Jahresausblick auf 2017

Gestern und vorgestern gabs einen Zweiteiler mit einem Jahresrückblick (Jahresrückblick 2016 – Teil 1 von 2 und Jahresrückblick 2016 – Teil 2 von 2).

Heute gibts den Jahresausblick auf 2017. Man soll sich ja immer etwas vornehmen. Für das neue Jahr.

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Ich mache das auch immer für jeden neuen Monat. Und für jede neue Woche und für jeden neuen Tag. Und vor allem… nehme ich mir immer für jetzt etwas vor.

Meine Ziele für das neue Jahr:

Ein Paradoxon… mehr Dates und gleichzeitig weniger Dates als 2016! Warum?
Mein Dates bedeuten dann nämlich, dass ich meine Traumfrau immer noch nicht gefunden haben werde. Schlecht. Weniger Dates bedeuten, dass ich meine Traumfrau gefunden haben werde. Gut.
Aber ohne Dates geht es nicht. Daher viele Dates und lieber weniger Dates. 🙂

Ich möchte den Blog etwas im Angebot erweitern. Sozusagen ein paar Regale mehr den Supermarkt stellen. Dazu gibts auch schon ganz konkrete Ideen. Mein Ziel ist Wachstum. Aber nicht so ein Konsum getriebener Verbraucherwahn wie in der Wirtschaft (verbrauchen, verbrauchen, verbrauchen!), sondern innerer Wachstum. Dazu bedarf es neuer Wege und neuer Ideen. Ideen habe ich genug. Die Frage ist dabei dann nur, ob die Zeit für alles reicht. Lasst Euch überraschen…!

Ich möchte im neuen Jahr öfter ins Clubgame gehen und länger bleiben. Außerdem muss ich mein Game im Club etwas umstellen. Mehr Masse, bisher spreche ich einfach zu wenige Frauen im Club an. Ich werde weniger in die Edelschuppen gehen, wo alles so weitläufig ist, sondern mehr versuchen in enge Clubs zu gehen, wo ich einfach ungesehen mehr Frauen ansprechen kann. Außerdem werde ich versuchen länger weg zu bleiben. Meistens gehe ich immer schon um 2 oder 3 Uhr. Das werde ich mal erweitern müssen, einfach um es auszutesten.

Schon gleich zu Beginn im neuen Jahr werde ich ein paar Fotoshootings machen, ein Kumpel von mir ist Fotograf. Mit diesen Bildern werde ich dann die verschiedenen Online Plattformen abzugrasen versuchen. Nicht immer hat man die Zeit fürs Daygame oder Clubgame. Dieses online Zeug kann man dann in Ruhe vom stillen Örtchen aus machen. Urgs.
Aber es gibt ja auch Lovoo und Facebook und was weiß ich noch alles. Einfach mal testen. Facebook hatte ich bisher nicht. Ich stand immer auf Gespräche. Auge in Auge, aber ohne Zahn um Zahn. Wie auch immer, einen Test ist es wert. Daher werde ich verschiedene Bilder brauchen. Das wird etwas Arbeit machen und Zeit in Anspruch nehmen. Nur merke ich auch, dass mich Frauen oft nach Facebook fragen und mit der Telefonnummer dumm herum tun. Das ist okay. Ich möchte das dann etwas anders nutzen. Da in meinem Profil dann sowieso fast nur Frauen zu sehen sein werden, gibt es ja vielleicht die eine oder andere die aufgrund ihrer sozialen Konditionierung dann sagt: „Ohhhhh, das muss aber ein ganz toller Kerl sein. So viele Frauen kennen den! Ohooooo!“
Ich weiß, dass das nicht ich bin. Ich weiß auch, dass das ein Käse ist. Aber ich will es einfach ausprobieren, ausprobieren wie es ist, wenn man den Frauen mit ihren eigenen Denkmustern begegnen. Das war jetzt lieb formuliert.
Man könnte auch sagen: „Sie mit ihren eigenen Waffen schlägt…“ 🙂
Wie auch immer, ich will es einfach testen. Dass ich dabei sowieso wieder nur die Handy-Tipp-Tussis abkriege ist mir irgendwie auch klar. Aber ich suche ja DIE EINE. Und DIE EINE kann sich auch mal verirren auf mein Profil. Und deshalb geht es darum die Bandbreite zu erweitern. Ein größeres Fangnetz auszuwerfen, bildlich gesprochen.

Ansonsten will ich mich vor allem mental weiter entwickeln. Noch weiter? Klar! Immer weiter! 🙂

Ich werde versuchen eine gesunde Mischung hinzubekommen zwischen Gamen und Ruhephasen.
Dabei will ich mehr lesen im neuen Jahr, andere Dinge als Fachliteratur übers Daten und Pickuppen. In den vielen Gesprächen mit echten Frauen (keine Mädchen!) merke ich, dass Allgemeinwissen unglaublich gut ankommt. Geografie. Kultur. Musik. Film. Davon hab ich schon recht passabel viel. Aber mehr ist besser. 😉
Ansonsten will ich mir auch wieder mehr Zeit nehmen zum Meditieren und öfter joggen gehen. Gerade das Joggen kommt stellenweise zu kurz.

Die meisten Frauen sind ja schon beeindruckt wenn es mal einen Mann gibt der die Hauptstadt von Serbien kennt. Ist mir jetzt zwei mal passiert die letzten Tage. Oder von Bosnien. Ich frage mich dann immer was die Herren der Schöpfung denn so machen den ganzen Tag. Außer Fußball glotzen und saufen?! Unglaublich. Die Welt ist so reichhaltig. Sie bietet so viele wundervolle Möglichkeiten. Wissen. Entdeckergeist. Natur.
Und die meisten Menschen sitzen doch nur zu Hause und machen jeden Tag das Gleiche. Jedem das seine. Prost.

In den einzelnen Dates werde ich verschiedene Dinge ausprobieren. So dass ich dann meinen eigenen Style finde. Jeder Mann hat eine andere Art. Meine bin ich noch am Entdecken. Und irgendwann werde ich den für mich perfekten Style gefunden haben. Da bin ich schon recht gut dabei und feile gerade noch hier und da. Nur angekommen bin ich noch nicht. Da ist schon noch ein Stück des Hügels zum rauf rennen übrig… Darauf freue ich mich sehr.

Was ich im neuen Jahr auch noch angehen werde, sind Einzelcoachings bzw. Seminare. Ich werde den einen oder anderen Pickup-Coach buchen. Und mich im Bereich NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren) weiter bilden. Einfach um mein Game schneller voranzubringen. Bisher hab ich alles alleine gemacht. Aber es ist mega wichtig sein Geld in sich selbst zu investieren und somit in das eigene Fortkommen. Und gerade wenn es am Geld nicht scheitert, dann hab ich es lieber in mich investiert, als es sinnlos auf irgend einem Bankkonto liegen zu lassen. Man kann schließlich nichts mit ins Grab nehmen. Auch so eine Weisheit. Wahr ist sie trotzdem. 😉

Und ein anderes großes Ding steht auch noch aus. Ich lebe in einer für mich viel zu großen Wohnung. Sie hat 3 Zimmer, sicher nicht so riesig, kann man auch denken. Nur für genügsame und einfache Menschen wie mich ist das ein Palast. Deshalb werde ich ein Zimmer davon an eine liebe WG Mitbewohnerin vergeben. Mir ist es oft mal etwas zu ruhig zu Hause. Das darf sich gerne ändern. Also… Nicht nur meine Traumfrau suche ich. Sondern nun zusätzlich auch noch meine Traum-WG-Mitbewohnerin. ☺️

Es wurde nun ein kurzer Jahresausblick 2017. Aber es steckt trotz der wenigen Worte inhaltlich verdammt viel drinnen.

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins Jahr 2017, einen tollen Start im Jahr 2017 und eine schöne Zeit im gesamten Jahr 2017.

Ich freue mich immer noch und jederzeit weiterhin über jedes „gefällt mir“ und über einen Kommentar. Schreibt mir ruhig. Bis bald und alles Gute!

PS: Mal sehen wie lustig das heute Nacht wird, wenn um mich herum alle besoffen sind und nur ich wie immer keinen Alkohol trinke! YEAH! 🙂

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Jahresrückblick 2016 – Teil 2 von 2

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Auf in Teil 2 meines Jahresrückblicks! Viel Spaß! 🙂
Teil 1 gab es gestern (Jahresrückblick 2016 – Teil 1 von 2).

Ich würde mich inzwischen selbst als einen Menschen beschreiben, der seinen Charakter so tiefgreifend verändert hat, wie es eigentlich gar nicht möglich zu sein scheint. Nicht mal eben kurz ein „für Dich stelle ich mich um“. Sondern ein „das bin jetzt einfach ich“. Es ist möglich seinen Charakter zu verändern. Aber es kostet Mut und viel Zeit. Das Ergebnis ist in meinem Fall jeden Aufwand wert. Ich bin so ausgeglichen und ruhig in und mit meinem Leben geworden, dass ich in letzter Zeit öfter von fremden Menschen (meist Frauen) hörte: „Du bist schon ein sehr ruhiger Mensch.“
Das höre ich dann meist während der Dates, wenn es schon etwas persönlicher und vertrauter wurde. Wenn ich hingegen noch in der Ansprechphase bin, also im Daygame oder Clubgame, dann höre ich oft das Gegenteil. Woher denn mein Mut komme. Und ob ich immer so selbstbewusst sei. Das zeigt mir, dass ich beides kann. Energie nach außen zu bringen, um Frauen anzusprechen. Und Energie in mir wirken und ruhen zu lassen, wenn ich mit einem Menschen vertraut bin.

Meine Familie sagt zwar immer mal wieder gerne zu mir: „Du redest zu viel. Keine Frau kann Dich ersthaft wollen bei Deinem vielen bla bla bla.“
Die Frauen sagen nur das Gegenteil zu mir. Lustig eigentlich. Da sieht man mal, dass man unterschiedlich wahrgenommen wird und sich auch selbst unterschiedlich verhält. Zuhause mit der Familie und unter Freunden rede ich einfach drauf los wie mir der Schnabel gewachsen ist. Da bin ich weiterhin der, der ich immer war. Draußen hingegen sehe ich mich in einer anderen Rolle. Und ich möchte meine neue Rolle auch zu meinem generellen Leben machen.

