Analogien und 2 in 7

Eigentlich sollte hier ein anderer Artikel erscheinen. Es sollte ein Interview veröffentlich werden. Aber das muss warten. Du kannst Dich darauf freuen, aber heute berichte ich stattdessen aus den letzten Wochen. Dazu von einem heutigen Date. Und was gerade in meinem Kopf vorgeht.

Entwicklung, Entwicklung, Entwicklung

Bislang ging ich stets davon aus, dass man sich als Anfänger in einer Thematik am meisten entwickeln würde. Inzwischen sehe ich, dass es so nicht ist. Man entwickelt sich äußerlich gesehen als totaler Neuling gefühlt am schnellsten. Was dabei jedoch übersehen wird, ist die innere Entwicklung. Ein Beispiel: Früher hatte ich Angst eine Frau anzusprechen, wie 99% aller Männer. Eher 99,9% aller Männer. Irgendwann habe ich diese Angst abgelegt und mich selbst dafür gefeiert. Das ist eine wichtige Fähigkeit, zweifelsfrei. Man könnte sagen: „Die halbe Miete ist gemacht!“ Aber so ist es nicht. In Wahrheit entwickelt man sich permanent. Inzwischen sehe ich die größte Entwicklung bei mir in geistigen Hinsicht. Mindset. Mindset. Mindset. Äußerlich ist das für andere kaum wahrnehmbar, besonders nicht für die Menschen, die mich umgeben. Innerlich bin ich gefühlt in einer Raumkapsel. Unterwegs mit Lichtgeschwindigkeit.

Was ist die letzten Monate passiert? Ich will es kurz machen. Viel Traden. Finanzen. Traden. Finanzen. Traden. Finazen. Traden. Hab ich Traden schon erwähnt? Ja? Okay. Gut. Was ist die letzten Monate nicht passiert? Frauen. Frauen. Frauen. Hab ich schon erwähnt, dass ich lange nichts mehr mit Frauen hatte? Ja? Okay. Gut. Dann ist das Thema ja geklärt. Ich habe gelebt wie ein Mönch. Von morgens bis abends mich um meine finanzielle Weiterentwicklung gekümmert und die Frauenwelt die Frauenwelt sein lassen. Man hätte meinen können, dass ich schwul geworden sei. Oder Eunuch. Es ist mir egal. Frauen waren mir egal. Sie sind es mir immer noch. Es gibt nur eine wichtigste Konstante in meinem Leben. Ich. Und es gibt eine einzige Konstante im Leben generell: Die Unstetigkeit. Jeder Tag ist anders. Jeder Moment ist anders. Jeder Mensch ist anders. Das in seiner Fülle und Tiefe zu erfassen, ist mir Entwicklung genug. Ich zähle keine Dates mehr, weil ich seit über 1 Jahr keine mehr hatte. Ich zähle nicht mehr die Anzahl der Frauen, die ich angesprochen habe. Weil ich über 1 Jahr keine mehr angesprochen habe. Ich bin derer überdrüssig geworden. Nicht aus einer Haltung des Mangels heraus, sondern aus einer Haltung der Fülle heraus. Ich habe nur noch zu geben. Aber nicht mehr jedem oder jeder. Sondern nur noch, wenn ich das Gefühl habe, dass jemand meine Zeit verdient hat. Wer hat das schon?

Ein kleiner Zettel für mich, ein großer auf meinem Weg

In den letzten Wochen wurden mir das Traden und meine 16-Stunden-Tage an den blinkenden Bildschirmen an den Börsen dieser Welt irgendwann zuviel. Eigentlich nicht zuviel. Sondern nur zu wenig an anderen Dingen. Ich mache täglich weiter meinen Sport. Ich ernähre mich gut. Ich achte auf mich wie nie. Aber ich bin einsam. Nicht aus einer Haltung der Bedürftigkeit. Sondern aus einer Haltung der Fülle. Ich bin einsam. Glücklich einsam. Aber es fehlte die Abwechslung. Also habe ich vor ca. 1 Monat angefangen wieder ein paar Frauen anzusprechen. Sehr punktuell. Wirklich nur, wenn sie mir granatenartig gefallen haben. Und oft selbst dann nicht. Wozu eigentlich auch. Ehrlich gesagt wechseln sich meine Gefühle ab. Zwischen „ein wenig Interaktion wäre mal wieder schön“ und „was willst Du denn damit, Dir kann sowieso keine folgen, in keiner Weise“. Ist das nicht traurig? Nein! Warum? Weil ich mir selbst genug bin. Das Alleinsein ist für mich ein Qualitätsmerkmal geworden. Früher wäre ich einsam einsam gewesen. Heute bin ich dankbar darum, aus der Not eine Tugend gemacht haben zu können. Ich lasse mir meine Zeit einfach nicht mehr so stehlen wie früher. Auf der Jagd nach Zahlen. Nach Dates. Nach Glücksmomenten. Nach Rockstar-Momenten. Der Moment ist stattdessen heute für mich das Glück selbst.

Aber ich bin dennoch ein Mann. Mehr als je zuvor. Ich bin weder schwul geworden noch Eunuch. Ich bin einfach nur verdammt gereift, ohne dabei alt zu werden. Zuletzt habe ich mir ein paar Telefonnummern geholt und viele gute Gespräche geführt. Übrigens nicht nur mit Frauen, sondern vor allem mit Männern. Älteren Männern. Menschen, von denen ich etwas lernen kann. Nicht von diesen jungen Gören. Letztens saß ich in meinem Lieblingscafé und unterhielt mich über 2 Stunden mit einem Rentner. Zunächst unscheinbar. Wir verstanden uns immer besser. Ich hätte sein Sohn sein können. Und mich fasziniert, dass es Menschen gibt, die ähnlich denken wie ich. Denen begegne ich sehr gerne. Aber sie sind in der Regel eben (deutlich) älter. Ich bin dankbar um Tiefgang. Den bekommst Du nicht von attraktiven gleichaltrigen Frauen. Den bekommst Du höchstens von unattraktiven – weil älteren – Frauen. Okay ja. Beispiel? Gerne.

Ich war also wieder einmal in meinem Lieblingscafé und unterhielt mich mit einer Frau und ihrer Begleitung (offenbar ein Bekannter von ihr). Lange. Hauptsächlich unterhielt ich mich mit ihm. Über Politik. Total losgelöst von Konventionen. Einfach so. Ich genieße das. Irgendwann fragte mich die Frau nach meinem Beziehungsstatus und ob ich Kinder hätte. Ich dachte mir dabei nichts. Schließlich war sie mehr als 10 Jahre älter als ich. Und vom Typ her eher auf Hartz4. Mir ist das aber egal. Ich muss niemanden heiraten und auch nicht daten. Ich kann mich einfach nur unterhalten. Und dabei versuche ich von jedem Menschen zu lernen. Das ist mein Mindset. Irgendwann ging sie ins Café, um zu bezahlen. Ich hatte meine Rechnung auch noch nicht beglichen und ging ebenfalls hinein. Hinter ihr stehend, reichte sie mir einen kleinen Zettel. Ich fragte was das sei. Sie antwortete: „Nimm einfach.“

Was hatte es damit auf sich? Es standen ihr Name und ihre Telefonnummer darauf. Mindblowing. Game Changing! Wann war mir das zuletzt passiert? In der Schule. Lange ist es her. Männern passiert das nicht häufig. Mir besonders nicht. Ich war Ewigkeiten eher introvertiert. Nicht weil ich schüchtern gewesen wäre. Das war ich nie. Sondern weil ich die Welt stets lieber mit mir selbst ausgemacht habe. Ich sah keinen Sinn in Interaktion. Das kam erst später. Mit dem Beginn des Bloggens und Pickuppens. Mit dem Beginn der Persönlichkeitsentwicklung. Natürlich ging ich auf ihr Angebot nicht ein. Sie ist deutlich älter – wie gesagt – und zudem gar nicht mein Typ. Sozial auch gar nicht in meiner Reichweite. Ich müsste mich schon stark bücken. Das würde zu nichts führen. Weder für sie noch für mich. Ich würde von ihr zugrunde gerichtet werden. Energiefresser. Das tut mir nicht gut und ihr auch nicht. Sie wäre maßlos überfordert. Ich bin nicht egoistisch. Sondern ehrlich und fair. Beziehungen zwischen Menschen (egal ob sexuell, freundschaftlich oder beruflich oder familiär) sollten auf Augenhöhe stattfinden können. Alles andere kostet wertvolle Energie, mindestens einen von beiden. Meistens beide. Sie wäre sowieso nicht ansatzweise mein Typ, wie gesagt. Aber darum geht es mir nicht. Ich nutze niemanden (mehr) aus. Und ich will nicht ausgenutzt werden. Ich lehne lieber dankend ab. Wir können uns gerne unterhalten. Aber ich verkaufe nicht (mehr) meine Seele. Nicht einmal um zu lernen. Nicht einmal mehr auf meinem Weg der Persönlichkeitsentwicklung. Nicht einmal mehr um ein guter Pickupper zu werden. Ich bin längst kein Pickupper mehr. Inzwischen bin ich nur noch. Aber kein Pickupper mehr. Und warum gab mir die Interaktion mit ihr Tiefgang? Weil sie eine besondere Frau zu sein scheint. Sie hat ganz offenbar aus einem halbstündigen Gespräch heraus meinen Wert (für sie) erkannt. Das ehrt sie. Und unterscheidet sie von vielen anderen. Weil sie die Initiative ergriffen hat. Respekt dafür. Aber unüblich und eigentlich auch nicht ihre Aufgabe, als Frau. Ich bin der Mann. Das ist mein Job. Normal, oder. Achso. Ja. Nee. Nicht (mehr) normal. #F*ckGenerationInstagram

2 in 7

Aus verschiedenen Gründen kam es bei 2 der Nummern, die ich zuletzt ausgetauscht habe, zu keinem Date. Ich mag so etwas nicht auf mir sitzen lassen. Nach über 1 Jahr Dating-Pause! Da will ich keine 2 gescheiterten Dinger. Das passt nicht in mein Weltbild und nicht in mein Mindset. Also ging ich noch öfter raus. Und sprach (wieder) mehr mit Menschen. Ich sehe ja in den letzten 4 – 6 Wochen, wie die Resonanz auf mich ausfällt. Egal ob von Männern oder Frauen und ob alt oder jung. Ich freue mich unendlich darüber, dass ich inzwischen als jemand wahrgenommen werde, der ich immer schon gerne gewesen wäre. Inzwischen bin ich das einfach. Dieser jemand. Das sage nicht ich. Sondern das merke ich. Leute lerne ich neu kennen und ein paar Tage später begegne ich ihnen erneut und sie kommen freudestrahlend auf mich zu, um mich zu begrüßen. Das ist für mich das größte Kompliment. Warum? Es sagt mir: „Du bist ein guter Kerl (geworden).“ Danke der Welt dafür. Danke mir dafür. Und danke an all die dämlichen, abartigen, ausnutzerischen, arroganten, verrückten, kranken Frauen da draußen. Dank Euch habe ich mich so entwickeln können. Ihr habt mir jeden Tag in die Fresse gehauen. Über Jahre während des Pickuppens. Von meiner letzten Beziehung rede ich gar nicht. Die hat mir nicht in die Fresse gehauen. Das wäre schön gewesen. Sie hat mir das Herz zerfetzt. Das ist aber alles völlig egal. Fakt ist: Du lernst nicht aus den guten Momenten und den wundervollen Frauen, die ich auch in großer Zahl gedatet habe. Sondern Du lernst nur von den „ich hab in die Fresse bekommen-„Momenten. Für die vielen Dates mit den wundervollen Frauen bin ich auch dankbar, klar. Aber ich war nicht reif genug. Ich habe so viele Dates vermasselt. So viele. Unglaublich. Das hätte für 2 Leben gereicht. Ich hätte 10 davon heiraten können, gefühlt. Aber ich war einfach ein kleiner dämlicher Junge, der „endlich Erfolg mit Frauen“ wollte. So geht das nicht. Werde erstmal ein Mann! Dann bekommst Du auch die Frauen. Und zu aller Perversion ist es dann so, dass Du sie nach der nötigen Entwicklung gar nicht mehr willst. Da bin ich jetzt. #Alpha

Vorletzte Woche war ich dann wieder spazieren, wie mehrmals die Woche zuletzt. Als Ausgleich zum vielen Traden vor dem PC. Du weißt schon, einsam und so. Allerdings bin ich aktuell in einer Kleinstadt. Meiner Heimatstadt. Nicht mehr in der großen Stadt. Die Auswahl an Frauen ist sehr begrenzt in so einem „Dorf“. Aber das hält mich nicht ab. Dann müssen es eben mehr Qualitätsmomente werden. Mehr Klasse, weniger Masse. Ich sah da ein junges blondes Ding auf einer Mauer am Fluss sitzen. Ich stellte mich einige Meter neben ihr mit meinem Kaffeebecher, an die Mauer lehnend, „dazu“. Und sprach sie an. Zunächst sah ich sie nur von der Seite und konnte nicht genau erkennen, wie alt sie war. Aber sie sah gepflegt aus. Das reicht mir für einen Gesprächseinstieg. Verschwinden geht immer noch, wenn es sein muss. Daraus entwickelte sich ein echt ganz gutes Gespräch, vielleicht 45 Minuten. Wir haben Nummern getauscht und ein Date vereinbart, eigentlich für dieses kommende Wochenende. Das haben wir nun aber gestern vorverlegt. Auf heute. Und das fand vorhin statt. Was soll ich sagen? Zweifelsfrei ein intelligentes Mädchen. Für ihr Alter. Toller Job. Eigenständig. Aber innerlich irgendwie „auf der Suche nach sich selbst“. Und das disqualifiziert eine Frau für mich restlos für etwas Ernstes. Leider. Ich stehe nicht auf Frauen, die Karriere bevorzugen und sich Kinder erst mit 30 oder 35 vorstellen können. Und ich stehe nicht auf Frauen, die ihre Kinder gegen Bezahlung von einer Fremden Mutter betreuen lassen möchten. Kita genannt. Ich würde an mich nur noch eine Frau wirklich heranlassen, die in ihrer femininen Ader vollends aufblühen kann. Ich brauche keine Frau mit tollem Job oder Geld. Das habe ich selbst. Nach dem Alter habe ich sie nicht gefragt. Aber es sind wohl 10 Jahre Unterschied oder so. Passt für mich total. Junges Ding.

Fakt ist aber auch, dass sie attraktiv war. Recht groß. Schlank. Sportlich. Lange blonde Haare. Eine Gazelle. Eine, mit der ich mich blicken lassen kann. Auf den Rest kann ich verzichten, weil mir das nichts gibt. Das was ich „suche“ muss diese Welt wahrscheinlich erst noch erfinden. Obwohl es so simpel wäre. Eine „einfache“ Frau. Einfach Frau. Herz. Gefühl. Wärme. Fertig. Bis auf meine erste Beziehung in meinem Leben, habe ich so etwas nie wieder erleben dürfen. Nun, egal. Fakt ist, dass es ein schönes Gefühl war mit ihr. Nicht wegen ihr. Sondern weil ich meinen Weg gehe, egal was kommt. Ich mag keine 2 „gescheiterten“ Telefonnummern oder Date-Absagen. Jedenfalls nicht für sich stehen lassen. Und insofern war das für mich ein tolles Date. Das erste seit über 1 Jahr. Ob wir uns wieder sehen? Ich weiß es nicht. Echt. Meinen Eltern schrieb ich vorhin per Telegram das was Du auf dem Screenshot sehen kannst:

Viel mehr habe ich dazu nicht zu sagen. Sie war interessiert, ja. Ich auch. Weil ich mich immer für den Menschen vor mir interessiere, sonst könnte ich auch gleich zu Hause bleiben. Aber ich stehe einfach nicht auf „nichts besonderes“, selbst wenn sie attraktiv sein mag. Attraktive Frauen gibt es genug. Wenn ich wollen würde, würde ich jede Woche so ein Date haben können. Aber ich habe die Lust nicht, diese Zeit zu verschwenden. Ich erobere statt Frauen lieber die Märkte. Auf meiner Mission zur finanziellen Freiheit. Und das läuft. Aber das ist ein anderes Thema für einen anderen Artikel. Heute geht es um Frauen. Und nur am Rande um die Börse.

Warum heißt der Absatz „2 in 7“? Weil ich am Samstag noch ein Date habe. Ja. 1 Jahr keins und dann 2 in 7 Tagen. Passt. Wie ich will. Die Welt hat genug Früchte zu bieten. Sie wachsen an den Bäumen. Die meisten Früchte sind aber faul, also muss man sie wegwerfen. Und für viele (Frauen) ist man selbst der faule Apfel und wird weggeworfen. Mir total egal. Wer nicht will, der hat schon. Und ich will nur die saftigen. Im Trading gibt es eine Regel. Die steht inzwischen auf einem großen Blatt, angeklebt an der Innenseite meiner Haustüre: „Trade das was Du siehst, nicht das was Du denkst.“

Das ist so wichtig. Was für eine Regel. Die Analogie zum Daten ist einfach brachial. Ich bewerte die Frau nicht nach dem was ich mir wünsche, sondern was real und Tatsache ist. Und wenn sie ein Roboter ist, dann ist sie ein Roboter. Ich suche nicht den Sex mit Gegenständen. Was soll das. Also kann ich nur hoffen, dass das ein reines „ich muss erst auftauen“-Problem ist. Und wenn nicht, ist es mir auch egal. Es ist mir eigentlich alles egal. Genau genommen ist mir das ganze Leben inzwischen egal. Wie ich nach dem Ende meiner letzten Beziehung hier im Blog schon geschrieben habe. Das dürfte inzwischen 2 Jahre her sein, oder so. Was weiß ich. Ich finde das Leben geil, so wie es ist. Ein Spiel. Also spiele ich mit. Die Regeln mache ich. Nicht das Leben. Wo ich bin ist vorne. Aber ich nehme es nicht mehr ernst. Wozu auch. Das Leben ist endlich. Keine Zeit zu verschwenden. Ob ich sie wieder sehe? Die Gazelle? Herrn van Onnetuschn gegenüber bezifferte ich die Wahrscheinlichkeit auf 60 zu 40. Es gab zweifelsfrei Aussagen und Anzeichen ihrerseits, dass wir uns von ihrer Seite wiedersehen würden. Aber sie nimmt das Thema Dating offenbar nicht sehr ernst („ja, muss mal sehen wann ich die Zeit habe, dass wir uns wieder sehen, komme abends spät heim, nach langer Fahrt“). Ich nehme das Daten ja im Prinzip übergeordnet auch nicht ernst. Aber den konkreten Menschen gegenüber schon. Sie hat eine Chance verdient. Ob sie sie nutzen wird? To be continued…

PS: Im Gegensatz zu sonst gibt es ausnahmsweise kein PS. Aber danke, dass Du den Artikel bis zu Ende gelesen hast. Und mit mir bist. Du darfst gerne kommentieren. 😉

Die hübsche Blonde gegen Geld?

Vor einigen Tagen begann ich diesen Artikel zu schreiben. Heute veröffentliche ich ihn, nachdem ich noch ein bisschen daran gefeilt habe. So war es kürzlich an einem Sonntag Nachmittag, wie immer bereite ich sonntags die laufende Woche nach und im Laufe des weiteren Nachmittages auch stets die neue Woche vor. Es gibt eine kleine Story, die es vielleicht wieder einmal Wert ist, erzählt zu werden. Es ist nur ein minimaler Ausschnitt aus meinem aktuellen Leben. Jedoch steht es für mich sinnbildlich für die auf Langfristigkeit und Erfolg ausgelegte Lebensphase.

Schau auch mal links und rechts

Eines Abends ging ich also zum Einkaufen, das ist nun ca. 2 Wochen her. In den letzten Wochen achtete ich übrigens darauf, dass ich beim Einkaufen auch mal nach dem einen oder anderen Rehlein ausschau halte. Nicht, dass ich aktuell auf der Suche wäre – wie Du weißt. Darum geht es nicht. Ich sage stattdessen inzwischen immer, dass es wichtig ist, sich auch mal nach links und rechts umzublicken. Weg von seinen eigentlichen Kernthemen. Mein Kernthema ist nicht mehr meine Traumfrau zu finden, das habe ich in den letzten Monaten deutlich genug gemacht und immer wieder wiederholt. Um es klar zu sagen: „Traumfrauen“ gibt es nicht. Es sind Träume. Es gibt Frauen. Aber keine Traumfrauen. Aber Seifenblasen und Luftschlösser. Frauen, die wir auf Podeste stellen und ihnen Attribute wie „Traumfrau“ zuschreiben. Es sind gedankliche Projektionen der eigenen Erwartungshaltung gegenüber anderen Menschen. Menschen sind aber nicht so, wie wir sie uns vorstellen. Sondern so wie sie sind. Und wie sie wirklich sind, das wirst Du nie herausfinden.

Glaubst Du vielleicht. Ist aber nicht so. Die allermeisten Menschen wissen selbst nicht im Ansatz wer sie sind und wozu. Da gibt es ja diesen einen Mainstream-Lackaffen, diese Propaganda-Marionette, die sich Philosoph nennt, der doch schon ein paar Bücher veröffentlicht hat und eines davon klingt auch so ähnlich wie „Wer bin ich und wenn ja, wozu?“. Den genauen Titel werde ich hier nicht nennen, nur um ungewollte Verwechslungen zu real existierenden Personen zu vermeiden. Aber Du weißt sicher wen ich meine. Das ist genau die selbe Corona-Propaganda-Marionette wie die ganzen Systemhu*en im TV und in den Zeitschriften. Das hat jetzt nichts mit meinem eigentlichen Artikel zu tun. Aber bei der Frage „wer bin ich und wozu?“ musste ich einfach an diesen sozialistischen Kasper denken. Von denen diese Welt zugenüge ihr eigen nennt. Ich distanziere mich weit von den Ansichten dieser Suppenpkasper.

Nun, weiter im Text. Dadurch, dass die wenigsten Menschen sich selbst kennen, können sie auch nicht von ihrem Partner gekannt werden. So passiert es, dass sie plötzlich und völlig unerwartet Dinge tun, die niemand im Umfeld nachvollziehen kann. Mich hat dieses Schicksal vor einigen Jahren auch getroffen. Es hatte mich beinahe alles gekostet. Meinen Job, meine Gesundheit und zuletzt vielleicht noch mehr. Aber ich fand meinen eigenen Ausweg. Dem Pickuppen sei Dank. Und rasch (wir sprechen hier von einem Prozess über 2 bis 3 Jahre) merkte ich, dass das Problem nicht die Frauenwelt war. Nicht die Umgebung. Nicht das System. Nicht einmal ich. Sondern, dass ich wie ein völlig naiver Holzkopf versuchte gesellschaftlichen Mustern zu entsprechen und die Erwartungshaltung anderer zu bedienen und zu erfüllen. „Erst die Meinung der anderen, dann komme ich.“. No fu**ing way, nicht mehr! Jetzt ist jetzt. Damals war damals. Das Pickuppen würde ich heute als Einstieg in eine andere Welt sehen. Zu mehr taugt das nicht. Mit Persönlichkeitsentwicklung hat das nur anfangs zu tun. Es ist wie als Baby die ersten Schritte zu lernen, ohne hinzufallen. Definitiv wichtig. Aber reicht das alleine, um den Mount Everest zu besteigen?!

Jedenfalls drehten sich damals meine Gedanken um Dinge, die für die meisten Menschen die elementaren täglichen Fragen darstellen, wenn sie partnerlos sind. Man dürfte nicht alleine sein. Man bräuchte eine Partnerin. Man müsse sich familiär binden. Und am besten doch (endlich) heiraten. Kinder sollten auch nicht fehlen. Attraktiv und gebildet solle sie sein, die liebe Frau. Ja genau, lieb sein natürlich auch. Und fleißig. Gerne auch häuslich. Keine Schlam**. Wow. Wo gibt es denn so jemanden? Das muss ja eine Tausendsassa-Frau sein! Gut, also was musste ich als Mann tun, um endlich endlich mein so gewünschtes und gesuchtes Gegenstück zu finden? Hart an mir arbeiten. Sport. Ernährung. Mentale Entwicklung. Persönlichkeitsentwicklung. Also das Gegenteil dessen, was ich zu diesem Zeitpunkt aktiv tat. So gab ich also Vollgas. Und ich erzielte meine Erfolge. Rasch sogar, wenn ich im Nachhinein darauf blicke. Solle mir niemand sagen, dass Entwicklung nicht möglich sei. Ganz im Gegenteil. Weit über 2000 Konversationen mit Frauen, unzählige Dates, viele peinliche und lustige Erlebnisse später gelang es mir, meine vermeintliche Traumfrau zu finden. Das dauerte „nur“ ein gutes Jahr. Inzwischen ist das Traumschloss längst der Geschichte zum Opfer gefallen, weswegen ich vor knapp 2 Jahren diesen Blog wieder aus der Mottenkiste hervor holte und das Projekt Beziehung Teil 2 zu neuem Leben erweckte.

Und rasch kehrte ich in meine alten und irgendwie doch neu erlernten Muster zurück. Ich machte mich wieder fit, nachdem ich mich in der Beziehung zuvor etwas habe schleifen lassen. Sport. Ernährung. Optik. Klamotten. Vollgas und ab auf die Piste. Wieder in die Clubs, wieder in die Bars. Wieder Pickuppen in Cafés, Restaurants, Lokalen, auf dem Weg zum Zug, in Parks, in Fußgängerzonen, in Buchläden, überall. Und es dauerte wieder nicht lange, dass der Erfolg sich einstellte. Damals konnte ich mir nicht sicher sein, ich kannte das Thema „Wiedereinstieg“ noch nicht. Ich kannte den Einstieg in die Welt des Pickuppens. Aber ich wusste nicht, ob es beim „zweiten“ und „nächsten“ Mal wieder so erfolgreich verlaufen würde.

Eine völlig neue Qualität und neue Herausforderungen

Die Unterschiede stellten sich auch rasch heraus. Das Prickeln war nicht mehr dasselbe, fast nicht mehr da. Andererseits galt: „Was Hänschen einmal lernte, wird er nie mehr verlernen“. Ich lernte wieder nette Mädls kenne, mehr oder weniger nette Mädls. Ein paar davon waren auch wirklich äußerst attraktiv, keine Frage. Da war von einem ukrainischen Amateur-Model, über eine Verkäuferin in einem Designer-Store bis zur 2-fachen häuslichen Mama viel Auswahl dabei. In vielen Altersabstufungen, Haarfarben, Dialekten und sozialen Hintergründen. Nicht immer wurde etwas daraus. Mit manchen wurde es intim. Mit anderen nicht. Es war lustig. Es brachte mir neue Erfahrungen. Die wertvollste war: „Ich kann es immer noch!“ Und das hat sich bereits damals als gegeben eingebrannt und gilt noch heute. Wie ein Tattoo. Aber ich habe etwas viel Wertvolleres dabei herausgefunden: Noch immer war ich der selbe Idiot, wie die meisten Typen da draußen. Sorry, ob der klaren und ehrlichen Worte. Es ist meine Empfindung, ich kann nichts dafür. Rechne mir wenigstens an, dass ich ehrlich bin. 😉 Ich meine das nicht verächtlich. Sondern eher aus Mitleid. Weil ich selbst lange zu diesen Typen zählte. Die vollkommen idiotisch gesellschaftlichen Erwartungshaltungen hinterher laufen. Man müsse eine Frau finden. Man könne doch nicht ständig alleine seine Zeit verbringen. Was würden denn die anderen über einen denken?! Und überhaupt könne man so schwer alleine einschlafen, es würde sich so leer anfühlen. Was ein Bullsh**. Das Einzige, das bei diesen Menschen mit diesem Mindset (und bei mir lange Zeit ebenfalls) wirklich leer ist, ist der Raum in ihrem Geist. Den sie mit nichts Sinnvollem zu füllen wissen. Selbsterkenntnis. Entwicklung. Ausrichtung. Handlung. Dinge sind das, die restlos fehl(t)en.

Ich hatte nach einigen Monaten des Pickuppens irgendwie den Sinn dahinter zunehmend stärker hinterfragt. Was auch daran lag, dass ich mich mehr und mehr in die Welt der tatsächlichen Persönlichkeitsentwicklung begab. Ich beschäftigte mich immer weniger mit dem Thema „wie lerne ich eine Frau kennen“, sondern nur noch damit, wie ich mich selbst kennen lernen konnte. Um endlich zu dem zu werden, was wir Männer uns alle wünschen: Sich von einem Pseudohelden zu einem echten Helden zu entwickeln. Ganz unabhängig der Bewertung anderer. Mich interessiert die Meinung anderer über mich zunächst überhaupt nicht. Außer es ist jemand, den ich als Vorbild ansehen kann. Die Realität ist, dass man das meiste Feedback von Menschen bekommt, die auf einer anderen Entwicklungsstufe stehen als man selbst. Um es klar zu sagen: Auf einer Entwicklungsstufe, die noch erhebliches Ausbaupotential aufweist. 😉 Oder anders gesagt: Feedback erhält man meist von unten. Während die Menschen oben die Klappe halten und gar keine Zeit dafür haben, sich um das Leben anderer Gedanken zu machen. Deswegen sagt gegebenes Feedback auch mehr über den Geisteszustand des Feedback-Gebenden als über den Feedback-Empfänger aus. Denk darüber nach.

Mein Leben erhielt einen neuen Sinn. Ich gab mir selbst den neuen Sinn. Weil ich meine Ziele fokussieren lernte. Mein Ziel ist die finanzielle Unabhängigkeit. Ich habe mich für einen askethischen Weg entschieden. Den brutalst möglichen. Manche könnten dazu auch „Mönch-Sein“ sagen. Wenn es um Selbstkritik geht, spare ich an mir selbst am wenigsten. Ich drehe jede Schraube um, tüftle an den letzten Feinheiten und versuche stets das Optimum herauszuholen. Aktuell arbeite ich wieder an meinem Sixpack, den ich bis letzten Sommer erreichen wollte und bis jetzt immer noch nicht erreicht habe. Zu mehr als einem sichtbaren Bauchmuskelansatz reichte es nie. Für mich war dieser Corona-Schwachsinn ein Geschenk des Himmels. Ständig Home-Office. Viel mehr Zeit für mich. Alles hat sich entschleunigt. Gut, die Bars und Clubs fehlen mir tatsächlich inzwischen ein wenig. Aber alles andere ist im Überfluss da, vor allem Zeit. Relativ im Überfluss natürlich nur. Verglichen mit der Pre-Corona-Zeit. Und Du kannst mir glauben, dass ich die Zeit so intensiv genutzt habe wie wahrscheinlich nur wenige Menschen. Ich habe einen 40-Stunden-Job. Aber ich sitze seit 1 Jahr so intensiv an meinem Rechner, dass ich mir währenddessen im Selbststudium eine eigene Ausbildung verpasst habe. Eine Ausbildung für einen Beruf, der eigentlich keinen richtigen Titel trägt. Ich würde sagen: Hedgefonds-Manager. Täglich zwischen 3 und 14 Stunden lernen, üben, lernen, üben und danach lernen und üben. Dazu 1 Stunde Sport. Nahrungsergänzungsmittel. Saubere Ernährung. Und ich befinde mich gerade in meiner Diät-Phase. Der Sixpack ist zum Greifen nah. Noch ein paar Wochen, dann ist der Frühling da und ich habe die absolute Topform meines Lebens. Nicht nur körperlich. Und nach all der investierten Zeit an den Börsen dieser Welt, könnte ich heute ziemlich sicher bei jedem Hedgefonds arbeiten. Will ich es? Interessant wäre es. Brauche ich es? Fu** you, nein! Ich presse den Erfolg schon selbst(ständig) aus der Zitrone! Wenn Du gut werden willst, musst Du alleine klar kommen. Immer. Besonders wenn das Glas verdammt fest zu ist!

