Monogamie, Polygamie und… Teil 2 von 2

Gestern erschien Teil 1 dieses Zweiteilers, der eigentlich auch ein Drei- oder Vierteiler sein könnte oder sogar müsste (Monogamie, Polygamie und… Teil 1 von 2). Heute geht es weiter mit der Pointe und dem Abschluss einer großen Story mit ausgebreiteter gestriger Herleitung und insbesondere durch diesen zweiten Teil mit hoffentlich für Euch wirklich mehrwertspendendem Inhalt. Viel Spaß!

Was für Lehren ziehen wir aus Teil 1 des Beitrags?

Zugegeben, gestern habe ich doch nochmal relativ viel aus meinem Leben erzählt. Aber es war notwendig, um die folgenden Argumente plastisch darstellen zu können. Beispiele aus dem echten Leben sind eben keine Märchen.

Werden wir konkret und kommen zum Kern dieses Artikels. Das Prinzip der Monogamie ist etwas, das der Urzeit entstammt. Der Mann bringt das Wildschwein heim, die Frau wartet auf ihren Helden in der Höhle. Die Frau benötigt den Mann, um zu überleben. Alleine deshalb ist dafür eine Monogamie einfach zweckmäßig für die Frau. Das lassen wir als Modell mal so dahin gestellt und akzeptieren es als gegebenes Relikt. Okay? Gut. 🙂

Nun entwickelte sich die Zivilisation weiter, jedenfalls die westliche. Mit welchem Resultat? Der Mann als Ernährer wurde zunehmend unwichtiger, der Feminismus löste das bisherige Rollenbild immer weiter ab. Plötzlich soll die Frau nicht nur gleichberechtigt sein – das wäre ja gut gewesen -, sondern plötzlich soll die Frau der eigentliche Mann sein. Sie soll auch arbeiten gehen, am Besten keine Kinder mehr bekommen. Kinder sind sowieso unwichtig, notfalls importieren wir sie eben in großer Zahl aus dem Ausland. Der Deutsche braucht keine Kinder. Deutschland mit seinen Deutschen und seiner Kultur stirbt aus bzw. soll um jeden Preis ausgestorben werden. Kein Problem, als Ablösung dafür gibt es schließlich die Migration. So. Das ist jetzt mal ein politisches Statement. Lassen wir mal so stehen und nehmen auch das als Gegeben an. Okay? Nein? Auch gut. 😉

Resultat daraus ist? Die Frau ist längst nicht mehr gleichberechtigt in unserer Gesellschaft, sondern über-berechtigt. Aus unter-berechtigt wurde über-berechtigt. Und das Traurige ist: Die Frau merkt nicht einmal, dass sie der größte Verlierer dieser Entwicklung ist. Sie soll ebenfalls Karriere machen, sie soll stark sein, alleine lebt es sich auch als Frau doch sowieso viel besser. Bis irgendwann wieder die biologische Uhr dazwischen funkt und ihr so etwas wie Mutterinstinkte in das längst verloren geglaubte Bewusstsein ruft. Dann setzt die bekannte Torschlusspanik ein und plötzlich soll aus einer verkappten Karrierefrau die liebevolle Mama werden. In welcher Welt leben wir?! Geistiger Dünnschiss! Und keiner merkt es. Dafür fallen aber alle auf diesen gesellschaftlichen Trick herein. Männer und Frauen. Mann-Sein wird inzwischen verteufelt. Frau-Sein auch. Männer müssen weich(er) sein, Frauen sollen hart sein. Heraus kommt? Richtig… die Gleichmachung. Was biologisch gar nicht möglich ist. Aber die meisten Menschen merken es auch nicht, wenn geradewegs vor ihren Augen die Quadratur eines Kreises stattfindet. Das bezeichnen diese (Gut-)Menschen dann noch als Kunst. „Kann aber weg“, sage ich.

Aus Platzgründen kann ich da nicht näher darauf eingehen woher das politisch rührt, es hat rein wirtschaftspolitische und herrschaftliche Hintergründe. Aber das war in der Menschheitsgeschichte schon immer so. Oben gibt es ein paar Wenige und unten da sind wir. Anderes Thema. Würde zu weit führen, egal. Aber wen es interessiert, gerne einfach einlesen.

Kommen wir zurück zum Rollenbild von Mann und Frau. Perfekt dargestellt wird das auf natürliche Art und Weise beispielsweise in den Büchern von Eva Hermann. Tolle Frau mit tollen Gedanken. Nah an der Natur. Nah an der Weiblichkeit. Nah an der Familie. Nah am Kind. Jedenfalls sind das für diejenigen Menschen tolle Gedanken, die der damaligen Hetzjagd-Kampagne gegen Frau Hermann nicht folgten. Und ich weiß inzwischen für mich längst: Wenn in der Presse zentral gegen eine Person geschossen wird, dann ist diese Person in der Regel kein Satan, sondern eher der Heilsbringer. Aber auch das muss jeder für sich selbst bewerten. Nur wer ständig die Gedanken anderer Menschen unreflektiert als seine eigenen übernimmt, ohne es zu merken, braucht sich am Ende nicht wundern, wenn er in der Gosse landet.

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Dass das aktuelle Gesellschaftsmodell nicht funktioniert, ist jedem Menschen (Frau und Mann!) klar, der vernünftig nachdenkt. Aber die Gesellschaft hat eben das monogame Rollenbild gesprengt. Überall Pornos, Sex und Drogen. Und die staatliche Absicherung für die Frau ersetzt die damalige Situation, in der die Frau in der Höhle auf den Mann mit dem Wildschwein warten musste. Scheidung ist in. Zusammenbleiben ist out. Was daraus folgt ist klar: Die Frau kann anfangen polygam zu leben. Beobachtet mal die Werbung. Beobachtet die Zeitungsberichte. Beobachtet und nehmt das wahr, was da stattfindet. Die Familie als Konstrukt soll um jeden Preis zerstört werden. Jedenfalls bei uns im Westen.

Das Thema Seitensprünge wurde dadurch zunehmend salonfähig. Bevor mich die Frauenwelt nun zu steinigen versucht: Natürlich gingen Männer auch schon seit jeher fremd. Aber das hier ist eine Beschreibung aus Männersicht. Es geht um partnerschaftliche Betrachtungen aus dem Blickwinkel eines (aufrichtigen) Mannes, d.h. wie sich aus so einer Sicht die Damenwelt verhält. Somit aus Sicht eines Mannes, der einfach Liebe spenden und empfangen möchte. Aber als Mann in einer Welt groß werden muss, die er in weiten Teilen für falsch, verlogen und irre hält.

Die Damen konnten fortan fremd gehen, weil sie – im Gegensatz zu früher – nicht zu befürchten haben, dass der betrogene Mann mit der Keule kommt und ihr eins drüber zieht. Die Höhlenmenschen-Zeiten sind vorbei. Und so nahm das Herumgehure seinen Lauf. Wie gesagt, man betrachte sich nur einmal die Porno- und Sexspielzeugindustrie. Was es da für Zeug gibt. Und was für riesige Umsätze damit gemacht werden. Unglaublich.

Von der Monogamie zur Polygamie und zur…?

Jetzt haben wir die Themen Monogamie und Polygamie im Schnelldurchlauf abgehandelt und kommen nun zur entscheidenden letzten soziologischen gesellschaftlichen Wandlung. Der Hypergamie. Jetzt wird es wirklich interessant und spannend. Die meisten Männer da draußen haben das hier gar nicht auf dem Schirm. Und sind deshalb völlig überrascht, wenn ihre Beziehung oder gar Ehe in die Brüche geht und die Frau mit einem anderen Kerl durchbrennt. Erzählt mir bitte nichts! Ich habe das gerade erst leidvoll erleben müssen dürfen sollen. Ich weiß ein bisschen wovon ich spreche, wenigstens ein bisschen. Glücklicherweise war ich nicht in einer Ehe und ihre Kinder sind auch nicht von mir. Wirklich glücklicherweise.

Worum geht es bei der Hypergamie?

Es geht ganz einfach darum, dass die Frau letztlich fortwährend ihren Instinkten folgt und Partner-Hopping betreibt. Sie hangelt und schläft sich von Typ zu Typ, mit einem Zweck, der fast wie eine Lebensaufgabe anmutet: „Ich nehme mir den best möglichen Kerl und bleibe bei ihm, solange bis mir IRGEND ein anderer Kerl MEHR von etwas bieten kann, das ich GERADE IM MOMENT wichtiger finde.“ Und da sich die Ansprüche im Laufe der Zeit menschlicherweise ändern, ist es eben auch nur eine Frage der Zeit, bis die Frau andere Charaktermerkmale oder Statussymbole oder äußere Aspekte eines anderen Mannes „viel toller“ findet als die, die ihr (im dümmsten Falle lieber und treuer) Mann zu Hause besitzt. D.h. es ist nur eine Frage der Zeit, bis Du als Mann ausgewechselt wirst. Es ist so! Fakt.

Ich rede natürlich von Beziehungen mit „guten“ Männern. Ich rede nicht von schlagenden Männern, von Alkoholikern oder sonstigen Männern mit krankhaften Störungen. Ich rede von „einfachen“, „lieben“ und aufrichtigen „Normalos“. Um die soll es hier gehen. Um Männer, bei denen eigentlich jede Frau sagen müsste: „Toller Kerl! Fleißig, treu, intelligent…“ Tut sie aber nicht, die überwältigend große Mehrheit der Frauen. Die findet solche Männer maximal in der Anfangsphase einer Beziehung toll. Und schon bald sehr langweilig! „Zu wenig Alpha-Verhalten“, denkt sich die Frau auf Instinktebene. Gerade diese Beziehungen mit den Normalos sind leider ganz oft von vornherein zum Scheitern verurteilt. Weil die Typen einfach irgendwann „zu langweilig“ für die Frau werden. Völlig absurd, möchte man meinen. Aber ich musste auch erst jetzt meine Augen aufmachen lernen und aufwachen. Jetzt hab ich es auch verstanden. Immerhin jetzt.

Und es geht nicht nur ums Geld. Es kann auch einfach so sein, dass sie zunächst einen Typen toll findet, der keinen Wert auf Karriere legt, aber trotzdem genug verdient, dass es für sie und die Kinder bis ans Lebensende in Hülle und Fülle reicht. Der auch genug Erspartes hat. Der sein Leben im Griff hat. Der sich für die Familie Zeit nehmen möchte. Und wenn sie so jemanden JETZT GERADE toll findet, dann nimmt sie sich den. Weil sie eben gerade auch viel Zeit mit einem Typen verbringen möchte. Vielleicht weil ihr Ex-Partner sie vernachlässigt hat, jedenfalls vorgeblich. Parallelen zu meinem Fall sind hier übrigens wenn dann rein zufällig zu sehen. 😉

Und so bekommt der Mann täglich Komplimente dafür, dass er sich so viel Zeit für die Familie nimmt. Dass ihm Familie so wichtig sei usw. Und bla bla bla. Und plötzlich ist er aber irgendwann einfach „langweilig“. Warum auch immer?! Was?! Der selbe Typ, der sich so aufopferungsvoll und voller Hingabe um seine Partnerin gekümmert hat, mit dem sie täglich unendlich Spaß hatte und in den sie sich (deshalb?) Hals über Kopf verliebt hat?! Der DESHALB der tollste Mann der Welt für sie war, mit dem sie FÜR IMMER zusammen sein mochte… ja dieser Mann… ist eigentlich ja einfach nur „langweilig“ und so viel Zeit mit ihm wollte sie eigentlich von Anfang an nicht verbringen?! Geht es noch?! Erde an Mars, was läuft hier schief? Das war ihr also irgendwie sowieso schon immer zuviel Nähe??? Weniger sei da mehr für die Frau? Auch hier sind Parallelen zu meiner Story erkennbar. 😉

Und der Neue? Ja der ist vielleicht total abenteuerlustig. Der unternimmt ganz viel, jedenfalls viel mehr als der Alte. Der macht dies und das und jenes. Plötzlich ist das gemeinsame Essen am Abendtisch nicht mehr so wichtig wie früher, plötzlich ist das Abenteuer beim Kajakfahren, Seilspringen oder Wellensittich-Züchten viel cooler. Was weiß ich. Spielt ja auch keine Rolle. Das Prinzip dürfte klar geworden sein. Und die Frage ist bei so einer Frau nur: WANN empfindet sie die Aspekte, die wiederum ein ganz anderer Typ mitbringt, auch WIEDER als viel toller als die Abenteuerlustigkeit des nun bisherigen neuen Typen?! Das ist der Grund, warum Frauen immer auf der Suche sind. Warum sie nie ankommen. Besonders immer auf der Suche nach dem „noch besseren“ Mann. Und sie springen dann von einem zum anderen, wie Tarzen mit den Lianen durch den Wald. Willkommen in der völlig beschissenen Welt der Hypergamie. Die Perversion der Polygamie!

