„Ich bin echt froh, wieder Single zu sein!“

Das Zitat der Artikelüberschrift stammt von gestern Nacht aus meinem Munde. Und es lässt erahnen, dass es gestern ein guter Abend war. Einer, den ich mit Siebenmeilenstiefeln verleben durfte.

Aber der Reihe nach. Erstmal duschen, fertig machen und anziehen. Gestern sollte es mal wieder elegant werden. Also schnappte ich mir etwas ganz Klassisches. Extrem klassisch. James-Bond-Style. Letztens habe ich übrigens in einem Video gesehen, dass psychologisch die Farbkominationen blau mit weiß oder schwarz mit weiß optimal sein sollen, was den Erfolg beim Ansprechen von Frauen betrifft. Noch besser soll es allerdings mit einem lilanen Oberteil funktionieren. Hätten diverse Studien ergeben.

Also hab ich mir die Woche gleich mal zwei dezent lilafarbene Hemden bestellt. Ich werde berichten, ob es etwas bringt, nachdem ich sie mal draußen tragen konnte… 😉 Beim Weggehen sehe ich Hemden oder Oberteile in lilatönen extrem selten an Männern. Die Herren der Schöpfung meinen wohl damit etwas homoartig rüber zu kommen. Mir egal. Ich verlasse mich da lieber auf die Wissenschaft. Und wenn die Wissenschaft sagt: „Lila ist DIE Top-Farbe, was die Resultate betrifft!“, dann mach ich das. Ich würde mir auch ein Clowns-Kostüm anziehen, dem Erfolg ordne ich alles unter.

Jedenfalls ging es erstmal in eine Tanzbar. Auf dem Weg dorthin liegt ein Imbiss. Mein Wingman war bereits dort, also kam ich mit dazu. Er war schon am Essen, ich hingegen hatte eigentlich nur einen kleinen Hunger. Und selbst wenn es ein großer gewesen wäre, hätte ich nichts Ernstes gegessen. Derzeit läuft im Projekt Beziehung parallel das Projekt „Maschine“. Und das heißt: Kraftraining und Fettreduzierung. Gut, von Krafttraining sieht man bei mir jetzt noch nicht wirklich viel. Aber die Fettreduzierung hat schon ganz gut angeschlagen. Anfangs bekam ich keinen Bissen runter, aufgrund der Trauer. Inzwischen esse ich teilweise extra mehr – extrem eiweißreich -, um schnellstmöglich wahrnehmbare Resultate zu erzielen. Ich bekomme auch von meiner Schwester gesagt: „Du bist extrem diszipliniert! Wahnsinn!“

Ja. Das bin ich. DAS bin ICH. Wenn ich etwas will, tue ich es. Und ordne dem alles unter. Am Ende sogar mich selbst, wenn es sein muss. „Ich lebe nur einmal“, denke ich mir. Und in diesem Leben möchte ich einmal auch eine Maschine sein. Ich werde bestimmt kein Bodybuilder werden und möchte das auch gar nicht. Aber einmal im Leben möchte ich eine Phase auskosten können, in der ich das ganze Hemd ausfülle und es keine Falten wirft. Warten wir es ab.

Jedenfalls bestellte ich mir einen kleinen Salat. An den Straßenverkauf kamen zwei Damen und bestellten etwas. Mein Wingman: „Hey, schau mal da. Die sind was für Dich!“

Ich: „Ja, die Rechte schon. Die Linke nicht.“

Er: „Mach!“

Und ich lief… einmal aus dem Laden raus, rum ums Eck und direkt drauf zu. Mit hoher Energie in die Gesprächseröffnung… Ich war einfach verdammt gut drauf an dem Abend. Obwohl bisher noch gar nichts los war… außer…? Ja… außer, meinem James-Bond-Style natürlich. Sie kamen nicht von hier, müssen jetzt dann auch gleich zum Bus und dann zum Zug. Egal. Die Eine eine 6,5 oder 7, sah süß aus, das Mädchen. „Würde ich heiraten“, dachte ich mir. Nach ganz kurzem Smalltalk (wo geht ihr hin, was macht ihr so…), sagte sie: „Ich komme aus der Stadt X.“

