Corona Virus – ein Update zu entschleunigten Zeiten

Ich treffe im ersten Abschnitt dieses Artikels kurze Einschätzungen bezüglich der Auswirkungen des Corona Virus in zwei Wahrscheinlichkeitskategorien. Was also jeden Einzelnen von uns mit hoher Wahrscheinlichkeit und was jeden Einzelnen von uns mit geringerer Wahrscheinlichkeit treffen wird.

Eine Kurzeinschätzung

Mit hoher Wahrscheinlichkeit:
Das Schlechte vorweg: Es wird zunehmend auch in Deutschland zu schärferen Repressionen kommen, einige sind bereits in Kraft getreten (Schulschließungen, Veranstaltungsabsagen usw.), das ist allerdings erst der Anfang! Ich rechne auch bei uns mit einem vollständigen Stillstand (bis auf Supermärkte, Apotheken, Tankstellen und Banken). Der Rest wird geschlossen werden, wie es in anderen Ländern bereits der Fall ist. Da aber bei unseren Elite-Politikern die Birne nicht gerade hell leuchtet, dauert das jetzt bei uns ein paar Tage länger. Wie bei allem, was die Politik zu verantworten hat.
Das Schlechte vorweg: Es wird uns als Gesellschaft ganz gewaltig an den Geldbeutel gehen (mittelfristig und langfristig höhere Steuern aufgrund neuer Schulden!) und je nach Branche wirst Du persönlich massive Einschnitte erleben (Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Umsatzrückgang, Insolvenz). Leider, aber Rezessionen sind unvermeidbar. Depressionen ebenfalls nicht.
Das Gute vorweg: Du wirst hier statistisch betrachtet gesundheitlich relativ unbeschadet durchkommen.
Das Gute vorweg: Die Welt wird nicht untergehen und es werden sich unglaubliche Investmentchancen ergeben! Mir geht es hier nicht um Moralpredigten, sondern um eine sachliche Analyse.

Mit geringerer Wahrscheinlichkeit:
Das Schlechte vorweg: Es wird zu stärkeren gesundheitlichen Problemen kommen, für manche von uns wird es leider nicht nur bei gesundheitlichen Problemen bleiben.

Und genau da liegt das Problem. Analysen sind allgemeingültig. Aber die Rückschlüsse sind nie direkt übertragbar auf den Einzelnen. Es macht einen großen Unterschied, ob Du alt bist und erhebliche Vorerkrankungen hast und Dich auch sonst absolut ungesund ernährst und möglicherweise sogar (stark) übergewichtig bist. Oder ob Du jung und gesundheitlich top fit bist.

Guter Rat ist teuer

Die letzten Tage habe ich interessanterweise wieder mehr Kontakt zu Menschen, mit denen der Kontakt das restliche Jahr über für gewöhnlich geringer ist. Meistens geht es um einen Rat zu finanziellen Themen oder auch betreffend dem Corona Virus an sich. Das spricht kaum einer so offen aus, aber durch die Blume ist klar, dass hier Rat gefragt ist. Da denkst Du Dir nichts, bist mitten in Deinen Analysen. Auf einmal bimmelt das Telefon und auf der andere Seite ist ein alter Bekannter dran. Das war nun ein paar Mal so. Auffällig. Besonders im Vergleich zum letzten Artikel.

Denn da schrieb ich noch, dass meine Analysen scheinbar nicht „ankommen“ in meiner Umgebung. Das Blatt wendet sich inzwischen etwas. Es melden sich Personen, von denen ich es nicht erwartet hätte. Ich führte mehrere Gespräche. Die Menschen wachen langsam auf, kommt mir so vor. Wie auch nicht, wenn Schulen geschlossen werden. Wenn Home Office angeordnet wird. Wenn das Land mehr und mehr zum Erliegen kommt.

Ich bin zwar nur ein kleiner Blogger. Aber ich sehe hier einen Sinn gegenüber allen Lesern, meine Erkenntnisse und meinen aktuellen Informationsstand zu teilen. Ich bin nicht nur dazu da, mit tollen Frauengeschichten zu unterhalten. Auch wenn das der ursprüngliche Auftrag dieses Blogs war und langfristig betrachtet auch bleiben wird. Inzwischen ist aus dem Blog aber mehr geworden. Nicht mehr nur Sex, Drugs und Rock’n’Roll, sozusagen. Es kommt in letzter Zeit viel Politik dazu. Zunehmend mehr Wirtschaft. Viel Fitness und Gesundheit. Etwas Lifestyle. In dieser einzigartigen Gesamtmischung muss ich sagen: Es ist das echte Leben, mein echtes Leben!

Das Einzige, das in letzter Zeit etwas kürzer tritt, ist das Thema Frauen. Aber das ist vermutlich nur eine Phase, da ich gerade die anderen Themen im Leben anschieben möchte. Ein Partner bremst in erster Linie, mindestens zu Beginn. Eine gute Partnerschaft wird langfristig Potentiale freilegen, die zu gemeinsamem Wachstum führen können. Das streite ich keinesfalls ab. Aber „führen könn(t)en“ ist nicht „führen werden“.

Das bedeutet zwei Dinge:
1. Anfangs wird Dich eine Beziehung immer erstmal bremsen, in Bezug auf alle anderen Themen des Lebens, da das Kennenlernen und sich aufeinander Einstellen viel Kraft und vor allem Zeit kosten.
2. Ist überhaupt nicht gesagt, dass es etwas Langfristiges werden wird zwischen der neuen Partnerin und Dir. Meine letzte Beziehung hielt keine zwei Jahre, obwohl ich sie auf das restliche Leben ausgelegt hatte. Sich täuschen und getäuscht werden hängen eng zusammen.

