Neuer Rekord – 10 Follower!

Herzlich willkommen!

Vor einem halben Jahr habe ich nicht gedacht, dass sich jemand außerhalb meines Familen- und Freundeskreises für meine Story interessiert. Inzwischen sehe ich, dass schon 10 Menschen Interesse an meinen Texten und Teilhabe an meinem Leben haben.

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Ich freue mich darüber!
Sehr gerne würde ich erfahren, was Euch an meinem Blog gefällt. Oder auch nicht gefällt. Nicht um eine Statistik zu erheben. Nicht um in Kategorien zu denken und mir zu überlegen „was gefällt meinen Lesern und davon bringe ich dann mehr“. Sondern aus einfachem Interesse. Individuell. So wie Ihr Interesse an meinem Leben habt, so habe ich Interesse an Euren Gedanken, die zum Interesse an der Verbindung hier her führten und führen. Ihr wisst von mir wirklich relativ viel, ich schreibe ja jeden Tag was mir so passiert. Lustiges und Unlustiges. Sinnvolles und Sinnloses. Von Euch weiß ich in aller Regel nicht viel, außer Ihr habt einen eigenen Blog. Dann schaue ich da natürlich auch regelmäßig mal rein. 😉

Ohne den Anspruch zu erheben auf meine Leser eingehen zu wollen oder zu können, interessiere ich mich doch sehr für Euch. Denn auf die eine oder andere Art treten Schreiber und Leser immer in Resonanz zueinander. Oft nur anonym durch Klickzahlen. Oder etwas weniger anonym durch Likes und noch weniger anonym durchs Folgen. Follower zu sein ist auch ein Statement, wie ich finde.

Mir ist bewusst, dass ich keinen massentauglichen Blog betreibe. Keinen, der überall für Jubelstürme oder für große Umsätze der Kosmetik- oder Fleischindustrie (Rezepte mit viel Fleisch!) sorgt. Aber genau darum geht es mir ja. Mit Menschen in Kontakt zu kommen, die aus ehrenwerten Gründen einen Kontakt möchten. Auch wenn er für viele Leser nur eindimensional verlaufen soll (nur empfangen). Übrigens ist es mir im Web 2.0 genauso wichtig wie beim Day- und Clubgamen, der Kontakt zu Menschen mit ehrenwerten Absichten. 😉

Mir ist auch bewusst, dass 10 nicht viel ist. 10.000 wäre vielleicht viel? Ein Bekannter von mir hat einen Instagram Account mit mehreren zehntausend Followern. Noch dazu sieht er verdammt gut aus. Resultat: Inzwischen modelt er und wird von allerlei Firmen mit Klamotten bombardiert. Nur um von sich selbst Fotos machen zu lassen und sie bei sich online zu stellen oder der Firma zu schicken. Verrückt, dieses Web 2.0. Dazu immer diese schleimigen Texte von ihm unter jedes Bild und schon sind ihm nochmal mehrere tausend Likes garantiert. Von potenziellen Käufern, Teenies vorrangig.

Ich gönne es ihm von Herzen. Wirklich. Aber es ist Hollywood und alle fallen darauf rein. In echt bringt er kaum ein Wort raus, so schüchtern ist er. Wenn der pickuppen gehen würde, könnte wahrscheinlich die Pickup-Szene in Deutschland zu machen. Die Straßen wären leer approached. Kann er aber nicht.Zu schüchtern, wie gesagt. Ein paar Teeny-taugliche Texte reichen und schwupp… Klingelt die Kasse. Auch ein Ziel. Warum nicht.

Ja, genau solche Follower würde ich nicht wollen. 🙂 Zahlen sind mir nicht wichtig. Menschen schon.

Wann immer Euch etwas einfällt, auffällt oder es sonst irgendetwas gibt, das Ihr mit mir teilen wollt, dann tut es. Ich bin froh um jede Art der Inspiration. Und in allem steckt eine Chance selbst zu wachsen. Nutzt die Kommentarfunktion. Oder bin ich etwa schon so perfekt, dass es bei mir nichts mehr anzumerken gibt?!

Also herzlich willkommen in meinem Leben, den bisherigen Lesern genauso wie den neuen! 🙂

PS: Und als ich den Text vorbereitet hatte, waren es noch 10. Bis der Text nun online geht sind es schon 11. Bekomme ich jetzt auch Klamotten zugeschickt? 😉

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Samstag bin ich an meine Grenze gestoßen – Teil 1 von 2

Samstag Abend gings wieder mal raus ins Bar- und Clubgame. Und oh wow! Das hatte es in sich. Holla die Waldfee.

Ich bin an meine Grenzen gestoßen. Endlich mal! ENDLICH MAL!
Grenzen erkennen. Grenzen verschieben. Immer auf der Kante. Und dann drüber!

Der Reihe nach. Was ist passiert?

Erstmal aufwärmen in der Bar. In der ich meistens bin. Nennen wir es mein „Wohnzimmer“. Bestimmt fragt man sich dort schon, ob ich kein Zuhause hätte. Nee, hab ich nicht. Tatsächlich nicht. Noch nicht. Mein Zuhause ist im Moment nicht meine Wohnung. Sondern überall anders. Bis zu Hause wieder jemand ist, für den es sich lohnt Heim zu kehren. Und auch zu Hause zu bleiben.

