Eine wundervolle Frau – unfassbar!

Auf meiner Reise habe ich die Gelegenheit bekommen jemanden aus meiner Verwandtschaft kennen zu lernen. Für mich war das eine besondere Begegnung. Kein normaler Hausbesuch. Noch nie zuvor haben wir uns gesehen. Sie stand auf und ich spürte eine Energie von dieser Frau ausgehen. Wie selten von Menschen. Keine leeren Worte.
Wenige Worte, volle Worte.

Und ein Blick voller Ruhe, Kraft und Ausstrahlung.

Wir saßen uns im Wohnzimmer gegenüber. Zwischendurch blickte sie mich immer wieder mal an. Teils für 10 Sekunden oder länger, das ist länger als Menschen gewöhnlich Blickkontakt halten. Sie blickte mit einer Ruhe auf mich, etwas, das ich so noch nie erlebt habe. Bei keinem Menschen. Für mich sagte sie mit ihren Blicken mehr als alle anderen Menschen mit all ihren Worten.

Sie redete nur selten und wenn dann nicht lang. Sie erzählte von früher und sie erzählte von heute. Und sie wirkte dabei auf mich so einzigartig und tief beeindruckend in der Art, dass jeder im Leben an den Punkt kommen kann, zu verstehen, dass das Leben innen stattfindet, nicht außen. Eine herausragende Tiefe in der Aura, eine Energie der Ruhe. Sie zu beobachten wirkte auf mich ähnlich auf meine Seele wie zu meditieren. Dieser Frau anzusehen, wie sie ihr Leben wohl gemeistert haben muss… Du bist etwas außergewöhnliches!

Viele ältere Menschen werden überheblich. Sie schließen von ihrem Alter auf besondere Privilegien, sie nehmen für sich Rechte in Anspruch, die die Natur für sie niemals vorgesehen hat. Wir kennen alle diese Sprüche: „Sie sind noch zu jung, sie müssen erst mal so alt werden wie ich.“ Damit dann dies oder das ihrer Meinung nach erst möglich wäre. Als wenn Dein dämliches Alter Dir etwas bringen würde. Außer näher dem Tod zu sein. Es gibt viele Menschen, die 80 Jahre alt sind und sich nur weg geschmissen haben. Ihr Leben lang. Und es gibt 12 jährige Kinder, die Euch seelisch, moralisch und geistig bereits jetzt schon überholt haben. Das ist auch vollkommen in Ordnung, jeder Mensch ist anders. Jeder Mensch hat andere Grundvoraussetzungen. Aber jeder Mensch hat im Rahmen seiner Voraussetzungen selbst täglich die Wahl das daraus zu machen, was ihm in die Wiege gelegt wurde. Das Alter ist dabei das unwichtigste aller Elemente.

Ich war als Kind bereits allen anderen Kindern in meiner Umgebung geistig weit voraus, hatte kaum Freunde in meinem Alter. Als Teenager gar nicht mehr, alle Freunde waren älter. Es war notwendig. Während ich mich für das Leben interessiert habe, haben meine Freunde lieber noch immer mit Spielzeug gespielt. So kam ich mir vor. Zum Glück haben sie nicht mit Barbies gespielt, immerhin. Das war eine schwere Zeit für mich, dessen bin ich mir heute bewusst. Erst viele Jahre später habe ich das verstanden. Inzwischen ist das so, dass ich leichter Zugang zu Menschen finde, mit denen ich mich unterhalten kann. Sie sind dann in aller Regel einfach ca. 10 bis 20 Jahre älter als ich. Das hat die geistige Reife einfach so ergeben. Sie sind älter, deswegen verstehen wir uns auf dieser Ebene gut. Wenn ich etwas sage, dann haben sie es schon mal gehört. Zumindest entfernt. Ich passe mich dann zwar trotzdem noch immer an meinen Gesprächspartner an, schließlich will ich als jüngerer nicht besserwisserisch oder gebildeter rüber kommen. In ihren Augen. Auch wenn ich es sein mag. Auch wenn ich bis heute meistens eine Handbremse anziehen muss, aber zumindest habe ich dann das Gefühl, dass auch mal jemand auf der linken Spur fährt.

Doch inzwischen arbeite ich derart an mir, dass ich mich auch auf seelischer und moralischer Ebene weiterentwickeln möchte und entwickle. Und das sind völlig andere Aspekte des Lebens. Das sind in der Tat Aspekte, die nichts mit dem Alter zu tun haben. Das sind Dinge, die von innen kommen. Und den meisten Menschen bleibt diese Welt leider für immer verborgen. Sie lechzen lieber nach Materialismus. Sie jagen ein Stück weit dem hinterher, dem ich jahrelang hinterher gejagt bin. Auch wenn sie mein Tempo nie erreicht haben, nie erreichen werden und erst recht nicht halten können. Und darum bin ich immer glücklich darüber, wenn ich Menschen treffe, denen dies gelingt. Sie sind so unglaublich selten. Vielleicht so selten zu finden wie eine Traumfrau, ob es dann „meine“ Traumfrau ist steht dann nochmal auf einem anderen Blatt. Und sie haben genau wie ich Bücher gelesen, sie „kennen sich aus“ in unserer Welt. Sie verbrachten und verbringen genau wie ich Zeit damit die Welt zu entdecken, aber eben „nur“ die Welt. Sie wissen wie etwas geht und wie man es bekommt. Wie man etwas macht und wie man etwas erreicht. Egal ob einen Job, einen Abschluss, einen Doktortitel oder sonstwas. Wie ich immer sage: „Bücher lesen kann jeder“
Ein Abschluss ist nichts besonderes, überhaupt nicht. Ein Führerschein war nie etwas besonderes, genauso wenig wie ein Schul- oder Uni-Abschluss. Du setzt Dich hin, packst die Unterlagen in die Hand und machst einfach das, was andere von Dir wollen. Du lernst auswendig und betest den Rotz dann runter, in irgend einer Prüfung. Mal musst Du ein paar Kreuzchen machen, mal ein paar Männchen malen. Immer schön innerhalb ihrer Vorgaben und selbst gesteckten Grenzen. Hast Du das artig getan, gibt es ein Lob. Und ein kleines Stück Papier, auf dem steht, dass Du ein toller Hecht bist. Dieses mal jedenfalls. Bild Dir was drauf ein. Auf dieses Stück Papier. Ich hab auch viele von denen. Ich könnte die Wand damit tapezieren. Bravo.

