Wochenausblick auf KW 04/2017

Neue Woche, neues Glück.

Was steht an?
2 x Physiotherapie. Außerdem hoffentlich viel Schlaf, den benötige ich dringend.
Diese Woche wird im Zeichen der Selbstfokussierung stehen.

Und für Mittwoch ist ein Date geplant. Unglaublich, ich kann es kaum fassen. Wenn das doch tatsächlich zustande kommt. Mit dieser einen Frau, die ich letztens im Club kennen gelernt habe. Darüber hatte ich bereits einen Artikel geschrieben. Nein halt, es waren sogar zwei Artikel, die sich nur um sie gedreht haben. Und um darüber, wie tiefgehend sie mich beeindruckt hat. Zwei ganze Artikel, die sich nur mit ihr beschäftigt haben. Oder besser gesagt mit ihr und mir. Sie hat es mir echt angetan. Ich könnte nicht sagen, dass ich Gefühle für sie empfunden oder entwickelt hätte. Nicht auf der Ebene. So schnell geht das bei mir nicht mehr, dazu bin ich zu desensibiliert worden durch meine Erfahrungen auf meinem Weg als (angehender) Pickupper. Sie hat es mir mit ihrer Persönlichkeit und Art einfach angetan. Und das ist die Grundvoraussetzung, um Gefühle entstehen lassen zu können. Die Basis sozusagen. Sehe ich jedenfalls so.
Das waren meine Artikel über den schönsten Clubabend seit Beginn meines Projekts: Samstag bin ich an meine Grenze gestoßen – Teil 1 von 2 und Samstag bin ich an meine Grenze gestoßen – Teil 2 von 2.Und sie war die beeindruckendste Frau, die mir seit Beginn meines Projekts begegnet ist. Zuviele Superlative? Mitnichten! 🙂

Gestern Abend telefonierten wir über eine Stunde, nachdem sie fast eine Woche lang jeden Tag Gründe dafür brachte, warum sie gerade hier oder da keine Zeit hätte. Aber immer dezent gespickt mit einem Ausblick alá „ja, aber morgen Abend können wir ja mal telefonieren“. Es war immer so ein am langen ausgestreckten Arm hängen lassen. Kein klares Ja. Kein klares nein. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Nicht 0, nicht 1. Nix Halbes, nix Ganzes. Und genau diese Situationen sind es, die wir Pickupper so wenig mögen. Weil sie sehr häufig vorkommen. Und man die Frau dann einfach abschreibt und auch nichts mehr investiert. Und weil das so oft vorkommt, wird man unsensibel. Weil man es gewöhnt ist, dass Frau das so mit Mann macht. Dass es dann auch mal tatsächlich Gründe dafür geben mag, warum die Frau ein paar Tage lang einfach wirklich „nicht kann“, sieht man dann einfach nicht mehr.

Ob es bei ihr nun tatsächliche Gründe gab oder nicht, kann ich nicht sagen. Was sind schon „echte Gründe“ (???!!!). Es ist mir auch egal. Fakt ist aber, dass ich Samstag Abend mit hohem Engagement im Textgame (Whatsapp) und einer „alles auf einer Karte“-Nummer belohnt zu werden scheine. Witzigerweise hab ich diesmal nicht so geschrieben wie ich es normal mache. Sondern ich habe quasi jemand anderen schreiben lassen. Auch eine gute Möglichkeit, hab ich gemerkt. Einfach mal jemand anderen texten lassen. Zwar habe ich den Text jeweils selbst formuliert, aber mich inhaltlich völlig raus genommen. Ein bisschen erinnert mich das an Stefan Raab früher, wenn er den Elton ferngesteuert hat. Mit Knopf im Ohr.

