Was bisher geschah… Fr. Tinder und ich – Teil 4 von 3

Jetzt ist es Sonntag, 20:32 Uhr, und ich fange an diesen Artikel zu schreiben. Teil 4 von 3. Klingt merkwürdig, ein vierter Teil von einem Dreiteiler. Wenn dieser Artikel aber erscheint, wird Feiertag sein, der Tag der Arbeit. Den vierten Teil gibt es einfach noch kurz angefügt, so viel ist nämlich nicht passiert, dass es eine neue Serie zu Fr. Tinder und mir rechtfertigen würde. Also gibt es eine kleine Fortsetzung der bestehenden Story, mit einem fulminanten Ausgang. Fasten your seatbelts please, schnallen Sie sich an bitte.

Die Rückkehr von Fr. Tinder

Fr. Tinder war zuletzt nach ihrer 14-tägigen Reise wieder bei mir zu Hause, vier Tage lang. Während der Zeit musste ich an den meisten Tagen arbeiten, so dass wir uns meist abends nach meiner Arbeit trafen und anschließend zu mir fuhren. Morgens verließen wir immer gemeinsam das Haus. Sie ging ihren Dingen nach und ich meiner Arbeit. Am Telefon fragte sie mich vor ihrer ersten Ankunft: „Kann ich meine Yoga-Matte mitbringen? Ich hab zwei, dann kann ich eine bei Dir lassen zum Yoga machen.“ Was es damit aufsicht hat, darauf kommen wir später noch zurück.

Und bereits nach wenigen Stunden war es wieder da. Dieses Gefühl. Dieses Gefühl, das ich in den letzten drei Artikeln über sie auch schon beschrieb. Irgend etwas stimmte nicht, grundsätzlich nicht. Es fühlte sich nicht leicht an, nicht frei. Zwischenzeitlich konnte es immer wieder sehr liebevoll und harmonisch sein, allerdings stellte ich zunehmend fest, dass dies immer dann der Fall war, wenn es nicht um uns beide und unsere zwischenmenschliche Situation zueinander ging. In sachlichen Themen konnten wir verständnisvoll und bereichernd miteinander sprechen. In emotionalen Themen hingegen kam kaum mehr rechtes Verständnis auf.

Und nach zwei oder drei Tagen stellte sich ein Gefühl in mir ein, das mir sagte: „Puh. Ist das anstrengend mit ihr.“ Warum?
Fr. Tinder läuft nicht ganz rund. Sie sieht Probleme in der Bewältigung ihrer Vergangenheit, vermutlich (mindestens auch) in Bezug auf ihre gescheiterte Ehe. Ehe? Ja, Ehe. Das hab ich hier nie thematisiert, weil es für mich nicht so wichtig ist. Jedem Menschen begegne ich möglichst frei, es gibt schon genug äußerliche „Filter“, die ich an den Tag lege. Gewollt oder ungewollt. Das geht jedem von uns so. Optik und solche Dinge. Aber ob nun jemand viel Geld verdient oder wenig, oder gebildet ist oder nicht, oder verheiratet war oder ist oder nicht… was solls. „Erstmal eine Chance geben“, lautet da ganz meine Devise.

Zurück zu ihren Problemen, bzw. denen, die sie sich (selbst) macht. Sie sieht viele existentielle Fragezeichen am Horizont, Jobsituation, Familiensituation der Verwandten, Wohnungssituation. Dies und das. Und dann fühlt sie sich in Deutschland nicht so wohl wie dort, wo sie zuletzt eine Zeit lang im Ausland lebte. Dort, wo sie zuletzt 14 Tage „Urlaub“ machte. Aber irgendwie sei Deutschland doch für sie besser, weil alles geordneter sei.

Auch bei mir sei das so, sie fühle sich in meiner Nähe aufgeräumt. Alles sei so klar und so strukturiert, das gebe ihr Sicherheit und halt. Andererseits fühle sie sich aber auch nicht so frei wie in einer eigenen Wohnung.
Hm, relativ logisch, wie ich finde. Eigene vier Wände sind eigene vier Wände, andere vier Wände sind andere vier Wände. Deshalb sollte das Ziel sein beides bestmöglich zu verschmelzen. Will aus meiner Sicht heißen: Die jeweils anderen vier Wände mittel- bis langfristig zu den gemeinsamen vier Wänden zu machen.
Aber halt, nicht so schnell. Der Reihe nach.

Fleißig oder unfleißig, das ist hier die Frage

Ich bemerkte über die Tage wieder, dass ich mich zu Hause mehr einbrachte als sie. Darauf habe ich keine Lust (mehr). Also sprach ich auch das klar an. Sie sah das völlig anders. Was mir wiederum klar war. Und so diskutierten wir mehr über unsere unterschiedlichen Ansichten, anstatt zu einem gemeinsamen Ergebnis zu kommen. Worauf ich an sich gar keine große Lust habe. Weil… ich da eine klare Meinung vertrete, und die teilte ich ihr auch mit: „Sieh mal, wenn es wirklich passt zwischen zwei Menschen, dann müssen sie sich nicht darüber unterhalten wer nun mehr oder weniger tut und ob der eine nun zwei mal abgespült hat und der andere aber dafür zwei mal öfter das Bett gemacht hat. Es passt dann einfach.“

Nur wenn es eben mal nicht passt, dann spreche ich das klar an. Besonders wenn der eine der beiden Personen arbeitet und studiert und die andere Person nicht arbeitet und auch nicht studiert. Einer hat also nicht nur für die „restliche Freizeit“ Zeit und eine schon.
Und so ging es an einem Abend auch wieder um das Thema Playstation spielen oder nicht. An zweiten Tag, an dem ich kurz mit Herr van Onnetuschn Fifa spielen wollte, ging wieder eine Diskussion los. Warum das wieder mal sein müsse, wenn sie da sei. Woraufhin ich ihr erklärte: „Du warst auch gestern da und ich habe nicht gespielt. Du wirst morgen und übermorgen vermutlich auch da sein und da werde ich wahrscheinlich nicht spielen. Was ist der Unterschied zwischen heute oder morgen oder übermorgen?“

Und so stellte ich mir nicht nur selbst die Frage: „Worüber reden wir hier eigentlich???“

Ich gönne ihr das doch immer, wenn sie sich auch mal 30 Minuten für sich selbst Zeit nehmen möchte. Ich spiele nicht 5 Stunden, sondern vielleicht 30 oder 40 Minuten.

Wehret den Anfängen

Vorsicht liebe Männer, am Anfang werden die Weichen gestellt!

Natürlich gehe ich mit diesen Dingen hier schon sehr ins Detail, mir geht es dabei in meinen Erlebniserzählungen nicht um einen Selbstzweck, sondern darum darzustellen über was für einen Käse man allen ernstes diskutieren muss. Vor Fr. Tinder war die Klette. Sie hatte ähnliche Anzeichen und Anstalten der „Vereinnahmung“ getätigt, anders zwar, aber auch. Das ist mal ein eigener Artikel wert, das Thema „Wie eine Frau still und heimlich versucht Besitz über Dich zu ergreifen.“ Vielleicht sollte ich den als schlaue Selbsthilfe-Anleitung im Stile von „5 wichtige Tipps, um sich nicht beherrschen zu lassen“ veröffentlichen.