Viel wichtiger sind für mich die anderen Elemente geworden. So wie die Moral und weiter gehend die Seele. Ich möchte zu mir finden. Bücher lesen zur geistigen Entwicklung, zur intelligenten Entwicklung, war gestern. Ich will zu mir finden. Meine ganz eigene Reise nach innen. Und das hat nichts mit dem Alter zu tun. Und besonders nicht mit dem Intellekt. Deshalb freue ich mich inzwischen so sehr, wenn ich an manchen Tagen Menschen begegne, denen ich intellektuell weit voraus sein mag, die jedoch seelisch mir weit voraus sind. An ihnen kann ich wachsen. Ich wünsche mir dann, dass ich all meine Bücher dagegen eintauschen könnte. Andererseits ist das nicht nötig, da ich weiß, dass ich auf dem richtig Weg bin. Inzwischen.

Seelen haben kein irdisches Alter. Und deswegen bist Du trotz Deiner 94 Jahre so unglaublich jung! Du bist ein wundervoller Mensch und ich bin froh, Dich kennen gelernt zu haben. Und ich freue mich darauf, wenn ich die Chance erhalten sollte Dich wieder zu sehen. Ich bin froh, dass jemand großen Wert darauf legte diese Frau zu sehen und sie kennen zu lernen.2016-09-30Danke Papa.

Zitat – Dr. Seuss

Es wird Zeit für eine neue Rubrik. Öfter mal was Neues.
Hier werde ich das, wann immer mir etwas inspirierendes, tiefgründiges, lustiges oder einfach nur mitteilenswertes zwischen die Finger kommt, wiedergeben, was aus meiner Sicht wert ist, wiedergegeben zu werden.
Durchaus auch mal solche Schachtelsätze. 😉

Und eröffnen werde ich heute mit einem Zitat, das für meinen Weg nicht treffender sein könnte:

„Sei wer Du bist und sag, was Du fühlst. Denn die, die das stört, zählen nicht und die, die zählen, stört es nicht.“

Theodor Seuss Geisel („Dr.Seuss“), berühmter amerikanischer Kinderbuch-Autor
* 1904, + 1991

2016-09-29

Sind Dogmen zeitgemäß oder ist alles und jeder anders?

Wir kennen alle diese Situationen, bei denen uns etwas widerfährt und wir das als allgemein gültigen Glaubenssatz für unser restliches Leben mitnehmen.

Letztens hat mir ein junger Mann erzählt, dass er sehr vorsichtig ist beim Feiern gehen mit Frauen. Ein Freund von ihm sei völlig zu Unrecht unter Vergewaltigungsverdacht geraten und habe zwei Tage in der Zelle verbracht. Dazu folgten nervenaufreibende Wochen und Monate und hohe Kosten wegen des Rechtsanwalts. Letztlich wäre klar gewesen, dass er frei gesprochen würde. Die Vorwürfe waren völlig haltlos. Dennoch die ganze Prozedur.

2016-09-24

Jeder Mensch ist individuell. Jede Situation ist anders. Sie können sich durchaus ähneln. Das war es aber auch schon mit der Weite der Gleichsamkeit.

Gib jedem eine Chance. Jedem Menschen, jeder Situation. Sei zu jedem Menschen offen, sei fair und aufrichtig. Sei verbindlich. Sei verlässlich.

Und was ist mit den Dogmen? Sind sie zeitgemäß? Kann ich von einer Situation auf eine andere schließen? Ja kann ich. Aber damit werde ich immer wieder umfallen. Man kann alles. Überall. Nur ob es sinnvoll ist und frei, ist etwas anderes. Dogmen sind etwas für Menschen mit Angst. Sie müssen sich aufgrund einer einzelnen Erfahrung oder aufgrund weniger einzelner Erfahrungen derart an ein festes Ablaufschema klammern, dass ein anderer Weg unmöglich wird. Aus Angst, davon bin ich überzeugt. Was sagt die Geschichte über diesen Vergewaltigungsvorwurf dort oben schon aus?
Dass eine (!) Person von einer (!) Person in einer (!) Situation in einem Club zu Unrecht beschuldigt wurde, etwas getan zu haben. Und wie verhält sich der junge Mann, mit dem ich mich unterhalten habe, nun? Er ist fortan vorsichtig beim Feiern gehen. Nochmal: Weil eine (!) Person von einer (!) Person in einer (!) Situation in einem Club zu Unrecht beschuldigt wurde, etwas getan zu haben.
Wir adaptieren das auf mein Pickup: Ich spreche eine (!) Frau in einem (!) Cafe an und erhalte einen (!) Korb. Und was soll ich nun tun? Ein Dogma daraus machen? Okay, prima. Mach ich. Was soll ich also genau machen? Wie soll das Dogma lauten?

Passt es dann besser wenn ich in Zukunft statt einer (!) Frau in einem (!) Cafe anzusprechen, und um nicht mehr einen (!) Korb zu erhalten, einfach stets zwei (!) Frauen in einem (!) Cafe anspreche, um zwei (!) Körbe zu erhalten?

Ironie Ironie.

Oder soll ich lieber weiterhin eine (!) Frau ansprechen, aber eben nicht mehr in einem (!) Cafe? Stattdessen lieber am Flughafen oder in der Bahn? Oder in der Stadt beim Einkaufen?

Und unser junger Mann da oben, was macht er? Er will am liebsten nicht mehr mit Frauen feiern gehen. Prima.
Wenn ich beim ersten Korb, den ich erhalten habe, aufgegeben hätte, dann wäre ich heute nicht so weit in meiner Entwicklung gekommen. Wenn ein Kind beim Laufen lernen nach dem ersten Hinfallen aufgegeben hätte, dann würde die Welt eine Welt aus Rollstuhlfahrern sein.

Ein (!) Ereignis zu einem (!) Zeitpunkt an einem (!) Ort… sagt nichts aus. Es ist in den Augen der Evolution der Erde nicht mal einen Wimpernschlag wert. Es ist wieder einmal nur unser Denken oder – um im Beispiel zu bleiben – das Denken dieses jungen Mannes, dass aus einem (!) Ereignis ein Dogma gemacht werden sollte.

Ich war zuletzt oft feiern, auch und besonders mit Frauen, und mich hat noch keiner einer Vergewaltigung bezichtigt. Und selbst wenn? Ja dann würde ich, sobald ich aus der Zelle komme, wieder feiern gehen. Auch mit Frauen. Besonders mit Frauen.

Jetzt erst Recht!

