Komma gar nichts auf die Meinung dieser anderen Person! Diese Art von Meinungsäußerungen begegnen mir täglich. Überall. In der Arbeit, privat, in der Familie, ganz ganz selten selbst auch unter Freunden, hier im Blog auch. Es ist menschlich. Überall. Aber was bringt Dir das, Dir eine ablehnende Meinung zu etwas anhören… ja sogar anhören zu MÜSSEN… während Du zeitgleich die größte Freude im Leben daran hast, das zu tun was Du tust?! Nichts. Gib einfach nichts darauf. Hör es Dir am Besten gar nicht erst an, aber manchmal ist es aus sozialen Gründen nicht möglich vollkommen die Scheuklappen hoch zu ziehen. Manchmal müssen wir so einen Mist über uns ergehen lassen. Gut, dann lass Dein Gegenüber eben palavern. Geht auch vorbei. Mein Rat: Bleib bei Dir. Lass Dich nicht triggern. So lange Du Spaß und Freude daran hast, was Du tust… solange mach genau das weiter. Und je größer die Ablehnung ist, desto eher solltest Du Dir darüber im Klaren werden, dass Du mit großer Wahrscheinlichkeit alles richtig machst! Die Masse hast fast immer Unrecht! Bitte merken. Es gelten bis zum Anschlag zwei essentielle Devisen, womöglich zwei der wertvollsten Ratschläge fürs Leben:

  1. Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich erarbeiten!
  2. Das Feedback des Anderen sagt mehr über den Anderen aus als über Dich!

Denk darüber nach. Macht frei. Deswegen perlt negatives Feedback, das rein auf Meinungsäußerungen (!) basiert, an mir ab wie Regen von einem frisch gewachsten Lamborghini.

Und nun zur zweiten Fallkonstellation. Wo die Meinung Anderer und Dein Fremdbild plötzlich elementar wichtig werden.

Beispiel 2:
Wir nehmen wieder das Beispiel Tanzen. Du tanzt wieder für Dein Leben gerne und hast die größte Freude daran. Nun bist Du also auf dem Parkett und tanzt in einem Wettbewerb, die Weltmeisterschaft meinetwegen. Jetzt mag Deine Selbstwahrnehmung konstant gleich geblieben sein. Du empfindest Dich selbst womöglich als den besten Tänzer des Wettbewerbs, vielleicht sogar als den besten Tänzer der Welt. Alles gut. Nur hast Du jetzt eine entscheidende Komponente in diesem Fallbeispiel verändert bzw. unterliegst anderen Gesetzmäßigkeiten: Du hängst hier unmittelbar von der Gunst und dem Geschmack der Jury ab. Du magst aus eigener Selbstwahrnehmung heraus noch so toll tanzen. Das spielt aber für diesen Fall keinerlei Rolle. Faktisch ist es sogar umgekehrt: Du könntest Dich selbst als den miserabelsten Tänzer der Welt betrachten und erfüllt sein von Selbstzweifeln. Wichtig? Faktisch betrachtet nicht. Wichtig ist nur wie Dich die Anderen sehen, die Jury. Jetzt rückt das Fremdbild in den Fokus.

Lösung:
Spannend. Bevor Du überhaupt irgend etwas tust, musst Du zunächst verstanden haben auf welchem Terrain Du Dich bewegst. Spielst Du in Fallbeispiel 1 oder in Fallbeispiel 2? Ich behaupte: Die meisten Menschen merken gar nicht um was es gerade geht. Sie verhalten sich stets gleich. Sie „sind halt wie sie sind“. Klar, ist auch eine Möglichkeit. Eine kluge? Rhetorische Frage!
Du musst verstehen und wissen in wessen Show Du gerade spielst. Das Leben ist eine einzige Show. Und nichts ist schlimmer, als nicht verstanden zu haben, dass Du den ganzen Tag in ganz verschiedenen Shows spielst. Shows, deren Regeln NICHT Du machst. Du kannst entweder nach den Regeln des Regisseurs spielen und in dessen abgestecktem Rahmen gewinnen oder Du wirst täglich Deinen Kopf gegen Beton schlagen und Dich wundern, warum sich nie etwas für Dich zum Positiven ändert. „Ja, aber ich habe doch mein Bestes gegeben und verstehe nicht, warum ich so schlecht abgeschnitten habe!“ Kennst Du so vielleicht auch noch ganz gut aus Deiner Schulzeit? Aufwachen! Halloooo! Ja. Du sagst es doch. „Dein“ Bestes. Das ist aber nicht unbedingt auch „das Beste“ für den Regisseur oder für die Jury. Du hast das falsche Mindset! Eigentlich hast Du gar keins. Du bist ein unbewusster unreflektierender kleiner Junge (oder ein unreflektierendes kleines Mädchen). Nimm den Lolly aus dem Mund. Werde erwachsen. Und falls Du bereits erwachsen bist und noch tiefer in die Materie eintauchen möchtest, dann beschäftige Dich auf philosophischer Ebene gerne einmal mit dem sog. Höhengleichnis von Platon. Wikipedia oder so, zum Einstieg.

Zusammenfassung:
Feststellen, in wessen Show ich mich befinde! Sich selbst Fragen stellen: Wer ist hier der Regisseur? Nach wessen Pfeife soll ich tanzen? Wem muss meine Nase gefallen? Für wen hab ich hier zu performen? Dann schalte Deine Selbstwahrnehmung am Besten völlig aus. Sei einfach. Mach einfach. Fast wie eine Maschine. Du tust das gerade für Andere, nicht für Dich. Dein Lohn kommt danach. Wenn Du die Goldmedaille nach Deiner Performance und für Deine Show erhalten hast. Dann erst schlägt Deine Stunde.

Mir kann keiner erzählen, dass das Tanzen hier im Vordergrund steht. Du musst ja nicht zu diesem Wettbewerb fahren. Du kannst schließlich auch alleine zu Hause vor Deinem Spiegel tanzen. Dieselbe Choreografie. Oder nicht? Ich höre den Einen oder Anderen jetzt schon sagen: „Ja, aber mir ist das egal wie die Jury mich findet. Ich gebe mein Bestes, wenn es der Jury reicht, dann ist gut, wenn nicht, dann eben nicht. Mir egal. Hauptsache Spaß!“ Vergiss es, Du bist ein Narr, wenn Du so denkst. Damit nimmst Du Dich doch selbst nicht mehr ernst. Du hast den Kontext in diesem Fall nicht verstanden. Du befindest Dich in diesem Beispiel gerade in Fallkonstellation 1. Aber jeder halbwegs nicht komplett benebelte Mensch fährt nicht zu einem Wettbewerb ohne ihn nicht auch gewinnen oder bestmöglich abschneiden zu wollen. Also hör auf Dir in die Tasche zu lügen. Wenn Du wirklich kein Interesse am Ergebnis hast, dann bleib zu Hause. Und mache den Platz frei für Andere, die den Wettbewerb ernster nehmen. Aber davon gehe ich bei Dir einfach nicht aus. Sonst wärst Du nicht hier auf meinem Blog, richtig?! Richtig?! RICHTIG! 😉

Was hat das alles mit mir zu tun?

Wenn ich eine Frau date, dann muss mir die Frau gefallen. Keine Frage. Aber es gehören immer 2 Personen zu dieser Show. Es gibt 2 Regisseure. D.h. ich muss auch der Frau gefallen. Es ist – gar nicht einmal auf eine einzelne Frau bezogen – nichts anderes als ein Wettbewerb. Der Dating-Wettbewerb. Du kannst hier immer „so sein wie Du bist“ und hoffen, dass irgend eine Jury Dich toll findet. Oder Du kannst speziell für den Wettbewerb trainieren. Entscheide selbst. Ich kann nur sagen, dass ich durch den Weg der Persönlichkeitsentwicklung und die vielen Tränen und den Schweiß, den das Ganze mich gekostet hat, viel weiter gekommen bin als in meinem gesamten Leben zuvor ohne all die Anstrengung. Mach bitte nicht den Fehler zu glauben, dass ich mich verstellen würde, um einer Frau zu gefallen. Sicher nicht.

Das sind getrennte Dinge. Aber wenn ich weiß, dass Frauen nun einmal nichts von Politik, der Börse oder der Wirtschaft hören wollen, dann erzähle ich ihnen davon auch nichts, jedenfalls nicht beim ersten Date. Habe ich früher gemacht, hat aber so gar nichts gebracht. Wenn ich inzwischen (zig Dates weiter in der Entwicklung) weiß, dass Frauen emotionale Wesen sind (exorbitant stärker als Männer), dann spreche ich doch lieber über Freiheit, Wünsche, Abenteuer, Sehnsüchte. Das triggert andere Gehirnregionen. Und jetzt könntest Du wieder sagen: „Oh mein Gott!!! Du bist ja so ein abgestumpfter Pickupper, der Dinge nur sagt, damit sie der Frau gefallen. Du spielst ja mit der Frau! Widerlich! Du bist ein menschenverachtender kleiner Manipulator!“ Ich spiele gar nichts. Und menschenverachtend bin ich sicher nicht. Falls Du so denken solltest, was ich nicht glaube… aber falls, dann scroll nochmal hoch, was waren oben die beiden essentiellen Ratschläge, die ich gab? 🙂 Ratschlag 2 lautete: Das Feedback des Anderen sagt mehr über den Anderen aus als über Dich!

Sollte also jemand tatsächlich auf solche absurden Gedanken kommen, dann könnte ich das nicht ernst nehmen. Sorry. Aber ich weiß ja, dass hier durchaus auch mal ganz vereinzelt (zum Glück nur vereinzelt!) Beta-Männer mitlesen oder Möchtegern-Alpha-Frauen. Ich will für diese kleine Minderheit (!) nur klarstellen, dass ich NICHT so denke. Okay? Alles gut. Dann können wir jetzt fortfahren. Also nicht Ford fahren, sondern fortfahren. Danke. 🙂

Weiter in der Story: Ich habe mich entwickelt. Inzwischen macht es mir einfach mehr Spaß mit Frauen über Sehnsüchte, Kindheitsträume, Wünsche, Abenteuer und Reisen zu sprechen. Und über die Börse spreche ich mit anderen Menschen. So easy. Das ist die Lösung. Ich sorge weniger mehr „künstlich“ für Knistern auf Dates. Eine riesige Schwäche war das von mir früher, deshalb haben so viele Dates am Anfang kein Folgedate ergeben. Bin ich mir heute jedenfalls sicher. Ich brauchte ca. 50 erste Dates (haha, ein Filmtitel!), um das zu verstehen. Weil ich zu wenig selbstkritisch war. Ich hatte es einfach nicht verstanden. „Ich war einfach ich selbst“, so wie die ganzen tollen klugen Ratschläge von Freunden und der Familie für gewöhnlich lauten. Mit dieser Herangehensweise gewinnst Du allerdings keinen Blumentopf. Nicht einmal eine Plastikrose auf dem Volksfest. Ich hatte viele Frauen angesprochen und dementsprechend viele Dates erreicht. Ehrlich gesagt waren da Mega-Granaten dabei. Optische Sahne-Hasen. Ganz viele 7er, einige 8er, ein paar 9er. Eine 10 habe ich in meinem Leben noch nie vergeben, da bin ich zu kritisch glaube ich. 🙂 Und die Dates liefen immer relativ ähnlich ab, ich dachte mir immer nur „ich könnte einfach ich selbst sein“. Kannst Du. Aber so verlierst Du!

Das läuft überall im Leben so

Nehmen wir an, Du möchtest Geld verdienen. Und Du hast die Idee des Jahrtausends und hast einen wahnsinnig tollen neuen Kühlschrank entwickelt. Den Fluxbox-Kühlschrank-1000. Den hast Du konzeptioniert, entwickelt und produziert. Nun gehts ans Marketing und an den Vertrieb. Wie machst Du das? Ich würde mir erst einmal Gedanken machen wo Du gerade stehst. Bist Du in der Wüste oder in der Antarktis?! Ich hoffe Du verstehst die Metapher. Und ich merke, dass die meisten Menschen schlichtweg nicht das Bewusstsein besitzen, um sich über so etwas Gedanken zu machen. Die Meisten möchten Kühlschränke in der Antarktis verkaufen. Da es „sowieso schon so kalt ist!“ Hääää?! Waaaas?! Was ist das für eine Logik? Kühlschränke verkaufen wo es „sowieso schon so kalt ist“?! Waaaas? Erde an Kühlschrank-Verkäufer: „Housten, wir haben ein Problem!“

Versteh mich nicht falsch, Dein Kühlschrank ist bestimmt gut. Du bist studiert, ein echt kluges Kerlchen oder eine kluge Kerline. Aber es ist die falsche Show! Aufwachen. Nimm die Kiste mit, geh in die Wüste und Du wirst der reichste Mann von Babylon! Dein Produkt ist doch gut. Alles steckt doch längst in Dir. Aber Du musst Deine Qualitäten an den Markt adaptieren. Und nicht versuchen den Markt an Deine Qualitäten zu adaptieren. Das schaffst Du nicht. Der Markt ist der Markt. Der hat eigene Regeln. Du bist nicht der Erfinder und auch nicht der Regisseur des Marktes, merk Dir das! Aber vielleicht schadet es Dir auch nicht, wenn Du erst Deine eigenen 50 ersten Dates haben musst, um das zu verstehen! 😉 Ich zeige Dir hier nur die Abkürzung, das ist alles. Nimm es als Angebot an. Oder geh Deinen Weg weiter. Feel free.

Echte Verhaltensänderung ist möglich. Persönlichkeitsänderung. Sonst würde ich das alles doch nicht machen. Du wirst von Tag zu Tag besser. Du musst Dich mit dem von Dir gewünschten Thema in der Tiefe beschäftigen. Also habe ich angefangen zu studieren. Thema: „Wie lerne ich eine Frau kennen?“ Anfangs war es eher eine Therapie für mich, mit dem Pickuppen zu beginnen. Daraus wurde ein Selbststudium. Inzwischen könnte ich vielleicht sogar schon Dozent sein. Vielleicht bin ich es auch schon, wer weiß. Es macht mir Spaß. Und ich weiß, dass das funktioniert, was ich tue. Ich bin nur „beziehungsunerfahren“, aber nicht datingunerfahren. Das sind zwei verschiedene Dinge. Und ich bin stolz darauf, kein abgestumpfter Holzklotz zu sein. In mein Herz sind bisher nur sehr wenige Menschen hinein gekommen. Wer kann das schon von sich behaupten. Selbstwert. Selbstachtung.

Wie lief das Date 2 dieser Woche?

Ich habe bis jetzt noch kein Wort über die Frau verloren. Es gab dafür eine lange Herleitung. Du wirst später verstehen warum. Zuerst möchte ich ihr einen Namen geben, aus Respekt ihr gegenüber. Weil ich ihre Art respektvoll fand, sehr sehr respektvoll. So eine Frau habe ich so noch nie erlebt. Sie ist feminin, sie ist höflich, gut erzogen, extrem darauf bedacht, dass auch ich mich wohl fühlte. Aber das Herausragende war ihre respektvoll zurückhaltende Art. Sie war sehr darauf bedacht nichts Falsches zu sagen. Keine blöden Sprüche, kein dummes Getue. Das Gegenteil eines normalen Dates. So noch nie erlebt. Danke an den Himmel dafür, dass ich das auch noch mal erleben durfte.

Deswegen nenne ich Dich – aus respekt – einfach Fr. Respektina. 🙂

Das Date war für mich sehr besonders, da ich viel über mich lernen durfte. Und den Spiegel vorgehalten bekam. Warum? Ich frage Frauen auf Dates sehr gerne spielerisch (wichtig!) solche Dinge wie:

  • Wann war Dir klar, dass ich Interesse an Dir haben könnte?
  • Wann warst Du Dir sogar sicher, dass ich Interesse an Dir habe?
  • Wann war Dir klar, dass ich Dich wiedersehen möchte?

Und umgekehrt auch:

  • Wann hast Du Dir gedacht, dass Du mich sympathisch findest?
  • Wann hast Du Dir gedacht, dass Du mich wiedersehen wollen würdest?
  • Hättest Du mich nach einem Date gefragt, wenn ich es nicht getan hätte? Und wenn ja, wann?

Fragen dieser Art liefern Antworten, die Du von niemand anderem dieser Welt bekommen kannst. Es ist kein „was wäre wenn“, sondern Du bekommst direktes Feedback. Ich kann Dir das nur empfehlen mir gleich zu tun. Das sind Antworten, bei denen Du extrem gut zuhören musst. Halt Deine Klappe und höre Deinem Gegenüber einfach zu! Jetzt lernst Du extrem viel über Dich. Über Deine Fremdwahrnehmung! Bingo! Genau darum die lange Herleitung! Meine Texte sind kein Selbstzweck, jede Zeile ist es wert gelesen zu werden. Geduld zahlt sich hier aus. 😉

Ich kann Dir auch versichern, dass es unendlich viel Spaß macht über diese Fragen zu sprechen. Für beide ist es in der Regel eine „knisternde“ Situation, die „Wahrheit“ Preis zu geben. So war das auch an dem Tag. Wir haben gelacht, wir haben überlegt. Wir haben zugegeben. Wir waren verwundert. Wir waren überrascht. Wir haben uns gefreut. Und dabei geflirtet.

Du kannst also ein tolles Date verbringen und etwas über Dich lernen und auch dem Anderen die Möglichkeit bieten, über sich zu lernen. Und es muss nicht über Börse, Finanzen und Politik gehen. Auch wenn Du für diese Themen brennst. Es gibt also auch andere Themen, die Spaß machen. Für die Du brennen kannst. Und wenn Du damit das Ziel erreichen kannst, nämlich mit dem anderen Menschen eine tolle Zeit zu verbringen, dann tu das. Deswegen hast Du Dich weder verstellt noch bist Du ein routinierter Pickupper gewesen, der irgendwen manipuliert hat. Das wird den Pickuppern für gewöhnlich gerne vorgeworfen. Ich kann mich dem allgemeinen Vorwurf nicht einmal erwehren. Aber für mich gilt dieser Mist nicht. Ich bin ich. Mir egal, was irgendwelche anderen Typen tun.

Und wie ist nun mein Fremdbild?

Wie mich Fr. Distanz sieht, hatte ich ja schon in den beiden letzten Artikeln angerissen. Fr. Respektina hatte ich ja auf der Terasse eines Lokals angesprochen. Sie saß mit ihren beiden Freundinnen an einem 4er Tisch. Ich saß am Nachbartisch, alleine. Mit meinen Kopfhörern beim Youtube-Vorträge-Hören.