Partnerschaftlicher Ballast

Das führt mich in der Gesamtschau dazu, dass ich zur Erkenntnis komme: Zumindest kurzfristig ist eine Partnerschaft Ballast bezüglich der oben angesprochenen anderen Themen des Lebens. Mittelfristig mögen die positiven Auswirkungen unter idealen Bedingungen überwiegen und langfristig ist eine Beziehung in einigen Fällen sogar profitabler/befruchtender/erfüllender (nenne es wie Du willst). Soweit nur ein paar Worte dazu, warum ich in letzter Zeit die Themenschwerpunkte hier im Blog verändert habe. Kurz gesagt: Eine mögliche Partnerin ist es mir momentan einfach nicht wert, in Anbetracht der Themenvielfalt, die das Leben zu bieten hat. Es ist so reichhaltig und kostbar, das eigene Leben. Es käme mir derzeit eher nach einer unnützen Suche und Zeitverschwendung vor, wieder sehr aktiv und ernstlich auf Frauensuche zu gehen.

Frauen sind in der heutigen Zeit nicht mehr das, was sie vor Jahrzehnten waren. Also sollte Mann das Thema so nehmen wie es ist: Nicht mehr ernst. Keinerlei Resignation. Kein Groll. Keine Ablehnung. Kein Wimmern, kein Jammern. Sondern reine erfahrungsbasierte Reaktion, nach reiflicher Analyse. Umgehen mit dem mangelhaften Angebot, das ist die einzige rationale und sinnvolle Chance, die Du als Mann hast. Wie im Supermarkt: Wenn das gute Shampoo aus ist, muss es eben die Kernseife tun. Aber dann soll auch keiner erwarten, dass ich einen Freudentanz aufführe, wenn ich mich nur mit Kernseife waschen „darf“. Kernseife ist kernseife. Sie erfüllt ihren Zweck, mehr nicht.

Ich habe öfter Nachfragen erhalten, was denn mit den Frauen sei. Ob ich da nicht mehr Gas gebe und nicht mehr ausgehen würde. Tatsächlich gehe ich aktuell kaum mehr weg. Und seit Corona gar nicht mehr. Mich trifft Corona so gesehen gar nicht hart. Ich war die meisten der letzten Wochenenden nicht mehr feiern. Einmal gab es eine Ausnahme, das war der Geburtstag von Herrn van Onnetuschn, worüber ich berichtete.

Kontakt zu alten Bekannten

Zum aktuellen Corona Virus kommt ja gerade auch noch ein ziemlich heftiger Börseneinbruch. Und so mischen sich die Ängste der Menschen nachvollziehbarerweise miteinander. Jetzt findet sozusagen ein hybrider Angriff gegen jeden von uns statt. Von links kommt der Haken gegen die Gesundheit und von rechts der Haken gegen das Ersparte/Vermögen. Dann stellt sich natürlich Panik ein. Dann wird es turbulent. Und dann wird guter Rat teuer. Ich bin kein Anlageberater, das ist klar. Aber ich bin mein eigener Berater. Und wie ich aktuell feststelle, scheinbar – da die Krise gerade ausbricht – doch wieder gefragter. Als Berater, als Analyst, als Querdenker, als „Einschätzer“, als Kontra-Meinungsgeber oder -Meinungsmacher. Keine Ahnung. Ich bilde mir nichts darauf ein. Ich sehe mich als eine Windschutzscheibe, gegen die der Fahrtwind weht. Immer. Tagein, tagaus. Das Wetter drum herum ist mir egal. Manchmal prasselt der Regen dagegen und manchmal sind es Hagelkörner. Die Windschutzscheibe hält das aus, selbst wenn sie geparkt verharrt. Das sollte das Ziel eines jeden Menschen sein, vollkommen in seine Mitte zu kommen.

Es freut mich allerdings, die zunehmenden Kontakte. Anhand der Kontakte merke ich, dass die Menschen gerade sensibler sind und werden. Aber gleich vorweg: Ich merke auch, dass es den meisten Menschen immer noch „zu gut“ geht. Die ersten Dinge, die ich anspreche, werden noch aufgenommen. Und je klarer und deutlicher ich Dinge anspreche, desto eher gehen – wie üblicherweise – die Scheuklappen hoch und die Denkblockaden setzen ein. Nicht anders zu erwarten. Aber was solls. Das Positive ist, dass die Menschen derzeit zumindest wieder nach Rat suchen. Sicher überall, das hat nichts mit mir zu tun. Sondern ist eine Feststellung, dass viele eben gerade „auf Suche“ sind. Negativ wird allerdings bleiben: Sie werden wieder den gleichen Mechanismen unterliegen und Rattenfängern in die Arme laufen, wie seit Beginn der Menschheitsgeschichte. Sobald die eigene Komfortzone verlassen werden muss, ist es dann doch wieder zu mühsam. Die Kontakte werden wieder abebben, sobald die Turbulenzen vorbei sind, darüber bin ich mir auch im Klaren.