Wichtig ist dabei alles übergreifend zu verstehen: Die Frau liebt NIE Dich. Sondern sie liebt die VORTEILE, die DU ihr bietest.

Unfassbar? War es für mich zunächst auch. Dann besser den Satz bitte nochmal lesen. Und nochmal. Und dann erst im Text darunter weiter machen!

Und dies ist größtenteils dem gesellschaftlichen Wandel geschuldet. Es muss mehr, weiter und höher sein. Immer. Und wenn eines nicht mehr passt, dann wird es durch ein anderes ersetzt. Ich sage nicht, dass die Frauen das alle bewusst so ausleben. Ich glaube sogar, dass den meisten Menschen gar nicht bewusst ist, dass sie völlig unbewusst handeln. Aber es ändert nun einmal nichts daran, dass sie SO handeln. Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Und ich kann die ganze Theorie hinter der Hypergamie nicht im Detail beschreiben, dann müsste ich einen 100-seitigen Artikel verfassen. Bitte ggf. einfach selbst einlesen, was es mit der Hypergamie aufsich hat. Gerne auch in diesem Zusammenhang einfach nach dem Stichwort „Redpill“ suchen.

Und was soll ich als Mann oder Frau mit diesem Wissen anfangen?

Das ist die richtige Frage! Gut so! Was kann ICH nun damit tun, mit diesem Wissen? Soll ich mich umbringen, weil es offenbar die „echte Liebe“ gar nicht gibt? Doch, es gibt sie schon noch, die echte Liebe. Und zwar folgendermaßen: Ein ganz ganz kleiner Prozentsatz an Frauen (und Männern) hat es geschafft, sich von seinen Instinkten (Statusdenken, Sicherheitsdenken, Machtgehabe usw.) zu lösen und seinen Verstand zu nutzen. Zu kommunizieren. Empathisch zu sein. Und dadurch auf Werte wie Moral und Anstand, auf Beständigkeit und Zuverlässigkeit zu setzen. Das geht aber nicht durch permanente Partnerwechsel. Das funktioniert nur über echte harte Arbeit an sich selbst und mit dem Partner. Gemeinsam. Dazu muss man sich mit Themen beschäftigen, die weh tun. Sich selbst ergründen und die eigenen Lebensziele. Bewusstsein schaffen für sich und die Mitmenschen. Empathie überhaupt erst entwickeln. Ich bin zu 100% davon überzeugt, dass dies der Schlüssel ist zur langfristigen Zufriedenheit im Leben.

Jetzt kann der Mann eben versuchen SO eine Frau zu finden. Das wird natürlich sehr lange dauern, es gibt solche Frauen selten. Vielleicht wird es eine Reise, bei der das Ziel von ihm nie erreicht werden wird. Die heutige Gesellschaft macht die ständigen Partnerwechsel zu leicht. Notfalls springt der bisherige Partner als neuer Unterhaltszahler eben ein und im aller schlimmsten Notfall der Staat und alimientiert die Frau. Wozu dann beim „langweiligen“ bisherigen Partner bleiben? Ruhig öfter mal fremdvögeln und sich dabei gerne oder am Besten auch mal neu verlieben! Und nur keine Angst… kann ja nichts passieren… kann ja nur besser werden. Oder?! Der Neue ist größer oder geldiger oder lustiger oder was weiß ich.

Ganz faktisch beschrieben schläft die Frau sich im Allgemeinen hoch. Einfach mal umsehen, in der Regel hat sich da an der alt hergebrachten Wirklichkeit nichts verändert. Die Frauen sind überwältigend auffällig mit Männern in Beziehungen, die im Rang bzw. Status über ihr stehen. Warum wohl? Diesmal nicht Tarzan mit der Liane, sondern eben Jane! Da wiederhole ich mich. Mit der Liane einfach von Baum zu Baum hangeln. Bzw. als Jane einfach von Bett zu Bett hoch arbeiten. Einige pervertieren das mit purer Absicht, die meisten Frauen machen das allerdings tatsächlich schlicht unbewusst. Ich will da gar nichts überwiegend Böses unterstellen.

Die Frage ist also noch immer, was mir dieses Wissen als Mann nun nützt? Nun, es ist doch schon mal gut zu wissen, dass es im Allgemeinen keine echte Liebe gibt. Muss man eben so akzeptieren (wir klammern die 0,X % bewussten Menschen aus). Aber es gibt dafür ja den neuen Begriff der Lebensabschnittsgefährtenschaft. Wie ein Leasing-Fahrzeug. Man fährt es 2 Jahre oder 3 oder 4 und dann wird es eben ersetzt. So läuft das heute. Die Frau ersetzt Dich. Ende. Aber dieses Wissen kann der Mann auch für sich nutzen und das Beste daraus machen. Er weiß ja aufgrund des Wissens um die Ursachen auch die richtigen Gegenmittel zu finden. Hoffentlich. Redpill sei Dank.

Er muss der Frau eben ständig (nicht jeden Tag, aber oft!) ein Feuerwerk zünden. Dazu muss er zunächst an sich arbeiten und überhaupt erst einmal ein Mann werden. Das ist aber nicht damit erledigt, dass er lernt einige Frauen anzusprechen. Pickup alleine ist keine Lösung. Es ist nur ein Werkzeug auf dem weiten Weg zu sich selbst. Wie ich lernen dürfen musste. Nicht jeder Mann muss oder soll pickuppen gehen, aber wenn er sich nicht mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt, wird er verlieren. Über kurz oder lang. Ende.

Er muss einen tollen Körper haben! Krafttraining! Er muss sich kleiden, egal wann er aus dem Haus geht, als ob er auf dem Weg zum nächsten Date wäre. Egal ob seine Partnerin mitkommt oder nicht. Er sollte immer ein tolles Parfüm auftragen. Als würde er gleich die bezauberndste Frau der Welt zum romantischen Dinner einladen. Aber idealerweise ohne seine eigene Frau dabei zu haben. Mir blutet das Herz dabei, diese Zeilen schreiben zu müssen. Aber so sieht es real aus. Das habe ich erkennen müssen.

Solche Dinge nimmt die eigene Frau zu Hause wahr. Sie sieht: „Was für ein Typ?! Mega! Wie er auf sich achtet und seinen Weg geht!“ Außerdem muss er möglichst erfolgreich sein im Job. Und sich stets unabhängig zeigen. Und auch wenn er am Liebsten einfach den Abend mit der Frau kuschelnd zu Hause verbringen würde, muss er ihr einfach öfter zwischendurch klar machen: „Hör mal, ich brauche auch mal meine Zeit nur für mich. Ich möchte auch was mit meinen Freunden machen. Deswegen bin ich heute Abend erst später wieder zurück.“

Er muss sich rar machen. Und die Frau auf der anderen Seite immer wieder überraschen. Durch spontane Einladungen… wohin auch immer… ins Kino… in eine Bar… zum Tanzen… auf einen Wochenendtripp usw. Aber vor allem muss er sich „künstlich“ rar machen. Gegen jeden inneren Widerstand. Bis er diesem neuen Selbstbild am Ende tatsächlich glaubt und diesen Lifestyle tatsächlich lebt. Er muss draußen Spaß haben, besonders mit anderen Menschen – ohne seine Frau an der Seite. Diesen Lifestyle wird die Frau spüren. Sie wird merken, dass sie nur an Stelle 2 in seinem Leben steht. „Erst der Lifestyle, dann die Frau“, lautet die Devise! Und so wird sie ihm hechelnd nachlaufen, überall hin – immer. Das ist die einzig mögliche Antwort auf die Hypergamie. Nur wenn die Frau ständig das Gefühl bekommt, um Dich kämpfen zu müssen, wird sie um Dich kämpfen und Dich begehrenswert finden. Glaub es nicht, meinetwegen. Aber wundere Dich dann bitte auch nicht, wenn Du eines Tages ebenfalls (wieder?!) ersetzt wirst.

Du musst stets der best mögliche Mann sein, den die Frau bekommen kann. Dann – und nur dann – kannst Du die Frau (auch nur!) MÖGLICHST lange an Deiner Seite (be)halten. Nicht einmal dafür gibt es eine Garantie, für gar nichts. Irgendwann kommt ein Typ mit einem Ferrari um die Ecke gefahren und auch wenn er eine Wampe vor sich her schiebt und Du nicht, wird ihr möglicherweise der Ferrari einfach mehr zusagen in diesem Moment. Und das Spiel beginnt von vorne… Du wirst wieder ersetzt und es heißt wieder: „Herzlich willkommen in der Welt der Hypergamie!“ Aber zu wissen, dass eine Beziehung nur ein Zusammenkommen auf Zeit ist, zu wissen, dass ich nur ein Lebensabschnittsgefährte in den Augen der Frau bin, bringt auch Vorteile. Sich nie wieder gehen zu lassen und ständig Optionen zu haben, schafft Freiheit. Optionen haben und Optionen wahrnehmen sind zweierlei. Man(n) kann trotzdem treu sein und Rückgrat haben. Und dennoch wissen, jederzeit eine andere Frau kennen lernen zu können.

Aber wenn ich dann wieder einmal abgeschossen werde, für irgend einen Typen… der auch ganz sicher wieder nicht ihr letzter sein wird… hab ich wenigstens noch meinen trainierten Körper, meine Ausstrahlung, mein Charisma, meinen Lifestyle, meine Unabhängigkeit, meine männliche Stärke, meine eigenen Ziele und es wird nicht lange dauern und ich habe die nächste Hypergamie-Tussi an meiner Seite. Die ja durchaus auch viele Vorteile bietet. So wie ein Leasing-Fahrzeug. Nicht wahr?

Traurig? Irgendwie ja. Und irgendwie aber auch durchaus akzeptabel. Als Mann kenne ich dann die Wirkmechanismen und kann eben damit umgehen. Ich weiß, dass es eine Hülle ist, die neben mir liegt. Im besten Fall ist sie eine feminine Frau, da ich ein Alpha bin. Aber sie ist und bleibt ein instinkt-gesteuertes Wesen, das mich im Fall der Fälle am nächsten Baum aufhängen würde und meine Seele verkaufen und mich zu Satan in die Hölle schicken würde. Immerhin kann ich aber bis dahin eine schöne Zeit mit ihr haben und versuchen alle Vorteile dieser Zweisamkeit für mich zu nutzen.

