Eine (Zwischen-)Analyse

2016-08-28_02

Gegen Mitte der Woche fiel mir auf, dass meine Flake-Quote zuletzt wieder deutlich angestiegen war. Ich habe ein paar Kontakte generiert. Nettes Gespräch. Nette Verabschiedung. Sieht immer alles ganz klasse und toll aus und dann… schreibst Du sie an und es kommt nichts mehr.

Im Bett lese ich vor dem Schlafen gehen meistens noch und sehe mir hin und wieder auch ein paar Trainingsvideos an. Und mir ist dabei aufgefallen: Mit dem Thema Pickup habe ich mich weiterbildend aktiv die letzten 2 – 3 Wochen kaum mehr beschäftigt. Ich bin in meiner eigenen Welt geblieben. Habe mein Ding gemacht. Das kann gut sein, muss aber nicht.

Gerade in einer kurzen Phase, in der mal nicht so viel geht. Und die letzten 1 – 2 Wochen gehören da dazu, nehme ich mir einfach mal die Zeit zu analysieren woran meine aktuelle Flaute liegen könnte.

Es ist ja nicht so, dass gar nichts geht. Aber es ist ein Unterschied ob Dir die Dates nur so zufliegen oder ob Du aktiv für jedes arbeiten musst. Und das ist im Moment so. Das nervt etwas. Weil es nicht nötig wäre. Gar nicht. Sie können auch zufliegen.

Was mache ich anders als vor 3 Wochen?
Ich werde vielleicht nicht den einen Grund finden, aber ich beschäftige mich damit und versuche der Sache auf den Grund zu gehen.
Es spielt sicherlich eine Rolle, ob man den ganzen Tag in anderen Blogs zum Thema Pickup liest, außerdem Fachliteratur und sich dann auch noch Trainingsvideos ansieht. Das habe ich zuletzt einfach zu wenig gemacht. Das habe ich Mittwoch Nacht gemerkt, als ich im Bett lag und mir einfach andere Pickupper angesehen bzw. ihre Texte gelesen habe. Unglaublich wie weit manche sind. Nicht geistig, sondern einfach deren Fähigkeiten. Es heißt ja nicht umsonst „Pickup Artist“. Es ist eine Kunst. Keine sachliche Operation. Wir sind nicht beim Militär. Es geht um Gefühl, es geht um die Situation und den richtigen Moment, aber es geht eben auch ganz banal um einfache Skills. Und ich habe mich die letzten Wochen ganz ganz stark auf den Eröffnungsteil konzentriert. Eröffnen kann ich inzwischen, ich würde sogar sagen… sehr gut. Egal wann und wo. Egal wie. Na gut, fast egal. Aber für 9 von 10 Situationen reicht es inzwischen. Und das ist schon mal mehr als nur gut.

Am Ansprechen und der Zahl meiner Approaches liegt es also sicher nicht, dass zuletzt der Erfolg etwas runter ging. Oder sagen wir eher „stagniert“ hat. Es muss andere Gründe geben.

Vermutlich liegt es daran, dass mein Game nach dem Ansprechen einfach nicht gut genug ist. Daran muss ich arbeiten. Das nehme ich mir für die nächsten Tage vor. Vor kurzem schrieb ich, dass man bei seiner bewährten Methode bleiben soll. Man sollte nichts verändern, solange es nicht nötig ist: „Never change a running system!“
Aber wenn die aktuelle Methode einfach nicht mehr funktioniert oder man sich selbst verändert hat in seinem Game, einfach unbewusst im Laufe der Zeit, dann ist es nur gut sich damit auseinanderzusetzen und bewusst und aktiv Veränderungen vorzunehmen. Stillstand ist Rückschritt. Und das wollen wir ja schließlich nicht. Meine Traumfrau wartet ja schon auf mich. Das ist mein großer Vorteil. Sie weiß es nur noch nicht. Das ist mein großer Nachteil. Jetzt gilt es beides übereinander zu bringen. 😉

Ich denke, dass ich noch an der sogenannten „Attraction“-Phase und an der sogenannten „Comfort“-Phase arbeiten muss.
Darüber werde ich auch einen Artikel schreiben, sobald ich weit genug im Thema bin und Erfahrungen dazu gesammelt habe. Dazu muss ich das erstmal aktiv und bewusst angehen. Sprüche, Techniken und Situationen generieren. Ich sehe das Ganze als Spiel und ich sehe es als Entwicklung. Wie bei einer Leiter.2016-08-28Sprosse für Sprosse. Zuerst muss man die Ansprechangst besiegen. Das hab ich geschafft. Dann kommt das Ansprechen an sich. Möglichst immer. Das hab ich auch geschafft. Und da das Gespräch dann eröffnet ist, kommt es eben auf Attraction und danach auf das Comfort Game an. Diese beiden Themen werden für die nächsten Wochen meine Baustellen sein. Und ich werde die Sprossen nehmen, eine nach der anderen. Und wenn ich dafür bis ans Ende der Welt laufen muss. Es wird hart. Da ich mich umstellen muss in meiner Art der Gesprächsführung. Aber ich merke, dass es notwendig ist. Vielleicht wird es weniger ein „umstellen“ als viel mehr ein „erweitern“ der Gesprächsführung sein. Mal sehen. Notwendig ist es. Ganz offensichtlich. Zeit die Bandbreite zu erhöhen. Zeit für weitere eigene Entwicklung. Schonungslos. Ehrlich zu sich selbst. Es wird weh tun. Aber es wird gut sein. Volle Fahrt voraus!