Blog-Statistik und die Sinnfrage (Teil 2 von 2)

Und nun die Fortsetzung zu Teil 1, Blog-Statistik und die Sinnfrage (Teil 1 von 2). Es ist mehr ein Sequel als ein zweiter Teil.

Heute wird es kitzelig

Gestern habe ich im Artikel festgestellt, dass die Besucherzahlen über die letzten Wochen auf meinem Blog ansteigen. Es ging außerdem um solche Fragen wie :
Hat sich die Qualität meiner Beiträge im Laufe der letzten Monate verändert?
Will ich überhaupt mehr Leser auf meinem Blog?
Spielen Zahlen dabei für mich eine Rolle und wenn ja, welche?
Außerdem habe ich mich freudig gezeigt über die zunehmende Zahl der Kommentare hier.

Und heute geht es weiter mit dem Thema „Zahl der Blogbesucher“ und einem Ausflug zum Thema Zahlentypen, bzw. einem Vergleich verschiedener Geldtypen.
So viel sei verraten: Die Auflistung ist nicht zugleich als Abschluss zu verstehen und mein zweiter Teil heute soll eher kitzeln als wirklich eine Antwort oder gar eine Lösung zu präsentieren. Er soll zum Nachdenken anregen. Dich, ganz persönlich.

Was hat die Zahl der Blogbesucher mit der Zahl auf dem eigenen Kontoauszug zu tun?

Es ist wie mit dem Geld. Da gibt es drei Typen von Menschen.
Und da Geld eines meiner Hobbys ist, genauer gesagt Finanzwirtschaft im Allgemeinen und Börse im Speziellen, gehe ich heute mal diesen Weg mit dem Vergleich. Keine Sorge, Geld hab ich keines. Aber reden und philosophieren darüber liebe ich. Das ist wie beim Essen. Ich muss nicht Koch gelernt haben, um zu beurteilen, ob mir das Essen schmeckt. 😉

Ich skizziere sie, die drei Geldtypen.

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Typ 1: Nennen wir ihn den Konsum-Junkie!
Sobald er Geld hat, gibt er es postwendend aus. Noch ehe er die 5 Euro in der Hand liegen sieht, sind sie auch schon für einen mehr oder weniger (meistens weniger!) brauchbaren Krimskrams ausgegeben. Das ist so das Milieu der Schuldner. Der Extrem-Konsumenten. Wenn jedem neuen Trend nachgejagt und nachgekauft wird. 5 Euro in der Hand bedeuten nach 5 Minuten 0 Euro in der Hand und oben drauf noch 10 neue Euro Schulden. Freut die Industrie und die Kapitalgeber. Freut allerdings nicht die Um- und Tierwelt. Verbrauchen, verbrauchen, verbrauchen – lautet die Devise. Er genießt in Wahrheit gar nicht so sehr das Leben, sondern den Konsum. Er könnte sich auch in eine dreckig Regenrinne setzen, wichtig ist nur, dass er ständig neuen Schund kaufen kann. Neues Ei-Phone, neue Klamotten, neuen Firlefanz. Zigaretten hier, unsinnigen zusätzlichen Füllstoff (es Nahrungsmittel zu nennen wäre eine Beleidigung) dort. Oft ist er deshalb übergewichtig. Immer kaufen, kaufen, kaufen. Egal was, immer irgend etwas. Er freut sich doch so sehr, wie ein kleines Kind, wenn er sich etwas leisten kann. Zumindest denkt er das. Und das macht ihn froh und munter.

Typ 2: Nennen wir ihn Zahlen-Junkie!
Der Zahlen-Junkie hat nur ein Ziel. Er macht den ganzen Tag nichts anderes als sich an der schier unendlich größer werdenden Zahlenkolonne auf seinem Kontoauszug zu erfreuen. Er ist gewissermaßen ebenfalls ein Junkie, nur auf andere Art. Er konsumiert, im Gegensatz zu Typ 1 fast gar nichts. Er ist ein Asket. Je größer das Scheingeld auf dem Konto, desto größer sein Ego. Viele schwarze Nullen vor einer führenden 1 bis 9 sind sein Bestreben. Hier fühlt sich der Zahlen-Junkie stark. Am meisten freut er sich, wenn das Bankkonto so dick ist, dass der Kontoauszugdrucker an seine Grenze stößt und einen Zeilenumbruch einschieben muss. Angesparte Kohle als Selbstzweck. Mehr, mehr, mehr! Er pflastert seinen Weg dabei natürlich mit Leichen, um voran zu kommen. Geiz ist geil. Mehr Geiz ist mehr geiler.