Beim Autokauf ist es auch nicht anders

Wenn jemand ein Auto kauft und den heiligen Bund der Auto-Ehe eingeht, weiß er oder sie doch auch, dass es nicht das letzte Auto im Leben gewesen sein wird, oder? Dennoch erfolgt der Kauf (bzw. die Finanzierung), oder? Und dennoch macht das Fahren doch über die ganze Zeit Spaß, oder? Eben! Darum geht es. Nicht mehr, nicht weniger. Leben im Moment. Leben im Jetzt. Wo wir wieder bei Eckhart Tolle wären. Es ist eben eine Lebensabschnittsgefährtin, mehr nicht. Und was ist wenn sie doch anders tickt? Wenn sie sich vielleicht sogar mit spirituellen Themen befasst hat und selbst „die echte Liebe“ leben möchte? Wenn sie so tickt wie Du und tatsächlich für IMMER mit DIR zusammen sein möchte und alles dafür tut und dafür durch dick und dünn mit Dir gehen würde? Dann sei froh, nimm es an. Lass es zu. Vielleicht ist es tatsächlich so. Das wirst Du erst am Ende wissen, wenn sie Dich dann doch wieder nur verlassen hat. 😉

Das ist kein neu entwickelter oder entdeckter Pessimismus von mir. Ich habe einfach nur die rote Pille geschluckt und glaube an keine Zufälle mehr. Ich habe mich einfach endlich intensiv mit dem Thema Mann/Frau-Beziehungen beschäftigt. Und wer das nicht entweder längst auch getan hat oder schleunigst nachholt, wird mit großer statistischer Wahrscheinlichkeit ebenfalls (immer wieder!) sein blaues Wunder erleben. Denkt drüber nach. Seid ehrlich mit und zu Euch selbst.

Wenn also „die echte Liebe“ nur Illusion ist, dann bleibt ja nur noch „das echte Spaßhaben“ als einzige Handlungsoption. Diese Variante kann man eben greifen oder auch nicht. Es ist dann wie heiraten mit Ehevertrag.

Lasst es mich so sagen:
Als Mann sollte man nicht in ein Flugzeug mit seiner Frau einsteigen und blind los fliegen, wenn man sich nicht ganz sicher sein kann, dass sie nicht schon länger mit dem Piloten fremd vögelt. Aber noch weniger sollte Mann (!) so dumm sein und ohne Fallschirm in die Maschine steigen. Und selbst mit Fallschirm gibt es keine vollständige Sicherheit. Das einzig Sichere ist die Unsicherheit. Denn wenn sie mit dem Piloten fremd vögelt, hat sie vermutlich längst auch das Sicherungsseil deines Fallschirms durchtrennt. Das ist die Quintessenz dieser Geschichte. Auch meiner Geschichte. Dieses Artikels.

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Bildet Euch bitte fort. Bildet Euch weiter. Lest beispielsweise die Bücher von erfahrenen Pickup-Trainern oder jeder Art von echten Persönlichkeitsentwicklern. Egal ob Du eine Frau bist oder ein Mann. Das spielt keine Rolle. Wenn Euch Pickup-Coaches nicht so zusagen, dann gerne auch alternativ die Bücher von Beziehungstherapeuthen meinetwegen oder sonst von Menschen, die inzwischen ihre Augen geöffnet haben. Von Menschen, die sich mit Frauen, Männern und Paaren beschäftigt und deshalb die wiederkehrenden Muster verstanden haben. Die Abläufe sind immer die Gleichen. Es ist einfach zu berechenbar geworden in unserer Generation.

Aber man kann das Spiel ein Stück weit mitspielen und eine Frau an seine Seite ziehen, mit der es sich mehr lohnt zusammen anstatt Single zu sein. Eine Frau, bei der man am Ende der Beziehung wenigstens für sich sagen kann: „Wenigstens war sie hübsch!“ Das ist auch der einzige Trost, der mir in meiner ganz persönlichen Geschichte in Phase 3 geblieben ist. Passt also. Alles gut. Was solls.

Ich weiß nun, worauf ich achten muss. Nämlich weiterhin in aller erster Linie auf mich und mein Glück. Daran darf die nächste Frau dann gerne teilhaben. Falls sie „nicht SO Eine“ ist, gut. Aber wie wir wissen, sind ja alle Frauen „nicht SO Eine“. 😉 Wer sind denn dann all die SOLCHEN, wenn es nicht die eigene Frau auch ist?! Na?! Ich jedenfalls habe gelernt meine Naivität abzulegen, was dieses Thema betrifft. Ich lasse mich natürlich gerne überraschen. Es gibt ja auch einen Restprozentsatz an „erwachten“ Frauen (0,X %). Keine Frage. Natürlich würde ich mich riesig freuen, wenn ich so eine Frau kennen lernen würde. Aber es ist ja auch nicht unbedingt total verkehrt mit einer hypergamen Frau. Wie gesagt, Man(n) muss eben die Vorteile für sich aus der Partnerschaft auf Zeit zu nutzen wissen und „ihr“ Spiel vordergründig mitspielen. Um im Hintergrund der heimliche Dirigent zu bleiben. Dann kann man so eine Frau auch möglichst lange in der Beziehung haben, diese Zeit einfach intensiv nutzen und verleben. Und immer schön den Fallschirm mitnehmen… denn… Du weißt nie… ob sie nicht gerade erst aus der Kabine des Piloten zu Dir auf Deinen Schoß zurück gekehrt ist… 😉

PS: Ken Jebsen sagt immer: „Ich sehe das Leben wie ein Computerspiel! Und ich weiß ja jetzt schon, dass am Ende GAME OVER sein wird. Also scheiß drauf und mach das Beste bis dahin. Es endet sowieso tödlich!“

Wie denkt Ihr darüber? Ich freue mich über Eure Kommentare. Andere Meinungen? Gleiche Erfahrungen? Andere Ideen? Buchtipps für mich? Immer her damit! 😉

PPS: Nein, ich habe kein verkapptes Frauenbild. Bin nicht völlig frustiert. Bin auch nicht drauf und dran mir die Kugel zu geben. Es geht mir inzwischen wieder gut. Ich bin nur aufgewacht. Das ist alles. Und dafür war das Beziehungsende gut. Die Frau hat mir die Augen geöffnet und mich aus dem Tiefschlaf erwachen lassen. Es war das erst Mal in einer richtigen Beziehung für mich, dass eine Frau Schluss mit mir gemacht hat. Das kannte ich vorher nicht. Und das ist eine wertvolle Erfahrung. Keine gute, aber eine wertvolle. Aus der ich sehr wohl sehr viel gelernt habe. Und in dieser Form wird mir das Ganze nicht noch einmal passieren. Wetten?! 😉 In Zukunft weiß ich um die Wirkungsweisen der weiblichen Beziehungsmechnismen und werde sie entsprechend für mich zu nutzen wissen. Wenn ich also die Frau total toll finde, werde ich eben immer wieder für dieses „Knistern“ sorgen. Sie immer wieder überraschen. Das Spiel von Nähe und Distanz spielen. Mich rar machen, von Zeit zu Zeit. Ihr das Gefühl geben, meine wahre Nummer 2 zu sein! 😉 Und ich bin mir fast sicher, dass ich dann auch auf ganz lange Dauer ein unglaublich interessanter und begehrenswerter Mann in ihren Augen nicht nur bin, sondern BLEIBE. Verrückt, oder? Dass es so einfach ist…! Und das ist doch Trost und Seelenbalsam genug! Für denjenigen, der es endlich verstanden hat und sein Leben danach ausrichtet. Ab geht’s jetzt zum nächsten Workout… mein Körper wartet! 😉

PPPS: Zu dem Thema ist längst nicht alles gesagt. Bestimmt werde ich in irgendeiner Form noch öfter auf das Thema Hypergamie eingehen. Mal sehen. Dieser heutige Blogbeitrag hat über 4000 Wörter. Wer es bis hier her zu lesen geschafft hat, dem gebührt Respekt und Ehre! 😉

22 Kommentare zu „Monogamie, Polygamie und… Teil 2 von 2

  1. Monogamie setzte in Europa erst mit dem römischen Eherecht ein. Und wurde deshalb auch im Christentum Grundlage. Hängt auch stark mit dem Erbrecht zusammen, denn schliesslich können meist nur Frauen wissen, von wem ein Kind abstammt. Frauen sollten monogam leben, Männer nicht. Männer lebten nur dann monogam wenn ihr Einkommen nicht für mehrere Frauen reichte. Und Hochzeiten wurden arrangiert. Jean-Jacques Rousseau forderte 1761 dass Zuneigung und nicht Vernunft die Basis für ein gemeinsames Leben sein sollte. Mit Beginn des Zeitalters der Romantik wurde dieses Ideal immer populärer, die Partnersuche war aber immer noch von Vernunft geprägt – schliesslich sollte die Frau anständig versorgt werden.
    Momentan beobachte ich unter jungen Frauen den Trend zurück zur „Versorgerehe“. Dadurch sinkt auch das Durchschnittsalter der Erstgebärenden, ist jetzt wieder unter 30.
    Ich hatte meine Frau aus Liebe geheiratet. Und sie mich auch. Und sie hat nie darauf gewartet, dass ich die Beute nach Hause bringe. Als sie merkte, dass ich durch mein Verhalten (Sucht) dabei war, die Familie (damals mit 2 kleinen Kindern) gegen die Wand zu fahren stellte sie mir ein Ultimatum: Behandlung oder sie ist weg. So kam ich zur Vernunft und liess mich erfolgreich behandeln. Es hat sich gelohnt, Sie wusste, dass sie mich nicht ändern kann – ich konnte mich nur selbst ändern. Und es war hinterher verdammt schwer, ihr Vertrauen zurückzugewinnen. Und sie hat mir die Change gegeben – nicht wegen der Versorgung (unser Haus steht auf ihrem Grundstück und ihre Eltern hätten sie auch finanziell unterstützen können) – sondern aus Liebe.
    Ich kenne sehr viele Paare, die schon viele Jahre zusammenleben und es wohl auch noch lange tun werden und miteinander die Widrigkeiten des Lebens miteinander meistern.
    Meine Beobachtungen: Beziehungen halten nicht wenn die Protagonisten zu egoistisch handeln („ich muss mich verwirklichen“) und nicht richtig miteinander reden können. Und keine Bereitschaft mitbringen, eigenes Verhalten zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.
    Und das hat nicht mit Feminismus zu tun. Ich wollte eine Partnerin auf Augenhöhe, die nicht von mir abhängig ist und mir ebenbürtig ist. Und ich käme niemals auf die Idee, mich in der Kennenlernphase rar zu machen. Und erst Recht keine Spiele spielen.

