Freunde, was ist denn hier los?!

Freunde, was ist denn hier passiert?!
5 Likes auf meinen letzten Artikel?!
Was ist denn mit Euch los?! 🙂

Danke dafür erstmal.

Das schreit ja förmlich danach, dass ich das doch für den heutigen Artikel aufgreife und versuche zu interpretieren. In Form einer Like-Analyse. Und erzähle nebenbei noch etwas, das nichts damit zu tun hat. Nämlich von meinem aktuellen Diätplan. Der morgen startet. Also gibt es heute außer ein wenig Grübelei und Philosphie auch wieder etwas aus der Rubrik „Wissen und Lifestyle“, wie Simon Teichmann sagen würde. Und damit nach meinem letzten Artikel durchaus erneut etwas, das zu meinen Kernthemen passt. Das ändert natürlich nichts daran, dass das vermeintlich wirr anmutet. Was hat eine Like-Analyse mit einer Diät zu tun? Nichts. Oder doch? … Oder doch!

Nun aber erstmal das Eine, dann das Andere

Also fangen wir mit dem Like-Thema an. Ein Like ist eine Information. Wirkt wie ein Lichtschalter:
An oder aus. Kein Like = Licht aus. Like = Licht an.

In der Informatik würde man von einem booleschen Wert sprechen. Es ist die kleinst mögliche Informationseinheit. Eine sog. Aussagevariable, die nur die beiden Zustände „wahr“ oder „falsch“ zulässt. Klingt jetzt arg steril, ist mir schon klar. Ist auch nicht ganz ernst gemeint, Du kennst mich ja ein bisschen.

Aus analytischer Sicht stelle ich also fest, dass die vielen Artikel vor meinem speziellen letzten allesamt weniger Zustimmung gefunden haben und ausgerechnet der letzte Artikel deutlich positivere Resonanz erzeugte.

Woran könnte das liegen? Alle hier veröffentlichten Artikel stammen von mir selbst, ich bin also Chefredakteur, Publizist, Reporter und Schreiber in einem. Damit biete ich die personell schlankest mögliche Organisationsform auf. D.h. bei mir kann sich manch ein Unternehmensberater nicht nur eine Scheibe abschneiden. Keine unnötigen Verwaltungskosten, keine Schmiergelder, dafür immer direkte Fakten. Absolut subjektive Fakten. Und dadurch uneingeschränkt gültig, jedenfalls aus meiner Sicht. Ich präsentiere also die Dinge, so wie ich sie sehe. Nicht so wie sie mir andere vorkauen. Bei mir bist Du ja nicht bei der Lügenpresse. Deswegen ist Subjektiv das neue Objektiv. Und nochmal anders gesagt: Ich bin definitiv für Demokratie, jeder Mensch hat das Recht auf meine Meinung! 😉

Da ich eben ausschließlich Text transportiere und kein Bewegtbild (Video), müssen sie also mit fast an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an den Inhalten meiner Artikel liegen, die Likes. Die relativ hohe Zustimmung, meine ich. Du weißt schon, Licht an, statt Licht aus.

Nun, die Wochen zuvor ging es viel um das Corona-Fake-Virus und noch mehr um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Drehbuchs durch die Herrschenden. Zu deutsch: Was uns in nächster Zeit und die vielen nächsten Jahre blüht, weil wir gerade so schön mental und finanziell durch den Fleischwolf gedreht werden. Und es gab außerdem einige Einblicke und eine Vorstellung in eines meiner liebsten Hobbys, nämlich das der täglichen intensiven Auseinandersetzung mit den Kapitalmärkten.

Aber genau für jene Artikel gab die letzten Wochen eben nur Licht aus, statt Licht an. Hab ich verstanden, ist gut.

Und in meinem letzten Beitrag ging es um zwischenmenschliche Beobachtungen der „realen“ Welt, jenseits von Drehbüchern und Kapitalmärkten. Die ich zwar für genauso real halte, aber die weitaus weniger direkt und weniger zwischenmenschlich sind. Das ist mir auch klar. Ich setzte mich also – zugegeben – nach wochenlanger Pause in Sachen Dating, Lifestyle und Persönlichkeitsentwicklung nun offenbar „endlich“ wieder mit meinen Kernkompetenzen auseinander. Das typische Mann-Frau-Ding, Aussehen, Dating, Unabhängigkeit, Mindset, Alpha hier und Status dort. Vielleicht könnte man es auch „die Reise zum wahren Selbst“ nennen, die ich hier textuell sonst bediene. Das findet also offenbar wesentlich mehr Anklang als Viren, Geld und Fleischwölfe.