In der Bar ein paar Gespräche geführt. Alles loses Palaver. Ein paar Sets eröffnet. Um später wieder locker einsteigen zu können, wenn man es braucht. Taktieren nennt man das wohl.
Ich bin zur Zeit nicht ganz so gut drauf. Und Samstag hatte ich auch kaum Lust weg zu gehen. Und doch spürte ich, dass es gut sein würde, wenn ich es dennoch tue. Danach ist es immer besser als davor. Wie mit dem Joggen. Man hat erst keine Lust. Und danach fühlt man sich besser.
Mein Plädoyer: Geh raus zum Joggen! Metaphorisch gesehen. Geh raus in die Bar. Praktisch gesehen.

Einen Tisch hab ich dort entdeckt, an dem saß ein Mädchen. Sie und ihre Freundin. Hübsch. Wirklich hübsch. Zumindest sie. Ihre Freundin nicht. Ich gebe ihr eine 7,5. Da hätte ich mich gleich zu Beginn verlieben können, Liebe auf den ersten Blick. Es war klar, dass ich das Set eröffnen werde. Nur die Frage war wann. Und als ich sah, dass sie bezahlen, war klar was nun kommen musste. Es war das Startsignal. Wie in der Formel 1.

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Also ab dafür. Hin. Eröffnen. Es wurde ein 10-Minuten-Gespräch daraus. Beide fühlten sich sichtlich wohl. Stellten viele Gegenfragen. Und als ich langsam zum Punkt kam, offenbarte sie mir mein bevorstehendes Schicksal. Nämlich dass das nichts wird zwischen uns. Sie sei schon lange vergeben. Aber ich hätte das unglaublich charmant und toll gemacht. Und sie wünsche mir viel Glück weiterhin. Und sie hätten sich beide sehr über meine Art gefreut.

Okay, dann nehm ich den ersten Korb des Abends mal unterm Arm einfach mit. Aber es war ein netter Korb. Es lag nämlich kein faules Ei drinnen. Sondern eines mit Smiley drauf. 🙂

Und so schlenderte ich noch ein wenig in der Bar herum. Aber es war nichts ganz Spektakuläres mehr für mich dabei. Ich bin wählerisch, wie man von hier sicherlich inzwischen weiß.

Noch ein 2er Set eröffnet, das ich letzte Woche in einem anderen Club schon bemerkt hatte. Aufmerksam sein, Gesichter erkennen und merken. Wenigstens die Gesichter. Die vielen Namen kann sich sowieso kein Mensch alle merken.
Die zwei Mädchen haben mir beide nicht gefallen. Aber gerade das macht es leicht. Eröffnen, Smalltalk. Bekannt werden. Um sie später oder irgendwann wieder in dem anderen Club zu treffen. Um sich wieder grüßen zu können. Um wieder ins Gespräch zu kommen. Um jederzeit und überall mit Frauen gesehen zu werden, wenn man es gerade benötigt. Das ist mein unterschwelliges Ziel. Das chronische Ziel sozusagen. Das akute Ziel ist nämlich nicht immer erreichbar. Akut seine Traumfrau zu finden ist schwierig, man muss es chronisch angehen. Und das Spiel spiele ich auf allen Ebenen. Wer sagt denn, dass man Schach nur auf einem Brett spielen soll? Man kann auch mehrere Spiele gleichzeitig spielen. Man muss nur den Blick vom Klein-Klein auf das Groß-Groß richten.

Also kurz bei den beiden vorstellen. Bla bla. Wo kommt ihr her. Was macht ihr noch so. Ich hab Euch doch letztens gesehen. Ach ja. Cool. Bla Bla. Trallala. Haha. Huhu. Und oho. Gut. Reicht wieder. Danke. Bis später vielleicht. Tschüsschen.

Und ab in den nächsten Club.

Dort angekommen war ich zwar schon etwas besser drauf, nur irgendwie aufgrund der momentanen Gesamtsituation trotzdem nicht allzu guter Dinge. Dieser Glaube sollte mich Lügen strafen!

Es laufen zwei Frauen an meinem Wingman und mir vorbei. In einem Zwischengang. Und verlaufen sich gerade offenbar. Eine hübscher als die andere. Beide etwas älter als ich. Aber wow. Die hatten Klasse. Das merkt man sofort. Gut, man(n) vielleicht nicht. Aber ich inzwischen schon. Auch ohne Fernglas. Ausstrahlung muss man nicht aktiv ausstrahlen. Ausstrahlung strahlt auch passiv aus. Das ist das Ding, wenn ein Enrique Iglesias einen Raum betritt. Der kann selbst in seinem stinkenden Schlafanzug in den Raum rein kommen und stiehlt selbst mit Schlafmütze noch jedem die Show. Das kann man nicht ein- und ausschalten. Ein Stück weit ist das angeboren. Aber ein großes anderes Stück weit ist das antrainiert. Und daran arbeite ich. Ich hab mir jedenfalls schon mal so eine Schlafmütze besorgt. Und so einen stinkenden Schlafanzug. Bin also auf bestem Wege. Aber noch lang kein Enrique Iglesias. Will ich auch nicht werden. Inspirieren lassen kann man sich jedoch schon. 😉

