Analogien und 2 in 7

Eigentlich sollte hier ein anderer Artikel erscheinen. Es sollte ein Interview veröffentlich werden. Aber das muss warten. Du kannst Dich darauf freuen, aber heute berichte ich stattdessen aus den letzten Wochen. Dazu von einem heutigen Date. Und was gerade in meinem Kopf vorgeht.

Entwicklung, Entwicklung, Entwicklung

Bislang ging ich stets davon aus, dass man sich als Anfänger in einer Thematik am meisten entwickeln würde. Inzwischen sehe ich, dass es so nicht ist. Man entwickelt sich äußerlich gesehen als totaler Neuling gefühlt am schnellsten. Was dabei jedoch übersehen wird, ist die innere Entwicklung. Ein Beispiel: Früher hatte ich Angst eine Frau anzusprechen, wie 99% aller Männer. Eher 99,9% aller Männer. Irgendwann habe ich diese Angst abgelegt und mich selbst dafür gefeiert. Das ist eine wichtige Fähigkeit, zweifelsfrei. Man könnte sagen: „Die halbe Miete ist gemacht!“ Aber so ist es nicht. In Wahrheit entwickelt man sich permanent. Inzwischen sehe ich die größte Entwicklung bei mir in geistigen Hinsicht. Mindset. Mindset. Mindset. Äußerlich ist das für andere kaum wahrnehmbar, besonders nicht für die Menschen, die mich umgeben. Innerlich bin ich gefühlt in einer Raumkapsel. Unterwegs mit Lichtgeschwindigkeit.

Was ist die letzten Monate passiert? Ich will es kurz machen. Viel Traden. Finanzen. Traden. Finanzen. Traden. Finazen. Traden. Hab ich Traden schon erwähnt? Ja? Okay. Gut. Was ist die letzten Monate nicht passiert? Frauen. Frauen. Frauen. Hab ich schon erwähnt, dass ich lange nichts mehr mit Frauen hatte? Ja? Okay. Gut. Dann ist das Thema ja geklärt. Ich habe gelebt wie ein Mönch. Von morgens bis abends mich um meine finanzielle Weiterentwicklung gekümmert und die Frauenwelt die Frauenwelt sein lassen. Man hätte meinen können, dass ich schwul geworden sei. Oder Eunuch. Es ist mir egal. Frauen waren mir egal. Sie sind es mir immer noch. Es gibt nur eine wichtigste Konstante in meinem Leben. Ich. Und es gibt eine einzige Konstante im Leben generell: Die Unstetigkeit. Jeder Tag ist anders. Jeder Moment ist anders. Jeder Mensch ist anders. Das in seiner Fülle und Tiefe zu erfassen, ist mir Entwicklung genug. Ich zähle keine Dates mehr, weil ich seit über 1 Jahr keine mehr hatte. Ich zähle nicht mehr die Anzahl der Frauen, die ich angesprochen habe. Weil ich über 1 Jahr keine mehr angesprochen habe. Ich bin derer überdrüssig geworden. Nicht aus einer Haltung des Mangels heraus, sondern aus einer Haltung der Fülle heraus. Ich habe nur noch zu geben. Aber nicht mehr jedem oder jeder. Sondern nur noch, wenn ich das Gefühl habe, dass jemand meine Zeit verdient hat. Wer hat das schon?

Ein kleiner Zettel für mich, ein großer auf meinem Weg

In den letzten Wochen wurden mir das Traden und meine 16-Stunden-Tage an den blinkenden Bildschirmen an den Börsen dieser Welt irgendwann zuviel. Eigentlich nicht zuviel. Sondern nur zu wenig an anderen Dingen. Ich mache täglich weiter meinen Sport. Ich ernähre mich gut. Ich achte auf mich wie nie. Aber ich bin einsam. Nicht aus einer Haltung der Bedürftigkeit. Sondern aus einer Haltung der Fülle. Ich bin einsam. Glücklich einsam. Aber es fehlte die Abwechslung. Also habe ich vor ca. 1 Monat angefangen wieder ein paar Frauen anzusprechen. Sehr punktuell. Wirklich nur, wenn sie mir granatenartig gefallen haben. Und oft selbst dann nicht. Wozu eigentlich auch. Ehrlich gesagt wechseln sich meine Gefühle ab. Zwischen „ein wenig Interaktion wäre mal wieder schön“ und „was willst Du denn damit, Dir kann sowieso keine folgen, in keiner Weise“. Ist das nicht traurig? Nein! Warum? Weil ich mir selbst genug bin. Das Alleinsein ist für mich ein Qualitätsmerkmal geworden. Früher wäre ich einsam einsam gewesen. Heute bin ich dankbar darum, aus der Not eine Tugend gemacht haben zu können. Ich lasse mir meine Zeit einfach nicht mehr so stehlen wie früher. Auf der Jagd nach Zahlen. Nach Dates. Nach Glücksmomenten. Nach Rockstar-Momenten. Der Moment ist stattdessen heute für mich das Glück selbst.

Aber ich bin dennoch ein Mann. Mehr als je zuvor. Ich bin weder schwul geworden noch Eunuch. Ich bin einfach nur verdammt gereift, ohne dabei alt zu werden. Zuletzt habe ich mir ein paar Telefonnummern geholt und viele gute Gespräche geführt. Übrigens nicht nur mit Frauen, sondern vor allem mit Männern. Älteren Männern. Menschen, von denen ich etwas lernen kann. Nicht von diesen jungen Gören. Letztens saß ich in meinem Lieblingscafé und unterhielt mich über 2 Stunden mit einem Rentner. Zunächst unscheinbar. Wir verstanden uns immer besser. Ich hätte sein Sohn sein können. Und mich fasziniert, dass es Menschen gibt, die ähnlich denken wie ich. Denen begegne ich sehr gerne. Aber sie sind in der Regel eben (deutlich) älter. Ich bin dankbar um Tiefgang. Den bekommst Du nicht von attraktiven gleichaltrigen Frauen. Den bekommst Du höchstens von unattraktiven – weil älteren – Frauen. Okay ja. Beispiel? Gerne.

Ich war also wieder einmal in meinem Lieblingscafé und unterhielt mich mit einer Frau und ihrer Begleitung (offenbar ein Bekannter von ihr). Lange. Hauptsächlich unterhielt ich mich mit ihm. Über Politik. Total losgelöst von Konventionen. Einfach so. Ich genieße das. Irgendwann fragte mich die Frau nach meinem Beziehungsstatus und ob ich Kinder hätte. Ich dachte mir dabei nichts. Schließlich war sie mehr als 10 Jahre älter als ich. Und vom Typ her eher auf Hartz4. Mir ist das aber egal. Ich muss niemanden heiraten und auch nicht daten. Ich kann mich einfach nur unterhalten. Und dabei versuche ich von jedem Menschen zu lernen. Das ist mein Mindset. Irgendwann ging sie ins Café, um zu bezahlen. Ich hatte meine Rechnung auch noch nicht beglichen und ging ebenfalls hinein. Hinter ihr stehend, reichte sie mir einen kleinen Zettel. Ich fragte was das sei. Sie antwortete: „Nimm einfach.“

Was hatte es damit auf sich? Es standen ihr Name und ihre Telefonnummer darauf. Mindblowing. Game Changing! Wann war mir das zuletzt passiert? In der Schule. Lange ist es her. Männern passiert das nicht häufig. Mir besonders nicht. Ich war Ewigkeiten eher introvertiert. Nicht weil ich schüchtern gewesen wäre. Das war ich nie. Sondern weil ich die Welt stets lieber mit mir selbst ausgemacht habe. Ich sah keinen Sinn in Interaktion. Das kam erst später. Mit dem Beginn des Bloggens und Pickuppens. Mit dem Beginn der Persönlichkeitsentwicklung. Natürlich ging ich auf ihr Angebot nicht ein. Sie ist deutlich älter – wie gesagt – und zudem gar nicht mein Typ. Sozial auch gar nicht in meiner Reichweite. Ich müsste mich schon stark bücken. Das würde zu nichts führen. Weder für sie noch für mich. Ich würde von ihr zugrunde gerichtet werden. Energiefresser. Das tut mir nicht gut und ihr auch nicht. Sie wäre maßlos überfordert. Ich bin nicht egoistisch. Sondern ehrlich und fair. Beziehungen zwischen Menschen (egal ob sexuell, freundschaftlich oder beruflich oder familiär) sollten auf Augenhöhe stattfinden können. Alles andere kostet wertvolle Energie, mindestens einen von beiden. Meistens beide. Sie wäre sowieso nicht ansatzweise mein Typ, wie gesagt. Aber darum geht es mir nicht. Ich nutze niemanden (mehr) aus. Und ich will nicht ausgenutzt werden. Ich lehne lieber dankend ab. Wir können uns gerne unterhalten. Aber ich verkaufe nicht (mehr) meine Seele. Nicht einmal um zu lernen. Nicht einmal mehr auf meinem Weg der Persönlichkeitsentwicklung. Nicht einmal mehr um ein guter Pickupper zu werden. Ich bin längst kein Pickupper mehr. Inzwischen bin ich nur noch. Aber kein Pickupper mehr. Und warum gab mir die Interaktion mit ihr Tiefgang? Weil sie eine besondere Frau zu sein scheint. Sie hat ganz offenbar aus einem halbstündigen Gespräch heraus meinen Wert (für sie) erkannt. Das ehrt sie. Und unterscheidet sie von vielen anderen. Weil sie die Initiative ergriffen hat. Respekt dafür. Aber unüblich und eigentlich auch nicht ihre Aufgabe, als Frau. Ich bin der Mann. Das ist mein Job. Normal, oder. Achso. Ja. Nee. Nicht (mehr) normal. #F*ckGenerationInstagram

2 in 7

Aus verschiedenen Gründen kam es bei 2 der Nummern, die ich zuletzt ausgetauscht habe, zu keinem Date. Ich mag so etwas nicht auf mir sitzen lassen. Nach über 1 Jahr Dating-Pause! Da will ich keine 2 gescheiterten Dinger. Das passt nicht in mein Weltbild und nicht in mein Mindset. Also ging ich noch öfter raus. Und sprach (wieder) mehr mit Menschen. Ich sehe ja in den letzten 4 – 6 Wochen, wie die Resonanz auf mich ausfällt. Egal ob von Männern oder Frauen und ob alt oder jung. Ich freue mich unendlich darüber, dass ich inzwischen als jemand wahrgenommen werde, der ich immer schon gerne gewesen wäre. Inzwischen bin ich das einfach. Dieser jemand. Das sage nicht ich. Sondern das merke ich. Leute lerne ich neu kennen und ein paar Tage später begegne ich ihnen erneut und sie kommen freudestrahlend auf mich zu, um mich zu begrüßen. Das ist für mich das größte Kompliment. Warum? Es sagt mir: „Du bist ein guter Kerl (geworden).“ Danke der Welt dafür. Danke mir dafür. Und danke an all die dämlichen, abartigen, ausnutzerischen, arroganten, verrückten, kranken Frauen da draußen. Dank Euch habe ich mich so entwickeln können. Ihr habt mir jeden Tag in die Fresse gehauen. Über Jahre während des Pickuppens. Von meiner letzten Beziehung rede ich gar nicht. Die hat mir nicht in die Fresse gehauen. Das wäre schön gewesen. Sie hat mir das Herz zerfetzt. Das ist aber alles völlig egal. Fakt ist: Du lernst nicht aus den guten Momenten und den wundervollen Frauen, die ich auch in großer Zahl gedatet habe. Sondern Du lernst nur von den „ich hab in die Fresse bekommen-„Momenten. Für die vielen Dates mit den wundervollen Frauen bin ich auch dankbar, klar. Aber ich war nicht reif genug. Ich habe so viele Dates vermasselt. So viele. Unglaublich. Das hätte für 2 Leben gereicht. Ich hätte 10 davon heiraten können, gefühlt. Aber ich war einfach ein kleiner dämlicher Junge, der „endlich Erfolg mit Frauen“ wollte. So geht das nicht. Werde erstmal ein Mann! Dann bekommst Du auch die Frauen. Und zu aller Perversion ist es dann so, dass Du sie nach der nötigen Entwicklung gar nicht mehr willst. Da bin ich jetzt. #Alpha

Vorletzte Woche war ich dann wieder spazieren, wie mehrmals die Woche zuletzt. Als Ausgleich zum vielen Traden vor dem PC. Du weißt schon, einsam und so. Allerdings bin ich aktuell in einer Kleinstadt. Meiner Heimatstadt. Nicht mehr in der großen Stadt. Die Auswahl an Frauen ist sehr begrenzt in so einem „Dorf“. Aber das hält mich nicht ab. Dann müssen es eben mehr Qualitätsmomente werden. Mehr Klasse, weniger Masse. Ich sah da ein junges blondes Ding auf einer Mauer am Fluss sitzen. Ich stellte mich einige Meter neben ihr mit meinem Kaffeebecher, an die Mauer lehnend, „dazu“. Und sprach sie an. Zunächst sah ich sie nur von der Seite und konnte nicht genau erkennen, wie alt sie war. Aber sie sah gepflegt aus. Das reicht mir für einen Gesprächseinstieg. Verschwinden geht immer noch, wenn es sein muss. Daraus entwickelte sich ein echt ganz gutes Gespräch, vielleicht 45 Minuten. Wir haben Nummern getauscht und ein Date vereinbart, eigentlich für dieses kommende Wochenende. Das haben wir nun aber gestern vorverlegt. Auf heute. Und das fand vorhin statt. Was soll ich sagen? Zweifelsfrei ein intelligentes Mädchen. Für ihr Alter. Toller Job. Eigenständig. Aber innerlich irgendwie „auf der Suche nach sich selbst“. Und das disqualifiziert eine Frau für mich restlos für etwas Ernstes. Leider. Ich stehe nicht auf Frauen, die Karriere bevorzugen und sich Kinder erst mit 30 oder 35 vorstellen können. Und ich stehe nicht auf Frauen, die ihre Kinder gegen Bezahlung von einer Fremden Mutter betreuen lassen möchten. Kita genannt. Ich würde an mich nur noch eine Frau wirklich heranlassen, die in ihrer femininen Ader vollends aufblühen kann. Ich brauche keine Frau mit tollem Job oder Geld. Das habe ich selbst. Nach dem Alter habe ich sie nicht gefragt. Aber es sind wohl 10 Jahre Unterschied oder so. Passt für mich total. Junges Ding.

Fakt ist aber auch, dass sie attraktiv war. Recht groß. Schlank. Sportlich. Lange blonde Haare. Eine Gazelle. Eine, mit der ich mich blicken lassen kann. Auf den Rest kann ich verzichten, weil mir das nichts gibt. Das was ich „suche“ muss diese Welt wahrscheinlich erst noch erfinden. Obwohl es so simpel wäre. Eine „einfache“ Frau. Einfach Frau. Herz. Gefühl. Wärme. Fertig. Bis auf meine erste Beziehung in meinem Leben, habe ich so etwas nie wieder erleben dürfen. Nun, egal. Fakt ist, dass es ein schönes Gefühl war mit ihr. Nicht wegen ihr. Sondern weil ich meinen Weg gehe, egal was kommt. Ich mag keine 2 „gescheiterten“ Telefonnummern oder Date-Absagen. Jedenfalls nicht für sich stehen lassen. Und insofern war das für mich ein tolles Date. Das erste seit über 1 Jahr. Ob wir uns wieder sehen? Ich weiß es nicht. Echt. Meinen Eltern schrieb ich vorhin per Telegram das was Du auf dem Screenshot sehen kannst:

Viel mehr habe ich dazu nicht zu sagen. Sie war interessiert, ja. Ich auch. Weil ich mich immer für den Menschen vor mir interessiere, sonst könnte ich auch gleich zu Hause bleiben. Aber ich stehe einfach nicht auf „nichts besonderes“, selbst wenn sie attraktiv sein mag. Attraktive Frauen gibt es genug. Wenn ich wollen würde, würde ich jede Woche so ein Date haben können. Aber ich habe die Lust nicht, diese Zeit zu verschwenden. Ich erobere statt Frauen lieber die Märkte. Auf meiner Mission zur finanziellen Freiheit. Und das läuft. Aber das ist ein anderes Thema für einen anderen Artikel. Heute geht es um Frauen. Und nur am Rande um die Börse.

Warum heißt der Absatz „2 in 7“? Weil ich am Samstag noch ein Date habe. Ja. 1 Jahr keins und dann 2 in 7 Tagen. Passt. Wie ich will. Die Welt hat genug Früchte zu bieten. Sie wachsen an den Bäumen. Die meisten Früchte sind aber faul, also muss man sie wegwerfen. Und für viele (Frauen) ist man selbst der faule Apfel und wird weggeworfen. Mir total egal. Wer nicht will, der hat schon. Und ich will nur die saftigen. Im Trading gibt es eine Regel. Die steht inzwischen auf einem großen Blatt, angeklebt an der Innenseite meiner Haustüre: „Trade das was Du siehst, nicht das was Du denkst.“

Das ist so wichtig. Was für eine Regel. Die Analogie zum Daten ist einfach brachial. Ich bewerte die Frau nicht nach dem was ich mir wünsche, sondern was real und Tatsache ist. Und wenn sie ein Roboter ist, dann ist sie ein Roboter. Ich suche nicht den Sex mit Gegenständen. Was soll das. Also kann ich nur hoffen, dass das ein reines „ich muss erst auftauen“-Problem ist. Und wenn nicht, ist es mir auch egal. Es ist mir eigentlich alles egal. Genau genommen ist mir das ganze Leben inzwischen egal. Wie ich nach dem Ende meiner letzten Beziehung hier im Blog schon geschrieben habe. Das dürfte inzwischen 2 Jahre her sein, oder so. Was weiß ich. Ich finde das Leben geil, so wie es ist. Ein Spiel. Also spiele ich mit. Die Regeln mache ich. Nicht das Leben. Wo ich bin ist vorne. Aber ich nehme es nicht mehr ernst. Wozu auch. Das Leben ist endlich. Keine Zeit zu verschwenden. Ob ich sie wieder sehe? Die Gazelle? Herrn van Onnetuschn gegenüber bezifferte ich die Wahrscheinlichkeit auf 60 zu 40. Es gab zweifelsfrei Aussagen und Anzeichen ihrerseits, dass wir uns von ihrer Seite wiedersehen würden. Aber sie nimmt das Thema Dating offenbar nicht sehr ernst („ja, muss mal sehen wann ich die Zeit habe, dass wir uns wieder sehen, komme abends spät heim, nach langer Fahrt“). Ich nehme das Daten ja im Prinzip übergeordnet auch nicht ernst. Aber den konkreten Menschen gegenüber schon. Sie hat eine Chance verdient. Ob sie sie nutzen wird? To be continued…

PS: Im Gegensatz zu sonst gibt es ausnahmsweise kein PS. Aber danke, dass Du den Artikel bis zu Ende gelesen hast. Und mit mir bist. Du darfst gerne kommentieren. 😉

Date-Review: Die Demo-Frau

Zugegeben, „Demo-Frau“ klingt nicht sehr charmant. Aber es ist die Wahrheit, dort habe ich sie nun einmal kennen gelernt. Auf einer großen Anti-Corona-Schwachsinns-Demo, ganz unter dem Motto „gebt uns unsere Freiheitsrechte wieder!“.

Inzwischen haben wir uns also tatsächlich wieder getroffen. Und ja… es war schön. Und… nun…das Aber? Nix im Leben gibt es ohne „Aber“, weißt Du doch als Leser meines Blogs. Also brauche ich es auch nicht verheimlichen. Das Aber kommt jetzt: Es war unspektakulär. Und dennoch gut so. Darauf gehen wir im Detail ein.

Kopf überlagert Bauch und Herz

Ich bin mir ehrlich gesagt auch nicht sicher, ob Bildung sich nicht negativ auswirkt auf die Gefühlswelt eines Menschen. Ich muss da nur auf mich selbst blicken. Bis vor ein paar Jahren war ich ausschließlich sachlich und analytisch unterwegs. Und habe dann erst vor wenigen Jahren begonnen mich ganz speziell mit allen anderen Dingen zu beschäftigen. Herz, Bauch, Gefühl, „sich leiten lassen“, „in sich hinein horchen“ usw. Und seither schlagen tatsächlich 2 „Herzen“ in mir und das ist auch gut so. Geht es um sachliche Dinge, bin ich fokussiert und rasiermesserscharf unterwegs. Mehr denn eh und je. Geht es hingegen um Menschen und „das echte Leben“, dann blende ich den Verstand so gut es geht aus und versuche durch Atemtechniken, Meditation und Entspannung eine Etage tiefer zu kommen und in die niedrigeren Frequenzbereiche einzutauchen. Bewusst zu werden. Sensibel. Klingt nach Hokus Pokus? Ist es nicht.

Das Date war für mich relativ anstrengend. Und ich habe den Spiegel vorgehalten bekommen, wie ich früher denn wohl während meiner Anfangsphase des extremen Dating-Lebens gewesen sein muss. Die liebe Demo-Frau hat nicht mehr aufgehört über Politik, Corona und die ganzen weltlichen Themen zu sprechen. Bzw. viel zu Fragen. Eigentlich wollte sie viel von mir zu diesen Themen wissen. Und es war echt schwierig für mich, die Themen umzulenken und auf die Dinge zu leiten, die bei einem Kennenlernen tatsächlich im Vordergrund stehen sollten. Immer wieder habe ich es versucht, immer wieder ist es mir nur kurz gelungen. Ich hatte den Eindruck, dass sie auf der Suche nach Halt war. Und auf der Suche nach Antworten. Jedenfalls in Bezug auf Ihre Weltanschuung. In diesen Ausnahmezeiten sind doch fast alle Menschen auf der Suche nach Halt. Vielleicht kam ich ihr da gelegen? Wer weiß. Antworten kann ich sicher liefern. Von Stabilität und Halt ganz zu schweigen. Aber es sind meine Antworten, auf meine Fragen des Lebens. Sie sind für mich gültig. Es ist meine Stabilität. Es ist mein Halt. Ob das alles auch für andere Menschen gültig ist? Darf bezweifelt werden.

Ich war früher sicher auch nicht anders als sie und habe mir – gerade in meiner Anfängerzeit als Pickupper – wohl die eine oder andere tolle Frau vergrault. Ich war viel zu verkopft unterwegs. Ich hatte viel zu sehr versucht über Rationalität eine Verbindung zu meinem Gegenüber aufzubauen, in dem ich versuchte, „gute Diskussionen“ oder „gute Gespräche“ zu kreieren. Wir könnten es auch „intellektuell“ nennen. Bis ich nach zig Dates irgendwann massiv angefangen habe zu hinterfragen, warum es so selten ein zweites Date mit mir gibt. Inzwischen ist es ja anders. Ein wenig könnte ich mich im Nachhinein ärgern… denn ich hatte echt unglaubliche Granaten gedatet. Da waren wahnsinnig attraktive Frauen dabei. Puh. Zum Glück ändern sich die Zeiten im Laufe des Lebens. Genügend Durchhaltewillen und Selbstreflexionsfähigkeit vorausgesetzt.

Heute ist mir klar, dass Du 5 Stunden vollkommenen Schwachsinn labern kannst und eine Frau sich unglaublich unterhalten fühlt, Spaß hat und Anziehung verspürt. Ging mir auch nur widerwillig in die Birne. Das mit dem Schwachsinn labern ist immer noch nicht so meins. Wenn ich das auch noch perfektionieren würde, wäre wohl kein Halten mehr. Aber irgendwo ist mir das dann doch zu albern und ich bin mir dafür ein Stück weit zu schade. Ich bin mir da also durchaus selbst treu geblieben und versuche immer den Spagat zwischen „Zirkusveranstaltung“ und „authentisch bleiben“ auf dem Drahtseil zu vollführen. Frauen sind nun einmal emotionale Wesen. Nicht umsonst bekommt der vorlaute Klassenkasper in der Regel die heißesten Hasen, kennst Du aus Deiner Schulzeit sicher. Nun, der Spagat gelingt mir inzwischen wohl recht ordentlich. Hin und wieder halte ich mal einen brennenden Reifen hin und dann gibt es ein kurzes Kunststück. Aber dann ist auch wieder gut. Ich versuche mit der Minaldosis klar zu kommen. Ganz ohne geht leider nicht.

An der Stelle an alle Frauen, die ich jemals gedatet habe und die mich kein zweites Mal mehr sehen wollten, muss ich einmal etwas loswerden. Das kommt nach reiflich tiefgreifender Selbstreflexion über die letzten Jahre von Herzen: „Es tut mir leid, dass ich so verkopft war und nicht verstanden habe, dass Kennenlernen nichts mit „sinnvollen“ Gesprächen zu tun hat. Wir Männer ticken eigentlich ganz anders als ihr. Gerade so ein verkopfter Kerl wie ich, hat „leider“ 20 oder 30 Dates benötigt, um das zu verstehen. Sorry, dass ich anstregend gewesen sein muss. Sorry, dass ich nicht für das „Knistern“ oder die „Stimmung“ sorgen konnte, in der ihr Euch immer rundum wohl, herausgefordert und geneckt gefühlt habt. Ich habe verstanden, dass brennende Reifen für Euch wichtiger sind als alles andere, jedenfalls in der Anfangsphase.“

Und das meine ich tatsächlich aufrichtig. Das Date mit der Demo-Frau war so ein Date, bei dem ich am Liebsten irgendwo den Stromstecker der Rechenmaschine getrennt hätte. Aber nicht bei mir, sondern bei ihr. Jetzt weiß ich mal, wie das ist, wenn jemand einfach nicht mit Sachlichkeit aufhören will! Echt anstregend. Und genau so anstregend war ich wohl damals gegenüber den Frauen während den vielen vielen Dates. Puh! Asche auf mein Haupt!

Das gibt es bei Frauen aber wirklich super selten und deswegen ist das für mich auch kein Problem gewesen mit ihr. Außerdem bringe ich genug Verständnis mit, weil ich mein altes Ich gut kenne und genauso war wie sie beim Date. Ich hatte nach einer Weile das Gefühl, dass es mir langsam „zu langweilig“ werden würde. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich grundsätzlich eine ausgesprochen große Leidensfähigkeit besitze. Und sicher nicht oberflächlich bin. Und dennoch wurde es irgendwann anstrengend. Weltordnung hier. Kapital dort. Gehirnwäsche hin. Corona-Fake-Virus dort. Alles okay. Alles recht. Alles auch meine Themen. Aber im Hier und Jetzt wollte ich die Frau vor mir kennen lernen und nicht weiter die Themen beackern, die ich sowieso tagein und tagaus beackere.

Hartnäckigkeit ist eine tolle Eigenschaft

Aber ich blieb hartnäckig, wie immer. Ich versuchte die Themen immer und immer und immer wieder umzulenken. Ein Versuch nach dem Anderen. Wenn Du dabei gewesen wärst, hättest Du mit mir mit gelitten und echt Mitleid empfunden. Ganz sicher. Du hättest Dich gewundert, wie ein Mensch so aufopferungsvoll all sein Bestes geben kann, um zumindest die Chance zu ermöglichen, dass sich zwei Menschen hinter ihrer Verkopftheit auch wahrnehmen können.

Und wie ich es beim letzten Mal im Artikel auch andeutete: Grüne und Linke sind nicht nur anstregend, sondern meistens hoffnungslos verloren. Wie ich herausgefunden habe, ist sie zum Glück keine Extremistin. Das ist schon sehr selten. Es gibt selten Grüne, die es Dir nicht auf die Nase binden. So wie bei Veganern. Da gibt es ja den Witz: „Woran erkennst Du einen Veganer?“…. „Er sagt es Dir!“. Kein riesiger Schenkelklopfer, aber einfach so wahr. Und bisweilen sehr nervig.

Und ja, sie ist Veganerin bzw. würde es gerne sein. Aber verhaltenstechnisch ist das noch im Rahmen. Ich „durfte“ meinen Cappuccino also trotzdem trinken. Und später hat sie sogar mitgetrunken. Coole „Veganerin“. 😉 Vegan zu sein und vegan sein zu wollen sind zweierlei. Sie hält es zumindest aktuell nicht konsequent durch. Hm. Meinetwegen. Es gibt viele Menschen, die Dinge gerne tun würden und sie dann letztlich doch nicht hinbekommen bzw. nicht durchhalten. Das ist normal. Normal ist für mich aber keine Herausforderung. Deswegen bin ich nicht normal.

Und… nach einiger Zeit sollte es sich dann doch noch lohnen, meine ganze Anstrengung und ich konnte doch noch die erste Mauer durchbrechen. Ich initiierte einen Location-Wechsel. Der Abend brach langsam an und so ging es thematisch auch mehr und mehr um uns, Ziele, Wünsche, Träume, Lebensgewohnheiten. Beziehungen, Erwartungshaltungen im Leben, Sex. Und so konnte ich auch anfangen etwas gelassener zu werden, da die bitterernsten Themen in den Hintergrund rückten. Es wurde zunehmend lustiger und sie taute langsam auf. Worüber ich sehr froh war. Die brennenden Reifen taten ihren Dienst.

Ich habe auf große Eskalationen verzichtet. Ein paar leichte Berührungen hier oder da. Aber ich stelle einfach fest, dass mir das Thema „Frauen“ bzw. das Daten einfach nicht mehr so wichtig sind wie früher. Das hatte ich in den Artikeln der letzten Monate immer wieder angerissen. Und nun, nach meinem ersten Date nach langer Zeit, auch praktisch wirklich gemerkt. Es fühlt sich gut an, nicht mehr aus einer Position des Bedürfnisses und Wollens etwas im Leben zu müssen. Sondern nur noch zu können. Und das ganz ohne Bedürfnisse und ohne Wollen. Ich will gar nichts mehr. Ich kann einfach. Und mache was ich möchte. Fertig. Kein Wollen. Und schon gar kein Müssen. Nach meinem Beziehungsende vor über 1 Jahr hat sich mein Weltbild geändert. Ich empfand seither nie wieder das Gefühl irgend etwas zu müssen oder gar unbedingt zu wollen.

Es geht mir nur noch um mich. Das ist die einzige Qualität, die ich im Leben empfinde. Und die einzige Konstante. Keine Ahnung ob ich mein Herz jemals wieder weit öffnen können werde. Wenn nicht? Na und. Es ist mir egal. Was macht es für einen Unterschied. Das Leben findet im Kopf statt. Dort werden Illusionen kreiert. Dort werden Illusionen zerstört. Kreierst Du keine Illusionen, kann sie auch niemand mehr zerstören. Und das sage ich vollkommen ohne jeden Hauch von Frust. Es ist eine nüchterne Feststellung. Du schließt ein Netflix-Abo ab, schaust ein paar Serien und wenn Du keinen Bock mehr darauf hast, dann kündigst Du es. Kein großer Deal. So läuft das heute.

In dem Moment, in dem Du anfängst zu Netflix eine emotionale Bindung aufzubauen, wird es heikel. Stell Dir mal vor, dass das Internet für 1 Tag ausfällt und Du keine neue Folge Deiner Lieblingsserie auf Netflix sehen kannst. Was dann? Stell es Dir einmal vor. Wahnsinn oder? Und genauso wie das Internet ausfallen kann, kann eine Beziehung auch plötzlich ausfallen. Nicht nur für 1 Tag. Misst Du Netflix keine große Bedeutung zu, ist es auch kein großes Ding. Früher gab es mal Netscape, heute gibt es den Firefox. Früher gab es Yahoo, heute gibt es Google. Verstehst Du was ich meine? Eins kommt, eins geht. Mach keinen großen Deal daraus. Ist viel einfacher so. Genieße Netflix, solange Du es hast. Und wenn es verschwindet? Dann steigst Du eben auf Amazon Prime oder Sky Go um. Easy cheesy.

Was übrigens eine Öko-Frau gerne an sich hat, habe ich beim Date festgestellt: Sie ist eine graue Maus. Keine Schminke, was ich sehr gut finde. Schlabber-Klamotten, was ich hingegen nicht gut finde. Und im Gesamtpaket dadurch optisch wesentlich weniger attraktiv als sie sein könnte. Schminke muss nicht sein. Aber ein wenig hier oder da kann man auch ohne Schminke einiges aus sich heraus holen. Das beginnt bei den Klamotten und endet beim Zurechtmachen der Haare.

„Hauptsache hübsch“?

Ich würde sie mal so beschreiben: Auf den ersten Blick ist sie optisch nichts Besonderes, dachte ich mir anfangs, als wir uns auf der Corona-Demo begegneten. Mir fiel nur ihre Natürlichkeit auf. Aber nach einigen Stunden verbrachter Zeit muss ich sagen: Wenn sich die Frau herausputzen würde, würde sie an meiner Seite durchaus auch als Granate durchgehen können. Ich bin leider aufgrund Corona derzeit zwar nicht, aber sonst doch viel in Clubs unterwegs (gewesen). Mit ihr bräuchte ich mich sicher nicht verstecken. Aber eben nicht in dem Aufzug. Schlabber-Wollpullover sind einfach kein optischer Augenschmaus. Das ist dann selbst für mich zuviel „Natürlichkeit“. Natur schön und gut. Aber ich trage für gewöhnlich Poloshirts oder noch lieber Hemden und mein Bart ist auf Kontur rasiert. Das Parfüm passt zum Anlass. Wenn ich einen Preis vergeben dürfte, dann würde sie von mir den Preis der attraktivsten grauen Maus aller Zeiten erhalten. Ich habe noch nie eine Frau gedatet, die sich optisch selbst so degradiert. Witzig eigentlich.

Für das Date habe ich übrigens zum ersten Mal seit Jahren kein Poloshirt oder Hemd getragen. Ich dachte mir vorher schon, dass das vollkommen overdressed wäre, in ihrer Anwesenheit. So entschied ich mich für ein V-Neck-Longsleeve, sehr figurbetont allerdings. Und eine figurbetonte Jeans. Es war schon witzig zu sehen, wie sie mir mehrmals auf den Hintern blickte und mich im Vorbeigehen musterte. Nun, Sportlichkeit und Fitness sind heute nicht „normal“. Ein Ei-Phone kann sich jeder Idiot kaufen. Aber Zeit in seinen eigenen Körper investieren? Bin wohl eine Rarität.

