Der stille Weg zurück

Der stille Weg zurück. Es ist ein Weg, der sich nach seinen ganz eigenen Gesetzen bahnt. Und zum Ziel hat, mich wieder zu mir zurück zu führen. Zurück, nur wohin zurück?

Zurück an den Ausgangspunkt der Misere! Und der Ausgangspunkt war im Prinzip die Club-Nacht des Kennenlernens der Frau aus meiner letzten Beziehung, vor ca. 2 Jahren. Da möchte ich wieder hin kommen, am Liebsten allerdings ohne die sich anschließende Schmach des weiteren gemeinsamen Lebensweges. Wenn ich die Zeit also zurückdrehen könnte, würde ich zurück springen wollen an den selben Tag… allerdings den selben Abend stattdessen in einem anderen Club verbringen. Ich betrachte die Beziehung als eine Schmach, trotz der Zeit voller toller Erlebnisse und Erfahrungen.

Warum?

Einfach weil das dicke Ende am Schluss kam. Insgesamt bringt mich die Zeit natürlich nach vorne, aber muss man wirklich jede Erfahrung im Leben machen? Muss man wirklich Bunjee Jumpen gehen, nur um „das eben auch mal gemacht zu haben“? Nein! Kein Mensch kann alles im Leben gemacht haben, was möglich ist. Man kann es sich natürlich schön reden und sich selbst suggerieren, dass es „doch als Erfahrung“ diene. Aber so sehe ich die Beziehung nicht. Kristallisiert sich für mich immer mehr heraus. Es hätte potenziell auf dieser Welt viele millionen ehrlichere Frauen gegeben. Frauen mit Charakter und Anstand. Frauen, die glücklich und froh gewesen wären, dass sie mich – so wie ich bin – „bekommen“ hätten. So eine Frau hätte es im besten Fall aus meiner Sicht werden „sollen“. Wurde es aber leider nicht.

Und nur weil es viele schöne Erlebnisse und auch viele schöne Momente in der Beziehung gab, heißt das nicht, dass das gesamte Erlebnis mit dieser Frau lebenswert war. Das war es nicht. Der Schmerz am Ende hat alles aufgewogen. Ich würde alles gerne eintauschen und zurück reisen können… Danke, aber auf diese Lebenserfahrung hätte ich gerne verzichtet! Egal wie schön die Zeiten dazwischen auch gewesen sein mögen. Das Problem dabei ist ja: Ich weiß gar nicht, ab wann sie denn nur FÜR MICH schön waren und ab wann sie eben NICHT MEHR für sie schön waren. Es ist ja auch müßig sich darüber Gedanken zu machen. Ich möchte ja bei mir bleiben, in meiner Mitte. Nicht in der Mitte anderer Menschen. Aber weil das eben nicht ergründbar ist, kann ich auch einfach ein Ei drüber hauen.

Jetzt können wir alle aber weder Zeit zurückdrehen noch sonstige Dinge ungeschehen machen. D.h. wir müssen vielmehr lernen mit den Gegebenheiten klar zu kommen, sie zu respektieren, zu akzeptieren und sie auf lange Sicht langsam aus dem eigenen Fokus dahin gleiten zu lassen… um sie… letztlich zu vergessen. Dabei helfen sicherlich neue Erfahrungen und neue Eindrücke. Aber auch die kann kein Mensch auf Knopfdruck generieren. Auch das ist wieder ein Weg für mich, bis ich wieder dahin komme, wo ich Erfahrungen und Eindrücke aktiv generieren kann.

Und so fahre ich derzeit zweigleisig

Einerseits versuche ich derzeit die angesprochenen neuen Erfahrungen und Eindrücke in meinem (neuen) Leben(sabschnitt) zu erschaffen und zu sammeln. Und andererseits versuche ich gleichzeitig zurück an die ebenfalls bereits genannte Ausgangsbasis zurück zu kehren, mental versteht sich.