Nachdem die zwei Frauen umher geirrt sind, war das eine prima Gelegenheit zusammen mit meinem Wingman das Set zu eröffnen. Lasst die Spiele beginnen! Kurzer Smalltalk. Ein bisschen lustig über die Situation mit ihnen machen. Slapstick. Und weiter gingen die Zwei auch schon wieder. Macht nichts. Manchmal muss man nur ausholen, werfen und warten bis der Bumerang wieder zurück kommt. Manchmal kommt er tatsächlich zurück. So war es. Wenige Minuten später waren wir wieder im Gespräch. Ob wir mitkommen wollen, an die Bar, war diesmal die Frage.
Na also, geht doch, lieber Bumerang. Da bist Du ja. Na dann kommen wir doch gerne mit.

Alles was ab dann passierte, war für mich Genuss pur.

Ich hatte die nächsten 2 Stunden des Abends mit der blonden Schönheit für mich. Und immer mit dabei ihre Freundin, ebenfalls eine Schönheit. Wenn auch vergeben. Die Blonde war sowieso eher mein Typ. Das war eine Frau. Beide. Keine Mädchen. Definitiv  Frauen. Aber was für welche.

Fortan wollte sie mich überall dabei haben, egal wohin die Mädls gingen. „Kommst Du mit?!“, hörte ich an dem Abend öfter.
Mein Wingman hat die Szenerie dann relativ schnell verlassen, nachdem er erfahren hat, dass die Braunhaarige verheiratet ist und da nichts gehen wird.Verstehe ich natürlich. Es wurde dann allmählich auch später und er ging. Ich blieb. Bis zum bittersüßen Ende.

Meine Blonde wollte tanzen. Okay, also ab zum Tanzen. Puh. Und jetzt kommen wir auch schon zu meinen Grenzen. Auf dem Parkett mache ich eine durchaus passable Figur, würde ich behaupten. Jedenfalls muss ich mich da nie verstecken. Ein bisschen Rythmusgefühl reicht ja schon, um gut mithalten zu können. Feuer im Blut hab ich. Rythmusgefühl wurde mir auch schon öfter bescheinigt. Nicht schwarz auf weiß, aber aufrichtig. Also alles gut, oder? Denkste!

Weiter gehts morgen…! 😉

Ein Samstag zum Davonlaufen

Ich und davonlaufen? Sicher nicht!

Mein Artikel heute kommt mit über 1,5 Stunden Verspätung online. Da ich vorhin noch mit einem Freund auf einen Kaffee in der Stadt war. Und wir uns etwas verquatscht haben. So ist das eben, ganz ganz selten mal kommt ein Artikel etwas später online. Aber er kommt. Außerhalb der Regel, außerhalb der Gesetzmäßigkeit.

„Gesetze sind dazu dazu, um sie zu brechen.“
Von wem stammt dieses wundervolle Zitat? Es stammt von mir selbst. 🙂

Warum ist jetzt also der Samstag zum Davonlaufen?

Naja es steht heute 5 zu 0. Das ist an sich gesehen gut so. 5 an einem Tag ist vernünftig. Aber wenn 4 davon nahezu einfach weiter gehen und sich auf keinen Fall in ein Gespräch bringen lassen, dann ist das schon irgendwie zum Davonlaufen. Zumindest für die 4.

So viele Frauen, die keinerlei Interesse an einem Gespräch haben, hatte ich hintereinander noch nie. 4 auf einen Streich. Rekord.

Und später habe ich in einem Cafe an der Bar eine Dame seitlich angetippt und sie auf ihr Buch angesprochen. Keine Reaktion. „Hm“, dachte ich mir, „passt ja heute prima zum ganzen Tag“.
Nach ein paar Minuten entstand dann doch noch ein ganz angeregtes Gespräch. Sie hatte ein Buch dabei, das mich thematisch interessierte. Es ging um den IS. Ihr wisst schon. Dieses böse Phantom, das für all die Gräueltaten auf der Welt verantwortlich ist (gemacht wird bzw. sein soll). Da mich Geopolitik sehr interessiert, frage ich dann natürlich auch gerne nach. Überhaupt im Leben finde ich es wichtig, dass man den Dingen nach geht, die einen persönlich sehr interessieren. Zu stark sind wir täglich verhaftet und lassen uns verhaften in und für Themen, die andere Menschen interessieren, nur letztlich uns selbst nicht.
Und so bin ich immer weiter auf der Suche nach Menschen, die mir in irgend einem Bereich voraus sind. Deshalb lasse ich mich so gerne inspirieren und spreche Menschen an, die etwas tun, das mich interessiert.

