Über diese Website

Projekt Beziehung

Ein Blog über Pickup…

Klingt etwas steril. Eine Beziehung als Projekt?
Nein, nur der Weg dahin. Emotionen gehören in die Liebe. Nicht in den Job. Freunde und Menschen in meiner Familie sagten zu mir: „Du wirst die richtige schon kennen lernen, warte ab. Irgendwann ergibt sich das einfach. Sei nicht so verkrampft.“
Ja danke. Aber Euren Partner hat sicher nicht der Storch vorbei gebracht. Ihr wart aktiv. Seid raus gegangen. Habt etwas bewegt. Und ich werde das gleiche tun, nur anders. 😉
Ich habe mir vorgenommen einen Versuch zu wagen… einen Selbstversuch. Die Frau meines Lebens kennen zu lernen. Vielleicht kann man es so sagen: Ich werde das Glück etwas herausfordern und sehen was passiert. Ein Experiment.

Inspiriert durch Personen in meiner Familie, Bekannte, Freunde, Bücher und Videos über Pickup und nicht zuletzt aufgrund einer gefühlt endlos langen Zeit eines tiefen emotionalen Tals, entstand dieser Blog.

Ich schreibe hier aus zwei Gründen:

1. Für mich
Tagebuch, Platz für meine Gedanken und Erfahrungen, eine ehrliche Sicht auf die Dinge und Situationen in meinem Leben. Unverfälscht, aber sicher nicht objektiv. Es ist eine Sicht. Nur meine Sicht. Später werde ich zurückblicken auf all die vielen Ereignisse, die sich bis dahin entwickelten und noch weiter entwickeln werden. Und wenn alles gut läuft, werde ich dann glücklich und voller wertvoller Erfahrungen reicher über all das lachen. Volle Fahrt voraus.

2. Für Euch
Seit längerer Zeit hat sich viel in mir getan und ich begann ein langes Tal und eine Phase unendlich erscheinender Depression zunehmend zu durchschreiten und alternative Wege für mein Leben zu finden. Auf diesen Weg nahm ich meine Freunde, Bekannten und meine Familie langsam mit, immer öfter fing ich an darüber zu sprechen was ich tue und was mich bewegt. Nachdem ich mich zuvor lange fast völlig isoliert habe. Es kostet echt viel Zeit Euch alle immer über Whatsapp und am Telefon zu informieren. 😉 Der Blog soll die Gespräche mit Euch nicht ersetzen, sondern im Gegenteil, die Möglichkeit bieten noch näher „am Geschehen“ zu sein.
Außerdem lesen bestimmt auch mehr oder weniger zufällig im Laufe der Zeit Menschen diesen Blog, die ich bisher in meinem Leben noch nicht kenne. Auch für Euch mache ich das. Egal ob ihr Pickup-Anfänger, Fortgeschritte oder Profis seid. Oder einfach nur an Kunst interessiert. Das was hier passiert ist nichts anderes als Kunst. Lebenskunst. 🙂
Es ist mir eine zusätzliche Motivation zu wissen, dass es Menschen gibt, die mich dabei begleiten. Auch Menschen, mit denen ich nie persönlich in Kontakt treten werde. Ich bin mir aber sicher, dass es genügend Menschen gibt, denen es genauso geht wie mir. Und auch für Euch mache ich das. Im besten Fall könnt ihr etwas aus all dem für Euch rausziehen und mitnehmen. Mir haben andere Blogs und Bücher sehr geholfen, in vielerlei Hinsicht. Ich möchte einen Teil zurückgeben. Es ist der Community-Gedanke.

Und was ist der Sinn des Ganzen?

Es kam bei mir zu einem Bruch im Leben. Alles hat sich von heute auf morgen völlig verändert. Ich habe mich verändert. Ich wurde verändert. Dieser Abschnitt ist Bestandteil meines Lebens, klar. Es dauerte gefühlt ewig das zu akzeptieren. Ich habe in der Zeit alles verloren was mich ausgemacht hat. Meine Persönlichkeit. Aber ich habe es zunehmend geschafft, mich aus dem Tief zu befreien und renne inzwischen fast ausnahmslos positiv und manchmal auch fast euphorisch durch die Gegend. Wie das passieren konnte und was ich dazu angestellt habe, werde ich hier niederschreiben und Euch mitnehmen auf eine Reise. Meine Reise. Zur Frau meines Lebens.

