Eine wundervolle Frau – unfassbar!

Auf meiner Reise habe ich die Gelegenheit bekommen jemanden aus meiner Verwandtschaft kennen zu lernen. Für mich war das eine besondere Begegnung. Kein normaler Hausbesuch. Noch nie zuvor haben wir uns gesehen. Sie stand auf und ich spürte eine Energie von dieser Frau ausgehen. Wie selten von Menschen. Keine leeren Worte.
Wenige Worte, volle Worte.

Und ein Blick voller Ruhe, Kraft und Ausstrahlung.

Wir saßen uns im Wohnzimmer gegenüber. Zwischendurch blickte sie mich immer wieder mal an. Teils für 10 Sekunden oder länger, das ist länger als Menschen gewöhnlich Blickkontakt halten. Sie blickte mit einer Ruhe auf mich, etwas, das ich so noch nie erlebt habe. Bei keinem Menschen. Für mich sagte sie mit ihren Blicken mehr als alle anderen Menschen mit all ihren Worten.

Sie redete nur selten und wenn dann nicht lang. Sie erzählte von früher und sie erzählte von heute. Und sie wirkte dabei auf mich so einzigartig und tief beeindruckend in der Art, dass jeder im Leben an den Punkt kommen kann, zu verstehen, dass das Leben innen stattfindet, nicht außen. Eine herausragende Tiefe in der Aura, eine Energie der Ruhe. Sie zu beobachten wirkte auf mich ähnlich auf meine Seele wie zu meditieren. Dieser Frau anzusehen, wie sie ihr Leben wohl gemeistert haben muss… Du bist etwas außergewöhnliches!

Viele ältere Menschen werden überheblich. Sie schließen von ihrem Alter auf besondere Privilegien, sie nehmen für sich Rechte in Anspruch, die die Natur für sie niemals vorgesehen hat. Wir kennen alle diese Sprüche: „Sie sind noch zu jung, sie müssen erst mal so alt werden wie ich.“ Damit dann dies oder das ihrer Meinung nach erst möglich wäre. Als wenn Dein dämliches Alter Dir etwas bringen würde. Außer näher dem Tod zu sein. Es gibt viele Menschen, die 80 Jahre alt sind und sich nur weg geschmissen haben. Ihr Leben lang. Und es gibt 12 jährige Kinder, die Euch seelisch, moralisch und geistig bereits jetzt schon überholt haben. Das ist auch vollkommen in Ordnung, jeder Mensch ist anders. Jeder Mensch hat andere Grundvoraussetzungen. Aber jeder Mensch hat im Rahmen seiner Voraussetzungen selbst täglich die Wahl das daraus zu machen, was ihm in die Wiege gelegt wurde. Das Alter ist dabei das unwichtigste aller Elemente.

Ich war als Kind bereits allen anderen Kindern in meiner Umgebung geistig weit voraus, hatte kaum Freunde in meinem Alter. Als Teenager gar nicht mehr, alle Freunde waren älter. Es war notwendig. Während ich mich für das Leben interessiert habe, haben meine Freunde lieber noch immer mit Spielzeug gespielt. So kam ich mir vor. Zum Glück haben sie nicht mit Barbies gespielt, immerhin. Das war eine schwere Zeit für mich, dessen bin ich mir heute bewusst. Erst viele Jahre später habe ich das verstanden. Inzwischen ist das so, dass ich leichter Zugang zu Menschen finde, mit denen ich mich unterhalten kann. Sie sind dann in aller Regel einfach ca. 10 bis 20 Jahre älter als ich. Das hat die geistige Reife einfach so ergeben. Sie sind älter, deswegen verstehen wir uns auf dieser Ebene gut. Wenn ich etwas sage, dann haben sie es schon mal gehört. Zumindest entfernt. Ich passe mich dann zwar trotzdem noch immer an meinen Gesprächspartner an, schließlich will ich als jüngerer nicht besserwisserisch oder gebildeter rüber kommen. In ihren Augen. Auch wenn ich es sein mag. Auch wenn ich bis heute meistens eine Handbremse anziehen muss, aber zumindest habe ich dann das Gefühl, dass auch mal jemand auf der linken Spur fährt.

