Ende der Geschichte mit einer potentiellen Traumfrau?

Ein kurzes Statement zur einer Frau, die bisher noch keinen Namen von mir bekommen hat. Es ist mit ziemlicher Sicherheit der letzte Artikel über sie, dann bekommt sie hier „postum“ eben noch einen passenden Namen von mir.

Ich nenne sie einfach „Frau Unnahbar“.

Zuletzt schrieb ich in diesem Artikel über mein Date mit ihr:
Date-Review zu einer potentiellen Traumfrau (?)

Was ist in der Zwischenzeit passiert?
Wir hatten letzte Woche telefoniert. Etwas überraschend für mich, nach spürbar weniger Interesse ihrerseits in den folgenden Tagen nach dem Date. Dennoch schrieb sie mir, stellte weiter Fragen, wenn auch nur so selten einfallslose Dinge wie: „Wie gehts dir?“. Im Telefonat – über eine Stunde – ging es mal wieder um dies und das. Und als es am Ende darauf hinaus lief, wann wir uns wieder sehen würden, kam sie ins Herumstammeln. „Ja, also… immer wenig Zeit… bla… ich will mich da noch mit meiner Freudin treffen… ach ja, am nächsten Tag, da hab ich einen Termin am Abend, schlecht… bla… bla… bla bla bla…“.

Ganz am Ende hab ich sie auf ein Date auf letzten Freitag gestupst. Sie sagte dann fast zu meiner Überraschung zu, nach so viel Gestammel zuvor war das für mich fast nicht mehr glaubwürdig. Aber das Telefonat ging danach in Ruhe weiter, auch wenn das „Magische“ bzw. die Stimmung nicht mehr so recht aufkommen wollte. Schade, aber ich sehe es auch nicht ein ständig mehr zu geben als die Frau. Ich ziehe mich dann irgendwann eben auch mal zurück. Wenn ich merke, dass das sonst ins Ungleichgewicht geraten würde. Und das tat es durch das wenige Engagement ihrerseits in den Tagen zuvor für mich gefühlt bereits längst.

Gut, und was passierte dann am letzten Donnerstag Nachmittag?
Haha. Ja. Ihr wisst schon, genau. Richtig getippt.
Da kam die Absage. Begründung?
Die alt bekannte natürlich. „Bla bla… mir gehts nicht so gut… bla bla… ich sag dann lieber für morgen heute schon ab… Sei mir nicht böse bitte“. Ja klar. Ohne einen Vorschlag zu einem Ausweichtermin.
Toll! Sag doch einfach zu mir: „Ich hab keinen Bock mehr auf Dich, danke, tschüss.“ Nein, das kann Frau Unnahbar nicht. Glanz und Gloria gehen eben auch mal bei einer potentiellen Traumfrau verloren. In dem Moment war das für mich so. Unaufrichtigkeit mag ich nicht. Kurz gute Besserung gewünscht und nach einem Alternativdate gefragt. Wieder nur ein „bla bla“ kam daraufhin zurück und mir war alles Notwendige klar. Und seither habe ich ihr auch nichts mehr geschrieben.

Vor allem der Spruch, dass ich nicht böse sein solle. Slapstick pur! Beim nächsten Mal haue ich einem Menschen einfach direkt mit der Faust aus dem Schwung der ganzen Schulter direkt ins Gesicht, gucke dann doof und sage: „Oh tut mir leid. Sei mir bitte nicht böse, ja?“ Ich weiß nicht woran das liegt, aber es gibt wirklich so viele Menschen da draußen, die wirklich nicht mehr alle Latten am Zaun haben. Unfassbar.

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Okay, jedenfalls geht da mein Interesse innerhalb weniger Sekunden auf 0 zurück. Warum auch nicht. Frau Unnahbar macht so sehr auf mega erwachsen und besonders, dass sie bei all ihrer Besonderheit wohl die Besonderheit in mir nicht erkannt hat.
Das macht sie für mich sehr unbesonders. Ganz unabhängig davon wie sie mich findet, mag ich es aufgrund ihrer Art auch gar nicht mehr wissen. Das ist so ziemlich der größte Abtörner für mich. Geringes Interesse einer Frau an mir hat ja seinen Grund. Danke.

Meine liebe Cousine sagt zu mir in diesen Fällen immer:

NEXT!

Ja. Da hast Du recht. Auch in diesem Fall heißt es wie immer bisher… NEXT! 🙂

PS: Die Nummer von Fr. Unnahbar habe ich inzwischen einfach ohne weiteren Kommentar gelöscht.

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Ein Sonntag aus der Fülle der gesamten Bandbreite

Ein kleiner Bericht zum gestrigen Sonntag. Der schon kein philosophischer war. Sondern einer anderer Sonntag, gespickt mit Dates. Oder auch nicht.

Das erste Date ist der Rede nicht wert.

Das zweite Date am Nachmittag war hingegen witzig. Wir lernten uns über eine Online-Single-Plattform kennen. Naja, von kennen lernen kann dabei keine Rede sein. Sagen wir mal wir haben uns dort angeschrieben. Ich hab noch einen alten Account dort und habe diesen seit vielen Monaten nicht mehr genutzt. Da sich meiner Erfahrung nach herausgestellt hat, dass die Frauen dort größtenteils nur lange Texte schreiben, aber niemanden tatsächlich kennen lernen wollen.

Im Prinzip sehe ich das inzwischen eher als Zeitverschwendung an. Nur während meiner Tage der Erkältung zuletzt, begab ich mich wieder auf die Pfade der Internet-Tugenden. Und schrieb allerlei Frauen an. Die Resonanz ist – rein quantitativ gesehen – übrigens deutlich schlechter als im Daygame. Und das ist auch der Hauptgrund für meine erwachsene Missachtung dieser Art des kennen lernens. Es ist später auf den Dates bisher immer zu stakkatoartig gewesen, für meinen Geschmack. Steril. Fast wie auf einem Bewerbungsgespräch.

Gestern war das glücklicherweise anders. Ich habe aber auch in diesem Bereich mein Game umgestellt. Weniger Euphorie auf den Dates! Also auf diesen Internet-Dates.
Sieht dann so aus:
Man trifft sich, eher so wie mit einem Kumpel. Gefühlt. Nur, dass man eher etwas mehr Wert auf Vertrauen setzt, anstatt Attraktivität. Attraktivität ist im Day- und Clubgame mega wichtig. In der ersten Phase. Da muss die Frauen denken, dass Du ein ganz toller Hecht bist, den sie da an der Angel hat. Im Onlinegame sehe ich das inzwischen ganz anders, ziemlich gelassen – fast gelangweilt.
Schlicht aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen, dass die Damen der Schöpfung auf diesem Wege schon wieder in die Tinder-Manier abgedriftet sind. Es geht vielleicht nicht ganz so schnell wie bei Tinder (wisch links, wisch rechts), aber im Endeffekt hat die Frau auch auf so einer Plattform die Auswahl zwischen tausender Männer. Nur, dass da eben ein paar Informationen zu jedem Typen stehen.
Mal ehrlich: Letztlich auch nur wisch links, wisch rechts.

Soweit zum Hintergrund.

Nun zu ihr. Sie war nervös. Sie redete wie ein Wasserfall.

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Sie fragte viel. Sie versuchte unbedingt den Gesprächsfluss am Laufen zu halten. Sie schaute abwechselnd auf ihre Kaffeetasse und dann immer wieder kurz mich an. Um zu erblicken, was ich denn von ihren Worten halte, so wirkte das auf mich. Ich merkte, dass sie in irgend einer Art interessiert war an mir. Ich merkte aber auch, dass sie eine „Langsame“ ist. So mit viel viel viel Vertrauen. Und viel viel viel benötigter Zeit. Also habe ich das getan, was ich nach mittlerweile knapp 25 Dates in den letzten Monaten ganz gut kann: Mich entspannen und zurück lehnen. Und schauen was die Zeit bringt. Mehr lauschen. Ihr zuhören, mich rausnehmen wo es möglich ist. Und mich einbringen wo es nötig ist. Für mich gefühlt mich selbst in Harmonie bringen. Harmonie mit der Situation. Da sie schüchtern ist und ich (längt) nicht (mehr), nehme ich Rücksicht auf so etwas. Also eskaliere ich nicht so hart wie sonst. Ein paar kleinere Berührungen hier und da. Und mal ein „high five“ an einer Stelle, an der es passt. Das wars. Wir standen beide unter Zeitdruck, das war von vornherein schon so vereinbart. 1,5 Stunden füreinander. Wir stellten uns schon vorher in Aussicht, dass wir uns – bei Gefallen – beim nächsten Treffen mehr Zeit nehmen würden.

Die Verabschiedung fiel von ihrer Seite sehr kurz und knapp aus. Von mir gabs ein Bussi links und eines rechts. Ich wertete den extrem kurzen Abschied nicht negativ, sondern begründete das für mich mit ihrer Schüchternheit.
Schüchtern und zugleich reden wie ein Wasserfall. Widerspricht sich das? Ist so etwas überhaupt möglich? Ja. Ist es. Es gibt zwei Sorten von schüchternen Menschen:Die, die beschämt in sich kehren, wenn sie beim Pfarrer auf dem Beichtstuhl sitzen. Und die, die ihre Nervosität mit Redefluss zu überspielen versuchen. Beide Fälle finde ich höchst lustig.
Wobei mir der erste Fall fast lieber ist. Da ich das Gespräch dann etwas mehr lenken und Vertrauen aufbauen kann. So eine Frau ist etwas leichter zu (ver)führen. Da sie sich mehr nach ihrem Gegenüber orientiert.
Die zweite Gattung hingegen hat – garnicht mal bezogen auf ihren Dating-Partner – es gefühlt einfach nur eilig mit sich selbst und will „schnell raus hier“.