Ich: „Oh mein Gott, d.h. wenn wir heiraten muss einer von uns auf jeden Fall umziehen, so weit ist das weg!“

Sie: *lacht*

Und in dem Stil ging das noch 1 oder 2 Minuten, es war eine kurze Konversation, da sie schnell weiter mussten und ich auch in die Tanzbar wollte. Ich sagte ihr: „Hey, hör mal. Ich weiß nicht wann ich in Deiner Stadt bin oder wann Du wieder hier bist. Aber vielleicht bin ich genau der Mann, auf den Du Dein ganzes Leben gewartet hast! Und deshalb sollten wir uns wiedersehen! Lass uns Nummern tauschen.“

Sie: „Ich gebe meine Nummer nicht einfach her, aber lass uns Facebook-Kontakte tauschen.“

Ich: „Ich habe kein Facebook, so ein Zeug brauche ich nicht. Das ist nichts für echte Männer. Ich schau Dir lieber in die Augen beim Sprechen.“

Sie: „Was? Echt? Du hast kein Facebook???“

Ich: „Nee, ich steh darauf, wenn wir Menschen ehrlich sind. Wenn es passt, passt es. Wenn nicht, nicht. Auch okay. Deswegen bin ich immer persönlich.“

Sie: „Die Nummer gebe ich nicht einfach so her…“

Dabei merkte ich ihr ihre Unsicherheit an, aber da sie schnell weiter mussten, konnte ich jetzt kein Vertrauen aufbauen und sie auf die Art für mich gewinnen. Ich hatte das zu akzeptieren. Passt. Also sagte ich, was ich immer sagte, wenn eine Frau keine eindeutige positive Rückmeldung gibt: „Mädls, alles klar. Dann wünsche ich Euch noch einen schönen Abend“, dabei streichelte ich beide gleichzeitig an ihren Schultern und drehte mich direkt um und ging wieder in den Laden zurück, ohne auf eine Reaktion zu warten. Dort angekommen, waren mein Wingman und die Mitarbeiter im Laden ganz gespannt, was denn nun herausgekommen sei. „Nichts“, sagte ich, „ich habe kein Facebook, und wenn die Frau nur irgendwas über Facebook machen möchte, dann… weg damit.“

Ich aß also erst mal weiter meinen Salat. Und nach… hmmm… 2 oder 3 Minuten rief mich einer der Mitarbeiter und deutete mir, dass ich raus kommen solle. Und da sah ich wieder sie. Sie war zurück gekommen und führte das Gespräch fort: „Ich hab es mir nochmal überlegt. Du hast mich so sympathisch angesprochen, dass ich das jetzt nicht einfach so stehen lassen möchte. Gib mir Du doch Deine Nummer, dann kann ich mich bei Dir melden.“

BÄÄÄM. Hab ich so noch NIE erlebt. Dass eine Frau NACH einem Gespräch nochmal ZURÜCK kommt, um sich von MIR die Nummer zu holen. Ich war erstmal innerlich platt und erklärte ihr nochmal: „Sieh mal, ist doch alles cool. Ich bin da echt ganz relaxed. Wir schauen einfach wie es passt und alles ist in Ordnung. Auch wenn Du nicht willst, ist das doch auch kein Ding. Dann sagst Du das einfach und die Welt dreht sich einfach weiter für uns. Aber es ist halt eine einmalige Möglichkeit, die wir nutzen können uns kennen zu lernen. So sehe ich das.“

Ich hab dann auch gar nicht weiter nach ihrer Nummer gefragt, sondern ihr einfach meine Gegeben. Hat mir in dem Moment gereicht. Auch wenn mir in dem Moment klar war, dass das wie – FAST – immer ablaufen wird: Die Frau wird sich nicht mehr melden. Tat sie im Übrigen bis heute auch nicht. Ganz normal. So sind Frauen. Sich immer alle Optionen offen halten, immer ja keine Entscheidung treffen. Nicht festlegen. Lieber zögern. Genetik sei dank.

Völlig egal. Ich nehme für mich mit:

a) Ich hab eine hübsche Frau angesprochen, die meine Art und mich definitiv „sympathisch“ fand. Das ist ein super Feedback, seit den vielen Körben nach dem Beziehungsaus.
b) Sie kam von SICH AUS zurück, um sich MEINE Nummer zu holen. Noch NIE erlebt. Referenzerfahrung!