Mein erstes 0 zu 1

Normal ist das gar nicht möglich. So wie sonst ein 4 zu 1 oder 5 zu 2 oder 12 zu 3 oder oder oder… Aber an diesem einen Tag…? Keine Frau angesprochen und doch eine Nummer bekommen. Geht das?
Ja das geht. Es geht alles.

Was ist dazu nötig?

Eigentlich ist das Rezept super schnell kreiert:
Man nehme ein Familienmitglied, das Deine Pickup Story kennt und gut findet. Aber packt es zuvor wie durch Geisterhand (manche nennen es auch Schicksal oder Zufall) im Flugzeug auf den Nachbarsitz einer attraktiven Frau. Und lässt es einfach mal machen. Nicht unbedingt nach Deinem Stil. Um nicht zu sagen, gar nicht nach Deinem Stil. Und dann schaut man nur noch, ohne sich einzumischen. Wie für Dich approched wird.

2016-09-27

Am Ende steht eine glücklick wirkende amüsierte junge Dame und ein solider Number Close. Langsam aufgebaut, über Stunden hinweg während dem Flug.
Man wird dann zwar nach allen Regeln der Kunst angepriesen und schön geredet. Und eigentlich geht man dann für gewöhnlich davon aus, dass die Frau dann relativ schnell weggebrannt wird, aber…

ein paar Stunden später hab ich ihr geschrieben und sie hat sogar geantwortet.

Am Flughafen zuvor noch kurz unterhalten, wenige Minuten. Oberflächliches Bla Bla. Ich war schon gedanklich im Urlaubsmodus und total weit weg vom Approachen. Aber für ein Bla Bla reicht es jederzeit noch. Auch auf Knopfdruck.
Da sie momentan im Urlaub ist für die nächsten Wochen und ich ebenso, drück ich da jetzt auch nicht aufs Gas. Wobei ich in den wenigen Minuten Gespräch durchaus den Eindruck hatte, dass sie interessiert sein könnte. Eine kurze Umarmung, die Hände noch etwas länger festgehalten als gewöhnlich und dann haben sie sich auch schon getrennt, unsere Wege.

Wir werden sehen… jedenfalls…

danke Mama, Du bist cool. 😉

Keine Fernbeziehung, sondern ein Fern-Kennenlernen

Das hatte ich zuletzt als junger Teenager. Damals hing ich in irgendwelchen Internet-Chats herum und lernte vielerlei Menschen durch das Chatten kennen. Das war früher abseits des „echten Lebens“ normal. Damals gab es noch kein Web 2.0 und damit auch kein Facebook. Man ging auf eine Webseite mit Chat, loggte sich ein und suchte sich seinen Channel aus. Dann war da am Rand eine Liste mit den Leuten in diesem Chat-Room. Man konnte entweder in den allgemeinen Chat schreiben oder aber man schrieb einzelne Personen direkt und persönlich an. Ansich nichts anderes als Facebook heute.

Das war damals auch mein Einstieg in die Welt mit den Mädchen. Lange ist es her. Aus dem Chatten wurde irgendwann ein Telefonieren. Und man lernte sich kennen, tatsächlich. Und man verliebte sich auch mal. Wir waren jung, wir waren verträumt. Einige hundert Kilometer Entfernung sind eben nicht einfach überbrückbar. Nicht als junger Teenager. Und so kam es zwar selten auch zu Treffen, aber nach einer Weile zerfloss das Ganze auch wieder. Der Grund ist ganz einfach: Früher oder später ist das Kennenlernen aus der Ferne vorbei und dann möchte man sich auch sehen. Und wenn dieser Punkt nicht eintritt und nicht eintreten kann, dann passiert was passieren muss. Sie lernt im „echten Leben“ jemanden kennen, oder Du. Beides ist mir passiert. Und jeweils führte es dann im Kontakt zum Stillstand und dann zum Abbruch.

Warum erzähle ich das hier? Weil mir im Moment etwas ganz ähnliches passiert. Nur nicht im Web 1.0. Ich hab sie nicht angechattet. Sondern angesprochen. Ein echter Approach. Streetgame. Zwar nur ein drei Minuten Gespräch, sie war in einer größeren Gruppe unterwegs. Ich wollte weder sie noch den Rest der Gruppe verlegen machen. Also hab ich mich kurz gehalten. Kurz geplaudert. Wir haben schnell Nummern getauscht. Bussi links und rechts und weg war ich. Am selben Abend noch hab ich sie angeschrieben und am selben Abend noch habe ich eine Antwort erhalten. Das ist nun erst ein paar Wochen her. Seit dem hat sich der Kontakt täglich intensiviert. Es erinnert mich an früher. Inzwischen telefonieren wir täglich, manchmal sogar mehrmals. Teilweise morgens, mittags oder nachmittags mal und abends in aller Regel dann am Längsten. Teilweise auch zwei Stunden.

2016-09-26

Sie ist ein toller Mensch. Sie wohnt aber auch nicht gleich um die Ecke. Die Logistik ist also nicht wirklich perfekt für ein einfaches Kennenlernen. Ich finde sie in der Tat ziemlich süß. Ihre Art und Ihre Stimme tun mir unglaublich gut. Sie ist aktiv von sich aus, etwas sehr Außergewöhnliches. Und sie ist bescheiden und ein durch und durch fröhlicher Mensch. Dazu sehr offenherzig und macht einen unglaublich ehrlichen Eindruck, was ich besonders schätze. Denn Intimität macht verletzlich. Und diese Hürde zu überwinden und seine Gefühle zu äußern, erfordert Mut. Und Vertrauen. Und es ist sehr spannend zu beobachten wie beiderseitig das Vertrauen zunimmt. Das ist überhaupt sowieso in den letzten 3 Monaten seit meinem Start mit diesem Projekt ganz ganz selten passiert. Dass ich so etwas wie Gefühle entwickelt habe.

Und dann gibt es hierbei noch einen ganz besonderen Unterschied. Ich habe die Erfahrung gemacht, besonders mit den bisherigen Frauen im Pickup, dass man sich stets nicht zu sehr öffnen sollte. Dieses typische Männer und Frauen Eroberungs-Spiel. Dieses aberwitzige, unehrliche, zurückhaltende, abgekartete ekelhafte Spiel von Anziehung und Verführung. Das ist das was ich im Laufe meines Projektes hier sicher verbessere, aber es bleibt ekelhaft, unehrlich und abgekartet. Warum kann man einer Frau nicht einfach sagen, dass man sie toll findet? Weil 99% der Frauen das nicht hören wollen. Warum? Weil sie dann weiß, dass sie Dich „ja einfach haben kann“ und dann bist Du out. Wie im Fußball. Faul! Rrrrrrot! Zack. Wusch. Und weg und raus!