Zu diesem „schnell raus hier“ fällt mir gerade noch etwas ein. Kurzer Exkurs:
Beim Daygamen gehen die meisten Pickupper sofort auf die Telefonnummer. „Hey, lass uns doch Nummern tauschen, dann können wir was für die nächsten Tage ausmachen!“, hört und sieht man oft.
Übrigens: So war ich am Anfang auch. Bis mir ein Licht aufging oder auch die Augen aufgingen! 🙂
Wichtig an diesem „schnell raus hier“ ist folgendes zu wissen: Wozu sollte man „schnell“ eine Nummer einer Frau mitnehmen, um „raus hier“ zu gehen. Wozu erst eine Nummer einer Frau bekommen, die dann erst später (!) dazu führt Zeit miteinander zu verbringen. Was für eine paradoxe Begebenheit. Sinnvoller ist es doch sofort Zeit mit der Frau zu verbringen. Wenn es beiderseits möglich ist. Das ist der Grund, warum ich lieber sofort anbiete auf einen Kaffee zu gehen. Spontan noch beim Ansprechen. Und lieber sofort ein Date für die nächsten paar Tage vereinbare. Das ist wesentlich effizienter und sinnvoller. Warum sollte man etwas, das man JETZT möchte, auf später verschieben. Unsinnig. Paradox. 🙂
Außer?! JA HALT! Außer!
Genau. Außer man ist einfach mega nervös und will „einfach nur raus hier“. Dann hat das aber nichts mit ihr oder mit sonst etwas im Leben zu tun, außer nur mit Dir selbst.

-> Arbeite an Dir selbst und an Deinen eigenen Ängsten. Nur dann kommst Du im Jetzt an. Ist mein Gedanke dazu und hat mir stets viel geholfen!

Jedenfalls zurück zur Frau, die nervös zu sein schien… Diese besagte „zweite Gattung“. Bzw. konkret zu meinem Date gestern. Sie war nett. Das kann ich sagen. Sie hat sich Mühe gegeben. Und das ist schon mal viel wert, wie ich finde.
Nach dem Treffen fuhr ich noch zu jemandem in meiner Familie. Auf einen Kaffee und ein bisschen quatschen.

Und nach ein paar Stunden kommt eine Nachricht von ihr. Mit etwa folgendem Inhalt: „Hey, es war echt nett mit Dir. Lass uns doch nochmal treffen, wenn Du auch möchtest. Und dann nehmen wir uns mehr Zeit.“

Ahja, es gibt also auch Frauen, die von sich aus schreiben. Zuerst. Von sich aus. Überhaupt schreiben. Wahnsinn.

Und dann habe ich den Abend lang gewartet, bis es 20:30 Uhr wurde. Da sie um 19 Uhr mit einer Kollegin noch zum Essen verabredet war und wir uns im Anschluss erst treffen würden. Und so fuhr ich schon mal in Richtung des vereinbarten Treffpunkts zu Date Nummer 3. Und ganz pünktlich war sie dann auch schon da. Zur Stelle.
Mit einer WhatsApp Nachricht, die da so ungefähr lautet: „Hi. Meine Kollegin kommt mit einem verspäteten Flug, so dass wir erst jetzt essen gehen.“Am Abend zuvor hatten wir noch telefoniert und sie klang völlig euphorisch. Sie freue sich auf unser Treffen, dass es endlich klappt und bla bla… haste nicht gesehn. Dann diese kurze Nachricht. Punkt 20:30 Uhr.
Das war alles. Keine weiteren Worte. Kein Anruf. Goar nüscht, würde man mancherorts sagen..

Ohne weitere Worte von mir. Nur Danke Dir!
-> Und ab dafür ins Smartphone-Nirvana!

PS: Gestern Abend hab ich mal wieder durchgefegt und 4 oder 5 Nummern gelöscht. Bei jeder einzelnen muss ich inzwischen grinsen. Ein gutes Gefühl.

Rauchen stinkt

Was für eine Erkenntnis! Aber so simpel wie sie sich anhört, ist sie auch. Rauchen stinkt. Nein, Rauch stinkt. So stimmt es. Rauchen an sich stinkt nicht. Der Rauch ist es, der stinkt.

Wie komme ich auf das Thema?
Na mein Date gestern…

Es war so mega unsexy, als sie ihre Dreh-Packung rauszog. Oder wie man dieses Ding nennt. Das ist so sagenhaft unsexy. Ehrlich. Das hat was von einem minderbemittelten Süchtigen. Ja gut, ist ja auch so. Minderbemittelt. Also wenig bemittelt. Wenig Mittel. Kein Geld. Und süchtig. Warum kein Geld? Ja gut, die Packung zum selbst drehen kann sie sich noch leisten. Sogar so ein schickes (?) Etui hatte sie dazu. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt. Eine Art Beutel, in das genau die Tabak-Packung passt. Und vorne ein zusätzliches Einsteckfach für die Filter und die Papers.

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Aber ehrlich mal. Nur weil ich um einen Haufen Hundekot eine rote Schleife drum rum mache, riecht er immer noch nach Exkrementen und sieht immer noch… Verzeihung… „Scheiße“ aus.

Ich verstehe das ja, wenn man als Mann mit ner Flasche Bier am Bahnhof rumlümmelt. Und sich dann seine Kippe dreht, weil es sonst nicht mehr für das kleine Pennergold reichen würde. Da ist das schon in Ordnung. Selbst drehen und Billigbier. Das passt. Das ist authentisch. Das ist ein Lifestyle!

Aber sie? Sie hat immerhin einen ganz ordentlichen Job in einer Kanzlei. Sie erzählte etwas von 2700 Euro brutto. Und wohnt noch dazu in einer WG. Also ehrlich mal… mit so viel Kohle im Monat kaufe ich mir den nächsten Trump-Tower! Und spende den Rest noch an meine Konkurrenz.

Wir unterhielten uns über Essen. Ein gutes Thema für mich. Essen liebe ich, die Esskultur ist so vielfältig auf der Erde. Es gibt so unglaublich viel auszuprobieren und zu entdecken. Gut, sie isst wohl auch ganz gerne. Im Gegensatz zu mir sieht man ihr das auch an. Was ja in Ordnung ist. Erstmal. Soweit zumindest.

Als ich sie fragte, ob sie kochen könne…? Ja… soll ich ehrlich zitieren was sie sagte? Wirklich?
Eigentlich ist es doch klar, oder? Eine junge Frau in einer Stadt. In einer WG. Raucht. Und isst gerne. Reicht doch um allerlei Schubladen aufzumachen. Oder etwa nicht?

Ihr könnt sie alle aufmachen. Jede einzelne wäre richtig. Aber gut… um für Vollständigkeit zu sorgen, zitiere ich sie:
„Kochen kann ich gar nicht. Das macht mein WG-Mitbewohner immer. Ich kann aber dafür ganz gut Salate machen. Ansonsten mache ich mir immer fertig essen.“

Na gut, Salate kann sie machen. Aber meint sie damit kochen?! Kocht man Salat? Gute Idee, muss ich mal ausprobieren. Eisbergsalat, Grünsalat, Lollo Rosso und Feldsalat einfach in einen Topf mit Wasser, auf mittlerer Stufe ca. sagen wir… 15 Minuten leicht köcheln lassen? Mit oder ohne Salz?
Pfui!
Selbst wenn jetzt der Schuhbeck mit seinem Ingwer dazu kommt. Das ist doch dann immer noch pfui! Aber gut, von mir bekommt sie dafür drei Michelin Sterne. Da bin ich mal nicht so.
Ähh nein! Pfui! Und dabei bleibts!

Aber fassen wir zusammen:
a) Sie raucht
b) Sie hat ein paar Kilo mehr auf den Rippen (oder Hüften)
c) Sie kann nicht kochen und isst zu Hause stattdessen Fertiggerichte
d) Sie trinkt an den Wochenenden gerne mal ein paar Cocktails

Quizfrage von mir:
Hängen a, b, c und d vielleicht sogar direkter miteinander zusammen als man denkt?!
Ist da Eines für das Andere verantwortlich. So eine Art Teufelskreis? Denkbar? Denkbar!

Ähhhhh… Moment. Ich überlege kurz…
JA! 😉

Als ich sagte, dass ich zwar gerne koche, nur eben nicht gerne nur für mich alleine, interessierte sie sich kurz dafür wie ich das denn stattdessen so handhaben würde mit dem Essen.
„Nun“, begann ich mit meiner kurzen und einfachen Geschichte, „ich gehe oft draußen essen, oft gerne asiatisch. Da wird zwar auch mal Glutamat rein gepackt, aber ich habe meine Adressen, da ist das Essen ganz lecker und frisches Gemüse mag ich einfach gerne!“.

„Aber das kostet doch einen Haufen Geld?“, fragte sie fast schockiert.

Was bleibt mir da anderes übrig als still zu werden, den Kopf leicht zur Seite zu neigen und sie anzulächeln.
Einen Haufen Geld???

a) Ich rauche nicht
b) Ich habe keine paar Kilo mehr auf den Rippen (also esse ich auch keine teuren Süßigkeiten oder Säfte, das unterstelle ich ihr einfach mal!)
c) Ich kann kochen, und wenn ich das tue, dann koche ich frisch. Und Gemüse ist billiger als Fertiggerichte! Dazu stehe ich!
d) Ich trinke keinen Alkohol. Also besaufe ich mich am Wochenende nicht. Das ist extrem günstig.

Quizfrage von mir:
Sehr vereinfacht, aber welcher Lebenswandel ist günstiger:
Ihre a’s, b’s, c’s und d’s oder meine 4 – 5 Asia-Imbiss-Besuche in der Woche?!

Das alles zusammen hat mich echt mal völlig aus der Lust gebracht. Am meisten aber als sie vom Rauchen zurück kam. Ich bin ja extra nicht mitgegangen, wer bin ich denn. Sicher kein (Zigaretten-)Pausen-Clown. Denn als sie zurück kam… hat es einfach nur nach Rauch gestunken. Man kann doch wenigstens schnell nen Kaugummi einwerfen oder?

Und alleine ihre Frage zuvor: „Stört es Dich, wenn ich jetzt rauche?“
Was soll ich da antworten als bekennender Nichtraucher?

Na dann, guten Appetit. 🙂

PS: Mir geht es wirklich nicht darum abzulästern über sie. Ich kenne sie ja nicht weiter. Das hier schreibe ich einfach, weil es meine Gedanken sind. Und weil es wieder mal eine kleine Geschichte aus meinem Leben ist. Über die ich erstaunt und verwundert bin. Obwohl mich so langsam doch eigentlich gar nichts mehr erstaunen und verwundern dürfte, oder? Nee, eigentlich nicht.
Ich schreibe hier, um selbst zu reflektieren. Und mir für die nächsten Male einfach klar zu werden, ob ich eine rauchende Frau überhaupt nochmal daten möchte. Ich sollte es einfach lassen.

