Von 2 Dates und Marktwerten (Teil 1 von 3)

Was für ein dickes Ding! 2 Dates in einer Woche. Premiere seit… ich kann mich nicht mehr daran erinnern! Ca. 2 Jahre ist das jedenfalls bestimmt schon her, eher länger. Gestern schrieb ich in meinem Projekt Beziehung WhatsApp Chat: „Back in Business“, versehen mit einem: 🙂
Das könnte heute wieder ein langer Artikel werden, nur als Vorwarnung. Aber viele Gedanken bringen viele Worte. Und Spaß macht es mir ja auch. So kann ich den Gedankenballast aus meinem Kopf bringen und für den Einen oder Anderen Leser einen Mehrwert schaffen. Das ist das Ziel.

In Wahrheit bin ich noch gar nicht so weit „zurück im Geschäft“ zu sein, will ich auch eigentlich noch gar nicht sein. Ich will erstmal meinen anstehenden Urlaub angehen. Weiter Kraft tanken, weiter meinen Weg für die anstehenden zukünftigen Irrungen und Wirrungen des Lebens ebnen und mich erst noch von der gesamten Frauenwelt gern haben lassen. Aber ich bin eben kein frustrierter kleiner Junge, der sich absichtlich vor Möglichkeiten des Lebens verschließt. Umgekehrt bin ich auch nicht (mehr, wie kurz nach der vergangenen Trennung) auf dem Trip irgendwem oder mir selbst ein „jetzt erst Recht“ beweisen zu wollen. Weder noch. Ich fühle mich richtig gut derzeit. Es gibt keinen Grund etwas daran zu verändern. Never change a running system, oder? Ganz im Gegenteil: Ich pumpe einfach immer weiter Additive in den Tank. Ziel? Kein Ziel. Einfach mal sehen. Sinn? Kein Sinn. Sinnlos? Sicher nicht. Irgendwo dazwischen. Einfach tun und beobachten was passiert. Irgendwann explodiert das Ding und dann wooohooo! 🙂

Aber dabei vergessen die meisten Menschen einen wesentlichen Aspekt: Es ist ein himmelschreiender Unterschied, wie es IN MIR aussieht oder wie ich mich in der Realität nach außen gebe. Und das heißt nicht irgend etwas vorzuspielen oder so zu tun als sei man jemand anders. Ich rede vom Mindset, der inneren Einstellung: „Ich bin noch nicht perfekt, aber verdammt gut! Gib Gas!“ Die äußere Einstellung sagt: „Das hat nichts mit anderen Menschen zu tun. Ich begegne jedem in Offenheit, in Demut und in Achtsamkeit.“

Lass es mich so sagen: Der Blog hier ist eine Art Gedanken-Tagebuch und drückt das aus, was IN MIR vorgeht. Jetzt denkst Du Dir vielleicht: „Das Eine hängt aber direkt mit dem Anderen zusammen.“ Ja und nein. Eher nein. Wieviel von dem, was Du im Stillen denkst und fühlst, lässt Du tatsächlich den ganzen Tag anderen Menschen gegenüber frei? Fast gar nichts. Du lächelst Deinem Chef ins Gesicht, obwohl Du ihm am Liebsten sagen würdest, dass er Dich mal mal gern haben kann. Du sagst einer Frau in einer Alltagssituation vielleicht: „Oh, danke sehr, Sie sind sehr freundlich!“ und denkst Dir in Wahrheit: „Man, bist Du heiß. Ich würde Dir jetzt am Liebsten die Kleidung vom Leib reißen!“

Das Eine und das Andere sind zwei verschiedene Dinge, fast immer. Michael Schuhmacher wurde sicherlich nicht zigfach Weltmeister, weil er davon ausging, dass er ein ganz passabler Rennfahrer sei, der „schon irgendwie heil ins Ziel kommen wird“. Das wäre absurd zu glauben. Ich würde meinen Allerwertesten darauf verwetten, dass das eher in die Richtung ging: „Ich bin hier der beste Rennfahrer, die Nummer 1 und den Pott hole ich mir. Keine Diskussion und jetzt Vollgas!“ Dass er mit der Einstellung nicht nur beruflich an den Start ging, sondern auch privat, zeigt sein tragischer Unfall beim Skifahren. Immer auf Speed. Immer das Maximum. Aber ich verrate Dir etwas: Lieber gehe ich drauf dabei, das Maximale versucht zu haben, anstatt innerhalb der Mittelmäßigkeit der trägen Masse in der Versenkung zu verschwinden. Lieber sterbe ich an einer Überdosis als an einem schleichenden Siechtum. Aber feel free, jeder wie er will. Und manche, wie sie können.

