Mein Highlight 2016

Vorab: Ich wünsche allen Lesern meines Blogs einen schönen und gemeinsamen Heiligabend. Dabei denke ich an meine Familie, meine Freunde, meine Kumpels und an meine noch nicht ganz so zahlreichen aber sehr treuen Leser, von denen einige ziemlich von Anfang an dabei sind. Es hat mir stets viel Freude bereitet hier jeden Tag einen Artikel rein zu bringen. Es hat auch Kraft gekostet, aber weniger Kraft als es mir Energie gegeben hat. Der Blog hier wurde zu meinem Begleiter. Auch über Weihnachten. Und darum wünsche ich Euch heute einen friedlichen gemeinsamen Tag mit Euren Liebsten.

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Es war ein ereignisreiches Jahr 2016, einen persönlichen Jahresrückblick von mir wird es noch geben. Das Jahr ist nämlich noch nicht zuende. Und hätte ich jetzt schon einen Jahresrückblick raus gedonnert, dann wäre das verfrüht gewesen. Gestern ist mir nämlich etwas passiert, das mein Highlight dieses Jahres ist. Und das hätte dann in dem verfrühten Jahresrückblick völlig gefehlt.

Gestern kam es zu meinem zweiten Socialgame Date seit Beginn im Pickup.

Und ich könnte es spicken mit Superlativen. Wenn ich aber sage, dass es mein persönliches Highlight 2016 ist, dann ist im Kern alles gesagt.

Es war das längste Date meines Lebens. Es war das lustigste Date meines Lebens. Es war auf seine ganz eigene Art das besonderste Date meines Lebens.
Und… es war das herausforderndste Date meines Lebens.

Ich hab echt alles in die Waagschale geworfen was ich hatte. Mehr ging nicht.

Auch wenn das gestern gar nichts mit meinem Pickuppen im klassischen Sinne zu tun hatte, so war es doch ein Teil davon. Das Date kam nicht durch Daygame zustande, auch nicht durch Clubgame. Sondern „alt hergebracht“ über soziale zwischenmenschliche Kontakte. Und doch war es so nah mit dem Pickuppen verbunden, auch wenn ich bewusst das sonst so übliche ganze Hollywood-Ding weglassen konnte. Gestern konnte ich ich sein. Für einige Stunden meines Lebens zusammen mit einer Frau. Endlich mal wieder. Ich musste nicht auf „die richtigen Worte“ achten. Das lag aber eben nicht mal so sehr an mir, sondern an ihr. Sie ist wie sie ist und das ist sie mit Leib und Seele. Und dabei gab sie mir das Gefühl, dass ich sein konnte wie ich bin. Mit Leib und Seele. Und das war ich, oh ja. 🙂

Ein bisschen fühlt sich das alles unreal an. Zu anders ist es, anders im Gegensatz zu allem, was ich seit dem Beginn mit meinem Projekt erlebt und gesehen habe.

Aber es ist auch einfach zu sagen, dass es dennoch so viel mit dem Pickuppen zu tun hatte, gestern. „Dennoch“, weil es eben kein Daygame oder Clubgame war. Es war „einfach so“, Du kennst den und der kennt den und dann schaut man ob der den mit dem zusammen bringt.

Es ist die gesündeste Variante von allen. Es ist aus meiner Sicht auch die tragfähigste, weil sie die vertrauteste Variante ist. Das ist nicht zu vergleichen mit Daygame und Clubgame. Es ist etwas komplett anderes. Zum Glück.

Da könnte man um all die Menschen neidisch werden, die riesige soziale Zirkel haben. Die unendlich viele Freunde (Freunde? Nennen wir sie Kumpels!) haben. Mit vielen Frauen und Männern, bunt gemischt. Bei mir ist das nicht so. Daher gibts bei mir auch kaum Socialgame.

Und warum hängt das gestern dann doch so nah am Pickuppen dran?
Ganz einfach: Weil es unglaublich hilft, in solchen Situationen des Lebens, wenn man jegliche Nervosität außen vor lassen kann. Wenn man die Date-Situation kennt. Wenn man weiß wie wann eine Frau reagiert und oft auch warum sie so reagiert. Man kann viel mehr bei ihr sein, ohne mit der eigenen Angst oder Unsicherheit zu kämpfen. Und das kommt letztlich der Frau unendlich zugute. Dass der Mann sich um sie kümmert, anstatt sich um sein eigenes Herzrasen zu kümmern.

Es war süß. Sie war aufgeregt. Und ich konnte mich den ganzen Abend darauf konzentrieren für sie da zu sein und ihr die Nervosität zu nehmen.
Es gelang mir und darauf bin ich wahnsinnig stolz auf mich selbst. Es ist eine andere Stufe und eine andere Qualität im eigenen Verhalten.

Das gestern war für mich meine persönliche Krönung des Jahres 2016. Ohne ins Detail zu gehen. Denn darum geht es nicht. Es geht darum darzustellen wie ich mich fühle. Und gestern war das erst Mal seit Beginn mit dem Pickuppen, dass es mich viel inniger gefreut hat, dass ich für einen anderen Menschen da sein konnte, als auf mich selbst zu achten.

Welch eine Freude einen Menschen derart zum Lachen zu bringen, für ihn da zu sein und einen wundervollen Abend zu schenken.