PPS: War für mich irgendwas lehrreiches dabei, gestern? Ja klar. Immer. Bei jedem Date. Ich war noch nie so wenig angetan von einer Frau. Konnte das (kurze) Treffen relativ nüchtern durch laufen lassen. Keine Aufregung. Eher langeweile. Aber das ist gut so. Jedes Date ist ein gutes Date. Dann weiß ich die nächste Frau auf dem nächsten Date einfach wieder mehr zu schätzen. Schlechter gehts nämlich fast nicht mehr.

PPPS: Für heute Abend wäre ein anderes Date angestanden. Wäre. Ja warum „wäre“? Meine treuen Leser werden es schon ahnen. Sie ist krank geworden. In die Arbeit kann sie gehen, hat sie mir geschrieben. Aber es gehe ihr nicht gut. Nur das Date muss sie leider absagen, wir könnten das dann nächste Woche machen.

Moment mal, gestern hatte ich doch auch ein Date? Ja! Und? Was und?
Ja und?
Achso! Stimmt. Ich war auch krank und bin es immer noch. Erkältet. Ja und?
Nix und!
Aber hey, wenn ich mich nicht komplett täusche und das geträumt haben sollte, dann hatte ich gestern ein Date. Obwohl ich gekränkelt habe? Ja! Hmm…

Der alltägliche Wahnsinn geht einfach weiter… *kopfschüttel*

Jahresrückblick 2016 – Teil 2 von 2

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Auf in Teil 2 meines Jahresrückblicks! Viel Spaß! 🙂
Teil 1 gab es gestern (Jahresrückblick 2016 – Teil 1 von 2).

Ich würde mich inzwischen selbst als einen Menschen beschreiben, der seinen Charakter so tiefgreifend verändert hat, wie es eigentlich gar nicht möglich zu sein scheint. Nicht mal eben kurz ein „für Dich stelle ich mich um“. Sondern ein „das bin jetzt einfach ich“. Es ist möglich seinen Charakter zu verändern. Aber es kostet Mut und viel Zeit. Das Ergebnis ist in meinem Fall jeden Aufwand wert. Ich bin so ausgeglichen und ruhig in und mit meinem Leben geworden, dass ich in letzter Zeit öfter von fremden Menschen (meist Frauen) hörte: „Du bist schon ein sehr ruhiger Mensch.“
Das höre ich dann meist während der Dates, wenn es schon etwas persönlicher und vertrauter wurde. Wenn ich hingegen noch in der Ansprechphase bin, also im Daygame oder Clubgame, dann höre ich oft das Gegenteil. Woher denn mein Mut komme. Und ob ich immer so selbstbewusst sei. Das zeigt mir, dass ich beides kann. Energie nach außen zu bringen, um Frauen anzusprechen. Und Energie in mir wirken und ruhen zu lassen, wenn ich mit einem Menschen vertraut bin.

Meine Familie sagt zwar immer mal wieder gerne zu mir: „Du redest zu viel. Keine Frau kann Dich ersthaft wollen bei Deinem vielen bla bla bla.“
Die Frauen sagen nur das Gegenteil zu mir. Lustig eigentlich. Da sieht man mal, dass man unterschiedlich wahrgenommen wird und sich auch selbst unterschiedlich verhält. Zuhause mit der Familie und unter Freunden rede ich einfach drauf los wie mir der Schnabel gewachsen ist. Da bin ich weiterhin der, der ich immer war. Draußen hingegen sehe ich mich in einer anderen Rolle. Und ich möchte meine neue Rolle auch zu meinem generellen Leben machen.

Mein Rekord liegt bei 42 Approaches in einer Woche, in der KW 32. Mein Ziel für das neue Jahr ist erstmal 43 in einer Woche und danach noch mehr. Ich habe jetzt das Handwerkszeug gelernt oder mir selbst beigebracht. Jetzt ist es umso mehr an der Zeit den Werkzeugkasten auch konsequent einzusetzen.

Was war das „Schlimmste“, was mir in 2016 beim Pickuppen passiert ist? Das werde ich oft mal gefragt. Also richtig schlimme Dinge sind mir nie widerfahren. Ich hab noch von keiner Frau eine gedonnert bekommen. Nach mir wurde auch noch nicht getreten. Ich wurde nicht bespuckt. Solche Dinge sind was für Hollywood. Die Realität sieht so aus:

„Mensch, das ist total cool von Dir, dass Du mich so ansprichst. Endlich mal ein Mann mit Mut. Und Du hast das echt charmant gemacht. Leider hab ich einen Freund. Aber bitte mach weiter so. Die Richtige wird für Dich kommen und deshalb sprich weiterhin Frauen an!“

„Leider“ hat sie einen Freund. Hehe. Ja. Höre ich tatsächlich öfter mal. Das „leider“ ist meistens nicht mit im Satz, aber kommt schon vor. Sagt auch viel aus. 🙂

Das „Schlimmste“ was mir also widerfährt sind die Situationen, in denen eine Frau einfach weiter geht, ohne mich zu beachten. Keinerlei Gefühlsregung. Da kommt man sich etwas komisch vor. Beim ersten Mal war das echt komisch. Ich dachte sie würde mich nicht hören können und hab auch noch gefuchtelt und gefragt, ob sie taub sei. Bis mir klar wurde, dass sie einfach eine Ziege war. Mähhh.
„Schlimm“ sind auch die manchmal echt fiesen Körbe, wobei fies für mich dann fies ist, wenn sie einfach überhaupt nicht zu schätzen weiß, dass es echt Mut kostet eine Frau charmant anzusprechen. Ich spreche nicht von diesen Checker-Typen mit ihrem „hey Mädchen, Du bist geil!“, da ist mir das schon klar. Aber von einem gut gekleideten, gepflegten und durchaus charmanten Mann angesprochen zu werden… da kann man meiner Meinung nach zumindest nett „nein danke“ sagen. Aber so sind viele unserer Tussis eben. Und dementsprechend werden diese Tussis dann auch ihr (Un-)Glück finden. Ich tippe nämlich, dass diese Tussis dann genau den Typ „hey Mädchen! Du bischt geil!“-Mann abbekommen werden. Das ist dann Euer Problem, liebe Tussis, nicht mehr meins. 🙂 Darum bin ich froh um all die Frauen mit Würde, Anstand und wahrer Größe. Euch gibt es noch. Und ich begegne Euch auch zwischendurch mal, wenn auch sicher nicht täglich .
Was ist sonst noch schlimmes passiert?
Nun, die vielen Körbe, die andere Menschen drum herum mitbekommen. Die waren anfangs auch sehr schlimm. Wenn 20 Menschen sehen, dass Du direkt einen Korb kassierst. Dann ist das nicht so mega cool. Aber man wächst daran. Mehr als durch jede Beförderung im Job. Mehr als durch jeden Schulterklopfer der eigenen Eltern oder von Freunden.

Und was war das „Schönste“, das ich bisher erlebt habe?
Puh. Echt unendlich viele Situationen. Die Frauen, die ich anspreche, sind alle samt schon hübsch bis sehr hübsch. Nichts unter 5,5 oder 6. Ein Date hatte ich im Juli mit einer Frau, ihr würde ich fast eine 10 geben. Die 10 bekommt von mir normal niemand. Sie auch nicht, aber wenn es etwas geben sollte, was die Skala eigentlich hätte sprengen können, dann sie. Sie war die mit Abstand hübscheste Frau, die ich in meinem Leben je persönlich gesehen habe. Ich rede nicht von „im Fernsehen gesehen“. Sondern live, echt, in bunt und Farbe und neben mir.
Mit ihr durch die Straßen zu laufen, Händchen haltend, hatte schon etwas unendlich Anmutiges an sich. Solche Blicke bekommt man nicht mal wenn man mit einem Ferrari durch die Straßen fährt. Ob ich auf Dauer damit so leben möchte, dass sich jeder Mann auf der Straße nach mir umblickt, weil ich so eine Frau neben mir habe, weiß ich nicht. Das war schon gespenstisch. Ich hatte das Gefühl, dass jeden Moment die Paparazzi irgendwo aus der Hecke kommen. Wirklich. Genau so war es.
Es war für mich eine unendlich wichtige Referenzerfahrung. So eine Frau zu daten. Und für die Neugierigen unter Euch: Ja, und auch so eine Frau zu küssen… 🙂

Und was war das „Kurioseste“, das ich bisher erlebt habe?
So richtig kurios war eigentlich gar nichts, bei genauerem Betrachten. Alles lief eigentlich so gesehen ganz „normal“ ab. Aus heutiger Sicht. In den einzelnen Situationen hingegen gab es natürlich schon Merkwürdigkeiten, die unglaublich sind. Aber dafür gibts ja meine vielen Artikel hier. 🙂
Nicht wirklich kurios, aber inzwischen bin ich so weit, dass ich Kumpels und Freunden helfen kann Frauen kennen zu lernen. Letztens war ich mit einem Kumpel zum Clubgame unterwegs und ihm gefiel ein Mädchen. Also hab ich sie angesprochen und das Gespräch so verlaufen lassen, dass die zwei zueinander finden. Und sie haben zueinander gefunden. Wenn auch nur für eine Kurzfristigkeit, aber das ist nicht in meiner Hand. Ich bin glücklich darüber, dass ich meinen Teil zur Freude anderer Menschen beitragen kann. Das reicht mir.

