Tag 5 im Mini Cut und die Demo-Frau

Und weiter gehts… heute mit einem Erfahrungsbericht von Tag 5 meiner kleinen 7-Tage-Diät, dem sog. Mini Cut. Und außerdem mit ein paar Eindrücken einer Demonstration vom letzten Samstag, bei der ich natürlich vor Ort war. Und dabei – oho, wie kann es anders sein – zufällig auch eine Frau angesprochen habe. Aber der Reihe nach…

1 kg Fleisch/Fisch, 1 kg Brokkoli, 3 g Omega 3

Den ungefähren Ablauf meiner Diät beschrieb ich bereits im letzten Artikel. Jetzt geht es mir weniger um die Organisation oder die theoretischen Fakten. Sondern um harte Einblicke in die mentale und physische Situation eines bedingungslos motivierten Mannes. So wie „Hauptsache hübsch“ (ich weiß, klingt verniedlichend und ist auch genau so gemeint) für das andere Geschlecht gilt, gilt für mich selbst als nächste Station „Hauptsache Sixpack“.

Ich hatte das hier früher schon einmal thematisiert. Der Sixpack ist weder ein heiliger Gral für mich noch messe ich der Sache an sich eine besondere Bedeutung zu. Es geht mir um den Weg. Den Willen, den das erfordert. Es geht im Leben aus meiner Sicht der Dinge immer um die Psyche. Es gibt Menschen, die verlieren einen Arm und ein Bein und quälen sich solange, bis sie erfolgreich und stolz einen Marathon bestreiten. Und es gibt andere, die verlieren ihren Job und werden depressiv. Da muss doch irgend etwas in der Rübe jedes einzelnen Menschen stattfinden, das den Unterschied macht. Und genau um diesen Unterschied geht es mir. Ich möchte herausfinden. Nicht nur ein bisschen. Sondern alles. Mich und das Leben.

Am 2. und 3. Tag bekam ich leichte Kopfschmerzen. Und nach allem was ich zum Thema Low Card früher bereits gelesen hatte, sind das wohl relativ übliche Entzugserscheinungen. Der Körper rebelliert gegen die verweigerte Zuckerzufuhr. Kohlenhydrate sind aber letztlich Gift für den Körper (Stichwort Diabetes) und deswegen schadet das gar nicht, auch das einmal miterlebt zu haben. Ich stelle mir das so vor wie wenn ein Heroin-Junkie auf Entzug ist, nur natürlich wesentlich milder. Aber Junkies sind wir in unserer Gesellschaft längst, was Kohlenhydrate betrifft. Nach dem 3. Tag sind die Kopfschmerzen aber wieder vorbei, alles gut.

Ich empfinde das „Experiment“, das ich derzeit mache, als durchaus spannend. Denn im Gegensatz zu meiner eigenen Erwartungshaltung verläuft sie äußert „angenehm“. Ich rechnete vorab damit, dass mich der Hunger auffressen würde. Dass ich innerlich schier zappelig werden würde. Typische Heißhungerattacken. Bei täglich ca. 1000 kcal Defizit, hätte ich nichts anderes erwartet. Aber wie ist es in der Realität? Nichts davon. Ich habe über die ersten 4 vollen Tage und auch heute am 5. Tag nicht ein einziges Mal das Gefühl empfunden, hungrig zu sein. Ist das nicht merkwürdig? Ich nehme ungefähr die Hälfte der Energie zu mir, die der Körper benötigt und habe keinen Hunger? Wie ist das möglich?

Ich bin kein Ernährungswissenschaftler. Aber ich kann beobachten. Und ich beobachte, dass die Menge, die ich täglich esse, recht viel ist. Nennen wir es „voluminös“. 1 kg Fisch will erstmal gegessen werden. 1 kg Brokkoli auch. Offenbar ist der Magen dann ausreichend voll. Was aber – so glaube ich zu erkennen – eine größere Rolle spielt, ist der permanent extrem niedrige Blutzuckerspiegel. Der Verzicht auf die Kohlenhydrate sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiel über den Tag verteilt nicht schwankt, sondern recht kontant niedrig bleibt. Das Fleisch bzw. der Fisch enthalten sogut wie keine Kohlenhydrate und der Brokkoli ist auch nicht gerade eine Zucker-Schleuder. Offenbar ist es also keine Theorie, dass alleine der überflüssige Konsum von Kohlenhydraten in reiner Form (Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot, Haferflocken usw…) – egal in welchen Mengen – zu weiterem Hunger führt. Ein Teufelskreis.

Ich hatte 3 Tage vor Beginn der Diät den Körper auf „Normallevel“ gebracht, indem ich mich zwar bewusst, aber gemischt ernährte. Ich aß also auch Kohlenhydrate, beispielsweise Nudeln. Weil sie einfach lecker sind, das steht für mich außer Frage. Ich aß – wie sonst auch – relativ viel Magerquark oder trank auch mal einen Cappuccino. In allen Milchprodukten ist (vergleichsweise) viel Zucker enthalten (Milchzucker). Letztens war Muttertag, da griff ich auch beim Kuchen zu. Ich achtete zwar auf die tägliche Gesamtkalorienmenge und darauf, die Schwelle des täglichen Verbrauchs nicht zu überschreiten… und das gelang mir auch gut… aber die Frage ist, was das bewirkte? Vielleicht kannst Du es erraten…

Falls nicht: Ständiger Hunger! Permanent! Ich hätte den ganzen Tag mehr essen können. Mehr Quark. Mehr Obst. Mehr Brot. Mehr mehr mehr. Hauptsache irgend etwas. Auf Gurke und Paprika hatte ich dabei interessanterweise kaum Lust bzw. empfand eher eine Ablehnung dagegen. Ich hatte mehr Lust auf eine Scheibe Brot mit Käse.

Und dann ist da ja auch noch der Sport…
Ich trainiere fast jeden Tag und habe mich letztlich doch für einern 2er-Split entschieden. Unterkörper/Oberkörper. Ursprünglich wollte ich meinen 3er-Split beibehalten. Aber dann wäre jede Muskelgruppe zu selten dran gewesen, während der Diät. So trainiere ich 6 mal pro Woche und treffe jeden Muskel 3 mal in 7 Tagen. Das passt. Dafür fallen manche Übungen weg und ich trainiere mehrgelenkig und komplex, also mache Übungen, die gleichzeitig mehr als nur eine Muskelgruppe ansprechen. Dadurch kann man am Gesamtumfang je Workout einsparen, aber trifft die Hauptmuskelgruppen pro Woche öfter. Und hier geht es um den reinen Muskelerhalt und nicht um einen Muskelaufbau. Es ist schon eine massive Belastung, das Training. Das merke ich enorm. Die Kraft fehlt. Ich schaffe wesentlich weniger Wiederholungen mit wesentlich weniger Gewicht. Aber genau so war das geplant und auch klar. Also hier gibt es – im Gegensatz zur Ernährung – keine Überraschung.

Wie geht es weiter?

Ich werde mindestens meine geplanten 7 Tage vollenden. Evtl. hänge ich noch den Freitag bis Sonntag dran, dann hätte ich 10 Tage voll. Und dann ist auch gut, finde ich. Danach folgen 3 Tage Essen auf „Normallevel“, um den leeren Energiespeicher wieder aufzufüllen. Und danach mache ich mit meiner leichten defizitären Ernährung weiter, d.h. ca. 300 kcal Defizit pro Tag. Was auf Dauer auch nicht gerade einfach ist. Denn wenn man Hunger hat, empfindet man 300 kcal an zusätzlicher Nahrungsaufnahme als reinen Segen. Rein gefühlt natürlich nur.

Wenn ich bedenke, wieviele Kalorien ich derzeit am Tagesende „übrig“ habe, dann ist das schon verrückt, im Vergleich zur „normalen“ Ernährung. Ich könnte mir also beispielsweise problemlos 4 Stücke Käsekuchen zu meiner derzeitigen Diät-Ernährung rein pfeiffen und wäre gerade einmal auf „Erhaltungskalorien“. Verrückt oder? Wer isst 4 Stücke Käsekuchen am Tag? Zu 1 kg Fleisch, 1 kg Brokkoli… blanke Theorie natürlich nur. Oder obwohl… wenn ich mir die Menschen da draußen ansehe, dann machen das vermutlich sogar einige. Die lassen aber das Fleisch und den Brokkoli weg und machen aus 4 Stücken Käsekuchen 10 Stücke. Und auf den Sport verzichten sie zusätzlich… 😉

Eine kritische Warnung!

Nichts im Leben geschieht bedingungslos. Nicht einmal die Liebe. Oh, das ist ein Fass, das ich jetzt gar nicht aufmachen will. Ich stelle es nur mal als provokante These in den Raum. Das reicht.

Jedenfalls gehört zu einer gültigen Betrachtung einer Situation immer die Abwägung zwischen „gut“ und „schlecht“ bzw. zwischen „Vorteilen“ und „Nachteilen“ oder auch zwischen „Chance“ und „Risiko“. Deswegen unterscheidet sich die Börse nicht vom Dating. Wirst Du zu gierig, verlierst Du alles. Bist Du zu ängstlich, bekommst Du nichts. Gier sorgt dafür, dass Du geblendet wirst durch die Attraktivität der Dame. Du wirst betört und verfällst fast in einen dauerhaften Hypnosezustand, ohne es erkennen zu können. Weil Du einfach nicht bei Dir bist und Deinen eigenen Wert nicht kennst. Es hat keinen „Wert“, wenn eine Frau attraktiv ist. Es ist Deine Interpretation, die eine Frau für Dich selbst „wertvoll“ erscheinen lässt, weil Du sie „besonders“ attraktiv empfindest. Aber Realität und Betrug hängen hier eng zusammen. Meistens betrügen wir uns selbst. Und werden am Ende betrogen. Und deswegen geschieden, verlieren Haus und Hof und dürfen dann alle 2 Wochen für 2 Tage unsere Kinder sehen. Wenn wir Glück haben.

An der Börse ist es nicht anders. Gier frisst Hirn. Dort verrennen sich Menschen in der Gier nach mehr Profit und lassen sich mental immer stärker ein. Sie schalten jede Rationalität aus und schrotten auf diese Weise jedes Depot. Auch hier kann man Haus und Hof verlieren. Aber wie sagt ein von mir sehr geschätzer Börsen-Kommentator immer: „Wer die Hitze nicht verträgt, hat in der Küche nichts zu suchen!“. Und deswegen sind Gier und Angst schlechte Ratgeber. Auch in Bezug auf Frauen, vielleicht gerade da. Ein paar Rundungen hier und ein paar Rundungen da und fertig ist die Stolperfalle. Gut, manche Rundungen schrecken auch eher ab. Aber an den richtigen Stellen ziehen sie magisch an, Magnete sind ein Dreck dagegen.

Und was hat das mit der Diät zu tun? Ich kann bis jetzt klar feststellen, wie oben beschrieben, dass ich kein Hungergefühl habe. Was heißt das nun für mich? Ich sehe die enormen Vorteile, in kürzester Zeit relativ (!) viel reines Körperfett verlieren zu können. Dafür schinde ich mich durch täglichen Kraftsport und esse jeden Tag dasselbe. Was nicht schön ist, aber machbar. Hilfe, um das Durchhalten zu können, erhalte ich durch die Art der Ernährung. Heißhunger empfinde ich nicht. Hunger empfinde ich nicht. Dadurch ist es auch – bis auf die genannte Eintönigkeit – keine echte Hereausforderung, wie ich feststelle. Gut, ein wenig „geschwächt“ fühle ich mich über den Tag hinweg schon. Aber es ist nicht wild. Ich kenne also meine Chancen und das Positive an dieser Form der Diät.

Ich habe aber auch das Negative und die Risiken darin erkannt. Und die finde ich ziemlich heftig. Nehmen wir an, dass Du ein mental schwacher Mensch bist. Möglicherweise in einer depressiven Phase. Oder Du empfindest Komplexe, in Bezug auf Deinen Körper. Und stößt auf so eine Form einer Diät. Was macht das mit Dir? Ich habe gestern nachgedacht, was diese Form der Ernährung mit mir anstellen würde, wenn ich nicht ich wäre. Und auch nicht sonst jemand, der voll bei Verstand ist. Ein wenig bin ich über meine Schlussfolgerungen erschrocken, denn in den Händen der falschen Person kann so eine Ernährung ins Verderben führen. Denk mal darüber nach, Du isst und hast gar keinen Hunger. Ich würde vermutlich auch mit deutlich weniger als 1 kg Fleisch/Fisch und 1 kg Brokkoli täglich auskommen. Aber wäre das gesund? Mitnichten! Es wäre auf Dauer der sichere Tod.

Und deswegen gilt hier dasselbe wie an der Börse oder beim Kennenlernen von Frauen. Sei Dir über die Risiken Deines Handelns bewusst. Notfalls frage Deinen Arzt oder lese die Packungsbeilage. Aber vor allem Hör auf Deinen Instinkt und Dein gesundes Bauchgefühl. Es kann nicht gesund sein, auf Dauer so wenig Energie zu sich zu nehmen. Und auch den permanenten Körperkult der Gesellschaft empfinde ich als krankhaft. Das Problem ist aus meiner Sicht nicht, dass einige in der Gesellschaft alles dafür tun einen tollen und gesunden Körper zu entwickeln, sondern mental damit nicht klarkommen, dass sie keinen tollen Körper haben.

Es ist wie mit der Arbeitslosigkeit. Die Menschen haben Angst vor Arbeitslosigkeit und Jobverlust. Der vielleicht eines Tages eintretende tatsächliche Verlust der Arbeit hingegen ist gar nicht das Problem. Das löst natürlich diverse Neuerungen im Leben aus, die übrigens nicht immer negativ sein müssen. Aber wenn ich Dir heute sage „stell Dir vor, dass Du morgen Deinen Job verlierst!“ und Du denkst eine Minute darüber nach, dann werden sich bei Dir Ängst einstellen. Jedenfalls dann, falls Du nicht schon finanziell frei bist und von Deinen passiven Einkünften leben kannst.

Anstatt sich also um den eigenen Körper zu kümmern, ist die Pflege des eigenen Geistes der wichtigste Schritt im Leben. Habe ich jedenfalls gemerkt. Aber wer will schon gerne Stillstand? Nach dem Geist ist jetzt eben der Körper dran. Das heißt nicht, dass ich das Eine gegen das Andere ersetze. Ein toller Körper ist eine Eintagsfliege, wenn ich nicht dauerhaft weiter trainiere. Aber ein gesunder Geist ist gleichfalls nur eine Eintagsfliege, wenn ich mich nicht weiterhin ständig darum kümmere. Deswegen meine ich: Keinen tollen Körper zu haben, ist das Eine. Und auch ein kleines bisschen Geschmackssache. Aber sich ein schlechtes Gewissen einzureden und nichts dagegen zu tun… das ist einfach nur schwach. Sich selbst gegenüber. Deswegen würde ich mir wünschen, dass wir uns als Gesellschaft nicht fertig machen und stattdessen die Energie umlenken ins Positive. Und ins Handeln kommen. Ein wenig Spazierengehen kann jeder. Und tun dennoch die Wenigsten.

Ich kann hier nur sagen, was ich immer sage. Sei Dir bewusst über das was Du täglich tust. Hinterfrage Dich selbst. Ich bin mein größter Kritiker, immer. Manchmal mag ich arrogant wirken, wie mir letztens ein guter Freund wieder sagte. Aber „wie nach außen, so auch nach innen“. D.h. wenn ich mit der Gesellschaft oder einzelnen Situationen hart ins Gericht gehe, dann bin ich längst selbst durch Fegefeuer gegangen. Und das unterscheidet aus meiner Sicht auch einen „arroganten“ Menschen von einem arroganten dummen Menschen. Einer ist einfach Realist und in meiner Sicht der Dinge nicht arrogant. Ein anderer ist einfach ein Schaumschläger. Wasser predigen und Wein trinken ist nichts für mich. Und das ist auch ein Hauptgrund, woher ich meine tägliche Motivation schöpfe, die Dinge so zu tun wie ich sie tue. Anstatt anderen Menschen zuerst etwas vorzuwerfen will ich selbst erstmal einen Nachweis erbringen.

Und dann war da noch eine Demonstration und eine Frau

Wenn du es bis hier her mit dem Lesen ausgehalten hast, dann… Trommelwirbel… folgt nun nach langer Zeit wieder eine kleine Dating-Story.

Wie Du ja weißt, halte ich von diesem ganzen Corona-Fake-Schwachsinn gar nichts. Sämtliche Statistiken und Zahlen belegen, dass es weder eine Übersterblichkeit gegenüber den Vorjahren noch überhaupt irgend einen Anlass gibt, diese ganzen Freiheitsbeschränkungen und Gängelungen einzuführen sowie Maulkörbe zu verteilen. Naja, nun… einen Anlass gibt es vielleicht doch. Nämlich die Börsenwerte der Unternehmen auf Talfahrt zu schicken und sich als Finanzadel dabei die Taschen vollzustopfen. Eine Krise ist dafür immer gut, war immer so und wird immer so bleiben. Und auch ich versuche bestmöglich an dem Schauspiel teilzuhaben. Wenn schon Mauskorbpflicht und Einführung einer sozialistischen Diktatur stattfinden, dann möchte ich zumindest prozentual meinen Geldbeutel genauso füllen dürfen, wie es der Finanzadel derzeit tut. In absoluten Zahlen kann ich nicht mitspielen. Aber relativ. Und das ist auch schon etwas. Jeder fängt mal klein an.

Jedenfalls habe ich mich Samstag auf den Weg gemacht in die große Stadt. Und habe mir das Treiben der Polizei-Roboter angesehen. Warum Polizei-Roboter? Nun, ein Roboter zeichnet sich dadurch aus, dass er Dinge tut, die sein Programmierer von ihm getan haben möchte. Der Programmierer eines Polizisten ist sein Herrchen, äh Politiker. Und so verhalten sich die Polizisten wie Polizei-Roboter und tun was die Herrchen, äh Poltiker, eben so programmieren. Wenn der Politiker programmieren würde „spring auf einem Bein“, dann würden das alle Polizei-Roboter tun. Das mag in guten und friedlichen Zeiten noch in Ordnung sein. Oder gar lustig. Aber derzeit ist nicht Frieden und alles gut. Es ist Chaos und es findet aus meiner Zeit gerade ein Putsch statt. Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) putschen die „legitimen“ Regierungen der Länder dieser Erde und installieren in diesen jeweils einen diktatorischen Sozialismus. Genau genommen ist das ein Prozess, der bereits seht vielen Jahren anhält. Aber jetzt wurde der Turbo gezündet.

Egal. Weiter mit der Demo… und irgendwo stand da eine Frau herum. Eher zierlich. Sie wirkte natürlich, sowohl im Kleidungsstil als auch optisch. Und da ich mich freute wie ein Honigkuchenpferd, dass ich endlich mal wieder draußen unter vielen Menschen war… habe ich sie natürlich auch angesprochen. Und war ziemlich überrascht darüber, dass sie sehr aufgeweckt, gut gelaunt und mit einer hohen Intuition ausgestattet sein muss. Wie konnte es anders sein, sonst wäre sie ja nicht auf der Demo. Sicherlich versteht sie nicht alle wirtschaftlichen Hintergründe im Detail, aber wir unterhielten uns auch über „Bauchgefühl“. Und hier war ich mal wieder froh einen Menschen vor mir zu haben, der mehr aus dem Gefühl heraus spricht und nicht aus dem Kopf heraus.

2020-05-19

Die meisten Menschen haben zwar einen Kopf, aber nutzen ihren Verstand sowieso nicht. Deswegen sind mir Menschen mit Herz und Bauchgefühl inzwischen die wesentlich lieberen. Kein Mensch muss Daten analysieren, um zum Ergebnis zu kommen, dass der Corona Virus ein Fake ist. Das kannst Du auch alleine aus der Beobachtung und Intuition heraus feststellen (Beispiel: Kassierer mit täglich hunderten direkten Kontakten zu Menschen stehen nun nach 3 Monaten immer noch an der Kasse und sind keinen Tag krank gewesen). Gesünder ist übrigens immer das eigene Bauchgefühl. Denn der Verstand spielt einem gerne Streiche. Ein gesundes Bauchgefühl kann nicht lügen. Erfordert allerdings bewusstsein. Und da die meisten Menschen weder ihren Verstand nutzen noch bewusst sind, stehen sie Polizei-Robotern in nichts nach. Also brauchen sie sich über Polizei-Roboter auch nicht beschweren.

Wir unterhielten uns vielleicht eine halbe Stunde und liefen ein wenig umher. Und für mich war es schon eine Weile her, dass ich eine Frau „gezielt“ angesprochen habe. Corona hat mir da schon eine Pause beschert. Aber ich muss sagen, wer einmal laufen gelernt hat, kann laufen. Ich hatte mein Handy nicht dabei und gab ihr meine Nummer. Sie sollte anklingeln lassen, was sie auch tat. Als ich später zu meinem Auto zurück kam und auf mein Handy blickte, sah ich allerdings keinen Anruf von ihr. Ich dachte mir: „Na toll, dann kam ihr Anruf nicht durch.“ Es war übrigens gar nicht so einfach aus einem politischen Demo-Geschehen ein einigermaßen zwischenmenschliches Gespräch zu zaubern. Die Überleitung von Politik auf Zweisamkeit. Ich würde auch nicht sagen, dass es mir vorzüglich gelang. Jedenfalls gab ich aber mein Bestes  und hatte das Gefühl, dass es zumindest relativ gut klappte. Gespräche über Impfzwang, politische Systeme, Parteien oder Polizei-Roboter sind nun einmal nicht romantisch. Dafür aber zumindest ansatzweise Themen wie Ihre Wünsche im Leben, Ihre Lebenssituation und Ihre Interessen… 😉

Mit dabei war übrigens Herr van Onnetuschn, der das Geschehen während der ganzen Zeit einigermaßen deduldig ertrug. Aber nur einigermaßen. Die Ungeduld machte sich bemerkbar. Und, das muss ich leider schon sagen, ist sehr nervig. Denn wenn ich mit ihm oder irgend einem Freund unterwegs bin und derjenige seine Partnerin dabei hat, dann muss ich das genauso geduldig hinnehmen, dass wir nicht unter uns zu zweit unterwegs sind. Und meistens bekommt man seine vergebenen Freunde selten alleine zu Gesicht. Die Partnerinnen kleben meistens wie Kaugummi an ihren Partnern. So ist das eben, nicht immer super schön, aber Realität. Und wenn ich „live“ gerade jemanden kennenlerne, dann ist das eben ein notwendiges Übel. Aber heute hat jeder sein Smartphone dabei, da kann man sich auch mal selbst beschäftigen oder jemanden anrufen oder meditieren oder sonst etwas tun. Und froh darüber sein, dass der Freund gerade jemanden kennenlernt. Aber auch hier gilt wie überall im Leben: Wenn man sein Leben nicht bewusst genug lebt, merkt man hier gar nicht was man tut. Leider nicht 1:0 für Dich, lieber Herr van Onnentuschn. Is so. Selbstreflexion ist hier angesagt. Bist aber dennoch ein feiner Kerl. 😉

In der Tat fiel ihm auch auf, dass die Demo-Frau ziemlich aktiv war. Sie schlug für ein Treffen auch vor, dass sie gerne zu mir in die Stadt fahren könne. Von sich aus. Ich erwähne so etwas extra, da es extra erwähnenswert ist. Da so etwas normal nicht vorkommt. Überhaupt war sie ziemlich gut gelaunt und… ja… aktiv. Passend zum Demo-Anlass haben wir uns natürlich zum Abschied umarmt, mit Küsschen links und rechts, versteht sich. Tut gut, mal einen „fremden“ Menschen vor sich zu haben, der genauso nicht an diesen Schwachsinn glaubt und einem nicht schon auf 5 Meter Entfernung um weitere 5 Meter zur Seite springt, als hätte er einen Geist gesehen.

Am nächsten Tag schrieb sie mich dann doch tatsächlich an. Das kommt höchst selten vor. Normalerweise schreibt eine Frau nicht von sich aus, wie ich hier früher schon immer berichtete. Das ist immer ein gutes Zeichen und signalisiert außerordentlich starkes Interesse. Sie scheint aber viel beschäftigt zu sein, weswegen die Kommunikation zunächst eher textuell und schleppend verlief. Ich lege es ja stattdessen immer auf ein Telefonat an. Und am Telefon wirkt sie erheblich interessanter als über Textnachrichten. Für nächste Woche haben wir ein Date vereinbart. Klingt recht interessant, die Frau. Ich glaube, dass man mit ihr echt eine schöne Zeit haben kann. Aber ich bezweifle, dass unsere Ansichten sich vertragen würden. Sie mag gegen Impfpflichten und gegen den Abbau der Demokratie sein, aber wie Herr van Onnetuschn mir später sagte, hatte sie wohl auf ihrer Tasche einen Anhänger von den Grünen. Da könnte ich glatt im Strahl kot***.

Egal. Mein Plan für nächste Woche: Kein Wort über Politik und Wirtschaft. Sonne genießen. Spaß haben. Fertig. Ein Manko bringt sie sowieso mit. Und wenn Du meine vielen Stories aus der Vergangenheit kennst, dann weißt Du vielleicht schon welches ich meine? Na…? 🙂 Ja. Richtig. Natürlich. Wieder mal eine Mama. Aber was solls. So läuft das Leben. Nach 3 Monaten Corona-Quarantäne freue ich mich, wenn ich draußen unter Menschen bin. Habe ich Samstag festgestellt. Und notfalls muss man eben auch mal ein bisschen Zeit mit einer Grünen verbringen. Herr van Onnetuschn sagte an dem Tag zu mir: „Deine Aufgabe ist es jetzt, dass Du aus ihr wieder einen echten Menschen machst.“ Wir haben beide laut gelacht. Ich bin ein sehr hoffnungsvoller Kerl. Aber ich bin auch Realist. Und einen Linken oder einen Grünen kannst Du nicht mehr zur Vernunft bringen. Keine Chance, mein Freund. Nicht einmal ich. Und auch nicht der große Houdini.

Aber ich fand sie irgendwie süß, weil sie einfach nicht so verkopft war. Herr van Onnetuschn sagte zu mir: „Das ist noch ein Kind.“ So extrem würde ich es nicht sehen. Und selbst wenn…? Besser ein Kind als eine Hexe. Wieviele Männer verbringen ihre Zeit/Beziehungen mit Hexen? Puh! Und außerdem ist mir doch sowieso nicht nach Beziehung. Da gibt es andere Prioritäten. Keine Lust auf Fesseln (in keinem Sinne!). Aber Lust durchaus auf Entspannung und Unterhaltung. Und eine Frau, die jünger ist als ich, kann auch nur mein Anspruch sein. Jünger, egal ob nach Ausweis oder mental. Gerne beides. Ich habe nichts gegen einen schönen Spaziergang bei Sonnenuntergang. Sonst bin ich ja die letzten Monate immer alleine unterwegs. Etwas Abwechslung schadet gar nicht. Und worauf ich gar keine Lust habe: Mir vorher schon Gedanken um etwas zu machen, das heute noch gar nicht Sache ist. Wer weiß was bis nächste Woche ist? Leben im Jetzt. Und jetzt ist erstmal weiter 1 kg Fisch, 1 kg Brokkoli und Kraftsport angesagt. 😉

Von fettigen Haaren und dicken Bäuchen

Heute geht es mal eher back to the roots! So werde ich berichten über meine menschlichen Beobachtungen aus den letzten Wochen. Es wird wieder einmal schonungslos, hart, offen, aber wie immer höchst fair! Warum kann ich es fair nennen? Weil ich stets pro und kontra abwäge. Es gibt nie nur „so“ oder „so“. Der Kontext entscheidet! Und damit auch die Gültigkeit und Aussagekraft der eigenen Thesen.

Und der Artikel wird nichts mit Corona an sich und auch nichts mit meinen Aktivitäten an den Kapitalmärkten zu tun. Heute kommen also endlich mal auch wieder alle „Stammleser“ auf Ihre Kosten, versprochen. 😉
Wir werden uns also mit Dingen wie Lifestyle und dem eigenen sexuellen Marktwert beschäftigen.

Die Einen so, die Anderen so

Die letzten Wochen bin ich sportlich fleißig wie selten zuvor. Intensives Krafttraining für den Muskelaufbau und relativ viel Cardio für die Gesundheit. In diesen Zeiten ist es nicht nur wichtig nach außen hin Stärke zu zeigen (Stichwort „Fels in der Brandung“!), sondern auch seinen Geist in Balance und Stark zu halten. Cardio ist für den Muskelaufbau eher kontraproduktiv. Aber von allem das absolute Top geht nun einmal nicht, auch wenn ich mir das fast immer wünsche.

Nun, was fällt mir aber die letzten Wochen verstärkt auf? Nicht weil es sich plötzlich geändert haben würde, sondern weil ich einfach darauf achte…? Ich bin zur Zeit bei meinen Eltern und daher in meiner Heimatstadt. Das ist keine Großstadt und wenn ich dort mehrmals pro Woche durch die Stadt spaziere (Seele baumeln lassen) oder auch durch die Gegend jogge, dann treffe ich hin und wieder alte Weggefährten, ehemalige Schulkollegen, Bekannte oder Freunde von früher.

