Ein lange angekündigter Rundumschlag

Hallo Welt! 😉

Ein lange angekündigter Rundumschlag…
Der letzte Artikel war vom 07.07., 17.
Heute ist der 08.08., aber immerhin noch nicht 18.
Insofern… puh… trotzdem… ein ganzer Monat Schreibpause.

Kann ich noch schreiben? Fällt mir noch was ein? Hab ich nur deshalb nichts geschrieben, weil mir nichts mehr schreibenswertes widerfahren ist? Man weiß es nicht. Aber ich weiß es.
Und deshalb räumen wir hier heute mal gnadenlos auf und holen die Zeit wieder ein.

Vollgas im Tickermodus

Ich donnere die Nachrichten nacheinander einfach durch. Die Bildzeitung würde sich freuen, wenn sie so viel Futter von der Presseagentur bekommen würde. Und wenn es die Zeit erlaubt, werde ich zur einen oder anderen Headline bei gesonderter Gelegenheit auch einen gesonderten Artikel spendieren. Aber im Moment bin ich nicht so in zeitlicher Spendierlaune. Krösus hatte es da leichter.

2017-08-08.JPG

+++
Ein Mädchen im Café kennen gelernt, das erste Date noch am selben Abend zu Hause verbracht. Das, oder auch einfach nur die Frage nach „wann und wo spricht man von einem Coitus interruptus?“ Schreit förmlich nach einem eigenen Artikel.
+++

+++
Und plötzlich war da ein ellenlanger Brief von Fr. Tinder in meinem Briefkasten! Totgeglaubte leben länger… Verrückt! Kurzversion: Eigentlich sei ich doch ein unglaublich toller Kerl… welch eine Ironie.
(Danke – weiß ich doch längst. Du hattest es halt nicht rechtzeitig begriffen. Was nicht schlimm ist. Mir ging es auch ohne Dich in der Zwischenzeit verdammt gut. Eigentlich sogar besser als mit ihr. Viel besser, wenn ich bedenke was ich stattdessen erlebt habe.)
+++

+++
7 Milliarden Menschen. Davon sind ca. 3,5 Milliarden Männer, oder mindestens solche, die es noch werden wollen. Nahezu jeder Mann träumt sein Leben lang davon. Kaum einer erlebt es je. Und doch war sie da. Die erste Nacht zu dritt. Wie in einem Film? Ja. Definitiv! Nur besser. Total verrückt. Eine Nacht zu dritt??? Wie zu dritt??? JA! Zu dritt! Genau so wie es da steht. Projekt Beziehung. Danke Dir für die Erfahrungen, die Du mir bescherst. Ich wusste wahrlich nicht, ob ich träume oder wach bin. Es war kein Traum. Irgendwie aber auch wiederum schon. Wach war ich sicher, wie im Traum kam es mir aber vor. Referenzerfahrung.
+++

+++
Ein richtig fies langweiliges Date aus dem Onlinegame gehabt. Puh. Aaaaber: Sie hat mir einen richtig richtig lohnenswerten Imbiss gezeigt. Alleine dafür hat sichs rentiert. Und das ist auch das Wichtigste, das ich für mich mitnehme: Frag die Frau vorher immer schon, ob sie einen guten Imbiss oder ein gutes Lokal kennt. Die meisten Frauen lohnen die Zeit nicht. Es ist eine Verschwendung. Aber zumindest hast Du dann gut gegessen bzw. etwas Neues kennen gelernt. Klingt lustig. Ist aber ernst gemeint. Das hab ich viel zu spät beherzigt bei all den Dates im letzten Jahr. Meistens bin ich mit den Frauen irgendwo hingegangen, wo ICH vorher wusste, dass es zumindest bezüglich dem Drumherum gut sein würde. Ein Mann muss sich jedoch immer die Frage stellen: „Was habe ich davon?“ (freies Zitat aus dem Film Revolver, siehe meine Rezension Film-Review „Revolver“)
+++

+++
Das erste Semester neigt sich bis auf eine Hausarbeit dem Ende entgegen. Mit viel oder nicht so viel lernen… weniger als nötig war es jedenfalls schon. Dennoch reichte es bisher trotzdem in sämtlichen Arbeiten für eine eins vor dem Komma. Immerhin.
+++

+++
Eine wundervolle Frau kennen gelernt. Inzwischen exakt 46 Dates mit ihr verbracht. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Projekt Beziehung macht auch deshalb zuletzt eine starke Pause. Schriftstellerisch allerdings nur. Deswegen – 46 Dates ! – und nicht nur wegen dem Studium gibts diese Pause. Wobei sie der Grund ist, dass ich fürs Studium nicht so viel Zeit habe wie ursprünglich geplant. Zum Bestehen hat es bisher dennoch gereicht… 😉
+++

+++
Ken Jebsen und sein Team waren fleißig. Folge 35 von „Me, Myself and Media“ unter dem Titel „Kafkaeske Zeiten“. Viel Spaß. Wie immer lohnenswert! Link am Ende des Artikels.
+++

+++
Ken Jebsen und sein Team waren noch fleißiger. Jedenfalls fleißiger als ich. Es gibt sogar schon Folge 36 von „Me, Myself and Media“. Diesmal unter dem Titel „History statt Hysterie: G20 im nationalen Gedächtnis „. Dass das sehenswert ist, versteht sich von selbst. Eine Auseinandersetzung mit dem G20. Ein etwas anderer Draufblick, als er sonst so durch die Einheits-Klopapier-Presse geboten wird. Link am Ende des Artikels.
+++

+++
Zwischenzeitlich beim Spazieren durchs hohe Gras zum ersten Mal in meinem Leben von einer Zecke gebissen worden. Hoffentlich hat das keine schädlichen Auswirkungen für mich. Nicht wichtig für die Welt. Wichtig aber für mich.
+++

+++
Zum ersten Mal im Leben hab ich mir selbst Lachs gebraten. Aus dem Ofen kenne ich das schon. Aber bisher noch nicht aus der Pfanne. Wow. Ein Hochgenuss. Olivenöl. Mit der Hautseite nach oben zuerst kurz scharf anbraten, dann runter drehen und so lange brutzeln lassen, bis die Haut kross ist. Dann drehen. Zwischenzeitlich Rosmarin ins Öl. Wer möchte kann auch noch Knoblauch drauf hauen. Und angeblich auch eine Scheibe Zitrone ins Öl legen. Hab ich nicht gemacht, sondern lieber drüber geträufelt, als das gute Stück auf dem Teller war. Beim Braten dann noch Pfeffer und Salz drüber. Fertig. Wahnsinnig einfach. Aber wahnsinnig lecker. Das Leben kann so herrlich sein. So einfach sein. So herrlich einfach sein.
+++

+++
Die letzten Wochen leider keine anderen Blogs gelesen. Das fehlt mir. Hole ich noch nach! Aber hey, 46 Dates!!! Hat sie eigentlich schon einen Namen? Hm… da muss ich mir erst noch einen überlegen… schwierige Wahl. Er muss ihrer schließlich gerecht werden…
+++

Vielleicht habe ich irgend eine Schlagzeile vergessen. Nicht so schlimm. Dann schiebe ich sie beim nächsten Mal einfach hinterher. Aber bis dahin ist das besser als nichts.