Nachtrag (28.03.2019):
Ich hatte meine Frau gefunden, meine Traumfrau. Das war Mitte 2017. Und deshalb hatte ich damals hier im Blog auch sofort den Stift fallen gelassen, als feststand, dass wir eine Beziehung eingehen. Deshalb war es ab dem 08.08.2017 bis zuletzt still um mich. Ich hatte das Ziel meines Projektes erreicht und die – so war jedenfalls meine Sicht der Dinge – wundervollste Frau der Welt gefunden. Meinen Gegenpart. Nachdem diese Beziehung aus heiterem Himmel – auch hier nur aus meiner Sicht – von dieser Frau meiner Träume beendet wurde, habe ich mich am 20.03.2019 kurz nach der Trennung entschieden, den Blog weiterzuführen.

Projekt Beziehung Teil 2. Es ist hart. Ich fühle mich wie benommen. Fassungslos. Und das verarbeite ich in den Artikeln und versuche dadurch zugleich wieder nach vorne zu blicken, mich weiterzuentwickeln und wieder neu anzugreifen. Da draußen muss immernoch meine Traumfrau herumlaufen. Und für sie will ich der Traummann sein. Diesmal in der Beziehung (noch?) bewusster und mit mehr Energie. Das Meditieren soll mich in Zukunft nicht nur in der Phase des Pickuppens unterstützen, sondern auch weiterhin in der nächsten Beziehung aktiv dazu beitragen, meine nächste Beziehung intensiver (noch intensiver?) zu erleben und vor allem jederzeit bei mir selbst zu bleiben. Ich bin nun um eine schwierige und sehr lehrreiche schmerzliche Erfahrung gewachsen. Aber scheinbar sollte ich noch nicht ausgelernt haben, was das Thema Beziehungen betrifft. Ich bin schon wieder aktiv dabei raus zu gehen und mein Leben wieder in die Hand zu nehmen. „Nicht aufgeben!“ heißt die Devise.

Sie ist es einfach wert, die „richtige“ Traumfrau. Auch wenn ich größtenteils eine schöne Zeit in meiner Beziehung hatte und wundervolle Dinge erleben durfte, so stehe ich aktuell vor einem Scherbenhaufen. Aber ich werde sie finden, die EINE. Ich werde Dich finden. Ich gehöre zu Dir und Du zu mir.

14 Kommentare zu „Über diese Website

      1. Nein, das ist keine Wahl. Du musst mitmachen!!! 😉 Quatsch, musst Du nicht. Böse Zungen sprechen von einer Art Kettenbrief. Letztendlich ist es einfach ne schöne Möglichkeit, dass neue Leser auf Deinen Blog kommen und Dir bei Gefallen folgen. Denn ehrlich: 190 Beiträge hab ich selbst noch längst nicht geschrieben, aber ich habe 15mal soviele Leser. Und ich finde Deine Beiträge gut geschrieben und fundiert. Da dürfen gern mehr Leser dran teilhaben. Ich vermute, Du schreibst doch auch, um gelesen zu werden.
        Also der Versatile ist einer der sehr frei gestaltbaren Awards: einfach 7 noch nicht bekannte Fakten über Dich schreiben, so wie Du es magst. Dann mir danken (mit Verlinkung) und wiederum selbst andere Blogs, die Du gut findest, nominieren und zusätzlich verlinken. Viel Spass 😉

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  1. Auf Deinem Blog ist eine ganze Menge zu finden…
    Manches, wo ich absolut zustimme, manches wo ich mir nicht so sicher bin, ob das mein Frauen- und Männerbild ist.
    Ich mag es, von Deinem zu lesen, ausgelöst durch Deine Erfahrungen.
    Super spannend zu lesen, mach weiter so! 🙂
    Ich fange mal klein an und schreibe Dir: Ich finde es super, dass Du darauf kommst Dich zu fragen: „Wie bin ich ein guter Partner/ wer will ich eigentlich sein?“ anstatt die Liste an Wünschen für Deine Traumfrau zu kennen. Dass Du den Weg, die Reise als Projekt bezeichnest empfinde ich als gute Idee, denn in jedem Projekt gibt es verschiedene Etappen, wie cool, dass Du sie Dir dadurch bewusst machst.
    Ich bin gespannt.. 🙂
    Liebe Grüße
    Jana

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    1. Hallo Jana,

      schön von Dir zu lesen. Danke für Deine lieben Worte. 😀

      In der Tat habe ich nur ganz wenige Ansprüche an meine Traumfrau. Viel mehr arbeite ich jeden Tag hart daran ein Traummann zu werden und zu sein.