Ein bisschen Smalltalk über Geopolitik. Geht das? Smalltalk über Geopolitik. Ja. Geht. Auch das geht. Solange man nicht zu tief geht. Gesellschaftskonform bleiben. Dann ist Smalltalk auch darüber möglich. Bohrt man etwas. Stellt man Fragen. Hakt man nach. Dann… ja dann… ist es gerade dabei natürlich schnell vorbei mit dem Smalltalk. Das ist normal.
Nun zu Dir, da ich Dir ja sagte, dass ich auch über unsere Begegnung vielleicht ein paar Sätze schreibe. Siehst Du, schwupp und schon tauchst Du hier auf! 😉 Du bist eine Frau, mit der man sich auch über andere Dinge unterhalten kann.
Nach ein paar Minuten über Land, Leute und die Berge ging es dann kurz um meinen Blog hier. Für den ich normalerweise überhaupt keine Werbung mache, weil das gar nicht meine Absicht ist. Nur fand ich das Gespräch mit ihr einfach frei und offen. Und da sie so lieb gefragt hat, hab ich ihr die Adresse von hier verraten.

Und wenn Du magst, hinterlasse ruhig einen Kommentar oder meld Dich mal. Falls Du weiter über Geopolitik fachsimpeln möchtest. Oder alternativ auch über Land, Leute und die Berge. Auch wenn Du in Zürich sein solltest. Viele Grüße an Dich an der Stelle. 😉

Was gibts sonst noch zu sagen?
Gestern war ich natürlich wieder unterwegs zum Clubgamen. Es war mega lustig für mich, weniger wegen irgendwelchen Erfolgen, sondern weil gestern auch mal abwechslungsweise mein bester Freund mit dazu gekommen ist. War cool mit Euch, zumindest meistens! 😉

Prima ungewohnt für mich ist die Fülle an Schlaf, die ich von gestern auf heute hatte. Es wurden ganze 8,5 Stunden! Unglaublich. Das schaffe ich in letzter Zeit kaum mehr. Der Bio-Rythmus ist etwas durcheinander geraten. Aufgrund dem vielen Weggehen, aber auch ansonsten laufe ich zur Zeit biologisch nicht ganz rund. Erkältet bin ich ja auch noch leicht. Nur zu Hause sitzen macht noch mehr krank. So zieht sich zwar dank der Kälte die Erkältung etwas länger hin, dafür tue ich im Gegenzug etwas für meine Seele. Und Spaß ist definitiv Balsam für die Seele. Da bin ich mir sicher! 🙂

Klingelingeling an der Türe! Gerade kam ein Päckchen vom Postboten. Es gibt ein paar Flaschen Rum für mich. Was??? Für mich, der doch nie Alkohol trinkt?! YES! Für mich. Ich hab eine halbe Vitrine inzwischen voll mit verschiedenen Alkoholika. Und bei jeder Flasche könnte man noch denken, dass sie noch nie geöffnet wurde. So einen hohen Durchsatz habe ich. Vielleicht vergleichbar mit einem 3-Liter-Lupo. Gibts die noch? Jede Flasche einmal angenippt und gut ist! Sie sind einfach toll anzusehen. Ich liebe Design. Und jede Flasche ist ein Unikat. Und es ist kein Fusel dabei. Ich probiere gerne aus. Alles im Leben. Einfach das Gaspedal durchdrücken. Ganz einfach.
Diesmal hab ich mir gegönnt, jeweils eine Falsche von:

Pam­pe­ro Ani­ver­sa­rio Re­ser­va Ex­clu­si­va Anejo
Cu­ba­ney Ex­qui­si­to 21 Years Old
Plantation XO 20th Anniversary

2017-01-07

Die Rum-Kenner werden die Sorten kennen. Und zu schätzen wissen, habe mir die Rums von einem Barkeeper empfehlen lassen. Einem der sich auskennt. Na dann schauen wir mal. 😉

Heute Abend gehts wieder raus. Bar- und Clubgame. Viel Spaß an mich selbst. 🙂

Mein Highlight 2016

Vorab: Ich wünsche allen Lesern meines Blogs einen schönen und gemeinsamen Heiligabend. Dabei denke ich an meine Familie, meine Freunde, meine Kumpels und an meine noch nicht ganz so zahlreichen aber sehr treuen Leser, von denen einige ziemlich von Anfang an dabei sind. Es hat mir stets viel Freude bereitet hier jeden Tag einen Artikel rein zu bringen. Es hat auch Kraft gekostet, aber weniger Kraft als es mir Energie gegeben hat. Der Blog hier wurde zu meinem Begleiter. Auch über Weihnachten. Und darum wünsche ich Euch heute einen friedlichen gemeinsamen Tag mit Euren Liebsten.

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Es war ein ereignisreiches Jahr 2016, einen persönlichen Jahresrückblick von mir wird es noch geben. Das Jahr ist nämlich noch nicht zuende. Und hätte ich jetzt schon einen Jahresrückblick raus gedonnert, dann wäre das verfrüht gewesen. Gestern ist mir nämlich etwas passiert, das mein Highlight dieses Jahres ist. Und das hätte dann in dem verfrühten Jahresrückblick völlig gefehlt.

Gestern kam es zu meinem zweiten Socialgame Date seit Beginn im Pickup.

Und ich könnte es spicken mit Superlativen. Wenn ich aber sage, dass es mein persönliches Highlight 2016 ist, dann ist im Kern alles gesagt.

