Ein lange angekündigter Rundumschlag

Hallo Welt! 😉

Ein lange angekündigter Rundumschlag…
Der letzte Artikel war vom 07.07., 17.
Heute ist der 08.08., aber immerhin noch nicht 18.
Insofern… puh… trotzdem… ein ganzer Monat Schreibpause.

Kann ich noch schreiben? Fällt mir noch was ein? Hab ich nur deshalb nichts geschrieben, weil mir nichts mehr schreibenswertes widerfahren ist? Man weiß es nicht. Aber ich weiß es.
Und deshalb räumen wir hier heute mal gnadenlos auf und holen die Zeit wieder ein.

Vollgas im Tickermodus

Ich donnere die Nachrichten nacheinander einfach durch. Die Bildzeitung würde sich freuen, wenn sie so viel Futter von der Presseagentur bekommen würde. Und wenn es die Zeit erlaubt, werde ich zur einen oder anderen Headline bei gesonderter Gelegenheit auch einen gesonderten Artikel spendieren. Aber im Moment bin ich nicht so in zeitlicher Spendierlaune. Krösus hatte es da leichter.

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Ein Mädchen im Café kennen gelernt, das erste Date noch am selben Abend zu Hause verbracht. Das, oder auch einfach nur die Frage nach „wann und wo spricht man von einem Coitus interruptus?“ Schreit förmlich nach einem eigenen Artikel.
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Und plötzlich war da ein ellenlanger Brief von Fr. Tinder in meinem Briefkasten! Totgeglaubte leben länger… Verrückt! Kurzversion: Eigentlich sei ich doch ein unglaublich toller Kerl… welch eine Ironie.
(Danke – weiß ich doch längst. Du hattest es halt nicht rechtzeitig begriffen. Was nicht schlimm ist. Mir ging es auch ohne Dich in der Zwischenzeit verdammt gut. Eigentlich sogar besser als mit ihr. Viel besser, wenn ich bedenke was ich stattdessen erlebt habe.)
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7 Milliarden Menschen. Davon sind ca. 3,5 Milliarden Männer, oder mindestens solche, die es noch werden wollen. Nahezu jeder Mann träumt sein Leben lang davon. Kaum einer erlebt es je. Und doch war sie da. Die erste Nacht zu dritt. Wie in einem Film? Ja. Definitiv! Nur besser. Total verrückt. Eine Nacht zu dritt??? Wie zu dritt??? JA! Zu dritt! Genau so wie es da steht. Projekt Beziehung. Danke Dir für die Erfahrungen, die Du mir bescherst. Ich wusste wahrlich nicht, ob ich träume oder wach bin. Es war kein Traum. Irgendwie aber auch wiederum schon. Wach war ich sicher, wie im Traum kam es mir aber vor. Referenzerfahrung.
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Ein richtig fies langweiliges Date aus dem Onlinegame gehabt. Puh. Aaaaber: Sie hat mir einen richtig richtig lohnenswerten Imbiss gezeigt. Alleine dafür hat sichs rentiert. Und das ist auch das Wichtigste, das ich für mich mitnehme: Frag die Frau vorher immer schon, ob sie einen guten Imbiss oder ein gutes Lokal kennt. Die meisten Frauen lohnen die Zeit nicht. Es ist eine Verschwendung. Aber zumindest hast Du dann gut gegessen bzw. etwas Neues kennen gelernt. Klingt lustig. Ist aber ernst gemeint. Das hab ich viel zu spät beherzigt bei all den Dates im letzten Jahr. Meistens bin ich mit den Frauen irgendwo hingegangen, wo ICH vorher wusste, dass es zumindest bezüglich dem Drumherum gut sein würde. Ein Mann muss sich jedoch immer die Frage stellen: „Was habe ich davon?“ (freies Zitat aus dem Film Revolver, siehe meine Rezension Film-Review „Revolver“)
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Das erste Semester neigt sich bis auf eine Hausarbeit dem Ende entgegen. Mit viel oder nicht so viel lernen… weniger als nötig war es jedenfalls schon. Dennoch reichte es bisher trotzdem in sämtlichen Arbeiten für eine eins vor dem Komma. Immerhin.
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Eine wundervolle Frau kennen gelernt. Inzwischen exakt 46 Dates mit ihr verbracht. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Projekt Beziehung macht auch deshalb zuletzt eine starke Pause. Schriftstellerisch allerdings nur. Deswegen – 46 Dates ! – und nicht nur wegen dem Studium gibts diese Pause. Wobei sie der Grund ist, dass ich fürs Studium nicht so viel Zeit habe wie ursprünglich geplant. Zum Bestehen hat es bisher dennoch gereicht… 😉
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Ken Jebsen und sein Team waren fleißig. Folge 35 von „Me, Myself and Media“ unter dem Titel „Kafkaeske Zeiten“. Viel Spaß. Wie immer lohnenswert! Link am Ende des Artikels.
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Ken Jebsen und sein Team waren noch fleißiger. Jedenfalls fleißiger als ich. Es gibt sogar schon Folge 36 von „Me, Myself and Media“. Diesmal unter dem Titel „History statt Hysterie: G20 im nationalen Gedächtnis „. Dass das sehenswert ist, versteht sich von selbst. Eine Auseinandersetzung mit dem G20. Ein etwas anderer Draufblick, als er sonst so durch die Einheits-Klopapier-Presse geboten wird. Link am Ende des Artikels.
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Zwischenzeitlich beim Spazieren durchs hohe Gras zum ersten Mal in meinem Leben von einer Zecke gebissen worden. Hoffentlich hat das keine schädlichen Auswirkungen für mich. Nicht wichtig für die Welt. Wichtig aber für mich.
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Zum ersten Mal im Leben hab ich mir selbst Lachs gebraten. Aus dem Ofen kenne ich das schon. Aber bisher noch nicht aus der Pfanne. Wow. Ein Hochgenuss. Olivenöl. Mit der Hautseite nach oben zuerst kurz scharf anbraten, dann runter drehen und so lange brutzeln lassen, bis die Haut kross ist. Dann drehen. Zwischenzeitlich Rosmarin ins Öl. Wer möchte kann auch noch Knoblauch drauf hauen. Und angeblich auch eine Scheibe Zitrone ins Öl legen. Hab ich nicht gemacht, sondern lieber drüber geträufelt, als das gute Stück auf dem Teller war. Beim Braten dann noch Pfeffer und Salz drüber. Fertig. Wahnsinnig einfach. Aber wahnsinnig lecker. Das Leben kann so herrlich sein. So einfach sein. So herrlich einfach sein.
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Die letzten Wochen leider keine anderen Blogs gelesen. Das fehlt mir. Hole ich noch nach! Aber hey, 46 Dates!!! Hat sie eigentlich schon einen Namen? Hm… da muss ich mir erst noch einen überlegen… schwierige Wahl. Er muss ihrer schließlich gerecht werden…
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Vielleicht habe ich irgend eine Schlagzeile vergessen. Nicht so schlimm. Dann schiebe ich sie beim nächsten Mal einfach hinterher. Aber bis dahin ist das besser als nichts.