Gut. Und jetzt zum Unwichtigsten… Wie geht es mir eigentlich?
Momentan ziemlich gut. Danke der Nachfrage. 🙂
Gut und viel beschäftigt. Qualitätszeit, gepaart mit Quantitätszeit. Ideale Bedingungen. Humus, könnte man sagen. Na dann, kann die Pflanze ja wachsen…

 

 

Kein Philosophischer Sonntag – Dafür aber ein Lebenszeichen

Da bin ich wieder. Wieder mal zumindest! 🙂

Auch wenn ich für einen neuen Beitrag eigentlich gar keine Zeit habe, so nehme ich sie mir doch. Mensch, hab ich das Schreiben vermisst. Das war lange Zeit hier ja mein Lebenselexier. Es gab mir Kraft, Mut und Hoffnung und außerdem ganz nebenbei auch einen Plan und Sinn für mein tägliches Tun. Es gab mir einen festen Ablauf, denn Mittelpunkt war tatsächlich oft meine schreiberische Tätigkeit des Tages und erst drum herum bildete ich mein außerhäusliches Tun und Wirken. Das Projekt Beziehung wurde nicht nur mein Leben, es ist mein Leben. Weiterhin, keine Sorge.

Ich sehe zum Fenster hinaus und sehe einen bewölkten grauen Himmel. Die Wolken scheinen heute besonders tief zu stehen. Und ich sehe die Bäume vor dem Haus,  blätterlos und wankend von links nach rechts, vor und zurück, ob des Windes. Sie stehen geerdet und fest im Boden. Und ich sitze mit meinem Laptop auf dem Schoß auf meiner Couch. Und es ist still. Sehr still. Da ist nur das Rotieren des Lüfters meines kleinen Laptops. Sonst nichts. Stille.

Mein letzter Artikel ist vom 04. März. Und mein letzter „richtiger“ Artikel ist vom 28. Februar. Heute ist der 19. März. Und da heute Sonntag ist, gibt es hier normal immer den gleichnamigen Philosophischen. Normal. Aber heute nicht.

Die Enthüllungsstory von Edward Snowden und mir

Heute gibt es ein paar Worte zum bisherigen Geschehen. Am 25. Februar kündigte ich an, dass ich das Geheimnis um meine zeitweilige Abwesenheit lüften werde („Die wahren Hintergründe über die Abwesenheit des jungen Pickuppers…“). Und dass ich dafür einen echten Menschenfreund einfliegen lassen würde. Edward Snowden. Kein Geringerer wäre für so eine Enthüllungsstory geeigneter (vgl. 2 mal 4 zu 0 aus dem Stegreif).

Heue ist es soweit. Ich habe zwar alles versucht, aber Edward Snowden hat auf meinen Artikel hier bis heute nicht reagiert. Also muss ich es selbst tun. Das Enthüllen. Nicht mich (!). Nur die Hintergründe für meine Abwesenheit.

Es ist sehr simpel gesagt, ohne großes Tamtam.
Ich habe…. ja… ich habe… ein Studium begonnen.
Jetzt ist es raus! Amtlich! Stempel drauf! Wusch!

Nun, nicht dass ich nicht schon ein Studium hinter mir hätte. Nee, aber so ein weiteres Studium ist doch auch was, dachte ich mir… und meldete mich relativ kurz vor knackig noch an. Und so ist das nun. Jetzt bin ich also wieder Student. Ich selbst nenne ich mich seither nur „Schüler“. Das finde ich viel witziger. Student sein kann jeder. Aber Student sein und sich selbst Schüler nennen ist einfach witziger. Sich selbst nicht so ernst nehmen, lautet ja meine Devise in solcherlei Dingen. Oder sogar generell im Leben.
Von meiner Cousine habe ich eine kleine Schoko-Schultüte bekommen und einige weitere Süßigkeiten. Das war ne witzige Idee von ihr, mir das aufgrund der Entfernung per Post zu schicken. Soweit zum humoristischen Hintergrund meines Schüler-Daseins.

In Wahrheit ist es etwas anders:
Ich sitze da in einem Raum, mit einigen wenigen anderen Mit-Studenten und vorne steht immer ein mehr oder weniger guter Lehrer. Sie schimpfen sich natürlich Professor oder Dr. Also die Lehrer, nicht die Mit-Studenten. Manche schimpfen sich sogar auch Professor Doktor. So viele Titel, dass deren eigentlicher Name am Ende keinen mehr zu interessieren scheint. Dafür haben sie aber viele Titel, die Namenlosen. Ob man in einem einzigen Menschenleben so viele von diesen Titeln sammeln kann, um genug davon in Händen zu halten, damit es zum Tapezieren des eigenen Wohnzimmers genügt?
Ups, da ist sie wieder, diese stille Kritik an den Dingen des Alltags. 😉

Nein im Ernst, es ist so:
Ich sitze da drinnen und bin ein Schüler. Schön und gut. Aber ich sitze da auch drinnen und denke mir bei vielen Lehrern (nicht bei allen!): „Was willst Du mir schon beibringen?“ Außer ein bisschen „Wissen“ (?!) aus ein paar schlauen Büchern. Bücher kann ich selbst lesen. Dafür brauche ich aber keinen Lehrer. DU übrigens auch nicht. Niemand von uns. Nur gute Autoren.

Und um es dennoch nicht so sinnlos dastehen zu lassen, denn das ist das Studium gar nicht, kann ich zu meinen Beweggründen nur sagen, ganz sachlich, ganz nüchtern:
Wenn schon das Thema Liebe offenbar nicht funktioniert oder nicht funktionieren soll, wenn schon das Thema aktueller Job im Moment nicht so funktioniert wie ich möchte oder auch nicht funktionieren soll, wenn schon das Thema Gesundheit nicht funktioniert oder nicht funktionieren soll, dann mache ich wenigstens etwas auf der abstrakt materiellen Ebene. Wenigstens da mag ich nach erneuten zwei Jahren nicht zurück blicken (müssen) und sagen: „Na super, auch da ist nix voran gegangen!“

Und auch wenn ich verstehen kann, dass das auf den Leser, also auf DICH, etwas niedergeschlagen oder deprimiert klingt, so kann ich versichern, dass es das nicht ist. Es ist eine nüchtern sachliche Analyse des Ist-Zustands. Und vielleicht auch genau darum bin ich total motiviert mein Studium gut und mit hohem Interesse durch zu ziehen. Ich freue mich – trotz aller Anstrengung – auf jede Vorlesung und alles was da kommt und bin fest entschlossen das Ding zu Ende zu bringen, und zwar gut! Yeah!