Stoff hätte ich genug!

Und so drehte ich den Spieß um und sagte: „Was ich stattdessen echt toll von Dir fände, wäre wenn Du mir auch mal eine Auszeit gönnen und mich fragen würdest, ob Du in der Zwischenzeit etwas tolles für uns oder für mich tun könntest. Vielleicht etwas im Haushalt oder etwas kochen oder oder oder.“

Rumps, der hat gesessen. Bei ihr. Wie ich gemerkt habe.

Genug ist genug. Es ist meine Wohnung und ich hatte sie immer gerne bei mir, auch wenn es stets sehr anstrengend war. Aber irgendwann – zwischen sie abholen und hier oder dort hin bringen – ist es auch mal Zeit selbige für sich zu nehmen. Besonders wenn es nur 30 Minuten in einer Woche sind. Darüber soll man allen ernstes diskutieren? Wo doch eigentlich/angeblich sonst so gravierende Probleme in ihrem Leben existieren. Job. Arbeit. Wohnung. Familie. Ehemalige Beziehung. Und was weiß ich noch alles. Wie ich immer sage: Es ist immer irgendwas!
Das alles gegen 30 Minuten Playstation spielen gegenübergestellt…?!

Ich bin auch noch immer sehr verletzt in Bezug auf meine Vergangenheit. Aber ich ziehe niemanden runter. Im Gegenteil. Ich bot ihr nicht nur meine Hilfe an, sondern ich half ihr zwischendurch auch. Aber ich habe auch keine Lust mein Leben durch Negativität in der Lebensqualität zu senken. Und auch ein Energiefresser ist nicht mein liebstes Haustier. Also hab ich für mich beschlossen Negativenergiefresser zu meiden. Ein schönes Wort. Negativenergiefresser. Gibts auch Positivenergiefresser? Sicher. Geh mal eine Runde joggen.

Als ich sie Samstag nach Hause gefahren habe, war wieder so eine insgesamt etwas genervt wirkende Stimmung im Raum. Gerne fuhr ich sie, nachdem sie mich darum bat. Auch wenn es mit den Öffentlichen recht einfach wäre. Solche Dinge sind mir aber egal, ich mache das wirklich gerne. Schließlich gönnt sie mir es ja auch, wenn ich Fifa auf der Playstation spielen möchte, oder? 😉
Sie sprach sich zwar in den Tagen öfter aus und teilte mir ein paar mal mit, dass ich sie nicht verstehen würde, geholfen hat es uns jedoch nichts. Einige der Dinge, die sie vortrug, zeigten mir, dass sie meine Intention hinter manchen Dingen oftmals doch nicht so verstand wie ich sie positiv beabsichtigt hatte. Verständnis auf Sparflamme, sozusagen. Außerdem komme sie mit meiner ironischen Art nicht so klar. Zur Zeit, wo es ihr nicht so gut gehe, sei ihr nicht immer nach lachen zumute.
Okay, dann gehe ich damit eben in den Keller. Aber schade, dachte ich mir. Das war es doch gerade am Anfang, was ich toll an ihr fand. Ihren Humor und ihre Fähigkeit meinen Humor mitzutragen. Hm, okay.

Kein Lebenszeichen ist auch eine Botschaft

Und so verabschiedeten wir uns Samstag kurz und knapp vor ihrer Wohnung. Ich fuhr davon, zu meinen Eltern. Dort blieb ich über Nacht. Und den gesamten Samstag kam keine Nachricht. Mein Anrufversuch in der Nacht blieb erfolglos und unbeantwortet. Komisch fand ich es nicht, auch wenn es sonst immer anders war.

Gestern fuhr ich von meinen Eltern zurück im Auto. Und mein Display im Tacho zeigte einen Anruf von ihr. Also nahm ich auf der linken Spur der Autobahn das Telefonat an, drosselte etwas die Geschwindigkeit und fuhr auf die rechte Spur. Ob ich denn gerade telefonieren könne, fragte sie mich. „Klar“, sagte ich, „wie immer kann ich beim Fahren ganz in Ruhe telefonieren“.

Sie: „Ich habe nachgedacht, der Umgang zwischen uns tut mir nicht so gut. Irgendwie verstehen wir uns nicht so gut wie ich dachte. […]“

Ich kürze das hier etwas ab. Sie sprach noch drei oder vier Sätze mehr. Mich hingegen hat es nicht dazu hingerissen viel zu sagen. Ich fragte nur: „Du hast noch eine Kleinigkeit bei mir auf dem Wohnzimmertisch liegen, schick mir eine Adresse, ich schick es Dir dann zu. Alles Gute für Dich für die Zukunft.“

Ich merkte, dass sie damit nicht gerechnet hatte. Sie diskutierte bisher immer sehr gerne und sehr viel. Mir war nicht mehr nach diskutieren. Aber ich bemerkte auch, dass sie das aus dem Konzept brachte. Damit hatte sie nicht gerechnet, dass ich so kurz und knapp darauf reagieren würde.

Sie hatte aber auch nicht damit gerechnet, dass ich sehr aufmerksam war. Tags zuvor. Sie hatte alle ihre restlichen Sachen, auch ihre Yoga-Matte, wieder eingepackt und mit nach Hause genommen. Mir war klar was das zu bedeuten hatte. Ich war gedanklich längst darauf vorbereitet.

Und so ist heute der Tag der Arbeit. Für die Rechte der Arbeiter. In der Hinsicht sehe ich mich echt als Arbeiter. Wieder daygamen und clubgamen gehen, wieder von Bar zu Bar ziehen. Wieder Gas geben. Wieder Körbe kassieren, wieder Daten. Wieder ganz der Arbeiter sein.

Ein guter Anlass für mich, ich nehme das als Wink mit dem Zaunpfahl. Oder doch mit dem ganzen Zaun… auch weiterhin meine Rechte einzufordern. Ganz wie es der Feiertag auch für die Arbeiter vorgesehen hat. Das Projekt Beziehung bleibt also ein hartes Stück Arbeit für einen inzwischen abgehärteten Arbeiter. Malocher.

Was bleibt in mir zurück?

Ich fühle mich wieder frei. Keine negativen Schwingungen mehr. Keiner mehr neben mir, der mit seinem eigenen Leben nicht klar kommt und – rein aus meiner Sicht – deshalb Fehler bei anderen sucht. Keine Ahnung ob ich mit meiner subjektiven Sicht Recht habe oder nicht. Darum geht es gar nicht. Recht haben ist uninteressant. Aber es ist meine Sicht der Dinge und die zählt. Ihre zählt für sie. Meine für mich. Und wenn ich mich unwohl fühle, dann ist es gut für mich, wenn ich aktiv etwas tue um wieder ins Grüne zu kommen.

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Menschlich ist das schon schade. Ich weiß nämlich, dass sie unter anderen Umständen eine tolle Frau sein würde. Vielleicht auch für mich. Mindestens aber für jemand anderen. Ich würde vermuten, dass sie ähnliche Erfahrungen wie nun mit mir auch schon gemacht hat, bzw. mit dem nächsten Mann erneut machen wird. Ein bisschen wie in einem Kreislauf. Solange… ja solange sie nicht aus dem Strudel heraus kommt. Raus aus der Opferrolle. Das wünsche ich ihr. Und bis zu ihrem Telefonat hab ich auch versucht das bestmögliche beizutragen. Aber ich bin nicht ihr Psychiater, erst recht nicht in so einer frühen Phase. Über meine „Probleme“ bzw. Verganganheit habe ich nie etwas erzählt. Warum auch. Es sind nicht ihre Sorgen. Sie hat dafür keine Verantwortung zu tragen, also verschone ich sie damit. So denke ich in dieser Frage.

