Welcome back to 2020! – Teil 1 von 2

Es ist mehr ein „Willkommen zurück“ denn ein einfaches „Willkommen“, schließlich ist das Jahr 2020 nun schon 33 Tage alt und die Hürde für mich persönlich war online größer, die Rückkehr hierher zu nehmen, als offline und real ins Jahr 2020 zu starten. Denn das Jahr läuft soweit ganz gut an bei mir. Ich hoffe bei Dir auch. Deshalb hatte ich nicht so das Bedürfnis etwas zu schreiben, aber ich war und bin derzeit auch ziemlich ausgelastet mit diversen Themen. Näheres dazu folgt…

Also herzlich willkommen zurück hier und natürlich auch willkommen im Jahr 2020, danke, dass Du weiterhin meinen Weg begleitest und teilhast bei den Abenteuern des jungen Padawan. Dass Du dabei bist, wenn ein junger Wortakrobat die Leserschaft beschäftigt, nicht nur aufgrund der zugegeben langen Artikel. Sondern stellenweise auch mal zu entzweien vermag, dabei stets unterhält, aber auch zum Nachdenken anregt und es schafft, am Ende doch immer wieder alle zu vereinen. 😉

Das Spiel mit den Reizen

Warum? Weil zwar vieles von dem, das ich so den lieben langen Tag schreibe oder tue, provoziert. Wer mich kennt, weiß allerdings, dass ich stets aus dem Herzen spreche. Und dabei in guter Absicht unterwegs bin. Ich habe im Laufe dieses Blogs selbst erst gelernt zu verstehen, dass es doch genau darum geht. Zu provozieren. Nicht Dich. Sondern mich. Mich zur besten Version meines Ichs zu provozieren. Wenn Persönlichkeitsentwicklung „bleib einfach da wo Du gerade bist“ bedeuten würde, müssten sie das Lexikon umschreiben. „Entwicklung“ bedeutet etwas zu verändern. Mich. Meine Persönlichkeit.

Das geht nur durch das Setzen neuer Reize. Bewusste neue Reize. Sich selbst nicht nur ein bisschen kitzeln. Sondern zwicken. Aufschrecken. Erschrecken. Gelegentlich auch aufschreien. Aber stets einen Schritt wacher zu werden und weiter zu kommen. Darum geht es hier. Und ich glaube inzwischen nicht nur, sondern weiß, dass das den Kern dieses Blogs ausmacht. Das hat sich entwickelt, natürlich. Wenn ich schreibe, schreibe ich mit Freude. Ich habe keine Werbeeinnahmen und vertreibe keine Produkte. Was ich mache, mache ich aus meiner Mitte.

Und ich denke, dass das die authentischste Variante ist, die ein Mensch von sich präsentieren und von sich geben kann. Und was ich die letzten wenigen Jahre erlebt habe, war oft polarisierend. Was daran liegt, dass ich in die teilweise hellen, aber oft auch sehr dunklen Geisteswinkel der Gesellschaft und ihrer Individuen vorgedrungen bin. Wer mehr als 1000 Frauen auf der Straße, in Bars oder in Cafés, in Discotheken oder auf Veranstaltungen angesprochen hat, unzählige Dates und Fehlversuche hinter sich hat… ja der ist noch lange nicht am Ziel. 1000 ist noch gar nichts, Freunde! Aber eines kann ich sicher sagen: Ich hatte so viele schöne Momente und bin in Siebenmeilenstifeln nur so gen Horizont marschiert. Dabei habe ich nicht sie gefunden, die Traumfrau. Aber mich. Den Traummann.

