Corona Virus – Aus dem Innenleben eines Traders

Hallo Welt!

Heute gibt es von mir vergleichweise nur wenig Schelte für all diejenigen, die diesen ganzen Corona Schwachsinn glauben. Es soll hier heute eher um die Positiv-Denker gehen. Falls Du aber zu dieser traurigen, aber überwältigenden Mehrheit der Menschen gehörst, die an die Allmacht des heiligen Corona-Gottes glauben, dann lass mich Dir ein paar Dich bestätigende Worte sagen: Glaub weiter an all das Zeug aus den Propagandamedien! Nur zu! Mach weiter so. Bravo. Applaus, Applaus. Mach Dich selbst richtig fertig. Mach Dir selbst Angst. Nein, mach am Besten auch Deinem gesamten Umfeld Angst! Sei traurig. Zittere. Trage einen Mundschutz. Verkriech Dich in Deinen Käfig, genannt Wohnung. Sperre unbedingt von innen zu! Erzähle allen davon, dass die Welt untergehen wird. Dass Millionen sterben werden. Dass die Krankenhäuser aus allen Nähten platzen (auch wenn das Gegenteil gerade der Fall ist). Erzähle allen davon! Verbreite Miesepeterstimmung! Das kann der Deutsche gut, Miesepeter spielen! Sei deutsch! Schrei nach mehr frewilliger Freiheitsberaubung durch die Regierung. Rufe ganz laut nach der uns alle rettenden Impfung (Bill Gates ist unser Retter)! Bettel weiter darum, dass sie auch Dir Deinen Job wegnehmen. Freu Dich auf die Kurzarbeit. Und danach direkt auf die Arbeitslosigkeit. Und auf die kommende Inflation! Backe einen Kuchen, um das gebührend zu feiern! Auch wenn Du alleine feiern musst, weil die anderen sich ja auch alle zu Hause eingesperrt haben. Aber denk dabei auch an die Kerzen darauf! Das gibt ein tolles Fest!

So. Genug Bestätigung für all die Schlafschafe und Lemminge da draußen. Ab jetzt geht es wieder wie gewohnt weiter für Klardenker, Selbstdenker und nicht-manipulierbare Menschen… und die, die es noch werden wollen! Der Weg ist das Ziel!

Ich will mich heute mit dem dämlich langweiligen Corona Virus gar nicht weiter beschäftigen, jedenfalls nicht direkt. *gähn* Vielmehr will ich ein wenig darüber berichten, was ich so tue. Den lieben langen Tag. Die letzten Tage. Denn der letzte Artikel ist nun auch schon wieder eine Woche her. Dazwischen ist ja auch etwas passiert, jedenfalls bei mir. Ich hoffe bei Dir auch. Und ich hoffe, dass es positive Dinge waren. Idealerweise hast Du Dir Zeit genommen für Dich. Sinnvolle Zeit. Qualitätszeit. Lesen, bilden, Sport. So etwas. Falls Du einen Partner hast… dann auch dafür. Oder für die Kinder.

Ich habe wie immer Sport getrieben und war oft spazieren, bei diesen endlich wärmeren Temperaturen. Wie immer habe ich fleißig gearbeitet. Derzeit aus dem Home Office. Corona sei es gedankt. Es ist ja nicht alles schlecht. Corona bringt uns Home Office. Immerhin. Wenigstens irgendwas. Ich habe derzeit ja zwei Jobs. Der eine ist der normale, der zweite dreht sich um mein Depot und das Börsengeschehen. Und um den zweiten Job soll es hier heute auch gehen. Weniger um Details, mehr um den Kontext.