Wie sah diese damalige Ausgangsbasis vor ca. 2 Jahren denn aus? Wenn wir mal nur das objektiv Beurteilbare betrachten, muss ich resümieren:

  • Ich hatte meine eigene coole große Wohnung in einer echt guten Lage in einer tollen Stadt
  • Die Wohnung ermöglichte es mir jeden Tag nach der Arbeit mich direkt ins „Getümmel“ zu stürzen (z. B. pickuppen zu gehen)
  • Ich hatte einen echt coolen Sportwagen (der allerdings zugegebenermaßen oft nur herum stand)
  • Ich hatte regelmäßig Dates, gegen Ende des Projekts Beziehung Teil 1 eher qualitativ hochwertigere als zu Beginn des Pickuppens
  • Ich hatte einen athletischen Körper, mit dem ich hochzufrieden war

Was ich allerdings viel lieber betrachten möchte, ist die subjektive mentale Situation von damals. Ich habe dazu einige meiner alten Chatverläufe aus dieser Zeit nachgelesen. Und was entdeckte ich da:

  • Ich strotzte nur vor Selbstbewusstsein
  • Ich fand meinen eigenen Lifestyle selbst schlicht und ergreifend mega gut
  • Ich hatte neben den regelmäßigen Dates vor allem auch „festere“… ja… nennen wir es „Bekanntschaften“ („Fr. Tinder“ / „Die Klette“ / und eine andere Dame aus dem Daygame, die allerdings nie einen Namen bekommen hatte)
  • Ich fühlte mich wie ein Rockstar! Und das jeden Tag! Mir gehörte die Welt.

Woher soll ein Mann wissen, welche „die Richtige“ für ihn ist?

Den letzten Aspekt aus der obigen Aufzählung möchte ich präzisieren:
Aufgrund der regelmäßigen Dates war ich auch nicht „einsam“. Ganz im Gegenteil. Teilweise war ich regelrecht froh, wenn sich eine dieser „Kontakte“ auflöste. Das lag daran, dass sie einfach nicht „die Richtigen“ für mich waren. Das war mir damals dabei stets bewusst. Allerdings brachten diese Begegnungen mir gute wertvolle Lebenserfahrungen. Ich steigerte mich nie hinein. Ich sah die Begegnungen mit den verschiedenen Frauen als wertvolle Lehrstunden meines Lebens an. Klingt poetisch, ist aber eigentlich ganz nüchtern gemeint.

Sie halfen ganz unbestreitbar beiden Seiten. Ich hatte damals viel zu geben und steckte sicherlich mit meiner positiven Lebensart an. Dafür bekam ich Lebenseindrücke und Ansichten von einer Reihe völlig unterschiedlicher Frauen zurück. Das half mir zu erkennen, was ich denn eigenlich wirklich möchte und womit ich mich wirklich wohl fühlen würde. Ja was denn eigentlich „die Richtige“ für mich wäre. Ich gebe zu, ein bisschen kostete ich das Ganze auch aus. „Spielte“ mit meinem Leben. Kein russisches Roulette, aber gewiss ein bisschen Poker. Sehr oft traf ich gar kein Blatt. Wenn ich alleine an die vielen Dates ohne Wiedersehen oder an die vielen Dateabsagen denke. Aber hin und wieder hatte ich einen Drilling (einmal sogar nicht nur im übertragenen Sinne!). Viele Rockstar-Momente. Und ganz selten dann auch mal einen Flush. Der Royal Flush allerdings steht noch aus. Der ist noch offen für meine „echte“ Traumfrau.

Wie soll ein durchschnittlicher Mann denn die Erfahrung erlangen, um so eine wesentliche Entscheidung wie wer „die richtige Frau“ im Leben ist, für sich überhaupt treffen zu können? Ohne so und so viele Frauen kennengerlernt und erlebt zu haben? Keine Chance. Vermutlich einer der Hauptgründe, warum viele Männer (und umgekehrt auch Frauen) sich mit maximal „mittelmäßigen“ Beziehungen abfinden. Am Ende verlieren nur beide Seiten. Beide Partner sind nicht glücklich, aber „es hat sich halt so ergeben“. Genau so eine Art von Beziehung wollte ich nie führen müssen. Und tat es auch nicht. Weil ich aktiv wurde und mir meine Beziehung selbst in mein Leben gezogen habe.

Ganz egal, ob sie sich dann im Nachgang als eine (einseitig) verlogene Beziehung herausstellte. Ob ich dabei verarscht wurde und menschlich respektlos behandelt wurde. Darum soll es hier nicht gehen. *Opfermodus wieder aus* Das kann man vorher nie sicher wissen. Man kann immer nur Wahrscheinlichkeiten abwägen. Und das ist das Einzige, womit ich mich noch – in Bezug auf meine vergangene Beziehung – beschäftigen möchte. Analyse der eigenen Fehler, um daraus fürs nächste Mal zu lernen. Man muss ja nicht mit Absicht zwei Mal in die gleiche Pfütze treten. Auch wenn uns dabei noch so liebevoll lächelnd täglich das Murmeltier grüßen mag.

