8 Nächte später

Ich habe gesehen, dass mein erster Beitrag nach langer Abwesenheit direkt mal ein paar Besucher auf meinen Blog gelockt hat. Außerdem habe ich auch schon ein paar Kommentare auf den letzten Artikel bekommen. Und einen Like. Danke Euch. Seid ehrlich, sagt was ihr denkt. Interagiert. Ich freue mich darüber und manchmal ganz besonders über die ehrlich gemeinten Kritiken. Nur daran kann jeder von uns wachsen.
Jetzt aber zum heutigen Artikel…

Es sind inzwischen 8 Nächte vergangen, seit dem großen Knall.

Das wird ein Artikel, bei dem ich einfach in mich hinein fühle. Ich habe noch keine Inhalte, ich lasse mich aus meinem Inneren leiten. Was ich schreibe, schreibe ich. Was kommt, kommt.

Wie geht es mir jetzt?

Diese Frage stellen mir fast alle, mit denen ich über das Thema spreche. Die meisten haben über Whatsapp davon erfahren, die meisten stellen diese Frage aus Höflichkeit. An einer echten Antwort sind die meisten nicht interessiert. Aber es gibt sie eben auch, die Interessierten. Die Aufrichtigen. Familie und Freunde. Und gestern war der erste Tag, an dem ich nicht mehr ganz bis zum Weinen kam. Ich hatte noch ein paar Mal über den Tag hinweg geschluchzt, jedoch nicht mehr geweint.

Gestern zum Beispiel, als ich bei meinem besten Freund Herr van Onnetuschn war. Es war 20 Uhr, und seine zwei Kids gingen ins Bett. Erst ließ ich Mama und Papa machen, dann setzte ich mich zu seiner Tochter ans Bett. Wir redeten. Sie fragte mich, wie das mit meiner Freundin beim letzten Gespräch ausgegangen sei. Ich sagte: „Nicht gut.“

Dabei merkte ich, wie ich innerlich hin und her gerissen war. Einerseits war und bin ich traurig, dass es aus ist. Dass die vermeintliche Traumfrau mir meinen persönlich größten Korb aller Zeiten gegeben hatte. Andererseits merkte ich während der Antwort, dass sie nicht ganz stimmen kann. Sofort ergänzte ich: „Aber weißt Du, es ist auch besser so. Sie hat jetzt einen Anderen und mit dem wird sie bestimmt glücklich. Das ist nicht mehr die Frau, die ich mal kennen und lieben gelernt habe. Sie hat sich verändert. So eine Frau möchte ich gar nicht mehr.“

Sie war sehr mitfühlend, sie ist ein kleines Kind und ohne inhaltlich voll zu erfassen worum es geht, tröstete sie mich und sagte: „Aber schau mal, dafür wohnst Du jetzt bei Deiner Schwester. Das ist doch auch schön.“

In diesem Moment wurden meine Augen wässrig, das Weinen konnte ich allerdings zurückhalten. Genau wie jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe. Kleines Mädchen, Du bist die Tochter meines besten Freundes und ich kenne Dich seit dem Du auf der Welt bist. Ich war damals kurz nach der Geburt im Krankenhaus, um Dich zu sehen. Wir werden vielleicht solche Gespräche im Laufe unseres Lebens gemeinsam noch öfter haben. Du wirst auch mal groß und Dir wird es vielleicht auch mal so ergehen wie mir, fast ganz sicher sogar. Jeder macht solche Erfahrungen in der einen oder anderen Form, im Leben. Oder aber in der Zwischenzeit werde ich nochmal so eine Erfahrung machen, wieder eine Beziehung, wieder glücklich – zumindest gedacht und gefühlt – und wieder das Ende. Wer weiß. Vielleicht bleibt die nächste auch für immer. Ich finde Deine mitfühlende Art so außergewöhnlich und dass Du meine Hand von Dir aus gehalten hast. Das habe ich von kleinen Kindern in der Form noch nicht gesehen. Bleib so. Du bist einfach ein tolles Mädchen.

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Ich verstehe das alles nicht, bin ich schuld?