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    1. Deine Kommentare sind immer sehr kritisch, dass fordert mich bisweilen stellenweise durchaus heraus. Danke dafür.
      Es freut mich zu lesen, dass Du Dich durch harte Arbeit an Dir aus einem Leidensweg befreien konntest. Respekt dafür. Und wenn ich es richtig verstehe, dann bist Du entweder wieder oder noch immer mit Deiner Frau zusammen. Was mich sehr freut, wenn Ihr glücklich seid. Gut so. Ich schätze die Kommunikation zwischen Mann und Frau sehr. Da stimme ich Dir voll zu, dass Reden und aufeinander zugehen der Schlüssel für lang und glücklich haltende Beziehungen sind. Nichts anderes kann der einzige Garant für jede Art von tragfähiger Partnerschaft sein.
      Soweit erstmal zu Dir. Nun zu meinem Artikel.
      Ich glaube, dass mein Artikel deshalb so kontrovers ankommt, da er von den Lesern teilweise nicht mit der realen Lebenswirklichkeit abgeglichen wird. Ich habe ähnliche Reaktionen auch aus meinem Freundes- und Familienkreis bekommen. Ich verweise da auch auf meine heutige Antwort auf den Kommentar von Suzie. Hier im Artikel.
      Stichwörter: Scheidungsquote in Deutschland. Quote der Fremdgeher in (vermeintlich) laufenden Beziehungen.
      Ich wünschte ich könnte jedem Menschen mit einem Megafon zurufen: „Alle mal aufwachen bitte!“
      Deine historisch-wissenschaftlichen Ausführungen in Ehren, aber das ist Historie. Geschichte. Ich spreche von der Gegenwart. Vom Jetzt. Und hier und heute ist nicht 1761. Sondern 2019. Heute gibt es Tinder, Facebook, Instagram.
      Heute ist die Welt ein Puff. Damals war sie eben anders, da gab es noch Sklaven, was auch nicht wirklich besser ist. Aber es geht nicht um besser und schlechter, sondern um die Realität.
      Ich handle übrigens nicht egoistisch, wenn ich in Zukunft bewusst mit dem Wissen der roten Pille in einer Beziehung umgehe, sondern zu großen Teilen selbstlos. Ich sorge so gut es geht dafür, dass die Frau glücklich bleibt. Weil ich immer wieder ihre Emotionen und Instinkte ansteuere. So wie DU von irgendetwas süchtig wurdest, vermutlich UNbewusst, so kann Mann (!) auch BEWUSST eben nicht süchtig von irgendetwas werden. Oder eben BEWUSST für Spannung in einer Beziehung sorgen, um der Frau zu zeigen, dass sie an der Seite des tollsten Typen der Welt ist.
      Ich habe das auch nicht auf eine Kennenlernphase beschränkt! Denn gerade da tun das ja ALLE Männer richtig. Sie kleiden sich toll für die dates. Sie tragen Parfum auf. Sie hören der Frau zu… usw…
      Und IN der Beziehung dann geben sie alles auf. Und DESHALB scheitern Beziehungen hauptsächlich! Und die Frau steigt mit einem anderen in die Kiste. Ende.
      Schluss damit. Ich spiele nicht. Nie. Ich bin authentisch, immer. Gerade DARUM geht es hier ja. Das ist ein Mann! Ich habe extrem viel zu geben. Aber das muss ich eben bewusst tun und beibehalten, in Zukunft… Und nebenbei das eine und andere Mal fokussiert die Instinkte der durchschnittlichen hypergamen Frau ansteuern. Damit ihre Instinkte nicht zu hintergehenden Taten werden. Und ich als Mann nicht wieder ersetzt werde.
      So einfach ist das. 👍☺️

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  2. Ich würde dir gerne sagen, chill mal. Du bist einmal verlassen worden. Von einer Frau, die gewohnheitsmäßig eine Beziehung gegen die nächste eintauscht. Die nicht sehr reflektiert wirkt. Die offensichtlich keine Ahnung hat, was sie eigentlich wirklich will. Und die vor Konflikten wegläuft. Du hast noch keinen Grund, fatalistisch die rote Pille zu schlucken 😂

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    1. Danke für Deinen Kommentar.
      Ich verstehe Deine Worte als eine Art zu sagen: „Beruhige Dich, ist halt mal doof gelaufen. Wird beim nächsten Mal schon besser laufen.“
      Worum es mir aber in aller erster Linie geht, ist ein gesellschaftliches Phänomen zu beschreiben. Und Lösungsansätze zumindest anzutriggern.
      Es geht mir hier viel weniger um mein Einzelschicksal als um das Schicksal von Millionen Menschen. Die Scheidungsquote in Deutschland liegt bei ca. 50 Prozent. Die Quote der Fremdgänger bei Männern und Frauen laut Studien bei 50 bis 70 Prozent im Laufe einer Beziehung.
      Das ist völlig irre! Es ist aber noch irrer zu glauben, dass man selbst nie davon betroffen werden wird. Dass der eigene Partner einen nie verlässt.
      Bitte die belegbaren Zahlen zugrunde legen!
      Ich wünschte Du hättest Recht und ich hätte dieses Mal einfach nur Pech gehabt. Aber stattdessen habe ich erkannt, dass es ein System ist, indem das stattfindet. Und wenn ich nicht die rote Pille entdeckt hätte, wie all die anderen vielen Männer da draußen eben leider nicht, dann wäre ich jetzt wieder in einer tiefgehen Depression. Ohne zu verstehen, dass es an mir liegt, weil ich einfach nichts im Leben dazu lernen wollte.
      Und für mich selbst bin ich froh, dass ich nun in die Lage komme, damit aktiv umgehen zu lernen und zu können. In Zukunft weiß ich, dass meine Partnerin ein rein Instinkt gesteuertes Wesen ist. So muss ich es betrachten und kann damit entsprechend dafür sorgen, dass ich eben ihre Instinkte triggere. Das garantiert nichts, aber verlängert die Partnerschaft massiv und steigert dabei das Glück in der Liebe für beide Teile.
      Und wenn sie ebenfalls eine bewusste und erwachte Person ist, dann freue ich mich umso mehr. Aber das ist wie die Suche nach dem 6er im Lotto, einfach unwahrscheinlich. Ich werde vermutlich wieder eine ganz normale durchschnittlich veranlagte Hypergamie-Frau bekommen. Dann liegt es an mir, daraus das Beste zu machen. Was das Beste ist, muss dabei jeder für sich selbst definieren.
      Wo Du sicher Recht hast ist, dass Fr. Schlange die Perfektion der hypergamen Frau darstellt. Den Prototypen sozusagen. Da traf eben super-hypergam auf liebevoll kindlich naiv. Klar, dass ich dabei nur verlieren konnte.
      Aber ich muss das nicht wiederholen bzw. die Wiederholung unbewusst und tatenlos geschehen lassen… ☺️

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  3. Ja, „beruhige dich“ stimmt schon. Aber es ist nicht „halt mal doof gelaufen“, sondern du hast eine einzelne Frau mit einem speziellen Psychoprofil kennengelernt und dich trotz aller Warnzeichen auf Sie eingelassen. Du hast deinen Verstand ausgeschaltet und dein Bauchgefühl ignoriert. Dass es ganz genau so zu Ende gehen würde, war absehbar, hättest auch du vorher wissen können. Ob es beim nächsten Mal besser laufen wird, weiß man nicht. Hypergam bedeutet auch nicht, dass die Frau jederzeit zum Absprung auf einen höheren Ast bereit ist, sondern, dass sie bei der Partnerwahl grundsätzlich darauf achtet, dass der Mann wirtschaftlich und gesellschaftlich nicht unter ihr, sondern bestenfalls über ihr steht. Die Schlange ist also ganz und gar kein Prototyp dafür.
    Glaubst du wirklich, dass die Ehen früher glücklicher waren, nur weil die Scheidungsquote niedriger war? DAS wäre naiv! Dass Frauen sich heute schneller und häufiger scheiden lassen, liegt daran, dass sie es nun können! Sie sind nicht mehr so abhängig, wie sie es lange Zeit waren. Das liegt zum einen sicherlich an den staatlichen Transferleistungen, die vll. nicht immer fair dem Mann gegenüber sind, und zum anderen an der besseren Ausbildung von Frauen heutzutage. Und zu deiner Empörung über die Fremdgehquote: der Mensch lebt mitnichten von Natur aus monogam, sondern eher in serieller Monogamie.
    Ich halte die rote Pille für das Analogon zu typischen Frauenratgebern. Auch Frauen wird erzählt, dass Männer reine Instinktwesen seien. Aber das sind sie zum Glück nicht. Wäre ja auch todlangweilig.

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    1. Ich gehe gerne kurz auf Deine Frage ein, die ich gut finde:
      „Glaubst du wirklich, dass die Ehen früher glücklicher waren, nur weil die Scheidungsquote niedriger war?“

      Lass mich das einfach mit einer Gegenfrage beantworten:
      Glaubst Du wirklich, dass wir in der heutigen Zeit glücklicher sind als die Menschen damals, weil wir Facebook und Instagram haben und jederzeit überall vorgegaukelt bekommen, wie toll es den anderen Menschen mit ihren 1000-Selfies am Strand von Bali geht?

      Es ist eine Illusion. Natürlich waren die Menschen früher glücklicher in den Ehen, „einfach mal“ Scheiden war eben nicht. Da musste Mann noch mit Frau sprechen. Lösungen finden, zusammen.

      Heute wirst Du ausgewechselt – besonders als Mann – wie ein paar alte Schuhe. Tschüss und Ende.

      Ja, ich bin davon überzeugt, dass es damals wesentlich entschleunigter war. Wesentlich ruhiger. Und ehrlich gesagt auch niveauvoller. Heute wischen wir links und rechts in Tinder und meinen damit Glück zu finden. Wir finden damit das Gegenteil. Verstehen wollen es nur die Menschen nicht. Und dann gibt es ein paar Oldschool-Typen wie mich, die in dieser irren Welt irgendwie zurecht kommen müssen.

      Worin ich Dir aber Recht gebe ist natürlich schon, dass früher auch nicht alle Ehen glücklich liefen. Ganz sicher nicht. Aber eines kann ich sicher sagen: Heute sind sie es noch weniger! 😉

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      1. Ich glaube, du hast meine Frage nicht richtig verstanden. Ich wollte damit sagen, dass es sehr vielen Ehefrauen, die in einer klassischen Versorgerehe gelebt haben, noch vor gar nicht allzu langer Zeit gar nicht so ohne weiteres möglich war, die Scheidung einzureichen, weil sie schlicht keine eigenen Einnahmen hatten und auch ihre Kinder (so sie welche hatten), verloren hätten. Sie blieben in der Ehe, weil sie keine Wahl hatten. Hätten sie eine Wahl gehabt, hätten sie sich scheiden lassen. Das verfälscht die Scheidungsquote früherer Zeiten.

        Oder ich verstehe deine Gegenfrage nicht. Was haben denn Selfies damit zu tun?

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        1. Ich glaube, dass das zwei getrennte Dinge sind. Die Scheidungsquote auf der einen Seite und das Glücksempfinden auf der anderen Seite. Ich sage nur: Ich beobachten die Menschen. Alle. Egal welchen Alters. Und heute scheiden sich mehr Menschen als je zuvor. Und ich habe nicht im Hauch eines Ansatzes das Gefühl, dass sie glücklicher wären. Die Menschen sind heute so gestresst wie noch nie, so fix und fertig wie noch nie. So sehr auf der Suche nach sich selbst. So sehr am kämpfen um jeden Strohhalm Lebensfreude im tristen Alltag, der nur noch auf Job und Stress besteht. So jedenfalls für das Nicht-Privilegierte arbeitende Fußvolk. Also uns.

          Ich widerspreche Dir da bzgl. der Wahlmöglichkeit für Frauen gar nicht, ganz im Gegenteil. Du hast ja Recht. Das war damals zu Zeiten der Höhlenmenschen auch nicht anders. Da blieb die Frau beim Mann. Schließlich hat er sie versorgt. Und heute?
          Heute trennt sich die Frau bei jeder aufkommenden kriselnden Kleinigkeit. Schwupp ist sie weg. Mit den Kindern oder ohne, heute auch nicht mehr wichtig. Weg ist sie jedenfalls und hat den nächsten Typen. Es wird systemisch zu leicht gemacht einerseits und auf der anderen Seite machen sich die Menschen es sich selbst auch zu leicht. Es wird nicht mehr füreinander gekämpft. Keiner ist mehr bereit „für eine größere Sache“ in die Bresche zu springen.

          Lieber fix trennen. Passt. Dann gibts eben den nächsten Typen (oder die nächste Frau). Und ist es dann besser?! Heute gibt es einfach mehr Trennungen. Früher waren die Menschen genügsamer. Das ist jedenfalls meine These. Sie waren langsamer, genügsamer und damit insgesamt auch einfach zufriedener.

          Selfies haben nicht direkt etwas mit Scheidungen zu tun. Aber indirekt. So wie Menschen ihre Partner heute wie Unterhosen täglich wechseln, so wechseln sie auch ihren Facebookstatus oder ihr neuestes Instagram-Bild. Es ist einfach schnelllebig. Heute ein neues Foto in Instagram… und achja, „meinen Partner könnte ich auch gleich abschießen und wechseln… wo ich schon gerade dabei bin ein neues Foto rein zu stellen“.
          So meine ich das.