Die Grenzen des Pickuppens

Aber nochmal kurz zurück zu meinem Gefühl, dass ich da in den Vorlesungen habe oder auch wenn ich im Anschluss zu Hause weiter lerne… zu meiner Aussage vorhin, die da hieß „Was willst Du mir schon beibringen?“

Ja, ist so. Tut mir leid. Persönlichkeitsentwicklung hat auch damit etwas zu tun, dass man sich seiner Persönlichkeit bewusst wird. Und sie entwickelt. Und wenn man an einem gewissen Punkt angelangt ist, dann steigen die Ansprüche. Ein Profi-Sportler spielt auch nicht mehr in der Kreisklasse Fußball. Aber ich will nicht viel jammern oder meckern, das Niveau ist dort jedenfalls höher als sonstwo in meinem üblichen Alltag. Insofern ist das ein Sprung nach vorne für mich. Wenigstens inhaltlich ist das Niveau höher, sachlich gesehen. Und darüber hinaus gibt es dort vor allem neue Leute und eine neue Umgebung. Das war mir so wichtig. Endlich ausbrechen aus dem Alltag. Auch wenn Pickup kein Alltag ist. Pickup ist – exzessiv betrieben – definitiv Achterbahnfahren. Aber immer Pickup mag ich nicht, immer Pickup geht nicht. Und nur Pickup ist zu wenig. Pickup beschäftigt sich mit zwei Dingen im Leben: Deiner eigenen Entwicklung, die Entwicklung Deiner Persönlichkeit also. Und zweitens mit dem Kennenlernen deiner potentiellen Traumfrau oder (wie es wohl die meisten anderen Pickupper sehen!) mit dem Kennenlernen möglichst vieler Bettgespielinnen. Beides ist mir inzwischen zu wenig. Ich will mehr. So war ich immer. Schneller, höher und weiter.

Und was im Pickuppen einfach nicht da ist: Sachliche Weiterentwicklung. Weltliches Vorankommen. Nicht geistiges oder seelisches. Auch wenn das für mich die beiden wichtigsten Aspekte des Lebens darstellen, so möchte ich auch sachlich nachweisbar voran kommen. Und da hab ich leider in den letzten zwei Jahren viel Zeit und Nerven verballert und entsprechend keine Mittel mehr zur Verfügung gehabt, um diesen Bereich des Lebens voran zu bringen.

Ich will also Entwicklung außerhalb der Persönlichkeitsentwicklung. So kann man es zusammenfassen.

Meine Mit-Studentinnen und Mit-Studenten sind allesamt echt gut drauf, ich fühl mich in der Gruppe wohl. Und das ist prima so. Früher war ich eher der Einzelgänger, inzwischen merke ich, dass ich total der soziale Mensch geworden bin. Ja, auch dank Pickup. Auch, nicht nur. Ich sehe das also nicht getrennt. Ich habe meine Werkzeuge und meinen Werkzeugkasten (von dem ich hier öfter schon gesprochen habe) ja immer dabei. Und die Instrumente kann ich anwenden. Weiter verbessern natürlich auch. Ausbauen. Socialgame statt Daygame und Clubgame.

Jedenfalls kostet das Studium im Moment viel Energie. Neben einem Vollzeit-Job ist das recht krass. Krasser als befürchtet, es bleibt kaum Zeit für große Unternehmungen. Pickuppen fällt auch ziemlich flach. Großenteils wüsste ich nicht mal wann ich eine Frau denn überhaupt treffen sollte.

Aber Freitag war es soweit!
Mein erstes Tinder-Date meines Lebens!!!

Wahnsinn! Ich???!!! Ja tatsächlich ich. Der, der sonst immer so über Tinder ablästert. „Bäääh, so oberflächlich!“, „bäääh, wisch links und wisch rechts!“

Es ist oberflächlich wie nichts Zweites! Ich bleibe dabei. Aber wenn man sich dann mal mit jemandem trifft oder Kontakt aufgebaut hat, ja dann mag das schon funktionieren. Nur der Weg dahin ist und bleibt irgendwie… ich weiß nicht… trifft es das Wort „widerlich“?

Warum ich es dann getan habe?
Ganz einfach, ich habe im Moment nicht die Zeit raus zu gehen. Überhaupt nicht. Lernen, lernen und lernen. Und dafür ist Tinder gut genug, als Nebenbeschäftigung wenn man mal auf seinen Mokka auf dem Ofen warten muss, bis der mal fertig ist. Hmm… Ja es ist Mokka! Kein Espresso! 😉

Ihr wisst schon, das Ding aus dieser Kanne:

2017-03-19.jpg

Aber mir geht die Zeit gerade beim Schreiben wieder etwas aus. Darum werde ich in einem der nächsten Beiträge darauf eingehen wie das Date lief. Wer weiß wann. Aber ich werde! 🙂

Bis dahin gibt es von mir weiterhin keine täglichen Berichte. Aber gelegentliche Lebenszeichen… Wie sagte Arnold schon: „I’ll be back!“

Der erste Vollstopp meines Blogs

Aus gegebenem Anlass muss ich hier kurzfristig für ein paar Tage die Reißleine ziehen.

2017-02-28

Eine Erklärung folgt, sobald ich Zeit finde etwas zu erklären.

Bin gerade völlig überschüttet mit Terminen, mehrmals die Woche abends und am Wochenende.

Aber bis auf die vielen Termine und etwas aufkommendem Stress geht es mir soweit ganz okay, also keine Sorge.

Daher benötige ich die Zeit nun gerade einfach anders als für das Schreiben. Urlaub vom Bloggen. Nicht traurig sein. Ich komme wieder! 🙂

Bis dahin… nutzt die Zeit ohne meine täglichen Beiträge gut! 😉

Bis bald

2 mal 4 zu 0 aus dem Stegreif

Mitte der Woche war es wieder so weit. Ich bin mal wieder zum Daygamen raus. Nach der Arbeit. Einfach so. Los getigert, durchs Revier. So wie die Füchse, bei den Absoluten Beginnern. Wer das Lied kennt: Füchse sind gar keine Rudeltiere! 😉

Ich war gespannt auf mich selbst

Ob es mir leicht fallen würde wieder die eine oder andere Schönheit anzusprechen. Ob ich nervös sein oder werden würde.

Grund ist, dass ich seit mehreren Wochen nicht mehr am Tag bzw. Abend unterwegs war mit diesem konkreten Ziel Frauen anzusprechen. Clubgame schon noch, Daygame aber nicht mehr. Ich hatte ein paar Wochen Pickup-Pause. Die Klette kostet einfach Zeit. Und auch sie kostet die Zeit. Nicht kosten im Negativen. Kosten im Positiven. Zeit kosten. Also das Kosten der Zeit. Nicht die Kosten der Zeit. Das ist ein feiner Unterschied. Wenn man die Zeit kostet, dann ist das etwas Schönes. Wenn Zeit etwas kostet, dann ist es nicht so schön. Manchmal kommt beides zusammen. Dann kostet es zwar Zeit, aber man kostet sie zeitgleich.
Einfach gesagt, man genießt sie. Die Zeit.

Ich lese immer wieder, dass Pickupper nach einer (mehrwöchigen) Pause wieder Ansprechängste aufbauen. Das geht so weit, dass sie dann beim erneuten ersten Mal fast wieder bei null starten müssen.
Das liegt offenbar an der zuletzt unterbliebenen Desensibilisierung des eigenen Gehirns.
Ursache ist klar: Zu wenige Reize aufgrund zu weniger Übung.
Resultat ist klar: Zu wenig Übung bringt Unsicherheit vor einer nächsten Ansprech-Situation mit sich.