Und jetzt beschreibe ich zunächst das Ganze aus meinem Selbstbild, die Ich-Perspektive:
Ich setzte mich an den Tisch, es hätte auch andere freie Tische gegeben. Aber ich setze mich immer gerne in die direkte Nähe von Frauen. Besonders wenn sie ohne männliche Begleitung sind. Ich sprach sie sehr früh schon sehr allgemein an. „Guten Appetit“, oder „was habt Ihr da in Euren Gläsern? Kenne ich noch gar nicht!“ (es war Lillet Wild Berry). Einfacher Smalltalk. Dabei versuche ich mich auf alle 3 Damen gleichermaßen zu konzentrieren und dabei allen 3 in die Augen zu blicken. In dem Fall gefiel mir nur die spätere Fr. Respektina. Dennoch unterhalte ich mich erst einmal mit allen weiter. Mache zwischendurch auch Pausen, habe wieder meine Kopfhörer eingesetzt und weiter meinen Youtube-Vortrag angehört. Nur keine Bedürftigkeit. Bis jetzt ist ja nichts passiert, Angel auswerfen und nicht gleich wie wild versuchen sofort einzuholen. Einfach mal 2 Schritte zurück treten. Nach ein paar Minuten, als die Gerichte serviert wurden, habe ich mich wieder ins Gespräch begeben. Plötzlich passierte etwas seltenes: Fr. Respektina stellte mir vereinzelt Fragen. Das ist immer ein starkes Interessenssignal. Ich sprach etwas mehr mit ihr, danach wieder mehr mit den Anderen. Und gegen Ende wieder mehr mit ihr. Dabei drehte ich mich etwa zu Beginn des letzten Drittels der gesamten Konversationszeit etwas in ihre Richtung, da sie mir schräg gegenüber saß. Ich drehte also Füße und Körper in ihre Richtung und unterhielt mich weiterhin mit ihr und vereinzelt auch mit den anderen beiden Damen.

Und nun beschreibe ich das aus meinem Fremdbild, also aus der Fr. Respektina-Perspektive:
Ich sei von Anfang an sehr charmant gewesen, überhaupt nicht aufdringlich. Auch als ich mich zwischendurch wieder meinen Kopfhörern gewidmet hätte, fand sie das nicht merkwürdig, sondern unaufdringlich und gut. Dass ich ihnen auch genug Freiraum gegeben hatte, sich wieder untereinander zu beschäftigen. Sie hätte mich sehr früh schon als sehr sympathisch empfunden. Ihr habe gefallen, wie ich mich mit allen unterhalten habe, welche Fragen ich gestellt hätte und welche Themen ich angerissen hätte. Sie fand mich charmant, aber gleichzeitig sehr direkt und offen. Das schätze sie sehr, wenn ein Mann auch direkt sei. Ihr sei klar gewesen, dass ich Interesse an ihr hatte, ab dem Zeitpunkt, an dem ich begonnen hatte, ihr erste konkrete Fragen zu stellen, beispielsweise über ihren Wohnort und ihre Gegend. Bis dahin sei ihr das nicht klar gewesen, da ich mich mit allen 3 gleichermaßen unterhalten hätte. Übers Feiern und Weggehen am Wochenende und sonstige allgemeine Themen. Als ich allerdings anfing, mich etwas mehr ihr zu widmen, spürte sie ein intensiveres Interesse meinerseits. Außerdem hätte sie dieses Lächeln in meinem Blick bemerkt. Sie sei sehr aufmerksam und achte sehr auf ihr Bauchgefühl. Ihr wäre sehr früh (!) bereits klar gewesen, dass sie auf ein Date-Angebot von mir eingehen würde. Und absolut sicher, dass ich starkes Interesse an ihr gehabt habe, sei sie sich gewesen, als ich mich mit meinem Körper etwas in ihre Richtung drehte. Sowohl mit den Beinen als auch mit dem Oberkörper. Sie hätte es toll gefunden, dass ich sie ganz konkret nach einem Date gefragt hätte. Und sie habe sich über mein Kompliment bezüglich ihres süßen Lächelns gefreut.

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Was lerne ich daraus?

Nicht neu daran ist für mich wieder einmal die totale Bestätigung dafür erhalten zu haben, was der vermutlich wichtigste Leitsatz eines Mannes auf dem Weg zu seiner Traumfrau ist: ATTRACTION ISN’T A CHOICE!
Bitte aufschreiben. Merken. Einrahmen. Laminieren. Übers Bett hängen!

Dieses Date war für mich ein 6er im Lotto!
Selbstbild und Fremdbild passen hier zu 100% überein! Wie die Faust aufs Auge! Bingo!

Nicht nur, dass ich mich so verhielt, wie ich mich verhalten wollte und wie ich auch bin. Sondern es kam auch genau so an, wie ich möchte, dass ich ankommen soll. Außerdem bemerkte sie sowohl, dass ich mal ihr und mal der ganzen Gruppe mehr Aufmerksamkeit zukommen ließ als auch, dass ich meine Körpersprache und Haltung ihr zuwendete. All das tat ich bewusst. Ich ging absichtlich nicht von Anfang an nur auf sie ein, sondern unterhielt mich sogar sehr bewusst stärker mit einer ihrer Freundinnen. Wobei diese Freundin gar nicht mein Typ war.

Exakt! Genau darum ging es mir. Genau das wollte ich erreichen. Sowohl die Show mit der Verteilung meiner Aufmerksamkeit den Dreien bzw. ihr gegenüber als auch der sehr bewusste und gezielte Einsatz meiner Körpersprache waren von mir genau so gewollt und bezweckt. Und genau so kam es auch noch „charmant“, „offen“ und gleichzeitig „direkt“ an.

Nochmal, für mich ist dieses Date ein 6er im Lotto. Weil ich in dieser frühen Phase des Projekts Beziehung Teil 2 erfahren durfte, dass mein Selbstbild das repräsentiert, was an Fremdbild auch gut ankommt. Man nennt das „kongruent sein“. Authentisch. Man tut das was man tut nicht verstellt, sondern „weil man so ist“. Perfekt. Das ist für mich die größte Motivation auf meinem aktuellen Weg. Es ist für mich wie eine Auszeichnung. Dass meine Körpersprache, meine Gesprächsthemen und meine Art genau das repräsentieren was es repräsentieren soll. Eine charmante und zugleich männliche Art. James Bond näher als einem Rocker. Ihr war also von Anfang an klar, dass das eine Sache zwischen Mann und Frau werden würde. Und genau das ist mir wichtig. Dass ich als Mann wirke, nicht als Nice-Guy. Können Rocker bestimmt auch, aber ich mag es eben lieber geschüttelt, nicht gerührt.

Und gleichzeitig merke ich damit, dass mein derzeitiges starkes Mindset genau das Richtige ist. Innere Stärke strahlt aus. Zieht an. Ohne überheblich zu sein. Ich kann innerlich extrem stark sein und nach außen hin total charmant wirken. Das widerspricht sich gar nicht. Ich würde es umgekehrt behaupten: Vielleicht ist das Eine auch die Bedingung für das Andere? Zumindest wenn es authentisch sein soll. Sich selbst permanent Fragen zu stellen und neugierig zu sein, spornt mich total an. Nur dadurch kann ich lernen und als Mensch wachsen.

Wie ging oder geht es mit ihr weiter?

Um ehrlich zu sein ist mir das in der Phase nicht wichtig. Dafür habe ich zu viele erste Dates gehabt. Ich finde sie toll, das Date verflog zeitlich gefühlt wie der Wind. Es machte Spaß. Sie ist eine wirklich „andersartige“ Frau, positiv gesprochen. Aber es gibt auch hier rote Flaggen. Marktwerttechnisch betrachtet ist das nämlich wieder meine alt bekannte Nummer: Frau mit Kind(ern). Ohje. Was ist da nur los?! Was soll das, liebes Schicksal?! Warum wirfst Du mir immer Frauen mit Kindern auf den Weg?!

Aber gut, spielt sowieso nur eine untergeordnete Rolle. Der Kontakt war zunächst danach nur sehr kurz und knapp, auch wenn sie sich unmittelbar nach dem Date für den tollen Abend bedankte. Irgend etwas wirkte auf mich seither erstmal merkwürdig. Ein Telefonversuch blieb unbeantwortet. Am nächsten Tag die kurze Nachricht, dass sie schon geschlafen hätte. Auch wenn noch die Frage angehängt war, was ich denn so gemacht hätte. Jedoch kein Rückruf. Komisch, wenn ich mehr Interesse habe, dann rufe ich zurück. Oder nicht? Ich glaube ich bin einfach anders als alle anderen. Egal, geschenkt. Aber auf nochmalige Nachfrage zu telefonieren, kam Stunden später nur, dass sie unterwegs sei. Gut, auch geschenkt. Aber dann bin ich auch geschenkt. Und eigentlich war für Sonntag ein Date vereinbart. Aber ohne eine Uhrzeit oder einen Ort auszumachen, empfinde ich das nicht als große Bemühung ihrerseits. Wirkt einfach desinteressiert.

Es ist immer so: Es ist immer irgendwas, mein alt bekannter Spruch hier. Es kann noch so gut laufen auf dem Date. Aber irgendetwas stimmt danach meistens nicht mehr. Wer weiß, vielleicht nimmt sie so ein Date auch einfach nicht so ernst wie ich. Ich bin da anders. Für mich ist ein Date ein Date. Und nicht ein „ich habe mir mal kurz die Zähne geputzt“ oder „Moment, ich muss noch schnell den Müll herunter bringen“. Es ist für die meisten Menschen wohl eher mehr Pflicht als Sahnehübchen des Lebens, so ein Date. Kommt mir so vor. Es ist für mich schon ein Unterschied, ob ich mit einem Menschen Zeit verbringe oder nicht. Und Menschen lässt man nicht stehen.

Jetzt mal etwas, das ich bisher noch nie in einem meiner Artikel gemacht habe. Ich unterbreche mal kurz, rufe sie mal eben an und schreibe dann hier weiter. Live-Event! 😉

So, Telefonat vorbei. Sie hob sogar ab, Weltwunder. Also sie hätte sich nichts dabei gedacht, dass sie so kurz geantwortet hätte. Sie würde mich gerne heute sehen (zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ist es Sonntag). Sie war sich auch nicht sicher, ob ich denn schon wach sei, da ich an den Wochenenden gerne auch feiern gehen würde. Sie entschuldigte sich dafür, dass das wohl falsch bei mir angekommen sei. Ihre Absicht sei nicht gewesen mir den Eindruck zu vermitteln, dass sie kein Interesse mehr an einem weiteren Date hätte. Da haben wir sie wieder, die Fr. Respektina. Entschuldigung sagen kann sie also. Nun, ich habe ihr am Telefon schon gesagt, dass ich damit rechnete, dass das Date heute nicht mehr zustande kommt. Und ich meine Zeit einigermaßen einplanen müsse, da ich so viele Dinge zu tun hätte. Also erklärte ich ihr, dass ich in jedem Fall zunächst noch Sport machen würde und kochen und wir uns dann erst am späten Nachmittag treffen könnten.

Was genau so stimmt. Sport und Ernährung sind sowieso die beiden größten Zeitfresser. Danach Lesen und Weiterbildung. Danach meine Finanzen. Dann ist der Tag auch ohne Date ganz gut vorbei. Wenn ich da noch ein Date reinquetschen soll, möchte ich das gerne schon einen Tag vorher wissen, besser zwei. Ich bin nicht Netflix und ich bin kein Stream, der auf Abruf bereit steht. Was ist nur aus dieser Welt geworden?!

PS: Das zweite Date mit Fr. Respektina war ebenfalls echt toll. Ich will mal noch nicht zuviele Worte darüber verlieren. Sie ist und bleibt eine interessante Frau. Etwas geheimnisvoll. Meine ersten Eindrücke haben sich bestätigt. Sie ist respektvoll. Respektina passt so. Sie bringt die klassischen femininen Attribute einer Südländerin mit. Gepaart mit deutschen Tugenden. Ideale Konstellation. War vermutlich nicht das letzte Date. Und so wie ich das sehe, sucht sie ebenfalls etwas Festes. Ob ich überhaupt schon wieder eine Beziehung möchte? Puh! Aber ich werde jetzt erstmal in den Urlaub fliegen. Komisch irgendwie, in dieser frühen Phase des Kennenlernens.

PPS: Ich würde sie schon gerne wiedersehen. Ich mag sie. Ich finde sie cool, obwohl sie gar nicht cool wirkt. Sie ist natürlich und fast komplett ungeschminkt. Das alleine macht sie schon sympathisch.

PPPS: Ihr seht also: Wie gering meine Ansprüche eigentlich sind, ist schon der Wahnsinn. Ich freue mich wie ein kleiner Junge im Süßigkeitenladen, wenn ich einfach mal einen normalen Menschen daten darf. Traurig, dass ich das so sagen muss. Schön, dass ich es gerade deswegen nach langer Zeit mal wieder erleben darf.

PPPPS: Vergleiche zwischen vergangenen Partnerinnen soll man nicht tun. Ganz vermeiden kann das aber auch niemand, glaube ich. Fakt ist aber: Im Gegensatz zu Fr. Schlange habe ich sie nicht in einem Edel-Club kennen gelernt. Sondern einfach im Alltag (Essen in einem Lokal). Das wäre ja schon mal ein besseres Omen, um nicht wieder von einem Party-Girl restlos über den Tisch gezogen zu werden. 😉 Andererseits bezweifle ich, dass mir das je wieder in der Form passieren könnte. Schließlich sind wir hier in Teil 2 und nicht mehr in Teil 1. Teil 1 handelte darum wie ich eine Frau kennen lerne. Das kann ich inzwischen. Teil 2 geht nicht mehr darum. Teil 2 geht darum, wie ich mit meiner Traumfrau glücklich bleiben kann. Nicht nur werden. Sondern bleiben. Andere Show, anderes Spielfeld. Vorhang zu. Danke.

Eine wie (fast) alle – Fr. Fashion

Irgendwie hat es mich erst heute gepackt, einen Artikel zu schreiben. Am Wochenende kam es ja zum Date Nr. 3 mit Fr. Fashion. Der Titel verrät natürlich schon ein bisschen was. Oder auch schon fast alles. Aber ein paar Details sind auf jeden Fall berichtenswert.

Sie kam direkt zum Start mit einer tollen Story um die Ecke: „Hey, es tut mir wirklich leid und ich weiß, dass wir uns heute Abend ganz entspannt Zeit füreinander nehmen wollten. Aber meiner besten Freundin geht es nicht gut. Sie hat gestern Abend herausgefunden, dass ihr Freund sie seit einem Jahr mit einer anderen betrogen hat.“

Es ist immer irgendwas

Info und Anekdote am Rande:
Erster Gedanke dazu in mir, innerlich schmunzelnd: „Hey! Das ist die Story, die Du als Pickupper normal bringst, wenn Du so schnell es geht das Date verlassen willst.“ Dann tust Du einfach so als hätte Dir gerade Dein bester Freund geschrieben und nimmst das als Vorwand, das Date zu verlassen. Natürlich nur, wenn Dich die Frau einfach nur tierisch langweilt. Ich habe das bisher noch nie gemacht, finde es persönlich auch albern. Wenn ich keinen Bock auf eine Frau habe, dann sag ich ihr das inzwischen direkt ins Gesicht, stehe auf (…zahle meinen Teil der Rechnung…) und gehe einfach. Egal was sie sagt. Lebenszeit ist kostbar und meine eigene mir persönlich am Meisten. An der Stelle kann ich auch auf einen früheren Artikel von mir zu diesem Thema verweisen (Meine neue Art „Tschüss“ zu sagen). Hat schon fast einen philosophischen Touch.

Das Doofe war, dass wir beide bereits einen gewissen Weg auf uns genommen hatten. Hätte mir die Trulla – äh Entschuldigung, ich meine natürlich „die Liebste“ – gesagt, dass sie so eine Story im Gepäck hat, dann hätte ich das Date sofort abgeblasen. Das bringt doch nichts. Entweder hat sie Bock auf und Zeit für mich oder eben nicht. Aber es war so, dass wir nun schon voreinander standen. Sie dann direkt heim schicken wollte ich auch nicht. Sie schob nochmal ein: „Es tut mir wirklich leid. Aber wir haben ja Zeit füreinander, nur nicht ganz so lange. Wir machen es uns entspannt und genießen die Zeit, ich muss ja auch erst gegen Mitternacht los.“

Zweite innerliche Reaktion von mir: „Hm. Wahrscheinlich wartet Dein Freund zu Hause auf Dich. So selten wie Du Dich seit dem ersten Kontakt meldest bzw. auch spontan NICHT ans Handy gehst, wenn ich einmal anrufe.“

Die ganze Story mit ihr hat mir ab dem ersten Tag bis zum Himmel gestunken. Sie habe ständig viel zu tun und ihr Terminplan sei schon ziemlich voll und sie unternehme immer so viel und bla bla. Ich glaube einfach, dass sie (mindestens) einen Typen hat. War mir aber egal, weil ich es nicht weiß. Und da ich ein freier Mensch bin, schaue ich mir Dinge erstmal frei an. Ich mache mir zwar Gedanken, aber ich lebe nicht in Interpretationen.

Jedenfalls fand ich sie noch nie Weltklasse, aber interessant genug, um ihr die Chance zu lassen, mich vom Gegenteil zu überzeugen. Hat sie nicht geschafft. Soviel vorweg. 🙂
Das Date an sich lief relativ unspektakulär. Ja, gemeinsam gekocht. Wobei ich den Hauptteil der Arbeit tat. Sie stellte sich beim Vorbereiten bzw. Kochen aber auch an wie ein Pferd, das Eier legen soll. Naja, die heutige Generation halt. Außer Tiefkühlpizza in den Ofen schieben kennt die nix und kann auch nix. Das Essen war aber gut. Ist mir gut gelungen. Muss mich durchaus selbst loben. Garnelen in Knoblauch-Öl, dazu einen gemischen Salat und ein frisches dunkles Baguette. Hm. Für die Trulla hab ich meinen sonst so stringenten Ernährungsplan für den Tag aufgegeben. Abends gibts bei mir normal nur Low Carb. Ja, es war alles okay bis dahin. Wir haben gelacht, ja. Wir haben Spaß gemacht, ja. Aber spektakulär war es nicht. Muss es ja auch nicht immer sein, schon klar. Wenn…? Ja wenn da nicht diese Sache mit der Stimmung gewesen wäre…

Wenn die Zicke zickt, aber der Mann nicht mitmacht

Sie kann zwar weder Kochen, noch fleißig sein (z. B. den Tisch von sich aus decken) noch… sonstwas (okay, der ist böse *hehe*). Dafür kann sie aber ganz gut Weißwein und sonstigen Alkohol trinken… und ihn nicht (!) vertragen. Nachdem die Gute dann doch ein paar Dinger gebechert hatte, sprach sie „komplizierte Themen an“, wurde zickig und die eigentlich relativ entspannte Stimmung kippte plötzlich. Ich hätte das Kippen verhindern können. Definitiv. Ich hätte die heiklen Themen umschiffen können. Aber nee, sicher nicht, Freunde! 🙂

Ich bin nicht mehr der Pickupper aus Teil 1. Ich bin inzwischen ganz anders drauf. Ich stehe ganz anders zu meinen Themen, zu meinem Charakter und zu meinem Ich. Und mein Ich weicht nicht aus, wenn es haarig wird, nur um… ja was eigentlich? Um etwa eine Frau in die Kiste zu bekommen, die ich mindestens mal charakterlich gar nicht toll finde? Sicher nicht. 🙂 Also – darauf angesprochen – habe ich meine Ansichten rausgedonnert, wie sie gerade daher geflogen kamen. Auf jede ihrer noch so abstrusen Ansichten gab es von mir meinen passenden Standpunkt. Ehrlich und fair, die schnellste Art mich kennen zu lernen.