          Aber das ist sicherlich eine – aus der Sicht – antiquierte Ansicht. Aber eine, auf die ich stolz bin. 🙂

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  4. „Die Menschen sind heute so gestresst wie noch nie, so fix und fertig wie noch nie. So sehr auf der Suche nach sich selbst. So sehr am kämpfen um jeden Strohhalm Lebensfreude im tristen Alltag, der nur noch auf Job und Stress besteht.“

    Wie noch nie beziehst du aber nur auf die Jahre ab ca. 1950, oder? Ich denke, davor hat niemand auch nur einen Gedanken an Glück, wie wir es heute verstehen, verschwendet. Jedenfalls nicht das arbeitende Fußvolk. Es geht den Menschen der Industrienationen so gut, dass sie Zeit und Muße haben, nach sich selbst zu suchen, nach Selbstoptimierung zu streben, über Work-Life-Balance nachzudenken und den perfekten Partner zu finden.

    Wer sagt eigentlich, dass die Höhlenmenschen nicht vielleicht doch Bäumchen wechsle dich gespielt haben und alle Männer gemeinsam für Weiber und Brut gesorgt haben? So‘n Mammut erlegt ein tapferer Höhlenmann auch nicht alleine. Wenn Teamwork, warum nicht auch Teamplay?

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    1. Ich hätte das jetzt zeitlich nicht so eingeschränkt, aber meintwegen einigen wir uns auch im gemeinsamen Verständnis auf die Zeit seit 1950. 🙂

      Das ist ein interessanter Einwurf von Dir, dieses „Teamplay-Gedankenspiel“. Ich halte es dennoch nicht für realistisch, denn der Mensch ist ein Instinkt gesteuertes Wesen. Und Deine Idee, dass die Menschen vor 1950 wenige oder auch nicht „nur einen Gedanken an Glück verschwendet“ hätten, schließt dann für mich umgekehrt aus, dass die Höhlenmenschen bereits aktiv ihre Instinkte hätten unterdrücken können.
      Aber wir waren natürlich beide nicht dabei, deswegen können wir da nur mutmaßen.

      Spielt aus meiner Sicht letztlich auch nicht so die große Rolle. Die Gegenwart durch die Vergangenheit erklären zu wollen, ist ein Versuch. Den Beweis können wir nicht immer erbringen. Ändert aber auch nichts an der Gegenwart, wie sie nun einmal gerade aktuell ist.
      Ich bin ja für neue Theorien immer offen. Und gerne gelte ich deshalb auch als Querdenker. Aber wie gesagt, es ändert für mich nichts an der Realität bzw. Gegenwart. Und mit der muss ich eben umgehen. Dann ist die Frage nur „wie“. Möglichke Erklärungen machen es für mich persönlich nur greifbarer, ohne am Ergebnis etwas zu verändern.

      Und meine Wahrnehmung ist, dass die Menschen extrem leer sind. Fast alle. Ja. Merken die Menschen es allerdings selbst überhaupt? Nein, ich glaube nur von Zeit zu Zeit. Überwiegend nicht. Überwiegend neigen wir Menschen dazu, uns im Vergleich zu anderen zu überschätzen. Da spielt unsere Psyche uns einen Strich durch die Rechnung. Daher kommen auch solche Aussagen wie: „Sie ist nicht SO EINE.“
      Doch. Sie ist so eine. Genau wie er SO EINER ist.
      Am Ende erwachen wir dann doch immer wieder. Lernen aber selten daraus und machen danach weiter wie vorher. Und die nächste Partnerin ist ganz sicher auch wieder „nicht SO EINE“.
      Ich denke die Wahrheit ist: In jedem von uns steckt ein Engel und ein Satan.

      Und deshalb ist es so wichtig, zu lernen, uns in unserer Entwicklung auf die nächste Stufe oberhalb der reinen Instinktebene zu heben. Dann überwinden wir den bösen Anteil (der langfristig kein Glück bringt) und können bewusst unsere Stärken und unser Glück entwickeln. Aber das ist jetzt schon sehr philosophisch…

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      1. Die zeitliche Einschränkung ziehe ich aufgrund des 2. Weltkriegs, in dem die Menschen (zumindest das „arbeitende Fußvolk“) existentiellere Probleme als das persönliche Glück hatten, ebenso während der großen Depression, der Weimarer Republik, des 1. Weltkriegs, usw. Je weiter wir in der Geschichte zurückgehen, desto fordernder wird der tägliche Überlebenskampf, steht das persönliche Glück immer weniger im Fokus. Erst als die Wirtschaftswunderjahre einsetzten und die nächste Mahlzeit nicht mehr das prägnanteste Problem war, blieb Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, was man sich denn so in seinem Leben wünscht. Inzwischen leben wir in einer Überflussgesellschaft, in der wir alle soviel Auswahl haben, dass wir uns nicht mehr entscheiden können. Jedes Date könnte vom nächsten Date noch getoppt werden, zum Beispiel. Mich wundert die Überforderung der Menschen nicht. Man kann sich nicht mehr so leicht zufrieden geben.

        Aber eigentlich lag der Fokus meines ersten Kommentars sowieso nicht auf dem Glücklichsein in einer Ehe, sondern darauf, dass die Ehen bestehen blieben, weil der wirtschaftliche und gesellschaftliche Druck zu groß waren, um sich zu trennen.

        Ich bezweifele im Übrigen ernsthaft, dass du mit der roten Pille eine glückliche Beziehung wirst führen können. Da steckt soviel Zynismus und Bitterkeit drin. Ich finde wirklich, dass du nach erst zwei Beziehungen noch nicht das Recht erworben hast, so hoffnungslos und bitter zu sein. 😉

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        1. Danke für die Präzisierungen, tatsächlich verstehe ich nun besser wie Du es gemeint hast.
          Und Danke für den konstruktiven Austausch.

          Nur zu Deinem letzten Absatz:
          Ich empfinde mein „neues“ Denken selbst nicht als zynisch oder bitter, sondern einfach nur als „erwacht“ und „vollkommen real“. Insofern gehe ich auch nicht mit Groll auf die nächste Frau zu. Ganz im Gegenteil. Wie ich es in einem anderen Kommentar unter diesem Artikel heute auch geschrieben habe: Es ist ein anderer Deal. Der Deal heißt nicht mehr: „Frau fürs Leben“, sondern „Frau auf Zeit“
          Deshalb kann sie trotzdem meine Traumfrau sein. Aber das wird sie eben aller Voraussicht nach nur auf Zeit sein. Denn früher oder später wird sie wieder fremd gehen und ihr wird wieder irgend etwas einfallen, das ihr ein Anderer mehr und viel besser bieten kann. Ich werde aber dennoch der gleiche tolle Kerl bleiben, der ich vorher war und nachher immer noch bin, so zumindest mein Versuch. 🙂

          Ich versuche so bewusst wie möglich zu leben. Mehr kann ich nicht tun. Der Rest liegt nicht in meiner Hand. Aber eines ist eben auch klar: Völlig blind und naiv über den Tisch ziehen lassen muss sich niemand. Und wenn die vergangene Beziehung in einer Sache für mich gut war, dann dass ich verstanden habe wie heutzutage der Deal lautet. Den alle auf eine Art aussprechen („Wir werden für immer zusammen sein! Du bist der tollste Mann, den ich je kennen gelernt habe! Ich liebe Dich!“) und in der Realität dann mit Füßen treten. So läuft das heute, so sehe ich das. Ja gut. Was soll ich damit machen?! Ganz einfach: Akzeptieren. Mehr kannst Du nicht tun. Ich stelle mich nicht DAGEGEN, sondern versuche mit treiben zu lassen. Und was ich auf meinem Weg anziehe, wird irgendwann von woanders angezogen werden. Es ist ein kommen und gehen. Traurig, ja. Nicht traurig, auch ja. Eine Frage der Betrachtung. Wir leben eben in einer Leasing-Welt. Nicht mehr in einer „einmal für immer bitte“-Welt. Auch wenn das auf den ganzen Ständern mit den bunten Postkarten immer so schön beworben wird. Und man als Mann solch eine Postkarte bisweilen auch mal geschenkt bekommt. Sie hat einfach keinen bleibenden Wert. Es ist eine Momentaufnahme. Jedenfalls in der Regel.
          „Genieße den Moment. Aber sei Dir ziemlich gewiss, dass er vergeht.“
          So würde ich mein derzeitiges Denken nach dem Aufwachprozess beschreiben.

          Und Du hast Recht, dass ich nach zwei Beziehungen dahingehend noch ziemlich unreif bin. Nennen wir es mal direkt so. Ich verstehe Deinen Satz deshalb auch ein wenig als liebevoll gemeinten Versuch der Aufmunterung oder Motivation. Und glaube mir, ich wünschte ich könnte es so sehen. Die Realität ist aber: Ich hatte zwar erst 2 „echte“ Beziehungen, allerdings verdammt viele Frauen kennen gelernt (im Projekt Beziehung Teil 1 bis vor 2 Jahren). Ich habe viele Ansichten gehört. Vieles gesehen. Vieles miterlebt. Und meine Ansichten habe ich mir nicht alleine aufgrund meiner letzten Beziehung gebildet. Es war ein weiter Weg bis zu dieser Beziehung. Abnormal. Der „Verschleiss“ an Frauen davor war enorm. Das kostet auch Kraft, klar. Aber es hat mich stark gemacht. Ich habe menschliche Abgründe gesehen, nicht wenige. Frauen kommen und gehen sehen, die leere Hüllen sind. Die nichts vertreten außer den puren Egoismus. Die umhersteuern in der Welt und bereits jetzt unglücklich sind, aber das Glück vor ihnen gar nicht sehen oder gar anfassen können und wollen. Menschen, die wie unter Drogen irgendwem oder irgendetwas hinterher rennen. Schade. Es wäre so einfach, eigentlich. Auf der anderen Seite habe ich inzwischen so viele Frauen gesehen und kennen gelernt, dass ich für mich weiß, welche Art von Frau ich garantiert nicht möchte. Und damit meine ich nicht das Äußere. Und das ist doch toll. Nur das alles hatte mir offenbar nicht viel gebracht. Ich hatte mich – trotz aller vermeintlichen Erfahrung – eben letztlich doch auf eine Schlange eingelassen.

          Aber das darf eben auch nur einmal passieren im Leben. Dann war es eben wenigstens für irgend etwas gut. 😉

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          1. Wovon geht der neue Deal denn jetzt aus? Beziehungen halten niemals für immer? Deine Beziehungen werden immer von der Frau beendet werden? Deine Beziehungen werden immer durch einen Betrug durch die Frau enden, weil Frauen gar nicht anders können, als stets nach etwas besserem Ausschau zu halten?
            Und habe ich dich richtig verstanden, dass du dann nicht mehr so geschockt sein wirst, weil du nichts anderes erwartest?
            Bist du sicher, dass deine Akzeptanz nicht auch Resignation ist? Das hieße ja auch, dass du in jede zukünftige Beziehung mit angezogener Handbremse gehst. Und schlimmer noch, dass du auch noch innerhalb der Beziehung immer in Hab-Acht-Stellung bist. Wie ermüdend und unbefriedigend. Meiner Meinung nach klappt ein solcher Vorsatz sowieso nicht. Der Hormoncocktail, der durch dich durchschießt, wenn du dich verliebst, wäscht sowieso alle Vorsätze weg. Und wenn du dich gar nicht mehr verliebst? Was dann? Was haben dir Pickup und Red Pill dann gebracht? Du hast die Frauen entzaubert, sie bezaubern dich also nicht mehr, du hast die Liebe entzaubert, sie verzaubert dich nicht mehr, du hast dich für vermeintliches Wachsein entschieden, aber dafür träumst du nicht mehr.