Das ist wie in der Schule. Wenn Du vor einer Prüfung genug lernst, dann nimmt Dir das die Angst („ich bin gut vorbereitet“). Es ist auch wie eine normale Jobsituation zu sehen, zum Beispiel eine Verhandlung. Machst du das einmal im Jahr, dann haut Dich das schon völlig aus der Bahn, wenn Du im Privatleben auch nur im Autohaus wegen 2 Prozent hin oder her feilschen möchtest. Es treibt Dir den Puls hoch, Du wirst nervös. Alles dreht sich. Die Atemfrequenz steigt. Du wirst fahl. Verhandelst Du hingegen jeden Tag im Job, dann ist das Dein Metier und Dir kann keiner mehr etwas vormachen. Verhandeln ist Dein Lebenselexier. Du bist der Profi. So wie Leon.

Wie war das also bei mir?

Ich laufe umher, sehe die erste hübsche Frau des Abends, ein schönes braunhaariges Mädchen, geben wir ihr eine 6,5, und…?

Ich trau mich nicht sie anzusprechen!

Quatsch! Natürlich hab ich sie angesprochen! Bumm. 🙂

Direkt hin und los geht’s, in einem Kaufhaus in der Lebensmittelabteilung. Ihre Reaktion fiel für mich relativ gewohnt aus. Positiv überrascht, etwas nervös. Sie. Nicht ich. Kurzer Smalltalk, aber ihr Schokoherz in der Hand hatte schon nichts Gutes für mich verheißen sollen. Sie erzählte mir, dass das ein nachträgliches Valentinstagsgeschenk sei. Für wen? Natürlich! Für ihren Freund. Läuft bei Dir. Nicht bei mir.

Glaube ich ihr sogar. Die Sache mit dem Freund ist zu oft jedoch nur so ein Schutzding. Überflüssig aus meiner Sicht. Soll die Frau einfach sagen wenn sie keine Böcke auf den Mann hat.

Ich erfinde ja auch nicht, dass ich in einem schweren Verkehrsunfall verwickelt war, nur weil ich mal 5 Minuten zu spät zu Mama nach Hause zum Essen gekommen bin. 😉
Da sag ich auch einfach ganz ehrlich: „Mama! Ich hab keinen Bock auf Dein Essen gehabt!“
Um Himmels Willen, nein! Natürlich nicht! Abgesehen davon, dass Mama gut kochen kann und gar kein Anlass dafür besteht, würde ich so eine Aussage natürlich nie treffen. Aber ich sag Mama in diesem Fall sicher genauso wenig: „Du, ich hab unterwegs noch eine Frau kennen gelernt, die habe ich eben schnell heiraten müssen. Deshalb kann ich leider nicht zum Essen zu Dir kommen. Und zwar nie mehr wieder.“

Ihr versteht was ich meine. Ein einfaches Nein tut es auch. Ohne große erfundene-Hollywood-Drama-Geschichte. Kauft Dir sowieso keiner ab. Das Ding mit dem Freund. Warum nicht? Weil im Schnitt in den Städten Deutschlands die Single-Quote insgesamt bei mehr oder weniger 50% liegt. Wenn aber 60% oder 70% der angesprochenen Frauen vorgeblich Freunde haben, dann sind das… Moment ich rechne kurz… ungefähr 6 oder 7 von 10, anstatt 5 von 10. Da passt doch was nicht. 🙄

Und so ging das dann noch drei mal weiter

Die vierte Frau des abends kam mir auf einer Treppe entgegen. Sie hoch. Ich runter. Dabei trafen sich unsere Blicke für ca. 2 oder 3 Sekunden. Unsere Augen ließen sich dabei nicht los, stattdessen bewegten sich unsere Köpfe mit. Typischer Flirtblickkontakt.

2017-02-25.jpg

Und für mich das totale Startsignal die Situation beim Schopfe zu packen. Also drehe ich um, gehe ihr hinterher und spreche sie an. Es wird ein spaßiges vier oder fünf minütiges Gespräch. Bis dann wieder die Nummer mit dem Freund um die Ecke kommt. Läuft bei Dir. Nicht bei mir.
Na, sie fand es aber total toll, dass ich sie angesprochen habe. Sagte sie. Und auf meine Frage, ob sie Männer immer mit ihren Blicken derart auffressen würde, lachte sie zunächst verlegen und erklärte dann: „Nein, aber schauen darf man ja mal!“

„Schauen darf man ja mal?!“

Klar darf man. Wir leben ja nicht in Saudi-Arabien. Aber SO schauen?? Hm, wenn das Dein Freund wüsste, dann würde der Dich dafür vielleicht genauso steinigen wie die Steiniger in Stein-Arabien, äh Saudi-Arabien. Übrigens: Wenn Dein Freund das machen würde, würde mich das nicht wundern, wenn Du genauso reagieren würdest.

Davon halte ich gar nichts! Weder vom Steinigen noch vom fremd-Flirten!

Ich verstehe das gar nicht, dass Frauen (und auch Männer) ständig ihren Marktwert checken wollen. Flirten ist cool. Flirten ist Bestätigung.
Als ich allerdings lange Jahre in einer glücklichen Beziehung war, war das anders. Ich hatte meine Augen stets nur für sie, die Eine. („Die Eine oder keine. Für keine andere Frau ging ich lieber in den Bau“ – Die Firma).
Ehrlicherweise muss ich einschränkend sagen: Das ging so lange so, so lange ich glücklich war. Und das war sehr sehr lange der Fall. Bis zum Ende. Egal, wie auch immer.

Was ich damit sagen will: Wenn ich in einer glücklichen Beziehung bin, dann flirte ich nicht. Punkt. Ja, flirten ist reizvoll. Flirten ist Bestätigung. „Draußen Appetit holen, Zuhause essen.“ Kenn ich auch alle, die Sprüche. Ich halte davon aber trotzdem nix. Wenn mir meine Partnerin wichtig ist und ich sie von Herzen liebe, dann liebe ich sie. Punkt. Alles andere ist aus meiner Sicht – mit Verlaub – Bullshit.

Und so ging der Abend 4 zu 0 aus. Nicht gegen mich, sondern für mich natürlich. Endlich mal wieder ein paar Körbe. Nette Körbe zum Teil. Ja, so kann man es sagen. Vier nette Körbe, die allesamt Lust auf mehr machen. Lust auf mehr Körbe. 😉

Ich lasse extra Edward Snowden einfliegen

Zeit ist im Moment nur (m)ein Problem, denn es ist ziemlich überladen gerade bei mir. Aber dazu gibts bald auch einen Artikel. So nach dem Motto: „Die wahren Hintergründe über die Abwesenheit des jungen Pickuppers…“
Es wird eine Enthüllungsstory. Dafür lasse ich extra Edward Snowden einfliegen. Der soll vorher alles leaken, klassisch per USB-Stick. Dann erfährt die Öffentlichkeit, warum ich derzeit so im Dauerfeuer stehe. Letztens benutzte ich dafür den Begriff „Druckbetankung“, der Ausdruck gefällt mir. Aber selbst wenn Edward Snowden es schaffen sollte, die wahren Hintergründe für mein Abtauchen zurück in die Welt des Otto-Normal-Mannes (also weg vom Pickuppen) ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen, so bleibt beim Leaken dieser Story die Hauptrolle doch bei mir. Sorry Edward, auch wenn Du ein Großer bist.