Es war das längste Date meines Lebens. Es war das lustigste Date meines Lebens. Es war auf seine ganz eigene Art das besonderste Date meines Lebens.
Und… es war das herausforderndste Date meines Lebens.

Ich hab echt alles in die Waagschale geworfen was ich hatte. Mehr ging nicht.

Auch wenn das gestern gar nichts mit meinem Pickuppen im klassischen Sinne zu tun hatte, so war es doch ein Teil davon. Das Date kam nicht durch Daygame zustande, auch nicht durch Clubgame. Sondern „alt hergebracht“ über soziale zwischenmenschliche Kontakte. Und doch war es so nah mit dem Pickuppen verbunden, auch wenn ich bewusst das sonst so übliche ganze Hollywood-Ding weglassen konnte. Gestern konnte ich ich sein. Für einige Stunden meines Lebens zusammen mit einer Frau. Endlich mal wieder. Ich musste nicht auf „die richtigen Worte“ achten. Das lag aber eben nicht mal so sehr an mir, sondern an ihr. Sie ist wie sie ist und das ist sie mit Leib und Seele. Und dabei gab sie mir das Gefühl, dass ich sein konnte wie ich bin. Mit Leib und Seele. Und das war ich, oh ja. 🙂

Ein bisschen fühlt sich das alles unreal an. Zu anders ist es, anders im Gegensatz zu allem, was ich seit dem Beginn mit meinem Projekt erlebt und gesehen habe.

Aber es ist auch einfach zu sagen, dass es dennoch so viel mit dem Pickuppen zu tun hatte, gestern. „Dennoch“, weil es eben kein Daygame oder Clubgame war. Es war „einfach so“, Du kennst den und der kennt den und dann schaut man ob der den mit dem zusammen bringt.

Es ist die gesündeste Variante von allen. Es ist aus meiner Sicht auch die tragfähigste, weil sie die vertrauteste Variante ist. Das ist nicht zu vergleichen mit Daygame und Clubgame. Es ist etwas komplett anderes. Zum Glück.

Da könnte man um all die Menschen neidisch werden, die riesige soziale Zirkel haben. Die unendlich viele Freunde (Freunde? Nennen wir sie Kumpels!) haben. Mit vielen Frauen und Männern, bunt gemischt. Bei mir ist das nicht so. Daher gibts bei mir auch kaum Socialgame.

Und warum hängt das gestern dann doch so nah am Pickuppen dran?
Ganz einfach: Weil es unglaublich hilft, in solchen Situationen des Lebens, wenn man jegliche Nervosität außen vor lassen kann. Wenn man die Date-Situation kennt. Wenn man weiß wie wann eine Frau reagiert und oft auch warum sie so reagiert. Man kann viel mehr bei ihr sein, ohne mit der eigenen Angst oder Unsicherheit zu kämpfen. Und das kommt letztlich der Frau unendlich zugute. Dass der Mann sich um sie kümmert, anstatt sich um sein eigenes Herzrasen zu kümmern.

Es war süß. Sie war aufgeregt. Und ich konnte mich den ganzen Abend darauf konzentrieren für sie da zu sein und ihr die Nervosität zu nehmen.
Es gelang mir und darauf bin ich wahnsinnig stolz auf mich selbst. Es ist eine andere Stufe und eine andere Qualität im eigenen Verhalten.

Das gestern war für mich meine persönliche Krönung des Jahres 2016. Ohne ins Detail zu gehen. Denn darum geht es nicht. Es geht darum darzustellen wie ich mich fühle. Und gestern war das erst Mal seit Beginn mit dem Pickuppen, dass es mich viel inniger gefreut hat, dass ich für einen anderen Menschen da sein konnte, als auf mich selbst zu achten.

Welch eine Freude einen Menschen derart zum Lachen zu bringen, für ihn da zu sein und einen wundervollen Abend zu schenken.

Die Frau vom 8er-Tisch

Gestern angekündigt, heute schon eingehalten. Eine weitere kurze Anekdote zum Wochenende, als kleine heimliche Fortsetzung zum gestrigen Artikel (“Du bist ein Playboy!”).

Während meiner Hollywood-Ich-Unterhalte-Den-Ganzen-Laden-Alleine-Show am Wochenende, zwischen all dem Blitzlichtgewitter (ich hab mich als Fotograf betätigt), habe ich mir von dem 8er-Tisch die hübscheste Dame rausgesucht. Sagen wir es so, sie war nicht mega hübsch, aber relativ ansehnlich. Nachdem ich mit den anderen sieben Frauen auch schon geredet habe, bin ich letztlich bei ihr, der achten Dame, hängen geblieben.

Und wir haben Nummern getauscht, bzw. ich hab mir ihre Nummer geholt, um ein Date zu vereinbaren. Warum hab ich nicht gleich eins ausgemacht? Ging nicht, weil sie sagte, dass sie schon Anfang der Woche in die Heimat reisen würde. In die Heimat? Ja. Wohin? Georgien.
Ui. Georgien. Hm. Ja… gut… also, okay. Mal was anderes.

Als ich sie ihre Nummer in mein Handy eintippen ließ, hat sie die Nummer bestimmt drei oder vier mal gelöscht und immer wieder neu eingegeben. Begleitet von einem „ich hoffe, dass das jetzt so stimmt“. Und der zweimaligen Nachfrage von mir: „Stimmt die jetzt wirklich?“.