Zwischenzeitlich war es vor ein paar Wochen tatsächlich etwas unschön, ich musste relativ starke Verluste hinnehmen. Weil ich – wie fast alle – auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Wie viele Anleger und Investoren, bei diesem Marktgeschehen. Zwar hatte ich sicherlich nicht so starke Verluste wie viele andere in ihren Depots, aber doch einen kurzen scharfen Einschnitt. Panik breitete sich aus. Nicht in mir. Aber drum herum. Ich hatte ja schon darüber geschrieben, dass mich täglich mehrere Leute kontaktierten und um Anlageempfehlungen oder Ratschläge fragten. Panik ist ein schlechter Ratgeber. Panik darfst Du auch nicht haben, wenn die schönste Frau der Welt vor Dir steht. Es muss ihr eine Ehre sein, dass sie ihre Zeit mit Dir verbringen darf. Und es muss Dir eine Ehre sein herauszufinden, ob Du Deine weiterhin mit ihr verbringen möchtest. Panik katapultiert Dich direkt ins aus. Das gilt beim Dating wie an der Börse.

Rationalität war also gefragt. Das Depot analysieren. Den Markt beobachten. Meldungen checken. Ich hatte mich die Wochen zuvor schon auf den Corona Virus konzentriert und täglich stundenlang Nachrichten gelesen. Weil mich das Weltgeschehen interessiert. Allerdings hatte ich meinen Schwerpunkt falsch gesetzt. Ich hatte mir zu wenige Gedanken um die möglichen Auswirkungen an den Aktien- und Rohstoffmärkten gemacht. Mein Depot war auf seinem Allzeithoch, was üblich ist, wenn auch die Märkte am Allzeithoch sind. Aber ich hatte zu wenige Absicherungspositionen im Markt. Das sind solche Positionen, die gegen Kursverfall schützen. Dass mein Depot vor dem Crash am Allzeithoch war, sollte ja nicht ungewöhnlich sein, denn sonst hätte man ja etwas falsch gemacht. Wenn alles am Höchststand ist, sollte auch das eigene Depot am Allzeithoch oder zumindest nahe daran sein. Aber merke: Je höher die Aktienmärkte steigen, desto größer sollte die eigene Cash-Quote sein (= Aktien verkaufen)! Deswegen habe ich die letzten Monate den größten Teil eben gerade nicht in Aktien investiert.

Und dann kam in wenigen Tagen eine harte Korrektur. Besser gesagt ein knüppeldicker Crash. Bzw. der Beginn dessen. Und was habe ich dann gemacht? Ich habe die Stimmung analysiert, nachdem ich zwischenzeitlich doch einige Prozente im Minus war. Nochmal, meine temporären Verluste waren bei weitem niedriger als die des Gesamtmarktes. Aber sie tun mir weh. Denn jeder verlorene Euro kostet wertvolle Lebenszeit. Lebenszeit, die ich durch noch längeres Schuften für fremde Menschen in der Zukunft weiterhin würde aufbringen müssen. Du kennst ja mein Prinzip: Reich werden sollte kein Selbstzweck sein, sondern nur dazu dienen, irgendwelchen Pseudo-Chefs nicht weiter in den Hintern kriechen zu müssen. Deswegen ist es wichtiger keinen Euro zu verlieren, als viele Euros zu gewinnen. Reich wird man nicht durch Gewinne, sondern dadurch, dass man keine Verluste macht. Das habe nicht ich erfunden, sondern das sagen Milliardäre. Verlustvermeidung ist der Schlüssel. Das ist an der Stelle tatsächlich etwas anders als beim Dating. Da kann man nicht verlieren. Nur lernen. Aber das ist vermutlich auch der einzige große Unterschied.

