Wochenrückblick 2016 KW 33

2016-08-16

Ein Wochenrückblick. Zahlen, Fakten und auch ein bisschen was für den Geist.
Die reinen Zahlen sprechen für sich. Es war ein „schlechtes“ Wochenergebnis. Könnte man sagen.

Es ging 26 zu 2 aus. Und die beiden Treffer hatte ich auch noch dazu einem Tag. An einem Tag habe ich gerastet, bleiben 5 Tage mit Nullnummern. Nach mehreren Wochen in Folge nun die erste Woche ohne Date. Das lag an einer Dateabsage (siehe Wenn die Frau ein Date absagt). Soweit die Fakten.

Als ich gestern Abend vom Daygame und einem gemeinsamen Tag mit einem Kumpel nach Hause gekommen bin, habe ich kurz sinniert. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich mit dem 26 zu 2 einen Rekord aufgestellt habe. Die Woche mit dem schlechtesten Wochenschnitt! 13 zu 1 im Schnitt ist fast doppelt so hoch wie sonst.

Ein Rekord! YEAH! Der gehört gefeiert! Ich liebe Rekorde! Ich liebe neue Rekorde! Ich liebe neue eigene Rekorde!

Am Vormittag hab ich zwar schon Zuhause ein bisschen Krafttraining hinter mich gebracht, aber nach so einem Rekord hab ich mir um 21 Uhr gedacht: Komm, da gehst Du jetzt auf jeden Fall zur Feier des Tages noch joggen. Gesagt getan. Ein inspirierendes Hörbuch dabei gehört. 36 Minuten joggen nur für mich. Für meinen Körper und meinen Geist. Dabei einem spirituellen Lehrer gelauscht. Es waren die besten 36 Minuten des Tages. Nur für mich.

Jetzt könnte ich natürlich ausgeklügelt analysieren woran das liegen könnte. Warum es „nur“ zwei Treffer waren und 24 Körbe. Es macht aber keinen Sinn. An die meisten Approaches kann ich mich nämlich gar nicht mehr erinnern. Die fliegen so schnell wieder aus dem Kopf, so schnell haben die lieben Frauen es nicht mal geschafft da rein zu kommen. Eines habe ich jedoch gestern Abend gespürt. Über alle Approaches hinweg war ich durchgehend zu sehr mit meinen Gedanken beschäftigt. Ich notiere mir stets live meine Approaches mit. Und dann hat man automatisch im Hinterkopf, dass man beispielsweise gerade „unter dem Schnitt“ liegt. In der Konsequenz bekommt das eigene Handeln einen etwas sachlichen Anstrich und man agiert weniger bewusst im Hier und Jetzt. Das wiederum werden die Frauen möglicherweise spüren. Außerdem: Man ändert sich und sein Verhalten, wenn man weiß, dass man mittlerweile 15 Körbe gesammelt hat. Das ist im ersten Moment vermutlich normal. Man ändert sein System, die Art der Herangehensweise. Man versucht es mit einer anderen Art der Eröffnung. Ein Fehler! Ein großer Fehler! Zum Beispiel habe ich auch gestern wieder absichtlich versucht etwas nervös zu wirken. Mir macht es inzwischen fast in keiner Situation mehr etwas aus eine Frau anzusprechen. Daher hab ich auch gestern versucht zwischendurch mal „nervös“ zu sein, damit ich vielleicht natürlicher rüber komme. Viele Frauen sind mit der spontanen Situation erstmal überfordert und kennen so etwas nicht. Nun stehe ich also vor ihnen und bin der Ruhepol in Person. Das wirkt irgendwie sicher „Alpha“, aber auch irgendwie nicht ganz „normal“.
Also dachte ich mir, dass ich versuche das auszugleichen. Das war jedoch während der ganzen Woche nicht von Erfolg gekrönt.

