Tage im Zeitraffer und Höhenflüge?

Aufgrund meiner aktuellen studentischen Tätigkeiten als eigentlich Vollzeitbeschäftigter kommen manche Dinge gerade etwas kurz. So auch meine schriftstellerischen Betätigungen. Nicht jedoch mein Kraft- und Ausdauertraining, das mich täglich ein Stück näher in Richtung meines ersten Etappenzieles schiebt: Dem Sixpack (um jeden Preis versteht sich!)!

Ich schreibe die letzten Tage wie ein wildgewordener Berserker an der Studienarbeit, die zwingend bis spätestens Freitag fertig werden muss. Naja, was muss schon. „Sollte“, ist der richtigere Begriff. Es ist eng, es ist knapp, es wird nicht das absolut optimale Ergebnis (aus eigener Sicht) werden, aber es wird vermutlich rechtzeitig irgend eine einreichbare Version werden. Immerhin. Aber ich will den Tag nicht vor dem Abend loben. Mal sehen.

Und nun noch ein paar Worte zum Wochenende: Ich war natürlich weg, wobei man das nicht direkt Clubgame nennen kann. Da es eine Tages-Veranstaltung war. Live Musik von einem DJ. Beachclub-Feeling. Schönes Wetter. Also durchaus eine Abwechslung zu meinen sonst so stattfindenen nächtlichen Ausflügen alá Batman. Natürlich habe ich ein paar Frauen angesprochen. Natürlich hat sich etwas ergeben. Zwei Telefonnummern, davon ein direkt vereinbartes Date, wobei ich aufgrund des zeitlichen Abstands nicht davon ausgehe, dass es stattfinden wird. Frauen vergessen allzugerne und zu schnell den Mann, mit dem sie sich 30 Minuten so köstlich unterhalten haben und Spaß hatten. Und der der Traummann sein könnte, auf den sie ihr Leben lang gewartet haben. 😉 Ich habe das Date bewusst erst für nächste Woche vereinbart, da ich diese Woche keine Zeit für so einen Krims-Krams habe. Studium ist mir derzeit wichtiger. Mein Körper noch mehr.

2019-06-05

Und außerdem habe ich Samstag Abend das Date mit Fr. Fashion. Wir wollen zusammen kochen. Sie besorgt den Weißwein. Ich den Rest. Lustig ist die Frau ja schon irgendwie, sie schreibt in der Abwesendheitszeit nichts bis fast nichts, angerufen hat sie mich inzwischen einmal von sich aus, aber sobald ich sie anrufe (was ich auch nur alle 2 bis 3 Tage mal tue) habe ich das Gefühl, dass ich mit einem anderen Menschen spreche. Plötzlich ist sie total aufgeschlossen, lustig, freundlich, fürsorglich („Steht unser gemeinsames Kochen am Samstag noch? Ich wollte nur sichergehen, dass das auch für Dich klappt?“… „Wollen wir zusammen einkaufen gehen? Soll ich etwas vorher besorgen?“… „Danke für Deinen Anruf!“). Passt alles gar nicht zum sonstigen WhatsApp- und Telefonieverhalten. Da soll mal einer daraus schlau werden. Für mich wirkt das so, als solle das einfach so eine relativ distanzierte Spaß-Veranstaltung zwischen uns zwei werden. So nach dem Motto: „Wenn ich Dich sehe, gibts Vollgas. Ansonsten komm ich gut ohne Dich zurecht!“ Hab ich so noch nie erlebt, aber gut… öfter mal etwas Neues. Generation Tinder eben. Dabei habe ich sie doch eigentlich ganz klassisch (?) kennen gelernt. Also einfach im Alltag angesprochen. Für mich ist das „klassisch“. Hm.

Und das vereinbarte Date für nächste Woche, also die oben zuerst genannte Frau von der Beach-Veranstaltung, fand ich im Nachhinein gar nicht so cool. Ich weiß, ich springe gerade etwas zwischen den Themen, fällt mir auf. Aber der Artikel muss schnell fertig werden. Inhalt vor Leserlichkeit. 🙂
Jedenfalls war sie cool gekleidet. Hatte ziemlich auffälligen Kopfschmuck getragen. Und die halbe Welt dort war uns am Anglotzen. War ja schon sehr cool, jedenfalls hatte ich das Gefühl, dass ich mit ihr zusammen die Attraktion des Nachmittags war. Die Blicke der vielen verschiedenen vorbeilaufenden und nebendran stehenden Frauen sind schon außergewöhnlich. Und als dann ein Mädchen kam, um mich erstmal mit einer Umarmung und einem Bussi zu begrüßen, hat auch unsere Kopfschmuck-Angebetete verstanden, dass ich kein Axtmörder sein kann.

Ich muss mir eben auch immer die auffällig(st)en Frauen zum Ansprechen heraussuchen. Tatsächlich fand ich einfach ihren Kopfschmuck witzig. Und so ergab sich ein doch recht langes Gespräch, aus dem sie einfach nicht aussteigen wollte, wie ich merkte. Und da ich alleine unterwegs war, nehme ich grundsätzlich eine interessante Unterhaltung doch gerne mit. Aber so richtig cool war die Frau dann eben nicht. Eher spießig. Etwas selbstverliebt. Sehr pseudo-emanzipiert. Und in meinen Augen eher mehr Möchtegern-Frau-Von-Welt. Ich stehe ja eigentlich gar nicht auf Frauen, die wie lackierte Drag Queens daher kommen. Aber sie hatte irgend etwas an sich, das mich im Gespräch hielt. Vielleicht war es ihre Andersartigkeit. Keine Ahung. Tatsächlich war die Konversation aber gar nicht so spannend. Deshalb überlege ich auch das Date abzusagen. Mal sehen. Meine Zeit ist mir im Moment einfach (wieder) viel mehr Wert. 🙂

Dafür hab ich auf der Veranstaltung eben auch noch eine weitere Frau kennen gelernt. Nummern getauscht und lose vereinbart, dass wir mal was Kühles trinken gehen. Mal sehen. Falls es dazu kommt, berichte ich nach. Ich habe gar nicht das Bedürfnis mehr, irgendetwas zu „müssen“ oder zwanghaft zu wollen. Wenn ich draußen unterwegs bin, habe ich wieder mehr und mehr das Gefühl, dass meine Gelassenheit gerade besser zu mir passt und die Resultate vielleicht gerade dadurch im Moment durchaus sehenswert sind.