      Und inzwischen (seit März 2019) komme ich mehr und mehr weg davon, mich überhaupt auf das Kennenlernen einer neuen Partnerin zu fokussieren. Stattdessen arbeite ich noch härter an mir und meinem eigenen Glück. Denn das ist letztlich das Einzige, das wir Menschen wirklich beeinflussen können. Uns selbst.

      Die Meisten machen es anders herum. Suchen lieber nach einem größtem Flatscreen, einem größeren Auto oder einem noch viel tolleren Partner. Das ist die Suche im Außen. Nur dort ist kein Glück auf Dauer zu finden, sondern langfristig das Gegenteil.

      So gesehen ist die Reise zu meiner Traumfrau spätestens seit dem Projekt Beziehung Teil 2, das im März 2019 begann, mehr zu einer Reise zu mir selbst geworden.

      Schön, dass Du bei dieser Reise dabei bist. ☺️👍

      Beste Grüße
      und ich bin immer dankbar um Anregungen…

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  2. Hallo 🙂
    Ich bin vor ein paar Wochen schon mal auf Deinen Blog gestoßen, aber bislang nicht die Zeit genommen, um Deine Beiträge zu lesen. Das möchte ich nun ändern, da es sich echt interessant anhört!
    Und ich auch auf der Suche nach meinem Traummann bin…vielleicht/hoffentlich kann ich was bei Dir lernen ;).
    Zumindest bin ich mir sicher, dass das Lesen Deiner Beiträge eine Menge Spaß machen wird.

    Liebe Grüße
    Vanessa

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    1. Hallo Vanessa,

      danke Dir für das tolle Feedback.

      Ob Du etwas von mir bzw. aus meinem Blog für Dich mitnehmen kannst, das würde mich für die Zukunft auf jeden Fall interessieren. Du kannst also gerne nochmal berichten, wenn Du es herausgefunden hast. 🙂

      Was ich – so zum Start weg für Dich – dazu sagen muss, ist ganz eindeutig:
      Das hier ist kein Blog eines „typischen“ Mannes, genauso wenig wie ich mir eine „typische“ Frau (aus der heutigen Zeit) an meiner Seite wünsche. Ich bin definitiv maskulin und würde an meine Seite nur eine Frau lassen, die feminin ist. Umgekehrt gesagt: Genau so wenig wie ich eine Emanze suche, bin ich ein Schoßhund. Polarität ist wichtig, wobei ich Extreme nicht gut finde. D.h. ich sehe mich als eine sehr gesunde ausgewogene Mischung aus allem, aber definitiv mit Werten und heute würde man dazu „oldschool“ sagen.
      Bei mir darf die Frau aber nicht nur einfach Frau sein, sondern das ist Grundvoraussetzung. Und sie muss nicht so tun als wäre sie ein starker Mann. Das ist in der heutigen Gesellschaft leider völlig verrutscht. Deswegen könnte ich mit dem größten Teil der Frauen auch nichts anfangen, aber das ist auch nicht mein Problem, sondern das ist letztlich ein gesellschaftliches Problem. Beide Geschlechter leiden darunter. Die Männer haben ihre Identität verloren. Die Frauen sind dabei eine neue Identität aufzubauen. Am Ende soll es weder mehr Mann noch Frau geben. Alle gleich. Gendermainstream nennt sich das. Gegen jede Natur zwar, aber systemisch gewollt. Mit fatalen Konsequenzen, vor allem zerstört es Familien.

      Was ich damit sagen will?
      Wenn Du Dich von einem Mann inspieren lassen möchtest, der tatsächlich noch Werte vertritt und eine Frau als das sieht, was natürlich und gut ist, dann bist Du hier völlig richtig. Für mich ist eine Frau etwas Wundervolles, wenn sie in ihrer Weiblichkeit lebt und aufblühen kann. Dazu gehört allerdings, dass sie genug Selbstvertrauen hat, auch einfach Frau zu sein und nicht beweisen zu wollen „auch so gut zu sein wie ein Mann“. Das ist ein Konzept von besser und schlechter, was ich restlos ablehne. Jeder hat seine Stärken und Schwächen und ich plädiere für die Vielfalt der Unterschiede zwischen den Geschlechtern anstatt der Gleichmacherei. Es ist schwer, in der heutigen Zeit, Frauen zu begegnen, die genug Selbstbewusstsein in sich tragen, zu Ihrer Weiblichkeit zu stehen. Umso mehr genieße ich deren seltene Anwesenheit in der Gesellschaft. Und bis mir wieder eine Frau begegnet, die diese natürlich tolle Art mitbringt, bleibe ich nötigenfalls auch noch lange Single. Habe ich für Teil 2 des Projekts Beziehung für mich beschlossen.

