2 Dates in einer Woche?

Jetzt, wo ich beginne diesen Artikel zu schreiben, ist es 23:35 Uhr. Montag. Gehen wir es mal rückwärts an. Ich komme gerade vom Duschen. Und davor vom Joggen. 1 Stunde. Und davor? Von der Arbeit. Und davor? Vom Krafttraining, 1 Stunde. Brust und Trizeps.

Was?! 2 Mal Training an einem Tag?

Jop! In letzter Zeit schiebe ich zwischendurch hin und wieder eine zweite Einheit Sport am Tag ein. Warum? Weil es mir so viel Spaß macht?! Super nicht! Ich finde sowohl Joggen als auch Krafttraining ziemlich stumpf. Aber der Mehrwert kommt eben erst danach bzw. dadurch. Nicht beim Sport. Warum also dann 2 Einheiten pro Tag? Nun… ich bin insgesamt mit dem bisherigen Resultat ziemlich zufrieden. Aber nicht mit dem aktuellen Fortschritt. Das geht mir zu träge. Der Sixpack kommt gefühlt im Schneckentempo. Und das auch nur, wenn ich den Zeitraffer auf Turbo stelle. Das ist mir einfach zu langsam. Kann ja nicht wahr sein.

Es ist aber auch echt eine krasse Nummer, über viele Wochen im Kaloriendefizit zu leben. Inzwischen schaffe ich das schon nicht mehr täglich. Der Hunger holt mich gelegentlich ein und da ich ein Genussesser bin, ist das doppelt hart. Nun, gestern war ich beim Schwimmen und in der Sauna. Gut, das Schwimmen fiel ziemlich kurz aus. Das mache ich noch weniger gerne als Joggen und Krafttraining. Hauptaugenmerk lag auf dem Entspannen und den Saunagängen.

Und ich sah mich im Schwimmbad um. Und sah was? Größtenteils übergewichtige Menschen. Fairerweise muss ich dazu sagen, dass es auch ein Freibad gegeben hätte. Dort waren wahrscheinlich die heißen Hasen, leicht bekleidet, Eine athletischer als die Andere. Aber da gibt es eben keine Sauna. Also blieb nur die Wahl ins Schwimmbad zu gehen. Ich bin selten in Freibädern, also ist das nur so eine Vermutung. Aber warum geht ein Mensch ins Freibad? Vermutlich um seinen Ferrari zur Schau zu stellen. Respektive sein Fahrgestell bzw. seine Fahrgestellin. Ich würde 5 Euro – nein halt, 100 Euro ! – wetten, dass das durchschnittliche Körpergewicht der über 18 Jährigen in Freibädern deutlich niedriger als das der Menschen in Hallenbädern ist. Ich habe keinen Beweis dafür, nur so eine Vermutung. Wieder so eine meiner bekannten kruden Thesen. Aber ganz vermutlich eben auch wieder zu 99% wahr. Vielleicht könnt Ihr aus Erfahrung etwas dazu sagen? Ich bin so selten beim Schwimmen, keine Ahnung. Aber wäre nur logisch.

Und da mir also die Sache mit dem Sixpack einfach zu langsam vonstatten geht, drücke ich etwas auf den Turbo und bringe zusätzlichen Druck in den Kessel. Manch Einer hält meinen Ehrgeiz inzwischen für übertrieben. Aber der Gewöhnungseffekt tritt inzwischen auch in meinem engsten Umfeld ein. So dass es „ganz normal“ geworden ist, dass ich „schon wieder“ Sport treibe. Steter Tropfen höhlt den Stein, heißt es. Betriebsblindheit würde man das im Job nennen. Der Fleißige ist eben immer fleißig und der Faule immer faul, beides doch längst nicht mehr der Rede wert, oder. Kennst Du bestimmt auch bei Dir aus dem Job. Man ist halt da. Inventar. Dabei rufen die Guten jeden Tag Höchstleistung ab. Ein roter Teppich gehört ihnen dafür eigentlich ausgerollt. In der Realität gibt es aber eher einen Arschtritt für die Fleißigen, dazu mehr Arbeit. Und die Faulen werden noch mehr in Ruhe gelassen. Wissenschaftliche Studien zeigen immer wieder klar, dass in Unternehmen 80% der Arbeit von nur 20% der Belegschaft gemacht wird. Nicht meine Zahlen. Ist aber so. Pareto gilt überall. Und deswegen sind mir der größte Lohn und die größten Anerkennungen meine eigenen. Macht frei. Ausprobieren!