Es geht also zusammenfassend gesagt darum, in die selbe mentale Ausgangsbasis zurück zu finden, die mir Freude in mein Leben brachte. Dazu gehört, das Selbstbewusstsein von damals wieder aufzubauen. Meinen eigenen Lifestyle (neu? oder wieder?) zu finden und danach zu leben. Und diesen dann genau so wie damals tagtäglich selbst zu feiern. Mich selbst zu feiern. Ganz, oder fast ganz, ohne Größenwahn. 😉 Meinen Körper wieder so ästhetisch aufzubauen und zu empfinden wie damals. Derzeit mache ich wieder viel Sport. Krafttraining und Ausdauer. Die meisten meiner Hemden passen mir inzwischen übrigens wieder. Die Superslim Fit Hemden noch nicht, aber die Slim Fit Hemden zumindest schon. 😉 So einfach kann man sich selbst übrigens „neu“ einkleiden. Plötzlich passen wieder viele („alte“) Hosen und Hemden. Es ist wie ein zweiter Frühling.

Und was tue ich aktuell, um „zurück“ zu mir zu finden?

Es ist eine Menge kleiner Dinge. Die Mischung macht es, denke ich.

  • Ich mache fast täglich bewusst Sport
  • Ich war zum ersten Mal im Leben beim Kosmetiker (Augenbrauen zupfen!) – also achte ich doch wieder sehr aufs Äußere
  • Ich gehe – zumindest an den freien Tagen und den letzten Feiertagen – alleine oder mit Bekannten raus, in Bars oder in Clubs
  • Ich führe vor dem Schlafengehen täglich eine Liste (eine Art Tagebuch) und notiere mir dabei mindestens 5 Dinge, die ich im Laufe des Tages gut gemacht habe. Hab ich in einem Video von einem Pickup-Coach gesehen. Vor dem Schlafengehen mache ich das deshalb, weil die Dinge sich so besser ins Unterbewusstsein einprägen. Ziel: Je öfter man sich vergegenwärtigt, dass man viele Dinge echt gut gemacht hat, desto stärker steigt das Selbstbewusstsein. Raus aus der Verlierer- oder Negativmentalität und rein in den positiven Energiefluss!
  • Ich hab mir wieder ein paar neue Klamotten gegönnt. Echt tolle Hemden. Ich trage auch wieder in der Arbeit öfter Hemden und achte generell mehr auf mein Äußeres. Das fiel und fällt auch den Kollegen auf.
  • Ich schaue täglich Videos zur Persönlichkeitsentwicklung. Themen: Selbstbewusstsein stärken, Ex-Partner loslassen, Frauen, Pickup, Lifestyle, Äußeres, Parfüm… total verschiedene wichtige Mosaik-Steine im Leben.
  • Nicht so entscheidend, aber trotzdem der Rede wert: Ich hab mir auf Tipp eines Kollegen eine Hyaluron-Hautcreme gegönnt. 35 Euro für 100ml. Soll Wunder wirken. Er schwört drauf. Ich bin gespannt. Soll wohl der letzte Schrei sein, nicht nur in Hollywood. Mal sehen. Was kostet schon die Welt.
  • usw…

Gerade zum Selbstbewusstsein kann ich sagen, dass es echt wieder am Zurückkehren ist. Vor wenigen Wochen habe ich noch massiv an mir gezweifelt und mir täglich den Kopf darüber zerbrochen, was ich denn in der Beziehung „falsch“ gemacht habe. Ich habe wirklich „Fehler“ entdeckt. Aber in erster Linie habe ich bei den meisten „Fehlern“ nur gemeint, dass es (meine) Fehler sind. Ich habe diese „Fehler“ auch völlig übergewichtet. DAS ist oder war ein wahrer Fehler. Jeder Mensch macht Dinge nicht so gut, andere dafür verdammt gut. Und in der Analyse hatte ich den Fokus fast nur auf meinen „Fehlern“, die aus meiner Sicht zum Scheitern der Beziehung führten, betrachtet.

Dabei habe ich außer Acht gelassen, dass ich mich vollkommen für die Frau, ihre Kinder und die Beziehung als Ganzes aufgeopfert habe. Tagtäglich. Aus tiefstem Herzen. Mit reiner Seele. Und DAS ist kein Fehler gewesen, sondern – davon bin ich 100% überzeugt – war und ist absolut hervorragend von mir. DAS war und ist etwas, worauf vermutlich eine große Zahl von Frauen stolz wäre. So einen Mann zu haben, der sie liebt, der für sie da ist, der 100% hinter ihr steht usw. DAS alleine sind Aspekte, die viele meiner „Fehler“ (aus Sicht der Frau) mehr als ausbügeln müssten. Aber vor allem hat die Frau nie ihren Mund aufgemacht. Und ich hatte deshalb nie die Chance etwas zu ändern. DAS ist nicht mein Fehler gewesen.