Ist Michael Schuhmacher trotzdem immer smart und sympathisch aufgetreten und so wahrgenommen worden? Die Antwort ist klar. Das ist aus meiner Sicht der wesentliche Schlüssel zu Glück und Zufriedenheit im Leben: Zu wissen woher man kommt, wer man ist und wohin man möchte. Und dennoch alle Menschen mit Respekt zu behandeln. Dann kannst Du auch der Größte sein, ganz getrost. Wenn auch nur für Dich selbst. Nicht-Reaktiv sein und bleiben! 😉

Aber in einem späteren Teil dieser 3er-Serie kommt nochmal etwas zu dem Thema, wie ich derzeit wahrgenommen werde. Ganz außerhalb des Blogs. Inbesondere von der Frauenwelt. Ich durfte gestern auf Date 2 extrem viel über mich lernen. Weltklasse! Aber erst noch Geduld, wir machen das schön der Reihe nach. Erstmal zu Date 1.

Date 1 der Woche

Das erste Date fand während einer beruflichen Reise in ihrer Stadt statt. Stadt statt. Stadt Stadt Stadt. Hä.
Ich möchte zu dem Date gar nicht viele Worte verlieren. Aber einen Namen möchte ich ihr geben, weil es sein könnte, dass sie hier in irgend einer Form nochmal auftaucht. Ich kann es nicht ausschließen. Lass mich kurz überlegen… hm… was würde passen…

*Fanfare* Ich taufe Dich auf den Namen Fr. Distanz! *Fanfare*

Okay, zugegeben, klingt etwas steril. Aber es hat seine Berechtigung. Später dazu mehr. Wir verstanden uns vor dem Date gut, sonst wäre es schließlich nie zu dem Date gekommen. Wir verstanden uns während dem Date gut. Wir werden uns auch zukünftig gut verstehen, davon gehe ich aus. Aber das ist eben zu wenig für…? Ja für was eigentlich.

Das Date war unspektakulär. Obwohl ich mein Bestes gab, wirklich. Ich fand sie vorher schon sehr süß und ging über viele Monate nicht aktiver auf sie zu, da ich in einer (scheinbar!) glücklichen Beziehung war. Ich blieb ihr gegenüber stets korrekt, charmant, aber professionell und zurückhaltend, weil es aus meiner Sicht keinen Grund für Fremdspiele in einer laufenden Beziehung für mich gibt. Überlasse ich gerne meiner vergangenen Partnerin und meinen zukünftigen Partnerinnen. Grüße gehen raus an Euch, rückwärts und vorwärts. Macht ruhig immer weiter so. Viel Spaß dabei. Lasst es immer ordentlich krachen. Nur verkracht Euch nicht. 😉

Ich ging also fortan offen ran. Wirklich offen. Aber warum sollte ich Dich mit Details langweilen, wenn es einfach unspektakulär war. Es war witzig, wir haben gelacht. Wir hatten auch tiefgehende Gesprächsthemen. Aber ja… interessanter sind meine übergeordneten Gedanken zu diesem Date, die übrigens stellvertretend stehen für alle Dates „dieser Art“. Spektakulär ist ein Date für mich, wenn emotional etwas passiert. In irgend einer Form. Es ist aber nichts passiert, ein bisschen flirty war es, mehr nicht.