Interessant eigentlich. Wenn ich also meiner Zeit voraus bin und vorab warne, werde ich belächelt. Wenn es dann schon fast „zu spät“ ist, rennt der Letzte auch noch panisch zur Palette mit dem Toilettenpapier und wundert sich, dass es keines mehr gibt. Verrückt. Aber ja, jedem das Seine. Ich werde also aus Anlass der Anfragen aus meinem Bekanntenkreis/Familienkreis/Freundeskreis hier ein paar Einschätzungen abgeben und mich sowohl bezüglich den gesundheitlichen als auch bezüglich den finanziellen Verwerfungen positionieren. In solchen Zeiten – wie gerade – sind Klarheit, Strukturiertheit, Verlässlichkeit und Standhaftigkeit vielleicht die kostbarsten Güter. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

2020-03-14

Was ich gesundheitlich und finanziell tue

Fangen wir vielleicht mit der Gesundheit an. Die meisten Menschen werden dazu mehr Bezug haben als zu ihrem Geldbeutel. Machen zwar beides falsch, aber unter einem Apfel können sich die meisten Menschen mehr vorstellen als unter einer Aktie. Obwohl ich beides für wichtig halte. Wenn Du dauerhaft ohne Socken bei minus 10 Grad unter der Brücke leben müsstest, würdest Du vermutlich keine lange Lebenserwartung haben. So einfach ist das.

Gesundheitlich werde ich nicht viel ändern (müssen). Ich mache mehrmals pro Woche Sport. Krafttraining und Cardio. Außerdem achte ich auf guten und ausreichenden Schlaf. Ich ernähre mich sehr kohlenhydratarm, Low Carb also. Damit verzichte ich auf den langfristig potentiell größten Feind, was Übergewicht und diverse Immunerkrankungen betrifft. Kohlenhydrate machen dick und sind für eine gut funktionierende Gesundheit nicht nötig, im Gegenteil. Sie sind schädlich. Aber sie sind sehr gut für die Pharmaindustrie. Fett werden fördert Diabetes, eine der ganz großen neumodischen Volkskrankheiten. Und selbst wenn Du duch Kohlenhydrate nicht Fett wirst, zerstörst Du Dir damit doch Deine Bauchspeicheldrüse. Ein riesiger Trend! Und das führt zu einem reißenden Absatz von Insulin und allen damit in Verbindung stehenden weiteren Medikamenten. Na bravo.

Ich esse täglich zwischen 500g und 1000g Gemüse. Täglich? Ja, täglich. Solltest Du auch tun. Außerdem achte ich auf ca. 1,5g bis 2g Proteinzufuhr pro kg Körpergewicht. Das brauchst Du nicht in der Menge, wenn Du kein Krafttraining betreibst. Aber 1g sollte es schon sein, selbst für unsportliche Menschen. Außerdem nehme ich allerlei Nahrungsergänzungsmittel zu mir. Was die ideale Vorbeugung gegen Viren ist. Mehr geht nicht. Man kann natürlich noch über Curcuma, OPC oder Gerstengras usw. sprechen, aber ich will Dich damit nicht langweilen.

Was nehme ich inzwischen seit ca. 1 Jahr konkret?

– Allen voran Vitamin D, je nach Lust und Laune entweder 15.000 oder 20.000 Einheiten täglich (in Tropfenform, sonst müsste ich ja zig Tabletten schlucken), zur Zeit eher 20.000 Einheiten. Ist das viel? Kommt darauf an wem Du glauben möchtest. Glaubst Du der Lügenpresse, dann brauchst Du kein Vitamin D. Wobei ich sagen muss, dass das Blatt sich langsam wendet, auch die Schmierfinken von der Presse berichten inzwischen öfter über den chronischen Vitamin D Mangel des Volkes. Allerdings sind die Empfehlungen absurd lächerlich. Da ist meist die Rede von 1.000 Einheiten pro Tag. Das ist aus meiner Sicht – entschuldige den Ausdruck – eher ein Fliegenschi**. Glaubst du einem Standard-Schuldmediziner (Arzt), dann brauchst Du Vitamine per se sowieso nicht. Glaubst Du der unabhängigen (!) und ungeschmierten (!) Wissenschaft und den frei denkenden Ärzten und Praktikern, dann brauchst Du unter 10.000 Einheiten pro Tag gar nicht anfangen großartig nachzudenken. Entscheide selbst. Ich nehme mindestens 15.000 Einheiten. Bin ich bis jetzt gestorben? Nein. Werde ich daran sterben? Daran nicht, aber ohne Vitamin D ziemlich sicher deutlich früher. So mein jetziger Stand. Aber das nur als Hinweis für die allgemeinen Reichsbedenkenträger bezüglich der Menge. Es gibt genügend Menschen, die nehmen 30.000 Einheiten und mehr, täglich. Läuft.

– Ca. 1g natürliches Vitamin C (keine Ascorbinsäure oder so einen chemischen Mist!), über den Tag verteilt.

– Omega 3 (Fischölkapseln) über den Tag verteilt, ca. 3,6g (mit ca. 2,5g EPA und DHA Anteil).

– 12mg Astaxanthin

– Spirulina und Chlorella Algen als Tabletten

– Multivitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in hoher Dosierung (ein mehrfaches der offiziell (!) empfohlenen Tagesdosis) in Tablettenform

– Zusätzlich Eisen

– Zusätzlich Zink (ebenfalls enorm wichtig für das Immunsystem!)