Und was war das „Lehrreichste“, das ich bisher erlebt habe?
Definitiv die eigenen Grenzen auszutesten und sie auch zu verschieben. Grenzen existieren nur in unserem Kopf. Hinter den Grenzen existiert eine Freiheit, die jeder von uns alleine dadurch erlangen kann, dass er seine eigenen Grenzen erstmal nur feststellt. Und sie danach im nächsten Schritt ein klein wenig verschiebt. Das geht. Jeder für sich. Jeder hat andere Grenzen. Aber Freiheit kennt keine Grenzen. Und das war für mich das Lehrreichste. Du kannst auch mitten am Tag in einem belebten Cafe eine Frau ansprechen und Dir einen Mega-Korb abholen. Kein Problem. Eigentlich nicht. Es sind nur die eigenen Gedanken, die diese Situation so „unerträglich“ erscheinen lassen. Es war doch nur ein Korb. Das ist alles. Und bevor ich sie nicht angesprochen habe, war es eben (noch) kein Korb.
Inzwischen ärgern mich Situationen sehr, wenn ich sie auslasse. Also wenn ich eine Frau sehe, die mir gefällt und ich es nicht tue. Sie also nicht anspreche. Das geht gar nicht!!! Das kommt aber inzwischen auch fast nicht mehr vor. Jede Frau, die ich ansprechen möchte, spreche ich an. Aber in mir staut sich etwas auf, wenn ich zögere. Bis ich es dann tue und sie anspreche. Dann bin ich befreit. Also die Körbe sind inzwischen total egal geworden. Nicht anzusprechen tut hingegen weh. Das ist eine völlige Verdrehung der ursprünglichen Wahrnehmung. Es ist aber inzwischen meine Realität geworden. Gut so.

Und was war das „Lehrreichste“ auf Dates, das ich bisher erlebt habe?
Es gibt da gar kein einzelnes Ereignis. Aber das was ich am meisten gelernt habe ist die Nervosität abzulegen. Vor dem Date, wenn noch Zeit ist gehe ich zum Beispiel vor dem Date noch approachen. So kann ich Pausen sinnvoll nutzen und füllen. Praktisch. Aber besonders auch im Date. Es ist klasse zu wissen, dass man mit der Situation gut umgehen kann. Man ist gelassen. Man weiß, dass das hier nicht „mein Leben“ ist. Es ist ein Date. Und vermutlich das letzte. So wie meistens. Aber das ist okay so. Und deshalb kann ich ganz entspannt sein. Mit Abstand das Lehrreichste ist es aber bewusst und gezielt eskalieren zu können. Ich schrieb hier schon öfter drüber. Bewusst eskalieren heißt einfach in einer Begegnung, auch schon vor dem ersten Date, klar zu sub-kommunizieren. Die Frau muss wissen was das hier soll. Kein Weichei-Getue von mir. Sondern sie soll und darf klar wissen, dass das hier etwas zwischen Mann und Frau ist. Das ist enorm wichtig. Streicheln, küssen, Händchen halten. Solche Dinge. Extrem wichtig, sonst verschwendet man unendlich Zeit.
Aus der Familie und selbst aus meinem Freundeskreis sagten Menschen zu mir immer wieder mal: „Geh es ruhiger an. Gib nicht so viel Gas von Anfang an.“
Ich kann dem inzwischen entschieden widersprechen. Meine erste und einzige wirkliche Beziehung zu einem Mädchen, die vor ca. 2 Jahren auseinander ging, begann genau so. Und damals hatte ich verflucht nochmal keine Ahnung vom Pickuppen. Es war einfach in mir drinnen. Ich sah dieses unendlich süße Mädchen und war fasziniert ab der ersten Sekunde. Sie war so frei und herzlich. Für sie zählte ab der ersten Sekunde nur ich. Und sonst nichts. Und es war absolut richtig sie am ersten Tag zu küssen. Wenige Stunden später fragte sie mich: „Sag mal, sind wir jetzt eigentlich zusammen?“ Wenn ich daran denke, dann bekomme ich auch jetzt noch Gänsehaut bei dem Gedanken an damals und an sie. Ja, so einfach war das. Ab dem Zeitpunkt waren wir zusammen. Und ich teilte ab der ersten Minute alles mit ihr. Und darauf bin ich wahnsinnig stolz. Dass es von Anfang an so lief wie es lief. Und ich bin stolz auf jede Minute mit ihr und stolz auf sie.
Warum erzähle ich das?
Weil ich davon überzeugt bin, dass echte Gefühle keine Wochen brauchen. Und keine zwei oder drei oder fünf Dates. Wenn es „die Richtige“ ist, dann ist ein Date genug um „zu wissen“. Oder besser gesagt um „zu fühlen“.
Deshalb ist das Eskalieren so wichtig. Nur so kann man ganz schnell herausfinden, ob die Frau mehr für einen empfindet als einen Mann nur ein bisschen als dämlichen Zeitvertreib anzusehen. Der Kuss ist eine erste Hürde. Die im Übrigen alleine genommen auch noch nichts zählt, wie ich festgestellt habe. Aber es ist dann beim zweiten Treffen klar, dass es nicht wieder so ein Kaffeeklatsch wird wie sie es mit allen anderen Typen haben kann. Eskalation ist ein Zeichen von Männlichkeit. Und das ist mir wichtig.
Was übrigens nicht heißt, dass man jede Frau beim ersten Date küssen sollte. Es ist kein „muss“. Aber wenn man selbst etwas für sie empfindet, dann sollte man versuchen herauszfinden wo die Wahrheit liegt. Und die Wahrheit ist die Frage, ob sie Interesse an mir hat oder nicht.
Deshalb bin ich davon überzeugt, dass eine frühe Eskalation (so wie es die Date-Profis und Pickupper auch beschreiben) nur gut und richtig ist. Kein Mensch sagt, dass man weiter gehen muss beim ersten Date. Dazu bin ich gar nicht der Typ. Etwas bin ich mir selbst schon noch wert! 😉 Aber es kann auch nicht sein, dass man der nette Kumpel von nebenan ist, mit dem die Frau nach Lust und Laune mal zum Kaffee trinken geht. Nein danke. Keine Freundschaften zwischen Männer und Frauen. Nicht für mich.

Gehe ich nur nach dem Optischen?
Nein nein. Sicher nicht. Ganz im Gegenteil. Ich achte sehr gesund und bewusst auf die inneren Werte einer Frau. Die meisten Frauen haben keine, das kann ich heute getrost sagen. Da gibt es keine Werte. Es gibt ein paar antrainiere Verhaltensmuster. Aber keine echten Werte. Das macht das für mich oft auch so unnötig schwer. Weil ich nach Werten Ausschau halte. Und oft merke, dass außer Job und Geltungssucht nicht viel hinter der Fassade steckt.

Und ein guter Jahresrückblick sollte auch einen Jahresausblick beeinhalten. Der folgt dann morgen…!

Und bevor dieser Artikel zu Ende geht…

Vielen Dank liebe Frauen für dieses gemeinsame Jahr mit Euch. Vielen Dank für die vielen Gespräche mit Euch. Mit Euch meine ich die vielen Frauen, denen ich täglich draußen begegne. Ihr könnt so hart sein. Und das hat mich härter gemacht. Ihr könnt aber auch so weich sein. Und das hat mich weicher gemacht. Ihr inspiriert mich jeden Tag besser zu werden. Eure vielen Körbe sind mein Antrieb immer weiter zu machen. Eure vielen positiven Reaktionen und die Erfolge zeigen mir dagegen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich danke Euch, auch wenn ich die meisten von Euch nie wieder sehen werde (außer die Frauen, die ich schon zum zweiten oder dritten mal angesprochen habe, ohne es zu merken – haha!). In jeder Interaktion steckt etwas Einzigartiges und Tolles. In jeder, davon bin ich überzeugt. Daher genieße ich meine Zeit mit Euch so sehr. Ich genieße dadurch einfach mein Leben.

Natürlich ein großes Danke an alle meiner Leser! Ich will hier nicht zu viel schleimen. Aber es gibt ein paar treue Leser und ein paar Follower. Und es ist schön, wenn ich Euch ein Stück meines Lebens mitnehmen kann.

Und jetzt noch ein paar persönliche Worte. Sie kommen besonders aus dem Herzen.

Ich habe viele soziale Kontakte aufgebaut, unter anderem einen Menschen in den letzten Monaten kennen gelernt, mit dem ich mich echt angefreundet habe. Inzwischen sehen wir uns mehrmals die Woche. Du bist ein cooler Typ. Ich mag Dich und das weißt Du, danke für die Zeit und die vielen gemeinsamen Runden in der Stadt! Du hast mich im Sommer oft motiviert, meistens täglich. Zu einer Zeit, in der ich eigentlich noch völlig am Boden war. Du hast eine positive Ausstrahlung und Energie. Nicht nur dafür danke, sondern dafür, dass Du diese Energie mit mir teilst! Auch wenn Du zwar ein Checker bist, aber das wird sich im Laufe der Jahre schon noch ändern… Du wirst auch mal älter…! 😉

Außerdem vielen Dank auch an meinen Wingman, mit dem ich teilweise zwei oder drei mal pro Woche draußen herum hänge. Bargame, Clubgame. Du bist so einzigartig. Du bist ein Unikat. Danke für Deine Art und Dein Vertrauen mir gegenüber. Es ist schön, dass wir den Kontakt so aufbauen konnten. Danke, dass Du gerade am Anfang oft noch so geduldig Geschichten aus meiner Vergangenheit über Dich ergehen hast lassen. Im Sommer war ich echt noch mega down. Du hast den größten Anteil daran, dass ich heute wieder gerade stehen kann. Weil Du mich überall hin mitgenommen hast, in Deine Welt. Zum Teil wurde es dann auch meine Welt. Heute gehe ich in einen Laden und die Leute kennen mich und die Menschen freuen sich mich zu sehen. Dafür Danke Dir!