Und was soll ich sagen? Ich bin im Allgemeinen schockiert! Es ist eine Katastrophe! Fast alle sehen aus wie personifizierte Müllhalden. Nicht nur die mir bekannten Menschen von früher, auch die mehrheitlich anderen Menschen, die durch die Stadt schlendern. Am Anständigsten sehen aus meiner Sicht die älteren Menschen aus. Aber die Generation 25 bis 50 ist optisch ein einziges Desaster. Ich kann es leider nicht anders ausdrücken. Die Alten (> 70) sehen zwar anständig aus, wirken dafür aber total verstört und verängstigt. Die tun mir am meisten leid. Besonders wenn ich sie alleine herumalufen sehe. Bei einem Großteil gibt es vermutlich keinen Partner mehr. Das kann man erkennen, finde ich. Aber die Generation (genau genommen sind es ja 2 Generationen) 25 bis 50 ist nur noch hoffnungslos am Ende, so mein Eindruck. Leerer Gesichtsausdruck. Geistig abwesend. Kopf stets gesenkt ins Smartphone. Optische Müllhalden. So hart ist das, ich weiß. Aber es ist wie es ist. Ich habe das nicht erfunden. Ganz im Gegenteil, mit meinem Blog versuche ich einen Gegenpol zu bilden und kämpfe seit Jahren gegen den Wahnsinn an.

Fett in den Haaren, Fett auf den Hüften

Frauen in fettigen Haaren und Männer mit dicken Bäuchen. Ich fahre zur Zeit sehr gerne irgendwo mit dem Auto hin, habe mein Essen dabei oder kaufe mir unterwegs etwas im Supermarkt, entspanne dann bei einem Youtube-Video oder beobachte drum herum die Szenerie, während ich esse. Und wen traf ich jüngst? Einen alten Schulkameraden. Freudestrahlend begrüßte er mich. Und auch ich freute mich gleichfalls. Aber ich war perplex. Er hatte einen Ranzen bekommen, der sein T-Shirt ausfüllte wie das eines Michelin-Männchens. Allerdings nicht an den Armen, sondern nur um die Hüften herum. Ich bin schockiert! Einfach nur schockiert! Wie kann man sich so gehen lassen?

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Nicht nur das, auch fast all die anderen Typen da draußen… zerschlissene Hosen… abgetragene und schmutzige Schuhe… viel zu große T-Shirts oder Jacken… Man o man! Und dann haben sie manchmal eine Dame im Arm, die ihnen in nichts nachsteht. Die strahlt regelrecht. Allerdings liegt das nicht an deren Laune, sondern tatsächlich an dem sich in ihren fettigen Haaren reflektierenden Licht.

Frage:
Kann man sich nicht mal die Haare waschen? Wenigstens das? Corona hin oder Corona her. Ja, Corona ist total tödlich. Das wissen wir jetzt alle und glauben auch artig daran. Überall Leichen und so… und deswegen tragen wir ja auch alle artig unseren Maulkorb… bla bla bla… Aber Haare waschen kann man doch trotzdem oder ist jetzt in den Supermärkten außer dem Toilettenpapier überall auch das Shampoo ausgegangen? Außerdem sagen die Wirtschaftsdaten, dass der Onlinehandel derzeit boomt. D.h. Firmen wie Zalando oder Amazon profitieren enorm von dem Irrsinn da draußen. Also müssten die Menschen doch auch „tolle“ Klamotten tragen. Oder nennen wir zumindest „neue“ Klamotten. Aber nein, abgewetzte Schuhe bei den Männern und schlabberige Shirts so weit das Auge reicht. Warum nur? Was zum Teufel bestellen all die Leute bei Amazon und Zalando?! Und alle haben sie ordentlich Speck um die Hüften. Dabei ist der Winter doch vorbei und wir sind keine Tiere im Wald, die sich Fett anfressen müssten. Oder hab ich was verpasst? Zeit aus dem Winterschlaf zu erwachen oder nicht? Besser gar nicht erst hinein geraten… wir sind Menschen… keine Winterschlaf-Tiere.

Also ich kann nur von mir sprechen, was mich antreibt. Was andere Menschen antreibt weiß ich nicht. Ich kann es nur vermuten und kann es nur kurz und knapp ausdrücken: Offensichtlich nichts. Gar nichts. In der Wirtschaft wird von „Zombi-Firmen“ gesprochen, das sind Unternehmen, die eigentlich pleite sind, aber durch staatliche Rettungsmaßnahmen künstlich am Leben gehalten werden (auf Kosten von uns Steuerzahleridioten). Ich stelle auf ganz kleiner Ebene, nämlich durch aufmerksames Spazierengehen, fest, dass das gar nicht unser eigentliches Problem ist. Zombie-Firmen sind ein kleines Übel, gegen diese Zombie-Menschen.

Heute sind das echt harte Worte, ist mir auch klar. Aber Wahrheit ist Wahrheit und es wird nicht weniger wahr wenn ich davor die Augen verschließe. Irgendwie komme ich mir ein wenig verar***t vor, wenn ich mir überlege was für einen Aufwand ich betreibe, um gesund und in Form zu sein. Und wieviele Gedanken ich mir täglich um meine Ernährung mache. Kalorienmengen beachte, auf jegliche Kohlenhydrate verzichte und zwischen 5 bis 6 Sporteinheiten pro Woche durchjage. Dazu unzählige Artikel und Bücher lese und Youtube-Videos schaue. Und mich dennoch pflege. Geduscht bin, gekürzte und saubere Fingernägel habe, perfekt sitzende und saubere Klamotten trage. Wie mache ich das nur, im Gegensatz zu denen?! Und warum komme ich mir verar***t vor? Nicht weil ich mich ins Verhältnis zu den Anderen setze. Andere dürfen nie ein Maßstab für sich selbst sein.

Merke: Es gibt niemals eine Konkurrenz zu Dir (-> „Wo ich bin ist vorne!“)! Verar***t komme ich mir besonders deshalb vor, weil ich ja auch noch einem Job nachgehe. Bei derzeit ca. 10.000.000 (in Worten: 10 Millionen!) Arbeitslosen oder Kurzarbeitern in Deutschland – mit rasch steigender Tendenz ! – gehe ich davon aus, dass viele „der Anderen“ also mindestens 8 Stunden mehr Zeit in 5 Tagen pro Woche haben müssten als ich. Nur wofür?

Oder anders gefragt: Was machen die denn dann den ganzen Tag, wenn die all die Dinge nicht tun, die ich tue? Und nebei bin ich – ganz abgesehen von allem – auch noch zig Stunden am Tag dabei das Börsengeschehen aktiv zu managen. Neben meinem eigentlichen Job, versteht sich!

Frage ans Universum:
Hat mein Tag mehr als 24 Stunden und sind die Tage der Anderen wesentlich kürzer?

Fragen über Fragen. Antworten wird es darauf wie immer nicht geben. Weil sich niemals jemand mit den fettigen Haaren und den dicken Bäuchen klar zu seinem Status bekennen würde. Aus Sicht derer seien ihre Haare natürlich gepflegt und die dicken Bäuche seien gar nicht so schlimm… denn „da gibt es ja noch viel dickere Menschen als mich…„? Kennst Du sicher, diese Sprüche und Wahrnehmungsstörungen. Immer alles schön ins Verhältnis zu anderen setzen, dann fällt das eigene Versagen nicht so ins Gewicht. Wie kleine Kinder, die ihre Augen zu halten und rufen: „Du siehst mich nicht!“. Nur geht es hier nicht um kleine Kinder. Da ist das ja noch total süß, aber bei Erwachsenen? Da ist das einfach nur bitter und sauer.

Es geht auch anders, ganz anders!

Aber eine sehr interessante Beobachtung habe ich auch gemacht. Und das macht mir Mut und treibt mich zusätzlich an, nicht in das selbe Zombie-Loch zu fallen. Ich sehe beim Spazierengehen hin und wieder auch echt stylische Typen. In tollen Klamotten. Letztens bin ich an einem vorbei gelaufen, der hatte nahezu den selben Modestil wie ich. Er trug eine enge schwarze Lederjacke und ein Poloshirt, in Kombination mit einer engen Jeans. Und innerlich freute ich mich, dachte mir: „Endlich mal einer mit Geschmack!“ Er war offensichtlich mit einem Freund unterwegs, sie gingen nebeneinander und unterhielten sich.

Dann wanderte mein Blick einige Meter nach rechts vorne und ich sah zwei verdammt attraktive Frauen. Sehr gepflegt, sportlich, tolle Klamotten, lächelnd, um nicht zu sagen… strahlend. Die Eine lächelte mich an. Ich lächelte natürlich zurück. Und bemerkte, dass die beiden stehen blieben und nach hinten blickten. Ich verstand in diesem Moment, dass die beiden Typen, an denen ich vorbei ging, zu ihnen gehörten. War klar. Und wenn ich jetzt einfach mal Gedankenraten spielen würde, nehme ich an, dass sie sich gefreut hat, außer ihrem Partner auch mal sonst in der Stadt einen Nicht-Zombie sehen zu dürfen. Jemanden der strahlt. Der lächelt. Der gut gekleidet ist usw… Du weißt schon. Ich kann mich irren, klar. Aber ich war ja nicht der Einzige in der Stadt. Und ich sah die beiden Damen sonst niemanden angrinsen. Ganz nach dem (sehr gesunden!) Motto: „Nichtbeachtung schenkt Befreiung.“

Und so oder so ähnlich beobachte ich das die letzten Wochen ständig. Die Erfolgsformel ist recht einfach: Sieht der Typ trainiert und gut gekleidet und gepflegt aus, dann ist die heiße Braut nicht weit entfernt. Meistens läuft sie direkt neben ihm, oft Hand in Hand. Beide strahlen. Wirken glücklich.

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Jetzt kann ich mir aus der ganzen Story selbst eine Frage ableiten, um daraus etwas für mich zu schließen. Und die Frage lautet: Wenn ich mich selbst für einen gepflegten und attraktiven Mann halte, sportlich, gebildet und fleißig bin, warum zum Teufel habe ich dann keine heiße Braut an meiner Seite?

Hier kommt das Fazit an mich selbst

Nun gibt es genau zwei mögliche Antworten:
1. Ich bin weder attraktiv noch gepflegt noch sportlich oder gebildet oder fleißig oder trage anständige Klamotten! Ich leide also an einer maßlosen Selbstüberschätzung und Wahrnehmungsverzerrung.
Oder
2. Ich habe einfach keine Lust auf eine „heiße“ Braut an meiner Seite!

Wenn ich nun ein Influencer wäre, würde ich jetzt sagen: „Schreibt es mir in die Kommentare, was denkt Ihr?!“ Aber ich bin weder Influencer noch bekomme ich viele Kommentare. Also antworte ich stellvertretend für alle gleich selbst. Wie folgt…

Ich kenne meine Antwort auf die Frage. Ob sie jedoch wirklich stimmt und ich nicht doch einfach nur unter einer Wahrnehmungsstörung leide, ist eine andere Frage. Und soll ich Dir etwas sagen? Es spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, was Du selbst über Dich denkst! Alles andere ist nicht real. Mach Dir Deine eigene Realität, es lebt sich darin wesentlich gesünder und macht einfach verdammt viel mehr Spaß!

Heißt das, dass ich nie wieder eine Partnerin möchte? Nein. Sicher nicht. Aber auf absehbare Zeit bin ich raus aus dem Datingmarkt. So einfach ist das. Ich überlasse den Markt der Menschen mit den dicken Bäuchen und den fettigen Haaren lieber sich selbst. Vielleicht stolpert mir zufällig mal wieder eine attraktive Frau über die Füße, dann spreche ich sie schon an. Keine Sorge. Aber mehr ist mir das Thema nicht mehr Wert. Liebe ist die schönste Nebensache der Welt, könnte man sagen. Aber mehr auch nicht. Mehr auch nicht! Danke.

PS: Ich habe die Woche mal wieder beruflich bedingt mit Fr. Distanz telefoniert. Sie hat nun einen Partner, hat sie mir freudestrahlend erzählt. Und sie sei happy darüber, dass mir „das nichts ausmache“. Ich musste laut lachen dabei und sagte ihr: „Ganz ehrlich, das Letzte, worauf ich momentan Lust hätte, ist eine Partnerin!“ Innerlich dachte ich mir nur: „Was mir derzeit alles entgehen würde, wenn ich ständig irgendwen daten müsste?!“ Irre. Und mein zweiter Gedanke war, dass ich froh bin, dass sie nun „gut weiter“ ist. Hahaha. Das Leben ist einfach geil! 🙂

PPS: Mal angenommen, ich würde unter keinen Wahrnehmungsstörungen leiden und wäre tatsächlich einigermaßen trainiert, fleißig, attraktiv, gut gekleidet, sportlich, gebildet und kein armer Schlucker… nur mal angenommen… für einen kurzen Moment… okay? Komm bitte kurz mit auf meinen Gedankengang, ich lade Dich ein… Wäre das dann nicht so als würde man einen Ferrari das ganze Jahr nur in der Garage stehen lassen und täglich fein polieren, ohne ihn je zu fahren? Wäre es keine reine Verschwendung? Ich sehe es anders. Ich betrachte das eher wie den Umgang mit einem Mercedes Benz SL 300 „Flügeltürer“ von 1954. Wenn Du einen Wagen in der Garage hast und damit möglichst wenige Kilometer auf den Tacho jagst, dann passiert mit seinem Wert, oft erst nach vielen Jahren, über all die Zeit was? Er steigt. Du kannst natürlich auch alle Teile einfach plump verschleißen und dem Ding unnötig viele Kilometer drauf ballern. Und von Partnerin zu Partnerin wechseln. Aber ich hebe mir die Kilometer lieber auf. Für eine Frau, bei der es sich wieder lohnt. Die Beziehungsuhr kann man lange aufziehen. Aber auch da ist es wie mit jeder Schraube: „Nach fest kommt ab!“ Und ich schone meine ganz persönliche Beziehungsuhr lieber. Und auch außerhalb jeder Beziehung verschleißen andere Menschen einen selbst permanent. Nimmt man nicht so wahr, ist aber so. Auch Fr. Respektina, eine mehrmonatige Geschichte vor kurzem, war so ein Fall. Wir arbeiten uns an anderen Menschen immer ab, so sehr sie uns auch bisweilen Positives ins Leben bringen mögen. Wir sollten das nie vergessen. Wir verschleißen eineinander stets. So ist das Leben. Das kostet letztlich viele Nerven, ohne echten Mehrwert. Und wenn es nur die eigene Lebenszeit ist, die es kostet. Das Kostbarste also. Und deswegen poliere ich den Flügeltürer täglich nur und fahre erst dann wieder damit raus, wenn es sich für mich lohnt. Derzeit lohnen sich andere Dinge mehr für mich. Es ist schön, einen 1954er Flügeltürer in der Garage zu haben. Und die Zeit wird kommen, wo sich ein Ausritt dafür lohnt. Wieviele 54er Flügeltürer gibt es denn noch auf der Welt, in gutem Zustand? Es ist eine Rarität. Denk gerne kurz darüber nach. Und bis zu dem Zeitpunkt, an dem es sich für mich wieder einmal lohnt, den Wagen über deutschlands Straßen zu fahren… freue ich mich inzwischen über die viele wundervolle Zeit, die ich mir selbst für mich nehme. In dem Wissen, dass es sowieso niemals eine Konkurrenz gibt.

8 Wochen gegen ein Jahr

Das wird heute ein Artikel anderer Art. Einer mit vielen Zitaten. Zitate von – aus meiner Sicht – großartigen Denkern. Echten Vorbildern. Echten Lehrern. Ich werde etwas weniger als gewohnt von mir selbst berichten, sondern eher Zitate aufgreifen und kommentieren. Weil ich einfach keine große Lust darauf habe viel eigenen Stoff zu schreiben. Bzw. überhaupt zu schreiben. Der Vollständigkeit halber tue ich es trotzdem. Lust ist ein Luxus der keinen Erfolg verschafft. Nur Gewohnheiten vermögen das zu leisten. Also mache ich einen Artikel aus Gewohnheit. Und vor allem zur Selbstreflexion. Und zur Dokumentation. Immerhin ist das eine Art Tagebuch für mich. Jeder Marketing- und Gehirnwäscheexperte (im Grunde ist beides dasselbe, denn Marketing = Gehirnwäsche = betreutes Denken!) würde mich dafür lynchen, einen Artikel damit zu beginnen, dass ich erkläre in Wahrheit keine Lust darauf zu haben, diesen Artikel zu schreiben. Mir egal. Ich habe keine Lust und schreibe trotzdem. Gewohnheit schafft Erfolg.

„Was habe ich davon?“

Die letzten 2 1/2 Wochen hatte ich mir oft überlegt, ob ich mal wieder etwas zum Besten geben sollte. Es passiert so viel zur Zeit. Wirtschaftlich und politisch. Und bei jedem aufkommenden Gedanken an einen potentiellen neuen Artikel habe ich mich dann doch immer wieder bewusst dagegen entschieden. Die Frage, die ich mir gestellt habe, war stets: „Was habe ich davon?“ Und ich muss es sagen wie es ist: Derzeit nichts. Was bringt mir das Schreiben vieler neuer Artikel? Derzeit nichts. Einfach nichts. Ich hätte viel zu sagen. Und viel, das anderen Menschen hilfreich sein könnte, wenn sie es zuließen. Aber wozu? Kommentare sind rar. Sowohl im Blog – nicht verwunderlich bei so wenigen Followern 😉 – aber auch aus dem privaten Umfeld.

Ich bekomme weiterhin Anrufe und Anfragen zum Thema Geld und Geldanlage. Das ja. Aber ohne Bezug zu diesem Blog. Die meisten Menschen aus meinem Privatleben kennen diesen Blog gar nicht. Ein bisschen Abstand schadet da nicht. Manches ist mir zu privat und das ist gut so. Aber die Frage nach dem „was habe ich davon?“ stelle ich für mich umso stärker in Anbetracht der Resonanz auf meine Artikel in den Vordergrund. Ich bin ja ein Mensch, natürlich tue ich das. Ich schreibe für mich, klar. Aber ich schreibe nicht nur für mich. Und wenn die Resonanz auf mein Bemühen größtenteils ausbleibt oder gar negativer Art ist, dann stelle ich mir gerne die Anschlussfrage: „Ist die (egal ob negative oder ausbleibende) Resonanz inhaltlich fundiert oder unreflektiert?“

Unreflektiert ist dabei noch ein Kompliment! Und ich merkte es in unzähligen Gesprächen zuletzt. Die meisten Menschen sind anstregend für mich. Nicht weil sie nichts wissen. Was abgesehen davon aber tatsächlich auch so ist. Aber wer weiß schon was. Sie sind für mich auch nicht alleine deshalb anstrengend, weil sie nicht denken könnten. Sondern weil sie sich selbst geistige Maulkörbe verpassen und es ihnen aus meiner Sicht noch immer viel zu gut geht. Die Gesellschaft lehnt nach wie vor zum größten Teil jegliches Hinterfragen ab. Schlimmerweise selbst dann, wenn man ihr auf einem Silbertablett Hinweise präsentiert, die sie nur aufzugreifen braucht. Aber so ist das nun einmal. Damit muss ich leben. Menschen gehen dann auf die Straße, wenn sie nichts mehr zu (fr)essen haben. Vorher offenbar nicht. Kerker ist die neue Freiheit. Freiwillig. Botschaft an mich selbst, um es positiv zu formulieren: Sei zufrieden mit der Welt wie sie ist, es gibt nur diese eine.

Einstein sagte einmal: „Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten“. Das ist einer der Gründe, warum ich mich in den letzten Wochen auch insgesamt sehr zurückgezogen habe. Corona geht mir am Allerwertesten vorbei. Und ich fühle mich sicher nicht einsam. Auch ganz ohne Partnerin. Ich weiß meist abends nicht wo mir der Kopf steht, so viel habe ich zu tun. Weil ich es möchte. Wieso sollte ich also meine Zeit mit sinnlosen elendigen Diskussionen oder Menschen verbringen wollen, die einfach anstrengend sind? Ich merkte das zuletzt in unzähligen Telefonaten und Chats. Corona erlaubt ja kaum mehr persönlichen Kontakt. Aber ich war immer wieder verwundert. Auch über die Rückmeldungen zu meinen Artikeln in den letzten Wochen (aus dem privaten Umfeld meine ich, hier im Blog gibt es ja seit Wochen keine mehr). Deswegen ist mir in letzter Zeit gedanklich mehr danach mir ein Segelboot zu schnappen und alleine um die Welt zu segeln. Für ganz lange Zeit. Corona ist mir egal. Und wenn sie wieder alle Bars und Clubs aufsperren würden, mir ist trotzdem mehr nach Alleinesein auf einem Boot. Freiheit ist mir wichtiger als Unterhaltung. Freiheit ist mir wichtiger als Kurven und Rundungen.

Im Grunde genommen habe ich nicht viel von den meisten Gesprächen im Alltag. Und auch nicht mehr sehr viel von meinen Artikeln in diesem Blog. Inzwischen nicht mehr. Und das ist auch gut so. Der Blog hat(te) seine Berechtigung für mich. Und der Sinn hat sich erfüllt. Ich bin nun bei mir. Und auch das ist gut so. Da ich ein Mensch bin, der kontrovers denkt… um nicht zu sagen überhaupt selbst denken kann… stoße ich zwangsläufig regelmäßig an. Überall. Man könnte es sich einfacher machen. Ich könnte es mir einfacher machen. Und tolle Kommentare einsammeln. Fishing for compliments ist so einfach. Ein paar schöne Katzenbilder. Ein paar nette Sprüche darunter. Fertig ist der Eintopf. Ein paar hundert Follower mehr in wenigen Wochen? Das wäre keine Challenge für mich. Echt nicht. Ich müsste nur den selben schwachsinnigen aalglatten Rotz von mir geben, den Du jeden Tag in der Presse liest und den Dir jeden Tag jeder 08/15-Mitbürger entgegnet. Das ist so einfach. Zeitung aufschlagen. Lesen. Wiederkauen. Fertig.

Die Sache mit den 95%

Das ist nicht mein Weg. Ich bin keine Kuh. Ich kann selbst denken, wie gesagt. Und die einzige Frage, die Du Dir irgendwann einmal im Leben stellen solltest, ist diese: „Ich schaue mir die Gesellschaft an und sehe ca. 95% der Menschen, die alle mehr oder weniger dem selben Alltag nachgehen. Wie Kühe, die nur auf ihre Schlachtung warten. Möchte ich so sein wie 95%?“

Ja? Okay. Schön für Dich.

Nein? Okay. Sehr gut! Dann aufgehts! In die Hände spucken und stell Dir die nächsten Fragen: „Welche Gewohnheiten machen diese 95% der Menschen zu eben diesen 95% der Menschen? Welche Gemeinsamkeiten bestehen zwischen den Menschen in dieser Masse?“ Das ist spannend. Sie lesen die gleichen Zeitungen (Lügenpresse). Sie wählen die selben Parteien (alle korrupt, von links bis rechts, von vorne bis hinten, von oben bis unten!). Sie (fr)essen denselben ungesunden Fraß. Sie fahren an die selben Orte in den Urlaub, um sich dann in einer Schlage anzustellen. Sie hören auf die selben Einflüsterer. Sie werden geplagt von den selben Ängsten. Von morgens bis abends. Angst, Angst, Angst. Jobangst. Ansprechangst (das ist das, wenn Du eine attraktive Frau siehst und Dich nicht traust sie anzusprechen). Und so weiter und so weiter. Die Masse verhält sich heute so wie gestern. Und morgen so wie vor 10 Jahren. Will ich so leben (müssen)? Will ich so sein (müssen)? Will ich ein Leben führen, bei dem jeder Einbrecher auf die Minute genau weiß wann ich aufstehe, das Licht anschalten werde, aus dem Haus gehe und wieder zurück komme? Ich gehe aus dem Haus weil mein Chef mich ruf. Und komme zurück, wenn er das Tor des Zwingers wieder aufsperrt. Will ich das? No fu**ing way!

Ich also nicht. Du?

Vielleicht mal ein paar Zitate, die mir die letzten Wochen so über den Weg gelaufen sind. Ich lese ja sehr viel, wie Du weißt. Und ich beschäftige mich weitestgehend nur mit Menschen, von denen ich lernen kann. Das sind nicht die 95%. Nicht mal die restlichen 5%. Ich orientiere mich an 0,0001% von 100%, so gut es nur geht. Dabei lasse ich alles zu. Jede Denkrichtung. Egal aus welchem Themengebiet. Hauptsache ich kann wachsen und erfahre etwas, das mich inspiriert. Ken Jebsen sagt immer: „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!“ Und deswegen lese ich die Bücher dieser – für mich – 0,0001%. Verfolge deren Leben. Schaue deren Vorträge. Besuche deren Veranstaltungen. Weil sie mich inspirieren. Und eines der besten Zitate aus meiner letzten Zeit ist: „Ich wache nicht jeden Morgen auf, um ein durchschnittliches Leben zu führen.“ Danke Bodo.

Und dann schließe ich direkt das nächste Zitat an: „Eine Kuh kann man lange melken, aber nur einmal schlachten. Reiche Menschen sammeln kühe, arme Menschen schlachten Kühe.“ Ich lasse das einfach mal so stehen. Der Kreis schließt sich dann am Ende des Artikels schon von alleine.

Und dann ist da dieses hier: „Umso mehr Du beginnst, Deine eigenen Entscheidungen zu treffen und sie zu lieben, desto weniger wirst Du die Bestätigung anderer Menschen brauchen! Deshalb frage Dich nicht, was andere davon halten werden, sondern ob es Dich glücklich macht!“

Und deshalb steht das hier eigentlich genau sinnbildlich für meine Einleitung: „Hör auf, Menschen mehr zu sagen, als sie wissen müssen.“ Das ist wohl ein Punkt, an dem ich wirklich an mir arbeiten muss. Um in die Stille zu kommen. Ich tue mir zunehmend schwer damit, wenn mein Gegenüber kein Interesse hat, sich weiter zu entwickeln. Und versuche immer aus tiefem Herzen einen Anstoß auf einen guten Weg zu geben. Aber in 99,9% der Fälle verhallt das. Das raubt wirklich Energie. Beides übrigens. Mein Versuch zuerst. Die Blockade meines Gegenübers anschließend. Stattdessen einfach still zu sein würde mir besser tun. Deswegen schreibe ich inzwischen auch wieder seltener. Du eröffnest auch kein Theater und führst jeden Tag auf der Bühne lange und mit viel Schweiß und Engagement einstudierte Werke auf, wenn niemand im Publikum sitzt. Oder? Aber nur weil ich die Werke nicht mehr aufführe, heißt das nicht, dass ich sie nicht dennoch einstudiere. Aber ich brauche das Theater nicht. Ich kann für mich alleine schwitzen und studieren.

Deine eigene Show, mit Rückenwind

Auf der anderen Seite denke ich mir dann immer: „Wenn der Klügere immer nachgibt, regieren die Dummen die Welt.“ Auch ein Zitat, das mir zuletzt über den Weg lief. Und das ist mein Problem. Wir Wenigen leiden unter der Dummheit aller anderen. Wir leiden unter deren Wahlentscheidungen. Wir leiden unter deren wirtschaftlicher Ungebildetheit. Wir leiden unter deren Ignoranz und Faulheit. Teilweise sogar unter deren Faschismus. Egal ob Öko-Faschismus oder Impf-Faschismus, Atemmasken-Fachismus oder Diesel-Faschismus oder Plastiktüten-Faschismus. Verbot über Verbot. Wahnsinn! Alles steuert gerade auf das Enspiel zwischen einem Giftcocktail aus Sozialismus und Diktatur zu. Nicht erst seit 2015. Schon viel länger. Es beschleunigt sich gerade nur. Und deswegen kannst Du das auch langsam bemerken, auch wenn Du Dir die Augen zu hältst. Denn wenn man Dich gerade zwingt Dir im wahrsten Sinne einen Maulkorb um den Mund zu binden, dann… ja spätestens dann merkst Du es. Und die, die es schon immer bemerkten und für eine Änderung eingestanden sind? Wir sind eben nur 5%. Das ist das Problem!

Und da passt auch dieses Zitat wie kein zweites: „Glaubst Du, dass die Menschen grundsätzlich gut oder böse sind? Dumm. Grundsätzlich dumm.“

Kommen wir langsam mit diesem Artikel also auf die Kurve Richtung Ziel… in Richtung Ausweg… in Richtung Lösung…

Darum passt das hier zu meiner Devise wie die Faust aufs Auge: „Work Life Balance ist das Schlagwort der zukünftigen Mittelschicht, um ihr Leben mit Leasing-Audi und Eigenheim auf Pump noch rechtfertigen zu können.“ Danke Gerald. Und von ihm ist auch: „Vor allem wenn die Mehrheit der Leute wie die kopflosen Hühner panisch im Kreis rennt, heißt es für einen Investor stay rational & stay cool“. Danke auch dafür. Und genau das ist die letzten Wochen passiert und passiert noch heute. Die Leute sind noch immer völlig im Corona Fake-Virus Wahn und taumeln immer noch von links nach rechts. 95% sind eben 95%. Nie gelernt selbst zu denken. Nie gelernt selbst Fakten zu checken.