Nun, die Analyse musste kurz und knackig erfolgen. Denn die Verluste türmten sich von Handelstag zu Handelstag und sogar von Stunde zu Stunde. Dann zog ich die Reißleine. Ich analysierte also einerseits die Stimmung. Wofür auch mein Blog hier ein guter Indikator war. Warum, will ich hier erläutern. Ich merkte an den Aufrufzahlen meines Blogs, dass der Corona Virus tatsächlich für Interesse sorgt und meine Artikel verstärkt gelesen werden. Aber ich merkte an den ausbleibenden Kommentaren und an den sehr spärlichen Likes für meine Artikel, dass die meisten Menschen entweder a) in einer Schockstarre verharren oder b) nicht im Ansatz begriffen was gerade gespielt wird. Oder beides. Ziemlich sicher sogar. Außerdem haben mich zwischenzeitlich ein paar Follower de-abonniert. Worüber ich natürlich froh bin, da es sich offenbar um blinde Passagiere gehandelt hat. Man sollte sich von blinden Passagieren im Leben immer trennen. Besser, wenn sie es sogar freiwillig tun.

Dazu kamen die Erkenntnisse aus vielen Telefonaten oder WhatsApp Nachrichten von Freunden, Bekannten und aus der Familie. Börse ist zum großen Teil Psychologie. Als ich in meinen ersten Artikeln vor dem nahenden totalen Schwachsinn namens Corona Virus warnte, kam mir eine Welle der Empörung von allen Fronten entgegen bzw. jegliche Freude (z. B. in Form von Likes meiner Artikel) blieb aus. Die Empörung musste ich sogar von Menschen entgegen nehmen, denen ich eigentlich ein bisschen Restverstand zugetraut hatte. Das sind Menschen, die ich seit Jahren kenne. Aber Zeit des gegenseitigen Kennens korreliert nun einmal nicht mit dem Verstandbesitz der Akteure, zeigt mir das Leben gerade wieder. Wie auch, das Eine gibt es „geschenkt“ (Zeit) und das Andere muss man sich erarbeiten (Verstand). Was soll ich da erwarten? Eben. Nichts.

Das zeigte mir, dass ich mit meinen Einschätzungen Recht haben musste. Du kennst ja meine Lebensdevise: „Die Masse hat immer Unrecht, weil die Masse nicht selbst denkt. Weil die Masse nicht lebt. Die Masse wird gelebt. Die Masse wird gemolken.“ Ich spürte außerdem von allen Seiten, dass sich zunehmend Angst breit machte. Die sich täglich steigerte. Also wurde mir – abgesehen von allem Börsengeschehen – sehr schnell klar, dass wir uns in einem (Abwärts-)Trend befanden mussten. Übergeordnet betrachtet. Wenn der Pessimismus sich täglich verstärkt, dann sind Rationalität und Vernuft gefragt. Dann braucht es keine Schwarzmaler. Dann braucht es keine Besserwisser. Sondern dann braucht es handelnde Akteure, die mit rasiermesserscharfem Blick rational Entscheidungen treffen können. Die waren allerdings alle nicht da. Von allen Seiten hörte ich: „Jetzt verkaufe ich meine Aktien nicht, ist zwar echt richtig blöd gerade, aber die steigen schon wieder!“ Aha. Okay. Wenn alle das sagen…

In den diversen Foren, auf Youtube und sonstwo kamen sie alle aus ihren Löchern gekrochen. Die Finanzakrobaten. Und empfahlen jetzt die günstigen Kurse zum Einstieg zu nutzen. Das wäre DIE Gelegenheit. Und überhaupt gäbe es jetzt Aktien super billig, wie es sie vermutlich lange nicht mehr so billig geben würde. „Aha“, dachte ich mir abermals. Nun. Also die Finanzjongleure auf Youtube – und ich rede nicht von den Profis, sondern von den „kleinen“ Möchtegern-Youtubern – hatten zum Angriff geblasen. „Kaufen, kaufen, kaufen.“ Sehr gut. Und in meinem Umfeld verharrten die Meisten in Schockstarre und faselten wirres Zeug. Ich dachte mir nur: „Was haben die alle? Wozu Panik? Da ist doch gar nichts. Die Statistiken sind alle vollkommen falsch berechnet. Meine eigenen Berechnungen (Krankenhausbelegungszahlen, Todesraten pro 1 Million Bewohner je Land, Gesamtsterblichkeit usw…) sagen, dass wir hier von einer ganz normalen alljährlichen Grippe sprechen.“ Was soll der ganze Mist? Was läuft hier ab? Ich bin froh, dass ich beruflich viel im Bereich Datenanalysen zu tun habe. Statistik und so. Langweiliges Zeug eben. Hier waren es dann eben Infiziertenzahlen. Todesraten. Ausbreitungsgeschwindigkeiten. Korrelationen. Wetterdaten. Rauf und runter. Eines langweiliger als das Andere. Aber nicht für mich. 😉