Danke an meinen besten Freund. Du weißt, dass Du gemeint bist. Du hast Dir schon verdammt viele Frauen-Geschichten von mir anhören müssen in den letzten Monaten. Teilweise kanntest Du die Namen der Frauen meiner Dates besser als ich. Besonders in den Wochen, in denen ich 4 Dates hatte. Du bist ein prima Manager! Danke für Deine vielen tröstenden und aufopfernden Worte. Es gab immer viel zu lachen mit Dir. Nicht nur beim Fifa spielen! Du hast selbst eine harte Zeit zuletzt durchlebt und durchlebst sie immer noch. Ich werde genauso immer für Dich da sein! Ich hab Dich lieb! 🙂

Danke auch an eine besondere Frau, zu der der Kontakt nie völlig abgebrochen ist. Du weißt, dass Du gemeint bist. Danke, dass Du mich auf einige Treffen mit wirlich liebenswerten Menschen mitgenommen hast. Du hast in mir einen Stein ins Rollen gebracht und mich ermutigt. Danke für Deine stetige Ehrlichkeit mir gegenüber. Durch Dich bin ich dem Buddhismus näher gekommen. Und damit näher zu mir. Das war zu einer Zeit, in der ich völlig depressiv war. Ich war sicher mega anstregend und echt eine Belastung damals für Dich. Du weißt aber, dass ich Dich immer sehr geschätzt habe. Und das bis heute tue. Mehr als je zuvor. Du bist eine tolle Frau mit wahnsinnig viel Energie. Sei weiterhin so liebenswürdig als Mama für Deinen Familie da. Du machst das prima! Respekt! Danke für alles und ich freue mich immer, wenn wir telefonieren oder uns auch mal wieder sehen können.

Danke an die vielen Menschen in meiner Familie. Ihr seid alle so unterschiedlich. Jeder auf seine eigene Art ist etwas Besonderes. Danke für Eure Art mit meinem jetzigen Leben so offen umzugehen und mich so zu akzeptieren wie ich inzwischen bin. Und mich meinen Weg gehen zu lassen. Ohne Druck und mit Verständnis. Eines Tages werde ich auch wieder mehr Zeit mit Euch verbringen, das wird dann der Fall sein, wenn eine Frau an meiner Seite ist, die unter anderem auch auf Familie und Geborgenheit wert legt. So wie es einmal war. Genau wie ihr viele wundervolle Kinderchen habt, so möchte ich das auch. Ich bin auch nur ein Mensch wie jeder Andere. Daher… werden wir sicher wieder mehr zusammen kommen. Irgendwann. Vielleicht auch mit meinen Kindern. Wer weiß. Gegenseitige Besuche bei ihrer Familie oder eben in unserer. Eine Frau mit Werten ist in der jetztigen Welt nur kaum zu finden, aber ich bin dran und ich werde es schaffen! Was sind schon 21 Dates? Es gibt 7 Milliarden Menschen auf der Welt. Davon ist die Hälfte weiblich. Ich hab also echt noch einen ganzen Batzen vor mir und noch viele Steine zu schleppen. Da wird schon noch die Richtige dabei sein, die mich will. Und ich sie. Also bleibt cool und habt Geduld mit mir! 😉

Danke an meine Freunde und Kumpels. Ich kann Euch fast unmöglich alle einzeln hier aufzählen. Aber ich bin um Euch dankbar und froh. Und aus jedem Kumpel kann auch ein Freund werden. Also immer herzlich willkommen! 🙂

Danke auch an alle ehemaligen Kumpels und gedachten Freunde. Mit Euch habe ich nichts mehr zu tun. Weil ich Euch vielleicht nicht mehr cool genug bin. Oder zu ehrlich. Oder komisch. Oder was weiß ich. Ich bin froh, dass Ihr inzwischen nicht mehr Teil meines Lebens seid. Heuchler brauch ich nicht. Danke für alles bisher. Und danke, dass wir nichts mehr miteinander zu tun haben. Auch wenn ihr das hier wahrscheinlich sowieso nicht lesen werdet, so desinteressiert wie ihr am Leben oder zumindest an meinem Leben seid. 😉

Ein besonderer Dank an meine Eltern. Ich liebe Euch. Damit ist alles gesagt!

Jahresrückblick 2016 – Teil 1 von 2

Das Jahr geht im zwölften Monat auf den einunddreißigsten Tag zu. Zeit für das, wofür es am Ende eines Jahres für gewöhnlich Zeit ist. Für Jahresrückblicke. Und so einen gibt es hier auch.

Zuerst aber eine wichtige Zwischenmeldung. Sozusagen als Live-Ticker:
Gestern ging mein 150. Artikel online! WAHNSINN!!!

Nun freue ich mich selbst ganz besonders auf meinen eigenen Jahresrückblick. Warum?

Weil ich ein bisschen was zur Statistik sagen werde. Zu meiner ganz persönlichen Statistik seit meinem Beginn mit dem Pickuppen. Ich habe mir meine Dates in meinen Kalender notiert. Ich habe mit notiert wieviele Frauen ich angesprochen habe und wieviele Nummern ich bekommen habe.
Nur eines vorneweg: Ein bisschen ist so eine Statistik auch immer nicht ganz die Wahrheit. Denn es ist schwierig für sich selbst eine Zählweise zu finden, die „die Wahrheit“ abbildet. Deshalb gilt für diesen Artikel, wie für alle meine Artikel und genau genommen wie für alles in meinem Leben und im Leben aller Menschen: Es ist niemals DIE Wahrheit. Es ist stehts MEINE bzw. DEINE Wahrheit.
Beispiel: Ich spreche eine Frau im Kaufhaus an, sie hält ein Parfüm in der Hand. Ich sage: „Oh, den Duft kenne ich gar nicht. Ist der eher leicht oder schwer?“ Und dann kommt zurück: „Keine Ahnung, weiß ich nicht. Bin in Eile, wollte nur kurz nach dem Preis schauen.“ Dann dreht sie sich um und geht.

Das ist jetzt ein fiktives Beispiel. Aber soll ich das tatsächlich als einen Approach zählen? Hm… Oder zählt ein Approach erst als ein Approach wenn ich bis zum Ende durch eskaliert habe? Das heißt die Absicht klar wurde, dass ich sie treffen möchte? Bzw. zumindest die Absicht klar wurde, um was es hier geht?

Gute Frage, gell. 🙂
Also fang ich lieber mit der Statistik an und sage danach was dazu.

Meine Aufzeichnungen beginnen im Juli 2016. Genau genommen am 7. Juli 2016. Es war der erste Tag, an dem ich explizit nur deshalb raus gegangen bin, um Frauen anzusprechen. Ein paar mal habe ich das schon vorher gemacht, Frauen angesprochen, jedoch eher nebenbei.

Der erste Tag startete mit 4 Frauen, wovon eine ein spontanes Date war. Guter Einstieg für einen Pickupper. Damals hab ich aber auf das sofortige spontane Date noch gar keinen Wert gelegt. Das war noch nicht in meinem Werkzeugkasten drinnen, es ergab sich tatsächlich spontan. Heute versuche ich das immer sofort zu integrieren, in jede Interaktion („Hey, lass uns doch für ein paar Minuten da vorne noch auf einen Kaffee gehen. Komm mit, die machen den besten Kaffee der Stadt!“).

Erst mal ohne viele Worte hier also meine Statistik nach Kalenderwochen, wobei die KW52 logischerweise noch nicht zu Ende war, als ich die Statistik erstellt habe. 🙂

2016-12-30

Und hier nochmal im Textformat:

KW Approaches Nummern Dates
KW27 18 5 1
KW28 9 1
KW29 16 2 1
KW30 30 9 3
KW31 35 5 2
KW32 42 9 2
KW33 26 2
KW34 22 7
KW35 17 4 1
KW36 19 2 4
KW37
KW38
KW39 1
KW40
KW41 2 2
KW42 4 1
KW43 8 4 1
KW44 5 2
KW45
KW46
KW47 2 1
KW48 9 3 1
KW49 22 2 1
KW50 14 5 2
KW51 20 4 1
KW52 10 0

Macht in der Summe 330 Approaches, zu 70 Nummern und 21 Dates!

Keine Statistik taugt etwas, wenn man sie nicht erklärt. Also gibts von mir ein paar Kommentare dazu.