Ist die Traumfrau, die ich auf meinem Weg zu finden glaubte, an meiner Seite? Jetzt in diesem Moment? Nein. Gibt es sie zumindest? Sicher. Irgendwo bestimmt. 1000 sind erst der Anfang. Wie einst Udo Jürgens sang, „… ein Augenblick, ein Stundenschlag, 1000 Jahre… sind ein Tag…!“

Dankbar bin ich um die vielen schönen Dinge des Lebens und ich habe erkannt, dass ich meinen Teil davon zurückgeben möchte. Ausdruck meines Tuns ist dieser Blog. Du kennst bestimmt mein Motto: Wenn ich es schaffe, damit auch nur einen einzigen Menschen positiv mitzunehmen und ihm einen Anschub in eine gute Richtung zu geben, dann reicht mir das. Dann bin ich an der Stelle glücklich.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass es mich sehr freut, dass die Aufrufzahlen dieses Blogs selbst in meiner immerhin über zweimonatigen Abwesenheit nicht in den Keller gerauscht sind. Dazu gabs auf meinen letzten Artikel erst die Tage einen Kommentar und den dezenten Hinweis, dass ich hier doch mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben möge.

Das tue ich hiermit! 🙂 Es geht mir gut. Sehr gut. Ganz ohne Frau.

Geschichten von und mit Fr. Respektina

Nun, ich könnte sicherlich gar nicht alles niederschriftlich aufholen, um nachträglich für eine lückenlose Chronik zu sorgen. Möchte ich auch gar nicht. Ich war in all der Zeit ganz sicher nicht untätig, deswegen versuche es das Wichtigste kompakt (wie Du weißt, kann ich keine kurzen Artikel schreiben!) zu transportieren. Auch wenn es nur in einen Zweiteiler passt. Ich liebe Mehrteiler! Aber auch das weißt Du ja schon.

Manch einer fragt sich vielleicht, was mit Fr. Respektina passiert ist. Oder auch ob nichts passiert ist. Schließlich geht es hier ja immer noch primär um Frauen und deren Stellenwert in meinem Leben. Also fangen wir mit diesem Part an. Die lieben Frauen. Nun, Fr. Respektina lebt noch. Wir hatten – trotz all meiner Skepsis – immer wieder ca. alle 2 Wochen auch mal etwas Zeit zusammen verbracht. Wenn ihre Kinder anderweitig untergebracht waren. Nun ist aber Funkstille. Ich habe sie gelöscht, mal wieder.

Mal wieder?

Nun, das klingt komplizierter als es ist. Mir war das schon mehrfach genug des Guten. Jedoch kam die liebe Dame immer wieder mit allerlei Enschuldigungen und ausgestreckten Armen um die Ecke. Wie ich nun nachträglich sagen kann, ist sie ein eher (selbst-)zerstörerischer Mensch. Gut, das sind die meisten Menschen. Leider. Das alleine macht die Sache weder kompliziert noch unerträglich. Schließlich darf ein jeder sich noch selbst überlegen, ob er mit einer solchen Person seine Zeit verbringen möchte. Soll ich zuerst von mir oder von ihr berichten? Nun, der Esel nennt sich immer zuerst. Also fang ich mit mir an. Ih-ah.

Wie Du sicher weißt, mangelt es mir weder an Selbstvertrauen und spätestens aufgrund der glorreichen Lehren aus meiner letzten Beziehung – Ruhe in Frieden (also die Beziehung, nicht die Fr. Schlange) – auch nicht mehr an Achtsamkeit und Bewusstsein. D.h. was ich tue, tue ich inzwischen sehr sehr reflektiert. Was ich nicht tue, tue ich genauso reflektiert. Wenn ich also meine Zeit mit einem zerstörerischen Menschen verbringe, soll das was sein? Ich will es mal so sagen, es ist eine Herausforderung und eine Möglichkeit selbst zu weiter zu wachsen. Ich will nicht in alle Details eingehen, dafür ist sie weder interessant noch herausfordernd genug, die Gute. Nur stell Dir einmal vor, dass Du Samstag Abend bei Dir auf der Coach liegst. In Ruhe und Gemütlichkeit. Und nun komme ich daher und drücke Dir ungefragt und plötzlch eine heiße Kartoffel in die Hand. Ist das dann easy cheesy, wenn Du Dir gerade die Pfoten verbrennst? Oder hast Du dann zumindest kurzfristig eine echte Herausforderung an der Backe? Bizarres Beispiel, findest Du? Fr. Respektina ist als Person nicht minder bizarr. Nur dass sie Dir ständig heiße Kartoffeln in die Hand drückt. Und Du zunächst eben gar nicht weißt, was Du damit anfangen sollst.