Ich verstehe noch immer nicht, was mir widerfahren ist. Es ist weiterhin unbegreiflich surreal. Natürlich habe viel reflektiert und versucht zu reflektieren. Was schief lief oder was ich wann hätte merken oder (an mir?) ändern können. Sie ließ keine Chance dazu, sie äußerte ihre Sicht und Dinge stets nur sehr zurückhaltend oder ohne jeden Nachdruck. Ich konnte offenbar während der ganzen Zeit der Beziehung nicht merken, dass einige dieser geäußerten Wünsche oder Vorstellungen in ihr nachdrücklich brodelten. Es fühlte sich stets eher nach normalen Gesprächen an. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass irgend etwas oder gar alles so „schlimm“ für sie sei, dass sie dafür die Beziehung beenden würde. Ich habe nichts davon bemerkt.

Sie hat die „Schuld“ auf sich genommen, sie sagte, dass sie den selben Fehler machte wie in jeder vorherigen Beziehung. Sie hätte wieder einmal den Mund nicht auf gemacht und sich stattdessen still versucht ihrem Partner anzupassen, aus Liebe. Bis es irgendwann zu viel wurde und sie daraufhin – wie in der Vergangenheit auch – begonnen habe unglücklich zu werden. Sie habe ihr Leben lang nie irgend etwas klar geäußert und auf den Tisch gehauen. Es sei ihr Fehler sagte sie, sonst wäre unsere Beziehung noch genauso toll wie am Anfang. Und genau in jener Zeit habe sie jemanden kennen gelernt. Wie sie sagte, sei es aus unserer Beziehungssicht der falsche Mensch zum falschen Zeitpunkt gewesen. Sie erklärte mir den aus ihrer Sicht vermutlichen psychologischen Hintergrund. Ihr Vater war in ihrer Kindheit alkoholkrank und das führte letztlich zu ihrem Verhalten, da sie nie äußern durfte, was sie fühlte oder wollte. Es hätte sonst immer einen riesigen Ärger gegeben. Sie habe das lange nicht bemerkt, dass sie so sei. Aber nun hätten ihre Freunde sie darauf aufmerksam gemacht, dass sie sich immer davon flüchte und ihre eigene Geschichte ständig wiederhole. Seit jeher. Sie trage die Schuld, wiederholte sie mehrmals. Sie wisse das. Aber es sei zu spät für uns.

Danke Dir dafür. Und ich dachte immer, wir können über alles reden. Haben wir auch immer, dachte ich. Es ist so surreal diese Zeilen gerade zu schreiben. Ich wollte diesem Menschen helfen, ich hätte ihn überall hin begleitet und alles getan. Nicht nur hätte. Ich habe es. Und das ist das Ergebnis.

Bin ich schuld? Ich spreche nie von Schuld. Schuld ist ein Ausdruck, den ich so gut wie nie verwende. Es gibt Aktionen und es gibt Reaktionen. So ist die Natur. Die Natur kennt keine Schuld. Schuld ist ein Gedankenkonstrukt, das wir uns selbst erschaffen. Das hatte ich aus meiner Zeit seit dem Ende meiner (aus jetziger Sicht) vorletzten Beziehung gelernt. Ich hatte mich auf den Weg hin zur Selbsterkenntnis begeben. Meine damaligen Leser wissen das sicherlich noch. Eckhart Tolle, ein bisschen Buddhismus und ganz viel Pickuppen. Das waren meine drei Bausteine. Und ich bin im Nachhinein so froh, dass ich mich auf diesen Weg begeben habe.

Meine Aufmerksamkeit in der Beziehung habe ich schleifen lassen. Ich habe auch meinen Körper schleifen lassen. Vorher war ich trainiert, konnte hautenge Hemden tragen. Nicht dass ich jetzt dick wäre, aber ein paar Kilo kamen dazu. So dass zumindest die engen Hemden nicht mehr passen. Aber ich habe seit dem Knall und dem Ende der Beziehung vor ein paar Tagen abgenommen. Und ich versuche die Appetitlosigkeit gerade auch positiv zu nutzen, nämlich um auch wieder überflüssige Pfude loszuwerden.

Mein Umfeld sagt mir zwar größtenteils, dass das Quatsch sei. Aber es macht einen gewaltigen Unterschied, wenn eine Frau Dich anfasst und Dein Körper bei einer Berührung auf die Brust oder den Bauch nicht nachgibt. Es macht einen Unterschied für Sie und besonders für Dich. Im Moment habe ich ca. 5 kg abgenommen. Das ist, was das Gewicht an sich betrifft, eigentlich zu viel. Aber ich fühle mich auch nicht mehr so voll, seit ich viel weniger esse. Die ersten Tage brachte ich fast gar nichts herunter. Inzwischen geht es. Ich versuche die Situation positiv zum Abnehmen zu nutzen. Und mache nebenbei leichtes Krafttraining, damit die Muskulatur nicht durch den Energieentzug komplett verschwindet. Und wenn das Fett einigermaßen weg ist, werde ich das Krafttraining intensivieren. So wie damals. Um wieder so fit zu werden, wie ich war. Und was es mir als ein Baustein ermöglicht hat, immer besser und selbstbewusster mit Frauen zu werden.