Meine rückblickenden Betrachtungen lassen mich inzwischen zunehmend sogar die Erkenntnis erlangen, dass ich… (fast) perfekt war. Das „neue“ Selbstbewusstsein trägt zu diesem „neuen“ Denken sicherlich seinen Teil bei. Deswegen arbeite ich gerade wieder jeden Tag hart an mir. Von nichts kommt nichts. Aber hey! Verdammt nochmal, ich hab mein Zeug echt gut gemacht! Ich hab mich komplett hinter die Familie gestellt, jeden Tag. Bin meinen Verpflichtungen nachgegangen und habe dabei auch die Verpflichtungen meiner Partnerin (mit ihren Kindern) stets im Blick gehabt. DAS ist doch erstmal das aller Wichtigste in einer Beziehung. Oder was?! DAS ist die Basis.

Nur Spaß und Freude zu haben geht auch. Nur Feiern geht auch. Aber das ist doch keine Basis für eine Beziehung? Das ist die Basis für eine Vielzahl One Night Stands. Genau das suchte ich aber NICHT. Und wenn die Basis erst stimmt, sollten doch danach erst für die Frau die kleinen Wehwehchen vielleicht in den Fokus rücken. Und ich finde das alles so lächerlich, also das ganze Ende der Beziehung und der vorausgegangene Betrug, dass ich das fast nicht mehr ernst nehmen kann. Ich bin froh, dass sich meine mentale Betrachtung so massiv gedreht hat. Alles andere wäre ja der Untergang!

Ich bin ein Mann. Und der bleibe ich auch. Ich bin kein Schoßhund. Und ich weiß was ich zu geben habe. Ich weiß wer ich bin. Ich hatte nur manche Aspekte in der Beziehung schleifen lassen. Ich hörte nicht mehr so gut zu und hin, das nehme ich als Verbesserungspunkt mit. Aber hauptsächlich wurde die Frau zu meinem „ein und alles“. Und DAS war sicherlich ein Fehler von mir. Denn sonst würden mir heute noch meine Superslim Fit Hemden passen und ich hätte noch immer den athletischen Körper von damals. Egal ob sie mich betrogen hat oder nicht. Was bleibt… bin ICH. Und ich bin gut. Verdammt gut. Egal was mir jemand einreden will. Punkt. Ich bin der Preis. Kein verbiegen, Prioritäten setzen! Und ich kann bei jeder Interaktion nur für die Frau gegenüber hoffen, dass sie das erkennt. Wäre gut für sie. Das muss die Einstellung sein! Ich bin kein Vampir, der Energie saugt. Ich bin bzw. werde wieder der, der Energie gibt!

2019-04-22

Das Feuer kehrt zurück

Seit ein paar Tagen merke ich, dass es wieder anfängt in mir zu brodeln. Ich spreche kaum Frauen draußen an. Nur mal wenn es sich „ergibt“, beispielsweise weil ich draußen etwas esse und am Nachbartisch eine Frau sitzt. Dabei merke ich besonders, dass ich langsam wieder in den Modus zurückkehre, der mich früher ausgemacht hat. Damals sagte ich: „Ich bin der Preis!“ Und dieses Denken ist vor ein paar Wochen noch nicht da gewesen. Ich ging draußen mit der Einstellung auf Frauen zu: „Hoffentlich findet die Frau mich toll!“ Wie bedürftig. Gar nix! Ich bin der Preis. Basta. Und ob sie cool ist oder nicht, das herauszufinden ist mein Anliegen und meine Mission. Nicht mehr und nicht weniger.

Heute hatte ich dank dem Social Game ein kleines „Date“. Mit einer 8. War nett. Aber wie Ihr ja wisst, „nett“ ist die kleine Schwester von „Arschloch“. Die Dame ist ein paar Jährchen älter als ich und hat ebenfalls… Achtung Achtung… ha ha… eine… Tochter! Tadaaaaaa. Schon wieder eine Frau mit Kind. Hehehehe. Als gäbe es keine Frauen mehr ohne Kinder und ohne Ehering. Wir haben uns gut verstanden. Aber mehr auch nicht. Ich will das Date hier nicht im Detail analysieren, allerdings hab ich recht schnell gemerkt, dass ihr Hauptaugenmerk ihre kleine Tochter ist. Danke. Läuft bei Dir. Dann werd glücklich mit Deiner Tochter. Sei Mama.