Was heißt „Date dieser Art“? Nun, ich habe nicht viel Erfahrung darin Frauen zu daten, die ich „vorher schon irgendwie kannte“. Ein klassischer Pickupper hat fast sämtliche seiner Dates aufgrund kurzfristiger Bekanntschaften. Man spricht die Frau auf der Straße an, in Cafés oder Bars oder Clubs oder im Supermarkt oder oder oder. Du verstehst das Prinzip. Ein Pickupper ist aber im echten Leben auch ein Mensch und nicht nur ein Pickupper. Also hat er auch Freunde (hoffentlich!), Familie (noch mehr hoffentlich!) und einen Job (das ist jetzt Ansichtssache, ob hoffentlich oder nicht!). In Deutschland bekommen bestimmte Personengruppen sowieso alles geschenkt, mies erwischt es nur die Fleißigen oder diejenigen mit körperlichem Handicap (schlimm genug!) oder alte Menschen (bricht mir immer das Herz die Renter Flaschen sammeln zu sehen). Anderes Thema, sei es drum. Nun, jedenfalls habe ich das alles, Freunde, Familie und Job. Und mein Date habe ich über den beruflichen Weg erreicht.

Das ist nichts Kurzfristiges. D.h. man hat auf diese Art „zwangsläufig“ die Möglichkeit den Anderen näher kennen zu lernen. Eher mit der Geschwindigkeit eines tropfenden Wasserhahns als mit der Geschwindigkeit einer außer Kontrolle geratenen Achterbahn. Aber das muss ja nicht negativ sein. Im Gegenteil. Die meisten Beziehungen entstehen aufgrund Bekanntschaften, Freundschafen, familiärem Umkreis oder beruflichen Situationen. Ein Pickupper würde sagen: Social Game. Die wenigsten Beziehungen entstehen, weil sich die zwei Turteltauben in einem Club kennen lernen. Einfach mal umhören. Mache ich regelmäßig, weil es mich immer interessiert. 90% sind aus dem Social Game entstanden. Eher mehr.

Das steht für Beständigkeit, Ruhe und gesundes „Zusammenwachsen“. Aspekte, die mal eben in einem 10 Minuten Gespräch auf der Straße gar nicht existieren können. D.h. man hat sich im sozialen Kreis regelmäßig gesehen, man hat sich regelmäßig gesprochen, man weiß wie der Andere tickt, zumindest in bestimmten Ausschnitten des Lebens. Was es dafür nicht gibt: Einen Überraschungseffekt. Es ist kein großes Paket, aus dem plötzlich ein Clown springt. Es ist stattdessen eine Show, in der jeder bereits seine festen Plätze kennt, die Eintrittskarten sind bezahlt und das Popcorn steht sogar schon mit der Cola am Platz. Das ist weder gut noch schlecht. Und erst recht weder besser noch schlechter als eine Frau „mal schnell im Vorbeifliegen“ kennen zu lernen. Es ist anders. Punkt.

Und mit diesem „Anders“ durfte ich mich nun in meinem Leben auseinandersetzen. Natürlich kommen in mir dann Fragen auf wie:

  • Was ist, wenn das hier nichts wird, wir aber weiterhin zusammen arbeiten müssen? Selbst wenn wir in unterschiedlichen Städten arbeiten?
  • Was ist, wenn das hier zwischen uns irgendwie „aus dem Ruder läuft“ und ich gar nichts mehr mit der Person zu tun haben möchte? Vielleicht weil es sich auch aufgrund irgendwelcher Umstände auf die sonstige berufliche Situation auswirken könnte?
  • Was ist, wenn ich mich Hals über Kopf in die Frau verliebe und sie hunderte Kilometer weit weg lebt? Habe ich Lust auf eine Fernbeziehung?

Es gibt für solche Fragen im Vorfeld nur eine Lösung: Die Fragen aufkommen lassen und keine Antwort suchen! Einfach in den Nebel hinein spazieren und schauen auf welcher Seite man wieder herauskommt. Easy cheesy. Ich mache mir im Vorfeld keine Gedanken mehr darüber „was wäre wenn“. Es interessiert mich nicht. Das hier ist ein Spiel und kein fertig geschriebenes Drehbuch. In einem freien Spiel steht der Ausgang der Partie selten bis gar nicht fest, außerdem gibt es coole, böse und bisweilen auch blöde Ereigniskarten und manchmal wird auch noch von einer Seite geschummelt. Also gilt mein Grundsatzmotto: „Reinschleichen, Auftrag ausführen, rausschleichen!“ Smart statt hart, James Bond Style.