Im Hallenbad gestern gab es nichts fürs männliche Auge. Viele Mütter mit Kindern. Einige Paare. Ich ging aber auch nicht zum Schwimmen, um jemanden kennen zu lernen. Allerdings ließ ich mich durchaus motivieren, als ich insgesamt gerade einmal 2 (!) athletische Männer gesehen habe. Und ich dachte mir: „Dahin will ich auch noch kommen! Schön niedriger Körperfettanteil. Ordentlicher Oberkörper. Sichtbare Bauchmuskulatur. Guter Mann. Top Typ.“

Hinter so etwas steckt richtig viel Arbeit. Früher hätte ich das nicht für möglich gehalten, jemals selbst zu erreichen. Ehrlich gesagt hatte ich das auch nie im Fokus. Heute weiß ich es gewiss, dass ich es schaffen werde. Zeitweise stecken da eben auch 2 Einheiten pro Tag drinnen. Von nichts kommt nichts. Mich hat das jedenfalls enorm motiviert zu sehen, dass es Menschen gibt, die das bereits geschafft haben. Die bereits da sind, wohin ich noch kommen möchte. Inzwischen habe ich einen echten Respekt vor solchen Menschen. Es geht nicht um ihren Körper. Es geht um den Aufwand, die Zeit und die Schinderei, die sie betreiben, um in solch eine brutale Form zu kommen. „Meine“ Trainer sagen ja einheitlich man solle als Anfänger langsam tun. Wenn man jahrelang kaum Sport getrieben hatte, sollten zu Beginn 2 oder höchstens 3 Einheiten wöchentlich reichen. Da sonst erfahrungsgemäß die Motivation abnehmen würde und die Gefahr drohe nachzulassen oder gar aufzuhören. Glaube ich gerne. Gilt aber ganz offensichtlich nicht für mich. Ich war schon immer ein Extremist. In allem. Begeistert mich etwas… begeistert mich etwas! Ende. So einfach. Nicht quatschen, machen!
Solche Menschen haben Energie. Und ich rede nicht von den Disko-Pumpern mit fetten Oberarmen, nach vorne gewölbter Brust und Schultern (muskuläre Disbalance) sowie einem Ranzen unten dran. Gerne dunklen Typs mit schwarzem Bart, südländischer Phänotypus. Ja ja, meine Stereotype, ich weiß. Wie immer. Ist aber so und selten anders. Egal. Ich spreche auch nicht von steroiden Bodybuildern. Sondern von natürlicher Athletik, so etwas:

2019-08-27

Früher wäre ich an ihnen vorbei gelaufen. Vor 10 Jahren hätte ich mir vielleicht sogar noch gedacht: „So ein Schönling!“ Heute würde ich mich vor jedem verneigen, der das geschafft hat. Da steckt so viel Arbeit drinnen, wie sich andere Menschen in ihrem gesamten Berufsleben nicht machen. Fall sie jemals überhaupt arbeiten gehen. Ach Gott, lassen wir das.

Immer gut anziehen, immer ein gutes Parfüm auftragen!

Das wäre kein echter Blog, wenn ich dem Zeitgeist entsprechend nicht auch mal (Beauty-)Tipps raushauen würde. 🙂 Und so war ich gestern eher sportlich gekleidet. Kurze Hose (super selten bei mir!) und ein hautenges Shirt. Dazu eines meiner Lieblingsparfüms. Warum ist das so wichtig? Nun, Geduld!