Mein Rekord liegt bei 42 Approaches in einer Woche, in der KW 32. Mein Ziel für das neue Jahr ist erstmal 43 in einer Woche und danach noch mehr. Ich habe jetzt das Handwerkszeug gelernt oder mir selbst beigebracht. Jetzt ist es umso mehr an der Zeit den Werkzeugkasten auch konsequent einzusetzen.

Was war das „Schlimmste“, was mir in 2016 beim Pickuppen passiert ist? Das werde ich oft mal gefragt. Also richtig schlimme Dinge sind mir nie widerfahren. Ich hab noch von keiner Frau eine gedonnert bekommen. Nach mir wurde auch noch nicht getreten. Ich wurde nicht bespuckt. Solche Dinge sind was für Hollywood. Die Realität sieht so aus:

„Mensch, das ist total cool von Dir, dass Du mich so ansprichst. Endlich mal ein Mann mit Mut. Und Du hast das echt charmant gemacht. Leider hab ich einen Freund. Aber bitte mach weiter so. Die Richtige wird für Dich kommen und deshalb sprich weiterhin Frauen an!“

„Leider“ hat sie einen Freund. Hehe. Ja. Höre ich tatsächlich öfter mal. Das „leider“ ist meistens nicht mit im Satz, aber kommt schon vor. Sagt auch viel aus. 🙂

Das „Schlimmste“ was mir also widerfährt sind die Situationen, in denen eine Frau einfach weiter geht, ohne mich zu beachten. Keinerlei Gefühlsregung. Da kommt man sich etwas komisch vor. Beim ersten Mal war das echt komisch. Ich dachte sie würde mich nicht hören können und hab auch noch gefuchtelt und gefragt, ob sie taub sei. Bis mir klar wurde, dass sie einfach eine Ziege war. Mähhh.
„Schlimm“ sind auch die manchmal echt fiesen Körbe, wobei fies für mich dann fies ist, wenn sie einfach überhaupt nicht zu schätzen weiß, dass es echt Mut kostet eine Frau charmant anzusprechen. Ich spreche nicht von diesen Checker-Typen mit ihrem „hey Mädchen, Du bist geil!“, da ist mir das schon klar. Aber von einem gut gekleideten, gepflegten und durchaus charmanten Mann angesprochen zu werden… da kann man meiner Meinung nach zumindest nett „nein danke“ sagen. Aber so sind viele unserer Tussis eben. Und dementsprechend werden diese Tussis dann auch ihr (Un-)Glück finden. Ich tippe nämlich, dass diese Tussis dann genau den Typ „hey Mädchen! Du bischt geil!“-Mann abbekommen werden. Das ist dann Euer Problem, liebe Tussis, nicht mehr meins. 🙂 Darum bin ich froh um all die Frauen mit Würde, Anstand und wahrer Größe. Euch gibt es noch. Und ich begegne Euch auch zwischendurch mal, wenn auch sicher nicht täglich .
Was ist sonst noch schlimmes passiert?
Nun, die vielen Körbe, die andere Menschen drum herum mitbekommen. Die waren anfangs auch sehr schlimm. Wenn 20 Menschen sehen, dass Du direkt einen Korb kassierst. Dann ist das nicht so mega cool. Aber man wächst daran. Mehr als durch jede Beförderung im Job. Mehr als durch jeden Schulterklopfer der eigenen Eltern oder von Freunden.

Und was war das „Schönste“, das ich bisher erlebt habe?
Puh. Echt unendlich viele Situationen. Die Frauen, die ich anspreche, sind alle samt schon hübsch bis sehr hübsch. Nichts unter 5,5 oder 6. Ein Date hatte ich im Juli mit einer Frau, ihr würde ich fast eine 10 geben. Die 10 bekommt von mir normal niemand. Sie auch nicht, aber wenn es etwas geben sollte, was die Skala eigentlich hätte sprengen können, dann sie. Sie war die mit Abstand hübscheste Frau, die ich in meinem Leben je persönlich gesehen habe. Ich rede nicht von „im Fernsehen gesehen“. Sondern live, echt, in bunt und Farbe und neben mir.
Mit ihr durch die Straßen zu laufen, Händchen haltend, hatte schon etwas unendlich Anmutiges an sich. Solche Blicke bekommt man nicht mal wenn man mit einem Ferrari durch die Straßen fährt. Ob ich auf Dauer damit so leben möchte, dass sich jeder Mann auf der Straße nach mir umblickt, weil ich so eine Frau neben mir habe, weiß ich nicht. Das war schon gespenstisch. Ich hatte das Gefühl, dass jeden Moment die Paparazzi irgendwo aus der Hecke kommen. Wirklich. Genau so war es.
Es war für mich eine unendlich wichtige Referenzerfahrung. So eine Frau zu daten. Und für die Neugierigen unter Euch: Ja, und auch so eine Frau zu küssen… 🙂

Und was war das „Kurioseste“, das ich bisher erlebt habe?
So richtig kurios war eigentlich gar nichts, bei genauerem Betrachten. Alles lief eigentlich so gesehen ganz „normal“ ab. Aus heutiger Sicht. In den einzelnen Situationen hingegen gab es natürlich schon Merkwürdigkeiten, die unglaublich sind. Aber dafür gibts ja meine vielen Artikel hier. 🙂
Nicht wirklich kurios, aber inzwischen bin ich so weit, dass ich Kumpels und Freunden helfen kann Frauen kennen zu lernen. Letztens war ich mit einem Kumpel zum Clubgame unterwegs und ihm gefiel ein Mädchen. Also hab ich sie angesprochen und das Gespräch so verlaufen lassen, dass die zwei zueinander finden. Und sie haben zueinander gefunden. Wenn auch nur für eine Kurzfristigkeit, aber das ist nicht in meiner Hand. Ich bin glücklich darüber, dass ich meinen Teil zur Freude anderer Menschen beitragen kann. Das reicht mir.

Und was war das „Lehrreichste“, das ich bisher erlebt habe?
Definitiv die eigenen Grenzen auszutesten und sie auch zu verschieben. Grenzen existieren nur in unserem Kopf. Hinter den Grenzen existiert eine Freiheit, die jeder von uns alleine dadurch erlangen kann, dass er seine eigenen Grenzen erstmal nur feststellt. Und sie danach im nächsten Schritt ein klein wenig verschiebt. Das geht. Jeder für sich. Jeder hat andere Grenzen. Aber Freiheit kennt keine Grenzen. Und das war für mich das Lehrreichste. Du kannst auch mitten am Tag in einem belebten Cafe eine Frau ansprechen und Dir einen Mega-Korb abholen. Kein Problem. Eigentlich nicht. Es sind nur die eigenen Gedanken, die diese Situation so „unerträglich“ erscheinen lassen. Es war doch nur ein Korb. Das ist alles. Und bevor ich sie nicht angesprochen habe, war es eben (noch) kein Korb.
Inzwischen ärgern mich Situationen sehr, wenn ich sie auslasse. Also wenn ich eine Frau sehe, die mir gefällt und ich es nicht tue. Sie also nicht anspreche. Das geht gar nicht!!! Das kommt aber inzwischen auch fast nicht mehr vor. Jede Frau, die ich ansprechen möchte, spreche ich an. Aber in mir staut sich etwas auf, wenn ich zögere. Bis ich es dann tue und sie anspreche. Dann bin ich befreit. Also die Körbe sind inzwischen total egal geworden. Nicht anzusprechen tut hingegen weh. Das ist eine völlige Verdrehung der ursprünglichen Wahrnehmung. Es ist aber inzwischen meine Realität geworden. Gut so.

Und was war das „Lehrreichste“ auf Dates, das ich bisher erlebt habe?
Es gibt da gar kein einzelnes Ereignis. Aber das was ich am meisten gelernt habe ist die Nervosität abzulegen. Vor dem Date, wenn noch Zeit ist gehe ich zum Beispiel vor dem Date noch approachen. So kann ich Pausen sinnvoll nutzen und füllen. Praktisch. Aber besonders auch im Date. Es ist klasse zu wissen, dass man mit der Situation gut umgehen kann. Man ist gelassen. Man weiß, dass das hier nicht „mein Leben“ ist. Es ist ein Date. Und vermutlich das letzte. So wie meistens. Aber das ist okay so. Und deshalb kann ich ganz entspannt sein. Mit Abstand das Lehrreichste ist es aber bewusst und gezielt eskalieren zu können. Ich schrieb hier schon öfter drüber. Bewusst eskalieren heißt einfach in einer Begegnung, auch schon vor dem ersten Date, klar zu sub-kommunizieren. Die Frau muss wissen was das hier soll. Kein Weichei-Getue von mir. Sondern sie soll und darf klar wissen, dass das hier etwas zwischen Mann und Frau ist. Das ist enorm wichtig. Streicheln, küssen, Händchen halten. Solche Dinge. Extrem wichtig, sonst verschwendet man unendlich Zeit.
Aus der Familie und selbst aus meinem Freundeskreis sagten Menschen zu mir immer wieder mal: „Geh es ruhiger an. Gib nicht so viel Gas von Anfang an.“
Ich kann dem inzwischen entschieden widersprechen. Meine erste und einzige wirkliche Beziehung zu einem Mädchen, die vor ca. 2 Jahren auseinander ging, begann genau so. Und damals hatte ich verflucht nochmal keine Ahnung vom Pickuppen. Es war einfach in mir drinnen. Ich sah dieses unendlich süße Mädchen und war fasziniert ab der ersten Sekunde. Sie war so frei und herzlich. Für sie zählte ab der ersten Sekunde nur ich. Und sonst nichts. Und es war absolut richtig sie am ersten Tag zu küssen. Wenige Stunden später fragte sie mich: „Sag mal, sind wir jetzt eigentlich zusammen?“ Wenn ich daran denke, dann bekomme ich auch jetzt noch Gänsehaut bei dem Gedanken an damals und an sie. Ja, so einfach war das. Ab dem Zeitpunkt waren wir zusammen. Und ich teilte ab der ersten Minute alles mit ihr. Und darauf bin ich wahnsinnig stolz. Dass es von Anfang an so lief wie es lief. Und ich bin stolz auf jede Minute mit ihr und stolz auf sie.
Warum erzähle ich das?
Weil ich davon überzeugt bin, dass echte Gefühle keine Wochen brauchen. Und keine zwei oder drei oder fünf Dates. Wenn es „die Richtige“ ist, dann ist ein Date genug um „zu wissen“. Oder besser gesagt um „zu fühlen“.
Deshalb ist das Eskalieren so wichtig. Nur so kann man ganz schnell herausfinden, ob die Frau mehr für einen empfindet als einen Mann nur ein bisschen als dämlichen Zeitvertreib anzusehen. Der Kuss ist eine erste Hürde. Die im Übrigen alleine genommen auch noch nichts zählt, wie ich festgestellt habe. Aber es ist dann beim zweiten Treffen klar, dass es nicht wieder so ein Kaffeeklatsch wird wie sie es mit allen anderen Typen haben kann. Eskalation ist ein Zeichen von Männlichkeit. Und das ist mir wichtig.
Was übrigens nicht heißt, dass man jede Frau beim ersten Date küssen sollte. Es ist kein „muss“. Aber wenn man selbst etwas für sie empfindet, dann sollte man versuchen herauszfinden wo die Wahrheit liegt. Und die Wahrheit ist die Frage, ob sie Interesse an mir hat oder nicht.
Deshalb bin ich davon überzeugt, dass eine frühe Eskalation (so wie es die Date-Profis und Pickupper auch beschreiben) nur gut und richtig ist. Kein Mensch sagt, dass man weiter gehen muss beim ersten Date. Dazu bin ich gar nicht der Typ. Etwas bin ich mir selbst schon noch wert! 😉 Aber es kann auch nicht sein, dass man der nette Kumpel von nebenan ist, mit dem die Frau nach Lust und Laune mal zum Kaffee trinken geht. Nein danke. Keine Freundschaften zwischen Männer und Frauen. Nicht für mich.