2020-05-27

Die „guten Gespräche“ und vielleicht auch die Optik machten dann unseren Altersunterschied aus ihrer Sicht wieder wett. Sie ist doch ein paar Jährchen jünger als ich und an ihrer körperlichen Reaktion auf meine Altersangabe war für mich klar zu sehen, dass es „erstmal“ ein Problem für sie sein könnte. Denn wenn sich Pupillen auf eine Aussage von mir plötzlich stark weiten, sagt das viel aus. Körpersprache kann man nicht verbergen. Nur ein Dummkopf bemerkt nicht, was ein Gegenüber an Signalen sendet. Körpersprache kann also nicht verbergen, wenn jemandem etwas „unangenehm“ ist oder „überraschend“ kommt. Aber Körpersprache kann auch nicht verbergen, wenn jemandem ein Hintern gefälllt. Das sehe ich. Du Schlingel!

Alles in allem ging das Date an einem Punkt zuende, an dem es gerade recht war. Die Dunkelheit setzte ein. Sie war mit dem Fahrrad da, ohne Licht natürlich. Ganz Öko. Und so vereinbarten wir ein Folgedate für nächste Woche. Und ich fand es amüsant zu sehen, dass sie beim Abschied etwas unsicher wurde… „wie“ denn nun der Abschied ausfüllen würde. Für mich stand vorher schon fest: Das gibt ein Küsschen links und rechts zum Abschied und gut is‘. Alles andere hätte ich als etwas „überzogen“ empfunden und unkalibriert, wie man das nennt. Wir umarmten uns und ich merkte, dass ich sie genauso gut auch hätte küssen können. Sie stand ziemlich wie angewurzelt da und… ja… was soll ich sagen… es gab von mir dennoch keinen Kuss. Ich spule kein Programm ab. Ich mache wonach mir ist. Und wenn mir nicht nach küssen ist, dann küsse ich nicht. Früher mag das anders gewesen sein. Da war ein Kuss aber auch noch eine Etappe, ein „Erfolg“, für mich. Heute gibt es keine Etappen mehr. Keine Schablonen mehr. Der Weg ist das Ziel.

Um noch ein Fazit zu liefern, zu diesem Date-Review, beschreibe ich sie mal, die liebe Demo-Frau, soweit ich sie bislang einschätzen kann. Wertfrei natürlich, es geht mir nicht um gut oder schlecht. Gut und schlecht sind Kategorien für Spinner. Wertfreiheit zählt! Los gehts:
Sie ist ein wesentlich attraktiveres Mädchen als sie auf den ersten Blick zu sein scheint. Und als ihr selbst vielleicht auch bewusst ist. Anders herum wäre es nichts für mich. Ist also ganz okay so. Sie kann witzig sein. Sie ist lebendig und aufgeweckt. Manchmal frech. Sie ist im Leben aber auch relativ orientierungslos unterwegs. Sie stellt viele Fragen und will alles wissen. Viel über mich, viel über bestimmte Themen wie Ernährung und Politik. Sie ist gebildet, allerdings eher stark theoretischer Art. Was verständlich ist, sie ist nun einmal ein paar Jahre jünger als ich. Praxis benötigt Zeit. Passt aber auch zur heutigen „jungen Generation“. Viel kluges Schulwissen, wenig Straßenschlauheit. Keine Wertung, nur eine Feststellung. Sie hat ein süßes Gesicht und wenn sie mal nicht über Politik und Corona mit mir spricht, kann sie durchaus für gute Unterhaltung sorgen. Gefühlstechnisch ist sie leider eher kühl. Das ist dann auch aus meiner Sicht eines der größten Handicaps. Ich bin so gar nicht kühl und sehe meine Partnerin auch nicht als Informationsmedium. Für so etwas gibt es Google. Hoffe, dass sie das noch lernt. Das wünsche ich ihr. Wenn mir eines an meiner Partnerin besonders wichtig ist, dann die Warmherzigkeit. Und deshalb bin ich gespannt, wohin das führt. Zumindest ist sie „Hauptsache hübsch“, immerhin.

PS: Wohin es führen soll? Kein Plan. Ich habe kein Ziel mehr in Sachen Frauen. Vielleicht nehme ich es auch zu locker. Und wundere mich eines Tages, dass „der Zug abgefahren ist“ für mich. Und ich nicht doch noch Papa wurde. Aber auch das ist mir egal. Ich habe gelernt, dass der einzige Mensch auf dieser Erde, der immer zu 100% hinter mir steht… und mich darüber hinaus auch versteht (!)… ich selbst bin. Und deswegen kümmere ich mich um mich selbst wie um keinen Zweiten. Es ist schön, eine attraktive Frau zu daten. Zweifelsfrei. Wenn sie dazu noch jünger ist als ich, kommt das eindeutig positiv hinzu. Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund mehr im Leben eines tollen Mannes, sich mit der Mittelmäßigkeit zufrieden zu geben. Eine Partnerin darf attraktiv sein. Oder wie Herr van Onnetuschn heute zu mir am Telefon sagte: „Du achtest so sehr auf Deinen Körper und auf Deine Ernährung, da darf die Frau auch einfach richtig gut aussehen und einen tollen Körper haben.“ Danke mein Freund. Jeder Andere erzählt mir sonst immer nur so einen Schwachsinn wie „naja, aber auf die inneren Werte kommt es an!“ Dachte ich mir beim letzten Mal in der Beziehung auch. Und plötzlich war sie weg, die Frau mit den „tollen inneren Werten“. Und was mir bis heute blieb…? Ist die Erinnerung an eine geile Optik. Der Rest war Illusion. Ich versuche daher stets beides zu bekommen. „Hauptsache hübsch“ und „tolle innere Werte“. Nichts Geringeres darf der Anspruch sein. Und nur weil die meisten Menschen körperlich wie Müllsäcke herumlaufen und sich ernähren wie aus der Restmülltonne hinter dem nächsten McDonald’s, heißt das noch lange nicht, dass jeder Mann seinen Anspruch so weit herunterschrauben muss. Optik sagt viel mehr über das Innenleben eines Menschen aus als man meint. Ist so. Denk drüber nach.

PS: Und beim nächsten Artikel erzähle ich etwas zu meiner erfolgreich absolvierten Diät (Mini Cut). Ich habe es vorbildlich durchgezogen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es ist immer wieder ein GEILES Gefühl, Dinge durchgezogen zu haben. Gegen Widerstände, innere oder äußere. Am Ende des Tages zählt nur der Wille. Ein starker Wille ist ein Garant für ein geiles Leben. Fortwärts immer, rückwärts nimmer!

Tag 5 im Mini Cut und die Demo-Frau

Und weiter gehts… heute mit einem Erfahrungsbericht von Tag 5 meiner kleinen 7-Tage-Diät, dem sog. Mini Cut. Und außerdem mit ein paar Eindrücken einer Demonstration vom letzten Samstag, bei der ich natürlich vor Ort war. Und dabei – oho, wie kann es anders sein – zufällig auch eine Frau angesprochen habe. Aber der Reihe nach…

1 kg Fleisch/Fisch, 1 kg Brokkoli, 3 g Omega 3

Den ungefähren Ablauf meiner Diät beschrieb ich bereits im letzten Artikel. Jetzt geht es mir weniger um die Organisation oder die theoretischen Fakten. Sondern um harte Einblicke in die mentale und physische Situation eines bedingungslos motivierten Mannes. So wie „Hauptsache hübsch“ (ich weiß, klingt verniedlichend und ist auch genau so gemeint) für das andere Geschlecht gilt, gilt für mich selbst als nächste Station „Hauptsache Sixpack“.

Ich hatte das hier früher schon einmal thematisiert. Der Sixpack ist weder ein heiliger Gral für mich noch messe ich der Sache an sich eine besondere Bedeutung zu. Es geht mir um den Weg. Den Willen, den das erfordert. Es geht im Leben aus meiner Sicht der Dinge immer um die Psyche. Es gibt Menschen, die verlieren einen Arm und ein Bein und quälen sich solange, bis sie erfolgreich und stolz einen Marathon bestreiten. Und es gibt andere, die verlieren ihren Job und werden depressiv. Da muss doch irgend etwas in der Rübe jedes einzelnen Menschen stattfinden, das den Unterschied macht. Und genau um diesen Unterschied geht es mir. Ich möchte herausfinden. Nicht nur ein bisschen. Sondern alles. Mich und das Leben.

Am 2. und 3. Tag bekam ich leichte Kopfschmerzen. Und nach allem was ich zum Thema Low Card früher bereits gelesen hatte, sind das wohl relativ übliche Entzugserscheinungen. Der Körper rebelliert gegen die verweigerte Zuckerzufuhr. Kohlenhydrate sind aber letztlich Gift für den Körper (Stichwort Diabetes) und deswegen schadet das gar nicht, auch das einmal miterlebt zu haben. Ich stelle mir das so vor wie wenn ein Heroin-Junkie auf Entzug ist, nur natürlich wesentlich milder. Aber Junkies sind wir in unserer Gesellschaft längst, was Kohlenhydrate betrifft. Nach dem 3. Tag sind die Kopfschmerzen aber wieder vorbei, alles gut.

Ich empfinde das „Experiment“, das ich derzeit mache, als durchaus spannend. Denn im Gegensatz zu meiner eigenen Erwartungshaltung verläuft sie äußert „angenehm“. Ich rechnete vorab damit, dass mich der Hunger auffressen würde. Dass ich innerlich schier zappelig werden würde. Typische Heißhungerattacken. Bei täglich ca. 1000 kcal Defizit, hätte ich nichts anderes erwartet. Aber wie ist es in der Realität? Nichts davon. Ich habe über die ersten 4 vollen Tage und auch heute am 5. Tag nicht ein einziges Mal das Gefühl empfunden, hungrig zu sein. Ist das nicht merkwürdig? Ich nehme ungefähr die Hälfte der Energie zu mir, die der Körper benötigt und habe keinen Hunger? Wie ist das möglich?

Ich bin kein Ernährungswissenschaftler. Aber ich kann beobachten. Und ich beobachte, dass die Menge, die ich täglich esse, recht viel ist. Nennen wir es „voluminös“. 1 kg Fisch will erstmal gegessen werden. 1 kg Brokkoli auch. Offenbar ist der Magen dann ausreichend voll. Was aber – so glaube ich zu erkennen – eine größere Rolle spielt, ist der permanent extrem niedrige Blutzuckerspiegel. Der Verzicht auf die Kohlenhydrate sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiel über den Tag verteilt nicht schwankt, sondern recht kontant niedrig bleibt. Das Fleisch bzw. der Fisch enthalten sogut wie keine Kohlenhydrate und der Brokkoli ist auch nicht gerade eine Zucker-Schleuder. Offenbar ist es also keine Theorie, dass alleine der überflüssige Konsum von Kohlenhydraten in reiner Form (Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot, Haferflocken usw…) – egal in welchen Mengen – zu weiterem Hunger führt. Ein Teufelskreis.

Ich hatte 3 Tage vor Beginn der Diät den Körper auf „Normallevel“ gebracht, indem ich mich zwar bewusst, aber gemischt ernährte. Ich aß also auch Kohlenhydrate, beispielsweise Nudeln. Weil sie einfach lecker sind, das steht für mich außer Frage. Ich aß – wie sonst auch – relativ viel Magerquark oder trank auch mal einen Cappuccino. In allen Milchprodukten ist (vergleichsweise) viel Zucker enthalten (Milchzucker). Letztens war Muttertag, da griff ich auch beim Kuchen zu. Ich achtete zwar auf die tägliche Gesamtkalorienmenge und darauf, die Schwelle des täglichen Verbrauchs nicht zu überschreiten… und das gelang mir auch gut… aber die Frage ist, was das bewirkte? Vielleicht kannst Du es erraten…

Falls nicht: Ständiger Hunger! Permanent! Ich hätte den ganzen Tag mehr essen können. Mehr Quark. Mehr Obst. Mehr Brot. Mehr mehr mehr. Hauptsache irgend etwas. Auf Gurke und Paprika hatte ich dabei interessanterweise kaum Lust bzw. empfand eher eine Ablehnung dagegen. Ich hatte mehr Lust auf eine Scheibe Brot mit Käse.

Und dann ist da ja auch noch der Sport…
Ich trainiere fast jeden Tag und habe mich letztlich doch für einern 2er-Split entschieden. Unterkörper/Oberkörper. Ursprünglich wollte ich meinen 3er-Split beibehalten. Aber dann wäre jede Muskelgruppe zu selten dran gewesen, während der Diät. So trainiere ich 6 mal pro Woche und treffe jeden Muskel 3 mal in 7 Tagen. Das passt. Dafür fallen manche Übungen weg und ich trainiere mehrgelenkig und komplex, also mache Übungen, die gleichzeitig mehr als nur eine Muskelgruppe ansprechen. Dadurch kann man am Gesamtumfang je Workout einsparen, aber trifft die Hauptmuskelgruppen pro Woche öfter. Und hier geht es um den reinen Muskelerhalt und nicht um einen Muskelaufbau. Es ist schon eine massive Belastung, das Training. Das merke ich enorm. Die Kraft fehlt. Ich schaffe wesentlich weniger Wiederholungen mit wesentlich weniger Gewicht. Aber genau so war das geplant und auch klar. Also hier gibt es – im Gegensatz zur Ernährung – keine Überraschung.

Wie geht es weiter?

Ich werde mindestens meine geplanten 7 Tage vollenden. Evtl. hänge ich noch den Freitag bis Sonntag dran, dann hätte ich 10 Tage voll. Und dann ist auch gut, finde ich. Danach folgen 3 Tage Essen auf „Normallevel“, um den leeren Energiespeicher wieder aufzufüllen. Und danach mache ich mit meiner leichten defizitären Ernährung weiter, d.h. ca. 300 kcal Defizit pro Tag. Was auf Dauer auch nicht gerade einfach ist. Denn wenn man Hunger hat, empfindet man 300 kcal an zusätzlicher Nahrungsaufnahme als reinen Segen. Rein gefühlt natürlich nur.

Wenn ich bedenke, wieviele Kalorien ich derzeit am Tagesende „übrig“ habe, dann ist das schon verrückt, im Vergleich zur „normalen“ Ernährung. Ich könnte mir also beispielsweise problemlos 4 Stücke Käsekuchen zu meiner derzeitigen Diät-Ernährung rein pfeiffen und wäre gerade einmal auf „Erhaltungskalorien“. Verrückt oder? Wer isst 4 Stücke Käsekuchen am Tag? Zu 1 kg Fleisch, 1 kg Brokkoli… blanke Theorie natürlich nur. Oder obwohl… wenn ich mir die Menschen da draußen ansehe, dann machen das vermutlich sogar einige. Die lassen aber das Fleisch und den Brokkoli weg und machen aus 4 Stücken Käsekuchen 10 Stücke. Und auf den Sport verzichten sie zusätzlich… 😉

Eine kritische Warnung!

Nichts im Leben geschieht bedingungslos. Nicht einmal die Liebe. Oh, das ist ein Fass, das ich jetzt gar nicht aufmachen will. Ich stelle es nur mal als provokante These in den Raum. Das reicht.

Jedenfalls gehört zu einer gültigen Betrachtung einer Situation immer die Abwägung zwischen „gut“ und „schlecht“ bzw. zwischen „Vorteilen“ und „Nachteilen“ oder auch zwischen „Chance“ und „Risiko“. Deswegen unterscheidet sich die Börse nicht vom Dating. Wirst Du zu gierig, verlierst Du alles. Bist Du zu ängstlich, bekommst Du nichts. Gier sorgt dafür, dass Du geblendet wirst durch die Attraktivität der Dame. Du wirst betört und verfällst fast in einen dauerhaften Hypnosezustand, ohne es erkennen zu können. Weil Du einfach nicht bei Dir bist und Deinen eigenen Wert nicht kennst. Es hat keinen „Wert“, wenn eine Frau attraktiv ist. Es ist Deine Interpretation, die eine Frau für Dich selbst „wertvoll“ erscheinen lässt, weil Du sie „besonders“ attraktiv empfindest. Aber Realität und Betrug hängen hier eng zusammen. Meistens betrügen wir uns selbst. Und werden am Ende betrogen. Und deswegen geschieden, verlieren Haus und Hof und dürfen dann alle 2 Wochen für 2 Tage unsere Kinder sehen. Wenn wir Glück haben.

An der Börse ist es nicht anders. Gier frisst Hirn. Dort verrennen sich Menschen in der Gier nach mehr Profit und lassen sich mental immer stärker ein. Sie schalten jede Rationalität aus und schrotten auf diese Weise jedes Depot. Auch hier kann man Haus und Hof verlieren. Aber wie sagt ein von mir sehr geschätzer Börsen-Kommentator immer: „Wer die Hitze nicht verträgt, hat in der Küche nichts zu suchen!“. Und deswegen sind Gier und Angst schlechte Ratgeber. Auch in Bezug auf Frauen, vielleicht gerade da. Ein paar Rundungen hier und ein paar Rundungen da und fertig ist die Stolperfalle. Gut, manche Rundungen schrecken auch eher ab. Aber an den richtigen Stellen ziehen sie magisch an, Magnete sind ein Dreck dagegen.

Und was hat das mit der Diät zu tun? Ich kann bis jetzt klar feststellen, wie oben beschrieben, dass ich kein Hungergefühl habe. Was heißt das nun für mich? Ich sehe die enormen Vorteile, in kürzester Zeit relativ (!) viel reines Körperfett verlieren zu können. Dafür schinde ich mich durch täglichen Kraftsport und esse jeden Tag dasselbe. Was nicht schön ist, aber machbar. Hilfe, um das Durchhalten zu können, erhalte ich durch die Art der Ernährung. Heißhunger empfinde ich nicht. Hunger empfinde ich nicht. Dadurch ist es auch – bis auf die genannte Eintönigkeit – keine echte Hereausforderung, wie ich feststelle. Gut, ein wenig „geschwächt“ fühle ich mich über den Tag hinweg schon. Aber es ist nicht wild. Ich kenne also meine Chancen und das Positive an dieser Form der Diät.

Ich habe aber auch das Negative und die Risiken darin erkannt. Und die finde ich ziemlich heftig. Nehmen wir an, dass Du ein mental schwacher Mensch bist. Möglicherweise in einer depressiven Phase. Oder Du empfindest Komplexe, in Bezug auf Deinen Körper. Und stößt auf so eine Form einer Diät. Was macht das mit Dir? Ich habe gestern nachgedacht, was diese Form der Ernährung mit mir anstellen würde, wenn ich nicht ich wäre. Und auch nicht sonst jemand, der voll bei Verstand ist. Ein wenig bin ich über meine Schlussfolgerungen erschrocken, denn in den Händen der falschen Person kann so eine Ernährung ins Verderben führen. Denk mal darüber nach, Du isst und hast gar keinen Hunger. Ich würde vermutlich auch mit deutlich weniger als 1 kg Fleisch/Fisch und 1 kg Brokkoli täglich auskommen. Aber wäre das gesund? Mitnichten! Es wäre auf Dauer der sichere Tod.

Und deswegen gilt hier dasselbe wie an der Börse oder beim Kennenlernen von Frauen. Sei Dir über die Risiken Deines Handelns bewusst. Notfalls frage Deinen Arzt oder lese die Packungsbeilage. Aber vor allem Hör auf Deinen Instinkt und Dein gesundes Bauchgefühl. Es kann nicht gesund sein, auf Dauer so wenig Energie zu sich zu nehmen. Und auch den permanenten Körperkult der Gesellschaft empfinde ich als krankhaft. Das Problem ist aus meiner Sicht nicht, dass einige in der Gesellschaft alles dafür tun einen tollen und gesunden Körper zu entwickeln, sondern mental damit nicht klarkommen, dass sie keinen tollen Körper haben.

Es ist wie mit der Arbeitslosigkeit. Die Menschen haben Angst vor Arbeitslosigkeit und Jobverlust. Der vielleicht eines Tages eintretende tatsächliche Verlust der Arbeit hingegen ist gar nicht das Problem. Das löst natürlich diverse Neuerungen im Leben aus, die übrigens nicht immer negativ sein müssen. Aber wenn ich Dir heute sage „stell Dir vor, dass Du morgen Deinen Job verlierst!“ und Du denkst eine Minute darüber nach, dann werden sich bei Dir Ängst einstellen. Jedenfalls dann, falls Du nicht schon finanziell frei bist und von Deinen passiven Einkünften leben kannst.

Anstatt sich also um den eigenen Körper zu kümmern, ist die Pflege des eigenen Geistes der wichtigste Schritt im Leben. Habe ich jedenfalls gemerkt. Aber wer will schon gerne Stillstand? Nach dem Geist ist jetzt eben der Körper dran. Das heißt nicht, dass ich das Eine gegen das Andere ersetze. Ein toller Körper ist eine Eintagsfliege, wenn ich nicht dauerhaft weiter trainiere. Aber ein gesunder Geist ist gleichfalls nur eine Eintagsfliege, wenn ich mich nicht weiterhin ständig darum kümmere. Deswegen meine ich: Keinen tollen Körper zu haben, ist das Eine. Und auch ein kleines bisschen Geschmackssache. Aber sich ein schlechtes Gewissen einzureden und nichts dagegen zu tun… das ist einfach nur schwach. Sich selbst gegenüber. Deswegen würde ich mir wünschen, dass wir uns als Gesellschaft nicht fertig machen und stattdessen die Energie umlenken ins Positive. Und ins Handeln kommen. Ein wenig Spazierengehen kann jeder. Und tun dennoch die Wenigsten.

Ich kann hier nur sagen, was ich immer sage. Sei Dir bewusst über das was Du täglich tust. Hinterfrage Dich selbst. Ich bin mein größter Kritiker, immer. Manchmal mag ich arrogant wirken, wie mir letztens ein guter Freund wieder sagte. Aber „wie nach außen, so auch nach innen“. D.h. wenn ich mit der Gesellschaft oder einzelnen Situationen hart ins Gericht gehe, dann bin ich längst selbst durch Fegefeuer gegangen. Und das unterscheidet aus meiner Sicht auch einen „arroganten“ Menschen von einem arroganten dummen Menschen. Einer ist einfach Realist und in meiner Sicht der Dinge nicht arrogant. Ein anderer ist einfach ein Schaumschläger. Wasser predigen und Wein trinken ist nichts für mich. Und das ist auch ein Hauptgrund, woher ich meine tägliche Motivation schöpfe, die Dinge so zu tun wie ich sie tue. Anstatt anderen Menschen zuerst etwas vorzuwerfen will ich selbst erstmal einen Nachweis erbringen.

Und dann war da noch eine Demonstration und eine Frau

Wenn du es bis hier her mit dem Lesen ausgehalten hast, dann… Trommelwirbel… folgt nun nach langer Zeit wieder eine kleine Dating-Story.

Wie Du ja weißt, halte ich von diesem ganzen Corona-Fake-Schwachsinn gar nichts. Sämtliche Statistiken und Zahlen belegen, dass es weder eine Übersterblichkeit gegenüber den Vorjahren noch überhaupt irgend einen Anlass gibt, diese ganzen Freiheitsbeschränkungen und Gängelungen einzuführen sowie Maulkörbe zu verteilen. Naja, nun… einen Anlass gibt es vielleicht doch. Nämlich die Börsenwerte der Unternehmen auf Talfahrt zu schicken und sich als Finanzadel dabei die Taschen vollzustopfen. Eine Krise ist dafür immer gut, war immer so und wird immer so bleiben. Und auch ich versuche bestmöglich an dem Schauspiel teilzuhaben. Wenn schon Mauskorbpflicht und Einführung einer sozialistischen Diktatur stattfinden, dann möchte ich zumindest prozentual meinen Geldbeutel genauso füllen dürfen, wie es der Finanzadel derzeit tut. In absoluten Zahlen kann ich nicht mitspielen. Aber relativ. Und das ist auch schon etwas. Jeder fängt mal klein an.

Jedenfalls habe ich mich Samstag auf den Weg gemacht in die große Stadt. Und habe mir das Treiben der Polizei-Roboter angesehen. Warum Polizei-Roboter? Nun, ein Roboter zeichnet sich dadurch aus, dass er Dinge tut, die sein Programmierer von ihm getan haben möchte. Der Programmierer eines Polizisten ist sein Herrchen, äh Politiker. Und so verhalten sich die Polizisten wie Polizei-Roboter und tun was die Herrchen, äh Poltiker, eben so programmieren. Wenn der Politiker programmieren würde „spring auf einem Bein“, dann würden das alle Polizei-Roboter tun. Das mag in guten und friedlichen Zeiten noch in Ordnung sein. Oder gar lustig. Aber derzeit ist nicht Frieden und alles gut. Es ist Chaos und es findet aus meiner Zeit gerade ein Putsch statt. Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) putschen die „legitimen“ Regierungen der Länder dieser Erde und installieren in diesen jeweils einen diktatorischen Sozialismus. Genau genommen ist das ein Prozess, der bereits seht vielen Jahren anhält. Aber jetzt wurde der Turbo gezündet.

Egal. Weiter mit der Demo… und irgendwo stand da eine Frau herum. Eher zierlich. Sie wirkte natürlich, sowohl im Kleidungsstil als auch optisch. Und da ich mich freute wie ein Honigkuchenpferd, dass ich endlich mal wieder draußen unter vielen Menschen war… habe ich sie natürlich auch angesprochen. Und war ziemlich überrascht darüber, dass sie sehr aufgeweckt, gut gelaunt und mit einer hohen Intuition ausgestattet sein muss. Wie konnte es anders sein, sonst wäre sie ja nicht auf der Demo. Sicherlich versteht sie nicht alle wirtschaftlichen Hintergründe im Detail, aber wir unterhielten uns auch über „Bauchgefühl“. Und hier war ich mal wieder froh einen Menschen vor mir zu haben, der mehr aus dem Gefühl heraus spricht und nicht aus dem Kopf heraus.

2020-05-19

Die meisten Menschen haben zwar einen Kopf, aber nutzen ihren Verstand sowieso nicht. Deswegen sind mir Menschen mit Herz und Bauchgefühl inzwischen die wesentlich lieberen. Kein Mensch muss Daten analysieren, um zum Ergebnis zu kommen, dass der Corona Virus ein Fake ist. Das kannst Du auch alleine aus der Beobachtung und Intuition heraus feststellen (Beispiel: Kassierer mit täglich hunderten direkten Kontakten zu Menschen stehen nun nach 3 Monaten immer noch an der Kasse und sind keinen Tag krank gewesen). Gesünder ist übrigens immer das eigene Bauchgefühl. Denn der Verstand spielt einem gerne Streiche. Ein gesundes Bauchgefühl kann nicht lügen. Erfordert allerdings bewusstsein. Und da die meisten Menschen weder ihren Verstand nutzen noch bewusst sind, stehen sie Polizei-Robotern in nichts nach. Also brauchen sie sich über Polizei-Roboter auch nicht beschweren.

Wir unterhielten uns vielleicht eine halbe Stunde und liefen ein wenig umher. Und für mich war es schon eine Weile her, dass ich eine Frau „gezielt“ angesprochen habe. Corona hat mir da schon eine Pause beschert. Aber ich muss sagen, wer einmal laufen gelernt hat, kann laufen. Ich hatte mein Handy nicht dabei und gab ihr meine Nummer. Sie sollte anklingeln lassen, was sie auch tat. Als ich später zu meinem Auto zurück kam und auf mein Handy blickte, sah ich allerdings keinen Anruf von ihr. Ich dachte mir: „Na toll, dann kam ihr Anruf nicht durch.“ Es war übrigens gar nicht so einfach aus einem politischen Demo-Geschehen ein einigermaßen zwischenmenschliches Gespräch zu zaubern. Die Überleitung von Politik auf Zweisamkeit. Ich würde auch nicht sagen, dass es mir vorzüglich gelang. Jedenfalls gab ich aber mein Bestes  und hatte das Gefühl, dass es zumindest relativ gut klappte. Gespräche über Impfzwang, politische Systeme, Parteien oder Polizei-Roboter sind nun einmal nicht romantisch. Dafür aber zumindest ansatzweise Themen wie Ihre Wünsche im Leben, Ihre Lebenssituation und Ihre Interessen… 😉

Mit dabei war übrigens Herr van Onnetuschn, der das Geschehen während der ganzen Zeit einigermaßen deduldig ertrug. Aber nur einigermaßen. Die Ungeduld machte sich bemerkbar. Und, das muss ich leider schon sagen, ist sehr nervig. Denn wenn ich mit ihm oder irgend einem Freund unterwegs bin und derjenige seine Partnerin dabei hat, dann muss ich das genauso geduldig hinnehmen, dass wir nicht unter uns zu zweit unterwegs sind. Und meistens bekommt man seine vergebenen Freunde selten alleine zu Gesicht. Die Partnerinnen kleben meistens wie Kaugummi an ihren Partnern. So ist das eben, nicht immer super schön, aber Realität. Und wenn ich „live“ gerade jemanden kennenlerne, dann ist das eben ein notwendiges Übel. Aber heute hat jeder sein Smartphone dabei, da kann man sich auch mal selbst beschäftigen oder jemanden anrufen oder meditieren oder sonst etwas tun. Und froh darüber sein, dass der Freund gerade jemanden kennenlernt. Aber auch hier gilt wie überall im Leben: Wenn man sein Leben nicht bewusst genug lebt, merkt man hier gar nicht was man tut. Leider nicht 1:0 für Dich, lieber Herr van Onnentuschn. Is so. Selbstreflexion ist hier angesagt. Bist aber dennoch ein feiner Kerl. 😉

In der Tat fiel ihm auch auf, dass die Demo-Frau ziemlich aktiv war. Sie schlug für ein Treffen auch vor, dass sie gerne zu mir in die Stadt fahren könne. Von sich aus. Ich erwähne so etwas extra, da es extra erwähnenswert ist. Da so etwas normal nicht vorkommt. Überhaupt war sie ziemlich gut gelaunt und… ja… aktiv. Passend zum Demo-Anlass haben wir uns natürlich zum Abschied umarmt, mit Küsschen links und rechts, versteht sich. Tut gut, mal einen „fremden“ Menschen vor sich zu haben, der genauso nicht an diesen Schwachsinn glaubt und einem nicht schon auf 5 Meter Entfernung um weitere 5 Meter zur Seite springt, als hätte er einen Geist gesehen.

Am nächsten Tag schrieb sie mich dann doch tatsächlich an. Das kommt höchst selten vor. Normalerweise schreibt eine Frau nicht von sich aus, wie ich hier früher schon immer berichtete. Das ist immer ein gutes Zeichen und signalisiert außerordentlich starkes Interesse. Sie scheint aber viel beschäftigt zu sein, weswegen die Kommunikation zunächst eher textuell und schleppend verlief. Ich lege es ja stattdessen immer auf ein Telefonat an. Und am Telefon wirkt sie erheblich interessanter als über Textnachrichten. Für nächste Woche haben wir ein Date vereinbart. Klingt recht interessant, die Frau. Ich glaube, dass man mit ihr echt eine schöne Zeit haben kann. Aber ich bezweifle, dass unsere Ansichten sich vertragen würden. Sie mag gegen Impfpflichten und gegen den Abbau der Demokratie sein, aber wie Herr van Onnetuschn mir später sagte, hatte sie wohl auf ihrer Tasche einen Anhänger von den Grünen. Da könnte ich glatt im Strahl kot***.

Egal. Mein Plan für nächste Woche: Kein Wort über Politik und Wirtschaft. Sonne genießen. Spaß haben. Fertig. Ein Manko bringt sie sowieso mit. Und wenn Du meine vielen Stories aus der Vergangenheit kennst, dann weißt Du vielleicht schon welches ich meine? Na…? 🙂 Ja. Richtig. Natürlich. Wieder mal eine Mama. Aber was solls. So läuft das Leben. Nach 3 Monaten Corona-Quarantäne freue ich mich, wenn ich draußen unter Menschen bin. Habe ich Samstag festgestellt. Und notfalls muss man eben auch mal ein bisschen Zeit mit einer Grünen verbringen. Herr van Onnetuschn sagte an dem Tag zu mir: „Deine Aufgabe ist es jetzt, dass Du aus ihr wieder einen echten Menschen machst.“ Wir haben beide laut gelacht. Ich bin ein sehr hoffnungsvoller Kerl. Aber ich bin auch Realist. Und einen Linken oder einen Grünen kannst Du nicht mehr zur Vernunft bringen. Keine Chance, mein Freund. Nicht einmal ich. Und auch nicht der große Houdini.

Aber ich fand sie irgendwie süß, weil sie einfach nicht so verkopft war. Herr van Onnetuschn sagte zu mir: „Das ist noch ein Kind.“ So extrem würde ich es nicht sehen. Und selbst wenn…? Besser ein Kind als eine Hexe. Wieviele Männer verbringen ihre Zeit/Beziehungen mit Hexen? Puh! Und außerdem ist mir doch sowieso nicht nach Beziehung. Da gibt es andere Prioritäten. Keine Lust auf Fesseln (in keinem Sinne!). Aber Lust durchaus auf Entspannung und Unterhaltung. Und eine Frau, die jünger ist als ich, kann auch nur mein Anspruch sein. Jünger, egal ob nach Ausweis oder mental. Gerne beides. Ich habe nichts gegen einen schönen Spaziergang bei Sonnenuntergang. Sonst bin ich ja die letzten Monate immer alleine unterwegs. Etwas Abwechslung schadet gar nicht. Und worauf ich gar keine Lust habe: Mir vorher schon Gedanken um etwas zu machen, das heute noch gar nicht Sache ist. Wer weiß was bis nächste Woche ist? Leben im Jetzt. Und jetzt ist erstmal weiter 1 kg Fisch, 1 kg Brokkoli und Kraftsport angesagt. 😉

Corona Virus – Ein paar persönlichkeitsentwickelnde Einsichten

Ob der Corona Virus nun gefährlich ist oder nicht, soll gar nicht mehr das Thema sein. Wer jetzt trotz inzwischen sehr breiter Datenlage noch immer der Meinung ist, dass das Ding ernsthaft gefährlicher sein soll als eine alljährliche „normale“ Influenza, dem ist nicht mehr zu helfen. Du weißt, dass ich ein Freund klarer Worte bin. Wenn es um Frauen und Dating geht, genauso wenn es um Politik und Finanzen geht. Herumschwurbeln und heiße Luft verzapfen tun viele Menschen derzeit genug. Überall kommen die Experten aus den Löchern gekrochen, mit der Angst der Menschen ist einfach gut Geld zu verdienen. Ich stehe allerdings nicht auf Menschen, die heiße Luft verbreiten, sondern auf Fakten. Ich stehe auf empirisch bewiesene Korrelationsanalysen und auf Kausalitäten.