Gut, das lässt mich natürlich zu dem Schluss kommen, dass Du – lieber Leser – ganz offenbar nicht hier bist, um über die Wirtschaft bzw. Börse, über die Politik sowie der Errichtung einer sozialistischen Diktatur informiert zu werden (diesmal übrigens seit zig tausenden Jahren der Menschheitsgeschichte erstmals global in einer konzertierten Aktion, da bekommt der Begriff „Globalismus“ eine noch perfidere Note als er meiner Meinung nach immer schon inne hat!). Das respektiere ich. Habe ich verstanden. Check. Okay.

Fullstop! Weiter geht’s mit der Diät…

Morgen starte ich mit einem sog. „Mini Cut“. Das wird für mich ein Experiment. Das ist eine Diätform, die für wenige Tage, maximal 10 – 14, durchgezogen werden kann. Danach würde sie ungesund werden. Nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen ist sie für einen sehr kurzen Zeitraum die idealste Variante, um einerseits so schnell wie möglich Körperfett zu verlieren und andererseits für einen maximalen Muskelerhalt zu sorgen.

Die Diät ist so effektiv wie simpel: Möglichst wenig Kalorien, aber viel Eiweiß, kein unnötiges Fett, keine unnötigen Kohlenhydrate und gleichzeitig möglichst viele Ballaststoffe. Wie sieht da die tägliche Ernährung aus?

Täglich:
– 1 kg mageres Fleisch/Fisch (–> Hühnerbrust, Thunfisch, Seelachs…)
– 1 kg Brokkoli oder Spinat
– Ca. 3g Omega 3 (nehme ich sowieso täglich in Kapselform zu mir)

Das teilt man sich dann auf 3 Portionen auf. D.h. das Kochen läuft für die Diätphase extrem einfach ab. Einmal am Tag in der Früh kochen und den restlichen Tag dann drei mal dasselbe essen. Hähnchen/Fisch und Brokkoli/Spinat. Und das über ein paar Tage hinweg, keine Abwechslung.

Klingt widerlich? Ist es ganz sicher auch. Aber ich werde es zum ersten Mal testen und hier natürlich berichten. Bin total gespannt. Kannst Du also auch sein.

Warum so viel Hähnchen bzw. magerer Fisch? Weil hier verdammt viel Eiweiß drinnen ist, ohne unnötiges Fett konsumieren zu müssen. Im Übrigen mag ich kein Fleisch und war eine ganze Weile Vegetarier (+ Fischesser). Allerdings habe ich festgestellt, dass das für den Muskelaufbau wesentlich einfacher ist, hin und wieder Fleisch mit in den Speiseplan einzubauen. Ich werde dennoch hauptsächlich auf Fisch setzen. In beiden Varianten sind jedenfalls keine Kohlenhydrate enthalten. Und Kohlenhydrate sind sowieso unnötig. Das grüne Gemüse enthält sehr viele Ballaststoffe und sorgt dafür, dass die Magen- und Verdauungsfunktionen während der Diät aufrecht erhalten bleiben. Das Omega 3 versorgt den Körper mit lebensnotwendigen Fetten. Damit solltest Du Dich idealerweise übrigens grundsätzlich beschäftigen, falls noch nicht geschehen. Auch wenn Du keine Diät machst. Mit dem Omega 3 meine ich.

Dazu kommt 5 – 6 Mal pro Woche ein möglichst kurzes und dennoch sehr intensives Krafttraining. D.h. ich werde 6 Mal pro Woche trainieren, wie jetzt auch schon. Nur die Cardio-Einheiten lasse ich voraussichtlich weg. Wenn mir danach ist, gehe ich vielleicht noch 10 Minuten nach einer Krafteinheit joggen. Aber wer weiß ob ich dazu körperlich noch im Stande sein werde. Ich behalte meinen 3er-Spilt-Plan einfach bei und trainiere weiterhin nach dem Schema Push-/Pull-/Leg. Dann ein Tag Pause und der Spaß geht von vorne los. So einfach ist das. Zumindest in der Theorie. Ich bin gespannt.