Gehe ich nur nach dem Optischen?
Nein nein. Sicher nicht. Ganz im Gegenteil. Ich achte sehr gesund und bewusst auf die inneren Werte einer Frau. Die meisten Frauen haben keine, das kann ich heute getrost sagen. Da gibt es keine Werte. Es gibt ein paar antrainiere Verhaltensmuster. Aber keine echten Werte. Das macht das für mich oft auch so unnötig schwer. Weil ich nach Werten Ausschau halte. Und oft merke, dass außer Job und Geltungssucht nicht viel hinter der Fassade steckt.

Und ein guter Jahresrückblick sollte auch einen Jahresausblick beeinhalten. Der folgt dann morgen…!

Und bevor dieser Artikel zu Ende geht…

Vielen Dank liebe Frauen für dieses gemeinsame Jahr mit Euch. Vielen Dank für die vielen Gespräche mit Euch. Mit Euch meine ich die vielen Frauen, denen ich täglich draußen begegne. Ihr könnt so hart sein. Und das hat mich härter gemacht. Ihr könnt aber auch so weich sein. Und das hat mich weicher gemacht. Ihr inspiriert mich jeden Tag besser zu werden. Eure vielen Körbe sind mein Antrieb immer weiter zu machen. Eure vielen positiven Reaktionen und die Erfolge zeigen mir dagegen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich danke Euch, auch wenn ich die meisten von Euch nie wieder sehen werde (außer die Frauen, die ich schon zum zweiten oder dritten mal angesprochen habe, ohne es zu merken – haha!). In jeder Interaktion steckt etwas Einzigartiges und Tolles. In jeder, davon bin ich überzeugt. Daher genieße ich meine Zeit mit Euch so sehr. Ich genieße dadurch einfach mein Leben.

Natürlich ein großes Danke an alle meiner Leser! Ich will hier nicht zu viel schleimen. Aber es gibt ein paar treue Leser und ein paar Follower. Und es ist schön, wenn ich Euch ein Stück meines Lebens mitnehmen kann.

Und jetzt noch ein paar persönliche Worte. Sie kommen besonders aus dem Herzen.

Ich habe viele soziale Kontakte aufgebaut, unter anderem einen Menschen in den letzten Monaten kennen gelernt, mit dem ich mich echt angefreundet habe. Inzwischen sehen wir uns mehrmals die Woche. Du bist ein cooler Typ. Ich mag Dich und das weißt Du, danke für die Zeit und die vielen gemeinsamen Runden in der Stadt! Du hast mich im Sommer oft motiviert, meistens täglich. Zu einer Zeit, in der ich eigentlich noch völlig am Boden war. Du hast eine positive Ausstrahlung und Energie. Nicht nur dafür danke, sondern dafür, dass Du diese Energie mit mir teilst! Auch wenn Du zwar ein Checker bist, aber das wird sich im Laufe der Jahre schon noch ändern… Du wirst auch mal älter…! 😉

Außerdem vielen Dank auch an meinen Wingman, mit dem ich teilweise zwei oder drei mal pro Woche draußen herum hänge. Bargame, Clubgame. Du bist so einzigartig. Du bist ein Unikat. Danke für Deine Art und Dein Vertrauen mir gegenüber. Es ist schön, dass wir den Kontakt so aufbauen konnten. Danke, dass Du gerade am Anfang oft noch so geduldig Geschichten aus meiner Vergangenheit über Dich ergehen hast lassen. Im Sommer war ich echt noch mega down. Du hast den größten Anteil daran, dass ich heute wieder gerade stehen kann. Weil Du mich überall hin mitgenommen hast, in Deine Welt. Zum Teil wurde es dann auch meine Welt. Heute gehe ich in einen Laden und die Leute kennen mich und die Menschen freuen sich mich zu sehen. Dafür Danke Dir!

Danke an meinen besten Freund. Du weißt, dass Du gemeint bist. Du hast Dir schon verdammt viele Frauen-Geschichten von mir anhören müssen in den letzten Monaten. Teilweise kanntest Du die Namen der Frauen meiner Dates besser als ich. Besonders in den Wochen, in denen ich 4 Dates hatte. Du bist ein prima Manager! Danke für Deine vielen tröstenden und aufopfernden Worte. Es gab immer viel zu lachen mit Dir. Nicht nur beim Fifa spielen! Du hast selbst eine harte Zeit zuletzt durchlebt und durchlebst sie immer noch. Ich werde genauso immer für Dich da sein! Ich hab Dich lieb! 🙂

Danke auch an eine besondere Frau, zu der der Kontakt nie völlig abgebrochen ist. Du weißt, dass Du gemeint bist. Danke, dass Du mich auf einige Treffen mit wirlich liebenswerten Menschen mitgenommen hast. Du hast in mir einen Stein ins Rollen gebracht und mich ermutigt. Danke für Deine stetige Ehrlichkeit mir gegenüber. Durch Dich bin ich dem Buddhismus näher gekommen. Und damit näher zu mir. Das war zu einer Zeit, in der ich völlig depressiv war. Ich war sicher mega anstregend und echt eine Belastung damals für Dich. Du weißt aber, dass ich Dich immer sehr geschätzt habe. Und das bis heute tue. Mehr als je zuvor. Du bist eine tolle Frau mit wahnsinnig viel Energie. Sei weiterhin so liebenswürdig als Mama für Deinen Familie da. Du machst das prima! Respekt! Danke für alles und ich freue mich immer, wenn wir telefonieren oder uns auch mal wieder sehen können.

Danke an die vielen Menschen in meiner Familie. Ihr seid alle so unterschiedlich. Jeder auf seine eigene Art ist etwas Besonderes. Danke für Eure Art mit meinem jetzigen Leben so offen umzugehen und mich so zu akzeptieren wie ich inzwischen bin. Und mich meinen Weg gehen zu lassen. Ohne Druck und mit Verständnis. Eines Tages werde ich auch wieder mehr Zeit mit Euch verbringen, das wird dann der Fall sein, wenn eine Frau an meiner Seite ist, die unter anderem auch auf Familie und Geborgenheit wert legt. So wie es einmal war. Genau wie ihr viele wundervolle Kinderchen habt, so möchte ich das auch. Ich bin auch nur ein Mensch wie jeder Andere. Daher… werden wir sicher wieder mehr zusammen kommen. Irgendwann. Vielleicht auch mit meinen Kindern. Wer weiß. Gegenseitige Besuche bei ihrer Familie oder eben in unserer. Eine Frau mit Werten ist in der jetztigen Welt nur kaum zu finden, aber ich bin dran und ich werde es schaffen! Was sind schon 21 Dates? Es gibt 7 Milliarden Menschen auf der Welt. Davon ist die Hälfte weiblich. Ich hab also echt noch einen ganzen Batzen vor mir und noch viele Steine zu schleppen. Da wird schon noch die Richtige dabei sein, die mich will. Und ich sie. Also bleibt cool und habt Geduld mit mir! 😉

Danke an meine Freunde und Kumpels. Ich kann Euch fast unmöglich alle einzeln hier aufzählen. Aber ich bin um Euch dankbar und froh. Und aus jedem Kumpel kann auch ein Freund werden. Also immer herzlich willkommen! 🙂

Danke auch an alle ehemaligen Kumpels und gedachten Freunde. Mit Euch habe ich nichts mehr zu tun. Weil ich Euch vielleicht nicht mehr cool genug bin. Oder zu ehrlich. Oder komisch. Oder was weiß ich. Ich bin froh, dass Ihr inzwischen nicht mehr Teil meines Lebens seid. Heuchler brauch ich nicht. Danke für alles bisher. Und danke, dass wir nichts mehr miteinander zu tun haben. Auch wenn ihr das hier wahrscheinlich sowieso nicht lesen werdet, so desinteressiert wie ihr am Leben oder zumindest an meinem Leben seid. 😉

Ein besonderer Dank an meine Eltern. Ich liebe Euch. Damit ist alles gesagt!

Jahresrückblick 2016 – Teil 1 von 2

Das Jahr geht im zwölften Monat auf den einunddreißigsten Tag zu. Zeit für das, wofür es am Ende eines Jahres für gewöhnlich Zeit ist. Für Jahresrückblicke. Und so einen gibt es hier auch.

Zuerst aber eine wichtige Zwischenmeldung. Sozusagen als Live-Ticker:
Gestern ging mein 150. Artikel online! WAHNSINN!!!

Nun freue ich mich selbst ganz besonders auf meinen eigenen Jahresrückblick. Warum?