Falsches Zeitfenster. Ich suche eine Frau, eine Partnerin. Egal ob mit Kind oder nicht. Aber ich suche eine Partnerin. Das bedingt, dass die Frau auch einen Partner „aktiv“ möchte. Wenn das nicht der Fall ist, heißt es: NEXT! Trotzdem war es schön, mal wieder ein Date gehabt zu haben. Mein erstes, seit meiner letzten Beziehung. Ich gebe mir noch 1 oder 2 Wochen „Verschnauf-“ und „Selbstfindungspause“, danach gebe ich wieder Gas. Das Feuer brodelt langsam immer mehr, wie ich schon sagte. Und diese Situation will ich derzeit erstmal noch laufen lassen. Den Druck im Kessel weiter steigern.

Ich laufe ja wieder draußen herum und die letzten Tage war ich 2 mal in Clubs. Es gab über Ostern einen brutalen Männerüberschuss überall, richtig widerlich. Aber egal. Ich war draußen. Und ich habe gestern beispielsweise im Laufe des Abends mehrmals Frauen angesprochen, obwohl sie mir nicht gefallen haben. Es hatte sich einfach angeboten. Einfach so. Weil mir langweilig war und ich sowieso schon den halben Abend ohne weibliche Interaktion (aber dennoch mit Spaß) verbrachte. Da war keine Bedürftigkeit in mir. Ich hab das Gespräch gesucht, weil ICH es wollte. Weil ich Spaß wollte. Und natürlich auch ein bisschen üben wollte. Leider gab es keine hübschen Frauen. Aber ich kann nur wiederholen, was ich immer schon sagte: Die hässlichen Frauen sind auch nicht „besser“ als die Hübschen. Deswegen bleibe ich bei meiner Devise: Hauptsache hübsch! 😉

2 Kommentare zu „Der stille Weg zurück

  1. Ok, Du bist gerade in der Wut-/ und Reuephase. Das ist gut, es geht voran 😉.
    Männer sind da etwas anders als Frauen (habe heute mit meiner Schwester ein „therapeutisches“ Gespräch zu ebendem Thema gehabt). Während Frauen immer noch Hoffnung haben, ihn wieder zurück zu bekommen, wollen Männer die Zeit zurück drehen und denselben „Fehler“ nicht noch einmal machen.
    ALSO: die Wut entsteht (bei beiden Geschlechtern) aus einem Ungleichgewicht im Geben und Nehmen. Der -in der Beziehung- Gebende ist hinterher wütend, meint noch ein Anrecht auf einen Energieausgleich (nenn es wie Du willst) zu haben. Hat sich aufgeopfert in der Beziehung und was erhalten? Einen Tritt in den Hintern! Jo. Und genau in DEM PUNKT war der Partner der Lehrer. Eine Beziehung ist nie ausschließlich ein WIR. Sondern immer auch ein ICH und ein DU. Ich hab 25 Jahre gebraucht, um das zu begreifen, also jammer Du Jungspund 😜 mal nicht rum, sondern sei dankbar dafür, dass Du das im Schnelldurchlauf lernen durftest.
    Und ich bin dankbar für Deinen Text, weil er mich an 2 Stellen extrem zum Lachen gebracht. Ok ersteres war unter der Gürtellinie: welches Ei zum Drüberhauen nimmste? 🍳Das rechte oder das Linke? Sorry Sohni hat gerade Hodenkrebs hinter sich und entsprechende Sprüche gehören zum Alltag😬😱.
    Zweitens: Du hast Dich wie ein Rockstar gefühlt 😎. Ja, das versteh ich total, weil ich das kenne😎😂. Problem ist nur, könnte ja sein, dass sich die Traumfrau damals in den Rockstar, den Bad Boy verliebt hat und nicht in Dich.
    Bist Du also sicher, dass Du wieder dahin zurück willst? Besteht nicht die Gefahr, dass sich diese Hollywood-Story (übrigens ein klasse tag!!!) wiederholt?