Nach 3 bis 4 Tagen soll der Körper wohl aufgrund des massiven Kaloriendefizits anfangen zu rebellieren. Das drückt er für gewöhnlich durch Müdigkeit und massiven Hunger aus. Auch hier bin ich gespannt. Wenn man es gar nicht aushält, kann man sicher mal mit ein bisschen magerem körnigen Frischkäse oder viel Salatgurke schummeln. Aber sinnvoll ist es nicht. Da jede eingesparte Kalorie pures Gold wert ist, was das Endergebnis betrifft.

Auf diese Art schaffst Du je nach individuellem täglichem Kalorienverbrauch ein Kaloriendefizit von 1000 – 1500 kcal. Das macht pro Woche mindestens 7000 kcal und damit 1 kg reines Körperfett (1kg Fett entspricht ca. 7000 kcal).

Zum Auftakt habe ich nicht vor das länger als 1 Woche durchzuziehen. Danach kommen 2 bis 3 Tage „normales“ Essen, also auch Kohlenhydrate (die ich sonst nicht esse!). Dadurch werden alle Speicher aufgefüllt und man ist wieder „startklar“ für alles Weitere. Ich werde dann anschließend wieder mit meinen täglichen 300 – 400 kcal Defizit weiter machen. D.h. die „Crash-Diät“ ist nur dazu da, um einfach ein paar unnötig lange Tage einer „langsamen Diät“ abzukürzen. Es geht jetzt auf den Sommer zu und da möchte ich, dass der Körperfettanteil am Optimum für mich liegt. Ich will in der Form meines Lebens sein. Warum? Weil gerade Krise ist. Deswegen. Das reicht als Grund. Ich habe diese Jammer-Gesellschaft satt. Es ist Corona-Krise. Aber nicht für mich. Ich lasse mich nicht negativ triggern. Pippi Langstrumpf macht sich ihre Welt auch so wie sie ihr gefällt. Gutes Vorbild. In der Krise werden Vermögen gemacht oder auch Waschbrettbäuche. Liegt an einem selbst. 😉

In der Familie sagen alle: „Was? Was willst Du denn noch abnehmen?!“ Dann hebe ich immer mein Shirt hoch und frage: „Siehst Du hier einen Sixpack? Nein? Na dann!“ Letzten Sommer ist es mir fast gelungen, allerdings hat mich eine Schulterverletzung ziemlich aus dem Tritt geworfen und ich musste das Training pausieren. Dadurch habe ich einerseits schon Muskeln verloren und oben drauf etwas Körperfett zugelegt. Normal in einer Trainingspause, wenn man nicht absolut konsequent auf seine Ernährung achtet. Alles im Rahmen, aber jetzt ist es Zeit für das nächste Level. Und die letzten Wochen war ich fleißig. Und jetzt gilt es den Turbo zu zünden.

Ich werde berichten und bin selbst ganz gespannt wie lange ich es durchhalten werde. Falls es nur 2 Tage werden sollten, dann ist das eben so. Dann bin ich auch nicht traurig. Aber 1 Woche ist das Ziel. Das Schöne ist, dass ich das nicht alleine machen muss. Wieviele zig tausend Menschen das gerade jetzt in diesem Moment auf der Welt wohl ebenfalls tun? Puh! Da bin ich also nur einer unter vielen. Außerdem wirst auch Du dabei sein, bei meiner persönlichen Challange! Hier im Blog. Herzlich willkommen und… Feuer frei!