Weil ich ein bisschen was zur Statistik sagen werde. Zu meiner ganz persönlichen Statistik seit meinem Beginn mit dem Pickuppen. Ich habe mir meine Dates in meinen Kalender notiert. Ich habe mit notiert wieviele Frauen ich angesprochen habe und wieviele Nummern ich bekommen habe.
Nur eines vorneweg: Ein bisschen ist so eine Statistik auch immer nicht ganz die Wahrheit. Denn es ist schwierig für sich selbst eine Zählweise zu finden, die „die Wahrheit“ abbildet. Deshalb gilt für diesen Artikel, wie für alle meine Artikel und genau genommen wie für alles in meinem Leben und im Leben aller Menschen: Es ist niemals DIE Wahrheit. Es ist stehts MEINE bzw. DEINE Wahrheit.
Beispiel: Ich spreche eine Frau im Kaufhaus an, sie hält ein Parfüm in der Hand. Ich sage: „Oh, den Duft kenne ich gar nicht. Ist der eher leicht oder schwer?“ Und dann kommt zurück: „Keine Ahnung, weiß ich nicht. Bin in Eile, wollte nur kurz nach dem Preis schauen.“ Dann dreht sie sich um und geht.

Das ist jetzt ein fiktives Beispiel. Aber soll ich das tatsächlich als einen Approach zählen? Hm… Oder zählt ein Approach erst als ein Approach wenn ich bis zum Ende durch eskaliert habe? Das heißt die Absicht klar wurde, dass ich sie treffen möchte? Bzw. zumindest die Absicht klar wurde, um was es hier geht?

Gute Frage, gell. 🙂
Also fang ich lieber mit der Statistik an und sage danach was dazu.

Meine Aufzeichnungen beginnen im Juli 2016. Genau genommen am 7. Juli 2016. Es war der erste Tag, an dem ich explizit nur deshalb raus gegangen bin, um Frauen anzusprechen. Ein paar mal habe ich das schon vorher gemacht, Frauen angesprochen, jedoch eher nebenbei.

Der erste Tag startete mit 4 Frauen, wovon eine ein spontanes Date war. Guter Einstieg für einen Pickupper. Damals hab ich aber auf das sofortige spontane Date noch gar keinen Wert gelegt. Das war noch nicht in meinem Werkzeugkasten drinnen, es ergab sich tatsächlich spontan. Heute versuche ich das immer sofort zu integrieren, in jede Interaktion („Hey, lass uns doch für ein paar Minuten da vorne noch auf einen Kaffee gehen. Komm mit, die machen den besten Kaffee der Stadt!“).

Erst mal ohne viele Worte hier also meine Statistik nach Kalenderwochen, wobei die KW52 logischerweise noch nicht zu Ende war, als ich die Statistik erstellt habe. 🙂

2016-12-30

Und hier nochmal im Textformat:

KW Approaches Nummern Dates
KW27 18 5 1
KW28 9 1
KW29 16 2 1
KW30 30 9 3
KW31 35 5 2
KW32 42 9 2
KW33 26 2
KW34 22 7
KW35 17 4 1
KW36 19 2 4
KW37
KW38
KW39 1
KW40
KW41 2 2
KW42 4 1
KW43 8 4 1
KW44 5 2
KW45
KW46
KW47 2 1
KW48 9 3 1
KW49 22 2 1
KW50 14 5 2
KW51 20 4 1
KW52 10 0

Macht in der Summe 330 Approaches, zu 70 Nummern und 21 Dates!

Keine Statistik taugt etwas, wenn man sie nicht erklärt. Also gibts von mir ein paar Kommentare dazu.

  1. Ich habe nicht jedes Ansprechen als einen Approach gezählt. In vielen Fällen hat die Frau es total eilig oder wird im Gesprächseinstieg abgelenkt. Manchmal kommt auch einfach ein Freund hinzu, so dass ich dann nicht weiter mache, sondern smart aus dem Gespräch raus gehe. Ich zähle so etwas nicht als Approach, denn zu keinem Zeitpunkt hat ihr klar sein können, dass ich sie kennen lernen will. Was folgt daraus?
    => Ich habe wesentlich (!) mehr Frauen angesprochen, als diese 330.
    Ich würde sagen… fast doppelt so viele. In vielen Alltagssituationen habe ich auch Frauen angesprochen, ohne dass ich mir mehr mit ihnen vorstellen hätte können. Es ging mir dabei immer um das Üben, Üben, Üben. Ansprechen im Kaffee, ansprechen an der Supermarktkasse, ansprechen im Aufzug. Egal wo. Gerade am Anfang habe ich Menschen oft einfach nur nach der Uhrzeit gefragt. Ziel dabei ist es, dass man die Ansprechangst ablegen lernt. Es geht darum Interaktionen zu üben. Oft setze ich mich auch einfach so zu einer Frau in einem Kaffee oder in einem Imbiss  und spreche mit ihr, obwohl ich sie nicht attraktiv finde. Es geht einfach um die Interaktion. Resultat heute ist, dass ich (auf meinen Dates) ständig gesagt bekomme: „Es ist echt unglaublich wie die Zeit mit Dir vergeht, man kann sich mit Dir echt über alles unterhalten.“ Bingo. Übung macht den Meister.
    Aber ganz oft ist es auch so: Ich sehe eine Frau, spreche sie an und nach den ersten 2 oder 3 Sätzen merke ich, dass sie überhaupt nicht mein Fall ist. So etwas zähle ich nicht mehr als einen Approach, weil dann schnellst möglich raus gehe aus dem Gespräch. Zeitverschwendung.
    Oft sprechen die Frauen auch mal nicht Deutsch, dann gehe ich ebenso sofort wieder raus aus dem Gespräch. Ebenso Zeitverschwendung. Wenn ich all diese Dinge zusammen zählen würde, dann würden meine Zahlen wahrscheinlich bei ca. 600 bis 800 Approaches seit Juli 2016 liegen.
    Aber ich zähle auch in Zukunft einen Approach auch weiterhin nur dann, wenn ihr (!) klar wurde, was ich von ihr wollte.
  2. Die 21 Dates beziehen sich auf ERST-Dates. Ich habe keine Dates dazu gezählt, die ein zweites oder drittes Date waren. Das bedeutet: 21 Dates mit 21 verschiedenen Frauen. Übrigens: Ich bin meinen Handy-Kalender durchgegangen und habe mir zu den Frauen damals schon immer den Vornamen notiert, einfach nur so. Heute finde ich es lustig. Bei vielen Frauen weiß ich nicht mal mehr wie sie aussahen. Bei einigen ja, aber bei vielen nicht. 🙂
  3. Die Flake-Quote ist offenbar gar nicht mal so hoch wie gefühlt. Ich hatte mal 6 Date-Absagen in Folge, darüber hatte ich hier ja auch schon geschrieben. Aber bei 70 Nummern zu 21 Dates ist die Quote echt okay. Das heißt ich brauche knapp 4 Nummern, um zu einem Date zu kommen. Gar nicht mal so wild. Wenn man dann weiß, dass aus 330 Approaches 70 Nummern raus springen, liegen wir bei einer Nummern-Quote von knapp 1 zu 5. Wir rechnen zusammen… das ergibt also bei 4 Nummern zu einem Date und einer Approach-zu-Nummern-Quote von 1 zu 5…. also dann 20 Frauen, die ich ansprechen muss, um zu einem Date zu kommen.
    Puh, das hört sich selbst für mich gar nicht mal nach so wenig an. Andererseits ist es aber auch nicht so viel. Das schaffe ich in zwei Tagen problemlos. Allerdings brauche ich dafür schon ein paar Stunden Zeit. Und die Zeit ist immer das größte Problem. Im Sommer hatte ich viel Zeit, da bin ich meistens früh aus der Arbeit raus und habe dick Minus auf meinem Stundenkonto gemacht. Im Winter ist es früh dunkel und da geht nicht so viel. Deshalb halte ich mich dann eher in Kaufhäusern auf. Da ich aber im Winter länger arbeite, bleibt nicht so viel Zeit zum Approachen. Naja, bald steht schon wieder der Frühling vor der Türe! YES!
  4. In den Kalenderwochen 37 bis 40 hab ich fast nichts mehr gemacht. Das liegt daran, dass ich meine Zeit fast ausschließlich mit einer Frau verbracht habe. Durch die Distanz allerdings hauptsächlich übers Telefon. Zu diesem Zeitpunkt war ich draußen gar nicht mehr aktiv. Das ist der ultimative Beweis für mich, dass ich im Herzen trotz Pickup weiterhin ein absolut monogamer Mann bin. 🙂
    In der KW45 und 46 war ich im Urlaub. Vor dem Urlaub hab ich schon extra nichts mehr gemacht, weil ich wusste, dass ich sowieso keine Dates vereinbaren könnte.
  5. Man sieht auch, dass die meisten Dates am Anfang meiner „Karriere“ stattfanden. Da habe ich am meisten unternommen. Es war Sommer. Ich war jeden Tag draußen. Gegen Jahresende hin ist es etwas schwieriger, weil es kälter ist. Und ich mag die Kälte nicht. Das heißt aber nicht, dass ich fauler geworden bin. Nur ich gehe auch nicht mehr ganz so extrem auf die Masse und das „Lernen“ des Ansprechens wie zu Beginn. Inzwischen dauern bei mir die Konversationen länger. Das ist ein Grund, warum ich heute einfach selten nur noch 15 Approaches an einem Tag schaffe.

