Wieviele Männer hat eine Frau?

2016-09-06_02

Heute mal ein nicht restlos ernst gemeinter Artikel. Aber überall steckt ja ein kleiner oder sogar großer Funken Wahrheit drinnen… 😉

Stellt Euch nur mal vor, dass da vorne vor dem roten Teppich vor dem Tempel eine Frau sitzen würde. Von der Frau sprechen wir von nun an. Und von den vielen Männern, die da am Boden sitzen. Mit einer gewissen Ehrfurcht vor der Frau. Die religiöse Komponente lassen wir mal raus, es geht schlicht um die Symbolik.

Die meisten Frauen schaffen es nicht, mehr als eine Nachricht pro 12 Stunden zu schicken. WhatsApp zum Beispiel. Manche brauchen auch 48 Stunden oder länger. Auch so ein merkwürdiges Phänomen. Ich kann mir das ja fast nur so erklären: Dass sie so viele Typen gleichzeitig haben und Daten, dass einfach keine Zeit mehr zum Beantworten aller Nachrichten von allen Typen bleibt. Sie müssen also mehr Kontakte zu Männern haben, als ich zu Frauen. Anders kann ich mir das nicht erklären. Denn ich schaffe es schließlich auch alle meine Nachrichten sehr zügig zu beantworten und ich schaffe das problemlos mit mehreren Kontakten gleichzeitig. Es ist eine Frage dessen was mir wichtig ist. Will ich jemanden kennen lernen, dann nehme ich mir auch die Zeit für die Person. Will ich meine Traumfrau oder meinen Traummann aber nicht wirklich kennen lernen, dann nehme ich mir Zeit für alles Andere im Leben. Oder für alle Anderen im Leben. Oder ich nehme mir die Zeit tatsächlich dafür, aber komme einfach nicht mehr hinterher mit dem Beantworten.

Also gibt es nur zwei Möglichkeiten:

  1. Sie hat ein unglaublich erfülltes und interessantes Leben. Sie unternimmt unendlich viel und hat einfach keine Zeit für mich, um mal alle 5 oder 6 Stunden einen Satz ins Handy zu tippen.
  2. Sie hat so viele Männer gleichzeitig, dass für den Einzelnen einfach nicht mehr Zeit bleibt, als ein Satz alle 24 oder 48 Stunden.

Stell Dir zwischendurch ruhig selbst die Frage, ob Du einer von denen bist, die da am Boden sitzen und voller Ehrfurcht die Frau betrachten. Es ist wie bei einer Wohnungsbesichtigung. Eine lange Menschenkette bis in den Hausflur. Und jeder will die Wohnung, zumindest in angesagten Großstädten soll das so sein. Hab ich mir sagen lassen. Meinst Du da allen Ernstes, dass der Makler auf Dich angewiesen ist? Nein. Gib Deine Bewerbung ab. Polier die schön auf. Erfinde einen tollen Lebenslauf. Mach Dich interessant. Mach ein tolles Foto von Dir rein. Kauf eine teure Mappe. Aber sei nicht sauer wenn die Mappe geknickt und gefaltet zurück kommt. Das ist doch fast immer so. Du kannst froh sein, wenn Du manche Seiten wieder verwenden kannst. Wie bei einer Bewerbung für einen Job. Du kannst froh sein, wenn der Personaler keine Kaffeeflecken und Eselsohren rein gemacht hat. Du verkommst zum bloßen Objekt. Wer bist Du schon? Du bist einer von vielen. Für sie. Sei Dir dessen bewusst. So funktioniert das Spiel heute. Wir sind nicht mehr in der Vor-Generation meiner Eltern und schon gar nicht in der Vor-Vor-Generation meiner Großeltern. Die Zeiten haben sich geändert. Die Regeln haben sich geändert. Heute bestimmt ausschließlich die Frau wo es lang geht. Und zwar nicht auf eine gesunde Art, sondern auf eine pseudo-emanzipierte Art. Der Mann hat immer das Sagen? Das wäre nicht gut, finde ich. Die Frau hat immer das Sagen? Das ist das, was inzwischen passiert. Es hat sich alles komplett gewandelt. Aber das ist eben auch nicht gut und besser schon gar nicht.

Mental musst Du stark sein auf dieser Reise, zumindest wenn Du sie so beschreitest wie ich. Verdammt stark sein. Und wissen, dass Du für sie eine Nummer bist. Gefühle und tiefes Interesse? Fehlanzeige.

Aber warum mache ich dann trotzdem weiter?
Es ist das sichere Wissen, dass ich mit jeder Pseudo-Emanze meinem Ziel näher komme. Es ist eben der Weg bis zu der einen Prinzessin. Die mit Seele und Verstand. Die mit Herz und Wärme. Die, die alleine vor dem Tempel sitzt. Die, vor derem Tempel tatsächlich nur ein Mann neben dem roten Teppich sitzen wird. Für den die Frau aufstehen wird und sich neben ihn setzen wird. Das bin dann ich.