Ich hatte es in mehreren Artikeln immer wieder erwähnt, dass das elementare Dinge sind. Und ich fühle mich seit der regelmäßigen (täglichen) Einnahme dieser Stoffe erheblich wacher, konzentrationsfähiger, besser gelaunt und regelrecht energiegeladen. Meine Hauterkrankung (Leser von früher wissen das wahrscheinlich noch) ist seither fast weg. Nur mal so nebenbei. Natürlich sehe ich das in Kombination mit der Ernährung und mit dem Sport. Was nun für was verantwortlich ist, vermag ich nicht im Detail zu sagen. Auch das Meditieren, Spazieren und Sinnieren haben sicherlich maßgeblichen Einflusss auf mein Wohlbefinden.

Und nebenbei habe ich noch etwas anderes wertvolles feststellen können: Ich wurde nochmals freier von der Meinung anderer Menschen. Es geht mir inzwischen ehrlich gesagt ziemlich am Allerwertesten vorbei, was irgendwer sagt, der in wichtigen Themen des Lebens grundlegend anderer Meinung ist als ich. Nicht, wenn er das faktisch begründen kann. Aber außer Ideologien und heißer Luft kommt ja argumentativ in der Regel nichts. Es macht mir also nichts mehr aus, unkonform zu sein. Im Gegenteil. Ich sehe es inzwischen als Ritterschlag, nicht mehr der Masse(nmeinung) anzugehören. Der eigene Geist ist der Schlüssel zu allem. Achja, und irgendwie tut es richtig gut, keine Partnerin an der Seite zu haben. Fühlt sich derzeit richtig richtig an. Man mag es nicht glauben, ist aber so. Was für eine Freiheit. Was für eine Leichtigkeit. Was für eine Möglichkeit zu fliegen.

Und nun noch ein paar Worte zum Thema Finanzen. Wie Du vielleicht weißt, ist das eines meiner Hobbys. Allerdings ist das ein so ernstes, dass man das entweder professionell oder gar nicht betreiben sollte. Es ist kein müder Dorffußballkick und auch keine amateurhafte Partie Schach. Wenn man das so betreiben möchte, kann man das natürlich. Aber dann wird man die Taschen anderer Menschen füllen. Will ich das? Nein. Meine sind leer genug, da ist noch Platz. Also positioniere ich mich lieber auf der Gegenseite und freue mich über Geldeingänge mehr als über Geldausgänge.

Bevor ich aber zu etwas konkreteren Ansichten in Sachen Finanzen gelange, möchte ich noch einen kurzen Exkurs zu grundlegenden Chancen im Leben starten, die diese außergewöhnliche Corona Virus Situation bietet. Es geht nicht immer direkt ums Geld. Besonders da ich weiß, dass viele (die meisten?) Menschen gar nicht bis zum Sparen kommen und sich nicht bewusst sind, dass sie sparen könnten. Da brächten auch die tollsten Anlageempfehlungen nichts. Deswegen starte ich lieber eine Stufe vorher.

Es wird harte Einschnitte geben!

Es sind so viele Dinge. In jeder Krise gibt es Sieger und Verlierer. Auch wenn das Ungleich verteilt ist. Aber die Zeiten der Grundschule sind vorbei. Da mag vielleicht jeder Teilnehmer irgend eine Urkunde bekommen. Aber im Erwachsenenleben gibt es nur wenige Sieger und meistens ganz ganz viele Verlierer. Muss man sich damit abfinden? Nein. Werden alle zu Siegern werden können? Auch nein. Aber Du kannst Dich positionieren. Besonders einfach deshalb, weil die anderen sich nicht positionieren. Jede genommene Treppenstufe im Leben ist bereits eine mehr als die auf dem Konto eines anderen. Du bist also bereits mit der ersten genommenen Treppenstufe der Mehrheit weit voraus. Sieh es relativ. Du wirst kein Milliardär mehr werden. Ich auch nicht. Aber müssen wir das wirklich, um gut und frei leben zu können? Und selbstbestimmt und glücklich zu sein?

Die Chancen in Zeiten von drohender Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und möglicherweise Insolvenzen sind definitiv gegeben. Ja, ich rechne stark mit flächendeckender Kurzarbeit. Der Bundestag hat in einem Eilverfahren gerade erst ein passendes Gesetz dafür durchgeboxt. Die sind zwar doof (und großenteils korrupt), die Politiker. Aber sie wissen was zu tun ist, um sich die Macht zu sichern und die Menschenmassen von der Straße fern zu halten. Hat man in der Eurokrise in Griechenland gesehen. Wenn die Menschen, auf deutsch gesagt, nichts mehr zu fressen haben, dann knallt es auf der Straße. Das weiß der geneigte Laien-Politiker zumindest zu verhindern. Also wird wieder einmal die große Gelddruckmaschine angeworfen werden. Der Bund und die EZB werden es schon richten. Das nenne ich Gottvertrauen. *Ironie* Draghi hat dafür übrigens erst letztens einen Orden bekommen. Das wäre beinahe so, als wenn man den Führer posthum für seine Schandtaten ehren würde. Aber das ist nur meine Meinung, hart und fair.

Die ersten Unternehmen haben bereits vor Wochen Kurzarbeit angekündigt, da war der Corona Virus noch gar nicht präsent. Die Wirtschaft geriet da bereits ins Stocken. Nachdem nun Lieferketten unterbrochen sind und fast ganz Europa wirtschaftlich eingefroren wird, wird sich das beschleunigen. Unternehmen brechen die Einnahmen weg. Denk doch mal nach, Du hast einen kleinen Firseurladen und Dir wird nun von heute auf morgen gesagt, dass nur noch Supermärkte und Apotheken und Banken aufhaben dürfen, was machst Du dann? Du hast nicht nur Dein privates Leben zu bezahlen (Miete, Auto, Nahrung usw.), sondern auch noch die Miete für den Laden, Fixkosten und möglicherweise Angestelltengehälter. Wie soll das gehen, wenn Dir auf Wochen oder gar Monate die Einnahmen wegbrechen? Vergiss es. Wir schauen immer auf die großen Konzerne. Die werden gerettet werden, keine Sorge. Die liegen im selben Bett mit der Presse und der Politik. Aber was ist mit den kleinen Leuten? Puh!