Was kann ich aus meinem eigenen Jahresrückblick rausziehen?
Ideen entstehen immer aus der eigenen inneren Tiefe. Und so ist das auch jetzt. Beim Schreiben und beim Reflektieren meiner eigenen Statistik.
Was kann ich also mitnehmen?
Und warum in Teufels Namen erstelle ich für mich selbst eine Statistik? 🙂

Eine Statistik macht das eigene Handeln objektiv messbar. Es ist zwar ein Herzensthema, diese Suche nach meiner Traumfrau. Eine Beziehung ist nichts Sachliches, jedenfalls nicht eine Liebesbeziehung.
Mir geht es erstmal darum richtig richtig gut zu werden im Umgang mit Frauen. Von anderen richtig guten Pickuppern weiß ich, dass es etwa 1 Jahr dauert, bis man kontinuierlich Erfolge hat. Und ich spreche nicht von diesen Kiddys die inzwischen in den Großstädten die Fußgängerzogenen belagern (! kein Witz!) und alles ansprechen was nicht bei drei auf dem Baum ist. Selbst einfach nur ungepflegt sind, schmutzige Schuhe tragen und außer „hey krass Alter, was geht Mann?“ nichts raus bringen.
Nachchdem ich also nicht 1 Jahr für meine ersten Erfolge gebraucht habe, bin ich insofern  wohl schon mal ein Naturtalent, denn die meisten Männer scheitern am Überwinden der sogenannten Ansprechangst. Die Hürde hab ich recht früh schon genommen, da kann ich mir selbst definitiv auf die Schulter klopfen.
Nach etwa 2 bis 3 Jahren Pickuppen ist man laut deren Berichten und aus den von mir geführten Gesprächen mit manchem „Profi“ für sich selbst so weit, dass man die aller meisten Situationen „gut“ einschätzen kann und in der Regel auch „das Beste“ rausholen kann. Also zum Beispiel eine unentschlossene Frau dazu bringen kann, dass sie mich kennen lernen möchte, anstatt beim Austauschen der Nummer doch noch zu zögern. Dass man auf einem Date für Emotionalität und „Knistern“ sorgen kann, anstatt völlig aufgeregt mit sich selbst beschäftigt zu sein. Dass man mit sog. „Shit-Tests“ einer Frau gut umgehen kann und weiß, ob das nur ein dämlicher Test ist, um aus ihrer Sicht die Spreu vom Weizen zu trennen oder ob sie hier tatsächlich einfach kein Interesse mehr an mir hat. Und abgesehen davon vor allem auch dafür sorgen kann, dass Frauen Dich tatsächlich attraktiv und begehrenswert finden und eine Beziehung mit Dir möchten.

Die Statistik werde ich weiter führen, weil ich sehen möchte, ob höhere Zahlen mir gut tun oder nicht. Mehr Approaches heißen mehr Nummern und mehr Dates. Und ich will auch im neuen Jahr meine Zahlen weiterhin schön nach oben bringen. Mein Fokus im Leben liegt im Moment nur darauf. Alle anderen Aspekte des Lebens habe ich dieser einen Sache untergeordnet. Auch wenn das Ziel nur DIE EINE FRAU ist. Aber mehr Dates erhöhen die Chancen. Daher mehr Dates nicht als Selbstzweck, sondern als Weg zum Ziel!
Deshalb achte ich sehr auf meine Ernährung, meine Kleidung, Sport und insgesamt meinen gesamten Umgang und auf mein Ausgehverhalten.

Für ein irdisches Leben ist das eine Wahnsinnsleistung, was ich da abgeliefert habe. Auch wenn ich schon oft darüber geschrieben habe, es ist in erster Linie eine mentale Leistung. Pickuppen ist mehr als „einfach mal ein paar Frauen daten“.

Pickuppen bringt Dich an den Rand der Verzweiflung und an den Rand der Hoffnungslosigkeit. An den Rand der Demütigung. An den Rand der wiederkehrenden stetigen Enttäuschung und substanziellen Energielosigkeit.

Pickuppen bringt Dich aber auch zu unglaublichem Reichtum. Reichtum an Erfahrungen. Reichtum an Dir selbst zu wachsen und zu lernen. Reichtum zu Dir selbst zu finden.

Und was ich auf jeden Fall jetzt schon sagen kann, ist, dass das Leben im Jetzt unendlich wichtig ist. Und die Kunst darin liegt das Jetzt zugleich nicht zu wichtig zu nehmen. Meint irgendwer auf der Welt im Ernst, dass ich mich an die 330 Approaches noch im Detail erinnern kann??? Sicher nicht. An ein paar vielleicht noch, weil etwas haften geblieben ist. Aber sonst? Keine Ahnung. Und deshalb sollte man das „Jetzt“ wichtig nehmen. Aber nicht die einzelnen Ereignisse im Jetzt. Ein Korb vom August interessiert heute niemanden mehr, genau genommen einen Tag später schon nicht mehr. Ach was, eine Stunde oder 10 Minuten später auch schon nicht mehr. Deshalb ist es so wichtig sich von einzelnen Situationen so frei zu machen. Es sind einzelne Ereignisse, aber man sollte sein gesamtes Leben nicht wegen einem Pups eines Vogels auf einem Ast permanent umkrempeln. Es ist nur ein Pups. Fertig. Ein Korb. Ein Pups. Ein Date. Ein Pups. Solange es nicht „die Frau“ ist, ist alles nur ein Spiel. Ich nehme mich selbst nicht mehr so wichtig. Das ist die vielleicht größte Erkenntnis auf meinem Weg.

Was das Jahr mit mir gemacht hat und ein paar andere Fragen…, darauf gehe ich morgen in Teil 2 ein. Darin geht es dann zum Beispiel auch um

Was war das „Schlimmste“, was mir in 2016 beim Pickuppen passiert ist?
Und was war das „Schönste“, das ich bisher erlebt habe?
Und was war das „Kurioseste“, das ich bisher erlebt habe?
Und was war das „Lehrreichste“, das ich bisher erlebt habe?
Und was war das „Lehrreichste“ auf Dates, das ich bisher erlebt habe?

Also Geduld, morgen gehts weiter mit Teil 2 zum Jahresrückblick 2016! 🙂

PS: Gehört hier eigentlich gar nicht rein. Aber gestern war ich wieder unterwegs. Es ging 4 zu 2 aus. Und für heute Abend hab ich gestern gleich ein Date vereinbart. Sie wollte, dass wir uns erstmal treffen, ohne Nummern auszutauschen. Hab ich in der Form noch nie erlebt. Eine Frau sagt fest ein Date zu, möchte aber die Nummer nicht hergeben. Dämlich ist das insofern, weil man sich so nicht absagen könnte, falls was dazwischen kommt. Ich bin gespannt ob sie wie vereinbart heute an dem Ort am Abend stehen wird. Wer weiß. Ich werde jedenfalls da sein. Aber das ist Pickup. 😉

Von der Kunst immer wieder aufzustehen

Gestern der Artikel war sehr tiefgründig und ließ einen detaillierten Einblick direkt in meine Herzens- und Gedankenwelt zu.
Aufgrund eines Ereignisses, das nichts anderes ist als ein Korb. Ein Korb wie viele andere Körbe auch.

Das Problem war nicht das Mädchen. Das Problem sind und waren nur meine Gedanken und mein Umgang mit ihrem Verhalten. Ihr Verhalten wurde zu meinem Verhalten. Oder anders gesagt: Ich reagierte zu sehr auf ihr Verhalten. Deshalb stand ich am Ende mir selbst im Weg. Meinen eigenen Gedanken im Weg.

Gestern habe ich in einem Buchladen – gibts tatsächlich noch (!) – ein Buch aufgeschlagen und eine Textzeile daraus sprang mir ins Auge. Es ging um die Beziehung zwischen Mann und Frau. Und ich habe da etwas ganz Elementares entdeckt:

„Wir wissen nicht, was andere Menschen denken oder fühlen, wir interpretieren ihr Verhalten und sind dann wegen unserer eigenen Gedanken beleidigt.“

Ich habe selten in einem Buch einen Satz gelesen, der so vieles mit so wenigen Worten so exakt beschreibt!

Was hat das also mit den Körben zu tun und mit der Kunst immer wieder aufzustehen?

Nun, jeder Korb einer Frau ist ein Korb einer Frau. Per se nicht weniger. Jedoch auch nicht mehr. Es ist EIN Korb EINER Frau. Punkt. Na und. Darüber nachzudenken lohnt sich nicht. Überhaupt nicht. Du wirst die Wahrheit für ihre Beweggründe niemals erfahren. Alles was Du beeinflussen kannst, ist die Zahl der Körbe bzw. damit einhergehend die Zahl der „Treffer“, um irgendwann den ganz großen Fang zu landen. Oder Dich fangen zu lassen. Also auch nur so eine Frage der Ansichtsweise. 😉

Gestern hagelte es Körbe. Was für ein Basketballspiel. 10 zu 0 ging der Tag aus. Irgendwann war es selbst mir dann genug. Nicht weil ich am Boden gewesen wäre, sondern weil es Kraft kostet. Das hab ich ja schon öfter geschrieben, dass es Kraft kostet. Und ich bin schon wieder echt happy darüber, dass ich gestern so Gas gegeben habe.

Nach dem 8 zu 0 war es mir eigentlich schon genug. Aber dann kamen mir eben noch im Laufe meines Rückweges nach Hause zwei Frauen entgegen. Das mache ich in letzter Zeit öfter, dass ich dann nochmal approache, obwohl ich keine Lust mehr habe. Es geht einfach darum sich trotz der inneren Einstellung aufzuraffen und weiter zu machen. Einfach immer weiter zu machen. Egal welche inneren oder äußeren Einflüsse vorherrschen mögen. Man muss es schaffen, dass sich Ergebnisse im Leben einstellen, auch ohne vorher wochenlang wie verrückt auf den einen speziellen Marathon trainiert zu haben. Man muss immer performen können. Zumindest auf einem ganz passablen Niveau. Aber die „guten Tage“, an denen man mit einem high-energy-level unterwegs ist, gibt es sowieso auch. Es ist daher eher die Kunst auch an den miesen Tagen Leistung abzuliefern. Und zwar Leistung unabhängig von den Resultaten.

Es darf keine Rolle spielen, ob es an einem Tag ein spontanes Date gab. Oder eine oder mehr Telefonnummern. Oder ob ein oder zwei feste Dates vereinbart wurden. Einfach ansprechen, ansprechen, ansprechen. Bis der Akku leer ist. Und dann gehen immer noch ein oder zwei Approaches, zumindest auf dem Rückweg.