Sie ist von all den Approaches die erste Frau die anders ist. Sie öffnet sich immer weiter, je mehr ich mich öffne. Dass es das noch gibt… ich hätte fast nicht mehr daran geglaubt. Obwohl ich mir immer wieder bewusst gemacht habe, dass es sich lohnt immer weiter zu laufen. Schluck die ganzen Körbe. Schluck die ganzen ekelhaften, abgekarteten und widerlichen Dates. Für die eine Frau. Und ob sie das ist oder nicht, das weiß ich natürlich noch nicht. Welche es auch immer ist. Eine wird es irgendwann schon werden. Und das Tollste dabei ist, dass ich bei der Einen einfach ich sein kann. Darauf freue ich mich am meisten. Jedenfalls ist sie es wert, was auch immer daraus entstehen mag. Und das lässt mich mit einem Streich die dämlichen anderen Frauen vergessen. Und das tut gut. Zwischendurch eine ganz normale Frau kennen zu lernen, so wie ich mich als ganz normalen Mann sehe. Du bist süß. Ja ich auch. Ich sag Dir das. Und Du mir. Und wir überleben es täglich, obwohl (!) wir Gefühle äußern. Wow. In diesem Moment habe ich zwar Freude für mich und für sie, aber irgendwie Mitleid um all die anderen Frauen auf meinem Weg. Denn da sind sicher auch ein paar dabei, die die gleichen Gefühle gerne hätten. Und nur aufgrund von „was weiß ich“ nicht entwickeln und äußern können. Ihr verpasst was. Jeden Tag. Und ja, es ist Euer Problem. Nicht meins. Denn ich bin auf meinem Weg und auf meiner Suche. Und je länger ich laufe, desto näher komme ich meinem Ziel. Wo hingegen ihr lauft ohne Ziel, sogar ohne Weg. Und sobald es mal ein Weg werden könnte, überseht ihr ihn und rennt weiter im Kreis. Ich kann zwar ein wenig zaubern und stets versuchen den Frauen auf meinem Weg die Augen zu öffnen, aber nicht wenn sie sie mit aller Kraft zukneifen. Dann pack ich wieder meine sieben Sachen und ziehe weiter. Bis ich mal angekommen bin.

Und es wird die interessante Frage sein, wann wir uns zum ersten Date treffen. Ich hoffe bald, denn ich bin kein junger Teenager mehr. Und ich weiß, dass – je mehr Zeit vergeht – zwar zunehmend ein bisschen Vertrauen aufgebaut wird, aber echte Liebe entsteht nur wenn man sich in die Augen blicken kann. Und wenn das nicht passiert, dann wird letztlich das passieren was vor vielen Jahren schon passiert ist. Am Ende geht einer links lang und eine rechts. Dennoch möchte ich das hier angehen und auch als wichtige Erfahrung für mich mitnehmen. Die vielen Nachrichten und vielen Telefonate, noch weit bevor wir uns zum ersten mal richtig gesehen haben. Für länger als nur drei Minuten. Auch wenn die drei Minuten für mich die bisher wichtigsten in diesem Projekt waren – egal wie es ausgeht.

Vielleicht wird das eine kleine Mini-Serie mit ihr. Vielleicht auch mehr als eine Mini-Serie. Wer weiß. Das hängt von der Frau ab, wie immer. Nicht von mir! 😉

Es menschelt manchmal im Leben doch noch und darüber bin ich glücklich!

PS: Danke an mich selbst, dass ich an dem Tag den Mut nicht aufgegeben hatte und immer weiter gemacht hatte mit dem Ansprechen. Und es gab echt viele Körbe. Einzigartigerweise hat es eine Frau einfach mal als Geschenk angenommen und offenbar so aufgefasst wie es von mir gemeint war, nämlich zu schätzen gewusst.

Philosophischer Sonntag – Andere Länder, andere Sitten

Was für ein abgedroschener Spruch. 🙂

Philosophischer_Sonntag

Und einer, den ich die letzten Tage ständig gehört habe. Weil dies anders ist als Zuhause und das. Und ich solle dies akzeptieren und das. Nicht so viel „meckern“. Dass dies eben hier nicht so sei wie Zuhause oder sonstwo. Meckern ist eine Wertung. Ich stelle erstmal nur Unterschiede fest. Andersartigkeiten. Das wars.

Ich sage dazu nur: Wohin auch immer auf der Welt ich gehe, ich nehme mich selbst stets mit.

Und damit ist alles gesagt. Ich muss keine Länder oder Sitten akzeptieren, sondern in erster Linie mich. Es geht immer um mich. Hier. Dort. Oder sonstwo. Schläfst Du abends ein, dann bist das immer noch Du. Ob hier oder 500 km entfernt oder einmal um den Globus und zurück. Es spielt keine Rolle. Andere Länder, andere Sitten. Ja, für Menschen die in Konzepten leben.

Für mich gilt – zumindest im Rahmen des Machbaren: Andere Länder, immer noch meine Sitten.

Lass Dich nicht verbiegen, nimm das Gute in neuer Umgebung an, aber bring vor allem auch Deine Vorstellungen ein. Nur das bereichert. Dich und Deine Umgebung. Das Land „und seine Sitten“ existiert nämlich auch ohne Dich. Die Gedankenkonstrukte wurden längst erschaffen, noch weit bevor Du das Land je gesehen hast. Das interessiert mich nicht, es ist nicht mein Gedankenkonstrukt.

Und so ist es an mir, dass ich auch in anderen Ländern ich bleibe und tue was mir gefällt. Nicht was irgendwer von mir erwartet. Weder meine Gastgeber, noch die Gesellschaft.

Und überhaupt: Länder sind etwas für Menschen, die mit dem Herausbringen von Landkarten Geld verdienen wollen. Mehr nicht.

Es gibt Länder, dessen Grenzen bis heute umstritten und nicht klar geregelt sind. Leben die Menschen trotzdem? Ich glaube schon. Es geht also viel weniger um Länder, sondern viel mehr um Zusammengehörigkeitsgefühl und Kultur. Und die geht durchaus über Ländergrenzen hinweg.
Der Bayer fühlt sich dem Österreicher kulturell wesentlich näher als dem Norddeutschen. Genauso wie sich die Bewohner vieler ehemaliger Sowjetrepubliken Russland näher fühlen als dem Westen. Trotz NATO Mitgliedschaft und westlicher Dauer-Hetzkampagne gegen Putin. Eine plumpe Landesgrenze ändert daran nichts. Und auch ein NATO Beitritt der Ukraine würde daran nichts ändern.