Aber die Marktwirtschaft funktioniert so. Angebot und Nachfrage. Gibt es eine Nachfrage (wenn auch nur auf meiner Seite) für eine Heiße-Kartoffel-Herausforderungs-Bewältigungsmaschine, dann gibt es früher oder später auch einen Erfinder für solch ein Gerät. Und irgendwann kommt das Ding zur Marktreife. Und am Ende wird jemand reich damit. Ich bin nun Nachfrager (Kunde), Erfinder und Produzent dieser Maschine. Und die funktioniert wie eine eins. Und kann und wird ziemlich sicher nicht nur treue Dienste bei Fr. Respektina geleistet haben. Es gibt weit mehr Frauen da draußen mit einem… sagen wir… Problem bezüglich der eigenen Persönlichkeit. Die Meisten haben keine Persönlichkeit, das alleine wäre jedoch gar nicht schlimm. Problematisch wird es aber immer dann, wenn ein kleines Ding meint sich aufführen zu müssen wie ein Elefant. Und dann unbedingt im Porzellanladen die Sau herauslassen möchte. Die Frage, die Du Dir als Mann dann stellen musst, ist die: Möchte ich der Eigentümmer des Prozellanladens sein oder lieber ein Dompteur?

Okay, ich gebe zu, das ist alle sehr kryptisch niedergeschrieben. Einfach gesagt: Wenn jemand einen an der Waffel hat, dann musst Du erstmal damit umgehen können. Das ist wirklich eine Herausforderung. Erstens das zu erkennen, zweitens das zu meistern. Ich habe das alles als eine Challange an und gegen mich selbst gesehen. Es hatte teilweise etwas Meditatives an sich. Eine Weile lang war ich mir nicht sicher, was das alles soll und woher ihre „ich habe zwei Masken, die setze ich abwechseln auf, aber mein wahres Gesicht siehst Du nie“-Attitüde stammt. Bis ich langsam begriffen habe: Das sind keine zwei Masken. Das ist sie. Einfach so. Sie hat einfach einen Dachschaden. Vielleicht aufgrund ihrer letzten Trennung. Vielleicht ist es aber auch der Grund für ihre letzte Trennung. Nach allem was ich von ihr kennengelernt habe, könnte ich ihren Ex-Mann jedenfalls gut verstehen. Das ist nicht negativ gemeint, ehrlich nicht. Ich habe es immer gut mit ihr gemeint. Zu Weihnachten habe ich ihr, aus ganz bestimmtem Grund, ein Buch von Eckhart Tolle geschenkt. Hätte sie es lieber mal gelesen. Besser 100 mal. Es gibt aber auch sehr hoffnungslose Fälle. Da nützt selbst Eckhart Tolle nichts mehr, wie ich später gemerkt habe. Was mir für sie leid tut. Um mich geht es gar nicht.

Also alles gut. Ich habe einfach lernen wollen und die Herausforderung angenommen, einen neuen Menschen- bzw. Charaktertyp kennenlernen zu dürfen. Darum geht es doch. Wachsen. Besser werden. Es ist als wenn Du keinen Bock auf Kitesurfen hast, aber Dich selbst zwingst es dennoch immer wieder zu tun. Nicht verhaftet. Völlig bewusst. Probiere es aus! Ersetze Kitesurfen durch irgendwas, das Du eigentlich bizarr findest. Teste es mal. Und mache jeden Schritt bewusst. Mir hat das viel gegeben! So einfach ist das. „Die Wegen des Herrn sind unergründlich“, heißt es doch. Dasselbe gilt für die Frauen, aus meiner kleinen maskulinen Sicht. Aber man kann besser werden. Und üben, üben, üben. Darum ging es mir. Dass sie nicht ernsthaft eine Frau fürs Leben sein würde, ja nicht mal für einen Lebensabschnitt taugen, war mir schnell klar. Nur anders herum wohl nicht. Obwohl ich klare Ansagen gemacht habe. Vielleicht hat gerade das für eine magnetenhafte Anziehung gesorgt? Was weiß ich. Das war keine Absicht von mir. Ein Stück weit ist ja alles lustig. Aber irgendwann ist auch wieder gut.