Menschlich ist es schon schade, dass es zwischen uns maximal für eine kleine Frühlingsromanze reichen sollte. Glücklich und frei zu sein (egal ob mit oder ohne Beziehung) ist aber auf Dauer wichtiger, als einem Menschen noch vor Beginn einer Beziehung beim Gesunden zu helfen und die eigenen Interessen auf Dauer zurück zu stecken.

Und deshalb ist die Story mit Teil 4 von mir auch gut zu Ende geführt. Ohne sie in die Länge zu ziehen. Das hab ich ja mit dem „Schluss-mach-Telefonat“ von ihr so gelernt, am Ende eines Kapitels einfach etwas kurz anzufügen, fertig. Ob nun zwischen zwei Menschen oder bei einem Artikel. Ein kurzes „tschüss!“.

Sachen packen, weiterziehen. Wie immer. Ganz der lonesome rider. Kein Happy-End, auch wenn ihr mir das alle so gewünscht habt. Danke Euch wirklich!
Seht es bitte positiv, es bleibt auf diese Art hier auch weiterhin spannend…

Auf eine Art ist es dennoch ein Happy-End: Ich habe mich wieder. Danke Pickup, für die Kraft, die Du mir inzwischen gibst. Die Kraft, machen zu können was ich für richtig erachte. Aussprechen zu können, was ich denke. Wievielen Menschen da draußen geht es ganz anders? Wieviele Menschen müssen sich täglich ducken, müssen ertragen und „dürfen“ etwas in einer Beziehung nicht tun, was total objektiv betrachtet „völlig in Ordnung“ wäre?

PS: Ich sehe gerade auf die Uhr. Der Artikel hat fast eineinhalb Stunden verschlungen. Die Zeit ist es mir wert. Wert um dadurch auch innerlich loszulassen. Einen lieben, aber leider aus meiner Sicht nicht freien, Menschen. Dafür bin ich es nun wieder. Frei. Auch auf diese Art frei. Anders sowieso längst. Playstation hatte ich an dem oben genannten Tag übrigens trotzdem noch gespielt. Alles hat seine Grenzen. Und die endet inzwischen spätestens bei einer Einschränkung meiner Freiheit.

PPS: Ab 22. April bin ich nach einer mehrwöchigen Approach-Abstinenz wieder nebenher bei passender Gelegenheit aktiv geworden. Bis vorgestern Nacht stand es 7 zu 0. Bis gestern Nacht 8 zu 1. Das ist meine passende Reaktion auf das Ende mit Fr. Tinder. Und dieses PPS kann ich erst heute – Montag, also am Tag nach Beginn der Erstellung dieses Artikels – ergänzen.
Es war gestern wieder so weit, so einer dieser Rockstar-Momente… Darüber werde ich diese Woche noch berichten.
(Für alle neuen Leser: 7 zu 0 bedeutet nach meiner Zählart => 7 Frauen angesprochen, 0 Telefonnummern bekommen, macht 7 exklusive Körbe, nur für mich. 8 zu 1 bedeutet => 8 Frauen angesprochen, 1 Telefonnummer bekommen.)

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25 Kommentare zu „Was bisher geschah… Fr. Tinder und ich – Teil 4 von 3

  1. Du beklagst dich über Unfreiheit, wenn ihr euch „tagelang ununterbrochen“ seht, genießt in der Folge die Freiheit der urlaubsbedingten Alleinzeit (sie auch) und gehst sie hinterher wieder „tagelang ununterbrochen“ sehen/nerven …

    Ihr trefft euch kaum einen ganzen Monat lang, aber wohnt quasi schon zusammen und hängt die ganze Zeit nur zu zweit aufeinander, ohne Rückzugsort. Dazu habt ihr – zumindest lese ich nirgends das Gegenteil heraus – die 4 Abende nur in der Bude gehockt, wo es „stets sehr anstrengend“ mit ihr ist und ihr euch direkt wieder im Haushalt verkracht. Wenn dich dreckiges Geschirr bei dir zuhause stresst, dann besuch doch zur Abwechslung einfach mal die Frau in ihrer Wohnung (fährst schließlich eh immer hin) und lass die dreckigen Teller dort eben rumstehen bzw. zu ihrem eigenen Küchenproblem werden – ihr ist es ja scheinbar egal. Du brauchst auch kein Drama zu schieben, dass sie dir keine Auszeit vergönnt, wenn du dir selbst nur 30 Minuten FIFA-Auszeit von eurer Alltagsroutine vergönnst.

    Warum keine Outdoor-Dates mit schickem Restaurant statt Abwasch? Warum am Freitagabend nicht was mit ihren oder deinen Freunden in der Stadt unternehmen? Warum sie an Tag 2 einfach mal nicht treffen und lieber den ganzen Abend mit deinem Bro Ultimate Team zocken?

    Zum Sex hast du nichts geschrieben, aber den könntest du spielerisch in euren routinierten Alltag einbauen, damit selbst Pflichten in der Küche Spaß machen. -> Wenn das böse Mädchen jetzt nicht sofort den Abwasch macht, dann … 😉 Sei doch mal locker. Sie mag ja anstrengend sein, aber DU BIST ES IN DEM TEXT AUCH!!!

    Keine Frage, es passt scheinbar auch unabhängig davon nicht so richtig zwischen euch. Aber selbst bei künftigen Damen: Sieht so wie beschrieben, diese komplette Freizeitkonzentration (minus 30 Minuten FIFA) auf die häusliche Zweisamkeit mit der Frau, ein Beziehungsideal von deiner Seite aus? Darüber würde ich mir Gedanken machen.

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    1. Lieber Starks7, bleib cool. Wir haben es beide überlebt. Du und ich. 😉

      So, nun zum inhaltlichen. Zuerst muss ich sagen: Passt es mit einem Menschen wirklich, dann ist es nicht zuviel, sondern zu wenig. Selbst 24/7 wäre zu wenig. Und das ist kein Märchen aus tausend und einer Nacht, sondern so kenne ich das nur. Bisher. Also bis zum Beginn vom Projekt Beziehung. So war und bin ich gepolt. Das möchte ich auch nicht aufgeben, denn damit habe ich mich immer wohl gefühlt. Natürlich hat bei diesem Modell jeder seine Auszeiten, vielleicht mehr oder vielleicht weniger als andere, aber grundsätzlich wollen beide die maximale Zeit zusammen. Mit nicht weniger als das gebe ich mich zufrieden. Das ist für mich eine Beziehung.