Gut. Und jetzt zum Unwichtigsten… Wie geht es mir eigentlich?
Momentan ziemlich gut. Danke der Nachfrage. 🙂
Gut und viel beschäftigt. Qualitätszeit, gepaart mit Quantitätszeit. Ideale Bedingungen. Humus, könnte man sagen. Na dann, kann die Pflanze ja wachsen…

 

 

Projekt politisch – KenFM – Me, Myself and Media 34

Endlich

Ein kleiner Artikel für mich, ein großer Artikel für die Menschheit. Und ein Link auf eine neue Folge von…

Me, Myself and Media!

Endlich, die letzte Folge ist lange her. Zu lange. Es kann gar nicht genug Alternativen zum Mainstream-Schund geben. Alles ist besser als wenig. Also besser mehr. Mehr Meinungen, mehr Ansichten, mehr Einblicke. Aber bitte andere als immer den gleichen Quatsch aus der Einerlei-Lügenpresse. Pluralismus nach vorne! Demokratie mal zur Abwechslung nicht nur wagen, sondern einfach mal machen. Wir haben viele Zeitungen, Zeitschriften und auch Radio- und Fernsehensender. Nur bringt das nichts, wenn sie eben in bester SED-Manier alle auf Linie eingenordet sind.

Natürlich geht es auch diesmal wieder darum, wie wir täglich, wöchentlich monatlich, jährlich und überhaupt übers Ohr gehauen, hinters Licht geführt und schlichtweg verarscht werden.

Was für ein Witz in Frankreich

Unter anderem geht’s um die Wahl in Frankreich. Persönlich bin ich davon überzeugt, dass das für Europa keine gute war. Die Wahl. Die Wahl an sich sowieso nicht, denn es ist letztlich keine. Weder in Frankreich noch in Deutschland noch sonst wo. Solange wir nur zwischen Pest und Cholera entscheiden dürfen. Gnädigerweise, muss man dazu sagen. Dürfen. So lange bleibt es eine Farce, auch nur im Ansatz von einer Wahl zu sprechen.

Was mich gerade an der französischen Wahl besonders negativ beeindruckt, ist der unglaubliche Ausgang. Auf der einen Seite haben wir eine Marie Le Pen, das Monster, vor dem uns alle warnen. Warum eigentlich? Aber auf der anderen Seite haben wir eben auch einen großen Teil der Bevölkerung, der die Schnauze von dieser EZB-Drangsalierungspolitik gestrichen voll hat. Die zu noch mehr Ungerechtigkeit und Verarmung führt. Und es schien von Anfang an knapp werden zu können. Die Wahl. Die eigentlich ja keine ist, wie ich schon sagte. Und dann? Kommt das Ergebnis und da steht sie. Nicht Le Pen, sondern sie, diese rein gewaschene samtweiche Kunstfigur von einem Banken-Eurokraten. Macron, wird die Marionette diesmal genannt. Der macht den Franzosen jetzt den neuen Präsidenten. Verstehe das wer will. Es soll also allen ernstes MEHR Europolitik und MEHR EU-Gemeinschaftshaftungspolitik gewählt worden sein? Wo doch alles gerade in Europa in Fetzen fliegt, was mühsam seit Ende des 2. Weltkriegs an Völkerverständigung und Frieden in Europa aufgebaut wurde?