Selbst ist der Mann! Arbeitest Du für einen Hedgefonds oder eine Vermögensverwaltung (das ist die Alman-Version eines Hedgefonds, d.h. etwas für den Typ „Finanzbeamter“), so kriechst Du doch wieder jeden Tag irgendwem in den Ar***, um abends beim Verlassen des Büros auch noch „Danke“ dafür zu sagen. Also gilt: Selbst ist der Mann! Ich habe verstanden, dass eine Frau nur ein Beiwerk des eigenen Lebenswerkes sein kann. Niemals der Mittelpunkt. Genauso wie ein Kapitän sich in erster Linie um sein Schiff kümmern sollte und nicht darum, ob im Speisesaal die Glühbirnen schon alle auf LED umgestellt sind oder nicht. Meine Vergleiche mögen manchmal absurd sein. Sind sie bestimmt, gebe ich gerne zu. Es geht darum zu plakatieren, zu provozieren, zu inspirieren. Absurditäten gehören zum Leben. Nimm nicht alles so ernst. Es ist viel zu irre, um zu ernst genommen zu werden. Meine Herausforderung sehe ich inzwischen darin, mich selbst weiter zu entwickeln und täglich selbst herauszufordern. Die Herausforderung ist das Mich-Selbst-Herausfordern! Dabei meine Psyche kennenzulernen und möglichst gut in den Griff zu bekommen. Die gesamte Klaviatur des Geistes kennen und spielen zu lernen.

Die Aktien- und Kapitalmärkte ermöglichen mir das. Es ist wie ein Eliteclub, in den doch jeder Hans-Wurst Eintritt erhält. Hier weist Dich kein Türsteher ab. Hier bist Du immer herzlich willkommen. Solange Du Deine Kohle da lässt. Wehe, wenn Du vor haben solltest, tatsächlich mit Kohle unterm Arm täglich den Laden verlassen zu wollen… Wehe! Dann schlägt das Imperium bitter zu. Hier trittst Du täglich gegen die Besten an. Dein Gegner sind nicht die anderen kleinen Kapitalanleger oder Zocker. Sondern die KI-gesteuerten Hochleistungsrechner in großen Bankhäusern und Hedgefonds. Dazu die jahrelange Erfahrung einiger weniger Vollblut-Trader. Zu letzteren entwickle ich mich Stück für Stück. Mit nicht geringem Stolz, wie Du bestimmt herauslesen kannst. Die Börse ist ein Abbild der Realität, Gier und Angst sind auch hier die treibenden Faktoren. Sie wechseln sich ab. Es liegt an Dir, als Kapitän die richtige Balance im Umgang mit dem Gaspedal zu finden. Es gelingt mir immer besser. Genaue Statistiken gibt es nicht. Aber schätzungsweise 80% der Menschen verlieren Geld an der Börse. Manche sagen es seien 90% oder gar 95%. Irgendwo in dieser Größenordnung wird die Realität liegen.

Zurück zum Anfang, die Story beim Einkaufen

Und da ich meine Mission im Leben gefunden habe, nämlich meine geistige Entwicklung, an dessen Ende ich dann mein langfristiges Ziel, die finanzielle Freiheit, erreicht haben werde, geht es mir so gut wie noch nie. Ich weiß inzwischen wofür ich morgens aufstehe. Mir fehlt niemand an meiner Seite. Mir genügt ein Mensch vollkommen. Ich mir. Mit dem habe ich genug zu tun. Das ist ein irrer Typ, das kann ich Dir aus Erfahrung sagen. Wenn der etwas tut, tut er es mit einer dermaßenen Überzeugung, dass manchen auf dem Weg dabei auch mal der Atem stocken kann. Wenn ich müde werde, erhöhe ich einfach das Tempo. Ich habe inzwischen verstanden, dass Erfolg eine bewusste Entscheidung ist. Erst musst Du Dich für den Erfolg entscheiden, danach folgen die Resultate. Es ist niemals anders herum. Auch so ein schwachsinniger Irrglaube dieser Matrix-Welt. Egal in welchem Lebensbereich. Disziplin ersetzt niemals Talent. Talent ist in Wahrheit nichst als Disziplin. Das was ich seit über 1 Jahr mit höchstem Fokus täglich abliefere, ist aus meiner persönlichen Sicht übermenschlich. Ja, nenne mich irre oder größenwahnsinnig. Aber nein. Auch das gehört dazu, endlich verstehen zu lernen, sich selbst richtig einschätzen lernen können zu müssen. Um erfolgreich sein und werden zu können. Wir werden gesellschaftlich dermaßen klein gehalten und gemacht und machen uns alle gegenseitig klein, dass wir fast schon eine Antipathie entwickeln gegenüber erfolgreichen Leuten. Und vor allem gegenüber uns selbst. Denk darüber nach, ob das natürlich und gesund ist?

Es ist jedenfalls nicht normal, neben seinem Job einen zweiten Job komplett von Grund auf zu lernen. Wobei mehr Zeit in den zweiten Job fließt als in den ersten. Aber es ist meine Passion und zum ersten Mal verstehe ich, woher wahrer Erfolg auf Dauer nur kommen kann. Aus Leidenschaft. Etwas, das wir Menschen in aller Regel nicht verspüren, wenn wir einem langweiligen unnützen 9-to-5-Job nachgehen. Leidenschaft bringen wir in der Regel weder im Job noch auf der Suche nach einer tollen Beziehung mit. In Wahrheit sind wir täglich auf der Suche nach Anerkennung und Bestätigung. Man muss zumindest so viel verdienen, dass man sich einen VW Passat leisten kann. Der Standard-Wagen für den Standard-Mann. Damit die Nachbarn nichts Blödes über einen denken. Man muss sich zumindest so viel leisten können, dass eine Frau einem eine Chance gibt. Was für eine beschi**ene Verlierer-Einstellung! Niemand muss Dir irgend eine Chance geben! Du hast das vollständige Recht Dir jederzeit alles zu holen, was Du möchtest. Erfolg ist nicht patentiert. Aber warum tun wir dann alle ständig so als sei er von einigen Wenigen gepachtet? Nochmal an die vollkommen gehirngewaschene Gesellschaft: F*ck you!

Danke für Deine Geduld. Jetzt geht es wirklich an die Hauptstory. 😉 Und so stand ich zwischen den Obst- und Gemüseregalen. Und erblickte ein Mädchen unter ihrer Enten-Maske. So sehen die tollen FFP2-Masken doch aus. Wie ein Entenschnabel. Die knallrote Jacke war aber zu auffällig, ich konnte sie nicht übersehen. Dazu glatte lange blonde Haare. Schlank. Mega. Obwohl ich nicht auf Blond stehe, aber gerade deshalb muss es dann schon eine Ausnahmeerscheinung sein. Ich kümmerte mich erstmal weiter um den Einkauf und dachte mir, dass ich sie bei passender Gelegenheit ansprechen würde. Noch ehe ich mein Gemüse in den Einkaufswagen gepackt hatte, war sie verschwunden. Hm. Pech gehabt. Sie. Nicht ich. Is klar.

Nach einigen Minuten des Schlenderns im Laden, begab ich mich zum Kassenbereich. Und auf dem Weg nach draußen erblickte ich sie sitzend beim Bäcker, der in dem Supermarkt integriert ist. Na dann, vielleicht sollte sie doch noch Glück haben? Also gut, kurz mal hallo sagen geht doch immer. Wir unterhielten uns ein paar Minuten. Sie war wirklich attraktiv. Allerdings doch keine Granate. So eine dämliche Entenmaske taugt maximal dazu, die Phantasie anzuregen. Witzig finde ich, wie die Mädls immer reagieren, wenn man die eigene Maske abnimmt und sie dann darum bittet, es einem gleich zu tun. In Wahrheit sind sie doch immer alle froh, wenn sie in dieser trostlosen Zeit angesprochen werden. Nun, sie war mit der Verkäuferin bei der Bäckerei befreundet und so band ich so gut es ging ihre Freundin mit in die Konversation ein. Und irgendwann… ich bemerkte, dass da definitiv Sympathie da war… wollte ich so langsam mal zum Thema Wiedersehen kommen. Allerdings kam mir ihre Freundin damit zuvor, dass sie in einem Nebensatz den Freund der blonden Schönheit erwähnte. Hm. Sie hat einen Freund? Also doch Pech gehabt. Sie. Nicht ich. Is klar.

Ich stellte mich auch nach dieser Information beiden vor, alles andere finde ich unerzogen. Innerlich musste ich grinsen. Ich amüsierte mich prächtig, als ich erfuhr, dass sie einen Freund hatte. Ich dachte mir nur: „Schade, wirklich Dein Pech.“ Und so genoss ich dennoch das restliche abwechslungsreiche Gespräch. Aber irgendwann war dann ja auch mal gut, also zog ich weiter. Im Auto angekommen dachte ich kurz über die Situation nach und kam zu folgender Erkenntnis. Wie Du weißt, beschönige ich nichts. Der Blog hier lebt davon, schonungslos offen und ehrlich zu sein. Mein Gedanke war: „Junge, das was Du die letzten Monate außerordentliches geleistet hast, hat Dich an einen Punkt gebracht, an dem Du alles haben kannst, was Du möchtest. Ob ein neues Auto. Oder eine neue Frau oder was auch immer. Aber Du hast Deine Mission. Und die Mission ist das Einzige, das Du noch nicht erfüllt hast. Und die Mission ist der askethische Lebensweg zum Ziel der finanziellen Freiheit. Meinst Du allen ernstes, dass Du die letzten 12 Monate mit einem Mädchen an Deiner Seite auch nur im Ansatz so weit gekommen wärst?“ Mir war sofort klar, dass ich derzeit unmöglich regelmäßig Frauen daten könnte. Es ist zeitlich schlichtweg nicht möglich. Ich würde weder meinen aktiven Handel an den Börsen schleifen lassen wollen noch meinen Sport.

Dafür bin ich einfach zu erfolgreich in meiner Entwicklung. Es existiert schlicht kein Grund einen anderen Pfad zu beschreiten. Eine Frau kann mir – in Abwägung zu meinen körperlichen, geistigen und finanziellen Leidenschaften – einfach zu wenig bieten. Umgekehrt wäre es sicher anders. Ich hätte genug zu bieten, bis auf eine Sache… Zeit! Ich könnte und würde ihr ganz sicher nicht ausreichend Zeit bieten (können/wollen). Und die Wahrscheinlichkeit, dass ich mein weibliches Pendant treffe, ist und bleibt statistisch abnormal gering. Damit meine ich eine Frau, die in etwa auf Höhe meines Lebensweges ist oder gar mir voraus. Also ist die Wahrheit für mich einerseits bitter. Aber andererseits auch bittersüß: Eine Frau an meiner Seite würde mich nur aufhalten und zurück ziehen. Und auf der Haben-Seite? Sie würde mir Abwechslung in meinen Alltag bringen und mir Spaß und Freude bereiten, keine Frage. Und umgekehrt sicher auch. Ich nehme das Leben auf eine ganz andere Art als früher nicht mehr so ernst, dafür andere Dinge richtig knackig ernst. Nicht mehr ernst nehme ich alles was das „normale“ Leben betrifft. Ausgehen, Spaß haben, Zeit verbringen, Herumblödeln, Beziehungen, solche Dinge. Aber ernst – verdammt ernst – nehme ich meine endlich entdeckten großen Leidenschaften: Gesund und erfolgreich zu sein, zu bleiben und weiter zu werden. Wachsen! Menschen inspirieren. Vor allem mich. Aber nicht nur.

Jetzt kannst Du natürlich zurecht entgegnen: „Was machst Du Dir Gedanken um das blonde Mädchen. Es wäre doch sowieso nichts mit ihr geworden, weil sie vielleicht einen Freund hat oder auch weil sie möglicherweise sowieso nicht „ja“ gesagt hätte.“ Dazu kann ich nur sagen: Was spielt es für eine Rolle? Diese Blonde. Oder jene Braunhaarige? Oder das Model da vorne oder eine andere? Die meisten Menschen ersetzen sich doch sowieso ständig gegenseitig, wie Schuhpaare. Nicht, dass ich das gut finde. Das weißt Du auch. Ich bin längst wieder auf den treuen Lebenspfad zurück gekehrt. Für immer! Definitves Ehrenwort! Aber ich bin nicht der Boxsack für die (Frauen-)Welt. Ich bin nicht deren emotionales Taschentuch. Und auch nicht deren netter Zeitvertreib. Es spielt für mich keine Rolle. Kennst Du Eine, kennst Du (fast) alle. Wir sind instinktgesteuerte Triebwesen. Das wars. Mehr nicht. Ich wäre schon enorm froh, wenn ich mal einer herzlichen, natürlichen und geistig-bewusst entwickelten Frau begegnen würde. Sie müsste mir nirgends voraus sein und auch nicht einmal auf Augenhöhe. Ich wäre mit wenig zufrieden. Aber wie wahrscheinlich ist das? Es gibt doch die Männer dazu auch nicht. Und so orientieren sich beide Geschlechter aneinander. Nur wenn Du über eine ganze Gesellschaft ausschließlich Blinde paarst, macht das noch lange keine Sehenden aus ihnen. Es fehlt vollständig an Spiritualität. An Achtsamkeit, Bewusstsein und echtem Sein. Grüße, wie immer, an Eckhart Tolle. Und solange ich nicht so jemandem begegne, brauche ich doch keine Minute darüber nachzudenken mich von jemandem länger als nötig aufhalten zu lassen.

Und auf dem Heimweg im Auto sinnierte ich noch etwas weiter: „Gerade die letzten Wochen waren die erfolgsreichsten seit Beginn mit meinem „Vollzeit-Trading“ (als Zweitjob!). Wäre es das bisschen Dating wirklich Wert, das Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit hinten anzustellen? Nur um zu? Was eigentlich? Ein bisschen Spaß? Abwechslung? Sex? Was eigentlich?“

Über konkrete Zahlen werde ich hier nicht sprechen. Viele in meinem Umfeld wissen von meiner neuen bzw. wahren Leidenschaft, aber absolute Werte spielen keine Rolle. Ich frage auch niemanden was er verdient. Wichtig sind vielmehr die Relationen. Das Prinzip ist einfach: Wenn Du kein Handwerker bist und auch sonst kein Dienstleister, bleibt nur die Börse. Geld verdienen mit Geld. So einfach würde ich das nennen. Nichts anderes ist die Börse. Und ich kenne auch viele Menschen, die mich noch so kennen wie vor einigen Jahren. Sparsam. Da hatte ich mich noch nicht sonderlich intensiv mit dem Thema Kapitalmarkt beschäftigt. Ich war also Durchschnitt, in den Finanzen genauso wie als „Mann“. Otto-Normal-Buckler eben. Hier im Blog kann ich etwas auf die Pauke hauen. Im echten Leben hingegen verschreibe ich mich weiterhin meinem Lieblingsstil des Understatements. Nicht, dass mich irgendwer falsch versteht: Ich bin von meinem Ziel der finanziellen Freiheit noch ein gutes Stück entfernt. Aber der Abstand schmilzt wie Vanielleeis in der Sonne. Wie ist das möglich? Lernen, üben, lernen, üben, lernen, üben… ständig konträr denken (!) und…? Vollgas. Im Schnitt 10 Stunden am Tag! Dazu hoher Fremdkapitaleinsatz. Meine zu Jahresanfang selbst ausgegebene Eigenkapital-Zielrendite für das laufende Jahr 2021 beträgt 20% (vor Steuern). Profis wissen wovon ich spreche: Das ist immens, wenn man es aufs Gesamteigenkapital rechnet. Nicht auf irgend ein einzelnes Portfolio. Nein, aufs Gesamtkapital!

Dazu zähle ich alles. Eigenkapital heißt auch Eigenkapital. Also zähle ich jeden Groschen rein, auch die aus der Spardose. Du kannst ja mal zusammen zählen was Dir gehört. Immobilien? Aktien? Spargeld? Lebensversicherung? Geld im Sparstrumpf? Alles addieren. Davon 20%. Das ist irre viel. Wirklich. Und im Moment liege ich bei ca. 35%, nach nicht einmal 6 Wochen im Jahr 2021. Also nicht 20% im Jahr, sondern 35% in 6 Wochen. Es ist eine pervers erfolgreiche Phase gerade. Ja. Genau deswegen gebe ich so viel Gas. Das Leben verläuft immer in Phasen, die erfolglosen ebenso wie die erfolgreichen. Wenn Du auf einer Welle reitest, reite sie aus! Den Schwung muss ich derzeit nutzen. Einerseits das Gaspedal voll durch gedrückt, andererseits ständig die Finger an der Handbremse, um die Vollbremsung einzulegen, sobald die Gewitterwolken auftauchen. Werden die auftauchen? Ganz sicher! Werde ich Schiffbruch erleiden können? Aber klar. Muss aber schon mit dem Teufel zugehen, wenn das passieren soll. Ich habe in der härtesten Marktphase des Jahres 2020 im Frühjahr mit dem Corona-Crash meine Depots auf neue Höchststände geschraubt. Klar gab es anfangs eine kleine Delle (ca. 10% Drawdown im Trading-Portfolio), aber bereits mitten im Abwärtsstrudel stand ich finanziell höher als vorher da. Wie ist das möglich? Nun… (eigener) Hedgefonds-Manager sein oder eben langweiliger Vermögensverwalter (Du weißt schon: Typ Finanzbeamter). Diese Schere geht eklatant weit auseinander. Und es ist wie immer im Leben: Man muss sich entscheiden auf welcher Seite man mitspielen möchte. Ich gebe mich nicht (mehr) mit durchschnittlich attraktiven Frauen zufrieden, also mime ich auch nicht den Finanzbeamten. So einfach ist das. Neige ich zur Überheblichkeit? Deine Entscheidung, Deine Bewertung. Ich beschreibe nur den Ist-Zustand. Es ist aber trotz oder gerade wegen allem nur eine Momentaufnahme. Aber immerhin eine süße. Auf das bisher Geleistete bin ich verdammt stolz. Aber ich ruhe mich nicht darauf aus. Ganz sicher nicht. Das ist ein Versprechen. Und ich bin mir der Risiken bewusst, keine Sorge. Ich bin schon groß, kann das ganz gut selbst entscheiden und handhaben. 🙂

Keinen Millimeter abrücken vom Fokus!

Also wozu eine Freundin? No way, Freunde. Ich hab meinen Fokus. Wenn Du Dich jetzt fragst, warum ich dann dennoch das Mädchen angesprochen habe…? Nun. Es ist für mich klar und überhaupt kein Widerspruch. Es gehört alles zum Leben. Man kann beim Fahren nicht nur geradeaus sehen, sondern muss sich auch mal nach links und rechts umblicken. Warum? Um zu erkennen, wo „geradeaus“ eigentlich ist. Um auf Spur zu bleiben. Ich schließe sicher nicht aus, hin und wieder ein Date einzuschieben. Aber es muss sich lohnen. Sie muss einfach verdammt attraktiv sein. Mein Leitspruch: „Hauptsache hübsch“ gilt nach wie vor zu 100%. Kochen kann ich selbst, mache ich jeden Tag. Putzen kann ich auch. Bügeln auch. Waschen auch. Geld habe ich genug, um mir leisten zu können was ich möchte. Meine geistige Unabhängigkeit habe ich mir in den letzten beiden Jahren (zurück-)erarbeitet. Was kann mir also eine Frau bieten? Nichts? Falsch! Sehr vieles sogar! Aber nichts, das mich entscheidend in meiner Entwicklung weiter bringen würde. Wenn sie nicht diese Ausnahme-Erscheinung ist. Wie oben schon geschrieben: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, keine geistig-bewusste oder gar spirituelle Frau kennen zu lernen? Alle anderen Frauen könnten im besten Fall das Salz in der Suppe sein, im schlechtesten Fall das Haar darin. Sie wäre im besten Fall wie die frischen Kräuter im Salat. Sie wäre wie ein leckerer Cocktail an einem Sonnenstrahlen erfüllten Tag auf der Dachterasse eines wundervollen Cafés. Aber sie wäre nicht das Gebäude. Sie wäre auch nicht die Sonne. Nicht einmal ein Teil der Sonnenstrahlen. Ich bekomme in meinem Umfeld oft gesagt, dass ich „falsch“ denken würde oder wie ich so „nur denken könne“. Leute… Leute… Puh! Wie war das mit dem Feedback? Blickt Euch um. Seht Euch Eure eigenen Beziehungen an, ganz sicher nicht böse gemeint. 90% der Beziehungen sind tot. Hüllen. Verblasste Zeiten. Konzepte, die sich überlebt haben. Seid mal ehrlich zu Euch selbst!

Ich denke sogar, dass es noch nie völlig anders war. Früher blieb man zusammen, früher spielten und beherrschten Frauen noch nicht so perfekt das Spiel der Hypergamie. Aber es gehört zur dringend nötigen Emanzipation des Mannes, mit dem kulturellen Wandel des Gender-Mainstream Schritt zu halten. In Zeiten von Frauen-Quoten müssen wir uns anpassen. Ob wir wollen oder nicht. Entweder verstehen wir, dass wir in einer vollkommenen Fake-Welt leben. In der derzeit die Frauen im Fokus der restlosen Gehirnwäsche stehen (Stichwort: Du bist mehr Wert als ein Mann! Du kannst genauso viel verdienen! Gib Deine Kinder in die Krippe! Geh arbeiten, Du Steuer-Sklavin!). Über Jahrtausende wurden die Männer ausgebeutet, indem man sie in sinnlose Kriege schickte und Schuften ließ. Damit die übrigen Frauen im Überfluss von der Herrscher-Kaste genommen werden konnten oder alternativ als Gebärmaschinen für die Nachzucht der nächsten Heeres-Armee herhielten. Der Mann hat die Pille längst geschluckt. Sterben fürs Vaterland. Nun vergreift man sich an den Frauen, wider jede Natur.

Ich klage an. Natürlich. Ich mahne. Ich zeige auf. Alles richtig. Doch ändern werde ich am System nichts können. Es gehören wie überall 2 dazu. Einer, der sich peiningen lässt und den Peiniger. Ich beteilige mich an diesem Spiel nicht mehr. Ich ziehe nur meine Konsequenzen daraus. Und die besteht in der vollständigen Selbstermächtigung. Dabei versuche ich so natürlich zu bleiben und zu sein, wie es nur möglich ist. Ein echter Held braucht keine Frau. Er steht für sich alleine. Er braucht niemanden. Zuletzt nicht einmal sich selbst. „Brauchen“ ist ein Ausdruck des „nötig habens“, es kommt nicht aus der Fülle, sondern aus der totalen Bedürftigkeit. Beziehungen scheitern daran, dass mindestens einer den anderen nötig hat. Anstatt etwas zu geben zu haben und dadurch für Mehrwert zu sorgen. Verlieren wir jemanden, sind wir traurig, weil derjenige unsere Leere nicht mehr füllt. Diese Denkweise führt zum Scheitern noch bevor eine Beziehung je beginnen konnte. Weil wir nichts über uns selbst wissen, aber meinen alles über den anderen zu wissen. Wie naiv ist das denn? Und so freue ich mich abnormal auf meinen weiteren Weg. Der von Rückschlägen gepflastert sein wird. Aber auch von enormen Erfolgen. Das fein dosierte Spiel mit dem Gas wird das Ergebnis des Rennens entscheidend. Immer weiter Richtung Horizont!

PS: Und beim nächsten Mal geht es darum, warum es nach meinen neuesten Erkenntnissen für Otto-Normal-Bürger besser ist, gar nichts anzusparen und auch niemals mit dem Investieren zu beginnen. Scherz? Kein Scherz! Auch etwas, das ich auf meinem finanziellen 2. Bildungsweg gelernt habe. Sei gespannt. Es wird vielleicht sogar ein Gamechanger für Dich. Wenn Du möchtest.

Tag 5 im Mini Cut und die Demo-Frau

Und weiter gehts… heute mit einem Erfahrungsbericht von Tag 5 meiner kleinen 7-Tage-Diät, dem sog. Mini Cut. Und außerdem mit ein paar Eindrücken einer Demonstration vom letzten Samstag, bei der ich natürlich vor Ort war. Und dabei – oho, wie kann es anders sein – zufällig auch eine Frau angesprochen habe. Aber der Reihe nach…

1 kg Fleisch/Fisch, 1 kg Brokkoli, 3 g Omega 3

Den ungefähren Ablauf meiner Diät beschrieb ich bereits im letzten Artikel. Jetzt geht es mir weniger um die Organisation oder die theoretischen Fakten. Sondern um harte Einblicke in die mentale und physische Situation eines bedingungslos motivierten Mannes. So wie „Hauptsache hübsch“ (ich weiß, klingt verniedlichend und ist auch genau so gemeint) für das andere Geschlecht gilt, gilt für mich selbst als nächste Station „Hauptsache Sixpack“.

Ich hatte das hier früher schon einmal thematisiert. Der Sixpack ist weder ein heiliger Gral für mich noch messe ich der Sache an sich eine besondere Bedeutung zu. Es geht mir um den Weg. Den Willen, den das erfordert. Es geht im Leben aus meiner Sicht der Dinge immer um die Psyche. Es gibt Menschen, die verlieren einen Arm und ein Bein und quälen sich solange, bis sie erfolgreich und stolz einen Marathon bestreiten. Und es gibt andere, die verlieren ihren Job und werden depressiv. Da muss doch irgend etwas in der Rübe jedes einzelnen Menschen stattfinden, das den Unterschied macht. Und genau um diesen Unterschied geht es mir. Ich möchte herausfinden. Nicht nur ein bisschen. Sondern alles. Mich und das Leben.

Am 2. und 3. Tag bekam ich leichte Kopfschmerzen. Und nach allem was ich zum Thema Low Card früher bereits gelesen hatte, sind das wohl relativ übliche Entzugserscheinungen. Der Körper rebelliert gegen die verweigerte Zuckerzufuhr. Kohlenhydrate sind aber letztlich Gift für den Körper (Stichwort Diabetes) und deswegen schadet das gar nicht, auch das einmal miterlebt zu haben. Ich stelle mir das so vor wie wenn ein Heroin-Junkie auf Entzug ist, nur natürlich wesentlich milder. Aber Junkies sind wir in unserer Gesellschaft längst, was Kohlenhydrate betrifft. Nach dem 3. Tag sind die Kopfschmerzen aber wieder vorbei, alles gut.

Ich empfinde das „Experiment“, das ich derzeit mache, als durchaus spannend. Denn im Gegensatz zu meiner eigenen Erwartungshaltung verläuft sie äußert „angenehm“. Ich rechnete vorab damit, dass mich der Hunger auffressen würde. Dass ich innerlich schier zappelig werden würde. Typische Heißhungerattacken. Bei täglich ca. 1000 kcal Defizit, hätte ich nichts anderes erwartet. Aber wie ist es in der Realität? Nichts davon. Ich habe über die ersten 4 vollen Tage und auch heute am 5. Tag nicht ein einziges Mal das Gefühl empfunden, hungrig zu sein. Ist das nicht merkwürdig? Ich nehme ungefähr die Hälfte der Energie zu mir, die der Körper benötigt und habe keinen Hunger? Wie ist das möglich?

Ich bin kein Ernährungswissenschaftler. Aber ich kann beobachten. Und ich beobachte, dass die Menge, die ich täglich esse, recht viel ist. Nennen wir es „voluminös“. 1 kg Fisch will erstmal gegessen werden. 1 kg Brokkoli auch. Offenbar ist der Magen dann ausreichend voll. Was aber – so glaube ich zu erkennen – eine größere Rolle spielt, ist der permanent extrem niedrige Blutzuckerspiegel. Der Verzicht auf die Kohlenhydrate sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiel über den Tag verteilt nicht schwankt, sondern recht kontant niedrig bleibt. Das Fleisch bzw. der Fisch enthalten sogut wie keine Kohlenhydrate und der Brokkoli ist auch nicht gerade eine Zucker-Schleuder. Offenbar ist es also keine Theorie, dass alleine der überflüssige Konsum von Kohlenhydraten in reiner Form (Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot, Haferflocken usw…) – egal in welchen Mengen – zu weiterem Hunger führt. Ein Teufelskreis.

Ich hatte 3 Tage vor Beginn der Diät den Körper auf „Normallevel“ gebracht, indem ich mich zwar bewusst, aber gemischt ernährte. Ich aß also auch Kohlenhydrate, beispielsweise Nudeln. Weil sie einfach lecker sind, das steht für mich außer Frage. Ich aß – wie sonst auch – relativ viel Magerquark oder trank auch mal einen Cappuccino. In allen Milchprodukten ist (vergleichsweise) viel Zucker enthalten (Milchzucker). Letztens war Muttertag, da griff ich auch beim Kuchen zu. Ich achtete zwar auf die tägliche Gesamtkalorienmenge und darauf, die Schwelle des täglichen Verbrauchs nicht zu überschreiten… und das gelang mir auch gut… aber die Frage ist, was das bewirkte? Vielleicht kannst Du es erraten…

Falls nicht: Ständiger Hunger! Permanent! Ich hätte den ganzen Tag mehr essen können. Mehr Quark. Mehr Obst. Mehr Brot. Mehr mehr mehr. Hauptsache irgend etwas. Auf Gurke und Paprika hatte ich dabei interessanterweise kaum Lust bzw. empfand eher eine Ablehnung dagegen. Ich hatte mehr Lust auf eine Scheibe Brot mit Käse.

Und dann ist da ja auch noch der Sport…
Ich trainiere fast jeden Tag und habe mich letztlich doch für einern 2er-Split entschieden. Unterkörper/Oberkörper. Ursprünglich wollte ich meinen 3er-Split beibehalten. Aber dann wäre jede Muskelgruppe zu selten dran gewesen, während der Diät. So trainiere ich 6 mal pro Woche und treffe jeden Muskel 3 mal in 7 Tagen. Das passt. Dafür fallen manche Übungen weg und ich trainiere mehrgelenkig und komplex, also mache Übungen, die gleichzeitig mehr als nur eine Muskelgruppe ansprechen. Dadurch kann man am Gesamtumfang je Workout einsparen, aber trifft die Hauptmuskelgruppen pro Woche öfter. Und hier geht es um den reinen Muskelerhalt und nicht um einen Muskelaufbau. Es ist schon eine massive Belastung, das Training. Das merke ich enorm. Die Kraft fehlt. Ich schaffe wesentlich weniger Wiederholungen mit wesentlich weniger Gewicht. Aber genau so war das geplant und auch klar. Also hier gibt es – im Gegensatz zur Ernährung – keine Überraschung.