      Natürlich kann ich in meinen Artikeln nicht restlos den letzten Winkel beleuchten, aber ich gehe gerne auf Deine Hinweise ein.
      Zur Wohnungssituation: Ich schrieb zwar von „ihrer Wohnung“, um den Text zu vereinfachen, tatsächlich aber wohnte sie bis vor ihrem Urlaub in einer WG und seither notmäßig bei ihrer Mama. Wobei das genauso notmäßig war. Besuchen ist da schlecht und dort bleiben geht jeweils gar nicht. Soweit nur zum Hintergrund. Deshalb ist die Situation ja auch für sie selbst so „schlecht“. Logisch aber, wenn sie vorher 1,5 Jahre im Ausland lebte und sich bis jetzt nicht sicher ist wo sie zukünftig leben möchte.

      Natürlich waren wir auch draußen essen. Natürlich haben wir auch was unternommen. Aber… und jetzt kommt der entscheidende Punkt: Geht man zusammen weniger raus und unternimmt weniger weil es „nicht richtig läuft“ oder läuft es nicht richtig, weil „man weniger zusammen draußen etwas unternimmt“.
      Für mich ist der Fall hier klar, ich hatte schlicht weg durch diese Negativität kaum Lust etwas zu machen. Es zieht dich runter. Glaub mir. ☺️
      Ohne sie bin ich letztes und dieses Wochenende auch wieder raus zum Clubgamen. Und habe mich auf meine Kumpels gefreut. Aber mit ihr…? Hm, zuletzt nicht mehr. Keine Freude.

      Zum Thema Sex: Das habe ich hier im Blog noch nie ausgebreitet und werde ich auch nicht. Sex ist nicht mein Fokus, Sex ergibt sich auf dem Weg zum Ziel von ganz alleine. Andere Pickupper sehen das sicher anders herum. Nur mir geht es um die Geschichte dahinter. Es ist eine Story des Lebens hier, kein Porno. 😉

      Wir ich mir meine ideale Beziehung vorstelle…? Das ist eine gute Frage von Dir. Mein Ideal habe ich, auch wenn ich weiß, dass es verdammt schwer wird das wieder zu bekommen. Aber eines kann ich Dir sagen: Wie auch immer das aussieht, es fühlt sich einfach durchgehend richtig an.
      Und tut es das nicht, dann ist es nicht die richtige Frau für den richtigen Mann.
      Ich bin bereit meine ideale anzupassen, für das Gefühl „angekommen“ zu sein. Bisher war das nicht der Fall. Im Gegenteil.

      Danke für Deine Hinweise und teils auch Ratschläge. Da ist mit einem gewissen Abstand schon viel wahres dran, nur wenn Du selbst in der Situation bist und aufgrund der „Umstände“ mit einer Frau gar nicht mehr so richtig Lust auf etwas hast, dann sieht das aus der eigenen Perspektive ganz anders aus. Gefühle und Emotionen sind wichtig, wir sind keine Maschinen. ☺️

      Ich nehme für mich dennoch den Aspekt mit dem Rückzugsort mit. Wenn ich nach dieser Story etwas sagen kann, dann: Nutze die Zeit der Rückzuge unbedingt weiter zum Approachen. Aber das ist einen eigenen Artikel wert. 😉

      Schöne Woche für Dich!

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      1. 3:44 Uhr, da saß ich inmitten von 6 Stunden Home Office, hatte noch einen Kater von Sonntag im Gepäck und bekam dazu die Quasi-Wiederholung von Pt. II zu lesen – harter Stoff. 😉

        Dein gefühlsbetonter, intensiver Ansatz hört sich für mich romantisch und schön an. Ich bin nur selbst zu jung, um zu wissen, ob er auch langfristig realistisch wäre. Er klingt auf jeden Fall nach einer sehr hohen Erwartungshaltung – für beide Personen. Aber wenn’s flowt, dann flowt’s, so dein Ideal. Na, das hoffe ich doch. Es wird spannend sein, das hier im Blog mitzuverfolgen, wenn einmal wieder eine passende Kandidatin um die Ecke kommt!

        Thema Sex: Alles klar. Ich halte es nur – bei den meisten Frauen – für ebenso wichtig wie die romantische Ebene, deshalb erwähne ich es zwangsläufig. Ab jetzt nur noch dann, wenn es konkret im Text als Diskussionspunkt auftauchen sollte. 😀

        BTW: Du hast im Post die „Verschmelzung“ zur gemeinsamen Wohnung angesprochen. Wie würdest du generell in (d)einer gewünschten Beziehung den Begriff „Verschmelzung“ gebrauchen?

        Dir auch eine schöne Woche!

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        1. Haha! Meine Artikel sind aber auch nicht Vergnügungssteuerpflichtig. Das hab ich nie behauptet! 😉
          Da musst Du durch, Kopf hoch! Du schaffst das! 😉

          BTW lässt sich Deine Frage gar nicht vollständig zwischen Tür und Angel beantworten. Das ist nämlich schon eine tiefsinnige Frage. Was ist für mich eine „Verschmelzung“ zwischen Mann und Frau?

          Das, glaube ich, lässt sich nur sehr individuell beantworten. Nicht nur individuell pro Person. Sondern individuell auch zwischen der jeweiligen Frau und mir. In den ersten Jahren meiner Beziehung haben wir – aus beruflichen Gründen – fast ausschließlich eine Wochenendbeziehung geführt. Und doch hatte ich jeden Tag das tiefe Gefühl „verschmolzen“ zu sein. Später hingegen lebten wir zusammen und das Gefühl war – zumindest am Ende – nicht mehr da. Was ich damit sagen will ist klar: Alles ist ein Fluss und deshalb ändern sich manche Dinge und Gefühle einfach.
          Verschmolzen fühlte ich mich jedenfalls auch schon durch viele Telefonate und intensive gemeinsame Wochenenden. Heute hingegen liege ich neben einer Frau und fühle… warte… NICHTS!
          Doof. Aber real. Was soll ich da tun? An mir arbeiten, klar. Aber ich kann einer Frau nicht auch noch einimpfen, dass sie gefälligst Gefühle in mir auszulösen hat. Bring einem Einbeinigen mal das Springen auf zwei bei, es ist nicht nur vergebens, sondern respektlos. So sehe ich das auch. Ich kann inzwischen nur sicher sagen: Die meisten Frauen (und Männer!) sind – aus meiner ganz persönlichen Perspektive – fleischgewordene Kühlschränke. Harte Aussage, ich weiß.
          Aber wenn Du Dich schon mal mit Autismus beschäftigt hast… Wikipedia schreibt dazu zum Beispiel unter anderem, dass für Autisten typisch ist, dass sie an einem Mangel der Fähigkeit an sozialer oder emotionaler Gegenseitigkeit leiden.
          Mir geht es da ganz offenbar anders herum. Ich habe in meiner Nähe am Liebsten einen unglaublich warmen, gefühlsbetonten Menschen. Einen, der vor Herzlichkeit nur so strotzt. Eine Frau, die bereit ist sich unterzuordnen, genauso wie ich bereit bin mich unterzuordnen. Dem gemeinsamen Ganzen. Natürlich steht jeder selbst an erster Stelle, aber innerhalb einer Beziehung sollte das Wohl beider an erster Stelle stehen, in jeder Hinsicht. Und dafür stecke ich heute gerne mal zurück, wenn sie das genauso jederzeit bereit ist zu tun und nicht nur darüber spricht, sondern auch Taten folgen lässt.
          Sag nicht, dass es das nicht gibt. 🙂 Ich hatte das schon. Es gibt das. Auch wenn es mir mittlerweile schwer fällt noch direkt daran zu glauben. Ich laufe da gerade auf der Schiene der indirekten Hoffnung. Irgendwann wird es wieder so weit sein. Bis dahin wird es vermutlich noch unzählige Dates mit frostigen Kühlschränken geben.
          Miteinander zu verschmelzen bedeutet für mich in der Tat aus zwei Leben weitestgehend eines zu machen. Schwer zu beschreiben. Nicht jeden Meter aneinander geklettet zu verbringen, ganz im Gegenteil, sondern mit dem Herzen und den Gedanken stets beim Partner zu sein.
          Ein Beispiel: Wann immer ich alleine einkaufen ging, brachte ich meiner Partnerin etwas mit. Egal was. Immer. Für sie kehrte ich nie mit leeren Händen zurück. Und wenn ich zur Wohnungstüre rein kam, sprang sie auf und begrüßte mich mit einem Kuss. So ein Umgang… das ist keine abschließende Aufzählung, aber das ist für mich Verschmelzung.
          Ich meine damit also den gesamten Alltag.
          Verschmelzung gilt nicht nur in Bezug auf den Sex. Aber um auch auf Deine Prioritäten einzugehen… auch, ja. 😉