            Am Schluss schreibst du, dass dir eine Frau Schlange nur einmal passieren darf. Aber du hast doch alle Frauen schon zu Schlangen abgestempelt. Und es akzeptiert.

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            1. Wow, Deine Hartnäckigkeit in der Sache ist beachtenswert. Aber Dein Partner oder potenzieller Partner muss schon ne ganze Schippe mehr drauf legen als Du mitbringst, um das Ding gewuppt zu bekommen! 😉
              Wovon geht der neue Deal denn jetzt aus?
              -> Darauf antworte ich erst weiter unten.
              Beziehungen halten niemals für immer?
              -> Korrekt! Gut, niemals ist ein bisschen krass. So hab ich das auch nie ausgedrückt, aber zu 99% nicht, ja.
              Deine Beziehungen werden immer von der Frau beendet werden?
              -> Yes!
              Deine Beziehungen werden immer durch einen Betrug durch die Frau enden, weil Frauen gar nicht anders können, als stets nach etwas besserem Ausschau zu halten?
              -> Korrekt!
              Und habe ich dich richtig verstanden, dass du dann nicht mehr so geschockt sein wirst, weil du nichts anderes erwartest?
              -> Richtig verstanden! 🙂
              Bist du sicher, dass deine Akzeptanz nicht auch Resignation ist?
              -> Nein. Überhaupt nicht. Sondern viel positiver: Ich hab es nun endlich „begriffen“, was überhaupt abgeht. Mein heutiger Artikel beschreibt dazu nochmal ein paar Aspekte näher. Wenn Du Zeit hast, schau gerne rein.
              Das hieße ja auch, dass du in jede zukünftige Beziehung mit angezogener Handbremse gehst. Und schlimmer noch, dass du auch noch innerhalb der Beziehung immer in Hab-Acht-Stellung bist.
              -> Hab-Acht-Stellung ist essientiell. Korrekt. Jeden Tag sich so zu verhalten als wärst Du frisch (in eine andere) Frau verliebt, das ist das einzig mögliche Rezept, um attraktiv für die eigene Frau zu bleiben. So sehe ich das inzwischen. Angezogene Handbremse? Sicher nicht. Das Gegenteil. Vollgas! Aber eben nicht mehr naiv.
              Und wenn du dich gar nicht mehr verliebst? Was dann? Was haben dir Pickup und Red Pill dann gebracht?
              -> Ich werde mich wieder verlieben. Zuletzt habe ich immer wieder über einen Vergleich zum Leasing von Fahrzeug angestellt. Ich fuhr in Teil 1 des Projekts Beziehung über 1 Jahr einen Sportwagen. Ein tolles Gefährt. Nagelneu. Besonders. Nicht nur für mich. In das Auto hab ich mich verliebt. So sehr, dass ich mir nach einem halben Jahr das gleiche Auto in einer anderen Farbe nochmal neu bestellt habe. Aber ich wusste, dass ich es wieder abgeben würde. So wird das zukünftig auch mit Frauen sein. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes nicht „meine“ Frau, sondern eine auf Zeit geleaste Frau. Auch wenn es sehr einseitig sein wird. Das Rückgabedatum wird sie bestimmen.
              Du hast die Frauen entzaubert, sie bezaubern dich also nicht mehr, du hast die Liebe entzaubert, sie verzaubert dich nicht mehr, du hast dich für vermeintliches Wachsein entschieden, aber dafür träumst du nicht mehr.
              -> Lieber keinen Traum, aber dafür auch kein zerfetztes Herz. Die Suizidrate unter Männern nach Beziehungsenden ist unglaublich hoch. Viele packen das gar nicht. Ich werde aber wieder lieben, ganz sicher. Keine Sorge. Nur diesmal anders. 😉
              Am Schluss schreibst du, dass dir eine Frau Schlange nur einmal passieren darf. Aber du hast doch alle Frauen schon zu Schlangen abgestempelt. Und es akzeptiert.
              -> Das ist ein intelligenter Rückschluss von Dir. Aber… ja und nein. Frau Schlange darf mir dahingehend nur einmal passieren, dass es mich nur einmal im Leben in ein mentales Loch reißt. Beim nächsten Mal werde ich nicht mehr mit dem naiven Glauben und dem zerfetzten Herzen aufwachen und mit jeder Faser spüren, massiv betrogen worden zu sein. Wenn das wieder passiert, dann werde ich mir denken: „Ahja. Tut weh. Aber war klar. Danke.“ Es kommt doch fast immer so. Nicht nur bei mir. Ich bin mir sicher… auch bei Dir… eines Tages. Du denkst nur jetzt nicht daran. Und deswegen träumst Du lieber noch. Was ich Dir auch gönne. Aber irgendwann erwacht jeder aus seinem Traum. Und mein Ziel ist nicht träume zu träumen, sondern in der Realität das Bestmögliche herauszuholen. Und wenn es eben nur eine tolle Leasing-Frau ist. Und die Frauen zu Schlangen habe nicht ich abgestempelt, sondern das sehe ich jeden Tag mit eigenen Augen. So gesehen haben sie sich selbst abgestempelt. Dazu brauch es nicht mich. Das können die ganz gut auch ohne mich. Ich habe nur beobachtet, das ist alles. 😉
              Nichts für ungut. Ich gönne jedem Menschen alles. Sogar der Frau Schlange das größte Liebesglück der Welt. Ich war einfach nur naiv. Das war mein Fehler. Ich ging davon aus, dass mein Leasing-Fahrzeug für immer mir gehören würde. Ich habe eben einfach nur das Kleingedruckte nicht sehen wollen. Es stand doch ganz klar drinnen im Vertrag, dass der Wagen nach einer bestimmten Zeit zurück geht. Alles was ich hätte tun können, ist die Vertragslaufzeit durch bewusste Handlungen zu verlängern. Hinauszuzögern. Dann hätte es eben ein paar Monate länger gehalten, vielleicht auch ein paar Jahre. Aber Frau Schlange war auch ein Paradebeispiel. Nicht alle Frauen sind so krass drauf wie sie, denke ich. Ich hätte sie niemald für immer halten können. Dessen bin ich mir ziemlich sicher. Da hätte ich Brad Pitt sein können und Multimillionär und überkrasser Mega-Stiefpapa und muskelbepackt wie The Rock. Wer sich mit dem Teufel einlässt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er in der Hölle aufwacht. Soviel Selbsteingeständnis muss sein. Tut weh, klar. Aber ich brauche gar nicht auf andere zu schielen. Ich muss auf mich selbst schauen. Ich wiederhole mich, aber: Ich bin von meinem bewussten Weg abgekommen, den ich vor ihr längst eingeschlagen hatte. Das hätte mir nicht passieren dürfen. Musste aber passieren, damit ich es wenigstens jetzt checke. Insofern könnte ich sagen: Immerhin. Denn ein paar Jahre habe ich statistisch betrachtet dann doch noch zu leben… 😉

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  5. Meine Großeltern mütterlicherseits sind noch vor 1945 auf die Welt gekommen und haben ihre Familie ab der früheren Nachkriegszeit gegründet. Wie du schon andeutest, gab es in dieser Zeit so etwas wie Scheidung für die allermeisten Menschen nicht. Mein Großvater war ein Schwein, ein lebenslanger Alkoholiker, der seine Frau und seine Kinder sowohl körperlich als auch sexuell misshandelt und missbraucht hat. Trotzdem blieb die Ehe bis zu seinem Tod bestehen. Das wäre heutzutage unvorstellbar, dennoch kenne ich heute gleich mehrere junge Menschen, die seit vielen Jahren in glücklichen Beziehungen sind.

    Ich finde die pseudowissenschaftlichen, im Internet gewachsenen Modelle über das Verhalten von Frauen und Männern aus mehreren Gründen problematisch Erstens sind sie in den allermeisten Fällen nur als Objektivität und „Forschergeist“ verschleierte Verachtung von (in vielen Fällen) Frauen. Das fängt schon damit an, dass man betont sachlich behauptet, Frauen würden emotional und Männer rational handeln. Das ist erstens eine sehr lückenhafte Theorie, wenn man sich anschaut, welche idiotischen Dinge viele Männer da draußen tun – man denke nur an die vielen Gewaltverbrechen durch Männer oder das augenscheinlich sehr triebgesteuerte Verhalten (mancher!) Männer auf Dating-Plattformen. Zudem ist rationales Verhalten nach unserem westlichen Wertekatalog etwas sehr Schätzenswertes. Rationales Handeln führt zu guten Entscheidungen und einem erfolgreichem Leben. Man sagt effektiv „Männer sind besser als Frauen“, verschleiert das aber mit fadenscheinigen Erklärungen, wonach emotionales Verhalten ja auch wichtig sei (nur um sich später darüber auszulassen, wie diese Emotionalität Männern und Frauen schadet). Man will Kontroverse erzeugen, aber gleichzeitig leicht die Möglichkeit haben, zu sagen, dass man ja nichts gegen Frauen habe und auf keinen Fall verbittert sei.

    Zweitens halte ich es für falsch, Personen, die sich auf der Welt schlecht verhalten, die Verantwortungsfähigkeit für ihre Taten abzusprechen. Das macht man effektiv, wenn man fragwürdige Theorien wie „Frauen sind hypergam“ oder „Frauen lieben niemals einen Mann, sondern nur die Vorteile, die ein Mann ihnen bietet“ zeichnet. Eine opportunistische Frau könnte diese Argumente sogar FÜR sich benutzen und ihr emotional unreifes Verhalten mit eben der Erklärung „so bin ich halt biologisch gebaut, ich kann nichts dafür“ entschuldigen. Und das ist in einer Welt, in der wir Wert auf Eigenverantwortung, richtiges Handeln und die goldene Regel legen wollen, der völlig falsche Weg. Wie Männer für ihr Handeln Verantwortung tragen sollten, so sollten es auch Frauen tun. Wenn eine Frau nicht fähig ist, zu lieben, oder einem Partner treu zu bleiben, ist sie nicht „eine typische Frau“ sondern ein schlechter oder zumindest emotional gestörter Mensch, und man ist am besten beraten, bessere Menschen in sein Leben zu bringen.