Mit dieser Motivation und der guten Laune ging es dann erst in die Tanzbar, wo sich allerdings für mich nichts ergab. Und anschließend zogen wir weiter in eine andere Bar. Dort sollte der Abend dann noch verrückter werden.

Wir kommen also dort an, ich bin vielleicht 5 Meter im Laden und sehe direkt zwei Frauen an der Bar lächeln. Ich habe noch nicht mal ein Drittel der Location wahrgenommen, tatsächlich erst frisch dort rein, außer eben dieses Lächeln der einen Frau. Ich grinse sie an, sie grinst zurück. Passt. Läuft bei Dir. Direkt drauf und los.

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Gesprächseröffnung. Und was sehe ich? Die Linke eine 6, die Rechte eine 8. Die Rechte war definitiv eine Granate, allerdings auch arrogant, selbstverliebt, extrem geschmikt… und… mal wieder eine Mama. Hahahahaha. Die Arroganz löste sich dann doch recht bald auf, nachdem sie merkte, dass ich anders bin. Ich unterhielt mich auch mehr mit der 6. Charakterlich allerdings beide nicht mein Fall. Aber sie waren zumindest nett. Ihr wisst ja was das heißt, „nett“, die kleine Schwester von Arschloch. 😉

Unwichtig. Ich hatte zwei attraktive Frauen vor mir und blieb in diesem Set doch recht lange, keine Ahnung… aber bestimmt 15 oder 20 Minuten, vielleicht sogar 30? Ich hatte kein Zeitgefühl. Gutes Aufwärmprogramm für den Abend, dachte ich mir. Ich wäre länger im Set geblieben, allerdings wollten sie einen Locationwechsel. Dort wollte bzw. konnte ich allerdings nicht mit hin. Und so trennten sich die Wege. „Nicht wild“, dachte ich mir. Wir würden uns dann später evtl. nochmal sehen. Und wenn nicht? Who cares. Übrigens sahen wir uns auch nicht mehr… Wichtig ist für mich immer nur, dass ich in den Gesprächen besser werde. Und ein Gespräch so lange unterhaltsam mit einer 8 zu führen, ist gut. Irgendwann ist wieder eine 8 oder 9 extrem angetan von mir und dann hätte ich keinerlei Erfahrung mit so einer Granate umzugehen. DARUM geht es. Üben üben üben.

Im Tanzbereich war derweil mein Wingman schon am Anbandeln mit einem Tross aus 4 Frauen. Alle älter als ich. Eine davon eine Granate. Die anderen 3 eher Fallobst. Eins von dem Fallobst hatte mein Wingman schon an der Angel. Und als ich dazu kam, leitete er die Szene irgendwie auf mich um. Mann! Was soll das?! Plötzlich fing sie an, mich zu umgarnen. Ich dachte mir nur: „Oh je, bitte nicht!“ Nun, zunächst einmal war sie deutlich älter als ich und außerdem optisch gar nichts. Aber ich erinnerte mich an die letzten Gespräche mit meinem Wing und Herrn van Onnetuschn. Besonders Herr van Onnetuschn sagte ja zu mir, dass ich für kleine Erfolge sorgen solle. Hm… muss ich das wirklich wörtlich nehmen?! „Was weiß ich“, dachte ich mir. „Im Zweifel ja.“ Ihr Säcke! Das bekommt ihr zurück!

Und so ließ ich mich von ihr separieren, sie packte meine Hand und zog mich auf eine Couch und ähhh… ja… hmm… zum Glück blieb es beim Knutschen. Scheiß drauf. Ich ging danach direkt zum Mundwaschen. Hahaha. Schäbig irgendwie, andererseits ging es mir doch gar nicht darum! Es ging um EIN Erfolgserlebnis. Es war die erste Frau, die ich nach meiner Beziehung geküsst habe. So muss ich das sehen. Außerdem wollte sie unbedingt mich. Nicht umgekehrt. Ja, ich war zig Ligen über ihr. Aber hey. Egal. Entschuldigung. Nennt es schäbig. Okay. Das Argument nehme ich an. Aber ich tat es nur für DAS Erfolgserlebnis. Alles ist besser als gar nichts. Und Herr van Onnetuschn sagte ja: „Hol Dir was vor die Flinte kommt, dann kannst Du dir auf diese Art auch wieder die heißen Frauen erarbeiten.“