Beispiel? Ob ich Kinder möge? Ja ich mag Kinder, dazu stehe ich. Ihre Aussage: „Ich hasse Kinder!“ Das ist nur ein Beispiel für viele Dinge, die da an heißer Luft von ihr in den Raum geblasen wurden. Wie kann man Kinder hassen? Hä?! Jeder von uns war mal Kind. Das würde ja bedeuten, dass sie sich selbst hasst. Wobei… jetzt wird mir alles klar! 🙂

Ich wusste zwischendurch ehrlich gesagt nicht, ob ich weinen oder lachen soll. Ausbreiten und weiter ins Detail gehen möchte ich hier gar nicht, das ist sie nicht wert, die Frau. Nicht mal als gutes Date-Review taugt das. Es war einfach gehirngewaschen, Frauen sollten lieber Karriere machen und der Mann sollte zu Hause bleiben und überhaupt hätten Mütter zu Kindern keine engere Bindung als die Väter. All solches Zeug. Wenn ich noch beim Essen gewesen wäre, hätte ich mich vermutlich übergeben müssen. Blieb mir glücklicherweise erspart.

Jedenfalls zeigte sich dann ihr wahres Ich. Plötzlich meinte ich neben Alice Schwarzer zu sitzen. Pfui Teufel. Was für ein verdrehtes Weltbild. Die leichten Emanzen-Anflüge aus den ersten beiden Dates entpuppten sich als ein großes Donnerwetter. Und das ist für mich so in etwa der größte Grund einen großen Bogen um eine Frau zu machen. Danke, aber ich bin nicht schwul. Solche Frauen überlasse ich lieber den (leider vielen) anderen speichelleckenden Schoßhunden. Die dann von so einem Mistvieh in 1000 Einzelteile zerfetzt werden. Vermutlich müssen die sich bei Fr. Fashion auch nach dem Sex bedanken, erwartet sie wahrscheinlich so. Dass man im Anschluss artig „danke“ sagt. Und ihr eine Handtasche dafür kauft. Es war an diesem Abend wirklich egal was ich sagte, auf jede Aussage – sei so noch so neutral – folgten auf Krawall gepolte Widerworte.

Sie meinte jedenfalls in ihrer zunehmend mieser werdenden Stimmung mich etwas aus der Reserve locken zu können. Sorry, schaffst Du nicht! Da musst Du früher aufstehen. 🙂 Ich bin doch längst wieder täglich im Hier und Jetzt. Und ich habe abgesehen davon stets meine Beobachter-Kamera dabei. Und wann immer es brenzlig wird, wechsle ich diese Perspektive. Wenn ich mich dann beim Sprechen selbst beobachte, kann ich mit Dir Möchtegern-Power-Emanze nicht streiten. Ich kann dann innerlich nur Schmunzeln. Hm. Irgendwie war es ihr dann selbst zu doof, so dass sie mich bat irgendetwas zu tun, um die Stimmung wieder aufzuhellen.

Innerlich dachte ich mir nur: „Du langweilst mich.“ Aber ich bin eben auch kein unfreundlicher Mensch. Mama hat mich einfach zu gut erzogen, wird mir immer wieder klar. Charakterlich bin ich weitestgehend nicht geeignet für diese Welt. Geeignet für die Generation davor, ja. Nicht für die heutige allerdings. Heute gibt es nur mehr fressen und gefressen werden. Und fressen lasse ich mich von keiner Frau mehr. Die Zeiten sind vorbei. Aus. Ende. Da könnt Ihr Euch einen anderen Dummen suchen. 😉

Sie wurde dann doch noch etwas anhänglich. Aber Lust hat das in mir keine mehr ausgelöst. Überhaupt nicht. Ich machte ihr irgendwann den Vorschlag, dass es besser sei zu ihrer Freundin zu fahren, da sie doch bestimmt schon wartete.

Der Abschied viel kurz und knapp aus. Und ich verspürte wieder diesen innerlichen Frieden in unseren letzten gemeinsamen Minuten. Denselben Frieden, den ich in Teil 1 regelmäßig verspürte. Immer dann wenn ich merkte, dass es vermutlich (oder sehr sicher!) das letzte Treffen sein würde und es kein Wiedersehen mehr gäbe. Tut gut, diese Freiheit. Diese innerliche Nicht-Verhaftetheit gegenüber einer bestimmten einzelnen Frau.

Nummern zu löschen befreit

Jetzt springen wir zum nächsten Tag. Ich ging spazieren mit einem Freund. Es war schönes Wetter. Wir genossen die Sonne und schlenderten durch die Stadt. Dabei erzählte ich ihm die Story vom Vortag. Seine Reaktion: „Und ihre Nummer hast Du bei der Geschichte noch nicht gelöscht?!“ „Stimmt eigentlich, warum nicht?“, antwortete ich mich selbstfragend.

Gesagt, getan. Weg war die Nummer. Aus den Kontakten und auch der Chatverlauf aus WhatsApp. So einfach geht das heute. Das ist meine Antwort auf das ganze Dating-Gebahren einer völlig verrückten Generation.

Und zwei Tage nach dem Date war es dann soweit. Mein Telefon klingelte. Eine unbekannte Nummer. Vermutlich hatte sie bemerkt, dass ich sie gelöscht hatte. Mein WhatsApp-Profil ist so eingestellt, dass man mein Profilbild nur sieht, wenn ich die Person in meinen Kontakten eingespeichert habe. Und gerade das hatte ich bei ihr eben nicht mehr.

Sie wollte sich entschuldigen dafür, wie das Date lief. Sie sei manchmal launisch. Sie wisse auch nicht so genau was für die Stimmungsschwankung gesorgt hatte. Eigentlich finde sie mich als Mensch mega interessant und hat sich auch nach den beiden Dates total gefreut. Und auch beim Kochen sei es toll gewesen usw. bla bla bla. Aber sie hätte jetzt das Gefühl, dass ich sauer auf sie sei. Und sie wollte nachfragen.

„Ja, nachfragen? Was eigentlich?“, dachte ich mir nur. Mit 2 Tagen Abstand lässt sich einiges klarer sehen. Also nutzte ich die „überraschende“ Gelegenheit… die gar nicht so überraschend ist… denn Frauen hassen es einfach, wenn der Mann ihnen nicht hinterherdackelt… sie kommen dann doch meistens von alleine zurück gekrochen… ist nur eine Frage der Zeit… hab ich gelernt… (siehe den Brief von Fr. Tinder damals, der plötzlich in meinem Briefkasten lag, nachdem sie „Schluss gemacht“ hatte: Ein lange angekündigter Rundumschlag). Zurück zum Text: Ich nutzte also die Gelegenheit und habe ihr einfach mal alles vor den Latz geknallt, was so Sache ist.

Ich: „Erstens fand ich es nicht toll, dass Du Dich beim Herrichten, Kochen, Abräumen und Abspülen kaum beteiligt hast. Ich stehe auf Frauen, die aktiv sind. Geht gar nicht. Zweitens ist mir meine Zeit wertvoll und ich verbringe meine Zeit nur mit Menschen, die mir gut tun. Schlechte Laune ist nichts für mich. Und auf Machtspiele stehe ich nicht. Ich weiß was ich will, darum gab es von mir auch kein Streitgespräch oder eine ellenlange Diskussion an dem Abend über irgendein belangloses Thema. Du hast eine andere Meinung? Fein. Deine Sache. Akzeptiere ich. Kein Grund sauer zu werden. Aber ich stehe auf Frauen, die genug Selbstvertrauen haben, auch Frau zu sein. Die ihre Weiblichkeit an sich selbst lieben und nicht versuchen wollen einem Mann künstlich die Stirn zu bieten. Das mag bei den Meisten da draußen funktionieren, bei mir nicht. Keine Ahnung was genau an dem Abend dazu geführt hat, dass die Stimmung kippte. Ist mir auch egal, das was ich da von Dir kennengelernt habe, ist nicht das, was ich für mich in meinem Leben brauche.“

Da war sie etwas perplex, die gute Fr. Fashion. Nun, also… ob wir denn in Kontakt bleiben könnten und „einfach mal sehen, wie wir in ein paar Tagen so denken würden“, fragte sie. Ich antworte: „Wir haben die Möglichkeit uns kennenzulernen. Wenn Du mir zeigen möchtest, dass Du ein anderer Mensch bist als der, den ich an dem Abend zugesicht bekommen habe. Aber ich sammle keine Telefonnummern. Freundschaften zu Frauen gibt es bei mir nicht.“

Sie: „Ist das dann für Dich gleich endgültig aus?“

Ich: „Das hängt von Dir ab, was Du bereit bist zu investieren. Ich brauche keine lauwarmen Geschichten. Und da Dein Prinzessinnenkalender (O-Ton, ich schwörs! *hehe*) sowieso von morgens bis abends voll geplant ist (wie gesagt, meine Vermutung: Weil sie einen – mindestens einen! – Freund hat, ich würde darauf wetten!), langweilt mich das alleine schon. Wenn Du einen Menschen kennernlernen möchtest, dann musst Du Dir dafür auch die Zeit nehmen. So interessant kann ich gar nicht für Dich sein, dass Du für eine ganze Woche im Voraus nicht weißt, wann Du mal ein paar Stunden übrig hast.“

Sie: „Ja, aber ich habe halt auch viele andere Sachen zu tun und mache auch viel mit Freunden, wir sind ja gerade erst am Kennenlernen, da kann ich doch nicht einfach alles andere hinten anstellen.“

Ich musste innerlich wieder nur schmunzeln und dachte mir: „Wenn das ein Kennenlernen sein soll, also SO… ohne Zeit miteinander zu verbringen… hahaha… was für ein Paradoxon!“

Ich: „Genau da liegt das Problem. Du meinst so viel zu tun zu haben, dass eben gar keine Zeit ist einen Menschen kennen zu lernen. Ich hab auch viel zu tun und im Moment bestimmte Prioritäten, aber Zeit für ein Date alle paar Tage nehme ich mir einfach. Und deswegen verstehe ich auch nicht was Dein Anruf soll. Im Prinzip ist doch klar, dass das zwischen uns so gar nicht geht.“

Sie: „Ich wollte Dir auf jeden Fall sagen, dass Du Dir nichts Komisches denken sollst. Du hast nichts falsch gemacht oder so. Deswegen wollte ich mich auch entschuldigen, damit da nichts zwischen uns hängen bleibt.“

Ich: „Das ist nett von Dir. Aber entschuldigen brauchst Du Dich nicht. Da stehe ich drüber. Alles okay. Mach Dir keine Gedanken.“

Sie: „Ja ich möchte nur, dass wenn wir uns mal irgendwo begegnen, dass wir uns nicht einfach aus dem Weg gehen.“

Ich: „Keine Sorge. Ich sag bestimmt hallo. Aber mehr auch nicht. Bei mir gibts nur 0% oder 100%. Dazwischen ist kein Platz.“

Sie: „Du siehst das aber generell ziemlich hart.“

Ich antworte also: „Ich weiß was ich möchte und was ich nicht möchte. Deswegen wünsche Dir einfach nur leb wohl, alles Gute, pass auf Dich auf und viel Spaß noch.“

Damit war es das dann auch.

Und so ist es, wie es bisher (fast) immer war… ich packe mental wieder einmal meine Sachen und ziehe weiter…

Auswahl gibts genug. Und unter Wert verkaufe ich mich für keine Frau. Und mein Wert ist seit dem Beziehungsaus so unendlich gestiegen. Alleine schon ganz unabhängig davon, wie andere – besonders Frauen – mich sehen. Es ist mir egal. Ich bin ich. Einen Wert zu haben, impliziert Werte zu vertreten. Man kann nicht etwas wert sein, ohne Werte zu verkörpern. Die Summe der eigenen Werte machen den eigenen Gesamtwert aus. Also geht es für mich doch ganz einfach nur noch darum, der Frau zu begegnen, die in der Lage und fähig ist (geistig und mental!), Werte im Leben überhaupt entdecken zu können. Und dann muss die Eine dazu doch nur den Blick einmal auf mich richten und hinsehen. 😉

Irgendeine wird das hinbekommen. Ich bin total überzeugt davon. Geduld, junger Padawan. In diesem Sinne wünsche ich der Frau meines nächsten Dates jetzt schon einmal viel Erfolg. Gepaart mit einem Tipp nach dem Motto vom ZDF: „Mit dem Zweiten sieht man besser!“

2019-06-11

Ein ruhiges Wochenende vor dem heutigen Date

Neue Woche, neuer Start, neues Glück.

Das Wochenende war diesmal ruhig. Gar kein Clubgamen?! Exakt! Geht auch mal ohne. Samstag bin ich dafür wieder in die Stadt gefahren, um einfach nur ein bisschen herum zu laufen und zu schauen was in der Welt so los ist.
Es gibt übrigtens immer noch Menschen in der Stadt. Es stehen immer noch die selben Gebäude. Und auch ich bin immer noch ich.

Und was bietet sich da mehr an als auch den großen Sportgeschäften einen Besuch abzustatten?! Es war uhrzeittechnisch nicht mehr weit weg vom Ladenschluss. Wenig los. Kaum mehr Kunden unterwegs. Egal, dann schaue ich mir eben weniger die Kundinnen an, sondern mehr das Warenangebot. Und da war ich in diesem großen Kaufhaus in einem der oberen Etagen und laufe durch die Gänge. Und was zeigt mir mein Radar an? Oh! Glatte lange braune Haare. Und zumindest aus einigen Metern Entfernung erkenne ich schemenhaft ein sehr feines Gesicht. Ich denke mir in diesem Moment nur: „Könnte eine Granate sein!“

Ich erkenne, dass sie dort arbeitet. Also dass es keine Kundin ist. Auch gut. Also laufe ich etwas durch die Regale zwischen Klamotten und Sportartikel hindurch. Ihr etwas entgegen, um mehr von ihrem Äußeren zu erhaschen. Mein Blick ist fixiert auf ihr Gesicht. Und so erkenne ich immer besser, dass sie tatsächlich hübsch ist. Gute Sache. Der nächste Blick wandert nach unten. Und ich sehe… hm… dass sie nicht gerade die athletischste Figur der Welt ihr eigen nennen kann. Verdammt. „Aber sie sieht eigentlich so süß aus“, denke ich mir. Sie kommt mir näher, mit ein paar Klamotten in der Hand läuft sie in meine Richtung und fragt mich: „Kann ich helfen?“ Dabei strahlt sie über das gesamte Gesicht. Ich bedanke mich und lehne ab. Sie läuft ein paar Meter weiter.

Im nächsten Moment drehe ich um, laufe ihr ein paar Meter nach. Sie kommt an einem Kleiderständer zum stehen. Ideal.
Ich lächle sie an und sage: „Deine Aufmerksamkeit ist außergewöhnlich!“
Sie: „Echt? Findest Du?“
Ich: „Bin ich nicht gewöhnt! Ich bin gerade erst in Deine Nähe gekommen und Du hast mich schon wahrgenommen!“

Über das Kompliment freute sie sich sichtlich und so ergab sich ein ca. 5 minütiger Smalltalk. Woher sie kommt, was sie so macht, sie sei relativ neu in der Stadt. Und ja, sie würde sich gerne mit mir Treffen. Bumm. Passt. Ähhh ja, fast! Sie wisse ihre Nummer nicht auswendig und habe ihr Handy nicht dabei, sagte sie. Aber ganz süß lief sie schnell, um einen Zettel und einen Stift zu holen. Ich scherzte noch: „Das ist bestimmt dieser fiese Trick, den Frauen immer bringen, wenn sie sich den Typen vom Hals halten wollen!“ und zwinkerte ihr dabei zu. Sie bestritt es lächelnd.

Um 20 Uhr habe sie aus und dann schreibe sie mir gleich, sprudelte es nur so vor Energie aus ihr. Ich dachte mir: „Nehme ich Dir sogar ab. So wie Du wirkst. Müsste ich 5 Euro wetten, würde ich das tun. Ich glaube Du wirst Dich melden, so wie Du Dich über mein Erscheinen gefreut hast.“

Wir verabschiedeten uns und so stand es an dem Tag 1 zu 1. Ich spreche derzeit nicht jede Frau an, sondern nur dann, wenn es nebenbei einfach geht. Darüber habe ich ja immer wieder geschrieben. Es gibt andere Prioriäten für mich derzeit, Frauen sind es nicht primär. Ich mache gerade viel mehr die Reise zu mir selbst. Meine eigene Heldenreise. Darüber werde ich demnächst mehr berichten. Es geht um die Mannwerdung. Das ist eine Heldenreise.

An dem Tag ging es dann noch 2 zu 1 aus. D.h. ich habe 2 Frauen angesprochen, davon 1 Nummer bekommen. Das Ganze passierte Samstag. Heute ist Montag. Die Sportgeschäft-Frau meldete sich?

Nicht! Die 5 Euro hätte ich also verloren. Verrückt. Es ist einfach nicht vorhersehbar, auch wenn Du noch so sicher bist. Mein Fehler war nur, dass ich nicht direkt ein festes Date vereinbart habe. Aber es klang so sicher, dass sie sich melden würde. So sicher, dass ich das nicht für nötig hielt. Hinterher ist Mann immer klüger. Frauen ergreifen einfach keinerlei Initiative. Warum auch. Bei dem Überangebot an Männern. Prinzesschen auf der Erbse.

Wir lernen 2 Dinge daraus:

1. Wieder einmal: Auch „nicht dünne“ Frauen flaken (melden sich nicht mehr!). Wozu dann „nicht dünne“ Frauen überhaupt ansprechen?! Nonsens. Sie wissen es genauso wenig zu schätzen wie dünne Frauen. Und da ich auf figurbewusste Frauen stehe, bleibt mein Fokus auch darauf gerichtet. Wenn es sich ergibt, spreche ich zwar auch in Zukunft das eine oder andere Mal eine Frau an, die ein paar Kilo zu viel auf die Waage bringt… wenn sie ansonsten ein wahnsinnig süßes Gesicht hat und eine tolle Ausstrahlung. Aber das bringt es unter dem Strich einfach nicht.
Das ist ein fauler Kompromiss gegenüber meinen eigenen Prioritäten. Letztlich betrüge ich mich damit nur selbst und gebe Menschen eine Chance, die ich eigentlich gar nicht auswählen würde. Nur um dann immer wieder festzustellen, dass die Erweiterung des eigenen Auswahlkreises keinen Mehrwert bietet. Höchstens Kopfschütteln in mir selbst löst es aus. Mag überheblich klingen, was ich nun sage: Aber ich denke mir da tatsächlich immer: „Mensch Mädchen, sei doch froh, dass ich Dich anspreche.“ Wenn sie nun ein graziles Topmodel in Topmodel-Maßen wäre, würde ich das nicht so extrem sehen. Aber hey?! Hey! Schwamm drüber.

