Ende der Geschichte mit einer potentiellen Traumfrau?

Ein kurzes Statement zur einer Frau, die bisher noch keinen Namen von mir bekommen hat. Es ist mit ziemlicher Sicherheit der letzte Artikel über sie, dann bekommt sie hier „postum“ eben noch einen passenden Namen von mir.

Ich nenne sie einfach „Frau Unnahbar“.

Zuletzt schrieb ich in diesem Artikel über mein Date mit ihr:
Date-Review zu einer potentiellen Traumfrau (?)

Was ist in der Zwischenzeit passiert?
Wir hatten letzte Woche telefoniert. Etwas überraschend für mich, nach spürbar weniger Interesse ihrerseits in den folgenden Tagen nach dem Date. Dennoch schrieb sie mir, stellte weiter Fragen, wenn auch nur so selten einfallslose Dinge wie: „Wie gehts dir?“. Im Telefonat – über eine Stunde – ging es mal wieder um dies und das. Und als es am Ende darauf hinaus lief, wann wir uns wieder sehen würden, kam sie ins Herumstammeln. „Ja, also… immer wenig Zeit… bla… ich will mich da noch mit meiner Freudin treffen… ach ja, am nächsten Tag, da hab ich einen Termin am Abend, schlecht… bla… bla… bla bla bla…“.

Ganz am Ende hab ich sie auf ein Date auf letzten Freitag gestupst. Sie sagte dann fast zu meiner Überraschung zu, nach so viel Gestammel zuvor war das für mich fast nicht mehr glaubwürdig. Aber das Telefonat ging danach in Ruhe weiter, auch wenn das „Magische“ bzw. die Stimmung nicht mehr so recht aufkommen wollte. Schade, aber ich sehe es auch nicht ein ständig mehr zu geben als die Frau. Ich ziehe mich dann irgendwann eben auch mal zurück. Wenn ich merke, dass das sonst ins Ungleichgewicht geraten würde. Und das tat es durch das wenige Engagement ihrerseits in den Tagen zuvor für mich gefühlt bereits längst.

Gut, und was passierte dann am letzten Donnerstag Nachmittag?
Haha. Ja. Ihr wisst schon, genau. Richtig getippt.
Da kam die Absage. Begründung?
Die alt bekannte natürlich. „Bla bla… mir gehts nicht so gut… bla bla… ich sag dann lieber für morgen heute schon ab… Sei mir nicht böse bitte“. Ja klar. Ohne einen Vorschlag zu einem Ausweichtermin.
Toll! Sag doch einfach zu mir: „Ich hab keinen Bock mehr auf Dich, danke, tschüss.“ Nein, das kann Frau Unnahbar nicht. Glanz und Gloria gehen eben auch mal bei einer potentiellen Traumfrau verloren. In dem Moment war das für mich so. Unaufrichtigkeit mag ich nicht. Kurz gute Besserung gewünscht und nach einem Alternativdate gefragt. Wieder nur ein „bla bla“ kam daraufhin zurück und mir war alles Notwendige klar. Und seither habe ich ihr auch nichts mehr geschrieben.

Vor allem der Spruch, dass ich nicht böse sein solle. Slapstick pur! Beim nächsten Mal haue ich einem Menschen einfach direkt mit der Faust aus dem Schwung der ganzen Schulter direkt ins Gesicht, gucke dann doof und sage: „Oh tut mir leid. Sei mir bitte nicht böse, ja?“ Ich weiß nicht woran das liegt, aber es gibt wirklich so viele Menschen da draußen, die wirklich nicht mehr alle Latten am Zaun haben. Unfassbar.

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Okay, jedenfalls geht da mein Interesse innerhalb weniger Sekunden auf 0 zurück. Warum auch nicht. Frau Unnahbar macht so sehr auf mega erwachsen und besonders, dass sie bei all ihrer Besonderheit wohl die Besonderheit in mir nicht erkannt hat.
Das macht sie für mich sehr unbesonders. Ganz unabhängig davon wie sie mich findet, mag ich es aufgrund ihrer Art auch gar nicht mehr wissen. Das ist so ziemlich der größte Abtörner für mich. Geringes Interesse einer Frau an mir hat ja seinen Grund. Danke.

Meine liebe Cousine sagt zu mir in diesen Fällen immer:

NEXT!

Ja. Da hast Du recht. Auch in diesem Fall heißt es wie immer bisher… NEXT! 🙂

PS: Die Nummer von Fr. Unnahbar habe ich inzwischen einfach ohne weiteren Kommentar gelöscht.