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    1. Dein Feedback ist ausführlich und Deine Ansicht, finde ich, hast Du in Deinem nachvollziehbar hergeleitet. Das finde ich in einer Diskussion stets bereichernd. Und ich würde auf einzelne Aussagen von Dir nun nicht so detailliert eingehen, wenn Du nicht auch „vom Fach“ wärst bzw. in Deinem eigenen Blog nicht auch über dieses Themenfeld schreiben würdest.
      Vorab muss ich sagen: Ich bin schon vor ein paar Wochen auf Deinen Blog aufmerksam geworden, genau genommen auf Deinen Artikel „Das fragwürdige Weltbild der Dating-Coaches: Leonard Baumgardt“. Ich habe kein Problem damit, an dieser Stelle Werbung für Dich zu machen, auch wenn, die Ideen die Du vertrittst, das Gegenteil dessen sind, was ich für natürlich, gesund oder gar „richtig“ halte.
      So wie ich das sehe, bist Du blühender Verfechter des Gendermainstreams. Und das lehne ich restlos und entschieden für mich als Weltbild ab. Dieser oben genannte Artikel von Dir ist aus meiner Sicht so falsch wie er falscher nicht sein kann und so wenig differenzierend betrachtend wie er nicht weniger differenziert betrachtender sein kann. Aber als Freigeist gönne ich jedem seine Meinung und in einer pluralistischen Gesellschaft lasse ich Dir gerne Deine Meinung was das Rollenbild zwischen Mann und Frau betrifft. Ich finde es schlicht und ergreifend grundverkehrt und ich würde den Eindruck nicht loswerden, dass Du für Deine Publikationen des Gendermainstreams – von wem auch immer – bezahlt wirst. Allerdings spricht dagegen, dass Du mit Deinem Blog genausowenig Reichweite hast wie ich. 😉
      Sei es drum. Nun aber zu Deinem Kommentar auf meinen Artikel:
      Im ersten Absatz schreibst Du: „dennoch kenne ich heute gleich mehrere junge Menschen, die seit vielen Jahren in glücklichen Beziehungen sind.“
      Ja, ich kenne auch Menschen aller Altersklassen, die glücklich in ihren Beziehungen sind. Das schloss ich nie aus und verleugne es auch nicht. Das ist gar nicht meine Aussage. Ich sage dazu nur zwei Dinge:
      1. Gibt es aus meiner Sicht wesentlich mehr unglückliche als glückliche Paare.
      2. Werden diese – jetzt noch – glücklichen Paare sich aus meiner Sicht eines Tages ebenfalls in großer Zahl trennen. Dann gilt wieder: Herzlich willkommen in der Hypergamie bzw. in der Unbewusstheit (auch des Mannes).
      Deine Absätze 2 und 3 strotzen für mich nur so vor mangelnder Lebenserfahrung (mit Frauen). Nicht, dass ich ein exzessiv erfahrener Mann im Thema Beziehungen oder Frauen wäre. Aber Deine Ansichten sind aus meiner Sicht so weit weg von der Realität und Natur, dass ich mir vorstellen kann, dass Du extrem unglücklich sein musst.
      Beispiel: „Zudem ist rationales Verhalten nach unserem westlichen Wertekatalog etwas sehr Schätzenswertes.“
      Genau davon spreche ich immer. In unserer „westlichen Welt“ sind die Menschen abgestresst, gehetzt, fertig, kaputt und einfach am Ende. Ich wünschte wir würden mehr Einflüsse anderer Nationalität haben. Wenn wir ein Glücklichkeitsranking aller Nationen erstellen würden, wären die westlichen Nationen ziemlich abgeschlagen ganz hinten. Abgesehen von in Ländern mit bitterer Armut lebenden Menschen. Es gibt aber selbst dazu Untersuchungen, die belegen, dass das Glücksempfinden von ultrareichen Milliardären im Westen auf dem selben Niveau liegt wie das von Bettlern in Armutsländern. Warum wohl?
      Also meine Meinung hierzu auch wieder: Ein ganz entschiedenes Nein! Das reine rationale Vorgehen (Kopfsteuerung) bringt kein Glück, sondern Unheil. Verstehen die meisten nur nicht. Ich bin auf einem anderen Weg. Ich kümmere mich um mein Bauchgefühl und um mein Herz. Deshalb brauch mir auch niemand mit Wissenschaft kommen. Wissenschaft hat nichts mit Bauch und Herz zu tun und ist deshalb per se schon unnatürlich und deshalb im besten Fall nur halb-richtig, meistens aber mindestens zerstörerisch.
      Ich verlasse mich auf meine eigenen Beobachtungen und Lebenserfahrungen.
      Aber mit Deinem letzten Satz im 3. Absatz gehe ich sogar zur Hälfte konform, jedenfalls ab dem vorletzten Halbsatz:
      „Wenn eine Frau nicht fähig ist, zu lieben, oder einem Partner treu zu bleiben, ist sie nicht „eine typische Frau“ sondern ein schlechter oder zumindest emotional gestörter Mensch, und man ist am besten beraten, bessere Menschen in sein Leben zu bringen.“
      Natürlich mache ich einen Bogen um Negativenergiefresser, so gut es geht. Das ist das Einzige, das wir aktiv tun können. Allerdings glaube ich sehr wohl, dass eine untreue Frau „typisch“ ist. So wie es „typisch“ ist, wenn ein Mann sich untreu verhält. Sie tun es nur aus anderen Beweggründen. Aber wenn Du der Meinung bist, dass alles Einzelfälle auf der Welt sind und jeder menschliche Vorgang individuell und einzelfallbezogen beurteilt werden muss, dann wünsche ich Dir viel Erfolg bei dieser Lebensanschauung. Das muss dann sehr anstrgend sein, weil man sich ständig im „Klein-Klein“ bewegt und vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht.
      Ja, es gibt Verallgemeinerungen. Allgemein gültige Gesetzmäßigkeiten. Das ist die Natur. Die Natur arbeitet nichts und nie zufällig. Alles hat eine Ursache und eine Wirkung. Und gerade das will der Gendermainstream (und Du) offenbar der Natur absprechen. Nein, es ist nicht alles gleich. Und am wenigstens sind Mann und Frau gleich. Sie sind völlig unterschiedlich. Um es abzurunden… sieht man das daran, dass ein Mann einen Pipi hat und eine Frau hat eine Mumu.
      Nichts für ungut. Wir kennen uns nicht persönlich. Aus Deinem Kommentar würde ich zunächst auch nichts Merkwürdiges schließen. Allerdings lässt der oben genannte Artikel Deines Blogs tief auf Dein Denkmuster schließen. Und wenn ich mir eines für Dich wünschen könnte, dann dass Du Dir selbst folgende Frage stellst:
      „Wie bin ich zu meiner Meinung gekommen, habe ich sie mir SELBST gebildet – aufgrund Erfahrungen – oder habe ich die Meinung – von wem auch immer – übernommen?“
      Am Ende des Abends muss sich jeder von uns in den Spiegel schauen können und ist nur sich selbst gegenüber verantwortlich. Wenn Du das guten Gewissens tun kannst, dann ist das aus meiner Sicht okay. Ich glaube es aber nicht. 😉
      Viele Grüße

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      1. Ich finde deine Antwort sehr interessant. Wie du schon richtig vermutest, wurde ich für meine Blogartikel nicht bezahlt. Ich finde diese Vorwürfe immer recht lustig, auch wenn es um politische Diskussionen geht (wie etwa „bezahlte Soros-Marionette“), denn Menschen, die Texte nur lesen und nicht schreiben, wissen oft nicht, wie viel Arbeit und wenig Lohn das Schreiben meist mit sich bringt. 😛

        Du bringst einen guten Punkt – Seitensprünge oder einfach seinen Partner zu betrügen sind „natürlich“ und „typisch“, weil es dieses Verhalten beim Menschen schon sehr lange gibt und denjenigen, die sich dieses Verhaltens schuldig machen, eindeutige Vorteile bringt. So wie eben Taten wie Mord, Diebstahl oder körperliche Gewalt auch „typisch“ und ur-menschlich sind. Mein Problem daran ist erstens, dass man diesem Verhalten ein typisches Geschlecht zuschreibt, wenn man etwa sagt „fremdgehen ist typisch weiblich“ und zweitens nicht beachtet wird, dass Menschen durch Nutzung ihres Verstands und durch das Wahren von Werten und Idealen fähig sind, dieses Verhalten nicht auszuüben, was sehr viele Menschen auch erfolgreich tun. Es gibt genug sozialwissenschaftliche Erhebungen, die schließen, dass Männer und Frauen im gleichen Ausmaß fremdgehen. Wenn auch beide Geschlechter dafür tendenziell (!) unterschiedliche Gründe haben, ist es für mich in erster Linie ein Vertrauensbruch gegenüber dem Partner, ein Verhalten, dass den anderen sehr verletzen kann und für mich deshalb nicht akzeptabel ist – weder bei einem Mann, noch einer Frau. Es gibt Umstände, die es relativieren – eine bereits völlig zerrüttete Beziehung etwa. Ein nicht entschuldbarer Grund wäre für mich aber die alleinige Tatsache, dass der Mann in der Beziehung nicht mehr so körperlich fit ist wie früher, oder sich seiner Partnerin einmal emotional offen und schwach gezeigt hat. (Und das ist dann wieder ein großer Unterschied zu „deiner Seite“, hab ich recht? Deine Seite würde sagen: Hat es ein Mann einmal zugelassen, dass seine Partnerin ihn schwach und unmännlich zu Gesicht bekommen hat, selbst für wenige Momente, hat er es verdient, dass er betrogen und verlassen wird.)

        Nur zum Vergleich: wenn mir eine Bekannte berichten würde, dass sie von einem Mann in der U-Bahn flegelhaft angemacht und belästigt wurde, wäre meine Reaktion auch nicht „das ist eben typisch Mann!“. Obwohl Männer ohne Zweifel im Schnitt die sexuell aggressiveren Menschen sind. Vielleicht ist es einfach nicht mein Ding, so zu reden.
        Damit ist eigentlich mein Bild über Menschen bzw. Männer und Frauen zusammengefasst (den Begriff Gender-Mainstreaming hab ich in der Uni nur mal ohne viel Interesse nebenbei gehört). Ich kann Scheißverhalten von Menschen einfach nicht ausstehen, und habe auch keine Scheu, solchen Personen meine Meinung zu geigen und sie auf Distanz zu halten. Sicher kann man als Einzelner Schritte setzen, sich vor solchem Verhalten zu schützen, damit umzugehen und trotzdem seine Vorteile zu gewinnen. Die „rote Pille“ und vergleichbare Denkströmungen, die einem beibringen wollen, wie man ein „richtiger Mann“ wird, dem Frauen am Ende egal sind, sind ja nur ein Beispiel. Davon unabhängig ist Scheißverhalten aber auf jeden Fall Scheißverhalten.

        Und obwohl ich die Existenz von Unterschieden der Gruppen Männer und Frauen anerkenne (über Details kann man dabei streiten) sind mir insgesamt Werte wie Integrität, Redlichkeit, Bescheidenheit, Gerechtigkeit, die goldene Regel für meine Sicht auf die Welt wichtiger. Das klingt vielleicht abgedroschen, aber das sind auch Elemente, die viele große Männer des unfeministischen „Patriarchats“ geteilt haben. Eigentlich also ganz schön konservativ und nicht so gendermainstreamed, oder? Und klar helfen einem diese Werte erst einmal wenig, wenn man als Mann seine Probleme bzw. Defizite eher in der Richtung „sexuelle Anziehung“ verortet. Das ist jetzt ein zu großes Thema – ich will aber nur sagen, dass man am Ende seinen ganz persönlichen Zugang zu einer Identität wie „Mann“ finden muss – die reaktionären Internet-Männlichkeits-Leitfäden und Pick-Up-Artists sollten dabei nur bedingt beistehen und meine Ansicht ist, dass sie auch oft Schaden anrichten. (und ich weiß ganz genau, dass die Leitfäden von diesen – eigentlich einmal auch als „männlich“ geltenden – klassischen Werten sehr wenig halten. In erster Linie gilt darin das Prinzip „ich, ich, ich“.)

        Noch einmal zum Abschluss (und einmal danke für den anregenden Austausch!) zu der Sache, dass viele langjährige Beziehungen einmal zu Ende gehen: eine Beziehung war nicht wertlos, nur weil sie nicht bis zum Lebensende gehalten hat. Wenn zwei Menschen 5 Jahre zusammen waren, und davon 4 glücklich, war die Beziehung etwas sehr Wertvolles. Natürlich gibt es Frauen, die ihre Partner für einen reicheren Mann verlassen oder Männer, die der Ansicht sind, mit der Neuen wird alles besser als mit der Alten und für immer so spannend wie jetzt gerade(Stichwort: emotional handeln?). Aber gleichzeitig können Paare viel gemeinsam erreichen, wenn auf Dinge die Kommunikation und ständiger gemeinsamer Arbeit Wert gelegt wird, sowie die Ziele auf lange Sicht passen.