Doch inzwischen arbeite ich derart an mir, dass ich mich auch auf seelischer und moralischer Ebene weiterentwickeln möchte und entwickle. Und das sind völlig andere Aspekte des Lebens. Das sind in der Tat Aspekte, die nichts mit dem Alter zu tun haben. Das sind Dinge, die von innen kommen. Und den meisten Menschen bleibt diese Welt leider für immer verborgen. Sie lechzen lieber nach Materialismus. Sie jagen ein Stück weit dem hinterher, dem ich jahrelang hinterher gejagt bin. Auch wenn sie mein Tempo nie erreicht haben, nie erreichen werden und erst recht nicht halten können. Und darum bin ich immer glücklich darüber, wenn ich Menschen treffe, denen dies gelingt. Sie sind so unglaublich selten. Vielleicht so selten zu finden wie eine Traumfrau, ob es dann „meine“ Traumfrau ist steht dann nochmal auf einem anderen Blatt. Und sie haben genau wie ich Bücher gelesen, sie „kennen sich aus“ in unserer Welt. Sie verbrachten und verbringen genau wie ich Zeit damit die Welt zu entdecken, aber eben „nur“ die Welt. Sie wissen wie etwas geht und wie man es bekommt. Wie man etwas macht und wie man etwas erreicht. Egal ob einen Job, einen Abschluss, einen Doktortitel oder sonstwas. Wie ich immer sage: „Bücher lesen kann jeder“
Ein Abschluss ist nichts besonderes, überhaupt nicht. Ein Führerschein war nie etwas besonderes, genauso wenig wie ein Schul- oder Uni-Abschluss. Du setzt Dich hin, packst die Unterlagen in die Hand und machst einfach das, was andere von Dir wollen. Du lernst auswendig und betest den Rotz dann runter, in irgend einer Prüfung. Mal musst Du ein paar Kreuzchen machen, mal ein paar Männchen malen. Immer schön innerhalb ihrer Vorgaben und selbst gesteckten Grenzen. Hast Du das artig getan, gibt es ein Lob. Und ein kleines Stück Papier, auf dem steht, dass Du ein toller Hecht bist. Dieses mal jedenfalls. Bild Dir was drauf ein. Auf dieses Stück Papier. Ich hab auch viele von denen. Ich könnte die Wand damit tapezieren. Bravo.

Viel wichtiger sind für mich die anderen Elemente geworden. So wie die Moral und weiter gehend die Seele. Ich möchte zu mir finden. Bücher lesen zur geistigen Entwicklung, zur intelligenten Entwicklung, war gestern. Ich will zu mir finden. Meine ganz eigene Reise nach innen. Und das hat nichts mit dem Alter zu tun. Und besonders nicht mit dem Intellekt. Deshalb freue ich mich inzwischen so sehr, wenn ich an manchen Tagen Menschen begegne, denen ich intellektuell weit voraus sein mag, die jedoch seelisch mir weit voraus sind. An ihnen kann ich wachsen. Ich wünsche mir dann, dass ich all meine Bücher dagegen eintauschen könnte. Andererseits ist das nicht nötig, da ich weiß, dass ich auf dem richtig Weg bin. Inzwischen.

Seelen haben kein irdisches Alter. Und deswegen bist Du trotz Deiner 94 Jahre so unglaublich jung! Du bist ein wundervoller Mensch und ich bin froh, Dich kennen gelernt zu haben. Und ich freue mich darauf, wenn ich die Chance erhalten sollte Dich wieder zu sehen. Ich bin froh, dass jemand großen Wert darauf legte diese Frau zu sehen und sie kennen zu lernen.2016-09-30Danke Papa.

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Zitat – Dr. Seuss

Es wird Zeit für eine neue Rubrik. Öfter mal was Neues.
Hier werde ich das, wann immer mir etwas inspirierendes, tiefgründiges, lustiges oder einfach nur mitteilenswertes zwischen die Finger kommt, wiedergeben, was aus meiner Sicht wert ist, wiedergegeben zu werden.
Durchaus auch mal solche Schachtelsätze. 😉

Und eröffnen werde ich heute mit einem Zitat, das für meinen Weg nicht treffender sein könnte:

„Sei wer Du bist und sag, was Du fühlst. Denn die, die das stört, zählen nicht und die, die zählen, stört es nicht.“

Theodor Seuss Geisel („Dr.Seuss“), berühmter amerikanischer Kinderbuch-Autor
* 1904, + 1991

2016-09-29

Sind Dogmen zeitgemäß oder ist alles und jeder anders?