  1. Ich habe nicht jedes Ansprechen als einen Approach gezählt. In vielen Fällen hat die Frau es total eilig oder wird im Gesprächseinstieg abgelenkt. Manchmal kommt auch einfach ein Freund hinzu, so dass ich dann nicht weiter mache, sondern smart aus dem Gespräch raus gehe. Ich zähle so etwas nicht als Approach, denn zu keinem Zeitpunkt hat ihr klar sein können, dass ich sie kennen lernen will. Was folgt daraus?
    => Ich habe wesentlich (!) mehr Frauen angesprochen, als diese 330.
    Ich würde sagen… fast doppelt so viele. In vielen Alltagssituationen habe ich auch Frauen angesprochen, ohne dass ich mir mehr mit ihnen vorstellen hätte können. Es ging mir dabei immer um das Üben, Üben, Üben. Ansprechen im Kaffee, ansprechen an der Supermarktkasse, ansprechen im Aufzug. Egal wo. Gerade am Anfang habe ich Menschen oft einfach nur nach der Uhrzeit gefragt. Ziel dabei ist es, dass man die Ansprechangst ablegen lernt. Es geht darum Interaktionen zu üben. Oft setze ich mich auch einfach so zu einer Frau in einem Kaffee oder in einem Imbiss  und spreche mit ihr, obwohl ich sie nicht attraktiv finde. Es geht einfach um die Interaktion. Resultat heute ist, dass ich (auf meinen Dates) ständig gesagt bekomme: „Es ist echt unglaublich wie die Zeit mit Dir vergeht, man kann sich mit Dir echt über alles unterhalten.“ Bingo. Übung macht den Meister.
    Aber ganz oft ist es auch so: Ich sehe eine Frau, spreche sie an und nach den ersten 2 oder 3 Sätzen merke ich, dass sie überhaupt nicht mein Fall ist. So etwas zähle ich nicht mehr als einen Approach, weil dann schnellst möglich raus gehe aus dem Gespräch. Zeitverschwendung.
    Oft sprechen die Frauen auch mal nicht Deutsch, dann gehe ich ebenso sofort wieder raus aus dem Gespräch. Ebenso Zeitverschwendung. Wenn ich all diese Dinge zusammen zählen würde, dann würden meine Zahlen wahrscheinlich bei ca. 600 bis 800 Approaches seit Juli 2016 liegen.
    Aber ich zähle auch in Zukunft einen Approach auch weiterhin nur dann, wenn ihr (!) klar wurde, was ich von ihr wollte.
  2. Die 21 Dates beziehen sich auf ERST-Dates. Ich habe keine Dates dazu gezählt, die ein zweites oder drittes Date waren. Das bedeutet: 21 Dates mit 21 verschiedenen Frauen. Übrigens: Ich bin meinen Handy-Kalender durchgegangen und habe mir zu den Frauen damals schon immer den Vornamen notiert, einfach nur so. Heute finde ich es lustig. Bei vielen Frauen weiß ich nicht mal mehr wie sie aussahen. Bei einigen ja, aber bei vielen nicht. 🙂
  3. Die Flake-Quote ist offenbar gar nicht mal so hoch wie gefühlt. Ich hatte mal 6 Date-Absagen in Folge, darüber hatte ich hier ja auch schon geschrieben. Aber bei 70 Nummern zu 21 Dates ist die Quote echt okay. Das heißt ich brauche knapp 4 Nummern, um zu einem Date zu kommen. Gar nicht mal so wild. Wenn man dann weiß, dass aus 330 Approaches 70 Nummern raus springen, liegen wir bei einer Nummern-Quote von knapp 1 zu 5. Wir rechnen zusammen… das ergibt also bei 4 Nummern zu einem Date und einer Approach-zu-Nummern-Quote von 1 zu 5…. also dann 20 Frauen, die ich ansprechen muss, um zu einem Date zu kommen.
    Puh, das hört sich selbst für mich gar nicht mal nach so wenig an. Andererseits ist es aber auch nicht so viel. Das schaffe ich in zwei Tagen problemlos. Allerdings brauche ich dafür schon ein paar Stunden Zeit. Und die Zeit ist immer das größte Problem. Im Sommer hatte ich viel Zeit, da bin ich meistens früh aus der Arbeit raus und habe dick Minus auf meinem Stundenkonto gemacht. Im Winter ist es früh dunkel und da geht nicht so viel. Deshalb halte ich mich dann eher in Kaufhäusern auf. Da ich aber im Winter länger arbeite, bleibt nicht so viel Zeit zum Approachen. Naja, bald steht schon wieder der Frühling vor der Türe! YES!
  4. In den Kalenderwochen 37 bis 40 hab ich fast nichts mehr gemacht. Das liegt daran, dass ich meine Zeit fast ausschließlich mit einer Frau verbracht habe. Durch die Distanz allerdings hauptsächlich übers Telefon. Zu diesem Zeitpunkt war ich draußen gar nicht mehr aktiv. Das ist der ultimative Beweis für mich, dass ich im Herzen trotz Pickup weiterhin ein absolut monogamer Mann bin. 🙂
    In der KW45 und 46 war ich im Urlaub. Vor dem Urlaub hab ich schon extra nichts mehr gemacht, weil ich wusste, dass ich sowieso keine Dates vereinbaren könnte.
  5. Man sieht auch, dass die meisten Dates am Anfang meiner „Karriere“ stattfanden. Da habe ich am meisten unternommen. Es war Sommer. Ich war jeden Tag draußen. Gegen Jahresende hin ist es etwas schwieriger, weil es kälter ist. Und ich mag die Kälte nicht. Das heißt aber nicht, dass ich fauler geworden bin. Nur ich gehe auch nicht mehr ganz so extrem auf die Masse und das „Lernen“ des Ansprechens wie zu Beginn. Inzwischen dauern bei mir die Konversationen länger. Das ist ein Grund, warum ich heute einfach selten nur noch 15 Approaches an einem Tag schaffe.

Was kann ich aus meinem eigenen Jahresrückblick rausziehen?
Ideen entstehen immer aus der eigenen inneren Tiefe. Und so ist das auch jetzt. Beim Schreiben und beim Reflektieren meiner eigenen Statistik.
Was kann ich also mitnehmen?
Und warum in Teufels Namen erstelle ich für mich selbst eine Statistik? 🙂

Eine Statistik macht das eigene Handeln objektiv messbar. Es ist zwar ein Herzensthema, diese Suche nach meiner Traumfrau. Eine Beziehung ist nichts Sachliches, jedenfalls nicht eine Liebesbeziehung.
Mir geht es erstmal darum richtig richtig gut zu werden im Umgang mit Frauen. Von anderen richtig guten Pickuppern weiß ich, dass es etwa 1 Jahr dauert, bis man kontinuierlich Erfolge hat. Und ich spreche nicht von diesen Kiddys die inzwischen in den Großstädten die Fußgängerzogenen belagern (! kein Witz!) und alles ansprechen was nicht bei drei auf dem Baum ist. Selbst einfach nur ungepflegt sind, schmutzige Schuhe tragen und außer „hey krass Alter, was geht Mann?“ nichts raus bringen.
Nachchdem ich also nicht 1 Jahr für meine ersten Erfolge gebraucht habe, bin ich insofern  wohl schon mal ein Naturtalent, denn die meisten Männer scheitern am Überwinden der sogenannten Ansprechangst. Die Hürde hab ich recht früh schon genommen, da kann ich mir selbst definitiv auf die Schulter klopfen.
Nach etwa 2 bis 3 Jahren Pickuppen ist man laut deren Berichten und aus den von mir geführten Gesprächen mit manchem „Profi“ für sich selbst so weit, dass man die aller meisten Situationen „gut“ einschätzen kann und in der Regel auch „das Beste“ rausholen kann. Also zum Beispiel eine unentschlossene Frau dazu bringen kann, dass sie mich kennen lernen möchte, anstatt beim Austauschen der Nummer doch noch zu zögern. Dass man auf einem Date für Emotionalität und „Knistern“ sorgen kann, anstatt völlig aufgeregt mit sich selbst beschäftigt zu sein. Dass man mit sog. „Shit-Tests“ einer Frau gut umgehen kann und weiß, ob das nur ein dämlicher Test ist, um aus ihrer Sicht die Spreu vom Weizen zu trennen oder ob sie hier tatsächlich einfach kein Interesse mehr an mir hat. Und abgesehen davon vor allem auch dafür sorgen kann, dass Frauen Dich tatsächlich attraktiv und begehrenswert finden und eine Beziehung mit Dir möchten.

Die Statistik werde ich weiter führen, weil ich sehen möchte, ob höhere Zahlen mir gut tun oder nicht. Mehr Approaches heißen mehr Nummern und mehr Dates. Und ich will auch im neuen Jahr meine Zahlen weiterhin schön nach oben bringen. Mein Fokus im Leben liegt im Moment nur darauf. Alle anderen Aspekte des Lebens habe ich dieser einen Sache untergeordnet. Auch wenn das Ziel nur DIE EINE FRAU ist. Aber mehr Dates erhöhen die Chancen. Daher mehr Dates nicht als Selbstzweck, sondern als Weg zum Ziel!
Deshalb achte ich sehr auf meine Ernährung, meine Kleidung, Sport und insgesamt meinen gesamten Umgang und auf mein Ausgehverhalten.

Für ein irdisches Leben ist das eine Wahnsinnsleistung, was ich da abgeliefert habe. Auch wenn ich schon oft darüber geschrieben habe, es ist in erster Linie eine mentale Leistung. Pickuppen ist mehr als „einfach mal ein paar Frauen daten“.

Pickuppen bringt Dich an den Rand der Verzweiflung und an den Rand der Hoffnungslosigkeit. An den Rand der Demütigung. An den Rand der wiederkehrenden stetigen Enttäuschung und substanziellen Energielosigkeit.

Pickuppen bringt Dich aber auch zu unglaublichem Reichtum. Reichtum an Erfahrungen. Reichtum an Dir selbst zu wachsen und zu lernen. Reichtum zu Dir selbst zu finden.

Und was ich auf jeden Fall jetzt schon sagen kann, ist, dass das Leben im Jetzt unendlich wichtig ist. Und die Kunst darin liegt das Jetzt zugleich nicht zu wichtig zu nehmen. Meint irgendwer auf der Welt im Ernst, dass ich mich an die 330 Approaches noch im Detail erinnern kann??? Sicher nicht. An ein paar vielleicht noch, weil etwas haften geblieben ist. Aber sonst? Keine Ahnung. Und deshalb sollte man das „Jetzt“ wichtig nehmen. Aber nicht die einzelnen Ereignisse im Jetzt. Ein Korb vom August interessiert heute niemanden mehr, genau genommen einen Tag später schon nicht mehr. Ach was, eine Stunde oder 10 Minuten später auch schon nicht mehr. Deshalb ist es so wichtig sich von einzelnen Situationen so frei zu machen. Es sind einzelne Ereignisse, aber man sollte sein gesamtes Leben nicht wegen einem Pups eines Vogels auf einem Ast permanent umkrempeln. Es ist nur ein Pups. Fertig. Ein Korb. Ein Pups. Ein Date. Ein Pups. Solange es nicht „die Frau“ ist, ist alles nur ein Spiel. Ich nehme mich selbst nicht mehr so wichtig. Das ist die vielleicht größte Erkenntnis auf meinem Weg.

Was das Jahr mit mir gemacht hat und ein paar andere Fragen…, darauf gehe ich morgen in Teil 2 ein. Darin geht es dann zum Beispiel auch um

Was war das „Schlimmste“, was mir in 2016 beim Pickuppen passiert ist?
Und was war das „Schönste“, das ich bisher erlebt habe?
Und was war das „Kurioseste“, das ich bisher erlebt habe?
Und was war das „Lehrreichste“, das ich bisher erlebt habe?
Und was war das „Lehrreichste“ auf Dates, das ich bisher erlebt habe?

Also Geduld, morgen gehts weiter mit Teil 2 zum Jahresrückblick 2016! 🙂

PS: Gehört hier eigentlich gar nicht rein. Aber gestern war ich wieder unterwegs. Es ging 4 zu 2 aus. Und für heute Abend hab ich gestern gleich ein Date vereinbart. Sie wollte, dass wir uns erstmal treffen, ohne Nummern auszutauschen. Hab ich in der Form noch nie erlebt. Eine Frau sagt fest ein Date zu, möchte aber die Nummer nicht hergeben. Dämlich ist das insofern, weil man sich so nicht absagen könnte, falls was dazwischen kommt. Ich bin gespannt ob sie wie vereinbart heute an dem Ort am Abend stehen wird. Wer weiß. Ich werde jedenfalls da sein. Aber das ist Pickup. 😉

Kurz vor dem Start ins Wochenende

Kurzer Wochenrückblick, obwohl die Woche noch gar nicht rum ist. Aber wer sagt schon wann eine Woche anfängt und wann sie aufhört? 😉

Montag hatte ich mein zweites Spontandate (Mein zweites Spontandate) und war draußen beim Daygamen. Das Date war für die Tonne. Aber darum ging es gar nicht. Wichtig ist, dass man Referenzerfahrungen sammelt. Damit wird das nächste Spontandate „normaler“. Dinge müssen in Fleisch und Blut übergehen. Nur darum geht es. Das ist alles. Die einzelne Frau ist beim Sammeln von Erfahrungen nicht wichtig. Wichtig ist man selbst. Die einzelne Frau ist erst dann wichtig, wenn auch ich ihr wichtig bin.