Nach 3 ausgiebigen Saunagängen mit einem Aufguss (mein erster im Leben, echt mega!) war es irgendwann auch wieder Zeit den Weg nach Hause zu bestreiten. Ich zog mich also an und sprühte nochmal 2 Stöße von meinem Parfüm auf. Meinem Liebglingsparfüm. John Varvatos – Vintage. Beauty Tipp 1! 😉 Kennst Du diese kleinen Fläschen zum selbst Nachfüllen und mitnehmen? Man zieht den Kopf der originalen Parfümflasche ab, so dass nur noch dieser weiße „Strohhalm“ heraus ragt. Dann setzt man sein „Reise-Nachfüll-Fläschchen“ oben drauf und pumpt sich auf die Art jedes gewünschte Parfüm im Hosentaschenformat selbst um. Das mobile Parfümfläschchen ist dabei kleiner als ein Lippenstift. Und inzwischen gehört dieses Utensil zu meinem festen Repertoire. Eigentlich immer in Griffweite. Genial. Also nichts zum Hineinkippen, sondern tatsächlich zum „abpumpen“. Sifft nicht, läuft nicht aus. Weltklasse. 8 Euro bei Müller. Gut, 7,99 Euro. Erbsenzähler. Gut investiertes Geld! Und das Richtige für den Mann von heute. Also liebe Beauty-Bloggerinnen, was Ihr könnt, kann ich auch. Das war Beauty-Tipp Nr. 2! 😉

Auf dem Weg nach Hause kam mir die Idee mich noch irgendwo zu einem Mahl niederzulassen. Zur Feier des Tages. Immerhin war Sonntag. Grund genug zu feiern. In aller Ruhe. Ein Tag zur Entspannung. Das Ende der Woche. Der letzte Tag von 7. Sozusagen der Gute-Nacht-Tag von 7. Und so fuhr ich noch zu einem Griechen. Ich setzte mich an einen 4er-Tisch im Terassenbereich. Neben mir saßen am Nachbartisch bereits 3 Frauen. Als die Bedienung kam fragte sie uns: „Gehören Sie zusammen?!“ Ich antworte sogleich: „Noch nicht!“, und lachte dabei schelmisch. Das wiederum fanden auch die 3 Frauen recht amüsant. Ab da war das Eis gebrochen und wir unterhielten uns über Diverses. Gut, in Wahrheit brauche ich keine Eisbrecher mehr. Aber sagt man doch so, „das Eis brechen“. Wenn wir davon ausgehen, dass die Titanic nicht gesprengt worden ist, sondern der offiziellen Theorie bzw. Geschichtsschreibung glauben schenken möchten, dann wäre ich, wäre ich die Titanic, einfach durch den Einblock durch gefahren. Aber das kommt nicht gut an beim Eisblock. Und in so einem Fall auch nicht bei den Frauen. Also bricht man das Eis erst. Für gewöhnlich. So auch da.

Wo sie herkommen, was sie gemacht haben. Woher ich komme usw. Das Übliche. Dabei versuchte ich allen 3 gleichermaßen Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und interesierte mich für sie. Obwohl mir tatsächlich nur die Eine gefiel. Wirklich gefiel. Was für eine süße Frau. Und nach ein paar Statements meinerseits kam von ihr auch schon aktiv die erste Frage an mich. Gutes Zeichen, machen Frauen selten. Ich nahm die Situation gerne an, unterhielt mich dennoch weiter mit allen gleichermaßen. Und das war nicht kalkuliert gespielt, sondern inzwischen ist das integraler Bestandteil von mir. Ich bin mir natürlich um die Wirkung bewusst in dem Moment. Aber ich spiele nicht damit. Es ist wie zu atmen. Jeder tut es, aber darüber nachzudenken ist nicht nötig. Automatismus.