Wir kennen alle diese Situationen, bei denen uns etwas widerfährt und wir das als allgemein gültigen Glaubenssatz für unser restliches Leben mitnehmen.

Letztens hat mir ein junger Mann erzählt, dass er sehr vorsichtig ist beim Feiern gehen mit Frauen. Ein Freund von ihm sei völlig zu Unrecht unter Vergewaltigungsverdacht geraten und habe zwei Tage in der Zelle verbracht. Dazu folgten nervenaufreibende Wochen und Monate und hohe Kosten wegen des Rechtsanwalts. Letztlich wäre klar gewesen, dass er frei gesprochen würde. Die Vorwürfe waren völlig haltlos. Dennoch die ganze Prozedur.

2016-09-24

Jeder Mensch ist individuell. Jede Situation ist anders. Sie können sich durchaus ähneln. Das war es aber auch schon mit der Weite der Gleichsamkeit.

Gib jedem eine Chance. Jedem Menschen, jeder Situation. Sei zu jedem Menschen offen, sei fair und aufrichtig. Sei verbindlich. Sei verlässlich.

Und was ist mit den Dogmen? Sind sie zeitgemäß? Kann ich von einer Situation auf eine andere schließen? Ja kann ich. Aber damit werde ich immer wieder umfallen. Man kann alles. Überall. Nur ob es sinnvoll ist und frei, ist etwas anderes. Dogmen sind etwas für Menschen mit Angst. Sie müssen sich aufgrund einer einzelnen Erfahrung oder aufgrund weniger einzelner Erfahrungen derart an ein festes Ablaufschema klammern, dass ein anderer Weg unmöglich wird. Aus Angst, davon bin ich überzeugt. Was sagt die Geschichte über diesen Vergewaltigungsvorwurf dort oben schon aus?
Dass eine (!) Person von einer (!) Person in einer (!) Situation in einem Club zu Unrecht beschuldigt wurde, etwas getan zu haben. Und wie verhält sich der junge Mann, mit dem ich mich unterhalten habe, nun? Er ist fortan vorsichtig beim Feiern gehen. Nochmal: Weil eine (!) Person von einer (!) Person in einer (!) Situation in einem Club zu Unrecht beschuldigt wurde, etwas getan zu haben.
Wir adaptieren das auf mein Pickup: Ich spreche eine (!) Frau in einem (!) Cafe an und erhalte einen (!) Korb. Und was soll ich nun tun? Ein Dogma daraus machen? Okay, prima. Mach ich. Was soll ich also genau machen? Wie soll das Dogma lauten?

Passt es dann besser wenn ich in Zukunft statt einer (!) Frau in einem (!) Cafe anzusprechen, und um nicht mehr einen (!) Korb zu erhalten, einfach stets zwei (!) Frauen in einem (!) Cafe anspreche, um zwei (!) Körbe zu erhalten?

Ironie Ironie.

Oder soll ich lieber weiterhin eine (!) Frau ansprechen, aber eben nicht mehr in einem (!) Cafe? Stattdessen lieber am Flughafen oder in der Bahn? Oder in der Stadt beim Einkaufen?

Und unser junger Mann da oben, was macht er? Er will am liebsten nicht mehr mit Frauen feiern gehen. Prima.
Wenn ich beim ersten Korb, den ich erhalten habe, aufgegeben hätte, dann wäre ich heute nicht so weit in meiner Entwicklung gekommen. Wenn ein Kind beim Laufen lernen nach dem ersten Hinfallen aufgegeben hätte, dann würde die Welt eine Welt aus Rollstuhlfahrern sein.

Ein (!) Ereignis zu einem (!) Zeitpunkt an einem (!) Ort… sagt nichts aus. Es ist in den Augen der Evolution der Erde nicht mal einen Wimpernschlag wert. Es ist wieder einmal nur unser Denken oder – um im Beispiel zu bleiben – das Denken dieses jungen Mannes, dass aus einem (!) Ereignis ein Dogma gemacht werden sollte.

Ich war zuletzt oft feiern, auch und besonders mit Frauen, und mich hat noch keiner einer Vergewaltigung bezichtigt. Und selbst wenn? Ja dann würde ich, sobald ich aus der Zelle komme, wieder feiern gehen. Auch mit Frauen. Besonders mit Frauen.