Der fortgeschrittene Pickupper würde mich jetzt sofort fragen: „Warum hast Du sie nicht einfach kurz angeklingelt, dann weißt Du doch ob die Nummer stimmt?“

Ja Jungs, ich weiß. Natürlich. Mache ich auch immer (!!!), aber das Ging in der Bar nicht. Weil es dort keinen Empfang gibt. Pustekuchen also.

Am nächsten Tag wollte ich ihr in der Früh schreiben, wie vereinbart, über Whatsapp. Und siehe da! Für diese Nummer gibts kein Whatsapp.
Das heißt, dass die Nummer falsch war.

ES IST DAS ERSTE MAL, DASS ICH SEIT BEGINN MIT DEM PICKUPPEN EINE FALSCHE NUMMER BEKOMMEN HABE!!!

Schau sie an, so ein Giftpilz, diese Frau.
Zum Glück war das Universum an dieser Stelle auf meiner Seite und hat mir diesen Giftpilz vom Leibe gehalten. Danke an Dich, liebes Universum.

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Yes! Endlich! Endlich! Ich habe ewig darauf gewartet und ich freue mich wie ein Honigkuchenpferd. Endlich ist das immer dauernde Klischee wahr geworden. Angeblich stimmen alle Nummern ja immer nicht. Das kann ich nicht bestätigen. Es war meine aller aller aller erste Nummer, die nicht gestimmt hat. Jetzt kann ich auch mal stolz berichten, dass ich von einer Frau eine falsche Nummer bekommen habe. Bisher war ich da noch unbefleckt. Ich hatte sozusagen bisher noch ein weißes Kleid an. Haha. 🙂

Premiere!

Quizfrage an mich selbst:
War das von ihr Absicht oder Unabsicht?
Gibt es das Nomen Unabsicht eigentlich? Wenn nicht, jetzt ja.
Ob es also Absicht war oder nicht?

=> Wie immer im Pickup: Wir werden die Wahrheit NIE erfahren. Und das macht Pickup so spannend. Jeden Tag ein neuer Quatsch. Jeden Tag weißt Du wieder nicht warum passiert was passiert. Es passiert einfach irgendwas. Und Du musst damit leben, klarkommen, dass Du keine Kontrolle hast über das was geschieht. Das ist das Leben. Zeichnen mit Bleistift, aber ohne Radiergummi.

„Du bist ein Playboy!“

Eine kurze Anekdote vom Wochenende. Ich war wie – fast immer an den Wochenenden – zum Bar- und Clubgame draußen.

Und ich war in einer Bar, laute Musik. Viel los. Und sehe ein Mädchen, das mir zuzwinkert. Wir lächeln uns an. Nach einigem Augenkontakt gehe ich auf sie zu und unterhalte mich mit ihr. Sie war mit ihrer Freundin da und das ist immer eher schlecht als gut, denn das ist fast jedes Mal ein Störfaktor (Neid und Missgunst unter Frauen, oft auch mangelnde Fähigkeiten sich für 5 Minuten mit sich selbst zu beschäftigen). Jedenfalls sagte sie mir relativ forsch – was gar nicht zur bisherigen Konversation passte – dass ich mal wieder zu meinen Kumpels gehen solle, weil sie sich auch wieder um ihre Freundin kümmern werde.

„Um ihre Freundin kümmern“? Gibst Du dem kleinen Baby auch noch die Brust? Soll ich einen Schnuller besorgen?

Gut, sie hat von mir natürlich dann auch einen Spruch gepresst bekommen und ich bin abgezogen. Sie war aber auch wirklich nicht mein Typ, ich sah es als Spiel im Spiel an. Das ganze Ding ist nur ein Spiel, das echte Leben genauso wie Pickup. Und dieses Gespräch mit der Frau und alles weitere danach war für mich ein Spiel im Spiel.

Ein paar Minuten später unterhielt sie sich mit ihrer Freundin und… oh Wunder… mit einem anderen Typen. Relativ lange und angeregt.

„Ahja, okay“, dachte ich mir. Kann ich auch. Anlass für mich heute mal was neues auszuprobieren. Und fortan schaltete ich in den Turbo- und Hollywood-Modus. Ich band meine gesamte Umgebung in sämtliche Interaktionen ein. Ich fotografierte einen 8er Tisch mit Frauen. Bewegte mich im Raum recht auffällig hin und her. Versprühte gute Laune. Mache Bilder. Redete wieder mit den Frauen, stets abwechselnd. Und knippste für sie wieder Bilder. Und sprach dazwischen allerlei Frauen an, die an mir an einem schmalen Gang vorbei gingen. Ich wollte auffallen um jeden Preis und sehen was passiert. Und es passierte etwas Erstaunliches! Zum ersten Mal in meinem Leben ist mir das passiert, jedenfalls derart offen und direkt kommuniziert.