Das Wundervollste kommt zum Schluss

Ich bin echt stolz auf mich. So konnte ich nicht einfach davon ausgehen und nicht damit rechnen, dass mir das erste Mal ansprechen einer Frau nach dieser langen Pause gar nichts ausmachen würde. Kein bisschen nervös. Keine Hemmung. Alles gut.
Das war meine längste Pause ohne aktives Approachen, denke ich rückblickend. Und so hab ich zumindest für mich die Gewissheit, dass mir DAS HIER keiner mehr nehmen kann. Wenn man trotz langer Pause etwas wieder aus dem Stegreif sofort abrufen kann, dann hat man es geschafft es zu einer echten eigenen Stärke zu machen. Man hat sich weiter entwickelt. Und das habe ich. Deshalb bin ich stolz auf mich. Man darf sich auch mal selbst auf die Schulter klopfen im Leben. Wenn es berechtigt ist, dann darf man das, bin ich der Meinung. Keine Ansprechangst mehr. Wer die letzten Monate meine Artikel verfolgt hat, der weiß, dass mein Hauptbestreben war, zunächst das eigene Ego systematisch aufzulösen. Insofern eine konsequente und logische Entwicklung. Wo kein Ego, da keine Ansprechängste.

PS: Gestern bin ich wieder raus, wieder 4 zu 0. Macht 8 zu 0 diese Woche bisher. Einen Unterschied zu vor ein paar Wochen oder Monaten gibt es dennoch: Ich merke, dass mir die Übung fehlt. Auch wenn man Approachen kann, kommt es doch aufs „wie“ an. Und da ist es wie beim Fußball. Erst mal wieder ein paar Tage Training, dann haue ich die Bälle auch wieder in den Winkel. Also übe, junger Padawan! Möge die Macht mit Dir sein.


Was hast Du zuletzt getan, womit Du Dich selbst positiv überrascht hast?
=> Sei stolz auf Dich und klopf Dir ruhig mal selbst auf die Schulter dafür. Ehrlich.

Quid pro quo – Viel Kohle gegen einen tollen Körper

So saß ich des Abends auf der Couch und telefonierte mit meinem besten Freund. Nennen wir ihn ab heute einfach Herr van Onnetuschn.

Wer ist nochmal Herr van Onnetuschn?

Da fällt mir gerade auf: Ich gebe seit meinem Artikel Frauen in Pseudonymen jeder Dame, die mehr oder weniger (neu) in mein Leben tritt, einen Namen. Möglicherweise das eine oder andere mal auch posthum, um hier im Blog besser zwischen den verschiedenen Protagonisten und Protagonistinnen unterscheiden zu können. Meist wird es wohl mehr um die Protagonistinnen gehen. Ich bin ja nicht auf der Suche nach Mr. Right, sondern nach meiner Traumfrau. No homo.

Jedenfalls bekommt mein bester Freund nun einen Namen. Besser gesagt, er bekommt ein Pseudonym. Denn einen Namen hat er ja schon. Sonst könnte ihn ja keiner ansprechen. Es gibt inzwischen zwar einen Haufen Gesetzlose in Deutschland , aber Namenlose wahrscheinlich keine.
Außer derjenige wurde als Baby im Wald ausgesetzt und von Wölfen großgezogen. Dann ist es ein klassisches Wolfskind. Soll auch schon vorgekommen sein, der Sage nach. Wobei dann interessant wäre, ob die Wolfsmama dem Kind einen Namen gibt, in Lautform, so etwas wie „aaaaahuuuuuu“. Treiben wir es auf die Spitze: Vergeben Wölfe auch zweite Namen? Sowas wie „Eugen Thorsten“ oder „Franz Xaver“ oder „Ben Luca“ (soll übrigens der beliebteste Doppelname des Jahres 2013 sein).

So, und hiermit taufe ich Dich, mein Freund. Ab heute bist Du hier im Blog Herr van Onnetuschn. Wie ich auf diesen ganz besonderen, einzigartigen, Namen für ihn komme, kann man hier nachlesen: Und dann war da noch Valentin und ein ganz besonderer Geburtstag…
Ich muss diesen wichtigen Schritt gehen, damit Du meinen Lesern ein Begriff wirst. Immer von „einem Freund“ zu sprechen ist nicht persönlich genug. Aber als Herr van Onnetuschn habe ich Dich personifiziert. Herzlich willkommen in meinem Blog. Ich werde dafür sorgen, dass Du in allen folgenden Geschichten stets eine gute Figur abgibst. Ähh, okay, das geht jetzt zu weit. Ich kann nichts versprechen, das ich nicht auch einhalten kann. Sagen wir es so: Ich werde dafür sorgen, dass Du zumindest immer eine lustige Figur abgibst. Muss Dir reichen. 😉

Quid pro quo – oder die Frage nach einer heißen Kolumbianerin

Im Gespräch ging es ausnahmsweise mal wieder um mein Daygame. Und um einen Bericht, den ich letztens las. Geschrieben von einem fortgeschrittenen recht erfolgreichen Pickupper. Dem Bericht nach sei er in Kolumbien gewesen und könne eine solche Reise zu Pickup-Zwecken nur jedem europäischen bzw. deutschen Mann empfehlen. Denn dort sei das Verhalten der Frauen exakt umgekehrt zum Verhalten der Frauen in Deutschland gegenüber deutschen Männern.
Der Pickupper beschrieb, dass kolumbianische Frauen deutsche Männer ansprechen und auch verhältnismäßig exorbitant schnell mit ihnen in die Kiste wollen. Die Aussage des Pickuppers war im Kern: „Ich empfehle so eine Reise JEDEM deutschen Mann, einfach um mal zu sehen und nachempfinden zu können, wie sich eine Frau in Deutschland fühlen müsse.“ Wie es also hierzulande für eine Frau läuft, wenn sie ihren Fuß vor die Tür setzt. Ständig angeglotzt und oft auch angesprochen zu werden. Wenn eine Frau zum Freiwild wird. Es würde den eigenen Horizont erweitern, diese Erfahrung zu machen, so dem Bericht nach.

2017-02-22_2

Das glaube ich aufs Wort. Definitiv. Es geht auch nicht darum eine Abenteuerreise dorthin zu machen. Das war gar nicht seine Intention, denke ich. Sondern tatsächlich mal einen Rollenwechsel zu vollziehen und sich für kurze Zeit mal als das Geschlecht oben auf dem Podest zu fühlen.
Um zu…? Ja, um zurück hier in Deutschland das eigene Game voran zu bringen und besser zu werden. Auch in dem zuvor mal wieder die oft von mir besagten Grenzen überschritten zu haben und so den eigenen Horizont weiter in Richtung Sonne hoch oben zu verschieben.

Konversation zwischen Hr. van Onnetuschn und mir, über geile Körper und viel Kohle

Ich sagte zu Hr. van Onnetuschn am Telefon: „Das finde ich nachvollziehbar. Die wollen sicher einfach nur die Kohle von den Männern. Ein Europäer hat gemeinhin sicherlich mehr Kohle als ein durchschnittlicher Kolumbianer. Klar, dass die Frauen sich dann einen Deutschen angeln wollen.“

Er, wortkarg: „Ja…“

Und ich holte weiter aus: „…das ist wie bei uns hier. Du siehst eine Frau, deren Optik Du Klasse findest und sprichst sie an. Was ist – um mal ehrlich zu sein – das Ziel des Ganzen. Ganz elementar gesehen und mal frei von Moral! Zumindest mittel- bis langfristig? Klar, sie in die Kiste zu bekommen. Also worauf achtest Du bei einer Frau, wenn Du sie zum ersten Mal siehst?“

Hr. van Onnetuschn: „Auf den Körper, klar.“

Ich: „Genau. Also wir Männer schauen auf das Äußere der Frau. Die Kolumbianerinnen – laut dem Bericht des Pickuppers – auf unsere Kohle.“

Hr. van Onnetuschn haute daraufhin ganz trocken Einen raus: „Quid pro quo!“

Ich, nie lateinisch gelernt, völlig verwirrt: „Quip quo tro…was???“

„Quit pro quo!“

Kurz in den Unterricht für Anti-Lateiner: „Quid pro quo“ heißt übersetzt soviel wie „dies für das“. Dem Sinne nach ist das so zu verstehen, dass jemand für eine Leistung stets eine Gegenleistung erhalten soll.