          Wie siehst Du das?

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          1. Ich habe keine Ahnung, mein Lieber! Das hier: „Heute hingegen liege ich neben einer Frau und fühle… warte… NICHTS!“ kenne ich zum Beispiel relativ gut. Ich war die letzten Jahre ohnehin gar nicht in festen Händen, zumal ich auch nur selten das Gefühl hatte, wirklich passende Mädels zu daten. Was auch immer „wirklich passend“ ist … Ich muss mir da natürlich auch an die eigene Nase fassen, weil ich recht spezielle Erwartungen habe und mich dadurch bedingt auf viele Menschen nicht richtig einlassen kann. Ich lese daher sehr interessiert die Connection-Texte, die du so verfasst, weil es auf dem Gebiet noch viel für mich zu lernen gibt. Merkst es an meinen Comments hier und überall ja selbst, dass ich beim Analysieren eher auf die Anziehung zwischen zwei Personen schaue, nicht nur weil es weniger individuell ist, sondern weil ich mich damit auch besser auskenne und so eher einen Mehrwert bieten kann. Generell stimme ich zu, dass warmherzig und gefühlsbetont definitiv tolle Eigenschaften sind. Ich mag ja Offenheit und Ehrlichkeit sehr, und dafür braucht es am besten auch ein Gegenstück, das überhaupt Zugang zu seinen eigenen Emotionen hat. Ist das gegeben, klingt dein intensives Verschmelzen schon nach einer schönen Vorstellung, solange beide Partner gleichermaßen in das Verhältnis investieren.

            Ich hatte vor allem deshalb neugierig nach „Verschmelzung“ gefragt, weil das ein Begriff ist, der bei einem anerkannten Autor wie Dr. David Schnarch häufig auftaucht (welcher sich statt jener „Verschmelzung“ für die „Differenzierung des Selbst“ ausspricht). Der Herr ist allerdings Paar- und Sexualtherapeut, hat also einen ganz bestimmten Fokus in seinen Überlegungen, aber ob du dich für seine grundlegenden Gedanken interessierst, kannst du bei Lust und Laune ja mal in dem Interview rausfinden: http://www.fj-witsch-rothmund.de/index.php/liebe-sex-und-solche-sachen/talk-im-hahn-ueber-liebe-sex-und-solche-sachen2/paar-therapeuten-im-interview/108-sexual-crucible-im-schmelztiegel-der-sexualitaet-david-schnarch-im-interview Seine beiden Bücher von 1997 und 2009 stehen bei mir noch auf der To Do List.

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            1. Was meinst Du mit „Connection-Texte“?
              Manchmal haust Du Anlizismen in Deine Texte, meistens verstehe ich sie auf Anhieb, diesmal aber nicht. 🙂

              Den Herrn Schnarch kannte ich noch nicht, werde mir aber sein Interview noch durchlesen. Danke für den Link, bin gespannt.

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              1. Schreiben alle Pick-upper so lange Texte? 😉 Klingt für mich einfach nach: Ihr passt nicht zusammen. Fertig. 😀

                Ehrlich gesagt klingt es gut, dass es zwischen euch vorbei ist. Man hat es an deinen Texten gemerkt, dass die Beziehung dir nicht gut tat. Die Richtige wird schon kommen. 🙂
                Ich habe selbst den Fehler gemacht mit meinem Exfreund: wir waren viel zu lange zusammen, obwohl ich auch schon nach einem Monat gemerkt hatte, dass er für ich ein Energiefresser war. Zum Glück ist das vorbei.

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                1. Nein, die meisten schreiben nicht. Die meisten liegen stattdessen mit einer im Arm im Bett. Ich behaupte aber auch, nachdem ich viele Pickupper persönlich getroffen habe, dass die gar nicht schreiben können.
                  Intellekt und so… 😉

                  Es ist so, jeder Artikel hier nimmt Zeit in Anspruch, die draußen auf der Straße fehlt…

                  Seit Eurem Ende bist Du dafür ziemlich viel unterwegs (?) und nimmst Dir offenbar und hoffentlich das, was Du für Dich brauchst. Und das ist gut so!

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  2. In gewisser Weise sind wir uns ein kleines bisschen ähnlich. Nur dass ich mich momentan nicht binden will.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg bei der Suche nach Mrs. (Miss!) Right, und ich freue mich für dich, dass du so stark warst, dich nicht verbiegen zu lassen.

    Das sehe ich als Frau nämlich ganz ähnlich. Man ist ja nicht zu zweit, damit einer dem anderen Kraft und Energie abzieht und wenig oder gar nichts zurück gibt.

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    1. Das interessiert mich ja schon, in welchem Aspekt Du eine Gemeinsamkeit zwischen uns siehst. Bin gespannt. 🙂

      Vielen Dank für Deine Wünsche. Kann ich Dir nur genauso wünschen, auch wenn Du in der Zwischenzeit in der Hinsicht auf anderen Pfaden läufst als ich. Aber irgendwann… zieht es uns (fast) alle in den Hafen… Die Zeit spielt letztlich nie gegen uns. Auch nicht für uns. Aber mit uns. Wenn wir genau hinsehen.

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      1. Die Gemeinsamkeit liegt meiner Meinung nach darin, dass wir beide uns nicht verbiegen lassen wollen. Aber auch niemanden verbiegen wollen. Und wir scheinen beide zu wissen, was für uns selbst gut ist.

        Ich denke nicht, dass das üblich ist.

        Wir suchen halt beide den Deckel für den Topf – du konkret und jetzt, ich vermutlich in irgendeiner Zukunft 😉

        Ich wünsche dir auf jeden Fall weiterhin viel Erfolg bei der Suche!

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  3. Du sprichst mir mit deinem Beitrag so aus der Seele! Gerade bei dem Wort „Negativenergiefresser“ musste ich schmunzeln, denn so geht es mir auch gerade mit einem Date (Marc aus meinem Blog)… ich hätte nie gedacht, wie sehr ein Mensch oder auch nur die Gedanken und Hoffnungen so viel Energie ziehen können…

    Wie oft hast du Frau Tinder bis dahin gedatet?