Warum Like-Analysen und Diäten keine gegensätzlichen Themen sind

Nun, es besteht im Leben ein großer Unterschied zwischen der Erwartungshaltung von außen und der mentalen Einstellung im Inneren. Wie gesagt, bin ich inzwischen längst kein Mensch mehr, der sich wie ein Spielball über den Platz kicken lässt. Irgendwann einmal im Leben geschieht bei dem Einen oder Anderen von uns etwas, das ich „Aufwachen“ nennen würde. Mir ist das genau 2 mal in meinem Leben widerfahren. Nur nach dem ersten Mal bin ich leider wieder in meine alten Muster zurück gefallen und eingeschlafen. Seit dem letzten Beziehungsende meine ich an mir selbst erkannt zu haben, dass der Aufwachprozess nun abgeschlossen und von Dauer sein wird. Aber das werde ich die nächsten Jahre sehen. Für gewöhnlich fallen wir früher oder später alle wieder in alte Muster zurück. Bewusstsein ist das einzige Rezept und die einzige Medizin dafür.

Was ich damit sagen will? Mit dem heutigen Beitrag habe ich seit Juli 2016 insgesamt 304 Artikel veröffentlicht. 304! Lass Dir das mal auf der Zunge zergehen. Ingesamt sind in der Zeit ca. 415.000 Wörter zusammen gekommen, habe ich vorher extra nachgesehen. Ein Buch hat für gewöhnlich eine durchschnittliche Länge von ca. 100.000 Wörtern. Mein Blog entspricht also der Länge von mehr als 4 Büchern. Ohne je einen Cent dafür bekommen zu haben. Ganz im Gegenteil, es ist – jedenfalls in meinem Blog – größtenteils ein reines Geben, Geben, Geben. Eine Herzensangelegenheit. Zumindest inzwischen. In Teil 1 war ich froh und dankbar um alles, was mir der Blog und die Leser gaben. Also auch was Du mir gegeben hast. Deine Aufrufe. Deine Likes. Deine Kommentare. Der Blog gab mir letztlich Kraft, Mut, Stärke. Der Blog entstand in einer kritischen Schwächephase meines Lebens. Inzwischen ist es anders herum und ich nehme mich selbst auch so wahr. Ich bin hier um zu geben, zumindest spätestens seit dem Projekt Beziehung Teil 2.

Man soll sich nicht mit Anderen vergleichen. Aber ich bin ja nun auch schon ein paar Tage im Internet unterwegs und ich muss sagen, dass die durchschnittliche Lebensdauer eines Blogs erheblich kürzer als die bisherige Überlebenszeit meines Blogs ist. Ich hatte einmal eine Phase der Schreibpause, das gebe ich zu. Aber ich habe meinen Blog nicht abgeschaltet und ich habe auch in der Dürrephase stets auf Kommentare reagiert. Was das bedeuten soll? Ich bin hier sicher keine Eintagsfliege im Dschungel der Blogger-Szene. 415.000 Wörter in 304 Artikeln finde ich nicht sehr oft bei anderen. Und dann mit der Informationsdichte und Authentizität? Um in Metaphern zu sprechen: Kannst Du an einer Hand abzählen.

Ja, worauf will ich denn hinaus mit dem ganzen Blabla? Die Meisten von uns sehen sich ab und zu Serien an. Früher hat man sich DVD’s besorgt, heute gibts Netflix dafür. Aber wie ist das da denn? Du suchst Dir eine Serie heraus, die ungefähr Deinen Interessen entspricht, nicht wahr? Und dann siehst Du Dir die erste Folge oder auch die ersten paar an und entscheidest dann, ob Du dabei bleibst. Und im Laufe der Zeit wachsen Dir die Protagonisten irgendwie ans Herz, oder nicht? Meistens der Hauptdarsteller, manchmal auch jemand in einer Nebenrolle. Und nehmen wir an, der Hauptdarsteller sei leidenschaftlicher Musiker und die Serie drehe sich tagein und tagaus darum welche neuen Konzerte er abhalte und was er dabei so erlebe. Und plötzlich ist da ein Bruch. Er liebt die Musik zwar noch, aber er hat keine Lust mehr darauf Konzerte zu geben. Plötzlich interessiert er sich fürs Surfen. Wellenreiten. Sonne. Strand. Meinetwegen mit Cocktails und Frauen. Was machst Du dann? Kehrst Du ihm den Rücken?