Gedanken ausschalten, eine Hommage an Eckhart Tolle und was die Börse mit Frauengeschichten zu tun hat

Diese ganze Gedankenspinnerei macht doch kirre. Und ja, ich habe in meinem Leben bereits (leidliche) Erfahrung mit der Situation machen müssen wie es ist, wenn zwischen einer Frau und mir beruflich bedingt Nähe entsteht. Das ging ziemlich schlecht aus. Wie Du vielleicht weißt, bin ich stark analytisch veranlagt. Finanzen und Börse sind meine Hobbies. Ist das wichtig? Elementar! Warum? Einfach: Wenn wir bei einem einzelnen Eregnis (eine schlechte Erfahrung mit einer Kollegin!) auf allgemeingültige Aussagen (Finger weg von Kolleginnen!) schließen, dann unterliegen wir einem Denkfehler erster Güte.

Wenn ich an der Börse meine Anlageentscheidungen danach treffen würde, was einmal (!) irgendwo funktioniert oder nicht funktioniert hat, dann wäre ich nach kürzester Zeit pleite. Ein (!) Ereignis sagt GAR NICHTS aus. Lies den Absatz nochmal bitte.

Ich wiederhole mich gerne, denn das ist der größte Denkfehler der bereiten Masse. Von einem (!) Ereignis auf immer (!) zu schließen. Wenn Du einmal Kaviar probierst und er schmeckt Dir, isst Du dann ab jetzt jeden Tag Kaviar? Morgens, mittags und abends!? Wenn Du einmal Deine Haare pink färbst und es gefällt Dir, läufst Du dann den Rest Deines Lebens mit pinken Haaren herum? Wenn Du einmal ein Auto kaufst und Du hattest Pech und es war ein Sonntagsauto, kaufst Du dann den Rest Deines Lebens keine Autos mehr?

Ich hoffe ich konnte den Schwachsinn der allgemeinen Denkmuster klar genug herausstellen. Das ist übrigens zugleich der beste Trost für „missratene Lebenssituationen“. Es war nur eine (!) Situation. Sieh es locker. Beim nächsten Mal kann es ganz anders sein. Vielleicht sogar schlimmer, kann man nicht wissen. Aber Du kannst davon ausgehen. Kalkuliere es ein. Schlimmer geht immer. 😉
Jeder Mensch ist anders. Jede Situation ist individuell. Und die statistische Aussagekraft bei einer Grundgesamtheit von 1… ist?! NICHTS! Null. Nada. Niente. Nothing. Ins Klo damit. Falls ich jetzt in Dir ein „aber, aber…!“ ausgelöst haben sollte… such gerne mal im Internet nach „kognitive Verzerrung“, da gibts die wissenschaftliche Erklärung dazu.

Selbst allerdings keinem Irrglauben zu unterliegen, erfordert in der Konsequenz natürlich manchmal sich bewusst erneut in Situationen begeben zu müssen, die „einem bekannt vorkommen“. Beispielsweise weil (obwohl!) ich einmal eine schlechte (okay, sehr schlechte!) Erfahrung mit einer Kollegin machte. Aber der von außen getriggerte Mensch, wir nennen ihn „der Reaktive“, wird eine solche Situation scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Ein Mensch, der sich nicht blind von äußeren Faktoren triggern lässt, wir nennen ihn „der Nicht-Reaktive“, geht durch so eine Situation durch als wäre es das erste Mal. Gar nicht mal im Sinne von: „Wir sehen mal, ob es diesmal ANDERS wird.“ Sondern im Sinne von: „Das hier ist EINE Situation. Ich schaue was ich daraus machen kann. Fertig.“

Über den Marktwert (von Männern und Frauen) auf dem Datingmarkt

Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie Menschen sich selbst auf dem großen Tummelplatz des Datingmarktes einstufen. Wie ich schon sagte, möchte ich über das Date mit Fr. Distanz inhaltlich nicht viele Wort verlieren. Sie ist eine liebe Frau, ja. Sie ist eine Mama, ja. Du weißt ja… ich und meine Mamas… als wäre ich ein Magnet für alle Mamas! Warum nur? Strahle ich solche Papa-Attribute aus, oder was?! Ja gut, ein verdammt guter Papa wäre ich sicher auch. Was soll ich noch alles sein. Wahnsinn. Tausendsassa. 🙂