Und jetzt kommt das Interessante daran. Die zwei Treffer habe ich genau so NICHT gelandet. Ich war an dem Tag oder zumindest in diesen beiden Situationen super gut drauf. War mit super Menschen umgeben und unterwegs. Wir hatten Spaß und obwohl ich an dem Tag schon etwas über mein „Leid“ geklagt hatte, hab ich diese beiden Approaches voller Energie und Überzeugung durchgezogen. Keine künstliche Nervosität. Einfach so wie sonst zuletzt auch. Hohe Energie = hohe Überzeungskraft = hohe Ausstrahlung? Vielleicht. Ich werde es in dieser Woche wieder nur so angehen. Jedenfalls geb ich mein Bestes. 🙂

Treffer 1 war eine 9. Ich habe – das ist ungelogen – noch nie so unglaublich unbeschreibliche Augen in meinem Leben gesehen. Eine echt süße und umwerf aussehende Frau. Ein tolles Gespräch.
Treffer 2 war eine 7. Es war aber schon etwas dunkel. Sie war mega gekleidet und natürlich auch geschminkt. Ich stehe natürlich auf Frauen, aber viel mehr stehe ich auf natürliche Frauen. Schminke lehne ich, wenn ich die Wahl habe, lieber ab. Jedenfalls war sie auf dem Weg in einen Club bzw. in eine Bar. Ein sehr kurzes Gespräch, sie wirkte etwas arrogant gegen Ende. Entsprechend hab ich sie dann auch verabschiedet. Nichtsdestotrotz war sie dennoch hübsch. Eine 7 geb ich nicht einfach gratis raus. 😉

Im Laufe der Woche hatte ich zwischendurch sogar 5er Frauen angesprochen, einfach so. Wenn eine dicke Null steht, dann muss man auch kurz mal „runter gehen“, um die Schlagzahl erhöhen zu können. Mehr Zahlen bringen höhere Chancen auf den nächsten Treffer. Das ist zwar sachlich sicher richtig, einfach weil dann dem Jäger mehr Hasen vor die Flinte kommen. Das ist aber echt nicht nötig, hab ich festgestellt. Ich spreche inzwischen fast ausschließlich 6er und aufwärts an. Es macht einfach keinen Sinn Frauen zu daten, die null auf ihr Äußeres achten. Oder die einfach langweilig aussehen. Das Äußere ist nur der Ausdruck des Innenlebens. So sehe ich das. Vielleicht dazu mal ein eigener Artikel.

Dass dann die 9 so grandios einschlägt wie eine Bombe hat mich selbst überrascht. Ich glaube ja, dass die hübschen Frauen oft das Problem haben, dass sie einfach nicht angesprochen werden. Mann (!) fürchtet sich einfach. Liebe Männer, ihr seid klasse. Nur dank Euch gelingt es mir mit meiner Art diese Frauen kennen zu lernen. Vielen Dank an der Stelle. Das sage ich mal ganz egoistisch. Toll, dass ihr so schöne Autos fahrt, einen top bezahlten Job habt, ein riesiges (auf Pump gekauftes!) Haus, das neueste eiPhone (Apple lehne ich übrigens kategorisch ab, darum ist es für mich auch ein EI-Phone) oder einfach nur ein dickes Bankkonto besitzt. Glücklicherweise habt ihr aber nicht den Arsch in der Hose solche Frauen anzusprechen. Dann bleibt für einen „Normalo“ wie mich, ohne dickes Auto, ohne top bezahlten Job, ohne riesiges auf pump gekauftes Haus, ohne neuestes (Abhör-)eiPhone und ohne dickes Bankkonto einfach mehr übrig vom Kuchen.
Ich will aber nicht klagen über meine finanziellen Mittel, falls jetzt irgend ein Typ sich angesprochen oder attackiert fühlen sollte, ich benötige kein Mitleid, bitte schickt mir keine Taschentücher zu! Mir geht es ganz gut, es reicht jedenfalls für eine Käsesemmel täglich und manchmal am Monatsende auch noch für ein Stück Gurke drauf. 😉