Wie geht es weiter?

Ich werde mindestens meine geplanten 7 Tage vollenden. Evtl. hänge ich noch den Freitag bis Sonntag dran, dann hätte ich 10 Tage voll. Und dann ist auch gut, finde ich. Danach folgen 3 Tage Essen auf „Normallevel“, um den leeren Energiespeicher wieder aufzufüllen. Und danach mache ich mit meiner leichten defizitären Ernährung weiter, d.h. ca. 300 kcal Defizit pro Tag. Was auf Dauer auch nicht gerade einfach ist. Denn wenn man Hunger hat, empfindet man 300 kcal an zusätzlicher Nahrungsaufnahme als reinen Segen. Rein gefühlt natürlich nur.

Wenn ich bedenke, wieviele Kalorien ich derzeit am Tagesende „übrig“ habe, dann ist das schon verrückt, im Vergleich zur „normalen“ Ernährung. Ich könnte mir also beispielsweise problemlos 4 Stücke Käsekuchen zu meiner derzeitigen Diät-Ernährung rein pfeiffen und wäre gerade einmal auf „Erhaltungskalorien“. Verrückt oder? Wer isst 4 Stücke Käsekuchen am Tag? Zu 1 kg Fleisch, 1 kg Brokkoli… blanke Theorie natürlich nur. Oder obwohl… wenn ich mir die Menschen da draußen ansehe, dann machen das vermutlich sogar einige. Die lassen aber das Fleisch und den Brokkoli weg und machen aus 4 Stücken Käsekuchen 10 Stücke. Und auf den Sport verzichten sie zusätzlich… 😉

Eine kritische Warnung!

Nichts im Leben geschieht bedingungslos. Nicht einmal die Liebe. Oh, das ist ein Fass, das ich jetzt gar nicht aufmachen will. Ich stelle es nur mal als provokante These in den Raum. Das reicht.

Jedenfalls gehört zu einer gültigen Betrachtung einer Situation immer die Abwägung zwischen „gut“ und „schlecht“ bzw. zwischen „Vorteilen“ und „Nachteilen“ oder auch zwischen „Chance“ und „Risiko“. Deswegen unterscheidet sich die Börse nicht vom Dating. Wirst Du zu gierig, verlierst Du alles. Bist Du zu ängstlich, bekommst Du nichts. Gier sorgt dafür, dass Du geblendet wirst durch die Attraktivität der Dame. Du wirst betört und verfällst fast in einen dauerhaften Hypnosezustand, ohne es erkennen zu können. Weil Du einfach nicht bei Dir bist und Deinen eigenen Wert nicht kennst. Es hat keinen „Wert“, wenn eine Frau attraktiv ist. Es ist Deine Interpretation, die eine Frau für Dich selbst „wertvoll“ erscheinen lässt, weil Du sie „besonders“ attraktiv empfindest. Aber Realität und Betrug hängen hier eng zusammen. Meistens betrügen wir uns selbst. Und werden am Ende betrogen. Und deswegen geschieden, verlieren Haus und Hof und dürfen dann alle 2 Wochen für 2 Tage unsere Kinder sehen. Wenn wir Glück haben.

An der Börse ist es nicht anders. Gier frisst Hirn. Dort verrennen sich Menschen in der Gier nach mehr Profit und lassen sich mental immer stärker ein. Sie schalten jede Rationalität aus und schrotten auf diese Weise jedes Depot. Auch hier kann man Haus und Hof verlieren. Aber wie sagt ein von mir sehr geschätzer Börsen-Kommentator immer: „Wer die Hitze nicht verträgt, hat in der Küche nichts zu suchen!“. Und deswegen sind Gier und Angst schlechte Ratgeber. Auch in Bezug auf Frauen, vielleicht gerade da. Ein paar Rundungen hier und ein paar Rundungen da und fertig ist die Stolperfalle. Gut, manche Rundungen schrecken auch eher ab. Aber an den richtigen Stellen ziehen sie magisch an, Magnete sind ein Dreck dagegen.

Und was hat das mit der Diät zu tun? Ich kann bis jetzt klar feststellen, wie oben beschrieben, dass ich kein Hungergefühl habe. Was heißt das nun für mich? Ich sehe die enormen Vorteile, in kürzester Zeit relativ (!) viel reines Körperfett verlieren zu können. Dafür schinde ich mich durch täglichen Kraftsport und esse jeden Tag dasselbe. Was nicht schön ist, aber machbar. Hilfe, um das Durchhalten zu können, erhalte ich durch die Art der Ernährung. Heißhunger empfinde ich nicht. Hunger empfinde ich nicht. Dadurch ist es auch – bis auf die genannte Eintönigkeit – keine echte Hereausforderung, wie ich feststelle. Gut, ein wenig „geschwächt“ fühle ich mich über den Tag hinweg schon. Aber es ist nicht wild. Ich kenne also meine Chancen und das Positive an dieser Form der Diät.

Ich habe aber auch das Negative und die Risiken darin erkannt. Und die finde ich ziemlich heftig. Nehmen wir an, dass Du ein mental schwacher Mensch bist. Möglicherweise in einer depressiven Phase. Oder Du empfindest Komplexe, in Bezug auf Deinen Körper. Und stößt auf so eine Form einer Diät. Was macht das mit Dir? Ich habe gestern nachgedacht, was diese Form der Ernährung mit mir anstellen würde, wenn ich nicht ich wäre. Und auch nicht sonst jemand, der voll bei Verstand ist. Ein wenig bin ich über meine Schlussfolgerungen erschrocken, denn in den Händen der falschen Person kann so eine Ernährung ins Verderben führen. Denk mal darüber nach, Du isst und hast gar keinen Hunger. Ich würde vermutlich auch mit deutlich weniger als 1 kg Fleisch/Fisch und 1 kg Brokkoli täglich auskommen. Aber wäre das gesund? Mitnichten! Es wäre auf Dauer der sichere Tod.

Und deswegen gilt hier dasselbe wie an der Börse oder beim Kennenlernen von Frauen. Sei Dir über die Risiken Deines Handelns bewusst. Notfalls frage Deinen Arzt oder lese die Packungsbeilage. Aber vor allem Hör auf Deinen Instinkt und Dein gesundes Bauchgefühl. Es kann nicht gesund sein, auf Dauer so wenig Energie zu sich zu nehmen. Und auch den permanenten Körperkult der Gesellschaft empfinde ich als krankhaft. Das Problem ist aus meiner Sicht nicht, dass einige in der Gesellschaft alles dafür tun einen tollen und gesunden Körper zu entwickeln, sondern mental damit nicht klarkommen, dass sie keinen tollen Körper haben.

Es ist wie mit der Arbeitslosigkeit. Die Menschen haben Angst vor Arbeitslosigkeit und Jobverlust. Der vielleicht eines Tages eintretende tatsächliche Verlust der Arbeit hingegen ist gar nicht das Problem. Das löst natürlich diverse Neuerungen im Leben aus, die übrigens nicht immer negativ sein müssen. Aber wenn ich Dir heute sage „stell Dir vor, dass Du morgen Deinen Job verlierst!“ und Du denkst eine Minute darüber nach, dann werden sich bei Dir Ängst einstellen. Jedenfalls dann, falls Du nicht schon finanziell frei bist und von Deinen passiven Einkünften leben kannst.

Anstatt sich also um den eigenen Körper zu kümmern, ist die Pflege des eigenen Geistes der wichtigste Schritt im Leben. Habe ich jedenfalls gemerkt. Aber wer will schon gerne Stillstand? Nach dem Geist ist jetzt eben der Körper dran. Das heißt nicht, dass ich das Eine gegen das Andere ersetze. Ein toller Körper ist eine Eintagsfliege, wenn ich nicht dauerhaft weiter trainiere. Aber ein gesunder Geist ist gleichfalls nur eine Eintagsfliege, wenn ich mich nicht weiterhin ständig darum kümmere. Deswegen meine ich: Keinen tollen Körper zu haben, ist das Eine. Und auch ein kleines bisschen Geschmackssache. Aber sich ein schlechtes Gewissen einzureden und nichts dagegen zu tun… das ist einfach nur schwach. Sich selbst gegenüber. Deswegen würde ich mir wünschen, dass wir uns als Gesellschaft nicht fertig machen und stattdessen die Energie umlenken ins Positive. Und ins Handeln kommen. Ein wenig Spazierengehen kann jeder. Und tun dennoch die Wenigsten.

Ich kann hier nur sagen, was ich immer sage. Sei Dir bewusst über das was Du täglich tust. Hinterfrage Dich selbst. Ich bin mein größter Kritiker, immer. Manchmal mag ich arrogant wirken, wie mir letztens ein guter Freund wieder sagte. Aber „wie nach außen, so auch nach innen“. D.h. wenn ich mit der Gesellschaft oder einzelnen Situationen hart ins Gericht gehe, dann bin ich längst selbst durch Fegefeuer gegangen. Und das unterscheidet aus meiner Sicht auch einen „arroganten“ Menschen von einem arroganten dummen Menschen. Einer ist einfach Realist und in meiner Sicht der Dinge nicht arrogant. Ein anderer ist einfach ein Schaumschläger. Wasser predigen und Wein trinken ist nichts für mich. Und das ist auch ein Hauptgrund, woher ich meine tägliche Motivation schöpfe, die Dinge so zu tun wie ich sie tue. Anstatt anderen Menschen zuerst etwas vorzuwerfen will ich selbst erstmal einen Nachweis erbringen.

Und dann war da noch eine Demonstration und eine Frau

Wenn du es bis hier her mit dem Lesen ausgehalten hast, dann… Trommelwirbel… folgt nun nach langer Zeit wieder eine kleine Dating-Story.

Wie Du ja weißt, halte ich von diesem ganzen Corona-Fake-Schwachsinn gar nichts. Sämtliche Statistiken und Zahlen belegen, dass es weder eine Übersterblichkeit gegenüber den Vorjahren noch überhaupt irgend einen Anlass gibt, diese ganzen Freiheitsbeschränkungen und Gängelungen einzuführen sowie Maulkörbe zu verteilen. Naja, nun… einen Anlass gibt es vielleicht doch. Nämlich die Börsenwerte der Unternehmen auf Talfahrt zu schicken und sich als Finanzadel dabei die Taschen vollzustopfen. Eine Krise ist dafür immer gut, war immer so und wird immer so bleiben. Und auch ich versuche bestmöglich an dem Schauspiel teilzuhaben. Wenn schon Mauskorbpflicht und Einführung einer sozialistischen Diktatur stattfinden, dann möchte ich zumindest prozentual meinen Geldbeutel genauso füllen dürfen, wie es der Finanzadel derzeit tut. In absoluten Zahlen kann ich nicht mitspielen. Aber relativ. Und das ist auch schon etwas. Jeder fängt mal klein an.

Jedenfalls habe ich mich Samstag auf den Weg gemacht in die große Stadt. Und habe mir das Treiben der Polizei-Roboter angesehen. Warum Polizei-Roboter? Nun, ein Roboter zeichnet sich dadurch aus, dass er Dinge tut, die sein Programmierer von ihm getan haben möchte. Der Programmierer eines Polizisten ist sein Herrchen, äh Politiker. Und so verhalten sich die Polizisten wie Polizei-Roboter und tun was die Herrchen, äh Poltiker, eben so programmieren. Wenn der Politiker programmieren würde „spring auf einem Bein“, dann würden das alle Polizei-Roboter tun. Das mag in guten und friedlichen Zeiten noch in Ordnung sein. Oder gar lustig. Aber derzeit ist nicht Frieden und alles gut. Es ist Chaos und es findet aus meiner Zeit gerade ein Putsch statt. Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) putschen die „legitimen“ Regierungen der Länder dieser Erde und installieren in diesen jeweils einen diktatorischen Sozialismus. Genau genommen ist das ein Prozess, der bereits seht vielen Jahren anhält. Aber jetzt wurde der Turbo gezündet.

Egal. Weiter mit der Demo… und irgendwo stand da eine Frau herum. Eher zierlich. Sie wirkte natürlich, sowohl im Kleidungsstil als auch optisch. Und da ich mich freute wie ein Honigkuchenpferd, dass ich endlich mal wieder draußen unter vielen Menschen war… habe ich sie natürlich auch angesprochen. Und war ziemlich überrascht darüber, dass sie sehr aufgeweckt, gut gelaunt und mit einer hohen Intuition ausgestattet sein muss. Wie konnte es anders sein, sonst wäre sie ja nicht auf der Demo. Sicherlich versteht sie nicht alle wirtschaftlichen Hintergründe im Detail, aber wir unterhielten uns auch über „Bauchgefühl“. Und hier war ich mal wieder froh einen Menschen vor mir zu haben, der mehr aus dem Gefühl heraus spricht und nicht aus dem Kopf heraus.

2020-05-19

Die meisten Menschen haben zwar einen Kopf, aber nutzen ihren Verstand sowieso nicht. Deswegen sind mir Menschen mit Herz und Bauchgefühl inzwischen die wesentlich lieberen. Kein Mensch muss Daten analysieren, um zum Ergebnis zu kommen, dass der Corona Virus ein Fake ist. Das kannst Du auch alleine aus der Beobachtung und Intuition heraus feststellen (Beispiel: Kassierer mit täglich hunderten direkten Kontakten zu Menschen stehen nun nach 3 Monaten immer noch an der Kasse und sind keinen Tag krank gewesen). Gesünder ist übrigens immer das eigene Bauchgefühl. Denn der Verstand spielt einem gerne Streiche. Ein gesundes Bauchgefühl kann nicht lügen. Erfordert allerdings bewusstsein. Und da die meisten Menschen weder ihren Verstand nutzen noch bewusst sind, stehen sie Polizei-Robotern in nichts nach. Also brauchen sie sich über Polizei-Roboter auch nicht beschweren.

Wir unterhielten uns vielleicht eine halbe Stunde und liefen ein wenig umher. Und für mich war es schon eine Weile her, dass ich eine Frau „gezielt“ angesprochen habe. Corona hat mir da schon eine Pause beschert. Aber ich muss sagen, wer einmal laufen gelernt hat, kann laufen. Ich hatte mein Handy nicht dabei und gab ihr meine Nummer. Sie sollte anklingeln lassen, was sie auch tat. Als ich später zu meinem Auto zurück kam und auf mein Handy blickte, sah ich allerdings keinen Anruf von ihr. Ich dachte mir: „Na toll, dann kam ihr Anruf nicht durch.“ Es war übrigens gar nicht so einfach aus einem politischen Demo-Geschehen ein einigermaßen zwischenmenschliches Gespräch zu zaubern. Die Überleitung von Politik auf Zweisamkeit. Ich würde auch nicht sagen, dass es mir vorzüglich gelang. Jedenfalls gab ich aber mein Bestes  und hatte das Gefühl, dass es zumindest relativ gut klappte. Gespräche über Impfzwang, politische Systeme, Parteien oder Polizei-Roboter sind nun einmal nicht romantisch. Dafür aber zumindest ansatzweise Themen wie Ihre Wünsche im Leben, Ihre Lebenssituation und Ihre Interessen… 😉

Mit dabei war übrigens Herr van Onnetuschn, der das Geschehen während der ganzen Zeit einigermaßen deduldig ertrug. Aber nur einigermaßen. Die Ungeduld machte sich bemerkbar. Und, das muss ich leider schon sagen, ist sehr nervig. Denn wenn ich mit ihm oder irgend einem Freund unterwegs bin und derjenige seine Partnerin dabei hat, dann muss ich das genauso geduldig hinnehmen, dass wir nicht unter uns zu zweit unterwegs sind. Und meistens bekommt man seine vergebenen Freunde selten alleine zu Gesicht. Die Partnerinnen kleben meistens wie Kaugummi an ihren Partnern. So ist das eben, nicht immer super schön, aber Realität. Und wenn ich „live“ gerade jemanden kennenlerne, dann ist das eben ein notwendiges Übel. Aber heute hat jeder sein Smartphone dabei, da kann man sich auch mal selbst beschäftigen oder jemanden anrufen oder meditieren oder sonst etwas tun. Und froh darüber sein, dass der Freund gerade jemanden kennenlernt. Aber auch hier gilt wie überall im Leben: Wenn man sein Leben nicht bewusst genug lebt, merkt man hier gar nicht was man tut. Leider nicht 1:0 für Dich, lieber Herr van Onnentuschn. Is so. Selbstreflexion ist hier angesagt. Bist aber dennoch ein feiner Kerl. 😉

In der Tat fiel ihm auch auf, dass die Demo-Frau ziemlich aktiv war. Sie schlug für ein Treffen auch vor, dass sie gerne zu mir in die Stadt fahren könne. Von sich aus. Ich erwähne so etwas extra, da es extra erwähnenswert ist. Da so etwas normal nicht vorkommt. Überhaupt war sie ziemlich gut gelaunt und… ja… aktiv. Passend zum Demo-Anlass haben wir uns natürlich zum Abschied umarmt, mit Küsschen links und rechts, versteht sich. Tut gut, mal einen „fremden“ Menschen vor sich zu haben, der genauso nicht an diesen Schwachsinn glaubt und einem nicht schon auf 5 Meter Entfernung um weitere 5 Meter zur Seite springt, als hätte er einen Geist gesehen.

Am nächsten Tag schrieb sie mich dann doch tatsächlich an. Das kommt höchst selten vor. Normalerweise schreibt eine Frau nicht von sich aus, wie ich hier früher schon immer berichtete. Das ist immer ein gutes Zeichen und signalisiert außerordentlich starkes Interesse. Sie scheint aber viel beschäftigt zu sein, weswegen die Kommunikation zunächst eher textuell und schleppend verlief. Ich lege es ja stattdessen immer auf ein Telefonat an. Und am Telefon wirkt sie erheblich interessanter als über Textnachrichten. Für nächste Woche haben wir ein Date vereinbart. Klingt recht interessant, die Frau. Ich glaube, dass man mit ihr echt eine schöne Zeit haben kann. Aber ich bezweifle, dass unsere Ansichten sich vertragen würden. Sie mag gegen Impfpflichten und gegen den Abbau der Demokratie sein, aber wie Herr van Onnetuschn mir später sagte, hatte sie wohl auf ihrer Tasche einen Anhänger von den Grünen. Da könnte ich glatt im Strahl kot***.

Egal. Mein Plan für nächste Woche: Kein Wort über Politik und Wirtschaft. Sonne genießen. Spaß haben. Fertig. Ein Manko bringt sie sowieso mit. Und wenn Du meine vielen Stories aus der Vergangenheit kennst, dann weißt Du vielleicht schon welches ich meine? Na…? 🙂 Ja. Richtig. Natürlich. Wieder mal eine Mama. Aber was solls. So läuft das Leben. Nach 3 Monaten Corona-Quarantäne freue ich mich, wenn ich draußen unter Menschen bin. Habe ich Samstag festgestellt. Und notfalls muss man eben auch mal ein bisschen Zeit mit einer Grünen verbringen. Herr van Onnetuschn sagte an dem Tag zu mir: „Deine Aufgabe ist es jetzt, dass Du aus ihr wieder einen echten Menschen machst.“ Wir haben beide laut gelacht. Ich bin ein sehr hoffnungsvoller Kerl. Aber ich bin auch Realist. Und einen Linken oder einen Grünen kannst Du nicht mehr zur Vernunft bringen. Keine Chance, mein Freund. Nicht einmal ich. Und auch nicht der große Houdini.

Aber ich fand sie irgendwie süß, weil sie einfach nicht so verkopft war. Herr van Onnetuschn sagte zu mir: „Das ist noch ein Kind.“ So extrem würde ich es nicht sehen. Und selbst wenn…? Besser ein Kind als eine Hexe. Wieviele Männer verbringen ihre Zeit/Beziehungen mit Hexen? Puh! Und außerdem ist mir doch sowieso nicht nach Beziehung. Da gibt es andere Prioritäten. Keine Lust auf Fesseln (in keinem Sinne!). Aber Lust durchaus auf Entspannung und Unterhaltung. Und eine Frau, die jünger ist als ich, kann auch nur mein Anspruch sein. Jünger, egal ob nach Ausweis oder mental. Gerne beides. Ich habe nichts gegen einen schönen Spaziergang bei Sonnenuntergang. Sonst bin ich ja die letzten Monate immer alleine unterwegs. Etwas Abwechslung schadet gar nicht. Und worauf ich gar keine Lust habe: Mir vorher schon Gedanken um etwas zu machen, das heute noch gar nicht Sache ist. Wer weiß was bis nächste Woche ist? Leben im Jetzt. Und jetzt ist erstmal weiter 1 kg Fisch, 1 kg Brokkoli und Kraftsport angesagt. 😉

Corona Virus – Ein paar persönlichkeitsentwickelnde Einsichten

Ob der Corona Virus nun gefährlich ist oder nicht, soll gar nicht mehr das Thema sein. Wer jetzt trotz inzwischen sehr breiter Datenlage noch immer der Meinung ist, dass das Ding ernsthaft gefährlicher sein soll als eine alljährliche „normale“ Influenza, dem ist nicht mehr zu helfen. Du weißt, dass ich ein Freund klarer Worte bin. Wenn es um Frauen und Dating geht, genauso wenn es um Politik und Finanzen geht. Herumschwurbeln und heiße Luft verzapfen tun viele Menschen derzeit genug. Überall kommen die Experten aus den Löchern gekrochen, mit der Angst der Menschen ist einfach gut Geld zu verdienen. Ich stehe allerdings nicht auf Menschen, die heiße Luft verbreiten, sondern auf Fakten. Ich stehe auf empirisch bewiesene Korrelationsanalysen und auf Kausalitäten.

Fakten zahlen sich aus. In allen Lebensbereichen. Jetzt ist die Zeit kommen in der Du Dich entscheiden musst, ob Du (noch immer?) ein Schaf sein oder lieber ein Hirte werden möchtest. Entweder wirst Du die nächsten Monate zerfleischt und Deine Knochen werden verwertet oder Du gehst hier gestärkt aus der Sache heraus. Ich hoffe für Dich, dass Du zur zweiten Gruppe gehörst. Die Zeit zum Spaßen ist nach 10 tollen wirtschaftlichen Boomjahren auch für den größten Schwachkopf allmählich zu Ende. Oder wie einer meiner liebsten Investment-Experte derzeit sehr oft sagt: „Wake up! This is really really fu**ing serious shit!“

Die letzten 10 Jahre konnte wirklich jeder Geld verdienen. Die Wirtschaft hat es Dir quasi hinterher getragen. Du konntest alles kaufen was Du wolltest und Du warst immer auf der Gewinnerseite. Die meisten „einfachen“ Leute haben sich für Immobilien entschieden. Bei (Netto-Kaltmiet-)Renditen weit unter 3%. In Großstädten nahe bei 2%. Dann gibt es natürlich noch die Glücksritter, die vor ein paar Jahren auch noch schnell auf den Bitcoin-Zug aufgesprungen sind (und sich genau wie jetzt den Hintern haben versohlen lassen). Und zuguterletzt wurden die Menschen wie verrückt in ETFs getrieben. Und am Jobmarkt wurde auch dem letzten Taugenichts noch ein horrendes Gehalt bezahlt. Firmen wie BMW oder Porsche schütteten an jeden (!) Mitarbeiter jährlich Boni in zigtausender Größenordnung aus. Von Bank(st)ern rede ich erst gar nicht.

Und wohin ging das Geld? Wofür haben es die Menschen verwendet? Außer für völlig überteuerte und viel zu große Immobilien? Oder Aktien zu Höchstkursen? Für neue Smartphones, viele tolle Urlaube, jede Menge sonstigen Konsumschrott (Amazon machts möglich!) und ständig neue Autos. Von Sparen habe ich bei den Meisten in meinem Umfeld nichts gesehen. Lange Zeit gelten Menschen wie ich als Knauser, als Miesepeter oder Spar-Wahnsinnige. Sparen, weil die Zahlen auf dem Kontoauszug Menschen wie mich erhaben machen? Sicher nicht. Sparen weil die Zeit zum Shoppen gehen kommen würde. Und die beginnt jetzt!

Mir war klar warum ich tat was ich tat. Keiner kann den Zeitpunkt eines Knalls exakt vorherbestimmen. Aber jeder wäre theoretisch in der Lage mit eigenen Augen aufmerksam zu beobachten, wenn viele Idioten einen Luftballon immer weiter aufpumpen. Die Erfahrung aus mehreren tausend Jahren Geldgeschichte zeigt mir sehr klar und zeigte mir rechtzeitig: Auch dieser Ballon würde bald platzen. Ob das nun Anfang 2020 geschehen würde oder vielleicht schon im Sommer 2019 geschehen hätte können oder erst Ende 2021, das ist nicht das Thema. Keiner ist Hellseher. Aber nichts wächst für immer. Gerade Geld nicht, das kehrt immer zu seinem wahren Wert zurück. Nämlich 0. Und wenn es noch nicht einmal echtes Papiergeld ist, sondern nur auf den Konten liegt (sog. Buchgeld), dann hat es noch nicht einmal einen Heizwert.

Ich trage hier hoffentlich meinen Teil bei, um Dich auf Deinem Weg etwas zu inspirieren oder zumindest zu informieren. Du warst – zumindest wenn Du den Blog schon länger kennst – auch für mich da, als es mir mal schlecht ging. Jetzt bin ich für Dich da. So einfach ist das. Das ist Menschlichkeit. In diesen Zeiten gibt es kaum Menschen, die einem eine ehrliche und zugleich bereichernde Richtung zeigen können. Oder die zumindest standhaft sind. Es gibt einfach zu viele Quaksalver da draußen. Aber ich habe keine Lust darauf mich mit 90% der Menschen messen zu lassen. Ich will mit Gauß nichts mehr zu tun haben. Jedenfalls nicht mit seinem unteren Ende.

Früher galt für mich immer: „Irgendwie durchkommen, Hauptsache nicht unter gehen! Der minimalste Aufwand genügt!“ Heute gilt: „Hauptsache hübsch!“ und „der 2. Platz ist der erste Verlierer!“. Das ist ein großer Unterschied! Oder wie der besagte Investment-Experte von vorhin auch gerne klar macht: „Heute gilt das The-Winner-Takes-It-All-Prinzip!“ Schau Dir Amazon und Zalando an. Und sieh Dir die Papiertonnen in den Wohnanlagen an. Dann weißt Du was ich meine! Das war in den 60ern, 70ern, 80ern und 90ern noch nicht so. Da durfte jeder „ein bisschen mitmachen“ am Wirtschaftsgeschehen. Zeiten ändern sich. Zeiten ändern Dich. Oder eben nicht. Muss jeder für sich selbst wissen. Fressen oder gefressen werden.

2020-03-25

#WeStayAtHome für Irre

Für die Gruppe der Corona-Anhänger (dieser dämliche Social Media #WeStayAtHome Schwachsinn) kann ich wirklich nichts mehr tun, sorry. Die Gruppe ist aus meiner Sicht hoffnungslos auf dem Irrweg. Aber um die Gruppe geht es mir hier ja auch nicht (mehr). Man kann Irre nicht überzeugen. Bodo Schäfer hat letztens einen ganz guten Spruch auf seinem Instagram-Kanal gepostet, der hieß in etwa: „Wenn Du mit einem Idioten diskutierst, bist Du selbst einer.“ Solche Dinge merke ich mir sehr genau. Es gibt so viele Bilder mit Sprüchen in den sozialen Medien. Oft geht es um Natur und Spiritualität. Um Auszeiten. Qualitätszeiten. Und was weiß ich nicht alles. Aber die einfachsten Dinge, finde ich am Klarsten und Prägnantesten. Der Spruch von vor ein paar Zeilen ist so einer.

Deswegen würde ich mich aktuell im echten Leben niemals mit irgendwem zu dem Thema austauschen, der anderer Meinung ist als ich. Ich poste hier meine Gedanken, gebe wirklich gut gemeinte Tipps und Hinweise sowie auch manchmal – wie ich finde sehr nützliche – Ratschläge. Wenn Du die an Dich heranlässt, dann ist gut. Wenn nicht…? Mir egal. Ein paar Mal habe ich es die letzten Tage versucht. Zumeist bei Gesprächen mit Menschen, die eher wegen finanziellen „Ratschlägen“ angerufen/geschrieben haben.

Kurzer Ausflug:
Die Fragen, die mir gestellt werden, starten fast immer gleich: „Wie läuft es bei Dir gerade mit der Börse?“
Meine Gegenfrage: „Hast Du Dir meine Videos schon angesehen, die ich Dir verlinkt habe und die Du in meinen Artikeln findest?“
Antwort im Prinzip immer in etwa: „Nein, bei dem Thema bin ich mir nicht sicher. Was Du Du da schreibst oder meinst… ich weiß ja nicht, das klingt für mich übertrieben.“
Daraufhin ich meist in etwa: „Dann wirst Du auch finanziell keine richtigen Rückschlüsse treffen können. Wenn Du Dich völlig verar***en lassen möchtest, dann tu das. Wie willst Du finanziell eigene (!) und richtige Entscheidungen treffen können, wenn Du Dich noch nicht einmal ausgewogen zu einem Thema informierst und Fakten nicht an Dich heran lässt?“

Mache ich mir auf die Art Freunde? Nein. Ist mir das wichtig? Nein. Warum? Weil es mir im Leben nichts bringt, wenn Menschen immer nur schnelle Antworten und einfache Lösungen für unglaublich komplexe Sachverhalte möchten. Warum? Weil die gleichen Menschen mir nicht werden helfen können, wenn ich sie eines Tages um Rat frage oder Hilfe benötige.Warum? Weil sie in einfachen Denkmustern verhaftet sind. Das zeigt mir alleine schon die Tatsache, dass ihnen wenige Minuten des Lesens oder Videoansehens offenbar zu mühsam sind. Und das, obwohl ich sie explizit empfehle. Was für eine bessere „Vorauswahl“ kann man bekommen?

Wie Du sehr schnell sehr viel lernen kannst

Klingt das überheblich? Mag sein. Ist es aber nicht. Warum? Es ist ganz einfach so, dass wir für uns im Stillen immer so vorgehen, sobald wir Bücher oder Artikel lesen. Nehmen wir an Du möchtest mit dem Angeln beginnen. Dann kannst Du entweder von 0 starten und irgendwie versuchen Deinen ersten Fisch aus dem Wasser zu holen oder Du lässt Dich durch Bücher/Artikel/Videos/Trainer anleiten. Kluge Leute nehmen hier tatsächlich eine Abkürzung, da sie auf die Erfahrung anderer Menschen bauen. Die Frage ist doch: Warum sollte ich mir das Angeln von 0 selbst beibringen, wenn ich mir einen „Lehrer“ nehmen kann? So kann ich mir in der gleichen Zeit viele andere Fähigkeiten aneignen. Machen wir von klein auf so. Bzw. es wird mit uns so gemacht. Beispiel?

