Ein Date für heute… oder nicht…?

So Freunde, hier gab es doch glatt mal wieder ein paar Tage Schreibpause. Grund ist hauptsächlich, dass ich derzeit wie ein Berserker trainiere. Krafttraining vor allem. Dazu halte ich mich aufs Äußerste an meine Ernährungsziele. D.h. ich koche fast täglich selbst für mich und muss regelmäßig entsprechende Lebensmittel einkaufen. Ich wohne zwar derzeit bei meiner Familie, natürlich wird dort auch gekocht und gegessen. Allerdings meist zu ganz anderen Uhrzeiten, nicht so regelmäßig und vor allem nicht das, was ich für mein zielgerichtetes Training brauche.

Ich fahre derzeit eine sehr eiweißreiche Schiene, das Ganze im leichten Kaloriendefizit. So dass ich einerseits Muskeln aufbaue und gleichzeitig schon Fett abnehme. In 2 Monaten habe ich jetzt ca. 5 bis 6 Kilogramm runter bekommen. Die letzten 2 Wochen änderte sich allerdings am Gewicht nichts mehr, was wohl daran liegt, dass mehr Muskelmasse dazu kam und Muskeln sind bekanntlich schwerer als Fett. Mir passen meine Slimfit-Hemden allesamt wieder. Nur die Superslimfit-Hemden noch immer nicht ganz. Dafür muss noch etwas von den Hüften runter. Dann bin ich wieder in der Form wie vor 3 Jahren. Und dabei soll es dann ja auch nicht bleiben. Mein Ziel ist eine Maschine zu werden!

Ich bin allerdings extrem erstaunt darüber, was in nur 2 Monaten an Resultaten zu erzielen möglich ist. Derzeit ordne ich dem Training alles unter. Selbst das Pickuppen. 🙂 Bin gespannt wie weit mich das bringt und wohin das führt. Ich muss allerdings auch zugeben, dass dieses viele Eiweißzeug mir echt zwischenzeitlich zum Hals heraus hängt. Und das Einzige, das mir hilft ist, dass ich mein Shirt ausziehe und mich im Spiel ansehe und so die aufgebauten Muskelpartien erblicke. Brust… Bizeps… Trizeps… Rücken… Bauch… und denke mir nur: „Wow!“

Ich trainiere ca. 5 bis 6 mal die Woche. Wechselnde Muskelgruppen. Und Bauchmuskeltraining mache ich fast täglich. Völlig irre. Zwischenzeitlich muss ich den ursprünglichen Trainingsplan etwas umgestalten, da ich nach einzelnen Trainingseinheiten oft noch Muskelkater bekomme. Das wird noch ein paar Wochen dauern, bis sich alle Muskelgruppen an die neuen Belastungen gewöhnt haben.

Und nun zum Freitag

Unterwegs mit einem Wingman. Erstmal durch die Stadt laufen. Wir waren beide gut drauf und haben uns aufeinander gefreut. Ich hatte Hunger, noch kein Abendessen intus und wollte zielgerichtet in einen Imbiss. Dann blicke ich nach rechts und siehe da, mein Wing ist schon im Gespräch mit zwei Frauen. Ich war erst etwas gelangweilt, weil ich mir dachte: „Oh je, die sehen ja mal irgendwie nicht so toll aus.“ Es täuschte etwas. Denn es war eine obdachlose Dame im Gespräch mit den zwei Frauen. Und irgendwie wirkte das auf mich wohl direkt unsexy. Als ich dann allerdings die Rechte der beiden Frauen erblickte, dachte ich mir: „Hmm… glatte dunkle Haare… eine gute Figur… ein ganz süßes Gesicht…“

2019-05-12

Mein Wing war schon mitten im Gespräch. Die Obdachlose erzählte noch kurz etwas und war dann weg. Da standen wir nun, wir vier. Ich stieg gleich mit ein, wir lachten, machten Spaß. Die zwei Mädls waren gut drauf. Zwei Au-pairs aus einem osteuropäischen Land. Gerade dabei Deutsch zu lernen. „Hm?! Mal was ganz Anderes!“, dachte ich mir. Hab ich so auch noch nicht gehabt. Ich muss ja ehrlich sagen: Einen osteuropäischen Akzent in der Stimme finde ich an Frauen irgendwie nicht so attraktiv. Keine Ahnung. Das wirkt so… äh… 😉 … sagen wir: Hart. :-p Aber auch hier sage ich mir: „Get out of your comfort zone!“