Gestern war ich übrigens im Solarium. Vor ein paar Tagen war ich zum ersten Mal. Gestern zum zweiten Mal. Leichte Stufe. 13 und 15 Minuten. Und als ich am Abend zu Hause in den Spiegel sah, stellte ich fest, dass ich dunkler geworden bin. Ein lustiges Gefühl. Irgendwie gefällt mir das unter der Sonnenbank sein an sich auch. Es soll ja das Glückshormon Serotonin produzieren. Auch wenn ich auf der anderen Seite weiß, dass das für die Haut schädlich ist, was da im Solarium passiert. Klar ist aber auch, dass ein bisschen Bräune attraktiver ist, als farblich ein holländischer Lochkäse zu sein. Sorry nach Holland, aber Euer Käse ist echt hell. 😉
Zurück zu der Theorie, dass Solarium-Bräune schädlich für den Körper wäre. Und Hautkrebs verursachen würde. Ja, mag sein. Kann gut sein. Wahrscheinlich stimmt das sogar. Macht jedenfalls Sinn, es ist Kunstlicht. Und alles was künstlich auf uns einwirkt, kann per se eigentlich nicht gesund sein. Nur jetzt kommt ein entscheidender Aspekt, der dabei vergessen wird. Und ich stelle den mal nur als Hypothese dagegen, denn das wird leider immer allzu leicht vergessen:

Wenn die Solarium-Bräune ein Mosaiksteinchen auf meinem Weg zum Projektziel ist, dann kostet mich das vielleicht ein Stück meiner Gesundheit, möglicherweise bekomme ich dann (früher?) Hautkrebs. Der Gefahr bin ich mir total bewusst. Andererseits stellt kein Mensch den anderen Aspekt dagegen: Weiterhin monatelang bei Wind und Wetter draußen herum zu irren und sich einen Korb nach dem anderen abzuholen. Das kostet auch Energie. Und zwar richtig richtig dicke. Da frägt keiner. Das frägt sich selbst auch niemand, wenn er in einer ähnlichen Situation wäre wie ich.

Das soll jetzt nicht überdramatisiert dargestellt werden. Es ist nur ein bisschen Solarium-Bräune. Aber es ist eine Grundsatzfrage: Gebe ich in manchen Aspekten meines Lebens bewusst ein Stück meiner Gesundheit auf? Zum Beispiel auch wenn ich samstags bis spät Nachts draußen unterwegs bin und dann am nächsten Tag mit Kopfschmerzen aufwache, aufgrund des Schlafmangels. Gesund ist das sicher nicht! Aber was ist die Alternative? Zu Hause sitzen und Trübsal blasen? Was würde mich das kosten? Letztlich doch genauso ein Stück meiner Gesundheit.

Die selben Depressionen, die ich vor meinem Projekt über viele Monate bereits hatte. Nein danke. Nicht mehr. Dann geb ich lieber von hinten ein Stück meines Lebens ab und weiß, dass ich auf meinem Weg wenigstens immer tun konnte was zu dem jeweiligen Zeitpunkt gut war und mir Spaß gemacht hat. Anstatt dauer-gefrustet durch die Gegend zu laufen und alleine aufgrund dessen hinten heraus einige Lebensjahre zu verlieren.

Über Sonnenbänke macht man sich Sorgen. Über Alkoholkonsum auch. Aber über Depressionen und den damit einhergehenden Verlust der Lebensqualität und dann auch Lebensquantität macht man sich gemeinhin keine Gedanken.

Ob das nun so oder so richtig oder falsch ist, werden wir nie erfahren. Keiner von uns. Es sind Gedanken. Mehr nicht.

Alles was ich sagen kann:
Vorgestern war ich noch etwas down, aufgrund der Geschichte mit meinem letzten Date. Gestern habe ich schon nicht mal mehr Lust gehabt mit Anderen darüber zu sprechen. Auch wenn mich ein Kumpel und ein paar aus der Familie danach gefragt haben, was denn wohl geschehen sei, mit diesem einen Mädchen und mir. Ich hatte am folgenden Tag nicht mal mehr Lust darüber zu sprechen. Sehr gut so. Es ist keine Sekunde an weiteren Gedanken wert. Keine Sekunde.

Stattdessen mache ich mir Gedanken um die Kunst immer wieder aufzustehen, so wie es die Artikelüberschrift verrät. Wie gelingt mir das? Nach so einem Rückschlag (siehe Artikel gestern) wieder aufzustehen? Nun, ganz genau kann ich es nicht erklären. Gestern holte ich mir aber schon wieder 10 Körbe ab. Ich hab einfach weiter gemacht. Äußere Einflüsse dürfen keine Auswirkung auf das eigene Innere haben. Erst dann ist man frei. Frei VON außen. Frei FÜR innen.

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Vermutlich besteht die Kunst darin sich etwas vorgenommen zu haben. Ein Ziel. Und das Ziel hab ich fest im Blick und laufe darauf zu. Auch wenn ich weiß, dass ich dafür einmal durch die Wüste laufen muss. Und vielleicht am Ende vertrocknet ankomme. Oder auch unterwegs umkippe. Wer weiß das schon. Aber das Ziel ist da. Es ist präsent. Es ist klar und es ist am meisten mir selbst klar. Meine Familie weiß Bescheid, dass das mein einziger Fokus im Moment ist. Und dem ordne ich erstmal alles unter.

Jeder Gang vor die Haustüre ist ein potentieller nächster Approach.

Ihr müsst also vielleicht noch eine ganze Weile geduldig mit mir sein, liebe Familie. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Ich hätte das ganze Ding auch schon gerne hinter mir. Aber es soll wohl noch nicht sein. Also mache ich weiter.

Die Kunst besteht darin immer weiter zu machen und sich selbst nicht beirren zu lassen. Einfach immer weiter Gas geben. Anstatt Gedanken für das warum und wieso zu verschwenden. MACHEN statt denken. MACHEN statt reden. MACHEN statt zweifeln.

Und wenn man wie gestern mit einem 10 zu 0 heim geht, dann kann man wahnsinnig stolz auf sich selbst sein. Dass man etwas 10 mal gemacht hat. Anstatt 10 mal zu hadern oder Ausflüchte zu finden.

Die Kunst immer wieder aufzustehen ist also nicht weniger als das Selbstverständnis ein Macher zu sein!

Wie gewonnen, so zerronnen

Nach meinem Artikel Mein Highlight 2016 sah es doch für wenige Tage um Weihnachten herum so aus, als könnte 2016 für mich persönlich versöhnlich enden.

Auf den schönsten Tag im Jahr folgte nur drei Tage später die Ernüchterung.
Was war passiert?

Es gab ein sehr vielversprechendes Date. Mit für den ersten Tag schönem Ausgang. Auf Details bin ich in dem obigen Artikel nicht eingegangen, da es mir darum nie geht. Aber der Abend endete einfach schön. Mir geht es viel mehr um Nachhaltigkeit in Beziehung auf „die Frau“. „Die Frau“ die ich durch mein Projekt versuche zu finden. Und ich werde sie finden. Koste es was es wolle! Dazu bin ich jeden Tag mehr und mehr entschlossen.

Ich werde oft gefragt: „Wirst Du nicht müde von all dem?“
Ja, werde ich. Zwischendurch wirklich. Es kostet Energie ohne Ende. Aber ich spüre auch, dass es mir viel gibt. Mich weiter bringt. Und ich weiß, dass ich ständig besser werde. Meine Erfolge werden deutlicher. Und ich lerne mehr und mehr über mich selbst. Und meinen Umgang mit dem Leben. Ein bisschen habe ich auch das Gefühl, dass ich „der einen Frau“ näher und näher komme. Wenngleich das auch bisweilen durch heftige Rückschläge begleitet ist, aber ich spüre, dass da draußen irgendwo eine Frau genauso sucht.
Meine Nachricht an der Stelle an Dich: ICH WERDE DICH FINDEN! 🙂

Jetzt, wo ich gerade diesen Artikel schreibe, ist noch der 26. Dezember. Online geht er aus meiner Sicht also erst morgen. Und somit aus Sicht der Veröffentlichung heute. Ich habe ihn also gestern schon für heute vorbereitet, weil es mir manchmal gut tut, wenn ich Gedanken weg-verarbeiten kann, solange sie frisch sind. Mir half jeder einzelne meiner Artikel nach den vielen Tiefs in den letzten Monaten. Ich habe mir den (Bal)Last von der Seele geschrieben. So eine Art Tagebuch ist wirklich eine tolle Sache. Ich weiß nicht warum, aber es ist jedes Mal so, dass ich mich nach einem Artikel freier fühle. Zumindest nach Ereignissen wie sie nun stattgefunden haben. Das hätte ich nie für möglich gehalten, vor Beginn meines Hobbys als Amateur-Schreiberling.

Nun, verstehen kann ich das was passiert ist nicht. Es sah gut aus. Alle Vorzeichen standen auf grün. Das Interesse war da. Man hat sich am nächsten Tag sofort wieder getroffen. Man hat telefoniert und sich geschrieben. Bilder hin und her geschickt. All das Zeug das eigentlich darauf schließen lässt, dass da mehr folgt.

Und dann kam die Ernüchterung. Beim dritten Treffen. Ein bisschen bla bla und Drama von ihr und Tränen sind geflossen, bei ihr. Mir hat sie Leid getan. Es ging mir dabei nicht um mich, sondern um sie. Ich hatte angefangen sie zu mögen. Zuviel, wie ich im Nachgang feststellen muss. Es ist auch nur ein Mädchen auf meinem Weg gewesen. Das wäre die bessere Sicht. Die gesündere Sicht. Es muss (mir) klar sein, dass man eine einzelne Frau nicht mehr glorifizieren darf. Jedenfalls nicht, solange sie nicht „die Frau“ ist.

Wie gewonnen, so zerronnen. Wie das, was Dir durch die Finger rieselt.

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Ich habe sie etwas versucht zu trösten. Während sie mir sagte, dass es ihr Leid tun würde, dass sie nicht die derartigen Gefühle entwickeln könne. Paradox. Sie weinte und ich war gefasst. Das hat sie unglaublich verwundert, dass ich so ruhig blieb und völlig akzeptierte, was in dieser Situation während des Gesprächs passiert ist. Und jetzt kommen wir langsam zur Kernaussage meines Artikels.