Dienstag gab es ein 2 zu 2. Ich schrieb schon über die Bedienung (Zwei sind manchmal eins zuviel) und meine Autopanne. Das 2 zu 2 war im Nachhinein betrachtet kurios.
Über das 1 zu 1 an dem Tag hab ich noch gar nichts geschrieben. Das hole ich hier nach. Es war für mich der schönste Approach des Dezembers 2016.
Ich lief in eine Drogerie, nach Feierabend. Manchmal, wenn noch etwas Zeit ist vor dem nach Hause gehen, laufe ich noch in verschiedene Läden auf dem Weg. Drogerien bieten sich da einfach an. Bitte nicht in der Kosmetikabteilung. Sondern bei den Lebensmitteln. Quinoa, Kokosblütenzucker und solche Dinge.

Denn in der Kosmetikabteilung findest Du folgenden Typ Frau (bzw. eher Kiddy-Mädchen!):
Vorwiegend südländischer Typ (schwarze Haare, braune Augen), schwarze enge Jeans oder Leggings, gefälschte schwarze Lederstiefel bzw. Sneakers mit Sneakerssocken (wie lächerlich im Winter!), viel Makeup, oft roter Lippenstift, Jacke mit gefälschtem Tierfell-Kragen. Eine ist cooler als die andere. Und alle merken sie nicht, dass sie etwas gemeinsam haben: Eine ist tussiger als die andere.

In der Lebensmittelabteilung findest Du folgenden Typ Frau (keine Kiddy-Mädchen!):

Alter ab 25, fast ausschließlich Inländerinnen, gut gekleidet in Richtung Business (top!) oder alternativ gekleidet in Naturfarben (Öko – oh je). Viel mehr kann man dazu nicht sagen, denn es ist hier komplett individuell. Jedenfalls sind die Frauen hier nicht so ekelhaft geschminkt und der Bildungsgrad ist wesentlich höher. Irgendwie aber auch logisch, eine Packung Quinoa kostet einfach mehr als eine Packung von dem sonstigen Füllstoff wie z. B. Nudeln (Lebensmittel kann man dazu nicht sagen, es ist nur ein Füllstoff!). Höhere Kosten heißt höheres Einkommen. Höheres Einkommen heißt in aller Regel (ich spreche nicht von Ausnahmen, die gibt es natürlich auch!) auch höherer Bildungsgrad. Und das kommt mir sehr entgegen, ich bin nämlich inzwischen davon überzeugt, dass die Herzlichkeit und das Menschliche einer Frau nicht vom Einkommen oder der Bildung abhängt.

Warum?
Ganz einfach: Ich habe mich in den letzten Monaten (teils bewusst und absichtlich!) mit „dämlichen“ Frauen unterhalten. Um heraus zu finden, ob diese eben menschlicher sind als die oben genannten Öko- und Business-Frauen.
Ich nehme das Ergebnis vorweg: Nein sind sie nicht!

Eine eher weniger gebildete Frau sagt zu Dir einfach: „He Alter, verpiss Disch.“
Eine gebildete Frau sagt zu Dir einfach: „Nett von Dir, ich hab schon einen Freund.“

Das Ergebnis ist das Gleiche. Also ist es nur eine Frage der Verpackung.
Da fällt mir einer meiner alten Artikel dazu sein: Philosophischer Sonntag – Der Unterschied zwischen “Du Arschloch” und “Sie Arschloch”

Das ist jetzt natürlich etwas arg überspitzt. Aber es geht hier ja um den Kern der Sache.

Das wars. Das ist alles. Und da das so zu sein scheint, halte ich mich erst mal lieber noch an die gebildeten Frauen. Dann hab ich da wenigstens nicht das Problem mit Einkommen, Unselbstständigkeit, Unzuverlässigkeit und Abhängigkeit.
Der Grund warum man dann noch zusammen kommt, sollte ausschließlich „echte Liebe“ sein (empfindet oder kennt das noch jemand auf der Welt außer mir – dieses Ding mit „echter Liebe“?!).

Deswegen findet Ihr mich jedenfalls nur in der Lebensmittelabteilung in den Drogerien. 😉
So, jetzt hab ich alle Klischees bedient. Gut gell.
Mensch bin ich froh, dass das mein eigener Blog ist. Da kann ich tun und lassen was ich will. Keine Zensur. Keine fremden Meinungen. Einfach ich. Keine Lügenpresse mit geschmierten Chef-Redakteuren. Bei gibts nur die Wahrheit. Wenn auch nur meine Wahrheit. Keine Mainstream-Artikel. Sondern das echte Leben. Und das Schreiben macht mir echt unglaublich Spaß. Hehe.

Übrigens: Falls jetzt der eine oder andere Südländer oder die eine oder andere Südländerin auf die Idee kommt, dass ich sie alle pauschal dämlich finde… nein. Stopp. Halt. Ist so nicht. Hab ich so auch nie gesagt. Aber die Tendenz zum niedrigeren Bildungsstand gibt es natürlich schon. Thilo Sarrazin lässt grüßen oder wie? Ja, vielleicht. Ich bin selbst nur halb-deutsch. Deshalb nehme ich mir das Recht raus, das zu sagen. Punkt. Wenn mir das jemand nicht glaubt, dass das so ist:
Bitte schaut mal in die Gymnasien rein. Nehmt die Gesamtzahl aller Schüler und schaut prozentual wieviele Menschen mit Migrationshintergrund in den Klassen sitzen. Dann schaut Euch den prozentualen Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund gegenüber der Gesamtbevölkerung an und man wird feststellen: Das klafft so weit auseinander wie der Termin der Fertigstellung des berliner Flughafens mit der Realität. Ist nicht meine Erfindung. Es ist die Realität.
Nicht gut, nicht schlecht. Es ist wie es ist.

Jedenfalls verlief das Gespräch mit der Frau in der Lebensmittelabteilung einer großen Drogerie-Kette wirklich toll. Es war der schönste Approach des Dezembers 2016. Sie sieht sich eine Packung Erdmandeln an. Was zum Teufel sind Erdmandeln?!
Ah, perfekter Aufhänger. Genau so spreche ich sie an. Ich stelle mich daneben und frag sie einfach was Erdmandeln sind. Kein hallo. Kein schnick-schnack. Das ist Daygame in Reinkultur.
Sie erklärt sofort viel und locker, lässig. Viel Lachen auf beiden Seiten. Und zum ersten Mal seit langem kommt in mir so ein spontanes Gefühl von „Gefühle auf den ersten Blick“ auf. Aufgrund des Gesprächs, nicht aufgrund ihres Äußeren. Sie war wirklich nett, wir haben uns sogar zufällig wild gestikulierend im Gespräch berührt. Ich musste dafür gar keine absichtlichen und künstlichen Berührungen einbauen. Solche kleinen Dinge sind es, die ich inzwischen schätze. Wir verstanden uns jedenfalls super, sie stellte viele Fragen und sie wohnt nicht weit weg. Für das Wochenende haben wir auch noch gleich ein Date vereinbart.
Da bin ich mal gespannt.

Normal schreibe ich nichts über intime Details auf meinem Weg im Projekt. Zu gestern Abend aber noch ein paar Worte. Weil es etwas „seltenes“ war.
Donnerstag:
Ich hab einen Freund zufällig bzw. sehr spontan in einer Bar getroffen. Kurze Begrüßung. Er war schon mit zwei Frauen im Gespräch, die er wohl schon kannte. Ich saß auf meinem Barhocker und tippte in meinem Handy herum. Meine Laune war da nicht so gut, ich wollte etwas Ruhe haben. Und saß da. Auf einmal kommen zwei Frauen rein in die Bar, ich hab die beiden kaum wahrgenommen. Dazu war ich zu gedankenversunken mit meinem Handy beschäftigt. Ich sah nur wie mein Wingman nun plötzlich von vier Frauen umgeben war. Hat mich gefreut, dann war er wenigstens gut unterhalten. Ich hab kurz hoch geblickt und wieder in mein Handy geschaut.Jedenfalls begrüßt mich so eine blonde große Dame dann energisch, gibt mir die Hand, stellt sich mir vor und fragt mich wie ich heiße.
Na na. Du Pickupperin, dachte ich mir.
Kurzer Smalltalk und die restliche Zeit kaute sie mir fast mein Ohr ab. Puh, hast Du viel geredet. Puh. Normal mache ich das immer, viel reden. Aber das war echt mal toll. Eine Frau die reden kann. Dann muss ich nicht immer den Pausenclown spielen. Es langweilt tierisch, dass man immer den Unterhalter mimen muss. Weil Frau
a) nicht in der Lage ist zu reden
und
b) nicht reden will
und
c) auch sonst meist irgend ein dämlicher Grund dagegen spricht, dass Frau einfach redet.

Sie war anders. Selbstbewusst, starkes auftreten. Und leicht touchy. Das Wort finde ich cool. Touchy. Das wurde mir zuletzt ein paar mal gesagt, dass ich beim Reden den Frauen gerne mal an den Oberarm fasse oder streichle usw. Dass ich „touchy“ wäre. Ja klar. Darum geht es doch! Oder wie sonst kommen die Kinder auf die Welt. Worte alleine reichen nicht.
Aber sie gestern, sie war touchy. Da wurde ich gedrückt, da wurde ich massiert. Da wurde mir in meinem Gesicht herum gestreichelt. Anschließend hab ich mich noch mit ihrer Freundin unterhalten. Nette Mädls die Beiden. Nicht mein Typ Frau, irgendwie. Aber was solls. Nette Erfahrung, dass man mit einer Frau auch einfach mal direkt los plappern kann ohne sich zurückhalten zu müssen.

