Philosophischer Sonntag – Wem wir uns überlegen fühlen sollten

Es wird einmal wieder Zeit für den nächsten Philosophischen Sonntag. Der ist ja inzwischen wirklich zu einer Rarität geworden. Bei sonst so aller gelebten Sachlichkeit und der energiegeballten Lebenseinstellung „nach vorne, nach vorne, nach vorne!“ zu gehen, ist es mehr als ratsam zwischenzeitlich auch mal inne zu halten. Um wieder mehr aus der Mitte sprechen zu können. Von irgendwo zwischen Bauch und Herz. Nicht aus dem Kopf. Das ist wirklich nötig, aleine schon um unsere Mitte mit unserem Verstand abzugleichen. Denn dieser spielt uns manchmal gerne Streiche. Und oft merken wir es gar nicht.

Philosophischer_Sonntag

Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich täglich auf einem schmalen Grat wandere, wenn es darum geht die richtige Balance zu finden zwischen Hochmut und Demut. Ziehen wir einmal zwischen diesen beiden Extremen des Sozialverhaltens eine gedachte Linie. Eine Grenze. Dabei möchte ich weder ein Stück weiter auf der einen Seite wandern noch ein bisschen weiter auf der anderen Seite. Aus meiner Sicht ist der gesündeste Ort die ausgeglichene Mitte. Wo ich es sonst strikt ablehne, erhält genau an der Stelle der Begriff „Linientreue“ ausnahmsweise eine positive Notation.

Wo genau verläuft die Grenze?

Das individuell zu beantworten ist unmöglich. Für jeden von uns wird sie woanders liegen. Hilfreich ist hier allerdings in jedem Fall wieder allgemeingültige Verhaltensweisen zu verstehen. Uns selbst zu verstehen. Unsere Psyche und die Psyche der Anderen. Deswegen nehme ich Dich mit auf einen kurzen Ausflug. Komm mit.

Wo die Grenze zwischen Hochmut und Demut liegt, ist sehr individuell. Für die meisten Menschen liegt sie aus meiner Sicht aufgrund unserer Erziehung und Kultur in einem ungesunden Maße verschoben zu weit auf der Seite des Demuts. Evolutionär bedingt können Menschen bei Gefahr nur mittels instinktiver Reflexe reagieren. Flucht, Angriff oder Starre. In der Moderne jedenfalls entscheiden sich die meisten Menschen für die Flucht. Beispielsweise bei einer Straßenschlägerei. Kaum einer würde sich als Unbeteiligter mitten ins Getümmel stürzen. Was sicherlich auch vernünftig ist. Aber es ist eben keine starke Wahl. Es ist eine vernünftige Wahl. Wahrscheinlich auch eine gute Wahl. Aber nicht stark im Sinne von kräftig.

So tickt allerdings unsere gesamte Gesellschaft. Und eben nicht nur bei Straßenschlägereien, sondern leider auch im Job. In Anlageentscheidungen. In der Beziehung. In Freundschaften. In der Familie. In Nachbarschaften usw. „Nur nichts falsch machen!“, lautet die Standardparole. Meine lautet anders, und das tue ich auch offen kund. Sowohl im Job als auch sonstwo: „Wo ich bin ist vorne!“ Und nicht immer ist Flucht die beste Variante. Und erstrecht nicht die vernünftigste. Selten sogar nur! Oft wäre die Starre, im Sinne von „einfach aushalten“ deutlich besser. Nicht immer müssen wir uns verstellen und davonlaufen, um zu überleben. Das war früher. Heute ist Angriff aus meiner Sicht oft die bessere Variante. Da wir selbst bei Niederlagen höchstens ein bisschen Geld verlieren würden. Aber sicher nicht mehr gleich unser Leben. Proaktiv ersetzt reaktiv. Gilt überall, wie gesagt. Auch in der Partnerwahl und in Beziehungen.