2. Gib nichts auf flakende Frauen. Hau ein Ei drüber. Sprich einfach mehr Frauen an. Sprich überhaupt Frauen an. So hab ich das am Wochenende zuvor gemacht. Nicht viele Frauen angesprochen, aber ÜBERHAUPT eine Frau angesprochen. Und deswegen habe ich heute Abend ein Date. Auch mit einem Mädchen, das in einem Kaufhaus arbeitet. Allerdings in einem anderen. 🙂 Hat sich auch zufällig ergeben, das Ansprechen. Auch sie wirkte süß.

Vorhin habe ich in der Mittagspause kurz mit ihr telefoniert. Sie war mega nervös am Telefon. Während dem gesamten Telefonat hat sie gelacht. Fand alles witzig was ich sagte. Wollte unbedingt genau wissen wo wir uns treffen und was wir dann machen würden usw. Sehr süß, wirklich. Ich mag aufgeregte Frauen. Ich mag es, die ihre Vorfreude, die in der Luft liegt, ebenfalls verspüren zu dürfen. Menschlichkeit. Und ich kann dann das tun, was ich am Liebsten tue. Führen. Das ist meine Rolle in dem Spiel. Das ist das, was ich kann. Und das ist das, worin ich mich wohlfühle. Einer Frau Stabilität bieten.

Und für heute gibt es einen Aspekt, der den Fokus vom Date letztens mit Ms. Osteuropa (Date-Review mit Ms. Osteuropa) erweitern soll.
Zuletzt galt mein Fokus während dem Date hauptsächlich folgenden beiden Dingen:
– Langsam sprechen
– Zuhören, die Frau (mehr) sprechen lassen
Und ich denke, dass mir beides sehr gut gelungen ist. Insofern: Check!

Und heute kommt zusätzlich hinzu:
– Für „Knistern“ sorgen, nicht zu freundlich sein! Sie zum Glühen bringen!

2019-05-27

Wie sagte Ms. Osteuropa beim letzten Date zu mir: „Ich bin müde und möchte heim.“
Das ist die freundliche Übersetzung von: „Du Nudel bist so scheiße langweilig, geh mir aus den Augen!“

Kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber als gottgegeben akzeptieren kann ich es. Den Moment einfach zulassen, wie er ist. Ohne Bewertung einfach hinnehmen. Hab ich von Eckhart Tolle gelernt. 😉 Und so besteht die einzige Herausforderung nur noch darin, das Beste daraus machen.

Und das wird mein Ziel heute sein. Warten wir es ab, wie ich mich schlagen werde. Das wäre dann mein zweites Date innerhalb der letzten 3 Wochen. Dafür, dass ich kaum draußen aktiv Frauen anspreche, ist das schon eine ganz gute Quote. Die angezogenen Handbremsen wirken also gar nicht so übel. Was dann wohl erst passiert, wenn ich sie löse und Vollgas das Gaspedal bis zum Bodenblech durchdrücke?! Kommt noch. Ich baue gerade mein Mindset auf.
Und so wie damals in Teil 1 des Projekts Beziehung mit teilweise 4 Dates (mit 4 unterschiedlichen Frauen) pro Woche, muss jetzt momentan auch nicht sein.

Überhaupt hab ich eigentlich für eine „feste“ Beziehung gar keine Zeit, wenn ich ehrlich bin. Mein Körper ist mir wichtiger. Mein Projekt „Maschine“ ist zu wichtig. Ich will den Sixpack um jeden Preis. Und bei all dem Training ist keine Zeit für irgend eine Hypergamie-Tussi, äh Entschuldigung, Hypergamie-Frau. Sorry. Das war jetzt über das Ziel hinaus geschossen, zu pauschal. Es gibt ja auch noch die 0,x % Frauen, die das Hypergamie-Spiel nicht spielen. Denen möchte ich absolut und sicher nicht Unrecht tun. Aber wo soll ich die finden? Ich drehe doch sowieso schon jeden Stein um.

PS: Wann immer ich am Tag eines Dates mit einer Frau telefoniert habe, hat bislang auch jedes Mal das Date stattgefunden. Gutes Omen für heute. Dennoch gilt: Abwarten. Könnte ja ein anderer Typ bis zum Date dazwischen funken. Der hat vielleicht ein tolleres Auto. Oder kann mehr Big Macs im Wettessen verdrücken und ist deswegen cooler oder er ist amtierender Weltmeister im Weitspucken, was weiß ich. 😉

PPS: Klingt unglaubwürdig? Keinesfalls! Ein ironisches unfassbares Beispiel gefällig? Ich hab eine meiner alten Bekanntschaften aus Teil 1 reaktivieren wollen. Eine Frau, mit der ich damals einige Wochen zu tun hatte. Ich hatte die Idee vorgebracht, mit ihr spontan in den Urlaub zu fliegen. Sie hielt das zunächst für einen Scherz. Da sie allerdings selbst sowieso auch noch in den Urlaub wollte, fand sie die Idee doch Klasse. Ich setzte mich ran und suchte ein paar mögliche Destinationen aus. Mallorca. Lissabon. Oder irgendwas in Griechenland sollte es werden. Und als ich dann kurz davor war, den Urlaub terminlich mit meinem Job zu klären… hm?
Telefonierten wir und sie sagte: „Auch wenn das jetzt doof rüber kommt, aber einer Freundin hatte ich vor Dir auch schon zugesagt, dass wir in den Urlaub fliegen könnten. Sie hatte sich nicht mehr gemeldet. Bis gestern Abend. Jetzt muss ich das erst mit ihr abklären. Sei mir nicht böse bitte.“
Ich: „Hm. Dann klär das mal alsbald. Sonst wird das nix. Wenn ich ja sage, dann ist es ein ja. Bis morgen muss ich das wissen, sonst plane ich anders.“
Am Tag darauf kam die WhatApp-Nachricht von ihr. Ich solle nicht böse sein bitte. Es sei nun gerade zeitlich dumm übereinander gelaufen.
Und am Wochenende sehe ich in ihrem WhatsApp-Profil in etwa folgenden Status: „Mit meinem Hasen in der Toskana!“, dazu viele verliebte Smileys und Herzen. Noch Worte Euer Ehren? Nein?! Gut, dann gehört der Zeuge jetzt Ihnen!

Date-Review mit Ms. Osteuropa

So Freunde, ein Date-Review steht an! Tadaaaaaa!

Es ist zwar eigentlich schon mein zweites Date im Projekt Beziehung Teil 2. Das erste Date zähle ich aber nicht, da ich es mir im strengen Sinne nicht selbst „erarbeitet“ habe. Mein Social Circle hatte da seine Finger im Spiel. Nehme ich natürlich auch gerne an, allerdings hat das nicht die Wertigkeit im Sinne echter Pickup- und Persönlichkeitsentwicklung.

Nun gut, also zum Auftakt ins Wochenende war es dann so weit. Sie war pünktlich, ich war pünktlich (sowieso, na klar!). Treffen in der Stadt. Ich lief in Richtung unseres vereinbarten Treffpunktes und sah neben vielen anderen Menschen eine Frau, die offenbar in ihr Handy blickte. Anfangs sah ich sie allerdings nur von hinten. Sah zunächst ihre sportlichen Sneakers, ihre knallenge dunkelblaue Jeans und dann wanderte mein Blick direkt nach oben und ich sah lange glatte dunkle Haare an ihrem Rücken hinab hängen. Nun musste ich sie erst einmal umkreisen und mich ihr von vorne nähern. Könnte sonst schließlich passieren, dass ich die falsche Osteuropäerin überfalle. Und das wollen wir ja nicht.

Die Begrüßung fiel freundlich aus, so würde ich es beschreiben. Allerdings auch keine große Sache, kurz ein Küsschen links und rechts. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie etwas unsicher war. Sie wollte sofort wissen was wir denn tun würden. Also schaltete ich sofort einen Gang runter. Ich hatte mir für diesen Tag sowieso vorgenommen ruhig und langsam zu agieren. Insbesondere sprachlich, da sie der deutschen Sprache nicht so mächtig ist. Übrigens zwang mich alten Schnellsprecher dieser Umstand tatsächlich bewusst auf mein Sprachtempo zu achten. Schlicht deshalb schon, da sie mich anderenfalls nicht verstand. Oft musste ich einzelne Wörter umschreiben. Das macht eine Konversation irgendwie auch lustig. Und so startete ich mit zwei angezogenen Handbremsen ins Date. Die erste Handbremse hatte ich schon selbst vorgenommen zu betätigen, die zweite bedingte ihre Nervosität.

Ganz Alpha-mäßig schlug ich also die Route vor und wollte ihr zunächst einen ruhigen und wirklich schönen Park zeigen. Wir verständigten uns auf einen kleinen Spaziergang mit anschließendem Abendessen. Passt soweit. Nun spazierten wir in einer viel belebten Fußgängerzone entlang. Und ich bemerkte zwei Dinge:

  1. Sie lief so nah neben mir, dass sich unsere Körper gefühlt bei jedem zweiten oder dritten Schritt leicht berührten. Das hatte ich so noch nie bei einem Date erlebt. Generell nie. Ein bisschen fühlte sich das so an wie Autoscooter in der Light-Variante, nur gerade aus. Aber ich fand es amüsant und Körperkontakt ist immer gut. Meinetwegen soll sie also Autoscooter mit mir spielen dürfen. 😉
  2. Ich achtete beim Spazieren bewusst auf die Blicke der anderen Menschen. Das ist etwas, das ich in meiner vorherigen Beziehung nach einiger Zeit (natürlich?) nicht mehr tat. Es war enorm! Es war extrem! Ich bekam so viele Blicke wie nie. Wenn ich alleine durch die Stadt laufe, habe ich immer wieder einmal Blickkontakt mit einzelnen Frauen. Allerdings natürlich nur sporadisch. Männer sehen mich auch mal an, allerdings (glücklicherweise! *hehe*) noch seltener. Nur an diesem Tag war das anders. So sehr, dass ich mir dachte ich wäre auf einem Präsentierteller und gerade vom 3-Sterne-Koch am Tisch des Abends auf dem Silbertablett serviert worden. Definitiv ein Zeichen, dass die Umgebung diese Frau heiß fand.

2019-05-19

Gerade zu diesem Punkt 2 komme ich am Ende nochmal zurück. Manch Einer wird sich jetzt schon denken können worauf ich genau zurück kommen werde. Jedenfalls alljene, die mein Leitmotto kennen… 😉

Zur Optik

Es war ein gutes Gefühl mit ihr Spazieren zu gehen. Sie ist eine attraktive Frau, zweifelsfrei. Eine top Figur und vor allem die glatten dunklen Haare sind eine Augenweide. So, das sage ich allerdings ohne für sie zu schwärmen. Es ist eine sujektiv-objektive Beschreibung meiner Wahrnehmung. Sie bekam von mir auf jeden Fall das Präsidat: „Definitiv ansehenswert.“

Wir lachten, wir hatten Spaß, wir unterhielten uns über alles Mögliche. Allerdings hatte ich das Date bewusst nicht „künstlich“ sexualisiert. Ich bin eher smart geblieben, da ich im Hinterkopf hatte: „Erstmal warm werden mit der Frau und ihr auch umgekehrt die Chance geben. Später beim Essen kommen wir uns sowieso näher und dann reicht das genauso noch. Jetzt erstmal die Sonne genießen, ein bisschen bewegen und im Moment sein.“

Zwischendurch legte sie ein paar Verhaltensweisen an den Tag, die ich allerdings etwas merkwürdig fand. Beispiel? Gerne. Also auf dem Weg durch die Stadt sagte ich zwischendurch zu ihr: „Sieh mal, da vorne ist eine Parfümerie. Ich wollte für mich sowieso noch nach einem echt guten Duft schauen, den ich entdeckt habe. Lass uns kurz rein gehen, wir spazieren danach einfach weiter.“

Ich hatte mir nicht viel dabei gedacht. Ich wollte einfach nach einem Parfüm schauen, fertig. Badabim Badabam Badabu. Mehr nicht. Kein Hokus-Pokus-Pickup-Trick des Jahrtausends. Möchte man meinen. Sie sagte zu. Wir gingen auf die Parfümerie zu und kurz bevor ich durch den Eingangsbereich gehen wollte, sagte sie: „Ah nein, ich möchte da doch nicht rein gehen. Ich möchte spazieren gehen.“

Ähhhh?! Hääääää? Was?! Erde an Mars. Was ist jetzt los? Es ist nur eine Parfümerie. Kein Bordell! Hallo?! Also ganz ehrlich mal, ich hab auch schon echt komische Dinge erlebt. Aber SO ETWAS noch nicht. Als hätte sie einen Geist gesehen. Als hätte ihr der Anblick der vielen Parfüms durch den Eingangsbereich einen Schreck eingejagt. Also ehrlich Freunde, wie soll Mann da reagieren?! Das ist so surreal, dass jede Reaktion eigentlich an sich schon lächerlich wirkt. Schleife ich sie rein (Alpha!), kommt das irgendwie nicht gerade einfühlsam rüber. Drehe ich stattdessen auf der Hacke um und spaziere mit ihr weiter, sieht das irgendwie nicht minder lächerlich aus. Keine Ahnung.

Ich wollte keine große Sache daraus machen und bin also nicht in den Laden, sondern drehte um. Warum beschreibe ich diese Szene?! Nun, sie ist sicherlich insgesamt nicht „so wichtig“. Allerdings ist das ein Date-Review aus Sicht eines Pickuppers, der sich im Rahmen dieses Projekts nichts mehr wünscht, als seine Traumfrau zu finden. Und deshalb halte ich es für besonders berichtenswert, auch speziell die Momente zu berichten, bei denen ich mir als normaler Mensch (?!) nur denken kann: „Sag mal… hat die Frau nen Sprung in der Schüssel?!“

Dieser Blog soll ein authentisches Abbild der Realität sein. Meiner Realität. Meiner kleinen Wahrheit, wie ich sie wahrnehme. Nicht mehr und vor allen Dingen keinesfalls weniger.

Also liefen wir wieder. Und irgendwann bekam ich Hunger, sie wollte allerdings noch weiter spazieren. „Gut“, dachte ich mir, „dann spazieren wir eben noch“. Da sie zwischendurch auch fragte, was ich heute noch vor hätte und wir beide davon sprachen, dass das heute auch noch länger dauern könnte mit unserem Treffen, ging ich weiterhin davon aus, dass wir danach noch etwas Essen gehen würden.

Sind alle Models so?

Nach fast 2 Stunden kamen wir auf das Thema Fotoshooting zu sprechen. Ich wusste, dass sie in ihrer Heimat als Model arbeitete, das erzählte sie mir beim Kennenlernen am ersten Tag. Sie war ganz stolz darauf und zeigte mir allerlei Bilder aus ihrem Handy. Jetzt muss ich sagen, dass die Frau enorm wandlungsfähig ist. Sie sah auf jedem Bild irgendwie völlig anders aus. Also das hat sie definitiv drauf. Von Prinzessin, über Diva, über verrucht bis verspielt kann sie alles mimen. Den Fotos nach zu urteilen wäre sie definitiv eine 9 oder 9,5. Eine Halbgöttin, könnte man sagen. In echt?

Hm… ja gut… eine 7 oder so?! Allerdings gelte ich im Bekanntenkreis als extrem anspruchsvoll und eine 7 bei mir ist bei vielen anderen Männern bereits eine 9 oder 10. Aber sie ist auch in echt hübsch, keine Frage. Aber was die heutige digitale Retuschearbeit zu leisten im Stande ist… nicht von dieser Welt! Wahnsinn. Photoshop ist schon ein Star! Macht aus 7 eine 9. Schwupp. Fertig. Deswegen sind mir echte Begegnungen dann doch lieber als Onlinegaming (Tinder und so Zeug). Auf Fotos kann dann doch jeder toll aussehen.

Sie zeigte mir also stolz ihre Bilder. Wir unterhielten uns darüber, ich neckte sie ein wenig zu einzelnen Fotos. Wir lachten. Ich würde sagen wir hatten Spaß. Punkt. Und ich freute mich wirklich darauf, endlich etwas Essen zu gehen. Schließlich hatte ich an dem Tag am Mittag schon mein Workout hinter mir und Sport macht bekanntlich hungrig.

Und dann kam etwas, das irgendwie doch immer kommt. Ihr ahnt es? Sehr gut. Eine Lebensweisheit hier aus dem Projekt Beziehung: „Es ist immer irgendwas!“ Hahahaha.

Sie sagte plötzlich: „Ich bin müde.“
Ich dachte mir nur: „What the f**k?!“ und sagte stattdessen: „Was?!“
Sie: „Ja, ich glaube ich bin schon etwas müde und möchte heim. Ich hatte einen anstregenden Tag.“
Ich: „Oookay. Das heißt Du möchtest nicht mehr Essen gehen?“
Daraufhin sie: „Ich würde noch mitkommen, um etwas zu trinken, aber so in ungefähr 30 Minuten würde ich dann gerne fahren.“
In mir kam nur der Gedanke hoch: „Tickt die noch ganz richtig, wie soll ich denn in 30 Minuten bestellen, essen und wieder abzischen?! Hab ich es eilig oder was?! Es ist Wochenende!“ und sagte stattdessen: „Ja, in 30 Minuten kann ich unmöglich etwas essen. Das macht keinen Sinn.“
Sie wurde kurz still, dachte nach… ich hörte das Oberstübchen in ihr rattern… und sie entschied sich, gleich zu fahren.
Sie fragte noch: „Und was machst Du dann jetzt?“
Ich dachte mir wieder: „Hä?! Was interessiert Dich das denn jetzt noch?!“ und antwortete stattdessen: „Ja, etwas essen eben. Ich habe hunger. So einfach. :-)“
Ich wie immer ganz der Gentleman, schlug vor: „Ich begleite Dich noch die paar Meter zu Deiner Bahn.“
Das lehnte sie ab.
„Okay“, sagte ich und kam ihr zur Verabschiedung etwas näher.
Sie (!) umfasste dabei mit ihren Händen meine Taille (in der Form etwas ungewöhnlich!), wir gaben uns ein Küsschen links und rechts.
Sie sagte noch: „Danke für den schönen Tag!“

Und im Prinzip war es das auch.
Hat sie mir seither geschrieben? Nein, natürlich nicht.
Und ich ihr? NEIN! Um Himmels Willen! Wer bin ich denn. Offenbar bin ich der langweiligste Dating-Partner der Welt. Solche Langweiler wie ich schreiben nichts von sich aus! 😉
„Ich bin dann mal müde“ ist die allgemeine Übersetzung von: „Ich finde Dich so scheiße langweilig, dass ich froh bin wenn ich Dich Knecht nicht mehr sehen muss!“

Hahaha. Natürlich hab ich mir danach Gedanken gemacht, was denn „dieses Mal“ wieder schief gelaufen sein könnte. Ehrlich gesagt hab ich keinen blassen Schimmer. Das Date lief aus meiner Sicht echt gut. Wir lachten viel, ich hatte zwischendurch sogar so ein Gefühl einer „echten Verbindung“. Das ist etwas, das im Flirten normal sehr wichtig ist. Allerdings basiert das mehr auf natürlicher Empfindung, weniger manipulativ. Und so etwas spürte ich an diesem Tag zumindest Abschnittsweise tatsächlich. Also echte Verbindung. Etwas, das ich relativ selten hatte auf Dates. Ich hatte Dates oft bewusst eskaliert, aber selten diese „Chemie“ in der Luft liegen gespürt. Ein wenig davon war da. Allerdings nicht durchgehend.