Jetzt erst Recht!

Mein erstes 0 zu 1

Normal ist das gar nicht möglich. So wie sonst ein 4 zu 1 oder 5 zu 2 oder 12 zu 3 oder oder oder… Aber an diesem einen Tag…? Keine Frau angesprochen und doch eine Nummer bekommen. Geht das?
Ja das geht. Es geht alles.

Was ist dazu nötig?

Eigentlich ist das Rezept super schnell kreiert:
Man nehme ein Familienmitglied, das Deine Pickup Story kennt und gut findet. Aber packt es zuvor wie durch Geisterhand (manche nennen es auch Schicksal oder Zufall) im Flugzeug auf den Nachbarsitz einer attraktiven Frau. Und lässt es einfach mal machen. Nicht unbedingt nach Deinem Stil. Um nicht zu sagen, gar nicht nach Deinem Stil. Und dann schaut man nur noch, ohne sich einzumischen. Wie für Dich approched wird.

2016-09-27

Am Ende steht eine glücklick wirkende amüsierte junge Dame und ein solider Number Close. Langsam aufgebaut, über Stunden hinweg während dem Flug.
Man wird dann zwar nach allen Regeln der Kunst angepriesen und schön geredet. Und eigentlich geht man dann für gewöhnlich davon aus, dass die Frau dann relativ schnell weggebrannt wird, aber…

ein paar Stunden später hab ich ihr geschrieben und sie hat sogar geantwortet.

Am Flughafen zuvor noch kurz unterhalten, wenige Minuten. Oberflächliches Bla Bla. Ich war schon gedanklich im Urlaubsmodus und total weit weg vom Approachen. Aber für ein Bla Bla reicht es jederzeit noch. Auch auf Knopfdruck.
Da sie momentan im Urlaub ist für die nächsten Wochen und ich ebenso, drück ich da jetzt auch nicht aufs Gas. Wobei ich in den wenigen Minuten Gespräch durchaus den Eindruck hatte, dass sie interessiert sein könnte. Eine kurze Umarmung, die Hände noch etwas länger festgehalten als gewöhnlich und dann haben sie sich auch schon getrennt, unsere Wege.

Wir werden sehen… jedenfalls…

danke Mama, Du bist cool. 😉

Keine Fernbeziehung, sondern ein Fern-Kennenlernen

Das hatte ich zuletzt als junger Teenager. Damals hing ich in irgendwelchen Internet-Chats herum und lernte vielerlei Menschen durch das Chatten kennen. Das war früher abseits des „echten Lebens“ normal. Damals gab es noch kein Web 2.0 und damit auch kein Facebook. Man ging auf eine Webseite mit Chat, loggte sich ein und suchte sich seinen Channel aus. Dann war da am Rand eine Liste mit den Leuten in diesem Chat-Room. Man konnte entweder in den allgemeinen Chat schreiben oder aber man schrieb einzelne Personen direkt und persönlich an. Ansich nichts anderes als Facebook heute.

Das war damals auch mein Einstieg in die Welt mit den Mädchen. Lange ist es her. Aus dem Chatten wurde irgendwann ein Telefonieren. Und man lernte sich kennen, tatsächlich. Und man verliebte sich auch mal. Wir waren jung, wir waren verträumt. Einige hundert Kilometer Entfernung sind eben nicht einfach überbrückbar. Nicht als junger Teenager. Und so kam es zwar selten auch zu Treffen, aber nach einer Weile zerfloss das Ganze auch wieder. Der Grund ist ganz einfach: Früher oder später ist das Kennenlernen aus der Ferne vorbei und dann möchte man sich auch sehen. Und wenn dieser Punkt nicht eintritt und nicht eintreten kann, dann passiert was passieren muss. Sie lernt im „echten Leben“ jemanden kennen, oder Du. Beides ist mir passiert. Und jeweils führte es dann im Kontakt zum Stillstand und dann zum Abbruch.