Wir sind geprägt und durchsetzt von Angst. Angst den Job zu verlieren. Angst unseren Partner zu verlieren. Angst, dass unser Umfeld uns nicht mehr mag. Im Endeffekt ist der Urinstinkt des Menschen sein Überlebenswille. Was einerseits unsere Erhaltung garantiert, uns andererseits aber brutal hemmt uns selbst zu entfalten. Ein Beispiel? Wenn wir uns selbst in Situationen aufkommender Angst ehrlich die Frage stellen: „Und warum habe ich Angst davor ?“, dann würden wir feststellen, dass wir letztlich Angst haben zu sterben. Das ist die Kehrseite unseres Urinstinktes. Das ist die Basis von allem.

– Warum sagst Du Deinem Chef nie Deine Meinung, obwohl Dir danach ist?
– Weil Du Angst hast, dass Du Deinen Job verlieren könntest.
– Warum hast Du Angst Deinen Job zu verlieren?
– Weil Du Dir dann Deine Kredite auf Dein Haus und Dein Auto nicht mehr leisten kannst. Und Deine Frau (oder Deinen Mann) und Kinder auch nicht mehr. Und Dein eigenes Leben genausowenig.
– Und warum hast Du Angst davor?
– Weil Du Deinen schuldfinanzierten materiellen Mist dann verlieren würdest und Deine geliebten Menschen dann gehen könnten und Du alleine wärst.
– Warum hast Du Angst davor?
– Weil Du dann nichst mehr hättest, woran Du Dich festhalten kannst.
– Und warum hast Du Angst davor?
– Weil Du dann nichts mehr zu Essen kaufen könntest und mental schwach wirst.
– Und waurm hast Du Angst davor?
– Weil Du dann vereinsamen und verhungern würdest.
– Und warum hast Du Angst davor?
– Weil Du dann stirbst!

Zwischen Hochmut und Demut und Angst

Wie immer habe ich soeben ein bisschen ausgeholt. Aber es ist Sonntag. Da sollten wir in Ruhe tun. Uns Zeit nehmen. Es liegt also an Dir, wo Du Deine Grenze ziehst. Aber Du solltest verstanden haben, dass das hauptsächlich an Deinem Umfeld und an Deiner Erziehung liegt. Eine Frau in einem Café anzusprechen, auf sie zuzugehen, während das 20 andere Personen mitbekommen, ist das nun hochmütig oder demütig? Ist es auch hochmütig eine Frau anzusprechen, die „viel besser“ aussieht, als ich? Oder muss ich demütig sein, „so eine attraktive Frau“ überhaupt sprechen zu dürfen, da sie sich sonst doch nur mit Instagram-Models abgibt?

Es sind die falschen Fragen! Falscher Kontext! Es erfordert Mut, das ja. Aber es ist weder Hochmut noch Demut im Spiel. Es gibt hierbei kein Über- oder Unterordnungsverhältnis. Da würdest Du mir vermutlich zustimmen. Aber aus welchem Grund sollte man eine Frau nicht in einem Café ansprechen? Es ist die eigene Angst. Und das hat erstmal nichts mit Hochmut und Demut zu tun. Da würdest Du mir vermutlich ebenfalls zustimmen. Wie wäre das, wenn jemand anderen Menschen davon erzählt, dass er letzte Woche richtig dick Geld verdient hat? Wie wirkt das? Hochmütig? Demütig? Weder noch? Die Frage ist doch, warum derjenige das erzählt? Vielleicht ist er ein Trainer und möchte gerade Anderen genau das beibringen?! Achso…

Vielleicht denkst Du Dir gerade auch einfach nur: „Was will er mir damit sagen? Die Fragen haben doch nichts mit der Sache zu tun!“ Ja. Eben. Sie haben nichts mit der Sache zu tun. Ob also jemand hochmütig oder demütig ist, entscheidest Du für Dich. Und derjenige für sich. Das muss sich nicht decken. Wenn jemand Dir einen Spiegel vorhält und Dir zeigt, dass Du auf dem Holzweg bist… ist derjenige dann hochmütig? Besonders weil er sich erlaubt ungefragt Ratschläge zu erteilen? Ja? Okay. Für einen Anderen ist er einfach nur mutig, weil er sich der Gefahr aussetzt, dass Du ihn dafür verurteilst. Und sein Angebot zu lernen lieber ausschlägst.