April April – Verarschen kann ich mich auch selbst

Das wäre so in etwa wie wenn ein an Diabetes leidender Mensch sagt, dass er jetzt seine Diagnose bekommen hat und weiß, keine Cola mehr trinken zu dürfen und dies auch nicht mehr tun werden würde. Und flupp, öffnet er sich ne Flasche davon und lässt sie in sich rein laufen. Und dem davon fliegenden Kronkorken, sich noch in Zeitlupe drehend in der Luft, zwinkert er dabei zu.

Überall haben die Menschen die Nase voll von dieser inhumanen Einwanderungspolitik, wo Menschen auf den Meeren in Booten umkommen, wo Menschen in Syrien aus ihren Häusern gebombt werden (von uns! Ja, von uns. Unsere Waffen, unsere Logistik!) und wo es letztlich zu nichts als Spannungen in Frankreich, in Deutschland und sonst wo in Europa kommt. Aber gerade dann… Kommt dieser Mann in Frankreich nach vorne, der doch wieder nur eine Vergangenheit aus dem korrupten Bankensystem inne hat. Ja nee, is klar.

Die Insel der Glückseligen

Und deshalb ist es so unglaublich wichtig zu verstehen was da passiert. Ich weiß schon, uns geht’s ja gut und so. Klar. Kenne ich doch, diese Sprüche. Nur das haben sich die Griechen vor ein paar Jahren auch noch gedacht. Und die Spanier. Und die Portugiesen. Und die Italiener. Eigentlich alle in Europa. Aber ja, bei uns ist ja alles okay. Wir… Ja wir leben auf der Insel der Glückseligen. Stimmt’s? Uns in Deutschland kann nichts passieren. Logisch, schließlich haben wir ja… Äh was eigentlich, was denn, das uns so unabhängig macht vom Rest? Nichts. Wir gehören zur EU und zur EZB-Finanzpolitik genauso dazu wie alle anderen in €uro-pa. Alles ist mit allem verbunden. Nicht nur spirituell, sondern auch ganz sachlich. Ob wir wollen oder nicht. Wir sollten besser darauf Acht geben, dass aus der vermeintlichen Insel der Glückseligen am Ende nicht ganz real eine einsame wird. Die Enteignungspolitik von fleißig nach reich geht schamlos und unaufhörlich weiter. Mathematisch beleg- und nachprüfbar für jedermann. Schuldgeldsystem ist das Stichwort, das zur Quelle führt.

Deshalb ist es so wichtig, sich damit zu beschäftigen. Für Menschen, denen Nächstenliebe tatsächlich etwas bedeutet. Menschen wie mich. Aber auch genauso für Egoisten. Denn auch bei uns in good old Germany werden sich die Zeiten weiter und zunehmend negativ entwickeln. Der Turbolader ist in Deutschland freilich noch nicht gezündet. Ein bisschen hält der dumme Deutsche schon noch aus. Unmündig wie er ist. Aber auch der Egoist unter uns sollte sich aus purem Eigennutz mit dem System im Scheinsystem beschäftigen. „Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können…“

PS: Diesen Artikel habe ich vor kurzem bereits einmal online gestellt. Allerdings von meinem Tablet aus. Ich befand mich zu dem Zeitpunkt unterwegs im Urlaub. Irgendwie gabs dabei wohl Probleme. Daher auf diesem Wege nochmal neu.

Projekt politisch – KenFM – Me, Myself and Media 32

Wie Ihr wisst, gibts von mir nicht nur Storys zum Thema Pickup, sondern eben auch Storys aus meinem sonstigen echten Leben. Teilhabe an meinen sonstigen Interessen, ich bin ja schließlich nicht jeden Tag 24 Stunden nur dabei meine Traumfrau zu finden. Alles hat seine Grenzen. Ich hab auch noch ein echtes Leben! 😉
Aber das Projekt Beziehung ist mir eben auch ein Herzensprojekt. In vielerlei Hinsicht, und deshalb schreibe ich auch regelmäßig über Themen, die mit der Liebe nichts zu tun haben und dennoch von Herzen kommen.
Ein großes Ganzes ist mir wichtig. Nischen-Blogs über Einzelthemen gibt es genug. Deswegen lese ich selbst so gerne Blogs von Menschen, die nicht nur über Einzelthemen berichten, sondern tatsächlich einfach am eigenen Leben teilhaben lassen. Menschlich einfach. Einfach menschlich.

Und dann hat es mir fast die Kinnlade herunter gelassen…

Ken Jebsen war mal wieder fleißig und hat eine neue Folge seines Nachrichtenformats online gestellt. Wieder sehr sehenswert. Diesmal geht es hauptsächlich um die Situation um den „wildgewordenen Erdogan“. Hintergründe zum aktuellen Medienspektakel.

Einen Tag bevor dieses Video auf KenFM online ging, schrieb ich in meinen Whatsapp-Live-Chat vom Projekt Beziehung (darin sind ein paar meiner engsten Freunde und ein paar wenige Familienmitglieder), Zitat:

„Momentan geht’s voll ab in der Presse mit Erdogan.

Immer drauf auf das Thema. Bumm bumm bumm.
Deutsche (Lügen-)Presse was ist nur los mit Euch? Habt Ihr den bösen Trump total vergessen? Ist Erdogan jetzt auf Platz 1 und Trump nur noch auf 2??