Bei den Sitten sieht das schon anders aus. Das sagt viel mehr über Kultur aus. Ja. Aber es sind zu einem gewissen Stück „Verfahrensweisen“, die eingehalten werden (sollen/müssen). Nenne sie hergebrachte Verfahrensweisen, meinetwegen. Und ich sage sehr wohl, dass das gut ist. Nur eines sage ich eben auch: Von Zeit zu Zeit gehören sie überdacht.

Ein Beispiel: Und wenn es in einem anderen Land nun mal Sitte ist, dass man den ganzen Tag nur Brot und Fleisch isst… und man selbst Vegetarier ist und auch sonst viel von Ernährung hält, dann sollte immernoch gelten was ich oben schon schrieb:

Andere Länder, immer noch meine Sitten.

PS: Das ist immer noch ein Artikel der Reihe „Philosophischer Sonntag“, keine Anklageschrift. Auch wenn es sich auf den ersten Blick so lesen mag! 😉

Neuer Style

Heute ein kurzer Beitrag…

Die letzten Tage war ich zwei mal beim Einkaufen. Klamotten. Andere Hosen. Neue Farben. Bisher trug ich keine grauen Jeanshosen. Bisher trug ich keine weinroten Jeanshosen. Bisher trug ich vor allem keine Lederjacke. Auch keine schwarze.

2016-09-25

In Zukunft schon. Es wird meine erste echte Lederjacke. Bin schon gespannt, wie ich mich damit fühlen werde. Bisher habe ich beim Weggehen nie Leder getragen. Ich freu mich drauf. Insbesondere in Hinblick auf zwei Dinge:

  1. Wie ich mich damit fühle und wie lange es dauern wird bis ich den neuen Style vollkommen verinnerlicht und zu meinem gemacht habe. Das hat vor einigen Monaten bei mir auch eine ganze Weile gedauert, bis ich mich an all meine neuen Klamotten gewöhnt habe. Inzwischen, wenn ich wie fast immer im Hemd durch die Gegend laufe, fühle mich damit so wohl als hätte ich Zuhause einen Jogginganzug an. So muss es sein! Verschmelzen statt Fremdkörper.
  2. Wie meine Umgebung darauf reagieren wird. Insbesondere beim Approachen, da bin ich schon extrem gespannt. Ich hab mit Lederjacken keine Erfahrung, daher weiß ich auch nicht wie die Frauen darauf reagieren werden. Wirke ich damit eher wie ein Player. Oder stattdessen noch seriöser als bisher. Wie kommt das bei den jüngeren Frauen an und wie bei den älteren? Oder werde ich gar keinen großen Unterschied merken?

Das sind Fragen, die mir dabei in den Sinn kommen. Und ich freue mich schon sehr darauf die Antworten dazu zu ergründen. Yes!

Warum wechsle ich meinen Style? Nun, ich würde es nicht als wechseln bezeichnen. Sondern als erweitern. Es ist eine neue Erfahrung. Und ein erweitern der Komfortzone. Wieder einmal. Richtig so!

Es ist wie beim Fahren. Zuerst ein Roller, mit 16. Später ein Auto. Mit 18. Irgendwann fährt man zum ersten Mal einen Sprinter. Beim Umzug. In der Arbeit meinetwegen. Irgendwann den ersten Sportwagen. Und manche machen auch einen Führerschein für Lastwagen. Im Laufe der Zeit, unzählige Sportwagen und Sprinter später, geht das in Fleisch und Blut über. Kein Mensch spricht Dich mehr auf Deine anfängliche Unsicherheit beim Einsteigen in einen Sportwagen an. Jeder weiß, dass Du ihn fahren kannst. Und selbst wenn Dich jemand zum ersten Mal in einen Sportwagen einsteigen sieht, dann nimmt er in einer Sekunde wahr, dass das für Dich etwas völlig normales ist.

Dann hast Du es geschafft… Nun ist es Dein Style.

Neue Gerüche, anderes Grün

Das Erste was wir in neuer Umgebung wahrnehmen, sind die Dinge, die wir mit unseren fünf Sinnen erfassen können. Ziel bleibt es aber, den sechsten Sinn so weit es geht auszubauen.

Das Erste was ich in meiner neuen Umgebung wahrgenommen habe, sind die neuen Gerüche. Andere Lichter. Und ein anderes Grün.
Als ich aus dem Flieger stieg, hab ich mir zuerst den Rasen angesehen. Es ist ein völlig anderes Gras. Einfach angesehen und wirken lassen. Es ist für die Menschen in dem Land normales Gras. Für mich war es ein völlig anderes Gras. Und das stand dabei für mich nur symbolisch für eine andere Welt. Gerüche und eine andere Lufttemperatur bringen das Bild des Gewohnten ins Wanken.

2016-09-23

Es ist etwas völlig anderes. Ohne zu werten. Einfach wahrnehmen. Aber schon bald schaltet sich wieder der Gedankenapparat ein und fängt das Bewerten an. „Das ist aber nicht so schön sauber wie bei uns Zuhause“ oder „die Fahren aber total verrückt Auto“. Nein tun sie nicht. Sie fahren Auto. Auf ihre Art. Und es ist nicht schöner oder weniger schön sauber wie bei uns Zuhause. Sondern es ist wie es ist. Anders als bei uns. Manches ist vielleicht sauberer, anderes hingegen wieder nicht. Mag sein. Das liegt nur daran worauf wir in dem Moment den Fokus legen.

Zum Glück bin ich inzwischen in der Lage für mich klar zu differenzieren wann ich denke und wann ich hingegen fühle.

Und obwohl ich mich hier anders fühle als Zuhause, so fühle ich mich auch hier richtig und auch Zuhause.