Meine Prognose also hier: Es wird flächendeckend Pleiten geben, Privatinsolvenzen und auch einige Insolvenzen von Unternehmen. Die Frage ist nur wie heftig es die Wirtschaft treffen wird. Das wird von einer entscheidenden Frage abhängen: Wie lange lässt man die Wirtschaft in diesem eingefrorenen Zustand im Ruhemodus verharren? Je länger das andauern wird, desto heftiger werden die Ausfälle und Pleiten werden. Irgendwann wird die Politik gezwungen sein, rein aus wirtschaftlichen Gründen, den Motor wieder anzuwerfen. Dann werden Schulen wieder öffnen, alles wird wieder weiter gehen. China macht es gerade vor. Dort rollt der Laden langsam wieder an. Auf Dauer sind die wirtschaftlichen Interessen eben der einzige Stabilitätsfaktor einer Gesellschaft. Bricht die Wirtschaft weg, halten sich Menschen an keine Ordnung mehr. Und werden damit zum Problem der herrschenden Klasse. Wir werden sehen. Aber wir werden sehen.

Mein Rat seit Jahren: Geld zur Seite bringen, sparsam sein. Unter (!) den Verhältnissen leben. Am Besten weit unter den Verhältnissen. Jahrelang wurde ich dafür belächelt. Erst vor kurzem sagten mir Menschen (aus dem näheren Umfeld): „Du bist viel zu sparsam. Genieße Dein Leben!“ Was für ein Schwachsinn. Als könnte mir Geld Lebensfreude schenken. Gibt es reiche Menschen, die sich umbringen? Schon mal gehört, ständig eigentlich sogar, dass Stars sich umbringen. Oder nicht? Dürfte es nach der Logik ja gar nicht geben. Alle Reichen müssten glücklich sein, wenn Geld doch angeblich so glücklich machen würde. Ein Trugschluss. Das Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall. Also gut, zurück zum Thema. Ich hoffe, dass Du in den wirtschaftlich tollen Zeiten der letzten Jahre genug Geld zur Seite gebracht hast. Falls nein, dann ist das in Krisenzeiten ungut. Zumindest kannst Du aber in Erinnerungen schwelgen, wie toll die Urlaube und all die Konsumgüter aus der Vergangenheit doch waren. Davon wird man zwar nicht satt, aber ja… ist auch eine Logik. Bitter ernst, tut mir leid.

Konkret auf jetzt bezogen: Rechne mit Lohnausfällen bzw. Lohnkürzungen. Fahre massiv alles herunter, was an Ausgaben herunterfahrbar ist. Besser gestern als heute, besser heute als morgen.

Worin bestehen die tieferen Chancen dieser Krise?

Es ist an der Zeit, generell Lebensgewohnheiten zu überdenken. Spätestens jetzt: Ist es wirklich richtig und nötig, Kinder in die Kita (oder in den Kindergarten) zu geben? Kitas sind eine Katastrophe für Kinder, Fremdbetreuung eigener Kinder sorgt für fremdgesteuerte Kinder (ich verweise hier gerne auf die Ausarbeitungen von Eva Herman). Über den Kindergarten lässt sich sprechen, das bringt zumindest auch soziale Vorteile für die Kleinen. Aber dann bitte nicht lange, keine Nachmittagsbetreuung. Ein paar Stunden in der Früh zum Toben und Spielen und Basteln ist okay. Alles darüber hinaus ist zuviel. Aber meistens kommt da nun das Gegenargument, dass es doch finanziell sonst nicht gehen würde, wenn die Kinder nicht in der Kita wären. Das halte ich für mindestens 80% aller Familien für einen riesigen Irrglauben.

Warum? In Zeiten, in denen 2 (oder 3?) Autos, auf Schuldenbasis natürlich, im Haushalt zu haben normal ist, in der Küche und Küchengeräte auf Schulden gekauft werden… in Zeiten, in denen unzählige unnütze Verträge für jeden Mist abgeschlossen werden… ja da muss ich zustimmen: Dann ist es tatsächlich „nötig“ die eigenen Kinder in die Fremdbetreuung abzuschieben, damit die Frau (auch noch) arbeiten und Steuern bezahlen gehen kann. Und Frau das selbst auch noch als Bereicherung empfindet (die größte Perversion aller Zeiten!). Dass die gesamte Familie darunter leidet, ist den Feministinnen heute leider nicht im Ansatz klar. Aber alle stimmen mit ein in den Chor. Der Konsumwahn ist einfach geil. Koste es was es wolle. Am Ende eben auch die eigene Familie, die eigene Gesundheit und das eigene Glück.