Manche verwenden an Stelle des Begriffs „Hochmut“ auch den Begriff „Arroganz“, das geht uns für gewöhnlich leichter über die Lippen. Es ist der gefühlt modernere Begriff. „Man, ist der aber arrogant!“ oder „Hochmut kommt vor dem Fall!“. Ich glaube, dass wir uns alle selbst solche Dinge öfter haben sagen hören. Im Laufe unseres Lebens. Ist es nicht so? Die Frage ist doch, ob solche Aussagen nicht in Wahrheit pauschale Werturteile über Menschen darstellen, die wir in den seltensten Fällen gar nicht wirklich kennen. Wir maßen uns damit Urteile an über Lebewesen mit Gefühlen und Gedanken. Menschen haben Gefühle. Wir degradieren sie pauschal zu bloßen Objekten, wenn wir ihnen den Stempel „arrogant!“ aufdrücken. Was abgestempelt ist, kann weg. Oder?

Nicht meine Art. Nicht meine Variante. Was tun wir denn in so einem Moment in Wahrheit? Wir verhalten uns nicht anders als die Person, der wir vorwerfen sich „falsch“ zu verhalten. Wir bescheinigen ihr beispielsweise Arroganz und merken im selben Atemzug nicht, dass es die höchste Form der Missachtung ist, einen einzelnen konkreten Menschen pauschal zu verurteilen mit einem Prädikat, das uns selbst in diesem Moment wesentlich treffender beschreibt. Man könnte auch sagen: „Zeigst Du mit dem Finger auf jemanden, dann bedenke, dass dabei gleichzeitig 4 Finger auf Dich zeigen!“

Irren ist menschlich. Wir alle neigen dazu, zu urteilen. Besonders gegenüber unbekannten (Menschen-)Massen. „Die sind alle nicht klug!“, denken wir uns manchmal. Und meinen in Wahrheit „Die sind alle nicht so klug wie ich!“. Wir denken manchmal auch „die leben alle so unbewusst und ungesund!“ und meinen in Wahrheit „die leben alle so unbewusst und ungesund, im Gegensatz zu mir!“. Das ist doch alles normal, dass wir Dinge oder Abläufe in Beziehung zu uns selbst setzen. Selbstverständlich pauschalisieren wir mit solchen Aussagen. Aber die Frage ist eine andere.

Der Unterschied zwischen universell und individuell

Der Unterschied ist doch, dass wir damit niemanden persönlich adressieren. Wir sollten Menschen individuell betrachten, wenn es um einzelne geht. Wir können pauschalisieren, wenn es um Massen geht. So funktioniert Statistik. Sonst müsste die Auswertung einer Befragung von 1000 Personen grafisch auch auf 1000 Seiten abgebildet werden. Für jeden Befragten eine eigene Auswertung.  Was würde das aussagen? Nichts. Sprechen wir über Phänomene, helfen uns Pauschalisierungen. Sprechen wir über Individuen, schaden sie uns. Jeder Mensch ist einzigartig. Einzigartig wundervoll. Die meisten Menschen sind sich dessen nur selbst nicht bewusst. Dafür gibt es aber auch Blogs wie diesen. Sich bewusst zu werden. „Jeder bekommt die Medien, die er verdient hat.“, ist auch so einer meiner Lieblingssprüche. Wobei ich das sonst immer auf die üblichen Medien beziehe. Die Schlafschafe schauen Mainstreammedien. Während einer Minderheit klar ist, dass die Masse immer Unrecht hat. Deswegen liest sie eben andere Medien. Es liegt an jedem selbst zu tun was er für richtig hält. Das ist letztlich auch eine pauschalisierende Aussage. Aber so funktioniert das Leben nun einmal. Ich habe es nicht erfunden.

