Ein Song für und an meine zukünftige Traumfrau

Auch wenn wir Menschen nach außen meistens hart tun, steckt in fast jedem von uns ein kleiner weicher Kern. Das trifft auch auf Männer zu. Nicht auf alle natürlich, aber auf die meisten. Was ich schon auch glaube ist, dass die meisten auch tatsächlich nur einen kleinen weichen Kern innerhalb ihrer Umschalung in sich tragen. Denn wenn ich mir manchmal so ansehe wie Menschen miteinander umgehen… oft besonders Männer mit ihren Frauen. Respektlos. Gering- anstatt wertschätzend.

Einen weichen Kern zu besitzen bedeutet für mich nicht in erster Linie selbst verletzlich zu sein, sondern viel mehr emotional mitfühlend zu sein. Sozusagen das Herz der Frau zu spüren, es zu einem großen Teil mit meinem eigenen Fühlen zu verschmelzen. Symbiose. Ich glaube außerdem, dass ich einen besonders weichen Kern habe. Und dass es nicht nur ein weicher kleiner Kern ist, sondern ein ziemlich großer. Mit relativ wenigen Schalen drum herum. In Fragen des Alltags – fernab jeder Beziehung – sind da eine ganze Menge Verschalungen drum herum. Resistent gegen Bedrohungen von außen also. Allerdings sieht das in mir ganz anders aus, wenn es um die Liebe zu meiner Partnerin geht.

Und so kommt es auch, dass ich sehr auf romantische und ruhige Musik stehe. Auch deutsche Musik mag ich gerne. So mag ich ein paar Lieder von jemandem sehr, der sicherlich nicht jedermanns Geschmack trifft. Ich spreche von Herbert Grönemeyer.

In den letzten Monaten hörte ich sehr selten Musik. Komisch eigentlich, ist mir gar nicht so aufgefallen. Vor einigen Wochen hatte ich ein paar alte Songs von James Blunt wieder entdeckt, einem weiteren Lieblingssänger. Nur die Songs von James Blunt packe ich im Moment nicht. Das ist mir zu harter Tobak. Solche Lieder kann ich nur hören, wenn ich innerlich vollkommen zufrieden und glücklich bin. Die ziehen sonst richtig runter und das geht im Moment einfach gar nicht.

Deshalb hatte ich die Songs von James Blunt auch erst vor wenigen Wochen zum ersten Mal seit Jahren abends vor dem Einschlafen im Bett liegend und kuschelnd Fr. Schlange gezeigt. Sie weinte beim Hören dieser Songs von ihm und kannte auch nicht alle seine Lieder. Im Nachhinein ist mir auch klar, warum sie weinte. Sie war gedanklich längst nicht mehr bei mir und die Songs lösten Emotionen in ihr aus, die sie in diesem Moment nicht verbergen konnte. Ich dachte, ich hätte sie emotional damit positiv getroffen und ihr wieder eine Facette mehr von mir gezeigt. Songs gezeigt, auf die ich stehe. Sie wieder ein Stück weiter in mein Herz gelassen und vielleicht auch ihr Herz wieder ein Stückchen berührt. Gefehlt! Alles anders.

Und so blicke ich nach vorne und teile heute meine Gedanken und ein Lied in Richtung meiner nächsten Traumfrau. Meiner dann eigentlichen, wirklichen, ja echten Traumfrau, hoffe ich. Nicht wieder nur eine Zwischenetappe oder Illusion. Bitte nicht wieder eine Fata Morgana. Deswegen ist das Projekt Beziehung Teil 2 eigentlich in Wahrheit gar nicht Teil 2. Eigentlich ist es noch immer Teil 1. Bzw. einfach DAS… Projekt Beziehung.