Und wo ist Putin???
Und der fiese Assad?
Es wird immer das gleiche widerliche Spiel in der Presse gespielt und alle fallen drauf rein. 😦

Heute Trump, morgen Erdogan.
Gestern Putin und vorgestern Assad.

Nur DSDS hat mehr Unterhaltungswert.

Andreas Popp erklärt das so schön einfach: „Unterhaltung kommt von unten halten.“
Bezogen auf das Volk. ;-)“

Und dann ging kurz darauf dieses Video online…

Und mir hat es fast die Kinnlade herunter gelassen, innerhalb der ersten eineinhalb Minuten. Aber seht selbst. 🙂

PS: Deswegen ist (Geo- und Friedens-)Politik und selbst-denken so spannend. Irgendwann versteht man einfach was passiert und kann sich seine eigenen Rückschlüsse bilden, ohne sie vorgekaut vom Mainstream serviert zu bekommen. Man lernt selbst denken, so wie unabhängige Journalisten das auch tun. Die neue Folge von Me, Myself & Media in den ersten paar Sekunden ist mir alleine dafür schon Motivation genug. 😉

Projekt politisch – KenFM – Me, Myself and Media 31

Wie im letzten Artikel angekündigt, gibt es hier derzeit eine komplette Pause.
Das Schreiben vermisse ich inzwischen sehr. Wurde es die letzten Monate doch ein fester Bestandteil meines täglichen Wirkens. Ich merke jedoch auch, dass meine Ideen mir nicht ausgehen.
Täglich entdecke ich Dinge, es kommen mir neue Ideen, sowohl zu Artikeln für meinen Blog, als auch zu neuen Möglichkeiten in meinem eigentlichen Leben, d.h. außerhalb des Blogs. Auch wenn mir manche Menschen schon nachsagen, dass ich in Wahrheit gar keinen Blog schreibe, sondern der Blog inzwischen mich schreiben würde.
Aber das halte ich für ein Gerücht… 😉

Und bis zu meinem nächsten eigentlichen Artikel gibt es hier von mir die neueste Folge von „Me, Myself and Media“ auf KenFM. Folge 31. Wieder super. Es geht um Trump, aber nicht nur. Es geht vor allem auch wieder darum, ungeschönte Fakten präsentiert zu bekommen. Eine Nachrichtensendung der anderen Art, einer jedenfalls, die näher an der Wahrheit liegt als das, was wir für gewöhnlich täglich konsumieren. Bei mir ist es ja inzwischen umgekehrt, ich konsumiere den Mainstream nicht mehr. Veralbern kann ich mich selbst nämlich genauso gut, wenn ich das wollen würde. Will ich aber nicht. Darum greife ich auf vernüntigen Journalismus zurück.

Seht es Euch an, ich mache da aus voller Überzeugung Werbung. Sich eine eigene Meinung zu bilden bildet zugleich. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Wenn sich das mal nicht lohnt?! Es lohnt sich!
Ich halte Ken Jebsen für einen genialen Journalisten und finde seine diversen Formate klasse. Über 160.000 Aufrufe in 5 Tagen (Stand 04.03.2017) sprechen für sich. Die letzte Folge, 30, hat aktuell fast 275.000 Aufrufe.

Und nun nicht nur gute Unterhaltung und nicht nur viel Spaß, sondern viel mehr als das.

Projekt politisch – KenFM – Me, Myself and Media 30

Alle paar Wochen veröffentlicht ein aus meiner Sicht einer der besten deutschen Journalisten seine eigene Nachrichtensendung. Er wächst mit seinem Redaktionsteam unermüdlich weiter und baut sein Portal kenfm.de – auch auf Youtube: KenFM – stetig aus.

Der Clou: Der gesamte Content bei KenFM ist crowdfinanziert, das heißt das gesamte Portal lebt von den (logischerweise freiwilligen) Spenden seiner Leser- und Zuschauer. Dafür ist es werbefrei und aus meiner Sicht höchstgradig objektiv und stellt im Gegensatz zur Mainstreampresse ein leuchtendes Beispiel für Unabhängigkeit in der Presselandschaft dar. Nahezu alle großen Magazine, Zeitungen und auch Fernsehsender bedienen das klassische „Herrsche und Teile“-Spiel, ganz im Sinne des inzwischen vorherrschenden Auftragsjournalismus. Davon hebt sich Ken Jebsen mit seinem Team wohltuend ab.

Er hat die Fähigkeit an sich komplizierte Dinge prägnant und gespickt mit messerscharfer Zunge verständlich zu machen und damit an den Zuschauer zu transportieren.

Seine nur alle paar Wochen erscheinende Nachrichtensendung „Me, Myself and Media“ liegt mittlerweile in Folge 30 vor. Aus meiner Sicht hat man damit mehr für seine eigene Bildung gewonnen als mit jedem Artikel im Stern, im Focus und im Spiegel zusammen. Ich lese mittlerweile keine Tageszeitungen mehr. Nur einmal am Tag schaue ich auf dem Weg zur Arbeit schnell online auf die Bild Zeitung. Warum? Ganz einfach: Weil ich dann innerhalb weniger Headlines sofort sehe was die Welt angeblich gerade so beschäftigen SOLL und was DIE DA wollen, dass ICH DENKEN SOLL.
Dann weiß ich fast mit jedem Artikel, dass das Gegenteil von dem was da steht in aller Regel richtig ist. Ich kehre einfach jeden Artikel vom Minus- zum Pluspol um und schon bin ich ziemlich nah an der Realität. Das klingt unglaublich, ist es aber gar nicht.