Jedenfalls schrieb sie mir am nächsten Tag, dass sie sich sehr gefreut hätte mich kennen zu lernen (von sich aus!). Der Teil zu ihr hier ist an sich viel zu kurz in diesem Artikel. Aber ich kann gerade nicht mehr dazu sagen als: Sie ist eine hammermäßige Frau. Leider aber eben auch ein paar wenige Jahre älter als ich. Zu alt vermutlich. Aber echt ein Gerät. In jeder Hinsicht. Hm. Vorallem menschlich, interessant. Eine Frau von Format. Aber das ist eben der Unterschied zwischen so einer jüngeren Möchtegern-Frau-Von-Welt wie im oberen Beispiel und einer tatsächlichen Powerfrau. Schön, dass mir mein neuer Lebensweg ermöglicht mit allen in Kontakt zu treten. Und wen von den vielen/wenigen Damen ich am Ende date, entscheide ich. 😉

Und gestern Nacht ging ich für 60 Minuten joggen. Zum ersten Mal seit einigen Jahren. Also nicht joggen generell. Sondern volle 60 Minuten! Aber das verbrennt nach Adam Ries etwa 650 Kalorien. Und auf dem Weg zum Sixpack ist mir jede Abkürzung recht. Es ist Anfang Juni. Mitte Juli soll es mit einem Freund nach Mallorca gehen. Mega! Zeiten und Geschichten wiederholen sich (Pickup auf Spanisch). Die Resultate nach meiner letzten Mallarco-Reise waren phänomenal (so phänomenal wie bei Pietro Lombardi!). Aber bis dahin könnte ich es noch schaffen, das mit dem Waschbrettbauch. Ich gebe mein Bestes. Versprochen an mich selbst.

Mehr gibt es mangels der Zeit nicht zu sagen. Achja, aber ich merke, dass mein Selbstbewusstsein derzeit zu neuen Höhenflügen ansetzt. Vielleicht dem Kraft- und Ausdauertraining zu verdanken. Und auch Teile meines nächsten Umfeldes machen mich derzeit auf mein verändertes Verhalten aufmerksam. Ich übertreibe manchmal, heißt es hier und da. Oder ich würde wieder beginnen Sprüche zu klopfen. Ich solle nicht so selbstverliebt sein. Solches Zeug.

Ja gut, aber die Gegenfrage muss gestattet sein: Als ich vor ein paar Wochen noch traurig und weinend meine Tage verbrachte, hatte es den selben Menschen teilweise auch nicht gepasst. Was denn nun? Beides nicht recht? Was lernen wir daraus: Mach immer das, wonach Dir ist und höre nicht auf Menschen, die Dir sagen, dass Du nicht „gut“ bist, wie Du bist. Du bist gut. Punkt! Perfekt sogar. Und wenn es eine Möglichkeit gibt, noch mehr aus Dir heraus zu holen, dann hole das heraus. Leb Dein Leben. Du weißt nämlich nie, wann Du das nächste Mal wieder betrogen wirst.

Okay, der war übel. Ich gebs zu. Nein. 🙂 Vielleicht ist mein Testosteronspiegel einfach im Moment sehr hoch. Vielleicht ist es auch der wieder zurückkehrende Erfolg bei den Frauen, der mich etwas unabhängiger erscheinen und sogar werden lässt. Vielleicht ist es die Freude über meinen „neuen“ Körper. Vielleicht mein genereller neuer – aber eigentlich alter – Lifestyle. Hemden und Parfüm bei jeder Gelegenheit und die Was-Kostet-Schon-Die-Welt-Einstellung. Vielleicht ist es aber auch eine Mélange aus all den Dingen. Und dann darf ich nicht „meinen“ aktuellen Persönlichkeitstrainer vergessen. Der hat wohl derzeit den größten Einfluss auf mich. Und zur Abwechslung heißt der einmal nicht Eckhart Tolle. Möchte man nicht glauben, ist aber so. Ich fühle mich jedenfalls täglich wohler, habe das Gefühl ich könnte Bäume ausreißen und die Welt gehört mir sowieso (bald wieder).

Verrückt oder. Vor 2 Monaten war ich noch restlos am Ende. Aber so klein bekommt mich nicht einmal eine Verflossene. Ich habe schon nicht einmal mehr Lust sie bei ihrem Pseudonym zu nennen. Vergangenheit. Lehrreich. Gut so. Bin aufgewacht. Redpill. Freiheit. Also Einigkeit und Recht und Freiheit. Nicht für die BRD, sondern für mich. Gebe jeden Tag Gas als wäre es mein letzter. Jedenfalls ist jeder Tag der Erste vom Rest meines Lebens. Wird schon. „Alles auf dem Weg“, wie Herbert Grönemeyer in Mensch sagt. 😉

Gute Nacht Freunde. Hab Euch lieb. So wie Ihr seid. Und mich hab ich auch (wieder) lieb. Bald vermutlich schon wieder mehr als je zuvor. Also vorsicht! 😉