Das ging so über das ganze Essen hinweg. Und irgendwann war es dann so weit. Ich drehte mich etwas in Richtung der Braunhaarigen (wie immer!), grinste sie an und sagte: „Ich finde Dein Lächeln so mega süß!“, verzögerte kurz, bis sie das Kompliment aufgenommen hatte, und schob hinterher: „Wir sollten unbedingt mal zusammen etwas trinken gehen!“. Sie reagierte spontan und freudig, sagte sofort zu. Anschließend unterhielten wir uns alle noch etwas über dies und das. Nichts Dramatisches. Keine große Zaubershow. Später tauschten wir noch Nummern und vereinbarten direkt für diese Woche ein Date am Abend. Was mir an ihr besonders gefiel? Ihre natürliche Art. Kaum Schminke. Und vor allem? Ihre wahnsinnig feminine Art. Ich bin überwältigt, wenn ich so etwas erleben „darf“, muss ich beinahe sagen. Keine Power-Möchtegern-Emanze. Einfach eine liebe Frau, dem ersten Eindruck nach. Und es blieb mir nicht verborgen, dass sie ursprünglich auch nichtdeutsche Wurzeln haben musste. Ich hatte richtig geraten. Südländisch. Perfekt. Absolut perfekt. So. Genug glorifiziert. Jedenfalls schrieb ich sie noch am Abend kurz an und heute Früh kam auch eine Antwort von ihr, sogar mit einer Frage, was ich noch so gemacht hätte. Oho! Warten wir es ab. Ende der Woche wissen wir mehr. Ich rechne mit einer Dateabsage. Wie immer! 😉

Was ist nun mit dem Style?

Was hat die ganze Story mit den Klamotten und dem Parfüm zu tun? Ganz einfach: Ich rechnete sicher nicht damit, dass ich nach der Sauna in einem Griechischen Restaurant 3 Frauen begegnen würde, wovon mir eine unheimlich gefallen könnte. In der Regel habe ich solche Situationen derzeit auch kaum, da ich sie nicht aktiv suche. Aber ich weiß auch, dass sie manchmal aus heiterem Himmel zugeflogen kommen. Wie ein 10 Euro Schein, der vor Dir auf dem Boden liegt. Einfach so. Und wenn Du ihn haben möchtest, musst Du ihn nur aufheben. So ist das auch beim Frauen Kennenlernen. Das Gute beim Essen in dieser Situation war natürlich, dass keiner einfach „weglaufen“ kann. So ist genügend Zeit um sich etwas „kennen zu lernen“. Perfekt für mich. Und ich fühlte mich wohl in meinen Klamotten, obwohl es ausnahmsweise definitiv kein James Bond Style war. Spielt aber keine Rolle. Ich hatte meine Klamotten bewusst ausgewählt für den Tag. Und mein Parfüm hat sie vielleicht auch bei der Verabschiedung vernommen. Falls nicht? Nicht schlimm. Es hat jedenfalls unmöglich geschadet. 😉
Wir merken uns: Bist Du ein Mann, dann ziehe Dich immer gut an! Mindestens aber wähle Deine Klamotten bewusst aus. Einfach irgend etwas über den Körper zu ziehen, nur damit da draußen niemand Deinen Pipi nackig sieht, ist zu wenig. Außer Du bist glücklich vergeben. Dann kannst Du Dich anziehen wie Du möchtest und einfach gehen lassen. Allerdings musst Du dabei in Kauf nehmen, dass Du auf die Art früher oder später wieder Single wirst. Aber das führt jetzt hier zu weit, ich hatte vor einigen Wochen mehr zu dem Thema geschrieben. Stichwort: „Bleib attraktiv für Deine Partnerin, sonst ist sie es früher oder später die längste Zeit gewesen… Deine Partnerin.“

Und das zweite Date?

Das ist eigentlich das erste. Das habe ich heute Abend, also Dienstag. Und zwar diesmal… wie soll ich sagen… eher aus dem sozialen Kreis. Nun, wir kennen uns schon bestimmt seit 2 Jahren. Wir haben beruflich miteinander zu tun, wobei sie in einer anderen Stadt arbeitet. Anfangs – vor vielen Monaten – telefonierten wir immer dann, wenn es einen beruflichen Anlass dazu gab. Das hat sich im Laufe der Zeit etwas gewandelt. Inzwischen telefonieren wir zwar immer noch nur, wenn es einen beruflichen Anlass gibt, allerdings nutzen wir beide regelmäßig gerne Gelegenheiten, um einen solchen beruflichen Anlass zu konstruieren. Dann plaudern wir ein wenig über das Berufliche und recht schnell geht es um Urlaub, Familie, Freizeit, Wünsche, Ziele, Sport usw. Habe ich in der Form auch noch nie erlebt. Auf die Art ein Date zu erreichen. Fast nur übers Telefon und ein paar mal Hände schütteln?! Was mich dazu neigen lässt zu meinen, dass ich wohl besser spreche als ich aussehe. Haha! 🙂