Schule. Du setzt Dich an die Bank und hörst dem Lehrer zu und lernst lesen und schreiben. Eigentlich die normalste Sache der Welt, oder? Aber sobald wir „erwachsen“ werden, legen wir bewährte Methoden ab und meinen uns täglich alles selbst heraussuchen oder uns gar nicht erst mit irgenwelchen Dingen beschäftigen zu müssen. Das ist echter Stillstand. So wäre nie die Glühbirne erfunden worden und der Mensch würde heute noch meinen die Erde sei eine Scheibe. Na bravo. Tipp also: Hör auf Leute, die sich mit einem Thema schon ausgiebig beschäftigt haben. Mache ich den ganzen Tag so. Ich sammle Infos und leite sie direkt an mein Oberstübchen und danach an mein Umfeld weiter. Das ist doch schon eine Zusammenstellung der „besten“ Quellen. Sicherlich subjektiv aus meiner Sicht. Aber dann liegt es eben an Dir, dass Du Dir diejenigen Personen aussuchst, denen Du „zutraust“, dass sie „gute“ Quellen für Dich heraussuchen. Ist das wirklich so schwer?

Das Leben ist zu komplex, um mit einfachen und aus der Hüfte geschossenen Ratschlägen Bäume ausreißen zu können. So läuft das nicht. Und ich möchte wachsen. Miteinander. Aneinander. Aber das ist kein Wachsen. Das ist die simple Abkürzung, die jeder nehmen möchte. Den Fahrstuhl anstatt die Treppen. Das lasse ich für mich mental nicht (mehr) zu. Wir haben nur ein Leben. Und jeder von uns hat nur 24 Stunden pro Tag Zeit. Irgendwann geht der letzte Tag zuende. Und ich will das Geilste rausholen, das ich bekommen kann. Und dabei möchte ich andere Menschen inspirieren und mich inspirieren lassen. Deshalb versuche ich mir in solchen Momenten des Lebens die Frage zu stellen, ob ich die Gedanken anderer Menschen an mich heranlassen möchte. Nicht nur deren Gedanken, sondern auch deren „Spirit“, deren „Mentalität“. Anders gesagt: Ist das eine Siegermentalität (das „FC Bayern Gen“ – und ich bin kein Fan dieses Vereins!), die der Mensch da vor mir mit mir teilen möchte oder will er nur Blut saugen? Blutegel gibt es genug. Fahr mal zum Amazonas. Dafür braucht man mich nicht.

Ich lasse andere zu Wort kommen

Falls Du also doch noch zu der Gruppe der Corona-Jünger gehören solltest, kannst Du spätestens jetzt aufhören weiterzulesen. Du würdest den Rest des Artikels dann weder akzeptieren noch verstehen und geschweige denn irgendwie positiv für Dich nutzen können. Ich hoffe nicht, dass Du zu dieser Gruppe gehörst. Fall doch, beschäftige Dich einfach weiter mit irgendwelchen Horror-Infizierten-Zahlen. Glaub weiter an diesen ganzen Quatsch und lass Dich am Nasenring durch die Manege ziehen. Dich selbst und auch Dich selbst mit Deinem Geldbeutel. Dann führen Dich andere Menschen eben Gassi. Dann wirst Du gelebt. So ist das eben, manchmal ist man der Hund und manchmal ist man der Baum. In dem Fall wärst Du der Baum. Und hättest Dich bewusst unterbewusst (ja, genau so!) freiwillig dafür entschieden.

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Übrigens wird im stark vom schrecklichen Corona Virus betroffenen Hohenlohekreis in Baden-Württemberg nicht mehr auf Corona getestet (https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/hohenlohekreis-in-baden-wuerttemberg-will-nicht-mehr-auf-corona-testen-kuenftig-reicht-diagnose-vom-arzt-a3193060.html). Dort reicht jetzt laut der Leiterin des Gesundheitsamtes folgendes: „Stellt ein Arzt die Symptome fest, gilt die Covid-19-Infektion als nachgewiesen“. Also ein bisschen Husten, ein bisschen Schnupfen und als Kirsche auf der Torte maximal noch ein klein wenig Fieber… und tadaaaaa Du hast Corona! Ole Ole! Na das nenne ich doch mal Wissenschaftlichkeit und Beweisführung. Soll ich weinen oder lachen? Sag Du es mir. Bitte.

Für alle anderen – und ich hoffe von Herzen, dass Du zu den Menschen gehörst, die sich bereits stets (!) aktiv selbst eine Meinung bilden oder zumindest diesen Blog lesen, weil sie sich dahingend weiter entwickeln wollen und Inspirierung suchen, empfehle ich zwei richtig gute Videos von einem verdammt guten Kerl. Genau genommen ist er Fitness-Coach. Was der – Coach Burak – von sich gibt, gerade in Bezug auf das Thema Männer/Frauen und in Bezug auf das Thema Dating, ist richtig richtig Klasse. Ich verfolge ihn seit langem und freue mich immer tierisch auf jedes Video. Derzeit gibt er auch Statements zum Corona Virus ab. Ich finde das extrem ehrenwert. Dass Menschen mit einer gewissen Reichweite (immerhin ist er selbstständig) sich in die Öffentlichkeit stellen und klar positionieren. Wer hat denn schon so viel Mumm? Schau Dir die beiden Videos einfach an. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Es geht hier viel um Mindset und Persönlichkeit(sentwicklung). Und ich will hier im Blog auch meinen Kernthemen treu bleiben. Letztlich dreht sich alles im Leben um das eigene Denken. Sobald Du tatsächlich „frei“ wirst im Kopf (!), gehört Dir die Welt. Egal ob es Kohle, Gesundheit oder einen tollen Partner betrifft. Anderenfalls musst Du Dich mit den Resten zufrieden geben. Das gilt für alle Lebenslagen:

  • Die Reichen werfen die Knochen weg, an denen Du dann noch ein bisschen nagen darfst.
  • Die Ärzte geben Dir Medikamente, die Dich in einer Dämmerung zwischen Gesundung und Tod halten sollen.
  • Die echten Männer schnappen sich die Frauen mit Klasse, so dass Du Dich auch hier mit dem Rest zufrieden geben musst. #HauptsacheHübsch 😉

Und nun, sacken lassen bitte:

und

Dein Geld ist niemals futsch, es gehört jetzt einfach nur anderen

Seit langem schreibe ich ja immer wieder darüber, warum es so wichtig ist, finanziell frei zu werden. Gerade wenn Du abhängig beschäftigt bist. Eine krassere Versklavung ist kaum möglich. Und achja… meine Thesse zum Corona Virus kennst Du ja aus den anderen Artikeln schon. Es ist einfach nur, dass die „Großen“ wieder einmal einen richtig tollen Grund gebraucht haben, um die Finanzblase mal wieder zum Platzen zu bringen. Schön mit der Nadel in den Luftballon gestochen, sag ich nur! Bumm! 2000 war es eben eine Dotcom-Blase, 2008/2009 eine Lehman-Brothers-Pleite/Immobilienkrise und 2020 ist es eben der Corona Virus.

Mega Idee, besser gehts nicht. Warum? Nun, der Corona Virus ist doch ein idealer Grund, um sich als Hochfinanz/Regierung/Presse die Hände in Unschuld waschen zu können, oder? Die Meute feiert die Politik freiwilllig für den gesamten Abbau aller Bürgerrechte: Selbstisolation (= Knast in den eigenen 4 Wänden), Handydatenauswertung und -ortung sowie Handydatenprofiling, Social Media Einschränkungen/Sperren, Bargeldverbot und Geld drucken bis zum Abwinken. Was will man als Herrscher mehr, als eine Meute, die Dich dafür feiert was Du tust? Das ist so genial. Das hatte nicht einmal Adolf so gut hinbekommen. Jetzt hatte der aber den Göbbels für genau solche Zwecke. Nur heute ist eben 2020, da ist die Herrscherkaste propagandistisch einfach noch einen Zacken weiter. Und die Meute offenbar noch bereitwilliger auch den letzten Rotz zu glauben. Wie damals im Sportpalast, alá „Wollt ihr die totale Isolation? Wollt ihr sie, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir sie uns heute überhaupt erst vorstellen können?“. Ehrlich gesagt schaudert es mir da. Ich hoffe Dir auch.

Letztens hab ich auf Social Media einen richtig richtig guten Spruch gelesen. So eine Art von Ironie liebe ich ja: „Erst retten wir das Klima, dann retten wir die Umweltsau.“ Bei sowas könnte ich glatt eine Flasche Champagner köpfen. Das ist mein Humor! Leider geil. Wer den Hintergrund nicht versteht, gerne hier nachlesen, dann wird der Zusammenhang rasch klar: https://www.focus.de/kultur/kino_tv/meine-oma-ist-ne-alte-umweltsau-sturm-der-entruestung-nach-klima-lied-wdr-loescht-kinderchor-beitrag_id_11499595.html

Achja, die Hochfinanz… genau… da war ja noch was. Was sage ich ja seit jeher? Dass wir ausgezogen werden bis auf die Unterhosen. Seit Jahrtausenden. Die Großen verkaufen zu völlig überteuerten Preisen. Die Kleinen? Steigen oben ein und verkaufen unten. Während die Großen unten wieder zu Ramschpreisen einsammeln. Und das geht im Kreislauf so. Glaubst Du mir hoffentlich. Wenn nicht, jüngstes Beispiel: https://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Senatoren-stossen-Aktien-rechtzeitig-ab-article21658104.html

Analogien zum Pickuppen

Wie gesagt, mir geht es ja gar nicht darum irgendwen zu bekehren. Das ist hoffnungslos. Genauso wie man niemanden einfach so zum Christentum, zum Islam oder zum Buddhismus bekehren kann. Und auch nicht davon abhalten kann, freiwillig so dämlich zu sein und Kirchensteuer zu bezahlen. Jeder tut was er tut. Entweder kommt jemand von alleine auf ein Thema, weil er sich einfach auf sein Bauchgefühl verlässt… und anfängt selbst zu recherchieren… oder derjenige wird es niemals mehr lernen. Dann hat er aber auch leider so etwas wie ein gutes Bauchgefühl abgelegt. Dann haben Erziehung und gesellschaftlicher systematischer Druck gesiegt. Ich bin da anders gepolt. Ich plädiere für Herz, Verstand und Bauchgefühl. Dann kann im Leben wirklich nichts schief gehen, jedenfalls nicht auf Dauer.

Das ist übrigens ganz genauso, wenn Du Dich für das Thema „wie lerne ich eine Frau kennen“ interessierst. Nehmen wir an Du bist ein ganz normaler Mann (die nachfolgenden Ausführungen gelten im Prinzip ähnlich auch umgekehrt, falls Du eine Frau bist), ein gutes Wesen mit tollem Charakter. Aber Du hast nie gelernt Frauen gezielt kennen zu lernen. Wie auch, „sowas ergibt sich dann schon“. Haben uns Mama und Papa und die ganze Gesellschaft doch so beigebracht, stimmts? Ja stimmt. So und dann kommt der Junge vom Projekt Beziehung und saß eines Tages zu Hause auf seiner Couch. Depressiv. Tief depressiv. Weil er die Frau seines Lebens verloren hat. Und selbst Schuld daran war. Und das nun realisiert hat, wo es schon zu spät war. Das war weit vor der Zeit dieses Blogs.

Und das ging viele Monate so. Ich hatte nur noch funktioniert. Im Kaschieren bin ich gut. Ich habe meinen Job weiterhin ziemlich professionell erledigt. Obwohl ich innerlich völlig ausgebrannt war. Zu dieser Zeit habe ich in meinem Leben vieles gelernt, obwohl ich bereits in einem Alter war, in dem man auch schon „hätte weiter sein können“. Aber dazu gab es nie Anlass. Ich war seit Jahren in einer Beziehung. Ich hatte meinen Job. Alles war fein. Aber so funktioniert das im Leben nicht. Eckhart Tolle weist immer wieder darauf hin, dass nichts für die Ewigkeit ist. Das sind nur Gedankengebilde. Nichts ist für immer. Das hatte ich bis dahin nicht begriffen. Nur deshalb konnte ich überhaupt depressiv werden. Heute weine ich darüber nicht mehr. Ich lache vielmehr über mich selbst.

Für die Dinge, die damals zum Beziehungsaus geführt haben, würde ich heute nichmal eine Minute nachdenken. Ich würde es nie wieder so weit kommen lassen, dass ich einen Menschen aus eigener Schuld „abgeben“ muss. Das würde ich nicht zulassen. Habe ich es immer in der Hand? Nein. Aber ich kann stets mein Bestes geben. So wie ich es auch in meiner letzten Beziehung tat. Hatte ich es da in der Hand? Auch nein. Da wurde ich Gassi geführt. An der Stelle war ich der Baum, nicht der Hund.

Aber ich habe die Einblicke, die Lichtblicke waren, wie sich später herausstellte, genutzt. Ich habe alles hinterfragt. Ich habe mir – aus der Einsamkeit heraus – die Frage gestellt: „Wie lerne ich wieder eine tolle Frau kenne?“. Und ich fand meine Antwort in Büchern. Und bei tollen Lehrern. Die nichts anderes taten als ihre Erfahrungen niederzuschreiben oder zu unterrichten. Ich begriff zu diesem Zeitpunkt – das ist jetzt etwa 5 Jahre her – dass nichts im Leben so ist, wie ich es bis dahin dachte. Ich lebte in einer Illusion. Wie es heute noch 99% der Menschen tun. Glücklicherweise bin ich damals aufgewacht. Ich wollte nicht wahrhaben, dass ich als Mann „einfach so“ eine Frau kennenlernen konnte, wann immer ich wollte. Wenige Monate später hatte ich Date um Date. Gut, anfangs habe ich mich wohl ziemlich doof angestellt. Normal halt. Durchschnittsmann. Aber ich wurde besser. So gut, dass die anfängliche Einsamkeit einer Anstrengung wach. Eine Anstrengung ständig von Frauen umgeben zu sein. Waren sie alle hübsch? Anfangs nicht, danach schon. Übung ist der Schlüssel. Hübsch ist kein Kriterium für Erfolg. Weder für die Frau noch für Dich. Hübschsein ist ein Gedankenkonstrukt. Wenn Du Dich davon täuschen lässt, musst Du Dich eben mit den Resten zufrieden geben.

Und das war die Geburtsstunde für mich zu verstehen, dass im Leben alles möglich ist. Wo ich mir zuvor noch in die Hosen gemacht habe, als ich nur daran dachte, eine Frau ansprechen zu müssen (!). Training, Disziplin, Tränen und Schweiß brachten mich weiter. Irgendwann war es für mich wie ein Spiel. Und irgendwann später war es kein Spiel mehr. Denn dann war das mein neues Ich. Ich musste mich nicht mehr zusammenreißen, um eine Frau anzusprechen. Ich sprach einfach alle an, wenn mir danach war. Je hübscher, desto besser. Nur keine Mittelmäßigkeit im Leben! Das sollte für uns alle gelten. Ob sie einen tollen Charakter hat, sieht man sowieso nicht auf den ersten Blick. Also gebe ich doch lieber nur den Frauen eine Chance, die mir wirklich gefallen. Macht Sinn, oder? Und so läuft das nicht nur beim Kennenlernen des vermeintlichen Traumpartners.

Es läuft auch in den Finanzen so. Was haben denn all die klugen Super- und Möchtegerninvestoren die letzten Jahre empfohlen?! „Immobilien, Immobilien, Immobilien kaufen!“ Vor 10 Jahren noch, war das kein großes Thema. Aber spätestens die letzten 2 oder 3 Jahre war das eine große Blase. Alle haben sie sich Hals über Kopf verschuldet. 90% oder 100% Finanzierungen waren eher die Regel. Der Grund, warum ich mich aus dem Thema ferngehalten habe. Und bei immer neuen Höchstständen an den Börsen auch nur einen kleinen Teil meines Kapitals dort investiert hatte. Obwohl alle weiter in Immobilien oder Aktien trällerten. Oder Bitcoins. Damals, als er fast bei 20.000 Dollar war. Ich habe mich mit Bitcoins erst beschäftigt, als sie unten bei 3.500 Dollar waren. Laufe niemals der Herde hinterher. Es ist Schwachsinn, außer Du willst der Baum sein. Denk an das Sinnbild. Ein großer Börsenlehrer propagiert immer zwei Dinge, die nötig sind: Beständigkeit und Duplizierbarkeit. Keiner muss über Nacht reich werden. Das ist etwas für Illusionäre. So wie Du auch nicht von heute auf Morgen an Deine Traumfrau gerätst. Nimm einfach die Treppen und lass den dämlichen Fahrstuhl links liegen!

Und so freue ich mich im Moment über den Ausverkauf an der Börse. Und in einigen Monaten vielleicht auch über echte Immobilien-Schnäppchen. Wie derzeit die Immobilienpreise einbrechen… gerade für Gewerbeimmobilien (Büros/Einzelhandel)… nur steht das eben auf keiner Kurstafel an der Frankfurter Börse. Aber puh! Wenn das Ganze mal ins Rollen kommt kann es sein, dass ich dann auch mal zugreife. Vielleicht auch nicht. An der Börse ist mehr zu holen. Ich habe die letzten Wochen vieles eingesammelt, was der Markt in totaler Panik abverkauft hat. Kerngesunde Unternehmen, die noch nicht einmal vom Corona Virus betroffen sind. Und besonders viele Rohstoffe und Rohstoffproduzenten. Einfach einen großen Sack rausholen und gezielt (!) alles reinrieseln lassen, was die Herde in totaler Panik und in totaler Irrationalität abstößt. Der Markt neigt zu brutalen Übertreibungen, das gilt immer in beide Richtungen. Egal ob Börse oder Corona Virus. Und diese Übertreibungen musst Du nutzen. Konträr denken! Sich trauen! Analysieren! Smart sein. Anders sein. In Krisen sind Krisenmanager gefragt. Klarer Verstand. Rationalität. Da zeigt sich erst, wie die echte Party gespielt wird. Du kannst Dir nichts davon kaufen, wenn Du immer alles tust, was alle tun. Seit ich die Börse verstanden habe, habe ich auch den Rest im Leben verstanden. Und umgekehrt.

Mir tun die Menschen leid, die ernsthaft gesundheitlich betroffen sind. Das steht außer Frage. Zum Glück sind das auch nur ganz wenige. Wieviele sind das? Ich kenne ein paar Menschen, die positiv auf den Corona Virus getestet wurden (bei bist zu 50% falsch-positiven Testergebnissen auch nicht sehr schwer!). Aber ich kenne niemanden, der derzeit mehr als ein bisschen Schnupfen hat. Und wenn wir alle Menschen testen würden, würden wir feststellen, dass sehr viele Menschen Corona positiv sind und noch nicht einmal etwas davon bemerken (wie bei jeder Grippewelle jedes Jahr). Ich kenne – so wie es Coach Burak im Video oben sagt – aber viele Menschen, die bereits jetzt in Kurzarbeit sind oder deren Unternehmen gerade massiv drohen in Schieflage zu geraten. Einige Unternehmen sind schon pleite. Vapiano beispielsweise. Oder Maredo.

Anekdote am Rande: Vor 10 Tagen wollte ich dieses Schrottunternehmen (Vapiano) leerverkaufen, ich hatte die Verkauforder schon ausgeführt. Leerverkaufen bedeutet, dass man davon profitiert wenn der Aktienkurs sinkt, anstatt wie üblich daran zu profitieren, wenn ein Aktienkurs steigt. Und dann kam von meinem Broker die Meldung, dass ich diesen Titel aus dieser bestimmten Kategorie leider nicht leerverkaufen könnte. Schade. Heute ist der Laden insolvent. Wären nette 75% Kursgewinn gewesen. Sehr häufig ist man eben auch der Baum, nicht der Hund. Aber ich habe genug andere Dinge leerverkauft in der Zeit. Man ist eben nicht immer nur der Baum.

Und es ist immer das Gleiche: Hüpfst Du bei der Party mit, weil alle hüpfen? Säufst Du Dein Bier, weil alle Bier saufen? „Gönnst“ Du Dir etwas, weil es gerade Zeit ist sich etwas zu gönnen und das alle so machen (in Wahrheit verwechselst Du „möchten“ mit „brauchen“!)? Und… sprichst Du die Frau da vorne nicht an, weil „man das nicht einfach so machen kann“? Dann hast Du definitiv Aufholpotenzial. Lerne Dich von all den Gesellschafts- und Gruppenzwängen abzukoppeln. Alleine läuft es sich auch ganz gut. Anfangs ist es hart. Irgendwann macht es nur noch Spaß! Es ist nur für eine Weile hart. Und schon bald werden sich Dir Menschen anschließen. Dann hast Du im Prinzip eine neue Gruppe gegründet. Die kleinste Gruppe beginnt aus meiner Sicht nicht bei 2, sondern bei 1. Ich bin der Startpunkt. Wo ich bin ist vorne. Alles andere kann kein Anspruch sein.

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Und – was ich schon lange nicht mehr tat – ich verlinke noch die neueste Ausgabe von „Me, Myself and Media„. Ausgabe 56. Auch da geht es um Corona. Aber auch um die Hintergründe in der Politik, der Finanzwelt und um den Abbau der Bürgerrechte. Sehr gelungen, wie immer, die neueste Folge. Aber vorsicht: Das ist definitiv nur etwas für Selbstdenker und nichts für Konformisten. Also genau das Richtige für mich. Und hoffentlich auch für Dich. Kostet Zeit, das anzusehen? Ja. Qualitätszeit. #F***OffNetflix

 

PS: Und im Moment kann ich mir kaum etwas Langweiligeres vorstellen, als mit einer Frau meine Zeit auf der Couch oder auch auf einer Party oder sogar auf einer einsamen Insel oder sonstwo verbringen… zu… müssen. Ja, richtig gelesen. Was für ein „verschwendetes“ Potential bei mir, oder? Ich könnte einfach durch die Stadt laufen, 20 Frauen ansprechen und würde vermutlich schon morgen Abend nicht alleine verbringen müssen. Gut, jetzt bei der Ausgangssperre geht es vielleicht gerade nicht so gut. Aber grundsätzlich ist das so. Nur habe ich derzeit echt besseres zu tun. Nämlich große Säcke aufspannen und das einsammeln, was die anderen Herdentiere in Panik und planlos an den Finanzmärkten abstoßen. Weil – oho oho – der Corona Virus so unglaublich gefährlich sei. Finde ich das geil? Definitiv nein. Mir tun die Menschen leid, die finanziell gerade massiv leiden und am Nasenring durch die Manege gezogen werden. Mich wird es ganz bestimmt auch treffen, wie Dich. Denn in Zukunft gibt es höhere Steuern und weniger Bürgerrechte! Aber hey. In Zeiten von #WeStayAtHome, wo in totaler Obrigkeitshörigkeit nichts mehr hinterfragt wird, kann ich auch nichts anderes tun als hier mit diesem Blog einer kleinen Menge von Menschen das Beste mitzugeben, was ich im Leisten zustande bin. Ich finde es auch nicht toll, dass nicht alle Männer die wirklich attraktiven und tollen Frauen abbekommen können. Aber muss ich deswegen ein schlechtes Gewissen haben, nur weil ich – wenn überhaupt – meine Zeit auschließlich mit attraktiven Frauen (#HauptsacheHübsch) verbringe? Definitiv nein. Und zur Zeit sowieso nicht. Ich lebe derzeit wie ein asketischer Mönch. Frauenlos. Sehr bewusst. Es gibt einfach Spannenderes als Frauen, für mich. Man kann seine Zeit – ein bisschen – mit einer Frau verbringen. Oder sie sich – lange – für sich selbst und seine Kernthemen nehmen. Frauen sind ein netter Zeitvertreib. Heutzutage, leider dazu verkommen. Keine Frage. Aber ich bin nicht darauf aus mir meine Zeit zu vertreiben. Dafür ist sie mir zu kostbar. Ich bin längst Hund und habe aufgehört der Baum sein zu wollen oder gar sein zu müssen. 😉

PPS: Ein Video, das ich die letzten Tage verlinkt habe, wurde inzwischen von Youtube gelöscht. Die Zensurwut greift mal wieder um sich, betrifft viele meiner Quellen. Das geht seit Monaten immer heftiger zu. In diesem zunehmend totalitären Staat. Der nicht Nordkorea heißt.

Warum mir (wieder!) einmal die Knie weich wurden

Es geht um eine Geschichte von Samstagnacht. Diese möchte ich zum Besten geben. Also tue ich es. Viel Spaß und gute Unterhaltung. 🙂

Zunächst ging es mit meinem Wingman in eine Tanzbar. Es war voll, endlich mal. Zuletzt ging ich an einem Freitag aus und ich weiß nicht wie es in Deiner Stadt ist, aber hier bei mir kommt es mir so vor, als wenn die jungen Menschen ihr Ausgehverhalten restlos auf Samstag konzentrieren. Es ist freitags verhältnismäßig gähnende Leere, jedenfalls in den von mir bevorzugten Läden. Und wenn Du dann auch sowieso nur noch sehr selten ausgehst, ist es doppelt hart, wenn es an einem Freitag Abend leer ist. Immerhin ist der Aufwand der Gleiche, ob Du Freitag oder Samstag am Start bist.

Samstag war jedenfalls viel los und das ist immer gut, da lässt es sich besser unter die Masse mischen. Du kennst ja eines meiner Mottos: Reinschleichen, Auftrag ausführen, rausschleichen. Grüße an Sean Connery. 😉

Der „ich hab die Haare schön“-Contest

Und da saßen sie, die Beiden. An der Bar. Eine etwas naja… sagen wir… wohlproportionierter… und Eine eher zierlich. Welche wohl mein Geschmack ist…? Nun, ich stehe eigentlich nicht auf blond. Aber ich bin auch nicht übertrieben oberflächlich. „Jede Frau hat eine Chance verdient“, muss das Motto sein. Und „Hauptsache hübsch“ kann Frau auch in blond sein. Kann. Nun. Ich wollte eigentlich nur ein wenig Quatschen.

Da sie beide lange blonde Haare hatten, allerdings unterschiedlich lange, war mein Eröffner genauso einfach wie unterhaltsam: „Macht ihr Zwei einen Haar-Contest, wer die längeren blonden Haare hat?!“ Auf so einen Spruch siehst Du sofort was Sache ist. Du wirst Dir vielleicht denken: „Was ist das für ein plumpes Ding?!“ Nun, darum geht es aber nicht. Ich sag es anders herum: Du kannst auch wie Einstein mit der Erklärung der Relativitästheorie einsteigen, aber wenn sie Dich schei** findet, findet sie Dich schei**. Over und aus. Deswegen ist das Wichtigste: Machen! Egal was, egal welche Eröffnung, egal was Du sagst und tust. Sprich sie einfach an. Je weniger Du überlegst, desto einfacher. Nimm das Erste, das Dir in den Sinn kommt.

Ich unterhielt mich eine Weile mit der… sagen wir… Wohlproportionierten und merke was? Natürlich… dass die Kleine daneben das nicht gewohnt ist. Wenig Beachtung für sie, viel Beachtung für ihre Freundin. Sind aber auch ungeduldig, manche Mädls. Nun, irgendwann habe ich dann übergeleitet und mich mehr mit der Anderen unterhalten, der zierlichen Kleinen, die mit den längeren blonden Haaren. Ehrlich gesagt war sie schon einigermaßen angetrunken, aber es war noch ganz erträglich. Es ging recht schnell um die Themen Liebe, Partnerschaft, Kinder und Sex. Moment mal… Kinder?! Ja. Du ahnst es. Wenn Du die Artikel der letzten Monate etwas verfolgt hast… dann weißt Du, dass ich von irgend einem Heiratsgott mit einem Fluch belegt wurde. Und der heißt: „Du wirst fortan nur noch Frauen mit Kindern kennenlernen!“

Wenn ich den Typen mal treffe, der dafür verantwortlich ist… dann gibts zwischen die Hörner!

Jetzt ist sie zwar mega jung gewesen, auch echt attraktiv… aber da war sie eben doch schon Mama. Und? Ja. Getrennt. Natürlich. Wahnsinn. Was ist nur los mit der Welt. Ihr seid verrückt geworden. Alle haben sie Kinder. Alle sind sie getrennt. Und ich war lange Single bzw. bin es wieder. Habe keine Kinder und keine Frau. Wieso versucht die Natur (oder das Schicksal?) immer Menschen zusammen zu bringen, die nicht zueinander passen? Wie wäre es mal damit einfach Tetris zu spielen?

Also: Ich bin Single, unverheiratet, ohne Kinder. Gibt es vielleicht eine Frau auf der Welt, idealerweise auch ohne Kinder, die einfach nur frei und glücklich in einer Partnerschaft leben möchte? Irgendwooooo da drauuuuußeeeeeen??? Halloooooooo. Kann mich jemaaaaand höööööööreeeeeeen?

Falls ja: Hier bin ich. Falls nein: Ich finde Dich auch so. Versprochen. Dauert nur etwas in diesem ganzen Dschungel!

Nun, das Gespräch wurde langsam zum Flirt und das lief dann vielleicht eine Viertelstunde. Eigentlich wollte ich aber in den nächsten Laden, in meine Lieblingslocation. Und meinen Wingman wollte ich auch nicht die ganze Zeit alleine an der Bar lassen. Er hat mich zwar zwischendurch ständig ermuntert ordentlich Gas bei der jungen Blonden zu geben, aber ich habe ihm immer wieder gesagt: „Ich bin nicht der von früher. Ich möchte mich nur ein wenig mit den Mädchen unterhalten. Alles ohne Stress. Hauptsache ein bisschen Interaktion und Spaß. Und was dabei rauskommt, sehen wir dann. Also mach Dich locker. Sie ist zwar süß, aber übertreib es mal nicht. Es gibt viele tolle Frauen. ;-)“

Nun, wir haben noch Nummern getauscht. Und dann gings auch schon auf in den nächsten Laden. War jedenfalls bis hierhin ein guter Einstieg für den Abend, alles schön locker, so gefällt mir das am Besten. Besonders wichtig ist für mich gerade zum (Wieder-)Einstieg immer eine schnelle Interaktionen zu suchen. Ich habe kein Problem mit Ansprechängsten. Das existiert bei mir gar nicht mehr, wie ich immer wieder feststelle. Die Übung ist natürlich eine andere Sache, da bin ich inzwischen ziemlich raus. Aber dafür bringe ich eine ordentliche Portion Natürlichkeit mit. Und das ist wesentlich mehr wert, kann ich jedem Mann gleichfalls nur wünschen.

Location Nr. 2

Es war voll. Der eine oder andere Star war auch da. Die Teenies tuscheln dann immer so witzig hinter vorgehaltener Hand. Mir ist das egal. Mich interessieren Stars genauso viel wie Nicht-Stars, kein Unterschied. Deswegen quatsche ich den Einen oder Anderen auch mal an, wenn ich gerade Lust darauf habe, wie zum Beispiel damals auf Mallorca (Pickup auf Spanisch).