Diese Situation – vielleicht mit etwas weniger Drama – habe ich in den letzten Monaten fast im Wochenrythmus erlebt. Inzwischen ist das fast schon zur Droge geworden für mich. Ohne ein wöchentliches Date-Absagen oder ein ich-melde-mich-nach-dem-Date-einfach-nicht-mehr-bei-ihm wäre es ja auch allzu langweilig. Es ist Standard. Trauriger Standard. Sie hatte zumindest den Mumm mir das persönlich zu sagen. Respekt. Und ging davon aus, dass es mich tief verletzten würde. Daher wohl ihre Tränen. Okay, es hat mich gekränkt, das ja. Weil ich tatsächlich begann Gefühle zu entwickeln. Das ist aber nicht ihre „Schuld“, es ist meine. Es waren meine Gefühle. Auch wenn sie zum Glück erst nur sehr klein waren. Zu vorsichtig bin ich inzwischen geworden damit. Aber hey, ich kenne diese Situation wahnsinnig gut. Genau wie ich mit einer Date-Situation inzwischen jonglieren kann, genauso kann ich mit einer Date-Absage und einem „ich kann mir leider nicht mehr zwischen uns vorstellen“ echt gut jonglieren.

Kernaussagen dieses Artikels sind aus meiner Sicht also:

  1. Glorifiziere keine Frau, solange sie nicht mit Dir zusammen ist.
  2. Entwickle keine Gefühle zu einer Frau, solange sie nicht mit Dir zusammen ist.

Und als ich nach dem „Date“ (welch in Hohn!) nach Hause fuhr, war ich noch etwas betrübt und nachdenklich. Und etwas sauer auf mich selbst. Wie ich es zulassen konnte, zwar selten – jedoch abermals -, Gefühle zuzulassen. Das letzte Mal ist mir das vor einigen Monaten passiert, bei und nach einem Date. Es hatte mich einige Tage mitgenommen. Seit dem hat mir kein einziger Korb mehr viel ausgemacht. Die aller meisten Körbe gar nichts mehr. Und das ist das was ich für mich aus diese Story mitnehme:

Was Dich nicht tötet, härtet Dich ab!

Während ich jetzt ans Ende dieses Beitrags komme, stelle ich fest, dass es nicht mehr so schlimm ist wie noch kurz nach dem Treffen. Ich blicke bereits wieder nach vorne.

Sie war erstaunt und überrascht darüber, als ich ihr beruhigend sagte: „Hör mal, es ist alles okay. Du sagst mir, dass Du nicht mehr möchtest als Freundschaft. Und ich sage Dir, dass ich keine Freundschaften zu Frauen habe. Ich werde Dich nun nach Hause fahren und danach werde ich heute Abend Deine Nummer löschen. Das wars, dann werden wir uns nie wieder sehen und alles ist in Ordnung.“

Das hat sie aus der Fassung gebracht. So etwas hätte sie noch nie erlebt, dass jemand das „einfach so“ machen könne. Sie meinte ich wäre sauer. Es wäre doch nicht nötig, dass ich ihre Nummer lösche.
Ich musste schmunzeln, innerlich. Dann erklärte ich ihr, dass ich keinesfalls sauer sei. Für mich ist alles in Ordnung, ich respektiere ihren Wunsch und das macht mir mehr Freude als mich persönlich über die Dinge zu stellen. Dann sagte ich ihr, dass ich sie weiterhin mag. Was auch die Wahrheit ist. Auch wenn man sich nie wieder sehen würde.

Ich verspürte in dem Moment des Abschieds und in den Minuten zuvor einen inneren Frieden mit der Situation. Noch nie in meinem Leben konnte ich Tiefschläge – egal welchen Ausmaßes – derart friedlich akzeptieren wie ich es heute kann. Ich bin unglaublich stolz auf mich selbst. Welch eine Ruhe und Harmonie. Selbst dann wenn mir ein Mensch gegenüber sitzt und mir quasi „lebe wohl“ sagt und dabei weint, bin ich mehr bei diesem Menschen als bei meinem eigenen Ego. Welches Ego denn schon noch. Peace.

Ich bin echt weit gekommen auf dem Weg zu mir selbst, nicht nur, aber vor allem auch durch mein Projekt hier!

Da sie deutlich jünger ist als ich, wusste ich in dem Moment aber auch, dass sie mich nicht würde verstehen können. Warum ich so gefasst sein konnte und so ausgeglichen. Das können selbst die Frauen nicht, die so alt sind wie ich. Was aber auch nicht schlimm ist. Ich bin es ein Leben lang gewöhnt, dass man nicht verstanden wird.

Ich ziehe jedenfalls eine klare Trennlinie. Das finde ich wichtig. Ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie eine Freundschaft zu einer Frau und ich werde damit jetzt auch nicht anfangen. Ich bin auf keinem Abstell- oder Warmstellgleis und kein Spielzeug. Man will mich oder man will mich nicht.

Und in dem Fall will man mich nicht. Die wirklichen Gründe versuche ich längst gar nicht mehr zu hinterfragen. Weil mir bewusst ist, dass ich die Wahrheit niemals erfahren werde. An der Stelle danke ich abermals Eckhart Tolle aus tiefem Herzen. Du bist ein guter Mann. Und wie Recht Du hast mit Deiner Sicht der Dinge. Inzwischen ist es auch meine.

Eines ist mir aber auch klar geworden: Jedes Mal, wenn man wieder so ein Ding verpasst bekommt – und genau so fühlt sich das an – wird man tatsächlich härter. Es ist dank Pickup zur Normalität geworden, dass man fast täglich Körbe bekommt. Beim Ansprechen. Beim Date. Oder spätestens nach einem Date. Und es desensibilisiert. Bin ich froh darum, dass das so ist. Man wird unabhängiger vom Ergebnis und vom einzelnen Ereignis. Man lernt sein Ego abzuschalten und Dinge einfach hinzunehmen wie sie sind und sie frei zu akzeptieren.

Und während ich beim Schreiben dieser Zeilen noch etwas geknickt war, klingelte vorhin mein Handy mit einer Nachricht einer anderen Frau: „Lass uns morgen mal telefonieren, ist heute schon etwas spät geworden.“

„Ja“, denke ich mir. Dann geht das Spiel eben weiter.

PS: Das kleine Schokoherz, das ich zuvor für sie gekauft habe, habe ich ihr zum Abschied trotzdem gegeben. Das bin ich.

„War das Euer erstes Date?“

Gestern war ich mal wieder unterwegs im Bargame. Allerdings hab ich mich vornehm zurück gehalten. Nur kurz eine Frau angesprochen, aber auch nur, um etwas in Stimmung zu kommen. Ich mache das für gewöhnlich so. Hab ich mir so antrainiert. In kurzer Zeit so viele Interaktionen zu haben wie nur irgend möglich. Egal ob Frauen oder Männer. Ein paar High Fives hier, ein paar Handschläge dort. Energielevel nach oben bringen.

Und so stand ich mit meinem Wingman an der Bar. Zwei Tische hinter uns fiel mir ein gut aussehender junger Kerl auf, mit schicken V-Pulli und weißem Hemd drunter (könnte mein Style sein!). Und am Tisch mit ihm saß ein Mädchen, ich würde sagen, dass sie eher durchschnittlich aussah. Jedenfalls war mein erster Gedanke: „Was macht der gut aussehende Kerl mit einer durchschnittlich aussehenden Frau.“
Solche Gedanken kommen einem unweigerlich, wenn man die Umgebung wahrnimmt. Ich blicke mich ja nicht ohne Grund um, ich will wissen was im Raum passiert und Menschen besser verstehen lernen, „lesen lernen“. Jedenfalls dachte ich mir spontan: „Ich würde die vermutlich nicht ansprechen.“
Eigentlich ein lustiger Gedanke. Ich musste in dem Moment gestern selbst innerlich lachen.

Jedenfalls hab ich im Laufe der nächsten 1 oder 2 Stunden ein paar mal hingesehen und zu meinem Wing gesagt: „Das ist ihr erstes gemeinsames Date. Ich bin mir sicher. Die Körpersprache, der Abstand zueinander, das vorsichtig Schüchterne…“

Und als die Beiden aufgestanden sind um zu gehen, war er für einen kurzen Moment alleine im Raum gestanden. Seine Hübsche hat sich gerade wahrscheinlich frisch gemacht. Ich ging also mit einem Lächeln auf ihn zu hab ihn gefragt: „Das war Euer erstes Date oder?“
Er antwortete: „Wieso fragst Du?“ – übrigens etwas schockiert.Sofort versuchte ich ihn etwas zu beruhigen: „Ich fand Eure Körpersprache interessant, wie Ihr Euch unterhalten habt. Es hat nichts mit Dir zu tun, ich interessiere mich nur für Körpersprache und möchte nur für mich gerne wissen, ob das Euer erstes Date war. Ihr habt gut ausgesehen zusammen. Alles okay.“
„Das war unser etwas Date, ja. Warum, was ist Dir denn aufgefallen?“, stimmte er zu und fragte sogleich.
„Mir ist Euer Abtasten aufgefallen. Etwas vorsichtig. Zurückhaltend, aber ihr hattet Spaß zusammen, das hat man gemerkt.“, gab ich ihm zu verstehen.
„Soll ich etwa beim ersten Date schon Vollgas geben?“, fragte er mich fast in schlechtem Gewissen.

Eine für mich sehr witzige Frage. Was soll ich da antworten? Ich sagte ihm, dass er es so machen soll, wie er sich wohl fühlt. Und das meinte ich ehrlich.