Gut, also ich beließ es beim Knutschen und wir verständigten uns darauf, dass es das für den Abend auch gewesen sein wird. Sie hielt sich an den Deal und ließ mich fortan im in der Location in Ruhe. Passt. Mein Wingman hat sich derweil tot gelacht. Blöd nur, dass ich mir sämtliche Chancen bei der heißen Granaten-Freundin in dem Moment natürlich verspielt hatte. Pech gehabt. Man(n) kann nicht immer alles haben, auch wenn man will. Aber ich hatte Spaß, das ist die Hauptsache. Und ich hatte in diesem Moment – in Summe mit dem Erlebnis vor dem Imbiss – ein leichtes (! nur ein leichtes !) Gefühl wie früher… einer dieser Rockstar-Momente… und donnerte meinem Wingman entgegen: „Ich bin echt froh, wieder Single zu sein!“
Klar sagte ich das bestimmt auch teilweise aus der Laune heraus. Allerdings nicht nur! Vielmehr überkam mich in diesem Moment das Bewusstsein darüber, was ich eigentlich wieder in meinem Leben zurück gewonnen habe, nachdem meine Beziehung ins Aus lief: Meine Freiheit und Lebensfreude.
Dieses Gefühl, so war mir klar, würde ich beim nächsten Mal wieder in die Beziehung mitnehmen und DIESES MAL auch bewusst über die gesamte Beziehung HALTEN!
Ich spürte in dieser Situation: „Ich bin auf dem richtigen Weg zurück zu mir!“

Mein Wingman ging dann etwas später. Und obwohl ich an dem Abend keine passende Dame mehr für mich ausmachte, verließ ich den Laden – sogar – später als gewöhnlich. Ich packte meinen Mantel, ging in Richtung Ausgang und…

Dann standen da zwei Frauen. Eine blickte mir tief in die Augen und sagte: „Hi. Wir kennen uns!“

Darauf hin dachte ich mir nur: „Du bist eine 4 oder 4,5. Woher soll ich Dich denn kennen? Solche Frauen wie Dich spreche ich nie an! Ich kann Dich nicht kennen. Du willst mich doch nur angraben!“

Also antwortete ich: „Echt?! Cool. Kann sein. Bin oft unterwegs. Erzähl mal wo Du Dich immer so rumtreibst, dann sag ich Dir, ob wir uns von dort irgendwoher kennen!“

Sie: „Äh… ich weiß es nicht. Aber ich kenne Dich. Wir haben uns schon einmal gesehen!“

Ich: „Das ist spannend. Erzähl mir mehr davon!“

Sie: „Hmm… ich hab auch etwas getrunken… deswegen erinnere ich mich gerade nicht so gut daran.“

Ich: „Das merke ich. Schau, ich trinke keinen Alkohol.“

Sie zu ihrer Freundin: „Oh je, er sagt er merkt, dass wir Alkohol getrunken haben.“

In mir meldete sich wieder der kleine Aufpasser und flüsterte mir gedanklich zu: „Gott bewahre, was ist das denn hier. Kannst Du nicht einfach hübsch sein?!“ (Ihr kennt ja mein Motto: „Hauptsache hübsch!“ 🙂 )

Kurzer Smalltalk mit ihr und der Freundin, anschließend wollte sie auf die Toilette. Ich bot ihr meinen Arm zum Einhaken und sagte: „Das machen wir ganz oldschool, ich bring Dich hin, komm.“

Als wir uns vor dem Damenbereich trennen mussten, sagte sie: „Wartest Du hier auf mich?“

Ich dachte mir wieder nur: „Süß ist sie ja schon, die Kleine. Hahaha.“

Ich antworte: „Das sehen wir dann. Vielleicht bin ich noch hier. Vielleicht auch nicht. Geh Du mal. Lass Dich überraschen!“