Fakten zahlen sich aus. In allen Lebensbereichen. Jetzt ist die Zeit kommen in der Du Dich entscheiden musst, ob Du (noch immer?) ein Schaf sein oder lieber ein Hirte werden möchtest. Entweder wirst Du die nächsten Monate zerfleischt und Deine Knochen werden verwertet oder Du gehst hier gestärkt aus der Sache heraus. Ich hoffe für Dich, dass Du zur zweiten Gruppe gehörst. Die Zeit zum Spaßen ist nach 10 tollen wirtschaftlichen Boomjahren auch für den größten Schwachkopf allmählich zu Ende. Oder wie einer meiner liebsten Investment-Experte derzeit sehr oft sagt: „Wake up! This is really really fu**ing serious shit!“

Die letzten 10 Jahre konnte wirklich jeder Geld verdienen. Die Wirtschaft hat es Dir quasi hinterher getragen. Du konntest alles kaufen was Du wolltest und Du warst immer auf der Gewinnerseite. Die meisten „einfachen“ Leute haben sich für Immobilien entschieden. Bei (Netto-Kaltmiet-)Renditen weit unter 3%. In Großstädten nahe bei 2%. Dann gibt es natürlich noch die Glücksritter, die vor ein paar Jahren auch noch schnell auf den Bitcoin-Zug aufgesprungen sind (und sich genau wie jetzt den Hintern haben versohlen lassen). Und zuguterletzt wurden die Menschen wie verrückt in ETFs getrieben. Und am Jobmarkt wurde auch dem letzten Taugenichts noch ein horrendes Gehalt bezahlt. Firmen wie BMW oder Porsche schütteten an jeden (!) Mitarbeiter jährlich Boni in zigtausender Größenordnung aus. Von Bank(st)ern rede ich erst gar nicht.

Und wohin ging das Geld? Wofür haben es die Menschen verwendet? Außer für völlig überteuerte und viel zu große Immobilien? Oder Aktien zu Höchstkursen? Für neue Smartphones, viele tolle Urlaube, jede Menge sonstigen Konsumschrott (Amazon machts möglich!) und ständig neue Autos. Von Sparen habe ich bei den Meisten in meinem Umfeld nichts gesehen. Lange Zeit gelten Menschen wie ich als Knauser, als Miesepeter oder Spar-Wahnsinnige. Sparen, weil die Zahlen auf dem Kontoauszug Menschen wie mich erhaben machen? Sicher nicht. Sparen weil die Zeit zum Shoppen gehen kommen würde. Und die beginnt jetzt!

Mir war klar warum ich tat was ich tat. Keiner kann den Zeitpunkt eines Knalls exakt vorherbestimmen. Aber jeder wäre theoretisch in der Lage mit eigenen Augen aufmerksam zu beobachten, wenn viele Idioten einen Luftballon immer weiter aufpumpen. Die Erfahrung aus mehreren tausend Jahren Geldgeschichte zeigt mir sehr klar und zeigte mir rechtzeitig: Auch dieser Ballon würde bald platzen. Ob das nun Anfang 2020 geschehen würde oder vielleicht schon im Sommer 2019 geschehen hätte können oder erst Ende 2021, das ist nicht das Thema. Keiner ist Hellseher. Aber nichts wächst für immer. Gerade Geld nicht, das kehrt immer zu seinem wahren Wert zurück. Nämlich 0. Und wenn es noch nicht einmal echtes Papiergeld ist, sondern nur auf den Konten liegt (sog. Buchgeld), dann hat es noch nicht einmal einen Heizwert.

Ich trage hier hoffentlich meinen Teil bei, um Dich auf Deinem Weg etwas zu inspirieren oder zumindest zu informieren. Du warst – zumindest wenn Du den Blog schon länger kennst – auch für mich da, als es mir mal schlecht ging. Jetzt bin ich für Dich da. So einfach ist das. Das ist Menschlichkeit. In diesen Zeiten gibt es kaum Menschen, die einem eine ehrliche und zugleich bereichernde Richtung zeigen können. Oder die zumindest standhaft sind. Es gibt einfach zu viele Quaksalver da draußen. Aber ich habe keine Lust darauf mich mit 90% der Menschen messen zu lassen. Ich will mit Gauß nichts mehr zu tun haben. Jedenfalls nicht mit seinem unteren Ende.

Früher galt für mich immer: „Irgendwie durchkommen, Hauptsache nicht unter gehen! Der minimalste Aufwand genügt!“ Heute gilt: „Hauptsache hübsch!“ und „der 2. Platz ist der erste Verlierer!“. Das ist ein großer Unterschied! Oder wie der besagte Investment-Experte von vorhin auch gerne klar macht: „Heute gilt das The-Winner-Takes-It-All-Prinzip!“ Schau Dir Amazon und Zalando an. Und sieh Dir die Papiertonnen in den Wohnanlagen an. Dann weißt Du was ich meine! Das war in den 60ern, 70ern, 80ern und 90ern noch nicht so. Da durfte jeder „ein bisschen mitmachen“ am Wirtschaftsgeschehen. Zeiten ändern sich. Zeiten ändern Dich. Oder eben nicht. Muss jeder für sich selbst wissen. Fressen oder gefressen werden.

2020-03-25

#WeStayAtHome für Irre

Für die Gruppe der Corona-Anhänger (dieser dämliche Social Media #WeStayAtHome Schwachsinn) kann ich wirklich nichts mehr tun, sorry. Die Gruppe ist aus meiner Sicht hoffnungslos auf dem Irrweg. Aber um die Gruppe geht es mir hier ja auch nicht (mehr). Man kann Irre nicht überzeugen. Bodo Schäfer hat letztens einen ganz guten Spruch auf seinem Instagram-Kanal gepostet, der hieß in etwa: „Wenn Du mit einem Idioten diskutierst, bist Du selbst einer.“ Solche Dinge merke ich mir sehr genau. Es gibt so viele Bilder mit Sprüchen in den sozialen Medien. Oft geht es um Natur und Spiritualität. Um Auszeiten. Qualitätszeiten. Und was weiß ich nicht alles. Aber die einfachsten Dinge, finde ich am Klarsten und Prägnantesten. Der Spruch von vor ein paar Zeilen ist so einer.

Deswegen würde ich mich aktuell im echten Leben niemals mit irgendwem zu dem Thema austauschen, der anderer Meinung ist als ich. Ich poste hier meine Gedanken, gebe wirklich gut gemeinte Tipps und Hinweise sowie auch manchmal – wie ich finde sehr nützliche – Ratschläge. Wenn Du die an Dich heranlässt, dann ist gut. Wenn nicht…? Mir egal. Ein paar Mal habe ich es die letzten Tage versucht. Zumeist bei Gesprächen mit Menschen, die eher wegen finanziellen „Ratschlägen“ angerufen/geschrieben haben.

Kurzer Ausflug:
Die Fragen, die mir gestellt werden, starten fast immer gleich: „Wie läuft es bei Dir gerade mit der Börse?“
Meine Gegenfrage: „Hast Du Dir meine Videos schon angesehen, die ich Dir verlinkt habe und die Du in meinen Artikeln findest?“
Antwort im Prinzip immer in etwa: „Nein, bei dem Thema bin ich mir nicht sicher. Was Du Du da schreibst oder meinst… ich weiß ja nicht, das klingt für mich übertrieben.“
Daraufhin ich meist in etwa: „Dann wirst Du auch finanziell keine richtigen Rückschlüsse treffen können. Wenn Du Dich völlig verar***en lassen möchtest, dann tu das. Wie willst Du finanziell eigene (!) und richtige Entscheidungen treffen können, wenn Du Dich noch nicht einmal ausgewogen zu einem Thema informierst und Fakten nicht an Dich heran lässt?“

Mache ich mir auf die Art Freunde? Nein. Ist mir das wichtig? Nein. Warum? Weil es mir im Leben nichts bringt, wenn Menschen immer nur schnelle Antworten und einfache Lösungen für unglaublich komplexe Sachverhalte möchten. Warum? Weil die gleichen Menschen mir nicht werden helfen können, wenn ich sie eines Tages um Rat frage oder Hilfe benötige.Warum? Weil sie in einfachen Denkmustern verhaftet sind. Das zeigt mir alleine schon die Tatsache, dass ihnen wenige Minuten des Lesens oder Videoansehens offenbar zu mühsam sind. Und das, obwohl ich sie explizit empfehle. Was für eine bessere „Vorauswahl“ kann man bekommen?

Wie Du sehr schnell sehr viel lernen kannst

Klingt das überheblich? Mag sein. Ist es aber nicht. Warum? Es ist ganz einfach so, dass wir für uns im Stillen immer so vorgehen, sobald wir Bücher oder Artikel lesen. Nehmen wir an Du möchtest mit dem Angeln beginnen. Dann kannst Du entweder von 0 starten und irgendwie versuchen Deinen ersten Fisch aus dem Wasser zu holen oder Du lässt Dich durch Bücher/Artikel/Videos/Trainer anleiten. Kluge Leute nehmen hier tatsächlich eine Abkürzung, da sie auf die Erfahrung anderer Menschen bauen. Die Frage ist doch: Warum sollte ich mir das Angeln von 0 selbst beibringen, wenn ich mir einen „Lehrer“ nehmen kann? So kann ich mir in der gleichen Zeit viele andere Fähigkeiten aneignen. Machen wir von klein auf so. Bzw. es wird mit uns so gemacht. Beispiel?

Schule. Du setzt Dich an die Bank und hörst dem Lehrer zu und lernst lesen und schreiben. Eigentlich die normalste Sache der Welt, oder? Aber sobald wir „erwachsen“ werden, legen wir bewährte Methoden ab und meinen uns täglich alles selbst heraussuchen oder uns gar nicht erst mit irgenwelchen Dingen beschäftigen zu müssen. Das ist echter Stillstand. So wäre nie die Glühbirne erfunden worden und der Mensch würde heute noch meinen die Erde sei eine Scheibe. Na bravo. Tipp also: Hör auf Leute, die sich mit einem Thema schon ausgiebig beschäftigt haben. Mache ich den ganzen Tag so. Ich sammle Infos und leite sie direkt an mein Oberstübchen und danach an mein Umfeld weiter. Das ist doch schon eine Zusammenstellung der „besten“ Quellen. Sicherlich subjektiv aus meiner Sicht. Aber dann liegt es eben an Dir, dass Du Dir diejenigen Personen aussuchst, denen Du „zutraust“, dass sie „gute“ Quellen für Dich heraussuchen. Ist das wirklich so schwer?

Das Leben ist zu komplex, um mit einfachen und aus der Hüfte geschossenen Ratschlägen Bäume ausreißen zu können. So läuft das nicht. Und ich möchte wachsen. Miteinander. Aneinander. Aber das ist kein Wachsen. Das ist die simple Abkürzung, die jeder nehmen möchte. Den Fahrstuhl anstatt die Treppen. Das lasse ich für mich mental nicht (mehr) zu. Wir haben nur ein Leben. Und jeder von uns hat nur 24 Stunden pro Tag Zeit. Irgendwann geht der letzte Tag zuende. Und ich will das Geilste rausholen, das ich bekommen kann. Und dabei möchte ich andere Menschen inspirieren und mich inspirieren lassen. Deshalb versuche ich mir in solchen Momenten des Lebens die Frage zu stellen, ob ich die Gedanken anderer Menschen an mich heranlassen möchte. Nicht nur deren Gedanken, sondern auch deren „Spirit“, deren „Mentalität“. Anders gesagt: Ist das eine Siegermentalität (das „FC Bayern Gen“ – und ich bin kein Fan dieses Vereins!), die der Mensch da vor mir mit mir teilen möchte oder will er nur Blut saugen? Blutegel gibt es genug. Fahr mal zum Amazonas. Dafür braucht man mich nicht.

Ich lasse andere zu Wort kommen

Falls Du also doch noch zu der Gruppe der Corona-Jünger gehören solltest, kannst Du spätestens jetzt aufhören weiterzulesen. Du würdest den Rest des Artikels dann weder akzeptieren noch verstehen und geschweige denn irgendwie positiv für Dich nutzen können. Ich hoffe nicht, dass Du zu dieser Gruppe gehörst. Fall doch, beschäftige Dich einfach weiter mit irgendwelchen Horror-Infizierten-Zahlen. Glaub weiter an diesen ganzen Quatsch und lass Dich am Nasenring durch die Manege ziehen. Dich selbst und auch Dich selbst mit Deinem Geldbeutel. Dann führen Dich andere Menschen eben Gassi. Dann wirst Du gelebt. So ist das eben, manchmal ist man der Hund und manchmal ist man der Baum. In dem Fall wärst Du der Baum. Und hättest Dich bewusst unterbewusst (ja, genau so!) freiwillig dafür entschieden.

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Übrigens wird im stark vom schrecklichen Corona Virus betroffenen Hohenlohekreis in Baden-Württemberg nicht mehr auf Corona getestet (https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/hohenlohekreis-in-baden-wuerttemberg-will-nicht-mehr-auf-corona-testen-kuenftig-reicht-diagnose-vom-arzt-a3193060.html). Dort reicht jetzt laut der Leiterin des Gesundheitsamtes folgendes: „Stellt ein Arzt die Symptome fest, gilt die Covid-19-Infektion als nachgewiesen“. Also ein bisschen Husten, ein bisschen Schnupfen und als Kirsche auf der Torte maximal noch ein klein wenig Fieber… und tadaaaaa Du hast Corona! Ole Ole! Na das nenne ich doch mal Wissenschaftlichkeit und Beweisführung. Soll ich weinen oder lachen? Sag Du es mir. Bitte.

Für alle anderen – und ich hoffe von Herzen, dass Du zu den Menschen gehörst, die sich bereits stets (!) aktiv selbst eine Meinung bilden oder zumindest diesen Blog lesen, weil sie sich dahingend weiter entwickeln wollen und Inspirierung suchen, empfehle ich zwei richtig gute Videos von einem verdammt guten Kerl. Genau genommen ist er Fitness-Coach. Was der – Coach Burak – von sich gibt, gerade in Bezug auf das Thema Männer/Frauen und in Bezug auf das Thema Dating, ist richtig richtig Klasse. Ich verfolge ihn seit langem und freue mich immer tierisch auf jedes Video. Derzeit gibt er auch Statements zum Corona Virus ab. Ich finde das extrem ehrenwert. Dass Menschen mit einer gewissen Reichweite (immerhin ist er selbstständig) sich in die Öffentlichkeit stellen und klar positionieren. Wer hat denn schon so viel Mumm? Schau Dir die beiden Videos einfach an. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Es geht hier viel um Mindset und Persönlichkeit(sentwicklung). Und ich will hier im Blog auch meinen Kernthemen treu bleiben. Letztlich dreht sich alles im Leben um das eigene Denken. Sobald Du tatsächlich „frei“ wirst im Kopf (!), gehört Dir die Welt. Egal ob es Kohle, Gesundheit oder einen tollen Partner betrifft. Anderenfalls musst Du Dich mit den Resten zufrieden geben. Das gilt für alle Lebenslagen:

  • Die Reichen werfen die Knochen weg, an denen Du dann noch ein bisschen nagen darfst.
  • Die Ärzte geben Dir Medikamente, die Dich in einer Dämmerung zwischen Gesundung und Tod halten sollen.
  • Die echten Männer schnappen sich die Frauen mit Klasse, so dass Du Dich auch hier mit dem Rest zufrieden geben musst. #HauptsacheHübsch 😉

Und nun, sacken lassen bitte:

und

Dein Geld ist niemals futsch, es gehört jetzt einfach nur anderen

Seit langem schreibe ich ja immer wieder darüber, warum es so wichtig ist, finanziell frei zu werden. Gerade wenn Du abhängig beschäftigt bist. Eine krassere Versklavung ist kaum möglich. Und achja… meine Thesse zum Corona Virus kennst Du ja aus den anderen Artikeln schon. Es ist einfach nur, dass die „Großen“ wieder einmal einen richtig tollen Grund gebraucht haben, um die Finanzblase mal wieder zum Platzen zu bringen. Schön mit der Nadel in den Luftballon gestochen, sag ich nur! Bumm! 2000 war es eben eine Dotcom-Blase, 2008/2009 eine Lehman-Brothers-Pleite/Immobilienkrise und 2020 ist es eben der Corona Virus.

Mega Idee, besser gehts nicht. Warum? Nun, der Corona Virus ist doch ein idealer Grund, um sich als Hochfinanz/Regierung/Presse die Hände in Unschuld waschen zu können, oder? Die Meute feiert die Politik freiwilllig für den gesamten Abbau aller Bürgerrechte: Selbstisolation (= Knast in den eigenen 4 Wänden), Handydatenauswertung und -ortung sowie Handydatenprofiling, Social Media Einschränkungen/Sperren, Bargeldverbot und Geld drucken bis zum Abwinken. Was will man als Herrscher mehr, als eine Meute, die Dich dafür feiert was Du tust? Das ist so genial. Das hatte nicht einmal Adolf so gut hinbekommen. Jetzt hatte der aber den Göbbels für genau solche Zwecke. Nur heute ist eben 2020, da ist die Herrscherkaste propagandistisch einfach noch einen Zacken weiter. Und die Meute offenbar noch bereitwilliger auch den letzten Rotz zu glauben. Wie damals im Sportpalast, alá „Wollt ihr die totale Isolation? Wollt ihr sie, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir sie uns heute überhaupt erst vorstellen können?“. Ehrlich gesagt schaudert es mir da. Ich hoffe Dir auch.

Letztens hab ich auf Social Media einen richtig richtig guten Spruch gelesen. So eine Art von Ironie liebe ich ja: „Erst retten wir das Klima, dann retten wir die Umweltsau.“ Bei sowas könnte ich glatt eine Flasche Champagner köpfen. Das ist mein Humor! Leider geil. Wer den Hintergrund nicht versteht, gerne hier nachlesen, dann wird der Zusammenhang rasch klar: https://www.focus.de/kultur/kino_tv/meine-oma-ist-ne-alte-umweltsau-sturm-der-entruestung-nach-klima-lied-wdr-loescht-kinderchor-beitrag_id_11499595.html

Achja, die Hochfinanz… genau… da war ja noch was. Was sage ich ja seit jeher? Dass wir ausgezogen werden bis auf die Unterhosen. Seit Jahrtausenden. Die Großen verkaufen zu völlig überteuerten Preisen. Die Kleinen? Steigen oben ein und verkaufen unten. Während die Großen unten wieder zu Ramschpreisen einsammeln. Und das geht im Kreislauf so. Glaubst Du mir hoffentlich. Wenn nicht, jüngstes Beispiel: https://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Senatoren-stossen-Aktien-rechtzeitig-ab-article21658104.html

Analogien zum Pickuppen

Wie gesagt, mir geht es ja gar nicht darum irgendwen zu bekehren. Das ist hoffnungslos. Genauso wie man niemanden einfach so zum Christentum, zum Islam oder zum Buddhismus bekehren kann. Und auch nicht davon abhalten kann, freiwillig so dämlich zu sein und Kirchensteuer zu bezahlen. Jeder tut was er tut. Entweder kommt jemand von alleine auf ein Thema, weil er sich einfach auf sein Bauchgefühl verlässt… und anfängt selbst zu recherchieren… oder derjenige wird es niemals mehr lernen. Dann hat er aber auch leider so etwas wie ein gutes Bauchgefühl abgelegt. Dann haben Erziehung und gesellschaftlicher systematischer Druck gesiegt. Ich bin da anders gepolt. Ich plädiere für Herz, Verstand und Bauchgefühl. Dann kann im Leben wirklich nichts schief gehen, jedenfalls nicht auf Dauer.

Das ist übrigens ganz genauso, wenn Du Dich für das Thema „wie lerne ich eine Frau kennen“ interessierst. Nehmen wir an Du bist ein ganz normaler Mann (die nachfolgenden Ausführungen gelten im Prinzip ähnlich auch umgekehrt, falls Du eine Frau bist), ein gutes Wesen mit tollem Charakter. Aber Du hast nie gelernt Frauen gezielt kennen zu lernen. Wie auch, „sowas ergibt sich dann schon“. Haben uns Mama und Papa und die ganze Gesellschaft doch so beigebracht, stimmts? Ja stimmt. So und dann kommt der Junge vom Projekt Beziehung und saß eines Tages zu Hause auf seiner Couch. Depressiv. Tief depressiv. Weil er die Frau seines Lebens verloren hat. Und selbst Schuld daran war. Und das nun realisiert hat, wo es schon zu spät war. Das war weit vor der Zeit dieses Blogs.

Und das ging viele Monate so. Ich hatte nur noch funktioniert. Im Kaschieren bin ich gut. Ich habe meinen Job weiterhin ziemlich professionell erledigt. Obwohl ich innerlich völlig ausgebrannt war. Zu dieser Zeit habe ich in meinem Leben vieles gelernt, obwohl ich bereits in einem Alter war, in dem man auch schon „hätte weiter sein können“. Aber dazu gab es nie Anlass. Ich war seit Jahren in einer Beziehung. Ich hatte meinen Job. Alles war fein. Aber so funktioniert das im Leben nicht. Eckhart Tolle weist immer wieder darauf hin, dass nichts für die Ewigkeit ist. Das sind nur Gedankengebilde. Nichts ist für immer. Das hatte ich bis dahin nicht begriffen. Nur deshalb konnte ich überhaupt depressiv werden. Heute weine ich darüber nicht mehr. Ich lache vielmehr über mich selbst.

Für die Dinge, die damals zum Beziehungsaus geführt haben, würde ich heute nichmal eine Minute nachdenken. Ich würde es nie wieder so weit kommen lassen, dass ich einen Menschen aus eigener Schuld „abgeben“ muss. Das würde ich nicht zulassen. Habe ich es immer in der Hand? Nein. Aber ich kann stets mein Bestes geben. So wie ich es auch in meiner letzten Beziehung tat. Hatte ich es da in der Hand? Auch nein. Da wurde ich Gassi geführt. An der Stelle war ich der Baum, nicht der Hund.

Aber ich habe die Einblicke, die Lichtblicke waren, wie sich später herausstellte, genutzt. Ich habe alles hinterfragt. Ich habe mir – aus der Einsamkeit heraus – die Frage gestellt: „Wie lerne ich wieder eine tolle Frau kenne?“. Und ich fand meine Antwort in Büchern. Und bei tollen Lehrern. Die nichts anderes taten als ihre Erfahrungen niederzuschreiben oder zu unterrichten. Ich begriff zu diesem Zeitpunkt – das ist jetzt etwa 5 Jahre her – dass nichts im Leben so ist, wie ich es bis dahin dachte. Ich lebte in einer Illusion. Wie es heute noch 99% der Menschen tun. Glücklicherweise bin ich damals aufgewacht. Ich wollte nicht wahrhaben, dass ich als Mann „einfach so“ eine Frau kennenlernen konnte, wann immer ich wollte. Wenige Monate später hatte ich Date um Date. Gut, anfangs habe ich mich wohl ziemlich doof angestellt. Normal halt. Durchschnittsmann. Aber ich wurde besser. So gut, dass die anfängliche Einsamkeit einer Anstrengung wach. Eine Anstrengung ständig von Frauen umgeben zu sein. Waren sie alle hübsch? Anfangs nicht, danach schon. Übung ist der Schlüssel. Hübsch ist kein Kriterium für Erfolg. Weder für die Frau noch für Dich. Hübschsein ist ein Gedankenkonstrukt. Wenn Du Dich davon täuschen lässt, musst Du Dich eben mit den Resten zufrieden geben.

Und das war die Geburtsstunde für mich zu verstehen, dass im Leben alles möglich ist. Wo ich mir zuvor noch in die Hosen gemacht habe, als ich nur daran dachte, eine Frau ansprechen zu müssen (!). Training, Disziplin, Tränen und Schweiß brachten mich weiter. Irgendwann war es für mich wie ein Spiel. Und irgendwann später war es kein Spiel mehr. Denn dann war das mein neues Ich. Ich musste mich nicht mehr zusammenreißen, um eine Frau anzusprechen. Ich sprach einfach alle an, wenn mir danach war. Je hübscher, desto besser. Nur keine Mittelmäßigkeit im Leben! Das sollte für uns alle gelten. Ob sie einen tollen Charakter hat, sieht man sowieso nicht auf den ersten Blick. Also gebe ich doch lieber nur den Frauen eine Chance, die mir wirklich gefallen. Macht Sinn, oder? Und so läuft das nicht nur beim Kennenlernen des vermeintlichen Traumpartners.

Es läuft auch in den Finanzen so. Was haben denn all die klugen Super- und Möchtegerninvestoren die letzten Jahre empfohlen?! „Immobilien, Immobilien, Immobilien kaufen!“ Vor 10 Jahren noch, war das kein großes Thema. Aber spätestens die letzten 2 oder 3 Jahre war das eine große Blase. Alle haben sie sich Hals über Kopf verschuldet. 90% oder 100% Finanzierungen waren eher die Regel. Der Grund, warum ich mich aus dem Thema ferngehalten habe. Und bei immer neuen Höchstständen an den Börsen auch nur einen kleinen Teil meines Kapitals dort investiert hatte. Obwohl alle weiter in Immobilien oder Aktien trällerten. Oder Bitcoins. Damals, als er fast bei 20.000 Dollar war. Ich habe mich mit Bitcoins erst beschäftigt, als sie unten bei 3.500 Dollar waren. Laufe niemals der Herde hinterher. Es ist Schwachsinn, außer Du willst der Baum sein. Denk an das Sinnbild. Ein großer Börsenlehrer propagiert immer zwei Dinge, die nötig sind: Beständigkeit und Duplizierbarkeit. Keiner muss über Nacht reich werden. Das ist etwas für Illusionäre. So wie Du auch nicht von heute auf Morgen an Deine Traumfrau gerätst. Nimm einfach die Treppen und lass den dämlichen Fahrstuhl links liegen!

Und so freue ich mich im Moment über den Ausverkauf an der Börse. Und in einigen Monaten vielleicht auch über echte Immobilien-Schnäppchen. Wie derzeit die Immobilienpreise einbrechen… gerade für Gewerbeimmobilien (Büros/Einzelhandel)… nur steht das eben auf keiner Kurstafel an der Frankfurter Börse. Aber puh! Wenn das Ganze mal ins Rollen kommt kann es sein, dass ich dann auch mal zugreife. Vielleicht auch nicht. An der Börse ist mehr zu holen. Ich habe die letzten Wochen vieles eingesammelt, was der Markt in totaler Panik abverkauft hat. Kerngesunde Unternehmen, die noch nicht einmal vom Corona Virus betroffen sind. Und besonders viele Rohstoffe und Rohstoffproduzenten. Einfach einen großen Sack rausholen und gezielt (!) alles reinrieseln lassen, was die Herde in totaler Panik und in totaler Irrationalität abstößt. Der Markt neigt zu brutalen Übertreibungen, das gilt immer in beide Richtungen. Egal ob Börse oder Corona Virus. Und diese Übertreibungen musst Du nutzen. Konträr denken! Sich trauen! Analysieren! Smart sein. Anders sein. In Krisen sind Krisenmanager gefragt. Klarer Verstand. Rationalität. Da zeigt sich erst, wie die echte Party gespielt wird. Du kannst Dir nichts davon kaufen, wenn Du immer alles tust, was alle tun. Seit ich die Börse verstanden habe, habe ich auch den Rest im Leben verstanden. Und umgekehrt.

Mir tun die Menschen leid, die ernsthaft gesundheitlich betroffen sind. Das steht außer Frage. Zum Glück sind das auch nur ganz wenige. Wieviele sind das? Ich kenne ein paar Menschen, die positiv auf den Corona Virus getestet wurden (bei bist zu 50% falsch-positiven Testergebnissen auch nicht sehr schwer!). Aber ich kenne niemanden, der derzeit mehr als ein bisschen Schnupfen hat. Und wenn wir alle Menschen testen würden, würden wir feststellen, dass sehr viele Menschen Corona positiv sind und noch nicht einmal etwas davon bemerken (wie bei jeder Grippewelle jedes Jahr). Ich kenne – so wie es Coach Burak im Video oben sagt – aber viele Menschen, die bereits jetzt in Kurzarbeit sind oder deren Unternehmen gerade massiv drohen in Schieflage zu geraten. Einige Unternehmen sind schon pleite. Vapiano beispielsweise. Oder Maredo.

Anekdote am Rande: Vor 10 Tagen wollte ich dieses Schrottunternehmen (Vapiano) leerverkaufen, ich hatte die Verkauforder schon ausgeführt. Leerverkaufen bedeutet, dass man davon profitiert wenn der Aktienkurs sinkt, anstatt wie üblich daran zu profitieren, wenn ein Aktienkurs steigt. Und dann kam von meinem Broker die Meldung, dass ich diesen Titel aus dieser bestimmten Kategorie leider nicht leerverkaufen könnte. Schade. Heute ist der Laden insolvent. Wären nette 75% Kursgewinn gewesen. Sehr häufig ist man eben auch der Baum, nicht der Hund. Aber ich habe genug andere Dinge leerverkauft in der Zeit. Man ist eben nicht immer nur der Baum.

Und es ist immer das Gleiche: Hüpfst Du bei der Party mit, weil alle hüpfen? Säufst Du Dein Bier, weil alle Bier saufen? „Gönnst“ Du Dir etwas, weil es gerade Zeit ist sich etwas zu gönnen und das alle so machen (in Wahrheit verwechselst Du „möchten“ mit „brauchen“!)? Und… sprichst Du die Frau da vorne nicht an, weil „man das nicht einfach so machen kann“? Dann hast Du definitiv Aufholpotenzial. Lerne Dich von all den Gesellschafts- und Gruppenzwängen abzukoppeln. Alleine läuft es sich auch ganz gut. Anfangs ist es hart. Irgendwann macht es nur noch Spaß! Es ist nur für eine Weile hart. Und schon bald werden sich Dir Menschen anschließen. Dann hast Du im Prinzip eine neue Gruppe gegründet. Die kleinste Gruppe beginnt aus meiner Sicht nicht bei 2, sondern bei 1. Ich bin der Startpunkt. Wo ich bin ist vorne. Alles andere kann kein Anspruch sein.

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Und – was ich schon lange nicht mehr tat – ich verlinke noch die neueste Ausgabe von „Me, Myself and Media„. Ausgabe 56. Auch da geht es um Corona. Aber auch um die Hintergründe in der Politik, der Finanzwelt und um den Abbau der Bürgerrechte. Sehr gelungen, wie immer, die neueste Folge. Aber vorsicht: Das ist definitiv nur etwas für Selbstdenker und nichts für Konformisten. Also genau das Richtige für mich. Und hoffentlich auch für Dich. Kostet Zeit, das anzusehen? Ja. Qualitätszeit. #F***OffNetflix

 

PS: Und im Moment kann ich mir kaum etwas Langweiligeres vorstellen, als mit einer Frau meine Zeit auf der Couch oder auch auf einer Party oder sogar auf einer einsamen Insel oder sonstwo verbringen… zu… müssen. Ja, richtig gelesen. Was für ein „verschwendetes“ Potential bei mir, oder? Ich könnte einfach durch die Stadt laufen, 20 Frauen ansprechen und würde vermutlich schon morgen Abend nicht alleine verbringen müssen. Gut, jetzt bei der Ausgangssperre geht es vielleicht gerade nicht so gut. Aber grundsätzlich ist das so. Nur habe ich derzeit echt besseres zu tun. Nämlich große Säcke aufspannen und das einsammeln, was die anderen Herdentiere in Panik und planlos an den Finanzmärkten abstoßen. Weil – oho oho – der Corona Virus so unglaublich gefährlich sei. Finde ich das geil? Definitiv nein. Mir tun die Menschen leid, die finanziell gerade massiv leiden und am Nasenring durch die Manege gezogen werden. Mich wird es ganz bestimmt auch treffen, wie Dich. Denn in Zukunft gibt es höhere Steuern und weniger Bürgerrechte! Aber hey. In Zeiten von #WeStayAtHome, wo in totaler Obrigkeitshörigkeit nichts mehr hinterfragt wird, kann ich auch nichts anderes tun als hier mit diesem Blog einer kleinen Menge von Menschen das Beste mitzugeben, was ich im Leisten zustande bin. Ich finde es auch nicht toll, dass nicht alle Männer die wirklich attraktiven und tollen Frauen abbekommen können. Aber muss ich deswegen ein schlechtes Gewissen haben, nur weil ich – wenn überhaupt – meine Zeit auschließlich mit attraktiven Frauen (#HauptsacheHübsch) verbringe? Definitiv nein. Und zur Zeit sowieso nicht. Ich lebe derzeit wie ein asketischer Mönch. Frauenlos. Sehr bewusst. Es gibt einfach Spannenderes als Frauen, für mich. Man kann seine Zeit – ein bisschen – mit einer Frau verbringen. Oder sie sich – lange – für sich selbst und seine Kernthemen nehmen. Frauen sind ein netter Zeitvertreib. Heutzutage, leider dazu verkommen. Keine Frage. Aber ich bin nicht darauf aus mir meine Zeit zu vertreiben. Dafür ist sie mir zu kostbar. Ich bin längst Hund und habe aufgehört der Baum sein zu wollen oder gar sein zu müssen. 😉

PPS: Ein Video, das ich die letzten Tage verlinkt habe, wurde inzwischen von Youtube gelöscht. Die Zensurwut greift mal wieder um sich, betrifft viele meiner Quellen. Das geht seit Monaten immer heftiger zu. In diesem zunehmend totalitären Staat. Der nicht Nordkorea heißt.