Frauen waren Samstag extrem viele am Start und wie immer dort extrem herausgeputzt. Einfach toll zu sehen, dieses Schaulaufen der Elfen und Gazellen. Und irgendwo dazwischen ich. Mein Sternzeichen ist ja Löwe. Passt also! 😉

Ich lief ein wenig mit meinem Wingman umher. Die eine oder andere Begrüßung hier oder dort… aber ich merke, dass die Weggeh-Pause in den letzten Monaten auch nicht an mir spurlos vorüber gegangen ist. Denn viele neue Gesichter sind mir eben unbekannt. Aber an der Türe ist noch immer dieses süße kleine Mädchen, das sich jedes Wochenende um den Einlass kümmert. Ich könnte sie ja direkt heiraten. Würde ich tun. Zum Verlieben, diese Frau. Eine mega Figur und ein zuckersüßes Gesicht. Und in ihrer Art dezent. Auf den ersten Blick jedenfalls ein Sahnestück. Ich werd das langsam angehen. Immer wenn ich zuletzt den Laden betreten habe, bin ich ein wenig später auf sie zu, um mich kurz mit ihr zu unterhalten. Inzwischen erkennt sie mich beim Einlass, was manchmal auch seine Vorteile hat. Besonders wenn der Laden manchmal brechend voll ist und die Gorillas an der Türe sonst doof Fragen stellen oder Probleme machen. So ist das halt in In-Schuppen.

Jedenfalls ging ich irgendwann zum Tanzen. Es war um die frühen Stunden noch nicht so voll. Es tanzten ein paar Frauen, und mein Wingman ist, was das Tanzen betrifft, immer recht zurückhaltend. Also bleibt nur alleine zu tanzen oder nicht zu tanzen. Und es gibt nichts affigeres denn als Mann nur da zu stehen und nichts zu tun und auf die Tanzfläche zu glotzen. Also bewege ich mich eben auch, aber von Stimmung möchte ich noch nicht sprechen. Ich bin ja kein Roboter, der von 0 auf 100 in 3 Sekunden springt. Zumal ich mich Samstag auch etwas müde gefühlt habe. Vielleicht vom Krafttraining am Nachmittag? Es war eine lange Einheit, die schlaucht schon.

Und so lief auch die passende Musik, genau das, worauf ich stehe. Black und R’n’B. Während sich die Tanzfläche langsam etwas füllte, sah ich sie. Eine Frau in einem weißen langen Kleid. Braune lange Haare. Tolle Figur. Süßes Gesicht. Wow. Das weiße Kleid hat es mir angetan, glaube ich. In der Regel laufen die meisten Frauen dort herum wie Damen vom horizontalen Gewerbe. Und das ist definitiv nicht mein Fall. Sie aber hatte Stil. Das war mein erster Gedanke. Sie bewegte sich grazil. Tanzte. Ich tanzte auch. Ich lächelte sie an, vielleicht aus 5 Metern Entfernung. Sie lächelte zurück. Passt.

Also sagte ich zu meinem Wingman: „Sieh mal, die in dem weißen Kleid. Das ist genau mein Fall. Und Lächeln kann sie auch. Mal sehen ob sie mit raus kommt.“

Und so ging das noch einige Minuten, tanzen, lächeln, tanzen. Und irgendwann war es dann soweit, ich bin hin und habe ihr genau das gesagt, was mir auch zuerst in den Kopf kam, als ich sieh sah: „Hi, ich finde, dass Du hier im Gegensatz zu vielen wirklich Stil hast. Lass uns mal kurz raus gehen. Hier ist es sehr laut, draußen können wir in Ruhe sprechen. Ich entführe Dich auch nicht, versprochen! ;-)“

Sie reagierte positiv und kam mit. Ihre beiden Freundinnen blieben derweil da. Das ist oft das größte Hindernis, die (lieben?) Freundinnen. Oft einfach nur zum Auf-den-Mond-Schießen. Draußen auf dem Gang konnten wir uns zumindest kurz in Ruhe unterhalten. Ich habe meine Stärken nicht auf dem Parkett. Sondern beim Quatschen. Und welcher Löwe begibt sich ohne Schlittschuhe schon aufs Glatteis, um eine Gazelle zu jagen? Schon mal Gazellen auf Eis gesehen? Eben.

Wie kann sie nur so eine Figur haben?

Nun, was hatte sie zu sagen? Das „Was“ war nicht so entscheidend. Das „Wie“ war entscheidender. Und was soll ich dazu sagen? Ich stehe nicht auf osteuropäischen Akzent. Ehrlich nicht. Das hab ich hier schon öfter gesagt. Hm. Ich finde, dass die Frauen aus diesen Ländern – möglicherweise gerade aufgrund ihres (unsexy) Akzents – wirken wie ein alter Kühlschrank mit defektem Eisfach. Obwohl sie sichtlich bemüht war Interesse zu zeigen. Das kommt dann bei mir nur immer nicht so an, keine Ahnung warum. Nun, dann hab ich mich darauf fokussiert meine Vorurteile beiseite zu schieben und den Menschen so zu nehmen wie er war. Kurzer Smalltalk. Was sie hier so macht und so. Bla bla. Und…? Ja, jetzt darfst Du raten, was die Frau so wenig von den anderen Damen unterscheidet, die ich zuletzt kennenlernte. Du ahnst es? Ja? Glückwünsch. Wieder einmal eine Mama. Aber mit verdammt heißer Figur.

Ich könnte mich langsam wirklich wegwerfen. Nichts gegen Euch Mamas. Es gibt bestimmt unendlich tolle Frauen da draußen, die Kinder haben. Meine eigene Mama zum Beispiel. 🙂 Mit einer Mama war ich ja selbst knappe 2 Jahre zusammen. Aber hey. Es ist jetzt Zeit für etwas Neues für mich. Etwas Eigenes. Ich dachte, ich hätte karmatisch das Thema „kümmere Dich auch mal um eine alleinstehende Frau mit Kindern, ganz aufopferungsvoll“ endgültig abgehakt. Ich hatte mein Bestes gegeben und das hatte dieser einen Dame nicht gereicht. Aber dass ich dann nur noch Frauen mit Kindern kennenlernen würde, seit einigen Monaten… das langweilt mich inzwischen wirklich. Denn ich merke ja, wie es das Kennenlernen extrem verkompliziert. Für eine Frau mit Kind ist das Kind die absolute Nummer 1 im Leben. Passt ja. Aber dann ist da eben kein Platz für einen Mann. Das ist jedenfalls meine Erfahrung inzwischen. Natürlich kann das klappen. Das sind allerdings die wenigsten Frauen, wirklich bereit einen neuen Mann gleichwertig zum eigenen Kind kennenzulernen. Oder zumindest kennenelernen zu wollen. Denn beim Wollen fängt alles an. Aber Du hast da einfach die Situation und Hürde vor Dir, der Frau beweisen zu müssen, dass Du „es ernst meinst“. So jedenfalls ihre Erwartungshaltung. Für gewöhnlich. Und ich verstehe, dass die meisten Männer keinen Bock auf fremde Kinder haben, das kommt ja noch erschwerend hinzu.

Der Unterschied zwischen Mathematik und Physik im Balzverhalten

Also fasse ich mal den Regelfall zusammen: Einerseits haben die meisten Männer schon mal grundsätzlich keinen Bock auf fremde Kinder. Das ist sicherlich „oberflächlich“, klar. Wir vergeben hier mal an der Stelle ein Minus, okay? Gut. Notiert. So. Und dann kommt der Gegenpart. Und der heißt Frau mit Kind. Und da sieht – nach meiner Erfahrung – die Welt meist so aus, dass die Frau eben ihr Kind (manchmal auch mehrere) mit weitem Abstand auf Platz 1 der Prioritätenskala stellt. Danach kommt, wie gesagt, lange nichts. Dann kommt sie. Gleich dahinter kommen ihre ganz ganz tollen vielen Freundinnen. Dann kommt wieder lange nichts (bestimmt auch aufgrund schlechter Erfahrungen) und irgendwann kommt ihr echtes (?) Interesse an die Reihe, nämlich das, einen Mann kennenlernen zu wollen. Was vergeben wir hierfür? Richtig, wieder ein Minus.

Du ahnst auch hier vielleicht, worauf ich hinaus möchte. Es ist Mathe angesagt. Und die Grundrechenarten sind doch ganz einfach, möchte man meinen. Minus und Minus ergibt? Richtig, Plus. Läuft bei Dir. Nicht! Denn es ist nicht Mathe, sondern Physik. Es geht ja nicht um Roboter, Algorythmen und Strom an oder Strom aus. Es ist Physik angesagt, vielleicht gemischt mit viel Biologie. Und in der Physik ergeben Minus und Minus? Ganz klar zwei sich einander abstoßende Teilchen.

Und das ist auch schon das Geheimnis, warum das Kennenlern-Ding zwischen Mann und Frau mit Kind nicht wirklich funktioniert. Jedenfalls meistens nicht. Und wenn dann nur mit Sand im Getriebe. Du hast auf der einen Seite den Mann, der stark veranlagt ist mit seinem dritten Bein zu denken, eine Hand stets allerdings nicht am Revolver hat, sondern schützend um seinen Geldbeutel. Und auf der anderen Seite ist die Frau mit dem Kind auf dem Arm oder an der Hand, die in erster Linie Interesse an Deinem Geldbeutel hat. Und wenn dann noch Zeit ist, vielleicht auch an Deinem dritten Bein.

Seien wir mal ehrlich, so läuft die Nummer doch. Männer sind sexuell gesteuert. Frauen hingegen sind ausgeprägte Sicherheits-Fanatikerinnen. Das meine ich beides nicht wertend, schon gar nicht mit „ab“ davor. Es ist einfach eine Feststellung. Aber wenn sich eine der beiden Seiten nicht bewegt, wird nichts passieren können. Das verstehen sie irgendwie nur alle nicht. Weder die Männer noch die Frauen. Darum: „Lieber Mann, nimm mal für einen kurzen Moment die Hand von Deinem Geldbeutel. Du musst ihn ja nicht herausrücken, aber Du musst auch nicht so tun als ginge es im ganzen Leben nur um Kohle.“ Und mein Rat an die Frauen: „Lasst doch mal kurz das ganze Sicherheitsdenken und den langen Lauf links liegen, nur kurz. Schenk dem Mann wirklich einmal echte Aufmerksamkeit, ganz ohne Vorurteile. Und gehe mal auf ihn zu, ohne ihm von Anfang an klar zu machen, dass erst Deine Kinder kommen. Achja, und frag ihn mal einfach nicht direkt nach seinem Beruf. Mensch!“

Ich sage nicht, dass es nicht fiese Männer oder Frauen gibt. Beides ist real. Aber es gibt eben auch echt tolle Kerle. Und die lassen dann vielleicht aufgrund schlechter Erfahrungen die tollen Frauen mit Kindern unbeachtet. Ich könnte aufgrund meiner eigenen Erfahrungen stark dazu tendieren. Aber ich rufe mir immer wieder ins Bewusstsein: „Nein Junge, Du wirst nicht so oberflächlich wie all die anderen Typen. Und auch wenn gefühlt 90% aller alleinerziehenden Mamas mit Kindern einen an der Klatsche haben, Du suchst die anderen 10%!“

Ich weiß schon, harte Aussage. Das mit der Klatsche. Aber sieh es mal nüchtern: Warum geht eine Frau nachts aus? Richtig, im Endeffekt auch nur um einen Mann kennenzulernen. In Wahrheit ist das so. Da kann mir jeder erzählen was er will. „Ich will ja nur mal wieder tanzen oder tolle Musik hören…“, bla bla bla. Erzähl das wem Du willst. Mir nicht. Ist aber auch egal. Fakt ist aber: Die Frauen (mit Kindern, aber ohne Mann) gehen nachts aus. Und wenn man sie dann anspricht, sind sie genauso „offen“ wie die Frauen ohne Kinder. Ist so. Meine Erfahrung. Nach ein paar hundert angesprochenen Frauen (wir gehen mit Sicherheit inzwischen steil auf die Vierstelligkeit zu!), kann ich schon von einer statistischen Signifikanz sprechen.

„Hauptsache hübsch“ vs. „Hauptsache ohne Kinder“

Was lerne ich daraus? Es ist wie mit meinem Leitspruch „Hauptsache hübsch“, den könnte (!) ich bedenkenlos ergänzen um „Hauptsache ohne Kinder“. Warum? Nun, hässliche Frauen sind genauso gnadenlos beim Körbeverteilen wie die Top Models. Und Mütter sind oft genauso verschlossen wie Nicht-Mütter. Was habe ich also davon, wenn ich versuche eine Mama kennenzulernen? Richtig, nicht viel. Und spätestens seit Anbeginn der Mannwerdung sollte Dir das Leitmotiv eines selbstbewussten Mannes klar sein. Er sollte sich nämlich stets bei allem im Leben die Frage stellen: „Was habe ich davon?“

Aber falls Du eine Frau mit Kindern bist: Verstehe Du bitte auch, dass ich genauso keinen Bock habe, mit allen 08/15-Männern in einen Topf geworfen zu werden. Nein, ich will nicht nur Sex. Stell Dir mal vor! Unglaublich, oder? Ja, ich würde mich wirklich freuen, wenn ich mal eine Frau finde, die ich „echte Liebe“ nennen könnte. Nein, ich würde Dein Kind nicht vernachlässigen. Ja, ich würde Dich trotzdem lieben. Aber ich habe einfach keine Lust mehr darauf unter Generalverdacht gestellt zu werden: „Der will doch bloß das Eine, wie alle anderen.“ Es gehören immer Zwei dazu. Zu allem. Das ist immer so. In jedem Thema. Du bekommst das, was Du aussendest. Wenn Du den Männern immer erst ein Stöckchen hinhältst, über das sie springen können müssen, damit Du sie an Dich heran lässt…. dann ist das Deine Sache. Aber ich bin kein Dressurpferd und ich springe nicht über Stöckchen. Ende der Ansage.

Nun, in Bezug auf die Frau in dem weißen Kleid ist das nicht so wichtig. Ich wollte die paar Gedankengänge da oben nur einschieben. Jedenfalls finde ich erfreulich, dass sie mit dem Thema Kind gleich von sich aus herauskam. Schön, wenn eine Frau so offen damit umgeht. Aber natürlich fehlte nicht die Aussage: „Ich komme super zurecht, alleien mit dem Kind.“ Da war er wieder, der Standardspruch aller alleinerziehenden Frauen. Wir unterhielten uns noch kurz und sie fragte, ob ich wieder mit rein zum Tanzen kommen wollte. Ich ging mit, obwohl ich auf Tanzen zu zweit keine Lust hatte.

Warum? Nicht meine Stärke. Da fehlt mir jede Übung. Alleine tanzen ist total mein Ding. Zu zweit? Puh. Der Löwe auf dem Eis… ohne Schlittschuhe… beim Gazellen jagen? Du erinnerst Dich…

Sie ging zu ihren Freundinnen und setzt sich erstmal. Es war inzwischen auch recht voll und irgendwie fühlte ich mich Fehl am Platz. Zumal ich mir nicht sicher sein konnte, wie stark ihr Interesse in diesem Moment war. Sie wollte schließlich wieder rein zum Tanzen. Sie fragte zwar, ob ich mitkommen würde. Aber das alleine heißt noch nicht viel. Nachdem sie mich ihren Freundinnen auch nicht vorstellte, wollte ich deren Runde auch nicht kalt sprengen. Also sagte ich ihr ins Ohr: „Ich lass Dich mal mit Deinen Freundinnen alleine und schaue später nochmal vorbei, habt Ihr derweil Spaß. Ich schaue nochmal raus.“

Grund war auch, dass ich in der Zwischenzeit eine süße Blonde gesehen hatte, die an mir vorbei ging. Wobei sich unsere Blicke etwas länger trafen. Das ist immer das Startsignal. Dann mache ich mich auf den Weg… für gewöhnlich… außer ich werde von einer Frau in einem weißen Kleid aufgehalten… 🙂

Draußen sah ich sie dann, die Blonde. Sitzend mit einer Freundin und einem mindestens dreimal so alten Mann neben sich. Wir sahen uns erneut an, aber wenn besetzt ist, ist besetzt. Pech gehabt. Ihres natürlich. Nicht meines.

Plötzlich wirst Du an der Hand gepackt und durch den Club gezogen

Ich lief erstmal weiter umher, einige Minuten. Irgendwann machte ich mich auf einem Zwischengang wieder auf in Richtung Tanzfläche und wer lief einige Meter neben mir zufällig des Weges? Die Dame im weißen Kleid. Ich hatte sie im Augenwinkel gesehen, aber ich wollte ihr das nicht zu verstehen geben, also drehte ich mich bewusst etwas zur Seite. Manchmal muss man den Köder auswerfen und warten. Ich wollte bewusst sehen, ob sie einfach an mir vorbeilaufen oder mich ansprechen würde. Dann weißt Du wenigstens was Sache ist. Und? Sie sprach mich an. Was ich hier machen würde und ob ich Lust hätte zu tanzen. Ähhh… ja…

Und ehe ich antworten konnte, fasste sie meine Hand, zog mich hinter sich her durch den Gang auf die Tanzfläche. Mitten ins Getümmel. Alter Schwede. Die hat mich wirklich ganz schön auf die Tanzfläche gezerrt. Wenn die so robust auch beim Kinderwagenschieben ist, dann Gnade dem Baby Gott. Da war sie also, die Situation, auf die ich so gerne verzichte. Eine Frau und ich beim Tanzen. Ja verdammt nochmal, ich gebe es zu: Das ist nicht meine Stärke, okay?! 🙂

Und sie schaffte das, was zuletzt eine Frau im Januar 2017 schaffte (Samstag bin ich an meine Grenze gestoßen – Teil 1 von 2 und Samstag bin ich an meine Grenze gestoßen – Teil 2 von 2). Ich wurde nervös. Ja, tatsächlich. Das passiert mir wirklich nur beim Tanzen. Mir würde nichts Anderes einfallen, das mich in der Interaktion mit einer Frau sonst nervös macht. Aber es ist schon für einen ungeübten Zu-Zweit-Tänzer eine heftige Herausforderung, wenn die Dame Dich in die Mitte der gefüllten Tanzfläche zieht und ihren Körper an Dich presst.

2019-11-26

Ich habe das natürlich genossen, aber genauso ungeschickt habe ich mich vermutlich angestellt. Keine Ahnung. Rythmusgefühl habe ich, aber nicht für zwei. Doof. Und irgendwie schade. Denn Tanzen ist Körpersprache. Und wir Menschen funktionieren so. Körpersprache ist so viel wichtiger als das Geblubber und Gebrabbel. Deswegen sind Berührungen bei einem Date so wichtig, nur nicht aufgesetzt oder übertrieben dürfen sie sein. Und auch so wichtig ist der Blickkontakt, ohne zu sprechen.

Nun, es hat dennoch Spaß gemacht. Mein Wingman hat sich derweil vor Freude nicht mehr eingekriegt. Er weiß ja, dass ich Tanzen mit einer Frau (mit der ich noch nicht zusammen bin) ziemlich… naja… fast… hasse. Andererseits war es natürlich toll, mit einer heißen Frau auf der Tanzfläche gemeinsam die Hüften zu schwingen.

Für mich war an dem Abend schon jetzt mehr erreicht als vorgenommen. Ich bin einfach zu wenig unterwegs in den letzten Monaten, als dass ich riesige Ergebnisse am ersten Abend erwarten würde. Dennoch war der gestrige ein guter. Später haben wir noch Nummern getauscht und über ein mögliches Date gesprochen. Ob was dabei herauskommt? Keine Ahnung. Letztlich nicht wichtig. Es kommt wie es kommt.

Fazit für den Abend?

  1. Samstags weg zu gehen ist besser als freitags! Unbedingt öfter machen! Ich muss Samstag wieder zu einem festen Standard-Ausgeh-Tag machen, so wie früher.
  2. Es gibt anscheinend nur noch Frauen mit Kindern für mich, keine Ahnung warum. Aber es nervt. Daran kann ich nichts ändern. Außer die Schlagzahl zu erhöhen. Also: Mehr Frauen ansprechen! Dann gibts auch mehr ohne Kinder.
  3. Auch ich stoße gelegentlich noch an Grenzen. Wenigstens kenne ich sie. Die Grenze ist: Ich bin ein schlechter Zu-Zweit-Tänzer. Da bin ich sehr selbstkritisch. Lohnt es sich aber wirklich hier Zeit zu investieren? Hm… wenn ich so überlege, wie oft ich mit fremden Frauen tanze…? Dann ist die Zeit anderweitig besser aufgehoben. Man(n) kann nicht alles haben und muss nicht in allem perfekt sein.
  4. Der Abend lief bombenmäßig. Und so, wie ich es seit Monaten vermutete und immer wieder bestätigt bekam (zuletzt auch mit Fr. Respektina): Ich strahle zur Zeit scheinbar etwas aus, das für verdammt gute Ergebnisse sorgt. Und diese Phase sollte ich dringend nutzen, um mehr daraus zu machen. Es wäre echt schade darum. Insofern werde ich die nächsten Wochen(enden) definitiv Gas geben. Weihnachten steht vor der Türe. Weihnachtsmärkte, Kaufhäuser… ich komme! 🙂

Grüße aus dem Urlaub und Parallelgeschichten

So, zunächst mal Werbung in eigener Sache. Mein letzter Artikel hat so gar nicht eingeschlagen wie eine Bombe. Extrem wenige Aufrufe. Warum? Ich kann nur mutmaßen, aber vermutlich lag es am von mir gewählten Titel:
„Philosophischer Sonntag – Wem wir uns überlegen fühlen sollten“

Ja, ich weiß, klingt provokativ. Vielleicht auch alleine schon durch den philosophischen Touch abschreckend für Manche. Nun, meine Philosophischen Sonntage sind Kult und deswegen auch nicht verhandelbar! 🙂 Aber hey, gerade dieser Beitrag ist viel mehr eine Überraschungskiste. Der Titel lockt definitiv auf die falsche Fährte. Mein Tipp: Einfach lesen, wenn Du es noch nicht getan hast. Du wirst überrascht sein und vermutlich wirst Du auch wirklich etwas für Dich mitnehmen können. Wenn Du es möchtest. Wie immer.

Und jetzt geht es um heute um die neuesten Lach- und Sachgeschichten. Und um Grüße aus dem Urlaub, mit interessanten Parallelgeschichten.

Grüße aus dem Urlaub!

Ich bin ja nun schon eine Woche im Urlaub. Wo? Irgendwo in einem moslemischen Land. Sicher keine Pauschalreise. Stattdessen Urlaub in einer Metropole. Mitten im Herzen des Landes. Ganz ohne Fertigessen. Kein Hotel. Kein immer gleiches übertriebenes Buffet, von dem man sich nach 3 Tagen komplett satt gesehen hat und doch in Wahrheit sowieso nur wieder und wieder nach denselben paar Gerichten greift. Überflüssig! Ich koche lieber selbst. Und bin frei.

Muss ich Angst haben bei der Rückreise direkt am Flughaften verhaftet zu werden? Wenn ich den Aussagen mancher Arbeitskollegen glauben schenken würde, ja. Dann wäre ich aber bei der Einreise in das Land hier her schon weggesperrt worden. So schlimm soll es hier sein. Angeblich. Davon bekomme ich allerdings gar nichts mit. Alle sind super freundlich und zuvorkommend.

Exklusiv an (die glücklicherweise wenigen) Dauernörgler: Kommt davon, wenn man (West-)Medien zuviel (überhaupt!!!) Glauben schenkt. Immer schön in der eigenen Filterblase leben. Alle sind buh und bäh, nur das eigene Land und die eigene Region ist toll. Die EU sowieso. Reiten auf dem hohen Ross. Erhaben über allem. Beim Deutschlandlandlied die erste Strophe ablehnen, sich aber gedankenverhaftet der ganzen Welt gegenüber genau so verhalten. Ohne es selbst zu merken. Wie doppelmoralisch! Aber gut, jedem wie er möchte.

Ich finde Land und Leute hier super. Die Kultur mag ich. Es ist anders, alles anders. Nachts wirst Du manchmal vom lauten Gebet geweckt. Ich liebe das frische Obst und Gemüse. Die Gurken schmecken hier nach Gurke. Nicht nach grüner Masse mit Wasser. Sondern tragen diesen typischen Gurkengeschmack in sich. Sensationell. Das Gleiche gilt für die Karotten. Sie schmecken viel süßer als zu Hause. Und was ich einfach nur liebe: Frische rote Beete. Hmmm… Aufgeschnitten in Scheiben. Darüber etwas Olivenöl. Viel Zitronensaft. Viel frisch gepressten Knoblauch dazu. Salz und Pfeffer. Einfach nur himmlisch.

Heute also mal kein Beautytipp, sondern ein einfaches Rezept. Kochrezept dazu zu sagen, wäre übertrieben. Die Frage ist nur: Wo zum Teufel nochmal bekommt man in Deutschland frische rote Beete?! Meistens gibt es doch diese vorgekochten abgepackten Dinger. Bei Lidl und Aldi. Die sind auch gut. Aber eben nicht frisch. Vermutlich müsste ich dazu in den Edeka gehen, nehme ich an. Oder zu speziellen Gemüsehändlern? In Läden wie Edeka bin ich so gut wie nie. Die Auswahl in diesen Märkten ist mir einfach zu dekadent. Dreiunddrölfzig verschiedene Ketchups oder 700 verschiedene Joghurts und 67 verschiedene Olivenölsorten! Gehts noch?! Wozu?! Und das Ganze dann auch noch völlig überteuert. Aber Auswahl kostet eben, zunächst Lagerfläche. Danach Dein Geld.

Toll ist hier im Land, dass der Euro (die butterweiche Schrottwährung) noch einen Gegenwert hat. Übrigens tausche ich wieder (!) seit geraumer Zeit sukzessive größere Teile meiner Finanzen in Sachwerte. Ursprünglich hatte ich mit der Knete etwas anderes vor, daraus wurde allerdings nichts. Hauptsache raus aus dem Euro. Alles ist besser als das. Anderes Thema, egal. Ich kann da draußen so günstig essen und trinken, dass das Selbstkochen kaum lohnt. Für mich alleine. Denn ich esse anders als die Anderen, bekanntlich. Viel Protein, viel Gemüse, keine oder möglichst wenig Kohlenhydrate.

Bei einem wirklich üppigen Essen mit Fisch bzw. Fleisch und viel Gemüse und Salaten liege ich inklusive Wasser bei ca. 5 Euro. Und der schwarze Tee danach ist auch schon inklusive. Verrückt. Das ist der Grund, warum ich so gerne Urlaub in Ländern mache, wo das Hintragen unseres Geldes den Menschen vor Ort tatsächlich etwas bringt. Hilfe vor Ort anstatt scheinheilig im eigenen Land vom Sessel aus dem grotesken Wahn zu fröhnen als Gutmenschen-Deutschland die ganze Welt retten zu wollen. Und alle zu uns einzuladen, die über Jahrtausende auch ganz gut in ihrer Heimat gelebt haben. Wie wäre es mit weniger Schwingen der Moralkeule und dafür tatsächlich mehr Unterstützung der Menschen vor Ort? So wäre jedem geholfen und jeder Mensch könnte ganz natürlich in seiner Heimat bleiben und selbige behalten.

Letztens war ich doch auf Mallorca. Dort ist alles so teuer wie in Deutschland. Dort sind die Menschen genauso satt wie wir. Dort, wo ich gerade bin, ist das noch anders. Und das wird vermutlich noch einige Jahre anhalten. Das Land befindet sich gerade in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. In einer, die Deutschland demnächst auch blühen wird, so meine Prognose. Wenn auch nicht vergleichbar. Aus anderen Gründen. Dafür aber nachhaltiger und verheerender, so ebenfalls meine Prognose. Ich jedenfalls liebe dieses Land und die Menschen. Willkommen in der Türkei. Viele Grüße von hier.

Wie geht es Fr. Respektina?

Nun der lieben Fr. Respektina geht es ganz gut. Bevor ich in den Urlaub gestartet bin, hatten wir noch zwei Dates. Davon hatte ich berichtet. Und wäre ich nicht in den Urlaub aufgebrochen, wäre wohl mindestens noch ein Date gefolgt. Ich denke immer nur von Date zu Date. Von Tag zu Tag. Außer in Finanzanlagen, da wäre das eine schlechte Devise. In anderen Lebensbereichen ist es allerdings ein Erfolgsrezept, kurzfristig zu denken. Zu viele Unbekannte halten zuviele unverhoffte Ereignisse bereit.

Mein Urlaub dauert 2 Wochen. Und es ist schon eine komische Situation, nach zwei echt tollen Dates dann eine „Pause“ zu machen. Machen zu müssen, besser gesagt. Ich finde sie nach wie vor cool. Sie ist so sehr anders als all die anderen Frauen, die ich auf meinem Weg bis hier her kennen gelernt habe. Bei der Aussage bleibe ich. Sie ist einfach anders. Für mich auch noch nicht vollkommen zu durchschauen. Vielleicht auch deshalb so interessant? Sie ist ziemlich ruhig, dafür extrem aufmerksam. Sie ist klug, hat einen tollen Humor. Und sie gibt mir das Gefühl, mir folgen zu können. Wie selten! Wie selten!

Ich hatte zwar die Befürchtung, dass wir uns in den 2 Wochen etwas aus den Augen verlieren würden. Das geht ja in der heutigen Zeit so schnell, durch die immerwährende Beliebigkeit. Tatsächlich kam es anders. Wir telefonieren täglich. Meistens videofonieren wir dabei. So ist es ein Kennenlernen auf Raten. Aus der Distanz heraus. Nachdem das nun einige Tage schon so geht, muss ich ehrlich sagen, dass ich sie schon wieder gerne in echt sehen möchte. Der Urlaub bremst also das Kennerlernen etwas im Tempo, allerdings ist es offensichtlich kein Hindernis. Meine Rede ist ja immer: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und Manche finden Wege, Andere finden Gründe. Ich bin für die Wege.

War da nicht auch noch Fr. Distanz?

Apropos Entfernung und Distanz. Wie skurril. Aber ja, Fr. Distanz kann irgendwie dann doch nicht ganz loslassen. Und sie würde mich gerne weiterhin beim nächsten beruflichen Termin treffen, auch wenn das doch noch einige Wochen dauern würde. Dazwischen wäre sie sogar demnächst mal ganz in meiner Nähe und könnte sogar „plötzlich“ für ein Wochenende da bleiben. Sie sei sich etwas unsicher, ob das nicht „zuviel“ wäre, da wir uns doch gerade erst ein oder zwei Mal gedatet hätten. Wir telefonierten gestern Abend relativ lange und sprachen auch darüber.

Es war ihr Wunsch zu telefonieren, da sie das derzeit zwischen uns beschäftige. Sie wisse nicht so recht, „was das da zwischen uns ist“ und wie wir damit umgehen sollten. Für mich ist das alles kein großes Ding. Wozu auch. Ehrlich gesagt hatte ich das schon abgehakt. Witzig finde ich das schon. Sie macht sich Gedanken um Dinge, die mir total unwichtig sind. Und das gab ich ihr auch durch mehrere Whatsapp-Nachrichten zu verstehen. Ich habe es wirklich aufrichtig versucht ihr klar zu machen, dass für mich gar kein Kontakt nötig ist und dennoch alles okay sei zwischen uns. Irgendwie kommt sie damit allerdings nicht so recht klar, habe ich den Eindruck. Sie wolle das nicht einfach so stehen lassen. Sie finde mich nach wie vor interessant, würde mich gerne kennenlernen, „nur nicht so schnell“, finde meine Augen toll, meine Stimme und meine Art. Hm. Danke. Du hast Geschmack. 😉

An solchen Beispielen erkenne ich, wie unterschiedlich weit wir Menschen sind. Ich glaube, dass solche Situationen viel mit der Angst zu tun haben. Mit Ängsten Dinge oder Menschen zu verlieren bzw. verlieren zu können. Der Verlust ist in der Regel nicht das größte Problem. Das größte Problem ist in der Regel die Angst vor Verlust. Ist ein Verlust erst eingetreten, füllen wir das entstandene Vakuum nach einer gewissen Weile wieder auf die eine oder andere Art. Ich muss ehrlicherweise dazu sagen, dass ich inzwischen doch auf Verlust und Loslassen programmiert bin. Zig Dates sind die besten Lehrmeister. Das habe ich nicht vergessen und an Fähigkeit aus dem Projekt Beziehung Teil 1 behalten. Aber gerade für nicht so stark erfahrungsgeprägte Menschen kann ich verstehen, dass eine „ungeklärte Situation“ Kopfzerbrechen bereitet.