Oder anders gesagt: Es ist zulässig, von vielen gleichartigen einzelnen Individuen auf Eigenschaften einer Ähnlichkeitsgruppe zu schließen. Dann clustern wir. Wir bilden Gruppen, in dem wir ähnliche „Objekte“ zusammenfassen. Das können Menschen mit bestimmten Eigenschaften oder Fähigkeiten oder Verhaltensweisen sein. Ein Cluster könnte sein: „Der überwiegende Teil der Männer trägt mindestens Schuhgröße 40.“ Mit dieser Aussage sind wahrscheinlich 95% aller Männer erfasst (nur eine Schätzung!). Damit bilden wir ein Cluster (eine Gruppe) und packen dort pauschal diese breite Masse der Männer hinein. Dass wir damit nicht alle abdecken, nehmen wir billigend in Kauf. Anders wäre das Leben nicht gestalt- und handhabbar. Wir benötigen Gesetzmäßigkeiten, die auf Ähnlichkeiten und Wiederholungen basieren. Wenn Du beim Hautarzt einen Termin möchtest, dann tust Du das, weil Du ein Problem mit Deiner Haut hast. Und nicht mit den Zähnen. Sonst wärst Du zum Zahnarzt gegangen. Wir schreiben also der Gruppe der Hautärzte bestimmte Eigenschaften zu, beispielsweise Hauterkrankungen behandeln zu können. Zahnärzten schreiben wir andere Eigenschaften zu. Für gewöhnlich ist die Gruppe der Hautärzte in der Lage Hautkrankheiten zu behandeln. Und die Gruppe der Zahnärzte hat die Fähigkeit Zahnerkrankungen zu behandeln. Dabei gibt es dann jeweils gute und schlechte. Sind alle guten Hautärzte auch sportlich? Oder reisen sie gerne? Oder essen sie viel Fisch?

Mach niemals umgekeht den Fehler, aus einer bestimmten Gruppe (einem Cluster) auf einzelne Individuen in anderen Kontexten zu schließen. Auch dazu neigen wir sehr gerne. Das kann uns allerdings Kopf und Kragen kosten. Beispielsweise gehen wir davon aus, dass Menschen, die regelmäßig Fastfood konsumieren, eher krank, faul und depressiv… und übergewichtig sind. Was mit Sicherheit zweifelsfrei stimmen wird. Allerdings heißt das nicht umgekehrt, dass sich in diesem Cluter nicht Personen befinden können, die beispielsweise Profifußballer sind. Oder Literaturnobelpreisträger. Oder Dein Partner, der so viele wundervolle Eigenschaften in sich trägt.

Die Ausage, dass viel Fastfood fett macht, ist sicher richtig. Pauschalisierend, aber wahr! Aber die Aussage, dass Fastfood-Esser keine guten Angler, Schreiner oder Verkäufer sein können, wäre absurd. Mir ist klar, dass das alles völlig logisch erscheint und für viele Menschen eigentlich keinen eigenen Artikel wert wäre. Ist es doch, sage ich! Denn wir sind viel zu schnell und zu platt und zu pauschal, wenn es darum geht, wie wir mit einzelnen anderen Menschen umgehen. Wie wir sie zuerst BEurteilen, um sie im nächsten Atemzug zu VERurteilen. Und uns damit selbst der Möglichkeit berauben, wundervolle Möglichkeiten und Eigenschaften anderer Menschen entdecken zu könen. Und daraus zu lernen.

Wann ist jemand für Dich hochmütig oder demütig?