Nun zur Selbstreflexion

Ich kann mir nicht erklären wo das Problem lag. Jedenfalls weiß ich nur, dass ich es in den knapp 2 Stunden ganz bewusst (!) nicht eskaliert habe. Einfach deshalb, weil ich wusste – und so war es ja subkommuniziert -, dass ich beim Essen noch genug Zeit haben werde. Wir wollten etwas Essen gehen und anschließend noch irgendwo etwas trinken. Es sollte ein längerer Abend bzw. Nacht werden können. Also dachte mir: „Wozu die Eile?! Nicht nötig.“ Stattdessen wollte ich den Moment genießen. Mit ihr spazieren. Lachen. Vertrauen aufbauen. Kennenlernen.

Das extrem Merkwürdige ist auch: Unmittelbar bevor ihr einfiel, dass sie müde war, zeigte sie mir jene oben erwähnten Modelfotos. Das tat sie nicht lustlos sondern relativ freudig und fast überschwänglich. Es passte für mich einfach nicht zusammen, dieses Verhalten. Sie brach das Date aus meiner Sicht genau auf dem Höhepunkt ab. Das macht es so surreal. Unfassbar.

Hm. Vielleicht war es zu wenig Körperkontakt und ich habe es ihr zu wenig eskaliert? Vielleicht ist sie der Typ „Bordellschlampe“ und ich hätte sie sofort auf ein Hotelzimmer mitnehmen „müssen“? Keine Ahnung. Aber den Eindruck machte sie mir einfach nicht. Sie wirkte eher lieb, eher schüchtern. Weniger verrucht. Ich kann mich aber täuschen, kein Plan.

Ich kann (inzwischen) zwar längst beides, den harten Macker spielen oder einfach ich selbst sein. Und ich bin nun einmal der smarte Typ und kein Pickupper, der viele Bettgeschichten sammeln möchte. Und sie kam mir eben nicht wie eine Bordellschlampe vor. Keine Ahnung wie das bei ihr in ihrer Heimat ist. Keine Ahnung wie das die Männer dort machen. In unseren Bordellen gibt es viele Frauen aus ihrer Heimat, hab ich mir sagen lassen. Aber das heißt doch umgekehrt nicht, dass sie auch auf nichts anderes aus ist, als nach 30 Minuten mit mir aufs Hotelzimmer genommen zu werden? Hab ich es also zu wenig eskaliert? Hätte ich beim Spazieren gleich ihre Hand halten sollen?

Hm. Mir war einfach nicht danach. So einfach ist das erklärt. Mir war nicht danach das Date, also die Frau, schnell zu eskalieren. Ich wollte das Date bewusst genießen. Ich bin kein bedürftiger kleiner Junge (mehr). Und wenn mir nicht nach Händchenhalten ist, dann mache ich das nicht. Ende. Ich möchte erstmal die Frau kennen lernen, wenigstens ein paar Dinge von ihr wissen.

Wenn ich eine Frau sofort Küssen möchte, dann kann ich das im Club machen. Da muss ich nicht reden und kann sofort sexualisieren. Hatte ich auch schon oft genug. Aber das gibt mir nichts. Ich bin einfach nicht „so einer“. 😉 Nee, wirklich nicht. Ich habe echtes Interesse an meinem Gegenüber! Und ich möchte bitteschön gerne erstmal herausfinden, ob ich die Frau auch wirklich küssen usw. möchte.

Ist ja auch völlig egal. Mir fällt gerade ein… früher habe ich nach solchen Ereignissen immer die Nummern der Frauen gelöscht. Immer wenn ich das Gefühl hatte, dass da so oder so nichts mehr von ihr kommen wird. Ihre Nummer habe ich bisher noch nicht gelöscht. Warum eigentlich? Keine Ahnung, gute Frage. Glaube ich ernsthaft noch, dass sie sich wieder meldet? Unsere Ms. Osteuropa?! Nein. Und deshalb… Moment kurz…

Jetzt ist sie gelöscht. 🙂
Dann mal auf nimmer wiedersehen.

Danke Pickup, für Deine Optionen, die Du mir bietest. Nur zahlreich sind sie noch nicht wieder, denn dafür fahre ich zu geringe Schlagzahlen beim Gamen.

Aber gestern war ich auch wieder unterwegs. Zur Abwechslung Daygamen. 1 Korb und 1 Nummer mit Date sprangen dabei heraus. Geht doch. Wer war nochmal Ms. Osteuropa? Achja, stimmt. Das war eine (leider weitere) Frau mit Sprung in der Schüssel.

Nicht böse gemeint, ehrlich nicht. Aber anders als mit viel Humor kann ich das nicht mehr entgegen nehmen. Es hat sich bisher nichts verändert zu von vor 3 Jahren. Gut, ich darf jetzt auch nicht von einem Date auf alle schließen… aber es ist ein Indikator. Natürlich werde ich mir weiterhin Gedanken darum machen, warum sie offenbar zu wenig Anziehung empfunden hat für mich. Was ich denn „falsch“ gemacht habe beim Date. Aber bis auf das Eskalieren mag es mir einfach nicht so recht in die Birne gehen.

Egal. Gestern war ein guter Tag. Ich war gut drauf, fühle mich derzeit richtig wohl mit meinem „neuen“ Körper. Trage wieder enge Poloshirts und Hemden und der Treffer gestern beim Daygamen hat mir den richtigen Weg schon gezeigt: Voller Selbstvertrauen einfach weiter machen. Es gibt genug Auswahl. Und wenn die Frau den Jackpot nicht möchte, soll sie es eben bleiben lassen. Nicht mein Problem! Ihres!

PS: Ganz oben im Artikel kündigte ich an, dass ich nochmal auf Punkt 2 zurück komme. Da ging es darum, dass ich viele Blicke bekommen habe, mit Ms. Osteuropa. Von mir entgegen kommenden Frauen und Männern. Und was zeigt und sag mir das? Was bleibt „hängen“ vom Date? Was war gut? Na klar… Ihr wisst schon: Hauptsache sie war hübsch! 😉
Mehr hinterlassen Frauen leider selten, außer das Gefühl in mir, dass sie hübsch waren. Das ist einer der wenigen Dinge, die ich selbst in der Hand habe. Mir aussuchen zu können, welche Frauen ich daten möchte. Und ich bleibe dabei: Ich werde auch in Zukunft nur die hübschen daten. Alles andere ist wirklich Zeitverschwendung.

Dieses Date hat es mir wieder gezeigt: Die hübschen Frauen unterscheiden sich in keinem einzigen Merkmal von durchschnittlich attraktiven oder hässlichen Frauen. Außer in der Optik. Aber Sprünge in der Schüssel haben selbst die Hübschesten! 😉

PPS: Keine Sorge. Es überwiegt trotz dem Ende die Freude über mein erstes eigens erarbeitetes Date im Projekt Beziehung Teil 2. Wo eines ist, folgen viele weitere. Alles easy. Alles kein Problem. Ich nehme das als Erfolg mit. Dieses mal ein Date. Beim nächsten Mal ein Date mit Eskalation. Beim nächsten Mal ein Date mit Folgedate usw. und irgendwann gibts auch wieder eine länger laufende Liebesgeschichte oder gar… die nächste „Traumfrau“… So läuft das Spiel der Spiele eben. Locker sehen. Locker machen.

PPPS: Osteuropäischen Akzent finde ich immer noch nicht sexy. Danke.

Ein Date für heute… oder nicht…?

So Freunde, hier gab es doch glatt mal wieder ein paar Tage Schreibpause. Grund ist hauptsächlich, dass ich derzeit wie ein Berserker trainiere. Krafttraining vor allem. Dazu halte ich mich aufs Äußerste an meine Ernährungsziele. D.h. ich koche fast täglich selbst für mich und muss regelmäßig entsprechende Lebensmittel einkaufen. Ich wohne zwar derzeit bei meiner Familie, natürlich wird dort auch gekocht und gegessen. Allerdings meist zu ganz anderen Uhrzeiten, nicht so regelmäßig und vor allem nicht das, was ich für mein zielgerichtetes Training brauche.

Ich fahre derzeit eine sehr eiweißreiche Schiene, das Ganze im leichten Kaloriendefizit. So dass ich einerseits Muskeln aufbaue und gleichzeitig schon Fett abnehme. In 2 Monaten habe ich jetzt ca. 5 bis 6 Kilogramm runter bekommen. Die letzten 2 Wochen änderte sich allerdings am Gewicht nichts mehr, was wohl daran liegt, dass mehr Muskelmasse dazu kam und Muskeln sind bekanntlich schwerer als Fett. Mir passen meine Slimfit-Hemden allesamt wieder. Nur die Superslimfit-Hemden noch immer nicht ganz. Dafür muss noch etwas von den Hüften runter. Dann bin ich wieder in der Form wie vor 3 Jahren. Und dabei soll es dann ja auch nicht bleiben. Mein Ziel ist eine Maschine zu werden!

Ich bin allerdings extrem erstaunt darüber, was in nur 2 Monaten an Resultaten zu erzielen möglich ist. Derzeit ordne ich dem Training alles unter. Selbst das Pickuppen. 🙂 Bin gespannt wie weit mich das bringt und wohin das führt. Ich muss allerdings auch zugeben, dass dieses viele Eiweißzeug mir echt zwischenzeitlich zum Hals heraus hängt. Und das Einzige, das mir hilft ist, dass ich mein Shirt ausziehe und mich im Spiel ansehe und so die aufgebauten Muskelpartien erblicke. Brust… Bizeps… Trizeps… Rücken… Bauch… und denke mir nur: „Wow!“

Ich trainiere ca. 5 bis 6 mal die Woche. Wechselnde Muskelgruppen. Und Bauchmuskeltraining mache ich fast täglich. Völlig irre. Zwischenzeitlich muss ich den ursprünglichen Trainingsplan etwas umgestalten, da ich nach einzelnen Trainingseinheiten oft noch Muskelkater bekomme. Das wird noch ein paar Wochen dauern, bis sich alle Muskelgruppen an die neuen Belastungen gewöhnt haben.

Und nun zum Freitag

Unterwegs mit einem Wingman. Erstmal durch die Stadt laufen. Wir waren beide gut drauf und haben uns aufeinander gefreut. Ich hatte Hunger, noch kein Abendessen intus und wollte zielgerichtet in einen Imbiss. Dann blicke ich nach rechts und siehe da, mein Wing ist schon im Gespräch mit zwei Frauen. Ich war erst etwas gelangweilt, weil ich mir dachte: „Oh je, die sehen ja mal irgendwie nicht so toll aus.“ Es täuschte etwas. Denn es war eine obdachlose Dame im Gespräch mit den zwei Frauen. Und irgendwie wirkte das auf mich wohl direkt unsexy. Als ich dann allerdings die Rechte der beiden Frauen erblickte, dachte ich mir: „Hmm… glatte dunkle Haare… eine gute Figur… ein ganz süßes Gesicht…“

2019-05-12

Mein Wing war schon mitten im Gespräch. Die Obdachlose erzählte noch kurz etwas und war dann weg. Da standen wir nun, wir vier. Ich stieg gleich mit ein, wir lachten, machten Spaß. Die zwei Mädls waren gut drauf. Zwei Au-pairs aus einem osteuropäischen Land. Gerade dabei Deutsch zu lernen. „Hm?! Mal was ganz Anderes!“, dachte ich mir. Hab ich so auch noch nicht gehabt. Ich muss ja ehrlich sagen: Einen osteuropäischen Akzent in der Stimme finde ich an Frauen irgendwie nicht so attraktiv. Keine Ahnung. Das wirkt so… äh… 😉 … sagen wir: Hart. :-p Aber auch hier sage ich mir: „Get out of your comfort zone!“

Wir 4 standen uns also gegenüber. Gegenüber von mir befand sich die unattraktivere der beiden Frauen. Rechts neben mir mein Wing. Und gegenüber meines Wings stand die Attraktive. Hm… Kommt komisch, wenn ich mit ihm einfach Platz tauschen würde. Also mussten wir zumindest ein paar Sätze so wechseln wie wir standen. Ich sprach also zum Einstieg mehr mit der Linken. Und zwischendurch unterhielten sich die beiden Frauen auch mal kurz in ihrer Muttersprache. Ich blickte meinen Wing an… und er mich… Ich rollte mit meinen Augen nach rechts zur Hübschen und deutete ihm auf diese Art mein Interesse an ihr. Er lachte nur und sagte: „Ich weiß schon!“ Wir haben beide laut los lachen müssen. An der Stelle einfach ein fettes Danke an Dich. Du bist einfach ein geiler Typ, und Deine Menschenkenntnis in Ehren!

Also schnell im Gespräch geschickt die Plätze gewechselt und fortan gehörte sie mir, die Braunhaare attraktive Osteuropäerin. Selten so ein aufgeschlossenes Gespräch mit einer Frau geführt. Ein bisschen über ihre Situation gesprochen, wo sie arbeitet, was sie tut, woher sie kommt, was sie in Deutschland für Ziele hat usw. Immer immer auch alles auf schön emotionale Art verpackt, bildgewaltige Erzählungen. Viel Geschmalze von mir. Ist ja meine aktuelle Baustelle, an der ich arbeite. Emotionaler erzählen zu lernen.

Und ab der ersten Sekunde merkte ich, wie sie sich um jeden Preis zu qualifizieren versuchte. Im Pickup bedeutet das, dass die Frau jeder meiner Aussagen zustimmt bzw. versucht meine Meinungen zu bestärken oder gar zu übertreffen. Beispiel? Ich sagte: „Ich finde deutsche Frauen oft schrecklich, die können nicht einmal kochen. Aber ich liebe gutes Essen, wenn die Frau kocht.“ Ihre Reaktion: „Ich koche sehr gerne und sehr oft!“ So in diesem Stil. Noch ein Beispiel? Ich hab hier ein noch viel Lustigeres! 🙂 Nachdem die Unterhaltung nun schon humorvoll einige Minuten lief, gingen wir zusammen ein paar Meter weiter.

Auf dem Weg lief sie neben mir und ich fragte sie, was sie essen wolle. Sie war noch unentschlossen. Daraufhin ich: „Naja, ich muss ich immer ein bisschen schauen wo es etwas für mich gibt, ich bin Vegetarier und esse deswegen kein Fleisch.“ Ihre Körpersprache verriet mir in diesem Moment, dass sie eher geschockt war. Sie fragte dementsprechend auch nach: „Was, Du isst kein Fleisch?!“ Ich sagte: „Nein, aber Fisch. Fisch mag ich! Und natürlich Gemüse und Obst!“ Und nun folgte ihre für mich sehr witzige Reaktion: Ihr geschockter Gesichtsausdruck wandelte sich zu einem Lächeln und sie strahlte mich an: „Ja. Ich liebe Gemüse und Obst.“

Hahaha. Ich dachte mir nur: „Alter, was geht denn mit der ab?!“ So etwas hast Du beim Pickuppen extrem selten, dass eine Frau Dir quasi aus den Händen frisst. So ging das noch die ganze restliche Zeit. Wir setzten uns zu viert in einen Imbiss und verbrachten immerhin fast 1,5 Stunden zusammen. Ich baute im Laufe des spontanen Dates verschiedenen Körperkontakt auf. Beispielsweise stand ich vom Tisch auf, nahm ihre Hand und sagte: „Na komm. Wir gehen vor an die Theke und holen uns etwas.“ Sie hielt meine Hand, zog sie nicht weg. Und ähnlich war es beim Herausgehen, sie hakte sich bei mir ein, nachdem ich ihr meinen Arm bot. Alles extrem gute Signale.

Ich will das jetzt hier nicht unnötig in die Länge ziehen, deswegen kürze ich etwas ab. Wir tauschten jedenfalls Telefonnummern und machten ein Date für heute aus. Sie fragte auch nochmal: „Bitte schreib mir morgen nochmal, damit ich auch weiß ob wir uns Sonntag wirklich treffen.“ Innerlich musste ich wieder schmunzeln und gab ihr zu verstehen, dass mein Wort immer zähle. Und da wir das Treffen vereinbart hätten, zähle es nun auch. Sie könne sich auf mich verlassen. Küsschen links und rechts und mein Wing und ich zogen weiter. Wir hätten auch noch zu viert zusammen bleiben können, die zwei Frauen wollten sowieso auch noch in eine Bar gehen und meine Braunhaarige fragte auch vorher schon, ob wir noch zusammen irgendwohin gehen würden.

Allerdings war mir der Abend mit meinem Wing wichtiger, ich wollte noch Spaß mit ihm haben, beim Feiern und Tanzen. Und 1,5 Stunden Spontandate reichen zum Einstieg in den Abend, so mein Gedanke. Am selben Abend habe ich ihr noch kurz in ihrer Muttersprache etwas geschrieben, eine Antwort hab ich auch erhalten. Auch ein gutes Zeichen. Vorhin hab ich ihr kurz geschrieben und darum gebeten das Date um eine halbe Stunde nach vorne zu verlegen, wenn möglich. Schauen wir mal was noch kommt. Ich rechne ja immer mit einer potenziellen Absage. Allerdings stehen in diesem Fall die Chancen gut, dass es zum Date kommt. Was statistisch dafür spricht: Die „viele“ Zeit, die wir bereits miteinander verbracht haben und der relativ intensive Körperkontakt und das aufgebaute Vertrauen.