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    1. Auf Deinen Blog werde ich auch noch gerne schauen, bisher kam ich noch nicht dazu…
      Mache ich noch! 🙂

      Mit Fr. Tinder waren es insgesamt 13 Dates, wobei ich immer ein Date als einen zusammenhängenden Zeitraum gezählt habe, also auch wenn sie mehrere Tage am Stück bei mir war und ich ebenfalls zu Hause war, beispielsweise ein ganzes Wochenende.

      Leider ziehen die meisten Menschen mehr Energie als zuzuführen. Aber wenn das Verhältnis zusätzlich negativ wird, ist es Zeit sich zu lösen…
      Es gibt auch diese Positivmenschen, die die einem das Gefühl geben nach einem Treffen stärker raus zu gehen als reingegangen zu sein. Nur wieviele davon gibt es? Wieviele davon sind tatsächlich unsere Freunde? Wenige, sehr sehr wenige. Die meisten haben immer nur Probleme. Denken sie. Glauben sie. Und es macht ihnen letztlich unbewusst auch Spaß jammern zu können.

      Es ist doch so: In meinem Leben jedenfalls hab ich noch nie (!) die Situation erlebt, dass ich eine negative Ausgangssituation noch gedreht habe bzw. sie sich drehen ließ. Nicht zwischen zwei Menschen zumindest. Es ist doch so: Was nicht sofort funktioniert, wird auch nicht mehr funktionieren. Besser sofort lösen. Es bringt einfach nichts. Auch wenn Hollywood uns das anders verkaufen möchte. Es ist einfach nicht die Realität. Es gibt immer Gründe, warum etwas nicht funktioniert. Und diese Gründe lassen sich nicht wegzaubern.
      Ganz ganz ganz selten mal mag das funktionieren… aber wie ist das auch bei Freundschaften? Du kannst noch so viel investieren in eine „wertvoll“ geblaubte Freundschaft, aber die auftretenden Probleme sind letztlich doch immer die gleichen. Nichts anderes ist es in einer Beziehung.
      Darum… besser früher als später den Kopf hoch nehmen, nach vorne schauen und weiter laufen! 🙂

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      1. Darf ich dich mal daten? 🙃 du sprichst mir so aus der Seele, ich kann es gar nicht beschreiben. Ich denke, viele oder die meisten Menschen investieren in Beziehungen oder Freundschaften, halten an etwas fest, bei dem sie schon ahnen dass es sich „komisch“ oder energieraubend anfühlt. Und warum? Weil wohl niemand gerne alleine ist, manche machen sich geradezu abhängig von anderen und dann nehmen sie diese eher unglückliche, aufreibende Situation in Kauf…

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        1. Ich fühle mich geehrt! Das hätte ich nie gedacht, dass ich das mal auf diesem Wege gefragt werde.
          Das musste ich glatt zwei mal lesen, was Du mich da gefragt hast. 🙂

          Aber hey: Du hast einen ganz großen Vorteil, Du kennst schon einige meiner Artikel. Außerdem hab ich ja inzwischen immerhin 225 davon veröffentlicht. Wenn Du Dich also vorher bei mir einliest, dann weißt Du ganz sicher genau was ich mag und was nicht. Und wickelst mich bestimmt entsprechend um den Finger, noch bevor ich „nein“ sagen kann! Du Schlingel! 😉

          Lass mich erst mal ein paar Deiner Artikel lesen, damit wir dann auf Augenhöhe starten können. Ist das ein Angebot? 🙂

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  4. Hab Deinen Beitrag zwar Sonntag schon gelesen, aber kein like hinterlassen *schäm*, weil es mich inhaltlich traurig gemacht hat. Und nachdenklich, aber das kenne ich ja schon von Dir 😉. Die letzten Tage kam ich jedoch nicht zum Antworten, habe nur gestaunt und mich gefragt, ob Du am Montag einen Rekord an geschriebenen Wörtern brechen wolltest: 2 Artikel und Kommis ohne Ende beantwortet! Boah, war das Wetter bei Euch sooo schlecht? 😂
    Zurück zum Artikel: traurig hat mich einerseits natürlich der Ausgang der Geschichte mit Frau Tinder gemacht, andererseits ist klar zu spüren, dass Du besonders am Ende Deine Mauern wieder hochgezogen hattest. Eigentlich waren mit dem Artikel alle meine Fragen des letzten Kommis beantwortet. Trotzdem danke nochmal für Deine Mühe.
    Wobei ich verstehen kann, dass Du daygamen o.ä. gegangen bist. Eine Zeitlang hab ich eine ähnliche Taktik verwendet: mehrere Männer gleichzeitig gedatet, so tat es nicht so weh, wenn mal wieder einer den Rückzug antrat. Wurde mir auf die Dauer aber zu anstrengend, eben weil ich wirklich viel gebe. Na und dass man dann eben busy tut, ist ja nicht gelogen und die Männer waren dann eher diejenigen, die den Kontakt gepflegt haben 😊.
    Außerdem hab ich gemerkt, dass ich immer Zeit brauchte, um die jeweilige Geschichte emotional zu verarbeiten. Wirklich zu trauern, und dann dankbar zu sein, wirklich abzuschließen und ohne Groll weiter zu gehen. Ohne neue Mauern.

    Ich wünsche Dir einfach, dass Du das trotzdem kannst. Du weißt selbst am besten, was sich für Dich richtig anfühlt.

    Was mich jedoch noch getriggert hat, war Deine Vorstellung von Zweisamkeit. Ich habe ja Ähnliches erlebt – zumindest eine Zeitlang. Weil ich jetzt also hinterher Angst davor habe, mich in einer Partnerschaft total unterordnen zu müssen (gemeinsam zu Bett gehen zu MÜSSEN, weil der Partner etwas anderes nicht akzeptiert z.B.), habe ich diese Form des Zusammenlebens total negiert. Ich hab mir nicht mal vorstellen wollen, dass das auch anders möglich ist. Danke also für die „Gehirnwäsche“ – gedacht hab ich: „Oh, das soll wirklich möglich sein? Und er traut sich auch noch, diese Vorstellung von partnerschaftlicher Verschmelzung zu äußern?“. Also ich hab erkannt, dass ich da noch ne ganze Menge anspruchsvoller sein darf. So und deshalb gibt’s jetzt auch das like 😉.
    PS: und fürs Nachfragen bei Stark7 Betreffs dieser Connection-Sache sowieso. Hab schon gedacht, ich bin alt, dass ich das nicht raffe😎😂.

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    1. Das kenne ich alles gut, im Moment komme ich kaum mehr dazu alle Kommentare zeitnah zu beantworten und freizuschalten… puhhh. Aber ich gebe mein Bestes!

      Du musst nicht traurig sein, nicht wegen mir. 🙂 Ehrlich. Es ist mein Alltag geworden, dass es ja aus irgend einem Grund (es ist immer irgendwas!) wieder nicht klappt. Ich bin da nicht mehr so versessen eine einzelne Frau oder Aktion überzubewerten. Ich kenne mein Ziel, das ist klar und bis dahin werden noch viele solcher Ereignisse eintreten, zumindest stelle ich mich gedanklich darauf ein. Es wäre etwas anders, wenn das jetzt das aller aller erste Mal so gewesen und ich nun total am Boden wäre. Das hab ich ja schon hinter mir, deshalb ist alles – und das meine ich wirklich so – was nun noch kommt „Urlaub“ dagegen. Dennoch finde ich Dein Mitgefühl herzerwärmend. Danke Dir. Lass Dich drücken!