Wir 4 standen uns also gegenüber. Gegenüber von mir befand sich die unattraktivere der beiden Frauen. Rechts neben mir mein Wing. Und gegenüber meines Wings stand die Attraktive. Hm… Kommt komisch, wenn ich mit ihm einfach Platz tauschen würde. Also mussten wir zumindest ein paar Sätze so wechseln wie wir standen. Ich sprach also zum Einstieg mehr mit der Linken. Und zwischendurch unterhielten sich die beiden Frauen auch mal kurz in ihrer Muttersprache. Ich blickte meinen Wing an… und er mich… Ich rollte mit meinen Augen nach rechts zur Hübschen und deutete ihm auf diese Art mein Interesse an ihr. Er lachte nur und sagte: „Ich weiß schon!“ Wir haben beide laut los lachen müssen. An der Stelle einfach ein fettes Danke an Dich. Du bist einfach ein geiler Typ, und Deine Menschenkenntnis in Ehren!

Also schnell im Gespräch geschickt die Plätze gewechselt und fortan gehörte sie mir, die Braunhaare attraktive Osteuropäerin. Selten so ein aufgeschlossenes Gespräch mit einer Frau geführt. Ein bisschen über ihre Situation gesprochen, wo sie arbeitet, was sie tut, woher sie kommt, was sie in Deutschland für Ziele hat usw. Immer immer auch alles auf schön emotionale Art verpackt, bildgewaltige Erzählungen. Viel Geschmalze von mir. Ist ja meine aktuelle Baustelle, an der ich arbeite. Emotionaler erzählen zu lernen.

Und ab der ersten Sekunde merkte ich, wie sie sich um jeden Preis zu qualifizieren versuchte. Im Pickup bedeutet das, dass die Frau jeder meiner Aussagen zustimmt bzw. versucht meine Meinungen zu bestärken oder gar zu übertreffen. Beispiel? Ich sagte: „Ich finde deutsche Frauen oft schrecklich, die können nicht einmal kochen. Aber ich liebe gutes Essen, wenn die Frau kocht.“ Ihre Reaktion: „Ich koche sehr gerne und sehr oft!“ So in diesem Stil. Noch ein Beispiel? Ich hab hier ein noch viel Lustigeres! 🙂 Nachdem die Unterhaltung nun schon humorvoll einige Minuten lief, gingen wir zusammen ein paar Meter weiter.

Auf dem Weg lief sie neben mir und ich fragte sie, was sie essen wolle. Sie war noch unentschlossen. Daraufhin ich: „Naja, ich muss ich immer ein bisschen schauen wo es etwas für mich gibt, ich bin Vegetarier und esse deswegen kein Fleisch.“ Ihre Körpersprache verriet mir in diesem Moment, dass sie eher geschockt war. Sie fragte dementsprechend auch nach: „Was, Du isst kein Fleisch?!“ Ich sagte: „Nein, aber Fisch. Fisch mag ich! Und natürlich Gemüse und Obst!“ Und nun folgte ihre für mich sehr witzige Reaktion: Ihr geschockter Gesichtsausdruck wandelte sich zu einem Lächeln und sie strahlte mich an: „Ja. Ich liebe Gemüse und Obst.“

Hahaha. Ich dachte mir nur: „Alter, was geht denn mit der ab?!“ So etwas hast Du beim Pickuppen extrem selten, dass eine Frau Dir quasi aus den Händen frisst. So ging das noch die ganze restliche Zeit. Wir setzten uns zu viert in einen Imbiss und verbrachten immerhin fast 1,5 Stunden zusammen. Ich baute im Laufe des spontanen Dates verschiedenen Körperkontakt auf. Beispielsweise stand ich vom Tisch auf, nahm ihre Hand und sagte: „Na komm. Wir gehen vor an die Theke und holen uns etwas.“ Sie hielt meine Hand, zog sie nicht weg. Und ähnlich war es beim Herausgehen, sie hakte sich bei mir ein, nachdem ich ihr meinen Arm bot. Alles extrem gute Signale.

Ich will das jetzt hier nicht unnötig in die Länge ziehen, deswegen kürze ich etwas ab. Wir tauschten jedenfalls Telefonnummern und machten ein Date für heute aus. Sie fragte auch nochmal: „Bitte schreib mir morgen nochmal, damit ich auch weiß ob wir uns Sonntag wirklich treffen.“ Innerlich musste ich wieder schmunzeln und gab ihr zu verstehen, dass mein Wort immer zähle. Und da wir das Treffen vereinbart hätten, zähle es nun auch. Sie könne sich auf mich verlassen. Küsschen links und rechts und mein Wing und ich zogen weiter. Wir hätten auch noch zu viert zusammen bleiben können, die zwei Frauen wollten sowieso auch noch in eine Bar gehen und meine Braunhaarige fragte auch vorher schon, ob wir noch zusammen irgendwohin gehen würden.