Und alle paar Monate bin ich dann auch mal in ihrer Stadt, ebenfalls beruflich bedingt. Natürlich lasse ich es mir nicht nehmen auch bei ihr im Büro freundlich anzuklopfen und der lieben Frau hallo zu sagen. Wenn ich sowieso in den Nachbarabteilungen Termine habe. Übrigens waren wir ewig lang per Sie. Vor ein paar Monaten erst habe ich ihr dann persönlich das Du angeboten. Interessant sind doch auch wieder 2 Dinge an Ihr, neben ihrer humorvollen und charmanten sowie extrem aufmerksamen Art: Erstens ist sie ein paar Jährchen älter als ich, was ich niemals dachte. Ich ging davon aus, dass sie ein paar Jahre jünger als ich wäre. Offenbar hat sie da extrem gute Gene. Und zweitens ist sie Mama. Tadaaaaaa. Ich und meine Mamas. Mann!!! Warum immer ich?! Warum müssen Mamas immer so süß sein?!

Was das allerdings in einem Mann auslöst, wenn man sich über so lange Zeit langsam und Zug um Zug kennen lernt…? Langsam verstehe ich, warum so viele Beziehungen oder Techtelmechtel im beruflichen Umfeld entstehen. Man ist lange Zeit fast „gezwungen“ mit der anderen Person Zeit zu verbringen. Und dabei lernt man sich kennen. Irgendwann stellt man fest, dass man sich sympathisch findet. So war das hier in meinem Fall. Also die Sache mit der Sympathie. Zu Beginn war das ganz anders. Ich bin – beruflich bedingt – ihr gegenüber eher aufgetreten wie die Axt im Walde. Aber keiner hat gesagt, dass man mich nicht auch weich klopfen kann. Nun, außerdem wusste ich bereits, dass sie ein Kind hat. Aber ich bin da ja nicht so. Mütter mit Kindern haben genauso einen tollen Mann verdient!

Und so gehe ich mit verschiedenen Gedanken in die anstehenden Situationen:

1. Wieviele der 2 Dates werden tatsächlich stattfinden? Beim heutigen rechne ich fest damit. Beim zweiten bin ich mir da nicht sicher, wie immer. Das ist erfahrungsgemäß auch reine „Glückssache“. Ein Spiel mit dem Zufall. Meistens kommt doch die Absage oder nicht mal die.

2. Falls beide stattfinden, wäre das die erste Woche mit mehr als 1 Date seit…? Über 2 Jahren! Wahnsinn. Witzig ist für mich ja, dass ich solche Situationen derzeit gar nicht bewusst suche. Wenn sich eine Chance ergibt, nehme ich sie gerne wahr. Bin ja sowieso alleine unterwegs, 1 + 0 = 1. Aber aus 1 + 1 kann ja auch mehr als 2 werden. Insofern gibts immer etwas zu gewinnen. Offen bleiben. Tschakka!