      Im Übrigen weiß ich nicht wie alt Du bist und was sonst so im Raum steht, aber ein potentieller Traummann bin ich definitiv, da musst Du vielleicht gar nicht so lange suchen. 😉 Kommt also nur noch darauf an, ob Du auch eine natürliche und feminine Frau bist. 😉

      Beste Grüße

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      1. Hallo xy,
        da ich Deinen Vornamen nicht kenne, muss ich Dich leider so ansprechen ;).
        Wow! Also ich musste den Kommentar zweimal durchlesen bevor ich da jetzt überhaupt darauf antworten kann. Wahrscheinlich muss ich ihn aber noch mehrmals durchlesen, um wirklich alles in mich aufnehmen zu können :D.
        Ich bin da nicht so sicher, ob wir beide zusammen passen würden 😉
        Zu meinem Alter: ich bin 41.
        Wie alt bist Du? Da ich mit dem Blog ganz am Anfang gestartet bin, somit quasi noch im August 2016 bin, weiß ich nicht, ob Du irgendwann mal Dein Alter und/oder Namen verraten hast.
        Du hast zwar schon ausreichend beschrieben, was für Dich eine natürliche und feminine Frau ausmacht. Aber ich bin mir da nicht sicher, ob ich mir auch wirklich etwas Konkretes darunter vorstellen kann. Und meistens ist es doch so: wenn man sich nichts darunter vorstellen kann, gehört man diesem Personenkreis einfach nicht an, oder? 😀
        Ich würde mich schon als natürlich und feminin bezeichnen. Aber da ist die Range doch auch sehr weit, oder? Also, wenn feminin für Dich bedeutet, dass man gerne Kleider und Röcke und Schuhe mit Absatz trägt, dann gehöre ich nicht dazu. Ich bin da mehr die sportliche Variante in Jeans und Sneaker ;). Was nicht bedeutet, dass ich nie Kleider oder Röcke trage, aber das doch eher selten.
        Ich bin auch eine Frau, die gerne mal mit anpackt. Damit möchte ich sagen, dass ich technisch und handwerklich durchaus recht versiert bin und mir das auch richtig Spaß macht.
        Und wenn Frau für Dich bedeutet, immer schön zu kochen, zu waschen und zu putzen, so muss ich Dir sagen, dass ich da durchaus für die Gleichberechtigung bin.
        Zumindest kam mir diese Vermutung beim Lesen Deiner Zeilen in den Sinn. Aber, Du darfst mich auch gerne eines besseren belehren!
        Na ja, das soll ja jetzt hier auch nicht in einem Bewerbungsgespräch ausarten ;).
        Auf jeden Fall bin ich sehr gespannt darauf, Deine weiteren Artikel bis up to date zu lesen.
        Und gerne werde ich Dir darüber berichten, ob ich aus Deinem Blog etwas für mich mitnehmen konnte.
        LG,
        Vanessa

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        1. Das ist echt mal einzigartig! 🙂

          Tatsächlich habe ich meinen Namen, mein Alter, meine Stadt und sonstige Daten, die auf meine echte Identität schließen lassen, nie veröffentlicht. Dafür sind alle meine Stories absolut ehrlich, authentisch, schonungslos und bisweilen auch kontrovers. Gerade was in jüngster Vergangenheit passiert ist, sowohl mir widerfahren ist als auch wie ich mich gerade dabei bin aktiv zu verändern… das löste in meinem näheren Umfeld und auch hier im Blog definitiv kontroverse Diskussionen aus. Alle sehr spannend und bereichernd, wie ich finde.

          Insofern ist es total okay, dass Du mich mit xy anschreibst. 🙂 Ich habe mir hier selbst noch nie ein Pseudonym gegeben, obwohl ich den Frauen in meinen Geschichten ganz gerne Namen gebe.