Man hört vermutlich nach wie vor meine Vorsichtigkeit in Bezug auf gute Gefühle heraus. Keine Euphorie, aber das Telefonat gestern Nacht war schon toll und lässt zumindest Gutes erahnen. Irgend einen positiven Eindruck muss ich während unseres Clubabends wohl bei ihr hinterlassen haben. Auch wenn sie eine Frau zu sein scheint, die einen Mann tatsächlich nicht nötig hat. Das geben durchaus alle Frauen vor, machen auf unnahbar und mega wichtig. Sie tut das nicht. Sie macht nichts vor, kommt mir so vor. Sondern sie ist einfach glücklich mit sich und ihrem Leben. Und das genau macht es für mich vielleicht so interessant. Sie hat eine Art, die in der Mischung extrem selten ist. Sie weiß was sie möchte. Und hört dennoch aktiv zu und stellt Fragen und ist aufrichtig interessiert am Gegenüber. Klingt plump, diese beiden letzten Sätze.
In der Realität sind das genau die zwei entscheidenden Weichen:

  1. Weiß sie überhaupt was sie will?
  2. Kann sie auch aktiv (!) zuhören, Fragen stellen und ist sie aufrichtig am Gegenüber interessiert?

Das sind für mich jedenfalls die zwei entscheidenden Aspekte. Und dann kommt da noch ein dritter hinzu, der ist aber nur am Rande erwähnenswert. Das ist wirklich nur on top. Eine Art Geschenk vom Osterhasen. Es muss nicht sein, macht aber auch die letzten Kanten noch rund. Was meine ich?

Etwas, woran ich inzwischen längst kaum mehr glaube. Nämlich eine Frau mit der Fähigkeit mir folgen zu können. Zuhören können alle. Aktiv zuhören wenige. Mir folgen bisher gar keine.

Sie vielleicht schon.

Und umgekehrt? Ich folge immer. Meistens ist mir vorher klar was nachher kommt. Ich bin das gewöhnt. Ein Leben lang. Aber mir macht es Spaß folgen zu können. Für mich auch so ein Teil von aufrichtigem Interesse. Einfühlen. Mitdenken. Ernst nehmen (zu können).
Nur den Teil erwarte ich gar nicht bei einer Frau. Das ist wirklich nicht so wichtig. Ich suche nicht die Nadel im Heuhaufen. Es würde mir ja schon reichen wenn ich überhaupt mal eine Nadel finde. Gerne auch ohne Heuhaufen. Aber bitte so eine Nadel, bei der ich mich nicht jeden Moment pickse. Denn diese Art von Nadeln kenne ich zu gut. Da winke ich dankend ab. Winke winke. Nein.

2017-01-23.jpg

Genug Bashing gegen alle Frauen. Es gibt auch Ausnahmen. Sie ist so eine. So eine seltene Ausnahme. Sie interessiert sich für die gleichen Themen wie ich. Sie kann in den gleichen Themen mitsprechen. Und mir völlig neue vorsetzen. Puh. Sie kann konträr argumentieren. Andere Gedanken zulassen. Neues akzeptieren. Ohne Neid. Ohne Missgunst. Ohne besserwisserisch zu sein, obwohl sie an manchen Stellen tatsächlich besser weiß. Und wenn ich das sage, dann oho… hat das was zu bedeuten! 😉
Und bei all dem bleibt sie Mensch.

Bei diesem letzten Satz muss ich an einen meiner Lieblingsjournalisten denken. Denn der schließt alle seine Videos immer mit dem Satz… „Mein Name ist Ken Jebsen und meine Zielgruppe bleibt… der Mensch!“

PS: Mal sehen, ob das Mittwoch tatsächlich klappt. Wenn nicht? Ist nichts verloren. => Next!
Und wenn es doch klappt? Puh, ich glaub dann werde ich tatsächlich wieder ein bisschen nervös sein. So wie ich es in den zwei Artikeln von oben beschrieben habe. Da es dann aber nicht wieder zum Tanzen zu zweit aufs Parkett geht, bin ich ganz guter Dinge. Daten kann ich, auch wenn ich ein bisschen wie ein Schulbub nervös sein sollte… 🙂

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