Wie aus Fr. Respektina Fr. Unrespektina wurde

So, Schreibpause von 6 Wochen vorbei. Endlich ein neuer Beitrag von mir. Ich lebe noch.

Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll, denn das soll ja nicht ein kilometerlanger Artikel werden. Auch wenn es am Ende doch über 4500 Wörter sind. Andererseits passieren in so einem relativ langen Zeitlauf auch genügend Dinge, um wesentliche davon herauszupicken und daraus eine erzählenswerte Story zu basteln.

Wie Du weißt, hatte ich vor einigen Wochen Fr. Respektina kennen gelernt. Ihr Name ist dabei Programm. WAR, besser gesagt. Was war passiert? Nun… nach ein paar Dates… bzw. eigentlich schon nach dem zweiten, musste (aus Sicht der Kennenlernphase) / durfte (aus restlicher Sicht meines Lebens) ich mich für einen 2-wöchigen Urlaub in die Türkei verabschieden. Blieb zum „Kennenlernen“ also nur noch Videochat. Was ich grundsätzlich ganz cool finde.

Nun, es ist relativ normal, dass Menschen gerade am Anfang etwas „gehemmt“ oder „distanziert“ oder „reserviert“ sind. Aber es gibt eben neben allgemeingültigen Verhaltensmustern auch so etwas wie Bauchgefühl und Instinkt. Im Allgemeinen können wir „das Bauchgefühl“ gar nicht so genau erfassen oder erklären. Wir spüren es einfach. Was übrigens wissenschaftlich belegt inzwischen einen Großteil dieses sog. „Bauchgefühls“ ausmacht, ist Lebenserfahrung. Tatsächlich. Es ist also nicht eine rein sprituelle oder gar esoterische Sache. Spiritualität spielt da sicher auch mit rein. Kann, jedenfalls. Wenn Du offen für so etwas bist und gelernt hast nicht nur durch die Augen zu sehen. Man kann auch Energien spüren. Auch das führt zu einem „Bauchgefühl“. Anderes Thema.

Mein Bauchgefühl sagte mir von Anfang an: Interessante Frau. Sehr respektvoll. Humor. Intelligent. Sehr standardkonform zwar (mit anderen Worten: „Etwas langweilig“), aber zumindest teilweise wertkonservativ (heute schon wieder etwas Besonderes!). Ich bin so außergewöhnlich abweichend vom Mainstream, dass ich das Defizit einer Frau in diesem Bereich sicher mehrfach ausgleichen kann. Und die Eine oder Andere damit ganz sicher auch verschrecke. Und auch verschrecken möchte! Beispielsweise alle Möchtegern-Alice-Schwarzer-Doubles oder sonstigen Power-Emanzen und Divers-Versteher(innen – ich hasse diese Vergewaltigung der deutschen Sprache… „innen“…).

Jedenfalls ist sie eine Frau, eher vom alten Schlag. Das machte sie per se schon sympathisch. Ja, tatsächlich. So einfach geht das bei mir. Ein bisschen Frau sein, fertig ist das Erfolgsrezept. Ansprüche meinerseits an eine Frau? In Wahrheit knapp über der Absatzhöhe meiner Herrenschuhe. Da ich keine High Heels trage, fallen sie also sehr gering aus. Die niedrige Erwartungshaltung sehe ich allerdings gar nicht als Hindernis an oder gar als mangelnde Selbstachtung. Im Gegenteil, eigentlich ist alles doch so einfach in einer Partnerschaft.

Heruntergebrochen ist es doch nichts anderes als die Botschaft (an sich selbst und den Partner): „Ich will nicht alleine sein und ich will Körperlichkeit.“ Ist es mehr? Faktisch nicht. Um nicht alleine zu sein, holen sich viele einen Hund. Des Deutschen liebster Freund. Körperlichkeit gibt es für Normaltickende allerdings nur zwischen Menschen. Deshalb fällt der Hund da raus. Und mit einem Partner hast Du 2 in 1. Du musst nicht alleine sein und kannst obendrein körperlich werden. Bist Du neu in diesem Blog, dann denkst Du Dir vielleicht: „Wie flach ist der Typ denn?!“ Nein, bin ich nicht. Weder weil ich keinen dicken Bauch habe noch weil ich gelernt habe Dinge auch mal nüchtern zu sehen. Es ist wirklich so simpel wie einleuchtend: „Hast Du keine Erwartungshaltung, kannst Du auch nicht enttäuscht werden.“ Also hab Geduld, lies Dir meine Artikel lieber komplett durch. Du wirst vielleicht überrascht sein, wie wenig flach sie sind.

Das mit der Erwartungshaltung stimmt ja in Wahrheit nicht ganz. Meine fast einzige Erwartungshaltung kennt Ihr ja und davon weiche ich nicht ab: „Hauptsache hübsch!“ Ich stehe dazu mehr denn je, denn ich habe – auch Dank Fr. Respektina – wieder einmal gelernt, dass es das Einzige ist, das (wenigstens für die wenigen nächsten Jahre) unter allen normalen Umständen (tragische Schicksalsschläge wie entstellende Autounfälle mal beiseite gelassen) bleibt. Und mehr als ein paar wenige Jahre würde ich heute gar nicht mehr planen. Ich finde eine Planung auf 1 Jahr schon schwierig. Komm lieber im Jetzt an. Und jetzt darf sie gerne hübsch sein.

Dass sie keine Alice Schwarzer sein soll, sehe ich außerdem nicht als Anspruch, sondern als natürliche Grundbedingung. Ich würde schließlich auch kein Gift trinken, selbst wenn ich Durst habe. Das lasse ich nicht als Anspruchsaspekt gelten, sorry. 🙂 Ein bisschen Natur zwischen Mann und Frau darf auch noch sein, wir müssen nicht überall einen grünen Ökofaschisten-Aufkleber drauf kleben. Ich packe mein Obst wirklich gerne in eine saubere Plastiktüte, anstatt es hüllenlos auf ein versifftes Kassenband zu legen. Hüllenlos ist etwas, das zwischen Mann und Frau sein darf. Aber nicht bei Essen und Trinken, damit spielt man nicht. Hat Mama mir auch schon immer gesagt. Wie komme ich jetzt nur auf diesen Themenwechsel?

Wie alt ist Dein Auto?

Der Unterschied ist übrigens, dass ich diese unglaublichen Plastikberge an Abfall auch ganz korrekt in einer Mülltonne entsorge. Ich werfe außer Obst- oder Gemüsereste nie etwas in die Natur. Ganz im Gegenteil, ich sammle sogar die eine oder andere Pfandflasche auf. Oder Dose. Meistens Red Bull, denn die Jugend hat es ja (dicke in der Tasche oder in der Hose, was weiß ich).

Das Problem ist doch ein Anderes, oder! Wie alt ist Dein Auto? Du hast keines? Sehr gut. Umwelttechnisch bin ich auf Deiner Seite, jedenfalls moralisch. Aber angenommen Du hast eines und statistisch ist das sehr wahrscheinlich… wie alt ist es? Ich habe neulich die Diskussion über die Plastiktüten im Supermarkt mit meinen Arbeitskollegen (und innen – wieder dieses „innen“ an dieser Stelle) geführt. Schnell war ich der Plastik-Buhmann. „Hoecker, Sie sind raus!“, hat es sozusagen geheißen. Für die ganz ganz junge Generation, das war eine Kunstfigur in der ProSieben-Sendung „Switch“.

Zurück zu Deinem Auto. Wie alt ist es? In Deutschland wird ein Auto ca. 7 Jahre alt, bevor es ins Ausland wandert. Auswandert sozusagen. Auf Rädern. Nicht in Booten übers Mittelmeer. Meines ist inzwischen über 4 mal so alt. 4 mal??? Was??? Ja, richtig. Mal 4. Also 4 mal 7 ist dann kein feiner Sand, sondern 28. Und jetzt meine Gegenfrage: Wieviele Plastiktüten darf ich also in meinem restlichen Leben noch ver(sch)wenden (ich verschwende sie nicht!) und korrekt entsorgen (! was ich immer tue), bevor ich auch nur auf 1% der Rohstoffverschwendung komme, die Du statistisch gesehen mit Deiner Karre durch Deinen ökologischen Fußabdruck hinterlässt? Ich kann das schwer in Plastik umrechnen, ich bin nicht vom Fach. Aber wenn ich bedenke viele Bauteile so ein Auto hat, plus die Entsorgung des ganzen Altmetalls und Schrotts… puh… ich glaub ich könnte sämtliche Plastiktüten aller Supermärkte aus einem ganzen Bundesland zusammensammeln und würde noch nicht annähernd auf den Rohstoffverbrauch von 4 Fahrzeugen kommen.

Das ist aber keine Anklage an Jungwagen-Fahrer (ohne -innen, es reicht langsam!). Ich gönne jedem sein neues Auto. Ich sage es immer so: Wir sind nicht der Gegenpart zur Natur. Wir sind Teil der Natur. Ein Konzept, das die wenigsten Menschen verstanden haben. Die meisten neumodischen Öko-Menschen sehen die Menschheit als „ein Virus in der Natur“. Selbsthass, sozusagen. Aus den Augen von Mr. Smith aus dem Film „Matrix“. Mag sein, aber das ändert nichts daran, dass wir Teil von ihr sind, der Natur. Bitte darüber nachdenken. Wir sind nicht „auf der anderen Seite“ gegenüber der Natur. Wir sind Teil davon. Wie die Pflanzen und Tiere. Und ich sehe es als legitim an, dass wir die Ressourcen dieser Erde auch verwenden dürfen, ohne „sch“. Nicht hemmungslos und auch nicht absichtlich böse. Aber natürlich dürfen wir Benzin verfahren. Natürlich dürfen wir neue Autos produzieren. Ob es dann alle paar Jahre ein neues sein muss, soll jeder für sich entscheiden. Man kann das durch steuerliche (Nicht-)Anreize regeln. Aber mir braucht niemand eine Bergpredigt zum Thema Umwelt halten. Ich werfe keinen Plastik in die Gegend. Und auch keine Mc Donald’s Tüten aus dem Auto. Weil ich diesen Mist gar nicht erst kaufe. Du? Und solange das der Fall ist, mag ich möglichst unversifftes Obst bei mir zu Hause auf dem Teller haben. Und dafür werde ich solange Plastiktüten verwenden, solange es erlaubt ist. Notfalls bringe ich meine eigenen mit. So teuer sind die nicht. Aber ich werde definitiv keine Mehrweg-Jutebeutel verwenden. Und wenn ich meine Plastiktüten dafür aus dem Ausland importieren muss!

Also wie Du siehst, alles relativ. Bitte immer bei den großen „Umweltsünden“ anfangen. Eigenes Auto? Jedes Jahr ein neues Handy? Vielleicht sogar ein Elektrofahrzeug? Pfui! Mein Wunsch an Dich: Lass mir bitte meine wenigen Plastiktüten und ich bin glücklich. 😉

Zurück zu Fr. Respektina

Was mir nach dem zweiten Date allerdings zunehmend merkwürdig vorkam: Ihre sehr zurückhaltende und bisweilen sogar etwas kalte Art. Sie schaffte es bis zuletzt auch nicht aufzutauen. Ganz im Gegenteil. Was ich anfangs als respektvoll verstand, entpuppte sich nachträglich betrachtet eher als „ich lasse niemanden an mich heran“-Syndrom. Okay, läuft bei Dir. Aber nicht bei mir.

Ich versuchte es mehrfach und klingelte immer wieder mal leise oder auch lauter, um zu verstehen zu geben, dass das so nichts wird mit dem Kennenlernen. Wenn man jemanden nicht an sich heranlassen und ihn kaum am Alltag teilhaben lassen möchte… dann wird das nichts. Es ist für mich nicht normal, dass man auf WhatsApp-Nachrichten eine Reaktionszeit von oft mehreren Stunden bis zu einem halben Tag hat. Und auch nicht, dass ein Rückruf mehrere Stunden dauern kann. Ja gut, ist schon normal. Aber dann ist die Frau für mich eben nicht ganz normal. Oder so eingespannt, dass ich nicht der Einzige bin. Und diesen Eindruck vermittelte sie mir relativ früh. Ich bin natürlich hellhörig inzwischen, dank der „tollen“ Erfahrung mit Fr. Schlange. Und ich höre das Gras wachsen.

Gras kann man wachsen hören, man muss sich nur in die Horizontale begeben und mit dem Ohr ganz nah ran gehen. Und still sein und horchen. Dem Gegenüber einfach mal zuhören, was ich durchaus kann, auch wenn Du mir das nicht sofort glauben magst… 🙂 Und ich höre genau hin, wenn eine Frau etwas äußert, das mich an ihrer Integrität zweifeln lässt. Bzw. auch einfach auf sog. „Red Flags“. Das sind Warnzeichen einer Frau, die darauf hindeuten, dass „etwas nicht stimmt“. Im Nachgang muss ich sagen, dass ich gar nicht mehr glaube, dass „ich nicht der Einzige war“. Sie ist einfach abwesend. Erst zählen ihre Kinder. Dann was weiß ich. Und wenn dann irgendwann mal Zeit ist, kommt noch ein bisschen die neue Bekanntschaft. Jeder hat eben seine eigene Prioritätenliste. Sei es der Dame gegönnt. Hab ich auch schon ganz anders erlebt. Da war die Lücke zwischen den Kindern und „der neuen Bekanntschaft“ faktisch nicht vorhanden. Andere Mütter sind nicht nur auch hübsch, sondern bekommen auch beides unter einen Hut. Eigene Kinder und neue Bekanntschaft. Nicht alle, aber es gibt sie. 😉

Ich habe mit solchen Dingen inzwischen doch längst meinen eigenen Frieden gemacht. Du kannst Deine Umgebung nicht oder nur kaum beeinflussen, das ist Fakt. Aber was Du kannst, ist Dich selbst beeinflussen und Deinen Umgang und Deine Denkweise in Bezug auf die Umgebung. Du kannst Dir Deine eigene Umgebung kreieren! Im Sinne von: Aussuchen! Und in solchen Situationen „ziehe ich mich mental aus der Situation heraus“. Ich könnte jetzt viele Beispiele nennen, die ihr Auftreten für mich einfach absurd erscheinen ließen. Aber ich möchte es bei zwei belassen, nur um ein wenig den Geschmack zu vermitteln. „Wir haben uns erst 2 mal getroffen und ansonsten sehen wir uns jeden Tag per Videochat. Ich kann da keine Bindung aufbauen oder Dich auf diese Art kennenlernen.“ Das war vor ein paar Wochen, im Urlaub. Falscher Fokus. Einfach falscher Fokus, Mädchen!

Witzig fand ich übrigens oft, dass sie mir klar machen wollte, dass ich „auch nicht viel anders bin als die anderen Männer“. Das fand ich wirklich lustig. Wirklich lustig. Ich kehrte bei ihr immer die Besonderheiten heraus und „hob sie“ damit. Sie tat eher das Gegenteil. Aber das ist vermutlich so eine Unterwerfungstaktik von gescheiterten Persönlichkeiten, mal ganz hart ausgedrückt. Später dazu mehr. Jedenfalls kann ich dazu nur sagen: Gute Menschen werden Dich immer eher motivieren, loben und das Gute in der Dir sehen. Andere sind eben eher gleichmacherisch veranlagt. Kennt man ja aus dem Job. Viele Kollegen können sich nur dadurch in den Vordergrund stellen, indem sie Andere in den Hintergrund (d)rücken. Bin ich froh, solche Dinge erkennen zu können. Das ist so wertvoll. So wertvoll! Danke an alle meine Lehrer. 🙂

Benjamin Franklin soll einmal gesagt haben: „Wer im Leben selbst kein Ziel hat, kann wenigstens das Vorankommen der anderen stören.“

Weiteres Beispiel, gerade erst vor wenigen Tagen geschehen: Da jammert sie mir vor, wieviele Freiheiten ich doch hätte. Ich könnte tun und lassen was ich will und weggehen wann ich möchte. Und meine Zeit verbringen mit wem ich möchte. „Aber ich, ich habe hier zwei Kinder und mein Alltag ist von morgens bis abends ausgefüllt und ich habe keine Möglichkeit mich einmal zurück zu ziehen. Man kann Dein Leben nicht mit meinem Vergleichen! Es ist nicht einfach, was ich hier jeden Tag tue!“

Okay, Quizfrage: Wenn Du so etwas von jemandem hörst… wieviel „Lust“ hast Du dann noch diesen Menschen ernsthaft kennenlernen… Achtung… zu WOLLEN?

Gandhi sagte einmal: „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir von der Welt wünschst.“

Und ich wünsche mir im Moment nicht mal eine Veränderung von der Welt, sondern bin schon zufrieden wenn ich mich selbst verändere. Und das habe ich. Was meinst Du wie meine Gegenreaktion ausfiel? Rechtfertigungen? Nein. Entschuldigungen? Nein, sicher nicht. Irgend ein anderes Gesülze, „wie schwer ich es doch auch hätte im Leben“? Sorry, nicht mein Weg. 🙂

Ich habe folgendes gesagt: „Sieh mal, Dein Fokus ist aus meiner Sicht stark verschoben. Natürlich hast Du mit den Kindern sehr viel Verantwortung. Und Du kannst nicht jederzeit alles tun und lassen was Du für Dich alleine möchtest. Ich würde es aber an Deiner Stelle wesentlich neutraler sehen. Dass die Kinder da sind, ist Fakt. Für mich klingt da aber von Dir mehr Negatives heraus als Positives. Sieh es einmal andersherum: Ich bin alleine. Ich habe keine Kinder. Somit habe ich auch den ganzen Tag niemanden um mich herum, der zu mir sagt: „Papa, ich hab Dich lieb.“. Das heißt, wenn das bei Dir auch so wäre, dann wärst Du immer alleine und müsstest alles mit Dir selbst ausmachen. Das ist für mich kein Problem, weil ich mental damit mehr als nur gut klar komme. Ich sehe die guten Seiten daran. Aber würdest Du lieber jeden Tag alleine zu Hause sein wollen oder hat es stattdessen doch etwas unendlich Schönes, dass Du da zwei kleine Jungs neben Dir hast, die Dich auch auf Deinem Lebensweg überall begleiten? Nicht nur Du sie. Sondern sie auch Dich?!“

Frage 1 in den Raum geworfen: Warum tust Du es dann, mit mir videofonieren? Wenn Dir das nichts bringt. Wieso dann das alles? Wieso „ein bisschen kennenlernen“, wenn doch eigentlich gar keine Zeit ist. Weil nur die Kinder wichtig sind und Du sowieso kein eigenes Leben hast… Liegt es wirklich an der mangelnden Zeit? 😉
Frage 2: Warum setzt Du Deinen Fokus ständig auf Dinge, die „nicht gut sind“? Anstatt Dich auf die Dinge zu konzentrieren, die gut sind.

So wie ich die letzten Monate (zum Glück wieder) drauf bin, leuchtet Negativität auf meinem Radar in meiner Umgebung sofort rot auf. Es blinkt. Und macht sogar einen schrillen Pfeifton dazu. Ich kann mich davor nicht verschließen und das auch nicht übersehen. Aber sie ist nun einmal ein Mensch, der nicht nur langweilig ist. Sondern auch negativ. Und irgendwann ist zuviel einfach zuviel. Für mich. Und ich ziehe inzwischen sehr gerne Leinen, meistens Reißleinen.

Wie Eckhart Tolle oder Coach Cecil das sehen würden

Eckhart Tolle würde sagen: „Das Leben ist immer problematisch, wenn wir es als etwas Problematisches sehen wollen! 2 Kinder zu haben ist zunächst einfach so wie es ist. Du hast 2 Kinder. Das ist nicht gut. Und nicht schlecht. Es sind 2 Kinder. Das ist alles. Die Frage ist, wie Du es betrachten möchtest. Ein Mensch wird sich sehr darüber freuen. Ein anderer wird es als Last sehen. Die Kinder können nichts dafür. Es ist Dein Denken. Deswegen ist Denken nicht gut. Denke nicht. Fühle. Dann ergibt sich der Rest automatisch.“

Coach Cecil hat mich durch einen Spruch von ihm vor einigen Wochen auf etwas gebracht, das ich abartig wertvoll finde. Er sagt immer, wenn er Menschen sieht, die an sich oder an etwas zweifeln: „Stell Dir die Frage: Gibt es wenigstens EINEN EINZIGEN Menschen auf der Welt, der das anders sieht als Du? Der damit gut klar kommt? Gibt es so jemanden?“

Adaptiert würde es also heißen: „Gibt es auf der Welt WENIGSTENS EINE EINZIGE FRAU, die alleine zwei Kinder erzieht und damit glücklich ist bzw. es wenigstens gut annimmt? Kannst Du Dir das vorstellen? Oder meinst Du, dass ALLE alleinerziehenden Mamas per se unglücklich sind? Alle. Restlos alle?!“

Das ist auch der größte Tipp, den ich an der Stelle geben kann. Wann immer Du mit einer Situation nicht so gut klar kommst, dann stell Dir die Frage, ob es WENIGSTENS EINEN Menschen auf der Welt gibt, der das anders sieht als Du. Und wenn Du das mit „ja“ beantworten kannst, dann renn los! Verdammt nochmal. Renn!

Wenn Du genau hinsiehst, stellst Du übrigens einen elementaren Unterschied zwischen Eckhart Tolle und beispielsweise Coach Cecil fest. Deswegen liebe ich beide so von Herzen. Der Erste schaltet seine Gedanken restlos aus. Der fühlt und spürt nur noch was ist. Der denkt nicht darüber nach, ob 2 Kinder nun problematisch sind. Probleme entstehen im Kopf, nicht in der Realität. Die Realität kennt das Vorhandensein von 2 Kindern. Punkt. Mehr nicht.

Coach Cecil ist dagegen wesentlich mehr auf der Motivationsschiene unterwegs. Der hat Power und Antrieb und „will“ einfach. Egal was. Er schiebt an. Immer. Das ist der Unterschied zu Tolle. Tolle, ich sage es mal so, „hat das gar nicht mehr nötig“. Ohne ihn als jemanden darstellen zu wollen, der sich „als etwas Besseres sieht“. Das ist mitnichten der Fall. Er hat es nur verstanden, dass Bewertungen subjektiv sind. Und Bewertungen ändern sich. Du änderst Dich. Ich ändere mich. Und damit ändern sich im Laufe eines Lebens, oft innerhalb weniger Tage oder Stunden, manchmal innerhalb von Minuten, komplette Ansichten über ein und dieselbe Sache. Das kennst Du sicher. Es reicht ein einfaches „Entschuldigung“ manchmal aus und Du bist Deinem Gegenüber nicht mehr böse. Was hat es an der Realität geändert? Nichts. Was hat sich als Einziges geändert? Dein Denken.

Ich sage nicht, dass Tolle das Maß aller Dinge ist. Nur Tolle, Tolle, Tolle wäre mir zu „langweilig“, da es wertvolle Gehirnkapazitäten ungenutzt lässt. Nur Coach Cecil wäre mir zu aufgedreht, zuviel „immer das Maximum herausholen wollen“. Ich finde eine Mischung perfekt.

Und so bin ich es auch bei Fr. Respektina angegangen. Ich habe die Frau einfach machen lassen. Beispielsweise an einem Wochenende, als wir uns trafen. Am nächsten Tag wollte sie am Abend etwas mit ihrer Freundin machen. Also… wie soll ich das ausdrücken… bin ich eben wieder gefahren. Klar, Frau möchte auch was mit ihrer Freundin machen. Verständlich.

Aber wie war das mit der Zeit und den 2 Kindern nochmal? „Keine Zeit wegen Kindern.“ Achso. Kennenlernen wolltest Du mich aber auch? Hä?! Wie nun. Also ich würde eine Frau, die ich kennenlernen möchte und die Gelegenheit hätte, ein ganzes Wochenende mit ihr zu verbringen, nicht „einfach nach Hause schicken“.

Jetzt denkst Du Dir vielleicht: „Wie hast Du Dich in dem Moment gefühlt?“ Nun, ich habe mich gar nicht irgendwie gefühlt. In dem Moment war ich Tolle. Nicht denken, einfach akzeptieren was ist. Heim fahren. Bzw. in die Stadt fahren oder mit Freunden treffen. Was auch immer. Ein Mann (! einen Pipi zu haben reicht dafür nicht) hat immer etwas zu tun und kommt immer gut mit sich selbst zurecht. Aber was ich bis dahin eben auch längst nicht mehr war: Gefühlsmäßig bei ihr. Nicht nur an diesem Tag nicht mehr. Schon Wochen vorher nicht mehr.

Akzeptieren was ist

Wenn mir eine Frau nicht das Gefühl gibt, dass ich absolut richtig an ihrer Seite bin, dann kann ich (wahrscheinlich aufgrund hunderter Körbe auf der Straße, in Bars, in Clubs oder auch auf ersten Dates) einfach abschalten. Dann lasse ich einfach laufen was passiert. Ich achte dann nur noch auf eine Sache. Und das bringt Dich vermutlich zur zweiten Frage: „Warum zum Teufel verbringst Du mit dieser Frau dann noch Zeit?“ Habe ich Recht? Keine Erkenntnisse ohne Selbstreflexion… 😉

Das ist nicht schwer zu beantworten. Die reale Zeit mit ihr ist schön. Sie ist in der Realität gar nicht so kalt wie sie es am Telefon oder in der Distanz ist. Sie ist zwar mental immer noch zurückhaltend, aber sie gibt (gab) mir in der unmittelbaren Nähe ein anderes Gefühl. Und ich bin inzwischen eben soweit zu wissen, dass ich mir die Welt nicht einfach bauen kann wie sie mir gefällt. Ich kann nur andere Menschen und andere Umgebungen anziehen. Meine kleine Welt in mir kann ich verändern, ja, aber nicht wie die anderen Menschen in dieser kleinen Welt sind. Das bedeutet, dass ich akzeptieren muss was ist. Das heißt konkret in Bezug auf diese Frau, dass ich die Distanz einfach „laufen lasse“, mental abwesend. Und die Zeit in der unmittelbaren Nähe – also in der Realität – „genieße“. Dazu kommt ein weiterer wesentlicher Punkt: Lernen. Ich nehme sie und ihren Charakter auf eine Art an, die mich herausfordert. Ich möchte wachsen. Und dabei lernen mit Menschen klarzukommen, die „anders“ sind als ich. Wenn auch „ganz anders“. Mit Gleichgesinnten ist es einfach. Aber unterhalte Dich mal mit Menschen, für die blau in ihrer Welt braun ist. Oder mit Menschen, die tatsächlich der Meinung sind, dass die Erde eine Scheibe ist. Oder unterhalte Dich mal mit Veganern. Coach Cecil nennt diese einingen wenigen Bestimmten davon auch „Veganatiker“. Viel Spaß. Wenn Du das aushältst, kannst Du nur wachsen. 🙂

Mein Fokus lautet dann nicht: „Ohje, ich will sie unbedingt kennenlernen und sie verhält sich nicht so wie ich mir das vorstelle. Ich muss sie dazu bringen, dass sie mich mehr sehen will oder mehr Nähe möchte. Oder mich öfter anruft.“

Mein Fokus ist dann einfach: „Wunderbar, dann sehen wir uns einfach alle 2 Wochen für 1 Tag. Die restliche Zeit ist ihr offensichtlich relativ „egal“ was ich tue. Telefoniert wird höchstens einmal am Abend. Untertags gibt es schnell ein oder zwei Alibi-WhatsApp-Nachrichten von ihr. Perfekt, dann kann ich meine restliche Zeit frei, ungezwungen und entspannt für mich nutzen.“

Gleiche Situation. Nur ein ganz anderes Mindset. Oder? Ich tue das was mir gut tut. Und die Zeit auf den Dates mit ihr macht mir durchaus Spaß. Tatsächlich. Und nur darum geht es. Die Zeit gut zu nutzen. Sie ist endlich. Auch wenn sie nicht die Frau meines Lebens sein wird, das weiß ich auch. Aber wir Menschen besuchen ja hin und wieder auch gute Kinofilme. Vielleicht sehen wir uns den neuesten James Bond oder Herr der Ringe an. Ohne gleichzeitig zu denken, dass wir jemals James Bond werden würden. Oder wie Legolas. Oder? Genieße das Leben wie es kommt! Es ist kurz. Macht Dir keine Gedanken um Dinge, die Du nicht ändern kannst. Aber ändere die Dinge, die Du ändern kannst. Sei eine Mischung aus Tolle und Cecil.

Und allmählich wurde sie zu Fr. Unrespektina

Dieses Kapitel mache ich kurz. Denn die meisten Weisheiten habe ich für mich aus der Story bis zu diesem Punkt gezogen. Jetzt kommt nur noch der Knall. Wie an Silvester. Wenn die Sektkorken fliegen. Oder eine Fensterscheibe klirrend zu bruch geht. Ansichtssache. 🙂

Sie wurde die letzten Wochen zunehmend… „fordernder“… ohne jedoch zugleich auch nur einen Hauch mehr zu „liefern“. Ich drücke das bewusst so kalt und hart aus, denn es ist nicht meine Art. Es ist mein Empfinden auf Ihr Verhalten. Ich sage es mal so, wenn Du bei Amazon etwas in den Warenkorb legst, dann bezahlst Du dafür und bekommst einen Tag später die Lieferung. Richtig? Gut.

Fr. Unrespektina ist aber nicht Amazon. Meint sie vielleicht. Sie legt manchmal etwas in den Warenkorb, bezahlt nicht dafür und erwartet am nächsten Tag dennoch die Lieferung. Gut? Naja. Kauf auf Kredit. Normal inzwischen. Man kann ja auch mal einen Kredit gewähren. Soweit also so gut. Nun kommt die Absurdität. Hast Du jemals etwas bei Amazon NICHT in den Warenkorb gelegt und NICHT bezahlt und dann trotzdem erwartet, dass am nächsten Tag die Lieferung kommt? Hä?!

Was soll denn bitteschön geliefert werden? Ich weiß, dass das sehr abstrakt klingt. Aber nimm es einfach so an. Es sind so viele Kleinigkeiten. Sie wolle mich mehr sehen, beispielsweise. „Okay, aber Du weißt schon, dass Du Dir dafür auch die Zeit nehmen musst. Du machst doch am Samstagabend etwas mit Deinen Freundinnen anstatt mit mir?!“ Das ist jetzt nur ein kleines Beispiel. Absurd. Sag ich doch! 😉

Einmal hat sie den Vogel abgeschossen

Sie hielt mir einmal so eine eingangs dieses Artikels genannte Bergpredigt. Ein Monolog. Ich ließ sie natürlich reden. Da sie sonst so still ist. Wenn sie dann mal spricht, soll sie ruhig reden. Gedanklich war ich – wieder einmal – längst weg. Denn die Zeit mit ihr war bislang schön. Aber eben nur die in der direkten Nähe. Sobald Distanz da war und wir uns nicht mehr in räumlicher Nähe zueinander befanden, schob sie Drama.

Kennst Du das, wenn jemand in der totalen Emotionalität solche Dinge sagt wie „Gib doch zu, dass Du das extra deswegen gemacht hast, weil…?!“ Kennst Du sicher. Vielleicht auch von Dir selbst. Aber mal ehrlich… was bringt das? Ich kann da nur müde lächeln. Manchmal nicht einmal mehr das. Was soll ich auf Suggestivfragen antworten? „Ja!“? Oder „nein!“? Ich ziehe mich stattdessen einfach zurück und sage dazu gar nichts mehr. Und das wiederum hat sie dazu bewogen das Telefonat einfach eigenständig zu beenden. Tüüüt. Tüüüt. Tüüüt. Davor fielen noch ein paar komische Wörter, die ich selbst vom Hörensagen kenne, aber nie nutze.

„Okaaaaaay“, dachte ich mir. Was macht man? Man greift zum Telefon und ruft die Dame an, möglicherweise um sich zu entschuldigen. Wofür? Egal. Hauptsache entschuldigen! Dackelblick aufsetzen. Bücken. Kriechen. Dann kommt schon wieder alles ins Lot. Richtig? Hast Du ihn erkannt, wer das ist? Darf ich vorstellen: Der moderne Mann von heute. 🙂

Du kannst Dir denken, dass ich als völlig unmoderner Mann anders reagiert habe. Wie? Nun, ich mag re-agieren gar nicht. Ich mag agieren. Ich habe also gar nicht re-agiert. Und da sie mich gelangweilt hat, habe ich auch nicht agiert. Stattdessen habe ich es einfach gut sein lassen und mich schöneren Dingen gewidmet. Beispielsweise meine Finanzen. Darum geht es bestimmt in einem der nächsten Artikel im Detail. Denn ich habe derzeit viel damit zu tun und bin hochgradig beschäftigt. Deswegen gibts hier auch kaum neue Blogbeiträge. Obwohl ich Euch wirklich vermisst habe. Also nicht Euch, liebe Blogbeiträge. Sondern Euch, liebe Leser. Ob nun mit Pipi oder ohne. Beide Geschlechter gleichermaßen. Einfach „Leser“.

Und es kam, wie es kommen musste. Sie schrieb mir am nächsten Tag. Sie habe es nicht so gemeint. Und bla bla. Und nachdem ich auch da noch nicht gleich geantwortet habe (sie erwartet schnelle Antworten, hat aber selbst eine halbtägige Reaktionsszeit), klingelte auch schon das Telefon. Sie hat sich mehrfach entschuldigt und wollte natürlich wissen, warum ich mich nicht mehr gemeldet hätte. „Nun, Du hast Worte benutzt, die ich gegenüber einer Frau niemals verwende. Egal ob Du die Worte einfach in den Raum wirfst oder mich direkt damit meinst, spielt für mich keine Rolle. So kannst Du meinetwegen mit jedem Menschen dieser Erde sprechen, aber nicht mit mir.“ Damit war mein Statement platziert.