Die beiden Frauen von da oben haben übrigens nicht geflaked und inzwischen geantwortet. Rein vom Gespräch her wäre ich davon ausgegangen, dass die 9 mega interessiert gewesen wäre. So wie die Konversation beim ersten Sehen lief. Ich WÄRE davon ausgegangen. Inzwischen tue ich das nicht mehr. Inzwischen weiß ich, dass man überhaupt nichts daraus schließen kann, wie sich eine Frau in der Eröffnung verhalten hat. Du kannst eine tot geglaubte Situation ein paar Tage später völlig überraschend noch drehen (zugegeben, selten!), aber vor allem passiert es regelmäßig, dass „sicher“ geglaubte Approaches flaken und Du nie wieder etwas von der Frau hörst. Deshalb lasse ich das einfach auf mich zukommen und lausche nur still was passiert. Ich interpretiere und hoffe nicht. Es macht keinen Sinn. Gibt es irgendwann ein Date, dann gibt es irgendwann ein Date. Dazwischen ist Leere. Damit ist alles gesagt.
Wenn mit einer der Beiden ein Date raus springt, dann bin ich zufrieden. Und wenn dann doch mit keiner der Beiden ein Date raus springt, dann bin ich…? Auch zufrieden! Warum?

Weil es diese Woche wieder eine neue Woche ist. Neue Approaches stehen an. Garantiert. Ob es auch neue Treffer gibt, weiß man nie. Vielleicht gibt es ja auch mal ein 50 zu 0 in einer Woche. Keine Ahnung. Aber es kann auch ein 50 zu 25 geben. Alles ist möglich. Es spielt keine Rolle. Wichtig ist was in Dir passiert. Und die letzte Woche war für mich klasse, ich hatte zwei neue Situationen aktiv angepackt, die ich bisher vermieden hatte.

Außerdem habe ich in der letzten Woche einen Menschen wieder getroffen, dem ich erstmalig vor über 15 Jahren begegnet bin und den ich über die letzten Jahre hinweg äußerst selten nur hin und wieder gesehen habe. Er sagte etwas zu mir, was für mich ein großes Kompliment darstellt: „Du hast Dich komplett geändert. Du bist ein völlig anderer Mensch als damals. Damals hatten wir beide keine hohe Meinung voneinander. Schön zu sehen, dass Du Dich so gewandelt hast! Ich finde das gut.“ Danke an Dich. Es bedeutet mir viel! Du bist – so weit ich das sehe – immer noch ziemlich der gleiche Mensch wie damals. Und weißt Du was? Du warst damals schon toll, so wie Du warst. Nur ich war es nicht. 🙂 Und ich freue mich schon, wenn wir uns bald wieder sehen.

Für mich gab es letzte Woche also folgende wesentlichen Fortschritte:

  1. Eine Frau im Beisein eines Mannes anzusprechen. Es waren in dem Fall zwei Frauen und ein Mann in einem Imbiss. Gespräch lief gut. Sie hatte „natürlich“ einen Freund, wie die meisten Frauen. 😉
    (Ich schweife kurz ab, muss aber sein: Liebe Frauen, wenn ihr an einem Sonntag, bei wundervollstem Wetter, alleine Eure Zeit in einem Park beim Sonnenbaden oder sonst wo verbringt, dann seid mal so gut und überlegt mal bitte was Eure Beziehung für einen Wert hat. Ein „Freund“ lässt Euch nicht alleine das Wochenende verbringen. Bei ein paar Frauen kann das sicher ausnahmsweise mal der Fall sein. Aber so oft wie ich höre, dass der Freund woanders oder gar nicht da ist… da würde ich mir mal Gedanken machen. Es gibt nämlich auch Männer, die würden Dich nicht ständig alleine lassen. Ach was?! Das findest Du „ganz gut“ auch „mal“ Zeit für Dich alleine zu haben? Ja ne, is klar. 😉 Zeit mit Deiner Freundin ja. Sehe ich ein. Zeit alleine beim Frisör… hm… sehe ich auch noch ein. Aber wenn Du beim Sonnenbaden Deinen Freund nicht dabei haben willst oder besser gesagt er Dich nicht, der Freund, der einfach nur neben Dir liegt… dann denkt einfach mal kurz nur an die Möglichkeit, ob Euer lieber Freund nicht vielleicht in genau dem Moment auch beim Sonnenbaden ist, und zwar mit einer Anderen… aber hey. Ich hab nix gesagt. Ist ja auch Euer Problem 😉 Ihr wisst es ja sowieso besser. Garantiert. 😉 )
  2. Frauen anzusprechen, die gerade telefonieren. Super! Das hab ich bis letzte Woche noch fast immer vermieden. Es lag außerhalb meiner Komfortzone. Ich hatte dann immer ein mulmiges Gefühl. Inzwischen ist das im Werkzeugkasten bei mir drinnen. Tolle Sache. Es ist aber auch ein schädlicher Gedanke, sie nicht vom Telefonieren abhalten zu wollen. Muss sie eben kurz ihre Freundin oder Mama beiseite legen, immerhin bekommt sie dafür die einmalige Chance ihren Traumman kennen zu lernen. Das ist ein Preis, den sie dann zwar in dem Moment bezahlen muss, aber die Auszahlung ist da defintiv höher als die Einzahlung für sie. Und schon ist das überhaupt nicht mehr egoistisch, sondern unglaublich aufopferungsvoll und gutmütig von mir. Oder? 🙂
  3. Ich spreche inzwischen weitestgehend keine 5er Frauen mehr an. Ich laufe hin, gebe ihr und mir kurz die Chance, und wenn ich merke, dass sie nicht passt, dreh ich wieder ab. Lohnt sich nicht. Ich selektiere mehr als je zuvor. Damit lernst Du ganz automatisch attraktivere und interessantere Frauen kennen. Die beiden oben angesprochenen Damen waren sowieso so ziemlich das attraktivste diese Woche. Das bestätigt diese Meinung nur. Und ja, ich hab im Text zwar geschrieben, dass ich auch mal ein paar 5er angesprochen habe, aber das mache ich dann nur temporär.
  4. Herausgefunden, dass es keinen Sinn macht sich zu „verstellen“. Wenn man nicht nervös ist, dann ist man es eben nicht. Fertig. Dann sei einfach Du selbst. Du bekommst dann eben die Frauen, die zu Dir passen, so wie Du bist. Wer weiß was das dann für Frauen sind, aber wohl definitiv nicht die Art von Frauen, die auf schüchterne Männer stehen. Keine Ahnung ob das gut oder schlecht ist. Spielt auch keine Rolle. Also bleibe ich in Zukunft ich selbst. Ich versuche es jedenfalls. 🙂
  5. Clubgame trainiert, wenn auch nicht alleine. Wird aber besser, Fortschritte spüre ich.
  6. Ich werde diese Woche unbedingt versuchen wieder bewusster anzusprechen, nicht mehr so aus dem Kopf heraus. Die Zahlen zu vergessen. Ergebnisse spielen keine Rolle. Der Weg ist wichtig. Die Ergebnisse kommen von alleine. Ich will aufmerksamer sein. Möglicherweise waren deshalb die Ergebnisse „so schlecht“. Also Aufgabe für diese Woche:

Viel viel viel bewusster, mehr aus der Seele anstatt aus dem Kopf und mehr aus dem Moment und im Moment…

Ansprechen, ansprechen, ansprechen!

PS: Insofern war das keine „schlechte“ Woche oder das „schlechteste Wochenergebnis“. Sondern es war perfekt so. Es hätte nicht besser laufen können. Sowieso nicht. Wie auch. 🙂

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