Ein paar Tage Dolce Vita

Übrigens war ich nach Neujahr ein paar Tage mit ihr in Italien. Haha. Was Du Dir jetzt wohl denkst? „Wie kann der Typ mit dieser Frau auch noch in den Urlaub fahren, wo er doch kaum etwas von ihr hält?“ Nun, ich liebe dieses Land. Das ist doch Grund genug. Da ich Mailand immer schon einmal sehen wollte, nahm ich die Gelegenheit wahr, mir die Stadt mit ihr ein paar Tage anzusehen. Bot sich einfach an. Natürlich im Wissen, dass das keine Sache für die Ewigkeit sein oder bleiben wird. Entweder es macht „bumm“, wenn Du Zeit mit einer Frau verbringst, und zwar von Anfang an… oder es wird niemals „bumm“ machen. Und es machte niemals „bumm“, von Anfang an nicht. Aber es muss auch nicht immer „bumm“ machen, wie ich gelernt habe.

Erlaube mir den klaren Vergleich: Gehst Du hin und wieder ins Kino bzw. schaust Du über einen der Streaming-Anbieter Filme/Serien an? Ja? Vermutlich doch. Also. Gehört Dir deswegen das Kino oder der Streaming-Anbieter? Nein. Vermutlich nich. Vielleicht hast Du ein paar Aktien von Netflix oder Amazon, aber deswegen gehört Dir der Laden nicht. Ist die Zeit des Film/Serien-Sehens (trotzdem) schön? Ja. Na also. Mir muss nicht gleich das ganze Kino gehören, nur um mal einen Film genießen zu können. Ist jede Stelle an jedem Film toll? Ist alles immer super-spannend? Nein. Kann ein Film am Ende sich trotzdem gelohnt haben? Auch wenn man dafür 10 Euro Eintritt los ist und nicht alle Stellen super toll fand? Ja? Na also. So einfach ist das.

Vielleicht fragst Du Dich jetzt immer noch, warum ich – nach all meiner Erkenntnisse über sie – mit ihr dennoch ein paar Tage weggefahren bin. Es ist eigentlich ganz einfach, weil nicht alles immer so oder immer so ist. Nicht alles an ihr ist schlecht. Nicht alles an ihr ist gut. Der Fokus ist die Frage. Dein Fokus. Wie Du die Welt siehst, hat nichts damit zu tun wie die Welt ist. Es hat alleine damit zu tun wie Du die Welt sehen möchtest. Und wenn Du Dinge bewusst tust, findest Du auch beim Schleppen von Steinen in einem sibirischen Gulag positive Dinge daran. Jedenfalls Dinge, die Dich reifen lassen. Der einzige Unterschied ist natürlich, dass ich meine Dinge freiwillig machen oder beenden kann. Deswegen verbietet sich dabei der Vergleich zu Menschen, die gezwungenermaßen in einem sibirischen Gulag Steine schleppen mussten. Aber Du verstehst, was ich meine. Es kann sehr meditativ sein, wie ich schon schrieb. Probiere es aus. Aber mache es bewusst, mache es achtsam. Und Du wirst oft Schmunzeln können und immer wieder eigene Denkmuster erkennen. Die Du teilweise überwinden kannst oder überwinden möchtest. Jedenfalls wenn Du reifen willst.

Das hier mag ein Blog sein, der eigentlich das Thema Frau in den Vordergrund rückt. Aber auf meinem Weg habe ich erkannt, dass es niemals um Frauen geht. Oder um Männer. Sondern um Dich selbst. Es geht um Dich und Deine Persönlichkeit. Arbeite an Deiner Persönlichkeit oder Du gehst als ungeschliffener Rohdiamant in die Holzkiste, 2 Meter tief unter der Erde. Eines Tages zwar erst. Aber das ist gewiss. Es ist Deine Wahl.