So funkioniert die Presse eben. Dem Erkennen des Bröckelns der Fassaden der Mainstreampresse kann man sich inzwischen kaum mehr verschließen. Die Auflagenzahlen gehen permanent zurück, nahezu alle großen (Tages-)Zeitungen und Zeitschriften kämpfen gegen die ständig sinkenden Abonnentenzahlen. Ja ich weiß, der erste Gedanken ist: „Ja logisch, alle klicken lieber im Internet die Artikel an.“ Ja, ne. Ist nicht so. Denn die selben Mainstreamportale kämpfen inzwischen auch mit sinkenden Klickzahlen auf deren Webseiten. Starkes Stück, oder? Während freie Nachrichtenseiten ständig steigende Besucherzahlen verzeichnen. Da findet gerade ein massives Umdenken statt. Der mündige Bürger glaubt eben nicht mehr jeden Mist, den er täglich vor gesetzt bekommt. Gut so, finde ich.
Dank dem Internet (Web 2.0 und unsere Möglichkeiten) haben wir es selbst in der Hand, was wir konsumieren. Ob wir uns weiter dumm halten lassen oder einfach nur noch die Medien konsumieren, die uns gut tun. Der Mainstream bröckelt, das macht mich froh. Werdet frei, macht Euren eigenen Journalismus, eine eigene Zeitung. Oder einen eigenen Blog. Unverlogen und ehrlich.

Ich kann nur sagen was mich beschäftigt und womit ich nun seit einigen Jahren gut fahre, was meine politische Bildung betrifft. Für mich ist unabhängiger Journalismus wichtig. Eine echte Demokratie erkennt man daran, dass auch andere Meinungen akzeptiert werden. Und noch sind wir so weit, dass aufrichtige Journalisten wie Ken Jebsen frei publizieren dürfen. Noch. Ja. Ich sehe da ernste Gefahren in Zeiten von angeblichen Fake-News und der Forderung einer Internet-Polizei. Unfassbar.

Zurück zur Nachrichtensendung:
Sie erscheint tatsächlich nur alle paar Wochen. Es gibt viele Menschen, die sich täglich 15 Minuten die ARD Tagesschau rein knallen. Druckbetankung der völlig irren Sorte. Bumm, immer drauf auf Putin. Bumm, immer drauf auf Assad. Manchmal auch bumm, immer drauf auf die Chinesen. Eine Zeit lang waren es die dummen und faulen Griechen. Und zur Zeit? Zur Zeit ist es eben der unmenschliche Trump, der völlig durchgeknallte Irre.
Ja. Es ist immer irgendwas und irgendwer. Ständig wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben. Und am Ende ist immer klar worum es geht: Möglichst viel Krieg.
Nein, danke. Ich lehne ab. Ich spiele gerne Spiele. Aber keine bei denen es nur darum geht die Spieler (uns) gegeneinander auszuspielen und Krieg schön zu reden.

Die Sendung auf KenFM dauert in aller Regel ca. 1 bis 1,5 Stunden. Sieht im ersten Moment nach unglaublich viel aus. Ist aber so mega kurzweilig, dass ich sie einfach jedem hoffentlich gebildeten Mitteleuropäer nur ans Herz legen kann. Und wenn man sich die 15 Minuten Propagandaschau auf ARD täglich einfach spart, macht das schon mal 7 x 15 Minuten pro Woche. Da „Me, Myself and Media“ nur ca. alle vier Wochen einmal auf KenFM erscheint, bleibt damit genug Zeit, um sich sogar mit Zeitgewinn frei zu bilden. Und außerdem kann man sich noch einen Haufen Zeit sparen, wenn… ja wenn man ARD und ZDF nicht mehr zu Nachrichtenzwecken einschaltet und auch die vielen anderen Mainstream-(Schund-)Blätter einfach weg lässt. Ja, gilt auch für N24 und n-tv. Und all die anderen Großen. Gehört nämlich alles den gleichen Leuten. Nur unter anderem Namen.

Die Zeit des freien Journalismus ist längst gekommen. Über 160.000 Abonennten auf Youtube sprechen für sich. Es tut gut zu wissen, dass man nicht alleine da steht auf dem Bildungsweg. Es gibt also noch Hoffnung in einem Land, das ansonsten fast nur noch von Trash-TV und Medien-Hetze dominiert wird.

Genug der Worte von mir. Feuer frei, Ken.

Steigende Besucherzahlen – und ein Kommentar zu Trump

Was mir über die letzten Wochen hinweg aufgefallen ist, sind die steigenden Besucherzahlen auf meinem Blog. Darüber freue ich mich. Besonders auch über die ersten Kommentare von Euch. Ich denke, dass das für mich erst der Anfang ist. 🙂
Wann immer Euch etwas einfällt, lasst es raus. Ich nehme das gerne an und wenn es passt, dann baue ich das eine oder andere mal auch einen Artikel drum herum.