Der hier ist ebenfalls ein Augenöffner, wenn Du es zulässt: „Die meisten Menschen scheitern im Leben nicht, weil sie zu hoch zielen und verfehlen, sondern weil sie zu niedrig zielen und treffen.“

Und deswegen gilt für mich: „Wenn Du das Gefühl einer Zielscheibe auf Deinem Rücken hast, dann liegt das wahrscheinlich daran, weil Du in Führung liegst. Lass Dich nicht verunsichern, gib weiter Vollgas.“ Danke Julian.

Und genau das tue ich. Ich mache weiter fleißig Sport. Ich bin weiter fleißig draußen unterwegs und genieße die Sonne (Vitamin D!). Oft schnappe ich mir mein Auto – das gerade wieder frisch TÜV bekommen hat und jetzt stramm auf die 30 zu geht -, hole mir irgendwo etwas zu essen, setze mich wieder ins Auto und höre mir Youtube-Vorträge an oder setze mich irgendwohin und lese ein Buch. Und wenn ich all diese wundervollen Dinge nicht tue, dann sitze ich am PC und verfolge das Weltgeschehen und versuche einigermaßen gestärkt finanziell durch diesen Wahnsinn durch zu kommen. Und zu den 5% zu gehören. Nicht zu den 95%, die geschlachtet werden wie Kühe. Und völlig idiotischerweise dabei auch noch ihrem Schlachter applaudieren. Es wäre so als wenn Du als Frau nach einer Vergewaltigung Deinem Peiniger auch Danke sagen würdest. Danke? Nein Danke!

Analysiere jeden Fehler, lerne daraus! Mach es besser!

Die letzten Wochen waren sehr anstrengend für mich, in der Tat. Ich saß teilweise mehr als 10 Stunden täglich vor dem Rechner. Blinkende Bildschirme. Die Börse ist irre volatil die letzten Wochen. Kurse rauf. Kurse runter. Und wieder rauf. Und wieder runter. In einem Affentempo. Und das aktiv zu verfolgen kostet Energie. Jedenfalls wenn Du da gut durch kommen möchtest. Ich habe leider einige Euros liegen lassen müssen, aufgrund von ein paar getroffenen Fehlentscheidungen. Hauptsächlich mentale Fehler. Aber ich sehe jeden Misserfolg als Chance weiter daraus zu lernen. So intensives Trading ist auch für mich neu. Mein Tradingdepot habe ich in dieser Intensität erst Anfang letzten Jahres gestartet. Größtenteils war ich bisher eher passiver Investor. Inzwischen habe ich – aufgrund der irren wirtschaftlichen Situation das Investieren größtenteils angehalten und mich stattdessen mehr aufs Traden fokussiert. Denn in diesem Marktumfeld Geld langfristig long-only in Aktien zu bunkern halte ich für waghalsig bis bekloppt!

D.h. ich habe Kapital aus allen möglichen Anlagen abgezogen und große Teile ins Tradingdepot verlagert. Auf die genauen Zahlen kommt es mir hier nicht an, das tut letztlich nichts zur Sache. Jeder sollte auf seinen eigenen Kontoauszug blicken und damit das Beste anstellen. Aber da es mich auch interessieren würde, wenn ich einen Blog von jemandem lese, um welche Größenordnung es denn überhaupt geht… nenne ich eine ungefähre Hausnummer… denn ansonsten könnte ich als Leser nicht ansatzweise den Stand meines Gegenübers einschätzen und das Potential dessen, was ich möglicherweise von demjenigen lernen kann. Schließlich sollte man sich immer nach oben orientieren, anstatt nach unten zu spucken. Und wenn man zumindest rasch erkennen kann, dass das Gegenüber auch nicht weiter als man selbst in einer Sache ist, spart das einem viel Zeit. Es geht mir also wieder einmal nicht um mich dabei, wenn Du verstehst wie ich meine.

Ich habe mir deshalb vorhin einen aktuellen Depotauszug herausgelassen und in Excel analysiert. Seit 01.01. diesen Jahres liegt mein Handelsvolumen über alle bisherigen abgeschlossenen Trades bei ca. dem Preis eines neuen Ferraris, wie er frisch aus dem Werk kommt. Aber Handeslvolumen ist nicht Gewinn. Handelsvolumen ist Umsatz. Ich kann mir also davon keinen Ferrari kaufen. Aber es gibt einen Eindruck dessen, in welcher Größenordnung ich trade. Und da habe ich Leerverkäufe genauso mit einrechnet wie Käufe. Aktuell habe ich 52 offene Positionen in meinem Depot. Das ist ziemlich bunt gemischt. Aktien, Rohstoffe, Anleihen. Also im Prinzip verwalte ich meinen eigenen Fonds, kann man sagen. Macht mir wesentlich mehr Freude als mein eigentlicher Job. Und wenn ich das mit der Performance der meisten bekannten Fondsmanager aus TV und der Presse vergleiche, habe ich eine herausragende Leistung abgeliefert. Die Performance meines Depots liegt nicht nur aktuell – sondern lag selbst im Tiefpunkt des Börsencrashs – gegenüber mehr als 95% der aktiven und passiven Fonds weit vorne. Vielleicht sogar gegenüber mehr als 99% der Fonds, keine Ahnung. Und das, obwohl ich kein dekorierter Fondsmanager bin, aber im Gegensatz zu jenen Herren zu 100% für mein Kapital hafte. Und nicht wie die (oder wie die nicht weniger lumpigen Bankverkäufer) das Geld anderer Menschen Gassi führe (jedenfalls nicht ohne dafür zu haften) und dafür auch noch Geld kassiere, selbst wenn ich das Geld meines Herrchens verzocke. Denk mal darüber nach, falls Du Dein Geld anderen Menschen anvertraust. Das gehört sich nicht. Du vertraust Deinen Partner auch nicht einem anderen Menschen an und sagst: „Hier mach mal!“ Oder doch?! Geld gehört in die eigenen Hände. Nicht in die Hände von Menschen mit Anzügen, denen das Hemd zu groß ist. Und die nichts können außer heiße Luft für viel Geld verkaufen.

Meine Performance ist trotz ein paar echter derb blöder Fehlentscheidungen (ausnahmslos handwerkliche Fehler!) dennoch sehr zufriedenstellend. Mein Depot ist wieder auf einem Allzeithoch. Nicht nur ein bisschen. Ordentlich über dem Stand von vor dem Corona-Fake-Virus. Trotz der Delle, die mir der Fake-Schwachsinn kurzzeitig ins Depot riss. Der Wertzuwachs meines Tradingdepots seit Beginn der Corona Virus (Fake-)Krise liegt inzwischen höher als der Wertzuwachs aus dem gesamten davor liegenden Jahr. Anders gesagt: 8 Wochen gegen ein Jahr. Oder einfacher ausgedrückt: Ich konnte meinen bisherigen Gewinn in 8 Wochen mehr als verdoppeln. Und das hat mit zocken nichts zu tun. Striktes Risikomanagement, klare Positionsgrößen, klare Einstiege und Ausstiege. Klare Stopps.

Und damit bin ich – trotz aller Fehlgriffe (die definitiv vermeidbar waren und die Performance nochmal ganz anders angeschoben hätten!) – absolut zufrieden. Der Dow Jones liegt noch immer 20% unter seinem Allzeithoch. Mein Depot hat hingegen ein paar Prozent zugelegt. Bis jetzt. Und von der Vergangenheit kann man sich nichts kaufen. Deswegen ist jetzt auch kein Grund nachzulassen oder sich auszuruhen. Jeder Moment ist ein neuer Moment. Und das Feuer brennt. Mein Feuer jedenfalls. Ich hoffe Deines auch! Nutze die Zeit. So eine Zeit wie jetzt bekommen wir nie wieder. Es gibt einzigartige Investmentchancen und man kann dem ganzen Mist, der derzeit geschieht, tatenlos zusehen oder versuchen hier bestmöglich durch zu kommen. Und „bestmöglich“ heißt BESTmöglich und nicht bestMÖGLICH. Es ist eine Frage Deines Fokusses.

Abschließen möchte ich nochmal mit einem Zitat von Bodo Schäfer: „Ich kann es tun. Ich verdiene es. Ich werde es bekommen. Ende der Geschichte!“

2020-04-24

PS: Derzeit beschäftige ich mich abseits der Börse und des Sports mit Dr. Joe Dispenza. Vielleicht kennst Du ihn? Falls nicht, es geht um Quantenphysik. Hochspannend. Habe ich vor kurzem empfohlen bekommen. Vielleicht eine der besten Empfehlungen, die mir jemand in den letzten 12 Monaten gab. Und das, obwohhl oder gerade weil sie nichts mit der Börse zu tun hat. Sie kam von einem Physiotherapeuten, bei dem ich für ein paar Wochen war (mal wieder muskuläre Schulterprobleme gehabt). Im Prinzip geht das in die Richtung Eckhart Tolle, allerdings eine andere Nummer und ein anderer Ansatz. Da arbeite ich mich gerade ein. Ich stehe am Anfang dieser Reise. Wie auch insgesamt in meinem Leben… immer.

PPS: Tut mir leid, immer noch keine neuen Frauen- oder Datinggeschichten… Aber ich vermisse sie auch keineswegs. Eine Partnerin wäre für mich im Moment wie ein Anker. Aber ein ganz mieser, der mich nur unnötig an meinem aktuellen Standpunkt festhalten würde. Wieder viel Blabla warum ich so sparsam sei, wieder der innerliche Druck Geld für Rotz ausgeben zu müssen… Keine Rundungen und keine Kurven inspirieren mich derzeit mehr als die Charts, die auf meinen Monitoren blinken. Und nach mehr als nur nach Kurven und Rundungen würde ich außerhalb der Welt meiner Monitore sowieso keine Ausschau halten. Nicht weil ich so oberflächlich geworden wäre. Sondern weil es in der heutigen Zeit völlig irre wäre anzunehmen, dass man so etwas wie echte Liebe wirklich finden kann, wenn man danach sucht. Das haben mich die letzten Jahre genug gelehrt. Wenn etwas kommt, kommt es. Aber suchen werde ich danach nicht mehr. Suchen und finden kannst Du Kurven und Rundungen. An der Börse genauso wie auf der Straße oder in Clubs und Bars. Wir leben in einer Streaming-Gesellschaft, wie ich schon öfter schrieb. Ausleihen, benutzen, auspressen und zurück zu Amazon damit. Nicht meine Art. Aber so machen das alle. Nicht wahr? Traurig! Aber Realität. Und ich mache leider nicht die Regeln, sonst könnte ich etwas daran ändern. Nur eines sage ich klar: Ich bin weder die Kuh, die geschlachtet werden will noch erstrecht die, die geschlachtet wird. Und noch weniger werde ich dafür danke sagen. „Der Himmel muss warten“, würde Sido sagen.

Corona Virus – Aus dem Innenleben eines Traders

Hallo Welt!

Heute gibt es von mir vergleichweise nur wenig Schelte für all diejenigen, die diesen ganzen Corona Schwachsinn glauben. Es soll hier heute eher um die Positiv-Denker gehen. Falls Du aber zu dieser traurigen, aber überwältigenden Mehrheit der Menschen gehörst, die an die Allmacht des heiligen Corona-Gottes glauben, dann lass mich Dir ein paar Dich bestätigende Worte sagen: Glaub weiter an all das Zeug aus den Propagandamedien! Nur zu! Mach weiter so. Bravo. Applaus, Applaus. Mach Dich selbst richtig fertig. Mach Dir selbst Angst. Nein, mach am Besten auch Deinem gesamten Umfeld Angst! Sei traurig. Zittere. Trage einen Mundschutz. Verkriech Dich in Deinen Käfig, genannt Wohnung. Sperre unbedingt von innen zu! Erzähle allen davon, dass die Welt untergehen wird. Dass Millionen sterben werden. Dass die Krankenhäuser aus allen Nähten platzen (auch wenn das Gegenteil gerade der Fall ist). Erzähle allen davon! Verbreite Miesepeterstimmung! Das kann der Deutsche gut, Miesepeter spielen! Sei deutsch! Schrei nach mehr frewilliger Freiheitsberaubung durch die Regierung. Rufe ganz laut nach der uns alle rettenden Impfung (Bill Gates ist unser Retter)! Bettel weiter darum, dass sie auch Dir Deinen Job wegnehmen. Freu Dich auf die Kurzarbeit. Und danach direkt auf die Arbeitslosigkeit. Und auf die kommende Inflation! Backe einen Kuchen, um das gebührend zu feiern! Auch wenn Du alleine feiern musst, weil die anderen sich ja auch alle zu Hause eingesperrt haben. Aber denk dabei auch an die Kerzen darauf! Das gibt ein tolles Fest!

So. Genug Bestätigung für all die Schlafschafe und Lemminge da draußen. Ab jetzt geht es wieder wie gewohnt weiter für Klardenker, Selbstdenker und nicht-manipulierbare Menschen… und die, die es noch werden wollen! Der Weg ist das Ziel!

Ich will mich heute mit dem dämlich langweiligen Corona Virus gar nicht weiter beschäftigen, jedenfalls nicht direkt. *gähn* Vielmehr will ich ein wenig darüber berichten, was ich so tue. Den lieben langen Tag. Die letzten Tage. Denn der letzte Artikel ist nun auch schon wieder eine Woche her. Dazwischen ist ja auch etwas passiert, jedenfalls bei mir. Ich hoffe bei Dir auch. Und ich hoffe, dass es positive Dinge waren. Idealerweise hast Du Dir Zeit genommen für Dich. Sinnvolle Zeit. Qualitätszeit. Lesen, bilden, Sport. So etwas. Falls Du einen Partner hast… dann auch dafür. Oder für die Kinder.

Ich habe wie immer Sport getrieben und war oft spazieren, bei diesen endlich wärmeren Temperaturen. Wie immer habe ich fleißig gearbeitet. Derzeit aus dem Home Office. Corona sei es gedankt. Es ist ja nicht alles schlecht. Corona bringt uns Home Office. Immerhin. Wenigstens irgendwas. Ich habe derzeit ja zwei Jobs. Der eine ist der normale, der zweite dreht sich um mein Depot und das Börsengeschehen. Und um den zweiten Job soll es hier heute auch gehen. Weniger um Details, mehr um den Kontext.

Zwischenzeitlich war es vor ein paar Wochen tatsächlich etwas unschön, ich musste relativ starke Verluste hinnehmen. Weil ich – wie fast alle – auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Wie viele Anleger und Investoren, bei diesem Marktgeschehen. Zwar hatte ich sicherlich nicht so starke Verluste wie viele andere in ihren Depots, aber doch einen kurzen scharfen Einschnitt. Panik breitete sich aus. Nicht in mir. Aber drum herum. Ich hatte ja schon darüber geschrieben, dass mich täglich mehrere Leute kontaktierten und um Anlageempfehlungen oder Ratschläge fragten. Panik ist ein schlechter Ratgeber. Panik darfst Du auch nicht haben, wenn die schönste Frau der Welt vor Dir steht. Es muss ihr eine Ehre sein, dass sie ihre Zeit mit Dir verbringen darf. Und es muss Dir eine Ehre sein herauszufinden, ob Du Deine weiterhin mit ihr verbringen möchtest. Panik katapultiert Dich direkt ins aus. Das gilt beim Dating wie an der Börse.

Rationalität war also gefragt. Das Depot analysieren. Den Markt beobachten. Meldungen checken. Ich hatte mich die Wochen zuvor schon auf den Corona Virus konzentriert und täglich stundenlang Nachrichten gelesen. Weil mich das Weltgeschehen interessiert. Allerdings hatte ich meinen Schwerpunkt falsch gesetzt. Ich hatte mir zu wenige Gedanken um die möglichen Auswirkungen an den Aktien- und Rohstoffmärkten gemacht. Mein Depot war auf seinem Allzeithoch, was üblich ist, wenn auch die Märkte am Allzeithoch sind. Aber ich hatte zu wenige Absicherungspositionen im Markt. Das sind solche Positionen, die gegen Kursverfall schützen. Dass mein Depot vor dem Crash am Allzeithoch war, sollte ja nicht ungewöhnlich sein, denn sonst hätte man ja etwas falsch gemacht. Wenn alles am Höchststand ist, sollte auch das eigene Depot am Allzeithoch oder zumindest nahe daran sein. Aber merke: Je höher die Aktienmärkte steigen, desto größer sollte die eigene Cash-Quote sein (= Aktien verkaufen)! Deswegen habe ich die letzten Monate den größten Teil eben gerade nicht in Aktien investiert.

Und dann kam in wenigen Tagen eine harte Korrektur. Besser gesagt ein knüppeldicker Crash. Bzw. der Beginn dessen. Und was habe ich dann gemacht? Ich habe die Stimmung analysiert, nachdem ich zwischenzeitlich doch einige Prozente im Minus war. Nochmal, meine temporären Verluste waren bei weitem niedriger als die des Gesamtmarktes. Aber sie tun mir weh. Denn jeder verlorene Euro kostet wertvolle Lebenszeit. Lebenszeit, die ich durch noch längeres Schuften für fremde Menschen in der Zukunft weiterhin würde aufbringen müssen. Du kennst ja mein Prinzip: Reich werden sollte kein Selbstzweck sein, sondern nur dazu dienen, irgendwelchen Pseudo-Chefs nicht weiter in den Hintern kriechen zu müssen. Deswegen ist es wichtiger keinen Euro zu verlieren, als viele Euros zu gewinnen. Reich wird man nicht durch Gewinne, sondern dadurch, dass man keine Verluste macht. Das habe nicht ich erfunden, sondern das sagen Milliardäre. Verlustvermeidung ist der Schlüssel. Das ist an der Stelle tatsächlich etwas anders als beim Dating. Da kann man nicht verlieren. Nur lernen. Aber das ist vermutlich auch der einzige große Unterschied.

Nun, die Analyse musste kurz und knackig erfolgen. Denn die Verluste türmten sich von Handelstag zu Handelstag und sogar von Stunde zu Stunde. Dann zog ich die Reißleine. Ich analysierte also einerseits die Stimmung. Wofür auch mein Blog hier ein guter Indikator war. Warum, will ich hier erläutern. Ich merkte an den Aufrufzahlen meines Blogs, dass der Corona Virus tatsächlich für Interesse sorgt und meine Artikel verstärkt gelesen werden. Aber ich merkte an den ausbleibenden Kommentaren und an den sehr spärlichen Likes für meine Artikel, dass die meisten Menschen entweder a) in einer Schockstarre verharren oder b) nicht im Ansatz begriffen was gerade gespielt wird. Oder beides. Ziemlich sicher sogar. Außerdem haben mich zwischenzeitlich ein paar Follower de-abonniert. Worüber ich natürlich froh bin, da es sich offenbar um blinde Passagiere gehandelt hat. Man sollte sich von blinden Passagieren im Leben immer trennen. Besser, wenn sie es sogar freiwillig tun.

Dazu kamen die Erkenntnisse aus vielen Telefonaten oder WhatsApp Nachrichten von Freunden, Bekannten und aus der Familie. Börse ist zum großen Teil Psychologie. Als ich in meinen ersten Artikeln vor dem nahenden totalen Schwachsinn namens Corona Virus warnte, kam mir eine Welle der Empörung von allen Fronten entgegen bzw. jegliche Freude (z. B. in Form von Likes meiner Artikel) blieb aus. Die Empörung musste ich sogar von Menschen entgegen nehmen, denen ich eigentlich ein bisschen Restverstand zugetraut hatte. Das sind Menschen, die ich seit Jahren kenne. Aber Zeit des gegenseitigen Kennens korreliert nun einmal nicht mit dem Verstandbesitz der Akteure, zeigt mir das Leben gerade wieder. Wie auch, das Eine gibt es „geschenkt“ (Zeit) und das Andere muss man sich erarbeiten (Verstand). Was soll ich da erwarten? Eben. Nichts.

Das zeigte mir, dass ich mit meinen Einschätzungen Recht haben musste. Du kennst ja meine Lebensdevise: „Die Masse hat immer Unrecht, weil die Masse nicht selbst denkt. Weil die Masse nicht lebt. Die Masse wird gelebt. Die Masse wird gemolken.“ Ich spürte außerdem von allen Seiten, dass sich zunehmend Angst breit machte. Die sich täglich steigerte. Also wurde mir – abgesehen von allem Börsengeschehen – sehr schnell klar, dass wir uns in einem (Abwärts-)Trend befanden mussten. Übergeordnet betrachtet. Wenn der Pessimismus sich täglich verstärkt, dann sind Rationalität und Vernuft gefragt. Dann braucht es keine Schwarzmaler. Dann braucht es keine Besserwisser. Sondern dann braucht es handelnde Akteure, die mit rasiermesserscharfem Blick rational Entscheidungen treffen können. Die waren allerdings alle nicht da. Von allen Seiten hörte ich: „Jetzt verkaufe ich meine Aktien nicht, ist zwar echt richtig blöd gerade, aber die steigen schon wieder!“ Aha. Okay. Wenn alle das sagen…

In den diversen Foren, auf Youtube und sonstwo kamen sie alle aus ihren Löchern gekrochen. Die Finanzakrobaten. Und empfahlen jetzt die günstigen Kurse zum Einstieg zu nutzen. Das wäre DIE Gelegenheit. Und überhaupt gäbe es jetzt Aktien super billig, wie es sie vermutlich lange nicht mehr so billig geben würde. „Aha“, dachte ich mir abermals. Nun. Also die Finanzjongleure auf Youtube – und ich rede nicht von den Profis, sondern von den „kleinen“ Möchtegern-Youtubern – hatten zum Angriff geblasen. „Kaufen, kaufen, kaufen.“ Sehr gut. Und in meinem Umfeld verharrten die Meisten in Schockstarre und faselten wirres Zeug. Ich dachte mir nur: „Was haben die alle? Wozu Panik? Da ist doch gar nichts. Die Statistiken sind alle vollkommen falsch berechnet. Meine eigenen Berechnungen (Krankenhausbelegungszahlen, Todesraten pro 1 Million Bewohner je Land, Gesamtsterblichkeit usw…) sagen, dass wir hier von einer ganz normalen alljährlichen Grippe sprechen.“ Was soll der ganze Mist? Was läuft hier ab? Ich bin froh, dass ich beruflich viel im Bereich Datenanalysen zu tun habe. Statistik und so. Langweiliges Zeug eben. Hier waren es dann eben Infiziertenzahlen. Todesraten. Ausbreitungsgeschwindigkeiten. Korrelationen. Wetterdaten. Rauf und runter. Eines langweiliger als das Andere. Aber nicht für mich. 😉

Wie gesagt, es war eine Mischung aus Panik, Schockstarre und totale Ablehnung gegenüber meinen Recherchen, die mir leider von überall entgegen kam. Parallel habe ich mir die diversen Börsen weltweit angesehen. Ich habe mir angesehen was mit den Staatsanleihen passierte. Ich habe mir angesehen was mit den Rohstoffen passierte. Und mit den Kryptowährungen. Ich habe mir alle großen Indizes angesehen. Sektoren analysiert. Banken, Pharma, Rohstoffe, Tech-Werte, Automobil(zulieferer). Alles im Detail. Seziert mit dem Skalpell. Und das – gepaart mit der Stimmung in meinem Umfeld, hier im Blog und sonst wo – war für mich das Startsignal. Ich drehte einen Großteil der Positionen in meinem Depot, d.h. ich verkaufte fast alles. Und kaufte obendrein manche Sachen gezielt nach. Die in der völlig Panik vollkommen zu Unrecht unter die Räder gekommen sind. Und nahm dazu auch alle Stoppkurse raus (aufgrund der hohen Volatilität – Profis verstehen was ich meine) und verkaufte obendrein Aktien, Indizes und einzelne Branchen massiv leer. D.h. von da an würde ich nur noch gewinnen können, wenn die Kurse weiter fallen. Ich will das nicht weiter ausführen. Fakt ist: Heute bin ich mit meinem Depot ungefähr noch 0,5% unter meinem Allzeithoch. Der Crash ist sozusagen bis jetzt an mir vorbei gegangen. Aber ich weiß auch, dass die dicken Verwerfungen an den Märkten erst noch bevorstehen. Und da habe ich täglich weiterhin hellwach zu sein.

2020-04-03

Das ist natürlich nur eine Momentaufnahme. Aber es war auch nur eine Momentaufnahme als ich vor ein paar Wochen derbe im Minus war. Das ganze Leben besteht aus Momentaufnahmen. Aber aneinandergereiht ergeben sie eben Kurzfilme. Und daraus werden Spielfilme. Und dann ein ganzer Lebensfilm. Bis die Filmrolle aus geht, dann fällt der Vorhang. So ist das bei jeder Show. Und ich will nicht der Dummkopf sein, der nicht bemerkt, dass er in einem Kino sitzt, dafür auch noch übel blechen muss und dann auch noch am Tagesende artig Danke zu sagen hat. Für eine Show, die ich nie wollte. Von Veranstaltern, die ich verachte. Fu** off!

Jetzt gerade ist der Dow Jones noch knapp 30% unter seinem Allzeithoch. Ich bin 0,5% unter meinem Allzeithoch. Somit bin ich dem Markt 29,5% voraus. „Der Markt“ ist übrigens die Masse. Deswegen ist Börse auch das echte Leben. Viele werden gemolken. Wenige melken. Viele glauben an Corona und seine unglaubliche Tödlichkeit. Und ein paar eben nicht. Oder meinetwegen sogar doch, aber ziehen zumindest die richtigen Anlageentscheidungen daraus. Muss jeder für sich selbst wissen, wie ich immer sage. Mir ist das mittlerweile wirklich schnurz-piep-egal, was irgendwer denkt. Ich merke, dass in diesen Zeiten die Menschen kaum nach Kapitänen ausschau halten, leider. Lieber klammern sie sich aneinander, wie Matrosen. Und schauen was der Nebenmann tut. Ich will nie Recht behalten. Ich möchte immer nur lernen. Börse gibt einem nicht Recht. Recht haben kostet viel Geld an der Börse. Und wenn auf meinem Schiff keiner ein Quartier will, dann ist das okay für mich. Ich fahre meinen Dampfer auch alleine auf hoher See. Aber ich werde niemals ein Matrose sein. Dafür ist mir mein Leben zu schade. Ich habe dieses Schiff zu steuern. Egal bei welchem Wetter. Und da nützt es mir nichts, wenn alle Welt mir – vielleicht auch ein Stück weit aufgrund ganz bewusster Ablehnung meiner Meinung(en) – den Wind entgegen bläst. Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt. Mir ist beides egal. Ich pfeife auf Mitleid und ich pfeife auf Neid. Ich habe mein Schiff zu steuern. Ende der Durchsage.

Jammern bringt nichts! Manchmal ist das Leben eben anstrengend. 14 stündige Handelstage – über Wochen – sind mental belastend und anstrengend. Aber in solchen Zeiten kommt es eben darauf an, dass Du das Steuer in die Hand nimmst und (wieder) Kontrolle über Deine Angelegenheiten bekommst. Das betrifft in erster Linie Dein Leben, Dein Denken, Deine Verfassung. Aber das betrifft auch Dein Umfeld, Deine Familie. Deine Partnerin oder Deine Kinder, falls Du die hast. In solchen Zeiten wie momentan sind alle orientierungslos. Aber es nützt nichts, fuchtelnd im Nebel herumzustochern und sich panisch im Kreis zu drehen. Rational zu bleiben, klar zu analysieren und einen Weg aus dem Irrgarten zu finden, das sind die Dinge, auf die es ankommt.

Die meisten Menschen meinen wahrscheinlich, dass man an der Börse oder generell in Bezug auf Finanzen einfach das tun muss, was „eben so in der Presse gesagt wird“. Dass es noch immer richtig sei, sich eine Immobilie zu kaufen, nach 10 Jahren ununterbrochenem Boom. Dass es richtig sei, all sein Geld in Aktien zu investieren, wenn man am Allzeithoch steht, ebenfalls nach 10 Jahren Boom. Aber das ist nicht so. Es ist der sichere Gang in den Verlust. Kapitalmärkte ticken anders. Börsen ticken anders. Börsen nehmen Informationen vorweg. Sie antizipieren. Sie greifen also voraus. Sie verhalten sich ANDERS als es die Masse meint zu tun. Deswegen verlieren 95% an der Börse. Wenn in der Bildzeitung steht: „Kauf die Deutsche Bank! Der Tiefpunkt ist erreicht!“, dann heißt das für mich: „Verkaufe dieses Schrottunternehmen leer und setze auf fallende Kurse!“. Wenn in der Zeitung (wie über Jahre hinweg) stand: „Gold hat ausgedient! Das ist seit Jahren nicht mehr gestiegen!“, dann heißt das für mich: „Prima! Super günstige Kauf-Kurse!“ Verstehst Du was ich meine?