Typ 3: Nennen wir ihn Hedonist!
Der Hedonist freut sich über die dicken Zahlen auf dem Kontoauszug. Allerdings nicht aus Selbstzweck. Er ist eine Mischung aus Typ 1 und Typ 2. Allerdings eine relativ gesunde, könnte man auf den ersten Blick vermuten! Er weiß, dass er jederzeit kaufen könnte, wenn er wollte. Er konsumiert, wenn er konsumieren möchte, aber er möchte nicht oft. Er weiß, dass er könnte. Das reicht ihm. Er hat sich schon früh eine Scheibe von Typ 2 abgeschnitten. Und eine von Typ 1. Er ist sparsam und sieht hin und wieder nach, ob schon wieder ein paar Nullen mehr hinten dran stehen, auf dem Kontoauszug. Er freut sich jedoch nicht an den vielen Nullen und der dicken Zahl. Es reicht ihm, dass er weiß, dass er nicht nur könnte, sondern wirklich kann. Wann immer er will. Aber er will ja nur selten, er erfreut sich an der bloßen gedanklichen Möglichkeit. Für ihn ist das Realität genug. Das freut ihn.

Und so bleibt die Frage, welcher Kategorie man sich selbst zuordnen würde.
Nicht in Sachen Finanzen, sondern als Blogbetreiber.

Kurzer Ausflug zu Herzblatt

Stell Dir vor Du müsstest einen von den Dreien heiraten!

Nimmst Du Kandidat(in) 1, der von der linken in die rechte Tasche lebt, heute Mittag noch nicht weiß was es heute Abend zu essen gibt, der immer für ein Abenteuer bereit ist und sich dafür gerne mal einen Haufen Ärger einfängt? „Koste es was es wolle…“

Oder möchtest Du Kandidat(in) 2, der ein reicher Spießer ist. Den MacMonneysack aus Entenhausen (für die Freunde von Duck Tales). Der der Überzeugung ist, dass man alles und jeden mit Geld kaufen kann. „Die Geister, die ich rief …“. Der Leute wie Sepp Blatter kauft, um eine WM ins eigene Land zu holen. Oder eine Hillary Clinton, um auf der ganzen Welt schön weiter Krieg machen zu können. Der irgendwann alles und jeden auf der Welt gekauft hat und am Ende nicht merkt, dass er doch einsam und alleine sterben wird, obwohl ihm Tag ein und Tag aus jeder ins Gesicht lacht? Aber hey, dafür ist er stink reich!

Oder nimmst Du Kandidat(in) 3, den Träumer. Der zum Fenster raus schaut und die vielen Tiere und tollen Farben sieht. Im Frühling und im Herbst. Der ausgeglichen ist und glücklich, im Reinen mit sich, denkt er. Der es jedoch nicht für nötig hält seinen Fuß vor die Türe zu setzen, denn der Blick aus dem Fenster reicht ihm vollends, um das pure Glück zu empfinden. Spazieren gehen ist für ihn nicht nötig. Denn er weiß ja, dass er spazieren gehen kann, wenn er möchte. Er möchte aber nicht, wozu auch. Der Gedanke ans Spazieren gehen fühlt sich für ihn so real an, als würde er gerade spazieren gehen. Mit ihm kannst Du nicht viel erleben, außer gemeinsame Gedankenausflüge.

Welchen Kandidaten würdest Du wählen?

Und so, oder so ähnlich, musst Du Dich als Blogbetreiber auch selbst fragen:
Will ich überhaupt mehr Leser auf meinem Blog?
Spielen Zahlen dabei für mich eine Rolle und wenn ja, welche?