Welche Lehre ziehe ich aus der Sache mit dem Körper?

Meine Freundin. Wow, das hab ich gerade wirklich geschrieben. Shit. Es muss heißen: Meine EX-Freundin.

Also nochmal.
Meine EX-Freundin hatte echt gut gekocht und ich habe wirklich gerne und abends noch viel gegessen. Lange Arbeitstage machen leider sehr hungrig. Und dazu auch immer wieder die Worte von ihr, dass ich mit 2 oder 3 Kilo mehr genauso attraktiv sei wie ohne. Sie liebe mich so wie ich wäre. Kann sein. Möglich. Vielleicht hast Du auch da gelogen. Ich weiß eigentlich gar nicht mehr was an Dir echt war. Nicht böse, ohne groll gesagt. Wirklich nicht. Ich weiß nicht was an Dir und Deinen geäußerten Gefühlen wann überhaupt echt war und wann nicht.

Aber ich war besser in Schuss zu Beginn unserer Beziehung bzw. auch als wir uns kennen lernten. Ihre bestärkenden Worte haben mich mitunter faul gemacht. Träge. Durch lange Arbeitstage, an denen ich spät heim kam. Durch zu viel sitzen am PC, auch in der Freizeit. Ich fiel – was das betrifft – ein Stück weit in mein altes Muster zurück. So war ich ganz früher auch. Aber das ist nicht gut. Ich war glücklich und „zufrieden“ mit meiner wundervollen Frau an meiner Seite. Und wollte nur noch in ihrer Nähe sein. Das reichte mir. Hauptsache zusammen, gerne auch mit den Kindern. Natürlich. Hauptsache zusammen. Das WIE war mir wichtiger als das WO. Das OB war mir noch wichtiger. Wer mich kennt, der weiß das. Egal ob Party, Urlaub woanders oder zusammen auf der Couch. Alles egal. Hauptsache zusammen. Sie war die Seele an meiner Seite, so dachte ich. Und ich wollte an ihrer Seite sein und bleiben. Jeden Tag.

Die Lehre muss heißen: Sagt Dir Deine Frau, dass Du trotzdem gut aussiehst, dann höre genau hin. Auch wenn sie es ehrlich meinen mag, was ich im Falle meiner EX-Freundin nicht sicher sagen kann, da ich rückblickend betrachtet nicht weiß wann sie log und sich verbog, so musst Du Dir innerlich sagen: Auch wenn ich trotzdem für Dich (nur für Dich!) gut aussehen mag, so mache ich trotzdem Sport oder werde nicht träge oder behäbig.

Aus zwei Gründen ist das so wichtig:

1. Selbst wenn die Frau Dich trotzdem optisch toll findet, sinkt – wenn auch nur unterbewusst – Deine Attraktivität gegenüber trainierteren Kerlen oder generell anderen Kerlen. Selbst wenn andere Kerle auch nicht trainiert sind, so hebst Du Dich für Deine Frau im Punkt der körperlichen Attraktivität nicht von ihnen ab. Der Marktwert ist leider sehr wichtig. Selbst in scheinbar absolut intakten Beziehungen. Das ist jedenfalls meine neueste Erfahrung. Ich bin überzeugt davon, dass sich das alles nur auf der Ebene des Unterbewusstseins abspielt. Keiner würde das so direkt sagen oder zugeben, schon klar.
Fazit: Bewahre Deinen Marktwert! Auch (und vielleicht besonders?!) in intakten Beziehungen!

