Eine Art Tweet – Nr. 1

Mein erster „Tweet“ in meinem eigenen Blog. Nur eine Art Statusmeldung.

Dafür ist es der zweite Beitrag heute. Premiere!

2016-08-09_02

Ich schreib nur ein paar Zeilen darüber wie ich mich gerade fühle. Es ändert nichts am großen Ganzen, dessen bin ich mir bewusst. Das Ziel steht oben. Es ist klar. Projekt Beziehung. Meine Reise zur Frau meines Lebens. Bumm. Dessen bin ich mir bewusst. Dabei bleibt es. Daran halte ich fest.

Dennoch gibt es Tage wie heute und auch wie gestern, Tage an denen man sich nicht so stark fühlt wie zuletzt.

Wobei ich gestern zwei echt tolle Approaches hatte. Es ging 2 zu 1 aus. Eigentlich mehr als gut gelaufen. Aber die Subjektivität spielt einem selbst manchmal einen Streich und gaukelt einem ein an sich tolles Erlebnis als „hat gar nicht wirklich stattgefunden“ vor. Und kreiert gleichzeitig Gedanken, die mit der Realität wiederum nichts zu tun haben. Nämlich Gedanken über „was wäre wenn“ und „hätte und aber“.

Gedanken schwirren einem im Kopf umher und es passiert genau das, was nicht passieren soll: Man lässt sich auf seine Gedanken ein. Man spinnt sich seine eigene Welt zusammen. Bestehend aus nichts weiter als Illusionen. Gedanken helfen seltenst. Selten sind die Gedanken wirklich auf sachlicher Grundlage. Es ist keine mathematische Berechnung. Fällt Euch das auch immer wieder auf? Man denkt nach, aber der größte Teil der Gedanken bezieht sich ausschließlich auf Dinge, die wir sowieso nicht ändern können und nicht in der eigenen Hand haben. Kalt betrachtet ist das Zeitverschwendung. Aus dem Blickwinkel ist es das auch, wenn ich hier einen Text darüber verfasse. Ein Text darüber, warum ich heute schlecht drauf bin. Aber halt, ein kleiner Unterschied existiert. Ich mache das gerade in vollem Bewusstsein, dass es mir dadurch besser gehen… könnte! Es ist der Versuch. Wenn ich unten angekommen bin, dann weiß ich mehr. Es hilft mir niederzuschreiben was mich belastet, aber doch etwas positives daraus zu ziehen. Ganz wie bei einem Aufstieg auf den Berg. Man quält sich hoch. Oben angekommen, nach langem steinigem Aufstieg, belohnt man sich mit der Aussicht. Ich vermeide es zunehmend davon zu sprechen, dass man belohnt „wird“. Nichts wird man! Man macht immer selbst! Verantwortung tragen, Resultate erhalten. Nicht passiv denken. Aktiv handeln!

2016-08-09_03

Warum schreibe ich hier darüber? Weil es mir enorm hilft. Mir von der Seele zu schreiben, was mich gerade bewegt. Man kann dann nur versuchen es nüchtern zu analysieren.

Was war passiert:
Ich hatte in der letzten Woche zwei Dates. Beide liefen gut. Eines davon sogar überragend. Schafft man es nun sich dessen bewusst zu werden, was man tatsächlich erreicht hat, dann kommt man auch wieder auf den Weg der Stärke zurück. Dennoch bin ich etwas down. Das hat damit zu tun, dass da ein faszinierendes Date dabei war. Eine tolle Frau. Und es kommt bei mir seit dem Beginn mit dem Pickup zum ersten Mal etwas auf was man Gefühle nennen kann. Das hatte ich insgesamt echt selten im Leben. Und dann fühlt man sich plötzlich ohnmächtig. Unsicherheit wie und ob es weitergeht.

Es hat alles viel mehr mit dem Zufall zu tun als man denkt. Dessen bin ich mir inzwischen bewusst. Was kann man also tun, um aus so einer Denkfalle herauszukommen?

Es gibt sicher verschiedene Möglichkeiten, eine wäre sicherlich Sport. Nur das behebt nicht die Ursache, es hilft nur für das Symptom. Nur für kurze Zeit. Und dann? Kehren die gleichen Gedanken zurück. Alternativ kann man sich weiter mit dem Thema Selbstfindung beschäftigen. Das habe ich die letzten Monate intensiv. Morgens bis Abends. Dennoch kehren diese Gedanken hier zurück. Es hilft, aber alleine noch nicht die Lösung. Alternativen wären nun Unternehmungen zum Ablenken. Nur dann ist der Kinofilm vorbei und dann?