Die Antwort wird eine höchst individuelle sein. Es kann nur eine höchst individuelle sein.
Und das alleine schließt eine Fixierung auf Typ 1, 2 oder 3 aus.
Aber ob Du wirklich richtig stehst, siehst Du wenn das Licht an geht…

4 Kommentare zu „Blog-Statistik und die Sinnfrage (Teil 2 von 2)

  1. Du bist soooo gemein!!! Mittendrin aufhören, geht doch nicht. Das macht man nicht *lach* . Aber Du hast nicht zuviel versprochen, bin grad atemlos vom abkitzeln 😉 . Ich hab ungefähr nach einem halben Jahr erkannt, dass ich schreibe, um gelesen zu werden und die Kommentare geniesse, weil ich ein Stück weit immer auch provoziere. Und mir macht es Spass, zuzusehen, wie die Statistik in die Höhe schießt (jetzt gerade, wo ich wieder regelmäßig dabei bin). Trotzdem gab es Zeiten, wo ich mich verrannt habe, zu perfektionistisch war. Dann wieder einen Gang zurückzuschalten und einfach nur was rauszuhauen (natürlich nichts ohne Sinn und passend zum Blog) ist nicht einfach. Man muss sich bewußt machen, dass wir allermeisten Blogger kein Geld mit dem Blog verdienen, aber zeitmäßig damit stark eingebunden sind. Ein zeitintensives Hobby eben. Und solange es Spass macht und das reale Leben nicht darunter leidet, alles gut.
    Trotzdem merke ich mal wieder die 2 Seelen in meiner Brust. Seit längerem schwebt mir ein Nischenblog vor, mit Produkttests, Affiliate-Links, Kooperationen und allem drum und dran – also wirklich für ein paar Euro extra. Da könnte ich meine „Ich spiele, um zu gewinnen“-Mentalität ausleben. Was sich letztlich auf seelenfunkeln auswirken würde: weniger Posts, dafür doch mal wieder eigene Prosa. Danke fürs Anregen, darüber mal unter dem Aspekt nachzudenken.
    Gibts noch eine Auflösung bezogen auf Deinen Blog?

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    1. Ich habe mal vor einiger Zeit jemanden kennen gelernt, der sich stark mit SEO beschäftigt hat und viele kleine Nischen-Webseiten ins Netz stellt. Suchmaschinenoptimiert bis aufs Exakteste. Und dann Links zu Amazon rein packt. Das hat ihm soweit gereicht, dass er als Student nicht nebenbei extra jobben gehen musste. Das geht schon. Die Masse macht es halt. Viele kleine Webseiten, er hat sie aber auch alle mit WordPress gemacht.

      Aber das ist in der Tat nicht mein Ziel hier. Klar weiß man nie wohin es sich weiter entwickelt… Wenn morgen Früh eine Firma anklopfen würde und mir anbietet als Mental-Trainer zu arbeiten, dann könnte ich mir auch vorstellen nochmal alles über Bord zu werfen und umzusatteln. Menschen motivieren macht mir Spaß. Daher auch der Blog. Wobei ich sagen muss, dass es mir noch mehr Spaß macht Menschen weiter zu bringen. Ein wenig fehlt mir daher mein Trainer-Dasein seit einiger Zeit. Man kann nicht alles auf einmal haben im Leben, daher muss ich priorisieren.

      Ich kann das total verstehen, dass die Statistik bei Dir nach oben geht. Es ist doch letztlich immer so im Leben: Wenn man etwas tut und Energie rein investiert, kommt auch fast immr etwas dabei raus. Es ist selten so, dass aufrichtig eingebrachte Energie einfach verpufft. Aber wem sag ich das. 😉

      Eine Auflösung zu meinem Artikel…? Daran hab ich nie gedacht. Das war nicht mein Ziel dieses Artikels. Nicht immer habe ich eine Antwort auf alles. Nicht mal auf die Fragen, die ich mir selbst stelle. Aber es ist ein guter Hinweis, ich nehme es auf und komme vielleicht demnächst nochmal darauf zurück und mach einen Artikel draus. Danke. 🙂

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  2. Leser- und Abonenntenzahlen auf Blogs finde ich ein super-spannendes Thema. Besonders was private Blogs, wie unsere, angeht! Ich gebe hier auch mal meinen Senf dazu:

    Als ich vor bald zwei Jahren mit meinem Blog angefangen habe, war das wirklich nur rein aus dem Grund, weil ich wieder Tagebuch schreiben wollte und ich einfach schneller tippen als handschriftlich schreiben kann. Und weil es so hochmodern war, versuchte ich mich an einem Blog. Vielleich würde ja jemand mitlesen.
    Irgendwann kamen dann sogar die ersten Kommentare. Darüber freut man sich wirklich am meisten. Auch wenn ich nicht ausschließlich schreibe, um die Meinung anderer zu hören. Ich schreibe, aus dem Grund, aus dem man Tagebuch schreibt: um seine Gedanken zu formulieren und zu ordnen.
    Ich bemerkte immer wieder, dass meine Leser- und Abonnentenzahl stieg und freute mich auch darüber. Aber letztens traf es mich wie ein Blitz: es ist mein privates Leben und (um hier mal eine Zahl zu nennen – bitte ganz ohne Wertung) über 6000 Besucher haben mein Tagebuch im letzten Jahr gelesen. Das ist eine Zahl, die ich mir überhaupt nicht vorstellen kann. Und ich weiß auch nicht wieso sie sich überhaupt für mein Leben interessieren.
    Manchmal kommt mir kurz der Gedanke, ich sollte lieber meinen Blog auf Passwortschutz stellen – bevor irgendwas Schlimmes passiert (wie dass einer meiner Dates auf meinen Blog stößt). Aber dann wäre die ganze Magie doch weg. Also mache ich so weiter. Und kann es nachvollziehen, dass man immer mehr und mehr Besucher, Klicks und Reichweite möchte. Aber ich selbst muss mich bei den Gedanken bremsen. Das sollte ich nicht wollen. Ganz schwierig hier.

    Umso beeindruckender finde ich es, dass du anscheinend Menschen aus deinem privaten Leben deinen Blog lesen lässt. Er enthält ja auch schon viele persönliche Informationen über dich. Respekt, dass du da so offen bist. 🙂

    Jetzt ist mein Kommentar ganz schön lang geworden. Aber ich wollte eben auch mal wieder einen Kommentar schreiben. Das lässt jedes Bloggerherz höher schlagen. 😉

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    1. Dein Senf ist mir immer willkommen. 😉

      Deine Sorgen verstehe ich insofern, als dass ich anfangs auch gegrübelt habe, ob ich so einen öffentlichen Blog raushauen soll. Allerdings weniger aus der Sicht, dass ein Date meinen Blog entdecken könnte. Tatsächlich hab ich sogar darüber nachgedacht was ich wohl mache, wenn ich mal „die Eine“ kennen lerne. Soll ich ihr all das hier sagen?! Was wäre dann? Wäre sie schockiert und würde verschwinden? Würde sie mich dafür gar hassen? Würde sie es mehr oder weniger so akzeptieren? Oder würde sie – wenn sie (alle) meine Artikel liest – mich wirklich so tief kennen lernen wie keine andere Frau vorher?
      Und ich habe dafür für mich noch keine Antwort. Die Frage steht im Raum. Und da bleibt sie auch solange, bis „die Eine“ da ist. Dann überlege ich, ob ich ihr den Blog hier zeige.

      Angst, dass eine Frau diesen Blog findet und ich sie deshalb „verliere“, habe ich jedoch nicht. Denn eigentlich ist es doch so: Wenn eine Frau, oder bei Dir ein Mann, den Blog findet und damit nicht „klar kommt“, dann stellt sich doch zurecht die Frage: Ist sie wirklich dieRrichtige für mich? Bzw. er der Richtige für Dich?
      Wenn ich einen Menschen wirklich in der Tiefe kennen lernen möchte, dann doch die Seele des Menschen. Ich wähle eine Frau nicht danach aus was ihre Vorgeschichte ist. Jeder muss mit der Vorgeschichte eines anderen Menschen klar kommen. Immer. Ob jemand nun ein „Engel“ war, ein „Lamm“ oder ein „Draufgänger“ oder sonstwas. Es ist doch nur die eigene Charakterstärke auch einen anderen starken Charakter zu akzeptieren. Jedenfalls mache ich mir keine Gedanken mehr darum, ob ich jemanden mit meinem Blog verschrecke.