Ist das jetzt gut oder schlecht?

Also diesen Artikel kurz zusammengefasst kann man sagen:
Männer wollen einen – ich werde mal kurz sehr direkt – geilen Körper. Dieter Bohlen würde sagen: „Hammermäßig Du!“
Frauen wollen die Kohle.
Jedenfalls die im Text genannten Kolumbianerinnen, mindestens die im Text genannten Kolumbianerinnen. 😉

Ob das gut oder schlecht ist, werde ich nicht bewerten. Weil es Nonsens ist. Als Mann weißt Du, worauf Du Dich einlässt, wenn Du „eine solche“ Frau an der Seite hast. Als Frau weißt Du aber auch was Du bekommst, wenn Du „einen solchen“ Mann an der Seite haben möchtest.
Das ist definitiv ein faires Spiel. Herr von Onnetuschn trifft ins Schwarze, wenn er dazu nur sagt „quid pro quo“.

Unlustig wird es nur, wenn der Mann dann von echter Liebe ausgeht. Oder die Frau denkt, dass sie mich über den Tisch ziehen kann. MICH jedenfalls nicht. Andere Männer vielleicht, die bilden sich dann möglicherweise persönlich etwas darauf ein. Wenn sie eine Katalog-Asiatin oder Katalog-Latina kaufen konnten. Wenn sich beide darüber im Klaren sind was da gespielt wird, dann ist das ein faires Spiel. Und damit weder gut noch schlecht. Es ist ein Spiel, dessen Spielregeln beide Parteien kennen. Beide Seiten sind volljährig. Also sollen sie spielen und glücklich dabei sein.

Darf es auch ein bisschen politisch inkorrekt werden? Die Frage hat keine Antwort verdient!

Politisch inkorrekt heißt Zensur.Da ich per se für Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt bin, darf es ein auch ein bisschen von allem sein. Auch politisch. Inkorrekt gibt es nicht. Es gibt kein politisch inkorrekt. Wer maßt sich denn schon an zu sagen was richtig oder falsch ist?
Nur eine Zensurstelle. Die gibt es hier im Blog bestimmt nicht. Und deshalb darf es auch ein bisschen politisch werden. Ob korrekt oder inkorrekt hat niemand zu entscheiden. Nicht für mich jedenfalls. Ich bin meine eigene (Moral-)Instanz. Und korrekt ist immer das, was man selbst als korrekt empfindet.

Sonderbare Paare – Hässlich trifft hübsch

Schlimm wird es erst, wenn eine Seite beginnt zu heucheln und so zu tun als ginge es um echte Liebe. Und das passiert sicher öfter als gedacht. Ich denke mir das oft, wenn ich hier bei uns im Lande unterwegs bin und dann – sorry, aber – eine wenig attraktive Frau (man könnte auch hässlich sagen) und einen ausländischen Mann, mit Migrationshintergrund aus einem weit entfernten Land, Hand in Hand spazieren gehen sehe. Nennen wir ihn politisch -un-korrekt einfach Asylant.

Ganz böses Klischee jetzt, ich weiß. Nein. Kein Klischee! Ich glaube, dass das gerade täglich mehr und mehr passiert. Ist doch völlig normal. Immer mehr zugereiste Menschen wollen auch ankommen. Und bei einigen Männern ist das wie bei den einheimischen: Die sehen gut aus. Auch wenn ich eingangs schon sagte „no homo“, aber wenn ein Typ gut aussieht, dann kann ich das auch mal sagen.

Der anderen Geschlechterrolle begegne ich dann übrigens auch, oft in den Edelschuppen in denen ich zum Bar- und Clubgamen bin. Da steht dann eine Frau an der Bar und räkelt sich. Deren ethnische Herkunft ist definitiv nicht europäisch, das ist optisch einfach nicht von der Hand zu weisen, wenn sie eine dunkle Hautfarbe hat. Spricht eben nur mit geringster Wahrscheinlichkeit für eine Herkunft innerhalb Europas. Jedenfalls häuft sich dieses Bild von Monat zu Monat zunehmend. Auch eine völlig logische Entwicklung.

Ich streite nicht ab, dass es zwischen einigen dieser Paare durchaus auch „echte Liebe“ sein kann. Aber nicht umsonst gibt es seit vielen Jahrzehnten auch den Begriff der sog. Scheinehe. Das Phänomen ist zumindest nicht von der Hand zu weisen. Da aber alle diese Menschen volljährig sind, sind sie für ihr Handeln auch selbst verantwortlich. Wenn es echte Liebe ist, dann gönne ich das jedem von Herzen. Wenn sich jemand aber wie eine Weihnachtsgans ausnehmen lassen möchte, dann gönne ich ihm oder ihr das eben auch. Das Geld verschwindet ja nicht. Es hat am Ende dann einfach nur ein Anderer. 😉

Was für die Einen ein Monatslohn, das für die Anderen nur eine Flasche Schampus

Übrigens: Ich beschreibe nur was ich sehe, nicht dass hier jemand sagt ich würde irgend wen oder irgend etwas verurteilen. Nein, mache ich nicht. Ich beschreibe. Und manchmal fange ich dann auch kurz das Denken an, wenn ich eine hübsche schwarze Frau in übertrieben engem Kleid neben einem gut betuchten Mann sehe. Beide trinken Champagner.
Was ich mir dann oft denke, ist: „Diese Flasche Champagner hier kostet mehr als das Durchschnittseinkommen eines Mannes aus den meisten afrikanischen Ländern.“
Schon krass, eigentlich. Da müssen Menschen einen vollen Monat schwer schuften. Und wir saufen so eine Monatsleistung mit ein paar Schluck Sprudelgetränk einfach weg.

Wenn man in vielen Ländern dieser Erde nicht einmal 100 Euro im Monat verdient und dann in ein Land kommt, in dem Menschen das 20-fache dessen verdienen, monatlich versteht sich, muss das schon ein Kulturschock sein.
Ich stelle mir gerade vor, dass ich in ein fremdes Land auswandere, ohne jegliches Hab und Gut und dort jeder Otto-Normal-Bürger 40.000 bis 50.000 Euro im Monat netto verdient. Irre. Jedenfalls würde mir das surreal vorkommen. Alice im Wunderland.

Und wo ich nun am Ende des Artikels angekommen bin, merke ich, dass er auch für einen allsonntaglichen Beitrag im Philosophischen Sonntag herhalten hätte können…
Es ist nur eine Frage der gewünschten Betrachtung und der Pointe!
In jedem Fall ist es aber „quid pro quo“.