3. Frage ich mich, was wohl passieren würde, wenn ich wieder aktiv pickuppen gehe. Dabei weniger dieser Pickupper zu sein wie damals, sondern mehr aus meiner Mitte heraus. So wie ich momentan eben drauf bin. Ich sprühe vor Energie, das hatte ich zuletzt schon geschrieben. Was passiert erst, wenn ich diese Energie einsetzen würde, um wieder so richtig aktiv Alltagssituationen mit Frauen zu suchen? Gesetz der Resonanz. Mir geht es derzeit echt gut. Ich fühle mich ziemlich frei und unabhängig. Um nicht zu sagen: Großartig. Mein Sport ist mein täglicher Antrieb. Die Frauen sind es nicht. Aber ich merke, dass es Spaß macht, beides. Und ich glaube, dass Spaß eine gute Voraussetzung ist, um ganz passabel Frauen kennen zu lernen. Ich gehe sogar davon aus, dass ich mich – dank meiner aktuellen Verfassung – kaum vor Dates retten könnte, wenn ich wieder richtig aktiv pickuppen gehen würde. Die Aussage setzt natürlich die Messlatte schon ziemlich hoch. Aber genau darum geht es im Leben: Seine Komfortzone immer wieder ein Stück weiter zu verschieben. Natürliches Wachstum. Aber dann seinem eigenen Anspruch auch gerecht zu werden. Exakt daran scheitern doch die Meisten! Ist es nicht so? Arrogant ist für mich, wer ein Maulheld ist. Ein Star ist für mich, wer ankündigt und dabei Wort hält! Warum ist der stille Macher für mich kein Star? Nun, er kann in Ruhe machen. Ohne Publikum. Wenn ihm etwas gelingt, ist gut. Wenn nicht, hat nie jemand etwas davon erfahren und er kann seinen Misserfolg unter dem Teppich für sich behalten. Das ist für mich ein bisschen wie Angsthasenfußball. Auf sicher spielen. Möglichst kein Tor kassieren. Nichts für mich. Aber immerhin hat er es probiert, das muss man anerkennen, der gemeine Angsthase. Die Meisten machen nicht mal das. Weder ankündigen noch überhaupt ausprobieren und starten.

Muhammad Ali, übrigens einer meiner größten Vorbilder seit Kindheitstagen, hat in seinen 20ern regelmäßig die Runde angekündigt, in der er seinen Gegner ins K.O. schicken würde. Er hatte dabei erwiesenermaßen atemberaubende Wahrsagerqualitäten. Was ihn zum Erzfeind Vieler und außerdem unabhängig davon in Bezug auf seine Äußerungen bezüglich der Schwarzenrechte zum Verhassten des Establishments machte. Jahrzehnte später wurde er zum Sportler des Jahrhunderts gekürt und durfte das Olympische Feuer entzünden. Du verstehst worauf ich hinaus möchte, hoffe ich. Ganz ohne Überheblichkeit oder Größenwahn. Man kann von sich überzeugt sein und trotzdem ganz real bleiben. Natürlich. Die Frage ist nur was Andere als „natürlich“ an Anderen empfinden. Unwichtig. Lass Dich nicht ungewollt triggern von außen, ganz ganz essientiell im Leben! Wichtig ist nur wie Du Dich fühlst. Was Du an Dir selbst als natürlich empfindest. Damit glaube ich, haben die meisten Menschen ein Problem. Sie versuchen in Raster zu passen und „der Norm“ zu entsprechen. Ohne zu merken, dass wir alle einzigartig sind. Und ich glaube – nein, ich bin überzeugt davon -, dass in jedem von uns etwas Einzigartiges steckt. Jeder müsste nur endlich mal seine Angst über Board werfen und schwimmen. Das ist alles. Und das aktive Pickuppen habe ich mir für die Zeit nach meinem im Kürze anstehenden Urlaub vorgenommen. Nicht um meine Traumfrau zu finden. Sondern einfach nur… zum Spaß. Irgendwo will die ganze Energie hin. Und ich merke, dass ich derzeit in einer echt guten Ausgangslage bin. Nur Finanzen, Persönlichkeitsentwicklung und Sport sind mir zu wenig. Vorhin beim Joggen habe ich übrigens gespürt, dass demnächst irgendwelche großartigen Dinge passieren werden. Eine oder mehrere große Veränderungen stehen an. Ich weiß noch nicht wie und ich weiß noch nicht was. Aber ich fühle mich wie eine Kugel, die auf einer Steinschleuder nach hinten gezogen wird. Immer weiter gespannt. Um ehrlich zu sein habe ich sogar das Gefühl ich sei die Kugel und gleichzeitig derjenige, der die Steinschleuder spannt. Verrückt. Und irgendwann fliege ich los. Und ich glaube es ist nicht mehr lange hin. Beschreiben kann ich es nicht, aber es wird etwas Großes und vielleicht sogar Großartiges passieren. Ich freue mich jedenfalls darauf, auch ohne zu wissen was da genau kommt.

PS: Nur so ein Gefühl. Aber ein sehr reales! To be continued… 😉