Allerdings war mir der Abend mit meinem Wing wichtiger, ich wollte noch Spaß mit ihm haben, beim Feiern und Tanzen. Und 1,5 Stunden Spontandate reichen zum Einstieg in den Abend, so mein Gedanke. Am selben Abend habe ich ihr noch kurz in ihrer Muttersprache etwas geschrieben, eine Antwort hab ich auch erhalten. Auch ein gutes Zeichen. Vorhin hab ich ihr kurz geschrieben und darum gebeten das Date um eine halbe Stunde nach vorne zu verlegen, wenn möglich. Schauen wir mal was noch kommt. Ich rechne ja immer mit einer potenziellen Absage. Allerdings stehen in diesem Fall die Chancen gut, dass es zum Date kommt. Was statistisch dafür spricht: Die „viele“ Zeit, die wir bereits miteinander verbracht haben und der relativ intensive Körperkontakt und das aufgebaute Vertrauen.

Ich war an diesem Tag mal wieder im James Bond Style gekleidet und so realistisch bin ich dann schon auch, zu wissen, dass ich auf sie ziemlich geldig gewirkt haben könnte. Frau aus Osteuropa in einer großen deutschen Stadt. Lernt einen attraktiven Mann (ja, ich finde schon! 🙂 ) kennen, der verdammt gut gekleidet ist. Ich bilde mir da nicht ein, dass sie sich Hals über Kopf in mein Herz verliebt hat. Ihr versteht was ich meine. Aber das ist mir an der Stelle egal. Ich bin nicht naiv und nicht dumm. Und so läuft das Spiel eben. Falls das Date heute zustande kommt und je nachdem was sich daraus entwickelt, wäre es jedenfalls lustig zu sehen wie das dann in Zukunft weiter laufen soll. Schließlich wohnt sie bei einer Gastfamilie und ich… streng genommen auch… *hehe*

Wie wir den Laden gerockt haben

Mein Wing und ich kamen also in der ersten Bar an. Kurz durchlaufen, schauen. Nicht viel los. Wieder einmal viele Männer, wenige Frauen. Hm. Also weiter in den nächsten Laden. Dort waren wir noch nie, ich hatte mir aber letztes Wochenende den Tipp von zwei Frauen geholt, unbedingt mal dort vorbei zu schauen. Eher auch ein edlerer Schuppen. Wir kamen rein und BUMM standen wir erstmal gefühlt vor einer Wand. Viele Menschen, wieder viele Männer. Alle um eine Bar herum. Ich benötige für gewöhnlich immer ein paar Minuten, bis ich mich an einem neuen Ort akklimatisiere. Also erstmal zwei Getränke organisieren, ich war durstig. Keine Chance! Die Bar war komplett besetzt, die Barkeeper hoffnungslos überfordert. Hm. Dumm herumstehen wollten wir aber auch nicht. Also gingen wir ein paar Meter weiter. Da es eigentlich eine Art Restaurant ist, gab es auch einige Tische und Sitzmöglichkeiten. Dorthin verlagerten wir.

Dort – logischerweise – saßen zwar alle Personen und keiner tanzte, aber egal. Hauptsache wir bekamen erst einmal zwei Getränke. Gar nicht so einfach, möchte man meinen. Ich sprach eine Bedienung an und sagte ihr: „Ganz ehrlich, Du musst unser Leben retten. Wir versuchen verzweifelt Getränke zu bekommen.“ Daraufhin sie: „Ja, bitte an der Bar vorne.“ Worauf ich antwortete: „Keine Chance, die sind völlig überfordert. Da bekommt man in 10 Jahren keine Getränke.“ Sie entschuldigte sich und huschte schnell weiter. Hm. Abgetropft…

Also ging mein Wing zu einem Platzzuweiser und organisierte einen Tisch für 2. Da saßen wir nun und die Bedienung von gerade eben kam wieder zu mir und frage: „Okay, was wollt ihr trinken?“ Ich antworte: „Na, zwei Bitterlemon auf Eis.“ Und sie sah mich an wie ein schockiertes Huhn auf der Autobahn: „Das ist nicht euer Ernst, Leute?!“ Mein Wing und ich lachten köstlich und deshalb wiederholte ich meine Bestellung. Sie zog davon und nach kurzer Zeit hatten wir endlich unsere Getränke. Da saßen wir nun. Kurz ausruhen, anstoßen und mal sehen was das für ein Schuppen ist. Und es dauerte keine 2 Minuten und es lief ab da nur noch unsere Musik. Ein Megakracher nach dem anderen. Es hielt uns nicht auf den Stühlen wir und packten unsere Getränke, standen auf und tanzten.