Meine Art der Heransgehensweise impliziert STETS konträr zu anderen Menschen zu sein. Nicht weil ich das per se geil finde. Ich könnte es mir ja viel einfacher machen und den selben Quark einfach mit quasseln, wie alle. Dann wäre ich immer der Liebling von allen. Der perfekte Schwiegersohn. Aber das ist nun einmal der falsche Weg, wenn Du im Leben Erfolg haben möchtest. Deswegen macht es Menschen wie mir auch nach all den Jahren der Erfahrung (wovon natürlich auch viele hart waren) nichts aus, dass sich Menchen von uns abwenden. Es gehört zu unserem Geschäft. Das ist im Gegenteil sogar eine Kür. Es ist eine Auszeichnung. Es ist inzwischen praktisch in unserer DNA, nicht-konform zu sein. Weil wir wissen, dass das der einzige Weg ist, zur Freiheit. Seelisch und finanziell. Meinst Du, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe? Nein. Aber ich denke nach. Da habe ich doch kein Patent drauf. Das kann jeder. Alles was dazu nötig ist, ist Mut. Mut und Armut hängen stark zusammen. Armut bedeutet in Wahrheit: „Arm an Mut“.

Und ich habe keine Lust arm zu sein. In keinem Lebensbereich. Reichtum geht nicht von heute auf morgen. Aber Mut… Mut geht schnell. Zu Mut kann man sich entwickeln. Wenn Du Dir heftige Körbe von bildhübschen Frauen vor den Augen vieler Menschen geholt hast, dann kann Dir egal sein, was irgendwelche Leute jemals wieder von Dir halten. Jetzt, zu Zeiten von Corona Corona, und auch danach. Das Leben ist – hoffentlich – noch lang. Und ich lasse mir da nicht von so einem Pseudo-Ereignis in die Suppe spucken! Solltest Du auch nicht tun. Denk dran: Mut! Fragen stellen. Sich selbst hinterfragen: „Ist mein Denken richtig? Wie komme ich auf diese Meinung? Was bzw. wer hat mich bis hierher beeinflusst? Könnte alles auch ganz anders sein?“ Und die Gretchenfrage lautet immer: „Wem nützt das hier gerade?“ Dann hast Du meist nicht nur schon die Antwort auf alles, sondern auch gleich die Lösung mit dazu. Frag mal Bill Gates. Und seine Foundation.

Und das ist auch meine Botschaft an Dich heute: Lass Dich niemals – niemals ! – von Deinem Weg abbringen. Egal wieviele Menschen Dir sagen, dass Du Unrecht hast… Du musst auf Deinen Verstand und auf Dein Herz hören! Im Moment bin ich Single. Und das seit über 1 Jahr inzwischen. Gut, dazwischen gab es ein paar Bekanntschaften. Aber zuvor hatte ich noch die Verantwortung für eine Frau und (deren) zwei Kinder. Mit meinem kleinen nagelneuen Segelschiff auf den Gewässern dieser Welt fährt es sich aber sehr leicht und unbeschwert. Und das genieße ich im Moment. Ich gebe zu, dass die letzten Wochen für mich sehr anstregend waren. Täglich sitze ich ca. 12 bis 14 Stunden vor dem PC. Ich habe so viel gehandelt wie noch nie in meinem Leben. Ich habe in den letzten Wochen an den verschiedenen Börsen dieser Welt ein Handelsvolumen von mehreren meiner Bruttojahresgehältern durch gejagt. Auch das sind teilweise neue Erfahrungen für mich. Ich lerne. Und ich freue mich jeden Tag wie ein Honigkuchenpferd darüber, dass ich ständig Neuland betreten kann. Ohne Ballast. Naja, stimmt nicht ganz. Der Ballast, der einem Menschen wie mir – der für seine klaren und unmissverständlichen Meinungen bekannt ist – entgegen schlägt, geht auch nicht immer ganz spurlos vorüber. Aber ich habe in meinem Leben gelernt, dass ich meine besten Ergebnisse immer dann erzielt habe, wenn ich von der Meinung aller Anderen ganz weit weg war.

Wir werden sehen wie das alles ausgeht. Aber eines ist mir klar: Ich bin kein Lemming und auch kein Schlafschaf. Und was auch immer da draußen in der Welt passiert, ich sage es ganz deutlich: Ich werde mich nicht freiwillig zur Schlachtbank führen lassen! Vergiss es! Ich werde sicher nicht ja und Amen zu dem sagen, was die Regierung gerade mit uns abzieht. Impstoffe lehne ich kategorisch ab! Besonders wenn sie von Bill kommen. Und ich habe ein wenig Verständnis für Statistik. Das kann ich übrigens jedem nur empfehlen. Einfach nochmal die Grundrechenarten üben. Plus, Minus, Mal und Geteilt. Und dann mal schauen wie die Statistiken zu irgenwelchen Infiziertenzahlen berechnet werden. Das ist so unterirdisch schlecht! Aber wer selbst (!) rechnen kann, der kommt eben auf richtige Ergebnisse. War es nicht in der Schule auch so? Einer hatte immer eine 1. Ein paar eine 2 und der Rest? Frag Gauss. Nichts anderes geschieht hier gerade weltweit. Jetzt musst Du ja eigentlich noch nicht einmal rechnen können. Es würde ja vollkommen reichen, wenn Du den richtigen „Experten“ folgen würdest. Tja, wie kann man die nur aus der ganzen Masse an „Experten“ herauspicken? Wie ich immer sage, es gibt 2 Möglichkeiten:

  1. Mache es mit Deinem Verstand. Prüfe deren Aussagen auf Plausibilität. Prüfe deren Berechnungen selbst (!) nach. Prüfe die Quellen, Zahlen, Daten und Fakten. So entlarvst Du die Schwindler. Da gibt es ja den einen großen Schwindler, auf den die Regierung die ganze Zeit hört und der den ganzen Tag in den Nachrichten überall zitiert wird. Ich nennen seinen Namen jetzt nicht. Du kennst den Kasper bestimmt. Das ist der von der Charité in Berlin. Aber mit Minus, Plus, Mal und Geteilt kommst Du sehr schnell auf die richtigen Ergebnisse. Da brauche ich keinen Prof. Dr. dazu. Kann ich selbst.
  2. Möchtest Du es nicht über den Verstand lösen, gibt es eine zweite Möglichkeit. Das ist das Herz. Du gehst in Dich. Ins Bauch- und Herzgefühl. Sieh den Menschen in die Augen, die jeden Tag im Fernsehen kommen. Beobachte sie genau. Spiritualität ist kein Hokus-Pokus, sondern das echte Leben. Hier danke ich abermals Eckhart Tolle. Und versuche zu spüren (!), ob das die Wahrheit sein kann, was sie sagen. Oder ob Dich instinktiv (!) ein mulmiges Gefühl beschleicht. Und wenn Du wirklich bei Dir bist, dann wirst Du auch auf diese Art die Lügner von den Ehrlichen unterscheiden können. Nur leider haben wir Menschen verlernt auf unser Herz zu hören. Verlernt heißt aber nicht, dass wir es nicht wieder zurück erlernen können. Fang damit an.

Das Leben bietet Werkzeugkästen. Und wir haben 2 unglaublich kostbare Werkzeuge in die Wiege gelegt bekommen: Herz und Verstand. Alles was Du tun musst, ist Dich einer dieser beiden Dinge zu bedienen. Mehr nicht. Das ist alles. Und ich versuche eben beides zu nutzen. Nachdenken, analysieren. Und meditieren und spüren. Ist das so schwer? Nein. Kann das jeder? Klar. Warum tut es kaum jemand? Ich weiß es nicht. Ehrlich. Ich kann nur sagen, dass Du mit Herz UND Verstand im Leben die besten Resultate erzielst. Denn nicht in jeder Situation hilft Dir Herz ODER Verstand jeweils einzeln. Oft ist die Kombination oder auch ganz gezielt eines davon die Lösung. Wenn Dich ein Tiger angreift, dann nützt Dir Dein Herz wenig. Wenn ein Lügner vor Dir steht, der sehr plausibel argumentiert (und Du die Rohdaten nicht für eigene Recherchen bekommst) hilft Dir Dein Herz. Beides in Kombination… ist unschlagbar.

Und ich habe zwei gesunde Augen. Und eine Birne auf meinem Hals, die auch noch ganz gut funktioniert. Ich kann also selbst sehen und denken. Und damit komme ich zu Rückschlüssen, die ich aus meinen Beobachtungen auf dieser Welt ziehe. Und meine Beobachtungen fühlen sich tatsächlich völlig surreal an. Wir haben 8 Milliarden Menschen, die wie wild von links nach rechts steuern. Alle einem Phantom hinterher. Diesmal nennen sie es Corona. So gut wie niemand kennt jemanden, der daran ernsthaft erkrankt ist. Statistik bedeutet nicht, dass es „viel“ ist, wenn man eine Person kennt. Statistik sagt, dass es sehr sehr wenig ist, wenn kaum jemand überhaupt jemanden kennt. 8 Milliarden zu 1 ist nicht viel. Aber das soll jeder für sich bewerten. Du kannst auch weiter Lotto spielen und meinen, dass Du es eines Tages schaffen wirst, die 6 mit Superzahl.

Ich bin die Tage oft draußen spazieren oder joggen gewesen. Ich habe allerdings keine Leichenberge gesehen. Auch nicht Menschen, die wie die Fliegen überall vor mir tot umfallen. Aber ich habe Menschen gesehen, die sich völlig eigenartig verhalten. Und ich schaue mir im Internet die Live-Belegungszahlen der Krankenhäuser in Deutschland an. Überall gähnende leere. Und gespentisch viele freie Intensivbetten. Aber es springen die Menschen da draußen fast zur Seite, wenn Du in ihre Nähe kommst. Menschen, die Mundschutz tragen. Und Plastihandschuhe. Ich habe nichts dagegen. Soll jeder tun was er will. Meinetwegen kann auch jeder pinke Unterwäsche tragen und im Sack durch die Gegend hüpfen. Ich bin da ganz frei. Oder jeder klebt sich eine Clownsnase auf. Auch okay. Wäre wenigstens witzig. Kein Thema, wenn jemand vor 4 Wochen auf seinen persönlichen Schutz geachtet hätte. Da war auch ich noch ziemlich im Unklaren, was die Situation betrifft. Ob Corona nun gefährlich ist oder nicht. Aber vor 4 Wochen trug niemand einen Mundschutz oder Handschuhe. Da wäre es sinnvoll gewesen. Aber heute? Mit all den vorhandenen Daten aus zig Ländern. Mit all den inzwischen aufgedeckten Methoden, nach denen diese Zahlen bewusst (!) falsch in die Höhe berechnet werden… tststs. Sorry, ich bin da raus. Ich kann mich nur wundern über all die Dummheit, ehrlich. Denk dran: Plus, Minus, Mal und Geteilt! Das würde reichen.

Aber am Meisten tun mir die Menschen leid, die heute ihren Mundschutz und ihre Einmalhandschuhe beim Einkaufen tragen, weil sie nicht verstehen, dass das wahre Problem bald ein ganz anderes sein wird. Sie werden schlichtweg keine Kohle mehr haben. Nicht einmal mehr für die dämlichen Einmalhandschuhe. Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit bezahlt keine Handschuhe. Aber macht arm. Und einsam. Und ängstlich. Und panisch. Und senkt deshalb nachgewiesenermaßen (!) die Lebenserwartung. Wie gut ich es schaffe, durch die anstehende finanzielle Krise zu kommen, werde ich sehen. Treffen wird es mich auch, wie hart – im Vergleich zu anderen – ist die Frage. Ich mache mir tatsächlich ernsthafte Gedanken. Aber nicht um den Corona Virus. Sondern um unsere Gesellschaft. Die leider nur noch aus dämlichen Schlafschafen und Lemmingen besteht. Obrigkeitshörig bis zum Anschlag. Die Dummheit, die durch deren Arterien fließt, kann ich wahrlich pumpen hören. Das Selbstdenken restlos verlernt. Thilo Sarrazin sagte es damals schon ganz richtig: „Deutschland schafft sich ab“. Und diesmal nicht nur Deutschland, die ganze Welt macht mit. Also stell Dir die Frage, ob Du Kapitän oder Matrose sein willst. Wenigstens für Dein eigenes Leben.

Corona Virus – Von mir nur 37 Worte!

Heute einfach nur Coach Burak.
Meinen tiefen Respekt für Dich! Männer wie Dich braucht die Welt! Du bist mir einige Jahre voraus.

2020-03-26

Und Du bist mir ein verdammt guter Lehrer! Danke dafür!

 

Corona Virus – Ein paar persönlichkeitsentwickelnde Einsichten

Ob der Corona Virus nun gefährlich ist oder nicht, soll gar nicht mehr das Thema sein. Wer jetzt trotz inzwischen sehr breiter Datenlage noch immer der Meinung ist, dass das Ding ernsthaft gefährlicher sein soll als eine alljährliche „normale“ Influenza, dem ist nicht mehr zu helfen. Du weißt, dass ich ein Freund klarer Worte bin. Wenn es um Frauen und Dating geht, genauso wenn es um Politik und Finanzen geht. Herumschwurbeln und heiße Luft verzapfen tun viele Menschen derzeit genug. Überall kommen die Experten aus den Löchern gekrochen, mit der Angst der Menschen ist einfach gut Geld zu verdienen. Ich stehe allerdings nicht auf Menschen, die heiße Luft verbreiten, sondern auf Fakten. Ich stehe auf empirisch bewiesene Korrelationsanalysen und auf Kausalitäten.

Fakten zahlen sich aus. In allen Lebensbereichen. Jetzt ist die Zeit kommen in der Du Dich entscheiden musst, ob Du (noch immer?) ein Schaf sein oder lieber ein Hirte werden möchtest. Entweder wirst Du die nächsten Monate zerfleischt und Deine Knochen werden verwertet oder Du gehst hier gestärkt aus der Sache heraus. Ich hoffe für Dich, dass Du zur zweiten Gruppe gehörst. Die Zeit zum Spaßen ist nach 10 tollen wirtschaftlichen Boomjahren auch für den größten Schwachkopf allmählich zu Ende. Oder wie einer meiner liebsten Investment-Experte derzeit sehr oft sagt: „Wake up! This is really really fu**ing serious shit!“

Die letzten 10 Jahre konnte wirklich jeder Geld verdienen. Die Wirtschaft hat es Dir quasi hinterher getragen. Du konntest alles kaufen was Du wolltest und Du warst immer auf der Gewinnerseite. Die meisten „einfachen“ Leute haben sich für Immobilien entschieden. Bei (Netto-Kaltmiet-)Renditen weit unter 3%. In Großstädten nahe bei 2%. Dann gibt es natürlich noch die Glücksritter, die vor ein paar Jahren auch noch schnell auf den Bitcoin-Zug aufgesprungen sind (und sich genau wie jetzt den Hintern haben versohlen lassen). Und zuguterletzt wurden die Menschen wie verrückt in ETFs getrieben. Und am Jobmarkt wurde auch dem letzten Taugenichts noch ein horrendes Gehalt bezahlt. Firmen wie BMW oder Porsche schütteten an jeden (!) Mitarbeiter jährlich Boni in zigtausender Größenordnung aus. Von Bank(st)ern rede ich erst gar nicht.

Und wohin ging das Geld? Wofür haben es die Menschen verwendet? Außer für völlig überteuerte und viel zu große Immobilien? Oder Aktien zu Höchstkursen? Für neue Smartphones, viele tolle Urlaube, jede Menge sonstigen Konsumschrott (Amazon machts möglich!) und ständig neue Autos. Von Sparen habe ich bei den Meisten in meinem Umfeld nichts gesehen. Lange Zeit gelten Menschen wie ich als Knauser, als Miesepeter oder Spar-Wahnsinnige. Sparen, weil die Zahlen auf dem Kontoauszug Menschen wie mich erhaben machen? Sicher nicht. Sparen weil die Zeit zum Shoppen gehen kommen würde. Und die beginnt jetzt!

Mir war klar warum ich tat was ich tat. Keiner kann den Zeitpunkt eines Knalls exakt vorherbestimmen. Aber jeder wäre theoretisch in der Lage mit eigenen Augen aufmerksam zu beobachten, wenn viele Idioten einen Luftballon immer weiter aufpumpen. Die Erfahrung aus mehreren tausend Jahren Geldgeschichte zeigt mir sehr klar und zeigte mir rechtzeitig: Auch dieser Ballon würde bald platzen. Ob das nun Anfang 2020 geschehen würde oder vielleicht schon im Sommer 2019 geschehen hätte können oder erst Ende 2021, das ist nicht das Thema. Keiner ist Hellseher. Aber nichts wächst für immer. Gerade Geld nicht, das kehrt immer zu seinem wahren Wert zurück. Nämlich 0. Und wenn es noch nicht einmal echtes Papiergeld ist, sondern nur auf den Konten liegt (sog. Buchgeld), dann hat es noch nicht einmal einen Heizwert.

Ich trage hier hoffentlich meinen Teil bei, um Dich auf Deinem Weg etwas zu inspirieren oder zumindest zu informieren. Du warst – zumindest wenn Du den Blog schon länger kennst – auch für mich da, als es mir mal schlecht ging. Jetzt bin ich für Dich da. So einfach ist das. Das ist Menschlichkeit. In diesen Zeiten gibt es kaum Menschen, die einem eine ehrliche und zugleich bereichernde Richtung zeigen können. Oder die zumindest standhaft sind. Es gibt einfach zu viele Quaksalver da draußen. Aber ich habe keine Lust darauf mich mit 90% der Menschen messen zu lassen. Ich will mit Gauß nichts mehr zu tun haben. Jedenfalls nicht mit seinem unteren Ende.

Früher galt für mich immer: „Irgendwie durchkommen, Hauptsache nicht unter gehen! Der minimalste Aufwand genügt!“ Heute gilt: „Hauptsache hübsch!“ und „der 2. Platz ist der erste Verlierer!“. Das ist ein großer Unterschied! Oder wie der besagte Investment-Experte von vorhin auch gerne klar macht: „Heute gilt das The-Winner-Takes-It-All-Prinzip!“ Schau Dir Amazon und Zalando an. Und sieh Dir die Papiertonnen in den Wohnanlagen an. Dann weißt Du was ich meine! Das war in den 60ern, 70ern, 80ern und 90ern noch nicht so. Da durfte jeder „ein bisschen mitmachen“ am Wirtschaftsgeschehen. Zeiten ändern sich. Zeiten ändern Dich. Oder eben nicht. Muss jeder für sich selbst wissen. Fressen oder gefressen werden.

2020-03-25

#WeStayAtHome für Irre

Für die Gruppe der Corona-Anhänger (dieser dämliche Social Media #WeStayAtHome Schwachsinn) kann ich wirklich nichts mehr tun, sorry. Die Gruppe ist aus meiner Sicht hoffnungslos auf dem Irrweg. Aber um die Gruppe geht es mir hier ja auch nicht (mehr). Man kann Irre nicht überzeugen. Bodo Schäfer hat letztens einen ganz guten Spruch auf seinem Instagram-Kanal gepostet, der hieß in etwa: „Wenn Du mit einem Idioten diskutierst, bist Du selbst einer.“ Solche Dinge merke ich mir sehr genau. Es gibt so viele Bilder mit Sprüchen in den sozialen Medien. Oft geht es um Natur und Spiritualität. Um Auszeiten. Qualitätszeiten. Und was weiß ich nicht alles. Aber die einfachsten Dinge, finde ich am Klarsten und Prägnantesten. Der Spruch von vor ein paar Zeilen ist so einer.

Deswegen würde ich mich aktuell im echten Leben niemals mit irgendwem zu dem Thema austauschen, der anderer Meinung ist als ich. Ich poste hier meine Gedanken, gebe wirklich gut gemeinte Tipps und Hinweise sowie auch manchmal – wie ich finde sehr nützliche – Ratschläge. Wenn Du die an Dich heranlässt, dann ist gut. Wenn nicht…? Mir egal. Ein paar Mal habe ich es die letzten Tage versucht. Zumeist bei Gesprächen mit Menschen, die eher wegen finanziellen „Ratschlägen“ angerufen/geschrieben haben.

Kurzer Ausflug:
Die Fragen, die mir gestellt werden, starten fast immer gleich: „Wie läuft es bei Dir gerade mit der Börse?“
Meine Gegenfrage: „Hast Du Dir meine Videos schon angesehen, die ich Dir verlinkt habe und die Du in meinen Artikeln findest?“
Antwort im Prinzip immer in etwa: „Nein, bei dem Thema bin ich mir nicht sicher. Was Du Du da schreibst oder meinst… ich weiß ja nicht, das klingt für mich übertrieben.“
Daraufhin ich meist in etwa: „Dann wirst Du auch finanziell keine richtigen Rückschlüsse treffen können. Wenn Du Dich völlig verar***en lassen möchtest, dann tu das. Wie willst Du finanziell eigene (!) und richtige Entscheidungen treffen können, wenn Du Dich noch nicht einmal ausgewogen zu einem Thema informierst und Fakten nicht an Dich heran lässt?“

Mache ich mir auf die Art Freunde? Nein. Ist mir das wichtig? Nein. Warum? Weil es mir im Leben nichts bringt, wenn Menschen immer nur schnelle Antworten und einfache Lösungen für unglaublich komplexe Sachverhalte möchten. Warum? Weil die gleichen Menschen mir nicht werden helfen können, wenn ich sie eines Tages um Rat frage oder Hilfe benötige.Warum? Weil sie in einfachen Denkmustern verhaftet sind. Das zeigt mir alleine schon die Tatsache, dass ihnen wenige Minuten des Lesens oder Videoansehens offenbar zu mühsam sind. Und das, obwohl ich sie explizit empfehle. Was für eine bessere „Vorauswahl“ kann man bekommen?

Wie Du sehr schnell sehr viel lernen kannst

Klingt das überheblich? Mag sein. Ist es aber nicht. Warum? Es ist ganz einfach so, dass wir für uns im Stillen immer so vorgehen, sobald wir Bücher oder Artikel lesen. Nehmen wir an Du möchtest mit dem Angeln beginnen. Dann kannst Du entweder von 0 starten und irgendwie versuchen Deinen ersten Fisch aus dem Wasser zu holen oder Du lässt Dich durch Bücher/Artikel/Videos/Trainer anleiten. Kluge Leute nehmen hier tatsächlich eine Abkürzung, da sie auf die Erfahrung anderer Menschen bauen. Die Frage ist doch: Warum sollte ich mir das Angeln von 0 selbst beibringen, wenn ich mir einen „Lehrer“ nehmen kann? So kann ich mir in der gleichen Zeit viele andere Fähigkeiten aneignen. Machen wir von klein auf so. Bzw. es wird mit uns so gemacht. Beispiel?

Schule. Du setzt Dich an die Bank und hörst dem Lehrer zu und lernst lesen und schreiben. Eigentlich die normalste Sache der Welt, oder? Aber sobald wir „erwachsen“ werden, legen wir bewährte Methoden ab und meinen uns täglich alles selbst heraussuchen oder uns gar nicht erst mit irgenwelchen Dingen beschäftigen zu müssen. Das ist echter Stillstand. So wäre nie die Glühbirne erfunden worden und der Mensch würde heute noch meinen die Erde sei eine Scheibe. Na bravo. Tipp also: Hör auf Leute, die sich mit einem Thema schon ausgiebig beschäftigt haben. Mache ich den ganzen Tag so. Ich sammle Infos und leite sie direkt an mein Oberstübchen und danach an mein Umfeld weiter. Das ist doch schon eine Zusammenstellung der „besten“ Quellen. Sicherlich subjektiv aus meiner Sicht. Aber dann liegt es eben an Dir, dass Du Dir diejenigen Personen aussuchst, denen Du „zutraust“, dass sie „gute“ Quellen für Dich heraussuchen. Ist das wirklich so schwer?

Das Leben ist zu komplex, um mit einfachen und aus der Hüfte geschossenen Ratschlägen Bäume ausreißen zu können. So läuft das nicht. Und ich möchte wachsen. Miteinander. Aneinander. Aber das ist kein Wachsen. Das ist die simple Abkürzung, die jeder nehmen möchte. Den Fahrstuhl anstatt die Treppen. Das lasse ich für mich mental nicht (mehr) zu. Wir haben nur ein Leben. Und jeder von uns hat nur 24 Stunden pro Tag Zeit. Irgendwann geht der letzte Tag zuende. Und ich will das Geilste rausholen, das ich bekommen kann. Und dabei möchte ich andere Menschen inspirieren und mich inspirieren lassen. Deshalb versuche ich mir in solchen Momenten des Lebens die Frage zu stellen, ob ich die Gedanken anderer Menschen an mich heranlassen möchte. Nicht nur deren Gedanken, sondern auch deren „Spirit“, deren „Mentalität“. Anders gesagt: Ist das eine Siegermentalität (das „FC Bayern Gen“ – und ich bin kein Fan dieses Vereins!), die der Mensch da vor mir mit mir teilen möchte oder will er nur Blut saugen? Blutegel gibt es genug. Fahr mal zum Amazonas. Dafür braucht man mich nicht.

Ich lasse andere zu Wort kommen

Falls Du also doch noch zu der Gruppe der Corona-Jünger gehören solltest, kannst Du spätestens jetzt aufhören weiterzulesen. Du würdest den Rest des Artikels dann weder akzeptieren noch verstehen und geschweige denn irgendwie positiv für Dich nutzen können. Ich hoffe nicht, dass Du zu dieser Gruppe gehörst. Fall doch, beschäftige Dich einfach weiter mit irgendwelchen Horror-Infizierten-Zahlen. Glaub weiter an diesen ganzen Quatsch und lass Dich am Nasenring durch die Manege ziehen. Dich selbst und auch Dich selbst mit Deinem Geldbeutel. Dann führen Dich andere Menschen eben Gassi. Dann wirst Du gelebt. So ist das eben, manchmal ist man der Hund und manchmal ist man der Baum. In dem Fall wärst Du der Baum. Und hättest Dich bewusst unterbewusst (ja, genau so!) freiwillig dafür entschieden.

2020-03-25_3

Übrigens wird im stark vom schrecklichen Corona Virus betroffenen Hohenlohekreis in Baden-Württemberg nicht mehr auf Corona getestet (https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/hohenlohekreis-in-baden-wuerttemberg-will-nicht-mehr-auf-corona-testen-kuenftig-reicht-diagnose-vom-arzt-a3193060.html). Dort reicht jetzt laut der Leiterin des Gesundheitsamtes folgendes: „Stellt ein Arzt die Symptome fest, gilt die Covid-19-Infektion als nachgewiesen“. Also ein bisschen Husten, ein bisschen Schnupfen und als Kirsche auf der Torte maximal noch ein klein wenig Fieber… und tadaaaaa Du hast Corona! Ole Ole! Na das nenne ich doch mal Wissenschaftlichkeit und Beweisführung. Soll ich weinen oder lachen? Sag Du es mir. Bitte.

Für alle anderen – und ich hoffe von Herzen, dass Du zu den Menschen gehörst, die sich bereits stets (!) aktiv selbst eine Meinung bilden oder zumindest diesen Blog lesen, weil sie sich dahingend weiter entwickeln wollen und Inspirierung suchen, empfehle ich zwei richtig gute Videos von einem verdammt guten Kerl. Genau genommen ist er Fitness-Coach. Was der – Coach Burak – von sich gibt, gerade in Bezug auf das Thema Männer/Frauen und in Bezug auf das Thema Dating, ist richtig richtig Klasse. Ich verfolge ihn seit langem und freue mich immer tierisch auf jedes Video. Derzeit gibt er auch Statements zum Corona Virus ab. Ich finde das extrem ehrenwert. Dass Menschen mit einer gewissen Reichweite (immerhin ist er selbstständig) sich in die Öffentlichkeit stellen und klar positionieren. Wer hat denn schon so viel Mumm? Schau Dir die beiden Videos einfach an. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Es geht hier viel um Mindset und Persönlichkeit(sentwicklung). Und ich will hier im Blog auch meinen Kernthemen treu bleiben. Letztlich dreht sich alles im Leben um das eigene Denken. Sobald Du tatsächlich „frei“ wirst im Kopf (!), gehört Dir die Welt. Egal ob es Kohle, Gesundheit oder einen tollen Partner betrifft. Anderenfalls musst Du Dich mit den Resten zufrieden geben. Das gilt für alle Lebenslagen:

  • Die Reichen werfen die Knochen weg, an denen Du dann noch ein bisschen nagen darfst.
  • Die Ärzte geben Dir Medikamente, die Dich in einer Dämmerung zwischen Gesundung und Tod halten sollen.
  • Die echten Männer schnappen sich die Frauen mit Klasse, so dass Du Dich auch hier mit dem Rest zufrieden geben musst. #HauptsacheHübsch 😉

Und nun, sacken lassen bitte:

und

Dein Geld ist niemals futsch, es gehört jetzt einfach nur anderen

Seit langem schreibe ich ja immer wieder darüber, warum es so wichtig ist, finanziell frei zu werden. Gerade wenn Du abhängig beschäftigt bist. Eine krassere Versklavung ist kaum möglich. Und achja… meine Thesse zum Corona Virus kennst Du ja aus den anderen Artikeln schon. Es ist einfach nur, dass die „Großen“ wieder einmal einen richtig tollen Grund gebraucht haben, um die Finanzblase mal wieder zum Platzen zu bringen. Schön mit der Nadel in den Luftballon gestochen, sag ich nur! Bumm! 2000 war es eben eine Dotcom-Blase, 2008/2009 eine Lehman-Brothers-Pleite/Immobilienkrise und 2020 ist es eben der Corona Virus.