Jetzt gehen wir es mal ganz einfach und analystisch an, vollkommen realistisch, so wie ich es gestern auch in den Family&Friends-Chat geschrieben habe:

  • Ich bin ein Mann in einem dem Datingmarkt entsprechend hervorragenden (!) Alter
  • Ich bin gebildet, nicht nur Schulklug, sondern Straßenschlau (danke Bodo Schäfer), also beides
  • Ich bin sportlich (wieder sehr! Date Nummer 2 nannte mich „Sportskanone“)
  • Ich habe ein gutes Auskommen (Tendenz steigend, nachdem ich wieder Zeit für meine Kernthemen Börse und Finanzen habe und nicht mehr Aushilfs-Und-Wegwerf-Papa spielen muss)
  • Ich bin körperlich gesund und emotional stabil
  • Ich kleide mich richtig gut, gute Garderobe. Details sind aufeinander abgestimmt. Eigentlich müsste ein Blinder mit Gehstock erkennen, dass ich Stil habe.
  • Ich bin gepflegt. Sowohl meine Klamotten (z. B. saubere weiße Sneakers! Wieviele Typen tragen schmutzige Schuhe?! Pfui! Widerlich!) als auch ich.
  • Ich habe keine Kinder und war auch noch nie verheiratet (keine Altlasten!)
  • Und vor allem: Ich bin derzeit in einer mentalen Verfassung, die ich auf dem Level noch nie zuvor hatte. Mir geht es gut. Ich kann Bäume ausreißen. Gefühlt gehört mir derzeit die Welt. Auch hier: Tendenz steigend. Ich greife gerade nach den Sternen, als nächstes ist der Mond dran! 😉 Ich brauche nichts und niemanden. Aber 1 + 1 darf dennoch gerne 3 ergeben. Offen für das Gute. Verschlossen für Nonsense.

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Wo sind nun bitte die negativen Aspekte an mir?!

In der Auflistung fehlt Dir vielleicht der Punkt „Aussehen“?! Oder „Charakter“ und „Verhalten“ oder solche Dinge? Geschmacksache, ich kann nicht beeinflussen was anderen Menschen gefällt oder nicht. Ich kann nur das tun, was ich für richtig halte. Und ich halte für vollkommen goldrichtig was ich tue. Das trifft nicht immer auf die Vergangenheit zu. Aber das ist auch nicht jetzt und damit auch nicht die Realität. Real ist, was jetzt und hier passiert. Und hier fühlt sich alles was ich tue richtig an. An diesen Dingen kann ich nichts ändern bzw. möchte es auch gar nicht. Gilt für mein Verhalten gleichfalls. Ich wünschte mehr Menschen wären wie ich, warum sollte ich mich also anders verhalten als genau so wie ich bin? Wäre ja geradezu paradox.

Silikonbrüste bringen bei mir außerdem nichts, bin ja ein Mann. Und einen Fake-Sixpack brauche ich auch nicht, den habe ich bald ganz natürlich. 😉 Größe, Hauttyp, Gesicht usw. sind natürlich vorgegeben. Hier zu versuchen etwas zu tun, wäre wider die Natur. Das ist fake, darauf stehe ich auch nicht. Realistisch gesehen bin ich bestimmt keine 10. Sonst wäre ich längst Instagram-Model. Aber ganz sicher bin ich auch keine 5. Alles letztlich nicht so wichtig, im Denken bin ich nämlich schon ein ganz Großer! 😉 Genau darauf kommt es im Leben an, Mindset.

Es geht mir in der Aufzählung auch eher um „Fakten“ und weniger um „weiche Komponenten“ wie Charaktereigenschaften. Die sind einfach Geschmackssache, das überlasse ich der Frau. So ein bisschen wie beim Quartett. „Mein Auto hat 512 PS und ist stärker als Deines, Du hast nur 388 PS!“ oder „Mein Auto ist älter, deswegen gewinnt meine Karte!“. Das sind Fakten. Da kann man nicht diskutieren. Da gilt ja auch kein „Mein Auto hat die schönere Farbe!“, oder? So schon mal jemanden Quartett spielen sehen? Ich nicht.

Warum zähle ich all das auf?

Fortsetzung folgt, es bleibt und wird weiter spannend… 😉

PS: Mein erster 3-Teiler nach langer Zeit! YEAH!