Ob jemand für Dich also hochmütig oder demütig ist oder sogar aus Deinem Idealbild heraus genau auf dem schmalen Grat wandert und die perfekte Balance hält, kann ich Dir also nicht beantworten. Beim besten Willen nicht. Aber ich kann mein Bestes geben darzustellen, welchen Regeln Du Dich selbst unterwirfst und warum Du den Grat für Dich genau dort verlaufen lässt wo Du ihn verlaufen lässt. Es ist Deine Entscheidung, dass Du Dinge als hochmütig betrachtest, die ich vielleicht als relativ demütig ansehe. Oder umgekehrt.

Jeder von uns ist anders. Das ist immer so und nicht neu. Aber uns das bewusst zu machen ist so wichtig. Das entscheidet über die tägliche Lebensqualität. Aus meiner Sicht gibt es hierfür 2 grundlegende Dinge zu befolgen und Dir wird es weder passieren, dass Du zu hochmütig noch zu demütig wirst. Und das sind die Achtsamkeit und die Bewusstheit. Das sind Dinge, auf die mich vor ein paar Jahren Eckhart Tolle brachte. Andere wiederum lassen sich eher von Thích Nhất Hạnh inspirieren. Viele Wege führen zum Ziel.

Du solltest Dir also, anstatt mit dem Finger auf Andere zu zeigen und sie als hochmütig zu be- und verurteilen, gewahr sein, dass Du dabei mit 4 Fingern auf Dich zeigst. Du solltest Dir lieber die Frage stellen, ob Du ein freier Mensch bist. Gedankenfrei. Ob Du es Dir selbst erlaubst frei zu denken. Frei von Konventionen. Ob Du den Verlauf des schmalens Grats zwischen Hochmut und Demut wirklich bewusst festgelegt hast. Oder ist Dir das von der Gesellschaft bzw. durch die Erziehung so beigebracht worden? Beschäftige Dich lieber mit Dir selbst als mit anderen Menschen. Kehre vor Deinem eigenen Teppich, dort ist in aller Regel gut zu kehren. Deswegen bin ich so gerne mein härtester Richter. Mein nörgelndster Kritiker. Mein unzufriedenster Erzieher. Wenn ich mir die Zeit nehme mich mit mir zu beschäftigen, brauche ich mich nicht mehr so viel mit anderen Menschen beschäftigen. Höchstens hier im Blog. Aber das ist in Wahrheit auch nur ein Tagebuch, indem es um mich geht.

Und ich möchte den heutigen Artikel mit einem Zitat abschließen. Einem, das ich gestern Nacht entdeckt habe. Das mich wirklich aus den Socken gehauen hat. Weil es sich so wunderbar natürlich richtig für mich anfühlt und gleichzeitig auch schon lange mein täglicher Antrieb ist. Aber ich hätte es nicht besser in Worte fassen können. Darum verneige ich mich dafür vor dem Literaturnobelpreisträger Ernest Hemingway:

„Es hat nichts Edles, sich seinen Mitmenschen überlegen zu fühlen. Wahrhaft edel ist, wer sich seinem früheren Ich überlegen fühlt.“

PS: Dass Manches von mir manchmal hochmütig wirken mag, verstehe ich. Das liegt am definierten jeweiligen Verlauf des Grats zwischen Hochmut und Demut jedes Einzelnen. Wie mir in diesem Artikel heute hoffentlich herauszuarbeiten gelungen ist. Aber es geht für mich um nichts Geringeres als das Besagte in diesem Zitat. Jeden Tag die neue beste Version von mir selbst zu sein! Ich kann mir nichts davon kaufen klüger zu sein als Andere. Oder schöner. Oder reicher. Oder trainierter. Oder was weiß ich. Aber ich gehe jeden Tag in eine neue Herausforderung. Die Challange gegen mich selbst, besser zu werden! Dass ich dabei automatisch den Einen oder Anderen überholen werde, liegt in der Natur der Sache. Aber es ist mir einfach egal. Es ist mir egal! Ich kehre vor meinem Teppich. Der ist schmutzig genug. Jetzt ist damit auch die Antwort auf den Titel des heutigen Artikels gegeben. Wem wir uns überlegen fühlen sollten.