Mega Idee, besser gehts nicht. Warum? Nun, der Corona Virus ist doch ein idealer Grund, um sich als Hochfinanz/Regierung/Presse die Hände in Unschuld waschen zu können, oder? Die Meute feiert die Politik freiwilllig für den gesamten Abbau aller Bürgerrechte: Selbstisolation (= Knast in den eigenen 4 Wänden), Handydatenauswertung und -ortung sowie Handydatenprofiling, Social Media Einschränkungen/Sperren, Bargeldverbot und Geld drucken bis zum Abwinken. Was will man als Herrscher mehr, als eine Meute, die Dich dafür feiert was Du tust? Das ist so genial. Das hatte nicht einmal Adolf so gut hinbekommen. Jetzt hatte der aber den Göbbels für genau solche Zwecke. Nur heute ist eben 2020, da ist die Herrscherkaste propagandistisch einfach noch einen Zacken weiter. Und die Meute offenbar noch bereitwilliger auch den letzten Rotz zu glauben. Wie damals im Sportpalast, alá „Wollt ihr die totale Isolation? Wollt ihr sie, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir sie uns heute überhaupt erst vorstellen können?“. Ehrlich gesagt schaudert es mir da. Ich hoffe Dir auch.

Letztens hab ich auf Social Media einen richtig richtig guten Spruch gelesen. So eine Art von Ironie liebe ich ja: „Erst retten wir das Klima, dann retten wir die Umweltsau.“ Bei sowas könnte ich glatt eine Flasche Champagner köpfen. Das ist mein Humor! Leider geil. Wer den Hintergrund nicht versteht, gerne hier nachlesen, dann wird der Zusammenhang rasch klar: https://www.focus.de/kultur/kino_tv/meine-oma-ist-ne-alte-umweltsau-sturm-der-entruestung-nach-klima-lied-wdr-loescht-kinderchor-beitrag_id_11499595.html

Achja, die Hochfinanz… genau… da war ja noch was. Was sage ich ja seit jeher? Dass wir ausgezogen werden bis auf die Unterhosen. Seit Jahrtausenden. Die Großen verkaufen zu völlig überteuerten Preisen. Die Kleinen? Steigen oben ein und verkaufen unten. Während die Großen unten wieder zu Ramschpreisen einsammeln. Und das geht im Kreislauf so. Glaubst Du mir hoffentlich. Wenn nicht, jüngstes Beispiel: https://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Senatoren-stossen-Aktien-rechtzeitig-ab-article21658104.html

Analogien zum Pickuppen

Wie gesagt, mir geht es ja gar nicht darum irgendwen zu bekehren. Das ist hoffnungslos. Genauso wie man niemanden einfach so zum Christentum, zum Islam oder zum Buddhismus bekehren kann. Und auch nicht davon abhalten kann, freiwillig so dämlich zu sein und Kirchensteuer zu bezahlen. Jeder tut was er tut. Entweder kommt jemand von alleine auf ein Thema, weil er sich einfach auf sein Bauchgefühl verlässt… und anfängt selbst zu recherchieren… oder derjenige wird es niemals mehr lernen. Dann hat er aber auch leider so etwas wie ein gutes Bauchgefühl abgelegt. Dann haben Erziehung und gesellschaftlicher systematischer Druck gesiegt. Ich bin da anders gepolt. Ich plädiere für Herz, Verstand und Bauchgefühl. Dann kann im Leben wirklich nichts schief gehen, jedenfalls nicht auf Dauer.

Das ist übrigens ganz genauso, wenn Du Dich für das Thema „wie lerne ich eine Frau kennen“ interessierst. Nehmen wir an Du bist ein ganz normaler Mann (die nachfolgenden Ausführungen gelten im Prinzip ähnlich auch umgekehrt, falls Du eine Frau bist), ein gutes Wesen mit tollem Charakter. Aber Du hast nie gelernt Frauen gezielt kennen zu lernen. Wie auch, „sowas ergibt sich dann schon“. Haben uns Mama und Papa und die ganze Gesellschaft doch so beigebracht, stimmts? Ja stimmt. So und dann kommt der Junge vom Projekt Beziehung und saß eines Tages zu Hause auf seiner Couch. Depressiv. Tief depressiv. Weil er die Frau seines Lebens verloren hat. Und selbst Schuld daran war. Und das nun realisiert hat, wo es schon zu spät war. Das war weit vor der Zeit dieses Blogs.

Und das ging viele Monate so. Ich hatte nur noch funktioniert. Im Kaschieren bin ich gut. Ich habe meinen Job weiterhin ziemlich professionell erledigt. Obwohl ich innerlich völlig ausgebrannt war. Zu dieser Zeit habe ich in meinem Leben vieles gelernt, obwohl ich bereits in einem Alter war, in dem man auch schon „hätte weiter sein können“. Aber dazu gab es nie Anlass. Ich war seit Jahren in einer Beziehung. Ich hatte meinen Job. Alles war fein. Aber so funktioniert das im Leben nicht. Eckhart Tolle weist immer wieder darauf hin, dass nichts für die Ewigkeit ist. Das sind nur Gedankengebilde. Nichts ist für immer. Das hatte ich bis dahin nicht begriffen. Nur deshalb konnte ich überhaupt depressiv werden. Heute weine ich darüber nicht mehr. Ich lache vielmehr über mich selbst.

Für die Dinge, die damals zum Beziehungsaus geführt haben, würde ich heute nichmal eine Minute nachdenken. Ich würde es nie wieder so weit kommen lassen, dass ich einen Menschen aus eigener Schuld „abgeben“ muss. Das würde ich nicht zulassen. Habe ich es immer in der Hand? Nein. Aber ich kann stets mein Bestes geben. So wie ich es auch in meiner letzten Beziehung tat. Hatte ich es da in der Hand? Auch nein. Da wurde ich Gassi geführt. An der Stelle war ich der Baum, nicht der Hund.

Aber ich habe die Einblicke, die Lichtblicke waren, wie sich später herausstellte, genutzt. Ich habe alles hinterfragt. Ich habe mir – aus der Einsamkeit heraus – die Frage gestellt: „Wie lerne ich wieder eine tolle Frau kenne?“. Und ich fand meine Antwort in Büchern. Und bei tollen Lehrern. Die nichts anderes taten als ihre Erfahrungen niederzuschreiben oder zu unterrichten. Ich begriff zu diesem Zeitpunkt – das ist jetzt etwa 5 Jahre her – dass nichts im Leben so ist, wie ich es bis dahin dachte. Ich lebte in einer Illusion. Wie es heute noch 99% der Menschen tun. Glücklicherweise bin ich damals aufgewacht. Ich wollte nicht wahrhaben, dass ich als Mann „einfach so“ eine Frau kennenlernen konnte, wann immer ich wollte. Wenige Monate später hatte ich Date um Date. Gut, anfangs habe ich mich wohl ziemlich doof angestellt. Normal halt. Durchschnittsmann. Aber ich wurde besser. So gut, dass die anfängliche Einsamkeit einer Anstrengung wach. Eine Anstrengung ständig von Frauen umgeben zu sein. Waren sie alle hübsch? Anfangs nicht, danach schon. Übung ist der Schlüssel. Hübsch ist kein Kriterium für Erfolg. Weder für die Frau noch für Dich. Hübschsein ist ein Gedankenkonstrukt. Wenn Du Dich davon täuschen lässt, musst Du Dich eben mit den Resten zufrieden geben.

Und das war die Geburtsstunde für mich zu verstehen, dass im Leben alles möglich ist. Wo ich mir zuvor noch in die Hosen gemacht habe, als ich nur daran dachte, eine Frau ansprechen zu müssen (!). Training, Disziplin, Tränen und Schweiß brachten mich weiter. Irgendwann war es für mich wie ein Spiel. Und irgendwann später war es kein Spiel mehr. Denn dann war das mein neues Ich. Ich musste mich nicht mehr zusammenreißen, um eine Frau anzusprechen. Ich sprach einfach alle an, wenn mir danach war. Je hübscher, desto besser. Nur keine Mittelmäßigkeit im Leben! Das sollte für uns alle gelten. Ob sie einen tollen Charakter hat, sieht man sowieso nicht auf den ersten Blick. Also gebe ich doch lieber nur den Frauen eine Chance, die mir wirklich gefallen. Macht Sinn, oder? Und so läuft das nicht nur beim Kennenlernen des vermeintlichen Traumpartners.

Es läuft auch in den Finanzen so. Was haben denn all die klugen Super- und Möchtegerninvestoren die letzten Jahre empfohlen?! „Immobilien, Immobilien, Immobilien kaufen!“ Vor 10 Jahren noch, war das kein großes Thema. Aber spätestens die letzten 2 oder 3 Jahre war das eine große Blase. Alle haben sie sich Hals über Kopf verschuldet. 90% oder 100% Finanzierungen waren eher die Regel. Der Grund, warum ich mich aus dem Thema ferngehalten habe. Und bei immer neuen Höchstständen an den Börsen auch nur einen kleinen Teil meines Kapitals dort investiert hatte. Obwohl alle weiter in Immobilien oder Aktien trällerten. Oder Bitcoins. Damals, als er fast bei 20.000 Dollar war. Ich habe mich mit Bitcoins erst beschäftigt, als sie unten bei 3.500 Dollar waren. Laufe niemals der Herde hinterher. Es ist Schwachsinn, außer Du willst der Baum sein. Denk an das Sinnbild. Ein großer Börsenlehrer propagiert immer zwei Dinge, die nötig sind: Beständigkeit und Duplizierbarkeit. Keiner muss über Nacht reich werden. Das ist etwas für Illusionäre. So wie Du auch nicht von heute auf Morgen an Deine Traumfrau gerätst. Nimm einfach die Treppen und lass den dämlichen Fahrstuhl links liegen!

Und so freue ich mich im Moment über den Ausverkauf an der Börse. Und in einigen Monaten vielleicht auch über echte Immobilien-Schnäppchen. Wie derzeit die Immobilienpreise einbrechen… gerade für Gewerbeimmobilien (Büros/Einzelhandel)… nur steht das eben auf keiner Kurstafel an der Frankfurter Börse. Aber puh! Wenn das Ganze mal ins Rollen kommt kann es sein, dass ich dann auch mal zugreife. Vielleicht auch nicht. An der Börse ist mehr zu holen. Ich habe die letzten Wochen vieles eingesammelt, was der Markt in totaler Panik abverkauft hat. Kerngesunde Unternehmen, die noch nicht einmal vom Corona Virus betroffen sind. Und besonders viele Rohstoffe und Rohstoffproduzenten. Einfach einen großen Sack rausholen und gezielt (!) alles reinrieseln lassen, was die Herde in totaler Panik und in totaler Irrationalität abstößt. Der Markt neigt zu brutalen Übertreibungen, das gilt immer in beide Richtungen. Egal ob Börse oder Corona Virus. Und diese Übertreibungen musst Du nutzen. Konträr denken! Sich trauen! Analysieren! Smart sein. Anders sein. In Krisen sind Krisenmanager gefragt. Klarer Verstand. Rationalität. Da zeigt sich erst, wie die echte Party gespielt wird. Du kannst Dir nichts davon kaufen, wenn Du immer alles tust, was alle tun. Seit ich die Börse verstanden habe, habe ich auch den Rest im Leben verstanden. Und umgekehrt.

Mir tun die Menschen leid, die ernsthaft gesundheitlich betroffen sind. Das steht außer Frage. Zum Glück sind das auch nur ganz wenige. Wieviele sind das? Ich kenne ein paar Menschen, die positiv auf den Corona Virus getestet wurden (bei bist zu 50% falsch-positiven Testergebnissen auch nicht sehr schwer!). Aber ich kenne niemanden, der derzeit mehr als ein bisschen Schnupfen hat. Und wenn wir alle Menschen testen würden, würden wir feststellen, dass sehr viele Menschen Corona positiv sind und noch nicht einmal etwas davon bemerken (wie bei jeder Grippewelle jedes Jahr). Ich kenne – so wie es Coach Burak im Video oben sagt – aber viele Menschen, die bereits jetzt in Kurzarbeit sind oder deren Unternehmen gerade massiv drohen in Schieflage zu geraten. Einige Unternehmen sind schon pleite. Vapiano beispielsweise. Oder Maredo.

Anekdote am Rande: Vor 10 Tagen wollte ich dieses Schrottunternehmen (Vapiano) leerverkaufen, ich hatte die Verkauforder schon ausgeführt. Leerverkaufen bedeutet, dass man davon profitiert wenn der Aktienkurs sinkt, anstatt wie üblich daran zu profitieren, wenn ein Aktienkurs steigt. Und dann kam von meinem Broker die Meldung, dass ich diesen Titel aus dieser bestimmten Kategorie leider nicht leerverkaufen könnte. Schade. Heute ist der Laden insolvent. Wären nette 75% Kursgewinn gewesen. Sehr häufig ist man eben auch der Baum, nicht der Hund. Aber ich habe genug andere Dinge leerverkauft in der Zeit. Man ist eben nicht immer nur der Baum.

Und es ist immer das Gleiche: Hüpfst Du bei der Party mit, weil alle hüpfen? Säufst Du Dein Bier, weil alle Bier saufen? „Gönnst“ Du Dir etwas, weil es gerade Zeit ist sich etwas zu gönnen und das alle so machen (in Wahrheit verwechselst Du „möchten“ mit „brauchen“!)? Und… sprichst Du die Frau da vorne nicht an, weil „man das nicht einfach so machen kann“? Dann hast Du definitiv Aufholpotenzial. Lerne Dich von all den Gesellschafts- und Gruppenzwängen abzukoppeln. Alleine läuft es sich auch ganz gut. Anfangs ist es hart. Irgendwann macht es nur noch Spaß! Es ist nur für eine Weile hart. Und schon bald werden sich Dir Menschen anschließen. Dann hast Du im Prinzip eine neue Gruppe gegründet. Die kleinste Gruppe beginnt aus meiner Sicht nicht bei 2, sondern bei 1. Ich bin der Startpunkt. Wo ich bin ist vorne. Alles andere kann kein Anspruch sein.

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Und – was ich schon lange nicht mehr tat – ich verlinke noch die neueste Ausgabe von „Me, Myself and Media„. Ausgabe 56. Auch da geht es um Corona. Aber auch um die Hintergründe in der Politik, der Finanzwelt und um den Abbau der Bürgerrechte. Sehr gelungen, wie immer, die neueste Folge. Aber vorsicht: Das ist definitiv nur etwas für Selbstdenker und nichts für Konformisten. Also genau das Richtige für mich. Und hoffentlich auch für Dich. Kostet Zeit, das anzusehen? Ja. Qualitätszeit. #F***OffNetflix

 

PS: Und im Moment kann ich mir kaum etwas Langweiligeres vorstellen, als mit einer Frau meine Zeit auf der Couch oder auch auf einer Party oder sogar auf einer einsamen Insel oder sonstwo verbringen… zu… müssen. Ja, richtig gelesen. Was für ein „verschwendetes“ Potential bei mir, oder? Ich könnte einfach durch die Stadt laufen, 20 Frauen ansprechen und würde vermutlich schon morgen Abend nicht alleine verbringen müssen. Gut, jetzt bei der Ausgangssperre geht es vielleicht gerade nicht so gut. Aber grundsätzlich ist das so. Nur habe ich derzeit echt besseres zu tun. Nämlich große Säcke aufspannen und das einsammeln, was die anderen Herdentiere in Panik und planlos an den Finanzmärkten abstoßen. Weil – oho oho – der Corona Virus so unglaublich gefährlich sei. Finde ich das geil? Definitiv nein. Mir tun die Menschen leid, die finanziell gerade massiv leiden und am Nasenring durch die Manege gezogen werden. Mich wird es ganz bestimmt auch treffen, wie Dich. Denn in Zukunft gibt es höhere Steuern und weniger Bürgerrechte! Aber hey. In Zeiten von #WeStayAtHome, wo in totaler Obrigkeitshörigkeit nichts mehr hinterfragt wird, kann ich auch nichts anderes tun als hier mit diesem Blog einer kleinen Menge von Menschen das Beste mitzugeben, was ich im Leisten zustande bin. Ich finde es auch nicht toll, dass nicht alle Männer die wirklich attraktiven und tollen Frauen abbekommen können. Aber muss ich deswegen ein schlechtes Gewissen haben, nur weil ich – wenn überhaupt – meine Zeit auschließlich mit attraktiven Frauen (#HauptsacheHübsch) verbringe? Definitiv nein. Und zur Zeit sowieso nicht. Ich lebe derzeit wie ein asketischer Mönch. Frauenlos. Sehr bewusst. Es gibt einfach Spannenderes als Frauen, für mich. Man kann seine Zeit – ein bisschen – mit einer Frau verbringen. Oder sie sich – lange – für sich selbst und seine Kernthemen nehmen. Frauen sind ein netter Zeitvertreib. Heutzutage, leider dazu verkommen. Keine Frage. Aber ich bin nicht darauf aus mir meine Zeit zu vertreiben. Dafür ist sie mir zu kostbar. Ich bin längst Hund und habe aufgehört der Baum sein zu wollen oder gar sein zu müssen. 😉

PPS: Ein Video, das ich die letzten Tage verlinkt habe, wurde inzwischen von Youtube gelöscht. Die Zensurwut greift mal wieder um sich, betrifft viele meiner Quellen. Das geht seit Monaten immer heftiger zu. In diesem zunehmend totalitären Staat. Der nicht Nordkorea heißt.

Corona Virus: Gute Nachrichten, das Propaganda-Gebilde bricht langsam

Heute mal ein sehr sehr kurzer Beitrag von mir, ausnahmsweise aus der Kategorie „Eine Art Tweet“.

Ich habe wirklich positive Nachrichten zu vermelden:
Die Progaganda-Front beginnt zu bröckeln!

2020-03-22

Ich habe rechts auf der Startseite ein paar einleuchtende und erleuchtende Videos verlinkt. Dringend zu empfehlen, unbedingt ansehen, teilen und wie immer gilt: Alles kritisch hinterfragen, selbst die kritischen Stimmen. Am Ende eine eigene Meinung bilden. Dabei aber eines nicht vergessen: Herz und Verstand zu nutzen!

Herz kommt aus der inneren Mitte. Verstand kommt aus einem rationalen Geist. Beides sind Gegenteile von Panik und Herdentrieb!

Hier außerdem ein paar sehr interessante Artikel:

  • Merkwürdige Zufälle in Zusammenhang mit der erhöhten Sterberate in Norditalien, eine Erklärung? (Achtung: Auf Italienisch! Bitte ggf. einfach in einen Übersetzer kopieren, falls Du kein italienisch sprichst!)
    Hier geht es um eine Massenimpfung in Bergamo im letzten Jahr, exakt in der Altergruppe der Menschen, die nun in Italien erhöhte Sterbezahlen aufweist. Zufall?! Wer es glaubt…
    Haben die Menschen in Norditalien etwa andere Gene als der Rest Europas? Da fasse ich mir doch an den Kopf! Irgend eine Ursache muss das ja haben, dass die Sterberate in Norditalien erheblich abweicht von Deutschland. Gründe? Selbst recherchieren! Hinterfragen! Offen denken! Danke.
    Wie es ein Journalist in einem der von mir verlinkten Videos ganz richtig sagt: Wenn ausgerechnet eine bestimmte Region, die auch noch ganz in unserer Nähe ist, statistisch erheblich abweicht, dann kann die Ursache dafür doch nicht allen Ernstes in der „Gefährlichkeit“ des Virus gesucht werden. Was soll denn bitteschön in Bergamo/Brescia ein Virus gefährlicher machen als in Frankfurt, Hamburg oder München? Jeder Doktorand würde für so eine plumpe Herleitung einer Aussage aus dem Saal geworfen werden.
  • Teilweise kritische Stimmen von Virologen, diesmal sogar auf Bild Online (!)
    Unter anderem von:
    – Virologe Prof. Jonas Schmidt-Chanasit (Bernhard-Nocht-Institut)
    – Virologe Prof. Hendrik Streeck (Uni Bonn)
    – Virologe Prof. Alexander Kekule (Halle)
    – Präsident der Bundesärztekammer Klaus Reinhardt
  • Hier noch ein Artikel von der Tagesschau (sieh an, sieh an!)
    Dort steht:
    Der Virologe Alexander Kekulé meint, eine „bundesweite Ausgangssperre wäre epidemiologisch unbegründet, wirtschaftlich desaströs und eine soziale Katastrophe“. Es gebe „weniger einschneidende, aber genauso wirksame Mittel“.
    […]
    Im MDR-Podcast sagte der Virologe, es sei seines Erachtens nach „nicht richtig, dass westliche Demokratien sich das Verfahren eines totalitären Staates zu eigen machen, sondern wir brauchen eine eigene, demokratische, westliche Herangehensweise an dieses Problem“.

Also Freunde, die Propaganda-Hollywood-Show bröckelt. Immer mehr Virologen melden sich kritisch zu Wort. Ich bin guter Dinge. Für den Moment ändert das nichts, da das System gerade sein Drehbuch abspielt und die nicht-selbst-denkende Massenherde (genannt Volk) freiwillig und gerne mit macht. Koste es was es wolle. Aber in einigen Monaten wird auch der letzte Hohlkopf bemerkt haben, dass wir wieder einmal (wie immer!) ordentlich verar***t wurden. Spätestens dann, wenn er seinen Job und seine Kohle los ist und um ihn herum immer noch niemand gestorben ist.

Also immerhin… es kommt langsam Fahrt ins Thema! To be continued… Zusammen packen wir das! Hier gibt es weiterhin klare Recherchen und Fakten. Es bleibt spannend. Solange es Menschen gibt, die solche Blogs wie meinen lesen, bin ich guter Dinge! 😉

Corona Virus: Ich bin schockiert, was für eine Ignoranz der Fakten!

Heute wird es ein sehr kurzer Artikel, aber was raus muss, muss raus.

Es ist eine ganz simple Message, die es heute gibt: ICH BIN SCHOCKIERT von der Ignoranz der Masse gegenüber vorhandenen Fakten!

Zur Zeit frage ich mich noch mehr als sonst: Sind wir denn von allen guten Geistern verlassen?! Sind wir denn vollkommen von Sinnen?! Sind wir komplett bescheuert geworden?!

2020-03-21

Liebe Freunde, liebe Familie, liebe Bekannte, liebe Blogleser. Heute habe ich eine sehr direkte Botschaft an Euch und wechsle deswegen in die direkte Du-Form.

Ich mache seit ca. 6 Wochen nichts anderes als Analysen zu fahren. Ich lese so viel und quer und lese aus so VIELEN VERSCHIEDENEN (!) vorhandenen Quellen. Ich lese n-tv, ich lese sehr gerne Bild Online (sehr guter Kontraindikator!), ich lese Stern, ich lese Spiegel, ich lese Fokus, ich lese die Zeit, die Süddeutsche, die Frankfurter Allgemeine, ich lese alles das, was Du vermutlich sonst ausschließlich liest.

Ich lese aber auch Epoch Times, die Neue Züricher Zeitung, RT Deutsch, viele viele andere Zeitungen und ganz viele viele Blogs (Tichyseinblick beispielsweise) und Presseportale (kenfm) und folge ganz vielen weiteren Journalisten direkt auf ihren Twitter- oder Telegram-Kanälen.

Was ich damit sagen will: Ich informiere mich und bilde mich aus ALLEN (!) Quellen- und Presserichtungen fort. Und ich bin schockiert darüber, was mit den Menschen gerade los ist.

Gestern schrieb mich Fr. Distanz an, vielleicht kennst Du sie noch. Sie war mal Thema vor einigen Wochen. Wir stehen noch im losen Kontakt, da wir auch beruflich (fast auschließlich telefonisch) miteinander zu tun haben. Ich schickte Ihr das verlinkte Video aus meinem letzten Beitrag, mit der Bitte es sich anzusehen. Das war meine Antwort auf ihre Frage, wie es mir gehe und ob bei mir und meinem Umfeld alles okay sei.

Von ihr kam als Antwort: „Ich weigere mich so etwas anzusehen! Ich bin schockiert, dass Du Dir solche Verschwörungstheorien überhaupt ansiehst!“

Meine Antwort: „Alles okay, kein Ding. Musst Du nicht schauen. Wenn Du Dir Meinungen bildest, ohne Gegenmeinungen zu hören, dann ist das Deine Entscheidung. Ich sehe mir zu allen Themen immer beide Seiten an. Ich habe meinen Kopf auf meinen Schultern, damit ich ihn zum Denken nutzen kann. Lass uns gerne über andere Dinge unterhalten, bei Corona kommen wir nicht zusammen.“

Und so höre ich es derzeit von allen möglichen Seiten. Es gibt wenige Ausnahmen in meinem Umfeld, die offen sind für Fakten. Die adressiere ich auch gar nicht. Aber ich telefoniere doch täglich mit Menschen und schreibe viel. Das da oben ist nur ein Beispiel. Ein trauriges. Was gerade passiert ist Hollywood, sonst nichts.

Meine klare Message an Dich lautet, es ist eine eindringliche Bitte:

Verfalle nicht in Panik und bitte bitte schalte Dein Gehirn nicht aus! Es gibt so viele Medien und Quellen, aber im Endeffekt suggerieren sie einem momentan nur Panik und blanke Horrorszenarien. Falle doch auf so einen Schwachsinn nicht herein, solange es ÜBERHAUPT KEINE Fakten dazu gibt. Außer Du möchtest auf der Verliererseite stehen.

Wenn aus Italien Kolonnen von Armeefahrzeugen in Videos gezeigt und verbreitet werden, wieso macht eine Regierung so etwas? Hilft das irgendwem auf sinnvolle und rationale Art? Oder sollen mit solchen Bildern Schock-Szenarien aufgebauscht werden? Würde man als besonnener Politiker nicht eher alles dafür tun, das Volk souverän zu führen und sie vor Angst und Schrecken zu schützen? Warum werden solche Bilder veröffentlicht?! Warum müssen das Armee-Laster mit Blaulicht sein?

Bitte verlasse Dich auf Daten, auf Zahlen und Statistiken. Aber beschäftigte Dich auch damit, wie sie erstellt werden. Schau nicht plump auf die Zahl der „Infizierten“. Beschäftige Dich damit, wie sicher diese Tests sind (Falsch-Positiv-Quote!) und beschäftige Dich damit, wieviele Menschen tatsächlich sterben. Wie alt (!) diese Menschen sind und welche (!) Vorerkrankungen sie in über 95% der Fällen haben.

Ich sage es nochmal: Ich bin schockiert ob der Dummheit der breiten Masse, ehrlich. Ich kann es nicht mehr anders ausdrücken als so direkt und hart. Fakten zählen in diesen Zeiten noch weniger als jemals schon.

Anfangs befürchtete ich zugegebenermaßen (damit habe ich überhaupt kein Problem!), dass hier aus China ein „Killervirus“ auf uns zu kommen würde. Zu diesem Zeitpunkt hat uns die Politik erstmal gar nichts gesagt. Mit einigen Tagen Verzögerung hat sie uns dann tagelang eingeredet, dass Deutschland bestens gerüstet sei und uns nichts anhaben könnte. Dass unsere Grenzen weiter offen bleiben könnten. Und was war wenige Tage später? Die gleichen Gesundheitsspähne und Seehofers und Mutti Merkels traten vor die Presse und machten eine Kehrtwende um 180 Grad und redeten uns nun ein, dass jeder Einzelne von uns hochgefährlich sei und wir zu Hause bleiben müssten (!).

DA LACHE ICH MIR DEN AR*** AB, FREUNDE. Und sonst gar nichts!

Es ist wirklich nicht an der Zeit, hier noch kuschel-kuschel zu spielen. Auch nicht im Ton. Der wird rauer, dessen bin ich mir bewusst. Irgendwann ist echt mal gut. Selbst für einen so langatmigen Menschen wie mich. Irgendwann erstaunt mich nur noch die Ignoranz der Masse vor definitiv vorhandenen Fakten, die allerdings NIRGENDS (!) in der Systempresse thematisiert werden. Und wenn dann werden diese Fakten diffamiert. Ich werde meinen Schock auch wieder überwinden, keine Sorge. Und dann gibt es wieder gemäßigtere Töne. Aber nicht im Moment! 🙂

Anders herum berichten die freien Medien sehr wohl über die Massenmeldungen der Lügenpresse. Dort kommen beide Ansichten zu Wort. Im Mainstream wird eine Einbahnstraße gespielt. Pluralismus sieht anders aus.

Wie gesagt, das hier wird kein langer Artikel heute. Ich hab gestern genug veröffentlich.