    Noch was zu Frauen mit Kindern, genannt Mütter😉: glaub mir, es gibt soviele Psychos da draußen und nichts ist wichtiger (niemals!) als die eigene Brut zu schützen. Mag sein, dass Du ein Klasse-1A-Ersatz-Papa warst, aber Gefühle sind nochmal ne ganz andere Kategorie, wenn es Dein eigen Fleisch und Blut ist. Entweder Du konkurrierst damit als neuer Partner die kommenden Jahre oder Du passt Dich in diese Minifamily ein und nach und nach vertraut die Frau Dir ihren Nachwuchs an. Klar ist es einfacher, wenn beide noch keine Kids haben, aber noch wollen – nur Frau spürt schon ab 30 die Uhr ticken, ab 35 gilt sie als Risikofaktor Spätgebärende 😉.
    Ich bin mir trotzdem sicher, dass Du Deine Traumfrau noch findest. Woran Du sie erkennst? In einem bestimmten Moment weißt Du einfach, dass „sie“ es ist. Mir schoss bei meinem jetzigen Partner schon beim 1.Date der völlig absurde Gedanke durch den Kopf, dass das der Mann ist, mit dem ich alt werde 😊. Hab ich ihm bis heute nicht gesagt, nicht dass er Schiss kriegt 🙈.
    Hab einen schönen Abend

    Gefällt 1 Person

    1. Danke für Deine Meinung.

      Nun, ob es es bereue? Ja. Ob ich wütend bin? Eher nein, würde ich sagen. Die Zeit zurück drehen würde ich tatsächlich gerne, allerdings verschwende ich nicht viele Gedanken an dieses Paradoxon. Es ist nicht möglich, deswegen muss ich die Situation akzeptieren. Tue ich inzwischen auch. Mich quälen eher die Gedanken daran, was ICH hätte FÜR MICH besser machen können/sollen. Ganz krass gesagt: Hätte ich aufmerksamer zugehört, hätte ich aufmerksamer oder bewusster gelebt… dann… hätte ICH erkennen können (das ist die Frage!?)… dass SIE irgendwann anfing unglücklich zu werden. Und da hätte ich zuvor kommen können und die Beziehung MEINERSEITS beenden. Nicht weil ich unglücklich gewesen wäre… sie hatte ja alles gut gemacht bzw. genau genommen sich verbogen (offenbar für mich bzw. eigentlich viel mehr für ihre eigene Angst die Beziehung zu verlieren!). Ich hätte diese Frau nie verlassen, ohne Grund. Für mich gab es keine Gründe. Aber wenn ich merke, dass meine Partnerin MICH nicht mehr mag, dann beende ich es doch lieber als sie. Klingt jetzt theoretisch, schon klar. Aber aus dem Selbstbewusstsein von damals hätte ich es getan. Ich hatte bei vielen Frauen gesagt und auch entsprechend gehandelt, von MIR aus: „Danke. Tschüss. Next!“
      Aber die Frau wurde zu meinem persönlichen Mittelpunkt des Lebens. Und darüber hinaus zum EINZIGEN Mittelpunkt des Lebens. DAS ist mein Fehler gewesen, besonders mit ihrer Vorgeschichte. Ich hätte mehr darauf achten müssen, mich nicht in die Beziehung hinein zu steigern. Du kennst ja einen Teil ihrer Lebensgeschichte. Das waren Warnsignale für mich genug. Ich hab aber alle roten Lämpchen ignoriert. Ich hätte die Zeit mit ihr eine Weile genießen sollen/können, aber eine Beziehung auf dermaßen blauäugige Art mit dieser Frau führen…? Heute bin ich geläutert. Nicht Frauen generell gegenüber, sondern Frauen mit bestimmten negativen Vorzeichen gegenüber. Nennen wir es meinetwegen „negative Rahmenbedingungen“. Das bedeutet ja nicht, dass eine Frau sich nicht genauso ändern kann. Möglich ist alles. Aber ich werde nie wieder von Anfang an davon aus gehen, dass sich JEDE Frau auch tatsächlich ändern, nur WEIL sie MICH kennen gelernt hat. Nee. Sicher nicht mehr. In erster Linie ist jeder Mensch eine Fortführung seines eigenen Ichs. Und das Ich legt kaum ein Mensch ab. Außer die Frau kommt mir mit Eckhart Tolle um die Ecke, dann stelle ich sicher ganz anders meine Ohren auf und höre genau hin. Aber in jedem anderen Fall? Lege ich SICHER NICHT mehr diese Naivität an den Tag.