Frage an Dich selbst: In was hast Du Dich in dieser Serie „verliebt“? Bist Du wegen dem Schauspieler da, weil Du den in echt so toll findest (wobei Du den persönlich vermutlich noch nie getroffen hast!)? Oder nur wegen seinen Konzerten in der Serie? Magst Du seine Musik? Oder ist es der Charakter, den der Schauspieler verkörpert, der Dir ans Herz gewachsen ist? Ich vermute letzteres. Aber eben nicht nur. Denn manchmal werden Schauspieler 1:1 in ihrer Rolle ersetzt. Und ganz selten finden wir das gut. Warum nur?

Und wie ist das bei einem Blog und seinem Schreiber? Wofür entscheidest Du Dich da? Ist es der reine Schreibstil, unabhängig der Themen des Schreibers? Sind es die Themen, unabhängig des Schreibstils? Ist es für Dich die perfekte Mischung aus beidem? Ist es vielleicht aber auch die Story hinter der Story? Geht es Dir um die reale Person? Warum liest Du seine Texte? Willst Du seine Gedanken verstehen? Warum? Warum seine und nicht die eines anderen Schreibers, die eines anderen Bloggers? Was suchst Du zu finden? Unterhaltung? Oder ist es Inspiration? Ist es Bildung? Möchtest Du nur „sehen“ und „beobachten“ oder auch etwas für Dich daraus „mitnehmen“? Daraus lernen? Lernen durch Inspiration? Nichts davon? Gut, was dann?

Es geht hier nicht um mich. Sondern um Dich. Frage Dich bitte, warum Du hier bist. Und sage es mir gerne. Ich bin gespannt, ich freue mich hier wirklich über Antworten. Eines ist klar, jeder von uns denkt anders und fühlt anders und verändert sich im Laufe der Zeit. Manche bekommen Kinder. Andere ziehen ins Ausland. Manche verlieren ihren Job. Manche werden alkoholsüchtig. Andere bauen in derselben Zeit ein Unternehmen auf. Manche von uns waren vorher Musiker und gaben Konzerte. Und wurden neuerdings zu Surfern auf Wellen, mit Cocktails unter Palmen. Ob mit oder ohne Frauen.

Das Resümee

Als Resümee kann hier doch nur stehen: Frag Dich selbst was Du an jemandem schätzt. Warum schaust Du Dir die Serie mit dem Musiker und seinen Konzerten an? Warum? Was fesselt Dich so daran? Und genau so ist es mit Bloggern, deren Artikel Du liest. Was ist es denn, warum Du ein Follower oder regelmäßiger Leser bist? Ich konzentriere mich in der Beurteilung, ob ich meine Zeit mit einem Menschen verbringen will, in erster Linie darauf, ob ich den Menschen interessant finde und ob wir uns bereichern können. Hier im Internet ist das natürlich nur abgespeckt möglich, also die Gegenseitigkeit. Hier ist das eher eindimensional. Du liest nur die Gedanken eines Anderen. Mit denen Du nicht immer konform gehen musst.

Ich respektiere jeden Leserwunsch. Aber ich schreibe in erster Linie was mich beschäftigt und umtreibt. Ich versuche damit zu geben, nicht zu nehmen. Nimm Dir das Beste für Dich heraus und lass den Lachs und den Kaviar stehen. Oder mach es anders herum, vielleicht stehst Du auf Kavier und Lachs und lässt den Rest stehen. Es ist Deine Entscheidung. Wer sagt schon was gut oder schlecht ist. Außer Du selbst. Aber stell Dir auch die Frage, warum Du Dich mit einer bestimmten Sache – wie einem Blog – beschäftigst.

Sind es meine Inhalte? Ist es mein Schreibstil? Beides? Ist es meine Art? Meine Art zu denken? Zu hinterfragen? Ist es pure Unterhaltung? Findest Du meine ironische Art oder meinen Humor toll? Wir leben. Leben und Lebendigkeit gehören zusammen. Jeder von uns entwickelt sich. Alles ändert sich. Permanent. Ich weiß, warum ich eine Serie schaue, wenn ich das mal tue. Weil mir der Protagonist ans Herz gewachsen ist. Und dann ist mir auch egal, ob er Konzerte spielt oder surft. Ich finde seine Art toll und bleibe dran oder eben nicht. Dann kann er gerne unter Palmen seinen Lebensabend verbringen oder auch eine Diät machen. Seine Art mit dem Leben umzugehen fixt mich an oder eben nicht. Aber das ist nur meine Meinung. Du wirst Deine eigenen Antworten finden.