Aber das Wichtigste: Die Regierungen drucken wie wild Geld. Anders als Du es momentan vielleicht meinst, wird definitiv NICHT ALLES GUT AUSGEHEN für uns. Nein. Wird es nicht. Das Ding wird wirtschaftliche immense Folgen haben. Wenn Dir das vollkommen egal ist und Du hier den Regierungen und der Systempresse glauben möchtest, dann bitteschön. Nicht mein Problem. Ehrlich nicht. Sei schockiert von irgendwelchen „Infirzierten-Zahlen“ und irgenwelchen Meldungen von angeblichen Toten, die am Corona Virus gestorben sein sollen.

Beispiel: Gestern ging eine Meldung herum, dass in Berlin der Erste Mensch am Corona Virus gestorben sei. Hey!!! Dieser Mann war 95 Jahre alt! Und wie ein freier Journalist ganz richtig dazu sagte: Wäre diese mediale Panik- und Angstmache nicht am Werk, dann wäre der gute Mann vermutlich 100 geworden. Das ist die Realität. Ich kann doch solche Meldungen kaum ernst nehmen. 95 Jahre!!! Hallo?! Mit 95 darf man nicht sterben oder was?!

Und was den Virus betrifft: Wenn Du Dich jetzt – trotz aller Gegenargumente und Fakten! – weiterhin verrückt machen möchtest, dann auch bitteschön. Auch nicht mein Problem.

Ich sage es ganz ganz deutlich:
In Hochzeiten, wenn der Gabentisch reich gedeckt ist, sind alle Menschen Klugsch***er und wissen von Finanzen und von allem extrem viel. So war es die letzten Jahre. Aber die Realität sieht so aus, dass sich in der Krise entscheidet, wer ein Dummkopf ist und wer nicht. Wenn der Honig in strömen fließt, geht es allen gut. Aber JETZT entscheidet sich, wer an die Wand geklatscht wird und wer nicht.

Jetzt hast Du die Wahl, jetzt bist verdammt nochmal Du selbst gefragt:
Möchtest Du als Lemming durch diese Situation gehen oder einigermaßen rational und dadurch mit möglichst wenig Schaden heraus kommen?!

Ich fasse es nicht, ehrlich. Diese Ignoranz der Menschen gegenüber Fakten. Ich verstehe die psychologischen Hintergründe sehr genau. Es hat etwas mit Bewusstsein und Unterbewusstsein zu tun. Gepaart mit kognitiver Dissonanz. Wir sind Tiere, deshalb funktioniert unser Unterbewusstsein dominant und unser Bewusstsein wird ausgehebelt. Deswegen lassen Menschen „neue Fakten“ nicht zu, wenn sie nicht ins bisherige eigene Weltbild/Meinungsbild passen. Aber die Frage, die Du Dir stellen musst: WOHER ZUM TEUFEL HAST DU DEINE MEINUNG?! WIE HAST DU SIE DIR GEBILDET? Hast Du sie Dir überhaupt selbst (!) gebildet?

Dass dieser Killervirus unglaublich killerhaft sein soll, woher kommt diese „Meinung“? Frag Dich einfach selbst. Hast Du den Virus? Bist Du daran gestorben? Kennst Du Menschen, die derzeit an einer Lungenmaschine hängen? Hast Du von irgendwem gehört, der jemanden persönlich (!) kennt, der an solch einer Maschine hängt? Ja? Dann tut mir das wirklich leid, das steht außer Frage. Aber dann bist Du einer von Millionen, die betroffen sind. Der große Rest kennt höchstens Menschen, die ein wenig Husten und Schnupfen haben. Wie jedes Jahr. Und wie jedes Jahr stecken sich Menschen mit Corona Viren an, nur dieses Mal wird darüber berichtet. Das ist der einzige Unterschied. Nichts anderes sagen die Zahlen derzeit.

Und nun kommt zu dieser „Meinung“ eine Gegenmeinung. Ich verstehe ja, dass das schmerzt, wenn man plötzlich etwas anderes glauben soll als die Masse. Aber hey, die Masse hat Unrecht. Immer. Immer. Und immer. Warum? Weil die Masse nicht selbst denken kann. Sondern nur Meinungen übernimmt. Vorgekaute Meinungen durch das Sprachrohr der Presse. Meinungen der herrschenden Klasse. Wie oft habe ich das in den letzten Monaten hier thematisiert. ICH BIN SCHOCKIERT von dieser Ignoranz. Ehrlich.

Ich werde hier weiter meine Rechercheergebnisse auf Faktenbasis veröffentlichen. Und wenn mir noch so viele Leute erzählen wollen, dass es ein Killervirus sei. Das dachte ich anfangs auch, aber die Lage hat sich aufgrund der inzwischen mehr und mehr verfügbaren Daten erheblich verändert. Und wer das nicht einsehen möchte, dem ist nicht zu helfen.

Was gerade stattfindet ist der Ausverkauf und das Aussterben des stationären Einzelhandels. Siegen werden wieder die Tech-Giganten und die Online-Händler. Macht es nicht Sinn, sich über so etwas mehr Gedanken zu machen und hier ggf. die Ursachen für diese ganze Situation zu suchen? Oder sich zumindest mit den zukünftigen Entwicklungen zu beschäftigen? Tu es in Deinem eigenen Interesse oder Du wirst verlieren. Ganz gewaltig sogar.

Wir sprechen uns in ein paar Monaten wieder. Wenn die Wirtschaft vollkommen in Trümmern steht, wenn wir nicht bald zur Vernunft zurück kehren. Aber nachträglich Recht zu bekommen, darauf pfeife ich. Das interessiert mich nicht die Bohne! Ich brauche das nicht für mein Ego. Davon habe ich nichs, davon kann ich mir nichts kaufen. Keine Freiheit, keine Gesundheit und auch keine Partnerin (für die Blogleser mit Dating-Ambitionen 😉 ).

Mir ist das alles egal, was irgendwer tut. Ich bereite mich auf die folgenden Szenarien vor. Im nächsten Jahr werden wir die Statistiken der Toten von 2020 lesen (Gesamtstatistik aller Verstorbenen!) und dann können wir eine Abrechnung machen, ob mehr Menschen gestorben sind als 2019. Das was gerade passiert, ist eine absolut Hetze, Panikmache und wenn ich nur für 5 Cent Denkleistung aufbringen kann, würde ich mir aktuell eher die Frage stellen: WARUM MACHEN DIE REGIERUNGEN DAS GERADE ALLES?

Bitte bitte bitte: Selbst denken! Oder eben mit der Masse untergehen. Deine Wahl.

PS: Sorry, falls Du Dich etwas scharf angefahren fühlst. Aber versetz Dich mal in die Lage eines Klardenkers. Wie muss derjenige sich fühlen, wenn ihm soviel Ignoranz und Dummheit widerfährt?! Also sieh es mir nach. Und wenn Du nicht zu diesen ignoranten Fakten-Verdrehern zählst, dann ist doch eh alles gut. Dann bist Du auch absolut nicht gemeint. Dann ist dieser Artikel Balsam für Deine Seele. 😉

PPS: Mich interessiert wirklich Deine Meinung dazu, schreibs gerne in die Kommentare. Ich würde wirklich gerne wissen, wie die Leser dieses Blogs denken. Das ist defintiv spannend. Gestern gab es schon einen Kommentar. Mich würden weitere Meinungen sehr interessieren! Danke.

PPPS: Hier nochmal zwei Videos, bitte anschauen:

Corona Virus – Wichtige neue Erkenntnisse!

So Freunde, erstmal vorweg: Vielen Dank für die vielen Aufrufe. Meine beiden letzten Artikel zum Thema Corona Virus hatten die höchsten Aufrufzahlen seit Bestehen meines Blogs. Das freut mich natürlich. Verwundert mich einerseits aber auch, weil sie nichts mit meinen ursprünglichen Kernthemen Beziehungen und Dating zu tun haben. Verwundert mich andererseits wiederum aber auch nicht, weil wir uns derzeit in einer Ausnahmesituation befinden. In solchen Situationen sind Menschen auf der Suche nach Halt und Orientierung. Mir geht das nicht anders!

Worum wird es heute gehen? Natürlich um Mindset. Um die Wirtschaft. Analogien zwischen der Psyche eines Traders/Investors und der Psyche eines Pickuppers. Und zuletzt auch noch um die neuesten Erkenntnisse und Einschätzungen zum Corona Virus. Mit einem Videolink (unbedingt ansehen!). Der Reihe nach… dieser Artikel wird es in sich haben!

Ein Hobby-Vollzeitanalyst

Ich mache das hier zwar so gut es geht aus einer Position der Ruhe und Rationalität heraus, allerdings verbringe ich derzeit täglich zwischen 5 und 10 Stunden mit Recherchen und Analysen von Nachrichten und Meldungen. Warum? Weil wir gerade Geschichte schreiben! Und ich glaube, dass das den meisten Menschen nicht im Ansatz bewusst ist. Nicht bewusst ist, was hier gerade passiert. Weil draußen die Sonnenstrahlen anfangen wieder kräftiger zu scheinen. Und diese Geschichte, die gerade drehbuchartig abgespielt wird, ist zu spannend. Spannend zumindest für Menschen mit einem ausgeprägten Interessse für Wirtschaft und Finanzen. Alle anderen lassen sich leider einfach von den Ereignissen überrollen. Wieder einmal getreu dem Motto: „Was kann ich denn ändern? Ich kann ja sowieso nichts tun.“

Aber Eines nach dem Anderen. Wir gehen später noch auf das Thema „Drehbuch abspielen“ ein. Zuvor nochmal zurück zu den Aufrufzahlen. Wie gesagt, vielen Dank dafür. Die Zahl der Likes und Kommentare ist dazu allerdings verhältnismäßig gering. Ich sehe mir andere Blogs an, da posten Menschen ein Bild von irgend einem Dings und bekommen sofort 100 Likes. Es gibt solche Blogs, tatsächlich. Nicht wenige. Manche Blogger sind sogar kreativer und schreiben unter ein Foto sogar noch einen Satz. Oh mein Gott. Glanzleistung! Mir bleiben offenbar all „der Ruhm und die Ehre“ verwehrt. Wie ich das nun finde? Es ist mir egal. Aber auch das ist für mich nicht verwunderlich. Warum?

Denn ich glaube, dass hier nur wenige Rationalisten unterwegs sind. Es ging hier nie um Kapitalmarktthemen. Es ging hier immer um Werte und weiche Themen. Dass ich dann mit harten Fakten zu einem (für diesen Blog) bislang fremden Themengebiet auffahre und herausrattere wie ein Maschinengewehr, ist bestimmt für meine treuen Leser verwunderlich. Zumal ich bislang sowieso schon stets streitbare Ansichten vertrat. Selbst was Beziehungen und Dating betrifft. Ich folge keinem Mainstream und ich gehöre auch nicht der Lügenpresse oder der Lügenblogger-Szene an. Bei mir gibt es schonunglose Persönlichkeitsentwicklung und von Herzen freie Meinungen. Das tut weh. Und das ist kontrovers. Ich mache das nicht wie diese ganzen Möchtegern-Mindset-Coaches, die einen Haufen Geld für Ihre Veranstaltungen und Online-Coachings nehmen. Weil ich nicht darauf angewiesen bin. So einfach ist das. Ich verdiene mein Geld unabhängig der Meinung anderer. Ich kann es mir also leisten authentisch zu sein. Das hier ist ein Hobby. Und das ist die größte Stärke, die ein kleiner Blogger nur haben kann. Inzwischen geht das ja fast schon ins Journalistische, was ich hier tue. Ein unabhängiger Blogger ist auf seine Kundschaft nicht angewiesen. Er muss keinem nach dem Mund schreiben. Und anders herum sind die Leser, die es zu schätzen wissen, gerne hier. Aber dieser Blog ist ja für eines Tages gedacht und soll meinen Kindern gewidmet sein, falls ich jemals welche haben sollte. Die gestiegenen Aufrufzahlen freuen mich wirklich, auch ganz ohne Likes.

Lass mich aber zu diesen Zeiten eines ganz klar sagen: Die Zeit für Mindset, kuschel-kuschel und wir-haben-uns-alle-lieb ist gerade vorbei. Ich wundere mich tatsächlich, wie alle Welt sich gegenseitig pseudo-spirituell Trost spendet und noch immer den ganzen Lifestyle- und Motivationstrainern folgt und darauf hofft, dass irgendwie alles schon gut gehen wird. Ich bin viel auf Twitter, ein wenig auf Instagram und sehr viel auf Youtube unterwegs. Während da draußen harte Arbeitsplätze verloren gehen und Knete der kleinen Leute durch den Abfluss ins Nirwana verschwindet, rufen einige dieser Motivationstrainer den Followern noch so einen Rotz zu wie „alles wird gut, bleib entspannt!“ und „glaub an Deine Stärke!“. Sorry, aber das wird dieses Mal nicht reichen! Aus meinem direkten Familienkreis sind inzwischen mehrere Personen in Kurzarbeit. Genau das hatte ich vor über etlichen Wochen bereits unmittelbar (!) vorausgesagt. Und vor einem halben Jahr bereits relativ mittelbar davor gewarnt, dass wir kurz vor einer Kernschmelze im Finanzsystem stehen. Was hier passiert war absehbar, jedenfalls für den aufmerksamen Jetztzeit-Interessierten. Ob es nun Corona ist, das die Wirtschaft plättet oder ob es einen anderen Grund geben würde, der initiiert wird… ist ein anderes Thema. Wie gesagt, zum Thema „Drehbuch“ gibt es unten mehr Infos. Was hier gerade abläuft, hätte Hollywood nicht besser inszenieren können.
2020-03-20

Das Problem der mangelnden Antizipationsfähigkeit

Lass es mich also direkt und klipp und klar sagen: Wenn Du Dich bisher einen Sch*** um Deine Finanzen, Deine Absicherung und Dein zukünftiges berufliches Leben sowie Deine Einnahmequellen gekümmert hast, dann ist jetzt höchste Eisenbahn. Noch deutlicher: Die Welt wird in wenigen Monaten eine völlig andere sein. Wir stehen aus meiner Sicht gerade am Beginn der größten Wirtschaftskatastrophe seit dem 2. Weltkrieg. Das Problem dabei ist für die Meisten nun Folgendes: Was gerade passiert, ist für die menschliche Psyche nicht nachvollziehbar und die Folgen daraus sind nicht antizipierbar. Wie meine ich das? Ein Beispiel. Wenn für heute Abend ein extremer Sturm angesagt ist und eine Unwetterwarnung herausgegeben wird, was passiert in Deinem Kopf dann?

Dann hast Du womöglich umherfliegende Gegenstände auf den Straßen im Kopf. Dann denken wir an hin und her wippende Bäume. Einen pfeifenden Wind. Dann denken wir an teilweise abgedeckte Dächer. Dann denken wir an umfallende Blumentöpfe. Richtig? Natürlich. So. Und wenn nun gerade eine wirtschaftliche Komplettblockade stattfindet, woran denkst Du dann? Zunächst noch aus Angst maximal an geschlossene Geschäfte. Deswegen rennt jeder in den Laden und kauft wie wild Toilettenpapier. Okay gut. Und weiter? Woran denkst Du noch? Vielleicht noch an „oh, hab ich jetzt dann auch Home Office?“. Okay. Weiter? Möglicherweise schaust Du auf Dein Aktien-Portofolio (so Du eines hast) und siehst dicke rote Verluste. Okay, weiter? Und hier liegt das Problem. Hier paaren sich zwei essentielle Dinge. Erstens haben die meisten von uns grundsätzlich schon keinerlei blassen Schimmer davon, wie Wirtschaft und die Kapitalmärkte funktionieren. Und zweitens – und das ist das eigentliche Problem ! – ist so etwas wie gerade noch nie dagewesen.

Punkt 1 ließe sich „schnell“ aufholen. Man besorgt sich einige (gute!) Lektüre und liest nun wie wild nach. Ja, aber Punkt 2 ist das eigentliche Problem, selbst für Kapitalmarktexperten. Was gerade passiert… dafür gibt es keine Bücher. Allenfalls Erfahrungen aus der Zeit des zweiten Weltkriegs. Allerdings sind damals Bomben gefallen. Heute passiert das nicht. Man kann das also nicht vergleichen. Heute dürfen Unternehmen per Anordnung kein Geld mehr verdienen, sie werden dazu gezwungen den Laden dicht zu machen. Menschen werden unter Strafe in Quarantäne gestellt. Ausganssperren werden verhängt. Das war so noch nie vorher da! In Deutschland gab es so etwas in der schlimmsten Vergangenheit nur gegenüber ganz bestimmten Volksgruppen oder Andersdenkenden. Aber dass so etwas für ALLE gelten soll, ist restlos neu!

Zeiten, in denen Gurus gefragt sind

Vorgestern schrieb mich ein ehemaliger Kollege an, „Hallo, was sagt der Börsenguru? ;-)“ Nun, ich sagte ja im letzten Artikel bereits… dass aktuell die Ratgeber und die Ratsuchenden Hochkonjunktur feiern. Wie immer, in Krisenzeiten. Am selben Tag telefonierte ich mit einem anderen Kollegen. Er klagte mir sein Leid bezüglich seinen Verlusten im Aktiendepot. Zufall, dass mich an einem Tag zwei Menschen auf das Thema Finanzen ansprechen? Vieles, aber Zufall sicher nicht!

Ich kümmere mich derzeit mit hoher Leidenschaft und Energie um mein Portfolio. Da ist genug zu tun. Ich habe in meinem Leben noch nie soviel getradet wie aktuell. Weil ich reich werden will? Sicher nicht, nicht gerade. Das ist nicht die Zeit um reich zu werden. Das ist die Zeit für diejenigen, die möglichst smart Ihr Kapitel durch den Sturm bringen wollen, ohne zu kentern. Um danach gewappnet zu sein. Gerade gilt nur: Halte Dein Geld zusammen. Warum dann das ganze Traden an der Börse? Weil ich weiter lernen will! Ich möchte mich weiter kennen lernen. Meine Psyche. Mein Verhalten in Extremsituationen. Der Markt gegen meine Psyche, das ist das Spiel. Aber doch so verdammt real. Ob ich dabei gewinne oder verliere ist mir derzeit nicht so wichtig. Klingt verrückt? Ist es nicht. Es ist dasselbe wie beim Pickuppen. Es geht nicht darum eine Frau nach der anderen kennenzulernen. Es geht darum die eigene Psyche in den Griff zu bekommen. Um daran zu wachsen. Und letztlich nicht mehr pickuppen zu müssen, um tolle Frauen kennenzulernen. Das geschieht irgendwann von ganz alleine. Weil man es kann. Punkt. Mir geht es immer nur um inneres Wachstum. Alles andere ist etwas für Fahrstuhlfahrer, also für Looser. Nur ein Narr will den schnellen Erfolg.

Übrigens am gleichen Tag, schrieb noch jemand in einem Gruppenchat in meine Richtung adressiert: „In solchen Zeiten ist es besser, wenn man nur mit seinem eigenen Geld spekuliert und verliert.“ Das schrieb er deshalb, da er weiß, dass ich auch mit Fremdkapital handle. Ich entgegnete nur: „Man kann entweder sein eigenes Geld verlieren oder aber mit fremdem Geld Geld verdienen.“ Was für ein Schwachkopf, der liebe jenige. Vermeintliche Schadenfreude, die sich da bei ihm breit zu machen scheint. Allerdings ist seine vermeintliche Schadenfreude ziemlich stark gepaart mit Dummheit. Für die meisten Menschen gilt auch hier: Sie meinen, dass das Leben eine Einbahnstraße wäre. Ist es nicht. Es gibt immer zwei Richtungen. Wenn andere profitieren, heißt das noch nicht, dass man es selbst auch tut. Und umgekehrt. Im Moment stehe ich definitiv nicht auf der Verliererseite. Wenn der Herr nichts von Leerverkäufen versteht, soll das nicht mein Problem sein. Aber wenn Du ein dickes Aktienportfolio hast, solltest Du Dich damit auskennen. Ansonsten schmilzt Dir gerade das Eis in der prallen Sonne weg. Fazit: Menschen nehmen Dinge zu Themen an, von denen sie keine Ahnung haben. Wie immer. Kommt dann noch Schadenfreude oder Arroganz dazu, lange ich mir an den Kopf. Gerade Schadenfreude ist so ein mieses Ding. Nicht für mich, sondern für ihn.

Letztens habe ich eine schöne Geschichte gelesen: Wenn Du das höchste Haus der Stadt besitzen möchtest, dann kannst Du entweder einen Krieg beginnen und alle anderen Häuser zerstören oder Du baust Deines einfach Stockwerk für Stockwerk höher. Ich mag keine Menschen, die Kriege beginnen. Ich kümmere mich nur um mein Haus. Das reicht völlig.

Wirtschaftliche Folgen

Erstmal ein paar Dinge zum wirtschaftlichen Part. Im nächsten Kapitel gibt es dann das Finale. Da geht es um den Corona Virus als solchen.

Ich will Dich hier nicht ewig langweilen, das hier sollen nur Denkanstöße sein. Ich halte mich daher möglichst kurz, manches erscheint dadurch möglicherweise Zusammenhanglos. Aber ich kann hier keine 10 seitigen Artikel schreiben. Sieh es mir nach. Falls Du Fragen hast, gerne ab in die Kommentare damit. Kein Thema. In Wahrheit denke ich sowieso nur laut für mich. Ich möchte eines Tages in dieses Tagebuch zurück blicken können und sagen können: „Junge, Du hast das verdammt gut eingeschätzt und echt Klasse gelöst!“ oder mir eben eingestehen müssen, dass ich daneben lag. Und dann würde ich ebenfalls schonungslos aufarbeiten warum ich mich vertan gehabt haben werde. Ich gehe davon aus, dass das nicht die letzte Wirtschaftskrise meines Lebens sein wird. Deshalb ist es so wichtig jetzt die richtigen Rückschlüsse zu ziehen und alles an Lernwissen mitzunehmen, was der Markt nur hergibt. Die Erfahrungen kommen dabei von alleine.

Also: Es wird eine Deflation geben, d.h. die Preise werden fallen. Das findet jetzt gerade bereits statt. Alles fällt. Rohstoffpreise, Edelmetallpreise, Aktien, Anleihen. Relativ sicher sogar mit zeitlicher Verzögerung auch Immobilienpreise. Auf diese Deflation wird als nächstes eine massive Inflation folgen. Warum? Weil die Notenbanken wie wild Geld drucken, um alles und jeden zu retten und in Geld förmlich zu ersticken. Du musst Dir das so vorstellen, als wenn man auf einen Brandherd solange Papier wirft, bis das Feuer aus geht. Das klappt auch irgendwann, mit vielen Tonnen Papier. Aber drunter wird es weiter lodern und glimmen. Es wird irgendwann sogar richtig explodieren, aber eben erst später. Der Sinn hinter all den Maßnahmen? Hauptsache, dass dieses Schuldgeldsystem auf Biegen und Brechen erhalten bleiben kann. Dabei wandern die Verluste der Konzerne, Versicherungen und staatlichen Organisationen zu uns Bürgern. Aber bedenke: Die Verluste des Einen sind immer die Gewinne des Anderen.

Die Big-Player haben ihre Knete längst aus dem Markt gezogen. Zu Höchstständen! Haben sich also die riesigen Vermögenswerte privat vereinnahmt, während sie die Verluste nun sozialisieren (also uns „Dummen“ auftragen). Wir retten die Firmen dieser Ultrareichen nun mit unserem Geld, während die Ultrareichen sich das Geld, das wir ihnen nun bezahlen sollen, selbst jahrelang und auch unmittelbar vor dem Crash haben auscashen lassen. Und nun in diesem Crash sitzen sie (nicht als Privatpersonen!) auf riesigen unternehmerischen Verlusten. Wer trägt also diese Verluste? Der Steuerzahler! Das ist der Unterschied zwischen einer natürlichen Person und einer juristischen Person, einfach mal darüber nachdenken. Ein einfaches Beispiel? Tesla hat erst vor wenigen Wochen zu absoluten Höchstkursen an der Börse und in einer Phase der totalen Euphorie frisches Geld am Markt eingenommen (sog. Kapitalerhöhung). Heute würde ihnen niemand mehr etwas geben (können). Genauso bei Banken, dort gibt es seit jeher hohe Bonuszahlungen für Manager und dicke Dividenden für die Aktionäre. Aber wenn diese Banken nun in Schieflage geraten – und das tun sie gerade! – dann kommt der doofe Steuerzahler und löscht das Feuer mit seiner (selbst nicht vorhandenen) Kohle. Wie geht das? Durch neue Schulden. Schulden für sich und die nachfolgende Generation.

Nochmal zur Inflation, die als nächstes folgen wird. Das geschieht deshalb, da nun eine Unmenge an Geld in den Kreislauf gepumpt wird und demgegenüber einfach nicht genug Waren/Dienstleistungen zur Verfügung stehen. Man kann sich das ganz einfach vorstellen: Geh mal in Zeiten von Hamsterkäufen in den Supermarkt und versuche Klopapier zu kaufen. Oder Desinfektionsmittel. Geht nicht, weil es keines gibt. Richtig? Richtig. 🙂 So, und nun hast Du aber die Tasche voll Geld. Du kannst es aber nicht ausgeben. Sobald nun irgendwelche Waren zur Verfügung stehen (egal ob Klopapier oder Desinfektionsmittel oder etwas anderes), was passiert mit den Preisen dann? Viel Geld trifft auf wenig Ware…? Eben.

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Und die Dummheit der Konsumgesellschaft vielleicht noch. Im Moment sind bislang völlig überteuerte Konsumgegenstände plötzlich für die meisten Menschen nichts wert. Es ist jetzt gerade die Zeit, in der unsere tolle Jugend mit ihren dämlichen Markenklamotten (Nike Airs in der x-ten Sonderedition für 200 Euro und mehr!) nichts zerreißen kann. In Zeiten von Ausgangssperren nützen einem Gel-geschleckten Macho auch die teuren Sneakers und die goldenen Jogginghosen und seine 14-Karat Goldkette nichts. Aber das ist ja auch eine Chance, so ist es nicht. Zeit, sich mal über echte Werte Gedanken zu machen. Menschliche und materielle.

Also: Die Big-Player haben verkauft, bevor es der kleine Mann tut. Das war immer so. Das bleibt immer so. Der kleine Mann verkauft unten. Und schiebt auf diese Art riesige Verluste. Das war auch Gegenstand der Gespräche mit den Kollegen. Sie klagten allesamt über ihre Verluste in ihren Depots. Während ich auf meines blicken kann und völlig entspannt bin. Das tut mir wirlich leid für die vielen fleißigen Sparer. Aber Geld ist kein Spiel. Man muss sich damit einfach beschäftigen. Das ist das Gleiche wie bei mir in meiner letzten Beziehung. Ich wurde im Laufe meiner Zeit hier im Projekt Beziehung sicherlich ein ganz passabler „Frauen-Ansprecher“, aber blieb noch immer ein völlig naiver Beziehungsmensch. So habe ich über die gesamte Beziehung hinweg investiert, investiert und investiert. In die Frau (und ihre Kinder). Um am Ende den „Börsencrash“ im Sinne eines Beziehungsendes zu erleben und mit leeren Taschen zurück zu bleiben. Zum Glück nicht in Bezug auf meine Finanzen. Aber in Bezug auf mein Herz. Jetzt hab ich es doch noch geschafft, ein kleines bisschen Pickup und Dating in den Kontext mit rein zu bringen! 😉

Da im Moment wie wild Geld gedruckt wird und gleichzeitig zu wenige Güter zum Kaufen zur Verfügung stehen (Beispiel: Versuche jetzt gerade mal eine Couch bei Ikea zu kaufen! Pustekuchen!), wird als nächstes eine massive Inflation folgen müssen. In den USA wird demnächst jeder Geld vom Staat geschenkt bekommen, ist gerade in Vorbereitung. Irre. Absolut irre. Man zahlt sich also selbst. Damit dieses kranke System weiter gehen kann. Und wer dann in dieser Phase der Inflation seine Knete nicht in Sachwerten investiert hat, wird völlig entwertet. Auch das war schon immer so in einer Währungs- und Systemkrise. Und es wird auch diesmal so sein.

Möglicherweise wird die herrschende Klasse das wie immer raffiniert machen (wie auch schon in Griechenland und in Zypern während der Eurokrise): Evtl. werden die Banken für Bargeldgeschäfte geschlossen bzw. Auszahlungen an den Automaten limitiert. Es wird aktuell auch diskutiert die Börsen zu schließen. Wenn das passieren sollte, ist die Frage: Wohin mit dem eigenen Geld? Das geht dann ja nicht (mehr). Es ist auf dem Konto „gefangen“. Ist das ein Schreckensszenario? Definitiv. Aber eines mit erheblichem Realpotential!