2019-11-19

Ein wenig kam mir das auch so vor, als hätte ich den Bösewicht aus einem Comic demaskiert. Ab dem Tag war sie „sehr freundlich“ und sehr bemüht wieder Fr. Respektina zu sein und ihr „Un“ wieder abzulegen. Aber „dumm ist nur, wer Dummes tut“, sagte Forrest Gump. Und ich bin nicht dumm, d.h. wenn Du einen Bösewicht demaskierst, bedeutet das nicht, dass er nie wieder seine Maske aufsetzen wird. Es heißt nur, dass er sie im Moment nicht mehr auf hat. Stell die Uhr danach und Du kannst Dir sicher sein, dass es irgendwann wieder von vorne los geht. Natürlich sollte ich Recht behalten. 😉

Ich mache es nun kurz. Sie weiß aus meiner Sicht nicht was sie will, in ihrem Leben. Sie jammert zwar nach außen selten, aber innerlich ist sie – glaube ich – hoch unzufrieden. Natürlich sind eine gescheiterte Ehe und 2 Kinder kein Zuckerschlecken. Aber ich komme selbst aus einer ähnlichen Situation und stehe mit beiden Beinen wieder gerade da. Ihr Situation ist deutlich länger her. Es geht dabei nicht um mich. Ich will damit nur sagen: Es liegt nun einmal an Dir selbst, was Du aus Deiner Situation tust. Du kannst Dich hinstellen und jammern oder Du richtest Dich auf und gehst nach vorne.

Jetzt bin ich aber kein Arsch und kein Egoist. Jeder der mich kennt, weiß, dass ich eine stark ausgeprägte Helferader habe. Ich habe ihr natürlich versucht das Eine oder Andere zu zeigen. Einstellungsfragen. Mindset. Zuletzt nannte sich mich – ironisch gemeint, aber eben auch nicht sonderlich anerkennend – „Coach“. Ich musste innerlich lächeln. Denn die Frage ist für mich nicht, wie sie mich sieht. Sie ist einfach blind, ganz sachlich betrachtet. Die Frage ist für mich viel mehr, ob ich so wirken möchte. Und mir ist es allemale lieber, wie ein „Coach“ zu wirken anstatt wie ein umherfliegender Fluffi-Gummiball, der noch nicht einmal auf Orientierungssuche ist.

Ich kann mein Bestes geben, jedem gegenüber. Das tue ich. Aber ich kann nicht die ganze Welt retten. Und manchmal kann ich auch nicht einmal der Welt nur ein wenig helfen. Nicht einmal einem einzelnen Menschen. Schade eigentlich. Aber ich kann ganz bei mir bleiben. Mich nicht triggern lassen. Wozu auch. Um (wieder) so zu werden wie die anderen 99%? Ich denke mir einfach: Wer sich meinem Weg anschließen möchte, ist herzlich eingeladen. Für alle anderen Damen gilt: Such Dir Deinen eigenen Boxsack für Deine Probleme.

Mir geht es auch alleine gut! 🙂

PS: Seit gestern ist der Kontakt zwischen uns beendet. Sie stellte mir ein paar Suggestivfragen. Ich habe freundlicherweise dennoch geantwortet, mit dem Hinweis, dass ich der Meinung bin, dass meine Antworten sowieso nicht so ankommen werden, wie ich es beabsichtige. Und? Natürlich nicht. Aber es ist eben auch ein sehr schönes Gefühl, wieder Ruhe zu haben. So schön die gemeinsame Zeit (in unmittelbarer Nähe) auch gewesen sein mag. Immer nur stundenweise James Bond oder Herr der Ringe Filme anzusehen ist auf Dauer einfach nix. Besonders nicht, wenn es immer die gleiche Folge ist. So spannend ist das dann doch wieder nicht.

PPS: Und die Moral von der Geschicht‘?
Verwechsle Respekt mit einem psychischen Knacks nicht! 😉

PPPS: Vielen Dank Euch allen, jedem Einzelnen. Seit gestern habe ich 50 Follower. Unglaublich. Das habe ich mir nie gedacht, dass eines Tages 50 Menschen meine Geschichten mögen würden. Und ich mache keinerlei Werbung dafür, unter dem Aspekt sind das immerhin ca. 3 Fußballmannschaften. Wow! Und ich stehe echt gerne da vorne. Für mich, aber auch für Euch. Danke und meinen tiefen Respekt für Eure Entscheidung, die hier durchaus kontroversen Ansichten (fernab des Mainstreams) offenbar nicht nur auszuhalten, sondern vermutlich sogar ein großes Stück weit ganz gut zu finden. Das ist definitiv nicht „normal“ und erfordert Mut von Dir. Mach weiter so und glaube an Dich! Du bist auf dem richtigen Weg!

Wie es um Fr. Respektina bestellt ist

Es ist schon mega spät, jetzt, während ich diesen Artikel beginne zu schreiben. Es ist fast 0 Uhr. Und ein Telefonat mit Fr. Respektina ist gerade zuende gegangen.

Das heute wird ein etwas anderer Artikel. Es ist kein poetischer. Es ist wird einer aus der Praxis. Und es wird ein Artikel aus der Kategorie #Mindset.

Wie läuft das denn derzeit mit Fr. Respektina?

Mir geht es weniger um die Details der letzten Tage mit Fr. Respektina. Letztens verbrachte ich einen Abend bei Ihr zu Hause. Es war schön. Punkt. Mehr aber auch nicht, um ehrlich zu sein. Erwarte ich generell Weltwunder? Nein. Aber irgendwie dann doch schon ein besonderes Etwas. Ich will es aber auch nicht schlecht reden. Es war schön. Und… Punkt.

Dann hatten wir vor, aufgrund des Feiertags, uns nochmals zu sehen. Es kam ihr etwas dazwischen, wofür sie nichts kann. Jedenfalls wurde es nichts. Wir sahen uns nicht. Kommt vor. Nicht so wichtig, aus Sicht des langes Laufs. Aber wer betrachtet schon den langen Lauf, in einer Zeit, in der keiner mehr läuft. Und lange schon gar nicht.

So… da fällt mir gerade etwas ein. Letztens haben wir uns ausgesprochen, darüber wie unsere Vorstellungen von diesem „Kennenlernen“ sind. Wir hatten beide das Gefühl falsch verstanden zu werden. Da mir egal ist, ob ich eine Frau loslassen muss, gibt es bei nur geradeaus und klare Ansagen. Immer Vollgas, aber dosiert. Es stand kurzzeitig auf der Kippe, um ehrlich zu sein. Ich war kurz davor die Flinte ins Korn zu werfen. Im Laufe der Aussprache konnten wir unsere Ansichten dann jedoch doch übereinander bringen, bzw. besser gesagt sogar klarstellen, dass wir uns bislang in manchen Dingen missverstanden hatten. Und der Plan war fortan: Wir wollen einander kennenlernen, ehrlich und mit so viel möglicher gemeinsamer Zeit wie möglich.

Klingt ja alles fein, oder? Abwarten! 😉
Fr. Respektina schreibt nicht viel. WhtasApp und so. Sie telefoniert auch nicht viel. Außer unsere abendlichen Videofonate. Aber untertags…? Existiert sie für mich quasi nicht. Ist sie bei Anrufen von mir fast nie greifbar. Ruft sie maximal zurück, mit mehr oder weniger starker Verzögerung. Wie bei einer Zeitverschiebung zwischen Mexiko und Berlin. Zu ganz bestimmten Zeiten ruft sie auch mal von sich aus an. In einem ganz schmalen Zeitkorridor, an dem sie „bei ihrem durchgetakteten Tag überhaupt einmal kurz dazu kommt“. Achso. Ja, stimmt ja. Nachvollziehbar. Sie hat ja nur 24 Stunden. Und ich habe bei meinen Tagen wahrscheinlich noch mal einige Stunden mehr als sie. Was auch der Grund dafür ist, dass ich viel mehr Zeit dazu habe, mal kurz eine Nachricht zu schreiben oder warum ich lieber Telefoniere als nichts voneinander zu hören oder zu lesen. Mein Tag hat eben mehr als 24 Stunden, wusste ich bisher nur noch nicht. Danke für die Aufklärung.

Warum viele sog. „Coaches“ trotz ihrem Erfolg für mich keine sind

Es gibt doch dafür Zeitmanagement, oder? Um solche Probleme des Alltags zu meistern. Aber halt, wie gute Coaches heute sagen: „Zeit kann man nicht managen.“ Man kann seine 24 Stunden nur so aufteilen, wie man es für richtig hält. Manche Menschen bekommen dann Zeit ab. Andere eben nicht. Das ist kein Managen, denn wir haben immer genau 24 Stunden! Also auch ich. Aber eben auch Fr. Respektina. Haben die meisten Menschen aber nicht verstanden. Deswegen erzählen die meisten Coaches noch immer von der Mär des Zeitmanagements. Da sieht man mal, wie selbst hochbezahlte Coaches Zeug plappern, ohne sich Gedanken zu machen. Das ist wie mit dem Quantensprung und genauso wie mit der Olympiade. Ich lache mich jedes mal wieder halbtot, wenn Menschen davon sprechen. Okay ich gebe es zu, der Letzte hier ist nur für Hartgesottene nachzuvollziehen. 😉

Egal, es dürfen auch mal kleine Rätsel eingebaut werden. Habe ich hier übrigens noch nie gemacht. Aber coole Sache, eigentlich. Rätsel in meine Artikel einzubauen. Das würde es sogar noch interaktiver machen. Leider habe ich nicht genug Leser, die Zuschriften wären deshalb extrem rar. Aber eine mega Idee eigentlich, die Youtuber machen das inzwischen so, dass sie ganz viele Dinge verlosen. Verlosen finde ich aber albern. Da kann ja jeder teilnehmen. Wie blinde Passagiere. Aber irgend eine NGO kommt dann schon und rettet Dich. Und bringt Dir auch noch Deinen Gewinn von der Verlosung vorbei. Nun, Rätsel sind cooler! #RätselSindCooler

Die Aussprache

Ach, das war wieder so ein Gedankenausflug. Zurück zum Text. Der Tag nach der Aussprache war wie ausgewechselt. Plötzlich flatterten die Textnachrichten nur so rein. Wir telefonierten untertags. Wow. Geht doch. Doch halt?! Ja?! Zu früh gefreut… die nächsten Tage liefen wieder wie alles beim Alten. Kaum Nachrichten. Und der Gipfel war heute. In der Früh zwei kurze Nachrichten zugeflattert bekommen und den restlichen Tag keinerlei Interaktion. Nichts. Als wäre sie gestorben. Bis spät abends. Oder solche Dinge wie letztens auch schon mehrmals, dass Fr. Respektina plötzlich an einem Samstag Abend „einfach eingeschlafen ist“, obwohl wir gerade eben kurz aus dem Auto heraus telefoniert hatten und vereinbarten, dass wir in 15 Minuten in Ruhe weiter sprechen würden, wenn wir beide zu Hause angekommen sein würden. Es war noch nicht einmal 22 Uhr. Ja ne, ist klar.

Ja, lieber Bachelor vom Projekt Beziehung… „Du machst Dir da aber viel zu viel Kopf um die Sache“, höre ich es gerade beim einen oder anderen Leser laut Denken. Oder… alternativ auch: „Du stresst Dich da aber ganz schön rein! Bleib mal locker. Wie oft habt Ihr Euch bislang erst gesehen…?“ Yes. Wenn ich das Spiel nur inzwischen nicht genauso verdammt gut beherrschen würde. Es ist nie nur „ein Ding alleine“, sondern es ist die Mischung aus dem Gesamtverhalten, das mich misstrauisch werden lässt. Parallelen zu Fr. Kaufhaus werden sichtbar. Parallelen zu Fr. Schlange kommen ebenfalls hoch, wie kann es anders sein. Parallelen zu meinem eigenen Fehlverhalten, viele Jahre vor Fr. Schlange, triggert das in mir ebenfalls. Nur dass ich damals auf der „falschen Seite“ stand. Ich kenne das Spiel inzwischen aus zwei Perspektiven. Aus der Perspektive des Gelackmeierten und aus der Sicht des Lackmeierers. Für mich persönlich habe ich vor ein paar Jahren bereits beschlossen nie wieder irgendwen zu lackieren. Versprochen an mich selbst! Es muss auch wenigstens noch ein paar wenige ehrliche Menschen auf dieser Welt geben. In der trostlosen Zeit des Datinglebens.

Aber ich bin eben sensibel, wenn es… nennen wir es diplomatisch… „Ungereimtheiten“ gibt. Und das habe ich heute – leider wieder mal nur per Videochat – angesprochen. Sie hat ja kaum Zeit, die Gute. Und dabei habe ich der lieben Fr. Respektina etwas erklärt. Ich sagte ihr, dass ich ihr Lächeln süß finden würde, wie am ersten Tag. Dass sie eine intelligente Frau sei. Und attraktiv. Sie hätte mich nicht nötig. Sie würde ganz bestimmt immer wieder jemanden kennenlernen können. Sie sah mich etwas fragend an. Ich merkte, dass sie heute wie ausgewechselt war. Ich nehme ihr ehrlich gesagt kein Wort ab, von dem was sie erzählte. Details spielen keine Rolle. Sie wirkt einfach unglaubwürdig. Sich den ganzen Tag nicht zu melden, obwohl wenige Tage vorher noch vereinbart war, dass wir das fortan anders handhaben würden. Wasser predigen, Wein trinken? Ja sicher. Nicht mit mir.

Und dann holte ich kurz aus und teilte ihr unmissverständlich noch etwas mit. Nichts mehr über sie, denn das tat ich ja gerade. Ein paar Komplimente verteilen. Jetzt ging es uns mich! Und ich erklärte: „Mädchen, sieh mal. Es geht hier um Dich. Mach was Dich glücklich macht, kümmere Dich um Dich. Ich spiele keine Rolle. Sieh zu, dass Du glücklich bist. Was auch immer Dich glücklich macht. Kümmere Dich nicht um mich. Du bist eine selbstständige Frau. Und ich schaffe es auch alleine, in der Pfanne ein Spiegelei zu braten. Das bekomme ich gerade noch so in meinem Leben hin. Und weil das so ist, kann ich Dir sagen, dass ich bestimmte Dinge nicht mache. Und auch nicht nötig habe. Ich tue dann einfach das was ich früher immer tat. Ich bin dann eben wieder Freitag und Samstag nachts in dem Club A, dem Club B und in der Bar C. Da gibt es genug Mädchen, die nur spielen wollen. Ich will nicht spielen. Aber da gibt es genug davon. Ich bin kein Spieler. Aber ich komme damit klar. Mach Dir also um mich keine Sorgen. Aber sei Dir bitte klar, dass es das dann für mich war, wenn ich das Gefühl habe, gespielt zu werden.“

Ich weiß nicht ob meine Message wirklich angekommen ist. Wenn jemand spielt, spielt er. Manchmal ist ein Mensch auch in einer Situation, in der er mental nicht anders kann. Aber das ist nicht mein Problem. Ich kann mental anders. Ganz anders. Wie sagt Coach Cecil immer: #MentalIsAlles! 😉

So und darum sollte es mir im heutigen Artikel auch gehen: Was interessiert mich die eine Frau, die mir nicht das Gefühl geben kann, dass ich DER EINE bin. Suche ich IRGENDEINE? Nein. Suche ich DIE EINE? Absolut! Vielleicht interpretiere ich Dinge falsch. Vielleicht „meint sie es gar nicht so“. Darauf geschi**en. Es geht hier um mich und meine Gefühle. Es geht darum, wie Dinge bei MIR ankommen. Und letztlich, ob ich mich damit wohl und glücklich fühle. Mich interessiert nicht, ob sie den Nachbarn von gegenüber glücklich macht, ihren Chef oder sonstwen. Es geht um mich. Und das Recht nehme ich mir nicht nur heraus, sondern ich habe es gepachtet. Erbpacht. Notariell bestätigt.

Es ist ein extrem gutes Gefühl jederzeit eine Frau loslassen zu können. Ehrlich gesagt bringt es fast einen Hauch von Spaß mit sich, eine Frau loszulassen. Aber nur dann, wenn sie einfach nichts für mich ist. So wie Fr. Kaufhaus. Ihr einfach sagen zu können: „Es ist Zeit zu gehen!“. Weil ich mir nichts erhoffe. Wieso auch. Hoffnung ist etwas für die Menschen, die auf Glück angewiesen sind. In gesundheitlichen Angelegenheiten ist das manchmal nötig. Aber nicht wenn es um Beziehungen geht. Sind wir alle nur Dreck füreinander, oder wie? Ich mache mich nie wieder abhängig von irgend einer Frau. Jedes Nahrungsmittel hat ein eingebautes Ablaufdatum. Das gilt auch für Beziehungen, geplante Obsoleszenz, sozusagen. Sogar für die Phase des Kennenlernens gilt das. Nix mit Romantik, ja. Leider. So ist das Leben. #Redpill

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Aber was will ich mit all dem sagen? Einfach: Du kannst andere Menschen und ihr (Miss-)Verhalten nicht ändern. Du kannst unaufrichtige Menschen nicht korrigieren. Du kannst selbst ehrliche Menschen nicht korrigieren. Die sind zwar ehrlich, aber sie verhalten sich nicht so, wie es Dir gut tut. Du empfindest Dinge oder Verhaltensweisen dieser Menschen als „irgendwie nicht richtig“. Aber was kannst Du ändern? „Dein Denken!“, würden manche Persönlichkeitstrainierte jetzt sagen. „Klar, Du kannst jederzeit ändern WIE Du eine Situation betrachtest!“. Mental und so. Mindset und so. Das ist keine schlechte Aussage. Keine schlechte Antwort bzw. kein schlechter Rat. Aber ich gehe einen riesigen Schritt weiter: Ich will hier gar nichts daran kändern WIE ich es betrachte. Wenn MIR etwas nicht gut tut oder es sich FÜR MICH nicht gut anfühlt, dann ändere ich nicht meine Ansicht oder mein Gefühl. Weil ich weiß was ich will! Das ist der springende Punkt! Ich hoffe Du weißt das für Dich auch.

Sondern?

Ich kann die Situation nicht ändern. Das ist richtig. Ich könnte mein Denken aber ändern. Das ist auch richtig. Will ich aber nicht, haben wir gerade festgestellt. Also bleibt? Ich ändere nicht die Situation. Ich ändere den Menschen. Ich lasse los. Und suche mir einen neuen Lieblingsmenschen. So einfach ist das. Und früher hätte mir Pickup dazu geholfen. Da ich mich heute aber nicht mehr als Pickupper sehe, weil ich es „auch ganz natürlich“ schaffe neue Frauen kennenzulernen, ist es irgendwie einfacher als je zuvor. Ich kann das leider noch nicht statistisch unterlegen, seit Fr. Schlange. Seit dem Projekt Beziehung Teil 2. Das muss ich aber auch nicht. Ich beweise niemandem etwas, außer mir selbst. Es gibt keine Rechenschaft abzulegen. Fakefreie Zone.

Ich sagte anfangs, dass das ein mentaler Artikel wird. Darum geht es bei mir ja seit Monaten. Gehirnwäsche der besonderen Art. Der bisweilen sogar brutalen Art. Einmal spülen bitte. Reset. Nie ganz fertig, aber immer auf dem Weg. Und es ist ein so unglaublich unglaublich unglaublich befreiendes Gefühl… jederzeit… loslassen zu können. Aber nicht zu müssen. Und wenn es soweit ist, ist da eine Leere. Frei nach Eckhart Tolle. Stille, die entsteht durch die Leere. Und die Leere kann wieder mit wundervollen Dingen und Menschen gefüllt werden.

Morgen wollen wir uns treffen. Ich bin auf alles vorbereitet. Nach dem „heftigen“ Telefonat heute rechne ich mit allem. Auch mit einer Absage. Ideal, dann kann ich am Abend weggehen. Club A oder Club B oder Bar C, Ihr wisst schon… und wenn nicht? Dann verbringe ich die Zeit mit einem Menschen, bei dem ich mir nicht sicher bin, was er eigentlich möchte. Spielen oder künstlich gebremste Kennenlernphase spielen. Beides ist mir zu doof. Ich mache trotzdem mit. Mental bin ich aber nicht mehr dabei. Ich mime den stillen Teilhaber. Einfach nur zum Spaß. Um wieder einmal neue verrückte Facetten eines verrückten Lebens kennenzulernen. Wer weiß wozu das gut ist. Ich lasse mich also spielen. Meint sie. Meine aber nicht ich. Eigentlich cool, oder? Mental ist alles! 😉

Und das ist auch die Quintessenz des Artikels: Sieh zu, dass Du alleine klar kommst. Und zwar immer. Jederzeit. Überall. Lerne das Spiel. Lerne zu sehen, wirklich zu sehen, wenn jemand meint Dich zu spielen. Wie ein Computerspiel. Lerne zu sehen wenn Dich jemand verar***** möchte. Ob es tatsächlich so ist? Spielt keine Rolle. Es geht um Dein Gefühl. Deine Ansicht. Deine Sicht der Dinge. Es geht darum, ob die Frau Dir ein gutes Gefühl geben kann. Kann sie? Fein! Kann sie nicht? Lass sie los. Oder spiel mit. Aber lass Dich nicht spielen.

Und dafür ist es einfach nur Gold Wert, Optionen zu haben. Bzw. generieren zu können. Es gibt bei ca. 8 Milliarden Menschen auf der Welt, davon ca. 4 Milliarden Frauen, davon vielleicht 1 Milliarde im für mich interessanten und gebährfähigen Alter, garantiert IRGENDWO… DIE EINE… die cool ist. Die nicht spielen möchte. Bei der ich ich sein kann. Die einfach sie ist. Fertig aus, Mickey Maus. So einfach ist das. Dazu muss ich einfach nur etwas länger weiter meinen Weg gehen. Wird bestimmt noch cool. Freuen wir uns auf viele weitere Geschichten hier.

PS: Mit Fr. Distanz habe ich mich letztens nicht getroffen, wegen Fr. Respektina. Obwohl sie es mir angeboten hatte, weil sie relativ in der Nähe zu einer Schulung in einem Hotel war. Aber das ist es immer, was ich sage: „Mache Dir keine ernsthaften Gedanken zu irgendeiner Frau, solange Du nicht jeden Tag Deine Nächte mit ihr verbringst.“ Wenn sie die Richtige wäre und ist, dann ist sie nicht dort und Du bist da. Sondern sie ist neben Dir. Bedingungslos. Das alles ohne Mindfu**, auf Neudeutsch. Nicht nötig.

PPS: Ich hätte den Abend mit Fr. Distanz verbringen und ihr Angebot annehmen sollen, an dem Abend, wo es mal keine Distanz gab. 😉

PPPS: Mit Fr. Distanz habe ich seit ein paar Tagen wieder intensiveren Kontakt. Sie ist einfach cool, ich mag sie wirklich. Sie erzählt viel. Sie hat einen frechen und coolen Humor. So können sich Dinge ändern. Ich hatte sie schon fast ganz abgestoßen, nachdem sie – für mich gefühlt – nicht genug Interesse zeigte. Seither ist sie es, die ständig Kontakt sucht. Im November bin ich zwar erst wieder in ihrer Stadt. Aber inzwischen sind wir so weit, dass ich doch „bitte wieder dieses fliederfarbene Hemd“ tragen solle. Und wir könnten bei ihr kochen… danke, geht doch. Gute Frau.

PPPPS: Loslassen (können) ist der Schlüssel zu allem. Das ist so wertvoll. Aber es dauerte ein ganzes „verdammtes“ Projekt Beziehung inklusive Fr. Schlange lang, bis ich das begriffen habe. #MGTOW

Warum kleine Krankheiten gut sind

Mein letzter Artikel ist 2 Wochen alt. Den hatte ich noch im Urlaub geschrieben, als es mir körperlich ganz gut ging. Ging? Dazu später mehr.

Ich beschrieb darin ein paar Unterschiede zwischen dem Urlaubsland und meiner Heimat. Insbesondere was die Frische und Schmackhaftigkeit des Obstes und Gemüses betrifft. Ich hatte mitten in den Text auch ein kleines „Kochrezept“ eingebaut, besser gesagt ein Salatrezept. Außerdem erklärte ich, wieso ich für gewöhnlich ausschließlich bei Aldi und Lidl einkaufe. Desweiteren erklärte ich, wieso Hilfe für Menschen vor Ort die einzig sinnvolle Variante von Hilfe ist (kleiner Einschub: Willst Du einem hungernden Menschen helfen, so kaufe ihm keinen Fisch, sondern eine Angel!).

Deshalb wurde ich auch kurz ungehalten und politisch. Darüberhinaus zeichnete ich ein Bild über die von mir erwartete zukünftige wirtschaftliche Entwicklung deutschlands. Zudem widmete ich auch Fr. Respektina und Fr. Distanz jeweils eigene Absätze und versuchte mögliche psychologische Gründe für das Verhalten von Fr. Distanz zu beleuchten. Sigmund Freud ist ja bekanntlich mein Freund. Mit n.

Außerdem gab es auch wieder einmal eine meiner vielen Weisheiten zum Mitschreiben, Merken und Einrahmen. Da sie so elementar ist, wiederhole ich sie gerne. Ich zitiere mich also selbst, was ich recht witzig finde: „Eine Frau liebt niemals Dich, sie liebt nur Deinen Lifestyle!“
Ich ging auch der moralischen Frage nach, ob es „okay“ sei mehrere Frauen gleichzeitig zu daten. Und zu guter Letzt kündigte ich an, wieder zurück zu Hause, „Intensivwochen“ einlegen zu wollen, was das Thema „Frauen kennenlernen“ betrifft. Beendet hatte ich den Artikel mit der Ankündigung, aufgrund meiner derzeitigen herausragenden mentalen Verfassung, „anderen Menschen Konfetti ins Leben streuen zu wollen“.

Wie Du siehst, sind das schon verdammt viele Inhalte. Ich stehe auf Vielfalt, in allgemeinen Zeiten der Einfältigkeit. 🙂

Zwischen Hitze, Kälte und der Suche nach gesunden Lebensmitteln

Nun, inzwischen bin ich wieder zu Hause. Aber der Reihe nach. Ich bin die letzten paar Tage vor Antritt meines Rückfluges erkrankt. Vermutlich deshalb, weil die Kombination aus Hitze (schwitzen) mit Kälte (Klimaanlagen bzw. offene Balkontüren mit Windstößen) nicht sehr gut ist. Ich liebe Hitze, das macht mir nichts aus. Allerdings schlief ich nachts immer mit freiem Oberkörper bei offener Balkontüre. Das bin ich so nicht gewöhnt. Und auch untertags sind sämtliche Geschäfte, Busse und Wohnungen in der Regel klimatisiert. Von Klimaanlagen halte ich grundsätzlich gar nichts. Es gibt ein viel besseres Rezept gegen Hitze an Stelle von Klimaanlagen, ein viel nachhaltigeres: Abnehmen! Wenn ich eine Speck-Robbe wäre, wäre mir auch sofort zu (!) heiß, sobald die Temperaturen über 20 Grad steigen. Wenn wir so einen niedlichen Pinguin bei 35 Grad bei uns in den Schatten stellen, freut der sich sicher auch nicht. Hören die Übergewichtigen sicher nicht gerne, ist aber die Realität. Fett wärmt, deswegen sind Robben so niedlich dick. Wir allerdings haben Jacken. Und leben nicht mehr in Höhlen. Deswegen müssen wir auch nicht dick sein. Und niedlich sieht das bei Menschen sowieso nicht aus.

Natürlich ist das Problem der Übergewichtigkeit auch in Südländern weit verbreitet. Übrigens gibt es dort keinen Skyr (Magerquark). Auch sonst war es für mich sehr schwer, bewusst (!) proteinhaltige Lebensmittel zu bekommen. Es gibt beispielsweise keinen Mozarella light (bzw. die bessere Variante davon, beispielsweise bei Lidl: Skyrella). Es gibt eben auch keinen Magerquark. Von körnigem Frischkäse brauchen wir auch nicht zu sprechen. Das ist schon schade. Da tut sich der ernährungsbewusste Westeuropäer schon schwer. Und bei gleichzeitig wachsendem Anteil an Menschen mit Übergewicht in der Gesellschaft, steigt glücklicherweise auch der Anteil der ernährungsbewussten Menschen in der Gesellschaft. Was mich sehr freut einerseits. Was ich aber schade finde andererseits. Auch hier verschwindet zunehmend die „Mittelschicht“. Es gibt nur noch ein „entweder oder“. Entweder bist Du Fett oder Du bist schlank und sportlich. Absolut nötig ist weder das Eine noch das Andere. Die Mitte wäre für die Masse okay. Die Mitte gibt es aber kaum mehr. Gilt übrigens auch im Politischen.

Weil ich nicht anders kann, auch ein paar Statements zur aktuellen politischen Lage

Die Masse ist doof links-grün versifft, verblendet und schafft Deutschland ab. Das ist soweit nichts Neues. Früher hätte ich noch „doof links-rot-grün versifft“ gesagt, aber Rot spielt ja keine Rolle mehr. Grün ist ja das neue Rot, nur im Quadrat. Jedenfalls rennt die dämliche Masse derzeit hysterisch einer total durchgeknallten armen kleinen Gretel hinterher, die mehr denn je dringend psychologische Betreuung benötigen würde anstatt schamlos für irgendwelche Progapanda-Reden missbraucht zu werden. Dann gibt es noch ein paar wenige aufrichtige Gallier, die es gut meinen und versuchen dem gesamten satanischen Wahnsinn verzweifelt ein paar AFD’ler in den Weg zu stellen. Die letzte Bastion sozusagen. Und dann gibt es noch eine kleinste Menge an Wählern (Nicht-Wählern!), die das Ganze sowieso für ein ganz groß angelegtes abgekartetes Laienschauspiel halten. Ich glaube ich brauche nicht erwähnen zu welcher Gruppe ich mich zähle? Du kennst mich, nehme ich an. 🙂

Viel mehr möchte ich zu dem Thema eigentlich gar nicht sagen. Es ist jedes Wort zu schade darum. Aber eines vielleicht, ja: In Frankreich gehen die Bürger seit Monaten in Gelbwesten auf die Straße, unter anderem um wegen zu hoher Kosten für die Energie (vor allem Benzin!) zu protestieren. Und in Deutschland? In Deutschland gehen die Leute auf die Straße wofür? Um für (!) höhere (!) Kosten zu protestieren. Es kann ja nicht teuer genug sein. Strom, Benzin, Öl. Eine persönliche Message an die Anhänger dieses Wahns: Ihr habt sie doch nicht mehr alle! Deutschland wird gerade wirtschaftlich voll gegen die Wand gefahren und Ihr protestiert aufgrund völlig unwissenschaftlicher Propaganda-Thesen (menschengemachte Klimaerwärmung) für höhere Kosten und damit für noch mehr Knete für die Reichen. Man man man. Aber ich prognostiziere Euch etwas: Das Lachen wird Euch noch vergehen. Aber dann jammert bitte nicht eines Tages im Stile von: „Ja wir wussten es damals nicht besser und haben geglaubt, dass…“

Bulls**t! Alle Infos sind (relativ) frei verfügbar im Netz. Alle. Einfach selbst recherchieren! Nichts anderes tue ich auch. Dabei wären und sind die üblichen zu stellenden Fragen seit Jahrhunderten immer dieselben und so einfach. Das ganze absurde Schauspiel wäre und ist so einfach zu durchschauen, wenn die Menschen die richtigen Fragen stellen würden:

  1. Wem (!) nützt das und wer hat etwas davon, dass die Leute das denken, was sie denken?
  2. Wieviel verdienen diese Menschen damit (an uns)?
  3. Welche Agenda (!) verfolgen die Eigentümer dieser Konzerne neben dem Geldverdienen ganz besonders?
  4. Warum (!) sollen die Menschen das Denken was sie derzeit denken (beispielsweise das Märchen der menschengemachten Klimaerwärmung)? Was bringt es den adressierten Personen aus Frage 1? Was ist damit langfristig geplant und gesellschaftlich möglich, was vorher nicht möglich war?

Zurück zur Gesundheit

2 oder 3 Absätze zur Politik müssen manchmal drinnen sein. 😉 Jetzt geht es wieder weiter im eigentlichen Thema. Nämlich der Gesundheit. Jedenfalls hatte ich im Urlaub noch leichtes Fieber bekommen, dazu Husten, Schnupfen, Schwindel und Schlappheit. Und in dem Zustand bin ich auch zurück geflogen. Nicht sehr angenehm. Ich war froh, als ich endlich zu Hause ankam. Das war letzte Woche. Und ich merkte, dass ich so unmöglich wieder arbeiten gehen könnte. Also bin ich seither krankgeschrieben. Vermutlich kann ich ab nächster Woche wieder arbeiten. Klingt alles nicht so spannend, ich weiß. Aber…! Aber?

Ja. Aber aber! 🙂 Die Erkenntnisse, die ich aus dieser Krankenzeit gewinnen konnte, finde ich hochgradig spannend. Mit Krankenzeit meine ich tatsächlich die Zeit der Krankheit. Nicht die generell kranke Zeit, in der wir leben. 😉

Inwiefern? Nun, bei zuletzt aller Euphorie, bei allen guten Vorhaben, auch bei den sich abzeichnenden Erfolgen, sei es körperlich aufgrund des Sports oder auch in Sachen Frauen, bei allen finanziellen Erfolgen in letzter Zeit, bei der Freude über die Urlaube (Spanien und Türkei) und das Abschalten, bei allen eigenen Entwicklungen in mentaler Hinsicht, besonders was das Kapitel Fr. Schlange betrifft, bei allen Lehren und gezogenen Konsequenzen aus dem Wissen der Persönlichkeitsentwicklung, vergaß ich dennoch etwas.

Es war nicht die Achtsamkeit und auch nicht die Bewusstheit. Bewusst zu sein. Achtsam zu sein. Ich bin seit einiger Zeit – so kann ich schon behaupten – hellwach. Extrem bewusst und auch sehr achtsam im Umgang mit meinen Mitmenschen. Aber etwas habe ich völlig außen vor gelassen. Und das ist die Dankbarkeit.