      Und ja, viele Menschen – die ich persönlich kenne – kennen meinen Blog. Sie werden jeden Tag per WhatsApp mit einem Link zum neuesten Artikel versorgt.
      Darüber hinaus habe ich für meine engsten Freunde und einen Teil meiner Familie eine extra WhatsApp-Gruppe eingerichtet, wo ich auch noch persönlichere Details einstelle. Wann ich wo genau bin, wen ich gerade angesprochen habe und warum. Außerdem gibts auch mal Bilder von mir von Orten. Live-Statistiken von meinen Körben usw. Ich mache das, obwohl ich weiß, dass auch dort nicht alles gelesen wird. Besonders nicht im Live-Chat. Manchmal gibts aber Kommentare und es entstehen untereinander Diskussionen über alles mögliche, z. B. zu Frauen und Männern. Sehr cool dann immer. Ich mache es, weil es MICH motiviert weiter zu machen und nie aufzugeben, also immer mein Projekt-Ziel fokussiert zu halten.
      Und außerdem nimmt es mir manchmal die Hippeligkeit wenn ich draußen bin und gerade etwas Irres erlebt habe. Wenn ich das eine kurze Sprachnachricht oder einen Text in die Gruppe jage, dann baue ich auf diese Art Energie ab, die weg muss, damit ich wieder frei bin für den nächsten Approach. 😉

      Und hier bei diesem Blog ist es so, dass die wenigsten aus meiner Familie und meinem direkten Freundeskreis wirklich noch aktiv mitlesen. Ich weiß, dass mein Papa das täglich macht. Danach wird es schon düster. Das liegt daran, dass es „zuviel“ Zeit kostet, sich jeden Tag meine Artikel alle anzuschauen, bekomme ich dann gesagt.

      Ich sag dann zwar hin und wieder schon so etwas wie: „Meine Nachrichten schaust Du nicht, aber ob in China ein Sack Reis umfällt, das schaust Du Dir jeden Tag im Fernsehen an. Außerdem liest Du die Tageszeitung und interessierst Dich dafür, ob irgendwer (!) irgendwo irgendwas gesagt hat. Fremde Menschen, die Du nicht kennst. Etwas, das real sein könnte oder auch nicht. Aber jemanden, den Du wirklich kennst und auf dessen Leben Du zum Teil selbst Einfluss hast, dessen Nachrichten lässt Du liegen.“

      Warum das so ist, kann ich mir nicht erklären, außer mit Faulheit und Bequemlichkeit.
      Warum lieber Nachrichten von fremden Politikern gelesen werden als Nachrichten von eigenen Freunden oder Familienmitgliedern ist mir ein Rätsel. Würde in meiner Familie jemand einen Blog haben, würde ich zumindest regelmäßig reinschauen. Mindestens!
      Und dann muss ich noch dazu sagen: So uninteressant sind meine Artikel hier auch wieder nicht. Ich glaube, dass da schon der eine oder andere dabei ist, der das Potential hat – gerade die etwas „Schwächeren“ Mitmenschen – etwas aufzubauen, zu erheitern oder sie auch weiterzubilden. 🙂

      Ich kann nur sagen: Keine Angst. Es ist das eigene Leben. Wir sind nur einmal hier. Und wenn wir einmal etwas machen wollen in diesem Leben, dann sollten wir es auch machen. Das Leben ist einmalig. Jedes Leben jedes Menschen. Also darf es auch Menschen geben, die einmalige Dinge tun. Viele vergessen das, glaube ich. Und wollten ihr Leben lang etwas tun und kamen nie dazu. Nur am Ende ist es dann oft zu spät…

      Bevor ich mit dem Blog gestartet habe, habe ich mir selbst gesagt: „Diesen Blog wird eines Tages mein Sohn oder meine Tochter lesen. Und zwar jeden einzelnen Artikel!“ 🙂

      Und für Dich freue ich mich, dass Du doch aus meiner Sicht mit Deinem Blog „erfolgreich“ bist. Auch wenn Erfolg ganz ganz untersschiedlich gesehen werden kann. Jedenfalls komme ich an Deine Aufrufzahlen nicht ran. Danke für Deinen Kommentar. 😉

      Gefällt 2 Personen

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