Und sie wollten unbedingt noch in einen Club gehen, mein Wingman hat sich dann auch eingeschaltet und versucht mich zu überreden mit zu kommen. Aber da ich echt müde war, am nächsten Tag arbeiten musste (also heute) und zusätzlich echt keine Lust mehr hatte, bin ich nur noch die ersten Meter auf dem Weg dorthin mit gelaufen und dann nach Hause abgebogen.

Als wir draußen waren, hab ich mich kurz noch mit ihr unterhalten. Dann hab ich ihr gesagt, dass sie stehen bleiben soll. Ihre Hände gehalten. Mich vor sie gestellt, ihr in die Augen geblickt und ihr gesagt, dass sie mir einfach in die Augen schauen soll. Und dann habe ich sie geküsst.
Ganz einfach. Nicht weil ich wollte. Nicht weil ich musste. Sondern weil ich kann.

Wichtige Referenzerfahrung. Immer mitnehmen solche Dinge. Es geht darum „besser“ zu werden. In allen Belangen. Das ist das Ziel. Der Weg ist das Ziel, sagt man immer. Wenn nicht das der Weg ist, was dann.
Und es war die erste Frau meines Lebens, die ich geküsst habe… UND die zugleich GRÖßER war als ich. Premiere. Ich finde das irgendwie nicht sexy. Aber es ist wichtig für den eigenen Lernprozess, dass auch das kein Hindernis ist.

Freitag:
Für heute Abend stand eigentlich ein Date an, mit dem Mädchen, das ich letztens im Kaufhaus kennen gelernt habe. Das Date hätte schon Dienstag stattfinden sollen und wurde auf Freitag von ihr verschoben. Schon am Wochende wurde es verschoben. Begründung? Ihr dürft raten. Meine treuen Leser werden sich jetzt denken: „Klar, wieder mal ist Eine krank… oder sie musste schnell und kurzfristig in den Urlaub fahren“

Zuletzt war es ja zweimal so, dass eine Frau wegen Urlaub absagen musste. Diesmal nicht. Diesmal ist es wieder wegen Krankheit.
Sie zeigte zwar weiterhin Interesse, stellte ein paar Fragen darüber was ich so gemacht habe und schrieb ein paar Dinge darüber was sie so machte. Das übliche Blabla.
Jedenfalls findet das Date heute Abend nicht statt. Passt, dann fahre ich meine Eltern besuchen oder gehe noch in der Stadt aus. Nichts genaues weiß man noch nicht. :-p

Ihrer Aussage nach ist sie krank geschrieben zu Hause. Mag sein. Kann ich nicht prüfen. Ist mir auch egal. Fakt ist: Das Date wurde nun zwei mal verschoben, beim ersten Mal kam wenigstens noch ein Vorschlag zu einem Ausweichtermin (heute). Bei der zweiten Absage war schon kein Ausweichtermin mehr dabei. Na gut. Das ist das Problem, mit dem wir Pickupper ständig zu tun haben:
Entweder beißt der Fisch sofort an oder nie. Je länger Zeit zwischen dem ersten Ansprechen bzw. dem ersten Date und einem möglichen zweiten Date vergeht, desto unwahrscheinlicher wird es, dass es funkt.

2016-12-16.jpg

Ich muss nur immer lachen, weil alle Frauen immer unglaublich beschäftigt zu sein scheinen. Montag gehts nicht… weil… und Dienstag nie, weil… und Mittwoch… oh…stimmt… da bin ich noch mit den Kollegen hier und dort… und Donnerstag  hab ich immer Goldfisch-Streicheln im Frauen-Chor… und Freitag ist ja schon Wochenende, da bin ich immer unterwegs. Und Samstag und Sonntag bekomme ich Besuch aus Timbuktistan. Aber nächste Woche, JA NÄCHSTE WOCHE, da können wir mal schauen.

Mal schauen. Ja. Genau. Da können wir mal schauen. Was denn schauen eigentlich?

Ich hab auch viel zu tun. Aber ich hab auch immer Zeit. Neudeutsch würde man das wohl Zeit-Management nennen. Mädls, so wird das nix. Echt. So wird das nix. Weder mit Euch, noch für Euch. So steht ihr mit 35 noch genauso da und hetzt von einem Quatsch zum nächsten und kommt keinen Schritt weiter.

Und so gehe ich in ein Wochenende mit bereits jetzt vielen lustigen, kuriosen, komischen, ärgerlichen, aufreibenden und erwartungsvollen Erfahrungen.

Dabei nehme ich Euch mit.

Nein, der bleibt bei null

Gestern stellte ich die Frage in den Raum, ob der Date-Absagen-Zähler wieder auf eins gestellt werden müsste.

Nein, das war nicht der Fall. Der bleibt erstmal bei Null. Was soviel bedeutet wie sie ist zum Date erschienen.

Und es war ein schöner, ruhiger und entspannter Abend. Es wurde spät. 0 Uhr. 5 Stunden Date. Aber auch 5 Stunden Date, die wie im Flug vergingen. Dementsprechend müde bin ich heute.

Zu Hause habe ich dann auch noch etwas Zeit wach verbracht. Ich mache das in letzter Zeit immer so, bewusst. Früher bin ich sofort ins Bett gegangen, wenn ich draußen unterwegs war. Einfach sofort der Müdigkeit nachzugeben und zu schlafen. Und ich hatte auch nie ein Problem mit dem schnellen Einschlafen. Nur inzwischen möchte ich auch dem Verstand im wachen Zustand (nicht nur beim Träumen) nach besonderen Ereignissen – und Dates sind für mich noch immer besondere Ereignisse, weil es um Menschen geht – noch etwas Zeit geben zu verarbeiten, bevor sich im Schlaf das Unterbewusstsein alleine ausbreiten kann. Man „verliert“ dann zwar Schlafzeit, aber man gewinnt „Entspannungs-“ und „Verarbeitungszeit“.

2016-12-07.jpg

Ich nehme mir die Zeit eben bewusst, damit ich vor dem Schlafen gehen „wegverarbeiten“ kann was passiert ist.

Kurz zu ihr:
Sie ist doch tatsächlich nicht gefühlskalt (im Gegensatz zu fast allen Frauen die ich bisher beim Pickuppen sonst kennen gelernt habe), außerdem lacht sie gerne und viel. Wir können über die gleichen Dinge lachen. Sie hat ähnliche Interessen wie ich. Sie ist sehr natürlich. Sehr weiblich in ihrer sonstigen Weltanschauung. Aber sie weiß auch was sie möchte. Eine gesunde Mischung. Und sie ist klug.

Um es kurz zu machen, wir haben für nächste Woche ein weiteres Date ausgemacht.

So weit so gut, und wo sind die Haken? 🙂

  1. Es kam wieder die Geschichte mit dem Ex-Freund. Die kommt in letzter Zeit ständig. Ich hab fast das Gefühl, dass alle Frauen nur von Ex-Freunden umgeben sind. Sie erzählte, dass eine langjährige Beziehung erst vor kurzem zu Ende gegangen sei. Das höre ich wirklich oft in letzter Zeit. Mensch Mädls. Ich erzähl doch auch nix von meinem vorherigen Leben in Bezug auf Frauen. Wozu auch? Natürlich hab ich dann auch durch die Hintertüre gefragt warum sie mir das erzählt bzw. ob sie denn überhaupt schon bereit sei sich auf etwas Neues einzulassen. Wenn das so frisch auseinander gegangen sei.
    Denn erst letzte Woche hat mir mein letztes Date erklärt, dass sie sich so schnell nicht wieder binden könne. Und bla bla. Ja. Schön für Dich. Daher hab ich das mal als Anlass genommen, um da konkreter zu werden. Aber mein gestriges Date erklärte mir das dann so: „Weißt Du, das ging nicht von heute auf morgen auseinander. Es gab davor schon genug Zeit um das zu verarbeiten. Daher ist das für mich kein Problem.“
    Na da bin ich doch mal gespannt. 😉
  2. Sie hat als nächstes Date einen Tag in der nächsten Woche vorgeschlagen. Und mir auch unterwegs noch gesagt, dass die nächsten Wochenenden „leider“ schon verplant seien. Es ginge also stets nur während der Woche. Hm. Ja gut. Da haben wir es wieder, das alte Phänomen: „Ich will jemanden kennen lernen, aber hab dafür keine Zeit.“ Aus meiner Sicht eher so: „Ich will eigentlich niemanden kennen lernen, jedenfalls nicht wirklich, und nehme mir dafür auch nicht wirklich Zeit. Aber so ein bisschen nebenbei ist es ja ganz lustig. Und der Typ passt mir schon irgendwie ein den Terminkalender, neben den anderen Typen.“
  3. Ansonsten ist sie auch so nicht gerade die Schreibgewaltigste Frau der Welt. Es gingen zwar gestern Abend noch kurz zwei knappe Nachrichten hin und her vor dem Schlafen, aber ein „Guten Morgen…“ bleibt bisher noch immer unbeantwortet, obwohl die Nachricht gelesen ist.

Eigentlich ganz einfach: Hätte es wirklich gefunkt, dann würde doch das Handy Sturm klingeln. 😉

Es war aber schön, dass nun auch wieder zwei Dates hintereinander geklappt haben. Das bringt die Dates-Kommen-Zustande-Quote nach oben. Sehr gut.

Wie auch immer… ich mache es wie zuletzt immer:

Beobachten. Nicht weiter zu werten versuchen. Nur einmal hier im Artikel niederschreiben was mich bewegt. In Wolken packen und weg schicken.
Ansonsten akzeptieren, zurücklehnen. An mir vorbei und durch mich durch laufen lassen. Nicht zum Interagieren mit seinen eigenen Gedanken verleiten lassen.

Ruhe. Entspannung.
Nicht mal abwarten. Warten hat etwas mit Erwartung zu tun. Erwartungen machen unfrei. Also nicht warten was passiert. Sondern einfach akzeptieren was ist. Nur Ruhe. Nur Entspannung.