Die Männer finden das eben auch (leider) geil, wenn sie ihre Frau mindestens die Hälfte des Tages nicht sehen brauchen, nur um dann ein- oder zweimal im Jahr einen 2-wöchigen Urlaub zusammen verbringen zu „müssen“. Aus meiner Sicht kann man das einfacher haben. Mach einfach jeden Tag möglichst zu einem gemeinsamen Urlaubstag! Lass die Kinder zu Hause, senke die Fixkosten (kein zweites Auto nötig! Möglicherweise sogar das Erste nicht!), keine Kitagebühren usw. und dann rechne mal das zweite Gehalt der Frau dagegen. Die Rechnung sieht gar nicht so dramatisch aus, wie man anfangs meint. Ich trainiere beispielsweise ausschließlich zu Hause, ein Fitnesstudio ist nicht nötig. Das ist nur ein Beispiel für ein mögliches Einsparpotential.

Wir Menschen können die aktuelle Phase nun außerdem auch sinnvoll nutzen, zum Nachdenken. Die Mutti lässt die Grenzen weiter auf. Jeder darf rein und jeder darf raus. Der Rest von Europa und außerhalb schottet sich ab. Aber nach Deutschland darf jeder. Wäre ja auch schwer vermittelbar, wenn man Italiener an der Grenze abweisen, aber einem Wirtschaftsmigranten (das sind diese „Asyl, Asyl“ rufenden Menschen) „herzlich willkommen!“ zurufen würde. Also lassen wir beide passieren. Anstatt also die richtigen Dinge richtig zu tun, tun wir die falschen Dinge konsequent falsch. Geht ja auch nicht anders, denn dann würde das Volk begreifen, dass es sehr wohl möglich ist, Grenzen zu schützen, abzuriegeln und gegen Invasionen (hart ausgedrückt, aber nichts anderes geschieht seit 2015!) zu verteidigen.

Jahrelang hieß es: „Wir können die Grenzen nicht schließen! Wir brauchen ein Europa der freien Grenzen!“ Und dann kommt so ein Virus um die Ecke und plötzlich wird die Reisefreiheit für EU-Bürger innerhalb der EU-Länder gestoppt. Und nicht nur das. Auch in die USA können wir nicht mehr reisen, aktuell. Oder in diverse weitere Länder außerhalb der EU. Verrückt oder? Plötzlich gibt es Grenzkontrollen (wie auch immer die konkret aussehen mögen). Ich lange mir tatsächlich an den Kopf. Es ist wirklich zum Erbrechen. Diese Medienhetze der letzten Jahre, gegen alle konservativ und klar denkenden Menschen… Wozu ich mich zähle.

Und das Irrste ist, dass die Mutti aus einem Regime stammt (und dem auch als Funktionärin angehörte!), das sehr erfolgreich mehrere Jahrzehnte (!) sehr erfolgreich Grenzen schützte, allerdings nicht gegen Menschen die rein wollten, sondern gegen Menschen die raus wollten, aus der DDR. Alles steht Kopf. Es ist verrückt. Wirklich nicht zu begreifen, was hier passiert.

Überall um Deutschland herum werden die Grenzen gerade geschlossen. Als Deutscher darfst Du nun nicht mehr raus oder rein. Außer Du kommst von draußen und rufst „Asyl“ und siehst nicht ganz deutsch aus. Dann sind die Grenzen weiter offen für Dich. Diese gesellschaftliche Ignoranz und Dummheit ist nicht zu überbieten. Aber in solchen Krisenzeiten gibt es nun die Chance, das perverse Schauspiel zu erkennen. Die „normalen Zeiten“ haben das offenbar nicht vollbringen können. Vielleicht nutzt das Virus zumindest dafür? Während unsere Wirtschaft absäuft, hören wir zum Glück nichts mehr von Fridays For Future, nichts mehr von irgendwelchen Verteilungskontingenten der Wirtschaftsmigranten.

Vernünftig und klar und frei denkende Menschen fordern seit Jahren eine absolut restriktive Einwanderungspolitik. Wir wurden und werden noch immer als „rechtsextrem“ abgestempelt. Dabei hat das mit extrem nichts zu tun. Und mit rechts auch nicht. Eine Prognose von mir: Die aktuelle Wirtschaftskrise wird sich ausweiten. Sie wird zu großen finanziellen Problemen für und in dieser Gesellschaft führen, fürchte ich. Was dann passiert, sieht man in der Türkei. Dort sind die Menschen es leid, noch länger wirtschaftliche Einschränkungen hinnehmen zu müssen. Und suchen und meinen einen Sündenbock gefunden zu haben: Die Syrer. Es ist seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte so, dass eine Gesellschaft in guten Zeiten alles mit sich machen lässt. Und sobald die Zeiten rauer werden, werden Schuldige gesucht.

Dann kommt etwas auf, das ich mir für dieses Land und für den Rest der Welt nie gewünscht habe: Fremdenfeindlichkeit. Und das Schlimme ist, dass dann die Menschen, die vor Jahren noch winkend mit Teddybären am Bahnhof standen oder gegen den (welcher überhaupt?) Klimawandel demonstrierten, plötzlich zu echten Fremdenfeinden werden. Einfach deshalb, weil sie bis dahin so harte finanzielle Einschnitte verspüren werden, dass sie ihre eigene Dummheit und Ignoranz der letzten Jahre auf den Schultern anderer Menschen abladen wollen werden. Menschen wie ich, die aus reiner Vernunft eine Massenmigration ablehnen, sind dann plötzlich in der Minderheit und werden von einer fremdenfeindlichen Masse übertönt werden. Es schaudert mir. Vernunft wird dann wieder einmal verlieren. Emotionen werden gewinnen. Das hat damals vor dem 2. Weltkrieg schon traurigerweise perfekt funktioniert, um ein ganzes Volk in den totalen Wahnsinn zu steuern. Was in der Türkei gerade mit den dortigen Migraten geschieht, ist die Blaupause für jede Gesellschaft. Sobald die eigene Wirtschaft wackelt, geht das Fingerzeigen los. Was für ein altes Schauspiel. Ich sehe mich hier als Mahner.