Wie gesagt, es war eine Mischung aus Panik, Schockstarre und totale Ablehnung gegenüber meinen Recherchen, die mir leider von überall entgegen kam. Parallel habe ich mir die diversen Börsen weltweit angesehen. Ich habe mir angesehen was mit den Staatsanleihen passierte. Ich habe mir angesehen was mit den Rohstoffen passierte. Und mit den Kryptowährungen. Ich habe mir alle großen Indizes angesehen. Sektoren analysiert. Banken, Pharma, Rohstoffe, Tech-Werte, Automobil(zulieferer). Alles im Detail. Seziert mit dem Skalpell. Und das – gepaart mit der Stimmung in meinem Umfeld, hier im Blog und sonst wo – war für mich das Startsignal. Ich drehte einen Großteil der Positionen in meinem Depot, d.h. ich verkaufte fast alles. Und kaufte obendrein manche Sachen gezielt nach. Die in der völlig Panik vollkommen zu Unrecht unter die Räder gekommen sind. Und nahm dazu auch alle Stoppkurse raus (aufgrund der hohen Volatilität – Profis verstehen was ich meine) und verkaufte obendrein Aktien, Indizes und einzelne Branchen massiv leer. D.h. von da an würde ich nur noch gewinnen können, wenn die Kurse weiter fallen. Ich will das nicht weiter ausführen. Fakt ist: Heute bin ich mit meinem Depot ungefähr noch 0,5% unter meinem Allzeithoch. Der Crash ist sozusagen bis jetzt an mir vorbei gegangen. Aber ich weiß auch, dass die dicken Verwerfungen an den Märkten erst noch bevorstehen. Und da habe ich täglich weiterhin hellwach zu sein.

2020-04-03

Das ist natürlich nur eine Momentaufnahme. Aber es war auch nur eine Momentaufnahme als ich vor ein paar Wochen derbe im Minus war. Das ganze Leben besteht aus Momentaufnahmen. Aber aneinandergereiht ergeben sie eben Kurzfilme. Und daraus werden Spielfilme. Und dann ein ganzer Lebensfilm. Bis die Filmrolle aus geht, dann fällt der Vorhang. So ist das bei jeder Show. Und ich will nicht der Dummkopf sein, der nicht bemerkt, dass er in einem Kino sitzt, dafür auch noch übel blechen muss und dann auch noch am Tagesende artig Danke zu sagen hat. Für eine Show, die ich nie wollte. Von Veranstaltern, die ich verachte. Fu** off!

Jetzt gerade ist der Dow Jones noch knapp 30% unter seinem Allzeithoch. Ich bin 0,5% unter meinem Allzeithoch. Somit bin ich dem Markt 29,5% voraus. „Der Markt“ ist übrigens die Masse. Deswegen ist Börse auch das echte Leben. Viele werden gemolken. Wenige melken. Viele glauben an Corona und seine unglaubliche Tödlichkeit. Und ein paar eben nicht. Oder meinetwegen sogar doch, aber ziehen zumindest die richtigen Anlageentscheidungen daraus. Muss jeder für sich selbst wissen, wie ich immer sage. Mir ist das mittlerweile wirklich schnurz-piep-egal, was irgendwer denkt. Ich merke, dass in diesen Zeiten die Menschen kaum nach Kapitänen ausschau halten, leider. Lieber klammern sie sich aneinander, wie Matrosen. Und schauen was der Nebenmann tut. Ich will nie Recht behalten. Ich möchte immer nur lernen. Börse gibt einem nicht Recht. Recht haben kostet viel Geld an der Börse. Und wenn auf meinem Schiff keiner ein Quartier will, dann ist das okay für mich. Ich fahre meinen Dampfer auch alleine auf hoher See. Aber ich werde niemals ein Matrose sein. Dafür ist mir mein Leben zu schade. Ich habe dieses Schiff zu steuern. Egal bei welchem Wetter. Und da nützt es mir nichts, wenn alle Welt mir – vielleicht auch ein Stück weit aufgrund ganz bewusster Ablehnung meiner Meinung(en) – den Wind entgegen bläst. Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt. Mir ist beides egal. Ich pfeife auf Mitleid und ich pfeife auf Neid. Ich habe mein Schiff zu steuern. Ende der Durchsage.