Vielleicht noch ein paar Worte, was das Ganze aus ihrer Sicht so „erstrebenswert“ machte, Zeit mit mir zu verbringen. Es gehören ja immer 2 zu einer Sache zwishen Mann und Frau. Nun, ihren Äußerungen nach fand/findet sie mich wohl attraktiv, meine klaren Meinungen und Positionen zu bestimmten Dingen und meine klare Lebensführung toll. Aber sie war eben auf einer anderen Straße unterwegs als ich. Ich habe sowieso ständig versucht die Geschwindigkeit für sie zu drosseln. Damit sie hinterher kommt. Darum geht es mir gar nicht. Mir ist das egal, ob eine Frau mir voraus oder hinterher ist. Ich schaffe beides, wenn nötig. Tempo aufnehmen oder bremsen. Aber sie findet es, ihrer Aussage nach, „besonders“, dass mich nichts aus der Ruhe bringt und dass ich weiß was ich im Leben möchte und meine Ziele so klar verfolge.

Fels in der Brandung. Klar. „Danke Pickup“, wie ich immer sage. Du warst meine Einstiegsdroge. Nun bin ich süchtig, süchtig nach mehr. Mehr Persönlichkeit. Mehr Werkzeuge. Mehr Plan. Mehr Kompass. Mehr Richtung. Mehr Themen. Mehr Abwechselung. Mehr von allem. Aber nicht mehr mehr Frauen.

2020-02-02

Was ich nicht mehr brauche: Ablenkung, Zurückhaltung, manipulieren lassen, unbewusst wie ein Gummiball durch den Raum gekickt zu werden und solche Dinge. Ich denke nicht nur – nein ich bin zu 100% überzeugt! – dass das Dinge sind, denen die meisten Menschen völlig unbewusst unterliegen. Ein Leben lang, vermutlich. Manche kommen am Sterbebett zur Einsicht, dass sie nie ein echtes Leben gelebt haben. Sondern immer nur das der anderen Menschen um sie herum. Ich bin nun kein Teenager mehr, aber ich bin so froh, dass ich das selbst lernen durfte und zumindest statistisch noch einigermaßen viel Zeit vor mir habe, um meine Erkenntnisse auch in die tägliche Anwendung zu bringen.

Herz schlägt Verstand und Intelligenz

Lotusblume sagte einmal vor ein paar Jahren zu mir: „Eine Frau hat es mit Dir auch nicht einfach beim Kennenlernen, Du bist so weit, dass sich eine Frau auch mal überfordert fühlen kann, weil sie Dir nicht hinterher kommt.“

Das stimmt, den Eindruck habe ich auch immer. Damit solltest Du, liebe Lotusblume, definitiv immer Recht behalten, bis heute. Bis jetzt habe ich keine Frau in meinem Leben kennengelernt, die mir in sachlichen Dingen insgesamt voraus wäre. Aber das ist nicht schlimm, wichtig ist für mich nur, dass sie ihr Herz am rechten Fleck hat. Und idealerweise dabei keinen Sprung in der Schüssel. Und diese Kombination – man mag es nicht meinen – ist schon außergewöhnlich exquisit. Natürlich ist „Sprung in der Schüssel“ sehr plakativ ausgedrückt. Man könnte es auch milder als „unreflektiert“, „(selbst-)zerstörerisch“, „unbewusst“, „egoistisch“ und „kurzfristig denkend“ titulieren. Mir geht es also eher um die Bereiche Herz und Bauchgefühl. Ich meine nicht einfach „dumm“. Dumm ist relativ, wie alles. Dumm darf ein Mensch doch sein, warum nicht. Dumm ist nicht böse. Aber böse ist böse. Herzlos ist böse. Lieb soll sie sein, wenigstens das. (Ja ja, und Hauptsache hübsch! 😉 )

Und andere (Männer) suchen was? Einen Titel soll sie haben. Studiert muss sie sein. Vorzeigbare Intelligenz aufweisen. Idealerweise eigenes Geld verdienen. Eine finanziell gute Partie sein. Ich schei** auf all diese Dinge. Die Gesellschaft ist völlig verrückt geworden. Anders kann ich es nicht sagen. Ich werde dabei auch nicht satt, das ständig zu wiederholen.

