Was gestern geschah…

Eigentlich wollte ich gestern nach der Arbeit in die Stadt zum Daygame gehen. Ein Freund kam mir aber dazwischen, mit einer coolen Idee. Wir könnten ja in einen Club gehen, Themenabend. Zur Zeit nehme ich alles an was es gibt. So viele neue Menschen und Locations wie möglich. Also gesagt, getan. Erst nach Hause, kurz umziehen. Die richtigen Klamotten… Arbeitsklamotten sind nicht immer die passenden Weggeh-Klamotten. 🙂

Ich gehe aus der Bahn, den Gang entlang und dann die Treppe hoch und da sitzt sie. Ganz oben. Und telefoniert. 2 Minuten später weiß ich, wie sie heißt. Aber der Reihe nach… Zur Zeit fühle ich mich unglaublich gut. Auch Selbstsicher. Ich gehe die Treppe langsam nach oben und seh ihr in die Augen. Ihre Augen lassen mich nicht mehr los. Das ist das erste Mal in einer solchen spontanen Situation im Daygame, dass ich so einen langen Augenkontakt habe. Es war der gesamte Weg der Treppe nach oben. Gefühlt eine Ewigkeit. Normalerweise spreche ich keine Frauen an die telefonieren. Irgendwie hab ich da noch eine natürliche Hemmung. Zu gut erzogen warscheinlich. Aber ich weiß, dass das nur eine soziale Konditionierung ist. Und genau darum geht es ja -> Lösen von der Norm. Du bist Du. Ich bin ich. Du bist nicht die Gesellschaft. Ich auch nicht. Also tu was Du für richtig hältst und nicht das was Dir irgendwer glaubt erzählen zu müssen, was richtig sein soll. Als ich an einer der letzten Stufen angekommen bin tippe ich ihr an die Schulter. „Hey, sagmal. Kann es sein, dass Du mich hier mit Deinem Blick gerade auffressen willst?!“ Spontanität ist etwas, das ich seit Wochen trainiere. Fast jeden Tag. Im Daygame musst Du permanent spontan sein. Wieviele Männer wären an dieser Frau vorbei gelaufen, hätten schüchtern weg gesehen, anstatt den Blick sekundenlang zu halten? Und wieviel mehr Männer hätten diese Frau nie angesprochen? Herzlich willkommen beim Pickup. „Also ich will Dich da echt nicht stören, gell. Ich weiß ja nicht was der am Telefon dazu sagt. Aber wenn Du mich schon so ansiehst, dann sprech ich Dich auch an. Ich find Du hast eine nette Ausstrahlung“. An ihrer Reaktion merke ich… Das hat gesessen. Bumm. Kurzer Smalltalk. Knapp 2 Minuten. Ich hab mir ihre Nummer geholt und ihr gesagt, dass wir mal auf einen Kaffee gehen und ich nun weiter muss, weil ich mit einem Freund verabredet bin. Zum Abschied lange ich ihr an die Schulter und geb ihr einen kleinen Klapps.

2016-08-03

Ca. 30 Minuten später schreibe ich ihr über Whatsapp. Sie antwortet sofort. Gestern Abend gingen noch einige Nachrichten hin und her. Sie hat Humor. Ich mag das. Intensiver Kontakt von Anfang an. Auch das mag ich. Mal sehen ob es zum Date kommt.

Pickup-Profis würden sagen: „Du kannst Dich doch nicht so fast entschuldigend bei ihr vorstellen und so eine Rücksicht auf ihren Telefonpartner nehmen. Damit stellst Du Dich ja unter sie.“ Ja, mag sein. Das trifft sicher auf die meisten Frauen zu. Da hätte ich mich wahrscheinlich auch etwas anders verhalten. In dem Fall hab ich die Situation so eingeschätzt, dass das die bessere Variante wäre. Sie machte mir keine arroganten Eindruck. Also muss ich auch keine Mauer durchbrechen. Da kann ich einfach ich sein. Nett. Charmant. Es gibt genügend arrogante Gören da draußen. Sie ist es nicht. Also muss ich auch nichts vorspielen. Flexibel bleiben. 😉
Was würden Pickup-Profis noch sagen? „Warum bist Du nicht länger im Gespräch mit ihr geblieben!“ Ja ich weiß, aber in dem Fall musste ich wirklich zu meinem Wingman. Keine Frau ist mir in dem Stadium wichtiger als meine Freunde. So bin ich. Ich bin pünktlich. Ich bin zuverlässig. Dazu stehe ich! Wenn es passt, dann wird die Frau eines Tages schließlich auch mal von meinem Charakter profitieren. 😉

Die erste Frau an diesem Tag. Der erste NC (Erklärungen der Abkürzungen siehe oben unter „Abkürzungen“). Das hat gesessen.
1 zu 1 nenne ich das. 1 Frau angesprochen, 1 Nummer. 1 zu 1.

Der Abend im Club war kurz, was ganz gut ist, wenn man am nächsten Tag arbeitet. 2 Frauen angesprochen. Hat nicht gepasst. Die Musik war unglaublich mal gar nicht meins. Aber ich geh auch nicht wegen der Musik weg. 🙂 Danke an meinen Wingman für die tolle Idee dort hin zu gehen. Da werde ich öfter hin schauen. Oder wir. Kostet keinen Eintritt. Findet einmal im Monat statt. Ideal um kurz rein und wieder raus zu gehen. Ein paar verrückte Leute zu treffen und weiter zu ziehen.

Wie geht der Tag aus? 10 zu 1. Das ist schon echt eine miese Quote für den Tag. :-p
Besonders da der Tag so stark begonnen hat. Aber die eine Frau hat sich gelohnt. Die 9 anderen danach interessieren mich nicht mehr. Ich kann mich an die Hälfte gar nicht mehr erinnern. Zum Glück notiere ich immer live mit. Deswegen stimmen meine Zahlen auch, darauf könnt Ihr Euch verlassen. 🙂

Hab extra nochmal nachgeschaut, letzte Woche war unglaublich im Vergleich dazu. 36 zu 9. Das ist echt viel, es war die beste Woche bisher. Ich mache das Ganze erst seit Anfang Juli wirklich regelmäßig. Aber bei den 9 Nummern waren viele Flakes dabei (Erklärungen der Abkürzungen siehe oben unter „Abkürzungen“). Mal sehen was sich da noch entwickelt.

2 Dinge nehme ich für mich von gestern mit – Premiere:

  1. Das erste Mal so ein intensiver langer spontaner Augenkontakt im Daygame
  2. Das erste Mal eine Frau angesprochen die telefoniert.

Heute morgen hab ich meine Waschmaschine voll gemacht und mit Timer auf 21 Uhr gestellt. Ich hab mich in dem Moment großartig gefühlt. Hä? Beim Befüllen einer Waschmaschine? Ja! Auf die Klamotten die da heute Abend wieder rauskommen freue ich mich schon. Es sind ein paar neue Sachen dabei. Klamotten fürs Daygame, Klamotten fürs Clubgame. Vorfreude. Yeah!
Im Moment bin ich vollgepumpt mit Endorphinen und Adrenalin. Mir ist bewusst, dass das ein körperlicher Zustand ist, der nicht auf Dauer derart bestehen bleiben wird. Irgendwann wird das ganze Ansprechen von Frauen für den Körper mehr und mehr zur Normalität werden. Der Endorphin-Ausstoß wird abnehmen, denke ich mal. Ich bin ja kein Arzt und kein Wissenschaftler. Solange ich aber auf der Welle surfen kann, mache ich das!