Aber es ist eine Umstellung nötig. Ich esse kein Fleisch. Dort wo ich bin, gibt es fast nur Fleisch. Und Brot. In allen Varianten. Mit wenig Fleisch. Oder mit viel Fleisch. Getoastetes oder weiches Brot. Und da ist es nicht einfach, etwas essbares zu finden. Wenn einem die eigene Gesundheit am Herzen liegt. Okay. Ihr habt mich erwischt. Ich hab mich offenbar zum ersten Mal hier im Blog als Vegetarier geoutet! Ohje! Er ist es wirklich! Ja, bin ich. Und stolz darauf. 🙂

Und völlig absurderweise, könnte man einwerfen, hab ich das Unfassbare getan. Ich bin in den nächsten Supermarkt gegangen und habe mir Gemüse gekauft. Und mir mein eigenes Essen gemacht, während der Rest der Bande was gegessen hat? Fleisch mit Brot. Und es hätte eine Szene aus E.T. sein können. So eine Attraktion war ich in der Küche. Für ein bisschen Gemüse mit Ei.

Ein weiser Mann, den ich sehr verfolge, sagt auf seinen Vorträgen immer wieder:
„Solange Menschen Tiere töten, werden Menschen Menschen töten!“

Ich lasse das mal unkommentiert so stehen. Aber ich bring es mit einem Ausrufezeichen! 😉

In den Supermarkt zu gehen, um sich sein eigenes Gemüse zu kaufen und sich sein eigenes Essen zuzubereiten, ist ein kleiner Preis. Aber ein großer Trost, für ein Gefühl des Zuhause-Seins.

Die Zeit vergeht, so oder so

Heute mal etwas teils Poetisches und teils ganz banal Praktisches.

Wir machen uns jeden Tag Gedanken um dies und das. Wir wägen ab, wir vergleichen, wir analysieren, wir zerbrechen uns den Kopf. Oft sind wir erst mal unentschlossen, wie die Reise und der Weg aussehen sollen. Manchmal sind wir sogar unentschlossen wo das Ziel überhaupt liegen soll. Und was das Ziel ist.

Alles was in uns passiert, sind Gedankenabläufe und Versuche Lösungen durch Gehirnaktivitäten zu finden. Selten wird das wirklich gelingen. Maximal in rein sachlichen Angelegenheiten. Eine mathematische Gleichung lösen, zum Beispiel. Sobald wir aber mit Menschen (inter)agieren, egal ob Mann oder Frau, bekommt die Angelegenheit eine unberechenbare Note. Oft ist nicht nur die Note unberechenbar, sondern die ganze Angelegenheit.

So auch vor dem Ansprechen von Frauen, gerade in schwierigen Situationen. Was ist schon schwierig? Das entscheidet nur der eigene Gedankenapparat.

Aber eines steht von Anfang an fest: Die Zeit vergeht sowieso. Ob Du sie nun ansprichst oder nicht.
Ob Du Dich dazu entschließt in Deinem Leben heute eine Entscheidung für was auch immer zu treffen oder nicht. Ein neues Auto? Eine Reise buchen?

2016-09-08_02

Ob Du Dich entschieden haben wirst oder nicht, die Zeit vergeht sowieso.

Du bekommst vielleicht einen Korb, ja. Vielleicht schon. Aber die Zeit vergeht sowieso. Auch morgen Früh wird die Sonne aufgehen und auch morgen Früh werden Menschen ihren Dingen nach gehen. Du Deinen. Aber jetzt ist jetzt. Und ob Du sie nun ansprichst oder nicht, die Zeit vergeht sowieso.

Das ist dabei die einzige Konstante, auf die Du Dich verlassen kannst. Die Du für Dich nutzen kannst. Wie? Indem Du immer im JETZT tust, wonach Dir ist. Nur dann hat Zeit eine Relevanz für Dich. Eine zum Positiven. Oder noch besser gesagt: Zeit bekommt dann keine Relevanz mehr für Dich. Denn alles was gerade existiert, existiert in dieser Konstellation nur einmalig und nur jetzt in diesem Augenblick. Alles andere liegt zum größten Teil nicht in Deiner Hand und ist völlig unberechenbar. Eckhart Tolle sagt immer wieder: „Niemand hat die Zukunft je gesehen.“

Also nutze die Zeit als etwas, das FÜR DICH wirkt. Nutze diesen einmaligen Augenblick und mache das, wonach Dir ist. Mach Anderen eine Freude. Zeig Anderen, dass Du sie magst. Ohne Erwartungen und frei von Urteilen. Frei von Schubladen.

Das denke ich mir inzwischen immer öfter und die typischen Alltagssituationen nutze ich weitestgehend für mich. Wir bekommen jeden Tag unzählige Möglichkeiten präsentiert. Und ich versuche möglichst viele davon für mich zu nutzen.

Denn die Zeit vergeht sowieso. Mit oder ohne mich.
Dann lieber mit mir…

Danke Eckhart.

Von 4ern, 5ern und von 6ern – Teil 2

Nach einer kleinen Durststrecke innerhalb einer Woche, siehe Wochenrückblick 2016 KW 33, habe ich darüber geschrieben, dass ich zwischendurch sogar aktiv 5er Frauen angesprochen hatte.

Meine Aussage war, dass man auch mal kurz „runter gehen“ müsse, um die Schlagzahl erhöhen zu können. Mehr Zahlen brächten höhere Chancen auf den nächsten Treffer.
[… Das ist zwar sachlich sicher richtig, einfach weil dann dem Jäger mehr Hasen vor die Flinte kommen. Das ist aber echt nicht nötig, hab ich festgestellt. Ich spreche inzwischen fast ausschließlich 6er und aufwärts an. Es macht einfach keinen Sinn Frauen zu daten, die null auf ihr Äußeres achten. Oder die einfach langweilig aussehen. Das Äußere ist nur der Ausdruck des Innenlebens. So sehe ich das. Vielleicht dazu mal ein eigener Artikel …]

Jedenfalls ist es schwer eine hohe Schlagzahl zu fahren, wenn man ausschließlich 6er und höher ansprechen möchte. Denn davon gibt es einfach nicht so viele. Klingt doof, ist aber so. Wenn jemand das nicht glaubt: Stellt Euch bitte mal an einen viel belebten Platz oder Ort und achtet mal bewusst darauf wieviele „attraktive“ Menchen Euch innerhalb von 60 Minuten begegnen. Nehmt Euch die Zeit. Macht das mal. Da kommt nicht viel raus. Nicht für mich jedenfalls. Fährst Du runter auf 5, dann ist das fast schon doppelt so viel. Fährst Du runter auf 4, dann kannst Du Ansprechen am Fließband. Zum Glück gibt es nämlich gar nicht sooo viele 2er und 3er. 🙂

So weit die Einleitung.