Ich muss es eigentlich so sehen: Das Projekt Beziehung hat nie wirklich aufgehört zu existieren. Ich hatte nur eine Pause gemacht, weil die Kontrollleuchte im Auto anzeigte, dass ich rechts ran fahren soll. Ohne zu verstehen warum. Das tat ich dann eben. Ich fuhr rechts ran und blieb dort fast 2 Jahre lang am Straßenrand stehen. Bin tagein und tagaus ums Auto herum gelaufen wie ein Verrückter, habe mir über alles Gedanken gemacht und mir den Motorraum angesehen und versucht den Grund für das Aufleuchten der Warnlampe zu finden. Um den Fehler auf meinem Weg zu finden. Eigentlich sogar meinen eigenen Fehler zu finden. Ich fand ihn aber einfach nicht. Das Universum hat die Warnleuchte angeschaltet. Gut gemeint. Von Anfang an. Danke dafür. Aber ohne mir verstehen zu geben wieso. Die Lampe leuchtete einfach auf und sagte: „Fahr rechts ran.“ Und ich Idiot hab die Leuchte einfach abgeklemmt. Sich um sich selbst kümmern sieht anders aus.

Zeitverschwendung irgendwie, finde ich. Viele sagen mir auch: „Sieh es nicht so. Du hattest doch unglaublich viele schöne Momente mit ihr. Behalte die positiven Dinge in Erinnerung.“ Ja. Mag sein. Aber die derbe Enttäuschung am Ende…? Der Verrat und das Gestoßenwerden ins eiskalte Wasser lösten einen Schock in mir aus. Sich auseinanderzuleben wäre die eine Sache gewesen, akzeptabel. So ist es bestimmt bei vielen Paaren. Aber so war es nicht für mich, jedenfalls fühlte sich das so nicht an. Ganz im Gegenteil. Es standen große geplante Veränderungen bevor bzw. waren schon eingeleitet. Umzug, Auto, Urlaub. Alles. Alles in Richtung immer festerer gemeinsamer Zukunft. Allerdings wie ein ahnungsloses gutmütiges Tier einfach schutzlos zu wilden Raubkatzen ins Gehege gestoßen zu werden, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Eines, das das Prädikat „besonders widerlich“ verdient hat.

Und auch wenn ich trotz intensiver Suche den vermeintlichen Grund für das Aufleuchten der Kontrollampe nicht entdecken konnte… oder wollte… stehe ich mit dem Wagen immer noch rechts am Straßenrand. Was ich aber bemerken musste und bemerkt habe: Es ist drigend ein Ölwechsel nötig! Der läuft gerade. Das wird noch ein paar Wochen dauern vermutlich. Aber dann steige ich wieder ein und fahre los. Richtung Sonne und Leben. Und in Richtung Traumfrau.

Vielleicht nicht so verbissen wie früher, vielleicht aber auch nur nicht mehr so verbissen wie am Anfang früher. Nach 1 Jahr Pickuppen damals war ich nicht mehr verbissen. Es war wirklich nur anfangs. Es war eben alles neu für mich. Frauen ansprechen, einfach so. Einfach überall. Einfach immer. Dass es anfangs eine Verbissenheit gab, habe ich durchs Reflektieren ergründet. Was wohl der Grund war, warum meine Resultate „erst“ im Laufe der Zeit besser und intensiver wurden. Und was letztlich auch Fr. Schlange in mein Leben treten ließ. Ich zog sie aufgrund meiner damaligen extrem autarken Art an. Ich war mit mir im Reinen, happy und zufrieden. Extrem selbstbewusst. Ich war damals längst nicht mehr bedürftig. Das zeigen meine alten Artikel. Die ich mir zwischendurch gerne immer wieder durchlese. Um mich selbst wieder zu entdecken. Alleine dafür hat sich das Niederschreiben meiner Erlebnisse sehr gelohnt.

Und nun… wenn sie mir begegnet… die Frau… die Traumfrau… die ich eigentlich bereits in Teil 1 suchte… also der Teil 1, der gar nicht Teil 1 war, wie sich herausstellte… dann nehme ich sie mit. Und werde zusehen, dass sie jeden Grund von dieser Erde von mir bekommt mich nicht mehr herzugeben!