      Ich wollte keinen Rekord brechen, ich versuche stattdessen nur die knappe Zeit möglichst effektiv zu nutzen. Nicht so oft zwischen durch Kommentare zu beantworten, sondern eher in einem Rutsch. Wenn ich erstmal im Fluss bin, dann ist das einfacher. Momentum nutzen. Wo mir wieder einfällt, dass ich dazu noch immer einen Artikel ausstehen habe. Ei ei ei. 🙂 Es macht mir einfach Spaß hier.

      „Ich habe meine Mauern hochgezogen“ sagst Du.
      Nun, in Deiner Schilderung bzgl. dem Daten mehrerer Männer gleichzeitig kann ich sagen: Verstehe ich. Kenne ich ja auch. Anfangs war das tatsächlich so bei mir auch. Als ich mit dem Projekt angefangen habe. Da kamen so viele Eindrücke und Erlebnisse zusammen, das war für mich eine neue Welt. Irre, dahte ich mir. Und gleichzeitig kamen damit auch viele „Negativerlebnisse“ dazu. Beispiele? Mit einer Frau stundenlang auf dem Date sein… über Gott und die Welt reden, super verstehen… spazieren gehen… nochmal irgendwo rein setzen… noch was essen oder trinken… wieder spazieren… inklusive Hollywood-Verabschiedung… und dann? Hörst Du nie wieder was von der Frau.
      Das hat meinen Erfahrungshorizont gesprengt. Komplett. Ich verstand die Welt nicht mehr. Ein bisschen verstehe ich sie bis heute noch nicht, in dieser Hinsicht. Aber ich habe gelernt sie so zu nehmen wie sie ist: Man ist eine Nummer, ein irgendwer. Für fast (!) alle. Ich dachte erst immer es wäre umgekehrt: Man ist immer etwas besonderes für die Frau auf dem Date. Ich kannte das ja nicht anders, eine jahrelange Beziehung ohne Dates mit anderen Frauen war nicht gerade das was ich einen großen Erfahrungsschatz nenne.
      Nun, und so war das jedes mal wieder ein Tiefschlag, wenn es mit einer „wieder nicht geklappt“ hat. Auf der anderen Seite habe ich ja meine Fortschritte gemacht. Viele Erlebnisse, viele schöne Dates (wenn auch zu Beginn meist ohne weiteren Fortgang). Und inzwischen ist es so, dass mir das nichts (!) mehr ausmacht, wenn es „wieder nicht mit einer klappt“. Es ist ja Alltag. Normal. So wie wenn Du in die Küche läufst um Dir ein Glas Wasser einzuschenken.

      Und jetzt kommt doch der interessante Punkt erst (sorry, ich hole schon wieder riesig aus…) noch: Du kannst jetzt natürlich sagen: Das ist traurig, dass Du so „abgestumpft“ bist. Ja, aus einer Sicht schon. Klar. Aber sieh mal aus der anderen Sicht: Wenn ich heute ein Date habe, bei dem mehr draus wird als nur ein bloßer Abend mit viel bla bla… ohne echten Fortgang… dann freue ich mich innerlich immer wieder wie ein kleines Kind. Es ist für mich dann abseits des „Normalen“ ein Feuerwerk.
      Insofern hab ich etwas für mich einmaliges geschafft: Negative Erlebnisse als „nicht negativ, sondern normal“ zu betrachten und dennoch (!) positive Erlebnisse zu feiern. Die Faustschläge ins Gesicht sind ja wie gesagt Standard geworden für mich. Ob das bei mir inzwischen vielleicht ein bisschen ein Stockholm-Syndrom geworden ist?! 😉
      „Und unser tägliches blaues Auge gib uns heute… und vergib uns unserere Schuld… wie auch wir vergeben unsren Schuldigern…“

      Aus meiner Sicht ziehe ich keine Mauern hoch, jedenfalls nicht nach Deiner Definition, glaube ich. Ich mache stattdessen einfach immer weiter. Emotional abgestumpft sicherlich, aber das ist ein ganz guter Schutz. Das mache ich zu meinem Freund, anstatt es als Hürde zu sehen.

      Und das tut mir leid, dass Du negative Erlebnisse in Punkto „unterordnen“ erleben musstest. Ich kann Dir aber sicher sagen: Gib Deine Ansprüche niemals auf. Es gibt wirklch tolle Männer. Garantiert. Wirklich. Ich weiß das. 😉 Inzwischen habe ich nach unzähligen Kommentaren von Dir ein gewisses Bild Deiner Sehnsüchte vor mir. Und das – nicht weniger ! – gibt es wirklich.

      Ich merke das auch immer wieder wenn ich mit „vergebenen“ Frauen länger in einem Gespräch bleibe… ich bekomme ganz oft die Frage warum ich nicht längst und fest vergeben sei… „so ein toller Mann“ und so… erst gestern Nacht beim Clubgamen wieder hab ich mich mit einer mega unglücklich verheirateten Frau unterhalten. Und wenn es in solchen Gesprächen dann auf die Punkte zu geht, die mir in einer Partnerschaft wichtig sind… dann bringe ich regelmäßig Augen zum Leuchten. Ich frage mich dann nur immer wieder: „Wie doof bist Du?! Vor Dir steht das und der, was und wen Du möchtest. Zu Hause (bzw. traurigerweise oft nicht zu Hause!) hast Du das, was Du gar nicht möchtest und bleibst trotzdem dort.“
      Umgekehrt machen diese Frauen für ihre Männer alles (!). Und die Frauen, denen ich begegne und mit denen es dann etwas mehr wird als nur ein kurzes Date, sind ganz anders. Kühlschränke, wie ich immer sage.

      Es kommt mir dann insgesamt oft so vor: Die eine Hälfte der Frauen weiß gar nicht zu schätzen was sie vor sich haben, wenn sie sich mit mir unterhalten und treffen. Weil sie gedanklich gar nicht da sind und nicht hin schauen. Vermutlich auch gar nicht in der Lage dazu sind, aufgrund der „Unreife“ vielleicht. Keine Ahnung.
      Und die andere Hälfte „kann nicht“, weil sie vergeben sind. Dazwischen ist oft nichts. Fühlt sich fast so an, als wäre ich eine Persona non grata für die Frauenwelt. Kein Jammern! Ein Feststellen! 🙂

      Aber hey! Soweit die Füße tragen! Weiter gehts! Für Dich und auch für mich! Wir werden ankommen! Versprochen! 🙂