Ich war an diesem Tag mal wieder im James Bond Style gekleidet und so realistisch bin ich dann schon auch, zu wissen, dass ich auf sie ziemlich geldig gewirkt haben könnte. Frau aus Osteuropa in einer großen deutschen Stadt. Lernt einen attraktiven Mann (ja, ich finde schon! 🙂 ) kennen, der verdammt gut gekleidet ist. Ich bilde mir da nicht ein, dass sie sich Hals über Kopf in mein Herz verliebt hat. Ihr versteht was ich meine. Aber das ist mir an der Stelle egal. Ich bin nicht naiv und nicht dumm. Und so läuft das Spiel eben. Falls das Date heute zustande kommt und je nachdem was sich daraus entwickelt, wäre es jedenfalls lustig zu sehen wie das dann in Zukunft weiter laufen soll. Schließlich wohnt sie bei einer Gastfamilie und ich… streng genommen auch… *hehe*

Wie wir den Laden gerockt haben

Mein Wing und ich kamen also in der ersten Bar an. Kurz durchlaufen, schauen. Nicht viel los. Wieder einmal viele Männer, wenige Frauen. Hm. Also weiter in den nächsten Laden. Dort waren wir noch nie, ich hatte mir aber letztes Wochenende den Tipp von zwei Frauen geholt, unbedingt mal dort vorbei zu schauen. Eher auch ein edlerer Schuppen. Wir kamen rein und BUMM standen wir erstmal gefühlt vor einer Wand. Viele Menschen, wieder viele Männer. Alle um eine Bar herum. Ich benötige für gewöhnlich immer ein paar Minuten, bis ich mich an einem neuen Ort akklimatisiere. Also erstmal zwei Getränke organisieren, ich war durstig. Keine Chance! Die Bar war komplett besetzt, die Barkeeper hoffnungslos überfordert. Hm. Dumm herumstehen wollten wir aber auch nicht. Also gingen wir ein paar Meter weiter. Da es eigentlich eine Art Restaurant ist, gab es auch einige Tische und Sitzmöglichkeiten. Dorthin verlagerten wir.

Dort – logischerweise – saßen zwar alle Personen und keiner tanzte, aber egal. Hauptsache wir bekamen erst einmal zwei Getränke. Gar nicht so einfach, möchte man meinen. Ich sprach eine Bedienung an und sagte ihr: „Ganz ehrlich, Du musst unser Leben retten. Wir versuchen verzweifelt Getränke zu bekommen.“ Daraufhin sie: „Ja, bitte an der Bar vorne.“ Worauf ich antwortete: „Keine Chance, die sind völlig überfordert. Da bekommt man in 10 Jahren keine Getränke.“ Sie entschuldigte sich und huschte schnell weiter. Hm. Abgetropft…

Also ging mein Wing zu einem Platzzuweiser und organisierte einen Tisch für 2. Da saßen wir nun und die Bedienung von gerade eben kam wieder zu mir und frage: „Okay, was wollt ihr trinken?“ Ich antworte: „Na, zwei Bitterlemon auf Eis.“ Und sie sah mich an wie ein schockiertes Huhn auf der Autobahn: „Das ist nicht euer Ernst, Leute?!“ Mein Wing und ich lachten köstlich und deshalb wiederholte ich meine Bestellung. Sie zog davon und nach kurzer Zeit hatten wir endlich unsere Getränke. Da saßen wir nun. Kurz ausruhen, anstoßen und mal sehen was das für ein Schuppen ist. Und es dauerte keine 2 Minuten und es lief ab da nur noch unsere Musik. Ein Megakracher nach dem anderen. Es hielt uns nicht auf den Stühlen wir und packten unsere Getränke, standen auf und tanzten.

Auch hier will ich es wieder etwas abkürzen. Mein Wing ist ein mega Tänzer, wenn es jemand wirklich drauf hat mit einer Frau heiß und lasziv zu tanzen, dann er. Und es sollte nicht lange dauern, bis die erste heiße Frau an der Angel war. Fortan gehörte uns der Laden und wir konnten uns vor Frauen um uns herum kaum retten. Wir tanzten, lachten und feierten mehr als alle Frauen (und die vielen Männer) in dem Schuppen zusammen. Völlig ausgelassen und mit dem breitesten Lachen der Welt. Eine Frau zwischenzeitlich zu mir: „Ihr tanzt beide so gut, ich könnte Euch stundenlang beim Tanzen zuschauen.“

Was hatte ich am Tag zuvor noch in dem Buch von Maximilian Pütz gelesen. Er schreibt darin zum Clubgamen, dass das Ziel sein muss MEHR gute Laune in einen Club zu bringen. Ausgelassener zu tanzen. Auffallend besser gelaunt zu sein als alle Anderen. Das Resultat würde sein – so er -, dass die Frauen von ganz alleine die Nähe suchen würden. Er empfiehlt beim Weggehen unbedingt einmal darauf zu achten wie sich die Frauen verhalten würden. Was daran liegt, dass Frauen dort einfach Spaß haben wollen. Bietest Du Spaß, bist Du der (Frauen-)Magnet. So einfach. Nicht nur das, ein Typ fragte mich zwischendurch auch: „Sagmal, wo bekomm ich hier ne Nase?“ Damit kann ich nicht dienen, sorry! Nicht meine Welt. 🙂

Und ich kann das nur zu 100% bestätigen, was der Pickup-Trainer da in seinem Buch schreibt! Es war geradezu pervers was da abging. Frauen sprachen uns von sich aus an. Frauen kamen in unsere Nähe. Frauen tanzten mit uns. Ich ziehe klassischerweise immer eher die ruhigeren Damen an, er mehr die heißeren (Typ: Nur für eine Nacht!), aber das ist eine gute Aufteilung. Damit kann ich sehr gut leben.

Was ist das Fazit?

  • Es war ein geiler Abend! Einer, der uns BEIDEN so viel Freude bereitet hat wie selten.
  • Manchmal muss man zwei Frauen (die Osteuropäerinnen) ziehen lassen, nicht bedürftig sein und sich alleine auf sich selbst, seinen Wing und das Feiern konzentrieren… und der Abend wird pervers gut!
  • Männer, die beim Feiern keinen Alkohol brauchen, um gut gelaunt zu sein, sind die besten! Besonders auf Bitterlemon mit Eis! Das hat dann sicherlich auch die Bedienung kapiert! 😉

PS: Soeben kam ihre Antwort. Sie müsse spontan auf das Gast-Kind aufpassen am Abend und hätte leider keine Zeit. Sie schickte noch ein kurzes Video von ihrer Fahrt aus der Bahn und fragte wie es mir geht. Daraufhin hab ich gerade mal spontan angerufen, sie hob sogar ab. Oho oho. Aufgemerkt! War ein nettes Gespräch über 15 Minuten, sie entschuldigte sich für die Absage und wir verschoben unser Treffen auf nächsten Freitag. Dort hätte sie sicher Zeit, sagte sie. Witzig fand ich ihre Frage: „Wenn wir uns Freitag erst sehen, kann ich Dir dann zwischendurch mal schreiben oder stört Dich das?“ Einfach süß, dieses Mädchen, irgendwie. Muss eben nur noch ein Treffen zustande kommen. So ganz ohne Absage und so. In echt. Und wirklich. Und real. Und so.

PPS: In letzter Zeit gehe ich mit meinen Berichten bzgl. Frauen schon öfter ins Detail. Viel mehr als damals hier im Blog. Das wird sich auch wieder ändern, wenn mehr Interaktionen mit den Frauen zustande kommen. Da kann ich nicht mehr jedes Ansprechen beschreiben, jeden Witz oder jede Anekdote zum Besten geben. Aber derzeit hilft es mir sehr, selbst zu reflektieren was passiert. Wie ich mich entwickle. Das soll die einzelnen Erlebnisse keinesfalls übergewichten, denn das wäre falsch. Keine einzige einzelne Interaktion ist so wichtig, dass sie andere überlagern sollte. Ich will bei mir bleiben. Und das für den Rest des Lebens. Und genau deswegen schreibe ich das nieder. Das geht im Moment auch nur deshalb so detailliert, da ich die Vielzahl der Optionen nicht habe. Noch nicht. Das war damals anders. Damals konnte ich mich phasenweise kaum retten vor Frauen. Aber das kommt wieder, ganz sicher. Und bis dahin kommt erstmal mein Körper dran. Heute mit Brust, Schulter und Trizeps. Und… Sixpack…!

Ein Review vom Wochenende

Es war Wochenendeeeeeee. Also hieß das: Zwei Mal raus zum Clubgamen! Freitag war ich in einer Location, die ich im Teil 1 des Projekts Beziehung zuletzt besucht hatte. Also doch schon viele Monate her. Es lief coole Musik. Genau meins. R’n’B und Black. In Clubs alleine war ich eigentlich auch schon lange nicht mehr. Meistens gehe ich in Bars, wenn ich alleine bin. Die Kosten eben auch keinen Einritt und mit meinen 1 oder 2 Getränken am Abend komme ich mit unter 10 Euro gut durch. Wieso die Barbesitzer reich machen. Ich bin ja nicht zum Saufen da, sondern zum Frauen kennen lernen. Und Frauen kosten in der frühen Phase nichts. Getränke gibt man einer Frau nicht am ersten Abend aus. Außer man will dabei zusehen, wie sie das Gratisgetränk schlürft und dann husch husch verschwindet und mit einem anderen Typen Spaß hat.

Da mein Wingman dieses Wochenende körperliche Beschwerden hatte, durfe oder musste ich zwei Mal alleine das Haus verlassen. Freitag auf Samstag war dazu schon ein bisschen Aufraffen nötig, gebe ich zu. Ich lief von Bar zu Bar, um am Ende in einen Club zu gehen. So war der Plan. So hab ich es auch gemacht. Und zum Aufwärmen vor der ersten Bar direkt mal eine 4er Gruppe Mädchen angesprochen, die es sich draußen vor der Bar an einem Tisch gemütlich gemacht hatte. Ui, waren die jung. Eigentlich zu jung. Aber es waren die einzigen weiblichen Personen dort, die alleine waren. Also hab ich das Gespräch eröffnet, mich dann auch noch dazu gesetzt. Aber oh mein Gott, die waren gerade erst volljährig geworden. Gefühlte Lichtjahre Distanz.

Aber egal, wichtig ist für mich die reine Interaktion. Ein Mann muss sich auf alle Personen einlassen können. Mit allen sprechen und alle unterhalten können. Optisch waren sie auch alle nicht der Bringer, bis auf eine vielleicht. Eine 5,5 geben wir ihr mal. Sie war auch die Einzige in der Runde, die einigermaßen weit war für ihr Alter. Sie war auch die Einzige, der der Altersunterschied von ein paar Jährchen auch nichts auszumachen scheinte. Sie fragte mich viel. Zeigte viel Interesse an meinen Themen. Ich denke, dass ich es auf ein Date hätte anlegen können. Aber ich wollte nicht. Erstens war sie mir nicht attraktiv genug und zweitens vor allem zu jung. Was bringt mir das denn. Aber es war eine lustige Konversation, die sich doch bestimmt 15 oder 20 Minuten hinzog. Ein guter Einstieg in den Abend.

Ansonsten war nicht wirklich was los, also ging ich direkt in den Club. Alleine. Eintritt bezahlt. Der Laden war zu den frühen Nachtstunden noch ziemlich leer. Nun, das ist eben so. Bars sind um die Zeit schon langsam wieder leer. Clubs hingegen noch gar nicht erst voll. Im Club hab ich jedenfalls 2 Körbe mitgenommen. Nur 2? Nur 2. Es war dann schon 1:30 Uhr und ich dachte mir, dass das für heute reicht. Irgendwie hatte ich gar nicht so viel Lust etwas zu tun. Und da ich nur die Frauen anspreche, die mich irgendwie wirklich reizen… waren es in der Zeit eben nur 2. Pickuppen mit angezogener Handbremse, nenne ich das. Nennenswerte Ergebnisse gibts dann zwangsläufig natürlich eher nicht. Ich wollte danach noch in eine andere Bar, also zog ich weiter. Dort angekommen stellte ich fest, dass nichts los war. Hm. Kaum Frauen, hohe Männerquote. Also beschloss ich heim zu fahren, was solls. Der Freitag geht also eher in die Kategorie „naja, ich hab mich halt aufgerafft und bin raus“ ein. Klingt jetzt nicht so spannend, ich weiß. Aber so ist das Pickupper-Dasein nun einmal. Es ist nicht jeden Tag ein riesiges Highlight dabei.

Fliegender Wechsel von Blond auf Braun

Der Tag darauf sollte besser werden. Ich ging wieder in eine Bar. Ein bisschen umher blicken. Ein bisschen herum laufen. Und schwupp, stand ich an einem Durchgang vor einer Traube Frauen. Die erste – nennen wir sie „die Blonde“ – blickte mich direkt mit großen Augen an. Und ich hatte den Eindruck, dass sie irgend etwas sagen wollte. Also lehnte ich mich nach vorne und fragte lächelnd: „Hi. Was willst Du sagen?“
Sie antwortete: „Ach weißt Du. Es ist einfach ein komischer Laden hier!“ Ich ging drauf ein, indem ich den Zuhörer spielte. Da sie auch schon angetrunken war, kam sie in einen direkten Redefluss. Ideal. Dann hab ich schon mal zum Einstieg ein bisschen was Lockeres um mich herum, dachte ich mir. Und die anderen Frauen aus ihrer Gruppe blickten auch immer wieder rüber zu uns beiden. Witzigerweise wurde ein relativ gutes Gespräch daraus. Ich hatte sogar ein wenig das Gefühl, dass da eine echte kleine Verbindung entstanden war.

Sie wollte sich von sich aus sogar über spirituelle Themen unterhalten. Das ist selten, in einer Bar bei lauter Musik. Weiß Gott nicht der richtige Ort für so etwas, umso lustiger fand ich es allerdings. Nicht gerade Sexy Themen, aber ich versuchte das Gespräch trotz der unsexy Themen einigermaßen zu sexualisieren. Das gelang mir hauptsächlich durch den Körperkontakt. Dies fiel wohl auch den anderen Damen auf. Als es anfing für mich wirklich interessanter zu werden, stellte ich allerding fest, dass die Frau von spirituellen Themen maximal an einem lauwarmen Herbsttag etwas in der Bildzeitung gelesen hatte. Sehr tief ging das nicht. Optisch war sie nun auch nicht ganz meine Kragenweite. Aber das ist ja nicht immer das Wichtigste. Reden um zu lernen, üben um zu lernen. Darum geht es momentan wieder. Wieder rein kommen ins Business eines Pickuppers. Deshalb ist jedes Gespräch ein Gewinn. Und wenn es nur dazu dient für andere umherstehende Frauen attraktiv(er) zu wirken. Sozialer Status und so.

Und als meine – ja eigentlich eher – Möchtegern-Spirituelle zu mir sagte: „Ich glaube ich gehe jetzt mal tanzen“, antwortete ich ihr: „Tu das, tu Dir keinen Zwang an.“ Ich bin mir nicht sicher, ob sie eher damit gerechnet hatte, dass ich mich wie eine Klette an ihre Fersen hefte. Keine Ahnung. Ich blieb einfach stehen. Keine Lust zum Tanzen. Ich bin da um Frauen kennen zu lernen. Das mache ich durch Sprechen besser als durch Tanzen. So einfach ist das. Und ehe ich mich versehen konnte, kam eine andere Frau aus der Gruppe direkt zu mir rüber und nahm mich vollkommen in Beschlag. Nennen wir sie „die Braunhaarige“. Als hätte sie nur darauf gewartet, dass die Blonde aus der Gruppe endlich abzog. Witzig, diese gruppendynamischen Prozesse unter Frauen.

Direkt mal viel Körperkontakt von ihr bekommen. Viele Fragen. Total interessiert. Viel gestaunt und viel gelacht über meine Sprüche oder Storys. Alles sie. Nicht ich. Ich fand sie schon nett, klar. Und von ihrer Art her witzig bis frech. Sehr unterhaltsam. Ich mochte ihre Art. Aber der aktive Part war absolut sie. Ich nahm die Situation gerne an. Denn Plötzlich stand ich mitten in der Gruppe an einer Theke und fühlte mich etwas wie der Hahn im Korb. Ich wurde den anderen Damen in der Runde nacheinander vorgestellt, als sei ich der langjährige Bekannte oder der neue Freund. Wie auch immer. Es war einfach witzig. Und die Konversation mit der Braunhaarigen gefiel mir zunehmend besser. Irgendwann sagte sie zu mir: „Sag mal, was ist das für ein Parfüm das Du trägst. Das riecht verdammt gut!“

Ich dachte mir nur: „Was ist denn hier los?“ Das war das erste Mal in meinem Leben, dass mir eine Frau in einem Club ein Kompliment für mein Parfüm gemacht hat. Referenzerfahrung! Und Premiere! BUMM! Klingt banal, ist es aber nicht. Ich habe mich gefreut wie ein Kind, innerlich natürlich nur. Nach außen hin blieb ich souverän.

Okay, aber warum habe ich mich so gefreut?

Nun, ich habe mich erst vor wenigen Wochen – im Rahmen meines Projekts Beziehung Teil 2 – mit weiterführenden Themen der Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt. Und dabei bin ich auch in die Welt der Parfüms eingetaucht. Ich habe mir Vorträge darüber angesehen, wie und wo ein Mann Parfüm an sich auftragen sollte. Früher hatte ich einen oder höchstens zwei Sprüher mittig auf mein Hemd verteilt, zwar im Halsbereich, aber das war es dann auch. Ich bekam dafür nur nie ein Kompliment. Seit kurzem ist mir klar, dass das im Club anders ist. Dass es anders sein muss! Dort ist alles schrill, laut und jeder trägt Perfüm. Unendlich viele Sinneseindrücke. Dort muss Mann herausstechen! Also sind andere Körperstellen auch wichtig.

Welche? Ein Stoß hinter das eine Ohr. Ein zweiter Stoß hinter das andere Ohr. Ein dritter Sprüher hinten mitten zwischen Nacken und Hemd. Ein vierter und fünfter Stoß auf den Hemdkragen links und rechts. Warum? Weil eine Frau Dir beim Begrüßen gerne ein Küsschen links und rechts gibt. Und dabei was? Richtig, Dein Parfüm riecht. Aber wann die Frau den Duft noch viel besser vernimmt: Wenn sie sich im Club mit Dir unterhält. Denn wohin zeigt ihre Nase denn in dem Moment? Na entweder vorne an Dein Hemd… oder bei intensiveren Gespräch klebt sie direkt an Deinem Ohr. Also die Nase. Und die Frau. D.h. sie bekommt für ihre Ohren eine Dauerbeschallung vom DJ. Und für ihre Nase eine Dauerbeschnupperung durch mein Parfüm. Passt. Ich bin dann sozusagen Ihr DJ für die Nase.

Warum freut mich das jetzt aber so? Nicht wegen dem Kompliment an sich. Das wäre platt. Das wäre bedürftig. Ich freue mich aus einem ganz anderen Grund: Ich habe wieder einmal an mir gearbeitet. Wieder einmal mich mit weiterführenden Themen der Entwicklung beschäftigt. Hier mit dem Thema Parfüm. Und prompt (!!!) ein Kompliment dafür erhalten. Also umgehend eine Bestätigung für mein Investment erhalten. Das ist ein riesiger Benefit, wie ich finde. DAS motiviert mich. DAS treibt mich an. Ich investiere Zeit und Energie in meine eigene Ausbildung und BUMM gibts dafür eine positive Quittung.