      Es tut mir leid, dass Du so lange gebraucht hast, um das für Dich zu erkennen. 25 Jahre ist eine lange Zeit. Hoffentlich hat es nicht auf eine ungute Art einen Einfluss auf Deine zukünftigen Handlungen genommen. Z.B. dass Du Dich Menschen gegenüber verschlossen hast, die aber vielleicht auch ein WIR an Stelle 1 setzen. Das kannst nur Du wissen…
      Und ich weiß auch ehrlich gesagt gar nicht, ob ich das wirklich erkennen wollte oder auch jetzt wirklich aktiv so sehen möchte. Ich bin ein Romantiker und ich spreche gerne im WIR. DU und ICH sind Begriffe – aus meinem verträumten Denken – für hollywoodinszenierte westliche Raubtier-Gesellschaften. Wo der blanke Konkurrenzkampf herrscht. Wo der protzige phrasendreschende Mann mit mehr Muskeln die Frau bekommt und der nette smarte Typ daneben von ihr ignoriert wird und alleine die Nacht verbringen muss/darf. Je nach Betrachtung bitte.
      Ich würde gerne in meiner Phantasiewelt eines WIR leben. Ich bin mir auch sicher, dass es Frauen gibt, die im WIR denken würden. Ich hatte so eine Beziehung mal. Die dauerte ca. 8 Jahre. Es war eine sehr feminine Frau, eher ein Mädchen würde ich sagen. Mit so einem Menschen ist das definitiv möglich und auch sehr langfristig möglich. Davon bin ich überzeugt.
      Aber in dieser reizüberfluteten Gesellschaft, wo es nur um Status, Macht und Anerkennung geht… und um das Äußere und den Körper… da sprechen wir auch nicht mehr von gesunden Mann-zu-Frau-Beziehungen sondern von Lebensabschnittsgefährten. Ich könnte in die Ecke kotzen, sorry.

      Zu Deiner Frage, ob ich wirklich wieder an den Punkt kommen möchte, wo ich mich wieder wie ein Rockstar fühle?
      Tatsächlich hat sich die Frau wohl in den Rockstar verliebt. Bad Boy war ich eigentlich gar nicht, wenn ich gerade so reflektiere. Ich blieb trotzdem immer charmant und zuvorkommend. Das ist meine Art. Kein Machogehabe oder so. Ich hatte aber die Allüren eines Stars mit der Ausstrahlungn eines: „Komme was wolle! Mir gehört die Welt!“
      Da hat sich die Frau hinein verliebt, da bin ich mir inzwischen auch sicher. Ja. Die Frage ist doch: Warum habe ich aufgehört so jemand zu sein?! Es hätte ja in der Folge der Beziehung nicht bedeuten müssen, dass ich mir dann eine Yacht kaufe oder einen Privatjet. Aber die Allüren hätte ich beibehalten MÜSSEN/SOLLEN/KÖNNEN! Und das tat sich nicht. Also es geht eher um den Frame, d.h. um das Spielfeld, das ich der Frau biete und auf dem ich auch selbst sein MÖCHTE. Ich verließ mein selbst erschaffenes Spielfeld. Wozu? Ich habe im Projekt Beziehung gelernt (bzw. mir selbst beigebracht!) ein extrem selbstbewusster Typ zu werden und mir immer zu holen was mir gefällt. Ob das nun materiell war oder ob es eine neue Bekannschaft oder auch nur ein neuer Kumpel war. Ich ging auf alle zu und bekam fast immer alles was ich wollte. Wenn nicht von dem Menschen, dann eben von dem. Egal. Ich hatte Spaß. Punkt. Aber damit hörte ich auf. DAS war ein Fehler. Ich hätte bestimmt auch in meiner Beziehung so frugalistisch leben können, wie ich es tat und für die nächsten Jahre geplant hatte. Aber ich übetrieb es einseitig ungesund. Ich hätte ab und zu eine Rakete steigen lassen müssen und ab und zu einer Feuerwerk entzünden müssen. Ab und zu wieder diese Starallüren an den Tag legen müssen und der Frau zeigen müssen: „Schau mal, ich bin der gleiche athletische Typ, mit dem mega Selbstbewusstsein, der Dich führt und Dir zeigt was gut und falsch ist…“ und jetzt kommts „… und DIR weiterhin zuhört… und Dich auch mal Dein Zeug machen lässt…“. Was diese konkrete Frau betrifft, bin ich mir zu 99,99% sicher, dass es IRGENDWANN trotzdem nicht mehr gereicht hätte. Weil SIE SIE ist. Weil sie ihren eigenen psychischen Mustern verfallen ist und aus ihren Denkschemata nicht entkommen kann. Aber es geht mir dabei auch gar nicht um sie, sondern um MICH. ICH hätte mich nicht verändern dürfen. Ich wurde träge, nahm (zugegeben „nur“ ein bisschen) zu, unternahm draußen viel viel weniger, erlebte viel weniger tolle Ereignisse draußen usw. Ich verkroch mich mehr hinter den PC und wurde einfach gesagt „langweilig“. Für mich war das nicht langweilig aus der damaligen Perspektive. Aber JETZT? Jetzt bin ich wieder viel draußen und genieße meine (Alleine-)Zeit und merke eigentlich wieder, wie langweilig es doch eigentlich im Vergleich zum trägen Herumgesitze am PC ist.
      Das ist der springende Punkt. 🙂