In Teil 1 dieser Mini-Serie (Von 4ern, 5ern und von 6ern – Teil 1) habe ich geschrieben:

[… Inzwischen spreche ich weitgehend keine 5er Frauen mehr an. Drunter sowieso nicht. Aber auch selbst 5er nur noch selten. Es lohnt nicht. Gehen wir der Sache in diesem Artikel erstmal auf feststellender Ebene auf den Grund und steigen wir in einem weiteren Artikel ein in die Psyche von Frauen, die auf den Laufstegen in Mailand, Madrid und London keine Chance hätten. Aber an der Garderobe würden sie einen Job finden. Möglicherweise. Vielleicht …]

Völlig unverständlicherweise, jedenfalls im ersten Aufschlag, ist es für mich ein unglaubliches Phänomen, dass man von 3er und 4er Frauen ebenso – und teils heftigere – Körbe bekommt, als von 6er und aufwärts. Sie sehen definitiv nicht lecker aus. Nicht interessant und auch nicht begehrenswert. Dennoch verhalten sie sich in der direkten Konversation oft so, als wären sie 8er, 9er oder gar 10er und könnten sich per Freibrief alles selbst raussuchen was sie wollten. Sie hätten es nicht nötig sich ansprechen lassen zu müssen, so kommt es mir oft vor. Sie würden sich ihren Traummann selbst raussuchen können. Immer und überall. Als hätten sie blaues Blut und das ergebene Männer-Volk müsse gehorchen. Dabei habe ich in zahlreichen Approaches oft recht schnell feststellen müssen, dass das Leben der Damen so unglaublich langweilig ist, dass sie froh sein können, wenn sie mal einen aufregenden Menschen an der Seite hätten. Wollen sie aber nicht. Warum?

Jetzt spielen wir kurz Sigmund Freud. Oder gar seinen gedanklichen Lehrmeister! 🙂
Ganz ohne Psychologie Studium. Bücher auswendig lernen kann jeder. Psyche erleben nicht. Ich spreche über die Praxis. Bücher gibt es genug. Über alles Mögliche. Da wird meistens sowieso nur Papier schmutzig gemacht. Schade um die Bäume.

Nehmen wir zum Beispiel eine dicke 3er Frau. Sie ist sicher kein optisches Monster, aber aus meiner Sicht nah dran. Zumindest ihre kleine Schwester könnte sie sein. Als 3 schon. Als 2 und 1 sowieso, aber das ist klar. So, warum wimmelt die Dich ab? Warum bekommst Du im Gespräch ihre Nummer nicht. Warum verhält sie sich im Gespräch unglaublich zickig? Warum tut sie so, als wäre sie völlig unnahbar und „nicht eroberbar“?

2016-09-21

Ich kann mir das nur so erklären:
Egal ob sie nun unattraktiv ist oder dick und unattraktiv, ich habe den Eindruck, dass diese Frauen gedanklich oft „abgeschlossen“ haben mit sich und der (Männer-)Welt. Irgend ein Ereignis muss oder irgendwelche Ereignisse müssen diese Frau dazu bewogen haben, dick zu werden, sich schlecht zu kleiden oder ungepflegt herum zu laufen. Oder gerne auch alles auf einmal. Körpergröße und Gesicht sind nicht veränderbar. Klar. Aber Figur, Kleidung und Körperpflege sind machbar. Dennoch tun sie das nicht. Sie essen lieber. Sie tragen lieber Putzlumpen als Ausgeh-Kleidung. Sie haben lieber fettige Haare als gepflegte. Ich nehme an aus Frust und Resignation („Ihr wollt mich nicht, also zerstöre ich mich!“). Paradox. Selbstaufgeberisch. Auch als Nerd und auch zwischen tage- und nächtelangem Pokemon Go spielen wäre etwas machbar. Früher war es World of Warcraft. Heute ist es Pokemon Go. Morgen wieder etwas Anderes. Es ist immer irgendwas (siehe Philosophischer Sonntag – Es ist immer irgendwas).

Ich glaub, dass für so eine Frau es außerhalb jeglicher Vorstellungskraft liegt, dass ein Mann sie ernsthaft möchte. Und weil sie sich für sich selbst schämt, sagt sie lieber „nein“. Möglicherweise ärgern sich manche dann still und heimlich Zuhause über den erteilten Korb. Sie sehen sich dann vielleicht im Spiegel an und denken sich: „Ohje, wenn der diese Haare sieht, dann findet der mich bestimmt total schlimm!“. Mag sein. Klar. Mag aber auch nicht sein. Überlass das mal lieber demjenigen, der Dich angesprochen hat! Es hat einen Grund, warum er Dich angesprochen hat. Liebe Frauen: Bitte macht Euch doch einfach nur darüber Gedanken was IHR wollt. Nicht darüber was der Mann sich VIELLEICHT denken KÖNNTE. Ihr (also die 3er, 4er und 5er Frauen) habt Euch selbst längst völlig aufgegeben. Ihr glaubt nicht mehr an den Mann Eurer Träume und auch nicht mehr an ein glückliches Leben. In den vielen Gesprächen – ich gebe es zu, auch zum üben – habe ich eben immer wieder festgestellt, dass mein Leben in einem Monat interessanter verläuft als Eures in mehreren Jahrzehnten. Soweit okay. Aber ihr tut so unnahbar und auf hart, dass man meint Ihr hättet die Welt erschaffen. Unglaublich. Kommt mal wieder runter. Ich hab Euch da nicht auf das Podest hoch gestellt. Bei mir wirkt dieser Quatsch auch nicht. Du bist Du. Ich bin ich. Du kannst machen was Du willst. Aber Deinen Rotz nehme ich Dir nicht ab. Das kannst Du einem Alki nachts um drei vielleicht erzählen, aber hey… Hör einfach auf mit dem sch*** und sei mal normal. Wenigstens normal. Von spannend rede ich gar nicht. Sei einfach mal Mensch. Du bist dick. Ja und. Das könntest Du ändern. Du hast hässliche Klamotten? Ja und. Das könntest Du auch ändern. Tust Du bisher aber nicht. Alles kein Grund hier auf arrogant zu machen.
Also muss es einen tiefergehenden Grund für diese völlige Irrläufigkeit geben. Ich vermute, dass sie sich auf ihre ganz eigene Art „rächen“ wollen an der Männerwelt. Sie sind so sehr mit sich selbst unzufrieden, dass sie ein instinktives Schutzschild gegen Fremde entwickelt haben. Jetzt kommen ein paar gewagte Thesen von mir, ich steh aber dazu. Wir haben ja gesagt ich mach mal auf Hobby-Sigmund-Freud:
Wahrscheinlich haben diese Frauen auch ein Schutzschild gegen Erfolg im Job. Okay, nicht dass sie sonderlich Erfolg überhaupt haben könnten (kann gar nicht, wenn man sich so gehen lässt). Aber nur angenommen, dann glaube ich, dass sie es schaffen selbst das tollste Jobangebot zu vermasseln.
Wahrscheinlich haben diese Frauen auch ein Schutzschild gegen echte Freunde. Ich nehme nicht an, dass jemand sonderlich glücklich sein wird mit solchen Frauenfreundschaften. Nicht mal, oder auch besonders nicht, unter Frauen.
Und so könnten wir über alle möglichen weiteren Lebensbereiche sinnieren.