Ich denke Du verstehst was ich meine. Aber je mehr Zeit vergeht und je mehr ich seit einigen Monaten überhaupt nicht (!) mehr auf der Suche nach einer Partnerin bin – wie ich selbst gemerkt habe -, desto deutlicher erkenne ich die großen „Grundprobleme“ unserer Gesellschaft. Wenn man sich selbst herauszieht aus dem alltäglichen „Klein-Klein“ und in die Meta-Ebene geht, werden so viele Dinge so unwichtig. Und gleichzeitig so klar. So deutlich. Nichts „muss“ mehr. Plötzlich bist Du nicht mehr gefangen in Deinem eigenen Korsett, sondern kannst Dein Leben aktiv selbst gestalten und nur noch Dinge zulassen, die Du für zulassungswürdig erachtest. Dazu gehören auch Frauen. Die letzten sprach ich im letzten Jahr an. Das ist eine ziemlich lange Pause. Fehlt mir etwas? Mitnichten.

Ein Date mit einem jungen Mädchen

Achja, aber das nur der Vollständigkeithalber, ich hatte zwischendurch auch mal ein anderes Date. Mit einer Blonden. Totale Ausnahme für mich. Ich glaube, dass ich sie hier mal erwähnt hatte. Blutjung das Ding. Aber schon Mama. Natürlich. Wer meine Storys kennt, weiß, dass ich zuletzt immer an Mamas gerate. Egal welchen Alters. Hauptsache Kinder im Schlepptau. Nun, zumindest war sie hübsch.

Ich habe ja die letzten Monate öfter mal Frauen gedatet, die älter waren. Und im Projekt Beziehung Teil 1 meistens Frauen, die knapp jünger waren als ich. Deutlich jüngere Frauen waren eher eine Seltenheit. Aber ich muss sagen: Hat was. Immernoch.

So saßen wir in einer Bar, die ich ganz gerne zum ersten Date aufsuche. Ich mache es kurz. Wir unterhielten uns über dies und das. Wie Du vielleicht weißt, stehe ich nicht auf Blond. Aber James Bond spielte auch mal den Fim „Sag niemals nie“. Offen bleiben. Und sie hatte ein ganz hübsches Gesicht, tolle lange Haare und einen heißen Körper. Genug Argumente, um ein wenig Zeit bei ein paar Getränken miteinander zu verbringen. Sie bemühte sich sichtlich mir klar zu machen, dass der Altersunterschied für sie keine Rolle spiele und sie sowieso lieber mit Älteren Zeit verbringe. Bla bla bla. Nun. Ich hatte das gar nicht zum Thema gemacht. Ist doch süß, die Kleine. Immerhin. Alles gut und schön. Aber das ändert nichts daran, dass sie eher vom Typ „Checker-Tussi“ war. Und ich stehe nicht auf so eine Art von Frauen. Da können sie den tollsten Hintern der Welt haben. Da sie aber noch als Beimischung eine Portion Überheblichkeit – mit welcher Berechtigung?! – mitbrachte, war das Thema für mich zumindest aus der Sicht erledigt.

Es war ein unterhaltsames Date. Mehr wurde nicht daraus. Auch wenn wir uns noch ein paar mal schrieben, aber da sie unmittelbar nach dem Date für 2 Wochen in den Urlaub fuhr, hat sich das Ganze verlaufen und ich habe mich da auch nicht angestrengt, um noch etwas daraus zu machen. Sie ist nicht mein Typ, maximal hübsch, aber nicht mehr. Toll trotzdem, auch mal wieder mit so einem Mädchen (Frau?) ein Date zu verbringen und – zugegeben – mich an einer meiner Haupt-Locations blicken zu lassen. Das Leben ist kein Zufall, auch wenn wir das glauben. Nimm Dein Schicksal selbst in die Hand und gestalte es. Sozialer Status spielt definitiv eine Rolle. Manche der Bedienungen in der Bar kennen mich. Und wenn sie mich sehen, sehen sie mich dort in der Bar gerne in Begleitung. Das hat schon alles seinen Sinn.