          Ich würde Dir gerne persönlich antworten, aber leider hast Du in Deiner Nachricht keine Emailadresse hinterlegt. Und wie ich festgestellt habe, gibt es wohl leider auch für Dich keine Möglichkeit mir eine persönliche Nachricht zu schicken. Das hat WordPress nicht sehr toll gelöst. Hm. Ich muss mal sehen ob es dafür eine Lösung gibt. Das ist nicht optimal, wenn man mir keine Nachrichten direkt schicken kann, wie ich jetzt merke.

          Denn ich werde hier nicht persönlich auf Deine wirklich kreative Nachricht antworten, schließlich liest das jeder mit. Und persönliche Dinge bleiben bei mir auch vertraulich, daher antworte ich Dir hier erstmal nur allgemein. Siehe es mir also nach, bitte. 🙂

          Ob Du nun zu meiner ganz persönlichen Definition von „feminin“ passt, kann ich aus den wenigen paar Zeilen nicht herauslesen. Das wäre sonst tatsächlich etwas oberflächlich von mir.
          Witzig ist: Tatsächlich stehe ich gar nicht auf Röcke und Kleider. Und ehrlich gesagt auch nicht auf besonders viel (oder besser gar keine) Schminke. Aber das schließt das Feminin-Sein weder ein noch aus. Das ist einfach geschmacksache und ich mag es nicht, wenn meine Partnerin sich täglich mit einer kleinen Dosis Chemie belastet. Die moderne Umwelt ist schon schädlich genug. 😉
          Das mit den Jeans und den Sneakers finde ich definitiv stylisch, auf biedere Optik stehe ich also nicht.
          Dass eine Frau „mit anpacken“ kann, ist immer Klasse. Wer kann das schon?

          Da ich aber stets so ehrlich wie möglich bin, sage ich auch etwas zum Punkt waschen/kochen/putzen. Ich kann waschen, ich kann kochen und ich kann putzen. Das alleine macht eine gemeinsame Wohnung aber noch lange nicht heimelig. Und im Gegensatz zum weit verbreiteten Glauben und der möglicherweise (leider auch) weit verbreiteten Ansicht unter Männern, sehe ich diese Tätigkeitenen nicht als „minderwertig“ an, sondern als hochwertig.
          Ich empfinde es vergleichweise minderwertig, in der Arbeit sinnlos Excel-Tabellen zu befüllen oder sonst täglich nur stapelweise weißes Papier mit Tinte schmutzig zu machen. Will heißen: Wenn ich die Wahl habe, dass ich anstelle der Frau nur halbtags arbeiten kann/darf… dann tausche ich gerne. Dann ist zu Hause perfekt geputzt, gekocht und gewaschen. Heimelig ist es deswegen aber noch lange nicht, denn das ist keine typische Stärke eines Mannes. Aber wie ich die Frauenwelt inzwischen kennen gelernt habe, stößt so ein Vorschlag von mir regelmäßig auf missgünstige Blicke. Das habe ich schon öfter Frauen sehr direkt gesagt, wenn eine Frau mir „Haushalt machen“ als „Aufgabe für Dumme“ verkaufen wollte. Ich weiß, dass das die gesellschaftliche Ansicht dessen ist. Ich sehe das aber völlig anders. In meiner letzten Beziehung habe ich sehr real und hautnah miterleben dürfen, wie es für eine Mutter ist, zwei Kinder großzuziehen. Was da dahinter steckt, besonders wenn eine Mutter das echt toll macht und toll machen möchte. Wenn sie für ihre Kinder da sein möchte und gleichzeitig für die Familie insgesamt. Seither habe ich vor diesen Dingen einen noch größeren Respekt als vor der Beziehung. Und ich trage dafür gerne die schweren Sachen, gehe einkaufen und mache auch sonst alles Mögliche rund um das gemeinsame Leben. Schriftkram, Verträge oder was weiß ich. Und wenn zwischendurch mal Zeit war, hab eich auch mal den Geschirrspüler aus- oder eingeräumt. Machen „müssen“ kannte ich allerdings nicht. Es war perfekt aufgeteilt, aus meiner Sicht. Dafür hat die Frau sonst keinerlei „Sorgen“ haben müssen, es war für alles gesorgt. Wie auch immer, das mag jedes Paar anders handhaben. Aber es ist ein Unterschied ob ein Mann einen Schrank oder Besteck einräumt oder eine Frau. Finde ich. 😉