Was mir sonst so aufgefallen ist:
Wenn man nach „Projekt Beziehung“ über Google sucht, dann bin ich hinter brigitte.de mit dieser Webseite inzwischen auf Platz zwei der Ergebnisse. Das war vor einigen Wochen noch anders. Da tauchte ich recht weit hinten erst auf.
Aber nach inzwischen fast 200 Artikeln hält mich Google dann offenbar für wichtig genug, um auch mit dem Namen dieses Blogs oben zu erscheinen.

Das ist für mich dann in Zukunft angenehmer, wenn ich jemandem sagen kann: „Gib in Google einfach „Projekt Beziehung“ ein und Du kommst mit dem zweiten Ergebnis direkt hier her.“
Bisher musste ich immer umständlich den Zusatz „wordpress.com“ mit erwähnen, was nicht unbedingt intuitiv klingt und erst recht nicht intuitiv ist. Kennt Ihr sicher, das Problem.

Alles nimmt schleichend Fahrt an. Ohne aktive Werbung ist das bestimmt auch ganz normal so. Ich nenne das ein gesundes Wachstum. Es reift, es dauert und dann wird es auch gut. 🙂

Was mir ganz nebenbei aufgefallen ist: Das Schreiben macht mir weiterhin und machmal sogar noch mehr Spaß. Und ich entwickle langsam einen eigenen Schreibstil, habe ich für mich selbst jedenfalls das Gefühl. Es flutscht oft einfach, manchmal auch in ganz kurzer Zeit. Dann ist so ein Artikel auch mal in wenigen Minuten fertig. Erst das Ausfeilen eines Beitrags kostet dann wirklich Zeit und Muße. Die Ideen sprießen hingegen einfach. Ich frage mich, ob ein Artikel pro Tag von mir für einem Follower nicht zuviel ist?!

Ich selbst merke beim Korrigieren, dass das Lesen eines langen Artikels schon etwas Zeit kostet. Und aus dem Grund schaffe ich das leider auch nicht immer. Ich verlege das dann oft auf die Mittagspause, auf die Zeit auf dem Weg von und zur Arbeit oder auch auf die Zeit abends auf der Couch. Mit dem Laptop auf dem Schoß.

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Was gibt es heute sonst zu sagen, neben der Tatsache, dass die Besucherzahlen zur Zeit hoch gehen? Eigentlich nicht viel.
Es wird insgesamt alles etwas ruhiger gerade bei mir. Gefühlt ist es die Ruhe vor dem Sturm. Draußen zum Daygamen war ich schon länger nicht mehr. Das ist im Moment aber auch nicht nötig. Ich habe das Approachen ein bisschen herunter gefahren, aber natürlich nicht aufgehört.
Die Kontakte, die ich im Moment habe, reichen so erst mal. Übergangsweise vermutlich zwar nur, aber es reicht. Der Kopf ist voll. Mehr Kontakte und erst recht neue Kontakte wären da einfach zu viel.

Durch das Lesen der Blogs meiner Follower bin ich auf eine gute Idee gekommen, was meine Geschichten hier mit den Frauen betrifft. Darüber schreibe ich morgen…