Warum erzähle ich das hier? Weil mir im Moment etwas ganz ähnliches passiert. Nur nicht im Web 1.0. Ich hab sie nicht angechattet. Sondern angesprochen. Ein echter Approach. Streetgame. Zwar nur ein drei Minuten Gespräch, sie war in einer größeren Gruppe unterwegs. Ich wollte weder sie noch den Rest der Gruppe verlegen machen. Also hab ich mich kurz gehalten. Kurz geplaudert. Wir haben schnell Nummern getauscht. Bussi links und rechts und weg war ich. Am selben Abend noch hab ich sie angeschrieben und am selben Abend noch habe ich eine Antwort erhalten. Das ist nun erst ein paar Wochen her. Seit dem hat sich der Kontakt täglich intensiviert. Es erinnert mich an früher. Inzwischen telefonieren wir täglich, manchmal sogar mehrmals. Teilweise morgens, mittags oder nachmittags mal und abends in aller Regel dann am Längsten. Teilweise auch zwei Stunden.

2016-09-26

Sie ist ein toller Mensch. Sie wohnt aber auch nicht gleich um die Ecke. Die Logistik ist also nicht wirklich perfekt für ein einfaches Kennenlernen. Ich finde sie in der Tat ziemlich süß. Ihre Art und Ihre Stimme tun mir unglaublich gut. Sie ist aktiv von sich aus, etwas sehr Außergewöhnliches. Und sie ist bescheiden und ein durch und durch fröhlicher Mensch. Dazu sehr offenherzig und macht einen unglaublich ehrlichen Eindruck, was ich besonders schätze. Denn Intimität macht verletzlich. Und diese Hürde zu überwinden und seine Gefühle zu äußern, erfordert Mut. Und Vertrauen. Und es ist sehr spannend zu beobachten wie beiderseitig das Vertrauen zunimmt. Das ist überhaupt sowieso in den letzten 3 Monaten seit meinem Start mit diesem Projekt ganz ganz selten passiert. Dass ich so etwas wie Gefühle entwickelt habe.

Und dann gibt es hierbei noch einen ganz besonderen Unterschied. Ich habe die Erfahrung gemacht, besonders mit den bisherigen Frauen im Pickup, dass man sich stets nicht zu sehr öffnen sollte. Dieses typische Männer und Frauen Eroberungs-Spiel. Dieses aberwitzige, unehrliche, zurückhaltende, abgekartete ekelhafte Spiel von Anziehung und Verführung. Das ist das was ich im Laufe meines Projektes hier sicher verbessere, aber es bleibt ekelhaft, unehrlich und abgekartet. Warum kann man einer Frau nicht einfach sagen, dass man sie toll findet? Weil 99% der Frauen das nicht hören wollen. Warum? Weil sie dann weiß, dass sie Dich „ja einfach haben kann“ und dann bist Du out. Wie im Fußball. Faul! Rrrrrrot! Zack. Wusch. Und weg und raus!

Sie ist von all den Approaches die erste Frau die anders ist. Sie öffnet sich immer weiter, je mehr ich mich öffne. Dass es das noch gibt… ich hätte fast nicht mehr daran geglaubt. Obwohl ich mir immer wieder bewusst gemacht habe, dass es sich lohnt immer weiter zu laufen. Schluck die ganzen Körbe. Schluck die ganzen ekelhaften, abgekarteten und widerlichen Dates. Für die eine Frau. Und ob sie das ist oder nicht, das weiß ich natürlich noch nicht. Welche es auch immer ist. Eine wird es irgendwann schon werden. Und das Tollste dabei ist, dass ich bei der Einen einfach ich sein kann. Darauf freue ich mich am meisten. Jedenfalls ist sie es wert, was auch immer daraus entstehen mag. Und das lässt mich mit einem Streich die dämlichen anderen Frauen vergessen. Und das tut gut. Zwischendurch eine ganz normale Frau kennen zu lernen, so wie ich mich als ganz normalen Mann sehe. Du bist süß. Ja ich auch. Ich sag Dir das. Und Du mir. Und wir überleben es täglich, obwohl (!) wir Gefühle äußern. Wow. In diesem Moment habe ich zwar Freude für mich und für sie, aber irgendwie Mitleid um all die anderen Frauen auf meinem Weg. Denn da sind sicher auch ein paar dabei, die die gleichen Gefühle gerne hätten. Und nur aufgrund von „was weiß ich“ nicht entwickeln und äußern können. Ihr verpasst was. Jeden Tag. Und ja, es ist Euer Problem. Nicht meins. Denn ich bin auf meinem Weg und auf meiner Suche. Und je länger ich laufe, desto näher komme ich meinem Ziel. Wo hingegen ihr lauft ohne Ziel, sogar ohne Weg. Und sobald es mal ein Weg werden könnte, überseht ihr ihn und rennt weiter im Kreis. Ich kann zwar ein wenig zaubern und stets versuchen den Frauen auf meinem Weg die Augen zu öffnen, aber nicht wenn sie sie mit aller Kraft zukneifen. Dann pack ich wieder meine sieben Sachen und ziehe weiter. Bis ich mal angekommen bin.