Freiheitsrechte werden abgeschafft und alle jubeln

Ich mache hier keine Anlageberatung, deswegen stoppe ich an der Stelle. Es soll auch nicht nur um Knete gehen, sondern mehr um die Gefahren für unsere Freiheit. Was nun gerade stattfindet sind erhebliche Einschränkungen der bürgerlichen Freiheitsrechte. Ausgangssperren (wie prognostiziert), ein drohendes Bargeldverbot (die Regierungen arbeiten gerade im Hintergrund an der Einführung/Entwicklung von staatlichen Kryptowährungen), Impfzwang (wahnsinn!!!), Handy-Massendatenauswertungen (ohne gesetzliche Grundlage!) usw. usw. usw…

Und nach der Inflation kann/wird es vermutlich zu einem Zusammenbruch der Währung kommen. Die Wahrscheinlichkeit ist dieses Mal viel größer als nach der letzten Krise. Ob das sicher ist? Was ist schon sicher. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten. Wie es danach genau weiter geht, ist völlig unklar. Es kann genauso gut sein, dass der Euro und die EU auseinanderbrechen, aber ich würde eher davon ausgehen, dass die Globalisten gewinnen werden. Und dann werden wir eher eine globale Regierung bekommen. Science Fiction in ganz real. Die letzten Jahre haben diese ganzen Sozialismus-Arsch****** von links und grün und rot bereits alles in die Wege geleitet. Und jetzt können sie nach dieser Krise schön ernten und alles dem Kapitalismus in die Schuhe schieben. Wie pervers das ist. Denn wir leben bereits in einem (Finanz- und wirtschafts-)Sozialismus. Schuld an der Krise ist nicht der Kapitalismus, sondern der Sozialismus. Aber die Menschen werden nach noch mehr Sozialismus betteln, freiwillig. Erst bettelten sie um eine CO2-Steuer, um „Humanität“ mit (Wirtschafts-)Migranten und als Krönung der Torte mit der Kirsche werden sie um eine Globalregierung betteln. Und sie werden sie vermutlich bekommen.

Jetzt gerade laufen diverse Gesetzesänderungen in verschiedenen Ländern, die den Staaten erhebliche Bürgerrechtseingriffe ermöglichen. Teilweise finden Eingriffe bereits ohne jede Rechtsgrundlage statt. So wie derzeit in verschiedenen Ländern Massendaten der Handynutzer durch die Netzbetreiber ausgewertet und den Regierungen zur Verfügung gestellt werden. Aber in Zeiten, in denen sich die Menschen freiwillig Alexas in die Wohnung stellen, fällt das natürlich kaum mehr jemandem auf. Mir schon. Mir sagt der Name „George Orwell“ etwas und ich denke eben genauso gerne nach vorne, so wie er damals. Ich lasse mich einfach nicht gerne überfahren und noch weniger gerne verar****en. Es ist höchst gefährlich, was hier gerade abgespielt wird.

Und nun zum Corona Virus Drehbuch

Nach allen Recherchen, die ich angestellt habe, sah das Virus vor etlichen Wochen aus wie eine massive Problematik, die auf die Menschheit zukommt. Ich warnte alle möglichen Leute in meinem Umfeld vor der drohenden Gefahr aus China. Die Ausbreitungszahlen waren brutal. Die Bilder aus China waren schockierend. Die ersten wirtschaftlichen Auswirkungen waren unübersehbar.

Und nun? Nun gibt es zunehmend mehr Virologen, die nicht der Lügenpresse angehören, und ihre Meinung als Experten äußern. Ich empfehle Dir dringend das nachfolgende Video anzusehen. Es ist ein Interview zwischen einem Virologen (ehemaliger SPD Bundestagsabgeordneter) und Eva Herman (für mich eine der besten deutschen Journalisten, jemand also, der die Berufsbezeichnung „Journalistin“ verdient hat!):

Es zeichnet sich alleine aufgrund der nicht vorhandenen statistischen Auffälligkeiten ab, dass das Virus ein riesen Bullsh** ist. Das scheint also eine Propagandamaschine zu sein, wie immer. Vor wenigen Wochen konnte das noch keiner ahnen, da die Zahlen und Daten aus China alarmierend waren. Aber heute… sehen wir die Fallzahlen, die Toten und die Ausbreitungsgeschwindigkeit. Während wir hier hyperventilieren, ist in China schon wieder fast alles bei der Normalität. Wäre es ein „echter schlimmer Virus“, wäre das unmöglich.

Ich muss sagen, dass ich mit meiner Einschätzung, dass das Virus gefährlich ist, also vor Wochen vermutlich falsch lag. Sowas gehört dazu. Es geht in Ausnahmesituationen darum, sich bestmöglich anzupassen und sich nicht wie ein Stück Treibholz davon tragen zu lassen. Wenn ich nach einer reiflichen Analyse feststelle, dass ich falsch liege, dann drehe ich eben um. Genauso wie ich Verluste im Depot sofort konsequent begrenze, wenn ich feststelle, dass meine Handelsrichtung sich als falsch herausstellt. Reich wird man im Leben nicht dadurch, dass man Recht behalten will. Reich wird man dadurch, dass man Verluste vermeidet. So einfach ist das. Das gilt im Übrigen nicht nur für Kohle. Die Analogie zu menschlichen Beziehungen in definitiv gegeben! Wieviele Paare leben in toxischen Beziehungen und erleiden so gesehen erhebliche „Verluste“? Es sind so unglaublich viele! Wäre es nicht klüger, eine Beziehung, die einfach falsch ist, zu beenden? Und tun wir das alle (sofort)? Nein. Warum? Weil wir mit Verlusten nicht umgehen wollen. Wir verdrängen. Führt uns das in den Abgrund? Langfristig gewiss. Während man noch mit einer toxischen Partnerin seine Zeit verbringt, könnte man stattdessen längst in den Armen einer wundervollen inspirierenden Frau liegen. So ist das auch an der Börse. Aber das zu können, erfordert Konsequenz und einen klaren Plan.

Zumindest lag ich vor Wochen nicht falsch mit der Einschätzung, dass da „etwas Gewaltiges“ auf uns zukommen würde. Ganz im Gegenteil. Du sitzt gerade vielleicht genau wie ich im Home Office. Und vielleicht ist Dein Arbeitsplatz gefährdet. Das ist sehr real. Aber es ist jetzt Zeit, auf die Feinheiten in der Kommunikation der (Lügen-)Presse zu achten. Was die Presse derzeit tut, ist nicht seriös. Im Gegenteil. Bestimmte Experten werden nach vorne geschoben und andere Experten werden im Mainstream ignoriert, sogar diffamiert. Das ist mir immer dann ein besonderes Warnsignal, wenn Menschen in der Presse diffamiert werden. Hier höre ich sehr gerne hin. Denn meistens werden auf diese Art unliebsame Menschen beiseite geräumt. Aber das oben stehende Video hat innerhalb von 24 Stunden über 1 Million Aufrufe auf Youtube zusammen bekommen. Das ist phänomenal! Und es freut mich für diese herausragende Journalistin, die vor Jahren bereits von der Dreckspresse diffamiert und aus der ARD Tagesschau geworfen wurde. Mein Dank geht hier an Eva Herman, für ihre jahrelange tolle Arbeit!

Fazit

So ein langer Artikel soll auch ein Fazit mitbringen. Ich fasse Dinge auch gerne nochmal zusammen. Wenn meine Artikel schon so lang sein müssen, können sie wenigstens ein angemessenes Ende haben. 🙂

Positiv ist:

  • „Das Virus“ ist aller Voraussicht nach ein riesiger Schwindel. Es handelt sich um einen ganz normalen Grippevirus, wie er jedes Jahr kommt und geht. Die Zahl der Infizierten ist nicht höher als sonst, nur dieses mal werden hysterisch Messungen durchgeführt, das treibt die bekannten (!) Fallzahlen in die Höhe. Und genau darüber wird dann medial berichtet. Im Endeffekt ist es eine Luftnummer. Es sterben derzeit nicht mehr Menschen als sonst in den Jahren zuvor zur gleichen Zeit. Wir haben also keine besondere Gefahr für unsere Gesundheit zu befürchten. Was die Medien derzeit geschickt aufbauschen: Die Menschen sterben nicht AN Corona, sondern MIT Corona. Das ist ein großer Unterschied. Das ist 1. Klasse Statistik! Es ist ein wesentlicher Unterschied, ob etwas korreliert (gleichzeitig auftritt) oder ob etwas kausal (ursächlich) ist. Wenn ich viele Corona Messungen mache, dann werden viele Menschen bekanntermaßen Corona haben. Und genau diese Zahlen vermeldet die Presse. Lügenpresse, Lügenpresse, hey hey hey!
  • Viele Menschen befinden sich derzeit in Kurzarbeit, drohender Arbeitslosigkeit oder im Home Office. Wir können uns nun die Zeit nehmen, um uns zu besinnen. Darauf zu besinnen, dass wir als Wirtschaftssubjekte nicht wichtig sind. Wir sollten endlich anfangen zu verstehen, dass wir nur die Lohnsklaven einer herrschenden Kaste sind. Wir haben nun die Zeit, in dieser entschleunigten Welt, uns auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu fokussieren. Familie, Freunde, innere Entwicklung. Wie viele Menschen fragte ich in den letzten Monaten immer mal wieder, ob wir uns treffen wollen? Und immer wieder hörte ich von manchen ähnliche Dinge: „Du, diese Woche ist echt schwer. Ich hab echt viel zu tun in der Arbeit und komme spät raus und hab noch Termine.“ Es tut mir leid, das diesen Menschen so klipp und klar sagen zu müssen, aber es ist die Wahrheit: Ihr seid Narren! Wen ich meine, kann sich angesprochen fühlen. Die anderen meine ich nicht. Auch wenn ich Euch echt gerne mag. Aber ihr seid Narren. Ihr habt nichts verstanden in Eurem Leben. Aber absolut gar nichts. Ihr seid Konsumsklaven, für Euch ist der Materialismus zu Eurem Lebenszweck geworden. Zeit mit Menschen zu verbringen ist Euch einfach nicht genug wert. Und jetzt, in Zeiten von Ausgangssperren, werdet Ihr vermutlich innerlich und psychisch echte Probleme bekommen. Plötzlich muss man sich nämlich mit sich selbst beschäftigen. Und kann nicht mehr dämliche Instagram-Bilder von irgendwelchen Stränden oder Städtetrips posten.

John Lennon sagte einmal:

Als ich 5 Jahre alt war, hat meine Mutter mir immer gesagt, dass Glück der Schlüssel zum Leben ist. Als ich zur Schule ging, fragten mich die Lehrer was ich einmal werden will, wenn ich groß bin.
Ich schrieb: „Glücklich“.
Sie sagten mir, dass ich die Aufgabe nicht verstanden hätte, aber ich sagte ihnen, dass sie das Leben nicht verstanden hätten.

Meine Botschaft daher an alle, die sich 365 Tage im Jahr über ihren Job definieren und meinen ein echter „Teil“ eines Unternehmen zu sein: Besinne Dich bitte. Dein Job ist nichts besonderes. Er ist im besten Fall eine gute Einkommensquelle. Mehr ist das nicht. Du bist nicht Dein Job. Schon gar nicht, wenn Du Angestellter bist. Ein Unternehmen ist eine juristische Person. Juristische Personen werden durch eine Eröffnungsbilanz ins Leben gerufen. Unternehmen haben kein Herz und es pumpt kein Blut in ihren Adern. Wenn man sich mit „seinem“ Unternehmen identifiziert, dann hat man aus meiner Sicht per se einen an der Klatsche. Aber genau das tut die Mittelschicht, sich mit Dingen identifizieren. Ich empfehle an der Stelle unbedingt die Bücher/Hörbücher von Eckhart Tolle. Mehr als Gold wert, in diesen Zeiten!

Geht es auch anders? Klar. Einerseits gibt es die Sozialschmarotzer, wozu auch all diejenigen zählen, die speziell seit 2015 (Muttis offene Grenzen!) ins Land spazieren und sich hier in die soziale Hängematte legen. Arbeiten diese Menschen für irgend ein „Unternehmen“? Nee. Und dann gibt es auch noch die Ultrareichen, die machen es auch nicht anders. Die besitzen Unternehmen (ohne zu arbeiten, genau wie die Sozialschmarotzer) aber sie fahren sie genauso kalkuliert an die Wand, wenn es ihrem eigenen Profit dient. Geht also auch ganz ohne Identifikation mit einem Unternehmen, zufrieden und glücklich sein zu können oder zumindest „ganz gut“ zu leben. Das ist also eine mentale Frage, keine Frage der Zugehörigkeit zu einem Unternehmen. Man muss sich also mit keinen Dingen und schon gar nicht mit Unternehmen identifizieren. Das kann man im Bewerbungsgespräch tun, aber das sollte nur ein Schauspiel sein.

Identifizierst Du Dich (noch immer) mit einem Unternehmen? Dann bist Du die Mittelschicht und als solche bist Du immer jemand, der ständig jemand anderem ganz tief in den Ar*** kriechen und nach dem Mund des Chefs reden muss. In solchen Zeiten wie jetzt, ist es eine riesige Chance endlich aufzuwachen. Nutze diese Zeit! Die nächste fette Krise kommt erst wieder in einigen Jahren, nehme ich an. Es wären verschwendete Jahre, wenn Du bis dahin so weiter machen würdest wie bisher. Diese aktuelle Krise wird vorüber gehen. Was genau folgen wird, ist für niemanden zu 100% vorhersehbar. Ich vermute, dass danach alle Menschen genauso unachtsam weiter machen werden wie bisher. Aber es ist dennoch gerade eine riesige Chance da, für das eigene Leben reicher durch diese Krise zu gehen. Und damit meine ich nicht Deinen Geldbeutel!

Wenn Du zu diesen mental abhängigen Lohnsklaven zählst, dann magst Du die tollste Position in Deinem Job haben, einen geilen Wagen durch die Gegend schieben, teure Klamotten tragen und viele wichtige Meetings haben… aber so ein „kleines bisschen Drehbuch“ wie das Corona Virus Drehbuch der herrschenden Klasse reicht, um alles wie Seifenblasen zum Platzen zu bringen. Sei nicht länger ein Schlumpf! Wach auf!

Bin ich ein fauler Kerl, weil ich Arbeit als Lohnsklave ablehne? Sicher nicht. Ich arbeite jeden Tag hart, das kannst Du mir glauben. Aber sicher nicht für den Geldbeutel anderer. Da reicht das Minimum an Aufwand, das ist mir gut genug. Ich arbeite in erster Linie für mich. In einem System, in dem mir mehr als die Hälfte weggenommen und den Reichen (und auch den Sozialschmarotzern) bedingungslos gegeben wird. Dagegen kann ich alleine nichts ausrichten. Ich muss mich fügen. Es hilft nichts. Aber ich muss mich nicht auch noch jeden Tag auf den Arm nehmen lassen, ohne es zu merken. Denn das wäre dann das Traurigste daran! Das überlasse ich lieber anderen.

Also: Bitte nutzt die Zeit, um nachzudenken. Bleib rational. Gerate nicht in Panik. Der Corona Virus ist – mit höchster Wahrscheinlichkeit – ein riesiger Schwindel. Corona Viren gibt es jedes Jahr. Und nie war und ist es ein Thema. Aber warum ausgerechnet bei Höchstständen an der Börse und an den Immobilienpreisen so ein Virus aus dem Hut gezaubert wird, ist aus meiner Sicht inzwischen kaum mehr ein Zufall. Bleib also entspannt. Der gesundheitliche Aspekt der ganzen Sache ist vernachlässigbar. Es sollte jetzt nur noch um eines gehen: Ruhe. Rationalität. Und einen besonnenen Umgang mit den eigenen Finanzen und der Jobsituation. Die wirtschaftlichen Folgen werden so oder so immens sein, das ist hart genug. Und das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist: Es gibt gar keine „gefährliche“ Pandemie. Und die gute Nachricht ist auch: Wenn Du nun klug und rational handelst, wirst Du auch finanziell als großer Gewinner aus der Situation gehen können. In den schlimmsten Zeiten tun sich die besten Geschäfte auf! Bleib entspannt. Bleib cool. Und schlag im richtigen Moment zu.

PS: Was Menschen am Meisten herunterzieht und womöglich, gerade alte Menschen, letztlich auch töten kann, ist die Angst. Angst löst Herzinfarkte und Schlaganfälle aus. Kümmere Dich um das Thema Angst. Die eigene Psyche! Wenn Du hier sattelfest bist, kann Dir auch Corona nichts anhaben.

Corona Virus – ein Update zu entschleunigten Zeiten

Ich treffe im ersten Abschnitt dieses Artikels kurze Einschätzungen bezüglich der Auswirkungen des Corona Virus in zwei Wahrscheinlichkeitskategorien. Was also jeden Einzelnen von uns mit hoher Wahrscheinlichkeit und was jeden Einzelnen von uns mit geringerer Wahrscheinlichkeit treffen wird.

Eine Kurzeinschätzung

Mit hoher Wahrscheinlichkeit:
Das Schlechte vorweg: Es wird zunehmend auch in Deutschland zu schärferen Repressionen kommen, einige sind bereits in Kraft getreten (Schulschließungen, Veranstaltungsabsagen usw.), das ist allerdings erst der Anfang! Ich rechne auch bei uns mit einem vollständigen Stillstand (bis auf Supermärkte, Apotheken, Tankstellen und Banken). Der Rest wird geschlossen werden, wie es in anderen Ländern bereits der Fall ist. Da aber bei unseren Elite-Politikern die Birne nicht gerade hell leuchtet, dauert das jetzt bei uns ein paar Tage länger. Wie bei allem, was die Politik zu verantworten hat.
Das Schlechte vorweg: Es wird uns als Gesellschaft ganz gewaltig an den Geldbeutel gehen (mittelfristig und langfristig höhere Steuern aufgrund neuer Schulden!) und je nach Branche wirst Du persönlich massive Einschnitte erleben (Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Umsatzrückgang, Insolvenz). Leider, aber Rezessionen sind unvermeidbar. Depressionen ebenfalls nicht.
Das Gute vorweg: Du wirst hier statistisch betrachtet gesundheitlich relativ unbeschadet durchkommen.
Das Gute vorweg: Die Welt wird nicht untergehen und es werden sich unglaubliche Investmentchancen ergeben! Mir geht es hier nicht um Moralpredigten, sondern um eine sachliche Analyse.

Mit geringerer Wahrscheinlichkeit:
Das Schlechte vorweg: Es wird zu stärkeren gesundheitlichen Problemen kommen, für manche von uns wird es leider nicht nur bei gesundheitlichen Problemen bleiben.

Und genau da liegt das Problem. Analysen sind allgemeingültig. Aber die Rückschlüsse sind nie direkt übertragbar auf den Einzelnen. Es macht einen großen Unterschied, ob Du alt bist und erhebliche Vorerkrankungen hast und Dich auch sonst absolut ungesund ernährst und möglicherweise sogar (stark) übergewichtig bist. Oder ob Du jung und gesundheitlich top fit bist.

Guter Rat ist teuer

Die letzten Tage habe ich interessanterweise wieder mehr Kontakt zu Menschen, mit denen der Kontakt das restliche Jahr über für gewöhnlich geringer ist. Meistens geht es um einen Rat zu finanziellen Themen oder auch betreffend dem Corona Virus an sich. Das spricht kaum einer so offen aus, aber durch die Blume ist klar, dass hier Rat gefragt ist. Da denkst Du Dir nichts, bist mitten in Deinen Analysen. Auf einmal bimmelt das Telefon und auf der andere Seite ist ein alter Bekannter dran. Das war nun ein paar Mal so. Auffällig. Besonders im Vergleich zum letzten Artikel.

Denn da schrieb ich noch, dass meine Analysen scheinbar nicht „ankommen“ in meiner Umgebung. Das Blatt wendet sich inzwischen etwas. Es melden sich Personen, von denen ich es nicht erwartet hätte. Ich führte mehrere Gespräche. Die Menschen wachen langsam auf, kommt mir so vor. Wie auch nicht, wenn Schulen geschlossen werden. Wenn Home Office angeordnet wird. Wenn das Land mehr und mehr zum Erliegen kommt.

Ich bin zwar nur ein kleiner Blogger. Aber ich sehe hier einen Sinn gegenüber allen Lesern, meine Erkenntnisse und meinen aktuellen Informationsstand zu teilen. Ich bin nicht nur dazu da, mit tollen Frauengeschichten zu unterhalten. Auch wenn das der ursprüngliche Auftrag dieses Blogs war und langfristig betrachtet auch bleiben wird. Inzwischen ist aus dem Blog aber mehr geworden. Nicht mehr nur Sex, Drugs und Rock’n’Roll, sozusagen. Es kommt in letzter Zeit viel Politik dazu. Zunehmend mehr Wirtschaft. Viel Fitness und Gesundheit. Etwas Lifestyle. In dieser einzigartigen Gesamtmischung muss ich sagen: Es ist das echte Leben, mein echtes Leben!

Das Einzige, das in letzter Zeit etwas kürzer tritt, ist das Thema Frauen. Aber das ist vermutlich nur eine Phase, da ich gerade die anderen Themen im Leben anschieben möchte. Ein Partner bremst in erster Linie, mindestens zu Beginn. Eine gute Partnerschaft wird langfristig Potentiale freilegen, die zu gemeinsamem Wachstum führen können. Das streite ich keinesfalls ab. Aber „führen könn(t)en“ ist nicht „führen werden“.

Das bedeutet zwei Dinge:
1. Anfangs wird Dich eine Beziehung immer erstmal bremsen, in Bezug auf alle anderen Themen des Lebens, da das Kennenlernen und sich aufeinander Einstellen viel Kraft und vor allem Zeit kosten.
2. Ist überhaupt nicht gesagt, dass es etwas Langfristiges werden wird zwischen der neuen Partnerin und Dir. Meine letzte Beziehung hielt keine zwei Jahre, obwohl ich sie auf das restliche Leben ausgelegt hatte. Sich täuschen und getäuscht werden hängen eng zusammen.

Partnerschaftlicher Ballast

Das führt mich in der Gesamtschau dazu, dass ich zur Erkenntnis komme: Zumindest kurzfristig ist eine Partnerschaft Ballast bezüglich der oben angesprochenen anderen Themen des Lebens. Mittelfristig mögen die positiven Auswirkungen unter idealen Bedingungen überwiegen und langfristig ist eine Beziehung in einigen Fällen sogar profitabler/befruchtender/erfüllender (nenne es wie Du willst). Soweit nur ein paar Worte dazu, warum ich in letzter Zeit die Themenschwerpunkte hier im Blog verändert habe. Kurz gesagt: Eine mögliche Partnerin ist es mir momentan einfach nicht wert, in Anbetracht der Themenvielfalt, die das Leben zu bieten hat. Es ist so reichhaltig und kostbar, das eigene Leben. Es käme mir derzeit eher nach einer unnützen Suche und Zeitverschwendung vor, wieder sehr aktiv und ernstlich auf Frauensuche zu gehen.

Frauen sind in der heutigen Zeit nicht mehr das, was sie vor Jahrzehnten waren. Also sollte Mann das Thema so nehmen wie es ist: Nicht mehr ernst. Keinerlei Resignation. Kein Groll. Keine Ablehnung. Kein Wimmern, kein Jammern. Sondern reine erfahrungsbasierte Reaktion, nach reiflicher Analyse. Umgehen mit dem mangelhaften Angebot, das ist die einzige rationale und sinnvolle Chance, die Du als Mann hast. Wie im Supermarkt: Wenn das gute Shampoo aus ist, muss es eben die Kernseife tun. Aber dann soll auch keiner erwarten, dass ich einen Freudentanz aufführe, wenn ich mich nur mit Kernseife waschen „darf“. Kernseife ist kernseife. Sie erfüllt ihren Zweck, mehr nicht.

Ich habe öfter Nachfragen erhalten, was denn mit den Frauen sei. Ob ich da nicht mehr Gas gebe und nicht mehr ausgehen würde. Tatsächlich gehe ich aktuell kaum mehr weg. Und seit Corona gar nicht mehr. Mich trifft Corona so gesehen gar nicht hart. Ich war die meisten der letzten Wochenenden nicht mehr feiern. Einmal gab es eine Ausnahme, das war der Geburtstag von Herrn van Onnetuschn, worüber ich berichtete.

Kontakt zu alten Bekannten

Zum aktuellen Corona Virus kommt ja gerade auch noch ein ziemlich heftiger Börseneinbruch. Und so mischen sich die Ängste der Menschen nachvollziehbarerweise miteinander. Jetzt findet sozusagen ein hybrider Angriff gegen jeden von uns statt. Von links kommt der Haken gegen die Gesundheit und von rechts der Haken gegen das Ersparte/Vermögen. Dann stellt sich natürlich Panik ein. Dann wird es turbulent. Und dann wird guter Rat teuer. Ich bin kein Anlageberater, das ist klar. Aber ich bin mein eigener Berater. Und wie ich aktuell feststelle, scheinbar – da die Krise gerade ausbricht – doch wieder gefragter. Als Berater, als Analyst, als Querdenker, als „Einschätzer“, als Kontra-Meinungsgeber oder -Meinungsmacher. Keine Ahnung. Ich bilde mir nichts darauf ein. Ich sehe mich als eine Windschutzscheibe, gegen die der Fahrtwind weht. Immer. Tagein, tagaus. Das Wetter drum herum ist mir egal. Manchmal prasselt der Regen dagegen und manchmal sind es Hagelkörner. Die Windschutzscheibe hält das aus, selbst wenn sie geparkt verharrt. Das sollte das Ziel eines jeden Menschen sein, vollkommen in seine Mitte zu kommen.

Es freut mich allerdings, die zunehmenden Kontakte. Anhand der Kontakte merke ich, dass die Menschen gerade sensibler sind und werden. Aber gleich vorweg: Ich merke auch, dass es den meisten Menschen immer noch „zu gut“ geht. Die ersten Dinge, die ich anspreche, werden noch aufgenommen. Und je klarer und deutlicher ich Dinge anspreche, desto eher gehen – wie üblicherweise – die Scheuklappen hoch und die Denkblockaden setzen ein. Nicht anders zu erwarten. Aber was solls. Das Positive ist, dass die Menschen derzeit zumindest wieder nach Rat suchen. Sicher überall, das hat nichts mit mir zu tun. Sondern ist eine Feststellung, dass viele eben gerade „auf Suche“ sind. Negativ wird allerdings bleiben: Sie werden wieder den gleichen Mechanismen unterliegen und Rattenfängern in die Arme laufen, wie seit Beginn der Menschheitsgeschichte. Sobald die eigene Komfortzone verlassen werden muss, ist es dann doch wieder zu mühsam. Die Kontakte werden wieder abebben, sobald die Turbulenzen vorbei sind, darüber bin ich mir auch im Klaren.

Interessant eigentlich. Wenn ich also meiner Zeit voraus bin und vorab warne, werde ich belächelt. Wenn es dann schon fast „zu spät“ ist, rennt der Letzte auch noch panisch zur Palette mit dem Toilettenpapier und wundert sich, dass es keines mehr gibt. Verrückt. Aber ja, jedem das Seine. Ich werde also aus Anlass der Anfragen aus meinem Bekanntenkreis/Familienkreis/Freundeskreis hier ein paar Einschätzungen abgeben und mich sowohl bezüglich den gesundheitlichen als auch bezüglich den finanziellen Verwerfungen positionieren. In solchen Zeiten – wie gerade – sind Klarheit, Strukturiertheit, Verlässlichkeit und Standhaftigkeit vielleicht die kostbarsten Güter. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

2020-03-14

Was ich gesundheitlich und finanziell tue

Fangen wir vielleicht mit der Gesundheit an. Die meisten Menschen werden dazu mehr Bezug haben als zu ihrem Geldbeutel. Machen zwar beides falsch, aber unter einem Apfel können sich die meisten Menschen mehr vorstellen als unter einer Aktie. Obwohl ich beides für wichtig halte. Wenn Du dauerhaft ohne Socken bei minus 10 Grad unter der Brücke leben müsstest, würdest Du vermutlich keine lange Lebenserwartung haben. So einfach ist das.

Gesundheitlich werde ich nicht viel ändern (müssen). Ich mache mehrmals pro Woche Sport. Krafttraining und Cardio. Außerdem achte ich auf guten und ausreichenden Schlaf. Ich ernähre mich sehr kohlenhydratarm, Low Carb also. Damit verzichte ich auf den langfristig potentiell größten Feind, was Übergewicht und diverse Immunerkrankungen betrifft. Kohlenhydrate machen dick und sind für eine gut funktionierende Gesundheit nicht nötig, im Gegenteil. Sie sind schädlich. Aber sie sind sehr gut für die Pharmaindustrie. Fett werden fördert Diabetes, eine der ganz großen neumodischen Volkskrankheiten. Und selbst wenn Du duch Kohlenhydrate nicht Fett wirst, zerstörst Du Dir damit doch Deine Bauchspeicheldrüse. Ein riesiger Trend! Und das führt zu einem reißenden Absatz von Insulin und allen damit in Verbindung stehenden weiteren Medikamenten. Na bravo.

Ich esse täglich zwischen 500g und 1000g Gemüse. Täglich? Ja, täglich. Solltest Du auch tun. Außerdem achte ich auf ca. 1,5g bis 2g Proteinzufuhr pro kg Körpergewicht. Das brauchst Du nicht in der Menge, wenn Du kein Krafttraining betreibst. Aber 1g sollte es schon sein, selbst für unsportliche Menschen. Außerdem nehme ich allerlei Nahrungsergänzungsmittel zu mir. Was die ideale Vorbeugung gegen Viren ist. Mehr geht nicht. Man kann natürlich noch über Curcuma, OPC oder Gerstengras usw. sprechen, aber ich will Dich damit nicht langweilen.