2. Wenn die Frau Dich abschießt, dann schießt sie Dich so ab, wie Du JETZT aussiehst. Auch wenn das Aussehen für sie keine Rolle gespielt haben sollte, so siehst Du JETZT so aus, wie Du JETZT nun einmal aussiehst. Und dann? Richtig. Dann hast Du dieselbe Situation wie ich jetzt. Ich muss wieder mühsam den Körper aufbauen. Dann besser wenigstens über die ganze Beziehung hinweg etwas Sport machen und eine Grundmuskulatur beibehalten, als danach vor einem gefühlten Scherbenhaufen zu stehen. Für die meisten Menschen ist dieser Punkt sicherlich nicht so wichtig. Die meisten Menschen geben sich irgendwann mit ihrem Körper einfach zufrieden, finden sich ab und werden unbewusst. Aber so wie Du mit Deinem Körper umgehst, so gehst Du womöglich auch mit Deiner Beziehung um. Und dann? Dann ist es auch da womöglich nur eine Frage der Zeit bis…
Das Fazit lautet also hier: Bleib körperlich in Form, denn wenn Sie Dir einen Laufpass gegeben hat (was ich ihr gegenüber nie getan hätte – ich habe sie einfach geliebt so sehr ich sie nur lieben konnte, mit allen Macken, Kanten und Fehlerchen), bist Du wenigstens noch fit und kannst wieder Gas geben.

Und welche Veränderungen spüre ich in mir?

Gestern war der erste Tag, an dem ich gedanklich nicht ausschließlich zurück blickte. Es war der erste Tag, an dem ich auch Gedanken nach vorne aufgebaut habe. Fragen wie „wie geht es jetzt weiter?“ und „wo soll, kann oder möchte ich in Zukunft wohnen?“ kamen in mir auf. Und auch die Frage „wie mache ich jetzt in Punkto Frauen weiter?“.

Das ist ein sehr gutes Zeichen, wie ich es für mich selbst empfinde. Ich bin von meiner EX-Freundin inzwischen zunehmend angewidert. Traurig, aber auch mehr und mehr angewidert. Wir kommen sachlich gut miteinander aus. Es ist noch sehr viel zu erledigen, Möbel raus, bestimmter Schriftkram usw. Aber sie ist so eiskalt zu mir, keine Frage nach „wie gehts Dir?“ oder „kommst Du einigermaßen zurecht?“. Nicht, dass es eine Rolle spielen würde für die Zukunft. Sie liegt sicherlich dem Neuen in den Armen, da lohnt sich der Blick zurück zu mir für sie sicher nicht. Warum auch. Neuer Mann, neues Glück, hießt wohl die Devise. Widerlich trotzdem. Aber vor 2 Wochen lagen wir uns noch im Arm und alles war soweit GEFÜHLT gut. Dass sie zu diesem Zeitpunkt nicht mehr nur in meinen Armen lag, war mir da noch nicht klar.

Und wie mache ich nun weiter? Nun. Im Moment, wie gesagt, erstmal abnehmen. Das (sicherlich verhältnismäßig kleine bisschen) Fett muss erstmal weg. Dafür tue ich im Moment alles. Ich esse weniger, aber trotzdem gesund. Obst und Gemüse. Und zusätzlich Eiweiß, gestern hab ich mir einen Magerquark besorgt. Das schmeckt immer so schön widerlich, bäh. Aber so ist das mit dem Körper nun mal. Dann werde ich noch mein Eiweißpulver aus alten Tagen aus ihrer (eigentlich bis vor kurzem unserer!) Wohnung holen. Das wird den Muskelverfall zusätzlich stoppen helfen. Ich werde zu laufen beginnen, vielleicht noch heute. Mal sehen. Wenigstens 20 Minuten. Und dann auch Krafttraining weiter intensivieren. Ich möchte meinen Körper zurück, den von damals. Auch wenn ich auf den dahin führenden Weg eigentlich keine Lust habe. Nur darum gehts ja auch im Leben. Wenn ich mich schinde, will ich es auch nutzen. Schinde ich mich nicht für etwas, nutze ich es auch nicht. Und ich glaube nicht nur, sondern bin zu 1000% überzeugt, dass ein guter Körper den Erfolg bei Frauen massiv steigert, lehrte mich meine Erfahrung.

Viele werden sich jetzt denken: NEIN! Jetzt rennt der von einer Beziehung in die nächste. Ich kann Euch beruhigen. Das habe ich nicht vor. Ich möchte abschalten können von ihr. Beim letzten Mal hat mir das Pickuppen auch mein Leben gerettet. Und ich habe das nicht verlernt, ganz im Gegenteil. Ich bin etwas angerostet, aber das wars. Ich werde meinen Körper wieder polieren und durch viele Gespräche wieder an den Punkt kommen, wo die Leichtigkeit und Lässigkeit Oberhand gewinnen. Und dieser Weg ist lang, das weiß ich ebenfalls aus Erfahrung. Bis dahin werde ich vermutlich einige Frauen kennen lernen, ja. Aber die wenigstens werden für eine Beziehung auch nur ansatzweise in Frage kommen. Beim letzten Mal hat es über 1 Jahr gedauert, bis ich meine (vermeintliche!) Traumfrau gefunden habe. Aber ich hatte sie gefunden. Jedenfalls a priori, heißt aus damaliger Sicht. Und weil das so lange dauert, muss ich eben heute schon beginnen. Ich muss erst wieder rein kommen in den Fluss. Erstmal wieder gut werden. Das dauert und dauert. Ein harter Gang, zum zweiten Mal den kompletten Jakobsweg zu laufen. Bildlich gesprochen.