Und deswegen liebe Traumfrau, geht der Song an Dich! Ich kenne Deinen Namen nicht. Ich weiß nicht wie alt Du bist oder woher Du kommst. Ich weiß nicht, ob Du schon Kinder hast, noch Kinder bekommen kannst oder Dir Kinder wünschst. Ich wünsche mir welche. Das weiß ich, nachdem ich fast 2 Jahre merken durfte, dass mir Kinder sehr liegen und ich schon ein bisschen Papa sein durfte. Und dachte, das wars… ich bin dann eben so ein „Bonuspapa“. Hätte mir gereicht, wirklich. Sollte aber nicht sein. Deswegen ist der Bonuspapa weder mehr ein Papa noch ein Bonus. Aber ich kann Papa.

Keine Ahnung, meine Traumfrau, auf welche Musik Du stehst. Keine Ahnung welchen Charakter Du hast. Ob Du meine Eigenheiten, Ecken und Kanten nicht nur akzeptieren sondern sogar schätzen kannst. Aber eines weiß ich… ich hoffe, dass Du so ein Herzmensch bist wie ich! Dann mache ich Dich zur glücklichsten Frau der Welt. Ich kann nicht nur Papa. Ich kann auch Mann.

Und deshalb dieses Lied für Dich. Lass Dich finden und wir fahren gemeinsam Richtung Sonne ins Leben. Der Ölwechsel ist erledigt. Es kann los gehen.

Lasst die Zeilen einfach wirken! Hört Euch den Song an. Komplett. Versucht dabei zu sein, mittendrinnen! Da steckt so viel Hoffnung und Zuversicht drinnen! Oder wie Xavier Naidoo schon sang: „Volle Kraft voraus!“

Und ich empfehle den Song auf 2 Arten zu hören: Erst in seiner originalen Version und danach bitte unbedingt in dieser bestimmten Live Version und da finde ich besonders das Ende einfach herausragend. Wie Herbert Grönemeyer da ab geht, das ist genau das, wie es in mir aussieht, wenn ich an sie denke… an meine zukünftige Traumfrau! Das bin ich!

PS: Den Songtext gibts unter den Videos, so könnt ihr mitlesen…

 

 

Demo (Letzter Tag)

Weiß man, wie oft ein Herz brechen kann?
Wie viel Sinne hat der Wahn?
Lohnen sich Gefühle?

Wie viele Tränen passen in einen Kanal?
Leben wir noch mal?
Warum wacht man auf?
Was heilt die Zeit?

Ich bin dein 7. Sinn,
Dein doppelter Boden,
Dein zweites Gesicht.
Du bist eine kluge Prognose,
das Prinzip Hoffnung,
ein Leuchtstreifen aus der Nacht.
Irgendwann find und lieb ich dich …

Ich bin eine deiner Farben,
kannst mich wählen, kannst sie tragen,
Kannst sie bleichen.
Verrat dir alle Geheimzahlen,
Werd dir die kühnsten Träume ausmalen,
Werd dir erklären, wovon ich nichts versteh.

Ich bin dein 7. Sinn,
Dein doppelter Boden,
Dein zweites Gesicht.
Du bist eine sichere Prognose,
das Prinzip Hoffnung,
ein Leuchtstreifen aus der Nacht.
Irgendwann find und lieb ich dich …

Das Leben fließt rot in unseren Venen,
Ich servier dir’s auf einem goldenen Tablett.
Du holst mich aus dem grauen Tal der Tränen,
Lässt alle Wunder auf einmal geschehen,
Dass mir Hören und Sehen vergeht.

Ich bin dein 7. Sinn,
Dein doppelter Boden,
Dein zweites Gesicht.
Eine Lieblingsfarbe,
Dein sportlichster Wagen,
Dein tiefster Tauchgang,
Dein Segelflug.

Du bist eine gute Prognose,
Das Prinzip Hoffnung,
Ein Leuchtstreifen aus der Nacht.
Ich find dich und lieb dich mehr als mich.
Ich lieb dich mehr als mich.
Irgendwann find ich dich.
Ich find dich oder nicht.
Ich lieb dich mehr als mich und ich finde dich.
Ich find dich oder nicht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s