Das Parfüm kannte sie übrigens, obwohl es kein Massenartikel ist. Das hatte mich schon sehr verwundert. Der Designer meines Parfüms ist nicht so bekannt. Das Zeug steht nicht in jedem Douglas direkt im Regal der Beststeller. Sie sagte ja, dass sie Parfüm liebt und sich da schon ein bisschen auskennt. Hat mich überrascht, Respekt. Vor ihr hatte ich noch nie eine Frau getroffen, die diesen Designer kennt. Okay okay, ich lasse es raus. Es ist „Vintage“ von John Varvatos. Ich liebe diesen Duft. Mega. Süß. Maskulin. Elegant. Einfach alles. Ich finde diesen Duft sowohl für Dates als auch im Club absolut geeignet. Geht in Richtung Tom Ford Black Orchid, nur für meinen Geschmack noch besser. Und billiger. 😉

Die Braunhaarige und ich hatten wirklich viel Spaß. Zusammen getanzt. Zusammen gelacht. Angestoßen. Hab mich auch abwechselnd mit ihren Freundinnen unterhalten. Es war eine coole Gruppe. Eine schöne Interaktion an diesem Abend, dafür dass ich mal wieder alleine unterwegs war. Die Frau stellte auch viele Fragen zu meinem Job, zu meiner Herkunft usw. Und ich merkte ihr sichtlich an, wie sie die Zweisamkeit genoss. Ich legte nun fast durchgehend meinen Arm an ihren unteren Rücken und streichelte sie dabei auch dezent. Und irgendwann – wie aus dem nichts – kam von ihr ein: „Du bist schon so ein Womanizer, richtig?!“

2019-05-08

Jackpot!!! Das ist nur ein Spruch, ja. Aber das ist NICHT nur ein Spruch! Das ist genau die Art von Ausstrahlung, für die ich derzeit trainiere. Genau DAS möchte ich subkommunizieren, wenn ich mit Frauen spreche. Ich bin nicht der Kumpel von nebenan. Ich bin zumindest der potentielle Mann der kurzzeitigen Träume, aber idealerweise der echte Traummann. Gut, dass mit dem Traummann kann die Frau ja nun nicht im Club feststellen. Aber Friendzone geht gar nicht! Und ich freute mich nun ein zweites Mal an diesem Abend mit dieser Frau wiederum auf vollkommen kindliche Art. Denn wieder bekam ich ein Feedback für mein aktuelles Verhalten. Hier meine Subkommunikaton alá „ich bin der Mann, Du bist die Frau!“.

Nun soll das Review des Wochenendes auch langsam sein Ende nehmen. Jetzt wo es begann spannend zu werden? 🙂 Ja. Denn die Frau war… ihr ahnt es… vielleicht…? Getreu meinem Dauermotto „es ist immer irgendwas“…? Sie war verheiratet. Juhu. Oh mein Gott. Immer wieder diese noch oder schon Verheirateten. Finger weg davon. Einmal die Finger verbrannt ist genug. Aber sie fand mich einfach toll. Und deshalb wollte ich ihr die Option offen lassen, dass sie sich eines Tages bei mir melden könnte… wenn es Ihre Situation dann aufgrund nicht mehr vorhandener Bindung zulässt und sie die Gelegenheit ergreifen möchte, dann ihren möglicherweise richtigen Traummann kennen zu lernen. 😉 Wir tauschten Nummern. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Für mich war das alleine deshalb ein mega Abend. Erst das Ding mit dem Parfüm und dann das Ding mit dem Womanzier. Wahnsinn. Wie ich früher schon schrieb: Es geht beim Generieren von Erfolg immer um Duplizierbarkeit und Beständigkeit. Das mit dem Parfüm ist definitiv beides, duplizierbar und beständig möglich. Das Ding mit dem Womanzier muss ich einfach wieder dermaßen ins Blut übergehen lassen, bis sämtliche Arterien auf Anschlag mit Testosteron gefüllt sind. Nächstes Ziel: Immer der Womanizer werden, sein und bleiben!

Dialog mit Herrn van Onnetuschn, persönliche Einblicke und Erkenntnisse

Gleich vorab: Das wird ein längerer Artikel, knapp über 3000 Wörter. Aber ein inhaltlich wertvoller. Da das mein Tagebuch ist hier, nehme ich mir die Freiheit heraus alles nieder zu schreiben, was mir wichtig erscheint. Und dieser Artikel ist ein kleiner Meilenstein, in meiner mentalen Problem-Bewältigung, wie ich nach Fertigstellung des Artikels gemerkt habe. Deshalb habe ich ihn auch nicht gesplittet. Und es gilt noch immer was ich damals sagte: Eines Tages zeige ich diesen Blog meinem Sohn oder meiner Tochter. Dich muss und werde ich mir aber erst noch hart erarbeiten. Für Dich werde ich erst noch meine Frau finden müssen. Diesen Artikel widme ich Dir, kleiner Junge oder kleines Mädchen! Wenn Du alt genug bist, wirst Du das alles lesen. Und mich und alles verstehen. Warum ich so war und warum ich so wurde. Und warum ich bis dahin der Papa wurde, den Du nun hast. Ich freu mich auf Dich.

 

Gestern Abend war ich mit Herrn van Onnetuschn draußen, um Fußball zu schauen. Kein Pickuppen, einfach nur Fußball. Zur zweiten Halbzeit kam auch noch ein weiterer Freund dazu. Lustig wars. Gut, der Elfmeter jetzt nicht. Aber der Abend. Richtiger Männerabend. Verrückt. Kannte ich gar nicht mehr, sowas.

Und nun zum Gespräch, das ich auf der Rückfahrt mit Herrn van Onnetuschn führte. Wir telefonierten, da wir beide mit dem Auto in getrennte Richtungen unterwegs waren.

Ich sagte in etwa zu ihm: „Das ist so krass! Ich hab die alten Chats gelesen. Und ob Du es glaubst oder nicht, aber ich hab das alles verdrängt, was damals passiert ist. Irgendwie gar nicht mehr in mir präsent! Kommt mir so fremd vor!“

Er: „Was meinst Du?“

Ich: „Schau mal, kurz bevor ich sie (Fr. Schlange) kennengerlernt habe… ich hatte ständig ganz unterschiedliche Erlebnisse, Spaß und auch Frauen um mich herum. Stellenweise wurde es mir sogar zuviel. Manchmal war ich regelrecht froh, wenn ich mit einer keinen Kontakt mehr hatte.“

Er: „Ja!“

Ich: „Weißt Du noch die Eine verrückte Pferdetussi… die ich im Club kennen gelernt und zu ihr nach Hause gebracht habe, über Nacht dort war… und ein paar Tage später war sie über Nacht bei mir. Ich fand sie ab dem ersten Moment scheiße. Optisch war sie echt okay. Aber charakterlich echt scheiße. Immer schlecht drauf und so. Und ich war damals mega auf Eckhart Tolle… Ego ausblenden… einfach tun… Menschen akzeptieren wie sie sind… das Gute sehen… bla bla… und ich hab einfach immer gelächelt und sie einfach dummlabern lassen.“

Er: *Lacht*

Ich: „Und als sie über Nacht bei mir war und am nächsten Morgen in die Arbeit musste… und meine Wohnung verließ… hatte ich im Gespür, dass wir uns nie wieder sehen würden. Wir verabschiedeten uns und sie ging die Treppen runter. Ich machte die Türe zu und dachte mir: Endlich ist sie weg.“

Er: *Lacht wieder*

Ich: „Und ich wusste: Ich werde mich nicht bei ihr melden. Und ich spürte, dass auch sie sich nicht mehr bei mir melden würde. Zusätzlich hoffte ich das auch. So eine schräge Frau. Ein richtiger Energiefresser. So eine komische Frau hab ich nie wieder kennen gelernt.“

Gedankeneinschub:

Es war übrigens meine erste und bis jetzt einzige blonde Frau in meinem Leben, mit der ich mich nicht nur unterhalten habe. Auch merkwürdig eigentlich. Offenbar stehe ich auf dunkel. Obwohl es mir eigentlich egal ist.

 

Er: „Du hattest ja noch mehr Frauen zu dem Zeitpunkt, kann ich mich erinnern.“

Ich: „Ja. Es war eigentlich immer irgendwas los. Ich hab das damals gar nicht so wahrgenommen. Ich hab einfach gemacht. Hat sich frei und gut angefühlt. Und irgendwann war sie einfach da, „die Richtige“. Naja. Dachte ich halt.“

Er: „Das wird auch wieder so sein!“

Ich: „Ob Du es mir glaubst oder nicht. Aber anfangs hatte ich gar keine intenstiven Gefühle für sie. Sie war echt mehrere Wochen lang für mich gefühlt ziemlich nur Eine von Vielen. Klar fand ich sie heiß und es machte einfach Spaß mit ihr, ihre Art und so. Aber wenn ich so überlege… alleine die ganzen Begleitumstände und ihre Lebenssituation waren schon… scheiße. Aber sie war die erste und einzige Frau, die sich in Projekt Beziehung Teil 1 wirklich richtig richtig intenstiv um mich bemüht hat und jede Minute mit mir verbringen wollte. Sie hatte ja sogar extra ihre Kinder stundenweise betreuen lassen, damit wir uns irgendwie sehen können. Und deshalb hab ich mich dann irgendwann recht schnell in sie verliebt. Aber das lag an IHR. Nicht an mir. Ich war es doch gewohnt, dass es recht bald wieder auseinander geht. Weil es immer irgendwie nicht ganz passte. Und es wäre mir echt egal gewesen damals. Wenn es nach kurzer Zeit nix mehr gewesen wäre. Wirklich! Das ist so. Ich kann das gar nicht glauben, aber es war so!“

Er: „Und dann hast Du Fr. Schlange gehabt. Ich weiß noch. Du hast sogar zu Beginn Deiner Beziehung zu mir gesagt: „Weißt Du, eigentlich muss ich gar nicht in dieser Beziehung sein. Ich könnte alle haben. Wann ich will. Irgend eine oder eine andere.“

Ich: „Habe ich das IN DER BEZIEHUNG wirklich zu Dir gesagt? Hör auf!“

Er: „Jaaaa!!! Es war wirklich so. Du warst schon in Deiner Beziehung. Es war noch ganz am Anfang. Aber Du sagtest zu mir: „Ich vermisse es schon irgendwie, dass ich jetzt so festgelegt und eingeschränkt bin!““

Ich: „Das ist doch total verrückt. ICH???!!!“

Er: „Ja, glaub es mir halt. Ich weiß es noch ganz genau!“

Ich: „Da siehst Du mal. Was ist nur aus mir geworden in der Zeit?! Ich hab echt viel verdrängt und vergesse manchmal wirklich Dinge, die länger her sind. Ich bin so froh, dass Du mir solche Dinge von früher erzählst. Danke!“

Herr van Onnetuschn: „Ja, Du sagtest sogar wörtlich damals zu mir, IN Deiner Beziehung mit ihr: „Sex mit anderen Frauen wäre auch mal wieder schön.““

Ich: „Hahahaha. Das kann sein. Hab ich anfangs vielleicht echt mal gedacht und gesagt, aber Du weißt ja, dass das in der Beziehung nie ein Thema für mich gewesen wäre.“

Er: „Als ihr noch nicht in der Beziehung gewesen seid… sondern in der Kennernlernphase… da hattest Du doch auch andere Frauen weiter parallel kennen gelernt!“

Ich: „Das stimmt. Ich kann mich an einmal erinnern, da weiß ich gar nicht mehr genau wie ich das gemacht hatte. Ich hatte Besuch von der Einen aus dem Land X, Du weißt schon, über Nacht und am nächsten Tag wollte ich mich zu einem weiteren Date mit Fr. Schlange treffen… Abends telefonierten wir zu dem Zeitpunkt schon recht regelmäßig, also Fr. Schlange und ich… und deshalb hatte ich ein organisatorisches Problem, wie ich das gebacken bekommen soll. Eine zu Besuch über Nacht da, kann aber nicht parallel mit Fr. Schlange telefonieren und soll sie am nächsten Tag treffen, ohne dass es wiederum die andere mitbekommt. Aber irgendwie hab ich das gelöst. Lustig eigentlich, im Nachhinein und so wertvoll, dass wir darüber reden und ich mich dank Dir daran erinnern kann!“

Gedankeneinschub:

Ich verfolgte damals die Devise: Ich date so lange jede Frau, die mir gefällt… bis? Ja bis mir DIE EINE das klare Signal gibt, dass sie eine Beziehung möchte. Das war zu diesem Zeitpunkt noch nicht der Fall. Es war in diesem Stadium noch nicht so weit. Erst als es hieß: „Ich möchte mit Dir zusammen sein!“ habe ich sofort sämtliche anderen Kontakte abgebrochen. Tatsächlich sofort. Keine weiteren Dates mehr. Keine weiteren Frauen mehr angesprochen. Nix. Ende. Das ist mir wichtig klarzustellen. Ich habe Prinzipien und die werde ich auch in Zukunft einhalten. Ich bin kein 08/15-Pickupper gewesen und will ich auch nie werden. Sex ist nicht das Wichtigste im Leben. Und Sex mit möglichst vielen verschiedenen Frauen hat mir im Nachgang gesehen nicht mehr Spaß gebracht als in einer festen monogamen Beziehung. Das ist höchstens dann anders, wenn dieser Aspekt in der Beziehung mal zu kurz kommen sollte. Dann stimmt aber generell etwas nicht. Ich will meine Traumfrau kennen lernen. Ende. Und auf dem Weg dahin habe ich damals alles getan, was ich tun konnte, um zu sagen: „Ich lern was!“ So sehe ich das jetzt auch wieder. Ich starte nicht bei 0. Völlig klar.

Aber ich bin auch noch nicht wie damals bei 60 oder 70 Prozent. Auch damals war ich noch nicht ganz oben angelangt auf der Erfahrungs-Skala. Noch lange nicht bei 100. Ich war schon weit, würde ich sagen. Aber da gibt es auch immer noch Potenzial nach oben. Das kann man nur erreichen, wenn man alle Erfahrungen bewusst macht und annimmt. Seine Komfortzone erweitert und sich seinen Ängsten stellt. Die Größte Entwicklung im Leben ist immer nur dort möglich, wovor man die meisten Hemmungen hat. Bitte merken! Manchmal fühlte ich mich auch ein bisschen schäbig, das gebe ich schon zu. Bei dem Zeug, das ich teilweise mitgemacht und getan habe… manches tat ich einfach nur um zu lernen. Es gehört dazu, wie für ein kleines Kind das Laufen lernen und dabei hinzufallen. Nicht jedes Date war schön. Auch nicht jeder Kuss war schön. Und manches andere auch nicht.

Aber ich wusste: Ich werde eine wirklich attraktive Frau nie kennen lernen, wenn ich davor nicht alles tue, um die „attraktiven“ Frauen für mich „normal“ erscheinen zu lassen und sie mental vom Podest zu ziehen. Das ist der größte Unterschied zwischen allen (!) normalen (!) Männern und erfolgreichen Pickuppern. Es gibt keine Supergirls. Es gibt Frauen, tolle Frauen. Aber sie sind nicht toller als ich. Um nicht zu sagen: Ich bin Superman und dann schauen wir mal, ob sie auch toll ist. So wird ein Schuh draus. Mindestens mal Augenhöhe bitte. Und das geht nicht, wenn man nie tolle Frauen um sich herum hat. Um sich zu entwickeln als Mann, reicht es einfach nicht, es immer nur beim miteinander sprechen zu belassen. Irgendwie auch klar. Es ist wie eine Fremdsprache lernen. Eine Sprache kann man ein Stück weit autodidaktisch lernen, aber die Kultur wird man nur in dem Land erfahren!

Heute weiß ich: Es reicht nicht, nur ein oder zwei mal im Leben eine tolle Frau in einer Beziehung gehabt zu haben. Besonders nicht wenn es eine extrovertierte Frau ist. Damals dachte ich mir: „Geil, jetzt hab ich alles erreicht, mit dieser Einen.“ Ich war ein Narr! Muss ich heute sagen!!! Ich hatte noch gar nicht begriffen, dass das „Bekommen“ nichts mit dem „auch halten Können“ zu tun hat. Ich war gut im Bekommen, aber noch immer der total naive kleine Junge wenn es darum ging, eine Frau zu halten. Und das kann gleich 5 mal nicht gelingen, wenn es um eine attraktive und gar extrovertierte Frau geht.

Eine, um die auch andere Typen wie die Scheißhausfliegen kreisen. Eine, die überall auffällt. Eine, die selbst jedes Gespräch sucht. Solche Frauen sind eigentlich – aus meiner heutigen Sicht – einfach scheiße (in einer Beziehung). Denn ich brauche keine Puppe zum Angeben. War auch damals nicht mein Ziel. Ich hatte das nur nicht gekannt, dass eine Frau so sein könnte. Extrovertiert. Und wie ich damit umzugehen hätte. Ich war einfach nur ein kleiner Junge in solchen Sachen. Heute weiß ich was ich zu tun hätte, wenn sich so etwas wiederholt. Referenzerfahrung. Heute kenne ich die sich anbahnenden Anzeichen von „Unzufriedenheit“ in so einer Grazie. Ich würde das auf 10 km gegen den Wind riechen, wenn so eine Frau gedanklich nicht mehr ganz bei mir in der Beziehung wäre.

Ich möchte eine herzliche Frau, eine die nicht mit dem nächsten in die Kiste hüpft, obwohl sie in einer Beziehung ist. Eine Frau, die auch mal zufrieden ist im Leben mit dem was sie hat. Und mit dem was ich ihr biete. Und nicht nach anderen schaut und ständig alle Gespräche sucht… Hätte ich einen 911er Porsche gehabt, wäre es ihr irgendwann auch nicht mehr Recht gewesen und sie hätte sich einen Typen mit einem Ferrari geholt. So sind solche Frauen leider. Nichts genügt je. Nichts ist gut genug. Und der liebevolle Mann sowieso nicht.

Ich bin anders. Mir hat alles an dieser Frau genügt. Inklusiver sämtlicher negativer Aspekte. Egal ob äußerlich oder innerlich. Jeder hat „Fehler“, aber ich habe an mir über lange Zeit daran gearbeitet nicht mehr alles an anderen Menschen als Fehler zu sehen. Für mich war sie perfekt. Egal ob sie eine 5, 6, 7, 8, 9 oder 10 war. Selbst wenn sie nur eine 5 gewesen wäre. Für mich wäre nie in Frage gekommen auch nur einmal eine 10 anzusprechen. Die 5 hat mir genügt. Warum auch nicht?! Was soll das?! Das nennt man Treue. Das nenne ich auch Liebe. Das ist – denke ich – einer der Hauptunterschiede zwischen den ganzen üblichen Pickuppern und mir. Es gibt auch ein paar feine Kerle da draußen beim Pickuppen. Aber die meisten – die ich auch draußen treffe – sind unaufrichtig. Den Frauen gegenüber und sich selbst gegenüber. Sie spielen etwas und tun so als ob. Aber es ist ihr leben. Sollen sie machen. Das Recht hat jeder, das zu tun was er möchte.