Grotesk ist das aus meinem Mindset heraus natürlich schon. Denn die Frau macht sich Gedanken um Nonsense. Um Dinge, die gar nicht real sind. Weder empfinde ich etwas für sie. Noch sie für mich, vermutlich. Und dennoch mag sie mich nicht einfach gehen lassen, habe ich den Eindruck. Ich bin jedoch nicht auf sie angewiesen. Weder auf sie noch auf sonst jemandem. Ich fühle mich nur einem Menschen auf der Welt gegenüber verpflichtet: Mir selbst! Fairerweise muss ich dazu sagen: Falls ich wieder in einer Beziehung sein sollte, dann auch wieder meiner Partnerin gegenüber. Allerdings beim nächsten Mal defintiv ebenfalls aus einem anderen Mindset heraus. Die letzte Erfahrung war es nicht wert. Ich handelte völlig blind. Die naive bedingungslose Liebe gibt es nicht. Darüber hatte ich vor etlichen Wochen nach dem Ende der Beziehung berichtet. Ich habe mir hinter die Löffel geschrieben und verinnerlicht: „Eine Frau liebt niemals Dich, sie liebt nur Deinen Lifestyle!“

Schade? Traurig? Irgendwie doof? Mag alles sein. Aber so funktioniert die menschliche Psyche. Kurzer Schwenk: Wie sonst kann es sein, dass ich mir kurz nach dem Ende der Beziehung mit Fr. Schlange einen Korb nach dem anderen eingefangen habe?! Und demgegenüber die letzten Wochen aus wenigen Gesprächen mit Frauen einen „Kontakt“ nach dem anderen herstellen konnte? Bin ich ein anderer Mensch? Nein! Bin ich ein anderer Mensch? Ja! Also nein und ja! Ich bin Derselbe, aber ich bin nicht mehr Derselbe. Körperlich mag ich gleich geblieben sein, aber selbst das stimmt nicht. Ich bin in der körperlichen Höchstform meines Lebens. Der Körperfettanteil müsste inzwischen bei ca. 14 % liegen. Keine Sorge, quetschen wir schon auch noch unter die 10! 😉 Aber egal, lassen wir den Körper einmal beiseite. Die optische Hülle ist doch einigermaßen gleich geblieben. Deswegen bin ich noch derselbe Mensch. Aber der Geist, die Aussttrahlung und die Lebenseinstellung sind Neu. So wie sie vor Fr. Schlange schon einmal waren, nur jetzt eben potenziert. Und das ist der Schlüssel zu allem. Das hat einen Magneteffekt. Ich merke das doch. Und das ist keine Einbildung.

Obwohl mich das Thema eigentlich langweilte, ließ ich mich also auf ein Gespräch mit Fr. Distanz ein. Eine Frau, der ich „zu zweit weg“ wohne, hat eine Einstellung zum Leben, „die mir zu weit weg“ ist. So einfach. Aber andererseits ist sie schon ein guter Mensch. Und im Moment fühle ich mich noch niemandem verpflichtet, also handhabe ich es so wie im Projekt Beziehung Teil 1. Ich bleibe offen für die Situationen des Lebens. Ohne Absicht und ohne Plan. Genau das könnte jetzt dann allerdings etwas kompliziert werden.

Denn einerseits habe ich meine Zeit (wenn auch nicht immer physisch präsent) in den letzten Wochen doch relativ intensiv mit Fr. Respektina verbracht, andererseits ist das eine Sache, bei der ich in Wahrheit noch nicht einmal sagen kann, dass wir „ganz am Anfang“ stehen. Genau genommen haben wir uns doch erst zwei mal gedatet. Das ist, verglichen mit all meiner bisherigen Erfahrung, schlicht und ergreifend noch gar nichts. Andererseits schwingt da irgendwie so ein Gefühl mit, dass es eben doch mehr… werden… könnte. Und das spüre ich bei ihr auch, sonst würde ich das alles mit ihr nicht tun.

Die Frage ist also, wie das gehen soll. Ein Wochenende mit einer Frau zu verbringen, während ich intensiv mit einer anderen Frau in Kontakt bin. Ein Abend ist kein Problem. Ein Date noch weniger. Aber ein ganzes Wochenende? Die Moral lasse ich mal gänzlich beiseite. Die bringt an der Stelle nichts. Es lohnt sich nicht über Moral Gedanken zu machen, solange man nicht in einer festen Beziehung ist. So sehe ich das. Sonst zerbrichst Du Dir den Kopf über etwas, worüber die Frau sich womöglich selbst gar keinen Kopf zerbricht. Mal sehen wie sich das nach dem Urlaub mit Fr. Respektina weiter entwickelt, evtl. sage ich das mit Fr. Distanz auch einfach ab. In dem Fall bin ich lieber nicht der Lidl oder Aldi, sondern der Edeka mit der vielen Auswahl. Auch wenn es zwar kein Geld, aber viel Energie kostet. 🙂 Wer sagt denn übrigens nicht, dass die beiden Damen ihrerseits nicht parallel daten? Weiß ich es?! Nein. Ich weiß sogar umgekehrt aus totaler Gewissheit, dass es Frauen gibt, die trotz laufender Beziehung parallel daten. 😉 Und Dich dann verlassen. Einfach so. Schwuppdiwupp. Trallala. Wie Pipi Langstrumpf.

Also Fr. Distanz hat für mich sicherlich keinen hohen Stellenwert, eigentlich gar keinen. Aber so lange nicht klar ist, was mit Fr. Respektina oder sonst einer Frau ernsthaft passiert, so lange nehme ich das ganze Datingding auch nicht wirklich ernst. Sondern betrachte es mit Humor und Neugierde. Zwei der schönsten Antriebe im Leben.

Wieder zurück zu Hause

Soweit bin ich noch nicht. Ich genieße noch meine Tage hier im Urlaub. Allerdings bin ich mir bewusst, dass ich bald wieder zurück sein werde. Dabei bin ich etwas hin und her gerissen wie ich mit dem Thema Dating weiter machen soll. Meine Akkus sind echt aufgefüllt. Ich hatte darüber auch schon öfter hier geschrieben. Deswegen bin ich im letzten Urlaub auf Mallorca auch beim Sport gewesen, während mein Miturlauber um die Häuser zog. Ich tat das bewusst. Ich ging ins Meer, ich ging spazieren. Ich sah viele schöne Frauen. Gut, tendenziell sind sie nicht gerade die hellsten am Ballermann. Gilt für Frauen wie Männer. Wer fährt schon an den Ballermann? Gut, ich war auch da. Aber ich gehe auch im Hemd auf eine Hartz-IV-Party. Mir egal. Jedenfalls habe ich auf Mallorca viel geschaut und wenig gemacht. Vielleicht kann man auch „Appetit holen“ dazu sagen? Keine Ahnung.

Jedenfalls habe ich mir vorgenommen zu Hause hin und wieder eine Spaßwoche einzulegen. Ich habe vor, mir zwischendurch eine Woche herauszupicken, in der ich bei jeder Gelegenheit Frauen anspreche. Ganz wie früher. Einfach so. Nur um dann wieder ein paar Wochen komplette Pause zu machen. So wie zuletzt. Einfach so. Ich habe nämlich festgestellt, dass eine Partnerin nicht das Glück der Erde ist. War ja in meiner letzten Partnerschaft auch nicht so. Ganz im Gegenteil. Es war nur eine Illusion. Am Ende gibts die Faust aufs Auge. Aber ich habe etwas gelernt, besonders dank Fr. Respektina: Die Interaktion mit Menschen, besonders Frauen, bringt mir viele tolle Dinge. Freude, Spaß, Spannung, Spiel und Überraschungen. Es ist das Salz in der Suppe. Eine Beziehung ist das Eine. Nicht unbedingt nötig, schon gar nicht um jeden Preis. Aber neben Fitness, Ernährung und Persönlichkeitsentwicklung ist die Zeit mit einer tollen Frau ein weiterer Baustein des Lebens. Und irgendwann wird auch die dabei sein, die die letzte ist, in diesem Projekt Beziehung.

Deswegen freue ich mich darauf, mich auch in diesem Thema endlich selbst von der Leine zu lassen. Genug Akkus aufgeladen. Genug umgesehen. Genug Appetit geholt. Genug zugesehen, abgewartet. Erkennen, erwachen, verändern! Es ist Zeit den Lifestyle auf die nächste Stufe zu bringen, zurück dahin wo ich damals war. Und noch weiter! Frauen lieben Deinen Lifestyle, nicht Dich. Aber sie sind toll. Sie können unheimlich tolle Lehrer sein. Wie Fr. Respektina. Sie sind ein Aspekt des Lebens. Ein wichtiger. Die Balance ist entscheidend. Die letzten Monate habe ich meinen Geist und meinen Körper gereinigt. Jetzt ist es Zeit… und ich zitiere da gerne Tobias Beck… ANDEREN MENSCHEN KONFETTI INS LEBEN ZU STREUEN!!!

2019-09-12

PS: Die Energie ist da. Die Fähigkeiten sind es auch. Also ist es doch echt an der Zeit auch auf der Ebene den buddhistischen Ansatz zu leben und anderen Menschen eine tolle Zeit zu bescheren. Gerne dürfen sie weiblich sein. Und hübsch. 😉

Philosophischer Sonntag – Wem wir uns überlegen fühlen sollten

Es wird einmal wieder Zeit für den nächsten Philosophischen Sonntag. Der ist ja inzwischen wirklich zu einer Rarität geworden. Bei sonst so aller gelebten Sachlichkeit und der energiegeballten Lebenseinstellung „nach vorne, nach vorne, nach vorne!“ zu gehen, ist es mehr als ratsam zwischenzeitlich auch mal inne zu halten. Um wieder mehr aus der Mitte sprechen zu können. Von irgendwo zwischen Bauch und Herz. Nicht aus dem Kopf. Das ist wirklich nötig, aleine schon um unsere Mitte mit unserem Verstand abzugleichen. Denn dieser spielt uns manchmal gerne Streiche. Und oft merken wir es gar nicht.

Philosophischer_Sonntag

Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich täglich auf einem schmalen Grat wandere, wenn es darum geht die richtige Balance zu finden zwischen Hochmut und Demut. Ziehen wir einmal zwischen diesen beiden Extremen des Sozialverhaltens eine gedachte Linie. Eine Grenze. Dabei möchte ich weder ein Stück weiter auf der einen Seite wandern noch ein bisschen weiter auf der anderen Seite. Aus meiner Sicht ist der gesündeste Ort die ausgeglichene Mitte. Wo ich es sonst strikt ablehne, erhält genau an der Stelle der Begriff „Linientreue“ ausnahmsweise eine positive Notation.

Wo genau verläuft die Grenze?

Das individuell zu beantworten ist unmöglich. Für jeden von uns wird sie woanders liegen. Hilfreich ist hier allerdings in jedem Fall wieder allgemeingültige Verhaltensweisen zu verstehen. Uns selbst zu verstehen. Unsere Psyche und die Psyche der Anderen. Deswegen nehme ich Dich mit auf einen kurzen Ausflug. Komm mit.

Wo die Grenze zwischen Hochmut und Demut liegt, ist sehr individuell. Für die meisten Menschen liegt sie aus meiner Sicht aufgrund unserer Erziehung und Kultur in einem ungesunden Maße verschoben zu weit auf der Seite des Demuts. Evolutionär bedingt können Menschen bei Gefahr nur mittels instinktiver Reflexe reagieren. Flucht, Angriff oder Starre. In der Moderne jedenfalls entscheiden sich die meisten Menschen für die Flucht. Beispielsweise bei einer Straßenschlägerei. Kaum einer würde sich als Unbeteiligter mitten ins Getümmel stürzen. Was sicherlich auch vernünftig ist. Aber es ist eben keine starke Wahl. Es ist eine vernünftige Wahl. Wahrscheinlich auch eine gute Wahl. Aber nicht stark im Sinne von kräftig.

So tickt allerdings unsere gesamte Gesellschaft. Und eben nicht nur bei Straßenschlägereien, sondern leider auch im Job. In Anlageentscheidungen. In der Beziehung. In Freundschaften. In der Familie. In Nachbarschaften usw. „Nur nichts falsch machen!“, lautet die Standardparole. Meine lautet anders, und das tue ich auch offen kund. Sowohl im Job als auch sonstwo: „Wo ich bin ist vorne!“ Und nicht immer ist Flucht die beste Variante. Und erstrecht nicht die vernünftigste. Selten sogar nur! Oft wäre die Starre, im Sinne von „einfach aushalten“ deutlich besser. Nicht immer müssen wir uns verstellen und davonlaufen, um zu überleben. Das war früher. Heute ist Angriff aus meiner Sicht oft die bessere Variante. Da wir selbst bei Niederlagen höchstens ein bisschen Geld verlieren würden. Aber sicher nicht mehr gleich unser Leben. Proaktiv ersetzt reaktiv. Gilt überall, wie gesagt. Auch in der Partnerwahl und in Beziehungen.

Wir sind geprägt und durchsetzt von Angst. Angst den Job zu verlieren. Angst unseren Partner zu verlieren. Angst, dass unser Umfeld uns nicht mehr mag. Im Endeffekt ist der Urinstinkt des Menschen sein Überlebenswille. Was einerseits unsere Erhaltung garantiert, uns andererseits aber brutal hemmt uns selbst zu entfalten. Ein Beispiel? Wenn wir uns selbst in Situationen aufkommender Angst ehrlich die Frage stellen: „Und warum habe ich Angst davor ?“, dann würden wir feststellen, dass wir letztlich Angst haben zu sterben. Das ist die Kehrseite unseres Urinstinktes. Das ist die Basis von allem.

– Warum sagst Du Deinem Chef nie Deine Meinung, obwohl Dir danach ist?
– Weil Du Angst hast, dass Du Deinen Job verlieren könntest.
– Warum hast Du Angst Deinen Job zu verlieren?
– Weil Du Dir dann Deine Kredite auf Dein Haus und Dein Auto nicht mehr leisten kannst. Und Deine Frau (oder Deinen Mann) und Kinder auch nicht mehr. Und Dein eigenes Leben genausowenig.
– Und warum hast Du Angst davor?
– Weil Du Deinen schuldfinanzierten materiellen Mist dann verlieren würdest und Deine geliebten Menschen dann gehen könnten und Du alleine wärst.
– Warum hast Du Angst davor?
– Weil Du dann nichst mehr hättest, woran Du Dich festhalten kannst.
– Und warum hast Du Angst davor?
– Weil Du dann nichts mehr zu Essen kaufen könntest und mental schwach wirst.
– Und waurm hast Du Angst davor?
– Weil Du dann vereinsamen und verhungern würdest.
– Und warum hast Du Angst davor?
– Weil Du dann stirbst!

Zwischen Hochmut und Demut und Angst

Wie immer habe ich soeben ein bisschen ausgeholt. Aber es ist Sonntag. Da sollten wir in Ruhe tun. Uns Zeit nehmen. Es liegt also an Dir, wo Du Deine Grenze ziehst. Aber Du solltest verstanden haben, dass das hauptsächlich an Deinem Umfeld und an Deiner Erziehung liegt. Eine Frau in einem Café anzusprechen, auf sie zuzugehen, während das 20 andere Personen mitbekommen, ist das nun hochmütig oder demütig? Ist es auch hochmütig eine Frau anzusprechen, die „viel besser“ aussieht, als ich? Oder muss ich demütig sein, „so eine attraktive Frau“ überhaupt sprechen zu dürfen, da sie sich sonst doch nur mit Instagram-Models abgibt?

Es sind die falschen Fragen! Falscher Kontext! Es erfordert Mut, das ja. Aber es ist weder Hochmut noch Demut im Spiel. Es gibt hierbei kein Über- oder Unterordnungsverhältnis. Da würdest Du mir vermutlich zustimmen. Aber aus welchem Grund sollte man eine Frau nicht in einem Café ansprechen? Es ist die eigene Angst. Und das hat erstmal nichts mit Hochmut und Demut zu tun. Da würdest Du mir vermutlich ebenfalls zustimmen. Wie wäre das, wenn jemand anderen Menschen davon erzählt, dass er letzte Woche richtig dick Geld verdient hat? Wie wirkt das? Hochmütig? Demütig? Weder noch? Die Frage ist doch, warum derjenige das erzählt? Vielleicht ist er ein Trainer und möchte gerade Anderen genau das beibringen?! Achso…

Vielleicht denkst Du Dir gerade auch einfach nur: „Was will er mir damit sagen? Die Fragen haben doch nichts mit der Sache zu tun!“ Ja. Eben. Sie haben nichts mit der Sache zu tun. Ob also jemand hochmütig oder demütig ist, entscheidest Du für Dich. Und derjenige für sich. Das muss sich nicht decken. Wenn jemand Dir einen Spiegel vorhält und Dir zeigt, dass Du auf dem Holzweg bist… ist derjenige dann hochmütig? Besonders weil er sich erlaubt ungefragt Ratschläge zu erteilen? Ja? Okay. Für einen Anderen ist er einfach nur mutig, weil er sich der Gefahr aussetzt, dass Du ihn dafür verurteilst. Und sein Angebot zu lernen lieber ausschlägst.

Manche verwenden an Stelle des Begriffs „Hochmut“ auch den Begriff „Arroganz“, das geht uns für gewöhnlich leichter über die Lippen. Es ist der gefühlt modernere Begriff. „Man, ist der aber arrogant!“ oder „Hochmut kommt vor dem Fall!“. Ich glaube, dass wir uns alle selbst solche Dinge öfter haben sagen hören. Im Laufe unseres Lebens. Ist es nicht so? Die Frage ist doch, ob solche Aussagen nicht in Wahrheit pauschale Werturteile über Menschen darstellen, die wir in den seltensten Fällen gar nicht wirklich kennen. Wir maßen uns damit Urteile an über Lebewesen mit Gefühlen und Gedanken. Menschen haben Gefühle. Wir degradieren sie pauschal zu bloßen Objekten, wenn wir ihnen den Stempel „arrogant!“ aufdrücken. Was abgestempelt ist, kann weg. Oder?

Nicht meine Art. Nicht meine Variante. Was tun wir denn in so einem Moment in Wahrheit? Wir verhalten uns nicht anders als die Person, der wir vorwerfen sich „falsch“ zu verhalten. Wir bescheinigen ihr beispielsweise Arroganz und merken im selben Atemzug nicht, dass es die höchste Form der Missachtung ist, einen einzelnen konkreten Menschen pauschal zu verurteilen mit einem Prädikat, das uns selbst in diesem Moment wesentlich treffender beschreibt. Man könnte auch sagen: „Zeigst Du mit dem Finger auf jemanden, dann bedenke, dass dabei gleichzeitig 4 Finger auf Dich zeigen!“

Irren ist menschlich. Wir alle neigen dazu, zu urteilen. Besonders gegenüber unbekannten (Menschen-)Massen. „Die sind alle nicht klug!“, denken wir uns manchmal. Und meinen in Wahrheit „Die sind alle nicht so klug wie ich!“. Wir denken manchmal auch „die leben alle so unbewusst und ungesund!“ und meinen in Wahrheit „die leben alle so unbewusst und ungesund, im Gegensatz zu mir!“. Das ist doch alles normal, dass wir Dinge oder Abläufe in Beziehung zu uns selbst setzen. Selbstverständlich pauschalisieren wir mit solchen Aussagen. Aber die Frage ist eine andere.

Der Unterschied zwischen universell und individuell

Der Unterschied ist doch, dass wir damit niemanden persönlich adressieren. Wir sollten Menschen individuell betrachten, wenn es um einzelne geht. Wir können pauschalisieren, wenn es um Massen geht. So funktioniert Statistik. Sonst müsste die Auswertung einer Befragung von 1000 Personen grafisch auch auf 1000 Seiten abgebildet werden. Für jeden Befragten eine eigene Auswertung.  Was würde das aussagen? Nichts. Sprechen wir über Phänomene, helfen uns Pauschalisierungen. Sprechen wir über Individuen, schaden sie uns. Jeder Mensch ist einzigartig. Einzigartig wundervoll. Die meisten Menschen sind sich dessen nur selbst nicht bewusst. Dafür gibt es aber auch Blogs wie diesen. Sich bewusst zu werden. „Jeder bekommt die Medien, die er verdient hat.“, ist auch so einer meiner Lieblingssprüche. Wobei ich das sonst immer auf die üblichen Medien beziehe. Die Schlafschafe schauen Mainstreammedien. Während einer Minderheit klar ist, dass die Masse immer Unrecht hat. Deswegen liest sie eben andere Medien. Es liegt an jedem selbst zu tun was er für richtig hält. Das ist letztlich auch eine pauschalisierende Aussage. Aber so funktioniert das Leben nun einmal. Ich habe es nicht erfunden.

Oder anders gesagt: Es ist zulässig, von vielen gleichartigen einzelnen Individuen auf Eigenschaften einer Ähnlichkeitsgruppe zu schließen. Dann clustern wir. Wir bilden Gruppen, in dem wir ähnliche „Objekte“ zusammenfassen. Das können Menschen mit bestimmten Eigenschaften oder Fähigkeiten oder Verhaltensweisen sein. Ein Cluster könnte sein: „Der überwiegende Teil der Männer trägt mindestens Schuhgröße 40.“ Mit dieser Aussage sind wahrscheinlich 95% aller Männer erfasst (nur eine Schätzung!). Damit bilden wir ein Cluster (eine Gruppe) und packen dort pauschal diese breite Masse der Männer hinein. Dass wir damit nicht alle abdecken, nehmen wir billigend in Kauf. Anders wäre das Leben nicht gestalt- und handhabbar. Wir benötigen Gesetzmäßigkeiten, die auf Ähnlichkeiten und Wiederholungen basieren. Wenn Du beim Hautarzt einen Termin möchtest, dann tust Du das, weil Du ein Problem mit Deiner Haut hast. Und nicht mit den Zähnen. Sonst wärst Du zum Zahnarzt gegangen. Wir schreiben also der Gruppe der Hautärzte bestimmte Eigenschaften zu, beispielsweise Hauterkrankungen behandeln zu können. Zahnärzten schreiben wir andere Eigenschaften zu. Für gewöhnlich ist die Gruppe der Hautärzte in der Lage Hautkrankheiten zu behandeln. Und die Gruppe der Zahnärzte hat die Fähigkeit Zahnerkrankungen zu behandeln. Dabei gibt es dann jeweils gute und schlechte. Sind alle guten Hautärzte auch sportlich? Oder reisen sie gerne? Oder essen sie viel Fisch?

Mach niemals umgekeht den Fehler, aus einer bestimmten Gruppe (einem Cluster) auf einzelne Individuen in anderen Kontexten zu schließen. Auch dazu neigen wir sehr gerne. Das kann uns allerdings Kopf und Kragen kosten. Beispielsweise gehen wir davon aus, dass Menschen, die regelmäßig Fastfood konsumieren, eher krank, faul und depressiv… und übergewichtig sind. Was mit Sicherheit zweifelsfrei stimmen wird. Allerdings heißt das nicht umgekehrt, dass sich in diesem Cluter nicht Personen befinden können, die beispielsweise Profifußballer sind. Oder Literaturnobelpreisträger. Oder Dein Partner, der so viele wundervolle Eigenschaften in sich trägt.

Die Ausage, dass viel Fastfood fett macht, ist sicher richtig. Pauschalisierend, aber wahr! Aber die Aussage, dass Fastfood-Esser keine guten Angler, Schreiner oder Verkäufer sein können, wäre absurd. Mir ist klar, dass das alles völlig logisch erscheint und für viele Menschen eigentlich keinen eigenen Artikel wert wäre. Ist es doch, sage ich! Denn wir sind viel zu schnell und zu platt und zu pauschal, wenn es darum geht, wie wir mit einzelnen anderen Menschen umgehen. Wie wir sie zuerst BEurteilen, um sie im nächsten Atemzug zu VERurteilen. Und uns damit selbst der Möglichkeit berauben, wundervolle Möglichkeiten und Eigenschaften anderer Menschen entdecken zu könen. Und daraus zu lernen.

Wann ist jemand für Dich hochmütig oder demütig?

Ob jemand für Dich also hochmütig oder demütig ist oder sogar aus Deinem Idealbild heraus genau auf dem schmalen Grat wandert und die perfekte Balance hält, kann ich Dir also nicht beantworten. Beim besten Willen nicht. Aber ich kann mein Bestes geben darzustellen, welchen Regeln Du Dich selbst unterwirfst und warum Du den Grat für Dich genau dort verlaufen lässt wo Du ihn verlaufen lässt. Es ist Deine Entscheidung, dass Du Dinge als hochmütig betrachtest, die ich vielleicht als relativ demütig ansehe. Oder umgekehrt.

Jeder von uns ist anders. Das ist immer so und nicht neu. Aber uns das bewusst zu machen ist so wichtig. Das entscheidet über die tägliche Lebensqualität. Aus meiner Sicht gibt es hierfür 2 grundlegende Dinge zu befolgen und Dir wird es weder passieren, dass Du zu hochmütig noch zu demütig wirst. Und das sind die Achtsamkeit und die Bewusstheit. Das sind Dinge, auf die mich vor ein paar Jahren Eckhart Tolle brachte. Andere wiederum lassen sich eher von Thích Nhất Hạnh inspirieren. Viele Wege führen zum Ziel.

Du solltest Dir also, anstatt mit dem Finger auf Andere zu zeigen und sie als hochmütig zu be- und verurteilen, gewahr sein, dass Du dabei mit 4 Fingern auf Dich zeigst. Du solltest Dir lieber die Frage stellen, ob Du ein freier Mensch bist. Gedankenfrei. Ob Du es Dir selbst erlaubst frei zu denken. Frei von Konventionen. Ob Du den Verlauf des schmalens Grats zwischen Hochmut und Demut wirklich bewusst festgelegt hast. Oder ist Dir das von der Gesellschaft bzw. durch die Erziehung so beigebracht worden? Beschäftige Dich lieber mit Dir selbst als mit anderen Menschen. Kehre vor Deinem eigenen Teppich, dort ist in aller Regel gut zu kehren. Deswegen bin ich so gerne mein härtester Richter. Mein nörgelndster Kritiker. Mein unzufriedenster Erzieher. Wenn ich mir die Zeit nehme mich mit mir zu beschäftigen, brauche ich mich nicht mehr so viel mit anderen Menschen beschäftigen. Höchstens hier im Blog. Aber das ist in Wahrheit auch nur ein Tagebuch, indem es um mich geht.

Und ich möchte den heutigen Artikel mit einem Zitat abschließen. Einem, das ich gestern Nacht entdeckt habe. Das mich wirklich aus den Socken gehauen hat. Weil es sich so wunderbar natürlich richtig für mich anfühlt und gleichzeitig auch schon lange mein täglicher Antrieb ist. Aber ich hätte es nicht besser in Worte fassen können. Darum verneige ich mich dafür vor dem Literaturnobelpreisträger Ernest Hemingway:

„Es hat nichts Edles, sich seinen Mitmenschen überlegen zu fühlen. Wahrhaft edel ist, wer sich seinem früheren Ich überlegen fühlt.“

PS: Dass Manches von mir manchmal hochmütig wirken mag, verstehe ich. Das liegt am definierten jeweiligen Verlauf des Grats zwischen Hochmut und Demut jedes Einzelnen. Wie mir in diesem Artikel heute hoffentlich herauszuarbeiten gelungen ist. Aber es geht für mich um nichts Geringeres als das Besagte in diesem Zitat. Jeden Tag die neue beste Version von mir selbst zu sein! Ich kann mir nichts davon kaufen klüger zu sein als Andere. Oder schöner. Oder reicher. Oder trainierter. Oder was weiß ich. Aber ich gehe jeden Tag in eine neue Herausforderung. Die Challange gegen mich selbst, besser zu werden! Dass ich dabei automatisch den Einen oder Anderen überholen werde, liegt in der Natur der Sache. Aber es ist mir einfach egal. Es ist mir egal! Ich kehre vor meinem Teppich. Der ist schmutzig genug. Jetzt ist damit auch die Antwort auf den Titel des heutigen Artikels gegeben. Wem wir uns überlegen fühlen sollten.

2 Dates in einer Woche?

Jetzt, wo ich beginne diesen Artikel zu schreiben, ist es 23:35 Uhr. Montag. Gehen wir es mal rückwärts an. Ich komme gerade vom Duschen. Und davor vom Joggen. 1 Stunde. Und davor? Von der Arbeit. Und davor? Vom Krafttraining, 1 Stunde. Brust und Trizeps.

Was?! 2 Mal Training an einem Tag?

Jop! In letzter Zeit schiebe ich zwischendurch hin und wieder eine zweite Einheit Sport am Tag ein. Warum? Weil es mir so viel Spaß macht?! Super nicht! Ich finde sowohl Joggen als auch Krafttraining ziemlich stumpf. Aber der Mehrwert kommt eben erst danach bzw. dadurch. Nicht beim Sport. Warum also dann 2 Einheiten pro Tag? Nun… ich bin insgesamt mit dem bisherigen Resultat ziemlich zufrieden. Aber nicht mit dem aktuellen Fortschritt. Das geht mir zu träge. Der Sixpack kommt gefühlt im Schneckentempo. Und das auch nur, wenn ich den Zeitraffer auf Turbo stelle. Das ist mir einfach zu langsam. Kann ja nicht wahr sein.

Es ist aber auch echt eine krasse Nummer, über viele Wochen im Kaloriendefizit zu leben. Inzwischen schaffe ich das schon nicht mehr täglich. Der Hunger holt mich gelegentlich ein und da ich ein Genussesser bin, ist das doppelt hart. Nun, gestern war ich beim Schwimmen und in der Sauna. Gut, das Schwimmen fiel ziemlich kurz aus. Das mache ich noch weniger gerne als Joggen und Krafttraining. Hauptaugenmerk lag auf dem Entspannen und den Saunagängen.