Ein Typ, größer als ich, kam die Treppen herauf und an einem schmalen Gang auf mich zu. Zugegeben sah er gut aus. Auch wenn ich nicht auf Männer stehe. Aber wirkte gepflegt, gut gekleidet und war schon sehr der Typ Schönling.
Im Vorbeigehen an mir sah er mich an und sagte: „Du bist ein Playboy!, zwinkerte mir dabei zu und lächelte mich an.

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Das ging so schnell, dass ich das kaum in der Sekunde wahrnehmen konnte. Da hab selbst ich einige Zeit gebraucht, um das zu realisieren. Das ist mir so noch nie in meinem Leben passiert. Ich war immer sehr zurückhaltend gegenüber Frauen. Früher in der Schule stand ich eher mit meinen Kumpels zusammen als mich mit Mädls zu unterhalten. Auf Frauen ging ich mein Leben lang nie aktiv zu. Wenn dann eher schüchtern. Nicht weil ich nicht damals schon gekonnt hätte – teilweise hab ich das auch gemacht – aber eher weil es nicht meinem Naturell entspricht.

Und dann bin ich heute in der Situation, dass mich ein wildfremder Mann „Playboy“ nennt.

Will ich wirklich ein Playboy sein? Um ehrlich zu sein… ein definitives Nein. Aber es ist scheinbar die einzige Möglichkeit auf dem Weg in eine feste Beziehung. Von Traumfrau spreche ich noch gar nicht.

Und an dem Abend ging es mir wirklich nur darum etwas Neues auszuprobieren und dem Mädchen von vorhin zu zeigen, dass auch wir Männer ganz einfach in Interaktionen mit Frauen kommen.

Übrigens: Von dem 8er Tisch mit den Frauen hab ich mir von der Hübschesten aus der Runde (sie war dennoch gerade mal eine 6) die Nummer geholt. Dazu gibts morgen einen Artikel. Ist eine ganz kurze Geschichte für sich alleine wert. 😉

Und was ist mit dem Mädchen vom Anfang meiner Story? Ich ging natürlich nicht mehr zu ihr hin. Fortan unterhielt ich mich mit allerlei anderen Frauen und mit meinen Freunden, es kamen nämlich noch welche dazu. Es war ein lustiger Abend. Es sprang nicht viel raus für mich, aber alleine dieser Artikel mit seinen Einzelheiten und Begebenheiten ist für mich „gut genug“. Definitiv. Es sind Meilensteine. Erste Male. Immer wieder.

Und immer wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo eine neue Premiere her… Playboy… ich… tsssssss.

Das Mädchen habe ich also den restlichen Abend nicht mehr beachtet, wozu auch. Sie hat ihr Statement abgesetzt und ich daraufhin meines.

Einige Zeit später war ich mit meinen Freunden an der Bar beim Unterhalten und schon wieder in Lauerstellung, wen ich als nächstes ansprechen könnte. Auf einmal trifft mich irgend etwas sanft an meinem hinteren Oberschenkel. Vermutlich ein Tritt. Ich drehe mich um und sehe das Mädchen mit ihrer Freundin an mir vorbei laufen. Vermutlich war sie es. Sie lächelte, aber so schnell wie ich mich umgedreht hatte, war sie auch schon wieder weg und an mir vorbei.

Haha, genau. Das ist dieses oberflächliche Gebalze. Genau das, was mir als Mensch immer so widerstrebt. Wie die Hirschen. Die so lange schnaufen und grunzen und das Weibchen durch den Wald vor sich her treiben, bis sie erschöpft zusammenbricht. Und dann nimmt der Hirsch sie.
Mensch Leute. Das ist so nervig langweilig. Das ist etwas für platte, niveaulose und aufmerksamkeitssüchtige Menschen. Das ist doch nichts für einen Mann von Welt wie mich. :-)Ich mache diese ganzen Hampelmann-Geschichten doch nur, weil die Frauen mich nicht sein lassen können wie ich bin. Ehrlich, aufrichtig, geradlinig, humorvoll, empathisch, old-school Gentleman… achja… ich könnte ewig von mir weiter schwärmen… 😉
Aber ja, dann muss man sich wohl „einfach“ an die Welt anpassen. Chamäleon spielen. Gut.

Am Ende des Abends bzw. der Nacht stand sie draußen beim Rauchen. Prima, davon hätte ich doch ausgehen können. Dass die kleine Ziege raucht. Und sie stand wieder draußen mit dem Typen von vorhin.
Übrigens, jetzt wird es lustig: Den Typen kenne ich selbst auch, wir begrüßen uns stets per Handschlag. Hehe.

Und so geht meine kleine Geschichte zu Ende.
Moment, wo ist die Pointe?
Noch kurz Geduld, die kommt jetzt.

Ich gehe auf ihn und sie zu. Neben ihr war ihre Freundin von vorhin. Ich gebe ihm einen Handschlag und wünsche ihm einen schönen Abend. Dann sehe ich ihr kurz in die Augen und gebe ihr und ihrer Freundin einen Klapps an die Schulter und wünsche ihnen das Gleiche. Sie, das Mädchen, fest im Blick. Kein strenger Blick, wer bin ich denn. Nein, ein lächelnder, relativ gleichgültiger, ein relativ „ich hab Dich nicht nötig“-Mädchen-Blick.