Innerlich dachte ich mir natürlich: „Klar Vollgas, Berührungen, weniger ruhig da sitzen, etwas mehr Emotionen würden da gut tun!“

Denn er saß ihr oft still und etwas in sich versunken gegenüber. Ein Bild, das sich draußen in Dates oft beobachten lässt. Der Mann möchte so „smart“ wie möglich sein. Alleine seine Frage zeigt das. „Soll ich etwa beim ersten Date schon Vollgas geben?“

Das ist generell ein großes Problem bei Männern. Sie wissen nicht um die „Kunst“ des Eskalierens. Wann berühre ich. Wann streichle ich. Wann küsse ich. Woher auch. Bei einem Date alle paar Jubeljahre. Tut man das aber nicht, kann man die Spreu nicht vom Weizen trennen. Und hat noch ein paar Folgedates mit einer Frau, die gar kein echtes Interesse hat. Man verschwendet dann seine Zeit. Das wird einem selbst aber gar nicht bewusst, weil man es ja „nicht anders kennt“, als sich stets so zurück zu halten. Aber kein Mann, der „Erfolg“ bei Frauen hat, würde sich so verhalten. Kein einziger. Es gibt immer Ausnahmen, da sind wir uns einig. Die gibt es immer, klar. Aber geht man durch die Massen an Dates durch, stellt man ziemlich sicher für sein eigenes Leben fest, dass jedes Date, das wir alle mal im Laufe unseres Lebens hatten, früher oder später körperlicher wurde. Und die Dates, auf denen von Anfang an keinerlei „knistern“ herrschte und keinerlei Berühungen oder ein Kuss stattfanden, meistens auch das erste und letzte Date waren. Ist es so oder habe ich Recht? 😉

Aber nach zig Dates in meinem Projekt kann ich eines sicher sagen: Man wird ständig besser. In allen Facetten. Körpersprache, Tonlage, Gesprächsthemen usw. Ich mache mir keinen Kopf mehr darum was die Frau wohl denkt, wenn ich jetzt ihre Hand halte. „Oh, sie könnte das ja nicht mögen“ oder „ohje, was ist, wenn sie das verschreckt?“. Ja, dann ist es eben so. Dann ist sie halt verschreckt. Dann mag sie das halt nicht. Aber wenn sie verschreckt ist und das nicht mag, dann wird sie das auch nicht beim zweiten oder dritten Date mögen. Denn dann findet sie Dich einfach nicht attraktiv und anziehend. Die berühmte Chemie muss passen, sagt der Volksmund. Aber ausprobieren will das kaum jemand. Man wartet stattdessen und tastet ab. Aus Angst sie zu verlieren. Um am Ende „so gewöhnlich wie alle anderen Männer“ zu sein. Und sie genau deshalb zu verlieren oder eben nie zu bekommen. Nee, danke. Lass mal stecken. Nix (mehr) für mich. 🙂

Was übrigens nicht heißt, dass der Kerl keinen Erfolg mit ihr haben kann. Das ist durchaus möglich. Darum geht es mir gar nicht. Ich habe nur beobachtet, was seine Körpersprache macht. Wie selbstsicher er ist. Wie überzeugt er von sich selbst ist. Man kann an der Körpersprache eines Menschen ablesen wie hoch der Wert ist, den derjenige sich selbst beimisst.

Als ich Freitag im Date war, habe ich es genossen ich selbst sein zu können. Ihr den Stuhl vor dem Hinsetzen etwas zurück zu ziehen. Beim Gehen ihr in die Jacke zu helfen. Es war dicht gedrängt im Lokal. Ich nahm sie ungefragt an der Hand und führte sie durch die Menschenmenge (es war wohl irgend eine große Feier dort), und habe ihr Platz gemacht. Es sind die kleinen Dinge, die mir inzwischen ausfallen. Ich will hier nicht davon prahlen und mich selbst beweihräuchern dafür was ich tue. Sondern erzählen wie ich das mache. Weil ich das toll finde so. Und weil ich das selten mal beim Weggehen sehe, dass das auch andere Männer tun. Ja, ich sehe das durchaus auch mal. Aber meistens sind die Männer dann älter, älter als ich. Und meistens haben die Frauen dann ein schickes Kleid an. Wir reden also von „anderen“ Paaren oder Dates. Keines unter Kindern, Entschuldigung. Und der Mann trägt dann zumeist einen Anzug oder zumindest ein Hemd mit elegantem Mantel. Es ist eher das Bild eines eleganten Mannes, das mir immer wieder im Kopf bleibt. Bei anderen sehe ich das nicht. Nicht jeder Mann ist eben auch ein Gentleman. Und das ist auch gut so. Denn ich mag nur die Frauen, die auf Gentlemen stehen. Die meine Art zu schätzen wissen.

2016-12-26

Und das sind verdammt wenige. Ja. Wusch. Da hab ich die Pointe so weit aufgebaut, so schön erzählt und dann kommt dieser Knall. Ja, ist so. Bisher gab es noch kein Happy-End in meiner Story im Projekt. Aber ich arbeite daran, jeden Tag. Versprochen! 🙂

Philosophischer Sonntag – Weihnachten

Herzlich willkommen zum Sonntag, zum philosophischen Sonntag, und das an Weihnachten.

Von mir gibt es heute einen Kommentar zu Feiertagen, zu Weihnachten und was Du daraus machen kannst.

Es war einmal… vor langer Zeit… ein kleines Kind, das in einer Krippe geboren wurde. Die Mutter hieß Maria und der Vater Josef…

Mag sein. Gut möglich. Oder auch nicht. Wer weiß das schon. Keiner von uns war damals dabei. Aber eines können wir sicher sagen: Wir haben den 25. und den 26. als Feiertage in unserem Kalender stehen.

Und dann ist noch diese Sache mit den Geschenken. Das ist eine großartige Erfindung, meiner Meinung nach. Es gibt viele mehr oder weniger nützliche oder unnütze Dinge, die wir einander überreichen. Das ganze Jahr über knausern wir herum, wenn es zum Beispiel darum geht das Essen oder die Getränke für Freunde oder die Familie mitzubezahlen. Da wird jede Rechnung vom Kellner fein säuberlich getrennt. „Getrennt bitte!“. Wenn man etwas für jemanden „mitbestellt“ (früher war es Otto – heute ist es Amazon), dann wird auf den Euro genau abgerechnet und geteilt. Und so geht das das ganze Jahr über. Zumindest bei den meisten. Und dann kommt Weihnachten. Und plötzlich werden Belagerungsmaschinen aufgefahren, so wie bei Asterix. Diese große Monster mit den Wurfarmen. Und dort vorne werden Geschenke rein gelegt und durch die Gegend katapultiert.

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Worauf will ich hinaus? Auf zwei Dinge:

  1. Die Sache mit den Geschenken war eine wundervolle Erfindung. Denjenigen, der das erfunden hat, den würde ich gerne persönlich kennen lernen. Was für ein Marketing-Genie. Von ihm kann man viel lernen. Er hat das dermaßen in unseren Geist transportiert, dass es seine Selbstverständlichkeit geworden ist, dass wir uns an Weihnachten sinnvolle und sinnlose Gegenstände in die Hände drücken. Gegenstände, die uns nicht passen. Gegenstände, die farblich hässlich sind. Gegenstände, die wir oft schon zwei- oder dreifach haben. Gegenstände, die wir schon wenige Wochen später nicht mal mehr ansehen. Und vielleicht auch gar nicht mal richtig ausgepackt haben.
    An der Stelle gibt es von mir klein und versteckt einen Buchtipp: „Psychologie der Massen“ von Gustave Le Bon. Das Buch ist alt und das gibts gebraucht günstig zu ergattern!
  2. Wir hören auf irgend jemanden, der uns sagt, dass „Weihnachten“ ist. Weihnachten ist schön. Eine nette Erfindung. Gut, das mit den Geschenken weniger, aber Weihnachten ist an sich eine nette Geschichte. Ein kleines Kind wird geboren. Draußen ist es kalt. Dann so ein kuschelig-kalter Stall. Heu. Stroh. Vielleicht ein kleines Feuer oder so. Was wäre aber, wenn wir am 25. oder 26. Dezember jedes Jahr die Geschichte von Hänsel und Gretel feiern würden? Abwegig? Keinesfalls! Da sind diese zwei unglaublich aufgeweckten jungen Menschen, die etwas vom Weg abkommen, fast hoffnungslos verloren sind und dann zu dieser Hütte finden. Und da gibt es so unglaubliche Leckereien, Kekse (übrigens wie an Weihnachten!) und gut, dann ist da noch diese alte schrumpelige Hexe. Aber hey, die wurde doch fachmännisch entsorgt. Also wo ist das Problem. An sich cool. Und am Ende kehren die beiden tapferen Kleinen nach Hause zurück.
    Zeit für Geschenkeeee! Oleeee!
    Oder etwa nicht???
    Worauf ich hinaus will ist klar: Irgend jemand sagt irgendwo „jetzt ist Weihnachten“. Und alle machen mit. Das ist gut, weil wir zwei freie Tage bekommen. Nicht arbeiten müssen (die meisten von uns jedenfalls zum Glück nicht). Aber jemand sagt irgendwo irgendwas und dann… rennen die Lemminge los. Und gehen einkaufen. Wieviel Zeit hat jeder von uns mit dem Kaufen von Geschenken verbracht? Und wieviel Zeit hat jeder von uns mit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest mit der Familie und dem Zusammenkommen mit den Liebsten verbracht? Wäre es nicht schön gewesen, wenn man diese ganze Geschenke-Gondelei weg gelassen hätte und stattdessen sich zum Kaffee in der Stadt verabredet hätte? Oder meinetwegen (für die Amazon-Shopper) online zum Skypen? „Hey, wie gehts?“ statt „Oh mein Gott, was kaufe ich ihm/ihr bloß?“.
    Aber halt, das wäre nicht gut, denn dann hätte ja der Kerl aus Ziffer 1 was dagegen gehabt! 😉

So, genug Bashing gegenüber unserem Weihnachtsfest. Das ist gar nicht meine Absicht. Ich möchte auf etwas anderes hinaus…

Macht jeden Tag in Eurem Leben Weihnachten! Nennt es meinetwegen anders. Ruft Eure Liebsten an. Einfach so. Ganz ohne „frohe Weihnachten“. Einfach so. Ja, das geht wirklich. Ich mache das regelmäßig. Es ist ein tolles Gefühl. Für einen selbst. Und für Dein Gegenüber oft auch, ihr werdet erstaunt sein. Erstaunen alá „ja hi, was brauchst Du denn?“.
Nichts!!! Ich brauche gar nichts. Ich will Dich nur fragen wie es Dir geht. Weil ich Dich mag.

Und so ist das bei mir, dass ich ohne zu zögern Getränke meiner Freunde mitbezahle. Es sollte normal sein. Gegenstände für meine Eltern kaufe, von denen ich weiß, dass sie sie benötigen. Auch während dem Jahr. Auch? Nein. Besonders (!) während dem Jahr. Wann immer etwas benötigt wird, kann man füreinander da sein. Auf jegliche Art.

Was ist also die Essenz dieses Kommentars, was kann man hieraus mitnehmen?

=> Mache alle Tage des Jahres zu Weihnachten. Auch die anderen 363 Tage. Nenne es einfach anders. Und sieh was passiert…