Was nehme ich inzwischen seit ca. 1 Jahr konkret?

– Allen voran Vitamin D, je nach Lust und Laune entweder 15.000 oder 20.000 Einheiten täglich (in Tropfenform, sonst müsste ich ja zig Tabletten schlucken), zur Zeit eher 20.000 Einheiten. Ist das viel? Kommt darauf an wem Du glauben möchtest. Glaubst Du der Lügenpresse, dann brauchst Du kein Vitamin D. Wobei ich sagen muss, dass das Blatt sich langsam wendet, auch die Schmierfinken von der Presse berichten inzwischen öfter über den chronischen Vitamin D Mangel des Volkes. Allerdings sind die Empfehlungen absurd lächerlich. Da ist meist die Rede von 1.000 Einheiten pro Tag. Das ist aus meiner Sicht – entschuldige den Ausdruck – eher ein Fliegenschi**. Glaubst du einem Standard-Schuldmediziner (Arzt), dann brauchst Du Vitamine per se sowieso nicht. Glaubst Du der unabhängigen (!) und ungeschmierten (!) Wissenschaft und den frei denkenden Ärzten und Praktikern, dann brauchst Du unter 10.000 Einheiten pro Tag gar nicht anfangen großartig nachzudenken. Entscheide selbst. Ich nehme mindestens 15.000 Einheiten. Bin ich bis jetzt gestorben? Nein. Werde ich daran sterben? Daran nicht, aber ohne Vitamin D ziemlich sicher deutlich früher. So mein jetziger Stand. Aber das nur als Hinweis für die allgemeinen Reichsbedenkenträger bezüglich der Menge. Es gibt genügend Menschen, die nehmen 30.000 Einheiten und mehr, täglich. Läuft.

– Ca. 1g natürliches Vitamin C (keine Ascorbinsäure oder so einen chemischen Mist!), über den Tag verteilt.

– Omega 3 (Fischölkapseln) über den Tag verteilt, ca. 3,6g (mit ca. 2,5g EPA und DHA Anteil).

– 12mg Astaxanthin

– Spirulina und Chlorella Algen als Tabletten

– Multivitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in hoher Dosierung (ein mehrfaches der offiziell (!) empfohlenen Tagesdosis) in Tablettenform

– Zusätzlich Eisen

– Zusätzlich Zink (ebenfalls enorm wichtig für das Immunsystem!)

Ich hatte es in mehreren Artikeln immer wieder erwähnt, dass das elementare Dinge sind. Und ich fühle mich seit der regelmäßigen (täglichen) Einnahme dieser Stoffe erheblich wacher, konzentrationsfähiger, besser gelaunt und regelrecht energiegeladen. Meine Hauterkrankung (Leser von früher wissen das wahrscheinlich noch) ist seither fast weg. Nur mal so nebenbei. Natürlich sehe ich das in Kombination mit der Ernährung und mit dem Sport. Was nun für was verantwortlich ist, vermag ich nicht im Detail zu sagen. Auch das Meditieren, Spazieren und Sinnieren haben sicherlich maßgeblichen Einflusss auf mein Wohlbefinden.

Und nebenbei habe ich noch etwas anderes wertvolles feststellen können: Ich wurde nochmals freier von der Meinung anderer Menschen. Es geht mir inzwischen ehrlich gesagt ziemlich am Allerwertesten vorbei, was irgendwer sagt, der in wichtigen Themen des Lebens grundlegend anderer Meinung ist als ich. Nicht, wenn er das faktisch begründen kann. Aber außer Ideologien und heißer Luft kommt ja argumentativ in der Regel nichts. Es macht mir also nichts mehr aus, unkonform zu sein. Im Gegenteil. Ich sehe es inzwischen als Ritterschlag, nicht mehr der Masse(nmeinung) anzugehören. Der eigene Geist ist der Schlüssel zu allem. Achja, und irgendwie tut es richtig gut, keine Partnerin an der Seite zu haben. Fühlt sich derzeit richtig richtig an. Man mag es nicht glauben, ist aber so. Was für eine Freiheit. Was für eine Leichtigkeit. Was für eine Möglichkeit zu fliegen.

Und nun noch ein paar Worte zum Thema Finanzen. Wie Du vielleicht weißt, ist das eines meiner Hobbys. Allerdings ist das ein so ernstes, dass man das entweder professionell oder gar nicht betreiben sollte. Es ist kein müder Dorffußballkick und auch keine amateurhafte Partie Schach. Wenn man das so betreiben möchte, kann man das natürlich. Aber dann wird man die Taschen anderer Menschen füllen. Will ich das? Nein. Meine sind leer genug, da ist noch Platz. Also positioniere ich mich lieber auf der Gegenseite und freue mich über Geldeingänge mehr als über Geldausgänge.

Bevor ich aber zu etwas konkreteren Ansichten in Sachen Finanzen gelange, möchte ich noch einen kurzen Exkurs zu grundlegenden Chancen im Leben starten, die diese außergewöhnliche Corona Virus Situation bietet. Es geht nicht immer direkt ums Geld. Besonders da ich weiß, dass viele (die meisten?) Menschen gar nicht bis zum Sparen kommen und sich nicht bewusst sind, dass sie sparen könnten. Da brächten auch die tollsten Anlageempfehlungen nichts. Deswegen starte ich lieber eine Stufe vorher.

Es wird harte Einschnitte geben!

Es sind so viele Dinge. In jeder Krise gibt es Sieger und Verlierer. Auch wenn das Ungleich verteilt ist. Aber die Zeiten der Grundschule sind vorbei. Da mag vielleicht jeder Teilnehmer irgend eine Urkunde bekommen. Aber im Erwachsenenleben gibt es nur wenige Sieger und meistens ganz ganz viele Verlierer. Muss man sich damit abfinden? Nein. Werden alle zu Siegern werden können? Auch nein. Aber Du kannst Dich positionieren. Besonders einfach deshalb, weil die anderen sich nicht positionieren. Jede genommene Treppenstufe im Leben ist bereits eine mehr als die auf dem Konto eines anderen. Du bist also bereits mit der ersten genommenen Treppenstufe der Mehrheit weit voraus. Sieh es relativ. Du wirst kein Milliardär mehr werden. Ich auch nicht. Aber müssen wir das wirklich, um gut und frei leben zu können? Und selbstbestimmt und glücklich zu sein?

Die Chancen in Zeiten von drohender Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und möglicherweise Insolvenzen sind definitiv gegeben. Ja, ich rechne stark mit flächendeckender Kurzarbeit. Der Bundestag hat in einem Eilverfahren gerade erst ein passendes Gesetz dafür durchgeboxt. Die sind zwar doof (und großenteils korrupt), die Politiker. Aber sie wissen was zu tun ist, um sich die Macht zu sichern und die Menschenmassen von der Straße fern zu halten. Hat man in der Eurokrise in Griechenland gesehen. Wenn die Menschen, auf deutsch gesagt, nichts mehr zu fressen haben, dann knallt es auf der Straße. Das weiß der geneigte Laien-Politiker zumindest zu verhindern. Also wird wieder einmal die große Gelddruckmaschine angeworfen werden. Der Bund und die EZB werden es schon richten. Das nenne ich Gottvertrauen. *Ironie* Draghi hat dafür übrigens erst letztens einen Orden bekommen. Das wäre beinahe so, als wenn man den Führer posthum für seine Schandtaten ehren würde. Aber das ist nur meine Meinung, hart und fair.

Die ersten Unternehmen haben bereits vor Wochen Kurzarbeit angekündigt, da war der Corona Virus noch gar nicht präsent. Die Wirtschaft geriet da bereits ins Stocken. Nachdem nun Lieferketten unterbrochen sind und fast ganz Europa wirtschaftlich eingefroren wird, wird sich das beschleunigen. Unternehmen brechen die Einnahmen weg. Denk doch mal nach, Du hast einen kleinen Firseurladen und Dir wird nun von heute auf morgen gesagt, dass nur noch Supermärkte und Apotheken und Banken aufhaben dürfen, was machst Du dann? Du hast nicht nur Dein privates Leben zu bezahlen (Miete, Auto, Nahrung usw.), sondern auch noch die Miete für den Laden, Fixkosten und möglicherweise Angestelltengehälter. Wie soll das gehen, wenn Dir auf Wochen oder gar Monate die Einnahmen wegbrechen? Vergiss es. Wir schauen immer auf die großen Konzerne. Die werden gerettet werden, keine Sorge. Die liegen im selben Bett mit der Presse und der Politik. Aber was ist mit den kleinen Leuten? Puh!

Meine Prognose also hier: Es wird flächendeckend Pleiten geben, Privatinsolvenzen und auch einige Insolvenzen von Unternehmen. Die Frage ist nur wie heftig es die Wirtschaft treffen wird. Das wird von einer entscheidenden Frage abhängen: Wie lange lässt man die Wirtschaft in diesem eingefrorenen Zustand im Ruhemodus verharren? Je länger das andauern wird, desto heftiger werden die Ausfälle und Pleiten werden. Irgendwann wird die Politik gezwungen sein, rein aus wirtschaftlichen Gründen, den Motor wieder anzuwerfen. Dann werden Schulen wieder öffnen, alles wird wieder weiter gehen. China macht es gerade vor. Dort rollt der Laden langsam wieder an. Auf Dauer sind die wirtschaftlichen Interessen eben der einzige Stabilitätsfaktor einer Gesellschaft. Bricht die Wirtschaft weg, halten sich Menschen an keine Ordnung mehr. Und werden damit zum Problem der herrschenden Klasse. Wir werden sehen. Aber wir werden sehen.

Mein Rat seit Jahren: Geld zur Seite bringen, sparsam sein. Unter (!) den Verhältnissen leben. Am Besten weit unter den Verhältnissen. Jahrelang wurde ich dafür belächelt. Erst vor kurzem sagten mir Menschen (aus dem näheren Umfeld): „Du bist viel zu sparsam. Genieße Dein Leben!“ Was für ein Schwachsinn. Als könnte mir Geld Lebensfreude schenken. Gibt es reiche Menschen, die sich umbringen? Schon mal gehört, ständig eigentlich sogar, dass Stars sich umbringen. Oder nicht? Dürfte es nach der Logik ja gar nicht geben. Alle Reichen müssten glücklich sein, wenn Geld doch angeblich so glücklich machen würde. Ein Trugschluss. Das Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall. Also gut, zurück zum Thema. Ich hoffe, dass Du in den wirtschaftlich tollen Zeiten der letzten Jahre genug Geld zur Seite gebracht hast. Falls nein, dann ist das in Krisenzeiten ungut. Zumindest kannst Du aber in Erinnerungen schwelgen, wie toll die Urlaube und all die Konsumgüter aus der Vergangenheit doch waren. Davon wird man zwar nicht satt, aber ja… ist auch eine Logik. Bitter ernst, tut mir leid.

Konkret auf jetzt bezogen: Rechne mit Lohnausfällen bzw. Lohnkürzungen. Fahre massiv alles herunter, was an Ausgaben herunterfahrbar ist. Besser gestern als heute, besser heute als morgen.

Worin bestehen die tieferen Chancen dieser Krise?

Es ist an der Zeit, generell Lebensgewohnheiten zu überdenken. Spätestens jetzt: Ist es wirklich richtig und nötig, Kinder in die Kita (oder in den Kindergarten) zu geben? Kitas sind eine Katastrophe für Kinder, Fremdbetreuung eigener Kinder sorgt für fremdgesteuerte Kinder (ich verweise hier gerne auf die Ausarbeitungen von Eva Herman). Über den Kindergarten lässt sich sprechen, das bringt zumindest auch soziale Vorteile für die Kleinen. Aber dann bitte nicht lange, keine Nachmittagsbetreuung. Ein paar Stunden in der Früh zum Toben und Spielen und Basteln ist okay. Alles darüber hinaus ist zuviel. Aber meistens kommt da nun das Gegenargument, dass es doch finanziell sonst nicht gehen würde, wenn die Kinder nicht in der Kita wären. Das halte ich für mindestens 80% aller Familien für einen riesigen Irrglauben.

Warum? In Zeiten, in denen 2 (oder 3?) Autos, auf Schuldenbasis natürlich, im Haushalt zu haben normal ist, in der Küche und Küchengeräte auf Schulden gekauft werden… in Zeiten, in denen unzählige unnütze Verträge für jeden Mist abgeschlossen werden… ja da muss ich zustimmen: Dann ist es tatsächlich „nötig“ die eigenen Kinder in die Fremdbetreuung abzuschieben, damit die Frau (auch noch) arbeiten und Steuern bezahlen gehen kann. Und Frau das selbst auch noch als Bereicherung empfindet (die größte Perversion aller Zeiten!). Dass die gesamte Familie darunter leidet, ist den Feministinnen heute leider nicht im Ansatz klar. Aber alle stimmen mit ein in den Chor. Der Konsumwahn ist einfach geil. Koste es was es wolle. Am Ende eben auch die eigene Familie, die eigene Gesundheit und das eigene Glück.

Die Männer finden das eben auch (leider) geil, wenn sie ihre Frau mindestens die Hälfte des Tages nicht sehen brauchen, nur um dann ein- oder zweimal im Jahr einen 2-wöchigen Urlaub zusammen verbringen zu „müssen“. Aus meiner Sicht kann man das einfacher haben. Mach einfach jeden Tag möglichst zu einem gemeinsamen Urlaubstag! Lass die Kinder zu Hause, senke die Fixkosten (kein zweites Auto nötig! Möglicherweise sogar das Erste nicht!), keine Kitagebühren usw. und dann rechne mal das zweite Gehalt der Frau dagegen. Die Rechnung sieht gar nicht so dramatisch aus, wie man anfangs meint. Ich trainiere beispielsweise ausschließlich zu Hause, ein Fitnesstudio ist nicht nötig. Das ist nur ein Beispiel für ein mögliches Einsparpotential.

Wir Menschen können die aktuelle Phase nun außerdem auch sinnvoll nutzen, zum Nachdenken. Die Mutti lässt die Grenzen weiter auf. Jeder darf rein und jeder darf raus. Der Rest von Europa und außerhalb schottet sich ab. Aber nach Deutschland darf jeder. Wäre ja auch schwer vermittelbar, wenn man Italiener an der Grenze abweisen, aber einem Wirtschaftsmigranten (das sind diese „Asyl, Asyl“ rufenden Menschen) „herzlich willkommen!“ zurufen würde. Also lassen wir beide passieren. Anstatt also die richtigen Dinge richtig zu tun, tun wir die falschen Dinge konsequent falsch. Geht ja auch nicht anders, denn dann würde das Volk begreifen, dass es sehr wohl möglich ist, Grenzen zu schützen, abzuriegeln und gegen Invasionen (hart ausgedrückt, aber nichts anderes geschieht seit 2015!) zu verteidigen.

Jahrelang hieß es: „Wir können die Grenzen nicht schließen! Wir brauchen ein Europa der freien Grenzen!“ Und dann kommt so ein Virus um die Ecke und plötzlich wird die Reisefreiheit für EU-Bürger innerhalb der EU-Länder gestoppt. Und nicht nur das. Auch in die USA können wir nicht mehr reisen, aktuell. Oder in diverse weitere Länder außerhalb der EU. Verrückt oder? Plötzlich gibt es Grenzkontrollen (wie auch immer die konkret aussehen mögen). Ich lange mir tatsächlich an den Kopf. Es ist wirklich zum Erbrechen. Diese Medienhetze der letzten Jahre, gegen alle konservativ und klar denkenden Menschen… Wozu ich mich zähle.

Und das Irrste ist, dass die Mutti aus einem Regime stammt (und dem auch als Funktionärin angehörte!), das sehr erfolgreich mehrere Jahrzehnte (!) sehr erfolgreich Grenzen schützte, allerdings nicht gegen Menschen die rein wollten, sondern gegen Menschen die raus wollten, aus der DDR. Alles steht Kopf. Es ist verrückt. Wirklich nicht zu begreifen, was hier passiert.

Überall um Deutschland herum werden die Grenzen gerade geschlossen. Als Deutscher darfst Du nun nicht mehr raus oder rein. Außer Du kommst von draußen und rufst „Asyl“ und siehst nicht ganz deutsch aus. Dann sind die Grenzen weiter offen für Dich. Diese gesellschaftliche Ignoranz und Dummheit ist nicht zu überbieten. Aber in solchen Krisenzeiten gibt es nun die Chance, das perverse Schauspiel zu erkennen. Die „normalen Zeiten“ haben das offenbar nicht vollbringen können. Vielleicht nutzt das Virus zumindest dafür? Während unsere Wirtschaft absäuft, hören wir zum Glück nichts mehr von Fridays For Future, nichts mehr von irgendwelchen Verteilungskontingenten der Wirtschaftsmigranten.

Vernünftig und klar und frei denkende Menschen fordern seit Jahren eine absolut restriktive Einwanderungspolitik. Wir wurden und werden noch immer als „rechtsextrem“ abgestempelt. Dabei hat das mit extrem nichts zu tun. Und mit rechts auch nicht. Eine Prognose von mir: Die aktuelle Wirtschaftskrise wird sich ausweiten. Sie wird zu großen finanziellen Problemen für und in dieser Gesellschaft führen, fürchte ich. Was dann passiert, sieht man in der Türkei. Dort sind die Menschen es leid, noch länger wirtschaftliche Einschränkungen hinnehmen zu müssen. Und suchen und meinen einen Sündenbock gefunden zu haben: Die Syrer. Es ist seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte so, dass eine Gesellschaft in guten Zeiten alles mit sich machen lässt. Und sobald die Zeiten rauer werden, werden Schuldige gesucht.

Dann kommt etwas auf, das ich mir für dieses Land und für den Rest der Welt nie gewünscht habe: Fremdenfeindlichkeit. Und das Schlimme ist, dass dann die Menschen, die vor Jahren noch winkend mit Teddybären am Bahnhof standen oder gegen den (welcher überhaupt?) Klimawandel demonstrierten, plötzlich zu echten Fremdenfeinden werden. Einfach deshalb, weil sie bis dahin so harte finanzielle Einschnitte verspüren werden, dass sie ihre eigene Dummheit und Ignoranz der letzten Jahre auf den Schultern anderer Menschen abladen wollen werden. Menschen wie ich, die aus reiner Vernunft eine Massenmigration ablehnen, sind dann plötzlich in der Minderheit und werden von einer fremdenfeindlichen Masse übertönt werden. Es schaudert mir. Vernunft wird dann wieder einmal verlieren. Emotionen werden gewinnen. Das hat damals vor dem 2. Weltkrieg schon traurigerweise perfekt funktioniert, um ein ganzes Volk in den totalen Wahnsinn zu steuern. Was in der Türkei gerade mit den dortigen Migraten geschieht, ist die Blaupause für jede Gesellschaft. Sobald die eigene Wirtschaft wackelt, geht das Fingerzeigen los. Was für ein altes Schauspiel. Ich sehe mich hier als Mahner.

Und nun konkret zum Geld

Ich rechne damit, dass es im Extremfall auch einige Banken erwischen wird. Parke Dein Geld auf möglichst vielen Banken. Noch besser wäre es, Dein Geld außerhalb des Bankensystems zu parken. Im Moment brechen die Anlageklasse alle im Wert ein. Egal ob Aktien, Edelmetalle, Anleihen, Kryptowährungen. Ob die Immobilien im Preis sich auf Dauer auf diesem Blasenniveau werden halten können, bleibt ebenfalls abzuwarten. Derzeit gibt es nur eine Anlageklasse, die enorm profitiert. Das ist (Bar-)Geld. Dessen Wert steigt gerade relativ zu allen anderen Anlageklasse enorm.

Ich bin mir dessen bewusst, dass die meisten Menschen nichts oder sehr wenig zum Anlegen besitzen. Aber das ist kein Grund Trübsal zu blasen. Die Preise brechen ein, okay. Ist das schlecht? Ansichtssache. Bist du 70 Jahre alt und hast ein dickes Aktiendepot, dann wäre das schlecht. Bist Du 25, 30 oder 40 und hast keine Aktien? Dann kannst Du als großer Gewinner aus der Krise gehen. Aktiendepots schmelzen derzeit zusammen wie Eis in der Sonne. Kryptowährungen ebenfalls, Edelmetalle aber auch. Als nächstes sind möglicherweise die Anleihen im großen Stil dran. Derzeit wird an der Börse ein großes Schlachtfest gefeiert und alles versilbert, was es zu versilbern gibt.

Nun ist aber auch nicht jeder Mensch ein Kenner der Finanzmärkte. Die Formel ist für die allermeisten Menschen derzeit sehr einfach: Cash halten. Nicht zu früh rein in den Markt. Da wird gerade alles ausgebombt. Und ich glaube nicht, dass die ganzen wirtschaftlichen Verwerfungen trotz der starken Einbrüche an der Börse bereits vollends eingepreist sind. Heißt: Es wird weiter fallen. Das ist meine klare Prognose.

Was mache ich? Ich verfolge ja einen deutlich aktiveren Ansatz. Der nicht für jeden gelten kann, da er einiges ein Einarbeitung und Wissen erfordert. Seit den letzten Tagen bin ich mit relativ großen Leerverkaufspositionen gegen den Markt aktiv. Das bedeutet einfach gesagt, dass ich nur dann profitiere, wenn die Börsen weiter abstürzen. Ich verliere hingegen Geld, wenn die Märkte nun wieder anfangen würden zu steigen. Dabei bin ich allerdings nicht blind aktiv, keine Sorge. Und es steckt nur ein kleiner Teil meiner Finanzen derzeit an der Börse. Ist das eine Wette, die ich da betreibe? Zweifelsfrei. Für jeden empfehlenswert? Defnitiv nicht. Daher: Wenn Du nicht weißt was Du tust, lass die Finger von so etwas. Das kann restlos Pleite machen. Halte aber Dein Geld zusammen. Das reicht als Tipp. Die richtige Zeit wird kommen, und dann musst Du aus allen Kanonen donnern und kaufen. Edelmetalle, Aktien, Kryptowährungen.

Fazit?

Ich kann nach allen Medienrecherchen und Quellenanalysen derzeit tatsächlich nicht sagen, wie „schlimm“ der Corona Virus an sich ist oder wird, rein medizinisch betrachtet. Die Zahlen und Daten gehen himmelweit auseinander. In Italien ist die Rate der Menschen, die intensivste medizinische Betreuung benötigen, exorbinant hoch. Viel viel höher als bei einer normalen Influenza. Woran das liegt? Keine Ahnung. Kommt das so heftig auch auf uns zu? Keine Ahnung, ehrlich nicht. Vermutlich ja. Trotz der Tatsache, dass ich täglich Stunden vor den Bildschirmen verbringe und Nachrichten studiere und Daten analysiere, aus dem Inland und Ausland… ist mir eine belastbare Einschätzung nicht möglich.

Die Frage ist, wie jeder Einzelne damit umgehen möchte. Was habe ich zu gewinnen wenn ich mich auf die eine Art verhalte oder was habe ich zu verlieren wenn ich mich auf die andere Art verhalte, das sind die Fragen, die es sich zu stellen gilt. Mir war nur schon vor Wochen klar, dass das eine heftige Nummer werden würde. Dass innerhalb Europas Grenzen geschlossen werden, war mir nicht klar. Keiner ist Hellseher. Ich würde aktuell einfach Menschenmassen meiden. Ich würde mich gesundheitlich fit halten. Ich würde mich gesund ernähren. Das ist alles, was man aus meiner Sicht kurzfristig tun kann.

Alle reden von Hände waschen, klar. Desinfizieren, wenn nötig. Aber was soll man mehr tun? Es bleibt jedem selbst überlassen wieviel Zeit er mit anderen Menschen verbringt und wieviel Risiko sich jeder Einzelne aussetzt. Vermutlich werden wir uns früher oder später alle den Virus einfangen. Für die Meisten wird es absolut glimpflich ausgehen, sagt die Statistik derzeit. Im Prinzip ist jeder Tag, den die Mediziner mehr Erkenntnisse sammeln können, ein gewonnener Tag für einen selbst. Zumindest im Extremfall.

Und dann gibt es in der freien Presse, die ich sehr aufmerksam verfolge, auch noch die Gegenmeinung. Da wird darauf hingewiesen, dass das alles eine riesige Panikwelle sei. Die nur dazu genutzt werden wird, unliebsame Gesetze oder Maßnahmen gegen die Völker durchzudrücken. Oder auch was den Börsencrash betrifft, dass das eine geplante Aktion sei. Mag alles sein. Das ist genau das Problem, es „mag sein“. Wer kann das einschätzen? Im Moment widersprechen sich selbst die freien Medien. Die sonst in vielen Themen einer Meinung sind. Da sind sehr gute Journalisten dabei, die ich seit Jahren hoch schätze. Aber was den Corona Virus betrifft, widersprechen sie sich leider einander teilweise massiv. Wem glaube ich? Gute Frage. Niemandem!

Ich wäge einfach ab: Was bringt mir ein Party-Abend in einem Club zwischen 500 Menschen gegenüber der Gefahr mich jetzt in diesem frühen Stadium zu infizieren und möglicherweise dadurch meine Mitmenschen in meinem engsten Umfeld? Demgegenüber steht, dass ich ein paar Wochen weitere Tage und Abende zu Hause verbringe. Vermutlich sind diese Gedanken allerdings in Kürze sowieso hinfällig. Denn dann werden keine Clubs und Bars mehr geöffnet haben. Ich schätze in ein paar Tagen ist es deutschlandweit so. Europa macht es gerade vor. Zu Hause tue ich das, was ich sowieso tue. Bücher lesen, mich weiterbilden. Relaxen. Sport treiben. An den Kapitalmärkten aktiv sein. Soweit sie noch geöffnet haben, warten wir mal ab. Für mich ist das alles keine starke Einschränkung. Mir tun die Menschen ein wenig leid, die sich sonst das ganze Jahr nicht selbst zu beschäftigen wissen. Denen derzeit die Decke auf den Kopf fällt.

Netflix wird es schon richten. Ansonsten hält der Partner oder die Partnerin (leider) „gerne“ als Boxsack her. Langeweile macht ja aggressiv. Wenn man plötzlich zwangsweise so viel Zeit mit seinem Partner verbringen muss, ist schon irgendwie doof, oder? Gilt nicht für alle. Aber ich bin mir sicher, dass viele so empfinden. Ich höre die blöden Sprüche der Kollegen beinahe täglich: „Zum Glück ist meine Frau heute Abend aus, dann hab ich den Abend für mich alleine zu Hause“ Warum zum Teufel bist Du dann mit Deiner Frau noch zusammen?! Unbegreiflich. Aber andererseits bin ich mir sicher, dass die angeordneten Quarantänen in 9 bis 10 Monaten auch für allerlei Nachwuchs sorgen werden. Es wird sich aufteilen, die Einen werden sich in der Beziehung aufgrund der neuartigen vielen Zeit zusammen gegenseitig an die Gurgel gehen, die Anderen werden sich ob der Langeweile wie die Karnickel vermehren.

Noch immer nehmen viele Menschen das Thema Corona Virus nicht ernst. Es sei nur eine kleine Grippe, reine Panikmache. Ich halte solche Meinungen für verantwortungslos. Die Wenigsten von uns sind Virologen. Wer weiß schon tatsächlich genau, wie gefährlich so ein Virus nun ist? Momentan gibt es immernoch nur wenige Daten, die zu analysieren möglich sind. Ich würde mich da also mit Verharmlosungen absolut zurück halten. Ich enthalte mich generell einer Einschätzung zu Themen, von denen ich keine Ahnung habe. Und ich würde mir das von vielen Menschen ebenfalls wünschen, die derzeit alles herunterspielen und wieder einmal nur heiße Luft von sich geben. Wenn sich in wenigen Wochen zeigt, dass alles nur eine Ente war… okay… aber was, wenn nicht? Mach einfach mal eine vernünftige (!) Risikoeinschätzung für Dich selbst. Unabhängig der Presse und „was Dein Nachbar meint“.

Ich hoffe, dass Du, lieber Leser, gesund bleibst. Dass Du besonnen mit der Situation umgehst. Dass Du die Gefahren siehst, aber auch die Chancen. Aber Dir nicht jeden Mist von der Regierung einfach gefallen lässt, höre auf Dein Bauchgefühl. Wenn nun Bargeld abgeschafft werden soll, weil „da Viren dran kleben“, dann sei misstrauisch. Dann wird Corona das Trojanische Pferd sein, mit dem Repressionen durchgesetzt werden. Wenn Grenzen geschlossen werden, und Italiener nicht mehr nach Deutschland sollen, aber aus allen Herrenländern weiterhin jeder Wirtschaftsmigrant herzlich willkommen geheißen wird, dann sei bitte misstrauisch. Solche Dinge sind es, die letztlich Gesellschaften umbauen, umfunktionieren und letztlich zerreißen.

Krisen nützen nur den „Großen“. Nicht alles können wir wissen oder vorausahnen. Aber wir können und sollten wachsam sein! Nutze diese entschleunigten Zeiten um ernsthaft über alles nachzudenken. Gesundheit, Familie, Gesellschaft, Fitness, Finanzen, Lebensführung. Das ist meine Bitte an Dich.