Die Guten gab es früher einmal

Ich kann die ganzen Älteren (so alt bin ich nun aber wirklich nicht!) verstehen, die gerne eine jüngere Frau an der Seite haben. Das hat was. Aber früher oder später geht es meistens doch auseinander, aufgrund des Altersunterschieds. Siehe Sky du Mont und seine Ex-Frau Mirja. Mal nur als Beispiel, nicht um zu verallgemeinern. Aber irgendwann ist der Frau der Typ dann doch zu alt. Spielt das für mich eine Rolle? Nein, nicht mehr. In meiner Welt – wo ich endlich aus der Matrix heraus bin – ist mir sowieso klar, dass fast keine Beziehungen auf ewig halten. Warum also dann nicht „Hauptsache hübsch“ potenzieren zu „Hauptsache hübsch-hübsch“? Eben.

Nimm das leben wie ein Konsument eines Streaming-Anbieters und alles ist gut. So sind die Zeichen der Zeit. Du kannst Dich nicht dagegen stellen. Es ist wie nach Gold zu suchen, in einem Claim, das schon restlos leer gebuddelt wurde. Die tollen Frauen (bzw. falls Du eine Frau bist, gilt das natürlich auch umgekehrt für Dich in Bezug auf die Männer) sind eben schon vor Jahrenzehnten vergeben worden. Das war vor meiner Zeit. Die Zeiten sind vorbei. Nun gibt es leider nur noch diesen neumodischen Rest dieser unreflektierten und unbewussten Reste-Nullwerte-Gesellschaft. Paradoxe Beispiele? Jute-Beutel tragen, weil Plastik schädlich ist, freitags demonstrieren, obwohl der Masse stattdessen ein bisschen Bildung in der Zeit in der Schule ganz gut tun würde. Sehr-Gutmenschen gegenüber allem und jedem sein, nur nicht denen gegenüber, die eine abweichende Meinung haben. CO2 soll Gift sein, aber das IPhone, das ist gesund. Ich kann da echt nur lachen und gehe konsequent meinen eigenen Weg: „You’ve mastered the selfie. Now master the self!“

Und das bringt mich schon zum nächsten großen Thema, das allerdings in Teil 2 dieses Artikels fortgesetzt wird. Es ist DAS große Thema für mich seit den letzten Monaten. Besonders in meiner Abwesenheit hier im Blog, hat sich da einiges getan. Es ist außerdem DAS Thema, das mich derzeit täglich enorm motiviert. Mehr als der Sport und die Ernährung und zigfach mehr als das Thema Frauen. Was kann das sein? Sei gespannt… 😉

PS: Keine Sorge, ich bin nicht frustriert. Überhaupt nicht. Nicht, dass da etwas falsch verstanden wird. Ich hab den geilsten Werkzeugkoffer aller Zeiten bei mir. Wann immer ich möchte, kann ich mich dessen bedienen und mir holen was ich will. Frauen gibt es genug. Sie kommen und gehen. Bleiben tun sie selten. Leider. Und wenn dann sind es die, die Du nicht unbedingt bei Dir haben möchtest. Spielt keine Rolle. Mein Werkzeugkoffer bleibt. Mir. Den nimmt mir keiner. Und ich habe gerade erst erkannt, dass da noch viel coolere andere Dinge drinnen sind, als nur eine eins zu eins Anleitung alá „wie spreche ich eine Frau an“. Definitv ein Level-Up zur Zeit bei mir. Mega! Zeit wurde es, zu erkennen, dass es Wichtigeres im Leben gibt, als die Suche nach der Traumfrau… to be continued…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s