Selbstreflexion – Schonungsloser geht es nicht – Teil 1 von 2

Also kommen wir, wie gestern angekündigt, zum Bar- und Clubgame am Wochenende.

Da war ich also erst in einer Bar, kurz mal meinen Kumpel hinter der Theke begrüßen. Kurz einen Bitter Lemon trinken. Mit drei Mädls aus London zum warm werden los starten. Englisch. Puh. Okay. Ihr hattet echt einen coolen Dialekt. Oder eine coole Aussprache. Ich mag das. Und Euch drei mochte ich auch irgendwie. Ich fand Euch cool. Man konnte Spaß haben beim Reden. Ein bisschen rumblödeln. Einfach aufwärmen. Auf Mädls aus dem Ausland hab ich eigentlich kein Interesse. Ich hatte mal vor ein paar Wochen ein Date mit einem Mädchen aus Aserbaidschan. Eine 7,5 würde ich sagen. Das war schon lustig. Den ganzen Tag in Englisch zu verbringen war schon cool. Ich hätte sie geheiratet. Sie war klug und familiär. Aber sich danach nicht mehr sehen zu können war eben nicht so cool. Was solls. Jedenfalls bin ich seit dem etwas gebrandmarkt, was ausländische Frauen betrifft, die nur mal eben zum Urlaub hier sind. Es heißt ja Projekt Beziehung. Nicht Projekt Horizontale.

Die Älteste von den Dreien fand ich am coolsten. Sie hat mich gefragt, also hab ich ihr dann noch eine andere Bar empfohlen. Gleich ums Eck. Und ihr gesagt, dass wir – ich war nicht alleine unterwegs – später auch noch dort seien.
Also kurze Verabschiedung, ein paar High Fives verteilt. Und raus.
Draußen vor der Bar war mein Wingman schon im Gespräch mit ein paar anderen Frauen. Okay also ab mit ihnen in die nächste Bar. Da sie auch nicht aus der Stadt waren, haben wir sie einfach mitgenommen. Wir sind einfach unglaublich nett.

Also. Und los in die nächste Bar. Puh war das Ding voll. Aber eine gute Stimmung in dem Schuppen. Aufgewärmt durch die drei London-Mädls war ich also auch schon energetisch aufgeladen. Wichtig fürs Clubgame. Noch viel wichtiger als im Daygame. Clubgame ist Hollywood. Clubgame ist Action. Da musst Du auf die Pauke hauen. Trommeln. Einen Regentanz aufführen. Egal was. Aber mach was! Später mehr dazu.

Irgendwohin zu gehen und schon ein paar Frauen im Schlepptau zu haben ist immer gut, egal ob hübsch oder hässlich. Das Spiel keine Rolle. Wichtig ist der soziale Status. Im Clubgame besonders. Hast Du eine Frau dabei, dann hast Du eine Frau dabei. Erstmal Punkt. Also weiter mit den Frauen und meinem Wingman unterhalten. Spaß gemacht. Show gemacht. Hollywood eben. Und immer wieder das hin-und-weg-Spiel gespielt. Rein ins Gespräch. Wieder raus aus dem Gespräch. Keine Bedürftigkeit. Wozu auch. Frauen gibt es genug dort. An der Bar entlang saßen drei ganz attraktive Mädls, sofort hin. Spring von einer zur nächsten. Oh. Total offen und nett, alle drei. Aber eben auch alle aus Slowenien. Puh. Wieder Englisch. Auch wenn sie mir ganz lieb von ihren Taccos angeboten haben, aber für mehr als ein bisschen mit ihnen sehen lassen, hatte ich keine Lust. Wichtig ist trotzdem weiter den eigenen Fluss auf- und auszubauen. Immer schön Energie und Stimmung tanken. Nein, das ist nicht egoistisch. Denn ich geb auch gut was ab von meiner Stimmung. Es ist ein Geben und ein Nehmen. Also alles gut, auch buddhistisch gesehen. 🙂

Dann wieder zurück zu meinem Wingman, der noch mit seinen Bekanntschaften am Quatschen war. Dann war es einfach so eng an der Bar, dass ich mich nur umgedreht habe und da saßen drei weitere Mädls. Eine 1, eine 5,5 und eine 6. WAS??? EINE 6???? Los gehts!

Unglaublich, aber war. In normalen Bars ist eine 6 schon echt etwas Besonderes, an manchen Tagen. Zumindest wenn sie nicht abgekapselt irgendwo an einem Tisch sitzen, weit weg außerhalb der eigenen Reichweite. Man könnte Kellner spielen und versuchen den Tisch zu sprengen, klar. Gelegentlich mache ich das auch. Aber geht das Ding schief, dann bist Du in dem Laden „verbrannt“, zumindest in dem Sichtfeld der nächsten Gäste. Dennoch ein interessanter Punkt. Denn manchmal muss man das einfach machen. Willst Du die 7 oder die 8, dann musst Du auch eine 7er oder 8er Aktion bringen.