So hart es ist, aber hilft nur an der Ursache zu arbeiten. Hart nur deshalb, weil es heute einer der Tage ist, an denen man sich einfach nur unter der Decke verkriechen möchte. Und auf dieser Ebene hier spielen sich die negativen Gefühle nur ab, weil man weiterhin auf der Suche ist. Auf der Reise, meiner Reise. Zur Frau meines Lebens. Also warum dann Sport oder anderweitige Ablenkungen. Es wäre ein Ausweichen. Ein Aufgeben auf Zeit. Das will ich nicht, nicht mehr.

Also gehe ich es von der anderen Seite an. Die einzige mir sinnvoll erscheinende Möglichkeit: Reflektieren was die letzten Wochen war und welche enormen Fortschritte ich gemacht habe. Auf allen Ebenen. Ohne das hier ausholen zu wollen. Ich hatte mehr Dates und mehr Kontakte zu Menschen als in meinem ganzen Leben zuvor. Unendlich viele neue Erfahrungen. Viele schöne, viele unschöne, viele lustige und viele kuriose Momente. Das Experiment ist in vollem Gange. Es ist der richtige Weg. Ich spüre es. Einzelne Tage zählen nicht. Das große Ganze zählt. Also erinnere Dich an den Fortschritt. Erfahrungen die Dir auf dem Weg hier her widerfahren sind. Die Du Dir selbst ermöglicht hast. Du hast zig Körbe entgegen genommen. Immer mit einem „Danke“ in Gedanken. Nur um zwischendurch die grandiosen Treffer zu landen. Also ist die Lösung klar. Damit auch der Weg zur Lösung:

Du bist mies drauf, weil die Frau fehlt. Die Frau Deines Lebens. Also mach in dem Punkt jetzt keinen Sport oder sonst irgend einen Quatsch um Dich abzulenken. Lenk Dich nicht ab. Flüchte nicht. Fokussiere das Problem. Überleg Dir was Du besser machen kannst. Ja. Und dann geh gerade aus drauf zu.

Heute ist es regnerisch. Keiner dieser Tage, an denen alle gut drauf sind und garantiert viel geht. Letztens war es ein 14 zu 1, an einem Regentag (siehe der Tag Selbstmotivation). Ein gefühltes Desaster. Aber hey, gestern war es ein 2 zu 1 und alles war gut.

Also fokussiere ich das Problem. Heute fahre ich in die Stadt. Und dann schaue ich was geht. Trotz mieser Laune. Weitermachen!

PS: Ich fühl mich besser.

PPS: Sport sollst Du trotzdem machen. Aber nicht um Dich abzulenken, sondern um Deinen Körper in Form zu bringen! So ist das gemeint.

Welches Getränk?

Gestern im Artikel Auf dem Weg zur richtigen Location ging es darum, dass die Frau im Mittelpunkt steht und nicht der Ort des Dates.

Mir fiel heute Morgen dazu etwas ein, ein Phänomen, worüber ich immer wieder Schmunzeln muss. Ein kurzer Beitrag dazu.

2016-08-09

Ihr seid draußen beim Essen oder beim Feiern. Irgendwann kommt der Moment, in dem die Menschen ihre Gläser heben und gemeinsam anstoßen. Wein, Bier, Cocktail. Und dann gibt es Einzelne, die haben „nur“ ein Wasser. Was für eine Schande! Nur ein Wasser?! Oh mein Gott!
Und es gibt fast immer mindestens diesen einen Bier- oder Weintrinker der dann den hier bringt:
„Ich hab ein Bier, mit Wasser stoße ich nicht an.“
(Dazu meist mit einem etwas überheblichen Unterton…)

Das ist für mich in Gesellschaft der gefundene Elfmeter. Den verwandel ich! Danke!

Ich entgegne dann immer, durchaus mal mit strengem Blick oder je nach Situation auch total charmant – kommt darauf an was ich auslösen und bewirken möchte:

„Ich bin anders, ich stoße nicht mit dem Getränk an, sondern mit dem Menschen!“

Die Reaktionen aus der Gruppe sind teils überwältigend und der Abend gehört Euch.

Manchmal denke ich wirklich, dass ich der letzte meiner Gattung bin… unglaublich…

So ist es auch gestern im Artikel gemeint.
Nicht Orte und Getränke stehen im Vordergrund, für mich sind es die Menschen!