Die oft vergessene Dankbarkeit

Dankbar zu sein für die kleinen Dinge des Lebens. Es geht nicht um Freude. Es geht wirklich einfach nur darum dankbar zu sein. Besonders was die eigene Gesundheit betrifft. Ich hatte im Urlaub trainiert, recht fleißig sogar. Aber seit fast 2 Wochen mache ich inzwischen keinen Sport mehr. Dazu kommt auch noch ein muskuläres Problem an einem Arm. Ich hoffe, dass das bald ausheilt. Mache bereits jeden Tag Dehnübungen. Aber die fast 2 Wochen ohne Training inzwischen werfen mich in meinem Fortschrittsplan ziemlich zurück. Zu Unrecht, könnte ich sagen. Aber wer hat schon das Recht immer gesund zu sein? Ist es nicht vielmehr so, dass wir verdammt froh sein können, wenn es uns körperlich gut geht? Gesundheit ist kein Recht. Es ist ein Prädikat. Etwas, wofür wir dankbar sein sollten. Darüber hatte ich mir kaum Gedanken gemacht in den letzten Monaten. Natürlich tue ich vieles dafür, um gesund zu sein oder gesund zu bleiben. Gute Ernährung und eine Reihe von passenden Nahrungsergänzungsmitteln. Aber von Dankbarkeit um den Stutus Quo fehlte jede Spur.

Und das ist auch der Grund, warum kleine Krankheiten gut sind. Wie es im Titel heißt. Wenn wir außer Gefecht gesetzt werden, wird uns etwas genommen, Gesundheit. Wenn wir außer Gefecht gesetzt werden, wird uns etwas gegeben, Zeit. Zeit zum Nachdenken. Zeit zum Innehalten. Zeit dankbar zu sein. Nicht nur für die Gesundheit, sondern für viele Dinge.

Wir Menschen neigen dazu uns in Dinge, Ansichten oder Situationen festzufahren. Ich glaube davon kann jeder ein Lied singen. Wir sind von Zeit zu Zeit verhaftet in sicher geglaubgter Ausweglosigkeit. Wir verharren in ungesunden Job-Konstellationen. Tolerieren Kollegen oder Chefs, die uns nicht gut tun. Halten aus. Harren aus. „Weil es eben nicht anders geht.“ Doch, geht sehr wohl anders! Wir verharren in ungesunden Beziehungen, weil wir meinen, dass dieser eine Mensch der einzig wahre Richtige ist. Das zu glauben ist völlig okay. Aber nicht, wenn uns dieser Mensch längst nicht mehr gut tut. Das ist sehr ironisch für mich, warum? Weil ich es sogar insofern sehr gut kenne, wie es ist, wenn ich glaube, dass ein Mensch mir sehr gut (!) tut und der (!) Richtige für mich ist und an dessen Seite bin und bleibe und sich dann erst ganz am Schluss mit dem Zeigerdrehen auf Punkt 12:00 Uhr herausstellt, dass es der Falsche (!) ist. Dass der ganze Mensch durch und durch falsch ist. Klassischer Fall von „einem Schwindel aufgesessen“. Andere verharren sogar unfreiwillig freiwillig in schlechten, ungesunden oder giftigen Beziehungen. Das tat ich gar nicht. Und dennoch war es eine schlechte Situation, festzustellen erst am Ende möglich. Das ist Ironie.

Jedenfalls sehen wir oft den Wald vor lauter Bäumen nicht (mehr). Am Wenigsten sehen wir die sich immer (!) bietenden unendlichen Möglichkeiten im Leben. Wir kennen nur das was wir haben. Wir kennen unsere Wohnung, unseren Job, unsere Freunde, unsere Familie und unser Auto. Das wars. Ende. Aber andere Menschen haben andere Wohnungen, andere Jobs, andere Freunde, andere Autos. Viel größere, teurere oder hübschere. 😉 Wir betrachten uns viel zu sehr aus unserer eigenen Perspektive, wenn wir auf uns selbst schauen, auch wenn jedes Sehen perspektivisches Sehen ist (Philosophischer Sonntag – Perspektivisches Sehen).

Dabei gibt es doch auch dabei andere Möglichkeiten, oder nicht? Können wir nicht auch aus unserer eigenen Perspektive auf Andere schauen anstatt immer nur auf uns selbst? Oder – womöglich viel wertvoller ! – aus der Perspektive Anderer auf uns selbst zu blicken! Um daraus Schlüsse zu ziehen. Zum Beispiel was gut ist oder schlecht, für uns selbst. Reflektieren. Und um letztlich dankbar dafür zu sein, was wir haben. Das geht bei der Gesundheit los.

Ich neige ja in letzter Zeit oft dazu groß zu denken. Und das ist auch richtig. Aber es gibt auch eine Kehrseite. Wachstum ist nicht alles. Zufriedenheit und Dankbarkeit mit dem, was wir bereits besitzen, ist ebenso wichtig. Das vergessen wir oft. Wer setzt sich schon bewusst auf die Couch, schließt die Augen und visualisiert die Dinge, für die er tiefgründig dankbar ist?

Ein Plädoyer für die Dankbarkeit

Kleine Krankheiten können uns ganz schön ärgern. Sie können uns zurückwerfen. (Trainings-)Pläne durchkreuzen. Aber wozu sie in erster Linie im Stande sind, ist uns wieder ein bisschen mehr zur Besinnung zu bringen. Durch Zeit. Zeit nachzudenken. Krankheit lähmt in gewisser Weise. Meist nur körperlich, selten auch geistig. Vielleicht ist es ganz sinnvoll, die körperliche Lähmung zu nutzen, um den Geist stärker zu aktivieren. Ich jedenfalls habe gemerkt wieviel mir meine Gesundheit bedeutet. In einer Art zu Hause gefangen zu sein, fehlt mir der Freigang. Normalerweise gehe ich ca. 2 mal wöchentlich joggen. Jeweils ca. 7,5 bis 10 km. Daran ist aktuell noch nicht zu denken. Es fehlt mir. Obwohl ich das Joggen ansich nicht mag. Aber ich weiß um die positiven Effekte. Ich bin dankbar um sie. Sie bringen mich voran. Genau wie mein Krafttraining. Ich mag es nicht. Aber ich bin dankbar um die positiven Effekte. Sie bringen mich voran.

Das Leben kann zu schön sein um wahr zu sein. Etwas, das wir oft übersehen. Weil wir zwar einerseits vielleicht achtsam sind und bewusst. Aber wenn wir nicht auch dankbar sind, wissen wir doch gar nicht was uns wirklich wichtig ist und schätzenswert. Das ist heute also ganz bewusst ein Plädoyer für die Dankbarkeit.

Was ist eigentlich mit Fr. Respektina?

Jetzt ging es doch heute sehr stark um politische und spirituelle Themen. Dabei gibt es doch auch noch andere interessante Themen und Fragen. Beispielsweise die brennende Frage was mit Fr. Respektina ist, nicht wahr? Obwohl es mir nicht gut ging – und ihr übrigens auch nicht – trafen wir uns am Wochenende bei ihr zu Hause. Das war dann Date Nummer 3. Das wäre natürlich einen eigenen Artikel wert. Ich will das eigentlich auch gar nicht so kurz abhandeln, andererseits verspüre ich im Moment wirklich nicht den Drang viel dazu im Detail zu sagen. Keine Ahnung warum. Ganz wertfrei.

Gut, eine Sache vielleicht doch. Etwas Übergeordnetes. Nicht direkt Fr. Respektina betreffend. Sondern mich. Ich kenne mich ja doch selbst ganz gut, nun schon ein paar Jahre. Und ich weiß, dass ich manchmal wie ein kleines Kind sein kann. Wie ein Kind, das in der Früh auf dem Weg in die Schule zum Schulbus spaziert. Und dabei zu sehr auf den Boden sieht und nach Käfern, Steinchen oder anderen Ablenkerchen Ausschau hält. Mit dem Effekt hin und wieder zu spät zum Schulbus zu gelangen und selbigen zu verpassen. So oder so ähnlich habe ich mich selbst auch dabei ertappt, dass es mir mit Fr. Respektina anfängt zu ergehen. Sie ist zwar kein Käfer, auch kein Steinchen. Aber ein Ablenkerchen, gewissermaßen. Wenn auch eine willkommene Ablenkung. Aber eine Ablenkung. Wovon? Nun. Das zu reflektieren ist eine Kunst und zugleich nicht so einfach.

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Aber kurz gesagt: Eine Ablenkung von meinem Weg. Und die letzten Jahre ging es viel darum eine Traumfrau zu finden, was mir auch vermeintlich gelang, für diese da zu sein und „meine Sachen gut zu machen“. Aber „meine Sachen“ bezog sich dabei oft gar nicht auf mich, wie ich später feststellte. Besser müsste es also heißen „meine Sachen für die Traumfrau gut zu machen“. Und das reicht jetzt auch einmal. Es ist an der Zeit mich um mich zu kümmern. Ich wiederhole mich da gerne.

Es geht um meine Gesundheit, meinen Körper, meine Ernährung, meinen Sport, meine Persönlichkeitsentwicklung, meine Ziele, meine Träume und meinen Weg. Ich muss versuchen mich in erster Linie nicht ablenken zu lassen. Damit ich mich nicht wieder verliere. Ich weiß wie ich bin und sein kann und ehe ich mich sonst versehe, bin ich in einer Situation, die mit wacheren Augen vorhersehbar gewesen wäre. Auf diese Erkenntnis bin ich gestoßen, da mich derzeit nichts davon abbringen kann in mich hinein zu horchen. Da ich zu Hause bin. Keine Arbeit, keine Kollegen, keine Besuche bei Freunden und erst Recht kein Clubbesuche. Es ist Stille und Zeit.

Ich verschließe mich nicht vor dem Guten. Allerdings ist die Versuchung einfach groß, dass ich mich ablenken lasse. Ablenken von meinem Weg. Den ich mir sehr mühsam über Monate aufgebaut habe und bei dem ich spüre, dass ich noch lange nicht am Ziel bin. Es fängt gerade erst an Spaß zu machen. Ich habe gesät und bis zur Ernte darf nicht nur, sondern muss genügend Zeit vergehen. In Ruhe. Keine Hektik. Ich bin im perfekten Alter. Niemand hetzt hier. Mit gar nichts. Und hetzen lassen tue ich mich sowieso nie wieder. Geduld, junger Padawan. 🙂

PS: Da vorne ist der Schulbus. Und da gehe ich jetzt schnurstracks darauf zu und steige ein. Ohne mich ablenken zu lassen. Nächster Halt, erstmal: Dankbarkeit.

Grüße aus dem Urlaub und Parallelgeschichten

So, zunächst mal Werbung in eigener Sache. Mein letzter Artikel hat so gar nicht eingeschlagen wie eine Bombe. Extrem wenige Aufrufe. Warum? Ich kann nur mutmaßen, aber vermutlich lag es am von mir gewählten Titel:
„Philosophischer Sonntag – Wem wir uns überlegen fühlen sollten“

Ja, ich weiß, klingt provokativ. Vielleicht auch alleine schon durch den philosophischen Touch abschreckend für Manche. Nun, meine Philosophischen Sonntage sind Kult und deswegen auch nicht verhandelbar! 🙂 Aber hey, gerade dieser Beitrag ist viel mehr eine Überraschungskiste. Der Titel lockt definitiv auf die falsche Fährte. Mein Tipp: Einfach lesen, wenn Du es noch nicht getan hast. Du wirst überrascht sein und vermutlich wirst Du auch wirklich etwas für Dich mitnehmen können. Wenn Du es möchtest. Wie immer.

Und jetzt geht es um heute um die neuesten Lach- und Sachgeschichten. Und um Grüße aus dem Urlaub, mit interessanten Parallelgeschichten.

Grüße aus dem Urlaub!

Ich bin ja nun schon eine Woche im Urlaub. Wo? Irgendwo in einem moslemischen Land. Sicher keine Pauschalreise. Stattdessen Urlaub in einer Metropole. Mitten im Herzen des Landes. Ganz ohne Fertigessen. Kein Hotel. Kein immer gleiches übertriebenes Buffet, von dem man sich nach 3 Tagen komplett satt gesehen hat und doch in Wahrheit sowieso nur wieder und wieder nach denselben paar Gerichten greift. Überflüssig! Ich koche lieber selbst. Und bin frei.

Muss ich Angst haben bei der Rückreise direkt am Flughaften verhaftet zu werden? Wenn ich den Aussagen mancher Arbeitskollegen glauben schenken würde, ja. Dann wäre ich aber bei der Einreise in das Land hier her schon weggesperrt worden. So schlimm soll es hier sein. Angeblich. Davon bekomme ich allerdings gar nichts mit. Alle sind super freundlich und zuvorkommend.

Exklusiv an (die glücklicherweise wenigen) Dauernörgler: Kommt davon, wenn man (West-)Medien zuviel (überhaupt!!!) Glauben schenkt. Immer schön in der eigenen Filterblase leben. Alle sind buh und bäh, nur das eigene Land und die eigene Region ist toll. Die EU sowieso. Reiten auf dem hohen Ross. Erhaben über allem. Beim Deutschlandlandlied die erste Strophe ablehnen, sich aber gedankenverhaftet der ganzen Welt gegenüber genau so verhalten. Ohne es selbst zu merken. Wie doppelmoralisch! Aber gut, jedem wie er möchte.

Ich finde Land und Leute hier super. Die Kultur mag ich. Es ist anders, alles anders. Nachts wirst Du manchmal vom lauten Gebet geweckt. Ich liebe das frische Obst und Gemüse. Die Gurken schmecken hier nach Gurke. Nicht nach grüner Masse mit Wasser. Sondern tragen diesen typischen Gurkengeschmack in sich. Sensationell. Das Gleiche gilt für die Karotten. Sie schmecken viel süßer als zu Hause. Und was ich einfach nur liebe: Frische rote Beete. Hmmm… Aufgeschnitten in Scheiben. Darüber etwas Olivenöl. Viel Zitronensaft. Viel frisch gepressten Knoblauch dazu. Salz und Pfeffer. Einfach nur himmlisch.

Heute also mal kein Beautytipp, sondern ein einfaches Rezept. Kochrezept dazu zu sagen, wäre übertrieben. Die Frage ist nur: Wo zum Teufel nochmal bekommt man in Deutschland frische rote Beete?! Meistens gibt es doch diese vorgekochten abgepackten Dinger. Bei Lidl und Aldi. Die sind auch gut. Aber eben nicht frisch. Vermutlich müsste ich dazu in den Edeka gehen, nehme ich an. Oder zu speziellen Gemüsehändlern? In Läden wie Edeka bin ich so gut wie nie. Die Auswahl in diesen Märkten ist mir einfach zu dekadent. Dreiunddrölfzig verschiedene Ketchups oder 700 verschiedene Joghurts und 67 verschiedene Olivenölsorten! Gehts noch?! Wozu?! Und das Ganze dann auch noch völlig überteuert. Aber Auswahl kostet eben, zunächst Lagerfläche. Danach Dein Geld.

Toll ist hier im Land, dass der Euro (die butterweiche Schrottwährung) noch einen Gegenwert hat. Übrigens tausche ich wieder (!) seit geraumer Zeit sukzessive größere Teile meiner Finanzen in Sachwerte. Ursprünglich hatte ich mit der Knete etwas anderes vor, daraus wurde allerdings nichts. Hauptsache raus aus dem Euro. Alles ist besser als das. Anderes Thema, egal. Ich kann da draußen so günstig essen und trinken, dass das Selbstkochen kaum lohnt. Für mich alleine. Denn ich esse anders als die Anderen, bekanntlich. Viel Protein, viel Gemüse, keine oder möglichst wenig Kohlenhydrate.

Bei einem wirklich üppigen Essen mit Fisch bzw. Fleisch und viel Gemüse und Salaten liege ich inklusive Wasser bei ca. 5 Euro. Und der schwarze Tee danach ist auch schon inklusive. Verrückt. Das ist der Grund, warum ich so gerne Urlaub in Ländern mache, wo das Hintragen unseres Geldes den Menschen vor Ort tatsächlich etwas bringt. Hilfe vor Ort anstatt scheinheilig im eigenen Land vom Sessel aus dem grotesken Wahn zu fröhnen als Gutmenschen-Deutschland die ganze Welt retten zu wollen. Und alle zu uns einzuladen, die über Jahrtausende auch ganz gut in ihrer Heimat gelebt haben. Wie wäre es mit weniger Schwingen der Moralkeule und dafür tatsächlich mehr Unterstützung der Menschen vor Ort? So wäre jedem geholfen und jeder Mensch könnte ganz natürlich in seiner Heimat bleiben und selbige behalten.

Letztens war ich doch auf Mallorca. Dort ist alles so teuer wie in Deutschland. Dort sind die Menschen genauso satt wie wir. Dort, wo ich gerade bin, ist das noch anders. Und das wird vermutlich noch einige Jahre anhalten. Das Land befindet sich gerade in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. In einer, die Deutschland demnächst auch blühen wird, so meine Prognose. Wenn auch nicht vergleichbar. Aus anderen Gründen. Dafür aber nachhaltiger und verheerender, so ebenfalls meine Prognose. Ich jedenfalls liebe dieses Land und die Menschen. Willkommen in der Türkei. Viele Grüße von hier.

Wie geht es Fr. Respektina?

Nun der lieben Fr. Respektina geht es ganz gut. Bevor ich in den Urlaub gestartet bin, hatten wir noch zwei Dates. Davon hatte ich berichtet. Und wäre ich nicht in den Urlaub aufgebrochen, wäre wohl mindestens noch ein Date gefolgt. Ich denke immer nur von Date zu Date. Von Tag zu Tag. Außer in Finanzanlagen, da wäre das eine schlechte Devise. In anderen Lebensbereichen ist es allerdings ein Erfolgsrezept, kurzfristig zu denken. Zu viele Unbekannte halten zuviele unverhoffte Ereignisse bereit.

Mein Urlaub dauert 2 Wochen. Und es ist schon eine komische Situation, nach zwei echt tollen Dates dann eine „Pause“ zu machen. Machen zu müssen, besser gesagt. Ich finde sie nach wie vor cool. Sie ist so sehr anders als all die anderen Frauen, die ich auf meinem Weg bis hier her kennen gelernt habe. Bei der Aussage bleibe ich. Sie ist einfach anders. Für mich auch noch nicht vollkommen zu durchschauen. Vielleicht auch deshalb so interessant? Sie ist ziemlich ruhig, dafür extrem aufmerksam. Sie ist klug, hat einen tollen Humor. Und sie gibt mir das Gefühl, mir folgen zu können. Wie selten! Wie selten!

Ich hatte zwar die Befürchtung, dass wir uns in den 2 Wochen etwas aus den Augen verlieren würden. Das geht ja in der heutigen Zeit so schnell, durch die immerwährende Beliebigkeit. Tatsächlich kam es anders. Wir telefonieren täglich. Meistens videofonieren wir dabei. So ist es ein Kennenlernen auf Raten. Aus der Distanz heraus. Nachdem das nun einige Tage schon so geht, muss ich ehrlich sagen, dass ich sie schon wieder gerne in echt sehen möchte. Der Urlaub bremst also das Kennerlernen etwas im Tempo, allerdings ist es offensichtlich kein Hindernis. Meine Rede ist ja immer: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und Manche finden Wege, Andere finden Gründe. Ich bin für die Wege.

War da nicht auch noch Fr. Distanz?

Apropos Entfernung und Distanz. Wie skurril. Aber ja, Fr. Distanz kann irgendwie dann doch nicht ganz loslassen. Und sie würde mich gerne weiterhin beim nächsten beruflichen Termin treffen, auch wenn das doch noch einige Wochen dauern würde. Dazwischen wäre sie sogar demnächst mal ganz in meiner Nähe und könnte sogar „plötzlich“ für ein Wochenende da bleiben. Sie sei sich etwas unsicher, ob das nicht „zuviel“ wäre, da wir uns doch gerade erst ein oder zwei Mal gedatet hätten. Wir telefonierten gestern Abend relativ lange und sprachen auch darüber.

Es war ihr Wunsch zu telefonieren, da sie das derzeit zwischen uns beschäftige. Sie wisse nicht so recht, „was das da zwischen uns ist“ und wie wir damit umgehen sollten. Für mich ist das alles kein großes Ding. Wozu auch. Ehrlich gesagt hatte ich das schon abgehakt. Witzig finde ich das schon. Sie macht sich Gedanken um Dinge, die mir total unwichtig sind. Und das gab ich ihr auch durch mehrere Whatsapp-Nachrichten zu verstehen. Ich habe es wirklich aufrichtig versucht ihr klar zu machen, dass für mich gar kein Kontakt nötig ist und dennoch alles okay sei zwischen uns. Irgendwie kommt sie damit allerdings nicht so recht klar, habe ich den Eindruck. Sie wolle das nicht einfach so stehen lassen. Sie finde mich nach wie vor interessant, würde mich gerne kennenlernen, „nur nicht so schnell“, finde meine Augen toll, meine Stimme und meine Art. Hm. Danke. Du hast Geschmack. 😉

An solchen Beispielen erkenne ich, wie unterschiedlich weit wir Menschen sind. Ich glaube, dass solche Situationen viel mit der Angst zu tun haben. Mit Ängsten Dinge oder Menschen zu verlieren bzw. verlieren zu können. Der Verlust ist in der Regel nicht das größte Problem. Das größte Problem ist in der Regel die Angst vor Verlust. Ist ein Verlust erst eingetreten, füllen wir das entstandene Vakuum nach einer gewissen Weile wieder auf die eine oder andere Art. Ich muss ehrlicherweise dazu sagen, dass ich inzwischen doch auf Verlust und Loslassen programmiert bin. Zig Dates sind die besten Lehrmeister. Das habe ich nicht vergessen und an Fähigkeit aus dem Projekt Beziehung Teil 1 behalten. Aber gerade für nicht so stark erfahrungsgeprägte Menschen kann ich verstehen, dass eine „ungeklärte Situation“ Kopfzerbrechen bereitet.

Grotesk ist das aus meinem Mindset heraus natürlich schon. Denn die Frau macht sich Gedanken um Nonsense. Um Dinge, die gar nicht real sind. Weder empfinde ich etwas für sie. Noch sie für mich, vermutlich. Und dennoch mag sie mich nicht einfach gehen lassen, habe ich den Eindruck. Ich bin jedoch nicht auf sie angewiesen. Weder auf sie noch auf sonst jemandem. Ich fühle mich nur einem Menschen auf der Welt gegenüber verpflichtet: Mir selbst! Fairerweise muss ich dazu sagen: Falls ich wieder in einer Beziehung sein sollte, dann auch wieder meiner Partnerin gegenüber. Allerdings beim nächsten Mal defintiv ebenfalls aus einem anderen Mindset heraus. Die letzte Erfahrung war es nicht wert. Ich handelte völlig blind. Die naive bedingungslose Liebe gibt es nicht. Darüber hatte ich vor etlichen Wochen nach dem Ende der Beziehung berichtet. Ich habe mir hinter die Löffel geschrieben und verinnerlicht: „Eine Frau liebt niemals Dich, sie liebt nur Deinen Lifestyle!“

Schade? Traurig? Irgendwie doof? Mag alles sein. Aber so funktioniert die menschliche Psyche. Kurzer Schwenk: Wie sonst kann es sein, dass ich mir kurz nach dem Ende der Beziehung mit Fr. Schlange einen Korb nach dem anderen eingefangen habe?! Und demgegenüber die letzten Wochen aus wenigen Gesprächen mit Frauen einen „Kontakt“ nach dem anderen herstellen konnte? Bin ich ein anderer Mensch? Nein! Bin ich ein anderer Mensch? Ja! Also nein und ja! Ich bin Derselbe, aber ich bin nicht mehr Derselbe. Körperlich mag ich gleich geblieben sein, aber selbst das stimmt nicht. Ich bin in der körperlichen Höchstform meines Lebens. Der Körperfettanteil müsste inzwischen bei ca. 14 % liegen. Keine Sorge, quetschen wir schon auch noch unter die 10! 😉 Aber egal, lassen wir den Körper einmal beiseite. Die optische Hülle ist doch einigermaßen gleich geblieben. Deswegen bin ich noch derselbe Mensch. Aber der Geist, die Aussttrahlung und die Lebenseinstellung sind Neu. So wie sie vor Fr. Schlange schon einmal waren, nur jetzt eben potenziert. Und das ist der Schlüssel zu allem. Das hat einen Magneteffekt. Ich merke das doch. Und das ist keine Einbildung.

Obwohl mich das Thema eigentlich langweilte, ließ ich mich also auf ein Gespräch mit Fr. Distanz ein. Eine Frau, der ich „zu zweit weg“ wohne, hat eine Einstellung zum Leben, „die mir zu weit weg“ ist. So einfach. Aber andererseits ist sie schon ein guter Mensch. Und im Moment fühle ich mich noch niemandem verpflichtet, also handhabe ich es so wie im Projekt Beziehung Teil 1. Ich bleibe offen für die Situationen des Lebens. Ohne Absicht und ohne Plan. Genau das könnte jetzt dann allerdings etwas kompliziert werden.

Denn einerseits habe ich meine Zeit (wenn auch nicht immer physisch präsent) in den letzten Wochen doch relativ intensiv mit Fr. Respektina verbracht, andererseits ist das eine Sache, bei der ich in Wahrheit noch nicht einmal sagen kann, dass wir „ganz am Anfang“ stehen. Genau genommen haben wir uns doch erst zwei mal gedatet. Das ist, verglichen mit all meiner bisherigen Erfahrung, schlicht und ergreifend noch gar nichts. Andererseits schwingt da irgendwie so ein Gefühl mit, dass es eben doch mehr… werden… könnte. Und das spüre ich bei ihr auch, sonst würde ich das alles mit ihr nicht tun.

Die Frage ist also, wie das gehen soll. Ein Wochenende mit einer Frau zu verbringen, während ich intensiv mit einer anderen Frau in Kontakt bin. Ein Abend ist kein Problem. Ein Date noch weniger. Aber ein ganzes Wochenende? Die Moral lasse ich mal gänzlich beiseite. Die bringt an der Stelle nichts. Es lohnt sich nicht über Moral Gedanken zu machen, solange man nicht in einer festen Beziehung ist. So sehe ich das. Sonst zerbrichst Du Dir den Kopf über etwas, worüber die Frau sich womöglich selbst gar keinen Kopf zerbricht. Mal sehen wie sich das nach dem Urlaub mit Fr. Respektina weiter entwickelt, evtl. sage ich das mit Fr. Distanz auch einfach ab. In dem Fall bin ich lieber nicht der Lidl oder Aldi, sondern der Edeka mit der vielen Auswahl. Auch wenn es zwar kein Geld, aber viel Energie kostet. 🙂 Wer sagt denn übrigens nicht, dass die beiden Damen ihrerseits nicht parallel daten? Weiß ich es?! Nein. Ich weiß sogar umgekehrt aus totaler Gewissheit, dass es Frauen gibt, die trotz laufender Beziehung parallel daten. 😉 Und Dich dann verlassen. Einfach so. Schwuppdiwupp. Trallala. Wie Pipi Langstrumpf.

Also Fr. Distanz hat für mich sicherlich keinen hohen Stellenwert, eigentlich gar keinen. Aber so lange nicht klar ist, was mit Fr. Respektina oder sonst einer Frau ernsthaft passiert, so lange nehme ich das ganze Datingding auch nicht wirklich ernst. Sondern betrachte es mit Humor und Neugierde. Zwei der schönsten Antriebe im Leben.

Wieder zurück zu Hause

Soweit bin ich noch nicht. Ich genieße noch meine Tage hier im Urlaub. Allerdings bin ich mir bewusst, dass ich bald wieder zurück sein werde. Dabei bin ich etwas hin und her gerissen wie ich mit dem Thema Dating weiter machen soll. Meine Akkus sind echt aufgefüllt. Ich hatte darüber auch schon öfter hier geschrieben. Deswegen bin ich im letzten Urlaub auf Mallorca auch beim Sport gewesen, während mein Miturlauber um die Häuser zog. Ich tat das bewusst. Ich ging ins Meer, ich ging spazieren. Ich sah viele schöne Frauen. Gut, tendenziell sind sie nicht gerade die hellsten am Ballermann. Gilt für Frauen wie Männer. Wer fährt schon an den Ballermann? Gut, ich war auch da. Aber ich gehe auch im Hemd auf eine Hartz-IV-Party. Mir egal. Jedenfalls habe ich auf Mallorca viel geschaut und wenig gemacht. Vielleicht kann man auch „Appetit holen“ dazu sagen? Keine Ahnung.

Jedenfalls habe ich mir vorgenommen zu Hause hin und wieder eine Spaßwoche einzulegen. Ich habe vor, mir zwischendurch eine Woche herauszupicken, in der ich bei jeder Gelegenheit Frauen anspreche. Ganz wie früher. Einfach so. Nur um dann wieder ein paar Wochen komplette Pause zu machen. So wie zuletzt. Einfach so. Ich habe nämlich festgestellt, dass eine Partnerin nicht das Glück der Erde ist. War ja in meiner letzten Partnerschaft auch nicht so. Ganz im Gegenteil. Es war nur eine Illusion. Am Ende gibts die Faust aufs Auge. Aber ich habe etwas gelernt, besonders dank Fr. Respektina: Die Interaktion mit Menschen, besonders Frauen, bringt mir viele tolle Dinge. Freude, Spaß, Spannung, Spiel und Überraschungen. Es ist das Salz in der Suppe. Eine Beziehung ist das Eine. Nicht unbedingt nötig, schon gar nicht um jeden Preis. Aber neben Fitness, Ernährung und Persönlichkeitsentwicklung ist die Zeit mit einer tollen Frau ein weiterer Baustein des Lebens. Und irgendwann wird auch die dabei sein, die die letzte ist, in diesem Projekt Beziehung.

Deswegen freue ich mich darauf, mich auch in diesem Thema endlich selbst von der Leine zu lassen. Genug Akkus aufgeladen. Genug umgesehen. Genug Appetit geholt. Genug zugesehen, abgewartet. Erkennen, erwachen, verändern! Es ist Zeit den Lifestyle auf die nächste Stufe zu bringen, zurück dahin wo ich damals war. Und noch weiter! Frauen lieben Deinen Lifestyle, nicht Dich. Aber sie sind toll. Sie können unheimlich tolle Lehrer sein. Wie Fr. Respektina. Sie sind ein Aspekt des Lebens. Ein wichtiger. Die Balance ist entscheidend. Die letzten Monate habe ich meinen Geist und meinen Körper gereinigt. Jetzt ist es Zeit… und ich zitiere da gerne Tobias Beck… ANDEREN MENSCHEN KONFETTI INS LEBEN ZU STREUEN!!!

2019-09-12

PS: Die Energie ist da. Die Fähigkeiten sind es auch. Also ist es doch echt an der Zeit auch auf der Ebene den buddhistischen Ansatz zu leben und anderen Menschen eine tolle Zeit zu bescheren. Gerne dürfen sie weiblich sein. Und hübsch. 😉

Von 2 Dates und Marktwerten (Teil 3 von 3)

Im zweiten Teil dieser Serie (Von 2 Dates und Marktwerten (Teil 2 von 3)) behandelten wir das Thema Marktwerte von Frauen und Männern auf dem Datingmarkt. Außerdem gab ich sehr konkrete Ratschläge allgemeiner Art, für beide Geschlechter, um sich auf dem Tummelplatz der Liebenden bestmöglich positionieren zu können. Keine Platitüden, sondern harte Fakten. Dabei gab es sehr konkrekte Hinweise dazu, warum Vorsorge besser als Nachsorge ist. Ich schrieb außerdem zwei sehr persönliche Botschaften an alle Menschen meines bisherigen Lebensweges und außerdem an Eckhart Tolle. Desweiteren distanzierte ich mich von diesen ganzen psychologischen Verhaltensmustern und Gesetzmäßigkeiten des Datingmarktes. Es ist allerdings wichtig zu verstehen wie dieser funktioniert, was dort passiert und warum das alles so wirkt. Ablehnung bringt uns alle schließlich keinen Schritt weiter. Und zu guter Letzt gab es dann die Details des Date-Reviews mit Fr. Distanz.

Heute geht es um das Date 2 der inzwischen vergangenen Woche. Das mir viel gegeben hat. Auf ganz eigene Weise. Viel Spaß, wenn Du erfahren möchtest warum. Und wir gehen dabei auch der Frage nach, wie meine Fremdwahrnehmung derzeit aussieht. Über mich selbst – die Selbstwahrnehmung – gibt es ja ständig ellenlange Berichte von mir. Die Frage ist doch: Wie sehen mich Andere? Besonders außerhalb dieses Blogs.

Warum mir wichtig ist, wie mich Andere sehen

Ist das nicht ein Widerspruch, da ich doch sonst immer so felsenfest behaupte, mich nicht von außen triggern zu lassen und auf ablehnende Meinungen anderer Personen keinen Pfifferling zu geben? Mitnichten. Es ist kein Widerspruch, ganz einfach: Es gibt 2 Perspektiven. Die beiden oben genannten, Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung. Die zweifellos wichtigere der beiden ist das Selbstbild und die Selbstwahrnehmung. Weil wir subjektive Wesen sind und jeder Mensch für sich selbst denken und handeln muss. Niemand blickt aus den Augen Anderer (vom Themenfeld „Remote Viewing“ einmal abgesehen, aber damit habe ich mich noch nie beschäftigt). Wir sind keine Maschinen, denn die besitzen keine Selbstwahrnehmung. Jedenfalls noch nicht. Aber wir, wir schon.

Warum ist mir nun die Fremdwahrnehmung wichtig? Ist sie und ist sie auch wiederum nicht!
Hä? Wie nun?! Ganz einfach, wir nehmen zwei Fallkonstellationen an.

Beispiel 1:
Du tust etwas, von dem Du völlig überzeugt bist, etwas das Dir Spaß macht. Wir nehmen an Du bist beim Tanzen. Du tanzt für Dein Leben gerne. Du machst und tust und bist in Deinem Element. Du hast die größte Freude. Und nun kommt jemand (meistens ein Niemand) und erklärt Dir, dass Du „falsch“ tanzen würdest. Dass es „lächerlich“ aussehen würde. Dass „man so nicht tanzt“. Und sowieso wärst Du so gar nicht im Takt.