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        1. Danke für die Metapher mit der Soros-Marionette. Da hast Du mich zum Schmunzeln gebracht. Genau so sehe ich das. Das mit der Soros-Marionette hätte ich Dir entgegen gebracht, wenn Du mehr über Geopolitik geschrieben hättest. Böser Russe, böser Syrer und guter Amerikaner und erstrecht gute EUDSSR und so weiter. Aber hier geht es nicht um Geopolitik, sondern um das Themenfeld der Beziehung zwischen Mann und Frau. Dazu gehört auch Pickup, aber das ist nur ein kleiner Teil eines großen Kuchens.

          Der Gendermainstream ist genauso ein Konstrukt wie überhaupt das allermeiste in unserer „zivilisierten“ Gesellschaft. Und immer dann, wenn wir „dummen und einfachen“ Menschen das auch noch toll finden, was uns das System – hinter dem auch nur (wenige!) Menschen stecken ! – vorgibt, dann haben sie (!) es geschafft. Herzlichen Glückwunsch. Man nennt das Sozialisation: „Zu denken was man soll, ohne es zu merken.“

          Johann Wolfgang von Goethe soll einmal gesagt haben:
          „Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben, frei zu sein.“

          Aber es ist auch nur eine Rolle, in die wir schlüpfen. Wir fressen dann eben jenen wenigen Menschen das aus der Hand, was sie uns an Krümeln vorsetzen. Danke.
          Aber nein danke. Für mich nicht. Ich kann selbst denken und mir meine eigene Meinung bilden. Und die fuße ich nicht auf Bücher und tolle Theorien von bezahlten Systemlingen wie Alice Schwarzer oder Jutta Dittfurth. Solche Ansichten sind entweder kalkuliert (gegen Bezahlung) oder einfach abgrundtief böse. Wahrscheinlich beides. Und da halte ich es so wie Du im letzten Kommentar schon geschrieben hast: Da nehme ich meine Beine in die Hand und laufe so weit ich kann.

          Der erste Teil des zweiten Absatzes liest sich gut und da gehe ich inhaltlich mit. Weil Du da generell übergeordnet über Dinge wie Moral schreibst. Betrug ist Betrug, Ende. Sehe ich auch so.
          Dann äußerst Du eine Vermutung, wie ich wohl denke, wenn eine Frau den Mann betrügt:
          „Hat es ein Mann einmal zugelassen, dass seine Partnerin ihn schwach und unmännlich zu Gesicht bekommen hat, selbst für wenige Momente, hat er es verdient, dass er betrogen und verlassen wird.“
          Das ist eine Falschannahme.
          Ich denke, dass Du für derlei Annahmen mehr Artikel aus diesem Blog lesen müsstest. Dann würdest Du auf solch eine Idee nicht kommen. Ich bin kein verkappter oder versiffter Redpiller oder sonst ein abgedrehter Pickupper, der auf einem Egotrip unterwegs durch die Welt ist.

          Aber ich will Deinen Satz mal umformulieren, um darzustellen wie ich es sehe:
          Verhält sich ein „Mann“ (das ist er dieser Phase seines Lebens – noch – gar nicht, vielleicht wird er auch nie einer!) so, dass seine Partnerin ihn regelmäßig schwach und unmännlich zu Gesicht bekommt, ist er zum größten Teil selbst verantwortlich, dass er betrogen und verlassen wird.

          So sehe ich das. Es ist Aufgabe des Mannes, der Mann zu sein und auch seine Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Frau Frau sein kann. Nenne das antiquiert. Ich nenne es natürlich. Damit ist alles gesagt. Alles andere kann man machen, führt aber ins Verderben. Und da werden sich unsere Ansichten stark unterscheiden. Und das ist auch okay so.
          Als ich vor einigen Wochen aufgrund eines Hinweises eines anderen Bloggers auf Deinen letzten Blogartikel gestoßen bin, habe ich diesen gelesen und mir nur ans Hirn gefasst und Deinen Blog schnell wieder weg geklickt. Ich beschäftige mich nicht mit Meinungen, die mich von meinem Weg abbringen. Ich beschäftige mich mit Meinungen, die mich auf meinem Weg unterstützen. Mich interessiert nicht, was irgend ein Mann über Männer denkt, der sich selbst verhält wie eine Frau. Ich frage auch keinen Hasen wie Kühe Babys bekommen. Wenn ich mich mit einer Frau unterhalten möchte, dann unterhalte ich mich mit einer Frau, auch über Männer. Aber sicher nicht mit einem femininen Mann über Männer.

          Zu Deinem Beispiel:
          Wenn eine Frau in der U-Bahn flegelhaft von einem Mann belästigt wird, sage ich ganz klar: „Typisch Mann! Was erwartest Du?!“

          Abgesehen davon ist die Annahme von Dir falsch, dass Redpillern Frauen egal sind. Frauen sind für mich das Kostbarste, das diese Welt zu bieten hat. Ich habe inzwischen nur verstanden, dass die allermeisten falsche Schlagen sind. Ohne dass sie es selbst merken oder überhaupt bemerken könnten. Aufgrund ihrer Unbewusstheit. Das trifft aber gleichermaßen auch auf Männer zu. Nur um die geht es mir nicht, mir geht es hier darum meine Traumfrau zu finden. Wenn ich eine Streitschrift gegen Männer verfassen wollen würde, würde ich das dann tun, wenn ich eine Frau wäre. Oder wenn ich dem Gendermainstream folgen würde… 😉 Tue ich aber nicht.

          Deinen Ansichten zur Bedeutung von Werten wie Integrität, Redlichkeit, Bescheidenheit, Gerechtigkeit usw. stimme ich im Übrigen zu. Nur soweit: Ich kann die rote Pille geschluckt haben und trotzdem (oder gerade deshalb?!) weiterhin integer und „anständig“ sein. Das geht. Glaubst Du vielleicht nicht? Vielleicht auch deshalb nicht, weil es so viele Spinner da draußen gibt, die sich tolle Pickup Artists nennen? Nicht mein Problem, was andere Pickupper machen. Nicht meine Anschauuung. Nicht mein Weltbild. Nicht mein Problem. Ich mache meine Sachen. Mein Herz ist am rechten Fleck und ich kann zu 100% hinter dem stehen was ich tue. Das ist sicherlich ein Unterschied zu vielen 08/15-Pickuppern. Aber das habe ich in vielen meiner Artikeln immer wieder betont.

          Und zu Deinem letzten Absatz:
          Ja, das habe ich vor ein paar Wochen noch restlos abgelehnt. Ich hatte die Zeit mit meiner Ex-Freundin als „Verschwendung“ angesehen. Tatsächlich sehe ich es heute anders. Aber erst ab (!) heute. Denn ab meiner nächsten Partnerin gehe ich das aus einem geänderten Blickwinkel und damit geänderten Mindset an, dank der roten Pille. Ich hatte es in einem der vergangenen Artikel bereits beschrieben:
          Ich werde die nächste(n) Beziehungen so betrachten wie ein Leasing-Auto. Nur ohne vorab zu wissen wie lange der Vertrag läuft. Bei einem Leasing-Fahrzeug weiß ich, dass ich es eines Tages wieder zurück geben muss. Dennoch bereit es mir während der Dauer der Benutzung Freude (im Normalfall zumindest). Aber ich gehe nicht so naiv an die Sache ran zu glauben, dass es jetzt DAS Auto bis an mein Lebensende wäre, auch wenn Volkswagen mir immer glauben machen möchte, dass es DAS AUTO sei. Ist es nicht. Es ist EIN Auto. Fertig. Heute Deins, morgen nicht mehr. So einfach ist das. Und wenn das der Deal ist, dann ist er gerecht.

          Aber wenn ich mit der falschen Grundannahme meine „Traumfrau“ kennen gelernt habe, wie mir geschehen, dann ist die Zeit tatsächlich eine Zeitverschwendung gewesen. Ich habe alles auf eine langfristige gemeinsame Zukunft ausgerichtet und alles „einer höheren Sache“ untergeordnet. Das war MEIN Fehler. Ich hätte die Frau und die Beziehung als Leasing-Deal sehen müssen, dann hätte ich aber auch meine Zeit mit ihr völlig anders verlebt. Wesentlich weniger langfristig orientiert, wesentlich mehr „im Moment“ lebend. Das – ja – war mein Fehler. Meine Verantwortung. Meine Naivität. Und damit alleine mein Problem. Ihres nicht. Sie hat es so gehalten wie sie es gehalten hat. Heute ich, aber eigentlich seit vorgestern auch schon parallel ein Anderer. Für sie war ich ein Leasing-Fahrzeug. Von denen man auch gerne zwei oder mehr (who knows?) parallel in der Garage haben kann. Das sind unterschiedliche Voraussetzungen. Das ist der Betrug dahinter. Das war nie der Deal, nicht für mich.

          Aber das wird mir so nicht mehr passieren, hoffe ich… denke ich… Redpill sei dank. 😉

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  6. Ich finde deine Prämisse schade…
    Als junge Frau die nach zwei gescheiterten Beziehungen (knapp unter zwei Jahren, knapp über drei Jahren) gerade nach längerer Singlezeit (3 Jahre) hoffnungsvoll in einer neuen Beziehung angekommen ist habe ich andere Erfahrungen gemacht…. In der ersten Beziehung hat er zur eigenen Erregung andere Frauen auf elektronischem Wege kontaktiert (die heutigen Möglichkeiten können auch von einem Mann ausgenutzt werden) bis ich deswegen nach mehreren Gesprächen und „Wiederholungstaten“ die Notbremse gezogen habe. In der zweiten gab es meines Wissens nach keine Untreue – es hat einfach nicht funktioniert, man hat doch nicht zueinander gepasst, das haben beide erkannt und daher sich gemeinsam beratschlagt und einvernehmlich (auch räumlich) getrennt.
    Lernerfahrung: Beziehungen enden aus verschiedensten Gründen… Mal wie bei dir aufgrund Untreue der Frau, dann wie bei mir aufgrund etwas ähnlichem wie Untreue des Mannes, dann weil es nicht passt, weil einer von beiden im Leben weiterziehen möchte und und und…. Man kann es vorher nie wissen aber immer weiterhoffen, dass man DIE Beziehung findet die für immer hält und mit der man dann auch durch harte Zeiten geht, für sie kämpft und siegt.

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    1. Danke für Deinen Kommentar.

      Es freut mich, dass Du nun hoffnungsvoll in einen neuen Abschnitt gestartet bist. Dafür sende ich Dir und Euch die besten Wünsche.

      Deine erste Story deckt sich ja dann ein Stück weit mit meiner. Wenn auch aus umgekehrter Sicht.
      Nur als Ergänzung zu diesem Punkt:
      Ich behaupte folgendes: Dein erster Partner hätte durchaus „fremde Kontakte“ haben können, aber er wäre immer wieder zu Dir zurück gekehrt. Er hätte mit anderen Damen seinen „Spaß“ gehabt, aber falls (das kommt aus Deinem Kommentar nicht heraus) er Dich wirklich geliebt hat, hätte er Dich nie verlassen.

      Das macht seine Taten nicht besser oder toll. Auch ekelt mich der Gedanke an, dass meine nächste Partnerin (oder eben die letzte, da war es so) mit anderen Typen vögelt und dann immer wieder ganz normal zu mir ins Bett kommt. Nur das ist sehr unwahrscheinlich. Frauen verlieben sich durch/beim Sex. Männer nicht. Für Männer ist Sex keine große Sache.

      Wie gesagt, dass dient nur der Ergänzung zu Deinem Kommentar.
      Ich finde jegliche Art des Fremdgehens (und Fremddenkens) widerlich. Aber die Unterschiede sind einfach da, zwischen Mann und Frau. Die Psyche funktioniert anders. Das muss Mann und Frau jeweils verstanden haben. Denn wenn nicht, würdest sowohl Du als auch ich immer wieder Opfer von solchen Partnern werden…

      Viele Grüße

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