Für heute reicht auch mal ein kurzer Artikel. 🙂

PS: Während ich diesen Artkel schreibe (Mitten in der Nacht), läuft bei mir gerade ZDF, wieder mal das Übliche. Ausschließliches Trump-Bashing. Unvorstellbar, unfassbar. Trump könnte sogar übers Wasser laufen und selbst dann würden die Medien hierzulande wahrscheinlich nicht das unvorstellbarste Phänomen der Menschheitsgeschichte bejubeln, sondern auch noch schreiben: „Schaut Euch diesen Vollidioten an, der ist zu blöd zum Schwimmen.“
Ich bin gespannt was die Menschen in vier Jahren sagen werden. Im Moment plappern alle den Unsinn aus den Mainstreammedien nach. Trump sei so doof. Ein Unmensch. Er sei dies und er sei das. Ein Dummkopf. Alles mögliche soll er angeblich sein, aber auf jeden Fall ein ganz fürchterlicher Präsident.
Also ich maße mir da noch kein Urteil an. Ich wäre nur schon erstaunt, wenn die vier Jahre überlebt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Der letzte „gute“ Präsident war J.F.K. Und den wollte man ganz offensichtlich auch nicht mehr. Also hat man ihn weg gemacht. Er wurde unbequem. Warum weiß fast niemand. Außer man beschäftigt sich mit Geopolitik und Finanzwirtschaft, und dabei dann mit den Untiefen seiner eingeleiteten Amtshandlungen. Die sind recherchierbar. Für jeden. Aber natürlich kostet das Mühe. Mir macht so etwas Spaß.
Zurück zu Trump.
Ich kenne diesen Mann nicht persönlich. Und deswegen schaue ich mir erstmal seine Handlungen an. Und urteile für mich danach. Nicht davor. Auch so etwas, das manchmal ganz hilfreich ist.
Aber eines ist für mich jetzt schon klar: Der Mann hat in wenigen Tag mehr FÜR sein Land getan als Angela Merkel in gefühlten 100 Jahren. Und oftmals ist Handlung wichtig, anstatt alles aus-zu-schlafen. Ob „A“ oder „B“ ist gar nicht so wichtig, Hauptsache jemand tut etwas. Kein Aktionismus wo keiner hin gehört. Aber wenn Handlungen nötig sind, dann ist es mehr als angebracht zu handeln. Wirklich egal wie, Hauptsache zu handeln. Und ob seine Handlungen gut oder schlecht sind, wird sich sowieso erst noch zeigen. Da kann man ganz geteilter Meinung sein. Alles ist besser als eine Schlaftablette an der Spitze der Regierung zu haben. Und mit Abwesenheit glänzt Trump sicher nicht. Das kann ich von uns in Deutschland nicht behaupten.
Nur diesen Eindruck habe ich eben jetzt schon: Er handelt FÜR sein Land. Seine Antrittsrede ist schon ein guter Vorgeschmack auf das was da noch kommen mag. Ich habe mir natürlich die Mühe gemacht und sie mir angehört, auf Englisch. In den deutschen Medien sind natürlich nur ein paar Fetzen aus seiner Rede zu hören. Und die werden dann entweder in der Luft zerrissen oder von all seinen Äußerungen, die jeder normal tickende Mensch gut finden würde, ist dann nichts mehr zu hören und zu lesen in der sogenannten Qualitätspresse. Und wenn man etwas von seinen Äußerunge liest, dann werden sie so hin kommentiert, dass sie sich schlecht und widerlich anhören. Dass ich nicht lache. Dann lieber die Quellen im Original selbst anschauen. Danke. Dafür brauche ich keinen Kommentator und auch keinen Journalisten.
Ja ich weiß, es tut weh anderer Meinung zu sein. Es ist irgendwie unbequem, jedenfalls fühlt es sich so an. Und ich weiß, dass es komisch ist, wenn alle Menschen sagen, dass A richtig ist und nun jemand anders kommt und das Gegenteil behauptet. Auf einmal soll  B richtig sein. Aber wenn man sich wirklich selbst die Mühe macht und eigenhändig recherchiert, sich auch mal Reden ganz im Originalwortlaut anhört (und nicht verfälscht durch die Medien!), dann kommt man von ganz alleine wirklich recht simpel darauf, dass B oft richtiger ist als A. Es hat immer einen Grund, warum alle denken sollen, dass A richtig sei. Die Quizfrage lautet also immer: „Wem nützt es?“
Mir ist das einfach zu simpel, wenn alle gegen einen sind. Das ist mir schon immer zu einfach gewesen im Leben. Auch schon in der Schule. Alle auf einen. Nein, Danke. Und fast immer hat es einen Grund, wenn die Jagd auf einen Menschen eröffnet wird. Und der ist in aller Regel kein ehrenwerter. Ganz im Gegenteil. Das hat jetzt nichts mehr mit meinem ursprünglichen Artikel zu tun. Aber wenn mir akut etwas auf der Zunge brennt, dann hau ich das hier in die Tasten. 😉

Web 2.0 und unsere Möglichkeiten

Heute gibt es von mir ein paar Gedanken zum Thema Web 2.0. Wobei ich den Hauptteil einem Mann überlassen möchte, der die Dinge wie kein zweiter auf den Punkt zu bringen vermag.

Es handelt sich um Peter Kruse (* 30. Januar 1955 in Osnabrück; † 1. Juni 2015). Wikipedia schreibt über ihn: „[…] Er beschäftigte sich mit Ordnungsbildungsprozessen im menschlichen Gehirn. Seine Forschung bewegte sich an der Schnittstelle von Neurophysiologie und Experimentalpsychologie. […]“

In diesem kurzen Video (3:33 Minuten) spricht er als Experte im Bundestag zum Thema Web 2.0 bzw. die weitere Entwicklung – so auch der sozialen Medien.

Ich halte diesen kurzen Beitrag für essentiell, wenn nicht sogar existenziell! So weit gehe ich. Ich gehe nicht davon aus, dass der Mann ein Systemkritiker ist. Denn dazu stand er als Honorarprofessor selbst für den Staat in Lohn und Brot und hat in dieser Funktion sicher sehr von den Gesetzmäßigkeiten profitiert. Das mindert allerdings nicht seine absolut messerscharfe Analyse, in der er mit einem präzisen Skalpell abschichtet und dem System selbst klar vor Augen führt, an welchem Punkt es steht und damit wir stehen.

Ein Weckruf unserer Zeit. In den Händen der „richtigen“ Menschen ein Segen. In den Händen der „falschen“ Menschen hingegen ein Stein des Anstoßes hin zu noch mehr (!) Überwachung, Repression und Drangsalierung. Durch meinen Blog hier sehe ich mich inzwischen durchaus dem Journalismus nahe. Auch wenn ich mich nicht als Journalisten sehe, sondern „nur“ als Blogger. Durch meine Regelmäßigkeit des Bloggens wird mir jedoch deutlich bewusst, wie wichtig die freie Meinungsäußerung ist.

Ich will auch in Zukunft schreiben können was ich denke. Frei von Zensur.