Lösung:
Gib genau null Komma gar nichts auf die Meinung dieser anderen Person! Diese Art von Meinungsäußerungen begegnen mir täglich. Überall. In der Arbeit, privat, in der Familie, ganz ganz selten selbst auch unter Freunden, hier im Blog auch. Es ist menschlich. Überall. Aber was bringt Dir das, Dir eine ablehnende Meinung zu etwas anhören… ja sogar anhören zu MÜSSEN… während Du zeitgleich die größte Freude im Leben daran hast, das zu tun was Du tust?! Nichts. Gib einfach nichts darauf. Hör es Dir am Besten gar nicht erst an, aber manchmal ist es aus sozialen Gründen nicht möglich vollkommen die Scheuklappen hoch zu ziehen. Manchmal müssen wir so einen Mist über uns ergehen lassen. Gut, dann lass Dein Gegenüber eben palavern. Geht auch vorbei. Mein Rat: Bleib bei Dir. Lass Dich nicht triggern. So lange Du Spaß und Freude daran hast, was Du tust… solange mach genau das weiter. Und je größer die Ablehnung ist, desto eher solltest Du Dir darüber im Klaren werden, dass Du mit großer Wahrscheinlichkeit alles richtig machst! Die Masse hast fast immer Unrecht! Bitte merken. Es gelten bis zum Anschlag zwei essentielle Devisen, womöglich zwei der wertvollsten Ratschläge fürs Leben:

  1. Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich erarbeiten!
  2. Das Feedback des Anderen sagt mehr über den Anderen aus als über Dich!

Denk darüber nach. Macht frei. Deswegen perlt negatives Feedback, das rein auf Meinungsäußerungen (!) basiert, an mir ab wie Regen von einem frisch gewachsten Lamborghini.

Und nun zur zweiten Fallkonstellation. Wo die Meinung Anderer und Dein Fremdbild plötzlich elementar wichtig werden.

Beispiel 2:
Wir nehmen wieder das Beispiel Tanzen. Du tanzt wieder für Dein Leben gerne und hast die größte Freude daran. Nun bist Du also auf dem Parkett und tanzt in einem Wettbewerb, die Weltmeisterschaft meinetwegen. Jetzt mag Deine Selbstwahrnehmung konstant gleich geblieben sein. Du empfindest Dich selbst womöglich als den besten Tänzer des Wettbewerbs, vielleicht sogar als den besten Tänzer der Welt. Alles gut. Nur hast Du jetzt eine entscheidende Komponente in diesem Fallbeispiel verändert bzw. unterliegst anderen Gesetzmäßigkeiten: Du hängst hier unmittelbar von der Gunst und dem Geschmack der Jury ab. Du magst aus eigener Selbstwahrnehmung heraus noch so toll tanzen. Das spielt aber für diesen Fall keinerlei Rolle. Faktisch ist es sogar umgekehrt: Du könntest Dich selbst als den miserabelsten Tänzer der Welt betrachten und erfüllt sein von Selbstzweifeln. Wichtig? Faktisch betrachtet nicht. Wichtig ist nur wie Dich die Anderen sehen, die Jury. Jetzt rückt das Fremdbild in den Fokus.

Lösung:
Spannend. Bevor Du überhaupt irgend etwas tust, musst Du zunächst verstanden haben auf welchem Terrain Du Dich bewegst. Spielst Du in Fallbeispiel 1 oder in Fallbeispiel 2? Ich behaupte: Die meisten Menschen merken gar nicht um was es gerade geht. Sie verhalten sich stets gleich. Sie „sind halt wie sie sind“. Klar, ist auch eine Möglichkeit. Eine kluge? Rhetorische Frage!
Du musst verstehen und wissen in wessen Show Du gerade spielst. Das Leben ist eine einzige Show. Und nichts ist schlimmer, als nicht verstanden zu haben, dass Du den ganzen Tag in ganz verschiedenen Shows spielst. Shows, deren Regeln NICHT Du machst. Du kannst entweder nach den Regeln des Regisseurs spielen und in dessen abgestecktem Rahmen gewinnen oder Du wirst täglich Deinen Kopf gegen Beton schlagen und Dich wundern, warum sich nie etwas für Dich zum Positiven ändert. „Ja, aber ich habe doch mein Bestes gegeben und verstehe nicht, warum ich so schlecht abgeschnitten habe!“ Kennst Du so vielleicht auch noch ganz gut aus Deiner Schulzeit? Aufwachen! Halloooo! Ja. Du sagst es doch. „Dein“ Bestes. Das ist aber nicht unbedingt auch „das Beste“ für den Regisseur oder für die Jury. Du hast das falsche Mindset! Eigentlich hast Du gar keins. Du bist ein unbewusster unreflektierender kleiner Junge (oder ein unreflektierendes kleines Mädchen). Nimm den Lolly aus dem Mund. Werde erwachsen. Und falls Du bereits erwachsen bist und noch tiefer in die Materie eintauchen möchtest, dann beschäftige Dich auf philosophischer Ebene gerne einmal mit dem sog. Höhengleichnis von Platon. Wikipedia oder so, zum Einstieg.

Zusammenfassung:
Feststellen, in wessen Show ich mich befinde! Sich selbst Fragen stellen: Wer ist hier der Regisseur? Nach wessen Pfeife soll ich tanzen? Wem muss meine Nase gefallen? Für wen hab ich hier zu performen? Dann schalte Deine Selbstwahrnehmung am Besten völlig aus. Sei einfach. Mach einfach. Fast wie eine Maschine. Du tust das gerade für Andere, nicht für Dich. Dein Lohn kommt danach. Wenn Du die Goldmedaille nach Deiner Performance und für Deine Show erhalten hast. Dann erst schlägt Deine Stunde.

Mir kann keiner erzählen, dass das Tanzen hier im Vordergrund steht. Du musst ja nicht zu diesem Wettbewerb fahren. Du kannst schließlich auch alleine zu Hause vor Deinem Spiegel tanzen. Dieselbe Choreografie. Oder nicht? Ich höre den Einen oder Anderen jetzt schon sagen: „Ja, aber mir ist das egal wie die Jury mich findet. Ich gebe mein Bestes, wenn es der Jury reicht, dann ist gut, wenn nicht, dann eben nicht. Mir egal. Hauptsache Spaß!“ Vergiss es, Du bist ein Narr, wenn Du so denkst. Damit nimmst Du Dich doch selbst nicht mehr ernst. Du hast den Kontext in diesem Fall nicht verstanden. Du befindest Dich in diesem Beispiel gerade in Fallkonstellation 1. Aber jeder halbwegs nicht komplett benebelte Mensch fährt nicht zu einem Wettbewerb ohne ihn nicht auch gewinnen oder bestmöglich abschneiden zu wollen. Also hör auf Dir in die Tasche zu lügen. Wenn Du wirklich kein Interesse am Ergebnis hast, dann bleib zu Hause. Und mache den Platz frei für Andere, die den Wettbewerb ernster nehmen. Aber davon gehe ich bei Dir einfach nicht aus. Sonst wärst Du nicht hier auf meinem Blog, richtig?! Richtig?! RICHTIG! 😉

Was hat das alles mit mir zu tun?

Wenn ich eine Frau date, dann muss mir die Frau gefallen. Keine Frage. Aber es gehören immer 2 Personen zu dieser Show. Es gibt 2 Regisseure. D.h. ich muss auch der Frau gefallen. Es ist – gar nicht einmal auf eine einzelne Frau bezogen – nichts anderes als ein Wettbewerb. Der Dating-Wettbewerb. Du kannst hier immer „so sein wie Du bist“ und hoffen, dass irgend eine Jury Dich toll findet. Oder Du kannst speziell für den Wettbewerb trainieren. Entscheide selbst. Ich kann nur sagen, dass ich durch den Weg der Persönlichkeitsentwicklung und die vielen Tränen und den Schweiß, den das Ganze mich gekostet hat, viel weiter gekommen bin als in meinem gesamten Leben zuvor ohne all die Anstrengung. Mach bitte nicht den Fehler zu glauben, dass ich mich verstellen würde, um einer Frau zu gefallen. Sicher nicht.

Das sind getrennte Dinge. Aber wenn ich weiß, dass Frauen nun einmal nichts von Politik, der Börse oder der Wirtschaft hören wollen, dann erzähle ich ihnen davon auch nichts, jedenfalls nicht beim ersten Date. Habe ich früher gemacht, hat aber so gar nichts gebracht. Wenn ich inzwischen (zig Dates weiter in der Entwicklung) weiß, dass Frauen emotionale Wesen sind (exorbitant stärker als Männer), dann spreche ich doch lieber über Freiheit, Wünsche, Abenteuer, Sehnsüchte. Das triggert andere Gehirnregionen. Und jetzt könntest Du wieder sagen: „Oh mein Gott!!! Du bist ja so ein abgestumpfter Pickupper, der Dinge nur sagt, damit sie der Frau gefallen. Du spielst ja mit der Frau! Widerlich! Du bist ein menschenverachtender kleiner Manipulator!“ Ich spiele gar nichts. Und menschenverachtend bin ich sicher nicht. Falls Du so denken solltest, was ich nicht glaube… aber falls, dann scroll nochmal hoch, was waren oben die beiden essentiellen Ratschläge, die ich gab? 🙂 Ratschlag 2 lautete: Das Feedback des Anderen sagt mehr über den Anderen aus als über Dich!

Sollte also jemand tatsächlich auf solche absurden Gedanken kommen, dann könnte ich das nicht ernst nehmen. Sorry. Aber ich weiß ja, dass hier durchaus auch mal ganz vereinzelt (zum Glück nur vereinzelt!) Beta-Männer mitlesen oder Möchtegern-Alpha-Frauen. Ich will für diese kleine Minderheit (!) nur klarstellen, dass ich NICHT so denke. Okay? Alles gut. Dann können wir jetzt fortfahren. Also nicht Ford fahren, sondern fortfahren. Danke. 🙂

Weiter in der Story: Ich habe mich entwickelt. Inzwischen macht es mir einfach mehr Spaß mit Frauen über Sehnsüchte, Kindheitsträume, Wünsche, Abenteuer und Reisen zu sprechen. Und über die Börse spreche ich mit anderen Menschen. So easy. Das ist die Lösung. Ich sorge weniger mehr „künstlich“ für Knistern auf Dates. Eine riesige Schwäche war das von mir früher, deshalb haben so viele Dates am Anfang kein Folgedate ergeben. Bin ich mir heute jedenfalls sicher. Ich brauchte ca. 50 erste Dates (haha, ein Filmtitel!), um das zu verstehen. Weil ich zu wenig selbstkritisch war. Ich hatte es einfach nicht verstanden. „Ich war einfach ich selbst“, so wie die ganzen tollen klugen Ratschläge von Freunden und der Familie für gewöhnlich lauten. Mit dieser Herangehensweise gewinnst Du allerdings keinen Blumentopf. Nicht einmal eine Plastikrose auf dem Volksfest. Ich hatte viele Frauen angesprochen und dementsprechend viele Dates erreicht. Ehrlich gesagt waren da Mega-Granaten dabei. Optische Sahne-Hasen. Ganz viele 7er, einige 8er, ein paar 9er. Eine 10 habe ich in meinem Leben noch nie vergeben, da bin ich zu kritisch glaube ich. 🙂 Und die Dates liefen immer relativ ähnlich ab, ich dachte mir immer nur „ich könnte einfach ich selbst sein“. Kannst Du. Aber so verlierst Du!

Das läuft überall im Leben so

Nehmen wir an, Du möchtest Geld verdienen. Und Du hast die Idee des Jahrtausends und hast einen wahnsinnig tollen neuen Kühlschrank entwickelt. Den Fluxbox-Kühlschrank-1000. Den hast Du konzeptioniert, entwickelt und produziert. Nun gehts ans Marketing und an den Vertrieb. Wie machst Du das? Ich würde mir erst einmal Gedanken machen wo Du gerade stehst. Bist Du in der Wüste oder in der Antarktis?! Ich hoffe Du verstehst die Metapher. Und ich merke, dass die meisten Menschen schlichtweg nicht das Bewusstsein besitzen, um sich über so etwas Gedanken zu machen. Die Meisten möchten Kühlschränke in der Antarktis verkaufen. Da es „sowieso schon so kalt ist!“ Hääää?! Waaaas?! Was ist das für eine Logik? Kühlschränke verkaufen wo es „sowieso schon so kalt ist“?! Waaaas? Erde an Kühlschrank-Verkäufer: „Housten, wir haben ein Problem!“

Versteh mich nicht falsch, Dein Kühlschrank ist bestimmt gut. Du bist studiert, ein echt kluges Kerlchen oder eine kluge Kerline. Aber es ist die falsche Show! Aufwachen. Nimm die Kiste mit, geh in die Wüste und Du wirst der reichste Mann von Babylon! Dein Produkt ist doch gut. Alles steckt doch längst in Dir. Aber Du musst Deine Qualitäten an den Markt adaptieren. Und nicht versuchen den Markt an Deine Qualitäten zu adaptieren. Das schaffst Du nicht. Der Markt ist der Markt. Der hat eigene Regeln. Du bist nicht der Erfinder und auch nicht der Regisseur des Marktes, merk Dir das! Aber vielleicht schadet es Dir auch nicht, wenn Du erst Deine eigenen 50 ersten Dates haben musst, um das zu verstehen! 😉 Ich zeige Dir hier nur die Abkürzung, das ist alles. Nimm es als Angebot an. Oder geh Deinen Weg weiter. Feel free.

Echte Verhaltensänderung ist möglich. Persönlichkeitsänderung. Sonst würde ich das alles doch nicht machen. Du wirst von Tag zu Tag besser. Du musst Dich mit dem von Dir gewünschten Thema in der Tiefe beschäftigen. Also habe ich angefangen zu studieren. Thema: „Wie lerne ich eine Frau kennen?“ Anfangs war es eher eine Therapie für mich, mit dem Pickuppen zu beginnen. Daraus wurde ein Selbststudium. Inzwischen könnte ich vielleicht sogar schon Dozent sein. Vielleicht bin ich es auch schon, wer weiß. Es macht mir Spaß. Und ich weiß, dass das funktioniert, was ich tue. Ich bin nur „beziehungsunerfahren“, aber nicht datingunerfahren. Das sind zwei verschiedene Dinge. Und ich bin stolz darauf, kein abgestumpfter Holzklotz zu sein. In mein Herz sind bisher nur sehr wenige Menschen hinein gekommen. Wer kann das schon von sich behaupten. Selbstwert. Selbstachtung.

Wie lief das Date 2 dieser Woche?

Ich habe bis jetzt noch kein Wort über die Frau verloren. Es gab dafür eine lange Herleitung. Du wirst später verstehen warum. Zuerst möchte ich ihr einen Namen geben, aus Respekt ihr gegenüber. Weil ich ihre Art respektvoll fand, sehr sehr respektvoll. So eine Frau habe ich so noch nie erlebt. Sie ist feminin, sie ist höflich, gut erzogen, extrem darauf bedacht, dass auch ich mich wohl fühlte. Aber das Herausragende war ihre respektvoll zurückhaltende Art. Sie war sehr darauf bedacht nichts Falsches zu sagen. Keine blöden Sprüche, kein dummes Getue. Das Gegenteil eines normalen Dates. So noch nie erlebt. Danke an den Himmel dafür, dass ich das auch noch mal erleben durfte.

Deswegen nenne ich Dich – aus respekt – einfach Fr. Respektina. 🙂

Das Date war für mich sehr besonders, da ich viel über mich lernen durfte. Und den Spiegel vorgehalten bekam. Warum? Ich frage Frauen auf Dates sehr gerne spielerisch (wichtig!) solche Dinge wie:

  • Wann war Dir klar, dass ich Interesse an Dir haben könnte?
  • Wann warst Du Dir sogar sicher, dass ich Interesse an Dir habe?
  • Wann war Dir klar, dass ich Dich wiedersehen möchte?

Und umgekehrt auch:

  • Wann hast Du Dir gedacht, dass Du mich sympathisch findest?
  • Wann hast Du Dir gedacht, dass Du mich wiedersehen wollen würdest?
  • Hättest Du mich nach einem Date gefragt, wenn ich es nicht getan hätte? Und wenn ja, wann?

Fragen dieser Art liefern Antworten, die Du von niemand anderem dieser Welt bekommen kannst. Es ist kein „was wäre wenn“, sondern Du bekommst direktes Feedback. Ich kann Dir das nur empfehlen mir gleich zu tun. Das sind Antworten, bei denen Du extrem gut zuhören musst. Halt Deine Klappe und höre Deinem Gegenüber einfach zu! Jetzt lernst Du extrem viel über Dich. Über Deine Fremdwahrnehmung! Bingo! Genau darum die lange Herleitung! Meine Texte sind kein Selbstzweck, jede Zeile ist es wert gelesen zu werden. Geduld zahlt sich hier aus. 😉

Ich kann Dir auch versichern, dass es unendlich viel Spaß macht über diese Fragen zu sprechen. Für beide ist es in der Regel eine „knisternde“ Situation, die „Wahrheit“ Preis zu geben. So war das auch an dem Tag. Wir haben gelacht, wir haben überlegt. Wir haben zugegeben. Wir waren verwundert. Wir waren überrascht. Wir haben uns gefreut. Und dabei geflirtet.

Du kannst also ein tolles Date verbringen und etwas über Dich lernen und auch dem Anderen die Möglichkeit bieten, über sich zu lernen. Und es muss nicht über Börse, Finanzen und Politik gehen. Auch wenn Du für diese Themen brennst. Es gibt also auch andere Themen, die Spaß machen. Für die Du brennen kannst. Und wenn Du damit das Ziel erreichen kannst, nämlich mit dem anderen Menschen eine tolle Zeit zu verbringen, dann tu das. Deswegen hast Du Dich weder verstellt noch bist Du ein routinierter Pickupper gewesen, der irgendwen manipuliert hat. Das wird den Pickuppern für gewöhnlich gerne vorgeworfen. Ich kann mich dem allgemeinen Vorwurf nicht einmal erwehren. Aber für mich gilt dieser Mist nicht. Ich bin ich. Mir egal, was irgendwelche anderen Typen tun.

Und wie ist nun mein Fremdbild?

Wie mich Fr. Distanz sieht, hatte ich ja schon in den beiden letzten Artikeln angerissen. Fr. Respektina hatte ich ja auf der Terasse eines Lokals angesprochen. Sie saß mit ihren beiden Freundinnen an einem 4er Tisch. Ich saß am Nachbartisch, alleine. Mit meinen Kopfhörern beim Youtube-Vorträge-Hören.

Und jetzt beschreibe ich zunächst das Ganze aus meinem Selbstbild, die Ich-Perspektive:
Ich setzte mich an den Tisch, es hätte auch andere freie Tische gegeben. Aber ich setze mich immer gerne in die direkte Nähe von Frauen. Besonders wenn sie ohne männliche Begleitung sind. Ich sprach sie sehr früh schon sehr allgemein an. „Guten Appetit“, oder „was habt Ihr da in Euren Gläsern? Kenne ich noch gar nicht!“ (es war Lillet Wild Berry). Einfacher Smalltalk. Dabei versuche ich mich auf alle 3 Damen gleichermaßen zu konzentrieren und dabei allen 3 in die Augen zu blicken. In dem Fall gefiel mir nur die spätere Fr. Respektina. Dennoch unterhalte ich mich erst einmal mit allen weiter. Mache zwischendurch auch Pausen, habe wieder meine Kopfhörer eingesetzt und weiter meinen Youtube-Vortrag angehört. Nur keine Bedürftigkeit. Bis jetzt ist ja nichts passiert, Angel auswerfen und nicht gleich wie wild versuchen sofort einzuholen. Einfach mal 2 Schritte zurück treten. Nach ein paar Minuten, als die Gerichte serviert wurden, habe ich mich wieder ins Gespräch begeben. Plötzlich passierte etwas seltenes: Fr. Respektina stellte mir vereinzelt Fragen. Das ist immer ein starkes Interessenssignal. Ich sprach etwas mehr mit ihr, danach wieder mehr mit den Anderen. Und gegen Ende wieder mehr mit ihr. Dabei drehte ich mich etwa zu Beginn des letzten Drittels der gesamten Konversationszeit etwas in ihre Richtung, da sie mir schräg gegenüber saß. Ich drehte also Füße und Körper in ihre Richtung und unterhielt mich weiterhin mit ihr und vereinzelt auch mit den anderen beiden Damen.

Und nun beschreibe ich das aus meinem Fremdbild, also aus der Fr. Respektina-Perspektive:
Ich sei von Anfang an sehr charmant gewesen, überhaupt nicht aufdringlich. Auch als ich mich zwischendurch wieder meinen Kopfhörern gewidmet hätte, fand sie das nicht merkwürdig, sondern unaufdringlich und gut. Dass ich ihnen auch genug Freiraum gegeben hatte, sich wieder untereinander zu beschäftigen. Sie hätte mich sehr früh schon als sehr sympathisch empfunden. Ihr habe gefallen, wie ich mich mit allen unterhalten habe, welche Fragen ich gestellt hätte und welche Themen ich angerissen hätte. Sie fand mich charmant, aber gleichzeitig sehr direkt und offen. Das schätze sie sehr, wenn ein Mann auch direkt sei. Ihr sei klar gewesen, dass ich Interesse an ihr hatte, ab dem Zeitpunkt, an dem ich begonnen hatte, ihr erste konkrete Fragen zu stellen, beispielsweise über ihren Wohnort und ihre Gegend. Bis dahin sei ihr das nicht klar gewesen, da ich mich mit allen 3 gleichermaßen unterhalten hätte. Übers Feiern und Weggehen am Wochenende und sonstige allgemeine Themen. Als ich allerdings anfing, mich etwas mehr ihr zu widmen, spürte sie ein intensiveres Interesse meinerseits. Außerdem hätte sie dieses Lächeln in meinem Blick bemerkt. Sie sei sehr aufmerksam und achte sehr auf ihr Bauchgefühl. Ihr wäre sehr früh (!) bereits klar gewesen, dass sie auf ein Date-Angebot von mir eingehen würde. Und absolut sicher, dass ich starkes Interesse an ihr gehabt habe, sei sie sich gewesen, als ich mich mit meinem Körper etwas in ihre Richtung drehte. Sowohl mit den Beinen als auch mit dem Oberkörper. Sie hätte es toll gefunden, dass ich sie ganz konkret nach einem Date gefragt hätte. Und sie habe sich über mein Kompliment bezüglich ihres süßen Lächelns gefreut.

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Was lerne ich daraus?

Nicht neu daran ist für mich wieder einmal die totale Bestätigung dafür erhalten zu haben, was der vermutlich wichtigste Leitsatz eines Mannes auf dem Weg zu seiner Traumfrau ist: ATTRACTION ISN’T A CHOICE!
Bitte aufschreiben. Merken. Einrahmen. Laminieren. Übers Bett hängen!

Dieses Date war für mich ein 6er im Lotto!
Selbstbild und Fremdbild passen hier zu 100% überein! Wie die Faust aufs Auge! Bingo!

Nicht nur, dass ich mich so verhielt, wie ich mich verhalten wollte und wie ich auch bin. Sondern es kam auch genau so an, wie ich möchte, dass ich ankommen soll. Außerdem bemerkte sie sowohl, dass ich mal ihr und mal der ganzen Gruppe mehr Aufmerksamkeit zukommen ließ als auch, dass ich meine Körpersprache und Haltung ihr zuwendete. All das tat ich bewusst. Ich ging absichtlich nicht von Anfang an nur auf sie ein, sondern unterhielt mich sogar sehr bewusst stärker mit einer ihrer Freundinnen. Wobei diese Freundin gar nicht mein Typ war.

Exakt! Genau darum ging es mir. Genau das wollte ich erreichen. Sowohl die Show mit der Verteilung meiner Aufmerksamkeit den Dreien bzw. ihr gegenüber als auch der sehr bewusste und gezielte Einsatz meiner Körpersprache waren von mir genau so gewollt und bezweckt. Und genau so kam es auch noch „charmant“, „offen“ und gleichzeitig „direkt“ an.

Nochmal, für mich ist dieses Date ein 6er im Lotto. Weil ich in dieser frühen Phase des Projekts Beziehung Teil 2 erfahren durfte, dass mein Selbstbild das repräsentiert, was an Fremdbild auch gut ankommt. Man nennt das „kongruent sein“. Authentisch. Man tut das was man tut nicht verstellt, sondern „weil man so ist“. Perfekt. Das ist für mich die größte Motivation auf meinem aktuellen Weg. Es ist für mich wie eine Auszeichnung. Dass meine Körpersprache, meine Gesprächsthemen und meine Art genau das repräsentieren was es repräsentieren soll. Eine charmante und zugleich männliche Art. James Bond näher als einem Rocker. Ihr war also von Anfang an klar, dass das eine Sache zwischen Mann und Frau werden würde. Und genau das ist mir wichtig. Dass ich als Mann wirke, nicht als Nice-Guy. Können Rocker bestimmt auch, aber ich mag es eben lieber geschüttelt, nicht gerührt.

Und gleichzeitig merke ich damit, dass mein derzeitiges starkes Mindset genau das Richtige ist. Innere Stärke strahlt aus. Zieht an. Ohne überheblich zu sein. Ich kann innerlich extrem stark sein und nach außen hin total charmant wirken. Das widerspricht sich gar nicht. Ich würde es umgekehrt behaupten: Vielleicht ist das Eine auch die Bedingung für das Andere? Zumindest wenn es authentisch sein soll. Sich selbst permanent Fragen zu stellen und neugierig zu sein, spornt mich total an. Nur dadurch kann ich lernen und als Mensch wachsen.

Wie ging oder geht es mit ihr weiter?

Um ehrlich zu sein ist mir das in der Phase nicht wichtig. Dafür habe ich zu viele erste Dates gehabt. Ich finde sie toll, das Date verflog zeitlich gefühlt wie der Wind. Es machte Spaß. Sie ist eine wirklich „andersartige“ Frau, positiv gesprochen. Aber es gibt auch hier rote Flaggen. Marktwerttechnisch betrachtet ist das nämlich wieder meine alt bekannte Nummer: Frau mit Kind(ern). Ohje. Was ist da nur los?! Was soll das, liebes Schicksal?! Warum wirfst Du mir immer Frauen mit Kindern auf den Weg?!

Aber gut, spielt sowieso nur eine untergeordnete Rolle. Der Kontakt war zunächst danach nur sehr kurz und knapp, auch wenn sie sich unmittelbar nach dem Date für den tollen Abend bedankte. Irgend etwas wirkte auf mich seither erstmal merkwürdig. Ein Telefonversuch blieb unbeantwortet. Am nächsten Tag die kurze Nachricht, dass sie schon geschlafen hätte. Auch wenn noch die Frage angehängt war, was ich denn so gemacht hätte. Jedoch kein Rückruf. Komisch, wenn ich mehr Interesse habe, dann rufe ich zurück. Oder nicht? Ich glaube ich bin einfach anders als alle anderen. Egal, geschenkt. Aber auf nochmalige Nachfrage zu telefonieren, kam Stunden später nur, dass sie unterwegs sei. Gut, auch geschenkt. Aber dann bin ich auch geschenkt. Und eigentlich war für Sonntag ein Date vereinbart. Aber ohne eine Uhrzeit oder einen Ort auszumachen, empfinde ich das nicht als große Bemühung ihrerseits. Wirkt einfach desinteressiert.

Es ist immer so: Es ist immer irgendwas, mein alt bekannter Spruch hier. Es kann noch so gut laufen auf dem Date. Aber irgendetwas stimmt danach meistens nicht mehr. Wer weiß, vielleicht nimmt sie so ein Date auch einfach nicht so ernst wie ich. Ich bin da anders. Für mich ist ein Date ein Date. Und nicht ein „ich habe mir mal kurz die Zähne geputzt“ oder „Moment, ich muss noch schnell den Müll herunter bringen“. Es ist für die meisten Menschen wohl eher mehr Pflicht als Sahnehübchen des Lebens, so ein Date. Kommt mir so vor. Es ist für mich schon ein Unterschied, ob ich mit einem Menschen Zeit verbringe oder nicht. Und Menschen lässt man nicht stehen.

Jetzt mal etwas, das ich bisher noch nie in einem meiner Artikel gemacht habe. Ich unterbreche mal kurz, rufe sie mal eben an und schreibe dann hier weiter. Live-Event! 😉

So, Telefonat vorbei. Sie hob sogar ab, Weltwunder. Also sie hätte sich nichts dabei gedacht, dass sie so kurz geantwortet hätte. Sie würde mich gerne heute sehen (zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ist es Sonntag). Sie war sich auch nicht sicher, ob ich denn schon wach sei, da ich an den Wochenenden gerne auch feiern gehen würde. Sie entschuldigte sich dafür, dass das wohl falsch bei mir angekommen sei. Ihre Absicht sei nicht gewesen mir den Eindruck zu vermitteln, dass sie kein Interesse mehr an einem weiteren Date hätte. Da haben wir sie wieder, die Fr. Respektina. Entschuldigung sagen kann sie also. Nun, ich habe ihr am Telefon schon gesagt, dass ich damit rechnete, dass das Date heute nicht mehr zustande kommt. Und ich meine Zeit einigermaßen einplanen müsse, da ich so viele Dinge zu tun hätte. Also erklärte ich ihr, dass ich in jedem Fall zunächst noch Sport machen würde und kochen und wir uns dann erst am späten Nachmittag treffen könnten.

Was genau so stimmt. Sport und Ernährung sind sowieso die beiden größten Zeitfresser. Danach Lesen und Weiterbildung. Danach meine Finanzen. Dann ist der Tag auch ohne Date ganz gut vorbei. Wenn ich da noch ein Date reinquetschen soll, möchte ich das gerne schon einen Tag vorher wissen, besser zwei. Ich bin nicht Netflix und ich bin kein Stream, der auf Abruf bereit steht. Was ist nur aus dieser Welt geworden?!

PS: Das zweite Date mit Fr. Respektina war ebenfalls echt toll. Ich will mal noch nicht zuviele Worte darüber verlieren. Sie ist und bleibt eine interessante Frau. Etwas geheimnisvoll. Meine ersten Eindrücke haben sich bestätigt. Sie ist respektvoll. Respektina passt so. Sie bringt die klassischen femininen Attribute einer Südländerin mit. Gepaart mit deutschen Tugenden. Ideale Konstellation. War vermutlich nicht das letzte Date. Und so wie ich das sehe, sucht sie ebenfalls etwas Festes. Ob ich überhaupt schon wieder eine Beziehung möchte? Puh! Aber ich werde jetzt erstmal in den Urlaub fliegen. Komisch irgendwie, in dieser frühen Phase des Kennenlernens.

PPS: Ich würde sie schon gerne wiedersehen. Ich mag sie. Ich finde sie cool, obwohl sie gar nicht cool wirkt. Sie ist natürlich und fast komplett ungeschminkt. Das alleine macht sie schon sympathisch.

PPPS: Ihr seht also: Wie gering meine Ansprüche eigentlich sind, ist schon der Wahnsinn. Ich freue mich wie ein kleiner Junge im Süßigkeitenladen, wenn ich einfach mal einen normalen Menschen daten darf. Traurig, dass ich das so sagen muss. Schön, dass ich es gerade deswegen nach langer Zeit mal wieder erleben darf.

PPPPS: Vergleiche zwischen vergangenen Partnerinnen soll man nicht tun. Ganz vermeiden kann das aber auch niemand, glaube ich. Fakt ist aber: Im Gegensatz zu Fr. Schlange habe ich sie nicht in einem Edel-Club kennen gelernt. Sondern einfach im Alltag (Essen in einem Lokal). Das wäre ja schon mal ein besseres Omen, um nicht wieder von einem Party-Girl restlos über den Tisch gezogen zu werden. 😉 Andererseits bezweifle ich, dass mir das je wieder in der Form passieren könnte. Schließlich sind wir hier in Teil 2 und nicht mehr in Teil 1. Teil 1 handelte darum wie ich eine Frau kennen lerne. Das kann ich inzwischen. Teil 2 geht nicht mehr darum. Teil 2 geht darum, wie ich mit meiner Traumfrau glücklich bleiben kann. Nicht nur werden. Sondern bleiben. Andere Show, anderes Spielfeld. Vorhang zu. Danke.

Von 2 Dates und Marktwerten (Teil 2 von 3)

Gestern gab es Teil 1 dieses 3-Teilers (Von 2 Dates und Marktwerten (Teil 1 von 3)), darin ging es unter anderem um das erste von 2 meiner Dates dieser Woche, um Fr. Distanz. Außerdem drehte es sich darum, welchen kognitiven Verzerrungen wir Menschen gerne im Lebenserfahrungsprozess unterliegen. Darüber hinaus erklärte ich, warum der von mir so geschätzte Eckhart Tolle nicht mit allem Recht hat (sorry, lieber Eckhart) und außerdem beleuchtete ich die Eigenschaften, die einen qualitativen Mann auszeichnen. Ich zählte dabei „harte Fakten“ auf und verglich dies mit einem Quartett-Spiel. Du kennst ja diese Spielkarten, bei denen es um größere Traktoren, schnellere Flugzeuge oder auch PS-stärkere Autos geht. Ich versuchte das auf die Marktwerte und Gesetzmäßigkeiten des Datingmarktes zu adaptieren und meine gegenwärtige Situation realistisch einzuschätzen. „Positionierung im Markt“, würde ein Vertriebler dazu sagen. Du bist das Produkt, in dem Fall respektive ich.