      Und dass Frauen mit Kindern (genannt Mütter 😉 ) vorsichtiger sind und ihre Kinder „schützen“ wollen und sollen, ist mir klar. Alles okay. Aber ich bin nicht die Nummer 2 in ihrem Leben. Ich ziehe keine Nummer und stelle mich hinten an. Ich will ein gleichberechtigter Mensch in „ihrer“ (halben) Familie werden oder sein. Und nicht der Anhang, der 2 mal pro Woche über Nacht bei IHR bleiben darf, weil die Kinder für sie soooooooo wichtig sind und sonst nix. Nein danke. Und so war es auch in meiner letzten Beziehung nicht. Sie war von Anfang an offen für mich und freute sich MICH kennen zu lernen. Dafür fand sie von Anfang an Wege und Mittel, auch mal für ihre Kinder „Aufpasser“ zu organisieren. Beispielsweise eine Babysitterin für ein paar Stunden. Das tat sie alles von sich aus, damit sie MICH sehen konnte. Das stelle ich mir als normal, gesund und richtig vor. Das heißt umgekehrt ja nicht, dass die Kinder weniger wert werden für sie. Gar nicht. Die Kinder sind EIN Mittelpunkt im Leben, aber nicht der alleinige. Und da hab ich auf dem letzten Date am Wochenende gemerkt, dass die Frau so verhaftet mit ihrem Kind ist, dass sie (jedenfalls in ihrer aktuellen Lebensphase) gar nicht sehen kann was es für tolle Männer gibt. So war das gemeint. Soll sie glücklich werden, die Dame. Die Zeit wird das ändern… irgendwann wird auch sie sich wieder Gefühle der Zuneigung und Geborgenheit wünschen und dann geht ein neues Zeitfenster für sie auf. Aber dann ist meines hoffentlich schon wieder zu. 😉

      Puh, die letzten Sätze von Dir waren sicher gut gemeint, auch ein bisschen lustig. Aber da steckt für mich schon ein großer Brocken drinnen. Um nicht zu sagen fast ein Kloß im Hals. Ich bin da auch immer sehr direkt, wie Du. Weißt Du ja. Du hast geschrieben, dass Du ihm bisher nicht sagtest, dass er „der Richtige“ fürs Leben für Dich sei. Weil er sonst Angst bekommen könnte… und ich interpretiere mal… dann die Segel streichen könnte. Wenn da auch nur ein Fünkchen Wahrheit dran sein sollte… an meiner Interpretation… puh.
      Also ich sag es mal so… und vergleiche es mit MIR… das muss nicht allgemeingültig sein… (vorsicht! ich bin anders! immer! als alle anderen! :-))…. aaaaber:
      MIR könntest Du das größte Geschenk machen, wenn Du mir sagst: „Du bist es! Ich möchte mein ganzes weiteres Leben mit Dir verbringen!“
      Ich würde da einen Luftsprung machen. Und das bekam ich oft – sehr oft – in meiner letzten Beziehung gesagt. Es machte mich immer glücklich. Und nahm mir leider meine (berechtigten) Ängste und Sorgen gegenüber dieser Frau. Ich wurde dadurch ein Stück weit naiv und fast blind für IHRE Fehler. Und ich rede da von Vertrauen und Männerkontakte. Also eine ganz andere Hausnummer als „ich hab die Küche noch nicht aufgeräumt“.
      Wenn Du also einem Mann genau DAS nicht sagen möchtest, weil Du vielleicht Angst hast, dass er dann gehen könnte…. hm…. dann…. wirkt das für mich ein wenig so, als wärst DU möglicherweise (!) NICHT „die Richtige“ für ihn, also aus seiner Sicht nicht „die Richtige“.
      Entweder es passt für beide und das mit Vollgas und allem was geht… oder aber… hmmmm… denk drüber nach bitte. Ernsthaft. In einer ruhigen Minute.
      Außer ich interpretiere da gerade zu viel rein, dann vergiss alles schnell wieder. Nur gut gemeint, Du weißt ja… 😉

      Liebe Grüße

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