Aber meine Zeit sollte noch kommen…

Also zu meinem Wing gesagt: „Schau mal da, die wäre was für mich. Die find ich attraktiv.“
Dann hat er mal direkt die Eröffnung übernommen für mich. Manchmal rast er dann einfach los. Und ich lass ihn gerne machen. So hab ich mich dazu gesellt. Kurz Hollywood. Bla bla. Und herausgefunden, dass nur eine von den Dreien aus meiner Stadt ist. Hm. Gut, dann schwenke ich eben auf die 5,5, immerhin ist sie von hier. Sie war ganz nett und aufgeschlossen. Wieder das hin-und-weg-Spiel gespielt. Ein paar mal gesprungen von den anderen Frauen von vorhin zu den Sloweninnen. Und wieder zurück zu meiner 5,5.

Mein Wing wollte weiter gehen, in eine andere Bar. Also musste ich etwas drauf drücken. Sie ist erst seit kurzem in der Stadt und so. Jedenfalls hat es für ein Date gereicht. Vereinbart, Nummern getauscht. Klassiker. Zu dem Date gibts dann nochmal einen eigenen Artikel.
Es war mein 2 zu 1 an dem Abend. Denn das 1 zu 0 hab ich mir vorher noch im Daygame auf der Straße abgeholt. Mit dem 2 zu 1 im Gepäck ging es dann weiter in einen Nobel-Schuppen.
Also gut, noch mehr Hollywood. Noch mehr Action. Wir waren in Stimmung. Wir waren in Fahrt. Also volle Fahrt voraus.

2016-10-26

Angekommen, rein gekommen, Handbremse lösen. Einen Gang nochmal runter schalten. Und drauf drücken. Und das nicht mal bewusst. Denn wenn man super gut drauf ist, dann ist man super gut drauf. Ja, natürlich ohne einen Tropfen Alkohol! Genau das ist einer der Schlüssel!

Oh, was höre ich da. Ein paar Mädls unter einem Heizstrahler. Vier nebeneinander. Läuft bei Dir. Also schwupp und eröffnet. Und schon war ich mitten drinnen. Mein Wing kam dann kurz darauf mit dazu, so musste ich hier nicht mehr den Alleinunterhalter spielen. Da war ich froh. Das kostet schon Kraft vier Frauen gleichzeitig auf Trab zu halten. Inzwischen weiß ich wie sich die Animateure auf Mallorca fühlen müssen. Ich hab echt Mitleid mit Euch. Ihr seid echt hart.

Ich hab es auf die blonde Große abgesehen, ich würde ihr aber „nur“ eine 6 geben. Sie sah mir aber am „einfachsten“ aus. Puh bist Du jung. Hätte ich nicht gedacht. Liegt wohl an Deiner Größe. Und das Zeug das Du laberst ist jetzt nicht so sonderlich attraktiv für mich. Okay, und was macht mein Wing? Der hat sich die links daneben ins Gespräch gezogen. Sie war die definitiv Hübschere. Eine 7. Oder doch eher eine 7,5. Meinem Wing zu verstehen gegeben, dass wir tauschen müssen. Geiles Ding. Der richtige Wingman an der Seite ist einfach Gold wert! Danke Dir!

Charmant getauscht. Er versteht mich inzwischen blind in diesen Dingen.

Fortan mit ihr im Gespräch geblieben. 10 Minuten unter dem Heizstrahler. Dann das hin-und-weg-Spiel, aber diesmal eingeleitet durch sie. Sie wolle mal wieder rein an ihren Tisch, wo sie auch reserviert haben. Dort sind auch die anderen Kolleginnen. Oh, dachte ich mir. Da brauch man so ein Bändchen, sonst kommt man nicht in den Bereich. Hm… okay… also gut, dann ist die nächste Aufgabe so ein Bändchen zu organisieren.

Auch die Hürde nach ein paar Minuten genommen. Das muss man sich alles dynamisch vorstellen. Man macht einfach. Man ist im Fluss.
Und direkt den Tisch von meiner neuen 7,5 angesteuert. Lounge Bereich. Super Musik. Nicht zu voll. Und sie sitzen schön abgetrennt auf einer Couch um eine drei Liter Flasche Sekt oder Champagner auf Eis herum. Was weiß ich. Die Flasche interessiert mich ja nicht. Von hinten angeschlichen, am Hals leicht gedrückt und nochmal begrüßt. Ob sie einen Platz für mich neben sich frei hat. Bei all den Mädls. Ja klar, ich solle einfach dazu kommen.
Na das lass ich mir bestimmt nicht zweimal sagen.

YES! Dachte ich mir. Das ist der Jackpot in dem Club. 5 oder 6 Mädls und ich. Vorher hatte ich ja schon alle unterhalten, also war ich auch erstmal für alle schon bekannt. Und offensichtlich sympathisch, denn auch die anderen haben immer mal wieder mit mir geredet. Ich hab die Zeit da sehr genossen.
Wie ich denn jetzt rein gekommen bin, wollte sie wissen. Ja, kein Thema. Man muss sich halt was einfallen lassen, ein bisschen Show und so, hab ich ihr gesagt, dann bekommt man so ein Bändchen halt. Nicht mehr dazu gesagt. Understatement. Das ist in diesen Situationen meins.

Ich merke, dass es bis hier in ein langer Artikel wurde. Für den Teil mit der Selbstreflexion muss ich Euch auf morgen vertagen. Wir sind schon bei über 1300 Wörtern. Ich hab mir vorgenommen die Artikel nicht mehr allzu lang zu machen. Also… Schnitt am Höhepunkt. Bis morgen…!