Experiment 2 – Vitamin D3

Mit dem Artikel Experiment – Kein Anstand, keine Erziehung habe ich soeben nachträglich eine neue Kategorie hier auf dem Blog eingeführt. Projekt Beziehung goes „Projekt Experiment“. Da kommen zukünftig alle meine Experimente rein.
Wie ich Anglizismen nicht ausstehen kann. Aber sie sind doch so schön schick. Und trendy, äh, im Trend. Ups.

Bei Experimenten muss ich doch glatt an Daniel Düsentrieb denken. Kennt ihr den noch? Den von Duck Tales. UUUUHUUU!

2017-02-18.jpg

Mit dem Artikel heute startet ein neues Experiment, Nr. 2. Ohne das alte abzulösen, warum auch. Das erste Experiment (im Artikel oben nachzulesen) geht es um die Erforschung der Auswirkung von Direktheit in der Kommunikationsbeziehung zwischen Mann und Frau, insbesondere auf dem ersten Date.
Auf Deutsch: Ich sag der Frau beim ersten Date zukünftig immer sofort, wenn mir was nicht passt. Charmant, aber klipp und klar. Und dann schaue ich mal, wie die Damenwelt darauf so reagiert. Anstatt mir jedes Date nur etwas dabei zu denken, wenn ich irgend eine Aktion von der Frau mal wieder merkwürdig, unpassend oder uncharmant finde. Ich finde grundsätzlich ja vieles merkwürdig, unpassend oder uncharmant. Das geht uns allen so.

Aber bisher hab ich einfach die Klappe gehalten. Wenn man sich zurücknehmen lernen möchte, lässt man einfach über sich ergehen. Ist aber irgendwie auch nicht so das Wahre, hab ich festgestellt, jedenfalls nicht auf Dauer. Für die Situation und zum Üben ist das prima, man lernt seine Komfortzone zu erweitern. Man wird geduldiger, man wird rücksichtsvoller, man wird insgesamt ruhiger. Vieles aus dieser Phase habe ich für mich übernommen. Kleinigkeiten stören mich tatsächlich nicht mehr. Einzelheiten innerhalb der Kleinigkeiten gleich zwei mal nicht mehr. Aber es hilft mir nichts auf dem Weg meine Traumfrau zu finden. Zu mir selbst finde ich damit schon, absolut. Mich selbst finde ich auf diese Art, aber nicht sie. Nicht Fr. Traumfrau.

Kann natürlich passieren, dass dem Druck nicht jede Frau stand halten kann. Den Druck erzeuge allerdings nicht ich, den macht sie sich dann selbst. Kraft ihrer Gedanken. Ich spreche nur an wenn mir etwas nicht passt oder ich etwas komisch finde.
Umgekehrt muss ich aber sagen, dass ich es auch schon öfter erlebt habe, dass mir eine Frau irgend etwas „vorwirft“. Meistens inhaltlich im Gespräch, wenn ich eine klare Meinung zu etwas habe. Dann wird schon oft mal nachgefragt wie man denn zu „so“ einer Meinung kommen könne. Ein Weltverbrechen? Nein. Im Gegenteil, eine eigene Meinung zu haben ist eine Weltverbesserung! 🙂

Direktheit sorgt in jedem Fall für eine richtungsweisende Konsequenz, es trennt die Spreu vom Weizen! Und eines gehört zu einem guten Projekt wie das Salz in die Suppe, das Zeitmanagement. Dates mit langweiligen Frauen hatte ich genug in den letzten Monaten. Dates mit uncharmanten Frauen genauso, mit merkwürdigen umso mehr. Dates mit hinreißenden und bezaubernden Frauen jedoch auch, nur mit denen ist bis jetzt nichts Ernstes draus geworden. Ob ich nicht hinreißend und bezaubernd genug für hinreißende und bezaubernde Frauen bin? Das ist wohl die Quizfrage…?

Hier ist die Antwort:

Auf meinem… hmm… ich weiß nicht… vorvorletzten Date – glaube ich – musste ich mir sagen lassen, dass ich sprechen würde wie auf einem Vorstellungsgespräch. Habe ich so noch nie gehört. Was sie aber nicht dazu sagte: Egal was ich äußerte, sie war stets gegenteiliger Meinung. Meistens noch bevor ich meinen Satz zu Ende gesprochen hatte. Kurios. Das Date hat sich mal unreal angefühlt, muss ich sagen. Natürlich wird es dann frostig. Ich hab mich dann zunehmend zurück gehalten und sie erzählen lassen. Das konnte sie gut. Sinnfrei zwar, aber erzählen konnte sie. Also ließ ich sie labern, äh erzählen. Abwechselnd ließ ich sie erzählen und dann wieder mich unterbrechen. Das ging dann eine ganze Weile so, bis es mir zu doof wurde. Dann hab ich fast gar nichts mehr gesagt. Geile Erfahrung.
Jedenfalls war das so ein Moment, bei dem Dir mal direkt was ins Gesicht geknallt wird. Ob sie das gut oder schlecht um uns meinte, spielte dabei keine Rolle. Es war der direkte Ausdruck eines Gedankens von ihr. Das nenne ich doch ehrlich. Und so wusste ich wenigstens, dass irgend etwas nicht passt zwischen uns – und zwar auch (!) aus ihrer Sicht.

Und nun zum neuen Experiment (Experimentzweivitamindedrei):
Vor ein paar Wochen habe ich eine Krankheit attestiert bekommen. Der Krankheitsverlauf ist weder prognostizierbar noch ist vorhersehbar, ob die Krankheit überhaupt geheilt werden kann. Wenigstens ist sie nicht lebensbedrohlich, wäre ja noch schöner. Ansteckend ist sie auch nicht. Wäre ja noch noch schöner.
Es wurde in zahlreichen Studien (die in aller Regel immer so gut sind wie dessen zugehöriger Auftraggeber es möchte – Lobbyismus sei Dank!) jedoch ein signifikanter Zusammenhang mit einem Mangel an Vitamin D festgestellt.
Gerade in Nord- und Mitteleuropa leiden laut übereinkommenden Untersuchungen die meisten Menschen an einem chronischen Mangel an diesem Vitamin. Vitamin D – das muss man wissen – wird im Körper selbst produziert, und zwar durch die Aufnahme von Sonnenlicht, genauer gesagt UVB-Strahlung. Dies setzt eine entsprechend ausreichende Versorgung der eigenen Haut mit Sonnenlicht voraus. In den Wintermonaten ist jedoch gerade dies ein Problem, der größte Teil der Haut ist fast permanent bedeckt (Pullover/Jacke, Mütze, Handschuhe). Damit kann – bis auf wenige Menschen, die sich auch im Winter ständig in der Sonne aufhalten – das lebensnotwendige Vitamin D nicht in genügender Menge produziert werden.

Zu diesem Zweck ist eine Zuführung durch Nahrungsergänzungsmittel unerlässlich, um gesunde Werte im Körper zu erreichen. Diese Mittel sind nicht verschreibungspflichtig und dementsprechend in den üblichen Drogerien frei käuflich. Nicht frei verkäuflich, denn ich verkaufe sie ja nicht in den Drogerien. Ich kaufe sie nur. Komische deutsche Sprache.