Heute geht es um die andere Hälfte der Wahrheit, nämlich den Marktwert der Frauen. Um diesen ins Verhältnis zu dem der Männer zu setzen. Verkreuzen, sozusagen. Schnittmengen bilden. Natürlich geht es dabei auch noch weiterhin ein wenig um Fr. Distanz. Im dritten Teil dieser Miniserie werde ich mein zweites Date dieser Woche in den Fokus rücken, Geduld und jetzt erst einmal viel Spaß! 🙂

Ein kurzer Exkurs in die Marktwerte von Mann und Frau

Nun, weil ich immer wieder schmunzeln muss darüber, was Frauen manchmal (nicht alle!) von sich halten. Wie sie ihren Marktwerk völlig überschätzen und den Marktwert mancher Männer völlig unterschätzen. Als wären wir Männer alle gleich. Okay, ich gebe es zu. Wir sind alle gleich. Aber psssssst, ich verrate Dir was: Manche von uns sind gleicher! 😉

Das hätte jetzt einen eigenen Artikel verdient, wahrscheinlich ein 5-Teiler. Ich kann es nur kurz anreißen, was nun kommt: Der Marktwertk einer Frau ist aufgrund ihrer Schönheit (und das ist der wichtigste Aspekt aus Sicht eines Mannes, evulutionär bedingt) am Höchsten bis ca. zu ihrem 25. Lebensjahr. Spätestens ab ca. 30 nimmt der Marktwert alleine schon biologisch bedingt langsam ab, da hier zunehmend Themen wie Risikoschwangerschaft eine Rolle spielen und erste Falten den Körper zieren. Der Körper verliert langsam aber stetig seine Makellosigkeit. Der Marktwerk eines Mannes ist bis zu seinem 25. Lebensjahr hingegen extrem flach, praktisch nicht vorhanden. Warum? Harte Fakten: Kein Geld, keine Bildung, keine Erfolge, noch (!) kein gut bezahlter Job (= keine Sicherheiten), keinerlei Persönlichkeit. Aber der Marktwert wird zunehmend steigen, da sich der Mann in all diesen Bereichen entwickeln wird. Den Höhepunkt erreicht er dann bis ca. 35 und ist in der Spitze bei ca. 40.

Für junge Frauen ist das Aussehen eines Mannes überproportional wichtig, nimmt aber an Stellenwert im Laufe der ihr verbleibenden wenigen nächsten „hochpreisigen“ Jahre drastisch ab und der soziale Status eines Mannes spielt für die „langsam alternde“ Frau zunehmend die elementare Rolle in der Partnerwahl (Stichwort Hypergamie). D.h. nun kann der Alpha-Mann im „guten“ Alter zunehmend Punkten. Dabei spielt das Aussehen des Mannes nicht mehr die erste Rolle, da für die Frauen dessen Status wichtiger geworden ist. Das sind Kurvenverläufe, die sich irgendwann kreuzen. Die Marktwertkurve der Frau gegenüber der Marktwertkurve des Mannes. Deswegen bekommen Top-Männer jenseits der 30 auch noch immer Sahne-Hasen um die 25 (oder jünger). Während ein Top-Mann ab Ende 20 bis ca. 40 (oder sogar 45) es wirklich nicht nötig hat, sich an irgend eine sich selbst im Marktwerkt überschätzende alleinerziehende Mama fest zu tackern. Und sei sie optisch noch so heiß. Das ist jetzt mal wieder Realtalk, wie man in Neudeutsch sagt. Aber es ist sooo sooo wichtig. Bitte.

Ich war mir beim Schreiben dieses Artikels nicht ganz schlüssig, wie klipp und klar ich alles formulieren soll, damit ich auf den Punkt bringte worum es geht. Für gewöhlich gilt die Formel: Je klarer meine Artikel formuliert sind, desto mehr Leser fühlen sich tendenziell auf die Füße getreten. Das ist aber nicht meine Absicht. Meine Absicht ist, dass Du, wenn Du etwas für Dich mitnehmen möchtest (das ist Deine Entscheidung und hängt von Deiner inneren Einstellung ab!), etwas für Dich mitnehmen kannst. Wenn Du Dir dabei auf die Füße getreten fühlst, ist mir das relativ egal. Ich freue mich aber, wenn Du für Dich einen Mehrwert siehst. Was, wenn Du Dich in all diesen Dingen schon auskennst? Sehr gut, dann freue Dich, dass es hier einen Blog-Autor gibt, der so tickt wie Du. 🙂 Wenn aber stattdessen alles immer schön „smooth“ formuliert ist, dann wirken solche Artikel zwar „schön rund“, ziehen vielleicht auch viele Leser an, allerdings bleiben beim Leser kognitiv nur Dinge haften, die uns herausfordern. Und deshalb habe ich mich entschieden, nachträglich noch die zwei folgenden Absätze einzubauen. Disclaimer: Ich möchte niemandem auf die Füße treten, wenn es aber nötig ist, um Mehrwerte für Dich zu schaffen, dann nehme ich das aus reiner Nächstenliebe in Kauf. Um es mal sentimental auszudrücken. 🙂 Es muss auch niemand Danke sagen. Ich mache das pro bono, kostenlos. Kommt von Herzen. 🙂

Die ultimativen Tipps an Dich, als Mann!

Absatz 1:
Also eine kurze knackige Zusammenfassung: Junge Frauen sind hübsch und wollen Spaß. Deshalb nehmen sie sich im Teenageralter und bis ca. 25 nur die extrem attraktiven Jungs. In dem Alter spielen Geld und Sicherheit für eine Frau keine Rolle, die geistige Reife ist einfach noch nicht vorhanden. Schnee von morgen, gell. Aber der Schnee von morgen wird schneller der Schnee von heute, als man (Frau!) glaubt. Männer in dem gleichen Alter sehen das ganz ähnlich. Deswegen kannst Du in dem Alter als Mann hauptsächlich nur dann punkten, wenn Du gut aussiehst. Bist Du als Mann kein Top-Modell und steckst gerade noch maximal in den frühen 20ern, dann hast Du ein „kleines Problem“. Aber für Dich gilt in dem Fall: Geduld! Deine Zeit wird kommen! Jenfalls wenn Du clever bist! Das Erfolgsrezept: Arbeite an Dir! Job, Bildung und Persönlichkeit sind essentiell. Das sind die Schlüssel! Ich wünsche Dir an der Stelle das Beste, denn es liegt alleine in Deiner Hand, mit wievielen heißen Hasen Du Dich fortan abgeben kannst. Beweg Deinen Arsch und alles kommt ins Lot. Vertrau mir! 😉

Die ultimativen Tipps an Dich, als Frau!

Absatz 2:
Bist Du eine Frau, ebenfalls maximal 25 oder höchtens Ende 20. Was gilt dann für Dich? Nun, das musst Du selbst entscheiden. 🙂 Aber Du kannst das clever angehen oder Dich treiben lassen und mal sehen was kommt, da Du ja so unglaublich attraktiv bist und Dir alle Männer hinterher hecheln. Instagram-Kussmund-Selfie-Fake-Generation eben. Dann wirst Du aber irgendwann aufwachen und merken, dass sich das Blatt gewendet hat. Da Du inzwischen Falten, aber noch immer keinen qualitativen Partner an Deiner Seite hast. Dann ist der Zug ziemlich abgefahren. Denn die richtig guten Männer haben sich inzwischen Dein Alter-Ego in der 25-Jahre-alt-Variante geholt und brauchen Dich mit Deinen inzwischen 35 Jahren nicht mehr. Pech gehabt, könnte man sagen. Oder einfach nicht nachgedacht, würde ich sagen. Deswegen mein Rat an Dich: Sei clever! Nutze Deine Blütezeit durchaus zum Feiern und Spaß haben und Männer kennen lernen, damit Du herausfindest, was zu Dir passt. Aaaaaber schmeiß Dich nicht für jeden Typen weg. Springe nicht mit jedem in die Kiste. Du ruinierst damit Deine eigene Selbstwahrnehmung und degradierst Dich zu einem Objekt. Mehr mehr mehr ist nicht besser besser besser. Eher anders herum. Achte auf Deine Qualität. Sorge vor, d.h. achte auf Deine Bildung und Ausbildung. Warum? Wenn Deine spätere Beziehung (womöglich sogar noch mit Kindern) sich trennt, dann hast Du ein zweites Standbein und kannst immer noch beruflich versuchen Glück zu empfinden, voran zu kommen oder zumindest später immer noch für Dich selbst sorgen. Spielst Du allerdings immer nur auf „faule hübsche Hausmama“, die ja bisher immer nur die tollsten (attraktivsten) Typen hatte, dann könntest Du Dich ziemlich verzocken. Nicht gut. Dann ist nämlich vielleicht irgendwann aus irgend einem Grund der Mann weg und wenn die Kinder auch noch aus dem Haus sind, hast Du ein Problem. Das merkst Du aber nicht jetzt, sondern erst mit 40 oder 45 aufwärts. Wer will Dich dann noch?! Sicher kein qualitativer Mann. Harte Worte, aber denk darüber nach. Ich würde das ernst nehmen. Also ist was das Beste für Dich? Aus meiner Sicht: Bildung und Ausbildung (durchaus ein Studium), ohne sich darin zu verbeißen und eine Karriere anzustreben. Es geht nur darum, „sicherheitshalber“ schon einmal einen Motorradführerschein zu machen, ohne zunächst ernsthaft vor zu haben überhaupt Motorrad zu fahren. Lass den Schein in der Schublade. Vielleicht brauchst Du ihn später mal. Vertrau mir! 😉 So und dann? Dann solltest Du bereits in den 20ern, idealerweise sogar Mitte der 20er nach einem qualitativen Mann Ausschau halten. Der kann gerne 30, 35 oder auch 40 sein. Spielt keine Rolle. Jetzt bekommst Du das Beste, was Du bekommen kannst. Wer gibt Dir denn die Garantie, dass dieser tolle feierlaunige gel-geschleckte Sunny-Boy-20-jährige-Surfertyp, in den Du sooooo verliebt bist, Dir auch in 5 oder 10 Jahren noch gefällt? Dass er nicht beim Feiern kleben bleiben wird, nichts in der Birne hat und dementsprechend auch nicht an seiner Weiterentwicklung arbeiten wird…? Niemand. Es kann Dir also passieren, dass dieser Typ „dumm“ bleibt oder „faul“, vielleicht beides. Dann hast Du einen toll aussehenden „Mann“ an Deiner Seite, der sich auf seinem Aussehen ausruht. Und ausruht… und ausruht… Und links und rechts von allen qualitativen Männern überholt wird. Deine Freundinnen werden ein paar Jahre später ein erfülltes und tolles Leben haben und Du? Du hast bis dahin im ungünstigen Falle vielleicht einen dickbäuchigen und faulen Nichtsnutz zu Hause auf der Couch liegen. Der früher mal ganz attraktiv war und vielleicht auch noch (bis auf seinen Bauch) ist. So schleimig wie das Gel in seinem Haar. Kein Geld, kein Bock, keine Perspektive. Herzlichen Glückwunsch. Überlege Dir also gut, ob Du Dich in dem Alter an einen Schönling binden möchtest, wenn er sonst nichts zu bieten hat. In die Zukunft kann niemand sehen, klar. Mir ist das egal. Musst Du selbst wissen. Ich würde es anders machen. Nochmal: Hab Spaß und geh feiern, aber übertreibe es nicht. Besonders was Deine Körperlichkeit betrifft, Du wirst dabei sonst seelisch verkümmern. Was ist denn später einmal für Dich anderenfalls noch das Besondere an Sex?! Generation Tinder macht viel kaputt. Kümmere Dich neben dem Feiern um Deine (Aus-)Bildung und sieh zu, dass Du rechtzeitig den Absprung vom Feiern schaffst. Dass Du Dir bis Mitte 20 und aller spätestens bis Ende 20 einen tollen Mann an die Seite ziehst. Einen qualitativen Mann. Was einen qualitativen Mann auszeichnet? Lies Teil 1, da habe ich das (ja, auch mich selbst) beschrieben. Lies meinen Blog. Dann weißt Du was Qualität ist und wie jemand mit Qualität tickt. 😉

Warum es Ausnahmemänner gibt und eine sehr persönliche Botschaft an alle Menschen meines Lebensweges

Power-Emanzen (alá Alice Schwarzer) dürfen jetzt ihre Keulen rausholen und mich mit Steinen bewerfen, aber die Gesetzmäßigkeiten der Natur werden sie niemals verändern können. Ich habe die Natur nicht erschaffen. Ich bin nicht der Erfinder der Botschaft. Ich bin nur der Überbringer, ein einfacher Beobachter. Steinigt nicht den Botschafter, es würde den falschen Treffen. Manches hätte ich mir auch gerne anders gewünscht. Beispielsweise die Schei** mit der Hypergamie. Ich wurde selbst Opfer davon, weil ich mich zu wenig mit dem Thema beschäftigt hatte. Mein Fehler. Wenn man irgendwo mitspielen möchte, sollte man auch die Spielmechanismen verstanden haben. Hatte ich bis dahin nicht. Falls ich mal dem Schöpfer begegnen sollte, werde ich ein ernstes Wort mit ihm reden und ihm erklären, dass er sich in manchen Dingen vertan hat. Versprochen! Bis dahin gelten allerdings die gegenwärtigen natürlichen Gesetze weiter. Schlucken und das Beste daraus machen oder sich aufreiben und versuchen wider die Natur zu arbeiten? Dumme Frage von mir. Nächste Frage!

So. Nun begegne ich also einer Frau, die bereits ein Kind hat. So auch Date 1 dieser Woche. Das ist rein marktwerttechnisch betrachtet schlecht. Standpunktfrage, klar. Aus meiner Sicht ist das jedenfalls schon mal nicht gut. Für sie müsste es hingegen ein Jackpot sein (Stichwort: Was sagten wir, zeichnet nochmal einen qualitativen Mann aus?!). Kein Mann hat in der Regel Lust auf ein „Kuckuckskind“. Es gibt aber viele „Ausnahmemänner“, das sind die, die in der Regel sonst keine Alternativen haben. Deswegen sind es keine Ausnahmen, sondern eher die „Normalos“. Für die ist eine Frau mit Kind das Einzige, was für sie greifbar und realistisch ist.

Ich bin sicher eine Ausnahme von der Ausnahme. Ausnahme der „Normalos“, sozusagen. Warum? Ich habe Alternativen, wenn ich will, sogar fast auf Knopfdruck, jedenfalls wenn ich es absolut provoziere. Aber ich brauche das nicht und bin trotzdem offen für Frauen mit Kindern. Weil für mich diese ganze Marktwertschei** so ein Dummfug ist und ich mich als ein Seelenwesen betrachte. Ich fühle mit dem Herzen, nicht mit dem Kopf. Ich finde den Teil unserer gesellschaftlichen Abläufe hochgradig dumm und den Hauptgrund für großes Unglück der Meisten. Hypergamie und dieser ganze Rotz. Ich würde am Liebsten einfach nur eine liebe, moralisch integre Frau an meiner Seite haben. Gerne darf sie attraktiv sein, klar. Aber in erster Linie sollte sie moralisch einwandfrei sein, Herz und Seele besitzen. Mein Pendant. Zu finden extrem schwierig. Gelang mir in meinem Leben erst einmal. Damals war ich selbst aber noch nicht so weit, das zu erkennen. Unreife gepaart mit Unbewusstheit. Deswegen ließ ich meine damlige Partnerin ziehen. Deswegen ist daraus damals das Projekt Beziehung (Teil 1) entstanden. Und deswegen bin ich heute anders als früher, sehr viel anders. So gesehen war es eine schmerzvolle, aber notwendige und im Ergebnis sehr gute Entwicklung für mich.

Eine persönliche Botschaft an alle Menschen, mit denen ich in meinem Leben je zu tun hatte: Danke an alle Menschen, die Anteil an meiner Entwicklung bis hier her hatten. Ich denke da an ganz wundervolle Menschen. Die für mich da waren, in besonderen Zeiten. In Hochphasen, genauso wie in den Tiefs. Besonders in den Tiefs. Der größte Dank gilt meinen Eltern, die immer für mich da waren und es noch immer sind.
Ich danke den guten von Euch allen, genauso wie den schlechten Menschen meines Lebensweges. Ihr habt mich zu dem gemacht, der ich heute bin. Und ich finde mich so gut wie noch nie zuvor, so wie ich jetzt bin. Die guten von Euch verehre ich, selbst wenn ich keinen Kontakt mehr zu Euch haben sollte. Und manche tollen Menschen verliert man leider im Laufe des Lebens. Ich denke da besonders an meinen Opa, Du bist zu früh gegangen. Und den schlechten von Euch danke ich ebenfalls und lächle Euch durch meinen Rückspiegel zu!

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Zurück zum Thema: Was mich von „Normalos“ unterscheidet, jetzt in Bezug auf mein Date 1 dieser Woche:

  1. Ich habe „jederzeit“ Alternativen, wenn ich möchte. Pickup hat mein Leben definitiv auf ein neues Level gehoben. Damals schon. Und heute nochmals auf eine ganze andere Art. Was hauptsächlich an meinen „neuen“ bzw. anderen Trainern liegt. So ist beispielsweise auch Date 2 entstanden, kommt in Teil 3 dieser Serie.
  2. Ich denke dennoch anders als Andere. Eine Frau mit Kind ist für mich nicht „mehr“ oder „weniger“ Wert. Das sind Kategorien, die auf dem Datingmarkt gelten. Aber ich übernehme nicht die Kategorien der Masse für mich. Ich mache meine eigenen Regeln. Ich date nach eigenen Maßstäben und bewerte nach eigenen Kriterien, aber ich verurteile nicht pauschal.

Es hat ehrlicherweise gesagt allerdings auch meist handfeste Gründe, warum eine Frau beispielsweise schon 1 oder 2 mal verheiratet war und mehrere Kinder hat und mit keinem der Partner mehr zusammen ist. Naiv wäre es zu glauben, dass sie immer „nur Pech“ hatte, die liebe Dame. Systemisch bedingt lohnt es sich hier genau hinzusehen, wo der Fehler im Detail steckt. Es waren sicher nicht alle ihre Männer dumm, blöd, faul, missachtend oder sonst etwas. Und „einfach so“ lebt sich auch niemand auseinander, auch wenn das immer so gesagt wird. Da sind einfach 2 extrem unbewusste Menschen zusammen gewesen. Natürlich „lebt man“ sich dann auseinander. Wer ist denn „man“? Übernimm Verantwortung für Dich selbst!

Ich wünschte, ich könnte mit diesem Wissen zurück in Teil 1 reisen, besser noch weiter zurück. Meine treuen Leser wissen sicher warum… Fr. Schlange… der Grund für das Projekt Beziehung Teil 2. Es gilt aber auch hier nie zu pauschalisieren. Es gilt wachsam zu sein, die kindliche Naivität abzulegen. Und jetzt in Teil 2 bin ich soweit. Ich habe es verstanden! *Die Hände in Richtung Himmel zusammen faltend*
Und manchmal sollte man auch nicht auf Eckhart Tolle hören. Nicht alles ist immer „gut so“ wie es ist. Deshalb hätte ich mich auch nicht blind auf eine Frau mit 2 Kindern einlassen dürfen, die 2 mal verheiratet war. Es hat, wie gesagt, Gründe. Ich hätte die äußeren Umstände und ihr Umfeld stärker in meiner Entscheidungsfindung beachten müssen. Es gab klare rote Flaggen. Ich habe sie übersehen, wahrscheinlich übersehen wollen. Nicht-Danke Eckhart. Aber es sind nicht andere „Schuld“. Selbstverantwortung ist das Stichwort. Ich hatte eine Wahl getroffen. Und selbst wenn die Frau mir ein Bein abgehackt hätte, so bliebe doch die Tatsache, dass ICH mich für diese Frau entschieden hatte. Zum Glück ließ sie mein Bein ganz. Nur das Herz ist vernarbt. Aber das wird schon wieder, bin auf gutem Wege! 😉

Eine persönliche Botschaft an Eckhart Tolle

Lieber Eckhart, ich habe das noch nie so gesagt, aber heute ist es soweit: Ich respektiere Dich sehr und Du hast mir damals in meiner schwersten Zeit mein Leben gerettet. Dafür danke ich Dir von Herzen. Aber alle Gedanken immer auszuschalten und alles anzunehmen was kommt, ist nicht pauschal richtig und gut. Manche Pilze sind nämlich verdammt giftig! Auch wenn sie toll aussehen und für sie mein Spruch „Hauptsache hübsch“ absolut gelten mag. Auch wenn Du der Millionenbestseller-Autor bist und ich nur ein popeliger Blog-Autor mit aus Sicht vereinzelter Menschen angeblich wirren Phantasien (aber einem großen Herzen!), in dem Punkt bist Du weiterhin der Naive. Während ich mich weiterentwickeln durfte/musste. Dank meiner hoffnungslos kindlichen Blindheit (bedingt durch Deine Lehren) habe ich den für mich bislang giftigsten Pilz der Erde geschluckt. Das ist kein Vorwurf an Dich, ehrlich. Als positiven Ausfluss meiner eigenen Naivität gibt es jetzt einen Teil 2. Ich übernehme die volle Verantwortung für mein vergangenes und zukünftiges Handeln. Und falls Du möchtest, können wir uns jederzeit einmal treffen, um über diese Punkte ins Gespräch zu gehen und die Frage zu klären, ob immer „alles ist wie es ist“ und „gut so ist, wie es ist, weil es gar nicht anders sein kann“. Ist es nämlich nicht. 😉

Weiter im Text

Aber das bedeutet umgekehrt nicht, dass ich gezielt nach Frauen mit Kindern suche. Der Rückschluss ist unzulässig. Jetzt datet ein Mann mit all den genannten qualitativen Eigenschaft (siehe Teil 1 dieser 3er-Serie) eine Frau (egal welchen Alters), die bereits ein Kind hat, und angenommen die Frau wäre bereits jenseits der 25… und trifft auf einen Mann, der in der Blütezeit seines Lebens steht und all die oben genannten Voraussetzungen mitbringt… dann?

Dann muss ich mich schon fragen, was in den Gedanken einer Frau vorgeht, die sich nicht schleunigst so einen Typen krallt?! Wahnsinn. Aufwachen bitte. Liebe solche Frauen, ein ganz gut gemeinter Appell an Euch: Kommt bitte etwas von Eurem hohen Ross herunter. Bist du 20, okay, dann sei arrogant oder leg Deinen Fokus auf was auch immer Du für nötig erachtest. Dann tu auf Diva. Nimm Dir die Typen, die Dir nur schnellen Spaß garantieren und sonst nix auf dem Kasten haben. Aber bist Du älter, womöglich mit Kind… dann bitte… und das meine ich absolut ehrlich und wirklich gutmütig… dann bitte bitte schätze Deinen Marktwert realistisch ein! Lies Bücher zu dem Thema. Lass Dich beraten. Beschäftige Dich damit. Was auch immer. Frag mich, sicher auch eine gute Wahl. Egal was. Aber tu etwas! Ansonsten wirst Du entweder einen Typen bekommen, den Du eigentlich gar nicht möchtest und irgendwann aus purer Verzweiflung an Deine Seite holst oder aber Du bleibt die meiste Zeit Deines Lebens Alleinerziehend bzw. ab den 40ern dann für immer Solo. Wahnsinn.

Warum sie nun Fr. Distanz heißen soll?

Nun… wir sehen uns beruflich bedingt nur alle paar Monate. Das Date lief insgesamt recht zurückhaltend ab, keine Körperlichkeiten. Ich hab es aber auch nicht (mehr) nötig zu „eskalieren“. Nichts mehr davon. Ich mache das worauf ich Bock habe. Wenn ich ihre Hand halten will, dann tue ich es. Wenn nicht, dann nicht. Aber ich achte darauf, was für Signale ich bekomme. Anders als als Pickup-Anfänger. Ich sehe mich aber nicht mehr wirklich als Pickupper. Und in dem Fall gab es keine Anzeichen. Und so schlug ich ihr vor meiner Abreise noch vor, dass wir uns früher als erst in ein paar Monaten wieder sehen könnten. Und dann kam von ihr… „Naja weißt Du. Die Distanz zwischen uns ist schon sehr groß. Das sind jetzt nicht die besten Voraussetzungen, um da irgendwas zusammen zu starten. Ich möchte meinen Partner schon in meiner Nähe haben. Wir sehen uns ja dann, wenn Du das nächste Mal wieder hier bist und wir können ja auch dazwischen öfter mal privat telefonieren. Für mich ist das Tempo gerade gut so.“

Deswegen könnte Fr. Distanz auch Fr. Tempo heißen, bzw. Fr. Nicht-Tempo. Oder Fr. Schnecke? Aber ich habe mich für ersteres entschieden.

Frage von mir in die Runde: Was denken Frauen sich, wenn sie so etwas sagen?! Soll ich jetzt halb gar und lauwarm auf dem Abstellgleis warten, bis ich wieder mal oder überhaupt auf den Zug aufspringen darf? Bis der Schaffner dann in seine Trillerpfeife pustet?!

Ernsthaft?!

Jetzt verstehst Du vielleicht, warum ich meine Aspekte in den Ring geworfen habe. Alles was ich als Paket mitbringe. Jetzt ergibt sich hoffentlich ein Gesamtbild. Ich brauche niemanden. Ganz im Gegenteil. Als ich abreiste, wusste ich, dass ich am nächsten Tag vermutlich wieder ein Date haben würde („vermutlich“, weil man nie sicher sagen kann, ob es nicht kurz davor abgesagt wird). Date 2 dieser Woche. Ich bin ein Mann. Ein Mann hat Auswahl, ein qualitativer Mann! Kein Normalo. Kein Angsthase. Kein Herumsitzer. Aber jeder Mann, der einigermaßen was in der Birne hat, auf sich achtet und sich nicht gleich ins Hemd macht, wenn er auf Menschen zugehen muss… tut mir leid… derjenige hat so ein Ding nicht nötig. Was er aber noch weniger hat: Zeit zu warten. Ein Mann wartet nicht. Ein Mann macht. Nimmt sich was er für gut hält. Und wenn er es nicht bekommt, zieht er weiter.

Ich habe ihr natürlich erklärt, dass sich solche Dinge dann immer verlaufen würden, wenn viel Zeit verstreicht und ich da auch nicht fixiert sei. Es sei für mich okay, wenn eben nichts entstünde. „Wenn nicht, nicht. Ist doch okay. Wir müssen uns ja auch nicht gezwungen beim nächsten Mal wieder treffen.“

Der sofortige und geordnete Rückzug

Für mich waren ihre Worte jedenfalls ein großer Abtörner. Ich habe innerlich gespürt, wie es in mir das getriggert hat, was ich früher Dank der vielen Körbe (besonders nach Dates!) entwickelt habe: Die einzigartige Fähigkeit eine Frau sofort loszulassen (ehrlicher Zusatz: Zumindest wenn ich sie noch nicht liebe), sobald ich den Hauch von mangelnder Anziehung ihrerseits verspüre. Ich zog mich innerlich also stark zurück, was mein Interesse an ihr betrifft. Das ist wie bei einer zarten Pflanze, wenn sie gerade erst dabei ist überhaupt zu keimen… und sie dann schon verwelken soll. Passt. Sparen wir uns den ganzen Zyklus der Keimung, des Austriebs und der Blüte. Spart Energie für andere Pflanzen. 😉

Das Leben ist wie es ist und es kommt wie es kommen soll. Und mein Spruch von früher gilt ja noch immer: „Und so packe ich meine Sachen und ziehe weiter…“

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Für die Einen ist Distanz ein Grund. Für die anderen eine Herausforderung und Chance. Ich sehe nur Chancen im Leben, Fr. Schlange hat mich da dankenswerterweise aufgeweckt. Ich war (war!) Dank Teil 1 schon so und jetzt bin ich es mehr als je zuvor wieder.

Auf dem Weg zurück, bald angekommen, erhielt ich am Abend noch eine Nachricht von ihr auf mein Handy. Ob ich gut angekommen sei. Ich antwortete kurz angebunden mit wenigen Worten. So bin ich, wenn ich merke, dass es sich nicht mehr lohnt für eine Sache zu investieren: Lasse ich los. Auf Abstellgleise stellen Dich nur solche Menschen, die sich nicht entscheiden können. Die Gleise sind überall voll davon, von armen Zügen, die gerade nicht für die Deutsche Bahn im Einsatz sind. Hier geht es aber nicht um Züge, sondern um Menschen und deren Gefühle. Wir kennen nie die wahren Beweggründe, warum Menschen uns auf Abstellgleise stellen. Spielt aber auch keine Rolle. Es ist mir egal, warum eine Frau dies oder das tut. Wichtiger ist das Wissen um das Thema der falschen oder richtigen Zeitfenster (zwei meiner besten Artikel aus meiner Sicht, aus dem Jahr 2017: Philosophischer Sonntag – Über Zeitfenster im Leben und Deine Rolle darin (Teil 1 von 2) und Philosophischer Sonntag – Über Zeitfenster im Leben und Deine Rolle darin (Teil 2 von 2)).

Am nächsten Tag, gestern, erhielt ich erneut eine Nachricht. Wie es mir gehe, ob ich das gemeinsame Eis vom Nachmittag schon wieder abtrainiert hätte. Lustig, ein bisschen frech, ihr Humor ist schon gut. Passt ja alles. Ich las die Nachricht allerdings erst nach meinem Date Nummer 2 dieser Woche, mitten in der Nacht. Und da der Artikel so lange geworden ist, gibts die Fortsetzung dieses Artikels und die Story mit Date Nummer 2 dieser Woche in nächsten und abschließenden dritten Teil… 🙂

PS: Ist doch interessant, oder? Ich fahre das Interesse stark zurück – nicht gespielt -, Fr. Distanz schreibt aber trotzdem weiter von sich aus Nachrichten und fragt nach mir. Wie war das noch gleich…? Es würde sich doch „eigentlich gar nicht lohnen“, so in etwa, dass wir da etwas gemeinsam „versuchen würden“. Aber ja, immer schön warm halten. Wie alte Bratwürste in der Auslage beim Metzger. Die schon schrumpelig sind. Die mag zwar niemand wirklich kaufen. Aber manchmal kommt ein sehr hungriger Handwerker herein und ist froh, wenn er überhaupt etwas zum Beißen bekommt. Nicht wahr? Ich bin aber kein Handwerker und hungrig auch nicht. Ich habe genug zu Essen und – wenn ich möchte – auch die Auswahl zwischen anderen Gerichten. Auch solchen, deren Marktwert oberhalb von Bratwürsten liegt. Ich liebe Metaphern!

PPS: Als ich diesen Artikel gestern schon fertig stellte, kam nochmal eine Nachricht von ihr. Ich antworte wieder nur kurz. Andererseits bin ich aber auch ein Mann der klaren Worte und da sie um ein Telefonat fragte, kam ich dem nach. Es wurde ein langes Telefonat. Wir sprachen offen über alles, es war ein gutes Gespräch. Wir kennen uns ja nun auch schon eine Weile, da fallen solche Gespräche leichter. Für sie sei tatsächlich die Distanz der Hauptgrund, warum das zwischen uns aus ihrer Sicht nichts werden würde. Würde ich in ihrer Stadt wohnen, sähe alles anders aus. Sie fände mich sehr attraktiv, meine Augen und auch meine Sportlichkeit würden ihr sehr gefallen, sie fände auch meine Art gut, wie ich gekleidet sei und meine Lebenseinstellung brächte sie auch im Nachgang immer positiv ins Nachdenken. Aha, okay. Aber die Distanz verhindere für sie, dass sie überhaupt mehr investieren möchte. Ich erklärte ihr, dass das für mich vollkommen in Ordnung sei, wenn sie das so sähe. Fairerweise erkläre ich – gut gemeint für sie – auch, dass ich mich an ihrer Stelle im Leben mehr auf die Chancen konzentrieren würde als auf Hürden und Hindernisse. Aber da ich keine weiblichen Freundschaften pflege, teilte ich ihr mit, dass für mich dann die privaten Telefonate und Nachrichten zukünftig zu Ende seien. Auch die beruflichen Korrespondenzen würde ich wieder auf das reduzieren, das Berufliche. Das respektierte sie, auch wenn sie es schade fände. Ich erklärte ihr, dass ich das aus Prinzip machen würde, da ich mich grundsätzlich lieber einer Sache verschreiben würde. Nämlich meiner Partnerin bzw. der Energie auf dem Weg zur nächsten Partnerin. Ich sagte ihr auch klar, dass ich anstelle mit ihr zu telefonieren ein Date mit einer anderen Frau haben könnte. Ganz wertneutral betrachtet, brächte mich das weiter. Sie verstand das alles. Und hätte ich den Eindruck gehabt, dass sie nicht dennoch ein guter Mensch sei, hätte ich von all dem nichts erklärt. Aber ich mag sie, sie ist ein lieber Mensch. Wenn auch etwas unbewusst und vermutlich beziehungstechnisch betrachtet deshalb nicht auf meiner Wellenlänge. Sie ist schon eher „einfach“ und manchmal als Typ sogar eher negativ eingestellt. So wie die meisten Menschen. Das langweilt mich eher. Das zeigt ja auch das Beispiel mit der Distanz. Mir wäre die Distanz egal. Dann ziehe ich eben um, was ist schon dabei. Aber wenn alles immer nur Gründe sind, anstatt Herausforderungen, dann sind derartige Menschen für mich einfach nicht die richtigen. Das spüre ich selbst ja im Gespräch schon. Ich bin es auch leid, irgend eine Frau erst mental „anheben“ zu müssen, damit sie gerade aus laufen kann. Ich bin weder Missionar noch heiliger Samariter. Und so „packe ich einfach wie immer meine Sachen und ziehe weiter“, Du weißt ja. 🙂
Und nun wird es witzig, Achtung: In wenigen Monaten bin ich beruflich bedingt erneut in ihrer Stadt. Sie würde mich dennoch sehr gerne an dem Abend wieder treffen. Ich entgegnete, dass ich mich nie freundschaftlich mit einer Frau treffen würde. Ich würde Frauen daten, nicht weniger. Freundschaft zwischen Mann und Frau käme für mich nicht in Frage. Grüße an Lotusblume, Du bist die einzige Ausnahme! 😉 Sie verstand das und sagte mir, dass sie mich auch nicht nur freundschaftlich treffen wollen würde. WHAT?! Freunde… Freunde…