Derweil quatschte ich mit ihrer Freundin, die irgendwie auch von mir angetan zu sein schien und mich auf meine Klamotten und meinen Beruf ansprach. Das war dann das… ich glaube… dritte Mal… an dem Abend, dass mich jemand auf meinen Kleidungsstil ansprach. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich mich gestern fühlte wie ein Halbgott. Ich fühlte mich wohl in meiner Haut und wohl mit meinem Style. Ich glaube, dass es – wenn es um die Eleganz geht – niemanden männlichen sonst dort gab, der mir das Wasser reichen hätte können. James Bond eben. Klar sind andere Typen muskulöser, einer trug sogar einen quitsch-bunten Anzug. Klar machen einige auf Fasching. Andere haben Tattoos und tun so als wären sie Rambo. Oder die Checker vom Neckar. Aber James Bond? Keiner! Außer mir. Das ist eine andere Liga. Einen Porsche fahren kann jeder. Aber Aston Martin?!

Als die Kleine wieder zurück war, streichelte sie mich kurz Rücken und ich scherzte mit ihr noch ein bisschen herum. Wir gingen langsam ein paar Meter weiter. Und ich dachte mir: „Hm. Auch sie ist nicht wirklich hübsch. Aber es ist später und ich will nach Hause. Ich mach jetzt einfach was nach dem Motto: High risk, high benefit!“ Also nahm ich ihre Hände, drehte sie und drückte sie leicht an die Wand und kam ihr näher.

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Dabei bemerkte ich, dass es für einen Kuss für sie zu früh war. Sie drehte ihren Kopf leicht weg. Also küsste ich an ihrem Hals entlang und stoppte, bevor ich zum Mund kam. Es war zu früh für den Kissclose. Definitiv. Es war unkalibriert. Aber es war mir egal. Ich wollte heim. Und was hatte ich zu verlieren? Eine 4,5? Eine 4,5 kann ich nicht verlieren. Die kann man höchstens gewinnen, aber niemals verlieren.

Sie war überrascht, irgendwie angetan… aber es war noch zu früh. Ich hätte ein paar Minuten mit ihr tanzen oder durch ein Gespräch weiter Vertrauen aufbauen müssen und dann hätte ich das gut durchziehen können… da bin ich mir ganz sicher. Aber das war mir alles egal. Es ging mir nur um eins: Ich wollte meine Komfortzone verlassen. Dinge tun, die ich normal nicht tun würde. Dinge, die ich fast 2 Jahre nicht mehr tat. Dinge, die in den nächsten Wochen und Monaten enorm wichtig sein werden für meine Entwicklung. Heute die 4,5. Morgen eine 6. Übermorgen eine 8. Und die wird dann vielleicht die Mutter meiner Kinder. Egal ob ich sie nun im Club kennenlerne (eher unwahrscheinlich) oder beim Daygamen (eher dort).

Ich ging mit den beiden Frauen noch ein paar Meter, umfasste sie von hinten an ihren Schultern und sprach ihr leise ins Ohr. Sie war etwas verdattert darüber, dass ich gehe. So ist das Leben eben. Mann kann nicht alles haben. Frau aber auch nicht.

Auf dem Heimweg fühlte ich mich, als hätte ich einen riesen Sprung gemacht. Und auch am Tag danach fühlt es sich jetzt so an:

  1. Hat eine Frau eine Nummer aktiv von mir gewollt und kam deshalb extra zu mir zurück.
  2. Hatte ich wieder eine Frau geküsst. Egal wie toll oder nicht toll sie nun war.
  3. Hat mich eine zweite Frau angegraben und ich habe meine Komfortzone durch hartes Eskalieren gesprengt, im Wissen sie vermutlich zu verlieren. Ich bin sozusagen ein Stück weit durch die Angst gegangen einen Move zu machen. Ich hab den Move gemacht. Passt. Bei der Richtigen würde ich das etwas kalibrierter tun und dann wird das optimal sein.

Ein verrückter Abend!

Und das coolste ist: Noch auf dem Weg von der ersten Tanzbar zur zweiten Location sagte ich zu meinem Wingman noch: „Heute Abend wird ein guter Abend! Ich hab richtig Lust etwas zu tun!“
Sollte ja auch genau so kommen.

Kann so weitergehen… wird so weitergehen! Gas geben! Immer der Traumfrau entgegen. Beim Fallobst gehts halt erstmal los. Wieder ran kämpfen…! 😉