Ideen zu einer neuen Rubrik

Am Wochenende habe ich mir Gedanken gemacht zu einer möglichen neuen Rubrik hier im Blog.

Ich würde sie „Projekt on Tour“ nennen. Aufhänger ist ein festes Programm. An bestimmten Orten.

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Zum Beispiel: „Projekt on Tour – Museum“
Dann nehme ich mir für den Tag vor ein (oder mehrere?) Museum zu besuchen, nicht wegen dem Museum, sondern natürlich wegen den Frauen, die möglicherweise dort sind. Es gibt sicherlich Orte, die für so eine Tour geeigneter sind als andere.

Ein Konzert von Andreas Gabalier wird sicherlich mehr (?) und andere (!) Frauen anziehen als ein Konzert von Howard Carpendale.

Da man das aber vorher nie wissen kann, sollte man sich das einfach anschauen.

Ich stelle mir das so vor, dass ich mir eine Tour vornehme, beispielsweise eine Museums-Tour und das einfach teste. Es geht mir dabei im Kern um zwei Ding:

  1. Ein Location-Wechsel. Mal was anderes als immer die gleichen Orte, an denen ich sonst beim Daygamen bin.
  2. Mir die Möglichkeit eröffnen ganz andere (?) Frauen kennen zu lernen. In einem Museum sind charakterlich im Schnitt sicherlich andere Frauen unterwegs als auf einer Landwirtschaftsmesse. Davon gehe ich einfach aus und vermutlich liege ich da auch nicht wirklich falsch mit dieser Einstellung.

Es gibt potenziell unendlich viele Möglichkeiten. Ein Frauen-Fußballspiel besuchen, fällt mir gerade noch ein.

Und wenn sich dann ein Ding als „sinnvoll“ herausstellt, dann nehme ich das in ein Programm auf. Ein Programm, das ich mir selbst vorgebe und ausfeile. Ich möchte weiter kommen. Dazu braucht es einen Plan und neue Anreize. Immer in die Innenstadt fahren geht nicht. Ich kenne da fast schon jeden Winkel und das langweilt dann nach einer Zeit.

Man wird wieder erkannt, man kennt die Umgebung, man fühlt sich fast schon heimisch. Das will ich alles gar nicht in einer Linie. Mein Ziel ist das was oben in der Überschrift steht. Auf direktem Wege. Und ich will mich weiterentwickeln. Also will ich neue Situationen schaffen und mich selbst immer wieder neu herausfordern.

Es gibt viele Möglichkeiten, sicher auch jahreszeitabhängig. Jetzt ist erst mal Winter. Neulich war ich an einem großen Bahnhof, obwohl es oben bitter kalt war, war es unten in der Passage angenehm warm. Zumindest so warm, dass ich mich dort problemlos stundenlang aufhalten kann. Und das ist dann ein guter Ort, aus der Perspektive. Problem dabei ist nur, dass die Frauen es alle unglaublich eilig haben. Und ich möchte Frauen treffen, die gerade Zeit haben und entspannt sind. Also ist ein Bahnhof nicht wirklich ein perfekter Ort. Es gibt dort zu wenige Stellen an denen sich Frauen aufhalten ohne Geld auszugeben. Es gibt Imbisse, klar. Aber da kann man sich nicht dauerhaft hin setzen ohne etwas zu bestellen.

Gestern Nachmittag war ich in einem großen Kaufhaus und bin in die Bastel- und Papierabteilung gegangen. Da sind ganz anständig aussende Frauen unterwegs gewesen. Normale und natürliche Frauen. Für mich normale Frauen. Für andere vielleicht langweilig?! Ich weiß es nicht.

Mein Date von vorgestern hab ich zum Beispiel in diesem einen Kaufhaus angesprochen. Sie war gerade auf der Suche nach kleinen Papiertütchen, um daraus für ihre Schwester einen Weihnachtskalender zu machen. Nette Idee. Sehr menschlich, wie ich finde.

Bin ich aber einen Stock nach oben gegangen – in die Kosmetikabteilung – dann trifft eine andere Welt auf Dich. Plötzlich siehst Du nur noch Pastik-verschmierte-Tussen. Eine hat die Haare schöner als die Andere. Fürchterlich. Pfui. Bah.

Und so bieten sich unzählige Möglichkeiten. Ich möchte und werde mich auf Tour begeben. Mir neue Orte anschauen und Neues ausprobieren. Und dann „gute Orte“ in mein eigenes Programm aufnehmen.

Ich habe es die letzten 6 oder 8 Wochen gemerkt, es war zu viel Herumgestochere. Es muss jetzt wieder alles etwas klarer kanalisiert werden. Das hier ist ein Zufallsspiel, davon bin ich mehr überzeugt als am Anfang. Alles was in meiner Macht liegt sollte ich versuchen für mich positiv zu beeinflussen.

Und andere weit fortgeschrittene Pickup Artists sagen deutlich, dass das Wichtigste ist:

Fahre hohe Zahlen! Sind sie noch nicht hoch, dann fahre sie hoch!

Und ich will dem Ganzen die Beliebigkeit nehmen, dafür die Beständigkeit und Duplizierbarkeit zufügen.

Ich liebe diese beiden Begriffe. Sie stammen aus „Das große Buch der Markttechnik“ von Michael Voigt. Erfolg sollte beständig, also dauerhaft angelegt sein. Nicht ein „mal ja“ und dann wieder ein „mal nein“. Der Erfolg sollte immer… da… sein. Immer präsent. Und er sollte duplizierbar sein. Was bedeutet, dass man den Erfolg immer wieder wiederholen können sollte.

Und das unterscheidet den erfolgreichen Pickupper von einem „normalen Menschen“. Ein normaler Mensch lernt auch mal eine Frau kennen. Er wird sich auch mal verlieben. Er wird vielleicht (!) auch mal „die Richtige“ finden. Und heiraten und Kinder bekommen. Und vielleicht auch glücklich damit werden. Aber es wird immer ein „vielleicht“ sein. Und es wird vor allem immer ein „ich muss warten, bis ich mal wieder eine Frau kennen lerne“ sein. Diese Glückskomponente will ich nicht. Zufall wird es immer sein. Aber kein Glück. Es ist ein großer Unterschied zwischen Glück und Zufall. Zufall ist beeinflussbar. Glück nicht. Das ist wie an der Börse. Aber das würde jetzt zu weit führen. Zumindest hab ich damit auch anklingeln lassen, dass ich mich für Finanzen interessiere. Ja, tue ich. Und es gibt unglaublich erstaunliche Parallelen zwischen Trading und Pickuppen. Trading hat auch nichts mit Glück zu tun, sondern mit Zufällen. Und Du spielst in beiden Fällen mit oder gegen Deine Emotionen. Wie man es nimmt! 😉