 

Er: „Siehst Du. Das dauert jetzt einfach nur, bis Du da wieder hin kommst. Und ich weiß, dass Du da wieder hin kommst. Du bist noch jung. Also wir beide sind noch jung. Auch wenn Du jetzt 2 Jahre der (Stief-)Familienvater warst. Aber so traurig es klingt… ich bin so froh für Dich, dass Du mit einer anderen Frau doch noch Papa werden kannst.“

Ich: *Schweigen*… „Du hast Recht. Ich möchte auch Papa werden. Jetzt erst Recht, wo ich einmal gesehen habe wie das so ist mit 2 Kindern.“

2019-04-25

Er: „Eben. Und jetzt kümmere Dich erstmal darum, dass Du zumindest wieder den ersten Erfolg einfährst. Arbeite Dich wieder rein. Lern Eine kennen. Egal ob sie nur ne 5 ist oder nicht.“

Ich: „Wäh! Ne 5?! Niemals!“

Er: „Ist doch egal! Einfach nur so! Und dann kannst Du Dir wieder die Hübschen holen!“

Ich: „Hm…“ *Stille* „Ja, vielleicht hast Du doch Recht.“

Er: „Das ist doch nur so. Hab Deinen Spaß. Dann kommt auch das Selbstvertrauen zurück und Du merkst wieder, dass Du alle haben kannst.“

Ich: „Ja. Es ist doch irre wirklich. Ich habe das Gefühl, dass der Typ damals ein anderer war als ich heute. Das ist doch total verrückt. Das war ICH. Kein anderer. Ich war das. Ich bin raus… und wusste an jedem Tag… egal ob ich daygamen war oder in Clubs oder Bars… ich wusste, dass ich fast an jedem Abend mindestens mit einer oder zwei Telefonnummern heim kommen würde.“

Er: „Ja siehst Du!“

Ich: „Ja, und was noch viel verrückter war: Gegen Ende waren es nicht mal mehr die Telefonnummern. Ich hatte die Frauen immer öfter gerade erst kennen gelernt und noch am selben Tag oder in der selben Nacht bei mir oder bei ihr in der Wohnung. Dazu kommt, dass ich auch immer weniger Frauen ansprechen musste, um solche Resultate zu haben.“

Er: „Da kommst Du wieder hin, ganz sicher!“

Ich: „Ja und das aller Irrste ist, dass ich darüber nicht einmal mehr nachdenken musste. Ich hab einfach gemacht. Wenn ich wollte, hab ich welche angesprochen, sogar immer weniger Frauen… und dabei gleichzeitig immer konstantere und schnellere Ergebnisse erzielt. Ich war in diesem Rockstar-Modus. Gar kein Zweifel daran, dass ich heute Nacht keine kennen lernen würde. Ich ging schon raus mit der Sicherheit: Achja, mal sehen wen ich heute kennen lerne. Ganz selten, dass den ganzen Abend nix rum gekommen ist. Da muss ich schon sehr faul gewesen sein und gar keine angesprochen haben. Und selbst dann… hab ich manchmal nur eine angesprochen und BUMM. So war es auch mit Fr. Schlange. Einziger Approach an dem Abend. Volltreffer.“

Gedankeneinschub:

Das ist doch wirklich nicht normal. Ich hab das alles vergessen. Das ist – auch wo ich diese Zeilen schreibe – so surreal und unglaublich für mich selbst zu beleuchten. Und ich weiß nicht, warum es mir so schwer fällt auch zu verstehen und zu erkennen, dass ich dieser Mensch einmal war. Es geht mir gar nicht darum, wieviele Frauen ich kennen gelernt habe. Oder ob sie alle eine 5 oder 6 oder 8 oder 9 oder sonst etwas waren. Es geht mir um die reine Selbstreflexion. Und ich kann mich schon irgendwie an mich selbst erinnern, an meine Person von damals. Aber es fühlt sich weit weg an. Fremd. Ich stelle mir dabei die Frage: „Wer war das denn? ICH?! Kann doch gar nicht sein!“

Herr van Onnetuschn wieder: „Also bleib jetzt cool. Arbeite wieder dafür. Schnapp mal irgendwas, was vor die Flinte kommt und bau Dich auf. Hab einfach Spaß. Denk nicht an die nächste Beziehung. Genieße Dein Leben jetzt. Und wenn Du 1 Jahr brauchst, bis Du die Richtige findest. Oder 2 oder 3. Egal. Genieße einfach. Du bist jung genug, um noch Papa in einem guten Alter zu werden. Mach einfach.“

Ich: „Du hast Recht. Ich bin ja auch schon dabei. Ich trainiere momentan viel. Achte wie ein Besessener auf meine Ernährung. Hab mein Essverhalten komplett umgestellt. Low Carb und extrem viel Eiweiß. Ich achte wieder zu 110% auf mein Äußeres. Und mein Ziel ist, körperlich eine Maschine zu werden. Nicht mehr nur athletisch wie damals. Ich geb Vollgas!“

Er: „Richtig so, ich bin jetzt zu Hause angekommen. Gute Nacht mein Freund, es war ein cooler Abend!“

Ich: „Auf jeden Fall, gute Nacht!“

 

PS: Mir ging es damals im Projekt Beziehung Teil 1 nie darum, irgendwelche intimen Details zu berichten. Das tat ich auch fast nie. So gut wie nie ging es darum wo ich über Nacht war oder nicht. Wen ich mitgenommen hatte oder nicht. Auch wenn diese Geschichten mitunter bestimmt am Interessantesten für viele Leser sein mögen. Aber ich bin kein Angeber und kein Prahler. Besonders weil ich solche Erfolge nicht einmal über lange Zeit nachweisen konnte. Ich war Anfänger-Pickupper mit einer sehr guten Entwicklung, wie ich meine. Vergleichsweise zu dem, was Pickup-Trainer aus ihrer Erfahrung so berichten. Ich war auf meinem persönlichen Höhepunkt, als ich eine Beziehung eingegangen bin. Aber dieser Höhepunkt hielt eben nicht mehrere Jahre an, wie bei anderen. Ich hatte die guten Ergebnisse erst die letzten 2, 3 oder maximal 4 Monate vor Beginn der Beziehung erzielt. Am Intensivsten wirklich erst unmittelbar vor der Beziehung.

Was ich damit sagen will?

Es ist eigentlich gar nicht auszumalen was wohl damals gewesen wäre, wenn ich diese Beziehung nicht eingegangen wäre. Wen hätte ich noch alles kennen gelernt? Wieviele „noch“ attraktiviere Frauen hätte ich gedatet? Wir können mal spinnen… was wäre die nächste „Stufe“ gewesen? Irgendwann auch mal an einen Star heran zu kommen. Eine Frau, die in der Öffentlichkeit bekannt ist. Das ist nur ein Beispiel. Dort wo ich mich umtreibe, gibt es immer wieder solche Personen. Ich bin kein Hartz4-Pickupper. Und die besten Pickupper deutschlands lernen auch regelmäßig Playboy-Models kennen. Auch nur ein Beispiel. Kommt es mir darauf an? Nein, sicher nicht. Das wisst Ihr auch. Mir ging es immer nur um mich und meine Entwicklung. Aber als Pickupper eine Entwicklung zu durchlaufen… bedeutet umgekehrt aus meiner Sicht keine Beziehung haben zu können. Entweder oder. Beziehungstechnisch habe ich kaum Erfahrung vorzuweisen. Eine lange und eine kurze Beziehung… hm… macht…? 2. Nicht gerade viel. Heißt umgekehrt nicht, dass ich nun viele weitere Beziehungen haben möchte. Mir hätte die letzte bis für mein Lebensende gereicht.

Aber ich denke, dass dieser jüngste Crash notwendig war – aus reiner Pickupper-Sicht. Denn dadurch habe ich aufgezeigt bekommen was notwendig ist, um SO eine Frau zu halten. Und wenn ich SO eine Frau halten kann, kann ich auch DIE EINE halten, die weder gleich die Beine für alle breit macht noch ständig auf der Suche nach neuen Typen ist. Das ist dann wie im Fußball. Dann hast Du Dich als das kleine Werder Bremen ganz hoch gekämpft und gelernt gegen Bayern München zu gewinnen. Selbst wenn die mal wieder einen Hoyzer-Elfmeter geschenkt bekommen.

Mir geht es also wirklich nur um die Selbstreflexion und darum wieder ein Mann zu werden. Immerhin sind mir durch die widerliche Beziehungs-Story meine Cojones abgerissen worden. Und die suche ich gerade wieder. Wird schon! Versprochen! 😉

Wild tanzende Frauen haben manchmal einen an der Klatsche

Es war Wochenende, und ich war mal wieder beim Clubgamen. Ja, ich weiß… Asche auf mein Haupt… ich war Clubgamen, obwohl ich doch wissen müsste, dass da nur… diese eine „besondere“ Sorte von Frauen anzutreffen ist.

Ich weiß, ich weiß. Wie mir auch mal mein damaliger Physio sagte: „Sie gehen doch auch nicht in den Penny, um Kavier zu kaufen“.

Gut, stimmt schon. Deswegen werde ich in Zukunft auch öfter auf ganz unterschiedliche Veranstaltungen gehen. Um mehr die „normalen“ Frauen kennenzulernen. Das ist dann zwar fast nur übers Daygamen möglich, aber die Trefferchance auf „die Richtige“ ist dabei sicher höher als beim Clubgamen. Alternativ sollte ich vielleicht öfter ins Bars gehen, anstatt in Clubs. Nur in Bars ist einfach wenig Bewegung. Da kannst Du rein, sprichst eine oder zwei Frauen – möglichst unbemerkt – an, aber dann bist Du eben auch schon „verbrannt“. Von Tisch zu Tisch zu springen, ist nicht möglich. Schwierige Sache. Hm.

Die heißeste oder zumindest auffälligste Frau im Club

Egal. Also am Wochenende war ich mal wieder in einem Club. Und ich ging erstmal eine kleine Runde umher, langsam. Beobachtend. Und dann fiel mir eine echt heiße 7,5 oder 8 auf. Wie sie da mit ihren Freundinnen tanzte. Lasziv. Hm. Drum herum viele Typen. Allerdings stehen die alle nur mit ihren Getränken um die Frauen-Traube und tun…? Nichts! Richtig. So sind sie, die Supertypen. Fast alle gleich. Nach außen hin optisch auf „dicker Macker“ machen, aber in der Realität nur glotzen statt ansprechen und handeln können.

Ich bin anders. Ich sah mich um. Langsame Bewegungen. Möglichst erhaben. Keine hektischen Dinge tun, keine Unruhe ausstrahlen. Die Situation im Club mit der lauten Musik und der Hollywood-Umgebung zwischen all den Gören einfach aufsaugen und wirken lassen. In die Mentalität der Situation eintauchen.

Na gut, dann stellte ich mich in die Nähe von ihr. Vielleicht 2 Meter entfernt. Uns trennte ein Tisch. Nicht zu viel Abstand, auch nicht zu wenig. Unsere Blicke trafen sich zum ersten Mal. Den Augenkontakt nahm ich bewusst an. Und der hielt schon mal erstaunlich lange. Kein kurzer Blick, sondern schon eher dieses typische „Abchecken“. Sie strahlte mich an. Ich grinste zurück. „Guter Start in die Nacht“, dachte ich mir. Ich beobachtete die restliche Szenerie. Drehte mich auch mal um, lief nochmal ein paar Meter in die eine und in die andere Richtung und sah mich nach weiteren Frauen um. Ist ja immer das gleiche Schauspiel: Sehen und gesehen werden. Jedenfalls in der „ehrenwerten Gesellschaft.“ Hier kennt man sich.

Ich kam wieder in ihre Nähe und nahm nochmals Blickkontakt auf. Sie tanzte wie wild. Fast in Extase. Eigentlich irgendwie auch übertrieben. Die auffälligste Person im Laden. Natürlich richten sich dann alle anderen Blicke ebenfalls auf sie. Aber ich spürte da etwas. Also blieb ich in der Situation, lächelte ihr zwischendurch zu und gestikulierte mit ihr. Spätestens an Gegengesten sieht man, ob die Frau interessiert ist. Es entstand eine kleine Körpersprachen-Interaktion. Na gut. Das war das Zeichen zum Starten für mich. Der Startschuss zum Ansprechen.

Plötzlich kam die Bedienung mit der Rechnung an ihren Tisch. Alle zückten ihre Handtaschen und legten zusammen. Ich dachte mir: „Okay, dann lass sie das Finanzielle mal machen, danach aber keine Zeit mit dem Ansprechen verlieren, bevor sie sonst weg ist!“

Und… Action!

Gesagt, getan. Als sie ihre Kohle los war, ging ich an mitten durch die ganzen Typen, zielgerade auf die heiße Frau zu und quatschte sie an. Das hätte ich schließlich nicht zulassen können, dass sie den Laden verlässt, ohne mir wenigstens einen Korb abzuholen.

Sie war ab Sekunde eins total „on“. Lächelte mich an, strahlte. Ich kam ihr sofort auch körperlich sehr nahe. Direkt in die sogenannte intime Zone, also Abstand unter 30 cm. Alpha-Verhalten. Stärke zeigen.

Ich sagte ihr, dass ich sie heiß finde, weil sie im Gegensatz zu den meisten anderen Frauen hier im Laden so eine Freude und Spaß ausstrahle. Kurzer Smalltalk. Ich stellte mich vor, hielt ihre Hand etwas länger als üblich und küsste sie direkt auf die linke und rechte Wange. Etwas, das eher selten passiert. Direkt zum Start zwei Küsschen, weil man sich vorstellt? Das ist wirklich selten. Andererseits hatten mich unsere Blickkontakte und nonverbalen Gesten vorher eindeutig gepushed. Sie war in guter Laune, natürlich auch alkoholisiert. Nachdem ich geklärt hatte, dass sie noch nicht geht, sondern weiter tanzen wollte, hatte ich keine Eile mehr. Sie sagte zu mir: „Wir gehen gleich zum Tanzen in den anderen Bereich, kommst Du mit?“

Bingo. Mega Ding! Was willst Du mehr?! Ich sagte ihr zu, in ein paar Minuten nachzukommen. Sie könne ruhig schon vorgehen. „Nur nicht bedürftig sein“, lautet die Devise.

Seht her, seht her! Wer ist die Schönste im ganzen Land?

Als ich kurze Zeit später in den anderen Bereich wechselte, befand sie sich bereits wieder mit einer ihrer Freundinnen tanzend auf einem leicht erhöhten Podest. Ich dachte mir nur: „Na gut, so eine bist Du also. Tanzen auf dem Boden reicht Dir nicht. Es muss Dich also wirklich jeder hier erhöht sehen und wahrnehmen können!?“

Ich bin von der Seite auf sie zugegangen, hab sie an der Schulter gestreichelt und kurz auf ihre Reaktion gewartet. Sie streckte mir die Hand aus, um mir zu signalisieren, dass ich ebenfalls aufs den Vorsprung steigen sollte. Die Hand nahm ich und stieg hoch. Ich kam ihr nahe, fasste ihr an die Hüften und tanzte relativ eng mit ihr. Das ging vielleicht nur 1 oder 2 Minuten so. Ihre Freundin befand sich neben uns und tanzte ebenfalls.

2019-04-09

„Endlich“ wieder mal ein kleines „Highlight“ beim Clubgamen. Eine Interaktion mit einer doch ganz heißen Frau. Ich spürte aber auch, dass mir das Ergebnis gar nicht so wichtig war. Ich freute mich schlicht über die Interaktion. Irgendwie auch klar, nach den vielen Körben aus dem letzten Daygame. Clubgame war ja noch nie meine ganz ganz große Stärke. Auch wenn ich Fr. Schlange dabei kennen gelernt hatte. Und auch die eine oder andere Dame. Aber meine Stärke ist es eben trotzdem nicht. Ich habe mir damals über die Zeit aber auch da ein ganz passables Game antrainiert.

Und dann? Ja. Haha! Es ist immer irgendwas…

Wir tanzten also Hüfte an Hüfte. Dann nahm ich ihre beiden Hände, um einen anderen Tanzmove zu bringen. Und kurz darauf drehte sie sich zu ihrer Freundin – mit dem Rücken zu mir – und tanzte lasziv mit dieser weiter. Ließ mich kurzerhand links liegen. Hab ich so auch noch nicht erlebt, allerdings habe ich auch noch nicht oft mit „fremden“ Frauen getanzt. Nach so viel Anziehung zu Beginn, im Gespräch und auch noch bis gerade… war ich etwas irritiert. Ich tanzte dann noch kurz neben den beiden weiter und stieg wieder vom Podest. War mir echt egal, ich war nur verwundert.

Anschließend ging ich wieder zu meinem Wingman zurück. Es wurde auch Zeit nach Hause zu gehen. Also drehte ich im Club noch eine Runde und vor Verlassen des Clubs ging ich nochmal zurück zur Fr. „Ich genieße kurz Deine Aufmerksamkeit – aber eigentlich bist Du mir egal“. Ich stieg wieder hoch auf den Vorsprung und sagte zu ihr: „Hey, ich muss leider los. Aber komm jetzt kurz mal mit raus, dann können wir noch 2 Minuten quatschen, bevor ich weg bin.“

Sie antwortete mir: „Nein nein, ich bleib hier.“ Damit hatte ich gerechnet, ohne es allerdings im Gesamtkontext nachvollziehen zu können. Also sagte ich: „Okay, dann machs gut. Bis irgendwann mal.“ Sie lächelte und sagte zuerst „schön Dich kennen gelernt zu haben“, gefolgt von einem verschmitzten „… hey… und behalte mich in guter Erinnerung! Wir sehen uns bestimmt mal wieder hier!“ Wir gaben uns zum Abschied wieder zwei Küsschen auf die Wange. Ende.

Hä?! Hast Du noch alle Latten am Zaun? Ich soll Dich in „guter Erinnerung“ behalten?! Hahaha. Du musst ja echt meinen, dass Dir jeder hinterher hechelt. Was für ein verkorkstes Selbstbild. Wieso in guter Erinnerung behalten? Aufgrund von was? Wegen zwei Bussis und ein paar gemeinsamen Hüftschwüngen?! Woran soll ich mich denn erinnern? Hä?! 🙂

Du Freak und Effekt-Hascherin! Eine klassische sog. Attention-Bi***!

Und die Moral von der Geschicht‘:
Gute Frauen gibt es in solchen Edel-Clubs eben (fast?!) nicht! 😉

PS: Alles gut! Es geht immer ums Machen. Ich habe gemacht! Auch wenn nicht viel Zählbares heraus kam. Aber hey, ich habe die auffälligste Frau im Club angesprochen. Das wurde sicher wahrgenommen, nicht nur von ihr… Sozialer Status und so… Ich habe mit der auffälligsten Frau im Club zumindest kurz Spaß gehabt und getanzt. Ja, war nicht lange und wurde gleich wieder abgeschoben. Aber es geht um den inneren Erfolg. Die Tussi ist mir egal. Wichtig ist, dass ICH aktiv war. Und dann wird da an einem anderen Tag auch wieder eine Frau sein, die länger mit mir… interagiert… und… tanzt… oder so… 🙂