Jammern bringt nichts! Manchmal ist das Leben eben anstrengend. 14 stündige Handelstage – über Wochen – sind mental belastend und anstrengend. Aber in solchen Zeiten kommt es eben darauf an, dass Du das Steuer in die Hand nimmst und (wieder) Kontrolle über Deine Angelegenheiten bekommst. Das betrifft in erster Linie Dein Leben, Dein Denken, Deine Verfassung. Aber das betrifft auch Dein Umfeld, Deine Familie. Deine Partnerin oder Deine Kinder, falls Du die hast. In solchen Zeiten wie momentan sind alle orientierungslos. Aber es nützt nichts, fuchtelnd im Nebel herumzustochern und sich panisch im Kreis zu drehen. Rational zu bleiben, klar zu analysieren und einen Weg aus dem Irrgarten zu finden, das sind die Dinge, auf die es ankommt.

Die meisten Menschen meinen wahrscheinlich, dass man an der Börse oder generell in Bezug auf Finanzen einfach das tun muss, was „eben so in der Presse gesagt wird“. Dass es noch immer richtig sei, sich eine Immobilie zu kaufen, nach 10 Jahren ununterbrochenem Boom. Dass es richtig sei, all sein Geld in Aktien zu investieren, wenn man am Allzeithoch steht, ebenfalls nach 10 Jahren Boom. Aber das ist nicht so. Es ist der sichere Gang in den Verlust. Kapitalmärkte ticken anders. Börsen ticken anders. Börsen nehmen Informationen vorweg. Sie antizipieren. Sie greifen also voraus. Sie verhalten sich ANDERS als es die Masse meint zu tun. Deswegen verlieren 95% an der Börse. Wenn in der Bildzeitung steht: „Kauf die Deutsche Bank! Der Tiefpunkt ist erreicht!“, dann heißt das für mich: „Verkaufe dieses Schrottunternehmen leer und setze auf fallende Kurse!“. Wenn in der Zeitung (wie über Jahre hinweg) stand: „Gold hat ausgedient! Das ist seit Jahren nicht mehr gestiegen!“, dann heißt das für mich: „Prima! Super günstige Kauf-Kurse!“ Verstehst Du was ich meine?

Meine Art der Heransgehensweise impliziert STETS konträr zu anderen Menschen zu sein. Nicht weil ich das per se geil finde. Ich könnte es mir ja viel einfacher machen und den selben Quark einfach mit quasseln, wie alle. Dann wäre ich immer der Liebling von allen. Der perfekte Schwiegersohn. Aber das ist nun einmal der falsche Weg, wenn Du im Leben Erfolg haben möchtest. Deswegen macht es Menschen wie mir auch nach all den Jahren der Erfahrung (wovon natürlich auch viele hart waren) nichts aus, dass sich Menchen von uns abwenden. Es gehört zu unserem Geschäft. Das ist im Gegenteil sogar eine Kür. Es ist eine Auszeichnung. Es ist inzwischen praktisch in unserer DNA, nicht-konform zu sein. Weil wir wissen, dass das der einzige Weg ist, zur Freiheit. Seelisch und finanziell. Meinst Du, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe? Nein. Aber ich denke nach. Da habe ich doch kein Patent drauf. Das kann jeder. Alles was dazu nötig ist, ist Mut. Mut und Armut hängen stark zusammen. Armut bedeutet in Wahrheit: „Arm an Mut“.