Ich beginne mal mit einer Tablette in der Früh und einer am Abend, eine entspricht 1000 I.E. (Internationale Einheiten). Und dann beobachte ich mal was passiert. Über Wochen, wenn nicht Monate.

Für nächste Woche möchte ich in jedem Fall eine Blutuntersuchung und darüber hinaus auch eine Hormonuntersuchung durchführen lassen. Da kommt aus den USA ein neuer Trend rüber zu uns nach Europa. Die Endokrinologe. Die Lehre von den Hormonen. Das geht weit über eine gewöhnliche Blutuntersuchung hinaus. Für solche Dinge bin ich immer offen.

Viel kann ich dazu noch nicht sagen, außer dass ich gerade ganz am Anfang mit diesem Thema stehe. Aber ich lege inzwischen mehr Wert auf meine eigene Gesundheit und meinen Körper als auf meine Gedanken. Gedanken können krank machen. Also weniger Gedanken und stattdessen mehr Körper, lautet die Devise!

Seit kurzem hab ich im Büro einen höhenverstellbaren Schreibtisch, elektrisch höhenverstellbar. Also fahre ich ein paar mal am Tag das Ding einfach hoch, arbeite im Stehen, und wenn es mir zu viel wird, fahre ich den Tisch auch wieder runter und setze mich.
Natürlich fahre ich nicht öfter hoch als runter oder öfter runter als hoch, man muss ja schließlich einmal runter fahren, um danach wieder hoch fahren zu können und vice versa.
Das ist wie wenn ein Mensch in einem Raum ist. Da können dann auch nicht erstmal zwei raus und einer muss wieder rein, damit der Raum wieder leer ist.
Ein Aufzug ist der Tisch auch nicht, also fahre ich nicht mit hoch und runter. Wobei es vielleicht sogar gehen würde, wenn ich mich vorher drauf setze. Hm, lieber nicht. Lustig wäre es aber schon.

Und was ist nun das Experiment hinter dem ganzen Ding?
Tabletten nehmen. In mich hinein horchen. Spüren wie es mir damit geht. Nicht kurzfristig, sondern mittel- und langfristig. Untermauert auf objektiver Basis durch Blutergebnisse. Total unspirituell. Fast schon schulmedizinisch. Nee, ist sogar schulmedizinisch. Schulmedizinisches Neuland für mich. Überhaupt Neuland, die Schulmedizin.
Es wird einfach Zeit mal den Fokus zu verändern, um neue Erfahrungen zu machen. Und zu experimentieren. Besonders wenn man krank ist, bzw. eine Krankheit hat. Weiter machen wie bisher bringt nichts. Jedenfalls wenn man weiß, dass man in einer Sackgasse unterwegs ist und gerade auf eine Mauer zu fährt.

Na dann… spiele ich eben in nächster Zeit mal den Daniel. Den Düsentrieb, Daniel. Geschüttelt, nicht gerührt.

Der besondere Kick im Orangensanft

Gestern saß ich am Abend auf der Couch. Ursprünglich war Bar- und Clubgame geplant. Hatte ich hier sogar angekündigt. Und dann hat mir der heilige St. Erkälterus einen Strich durch die Rechnung gemacht, sich am Tag zuvor schon angekündigt und gestern dann vollends zugeschlagen. Autsch in der Nase.

Es könnte schlimmer sein, es ist aushaltbar. Aber wir Männer jammern bekanntlich liebevoll gerne, wenn wir krank sind. Oder auch nur kränkeln. Genug Melankolie, wir wollen mal nicht übertreiben jetzt.
Also saß ich alleine auf meiner schönen Couch. Der Fernseher lief nicht. Ich chattete ein wenig in Whatsapp mit Freunden und Bekannten und mit der Familie. Und irgendwann hatte ich Durst. Einfach nur durst. Mir fiel auf, dass ich den Tag über schon zu wenig getrunken hatte.

„Trink was“, hört man doch an jeder Ecke. Man soll immer trinken, trinken, trinken. Trinken ist total in. Es gibt gefühlt jede Woche fünf neue Softdrinks, Säfte oder allerlei anderes flüssiges Zeug mit den wildesten Geschmäckern. Es ist wohl so eine Boomphase der Getränkeindustrie. Es sei ihnen vergönnt. Ich frage mich nur wer diesen ganzen Mist kauft. Für mich habe ich aus all dem neumodischen Gesöff nichts entdecken können, und zwar schon die letzten Jahre nicht. Habt Ihr etwas leckeres für Euch gefunden? Ich nicht.

Und gestern hatte ich ganz besonders Lust auf etwas mit Geschmack. Jetzt könnte man zur Cola greifen oder zu irgend einer anderen Süßstoff-verseuchten Plörre. Einfach mal nicht nur Wasser. Dachte ich mir auch. Hauptsache mal nicht wieder nur Wasser. Also?
Also ab zum Kühlschrank. Da gibts bei mir immer irgend etwas Leckeres. Und mir kamen direkt zwei Netze voll mit Orangen entgegen. Was daran liegt, dass ich das zweite Netz gekauft hatte, obwohl ich noch über ein ganz volles im Kühlschrank hatte. Die waren so herrlich toll reduziert, 50%. Wer mich kennt, der weiß, dass ich so mal ungefähr der größte Schnäppchenjäger der Menschheitsgeschichte bin.

Also ab und raus aus dem Kühlschrank mit den kleinen und großen orangen Orangen. Und rein in die Presse. Drei Orangen mit dem Schwert geteilt, wie St. Martin seinen Mantel. Nur gerechter! Denn ich bekam beide Hälften der Orangen. Aller drei orangen Orangen sogar! Alleine, nur für mich. Und zu guter letzt ab damit in ein großes Glas. Mmmhhh…

Kennt Ihr dieses Gefühl von frisch gepresstem Orangensaft am Gaumen?
Wie fühlt es sich an?
Sehr süß. Wann immer ich frisch gepressten O-Saft trank, fühlte es sich ziemlich süß an. Und wenn man ehrlich ist, irgendwie ist das dann auch ein Stück weit einfach nur… süß! Und sonst nix. Fiel mir bisher auch nicht groß auf. Dass da kein Pep dahinter war. Es ist doch nur Orangensaft.

2017-02-10.jpg

Und jetzt kommt der Clou.
Achtung. Anschnallen!

Gestern hab ich nach den drei orangen Orangen einfach noch eine halbe gelbe Zitrone mit rein gepresst. Und siehe da! Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Immer noch süß, aber nicht mehr pappsüß.
Prädikat: Besonders empfehlenswert!

Natürlich weiß ich nicht, ob das der Beginn einer Kochserie wird. Vielleicht werde ich mit meinem Blog eines Tages auch Chefkoch überholen. Keine Ahnung. Jedenfalls geht es mal mit einer Orange, halt, mit drei Orangen, geht es mal los. Und dazu kommt eine halbe Zitrone.

Einfach lecker. Und still. Am Abend. Alleine. Auf der Couch. Frieden.

PS: Chefkoch habe ich längst überholt. Bei mir gibts es wesentlich mehr Rezepte. Jedenfalls zum Thema „wie lerne ich eine Frau bzw. einen Mann kennen“. Das sind mehr Rezepte, als es bei Chefkoch mit ziemlicher Sicherheit je der Fall sein wird. Es ist also alles eine Frage des Blickwinkels! 😉