Und inzwischen kann ich etwas besser Körpersprache lesen und einschätzen. Sie war geschockt. Ich sah es ihr an, ich sah es in ihren Augen. Sie war geschockt und enttäuscht. Weil ich sie den restlichen Abend nicht mehr beachtet und nicht nach ihrer Nummer gefragt habe, obwohl sie mir vorhin mit der Berührung zu verstehen gegeben hat, dass „das Spiel“ zwischen ihr und mir noch laufen würde.

Nein danke. Es ist Dein Spiel, Mädchen. Nicht meins.

Ich kenne meinen Marktwert. Inzwischen schon. Wieder!

PS: An den Klamotten eines Menschen kannst Du in aller Regel auf den Charakter schließen. Ich trage keine tiefen V-Ausschnitt-Playboy-Shirts. Ich trage keine Nietengürtel und Armbänder. Ich trage auch keine oberkrassen Gagster-Schuhe mit Kappe. Nein. Mit solchen Typen kann man solche Spiele spielen. Platt und pauschal von mir? Nein. Sicher nicht. Ich sehe das jedes Wochenende. Aber ich bin anders. Ich trage saubere Schuhe, bin farblich stets perfekt und gut gekleidet. Ich trage immer ein Hemd. Ich habe im Winter gerne einen langen Mantel an, insgesamt also ein klarer Business-Style.

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Ich gehe auf eine Frau in Business-Kleidung auch anders zu als auf ein Mädchen im Hoodie.
Wenn eine Frau also eins und eins zusammen zählen kann, dann sollte sie alleine dadurch schon darauf schließen können, dass ich kein kleines Kind bin und erst recht nicht auf Spielchen stehe. Bei mir gibt es die „Mann von Welt“-Attitüde. Wenn eine Frau (eher Mädchen!) damit nicht klar kommt, braucht sie mich umgekehrt auch nicht auf ihren Dornröschen-Kinderspielplatz mitnehmen. Nicht beim kennenlernen.
Kleider machen Leute, den Spruch kennt jeder. Aber verstanden hat ihn offenbar niemand.

PPS: Ich trage keine Sonnenbrillen. Und meine Mäntel sind noch etwas eleganter als auf dem Foto da oben, allerdings hab ich auf die Schnelle nichts besseres gefunden! 😉

Ups, welche Blonde war das?

In einem meiner letzten Beiträge habe ich kurz angerissen, dass mir am Wochenende etwas Lustiges passiert ist.

Ich stehe also an der Bar und gleich dahinter ist ein Gang nach unten in Richtung der Toiletten. An mir lief eine blonde Frau vorbei und den Gang hinunter. Das habe ich aus dem Augenwinkel wahrgenommen. Alles was ich in dem flüchtigen kurzen Blick erkennen konnte, war, dass sie relativ attraktiv zu sein schien.

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Da ging sie also hinunter. Tak, tak, tak. Da ich nicht alleine unterwegs war, sagte ich zu meinen beiden Freunden, dass ich sie ansprechen werde, sobald sie wieder hoch kommt.

Ich brachte mich also in Position und dann kam die blonde Schönheit (?) nach kurzer Zeit die Treppen hoch. Tak, tak, tak.
Und ich hab mich auf sie gestürzt, mit einem direkten Kompliment als Gesprächseröffner. Und als sie ihren Kopf hebt und ich ihr in die Augen blicke, merke ich, dass es die FALSCHE Frau ist! Oh nein!

Jetzt haust Du also ein Kompliment an eine Frau heraus, die ein paar Jahre älter ist als Du und gefallen tut sie Dir auch nicht. Oh Junge.

Na gut, dann hab ich schnell gefragt: „Sag mal, haben wir uns hier letzte Woche nicht schon ewig lang unterhalten?“
„Nein, nicht dass ich wüsste.“
Perfekt, dann beendete ich mit: „Oh sorry, tut mir leid. Hab Dich wohl verwechselt.“

Mensch war mir das unangenehm. Nicht ihr gegenüber, sie ist mir ja relativ egal gewesen nach der Erkenntnis in dem Moment. Aber ich hau nicht gerne ein Kompliment an einen Menschen heraus, den ich einfach nur verwechselt habe.

So ist das Pickupper-Leben aber, es hält ständig Überraschungen bereit. Welch in Irrsinn.

Jetzt stellt sich natürlich der geneigte Leser die Frage, was denn mit der ursprünglich auserkorenen Blonden war.
Nun, die kam kurz danach ebenfalls die Treppe hoch stolziert. Tak, tak, tak. Und auch sie hab ich sofort angesprochen. Und sehr schnell gemerkt, dass sie kein Interesse hatte. Für fünf oder sechs Sätze hat es gereicht, dann haben wir das beiderseitig schnell beendet. Und ja, so hübsch war sie dann doch auch nicht. Vielleicht eine 5.

Das erste Mal, wieder eine Referenzerfahrung. Gut so.

Was ist die Quintessenz des Ganzes:
Lass Dich von blonden Frauen nicht zu schnell beeindrucken. Nur weil sie ein paar lange helle Haare hat, hat sie noch lang kein hübsches Gesicht.Und das gilt auch dann, wenn Du die Frauen verwechselst! 😉