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  5. Danke für den Drücker, den erwidere ich. Ich hatte ja ein wenig Wortfindungsstörungen, denn es ging mir weniger darum, dass ich wegen Dir traurig war, sondern eher, dass ich ein großes Bedauern gespürt habe. Trotzdem war ich mir innerlich sicher, dass Du weißt, was Du tust und dass Du getan hast, was gut für Dich war – auf längere Sicht.
    Und nein, dass die Situation so normal war, wie ein Glas Wasser holen, nehme ich Dir nicht ab. Hätte ich bei nem einmaligen Date getan, da ist man wirklich irgendwann abgewichst genug. Nicht aber, wenn man schon ne Menge Zeit (ich meine es waren 13 Dates) mit demjenigen verbracht hat. Dann hat man auch als Mann (gewisse Ratgeber wollen Frauen verkaufen, dass der Mann dazu länger braucht) definitiv schon eine stärkere emotionale Verbindung aufgebaut. Davon ist man zwar hinterher nicht am Boden (frau auch nicht), aber ein Stück vom Herzen ist trotzdem weg. Das tut weh und kann gar nicht Alltag sein. Auch wenn Du das so wegzuwischen versuchst. Und natürlich geht es immer weiter, trotz oder gerade wegen allem. 😉

    Persona non grata ??? Naja, ich weiß ja nicht, wie klein Du bist und welche körperlichen Makel Dich zieren *pruuuust*, sorry, so eine Steilvorlage kann ich nicht ungenutzt lassen 😀

    Noch was zu den Kühlschränken. Solange die Frauen, die Du beschreibst in ihren Beziehungen bleiben, geben sie alles. Wenn der Leidensdruck zu groß ist, trennen sie sich oder werden getrennt. Und dann sind sie – richtig – leer. Und wollen aufgefüllt werden, wie Kühlschränke. Woher ich das weiß? Dreimal darfst Du raten. Ich hatte nur das Glück, in einen Tantrakurs zu geraten, Neugierde war schon immer eine treibende Kraft. Dort hab ich in ewig dauernden Atemmeditationen mitbekommen, dass da ganz tief in mir doch noch ein Licht brennt. Hab ich für die Notbeleuchtung gehalten und als ich genauer hingesehen hab, bekam ichs mit der Angst. Kein Witz, hab meinem Tantralehrer erklärt, dass ich Schiss davor hab, wenn dieser Energieball entfesselt wird. Und davor, dass ich ihn nicht kontrollieren kann. Und er meinte nur: „Spring einfach und vergiß das Atmen nicht.“ Damals ist mir danach dann das Bild, das ich hier im Blogland als Avatar verwende, ins Auge gesprungen. Puh, das war jetzt ganz schön privat. Ich sollte besser zu Bett gehen, bevor ich mich hier um Kopf und Kragen schreibe.
    Schlaf gut und einen schönen Wochenstart wünsche ich Dir

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    1. Sorry für die späte Antwort. Ich hatte bewegte Wochen zuletzt. Sehr bewegt, um genau zu sein. Prall gefüllt.

      Jetzt, mit etwas Abstand zu der Situation, kann ich sogar noch besser für mich sagen: Doch, genau so war es. Es war mir egal, dass sie es „beendet“ hatte. Für mich hatte es nämlich nie wirklich angefangen. Ich verliebe mich nicht mehr Hals über Kopf in eine Frau, nicht einfach so. Ganz besonders schon deshalb nicht, weil es mit Fr. Tinder ja auch von Anfang an Merkwürdigkeiten und Momente gab, die mir Unbehagen bereiteten. Da bin ich sehr feinfühlig geworden.

      Natürlich hast Du Recht, dass man für gewöhnlich nach vielen Treffen und viel verbrachter gemeinsamer Zeit auch eine gewisse Intensität an Gefühlen für den anderen entwickelt. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich für Fr. Tinder in keinster Form auch nur irgend etwas empfunden hätte. Aber auch jetzt im Nachhinein muss ich sagen: Es war wohl einfache menschliche Sympathie. Ich habe nämlich auch festgestellt, dass tiefe Gefühle für mich noch immer gar nicht möglich sind. Weil auch einfach gar nicht die passende Frau dabei war.

      Und dennoch: Ja, jeder Korb lässt mich ziemlich kalt. Auch jede Date-Absage und auch dieses „Beenden“ von Fr. Tinder ist für mich so „schlimm“ oder „nicht schlimm“ wie jedes andere alltägliche Ereignis. Wasser holen, Zähne putzen, Wäsche waschen.
      Du darfst dabei eines nicht außer Acht lassen: Die vielen Körbe prägen ungemein. Für mich sind sie mein tägliches Brot. Auch die vielen Ausreden und die vielen abgesagten Dates usw… Das ist einfach Alltag für mich geworden. Das wäre ja schlimm, wenn ich da jedes Mal einen halben Weltuntergang zelebrieren würde. Nein. Ganz sicher nicht mehr. Nicht einfach so. Nicht einfach so für irgend eine Frau. 🙂

      Atemmeditation mache ich ja inzwischen auch oft. Und das tut mir ebenfalls sehr gut. Besonders immer in den Momenten, in denen es nötig ist raus aus dem Kopf und rein in das Jetzt zu kommen. Und dass Du reichlich Energie in Dir trägst, das glaube ich Dir gerne! 😉

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      1. Sehr beweht – bin gespannt wie ein Flitzbogen und hoffe, dass Du zum Beiträge schreiben kommst 🙂 . Dass Du von den Körben abgehärtet wirst, ja das glaub ich Dir. Ist so ähnlich wie meine Freundin fest gestellt hat, dass wir Frauen durch das ganze Online-Daten abgestumpfter werden. Sind deshalb beide fast zeitgleich mal wieder absolut in den OFF-Modus gegangen. So ergeben sich schließlich auch Möglichkeiten. Wobei ich nicht weiß, ob nicht die innere Definition als Suchender schon verhindert, dass man ankommt. Trotzdem zelebrier ich auch den Weltuntergang jedes Mal sehr ausgiebig und auch gern *lach*. Hinterher strahlt die Sonne immer heller. Im Moment geniess ich sie und nehm alles etwas leichter. Hab aber auch ne sehr heftige (alternative und experimentelle) Roßkur hinter mir. Mehr dazu gibts aufm Blog, sobald ich vollständig auskuriert bin. Aber bisher steigt mein Energielevel täglich *freu*

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  6. Bin auch endlich mal dazu gekommen, den Ausgang der Geschichte in Ruhe zu lesen. Ich kann mich den Vorrednern im Wesentlichen nur anschließen: Auch wenn ich dir ein schöneres Ende voll und ganz gewünscht hätte, so bin ich doch eher erleichtert, dass ihr einen sauberen Schlussstrich ziehen konntet. Denn irgendwie hat sich doch von Beitrag zu Beitrag mehr abgezeichnet – auch für Außenstehende – was du letztendlich selbst bestätigst: Es hat einfach nicht gepasst zwischen euch. Aber so traurig das auch ist, so ist es eben doch ok. Das passiert eben. Ein solches Ende ist verkraftbar und abhakbar. Ich hoffe, das gelingt dir schnell und du schaust nach vorne! 🙂

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    1. Sorry für die späte Antwort.

      Vielen Dank Dir!
      Alles gut, im Nachhinein muss ich sagen: Gut, dass Fr. Tinder weg ist. Danach ist so viel Energie in mir frei geworden, die ich für schöne, sinnvolle oder einfach unterhaltsame Dinge nutzen konnte. 🙂
      Offenbar war ich mir selbst gar nicht so bewusst, dass sie echt ein riesen Klotz am Bein war.

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