Und ich sah mich im Schwimmbad um. Und sah was? Größtenteils übergewichtige Menschen. Fairerweise muss ich dazu sagen, dass es auch ein Freibad gegeben hätte. Dort waren wahrscheinlich die heißen Hasen, leicht bekleidet, Eine athletischer als die Andere. Aber da gibt es eben keine Sauna. Also blieb nur die Wahl ins Schwimmbad zu gehen. Ich bin selten in Freibädern, also ist das nur so eine Vermutung. Aber warum geht ein Mensch ins Freibad? Vermutlich um seinen Ferrari zur Schau zu stellen. Respektive sein Fahrgestell bzw. seine Fahrgestellin. Ich würde 5 Euro – nein halt, 100 Euro ! – wetten, dass das durchschnittliche Körpergewicht der über 18 Jährigen in Freibädern deutlich niedriger als das der Menschen in Hallenbädern ist. Ich habe keinen Beweis dafür, nur so eine Vermutung. Wieder so eine meiner bekannten kruden Thesen. Aber ganz vermutlich eben auch wieder zu 99% wahr. Vielleicht könnt Ihr aus Erfahrung etwas dazu sagen? Ich bin so selten beim Schwimmen, keine Ahnung. Aber wäre nur logisch.

Und da mir also die Sache mit dem Sixpack einfach zu langsam vonstatten geht, drücke ich etwas auf den Turbo und bringe zusätzlichen Druck in den Kessel. Manch Einer hält meinen Ehrgeiz inzwischen für übertrieben. Aber der Gewöhnungseffekt tritt inzwischen auch in meinem engsten Umfeld ein. So dass es „ganz normal“ geworden ist, dass ich „schon wieder“ Sport treibe. Steter Tropfen höhlt den Stein, heißt es. Betriebsblindheit würde man das im Job nennen. Der Fleißige ist eben immer fleißig und der Faule immer faul, beides doch längst nicht mehr der Rede wert, oder. Kennst Du bestimmt auch bei Dir aus dem Job. Man ist halt da. Inventar. Dabei rufen die Guten jeden Tag Höchstleistung ab. Ein roter Teppich gehört ihnen dafür eigentlich ausgerollt. In der Realität gibt es aber eher einen Arschtritt für die Fleißigen, dazu mehr Arbeit. Und die Faulen werden noch mehr in Ruhe gelassen. Wissenschaftliche Studien zeigen immer wieder klar, dass in Unternehmen 80% der Arbeit von nur 20% der Belegschaft gemacht wird. Nicht meine Zahlen. Ist aber so. Pareto gilt überall. Und deswegen sind mir der größte Lohn und die größten Anerkennungen meine eigenen. Macht frei. Ausprobieren!

Im Hallenbad gestern gab es nichts fürs männliche Auge. Viele Mütter mit Kindern. Einige Paare. Ich ging aber auch nicht zum Schwimmen, um jemanden kennen zu lernen. Allerdings ließ ich mich durchaus motivieren, als ich insgesamt gerade einmal 2 (!) athletische Männer gesehen habe. Und ich dachte mir: „Dahin will ich auch noch kommen! Schön niedriger Körperfettanteil. Ordentlicher Oberkörper. Sichtbare Bauchmuskulatur. Guter Mann. Top Typ.“

Hinter so etwas steckt richtig viel Arbeit. Früher hätte ich das nicht für möglich gehalten, jemals selbst zu erreichen. Ehrlich gesagt hatte ich das auch nie im Fokus. Heute weiß ich es gewiss, dass ich es schaffen werde. Zeitweise stecken da eben auch 2 Einheiten pro Tag drinnen. Von nichts kommt nichts. Mich hat das jedenfalls enorm motiviert zu sehen, dass es Menschen gibt, die das bereits geschafft haben. Die bereits da sind, wohin ich noch kommen möchte. Inzwischen habe ich einen echten Respekt vor solchen Menschen. Es geht nicht um ihren Körper. Es geht um den Aufwand, die Zeit und die Schinderei, die sie betreiben, um in solch eine brutale Form zu kommen. „Meine“ Trainer sagen ja einheitlich man solle als Anfänger langsam tun. Wenn man jahrelang kaum Sport getrieben hatte, sollten zu Beginn 2 oder höchstens 3 Einheiten wöchentlich reichen. Da sonst erfahrungsgemäß die Motivation abnehmen würde und die Gefahr drohe nachzulassen oder gar aufzuhören. Glaube ich gerne. Gilt aber ganz offensichtlich nicht für mich. Ich war schon immer ein Extremist. In allem. Begeistert mich etwas… begeistert mich etwas! Ende. So einfach. Nicht quatschen, machen!
Solche Menschen haben Energie. Und ich rede nicht von den Disko-Pumpern mit fetten Oberarmen, nach vorne gewölbter Brust und Schultern (muskuläre Disbalance) sowie einem Ranzen unten dran. Gerne dunklen Typs mit schwarzem Bart, südländischer Phänotypus. Ja ja, meine Stereotype, ich weiß. Wie immer. Ist aber so und selten anders. Egal. Ich spreche auch nicht von steroiden Bodybuildern. Sondern von natürlicher Athletik, so etwas:

2019-08-27

Früher wäre ich an ihnen vorbei gelaufen. Vor 10 Jahren hätte ich mir vielleicht sogar noch gedacht: „So ein Schönling!“ Heute würde ich mich vor jedem verneigen, der das geschafft hat. Da steckt so viel Arbeit drinnen, wie sich andere Menschen in ihrem gesamten Berufsleben nicht machen. Fall sie jemals überhaupt arbeiten gehen. Ach Gott, lassen wir das.

Immer gut anziehen, immer ein gutes Parfüm auftragen!

Das wäre kein echter Blog, wenn ich dem Zeitgeist entsprechend nicht auch mal (Beauty-)Tipps raushauen würde. 🙂 Und so war ich gestern eher sportlich gekleidet. Kurze Hose (super selten bei mir!) und ein hautenges Shirt. Dazu eines meiner Lieblingsparfüms. Warum ist das so wichtig? Nun, Geduld!

Nach 3 ausgiebigen Saunagängen mit einem Aufguss (mein erster im Leben, echt mega!) war es irgendwann auch wieder Zeit den Weg nach Hause zu bestreiten. Ich zog mich also an und sprühte nochmal 2 Stöße von meinem Parfüm auf. Meinem Liebglingsparfüm. John Varvatos – Vintage. Beauty Tipp 1! 😉 Kennst Du diese kleinen Fläschen zum selbst Nachfüllen und mitnehmen? Man zieht den Kopf der originalen Parfümflasche ab, so dass nur noch dieser weiße „Strohhalm“ heraus ragt. Dann setzt man sein „Reise-Nachfüll-Fläschchen“ oben drauf und pumpt sich auf die Art jedes gewünschte Parfüm im Hosentaschenformat selbst um. Das mobile Parfümfläschchen ist dabei kleiner als ein Lippenstift. Und inzwischen gehört dieses Utensil zu meinem festen Repertoire. Eigentlich immer in Griffweite. Genial. Also nichts zum Hineinkippen, sondern tatsächlich zum „abpumpen“. Sifft nicht, läuft nicht aus. Weltklasse. 8 Euro bei Müller. Gut, 7,99 Euro. Erbsenzähler. Gut investiertes Geld! Und das Richtige für den Mann von heute. Also liebe Beauty-Bloggerinnen, was Ihr könnt, kann ich auch. Das war Beauty-Tipp Nr. 2! 😉

Auf dem Weg nach Hause kam mir die Idee mich noch irgendwo zu einem Mahl niederzulassen. Zur Feier des Tages. Immerhin war Sonntag. Grund genug zu feiern. In aller Ruhe. Ein Tag zur Entspannung. Das Ende der Woche. Der letzte Tag von 7. Sozusagen der Gute-Nacht-Tag von 7. Und so fuhr ich noch zu einem Griechen. Ich setzte mich an einen 4er-Tisch im Terassenbereich. Neben mir saßen am Nachbartisch bereits 3 Frauen. Als die Bedienung kam fragte sie uns: „Gehören Sie zusammen?!“ Ich antworte sogleich: „Noch nicht!“, und lachte dabei schelmisch. Das wiederum fanden auch die 3 Frauen recht amüsant. Ab da war das Eis gebrochen und wir unterhielten uns über Diverses. Gut, in Wahrheit brauche ich keine Eisbrecher mehr. Aber sagt man doch so, „das Eis brechen“. Wenn wir davon ausgehen, dass die Titanic nicht gesprengt worden ist, sondern der offiziellen Theorie bzw. Geschichtsschreibung glauben schenken möchten, dann wäre ich, wäre ich die Titanic, einfach durch den Einblock durch gefahren. Aber das kommt nicht gut an beim Eisblock. Und in so einem Fall auch nicht bei den Frauen. Also bricht man das Eis erst. Für gewöhnlich. So auch da.

Wo sie herkommen, was sie gemacht haben. Woher ich komme usw. Das Übliche. Dabei versuchte ich allen 3 gleichermaßen Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und interesierte mich für sie. Obwohl mir tatsächlich nur die Eine gefiel. Wirklich gefiel. Was für eine süße Frau. Und nach ein paar Statements meinerseits kam von ihr auch schon aktiv die erste Frage an mich. Gutes Zeichen, machen Frauen selten. Ich nahm die Situation gerne an, unterhielt mich dennoch weiter mit allen gleichermaßen. Und das war nicht kalkuliert gespielt, sondern inzwischen ist das integraler Bestandteil von mir. Ich bin mir natürlich um die Wirkung bewusst in dem Moment. Aber ich spiele nicht damit. Es ist wie zu atmen. Jeder tut es, aber darüber nachzudenken ist nicht nötig. Automatismus.

Das ging so über das ganze Essen hinweg. Und irgendwann war es dann so weit. Ich drehte mich etwas in Richtung der Braunhaarigen (wie immer!), grinste sie an und sagte: „Ich finde Dein Lächeln so mega süß!“, verzögerte kurz, bis sie das Kompliment aufgenommen hatte, und schob hinterher: „Wir sollten unbedingt mal zusammen etwas trinken gehen!“. Sie reagierte spontan und freudig, sagte sofort zu. Anschließend unterhielten wir uns alle noch etwas über dies und das. Nichts Dramatisches. Keine große Zaubershow. Später tauschten wir noch Nummern und vereinbarten direkt für diese Woche ein Date am Abend. Was mir an ihr besonders gefiel? Ihre natürliche Art. Kaum Schminke. Und vor allem? Ihre wahnsinnig feminine Art. Ich bin überwältigt, wenn ich so etwas erleben „darf“, muss ich beinahe sagen. Keine Power-Möchtegern-Emanze. Einfach eine liebe Frau, dem ersten Eindruck nach. Und es blieb mir nicht verborgen, dass sie ursprünglich auch nichtdeutsche Wurzeln haben musste. Ich hatte richtig geraten. Südländisch. Perfekt. Absolut perfekt. So. Genug glorifiziert. Jedenfalls schrieb ich sie noch am Abend kurz an und heute Früh kam auch eine Antwort von ihr, sogar mit einer Frage, was ich noch so gemacht hätte. Oho! Warten wir es ab. Ende der Woche wissen wir mehr. Ich rechne mit einer Dateabsage. Wie immer! 😉

Was ist nun mit dem Style?

Was hat die ganze Story mit den Klamotten und dem Parfüm zu tun? Ganz einfach: Ich rechnete sicher nicht damit, dass ich nach der Sauna in einem Griechischen Restaurant 3 Frauen begegnen würde, wovon mir eine unheimlich gefallen könnte. In der Regel habe ich solche Situationen derzeit auch kaum, da ich sie nicht aktiv suche. Aber ich weiß auch, dass sie manchmal aus heiterem Himmel zugeflogen kommen. Wie ein 10 Euro Schein, der vor Dir auf dem Boden liegt. Einfach so. Und wenn Du ihn haben möchtest, musst Du ihn nur aufheben. So ist das auch beim Frauen Kennenlernen. Das Gute beim Essen in dieser Situation war natürlich, dass keiner einfach „weglaufen“ kann. So ist genügend Zeit um sich etwas „kennen zu lernen“. Perfekt für mich. Und ich fühlte mich wohl in meinen Klamotten, obwohl es ausnahmsweise definitiv kein James Bond Style war. Spielt aber keine Rolle. Ich hatte meine Klamotten bewusst ausgewählt für den Tag. Und mein Parfüm hat sie vielleicht auch bei der Verabschiedung vernommen. Falls nicht? Nicht schlimm. Es hat jedenfalls unmöglich geschadet. 😉
Wir merken uns: Bist Du ein Mann, dann ziehe Dich immer gut an! Mindestens aber wähle Deine Klamotten bewusst aus. Einfach irgend etwas über den Körper zu ziehen, nur damit da draußen niemand Deinen Pipi nackig sieht, ist zu wenig. Außer Du bist glücklich vergeben. Dann kannst Du Dich anziehen wie Du möchtest und einfach gehen lassen. Allerdings musst Du dabei in Kauf nehmen, dass Du auf die Art früher oder später wieder Single wirst. Aber das führt jetzt hier zu weit, ich hatte vor einigen Wochen mehr zu dem Thema geschrieben. Stichwort: „Bleib attraktiv für Deine Partnerin, sonst ist sie es früher oder später die längste Zeit gewesen… Deine Partnerin.“

Und das zweite Date?

Das ist eigentlich das erste. Das habe ich heute Abend, also Dienstag. Und zwar diesmal… wie soll ich sagen… eher aus dem sozialen Kreis. Nun, wir kennen uns schon bestimmt seit 2 Jahren. Wir haben beruflich miteinander zu tun, wobei sie in einer anderen Stadt arbeitet. Anfangs – vor vielen Monaten – telefonierten wir immer dann, wenn es einen beruflichen Anlass dazu gab. Das hat sich im Laufe der Zeit etwas gewandelt. Inzwischen telefonieren wir zwar immer noch nur, wenn es einen beruflichen Anlass gibt, allerdings nutzen wir beide regelmäßig gerne Gelegenheiten, um einen solchen beruflichen Anlass zu konstruieren. Dann plaudern wir ein wenig über das Berufliche und recht schnell geht es um Urlaub, Familie, Freizeit, Wünsche, Ziele, Sport usw. Habe ich in der Form auch noch nie erlebt. Auf die Art ein Date zu erreichen. Fast nur übers Telefon und ein paar mal Hände schütteln?! Was mich dazu neigen lässt zu meinen, dass ich wohl besser spreche als ich aussehe. Haha! 🙂

Und alle paar Monate bin ich dann auch mal in ihrer Stadt, ebenfalls beruflich bedingt. Natürlich lasse ich es mir nicht nehmen auch bei ihr im Büro freundlich anzuklopfen und der lieben Frau hallo zu sagen. Wenn ich sowieso in den Nachbarabteilungen Termine habe. Übrigens waren wir ewig lang per Sie. Vor ein paar Monaten erst habe ich ihr dann persönlich das Du angeboten. Interessant sind doch auch wieder 2 Dinge an Ihr, neben ihrer humorvollen und charmanten sowie extrem aufmerksamen Art: Erstens ist sie ein paar Jährchen älter als ich, was ich niemals dachte. Ich ging davon aus, dass sie ein paar Jahre jünger als ich wäre. Offenbar hat sie da extrem gute Gene. Und zweitens ist sie Mama. Tadaaaaaa. Ich und meine Mamas. Mann!!! Warum immer ich?! Warum müssen Mamas immer so süß sein?!

Was das allerdings in einem Mann auslöst, wenn man sich über so lange Zeit langsam und Zug um Zug kennen lernt…? Langsam verstehe ich, warum so viele Beziehungen oder Techtelmechtel im beruflichen Umfeld entstehen. Man ist lange Zeit fast „gezwungen“ mit der anderen Person Zeit zu verbringen. Und dabei lernt man sich kennen. Irgendwann stellt man fest, dass man sich sympathisch findet. So war das hier in meinem Fall. Also die Sache mit der Sympathie. Zu Beginn war das ganz anders. Ich bin – beruflich bedingt – ihr gegenüber eher aufgetreten wie die Axt im Walde. Aber keiner hat gesagt, dass man mich nicht auch weich klopfen kann. Nun, außerdem wusste ich bereits, dass sie ein Kind hat. Aber ich bin da ja nicht so. Mütter mit Kindern haben genauso einen tollen Mann verdient!

Und so gehe ich mit verschiedenen Gedanken in die anstehenden Situationen:

1. Wieviele der 2 Dates werden tatsächlich stattfinden? Beim heutigen rechne ich fest damit. Beim zweiten bin ich mir da nicht sicher, wie immer. Das ist erfahrungsgemäß auch reine „Glückssache“. Ein Spiel mit dem Zufall. Meistens kommt doch die Absage oder nicht mal die.

2. Falls beide stattfinden, wäre das die erste Woche mit mehr als 1 Date seit…? Über 2 Jahren! Wahnsinn. Witzig ist für mich ja, dass ich solche Situationen derzeit gar nicht bewusst suche. Wenn sich eine Chance ergibt, nehme ich sie gerne wahr. Bin ja sowieso alleine unterwegs, 1 + 0 = 1. Aber aus 1 + 1 kann ja auch mehr als 2 werden. Insofern gibts immer etwas zu gewinnen. Offen bleiben. Tschakka!

3. Frage ich mich, was wohl passieren würde, wenn ich wieder aktiv pickuppen gehe. Dabei weniger dieser Pickupper zu sein wie damals, sondern mehr aus meiner Mitte heraus. So wie ich momentan eben drauf bin. Ich sprühe vor Energie, das hatte ich zuletzt schon geschrieben. Was passiert erst, wenn ich diese Energie einsetzen würde, um wieder so richtig aktiv Alltagssituationen mit Frauen zu suchen? Gesetz der Resonanz. Mir geht es derzeit echt gut. Ich fühle mich ziemlich frei und unabhängig. Um nicht zu sagen: Großartig. Mein Sport ist mein täglicher Antrieb. Die Frauen sind es nicht. Aber ich merke, dass es Spaß macht, beides. Und ich glaube, dass Spaß eine gute Voraussetzung ist, um ganz passabel Frauen kennen zu lernen. Ich gehe sogar davon aus, dass ich mich – dank meiner aktuellen Verfassung – kaum vor Dates retten könnte, wenn ich wieder richtig aktiv pickuppen gehen würde. Die Aussage setzt natürlich die Messlatte schon ziemlich hoch. Aber genau darum geht es im Leben: Seine Komfortzone immer wieder ein Stück weiter zu verschieben. Natürliches Wachstum. Aber dann seinem eigenen Anspruch auch gerecht zu werden. Exakt daran scheitern doch die Meisten! Ist es nicht so? Arrogant ist für mich, wer ein Maulheld ist. Ein Star ist für mich, wer ankündigt und dabei Wort hält! Warum ist der stille Macher für mich kein Star? Nun, er kann in Ruhe machen. Ohne Publikum. Wenn ihm etwas gelingt, ist gut. Wenn nicht, hat nie jemand etwas davon erfahren und er kann seinen Misserfolg unter dem Teppich für sich behalten. Das ist für mich ein bisschen wie Angsthasenfußball. Auf sicher spielen. Möglichst kein Tor kassieren. Nichts für mich. Aber immerhin hat er es probiert, das muss man anerkennen, der gemeine Angsthase. Die Meisten machen nicht mal das. Weder ankündigen noch überhaupt ausprobieren und starten.

Muhammad Ali, übrigens einer meiner größten Vorbilder seit Kindheitstagen, hat in seinen 20ern regelmäßig die Runde angekündigt, in der er seinen Gegner ins K.O. schicken würde. Er hatte dabei erwiesenermaßen atemberaubende Wahrsagerqualitäten. Was ihn zum Erzfeind Vieler und außerdem unabhängig davon in Bezug auf seine Äußerungen bezüglich der Schwarzenrechte zum Verhassten des Establishments machte. Jahrzehnte später wurde er zum Sportler des Jahrhunderts gekürt und durfte das Olympische Feuer entzünden. Du verstehst worauf ich hinaus möchte, hoffe ich. Ganz ohne Überheblichkeit oder Größenwahn. Man kann von sich überzeugt sein und trotzdem ganz real bleiben. Natürlich. Die Frage ist nur was Andere als „natürlich“ an Anderen empfinden. Unwichtig. Lass Dich nicht ungewollt triggern von außen, ganz ganz essientiell im Leben! Wichtig ist nur wie Du Dich fühlst. Was Du an Dir selbst als natürlich empfindest. Damit glaube ich, haben die meisten Menschen ein Problem. Sie versuchen in Raster zu passen und „der Norm“ zu entsprechen. Ohne zu merken, dass wir alle einzigartig sind. Und ich glaube – nein, ich bin überzeugt davon -, dass in jedem von uns etwas Einzigartiges steckt. Jeder müsste nur endlich mal seine Angst über Board werfen und schwimmen. Das ist alles. Und das aktive Pickuppen habe ich mir für die Zeit nach meinem im Kürze anstehenden Urlaub vorgenommen. Nicht um meine Traumfrau zu finden. Sondern einfach nur… zum Spaß. Irgendwo will die ganze Energie hin. Und ich merke, dass ich derzeit in einer echt guten Ausgangslage bin. Nur Finanzen, Persönlichkeitsentwicklung und Sport sind mir zu wenig. Vorhin beim Joggen habe ich übrigens gespürt, dass demnächst irgendwelche großartigen Dinge passieren werden. Eine oder mehrere große Veränderungen stehen an. Ich weiß noch nicht wie und ich weiß noch nicht was. Aber ich fühle mich wie eine Kugel, die auf einer Steinschleuder nach hinten gezogen wird. Immer weiter gespannt. Um ehrlich zu sein habe ich sogar das Gefühl ich sei die Kugel und gleichzeitig derjenige, der die Steinschleuder spannt. Verrückt. Und irgendwann fliege ich los. Und ich glaube es ist nicht mehr lange hin. Beschreiben kann ich es nicht, aber es wird etwas Großes und vielleicht sogar Großartiges passieren. Ich freue mich jedenfalls darauf, auch ohne zu wissen was da genau kommt.

PS: Nur so ein Gefühl. Aber ein sehr reales! To be continued… 😉

Die Sinnfrage und das schweizer Uhrwerk

Der letzte Artikel ist fast einen Monat her. Wie die Zeit vergeht. Und richtig vermisst habe ich das Schreiben in der Zwischenzeit nicht, da bin ich ehrlich. Selten habe ich daran gedacht, das ja. Aber den Drang verspürt, mich literarisch zu betätigen? Fehlanzeige. Heute sollte das anders sein, „es wird mal wieder Zeit“, dachte ich mir heute Vormittag.

In den letzten Wochen war ich unter anderem eine Woche auf Mallorca. Den Urlaub habe ich entgegen sämtlichen Klischees und Gewohnheiten der üblichen Sauf-Touristen nicht mit dem Saufen verbracht, sondern mit Sport, Erholung und Persönlichkeitsentwicklung… und Weiterbildung. Ich war in 7 Tagen genau 7 mal sportlich aktiv. Mal mehr, mal weniger intensiv. Aber auch zwei mal bei 37 Grad joggen. Einmal eine Stunde, einmal 45 Minuten. Im Kraftraum des Hotels war ich auch mehrmals. Und wisst Ihr was recht witzig war? Die verschiedenen Jungs, die in den Kraftraum kamen, mich beim Trainieren sahen und mir solche Dinge sagten wie „hey, was machst Du denn da?! Es ist Urlaub. Chill mal!“. Wohlgemerkt unabhängig voneinander kamen die Personen in den Kraftraum und unabhängig voneinander äußerten sie das so oder so ähnlich. Was dachte ich mir jedes mal nur: „Du musst das ja wissen, wie das geht. Du mit Deiner Wampe!“ oder alternativ auch „Du musst das ja wissen, wie das geht. Du mit Deinen Zahnstocher-Ärmchen.“ Läuft bei denen. Vielleicht sollten sie aber auch einen Fitnessratgeber veröffentlichen, klugscheißen können sie ja schon recht gut. Dumme Tipps geben auch. Läuft also doppelt bei ihnen. 🙂

Das waren für mich die richtigen Komplimente im Urlaub. Denn mit Frauen habe ich dieses mal kaum etwas zu tun gehabt. Aber solche Sprüche von faulen, bier trinkenden, teilweise übergewichtigen Möchtern-Männern, die fand ich sehr motivierend. Anschub-Motivation. Denn motiviert war und bin ich auch alleine. Aber wenn Menschen versuchen Dich runter zu ziehen, dann weißt Du, dass Du gerade alles richtig machst und voll auf Kurs bist. Danke Euch Pappnasen dafür. 😉

Gut, warum fliegt jemand auf Malle, wenn er nicht saufen möchte und auch sonst in Sachen Frauen sehr zurückhaltend ist? Nun, ich bin 3 Jahre weiter als damals bei meinem ersten Mallorca-Urlaub. Damals ging es ums Gas geben und lernen. Heute nicht mehr. Nicht dass ich ausgelernt hätte, denn das haben wir Menschen nie. Jedenfalls nicht die, die ein Erfolgs-Mindset pflegen. Aber Gas geben? Wofür? Für wen? Für mich? Um was heraus zu finden? Ob ich innerhalb eines 2-Minuten-Gesprächs eine Frau küssen kann? Oder ihre Nummer bekomme? Oder was? Damit ich dann in meiner Liste einen Strich machen kann? Neben all den anderen Strichen? Wozu? Ich bin kein Kerben-Sammler, das weiß jeder, der mich kennt. Mir war die Insel wichtig, das Wetter, die Sonne, der Strand, das Meer und einfach die tolle Insel. Mallorca ist einfach klasse, ganz ohne Ballermann.

Ich bin kein kleiner Junge und demzufolge auch kein Kerben-Sammler mehr. Vor ein paar Jahren sicher noch. Heute nicht. Ich komme zuletzt aus einem Familienleben, an dem die Dinge ihren festen Platz hatten. An dem alles einen Ablauf hatte. Und dementsprechend einen…?

Sinn!

Und da kommen wir auch genau zum Thema des heutigen Artikels: Dem Sinn?!

Welcher Sinn? War es tatsächlich so, dass das sinnvoll war, was ich vor meinem aktuellen Single-Dasein, also in der Beziehung, tat? Gaben mir der Halt, der feste Tagesablauf, die (Familien-)Aufgaben einen (Lebens-)Sinn? Wirklich?

Damals habe ich das so gesehen, in der Situation seiend. Aber heute? Aus der Retrospektive…? Ganz anders! Ich stelle mir aktuell die Sinnfrage. In jeder Hinsicht. Bitte nicht verwechseln mit Depressivität. Davon bin ich meilenweit weg. So meilenweit davon wie jeder Frau, die mir gefällt, 50 Meter hinher zu springen, um sie auf offener Straße anzusprechen. Zeiten ändern sich, damit vor allem die eigene Entwicklungsstufe und die Gedanken.

Was damals aufregend war, langweilt mich heute ein großes Stück weit. Ich hätte viel mehr Spaß daran, das anderen Menschen beizubringen, was ich gelernt habe. Egal in welchem Gebiet. Das motiviert mich. Und manchmal tue ich das auch. So zum Beispiel im Urlaub. Ich sah einen Jungen neben mir, der auf ein Mädchen stand. Aber zu schüchtern war, um sie anzusprechen. Er war angetrunken, okay. Aber er war in Ordnung. Und er wollte mit ihr tanzen, teilte er mir beinahe ratsuchend mit. Ich erwiderte: „Dann mach einfach!“ Er grinste verlegen. Ich wiederholte: „Gefällt Dir das Mädchen?“ Er: „Ja!“ Ich: „Dann überlege nicht. Geh hin, streck Deine Hand aus, lächle sie an und dreh sie einmal!“ Er schaute ungläubig. Also wiederholte ich: „Mach Dir keinen Kopf, wenn Du etwas tun möchtest, tue es einfach!“ Er konnte damit nichts anfangen. Was völlig normal und okay ist. Uns trennten ein paar Lebensjahre und außerdem – dem optischen Eindruck nach – auch erheblich unsere Charaktere. Er war „ein anderer Typ“ als ich, das meine ich nicht wertend. Aber beschreibend. Ein Typ der Kategorie: „Ich bin ein Normalo!“ Was völlig okay ist. Normalo war ich auch mal. Bis ich verstand, dass das Leben ein Spiel ist und wie Herr van Onnetuschn gerne zu sagen pflegt: „Ein großer Witz! Es ist alles ein großer Witz!“

Also stand ich auf, denn ich saß ganz gemütlich am Stand auf der Steinbank. Ich blickte ihn an und fragte: „Soll ich es Dir zeigen?“ Er: „Ja!“ Also ging ich die 3 Meter zu dem Mädchen, das sich ein wenig mit den Menschen um sie herum unterhielt. Dann lächelte ich das Mädchen an, streckte ihr meine Hand entgegen und sagte: „Gib mir Deine Hand!“ Das tat sie. Ich nahm ihre Hand und drehte sie schwungvoll, aber dezent, über ihre Schulter. Et voilà, würde ein Franzose sagen. Ich sagte dem Mädchen, dass sie das ganz toll gemacht hat, dreht mich zu dem Jungen und sagte: „Sieh, so einfach geht das. Einfach tun, nicht überlegen! Nimm Dir was Du möchtest im Leben!“ Er grinste, fasste seinen Mut zu sammen und ging auf das Mädchen zu. Sie tanzten.

Fertig. So etwas macht mir Spaß. Ich war auch immer schon lieber Fußballtrainer als Fußballspieler. Das ist einfach ein anderes Level. Fußballspielen ist langweilig, wenn Du 11 von ihnen dirigieren kannst. Wenn Du ein Orchester zum Klingen und Strahlen bringen kannst. So gilt das für alles im Leben. Ich liebe Systeme. Klein-Klein ist nur eine Weile etwas für mich. Das fordert mich zu wenig heraus und wirkt auf Dauer bisweilen sinnbefreit. So ist es gleichfalls mit dem Job. So ist es für mich ein bisschen auch in Sachen Beziehungen, glaube ich. Vielleicht muss ich lernen, mich mehr aufs Klein-Klein einzulassen? Aber irgendwie sehe ich im Leben stets das große Ganze im Fokus. Ich weiß auch nicht was richtig oder falsch ist. Ich weiß nur was mir Spaß macht und was nicht.

Und es macht mir keinen Spaß mir die 500. Telefonnummer einer Frau zu holen, „um zu“…? Um zu lernen?! Ich empfinde nicht mehr das Bedürfnis lernen zu müssen. Und „um zu“ schon gar nicht.

Was ich aber die letzten Wochen festgestellt habe, an mir selbst: Mir machen Gespräche mit Menschen (wieder? erstmals?) sehr viel Spaß. Ich unterhalte mich inzwischen auch beim Weggehen gerne mit Männern. Und ich betrachte jedes Gespräch nicht mehr so verkopft aus der Perspektive eines Mannes, der auf der Suche nach seiner Traumfrau ist. Sondern aus der Perspektive eines Mannes, der Dinge über die Welt lernen möchte. Und zuletzt habe ich – weil untertags gerade Zeit war – beispielsweise die Bundesländer eines Nachbarstaates auswendig gelernt. Und im Gespräch mit Menschen, die aus diesem Land kommen, frage ich sie immer nach bestimmten Städten ihrer Region. Inzwischen kann ich nicht nur die Bundesländer, sondern auch deren zugehörige Hauptstädte.

Klingt albern und unnütz?