Auch hier will ich es wieder etwas abkürzen. Mein Wing ist ein mega Tänzer, wenn es jemand wirklich drauf hat mit einer Frau heiß und lasziv zu tanzen, dann er. Und es sollte nicht lange dauern, bis die erste heiße Frau an der Angel war. Fortan gehörte uns der Laden und wir konnten uns vor Frauen um uns herum kaum retten. Wir tanzten, lachten und feierten mehr als alle Frauen (und die vielen Männer) in dem Schuppen zusammen. Völlig ausgelassen und mit dem breitesten Lachen der Welt. Eine Frau zwischenzeitlich zu mir: „Ihr tanzt beide so gut, ich könnte Euch stundenlang beim Tanzen zuschauen.“

Was hatte ich am Tag zuvor noch in dem Buch von Maximilian Pütz gelesen. Er schreibt darin zum Clubgamen, dass das Ziel sein muss MEHR gute Laune in einen Club zu bringen. Ausgelassener zu tanzen. Auffallend besser gelaunt zu sein als alle Anderen. Das Resultat würde sein – so er -, dass die Frauen von ganz alleine die Nähe suchen würden. Er empfiehlt beim Weggehen unbedingt einmal darauf zu achten wie sich die Frauen verhalten würden. Was daran liegt, dass Frauen dort einfach Spaß haben wollen. Bietest Du Spaß, bist Du der (Frauen-)Magnet. So einfach. Nicht nur das, ein Typ fragte mich zwischendurch auch: „Sagmal, wo bekomm ich hier ne Nase?“ Damit kann ich nicht dienen, sorry! Nicht meine Welt. 🙂

Und ich kann das nur zu 100% bestätigen, was der Pickup-Trainer da in seinem Buch schreibt! Es war geradezu pervers was da abging. Frauen sprachen uns von sich aus an. Frauen kamen in unsere Nähe. Frauen tanzten mit uns. Ich ziehe klassischerweise immer eher die ruhigeren Damen an, er mehr die heißeren (Typ: Nur für eine Nacht!), aber das ist eine gute Aufteilung. Damit kann ich sehr gut leben.

Was ist das Fazit?

  • Es war ein geiler Abend! Einer, der uns BEIDEN so viel Freude bereitet hat wie selten.
  • Manchmal muss man zwei Frauen (die Osteuropäerinnen) ziehen lassen, nicht bedürftig sein und sich alleine auf sich selbst, seinen Wing und das Feiern konzentrieren… und der Abend wird pervers gut!
  • Männer, die beim Feiern keinen Alkohol brauchen, um gut gelaunt zu sein, sind die besten! Besonders auf Bitterlemon mit Eis! Das hat dann sicherlich auch die Bedienung kapiert! 😉

PS: Soeben kam ihre Antwort. Sie müsse spontan auf das Gast-Kind aufpassen am Abend und hätte leider keine Zeit. Sie schickte noch ein kurzes Video von ihrer Fahrt aus der Bahn und fragte wie es mir geht. Daraufhin hab ich gerade mal spontan angerufen, sie hob sogar ab. Oho oho. Aufgemerkt! War ein nettes Gespräch über 15 Minuten, sie entschuldigte sich für die Absage und wir verschoben unser Treffen auf nächsten Freitag. Dort hätte sie sicher Zeit, sagte sie. Witzig fand ich ihre Frage: „Wenn wir uns Freitag erst sehen, kann ich Dir dann zwischendurch mal schreiben oder stört Dich das?“ Einfach süß, dieses Mädchen, irgendwie. Muss eben nur noch ein Treffen zustande kommen. So ganz ohne Absage und so. In echt. Und wirklich. Und real. Und so.

PPS: In letzter Zeit gehe ich mit meinen Berichten bzgl. Frauen schon öfter ins Detail. Viel mehr als damals hier im Blog. Das wird sich auch wieder ändern, wenn mehr Interaktionen mit den Frauen zustande kommen. Da kann ich nicht mehr jedes Ansprechen beschreiben, jeden Witz oder jede Anekdote zum Besten geben. Aber derzeit hilft es mir sehr, selbst zu reflektieren was passiert. Wie ich mich entwickle. Das soll die einzelnen Erlebnisse keinesfalls übergewichten, denn das wäre falsch. Keine einzige einzelne Interaktion ist so wichtig, dass sie andere überlagern sollte. Ich will bei mir bleiben. Und das für den Rest des Lebens. Und genau deswegen schreibe ich das nieder. Das geht im Moment auch nur deshalb so detailliert, da ich die Vielzahl der Optionen nicht habe. Noch nicht. Das war damals anders. Damals konnte ich mich phasenweise kaum retten vor Frauen. Aber das kommt wieder, ganz sicher. Und bis dahin kommt erstmal mein Körper dran. Heute mit Brust, Schulter und Trizeps. Und… Sixpack…!