Philosophischer Sonntag – Es ist immer irgendwas

Zum Einstieg verweise ich auf den Artikel Wenn die Frau ein Date absagt.

Es ist immer irgendwas.

Das denke ich mir immer wieder. Wenn ich täglich von all den Nein-Sagern, Angsthasen, Ausreden-Suchern, Mit-sich-selbst-unzufrieden-Seiern und Moral-Aposteln zu tun habe.

Es… ist… immer.. irgendwas!

2016-09-11

Man darf das ja. Natürlich. Nein sagen. Angst Hase sein. Ausreden suchen. Mit sich selbst unzufrieden sein. Moral aposteln. Alles erlaubt.

Es ist nur von einschneidender Wichtigkeit irgendwann zu erkennen was man da tut. Bin ich bewusst ein Nein-Sager? Wirklich? Bin ich bewusst ein Angsthase? Ein Ausreden-Sucher usw.? Ich glaube nicht. Will ich das wirklich sein? Das glaube ich ebenfalls nicht.

Ich würde mich in vielen dieser Punkte wiederfinden. Früher ja. Und ich hatte damals auch nicht bemerkt wer ich bin oder was ich bin und was ich da wirklich tue.
Die Angst steckt so sehr in uns, dass sie ein Teil von uns ist, ständig. Überall. Und wir suchen permanent nach der passenden Ausrede.
So wie man nach der passenden Ausrede sucht, warum man genau die eine Frau nicht ansprechen „kann“. Oder warum man dem Kellner nicht klar sagen kann, dass der Espresso zu kalt ist, um ihn zurück gehen zu lassen. Man traut sich nicht.

Man kann weiter in der Käseglocke leben. In seiner eigene Käseglocke. Wenn Deine Umgebung so lebt, dann passiert Dir auch genau das, was mir täglich widerfährt. Du verstehst, dass für fast alle Menschen immer nur ein Dogma zu gelten scheint, traurig aber wahr:

Es ist immer irgendwas!

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