Damals war es auch so, dass es lange dauerte, wie gesagt. Aber auf dem Weg zu meiner Traumfrau wurde ich immer unabhängiger vom Thema Frauen. Ich wollte zwar nach wie vor DIE EINE treffen, allerdings weniger verkrampft. Viel weniger. Ich ging damals zuletzt auch nur noch seltener raus zum Pickuppen. Und schwupp, war sie da. DIE EINE (bzw. keine!). Und so wird es wieder sein. Ich werde rausgehen und wieder Basketballspielen. Wer den Blog kennt, weiß was das heißt. Körbe kassieren. Ansprechen. Korb. Ansprechen Korb. Ansprechen. Korb. Ansprechen. Eine Nummer. Ansprechen Korb. Ansprechen Korb. Dazwischen Dates mit vielen Körben, so war es komischerweise bei mir. Daran werde ich arbeiten müssen, wobei es damals immer besser wurde. Aus Dates entwickelten sich zunehmend mehr Folgedates. Anfangs war das eine Katastrophe. Am Ende hatte ich mehrere Frauen parallel gedatet, auch öfter. Das ist das Spiel. Das ist mein Basketballspiel. Unendlich viele Körbe. Alle für mich. Aber irgendwann sitzt der eine Wurf. Und dann wird aus dem Wurf des Lebens vielleicht der Fang des Lebens. Dann presse ich den Ball da rein und der sitzt. Versprochen an mich selbst!

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Und auf was bin ich aus?

Ich bleibe meiner damaligen Devise treu. Hauptsache hübsch! Klingt stumpf. Meine ich aber so nicht. Ich möchte definitiv keine Frau unter 6,5 oder 7 als Beziehung. Nach oben offen, aber nicht nötig. Damals hatte ich alles ab 5 angesprochen. Um zu lernen. 5 ist aber schon echt mies, wie ich persönlich finde. Das ist wirklich nichts fürs optische Glücklichsein. Eine 6 ist okay. Da müssen aber wirklich die inneren Werte passen. Die Skala ist nur die Einstiegsschwelle. Ich spreche keine Frauen unter 6 mehr an. Das mache ich nicht. Das ist wirklich nichts für mich. Natürlich gibts mehr Körbe von bildhübschen Frauen. Aber das ist mir egal. Ich suche nicht die Körbe, sondern die Eine. Und das war damals auch so. Es war mir egal was die anderen Frauen davor zu mir sagten oder Dates absagten oder sich einfach dämlich verhalten hatten. Ich hatte meine Frau gefunden. Fertig aus. Klappe zu, Affe tot. Glücklich. Stempel drauf. Ende.

Natürlich sind die inneren Werte das entscheidende. Herzlichkeit spielt für mich die alles überragende Rolle. Ohne dem geht es nicht. Ohne dem wird es für mich nie eine Beziehung geben. Ich suche eine Frau. Eine echte Frau. Wer meinen Blog kennt, weiß dass ich auf keine Emanzen stehe. Das ist ein Kunstprodukt unserer Gesellschaft. Das darf heute kaum mehr einer sagen ohne mit Eiern und Tomaten beworfen zu werden. Ist mir egal. Das ist ein Kunstprodukt und das perfide ist, dass die Frauen es selbst nicht mal gemerkt haben. Dass die Industrie sie zu Melkmaschinen gemacht hat. Anderes Thema. Egal. Ich möchte eine häusliche Frau, eine die für die Familie (ich sehe auch zwei Personen als eine Familie) da ist, eine anständige und liebevolle Frau. So eine war meine EX-Freundin die allermeiste Zeit. Ich war der Mann. Sie war die Frau. Fertig. Und das hat gepasst. Und so eine suche ich wieder… nur diesmal keine falsche Schlage… sondern eine ehrliche, aufrichtige Frau. Wohl dann, Glück auf!