Und es wird die interessante Frage sein, wann wir uns zum ersten Date treffen. Ich hoffe bald, denn ich bin kein junger Teenager mehr. Und ich weiß, dass – je mehr Zeit vergeht – zwar zunehmend ein bisschen Vertrauen aufgebaut wird, aber echte Liebe entsteht nur wenn man sich in die Augen blicken kann. Und wenn das nicht passiert, dann wird letztlich das passieren was vor vielen Jahren schon passiert ist. Am Ende geht einer links lang und eine rechts. Dennoch möchte ich das hier angehen und auch als wichtige Erfahrung für mich mitnehmen. Die vielen Nachrichten und vielen Telefonate, noch weit bevor wir uns zum ersten mal richtig gesehen haben. Für länger als nur drei Minuten. Auch wenn die drei Minuten für mich die bisher wichtigsten in diesem Projekt waren – egal wie es ausgeht.

Vielleicht wird das eine kleine Mini-Serie mit ihr. Vielleicht auch mehr als eine Mini-Serie. Wer weiß. Das hängt von der Frau ab, wie immer. Nicht von mir! 😉

Es menschelt manchmal im Leben doch noch und darüber bin ich glücklich!

PS: Danke an mich selbst, dass ich an dem Tag den Mut nicht aufgegeben hatte und immer weiter gemacht hatte mit dem Ansprechen. Und es gab echt viele Körbe. Einzigartigerweise hat es eine Frau einfach mal als Geschenk angenommen und offenbar so aufgefasst wie es von mir gemeint war, nämlich zu schätzen gewusst.

Philosophischer Sonntag – Andere Länder, andere Sitten

Was für ein abgedroschener Spruch. 🙂

Philosophischer_Sonntag

Und einer, den ich die letzten Tage ständig gehört habe. Weil dies anders ist als Zuhause und das. Und ich solle dies akzeptieren und das. Nicht so viel „meckern“. Dass dies eben hier nicht so sei wie Zuhause oder sonstwo. Meckern ist eine Wertung. Ich stelle erstmal nur Unterschiede fest. Andersartigkeiten. Das wars.

Ich sage dazu nur: Wohin auch immer auf der Welt ich gehe, ich nehme mich selbst stets mit.

Und damit ist alles gesagt. Ich muss keine Länder oder Sitten akzeptieren, sondern in erster Linie mich. Es geht immer um mich. Hier. Dort. Oder sonstwo. Schläfst Du abends ein, dann bist das immer noch Du. Ob hier oder 500 km entfernt oder einmal um den Globus und zurück. Es spielt keine Rolle. Andere Länder, andere Sitten. Ja, für Menschen die in Konzepten leben.

Für mich gilt – zumindest im Rahmen des Machbaren: Andere Länder, immer noch meine Sitten.

Lass Dich nicht verbiegen, nimm das Gute in neuer Umgebung an, aber bring vor allem auch Deine Vorstellungen ein. Nur das bereichert. Dich und Deine Umgebung. Das Land „und seine Sitten“ existiert nämlich auch ohne Dich. Die Gedankenkonstrukte wurden längst erschaffen, noch weit bevor Du das Land je gesehen hast. Das interessiert mich nicht, es ist nicht mein Gedankenkonstrukt.

Und so ist es an mir, dass ich auch in anderen Ländern ich bleibe und tue was mir gefällt. Nicht was irgendwer von mir erwartet. Weder meine Gastgeber, noch die Gesellschaft.

Und überhaupt: Länder sind etwas für Menschen, die mit dem Herausbringen von Landkarten Geld verdienen wollen. Mehr nicht.