          Insofern… was soll ich sagen… jeder bringt seine Stärken ein, so sehe ich das. Und ich brauche keine Frau, die das Geld nach Hause bringt. Das sehe ich als meine Aufgabe an, das ist anstregend und belastend genug, dessen muss sich „meine“ Frau nicht primär aussetzen. Die Welt da draußen ist im Berufsleben so kalt, hart und unmenschlich geworden, dass ich der Meinung bin, dass es Perlen vor die Säue ist, wenn sich eine Frau diesem Druck aussetzt. Die Energie ist in die Gründung einer intakten und gesunden Familie besser investiert.

          So mal ein Grobabriss. 🙂

          Ich glaube aus Deinen Zeilen herauszulesen, dass Du eine sehr humorvolle und offene Frau bist. Und genau wie die meisten Menschen, auf der Suche…
          Viele liebe Grüße und das Beste für Dich, liebe Vanessa.

          PS: Wenn ich weiß wie man sich hier persönlich anschreiben kann, können wir uns gerne weiter austauschen. 😉

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          1. Komisch 🤔. Dabei habe ich doch bei beiden Kommentaren meine eMail-Adresse angegeben. Aber die wird dann wahrscheinlich nur von WordPress verwendet, um mir Benachrichtigungen schicken zu können.
            Da müssen wir wohl einen Geheimcode entwickeln, damit ich Dir meine eMail-Adresse mitteilen kann 😂.

            Hausarbeit sehe ich auch nicht als minderwertig an. Aber leider ist es, für mich, eine unliebsame Arbeit, die trotzdem gemacht werden muss.
            Daher könntest Du Dir sicher sein, wenn Du mir anbieten würdest, dass alles für mich zu erledigen, inkl. kochen, dass ich da auf jeden Fall mit Dir tauschen würde 🤩.

            Tatsächlich bin ich eine Frau, die sich wirklich kaum schminkt. Nur Wimperntusche und etwas Rouge. Ja und leider das restliche Drittel meiner Augenbrauen, da mir hier die Natur einen üblen Streich gespielt hat und dort keine Haare mehr wachsen 🙈. Und welche Frau läuft schon gerne mit 2/3 der Augenbrauen rum 😁. Ich zumindest nicht, denn mein Äußeres ist mir schon wichtig 😇.

            Finde ich schon keine schlechte Einstellung, dass „Deine“ Frau nicht unbedingt arbeiten gehen müsste. Sie dürfte aber schon arbeiten gehen, wenn sie das wollen würde, oder?
            In meinem Alter werde ich aber ganz sicher nicht mehr meine Energie in die Gründung einer Familie investieren 😉.

            Dann schicke ich mal viele liebe Grüße zurück und bin gespannt, ob ich irgendwann eine persönlichere Nachricht in meinem Postfach habe 😁

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            1. Hi Vanessa,

              hab ich es doch glatt übersehen! Deine Emailadresse steht doch tatsächlich sogar ganz unten in meinen Mitteilungen…

              Na dann können wir uns den Geheimcode vorerst für schlechte Zeiten sparen. 😉

              Bin gerade auf dem Sprung nach draußen und melde mich dann gerne morgen per Email bei Dir…

              Achja, natürlich „darf“ sie arbeiten gehen. Womöglich können sogar beide Teilzeit arbeiten, anstatt einer Vollzeit. Optimal. 😉
              Mir ist nämlich gemeinsame Zeit mit meiner Partnerin wichtiger als gemeinsame Zeit mit fremden Menschen in der Arbeit.

              Das sehen nur wenige Paare genau so und jeder hat ein anderes Verhältnis zum Thema Nähe in der Partnerschaft. Ist mir im Laufe der Zeit immer wieder so aufgefallen… 🙂

              Perfekt ist übrigens sowieso niemand. Mach Dir da nie einen Kopf drum. Das ist eine Illusion. Das Gesamtpaket sollte aber stimmen, für beide. Wenn man sich „nicht sehen kann“, dann spielt alles andere einfach keine Rolle. Auch wenn das nicht sehr märchenhaft klingt, so ist es doch die Realität. Erlebe ich (leider oder nicht leider) immer wieder… 🙂

              Beste Grüße
              xy 😉

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