Und nun konkret zum Geld

Ich rechne damit, dass es im Extremfall auch einige Banken erwischen wird. Parke Dein Geld auf möglichst vielen Banken. Noch besser wäre es, Dein Geld außerhalb des Bankensystems zu parken. Im Moment brechen die Anlageklasse alle im Wert ein. Egal ob Aktien, Edelmetalle, Anleihen, Kryptowährungen. Ob die Immobilien im Preis sich auf Dauer auf diesem Blasenniveau werden halten können, bleibt ebenfalls abzuwarten. Derzeit gibt es nur eine Anlageklasse, die enorm profitiert. Das ist (Bar-)Geld. Dessen Wert steigt gerade relativ zu allen anderen Anlageklasse enorm.

Ich bin mir dessen bewusst, dass die meisten Menschen nichts oder sehr wenig zum Anlegen besitzen. Aber das ist kein Grund Trübsal zu blasen. Die Preise brechen ein, okay. Ist das schlecht? Ansichtssache. Bist du 70 Jahre alt und hast ein dickes Aktiendepot, dann wäre das schlecht. Bist Du 25, 30 oder 40 und hast keine Aktien? Dann kannst Du als großer Gewinner aus der Krise gehen. Aktiendepots schmelzen derzeit zusammen wie Eis in der Sonne. Kryptowährungen ebenfalls, Edelmetalle aber auch. Als nächstes sind möglicherweise die Anleihen im großen Stil dran. Derzeit wird an der Börse ein großes Schlachtfest gefeiert und alles versilbert, was es zu versilbern gibt.

Nun ist aber auch nicht jeder Mensch ein Kenner der Finanzmärkte. Die Formel ist für die allermeisten Menschen derzeit sehr einfach: Cash halten. Nicht zu früh rein in den Markt. Da wird gerade alles ausgebombt. Und ich glaube nicht, dass die ganzen wirtschaftlichen Verwerfungen trotz der starken Einbrüche an der Börse bereits vollends eingepreist sind. Heißt: Es wird weiter fallen. Das ist meine klare Prognose.

Was mache ich? Ich verfolge ja einen deutlich aktiveren Ansatz. Der nicht für jeden gelten kann, da er einiges ein Einarbeitung und Wissen erfordert. Seit den letzten Tagen bin ich mit relativ großen Leerverkaufspositionen gegen den Markt aktiv. Das bedeutet einfach gesagt, dass ich nur dann profitiere, wenn die Börsen weiter abstürzen. Ich verliere hingegen Geld, wenn die Märkte nun wieder anfangen würden zu steigen. Dabei bin ich allerdings nicht blind aktiv, keine Sorge. Und es steckt nur ein kleiner Teil meiner Finanzen derzeit an der Börse. Ist das eine Wette, die ich da betreibe? Zweifelsfrei. Für jeden empfehlenswert? Defnitiv nicht. Daher: Wenn Du nicht weißt was Du tust, lass die Finger von so etwas. Das kann restlos Pleite machen. Halte aber Dein Geld zusammen. Das reicht als Tipp. Die richtige Zeit wird kommen, und dann musst Du aus allen Kanonen donnern und kaufen. Edelmetalle, Aktien, Kryptowährungen.

Fazit?

Ich kann nach allen Medienrecherchen und Quellenanalysen derzeit tatsächlich nicht sagen, wie „schlimm“ der Corona Virus an sich ist oder wird, rein medizinisch betrachtet. Die Zahlen und Daten gehen himmelweit auseinander. In Italien ist die Rate der Menschen, die intensivste medizinische Betreuung benötigen, exorbinant hoch. Viel viel höher als bei einer normalen Influenza. Woran das liegt? Keine Ahnung. Kommt das so heftig auch auf uns zu? Keine Ahnung, ehrlich nicht. Vermutlich ja. Trotz der Tatsache, dass ich täglich Stunden vor den Bildschirmen verbringe und Nachrichten studiere und Daten analysiere, aus dem Inland und Ausland… ist mir eine belastbare Einschätzung nicht möglich.

Die Frage ist, wie jeder Einzelne damit umgehen möchte. Was habe ich zu gewinnen wenn ich mich auf die eine Art verhalte oder was habe ich zu verlieren wenn ich mich auf die andere Art verhalte, das sind die Fragen, die es sich zu stellen gilt. Mir war nur schon vor Wochen klar, dass das eine heftige Nummer werden würde. Dass innerhalb Europas Grenzen geschlossen werden, war mir nicht klar. Keiner ist Hellseher. Ich würde aktuell einfach Menschenmassen meiden. Ich würde mich gesundheitlich fit halten. Ich würde mich gesund ernähren. Das ist alles, was man aus meiner Sicht kurzfristig tun kann.

Alle reden von Hände waschen, klar. Desinfizieren, wenn nötig. Aber was soll man mehr tun? Es bleibt jedem selbst überlassen wieviel Zeit er mit anderen Menschen verbringt und wieviel Risiko sich jeder Einzelne aussetzt. Vermutlich werden wir uns früher oder später alle den Virus einfangen. Für die Meisten wird es absolut glimpflich ausgehen, sagt die Statistik derzeit. Im Prinzip ist jeder Tag, den die Mediziner mehr Erkenntnisse sammeln können, ein gewonnener Tag für einen selbst. Zumindest im Extremfall.