Und ich habe keine Lust arm zu sein. In keinem Lebensbereich. Reichtum geht nicht von heute auf morgen. Aber Mut… Mut geht schnell. Zu Mut kann man sich entwickeln. Wenn Du Dir heftige Körbe von bildhübschen Frauen vor den Augen vieler Menschen geholt hast, dann kann Dir egal sein, was irgendwelche Leute jemals wieder von Dir halten. Jetzt, zu Zeiten von Corona Corona, und auch danach. Das Leben ist – hoffentlich – noch lang. Und ich lasse mir da nicht von so einem Pseudo-Ereignis in die Suppe spucken! Solltest Du auch nicht tun. Denk dran: Mut! Fragen stellen. Sich selbst hinterfragen: „Ist mein Denken richtig? Wie komme ich auf diese Meinung? Was bzw. wer hat mich bis hierher beeinflusst? Könnte alles auch ganz anders sein?“ Und die Gretchenfrage lautet immer: „Wem nützt das hier gerade?“ Dann hast Du meist nicht nur schon die Antwort auf alles, sondern auch gleich die Lösung mit dazu. Frag mal Bill Gates. Und seine Foundation.

Und das ist auch meine Botschaft an Dich heute: Lass Dich niemals – niemals ! – von Deinem Weg abbringen. Egal wieviele Menschen Dir sagen, dass Du Unrecht hast… Du musst auf Deinen Verstand und auf Dein Herz hören! Im Moment bin ich Single. Und das seit über 1 Jahr inzwischen. Gut, dazwischen gab es ein paar Bekanntschaften. Aber zuvor hatte ich noch die Verantwortung für eine Frau und (deren) zwei Kinder. Mit meinem kleinen nagelneuen Segelschiff auf den Gewässern dieser Welt fährt es sich aber sehr leicht und unbeschwert. Und das genieße ich im Moment. Ich gebe zu, dass die letzten Wochen für mich sehr anstregend waren. Täglich sitze ich ca. 12 bis 14 Stunden vor dem PC. Ich habe so viel gehandelt wie noch nie in meinem Leben. Ich habe in den letzten Wochen an den verschiedenen Börsen dieser Welt ein Handelsvolumen von mehreren meiner Bruttojahresgehältern durch gejagt. Auch das sind teilweise neue Erfahrungen für mich. Ich lerne. Und ich freue mich jeden Tag wie ein Honigkuchenpferd darüber, dass ich ständig Neuland betreten kann. Ohne Ballast. Naja, stimmt nicht ganz. Der Ballast, der einem Menschen wie mir – der für seine klaren und unmissverständlichen Meinungen bekannt ist – entgegen schlägt, geht auch nicht immer ganz spurlos vorüber. Aber ich habe in meinem Leben gelernt, dass ich meine besten Ergebnisse immer dann erzielt habe, wenn ich von der Meinung aller Anderen ganz weit weg war.