Es gibt Länder, dessen Grenzen bis heute umstritten und nicht klar geregelt sind. Leben die Menschen trotzdem? Ich glaube schon. Es geht also viel weniger um Länder, sondern viel mehr um Zusammengehörigkeitsgefühl und Kultur. Und die geht durchaus über Ländergrenzen hinweg.
Der Bayer fühlt sich dem Österreicher kulturell wesentlich näher als dem Norddeutschen. Genauso wie sich die Bewohner vieler ehemaliger Sowjetrepubliken Russland näher fühlen als dem Westen. Trotz NATO Mitgliedschaft und westlicher Dauer-Hetzkampagne gegen Putin. Eine plumpe Landesgrenze ändert daran nichts. Und auch ein NATO Beitritt der Ukraine würde daran nichts ändern.

Bei den Sitten sieht das schon anders aus. Das sagt viel mehr über Kultur aus. Ja. Aber es sind zu einem gewissen Stück „Verfahrensweisen“, die eingehalten werden (sollen/müssen). Nenne sie hergebrachte Verfahrensweisen, meinetwegen. Und ich sage sehr wohl, dass das gut ist. Nur eines sage ich eben auch: Von Zeit zu Zeit gehören sie überdacht.

Ein Beispiel: Und wenn es in einem anderen Land nun mal Sitte ist, dass man den ganzen Tag nur Brot und Fleisch isst… und man selbst Vegetarier ist und auch sonst viel von Ernährung hält, dann sollte immernoch gelten was ich oben schon schrieb:

Andere Länder, immer noch meine Sitten.

PS: Das ist immer noch ein Artikel der Reihe „Philosophischer Sonntag“, keine Anklageschrift. Auch wenn es sich auf den ersten Blick so lesen mag! 😉

Neuer Style

Heute ein kurzer Beitrag…

Die letzten Tage war ich zwei mal beim Einkaufen. Klamotten. Andere Hosen. Neue Farben. Bisher trug ich keine grauen Jeanshosen. Bisher trug ich keine weinroten Jeanshosen. Bisher trug ich vor allem keine Lederjacke. Auch keine schwarze.

2016-09-25

In Zukunft schon. Es wird meine erste echte Lederjacke. Bin schon gespannt, wie ich mich damit fühlen werde. Bisher habe ich beim Weggehen nie Leder getragen. Ich freu mich drauf. Insbesondere in Hinblick auf zwei Dinge:

  1. Wie ich mich damit fühle und wie lange es dauern wird bis ich den neuen Style vollkommen verinnerlicht und zu meinem gemacht habe. Das hat vor einigen Monaten bei mir auch eine ganze Weile gedauert, bis ich mich an all meine neuen Klamotten gewöhnt habe. Inzwischen, wenn ich wie fast immer im Hemd durch die Gegend laufe, fühle mich damit so wohl als hätte ich Zuhause einen Jogginganzug an. So muss es sein! Verschmelzen statt Fremdkörper.
  2. Wie meine Umgebung darauf reagieren wird. Insbesondere beim Approachen, da bin ich schon extrem gespannt. Ich hab mit Lederjacken keine Erfahrung, daher weiß ich auch nicht wie die Frauen darauf reagieren werden. Wirke ich damit eher wie ein Player. Oder stattdessen noch seriöser als bisher. Wie kommt das bei den jüngeren Frauen an und wie bei den älteren? Oder werde ich gar keinen großen Unterschied merken?

Das sind Fragen, die mir dabei in den Sinn kommen. Und ich freue mich schon sehr darauf die Antworten dazu zu ergründen. Yes!

Warum wechsle ich meinen Style? Nun, ich würde es nicht als wechseln bezeichnen. Sondern als erweitern. Es ist eine neue Erfahrung. Und ein erweitern der Komfortzone. Wieder einmal. Richtig so!

Es ist wie beim Fahren. Zuerst ein Roller, mit 16. Später ein Auto. Mit 18. Irgendwann fährt man zum ersten Mal einen Sprinter. Beim Umzug. In der Arbeit meinetwegen. Irgendwann den ersten Sportwagen. Und manche machen auch einen Führerschein für Lastwagen. Im Laufe der Zeit, unzählige Sportwagen und Sprinter später, geht das in Fleisch und Blut über. Kein Mensch spricht Dich mehr auf Deine anfängliche Unsicherheit beim Einsteigen in einen Sportwagen an. Jeder weiß, dass Du ihn fahren kannst. Und selbst wenn Dich jemand zum ersten Mal in einen Sportwagen einsteigen sieht, dann nimmt er in einer Sekunde wahr, dass das für Dich etwas völlig normales ist.

Dann hast Du es geschafft… Nun ist es Dein Style.