Ich finde nicht. Weil? Weil aus 99% der Gesprächen bzw. Begegnungen doch sonst nichts kleben bleibt. Das heißt Du hast ein angeregtes Gespräch mit einer Frau, sie erzählt dies, das, Ananas. Okay. Gut. Und dann? Vielleicht tauscht man Nummern, okay. Vielleicht gibts ein Wiedersehen, meistens aber nicht. Frauen tauschen Nummern meistens einfach so, ganz ohne weiteren Sinn. Da ist für sie nichts dabei. Sie finden Dich für den Moment cool und wenn etwas daraus werden soll, dann kommt (meist) nichts mehr. Immer auf der Jagd nach Bestätigung. Instagram-Kussmund-Selfie-F**k-You-Generation würde ich das nennen. Natürlich frage ich im Gespräch kein Wissen ab. Das ist keine Lehrveranstaltung. Aber ich habe mir angewöhnt gut zuzuhören und Dinge aufzugreifen, die mich wirklich interessieren und nachzufragen.

Das Schöne daran ist, dass ich dabei etwas lernen kann. Und wenn es „nur“ die Hauptstädte der Bundesländer eines anderen Staates sind. Das hat den Effekt, dass ich stets neugierig bleibe, jedem Menschen gegenüber. Besonders da ich doch weiß, dass – wie gesagt – sonst nichts kleben bleiben wird. Am Ende des abends werden wir wieder auseinandergehen, vielleicht Nummern getauscht haben, aber uns vermutlich nie wieder sehen. So ist das meistens. Klar kommt es manchmal auch zu Dates, zuletzt aber eher nicht. Da gab es wieder zwei Absagen. Das letzte „echte“ Date war Frau Kaufhaus. Achja, und dann noch die eine Frau, mit der ich letztens aus der Bar und nachts noch zum Pizza essen gegangen bin und sie anschließend heim gebracht habe.

Inzwischen hatte ich aber auch mehrere Nummern getauscht, Datevorschläge gemacht und…? Nichts. Eine sagte mir wenigstens diese Woche mal sehr freundlich ab, da sie derzeit jemand anderen date und nichts parallel machen möchte. Erste Reaktion meiner Freunde/Bekannten, wenn ich ihnen das erzähle? „Wenigstens ist sie ehrlich!“, sagten zwei zu mir, unabhängig voneinander. Ich antworte: „Ob das ehrlich ist, weiß ich nicht. Das glaube ich nicht einmal. Aber es ist zumindest freundlich und höflich. Das finde ich gut.“

Schließlich hatte ich erst tags zuvor die Nummer von ihr bekommen, nachdem ich sie im Vorbeigehen auf der Straße angesprochen hatte. Ihr Parfüm hat mir einfach gefallen. Grund genug sie anzusprechen. Sie strahlte dabei wie in kleines Kind. Also habe ich den Vorschlag zu einem gemeinsamen Getränk unterbreitet. Da sie es extrem eilig hatte, musste ich schnell auf die Nummer gehen und konnte das Gespräch nicht laufen lassen. Aber sei es drum, Nummer getauscht und dann abgesagt bekommen. Ob sie nun jemand anderen aktuell datet oder nicht. Geschenkt. Mir doch egal. Die Quintessenz bleibt stets dieselbe: Die Nummer wird rausgerückt und dann passiert meist nichts mehr. Das war vor ein paar Jahren so. Das ist auch heute noch so. Gefühlt wird es sogar schlimmer, aber das kann ich noch nicht empirisch unterlegen. Ich bin ja derzeit kaum aktiv. 😉

Und dann gibt es aber auch andere Frauen. So zum Beispiel die, die ich letztens eben nach der Pizza noch nach Hause brachte. Da ich im Urlaub war, hat sich in der Zwischenzeit mit ihr auch nichts ergeben. Kein Date oder so. Es drängt mich aber auch nicht. Jedenfalls hab ich sie letztens in meiner Stammbar zufällig wieder gesehen. Natürlich bin ich zu ihr hin und sie hat sich gefreut mich zu sehen und gestrahlt wie ein Honigkuchenpferd. Das wiederum hat mir große Freude bereitet. Sie kam aus dem Umarmen und mich Betatschen nicht mehr raus. Da sie allerdings mit Arbeitskolleginnen und Freunden dort war, wollte ich mich nicht so lange bei ihr aufhalten. Ich stehe da dann doch auch mehr auf Exklusivität zwischen Mann und Frau.

Und dann kam der Moment, an dem die Spotlights in der Bar an gingen. Und auf mich gerichtet wurden. Der Moment, an dem für mich die Zeit kurzzeitig komplett angehalten wurde. Das war der Zeitpunkt der Verabschiedung, als ich aus dem Gespräch raus wollte. Sie beugte sich hinüber zu mir und wollte ein Küsschen auf den Mund. Mitten in der voll besetzten Location. Für mich fühlte es sich an, als würde die Zeit angehalten werden und ich wäre plötzlich im Fokus. So als wenn der Rockstar die Bühne im Dunkeln betritt und plötzlich die Lichter angehen und ausschließlich auf ihn gerichtet werden.

Ein witziger Moment. Kopfkino. „Mache ich es oder mache ich es nicht?!“, dachte ich mir. Aber irgendwie auch doof, eine Frau „stehen zu lassen“. Gehört sich irgendwie nicht. Zumal wir uns echt gut verstehen und ich sie cool finde. Für mich wäre das an sich kein großes Ding. Aber ich bin nicht (mehr?!) der Typ, der da draußen unterwegs ist, um möglichst viele Nummern zu holen, möglichst viele Frauen zu daten und was weiß ich noch mehr. Und irgendwie fühlte sich das in dem Moment so für mich an, als wäre ich der Typ, der in der Bar herum rennt, mit allen Frauen quatscht und sich dann mal ein Küsschen hier oder dort abholt und den Macho spielt. Kopfkino eben. Das bin ich aber nicht. Ich bin James Bond näher als Don Juan. Gut, am Ende sind sie sich dann irgendwie doch wieder ganz ähnlich. Aber der Stil ist ganz sicher ein anderer. Und den von James Bond sagt mir eindeutig mehr zu. Ich weiß nicht, ob ich das jetzt gut genug beschreiben konnte, was ich eigentlich aussagen möchte. Falls nicht, egal. Nicht so wild. 🙂

Solcherlei Ereignisse mischen sich derzeit manchmal in den Alltag zwischen Sport und Ernährung. Zwischen Arbeit und Schlaf. Aber was bleibt ist die Frage nach dem Sinn. Nein, ich bin nicht mies drauf. Im Gegenteil. Ich funktioniere derzeit wie ein schweizer Uhrwerk, würde ich sagen. Präzise, auf den Punkt. Aber ich sehe keinen Sinn darin. Es liegt auch nicht am Ende der jüngsten Beziehung. Denn das hatte ich mir zuerst gedacht. Zunächst dachte ich mir: „Ohje, jetzt bist Du in einem Loch!“ Das Beziehungsende war sicher der Auslöser, für das neue Denken. Klar. Aber wenn ich mir jetzt aussuchen könnte, ob ich wieder eine Beziehung möchte…? Selbst wenn ich vorher die Garantie hätte, dass es dieses mal endlich eine ehrliche, liebenswerte, tolle Frau wäre? Ich sähe darin aktuell dennoch keinen Sinn!

Genauso wenig wie beim oder im Sport. Klar stemme ich die Gewichte und gehen joggen, manchmal sogar als gäbe es keinen Morgen. Aber wozu? Ich stelle mir aktuell ständig die „Wozu-Frage“? Wie bei kleinen Kindern. Die immer nach dem Warum fragen. Die mit keiner Antwort zufrieden sind und auf jede Antwort von Dir noch genauer wissen wollen… „warum?“. Und ich habe keine Antwort. Ehrlich nicht. Ich funktioniere, ich funktioniere gut. Ich fühle mich gut. Aber ich sehe keinen Sinn darin. Weder am Ansprechen von Frauen, noch an meinem Job, noch an meiner Lebensstiuation, noch am Leben als Ganzes. Dringender nochmaliger Disclaimer: Nein, ich bin nicht depressiv! 🙂

Ich mache mir nur reale Gedanken um etwas, das für mich zunehmend wie Science Fiction wirkt. Wir haben täglich lügende, dämliche, ausgebrannte, rohe, wilde Menschen vor uns. Und selten mischen sich auch gut gelaunte, positive und tolle dazwischen. Aber ändern tut das alles nichts am Gesamtzusammenhang. Und das Ziel der Reise ist mir nicht ganz klar. Das Ziel meiner Reise. Klar ist in Wahrheit der Weg das Ziel, sagt man. Und das ist auch derzeit der einzige Aufhänger, der mich motiviert immer weiter zu machen.

Dann stemme ich eben das Gewicht. Und noch einen Satz. Und noch eine Übung. Bis der Muskel brennt und der Pump da ist. Klar wächst dadurch Muskel. Aber wozu? Klar gehe ich in die Arbeit oder betreibe mein Studium. Klar werde ich dadurch demnächst mittelbar mehr verdienen oder was auch immer. Aber wozu? Klar spreche ich hin und wieder immer noch bzw. seit Teil 1 erneut Frauen an, nicht mehr häufig, dafür mit mehr Tiefgang – aus meiner ganz eigenen Sicht. Klar kommt es dann auch zu Dates. Aber wozu? Wie gesagt, selbst wenn mir klar wäre, dass die nächste Frau vor mir meine absolute Traumfrau sein könnte oder sogar ist, und selbst wenn ich eine Gewissheit verspüren würde, dass es endlich mal ein Herzmensch wäre, der vor mir steht… ja… okay… aber das würde mir gerade dennoch keine schlüssige oder nachgehenswerte Antwort auf meine Sinnfrage liefern. Genauso wenig wie ein gestählter Körper mir diese Antwort nicht liefern kann. Dennoch trainiere ich. Dennoch gehe ich weg und mache mein Ding und spreche auch manchmal Frauen an. Dass das dann eher nebenbei passiert, spielt wirklich keine Rolle. Es ist gemütlicher, ich bin gemütlicher. Das ist aber auch schon alles.

Diese Woche habe ich zum zweiten Mal in meinem Leben das Buch „Das Café am Rande der Welt“ empfohlen bekommen, damals von Lotusblume. Diese Woche von einer Followerin. Gelesen habe ich es damals (leider?) nicht. Ich glaube, ich werde es auch dieses Mal nicht lesen. Wozu? Das selbe Wozu wie oben. 🙂

Oder aber ich mache es wie mit dem Krafttraining, der Ernährung, dem Clubgamen… und besorge und lese das Buch einfach. Einfach so. Ganz ohne den Sinn darin und erstrecht dahinter zu sehen. Einfach nur ein schweizer Uhrwerk sein?!

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Also ist der Sinn im Leben vielleicht auch nur zu erkennen, dass wir alle Uhrwerke sind? Manche kommen aus den USA, manche aus Mosambik und andere vom Asienmarkt. Aber wenn das alles schon keinen Sinn macht, dann will ich wenigstens das schweizer Uhrwerk sein und mir dabei bis in die Haarspitzen treu bleiben! Kopf hoch, Mund abwischen, weiter machen! Ganz ohne Sinn.

PS: Über Eure Meinungen zum Thema „Sinn des Lebens“ bzw. vielleicht auch nur zur Suche nach dem Sinn in meiner gegenwärtigen Lebensphase freue ich mich. Schreibt es mir gerne. Vielleicht ging es Euch auch mal so? Vielleicht immer noch? Vielleicht habe ich die rote Pille nicht nur in Sachen Mann-/Frau-Beziehungen geschluckt, sondern sogar in Bezug auf das ganze Leben? Willkommen in der Matrix? Ich weiß es nicht. Es fühlt sich komisch an. Ich kann nicht sagen, dass ich ausgebrannt bin. Ich könnte Bäume ausreißen, so gut geht es mir derzeit körperlich und mental – jedenfalls auf eine Art. Aber ich sehe keinen Sinn darin auch nur irgend etwas zu tun. Der Tiefgang fehlt. In allem. Wenn ich bei „Wer wird Millionär?“ sitzen würde, würde ich jetzt gerne Platon, Sokrates oder Shakespear anrufen wollen. Vielleicht hätten die Rat für mich? Vielleicht sollte ich es mit den Worten von Hape Kerkeling sagen? „Ich bin dann mal weg!“ Und auf der Suche nach Inspiration!

Sich jeden Tag neu zu motivieren

Wenn ich da draußen in der Welt unterwegs bin, habe ich das Gefühl, dass die alle gerne wollten, aber es nicht tun. Sie wollen immer alles Mögliche. „Ich hätte gern dies und ich hätte gern das…“, aber was genau tun sie dafür?! Nichts. Schön wärs. „Nichts“, wäre ja noch gut. Nein. Die Menschen tun alles dafür, dass sie noch weiter von ihren Träumen und Zielen weg kommen.

Beispiel?

In den vielen Gesprächen, die ich derzeit wieder vermehrt beim Weggehen führe, geht es wiederkehrend um ähnliche Themen. DAS Hauptthema ist oft das Körperliche. Da wird berichtet von Rückenschmerzen. Oder dass sich ein „paar“ Gramm zuviel auf die Hüften abgelegt hätten. Gerne auch beides in Kombination. Und während die Menschen das erzählen, schlürfen sie an ihrem Sahne-Cocktail, alternativ auch gerne einem Zucker-Cocktail (Mojito oder so). Gift also. Purem Gift.

Was für ein psychologisches Laienschauspiel. Ich wünsche mir A und tue GLEICHZEITIG B. Verrückt, oder? Und so geht es dann weiter mit der Ernährung im Allgemeinen. Wenn ich schon übergewichtig bin und vor allem, wenn ich DAS schon erkannt habe (sehr gut, immerhin!)… warum stoppe ich es dann nicht zumindest? Warum schaufele ich mir weiter kiloweise Zeug in den Magen, das das Gegenteil dessen bewirkt, was ich mir erträume?

Soll es hier heute um Ernährung gehen? Nein. Es soll darum gehen, warum Menschen A wünschen und gleichzeitig B tun. Und viel wichtiger für mich persönlich ist dabei das Thema Mann-/Frau-Beziehung. Denn dort findet das Gleiche in grün statt.

Frau wünscht sich tatsächlich (in der Regel!) A: „Ich wünsche mir einen lieben, einen netten, einen fürsorglichen, einen romantischen tollen Mann.“

Frau handelt (in der Regel!) hingegen B: „Der Typ da vorne ist mega. Der hat einen irren Körper und sein Style ist einfach cool. Die Tattoos und dieser gebräunte Teint. Hmmm… und wie der die Menschen um sich herum in seinen Bann zieht… was für ein MANN!“

Sie wünschen sich den Versorger. Sie schnappen sich (denken sie! In Wahrheit werden sie geschnappt, ohne es zu merken 😉 ) allerdings den Alpha. Der Versorger ist recht selten ein Alpha. Der Alpha versorgt nicht, außer sich selbst. Er ist, wenn ich ihm symbolisch einen Beruf zuordnen müsste, der Party-Organisator. Du kannst Gast auf seiner Party sein, klar. Da bist Du sogar durchaus willkommen. Nur solltest Du als Gast auf seiner Party eben wissen, dass er außer Dir noch viele andere Gäste „betreut“. Und vor allem, dass das hier nicht die einzige Party ist, die er „organisiert“. Im Sport würde man sagen: Du bist also sicher nicht DAS alles entscheidende Endspiel für ihn. Du bist noch nicht einmal wichtiger Teil des Turniers für ihn. Du bist nur eine Partie in einer Reihe von Turnieren. Du bist also noch nicht einmal die Kategorie 2 für ihn. Du bist auf 3 oder 4. Also sei am Ende nicht traurig, dass Du zwar den trainierten Alpha hast, aber als leere Hülle hinterlassen wirst.

Bewusstheit würde hier helfen. Schau mal genau hin.

Dunning-Kruger-Effekt

Dieses weibliche Verhalten ist definitiv ein Widerspruch in sich. Für die „moderne“ Frau. Für die Frau, die meint. Die meint dies oder dies zu brauchen und deshalb dies oder das zu tun. Ja. Meint sie. Weil sie nullkommanull bewusst lebt. Und das ist es auch, was sie am aller Meisten ablehnen würde, wenn man es ihr vorhält und sie darauf anspricht. „Nein, also ich bin nicht so. Ich mache meine Sachen immer sehr bewusst.“ Ja, ganz sicher. So bewusst, wie der Teenager total erfolgreich in seinem Job ist. Träum‘ weiter. Mein‘ weiter.

Andererseits sind es sowieso immer die anderen Menschen, die viel dümmer sind als man selbst. Man selbst ist stets viel weiter. Man selbst „ist nicht so wie die Anderen“. Da schließe ich mich und mein Denken schon mit ein, keine Sorge. Gelegentlich neige ich auch zu geistigen Höhenflügen und verliere dabei den Erdboden aus den Augen. Sagt man mir gemeinhin nach. Jedem von uns geht es manchmal so. Gut, vielleicht nicht ganz so extrem… 😉 Aber ich mache mir zumindest Gedanken darüber. Und ich bin mir bewusst, dass es da draußen auch tolle Menschen gibt, die auf vielen Gebieten mir weit voraus sind. Auch wenn ich das leider selten erlebe, dass ich Menschen treffe, die mir in Gebieten, die mich auch wirklich interessieren, ernsthaft voraus sind. Das liegt aber an meinem Naturell. Wenn mich etwas interessiert, mache ich es selbst schon zu 110%. Da wird es natürlich schwer, andere zu finden, die mir etwas beibringen können. Zu denen ich thematisch aufblicken kann.

Es ist allerdings ein großer Irrglaube zu meinen, dass man selbst IMMER besser ist als all die Anderen. Dunning-Kruger-Effekt. Wikipedia sagt dazu: „Als Dunning-Kruger-Effekt wird die systematische fehlerhafte Neigung relativ inkompetenter Menschen bezeichnet, das eigene Wissen und Können zu überschätzen und die Kompetenz anderer zu unterschätzen.“

Bin ich gerade selbst dem Dunning-Kruger-Effekt unterlegen? Mit meinen letzten paar Sätzen, zwei Absätze zuvor? Wer weiß. Aber ich mache mir Gedanken darum. Ich bin mir bewusst. Ich denke. Also bin ich. Hat dochmal jemand gesagt, oder? Viele Grüße, René Descartes.

1 + 1 = 3

Unbestreitbar klar sein muss und ist mir, dass andere Menschen eben ANDERE Dinge ganz toll können. Deshalb suche ich als Mann – so sehe ich mich selbst ! – eine feminine Frau. Meinen Gegenpart. Menschen sollten sich ergänzen. Ich glaube an die Polarität und die Erfüllung durch das Prinzip 1 + 1 = 3. Deshalb wünsche ich mir eine Frau, die zu ihrer Weiblichkeit steht und genug Selbstvertrauen hat, sich und ihre feminine Seite auszuleben. Selbstvertrauen, das nötig ist in einer Welt mit verquerten Werten. Solchen Werten, die systematisch künstlich gezüchtet wurden von Männern in Anzügen, die nur das Ziel hatten und haben, allen Frauen einen Schnurbart zu verpassen und sie so in den Kampf gegen die ursprünglichen Männer, die mit den echten Bärten, zu schicken. Verlieren tun am Ende beide. Die mit den aufgeklebten Bärten, weil sie nicht merken, dass sie Fasching spielen. Und die mit den echten Bärten, weil sie nicht merken, dass sie längst rasiert wurden.

Dieses ganze Gebahren ergibt sich erst aus der totalen Unbewusstheit. Der kollektiven Unbewusstheit einer ganzen Gesellschaft und vor allem der aktuellen Generation von Frauen (und Männern). Alles soll ablenken. Alles ist schnelllebig. Alles muss rasend stattfinden. Langsam und in Ruhe gibt es kaum mehr. Ständig läuft der Fernseher oder das Radio. Wer hält es 30 Minuten zu Hause im Wohnzimmer ohne jeden Ton aus? Wo doch bekannt sein müsste, selbst den Letzten, dass eine Fülle nur aus einer Stille entstehen kann. Wie sagt Eckhart Tolle auch so schön: „Musik, wie wir sie wahrnehmen, kann nur deshalb entstehen, weil zwischen den einzelnen Tönen gerade keine Töne stattfinden. Weil dort Stille ist. Weil da ganz viele kleine Pausen sind.“

Es ist keine Frage der Betrachtung. Sondern es ist die Betrachtung an sich, die überhaupt nötig ist. Zu verstehen bedingt zu betrachten. Betrachte ich nicht, verstehe ich nicht. Betrachte ich nicht, nehme ich nichts wahr. Betrachte ich nicht, bin ich unbewusst. Und aus einer Unbewusstheit heraus tue ich Dinge, ohne sie zu merken. Wenn ich Dich frage, was Du gestern Abend gegessen hast? Was dann? Ich muss auch kurz überlegen. Kurz, ja. Aber ich kann Dir fast aufs Gramm genau sagen was ich gegessen habe. Und in welcher Reihenfolge. Weil ich es bewusst tue. Weil ich nicht rein schaufele. Ich weiß welches Lied ich gestern beim Spazieren gehen gehört habe. Weil ich EIN Lied gehört habe, das ICH hören wollte. Weil nicht das (Internet-)Radio nebenbei läuft.

Und wenn Du überlegst, was Du gestern Abend gegessen hast… das ist doch nicht lange her… was war es? War es wenigstens in Ruhe oder eher hektisch? War es Kreuz und quer oder „geordnet“? War es so, dass es nach dem „ich bin satt“ später nochmal etwas gab? Das ist keine Anklage. Ich bin kein Richter. Ich bin nur der Beobachter. Und ich beobachte genau dieses Verhalten jeden Tag da draußen bei der Masse der Menschen. Auch wenn ich in Metaphern spreche, spreche ich hintergründig über das Verhalten von Mann und Frau beim Kennenlernen.

Es ist kein Klagen. Es ist ein beobachten. Und beobachten macht bewusst. Bewusst zu sein, ermöglicht zu erkennen. Den Unterschied zu erkennen. Und für sich selbst herausfinden zu können, was ICH in meinem Leben an meine Seite lassen möchte. Nichts zu beobachten ist auch möglich. Dann hast Du irgendwen oder besser gesagt irgendetwas an Deiner Seite, früher oder später. Dann lebst Du kein Leben, sondern wirst gelebt. Ohne es zu merken. Ja gut, dann ist es so gesehen gar nicht schlimm. Provokativ gesagt: Wenn Du nicht wenigstens bemerkst oder sogar weißt, dass Du überhaupt existierst, spielt es auch keine Rolle, wenn Du verschwunden bist oder Deine Existenz nur anderen dient.

Auch gestern war ich wieder unterwegs. Es war ein schöner Abend, nicht sehr lange, aber spaßig. Sehr unterhaltsam. Gespickt mit Unterhaltungen. Ich war in einer Bar, wie meistens. 😉 Und dort über den Abend hinweg durchgehend in Gesprächen mit Frauen. Es war fast wie beim Speed-Daten, obwohl ich da noch nie mitgemacht habe. Wäre das etwas für mich? Hm. Egal.

Rein in die Bar, direkt von einer Frau angelächelt worden. Zurück gelächt, dabei kurz und schnell die Augenbrauen hochgezogen. „Hab Dich gesehen und finde Dich attraktiv“, heißt Mann das. An ihr vorbei gelaufen, mit dem Rücken zu ihr gestellt. Sie war in ihrer Frauen-Gruppe. Nur kein Stress. Also drehe ich mich einige Sekunden später in Ruhe um und spreche sie an. Ich merke, dass da grundsätzlich Interesse ist. Aber ich merke auch, dass sie nicht mein Fall ist. Jedenfalls nicht ernsthaft. Meistens reichen ein paar wenige Aussagen, die mich zu einem „sie ist es nicht“ führen.

Vor allem merke ich aber, dass ich anders wahrnehme als früher. Früher hätte ich „durcheskaliert“ bis zum Ende. Egal „wie“ die Frau ist. Um zu? Um zu sehen, wo das Ende liegt. Ob das Ende ein Korb ist. Oder ihre Nummer. Oder eine Nummer.

Vom Teenager-Dasein

Heute ist das anders. Ich bin mir zu wertvoll geworden für so Manches. Projekt Beziehung Teil 1 war für meine persönliche Entwicklung sicher nötig. Ich habe mir Fähigkeiten beigebracht und trainiert, von denen ich heute enorm profitiere. Aber ich merke jedes Mal wieder, auch gestern Nacht, dass es längst Zeit ist für Teil 2. Sowohl im Projekt Beziehung als auch vor allem was meine Persönlichkeit betrifft. Gefühlt war ich in Teil 1 der Teenager, der da raus geht, um die Welt zu entdecken und sich selbst zu finden. Beides ist mir gelungen. Allerdings nur auf dem Niveau eines Teenagers. Für einen Teenager war ich dann recht weit, so gesehen. Aber ist sich ein Teenager denn bewusst darüber, dass er „nur“ ein Teenager im Vergleich zu Anderen ist? Machen sich Teenager darüber Gedanken? Hast Du Dir früher darüber Gedanken gemacht, dass Du noch „klein“ bist?

Gestern hat sich neben mir in der Bar ein junger Kerl, einer dieser Teenager, mit zwei Mädchen unterhalten. Ich hörte ihn sagen: „Ich bin zur Zeit echt erfolgreich in meinem Job. Und Ihr, was arbeitet Ihr?“ Typische Standard-Frage, die ich nie stelle. Mich interessiert ihr (Scheiß-)Job nicht. Ich verdiene mein eigenes Geld. Womit sie ihres verdient, interessiert mich doch nicht am Anfang. Jetzt könnte man einwerfen: „Ja, aber der Job ist doch auch Teil des Lebens dieser Person. Warum interessiert Dich das denn nicht?“ Es interessiert mich deshalb vorwiegend nicht, weil die wenigsten Menschen in unserer (westlichen) Gesellschaft den Job machen, der ihnen Spaß macht. Mir kann keiner erzählen, dass Akten sortieren geil ist. Mir kann auch keiner erzählen, dass Putzen gehen geil ist. Mir kann auch keiner erzählen, dass… Steuererklärungen zu erstellen… befriedigt. Wir Menschen haben keine Berufe. Wir haben Einkommensquellen. Wir sind Maschinen geworden (geblieben), in einer Zeit, in der das aufgrund des technologischen Fortschritts gar nicht nötig wäre.

Es ist ein totales Privileg von nur 1% der Menschen, den Job auszuführen, der ihnen wirklich Spaß macht. Im Sinne echter Berufung. Ein Job, bei dem Arbeit und Freizeit verschwimmen. Aber wenn ein Teenager etwas von Erfolg im Beruf schwafelt, spätestens dann wird klar, warum Bewusstsein nötig ist. Ein Teenager ist ein Teenager. Woher soll er wissen, dass er „nur“ ein Teenager ist. Das ist keine Abwertung, definitiv nicht. Es geht nicht um eine Bewertung im Sinne von „gut“ und „schlecht“, sondern um die Beobachtung und Wahrnehmung dessen, wo vorne und hinten oder oben und unten sind. Standortbestimmung. Es muss als Rennfahrer doch mein Ziel sein zu wissen, in der wievielten Runde ich mich befinde, oder? Wenn ich das nicht weiß und einfach immer weiter fahre, werde ich nie bemerken, dass das Rennen längst aus ist und ich noch immer stur weiter Runden drehe. Kann man machen, aber so wird man selten als Sieger aus dem Rennen gehen. Dass das „alle“ so machen, macht es nicht richtiger. Schwarmintelligenz funktioniert nur bei Tieren.

Und für mich ist dieser Teil 2 meines eigenen Lebensprojektes nötig. Witzigerweise heißt das Projekt zwar immer noch Beziehung. Aber gerade das ist für mich ziemlich in der Prioritätenskala nach unten gerutscht. Erst komme ich. Dann kommt mein Sport (Projekt Maschine). Dann kommt lange nichts. Und dann kommt der (inzwischen) stille Wunsch eine Partnerin fürs Leben zu finden. Und dazwischen kommen allerdings noch meine Familie und meine Freunde.

Vorgestern bin ich nachts nach 0 Uhr heim gekommen und hatte an dem Tag noch nicht trainiert. Also hab ich wenigstens noch 10 Minuten die Bauchmuskulatur bearbeitet. Ein gutes Gefühl. Ausreden gelten nicht. Und dass „die Anderen“ doch auch (fast) alle dick sind, interessiert mich nicht. Ich war früher auch unbewusst. Meine Beziehung hatte mich dazu gebracht. Ich hatte angefangen mein Leben nicht mehr bewusst zu leben. Ein Stück weit wurde ich gelebt. Das ist nun zum Glück vorbei. Und ich hoffe und arbeite hart daran, dass mir das nie wieder passiert. Besonders dann nicht, wenn ich „die Eine“ gefunden habe. Ich bin ein toller Mensch. Einer, der alleine schon so toll ist, dass er „die Eine“ nicht benötigt, um komplett zu sein.

2019-06-20

Auch das musste ich erkennen lernen. Halt, ich durfte es (erneut) erkennen lernen. Aber ich hatte es nach Teil 1 leider vergessen. Die Frau hatte mich eben blind gemacht. Mein Fehler. Als Mann bin ich heute nur bereit für eine Frau, die aus 1 + 1 eben genauso 3 machen möchte. Und dann sollen auch noch Kinder dazu kommen… 1 + 1 + 1 wäre dann 4, usw.

Teenager mit Falten

Es war gut gestern Nacht. Die Gespräche mit den Frauen machten Spaß. Es macht Spaß, aus dieser Location ein Stück weit mein Wohnzimmer zu machen. Und dieses Spiel mit dem sozialen Status ist pervers. Sprichst Du mit einer Frau nach der anderen, wobei Du die Frauen durchgehend zum Lachen bringst und die ganze Gruppe unterhältst… und die Frauen instiktiv Deine Nähe suchen… dann ist das schon cool. Pervers bleibt es trotzdem. Es ist natürlich ein dämliches „sehen und gesehen werden“. Es ist ein besonderes Gefühl, sich mit einer Frau eng an eng zu unterhalten und dabei gleichzeitig den eigenen Blick schweifen zu lassen und dabei die Blicke anderer Frauen zu treffen. Manchmal grinsen sie einen dann an, ganz als würden sie Dir sagen wollen: „Ich find Dich heiß.“ Ja, kann sein. Vielleicht bilde ich mir das auch ein. Aber eines ist klar: Ich kann nicht überall sein. Aber ich werde wieder da sein. Schon beim nächsten Mal. 😉

Und so hast Du viele viele Gespräche, tauschst Nummern. Spielst das Spiel wie immer ein Stück weit mit. Auch wenn Du merkst, dass „die Eine“ bisher nicht dabei ist. Klar, das Projekt Beziehung Teil 2 läuft ja auch erst seit kurzem. Die Ergebnisse sind jetzt schon verdammt gut. Fast so als hätte ich die Pause durch die letzte Beziehung nie gehabt. Aber es kostet auch Kraft. Die vielen Gespräche. Immer wieder zu erkennen, dass ich mich mit Teenagern unterhalte. Obwohl die Frauen manchmal schon Falten haben. Dunning-Kruger-Effekt? Oder auch nicht! Was solls.

Worauf es also ankommt? Sich jeden Tag neu zu motivieren! Mein HIIT-Training steht an. 30 Minuten für mich. Nur für mich. Und dazu brauche ich keine Frau.