Und dann gibt es in der freien Presse, die ich sehr aufmerksam verfolge, auch noch die Gegenmeinung. Da wird darauf hingewiesen, dass das alles eine riesige Panikwelle sei. Die nur dazu genutzt werden wird, unliebsame Gesetze oder Maßnahmen gegen die Völker durchzudrücken. Oder auch was den Börsencrash betrifft, dass das eine geplante Aktion sei. Mag alles sein. Das ist genau das Problem, es „mag sein“. Wer kann das einschätzen? Im Moment widersprechen sich selbst die freien Medien. Die sonst in vielen Themen einer Meinung sind. Da sind sehr gute Journalisten dabei, die ich seit Jahren hoch schätze. Aber was den Corona Virus betrifft, widersprechen sie sich leider einander teilweise massiv. Wem glaube ich? Gute Frage. Niemandem!

Ich wäge einfach ab: Was bringt mir ein Party-Abend in einem Club zwischen 500 Menschen gegenüber der Gefahr mich jetzt in diesem frühen Stadium zu infizieren und möglicherweise dadurch meine Mitmenschen in meinem engsten Umfeld? Demgegenüber steht, dass ich ein paar Wochen weitere Tage und Abende zu Hause verbringe. Vermutlich sind diese Gedanken allerdings in Kürze sowieso hinfällig. Denn dann werden keine Clubs und Bars mehr geöffnet haben. Ich schätze in ein paar Tagen ist es deutschlandweit so. Europa macht es gerade vor. Zu Hause tue ich das, was ich sowieso tue. Bücher lesen, mich weiterbilden. Relaxen. Sport treiben. An den Kapitalmärkten aktiv sein. Soweit sie noch geöffnet haben, warten wir mal ab. Für mich ist das alles keine starke Einschränkung. Mir tun die Menschen ein wenig leid, die sich sonst das ganze Jahr nicht selbst zu beschäftigen wissen. Denen derzeit die Decke auf den Kopf fällt.

Netflix wird es schon richten. Ansonsten hält der Partner oder die Partnerin (leider) „gerne“ als Boxsack her. Langeweile macht ja aggressiv. Wenn man plötzlich zwangsweise so viel Zeit mit seinem Partner verbringen muss, ist schon irgendwie doof, oder? Gilt nicht für alle. Aber ich bin mir sicher, dass viele so empfinden. Ich höre die blöden Sprüche der Kollegen beinahe täglich: „Zum Glück ist meine Frau heute Abend aus, dann hab ich den Abend für mich alleine zu Hause“ Warum zum Teufel bist Du dann mit Deiner Frau noch zusammen?! Unbegreiflich. Aber andererseits bin ich mir sicher, dass die angeordneten Quarantänen in 9 bis 10 Monaten auch für allerlei Nachwuchs sorgen werden. Es wird sich aufteilen, die Einen werden sich in der Beziehung aufgrund der neuartigen vielen Zeit zusammen gegenseitig an die Gurgel gehen, die Anderen werden sich ob der Langeweile wie die Karnickel vermehren.

Noch immer nehmen viele Menschen das Thema Corona Virus nicht ernst. Es sei nur eine kleine Grippe, reine Panikmache. Ich halte solche Meinungen für verantwortungslos. Die Wenigsten von uns sind Virologen. Wer weiß schon tatsächlich genau, wie gefährlich so ein Virus nun ist? Momentan gibt es immernoch nur wenige Daten, die zu analysieren möglich sind. Ich würde mich da also mit Verharmlosungen absolut zurück halten. Ich enthalte mich generell einer Einschätzung zu Themen, von denen ich keine Ahnung habe. Und ich würde mir das von vielen Menschen ebenfalls wünschen, die derzeit alles herunterspielen und wieder einmal nur heiße Luft von sich geben. Wenn sich in wenigen Wochen zeigt, dass alles nur eine Ente war… okay… aber was, wenn nicht? Mach einfach mal eine vernünftige (!) Risikoeinschätzung für Dich selbst. Unabhängig der Presse und „was Dein Nachbar meint“.

Ich hoffe, dass Du, lieber Leser, gesund bleibst. Dass Du besonnen mit der Situation umgehst. Dass Du die Gefahren siehst, aber auch die Chancen. Aber Dir nicht jeden Mist von der Regierung einfach gefallen lässt, höre auf Dein Bauchgefühl. Wenn nun Bargeld abgeschafft werden soll, weil „da Viren dran kleben“, dann sei misstrauisch. Dann wird Corona das Trojanische Pferd sein, mit dem Repressionen durchgesetzt werden. Wenn Grenzen geschlossen werden, und Italiener nicht mehr nach Deutschland sollen, aber aus allen Herrenländern weiterhin jeder Wirtschaftsmigrant herzlich willkommen geheißen wird, dann sei bitte misstrauisch. Solche Dinge sind es, die letztlich Gesellschaften umbauen, umfunktionieren und letztlich zerreißen.

Krisen nützen nur den „Großen“. Nicht alles können wir wissen oder vorausahnen. Aber wir können und sollten wachsam sein! Nutze diese entschleunigten Zeiten um ernsthaft über alles nachzudenken. Gesundheit, Familie, Gesellschaft, Fitness, Finanzen, Lebensführung. Das ist meine Bitte an Dich.