Wir werden sehen wie das alles ausgeht. Aber eines ist mir klar: Ich bin kein Lemming und auch kein Schlafschaf. Und was auch immer da draußen in der Welt passiert, ich sage es ganz deutlich: Ich werde mich nicht freiwillig zur Schlachtbank führen lassen! Vergiss es! Ich werde sicher nicht ja und Amen zu dem sagen, was die Regierung gerade mit uns abzieht. Impstoffe lehne ich kategorisch ab! Besonders wenn sie von Bill kommen. Und ich habe ein wenig Verständnis für Statistik. Das kann ich übrigens jedem nur empfehlen. Einfach nochmal die Grundrechenarten üben. Plus, Minus, Mal und Geteilt. Und dann mal schauen wie die Statistiken zu irgenwelchen Infiziertenzahlen berechnet werden. Das ist so unterirdisch schlecht! Aber wer selbst (!) rechnen kann, der kommt eben auf richtige Ergebnisse. War es nicht in der Schule auch so? Einer hatte immer eine 1. Ein paar eine 2 und der Rest? Frag Gauss. Nichts anderes geschieht hier gerade weltweit. Jetzt musst Du ja eigentlich noch nicht einmal rechnen können. Es würde ja vollkommen reichen, wenn Du den richtigen „Experten“ folgen würdest. Tja, wie kann man die nur aus der ganzen Masse an „Experten“ herauspicken? Wie ich immer sage, es gibt 2 Möglichkeiten:

  1. Mache es mit Deinem Verstand. Prüfe deren Aussagen auf Plausibilität. Prüfe deren Berechnungen selbst (!) nach. Prüfe die Quellen, Zahlen, Daten und Fakten. So entlarvst Du die Schwindler. Da gibt es ja den einen großen Schwindler, auf den die Regierung die ganze Zeit hört und der den ganzen Tag in den Nachrichten überall zitiert wird. Ich nennen seinen Namen jetzt nicht. Du kennst den Kasper bestimmt. Das ist der von der Charité in Berlin. Aber mit Minus, Plus, Mal und Geteilt kommst Du sehr schnell auf die richtigen Ergebnisse. Da brauche ich keinen Prof. Dr. dazu. Kann ich selbst.
  2. Möchtest Du es nicht über den Verstand lösen, gibt es eine zweite Möglichkeit. Das ist das Herz. Du gehst in Dich. Ins Bauch- und Herzgefühl. Sieh den Menschen in die Augen, die jeden Tag im Fernsehen kommen. Beobachte sie genau. Spiritualität ist kein Hokus-Pokus, sondern das echte Leben. Hier danke ich abermals Eckhart Tolle. Und versuche zu spüren (!), ob das die Wahrheit sein kann, was sie sagen. Oder ob Dich instinktiv (!) ein mulmiges Gefühl beschleicht. Und wenn Du wirklich bei Dir bist, dann wirst Du auch auf diese Art die Lügner von den Ehrlichen unterscheiden können. Nur leider haben wir Menschen verlernt auf unser Herz zu hören. Verlernt heißt aber nicht, dass wir es nicht wieder zurück erlernen können. Fang damit an.

Das Leben bietet Werkzeugkästen. Und wir haben 2 unglaublich kostbare Werkzeuge in die Wiege gelegt bekommen: Herz und Verstand. Alles was Du tun musst, ist Dich einer dieser beiden Dinge zu bedienen. Mehr nicht. Das ist alles. Und ich versuche eben beides zu nutzen. Nachdenken, analysieren. Und meditieren und spüren. Ist das so schwer? Nein. Kann das jeder? Klar. Warum tut es kaum jemand? Ich weiß es nicht. Ehrlich. Ich kann nur sagen, dass Du mit Herz UND Verstand im Leben die besten Resultate erzielst. Denn nicht in jeder Situation hilft Dir Herz ODER Verstand jeweils einzeln. Oft ist die Kombination oder auch ganz gezielt eines davon die Lösung. Wenn Dich ein Tiger angreift, dann nützt Dir Dein Herz wenig. Wenn ein Lügner vor Dir steht, der sehr plausibel argumentiert (und Du die Rohdaten nicht für eigene Recherchen bekommst) hilft Dir Dein Herz. Beides in Kombination… ist unschlagbar.