Und dazu ist für mich das Internet neben der Befriedigung der menschlichen Grundbedürfnisse in Sachen Wohlstand (elektrisches Licht, Wärme, Feuer, Nahrung) die größte Errungenschaft in der Zivilisation der Menschheit überhaupt.

Als ich das Video zum ersten Mal sah, war ich fasziniert ob der Präzision dieses Mannes. In seiner Art zu sprechen und der Exaktheit in der Anwendung der deutschen Sprache. Was mich zusätzlich inhaltlich dazu brachte, mir das Video mehrmals anzusehen.

Es passiert mir nicht oft, dass ich anderen fasziniert lauschen kann. Denn dazu haben die meisten Menschen nach meinem Geschmack tatsächlich zu wenig zu sagen. Auch wenn sie reden, mitunter viel. Viel ist aber nicht besser. Auch so ein Grund, warum das Internet für mich ein wahnsinnig bereichernder Faktor meines Lebens schon immer war, mehr und mehr wurde und immer noch ist und bleiben wird. Durch die Vernetzung der Menschen ist ein Wissens- und Erfahrungstransfer untereinander möglich, der jeden Einzelnen von uns in Windeseile nach vorne katapultieren kann. Selbstverständlich gibt es viel Schindluder in den Untiefen des Internets. Atemberaubend sind für mich hingegen die schier unendlichen positiven Möglichkeiten, die dieses Medium bietet. Ich nutze es inzwischen für so viele Dinge.

Ja, auch als Informationsplattform und Weiterbildungsplattform zum Thema Pickup.
Ja, auch als Informationsplattform zur Finanzwirtschft und Geopolitik (zwei meiner großen Leidenschaften!).
Ja, auch um mich sonst einfach im Leben von anderen Menschen inspirieren zu lassen.

Und noch vor 1 Jahr hätte ich nicht gedacht, dass ich mal einen eigenen Blog betreibe. Heute lese ich viele verschiedene Blogs anderer „einfacher“ Menschen wie ich. Und ziehe für mich daraus mehr Nutzen, als aus sämtlichen (Mainstream-)Tageszeitungen und (Mainstream-)Nachrichtensendungen.
„Einfache Menschen“ wie Du und ich sind ehrlich. Sind offen. Sind natürlich subjektiv, verkaufen es aber auch so. Und machen nicht auf objektiv und arbeiten stattdessen im Hintergrund für einen Gönner.Ich habe hier keinen Gönner. Niemanden der mir sagt was ich schreiben oder nicht soll. Und niemanden aus meinem Umfeld, der wirklich mitsprechen könnte in meinem Thema.

Im Gegenteil. Erst am Esstisch am Wochenende sagte mein Papa zu mir: „Ich glaube, dass Du auf dem Weg, auf dem Du gerade bist, Deine Traumfrau nicht finden können wirst.“
Ähnliches sagte auch eine mir gute Bekannte neulich mehrmals zu mir.

Was hat das mit dem Web 2.0 zu tun?
Nichts unmittelbar, allerdings mittelbar. Denn ich habe mit dem Blog die Möglichkeit jeden Tag das zu schreiben was mir auf der Seele liegt. Und meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Verpflichtungslos. Für mich als Schreiber. Für Euch als Leser. Jeder kann selbst entscheiden, ob das was hier steht für ihn ganz persönlich wertvoll genug ist, um (regelmäßig) gelesen zu werden.
Ich bin ein Mensch der Freiwilligkeit. Inzwischen längst. Dank all der einschneidenden Ereignisse, beginnend vor über zwei Jahren in meinem Leben. Inzwischen weiß ich, dass Freiheit viel mit Freiwilligkeit zu tun hat.

Und alles was ich täglich tue, mache ich freiwillig. Zu keinem Artikel und zu keinem Approach wurde ich je gezwungen. Wenn dann durch mich und von mir selbst. Nenne es Motivation.

Die beiden Menschen, die mir klar machen wollten, dass ich durch das Pickuppen keine „vernünftige“ oder „zu mir passende“ Frau finden könne, meinen es ganz sicher gut mit mir. Im Moment sehe ich den Weg hier tatsächlich als den Richtigen für mich an. Das kann sich ändern. Tatsächlich denke ich im Moment über andere Möglichkeiten in meinem Leben nach, um dem Alltag eine Wendung zu geben. Mir fehlen im Moment tatsächlich die Herausforderungen. Auf allen Ebenen. Pickup ist eine neue Herausforderung für mich, ich merke aber, wie sie mich zunehmend weniger herausfordert. Ich bin inzwischen längst mehr am Verfeinern denn am Entdecken.

Die anfängliche Euphorie ist natürlich weniger geworden, klar. Ca. 25 Dates bisher haben mich aber in einem anderen Aspekt wesentlich weiter gebracht, auch wenn DIE Traumfrau noch nicht dabei war. Nämlich mich zu mir selbst zu bringen. Darüber werde ich morgen etwas schreiben.

Und ohne dem Web 2.0 gäbe es für Euch und auch für mich keine Blogs. Nicht fremde Blogs, nicht Eure Blogs und auch nicht meinen Blog. Daher finde ich das Wissen um das Verständnis der Mechanismen „dahinter“ so wertvoll.

Herr Kruse analysiert.
Und ich habe mir meine ganz eigenen Gedanken dazu gemacht. Wie seht Ihr das?