Und deswegen bitte ich Dich genauso darum meinen Schreiberwunsch zu respektieren, wie ich Deinen Leserwunsch respektiere. 😉 Das heißt? Wenn ich von Börse und Wirtschaft berichte oder von Dates mit Frauen, dann bin das noch immer ich. Ob in einer Diät oder nicht. Immer noch ich, die ganze Zeit. Der gleiche Hauptdarsteller. Ich mag mich verändern. Aber das bin immer noch ich. Zu mir gehörte vor ein paar Jahren das Kapitel „wie spreche ich eine Frau an“. Darauf folgte das Kapitel „ich weiß jetzt wie ich eine Frau anspreche“. Danach kam „ich habe schon verdammt viele Frauen angesprochen“. Danach kam „wow, jetzt bin ich in einer Beziehung“. Danach kam „ups, jetzt hat sie mich verlassen“. Ich habe meine Traumfrau gesucht. Und letztlich doch nicht gefunden. Weil ich mich noch nicht gefunden hatte.

Jetzt bin ich erneut auf der Suche. Aber nicht mehr nach einer Traumfrau. Sondern nach Antworten des Lebens, meines Lebens. Da gehören sicherlich wieder viele Basketball-Session dazu (das ist das was ich tue, wenn ich Frauen anspreche und mir dabei viele Körbe einfange!). Viele tolle Begegnungen erlebe. Aber eben nicht nur. Ich mache auch mal eine Diät. Sei es um Körperfett zu reduzieren oder auch eine Dität, um von Frauen und dem Daten Abstand zu gewinnen. Oder versuche dem Finanzmarkt ein paar Euros zu entziehen. Oder mir Gedanken über die Politik zu machen. Manchmal gibt es mehr Dating-Themen und manchmal nicht. Zur Zeit ist mir nicht nach Daten. Tut mir leid, wenn das der Hauptgrund ist, warum Du hier mitliest. Aber ich kann Dir versichern, dass Du wieder mehr auf Deine Kosten kommen wirst. Ganz sicher. Sobald ich wieder da draußen unterwegs bin, in dieser irren Welt. Aber hierfür gibt es kein Drehbuch. Das ist der Preis, den ein Leser zu zahlen bereit sein muss. Dafür erhält er die Exklusivität stets live dabei zu sein. Sowohl an der Börse als auch bei meiner Suche nach der Traumfrau bzw. nach Antworten meines Lebens.

2020-05-14

Shakespear würde hier sagen: „Like oder nicht Like, das ist hier die Frage!“
Ich bin aber nicht Shakespear und deswegen mag das seine Frage sein. Aber es ist nicht meine. Ich suche keine Likes, sondern Antworten in meinem Leben. In meinem Leben. Aber ich nehme Likes natürlich gerne an. Weil auch sie Teil des Lebens sind. Das hier ist die wahrste Teilhabe, die Dir ein Mensch anbieten kann. Du lernst damit den Musiker und Surfer ein großes Stück weit persönlich kennen. Allerdings außerhab seiner Rolle. Du tauchst jetzt in die Gedankenwelt des Schauspielers ein. Der kein Schauspieler mehr ist. Sondern ein Mensch. Ein Schauspieler schauspielert. Er macht das, was der Regisseur möchte. Er ist nur eine bezahlte Marionette. Das hier findet unbezahlt statt. Es kommt, wie gesagt, von Herzen. Frei. Denk darüber nach und finde Deine eigenen Antworten auf all die Fragen. Danke für Deine Treue über die Zeit. Und Du kannst mir sehr gerne Deine Meinung mitteilen. Auch wenn sie hart ist. Vielleicht gerade dann. Aber treu zu sein oder zu bleiben, ist letztlich immer Deine eigene Entscheidung. Und damit auch Deine Entscheidung, welchem Blog Du ein treuer Leser sein möchtest. Und welche Artikel Du toll findest und welche nicht. Und ob Du den Blogger, ganz abseits der Datingwelt, erstmal bei seiner Diät begleitest… 😉

PS: Like oder nicht Like? Licht an oder Licht aus?

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