Und ich habe zwei gesunde Augen. Und eine Birne auf meinem Hals, die auch noch ganz gut funktioniert. Ich kann also selbst sehen und denken. Und damit komme ich zu Rückschlüssen, die ich aus meinen Beobachtungen auf dieser Welt ziehe. Und meine Beobachtungen fühlen sich tatsächlich völlig surreal an. Wir haben 8 Milliarden Menschen, die wie wild von links nach rechts steuern. Alle einem Phantom hinterher. Diesmal nennen sie es Corona. So gut wie niemand kennt jemanden, der daran ernsthaft erkrankt ist. Statistik bedeutet nicht, dass es „viel“ ist, wenn man eine Person kennt. Statistik sagt, dass es sehr sehr wenig ist, wenn kaum jemand überhaupt jemanden kennt. 8 Milliarden zu 1 ist nicht viel. Aber das soll jeder für sich bewerten. Du kannst auch weiter Lotto spielen und meinen, dass Du es eines Tages schaffen wirst, die 6 mit Superzahl.

Ich bin die Tage oft draußen spazieren oder joggen gewesen. Ich habe allerdings keine Leichenberge gesehen. Auch nicht Menschen, die wie die Fliegen überall vor mir tot umfallen. Aber ich habe Menschen gesehen, die sich völlig eigenartig verhalten. Und ich schaue mir im Internet die Live-Belegungszahlen der Krankenhäuser in Deutschland an. Überall gähnende leere. Und gespentisch viele freie Intensivbetten. Aber es springen die Menschen da draußen fast zur Seite, wenn Du in ihre Nähe kommst. Menschen, die Mundschutz tragen. Und Plastihandschuhe. Ich habe nichts dagegen. Soll jeder tun was er will. Meinetwegen kann auch jeder pinke Unterwäsche tragen und im Sack durch die Gegend hüpfen. Ich bin da ganz frei. Oder jeder klebt sich eine Clownsnase auf. Auch okay. Wäre wenigstens witzig. Kein Thema, wenn jemand vor 4 Wochen auf seinen persönlichen Schutz geachtet hätte. Da war auch ich noch ziemlich im Unklaren, was die Situation betrifft. Ob Corona nun gefährlich ist oder nicht. Aber vor 4 Wochen trug niemand einen Mundschutz oder Handschuhe. Da wäre es sinnvoll gewesen. Aber heute? Mit all den vorhandenen Daten aus zig Ländern. Mit all den inzwischen aufgedeckten Methoden, nach denen diese Zahlen bewusst (!) falsch in die Höhe berechnet werden… tststs. Sorry, ich bin da raus. Ich kann mich nur wundern über all die Dummheit, ehrlich. Denk dran: Plus, Minus, Mal und Geteilt! Das würde reichen.

Aber am Meisten tun mir die Menschen leid, die heute ihren Mundschutz und ihre Einmalhandschuhe beim Einkaufen tragen, weil sie nicht verstehen, dass das wahre Problem bald ein ganz anderes sein wird. Sie werden schlichtweg keine Kohle mehr haben. Nicht einmal mehr für die dämlichen Einmalhandschuhe. Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit bezahlt keine Handschuhe. Aber macht arm. Und einsam. Und ängstlich. Und panisch. Und senkt deshalb nachgewiesenermaßen (!) die Lebenserwartung. Wie gut ich es schaffe, durch die anstehende finanzielle Krise zu kommen, werde ich sehen. Treffen wird es mich auch, wie hart – im Vergleich zu anderen – ist die Frage. Ich mache mir tatsächlich ernsthafte Gedanken. Aber nicht um den Corona Virus. Sondern um unsere Gesellschaft. Die leider nur noch aus dämlichen Schlafschafen und Lemmingen besteht. Obrigkeitshörig bis zum Anschlag. Die Dummheit, die durch deren Arterien fließt, kann ich wahrlich pumpen hören. Das Selbstdenken restlos verlernt. Thilo Sarrazin sagte es damals schon ganz richtig: „Deutschland schafft sich ab“. Und diesmal nicht nur Deutschland, die ganze Welt macht mit. Also stell Dir die Frage, ob Du Kapitän oder Matrose sein willst. Wenigstens für Dein eigenes Leben.

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