Kurz gesagt, meine These: Du bist nach außen, was Du innen bist.

Ich hab in den Anfangswochen sogar die eine oder andere Dicke angesprochen. Einfach weil sie ein süßes Gesicht hatte. Der Körper hätte mich echt eher vergrault, aber ich bin eben nicht so oberflächlich, dass ich einem Menschen nicht auch eine Chance geben würde, wenn sonst alles passt. Sportlich genug bin ich und die Kilos würden wir gemeinsam schon runter bringen, dachte ich mir. Gut, bei mir gibts nicht viel zum runter bringen (eigentlich gar nichts, eher ein paar Kilo zum drauf bringen 🙂 ), aber bei ihr dann auf jeden Fall. Sogar dazu wäre ich bereit. Wenn sonst alles stimmt. Ich nehme in meinem Weltbild einfach an, dass keine Frau damit glücklich ist, dass sie übergewichtig ist.
Ja ich weiß, es soll welche geben, die es trotzdem sind. Aber ich gehe erstmal nicht davon aus – und selbst wenn, dann will ich so eine Frau gar nicht kennen lernen. Denn da stimmt für mich im Selbstbild was nicht. Glück hin oder her. Massives Übergewicht ist einfach ungesund. Und ungesund ist unbewusst. Und was ich will und täglich tue ist daran arbeiten, dass ich bewusster werde und bewusster lebe. Beißt sich dann einfach.

So, und was passiert? Holla die Waldfee! Da hagelt es einfach nur Körbe! Immer wieder. Bumm. Korb. Bumm. Korb. Danke. Basketball. Ja. Ist gut. Bumm. Noch Einen. Danke. Bumm. Jahaaaaa. Ich hab es verstanden!!! Ihr seid Top-Models. Euch darf man nicht mal anschauen, so einzigartig und besonders seid ihr. Muss ich erst irgendwo ein Ticket ziehen, um Euch wenigstens ansprechen zu dürfen? Soll ich mich erst ehrfürchtigst vor Euch verneigen? Ihr könnt sie alle haben. Ja. Ich weiß. Ist ja gut.

Natürlich gibt es immer „Solche“ und „Solche“. Ich hatte auch schon wundervolle Gespräche mit 4ern. Klar. Aber das Wesentliche ist: Körbe von 4ern unterscheiden sich nicht zu Körben von 8ern. Gar nicht. Meine Number Close Quote blieb über all die Zeit in etwa gleich. Obwohl ich die Qualität der Frauen in meinen Approaches gesteigert habe.

Was lernt Mann daraus? Mann spricht Euch einfach nicht mehr an. Wozu auch. Üblicherweise sagt man ja „lieber schlecht gefahren als gut gelaufen“. Aber Ihr verkehrt das ins Paradoxe für mich: „Lieber gut gefahren als schlecht stehen geblieben“. Danke, aber dann lieber Deckel drauf, Klappe zu, Affe tot.

Und jetzt kommt das Finale – das Fazit sozusagen:

Von 4ern gibt es die gleichen Körbe wie von 8ern. Meine Theorie warum eine 3 oder 4 oft eine 3 oder 4 ist, obwohl sie eine 6 oder 7 sein könnte: Weil sie eigentlich gar kein Interesse hat einen Mann kennen zu lernen, sonst würden sie sich ja anders kleiden und Sport treiben und zumindest auf eine vernünftige Körperpflege achten. In aller Regel treten diese Phänomene geballt auf. Was meine (grotesken?!) Behauptungen ein paar Absätze weiter oben nur unterstreicht.
Darum: Finger weg von 4ern und von 5ern – in der Regel! 😉

Und damit jetzt niemand sagt ich wäre echt zu oberflächlich. Ich hab letztens erst eine 5 angesprochen. Bei einem Obsthändler. Aber nur, weil sie eine echt natürliche Ausstrahlung hatte. Und zu meiner Freude hab ich dann auch noch ein Stück Obst von ihr angeboten und geschenkt bekommen. Lieb. Es gibt eben alle Varianten. So wie es liebe 3er Frauen gibt, gibt es auch liebe 9er Frauen. Ich hab das Stück Obst als Hinweis auf „bitte hol Dir meine Nummer, damit wir uns wieder sehen können“ verstanden. Oder verstehen wollen. Ja, die Nummer hab ich mir geholt und ja, sie würde gerne mal mit mir auf ein Getränk gehen. Inzwischen hatten wir schon unser Date. Lief recht langweilig. War auch eine schwere Geburt. Ewige Warterei auf eine Antwort von ihr. Meistens vergingen zwei Tage, bis eine Antwort kam. Mensch Mädchen. So beschäftigt und wichtig bist Du nicht. Sie ist dann tatsächlich optisch doch nur ne 4 gewesen, wenn man sich mal einige Zeit in die Augen sieht. Darum: Sprich echt niemals 4er und 5er Frauen an. Also halt Dich an die 6er, 7er, 8er, 9er und 10er. Die sind im Date oft genauso langweilig oder flaken genauso! Aber wenigstens sind sie dann hübsch! 😉

PS: Bitte keine Brieftauben mit Brandbriefen schicken, dass es auch gesundheitliche Gründe haben kann, dass Frau dick ist. Ich weiß. Mir kann keiner ernsthaft erzählen, dass jede vierte oder fünfte Frau gesundheitsbedingt zu dick ist?! Die fülligeren Frauen haben mir bisher alle noch immer gestanden, dass sie sich damit unwohl fühlen. Mir tut das ja sogar zwischenmenschlich oft leid. Aber wenn sonst alles passen würde, würde ich mich der Sache wahrscheinlich sogar annehmen. Wenn… ja wenn… denn sonst alles passen würde. Aber langweilig geht halt einfach mal gar nicht.